Nr. 97. Freitag, 28. April 1905. 124. Jahrgang. 1 ll5nllM^1* Zeitung. ic>>,^"'"erll»!o,lspreiö: Mil P ostue rscnd u >, g : gauzMiig 30 «, halbjähri« I!» X. Im Kontor: ganz-" ^ ^, hlllbjähril, 11 li, Für die Zustrllmig ins Hans ganzjäliriss 2 X. — Inscrtionögcbühr: Für Heine <>»!erate bis zu 4 Zeile» 50 b, größere per Zeile 12 d- lie, öfteren Wieberliulungeii per Zeile 6 li. Nie «Laibacher Zeitung' erscheint täglich, mit Ausnalime der sonn- und Feiertage, Die Ädmiuiftrattun befindet sich Kungrchpllch i!ir. 2, die Nedaltlon Dalnialingassc Nr. lu. Sprechstunden der l>>ebaltio» vun 8 bis iu Ul)l vorinlttags, Unfranlierte Ariefe werden nicht angenoinme», Manujlripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Ceil. ^, Ceiue k. uud k. Apostolische Majestät haben ^lei^taq, den 25. d. M., nachnüttags den. Allerluchsten Allfenthalt in Schöllbrnnii zu nehmen ge- . Teine k. und k. Apostolische Majestät haben ^Allerhöchster Entschließung vom 24. April ,- "- dein Stellvertreter des kommerziellen Direk-lors der k. f. priv. Südbahn-Gesellschaft Heinrich ^ u ch das Ritterkreuz des Franz Joseph-Ordens """gnädigst zu verleihen geruht. , Teiue k. und k. Apostolische Majestät haben ^lt Allerhöchster Entschließung voin l7. April ' ^- dell emeritierten Professor au der Technischen '^schule in Wien, Hofrat Dr. Adalbert von F, ^l l^n, h o f e, n z n E g l o f s h e i m b zuul ^vwsioenten der ))cormal-Eichungs-Konmlissio!l /s die Dauer von fünf Jahren allergnädigst zu "'"nnen geruht. , Eeine k. und k. Apostolische Majestät haben ^'t Allerhöchster Entschließung vom 2:l. April ^ >7' ^^'^ Ober ballrate im Eisenbahnministerinm s,^lf Bartl und dein Settionsrate in dem-^uen Mnisterinm Dr. >tarl Freiherrn N u >n, l e r /u A i ^ ^^ ^, ^ ^ ^. taxfrei den Titel und Eharak , r eines Ministerialrates allergilädigst zn ver-"'hen c;^lht. Wittek m. i>. ^, Eeine k. und k. Apostolische Majestät haben ^^Allerhöchster Elltschließling vom 111. April ^ >!»- die Einreihung des Oberrechilungsrates im Mdel5mmisterium 'Viktor S ch lv a l l in die .^Ue Nnugsklasse der aktiven Staatsbeamten l"'!'k(Mlnil allergnädigst zu gellehmigen geruht. Call I», p. If«uw äki ^'umunlxti, von itarl Marx, ^^,^'" « !» äunn»» von Anna Franchi, «1^» I'rmlicn n:lru!il «<1 il 8UO vurc> OilrnLÜLu» Von Gualtiero Guatteri, «1^!l notts lii 8. llllitnlomso» von Guido Podrecca, »(^>c> «lw I^uII« »uttn l>l VÄtioÄuu», Lidliu-teell »»tirio», llutillleriu»!«, «Velli^mo uu z,c> cks «03», <> il ^:l^», ttit»liuto(:«, «»Uric:», ilnlil:l«>ic::l>u, «I^'klluAra 8toria ävl I'ur^li- Ansichtstarteu mit den Aufschriften: «Visux i'sinpZ II», «Viuux ^'«INP» IV» und «Viuux 1'vmzi» V.» Nichtamtlicher Ceil. Zusammenkunft Goluchowski-Tittoni. In eilter Vetrachtling über die bevorstehende Entrevue in Venedig betont die „^eue Freije Presse" ueuerdingc', daß in der Ministerbegegnung nichts Überraschendes liege. Sie wachse vielmehr so organisch ans der gegebenen Situation hervor, daß es wundernehmen müßte, wenn sie nicht statt fände. Die Begegnung vollziehe sich in den freund schaftlichsten, herzlichsten Formen. Sie bedeute also, daß sich in den Beziehungen, der beiden Staateil nichts geändert hat, daß der Dreibund, iX'r vor kurzer Frist erst erneuert wurde, iu seiuem (befuge seither nicht lockerer geworden ist. Er sei der fixe Puut't geblieben, um den das gauze System der europäischen Politik kreist. Die Beständigkeit der italienischen, auswärtigen Politik ist auch durch die Beständigkeit der Person gewährleistet, da Tittoni im Ministerium (^iolitti ebenfalls die aus wärtigen Angelegenheiteu leitete. In der Zusam-mentunft der beiden Staatsmänner, werden die großen europäischen Fragen, aber auch die kleinen Zwischenfälle auf dem Balkan besprochen werden. Österreich-Ungarn und Italien sind sich aber auch in der albanischen Frage darüber klar, daß sie ge meinsam vorgehen können. Die Beziehungen Ita liens, die mit dem Dreibünde nichts zu tun haben, stören das Einvernehmen zwischen den verbünde ten Staaten nicht im geringsten. Die Aufrichtigkeit und Nückhaltlosigkeit, mit der die Minister einan der die Hände reichen, finden ihr .Korrelat m Sympathien der Völker, um so mehr, da nun auch die dringenden kulturellen Bedürfnisse der italienischen Bevölkerung Österreich-Ungarns befriedigt werden. Das „III. Wiener Extrablatt" widerspricht der Meinung, daß die Entrevue „Erörterungen" oder der „Ausgleichung von Differenzen" gelte. Vielmehr handle es sich um freundschaftliche Dis- kurse ohne Pointe, um informative Gespräche kor-dialen Eharakters. Au den grundlegenden. Prinzipiell der auswärtigen Politik wird nicht eine, Millie geändert werden. Dazu liegt kein besonderer Anlaß vor. Seit dein albanischen Abkommen von !M)2 waren keine Schwierigkeiten zwischen den Ministern zu beseitigen. Auch in der Balkanfrage nicht. Österreich Ungarn wandelt gerade lind ehrliche Bahnen. Daher dürfe man auch keineswegs mit besondereil Abmachungen rechnen, welche die .Konferenz von Venedig zum Ergebnis haben würden. Es gelte nur aufs ueue kräftig zu bezeugen, daß die Bundesgenossenschaft zwischen Österreich-Ungarn und Italien fest und klar besteht. Vereinzelt steht die „Zeit" mit der Ansicht, daß die Entrevue eine „kleine Demonstration" bedeute, um, die ungeminderte Festigkeit dos Dreibundes darzutun. Diese Demonstration soll nach der Meinung dieses Blattes von der oentschen Po litik zu ihrer eigeneil Unterstützung, insbesondere im Hinblick auf Marokko, in Szene gesetzt worden sein. Da dieselbe aber auch der Sache Österrcich-Ungarns und des Weltfriedens diene, so könne man nnr zufrieden sein. Vatikan. Aus der Feder eines römischen Prälaten, ist soeben ein lebhafte Anfmerksamkeit erregendes Werkcheil erschienen, das, wie mail aus Rom schreibt, am päpstlichen Hofe nicht weniger lebhafte uud nicht weniger kühne Kritik übt als die letzthin erwähnte Schrift. Der Verfasser der neuen Veröffentlichung spricht sich ebenfalls für die Aufhebung des päpstlicheil Hoses aus uud verlangt, daß die Machtvollkommenheit der Bibelkommission er^ weitert und daß die mißbräuchliche Intervention des Index in Fragen der Exegese und der historischen Kritik aufhöre uud die neuen Ansichten, welche auf dem (Gebiete der Apologetik und Theologie auftauchen, dem Urteile kompetenter Männer unterworfen werden. Ferner fordert er größere Freiheit für den katholischen Unterricht. Hinsichtlich der römischen Frage glaubt der Autor, daß die Aufrechterhaltung de^ «t-lli,« n> im gegenwär^ tigen Augenblicke die praktischeste aller Lösungen bilde. Wie unser Berichterstatter betont, beweisen all diese Schriften der angedeuteten Art, daß gegenwärtig iil Italien uud ill <1iom selbst eine sehr Feuilleton. '" Nachtstück aus Monte-Carlo. Von Omir KerdltU. (Nachdruck verboten) Tj ^egon Vier Uhr morgens knallte im zweiten üb.'l'"^ 6af6 de Paris, das dem Kasiuo gegen- "M. ein Schuß. l'lc,^ '^""ll weckte einige Schläfer auf. Man ti^ "!? "ärnl und eilte auf den Flur hinaus. Man ^'' lwqte, schrie uud schimpfte durcheinander. ^ klopfte man die Zimmer der Neihe nach ab Ux'ckte alle Schläfer des Stockwerkes, »v^^ur einen einzigen Gast tonnte, man trotz ijsf^Dlton Klopfens nicht wachbekommen. Man Hn ^ Tür. Sie war nicht verschlosseil. Im !uk i!" war es stockfinster. Pulverrauch und ein Pl'or? brenzlicher (^ruch nach verbranntem Pa-^iai, , "6 auf den hellerleuchteten Flur Hinalis, ^uch s ^ hin und hörte dumpfes Stöhnen uud lich^an machte Licht. Beim Schein der Glüh-llU'l^'l^ ^) mail jemand angekleidet und rc-^li/> 5 auf der Ottomane liegeil. Auf deu ersten lic^,/l'kannte man, das; der Daliegende, ein grau-tr,, "M'rAlter, tot war. Aus einer vrandgeschwärz-^ Miuunde i" der rechten Schläfe sickerten '" Blutstropfen. In der linken Faust, die der Sterbende fest auf die Brust gepreßt hielt, umkrampfte er eiucu rotsamtenen Gegellstand, ein Pompadourtäschchen, während die Rechte vom Körper schlaff herabhing auf den Teppich, auf dem ein großkalibriger, a,nerilanifcher>t'oltrevolver lag. ,,^!l Kioii !)!<'„!" schrie da einer plötzlich, „das ist ja der ^lucn-n-uin, der gestern abend die Bank gesprengt hat! N:, foi!" Allgemeines Staunen folgte diesem Rufe. „Was?" „Wie?" „Vmlk gesprengt?" „Und tot?" „Bank gesprengt und Selbstmörder?" Man wollte es gar nicht glauben. Man schüttelte die.ttöpfe. Mail' lachte schließlich. „Bank sprengeil und dann sich totschießen? (''o»1 dien di-ülc!" Einige Besonnenere witterten ein Verbrechen und machten ihren Argwohn laut. Man pflichtete ihnen bei. Da drängte sich mich fchou der Wirt mit einigen.^arabiilieri herein. ..Platz da, iln'««i^ul'u! Bitte! Im Namen der Polizei!" Man wich beiseite. Der' Sergeant der Kara binieri trat an die Leiche, sie zu visitieren, ^owie er das rotsamtene Pompadourtäschcheu berührte, schlug der Daliegende noch einmal die Aligen alls, preßte die Hand noch fester auf die Brust, stieß einen tiefen Senfzer aus und ließ dann das Täsch chen los. Der Sergeant untersuchte dasselbe. Die starke, rotseidene Zugschnur daran war zerschnitten. Es war leer. Ill den Taschen des Verendeten fand fich ein wenig Nevolvermunitiou, ein blutbeflecktes Taschentuch, dessen Flecken offenbar von einer kaum gestillteil Kratzwuude auf der linken Wange des Toten herrührteil, ein schweres, texa-uisches Bowiemesser in gestickter Lederscheide, ein wenig amerikanische Scheidemünze usw., aber von einer größeren Geldsumme keine Spur. Man fragte sich nun, wo mochte das Geld hin gekommeil seiu? Der Terauer hatte sein Zimmer nicht verlassen. Ein Verbrechen im Zimmer war, uach dein Befund der Leiche, vollkommen ausgeschlossen. - Aber was war mit ihm iu der Zeit vom Schluß der Spiele um N Uhr bis zu seiner Ankuiift im Eaf<^ gegen l Uhr gescheheu? Er hatte große Aufreguug gezeigt. Sollte er vielleicht ir-geildlvo überfallen nnd beraubt worden sein? Anch das war nicht denkbar. Er hatte ja im Speisesaale mit den Himdertfranknoten nur so um sich geworfen. Außerdem enthielt der Revolver noch fünf scharfe Patronen. Und ein Amerikaner, vor allen Dingen ein Texaner, follte bei einem Überfall keinen''Gebrauch voil seinem Schießeisen geinacht haben? — Unmöglich! ^ . ^, Mail snchte - und snchte — und suchte nach dem Gelde. ^ ^ (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 97. 856 28. April 1905. stück Strömung zugunsten, radikaler, Reformen in, der Kirche nnd in der >iirchenverwaltung besteht.! Sehr beachtenslvert sei hiebei der llnlsland, daß! der heilige Stuhl bis jetzt wenigstens die Reform-bewegnng eher günstig betrachtet, was daraus hervorgeht, daß alle Schriften, welche für Reformen eintreten, mit päpstlicher Genehmigung erschienen sind. Politische Ueberstcht. Laib ach, 27. April. Der „Ezas" betont, daß uon dein Verlaufe der bevorstehenden Session des böhmischen Landtages das weitere Schicksal des Reichsrates abhängen, werde. Ob eine Reform der Land-tags-Wahlordnnng für Böhmen im gegenwärtigen Zeitpunkte beschlossen werden würde, sei höchst zweifelhaft.Es sei kaum niöglich, eine derart schwie rige und heikle Allgelegellheit in einer kurzeuLaud tags-Sessiol^ der Lösung zuzliführeu. Deshalb lväre es beffer, der Agitatiou nicht dnrch Eiubrin gung eiller diesbezüglichen Vorlage Gelegenheit zur Erregultg der Leidenschaften zu geben. Die bosnische Landesregiernng hat in den letzten Tagen eine Kundmachung veröffentlicht, die die Pauf ch alie r u ug deS ZehentS in Bosnien nnd der Hercegovina einleiten soll. Die Neuordnnng hat den Zweck, die für den, Landwirtfchaftsbetrieb nachteiligen alljähr-lichen Zehentbeschreibnngen durch Eiltführuilg einer feststehenden Zehentstener zn ergehen. Die Be rechnung dieser Stener, ^hentpanschale genanni, erfolgt in der Art, daß für jede Gemeinde der Durchschnittsbetrag des ZehentS in den letzten zel)n Jahren nnd sodann der Anteil jedes einzel nen Besitzers an deln Gemeindezeheilt ermittelt wird. Als Grundlage für die Berechnnng des An-teiles der einzelnen Steuerträger dienen Flächen cmsmaß, Qualität nnd Bonität des Grundstückes. Das so festgestellte Zehentpanschale soll für mehrere Jahre gelten. Für Tabakban treibende Gemeinden gelten besondere Bestimmnngen, die darauf abzielen, daß das Zehentpauschale den gleichen Betrag erreicht, wie der bisherige effektive Tabakzehent. Die Feststellung der Bonitäten in den einzelnen Gemeinden erfolgt dnrch Commissionen, die ausschließlich ans Bewohnern der Gemeinde bestehen. Die Hälfte der >tommissionsmit-glieder wird von den Hausältesteu gewählt, die andere Hälfte vom Bezirksamt ernannt. Geleitet wird die Commission von einem Beamten, der jedoch an den Abstimmungen nicht teilnimmt. Die Zahlung deS Zehents wird nicht wie biher bloß im Herbst, sondern auch zn anderen Terminen erfolgen können. Weitere Bestimmungen regeln die Art der Erntefeststellung bei .Mueten, das heißt solchen Grundstücken, die in Erbpacht bebaut werden. Die pflichtmäßige Zehentpauschalierung wird allmäh lich durchgeführt werden. Freiwillig kann fie nach Möglichkeit in solchen Gemeinden, die sich bis 2(1. Mai beim Bezirksamt hiezn melden, bereite für dieses Jahr Platz greife». Wie anS Rom berichtet wird, haben folgende Staaten ihren Veitritt zur Internationalen landwirts ch aftli ch e n Confer e n z, welche daselbst am 28. Mai eröffnet wird, angemeldet: Osterreich-Nngarn, Deutschland, England, Argentinien, Bulgarien, Belgien, Ehina, Knba, Dänemark, Ägypten, die Vereinigten Staaten von Amerika, Spanien, Frankreich, Griechenland, Guatemala, Japan, Mexiko, Portugal, Rußland, Rumänien, Schweden und Norwegen und die Türkei. — Argentinien, Bulgarien, 5luba, Dänemark, Ägypten, Frankreich, Guatemala, Meriko, Portugal, Rußland, die Vereinigten Staaten von Amerika nnd die Türkei haben schon, ihre Vertreter für, die Konferenz ernannt. Man schätzt die Zahl der zu erwartenden Vertreter anf nngefähr 150. Der volle Erfolg der Konferenz sei nach jeder Richtung als gesichert anzusehen, da die Initiative des >i,ö nigs von, Italien von allen Staaten mit größtem Entgegenkommen anfgenommen wurde. Man dürfe fich daher von der Konferenz praktifchc Erfolge von höchstem Werte versprechen. Wie schon gemeldet, ivnrde T r a n s v a a l eine n e u e V e r fass u n g gewährt. Sie sieht eine gesetzgebende Versammlung vor, welche aus dem Generalgonvernenr - Stellvertreter, sechs bis neun von der Regiernng ernannten und :!<> bis .'i5 gewählten Mitgliedern, bestehen soll. Jeder, Burgher der früheren Republik, der für den ersten, Volksraad wahlberechtigt war, ebenso jeder weiße englische Untertan, welcher Grundstücke im Werte von U) Pfuud jährlicher Rente oder kapital im Werte von l()(> Pfnnd beswl, ist zur Stimmabgabe berechtigt. DaS Wahlrecht ist also nur Weißen gegesichert, doch mnß der Gonvernenr für jeden Gesetzentwurf, der die politischen Rechte der Schwarzen einschränkt, der Reichsregierung die Genehmigung vorbehalten. Die Verhandlungen sollen in englischer Sprache geführt werden, der Präsident soll jedoch befngt sein, den einzelnen Rednern den Gebranch der, holländischen Sprache zn gestatten. Tagesneuigteiten. — (Der Begriff vom Weltall.) Ein Gelehrter hat in einer Mußestundc eine alte Frage wieder aufgenommen. Wenn ein ^ioch dnrch die ganze Erde gebohrt werden könnte, das durch deren Mit-tt'jpunkl geht, und wenn man dann einen Stein her unterfallen ließe, was würöe auH ihm, werden? Eine geringe Überlegung zeigt, daß der Stein, wenn lein ^uftwiderstand vorhanden wäre, dnrch das gan^' ^och bis zur entgegengesetzten Seite fallen, aber wie der zurückkommen müßte. Somit würde er bei Ans schaltung jeglicher Reibung in dem Xioche hin- nnd Herreisen wie ein Pendel au seinem Faden. Seine Geschwindigkeit im Erdmittelpunkte würde etwa acht Kilometer in der Sekunde erreichen, während sie am :'Iu5liang5- und Endpunkte, also an der Erdoberfläche, gleich Null sein würde. Wäre die Erde hohl, so würde sich der Steiu ebeuso verhalten, aber eine sehr viel geringere Geschwindigkeit besitzen. Tic Größe der Erde spielt dabei keine Roll^, denn wäre ihr Durchmesser mehrere Millionen Uilometer lang, so würde die Art der Belegung dieselbe bleibe». , Diese Betrachtungen sind notwendig zum Verstäub nis einer Rechnung, die jüngst der berühmte Wr"' uom Simon, Newcomb aufgestellt hat. Mau den^ sich eine Masse, die den Körper unserer Soi"'/ 5)Mi.000mal übertrifft, und stelle sich feruer di^' Masse in Gestalt eiuer Scheibe ausgebreitet vor, oc" reu Durchmesser so groß wäre, daß das ^icht Äci>u' Familie die Reise im Automobil an. , , — (Hunde im Polizeidienst.) ^" Prüfung von Polizeihunden, faud vor einigen ^^. uuter Beteiligung der Polizeibehörden, zalM^ Offiziere nn,d Juteressenten anf dem Turnplcil).,' der Hafenheide bei Berlin statt. Es befanden !^ unter den vorgeführten Tieren auch die betaun>^ Hunde der Polizeidirettionen in Braunschweig "l^ Mona, insbesondere der vielgenannte „Harw^ und der Airedalterrier „Flott". Die Hnnde nu'^ ihre Kenntnisse auf dein Gebiete der gewohnll^ Jagdlmndedreffur, ferner im Aewachen eines ^^'^^,, standes, im Aufsuchen, Verfolgen uird Stelle" " Verbrechern, Fassen auf Aefehl ul^d zur VerteidlglU ^' des Führers uud in: Folgen einer Älutspur belvcl!^'^ Äesouders gut gelaug mehreren Hundeu die ^ folguug eiues als Strolch verkleideten Mauneo, ^ sie auch über eine zwei Meter hohe Brettln" nachsetzten und den sie, trotz seiner euergischenM^i ' scharf angriffen. Dagegeu zeigten fie beim ^'^.„ nach Verlorenein eine große Nervosität, die uona^ Familie Hormann. Roma» von Alexander Römer. (47. Fortsetzung.) (Nachdruck Vorboten. In Donna Mercedes' glänzend schmatzen Scheitel mischten sich seit einiger ^eit merkliche Sil verfäden, ihre leuchtenden Augen hatten einen matteren Glanz. Die lange Trennnng von dem Sohne, ihrem Einzigen, nagte an ihrem Herzen. Sie spielte znerst ein Trio von Schumann mit Violinbegleitnng, meisterhaft ansgeführl, dann sang Ruth — schottische Balladen — auch ein schelmisches KiebeSlied. Der wundervolle Schmelz ihrer Stimme, die Gefühlsinnigkeit, der heiße Pnlsschlag, der in ihrem Vortrage zum Ausdrucke kam, entzückte die Hörer. Sie trng wieder ein schlichtes, weißes Kleid, ohne jeden Schmuck, Donna Mercedes hatte ihr eine Rose in den Gürtel gesteckt. Sie selbst war schwarz gekleidet, die schwere Seide mit glitzerndem Schmelz besah verziert. Sie sahen sehr gut nebeneinander ans, die beiden. Wenn anch noch so nngleich im Gesichtsschnitt, in den Zügen zeigte sich doch eine gewisse Verwandtschaft in ihrer Wesensart. Selbst Tante Eilly »nachte unwillkürlich die Vemerknng. „Ruth sieht beinahe ebenso vornehm alls, wie meine stolze Schwägerin," sagte sie zn Klara. Rnth war freilich beweglicher und lebhafter. Sie wnrde nach ihrem Gesang umringt von den Herren. Misikdirektor Eichart, der sie begleitet hatte, erörterte die Einzelheiten ihres Vortrages, tadelte einiges, hob anderes hervor. Ruths Augen und Wangen glühten. Sie war ihm dankbar für den Tadel, sie verteidigte in einem anderen Punkt ihre Auffassung — sie redete so lebhaft, so vertraulich — .ttlara machte ein spöttisches Gesicht. ^?ie und Tante Eilly steckten die >löpfe zusammen. „Das gibt wohl nächstens eine Verlobung." „Hin — Mercedes scheint die Sache zn begünstigen - sonderbar — Rnth hat doch jetzt eine ^n klinft vor fich, die könnte wohl höher hiuaufrei^ chen," meinte Tante Eilly. „Ich finde ihr Benehmen sehr kokett." >t'lara nannte merkwürdigerweise die meisten Mädchen koketten - ihr eigenes Gebaren Pflegte sie nicht zn beleuchten. Fritz Langmark saß wie verslinken in einer Ecke. Ihn hatte Rnths Gesang entzückt. >tlara hatte es ermöglicht, ihm bald nach ihrem Ein^ tritt verstohlen die Hand zn drücken und ihm allerlei zuzuflüstern. „Wir müssen furchtbar vorsichtig sein hier, hellte abend — ich fürchte, die Tante hegt schon Verdacht, nnd sie hat sich schr bestimmt ausgespro chen neulich. Du darfst mir uicht schreiben, lvir müssen noch warten." Fritz Langmarks gute, ehrliche Augen blickten finster. Er hatte sich ebenfalls gefragt: „Soll ich gehen, oder bleibe ich besser da fort?" Was ver-langt sie von ihm nnd warnm? Diese Verstellung, diese Heuchelei — er konnte doch schon so viel bieten, um ihr Leben sorgenlos zu gestalten. Wenn sie ihn liebte ^ warnm trat sie nicht offen hin vor die Ihren nnd verwahrte sich gegen deren H^ mnt! ^ie hatte ihm oft genng geklagt, wie M , es sei, ganz von der Tante abhängig zu s^iü. ^^> fühlte er ihr nach. Anf der Tante Schultern^u^ eiue viel zu große Last, ihre gauze Familie, ^i Bruder uud Schwester — er wußte gcuau ""^ .,„, Büchern, wie hoch das K'onto der Frau Eilly -" strong belastet war. .,, ,nelil. Er verstand das geliebte Mädchen mcht '"^ in sein Herz kamen dnnkle Gedanken. , .^ Seilte Blicke hafteten alls Rnth. W" '^, ihn das kleine Mädchen, das er nur von >llmc urteilen hörte, damals gejammert. Wie t)"l" ,^ die so widerspenstig nnd nnbäudig anftrat sich gar keine Sympathien erwarb, sich s,attc schend entwickelt. Seit sie erwachsen war, ^ ^. er sie fast aus den Angen verloreu, er sah !>^ ^ zuerst wieder. ., ^it Das Mädchen war eine eigenartige ^',, ,^ geworden, etwas Liebes, Warmes, Leuai"' ,, lag in^deni jnngen Gesicht — dazn diese ""' ^n volle stimme. Sie taugte für ein Hwa"^.f^ in die Öffentlichkeit, sie besaß die nötige U'"^" ^ genheit, es lag ein freier, kühner Zng in " Wesen. . ..^i'. ^eine Angelt schweiften zn Klara lwn ^ In seinein Herzen war ein dnmpfes Weh. ^M' graziös zurückgelehnt in einem der seidenenP ^ stuhle, sie trng mit Vorliebe Rosa, was »w ihrem hellen Teint anch vortrefflich stand. ,„, Ihr blondes Haar flimmerte wie ^^^ .^ ter den elektrischen Kronen. Lagen da säM ^ ^ Fältchen nnl die Schläfen? ^ie zählte M> ^^, die Beleuchtung machie sie so blaß, ein, Zug l"" ' Laibacher Zeitung Nr. 9?. 657 28. April l90ü. 2"""' "'l ^^' Anwesenheit eines zll zahlreichen lU'uins zurückgeführt luurde. Die Prüfung be- du, ^"Ü die Polizeihunde sich wohl als Begleiter 'polizeibeamten in, uilübersichtlicheil Geläuden, h"" ^lspiel in Parks, in Laubkolonien nsw., ^ uuhl-on dürften, daß sie sich über als eigentliche ^ /''^"lhunde zur Auffindung der Spur eines un- ^tteli Verbrechers ill Berlin nicht eignen. >. ^ (Über die Giftmischer unter den , °ren) belichtet Eckstein (Eberswalde) in 5er ^Mirift „^i^ d^. ^'atur". daß fie den verderben ^ UU'ilden Säst in ihrem Körper erzeugen nnd an ^^"' üauz bestimmten Stelle antreten lassen, die ^ ^n, wlnm sie berührt luerdeu (QuaUell). die an-,,,,,^'' U'enn sie beißen, (Schlangen) oder stechen ,,/^'u). Andere Gifttiere, wie der Aal, tragen im >, ,'! ^^' in gewissen Organen, etwa dem Nogen ^' die Barbe), regelmäßig ein Gift in sich, dn> ,'' ^olchcH „ichl ausgeschieden lvird, lvieder andere , 'liu- ausnahuisloeise giftig, wie die Äliesnuischeln, ^, 'u sie iinter nngiinstigen Verhältnissen, denen sie . ^ entfliehe,, tonnen, zu leben gezwungen sind. t>^ l'"isa> Gift ist die Absonderung oder das Se-^., ^u Drüsen, die an dell verschiedensten Stellen fiii i ^^'' gelegen sein tonnen; bei niederen Tieren h "uniert jede Drüsenzelle für fich altein, bei ho-^,^ sind viele solcher Zellen dicht zufanunenge-ei,!"^ "!'b äu geineinfchaftlicher Lebe,lstätiglcit uer lu'ii'> - ^ Ausscheidung der Giftdrüsen ist meist von !iü, - ^ ^^^ farblos und durchsichtig; sie sammeln ^' »st i„ ^>^^. ^^,,^„ Blase, nm nach Bedürfilis znr t,,,. ^'"öung bereit zu sein. Zwingt man giftige Tiere üi,^ ^'ltereinauder zur Abgabe des Giftes, dann unit defsen Ä^enge rasch cw, bis bei dem. dritten "bicrten Äiß oder Stich der Ausfluß von Gift die! i^' ^^ '^'""' ^"l-rat gesanlmelt ist. Das Gist U den Tieren als Angrifsslvaffe oder Min Schlitz ^" äur Abwehr feindlicher Attacken. Tie in Tentfch-^isl ^^^'uuische Spinne gehört zloar auch zu den .,^Produ^nten, da ihr zwei Giftdrüsen eigen sind, de/^^" ''" Gegensatz zu ihrer südlichen Schwester, ^arantel, für den Menschen ungefährlich. ^ ^1, (Tie melancholische Witwe und ^. Einbrecher.) Aus Paris wird geschrieben: ^ ^lNne Solange Derynes, die in der Nne de la bi)>- ^' ^ohnt, ist eine junge Witwe, der das ^eben w ^„'^^aespielt hat, daß sie im Tode nur noch einen i^an^ ^ ^^" irdischen beiden sieht. Ihre ganze ,^ ^ue, ihre Freunde, ihr Gatte und ihre beiden ml s"o gestorben: sie steht mit kaum dreißig ^'en Mein in der Welt nnd hat sich der Melan-Nn/^ "'3eben, einer Melancholie,, die einen etwas ^ ^^'n Anstrich hat. Ten Tod erwartend, hat i 'ch em^ schönen Sarg getauft, hat ihr Wohn-dl!s/^^ '^ ^l^ schlvarz ansgeschlagene Toteilkamliier ,^^^^^'lt und zündet jede», Alx'iid rings nm den iv'is^ un Zimmer stehenden Sarg einige zehn oder lun^> '^^" ^l^- Eie schläft aber nicht in dein Sarge, l>o^" ,^^^ ^^ ^^^ ^ ^"" anstoßenden Zimmer lubl ^^^'^'nd ihre Lieblingssatze, ein Prächtiges ^ ^brnschnxirzes ^er, seine Lagerstatt in dem, ^. ^', l)at. Hj^^. ^i-schi^,^',i ^'^ Nachts drei Einbre-^^/ ^^' ^" ^l'^ Eigelltüililichkeiten der WiNve leine ^uns hatten. Der Anblick des Sarges nnd der brennenden ^olenterzen entsetzte sie etn>as, ihr Enl setzeli, aber umrde fürchterlich, als eine schwarze Katze sich aus dem Sarge erhob, einen Buckel machte, die Eindringlinge anpfauchte und mit greulichem Miauen herabsprang. Ihr Entsetzen wurde zur Panik, als jetzt plötz'lich eine weiße Gestalt vor ihnen erschien. In kaltem Graus stürzten die drei Spitzbuben davon, warfen in ihrer Flucht die Möbel um und machteu einen solchen Lärm, daß alles im Hause erwachte. Und so erschrocken waren die Drei, daß sie sich ohne Widerstand festnehmen ließen, überzeugt, den böseil Feind nnd ein Gespenst gesehen zu haben. Frau Solange Terynes aber soll über dieses Abenteuer zum erstenmale seit Jahren wieder herzlich gelacht haben, und vielleicht wird sie dnrch dieses Ereignis bewogen, der Melancholie zu entsagen nnd sich wieder den Freuden des Daseins zuzutuenden. — (DieIagd nachei n e m E h a u f s e n r,) Man meldet aus London: Ein seltsames Spiel des Anfalles erregt ganz außerordentliches Anfsehen. In der vorigen Woche überrannte ein Automobil, welches in rafendem Tempo auf der Landstraße von Eoventry nach Holyhead fuhr, im Dorfe Martyte einen kleinen Knaben, der tagsdarauf den erlittenen Verletzungen erlag. Ter Fall erregte in ganz England nm so größere Entrüstung, als der Lenter de? Automobils das Unglück, welches er angerichtet, offenbar gesehen haben mußte, trotzdem aber nicht stehen blieb, sondern eiligst davonfuhr, um fich den Konsequenzen des Unfalles zu entziehen. Die Polizei nnternahm sosort die eingehendsten Recherchen, um deu am Tode des Knaben Schnldtragenden zu ernie ren, aber merkwürdigerweise blieben alle diese Ver-snche erfolglos. Die Erregung gegen den feigen Leuker deS Automobils stieg infolgedessen allseits anf das höchste, so daß der bekannte Eigentümer der „Daily Mail", Alfred Harmsworth, schließlich öffentlich erklärte, jenem hundert Pfund geben zu wollen, der den Eigentümer und Fahrer des betreffenden Äntomobils aufzufinden imstande ist. Wie groß war nun die Überraschnng, welche jedermann erfaßte, als es sich dann herausstellte, daß das Automobil, welches den Knaben tötew, niemandem anderen als dem Vrudor des erwähnten Eigentümers der „Daily Mail" gehörte, d>.ssen Ehanffeur, ein Spanier, das Unglück in Mart'yte herbeiführte, jetzt aber erklärt, hievon zur Zeit nichts bemerlt zn haben nnd des Englischen nntnndig zu sein und die Berichte über deu Unfall auch nicht gelesen zu haben. Der Bruder Alfred Harmsworths befand sich nicht anf dem Automobil, als dieses den Knaben überfuhr. Ter Ehauf-fenr wurde verhaftet nnd wird sich wegen Totschlages zu verantworten haben. — (Von Paris nach New Z)ork per Eisenbahn), das ist nicht etwa, der Titel eines nachgelassenen Romanes von Inles Verne, sondern der bereits ausgearbeitete Plan der Eisenbahngeselt-fchaft „Le Transsibirien-Vehring-Alaska". Die Bahn soll in der Art der elektrischen Schwebebahn gebaut werden uud ÄX> Kilometer in, der Stnnde zurück legen können. Die Linie wird auer durch Enropa nnd Sibirien gehen, die Aeliringsenge nnd Alaska dnrch einen Tnnnel passieren nnd mit der nach New Aort führenden „Pacific Linie" verbnnden nx'rden. »H'Uing, etwas Mildes, Gekniffenes laq in ihrem als . ^l>nl)t litt sie in ihren Verhältnissen mehr, nir ^' wußte. Die Wirtin dieses Hauses war ihr ,„y,Mündlich qesinnt gewesen, mit dem Vater ^cm!. ^ ^^ Unangenehmes erleben, von deu -^ . . vielleicht auch allerlei Kränknnq erfahren all ^'" liebendes Herz entschuldigte sie wieder in ll>m> "" Tun, suchte und fand Gründe für alles sli^'!landeue. ^ ^,„ si^ sjch mir in seine Nrme "^n lvoUte - wenn sie mir den Mut fände. >i^ ^U' Tante mußte sehr sonderbar sein - es b>>id ^ ""^ zu begreifen, warum sie einer Ver-Hor^Ä Claras init ihin abgeneigt sein sollte. ih„/. ^oter Aruistroug schätzte ihn hoch, bewies ."as, u,ld — ^'o>5 "^'^^ ^" ^'"v etwas Besonderes gesagt ^u s^iu. f^w'üu (5illy hatte sich erhoben, Klara eben^ ^Ufs 'sl^' standen ulu deu Hausherrn hermu, der ^Nd '^^ hochmütig über Klara hilUvegsah, lväh->di^ r ^' Besicht, delltlich eii^e große Aufreguna. "'spiegelte. hcz^, "^a, im Frühling werden wir ihn wieder hier 'Noin"'" sagte Herr Peter. „Es wird anch Zeit, ^cn^ "ebe ^rall wird mir schier alt über dem ""l auf ihren geliebten Innren." !che>, allge,ueines teilln'hinendes Glückwün- '^'na durch die Nuude. an >>'^' ^"^ ist eine qnte Nachricht — es sind wohl l'l l^Ms ^nhre, seit der juucze Herr fort ist — 'vch. ^ül ganzer Vianu qeUwrdeu sein mittler-Hai er denn drüben nichts Liebes gefun den — so eine dunkeläugige Spanierin, ähnlich seiner schönen. Mutters" Herr Peter zuckte die Acheselu „^ni I<> «;»^ 'Aber ein ganzer Mann ist er geworden, das hat er bewiesen. Cr fand da für seine jungen Jahre eine gehörige Aufgabe. (5r hat sie gut gelöst, das muß ich ihm lassen." F-ritz Laugmark war herangetreten. „Gratuliere, Herr Armstrong, hatten Eie heut nochVriefe^ Ich begreife, wie glücklich Eie uud Ihre Frau Gemahlin sind." „Nicht wahr, Langmarkchen V" — Herr Peter klopfte dein langjährigen Mitarbeiter wohlwollend auf die Schulter. — „In, ich und die Mama hatten heute mit der Abeudpost noch Ariefe. Die alte dumme Geschichte mit dem Mineuuuterneh' inen — ua Sie wissen ja - hat er mm endlich abgewickelt, sehr geschickt, in der Tat, wir habeu da wieder freie Vahn. Haben Eie Lust, später hin' über zu geheu, Langmarkchen? — Ohne Scherz — ich stelle Sie da mit vollen: Vertrauen au die Epitze, hab's mir schon lange überlegt — falls Eie sich dazu entschließen könnten. Eie haben ja noch Zeit zum Überlegen. — Hier wird es freilich auch manche Veränderungen geben. Wenn der Junge zurück ist, gedenke ich mich nicht mehr so zu Placken. Vorerst handelt es sich jetzt darum, daß die Einkäufe in England gut besorgt weroeu; ich gehe uatürlich uicht, "wenn Eurico gerade zurückkommt, da habe ich auch au Tie gedacht. Die Reise würde Ihueu ganz gut tun, Sie sind viel zu wenig hin^ ausgekommen. Na - morgen reden wir darüber oes weiteren." s7vortsetznng folgt,). Lotal- uild Provinzial-Nachrichten. — (Der humanitäre Verein Krön» Prinzessin-Witwe Erzherzogin Ste> p h a n i e z n M a r i enba d) für kurbedürftige k. k. Beamte hat zum Zwecke in den Kurorten Karlsbad. Franzensbad, Teplitz und Marienbad lurbedürftigen k. k. Beamten, Professoren und Lehrern und deren Angehörigen beim Gebrauche der Kur Benefizien, bestehend in freier Wohnung (Negiebeitrag), kosten lofer ärztlicher Behandlung, Befreiung oder Ermäßi gung der Kurtaxe und der Bäder zu gewäliren, und, wenn es das Vereinsvermögen gestattet, in diefen Knrorten Beamtenlnrhäuser zu erbauen, damit die Mitglieder nicht nur in der Vor- und ^l'achfaison, sondern anch in der Hmchtsaison die Kur gebraua>'n könne»:. Im Sinne und in Ausführung diefer Intentionen hat der Verein im Jahre l«i<» das erste Beamtenturhaus in Marienbad erbaut nnd seinem Zwecke übergebei,- el'enso hat dieser Verein in Karls bad ein Beamtenlnrhaus iin Jahre 1W!i erworben, so daß in diesen beiden Weltturorten die ganze Saison hindnrch die Begünstigungen gewährt werden, während i»l Franzensbad und Teplitz die Benefizien nur bis 15. Juni und vom l5. Angnft an erwirkt werden können. Die Zahl der Mitglieder beträgt KM); der einmalige Mitgliedsbeitrag 5^ Kronen (in zehn Raten zu entrichten). Begünstignngen werden den Mitgliedern und deren Angel>örigen gewährt, letzteren auch wenn das Mitglied verstorben ist. Im Jahre 1!104 haben gegen ÄX) Mitglieder die Begünstignngen genossen, hievon in Marienbad l()l lind in Karlsbad Kl). Anfragen sind an das Funktlonskom!-tee des humanitären Vereines Kronprinzessin Witwe Erzherzogin Stephanie für k. k. Beamte in Mariendad zu richten. — (Das heimische Feldjäger bataillo n Nr. 7,) welches von Brück an der Mur nach Eanale und Tolmein verlegt wurde, ist gestern nach halb w Uhr abends aus der Durchreise hier ein^ getroffen nnd hat nach einstündigem, Aufenthalte die Fahrt fortgefetzt. Am Süobahnhofe hatten fich zur Begrüßung Seine kaiserliche Hoheit der durchjauch tigste Herr Erzherzog Josef Ferdinand, Seine Exzellenz der Herr Feldmarschall-Leutnant, v. E li a-v a n n e, HerrGeneralmaior v. A n g e r h o l z c r und das Offizierskorps der Garnison eingefnnden. Am Perron spielte während des Aufenthaltes des Ba taillons die Musik des Infanterieregiments Nr. 27 — (Ehrung.) Die Laibacher freiwillige Feuer-wehr- und Nettnngsgesellschaft veranstaltet zu, Ehren ihres Obmannes, Herrn Ludwig ktricelj, anläßlich seines dreißigjährigen Wirkens als Vereins-Mitglied morgen um 8 Uhr abends eine Serenade nnd nach der Serenade eine gesellige Unterhaltung im Hotel „Ilirija". Bei der Serenade wirkt die Ver-einskapelle sowie die Gesangsabteilnng der Feuer» wehr- uud Nettungsgescltschast mit. Znr geselligen Unterhaltung sind außer dem Herrn Bürgermeister Hribar die Herren Gemeinderäte nnd mehrere Freunde des Jubilanten geladen. — ^ (A us derDiö z e s e.) Anr 25. d. '.vl. N'urde Herr Joses Borötnar ails die Pfarre Arch instal liert. — Die Pfarre Horjul lvurde dein Pfarrer in Neifen, Herrn Josef Pristov, verliehen. — Über fetzt wnrden die Herren Kapläne Antoil Toinelj in Schwarzenberg ob Idria nach Nadmanllsdorf nnd Josef Pravhar von Semi^ nach Schwarzenberg Der zweite Kaplan in Senn?, Herr Martin Stu» l a r, wurde zum erstell, Kaplan daselbst ernannt. — (Die S omm er f ah ro r dnuug der k. k. pri v. Süd bahn) tritt am l. Mai in 5N-ast. Für Laib ach ergeben sich damit nur geringfügige Ändernilgen. So wird der von Wien um 12 Uhr !!5 Ä>,in. nachts eintreffende Postzng 1 Äiiiulte frü« lier, uiu> der gegenuiärtig von Trieft um, 5 Uhr > Min. früh anlangende Schnellzng 2 Minnten spä^ ter eintresfeil. Der zwischen Lailuich lind ^^arburg verkehrellde Sekuudärzug nnrd nicht inehr nm 7 Uhr abends, sondern schon um inuten nachmittags, bezie-hlmgslveife ll llhr 5 Minuten abends von Laibach abfahrenden Züge werden vom l..Mai an um l Uhr l<» Minnten uachmittags, beziehnngslveise inn. ^ Uhr 15 Minnten abends abgehen- die gegenwärtig um 12 Uhr 2!> Minuten, beziehungsweise nm 5 Uhr l Mm. nachmittags hier eintreffenden Züge werden um ll Uhr vormittags, beziehungslveise 7 llhr :i() Mill, abends anlangen. — (Erdrutsch uu g.) Wie uns aus Sagor mitgeteilt wird, geriet die oberhalb des gewerkschaft lichen Steinbruches befindliche Berglehne am 25. d, abermals il, Nutschung. Zur Wegsä^fsnng der Erd masse, die bis zur Bezirtsstraße herabging, lvurden seitens der Geluerkschaft Sagor zlvolf Arbeiter an Ort und Stelle beordert. -ill. Laibacher Zeitung Nr. 97. 858 28. April 190b. ** (Be stand fest des Deutscheu Schulder eines.) Me Vorbereitungen zu dem großen Feste, das die hiesigen vereinigten Ortsgruppen, des Deutschen Schuluereines aus Anlaß von dessen 25jährigen Bestände veranstalten, schreiten rüstig vorwärts und die künstlerische Schasfensfreuoe bewährter Mitglieder des Festausschusses bürgt für ein volles Gelingen. Die Rollen bei den verschiedene,: Vorführungen des Abends wurden verteilt, ebenso erfolgte, bereits die Besetzung der reich ausgestattete» Verkaufsbuden. Da das Fest einen familiären Charakter tragen soll, ist jeder Trachtenzwang ausgeschlossen, und es steht jedem Besucher frei, sich am 13. und 14. Mai die Toilette nach seinem Geschmack zu wählen. — (Die nächste We in to st) im, hiesigen Laudesweinkeller findet Montag, den l. Mai, statt. Außer vielen schon dagewesenen Weinen, worunter sich auch der Süßwein (Ausbruchwein) der Frau E. Wutscher befindet, gelangen zwei Neuangekommene Weiumuster von Mitlav<'i tai und von P. Barkovu: aus Pirov^e, Muntendorfer Gegend, zur .Uost. Beide Sorten können von hier aus in größeren Quantitäten, abgegeben werden. —m— — (S anitä ts°Wo che u be r j ch t.) In der Zeit vom 10. bis 22. April kamen in Laibach 20 Uin der zur Welt (30-0 pro Mille), dagegen starben IN Personen (24 l) pro Mille), und zwar an Tuberku-lose 5, an Entzündung der Atmuugsorgaue 1 uno au sonstigeil .^rankheite» l2 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 7 Ortsfremde (3tt-«) uud 1l Personen aus Anstalten (tti-lL)). Insel-tionserkrankungen wurden gemeldet: Masern !0 llnd Scharlach 4. — (Im städtischen Volks bade) wurden voin 2l. März bis 20. April insgesamt 2^20 Bäder abgegeben, nnd zwar für Männer 2140 (davon 15 <0 Dusche- und l>:j0 Wannenbäder), fiir Frauen 0^<1 (davon 230 Dusche- und 450 Wannenbäder). — (Die Flor ia n im esse der Feuerwehr) findet am, 14. Mai um 7 llhr früh in der Florianskirche statt. * (Einbruch in den Turnsaal der Realschule.) Am Ostermontag nachts schlicheu sich unbekannte Diebe durch die Steinlohlentammer in den Turnsaal der Realschule nnd versuchtrn mit Gewalt, die Tür zur Garderobe des deutschen Turu-Vereines aufzubrechen. Die Diebe benutzten zu dem, Einbrüche einige Turngeräte und wollten mit einem im Saale gefnndenen Eisen die Tür an drei Stellen sprengen. Die Türleiste wnrde in einer Höhe von einem Meter lueg gerissen. * (Ein Soldat als Ein schleicher.) Als gestern, gegen Mitternacht ein Sicherheitslvachmann auf oer Polanastrnße patrouillierte, sah er das Tor des PredovN'scheu Hauses offen stehen. Da ihm, die-5 verdächtig vorkam, schlich er sich ins Hans uud fand nach längereni Suchen die Werkstättentür des Schuhmachers Medic offen. Als er eintrat und ein Zündhölzchen in Brand steckte, bemerkte er hinter der Tür einen Laudwelirsoloaten stehen, der, nach dem Gruude seines Hierseins befragt, angab, hier wohne seine Geliebte. Inzwischen waren die Üehrliuge erwacht und machten Licht an nnd der Wachmann sah, wie der Soldat eine Schusterzange hinter einen ktof-fer gleiten ließ. — Laut der polizeilichen Erhebungen wurdeu iu diesem Hanse zweien Arbeiteriuuen zwei Paar Schuhe und Strümpfe entwendet. * (Beim Verkaufe von gestohlenen S ch u heu e. t< t ap p t.) Vorgestern nachmittags hielt ein Wachmann auf dem Tröoleriuarkte einen Mann an, der ein Paar Schuhe verkaufen wollt.'. Aufs Amt gestellt, nannte sich der Mann Ernst Ger-zetiö und gab an, Taglöhner aus Mitterbnrg in Istrien zn sein. Die Schuhe wollte er im Tiuoliwalde gefuudeu habeu. Die Polizei stellte indessen fest, daß Gerzeti<' sowohl diese Schuhe als auch ieue, die er trug, ans der Garderobe des flovenischen Bicycle-tlubs iu der Lattermannsallee gestohlen hatte. Der Dieb wurde dem Gerichte eingeliefert. * (Boshafte Beschädigung.) Tieserwge haben unbekannte Täter dem Wirt und Hausbesitzer Anton Te/ak am Iatobs^latze zwei Fensterjalousien beschädigt uud dadurch einen Schaden von ll-l Iv verursacht. * (Mit einem Flaubertgewehre a ngeschoss e n) hat diesertage ein unbekannter Bursche die iu Udmat am Laibachfllifse waschende Maria ^afer. Der Schuß fiel vom anderen llfer und verletzte sie bedeutend am rechten Beine. Als die Fran UM! Hilfe rief, flüchtete sich der Bursche. * (A b g ä n g ig.) Seit Ostersonntag ist der 20-jährige Färbergehilfe R. Sauer aus Freilvaldan, beschäftigt beim Färber nnoTuchfcherer Herrn A. Reich, ans seiner Wobnnng abwesend. Sauer, der nerven-leioend sein soll, ist dunkel gekleidet. Er dürfte fich in eine Krankenanstalt begeben haben. - (F a m ilienfe st.) Unser verdienter Mitbürger Herr Franz Schantel feierte vorgestern im engsten Familienkreise den 40. Jahrestag seiner Vermählung. — (Der katholische Gefelleuverein in Laibach) veranstaltet Sonnlag, den 30. d. M.. u,n halb 8 Uhr abends in seinen. Lokalitäten (klv-menskygasse) eine Unterhaltung, auf deren Programme fich drei Gesangsnummern, eine Ansprache sowie das fünfaktige Drama „iusikschule 1200 Iv. Dem Spartasft'^. siolisfollde wnrden neuerdings 1000 I^ zug^uu'^,' dem Pfarrkircheil-Allsstaittungsvereiir die angcil^ teil Begünstigungen bezüglich der RückzahlnlM s^''' '^ Darlehens gewährt. Schließlich wurde der ln^., provisorisch angestellte Herr Hans A rto zuM ^ llitivell Adjunkten ernauut. — (Sanitäres.) l'lber den oerzeit iul ^ . tischen Bezirke Gottschee herrschenden »^, heitszustaud geht uns die Mitteilung zu, b""^, ill den Gemeinden Großlaschitz, Podgora und Äu^ perg herrschende Scharlachepioemie in Abnahi»^' griffen ist; voll 43 erkraukten Uilldern s>>l^,^^i 10 genesen und 7 gestorben. Die in Göttemh ^ ' Ausbruche gekomnlelle Diphtheritis ist bereitt' ^^ schell; vou l) erkrankten .^inderu, sind 3 g^!^ ^,,. Ailläßlich der stattgefundeilen Assentierung ^,^ zlvei neile Trachomfälle konstatiert und sind ^ uoch weitere zlvei zugewachfen, so daß sich die >' ^.^ ärztlicher Aufsicht uud Behandlung. ""' ., — (Voll einer Steinmauer "l'g stürzt.) Am 24. d. M. nachmittags fiel oie ^1" rige Arbeiterin Elisabeth Ratajec aus Bev^to, meinde, Tagor, voil einer etwa drei Meter li^i Steiillvand so unglücklich, daß sie mehrere ^',.^> zungen erlitt und in belvlißtloseill Zustande in ^ Behausung in Bev«ko übertragen iuerdeil »inß^-.^ ihrem Aufkommen wird gezweifelt. "" .^. — (Ein dreister Dicb.) Wie das ,H' nlcr Tagblatt" uleldet, kam vorgestern der TM^ gehilfe Anton Reil alls Laibach mit einem Sä)l^, lehrling iil die Wohlliing des Tischlers Auto" ^ luall, von dem er wußte, daß er vom. Hause "v send lvar, und ließ sich durch den SchlosserlelN' ', die Zl'mmertür Tratmans öffneil. Über ^^'^^ij eiller Frau, weshalb Reil die fremde Wohnnng ,-, nen laffe, erividerte er, daß Tratman den ^^ .,!igl' sei verloren habe, Reil komme in dessen ^"^ch einen Überzieher und ein Sparkassebüchel holen. ^ Eröffnung der Tür ging Reil ins Zimmer, w . dort einen Überzieher an sich lind erbrach eilU'N ° fer, in welchem er das Sparkassebüchel """!^M aber nicht sand. Hierauf entfernte er fich nnd !"> ,^, einen Dienstmann in die Tabakfabrik zur 6'^/ M des Tratlnau um das Sparkassabüchel, oa <-'" ^ Gatte verlailge. Die Gattill wollte jedoch "^?,^,i> tassabüchel uicht ausfolgen. Nachdem dieser S") ^.^, del ba,ld darauf au,fgeklärt ivurde, verhafte^ > Polizei den Rcii. Reil hatte zuvor beim ^tadt"' ^,^ straw iu eiiler .^anzlei eineil, Überzieher so>"^ Paar Handschuhe gestohleil. ^> — (Ein juuger Ausw!anderer.) ^^, wir ill, der „Ediuost" lesen, traf vorgestern nan' ^,.^. tags in Trieft ein kaum 13jähriger ^tnabc ^^..:^>. sich, von Weiilitz komulelld, nach Amerika ^' .^lci Seiile Elleril leben schon einige Jahre in -">> ^., mld haben kürzlich dem >lnaben, der bislailss ^',! ."i>i^ wandten untergebracht war, das Reisegeld si Fahrt über das große Wasser gesendet. ...^ * (Verloren) wurden i eine silberne "V^c eiil Geldtäschchen nüt 7 X, eiue goldene T"'!'^.j„ci>' kette, zwei goldene Damenuhren (die eiue nilt c Doppeldeckel) und eine Zehnkronen-Note. Theater, Kunst und Meratur. — (S ch illerf e. i e r.) Der hnnoertstc ^^^, tag Schillers wird von der hiesigen PhillM»'" > ^ Gesellschaft am i). M,a!i mit der AllffülN'^^, ^> IX. Sinfonie Beethovens begangen werden. "5 ^» (>, 4, 2 X, Stehplätze zu 1 Iv uud Schiilertai ^,^ «!0 1> find in, Vorverkäufe iu der Mufikaiienhan des Herrll O. Fifcher erhältlich. . -ul'^ — (Hloveuei v «<»n»«l!»lil ^ ^,„ I! i ^; I> il, (> j; l' « II <' m.) Diefe vor klll-zl'' ^,^^' Feuilleton des „Slovenski Narod" verosic'» ^Laibacher Zeitung Nr. 9?. 859 28. April 1095. w^lsch^, m,niM'lipl)ischr und lik'rm'isch^ Skizze don i„ >u" ^ rstcnj a k ist mmmchr a!?. Sondcraddrilck !..^^ll)nn erschienen und kann entweder von» Ver- '^r oder iin Weae der Buchhandlungen mn den ^>o ^n l K be,;ol^en norden. Die Studie — die , 1 "llordina.5 bescheiden nnr „Ski^e" nennt — ist ^,^lant, nut Sachtenntnio sseschiieden nnd von b?^ "'^^' ^"^ Gegenstände durchweht. Äehnfx l!l'rl!!i ^^stnuduisses ist d^ni Äiichlew mne Kar- "^chnunss beiqeqeben. Telegramme ^ k. K. Megraphen-ßorrespondenz-Dureaus. Der rusftsch-japanische Krieg. . ^aittoii, ^7. ^>lprii. Sänilliche Transpock-. "Pscr s^lvie dao Hospitalschiff „Orel" haben ge-, " ^l-'lnuttng^ die innere Bucht vc>n .^taiu-ranr, ^,'!!'^ ^i>' deutsche Schiffe .;uri'ickss<'bliebeu find, ^W?"'' Tie russische flotte bildet mcherhalb der >!m!! "'^^ ^l'of;eu Halbkreis lvelcher sich v>.un Kap lam -^ ^'^ ^^'^' tleinen Spitze der Halbinsel 5lan» «I<> ^'ectt. Torpedoboote rekognoszieren uach ^? ^eiteu. Admiral No2deswen5t'ij scheillt die ^lunft der Eskadre ^cebogatov abzuwarten. Adnn-^^uqni^.^^ plissierte au Bord de^ ,U'reuM'5 „Tos-^ ^" die russische flotte und lehrte dann nach „^lwil zi,^^ ^^> kürzlich von den Nüssen beschlag- ^nten Frachtschiffe tragen die deutsche flagge, l^ ^^'ter^burg, 27. April. General ^inevi^ ^^^pliiert an Kaiser ^'itolmi5 unter deni gestri libt> l^" ^'^ liuten Flante setzten unsere Vorposten-rin.'?"^" ^^^ Bewegung fort. An,, 22. d. wurde ^ ^btcilnug in eiueiu Defilee, zehn Werst südlich ^^..^'chlniaodzy, vom feinde angegriffen. Ter An ^ ^urde abgeschlagen uud der ^veind zog sich auf ^ "^'^ ^"dziadzy znrücl. Tie Kavallerie einer ^^U'n Ableilnng l,alte beim Defiloe Schcmmlin und bei Tavangnlin ein, ^energefechl mil, einer japanischen Infanterie-Abteilung, die fich gegen Ufanlou zurückzog. Am, 23. d. besetzte unfere Kavallerie die Ortschaften Simenpu und Ufaulou. Vor der Front der Armee, vier bi5 fünf Werst von Kaynansian, wilr-den die Japaner durch Artilleriefener auo ihren Vc» fchanznugen nud einein benachbarten Torfe vertrieben. Ter Feind wich bis zn den dahinter gelegenen Hügeln zurück und errichtete zu semer Verteidigung drei übereinauderlicgeudc Schanzreihen. Petersburg, 27. April, ^inevi«'- nieldet von gestern: Am 2!.i. nachmittags l'ämpste unsere Reiterei bei Tfiutfiatun, mit den Japanern, die gezwungen lvnrden, zurückzugehen. P ar iö, 27. April. Ter Präsident der Dcpu-tiertent'anuncr und frühere Gelleralgonverneur von FranzöfifchIndochina, Toumier, hat gestern in Vordeanr bei einem ihm, zu (5hren g<:gebeneli Aan-tette eine iltede gehalten, in der er, wie die Blatter berichten, unter anderem gesagt haben soll: „Schwere Ereignisse sind in Ostasien zn befürchtön. Tie Wirren in Peling sind nur die Vorläufer vou Feindseligkeiten gewesen. Frankreich müsse sich seiner Aufgabe gewachsen zeigen und alles aufbieten, damit feine Armee auf der Höhe bleibe." London, 27. April. Nach einer Meldung der Lloudagentie au5 Schanghai ist der Dampfer „Inenwo", auf weichem eine Feuersbrnnst ausgebro-chen war, gänzlich zerstört worden. Man fürchtet, daß l50 Chinesen ums Leben gekommen feien. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Nm 27. April. (Aolia, Private, Rudolfswert. — Ritter v. (Aallati, Privat; Andrinach, Veamter; Hermauusdoifer, Kfm.. Trieft. — Mmach, Konsul; Martelanz, it'fm., Fiume. -v. Pfortstein, Nechtsanwalt. s. Frau, Traunstein. - Nothleitner, Ingenieur, s. Frau; Dr. Zaversly; Obtircher, Lulinann, Kslte., Graz. — Kaufmann, k. u. t. Oberleutnant, s. Frau, Stein. Clerck, Kfm., Cronenberg. — Schillbach, Kfm., Greyz. — Ritter, Kfm., Vielitz. — Makonig, Kfm., Pola. — Graggcr, Kfm., Salzburg. — Löwenthal, Kfm., Brunn. — Desid«, Haläs, Kstte., Budapest. — kohn, Privat; Dr.Urbach, Schrift» steller; Weher, Magistratsrat, s, Familie; Celler, Beamter; Freund, Silbermanu, Grader, Bernthaler, Flaschner, Zimmer« mann, Resch, Fürst. Schacher!, Löwy, Sitoschel, Haas, Ehlle, Höfferer, König, Me., Wien. Verstorbene. Am 26. April. Gertrud Mate, Bedienerin, 81 I., Bahnhofgasse 11, Marasmus. — Aloisia Vidic, Arbeiterin, 2U I,, Nadehlystrahe 11, ^udswul. ,)ulm. Am 27. April. Augustin Dachs, Privatier, 81 I., Floriansgasse 33, ^puplyxill o«l-«dri. Im givilspitale: Am 25. April. Josef Pet:rnel, Arbeiterssohn, 2 I., liacllitl», ilarl)llli. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736-0 mm. ^2 Ü7U^73^'9^^NM). schwach teilw. bewöllt! 9 . Ab. > 737 4 11'6 ^3tO. schwach teilw. heiter______ 28.> 7U.F. j 736 !)s 9'i^ S. schwach ^heiter j'0-0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 12-3", Nor-male 11 tt°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Nne geschmackvoll unll gecliegen H^^H^ Mautausltattung !» im spelial^eihvasengelckliNe Vetersstrahe INr. 8 iu b«»chti«««. (1724) ^! -2 Kurse an der Wiener Börse vom 27. April 1993. M« dem oMenen Kursbi««« Die notierten Kurse verstehen sich ln Kroüenwälirunl,, Dir Nu!ier,ing sämtlicher Altieu und der «Diverlen Lose» versteht sich per Stück. ^ lltUline Sllllllllschuld. Gelb Ware üiovtw^ntc in Stolen Mai» »äil^^V tt. 4 2«/„. . , 100-45 lOU sb ,,'^, Mu.-Iuli pr.K^'l!«'/» 1!,«'85>t»«45 ,." m5l5'^UY,pr.»,4'U«/<, 1U0-«b>l>»1 0b K^ «tn»,«^, >^ ^ g,.^° .^.^ ^.^ ^ '. .M» st. 4°/u 159 7U iei 7l) '^iti " 17° >. l«N st. . . 888 — 2!»8'— '°"bbr. ^ l^l, st. b"/„ , 2S4 iiü «»« 2ä ''Null. d« im Kelch«. ""tretlnenKünigltich, ^„ «nd Kändll. ^ Hb"nte. st,r.. l/,'V» 93'40 98«» '^'Nhn-Tt»atslchnld. .'" «" »" O„ steuerfrei, ""z ^".Klonen . . 4"/„ IIU'ÜU ILU bl, did M'Ullhn in Silber «. ""!rel ^.'" «loneuwähr. ^IbelnV^^t.). . 4«/u 1U0»Ul0l-30 ^erf^"°h» i" Kronenwähr. s» ß "' "" Kronen . 4°/« 100-25 101-25 ?"> «bg^chuldverschrelbun. /,^« «ubw, «uo fi, ü, W. S. ^««l>^ ^., -.....4«2'bl> 4S4-— ^«»«/., '......t«-?b444'?b «elb Ware «om Staate zur Zahlung übttnommene Vlsenb.'Plior. Oblinationtn. !ill!abetl)bllhn UW >i. 2<><»» M. 4"/n ab 10"/o...... Ü7-L5 tt8" 101-15. Vorarlberger «ahn, lim, l»«4 (oiv. St,) Sllb. 4"/., , , . 100-35 l, dto. dtn. per Ultimo .... ii8'80 118 4u 4"/„dto, Rente in nronenwähr,, steuerfrei, per Nasse . . . 97 »u 9810 4"/„ dto. dlo. dlo. per Ultimo . 9? 85 98 Uü Ung. St.Eil.Anl. Gold 10U fl. —-— —--. dto. dto. Silber 1U0 sl. . . . —>- . — blo. StaatsHblig, (Unn. 0stb. v. I. 187L....... —— —'— dto. Schanlieaal' Ablus. Oblia. — - — — dto, PräM,-U. i» 1UN «I, — 200 K 227'^.'» 22» 25 dto. blo. ä 50fl, —1WX 224 50 226 50 Thelh.Neg.-Los», 4"/x .... 469-50 l?i ÜU 4"/n ungar. Vrundentl.-llblig. 9? U0 9860 4"/a lroat. »nd slllvon, dettu 98 15 99-15 Ande« üssenll. Anlehen. 5°/„Donau-Rea..-Anleihe 1878 . 10670 10760 slulehen der Stadt Görz . . — — —-— Nnlehrn der Stadt Wien . . . 103-üü 1U4--35 4"/„ Krainrr llanbe« Anlehen , —-— - -— «eld Ware zlsandblitf» »k. Bodtr. allss. öst.in50I.uerl.4"/„ 9975, 1U0'75 N.-üsterr.Landes-Hyp.Nnst,4"/u iuu-20 ,!>i-20 Ocst.-ung. Vanl 40>/ljühr. verl. 4"/n......... lni-io lUlz 1» btu, dto. bNjähr. vcrl. 4"/u ini-35 1N2-35 Sparlasse. i.üst., L0I.,verl.4°/, 102— — — GisenbahN'Pri0lität«° Gbligatiunen. Ferdinands Ätordbahn Eu>, 188« 10150 102-50 Oesterr. Äiordwestbah» . . , l<>8-«0109-60 Stlllltsbahn....... 42U-—428 — Siibbahn il »«/„ verz.Iänn.'Iull 318 40 82«! 4« dtu. il5"/n...... 12Ü 90 »2li-!w Ung.-galiz. Aahn..... 112— 113 - 4°/<> Unterlralner Äahnen . . —— — — Divers» Los« (per Stück), VtizlnöUche . ose. 3°/„ Vobentredit Lose Em, 1««« 31« - 31« 5« 3°/o .. „ Em, 1889 308 - 81«! - 4"/„ Donllu-Dllmpssch. KXI sl. . —— — — 5°/o Douau-Ne>,ul..L°k . . .278—282' Unverzinsliche Uose. Vubllp^Äastlicll (Dombau) 5 fl. «8-— 29-40 Kreditlose 100 sl...... 485-— 495 — Clary Lose 4« sl, KM. , . . 158 — 16?'— Ofener Lose 40 fl..... 16b'— 175- PalMLuje 4" fl. KM, . - 175-— 185--Notcnttreuz. Ocst,Ges.. v.IO fl. 5?— 59- ,, ,, ung. „ „ 5sl. 37 ho Z8 t>l> RudolfLole 10 fl.....«5-— 69-— Salm kose 40 sl...... 2I8-— 226'— Lt.Geiwi« Lose 4« fl. . . . —-- —-— Wiener Comm.-Lose v. I. !874 Ü39-— 549- -Gewinstsch. d. 3"/„ Pr..Sch»ldv. d. Nodenfreditanst., Om. 1889 1U6-— 114-— LaibllHer Lose...... ! — ..-^. Gelb Ware Ultien. Hr»n»purlunt«l« n»hmung«n. «ussig'Xepl. Eisrnb. 500 sl. . . 23äs 2348' Van. u. VetriebsGes. für städt. Strasienb, in Wien lit. /^ . —— —'— dto. dto. dto. lit. ti , --— —-— Böhm. Nordbahn 150 fl, . . 869 - 872 — Änschtichraber Eis. bNO sl.KM. 302U 8«8i' bto, dto. (lit. ü) 200 fl. lino- 1104' Donau-Dampfschiffahrts» Gesell. Ocsterr., 5N0 fl. KM. . . . 943-— 947 - Duz,- Äubeubachcr E.V. 400 li b14 — ^15 — sserbinands-Nordb.ionu fl. KM. 570»- 5750-Lenlu.°Czernow,-Iass!)-ElIenb.> Gesellschaft 2U0 fl, L. . . . 594-5U 595 5«, Lloyd, Oest., Trieft. 5»0 sl. KM. 6»?-- 64» — Oesterr. Nvrdwcstbahn 200 fl. T, 42K 50 428- bto. dtll. (lit. U) 20» fl. 2. «l50 4ü3 5" Prng-Duxer Eüenb. I00fl.abgst. 2il> - 221 — Staatseisenbahn 2M) fl. S, . , 657 75 «5375 Lndbllhl, 200 II. S..... 9U'?5 »1 75 Südn°rdd,Berb,°V. 2lX1fI.«M, 4i>-— 413 — Tramway.Ges., NeueWr,, Prio- ritHt2.«ltlen l«N fl, , . . 19 — 21 — Una,-l,aliz,Elsnib.L00sl,Silber 403- 405- Ung.Westb.(Na>ib-Oraz>l!M!l.L. 404-75 4tt5'25 Wiener llolalbahnen Alt.Ges, . lüU — l80 — Hanken. Nnglu-Oest, Äanl 120 fl. . . 304-75 80575 Bankverein, Wiener, 200 fl, . 554— 555-- Vublr. Anst,, vest,, 200 fl.N. . 1007- 1012- Krbt. Anst, f. Hand. u. G.1«0fl. — — —- dto, dto, per Ultimo . . 66475 U65-75 Kreditbanl, Allg. unn.,2NU fl. . ?7b —776 — Depositenbank, «llk., 200 fl. . 459-—461 — ltslompte Gef.. Nbröst., 400 li 54l —543 — Giro-», Kasiciw,, Wiener 200 fl, 440'— 445 — HlMthetl'.. Oeft., 2U0fl.3N"/o (t, 80U-— 3»5'— Geld War, Länberblliil, vest., 20U fl, . . —— — — vesterr. ungar. Vaut. 800 fl. . 1»48- 1658 Unlonbanl 200 fl..... 544 75 545 «ll «e,lehr«banl. «lla, ,40 fl, . . -,55 - »5? - Industri«.zlntel> n«hmung»n. Nauaef,, Mg. »st., 100 sl, . . l?» —t?8 ö« Eaybler Elfen- und Stahl-Ind. ln Wien 100 fl..... ^ - —'— Vfenbahnw.Leihg,Erste. IO0fl. !?2-— 175 — ,,Elbemühl". Paplerf. u. »..«. 141 — 14ll- Liesliilirr Brauerei 10« sl. . . 301 - üdü- - Mllnlan.Gch'llsch., Oest.-alpine. 53750 53850 Praner Eise» Ind..Ges. 200 fl. 2«?2 8682 Salao-Tarj, Steinlohle» 100 fl. 570 — 573 50 .,SchIüa.l!nichl". Papiers. 200 fl. »95-- 305'- „Eteurerm.", Paplerf. u, « G. 4,5-— 4,- dichten, Amsterdam....... »9880 199-— Deutsche Wähe...... 1I7I0 n?3>« London........ 8«9-»5 »40-1» Pari«......... »b «0 95 5« St. Peterüburg...... —'- —' — Daluttn. Dulaten........ 1tü» li»» LOffranlen StUcke..... 1»«» 19-11 Dentsche Neich«ba»lnolcn . . »17-12 117-32 Italienische Aanlnoten . . , »5-40 95-60 Nudel-Noten...... «ü^ 2-53,,, ^••Uleu, f»||luat>rl*oa«ii **lo., 1>cvIk«mi mill Vnlolm. ^^^^^^ LOB-Vorflloberung. «V. C. Mayer Banlc- -ÄELdL TTT'ecli.slex-O-esclx&ft __________ I.aibiult, SpitiilKTiisxr-. _Hla^B«aB^^^_aBBaaaaBl^^Baa___aa^^HBB^_BaBB1Bl___^_^^__-aaa___ Privat - Depots (Safe - Deposits) ¦vantor «Igonsm "Versclil-aas A»r Part«l. Verzlniung van nr-Elnlagen Im Kanlo-Korrent- und auf Giro-Konto. wmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm^—m—mmm—mmmmmmmmmm—m >----------------------------------------------- h J8t ein gut gellendes beÖügel- und Wild-Export-Geschäft s)1W 8 ZH verkaufen. 2?53) erljoten unter „ZufaU 100" an die ^"««^^^(lmini.strntion (1754) 3-1 (1741) Nc. II. 46/5 31—34. Oklic. Zoper a) Gašperja Hribarja; b) Apolonijo Mathian in Ileleno Zajc; c) Janeza Borštnarja in d) Marjeto Vap, katerih bivaliöce je neznano, so se podale pri c. kr. okrajni sod-niji v Kamniku po ad a) Janezu Hribarju, posestniku v Lazih St. 12; ad b) Miklavžu Lomšeku, posestniku v Lazih St. 19; ad c) Valentinu Burji, posestniku v Lazih St. 9, in ad d) Andreju Barletu, posestniku v Na-sovèah St. 16, tožbe zaradi zastaranja in izbrisa zemljeknjižnih stavkov. Na podstavi tožb doloèile so se ustno sporne razprave pri spodaj ozname-njeni sodniji na 2. maja 1905, ob 9. uri dopoldne, v sobi ät. 9. V obrambo pravic toženeev se po-stavljata za skrbnika gospoda posest-nika in župana ad a) do c)"Jernej Hribar v Gorenjem Tuhinju in ad d) Martin Kern na Bregu. Ta dva skrbnika bodeta zastopala tožence v ozna-menjenih pravnih stvareh, dokler se isti ne oglasijo pri sodniji ali ne ime-nujejo pooblaädeneev. C. kr. okrajno sodišèe v Kamniku, odd. II, dno 21. aprila 1905. (1742) L. 6/5, P. 55/5, 5. 1. Oklic. C. kr. okrajno sodiaèe v Radov-ljici je na podstavi odobrila c. kr. deželnega sodišèa v Ljubljani, pode-Ijenega z odloèbo od 19. aprila 19Ü5, opravilna ät. Nc. III. 51/5/1, delo An-tona Langus, posestnika iz Boh. Oeš-njice at. 62, zaradi sodno dognane zapravljivosti pod skrbatvo in rau po-stavilo gospoda Janeza Langus, posestnika iz Boh. Èešnjice ät. 4, za skrbnika. C. kr. okrajno sodišèe v Radov-Ijici, odd. I, dne 22. aprila 1905.