^256. Douncistllg, 7. NoMnbcl 1901. Jahrgang 120. Macher Zeitung. Di, ««albllchei «eltung» »llch,in! tilzllch, mit «u»nahme der V,nn. und Nein^nae l>le «^»l»«»«»<«. ^Nni^ ftch «on««,^°tz «r . d.. «.b«c«.. D.w.«««'«««, .ir«, <5prP3d"'"Kr «rb"""!.""". ^u" »onntttll,». NnsranNllt» »r!«», wtlben „!chl an«en«»m,n, ««nulcrlpt» nlch« zurü^"^,lungen des Vereines der Freidenker Nieder, ^«>icht b," 20-v""ber 1WI. ^il""» ^tt n ^«'nntt-Partelvertretung an den Gesammt-H«/"on 5K,3°""bemolratie Oesterreichs in Wien 190l. «Irisch 5 "°"b klaret, Druck- und Berlaasanstalt .Vor- ^Ä « ""p Wien, VI. ^^23 «i, ^' (Morgenausgabe) vom 29. October 190! l,ch ^ >vi^ ^ "lein mit jener Auszeichnung be-^o, l ieiw/^ "ncm Souverän gedürt, sondern ^ ^rzi^,., Herzlichkeit, die sich aus oen srei,nd-^n "l^nt,'/?"' iU'ischon Oesterreich Ungarn und >,>z>r^,, "w'ckelt hat. Zweifellos sind die yäufi-^"^ Uno !> .'uch^' ^ .^önigc, oon Griechenland ^N ^)>np^U"'"icli'Ungarn ein Beweis erstar-^i "«' woi^ " ^"'s^'" den beiden Staaten, Die !Ü'h^'l^m^ '""'' öfterreichisch.ungarische Mon^ ^3^un0^ " '"^ Griechenland angibt, liegt ^^^"Ulichl'il Gesinnung zu diesen beideil Staaten, die sich in dem ehrlichen Wunsche kundgibt, die Selbständigkeit sowie die kräftige Entwickelung aller Äallanla'nder mit voller Ausrichtigleit zu stützen. Oesterreich-Ungarn hat daher die Politik, das (5nt stehen krnswoller Staaten, die von niemand ab-hängig sind, in: Orient zu fördern. Die österreichisch-» ungarische Monarchie wird den Einfluss, den sie auf ihre freunde in den Anllanländern hat, gewiss dazu benutzen, nin eine Politik der Rnhe und der natiir« lichen ^ortuildung nachdrücklichst zu empfehlen. Das Verhältnis des herzlichen Vertrauens, das zwisä)en Oestelleich Ungarn und Griechenland besteht, wird dazu beitragen, diese Nuhe zu erhalten und die Gefahren der inneren Strömungen in Griechenland ab zuschwächen. Der König von Griechenland wird nicht allein von den Kreisen der Negierung, sondern aucl, von der öffentlichen Meinung mit Herzlichkeit anf-genommen werden, so oft ihn sein Weg in unsere Stadt führt. __________ Ungarn. Aus Budapest geht der „Pol. Corr." folgende Mittheilung zu: Der seitens der St. Petersburger „Nossija" anläsolich des Besuches des Großfürsten Michael in Budapest ausgedrückte Wunsch, betreffend eine wohlwollendere gegenseitige Haltung der russi« schen und der ungarischen Presse, ist in hiesigen politi» schen Kreisen nicht unbeachtet geblieben. Die Aeuße rung des russischen Blattes, dass die Presse es sich zur Aufgabe machen soll, gute Gefühle gegenseitigen Ver-trauens zwischen beiden Völkern zu cultivieren, hat die erwähnten Kreise mit großer Befriedigung erfüllt. Bei diefem Anlasse sei constatiert. dass kein irgendwie auf Bedeutung Anspruch erhebendes ungarifchev Blatl bei der Erörterung rusfischer Zustände die dem großen russischen Volle, und der geschichtlichen Individualität dec Nlssischen Staates schuldige Rücksicht uußeracht zu lassen Pflegt. Man wünscht nnn in Ungarn lebhaft, i>ass der Appell eines so einflufsreiäM Blattes, wie die „Nossija", in allen theilen der nissischen Prefse bewirke, dass Ungarn gegenüber Reciprocität geübt werde. Man verlangt leineswegs, dass die ungarischen Zustände in der auswärtigen Prosse durchwegs opti< mistische Beurtheilung finden und von jeder sachlichen Kritik verschont bleiben, worauf man aber Anspruch zu haben glaubt, ist, dass nicht solche Berichte über Ungarn verbreitet werden, die den ungarischen Staat neaieren. die jeden Act der legalen Repression und der berechtigten Nothwehr des Staates als einen Act der Tyrannei darstellen. Diese destructiven Tendenzen, obzwar sie im Gewände der Russenfreundschaft er scheinen, arbeiten nicht im Interesse Russlands und des russischen Voltes und die Ungarn begrüßen nun mehr frendig den Tag, an welchem die russische Publ, cistit diesen Missbranch ihrer Gutgläubigkeit ei» zusehen beginnt und eilt hervorragendes Organ del russisclien Presse dieser Erkenntnis im Interesse dei freundschaftlichen Snmmung zwischen dem russische» und dem ungarischen Volle einen so Überzeugendell Ausdruck verleiht. Bulgarien. Aus Sofia, 2. November, wird geschrieben: In den letzteil Wochen hat sich eine ebenso leb-hafte als nrteressante Polemil von symptomatischer Bedeutung zwischen dem Organe des gewesenen Mi-nisters und Generals i. d. R. Petrov, „Svjet", einel' seits und den Organen der Regierungsparteien und einem Theile der Oppositionspresse anderseits bezüg lich der Auslegung der Verfassung des Fürstenthum entwickelt. „Svjet" suchte an der Hand von Anfühnlü gen ans der Verfassung nachzuweisen, dass das bu< garische Grundgesetz nicht auf dein Parlament Principe beruhe, und behauptete, der Fürst wäre nach dcm klaren Wortlaute der Verfassung nicht ver-pflichtet, seine Rathgeber (Minister) dm Reihen der äufälligen Kammermehrheit zu entnehmen, und dass du jeweiligen Minister des Sobranje bloß juridisch, dem Fürsten aber politisch verantwortlich »uären. An» dere Blätter, z. B. der „Praporec" l>laravelovistisches Organ), bekämpften i» entschiedener Weise diese Auf-fassung und betonten, dafs das Wesen der bulgarische» Verfassung im Pürlameirtarischen Regime liege, ttn ec fast in allen constitutianellen Staaten Europa besteht, so dass dem Fürstell stets nur ein solches Eo binct znr Seite stehen dürfe, dem die Kammermehi heit volles» Vertrauen entgegenbringt. Dieser Ansicht schließt sich im großen und ganzen auch das Organ der Nationalpurtei, „Mir", an. Der Stambulovislisch« „Novi Vjel" ist mit der Verfassungsinterpretntion dr „Svjet" gleichfalls nicht einverstanden und macht geltend, dass die Verfassung des Fürstentliums i» ihrer heutige» Form und Anwendung dem Eharatto und den Sitten des bulgarischen Volles nicht em spreche, so dass eine Aenderung in conservative,- Rich tung, eventuell mit Schaffung einer zweiten Kamme» Feuilleton 6in böser Scherz. Nach dem Englischen. l^'k ^' Alis'^ lsonsehung.) ^t°")'b scho7 b" ich anch," pflichtete Fox bei, h ^ 'UN muss, werde ich Flora Pottle !^'i>> "u Put^ '^lh nschicn Georges als Braut^ ?> i n di,s,7' tne sich >nit Flora und noch fünf tz> ! ^rc>chw ."'? d"u Tode des Gatte,, nnr diese Kunde freudig auf. ^u "") lv,,taus kiihler und verlangte tz^ ^ so lilt >, ^ „^^ "' 'nein Vater sein könnte," "^>,. ^ ^'"^'s' Weggange gegen die ^^^7bof,..l,nKindl.. ^l>, "dcid^. 'U' "I'" Meierhof lväre nur H' M" b'in ^ Madchm aufrichtig. << 7'N unk ,"?" ""schalt lvie mts den V.iHu 'vi ^"ute tmuu seinm Ohren. Ein >z Z°l u'" ä..z ' ,5'^e,nnaus, u,id, statt nnt ^!b^ >H 'W Bedenkzeit, wenn der >^^g^, ^"ndii^., " .^" '"lirde er als etwas V ä , "ber na^"^'" l'ingenon'lnen haben, l >>u '"" ^V^"" lmgeduldig und ent- ^ N'schwe a, x"°^ d"" Fozi bisher gar ^ «e denn gefc,„yj h^^ ^, nächsten Morgen gleich in aller Frühe musste Georges wieder hinüber zu Pottles, wo ihn die Frau ermähnte- „Gehen Sie nnr hinein, und trachten Sie dem Mädel Vernnnft beiznbringen. Es ist ein Jammer, wenn so ein dummes Ding das ihm gebotene Glück muthwillig mit Füßen tritt. Ich lasse euch beidc allein, setzen Sie ihr nnr tüchtig zu." Georges fand Flora eben damit beschäftigt, die Stube zu fegen, was sie in so hohem Grade in An-sprnch nahm, dafs sie um seine Gegenwart gar nicht zu wissen schielt, Besen und Scheuerlappen wurde» so rührig gehandhabt, dass der unglückliche Bote alle Mühe hatte, sich einer näliereu Berührung mit diese» Säuberungsreauisl'ten zu entziehen. Irgendwie aber musste doch eine Einigung zustande gekommen sein, oenn als Fran Pottle nach Verlauf von zwei Stunden, entrüstet über die Hartnäckigkeit des Trotzlopfes voll einer Tochter, plötzlich die Thüre aufrifs, sah sie die beiden friedlich nebeneinander auf rincr schmälet! Bank fitzen. Frau Pottles Zorn schwand bei diesem trostreichen Anblicke und sie lächelte zufrieden. „Also endlich alles abgemacht?" fragte die Mutter. . „Allcs," erwiderte die Tochter, und Georges gieng. Was dieser eigentlich verhandelt und ausgerichtet, darüber vermochte For nicht recht klar zu werden, denn der Bericht feines Abgesandten lautete etwas wirr. Dcr ungeduldige Werber, jetzt Feuer und Flamme geworden, beschloss nun dic Sache jelbft in dir Hand zu nehmen und fich mit der maßgebenden zweite» Hauptperson, seiner künftigen Schwiegermutter, ins Einvernehmen zu setzen, die er, vor Nachstellungen seitens der schöneren ehelosen Hälfte Cluybnrrys noch immer nicht ficher, zu sich bitten ließ. For durfte sicb zn der getroffenen Wahl Glück wünschen, denn i» dei Berathung mit Frau Pottle schwanden alle bisherigen Schwierigkeiten. Um etwaigen Absichten miss» güustigcr und habsüchtiger Verwandten Greens lein« Handhabe zu bieten, wurde beschlossen, die Bestini mungen des Testamentes buchstäblich zu erfüllen. Flora folite daher in Gegenwart von Zeugen, deren Zahl Fox zur Erhöhung der Feierlichkeit noch betracht lich zn steigern wünschte, um For werben, was fic olM Verletzung ilnes weiblichen Zartgefühles umfo leichte, thun tonnte, als es ja für ganz Claybnrry lein Ge heimnis mehr war, dafs den ersten Antrag er gemnchl hatte. Zur vereinbarten Stnnde des anberaumten Tages warcn ein Dutzcnd geladener Zeugen, durchwegs Männer, in der grotzen, nur festlichen Anlässen ge« widmeten Stube des Meierhofes versammelt und harrten der Braut, die wenige Minuten später, von der Mutter und Georges geleitet, ins Zimmer trat. Ein beifälliges Gemurmel ließ sich vernehmen, als man der zierlichen Gestalt im Sonntagsstaate an» fichtig wurde und For felbst kam zur Ueberzeugung, ^ dass Heiraten keine so schlimme. Sache sei, alk er fich - immer vorgeftellt hatte. Laibacber öeituna Nr. 256. 2 N8 7. November 19^ (Senat) als räthlich erscheinen würde. Diese Polemik dauert fort, und da die politischen Kreise sich an der» selben in sehr lebhafter Weise betheiligen und infolge» dessen die Verfassungsfrage auch schon in den brei' teren Schichten des Volkes Interesse zu gewinnen beginnt, lann man dem Ausgange dieser — gegen« wärtig bloß auf publicistischem Boden wahrzunehmen» den — Bewegung mit Spannung entgegensehen. Niemand kann übrigens verkennen, dass die Möglichkeit praktischer Wirkungen dieser Erörterungen unter allen Umständen noch im weiten Felde liege und dass insbesondere der gegenwärtige Zeitpunkt für die An» bahnung einer Verfassungsänderung schon im Hinblicke auf die schwierige Finanzlage des Landes, durch» aus nicht geeignet sei. Politische Ueberftcht. Laibach, 6. November. Die Blätter melden nach der „Slavischen Corre° spondenz": Die Samstag in Brunn stattgefundene Versammlung des Executiv'Comitss der jungczechischen Partei in Mähren nahm einstimmig eine Resolution an, worin der Jung» czecheN'Club des Neichsrathes ersucht wird, in dem entschiedenen Widerstände gegen die Regierung Koerber zu verharren, weil dieselbe offenkundig dein Gedanken der deutschen Hegemonie huldige und die Befriedigung unserer nationalen und culturellen Ve^ dürfnisse von der Zustimmung der Deutschen abhängig mache. Weiters wurde bezüglich der mährischen Aus« gleichsfrage beschlossen: In Erwägung, dass die Teutschen in der letzten Session des Landtages sich auf einen so schroffen Standpunkt stellten, dass eine Eini-gung mit ihnen derzeit unmöglich erscheint und dass die deutsche Partei rückhaltlos erklärte, von gewissen Forderungen unter keiner Bedingung abzulassen, ferner dass auch sonst der materielle Inhalt der Aus» nleichsanträge weder in nationaler noch in politischer Hinsicht eine Garantie bietet, dass der Landtag den Bedürfnissen der Nationalitäten und der Demokratie werde genügen können und dass die deutsche Nationalität durch ihr Benehmen außerhalb des Landtages nickst den Frieden der beiden Völker, sondern nur den Kampf aufsucht und daher die parlamentarische Ver» Handlung über den Ausgleich keine weitere Bedeutung hat und nur zur Bemäntelung der deutschen Ueber» Hebung tnent. weiche durch die gegenwärtige Regierung Kocrber evne offenkundige Unterstützung erfährt, werden die Abgeordneten der mährischen Volkspartei beauftragt, aus dein Ausgleichsausschilsse auszutreten. Dieser Beschluss wurde auch dein Landeshauptmanne Grafen Vetter mitgetheilt. „Gazeta Narodowa" wendet sich gegen jene, welche den Polen «Club wegen seiner Haltung zur Regierung tadeln. Es handle sich jetzt — sagt das Blatt — um wichtigere Dinge als um die Erhaltung eines Ministeriums. Angesichts der wirtschaftlichen Lage sei die innere Beruhigung eine staatliche Nothwendigkeit. Der Polen-Club werde von dem deutsch« czcchischen Sprachenstreite nur mittelbar berührt, habe dagegen das lebhafteste Interesse an derErhaltung des für Galizieu nothwendigen Parlamentes und unter» stütze deshalb alle Bemühungen zur Herstellung der normalen Thätigkeit des Reichsrathes. Der Krakaller „Ezas" erklärt, dass jeder nüchterne Politiker nur mit Beunruhigung die plötzlichen Wen^ düngen in der jungczechischen Politik beobachten könne. Die Vorgänge im czechischen Lager müssten bei den staaterhaltenden Parteien die schärfste Kritik hervorrufen. Der Polen-Club werde nach wie vor die Obstruction bekämpfen, von welcher Seite immer sie kommen möge. — Dagegen erklärt „Mo-ravska Orlice", es könne nunmehr kein Zweifel darüber bestehen, dass die letzte Diversion der czechischen Abgeordneten auf die ablehnende Haltung der Regie-rung gegenüber gewissen unaufschiebbaren culturellen Bedürfnissen des czechischen Voltes zurückzuführen sei. Et habe sich weder um eine politische, noch um eine sprachliche Frage, welche vielleicht die Deutschen hätte reizen können, gehandelt. Um so leichter sei es der Re-gicrung möglich, sich entgegenkommend zu zeigen und damit wieder normale parlamentarische Zustände zu schaffen. — „Hlas" betont, dass es für die czechischen Abgeordneten nur ein sicheres Mittel gebe, die For° derungen ihrer Nation zur Geltung zu bringen: die Wiederherstellung der Rechten. Die Wiederaufnahme der Obstruction würde dein czechischen Volte nur Schaden bringen. — Auch „Naüincc" erklärt sich mit großer Entschiedenheit gegen die Rückkehr zur Obstruction. Das wäre ein Spiel mit dein Feuer, lvelches alle bisherigen Errungenschaften der Nation ver-nichten könnte. Tagesueuigleiten. — (Die Macht bes Gesanges.) Der Sänger Charles Santley wurde einmal, so erzählt ein englisches Journal, als er vor vielen Jahren mit einigen Freunden durch Mexico reiste, von Räubern gefangen, und da er das geforderte große Lösegeld nicht bezahlen tonnte, in die Verge abgeführt. Veim Abendbrote sang der durchaus nicht niedergeschlagene Sänger ein Lied, das den Rä'uberhauvtmann so entzückte, dass er um eine Wiederholung bat. Santley erklärte sich dazu bereit, falls er und seine Gefährten die Freiheit beliimen, und sang dann länger als zwei Stunden so schön, dass die Nä'uber ihm und seinen Freunden zu gehen erlaubten. — Aehnlich ergieng es dem verstorbenen Josef Maas, der vor Jahren bei der Vüffeljagd von Indianern gefangen und in ihr Lager gebracht wurde. Als er nicht mehr wusste, wie er sich aus dem Dilemma retten sollte, machte sein mit ihm gefangener Freund ihn auf die Macht des Gesanges aufmerlsam. Er begann mit einer Auswahl aus Opern und entzückte damit die Indianer so, dass sie seine Bande lockerten und ihn drängten, fortzufahren. Allmählich schläferte seine Stimme einen nach dem anderen ein (!), so dass er sich mit seinem Gefährten ruhig fortstehlen tonnte. — Der bekannte Tenor Mario lain durch seine wunderbare Stimme einst in eine sehr missliche Lage. Bei einer Reise durch Spanien fiel er mit seinen Freunden einer plündernden Iigeunerbande in die Hände. Auf die Nitte um Lösegeld antwortete er mit einem so schelmisch gesungenen improvisierten Liebe, dass er von den Zigeunern einstimmig — zum Hauptmann gewählt wurde. Der Sänger gieng diplomatisch darauf ein; es gelang ihm aber, am folgenden Tage mit seinen Freunden zu entfliehen. Ein anberesmal wurde er in Madrid, als er spät aus dem Theater lam. von der Polizei, die ihn irrthümlich für einen politisch Unzufriedenen hielt, verhaftet. Er wurde trotz seiner Vetheuerungen vor den Polizeichef geführt, der ungläubig zu seinen Versicherungen lächelte. Aergerlich bat Mario, man möge seine Freunde davon benachrichtigen, aber der Neamte schüttelte den Kopf und be- ———————--------------TI? ^ in'>> mertte, dass, wenn er wirtlich der große Tenor "" '^,„te, seiner Stimme die Wahrheit seiner Worte bewe'!^ ^„ Er that es. und zehn Minuten später wurde er n, Entschuldigungen und unter Verbeugungen h""" . ^ — Als Madame Grisi mit einigen anderen ^'^ ei" Paris reiste, betrat unterwegs an einer lleinen ^- ^« Mann den Wagen, und es wurde aus seinen droy ^ beiden und seinem auffallenden Benehmen baio > ^ dass man es mit einem gefährlichen Irren ^ .., ^M^ Alle waren vom Schreck ergriffen, allein o,e ^^ ^„g c», ihre Geistesgegenwart und'fieng mit äußerster " " ^„ze zu singen. Sogleich war der Verrückte ruhig, denn I^ ^ Aufmerlsamleit richtete sich auf die prächtige ^ .^„,tN e«, blieb bis zur nächsten Station, wo er wieb" 1«!^^ ^ wurde, der verständnisinnigste Zuhörer. ^^ ,„qe'i >v<" belannt. dass er aus einem Irrenhause en< p" ^^tt und mörderische Absichten hegte. — Eine luMt ^ wirb von dem Bassisten Lablache erzählt. ^^^B spazierte er ruhig über einen französischen ^,^ m^Mülii plötzlich ein Schrei ertönte: ein Bär war a"^?" eü >"" entflohen! Die Menge entfloh »ach allen >«'"),!" "^oege" der sehr starte Sänger, der sich nicht schnell ""wa^ ^ „">> tonnte, stand bei der allgemeinen Bewegung mi . ^ erwartete die Ankunft des wilden Thieres. °"'^ na< näherte. Einige Fuß vorher machte es ^^', s,.,^en^ blache bor und brüllte aus denTiefen seiner '^ " Ae ""^ so donnernd, dass das erschreckte Thier leyrl davontrottete . . . ,^s^n Alät' - (Stilblüten.) In den tern für Stenographie" finden sich f^genbe, oc ^^ ^, berichten des Wiener Abgeordnetenhauses en""' theile torische Stilblüten: Diese Flotte, welche zum gr ^^„gt. nur dem phantasiereichen Gehirne der ^Zner e»e stcht ja überhaupt nur auf dem Papiere.— "M ' »oar^" Hoffnung für die bedrängte Bevölleung aus ° ^ >)"'' Munde, mit dem der Minister über ihre ^a^A z eh< -^ Die Ziegel- und Pflastersteine, welche die ^, ^^ z>,e damals gegen die Fenster geschleudert have". Herren heute uns in die Schuhe schieben. 5- Hlve'" ^ - (Eine Massenflucht von ^,„.,^ aus einem E i se n b a h n z u g e.) Aus^sw ^ berichtet: Auf der Eisenbahnlinie Podg°rze-"b' ^«c nete sich ein merkwürdiger Fall. Aus einem ^' ^g'" entsprangen während der Fahrt 70 Schweine. " ^ vec' Qswiecim hielt, fand man in den Waggons " ^ »0^ ladenen 78 Schweinen bloß acht Stück. Der " , rcnd der Fahrt entflohen. . ylus P" , - (TelegraphierteOt) r f e' ^"^parteH' wird berichtet: In dem Wahlkreise Mura << ^ ^si' Cantal) hat der Conservative Graf StaMSM" ^ My. > lane, der dem rabicalen Republikaner Pesa)°' ^, W' lreis in den nächsten Wahlen streitig mache» 'v > ^^M lamps in vielversprechender Weise eröffnet. "^B schen Ohrfeigen für seinen Gegner, die er also« ^ ^" sächlich einlöste. In dem Blaite Peschaubs >v .. ^^ mit der Ueberschrift „Varnum. Kastellane u.^, ^ ^ Castellane antwortete darauf mit einer N^" la"" Paris weilenden Abgeordneten, die folg/nve" ^ Sie ° „Ich verabreiche Ihnen das Paar Ohrf"^^ ^ I ^ dienen, und halte mich eine Woche lang '" " j fuhr. ^ Verfügung." Als Peschaud darauf nacl) ^ inbei" " ^g pfieng ihn sein Gegener auf dem 2"^,' ^,sfu > Telegramm in der angedeuteten We'ie s ^.,„ St" ^ bruchte. Peschaud hat sich damit ^3'"^ . ^n ^/h°3 ">! ""^°" der Sorte - danke be-""^7 Geschichte! Vei Licht betrachtet, cheunl'ch antiker Name, auf Ehre! - a^ Vür.e licke W "nwe Familie nicht gut genug - sträub^ nnt Hand und Fuß gegen die Mesalliance On 3 Brunos - und nun soll ich hinreisen, ihr um den Bart gehen und ihr plausibel machen, dass wir die rechtmäßigen Erben sind! Wenn das nicht erbschleichen ist, dann weih ich es nicht! Verträgt es sich überhaupt Mit msiner Ehre?" Er sann längere Zeit und dann sagte er laut: „Sei es drum — will Papa den Willen thun, hinreisen, aber nicht, mn erbzuschleichen — nein, bei Leibe nicht! Will der alten Person eine bessere Mei' mmg von den einzigen Verwandten ihres verstorbenen Gatten beibringen, will sic kennen lernen, trösten — damit basta!" Er warf sich halb angekleidet auf eine Chaise» longue. Aald verkündeten kräftige Athemzüge, dass er eingeschlafen war. Als er loenige Stunde»: später, von dem Vur° schen aufgerüttelt, erwachte, sah er sich erstaunt um. Plötzlich fiel ihm der Vrief seines Vaters in die Augen. „Aha," lachte er halb ärgerlich, „daher dieser uer-drehte Traum! In dem einen Arme die alte dicke Tante, im anderen ihren fetten Mops, beide um die Wette caressierend! Vrr, einfach scheußlich!" Trotz des ominösen Traumes nahm er aber doch noch an demselben Tage einen mehrwöchentlichen Ur» laut» und reiste 24 Stunden später in elegantem Civil nach denl Westen ab, feine alte Erbtante zu besuchen. 2. Und es war Mai, goldiger, strahlender, Poesie, voller Mai! Rings ein Jubeln und Singen in den Lüften, jeder Zweig hallte wieder, jeder Lufthauch ein melodisches .Mingen! Hoch oben um den Thurm« tnopf kreisten die Schlvalben, im wirbelnden Reigen m«f. und niedertauchend im sonnendurchfluteten .'lether. Würziger Luft erfüllte die Xiuft, über Berge und Thaler lag der duftige Brautschleier der Erde ymgebreitet, und die Sonne streute lachend eine Fnlle von Geld „nt> smilelndsm (5delgch,i>, darüber denden Lichte blitzenden nnd '"'"" ^e ö ^ nicht weit von Koblenz entfernt, '^ Mci. ^. prächtige, im italienischen Stile a" ^lissl/, Ol^' erblickt das Auge eine breite M"> w^^^,g ^. chcr ans den Salons des Erdgeicho '^ ^^,te,' ..„1 thüren hinausführen. Mittelst e,""^ ,,,g l^,,> treppe mit kunstvoll geschnncdMln, ^.^ y^ ^ Eisengeländer gelangt imm z" ^„,, g" ^'' Blumengarten hinab, welcher m .^. ^ ^F< voll arrangierten: Älütensch""^ Pcil'''"',..»' bäume fassen die Seite d" Tn'M^ pflanzen und Schlinggelmia^ ) "^ ^h ^ bilden dort oben lauschige Si« ^ un0 M der Strom seine von DaniP or>', ""^,,ter ^ „ schiffen bedeckten Fluten dah""K^H^-bcfindet sich ein wcntläufMl, N^' ;,,, ^^li>' einem hindurchplätschl'rndcn » ^'^,oH nen, einem Bassin und herrlut)" ^' lB>" überragt von dm Kronen ""6)^ Erd'' stamen, in welche das rciMoe ^ ^ wie in einem Parke auslau t. ^'1^- il"°, Schreiten wir die mäckM" ^^ h.<,^ ' . mit wertvollen Teppichen b/l^'^^" ^ ^, einer langen Reihe von ""t "" ^ He,'^.' gestatteten Gemächern ""^, oino H)r^H,e''' zimmer, aus dessen ^'nstt'rn ^ " Oli^ ^ jl sicht auf den Rhein bietet. Ver^ ..^.,.^^' ^ das Boudoir einer Tain? '1 - ^lz A,M'^' Wände, Decke, Polsters ^ rosafarbener Seide und 3""" .,,ge <>lB' Rüschen überzogen. SpM'voA ^ lM MWm W Lett, ei'" »'<>!" " ' ^^ciwng Nr. 256. 2N9 7 «,^5,, <,., ,'fuinei,! ?s"° 3"lt. für nervöse Menschen als ein Folier- , ?"". Der" " Verwendung als „letztes Mittel" ist bis ^Nischen A"'" hlichc Erfinder schickt einfach durch den ""N bann n ^ ^'""' ^^°m von etwa 10.000 Volt. .^so^U""? freundlich den anderen „Theilnehmer" M ihn der „ '" ^n Hebel an sein Ohr nehmen will. .lÜ^zu di s? °"'8.e elektrische Schlag. Ein Elektriker ' 'she Lad., ^"^"ftischen Meldung, dass die gewaltige "° beide» so s^."^ "us den .Henker zurüclwirlen und "Fernsprecher" mit einem I " °Uf dies. 3!"/' ^"ter aber sagt der Fachmann, dass !!^hi od,r. 'e "n ganzes Fernsprechamt mit allen > liinnte 3 "N" liebenswürdigen Insassinnen todt. ! Rundum "" metallenen Hörvorrichtungen. welche ,i?"' bürden? °^ ^" blonden oder brünetten Köpfchen ? ^stalle, n/, A!"lung des Starlstromes ins Uncnd->ent«n ^' . ber selbst die unzufriedensten Telephon-3"' selbst in !^ ^ ^°ll deren wirtlich einige geben -^phonism. /"2enbliclen eines Anfalles von 'stärkstem ^llzz^^so weit nicht gehen wollen. "°I- und Plovinzlal-Nachrichlten. ^,^ Chrysanthemen-Fest. ^°" d^^.3 I°^ si« steigernden Anforderungen. l!l?°""in^ ,- Schulverein gestellt tverden. haben H"°Uter . ^"' sniucn-Ortsgruppe. Frau The-z^'in Gesta'l, .""^^^' ^"^ Veranstaltung in großem "°i3?" der st,"^' japanischen Chrysanthemen-Festes, ti/st W^ ^"chtung eines deutschen Kindergartens in ^Migstt Un/^-^"' '^'^" s""d b'e genannte Dame l^5^n.Qt<2 ' '^""N an den Borstands-Mitgliedern i^>nin-QMuppe. ^n Damen: Ninla Luckmann ,>>. Nlar" ^""'")' Marie Wettach (Schrift- >W ^°hlmei ° b (Zahlmeisterin) und Äila Tön - ^ w " siH ^""/Ctellvertieterin) und an dem Festau^ ^ "Nibel Agenden Herren zusammensetzte: Otto. ''!h?lbean,te?'^ ^"brilsbesiher. Alois Dzimöli. ^il^l h. ^ ^' >iosef Haussen, l. l. Landesgerichts- ^M'ÜlsM " legha. l. l. Oberst i. N.. Hans Klei n. ^s>tcass ' Z°^f Luckmann, Präsident d k'?^ Künstler Herr .Heinrich W e t t a ch. ^,^ G^°. ächten gieng dahin, dem Feste das denl- ^/" schaff "3t zu verleihen, eine künstlerische Augen- -^ , "Ie s, ./"^ den Besuchern Ueberraschungen zu ^">N ^s,. „.'"-"' Veranstaltungen weit übertreffen ?'s°?'^3> Zanken durchzuführen, fasste er den V'^"°""nng des ganzen Saales zu schreiten 'G! ^teich "'" des Besuchers schon beim Eintritte in '^llild,s ^^^anthemen und der Lotosblume ^in?l>N. "ln"^ l°dann ein Schaustück ersten Ranges '^ 2°"N e? s ""de mit den 5^erren Vesel und ? bi! ^lden ,. "'ls "" Juni mit den Vorarbeiten; i't't ^tt>e>„»:. " durch die Ferien unterbrochen, aber !V^»ach ^"'kf nicht unausgenützt. denn Frau ?"^?°'^ >°"'"N"neIte um sich eine Schar opfer- ^y^nch' "e chc taufende von lünstlichen Blumen. ?<^än^' ""gen. Wägelchen und andere nied- X ^°n tbai .< '^arltstände mit geschickter Hand l! ^"n da. «^ daran. d«n Damen die Details zu ^^'d ein w "ll° der Frau bemerkt sofort, was '°!'^^^"" "bersehen dürfte. Hiebei haben sich besonders durch Eifer und Ausbauer Frau Elfe König. Frl. Sophie Gruber und Vali Lehnert hervorgethan und ferner folgende Damen um die edle Sache die größten Verdienste erworben: Emilie Verzin. Maja B a m b e r g, Hilda und Bertha Detter. Erica Deu, Rosa Ermacora. Anna Eg er. I. G e r st n e r, Martha Gerber. Ada Ha-mann. Else König. Maxa Kienner. Clotilda Lachnil. Auguste Laiblin. Marianne Lu,chin. Grete Ludwig. Marie Priboschih. Irma Roth, Adele Schaschel. Anna Schulz. Grete Schmied, Johanna S t ö ct l, Erna und Fiieberite Ieschlo. Nach Beendigung der Fcrienpause begannen nun die gcnannten Herren unter Leitung des Herrn We < tach mit den Arbeiten an Ort und Stelle im Casino, wobei sie die thatkräftigste Unterstützung durch Frl. Elsa von K a st e l und die Herren Alois Eberle. Wilhelm Fischinge 1. Karl von Hallegha und Hans Ianesch fanden. Welche Riesenarbeit da zu bewältigen war, welche Anforderungen an die Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Mit-arbeitcrs gestellt wurde, wird am besten durch den Anblick des Saales erhärtet, dessen Ausstattung wir nun in allgemeinen Umrissen skizzieren wollen. Der Hauptreiz in den Bildern, die den Zuschauer umfangen, und ihm so viel Schönes und Anregendes bieten, liegt in einer gewissen Zartheit des Ausdruckes und in jener individuellen Ausfassung, die die gewöhnlichsten, alltäglichsten Dinge in poetischem Lichte erscheinen lässt. Es wird uns die intime Bekanntschaft des Lebens und Treibens in Japan, der landschaftlichen Reize des interessanten Inselreichcs. des Innern eines Prunkgemaches, sciner Blumengärten und Theebuden in lebensvoller Weise vermittelt. Ein Bild immer schöner als das andere begegnet un». in Wahrheit eine künstlerische That! Die Pracht und Poesie des scenischen Rahmens, erstrahlend in feenhaften Lichteffecten, zaubert uns Gemälde vor Augen, wie sie der bilderreiche orientalische Märchenerzähler mit glühenderen Farben nicht phantasievoller schilt dcrn könnte. Beim Eintritte in den Saal sehen wir uns direct in das Prunkgemach eines japanischen Hauses verseht; der Prospect zeigt uns einen herrlichen Ausblick ins Freie. Wir wcnden uns nun durch ein von zwei prächtigen aus grünem Marmor erbauten Säulen getragenes „Tori", das glänzend cn-sgeslaltet ist und dessen goldenes Dach gleißend den Zuschauer blendet. Im großen Saal, den wir bei der sogenannten „Hol legha-Säule" betreten, überrascht uns gartenseits der zweite große Prospect, der ebenfalls in unmuthigem Lichtreize ein Thor weist, niit einem sinnig-poetifchen Ausblicke auf einen See. den eine entfernte Landschaft mit tiefblauem Himmel begrenzt. An derselben Seile befinden sich zwei kleine Häuser, die als Manipulanonsräume dienen. Mit Laubgewinden und Blumen geschmückt, übergössen vom Lichte buntfarbiger Lampions, erhebt sich unter der Gallerie ein echt japanisches einstöckiges Thechaus, das. reich mit Sitzen ausgestattet, den fremden Gast zu längerem Ver-weilen einlädt; di? Wand ist mit Bildern aus dem japanischen Leben geschmückt. Reben dem Theehause befindet sich eme „geschmackvoll" ausgestattete Bube mit Esswaren, anstoßend an diese ein reizender Puppenladen, der über hundert mckische japanische Puppen und Püppchen birgt (em Geschenk von Fräulein Hilda und Herrn Robert Hofman n) und auch andere niedliche Spielwaren und Nippsachen, von den eingangs genannten Damen kunstvoll verfertigte Arbeiten, bietet. Die Höhen der Dächer weisen ablvechslungsreiche Linien auf; zahlreiche Inschriften — zumeist humoristischen Inhaltes — ergänzen in gelungener Art die decorative Ausstattung. Die zweite volle Wand ist mit dem Prospectc einer tropischen Landschaft, mit all ihrer Farbenglut und üppigen >^°^t(>r 3 ,/"' ""'Vtt'tu'n.,, den lm,scl,w„, V! 'wch „ .""'e Mls^swttcw, Nmmi, den Vu/n?. " tm,w,dcrll'i Bijouterien ,md ^is^" 5U " ^irl'ch zu sein pflegen. schön und rigonartia das >' ^>"n N'"^' ""K schönst, dm-m ist doch ?^e v""chrn äv " l"N't in aninnthisM- Pose >>',,'/ K' ihrr.7n"" "rat, die verführerischeste >?' Di ^/"men ^"s; auf einen Männer-! ^i^'UX'it m? i"r^ hohe Gchalt. welche voll-« " d"n .^opfe verschränlt sind. ^i^ '"ie "''s Polierten, '«>, ^'bloud'. ^ ' ^''' l"'t zur Schulier ,;eigen. ^^^"b ei5"7 ""'" "ngefesselt in schwe^ ^do,^ hiilt d/"uck"ide Pracht; ein rosa-^^t>,^r w^.."^'"s'""'N ^'cl' t»'anfeinden ^X>' halb 3" ' "l^u Stirn zuri.ck. Au. >!> r7 bli^ l""sch,n, l,ald herausfordern. H^3^r. du!^ uUer- fema^eichneien Arane.: ?V' >vu.^uc d,n ^ """' hervor, deren seltsam HZrr Mr,^ s " lchon^ Zi'men etloao Kalteo ! ^""'^ dNli)" ^'«tm driictt aus den ^ ^ ^"' l"tt eine niedliche, son- lnettendafte Jose mit schwarzem Kraushaare und '.'ln gen dw wie Kohlen glühen, in das Gemach. Gnädige Frau Baronin befehlen?" „^anchette, ich habe geträumt, denke dir, was mir fönst "nie passiert: — von kleinen Kindern, die mn mich herumtollten! Was das bedeuten mag?" Tie Zofe machte ein nachdenkliches Gesicht. ,Da Gnädige fönst nie trämnen, hat's ficher was zn dedenten!" meinte sie altt'lug. „Kleine Kinder! Hm! Von kleinen Kindern träumen, das verheißt einen Vrief!" , ,. ^ « „Aah, Briefe erhalte ich fast nlle Tage! Weim's weiter nichts wäre!" „Selbstverständlich ist "N wuchtiger Vrief gemeint! Wenn Gnädigste ein Schreiben von dem Gra-fm Metternich ans Vültratshaufen oder von dem Ma^ jor Baron von Mintwitz in Koblenz erhielten — einen Heiratsantrag!" „ssanchette, was fällt d,r e,n ^" „Gnädigste werden doch mcht ,nnner Witwe blei^ ben wollen!" snhr die Kleine nnbeirrt fort. „Gnädigste smd doch so jung und schön! Das kann der todte Guä-dige nicht verlangen, dass Gnädigste ihm immer nach- trauern!" „Du bist einfach toll, ^anchette!" lachte die junge Tame bell auf. „Kannst du überhaupt denken, ich würde einem von jenen beiden meine Hand reiclM, dem blasierten, abgelebten Grasen oder dem lahltöpfi-gen krakeligen Major, zumal ich weis;, dass der eine wie der andere nach meinen, Vermögen trachtet, meine Person ilnn aber gleichgiltig ist? Nein, wenn ich noch einmal heirate, so werde ich eb nur aui> Vicbc thun!" Mlsttzuny folgt.) Vegetation ausgefüllt. Die vordere, herrlich ausgeführte Coulisse mit dem Uahn. die Glücksfifcherei darstellend, ist ein Weil des Malers Herrn Wettach; die prachtvollen Prospecte sind vom Bühnenmeister Herrn Ludwig Walb -stein gemalt. Eine Rundschau im Saale bietet uns von jedem Stand punkte aus entzückende malerische Ausblicke; alle Säulen und Bogen sind verschwunden, d. h.. sie sind derart reich verkleidet, dass man an die frühere Architektur nicht erinnert wird. Der ganze Raum erscheint mi! Laubgewinden und Blumen geschmückt, von Guirlanden durchzogen, Palmen. Farnkräuter bilden lauschige Plauderwinlel, und über dem Ganzen blaut der Himmel Japans in seiner Herrlichkeit. Buntfarbige Lampions und Festons verbreiten magischen Glanz — kurz ein Anblick von berückender Schönheit, ein Bild, in dem süßeste Poesi« und Phantasie des fremden Blumenlandcs treibt, blüht und duftet. Man denke sich noch diese phantastische Welt bevölkert durch jugendschäne Insassinnen im originellen, kleidsamen, japanischen Gewände, die sich stilvoll der Umgebung anschmiegen, man stelle sich das bunte Gewühle und Treiben einer frohbewegten Menge jvor, bann kann man sich beiläufig ein Bild der Herrlichkeiten entwerfen, welche der Besucher des Festes harren. Die Gäste werden gewiss mit größtem Interesse die unzähligen De» tails studieren, diien nähere Beschreibung uns zu weit fiihren würde. .s, — (Prinz Otto W i n d i s ch g r ä tz.) >QiN«ric>. bei 5 Gehirnschlagfluss- bei 2 bösartige Neubildungen, bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind 6 Personen (1 ertrunken. 1 erstickt, 4 den im Wirtschaftsbetriebe erlittenen Verletzungen erlegen). Selbstmord ereignete sich 1. feiner kamen 1 Kindesmord und 3 Todtschläge vor. —o. — (AusNadTöplitzinKlllin) schreibt man uns-. Dant den Bestrebungen unseres für die Hebunq Unler- ram« so hochverdienten Herrn Hofrathes kulI je traf am 1. d. M. Herr Hofrath Dr. Ernst Ludwig. Universitätsprofessor. Herrenhausmitglied :c.. aus Ni«n in Neal ituna eines Assistenten. Herrn screr Thermalquellen hier ein. Da nur ewe einziae unvöü'-ständige Analyse aus dem Jahre 1865 existiert, müssen wir das Erscheinen einer neuen Analyse seitens des Herrn Hofrathes Ludwig, welcher bekanntlich eine Capacität ersten Ranges in Wasseranalysen ist. auf das freudigste begrüßen, umsomthi al« ditselbe slir bit Hebung unsere« heillläftiM Pades von weMlagtndslli VfdMmg ist. — (Personalnachricht.) Herr Dr. Alexander Niegler, t. l. Oberstaatsanwalt aus Graz, ist gestern hier angekommen und im Hotel „Stadt Wien" abgestiegen. — (Ernteergebnisse.) Wie uns berichtet wirb, ist im ganzen politischen Bezirke Loitsch die heurige Ernte im allgemeinen mittelmäßig ausgefallen. Die Hauptlörner-gattungen, namentlich der Weizen und der Roggen, gediehen mittelgut, der Mais ziemlich gut. Die Fechsung von Erdäpfeln und Rüben war infolge des im Sommer mehrere Wochen niebergegangenen Regens eine schlechte. Desgleichen und aus derselben Ursache fiel die Ernte an Grummet schlecht aus, während das Heu einen ausgiebigen Ertrag lieferte. Hagelschäden kamen leine vor. dagegen hat die Ueber-schwemmung insbesondere im Planina-Thale den Mais, die Erdäpfel, Rüben, das Kraut und das Grummet nahezu vernichtet. Die Obsternte ist im allgemeinen schlecht ausgefallen, —-a. — (Clavier st immer erwünscht.) In Rudolfswert und in der nächsten Umgebung dieser Stadt fände ein Klavierstimmer mindestens eine Woche hindurch lohnenden Verdienst, da ein Clavierstimmer bereits seit geraumer Zeit Rudolfsweit nicht aufgesucht hat und die meisten Clavierbesitzer willens sind. ihre Instrumente wieder einmal stimmen zu lassen. —L— — (Generalversammlung.) Die Filiale des Cyrill- und Methodvereines für Sittich. Weichselburg, Et. Veit und Qbergurl hält am 12. d. M. um 4 Uhr nachmittags im Gasthause der Frau Maria Graul in Neichsel-burg ihr ordentliche Generalversammlung ab. —ilc. ' " (Abgängi g.) Der in der Schmiedgasse Nr. 19/II in Graz wohnhafte, 16 Jahre alte Bursche Alexander Kralle ist seit 1. October abgängig. Er ist mittelgroß, hat braune Haare, blaue Augen, vorstehenden Mund und trägt Augengläser. Er hat wiederholt die Absicht geäußert, nach dem Süden zu reisen. "(Verhaftung.) Der Knecht Andreas Selan, welcher seiner Dienstgeberin. der Kohlenhändlerin Katharina Kuga in der Meteltogafse, am 2. d. M. den Ertrag für die verkaufte Kohle im Betrage von 16 X 60 ll veruntreut und sich dann geflüchtet hatte, wurde gestern von der Sicherheits-wache verhaftet und dem Gerichte eingeliefert. " (Verlorene Gegenstände.) Auf dem Wege von der Schellenburggasse durch die Wiener- und Maria Tberesien-Straße bis Schischla wurde eine silberne Damen-uhr verloren. — Der Arbeiter A. 5k. verlor am Krakauer-dämm oder auf der Tirnauer Lände ein schwarzledernes Gelbtäschchen mit 16 X 70 k. * (Gefundene Gegenstände.) Der Schüler Anton Verbiö fand auf der Römerstrahe einen goldenen Ohrring im Werte von 60 X. — In der Sternallee wurden eine silberne Damenuhr, eine Uhrlette und ein Damengürtel gefunden. — (Selbst g«stellt.) Der aus dem bezirlsgericht-lichen Arreste in Seisenberg entwichene Franz Petsche aus Rothenstein hat sich beim vorbezeichneten Gerichte am 30 v. M. selbst gestellt und wurde hierauf auf freien Fuß gesetzt. —6— — (Viehverladung.) Im Monate October wurden auf der Bahnstation Treffen 748 Schweine verladen und theils nach der Schweiz, theils nach Böhmen, Mähren und Nieberösterreich verfrachtet. 8. — (Corrigendum.) In der gestrigen Notiz „Der Wallfahrtsort Stangen bei Littai" lautet der letzte Satz richtig: Es waren mindestens 3000 (nicht 300) Personen anwesend. Theater, Kunst und Literatur. *' (Deutsche Bühne.) Die fesselnde Komödie „Flachsmann als Erzieher" übte gestern mit ihrem frischen, gesunden Sinn für das reale Leben und ihrem gemüthvollen Humor neuerlich großen Eindruck auf das in ansehnlicher Zahl erschienene Publicum. Die Darstellung stand auf gleicher Höhe mit der des Vorjahres; Herr L i e b e s n l) spielte den Flemming mit schönem Verständnisse. Fräulein Köpft-ir a n n zeigte sich in der Rolle der verliebten Lehrerin als verwendbare Darstellerin, von der Gutes zu erwarten ist. Die famosen Leistungen der Herren Sodel und Weiß-müller sind bekannt. — (N e am te n l a l e n de r.) Der allgemeine Beamten-Verein versendet soeben Bureau-Wandkalender und Taschenlalender, die ihrer künstlerischen Ausführung und ihres interessanten Inhaltes wegen Beachtung verdienen. Den auf chromolithographischem Wege in vierzehn Farben hergestellten Bureau-Wandkalender ziert eine sehr gelungene Ansicht von Gran; das Kalendarium des Wandkalenders ist übersichtlich geordnet, die Umrahmung desselben geschmackvoll ausgeführt. Der Taschen kale n der ist sehr handlich, lässt sich in der Brieftasche unterbringen und enthält ein Kalendarium, wichtige Daten und Ergebnisse des Vereines und ist in secessionistischer Manier hergestellt. Der Wandkalender wird zum Selbstkostenpreise von 80 . Bonifaz Reile. Preis 50 Pf., incl. Porto 60 Pf. (Verlag der Josef Kösel'schen Buchhandlung in Kempten.) — Tausende und abertausende begrüßen alljährlich den von Kneipp begründeten und von Prior Reile fcllgefühllen Illustrierten Wörishofener Kneipp - Kalender als einen lieben Hausfreund. Auch der soeben erschienene "ue Jahrgang (der 12. seit dem Bestehen) enthält eine Reihe von niMchtn Abhandlungen über Nasse««! und nalur. Ü""«si.< y,5,«,»„ell»; »«riH,,, ilber wm»mrre«,»de H,il„y- gen und Krankheitsfälle usw.. alles m !"'<""' Sprache, für jedermann verständlich. ... Hon ^ - („D ie natürliche Hei l w e " " ^/ »'" unlängst besprochenen Werke „Die natürliche V^^Ä"' Nr. moä. C. Sturm (Stuttgart, Deut^ ^^ng" stalt) liegen uns jetzt die weiter «sch'"""" ^ ßi-2 bis 6 vor. In diesen Lieferungen wird zu .^^ni" knntnis des äußeren und inneren Menschen. m^MG Darstellung der Schädellehre und der Hand,° ^ ^M die Grundstützen des Organaufbaues ("noa," ^dalM bchandelt. Daran schließen sich Capitel "ber °> ^ Alben Blutkreislauf, die Athmungs-. AusM°" « ^, M beitsorgane. Einen breiten Raum "'"""'^r^rf-W ^ dil' naturgemäße Ernährung ein. W"s d" , ^^ dieses Thema ausführt, ist überaus beachte^, ,^n W zelnen Abschnitten sind zahlreiche Ter Ullu^ ^ Ns" farbige Tafeln beigegeben, die das Versianm ^^M' ganz wesentlich fördern. Das Werk w«rd m - l, :.!0 Pf. complet vorliegen. „. Aas 11. A, - (..D er Stein der Weisen - " „he" Z° (Hartlebens Verlag, Wien) enthält " kürzerer actueller Berichte aus de» 3"''^"^"°«" Physik. Clxmic. Physiologie und MW'»' du ,^ ^ größeren Abhandlungen: Das Wesen der ". ^>"d 2" Ncturerlennens. Die Herstellung der Telegraf ^^ v -phonlabel (mit zahlreichen Abbildungen), ^ viele" "„ lcnialbesitz in Afrika. Allerlei bildungen), Die Cholera. Das Heft Beschäftigunqsbeilage Beiträge zur ." . ' bien). "^ ' (Äliblichtaufnahmen, Bemalen der Ph°^"/^s M^ Ileine Abhandlung zur Postwertzeichenwnoc. ^^n" », bild der Briefmarken (mit vielen P"ben). ^ - ^i »M Kalender für den Monat November un° ständigen den Inhalt des vorliegenden M ^gM - (,.D er Romanleser. ) ^ " lestt". "I Nr. 1 der belletristischen Zeitschrift Der N°°..^^ nunmehr in das vierte Jahr ihres MstH '^^ ^^ einen reichen Lesestoff auf. Der gemuthvo" > ^felb ^ füllte Roman „Krieg im Frieden von ^' ^^u '" ., uns in Officierslreise, deren buntbew^^ abwechslungsreiche Handlung "' ungezwu^ ^ M ' geflochten erscheint. Richard Voss kommt 't 1^ ^P, 'bilde „Licht aus" zu Worte: der Non^' ^ ^ , lehrling" von William Westall, dessen Nec,nm , l hält, ist spannend ^schrieben. Ein Schach ^ « Spiel- und Räthseleckt vervollstand'gen ^ ^ ^m, Nummer. Abonnement jährlich (36 Htt^ ^. ^ M y. (18 Hefte) 3 60 X. Einzelnummer ^» n,^.^ ^ ^ ftrationen Prag, Goldschmiedgasse ^ "> Miß"'« ßl< zeile 6 sowie bei allen größeren Alle in dieser Rubrik besprochenen ^ stl< Nelegramme ^ des K.K.Telegraphen.EorresP.-V" Parlamentarisches. ^tlic^ Wien, 6. November. Der ^w'^ schuss verhandelte über die fend das Verbot des Terminhandels ""' .^ie. "^gn^ Producten. und beschloss nach ^9"« " h^ <" ^° ein Theil der Redner für ein aa.'Hs ^gesp"^ für die Regelung des Termmhanbels Oes ' ^ nachdem Mgierungsvertreter Zec >o I „^- >" Aclerbauminister angekündigten Neg " '2 ^ ^ Taqen vorzulegen versprach, die Vert^m , ,^, ^ bis zur Einbringung des ^«^ng "^^„,st ^ Im Budgelausschusse Vawerl. dass die Regierung die ^' ^^""9 gH nistenfrage von der Schaffung ver ^ fin°"^,F machen müsse. Die Regierung !"' l°u^„, die >v" ^ Der franzöM^ heute nachmittags eine längere ^'p M H.d. "^' - Der Marineminister "h'" «M ls 6""" ,l'^, heute früh datierte Depesche »«6/ ^ cher der letztere mittheilt, dass sich ° '.^ volge" lene befinde und die Landung non ^, Wien, 6. November.^ net die Nlätlermeldungen "b" °'^« l b-" ft wegen Ersehung des Ministers D - ^ ^h ^ Peinlichkeit für vollkommen g"^ haben b'<..^^^ Agram. 6. November^ ^ ^n 4' „ W den Landtag begonnen. V^he '«" „al-" ^' Nationalpartei und 4 Anhanger hlil< s^ gewählt. .„ Der N,,„e,'1" si< Newyort, 6. No"^. ^ S " ',M^^ wurde mit einer Ma onlat von < ^ M Ae c H verneur von A auch bei der Wahl sämmtlich" Oahl" '' bn's v>d^. ein? große Majorität ^Ar ^H < Iowa' Nebraska ""d ^'F ^ eines Schatzsecretärs ist '"ch "H^l! ^ ^.-h „ss '"^ Republikaner wurde mit "" ^lsey , si''fl> A. men zum Gouverneur von ^ ^vieg" " r""'', ^ publilaner haben auch e"'«" ^e U'ZtiH. , ^ Legislatur. - Der "P"bl ^n ^ ^ wurde mit einer Major'wt H,O " " s^B gcwähll. Die Legielatur's a"i' «,^! ll'z ^'dr,ss der Elektrotechnik, I. 1, li4 -; I. 2,' ^'""s. li ä°o ' Koppel, Dr. I., Die Ehemie des «°"zlwiell?.>17 fleisch mann. Dr. Alb., Die De. ?", li'g s/. ^' - Zsalula MilanT, Gleichstrom. ...^"Nbel vi «,7' Jahrbuch der Elektrochemie. l( 28 60. „°, ^^li0 "l"enräder tt., Chemische Aequivalenz.! l?. K 24 "'eld R.. Die Eis. und Uälteerzeuaungs.' ^. ^"AtMi..^' I^ulz E., Beispiele zur Berechnung' ^'°sWn N 7' lc»«N. -Eorazza Ost.. Geschicht? «!?""» der '"""- ^ ^ «"' " Vbßuer Jos Die ^!?°'3)r K "Krauchten Gasreiniguugsnirsser. X 4 80. ^^""erA Ä' Erblich d^r analytischen Chemie. k « 40. Glider w^ ^ ^°^ und Iacqualdgew.be. X 6 60. z«. ^lilthia^n ^ " Maschiucnelcmente. Lief. »/, i^ X 2 70. ^«°rnbVZ"ber Buchhandlung Jg. v. «le.nmayr H ^^^^lni^ach^ Congressplah 2. Augelonlmcne Fremde. tz, puisne ^°" SUt»l>llhnhof. ^!b"sterS^' Dioden, - Blühwcis. Deutsch. Kles. <^' ttta °« ^°"Wl": b°ller. Führer. Graz. - Fränlcl, ^n,5^Tei^ ^tschnia. Huber. Weiner, Meisende. ^b> 3lab"„?"a"' 3'tischhauer. titsch. - Cattarija. k?^ Ne n«, I7c ^^""' M'"-: Gaus. Hausbesitzer, «>!!»>.. "Ugenfela c5'c M' Troppau. — Eonforto. Privatier. ^ibll, ! bllrtl ^"lpector derOdelberger Stadtbahn! Stendel. ^! ^ l lf.°' ""biitsdirector: Eblach. «cisender; Lamel, ^! '^lend "' T>r. Nrebo, Gymnasiallehrer. Wien. — 7'"»!'W.inber^ b. Prag. - Stark, R.vibent V>vberi^'t^l°l>'^rl ""'T 7'd "effen, Fiu'm? - Heller. Ober^ HH ^yon ^ «,?ls. Vlirgermeister. Lossem. - Schlachter, ^>r.l! ^„.^ ^ols. Privatier. Ncifnih. — Nililogre. M^'Mi, uZ',^' "gent. Trieft. - 3iar!e„. Ronslwcüd, — ?liA'0bem'.^' ^ SchaNer. Lehrerin. Gleinitz - Tlovil. ^i ^ltrcnn u .°"s' ^'b"ch. - Fabian. Fabrilöbcsifter. Vier. U'..^"lin. «adlersburg. — Morbinc. Veaiuter; ^Hi.""l>ng. ^.Hmelj. Lehrer. Priivali. - U.'gcr, ^^lllLwirtschllftliches. ^^'/^"'brr. Die Durchschnittspreise aus dem ^" . «^-'~ ' ^<.^I ^ . ' ' - ^ I« ßO Nutter pr. kz. . . 1 W------- «? . . ' ^- ^ 14 .-.. Gier pr. Stiicl . . - ,08------ ^uz., . . ' ^ ^ 13 — Milch pr. Liter . . -,18------ ^" . . ' ^^ lb20 Riudfleischl»pr.ll5 124------ «eiö ' . ' ^ ^ ^^ Kalbfleisch » 1 ^3------ ^ »i» >N . / ^- ^- 13 20 Ichweintsleilch » 1 30------ i Hl ' > ' ^ "^ ^ - Lchüpsensleisch . - 80------ V" »t i/ - ' ^ ^ ^ ^ Hähndel pr. Stücl 1 20------- F^ ^"" ^ 4 20 rauben . - ,0 - - ^"«^ ' 120 " Wein.rottz..pr.Hltl.--------------- ^^7/ ' Ihl) ^ ^ "'"her, »--------------- ^»° 3 Beobachtungen in Laibach. i ^^-^^Milll, Luftdruck 736 0 mm. ^ b ^D>2 LZ ^ «Mchl G3Z ^ Zks. I« ^^ de«Hin.m„« ZLZ >^'T ^^^---^^___________________17 > ^'^ ^^l^7^^_ Windstill heiter_______ Xö'9^gezn,^^ " u l NO. schwach Äebel' ! 0 0 "r gestrigen Lemperatur 2 1". Nor' V/"l^tt^—^^ —^________ on Funtel. ^ Verstorbene. Am 4. November. Agnes Bolla, Inwohnerin, 74 I., Wolsgasse 4, äpoplexi» ceselir,. Im Eivilspitale. Äm 3. November, «ntonia Igel, Stadtarme, 72 I., pleurapneumoni» veeubitus. — Nikolaus Nando, Taglvhner, 67 I., l»llllr»8mu» ck l^lnpl)^8enm pulm. Am 4. November. Peter Pelai. Kaischler, 42 I., blyoeai-äitas. — Franz Prazuil, Bergmann, 61 I.. luearce-i-Htiu iute^tiu. k Heu». — Maria Petac, «rbeitersgatlin, 70 I., ! (^»l^rrk. inte8t. edron. H I^»sll»mu3 »enili». Cafe Valvasor. •Heute Donnerstag, den 7., und morgen Freitag, den 8. d.M. Concert der Zigeunerkapelle aus Vukovar. An fan ff 8 Uhr. Eintritt frei. Zu zahlreichem Besuche ladet höflichst eiu (4029) hochachtungsvoll Andreas Stuppan. In kaum drei Wochen war die erste Auflage von . IIIIHIIIIHIIIIIIIIIUIIIII1IHIII1""'""""' \ jjrobheitcn j ; i r Simplicissimus-jjedichte i f \ \ von Peter Schlcmihl j : Cielieitot 1 It «O li : 4 fTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTVV?VV vcrglissen. Die zweite Auflage lit soeben erschienen und zu beziehen von (4019)2—2 Ig\ y. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung in Lalbaoh. DM^ Meil'clge. ^M Unserer heutigen Nummer (Stadtauf läge) liegt ein Prospect Über das soeben in Lieferungen erscheinende Werk Die Erde und das Leben, eine vergleichende Erdluude von Professor Dr. Friedrich «atze«, bei und versendet erste Lieserungen auf Verlangi-n zur «Insicht (4015) Jg. v. Kleinmayr K Fed. ßamberg Buchhandlung in Laibach. Wohnung bestehend aus drei Zimmern, wird für eine kinderlose Beamtenfamilie zum Februar-Termin ge.uoht. Zuschriften unter J. H. an die Administration der .Laibacher Zeitung» erbeten.______________(4018) j-i Ein Wsi oder eine Copistlii zum Copieren von Zeichnungen findet Aufnahme. (4022) 3-2 Adresse in der Administration dieser Zeitung. Velfarven in Klechdoseu sllr Wiederversäuser und zum Sclbstgebrauch, In haben bei «rüder «berl. velfarben.. Lack« «nd KirniYe.Handlnug. Laibach, Krancieeanergasse. Nach auswärts mit Nach. J>r. J.ü. POPP'f» ANATHERIN k, k. Hof-Zahnarzt, WIEN, 13 ü JL Nur echt mit blauer Etikette, )?C franz. Uolddruck mit meiner [51 Firma. I—» ist ein natürliches Mundwasner am kostbaren Kräutern uii'l Jluiyn, wirkt überraschend glin Leiden. Schmerzen, up tung der Z.'iimi. >"> versetztes me;si'-n m>-[ ji-i/.iicji a fl. 1-40, fl. 1—, fl. —60. Nur Au«therinZahn-Cr§Bie in Tuben ist wunderbar und billig , uäureli* unschädlich. DepOts: Apotheker IMrcolI and die meiHteu Apotheken aud Parfüinerlen. i4l6ü)6 « ~~DIE SOMATOSE (lösllohea Flelsohelwbii«) ist nach dem Aussprur.he der hervorragendsten Aerzte das «Ideal eines Nährpräparates>für Kianke und Schwache. Wirkt nervenstärkend und mu skelerzeugend. (1080) In den Apotheken und Droguerien. 16—8 Soeben erschien: Ueber Simplicissimus. Neue Folge. Hundert Anekdoten. Preis 1 K 20 h. Vorräthig in (H979) 2-2 lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung in Laibach. Vient de paraitref Georges Oh net Ich bataffies de la vie. Le §repttscule. JPHx K 4 20. ICn mayaxhi lg. v. Kleinmayr & Fed. 13amber ff Laibach. (B9ho) 2-2 Xabvala. Ker narn je nemogoce, da se vsakemu po-samexniku zahvalrmo za nebrojne dokaze Iju-beznivega soèutja za fiasa holezni in ob srnrti na Sega predragega, nepozabnega soproga, ozi-roma o ^n 7 v,„ °H das« das «erbot ^>^y2°"s d.„?'"n nach den 'SDZ2 ^ ""ember iWl. Št. 19.022. Razglas. Olasom lelegrama kr. dezeine vlade v Zagrebu z dne 31. oktobra 1901, st. 1bhib, je razveljavljcna prepoved, vsled katere se zaradi svmjske kuge niso smeh na HrvaSKO >in Slavonsko uvažati praäifii iz pohtiCnega mejnega okraja RudolfOVO. To se vsled razpisa c. kr. ministrjlva za notranje stvari z dne 2. t. m., ät. 41.Höy, razglaSa s pristavko.n, da prepoyed zoper uvaianje praä.cev v imenovani dve deželi ¦ iz politiènih okrajev Kriko in Crnomeij, dalie iz obeme Vellkl Claber (okraj Litlja) dotlej, dokler ne ne ukaže drugaCe. rostane «e dalje v veljavnosti. C. kr. deželna vlada *a Kranjsko. V Ljubljani, doe &. novembr» 1Ö01. (3903) C. 238/1 Oklie. Zoper Jožefa Perko, posestnika iz Smihelja, katerega bivaliäöe je ne-znano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Zužemberku po Katarini Perko iz Smihelja ßt. 20, po dr. An-dreju Kuharju, c. kr. notar,u v Lužem-beiku, tožba zaradi 1000 krön. Na podstavi ložbe doloöen j-j narok ra/.-prave . 5a 1 1- novembra 1901, ob 9. uri dopoldne. V obrambo pravic foženega Be pOHtavlja za akrbnika gnspod Jo»ip | Podboj v Žužemberku. Ta »krbnik bo zastopal toženega v oznamenjeni pravni stvari na njegovo nevamost in stroske, dokler »e ne og'aai pri sodniji ali ne imenuje pooblašèenca. G. kr. okrajna Bodnija v Zužem-berku, odd. I, dne 24. oktobra 1901. Hund verloren. Die Dame in der blauen IVIerin».....' dem Knaben wird gebeten, das * Dackerl, welches sie im Judeiisteig ,; nommen hat, zu retourniermt. — l>*Ofrl, lierreogasse 6, Parterre rechts. fioJrg) Lmbacher Zeitung Nr. 256. 2122 7. Novembers Course an der Wiener Börse vom 6. November 190l. N°ch ^ 0^»C«usm" Die notierten Louise verstehen sich in Kronenwahrung. Die Notierung sämmtlicher Actien und der «Diversen Lose» versteht slch per Stuck. ^__7"T?7" Hilgemein, ztaat«schuld. ?'" ^°"' »nheitl. Rente in 3l«t«n Mai- November p, C. 4'2"/« . . , 88 5» 9»'75 inNot,Ie!)r..Uua.pr.E,4-2°/, 9« 4b! 98 65 ,,<2ilb.Iän,.Iuli pr.«,4 2°/„ 934« 98 60 ,, ,, «pril,'Oct,pr.E,4'2"/2 g8'4U 9860 1854« Sta»»lose 2b« l. 3'2"/„ 19050 192 50 lsgoer ,. 500 l. 4°/„ 139 lO t«— 18«0« ,, IM) I. 2°/u 1?«-—!z?1 — 18ß4er „ 1«« fl, , . 2l? — 219 — dto. ,. 50 fl. . 217 —»19 — DoM'Pfandbl. ^ 12« fl, 5°/, «97 5« 298 50 Klaat«schuld d 118 60 118 80 bto. Rente in Kronenwahr,, stfr., > per Cassa.....4°/« »5-50 95 70 bto, dto, dto. per Ultimo . 4°/« »5-50 »5 70 Otsttir,Invesiitlo«»'«tnte.stfr., per Cassa . . , . 3'/,°/» »415 84 »5 Eisenbahn > «taatKschnlb. verschltibnngen. «klisabethbahn in G,. stenerfrei. zu 20.000 Kronen . . 4°/° n« zy 117 — Franz Josef'Vahn in Silber ! (biv, St.) .... 5'/«"/« 11975 120 75 »iudolfsbahn in »ronenwähr. steuerfrei (div. St.) . . 4°/» 95-20 9« 20 Vorarlbergbahn in Kronenwähr. fteuerfr,. 40« Kronen . 4°/« 95 70 9« 70 Zu VtaatSschuldverfchreibun» gen »bgeftnnp.Eisenb.Nctln». «lisabtthbabn 20« sl. CM. 5'/.'/« v»n 200 fl.......4S1—495 — bto. LinzVubw, 200 fl. S, W. E. 5»/«°/«.....W.. . 450 — 454 — dto. S»Izb..Iir. «00 fl. 0. . L. 5"/,.........444 — 445'— Val, «arl«Lublo.°V. 200 fl. «M. ö'/« von 200 fl......428 zo 429-20 j «eld Ware Vom Vtaate znr Z«hlun> kbenll»«mtne u. 2000 M, 4°/a......... 117 75 118 50 Franz Josef.«., «m. 1884 (bio. Vt,) Silb,. 4°/»..... 9? - 98 — Vallzisch« Karl Ludwlg - Vahn (div. <3t) Sllb. 4°/» . , , 95 25 96-25 Voiarlbergcr Äahn, «km. 1884 (dio. Et.) Till,. 4°/<> . . . »«!i5 -' — zt»at»schuld d»r zander der ungarischen Arone. 4°/o ung. Goldrente per «asse , 118 25 118 45 bto. dto, per Ultimo .... 118 25 118 45 4"/, dto. Rente m Kronenwähr,, fte»ersrei, per Eassa . . . »3 — 93-20 4°/» bto. dto. dto. per Ultimo . 92-»5 93-15 Ung, 5t.'/^HHr, verl 4°/»........ 99'— 100' — bto. bto, bojühr. verl. 4°/„ 99— ic»l» — Gparcasse, 1.0ft,,60I.,vtiI.4"/ 9825 99 2b MenbahN'PriorllL!«' Gbligallllnen. Ftrbinands'Norbbahn L75 10?-7b Staatöbahn....... 429Ü0 —'"' Sübbahn il 3«/„verz.Iänn.'Iu!i 312-50 »>4 50 bto, ll 5"/, . . . . . 117-7511» 75 Una.'Ollllz. Vahn..... lO5 3ü 106 35, 4"/„ Untcrtralner Bahnen . . —-— —-— Diverse Lose (per Ltüch. Verzinsliche Uose. 3«/° Bobencredit Lose Lm, 1880 259 50 2U1 ül> 3"/l) „ „ Em. 1889 250-—>251 50 4°/° Donau'Dampssch. 100 sl. . 50U-—540 — 5"/° Donau-Regul.'Uose . . . 2L3-25W5-25 Unverzinsliche Üose. Vubllp,'ÄllstIlca (Dombau) 5 fl. tö LV 16 00 llrebitlose 100 fl...... 40150 403 — Llary.Lllse 40 sl. LM. . . . 154— 156 — Ofener Lose 40 fl..... 188 — 175 — Palffy-Lose 40 fl. CVl. . . . 170 — 173 — Ro'hen Kreuz, Oest.Oes..». 10fl. 48-25 49-25 ,, „ >ma. „ „ 5fl. 24-— 25 — Rudolf.Lose 10 sl...... bü-— 60 — TalM'Lose 40 fl...... 23«'— 234 - St,Oe»oi« Lose 40 fl. . . . 2«5 —275 — Wiener llomm.-Lose v. I. 1«?4 .?»?-— 399 — Vewinstsch. b, 3"/« Pr. -Schuldv. d, Vodencrebitanst, ltm,1««S 55— 5S — Laibachcr Lose...... «3-50 «55« Gelb Ware Nctien. Transport »Mer» nthmungen. «ussig.Tepl, Eilcnl». 500 sl. . . «9W 299» Bau» u, Bctrieo«>Ges, für städt, Straßcnb. w Wien Ut. X . 245 — 247 — bto, bto. bto. M. ü . 241—243 — Äühm. Nordbllhn 150 sl. . , 381— 383 — B»sch!itl)rab?i lt. U) liU0 sl. 983 9«5' PonllU'Damftsschifsalirls. Oejell. Vestcir,. i.00 sl. CM. , . . 7«0 — 70 li 510 —513-- ^crl>!l!lllids.Nordb,10lU' 55<>0 Lench.'C^r!>ow,-Illssy-Wisent».^ Gesellichajt «00 sl, L. . . . 519 — 52l- Lloyd.Oest., Iriest, 500 sl, CM. 784 - ?»u — vesterr. Nordwestbahn^Ws!. T. 458'- 4U2-— bto. dto. (lit. U)200fl.2. 4U5, -^,«7'^ Vrag'Duxer El!enb.wUfl,llbgst, I77-5« i?«--- Ltaatseisenbahn 200 f>. 2. , . UliO - l!2l — Südbahn 20« fl. S..... Ul< 25 64 Ä5 Siibn°rbd.Vorb,'N, 200 sICM, 370 — 371 — Tramway Ms,, NeueWr,,Pri0' rilätHActisN 100 sl, . . . 121 — 125 — Una.-galiz, ltisenli. 200 sl, Lilber 41« — 420-— Uttg.Wcstb.(NaaI»'Wraz)!l00sl.L. 421- 422-— Wiener Looalbahnen'ttet.'Ges. —-— —-— Hanken. «nglo Oest. Vanl 12a fl. . . »»1-50 282- Aanlverein, Wiener, 200 sl. . 4l?-5N 41850 Vodcr.'Vlnlt,, Vest., 200fl,S, . l847- - 853'— Crbl,'«nst,f, Hand. u.V, ikv fl. —— -'- dto, d!o, p!-l Ultimo . , NlU-2b ei?25 Creditbanl, AU», m,a,, 200 fl. . N20 — S32 — Depositeichanl, Ällg., ^W sl. . 4,4- - 416 — «tscompls'Ges,, Ndröst., 500 fl. 489 — 490 — Giro-u,Calsenb,, Wiener 200 fl. "455- - 470— Ht»p°thffb.,0?s!., !t0Ufl.30"/o !'- z,a^ ,^ Unionbant 200 fl. -„«^ , W"'" Vcrfehri Industrie Devisen. »urze Sich'rn. ^^^«'u Nmsterbam .--''! ll7^,zz,^ Teutsche Plühe. - - ' ' .» '^M London .--',. ^'^ ^- Pari«.....''.-'" St, Petersburg, ' ' , Valuten- „^.l> -'^. ^ ^ W Italienische VanIüoMl , »»», Rubel'^iotcn . - ' ^^^^^ Bflba.3K- "io.aa.dL T^7~*clxal«x-G^«sc3x&ft Privat-D^SbT(s*»ft»-Depojjwj ^^.v t«>______________