wt. ls2. Ucitllll. 22. Auaust l902. 121. Illlnaann. Macher Zeitung. "^«, dalb?ij^!/,^ PostUtllenbu»«: ganzjühr!« 3U X, l,»lbMli« ,5 ll. In, «°n!°r,- aanz-Ichiale l^> .„^ n ,' ""^ bit Zustellung w» Hau« «onzjabrig L X. — Insertlon»,»bübr: ssür llei», ^^^^^ «u » U«!len bU l», giGeir Prr Zrlle 12 l, ^ del «s!e»s» Wledcrhuluugci, per Zcllc 0 l, Die .Laibachfl Zs,', ^"Lusl M2 "^"^""'^"""""^" siachllchten» vom sil, 6?" '^ablonzer Tagblatt. vom 14. August lA»2. lttl. 3, .5"^"' l"«t. vom 13, August 1902, Nichtamtlicher Ceil. Marollo. '^" ^'^'n. die der ..Pol. Korr." aus Paris und UtMhlt ""^ "o Lage in Marokko zugehen, wird auo-t>»rch ^^"" ^'" nicht geringer Toil dieses Reiches ^Ng h "^"Uszustnnde beunruhigt wird. Die Fär-^cheu, "^ " fwUHösischen Hauptstadt erhaltenen >!i!ser so ^"' '^ "'.^^ "ur ln tx'N Einzelheiten dii-^K l5 ^ " ^^ iiberhaupt durch die Auffassung i'bersch^' "'" ^"^ ^asz des in Marollu Olioöhnlich<'n ^htn-nf^ !, ^"llmmlunsse handle, nnen ernsteren l^it. »h.)' ^ ^"bc die Gefahr, dah die Unzufrieden-^"ltl»w?/l ^°" ber Regierung beabsichtigten Ver-l'u,^ „.^urmen lMvorgerufeil haben, zur Erhe-'^dc (f?^ Stännne gegeil den Sultan, führen ^'" Ai^w ?'^^ lich diesmal die Vesorgms auf, das; ^berri', U^ Eingreifen erfulgen könnte, falls "uil'eittNä ? ^""Wle «ltstiindell. Älian l^nerlt, dah ^lif^ ^y^.„"" Stälnnic un Süden zahlreiche Ein-^ Btiin ^t-ei' und Schieslmaterinl auc-führen. '^^.^"me ^aer und '^„111,^ sollen seit einiger Heil einander feindlich gegelmberstehm und vor einigen Wochen miteinander gelämpft haben. Der Sultan hat eine Truppenabteilung unter Mulez el Arann nach Norden uud eine audere bestehend aus M.»)M '.liiann ^nfa?i.tei'ie unö Kavallerie unter Leitung semeo Onlel?' Muiez el Aarafia nach Tafilet ent° fend<'t. Mnder beunruhigend klingen die auo Tanger nach der spauiscl>en Hauptstadt gelangenden Nachrich-ten. Inilnerhi?^ »vird auch in diesen Mitteilungen die Möglichteit eine^ 1'lujslandec' der Vei'gstänmie im nordöstlichen Marotto angedeutet, welche zvegiii der ihnen von dl'in Vefehlclhaber einet' militärifä>en (5r> pedition auferlegten >!rieg5steuer erbittert sind lind dil' Venueigerung dieser Steller beschlossen haben, ferner wird in diesm Nachrichten bestätigt, dah in der jung» sten Zeit von verschiedenen Punkten der nlarotlani-jchen it-üste aus Waffen in datz Innere des Sultanates eingeschmuggelt winden und bis Tafilet und an dl> algerisäic Grenze gelangt sind. Abyisimen. Man berichtet auo London: Der zur ssrönungs« feier eiltsendeto Vcrtieter des Herrschers von Abessi» uien, Nac- Malonnen, bildcl jetzt den Gegenstand waa> senden ^llteressei', ,;li dcjien Belebung der lliiistand nicht lm^nig beigetragen hat, daß er schon zweimal die (ihre genoß, vom Könige empfangen zu lverden. In eingeweihten Kreisen wuhte man allerdings von An-fang an fchon our Ankunft de5 Gastes, welch prattischc' Vedeutung sein Äesuch haben löunte. Grofze Aufmerk» samteit haben die Aeuherungen erregt, welche Ras Makonnen vor einigelt Tagen gegeiüiber einer Depu-tation von Perfonelt tat, »velä>e sich für die Entwicke-Illng voll Al'essinil'n und des Somali-Landeo mtl'r-essiereit. Er erklärte, erst dlirch seine europäische Reise rillen Begriff vom Handel gewonnen und an5 der ge-wältigen Ausdehnung desselben erkannt zu haben, welche Wichtigkeit der Entwickelung voll Handel uno Industrie auch in Avessinien zukommen würoe. Man branch natürlich europäisä)e. Kaufleute uud Händler als Lehrmeister ,lud ma?, würde sie daher il, Abessi- nien alo Förderer des fortschritte^ willkommen heißen. Er sei überzeugt, dah tne jetzt ihrer Vollendung nahe Eisenbahn zwifchen Tschibuti lind Harrar eine sehr rascl>e <>örderuilg von Handel l,nd Verkehr init Europa über me ^instenstädte l^beiführen werde. Auf die ^rnge, wie er über die Gründung einer Handeln a,ei'ellsä>aft denke, eilmderte Ra«. Malonnen, der Baiser, Nne auch er selbst, würden ein derartiges, aus fester Grundlage beruhendes Institut, in welchen« Nüssen, Franzosen und Engländer freundschaftlich zu» sammen arbeiten würden, um den Verkehr und Handel mit Abessinien zu sÄMen und zu entwickeln, mit groszer Befriedigung begrüße und alles, w, ihrer Macht liegt, tun, um eine solche Handels schnft zu ermuntern. Er sei freilich nur ein Laie uno töilne liicht beurteilen, in lveläx'm Matze ein solä)e5 Nntcrnehmell ain nutzbriilgeltdstei: geführt loerden mühte, aber er lönne die Vmiäieriing erteileit, daß die abefsinischen Behörden diej«tigel:, die Abessinien behufs Anknüpfung geschäftlicl)er Beziehungen be^ sucl)en folllen, mit gröhtenl Wohlwollen anfnchmen norden. — Eine neue Stadt namens Addis-Harrar fei in» Entstehen, und da sie mittelst Bahn von Tschibuti erreichbar fei, so würde man die grohen forste für Bauten wie für dm <5iport von Bauholz ausnützen können. Dem Vernehim'n noch find l^ereits praktische Schritte in düi'er Richtung unternommen worden. Die „Somali Trading Corporation Limited" ist kürzlich gegründet worden, um bereits bestehende Geschäste in Dschibuli zu übernehmen und allgemein durch ganz Abessinien Handel zu treiben. Das Direktorium zählt Engländer, Russe:, und Franzosen zu seinen Mit< gliedern. Politische Uebersicht. Lai bach, 21. August. Das „Neue Wiener Tagblatt" konstatiert, daß eö (ndllch mit MülM und Opfern geglückt sei, in der Erörterung i n n erp o l iti scher Fragen die scharfe Tonart zt^üctzustellen. Die parlamenta-risct>e Erledigung des Ausgleiches mit Ungarn erfor dere einen Waffellstillstand. Die Deutfä^n würden Feuilleton. Vei der Kurnmsit. Von Voniino. I>> (Nachdruck verbottn.) dichte n?^""^ intonierte den Marsch cms Sl»pp4g ^ll ^r^ie,. s - "^"' D"i Däninn, die an einen, Tische ^'"cl)Mll, ^"'' !^lojfen dabei Bekanntschaft. Erst >" ^abl, >." ' ^ ^"^er, das Bildnis eines reizen->^ ^nlc^ ^^ ""^ ^" ^""ui, als Brosä>e trug, gab '^ über ki ^ ^""" "ber die Dieitstbote>t. Schlich. ^ rocht >.' -"""lrer, nnd da lvllrde daH Gespräch ^ all^ dr^ ?^"^- ^^ sollte sich nänüich' heraus, ^ ^rau^" ^"'""' leidenschaftliäie Anhängemmelt ^. ^rellianzipation waren. l^'^l" i<^ Ü"^' ^ wackerml Geitosfinne,^ zu be-Mossen'in?. ^ ^"^^' der Damen, eine schr ent-,^len niit ^' '^ blickende, Frau von etwa vierzig 5 schlickt - ^"' ^i'sundheit anf den Wangen ^' "^ch al ^"^aestriclMeln, leicht angegrautem l ^U)^n ^"".5 schon etluas siir unsere Saäx' getan ,'!riu ei!l.'r V"' "ä'nlich seit zehn Jahren Redal-^^ ^hr ,,u^"""'ä"w""' die zu de»r Fragen der 5?"l fdr^ '.'^"' Strung nimntt. Seit zehn ?"a>groi7x 'ch zu,,, Volte und wirke für die Nn-di° b"l du^, ^ ^"ll. Ich bill ledig geblieben, al> ^ ^ ^'n ^. '^' lnclx'rlichen Ansprüche del- Männer, le^np >."!'"'"ur Puppen seheil, die sich zu chrem 3 3 ^ ""' s"llen, die in dem Weibe nur l>m Spiel-M ^ Uich^."N. ^"'"^' W"en< ob sie ihllell eine w '"^ tönn/ .^^nhrtill illld ebenbürtig von Geist ^Uln s^!^ "ne Gt^ch^^ davon erzählen - ja, ^' Bis ^.s'^ ^hnen nicht erzählm? Aus meinem "NW nänllich wissen, daß ich auch eimjwl den allgemeinen Brauch mitmachte, als Puppe, Hau-bellstock und wandelndes Modejournal einherging. Lediglich aus Gedankenlosigkeit. Man tut, wie die an-deren ^eute tun, ohne viel darüber zu grübeln. So auch ich. Ich muhte zu jeder Jahreszeit meine Mode-lleider, meine Modehüte, meine Modeschulie haben, ich trug ein Mieder mü> brannte mir die Stirnhaare zu Söckchen. Ich hatte einen Verehrer, einen Bräu> ligam beilralie, denn wir waren nahe daran, unb zu verloben. Ich hielt ihn sür einen Mann von ernster Gesinnung, der, abgesehen davon, dah ich ihm gefiel, auch meine geistigen und moralisä>en Eigenschaften zu schätzen wußte. Er war aber nicht besser als die an» deren, (lines Tages zog er sich Plötzlich von mir zurück. Ich nnr damals noch sehr jung, aber doch nicht da., Weib, das so über sich hinweggehen tteh. Was hatte ich verbroclxm? Was hatte ich getan, um eitle Mist. mbtung zu verdienen, welä)c die Lösung der Be-ziehungen allein rechtfertigen konnte? War meine Jugend bemalclt. hatte ich leichtfertige Anfichten, war ich ihm zu unwissend oder zu beschränkt? Ich stellte mir den Mann bei passender Gelegenheit. Und wisse.i Sie, was er mir erzählte? Wir waren einmal mit sammen spazieren gegangen, es war feuchte Wette:-gewesen und nieine Stirulöckchen halten sich aufgelöst. Das hatte den Mann ,ernüchterl', wie er sagte. Er könnte teilt Fehl an einem Bilde sel)en, das er lieb gewonnen hätte! Aber war ich unr ein Bild gM'^en? ^in tote'. Bild ohne Herz und Seele, ein l>>res De lorationsstück sürs Haus? Die Empöruug stieg mir derart in die Kehle, dah ich — das einzigemal i» meinem Keben — lein Wort hervorstoßen konnte. Sprachlos wandte ich dem Manne, den ich so sehr überschätzt hatte, del, Rücken und ging meiner Wege. Vergebens suchte er später wieder eilte Annäherung. Mein weiblili)es Selbstgefühl war auf das tiefste ver- letzt. Ich lieh ihm fagen, er möge fich eine Pichdocke ins Haus nehmen, die im Spiel waren laden zu taufen fei. Das geniige ihm, ich aber fühle, daß ich mehr fei. Und aus war's. Und nie ntehr lieh ich einen Manu so lveit ait mich herankommen. Und unermüdlich war ich von da ab in Wort und Scln-ift tätig, um das Ver< hältnis der beiden Geschlechter zu einander gründlich zu ändern. Weg mit der' Gnade, geheiratet zu werden! Weg mit dem Zierpuppentum zum Ergötzen des Herrn und Gebieters! Weg mit der Herabwürdigung des Weibes zu dem niedrigen Berufe eines Sinnenkitzel? iür die Herren der Schöpfung! Das sind die Schlag Worte, für die ich eintrete! Die entwürdigende Ella' verei der Frau muh ein Ende nehmen!" Die Kurlapelle. die schon eitle Weile gefeiert, begann den schölten Ehoral zu spielen: „O Haupt voli Blut und Wunden!" Die Frauenrechtlerin horchte auf die stimmung?" vollen Klänge, sichtlich erregt dlu-ch das Unrecht, das ihr widerfahren. Ihr Gegenüber, die Dame mU d.'l Brillantbrosä)c, eine Frau mit üppigem blondem Haar und lebhaften Augen, ergriff das Wort und sagte: „Verzeihung! Ich ti-ete ja auch für alle diefc Dinge ein, ich glaube, die Ehe müsse mehr sein. als was sie gemeinhin ist. und ich habe die nx'iniae, auck, so gestaltet, wie sie sein soll. zu einem richtigen Seelen-bunde, zu einer geistigen Gemeinschaft, in der lem Teil eitle lleberlegenheit geltend machen darf. ^oer was Ihre Geschichte anbelangt - da t«le .ch mch. ganz Ihre Auffassung.' Ich «wubc d.e bat m < ^ Laibacher Zeitung Nr. 192. 1588 22. August iM. sich im Reichsrate auf die sachliche Prüfung der wkl> schaftliäien Fragen beschränken und die Interessen der Gesamtmonarchie nicht mit nationalen Forderungen vermengen. Niemand dürfe jedoch wagen, von ihnen mit Rücksicht auf den Ausgleich mit Ungarn Opfer nationaler Art zu fordern. Die Ezechen seien es, nielche ein Junktim zwischen ungarischem und dentsch.czechi' sa>m Ausgleich schaffen; ihnen obliege es daher, dad gegenwärtig Nichterziclbare auf ein Nebengeleise zu führen. Nur die aktuellen strittigen, Punkte können hei einein Waffenstillstände gereglt werden. Das „Neue Wiener Journal" weist aus Anlaß der Wiederkehr des Todestages Dr. Kaizlü darauf hin, daß schon dieser hervorragende Politikei-die Notlvendigteit einer friedlichen Verständigung zwisckM den beiden Nationalitäten in Böhmen erkannt habe. Diese Notwendigkeit bestehe auch heute noch; lvenigstens in wirtschaftlichen Fragen sollten sich die Czechen mit den Dentschen verständigen und den Not« wendigleiten für den Gesamtorganismus vor den na« lionalen Streitigkeiten den Vortritt lassen. Was sich bei einein derartigen Vorgehen erreichen lasse, das hätten die zwei Jahre des Ministeriums Koerber zur Genüge dargetan. Leider werde aber das Mögliche und siä>er Erreichbare lieber potitisäM Phantasien geopfert. Dr. Kaizl habe nur von einer papierdünnen Wand gesprochen, welche die beiden Nationalitäten tl-enne, und nun tue man, als ob ein unüberwindliches Hindetilis zwischen ihnen läge. — Die „Wiener Mor» geN'Zeitung" nieint, der beste Lobspruch für Dr. Kaizl sei die czechische Politil der letzten Monate gewesen; sie habe bewiesen, wie wahrhaft unersetzt und unei> setzlich der Verstorbene sei. Man meldet aus Rom: Die von der Regierung eingesetzte Konimission, die mit der Vorbereitung des gesamten Materials betraut wurde, das für die Füh-rung der Verhandlungen über den Abschluß der neuen Handelsverträge seitens Italiens erforderlich ist, wird ihre Arbeiten vor Ablauf dieses Jahres beendet haben. Die Kommission hat auch die Aufgabe, den Entwurf eines allgemeinen Zolltarifs fertigzustellen. Dieser Umstand darf jedoch nicht in einen, für das voraussichtliche Schicksal der bezeichn neten Verhandlungen irgendwie ungünstigen Sinne gedeutet norden. Die Negierung mußte sich begreif-liäjerlveise für die handelspolitische Kampagne für alle Fälle auch mit dem Rüstzeug eines allgemeinen Zolltarifs versehen, man glaubt aber an den maß' gebenden Stellen nicht, daß sich die Notwendigkeit er^ geben werde, diesen Zolltarif anzuwenden, da man sich durch alle wahrnehmbaren Anzeichen zu der Erwartung berechtigt fühlt, daß die Verständigung über den Abschlnß neuer Handelsverträge erzielt werden, somit ein Anlaß zur Geltendmachung des allgemeinen Tarifs nicht eintreten werde. Es dürfte angesichts dieser Perspektive nicht einmal zur Unterbreitung des Tarifentwurfes im Parlamente kommen. In Italien hat vor einigen Tagen die Er« offnung der 69 P r o vinz i a l-L an d t a g e statt» gefunden, das einzige Politisch Ereignis in der Hoch-somnierzeit. Im allgemeinen haben die Provinzial» rate, derm Zusammensetzung sich durch die letzten Er-gän linscher Akt, bei dem der einzelne Landtag irgendeiner politischen Persönlichkeit sein Vertrauen ausdrückt. So wurden diesmal zn Präsidenten der betreffenden Landtage gewählt: In Brescia der Ministerpräsident Zanardelli, in Alessandria der Senatspräsidelit Sa-racco und ill, Porto Maurizio der Kammerpräsident Biancheri. UlUer den gewählten Präsidenten befinden sich ferner die Minister Nasi, Balenzano, Eocco-Ortu und di Broglio. In Rom wurde an Stelle des eine Wiederwahl ablehnenden Senators Balestra (General Menotti Garibaldi, ein Sohn Giuseppe Garibaldis, gewählt. In Mailand xnd Florenz gelang es den so' genannten populären Parteieil wider ihr Erwarten nicht, die bisherigen Präsidenten Senator Massarcni nnd Senator Fürst Eorsini zn verdränge»!. Hingegen wnrden der sozialistische Abgeordnete Borciani zum Präsidenten in Reggio Emilia, der sozialistische Abgeordnete Eatanzcro nnd der Republikaner Turchi zu Vizepräsidenten in Livorno, beziehungsweise Forli gewählt. In der „Morning Post" findet sich eine Kritik der Spitheader Flotte nfchau oder vielmehr der dort versammelt gewesenen Schiffe, mit denen das Blatt keineswegs zufrieden ist. Seiner Ansicht nach glich diese Flotte mehr einein historischen, Museum, als einer wirtlia>n Kriegsflotte ersten Ranges, weil sich neben modernsten Schiffen auch Schiffsmodelle ältester Art aus den Jahren IWl), 1tt75> nnd ans dem Anfange der achtziger Jahre befunden hätten. Das Blatt sagt: „Ein Schiff, welct)es sich vor zehn Jahren in der ersten Klasse seiner Art befand, gehört jetzt in die zweite Klasse, und ein Schiff, welches zwanzig Ialire alt ist, steht um noch einige Klassen weiter zu^ rück. Wenn loir die Flotte von Samstag dementsM-cliend nach ihrem Gcfechtswerte schätzeil wollten, so würde sie nur halb oder weniger als halb so viel wert sein, als sie ihrer Größe nach wert zu sein schien . . . Es würde gut sein, die älterenFahrzeuge einerArt Museum einzuverleiben und ihre Plätze durch modernste Schiffe auszufüllen . . . Die Herreu von der Adnil° ralität verstehen die Sachlage wohl, sie sollten nur den Mnt haben, sie dem Parlamente klar zn machen, das sodann mit Vergnügen, die nötigen Summen für Neu» bauten bewilligen würde. Taf; die Flottenschau am Samstag einen so ausgesprochenen historisclM An» strich hatte, läßt sich übrigens leicht erklären. Die besten und modernsten Schiffe find nämlich da, wo sie seiit sollten, das heißt ans den Auslandsstationen, nnd die älteren Schiffe sind zu Hause." Zum Attentat auf den Gouverneur von Ehar-kow, Fürsten Obolenski, wird gemeldet, daß ein Manifest der geheimen Gesellschaft „Bojewaja Orga-nizacija" (Organisation des Kanipfes) erklärt, Obo-lensti habe durch Kitutenhiebe siebzig Personen töten lassen. Alle Beamten, die ihn hiebei nntersti'cht Y^ würden als seine Mitschuldige betrachtet nnd B' , ligt werden. — Obolensli soll dem Tode nur t»M., entgangen sein, daß er einen kugelfesten s^beM^ Waffenrock trug. Der Zustand des Polizeimeistett^ Eharkow, Besonov, hat sich nicht verschlinM^ ., Knael traf ihn am Knie nnd säMt dort einen >w Nerv zerstört zn haben. Die Waffe, deren sich ^ z,., täter bediente, war ein zehnschüssiger veniickellel ' volver. Man hoffl, daß das Projektil nicht »M war. ,. .^ Aus Fezzan in Tunis sind Briefe nach P""^, kommen, die berichten, daß der Scheil ^^ n li ssi im Kanein-Gebiete gestorben isl. Er l)"^..,, mehreren Jahren das südliche Trivolitanirn ^n^ und sich allmählich nach Zentralafrika )u>'ü<^^, wo er die mohammedanische Propaganda l^^' ^ Franzosen hatwn in der letzten Zeit mehrmals" bewaffnete Band zu Anfang ziemlich wohlwollend hatten. Deshalb ist man sehr ans die Walil ^ ^>, folgers des Scheits gespannt, da dieser auh^ ^, lichen Einjinß in der Sahara und Zentral"!''^ zum Tschad-Sev hin ausübt. Tagesueuigleitcn. - (Aon den Nurengeneralen.) ^« , spaltenlangen Berichten über den lauschenden Empsa^ Burengenerale in England bringen die Londoner ^" ^, hl 'ein^lne kleine Züge von ihren Person!ichleiten, ^e" B zeichnender erscheinen. Da wird erzählt, baß General ^Bolha nach dem Kriege ein „merkwürdiges Ell^v"'6 gP , Er sal) zufällig in einem Schaufenster in den ^„li 'Durband» einige Photographien von der Zerstörung ""l.^, eigenen Hauses! Wahrscheinlich hatte ein britischer ^.^,i, , der sich bei den Truppen befand, die das Hunü 3"' »?" , sie aufgenommen. Botha rrlannte den Platz a» ^Mg^ Vild der Serie, das die Soldaten um das Hau» w>l .^ zeigte, auf denen die Möbel ausgeladen wurden! ^.^i! war ein kleiner Affe angebunden, der einem FaN"'"^üc gliede gehörte; das Tier'war deutlich sichtbar. Das ^ Vild zeigte das Hans in dem Augenblicke, in dein ",-A Luft gesprengt wurde, das dritte zeigte die Utbtlv" ,^ Der Gouverneur von Natal, der General Notha jcbt >v°' ^ teil erweisen wollte, vemerlte bei einer Unterredung, "Hs,,, General selbst wenigstens im Kriege wenig Ungliicl e habe. Da faßte Aotha in die Tasche u>,d' zeigte dtt >^, erstandenen Photographien! Es war eine schlagsell'^ ^ gegnung. Die Photographien befinden sich noch «>n ^ der Familie. — Allerlei Interessantes wird auch "^h Seefahrt der Änrengeneralr erzählt. Dewet hielt 1'^ ^, rend der Reift sehr viel für sich. erschien nur selten ">>> ^ Decl und zeigte eine entschiedene Abneigung gege" l^ ^l sellschast. Die Meisten nahmen sein Benehmen übel aUl' ^ als sich barin nichts änderte, enthüllte eine Nachfragt V. ^ holländischen Geistlichen das Geheimnis: Delvet s^.MK Buch! Er scheint wahrend des Krieges tägliche AufM^lf« gen gemacht zu haben. Dieses Tagebuch arbeitet er '"" ^ des Meverend Mr. Kastell zu einer Geschichte bes i" ^ vom Stanbpunlte der Buren aus. Das Buch wird!<"< ^, einen Relord erzielen. Jeden Moraen war Dewet ulN^ blicke, da sich Ihre Söckchen auflösten und Ihr Gesicht dabei einen anderen Ausdruck, sagen wir einen nüch-ternen, prosaisä?eren gewann, stürzte er aus allen seinen Himmeln. Er konnte es nicht vertragen, daß seiir Ideal einen Nei,; verlor, der es über hausbackene Alltäglichkeit emporhob. Dieses Empfinden verstehe ich. teile ich sogar — man gewöhnt sich ja an manches ill der Ehe — aber glauben Sie mir, verehrte Frau, als ich meinen Gatten, den ich in den Salons stets im korrektesten Dreß. als wahres Mode.Gigcrl sah, das erstemal im Tchlafrock und Pantoffeln erblickte, habe ich gelveint und war den ganzen Tag verstimmt. Die Ehe bringt ja noch manche solclier Verstimmungen, man ist aber einmal darin, man findet sich damit ab. Tritt aber eine solche vorzeitig ein — nun. da begreife ich, daß manclMi bange wird, daß er bei, dem ersten bitteren Vorgeschmacke lieber ans die ganze Pastete vei'z.ichtet. Das ist eine Empfindung, die beim Weibe viel häufiger vorkommt als beim Manne. Hätte ich meinen Gatten früher in Schlafrock und Pantoffeln gesehen, ich würde ihn vielleicht nie geheiratet haben. Es wäre eine Tnmmheit gewesen, denn ich bin mit ihm recht glücklich geworden. Doch das Recht, gewisse Dummheiten zu machen, möchte ich Mann und Weib gewahrt wisseil, nämlich jene, die einer freieren Emp-findnng entspringen. Es sind nicht gerade die schlimmsten." „Ich finde den Gefühlsüberschwang grauenhaft", sagte die Redakteurin. „Mag sem, weil ich realistisch veranlagt bin, während Sie Idealistin zu sein scheinen. Zieht man aber bei dieser Begebenheit nur das Ge^ fühlsnwment in Betracht, so muß man wohl auch den gegnerischen Standpunkt gelten lassen. Jedenfalls war es besser, daß meine Ehe mit dem empfindlichen Herrn nicht zu stände kam. Denn cs lag da eine Verschiedenheit der Eharaktero vor, die nichts Gutes vorsprach." (Schluß folgt.) )n Banden der Leidenschaft. Roman aus dem Leben von N. Feldern. (10. Fortsetzung.) „Weshalb wieder hierher, Wotan V" ries er scl)ein-bar unwillig und sah sich scharf nm. Da — wahrhaftig — dort: das dunkelblaue it leid, die Fuchsstute, sie, die Baronesse! Fatal, wirk-lich fatal! Und er hatte fich so fest vorgenommen, s,V> zu vermeiden! Was nun? Sollte er sein Pferd wcn< den? Am liebsten hätte er es getan, aber wie hätte das ansgesehen? Nein, er hatte keine Ursache, zu fliehen; alfo vorwärts! „Outen Morgen, gnädiges Fräulein!" Artig lüftete er seinen Hut, ohne seinen Gaul an-znhalten. Es sollte aussehen, als beabsichtigte er, vor-überzureiten. „Guten Morgen, Herr von Rottstein!" Mit diesen Worten bot die Reiterin ihm mit so strahlendem lächeln die Hand, daß er nicht umhin toitnte, die herzige, kleine, unbehandschuhte Rechte zn küssen — leider wieder feuriger, als er es Ursprung« lich beabsichtigt hatte. Wie Else erglühte und wie ihr das so unbeschreib. lich gut stand! Diese herzigen Grübchen in den blüheil« den Wangen, als sie so reizend lindlich verlegen lä-clMe! Und dabei der alberne Bursche, der Reitknecht — Friedrich HMe sie ihn aenannt — was der nur so dumm zu glotzen nnd so verdreht die Augen aufzu-reißen hatte! „Schält helite, nicht wahr?" warf sie burschikos hin. ..Sehr schön, Baronesse!" erwiderte er gemessen. Und dann ritt er an ihrer Seite dahin, als ob sich das von selbst verstände. Aber es wäre nnhöflich ge-Wesen, wenn er anders gehandelt haben wurde. Sie schien seine Begleitung auch vorauszusetzen, nnd er — nun, er ritt eben spazieren, weshalb sollte er I nicht begleitm? ^l „Sie fanden gestern leicht den Hmnwes-von Rottstein?" warf sie wieder hin. , ^jOl „Sehr leicht, gnädiges Fräulein ^ l»el ' Führung!" lantete seine Erwiderung. „Ach, Sie!" hB> Diese herzigen braunen Augen! Und dieser ende, üppige, purpurrote kleine Mnnd I . Aie „Eigentlich müßte ich Ihmil zürnen! ^'' das, Sie böser Mensch?" . ick „Zürneil, gnädiges Fräulein? In der ^^ habe keine Ahnn na. wodnrch ich mir Ihre Ung'^ ^cht gezogen haben jollle! Bitte, wollen Sie l^ "N !"gen?" ^ „Sie. wissen es nichi? Null, »veil ^- ^Ml ich kann es Ihnen nicht sagen, wenn Sie selbst^ fühlen!" „Aber in der Tat nicht!" „giF Er sah sie unverwandt an, so dah P"^ ihre reizenden Züge bedeckte. ^at>e „Null, weil-------Nein, nun sollen Sie es » Nichtwissen!" ckN'^ „Diese harte Strafe, Baronesse! Das Habs'"/ verdient!" ^ „Sie haben noch viel härtere Strafe v" ^: Und darum verlasse ich Sie jeht mit dein liut" Gehen Tie ill sich!" .. . , S'^ „Sie wollen mich verlassen? O, das dul'^ ^' »licht - ich hefte mich wie ein Schattm an I'1^ .^stb! lind folge Ihnen und fei es bis in den OrkN" sclMzte er. ,« „Sie sind — sehr übermütig, mein '"^^ l» „Muß ich das nicht sein, nachdem 'lt> ^ die Angen sah?" .^," ...V'ht kehre ich aber in der Tat nn,l ^ ^gl' „Baronesse, ich bin deö Weges unkundig > men Tie sich des Irrenden!" ^^chttZeitung Nr. 192. 1589 22.August 1902. ri lick l'"^ """' lurzen einsamen Gange auf Deck sperrte ! A'c,7 '." °tn Rest des Tages ein und erschien nur zu den ! 2aae?"' überraschte den Offizier auf der Brücke eines M mit ^'^' ^^ " "ne ungewöhnliche Wihbegier in Be< etllär ^! ^°mpaß oerriet. Er wurde ihn» wissenschaftlich ^ldln" <" ^ '""^^ '^" versichert, daß die Nabel immer zeiat > !. ^^^' ^'"l l«h nach der Sonne und fasste: „Sie nich dln ^ "'"^ ""H dem Norden. Norden liegt mehr Norden" s7?"Mlbllld!" Er h^tte recht, denn der „magnetische Nord?,," "< '"' belanntlich nicht ganz mit dem «richtigen l ^ " udereul! nber die meisten Menschen tonnen diesen den ?!„ ?"n ^'^ ^"' Seztanlen entdecken. Ein Tommy, dec s« ^ '^. "^riK^' sagte: ..Seht. jetzt lehrt er sie, wie blokem ys ^ .^"'"" ^llen." Dewet entdeckte zuerst imt blle Öl- ?^ ^inisterre; erst auf seinen Ausruf fetzten sich bis h .'^ '" Newegung. Während der ganzen Reise wurden gradl, ' ^nerale um Autographen gebeten und von Photo. ! " wiirde s""^' ^!"""^ ^'""^ ^^^ ^" """' Göttern, l >venn i '^ ^'" Stammbuch mehr einschreiben, und , kl ^'"°'.'d wieder einen Kodak ans ihn richtete, so würd-flachs' - "'^^ Minuten später erwartete ihn ein lleines Trel" "'^Mädchen mit bittenden blauen Augen auf der federtli""'^""' "" "^"'es Buch in der einen, einen Füll-3"ttn si l/" ^" anderen 5^and. „Bitte. Mr. Dewet", be-ttster m'^ ^ ^"" "ber. Da unterlag der General, dessen hei" „ . "" die Flucht gewesen war. ohne Murren. ..Komm Tleph! ?'. "' ^°^' ^uch und Feber und schrieb, auf der Yearns ^ ^' ^""" ^""'en. Botha dagegen schwelgte im Et tv^ >,- " '" '^'" Äeitvertreib. den das Schiff bot. "ffenes» dtt Liebenswürdigkeit felbst und sein herzliches, salon ^"^" ""Hie ihn sehr beliebt. Er besuchte den Rauch-Nuter' U°^ ^"chte nnd Karten spielte, und er ist auch ein ^'tali^'d^i^"' Delarey spielte gelegentlich mit einem sehr cn,< ,c" ^"^^n Burenambulanz Dame. und zwar legte» Ä ü'^ ^°^e»s l>atte er durch einen schlecht über-ei,, n,,^.'V^ Spiel für sich verdorben. Da durchblitzte ihn Naifis?,!. ^ Mhlich sprang er auf und rief: „Da ist ein "nd si! »,' l " Gegner wandte sich gleichzeitig schnell um, «l>n der ?m st'^"^ das Schachbrett um. Inzwischen war lNisae,, ^''sch «'«der verschwunden — ehe die Figuren Unqes2.'?.' '^""' ^'""' entschuldigte sich wegen seiner stellen^ ""b suchte vergebene, die Figuren aufzu Gtuw? s .- ^^ '^^ Delarey auch der Mittelpunlt einer bei dies ^''ch" Offiziere, denen er erllärte. warum sie ihn ""hiriw? ?>" ^""" ..Fontein" nicht gefangen hatten, und ""2 Ylklt er auch lurze Vorlesungen ülxr Strategie. Aabe^ ? ^ ^ lohherzogin lomm »!) Aus Naben send/t > del "" ^"unb der „Strahb. Post" nach schitnk- '^^^schichte: Letzten Sonntag nachmittags '°"len >> "^" ^" ^t" Kirä)^ l3'"^' '°^"nd die Lenker derselben unzufrieden ^ur am ^^'""' 'ft laum eine lebende Seele zu erblicken. c>n eis,f H "n Ende des Platzes haben fünf junge Mädchen bald d k l-"^ ^°^ genommen. Ich lomme näher und seh.' "nter is> ^'^"'^ ^ie spielen Schule. Die Ausgelveckteste ""deren "^""^ p'°^ich auf unb beratschlagt mit be»i Zachen l r, - ^^bnis ist. daß sie die „Grohherzogin" NtspanT, ' ""^ l" den Unterricht besichtigt. Nun bleibt lch di«<>'^ "". Schatten eines Baumes stehen. Bald erscheint "briaen m?" ^" ^ohen Rolle in würdevollster Haltung, dii "Die äl l^)" klatschen in die Hände und rufen freudig: bleibt ss/Mel^in lommt. die Grohherzogin!" Plötzlich ^^ "« °ber aus halbem Wege stehen unb rust ben anderen so s^^/^lich nniftw ich «,'ö nicht! Aber - da Sie bfnun^ ^^ '^' scholulisch von d<>r Slnw nn. Die nen Swue funtolwi voll ^!ust und ^don. rech^ ^s luttril unliowicht l'inoil Soitmwca, luclchrr ^ucl^n . ^"^' MMichllM-n. Plötzlich l,iolt Elso Uir^ "^ch lu?!^?^ ^"^ "'^^ ""l ^"' ^^!" rief sie ,mw. ^nrti.' ^ ^^""^ ^'ute l»ilil' aauz befonderc' pittoresk ">ussl>n ' ^ lchmu'i, Wlildt>5 zei^l'u! Aber dazu ^^^^Nma'.^"'' '"' '"^" '" ""'" '"^ Nops^.^lirttir llin. Taranscht-nd<'r, reiner, seiger Lnst! l,nu^i/. . "" "'" ^>mve Parru^ zeigen! Demnach lich ^'hnn'', °"">,en nlso ^wartet, für selbswerständ. ^'M (^'" ^la't-ch^ntrnllln mnfilm ^ i>ranzeli^ Her.'>. sui,t^, """" stn-ifll> dir schöne ,>llstn. Vergesse,, ver. Nur A,, ^'^ 'hn die Verncmaenheit ni,d er hatte kin^ Ä^" "nd Sinne fiir t>c,5 hold<' Mädchen an fi'lsg VtH ,' ^nn er sil> sich zn li^in^eil vernwchl,,' Herr "^/'0" Nottstein hatte Miihe, seiner Gefiil,!^ ^oht^, "u'iden. die ihn schirr ,,n überwältigen s'ch g^u^!/""" fragen, gnädiges Hränlein". sagte er, ^ohl^^. .!'""' zur Nulie ^"ingrnd. ..Uia^ da^ für eine 5 ' ^o. ",'"'"l 's^ die Tu> »nr zeigen nwllen?" I^lztp^,. ""N'n uwgen Sie inunerhm wissen!" "^Mw^ .'. ubenniirig. „Es ist der wirem'ee! Ver. "-'vuli, was'^" l"ir dafii^'^ ^'^^ ""' '"'^ '" fiirchten! Wer bürgt ^Men I/ "? Eic nicht gar die Nire sind, dw nnm. tdill?.. "lbllchl.^ i,in niein jungotz Leben bringen "karten Sie!" (Fortsetzung folgt.) zu: „Ich mach aber die Großherzogin nicht." — „Warum willst du die Großherzogin nicht machen?" — ..Ich will lieber die Lehrerin machen." - Enttäuschte Gesichter. — ..Du mußt aber dic Grosjhcrzogi» mucken," - „Ich will aber nicht, ich mach' lieber die Lehrerin." — ..Wann» willst du lieber die Lehrerin inachen?" — „Weil ich euch besser hauen lärm." — Die Schule löst sich unter allgemeinem Protest rasch aus, und ich gehe mit der neuen Erfahrung weiter, baß die Rolle der Lehrerin gefuchter ist als die der Grohheizogin. — (Ein Kuß als Belohnung.) Von Dutuit, welcher bei Stadt Paris testamentarifch seine großen Kunst Sammlungen vermachte, wird folgende Äneldole erzählt: Alle Medaillen der Sammluilg hatte Duluit vor einigen Jahren seinem Freunde Fenardent anvertraut, der einer bei be-ruhmtesten französischen Münzensammler ist. Eines Morgens nun fand Fenardcnt die Glasschränle seines Mü'nzen-museumL erbrochen; ohne sich um die eigenen Verluste zu lümmern, lief er zuerst zur Sammlung Dutuit . . . Sie war merlwürdigcrwcise unversehrt. Die Diebe waren wahr-scheinlich bei der Arbeit gestört worden, und es fehlte auch nicht eine Medaille von der Sammlung Dutuit. Ein Geheimpolizist, der die Verfolgung der Einbrecher aufnahm, lam auch nach Nom unb teilte Dutuit mit, daß seine Sammlung unbeschädigt sei. Dutuit war halb toll vor Freude unb fragte den Geheimen, was er tun lönnte, um ihm für diefe gute Nachricht zu danlen. Dann überlegte er einen Augenblick und gab dem Polizisten schließlich einen — Kuh. Dieser Kuß war die einzige Belohnung, die der Geheime von dem geizigen Dutuit erhielt. ^- (Im Motorboote ü berdcnOzea n.) Nach einer äußerst gefahrvollen Reis« über den Atlantischen Ozean warfen im Hafen von Falmouth am 14. d. M. abenb« Kapitän Newman unb sein Kijähriger Sohn Anter. Sie hatten die Reise von Newyorl in einer Aarlasse von 00 Gallonen Oel. Die Reise war im Auftrage einer'Newyorler Oelgescllschaft unternommen, um die Fähig' Kit der Mafchinen zu erproben. Newman verlor während de>. Reise W Pfund an Gewicht; aber er wirb wahrscheinlich boch wieber in seiner Barlasse nach Newyorl zurücklehicn. — (Luxuriöse Grabstätten.) Die Leiche des vor fünf Wochen verstorbenen amerilanischen Milliardärs Mackay wird im Mausoleum der Familie Mactay in Green wood bei Newyorl beigesetzt werben. Nach Berichten englischem Blätter hat blcft Grabstätte anderthalb Millionen gelosttt. Sie ist aus Granit in Form eines von einem griechischel' Kreuze überragten Malteserkreuzes erbaut. An den vier lacken erheben sich ungeheure Vronzegruppen. die das Lebe,', den Tob die Trauer und ben Glauben darstellen. Vier Türe,: aus massiver Bronze führen ins Innere. Der Altar in der Mitte ift aus einem einzigen Nlocl schwarzen ,r,fchen Mar. mors Vier Onyxsäulen auf dem Altar tragen eine Kuppel mit der Gruppe der Jungfrau mit dem Iesuslinbe in natür-liä«r Größe Die Grabgewölbe liegen unter dem Altar unb sind für lebn Gräber eingerichtet. d,e von Marmorsäulen umgeben sind. Der Fußboden ist italienischer Mosail. Trotz aller Pracht, bie hier aufgewendet ,st g,bt es m ben Ver einigten Staaten noch schönere Mausoleen, denn ber Luxus in ben Grabstätten, den die reichen Amerikaner oft anwen ben übertrifft alles, was man m Europa in dieser Hinsicht tut.'Vor einigen Jahren hinterließ eine 'Ämerilanerin Mrs, Moraet eine Million Dollars fnr die Errichtung ihres Grab^ mals Au bem Kirchhofe zu Winchester (Massachusetts) ha> ^ - ,u^ „«l das Mrs. Hillier ihrem Gatten. Dr. Franc s /illi"" !a'en ließ 2 Millionen Marl gelostet. Es ist 100 Fuh lanq. 00 Fuß breit unb 75 Fuß hoch. Man siehi chon von weiiem die Küpe. und die gotische Fa.ade, Ein ssarnies aus massivem Kupfer mit Traufrohren aus dem selben Metall lauft um das Dentmal. Do3 Haupttor ist 8l! ''fuß hoch. Die Inmntüren sind aus Schmiedeeisen m't Glissen aub massivem Golbe. Die ständig brennende groß? Lampe im Innern hat 40.000 Marl gelostel. Natürlich hüte: ein Wächter allr diese Reichtümer. Der Kirchhof von Nroo-llyn ist berühmt wegen feiner prächtigen Denkmäler und wegen feiner Anordnung als Parl unb öffentliche Promenade, auf der die Liebenden flirten. — lZwri bösen Versehen) beim Uebersetzen au6 dem Deutschen ins Englische ist ein Mitarbeit« bei ..Münch. Allg. Ztg." auf die Spur gelommen. die in ihrer einfach llassifchln Form nicht wenig zur Erheiterung beitragen dürsten. Der ansck)einenb in der deutsck)en Sprack>e nicht son derlich bewanderte Sohn Albioilb hat fich der Aufgabe unterzogen, den „Erllünig" zu übertragen. Es heißt da füc bie Stelle: ...... und hält in den Armen das ächzend? .Kind" . . . tl«.' lioill^ in llix urin« tlu» «^ss>lto«i!tl> s Wiistt.«iu-l«!l-j5 i> i'n l^'l«'lkl<»^ (Der Hauptgerichtshof Württembergs befindet sich in Lebeitlose). — (Sonderbare Vornamen) Die Pariser „Aurore" erzählt, baß eine Dame in Brighton Drillingen das Leben gegeben Abe. Dieselben hätten ganz sonderbare Vorname» auf den Lebenstoeg mitbetommen. nämlict»: „Friede". ..Krönung" unb „Kitchener". Lolal- und Provinzial-Nachrichten. (Gesetzliche Voraussetzungen für bie Ernennung von K a n z l e i b e a m t e n.) Mit bem Erlasse des l. l, Justizministeriums vom 5. Juli d. I. wurde allen Oberlanbesgerichts. Präsidien Nachstehendes eröffnet: „Von mehreren Seiten wurde bem Justizministerium mit-geteilt, daß hinsichtlich der Frage Zweifel bestehen, inwiefern Kanzleibeamtc. bie nicht die Mitlelschulstubien zurückgelegt haben, für die in ß 18 I. N, bezeichneten Stellen ernannt werden lönnen. Im Hinblicke aus die in tz 96. Absatz 2. G 0. G. statuierte Ausnahme von ber allgemeinen Vorschrift beL k 18 I. N. finden nach Ansicht des Justizministeriums die Fragen, die diese Angelegenheit betreffen, in nachfolgen den Grunbfätzen ihre Beantwortung: 1.) Kanzleibeamtr, die am l. Jänner 18!)8 schon bei Gericht angestellt waren, bedürfen zur Bekleidung bei Stelle eines Vorstehers ober leitenden Beamten bei Gerichtslanzlei oder eines Voll-streckungbbeamten nicht des Nachweises, baß sie die Mittel-schulstudien zurückgelegt haben. 2.) Kanzleibeamte, dir am 1, Jänner 1898 schon bei Gericht angestellt waren, lönnen nach bem 1. Jänner 1903 zu Vorstehern oder leitenden Beamten der Gerichtslanzlei oder zu Vollstreckungsbeamten nur ernannt »oerden, wenn sie die zweite Kanzleiprüfung abgelegt haben. Die Ablegung dieser Prüfung ift nicht auf bi, ersten füüs Jahre nach Beginn ber Wirlsamteit'des Gerichts-Organisations-Gesetzes beschränkt. Die bezeichneten Kanzlei beamten lönnen vielmehr auch »ach dem 1. Jänner 1903 zum Vorbcreitungsbienste für die zweite Kanzleiprüfung und unter den Voraussetzungen des 8 20, Absah 2. Z. 2. der Kanzleipersonal-Verordnung ohne Vorbereitungsdienst zur zweiten Kanzleiprüfung zugelassen werden. 3.) Kanzleibeamte ohne Mittelschulbildung, die am 1. Jänner 189^ schon bei Gericht angestellt waren und die zweite Kanzlei pliifung mit Erfolg abgelegt haben, stehen, was die allge meinen gesetzlichen Anforderungen für die Bekleidung ber Stellen eines Vorstehers oder leitenden Beamten der Gerichts-lanzlei oder eines Vollstreckungsbeamten anlangt, den Ve^ werbetn gleich, welche die Iurüälegung ber MiNelschul stubien und die Ablegung der zweiten Kanzleiprüfung nach' weisen," — (Veränderungen im Slande der Kanzleibeamten der politischen Verwal» tung.) Die neuernannten Regierungstanzlisten Johann Keb'at nnb Johann Marlo wurden den l. l. Bezirk hauptmannfchllften Stein, beziehungsweise Adelsberg zugeteilt. — (Ernennung im Stalltsbaudienste.) Seine Exzellenz ber Herr Lanbespräsibent hat ben absolvier ten Techniker Paul Kryl zum Bauadjunlten im trainischen Staatsbaudienfte in provisorischer Eigenschaft ernannt. - (M i l i < ä rische St i flu n g.) Das Reichslriegs Ministerium verlautbart den Stiftsbrief über bit Stiftung don W.000 Iv.. welche der Major a. D. Franz Grünebaum aus Anlaß des fünfzigjährigen Regierungsjubiläums Seiner Majestät des Kaisers gemacht hat. Von dem gewidmeten Kapital ift batz jährliche Erträgnis von je 10,000 X für Offiziere bes Genieftabes und der Pionier-Truppe, für b!r Militär ' Bauingenieure, Militär Bauwertfiihrer unb Mi litär-Baurechnungsbeamten und für die Militär-Bauwerl meister, und zwar in erster Linie zu Kurlostenbeilrägen unb in zweiter Linie zu anderweitigen Unterstützungen von Per sonen dorbenannter Gruppen bestimmt. — (Un te r l ra in rr B a H n.) Man schreibt uns aus Rudolsswert: Bekanntlich wurde im verflossenen Jahre der Vcrlehr von Personenwagen l, Klasse auf der Unterkrainer Bahn aufgelassen. DieS geschah zwar aus Ersparungsrück-sichten, aber es wäre boch erwünscht gewesen, für eine ge nügende Anzahl von Personenwagen 11. Klasse Svrge zu tragen, obschon gerade auf ber Unterkrainer Bahn, insbeson bere zur Zeit der Badesaison. in welcher auch hervorragend-Persönlichleiten das Bad Töplitz zu besuchen pf'eae". "">-Ostens der Verkehr eines Halbwaael.b l, Klasse am ^. wäre. Der Umstand jedoch, bah auch W°a/r> bcr ^ " « ,5 in nicht genügender ^ 'eigeste^ Berücksichtigung unb Abh.lf^ S° war ^" ' "^ ^ ^ der "^'. M.rMls an Mh,n Bischof von Trx'st be'"' sfiss«. w. Donatus Zupan 5 i 5 wurde zum Guardian, l'. Hilarius Perpar zum Vikar ernannt. I'. C o I e st i n wurde nach Irdning überseht; an seine Stelle kommt I'. Hugolin R a t aus Görz. — Gurtfeld: 1^. Hieronymus Streminger wurde nach Cilli überseht; sein Nachfolger ist I'. Alfons M. V a l -selj aus Knittelfeld. — (Zugsverspätung.) Der Wiener Eilzug erlilt heute eine Verspätung von über 3 Stunden und traf erst gegen ^10 Uhr hier ein. Der Grund lag in einer Entgleisung bei Spielfeld, infolge welcher die Geleise verstellt wurden. — (Hagelschaden.) Am 15. d. M. nachmittags ging in der Gemeinde Hönigstein ein Hagel nieder, welcher ir. den Weingärten nach Schätzung der Besitzer einen Schaden von ungefähr 4000 K anrichtete. —6— — (Das Veldeser Lawn°Tennis«Turnier) zeitigte folgende Endresultate: Meisterschaft von Obertrain (Herreneinzelspiel): I. Wessely (Prag), II. Wolli, III. Guido von Georgieoits und Ernst Bertrand; Meisterschaft von Obertrain lDameneinzelspiel): I. Frl. Mella Luckmann, II. Frl. Dora Mayer, III. Frl. Zobel und Frl. Aioa .Kytka; Herreneinzelsftiel-Handicap: I. Oraf Sz6-chsnul—15'/«), II. Wollig'/,), III. Vladimir ,— vei weiße Unterllelnr, sechs Hemden, sechs Paar Strümpfe, zehn bis zwölf Taschentücher, sechs Küchen- und drei gewöhnliche Schürzeil mitzubringen. Zur Aufnahme ist in der Regel das vollendete 10. Lebensjahr. Kenntnis im Lesen, Schreiben und Rechnen, physische Tüchtigkeit erforderlich; auch muß den Gesuchen, die bis 15. September an den Zentialausschuh der l. l. Landwirtschaftsgesellschaft zu richten sind. ein Revers der Eltern oder Vormünder, betreffend die Zahlung der Kosten, beigelegt werden. In erster Reil)e werden bei der Aufnahme in Krain heimatberechtigte Mäd-chen berücksichtigt. — (Eine interessante Darbietung für Dame n.) Wie bereits gemeldet, wird die Genossenschaft der Friseure in Laidach am 2. September die Feier ihres I5jähri-gen Bestandes begehen. Bei diescr Gelegenheit findcl am genannten Tage nachmittags um 3 Uhr im großen Saale de» „Mestni Dom" eine Festversammluiig und abends um 8 U!>r eine öffentliche Produltion sowie ein Vortrug über das Friseur- und Perüäenmachcrfach statt. Besonders interessant weiden sich hiebei die Arrangements von modernen, historischen und Äallfrisuren für Damen gestalten; sie gelangen an lebendigen Modellen durch Mitglieder des Niencc Klubs der Friseure und Perüctemnacher zur Ausführung. Einer Einladung der Laibacher Genoffenschaft bereitwilligst folgend, entsendet nämlich dieser Klub fünf seiner besten Mitglieder, welche beim Wettstreite in Wien unter sich, ins-besondere aber in den größten Städten, wie z. B. in Paris, London und Petersburg, erste Preise und Auszeichnungen erworben haben. Die Genossenschaft glaubt dadurch auch dem weiteren Publikum, insbesondere aber den Damen entgegenzukommen; letztere werden Gelegenheit haben, die neuesten Frisuren in Verbindung mit sczessioni st i schein Aufputz :c. zu sehen. In, allgemeinen bedeutet also die Veranstaltung, di: sonst nur in den größten Städten möglich ist, für Laibach etwas ganz Außerordentliches. — (Der slovenische kaufmännische Ver ^ ein „M e r lu r") wird am 5. Oktober im „Narodni Dom" eine große UnterhalMng mit Gesang, Glüctshafen lc. veranstalten. — Der gleiche Verein führt mit 1. September für scine Mitglieder einen laufmännifäM Kurs ein; als Lehrer wird Herr A. Hnider 5 i <:. Buchhalter in Laibach, fungieren. — Der Ausschuß hat beschlossen, ein slooeniscb/-Vuch über die einfache Buchführung herauszugeben, welchem, falls sich eine genügende Anzahl von Abnehmern meldet, auch ein Werk über die doppelte Buchführung folgen soll. — (Ve si tzwe ch se l.) Das der Frau Antonia K a -ligar gehörige Haus in der Bahnhosgassr Nr. 22 ist, wie man uns mitteilt, vom Herrn I. T 0 m c, s ch i t sch in Gott-schee um den Netrag von 144.000 l< läuslich erworben worden. Herr Tomaschitsch beabsichtigt das Haus entsprechend zu adaptieren und dortselbst ein Hotel und ein Eafi, zu eröffnen. — (Be si tzwe chse l.) Das Haus und die sonstigen Realitäten der Maria Zalotnil, vulgo Ko^arica. in Unter-schischla sind durch Kauf in das Eigentum des dortigen Weingroßhändlers Herrn Vartholomäus Siel« übergegangen, l^. — (Zur Volksbewegung in Krai n.) Im politischen Bezirke Gottschee wurden im N. Quartale des laufenden Jahres 105 Ehen geschlossen. Die Zahl der Geborenen belies sich auf 439. jene der Verstorbenen auf 270. welch letztere sich nach dem Alter folgendermaßen verteilten: im ersten Monate 2?., im ersten Jahre 03. bis zu 5 Jahren 59. von 5 bis zu 15 Jahren 29. von 15 bis zu 30 Jahren 14. von 30 bis zu 50 Jahren 14. von 50 bis zu 70 Jahren 47. über 70 Jahre 40. Todesursachen waren: bei 1 angeborene Lebensschwäche, bei 40 Tuberkulose, bei 20 Lungenentzündung, bei 22 Keuchl)usten. bei 11 Scharlach, bei je 3 Diph. therie und Tpyhus. bei 6 Masern, bei 4 Influenza, bei .^ Gehirnschlagfluh, bei allen übrigen sonstige verschiedene Kranllieiten. Verunglückt sind acht Personen (2 durch Stur^. 1 von einem Stiere gestoßen. 2 ertrunken. 2 verbrannt 1 überfahren). Es kam je ein Selbstmord und Totschlag vor, dagegen ereignete sich lein Mord. —". — (Aus Adelsberg) geht uns über den Gesund« heitszustand im dortigen politischen Bezirke die Mitteilung zu. daß sich derselbe ganz günstig gestaltet, »veil außer einigen Fällen von Keuchhusten in der Gemeinde Slavina und 8 Fällen von Ruhr im Gerichtövegirte Feistrih derzeit leine Infektionskrankheiten herrschen. ^-o. " (E i n ve rl 0 re ne 2 kind.) Der vierjährige Karl Modic. Sohn des in der großen Schiffeigasse Nr. 8 wohnhaften kleidermachers Alois Modic. ging vorgestern nachmittags in Gesellschaft von größeren Kindern in die Tivoli-anlagen. Auf einmal trennte er sich von seiner Gesellschajt und verschwand. Seine Spielgenossen suchten ihn vergebens im Tivoliwalde und im Parle. Gestern früh erst erzählten die Milchvertäuferinnen. daß ein vierjähriger Knabe nach Rudnil zum .habe gekommen sei und sich dort auslMe. Die Eltern erhielten davon Kenntnis und begaben sich sofort nach Nudnil, wo sie auch tatsächlich ihren Sohn fanden. " (Deserteure.) Von den DiuisionsManö«lN ^ Laas bei kötsch in kärnten desertierten Franz LaMpe.H Mavro^'. I. Zupan. I. Ro/.anc und I. Selan, Die ^ teure wurden vorgestern in Lautova bei RaomannsdoN ' l der Gendarmerie ausgeforscht. Die beide» erstgtna'"' wurden verhaftet und nach Laibach überstellt, die 0«> "' genannten entkamen, ^ " (Unfall e.) Der Fleischhauergehilfe Ioha"" ^ loucc. Petersstraße Nr. 05. war am 19. d. M. vo">! A j in der Schulallee mit dem Abdecken eines Kalbes beschäl'^ Hiebei glitt ihm 0^ Messer aus. und er stach sich '" ,, rechten Schenkel. Taasdarauf mußte er ins Krankenhaus» bracht werw». - Der Arbeiter Iosrf Zamljen aus "' stürzte beim Baue der bischöflicyen Anstalten in ^'" ^ voin Gerüste und zog sich am Kopse und a». Nucken smg der » linge und Häftlinge aus dein alten Inqnisilionuhause <> Arreste des n«,'nen Iustizgebäudes. ^ .,,, " (Verlor r n> wurde auf dem Wege von del ^ ^ Hofgasse durch die Petersstraße und Pre^rengasse bl» « Schellenburggasse eine goldene Damenuhr mit turzel »" dener Uhrlelte mit drei Anhängseln. — (Ausstellung in A gram im 3"" i 1905.) Wie die ..Nar. Nov." berichten, wurde '» W" Handels- und Gewcrbelreisen dci Gedanke angeregt, '"'^> 1<)05 in Agram eine landwirtschaftliche. Industrie «n« ,^ Werbeausstellung zu veranstalten. In dissl>! Angelt«^ fand schon eine Besprechung der interessierten Kreise s" ' — (Eine junge L e be n s r c ! t e r i n.) W"^ EÜli berichtet wird. badete diesertage die sechzehnjährig ^ heluiine Jelenc in der Sann, wobei sir einen ""'^'.^.M Körper auf dem Flusse treiben sah, Dav mutige M schwamm dein Körper nach, erhäschte ihn und zog ^^h<^ cm das Ufer. Es war ein bewußtloser achtjährige! " der olsbald wieder zu sich lam. ^ Theater, Kunst und Kiterulur. — (Der K a m me r sä nge r Naval - P 0 ga ö "^ wurde für die kommende Saison des Berlinr» Theattl Westens zu Gastspielen verpflichtet. — (Ueber ein t 0 st s p i e l i g e s Theattlot g „ ü ge n) wird dem „Berl. Tgbl," aus Newyorl b"'^ Mrs. Cornelius Vanoerbilt setzte es durch, dah ein s ,^ Newyorler Tl^atec. das Knickerbocker Theater. «M '^< willen für einen Abend geschlossen wurde. Sie hat ^ ^j aus hundert Personen bestehende Gesellschaft dieses ^"«^ engagiert, damit sic ihren Gästen am 25. d. M. in ^^n,gse' yovler Villa Neauiieu den eisten Akt von ..The Wird ^„ umspielt. Zn der Theatervorstellung sind einige hnndel ,. ladungen ergangen. Mrs. Vanderbilt bezahlt die ^ Ht, von 14.000 Marl für den Scherz, Es ist diev zum erstt" daf> ein Newyorler Theater unter äl)nlicl)en Umsta""" schlössen wurde. Telegramme des K.K. Eelegraphen-Eorresp.-Bureau Die Ausgleichsverhandlungeu. ^ Budapest. 21. August. Ministerpräsident " «^,-sowie die Minister Lulas. Daranyi und Lang sind 5"/",,!! sttzung der Ausgleichsverhanblungen nach Uien ^ Auch die Fachreferenten dürften sich nach Wien btgebt". Wafserkataftrophe. .. Mera n . 20. August. Infolge eines Woltenbru^^ der Naifbach au verschiedenen Stellen ausgetreten. ^ ^«. Brücken wurden zerstört und sonstige große Schabe" ^,^ richtet. Die Zahl oer Toten wird auf fünf gesch«^' Leiche wurde bereits geborgen. ,^< I n n 6 brncl. 21. August. Nach aus Schlaub" ^ getroffenen telegraphischen Nachrichten sind über »' ^ Tschengels u.ld Prod Hochgewitter mit MurbriichtN ' ^ ^ gegangen, welche in Tscl>ngels 13 Häuser und in ^ ^ßt Häuser gänzlich. 12 teilweise verschüttet haben. s"'"^b z" Schäden verursachten. Zwei Opfer an Menschen lebt ^ ^, beklagen. Das Stilfserjoch ist vermuhrt. Es wurdei' ^ ^ gen Verfügungen getroffen. Dreißig Mann ^"' .«chtl^ dahin abgegangen. Die Verkehrsstörung dürfte vmau»! bald behoben sein. ------------------ ,,) V^ Rotterdam. 21. August. (Agence Natio"^^ ^,^, Äurengenerale Botha. Dewet und Delarey hatten ^'^^h,tt" Konferenz mit Paul Krüger und den anderen ^. ^' Staatsmännern der Buren. Vermutlich wird ^/ ^ut^ gäbe einer Denkschrift nach Beisetzung der ^A „, ßl Meyers erfolgen. Die drei Generale reisen zu w^Ageilel' lcdigungcn wieder »ach London, wo sie acht Tage werden.' ^ St, Helena. 21. August. 997 Buren, "^il" Eronje mit seiner Gemahlin, sind gestern nach ^ abgegangen. Kapstadt. 21. August. Bei der Eröffnung ^^e laments kündigte Gouverneur Milner an. daß nach ^son"' der Bill über die Entlastung der verantwortlicl)«'' "^„gl" für die uoler dem Kriegsrechte vorgenommenen H^ »^lidis^ das Kriegsrecht aufgehoben werden wird. ^'^^^agl "^ ferner die Einübung einer Flottenabgabe im ^ litt^ 50,0l N' . ilsu,,. ssiume. - Mliller. Privat, 3iu. Klm ^ il., /^'. ^ Schwester, Private. Gonobih. - Inchuh, ^ D-«^ (K'rl'enl'iirgcn). — Muuder. Ksm, s. ssrau. Rann. M°Y N.^."'' Waraedin. - illofular, ttfm,. «gram. -ten°,„ 7. '^^rr, Troppllli. Teischl, Lehrer. Ucitmerih. -milie °«^ ^"1^^". walizien. - Hering. Privat, s. Fa« Vudw^ ^7. ^'^n. Neamter. Neumarltl. — Klein. Kfm.. siedeln ^, ""M' Ksm.. Innsbruck. - iirauh. Kfm., Tin. ^in^ ^^ ^"""' Oberlehrer. Bresowih. - Klimberger. Kfm., "r. Vtani«,'. l. l. Notar, f. Frau. Volosla. - Ambrofch. Rotherr, Kflte., Klagcnfurt. — Michen, Ingenieur, Vrüun, — Dr. ssohn, Dr. PaloviSnu, Abvolaten, Königgräh. Verstorbene. N u, 19. Augu st. Antun Iamnil, Arbeilerösohn. 1'/, M.. Brunngasse 19, Darmlatarrh. — Thomas Potlebujes, pens Gendarnierie.Poslinfuhrer, 54 I,, Srebina 11, I'uliercul. pulm. - - Mbilia Hlebs. MaurermeisterStochler, 6 M,. Hradehludorf 32, Fraisen. — Johann Hacin, Magazineurssohn, 3 M., Kaiser Iosefplah 2. Elllampsie. ?lm 20. August. Nlbin Stefanöis. KuftplerKsohn, 6M., Udmaterplah 7, Enteritis. — Johann Repäe, Schriftseluri!' sohn, 3 M., «m Vrilhl «, Darmlatarrh. Im Elisabeth.^iuderspitale: Am 19. August. Martha Sorsal, Schneiderstochter, 2 M., Furnnlulosis. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehiihe 306 2 m. Mittl. Luftdruck736 0 mm. «"^L «7" 737^0 217 8"S0, mähin teilw.bewM ^^ 9 . «ö. 737 6 16 4j 9lW schwach , «aft bewüllt > 22j 7 , F. j 739 1 > 16 9j SSO. schwach « bewültt j 00 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 1Y>4", «or« «ale: I« 3". Verantwortlicher «ebalteur: Nnto» V « »tel. ^ Z, 17.857. AuWs'N) ".^"""a in vaibllch vom Olsten p'lzellich m^.''^' betreffend uetcrinar-İ?.n.. lUM'licn liessen die ^inf.chr uon ""N'tntiereu aus Ungnru uach ltrain. bee ^npr5""b"'°ch""N beö l. l. Ministeriums Kl°ue?> '^"l"" 6msch!cftl)>,„a. der Mc,.,!- und lkinsulir ..„ "^" ^" t»irss.ili^n O.chiel..' die ^lien 3^.l"uc«tielen (Nindern. Schafen. b"i"e «2"''>en) aus dem Stuhlgerichts. ^Uni^H^^""" ^ihar) sowie aus der uub wegen ersolgter ^Vn'". b"' Schweinepest die Einfuhren ^Nt.Ml«?^i"" .Etuhlgerichtsbezirle Nagu-"°ch de ° l. Ministeriums des In.uru ^ 1«l' -.V^ ""t> 13, August ,902. ZA 33 062. b'" hier°r.i« !!>"^ '^^^"^' bezithuuMveise zu "" l7.?l X Kundm°chun«en vom ?., «' 12. ^ ^' z»l' aUge>nri!,en zkenutuio gelllacht. ''- ^andesregicruug filr Krain. ^°ll>ach a«, 21. August 1902. fit. 17.8&7. ^« Sf k,lh odr«dbah zoper nva-|iaik|jate «vine it Ograke na Ker . KrftnJ8ko. ?rklJ'h v »nÜ Z*Tla kußa v gobcu in lia S i «otraanSkO r-emIje' Je c- kr- mini" 1 •Vfiusto icTnoje slvan * razpisom z dne n?e- prasiS *IVI?.° te°veJ° *ivi«°. ovce, ft1 (veliU l 1Z Pol«ti«nega sodiSfe Köz- ?&žat» DtMi? -kußa' Je Propovedano tudi 0 *UM'«o! fv vt sloliCnega sodiftöa Veliki v^rnOvä/VBe.!'ka županija ToronlAl) na državnern 2|)(lJruVlne dežele' zastoPane h.«* ^öei8dÄn° k razglas°™ imenovauega R^ta i9Ä9lrstva z dne 6., 7., 10 iD 13 av- > oL"L a8t-°62' ^.181, -39 842 rn St ,?, 8 To k.tukai«»jim ^glasom z la A 17 nä ^n U- avßusla 1902., COb<5no^anje ' '™ in 17511' da* V^udhfelna Vlada aa KraDJHko. Lehrer , >. «. Z 82, «.Schi» s'ell" ^°ch "V'5''3°l,slchule in Koprivnil ^tur?t den a,l^ 3^"' und Schulleiter- Ve^iige» nebst ^lch ^ besetzen "" ^'"'"l)' eventuell ^'^iebeH^belegt«, O^suche sind im vor->.e^N..ugust,,. >^"ft lH"^«ulral iNadmaunsbo.l am 'linder ""Ausschreibung. ^ zHen^lle !'n?Rr5°"'^u'e'" Mottling ^eh.n^"l- dost, il2""« ">it den geschlicheü ^^^^^_ (8200) 8-1 Schulmädchen werden In Koit und Wohnung go-nommon.— (iroße, lichte Zimmer, Klavier, strenge Beaufsichtigung, Nachhilfe im Unterrichte. — Näheres Auerspergplatz Nr. 8, II. Stock, bei ^rau Zehrer. (8199) 8-1 Eine grosse Stellage mit Glastüren und 40 Läden (3206) 2-1 ist sofort zu verkaufen Alter Markt Nr. 20 (Kleidergeschäft). Danksagung. Die unterfertigte Filiale der k. k. Land-wirtschasts-Gesellschast erlaubt sich hiemit der hochlöblichen Direktion der Krainisohcn Sparkasse in Laibach für die Subvention von 100 K zum Ankaufe der wirtschaftlichen Maschinen den wärmsten Dank auszusprechen. Filiale der k. k. Landwirtschafte-Gesellschaft flir Krain in Seizach am 6. August 1902. Franz Halnrlhar (3203) Obmann. (3196) C. JÖ9/2 Oklio. Zoper Jožeia Toma^iu, kalerega bivaliA(5e je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Mokronogu po Antonu Travnikar iz Mirne tožba /aradi priznanja dosedanje lastninsko pravice pri posestvu vlož. st. 95 kat. obsi. Slraža. Na podslavi to^be do-loèa se narok za redno uslno raz-pravo na dan 26. avgusta 1902, ob 9. uri dopoldne, pri zdolaj ozna-menjeni sodniji, v izbi ät. 3. V obrambo pravic toženca se po-stavlja za skrbnika gospod Alois Lindiè, pesestnik v Mokronogu. Ta skrbnik bo zastopal t.oženca v ozna-menjeni pravni stvari na njega ne-varnost in stroške, dokler se on ne oglaai pri sodniji ali ne imenuje pooblašèenca. C. kr. okrajna sodnija v Mokronogu, odd. I, dne 9. avgusta 1902. (3194) C. I. 75/2, C. I. 79/2, C. I. 81/2, 1. 1. " 1.'" C. I. 82/2 Oklic.1 Zoper Matija Hiti iz Malnov, ka-terega bivaliftöe je neznano, so se podale pri c. kr. okrajni sodniji v |LoXu po 1.) Jeri Hiti iz Lovranove^a; .2.) Franc Petriöu iz Silc; 3.) Jakobu Knafel iz Ulake; 4.) Francetu Pre-mrov iz Marlinjaka tožbe zaradi pla-öila, in sicer ad 1.) 1000 K; ad 2.) 000 K; ad 3.) 800 K; ad 4.) «00 K. Na podslavi tozb doloöil se je narok za ustno razpravo na dan 26. avgusta 1902, ob 9. uri dopoldne, pri podpi«anem sodisèu. V obrambo pravic toženca se po-stftvlja za skrbnika gospod Stefan Kavaèiè od Sv. Trojice. Ta skrbnik bo zastopal toženca v oznamenjeni pravni stvari na njegovo nevarnos» in slroske, dokler ae ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje pooblaftöenca. C. kr. okrajna sodnija v Ložu, odd. I, due 19. avgusta 1902. 1 In den Räumen der Zahnärzte Dr. R. Prlan ^ { und Otto Seydl / ' = Spitalgasse Nr. 7, I, Stock — y Dr. ni Eduard Bras I' gewesener Operationszögllog der Grazer chirurgischen nod J gynäkologischen Klinik, zuletzt Leiter des Dr. Frlan'schen zahnärztlichen Ateliers; (:m8)2 4 Walfler Iirisiorf , american Dentist und gewesener Assistent der zahnärzt- * liehen Hochschule in Chicago, zuletzt Assistent bei Dr. Frlan, ' zahnärztlich-zalintecIiDisclies Atelier < .....................>.......................................................... * Spitalgasse Mr. 7. 4 (3188) ^.14/1^ 36. Edilt. Iln Koülllch Ludwig Venedil hat der Mnssevmvaltcr eincn Entwurf zur Verteilung der Müsse umgelegt. Alle Kolilursgläubiger, die bisher Forderungen angemeldet haben, können von dem Vrrleilmlgscnlwurfe beim Konlurslolnmissär oder Masseverwalter Einsicht und Abschrift l ehmen und ihre allfälligen Erinnerungen dagegen bis 30. August 1902 mi'lnblich oder schriftlich brim Konkurs' lomlnissär einbringen und bei der zur Verhandlung darüber und zur Feststellung der Verteilung auf den 10. September 1902, vormittags 9 Uhr, bei dem k. k. Landes, gerichte Laibach, ll. Stock, Zimmer Nr. 112, anberaumten Tagsahung er. scheinen. Laibach am 13. August 1902. Dcr KoulttlSlommissiir: Vedernjal m. p. (31Ö9) S. i4/i_ 35. Oklic. V konkurzu Ludovika Benedika se doloöa narok za likvidovanje in ustanovilev vrsle naknadno zglasenih in onih lerjatev, ki bi Re morda fie zglasile do 25. avgusla 1902, na dan 28. avgusta 1902, dopoldne ob 9. uri, pri o. kr. deželni sodniji, Sodne ulice, v izbi sl. 112, 11. nadslropje. V Ljubljani, dne J3. avgusta 1902. Konkurzni komisar: Vedernjak 1. r. (2991) _L_58/2 9. Dražbeni oklic. Po zahtevanju Avgusla Juvanèièa iz Reihenburga, zpstopanega po e kr. nofarju A. Hudoverniku, bo dne 29. septembra 1902, dopoldne ob 10. uri, pri spodaj oznamenjeni sodniji, v izbi st. 4, drazba zemljisè pod vlož. St. 8, 125, 253, 254 kaf. obè. Kostanjevica s pritiklino vred, ki sestoji iz gostilniftke oprave in gospodarskega orodja. Nepremiènini, ki jo je prodali na dražbi, je doloèena vrednost na 31.540 K, pritiklini pa na 400 K. Najmanjsi ponudek zna&a 21.294 K; pod tern zneskom se ne prodaje. Dražbene pogoje in listine, ki se tièejo nepremiènin (zemljiAko-knjižni izpisek, izpisek iz katastra, cenitvene zapisnike i. t. d.), srnejo iisti, ki žele kupiti, pregledati pri spodaj oznamenjeni sodniji, v izbi ßf. 4, mod opravilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripuficale dražbe, je oglasiti pri sodniji naj-pozneje v draibenem obroku pred zaèetkom dražbe, ker bi se sicer ne mogle razveljavljati glede nepremiè-nine same. 0 nadaljnih dogodkih dražbenega postopanja se obvestijo osebe, kafere imajo sedaj na nepremiènini pravice ali bremena ali jih aadob6 v teku dražbenega postopanja »edaj «amo z nabifkom pri sodniji, kadav mU ne "tanujejo v okolisu spodaj ozname-njene sodnije, nisi ne imenujejo tej v sodnem kraju stanujoèega poobla-fièenca za vroèbe. C. kr. okrajna sodnija v Kost an je-vici, odd. II, dne U. julija 1902. Laibacher Zeitung Nr. 192. 1592 22. August 1902. (3181) 9- 4198. Kundmachung. In Gemäßheit des §217 des Gesetzes vom 2b. Ottober 1896, R. G. Bl. Nr. 220, und des Art. 60 der Vollzugsverorbnung zum IV. Haupt« stUcke dieses Gesetzes, wird hiemit zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß der Auszug aus den ausgefertigten Personaleinlommensteuer - Zah« lungsausträgen für den Echätzungsbezirl Laibach Stadt fertig gestellt und vom 22. August 1902 durch 14 Tage im Lolale der gefertigten Steuer« administration während der gewöhnlichen Amts« stunden zur Einsicht der Personaleintommen« steuerpflichtigen des genannten Bezirkes offen gehalten wird. Lies wird mit dem Beisätze kundgemacht, daß die Einsicht nur von Personaleinlommen-steu«Pflichtigen des Schähungsbezirles gegen ordnungsmäßige Legitimation genommen werden l»nn, und daß die Anfertigung von Abschriften und Auszügen unstatthaft ist. Etwaige Mißbrauche dieser Vorschrift wer« den nach 8 246 des zitierten Gesetzes geahndet werben. ». l. Eteneradministratlon Lailmch am 18, August 1902. St. 4198. Razglas. V smislu § 217., zakona od dne 26. ok-tobra 1896, drž. zak. at. 220, in Ciena GO. izvräilne naredbe k IV. poglavju tega zakona, se naznanja, da je izpisek iz iz-danih plaèilnih nalogov o osebni dohodnini za cenilni ok raj Ljubljana mesto spisan, in da bo dohodninskim zavezancem tega okraja na vpogled razgrnjen od 22. avgusta 1902 naprej skozi 14 dui v pisarni podpisane davène administracije v navadnih uradnih urah. To se razglasa z dostavkom, da je vpogled dovoljen le dohodninskim zavezancem cenilnega okraja proti rednemu iz-kazu in da prepisi in izpisi niso dovoljeni. Kake zlorabe tega predpisa se bodo kaznovale po § 246 omenjencga zakona.. C. kr. davèna administracija Ljubljana 18. avgusta 1902. Grösseres Zimmer mit separatem Eingänge, für Schulzwecke geeignet (Fassungsraum für 15 bis 20 Personen), wird gesucht. Anträge unter „H 100" an die Administration dieser Zeitung. (3193) 3-1 Junger Mann auf hiesigem Platze angestellt, guobt Kost und Wohnung bei guter deutscher Familie. — Anträge unter O. H. 78 postlagernd Laibach. (3170) 2—2 »« Terno 1 wurden in der letzten Wiener Ziehung auf meine kombinierten Nummern gewonnen und viele Familien sind dadurch glücklich geworden. Ich versende diese an jedermann, der in der Lage ist, 4 fl. 80 kr. zu setzen. Briefe mit Retourmarke an Karl Bobin in Brunn, Kröna Nr. 76, werden sofort beantwortet. (3177) 3—2 Blütenhonig and Alpenbutter von auserlesener Güte und Reinheit erhältlich bei Edmund Kavölö Laibaoh, Preierengaaie, gegenüber der Hauptpost. (584) 155 Der Ersatz für Corsets. *"N ^^^^M IwlIHi^^B | ii- "^ ^¦ttSÜH. u Alois Porsche Laifcach, Domplatz 21. Ziehung "sssr Ha^tAr^er 25. September 1902 Kronen 30.000 Kronen Olmützer Ausstellunos-Lose , c ^ZTiXX ________a, l Krone_______J. C Mayer, Laitaen. Sämtliche Treffer werden von den Lieferanten mit 10% Abzug bar eingelöst. Kundmachung. Zufolge Beschlusses des Gläubigerausschusses wird die Manufakturwarenniederlage der Konkursmasse der Viktoria Eisner in Laibaoh, im Schätzwerte von 8568 K 33 h, und die Geschäftseinrichtung, im Schätzwerte von 201 K 80 h, in Bausch und Bogen an den Meistbietenden gegen sofortige Barzahlung und Räumung der Geschäftslokalitäten abgegeben. (3191) 2—1 Schriftliche Offerte, denen ein lOprozentiges Vadium bar boizuschließen ist, sind blfl 30. August 1903 an den gefertigten Konkursmasseverwalter zu richten, in dessen Kanzlei, Bahnhofgasse, Hotel Strukelj, auch zu den gewöhnlichen Arntsstunden behufs Einsichtnahme in das Schätzungsprotokoll und Besichtigung der Ware vorzusprechen ist. Die definitive Beschlußfassung darüber, welches Offert angenommen wird behält sich der Oläubigerausschuli bis 2. September 1902 vor. L a i b a c h am 19. August 1902. Advokat Dr. Karl Triller _________________ ala Verwalter der Konkursmasse der Viktoria Eisner. Grosses Geschäftslokal mit 6 bis 10 Oeffnungen und Portal auf lebhaftem Posten sucht erstklassiges Wiener Haus. Zins Nebensache. — Offerte sub „Lokal" an H. Schalek, Wien, I, Wollzeile Nr. 11. (8197) 40 jfanBlanger una 20 jYIaurer sovic fa^ažeputzmaurer werden sofort aufgenommen beim Baue der fiirBt-bischöflichen Anstalten in St. Veit. (8178,8-8 Baumeister Trumler. _____ _______ iM^ ""* ! Grazer Jünöelsakaöemie. ttllentliclie, Niaatlicli Hubventioiiierle AnNlalt int Range einer vi«^j klaHNigen Obcruiitt.elN«liulc. l»l«k AbMoltentcii geuieHMen In voU^1 : { Umfange lil der "*' werbung um beMtimmle Stellen, bexw. Äinter. Am 18. September d. J. beginnt daH vierzigste Schuljahr. Aufgenominon werdon A solventen vou Untermittelschulon «owie von Bürgerschulen (diese unter bestimmten » bedingungen). Aufnahmen jiuh anderen gleichgestellten Schulkategorien sind vontf ISowilligung de« hohen MiniHterium« abhängig. Dio AnHtalt hat jene weitergohende ~ Organisation :ingenommen, welche alle Schüler am aicliernten in die Lage »etzfi , großen Lehratoff, der an den Handelsakademien wegen der Uoppelriehtung (»'^6"16'^ und fachliche Ausbildung) bewältigt worden muß, loichter zu Überwinden. Ii» e^8 t .Jiilirgange wird insbesondere nur eine fremde Sprache genommen. (2846) °"71 Eine Vorbereitungsklasse wird separat für minder qualifizierte Aufnahmsbeweij sowie filr Schiller, die der deutschen Sprache noch nicht genügend mächtig sind, ge'1 ' Mit der Anstalt ist ein einjähriger Abiturientenkurs (Heginn 5. Oktober) fls solventen von Oberniittelschulen und denselben gleichgestellten Lehranstalten verbuo0 ^ dio sich kaufmännischen odor industriellen Unternehmungen zuwenden oder <'ie Hochflchliier (Juristen) ihre Kenntnisse zeitgemäß erweitern wollen. ,flg Auch freie an keine bestimmte Vorbildung gebundene halbjährige Und ganzj«"r.'r Kurse ftlr Herren und abgesondert für Damen werden abgehalten. (Beginn 18. Septein und 15. Februar.) fl]Jf| Prospekte versendet und weitere Auskünfte, auch wegen Unterbringung der Sd'u erteilt dio Direktionskanzlei in Graz, Kaisorseldgasse 25. Der Direktor: J. Berg»^^ SIEMENS & HÄLSKE, U Technisches Bureau, Triest Piazza delta Borsa Nr. 8. Oleichstrom- und Drehstrom - Zentralen mit hoch- uml n ^ gcspaiinlcin Strom für Licht- und Kraftzwecke. Kleki^^ Installationen jeder Art. — Privat - Installationen «u» *fl schlusae an Zentralen. — Dynamos, Motoren, ApP*r* j Lampen, Kabel etc. — Grosse Niederlage von Luster» g Installationsmaterial. (290&) ^ ICoBte3a.-voxa3a.sclxie,g-e grxa.tis -uLZicä. fr«.aa.lco. ^^^ Norddeutscher «loyd i« Breme«' .K. k. Ministerium des Innern. 23.427. Wien am 14. Juli 19^> In Erledigung der Eingabe ^n l»r»kn. 5. Juni 1902 nimmt das Ministerium des Innern emvernehlulich mit dem l.l.bandelsmilnster'Uw die auf Grund der Beschlüsse der Generalversammlungen der Aktionäre der Altiengesellschast -Norddeutscher Lluud» iu Brenlen vom 27. Mrz 1901. beziehungsweise N. Mai 1901 und vom 19. April 1902 duA geführten Aenderungen der Statuten dieser Gesellschaft unter A.ufreA erhaltung der der Gesellschaft ,nit den h. o. Erlässen vom 7. Mai 1v"A Z. 5373, beziehungsweise vom 11. Mai 1899, Z. 14.797, un" 19. Februar 1900, Z. 1530, erteilten Bewilligung zum gewerbsmiiM» Geschäftsbetriebe in den im Reichsrate vertretenen Königreichen "" Ländern mit den in den vorzitierten h. o. Erlässen für diesen OeMl" betrieb enthaltenen Beschränkungen uud Bedingungen znr Kenny's. Für den k. l. Minister de« Innern: Kohl m. p. Nn die Repräsentanz für Oesterreich der Aktiengeselllch«^ „Norddeutscher Lloyd" in Bremen ^ zu Handen des Herrn Dr. Theodor Ritter von Gunesch, b^ "" Gerichtsadvolaten in Wien. Lant dieser Statutenänderung wurde das Grundkapital b" . ^ sellschaft auf 100 Millionen Mark, eingeteilt in 100.0M Stuck V" ü 1000 Mark, erhöht. t3l92) , Druck und «erla« von Jg. v. Klein mayr H Feb. Number g.