^U 152. Dmmel stan am 7. 3uli 1864. Di« ^Vaibllchn ZeiNmg" erschemt, nüt Ausnahme dn Vonn- und Feiertage, tllglich, und lostet sammt den Veilagen lm Complotr ganzlälirig 11 si., halb-tährlg 5 fl. 50 Ir., mit srruzband im Comptoir ganzj. l2 fl., hatbj. « fl. Fl!r die Znstrllung in'« Hau« sind hnlbj. 50 fr. mchr zu eutiichten. Mit der Post portofrei ssnnzl., nntn Kreuzband nnb ge» drncllcr Adresse 15 si., hatllj. ? fl. 00 li. Inserlionsgebilyr wr mie Garmond - Spl>ltm;elle oder den Raum dtrsrlbrn, ist filr Imali^e Einschaltung skr., fttr «maligestr,, filr 3malige 10fr. u, s. w. Zn diesen Teblthrrn ist noch der Insertion« - Stempel per 80 lr. filr eine jedesmalige Einschaltung hinzn zn «chnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. V0 lr. für 8 Mal. 1 fl. 40 lr. fltr 2 Mal und VO lr. ftr 1 Mal (»it Inbegriff de« Inserrion«ftnnpele). ^laibache? Zeitung. Amtlicher Theil. 3?c. k. f. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschlicßnng vom 24. Juni d. I. znm ersten Obcrfinanzrathc bei der Finanz-^audesdirettiou in Innsbruck den Viiuistcrialsekretar im Fiuauzmiuiste-rinln Iohaun Bcrrcittcr allcrgiiädigst zu ernennen geruht. Sc. k. l. Apostolische Majestät haben nüt Aller-höchster Eutschließuug vom 2l. Iuui d. I. znm Schillcu-Obcraufscher der Erzdiözese Zara den dorti^ gen Domherrn Karl Friedrich Biauchi allerguädigst zn ernennen gcrnht. Nichtamtlicher Theil. Laibach, l». Inli. Es wird soeben eine erbitterte Schlacht geschlagen, übcr deren Alisg^ug noch nichts Positives bekannt ist. Der Kampf dreht sich nm die deutsch - dänische Angc^ lcgcilheit, spielt aber nicht ans dem eigentlichen Kriegsschauplätze, sondern — im englischen Parlamente. Das Ziel der dämpfenden ist der Bestand des Pal-lncrston . R'usscll'schen MinistcrinmS. Allein, allem Anscheine nach werden die Heiner desselben uutcr^ liegen, denn die öffentliche Stimmung in England hat sich bereit« für die Friedenspolitik des jetzigen Kabiuets erklärt. Der Rückzug der cuglischcn Politik und die Niederlage ans Alscn scheinen endlich nnch in Kopenhagen das Eis gebrochen zn haben, in welches Hof. feiltlich das eingefleischte eidcrdänischc Äililistcrium Äl'ournd bald eiusinleu wird. Die Reise des Hcr^ zogs Johann von Glücksburg, Bruder des dänischen Königs, nach Berlin hat offenbar den Zweck, eine direkte Verstäudiguug zwischen dem dänischen Hofe und Preußen anznbahncn. Da die Gesinnungen der preußischen Regierung bekannt sind, so ist da« Bemühen König Christian's wohl daranf gerichtet, zn retten, was überhaupt noch zn retten ist. Die Fric« dcusstimmuug des Königs scheint sich auch bereits wenigstens der jütischen, dein Kriege ohuchiu niemals sehr geneigten Fraktion des Kopcuhagcucr Voltsthiugö mitgetheilt zu haben, wie aus der Aufrage eines Mitgliedes dicser Fraktion au den Miuistcr - Präsidenten hervorgeht, ob dic Rcgicnmn Hufsmmg hado, daß die Fm'tsetzuug des Blxtucrgicßcui« «iich oou Erfolg be-gleitet sciu werde. Es wäre jedoch voreilig, au diese Gymptomc bestimmte Fricdcnshosfnnngcn zu kuüpfcu Noch ist fein Anzeichen einer Veränderung >n der Haltung der cibcrdäuifchen Partei zil Tagc getreten, nnd diese Partei ist bekanntlich »nächtiger als selbst der Köuig. In letzter Zeit war vielfach von der Absicht der deutschen Großmächte die Rede, beim Auudc den Autrag zu stellen, daß nebst Schleswig auch Holstein der grosmiächtlichcu Eivilverwalluua. übergeben werde. Als Enriosnm theilen wir nnn hiczu die Nachricht preußischer Blätter mit, das; die Pcrwaltnng der Hcr-zoglhümcr Schleswig und Holstein dem Prinzen ^uit-pold von Baicrn bis zur Austragung der Successions - Frage zugedacht sei. Ans Frankfurt kommen Mittheilungen, denen wir entnehmen, das; man dort am Änndc der Vorlage eines Schlußbcrichtes seiteus des Frcih. v. Beust ^^cgcnsieht. Der sächsische Staatsmann beabsichtigt sll tzlcscm ^z,!j»^-!xn<,iu feiner zn London entwickelten Wirksamkeit förmliche Anträge zn stellen und der praMschen Würdignng der Bnndcsvcrsammlnng zn empfehlen. In diesen Anträgen soll auf den Änn-dcstricg und die nnverzögcric Eiuschuug des Herzogs von Augnstcnbnrg in Schleswig-Holstein als das geeignetste Mittel, dk schwebende Krise möglichst befriedigend im Interesse der mitlcl und lleiustaatlichcn Gruppe abzuschließen, hingewiesen werden; übcrdicß soll der unerläßlichen Nothwendigkeit, die Idcc der Büudesreforin wieder aufzugreifen, in dringender Weise Erwähunng geschehen. Die Eindrücke, dic Freiherr u.Bcnst während seines neuesten Aufenthaltes in Paris empfing, resumiren-sich darin, daß die Politik der Tnilerien der Kandidatur des Hauses Oldenburg uichts weniger als günstig ist, vielleicht weniger der Sache selbst, als der Art wegen, wie sie von Nnßlano in Szene gesetzt wurde. Ucbrigcns bleibt nnvergcssen, daß Kaiser Napoleon in dem Antwortschreiben, welches cr seinerzeit dem Herzog von Angnstcnburg zukommen ließ, nnvcrholcn aus-sprach, ihm wäre am opportunsten erschienen, wenn der Buud sofort zur Erledigung der Succcssionö-Fragc vorgeschritten wäre. Die „Wr. Aftst." theilt im Hinblick anf dic gefälschten Depeschen der „Morningpost" mit, daß anch die augebliche Unterredung zwischen dem königlich prenßischen Gesandten nm hiesigen Hofe nnd dem k. t. Herrn Miuistcr des Acußcrn, in welcher der Vctztcrc ^cumtucll auf russische Hilfe, als Bedingung cincr Allianz dcr Nordmächte, auf Garantien n. s. w. hingewiesen haben soll, niemals stattgcfuudcu hat, da überhaupt Anträge in dcr bezeichneten Richtung nicht gestellt worden sind, somit auch leine Vcranlassuug vorlag, sich darüber auSzusprcchcn. Das angebliche Aucrbictcu Rußlands zu ciuem cucntucllcu Äcistaudc iu dem deutsch dällischen Streite steht übcrdicß so sehr in grellem Widersprüche mit den bekannten Bczio huugeu des Kabiuets von St. Petersburg zn dcr dänischen Monarchie, daß schon diese Angabc hinreichen würde, die ganze Depcschcnfabritalion als Falsifikat erkennen zn lassen. Die „Enrope" läßt sich Folgendes auS Paris schreiben: Mau erzählt, daß der Kaiser in den letzten Tagen dem Fürsten Mcttcrnich den Ausdruck sci-ucr Gefühle wahrer Freundschaft für Oesterreich cr-ncncrt hat. Man bringt mit dieser Version die in gcwisfeu hicsigcu diplomatischen Regionen gcänßcrtc Meinung in Znsammcnhaug, daß Oesterreich klug nnd vorsichtig gcung sein werde, dcu reaktionären Utopien des Herrn v. Bismarck fcrn zu bleiben. Vom Kriegsschauplätze. Die Debatten im englischen Unterhanse werfen ein Vicht auch aus dcn Kriegsschauplatz. Seitdem bayard erklärt, Oesterreich h^e auf weitere Otkuua< twueu teiueswcgs verzichtet, ist es culschieden, daß die de»l,cheu Gro,;.uächtc dem Wnnschc Englands, die Kricgsopcrnlionen auf Iütlaud zu bcschräulcn und dlc eigentlichen dänifchcn I„sclu zu vcrschoucu, nicht entsprochen haben. Wahrscheinlich wird binnen Knr-zcm schon dcr Angriff auf die Iuftl Fühncn begin-, ncn. Die österreichischen Truppen, welche in den, Dreieck zwischen Koldiug, Fridcricia und Vcilc kau-touuircn, siud i,i voller Bereitschaft, dic Operationen am Belt zu bcgiuucn. Tag nud ?.'acht wird an dcn zahlreichen Batterien gearbeitet, welche dcr Küste vou Fühueu gegcuübcr errichtet wurdcu; auch alle sonstigen Maßnahmen sind getroffen, die zum Ucbcrschrci-tcn des Belt und zur Landung anf Fühncn erforderlich find. Aus Middclfahrt (auf Fühncn) meldet „F. Stiftst.", daß dic Oesterrcichcr in dcr Sonntags' nacht eine ucuc Batterie mitten zwischen Snoghoi nnd Longsoddc dcmaslirt haben, die mit vier schweren Kanone» nrmirt war, welche gerade gegen Mio-dclfahrt gerichtet warcu. Allc Einwohner eilten daher fort, und das Hardc-Komptoir wurde nach Rocrslcv Mühle verlegt. Nach der .Muzzcituug" hat Priuz Friedrich Karl ciueu Arlucebcfchl erlassen, daß fremde Unterthanen, welche ihrc Zugehörigkeit zn dcr dänischen Armee m'cht nachweisen tonnen, vor ein Kriegsgericht gestellt und nach dcr Strenge dcr Gesetze bestraft werden sollen. — In Angnstcnbnrg find dic Papiere dcö Gcncrals Stcinmcmn und dic kleine Kricqstassc erbeutet, nud daö ärztliche Personal von 104 Personen gefangen und in Eid genommen. Stralsnnd, 2. Juli, Abends. Einstimdic,es Seegefecht dcr 3. Division preußischer Dampfta-noncnboote mit Fregatte „Tordcnstjolo" und einem Raddampfer nördlich der sim Wcftcn Rügens qclc« gcncu) Insel Hiddcnscc. Erstere hat mehrere sichtbare Treffer erhalten; unsererseits leinen Verlust gehabt. Dic Division hat 40 Schuß abgegeben, dcr Feind >etwa 150, wovon viele Grcmatcn in unmittelbarer Nähe dcr Boote nnd über denselben ircpirtcn. Offiziere und Mannschaften haben sich vorzüglich bewiesen, mußten das Gefecht abbrechen, weil drei Geschütze unbrauchbar geworden. Enlscrnnng vom Feinde 300 Schritt, vom ^andc i» Meilen. Aus Hobxo, 3. Juli, Morgens, mrlbct ein Privattelegramm: Die erste und zweite Kompagnie dcS 5,0. Infanterie-Regiments bestanden heute Früh 5> Uhr eiu Gefecht mit dcn Dänen bei Vnndcby. Die Dänen hatten 33 Todte und ließe,, 07 Gefangene in unseren Händen. Unser Vcrlnst war I Hußar todt, 4 Infanteristen verwundet, 2 schwer. Die Truppen waren sehr brav. Raudcrs, 3. Juli, N Uhr Nachts. Major Krug des X. Hußarenregimeuts rekognoszirte mit 2 Kompagnien des 50. Regiments nnd einer Eskadron 8 Hnßarenrcgimcnts von Hobxo nördlich, stieß bei ^nndbl) anf den Feind nnd wnrf denselben in einem glücklichen Gefechte. Diesseitiger Verlust: 1 Hußar todt, 4 Mann des Regiments Nr. 50 verwundet. Feindlicher Verlust: mehr als 30 Todte, 41 Vcrwnn-dclc und 27 Gesa tgcnc, darunter 3 Offiziere, l^undby liegt südöstlich von Aalborg. Das Gefecht faud nm 2. d. M. statt.) Nus Son derb urg, das nun iu den Händen dcr Preußen ist, wird den „H. N." uutrrm 30. Juni geschrieben: Wir kamen hclttc Morgen iu der Frühc vor dcr Insel au. Die Pontoubrücke solllc erst geschlagen werden nnd mnßtcn wir nnf halvlccken Booten übcrfctzcn. Die I,tadt war wie ausgestorbcn. DaS Militär hatte sich größtenthcils in dem oberen Stadttheil einquartiert, wo cS noch einigermaßen wohnlich war, obgleich auch von hier die Einwohner geflüchtet waren. Dcr ganzc untere Theil war über jede Beschreibung verödet und dcmolirt. — Die Häuser längs dein Strande sind fast ohne Ausnahme durchschossen, zum Theil ganz hermltcrgcbraultt. Es befand sich kein Hans dort, wo nur ein Tisch oder ein Stuhl zu finden war. Die Fensterscheiben zerbrochen, dic Thüren eingeschlagen, alles leer odrr kurz nnd klein geschlagen, das war dcr sich stets wiederholende Ein-ornck. — Das Militär wartete schmerzlich nnf dic Hcrstcllnna. der Brücke, da bis dahin keine Bebens-mittel hatten hcrüberlomtneu löuncu. Für Geld war Nichts zu erhalten, weil auch gar Nichts vorhanden war. Erst gegen 12 Uhr ließ sich ein warmes Brot erhalten, doch ging dcr ungewohnte Artikel so rasend ab, daß schon in kurzer Zeit nichts mehr zn finden war. Den Einwohnern Soudcrbnrgs war preußischer-seitS rechtzeitig aufgegeben worden, die Stadt zn verlassen. Da hatte jcdcr zusammengerafft, was milzu-kricacu war uud die ganze Einwohncrfchaft begab sich auf's ^aud, zum größeren Theil wohl nach Augnsten-lmrg, iuzwischcn hatten auch schon die Dänen mit Plüudcruug begonnen. DaS Verhältniß zwifchcn dcn Einwohnern und dem dänischen Militär war schon ein überaus schlechtes in dcr letzten Zeit. Sie hatten gedroht, dic Stadt in Brand zn stecken und dcn Vcrfuch haben sie auch gemacht. Drei Häuser sind fast ganz abgebrannt. 6OO Ucber die Ankunft der dänischen Gefangenen in Hamburg schreiben die „H. N." vom 2. Juli: „Gestern Mittags trafen 15(X) tricgsgcfangenc Dä-ncn von der Insel Alscn hier ein. Dieselben wurden in verschiedenen größeren Wirthfchaftslotalen der Stadt einquartiert, um heute Morgens um 7'/, Uhr mit einem Extrazugc nach preußischen Festungen trans« portirt zu werden. 100 Mann kamen nach Mägde« bürg, 320 Mann nach Erfurt, und 1080 werden über Berlin nach Torgau, Schweidnitz und Kofel befördert. Die Gefangenen waren auö dem Z., 4., 5)., (j., 10. und 18. Rcgimcute. Von denselben sind das 4. uud 18. Regiment ganz gefangen genommen worden. Von dem dritten Negimentc ist, nach Ans« sage der Gefangenen, die dritte Kompagnie fast ganz» lich aufgerieben. Nur 18 Mann sollen, meistenthcils verwundet, übrig geblieben sein. Die Offiziere sind sämmtlich gefallen. Unter den Gefangenen befanden sich sowohl verheiratete Leute von nahe an 40 Jahren in großer Anzahl, als auch sehr junge Mannschaft, die kaum dem Knabenalter entwachsen war. Viele waren Schlcswigcr, welche man an den schleswig-holstciu'schcu ^andcöfarbcu erkannte, die sie bereits in Flcnsbnrg über die dänische Kokarde gesteckt hatten. Die Meisten äußerten sich sehr erfreut über ihre Gefangennahme." Oesterreich. Wien, 5. Juli. In der Zollangclegcnhcit ist endlich ein entschiedener Schritt geschehen. Die Münchner — irrthümlich darmstädtisch genannten — An« träge sind, wie wir hören, sowohl vom Finanz' als vom Handelsministerium alö solche anerkannt worden, welche zur Basis anderer Verhandlungen dienen können. In dcr gestern im auswärtigen Amte stattgehabten Sitzung wurde darüber Beschluß gefaßt und die Instruktionen für die Äcuollmüchtigtcu vereinbart, die wahrscheinlich schon in den nächsten Tagen dahin abgehen werden. Pest, 3. Juli. Wie „Sürgüny" erfährt, ist in Bezug auf die projcttirte provisorische neue Orga» nisation der ungarischen Gcrichtc das Interesse im ganzen Lande so lebhaft, daß schon jetzt die Zahl Derjenigen überaus groß ist, die theils ihre Mitwirkung und Dienste in Gesuchen anbieten, theils auf anderen Wegen über die Beschaffenheit dcr Sache Erkundigungen einziehen, theils persönlich nach Wien reisen. — Seitens der ungarischen Statthaltcrei ist am 24. Juni eine Verordnung ergangen, in welcher, mit Rücksicht daranf, daß die Ernte-Aussichten durchwegs befriedigend sind, verfügt wird, daß alle vom Staat in Gang gesetzten Nothstandsarbciten am 16. Juli aufznhörcu habcn. Eine Ausnahme werden nur jene öffentlichen Arbeiten bilden, bei denen die Einstellung am besagten Tage nicht ohne erhebliche Bccinträch tiguug des Erfolges bewerkstelligt wcrdcu kann. Im Zusammenhange hiemit hörcu auch die Darlehcu auf, welche bisher au Gesellschaften und Gcmciudcu zur Ausführung von Wasscrrcgulirungs - Arbeiten verabfolgt wurdcu. Die Verabreichung von Nahrungsmitteln an die Nothlcidenden ist zum Schluß dcr Ernte ganz einzustellen. Die den Gemeinden ertheilten Konzessionen zur Aufnahme von Nothslandsanlehcn werden außer Kraft gesetzt. Ausland. Kassel, 1. Juli. Heute Nachmittags um 5 Uhr ist die Vcrtaguug dcr Stündcucrsümmlnng in öffentlicher Sitzung ausgesprochen worden. Dem Vernehmen nach war in dcr unmittelbar vorausgcgaugcncn geheimen Sitzung ein auf Ministcr-Autlagc hinauslaufender Autrag zur vorläufigen Bcsprcchuug gelangt, indem von einer gewissen Seite verlangt worden sein soll, einen darauf bezüglichen Passns noch nachträglich in die dicßmalige Instrntlion des bleibenden laud-stündischcn AuSschnsscs anfzuuchmcn. Einem solchen Wunsche soll sich jedoch die Majorität für jetzt uicht willfährig gezeigt habcu. Paris. Dcr „Abend - Monitcur" enthält fol< gcndc Mittheilung: „Man schreibt auS Rügusa, daß Grcnzstrcitigleitcn zwischen Türkcu uud Muuteucgrinern fortwährend häufig sind. Dcr französische Konsul in Stutari hat seine Vermittlung angeboten, um die Unterhändler, welche die Grenze zwischen Montenegro nud der Türkei fcstsctzcu sollcn, zu bestimmen, ihre Arbcitcu wieder aufzunehmcn. Die Eröffnungen desselben habcu bei dcn türkischen Behörden eine gntc Aufnahme gefunden; cr foll sich nnu zum Fürsten Nikolaus nach Ccttinjc begeben, um denselben ebenfalls zu bearbeiten." — Dcr „Conrricr du Dimanchc" theilt die Analyse eines von Herrn u. Äismart unterm 25. Juni aus Karlsbad an Preußens diplomatische Agenten gerichteten Rundschreibens mit, in welchem dcr Minister die Verantwortlichkeit für dcn Wicderausbruch des Krieges zwischen dcn deutschen Großmächten und Dänemark auf das Kopcnhagcucr Kabinct wälzt. Er fordert die Agcutcu auf, die Regierungen, bci wclchcn sie accrcditirt sind, an die Haltung Preußens in dcr Konferenz zu erinnern, indem diese darthnt, wie sehr die preußische Regierung sscncigt gcwcsen, dcn Kampf einzustellen, wclchcu nur cuizig uud allciu Dänemarks Wortbrüchigkcit hervorgerufen hat nud zu dessen Foit« setzuug jctzt seinc Hartnäckigkeit zwingt. — Gleich nach dem Schlüsse der Koufcrcuzcu hat sich die dänische Rcgicruug durch ihrcu Gesandten in London über dcn Zweck, dcn sie bci dcm Wicdcr-ausbruch dcö KricgcS^bcfolgc, erklärt. Wic mau aus Berlin schreibt, gcht das Programm dcs Kopcnha-gcucr Kabincts dahin, daß Dänemark nicht daran denke, gegen dcn dcutschcn Bund Krieg zu führcn oder die deutschen Ottupationstruppcu iu Holstein anzugreifen. Da« Schicksal Holstcn,« solle cinstwcilcu uncrörtcrt bleiben, zumal da übcr dasselbe uicht chcr cndgiltigc Stipulations möglich würcu, als bis dic Frage dcr Aundcsrcform zu einem greifbaren Rcsultal gelangt sci. Somit tämpfc Däncinark gegenwärtig nur um das Hcrzogthnm Schleswig, und zwar nicht um das ganze Hcrzogthnm, sondcrn um Schleswig bis zur Schlciliuic. Hiernach ist dcr Krieg um dic Schlcilinic daö Programm, wclchcS Dänemark sich bei NicdcrauSbruch dcr Feindseligkeiten uorgczcichxct hat. Allcr Wahrscheinlichkeit nach hegt daS Kopcn-hagcncr Kabinct dic (schr nnbcgrimdctc) Hoffnung, durch dicscs Programm, wcun nicht daS gcgcnwärtigc brittischc Ministerium, so doch dic Majorität dcr Par-tcicn für sich zu gcwiuncn und auf solchc Weise auf den parlamentarischen stampf, der für dicsc Woche in London bevorsteht, zu seinen Gunsten einen Einfluß auszuüben. Lokal- und ProvinM-Vachrichlcll. «aibach, 7. Juli. An dcr hiesigen Obcrrealschulc wcrdcu mit Beginn des nächsten Schnljahrcs 5 Lchrerslcllcn mit je liW fl. Gehalt uud 210 fl. Dczennalcrhöhnng besetzt, und zwar für folgende Fächer: Ehemic uud Naturgeschichte, Mathematik und Physik, Zeichnen nnd Kalligraphie, Geometrie und Maschinenlehre, Geographie, Geschichte und dcntschc Sprache. Die nähe« rcn Bedingungen enthält das heutige Amtsblatt. — Dic Nothbrückc über dcn Gruberscheu Kanal kommt am 1l. d. M. zur Versteigerung. ^' — Nach cincm, gcstcru Abend stattgehabten Go witter ist die Temperatur heute wieder schr ticf gc-sunken, was auf cincn starten Schnccfall im Gebirge schließen läßt. — Ans Trieft schreibt man: Wir haben cincu nassen, kühlen Sommer, dcr jcdoch für unsern Karst uud das bcuachbartc Istricu ciu wahrer Segcu ist. Istricn weiß sich scit mehr als cincm Iahrzchcnt keiner so reichlichen Ernte zu erinnern und auch die Rcbcu stchcn schön, nur die Oliucubäumc können sich von dem strcugcu Winter uicht erholen. Unsere Bade-Austalteu machen aber bisher schlechte Geschäfte. — In nuscrcr Marine schciut man die Idee weiterer Ausrüstungen aufgegeben zu haben und cs werden Matrosen wicdcr beurlaubt. Dcr Linicnschiffstapitän Icrcmiasch, dcr bci Helgoland cinc bcdcutcudc Kou< tusion erlitten, befindet sich in Venedig und ist bci-uahc vollkomiucu wicdcr hergestellt. — Aus einigen Wcinbaugcncndcn UntersteiermarkS kommcu wcuig erfreuliche Nachrichten zu. Dcr Mein-stock soll zwar bedeutend viel angcsctzt habcn, steht jcdoch in Folge der anhaltend schlechten Wittcrnng mcist noch in dcr Blüthe, die schon längst vorüber scin soll. Auch solle» die Trauben wenig Beeren zcigcu, uud wcnn dic Kühle auch iu, Juli anhält, dürfte wenig Wciu und dieser von geringer Qualität zu gewärtigen sein. Die Wcinprcisc sind auch in Zolge bcsscn ctwas gcstiegcn. — Dcr „C. f. U." meldet von einer Leichen-beraubung in Marburg. Nachdem dcr Todtcn-aräbcr am Sonntage vor Embrnch dcr Nacht dcn üblichen Rnudgaug durch dcn Fricdhof acmacht hatte, ohne dic Oidming dcr stillen Welt cwigcr iiüihc durch was imincr gestört zu scheu, faud er in dcr Frühe dcö darauf folacudcn Wtov^cntt ^n seinem Schrecke» cmc au dcr südlichen Maucr dcs Fricd<)ofc« llc«e.,d.c Familiengruft crlirochcn, von »uclchcr dcr Stcin am Kopfende gewaltsam abgehoben znr Seite lag. Als cr seines ersten Schreckens so wcit Meister geworden war, nm an die Ocffnung hinanzutrctcu, sah cr, dliß dcr Deckel des Sarges dcr am Samstage in der Gruft beigesetzten Münncrlcichc weggenommen, und dicsc ihrer Bekleidung bis auf das Hcmd und dic Uutcrbciullcidcr beraubt war. Dic dcr Leiche ausgezogenen Schuhe standcn, wahrscheinlich von dcn Frevlern ucrgcsscu, neben den, Sarge. Dcr Todten, gräbcr machtc sofort Anzcigc von -dem schrecklichen Ereigniß, worauf dic Gruft sogleich bis nuf dic wci< tcrcn Erhcbnugcu aus sauitätSpolizcilichcn Rücksichten wicdcr geschlossen und vermauert wurde, da dic Lcichc sich schon in einem hohen Grade der Verwesung be« findet. Feuilleton. Eine Rolfe in Zentral, Asien. In dcr 14. nud für dieses Jahr letzten Sitzung der „Königl. geographischen Gesellschaft" in London, stattete Hcrr Vambcry, ein Ungar, einen schr mert> würdigen Reisebericht ab. Vambcry hat nämlich, als Derwisch verkleidet, das Turtomaucnlaud, Khiva, Bokhara uud Samarkand nnd andere Gegenden iu Zcutral-Asicn besucht, wohin scit Marco Polo's Tagen kein Europäer gedrungen sein soll. Er bereitete sich iu einem mohamedanischcu Kollegium mehrere Jahre laug vor, um die Rolle eines frommen Muselmannes spielen zu könucn, uud März im 1803 schloß cr sich in Teheran einer Gesellschaft armer Pil-grime an, die in Mckta s,cwcscn waren uud nach dcr Tartarci zurücktchrtcu. Mit ihncn fuhr cr auf cmcm turtomauischcn Sccräubcrschiff übcr dcn südöstliche» Winkel des kaspischcn Meeres und laudctc im Gjn< muschtcpe (dem ..silbernen Hügcl"), in cincm ctwa 2000 Zelte zählenden Vager dcs Tamub - Stammes. Von dort aus bcsuchtc cr dic Ruincu dcr von Ale» randcr dcm Großen gebauten Maucr, dic vom nahen Sccufcr an in Gestalt eines mit kleinen Thürmen und Vcstcn gekrönten Walles gegen 100 englische Meilen wcit in's Innere dcS Bandes läuft. Mit denselben Gefährten reiste cr von der Ostscite des laspischcu Meeres in nördlicher Richtung weiter, über- schritt den Fluß Offrck, machte eine schauerliche Wanderung von 32 Tagen durch die gyrtauischc Wüste und langte Anfangs Juni in Khiva an. Die Zu-stände dcs Reichs, dessen Hauptstadt Khiva ist, schil-dert er als abscheulich. Der regierende Fürst, Seid Mohammed, ein siecher Tyrann, beschäftigt sich mit wenig Anderem als damit, Hunderte seiner Unter« thancn wegen dcr uubcdcntendstcn Uebertretnugeu dcr Gebote dcs Korans hiuzurichtcu. Auf einigen Aus« siiigell bis Kungrad erstaunte Vambcry übcr dic großc Fruchtbarkeit des Landes, deren Gleichen cr bisher in Asien nicht gesehen hattc. Zu Kamccl reiste cr dann von Khiva nach Bokhara, cinc Strecke von 10 bis 12 Tagereisen. Unterwegs mußten sie, um cincr turtomauischcn Räubcrhorbe zll cutgchcn, in dic Wüstc Dschan-Batiran (.Mcnsvcrnlchter") flüchten, wo fic sechs Tage lang die furchtbare Qual dcs Durstes litte« und zwei ihrer Genossen bcgrnbcn. Die Stadt Bokhara ist umfangreicher als Teheran, abcr nicht so bevölkert. Einige dcr Paläste und Moschccn sind von Stciu, haben jcdoch häßliche plumpe Thürme. Das gauze Khanat von Bokhara hat nach Vambcry's Schütznng 2,000.000 Einwohner, dic persischen Stla< vcu mitgerechnet. Dcr rcgicrcndc Fürst Mlizaffared-Lin — Sohn desselben Khans, der Cmiolll) nud Stoddard ermordet hat — soll cm Manu von gutem Willen, abcr aus Staatsrücksichtcu zu mauchcu Bar« barcicu gezwungen scin. Nach ciucm Aufenthalt von cincm Monat in Bokhara trat Vambcry die Rcift nach Samarkand an. Auf cincr scchstägigcn Rcise kam cr durch cine dicht bevölkerte und wohlbcbautc Gcgcud, und sah Stüdtc uud Dörfcr rasch auf ciu« andcr folgen. Aber Samarkand, dic verfallene Hauptstadt Timnr's, enttäuschte ihu sehr. Am inleressan» testen fand cr die Mcdrcsscs oder Kollegien, deren cincs, das von Timnr's Gcmalin, cincr chinesischen Prinzcssiu, gebant worden, cin herrlicher Ban gcwc« sen scin muß. Ictzt steht davon noch ciu 100 Fuß hohcr mit Mosaik eingelegter Säulcnacmg. Auch Timur'S Palast ist von Interesse; dcr Thron darin ruht anf einem grünen Stcinblock, dcr aus weiter Ferne dahin geschafft worden scheint. Im ^>ttob>r kam Vambcry in Herat an, abcr das Land im Nor--dc» davon war in großer Unruhe, da auf dcil Tod Dost Mohcmimcd's cin Ausstand gcgcn das afghaische Joch ausgcbrochcn war. Hicr ciidttc die Erzählung des Rciscndcn. Sir Hcury Rawliuson brmcrltc dar> auf, cr frcuc sich, daß Mr. Vambcry's Bcricht bci Murray crschcincu wcrde. Scit "l50 Inhrcn habc bis anf ihn tcin Europäer Samarkand gcschcn und beschrieben. Vor 25 Jahren habc cinc blinde Panil über die Anliähmlng dcr russisch-asiatischen und dcr indobrittischcn Grcnzc geherrscht; hcutzntaac abcr gchc mau darüber zu alcichgiltin hinwcq. Die Annäherung hnl'c in dcn lctztcn 25) Jahren !0<,x» I0icilcn bcttMll und dic Entfernung zwischen bcu beiden Grcnzrn lllacht jetzt nur ciue Breite vou 5> odcr <>00 Mci' lcn nus. Abcr cr wolle damit dcr russischcu Regie-rung lcinc Feindseligkeit gegcn dic Interessen Eug-laudö zuschreiben. Das Vorrücken dcr russischen Grcnzc iu Asicn sci, wic schon dcr verstorbene Sir Nob. Pccl bcmcrttc, Wirkung eincs Älaturgcsctzcs. Der Präsident (Sir R. Murchison) sagte, Rußland habc Handel nach Bokhara getrieben, lange ehe die 6O5 Wiener Nachrichten. Wien. 0. Juli. Dcr König von Preußen wird, wic dem „Vatcrlaud" gclncldct wird, sich iu vierzehn Tagen direkt uach Gastcin begeben. Herr v. Bismack bc-fiudct sich iu seiner Begleitung. Auf der Rückreise dürfte dcr König zum Besuche Sr. Vtajestät des Kaisers in Wien ciutrcsfcu. — Bis jetzt war Straßburg stolz darauf, au seinem Müustcr dcu höchsten Thurm Europa's uud dcr Welt zu besitzen, indem die Höhe desselben 449 Fuß beträgt, während die Höhe des ihm zunächst gekommenen Stcphausthurmcs iu Wicu uur 439 Fuß betrug. Nuu aber wird Wicu Straßburg dicscn Rang mit Recht streitig machen. Dcr ucu aufgeführte Slcfthansthurm wird lictauutlich um 15 Fuß höher gegcu früher werden, folglich 454 Fuß mcsscu uud somit den Slraßburgcr um fünf Fuß überragen. Den Ruhm, den höchsten Thurm Europa's und dcr Wclt zu besitzen, wird nun Wien in Anspruch uchmcn können. — Die Fcicr dcr Krcnzcrhöhung am St. Stcphansthnrmc wird nicht am 18., sondern am 15. August stattfiudeu. — Herr August Zang soll bei den betreffenden Behörden die Anzeige gemacht haben, daß er 3, sage drei Journale herauszugeben beabsichtige. Eines hat den Titel: „Die Wiener Presse"; das zweite heißt: „Die freie Presse" , und das dritte ist getauft: „Allgemeine Presse." — Dcr Volkssäuger Fürst wird in Gesellschaft des Komikers Äanmauu uud mehrerer seiner eisten Mitglieder Aufaugs Wiutcr uach Paris rciscu uud seine Singspiele daselbst vorführen. Also, Rcuauchc für Schafhaxl! — Die Foltmauu'schc Dicustmäuucr-Kapcllc bc gibt sich uach Koustautiuopcl, um dort unter ^citnug des Kapellmeisters Felsthal am Eampo graudc und zu Bujuldcrc (dem Hictziug Slambuls) ciuigc Mo-uatc hindurch Produktionen zu gcbcu. Dic Kapelle, 30 Köpfe stark, wird sich dcr am 20. August vou hier abgchcudcu, durch Hru. Tuvoia ornamsirtcn Ge. scllschaf'tsrcise uach Koustautiuopcl auschließeu. Neueste Nachnchlcu uud Telegramme. Original - Telegramm. Wien, 7. Juli. Der Koni,, von Preu. s,en wird nächste Woche in Schönbrnnn er» wartet. Die Nachricht vom Auslaufen einer schwedischen Flottille als dänischer Sncenrs Wird hier nicht ssesslaubt. Hermanustadt, 5. Juli. Iu dcr heutigcu Laudtagssitzuug erhebt sich das Haus iu dantcudcr Aucrtcummg für dic durch Sc. Majestät den Kaiser dm Ucbcrschwemmtcu in Sicbcnbürgcu gcwordcue Hilfe zu ciucm drcimaligcu Hoch. — Hierauf Gei,c-raldcbattc über dcu au dcr Tagcsorduuug stchcudcu Gcsetzcutwurf, bctrcsfeud die Sauttiouiruug uud Kuud^ luachllug dcr Gcfctzartitcl iu Sicbcubürgcu. München, 5). Juli. Eiucr tclcgraphischcu Mcl-duug aus Wicu zufolge wcrdcu die ucuen Iustruk< tioucu für die östcrrcichischcu 5lonfcrcuzbcvollmächtigtcu morgen hicr cintrcffcu. Sie lautcu auf bedingte An-uahmc des darmstädtischeu VcrmittlnngSvorschlagcs. Auch die übrigen Konfcrcuzglicdcr siud zur Fort« sctzuug dcr Verhandlungen auf Gruudlagc jcncS Bor» fchlags augcwicscu. Verlin, 5. Juli. Dic „Rat. Ztg." meldet: Dcm Vcruchmcu nach h<ü,c Hauuoucr dem preußischen Kabiuct sci>,c Vercitwisliglcil erklärt, dcm preußisch < französische Handelsverträge und dcm er-ucucrtcu Zollverein bcizutrctcu, wcuu ein von dcr haunovcr'schcn Regierung nähcr bestimmter Theil dcS Präcipuums crhaltcu bleibe. Ueber dic Höhc dcö Präcipuums schweben noch dic Verhandlungen. Dic „Rordd. Allg. Ztg." schreibt: Dic Ansprüche Oldenburgs siud „icht das Resultat ciucs geheimen Ucbcrcinlommcns zwischen Rußland uud Prcußcu. das weder geschlossen noch jemals beabsichtigt war. Die von Seite dcr deutschen Mächte dcr Konfcrcuz gemachten Konzessionen hatten nur für die Konferenz cinc Vcdcutuug, am allerwenigsten aber für ciueu ncucn durch dcu Muthwillcn Dänemarks hcraufbc-schworcnen Krieg. Verlin, 5. Inli. Dcr hicsigc englische Gc< sandte ist angewiesen gcwcscu, cinc ausdrückliche Zu-sichcrung zu erlangen, daß ein Unternehmen zuuächst gcgcu Fühucu uud überhaupt gcgcu die eigentlich dänischen Iusclu uicht beabsichtigt wcrdc. Das prcu< ßischc Gouucrucincnt hat diese Zusichcrung abgclchut uud sich aus dlc, freilich schr bestimmte Erklüruug bcschräukt, daß cinc eventuelle Occupation irgcud cincS Theiles des cigcntlichcu Däucmart uur dem Iutcrcssc dcr dcutschcu Ziclc des Krieges zu dienen bestimmt scin tönuc. (V. ^) Darmstadt, 5. Juli. Dic Abgeordnetenkammer wiederholte ihren vorjährigen Beschluß wegen Beitritt Haudclsvcrtrag, so wic die Ausrcchthaltuug des Zollvcrcius, und ertheilte dcr Rcglcruug »ut großcr Niajoritüt ein Tadclsvotum wcgcn ihrer blshcrlgcn Haltung. Altvna, 5. Juli. Das Vcrordnuugsblatt für Schlesung'Holltcin dringt eine Bclunutmachuug dcr Vandcsrcgleruua, welche dcm mit Genehmigung dcr Äuudeslomulissärc in z^el zusamiucugctrctcucu Eo-uut.' sur dcn Kanalbau gestattet, behufs Prüfuug dcr iiu ^ahrc 1848/49 Projektil tcu Kaualliuic vom Kiclcr Hascu nach Büttel Rwcllcmeuts vorzuuchmcu. Der „Altouacr Mcrcur" mcldct: Der zum Hm'dcövoigt vou Alscu cruanutc Advokat Boyscn ist bereits dahin abgereist. «ondon, 6. Juli. Iu dcr gestrigen Untcr. haussitzuug wurde dic Dcbatlc übcr das MißttaucuS-votuiu fortgesetzt. Cobdcu und Förster sprachcu für, Cecil uud Iahustouc gegen hie Rcglcruun. Wahr« schciulich wcrdcu dic Debatten vertagt. Bern, 4. Juli. Dic Bundesversammlung ist heule eröffnet wordcu. Zum Präsidcuteu des Natioualrathcs ist Iägcr aus Anrgau, zum Vizepräsidenten Plant aus Grau büudtcu, znm Präsidenten dcs Städtcralhcs ist Rogniu aus Wnadt uud zum Vizcpräsidculcu Rüttimauu aus Zürich grwählt wordcn. Kopenhassen, 4. Juli. „Dagbladct" enthält ciuc Mitlhciluug dcs „Fycnsavis", welcher zufolge ciu hochgestellter Offizier, welcher ciucr der befähig« testen Befehlshaber iu dcr Anuce isl, sciuc militari- Engländer iu Asicu Fuß gcfnßl hatten. Auch zeigte er au, daß Mr. Vambery sich zu einer zweiten Reise rilste. Militärisches. Das preußische Züuduadclgcwchr hat sich iu Schleswig, auch iu dcm einzigen Puuktc, welcher geeignet war, Bcsorguiß einzuflößen, in Actrcff dcr Nadel, gut bewährt. Wcnu dcr Soldat in der Iu» struttiou hörte, daß cr im Tornister cinc Rcscrvcua-dcl habc, au dcr ciu ^oth angebracht sei, wclchcs cr leicht crwärmcu uud ciusctzcu löuuc, so war das gerade uicht schr beruhigend, wcuu cr au dicse Mcmi-pulatiou iin fciudlichcu Feuer dachte. Die Nadcl, eiu fciucr Stahldrahl vou dcr Stärke eiucr mäßigen Stricknadel, ließ als uicht unmöglich crschciucu, daß sie bci gcwisscu Eucutualitätcu brcchcu würdc; dicsc Acfürchtuug abcr hat dcr Fcldzug gläuzcnd widcrlcgt. Eiu Vtilitär versicherte, daß ihm kciu ciuzigcr Fall bckauut sci, wo die Radcl gebrochen wäre uud doch habe schwerlich dcr Maun in dicsciu Fcldzugc unter huubcrt Schuß abgegeben. Die Dänen warcu im Anfaug schr erstaunt, als sie bcmcrltcu, daß dic Prrußcu auch bcim Vcrfolgcu im vollen i^auf luden, wo au ciu Vadcu däuischcr Scits uach abgcgcbcucm Schuß sclteu mehr zu dcukcu war. Dic Mifc uud Gajouuctc sind bronzirt wordcn; das Korn hat ciuc Verliessen»,,« erfahren, das Vajonnct sitzt durch einen sscdcrvcrschlnß fester als bisher, dcr Müuduugöbcctel ist ciu Kort mil Mcssiugkuopf, ^r Allem aber sind die schlautcn Kolbeuhnlsc verschwunden uud an deren Stelle stärkere getreten, die bcim etwaigen Gebrauch dcs Kolbens uicht mehr so leicht dem Spriugcu auS. gesetzt siud. Dicscu Gewehren ebenbürtig hat sich die „cue mcrpf.lud.ge gezogeuc Batterie bewiesen /welche die Gardc^rt.!ler.e-Br.gade auf dcu Kampfplatz gesaudt hat. Tle ., gewiMmaßen ein Modell sämmtlicher ucucstcu Berbc,scruugcu dcr beschütze, sie ist leicht uud zierlich im hoch,lcn Grade, dic raffctteu sind gcmz ucu toustruiri. Dcu hintere» Verschluß dcs Rohrs bildct ciu einfacher Spcil, welcher bcim Vadcu hcrausgczogcu wird; d>c ^aduugcu sind in einem schrautarligeu Protzkustcu augebracht, aus dcsfcu Fä. chcru ciu Äiaun von dcr Bcdicnuug jc 4 Schuß in ciueu blcchcrueu Kastcu legt, welchen cr au einem Ricmcu umgchäugt trägt. Dcr Wischer ist uuuöthig geworden, dcuu zwischcu Cartouche uud Geschoß sitzt ciu mit Fett gefülltes Kästchcu, welches bcim Ab< fcucru platzt uud daö flüssige Fctt durch die ^ügc führt, so daß das Geschoß selbst das Rohr rciuigt. Zu bcidcu Scitcu dcs Protzlastcus siud rohrartig gc> flochtcuc Drahtscsscl angebracht, auf dcncn dic Bc-dicuuugsmanuschaft bcqucm aufsißt. Dicsc iu Wahr> hcit flicgcudc Battcric sctztc dcu Dänen bcim Rückzüge übcr dcu Brückculopf arg zn, da sic bci ihrcr Agilität immcr vorau war uud mit großcr Schnelligkeit ihre Schüsse abgab. chc Stellung aufgegeben hätte, nachdem er sich mit dcn Dispositionen bckanntgcmacht hatte, welche das Oberkommando zur Vertheidigung dcr Insel Fühnen getroffen. Tuez, 4. Juni. Nachrichten aus Shanghai vom 23. Mai melden, daß Tungyan gefallen sei. Hang-tchow-fu wurde von Gordon genommen. Melbourne, 2s'>. Mai. Die Engländer belagerten Galcpa auf Ncuscelaud, stürmlcu, wurden abcr mit großen Verlusten zurückgeschlagen. Programm der, Donnerstag am 14. Juli Itz04, 5 Uhr Nachmittags, stattfindenden Jahresversammlung dcö historischeu Vereins für Kram. 1. Portrag dcs Hcrru Vcrcins - Direktors Dr. 5> Costa übcr das Wirken dcs Vereins im Jahre 2. Bericht des Sekretärs und Geschäftsleiters A. Dimitz über die wissenschaftliche Thätigkeit dcs Vcrcins. 3. Vorlage dcs Rechnungsabschlusses und Prä-limiuarcs durch dcn Hcrrn Vcrciuskassicr Katechet S a m c j z. 4. Wahl ncucr Mitglicdcr. 5). Neuwahl dcr Dircitionsnntglicdcr. 0. Vortrng dcs Dircktionsmitglicdcs Dr. E. H. Costa im Namen dcr Direktion übcr dic Angelegenheit dcr Vereinigung dcs historischen mit dem Muscalvcrein. 7. Vortrag, eiugcscudct vom korr. Mitglicbe Hcrrn P. v. Radi^ über des Bischofs Chrön ,,l.iw1-Ill^ ?ud!nu,tum", Manuskript dcr Studicnbibliothck in Vaibach. Dic ?. 'l. Hcrrcn VcrciuSmitglicdcr beehrt sich zu zahlreichem Erscheinen cinzuladeu die Direktion dcs hist. Vereins für Kram. Laibach dcn 0. Juli I8eu pr. Ztr. si. 2.40, Stroh fl. 1.20; Hol; hartes' pr. Klafter si. 0.20, dctto wcichcs fl. —.—; Wein, rother, pr. Elmer fi. 4.50, dctto wcibcr fl. 3.50. Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr st Fedor Bamberg in Laibach. «08 Äöl!tü!)tll^! Verzinsliche Staatsfonds mit Ausnahme der etwas schwächeren 5pcrc. iu östcrr. Währ., dann i!osc und grWcuthcilö auch Oruudcullastiui^-Oblilialioucu um '/.. 'Wie,,, ^ ' ^'^ '"^" ^'^"' """ ^"dustricpapicrcu sticgeu (Momftte- und Lloyd-Attieu um 2 fl. und die Mehrzahl der übrigen Gattungen um circa '/. fl. Wechsel auf fremde den 5. Juli. Plätze und Comptautcn schlössen um ciue Kleinigkeit steifer. Geld aboubaut. Vcrlehr beschränkt. Veffeiltliche Hchull». ^. d« Slaalcs (sür 100 st.) <5>eld Woar. In zNerr. Währung . zu 5'/. 67.90 6«,l0 b'/. A"leh. v. 1861 mit Mckz.'/. 97,20 97.40 ohu, '.'ll'schiiitt 1864 '. . . 96,Ä) 9640 Eilbcr'?lnlch,n vm, 1864 . . 87.25 87 75 Nat.3lnl.»>it Iän'(5mw. zu5'/. 80.80 80.40 ., .. „Apr.Coup. „ 5 .. 80 35 M,45> Mttalliquts ...... 5 „ 72.— 72.10 ^ttomitMai.Eouft. . „5„ 72.10 72.20 dltto........4i„ 64 — 645s) Mit A,rlos. v. 1.1839.....154,— 154.50 .. „ ., 1854..... 90.75 91.25 .. .. ., '860 zu 500,1. 96.<:<) 96.70 ,.....1860 ., 100.. 9«.90 99. - .. ,. .. 1864 .. .. .. 91.70 91.80 .k>,'»!l,"5)icutl!l>ch, z» 42 I.. .»^ll-. 17.50 18.- II. dcr Aronlllndcr (für 100 si.) Wi-undtNtlaslllii^s'Ol'Iig'itiV'Nil!. Vll<) »alizien . . . . .. 5 .. 74.75 75 - Tifbeüdürg,» ... „ 5 „ 72.25 72.75 Autuwina .... ., 5 „ 72.— 72 50 ., m. d. Verl.,(ll.1867.. 5 „ 70.90 72.- VlNttiauische« Anl. 1859 .. 5 .. 96.-- -. -Uktien (pr. Tt»ct.) ^atioualbant......781. 783, - .sslldit-Anssalt zu 200 ss. ö. W. 191.70 1!>I.«0 N. ü. Iscom.-Gts. ,^. 500 ,l. 5. W.6I0 — 6l2. -K. Ferd.-Nc,rdb. ,. 1000sl. L. M.1827. -1829 Staats-Eis.' Ocs. zu 200 .!. CVl. ob« 500 Fr......184.75 185.. Kais. (5lis., Äahn zu 200 s!. CM. 130.50 131. Silb.'Nordd.Äcrd,!U.200 ., „ 1x»2.-- I22,2l'> Süd. Staats-, lombardisch »vtne» tianischt und ctütrsl-italitnische («is. 200 fl, «. W. 500 ssr. 244.— 2!5>.^ »c!d Waare Oal. Katl-Ludw.-V. z. 200 ss.(lM.239.50 240.— Ocst.Dl.'!,.-Dcn,!p!sch.-H''s. 3^ 454.— 456.— O,, kk'yd in Trisss Z,^ 233.— 2lj5.— Wmi. Da»!,'fm..'?lllg.500fl.c'/A''. ^5/».— 470.— '1''hrig«v. I. l'.i»f a>lf! 1857 ,,u . 5'/. 101.— 101.20 C. Vi. j ucr!l'St'a,e 5 „ 91.25 91.50 N^liliooll.lnl, ü. W vn7.) K>-,d.-?<>,s!>ilt si>, H>n,r,l ü. ^w. zu IM fl. .'st. W. . . . 128.20128.40 D,!,.«D»U'isch.-l!!!. O,,u „ 40 ,. ü. W. 23. — 25.— "Nlch",!') ., 40 .. (5.M. 100. . 101,— Salm '__________. 40 ., .. .. 31.5><> ^^.5,0 Gcld Waare Palffi) zu 40 st. l5M. . 28.50 29.-- «l.n,) ,. 40..... 27.50 28.- St. Gein'is ^ /is, ^ ^ 28.50 29. - Wiudisch>i>üh „ 20 „ .. . l8.!0 «6.80 kmiorn ,ur 10 Pf. Etcrlmg . 115,30 11.5.40 Paris, für IM Fr.„>ls . . . 45.70 45.80 l5onrs der sticldsorten. ft!e!d Waare K. Milnz-Dufaten 5 ,1. 52 lr. 5 N. 52jNl> Kronen . . .19 „ 95 „ 19 „ 98 „ Napolcrül'd'c'r . 9 „ 25 „ i» „ 26 „ Ruff. I,»perial« . 9 ,, 51 ., 9 „ 52 ., Vtreinsthaler . 1 ., 71 „ 1 „ 71 z Sül'er . . 113 .. 75 ., 1,4 .. — Telegraphische Effekten- und Wechsel-Kurse an dcr k. l. öffentlichen Äörsc in Wien deu 6. Juli 1864. 5'/. MtalIiP,es 72.25 ,860-ei Anl,ih, 97.15 5'/. Nat.'Anleh. 80 90 Silder . . . l 13.75 «Uansasti,,! . 783. - London . . 115 50 Kreditaftien . 192.— K. f. Dulaten 552 Hrcmden-An;c'lge Dcu 5, Juli. T^adt Wie». Die Hsire» : Ostermaun . Kaiifnlan», ron Wieu. — Hlllustg. Beamte, vl'» Vc'losca. — Ioachi»'. Hol^s^'fsillant, vl,'N Tlatioa i» Slawonien — Är^ni vc>ii Graz. — Älr,^,, ^crg'Diiestrr, von Tlirss. - Br^lü,,, '>'lpl)tl>lfn", Kohll'cse» »l»d .ssastnir, H>ind,l>N,utl, u>'» Äottsch,,, — Pltschs, H^ndel^iuailu, »ou V»iaö. Elephant. Die Hcvrcn : Hoffer, Kaufmali». vl,'ü Man»-h,il». — Haider, .staxfmami; knappe. Fabrikant, Viaier. Maler, VDU Wicn. — Unqcr. Agent, von Äraz — Kniua, Glschäft»?r,is<»dsr, vun Prag. — 6l,ristof. Bezirl^'.'lr,^ von T,iest. — Trauüis, Vaminil'lcr, vcm Kla^ü'ürt. — Ll'wixg r u»d Dambl!^, .ssaustsuls, v,,'» Kaüischa. Vaierischer Hof. Herr (5,,sl<>>>; vl'U P^dqc'ra. Kaiser von Vcsterveich. Herr Slrolier Vl'ii Wis». (1273-^) Nr. N33. Erckntive Fcilbittung. Von 0sm l. k. Vlzirls^mle l'elg. alö Gericht, wird hltmit d'^nnit gemacht: Es sei ül'er l'liö ^lüsüchs» des Ioftf ^slslDs uon Seisä'. Ve^>rl Golischee. ge. geil Johann ttui> Maria Tin? oon Schallst! Hdliö'Nl-. l8 lvlgsn. aus kem lic-sichillchc» Vtl^Iriche vom 4. Mai 1860, H, 916. schnldl^r 116 fi. 5)0 lr. öft W, »-. «^ <:., in die creluiiue offc»lliche Ver> ftti^,rll,lss cer. dem Lsßltll, qeboii^ell. in, Grlmolmcht der Pfarrgilde Eeisslllislg «»!' Nil.,.r Vorllahme dersell'tn dle Zlilvit» llingstagsahlll'gtil auf ren 28, Juli. 29. August und 28. Sepleml',r l. I.. j,desm>->l Vormilt^gs nm 10 Uhr. ul^ z»rar t>il erste und zweite im Amte. vic drille j^i!:i0 niltdemAüdaligs licllimmt mo^en. raß t'il fcilzubieitlldeNla. lität nnr bll der letzle» geilbiltuuss auch »lnter d„n Schäl)lingö!vcrlhc au t)e„ MeiNdielenden hiutaugegeoeu mrrde. Das Schayliug^protololl. der Gruud. lmchStllrari uul' die ^izitlilioiiol'rdli'gilisss ttlnieu bei riescm Gerichle i» dt» gllvöl)»« lichen Amlöst^uden eiilgesedei, werden. K. k. Ve^irt^nut Seiselil'crg. als Gericht, am 17. Juni 1864 N302')' 40l.i«50 Pst. Cocons, selir schöü llllt» uolttomnisn a/su»? . ;lil Samcllel^eu>p!ii.i uorzüglich ,mpsel>!s>is wertd. M'd so^^ich zu ylidc» deim Gcfcrligtc» ^l! lull ^lrlw. ^lealilälelllcsitzer iu.Ilcifnl^, (676-9) DartttMglNlgs-Pomade » Dose fi. H.tttt. Dieses Mittel wird tag> lich einmnl Morgens in der Portion von ^u'ci (5rb seu in die Hautftcllc», >vo der V, iruchö. Dasselbe ist so wirksam, das) ^ schon bei jungen Leuten von 17 Jahren, ,vo noch gar sein Bartwuchs uorhandcn lst, den Äart in der oben gedachten ^'it hervorruft. Die sichere Wirkuug garaii-tirt die Fabrik. Chineslscheo Hanrsarl'rmittcl ^ Flacon fl. H.««>. Mit diesem fann man Augenbrauen, Kopf- u»d Varlhaare sür die Dauer echt färben, vom blässesten Vlond und d»»llcü Vloud bi« Hralln und Schwarz, >uan hat die Farbenuuancen ganz >>, sciner Gewalt. Diese Kouiposition ist frei vou nachtheiligen Stoffen ' so c, hält ,;. Ä. das Auge mehr Cl>uakter uud Ausdruck, wenn die Augenbrauen ctwaS dunlscr gesälbl werden. Die vorzüglich schölle» Farben, die durch dieseS Millel hervorgcbrach! w'crden, übertreffcn alles bis jetzt (Hri-stirende. Erfinder: N 0 the A äomp. in Vcr> li», ^ommandanlenstr. !)1. — Die ^li»,'' derlage befindet sich in Vaibach bei Herrn /k>l»l<<»r, 'Vauptplal) Nr. 239. Ll-ciw'llligorH.lusl,erluuls. G.fflligte wünscht illl zn Neustadll i» Uutelkr.uii >!«!» ^ousk. »Nr. 5>2 vor« komment'es Hani« sammt ocin dabei an» lilgeodeu G.N'lcn. lilirc dcm gfuanutcn Htalt-Domiuium uMsrlkanig. ans freier Hand zn verlaufen. — Nähere Ällökuufl oarül'el lilhellt ders» Iüwolüieriu. F>^>, V >l u s. oder die Ni'lss^ichllele Maria Verjak, Nli'iheril! nud.Ul'chiu iiu Pfarrhofe ;u Arch l 12,^.-2) ^pr. Gurlfeld.) (1280-2) Eine halliuieriel Stunde anster dcr Sladt i» einer angeuehnisu Lage sino 5i ^,'umer. Spatlierdküchf. Speisekammer. Keller. Holzlegc ^n M'chaeli um einen ! Mietzins uon 160 ft. zu uermielhcn. Nälieres in ftcr Stadt. Tht'alergasse Nr. 24, im 2. Etock. (^l>eu da sind auch zwsj Monalszim» nnr sogleich zn beziehen. Geschlifts-Anempfthluna. Hicltliit habc ich dic Chic crgcl'cnst anzuzcigen, daß ich das Geschäft dcü Hcrru Ivhanu Wölflinss in dcr St. Peters Borstadt Nr. 9 länf-lich au mich gebracht, u»d sclbcö mit ciucm gauz frisch nud ssut sor-tirten iia,,er iu Tpezerei« und Vtaterialwaare» versah. Indem ich um geneigten Zuspruch dittc, yel»e ich t»..., neeh». a,,s jede:»«, die ei„^lne/V>,lVlrdl)si^ unlschließcndcu weisic,« «papirr oai^ .1t^ll„;cicl,e„ „Moll'^ Tcidlitz-Pulver" i» Wasserdruck ersichtlich gemacht." Prcio einer uersiegelteu Orissiualschachtcl 1 fl. 2'> lr. öst. W. — t«>>l,r>nicl,i<-Ä!!wcis!ui^ iu alle» Eprachru. Dies? Pulver bchauptru durch ihre aubcrm-drutliche, iu deu iiiaiiüi^salliciftxu Fällen ciprolUc Wirlsauilsit uutrr sämmtlichen bitcher bekanutcn ^cm«ar;lueieu uiibeslrilteu deu srstcu Nnuc,; N'ic deuu viele Tauseude au» allm Thril^i br» siroßrn >lniucn.qichtc,rlic;ru O lieder-Äf secti °»c«. oudl.ch be. 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