Erscheinl wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Nchrif Heilung, Verwaltung und Buchdnickerei Tel. 25-67, 25-68, 25-69, Maribor. Kopališka ul. 6. Inseraten- und Äb'onnemenfs-Ännahme in der Verwaltung. Bezugspreis: Abholen oder durch die Post monatlich Din 23.—, bei Zustellung Din 24.—. lür das Ausland monatlich Din 35.—. Einzelnummer Din 1.50 und Din 2.—. Ma-nuskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen Rückporto beilegen. Poštnina plačana v gotovini. PfGfS Gift Hribom Lenima Kompromißfrieden zwischen Finnland und Sowjetrußland! 60l]gi ■on u mwz Ankündigungen der „Times" / Finnlands Außenminister Gr. Tanner: „Finnland würde eine Vermittlung von welcher Geile immer akzeptieren" / Rußlands Augenmerk immer mehr gegen Süden gerichtet tor " “ 0 11 > 29. Feber. (Avala.) R e u-°inen'!v « ' »Times« veröffentlicht teurs "1eJ *Kres diplomatischen Redak-land c"’c Beziehungen zwischen Fitin Wjvy der Sowjetuioii. In dem Artikel c|ag m'S .Sont^ere darauf hingewiesen, üchk. man in gewissen Kreisen die Mög- miRf^-^eines finnisch-nissischen Kompro e°s ins Auge gefaßt S0^ie|russischer Quelle die Sn'.', • Okkupation ganz Finnlands für «laß- habe. Aus vernehme man, c!ar^>0j’V3e*Un‘on oine allzu große deutsM " Yviirt!e- steji ----- -™- —s.— Last en würde. Gleichzeitig sei die etlolgv? PW°matie an der Arbeit, eine setz-p? I}'cha F'-"iedensverinittlung durchzu- *1» lATi liotm «— j a _____«__• . i rv ßere Gefahr von seiten der Alliierten. Unter solchen Umständen sei es durchaus nicht verwunderlich, daß eine stetig wach sende Anzahl von politischen Menschen an die Möglichkeit eines Kompromißfriedens zwischen Finnland und Sowjetrußland zu glauben beginne. Helsinki, 29. Feber. (Avala.) DNB den Vereinigten Staaten angeforderte Anleihe in Höhe von 60 Millionen Dollars abgelehnt wurde, nicht verhehlen könne. Da sich die Verhandlungen über diese Anleihe über einen Monat lang hinausgezogen haben, sei jetzt ein neuer Vorschlag auf Gewährung von 20 Millionen Dollar gemacht worden. mittlungsversuche, die zum Schaden der finnischen Unabhängigkeit, Selbständigkeit und Sicherheit gemacht würden, mögen lieber gleich ausbleiben. M o s k a u, 29. Feber. (Avala.) — Die Agenzia Stefani berichtet: Die »Pravda« dementierte heute die ausländischen Tanner gewährte gestern den Vertretern der Presse eine Unterredung und sagte u. a., daß die von den einzelnen Staaten Finnland zugebilligte Hilfe unge- p ............—„ ---------- , nügend sei und außerdem langsam ein- trian 7,i' iiaI)e *emer den Anschein, daß i treffe. Dr. Tanner erklärte sodann, daß den clr . ’ os*entativtrakt «len die des Kremls gegeben wor die y wohnten außer Molotow noch hanripr, k°mmissärc Mikojan (AuBen- edei) und die Vertreter des Außenkom- missariats Losowski und Dekanosow bei. Von amerikanischer Seite nahmen an der Tafel die führenden Beamten der amerikanischen Botschaft teil. Die Teilnehmer blieben volle drei Stunden im Bankettsaal beisammen. Bei dieser Gelegenheit wurden die Gedanken über eine Reihe von Fragen ausgetauscht, die die beiden Länder interessieren. gewesen sei, der aber nichts bedeute. Was den Fall mit dem Dampfer »A it-rn a r k« betreffe, so habe er auf die Erklärung Chamberlains, derzufolge England die unbegrenzte Dauer des Rechtes auf Durchfahrt durch die norwegischen Territorialgewässer fordere, erklärt, daß , dieses Durchfahrtsrecht nicht dauernd j ; sein könne. Was die Entscheidung im ] »Altmark«-Falle betreffe, so sei ein internationaler Schiedsspruch außer Frage, wenn dies durch direkte Verhandlungen nicht zu erreichen sei. Am Schlüsse seiner Erklärung betonte der norwegische Außenminister, daß die britische Regierung die norwegischen An träge hinsichtlich des »AItmark«-Falks annehmen werde. 30.000 italienische Arbeiter heuer nach Deutschland. Berlin, 29. Feber. (Avala). Die Agenzia Stefani berichtet: Zwischen Deutschland und Italien ist eine Einigung zustandegekommen, derzufolge im Frühjahr des laufenden Jahres 30.000 landwirt schriftliche Arbeiter in Deutschland beschäftigt werden. MS Außenminister Wer die „Allmorr-Affäre DlJRCHFAHRTRECHTE IN DEN NORWEGISCHEN TERRITORIALGEWÄSSERN. Q g j lei, ,,0' '-0- Feber. (Avala). DNB berich 1 che Erklärung, die sich auf das Durch-Hchf ei'1,' b 0 * d e r b 1 a d e t« veröffent- j fahrtsrecht durch die norwegischen Terri Sehen ? Unterredung mit dem norwegi-1 torialgewässer bezog, nicht etwa ein Irr- /\Ußr - Keine Änderung in der Lebensmittel, rationierung Deutschlands. Berlin, 29. Feber. (Avala). DNB berichtet: Die Verteilung der Lebensmittel in der Zeit vom 11. März bis 7. April wird keine Veränderung erfahren. Daraus ersieht man, daß die Lebensmittelrationierung im Deutschen Reiche auch weiterhin unverändert bleibt und daß Lebensmittel im siebenten Kriegsmonate in genügenden Mengen vorhanden sind. zu je USA baut 5 neue Schlachtschiffe 45.000 Tonnen Washington, 29. Feber. (Avala). Marineminister Edison erklärte Pressevertretern gegenüber, daß die amerikanische Admiralität den Bau von fünf neuen Schlachtschiffen zu je 45.000 Tonin Auftrag gegeben habe. der nen ■ ertref ■ «^minister Prof. K 0 h t. Der j tum eingeschlichen habe. Außenministc bister dj, ' Wittes richtete an den Mi-: Prof Koht erklärte daraufhin, daß dies ‘e Frage, ob sich in seine kürzli-j nur ein kleiner und geringer Formalirrtum Norman Angel für englisch-französische Zollgemeinschaft. London, 29. Feber. (Avala.) Havas berichtet: Der bekannte englische Schriftsteller Norman Angel hielt gestern in Manchester eine Rede, in der er u. a. erklärte, daß das Hauptproblem das dieser Krieg aufgeworfen habe, die Konsolidierung der englisch-französischen Bezieh- Slowakische Gesandtschaft in Schweiz. Preßburg, 29. Februar. (Avala). Die slowakische Regierung hat beschlossen, in Bern eine Gesandtschaft zu errichten. Zum Geschäftsträger wurde Bohdan G a 1 w a n e k ernannt. Börse Zürich, 29. Feber. Devisen: Beograd 10.—, Paris 9.98, London 17.61, New york 446—, Brüssel 75.20, Mailand 22.52 Amsterdam 237.22-/2, Berlin 178.80, Stock holm 106.—, Oslo 101.35, Kopenhagen 86.12-/2, Prag 5.50, Sofia 3.30, Budapest 79-/2, Athen 3.55, Bukarest 3.35, Helsinki 750, Buenos Aires 104)/s. Paris prophezeit eine neue Frledensoffensioe Deutschlands Neue Informationen im Zusammenhänge mit der Nette des amerikanischen Anterstaals-felreiärd Gumner-WetteS nach »erlin / Deutschlands Vläne hinsichtlich der Reorganisation Mitteleuropas P a r i s, 29. Feber. In französischen politischen Kreisen herrscht die Auffassung vor, daß Deutschland die Berliner Anwesenheit des amerikanischen Unterstaatssekretärs S u m n e r-W e 1 1 e s dazu benützen werde, die größte Friedensoffensive der letzten sechs Monate in Gang zu bringen. Für diese Mutmassung wer- Fieden hinarbeiten. Deutschland wird seine Lage so darzustellen versuchen, daß nur noch Daladier und Chamberlain Frieden behinderlich seien, da sie den in Pariser Kreisen folgende Umstände ins Treffen geführt: 1. Die Kopenhagener Konferenz, die vollkommen unter dem Einfluß Berlins gestanden hatte, war ein Schrei nach dem Frieden, wobei nicht nur an den finnischen Kriegsschauplatz gedacht wurde, sondern auch auf den europäischen Frieden schlechthin. 2. Der Wandel in der deutschen Presse, die für Roosevelt sehr lobende Worte findet, wobei es u. a. heißt, daß Roosevelt sachlicher sei als Wilson. Roosevelt werde als Staatsmann hingestellt, dem viele Mittel zur Verfügung stünden. Besonders gelobt wird Roosevelts politische Anpassungsfähigkeit, 3. Es darf nicht in Vergessenheit gera- j ten, daß Deutschland und Italien diplo- j matisch sehr eng Zusammenarbeiten. Hit- ' ler hat bei Beginn des Krieges Mussolini; für seine diplomatische Unterstützung ge- -dankt und auch für alles, was er noch! weiterhin für die gemeinsame Sache tun würde. Als Sumner-Welles nach Rom gekommen war, ging die allgemeine Auffassung dahin, daß es sich im Hinblick auf seine Mission lediglich um eine innerpolitische Angelegenheit der USA handeln müsse. Nach den Unterredungen des Amerikaners mit Ciano und Mussolini herrschte jedoch der Eindruck vor, daß seine Mission dennoch gewisse Ergebnisse zeitigen könnte. In italienischen Kreisen wird immer wie der die Frage aufgeworfen, wo die Schwic rigkeiten zu suchen seien, an denen Europa zu leiden habe. Immer und wieder heißt es, daß alles Uebel vom Versailler Vertrag herrühre, der Europa in Sieger und Besiegte aufgeteilt und zwei Imperien geschaffen habe: das englische und das französische. Wenn man die Ursachen des Uebels kenne, müsse man sie auch entfernen. Wie aber soll dies geschehen? Durch eine neue Verteilung des Reichtums der Welt, so daß jeder seinen Teil erhält. Italien hat noch keine Initiative un ternommen. Italien würde jedes Angebot annehmen, wenn es nur den Frieden zum Ziele hätte. Italien pflichtet deshalb den skandinavischen Ministern bei, die sich für einen baldigen und gerechten Frieden ausgesprochen haben. Italien mißt deshalb der Mission Sumner-Welles so große Bedeutung bei. Der Friede, den Italien wünscht, würde weder Sieger noch Besiegte aufweisen. Italien wünscht einen Frieden mit beiderseitigen Opfern. 4. Auch Hitler — so heißt es in Paris — wird jetzt mit allen Mitteln auf den dem den Krieg wollen. Wie der römische Berichterstatter des »News C h r o n i c 1 e« zu berichten weiß, wird Hitler dem Amerikaner einen Friedensplan unterbreiten, der angeblich die folgenden Bedingungen enthalten würde: a) Deutschlands Gebietszuwachs wird zum größten Teile anerkannt. b) Gründung eines kleineren Polen mit etwa 12 bis 15 Millionen Einwohnern. c) Böhmen-Mähren erhält im" Rahmen des Großdeutschen Reiches seine Autonomie. d) Verteilung der Kolonien und Rohstoffe. e) Allgemeine Abrüstung bis aufs Mindestmaß. Wieviel daran wahr ist, läßt sich jetzt schwer kontrollieren. Aus dem Verhalten der deutschen Diplomatie ist nach Ansicht der französischen Kreise zu erken- nen, daß Deutschland einen »weißen Frieden« haben möchte, einen Frieden, der die Errungenschaften des Nationalsozialismus unangetastet ließe. Man möchte also eine »Pax Germanica«, einen Sieg Deutschlands ohne Kampf. Kopenhagen, 29. Feber. Wie der Berliner Berichterstatter der »National T i d c n d e« seinem Blatte berichtet, wird die deutsche Regierung den amerikanischen Unterstaatssekretär 8 u m n e r. W e 11 e s hinsichtlich ihrer Mitteleuropa-Pläne eingehendst informieren. Zunächst werde ein Plan über die wirtschaftliche Reorganisierung des mitteleuropäischen Raumes unterbreitet werden. Deutschland sei entschlossen, Mitteleuropa vollkommen zu reorganisieren. Von diesem Plan denke Deutschland in keinerlei Weise zurückzutreten. Ebenso wäre es unsinnig, zu erwarten, daß irgendjemand zu diesem Zeitpunkt eine Brücke zwischen den Standpunkten Deutschlands und den Westmächten darüber schlagen könnte, wie dieser Krieg beendigt werden sollte. Italienische Drohung GAYDA: »ITALIEN GREIFT IN DEN KRIEG EIN WENN DER BALKAN KRIEGSSCHAUPLATZ WIRD.« — EIN SENSATIONELLER ARTIKEL DES BERÜHMTEN ITALIENISCHEN PUBLIZISTEN UND SPRECHERS MUSSOLINIS. müßten sich an der Organisation des d sehen Lebensraumes desinteressieren die einstigen deutschen Kolonien rlK ^ statten, insolange diese Bedingung nicht erfüllt seien, sei es auch nutz vom Frieden zu reden. f. In Deutschland werde man Lumn Welles auf die Frage hinsichtlich P°*e, und der Tschecho-Slowakei antwci-L daß Deutschland die Gebiete, die vor dem Weltkrieg zu Deutschland gehör als seinen Boden betrachte, während d , restlichen Polen die Unabhängigkeit tu erstattet werden könnte unter der Beül. gung, daß sich später niemand w deutsch-polnischen Beziehungen ., mischt. Böhmen und Mähren — so v-"er, deu' di- ein- zähle zur Ir die Antwort lauten sehen Interessensphäre ähnlich wie.o!l lang zu England gehöre. Auf Grund s. Erklärungen Dr. Hachas werde man se Länder als mit ihrem Schicksal z m den darstellen. Die gleichen Argu*11^ würden im Falle Slowakei zur An"re dung gelangen. Das italienische NafsengeO Kein Italiener jüdischer Rasse kai®1 Schriftleiter werden. R o m, 29. Feber. Das Gesetzblatt zetta Ufficiale« veröffentlicht das Rasse gesetz in der Anwendung auf die einZ^ll nen Berufe. Nach dem neuen Gesetz kein italienischer Staatsangehöriger j& ‘ scher Rasse Schriftleiter werden, ^ j strenge Bestimmungen erstrecken sich 3 den Aerzteberuf, auf die Apotheker, R,cjz ter, Staatsanwälte usw. Das neue Gei,e tritt am 1. März in Kraft R o in, 29. Feber. Virginio G a y d a veröffentlicht im »G i o r n a 1 c d ’ 11 a-1 i a« einen Artikel, in weichem betont wird, daß Italien in den Krieg eingreifen werde, wenn die Kriegsoperationen auf die Balkanhalbinsel erweitert werden soll ten. Italien habe für eine solche Haltung seine Gründe. Sowohl das Donaubecken als auch das Mittelländische Meer sei als Schlüssel der italienischen Sicherheit anzusehen. Berlin und öle Mission Gumner Welles FESTSTELLUNGEN DER »DEUTSCHEN DIPLOMATISCH-POLITISCHEN KORRESPONDENZ«. — ZU WELCHEN ZUGESTÄNDNISSEN DEUTSCHLAND NACH ENGLISCHEN BERICHTEN BEREIT IST. Dr, Ante Oöie - der neue Kabinettschef Dr. Mareks Zagreb, 29. Feber. Zum Kabine^' schef des Vizepräsidenten des Ministe» tes Dr. Vladko Maček wurde der A , geordnete für den Bezirk Varaždin h Rechtsanwalt in Čakovec, Dr. Ante O d ernannt. Dr. Ante Odič war bekannt!1 Obmann des Klubs der kroatisch-parteilichen Abgeordneten des Marib°r Kreistags im Jahre 1927. Berlin, 29. Feber. Die »Deutsche D i p 1 o m a t i s c h-P olitische Korrespondenz« schreibt im Zusammenhänge mit englischen Berichten über angebliche deutsche Friedenspläne folgendes: »Im Lager der Feinde Deutschlands werden Wünsche und Wirklichkeiten anscheinend immer verwechselt. Der Liberale Sinclair enthüllte kürzlich seine Pläne über die Vernichtung des Nationalsozialismus und die künftige Ohnmacht Deutschlands. Alle diese Fabeln sind weit von der Wirklichkeit entfernt, aber der englische Nachrichtendienst glaubt diese Alle türkischen Schiffe in die Heimathäfen beordert EINE AUFSEHENERREGENDE MASSNAHME DER TÜRKISCHEN REGIERUNG. — NEUE DEUTSCHE SCH IFFE FÜR DIE TÜRKEI. I s t a n b ü 1, 29. Feber. Alle türkischen Kriegsschiffe und Handelsschiffe, die sich in Auslandhäfen oder auf hohen See befinden, erhielten von der Regierung den Funkspruch, sofort auszulaufen bezw. umzukehren und in den Heimathäfen vor Anker zu gehen. Die Maßnahme hat in allen Ausländerkreisen großes Aufsehen hervorgerufen. Türkische Schiffe werden fortan nur mit einer besonderen Bewilligung der türkischen Regierung auslaufen dürfen. Istanbul, 29. Feber. Die türkische Marineleitung erklärt in einem amtlichen Bericht, daß die türkische Flottenabord-nung aus Hamburg zurückgekehrt sei. Diese Abordnung hatte sich nach Deutsch land begeben, um die dort erbauten Einheiten der Kriegsflotte und der Handelsmarine zu übernehmen. Alle Schiffe seien in der vereinbarten Frist erbaut worden. Die Reichsregierung habe auch gestattet, Märchen mit allen verfügbaren Mitteln der Welt auftischen zu müssen. Allee diese Nachrichten haben den Zweck, die Gegner als schwach hinzustellen und die eigenen Schwächen zu bemänteln. Aufgabe der englischen Propagandanachrichten ist es ferner, die Welt vergessen zu lassen, aus welchen grundsätzlichen Fragen heraus der Krieg entstanden ist, damit die Verantwortung für den Krieg auf den Gegner über wälzt werden kann. England behauptet, der Krieg könne nur so endigen, daß alle früheren Zitadellen Englands auf dem Kontinent wieder hergestellt werden, obzwar sich England dann um die Polen und Tschechen nicht mehr gekümmert hat. Deutschland kann jedoch nicht denken, daß Frieden, Eintracht und Zusammenarbeit der Nationen möglich wären, so lange noch ein einziger Geßlerhut in der Welt existiert. Erst dann wird die Freiheit der Meere wieder hergestellt sein und auch die Reparation jener Ungerechtigkeiten, die schon seit Jahrhunderten andauern. Diesem Terror muß ein Ende gemacht werden, damit die Zusammenarbeit aller konstruktiven Kräfte in Europa ermöglicht werde. Rotterdam, 29. Feber. Der Rotter-damer Berichterstatter der »Time s« berichtet seinem Blatte, daß man nach seinen Informationen in Berliner Kreisen der Mission Sumner-Welles skeptisch gegenüberstehe. Vertreter des Berliner Außenministeriums weisen daraufhin, daß Deutsches Tauchboot von frdfl zöfischem Torpedoboot gerammt Pari s, 29. Feber. (H a v a s.) die Versenkung des deutschen U-ßoo • durch das französische Torpedoboot * m o u n« werden folgende Einreiher bekanntgegeben. . „ In der Höhe des Cap Finistere fm1 französische Kriegsschiffe Patrouillen« sie aus. Plötzlich wurde von einem obachter des »Simoun« das Periskop nes U-Bootes gesichtet. qc Sofort ging die »Simoun« mit volley schwindigkeit auf das feindliche U-ß los und beschoß es heftig. Das fra!1 ^ sieche Boot kam nochmals zurück, diesmal das Periskop auf ihrer necn Seite und rammte das U-Boot. ,a. Infolge des Zusammenstoßes wur^eD3ä Gerippe des U-Bootes eingeschlagen. U-Boot wurde vom Torpedoboot noch Granaten beworfen. Nach dessen Ver» kung erschienen breite Oelflecke an Oberfläche. Das Torpedoboot »Sim würde die Gefahr eintreten, I die enormen Anstrengungen der At-n,u.rtTen für die Blockade Deutschlands Hos wären, Um.diesen Gefahren zu be-\v^en’ gäbe es erstens den finnischen Do -Stand Se£en Rußland, der wie ein q r-n Fleische, der Sowjetunion wirke, enm weite Mittel sei nicht schwer zu der Deutschland daran zu hin-,n> das kaukasische Petroleum und das ukrainische Getreide durch ungestörte Transporte längs der Nordküste des Schwarzen Meeres ausizubeuten, müsse man die Schwäche dieser Zone des Sowjetkomplexes ausnützen und versuchen, die schlecht verkleisterten Risse wieder zu öffnen, die einst die verschiedenen Staa ten getrennt hätten, die das Sowjetjoch nur widerwillig trügen. Darin bestehe die große Bedeutung der Frage des Schwarzen Meeres. Berlin, 29. Februar. Die politische Entwicklung im Südosten und im Nahen Osten wird von der deutschen Presse im Zusammenhang mit der Frage der Oelvcr sorgung gesehen. So bemerkt die »Deut sehe Allgemeine Zeitung« daß im englisch-türkischen Verhältnis offenbar der Verlust der reichen Erdölgebiete von Mossul durch die Türkei an England in Vergessenheit geraten sei. Vielleicht gebe es Versprechungen für einen Ersatz. Wenn die Äbschneidung der russischen Zufuhren aus Batum für England ein militärisches Ziel im Blockadekampf gegen Deutschland darstellen könnte, so schreibt die »Allgemeine Zeitung«, könnte Batum gleichzeitig als Preis für den An kara- Vertrag und als Ersatz für das »geraubte Mossul« gedacht sein. Die »Kölnische Zeitung« veröffentlicht einen ausführlichen Artikel mit der Ueberschrift »Von der Oelfront« und stellt fest: »Aus vier Oelquellen speist Deutschland seinen Oelbedarf, die gegen einen feindlichen Zugriff verhältnismäßig geschützt sind: Aus eigener synthetischer Herstellung, die schon im Jahre 1937 ein Drittel des benötigten Treibstoffes lieferte, aus eigenen Bohrungen, einschließlich der Quellen Galiziens und durch die Einfuhren aus Rußland und Rumänien. Die »Kölnische Zeitung« ist der Meinung, daß man die Tendenzmeldungen über eine Be drohung der iranischen und irakischen Oelquellen durch Sowjetrußland von eng lischer Seite verbreite«, um desto angenehmer einen Angriff auf die russischen Oeladern in Baku und Batum verlangen zu können. Vielleicht wolle sich das Heer {des Generals Weygand den Namen einer I »Oel-Armee« verdienen«. Das Abenteuer eines 65-Mrigen Don Jüans Aus Split wird vom 28. d. öerichM: Ein 65 Jahre alter Herr, der sich offenbar sein junges Herz bewahrt hat, stand zti einer verheirateten Frau, die er noch als Mädchen genau gekannt hatte, in Liebesbeziehungen. Gestern abend stattete er der Geliebten wiederum einen Besuch ab. Das zärtliche Tete-a-Tete wurde "aber von dem Gatten der Frau gestört, der plötzlich, mit einem Kiichenmesser in der Luft umherfuchtelnd, in das Zimmer drang und den bejahrten Liebhaber seiner Frau, dem das Herz in die Hosen fiel, mit dem Tode bedrohte. Die Frau flüchtete schreiend aus dem Zimmer und der Fvinfundsechzigjährige, dem die Angst jugendliche Behendigkeit verlieh, entwischte bald darauf auch selbst aus dem Zimmer, in dem der betrogene Gatte wie ein Rasender tobte. Froh, dem Tode, dein er sich schon verfallen geglaubt hatte, entronnen zu sein, kam der ältliche Dori Juan etwas atemlos zu Hause an. Erst dort stellte er fest, daß ihm eine mit Brillanten besetzte Uhr im Werte von über 20.000 Dinar abhanden gekommen war. Langsam stieg in ihm der Verdacht auf, die Szene im Schlafzimmer der Geliebten könnte gestellt gewesen sein, um ihm das Wertstück abnehmen zu können. Das Ehepaar verließ sich offenbar darauf, daß der alte Don Juan von einer Anzeige Abstand nehmen werde. Der hing jedoch mehr an seiner Uhr als an der Geliebten und machte tatsächlich die Anzeige bei der. Polizei. Das Ehepaar wurde daraufhin festgenommen. Die Uhr fand, sich bald, sie war von der Gattin im Garten vergraben worden. Witz Md Humor »Also, paßt auf,« sagt der Lehrer in der Grammatikstunde, »wir konjugieren jetzt, also: »Ich lebe, du lebst, er lebt. Wir leben, ihr lebt, Sie leben. .— So, jetzt wiederhol? mir das, Friedrich Karl!« Friedrich Karl: »Alle leben!« »Mein entzückendes gnädiges Fräulein, Sic sind die Perle dieses Festes!« »Dann erinnern Sie sich bitte, mein Herr, daß die Perlen Austern gehören!« * »Schon wieder fünf Glas Bier, Mann, denke doch an deine sechs Kinder!« »Bast recht... Zenzi, noch ein. Glas!« Eine Botschaft Noosevetts für Hitler ? BERLIN ÜBER DIE RÖMISCHEN BESPRECHUNGEN INFORMIERT. . Ä m Hier s t e r d a m, 29. Feber. Nach eiit r fUS vertraulichen deutschen Quellen Kp .an8^en Meldungen erhielt Reichsau-minister v. Ribbentrop lettischen Außenminister Graf C i no vom a - röm-e,nen aus$ührt'iehen Bericht über die Xy.^hen Besprechungen mit Sumner-IS> so daß die Wilhelmstraße schon vor dem Eintreffen des amerikanischen Unterstaatssekretärs über die Ziele seiner Mission unterrichtet worden ist. Man glaubt ferner, daß Sumner-Welles eine Sonderbotschaft R o o s e v e 1 t s für H i t.1 e r nach Berlin mitbringen werde. — ■ Neue Heilmethode der Kinderlähmung? SCHILDDRÜSENOPERATIONEN EINES UNGARISCHEN CHIRURGEN. Englische Flugzeuge über Berlin, deutsche Bomber über Varis 68 Wurden weder bomben abgeworfen, noch Kampfhandlungen DURCHGEFÜHRT. i.';.°,n d o n, 29. Feber. Wie der Sonderte o0.1'5*3^ des »E x c h a n g e T e-hen r 3 ^ *1<;< von der Front berichtet, ha-Nac] !‘c*1 britische Flugzeuge, die in der lin aUf Mittwoch neuerdings über Ber-AbwrS?^‘enen waren, nicht nur mit dem der« n Von Flugblättern begnügt, son-nen > aucF mit dem Abwerfen von bren-gev/Qen Gokeln auf ihre Anwesenheit hin-ge lesen- Die englischen Flugzeuge flo-u«d r11** *ief über die Wilhelmstraße, ten p c,em Kurfürstendamm. Zum groß gen 7staur|en der englischen Flieger stie-.iedoch keine deutschen Maschinen mich die Reflektoren und Flaks tra- auf. ten nicht in Aktion. Behindert wurden die englischen Flugzeuge lediglich über Köln. Düsseldorf, Duisburg, Dortmund usw., wo die Flakbatferien die Flugzeuge heftig beschossen. Auch die deutschen Reflek-.oren waren dort in großer Aktion. Die britischen Flieger sahen wohl einige deutsche Maschinen aufsteigen, doch kam es zu keinen Kampfhandlungen. London, 29. Feber. Fünf deutschen Bombern ist es gelungen, in einem Fluge über Frankreich Paris zu erreichen. Die Bomber warfen weder in Paris, noch anderswo in Frankreich Bomben ab. Budapest, Feber. In medizinischen Kreisen erregt die neue Methode zur Behandlung der spinalen Kinderlähmung Aufsehen, die soeben von dem ungarischen Arzt Prof.. Kubianyi von der Universität Budapest in einem besonders glücklichen Experiment angewendet worden ist. Prof. Kubianyi, der Hauptarzt der Chirurgischen Abteilung des Hospitals S. Rocco, hat dieses Experiment bei denjenigen Kindern durchgeführt, die von Myxödem befallen sind. Seine Methode besteht in der Uebertragung aus der Schilddrüse von gut entwickelten Kindern in das Gewebe um die Schilddrüse der kranken Kinder. Bisher sind 28 Kinder in dieser Weise operiert worden und der Erfolg scheint außerordentlich günstig zu sein. So hatte zum Beispiel ein zwölfjähriger Knabe noch das Aussehen eines dreijährigen Kindes. In wenigen Monaten ist er nun um einen Meter gewachsen, und während er zuvor die Eltern nicht erkannte und auch nicht sprechen konnte, kann er nach der Operation, wenn auch nur in elementarer Weise, seine Wünsche ausdrücken und zeigt eine rührende Zärtlichkeit gegenüber den Eltern. Die Erforschung der Kinderlähmung hat die ärztliche Wissenschaft nicht ruhen lassen, seit zum ersten Male 1840 die verheerende Kinderkrankheit ärztlich beschrieben worden ist. Die Kinderlähmung tritt teils sporadisch, teils epidemisch auf, und zwar meist in den Sommermonaten. Erst 1913 wurde der Erreger der Krankheit als ein unsichtbares, filtrierbares Virus entdeckt. Wie die Krankheit entsteht, ist atlcli heute noch nicht völlig bekannt. Man nimmt an, daß Kinder und anscheinend auch Erwachsene Träger der Krankheitskeime sind, und zwar ohne es selbst zu ahnen oder daran zu erkranken. Dafür erkranken aber andere, die in ihre Nähe kommen und keine so starken Abwehrkräfte gegen die Krankheit besitzen. Am empfänglichsten für die Erkrankung ist das früheste Kindesalter, im Verlaufe von Epidemien werden aber auch Erwachsene von der Krankheit befallen. Die große Gefahr der Kinderlähmung liegt darin, daß ihre ersten Anzeichen meist gar nicht auf eine ernste Erkrankung hindeuten, sondern ebensogut Ausdruck einer gewöhnlichen Infektionserkrankung sein können. Fieber, Schläfrigkeit und Gliederschmerzen sowie leichte Neigung zum Schwitzen sind meistens der Auftakt, wenige Stunden später, manchmal auch nach Tagen, treten Lähmungen auf, die alle Muskelgebiete befallen können, am häufigsten die Beine. Wird die Krankheit rechtzeitig erkannt, so ist durchaus Hilfe möglich. Bisher wur den von spinaler Kinderlähmung vorwie- ! prein 4, Heidenprein 4 bis 5 und BoMe!l I 4 bis 6 Dinar pro Liter. Am F u t t e r m a r k t wird I zu 135 bis 140 und Weizenstroh zu Dinar pro Meterzentner gehandelt. 60 Maribor, Donnerstag, den 29, Febmm Aus unserer grünen Gilde BEDEUTENDE WINTERSCHÄDEN IN DEN JAGDREVIEREN. — REKORDHÖHE DER JAGDPACHTSCHILLINGE IM BEZIRKE PTUJ. _ REBHÜHNERGELEGE ZUR JETZIGEN ZEIT! Wie schon anläßlich der heurigen, kürz lieh stattgefundenen Jahreshauptversamm lung, des Mariborer Jagdvereines aus dem Munde des Vereinsobmannes Bankdirektor Bogdan Pogačnik vernommen wer den konnte, stellte der heurige, überaus strenge Winter unsere Jagdreviere auf eine selten schwere Probe. Das Wild befand sich lange Zeit in größter Not, da in diesem .Winter nicht nur die Kälte, sondern auch die Schneehöhe Rekordausmaße erreichte, wie man sie schon seit vielen Jahren nicht mehr erlebt hatte. Der Wildstand (insbesondere Rehe, Fasane Und Rebhühner) wurde stark gelichtet und dies besonders in jenen Revieren, deren Inhaber bedauerlicherweise die Wilddutterung im Winter vernachlässigten. Vor einigen Tagen fanden in Ptuj die Jagdlizitationen des Bezirkes Ptuj statt, die in allen Jägerkreisen größtes Aufsehen erregten, da die Jagdpacht- ter Slaviö-Westen) mit einem jahrespacht Schilling im Betrage von nicht weniger als 21.210 Dinar! Dann folgt.der Jagdbezirk Slovenjavas (Slaviö-Westen) mit dem Pachtschilling von 21.060 Dinar. Im übrigen ergeben die Lizitationen folgende Resultate: Sv. Marko (Mazlu) 14.000, Sv. Vid (Frau Kubricht) 12.000, Cirkovce (Boltavzar) 11.600, Sv. Marjeta-Moškanj-ci (Klemenčič-Mazlu) 9100, Dornava (Pon gratz) 8500, Grajena (Verovšek) 7500, Bis (Dr. Kovačec) 6010 und Hajdina (Zu pančič) 5700 Dinar. Dieser Tage wurde in zahlreichen Revieren der Mariborer Umgebung die sonderbare Entdeckung gemacht, daß stellen weise bereits Rebhühner gele ge oder vereinzelte Rebhühnereier aufgefunden werden. Worauf diese abnormale Erscheinung zurückzuführen ist ist uns unbekannt. Jedenfalls ergeht an die Landbevölkerung der Appell, diese frühzeitigen Rebhühnergelege bzw. Eier nicht anzuta- schillinge eine bisher noch unerreichte Höhe erlangten. An der Spitze steht der j sten und überhaupt in Ruhe zu lassen. Jadbezirk Sv. Janž am Draufeldc (Päch- Grundsätzliches zur BenzmrattonMung DAS ECHO IN DEN KRAFTFAHRKREISEN. — EINE MARIBORER AUTOKLUBS. Dieser Tage wurde mit der Ausgabe der Benzinbezugsscheine begonnen, während gleichzeitig auch die Bestimmung über die wöchentlich beziehbaren Benzinmengen erlassen wurde. Die Rationierung erfolgt auf Grund von Scheinen, die mit ihren Querstrichen die Kategorie und die darauf entfallende Benzinmenge auswei-sen. Die Bezugsscheine sind in acht Kategorien eingeteilt. Auf die Bezugsscheine mit einem waagerechten roten Strich erhalten die Besitzer von Kraftwagen je 30, 40, 50 und 60 Liter Benzin, eingeteilt in die Buchstabenreihe A, B, C und’ D. Auf die Bezugsscheine mit zwei waagerechten Rotstrichen werden in der gleichen Buchstabenreihe 10, 15, 20 und 25 Liter pro Woche verabfolgt. Auf Karten mit drei vertikalen Rotstrichen erhalten ■ die Kraftwagenbesitzer in derselben Buchstabenreihe je 5, 10, 15 und 20 Liter pro Woche. Auf Karten mit einem grünen waagerechten Strich werden 30, 50, 60 und 80 Liter verabfolgt. Auf Karten mit zwei waagerechten grünen Strichen erfolgt die Herausgabe von je 15, 25, 25 und 45 Liter. Auf Karten mit einem schwarzen waagerechten Strich (A und B) erhält man 2 bzw. 4 Liter und auf Karten mit zwei schwarzen waagerechten Strichen (A u. B) 1 bzw. 2 Liter pro Woche. Auf Karten, die den roten Ueberdruck Autobus aufweisen, sind nach der Reihenfolge, A, B, C, D wöchentlich je 35, 60, 95 und 120 Liter zu beziehen. In den Kraftfahrerkreisen haben diese bezugscheinpflichten Benzinmengen nicht geringe Enttäuschung hervorgerufen. Es ENTSCHEIDUNG DES Peea: —3 Grad, heiter, 80 cm Naßschnee. Mozirska koča: —5 Grad, heiter, windstill, 100 cm Neuschnee. m. Todesfall. Im Alter von 47 Jahren gestern der Weber Martin" Babič 8 storben. R. i. p.l m. Zwei Kulturjubiläen im TheateJj Komemnden Sonntag, den 3. März w1.' anläßlich des 60. Geburtstages des D'c‘ el Sie Maul und Mcmmfeuche Wie schon gestern erwähnt, wurde in Maribor an sieben Rindern neuerdings die Maul- und Klauenseuche festgestellt. Deshalb ist der Block zwischen dem Slomškov trg, der Barvarska, Slovenska und Gledališka ulica als verseucht anzuse hen und wurden die entsprechenden Maß nahmen getroffen, um die Seuche nicht ausbreiten zu lassen. Im Zusammenhänge damit wurden die üblichen Vorkehrungen getroffen. Untersagt ist bis auf weiteres jeder Verkehr mit Klauentieren (Rinder, Schweine, Scha fe und Ziegen). In Maribor werden die Vieh- und Schweinemärkte, wie eine eben erschienene Verlautbarung des Stadtmagistrats bestimmt, nicht ab ge halten. Verboten ist ferner die Abfertigung von Waren, mit denen die Seuchen keime verschleppt werden könnten, wie Heu, Stroh, Häute, Wolle, Dünger usw. Gegen Zuwiderhandelnde wird streng vor gegangen werden. wird insbesondere darauf hinge wiesen, daß die Verordnung über die Benzinkar-! ten sowie die mengenmäßige Verteilung von Nichtfachleuten ausgearbeitet wurden. Es wird auch Klage darüber geführt, daß die Vorschläge aus den Reihen unserer Kraftfahrer unberücksichtigt geblieben sind. Es gibt Wägenbesitzer, die mit den ihnen zugewiesenen Benzinmengen nichts anzufangen wissen, da dieselben so gering sind, daß man zwar monatlich eine etwas längere Fahrt wagen darf, in welchem Falle das Benzin jedoch nur zur Hinfahrt reicht. Um weiteren Treibstoff für die Rückfahrt zu erhalten, müßte der Betreffende tage- oder wochenlang in der erreichten Stadt verweilen, um dann mit dem neuen zugewiesenen Treibstoff die Rückfahrt an treten zu können. Die allgemeine Auffassung geht dahin, daß die in der Benzinkartenverordnung außerdem noch enthaltenden Strafsanktionen unser Kräftfahrwesen buchstäblich lähmen. Die Mariborer Sektion des Jugoslawischen Autoklubs hielt gestern eine Konferenz ab, in der sie sich eingehend mit der Kraftfahrwesens Nach eingehender Diskussion wurde eine Entschließung gefaßt, die auf telegraphischem Wege dem Finanzminister übermittelt wurde. In der kritischen Lage unseres beschäftigte. Der Viktualienmarkt Der Jahreszeit entsprechend wird der Viktualienmarkt in Maribor derzeit der Menge nach zwar noch immer gut beliefert, die Auswahl ist jedoch verhältnismäßig gering. Sobald die warmen Sonnenstrahlen die ersten Feidfrüchte aus dem Boden zaubern werden, wird auch der Lebensmittelmarkt mannigfaltiger beliefert werden können. Im allgemeinen hat sich in den letzten Wochen die P r c i s-lage nicht sonderlich, verändert, doch ist bei einigen Artikeln eine nach aufwärts gerichtete Preistendenz wahrzunehmen. Auf dem F 1 e i s c.li m a r kt kosten gegenwärtig bei den Umgebungsbauern Rindfleisch 6 bis 8, Kalbfleisch 8 bis 10, Schweinefleisch 12 bis 13, ausgelöst 13 bis 14, Fisch 16 bis 17, Hase 12 bis 14, Schmer 15 bis 16, Speck 14 bis 15, Lunge mit Herz 7 bis 8, Leber 8 bis 10, Rippen 10 bis 12 und Kopf mit Zunge 5 bis 6 Dinar pro Kilo, Nieren 2 bis 3 und Füße 1 bis 2 Dinar pro Stück. Der Geflügelmarkt ist gegenwärtig meist schwach besetzt. Brathühner kosten 22 bis 62 Dinar pro Paar, Hennen 22 bis 32, Truthühner 40 bis 60 und Kaninchen 10 bis 25 Dinar pro Stück. Fischmarkt: Karpfen 12, Weißfische 8, Hechte 18, Seefische je nach Qualität und Zufuhren 11 bis 30 Dinar pro Kilo. Gemüse m a r k t: Kartoffeln 1.50 bis 2, Zwiebel 2.50 bis 3.50, Knoblauch 8 bis 10, Sauerkraut 4, Sauerrüben 2 und Krenn 7 bis 9 Dinar pro Kilo, Blumenkohl 1 bis 2 Dinar pro Stück oder 10 Dinar pro Kilo, Endivie 0.50 bis 3 Dinar ters und Schriftstellers Cvetko ö o' ? dessen bestes Bühnenwerk, das Lusfsp* »W i t w e R o š 1 i n k a« nach mehrjäh*-1 ger Pause wieder aufgeführt. __ D i e 11 h tag, den 5. März wird die 150. \Viedel_ kehr der ersten slowenischen Thcaterv^ Stellung in Ljubljana gefeiert. Aus diese, Anlaß gastiert das Ljubljanaer Schausp1'j in Maribor und bringt eines der ältest Bühnenstücke der Slowenen,. LinhaL »S hupa nova M iz k a«, zur Auffh rung. — Die beiden Theaterjubiläen cl wecken selbstredend in unserer Oeffet1 lichkeit großes Interesse. Kraftwagen angesichts der hohen Gemeinde- und Banatstaxen sich als unrentabel . i pro Stück oder 12 bis 14 Dinar pro Kilo, Entschließung wird festgestellt, daß der Radieschen 1 Dinar pro Häufchen oder 14 bis 18 Dinar pro Kilo, Rüben 0.25 bis ..... , . 0.50, Kohl 0.50 bis 4.50, Sellerie 0.50 bis aus wirkt, dies, umso mehr, aje er ange-, 3> Porl 0.25 bis 1, Kohlrübe 0.25 bis 0.50 sichts der geringen Treibstoffmengen kci- j ,md Rettich 0.25 bis 0.50 Dinar pro Stück, , Petersilie und Majoran 0.50 bis 1 Dinar gend mit Rekonvaleszenten - Serum behandelt, das die Widerstandsfähigkeit des Körpers gegen die Krankheit erhöhen soll Das Serum wird aus dem Blut von Kindern und Erwachsenen gewonnen, die diese Krankheit bereits überstanden haben. Auch die Versuche der Behandlung durch Schilddrüsenpräparate sind nicht neu, doch wurden bisher keine positiven Erfolge dadurch erzielt. Es ist jedoch durchaus möglich, daß sich die Methode des ungarischen Arztes bewährt und der Wissenschaft für die Behandlung einer der gefürchtetsten Kinderkrankheiten neue Wege weist. neu wirtschaftlichen Nutzen mehr bietet. Gleichzeitig wird die Abschaffung der Gemeinde- und der Banatstaxe gefordert, da ansonsten die größte Gefahr für den Weiterbestand unseres Kraftfahrwesens besteht, wodurch auch die Wehrhaftigkeit des Staates nachteilig berührt werden würde. Gchneeberichte öes „Autnik" vom 26. Februar. 0 Grad, pro Büschel, Rapünsehen und Spinat 1 und Gartenmöhren 0.50 bis 1 Dinar pro Häufchen. | Obst: Aepfel 4 bis 8, Birnen 5 bis 8, Dörrpflaumen 6 bis 10, Nüsse 7 bis 8 und i geschälte 24 bis 28 Dinar pro Kilo, Zi-i tronen 0.50 bis 1 und Orangen 1 bis 3 | Dinar pro Stück. Milch und Milchprodukte: Milch 2 bis 2.50 und Rahm 10 bis 12.50 Dinar pro Liter, Butter 30 bis 32, Tee-| butter 36 bis 40, Rindschmalz 32 bis 36 und Topfen 8 bis 10 Dinar pro Kilo, Eier ! 1 bis 1.75 Dinar pro Stück. Getreide: Weisen und Hirse 2, m. Neuer Leiter des städtischen ivi amtes. Der Leiter des städtischen -arntes Direktor Janko Jež wurde h1.. ' dauernden Ruhestand übernommen. Zf_ neuen Leiter des städtischen Militäran'^ wurde der städtische Beamte Lud"-1-' Gračner ernannt. m. Eine Auswahl erlesener Lichtbilds wird uns der bekannte und vielgerck Bergfreund Professor I. Bogovič ge f gentlich seines morgen, Freitag, >n . Volksuniversität stattfindenden Vortrag über die schweizerische Landesaussw lung in Zürich 1939 vor Augen führe'1' Bilder, die uns die Bergpracht Schweiz und Tirols miterleben lassen "-f den. m. Der Chauffeurverband für das banat hält am Sonntag, den 3. in Ljubljana, Restauration »Pri Levu« ?e' ne Jahreshauptversammlung ab. m. Die Vereinigung der RoliftihrW61* Unternehmer ,hält Samstag, den März um 19 Uhr im Kasinosaal ihre reshauptversammlung mit der üblicU Tagesordnung ab, worauf alle Mitgüe nochmals aufmerksam gemacht werden- m. Die Stelle eines Straßcnmeistem für die Banatsstraße št. Ilj Veika (fu den Abschnitt 6.00—12.535 km) ausgeschrieben. Die Gesuche sind unter Schluß der vorgeschriebenen DokumeF1' bis zum 15. März beim Bezirksstraßel! ausschuß in Maribor einzureichen, m. Gefährliche Hundebisse. In Betoa^ wurde das neunjährige Gärtnerstöchte chen Dragica Tortenschlager vom Ham hund gefährlich am Kopfe gebissen. EU Kind mußte im Krankenhaus untcrS bracht werden. m. Wieder Opfer des Glatteises. AuM in den beiden letzten Tagen mußten sec Personen im Krankenhaus untergebne •' werden, da sie am Glatteis Stürze cd1 ten und gefährliche Verletzungen davo getragen hatten. m. Alle in Maribor wohnhaften dienstpflichtigen, die während der HaW assentierung seitens der Rekrutenkotm^ sion untersucht zu werden werden eingeladen, bis spätestens d. J. im städtischen Militäramt am .j škov trg 11, Zimmer 3, zu erscheinen- M zubringen sind ein Dokument, aus u ^ die Heimatgemeinde des Interessenten e sichtlich ist, sowie zwei Stempel 211 und 20 Dinar. Nach dem 1. April wer Anmeldungen nicht mehr angenonim werden. * Gasthaus Mandl.. Samstag, 2. Ala*2 Hausunterhaltung. Wergles-Kapelle. in den wünsche0’ 1. Aph Senjorjev dom: Temperatur heiter, windstill, 80 cm Harsch. Ribnica a. B,: —1 Grad, heiter, 40 cm Harsch. Rimski vrelec: —3 Grad, heiter, 35 cm i Roggen und Gerste 1.75, Mais 1.50 bis Naßschnee. > Hafer 1 bis 1.25, Buchweizen 1.25, Hirse- Die Fleischer- und Selcherinnutig Maribor hält kommenden Sonntage 3. März um 13 Uhr in der Gambrinushai 1497 ihre Jahreshauptversammlung ab m. Wetterbericht vom 29. Feber, 9 Uhr T emperatur —1, Luftfeuchtigkeit 95$> Luftdruck 743.6,' Windrichtung NS. strige Maximaltemperatur i^lus 4.4, he ^ ge Minimaltemperator minus 6 Grad. Schneehöhe 28 cm. Das MWer Wetterbericht für Freitag: vx/pttcr Geringe Bewölkung, wärmeres im Anzug. ________5 _______ Zm Kampf mit Gendarmen erschossen TRAURIGES ENDE DES ENTSPRUNGENEN VERBRECHERS JOSEF HERIC. Aus P t u j kommt die Meldung, daß gestern in den Mittagsstunden im benachbarten Mestni vrh ein dramatischer Kampf mi tGendärmen stattgefunden hat, wo ein berüchtigter Einbrecher und Räuber endlich zur Strecke gebracht wurde. Es handelt sich um das Mitglied der Tr-stenjak-Bande, den 31jährigen Josef H c -r i c aus Žerovinci, der schon seit mehr als einem Jahr von der Gendarmerie überall gesucht wurde. Vor etwa zwei Jahren trieb die Bande am Drau- und Murfelde ihr Unwesen und richtete durch Diebstähle, Einbrüche und Ueberfälle einen Schaden von etwa 300.000 Dinar .an. Im Sommer 1038 fiel die Bande der Gendarmerie in die Hände. Heric gelang es jedoch im Oktober aus der Untersuchungshaft zu flüchten und er trieb sich seitdem in der dortigen Gegend umher. .Er wurde überall gesucht, doch konnte man seiner nicht habhaft wer den. Vor einigen Tagen erfuhr die Gcndar-enaoBDBaHCBn»OBoemaBiQBOfflC]B □ rnerie, daß sich'Heric in der Nähe seines Hauses am Mestni vrh in der Gemeinde Sv. Urban auf hält und mit seiner Gattin öfters zusammenkommt. Gestern wurde nun eine Patrouille dorthin entsandt, um den gefährlichen Burschen endlich ein mal ungefährlich zu machen. Die Patrouille fand Heric im Stall des Gasthauses Ploj. Der Bursche erschien in der Tür und begann mit seinem Revolver auf die Gendarmen zu feuern, glücklicherweise ohne jemand zu treffen. Dann brach er aus dem Stall hervor und flüchtete aufs Feld, wobei er von Zeit zu Zeit auf die Verfolger feuerte. Auch die Gendarmen griffen zur Waffe und sandten ihm einige Kugeln nach. Eine Kugel durchbohrte ihm die Brust, und Heric stürzte tot zu Boden. Die Bevölkerung atmete erleichtert auf, als sie das traurige Ende des Verbrechers erfuhr, da der Bursche sein verbrecherisches Handwerk auch nach der Flucht aus der Zelle fortgesetzt hatte. □ BDsaitoBDfflüBDanssasmQmraBaa to mal i = io Alles soll zum Skiball geh’nl ® Sturmschritt naht heran die Zeit, uns von der Mühle des Alltags be- freit ^fid jeder denke — es ist mir egal, ■ uch ich gehe einmal auf einen Ball. - e' schäumendem Bier und perlendem Wein — I* Arm ein taufrisches Mägdelein — üi jeder vergißt der Erde Ballast — empfindet das Dasein als picksüße Last cshalb laßt nur alle Bedenken fallen i o— uicht an Sorgen und Zahlen, aßt sprechen das fröhliche Steirerherz jjud kommt nach Celje am 2. März. 'S grüßt Euch die Rosl, die Inge, die Lise — Auf Wiedersehen bei der Grünen Wiese c. Evangelische Kirchengemeinde. Am nntag, den 3. März finden die Gottes-Lenste im Gemeindesaale statt, und zwar y.er. Kindergottesdienst um 9 Uhr, der Ge-memdegottesdienst um 10 Uhr. c- Schiller am hiesigen Theater. Das ariborer Nationaltheater wird am 6. . . Parterre links) einen Amtstag vpri rJe bnd Umgebung ab. Der Parteien statt ^"^det zwischen 8 und 12 Uhr lehn ^ino Union. Heute, Donnerstag, zum ^p^nma] das prickelnde Filmlustspiel bernri ’n ^aris«. Rosika ist eine bezau-nbe i ^ngarin, die im Sturme Paris erste r * *n ^er Titelrolle der jüngste, schön-u" temperamentvollste Filmstar Frauk-s Dolly Mollinger. Auls' i !!e Sroße Sammelaktion hat der für v zur Errichtung des Ehrenmals die .,!< Opfer von Gornja Radgona und tet p.6, Eenen Maister-Legionäre eingelei-anöp’h-, Werden besondere Karten mit dem den i eten Ehrenmal ausgegeben wer-stejj Sseu Gesamtertrag für die Fertig-11S des Denkmals verwendet wird. Möge daher jeder sein Scherflein beitragen! gr. Vereiste Straßenübergänge.■ Infolge defekter Wasserleitungsröhren kam es an verschiedenen Stellen zu kleineren Ueber-schwemmungen, die dann die Bildung von Glatteis zur Folge hatten. An mehreren frequentierten Straßenübergängen wirkte sich dieses Glatteis recht unangenehm aus, weshalb es endlich an der Zeit wäre, die -betreffenden schadhaften Wasserleitungen zu reparieren. IriWinasvorrmtz mit Sem LoS bezahlt! Februarsonne lockt die Winterschläfer ans Licht. Es läßt sich, nicht leugnen — wenn auch der Winter noch immer nicht Abschied genommen hat, so sendet doch Frau Sonne (wenn sie scheint) schon wesentlich wärmere Strahlen auf die Erde hinab, Strahlen, die wohl geeignet sind, einen milden Hauch in die Winterquartiere der Vielen kleinen Dauerschläfer zu tragen, die draußen in Wald und Feld in Erdhöhlen und im Schutze morscher Baumstümpfe dem Frühling entgegenschlafen. Da liegt der Igel zusammengerollt in einem alten, hohen Baum unter warmer Laubdecke, in einem Fuchs, oder Kaninchenbau hat es -sich der Hamster gemütlich gemacht, das Murmeltier und der Siebenschläfer schlafen noch ganz zusam mengekuschelt in gut ausgepolsterten Winterwohnungen »mit allem Komfort«. Sie alle dämmern so vor sich hin. Sie sind ein bißchen schwächlich, denn seit Monaten zehren sie nun schon vom eigenen Fett. Wenn auch der kleine Hamster im Oktober bumsdick vollgefressen auf sein Winterlager gefallen ist — jetzt schläft er schon vier Monate ohne Nahrungsaufnahme, und wenn auch dieser Schlaf alle Körperfunktionen auf ein Mindestmaß herabdrückt und gleichsam einem latenten Leben ähnelt, so sind doch die Nahrungsreserven bezw. Kraftreserven des Körpers in diesen letzten Wochen des Winterschlafs schon weitgehend verbraucht. Kein Wunder, wenn so ein erster milder Sonnenstrahl den einen oder den anderen der kleinen Schläfer an das Tageslicht lockt, um zu sehen, ob der Frühling denn noch immer nicht da ist? Da kriecht der Siebenschläfer aus seiner molligen Behausung und blinzelt ins Licht. Wenn man ihn jetzt bei einem Wmterspazier-gang vielleicht einmal antrifft oder einen anderen der kleinen Winterschläfer, so kann man nur hoffen, daß sic alle den Irrtum rasch einsehen und schnell wieder der in ihre warme Behausung zurückkehren. Denn sehr oft wird den Tieren ein solcher vorzeitiger Ausflug verderblich. Der Körper kann die Kräfte, die dabei verbraucht werden, nicht mehr ersetzen, und sie gehen ein. Aber nicht nur in diesen geschützten | Nestern regt sich erstes Frühlingsahnen. ' ] Nicht anders ist es in der Insektenwelt, j ln Kellern hausen Winterschläfer, an deren sicherer »Überwinterung« dem Men-1 sehen recht wenig liegt — die Mücken. Kommt der erste milde Tag und werden vielleicht die Kellerfenster geöffnet, so kann man die Mücken bereits im Sonnenscheine tanzen sehen — auch ein Ausflug, der mit dem Tode bezahlt wird. Nicht anders ergeht es den Motten, den Schmet terlingen und sogar den Fledermäusen. Sie überwintern alle gern in hohen Kirchtürmen, wo sie an geschützten Stellen auf den Frühling warten. Die Fledermäuse hängen an . den Wänden, ebenso die Schmetterlinge, deren Flügel wie dürre Blätter wirken — und in Ecken und Winkeln liegen wie trockener Staub Motten und alle möglichen anderen Insekten. Sie alle werden unternehmungslustig, sobald die Februarsonne etwas freundlicher und wärmer in das Gemäuer fällt. Aber auch hier ist ein vorzeitiger Ausflug in den Winter ein Ausflug in den Tod. Es wäre übrigens falsch anzunehmen, daß ein strenger Winter wie dieser durch die anhaltenden starken Kälteperioden bereits die Schädlinge in großem Maße vernichtet. Insekten vertragen hohe Kältegrade und wo das nicht der Fall ist, pflegen sie sich — wie etwa die Engerlinge — metertief in den Boden einzugraben. Verhängnisvoll werden ihnen vielmehr Kälterückschläge nach milderen Tagen. Hayptziehunq der staatl. Klasseniotferie 13. Tag der Hauptziehtmg der 39. Spielrunde (23. Februar). Din 50.000.—: 30728 63269 Din 24.000.—: 46132 Din 20.000.—: 12264 45685 89136 Diu 16.000.—: 16493 29453 31510 Dia 12,000.—: 18609 Din 10.000.—: 3850 15324 37081 44261 57674 72086 84069 86970 90122 90388 Din 8000.—: 25856 43479 49816 53914 53947 73598 Din 6000.—: 3067 8411 9252 10759 20697 59429 60777 71047 72643 74893 75919 82424 85499 Din 5000.—: 6294 11477 11552 11557 14736 17141 19680 30977 42116 44907 48531 50999 53765 54334 58643 64650 71495 76710 86215 Din 4000.—: 222 2617 3025 8574 14198 16403 22159 29189 31019 33277 41079 42221 43163 57979 63146 64688 67465 71895 72512 76795 83104 90588 95137 95469 95765 (Ohne Gewähr.) Das Los Nr. 18.609 (Treffer 12.000,— Din) wurde bei uns gekauft! BANKGESCHÄFT BEZJAK, bevoüni. Haupt-kollektiv der Staatlichen Klassenlotterie, Maribor, Gosposka ul. 25, Tel 20.97. Der Doktor sah auf den Patienten im Bett, dann auf die Frau. »Er ist tot,« sagte er. »Ich bitte um Entschuldigung, aber das stimmt nicht,« sagte der Mann im Bett. »Sei nicht so vorlaut!« ruft die Frau : darauf, »du wirst es doch nicht besser wissen als der Doktor.« Mmš&m TUeoiet REPERTOIRE. Donnerstag, 29. Feber um 20 Uhr: »Via Mala«. Zum letzten Mal. Tiefermäßigte Preise. Freitag, 1. März: Geschlossen. Samstag, 2. März um 20 Uhr: »Der Zigeunerbaron«. Sonntag, 3. März um 15 Uhr: »Die Verschwitze«. Ermäßigte Preise..— Um 29 Uhr: »Witwe Rošlinka«. Erstaufführung. Golar-Feier. LolksUNMMMt Freitag, 1. März: Prof. Bogovič (Maribor) spricht über die Züricher Landesausstellung. Ims-Om ry—- - ar,naaran»gv.iaauiMiiitoBtaBinBiJ8 Burg-Tonkino. Die Premiere des Warner Broß-Filmes »Segen der Erde« mit George Brent und Glivia de Havilland. — Ein spannender AbenteurerfHni aus dem Leben der Goldgräber des amerikanischen Westens. Ein Technicolor-Film, der seinesgleichen alles in den Schatten stellt. — Es folgt der große deutsche Film »Opemüall« mit Paul Hörbiger, Heli Finkenzeller, Hans Moser und Theo Lingen. — In Vorbereitung der neueste Adolf Wohlbrück-Film »Königin Viktoria«. Esplanade-Tonkino. Die Premiere des brillanten und heiteren Lustspieles des neuesten Luise Uhlrich Filmes »Der Tag nach der Scheidung« mit Luise Ulrich, H. Söhnker, J. Riemann u. Hilde Hildebrand. Eine entzückende, geistreiche Ehekomödie, voll sprühender Witze und Humors. Als nächstes Programm die erstklassige Filmkomödie »Sie will, er will nicht« mit Da-nielle Darieux. Union-Tonkino. Die Premiere des ausgezeichneten Großfilmes »Die Welt dreht sich« mit dem berühmten Darsteller Paul Muni. Eine hochinteressante, spannende Handlung, die jedermann vom ersten bis zum letzten Bild im Banne hält. — Als nächstes Programm »Der Flüchtling von Alkatraz«. 2ipotMeima<$jt&Wt Bis zum 1. März versehen die Sv. Areh-Apotheke (Mr. Ph. Vidmar) am Hauptplatz 20, Tel. 20-05, und die St. Magda. lenen-Apotheke (Mr. Ph. Savost) am Kra lja Petra trg 3, Tel. 22-70, den Nachtdienst. ßadia-P.tapaiMH Freitag, 1. März. Ljubljana, 7 Uhr Nachr., sodann Musik. 11 Schulfunk: Am Nordpol. 12 PL 13.05 RO. 18 Für die Frau. 18.40 Franz, 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Französische Musik. — Beograd, 17.45 Vortrag. 18.20 Tanzmusik. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Konzert. — London, 20 Männerchor. 20.30 Unterhaltungsmusik.— Paris, 19.15 Violinkonzert. 20 Leichte Musik. 21.45 Oper. — Budapest, 18.30 Männerchor. 20 PL 20.50 Moderne Musik. — Beromünster, 18.35 Konzert. 20.45 Hörspiel. — — Sofia, 18 Volksmusik. 19.50 »Der fliegende Holländer«, Oper von Wagner. — Hilversum, 20.15 PL 21.55 Leichte Musik. — Rom, 20 PI. 21.10 Sinfoniekonzert. — Mailand, 20 PL 21 Hörspiel. — Wien, 14 Nachr., sodann Musik. 16.40 Konzert des Großen Orchesters. 19.15 Volksmusik. 20 Nachr. 21 Sinfoniekonzert, — Reichssender, 18 Tanzmusik. 20.15 Hörspiel. 20.45 Bunte Musik. BütkaestUau IIMMmiu^Hililli .HIUHWII I IIIWfrBMfMIWWfflF'^WT'WWWWf b. Gradjevinski Vjesnik. Monatsschrift für Bauwesen. Erscheint in Zagreb. Februarnummer. b. Jadranska Straža. Monatsschrift für das jugoslawische Seewesen. Organ der »Jadranska straža«. Erscheint in Split. Die Februarnummer bringt wieder interessante Beiträge aus dem Seeleben und prachtvolle Abbildungen. Jahresabonnement 120 Dinar. Einzelnummer 10 Dinar. ^stUa&ttitUe hikästkau l Illlll»Will Will— llllIUI II— jIWlirainWWWIWIWWIlBIIWTf^^ Vrizad als Weinkäufer j Wien kommen und sich hier von einer ! Atmosphäre umgeben sehen, welche in j der ganzen Welt nicht ihresgleichen hat. AUCH BRANNTWEIN SOLL DIREKT BEIM LANDWIRT BESCHAFFT WERDEN I Die Wiener Note ist das Ergebnis einer Der Generaldirektor der Priv. Exportgesellschaft (Prizad) Dr. Tot gab den Pressevertretern eine Erklärung, wonach diese Gesellschaft Wein und Branntwein direkt Vom Produzenten, also vom Landwirt kaufen werde. Zu diesem Zweck sollen in jedem größeren Ort besondere Ausschüsse von fünf Landwirten ms Leben gerufen werden, die bet den Produzenten den Bestand aufnehmen werden. Die über > nommenen Wein- und Branntweinmengen werden von der Prizad sofort in bar beglichen werden. Die Ankäufe werden sukzessive erfolgen. Bessere Weinsorten wer den von der Prizad ausgeführt werden. — Nach Befriedigung des heimischen Marktes sollen mindere Sorten verarbeitet werden. Schutzzölle oder nicht? FÜR JUGOSLAWIEN GLEICHZEITIGE FÖRDERUNG DER UND INDUSTRIE NÖTIG. LANDWIRTSCHAFT Vor einiger Zeit ging durch unsere Oef-fentlichkeit die Nachricht, daß die Regierung sich mit dem Plane befasse, den Einfuhrzoll auf Pflüge aufzuheben. In Verbindung damit .entwickelte sich eine große Debatte für und wider. Für die Abschaffung des Zolles traten besonders kräftig die landwirtschaftlichen Genossen schäften ein. Sehr einflußreiche Fachmänner nahmen jedoch energisch dagegen Stellung. Eine sehr eingehende Studie über diese Frage veröffentlichte der bekannte kroatische National-Völkswirtschaftler, Universitätsprofessor Dr. Paul Kvakan in Zagreb, einer von den wenigen studierten Männern, welche das Bauernleben und die Bauernwirtschaft gründlich kennen gelernt haben. Dr. Kvakan unterstützt seine Anschauungen mit den Lehren des großen kroatischen Bauernideologen Dr. Anton Radič, der auch heute noch als die größte Autorität in diesen Fragen anerkannt wird. Dr. Radič hat schon vor Jahrzehnten die These vom »stagnierenden großen »Bauerndorf« aufgestellt und nach einer gründlichen Analyse der kulturellen und wirtschaftlichen Lage des Großteiles der jugoslawischen Bauern den einzigen Ausweg aus der schwierigen Lage in der Förderung unseres heimischen Gewerbes und der Industrie gesehen. Nach seiner Ansicht wäre die Hebung des heimischen Gewerbes und der Industrie bei uns auch dann notwendig, wenn genügende Komplexe Bodens für die Schaffung neuer Ansiedlungen vorhanden wären. »Ein Volk« — sägte Dr. Radič — »welches heute keine eigene Industrie besitzt, ist tagtäglich gestraft!« Denn ein solches Volk sei ein Sklave des fremden Handels.' Aus diesem Grunde hat sich schön Dr. Radič Tür Schutzzölle ausgesprochen. Dr. Kvakan ist der Ansicht, daß uns vor allem eine eigene Industrie verschiedener, insbesondere landwirtschaftlicher Maschinen nötig ist. Wenn heute schon unsere bäuerlichen Schmiede in Kreševo und Vareš in ihren einfachen Werkstätten als Vertreter »unserer autochthoncn Eisenindustrie« (der einzigen auf dem Balkan!) die notwendigsten landwirtschaftlichen Geräte (Pflüge) hersteilen, meint Dr. Kvakan, daß dies als Grundstein unserer eigenen Eisenindustrie angesehen werden müßte.; Für die Schaffung einer solchen müsse alles getan werden und müsse auch das schwere Opfer der Schutzzölle " gebrächt werden, weil dies als das bestangelegte Kapital für unsere gesamte Nachkommenschaft zu betrachten sei. Auf diesem Gebiet begegnen sich das Prinzip der Oekonomie und jenes des Patriotismus. Neben der Bauernwirtschaft sagt Dr. Kvakan — müssen wir auch für die übrigen Wirtschaftsformen Sorge tragen, insbesondere für das heimische Gewerbe, für die heimische Industrie und den heimischen Handel. Alles dies muß gefördert werden, denn wir müssen die Möglichkeiten für die Erhaltung der zweiten und der dritten Generation unserer Volksgenossen schaffen, welche infolge Ueberfül-lung des Dorfes in die Städte fliehen und und nachkommenlos verlieren., Eine gesunde und kräftige Wirtschaft in den Städten in nationalen Händen ist das solideste und stärkste Band zwischen Dorf und Stadt, welches allein imstande ist, die bei oberflächlicher Betrachtung widersprechenden Interessen der städtischen Fabriks- und Gewerbewirtschaft einerseits und der Bauernwirtschaft andererseits in Einklang zu bringen, Nur bei einer solchen systematischen Gebundenheit aller Wirtschaftszweige werden wir imstande sein,, mit der Ausfuhr unserer Arbeitskraft, dieses traurigsten Bildes unserer Gegenwart, aufzuhören. . S. Die Wiener Mode auf der Wiener Frühjahrsmesse 1940 Die Wiener Note ist keine Erfindung der Propaganda. Die Wiener Note, jenes gewisse Etwas, das schwer zu beschreiben ist, den Wiener jedoch sehr deutlich in Haltung und Lebensstil von seiner Umgebung abhebt, ist dem bodenständigen Menschen in Wien weniger bewußt, als den Fremden, die von auswärts nach langen historischen Entwicklung, die Wien jahrhundertelang zum .»Treffpunkt von ganz Europa« machte. Dieser Wiener Lebensstil stellt sich natürlich in allen Äußerungen des Wie-nertums dar, kommt jedoch in den Dingen des Geschmackes am klarsten zum Ausdruck. Es ist selbstverständlich, daß auch die Wiener Frühjahrsmesse im Sinne dieser Wiener Geschmackskultur ihre besondere Note tragen wird. Die Wiener Mode wird im Rahmen der gesamtdeutschen Mode daher auf der bevorstehenden Wiener Frühjahrsmesse in besonders großem Umfange ihre Kollektionen zum Verkauf stellen. Das Wiener Modeschaffen wird auf der Wiener Frühjahrsmesse zweifach vertreten sein. Die großen Exportfirmen werden in einem eigenen Pavillon im Rahmen des »Gemeinschaftswerkes Wiener Modewarenerzeuger im Haus der Mode in Wien« ausstellen. Ferner wird das Wiener Modellinstitut, das dazu bestimmt ist, die kleineren Wiener Sehneiderfirmen mit modischen Anregungen und mit Schnitten zu versorgen, die Erzeugnisse seiner Mitglieder; zum Verkauf stellen. Da auch die übrigen Sparten des, Modegewerbes wie Wäsche, Jersey, Putzmacherei, Leder und modisches Zubehör in ihren besten Leistungen auf der Wiener Frühjahrsmesse, meist kojenmäßig, vertreten sein werden, wird der Einkäufer einen ge. schlosesnen Überblick über das Wiener Modeschaffen erhalten. 5, Zuchtochsen 5.50—7, Schlechtst!^ 3.50—4.75, Scblachtmastkühe 4—3, Zuc> und Melkkühe 4—5, Beinlvieh 2.75- • ’ trächtige Kühe 3.50—4.50, Jungvieh • —6, Kälber 4.50—6 Dinar pro Kilo u bendgewicht. — Fleischpre iS Ochsen 1. 10—12, II. 8—10, Stiere, v und Kalb innen 6—12, Kalbfleisch L 1 ,fl 12, II. 6—8, Schweinefleisch 10—14 pro Kilo. X Ein Baumwollaufteilungsamt nach Begrader Meldungen vom Beratui g ausschuß für Baumwolle dortseibst richtet werderx Das Amt wird LU> richtige Beteilung der einzelnen Spin reien und Webereien mit BaumwoHS neu und Rohbaumwolle bedacht sein- X In deutsche Hände wird nach grader Meldungen die in Jugoslawien Endliche große englische Versicherung gesellschaft »C o m m e r c i a I U n > ° kommen. Die Gesellschaft soll in ** mentar« umgewandelt werden. X Der Reinertrag der Priv. Agrarbank für das vergangene Jahr beträgt 18.2 M Honen Dinar, Im übrigen haben sich Posten der Bilanz gegenüber dem vorn gegangenen Jahr nicht viel geändert. BörienbkiMte Ljubljana, den 28. Feber. Devi s e >’• London 174.65—177.85 (im freien Verice-21574—218.94), Paris 98.75—10^. (122.04—124.24), Newyork 4425-T*T (5480—5520), Zürich 995—1005 O22^ —1238.18), Amsterdam 2354—^ (2907.33—2945.33), Brüssel 748% 769.25 (924.12—936,12); deutsche u aringscheeks, 14.70—14.90, .... Zagre b" 28. ; Feber. Staatsw«*16; 2 '/> % Kriegsschaden 428—429, 4% -AE, 50—52, 4% Nordagrar 50.50—52, Begluk 77—0, 6% dalm. Agrar 70—7LJ* 6% Forstobligationen 67—0, 7% ß*a sationsanleihe 95—0, 1% Investition5^, leihe 98—100, 8% Seligman 100—0, 7/" Blair 89.50—0, 8% Blair 97.50—0; tionalbank 7600—0, Priv. Agrarbank 200—0. - . ' X Mari'jorer Viehmarkt. Auf den Viehmarkt wurden Dienstag 140 Ochsen, 14 Stiere, 403 Kühe, 10 Kälber und 5 Pferde aufgetrieben, zusammen 572 Stück, wovon 419 verkauft wurden. Es notierten: Mastochsen 5—6.50, Halbmastochsen 4— Spori AbfahlMauf auf 9er Zug. Lenarcic-Trafse Die Wintersportsektion des Slowenischen Alpenvereines tritt am kommenden Sonntag mit. ihrer ersten dieswinterlichen Rennveranstaltung vor die Öffentlichkeit und zwar wird sie auf der vielgerühmten Ing. Lenarčič-Abfahrts-Trasse einen Abfahrtslauf zur Durchführung bringen, Als besondere Trophäe wurde der von der Gemeinde Ribnica ausgesetzte Wanderpokal ausgeschrieben, der in den dauernden Besitz jener Mannschaft übergeht, die. ihn zweimal hintereinander oder dreimal mit Unterbrechung zu gewinnen vermag. Das Rennen geht der von unserem großen Wintersportmäzen Ing. Milan Lenarčič vor zwei Jahren in vorbildlicher Weise angelegten Abfahrts-Trasse vom »Jezerski vrh« vor sich, die im Vorjahre der Schauplatz der denkwürdigen alpinen Staatsmeisterschaften war. Die Strecke ist .2900 Meter, lang und weist einen Höhenunterschied von 520 Meter auf. Startberechtigt sind verifizierte Wettbewerber, die einem beim Mariborer Unterverband angegliederten Verein an gehören. Die Anmeldung ist bis zum 2. März 12 Uhr im Geschäfte Sport-Divjak bzw. Olympia-Cop bzw. spätestens eine Stunde vor dem Start im »Senjorjev dom« gegen Entrichtung der Nenngebühr von 20 Din vorzunehmen. Die Verlosung der Startnummern findet am Vorabend im »Senjorjev dom« statt, woselbst um 15 Uhr die Verkündigung der Resultate sowie die Preisverteilung stattfindet. Den Wanderpokal verteidigt die Wintersportsektion des Slow. Alpenvereines. Kampfabend 9er Boxer Am Samstag, den 2. d. um 20 Uhr geht nun doch das Boxmatch zwischen unserem B ä c k e r-S portxi u. b und der wiederholt erfolgreich hervorgetretenen Boxerstaffel des Sportklubs »Slavija« aus Varaždin vor sich. Für den Bcxabend, der im Saal der »Zadružna gospodarska banka« abgehalten wird, macht sich ein umso lebhafteres Interesse bemerkbar, als m den Reihen der Gäste einige ganz hervorragende Matadore des Ringens mit tun, die der bekannte Repräsentative B a-l o h aus Ljubljana anführt. Baloh hat vija«-Boxer übernommen und sie zu verheißungsvollen Kämpfern herangebildet. Auch unsere »Bäcker« werden die schlagkräftigste Mannschaft auf die Beine bringen und zwar sind ausersehen: Me g-1 i č für das Bantam-, Senekovič für das Feder-, 8 v ä j g e r für das Leicht-, Blas für das Weiter-, štrukelj für das Halbschwer- und1 Ipavec für das Schwergewicht. Durchwegs Namen, zu denen man genug Vertrauen auf Erfolg haben kann. sich in den heutigen Verhältnissen spur- [ vor Jahr und Tag das Training der »Sla- : »Ferenczvaros« gegen die kroatische i Fußballauswahl. Der Budapester »Ferenc »Fräulein Suse, wenn ich Sie jetzt ku» sen würde, würden Sie dann nach '"T Mutter rufen?« t »Aber warum denn meine Mutter? v len Sie die denn auch küssen?« varos« wird am 19. und 20. d. zwei GaS ^ spiele in Zagreb bestreiten. Am ers Tag spielen die Ungarn gegen »Gradl® ski« und tagsdarauf gegen die Ftißb® auswahl von Kroatien. halb 9 Ul-r SK. Rapid. Freitag um aller abends Spielersitzung. Erscheinen Pflicht! :»Jugoslavija« protestiert. Die Beog1^ der »Jugoslavija« hat gegen die VeritF1^ rung des verlorenen Punktespieles den SK. Zemun Protest erhoben. GRn zeitig protestiert auch der SK. Zenfuh-: Leichtathletikkampf Jugoslawien ' Italien. Von italienischer Seite wurde e Leichtathletikländerkampf zwischen slawicn und Italien in Vorschlag bracht. Das erste Treffen wird auf -t® 1 ^ nischem Boden vor sich gehen,• c der Revanchekampf in Jugoslawien aus. tragen wird. ,, : Die deutsche Fußballmcisterscha brachte am vorigen Sonntag folgende _ ■Beuth6, 09, 3:0, VfL Bochum—Schalke 04, gebnisse: Preußen Hindenburg—-*7' 2*10, Fortuna Düsseldorf Schwäre-Weiß Essen—Turu Duisburg f Düsseldorf 2:0, Eintracht Frankfurt—Rot-Weiß fort 4:0, BfV Stuttgart—Stuttgarter = 3:2, Bayern München—Neumayer N -berg 0:3, FC Nürnberg—1860 Müncn 4:2, Spog. Fürth—Schweinfurt 05 0: • : Vittorio Chierroni gewann bei de® italienischen Skimeisterschaften in ~el'T nia auch den Torlauf vor Lacedelh Marcellin. Sieger des 4X10-Kilometö Staffellaufes wurde die Mannschaft Q Provinz Sondrio (Mailand) in : Skilanglauf über 90 Kilometer. Schweden fand am Sonntag wieder ‘ Wasa-Lauf über 90 Kilometer statt, • auf der gleichen Strecke ausgeträgeh " . de, die einst König Gustav Wasa atu s ner Flucht durch Mittelschweden zur n wegisehen Grenze auf Skiern durchlief-Aus dem Wettbewerb ging Artur Häg» blad in einer Zeit von 6:23:57 hervor- 2:54:04,8- Ir, Der Wortlaut der TreibftoffVerordnung Verordnung über die Einschränkung des Verkaufes flüssigen Brennstoffes / Das GWem der Benzmbezugsiarten tritt am i. März in Kran ‘ßrung der Fahrzeageinteilung und kauf der Bezugskarten, aus den Geldstra- der zugeteiiten Brermstoffmengen denirt‘ Oesuode, im denen eine Abän- Krattf^h der Mtroktsnen Einteilung der Behft a. euSe verlangt wird, sind jener vnrn, einzureichen, die die Einteilung “genommen hat. schund* ^°^te die Menge der Benzinmi-Wl)r. die Unternehmungen zugeteilt War 6| s‘°*1 der Beförderung von Un en und Personen im jenen Gegenden Werl ^ ?taa*es beschäftigen, in denen es keh 6r -einen Eisenbahn- noch Schiffsver-Verk ff0*’ die Aufrechterhaltung des ehrs auf jenen Linien, wo dieser un-Che^an8Üch notwendig ist, nicht ausrei-m;,n’ s° haben solche Unternehmungen lrun ^randetem Gesuch um die Erhö-g der ihnen zugeteilten Treibstoffmen-g an2Usuchen. Diese Gesuche sind jener n , 0rde einzureichen, von der das Unter-Ef--mten die Kaufbewilligtmg erhielt. Beim de solcher Gesuche hat die Behör-Driif Berechtigung des Ansuchens zu ten r-n Und es dann mit einem begründe-v Gutachten an die Staatliche Monopol-Haltung — Abteilung für flüssigen Gnnstoff — weiterzuleiten. Kontrollbehörden Die Durchführung der Vor-_Ginften dieser Verordnung wird durch rv5!erlei Kontrollmaßnahmen überwacht: r,J ®ntiiche und außerordentliche. Die or-tiithche Kontrolle hinsichtlich des Ver-äi rf ®ss'3en Treibstoffes wird durch e Organe der Finanzkontrolle und die T^erordentliche durch die Aufsichtsor-% ne der Staatlichen Monopoiverwaltung au,sgeübt. Die Tätigkeit der Behörden überwacht 8 Handels- und Industrieministerium r,2W- die Banalbehörde der Banschaft ’oatien in ihrem Wirkungsbereich. Strafen Art. 32. im Sinne des Artikels 2 der yer°rdnung über die Einschränkung des \7er^aufes flüssigen Treibstoffes und des Grkehrs von Kraftfahrzeugen werden uait Geldbußen von 500 bis 5000 Dinar mit Arrest bis zu 30 Tagen bestraft: th v ^'Sentümer einer Drogerie bzw. Apo ’ die Benzin für häusliche Zwecke in s oßerer Menge verkaufen als in Artikel 2 ®ser Verordnung erlaubt wird; •Verkäufer von Benzin und Benzin-ischung, die diesen Treibstoff entgegen n Vorschriften des Artikels 16 dieser ^Ordnung verkaufen; . ■ Verkäufer von Benzin und Benzin-‘ ischung, die über den Verkauf nicht rese mäßig Buch führen und die Unterbrei-vp8 der in den Artikeln 18, 19 und 20 fichf1' ^erordnung vorgeschriebenen Be-a‘e und Buchauszüge unterlassen; srh" ^erkäufer von Benzin und Benzinmi-„ “ug, bei denen an Ort und Stelle ge-\V dem buchmäßigen Stand ein arenabgang festgestellt wird; . Unternehmungen mit mehreren Ver-s Esstellern für Benzin und Benzinmi-Ar die es unterlassen, in der durch ben dieser Verordnung vorgeschrie r| Frist über die Warenbewegung Be- ten, der Einhebung des Ausfuhrbeitrages und der Entschädigung für nichtabgeführ-te Kupone durch ausländische Touristen fließen in den Fonds zur Förderung der Erzeugung heimischer Treibstoffe bei der Staatlichen Monopolverwaltung. Ausgenommen sind die Einnahmen aus dem Ver kauf von Bezugskarten für Kraftfahrzeuge auf dem Gebiete der Banschaft Kroatien. Diese fließen in den Fonds zur Förderung der Erzeugung heimischer flüssiger Treifstoffe und der Motorisierung bei der Banalbehörde. Art. 35. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Bezugskarten für Kraftfahrzeuge und aus den übrigen im vorhergehenden Artikel genannten Quellen dienen den allgemeinen Zwecken des Fonds zur Förderung der Erzeugung heimischer flüssiger Treibstoffe und außerdem werden aus diesen Einnahmen die Spesen der Herstellung und Ausgabe der Karten und die Reisespesen der Aufsichtsorgane der Staatlichen Monopolverwaltung bei Ausübung der außerordentlichen Kontrolle in bezug auf die Durchführung der Bestimmungen dieser Verordnung gedeckt. Uebergangsbestimmcngen. Art. 36. Zwecks einheitlicher und möglichst rascher Einführung der Treibstoffversorgung mit Hilfe von Bezugskarten erfolgt die Ausgabe der ersten Karten und die Einteilung der Kraftfahrzeuge: a) für das gesamte Staatsgebiet mit Ausnahme der Banschaft Kroatien im Wege der Staatlichen Monopolverwaltung und b) für das Gebiet der Banschaft Kroatien im Wege der Banalbehörde der Banschaft Kroatien in Zagreb. Art. 37. Ausländische Touristen, die am Tage des Inkrafttretens dieser Verordnung auf dem Gebiete unseres Staates mit Kraftfahrzeugen angetroffen werden, haben sich unverzüglich bei der nächsten Verwaltungsbehörde zu melden und zu er klären, wie lange sie sich in unserem Lande aufzuhalten gedenken. Die Behörde, bei der sich fremde Touristen melden, hat noch am selben Tage die Abteilung für flüssige Treibstoffe der Staatlichen Monopolverwaltung die Aufenthaltsdauer dieser Touristen innerhalb der Grenzen unseres Staates sowie auch die Art und die Merkmale ihrer Fahrzeuge mitzuteilen. Auf Grund dieser Anmeldung ausländischer Touristen stellt die Staatliche Monopolverwaltung ihnen im Sinne dieser Verordnung Bezugskarten aus und stellt sie jener Verwaltungsbehörde zu, bei de-denen sich die fremden Touristen angemeldet haben. Diese Behörde hat dann alles zu veranlassen, was in Artikel 4 dieser Verordnung für Einreisezollämter vorgeschrieben ist. Art. 38. Die von den Finanzdirektionen auf Grund der Verzehrungssteuervorschriften ausgegebenen Kaufbewilligungen für steuerfreies reines Benzin bzw. Benzinmischung bleiben auch weiter in Kraft, jedoch wird ihre Gültigkeitsdauer auf drei Monate begrenzt, ferner darf auf solche Bewilligungen nur die entsprechen de Menge dieser Treibstoffe und in der in dieser Verordnung vorgeschriebenen Art und Weise ausgefolgt werden. Art. 39. Nähere Bestimmungen und Weisungen über die Einteilung der Kraftfahrzeuge nach den in Artikel 2 dieser Verordnung vorgesehenen Maßstäben erlassen der Kriegs- und Marineminister u. der Handels- und Industrieminister bzw. der Banus der Banschaft Kroatien. Art. 40. Sofern Unternehmungen, die Benzinmischung zum Antrieb ihrer unbeweglichen oder beweglichen Motoren verwenden, für den Verbrauch bis zum 1. V. 1940 nicht genug Treibstoff besitzen, haben sie sich an die zuständige Abteilung der Finanzkontrolle zu wenden, die ihnen den Kauf von Benzinmischung in der für den Verbrauch bis Ende April 1940 erforderlichen Menge bewilligen wird. Bewilligungen im Sinne des Artikel 9, Absatz 1, Punkt 1 dieser Verordnung weiden mit Gültigkeit vom 1. Mai 1940 an ausgegeben. Art. 41. Eigentümer von Unternehmungen mit Antriebsmotoren, die mit flüssigem Brennstoff arbeiten, sind im Sinne des Paragraph 25, Absatz 2 der Verordnung über flüssigen Brennstoff verpflichtet, ihre Maschinenanlagen auf den Antrieb mit heimischem Treibstoff umzubauen oder sie für die Verwendung anderer Treibkraft einzurichten, um für den Fall eintretenden Mangels an flüssigen Treibstoffen die ungestörte Arbeit ihrer Anlagen sicherzustellen. Dieser Umbau bzw. diese Adaptierung ist spätestens bin nen sechs Monaten nach dem Inkrafttreten dieser Verordnung durchzuführen. Schlußbestimmangen. Art. 42. Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung werden die Verordnung III Nr. 47862 vom 27. November 1939 und die Verordnung III Nr. 50584 vom 15. Dezember 19z9 über die Beschränkung des Kraftfahrzeugverkehrs außer Kraft gesetzt. Art. 43. Diese Verordnung tritt am 1. März 1940 in Kraft. die imie Mt Geheimnisse der her Rckm unter Kamera EIN BESUCH DER KULTURFILM - ATELIERS DER UFA. Von unserem Fa. Mitarbeiter. zu erstatten; g • Personen, die als Verbraucher grö-avre. Mengen Benzin und Benzinmischung , » . Artikel 24 dieser Verordnung er- 7 p vorrätig halten; n ' Personen und Unternehmungen, die 26^07 Bestimmungen der Artikel 25, ß' . Und 28 dieser Verordnung versto- (j ' Außer Geld- und Arreststrafe wird zu Schuldigen die ihnen ausgefolgte Be-Nskarte für Benzin abgenommen. Vc-k. Oeld- und’ Arreststrafe kann dem der aufer von flüssigem Treibstoff auch ^ weitere Verkauf verboten werden. le Herstellung der Bezugskarten und die Einnahmen mhlu Die Bezugskarten für Benzin- Zeu» ® iür den Antrieb von Kraftfahr-p0]£en werden von der Staatlichen Mono-Pre;erwa^unS gedruckt, die auch den Zeuf ^en ^'e Eigentümer von Kraftfahr-bhinint dafUr zu bezahlen haben be- rt' 34. .Die Einnahmen aus dem Ver-i Mitten im Getriebe der Ufastadt Babelsberg, der größten und vollkommensten Filmschaffensstätte Europas, zwischen den Aufnahmeateliers und der großen Lehrausstellung der Ufa, steht ein unauffälliges Gebäude, in dem der Mann zu Hause ist, dessen Arbeit man manchen Blick in die Geheimnisse der Natur verdankt. Wolfram Junghans, einer der bekanntesten Hersteller des deutschen Kulturfilms, belauscht und beobachtet da den Mikrokosmos der Welt. Die Aufnahmetechnik wird hier in der nächsten Zeit das Wachstum einer Kastanie sichtbar machen, die hier in die Erde eingegraben ist und ihren ersten Wurzelfaden treibt. Wir sehen die Schöpferkraft der Natur Hand in Hand mit einem technischen Wunderwerk arbeiten, das seinesgleichen sucht. Die Zeitraffer-Aufnahmeapparatur setzt nämlich die mit ihr verbundene Uhr in bestimmten Zeitabständen, die man vorher einstellen kann, — von 15 Sekunden bis 10 Stunden — automatisch in Betrieb. Alles geschieht wie von unsichtbarer Hand: erst das Verdunkeln des Raumes, dann das Aufflammen des künstlichen Lichts, darauf die Aufnahme selbst, und nach der Aufnahme rollen sich dieselben Vorgänge, nur diesmal in umgekehrter Folge, wieder ab, so daß die Pflanze, die hier abgenommen wird, nun wieder normal weiterwachsen kann. Um nun aber auch die Objekte, die für das bloße Auge nicht sichtbar sind, ins Tausendfache vergrößert vorführen zu können. besitzt das Atelier noch eine eigene Mikro-Aufnahmeapparatur. Hier wird die Technik zu einem Zauberstab, der das Tor zu den verborgenen Wundern des Lebens öffnet. Und wirkliches, wimmelndes Leben um gibt den Besucher auf allen Seiten. Im Aquarium vorne bauen Kampffische ihr Schaumnest, Eine dicke Kröte wird an das Lampenlicht gewöhnt, ehe sie ihr Debüt vor der Kamera antritt. Sie hat vor dem Publikum eine ganze Maus zu verzehren. Eine Gottesberaterin hat im benachbarten Terrarium jungfräuliche Eier gelegt, denen lauter »Männchen« entschlüpft sind. Mit ihren Fangarmen umhalst sie in Ermangelung eines ehelichen Partners — der nach dem Naturgesetz ohnehin nach der Vereinigung von ihr auf gefressen worden wäre ein zartes Rispengras. Das Quartier daneben wird von einer unheimlichen Dame bewohnt. Einer hellbraunen, am Rücken schwarz gestreif ten Spinne. Das ist die sprichwörtliche Tarantel, jederzeit stichbereit, wie ein Versuch mit einem zwischen die Fänge gehaltenen Bleistift beweist. Ein Kanarienvogelfilm wird vorbereitet, dazu hängen Reihen von Käfigen mit den beliebten Stubensängern an der Fensterwand. Während die Beobachtungen im Atelier Junghans in vollkommener Abgeschlossenheit vor sich gehen, gibt es in der Ufa auch eine lebhaftere Abteilung für Tieraufnahmen, für bestimmte Szenen und Spielfilme mit größeren Tieren, die sich in Babelsberg um eine bequeme Unterkunft und die richtige Pflege und Nah rung nicht zu sorgen brauchen. Ein richtiger Zoo en miniature ist da entstanden1 In den Kulturfilm-Abteilungen der Ufa werden alle diejenigen Vorgänge und Geheimnisse naturwissenschaftlichen Gesche hens auf das Zelluloidband gebracht, die' man mit der größten Geduld, unter noch so großen Strapazen und mit noch so starken Objektiven in der freien Natur nicht belauschen und erhaschen kann, sondern die nur mit den allerkompliziertesten und subtilsten aufnahmetechnischen Vorbereitungen in die Kamera zu bannen sind. Außerhalb des Geländes der Ufastadt I geschieht die Durchführung der Filme na jturgemäß zu einem Großteil in der freien Natur. Die Regisseure und Kameraleute dieser Abteilung sind das ganze Jahr über in Feld und Wald, in allen deutschen Gau en ebenso wie im Ausland auf den höchsten Bergen, auf dem Meer, in der Luft und auch unter Wasser an der Arbeit und bedienen sich dazu hochentwickelter Spezialausrüstungen. Jede neue kinotechnische Erfindung wird speziell von der Abteilung des Kulturfilms mit aller Intensität aufgegriffen und zur Erweiterung ihres Themenkreises, zur Vertiefung des Bildinhaltes, zur Verbesserung der Bildqualität und zur Intensivierung und instruktiven Darstellung des jeweiligen Kul turfilmstoffes benützt. Zur Kulturabteilung der Filmherstellung gehören natürlich auch die Lehrfilme aus allen Gebieten der Wissenschaft die populären Aufklärungsfilme über Krankheiten usw. Der größte Teil der Ar beit wird in einzelnen Herstellungsgruppen mit einem feststehenden Stab von Re gisseuren ausgeführt. Es sind von Haus aus Spezialwissenschaftiter, die mit ihren wissenschaftlichen Fachkenntnissen eine jahrelange gründliche Filmerfahrung in glücklicher und einzigartiger Weise vereinen. Auch eine große Reihe von freien Regisseuren und Künstlern wird fortlaufend, je nach der Eigenart des betr. Films, für das Kulturfilmgebiet der Ufa herangezogen. Natürlich arbeitet die Kulturfilm abteilung außerdem mit allen Gelehrten von Weltruf, die es für die einzelnen Fächer gibt. Prinzip ist es, bei jedem Film den eigenen Fachwissenschaftlern mindestens eine Kapazität auf dem betreffenden Gebiet heranzuziehen. Ferner sorgt eine Anzahl bewährter Schriftsteller, Ueberset zer und bekannter Komponisten dafür, daß diese Kulturfilme nicht nur inhaltlich einwandfrei, sondern auch in ihrer sprach liehen Form u. ihrer musikalischen Untermalung kleine Kabinettsstücke sind. Das keifende Weib j Ein alter Volkschwank. Ein junger Bauernknecht vermählte sich vor längerer Zeit mit eines Bauern Tochter, die zwar schön und gerade von Wuchs, jedoch von äußerst zänkischer Gemütsart war. Kaum waren sie in der Kirche eingesegnet und nach Hause gekommen, als sich schon zwischen beiden steter Zank und Krieg erhob, dessen Schuld bloß die büse Wespe und keineswegs den Mann traf, der in RuheAind Frieden leben wollte. Sagte er, daß Wasser liefe den Berg hinab, so sprach sie, es liefe hinauf; meinte er, es wäre Tag, so mußte es bei ihr Nacht sein; war es warm, so blieb sie dabei, daß es kalt sei, kurz; sie war ihm in allem und jedem entgegen. Einmal hatten sie auch einen großen Streit darüber, ob die Wiese geschoren oder gemäht sei. Nun drang er darauf, daß sie wiederrufe und sage, sie wäre ge mäht, was sie indessen nicht tat, sondern im Gegenteil auf ihrer früheren Rede nur noch standhafter beharrte. Das machte ihn zornig und er schlug sie, aber je mehr er schlug, dest0 fester blieb sie bei ihrem Willen und wollte ihren starren Kopf nich aufgeben. Endlich sah der Mann ein, daß auf diese Art bei ihr nichts verfangen wollte und da er auch schon müde war, so ließ er sie frei, um es mit einem anderen Mittel zu versuchen. Er drohte ihr, daß er sie er tränken würde, wenn sie auf der Stelle nicht widerriefe und nahm auch sogleich ein Seil, band sie daran fest und ließ sie bis an den Hals in das Wasser des Brunnens hinab. Hierauf fragte er, ob die Wie se noch geschoren sei. »Ja«, rief sie zurück. Da ließ er sie bis über den Kopf ins Wasser hinein, so daß sie nichts mehr re den konnte und fragte sie wieder, ob die Wiese gemäht oder noch immer geschoren sei. Weil sie aber nicht mehr sprechen konnte, streckte sie die Hand durch das Wasser herauf und machte ihm mit zwei Fingern das Zeichen, daß die Wiese ge schoren sei.. Kurzum, wollte der Mann jetzt nicht haben, daß sie im Brunnen er trinke, so mußte er sie wieder hinaufzie hen und ihr recht geben. Als sie aber eines Tages auf dem We ge in ein anderes Dorf einen Steg überschreiten mußte, der über ein reißendes Wasser geführt war, tat sie einen Fehltritt, fiel linein und ertrank. Das kam dem Mann zu Ohren; mit einem Rechen bewehrt, zog er hinaus und ging den Bach entlang" hinauf, seine Frau zu suchen. Wie dies ein anderer Bauer bemerk te, fragte er, was er da suche. »Ich suche mein ertrunkenes Weib«, entgegnete jener. Der andere aber lichte ihn aus und sprach: »Lieber Nachbar, Du wirst sie doch nicht wasseraufwärts suchen? Meinst Du denn, daß sie hinauf geschwommen sei? Du mußt ise doch, wenn Du sie wirklich finden willst, den Bach abwärts suchen.« Der Mann hingegen ant wortete: »Oh nein, sie ist keineswegs vom Wasser hinabgeschwemmt worden, denn sie ist zu widerspenstig dazu gewesen. Wenn ich nämlich sagte, das Wasser rinne den Berg hinunter, so wollte sie stets haben, daß es den Berg hinauflaufe. Deshalb bin ich überzeugt, daß sie nicht den Bach hinab, sondern hinaufgeführt worden ist.« Derlei halsstarrige Weiber findet man leider auch heute nicht wenig; sie wollen immer Recht behalten und lassen sich durch keine Mittel zähmen, denn schlägt man ihnen einen Teufel heraus, so kommen drei andere wieder in sie hinein. Hlmet AweiWi Kleine Anzeigen kosten 60 F-ere pro Wort, In der Rubrik „Korrespondenz* 1 Dinar t Die Ineoratensteuer (3 Dinar bla 40 Worte 7*80 Dinar für gröeaere Anzeigen) wird besondere berechnet ; DI« Mlndasttax* für eine kleine Anzeige betr> 10 Dinar / Für die Zusendung von chlffr. Briefen lat eine Gebühr von IO Dinar zu erlogen Anfragen Ist eine Gebühr von 3 Dinar In Poztmarken belzuschlleaeer Sonnige Villeuwohnung, 2... I Zimmer und Küche, $08 über dem Tennisplatz - • Vlaribor, zu vermieten. 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Plötzlich blieb er stehen und sagte eindringlich zu seinen Zechbrüdern: »Aber .Kinder, sagt bloß meiner Frau nichts von der Gans, sonst gibt sie mir gar kein Abendbrot.« »Das kann ich Ihnen sagen, meine Dame, das ganze verflossene Jahr lang habe ich allem, was Bier heißt, den Rücken zugewandt!« »Wenn ich das doch auch von meinem Mann sagen könnte! Aber wie haben Sie denn das angefangen?« »Sehr einfach — ich hatte eine Stellung als Bierkutscher!« Mflk. Optiket E. P ETE LN MARIBOR • GRAJSKI TRG 7 Žj|, IVffiMa&ßjPM. Reines, möbl. Zimmer mit separiertem Eingang. Vrazova ul. 6, Part, links. 1500-5 Zweizimmerwohnung, abgeschlossen, sonnige Lage, Meljska c. 1, sofort zu vergeben. Anzufragen »Jadran-ska kiet«._______________1483-5 Reines, möbl. Zimmer für 1 oder 2 Personen zu vermieten. Ob železnici 8-11. Tür 6. 1485-5 Separ., schön möbl. Zimmer per sofort abzugeben. Wil-denrainer.ieva 6-1. 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Vornan von Mul Hain 23 Achtes Kapitel Ingrid Grotenius geht langsam durch den hübschen Park, der sich um das Münchner Heim erstreckt. Schöne, gepflegte Rasenflächen schimmern unter der Vorfrühlingssonne, die schon die grauen winterlichen Farben aufgehellt hat. Die hohen Bäume und Sträucher haben Knospen, und erste Blätter entfalten sich und zaubern grünen Hauch in die Luft. Die Kieswege sind vom Gärtner sauber geharkt. Hinter hohen Blautannen ragt die Villa Grotenius hervor. Ein schöner, lichter, freundlicher Bau, mit einer Terrasse an der Hinterfront, von der aus man zur Isar hinunterblickt, an die der Garten in leich ter Senkung stößt. Wie eine dunkle Wolke hängt das schwarze Kleid um Ingrids Gestalt. Um so heller leuchtet das blonde Haar um Stirn und Nacken. Auf einer Bank dicht am Ufer nimmt sie Platz. Jetzt, um die Mittagszeit, kann man schon eine kleine Weile in der warmen Sonne im Freien sitzen. Diese letzten Tage sind trübe und schwer gewesen. Ingrid hatte den Vater nicht mehr lebend angetroffen; nur sein letzter Gruß an sie. war zurückgeblieben. Zu schnell war das Verlöschen gekommen. Auch das Begräbnis ist vorbei, der wilde Schmerz des endgültigen Abschiednehmens. Nun rinnen wieder die leben- i digen Tage dahin, das Leben geht weiter, und der Frühling ist nahe. Unabänderliches ist geschehen und muß getragen werden. Ingrid hat in voriger Woche an Klaus Molander geschrieben, warum sie so Urheber Rechtschutz: Drei Quellen-Verlag, Königsbrück (Bez. Dresden). plötzlich verreisen mußte. Er hat darauf einige herzliche, mitfühlende Zeilen an sie gerichtet, die ihr Wohltaten. Eine leise, beklemmende Trauer ist in ihr. Wann -— wann wird sie ihn nun Wiedersehen? Sie kann die Mutter nicht allein lassen, jetzt nicht. Das Studium in Berlin muß vorläufig ein Ende haben. Sie träumt über den Fluß. Drüben die Ufer stehen eingehüllt in einem leichten grünschimmernden Glanz. Die Sonne flim mert im leicht gekräuselten Wasser. Ingrid erhebt sich wieder und geht zum Hause zurück. Die Terrassentür steht weit offen, die Fenster im oberen Stockwerk sind auch geöffnet. Es ist, als solle das neue Leben wieder hineinspülen, durch all die Zimmer. Ingo Grotenius — das weiß auch Frau Renate — hätte sicher nicht gewünscht, daß man nun die Heiterkeit der neu werdenden Welt abriegeln sollte, nur weil er selber sie nicht mehr genießen könne. Er war einer von denen, die das Leben liebten mit aller Leidenschaft; er wünscht da unten in der Erde keine lange Trauer, er will ein frohes und treues Gedenken haben aus dem Leben heraus. Ja, dies weiß Renate. Und tapfer hat sie sich gehalten diese ersten schweren Tage nach seinem Tode, diese zwei, drei Wochen nun, die schon wieder vergangen sind. Sie ist ja nicht allein — sie hat ja Ingrid. Und sie hat die Erinnerung an ein großes, stürmisches Glück, das sie so lange — so viele Jahre lang an der Seite Ingos genießen durfte. Man darf nicht zu viel vom Leben verlangen. jetzt sitzt sie im Wohnzimmer, das an die Terrasse anschließt, als Ingrid wieder hereinkommt, und ist damit beschäftigt, die vielen Kondolenzkarten und -briete, die noch immer in den letzten Wochen eingelaufen sind, zu sortieren und zu bündeln, jetzt zuckt das Herz nicht mehr so heftig zusammen. »Oh, da helf’ ich dir, Mutter«, sagt Ingrid und legt einige Augenblicke die Wange an das mütterliche Gesicht. »So viele Menschen haben geschrieben, so viele Freunde und Verehrer von Vater; auch aus dem Ausland.« Frau Renate lächelte matt. »Ja. man liebte ihn und sein Spiel, wohin er auch kam.« Ein ganzer Korb voll Karten und Briefe ist noch unsortiert. Eifrig macht sich Ingrid darüber her. Und dann stutzt sie nach einer Weile und blickt Frau Renate nachdenklich von der Seite an. »Thorsten . . .?« murmelt sie. »Hier ist eine Karte von einem Herrn Ullrich Thor, sten aus Berlin, der selbst einige Zeilen geschrieben hat.« Frau Renate nimmt ihr die Karte aus der Hand. »Ich weiß.« Ihr Blick überfliegt noch einmal die Zeilen. Sie sind an sie gerichtet und lauten: »Nehmen Sie mein herzlichstes Mitempfinden für den schweren Verlust entgegen, Frau Renate, der Sie betroffen hat. Ich las die Nachricht in der Zeitung; sie hat mich ergriffen. Mag die Erinnerung an den großen Künstler Sie trösten. Ullrich Thorsten.« Mit langsamer Gebärde legt Frau Renate die Karte beiseite. Es ist, als ob ihre Hand leise zittere. »Kennst du diesen Herrn Thorsten, Mut ter?« fragt Ingrid, während sie nachdenklich weitere Briefsachen aus dem Korb nimmt. Die Mutter scheint nicht hingehört zu haben. Auch sie ist mit dem Sortieren beschäftigt. »Thorsten — das ist doch die große chemische Fabrik in Berlin?« fährt In£riiJ fort. »Ja?« macht Frau Renate und streic*“ etwas hastig das Haar an den Schläft zurück. Ingrid läßt die Hände in den Schoß s!,! ken. Ihr Blick geht zur Terrassentür hi|!' aus über den Garten. Und nun ist es a" Renate, hochzuschauen und die Tociit-1 forschend von der Seite zu betrachtet Sie bemerkt den verträumten, in die Fe‘' ne schweifenden Blick Ingrids, wie i!ll| Mädchen haben, die an etwas sehr Freut liebes denken, an etwas, was ihre Se«|L noch als Heimlichkeit aufbewahrt. »Was interessieren dich denn che»1" sehe Fabriken, Mädel?« fragt sie wie be!' läufig und ist doch ganz verhaltene A»1' merksamkeit. Plötzlich überzieht helle Röte Ing't’ Wangen. Sie nimmt den Blick aus dc< Ferne zurück und blättert mit übereil"' ger Hast in der Post. »Ach, natürlich gar nichts,« stößt hervor, hat einen flüchtigen Augenblk lang die Vision des jungen Thorsten, ^ sich ihr selber damals im Winter in dri1, kleinen Cafe vorstellte, und gleich datj auf wird diese Vision beiseitegedrä»r von der Gestalt Molanders, seiner hohel etwas schlenkernden Körperlichkeit, d^' jungenhaften Lachen in seinem Gesic*1 dem immer etwas verwuschelten Ha»1' schöpf, den hellen fröhlichen Augen. »Na, na, Kind...?« sagt Frau Ren»*1 und muß nun doch lächeln. »Ach,« antwortet Ingrid mit einem le tapfer, »ich hatte nur einen — ei»1’ jungen Mann in Berlin kennengelernt, d»1 Chemiker in der Thorsten-Fabrik ist. -Darum fiel mir der Name auf — ja.« So, nun ist es heraus. »Ah — so ist es,« atmet Renate a»: »Und ... darf man ein bißchen mehr v°! diesem jungen Mann erfahren?« Irgendwie klingt eine leichte Besorgt hinter den Worten. Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. — Druck der „Mariborska tiskarna“ in Maribor. — Für den Herausgeber und den Druck verantwortlich Direktor STANKO DETELA, — Beide wohnhaft in Maribor.