Z^R'. I »4. Dontterstag den <3. September «855. Z, 507. n K. k ausschlicsiendc Privilc<;icn. Das Handels»,inistelium hat uütenn l0, Iul> »855, Z, 1532^1 23!, das dem Antoi, Maserati in Triest auf cine Verbesserung r-er Nähmaschine verliehene ausschliesicnde Pnvilegium ddo. 22. Juni 185^, aus die Dauer dcs zweiten Jahres verlängert Auf Grundlag? dcs a. l). Privilegiengesehes vom l5. ?lngust >852 hat das Handelsministerium a,n 12 Juli !855, Z l55l5j!25l, dem Karl Güntner, k, k Ingen'eur-Assistenten in Laidach, auf die Erfindung durch ?l„w,ndung einer eigenihümlichen hydrostatische,, Liederung rctirenoe Dampf>nas6)inen zu erzellgen, welche sehr einfach, >?on sicherer Wirkung u,id ohne Konstruk-tionsabänderung als Lust- oder Wasserpumpe oder al5 Geblase verwendbar seien, ciu ausschließendes Prioile-giunl für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Privilcgil>msdeschr.'il.'ung, deren Geheinchal-tnng nicht angesucht wurde, befindet sich in, k. k. Privilegien-^lrchioc z» Jedermanns Einsicht in ?lusbe-wahrung. Auf Grundlage des a. h. Prieilegieiigesetz^s vom 15. August 1852 hat das Handelsmmisterilim am !2 Juli ,Y55, Z. I5852)l292, den, Iahaun Hofbauer, Spi^lwarenhandler in Wien, Stadt Nr. ll<12, anf tine Verbesserung der ge,uchlosen Ha»^- und Zinnner-Rctiiaden, ein ausschliesieud.'s Privilegium für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die P''!vilegiumsbesch,'eibung, deren Geheimha!-tung angesucht wurdv, befindet sich ,,,, t. k. Privilegien-Archive >" AufbewahrulNi. Auf Grundlage des a. h. Privilegiengesetzes vom !5. August 1852 hat das Handelsministerium am l7. Juli !855, Z. I55l!j!2^7, dem Sigmund Beer aus Ne>v Pc>rr in Ncrdamerita, über Einschreiten seines Bevollmächtigten Johann Ehristof Endris, Privaten in Wien (Stadt Nr. >44), auf die Erfindung, vulkani. sirten Kautschuk u»d Guttapercha zu entuulkam'siren lind uerarbeicbar zu machei», ein ausschließendes Pri' vilegium für die Dauer von zwei Iahien vl-iliehe». Die Prioilegiumsbeschreibung. deren Geheimhaltung angesucht wurde, befindet sich im t, t. Privilegien. Archi^ in Aufbewahrung. Auf Giundlage des a, h. Privilegiengesttzes vom 15. August 1855 hat das Handelsministerium am l2. Juli 1855, Z. !558Hl2<)8, dem Leopold N'üller, Mcch^nircr zu Than» im Departement Oberrhein in Frankreich, über Einschreiten seines Bevollmächtigen A. Heinrich, Sekretär des nied -österr. Gewerbeoerei--nes in Wien (Stadt Nr. 905), auf die Erfindung eines neuen Mittels, die Spindeln von Mull Jennys Trostle und anseien Spinn-- oder Doublii stuhlen zu treiben, ein ausschließendes Privilegium für dle Dauel Eines Jahres verliehen. Die,e E'findung ist seit 8 Februar 1848 in Frankreich auf fünfzehn Jahre patent»!t. Die P'ivilegilllli^beschreibllng, deren Geh^imhal-tnng nicht aügisuchc winde, befiü^ec sich im k, t. Pri-riiegi«.! .-Archive ^, I^e,ma»ns Einsicht in Aufde? lvahiuug. Auf Grnndl^e deS a. h Plivil,giengesehes vom l5. August ,852, hat das Haudelömimsteimm am ,2, ^u!< 1855, Z. !55,.^,^<), dem Talent,» Si'chl'ur, k. k. Ministerial.Seli^n- iu Wien (Nenü.-weg. Waggasse Nr. 5^2 , auf pie Erfindung eioes Verfahrens, iiandrarten.Reliefs aus weiche, Steffen zu erzeugen, die, ohne tie r,„a,edrucfll,i Be.ghohcn z» verlieren, auch eingeiollt und wie gewöhnliche ^./nol-a,.-ten benützc weiden tonnen, ein aus,chl>es;<>udeä Plivi.-le^ium für die Dauer El nes Iahr.s verlieh.». D>e Privilegiumsb.schreidung, rerel, Geheimhal.-tung „ichi angesucht wuide, befindet sich im r. k. Privilegien--A'chive zu Jedermanns Einsicht m Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. H. Piiviegiengesetzes vom 15. August «852 hat daSHaudeloministerlUM am »2. Juli ,855, Z. I55l4jl250, dem Konrad Puchelc, t, k. Ingenieur in Graz, ^nnenst>af;e Nr. 64!), auf eine Verbesserung, b.stehend in der Anwendung des Treppenro'leiü l^i ^komoliven und tranooortabeln Dampfkesseln, ein auö'chli'sieiides Privilegium für die Dauer Eiii.'ö Jahres rerlilheli. Die Prioilegiumsbeschieibung, deren Geheioch^l-«l'ng nicht angesucht wl.rde, befindet sich im k. k, Pr!v!legien-?lrch!»e zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. h. Privilegieligeseßes von, l5. August 1852 hat das Handelslmiüsteiium am 12. Juli 1855, Z. 15583)»265, den, Georg Mackl, Bürge:' und Plioatbuchhaller in Wien (Iosefstadc Nr. 65), auf die Erfindung einer Methode, die Steuerru-ter au größeren und kleineien Fahrzeugen dergestalt zu befestigen, d.i!) sie leicht abgenommen werden kön-n.n, nnd i», Falle der Berührung mit einem sonst leicht nachtheiligen Hindernisse in die Hohe getrieben werden, e<:, »il!')schlief;endes Privilegilim für die Dauer Eines Jahres verliehen. Die Prioileginmöbeschrlibling, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befindet sich im r. k. Plici!egie».?lrchive zu Jedermann) Einsicht in ?lnfbe' lvahrung. Das Handelsministerium hat am 12. Juli 1855, Z. l5e Dauer dc) rritlcn »ud vierten Iah:es verlängert. Auf Grundlage des a. h. Privilegiengesehes vom l5. August 1852, hat das Handelüministerium am 17. Juli' »855, Z. 158^7^! 287, den, Josef Mayr, Orchestermiiglied des k. r. Hofoperntheaters in Wien (Stadt, Blirgerspit^l) auf die Ersindui'g einer Talc-maschiue, welche durch Elektiomagneciömus js>l^ duilg il> der Anwendung der altalimschen Kieselsalze oder einiger iiese!sauren Salze mit verschiedene» Ba< sen zum Kilte,, , Male» oder Anstreichen nnd Firnissen, zum Diucken nu0 Appreiiren, eiu ausschließendes Pri-vllegium für die Dan^r Eines Jahres verliehen. Diese Eifindung ist in Fiankicich seit 5. Fe--bruar 185 5 aus die Dauer von 15 Jahren pace »lirt. Die Priollegiumsbeschreibung, deren Geheiinyal-cung angesucht wmde, befindet sich l>l> k. t. Piivilegien-Archive l» Aufbewahrung. Auf Grundlage de? a. h. Prioilegiengesetzes von, l 5. August l852 hat das Handelsministe! inm am <2 Juli «855, Z. »5677^27:;, dem ^! E. Zauiarsti, llniueisüälö.Buchdrucker i„ Wieu, dnrch A. Heinrich, Setrelar de^ nieo.-österr. Gewerbeoereioes (Stadt Nr. ^165), aus die Ersioduttg eincö ^ett.lh^ns, elettloti)-pische Plalten zu erzeugen, e>n au^schließeudes Piioi» legium sü> die Dauer oou fünf Iahreu verliehe,,. Die P,wilegiumsbeschrelbl»na,, deren Geheimhaltung angesucht wucte, defindel sich im t t, Prioile-gie» Archive m Aufbewahruug. Auf Grundlage des a. h. Prioilegiengesetzeö vom i5. August 1852, h>>t daS Hand^I^niiinst.'!imn am l2. ^uli 1855, Z. !5l>?^128'), dem Karl Geniert!). ^'V"a/Hilscn iu Wien ^»dstiaße Nr. 58), auf die Elfiüduna, einer neue» Konstlütlio» von Vent,Igoren für^ Gebläse »,lt Doppelwanden, welche von besserem Essekte als die bisherigen seien und sich l'ü>' jedes Schmiedefeuer veiw^iide» lassen, ein ausschließendes Prwilegium für die Dauer Eines Jahre-) rerlichen. Die Prioilegiumsbeschi-eibuiig, dere,: O.heinihal' cung angeluchc wurde, befindet sich im r< t. Privilegien >I,chiue in Anfbeiv^hluug. Auf Grundlage des a. h. Pnoilegieligesehes vom 15. Angust !852 hat das Handelsministerium am l 2. Juli »855, Z 1558^1/«6, den, Kail Merger, A, ch'tetien in P>eßburg (Gaiögass, Nr. 50), auf die E,fi>»du,>5, ZeichlUlng.n jeder Art durch die Buchdruc- kerpresse zu vervielfältigen (TachygiaphI,! gcnaiüU), ein ausschließendes Pril'ileglunl für die D.mer Eines Jahres verliehen. Die Privilegiumsbeschreibung, deren Geheimhal-tllng angesucht »vnrde, befiüdet sich im k. k. Privilegien.-Archive in Aufbewahrung. Auf Grundlage des a. H. Plivilegiengesetzes vom l5. ?luqust 185^ hat das Handelsministerium am 17. Juli l855, Z. l597?^I3l'4, d^„, Franz Bonaldi, Maler, und Josef Tarreghetta, Kaufinann, beide wohnhatt in V> ill dig, auf die E> findung cin^s ?lppa' rates, um sede Zeichnung anf Metall, Stn Laidach wird bekannt gemacht, caß die Em-t>l.'l!i,q der allgemeinen V.rzlhriliigsst^nr von d>n st.uerpstiä'tigen U'.t.rn^hmungcn, d.s W>in> W.in° und O^'in'st-Alisschank.s, dann der B'el)-»'.vlachttmaM der „ackfol^^,dtn, den Sle.nramts-^z>rk Um^.b. Laibach ^ld.nd.n H-seu.r..zcme^n0rn, uno zwur: ,, » ^ ., . l Dcr zur , Sektion gc!'0:!grn Kat^'al- Gemcil'den: Sl./^"t, Zaycr, Draga, 536 Draule, Golowcrdli, Obcr- unc» Untcr-Schlschka, Odclscniza. Prco^, Schlcbe, SllNU'silich, Sluoclizdizo, Topol, Zwi-schcuw^jftrn, Mcmitz, Vischmarjc, St. M^tlin, Oder.- iiuo UlMr-Mmtsch, Sl-vile, Tatzen. 1. Del ^lll- 2 Sektion gehörigen Gemeinden: Zhernutsch, Podgoritz, Naogoriy, Sloschze, GcniUing, Ieschza. NI. Del zur 3. S.klion gehörigen Gemeinden : Kaschcl, Sl. Agalha, Dobrllinl', Wlso-ml, Slapc, Uomalh, Sl, ^iarllli, Mo-sic, Oilc, Pl)0molmk, Stcfansoorf, Su-dobrava, Sostrll. I V. Dnu, V. Der zul 5, Sm Wege der münd. lichen ö'sfelitllchel, V rsteigerung und durch An^ nähme schristlicher Offerte in Pacht gegeben wild. Als ilusrufspreiü wird rücksichtlich der E.kt on l. für Wein . 5>8ti4 st. 47 kr. » Fleisch . 1l54 si. 34 7, kr. zusammen . 7Mi» st^ 2l '/^ kr. Sektion II. für Wein . 22?5 si. 2U kr, „ Fleisch . 2l» st. 4« k^ zusammen . ^4!>5 st. 12 kr, Eekt.on 111. für W.in . 40l7 st. 38 kr » Fleisch 497 st ^i kl- zusammen . 45 l5 st. 4 kr. Sektion IV. für Wein . 233» st 52 kr, » Fleisch 370 st. 57 ^ kr. zusammen . Sektion V. für Wem . l7'.M st. »!> tr. „ Flusch . ^ 402 st. 22 V, kr. zusammen . " 2ür Wein . 555,3 st 43 kr. >, Fleisch 425 st. 42 kr, zusammen . 5979 st. 25 kr. somit bezuglla.» d.o Ganzen Umfangs veS Steuer amlü-'^ezirks6 Umgtd. ^'aidach: Für Wein . . 2»844 st. 45 kr. » Flolch . in» ganzen dah.r . 2^lN5 st 32 ^ kr festgsi»tzt. ^>.l d.r mundlichtll Hzelstei^eruüg w.r-drn zuerst die H»kt>onen 1, l)lS VI. einzeln m>l dcn oibezeichneten Aubrilsöprelsen zus Pachtung aus^plei5 vun 2i9l5 st. 32 V, kr. festgesetzt, ^)ic>ch d.el.d.t.r lüt!on6 - Kommffar die schrlstliche» Dst.lt. in <^)egn oie Pachtuizg, ohne »lne weitere Lt^'gerung zujulsssen, D.mje-„igen zu^eichla^t'n werden wlrd, welcher den gün sti^ft.ll mul.dllchll, oder schriftlichen Andot ge maat l)^t, >n so fern dieser annehmbar und del ^edin^jung entsprechend erscheint. WlNN ell, mundllcheb und ein schriftliches Anvol glelch lst, so wird dem mündlichen Anoote, wenn ao,r zw.l c'der mehrere schriftliche 'Andote gl.lch sind, demjenigen d>r Vorzug gegcoen, sür welchtS eine vom ^>z>lat>0l,ö Kommissar sogleich voizunehm.nde Vcrlojung entscheidet, vorcusge« s^tzr, dap in persönlicher oder sonstigct B) geg'U den Oss.renten tein Bedenken obwalt.t. Dem münolichcn oder schriftlichen Konkrecal ?llll)0te wird der Vorzug vor den siä) in der Summe gleichstellenden Bcstdoten für die cinzel-lien Pacht Lektionen eingcläumt. Die mündliche Aerste-gellmg wild am li». September 1^5.', um ltt Uhr Bormlltagö de> der k. k. Kamera!-^eznkst)»rwaltung in Lailiach adgchalten wcrden. Die schriftlichen, m,t dem lOprozentia/n Va^ dium belegten Offerte zur Pachtung entwe- der aller oder auch einzelner Sektlo» n e n, können l.'ib l8. Scptsmdcr l655, ll Udi Abends del d.r k. k. ^amtral-BeznkS-Verwal->n 1!alvach eingebracht werden. Die uah^rel» Pacht^edingnisse können bei d^r k. k. Kamera!' Bezirks. Verwaltung in ilaidach und dcn Ol>ercn dn' Filianzwache in Krainburg und 'Adeloberg in d^n gewöhnlichen Amtöstunden elligeschen wilden. In, Nebligen flüden die n» dcr hicrortigen KulUmachung vom 30. August lK55, Z, «9^2 (eingeschaltet in das Amtsblatt der ^aibachcr Zeirung voal 5. September 1855), enthaltenen ^iznatiMlö- und Pachtbedingtüsse Anwendung, auf welche sich hielpit bezogen wird. Von der k. k. Kameral-Bezirks-Verwaltung 1!a>bach am 5. September ltt55, -j 55l. !7 I^i) öir. ««4». Kundmachn »^ g. Von der k, k. Kameral-BezilkS^Verwallung >u Laibach wird bekannt gegeben, daß der Bezug der allgemeine!, Veizehlungbsteuer von W^lli, Weinmost und Odstmost, dani, Fleisch, sür die Zeit vom 1. November 1tt55 b>S letzten Oktc« ^er I85l», m>t oder ohne Vorbehalt der stillschweigenden Crm'mrullg sür die zwei Verwal lll!!g0)ahre ln57 uild id!58, in d^m Eteuer-und Gerichtsbczirke Kraxiburg im W.ge dn Pacht gegeben wird. Als AuörusspreiS wird sür Wein und Most der Betrag von .... 7483 st. — kr, für Fleisch . . . . . 27Ulj st. — kr. zusammen lOltti) st. — kr. Sage! Zchi.tausend eillhundcrt achtzig neun HulDen, festgesetzt. Dlc mündliche Versteigerung wild am 2l. Septcmber 1^55 um ltt Uhr Vormittags bti ocr k. k. Kameral-Bezirkü-Verwaltung ,>l La,-bach abgehalten werden. Die schriftlichen, mit dem lOperzentigen Reugeloe belegten Offerte si,ld bi6 20. S^ptem-oer l«5)5 Nachmittage ti Uhr bei die>er Kamelal-Bezirkö- V,g^n. Nel)rlgen6 finde» die m der hierortigen Kundmachung vom 30. August IU55, Z. vl)22 (ein> geschallet m das Amtsblatt der ^aibacher Leitung vom 5 September ltt55), culhaltenen L,zit^-tionö- und Pachtb.dingnissl Aüiocndung, worauf sich hiemlt bezogen wiro. D>e Pachtdediligui'gen können sowohl bei der Kamkral-Bezirks-V'Vwaltu'ig als bei den Finanz wach - Komlmffariaten >n Kiaindurg und Aoel6-oerg elngest ltt5U besteht in täglichen «0 Brotportionen. ^ Ferner in dem unbestimmten Erfordernisse an Brot, Hafer und Hcu für die allenfalls vorkommenden Durchmärsche in Neustadtl. Im Winter in monatlichen 2 Metzen harten Holzkohlen, 2 Pfund Unschlittkerzen und 4 Maß Brennöles sammt Docht. Im Sommer in monatlichen 2 Metzcn harten Holzkohlen und ll Maß Brennöles sammt Docht. In einvierteljahrigcn 128 Bund Bettenstroh n 12 Pfund. Dann für die Bademannschaft in Töplitz auf die Zeit vom l. Juni bis Ende 'August l85li in monatlichen '/, Klafter harten Brennholzes, 8 Metzcn harten Holzkohlen, 2 Maß Brennöl sammt Docht, und in cinvierteljahrigen 250 Bund Vettenstroh il l2 Pfund. Bezüglich der Durchmarsche wird festgesetzt, daß der Unternehmer verpflichtet ist, <-l) die Zahl bis Nil) Fouragc-Portionen von vier zu vier Tagen abzugeben, wenn ihm nur den .Tag vorher durch die .Quartiermacher der Bedarf avisirt ist. d) Fassungen über lt»O bis 3^0 Pferd-Portionen werden demselben wenigstens 48 Ttnnden und <>) größere Erfordernisse, welche von vier zu vier Tagen 8W Pferd-Portionen erreichen, sollen nur nach wenigstens achttägiger Voraus-Avisirung geforderc werden können, ll) Diese größere Ersorderniß kann bei 8 Tage vorher erfolgter Avisirung um den auf vier Tage entfallenden vierten Theil des stabilen Bedarfes und um den zur Verwendung in Anspruch zu nehmen einberaumten Vorrath vermehrt werden, welchen ein Mal in dieser Art verwendeten Vorrath zu ergänzen der Contra-hent nicht verhalten wird. e) Vorfallende größere Durchmarsch-Bedürfnisse werden neu behandelt, wenn co nicht beiden Theilen con-venirt, bei den alten Bedingnissen stehen zu bleiben. Für die Badcsaison in Töplih werden die Antrage auch für die unmittelbare Abgabe in Töplitz vorgenommen, oder für die Uebergabe der Naturalien an die Neustadtlcr-Vcrpstegs- Magazins- Verwaltung. Für die Behandlung werden folgende vorläufige Bedingnisse festgesetzt. 1. Müssen die Anträge mittelst schriftlicher gesiegelter Offerte auf einem !5 kr. Stempel« bogen entweder an die Laibacher-Verpflegs-, Magazms-Verwaltung, oder bis eilf Uhr Vormittags am lO. September 1855 an die Be-hanolungs-Lokal-Commission gelangen. Das Formulare zu dem Offerte und zu dessen Cou-vertc liegt hier bei. 2. Mit diesem Offerte muß auch ein Reugeld, jedoch unter besonderm Couverte einlangen, welches in 5 ^ vom Werthobetrage der offe-rirten Subarrendirung besteht, oder ein Depositenschein über den an die nächste Militär-Kasse bereits bewirkten Erlag des Reugeldes. 3. Beim Vertragsabschlüsse wird dieses Reugeld zur Ergänzung der Kaution verwendet, welche mit lO ^» des obgedachten Werthö-betrages im Baren oder in Staatspapieren nach dem Course, oder in einer von der k. k. Finanzprokuratur geprüften und anehmbar befundenen Hypothekar-Verschrcibung zu erlegen ist. 4. Offerte ohne Reugeld oder Depositenschein, oder welche nach ll Uhr am ll). September Vormittags einlangen, oder in welchen der Preis nlcht unbedingt ausgedrückt ist, werden nicht berücksichtiget. 5. Jene Urproduzenten, welche die Naturalien eigener Erzeugung anbieten, sind gegen die dem Offerte beigefügte Erklärung, für die Zuhaltung ihres Anbots mit ihrem gesammten Vermögen zu haften, vom Erläge des Reugeldes enthoben. li. Nur wenn ein oder der andere Konkurrent an der Einreichung eines schriftlichen Offertes erwiesen gehindert sein sollte, wird auch ein mündlicher Anbot angenommen; jedoch müßte dieß noch vor »2 Uhr Mittags geschehen, weil sonst ein mündlicher Anbot nicht mehr angenommen werden würde. 7. Werden schriftliche Offerte auch auf einzelne 'Artikel angenommen, so wie es dem Acrar frei steht, die Subarrendirungs-Anbote ganz oder theilweise anzunehmen. 8. Haben sich die Offerenten der im §. 802 a. b. G. zur Annahme des Versprechens gesetzten Termine und deö Rücktrittes zu begeben, weil die Entscheidung über auf einem »5 kr. Etempelbogen eingelangten Offerte ohnedem möglichst schnell erfolgen wird, und es sind diese Offerte bis zum Einlangen der Ent- 537 scheidung für den Offerentcn verbindlich; daher werden Offerte, welche an kurze Entscheidungs-termine gebunden sind, unbedingt rück'gewiesen, weil von Seite des hohen Armee-Ober - Kommando anf Anträge mit einem mindern als vierzehntägigen Entscheidungstermine, vom Tage der Behandlung an, kein Bedacht genommen wird. 9. Offerte, welche das Aerar beschränken, oder von dem nachfolgenden Formulare abweichende Bedingungen enthalten, werden nicht berücksichtiget. K. k. polit. Bezirksamt Neustadt! am 28. August 1855. Offerts - Formular e. Ich Endesgefertigter, wohnhaft in (Ort und Bezirk) erkläre hiemit in Folge der Ausschreibung vvm 28. August 1655)', Z. 4«tt2, unter genauer Zuhaltung der kundgemachten Bedingniffe und Beobachtung aller sonstigen für Subarrendirungen bestehenden Vertrags-Vorschriften, vom l. November 1855 bis .... 1856 die Portion (hier ist der Artikel mit dem Preise in Buchstaben anzusehen) an das k. k. Militär abzugeben und für dieses Offert mit dem erlegten Vadium von.....si. haften zu wollen. N. den .... September 18 >5. N. N. Vor- und Zuname, Stand und Charakter. Formulare für das Convert über das Offert. An das k. k. Bezirksamt Neustadtl. Offert zur Behandlung in Folge der Kundmachung v. 28. August 1855, Z. 4662. Z^546. a "(1) Kundmachn n g. Die gefertigte Verpsiegs-Magazins-Verwal-tung bringt hiemit zur allgemeinen Kenntniß, dafi in deren Amtskanzlei nachfolgende mündliche Behandlungen werden vorgenommen werden, und zwar: für die Dauer des künftigen Militärjahres am 17. September um I I Uhr Vormittags über den Mahllohn ärar. Brotfrüchte; . am 17. September um 3 Uhr Nachmittags üb<>r den Fuhrlohn pr. Zentner nach Neustadt!, Planina, Adelsberg und Trieft; am 18. September um !0 Uhr Vormittags über den Loco- dann Kantonirungs-Fuhrlohn; am 18. September um 3 Uhr Nachmittags über den Kaminfegerlohn; am l l>. September um l0 Uhr Vormittags über den Wasch- und Flicklohn ärarischer Bettensorten, und über die Reparatur eiserner Cava-letten, endlich am 20, September um 10 Vormittags Uhr über die Abnahme der Betten- und Säckehadern. Unternehmungsfähige werden mit dem Beisahe hiezu eingeladen, daß Lizitanten für den Wasch- und Flicklohn eine Kaution von 50<» si,, und für die Abnahme der Hadern von 50 si. vor Abgabe ihres Anbotes bar oder in Staats-papieren nach dem Kurs, zu erlegen haben werden. K. k. Militär-Verpsiegs-Magazins-Verwaltung, öaibach am 4. September 1855. Z. 540. (3) "" Nachtrag zu drn Naturalien ' Lief'erungs. und Subarrc n d i run gs - Ku n d m a H u n g »> „ V0M 20. August für Üaibach u„d Aoelsber a Um den Militäipferden die Gebühr von sccdb Pfund Hafer täglich ungss^mälert und >>, gchö,-l'kn- Reinheit verabreich,« zu können, fand das !)ohr Armee ^ O'.'er« Kommando mit dem soeben ""^langte', Erlasse. Z, 62?5^lll.5, vom 7. August ,tt55 zu verordnen, daß von ,u," ar-"ur Hafer mit w,N'gstens a>1 t und v'lrzig Pfund pr. »ieder österreiäischen M.tzen, und bllß mit zwei Prozent R»uterung5'AbfaN, durch w»lte Viischaffungswlise im nur, iu d:e ?lll>atolcn il, diesem Gewichte uno ici dirslr Reinheit an die Truppen verabr.icht wcrde. Wornack der lite Punkt in der Subar-rend i r u n gs - K u u d m ^ ch u n g für Adelsbvrg, und in der Ljeferungs - K undma ch u n g für Laibach berichtiget wird. K. k. Militär-Verpfl.gs Magazins-Verwalk tung Lalbach am 31. August 1855. Z. 524. i. (3) Nr. »743. Straßen - Llzitations - Klmdmachun.q. Ueber die mit dem Ellaffe d«s hohen Han^ dels - Ministeriums vom 30. Jänner l855, Z 25!), bewilligte Umlcgung der Italiener Ltraße im 2., 3. und 4. Achtel der Ltalion Nr. 2, oberhalb Brück, beim sogenannten Antoni Kreutze, wird zu Folge hoher Statthaltern-Verordnung vom l4. Febtuar l«55, Zahl l873, die ^.'izi tation am 2 2. September l. I, um l0 Uhr Vormittags in der Amtskanzlci des k. k. Bezirksbauamteö in Brück an der Mur abgehalten werden. T irser Btraßenumlegungsbau besteht aus folgenden Arbeiten: 1) 5!18"-l^- 2"Körpermaß Eldabgrabungund 500"-2 - l i" Körpermaß Aufdämmung. 2) l28?°-5'-10" Flachenmaß, l2 Zoll hohe Etraßengrundirung und I35N°-5'- 4" Flachenmaß 7^ Zoll hohe, theils grobe, theils feine Straßenbeschottecung. 3) Herstellung einer 3 Klafter im Lichten messen den gewölbten Brücke über den Utschgraben, eines gewöhnlichen Straßen-Kanales, und zweier unbedeutenden Schlauche zur Wirsenbe wäfferung, dann Aufstellung von 68 Kurrcnl' Klafter Ettaßengeländer. Die Kosten für die ^ld l) und 2) vorkom' inende Straßenbahn Herstellung wurden auf . . 8583 fl. 2!) kr. für die ^lil^ I) vorkommenden Kunstbauten auf . . *. 4555 „ l!> » mithin im Ganzen auf . >3l38 si. 46 kr. berechnet, und bilden in dieser Gcsammt-Vumme daS eigentliche Objekt del Versteigerung. Dieser Bau wird nicht in Bausch und Bogen, sondern nach den in dem dießfäUigen Tarif festgesetzten Einheitspreisen hintangegeben, und es Dlsibl demnach Dzitation, wt'nn der Bau um dcn Ausrufsprcis oder unlcr demselben angebracht wmde, werden keine Off^tt mehr angenommen. Der Bauerstehcr hat das erlegte Neugeld cnt-w.der gleich nach der Lizication, oder ab»r späte ,l»ns nach dl'il<^. 2l. l. M., gegen H.rrn Johann Koschler, Real'tätcnbesitzer von r^albach, lu der Gradischa-Vorstadt Nr. 22, wegcn aus dem Urtheile ll^o. 9. September l«-l5, z. Z. 304l, schuldigen 7000 si. <.'> ^. c: , in die exekutwe öffentliche Versteigerung der, dem Letzteren gehörigen, im vorbestandenen Grundbuche des hierorti« gen Stadcwagistrales vorkommenden, in der Gradischa-Vorstadt .'»li Konskr. Nr. 2l u. 22 liegenden 2 Häuser sammt An? und Zugehör, im gerichilich erhobenen Schätzungswerthe, Erste-reö von 50U6 si. 20 kr., Letzteres von «8tt1 si. 58 kr., des Gcmeinantheiles ^l>^ Mappä'Nr. 2l. Illauca, im SchatzungsweUhe pr. 378 si. 5 kr. und des in dem vormaligen Grundbuchc der Pfarrgült Ft. Peter ^ul) Nekt. Nr. "/l vorkommenden, auf 5W st. 35 kr. geschätzten Ackers nil l,'<>li>ll<»^, gcwiUiget, und zur Vor^ nähme deiselben vor diesem Gerichte die Feilbie» tungStagsatzungen auf den ». Juli, 13. August und 17. September l, I , jedesmal Vormittag um 10 Uhr mildem Anhange bestimmt worden, daß nur bei der letzten, auf den »7. September l. I. angeordneten Feilbietung, bei allenfalls nicht erzieltem oder überbotenen Schätzungswerthe diese Realitäten auch unter demselben an den Meistbietenden hintangegebcn werden. Die L>zitationsbedingniffe, das Schatzungs-Protokoll und der Grundduchssrtrakt können bei diesem k. k. ^'andesgetichte in den gewöhnlichen llmlsstunden eingesehen werden. K. k. Landesgericht ^»aibach am 16 Juni »855. Nr. 5077. Da zur ersten Feilbietung für die Häuser Nr. 2l und 22 in der Gradischa' Vorstadt kein Kauflustiger erschienen ist, so wird hiemil d,e zweite Feilbictung, statt auf den 13. August l. I,, nunmehr auf den l7. Aeptem« der l,I, und die dritte Feilbietung, statt auf den 17. September l. I,, auf den 27. Edikt. Von dem k. k. Ureiögerichte Ncustadtl wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen des Josef Mal kl von St. Georgen Hs. Nr. »I,in die Einleitung der Amortisation des auf seinen Namen lautenden, über einen zum Nationalanlchcn vom Jahre 1K54 subskribirti'n Betrag pr. 60 st. ausgestellten, angeblich in Verlust gerathenen Zertisit'atcü des k. k. Fteueramteö in Neustaoll vom 20. August 1851, Nr. 3924, gewilliget wmden. Eö weiden dem-rach alle Jene, welche auf oieses Zertifikat emen Anspruch zu st.lien vermeinen, aufgefordert, ihre N.chte binnen Einem I^lhre, sechs Wochen und drei Tagen, von dem unten angesetzte» Tage, bei diesem k. k. Ktvisge-richte jo gewiß anzumelden, als sonst auf ftlne-res Ansuchen des Bittstellers die Amortiialion >n Vollzug g.setzt werden wülde Neustadtl am 22. August 1855. Z. l284. (2) "uf dem fiirstlich Windischgräh'schcn Gute Wagenöbetg in Unterkrain ist die Stelle eim'5 Ökonomie Beamten mit Verpflegung. Wohnung >n,d einem Iahresgehalte oun »0l> si. (5M. zu besetzen. Ledige Bewelb»r unter 30 Iahten, welche sich über bisherige gute Aufführung, praktische Verwendung und dadurch elworbene Kcnntniffe ln der Laridwiitlischaft «ll^uweisen tier'nogel», haben ihre ookumentirten besuche biv lchl»'" ^''p' tcmber d. I. bei der gcferli^e., ^üler D'nklion zu übet reichen. Fürill-ch W.'ramd ,;.' Wi.difchg'äh,che Gu, ter-Dillklic.". Haaöb.rg am 24, April 1855 5:l8 Z. 13l5. (l) Nr. ,8.^6. Edikt. ^on dem k, k. Bezntsgenchle ^raiuburg wir! den unberaiütt wo Sebastian Zhcrne. Mi;a Schenk u»d Siinon Starre und deren gleichfalls unbekannten Rechtsnachfolgern bekannt gemacht- Es habe wider dieselben Josef Pernusch von Kokntz die Klage auf Vtrjahlt' uno Erloschencrkla-luiig dcr, auf seiner im Grundbllchc Egg ob Krai».-durg 5uk Rikls. Nr. 23l u votkommenden "^ Hube l>astcnrcn Satzpostcn, alei 2) dcs Ichaim Bapl. Mayr mit dcm Echuldbricfl <^) dcs Sebastian Zherne mit der Echuldobligatirn 0 pr. 70 fl. li, W.; r,) dcr Miza Schcnk laut Scbulrobligalion t iiNuli. 30. Mai 180t pr. 200 fi. ^. W, samml ^insin; ll) dcr Miza Schmk laut Schuldobl'gation ll^o. lit int«,li. 30. Oltobel 1804 pc. l00 fi.^. W samml Zmscn, nnd «)o«s Simon Sl.irre laut Cchuldobligalion 1o cl. li.l^I^ l. September »807 pl. l00 ft. ^. W., 5n^ l)!-al'5, 15. Mai »855, Z. l846, hiergerlchlv cinglbracht, wolüber . die Tagsatzung anf den 20. November l. I. Frl'il) 9 Uhr vor diesem Gericht, angeordnet lind den Geklagten wegen iyres unke-kannten Alifeothallcs Herr Johann Otorn von Krain bürg alt' Kurator alif ihre Geiahr und Kosten be stellt wiirde. Dessen werden dic Geklagten mit dem Bcisatzc verständiget, daß sie zur obigen Tagsatzung entweder sclb>l zu tsschciüsn, od^r alier einen andern S^cb-waiter diesem Genchle namhaft zu machen haben, wiorigeus diese Rschlssache mit dem aufgestellten Kuiator ausgclragen werden wird. Krainburg an» 27. Juni ls55 Z, !329. (!) Nr. 1786. Edikt. Vo» dem k. k. Bezirksgerichte Radmannödors wird bekannt gemacht: Es sei die erckulive Fcilbietulia, der, dem Anton Poklukar vonPokluka gehörigen, im Grundbuchc dcr Herrschest Velde^ 5ul) Url), Nr. 672 volkommcndc» Eindriltclhube Haus» Nr. 24 in Rothwcin, wegen dem Joses Menzinycr aus Sgosch, ans dcm Unhcilc vom 8. November 1852, Z. 6325, schulrigcn 16 fi. 20 fr. s. N, V. bewilliget, und zur Vornahme dcl>clbcn die Tagsahungm auf den 29. Slpt'Mber, auf den 29, Oktober und ans den 29. Noocmbcr l. I,, ildcsmal'vormittags 9 Uhr in der Genchlskanz lei angeordn.t wordeli. Kanfllistige werden hievon »nit dcm Beisätze ver, stlindigt, daß diese Ncalitat erst del dcr dritten Tag sailing untcr dem Schätznngswcrlhe von l669 f! 5>5 lr. hintangrgdcil wild, lind t^ jedcl Kanflllstigs 10 "^ dls Schatzuligswtlthes als Radium zn 0 rr. c, 8. c. brwllli^l, und zu dercn Vornahme d,c drei Tcrmine aus den 2 Ok-tob.» , au! d»n 3. '^ovtm>)er lind ans dcn l. Dezcm der l. I,, i'dlsn,al Volmilt.'g von 9—»2 Uhr vo> diesem belichte mil dem Be>,ügsN a»geo>d>,et. das; die il'gllche ilnaliläl bei dl>„ dint^n Te>miüf nö ll)>glilf..lls anch »lUer dcm Schätzln^öweilhe vcrau ßerl wercen wn>de Datt Schatzlin^bpic'll'koll. drr Gllindl'nch^r t>alt und 0ie^!z>t..uonS('edii!gniss' tonnm hurgenchtö «»»glsehcn werden. H, k, Hezittsgericht Liltai am 7. August l855. Z. !33l. (I) Nl. 3496. Edikt. 3>om r. k. Bezirksgerichte Gollschcc wird bekannt grmachl: Es scl über einschreiten dcs Herrn Johann Kosl.r 5,'llio,- vo» ilaibach. dinch H^rn Dl. W>-ncditter lie Einl^llln^ des A!nurl!s.>lionKvctfalnen5 llnsichtlich der angeblich >ln!!^i!i! auf d. l829 voikommenlen, in Moos Nr- l3 gllegcnen iUlcl lelhube haftenden S^tzposten für Mathias Tram» pl'sch vo>, Oöltenitz ans dcm von Johann Kotzc ausgestellten ^.chulcschcine!, . <:, und aus dein vc» d^in '.Xanllich.n zu OunNcn Thomas Surge v^'n Stoing allsglstelllcii Schuldsch,ine clclo. ei inln!) ll. Ottol'er 1804, ob 4l8 fi. bewilliget worden. Dessen werden die benannten Gläubiger und deren allsalligc Rechtsnachfolger mit dem Anhange oe>sta',!dlget, daß sie binnen eimm Jahre, sccl)5 Wochrll lind dr»nnt gemacht: Es habe die exikutivc Versteigerung der, den Ehegatten Mathias und Lena Kren» gehörigen, zu !l1>i»d!sch^0lf Nr. 30 gelegenen, iin Oiundouchc ^uppl. B.nld II Fol. 1 vortoninlcnden, gerichilich auf 615 fl. glschatzitn Hnb«calital, wegen vom Ec^ stern dem Josef Pctschc schuldigen 3 2 ft. 30 kr. l.-. 3, c. bewilliget, uild zu deren zUornahme dit Tagsatzungen ans den 28. September, auf den 26. Otlober und auf den 23. November d. I. , jcdel« zeit Vormillagg von 9—!2 Uhr in der Genchls-r'anzlci mit l?eni Aohange bestimmt, daß die ovge. dachte Realität bei der drillen Feilbictuligstagsatzung auch unler dein Schatzungswcrlhe hilllangegebcn werden wird. DaS Schä'tzungsprotokoll, dcr Grundbuchücx-trakt und die Lizitalionsbtdmgnisse lönnen zu den ^wohnlichen Amiöstunden ylcrgcrichls eingefchc« werden. K. k Bezilksgericht Gottschee am 28. Juni »855- Z. »333. (l) Nr. 2712. Edikt. Vom k. k. Bezirksgerichte Gottschec wird dc-t>nn»t gemacht: - Es habe die Reassumirung der mit dem Bescheide vom 6. August l85l, ^, 3627, bewilligten und sodann sistiltcn cxetulioen Versteigerung der, 0cm Dii^mas Malner gehörig ge>vcse»cn, »ninmeyr <>ui Bartlmä Malner vergrwahtlei,, zu Gchak ^lr. 3 gelegenen, in, Grundbuchc Htltsaast Gollschlc ^V,m. XXVI, Fol. 3669 vorlomnicnden, gerichtlich auf 445 fi. gcfchatzlen Hubrcalitäl, wegtil dem ^>errn Iohaun Wl'ct?er>vohl schuldigen 427 ft. c. 5. chlsr'a»zlci mit dem Anhange bestiiUlnt, daß die cbgelachlc lilealilat nur bei der diilten ^cilbictungsiagsatzuüg lütter rein Lchatzungöwerlhc hiütang.gcben wcrde» wird. D.i^ CchätzungSpictoroU, der Giundbuchser trakt uno die üizil^tivnsbedingnisse können hicrgtlichlb eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Goltschc« am 12. Inn> 1855. Z, !33l. ^) Nr. 3615 Edikt. Vom l. k. B.zirrögerichlc Gotlschcc wird bekannt geina dl. taß in dcr E^rulionosache dcs Andreas Gramer von Reichenau, wioer Georg uno M,>rgareth Krische vo>, Kuiumeidorf, wegen schulci-gcr 200 fi. c. «- <' , die Tcrmi>n zur ercklitivs» ^eilbitlulig der im Grundbuche Gotlschee «ul> ii^rls. Nr. 1288 und 1297 vorloinmendel, "/,« und '^ Hübe in Hummercvrs Nr. »0, in> gerichlinyen Schar zilügswerlhe voil 630 ft., aus den 26 September, oen 24. Ollober und den 28 November l. I., je. deSmal Vorm,tlag'3 von 10-12 llhr im Gerichts-sitze mit Dem Änl)a»a/ a,»berau>nl worden, daß die ^ealiiat bei dem drillen Ternline auch unter dem Scha^iingsw.lthe hintangegebcn werom w>rd Der Glllxdbuchsllllatl, das Schatzungsproto^ toll Uüd dic ^!>>iiationobld!!,gN!ssc können hiergeiichtS eingesehen werdcn. K. k. B^zittsgcricht Golt!>ee am 25. Juli »855. ^^ ' Z, 1336. (>) Nl. 3145. Edikt. Vom k. k. Vczirlsgcrichte Gotlschce wild be kannt qcgcbe», dah in der Exekutioossachc d^ss Io l)ann Schlcimcr von Lic»felo Nr. 35, wider Georg Hscherne von dort Nr. 46, i"ic,. l76 fi. 5? tr. i,'. z. c, die Termine zur exekutiven Fcildictung dec im Grundbucde Gottschee znli '1V,,n. l, Fol. 83 vor. kommenden Achlellnide, im Echatzungswe'lhe pr 2,">0 ft, lind der a^f 7 ft 20 tr, dewerlhcten Fahl n-sse, auf den 24. Sepicmi'er, auf den 22. Oltober u»d auf den 26. November I. I., jcdcsM'l Vo'-mittags von 10 —!2 Uhr in der Wohnung des Ere. kulen mit dcm 7/nhange anberaumt wurde», daß die Real'l^t und die Fahmissc erst bei dem drictm Ter. «nine auch u»ler d^iil Schätzungöwcrthe hint^ngcgsb..'!, wcrdcn Das Schätzungsprotokoll, der GiUildbuchscx,-lratt und die ^zitationsdcdingniffe tönnci, hiergciichts eingesehen werden K. k. Bezirksgericht Gotlschee am 3. Juli 1855. Z. »338. "(^) Nr. 30?^. Edikt. Vom k. k. Bezi,ksgericlte Goltschce wird dem ?lntoi, Fink von Eblnih^I und dessen llubekanmell Rechtsnachfolgern, allc unbtt'annten Alisenn,t gllnacht: Es habe wider dieselben Martin Fink von Ebenc lhal Nr. ll, die Klage auf Elsitzulig der in« Grundbuche Gotlschee 5>.ld Rcktf. Nr. 8>l vorkommende!, !/,^ Urb»rs-Hude vor diesem Gerichte eingebracht, woiüber zum mündlichen Verfahren die Tagsatzung (Nlf den 20. Oktober d. ). Vormittags 9 Uhr mit rcm Anhange des §, 29 G. O. Hieramts angeordnet woidcn ist. Nachdcin der Aufenthaltsort der Geklagten die. sem Gericdle lmbckaunt ist, so hat man ihncn zu ,hrer Vertheidigung auf il)re Gefahr und Kosten den Gregor Pcrz von Ebenthal als l^n-alor »^ ucluin .nligcstellt, mit welchem obiger Nechisstreit nach der allgemeinen Gcrichlsordnung verhandelt und durch.-gefühlt werden wild. Dcss.n weiden Aul on Fink und scine Ncchtsr Nachfolger mit tem Brisatze erinnert, daß sie zur angeordneten Ta^satzung persönlich zu erscheinen, oder dem bestellten Kuralor ihre Behelfe an die Hand zu geben, oder einen andern Sachwalter ,iu!;ustellcn und diesem Gerichte namhaft zu machen, übe,Haupt im gerichtZordlumgsmaßigcn Wege ein^U' schreiten haben, widrigcns sie die Folgcn ihrer Saum-niß nur sich selbst beizumessen hatten. K. k. Bezirksgericht Goltschee am 29. Juni 1855. Z. 134 l. (!) Nr. 4893. A ll f f o r d e r ll n g an Slcfan Iesch voi» Gozhe und seine allfälligen .'Ilechtsnachfolgei-, derzeit unbekannten Aufenthaltes. Vom k. k. Bezirksgeiichte Wippach wird hie-mit dcm Stefan Iesch und seinen allfalligcn.^lchls-Nachfolgern, derzeit unbekannten Aufcnlyallcs, er» innert: Cö habe Anlon Poscher von Gozhc, widrl sie, rücksichllich dcil für sie aufzusitllclidci, <2!il:n<>i' :,ll cü'illln, cic Klage auf Etsitzung dcs Eigenihums dcs im Glllndduche der Herrschaft W ppach 5uk Uld. Nr, 76 vorkomlneliden Weingartens <-,<'«>!>il, ll^rcin, ^'ei dicslin Gerichte angebracht, worüber die Tag. satzung alif dcn 3. Dezember d. I. Vormittags um 9 Uhr angeoidnet wurde. Da ti.scm Gerichte der Aufenthalt des Geklagt len Siefan Icsch und seiner aUia'Uigen Nechtsnach-!olger uobekannt ist, so wurde auf dercn Gefahr »no Koste» Johann Fabzliizh von Gozhe als Ku-xator b.st.llt, uiit welchem diese Nechlssachc nach Vorschrifl dcr Gcrichlsordnung ausgctragcn wild. D,m Stefan Icsch u»d srincil allfälligen Rechts-nc'chfolgern wird daher erinnert, entweder den auf' ^stellten Vcetreter über die zweckmäßige Ve,hand. lni'g dieser ?)»cchtssache gchörig anzuweisen lind hm die Behclfc an die Hnld zu geben, oder aber r,m Gciiäite ciucn andern Sachwalter namhaft zu ,nachen, widri^cns sie die Fcl.,en dcr Verabsau-muüg alles dcsscn sich s lbst belzuimsslil haben würden. K. k Vl'zirksgcricht Wipp.ich anl ti. ?lligust 18 5 5. Z, 1»40. (I) Nr. 5025. Edikt. Vor dsm k. k. Bezitksgcrichte Feistritz hiden alle Diejenigen, welcbe an cie Vcrlassenschait des >,m 29. Juli l I. mit einem Testamente vcistorbe-!,c» 'Pfarrers Stauislaus Pelris aus Prem als Hläiibiger ei», Forderung ;u stellen haben, odcr iur selben etwas schulde», C'rstere znr Anmsldxng ind Dallhuuun ihrer Forderungen, i!.^^<. ^>r A». gäbe ihicr Schulde», am 6, Oktober d. I. Fnib, »ei sonstigen Folgcn der §. 8l4 b. G. B, zu er. sch'iucl'. K, k, Bezirksgericht Feistritz am 21. August !855.________________________^_________^ ^!'3l9' (.2) Nr. 315l. Edikt Indem zu der in der Exekutionssache dcs Bar.-iholmä Lontschar gegen Johann Novak von Krai»-bnrg, ps^Ici. 333 ft. 51'^ kr. c. 5. s!, laut Edikics schicuen ist, so bkibt dic Anordnung 6, mit oder ohne Vorbehalt der stillschweigenden Erneuerung des Vertrages anf die nächstsolgcn-dm zwei Velwaltun^ojahre, in den unten ange-sttzten Steurr- und politiftlcn Ballten, im Ne'ge der öffenllichcn mündlichen Versteigerung mW mir Zulassung mündlicher Off.rte unter nachstanden Bedingungen in Pacht ausg» boten wird. 1. Sämmtliche Pachl-Lizitationen finden im Amlögebäude dieser k. k. Kameral-Bezilks^Vcrwal-tung am Schulplatz zu Lawach Statt. !i. ?lus dem angehängten Ausweise sind die Ausrufspreise für die einzslinn Pachtbezirkc und Etcucrobjekte, sowie der Tag, an welchem die Pacht'Verhandlungen vorgenommen werden, zu entnehmen. 3. Zur Pachtung wird Jedermann zugelaffen, der nach den Gesetzen und der Landesverfassung hiervon nicht ausgeschlossen ist. Für jeden Fall sind alle Jene sowohl von der Uebernahme, als von der Fortsetzung einer solchen Pachtung ausgeschlossen, wclche wegen eines Verbrechens mit einer Strafe belegt, odcr welche in eine kriminalgerichtliche Untersuchung verfallen sind, die bloß aus Abgang rechtlicher Beweises aufgehoben wurde. Jene Individuen, welche zu Folge des Strafgesetzes über Gefalla - Uebcrtretungen wegen Schleichhandels oder einer schweren (Hrfallsüber-tretlMg in Untersuchung grzogen und g-straft,, oder wea/n des Abganges rechtlicher Beweisc von dem Strafverfahren losgezählt wurden, sind durch sechs, auf den Zeitpunkt cer Ueberttctung, oder wenn derselbe nicht bekannt ist, der Ent> dickung derselben folgende Jahre alä Pachtungs-bcwerber ausgeschloffen. Ueb»r die persönliche Fähigkeit zur Eingehung eines Pachtvertrages überhaupt, hat sich der Pachtlnstige vor dcm Beginne der Pachtung über Aufforderung der Gcfalltzbchörde mit glaubwürdigen Dokumenten auszuweisen. l. Wcr im Namen eines Anderen einen An« bor machen will, muß sich nnt der gehörig lega° l'sirten Vollmacht seines Machtgebcrs bei der Komm'sswn vor der Lizitation ausweisen und dicftlbe ihr übergeben. 5. Diejenigen, welche an der Versteigerung Thiil nehmen wollen, haben einen, dem zehnten Theile des Auörufpreises gleichkommenden Be. trag >m Baren oder in öffentlichen Staatö-obligationen, wclchc nach ihrem zur Zeit deS Erlages bestehenden Börsenwerthe, die Lose von den Jahren 1834 lind I83!> aber nach dem No-minalwrrthe angenommen werden, der Liz'ta-tions - Kommiffion als vorlaufige Kaution zu er-legen. ?luch kann dafür eine einverleibte Pragma-tlkal°Bichell)ctsurkunde mit Beibringung des neuest,» Grundbuch- oder Landtasel-Extraktes, worin der als volläufige Kaution sicherzustellende Betrag bereits ersichtlich sein must, überreicht werden, welche jedoch zur Beurtheilung der Annehmbar, keit der Sicherstellung auck m,t dem Echähungö. akte der verhypothczirten Realität belegt sein muß, Zur Erleichterung jener Ve-rsteigsrungölusti-gen, welche bereits Verzehrungsstcuer. Pä'chtcr sind, wird gestattet, daß d.r betreffende Pächter ur.d be^iehungs-Weise Packtllistigc durch one an dcm Tage del Pachlvnsteigerung ausgefertigte Bestattung derz , kompetenten Blz>rkS-äielwaltnng nachweisen, daß cl mit keinem Pachtzins^Rückstanoe von der von >hm bereits gepachteten ^erzehrungosteucr aus-yafie, und daß auf di< von lhm als Kaution »icser Pachtung gewidmeten ämtllch ausbeiuahr-ten Geldbeträge und Obligationen voll t'emer andern Per>on ein Hjeibot cd.r Pfandrecht e^ i^irkt sei, uno überdxß muß derselbe sogleich die von dem Eigenthum,r der Kaution ausgestalte Ulkünde üoer d>e Widmung des baren O zehrungssleuer-Pachtung geleistet wurde, fur die Pachtung, die halten ist, für den bei dn Einzeln«Verstcignung kein Anbot gcmac! t wurde, so wird d.r Kon-kretalanbot nur unt.r dcr Bedingung angenommen, daß derselbe wenigstens der Wr>ammt-. summe der für die lm Konkrctal-Anbote enthaltenen Vezuke festgesetzten Ausrufövrelse gleichkomme. 7. Eben jo ist gcst^mt, schriftliche An botc für die Pachtung or6 Vtlz^hll,!,gö-Steucrl bezugeS einzureichen, uno zwar sür die Pach-tung bloß eines oder mehrerer Beznke, wöbe» der Offerent auch die Bedingung stellen kann, daß son Anerbieten nur für oen Fall gelte, wenn ihm dm Punkte 5 zugestandenen Ell.ich-terung Gebrauch machen wollen, haben die dort erwähln? Erklärung ihrem Off.rte anzuschll.ßr oben >m Punkte U aufgcst.llten Regel gcmäß aUe St^uerot'j.kte der ,m Offerte begriffenen und und gmau zu be^ichl,»',,^» Pachtbezilke um-faffen, zugleich den für aUe Pachlb.z'ike an. gel)otenen Betrag not Zahlen uno Buchsta-ben genau ausdrückcn, und sind von dem Anbotsttller mit seinem Vor- und Zunamen, dniin Charakter und Wohnoit zu unterzeichn ncn. Partien, welche „icht zchrclben können, h^ben das Offnt mit ihrem Handzeichen zu unterfertigen, und dasselbe nebstoem von dem ItanunsscMger und eixem Zeugen un< tcrschrelben zu laffen, dacn Charakter und Wohnort ebenfalls anzugeben ist. Wenn mehrere Personen gemeinschaftlich ein schriftliches Offert auSst.'Uel, , so haben sie in dem Off.rte beizusetzen , dal) sie sich als Mitschuldner zur una/thellcen H^nd, nämlich Einer sür AUe und Alle für Einen, dem Gc-fällüärar zul Erflillung der Pachtbcd lngungei» velblnden. Zugleich muffen sie in dem Offerte jcnen Mltoffnenten namhaft machen, an welchen auch all«in die Nedergabc des Pachtobjektes und im gegebcnen F>Ule die Auf« tündlgung d»ö Pachtvertrags geschehen kanl«. l)) Diese Anbote dürfen durch knne der gegenwärtigen Kundmachung odcr den Lizitations-bedingniffen entgegenlaufende Klauseln be« schränkt sein; vielmehr muffen dieselben die Versicherung enthalten, daß sich Offerent allen Bestimmungen dieser Kundmachung fügen, und die ihm genau bekannten Pachtvedingn'ffe, (welche daher vorläufig bei den im Punkte l2 dieser Kundmachung genannten Behörden und Gefallsorganen einzusehen find) pünktlich be-folgen wolle. falls - Verwaltung aber nst vom Tage, an welchem die 'Annahme des Offertes dem betreffenden Off den nicht beriicksi ltigt. s) Auf dem Umschlage des schriftlichen Off.ltcä muffen von Außcn, nebst der Aor»ffe der Bc° Horde, bei welcher das Offert zu üb.rreichen ist, der Steucrbezilk, odcr die Steuerbezirke, je nachdem das Off.rt nur auf E,nen odcr auf Mlhrcre Steuelbezilke gerichtet ist, genau und deutlich angegeben wttden. Das Formular cmcö schriftlichen OfferteÜ ist au6 der Anlage zu ersehen. V. Die schriftlichen Offerte werden nach ge« endigter mündlicher Versteigerung, und nachdem alle anwesenden Lizitanten erklärt haben, keinen weitern Anbot macheu zu wollen , in Gegenwart der Pachtlustigen von dcm Lizitations-Kommissär eröffnet und bekannt gemacht. Mit der Er» ö'ffnung der schriftlichen Anbote schließt der L>zi< tationsakt, und es wird ein nachträglicher An» bot nicht angenommen. Die Gefälls - Verwaltung behält sich ausdrücklich das Recht vor, je nach dcm Ansschlage der mündlichen odcr schriftlichen Anbote die Resultate der Versteigerung für einzelne Bezirke, oder jene für größ.re Komplexe zu bestätigen, daher die für die einzelnen Bezirke verbliebentn Beft-bietcr dadurch, daß für solche Bezirke Konkre-tal«Anbote gemacht wurden, von der Verbindlichkeit ihrer Bestbote bis zur oberivähnten Entscheidung über den Llzitationsakt, nicht enthoben sind. Mit der Bekanntmachung der Nichtan-nahme eines Anbotes wcrden die vorläufigen Kau« tlonen vder Kautionsdepositen zurückgestellt. N), Wenn nnhrere Parttien in Folge eines mündlichen Anbotes zusammen Bcstbieter geblieben sind, so haben dieselben ebenso, w»e es oben Punkt 8 litt. l> für schriftliche Offerte bestimmt wurde, Denjenigen untcr chnen namhaft zu machen, an welchen auch allein die U.bclgabe d.s Pachto!jektes und im geg.b.ncn Falle 5" Aufkündigung des Pachtvertrages «es^chcl, kaon. Wülde die Zustellung der ?lulkü"d'^',g "6 Pachtvertrages von S.'te oeö Aera's w.^en Abwesenheit des Pächccls oder des B.vollmach-t'gt^n nicht rechtzeit.g geschehen ko-unn, oder die 2 (Z.AmtsblattNr. 204v. 6. Sept. I855 ) 5^» G.säuü^'yöroe dle persönliche Z^.stcllung nicht pass.no fioden, so soll die Ueberreichuilg dn 'Aufkündigung bci dcr b.trcffendel, Steuer »Bezirks Olr,gkclt, l,»d falls tüe Pahtll'lg M.'hrere B»z!rkc umsaht, l>e> e>»er oder dcr andern Bteuer^ bez,lkö-O.rl..ke>t zur weiteren V^stäxoigung der Partei d,e Wrk'N'g dcr persönlichen Zustellung vl'ttlchlage, lücksichtlich der i<> Rede st,he,-den Odj.kte b.wllligct norden, w^rd, w t»s> di. Oc>äUü^e.,0ll)e dil, Päa t»r yinzu aus-slll)nt, ,o R cht und Pfticdl deo Päa,,l'ls >e,n, auch di.>e ^uichläge eluzuh.^en und ^lclchmäßig m c deii. Paa,,l>ch,Uingt „ach Maß ocr dew,U>gr t.ll u>.d >l)ln o.kan.it «egeuene», Zll>^ lagspel>cntc voll o.r >ur o>e o»tlclndc tlllsaUnidtu V»r^l)ru!>>,bst.uU'Ngs< Quote an 0» d.t^ff.l!t)l K^ss> arzusuyrcn. 12 O>e au^»'mc«l!rn PaHtovdlngniss« kön«>e<> be> o.l k. k K^li,cr^l'^ez»g drr hohc^ Hjo,< d.e. k. k K^il.r^B.zlrl'!.' V.rw^itul.g il^l^ach am ill) Augujl lc»55i. 5^0 For in ll l a r e ci>, cö schriftlichen Osferteö von Innen. Ih Elidesgcfvttigttr l)i<^ll,' sur di^ Pachllli^ orr all^cmciiu'li V^z.yrun^östl'ucr vun..... (folgt die Alig.ch^ oll'!.'n (sol^'l, d»c Na-mcn ocr Sleuerdtzirkc), sur tle Z<«t vom .... l« . . l?>6 . . . . lk!j . . den Iayrtsp^chtschil« ling uon . . . (O^lddctlag ln Oi^r«), o. l ((Äe Bnsi yc» !lli,^ l)ti!Üg^, d^ß ,a) 0>e in o^r /lntlli»d!gul,g la,lu>s»' oen B.tl^g von . . . >ü)uldcn . H^'uz^r» bt!, oo,'l' l^ge lch die K^ss^ Quiltu»^ u.cr o^o l)äil0lge U«l»r Ichllst lNlt AüzM»' d.'S üyül'^lttlv U,l0 Woyll- ^t.'b.) Von Außen. (N.bst c>n- kolvjse drr scholl)?, ail welche ^6 Ösf«,'rt ci-'gl'^urel lviro, ul»o ^czcichmui^ 0g ) Osfelt sm die Pachtung dcr aU ^cillc.ln'li V.!z.l)lu«,gS!ll, c»l, ^tl'U.rt)c»nteil (soigt t)ie g»»aur '^^l'ichliung c>er Httu^rodj.st. u«o des <^t^u.r l.'^z>rr.s oo^r d^r sttU Objekten siir das V^walillngßjayr ltt5,U in Pacht g«g^d.'N wlld, dann der AliürusSpreize. dco Ta^cS der Versteigelung und des Zritpuntt('ä, 0>s zu welchem dle schlistlicheli Offeile cinjudllngen sind. Ä.x.nmmg AuSl ufspreis Ort 2ag Zrilpmttl, dis ^ N a m e dcrObjcstt. uo» . , Zusammen i" wclchem > >>'ä ^""' ^"^ Ä^z-q clnzcln die schlilM. ^ ^. ., _______ ______________ der uor;unel,men' chln Offs'te ^ SleucldezirkeS ^u.r ^chtct '-------------------------------------^___ dei vo^uneymcn ^ ^n '"'" fl. kr. st. kr. denVcrst.>gelung si„d . .«, ^ Wein 4:l»:i — .^^. I l W.ppach . ^^,^^ ,^^ ^ 5,862 - - ^rla.bich ' ^sch '^"' H l.5.5 ^ F tz tz ' 2dr,a . . ;^^ .^. ^ «„, - , Z I ' 5'.^ . . ,^'sch '^!! n "'" - F^ - 5 « 'ga . . . ^; ?^ü n 5<>«!> ^- ^ ß ^ ' -«in . - ^!ch '^!! i '2<>"<> ^ ^' l z " e-s - . ' ^!ch ^ n "" " Z i z I« A°.lel».g . 5,^ ^^ ^ ,.!<»», , - Z> ^ ^ ., ^, . Wein I52Ü2 — ,^««,. ^ L' " ^ s Wein 775 si. n U Uhr Vor« mittags bei dem k. k. Bezirksamte zu Mah-relU'erg abgehalten irerden. Die ^lzitacionö^Bldingnisse und zugehörigen Behelfe können bei dcr gefertigten ^andcsbauc oirektion und am Tage der lüzitation be, der dleßMlgen Komlnisswn eingesehen weld.n. Jeder Untelnehmungblustige hat 5^ diö AusrusüpreiseS als Vadlum z>l erlagen, waches den Nichlersteh^rn glelch nach dem Kojchlussc der ^izitaiion zurückgestellt werden wird. Das Vadmm des Elstchers dag/gen wird ^ls zu. erfolgten hohen Natifikaci^n d^S Lizita-cionöattes zilluckbehalten, und lst sodann für die Haflungs-Kaulion auf !<»"/, oom Elstehungs» ^j.tlage brlm Aoschluffe d^s Bauvellrages zu lrgänzeil. Dingen UnternchmungSlustigen, welche bei der öffentlichen L,;>tat,on zu elscheinen vcrhin' d^rt >md, können sich entweder durch einen gehörig Bevollmächtigten v.Nlcsen lassen, oder auch vov' und b>ö zur Elöffnnng dcr mündü-chen Vl'lsteigcrung an die dießfallige Kommission gehörig versiegelte, mit einer l', kr. Stempel^ malke lX'rset).!!»,' schliscliche Offerte portofrei ein« >enden. wahrend und nach der mündlichen Ver« ,'teigerung lverden jedoch keine schriftlichen Offerte lmhr angenommen. In einem solchen Offelte muß dcr Vor.- und Zuname, der Wohnort >md Charakter dcö Offe-renten, so wie dcr Anbot mit Zahlen und Buch« staben deutlich geschrieben, dann demselben das 5»perzentige Vadium selbst, oder ei» amtliches Zcrtlsl'kat über den erfolgten Erlag desselben bei einer öff'lttlichen Kassa beigelegt sein, und darin ausdrücklich elklärt werden, daß dei Bauwerber die der L>zitations-Vcrhandllmg zum Grunde liegenden Bedingnisse genau kenne und sich den« srlben ohne Vorbehalt unterwerfe. 'Auf Offerte, welche diesen Anordnungen nicht entsprechen, wird keine Rücksicht genommen. Die einlangenden Offcrte werden mit der fortlaufenden Nummer bezeichnet, und clst nach Beendigung der mündlichen Lizitation in dieser Reihenfolge eröffnet. Bei gleichen mündlichen und schriftlichen An-l>otcn hat der mündliche, bei gleichen schrlsclichen aber j^cs Offeit den Vorzug, wclches früher <'ingslclchl wurde. Nach Abschluß der Lizitations - Verhandlung und Fettiguug des ProtokoUcs wird kein weiterer Anbot angenommen welden. Von der k. k. Bandes ° Bal,direktion. Vraz am 24. August 1855. Z. ülttl, (2) Nr. 5252. Edikt. Vom k. k Landesgerichte Laibach, als Handelsgerichte, wird hiemit bekannt gemacht, daß 5«ir Volnähme der in der Erekutionöjache des Herrn Gustav Heiinami gegen Simon und Äin,a Jack, >"-!.<). 39 st c:. 8. c. bewilligten cl,ekutiven Velsteigerung der, auf 78 st. 22 kr. geschätzten, im Hause Nr. 6 ill der Polana-Voi stadi bcfmolichcn Fahrnisse, bestehend in Einrichtung, Porzcllangeschirr und Bettwäsche, neuerlich die Tagsatzlmgen auf dcn l, und 8. Oktober d. I. Vormittags um !) Uhr mit dem Anhange angeordnet werden, daß dic Pfandstücke bei dcr ersten Tagsahung nur um oder über dcn Schäz« ^ungswerth, bei ^r zweiten adcr au.ch unter dem-. sclbcn gegc'n gleich bare Bezahlung hilttallgcgeben" wcrden, ^aibach den 28. August 1855.