^ZW^ Nr. 57. Vliinumeiationspreis: Im ^omptolr ganzj, fi. II, halbj, st. 5'50. yül bit Zuftellunn ins Hon« halbl. 50 lr. Mil der Post ganzj, f«. ib, h.ildj, ss. 7'5u, Samstag, itt.März. gus«rUon«gebür! Für llelnt Ins«at« »l» »u » gtllen »5 k., größere per Z««lt ß lr., bei ßsteren WiedrrholmisstN P«i ^lilt Ü lr. 1883. Amtlicher Theil. Gesetz vom 26. Februar 1883, »z/^"d die Eröffnung eines Nachtragscredites zum "anschlage des l. k. Ministeriums der Finanzen für das Jahr 1882. fin!».^Ü Zustimmung beider Häuser des Reichsrathes "" >5ch anzuordnen wie folgt: A r t i k e l I. Vlä H,c^ Bedeckung der im Finanzgesetze vom 29sten dez ^.-G. Bl. Nr. 33) nicht vorgesehenen Auslagen Werd- / "'"^ der Finanzen für das Jahr 1882 "N folgende Nachtragscredite bewilligt: - Capitel 10. Titel 5. Finanzwache: Au^"'^ Auslagen......94 290 fl. ^?"ben!liche Auslagen, und zwar "l oer Verwendungsdauer bis Ende witU'^ - -......42970fl. ^"rr iUerwendunasdauer bis Ende -""z 1884 ........110900 fl. Artikelll. I'Nan,^ .^'" Vollzuge dieses Gesetzes wird der "'"°nzmmister beauftragt. Wien am 26. Februar 1883. Taat, ^""ö Joseph m. p. "''t m.p. Dunajewsti m. p. Nllerhöcüs/„^c^ Apostolische Majestät haben mit Hinist^,? ^"tschließung vom 28. Februar d. I. dem Nabe d?» w""" und Redacteur der slovenischen Aus-verkenn.. 'Gesetzblattes Matthäus Ei gale in leisiuna . ? -'"^ vieljährigen vorzüglichen Dienst-lungzU,»!, » " den Titel und Charakter eines Regie« "yes allergnädigst zu verleihen geruht. Taaffe m. p. b?»cttrei"i,?' ^^i 1383 wurden in der t. k. Hof. und Etaats» Me. slö»,.«'." die italienische, böhmische, polnische, ruthe- ^l. ^ül,°» ''^^' kroatische und romcuüsche «usssabe des "l» oes NeichSgesehblattcs ausgegebeu und versendet. (^Wr. Ztg." Nr. 54 vom 8. März 1863.) y Erkenntnis. ?.""» der, »^^«icht Wien als Pressgericht hat aus ^. '" b>>r l,e., v?laatsllnwllltschaft erlannt. dass der Inhalt b ?°"sUschc3"A"'" Druckschrift „Der junge Kikeriki" Nr, s4. d ,."'" Mit der yl »ü ^°'" 4' März 1883. enthaltenen Ab-b ^.>i'l acbüri. '^'"lt .Nach der Vudget-Debatte" nebst V>dr. N"'g"l Texte das Vergehe» uach § 300 Et. O. ""verbre ° .^^. "°lh 2 ^93 St. P. O, das Verbot der >^ ""2 blcser Druckschrift ausaesprochcn. Nichtamtlicher Theil. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die „Agra-mer Zeitung" meldet, fiir die durch Hagelschlag und Ueberschwemmuna. verunglückten Bewohner der Ge< meine Krapina-Töpliz 500 ft. allergnädigst zu spenden geruht. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die „Grazer Zeitung" meldet, dem Militär. Veteranenvereine in Oleisdorf im Bezirke Weiz 80 fi. allergnädigst zu spenden geruht. Das Erträgnis der au5 Anlass des Besuches der Adelsberger Grotte durch Ihre Majestäten den Kaiser und die Kaise rin am 11. März 1857 begründeten Adelsberger Grotten» und der Franz Metelko's chen Inoalidenstiftungen filr das Jahr 1883 im Betrage von 7b st. 60 kr. wird aus Anordnung des l. k. Landespräsidenten für Krain am Jahrestage der Anwesen« heit Ihrer kaiserlichen Majestäten in Ndelsberg an die Invaliden Franz Kovail und Jakob Krajnc von Adelsberg mit je 18 fl. 30 kr. und an die Invaliden des Nassenfuher Gerichtsbezirkes, und zwar Johann Gomilar von Malkouz, Maihias Rezen von Iel-sevec, Simon Ilovar von St. Margarethen. Josef St am car von ^aznjavas mit je 7 fi. und Anton Nachtigall von Bajhovc mit dem Betrage von 9 fl. 80 kr. vertheilt werden. Dies wird infolge Menscher Anordnung zur allgemeinen Kenntnis gebracht. Wien, 8. März. (Orig.-Corr.) Die Bevölkerung Wiens steht in dem Rufe, nach« sichtig und lanMüthig zu sein. Sie ist auch gewohnt, tolle Jugendstreiche milde zu beurtheilen, und der Altwiener pflegt in solchen Fällen zu sagen: «Sind halt dumme Buben, wenn'« älter werden, dann werden sie auch grscheidter." Aber diese sprichwörtliche Langmuth der Wiener wurde in letzter Zeit denn doch zu oft auf eine harte Probe gestellt, um nicht eudlich ein Ende zu finden. Der bekannte — ein anderes Wort wäre zutreffender — Herr v. Schönerer fühlt sich unter dem Schutze seiner Immunität als Abgeordneter muthig genug, in einer fortgesetzten Reihe von Scandalen den — sagen wir es offen heraus — nackten Hochverrath zu predigen. Die Reden und Kundgebungen dieses Herrn, der bald durch die „Blumen-spräche", bald offen und unumwunden seinem Hafs gegen das Kaiserhaus, seine Sehnsucht nach einer Vereinigung Oesterreichs mit Deutschland unter Hohen-zoUern'scher Herrschaft documenliert, könnte man viel leicht als unschädlichen Wahnwitz bezeichnen, wenn es nicht leider diesem Herrn gelungen wäre, einen Theil der studierenden Jugend zu umgarnen und zu verführen. Seine Thätigkeit in dieser Hinsicht zielt dahin ab, in der studierenden Jugend, der »Intelligenz der Zukunft", allen Patriotismus zu ertödten, ihr antiösterreichische Gesinnungen einzuflößen, kurz, sie zum Landesverrath zu erziehen. Die „Blumensprache" auf dem Nordbahnhofe spricht deutlich genug. Dieses mit ostentativem Hohn inscenierte Auftreten des Mannes wird den Wienern denn doch — um nochmals einen Localausdruck zu gebrauchen — „zu dumm", und die Entrüstung über diesen Iugend-Verderber ist so tief und allgemein, dass — Herr v. Schönerer wirklich den Schutz der Immunität dringend bedarf, ja selbst diesen nicht ausreichend findet und ihn durch eine knüttel« bewaffnete Leibgarde erhöht. Zur Lage. Gewissen Journalen kann man nicht oft genug ihre eigenen Worte ins Gedächtnis zurückrufen, sonst vergessen sie daran, dass dasjenige, was sie heute als rabenschwarz verschreien, von ihnen kurze Zeit zuvor noch als schneeweiß declariert worden war. Die «Neue freie Presse" z. B. streicht in ihrem Reichsraths-resume vom 8. d. M. die „geschlossene Kette juristischer, für die Lösung der Rechtsfrage entscheidender Argumente" heraus, welche der Abg. Dr. Lustkandl gegen die Bewilligung der böhmischen Privat-"* Volksschule in Wien vorgebracht, und bemerkt weiter, der Herr Unterrichtsminister habe dieser Ae« Weisführung nichts entgegenzusetzen gewusst, als „die hypersubtile Unterscheidung zwischen der Errichtung und der Eröffnung einer Privatschule und etliche Opportunitätsgründe, welche dem Minister für die Bewilligung der Schule zu sprechen scheinen". — Dieser Methode gegenüber erscheint es wohl nicht überflüssig, die Bemerkungen zu reproducieren, welche die „Neue freie Presse" sofort nach dem Bekanntwerden der ministeriellen Entscheidung betreffs der böhmischen Privat-Volksschule zum Besten gegeben hat. Damals — es war am 29. November 1882 — schrieb nämlich das genannte Blatt: „Wie berichtet wird, hat der Unterrichtsminister über den Recurs des Vereins „Komensky" wegen Errichtung einer czechi» schen Privatschule in Wien entschieden, dass gegen die Errichtung einer Privat - Volksschule mit czechischer Unterrichtssprache in Wien principiell ein gesetzliches Hindernis nicht bestehe. Damit ist wohl die Angelegenheit, aus welcher die Czechen eine Staatsaffaire zu machen liebten, abgethan. Ein Bedürfnis nach Errichtung einer czechi« schen Privatschule liegt gewiss nicht vor. Wenn aber Jeuilleton. Das Wiener Panopticum ('N den Ecilen der früheren Schiellstätte). ?'"" genH^"' dass wir in der Provinz immer mit ungen bett," 6"" die Räume öffentlicher Schcmstel-Krecht h^'en und mir selten zu unseren Gunsten , c"oftticuni » r H beim Betreten von L. Veltces w 't dieser U«!'^ ""ch derjenige, dem von dem Welt-^"ben wäre , ü^"""g bisher nichts bekannt ge-^1l«i^ ' und der mit vorgefasstem Urtheile par v7^>lle "i" dle Besichtigung d?r hier exponierten Nbt fühlen .^ ^"" '" die beste Stimmung sich '* ähnlich N n ^ ""l den ersten Blick anerkennen, ^ 5 Die ein,.l« ^2 hier noch nicht gesehen wurde, s.s^" Nachz«!,. gruppenweise ausgestellte!, natur-a> SchUWlen weisen eine solche Treue, eine 2 und nel ^'' der Plastik, eine solche reiche Ele-duA" Ehi 'd ^"keit in der Gewandung/ einen "nen solchen gesunden. u ?' '^ljllhN" Hu»'°r '" d" Nnordnnng, eine d ^en. da ^ Behaglichkeit im ganzen U« "lines' M l,^ "'Ht ""r 9"ne recht lange bei sz" "'mer N^ sondern noch bT '"?' die Samml..n. "'" ^"hw zurücklehrt, ja Un? «^sten BW? ^"5"° wiederholt besucht, da N^U.dern auf d ""' /^ Menge von Eindrücken einstürmt, dass man '""e lucht Herr weiden kann. Und was den öfteren Besuch Einzelner und na« menllich von Famlien bei Veltkes Panopticum beson» ders fördert, ist der streng sittliche Charakter der Expositionsgegenstände, so dass Damen und Kinder ohne Anstand diese Ausstellung besuchen können. In der ersten Abtheilung gleich im Entree fesselt unsern Blick die ehrwürdige Gestalt des Begründers der Hab2burqischen Hausmacht Rudolfs von Habs -bürg zu Pferde in voller Rüstung und portrütähnlich nach einem alten Reiterbilde, zwei Pagen halten die Zügel des Zelters. Nebenan trifft unser Auge auf das lorbeerbrkränzte Haupt des Dichters der äiviun, comsöia, Dante Alighieri, dort in der Ecke thront Papst Leo XIII. i» vortrefflicher Aehnlichkeit der Züge und Haltung, weiters sehen wir hier noch das edle Gesicht der ausgezeichneten Königin Louise von Preußen, der Mutler des gegenwärtigen deutschen Kaisers, außerdem sind hier noch Alexander von Humboldt, Beethoven, Mozart. Gluck und Garibaldi postiert. Wir ireten in den ersten Salon rechts, den Fond desselben nimmt: Eine Matince in Schönbrunn ein; die Majestäten von Oesterreich und von Belgien, Kronprinz Rudolf und Kronprinzessin Stephanie bilden diese Gruppe, die unser patriotisches Interesse ganz vorzüglich in Anspruch nimmt. Zu Seiten dieser Gruppe rechts und links sind Ais-marck, Osman Pascha, der ..Löwe von Plewna", und Suleiman Pascha und anderseits Schiller und Goethe und Liszt zu sehen. Nachdem wir an diesen Persönlichkeiten, die nach deu besten Bildern geformt erscheinen, längere Zeit> verweilt, werden wir durch die Nachdrängenden zum Fortschreiten in den großen Saal veranlasst. Da eröffnet sich uns eine so farbenvolle und gestaltenreiche Perspective, dass wir in der That einiger Augenblicke benöthigen, um uqs an die „Fülle von Gesichtern" zu gewöhnen. ^ ^! ^ Der uns bei der Thüre empfängt, Hadschi Loja hoch zu Noss, der im bosnischen Occupationskriege vielgenannte Führer der Insurgenten, er muss es sich trotz seiner „frappanten Aehnlichkeit" gefallen lassen, dass wir, von dem einstürmenden Totaleffecte gefesselt, seiner momentan nicht gewahr werden, doch nur um uns dann später, da wir uns einigermaßen zurecht gefunden, bei seiner Betrachtung etwas länger aufzu« halten. In der That, wir sind im Zweifel, welcher der in zimmerähnlichen Vertiefungen angebrachten Gruppen, die da in langer Reihe zu beiden Seiten des ersten Saales aufgestellt sind, wir den Vorzug geben sollen. Freunde des ernsten Genres werden der Gruppe „Cromwell an der Leiche Karl I." den ersten Prels zuerkennen, oder aber der Scene aus der Oper „Faust": Gretchens Kirchgang, wie nicht minder unter anderem auch die Gruppen: „DieHeimkehr" - ein todtgeglaubter Reservist kommt unerwartet aus Bosnien m das HelM seiner Eltern im Gebirge, — oder „Vaterfreuden" — ein ungarischer Bauer in Abwesenheit semer Frau Mutterstelle vertretend. — geeignet sind, unsere gesühl-vollste Theilnahme zu erwecken. Ein frischer, fröhlicher Zug gehl aber durch die Mehrzahl der Aufstellungen, die dann entweder durch Vailmchcr Zeitung Nr. 57 484 10. Mlirz 188.^. etlichen Lunten ihre Mittel es gestatten, sich den Prwatsport der Erhaltung einer solchen exotischen Schule zu gönnen, dann ist nicht abzusehen, war»m man sie in ihrem Vergnügen behindern sollte." — Wo waren denn damals die „schlagenden Argumente", die heute der „Neuen freien Presse" so ausnehmend gefallen? Die ..Presse" bemerkt zu den Ausführungen des Herrn Unterrichtsministers: „Neetn, tueri", dieser freilich oft unbequeme Grundsatz musste zur Bewilligung der böhmischen Volksschule führen, und wohl dürften die Worte des Unterrichtsministers im Haufe Anklang gesunden habe,,, ?ls er sagte, darüber brauchte er wirklich nicht viel W«. ite zu verlieren, ob der österreichische Staatsgedallle verloren geht, wenn man in der Hauptstadt Oesterreichs gestattet, dass jeder Oester« reicher, der Hieher kommt, sich nicht als zugereister Fremder fühle, fondern als Hiesiger, Einheimischer, dass er da seine staatsbürgerlichen Rechte in vollem Umfange ausüben könne — wie es namentlich in Wien immer Brauch und Sitte war — unter dem unmittelbaren Schutze der Regierung, von der jeder erwartet, dass sie ihm diese Ausübung gestatte und möglich mache, und nur dort, wo einer zu viel verlangt, ihm den Damm des Gesetzes entgegenstelle. Dieser Rechtsstandpuntt musste gewahrt werden, und mochte auch der Opftortunitäts-Standpunkt der bequemere sein, er dürfte und darf im Rechtsstaate nie und niemals eingenommen werden." Zu der im Abgeordnetenhause eingebrachten Regierungsvorlage, betreffend die Entschädigung unschuldig vc> urtheilt« Personen, bemerkt das „Fremdenblatt": „Die Freunde des Rechtes und der Mensch« lichkeit werden mit Genugthuung gelesen haben, dass Oesterreich endlich einen ernsthaften Schritt unternommen hat, um den Forderuugen gerecht zu werden, welche heute Gemeingut aller edeldenkenden Männer geworden. Wie dringend es war, endlich einen Anfang damit zu machen, beweisen auch die in den Motiven enthaltenen Angaben. ... Uns gereicht es zur Genugthuung, dass eine vor einem Jahrhunderte von Freun» den des Rechtes und der Humanität erhobene Forderung, welche in den besten Denkern ihre unermüdlichen Vorkämpfer gefunden hat, nnnmehr wenigstens theilweise anerkannt wird und in Oesterreich verwirklicht werden soll." — Das „Extrablatt" sagt über dieselbe Vorlage: „So weit, als Ersatz möglich ist, in vermögensrechtlicher Beziehung nämlich, sucht der Gesetzentwurf allen billigen Forderungen zu entsprechen. Es ist das freilich nur ein Theil dessen, was der Staat einem von seiner Justiz irrigerweise Verurlheil« ten au Sühne schuldig ist. Aber es wird doch mit dieser Vorlage wenigstens in anetkenncnLwerter Weise die Inittative zur Lösung einer Frage ergriffen, deren Illustrationen eine der beschämendsten Seiten im Buche menschlicher Einrichtungen füllen." Reichsrath. 277. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 7. März. Präsident: Smolka. Auf der Ministerbank befinden sich: Se. Excellenz der Herr Ministerpräsident und Leiter des Ministeriums des Innern Graf Taaffe, Ihre Excellenzen die Her»en Minister: Dr. Freih. v. Ziem iallow ski, Freiherr v. Conrad, Freiherr v. Pino. das dargestellte Thema oder durch die Art der Anordnung auf unsere Lachmuskeln wirken, Hieher zählen die Gruppen: die Schusterwerlftätte mit den unvergleichlichen Gesichtsausdrücken des Meisters und des Lehrbuben, die kleinen Frevler, — Schulkinder, die ein Vogelnest ausgenommen, durch den Waldhüter vor den Herrn Lehrer gebracht. — der blaue Montag, zwei „Wiener Bitze". dir Pflichtvergessenen: zwei Schuster-bulien, Karten spielend, der eine eil« schreiendes Wickelkind im Arm, u, s. w.. u. s. w. Namentlich die letzt« genannte Gruppe, die auf einem Baumstrunk an einer Säule im Mitlelgange arrangiert ist, fesselt alle Besucher ob des charakteristischen Kopfes des einen, des jüngeren Schustrrbuben. Die Gruppe: „Der erste Schritt ins Leben", die eine junge Mutter darstellt, welche ihrem Kinde das Gehen lernt, bietet, abgesehen von dem seligen Gefühle, das man unwillkürlich mit der jugendlich schönen Mama theilt, auch. da man sich dali^i länger aufhält und den Blick öfters nebenan gleiten lässt, eine Ueberraschung, die vielen Besuchern schon viel Vergnügen bereitet hat und cs noch vielen bereiten wird, weshalb wir, um den nach uns Kommenden die Freude nicht zu verderben, davon nicht weiter spn'cheu wollen! Es ist, das sei trotzdem zur Beruhigung besonders scru-pulöser Gemüther gleich vornherein gesagt, ein ganz unschuldiger Scherz, den der Arrangeur sich erlaubt, und der eben ob der Harmlosigkeit, bei aller Drastik, seine Wirkung nie verfehlt! Die großartigste Mce dieser Ausstellung bildet aber die 50 Personen umfassende Gruppe: „E hristus vor Pilatus", qenau nach dem berühmten Ori-gmalgemälde von Munkacsy. Der Leiter des Justizministeriums übermittelt einen Gesetzentwurf, betreffend die Entschädigung für ver-urtheilte und nachträglich freigesprochene Personen. Abg. Doblhammer und Genossen interpellieren wegen Errichtung einer eisernen Brücke über den Inn bei Braunau. Die Regierungsvorlage über die lheilweise Aenderung der §§ 74 und 76 des allgemeine» Grund» buchsgesetzes wird in erster Lesung dem Iustizausschusse zugewiesen. Hierauf wird die Specialdebalte über das Budget fortgescht. Zu Titel ..Schulaufsicht" im Unterrichts-Etat spricht Abg. Dr. Lustkanol und erklärt, dasi die im Laufe der Debatte vorgebrachten Klagen über die noch nicht erfolgte Activierung der medicinischen Facultät der böhmischen Universität ganz unbegsilndet seien. Ebenso ungerechtfertigt seien die Klage über Verkürzung hinsichtlich deö Mittelschnlwesens. Erwäge mau die zahlreichen vom Staate übernommenen slavischen Mittelschulen, sehe man, wie Niederösterreich diesfalls zurückgesetzt werde und betrachte man überhaupt die ganzen Verhältnisse, so frage es sich, ob es sich nicht lohnen würde, dem smicrzeitia.cn Beispiele der Czechen zu folgen und zur Abstinenz seine Zuflucht zu nehmen. Seine Partei bringe das Opfer, tVine Abstinelizpulitik zu treiben im Interesse Oesterreichs und aus Achtung vor der Verfassung. Redner behandelt sodann in langer Ausführung die Angelegenheit der czechischen Privatschule in Wien, wird hiebei vom Präsidenten ermähnt, bei der Sache zu bleiben, und schließt nach einer Reihe allgemeiner politischer Betrachtungen, in denen er das Hineintragen der nationalen Streitigkeiten in die Schule beklagt, damit, dass er und seine Partei stets für Bildung und Freiheit eintreten werden. (Beifall links.) Se. Excellenz Unterrichtsminister Freih. v. Conrad wendet sich zunächst den Ausführungen über die czechische Privatschule in Wien zn, und erwidert dem Abg. Lustkaudl, es sei ihm nie beigefallen, der Gewissenhaftigkeit des niederösterreichischen Landrsschul-rathes irgendwie nahezutreten, und die Zeitungsnotiz, aus die sich der Abgeordnete berufe, sei entschieden unrichtig. Tr betrachte es aber auch als nothwendig, dass es in einem geordneten Staatswesen einen Instanzen» zug gibt und deswegen, weil eine höhere Instanz anders entscheidet, als eine untere, von Befangenheit oder von anderen Einflüssen als jenen der dienstlichen Pflicht sprechen, das hieße den ganzen IustanzenMi verkehren und ein unmoralisches Princip in diesen Ge^ schästszug hineintragen. Er habe auch nicht die ihm imputierle Erfindung des Unterschiedes zwischen Errichtung und Eröffnung einer Schule gemacht. § 70 des Volksschulgesetzes unterscheide ausdrücklich zwischen Errichtung und Eröffnung von Privatschulen und schreibt andere Bedingungen für das eine und das andere vor. Dem Abg. Freiherr» v. Scharschmio gegenüber weist der Minister darauf hin, dass der von demselben citierte § 6 sich nur auf öffentliche Volksschulen be-zieht. Es sei aber doch eine eigenthümliche Behauptung, der österreichische Staatsgedanke sei verloren gegangen, und zwar deshalb, weil man gestattet, dass jeder Oesterreicher, der Hieher kommt, sich nicht als zugereister Fremder fühle, sondern als Einheimischer, der hier seine staatsbürgerlichen Rechte ausüben könne. Weder das Volksjchul- noch ein anderes Gesetz enthalte eine Bestimmuug über die Unterrichtssprache für Privat- Es ist geradezu ein „lebendes Bild", das uns da, in der Breite des Hauptsaales sich voll entwickelnd, entgegentritt, denn wir sind nur des Moments gewärtig, dass diese Personen: dieser Pilatus auf seinem Throne, der anklagende hohe Priester, zu sprechen, dass dieses den gefangenen Christus begleitende Volk zu schreien beginne! Wir wissen nicht, welcher von den einzelnen Figuren, ob den schon genannten, ob der Gestalt des Herrn, ob den Kriegern, ob den sitzenden AeUesten zur Seite des Landftstegers, ob den einzelnen Vollsfiguren und welchen derfelben wir, was Gesichts-ausdruck. was Haltung, was Ausstattung betrifft, — die, nebenbei bemerk», an jeder einzelnen vollkommen stilgerecht und entsprechend reich oder einfach schön gehalten ist — den Vorzug einräumen sollen?! Alle sind trefflich gelungen und bilden ein Ensemble, das nicht genug bewundert werden kann und sich insbesondere zur Abendzeit unter der Einwirkung kunstgerechten Lichtcffectes vollwirkend präsentiert. Schon dieser Gruppe ganz allein wegen soll man nicht versäumen, dem Panopticum Veltees einen Besuch abzustatten, de»n so künstlerisch vollendet ist unseres Wissens diese Darstellung hier »och nicht gesehen worden. Alles in allem aber sei es gesagt, das Wiener Panopticum, das neben dem Berliner und Londoner die einzig existierende derartige Sammlung von künft« lerischem Werte ist, bietet dem Beschauer Unterhaltung uud Belehrung, reinen, edlen Kunstgenuss, sie kann, wie schon eingangs betont wurde, von jedermann, ohne Unterschied des Geschlechtes und des Alters, be-sucht und wird von jedem uud von jeder nur mit vollster Befriedigung verlassen werden! —es. Volksschulen; dies bezüglich der Bewilligung. Die ^ öfflUlng der Schule hänge natürlich davon ab, da>« die gesetzlichen Bedingungen erfüllt sind. Alle alls del Sache gezogenen Consequenzen reducieren sich daram, dass bei dieser wie bei jeder anderen Frage filr d>e Regierung das Gesetz und nur dieses maßgebend!"" wird. Die ganze Sache bietet in ihrer Nüchternheit >o wenig Stoff zur Erregung, dass es wünfchenswelt wäre, dass in ganz Wien niemand mehr im Zw"' fel sein möge, dass die Sache geschlich war, in del» Grenzen des Gesetzes gehalten werden wird, dass wedel ein autonomes noch irgend ein anderes Recht beein' trächtigt wild. Wenn ein Volksschul-Inspector in einem boymischen Vortrage einen unrichtigen Ausdruck braucht» so könne der Minister das nicht verantworten; " komme ja auch vor, dass Herren, die der böhmischen Nation angehören und in einem deutschen Bezirke al^ gestellt sind, in ihren Redewendungen nicht immer den besten deutschen Stil und den besten Ausdruck finde"' Das gehöre in das Gebiet der Schulanekdoten, d" mail sammelt und Abhilfe fchafft, wo folche nöW ist. Der Minister bittet schließlich, man möge an bet Ansicht festhalten, dass auch jemand, dessen Wiege z"' fällig nicht in Böhmen stand, doch ein stark em' wickcltes Empfinden für das so oft betonte „Gleiche Recht filr alle" haben könne, dass er aber die>e Gleichberechtigung so verstehe, dass jedem der berech' tigten Theile dasjenige verschafft wird, was ihm da» relativ Beste ist, und dieses Beste zu der Zeit u^ unter dem Umstände, welche den Gesammtinteresfe" und den einzelnen eigenen Iuteressen am meisten i^ träglich sind. (Beifall.) Abg. Kowalski bespricht die Verhältnisse h'"' sichtlich der Schulaufsicht in Galizicn. bedauert l«, dass man sich mit provisorischen Bezirksschul-Insp^ toren behelfe, und wünfcht die Anstellung drfinitivel Schulinspecloren. Abg. Ed. Sueß wendet sich gegen die AusM rungen des Unterrichtsministers, betreffend die böy' mische Privatschule in Wien, betrachtet es als muM" lich, dass diese Schule das Lehrzicl erreichen kÜM und bezeichnet die Schule als einen in die friedliche Wiener Bevölkerung provocatorisch hineingeworfene« Zankapfel. (Zustimmung links.) DaS Beste für die i"' gereisten Böhmen sei, dass sie deutsch lernen und M das Heimatsrecht bekommen und Meister werden. ^ Wiener Bevölkerung sei bereits mündig, die Rede t>cs Abg. Gabler und die an den Abg. Hausner weg^ seines „muthigen Auftretens gegen den Erbfeind" el^ gelangten Adressen hätten wleder gezeigt, wessen ß" die Deutschen von den Slaven zu versehen hält^' dem gegenüber nütze keine Beschwichtigung. (Lebhaft Beifall links.) Nachdem noch die Abg. Kviöala und L ul» kandl zur thatsächlichen Berichtigung, ferner ^ Special-Berichte» statter Dr. Euseb. Czerkawsli """ der General.Aerichterstatter Graf Heinrich ClalN ^ fprochen, wird Titel „Schulaufsicht" angenommen U" die übrigen unter „Centrale" eingestellten Titel ^ nehmigt; nachdem Abg. Dr. Sax bei Titel 6 (ad««"' strative Statistik) eine Reorganisation der betreffende' Anstalt befürwortet. ^ Zu Titel 10: „Erfordernisse des Pensionsfond«' spricht Abg. Wick Hof sich entschieden gegen dieH Weisung der Güter Garsten und Gleink an den B's^ von Linz und gegen eine Gelddotation aus. Namely jcht, wo von allen Seiten Klagen über Noth."^ Verarmung erhoben werden, dürfe man mit elN^ folchen Vorschlage nicht kommen; zudem habe ge^ der Bischof von Linz durch Wahlmanifeste und "" durch, dass er gestaltete, dass die Kanzel zu VerleU" düngen und allen möglichen Umtrieben mifsbca"" werde, viel zum Unfrieden in Oberösterreich und ' Verrohung des Volkes beigetragen. (Beifall link?-) . Der Präsident ertheilt dem Redner »ve^ eines unparlamentarischen, für die Geistlichkeit " letzenden Ausdruckes den Ordnungsruf. <> Die Abgeordneten Kow alfli und Ozarkielv'-' befprechen die Bedürfnisse des griechisch, kathol'!^ Clerus und wünschen, dass der Congrua-Alls!^ seine Aufgabe bald erledigen möge, damit die 2agl.., Seelsorger überhaupt und jene der griechisch'katy schen insbesondere gebessert werden könne. .^h, Abg. Lienbacher erwidert auf die AusU, rungen des Abg. Wickhof und bedauert, dass b" " l, gierung die objective Rechtsfrage, betreffend die l" . dotation des Vifchofs von Linz. nicht zur NuLlrag" gebracht habe. Er befpricht eingehend diese 9"^ frage, unterstützt die vom Ausschusse beantragte ^ d^ckung für die bischöfliche Amtsführung u»d "^ die Anwürfe des Abg. Wickhof zurück. (2eM> Beifall rechts.) . .^l Abg. v. Pflüget bedauert, daf« em ^He Diöcesantind g-gen seinen Bischof in solcher He-vorgehen könne, und wünscht, dass er seine ^ , rungen auf dem Sterbebette bereue. (Große V ^, keit.) Der hochgeachtete Bischof verdiene seine A^z tion. da er aus derfelben die Bezüge des Curat" aufbessere. (Beifall und Händeklatschen rechts.) A- Nach einer thatsächlichen Berichtigung de» geordneten Wickhof wird Titel 10 angenomin"" ___Laiüachcr Zeitung Nr. 57 485 10. März 1883. Aus Budapest wd unterm 7. d.M. berichtet: Heute nahm in der "eryandlung über den Mittelschul-Geseheutwurf Seine ^ellenz Ministerpräsident v. Tisza das Wort, um '"en Standpunkt in dieser Frage zu präcisieren. Der ^."^"Präsident sagt. er sei überzeugt gewesen, dass 'kien'gnl Abgeordneten, welche gestern namens der nr/s ^'9" Sachsen gesprochen, die Gelegenheit er-""^" würden, um ihrem unbegreiflichen, aber ä<3 lni^ bestehenden Hasse gegen den ungarischen Staat m^ c ' ""b ungarisch. Ausdruck zu verleihen. Er ' ^ Ne aufmerksam, dass sie in Anbetracht der geo-u upyljchen Uage ihrer Heimat ihre Nationalität nur erb n " Schutze des ungarischen Staates intact deib s? ^""en, wie es bisher der Fall war. Eben a>isl? ^ ^ l^chl ,nir ein unbegreiflicher, sondern u«) unpatriotischer Fehler, das Gebäude dieses Staates di' '"'"" z" stürmen und Alliierte zu rufen, damit N? s n^ ^°" ""^" angreifen. (Allgemeiner lebhafter et?') ^"H b" Minister wünsche die Sachsen zu chks ^' ^"dings nicht aus Hass gegen Rumänien; alm.l, Herren Abgeordneten (Sachsen) mögen es sekf, ' . ^' "^"" sie ihr bisheriges Vorgehen fort. dal« ^ ^^^" ^"6ar unwillkürlich einleuchten werde, Eiel, k'I ""garische Staat seitens der Rumänen in ball. 6k" eine Gefahr immer damals zu befürchten tun« ' """" dieser Volksstamm ohne andere Aufklä-arm-, ""^' ber Führung der Sachsen stand. (AU-diel,« <5 ftllrmischer Beifall.) Und damit will ich mit D^ H^ren geendet haben. (Lebhafte Zustimmung.) sid " "bg-Thaly gegenüber bemerkt der Ministerprä-Ter' ' ^ "' sich nicht wie dieser auf persönliches w""'" begebe, sundern nur so viel bemerke, dass, tra^n ^V b" Aufsicht nicht den Direcloren über. sich« ^ c ' " ben ganzen Lehrkörper, unter welchem Nui 5n? )^^ "'elk Protestanten befinden, verdächtige. nis/.^V^ Nede übergehend, beantwortet der Mi--tnüz V !"l bie Frage, weshalb der Protestantis-stmtt., ii ^"l> aufrechtsteht, dahin, dass die Prote-Etll^ , ^""^ ^re Stellung von der des ungarischen Kons l« "'« ^trennt haben. Man müsse zwischen rein tNück.' '^^ ""b Unterrichtswesen einen Unterschied lchi?b» ""? '"^^k Wie dies überall auf der Welt ge» (lebbait- Q letzterem dem Staate dessen Einfluss sichern lalholisH,^mtnung), und dies bestehe nicht nur in Wit in Vre^""", wie zum Beispiele in neuester wo burcba^'!' "" ^eses Princip strenger als sonst daraus ^c"" wurde. Der Vorredner berufe sich ihrer Arm'. ^.^ Protestanten im Jahre 1790 wegen confizcl.« c^k Rechte erhielten, welche man heute filhre d,p« ^'° Geld dafür zu geben. Nun, wohin Autonomi l "ldner glaubt, wenn die Vorlage die Nomie tt,' ^. ^chgradig schädige, würde er die Auto-Preist ^«?'es der Vorredner beabsichtige, um keinen auf ^ ".s Welt hingeben. (Lebhafter Beifall. Unruhe siir G-li^^- ^^" Linken.) Denn wer die Autonomie Die Vorl 6eb.cn wlll. der schätze dieselbe nicht hoch. "usgeo.n «sei "ber nicht das. wofür man sie gern stamism.« chle; dieselbe schädige weder den Prote« Der m>°H bie Autonomie. bedauert, dnss bei dieser wurde- °" ^'^ ^"sesswnelle Debatte heraufbeschworen ^htttn ^, s?^te die Angelegenheit lieber von einem ruft datnN^^punkte beurtheilt gesehen. (Csana>y Iage best„ ^"' Der Minister hat recht!) Die Vor. zu erricht!. "'^ das Recht der Confessionen. Schulen e'Nlnal dip ^^ b" Lehrer dafür zu wählen; nicht l" Ansvr,.^ '"^'"argewalt über dieselben wolle sie NarischeS? "ehmen; „ur so viel erlaubt sich der un< ?^ane di! ii ^" "wdicieren, dass er sich durch seine beende, n ^"a.""a. verschaff?, ob die im Staate Hem i0ii, ^"^'^lsanstalten dem Niveau, auf wel-"er. dasz ^"^" stehen sollen, entsprechen; und fer-^Mllien > s^c^ nicht bemüsst^t sei. diejenigen ^Mlveis.,' ^ ^^ "lcht die genügende Qualification l ls die ^^?'^en. Der Behauptung gegenüber. '"8t Redner ^'"" "nel Aufsicht nicht bedürfen, ?Uch die UnsnA "'^^ zu verheimlichen habe, brauche Achten. E« ^,ber ungarischen Regierung nicht zu "^anttvortlick ^ "'^t an. die Regierung für alles .""wen. Man °",3^en. aber ihr keine Rechte ein-3'^ constilutim'?n''^ b°ch Wischen einer absolutistischen 3'n. Tr?'^'llen Negierung einen Unterschied ma-feM ' «us di"s" L^ion hofft der Minister, man Ä'°"en schäki' ^"^ fortschreiten, ohne die Con< h?m^^N" denn die Zeiten haben l-i ^ die dr/i m Ä? ^ "as man nie gehofft — w l'' Diez b,^'°sldenten des Hauses Protestanten ^.^ Ung,,^ le am besten die liberale Auffassung«-k°'nte nur "'^"Wonellen Angelegenheiten Dies l°M°"ten Ä7)l c """"""' "eil die ungarischen V' h°b«^K" .Zustimmung.) Die protestantische ?r.tt""""l genüge "3 ^ ^^icht gegen d.3 Vater- ""en idem.fiN ^V'^"^'« "" dessen In- '". ^tur d,eser Standpunkt kann im Schoße des ungarischen Staates alle Confessionen emporblühen und neben einander leben lassen. Der Minister befürchtet nicht, dass, wenn die Bestimmun» gen der Vorlage Gesetzeskraft erlangen, dies Grund zu Besorgnissen geben würde, höchstens wird man be« Häupten, dass die Zahl der falschen Propheten sich leider vermehrt habe. (Stürmische Heiterkeit.) Von diesem Standpunkte ausgehend, da die Vorlage leine Confession beeinträchtige, nur so viel beanspruche, als jeder Staat zu verlangen das Recht hat, da sie das Minimum enthalte, dessen ein Staat bedarf, und da Redner überzeugt ist, dafs diejenigen, welche opponieren, entweder sich täuschen oder sich fürchten, wozu die letzteren vielleicht eilun Grund haben, empfiehlt er die Vorlage zur Annahme. (Lang anhaltender, allgemeiner Beifall.) Aus Paris wird unterm 8. d. M. berichtet: Während in der französischen Abgeordnetenkammer der Kampf um die vorläufig von der Tagesordnung abgesetzte Ver-fassungsrevlsion geführt wurde, kämpfte man im Se« nate um das Vereinsgesetz, das parlamentarische Vermächtnis Dufaures, das von Jules Simon als Be-richte« statter vertheidigt, von den Radicalen Corbon und Tolain angegriffen wurde. Deu Streitpunkt bil-oete die Ausdehnung des Vereinsrechtes auch auf die religiösen Genossenschuften. „Freiheit und gleiches Recht für alle, so auch für die Congregationen!" rief Jules Simon. „Gerade für diese nicht!" antwoiteten die Gegner, «denn sie sind Feinde des Fortschrittes, der Demokratie, der Civilisation; ihre Freiheit ist mit der Freiheit der Civilisation unverträglich!" Corbon gab zwar zu, dass die Ordensgesellschaften unterrichtete, opferwillige, selbst heldenmüthige Mitglieder haben, aber das könne sein Gesammturtheil nicht ändern, denn dieselben „betheiligen sich unbewusst an verderblichen Werken". Jules Simon erwiderte, er glaube im Gegensatze zu den genannten Rednern, dass man, um wahrhaft liberal zu sein, die Freiheit auch denen geben müsse, welche sie nicht lieben. Welchen Nutzen hätte der Wechsel des Regierungssystemes gehabt, wenn die ehemals Unterdrückten nun selbst Unterdrücker werden sollten? Wo finde die Republik ihre Existenzberechti. gung, wenn nicht in der Freiheit? Der Redner beklagt es, dass die Mehrzahl seiner republikanischen Parteigenossen bewusst oder unbewusst auf die Entchristlichung Frankreichs hinarbeite. Beständig versichere man, dass dieser oder jener Schritt uer letzte auf der Bahn der „Vertheidigung des Staates gegen die Kirche" sein wer^ie; dabei sei man aber schon so weit gekommen. Forderungen aufzustellen, die man vor acht Jahren nicht eitnnal zu formulieren gewagt hätte. Herr Simon bleibt dabei, dass die bürgerliche Gesellschaft kein Recht habe, sich um die geistlichen Gelübde zu bekümmern. Niemand könne gezwungen werden, statt des Cölibates die Ehe zu wählen. Niemand könne verhindert werden, sich der Leitung eines anderen in Bezug auf seine Lebensführung zu unter« werfen. Dafür gebe es kein Gesetz und dürfe es keines geben. Alle diese Ausführung?» wurden von der Rech-ten sowie vom Centrum mit lebhaftem Aeifalle aufgenommen, von der Link.'n dagegen mit Schweigen oder unwilligen Unterbrechungen. Aus Nom schreibt man der ..Pol. Corr." unterm 14. März: Selten ist es dem Vertreter einer fremden Macht in Verhältnismäßig so kurzer Zeit gelun^n, sich so all» gemeine und aufrichtige Sympathien in hiesigen Kreisen zu erwerben, als dies bei dem österrkichisch«ungarischen Botschafter beim königlich italienifchen Hofe, Grafen Ladolf, der Fall ist. Sein ritterliches Auftreten und feine taktvolle Haltung im officiellen Verkehre, sein liebenswürdiges und freundliche« Benehmen im Prival-verkehre haben dem Grafen Luoolf die Herzen der Italiener im Sturme erobert, und er erfreut sich großer Verehrung und Sympa'hie, die fowohl ihm persönlich, als dem Lande und der Regierung gilt, die er vertritt, und ihm seine schwierige Stellung be. deutend erleichtert. Sein klarer Blick und sein ersah« renes Urtheil haben es ihm ermöglicht, die Verhält« nisse in Italien rasch und genau kennen zu lernen, was ihm natürlich in seinem osficirllen Verkehre sehr zustatten kommt und ihm eine richtige Abschätzung aller Vorkommmss« gestaltet. Seiner unbefangenen und versöhnlichen Bennheilung der Schwierigkeiten, mit denen die italienische Regierung zu kämpfen hat, ist es nicht wenig zu danken, dass einzelne der in letzter Zeit ein-getretenen unliebsamen Zwischenfälle keinen Schatten auf die Beziehungen zwischen Oesterreich'Ungarn und Italien zn werfen vermochlen, dass nicht Ilalien als solches für die frechen Ausschreitungen einer kleinen, unruhigen, auf den Umsturz des Bestehenden hinarbei« tenden Clique verantwortlich gemacht wird, dass mit einem Worte die freundlichen und herzlichen Beziehungen zwischen Italien und Oesterreich'Ungarn nach wie vor fortdauern. Dies alles erkennt man auch in Italien freudig an und ist dem Grafen Ludolf fiir seine aufrichtigen Bemühungen, das Freunoschafis« Verhältnis zwischen seinem Vaterlande und Italien zu cultivieren, aufrichtig und vom Herzen dankbar. Dass unter solchen Verhältnissen auch die letzten Heldenthaten der Irredenta, das Abbrennen von Petarden vor dem Palais der österreichisch-ungarischen Botschaft sowie vor der Privatwohnung des Botschafters und selbst vor dem Königsvalais ausschließ, lich als das beurtheilt wu'den, was sie in der That waren, nämlich als feige und alberne Bubenstreiche, und dass auch dieser Vorfall nicht imstande war, einen Schatten auf die Beziehungen zwischen Oesterreich« Ungarn und Italien zu werfen, ist natürlich. Der Eifer, mit dem die italienische Regierung jetzt die Initiative ergriff, um ihr Bedauern und ihre Ent« rüstung über den Vorfall auszudrücken, ist ein Zeichen, wie schmerzlich diese Bübereien in den maßgebenden Kreisen empfunden werden; doch theilt auch die Be» völkeruna. die Entrüstung der Regierung, und es war ein Glück für die feigen Attentäter, dass sie nicht m üaFl'Huti ertappt wurden, da in diesem FM sicher die Bevölkerung selbst au ihnen Justiz geübt und ein Beispiel statuiert haben würde, das kaum nach dem Geschmacke der Radicalen gewesen wäre. Die italienische Regierung wird dafür sorgen müssen, dass sich derlei schmähliche Demonstrationen nicht wiederholen. Diejenigen aber, welche darauf speculieren, dass durch solche Vorfälle das freundschaftliche Verhältnis zwischen Oesterreich'Ungarn und Italien getrübt werden wird. mögen sich gesaqt sein lassen, dass dieses Verhältnis auf zu fester Basis rnht, als dass es durch die Ausschreitungen einiger unverbesserlichen Scandal-macher alteriert werden könnte. Tagesneuigkeiten. — (Kundmachung des Wiener Univer» sitäts-Rectors.) Am schwarzen Brette der Wiener t. t, Universität wurde folgende Kundmachung des Rectors afsichiert: „Uebereinstimmende Meldungen der Wiener Blätter gestatten leider kaum noch einen Zweifel, dass auf dem am b. d. M. von dem „Vereine der deutschen Studenten Wiens" arrangierten „Wcigner-Eommers" sich Dinge zugetragen haben, welche das patriotische Gefühl tief verletzen müssen. Ich gebe — unter Voraussehung der Nichtigkeit dieser Mittheilungen — meiner schmerzlichen Entrüstung Ausdruck, dass solche den guten Ruf der Wiener Universität schädigende Vorgänge überhaupt möglich sind. Gleichzeitig aber spreche ich mein auf Kenntnis der Verhältnisse begründetes Vertrauen aus, dass unpatriotische Gesinnungen, wie sie bei der erwähn« ten Gelegenheit zutage getreten sein sollen, nur von einem kleinen Bruchtheile der Wiener Studentenschaft getheilt werden. Die große Mehrzahl der Studierenden unserer Hochschule hat für derartige Verirrungen nur Mitleid oder Verachtung. Der akademische Senat wird in Er« wägung ziehen, ob die Ordnung an unserer Universität die Verhängung von Disciplinarstrafen gegen Einzelne erheischen sollte. Schon jetzt aber richte, ich als daS bestellte Haupt dieser großen Körperschaft an alle ihre Mitglieder die ernste Mahnung, dass sie in ihrem Thun und Treiben niemals die Ehre und das Wohl unserer ^lmu. mlULl-, dieser altehrwürdigen und großartigen Schöpfung des glorreichen Hauses Habsburg, aus den Augen setzen mögen. — Per Rector der k. k. Wiener Universität: Maassen m. p." — (Gesellschaft vom weißen Kreuze.) Die österreichische Gesellschaft vom weißen Kreuze ver« öffentlicht soeben ihren Jahresbericht für das Jahr 1882. Demselben entnehmen wir, dass diese unter dem Pro» tectoratc Sr. k. und k. Hoheit des durchlauchtigsten Kron< Prinzen Erzherzogs Rudolf stehende Gesellschaft bereits in ihrem ersten Vereinsjahre eine sehr gedeihliche Thätigkeit entwickelte. Es constituierten sich Zweigvereine in Bad Hall. FranzenSbad. Königswart, Baden bei Wien. Karlsbad, Klagenfurt, Aussee und Arco. E3 wurde auch bei der Organisation der Sanitätsablheilung der Gesellschaft vor allem mit der Acquirierung vou Aerzten be. gönnen, und es wurden bi« Ende des Jahres 1882 mehr als 50 Aerzte aus allen Theilen der Monarchie und dem Auslande für die Zwecke der Gesellschaft gewonnen. Das günstige Ergebnis des ersten Vereinsjahres berechtigt somii zu der Hoffnung, dass die Erfolge der Gesellschaft sich von Jahr zu Jahr vermehren werden. — (Jagdglück.) Wie dem Blatte ..Waidmaimü-heil" mitgetheilt wird, hat Se. Durchlaucht der Herr Erbprinz Adolf Josef zu Schwarzenberg bei einem in jüngster Zeit stattgehabten Iagdausfluge nach Litthauen ein Elen und einen Bären erlegt. — (Im Vade.) Aus Prag wird gemeldet: Al3 Graf Lato Thun in seinem Palais ein Bad nahm. entwickelte sich aus dem an der Badwanne angebrachten Ofen Kohlenoxydgas, das ihn der Besinnung beraubte. Er hatte noch nicht den Glockenzug an der Thilre er« reicht, als er bewusstloö zn Boden sank. Ein Aerzte-Consilium brachte nach zweistündigem Bemühen den Grafen zum Leben zurück. — (Eine Forschungsreise des Herzogs von Chartres.) Der „Nouuelllste" von Rouen meldet: Der Herzog von Chartres hat vom Kriegsminister den er-betenen Urlaub erhalten. Er wird höchst Wahrscheinlich a>n Montag, den 12. d. M., von Cannes aus mit dem i'nitindjcr Bcitmtfl 9?r. 57 48ss 10. Mlirz 1883. Grafen Nönaud de Montegnac eine große Reise an< treten Dit' Reisenden werden sich sofort nach dem Kau» kasus begeben, um die Vorbereitungen der russischen Armee für die Expedition nach Tnrkestan zu studieren. Sodann werden sie die Linie des Oxus, entlang den Grenzen von Afghanistan, durchstreifen und je nach den Umständen nach Indien hinein vordringen oder wieder gegen Norden über Samarkand hinaufsteigen, Diese Forschungsreise wird mindestens scchö Monate dauern. — (Dampfschlitten.) In Nischni-Now-gorod wurde kürzlich auf dem Eise der Oka ein inter» essanter Versuch mit dem vom Ingenieur Dubrowin construierten Dampfschlitten gemacht. Eine Maschine von zwei Pferdekraft zog, wie die „Moskauer Deutsche Zei. tung" berichtet, sech» Schlitten mit sechzig Personen, und bewies dadurch die Möglichkeit, dass die Dubrowin'schen Damftfschlitten zur Beförderung von Person n und Frachten zu gebrauchen sind. Locales. — (Krainische Escompt e.Gesellschaft.) Die diesjährige Generalversammlung der kramischen Escumpte-Gesellschaft fand letzten Donnerstag statt. Dieselbe wurde vom Herrn Josef Kord in als Stellver« treter des abwesenden Gescllschafts Präsidenten des Herrn Martin Hotschcwar in Gegenwart von 20 stimm« berechtigten Actionären, welche 577 Actien mit 114 Stimmen repräsentierten, eröffnet, die Herren Fr, Doberlet und Franz Kollmann zu Verificatoren. und die Herren Franz Do lenz. F, Neu Wirth und H. Wen-cel zu Scrutatoreu bestimmt. Dem hierauf vom Herrn Director Josef Zenarizur Verlesung gebrachten Rechen» schaftsberichte entnehmen wir, dass der Ereditverein der Gesellschaft 116 Theilnehmer. mit einem Gssammtcredite von rund 440000 st-, mit einem Sicherstellungsfonde von 22000 fl. und einem Neservefonde von 1547 fl. zählt. Im ganzen wurden von Seite der Gesellschaft im Jahre 1882 Wechsel im Betrage von 5881181 fl 26 kr. escomptiert, der Stand der Giro»Einlagen Ende 1882 betrug 1244416 fl. 18 kr., des Casse-Revirement im abgelaufenen Jahre über 15 000000 fl. Der Ge. winn- und Verlustconto weist pro 1882 einen Rein« gewinn von 22 289 st, 33 kr. aus, was nahezu einer I5procentigen Verzinsung des Actiencapitales entspre» chen würde. Die Generalversammlung beschloss sodann über Antrag des Vetwaltungsrathes von dem Nein> gewinne per 22 289 si, 33 kr. eine 7procentige Dividende mit 10 500fl an die Actiouäre auszuzahlen, den Re-fervefond der Actionäre von 63038 fl. auf 70000 fl. zu erhöhen, dcu Mobilie».Conto mit 1000 st, ganz abzuschreiben, dem Neservefonde der Creditinhaber 1000 fl,. dem Verwaltungsrathe statutengemäß 1367 fl. 40 kr. zu. zuweisen und den Rest von 1459 fl. 84 kr. als Special« Reserve auf nrue Rechnung vorzutragen. Nachdem noch die austretenden Herren Verwaltungsräthe und Ne< viforen wiedergewählt worden und über Antrag des Herrn Franz Dolenz dem Verwaltungsrathe sowie dem Beamtctilörper der Gesellschaft für die musterhafte Verwaltung der wohlverdiente Dank der Nctioniire aus« gesprochen worden, schloss der Vorsitzende die Versammlung, — (Von der Laibacher Volksküche.) Am 8. d, M beehrte Herr Dr. Ritter v Gutmanns« lhal - Nenv enutti die hiesige Voltsküche mit seinem Besuche und erkundigte sich daselbst eingehend über alle Verhältnisse derselben; ebenso spendete Herr v. Gutmannsthal, welcher die ihm präsentierte Speise verkostete. 5 fl. für diefelbe und das humanitäre Institut, welches er, hoch befriedigt über die musterhafte Ordnung und Reinlichkeit, erst nach längerem Verweilen in den Nänmen der Anstalt Verließ. — Aus AnlasS der 600jährigen Jubelfeier werden in den Iulitagen während der Anwesenheit Sr. Majestät des Kaisers täglich 300 Stadtarme unentgeltlich bespcist, zu wclchem Zwecke milde Beiträge von der Leitung der Volksküche dankend entgegengenommen werden. Sehr wünschenswert wäre es, wenn sich neuerdings noch einige edle Frauen und Fräulein entschließen würden, der Volkslüche als ausübende Mitglieder beizutreten; es würde dies für manche Damen die schönste Ausfüllung ihrer Mußestunden bilden. »-08. — (Krainischer Gewerbevercin.) Montag, den 12. d, M.. abends 8 Uhr findet im Glassalon des Gasthofes „zur Stadt München" eine Monatsversammlung zur Besprechung gewerblicher Angelegenheiten statt. — (Landwirtschaftliche Vortrage) des Wanderlehrers Herrn Ernst Kramer finden im Monate März statt: am Uten in Oberlaib ach, am 18ten in Döbcrnik bei Treffen, am 19ten in St. Veit bei Sittich. — (Aus Gottfchce) schreibt man uns unterm 6, d. M.: Der Zweigvcrciu Gottschee des patriotische n Lau des-Hilfsverein es für Kra in veranstaltete zur Gewinnung eines Fondes für die Pflege und Unterstützung verwundeter und kranker Krieger am 4 März eine Abendunterhaltung in den geräumigen Lo. calitäten „zur Post". Es wurdeu zwei Theaterstücke nach eifrigstem Studium und Einübung von Dilettanten auf, geführt, welche bei dem ungewöhnlich zahlreichen Andi« torium den vollsten Beifall fanden. Vor allen zeichneten sich Herr und Frau Gründn er aus, die zur För- derung humanitärer Bestrebungen stets bereitwilligst und in dankenswertester Weise mitwirken. Sie wurden auch von den übrigen Mitwirkenden, den Fräulein Wenedik« ter, Rasch und Pet ritsch und den Herrcn Erker, Kaucky, Kolbesen undHozhevar, sehr erfolgreich unterstützt Auch durch mnsikalifche Genüsse war für die Verschönerung des Abends vorgesurgt. So wurden einige Nummern aus beiühmten Tonstücken durch die Herren N. Braune und Kaucky auf dem Clavier vortrefflich ausgeführt, und in der Zrit zwischen der ersten und zweiten Vorstellung brachten unsere wackeren Säuger in gelungener Weise den herrlichen Chor von Nedvsd: „Mein Vaterland, mein Oesterreich!" zum Vortrage und ernteten reichlichen Beifall. Nach Schlnss der zweiten Vorstellung wurden alle Mitwirkenden unter stürmischen Beifallsbezeigungen hervorgerufen. Hievauf erfolgte die Ziehung der Gcwinstnummer-, einer kleinen, für denselben Zweck bestimmt?!! Lotterie. Die Gewinste waren sehr hübsche Arbeiten von Schülern der zu den besten Hoffnungen berechtigenden Gottscheer Holz. in du strie'Schul e. Der größere Theil des Pnbli« cums blieb noch lange beisammen und erfreute sich an den schönen Gesängen, mit denen gesangskundige Mitbürger! diesem schönen Feste einen angenehmen Abschluss zu^ geben wussten. Das Ergebnis war ein sehr erfreuliches;' es konnte, da auch Spendni und Mehrz^hlungen erfolgt ^ Waren, nach Deckung der Auslage» ein Reinertrag von! 65 fl, dem obgenanntcn Zweck»' zugeführt werden. — (G r m ei ndew ah l.) Bei der am 7. Februar d. I. stattgefzindenen Nrmvahl des Vorstandes der Orls-gemeindc Savenstein, Bezirk Gurlfeld. wurden Josef Pap z zum Gemeindevorsteher, Anton Mujic, Josef Slansek, Johann Meglii und Mathias Tomazin zu ^ Gemeindcräthen gewäbll — (Aus dem ^chwurgerichtssaale.) Beider am 8. März nachmittags in geheimer Sitzung durchgeführten Schwurgerichtsvcrhandlung wurde der Knecht Andreas Archer des Verbrechens der Nothzucht von den Gefchwornen schuldig gesprochen und vom Gerichtshöfe zu drei Jahren fchweren Kerkers, verfchärft mit Fasten in jedem Monate, verurtheilt. >x- — (Theaternachricht.) Zum Benefiz unferer wackeren freiw. Feuerwehr, beziehungsweise für deren Krankencasse, wird Montag das Lustspiel „Reif.Reif« lingen" aufgeführt. Es ist in Anbetracht des Zweckes und in Rücksicht auf die Wahl des Stückes wohl mit Sicherheit ein guter Besuch zu erwarten. — (Landschaftliches Theater.) Das gestrige Benefiz des Herrn Hafchkowetz. die classische Oper: „Josef nnd seine Brüder", hatte einen recht guten Erfolg. Der Benefiziant, freundlichst empfangen, erhielt auch drei schöne Kränze. Mehr über den gestrigen Abend nächstens. — C8. — (Musikalische Novität.) In I. Giont inis Verlag erschien soeben eine allerliebste Composition von Victor Parma: „Milica", Polka franhaise, zur Gedächtnisfeier des 125. Geburtstages V. Vodniks. welche Musilpiöce im heurigen Carneval bereits wiederholt und mit sehr gutem Erfolge executiert wurde, was wohl den besten Beweis liefert von deren Trefflichkeit, Die „Mi-lica"-Polka wird daher gewiss bald mit zu den beliebtesten Tanzstncken zählen, denn sie geht sehr gut ins Gehör und zeichuet sich überdies auch durch die Leichtigkeit und Zartheit der Composition vortheilhaft aus, so dass wir mit Vergnügen auf diese Schöpfung eines hiesigen Talentes aufmerlfam machen. —c». Neueste Post. Original«Telegramme der „Laib. Zeitung." Berlin, 9. März. Die Ernennung Bronsarts zum Kriegsm'.nster wird osficiell publiciert. Leith, 9. März. Der Dampfer „Navarre" ist auf der Fahrt von Kopenhagen nach Leith gesunken; 66 Personen sind umgekommen, 15 wurden gerettet. Paris, 9. März. Die beabsichtigte Arbeitermanifestation lst vollständig misslungen. Circa 5000 Personen, zur Hälfte Neugierige, hatten sich angesammelt, wurden aber von der Polizei zerstreut. Um 4 Uhr nachmittags kehrten etwa tausend zurück, welche einige Fensterscheiben einwarfen und einige Wagen umstürzten, aber leicht zerstreut wurden. Mehrere Verhaftungen wurden vorgenommen. Athen, 9. März. Komunduroö liegt im Sterben. Wien, 9. März. Heute gelangte die imHerren. Haufe eingebrachte Regierungsvorlage, betreffend das am 9. Februar 1883 abgeschlossene Uebereinkommen mit Italien wegen gegenfeitiger Gewährung des Armenrechtes, zur Versendung. Wir theilen den Wortlaut dieses auf sünf Jahre abgeschlossenen Uebereinkommens an anderer Stelle mit. — Die Specialdebatte über den Etat des Ministeriums für Cultus und Unterricht wurde in der heutigen Sitzung des Abgeordneten-Haufes fortgesetzt. An der Discussion betheiligten sich außer dem Herrn Unterrichtsminister und dem General-Vcrichterstatter Redner von beiden Seiten des Hauses. Morgen dürfte die Berathung des Unterrichtsetats zum Abschlüsse kommen. Paris, 9. März. Der Irländer Byrn wurde gestern abends 9 Uhr in Freiheit gesetzt, nachdem die Regierung dessen Auslieferung verweigert. Kairo. 9, März. Dir britische Rea>mn>! th"lte den übrigen Mächten, welche das Liquidations^» mitunterzeichneten, mit, sie habe der egyptischen ^ gierung gerathm, zur Befriedigung der Entschad'' gun gsansprilche die Ueberschiisst aus den fill t>»e Bezahlung der öffentlichen Schuld bestimmten E'N' künften nicht zu venvend^n, und derselben empfohl^' die Enlscha'digunaMnspluche ans den allgemeinen 2>^ fluchen zu befriedigen. Es feien d.shalb Maßregeln erqriffen worden, um die Vrrwaltungskosten ei»zll' schmusen. Verstorbene. Den 9. März, Franz Szantner. Schuhmacher« 6 Stunden. Wicnerstraße Nr, 7. Lcbcnsschwäche, - Lucia Petl«' Schuhmachcrswitwe, «4 I,, Theatergasse Nr, 8, gchrfieber. Im Spitale: Den 7. März. Helene Prijatel, Väuerin, 25 I., NotM' Theater. Heute (gerader Tan): Der Verschwender. Orig'l"'' Zaubermärchcn mit Gesang in 3 Auszügen von F, Naim«""' Musik von K. Kreuher. - Im 2. Act.- Concert, 1,) k"^, Ane cms „Aida". gesungen ^,, Frl Emerich. 2,) Nubii'st^ ! „Frühlingslied", Schumann: „Ich wandrc nicht", gesungen ^ ^ Herrn Oswald 3.) Verdi: „Bolero" aus der Sicilian!!«!" Vesper, gesungen von Frl. Atzger. 4,) Meyerbeer: Duetts i der „Asrikancrin". gesungen von Frl, Emcrich und H?l ^Oswald. Die Klavierbegleitung hat aus Gesälligleit V^ ! Emcrich übernommen. Meteorologische Beobachtungen in Laiba^ ^^__°^__^_____^ A 7Ü.Mg.! ?2»748' — 4.2 Ö. schwach bewölkt^ g^ 9, 2 „ N. ! 728.62 ^. 0.2 O. mäßig bewölkt Zch»« 9 „ Ab.! 728.82 - 0.6 O. schwach bewölkt , Tagsüber bewölkt, abwechselnd Schnee, einzelne SonnH blicke. Das Tagesmittel der Temperatur —1.5', um ^ unter dem Normale. ^. Verantwortlicher Redacteur: P. v. Radics. Die große Wachsfiguren-»Aullstellultz (Wiener Uanopticum) ^ in den Sälen der alten Schicßstätte ist an Sonn- uttd Ftie tagen von 9 Uhr friih bis 9 Uhr abends zu sehen, au W"«" tagen von 2 Uhr nachmittaas bis 9 Uhr abends. (10»^, Eingesendet. Mr Kopf- und Magenleidende! An die „Einhorn " . Apothele. Laibach, NathhauZP^ Lange Zeit hatte ich an Appetitlosigkeit, so au^ Freund von mir infolge zeitwciser Verstopfung an K"pA gelitten, bis uns der Zufall einmal Ihre VlutreiniguNs^ Pillen, das Schächtelchen » 2l tr.. in die ftändo führl?^« Vlutreinigu ngs ° Pillen verursachten Vesserung, ll!I"°, dieses bestellten wir eine Nolle mit sechs Schächtelchen. 5 l , 5 kr. Ich theile Ihnen nun mit Vergnügen dankend«"^ Wohlbefinden mit. und indem ich noch um zwei Nolle»,^ Nachnnhme für einige Bekannte ersuche, stelle es Ih»"' ,^< meine Dauksaguug als auch diese vorzüglichen Blutrel >, gungs. 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I ZapuSacna rocjji«1* ¦ Lavrenèioe^' ___Snilraifl« ScfhitiO 9?t. 57 ^87 10. März 1883. Course an der Wiener Börse vom 9. Mir) 1NN3. ^. elb Ware ^.^tantS.Nnlchen. «llb^f^. .......7U>zü ?8l^> l^40 !""« Staa.Hl., """llel »oo , »3« 5l» ,8? -l»».!?«', «'tNttnlchci^c . Pn St. »7- 35— ^«"^""'' "eutt'rel . ,7 6K 9? 70 '"tnrentt^ fteuerftei . »,! ,0 «2-05 >«°ld.e°te«°/, . . . ,,„.«,„<,,, ' Pllvl'erlcn^ ^«/ ' ' ' - ««<5 uu es, ' .' ' ' ' «k L!-. 8« un ' ossb'^" "°N-ö.«,.S. ,?«^> ,«f.5<, «".Ndl. (Uug. vstb.) 110 .. ,10 ü5 <,°,e 4°/^ im st. . . 1YY ^ ^^,2^ z° ° »«>>,>Ich/.......lO0- - 107 — z''!b.ro,°«^^«- . . . io>-iou k>o »»'^"'lche ^'^ ' ' ' - '°4'b<> I°k «0 5°/„ Teme»var»Vanatn . . »S— 98 ?<> b°/n ungavischc......»860 »slc Andere öffeutl. Nnlehen. Donau-i«ess.-i,'ose 5«/„ lüofl. , IK «5 l'< ?b dto. «Inleihe 1»?«. fteunsrei . 10» — ,0l 5s! Nnlehcn d. Sladtgemeiode Wien »01 - 101 7b Nnlehcn d. Stadtgcmcindc Wien (Silber oder Gold) . . . .--------------- Piämi«n«Änl.d.Scabtl>em.Wie!l ll5 »5 1l5 50 Pfandbriefe (lllriouN) Vodcncr. allg. öfteir.«'/,«/, Gold us 75, 117-lü dlo. in 50 , , 4'/,"/° »5-s0 »s — dto. in 5« . , 4^ . »1 ?<> »l'?u blo, Prämien^Echuldverichr,^ <»7 75 98 ^l. Oeft, Hypothelenbanl lüj. ü'/,//» lo<» ^c> ll,2 — Oest.-uug, Bon! veil. 5°/„ . . 100 »c ici «5 dlo. „ <'/,°/, - . »8K5 »l, 65 bto. „ 4°^ . . 9270 8L-U5 Nng. allg.Vodencrebit-Nctienges. in Pest in »4I.verl. 5»/,°/» . loi 50 103 — PlioiitötS. Obligationen (sür 100 ft.>, «lisabeth-Weübahn 1. Emission 89 50 100 — fferbinaild>?'VlorddHhn in Silb. 104 ?s> 1U5 — ßlain-^oscs-Bahn.....il>0 ül) 100 8<» <«>«>bische Karl» Ludwig »Vahn n. O. 4>/,'/n - - n» 50 S3 80 Otfte«. «»tdwestbahn . . . . 10c, 90 ici Lo Sitbcnbüign.......82 — »2 l»l. Staatsbahn 1. Emission . . . ibo — >8>'— Silbbahu l» 3"/„......lZ', «., l3b ?s> „ l^5°/y......>l9— — — Uiiss.-galiz. Nahn.....»z... »2 «0 Diverse Lose lper Sliich. Vrebiilos« 10« st...... 170 — l?l — El>,rn»i,'ose 4« fl....... ,75») zg ^5 4"/„ Dc'NO'i'-Damvsllb. il»0 N, !l,X — l«,» — i'aibacher Prämien.Nnlehen »ofl, !«3^5 ^,7s> Ole»« 5,'oie 4i N...... 40— 4050 '1«a!ksh.e°!e 40 N...... »ii ,,', ^— 5, _ St,»Oen°lö«i,'ole <0fl..... 4K iln! 4s. 75 Waldftein-^ose 20 ft..... ^»«5 u» — Windi!chs,lätz»Lole ll0 fl. . , ,3? 5^ 3^5« Vanl - Ncticn (per Vtu5). «nglo-Oeftüri. Vanl 120 fl. . . NL 75 11? 25 «llnf.Gelellschaft. Wiln« «00 fi.-------____ Vanlverein, Wiener, 100 ss. . . li»'7bn3'— Ädnci.°Anft.,Oest.2U0sl. S.40°/, «z — «2« bü » lnVte^Gcs., Nicbcröft. 500 N »«5^ — 8<,5 — Hl)p?lhelcnb., ost, 200 st. 25«/» 2, ob — s'-— Ländtrd»nl°st. iluu fl. V. 50°/<,«cht.«ahn «80 N. Silb« . — — — — NUöll"Fium>>n.Ä.,bn?a 2^ 170 ?l ^liliflss.'TevI. Hisenb, «uo fl. 2M, ^7L — 5?K — Vöh:n, Nordbahn I5U fl. . . . >«» 75 >85 25, „ VeNbah', 200 N. . . .2»» —3l<1 — Vusch!iehrab«r «üb. 500 N. Lvl. »,',0 — »"'i — » (I!t, «) !i»0 fl. . l31 — 182 — Donau ' Damvsschissahrt » Ges. Oeslerr. 50a ss. «l N.....5,? — 59,-— Pia:!'.(iii.«? 75 lS3 5e Dus«Bodcndach:rE.'V.ldwei« «on N. . . .i»H7^>3i»s. „Sl,b..Tirol.m.H.i»?»«»««^, i»> üc» i»4 ?.°> ssürdinanbs-Norbd, inon N, i — «oc. — Oefterr. Nordroestb. 200 fl. Silb. «(»a — 20« 5o dto. (lit. N) iioa fl. Silb« .>2i?5N2«??b Prag»Duier liisenb. 150ss. Silb. ü'.üll öe ü. Rudolf' Bahn 200 fl. Silber , 1«^— 165 2". Liebenl'ürger ltise,'.!). xao ft. S, l«l'— lüc 00 Staat«c>!>:nb>il>n !i00 fl, ü. W, .>337--Hz?50 Siibbahn 300 ff. VIW« . . . i<3 '» «0 Siib.Nordb. H«clb,<«. l0«fl.2M, ,^0 — >50 5» Tbeih.Äahn W0 ft. ö. W. . . «<« - x<« »>o Tlamway.^es..Wl, 170 !l. s. W, x«« - - ^e «c ^ Wr,. neue 70 N. . , 44 «<> <5 — Lran«vort»Äcs:ll<,l>af« 100 N. , 8^- «7 — Tucnau.Nrawv «05 fl. ««'— linz. ^torbofttza^n 20U st. Gilb« >S4 — l«4 ^« Ü!lg.Wefib.(«aab.<»ra^»00!l.S, l«4 75 >«t «» Industrie.Acticn (p« Slü»l,. Vstvbi und itindbcrg, Eilen» unb Stahl'Inl>. in Wien «0» fl. , — — — — <öiftnbab'lw..t. . „lilbcmübl", Papiers, u. 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I sich auf jeder Flasche die llwfe at»!»! /7 ß -' II viereckige Etiquette mil der II vfc ^»Ll,- 3| llf II t^tA-tar-a^J oasqA' 1 Unterschrift des General- It ^k&&J$l!$m II, «==^^Šrp ^"*P 1 Directors befindet. w^ftsNy^..^ i jW» Man findet den echten BEMTEBlCTlwrERXilqueur bei Nachgerannten> 11 S?'^VHSrfB dlc slcn schriftlich verpllichtet haben, koine Nachahmung zu verkaufen-k!*?1++3LL~5$H Die l>i»tlllerie der Abtei xu Fecamp sabrizirt ferner : das AICOOI I^*^^**~||(B de MEKTHE und das EAV do MELISSE der Benedictiner Moenche, ganz vorzügliche und musserst iesundheiUfardernde Produkt». ^lt^ve "rv^H***1011 zu habon boi Rudolf Kirbisch, Confisour, und Anton Gnesdas —^ • ^afo Elefant. (5302) 10-9 il^^siaiaaiiaeiiiiaiiiiiiiiiiiiairaaaiiiäE 1 . Zur pfällipü Beacktm! I i§] irQ Baufol? Horj}nua"on dor Saison empfehlo ich mich zur Uobornahmo aller |@ jg yr v°rKommondon Sponglerarboiton, als: g i hVX }lnn8 v«n Blechbedacbungeii, Dacbfcnstern, (g i von änneu und Anslaufröhren in jeder Gattung jg ^j olechen, sowie aueh zur Uebernahme von [§ «I unl ^iion oinachi Blecbanstrichen g fei B°Uden und bill' "'ffen Reparaturen mit dor Versicherung der promptesten, |g Ün Ble 1 ÜUUKon Bedienung. Forner empfehle ich uioin bestsortiortea Lager von Jr S bed^r^i611 fÜr Küchen-, Haushaltungs- und Bade- | ^ bi8 on « 8anten Wagenlaternen, das Paar von 2 fl. g i SohoBRi«^ ^fagenleisten, Knopfnägeln, Fussack- und | i ^salederhaken aus Neusilber und versilbert, | II ind geruchloson Water-Closets etc. etc. J| SJ ^sendeVSra1? m?inon verehrten p. t Kunden für das mir bisher geschenkte j= l§] for""rhin in 2t doil best»n Dank aussprocho, bitte ich, mir dasselbe auch (E g gleichem Masse zutheil worden zu lassen. [g fei Achtungsvoll Jg I hi, 1L M@te^s I |a (813) 3o ßau- und Galanterie - Spengler, Laibach, ^ j|_ Wienerstrasse 7; Filiale: Spenglersteig 2. l. I Reeller Ausverkauf. Q ft ft I Wegen Uoborsiedlung aus meinem Gcschüftslocalo bin ich bomüssigt, r. t^ölis in Wien. &L&& ¦ (Seit 1857 Handelsartikel. — Protok. Firma), l^p* I Bishe/ unerreicht in seiner Wirkung auf dio leichtere Löslichkeit (ins- H besondoro) schwer vcrdmilicher Speisen, dio Vordauung und Blutreinigung, die Er- H niihriing und Kräftigung des Körpers. Dadurch wirkt es boi tiiglich zweimaligem ^M und liingor fortgesetztem Gebrauche mittolbar boi violen, selbst hartnäckigou L"idon, ^H als: Verdauungsschwäche, Sodbrennen, Anschoppungen der Baucheingeweide, Trag- H heit der Gedärme, Gliederschwäche, Katarrhen des MagonB oder Dispositionen zu H solchen, Hämorrhoicblleiden, Scropheln, Bleichsucht, Gelbsuoht, chronischen Haut- H ausschlägen, periodischem Kopfschmerz, Wurm- und Steinkrankheit, Verschleimung, H in dor eingewurzelten Gicht mid in dor Tuberculose. |H 13oi Mineral-Wassercuren leistet es sowohl vor als während des Gebrauches ^| dorsolbon sowie zur Nachcur vorzügliche Dionsto. H| Zu haben in den meisten Apotheken und Droguengesohäften der H österr.-ungar. Monarchie. H Ccntraldvput (PostverseiKlung- täglich): H WIEN, Stephansplatz Nr. 6 (Zwettelhof). ¦ Preis oilier grossen Schachtel fl. 1,26, einer kleinen 84 kr. ö. W. ^H U^~ Das p t. Publicum wird geboten , genau auf unsere Firma und pro- H tokolliorto Schutzmarke zu nchtun. 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"^ÜQ 4bL ty IDfag-egfen. ist os nicht unmöglich, durch don rationollon Go- ^J fcr brauch oines haarstärkendon Mittols nicht nur das A ua f a Hon der Haaro ^» k> zu verhindern, sondern auch don Haarwuchs derart zu stärken, dass, <Ä fy lulls in der Kopfhaut noch Atomo von Haaren vorhanden sind, diosolbon ^T 1^ wieder in ihrer frühern Kraft und Wachs th um orschoinon. 5s1 4> Ditae Wiiksamkoit besitz!, nur dio Haar w iiehn-Pomado nacli Pro- cj^ J> fessor Dr. Pytha, os ist eben eines der boston Mittel, um das Ausfallen «T |L der Haaro zu verhindern und don Haarbodon zu stärken, zugleicü ^f g gibt es dieson einen sehömm Glanz, erhält das Haar bis ins hoh.?,^ I "3 5* J> wird mit sichoiem Erfolg boi Tausenden angowondot. ''",; 5i JJ Ein Tiegel für lango Zeit kostot üt) kr. und liefert echt nur aio ^ % „Einhorn-Apotheke" des Jul. v. Trnkäczy | S in Lalibach, Rathhausplatz Nr. 4. S