Nr. 225. Samstag, 2. Oktober 1909. 128. Jahrgang. Zeitung ,«A""""''tton«PfelK: Mi! Poslvellsnduoss: «anzjäbrist .10 li, halbjähris, ,b K, Im tloittvr: nauzjahli« "> yaivMn!, » li. ssür die ZusteNü»!, in« Hau« ganzjährin L «, — InserttonSnebühr: ssür llcinc Inftllltt b'« z» 4 Zeilen 50 k, gröhrre prr Zeile lL l,; bei öftere» Wiebeil,ol,mnei! per Zeile « li. Tie »^ailincher Zsüuüss» rrjKeinl läßlich, mit Auimahme drr Soni^ l!»b Feieiwssr, Die Nbminlftrotlon befinde sich MMoöiöslruke Nr 20! die Mebllltlon Milloön'Nrake Nr. L«. Eplechstüiibrii der Hedallio» vu>, t« bie 10 Uliv vormitlaal«, Unsranlierle Bliese werde» nicht angenommen, Mlliiiittlivie nich< ,,!,r!ickas9 ^)tr. 224) wnrdr die Weiterverbreitung folgender ^ekerzeugnissc verboten: Nr. 18 .Der Scherer.. 'Alldeutsches Taqblatt» vom Sonnabend, 25. Scheidings l^mb-r, 2022 n.N. (l<09). ^ir. 3 «/^irill.u,. vom 25, September 1909. , -cr. 18 «Xi'^m). Odlx»-!!/ I<8t ,',l'8llli«Ic>vll»»ll^<:l! 0l>elw<<,p,.iv^. ^m 30. September 1909. ^cr. 8l!5 «s^^. uo„, 25). September 1909. ^,.. ,' ^ «<)nrl!^ I/i8t 6,>Ii!i'll<1: mliliitt pokn^ii, p«rel>>I«.uü, 1) / ^"' ini<,(!i-u,i:i1 ^ r>ilt)!l/i!/«n (»«Iv, tvi li»»il<"'l!l) 8V»xu v uliouijllu» no,,, 25. September 1909. ^cr. 25 «Mind !>(i>»,',» von! 25. Scptciuber 1l>l»i>. ^ir. /.is>,i!!>ill <)i«8?.)»8ll>» vom ?4. September 1l!0U. - ^ir. 2<>2 «XuKxill« «luv«, vom 21. September 1909. ^- ^!> «Nmiiwi-. vom 2l>. September 1909. Mchtclmtlicher Geil'. ^ staatliche Controlle der Staatdeiseubaliucn in Italien. ^ . ^u ^llilici! l)lU IIKM in dell ll'ytcll Ilihldl ^^Nrd^lll' stliallicl>c ^iltNll,;qcblNll!lqcli dl'r >il.ni- irolll' dl's Ol'cnl'chiiulilishosl'^ zu cntzichcil gesucht. Völliq durchqefühit ist diese Dezentralisation bei der Verwaltung der Nentenzinszahlung an das Ausland und bei derjenigen der nfrilanischen >iolonic Erythräa. ^,n deideil ^älleil l'eschra'nft sich die Täligleit des Oberrechnungsl)ofes> auf die Sanklio-llierung der verbrauchten Haushalte. Ähnliche Bestrebungen sind seit einiger ^eit in der Visenbahn-verwallung erlelinbar, obwohl das italienische Tiaatsbahngesetz die .Controlle der ^-iilanzgebarllng bei den Bahnen durch deu Oberrechnuilgshof vorschreibt. Nil! iluu die beste Methode einer solchen Dezentralisation oder gemischten Kontrolle an Mustern vrastisch zu studiereu, wurde ein Ausschuß von Fachleuten, an deren Spitze der Generalinspektor ^omiliendatore Niccio stand, nach Belgien und Preußen gesaudt. Vei der Wiedereröffnung der Kammern wird der Eisenbahnministcr Perilolini alls Grund des bis dahin fertigen Niccioschen Berichtes einen Gesetzentwurf über eine bessere Ordnung der ^inanzgebaruug uud Kontrolle bei den Tlaalsbahnen vorlegen. Nach den Erkundiguugcn des „Messagero" loird der Minister die gewünschte Kontrolle nach Preußischem Muster empfehlen, d. h. eine ^'orm der Kontrolle, die durch Beamte der Ttantsbahnen als Delegierte des Oberrechnungs-hofes besorgt würde. Die Kosten des Krieges gegen Japan. Der Bericht des russischen ^'eichslonirollors an die Reichsduma über die Kosten des Krieges mit ^apml enthält folgende Einzelheiten: Der Kommission, welche zur Prüfung der Rechnungen und Belege eingesetzt wurde, gingen bis zum 1. August N)li!) über 1'/^ Millionen ^>ahlnngsanweisungen liild andere Ausgabenbescheinigungen über die Ge^ samlsumme von I.^4,40l>.l)<»0 Rubel zu. Bei der Revision stellten sich eine Menge Schwierigkeiten heraus. Bei einigen Truppenkörpern erwies sich die Buchführung ill einem so lrostlosen Zustande, das; besondere militärische Kommissionen gebildet werden mus'.len, um sie iu Ordnung zu bringen und die von der Revisionskommission beanständeten be-deuleuden Unregelmäßigkeiten zu untersuchen. Ein Hindernis für den erfolgreichen Gang der Revision bildeten auch die nachlässige Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben bei der Rechnungslegung, sowie deren außerordentliche Reichhaltigkeit an Unregelmäßigkeiten jeder Art. Besondere Tchwic. rigkeilen machte die Prüfung der Buchführung der ausgelösteu Truppenlörper, da sich die betreffenden Kilten bei verschiedenen Institutionen der Friedcns-formation oder bei Untersuchimgslommissionen befanden. Der bedeutendste Teil der Kricgsausgaben entfiel auf die Intendanlurhauptverwaltung -über 1Il)l) Millionen Rubel. Davon wurden '»').') Millionen für Verpflegung und Kourage verausgabt, :iI5i Millionen für den Barbedarf der Truppen, ^Itt Millionen für Equipierung und die restlichen N!l Millionen Rubel für sonstige kleinere Bedürfnisse. Von den 5).',5> Millionen für Verpflegung uud Kourage untersuchte die Revisionskommission bisher die Dokumente über 2s»^ Millionen und fand dabei Ausgaben über I j,s)')^.0l)<> Rubel, die als „unregelmäßig" durch Belege nicht gerechtfertigt bezeichnet werdeil mußten. Diese bei der Revision entdeckten Unregelmäßigkeiten bestehen hauptsächlich darill, daß über gewisse Summen nicht Rechnung gelegt wurde lin einzelnen fällen mußte die gerichtliche Verfolgung wegen Veruntreuung eingeleitet werden), daß Beträge überhaupt »licht oder in geringerer Höhe in die Einnahmen ausgenommen wurden, daß für einen uud denfelben Bedarf das Geld doppelt ill Empfang genommen wurde, daß LeuMewn. Esthers Traum. Aovellelte von ?6,,^. ^»c-l^nyn. (Schluß.) (Nachdiuck uerdols» ) die ^lwgo loilllle sie nicht einschlafen, obwohl sie jN'eüi ^" !^w^ und die Augenlider zusammen-(5r<'i ^^' Gedanken lehrteil unwillkürlich zu den sich ?"'^" des Abends zurück, aus deren Menge stnt„> ^'^e Professor wie eine schölle Marmor-tiespi LblM,, neben welcher die Rebengestalten in ein , ''Men versanken. Schließlich schlief fie doch !"nd^ ^ Gedanken wurden nicht unterbrochen, fiib,-!^ I'"nnen sich fort in ihren Träumen und "äcl s'Il '" "'" wunderbare Welt, wie sie nur ^hk Träume zu erschasfeu vermögen. Mon?^ ^ ^'^ '" ^''^"l mächtigen Palast uud <^ewi '^'"oe," Saale, in mit Diamanten übersätem !k' li.'. ""l einem saulctellen Throne sitzen. Um ^ "llll, eine große Menschenmenge: Männer uud bei^l s "^ 'l)r uutertäuiqst huldigten und dieilst-""t 'Hr. Befehle erwarteten. brmwi l^ "^"'"'' "n Hornsignal. Das Volt liier' i . '"" ^!' ^'^'". lvas ge'chieht. Die Neu-^leit/f s ' ""^ l" "I'd von ihreil Hofdainen be-Nnt«,,/'^"b ^l' s''b nnf den Ballon des Schloffes. Pserd, ^ " ^''"' Platz, ailf einem schneeweißen Gewand, war ein l,,,, l.!... !!ls5"la,llt zu sehen, hinter ihn, streit-^,^ "Ml ckltterskncchtc. Lailge betrachtete sie den cheu ;n>n^r ^"'^^^ "nlächelle und ihr Kußhäud-""d do fn..,?'^"!l^' "'"it, lmiher sie ihn kenne, sie si^ ^ ""^' W' >hn ganz gewiß, daran erinnerte " s'!gte nur'."'"^ ^"dlich begann er zl> sprechen; ..Esther!" Und nun erkannte sie ihn sofort. Es war der Verwandte der Frau Doradl). Sie ließ ihm auch sofort durch ihre Hofdame sagen, er möge in ihren Palast kommen, er sei ihr herzlich willkommen. Der Ritter stieg vom Pferde uud trat zum Tor hereiu. Jedoch, launl war er im Toreingang verschwunden, äuderte sich der Zauber und sie sah sich auf blumenreicher Wiese, neben ihr der Professor, der sie an die Hand saßte. sie dann umarmte und leidenschaftlich flüsterte: „Meiu teures ^ieb, meine süße Esther! Ich kann es nicht ausdrücken, wie sehr ich Sie liebe. Ich würde meine Seligkeit hingeben, oder bis an das Ende der Welt wandern, wenn Sie es wünschten ..." „Nein, so viel verlange ill, uichi," antwortete sie. „Ich würde mich fürchteu, daß Ihuen ein Unglück zustößt, und ich wäre dann sehr unglücklich." „So lieben Sie mich wirtlich, Esther?" „Können Sie noch fragen?" „Würden Sie die Meine werden fürs ganze keben?" Sie wollte eben auiwoneu uud ihm sageu: „Ja, wenn auch Mama einwilligt," aber in demselben Augenblick wachte sie auf. Es war schon ganz hell und der Sonnenschein spielte lächelnd mit den Vorhängen. Esther erzählte nichis voll ihrem Traume, selbst ihrer Mutter nicht. Aber im geheimen dachte sie oft daran uud grübelte darüber uach, ob er elwas bedeute. Sie hatte jedoch uicht wuge Zeit, dem Traume nachzusinnen, denn vor dem Essen, als sie eben den Tisch deckte, richtete ihre Mutter folgende ^rage au sie: „Frau Dorady ließ sagen, wenn wir gestallen, wolle ihr Vetter uns am RMmiNag besuchen. Was sagst du dazu?" l Das Mädchen antwortete verwirrt und man sah es ihr an. daß sie fürchte, Mania könnte vielleicht nein sagen. „Ich glaube. .., es wäre richtig, ihn zu empfangen." „So? A'un gut!" „O, wenn doch etwas aus dem Traume würde!" seufzte das Mädchen. Der Herr Professor erschien uachmittags, und i>'M war es schon spät am Abend, ohne daß er Anstalten zum Weggehen gemacht hätte. Aber gestehen wir es offen, auch Esther hatte nichts dagegen. Die Besuche wurden dann immer häufiger und immer verdächtiger. Und eines Abends wurde der zauberhafte Traun, zur Wahrheit, und der Jüngling wie^ derholte die Frage, auf welche Esther im Traume anlworlen wollte. Jetzt hinderte sie nichts daran, zu sagen, wie es ihr ums Herz war — nur auf die Meinung Mamas wies sie hill, die in ihrem Haufe maßgebend war. Der verliebte Kavalier zögerte denn auch uicht lange, um zu erfahren, welch Los seiner warte. Er suchte die Frau Mama couragiert auf und blieb eine halbe Stunde bei ihr. Nas sich zwifchen ihnen zugetrageu, weiß man nicht: aber das eine ist gewiß, daß der junge Herr, als er nach Hause giug, bald Pfiff und bald sang . - - Es ist nicht wahrscheinlich, daß er es auS Kummer getan hat. , . Anderntags brachte die Schneiderin Esther ein Kleid zum Anprobieren. Man betrachtete es von rechts und von links, wie dies so Gepflogenheit, um zu sehen, ob es tadellos sitze. Als Mama das Kleid untersuchte, und mit der Hand darüber strich, fragte sie: „Sag doch, Esther, ist dir das Kleid uichi etwas zu kurz?" „Gewiß, Mania!" „So, un dann!" damit wandte sie fich an die Schneiderin, „verlängern Tic es um drei Finger reit. Gute drei Finger >u',n,i,,^^^>" Laibacher Zeitung Nr. 225). 2018 2. Oktober 1909. die Summe dcr Einnahmen bei dcr Addition wissentlich niedriger eingestellt erschien, während die summierten Ausgabenbeträgc höher eingezeichnet wurden, das; man die nichtverausgabten Beträge nach Beendigung des Kriegen nicht zurückerstattete, das; die Zahl der zu verpflegenden Mannschaften und Pferde fälschlich eingestellt wurde und so fort. In einzelnen fällen repräsentieren die aufgezählten Unregelmäßigleiten bedeutende Summen. Politische Uebersicht. Laibach, 1. Oktober. Vie nun verlautet, soll der Reichsrat am ^l). Oktober eröffnet werden. Aus ztonstantinopel wird gemeldet: Mehrere hiesige türkische Kaufleute werden sich der Reise der Salonichier Kaufleute nach Tsterrcich-Unssarn anschließen. Ein Leitartikel des „Tanin" drückt seine Befriedigung über die geplante Reise und die von Österreich und Ungarn hiefür gewährten Erleichterungen aus. Ter Korrespondent der „V. Z." »neldet aus Petersburg: Ans zuverlässiger Quelle verlautet, das; die türkische Tondcrgcsandtschaft leine Einladung an den Zaren zu überbringen habe. Ter Zarenbesuch ist endgültig aufgegeben. Tcr Grund dafür ist eine Eliketlefrage. Als jüngerer Fürst hätte der Sultan den ersten Besuch machen müssen. Einem ungeschriebenen Gesetz nach darf jedoch der Sultan in den ersten zwei Jahren nach seiner Thronbesteigung sein Land nicht verlassen. Tas Konstantinopeler Blatt „Taswiri Eftiar" veröffentlicht Erklärungen einer amtlichen, wahrscheinlich russischen stelle, welche wichtige Angaben über Rußlands Orient-Politik enthalten. Der Gewährsmann des Blatter erklärt, gegenwärtig werde in Petersburg über das türkisch-russische Abkommen vom Jahre !697, betreffend das Vorrecht dcr Russen für Eisenbahnkonzcssionen am Schwarzen Meer-Becken, beraten. Tas Resultat solle für die Türkei günstig ausfüllen. Bezüglich der Zollerhöhung »leinte der Gewährsmann, ein 15^oiger Zoll wäre für Mehl, Zucker und andere Artikel des täglichen Gebrauches, welche die .Hauptausfuhr Nunlands nach der Türkei bilden, zu hoch. Nenn hiefür einSpezialzollabkommcn zustande käme, würdeRuß-land jedwede Zollerhöhung für andere Artikel annehmen. Bezüglich einer russisch-türkischen Entente betonte der Gewährsmann, Rußland wünsche den Fortschritt und die Stärkung der Türkei und den Frieden, dessen Erhaltung durch einen demnächst abzuschließenden Balkan-Bund möglich wäre. In der Duma will man in der bevorstehenden Tagung die Aufhebung der Todesstrafe wieder anregen. Aus einer demnächst erscheinenden amtlichen Statistik soll hervorgehen, das; im Jahre 1W« 25l>9 Todesurteile gefällt wurden, so das', auf jeden Tag etwa 7 Todesurteile fallen. — Bekanntlich hat der russische Ministerpräsident kürzlich einen Erlaß gegell die zu häufigen Todesurteile herausgegeben. Eine nach Nouaja Zemlja entsandte Expedition ist nach Archangelsk zurückgekehrt. Sie hat eine 200 Werst lange Strecke dcr Nestküste dcr Insel von Tuchoj Nos bis zur Admiraliläls-Halbinsel erforscht und dabei eine bequeme, nur -iO Nerst lange Durchfahrt zwischen der Krcuzbucht an der Barenls-Scc uud dem Karischen Meere entdeckt. An der Kreuzbucht ist die Expedition auf Steinkohlenlager gestoßen. Tie Bucht ist zur Begründung einer Fischer-tolonic in Aussicht genommen. Falls der neue russische Gesandte iu Teheran, Poklevstij-Kosell, den ferneren Aufenthall der russischen Truppen in Persien für entbehrlich finden wird, dürfte die Abberufung der Truppen unverzüglich erfolgeil, zumal der Gesundheitszustand der Mannschafi inKaswin viel zu wünschen übrig läßt. Tem neuen russischen Gesandten wurde bei seiner Ankunft in Pcrsicn ein festlicher Empfang bereitet; in der Nähe Teherans begrüßten ihn außer dcn Mitgliederil der russischen Gesandtschaft Teputatio-ncn der russischen, der armenischen und der tatarischen Kolonien sowie eine 'Abordnung der Kosaken-brigade. In Teheran selbst empfingen ihn Vertreter der persischen Negierung und der Lotalbchörden. Im Gespräch mit russischen äußerte Herr Potlevskij-Kosell, daß es um die russischen Truppen ill Persien traurig bestellt sei, da viele Soldateil krank, die Offiziere aber zur Untätigkeit und Langweile verurteilt seien. Über den vermin der Abberufung der russischen Truppen gab der Gesandte keine bestimmte Auskunft. Tagesnemgleiten. — ssluo dem Nicnenlcbenj macht l'ill Mitarbeiter dcr Wochenschrift „English Mechanic" cine interessante Mitteilung. Er erwähnt dic Tatsache, das; eine Äiene, die noch leine Vlüte besucht, also noch keinen Ballast z» tragen hat, mit einc-r Geschwindigleil von ungefähr 65 Kilometer iu der Stunde zu fliegen, also mit der Turchschnillsschnelligfeit eines mäßigen Eilzuges glei» chen Schrill zu hallen vermag. Hat sie aber so viel Blutenstaub ansgenommen, wie sie zn lragen imstande ist, und tehrt mit dieser Ladung nach ihrem Vienenstock zurück, so sann sie nicht schneller als höchstens 2<» Kilo» melev in der Stnnde fliegen. Immerhin vollbringt das Insekt mich damit >wch eine gewallige Leistnng, wenn man sie mit der Tatsache vergleicht, das; schon ein recht tüchtiger I-nßgänger sich mit sechs Kilometer» in der Slnnde begnügen mns;. — lDer richtige Ton.j Wir lesen folgende zeitgemäße Beschwerde- „Sehr geehrte Redaktio»! Ich habe bittere Klagen zn führen. Man spricht viel von mir, ich bin im Mnnde aller Lenle. So oft von Zeppelin oder Parsefal, vcm Kraftwagen oder Venzinboolen ge» sprochen wird, fommt die Rede ans mich, c>hne den alle diese Fahrzeuge znm Stillstände nnd znr Ohnmacht ver-urleilt wäreil. Aber der Ton, in dem man von mir spricht, ist nicht der richtige. Er ist sogar beleidigend, denn man geht mit mir nm, als sei ich irgend ,ein Tor'. Und doch bin ich das ebenso wenig wie etwa ein Doktor, Rektor, Kantor, Pastor oder Faktor. Ich wiinsche, wie diese ehrenwerten Kollegen, mit aller Entschiedenheit, cnif der ersten Silbe betont zn werden. Meine lateinische Vergangeilheil gibt mir dasselbe An» recht darauf wie jenen. Aber man behandelt mich schlecht; wenn ich hören mnß, wie man von mir als dein ,Mot6hr' spricht, so drehen sich mir die Räder im Leibe hernm. Jahrelang habe ich's ertragen, aber so mancher Defekt legte Zeugnis davon ab, was ich litt. Nun ist's genug. Ich werde jetzt cille meine Hebel !» Bewegung sel'.en, nm mein gutes Recht zn ertampfc'N. Helfen Sie mir dazn dnrch die Verbreitung dieser Zei» len, ich habe sie mil meinem Herzbenzin geschrieben... Hochachllmgsuol! nnd ergebensl Ter M^tor." - fDir Riesenstadt iu Zahlcu.j Ans London wird berichtet: Der Londoner Grafschaflsral legt einen neuen Nand statistischer Angaben vor, die sich ans das Jahr 1W8/IU0!) beziehe!, 'nnd die das Leben von Gros;» London anschaulich illnslrieren. Die gegenloärlige Nevöl« kerung vo» Groß.Loiidon »oird anf 7,537.19ll berechnet^ darnnler sind 4830 Necimle der Stadt, 18.<»<»<> Poli» zislcn, 46.698 Pensionierte nnd 148.644 Arme ' 064.204 sind Parlamentswähler. Die Riesenstadt bc> deckt eine fläche voil "143.419 Acres, anf der 991.383 .Hänser, 215! englische Meile» Straße», 127 Meilen Straßenbahnen, 70«! Meilen Omnibnslinien nnd 15.818 Acres Plätze nnd Parts liegen. Ganz erstannlich sinl» die Versehrszahlen. An eineni Wochentage ini Dezember liefen 807! Züge ans Londoner Stationen oo» de» Porortstalionen ei». 356 Millio»e» Pcrso»e» »oerdcn a»s de»i Stadtbahnen jährlich befördert, 374 Millio»e>l alls de» Slraszeiibahnen nnd 273 Millionen anf den Omnibussen. Die Londoner sandte» 922,8<»l».«<«> Aries? n»d 24,947.l)l><» Telegramme in, Lanfe des Jahres ad. 22,53! Schiffe liefen im Hafen von London ein; der Gesamtwert der (Hinfuhr belief sich cms iiber vier M>l' liavden. Interessant sind einige Angabe» über das Heiratsaller der Londoner. Die Lebensjahre, in denen die meisten heiraten, sind bei den Junggesellen 25 mid 21, dei den jungen Mädchen 21 und 25, nnd bei den Witwe» 3<». Zwei Drittel aller Junggeselle» heirateten i» einem der beiden angegebenen ^ahre' in ihren Reihen befindet sich aber auch ein Veteran, der noch mit 75 Jahren sich eines bessere» belehre» lies; nnd vor den Allar trat, und vier halten das siebzigste Lebensjahr überschritten. Unter den Jungfrauen, die heirateten, stand säst die Hälfte im 21. Lebensjahre; aber sieben von ihnen zählten bereits über siebzig, als sie noch den großen Schrill wagten. Witwen, die sich wieder verheiraten, wählen in der Mehrzahl Män»er, dic fi'ms Jahre jünger sind als sie selbsl. — s(3in orthographisches Nnitum.j Von ei»e>N Wort, das anf zweitansendvierhnnderlerlei Art geschrie» ben werden kann, spricht Dr. Berti llon in einem >>» Pariser „Ionrnal" veröffentlichten Artikel, in dem er fich mit der Reform der französischen Rechlschrei'buiui beschäftigt. Das Wort, das so zahlreiche Varialio»c>' znläß!, ist der Eigenname Dannay. Das „D" tan» als großer Bnchslabe mit oder ohne Apostroph oder als tlei« ner Bnchslabe mit Apostroph geschrieben werden-D'Annay, Dannay, d'Annal). Wir haben also schon drei verschiedene Schreibarten. Nach dem „D" kann »och ein „h" stehe», was, mit den drei erwähnten Schreib« arten kombiniert, schon sechs Schreiliarlen ergibt: Der Laut „an" kann m, französischen ans fünferlei Art geschrieben werden: au, eau, o, «'», us; jeder dieser fünf „au"-Lante ergibt, mit den sechs erwähnten Schreib« arten kombiniert, schon für die erste Silbe dreiftiss verschiedene Schreibarten: Donay, D Hosncü), D^ncU) nsw. Nnn tann man statt eines ,.s" auch „ß" schreiben, Zirkuslcutc. Roman uon Karl Muusman«. Einzige autolisiertc Ubcrsetzliil^. (14. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) In diesem Augenblick läutete es, und Harald Foß lvurde ins Wohnzinilncr geführt, wo er dem Herrn Ttagemann vorgestellt wurde. Nach dein Mittagessen, während dessen volt Geschäften nicht gesprochen wurde, unterschrieb Harald Foß im Namen Holger Werners den Kontrakt, doch mit dem Vorbehalt seiner Genehmignng. Tarauf verließ Stagemann die Gesellschaft, nm sich in den Zirkus zu begeben. Tolinda Natefsli und Harald Foß blieben noch eine Weile zusammen sitzen und unterhielten sich von alten Zeiten. 'Al5 der Journalist sich empfahl, sagte die Fürstin: „Glauben Sie, daß meine liebe Familie eine Ahnung von meinen jetzigen Verhältnissen hat?" „Nein, gewiß nicht!" „Gut! Sagen Sie ihr nichts. Ich glaube »licht, daß es wünschenswert ist, wenn Holger Werner erfährt, daß sein Sohlt sich in meinem Zirkus befindet. Es genügt, wenn ihm gesagt wird, daß Hugo bei Herrn Stagemann ist, und daß Herr Stagemann für den besten'und tüchtigsten Lehrer gilt, den wir in unserem Fache haben." „Derselben Ansicht bin ich auch. Herr Stagemann wird den Jungen aber doch nicht zu hart anfassen. Ich habe gehört, daß er ziemlich scharf >ein soll." „Soll der Junge etwas lernen, so muß er fest angesagt, werden, übrigens habe ich Herrn Ttage-mann ge,agt, daß er in der ersten Zeit Hugo gegenüber etwa5 nachsichtig soin und ihn so milde'wie möglich behandeln soll. Selbst wenn meine liebe Familie mich eine Gauklerin genannt hat, wünsche ich doch nicht, daß der Sohn meiner Schwester mißhandelt wird," fügte Tolinda Natcfsli hinzu. „Selbstredend", sagte Harald Foß und verabschiedete sich. Er war glücklich darüber, daß er seinen Anftrag zur Zufriedenheil ausgeführt halie. Er telegraphierte fofort an Holger Werner und sandte mit einem längeren Briefe den Kontrakt zur Unterschrift. Tann setzte er seine Neise fort, nachdem er dein „Murmeltier" Lebewohl gesagt halle, den er aller Barschaft entblößt in einer leeren Pferdebor des Zirkusstalles vorfand. 1 5). Kapitc l, >>tuf Fryoenlund war seit deni ^.age, an dem Hugo heimkehrte, die Stimmung ziemlich gedrückt gewesen. Weder Holger Werner noch seine Frau hatteu dein Sohn Vorwürfe gemacht. Ietzl, nachdem die Entscheidung über seine Zukunft getroffen war, war dies ja auch unnötig. Hugos junges frohes Gemüt litt indessen entsetzlich nnler diesem Schweigen. Er hätte lieber gesehen, wenn ein ordentliches, die ^uft reinigendes Gewitter über ihn losgebrochen wäre. Jetzt ging er still und allein umher. Er merkte es, daß die Leute auf dem Hofe ihn mit eigenartig versteckten Blicken ansahen und daß die Unterhal-tuug verstummte, sobald er sich zeigle. Fast willenlos streifte er im Walde umher, bis die Stunde dcr Mahlzeiten geschlagen halte. Tann kehrte er auf den Hof zurück. Bei Tisch wurde kein Wort gewechselt. Erst gegen Elide der Tafel sagte der Vater zu der Mutter: „Ter kleine Kurt vom Rechtsanwalt Hein hat das Eramen mit Auszeichnung bestanden. Ich sprach ihn in der Stadt, gerade als er alls der Schule tain. Ja, Heiu kann sich sreuen'. seine Kinder machen ihm keine Sorgen." Hugo blickte auf den Teller nieder, um einc Träne zu verbergen, die ihm aus den« Auge rann. Nur zu wohl begriff er die indirekte Anklage, dir in diesen Worten lag. Ter Vater tat, als beinerkc er die Bewegung des Sohnes nicht. Tie Mutter blickte ihn aber liebevoll an. Kaum hatte man sich vom Tisch erhoben, al" Hugo in den Garten lief. Er schnitt sich eine dünne Weidenrute, und mit ihr begann er die Grashalme am Wege zu mäheu. Er fand, daß dies seine» Schmerz etwas lindere. Tann legte er sich auf der Anhöhe in das Gras, während er nach dcr Stadt hinüber schaute, die sich in der untergehenden Tonne so friedliw abzeichnete und voil wo man das Geläute der Kirchenglocken durch die stille Luft hören konnte. Hugo lag da und dachte daran, ob es auch aufrichtig gemeint sei, ob das Ganze nicht ein Vorwand gewesen war, um ihn nach Hause zu locken-Kouule er sich denn auf diesen, Journalisten vel-lassen, der der Freund seines Vaters war? Tie Sonne war jchl am Horizonte verschwunden. Tcr Tau fing an fo stark zu sallen, daß da^ Gras naß wie nach einem Regen war. Ta hörte Hugo Plötzlich, wie sein Name wtt-derholl laut gerufen wurde. Er sprang auf und eim' dem Wohnhause zu. ^, Auf der Haupttreppe stand seine Mutter. S"' strich ihm illit der Hand liebkosend über das Haar und küßte ihn, während sie sagte: „Hugo, dein Vater will mit dir sprechen. ^ Trinnen in seinem Arbeitszimmer saß de Vater. Er sah ernst aus. Seine Stimme war abe milder, als sie sonst in der letzten Zeit geweien War. (Fortsetzung folgt.) Laibacker Heiwna Nr. 225 2019 2. Oktober 1»W. was, mit dl'n bisher gezählten 30 Schreibarien lom-mmert, 60 Schreibarten ergibt. Aus fünferlei Art kann mich der Laut „ay" gesclirieben »verde», 5, ai, a»i, ei, ">, was, niil jeder der 60 frühere,, Schreibarten kom-mmert, 30l! Schreibarten ergibt. Endlich kann das "wrt noch auf acht verschiedene Arten enden: mit s, l, ^ ^^ st, t »>it vorangehendem Zirlumslex lAeispiel' ^ulX'tj, ts oder ohne stumme Endsilbe, lvas, mit jeder orr 300 festgestellten Schreibarten lombmiert, 2400 ""Neibarlei, ergibt. ^ lUnqalantc Bantdiiettoren.j Bei der vor eini» W' ^agen abgehalleiie» halbjährigeii Versammlnng der ^lreltoren der Bank von England wurde von einem ^ Herren die ^rage ausgelvorsen, ob es, wie neuer- o»,sss geschehe,,, geraten ,ei, Damen als Maschinen- Mechermnen ,„^ h^rgleichen mehr anzustellen; es sei ^'Ichiedentlich dagegen eingeiveiidel worden, daft man ^a»ien schoi, darum nicht in Banleil beschäftigen dürfe, ^'>l s,e fein Geheiinnis fiir sich behalten könnten. Meh- n're, der DireNore» schlösse» sich dieser Ansicht an, die u l'erschiedenen Reden als „ganz selbstverständlich" be- '"chnel wurde, nnd es »nnrde in Aussicht gestellt, daß nv E),fteri,!,ei,t nicht weiter durchgeführt werden soll. - Mn oft Getroffener.) Im Prozeß Herzenstein ."Nde vur einigen Tagen das Mitglied des Verbandes "1 rnsstschci- Leute Pe'nMin, ein dilrrer nervöser Mann >ul einem lünstlichen hölzernen Arm, als Zeuge ein- ^niommeu. PenMin sagte aus, er sei in seinem Leben />> 123 revolutionären Kngeln getroffen worden und 1^28 Wunde» erhallen. Lotal- und Provinzial-Nachrichten. Rrainifcher tandtag. Elfte Sil.ni„l1 am I.Oltober 1908. Ersitzender! Laildeshauptinali» ^ranz v. 5 ullj e. negieruügsvertreler: l. l. Landespräsident Theodor ' u'iherr von S ch lv a r z nnd l. s. Vezirlshauptma»» "'^ras Küuigl. ^chl'stführer: Lalidessekretär ^ranz U r « i <'. -lach Eröffnung der Sitzung n,n 111 Uhr 20 Min. k.'> !, ^ Landesha n p t ,»,' a n n des bevorstehen. ^'Allerhöchsten Naineiisfefles Seiner Majestät des ">!ers. ^Die Abgeordneten erheben sich von ihren ^>>M.) Die Bevölkerung des Herzogliinis Krai». fährt scln ^""^l)auptma»n fort, vereinigt fich ohne Unter-,,, . ^^ Parleislrömungen und der politischen Gesin-^''^ >» treuer Liebe nnd Ergebenheit zum Allerhöchsten arci,"'"' ^' ^''^^ '" »-'armer Liebe ihres geliebten Mon-Nl'v!" ^'»len, der Landlag aber als deren legitimer 'n»> !" '"'^ some (Glückwünsche Seiner Majestät ^, ^usdriicte bringen. Der Landeshauptmann ladet ^h .„!Mro,,ele>, eii», ii, ein dreiinaliges „öivio" nnd >) aus Seine Majestät den Kaiser einzustimmen. !> "^'^' Debatte genehmigt wird, teilt der Mick< ^""pl"'""" '"'l' ^"^ ^"s l. t. Vezirss-A'c, l>'" Laibach das Begehren ans Auslieferung des T^.' ^'- Pegan wegen Ehrenbeleidigung gestellt habe. ^wi's.^ ^'^ '^'^ ^'"' Ill!»!»»>tätsa»sschnsse zu- '»ier^^ ^"icht des Landesausschusses mit Vorlage Nal,, v^'lie- ^„r Gemeindeord»u»g nnd zur Gemeinde-d(',„ n'duuttg für strain vom 17. Februar 1866, loird ^^<><'rsa>sungsansscl>nsse. der Bericht des Landesaus- sickti^^ ^^' Hugo", fasste er. Hugo nahm vordem ^'l cincr Vckc dos Stuhles Plak, der neben " Schreibtische stand. l'N'iils^^ ^"^'^' ^'^ versprochen, deinen Wunsch zn Es Ml' s"^ '""l^ Versprechen werde ich halten. A- ss/^ben ein Brief von Herrn Foft eingetroffen, und !' <^ Rundlich gewesen, dir einen der besten ä>! lw,i, ?.^'" ^'hrmcister, die es in Europa gibt, in i^ 'Mo", llnd bei ihn, follst du drei Jahre ""Lehre gehen." lwüen " '^ ^"^^" '"^^ ^^^^ ängstlich ,zn Mlc^ a,A/'^""lcn ^,^ ^^ ^^^ Vrüssel, von dorl 'n di,' >> wahrscheinlich inil deinen, Lehrineistei ie> !,, "Uderen Hauptstädte Europas, denn er arbei- ' wie»! qros^en, feinen ^irlns." lpnina »'^" '"" "'^t 'nohr Herr feiner Gefühle. El '5^/^'^luhl auf nnd schlanq die Arine un, den ^s Paters. ^,^ .fielen Daul, vielen Tank, lieber Vater, unc ' .<5.is!'"' .'""'" '^ bir >tun„ncr bereitete." ''llNlen i ^"""' befreite sich leifc aus den ücnndli^'"^ ^"bnes und sagte ernst, aber mil i5s ^unnie: "Uldc^ik" 'V'^ "^'''l >"l,!M. Veloinmen dil ^ch will "^ ^"'' '" l'nd sie inxner zufrieden ^"M.Ueins'^n'^'^r?""^ ^"lfcn. das; du nich, '"!>< Ii.is ^ .'^lu!; bereuen lvirst, den du gc ""d ver ',». <^'' 'Wenfalls nie dein Ellernham "udcrc (Ä.^ .'^ '" ^lei» »,ir an. Tolltest du au 'unner fürÄ'! '.^"'''U"'' '" steht uusere Tüi . ^ w!' 5l"'^'h jcht zlt deiuer Mutter/ ^r l^ ""he. Er wollte seinei ^'^"b er ', 'i^.^ ^"'? "'"' äu kindlich. Teshall u" »chiv^gend in das ^'ebenzinnner. <^or>r >lrain dem Verwallnngsansschnsse zugelviesen. Selbständige Anträge bringen ein: die Abg. BarloI, IalIi <"- und Genossen, be> treffend die Umlegnng der Straße Viniee-Sodra/icai die Abg. Mandelj, Dr. Lampe und Ge-noffen, betreffeno die Negulicrnng des Vi^nneabaches. — Beide Anträge sollen in einer der näcystcn Sit> znngen begriindet »verde». Tie eingelansenen Petitionen »verden del, betreffen-den Ansschüssen zugelviesen. — Schluß der Sitzung nm 10 Uhr 40 Min. Tie nächste Sitzung wird schriftlich bekanntgegeben werden. Laibachcr Gcmcindrrat. Der Laibncher Geineinderat trat gestern abends nnler deui Vorsitze des Bürgermeisters Hribar zu einer außerordentlichen Sihnng zusammen, an welcher 23 Gemeinderäte teilnähme!,. AIs Vertreter der k. l. Landesregierung fungierte Lanoesregierungsrat 5t r e» m e i, ^ toren, welche zu diesen, erfreulichen Erfolge beigetrage!,, dein Verwaltungsrate sowie der Neamlenschast den Danl aus und beglückwünschte aus diesem Anlasse den Sparlassepräsidenlen Ubald v. Trnl ^ c z y , ivelcher namens der Spartasse sür die dargebrachten Glück-wünsche den wärmsten Taus aussprach. Bürgermeister H r i b a r machte Weilers die Mit-teilung, daß er sich im Sinne eines jüngst gefaßten Gemeinderalsbeschlnsses an den Deutschen Nitlerorden nm Überlassung eines Teiles der römischen Mauer an, sogenannte!, „Deutschen Grunde" zn Konservierung^' zwecken gewendet habe. Einer schrisllichen Milteilnng des Ordens znsolge ist die diesbezügliche Entscheidung den» Großlomlur vorbehalten, welcher nach Prüsnng del Verhältniffe der Stadtgemeinde tulllidifl enlgegen» zukommen gewillt sei. Der Obmann der ^inanzselliun, Gemeinderal Knez, berichtete im Dringlichleilswege über den A„. trag der Banunlernehmung Ezeezuwiezla ck Sohn, betreffend die Entschädigung für die Benützung des städtischen Grundes nächst den, Schlacht ha use zwecks Ablagerung des bei der Vertiefung des Gruberiauals gewonnenen Materials. Über Vorstellung der 5>l»>a verzichtete der Gemeinderal aus die seinerzeitige unenl. gellliche Überlassung der zur Malerialsörderung zu er-richtenden Kleinbahn, welche einen Wen von 106.000 l< repräsenliere» soll, nnd bezifferte nunmehr die Ent-schädigungssumme bis Ende des Jahres 1914 mit 30.000 X, welche ill fünf Jahresraten zn entrichten isl. Außerdem soll die genannle Bannnlernehmung auf» gefordert lverdell, die an die Umfassungsmauer des städtischen Schlachthauses angebauten Baracken und >lüchen von dieser Mauer entsprechend abzurücken. Banral D u s f <^ berichtete dringlich über das Au- suchen der Hauslxsttzerin ^rau Marie A >l t> l o v i c lim ' Gel,ehmigll!lg der Teilung ihrer Bauparzelle nächst dem Kolesiabade. Den, Anstichen wurde ohne Widerrede ^olge gegeben nnd sodann zur Erledigung der Tages- ordnnng geschritten. Magistratsrat Dr. Zarnis rese- rierle iiber die eingelaugten Gesuche nm Ansnahme i» den Gemeindeverband der Stadt Laibach. I»> Sinne des Heimatsgesetzes wnrde 135 Bewerbern die Alls- »ahme in deil Gemeindeverband gewährl, >oährei,d 25, Gesuche al5 nnbegrüildel abgelehnt »vurden. Dem Dach. decker Viktor Korn wurde die Ausnahme in den Ge> meindeverband fiir den /iall zugesicherl, loeull er dic ös, lvird, Gemeinderal Dr. .^vigelj berichtete nainens del Personal- nnd »iechtsseltion über den Einspruch des Besitzers Anton De«man gegen den Auftrag dee Stadlmagistrales, betreffend die Ablretnng des erfor- derlichen Grundes zur Verlängerung der Elirill. ul,t Melhodgafse. Die Parzellierung des betreffenden Bau. grnndes lourde seinerzeit nnler der Bedingung geneh» ' migl, daß der zn Tlraßenzwecke» erforderliche Grünt l der Sladtgemeinde nl,enlgeltlich abgelrelen loerde. Her» De<'man erslärt sich prinzipiell bereit, dieser Ver> , pflichtung nachznfommen, lvill jedoch die bezügliche grundbüclierliche Abschreibung erst nach Vollendn»» des Straßenbaues durchführen lassen. Der Sladlmagi> ^ ftrat besteht indes aus der ^vrderuilg, daß die Ab. ' Ichreibung iosor! veranlaßt loerde, da die Stc>dtgemeind< die projestierle nene Straße nur aus eigenem Grnnt ' nnd Boden errichten sönne. Der gegen den Anftrac . des Stadlmagislrates eingebrachte Einspruch des Herri l Desman louide über Aiilrag des Neserenten als ui,, - begründet abgewiesen. Nachdem mittlerweile Vizebürgermeister Dr. T a v s <>a r den Vorsitz iibernommen, referierte Gemeindera ! M ilohnoja iiber die Zuschrift des Bürgermeisters , betreffend den erforderlichen Kredit zur Beschaffung dei Mobiliars für das demnächst zu eröffnende städtisch« ' Psandamt. Über Antrag des Neferenlen wurde ei, ) Kredit von l>5>00 K beloilligl, loelclier Belrag vom Psandamte seillerzeit rückerslallel »oerden joll. Tei Laibaeher Genossenschafl der Gaslwirle lonrde behufs ^eranpallling eines >tocl)lnrst'3, de^en xouen aus 4<»<)l> Krollen präliminiert sind, ein Beitrag von 500 X bewilligt n»d schließlich sür Arbeitnehmer, welche Mit-glieder der „Xoroclnn sl<1l>v^u <>i-zll>nixl>< i^>" sind, die Einfchreibgebühr lxi der städtischen Dienstoermittlungs. anstall bis aus Widerruf auf die Hälfte, d. i. auf 20 l,, ermäßigt. Namens der Nanseltilin berichtete deren Obmann Gemeinderat Turf iiber eine Neihe von Vauanae-legenheiten. In das Aussichtsfomit<'e für den Bau der neuen Gewerbeschule wnrde als weiteres Mitglied der landschaflliche Oberbaurat Herr Anton Klinar ge-loählt und Weilers beschlossen, die Wasserleituugsstraße bei ihrer Einmündung in die Wiener Straße von 18 aus 20 Meter zu verbreitern. Der Stadtmagistrat wurde beauftragt, die diesbezügliche Abänderung des Stadt-regulierungSplanes zu erwirlen. ^ür die Errichtung eines Straßenlnnals in der verlängerten Eyrill- und Methodgasse wurde ein Kredit von'1300 X bewilligt, welcher ill den städiifchen Voranschlag pro 1910 ein. gestellt werden soll. Über Antrag des Gemeinderates Likozar wurde iu Erledigung einer Eingabe des Steinmetzmeisters A. Vodnil und Genossen beschlossen, von der Verbreiterung und Regulierung der Spinner-gaffe bis auf weiteres abzusehen, da die Ansprüche der Anrainer Nov^ef nnd Ce^novar, welche sür oie Ablre-tniig des erforderlichen Grundes eine Entschädigung von 20 l< pro Ouadratmeter verlange»,, als übertrieben an» gesehen werden. Der Anlrag des Gemeinderates H r a n. ch e t l i, daß die diesbezüglichen Verhandlungen mit Herrn Nov^el fortgeführt werden mögen, blieb bei der Abstimmnng in der Minorität. Gemeinderat Dr. Pipenbacher berichtete na-mens der Schulfettion über die Zuschrift des Stadt, magistrates, betreffend die ^teziprozität in der Dienstes-behandlung der Direktoren und Lehrer zwischen dem städtischen Mädchenlyzenm in Laibach und den Staats-millelfchulen. Laut Erlasfes des k. l. Ministeriums für Kultus und Unterricht lönnle die gedachte iXeziprozität erst nach Vorlage einer Erllärung der Stadtgemeinde Laibach erfolge», worin sich die Gemeinde verpflichte!, die Direktoren und Lehrer aller »lit dem ^ffeutlichleits» rechte versehelie» Mittelschule» der im Neichsrate ver. tretenen Königreiche und Länder bei ihrem even-lnellen Übertritte in das Laibacher Mädchenlyzeum so zu behandeln, als hätte» sie stets a» dieser Anstall ge-dient, wenn an den Anstalten, von welche» sie über-trete», die Nezipruzilät i» demselben Sinne beobachtet wird. Über Antrag des Neferel,ten wurde der Bür. germeister ermächtigt, der Unterrichtsverwaltung die diesbezügliche Erliärnng vorzulege». Namens des WasserleilungSdireltorinms referierte Gemelilderat Dr. Triller über die Beschwerde des Hausbesitzers Jakob Milave e gegen die Enlscheidung des Sladtmagistrates betreffs des Embaues eine« Wafsermeffers i» fei»em Hause. Der Referent wies die Berechtigung der Ttadtgemeinde für den Einbau des Wassermessers auf Grund der bestehende» Normen »ach u»d bemerlte, daß in, allgemeine» die Te»de»z verfolgt loerde, allmählich i» fämiliche» Häuser» Wasser-messer einznbanen, daß dies aber vor allem i» alle» solche» Häuser» dnrchgesühr! werden müsse, wo eil« Wassermehrverbrauch vorausgesetzt werden könne. Die Beschwerde w»rde als »»begründet zurückgewiesen. ^ Schließlich erstattete Gemeiüderal M iloh » o > a namens der Rechts- und ^inanzsestion Bericht über die Zuschrift des Bürgermeisters, betresseild die Auf-»ahme eines I»vestit!o»sa»lehe»s. Im Siiilie des ii 57 der Gemeindeordüiing wurde mit qualifizierter . Majorität beschlossen, solgende Investi-lio»sa»Iehen aliszu»el)i>ie», »»d zwar! 50s».l)00 ^< für t>ie Dnrchfiihrnng der Kanalisationsanlagen' 2<)s».0l»0 X ' siir Brückenbante»^ 1,l»00.l»00 l< für den Na» einer . Ctaatsgewerbeschule i» Laibach- 1i»3.20l» K als Beitrag der Stadtgeuieinde zu den Koste» für den Umbau des ' Südbahlilioses; 12l».000 K für de» Zubau eines neuen ' Tinkles bei», städtischen Mädchenllizeuln- 27s'.i»0s» X sür die Errichtung einer eleltrischen Bahn ans den Laibacber ^ Schloßberg solvie sür die Errichtung einer Restauration im Kastell niid schließlich 800.000 X sür den Bau eines ' »eilen Magistratsgebälldes. Die Aufnahme eines An-^ leheiis für die Errichtung von Kais zwischen St. Jakob ^ nnd der IubilnlimSbrücke sowie sür die Errichtung einer ' Arena für eii, Sommerthealer wurde» vorläufig falle» ^ gelassen. Desgleichen winde von der beabsichtigten Uni-' sizierung der städtische» Schulde» Umgang genommen. Von der Ausgabe 4 Niger Teilschuldverschreibim-' ge» ullter Garni,tie des Laiides wurde Umgang genom-', nie», da nach Ansicht des Referenten für die Erwir» snng einer solchen Garantie bei den bestehenden Gegen-' sätzen »venig Anssichl vorhanden sei. Da sür die Ver-ziüsnng des erforderliche» AlllehenS per 3,00l».000 K ^ bereits eine jährliche Bedeckung von 93.l'l'0 K vorha». ' de» ist, ergebe sich ein Defizit vo» 42.000 X jährlich, ' loelches dlirch eine 3 N ige Erhöhuilg der Gemeinde. !. umlage die Bedecku»g si»de» sönnie. W,r som»»e» esläi , der Kaiser de» im Ministerinm für öffentliche Arbeite» in Verwendung stehenden Lnnoesregieinng5. ^ ,al der lrainifcheil Landesregierung, Wilhelm Haas. -' z>,ni Miniflerialrate in diefem Ministerin», er»a»»l. Laibacher Zeitung Nr. 225 2020 2. Oktober 1909, — jTtapellauf eines Napidtrcuzcrs.j Am 30. Ok» lober »vird in Pola der von der t. l«. l. Kriegsmarille in Eigenregie gebaute Rapidkreuzer „Admiral Spann" vom Stapel gelassen werden. Es ist dies der erste mit Turbinenlilaschiilen ausgestattete Rapidtreuzer unserer Flotte, von dem bei 3600 Tonnen Deplaeemeilt und zlvei je 10.000 Pferdekräfte indizierenden Maschinen eine stündliche Fahrgeschwindigkeit von -6 knoten er» wartet wird. Panzernng und Armierung sind bei oie» sem Schiffe, dessen Prototyp der englische Turbinen» kreuzer „Boadieea" ^3"»^ Tonnen, 18.000 Pferdekräfte, 25 Seemeilen) bildet, entsprechend gering bemessen. „Admiral Spaun" führt nur 7 Schnellfenerlanonen von 7 Zentimeter Kaliber, Syslein Skoda, sowie zwei Mitrailleuse»!' außerdeul sind drei Unlerwasserlancier-staiioneil für Whitehcad»Torpcdos vorhanden. Tie Pall-zerung beschränkt sich auf einen 60 Millimeter starken Gürtel, 5«! Millimeter starke Stirnscholten nnd ein 20 Millimeter starkes Deck. Der Ziveck dieser Schiffs. Nasse besteht in der Verwertung ihrer großen Geschwiu» digkeit zu Beobachlungsfahrten, zum Auskläreu größerer Seegebiete, zur Vollführung vou eiligeu Meldung«» fahrten uslv., »vobei übrigens die zum Einbaue gelang» ten Apparate für Radiolelegraphie eine wertvolle Unter» stützung zu bieten haben. * Nain Hal genehmigend zur Kenntnis ge» nommen, daß der k. k. Professor am hiesigen Zweiten Staatsgymnasium Herr Josef Wester im Schuljahre 19»»9/19lO am städtischen Mäochenlyzeum in Laibach, die Snpplelllen derselben Anstalt, und zwar die Herren Leopold A u dree und Paul Lotov 5 ek, ersterer au der k. k. kunstgewerblichen Fachschule und letzterer an der slovenischen Handelsschule in Laibach, Unterricht erteilen dürfen. —1'> " Herr Landcsausschußbeisitzer Prof. Eugen I arc hat das Hans der Frau Anna Regall an' der Petersstraße Nr. 26 nm den Betrag von 29.200 1< täusUch erworben. s ,. ^ ,^" kleine Taschen-Fahrplanj sur die Wiuter-sai,on ist nnt gewohnter Pünktlichkeit wieder an, 1. Oktober cr,chlenen und ist in der Hauptlabaklrafil am Rathausplatze um 20 l, crhättlich. — lVom Vereine „>^ l n v l, n >> I< !> ! i l !> n r in >, -n i.i ll."j Die für gestern abends einberufene außer» ordentliche Hauptversammlung, die die Wahl des Präses uud des Ausschusses zum Gegenstände hatte, war wegen zu geringer Beteiligung nicht beschlußfähig. Eine nene Hauptversammlung wird demnächst stattfinden. " ^Errichtung eines städtischen Pfaudamtes in Lai» bach.j Wie wir erfahren, hat die f. f. Landesregiernng für Kraiil dem Stadtmagistrale in Laibach im Sinne der bestehenden Bestimmungen die Errichtung eines auf humanitärer Basis ruhendeu, »licht unter die Gewerbe» ordnung fallenden städtischen Pfandamtes in Laibach, Qnergassc 2, bewilligt nnd gleichzeitig die Statuten, die Geschäfts» nnd die Versteigernngsordnnng genehmigt. —i'. -^ ^Ernennungen im städtischen Dieustc.j In der gestrigen vertraulichen Sitznng des Laibacher Gemeinde, rales wurden für das zn altivicrcnde städtische Psand° amt ernauul: Hausbesitzer Franz Vergant zum Kassier, Sollizitalor Rudolf E st zum Liquidator und Antun Likozar illn. zum Magaziueur. Schätznieister sind: Uhrmacher Milko K rape )i und Slavoj l> < r l j. — Die Nesetzllng des Direktors der städtischen Spar» kasse wurde i>> >u^,»<-n,^.> gelassen. — lZwanzig'Heller»Falsifitate.j In ilencrer Zeit besinden sich abernials Zluallzig-Heller-Falsisikate im Umlauf. Sie bestehen aus weicherem Metall, sind etwas verschmolzeil und matt, haben aber einen guten Klang lind auch eine sehr gut ausgesuhrle Raildlerbuug. —. — sZnm Fremdenverkehre in Laibach.> Im ver» flossenen Monate sind iu Laibach 6450 Fremde angetom» men «—. * sIndustrielles.j Über Ansucheil der Firma Josef Steh in Podgorica, politischer Bezirk Gollschee, um Be-williguug zur Errichtung eines Pulververschleiß. und Tynamilverschleißmagaziues in Podgorica findet am 7. d. M. um halb 10 Uhr vormittags die lomniiffio» uelle Lokalverhaildlllilg unter Intervention eines Staatstechniters der k. f. Lalldesregierung an Ort und Stelle statt. Die Kommission !viü am Bahnhofe in Gutellfeld zusammru. —>'. — jEinc Unterstülulngs» als Vorschlchtasse.j Wie u>an uns mitteilt, sindei morgeil lim !<> Uhr vormit. tags im Salon der Bürgerlichen Restauration lBier-halle), St. Petersstraße, die Gründuugsversammlung einer Unterstützu»lgs» als Vorschußkasse sl. l>«rüi, l><^s».1>Ini<'l!) statt. * Mmeindespartllsse in Oberlaibach.j Die f. I. Landesregierung snr Krain hat im Einvernehmen mit der k. k. Finanzdirettion ill Laibach den t. t. Steuer» offizial in ^berlaibach, Herrn Franz Gosti^a, zum landesfürstlicheii Komulifsär bei der Gemeindefparkasse in Oberlaibach er»ian»ll. —^. — iDcr Verein für Fremdenverkehr und Verschö» ncrung der Ttadt Krainburq samt Umqcbnngj entwickelt im Laufe der letzten zwei ^ahrc eine sehr rege Tätig» keit. Mit 1. April 1908 nahm der Verein das Gast» haus auf dem Margarelenberge vom Eigeutümer Io» hann Eof in Pacht. Bei diesem Anlasse erfuhr der auf den Margarelenberg führende Weg eine gründliche Aus-bessernngi anch »vnrden die obeil befindlichen Lolali» täten einer geilaueit Reinigung uud Reparatur uuter» zogen, woraus dein Vereine Kosten im Betrage von 566 l< 32 I> erwuchsen. Anfällglich erfreute sich das Gasthausuuternehluen auf dem Margareleubcrge eines zahlreicheil Zuspruches; indes ließ dieser im Sommer 1908 gänzlich nach, was teils auf die vorjährige außer-ordeillliche Hitze, und Dürre, teils ans die überaus große Auzahl von Unterhaltungen znrüctznsühren ist, die in der gleichen Zeit in Krainbnrg nnd Umgebnng abgehalten wurden. Die Zahl der anßerordentllchen Mitglieder, die zur Erhaltung des Gasthauses monatlich 1 l< beisteuern, beträgt nunmehr 50, so daß dessen Be» stand hinlänglich gesichert ist. — Außerdem sorgte der Verein für die Reinigung der Saveallee, für die Er» Haltung und Erweiteruug der dort befindlichen Wege fowie für die Anpflanzung von Fichtenfetzlingen anf der Huiweide Ga^tej; leider gingen infolge der vor» jährigen Hitze die meiste».! neueingesetzten Fichtenbäum» cheil zugrunde. — Der Verein trägt sich weiter mit dem Gedanken, die untere Saveallee bis zur neuen Eisen» bahnbrücte der Neumarktler Strecke zu verlängern sonne an beiden Seiten der Straße, die vom rechten Ende der neueu Savebrücke in Krainbnrg zum Bahn» Hofe führen wird, Kastanieubäume anzupflanzen. — Im verflossenen Geschäftsjahre belicfen sich die Ein» nahmen anf 1077 X, denen Ausgaben in der Höhe voll 591 X 22 1i gegenüberstanden; daraus ergab sich ein Kassarest von 485 l< 76 l>. Das bare Vereins» vermögen beträgt 2561 X, 33 !,. . —3- — lKurlist'e.j In Krapina»Töplitz sind in der Zeit vom 17. bis 25. v. M. 116 Personen zum Kurgebranche eingetroffen. * Din Heuwaqen umgestürzt.) Als gestern vormit. tags der Besitzer ^ranz Zavr^nik einen Wagen Hcn auf der Zaloger Straße dahinführte, stieß ein elek-irischer Straßenbahnwagen sein Fuhrwerk nieder, wobei Zavr^nik vom Wagen fl'cl und einen Brnch des rechten Beines erlitt. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Krankeuhans überführt. " sVizcsse.j Vorgestern wollte der schon wiederholt abgestrafte Dieb Franz Pueihar aus St. Marein, der ersl dieserlage aus der Hast entlassen worden WM', ails der Wiener Straße einige arbeitende Sträfling necken. Als ihn der Aufseher abschaffte, provozierte er einen Exzeß. Pucihar, der vom Landesgerichle Wege» eines Seusendiebslahles gesucht wird, wurde dem C^'> richte überstellt. — Ein bekannter Exzedeut erschien ge» steru nachmittags iu einer Tapeziererwerlstätte au der Wieuer Straße und belästigte in seiner Trunleuheit den Meister und die Gchilfeu. Schließlich wurde er mit ihnen handgemein. Über Ausforderung eines Sicher» heitswachmannes entfernte er sich, lehrte aber zurück »nd exzedierte neuerlich. Nun wurde er verhaftet u»d iu den' Arrest gesteckt. — Der bekannte Trunkenbold Franz ^agar aus Iggdorf provozierte gestern abends in einem Auskoche au der Nadetzkystraße einen Exzeß, mißhandelte die Frau des Auskochbesitzers und warf sie zu Boden. Der Auskochbesitzer brachte mit Hilfe eiiliger Gäste deu ruheu Kuechl auf die Straße, »voraus dieser derart exzedierte, daß sich eine große Meuscheumeiuie ansammelte. Man ließ einen Sicherheilswachmaim lufen, der aber vom Knechte sofort überfallen, mit der Faust geschlageu »ud gewürgt wurde. Mehrere Passa»' ten kamen dem bedrängten Sicherheilswachmaune z" Hilse, »vorauf man dem Xagar die Schließkellen anlegt nnd ihn auf die Zeulralwachtslube eskortierte. Er wurde dem Landesgerichle eingeliefert. - lArbcitertrausporte.j Gestern reisten 18 Kroaten und 4 Kraiuer nach Amerisa ab, während 70 Gotlscheer als Kaslailieilbraler nach Wien abgiugeu. Theater, Rilnst und Literatur. "" ^Deutsche Nühne.j Nach moualelauger Kunsl' palise wehte wieder einmal frische, belebende Luft her« eiu, es herrschte behagliche Stimmung, dein fröhliche» Gemüte wurde durch eiuen deutschen Schwant von echl französischer Mache heitere künstlerische Nahrung z>>' gesührl; die heilere Kuusl hat ihre Wirkung geübt, s" weckte die fröhlichen Geister, hoffentlich wird auch di^ ernste »licht versagen. Der Schwaul „Glück bei Frauen" von Enge! und Horst, deu glücklichen Versassern der „Blauen Maus", bewegt sich geschickt im Geleise frm»-zösischer Possen; er weist äl)uliche Situations» und Verwechsluugsscherze, zwei» und eindeutige Dialogwi»>' auf, es ergeben sich die tollsten Verwicklunge», die sich schließlich iu Wohlgefallen lösen. Die kritische Goldwage darf »»au bei folch leckem, ungezogenem Dinss uicbl zur Hand nehmen; der beste Gradmesser für Scywankerfolge ist ja die uugezwungene Heiterkeit, mit der das Publikum sie entgegennimmt. Mit Rücksicht ans die Schwierigkeiten, mil deuen ein neues Ensemble unter uilgewohnleil Verhältnissen z» lampseu hat, gl'' bührl der Vorstelluug, die sich, bis alls einige Szenen, iil richtigen,, flotten, Tempo abwickelte, lobende ÄN' eilenuung, die fich auch auf die braveil Darsteller er« slreckeu kann, die mit Eiser uud Erfolg bei der Sach/ waren. Wir stimmen daher gerne ill den warmeil Vci» sail ein, der den Leistungen der Damen: Hübl, Nellau, NewaId und S a l d e r n sowie der Her' ren: R o t < er, Hohcnau, R ich t c r, Fe lda und Völker zuteil wurde. Die Spielleitung des Herrn Felda war umsichtig und verständig. Die zündenden Vortrage der Stadtmusik alls Eilli', welche diesmal die Zwischeuallsmusit besorgte, wurden »nil freudigen Beifalle aufgenommen. — Das Theater war ausverkauft- — sZum Van eines deutschen Theaters in Laibach-1 Die gestern abgehaltene Generalversammlung des Ver» eiues der Kraiuischen Sparlasse beschloß über Anlrass der Direktion, den zum Zwecke der Erhaltuug nnd Erbauung ei»les deutschen Theaters in Laibach bisher angesamlliellen Foilds dem hiesigen Theatervereme siu' die Erbauung eines Thealergebäudes liud zu dessen E^ Haltung zur Versügiiiig zu stellen und ,hm den der Sparkasse gehörigeil ehemals Zenlerschen Grund »»' den Netrag von 74.000 l< käuflich zu iiberlassen. - lDas neue Lustspiel Björnsons.) Ans Christm» „ia, 30. v. M., »vird gemeldet: Björnstjerne-Björuson^ neues Lustspiel „Wenii der junge Wein blüht . . ." ^' raug bei >eiuer gestrigeil Erstausfilhruilg eine» gln"' zendeil Erfolg. Das Werk überraschte durch seine leben?" volle Iugendsrische. Das Stück war ansgezeichnel ill» szeniert und »vlirde vortrefflich gespielt. Nach zahlreichen Hervorrufen erschien Björn»Björnson und teilte lilit, daß er den Erfolg telephonisch seinem Vater, der lwcy als Relonvaleszenl >» Anlesladt »ueilt, »nilleilell werde. Geschäftszcitung. — sLieferungsausschrcibung.j Die Direktion de^ k. t. priv. österreichischen Nordweslbahn in Wien telU der Handels, und Gewerbesammer ill Laibach mit, daft die Lieferuilg der nachstehend angeführten Materialien für den Bedarf der k. k. priv. österreichischen Nor'b' westbahn für das Jahr 1910 im Offerlwege vergeben wird, lind zwar: dlverse Neleuchlungs», Putz- '"" Dichtungsmaterialien, als: Asbest, Dochte, Fackeln, Hanf, Hadern, Iutefädeu, Schmierpölfter, DichtlMfl?' schnüre, Putz»volle, Schnittwaren, Kaulschutwaren, LedeNuareil, Inveiltargegenstände. Nähere Angabe» über die benötigten Quantitäten und Malerialgattungc' sind aus den Osserlformnlarien zu entnehluen, "N ebenso »vie die allgemeinen uud besonderen Lieferung' bedingnisse bei der Direktion ^ Sektion ^ ^ ^, l. k. priv. österreichischen Nordwestbahn, Wien N^'d' »veslbahnhos, täglich zwischen 10 nnd 12 Uhr eingeseh"'' behoben oder gegen Einsendung des Portos l>ez>M »verdell können'. Bei Anforderung von Osfertbehel^ ist anzugeben, für welche der vorbenannten füns ^ ' llrialgruppen sie benötigt werden. Die Osserte, 5 deren Verfassung die hiezn ausgelegteil ^ll^ Lmbacher Zeitung Nr. 225. 2021 2. Otiobrr 1909. Nnmnlarie» benül.U weiden inüssei,, si»d saml den rUuailM Beilagen per Noqen mit eiuem I >lrone. ^elupel versehe», versiegelt »>,d mil der Ansscliris! ''^fsrrt für Lieferunq verschiedener Materialien" bis lmu^lens 25. d. M., '12 Uhr mitlaqs, an die Direktion "^ l. f. prio. österreichischen Viordlvestbahn sSeltion D) ^nzl, senden. Telegramme des l. k. Telegraphen-Korrespondenz-Bureaus. Das Dicnstjubiliinm des Admirals Montccnccoli. Wien, I. Ltlober. Seine Älajesläl der Baiser >)"l das nachstehende Handschreiben erlassen: lieber Admiral Gras Monteeueeoli! ^, Mit voller Niisliqleil nnd Schasfensfreude begehen ^u^ deumächsl die ^»ibiläuuisseier ^.hrer 5,!!jähriqe» ^U'»ste in Meiner Nrieqsmarme, deren ^ühruuq uud ^'l linq ^hnen seil fahren anverlraul ist. Ansrichliq ^ ^VuMmiuselie ^ch Tie bei diesen, Anlasse, hosse, das; ^-' ^h»e» beschieden sei» möge, auszuharren lins dein "'Nintworlnngsvollen Pasten, dein Sir, reich an see-»'Wnischcn ^rsahrnngen ,nil aller ^iebe und Hin-Mnin,-, weitblickend für die stete Wahrung der Kriegs-ulchtlqfeil der flotte nnd deren noOvendige ^nllvicklnng l'Mtehen. Dansbarst gedenke Ich Ihrer hervorrage»de» --Mimqen in, kriege nnd in, /sril'de» «is deren »euer-'che Auerfennung' Ich Ihnen das Militäwerdienst. '"uz ,n Nvillanten verleihe. Wien, 28. September l^l>9. ^ranz Joses m. ,.. Wien, I. ^ilober. Der ^leichsfriegsminister hat ^>l den Grafen Monteeneeoli folgendes Scl)reibe» ge- '")>et! Unijnbell von der nnter l^nrer Ekelten,', Hon,, mando stehenden s. n. s. Kriegsmarine, begehe» ^nre lze^lenz morgen die Vollendnng eines siinf^igiährigen, ''" frieden >mo in, kriege gleich erfolgreichen, !,n ^NNftfe nnd in, Rate glänzend be»vä!irle», ein lench-n^udes Beispiel treuester Pslichlersiilluug bielenden ^l'emanilslebens iül Dienste »lliseres Allerhöchste» ^/'/Mierrn. Diese seltene ^eier sowie das aus diese», "'uahe Enrer Er^ellen.z Anteil gelvordene Allerhöchste ^Mldichreibei, nnd die ,znr Inbelseier verliehene Aller->is a ^'^^'>lh»»»N' ii^ellen,', iin Namen des l. n. f. Heeres nnd ,j.^"U'm eigenen Namen ans das wärmste nnd her,',, liss. '^' l'eqlnclwllnschen. Wenn ich bei diesem An- M' anch ein persönliches Moment zn berühren inir . >lc,lte, welches besonders srendiqe (befühle in mn ^«cyrnsl, s,) ist es der Umstand, das; das Geschick, wel- » >i>"^ ^'^ l»lN'»»dfii»s,>i<1 Jahren bei nnserer ersten »larischl'n lHr,^iehnnsi ini .^adetleninstitnl ^n Hain- ^ ^»sanimen^esiihrl, nns nnninehr Seile an Teile ^ ^''„einsamem Wirle» bernfen Hal. Möqe es Enrer ,^m'nz „och dnrch viele Jahre vergönilt sei», als 5>lom. nii» ^'^ ^^^ ^' "' ^ ^l'eqsmarine zn »virlen nnd alle flut» ^'dl'ihen nnd eine schöne ^nlnnst der ^trieqs. ,^ lierichil'tcn zielbelvnßle» Äeslreb»»qe» <^>", v l^r. ' 'U'",', vo» ^vfolq qelröill ,^l sehe». ^as in Moutcncsslu anfgcdccktc .^umplutt. ^ , l5ctu,jc, I. Ollober. Die in A»sseleqe»heil deS vor 7 ^>n )^^>„ ,^>„,^^.^',, Unter- 5»^^ hat ergeben, das; es sich nm eine Verschwörnnq Nin " '^.!-'l'^ qehandell hat, die qeqenwärtiqe ^lestie-> /^/^l stxr^en nnd die infolge der Vonibenassäre vo», ),'>s,V ^^"" rinqeserserten Personen ,^n befreien, ^iirst ste . "'' >"^,^' "»thront nnd Prin.'. Daxilo ,'.»»> ^ilr-Mm < ^lN"'"l »verden- die jetziqen Minister sollte» ^alV ^^^'» nnd an ihre Stelle die dein voriqe» plolt? "nqehörende» Minister trete». I» das Kon,, dl >md nngesähr ,M1»,^ Personen venvickelt, vo» Die A r^-^^ !>>>ls,>l'hn nlich Albanie» qeslohe» si»d. 1l,^ .^Üst'ltl'r des Komplotts habe» »ichl »nr Iei»e derln / ^ '" ^"^ Bevölfenmq qesnnde», vielmehr dj« " 'lV o,ese die exemplarische Äeslrasnnq der Echnl-^l'r d'> ^ "".^'^ ^'"' Kommando des Unterleutnants, "bsi.'li?' ^^"^!^'l'ich ans das Waffendepol z» fiihren be-><'!!,e Ä>-' !^'^""de»e» Toldate» »vollte» ihn, als fie ^,!, . ^'^1l »>erlten, lnnchen, »vlirden jedoch daran 'Uacku'"" ^üll'wssi.'iier gehindert, der ihnen beqreiflich d»rl/V'^ ^'^^l'n strenqe bestraft »verden, »veil sie da-^ers^ - Justiz des Hanplbeweises der anste.^eltelten ^on .^""^ beraubten. Man mis;t i», ^ande dem lwll f<',,^> besondere Vedeulnnq bei. Dcr Kricst in Marokko. ^'elil/>"^'^ '' ^^lober. Das Alnlsblatl meldet alls Eeliln,, ! . ^^'"d einer Nelolinosziernn^ »velche die ^^'» N 's'''' ^"""'den ^rnppen des Geiierals ^ro,',eo Ceite w ^"''" u»lernahme», siele» auf spamscher "mil n,^!'I"1i?'''^^''"''"' >'U'" Haupllente, ein ^enl- u«'o >i Man», elwa I8<> Mai,» »vurde» verlel^. ''n'iler,, >' '^^l'"ln'r. (5>ine Harla, bestehend a»? 'sl ans ^'^ ^^""'»n' Tsoulbranes-Gliata und »iana ^ "'N ^'i„^„ marschiert. Zichnusscu. >resf<>^'!!'i/^ ""^'"^ ^nn,njll,>veiqer ^ose. Der naupl-d'r >oe ' ^''""' '""' siel aus Serie 97W Nr. ^, ^ir. ,2 -"M"' >>"l ">.8<»<» Mars aus Serie 7tt"ft ^'» <->ammv.?,-'' ^ll^'er. ^iehima. der Theisttallose. -'""p"N'!ier n,,l ,8.,,.,.,., i< ^^„„ Terie ^1^' Nr. 2!), je 29 Nr. 12, Serie 3924 Nr. 43 nnd Serie 3941 Nr. 36. PcraMctcr Branntwein. Budapest, !. illlober. Das chemische ^enlralinstilnl hm nnnmehr seslqestelll, dast infolge Perqistnnsi, dnrch Metylalfohol eiilhallenden Bran»l>veiiis 5,9 Todesfälle und 71 7^-älle von schwerer Ersrantumi, vorsielonnne» sind. Dieser Branntwein wnrde dnrch die Atalaiila Wei»ha»dl»nqs. uud .^cissee-Imporlqefellschafl in ^er-lehr stebracl>t, deren Direktor S',abo besannllicl) »ach (5'nlhiillniiq der Ao^eleqenheil qesüichtel ist. Die Polizei hat nun steste», Szabo ei»e» Steckbrief »ve^ei, fahr-lässiqer ?ötnnq i» 59 ^älle» erlasse». Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Bei Nieren- und Blasenleiden, Harngriet, Harnbeschwerden und Gicht, bei Zuckerharnruhr, bei Catarrhen der Athmungs- und Verdauungs-Organe wird die Bor- und Lithium-hältige Heilquelk SALYATOB mit. ausgezeichnetem Erfolg angewendet. *j^ Wirksames Prfiservativ gegen 19 bei Scharlach auftretende ¦B Nierenaffectionen. Ä^E Harntreibende Wirkung. j4P*^^^^ Eisenfrei. flafl^H Leicht verdaulich. ^^^^^| Angenehmer Geschmack. .Tnp r.,.. Absolut rein. Jk:'-^!L Constante ZusammensetzuoÄ. ^TjC^ -------------------~------------^^ $y 'c~~ ,fl Besonders jenon Personen |^f lor ^,. /"„ich, ,^3Z "7 "zl^U^N. ' 73^ ^1«^ S. schwach ^eilw. heiter' 9 U. Ab. 73! 8! 14 0 ° bewültt ^.>7U. ^ 7^'^ >1 ^i windstill Nebel 0 0 Das Tassesmittel der gestrigen Tempeianil l'cträyt 14 7°, Normale 12 8'. W e tt er o o ra us ! nge für den ^i. Ottober für Ztrirr» marl. Käinten, K r a i n und das .ftiiftruland: Verändellich mit stl'llcnwriscil Nildeischlässrn. mähige Wint>f, lühl, unbe» ständiges Wetter. Tcismischc Brrichtc nnd Bcobachluttqcu der i!aidachcr l5ldl»cbr>lwnrtc iOrt: Gebäude drr l. l. Staats-Obertrc«lichlllc./ Llissr: Nördl. Breite 4«« l)'V ; Ostl, Hausse lwu Grrruwich 14° .'!1' Beginn » ? ^U« ^ diswnz '5Z z.Z K« tz^^ 2Z D I. ^ » H » H " ^ ^ '? ^ IllU II ll> « l> m n j l> UI « l> ll! » l, m ^ 2» i^ ^ li j c» r> o : ^<» 1 300 2^ -«) l»0------------------------i!2 30 55 ^ 3l V , l30) B e b en b cri chtr: ?lm ^7, Srptember qegen « Uhr I5> Min, und 17 Uhr- 15 Min. zwei Elschuttrilmgeil II. bis M. Grabes in Pienza <2isna): gegen ^3 Uhr Erschütterung 111. Grades in I schia di Castro lNom,. Vlm ^8. Sep. trmbci: gec^cn 3 Uhr lHnchüttlNMg III. Gradcs in Ischia di Castro nnd geg»'n 5 Uhr 45 Muutl'n und 1l> Uhr 45 Minuten Crschilttcrung III, b!'ziehnnst5>"''>s' l^ N!,^^>!^ in Pienza, B o bcnun ruh e: unverändert, ' Ei' l'sds»l er ^* Tls ^,'i!,>,!„>,>»',, !>,^,!>,,',, sill, >!,,! Mj>!,'!!'MM»N!ch!' ?!,!! !,>>!' !,», ,,<>» v»,> V<,!!,!,,>u1n !'ic- ">,!!',,,!»,!>! 0 U!» >N5 ','< >>>,! a^»»n llLlillt llßs k. u. k. LßMZlzjMzsw. Maßstab i! 75,000. Preis prr B'att 1 « in Lnjchenformat aus Leinwand q^vlinnl 1 i< 8<> !>. H». l». LlkiWllljl l ^ll. Vmhllüs «lllhhllllllll«!! Elegante Wohnung bestehend aus drei Zimmern und allem Zugebör, ist KnafFlgassc Nr. 5, I. Stock, zum Novembertermin p^"* ä; mm vergebe n« ~V1 Näheres dortselbst. (3421' L flpothehenanzeige. 5 ] r Ich erlaube mir liiemit rlem J\ T. Publikum höflichst anzu- m ¦ /eigen, dal'i ich mit 1. Oktober 1. J. die M I Mayr'sche Apotheke I I ,Zum soldenen Hirschen' am Mariesplatz 1 I im Kaufwege erworben habe. i I In der Hoffnung, daß mir das P. T. Publikum als langjährigem M I Mitarbeiter dieser Apotheke das bisherige Vertrauen auch in Zu- M I kiinft bewahren wird, empfehle ich mich bestens und zeichne W i hochachtungsvoll m I Mag. pharm. Richard Snsnik I I Apotheker. m I Laibach, 1. Oktober 1909. 3420)3-1 W Illusion »»or» in der 3>c»müirche. Tonntnq, dc„ :l. ^ltodcr: ><^"> ,.1l..^, >»,v^!..," lion P. ttriesbaclier, «racmale 1'i-<>,><<>,- v«>r,t:,<'>ni von 'l.'lnt. ^oerster, beiu, Osfl'rlorium ^v» Xl-n-j,, vo» St. Premrl. Montag, dc» l. l?ttober l^ameusta^ ^eiiler Ma,e-stät des Baisers): XI^"' „l><"'x .!"".!> von I. Poqa<'n,f. I,i dcv L'tndtpfc'rrüirche Ft. Ic-lkoli. Sonntaq dcn -l. i7t^ofenlran,^ses!j nm !^ Uhr ^ ,c->0l!,a!!,<^ lateinische liesse in I>-' von >larl Vlemptcr, ! Graduale I'''<>!".>>' V',!,!,<(>„» von Anlon ^oeiilei, ^ i7sserlorin»> >>' >>n> ^>'!,'>!> ooxxx vi-,^ von 7^r. Gerb,''. Verstorbene. Im Zivilsp'talcl An, 2!1, Tcptcmbcr. Ludmilw iDblal. Hafnerswiwe, 27 I, __________^^______________________ Anssctommcne Fremde. Hotel Elefant. Äm 2U. Sl!fttrmbcr. Fricdländer, Ksm., Brrliu. -Ihanhanscr. >tf!N., München. — Tumvold, Psarrer, Prag. 3ohanidl's, t, Nichtcr, s. Frau; Cajnrr. (5iuj .Frnw,, Assrnm. — Gröbuer, Hotelier, s, Sohn, Leopoldstlldt. — Cuilionetti. ßriv,. s. Tohn, Trirsl. - Anatolli, Advolat, s, ssrau und Soyn, Laibacher Zeitung Nr. 225. 2022 2. Oktober 1U09. < Padua. — Schramm, Kfm., Teschcn. - Furlan, Lehrer, Finme. — Mayerhoffer, Verwalter, Guspic. — Grasit, Bc siher, s. Frau. Iezerslo. — Muri, Prio,, Billich^raz. — Ku> bilza, Baumeister, Abbazia. — Wasmuth, Kfm,. Binnn. — Vrciteustciu, Priv., Vrcmeu. Theumauu, Vaar, Giclert. Schubert, ttallmauu, Fuchs, Arreutz. Vachniann, Hamlich. Müller, Hortsch, Stern, Ehrlich, Moser. Kflte., Wieu, Am 30. September. Prince de Polianac. Gutsbesitzer, Poducnl. — Stoeger, Vertreter, Assram. - Rieger, l, u, t. Ein» jährig-Freiwilliger, Fcrlach. — Seueriua, Teutsch, Vaumist, Harz, Priv,, Abbazia. — A»zic, ^fm,, Fiume. — Feuili, ttfm., Lolo. — Gärtner. Fabrikant, Älünchen. — Hoffmnnn, Scholl, Kflte., Leipziss. — Graudo, Industrieller, Veldes. — Baron Beusler, t. u. l. Leutnant, Przemysl. — Lubelsly, Direktor; Epstein. Kfm., Trieft. — Spiegl. Schauspieler, Olmütz. — Friedländer, Kfm.. Berlin. — Iellinel, Pavha. Ornstein, Paulus. Klasser, Paskus, Tnschny, Steiner, Blcyer, Frühwirt, Engl. Weiß, Löbl. Kflte.; PiriNlicr. Doltorsgattin; Wntilel, Ar-chitett; Krietzc. Dentist; Merl, Priv,. Wien. Grand Hotel Union. Am 28. Sevtember. Dr. Pilbauer. Arzt;Prtric, Iuq.; Reumayer, l. n. k. Oberleutnant; Tuza, Kfm.; Kämpe, Loebl, Lulacs, Reich. Zella, Sax. Vohdanctztn, Wolf, Bermmm. Bilich. Bernhard, Horn. Siloschegg. ttohn, Ullmaun, Iahn. Ride., Wien. — Preus. Direktor, (^örz. — Fischer, k. u. l. Oberleutnant, Rudolfswcrt. — Dr. Ruh. Adoolat. Veldcn. — Hladly, Priu.; Dr. Schönbaum, Prof., Prag, — Hajcl, Priu.. Agram. — Ermolli, Priu,, Udinc, ^ Fritsch, Kfm., Haindorf, — Iellinet. Kfm.. Brunn. — Primozic, Kfm., Idria, Monti, Zanolla, Lutacs, Rsde., Trieft. — Lolti. Poehck, Glattauer, Löschnig. Rsde.. Graz. — Neich, Rsdr., Teplch, — Schmiher, Rsdr., Warnsdorf. — Schncidt, Rsdr.. Miiüchcn, — Schubut, Rsdr.. Liuz. - Blau, Rsdr,. Nagytanizsa, Deželno gledališèe v Ljubljani. Št. 1. Nepar. V soboto, dne 2. oktobra 1909. Prviè : Revolucijskst *s\;vtl>;i. ljrrokaz v treh dejanjih. Spis;il Sophus Michai-lis. Zaèetek ob pol 8. Konec po K». Št. 2. Ncpar. V nedeljo, dne 3. oktobra 1909. l»rvic: Burka v treh dejanjih : v potih slikah . Spisal J. Nestroy. Zaèetek oh 3. Konee po h. St. 3. Pnr. V nedeljo, dne 3. oktobra 1909. lJrviè v HCKoni : Lohen g; vi n. Velika romantièna opera v treh dejanjih. Uesedilo spesnil in uglasbil Rihard Wagner. Preložil M. Markiè. Zaèetek ob ",8. Konec po 10. WlipiiJJiwi® SAXLEHNEff&HATÜRLICHES BITTERWASSER ,« Mild abführende Wirkung.Vorzüglich Gegen

UMUCtO< lluierer Ijeiitigett summet (GJcjamtauf(afle) lic^t ciit ^rofpcft über bcit int 14. ^afjrcinugc nimmi'fjr üorltcßcitbcn Wlc^crö t)iftorHM*(t)cn Äalrubct 1910 bot; bev .Vfalcnbcc ist in üaibnrli iit b< r Ühui)», ft'uit|t* nub Wni'u falten&aubliuici ^fl. b. .^(cutmai)r & $eb. WambciQ oor« rätifl. ^(M'm.Mi0±- W%\ ^J jfcwP^i«} als natürliches Q €K lilf»*- ersten Ran9es und a's 3 KjM^I Heil Wasser gegen die Leiden den so ^_5LAIhmung50rgane des Magens und dep Blase bestens empfohlen io llHiiptdepot in Laibaoh: Mlohael Kaatner. Kinematograph Pathè (früher Edison). vom 2. bis 5. Oktober: 1.) Der Zauberer Ilandin (interessant nach der Natur)-- 2.) Die Aufopferung ilor Tochter (Drama in 17 Bildern'). — 3.) Der Sturm auf dorn Moore (prächtige Natur projektioiO. — 4.) Besiegt (Drama. Ein Ereignis ans dem" Jahre 1800). — b.) Ein origineller Streik (komisch). Elßhtroradiooraph „Ideal" (im Hotel „Stadt Wien"). Pio§raiain. (1985) vom 2. bis 5. Oktober: 1.) Die Eisengießerei (interessant naeh der Natur). — 2) Der Fischer aus D'Amalfi 'Drama). — 3.) Sensationelle Wettfahrten zweier Luftschiffe in Brescia. — 4.) Das Rennen nach der Erbschaft. fi'lUT-E'liB ^ ^m Natürliohes Arsen - Eisenwasser. ^^H Stiirk'ilps in Arsenik. ErfolRreichst bei Blut-, _ ^^H Nerven-, Haut-, Frauenleiden, Malaria ^k ^^M im I Fieber. Är/Ihcli • tupsohli'ii. V.w Vi.iiihIichon ^H ^H TrinkVin<'ii uli.-i.ill crli:iltli<:li. ^M ^m Bade- uml Luftkurort Ronceg^no (Sfilliroli ^M ^ 5:i5 in. Kurhaus. Orand-Hotels I. B. l'ark ^^^^^L^^J IM.OOO in*. Subalpines Klima. Dolortiitoni>afiorama. ¦¦¦¦¦¦¦¦ (1125) Mai-Oktober. Prospokte gratis. 24- 21 WWWWWWWWWW«' «si^ »s^ vi^ «P? «l^ »H^ vi^ «^ cdeatesvemn in üaibacd. Einladung außerordentlichen MM»!« n'elche fiir den 12. Mtolier i> Uhr nbends einberufen wird. Versammlungsort: Blauem Zimmer des Kasino. F^ndc'ini^z der Statuten. sollte !>,,,' versan,!»!»!!^ nicht beschlnssfäln^ sei», wird i,n 5inne dcs 8 U> der 5latn2. (»ktoder u>» ? Uhr abends eine zweite Oersannnlnng einberiifen, il'clchc ohne ^iicksicht anf die Üln^nl?! der Anwese>,de» beschloß' fälnq ist. ' i:-i:j5«) 3—2 QB> <222) (32Z> <3?2) <32D ^ ^^ Vielfach erpryüt ^ 11» ll| r^ «Ikalucher *a (^^| b°i Harngries J 1? g'l and Blasenleiden •^ |g S] als Harnsäure tS L^Ml bindendes Mittel. Niederlage hei den Urnen Mlohael Kastner, Peter Lassnlk umi A. Šarabon in Laibaoh. cJill^i Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblattej vom l. Oktober lW9. Lie nntienen N»r!e v.'rstcl,e,i sicb iu Niuüi'niul.lirilün Dic dotier»»!, sämtlicher «lltien und der ,.T>>ver!cn Lolc" nelsleht Nch vr7 Hlücl. 9ü Hl »»«,'„ ö. W. Nolen (Febr. «ug. per »assc......«8 <ü s« »l i «°«ö, W. Lilder lÄpril Olt., per »as!c......s" 40 9»ül 1860er Ztaatslose 5»0 st. 4"/„ :S4 «5 >68 2l 1»«0er ,, 1»'U »hn>Slll»t»schull>. »trschr«ibung»n. ^lisabeth-Bllhn i. V., steucrfr., zu K!.0!!0 fl.....4°/„ — — --- Franz Iosepb'Vahn in Zilber (biv. St.) . . . . 5'/<"/° li^ »e >l« !jk Mliz. «ar! iludwig-Baliil (div. Stücke) Kronen . . . 4°/« 84 75 »5 7' <>!udolf-Bllhn in Nronenwihr. struerfr. (diu, St.) . . 4°/„ 9l> - 90-«jorarlberger «ahn, stfr., 40« und »«X) Kronen . . 4°/» 94 sb 90 sl z» St»»t»schull>nelschrl!bnngn, «b>eft»«pll!» Gisenbahn.Mltn llisabeth-V. 20» fl. »M. 5'/.°/, von 400 »r.....453— 4bb - detto Vinz-Uubwei« 200 fl. 5. W. E. 5'/."/„ .... 427 - 431'-b«!to Ealzbilra-Iirul 200 fl. ». W. N. 5"/„ . . . .422-424'-5«m«tal.«ll!,n »>__ Geld Wllre V»» Zlllüi« zur Zahlung übn» n«««l« Elslnb»hnl!liolil2t,- Gbllgatlonen. Böbm. Weslbah». 95 35 9« 3d Elisabeth Aahn «<«> u. 300« Vl, 4 ab I0"/l>......,1« o.°»N7 cb Elilllbeth-Bahn 400 u. 2000 Vt, 4"„........116 b< li? 5c FerbinaiibS-stordbalin detto Cm. iiX>4 9«- 97- Franz Ioseph-Bahn üo 400». 5000 Kr. »',,"/» »«'10 «? 10 Vorarlberaer Äa!,n Vm. 1884 ,dw. Et.) Silb. 4°„ . . !,5'8b 8«'« Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4" „ ling, Vüldreulc pev ltasse . 112 «VN3 . 4°„ dctto per Ultimo 112 8» li»-— 4" „ ungar. Rente in Krone»- währ. stfr. per »asse . . 91 9l> «2-15 4"„ detto per Ultimo 91 9« 92 10 5>," „ detto per Kasse 82'AN «2 bo Unssllr. Prämien.«,,!, k luv !!. 2«S - » — detto k 50 fl 209- ll,z. Iheih.«eg.-!io!e 4«>, .... —- - -4°/<> ungar. Orundentl.-Obliss. 91 80 9-75 4"/i, lroat. u, slav, Vrbentl.-Obl, 94- «5' Andere öffentliche Nnlehen. Bosn, LandeK-Anl. (diu.) 4°/„ >H 6p 9» 6« Vosn.-Heicess itiseub, -Landes- Anlehen ^dlv., 4>/,"/„ . . »8 25,00 25 5"/„ Donau-Rcg..Anleit,e 1878 ,01'5« ,<>2 ü« Wiener Berlehrs-Anl. . . 4"/„ 85 5u 96 3> detto 1U00 4°/» 35 l,l 86 All Anlehen der Etab» Wien . . 101 7l!iou?o deltll (N. oder V.) i«?4 120-- >21 — dettll (1894).....93- 94- detto (Gas) v. I. 188« . !»5 25 86 25 delto (ltieltr.) v. I. 1900 95'20 W'5O detto lI»v,-«.)u,I,iu«l 96-40 9?'!,,! Börscbau-Nnlchen verlosb. 4"/» 86 75 »7 75 Nussische Etaatsanl. v, I. 190« f. 100 Kr. p. K. . . 5«/<, - . —-. dcllu per Ultimo . . 5°/» 100^510075 Vulg. Gtaati.Hypolhelar.Inl. 18V2......S°/„ <22'9«I23 »0 Veld Ware V»l«, Staats - Ooldanleihe >«>7 f, 100 Kr.. . 4'/,°/, »ü 7<> 93 70 Pfandbriefe usw. Uod«»lr..lllla.öst.i.5 85-75 Aöhüi. Hupolhelenb. oerl, 4"/l, 8? 1l, ü?'«o Zenlral-Boft. Kred-Vl., »sterr., 45 I uerl.....4>,,".„ 101 5<> 10250 detto »!5> I. vcrl, . . 4"/,, V6 75 97-75 Nrcd, I„il., österr., f.Verl.-Unt >i. offenn. Ard. Kat. ^. <", üb 40 8«-40 Landab d, Nön, Galizien und l/odum. 5?'/, I, rüllz. 4",, 94 4« dü-4<» Mähr. Hlwothslenb. ver>, 4",, 8«:'5, 8' ^ A.-österr. La»des-Hvp.-»l!!sl.4"„ 8U l>o 87 50 drltu inN, «",„ Pv, uerl. »>,^ , «7 50 »«-bl, detlo N,3chuld!ck>. verl. 3',",!, »?'5«1 8«-5U detto Verl......4'V» 86 25 87-/5 Osterr, ilnyar. H!»nl 50 Ialirr veil. 4"/n ö. W, . . ... 9^-35 9!» »5 dctto 4^/„ Kr..... »X 40 8N "l<> Tpnrt., Trste ösl., üoI.vcN. 4"» l»8-i!5 1>>U 25 Eisenbahn-Prioritäts« Obligationen. ibstcrr. Nordwcslb. 200 fl. ö. . ,08-9« 102-90 3taat«bal!N s»u ,>r..... 3«5 - 3t<8'— Lüdbah» ü 3"„ Jänner-Juli 500 ssl. iper St.) . . . 276-25 278 25 Lüdbahn il 5°,, «00 fl. E. °. «. 119-lb 120-15 Diverse Lose. Ptlzinlliche fosl. 3",« «odenlredit-Luse ltm. 188« 284'- 28« - dettll Em. 1889 270 - 2?« - 5"/n Tonan Nennl.-Lose 100 fl, 270-- 276-- Serb.Prüm. Anl.p, 10U Fl.2"/„ «5 25 101-25 !ln»tlzln»liche fose. «lwap.-Äasilila . L2 ttb 24-85 kreditlose 100 fl...... 5,05'- 515-- Llary-Loic 4" fl. KM. . . . l?5-— 185'- t)fener Lose 40 sl, KNi. . , . 220-- 230-- «o,e» Kreuz, üst. Ges, v. 10 f>. 5«'li5 60'25 Rote» Kreuz, un„. wes. t>. 5 fl. »4-7b U8-75 Rüdolf-Losk 10 fl...... 67'- ?»'- EalM'Lolc 40 sl. KM . , . 273- W3--Xürl. «t.-Ä.Anl. Präm,-0bl— 20» - Veld Ware Wiener «omm.-llosr 0. I. 1874 b2?.. 53« — «ew. Nch. d. 3«/« Präm.-Schuld b. Vodenlr.-Tlnst. lln. per Ult. 882 — 888'— Tonau - Tumpfschiffahrtü-Oes., !., l. l, priu., 500 fl, KM, INüÄ'—, 1N32-. Tiiz-Budeüliacher G.-V. 4N0Kr, 5««'— 5>«3-- ssei'dinand« Äiordb. 1000 fl KM. 5»»0'- 5ä?2 — nascha» - Oberbergcr Eisenbahn 200 !l. S....... 362 — Ü63'- ^lüb.-llzerü.-Iosiy.Vilenbahn- weselllchasl, 2un fl. S. , . 5«0- 563- !Uyb, üst,.Tru'sl, 5<»N fl., KM, 52»'-. 533^ Oslerr, Norbwestba!)!, 2<>o fl, L, ------- —-- dllt, l^!) ^«0fl, T, p. Ult. —'— —-- ^rass-Duler ltisenb, !0<>fl,abnst, 222'— 224-- Ttaatselicilli. liOl» fl. L. per Ult. 755 10 75« >0 2>!dbahn 200 fl. Silber per Ult, »27-25 128 25 Tüdnorddeutsche Berbindunasb. 200fl. KM...... -.-- TranöportGej., intern,, «,-V. 200 Kr........ 8b 1,5- Ungar. Westbahn (Raab-Vraz) 200 fl. E....... 402-- 405 bl> Wr. Uolalb.Altien Ves. «W fl. 225- 23b'- Vanlen. Anglo-österr. Äanl, 120 fl. . 3W Ü0 «11-50 Banlverein, Wiener per Kasse — - - —>— detto per Ultimo 544 - 545 - «odenlr. Anst. üst., 300 Kr, . ,174- - ,,»«o-- ilcntr, Äod.-Kredbl. öst. 200 sl. 579'- b»1'-Kreditanstalt für Handel und Oewerbc, 820 Kr., per Kasse —'- —'— detto per Ultimo «<-- Kreditbank, »Hg. allst., 200 fl 766 50 7675U Depositenbank, all«., 200 fl. . 45»-. 4S0-Eslompte - Gesellschaft, nieder- östrrr.. 400 Kr..... 628— 68» — Giro- u. Kaslenverein, Wiener, 200 fl........ 4NZ._ 487-_ Hppothelenbanl, üst. 200 K^, 5"/„ ,«6-- zi„>-Länderbanl, üsterr., 200 fl., per Kasse....... _.-_ __.. detto per Ultimo 4»l Vh 492-75 „Mellur". Wechselstub.-Altien- Gesellschafl, ^!00fl. . . . 623-., «27-— Osteri.-una.ar. Äanl 1400 Kr. 1774-— i?8»>— Geld Ware Unionbanl »00 fl...... t>7875 57» 50 Unionbanl, bühmüche w« fl. . 248 5l> 249'50 Verlehrsbanl. all«. 140 fl,. , »46'dU »4? bil znt»fli!l>ZnttlNth»ungen. Ällüssesellsch., llNss, öst., 100 fl. «85-— <^6"^ Ärüxe, Kuh!r»b.rnb,-Ges. I00fl. 752'- 760-^ Eisrnbahnverlehr«. Anstalt, üst., 100 fl........ 45l>- 445" (tisrnbahnw,.Lrihn., erst«, 10Ufl, »<1'— 212"» ,,(tlbcm!l!,l", Papierf, ». V-G, 100 fl........ ,«,50 183— el«r..«t!„ allss üsterr,, 200 fl. 384 — 387'-" (tleltr.wrsellsch., intern. 200 fl. —- - -'" Eleltr. Oescllsch., Wr. l» Liqu. L40 - ^42»«' Hirlenberacr Patr.-, Zündh. u. Met.-^abril 45'- Ü8«l> ^ «ima- Muranu - Nalgu larjaner «tiseuw. 100 jl..... U84 — 6t»b- Lalao-Tnrj. Nteinlolilen 100 fl. U31'— 63?" ,,NchIünlm» 3t. Pelerslnliss...... 254 ü0 255 !>^ Zürich und Äaiel..... 9b 2?'' 95'4» Valuten. Dulaten........ 1,3? "" 20.ssranlen-Ltülle..... 19 12 >»'<° 2NMarlStücle...... 2349 235» Teutlche >«eichsbanlnoteü , , 117 45 »17«^ Aaüeuische «anlnoten . . . 85 — s«^ '«ubel-Nulcn....... 255 2'b" I AkOt?eJeHteBl np(aU"d»»-'eefeI"Prior/taten, Q J • CJ. JVl^t>r<3I^ 0 Priwat-Depots (Safe-Deposits) I I ' ror.v^'r—Vl"Cn Und ValUten" f Bank. und WechslerK«»schstst "8- «nter .i|,„em v._ri«hiul dir P.rtil. I