Nr. 51. Samstag, 3. März 1900. Jahrgang 119. Macher Zeitung. I«i«»tt b^.^^«^ lf"" die gusteNuna In« Hau, ganzjährig « K, - Insertlonsgebürl Für fleine -^ ^ " "' «« ^ Zeilen 50 d. «rößer» per Zelle 1» l,; bei öfteren Wiederholungen per Zeile Lb. Dl» «L«ibach«l Zeitung» erschetnt tügllch, mit «««nahnu d« Gönn» unb Felertase Die «»»»»lftrlltt«« befind«» sich tl)ol>,chen Kirche.. Duisburg 1892. " 'd2 des .^n.,«« ?iutlchtl,mn., Sonderabdruct aus Nummer v°n Thoemann H ^ K" Furier, vom 8. Februar 1899. Druck Nr. 1b ,P,ll?° ^' ^'"m. 5W.. Nesl.lstraße Nr. 17. Nr. « «ll7.Ä ^ ^"""s' ^m 21. Februar 1900. Nr. 8 ,5^ m ^' vom 22. Februar 1900. Nr. 80 e Co»statlerung geknüpften Forderungen von widersprechenden Strömungen in den Bundesregierungen in keinem Betracht beachtenswert. Sowohl Herr von Mlquel als auch Freiherr von Thielmann haben wiederholt von offi« cleller Stelle aus erklärt, dass bei der gegenwärtigen Lage des preuhischen Staatsbudgets sowohl, wie des Neichibudgets die Deckung der nut der Flottenvorlage verbundenen Kosten aus den laufenden Einnahmen unter Zuhilfenahme mähiger Nnleihecredite werde be» stritten werden können. Es ist nicht abzusehen, wie bei einer solchen Auf« fassung die beiden Minister nun plötzlich dazu ge« langen sollten, dem Reichstage ein specielles Steuer-project vorzuschlagen, lldlglich um den Bedürfmssen jner zu entsprechen, die es auch bei der gegenwärtigen Finanzlage schon für nöthig erachten, dle Kosten für das Flottengeslh von den Schultern der Allgemeinheit auf einzelne (ilasstn drr Bevölkerung abzuwälzen. Man mag sich zu dem Satze, dass die Mehraufwendungen infolge der Flottenvorlage in erster Linie von den leistungsfähigen Steuerzahlern getragen werden sollten, stellen wie man will; im ß/genwärtigen Augenblicke und bei dem gegenwärtigen Stande der Reichsftnanzen, wo neue Steuern überhaupt nicht für erforderlich ge«! halten werden, kann für die Regierung kaum ein An-lass gefunden werden, für eine außerordentliche Deckungsart der aus der Flottenvorlage abzuleitenden Ansprüche Vorsorge zu treffen.____________________ Die oben erwähnten Ausstreuungen werden auch kaum beanspruchen, auf thatsächliche Informationen von einer Meinungsverschiedenheit im Schoße der Regierung zurückzugehen, denen ja das Dementi unmittelbar folgen müsste, sondern sie sind lediglich als taktische Autstreuungen zu betrachten, daranf berechnet, die Gegner der Vorlage in ihrem Widelstande zu be-stärken und die Freunde derselben in dem Vertrauen auf die Festigkeit der verbündeten Regierungen zu erschüttern. Montenegro. Die montenegrinische Regierung bietet, wie man aus Cet in je schreibt, den ernstesten Elfer auf, um zu verHuten, dass die jüngsten blutigen Ereignisse an der montenegrinisch.türkischen Grenze auf türkischer Seite als unbedeutende Zwijchrnf^lle behandelt werden. Sie welde gegen die schuldigen Montenegriner mit großer Strenge oorg»hen und verlange das Gleiche von der Pforte in Bezug auf ihre an den verübten Gewaltthätigkeiten betheillgten Unterthanen. Die drei Montenegriner, welche linzlich im Weiler Golubooce, unweit von Podgorica, drei türkische Albanesen niedermachten, wurden ins Gefängnis nach (letinje gebracht und vor den großen Gcr«chls-hof gestellt. Der Fürst hat aus die,em Anlasse der gesummten Bevölkerung abermals in Erinnerung bringen lassen, dass die Blutrache in Montenegro abgeschafft sei und mit der strengsten Strafe geahndet werde. Der montenegrinifche Vertreter in Constantinopel, Bakic, machte tneoon dem linkischen Minister des Aeußern, Tewfik Pascha, Mittheilung und gab dabei der Erwartung Ausdruck, dass die Pforte alle Maßregeln ergreifen werde, um für die Ruhe und Sicherheit an der Grenze, die nach kaum einjähriger Frist in bedauerlicher Weise wieder gestört wuide, wirksame Bürgschaften zu Ichaffen. Tewftt Pascha erwiderte darauf, dajs der Vati von Scutari den Befehl ! erhalten habe, die Grenzwache zu verstärken und alles Erforderliche zur Verhütung weiterer Grenzstörungen zu veranlassen. Die Schuldigen an dem Vorfalle von Golubovce seien bereits eruiert und werden der ge-bürenden Strafe nicht entgehen. Politische Uebersicht. Laioach, 2 März. Das Executivcomiti der Majorität«. Parteien berieth die Wahl des ersten Vice-präsidenten des Abgeordnetenhauses. Nach ein- Feuilleton. In ?"^ "°" Kriegsschauplätze. K°chsommn ,?!?!- l^t man jetzt bekanntlich im ^ b'he M ,. ^ lchten Berichte von dort schildern ?"°gravlM H?^nl'« hoch. Eine Depesche des Gerten U^ete dass Ende Jänner in den, be-" Grad N.« .bvllnich eine Temperatur von A5 kommt a,^^"^t Hütte. Ein solcher Hitze-7?^rilas ni^. !".?* '" den tiefgelegenen Städten 3"^Ntlich ^'V /"en vor, so z. O. hat Kimberley »°?^Grad .^"ang "" Sommer eine Temperatur """ gewöhnl H.n?n^ A" solchem Wetter bleiben Ehrend der N" ^^;"'nssen die Leute natürlich 5>" wenigstes ^^s^unden Zuhause, gegenwärtig sind tttV" M end "Zechen Soldaten fast ^ ganzen N -." H'tze in >> ?°""e ausgesetzt. Glücklicherweise lV° nicht so d5l/°5^" Atmosphäre des südlichen U""' lmmerbi« ^"d, "'e in den feuchten Tropen-die Temperatur unter den le3 U"s scheid ' m letzten Kriege zwischen der Türke» und Griechenland dreimal beobachtet worden. D«e betreffenden Leute klagten ütier heftigen Schmerz im Unterleibe, im allgemeinen in der Magengegcnd, außerdem zeigten sich alle Begleiterscheinungen einer heftigen Erschütterung des ganzen Körpers, verbunden mit dauerndem Erbrechen. Sonst war auch nicht die Spur einer Wunde am Körper zu jehen. Aus dem südafrikanischen Kriege werden ähnliche Fälle berichtet. Zwei Freistaatler, Vater und Sohn, wurden del der Explosion einer großen Slahlgranate gctödtet, bei der Untersuchung fand sich an ihilcn nicht die geringste Verletzung. Selbstverständlich zerbrechen sich die Aerzte den Kopf darüber, wie das möglich sei. Zunächst denken sie an die Wirkung eines den Lelb treffenden heftigen LlchdruHes, der von der Elp oswn em« GejchoM ausgeht. Laibacher Zeitung Nr. 51. 396 3. Märzs1900. gehender Debatte wurde ein Vertagungsantrag angenommen, damit die einzelnen Clubs ihre Beschlüsse fassen können. Die Vertrauensmänner des Ezechen -clubs und des Südslavenclubs traten am 28. v. M. zu einer besonderen Konferenz zusammen, in welcher zwischen den beiden Parteien in zahlreichen Fragen eine vollständige Uebereinstimmung erzielt und em gemeinsamer Beschluss für die Wahl des ersten Viceprasidenten gefasst wurde. Nach einer Mittheilung ausAthen wird in den dort aus Macedonien eintreffenden Berichten seit längerem die Lage der griechischen Bevölkerung in diesem Theile der Türkei als eine verschlimmerte dar» gestellt und behauptet, dass die Behörden gegenüber den Benachtheiligungen, die das griechische Element durch immer stärker hervortretende Ansprüche und Ausschreitungen anderer Nationalitäten erleide, eine viel zu germge Energie entwickeln. Die griechische Regierung hat sich, wie es heißt, durch solche Beschwerden zu wiederholten Vorstellungen in Eonstan-tinopel veranlasst gefunden, die jedoch zumeist ohne jedes praktische Resultat blieben. Infolgedessen soll das Athener Cabinet jüngst abermals eine nachdrückliche Reclamation unternommen haben, welche die Pforte zu Schritten bestimmt hat, von denen man sich auf griechischer Seite eine gewisse Abhilfe verspricht. Die Symptome verschiedenartiger Agitationen, die jetzt wieder in den macedonischen Vilajets wahrzunehmen seien, werden in Athen nicht ohne Besorgnis für die Interessen der griechischen Bevölkerung beobachtet. ^ Das «Fremdenblatt» kommt heute noch« < mals auf die durch dieCapitulationEronjes in Südafrika geschaffene Lage zurück und spricht die Ueberzeugung aus. dass der Sieg des britischen Willens als der wahrscheinliche Ausgang des Kampfes ins Auge gefasst werden müsse, möge es auch noch so lange dauern, bis sich die Buren für überwunden erklären und mögen auch noch Opfer erforderlich sein, die um vieles größer erscheinen werden, als sich die Engländer beim Kriegsbeginne vorgestellt haben. In England sei man sich dieser Schwierigkeiten bewusst, aber auch die Buren müssen jetzt zur Erkenntnis kommen, dass ihre Aussichten auf Erfolg sehr zusammengeschrumpft sind, so sehr es ihnen auch gelingen mag, den Krieg in die Länge zu ziehen. Es habe allen Anschein, dass sich hier das Trauerspiel eines Volkes vollziehe, das vermeint hatte, in seiner Weltabgeschiedenheit nach seiner Weise leben zu können, und das nun wahrscheinlich durch die Waffen belehrt wird, dass in unserer Zeit die Erde zu klein geworden ist, um für , solche Einsamkeiten Platz zu gewähren. Eine Mittheilung aus Petersburg bestätigt, dass man den Grundsah der russischen Regierung, gegenüber dem südafrikanischen Kriege strengste Neutralität zu beobachten, als einen un> erschütterlichen anzusehen habe. Es sei somit aus« geschlossen, dass die H,iltung Russlands von dem ,ralter der W.chselfälle dieses Krieges beeinflustt werden könnte. Das Gleiche gelte allen Anze'chen nach auch von dem Standpunkte der anderen Mächte. Tagesneuigteiten. — (Die Tragödie eines Escorte-Commandanten.) Aus Ther.stenstadt, 28. Februar, wird gemeldet: Vei einem Sträflingstransport, den drei Mann des 98. Infanterie - Regiments von Iosefstadt in die hirsige Militär-Strafanftalt escortierten, gelang es einem zu mehrjähriger Festungshaft verurtheilten Sträflinge bei der Rast in Leitnieritz zu entweichen. Der Commandant der Escorte, Iugsführer Pachanek, erfchoss sich desholb vor den Augen der Kameraden auf dem Wege. Gleichzeitig mit der Escorte wurden die Leiche und der wiederergriffene Flüchtling hier eingebracht. — (EinbestialischesKind.) Eine entsetzliche Begebenheit hat sich jüngst in Philadelphia zwischen unmündigen italienischen Kindern abgespielt, nämlich dem nur sieben Jahre alten Toni Santoro und seinem kleinen, kaum zweijährigen Schwesterchen Mary, das noch nicht einmal sprechen kann. Diesem unglücklichen kleinen Geschöpfe hat sein Bruder — die Feder sträubt sich, es niederzuschreiben — beide Augen mit einem glühenden Schürhaken ausgebrannt! Frau Santoro hatte ihren kleinen Liebling der Obhut des Knaben anvertraut. Letzterer sehte es sich in den Kopf, sein Schwesterchen schreien zu lehren. Kaum war die Mutter fort, als er einen Schürhaken im Feuer weißglühend machte. Diesen schwang er vor den Augen des Kindes hin und her und rief dabei: «Schreie!» Das Schwesterchen sah mit hellen Augen zu ihrem Bruder auf und freute sich über den Feuerring, den der Schürhalen in der Luft beschrieb. Der Junge wurde zornig und schrie abermals und heftiger: «Willst du gleich schreien, wenn ich dir es befehle!» Das kleine Mädchen lächelte abermals, worauf der fürchterliche Knabe den glühenden Schürhaken ihr mit Wucht in das rechte Auge stieß. Jetzt natürlich brach das arme Geschöpf in entsetzliche Schmerzensschreie aus. Um diese «Cur» aber noch nachdrücklicher zu machen, zerstörte der Knabe auch das andere Auge des Mädchens auf dieselbe Weise. Als die Mutter zurücklehrte, trat ihr der Knabe etwas bleich, aber fest entgegen und bemerkte: «Mary wollte mir nicht gehorchen! Ich habe sie nun gestraft, damit sie später Furcht vor mir hat, wenn ich ihr wieder etwas befehle!» — Dazu ist nun freilich wenig Aussicht, denn das Kind liegt hoffnungslos im Hospitale darnieder. Die Mutter weigerte sich aber bisher standhaft, ihren hoffnungsvollen Knaben der Polizei zu übergeben, die ihn in einer Besserungsanstalt unterzubringen beabsichtigt. — (Das Recht auf Freibillets.) Das ist eine alte, von den Theaterdirectoren und der Kritik in Paris oft, aber bisher noch immer vergeblich bekämpfte Einrichtung: Der Autor erhält zu jeder Aufführung seines Stückes fünfzig Freikarten. Natürlich werden diese Karten durch Villethändler verlaust, mil Preiszuschlag, wenn das Stück gut geht, unter dem Eassenpreise, wenn der Besuch ungünstig ist. Kürzlich regte die «Opöru populairs» an, diese Freikarten mit Geld abzulösen, aber die Gesellschaft der dramatischen Autoren hat dieses Ansinnen rundweg abgelehnt. Eine Umfrage, welche das Parifer Blatt «Le Matin» veranstaltete, brachte interessante Aufschlüsse zu diesem Thema. So sagte unter anderen Viclorien Sardou: «Die Freikarten sind für den Dichter unentbehrlich. Ich bitte Sie, da habe ich unterm Kaiserreich im Gymnase mein Stück «Seraphine» aufführen lassen, welches den Herrschaften vom Faubourg St. Germain misefiel. Man veranstaltete Iiichdemonstlationen. Was aber that ich? Ich nahm täglich meine fünfzig Billets, trug fie in die Redaction des «Siscle», wo sie an die handfestesten Setzer und Maschinisten vertheilt wurden. Diese Elaque über-lärmte mit ihrem stürmischen Veifall die vornehmen Iischer, und mein Stück war gerettet.» Ganz ebenso hat seinerzeit Victor Hugo seinen «Hernani» und «Ruy Blas» vertheidigt. — Eine andere «Lichtseite» der Frei« karten erörterte Georges Feydeau, der Versasser der «Dame von Maxim» ; er sagte: «Ein Autor, der Geld ,und Glück hat, könnte sich ja abfinden lassen. Aber wir müssen zusammenhalten für unsere College«, die mit Schulden und Geldverlegenheiten kämpfen. Tantismen können vom Gläubiger beschlagnahmt werden, die Freikarten aber nicht. Da bleibt doch etwas für den Autor übrig. Wir haben die gute Firma Porcher, welche den Handel mit den Autorenblllets betreibt. Dort kann man sogar Vorschüsse auf die Freilarteneinnahmen bekommen. Und auf solch eine schöne Sache sollten die Autoren verzichten? — Niemals l» Der «Matin» will zwar die Campagne fortsetzen, doch dürfte er unter solchen Umständen kaum einen Erfolg ersiegen. — (Elektrische Thierwärter.) Dass die Amerikaner kluge Leute sind, das weiß man, und besonders dürfen ihre Ingenieure auf einen solchen Ruf Anspruch machen. Für alle möglichen Zwecke wlssen sie die Naturkräfte dienstbar zu machen. Der zoologische Garten in Cincinnati besitzt auch eine ganze Anzahl von Thieren, deren Bestand von der Verwaltung des Gartens durchaus nicht für nothwendig erachtet wird, nämlich Katzen, Mäuse, Ratten und ähnliches Zeug. Dieses Ge-lhier hatte es sich als besonderen Sport ausersehen, über einen etwa 2 5 Centimeter hohen Zaun aus feinmaschigem Draht hinüber in die große Voliere zu klettern, u"d schon mancher seltene Vogel war infolgedessen eines schönen Tages bis auf einen kläglichen Rest von Federn verschwunden. Man wandte sich um Abhilfe an einen Techniker, und dieser kam auf einen seiner Zunft durchaus würdigen Gedanken. Es wurden zwei maßig starte Kupferdrähte rings um den oberen Rand des Drah^ zaunes etwa vier Centimeter über ihm gezogen und straff gespannt. In dem Hause des Wärters befand sich ein Hebel, und mit einem Griff konnte der Manu durch die Drähte einen elektrischen Strom senden, der start genug war, um jeder Maus und jeder Katze die Lust zum ltin-steigen in das Vogelhaus gründlich zu verderben. Sobald der Wärter das Haus verlässt und besonders bei Eintritt der Dunkelheit wird der elektrische Strom eingeschaltet und die Vögel befinden sich infolge der wachenden Elektricität in voller Sicherheit vor ihren Feinden. — (CineRiesenuhr.) Wohl das Monströseste, was im Vau von großen Uhren jemals geleistet wurde, ist die gegenwärtig in Philadelphia für den Thurm der Town-Hall (des Rathhauses) gebaute Uhr. Wie wir der diesbezüglichen Mittheilung des Patentanwaltes I. Fisch^ in Wien entnehmen, hat das während der Dunkelheit mittelst elektrischer Restectoren beleuchtete Zifferblatt einen Durchmesser von 10 ck und der große Zeiger, der ganz gut als Eisentram dienen könnte, hat eine Länge von 4 ul, der kleine eine solche von 25 m. Die Glocke, aus welcher die Stunden angeschlagen werden, hat ein Gewicht von 5 Tonnen, und eine Dampsmaschine dient dazu, l>»e Uhr aufzuziehen und die Elektricität zur Beleuchtung i" liefern. Die Philadelphier können sich nach Fertigstellung der Uhr rühmen, die grüßte, wenn auch nicht saMl" Uhr der Welt zu besitzen. Theater, Kunst und Literatur. — (Die Opernsaison in derLondon«r Oper) wird am 14. Mai beginnen, sich bis zu" 30. Juli erstrecken und 67 Abende umfassen. Von den Künstlern sind zu nennen: Susanne Adams, Edith Waller, Nellie Melba. der Brüsseler Tenor Imbart de la Tout, Saleza, de Lucia, Eduard de Reszke, Iournet, Scot« und Planyon, die Trnina, Gadsli, Belce und Schumann-Heinl, Lleban, von Rooy, Slezat und Ernst Krau». Alvarez wird wahrscheinlich diesmal nicht erscheinen, «nv Jean de Reszle und Mme. Caloe haben sich noch "^ Die betroffenen Soldaten selbst haben in allen Fällen von einem heftigen Sloße gegen den Unterleib gesprochen, den sie im Augenblicke des Unglückes empfu"den hätten. Infolgedessen könnte es sich um die Zerreißung irgendeines inneren Organes als Todes« ursache handeln, aber aufgeklärt ist die Erscheinung dadurch keineswegs. In erfreulichem Gegensatze zu derartigen Todesfällen ohne jede äußere Verletzung/ stehen die nicht ganz seltenen Fälle von Heilung bei scheinbar schweren Verletzungen, z. B. am Kopse. Einem englischen Soldaten drang ein Geschoss an der linken Stirn ein und gieng an dem Unterkiefer auf der rechten Seite wieder heraus, dann erreichte es den Körper zum zweitenmale am rechten Schlüsselbein, drehte sich vollständig um und blieb dort in den Geweben stecken. Zufällig war kein einziger Knochen getroffen worden. Der Verletzte litt an einer theilweisen Lähmung der Gesichtsnerven, Verlust des Geschmacks ;c., später stellte sich noch eine Gesichtsstörung ein. In, einem anderen Falle traf ein Geschoss das Gelenk! zwischen Oberkiefer und Hochbein an der rechten Seite, qieng unter der Augenhöhle hindurch und verließ den ^ Schädel durch das untere Lid des linken Auges. Diese, Wunde wurde vollkommen geheilt und es blieb nur eine erhebliche Farbenblindheit zurück. Ein anderes-mal traf das Geschoss den linken Obertiefer und gieng erst am unteren Ende des linken Schulterblattes wieder yerauK N,e Folge war eine vollständiae Läbmuna der ^ Halswirbels. Alle Lähmungserschrinungen besserten sich und an einer Wiederherstellung des Mannes ist nicht zu zweifeln. Einem anderen wurde von innen heraus nach Durchbohrung des Gaumenbeines der erste Backenzahn und der benachbarte Schneidezahn herausgeschlagen, da das Geschoss an der Oberlippe austrat. Die Krank« heitserscheinungen bestanden in Taubheit und Gesichts» lähmung, die jedoch völlig gehoben find, und auch die Wunden sind in guter Heilung begriffen. Mehrere Fülle zeigten einen vollkommen durchschossenen Leib und blieben doch nicht hoffnungslos, trotz schweren Blutverlustes. Ganz wunderbar ist eine Verwundung, bei der die Eingeweide durchbohrt wurden und trotzdem eine scheinbar leichte Heilung ohne jede Compli. cation eintrat. Einigemale wurde auch die Durch« bohrung eines Knochens, z. B. des Schienbeins be-obachtet, ohne dass dessen Zertrümmerung erfolgte. ! Einem Soldaten wurde das rechte Kniegelenk unter der Kniescheibe durchbohrt und die Wunde heilte durchaus befriedigend. Es verdient noch erwähnt zu werden, dass die englischen Aerzte die mit großen Kosten ausgerüsteten Hospitalschiffe für ganz übelflüssig erachten, da doch nur solche Verwundete auf den Heimweg ge« schickt werden, die bereits das Schlimmste überstanden haben und nur noch einer aufmerksamen Pflege bedürfen. Hospitalschiffe wären nach ihrer Meinung nur dann unentbehrlich, wenn der Krieg in einem von Malaria und anderen Tropenlranlheiten schwer heimgesuchten Lande stattfände. Z)as Mene Geksl öev Zlra« Jusefelöt. Roman von vrmanos Sandor. (44. Fortsetzung.) ' «Ich habe sie gesehen!» versetzte die Räthin. «^ ist sehr schön — eine stolze, glänzende Salon erscheinung —. «Aber dabei schlicht und anspruchslos.- beeMe sich Moser zu versichern, «sonst würde sie mich '""" nehmen. Was kann ich ihr denn bieten?» .^ «Nun, ich meine, Sie brauchten Ihr Licht MA gerade unter den Scheffel zu stellen,, erllälte " Räthin. «Auf einen folchen Mann kann jedes ^adcy" stolz sein. Mit meinem Siegfried war's freilich V"^ selbe. Und dennoch wies d^'s herzlose Ding 'h" " ' Die andere scheint danach doch idealer veranlagt s sein. Möchten Sie denn nur glücklich werden!» . ^ «Ich bin auch glücklich!, sagte Moser nm " tonung. . ^ Im stillen ärgerte er sich, dass er bel 5""^ Freunden nicht ganz die rückhaltslose Theilnahme seinem Glücke fand, die er hier zu finden elw" und eigentlich vorausgesetzt hatte. Nur ^ ^,e Kareinus drückte ihm mit warmem Glückwünsche Hand. ^. miedel» Nach einer halben Stunde empfahl er sich "'^g Heute pastte er nut seiner glückzberauschten Versa,," ^ nicht recht in den stillen Krei» ftimr Hau»»«"' jacher Zeitung Nr. 51. 397 I. März l900. H ^"' I" Juni wirb zweimal der Cyklus «Der wird >.<»/, "lW"' aufgeführt werden. Felix Mottl ^ deutsch«« Opern dirigieren. ' j Unvork-/?^ der deutschen Theaterlanzlei.) Aussig ^'^"^ Hindernisse machen eine Verschiebung der von K«3'^ ^p""te «Die Jungfrau von Belleville, belieb c?"^"' "elche zum Benefiz der allgemein Hesse statt- «elan' ^' ^twoch, den 7. d. M, nothwendig. Um Montag tbal «n> ^^"°"l «Großstadtluft, von Oslar Blumen-" und Gustav Kadelburg zur Aufführung. NenefilV ^"^^') Montag den b. d. M. wird zum Millück-.« ^perettensängerin Fräulein Marietta Hesse bllle. !z l ^"^ ^p""te «Die Jungfrau von Belle-gegeben ^"^en H""le noch nicht aufgeführt wurde, den ü^l' ^" HeUe, unsere Operettendiva, zählt zu Cviel ,n?^^^"blicums und hat durch Anmuth in AeMuna 7^"2' burch Pflichteifer, gepaart mit schöner zu ver/p^ °" ""sten Operetten die besten Erfolge Vorstell,' '"' b°^ntlich wird sich für die montiigige ein ve?/'!? warme Antheilnahme kundgeben, auf die Kben lann wolle«. ^""^^ Mitglied vollen Anspruch er- das ^/'^°^ böhmische Trio.) in Prag. 6t. EuH,?" serren K. Hoffmcister (Clavier). hllt«H?^Vwline) und B. Väsel (Cello) besteht. Welt erm«? °" ^^^n Namen in der künstlerischen «erabuu «l"'?°ls " " der Musilzeitung «Dalibor. b0hmis«twn l> " l""serer Bruder des weltbekannten Bister b°ie vor d?/^ ? l""" des Ve e^^ ""^ wirtschaftliche Aufschwung, ^"derung R ^l °^"'^ ""e llare und anschauliche Ausstattung ^"N° lg und sorgsam gewählt ist die A" Preis v°2^ust"tlonen °"er Art und mit Karten, '^'nenden befte ,« ^'. ^ ^cs der alle 14 Tage er- " "Wordentlick Ir.'"' b'"blick auf das Gebotene als w ^ (/M^" bezeichnet werden. ^"archie in ^terreichisch - ungarische '^^^ ln Wort ,.«>. «,.,... ^< .. z,^ 343. Lieferung (Bosnien und Hercegovina): Landschaftliche Schilderung von Milena Preindlsberger-Mrazovit. — Illustrationen von Johann Ti 3 ov, Julius v. Hary. Mza Paur. Rudolf v. Otten-feld, Rudolf Vernt und Vila Spanyi. — (»I)oiu in 8vot.») Im b. Hefte biefer illustrierten Halbmonatsschrift finden sich unter anderem Gedichte von F. S. Finzgar und Vinlo Vintk, die Erzählung «Fürs Voll. von Mirovit. die Novelle «Die Freundliche» von Fr. Kocan, die Studie «Ueber das Schone» von Dr. Lampe, ein Gelegenheitsaufsatz über Prof. Dr. Gregor Krel anlässlich dessen bevorstehenden 60. Geburtstages, die Fortsetzung der «Socialen Unterhat-tungen» von Dr. Juan Eo. Krel, ferner Literatur-berichte und andere Notizen. — Unter den Illustrationen sind zwei Heiligenbilder des heimischen Malers Ivan Grohar vorhanden. — («Uöitoi^gki 1'ovariz..) Inhalt der siebenten Nummer: 1.) Aus der Schule hinaus! 2.) Nach der Neichsralhsergänzungswahl im Görzischen. 3.) Verschiedenes. 4.) Kann der Lehrer während der Zeit des Religionsunterrichtes im Schulzimmer verbleiben? 5.) Der Rechtsanwalt des Lehrers. 6.) Correspondenzen. 7.) Vereinsmittheilungen. 8.) Literatur und Kunst. 9.) Mittheilungen. 10.) L. Stiasny: Die geistige Cultur in den Kaulasusländern. 11.) Amtliche Lehrstellen-Ausschreibungen. — («8Iovon»ki uöitol^.») Inhalt der fünften Nummer: 1.) Die Alten und die Jungen. 2.) Die Lehrerin und die Oeffenllichleit. 3.) I. Noval: Einige Gedanken über das Zeichnen. 4.) T. SavinjSla: Das ist Logik! b.) Poogoritan: Mosaik (Andreas Kauinil). 6.) Correspondenzen. 7.) Literatur. S.) Schul-Nachrichten. 9.) Miscellen. — («55 vonös!c..) Das 3. Heft dieser illustrierten Jugendzeitschrift enthält Gedichte von Leon Voljal, Vida, Franz Hgur, Nul Slavit, L. Hernej, Simon Paltet und Kr istina und erzählende Aufsätze von Ianlo Leban, Pavliha, L. Cernej, Joan Pod gor nil und Nil. Vrhov. In der Spielecke finden sich ein Rebus und verschiedene kurze Notizen für die Kleinen. Alle in diefer Rubrik besprochenen literarischen Erscheinungen sind durch die Buchhandlung I g. v. Klein -mayr H Fed. Bamberg in Laibach zu beziehen. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Magazins-Officiere.) Seine Majestät der Kaiser geruhte allergnädigst mit der Allerhöchsten Entschließung vom 16. Februar die Systemisierung von Magazins-Officieren des Armeestandes bei den Erfatz-lürpern der Truppen, unbeschadet des gegenwärtigen organisatorischen Combattantenftandes der Truppenlörper, im Principe zu genehmigen und zu gestatten, dass diese Mahnahme vorläufig bei der Infanterie und Iägertruppe zur Durchführung gelange. Weitere Weifungen werden abgesondert ergehen. — (Entscheidung.) Anlässllch einer ein-schlägigen Beschlverde hat der Verwaltungsgerichtshof entschieden, dass die aus dem Dienstverhältnisse zwischen Gemeinde und deren Beamten abgeleiteten Pensionsansprüche im Streitfalle grundsätzlich vor dem ordentlichen Richter geltend zu machen und sohin von der Eompetenz der autonomen Behörden ausgeschlossen sind. —o. — (Humanität« act.) Die Generalbirection der l. k. priv. Südbahngesellschaft hat über Anfuchen des Propstes Dr. Elbert in Rudolfswert der alten Mutter cv ^7—^___________________________________ N' lehn e"sich 2? die kalte M)'?°^ ««d trank mit durstigen Z l,d" Gedanken weilten U«. die H ?"d."änderten vvn dieser in die ^n Auge breitete 2 "^ leuchtend vor seinem ^°"5 Audien^V' den hin. und bersttbmenden hm^ zu mNen ^ begann er dle Einsamkeit nach^anat^ Uebermaß des Glückes in H.^nd. der s^^/"?^utheilen. Er sehnte sich der n'it ihm emrs Lebens, und öu b^ sich über einen allzu- "Magen. ^yum ,« seinem Leben bisher nicht bonzw^lhennran? "!'" "ten Adelsfamilie und l°g in ^Georgsh^ — (Wildabfchuss im politischen Bezirke Littai im Jahre 1899.) Im Jahre 1899 gelangten im politischen Bezirke Littai nachstehende Wild-gattungen zum Abschüsse, und zwar vom nützlichen Haar-und Federwild: 24 Rehe, 1 Gemse, 797 Hasen, 9 Auer-Hähne, 133 Haselhühner, 1 Steinhuh». 104 Feldhühner, 2 Wachteln. 49 Waldschnepfen, 4 Moosschnepfen. 26 Wildgänse und 48 Wildenten; vom schädlichen Haar- und Federwild: 70 Füchse, 4 Marder. 2 Iltisse. I Wildkatze, 7 Dachse. 87 Habichte. Fallen und Sperber sowie 18 Eulen. — Eine durch behördliche Entscheidung zuerkannte Wildschadenvergütung wurde im Jahre 1899 nicht hervor-gerufen. —^ * (Selbstmord.) Am 24. v. M. gegen 8 Uhr morgens hat sich der 50 Jahre alte, ledige Inwohner Johann Nagode aus Hleviske. politischer Bezirk LoUsch. der in letzterer Zeit stark dem Trunle ergeben war, aus unbekannten Gründen, mittels eines Gewrhr^chusie«. einige Schritte hwkr dn VaW k» Anton hoj ° n au« Laibacher Zeitung'Nr. 51. 398 3. März 1900^ Hlevilke entleibt. Nagode hatte sich ewige Tage vorher mehreren Personen gegenüber geäußert, er werde seinem Leben ein Ende machen. —r. — (Bon der evangelischen Gemeinde.) Morgen fällt der Gottesdienst in der hiesigen evangelischen Lhriftusltrche auS, da Herr Pfarrer Iaquemar in der Tochtergemeinde 2illi an diesem Tage Gottesdienst und Feier der Confirmation abhalten wird. — (Ausstellung des Fachcurses für Vlännerlleidermacher.) Wie wir bereits mit< theilten, findet morgen von 9 bis 12 Uhr vormittags im großen Saale des «Mestni Dom» die öffentliche Aus-stellung der während des Curses construierten Zeichnungen der Theilnehmer statt. Von Seite des Fachlehrers des k. k. techn. Gewerbemuseums in Wien Herrn M. Kunc, welcher diesen Fachcurs leitete, wird überdies die Ausstellung derart arrangiert, dass dieselbe auch dem Nicht« fachmanne ein vollständiges Bild des gesammten Lehrganges und der dabei zu Grunde gelegten Unterrichtsmethode bieten wird. Der Besuch der Ausstellung ist jedermann unentgeltlich gestattet. — (Iustificierung des Simon Held.) Wie bereits in der gestrigen Nummer gemeldet, wurde das bestätigte Todesurtheil am 2. d. M. um 9 Uhr früh publiciert. Held, welchem unmittelbar vor der Publication die Fuß« und Handschellen abgenommen wurden, erschien unter Escorte zweier Gendarmen im Schwurgerichtssaale des Rudolfswerter Kreisgerichtes. Schlag 9 Uhr war das Gericht unter Vorsitz des Landesaerichtsrathes Herrn L. Golia nebst den Herren: Staatsanwalt Schwinger, Landesgerichtsrath Gan-dini, Landesgerichtssecretär Nut scher und Schriftführer Dr. Milan Slerlj versammelt. Landesgerichtsrath Golia verlas Held das bestätigte Todesurtheil, worauf Held bemerkte: «Na, ich habe es ja gewusst, dass es so kommen werde». Auf die Ermahnung des Vorsitzenden, 'er möge sich zum Todesgang ernstlich vorbereiten, erwiderte Held: «Ich bin genügend vorbereitet, denn in den vierzehn Monaten, welche ich im Kerker ge-sesscn, hatte ich genügend Muße hiezu». — Als ihm bedeutet wurde, er habe die Untersuchungshaft lediglich sich selbst zuzuschreiben, sprach Held: «Einmal wird die Wahrheit schon ans Tageslicht kommen, wenn nicht früher, fo dann, wenn Ihr den Zigeuner und die Zigeunerin, mit welchen ich herumgezogen, gefangen genommen haben werdet». Held sah körperlich ziemlich herabgekommen aus. Das Gesicht war eingefallen, die Kleider fchlotterten ihm am Leibe. Nach der Publication wurde Held an den Händen gefesselt und durch die beiden Gendarmen in die im Gebäude des Bezirksgerichtes befindliche Armensünderzelle überführt, woselbst sich gleich darauf Herr Propst Dr. Sebastian Elbert zur Trostspendung einfand. Als derselbe drm Verurtheilten nahelegte, er möge sich mit Gott versöhnen und jeden Groll gegen seine Richter, gegen die Geschworenen und Augen, die ja nur nach den äußeren Umständen urtheilen und nicht in sein Inneres sehen können, ablegen und sich zum letzten Wege in chrisilichcr Ergebenheit vorbereiten, erttärte Held, er habe ohnedies in der letzten Zeit früh und abends zu Gott glbet't, er hege nunmehr gegcn niemand einen Groll, er verznhe allen und er bitte den Herrn Propst, dies den Ve« th'iiigten kundzugeben. Sein letzthin dem Herrn Vicar Watzl gegenüber an den Tag gelegtes brüskes Benehmen, welches er übrigens lebhaft bedauere, wäre der Ausfluss des momentan ihn überkommenden Unwillens über die lange Ungewissheit über sein Schicksal gewesen. Held bat bei dieser Gelegenheit um die Beschaffung einer Violine, um darauf in seinen letzten Stunden spielen zu können. Er war jedenfalls noch von dem bei Zigeunern vorherrschenden Aberglauben beseelt, dass ihm durch das Spielen einer gewissen Melodie auf dem Instrumente die erhoffte Rettung im letzten Augenblicke zutheil werde. Der Herr Propst machte ihn auf den Ernst der letzten Stunden aufmerksam, und erinnerte ihn daran, er möge aus Liebe zu seinem Heilande davon abstehen, worauf sich Held damit einverstanden erklärte. Sodann wählte er sich Herrn Canonicus Matthias Ieriha zum Beichtvater. Um halb 11 Uhr begann letzterer den Verurtheilten zum Tode vorzubereiten und nahm ihm nachmittags die Generalbeichte ab. Von halb 6 Uhr abends an bis ? Uhr weilte wieder der Herr Propst bei Held und hielt mit ihm fromme Betrachtungen und Gebete ab. — Der Scharfrichter Josef Lang langte mit seinen beiden Gehilfen bereits gestern vormittags ein. Derselbe ist von starkem Körperbau und macht den Eindruck eines jovialen Wieners. Es ist dies seine erste Iustificierung beim verstorbenen Scharfrichter Selinger hat er jedoch bereits einigemale als Gehilfe bei Ezccutionen mitgewirkt. Herr Lang ist Obmannstelluertreter des Simmeringer Athletenclubs, welcher in Oesterreich die meisten Mitglieder zählt. Im Vahnrestaurationslocale wurde der Scharfrichter vom reisenden Publicum fehr neugierig betrachtet. — Telegraphisch wird uns heute noch gemeldet: In der Nrmensünderzelle benahm sich Held ruhig und lieh sich lediglich zwei Glas Vier, ein Viertel Wem und einen i^" 5°?".?" 5" ^""" Todesaange gebe«. Von ^ ^ °bend« bis 4 Uhr schlief er Scklaa ball. » ,,s^ Landesgerichtsrathe Golia dem Scharfrichter Lang übergeben wurde. In dem Momente, als Held auf den Schemel trat und ihm vom Nachrichter die doppelte Halsschlinge umgelegt wurde, hatte Held nur noch Zeit zu sagen: «Ich bin unschuldig». Held waren nur die Hände vorne gefesselt. Von der Zeit, als der Delinquent vom Scharfrichter übernommen wurde, bis letzterer vom Gerüste herabftieg, um dem Präsidenten den Vollzug der Todesstrafe zu melden, vergiengen nur 85 Secunden. Es herrschte unter den Anwesenden während dieses Zeitraumes vollkommene Ruhe; Scharfrichter Lang und dessen beide Gehilfen arbeiteten mit einer solchen Präcision, dass dem an sich schaudererregenden Acte so viel als möglich sowohl für den Delinquenten als auch für die Anwesenden das Schreckliche benommen wurde. Der Gerichtsarzt Dr. Johann Vavpotii con-statierte nach zehn Minuten, dass das Herz des Iusti-sicierten zu pulsieren aufgehört habe. Während der er-wähnten 85 Secunden hatte der Scharfrichter, hinter dem Richtpflocke stehend, mit der einen Hand leise über die Augenlider des Delinquenten gestrichen, wodurch er erreichte, dass beide Augen nach dem eingetretenen Tode geschlossen blieben. Die beiden Gehilfen waren mit ihrer Körperlast unmerklich an dem Iustificierten gehangen, wodurch das rasche Eintreten des Todes wesentlich beschleunigt wurde. Im ganzen muss gesagt werden, dass Scharfrichter Lang seine erste Hinrichtung in einer ungewöhnlich raschen und so wenig als möglich schaudererregenden Weise vollzogen hat. — (Neuerung im Seesalzverschleihe.) Am 1. März d. I. wurde mit dem Seesalzverschleiße bei der k. l. Salzverschleiß - Niederlage, die sich am k. l. Staatsbahnhofe befindet, wohin auch alle Correfpon-denzen und Geldsendungen zu richten sind, begonnen. Wir machen unsere Leser auf die niederen Preise und den Umstand aufmerksam, dass jedermann, also wenn er auch nur einen Sack ^ 50 kß See- oder Viehsalz benöthigt, dieses bei obiger Niederlage, die die einzige für Krain ist, beziehen kann. Der Preis für 109 Kilogramm See-salz ist: Lose unverpackt ab Wage 18 15 80 li, Vieh-salz 10 X; ab Magazin in Parteisäcken Seesalz 18 k 84 Ii, Viehsalz 10 k 4 !i; in Waggon verladen in Parteisäcken Seesalz 18 k 86 k, Viehsalz 10 k 6k; ab Magazin in Säcken verpackt Eeesalz 19 k. 26 k, Viehsalz 10 15 46 k; in Waggon verladen in Säcken verpackt Seesalz 19 k 28 b, Viehsalz 10 15 48 li. — (Blumen» und Confetticorfo in Abbazia.) Wie wir einer uns zugekommenen Corre-spondenz aus Abbazia entnehmen, gestaltete sich der da» selbst stattgefundene Blumen- und Eonfetticorso zu einer Festlichkeit, wie sie schöner die in diesem Genre berühmten französischen Eurorte auch nicht aufweisen können. Der Zudrang war enorm, denn nicht weniger als 3500 Menschen besuchten das Fest. Die ausgesetzten Preise erhielten: sür die schönsten Wagen Madame Z o r i i i t aus Agram, Herr Franz Blasic und Herr Emil Hergel; für die originellsten Wagen Herr Wilhelm Ruhm, Herr Smerdel und die Herren Quitta und Grüher; für die originellsten Gruppen: Italienische Närentreiber mit diversen Thieren (Arrangeur Herr Photograph Ed. Ielussich); Herr Ialger mit seinem Stier und Herr Pascotti mit seiner Curlapelle von Lovrana. Unter den Radfahrern erhielten Preise zuerkannt: Die Gruppe «Rückzug Bullers über den Tugela» (Arrangeur Herr Lindinger), Herr Gratoni (Volosca) mit seinem Schmetterling und Herr Nathan junior als Kohlenträgerweib mit Holzkohle auf dem Rade. Die Preife bestanden in prachtvollen Fahnen und Gold- und Silbergegenständen im Werte von 1000 Kronen. Um das Arrangement hatte sich Herr Edm. Ielussich hervorragend verdient gemacht. — (Gewerbliche Special- und Sport-Ausstellung in Wien 1900.) In Verbindung mit der in der Zeit vom 19. bis 27. Mai d. I. von der VI. Section für Pferdezucht der l. l. Landwirtschasts-Gesellschaft in Wien veranstalteten Pferde-Ausstellung wird auch heuer eine gewerbliche Special- und Sport' Ausstellung insceniert werden. Bei derselben können alle gewerblichen Erzeugnisse, welche mit der Pferdezucht und Pferdehaltung in Verbindung stehen, sowie alle Arten von Objecten, die den Sport berühren, zur Ausstellung gelangen. Bei dem Umstände, als die Pserde-Ausstellung in die Hochsaison fällt, wo das cousumkrüstige Publicum und die Sportwelt in Wien versammelt ist, finden die bei dieser Epecial-Ausstellung ausgestellten Objecte stets reich lichen Absah. Anmeldungen können beim Secretariate der VI. Section in Wien, I., Herrengasse Nr. 1, woselbst die nöthigen Drucksorten kostenfrei zu beziehen sind, bewerkstelligt werden. — (Curliste.) In Abbazia sind in der Zeit vom 18. bis 25. v. M. 456 Personen zum Cur-gebrauch eingetroffen. in der ZotnkirHe. Sonntag, den 4. März (erster Fasten« sonntag). Hochamt um 10 Uhr: Choralmesse; Gra. dual« und Tractus von Anton Ioerster, Offertorium von Dr. Jr. Mtt. Telegramme des k. k. Telegraphen-Corresponded -Bureaus. Neichsrath. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 1. März. Die Sitzung beginnt um 3 W 30 Minuten. Im Einlaufe befindet sich u. a. e,ne Interpellation des Socialdemokraten Cingr bettest« angeblicher Aeußerungen des Ministers Pientat gegen' über dem Abg. Kareis über die Klosteraffaire Araten, ferner eine Anfrage des Abg. Noske an den Mmis!"' Präsidenten, ob die Wählerlisten für längstens Is. M" 1900 bei den Gemeindewahlen vorliegen werden, wenn nicht, möge die Regierung die rechtzeitige Fertigstellt dieser Listen sichern. . ...^ Der Ackerbauminister und der EisenbahnnnM!" beantworten eine Reihe von Interpellationen, darume eine Interpellation Kienmanns wegen Aenderung w oe durch die Verladung und Verwahrung explodlervare Militärgüter unhaltbaren Zuständen der Slimy"' station Felixdorf. Der neugewählte Abg. CzelalotM leistet die Angelobung. Es wird zur Tagesord« «Forlsetzung der Debatte über die Regierungserklärung übergegangen. ^ Abg. Wolf erklärt, das Regierungsprogramn«!' ihm sympathischer als das aller früheren Neg'erUM und sagt, für das wirtschaftliche Programm könne »n sich sogar begeistern. Redner greift heftig die ClMll^ socialen an, die zur Zeit Badenis den Deutschen den Rücken gefallen seien. Redner bezeichnet die deMj^ Staatssprache als unbedingte Nothwendigkeit, oy welche die deutsche Armeesprache ein Ding der Möglichkeit sei. Wolf schließ': es sei nothwendig, ^ sich die freiheitlichen Elemente des Hauses von ^ rechten und linken Seite zusammenschließen, um ^ Neberbleibsel des alten, absolutistischen System» e beseitigen. ,. Hierauf sprach St ra n sku. sodann G rego" > der die Wünsche der Südslaven vorbrachte. ^z Sodann ergriff Ministerpräsident Koerber Wort und führte aus, die Regierung sei bereit, >y Worten Thaten folgen zu lafsen, jedoch könne die" qierung die nationalen Fragen nur im Verein un Volksvertretung lösen. Der Kampf zwischen ve ' Voltsstämmen müssc geschlichtet werden, dafür >p ^ die Staatsraison; denn der Staat bleibe krank, !" beide hochbegabten Voltsstämme in Unfrieden e ^ Vor allem muss das gegenseitige Misstrauen lieie ^ werden. Die Regierung trachte, die beiden l^ tenden Theile schrittweise einander näher zu . j.He und wird diesen Faden sortspinnen. ^"^? ^ es denn die Nothwendigkeit, so sei es Pst^ ^d Regierung, die letzten Arbeiten zu vollenoen .^ jene Lösung zu finden, welche für beide ^ gerecht und annehmbar sei. Die Regierung h". ^M Hintergedanken, habe auch nie Schleichwege ve ^ Der Ministerpräsident weist die Angriffe H ^ Beamtenschaft in Deutschböhmen zurück und erlla ^ werde dahin wirken, dass die Beamtenschaft "" ^ praktischen Leben in unmitlelbare Berührung tce ^ dass sie durch objectives Verhalten das Vertraue ^ Bevölkerung g/winne. Das wirtschaftliche Pr"9 g,jt der Regierung stehe in innigem Zusammenhangest dem politischen. Der Regierung sei es v^^dlii^ mit desfen Durchführung. Der Minisierpräsldet" ^ schließlich die Hoffnung aus, das Haus n^r F schönsten Traditionen und des Ruhmes des eingedenk sein. (Beifall.) Die Verhandlung wird abgebrochen. Nächste Sitzung morgen. Das UlMrige Geburtsfest des Papst"' ^ Rom, 2. März. Der Papst empsieng he" ^ Kardinäle, Bischöfe und die Prälaten, die lh" s"«^ neunzigsten Geburtstage, sowie anlässlich des ^- A^ tages seiner Erwählung beglückwünschten. ^, ^ia ^, wortung einer vom Cardmalbischof Luigl ^ "M Santo Stefano überreichten Adresse dankte or ^ Gott für die lange Lebensdauer und forderte ".^pf<» zu bitten, er möge sich des blutigen o"l Mpl erbarmen, der seit Monaten in Sildafnla "^B werde und es nicht geschehen lassen, dass oe F noch länger dauere. Die sich Bekämpfenden ^ M Gottesbriiocr, die Opfer feien schon zu M^All's < Gott ihre Herzen zu dem Gedanken der M ^N '' Mäßigung und Eintracht leiten und jo ^steU demnächst die loyale feste Freundschaft w^" ^tiA die durch gegenseitige Friedfertigkeit und .M H ihre Weihe erhalten wird. Zum Schluss " ^ Oe" Papst den Anwesenden den Segen, woraus ^ hielt. Der Papst erfreut sich einer ausuo ^ Gesundheit. , , aoja'h^i Wien, 2. März. Geburtsfestes des Papstes haben auf.^r sgedl". zahlreiche Persönlichleiten ihre Glückwünjcye ,„ theils Karten abgegeben und thells ''^ 0^< Gratulationsbogen eingetragen, darunter ^n Hosmeister des Erzherzogs Rainer m M« Laibacher Zeitung Nr. bi. 399 3. März 1900. meil^n^" von Frankreich und Spanien. Bürger- ^7."^" "it den bridcn Vicebürqermeisier,, übcr- ^le «ne prachtvolle Adresse sür den Papst. j Der Krieg in Hüdafrilm. Vullpr °" ^" " ' 2' März. Ein Telegramm des Generals vffi r, . A bass im Gefecht am 27. v. M. sechs unt ' s,?"^tet und 26 Officicre verwundet wurden; «Tim/ l -" ^"bet sich General Barton, — Die " '^"' Zeiten Ausübe, dass in «knMnder y 3Z".'" bcr Einschließung seitens der Miere ^^'""e und 2-i5 Mann aMdtet, 70 Offiei^ ""^ ^ Mann verwundet wurden. Secls Die wl^'/c ^^ Mann starben infolge Elkranlnna.. "begriffen ^""bevölkerung ist^in diesen Ziffern nicht M ftim"l.^"' 2' März. «Neuters Office- meldet ll'tche. r m 2 "°" ^ftell,: Marschall Rhetts u„d leisen n^. '^°. dessen heute morgens hier ein und sich ae rl^' "'^r "b. Eine Burenabtheilung zeigte und zerstörte einige Gehöfte. Kation -5 c «ste und plünderte sie in Wmdsortmi. ""W" Gehöfte. Wie verlaute», be-Smitb M./^ ?^ ^""" ber Maschinen der Frank i°!l nack m ? beschädigten sie. Ein Theil der Auren Acht ^"Newest und beschicht gegenwärtig die 2auren^"m°,"' ^ M"ä- Die «Times, melden ans """ 28 v. M.: Leute, die ans es sei am, '""? "^ lllaubwnrdiq sind, ve, sichern. ^e i Min s^ ^ ^'"ö Ge 0 rg v 0 n Cumber. ^"gsminis r ^^?^"'t Dr. v. ttoerber. Reichö-?'."°nzmin ster ^5'^ "°" Krieghammer. Reichs, ^.""b. Witte, N^ ""^' ^'"'^ Graf Welsers-^Nt LiHs^, '"^awerl; der erste Obersthosmeister 3?"enuovo 'd ' 'mr?. ^'"' Oberstwfmeisier Fürst ^s G^utlck »> ^ ^'^" des Obersten Rechnung^ ^ deutsche <>,? ^'b" der Behörden :c. :c. -^"low?i,e .?'! ^'^ durch den Militärattache ^--------^p^chtvolle Kranzspende. tz. ^"^""' ""m Büchermärkte. ^" ^3' ^ 2W. ^"N.,^?^ 5"^" Paracelsus Die wc-GZ ' ^"an. X 4«n ?°br,. ssrau VU.grlin u,,d il,,e «^"""an. l( 43n ^Hollander Felix. Da« lchtt "' n"?°s'°r «240^ b^tleben Otto Erich. Vom K °2nNeb, l( 4 80 ^"'"el Rich,, ^ubcr der E^. ll H ^ Meyer ^^c«^^' ^°'l. Um das Gu.<-. lli2o "-^"Ncke7'^5"s "nd Mche. elegant ^,. ^.v °"N' Otto c> .,^^" l^'o<:<:l,i! Nomm,, X 4-20, Xe "^ ^ ^W ^ M,n^"^"" w°'"°n °us der Frosch, ^ü'c/ 240. __ Kau, '°Z""inus. Fahle Wälttr. 5°«N ^""nbrucl, ^ 's ^'"'l. Was ist Wahrheil? z< E7u^'"^b^ ^0" ^b'ch'e Io'h... llrtbu» "'ud'en nacl, ti... ^' "^ ^ U..^'. Kri',^'7" «""'"elnesch^chten l<'(? - Parish »> «n?"!"e der L^e I,?^i « ""e und Verzeche,, .^. ^Niz^ ber Naturbel,^? ".„deraartens. l^ 5 52. - "d. H ""h'g in der 3^7^^"» des Schülers. X -.72. ^'« w iaikH^lun« Ig.v.Kleinmayr^ Verstorbene. ?Im 1, Mär,^. Stani.'Iülis Magister, Ärbeitcrösohn, lb'/, M.. Trirsterstraße >IlHsl8. — Johann Zagar, Naischlerssohn. 10 M„ Schicßstättaasse 15. Morbilli. — Maria Velar, Schuldircclorkwitwe, 60 I.. Franz Iosef.Ztraße 3, Magenkrebs. Im Siechenhause. Am 1. März. Franz Sedej, Tischler. 42 I., Lernend pllral^tit:». Im Civilspitalc. Am 28. Februar. Francisca Klun. Postftraltilanlin, 21 I,. ^l<,!l)u8 Li-iMii. Am 1, März. Josef Planinsel, Inwohner, 65I., Marasmus. Aandesttzeater in Aaivach. 89. Vorstellung. Ungerade. Samstag den li. März M^" Mit neuer Ausstattung! -WG Der Blondin von Namur. Operette in drei Acten (mit Venützun>i der Grundidee auc> Zscholles stleichnamigrr Novelle von Julius Horst und Leo Stein). Musil von Adolf Müller jun. «nfana halb 8 Uhr. Ende gegen 10 Uhr. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe A06-2 m, Mittl. Luftdruck 7^6-0 min. ^" 2 U. N. 73l^^2 ^^O^OVMßi^theIlw7"helter ^ ^b^?31 5^-b 2 SO. schwach ^theilw. heiter! '3l,Il.Mg. j 732 5 !-11 8 N. schwach z Nebel ,00 ' Das Tagesmitlel der gestrigen Temperatur -4 3», Nor» male: 15'. MonatbUberftcht. Ver vergangene Monat Februar war ziemlich feucht, aber auhcrordentlich niild. — Die Veobachlmigin am Thrrniomrter ergeben durchschnittlich in (5eIsiuSc,radcii: Um 7 Uhr sriih 17", um 2 Uhr nachmittag« li U°. um U Uhr abends ^9°. so dass die mittlere Luittemprratur dieses Monates 4 2° beträgt, um 44° über dem Normale. — Die Veobachtungen am Barometer liefern 7A0 0 imn als miltlen'n Luftdruck des Monath um 6 0 inm unter dem Noimale. — Nasse Tngc gab es 17, der Niederschlug. Regm und Schnee, belrägl 10^ 0 mm. — Untcr den Winden waren der Süd und Südwest die bei weitem vorherrschenden. Venmtwoliliedel Nedacteu«: Antou ssuntel. Den glänzenden Echlnssrssect der großen Wohlthätiglci!?. lotterie zu Gunsten des Polillinischm Vereines wird znx'iscllos die a>u ll. d. statlfmdcnde letzte Ziehung der Lotterie bilden. Ist doch dir für die Theilnehmcr ganz anfterordentlich «ünstige, geniale Spiclplan diesrr Lotterie in einer Wrise entworfen, dnjs bei der lHe-KraftbiHruit, >>eatu Nähr- und Kr&ttigung»mitUl, OoiiiIuran^co-MalaeaweJn, rnagonstfirkend, (4t7^fl ¦Sa^rada-MnlaKAwe.Jn, mild abführend, Cliina-BiHeiiweiii sllr Schwucho und Itlutarme, echten MedielnuJ-Cojcna«' „Veritable Digestive", beste Mark«, OriKiiKiI-MiMlicinal-Wt-lne. Maraaln, Sherry, Clpro, Malaga, Tokayer, Ruin, Thee, Frunzbrantweln, Htetfi frUch« Mineral-WHHscr u. s. w. in OrljfliiHlfl«w<-I«t"n und «u Orl|flnnl-|>i*«In«'ii. l^agur aller bewährten niedicin.-pharoiace.atischeo Präparat«, in- und aiiMläiidiHclien Specialituten. i-hirar^ittcbfin Verband-und (Minimi-Artikel, medicin.-hygienlHchen Seifen, feinsten sranzösiHc.lien ParsiunH und kosmetischen Artikel u. *. w. au ilrlielnnlpreinan. Täglich umgehender Postversandt. Laibacher Zeitung Nr. bi. 400 ». M«rz lM^ Course an der Wiener Oörse vom 2. März 1900. ^« dem ° icieuen CourMc.«« Dt« Notierung sämmtlicher Effecten, mit Ausnahme der per Stück notierten „Diversen Lo e" und dor Venussscheine. versteht sich für je 100 Kronen bei Nominale«. - Um den Wert eine« lisfectcs per Stilct zu cr,»ltlcl». ist ^" »i i« 100 «ronen notierte «lour» mit dem in Kronen aulgedrültten Nominalbeträge der Titrei zu multiplicieren, da« stcsultal durch 100 zu dividieren. — Vei den nicht oollaejahlten Actien 1st von dem auf bic>e Waise erm>i>"> ' ^ Werte der nicht eingezahlte Vetrag in «lbzug zu bringen. gUgemeine Zlaalüschuld. """ ^"" Einheilt. Rente in Noten Mai» November p. !l. 4 2 V„ ... 99 20 99 40 ll,Not,<5cbr.°Äna. pr.ahn.EtaatSschulduer> schreibungen. Tlisabethbahn in 3öa »:z?0 Ung. St..Lis,-A»l. Gold 1W fl. 100 50 1Ul- dto, dto. Silber 100 sl, . . . 100—!100 80 dto. Staats-Oblig. (Ung. Qstb.) j v. I. 187S....... 99 40 100 20 bto. Schanlreaal-Ablös.'Oblig. . 99— V9 40 bto. VläM'A.klUOfl.—2»0Kr. ,63 — 164 — dto, bto. k 5<>fl.-200Ur. 163--1L4- I!,eiii°Neg,'Lole 4"/„ .... l4i 50 ,42 - 4«/, Uügar. Wrundentl.-Oblia. »3 20 »2 80 4°/, lroat. und jlavun. detto »4— 95 — Andere üssenll. Anlehen. 5"/„Donau-Nca,-Anleihe 1878 . 10? 75 1N«-?5 Änlehen der Stadt Oöiz . . —'—! — — Anlehen d. Stadt Wien . . . «03 — 103-75 bto, dto. (Silber ob. Gold) 102'— — — bto. bto. (,»94) .... 95,30 96 - bto. dto, (1«98> .... 97-10 »7 9U Uörsebau-Anlehen, verlosb, b"/„ l00'2U 10l — 4"/„ »rainer Lailde«-«nlehen , —-—! 98 3l> «elb Ware Mndbriese »tr. Vobcr. allg,«st. ln50I.verl.4°,^ »6— 97-— N-üslerr,i!a»dl,'s'Hl>p,-Aüst.4»/„ 9820 99 20 Oest.'ung. Vanl 40>/ijahr. uerl. ! ! >"/^......... 99 50 100-50 bto, blo. 50>ähr. verl. 4°/, . 99 b0 ,00 50 Gparcasse,1.öst.,«0I..Util.4«/» 99 15 ,0015 HisenbllhN'Prillritat»« Gbligallünen. Ferdinanbs-Nüldbahn /„verz.Iann.'Iul< »9 50 70-20 dtll, il 5"/„......-------100 50 Ung-aaliz. «ahn..... >06 20 107 - 4"/„ Unterlraincr «ahnen . . 9» 25 — — Diverse Lose (per Stück). Verzinsliche Lose. 3"/„ Bobencreblt°Lose Em, i860 237 — 239 — 3"/„ „ „ 131 —!l33 — Osener Lose 40 fl..... 133 — 134- Paljfy-Lose -IN fl. LM. . . . 132—!i33 — Rothen Nrcuz, Oest.Oes.v,, 10 sl. 4270^ 43-70 „ „ U»a, „ „ 5sl. 22 25 23 2,', Nudolph-Luse ,0 fl..... 64 - 6«-— Salm i!use 40 fl...... 17250 l74'50 St, Gcnllis^ose 40 fl. . . . 1«0-—I!N'— Waldsteiü^üse 20 fl..... 178-— ,84'— Oewiüsisch, d. 3«/« Pr.'Tchuldn d, Äodexcieditanst., 0 fl. CM. . , 72 80 73- Duz Äudenbacher E..Ä, 400 Kr. 137 — ,38 — sscrdi'iaodv!-Nurdb. l'wnsl.C^l, ^i!98 —29» — Lcmb.'(5zer»ow, ^assy - ltisc«!),» ! Gesellschaft ll<>» fl, 2. . . 139 50 14l — «loud, Oest., Tricst, 5<»» fl. N0fl, abgsl, 93—j U3 l!<> «taatseiienbal,!! 200 sl. 2. . 136 70 13 Zildbalm 2,»0 fl, 2..... 2650 2N 70 Lüdlwcdb, üjerb.-Ä, 200fl, LM. 93— 94 — Tramway-Ges., NeueWr,, Prio» riläls-Aciien 1<>(! sl. . . .«,6 50 117-25 Uüg'naliz. Eisexb, !iUi>fl. Silber ,04 — 105 — U,iq Westb.(Ranb ÄrazM0sl,S, !i«6- 107- Wie,ier ilacalbahneil'Äct. H«s. —— — — Danken. Ansslo-Oesl. Vanl 200 fl. . . 124'-- !24'50 Vaiiluerein. Wiener, 2<»0 fl. . «8525 135» 75 Aodcr.-Änst., Oest., 200 sl. 2, 245—z246'- 0 fl. . l?«° ,^zl U,!iu!!l)a»l !l!,?l Lerlehl-übanl, «llg., ,40 sl. - "ü»" InduNrie.Unter« nehmungen. Äailnes.. Aug. «st., 100 fl. . - ^" ltnydier liisen« imb StahlInd- ^,^^ in Wie» ,„«> fl. . , , - '^,zo,««'" Eisenbalixw, Leih»,,Erste. ,<">fl^ '°'°^ 8«" ..,'r Ärai,!>rci «<»» sl. . - '^.°^üs^ Mli„!aü Ocs>'llsch.. Ol'st,'a!P'>'e 2^'^^^^ Vloqer Eise,, ^„t>, G.'s. ^»' l °", z»'»««" Slllssu Tari, Ktemlohk-n 1<" fl. ^'^ <,?l» „Schlüsslmichl". P.iuirrf, 2l>"ll .^I M" ,,3l>'>,>r>-!n ". Vavil'r!, n, i/< ^- '". Zzb" Tniniler lkolilenw. «es, ?>' «^ ?^,^M<« Waifcnf.-O,.Oest,mWie,',U»»ll, '°" Wanno» Ueihaiist,, «Ilss.. in Ml. zö« " 4«0 „r......- - 2°:^. »«-^ Wr. Äal!„esellscha!t l<"> fl, , - -'°,5<>«3?^ Wicnerbccaer Zieael'Aclie» li>el. "-' " veuisen. Kurze Sichten, „ Ä».s!.-rdam....... ??«2»'^ ^d°».......-^Ä^° Pari« .......- ^,^. -'" 2!, Petersbura , , , - galute». ^ ^^, Dnca,e„......- - '!'z« ls?' üi> Francs 2ü>cle . , , - - , «4« U« 2 De,itschr Ncichobaolnotcn > - ,,«,^ ^ Ilalisüilch!- Vanlnolen . . ^.zz ^^ lüilil-i Note». . , . , - ^ tob Bcnlrn, I'l'Mudl>rl?»ii, I'riorli Aleu, Arlloa, L*i«n dr., I>wlaen und Vululcu. (98«) Los-Versicherung. Bank- Mud. '^7"oc3a.slex-0-escli.aft I.iilbach, SpitAltfasH«. f'ri vat-Depot» (Sasii-Di-poHitM) ^ unt»r olgr«23.«m. "V» r • c Da. 1 -a. * * del ^ *r Virzimung vin Bar-Elnliftn Ira Gonto-Ctrmt-1»4 ivf fllro-CoBlo-^^^^r