Z ! ' n b e t< ,, Gevtemott l-5", Herzog Vernharövon Mn'tHaus Vem berühmte., Hause dcr OrtiXÜu^et, sclMln «u St r >', mit de«, p.< lor- che« Bckll,old von Aqnileja ei» ^reii'-Vsckaft^biiUVnii!. ' 2 ,^l^, Qito, Abt Ao,n Sittich, stirbt, , , . ' I' ' , Von dcm Bischöfe v°i: Ieng euigewciht. s " lu6° Sc. M.ncstät K. Lccpe'.d der l, i'ifft in Kva.nvUvg cin. a'^ ' "^ »577 Jacob Vie.ser, Abt des Stiftcö Hcv>ogenb.!rg », Östör«ich, stirbt. <5r w« ein qcl'o^er^eanic''; ,v!.td« -«crft ^ ' zi,„, Kcchaüt in dcmsclbe», Orte erwählt. MS da,», zum Abt Zcs erwähntcu Htiflc^ crhllbc«. j^6?, Vavss Pms II bcfreit V.,s Diithxm Laib« ch v°'l Scr IUrisdicnon des "Patriarchen Y°n Aqml'ia, ,^ ^ -66o' Lc^Olö l. bcMigt dcn Monchoi dci in Istrie:, gelegn«», Klosters. St- Petes .m M...nn..,che Vi. ltVI. Dcr^"^« von L'othringe» sch.sls, noch crstritccnö»! Zicge »„te? dc„ M.iücrn Miens. lein.'« Adjufanten, dsn ' Orelfcn vön A u e r sp e r <,, mtt ^cr Siegesoachri^c au de» K.iisel> „ach Dürrcnstei». , <552 cilastt K. Ferdi»a>,d l. a» die HH. Stänvc Kral„s d«l, Vcfckl zin' A»!fstcllü„g eincs Knegshecreö wider die dr«?, ^' " " ,^„d^ Übermacht d^v Tlirken. — Ei" sogcüanntes Anfgcb.': :vird ins Feld gestellt, lmd Jacob von L<,mb<,'?,g, zum Gc»el.,l desselben cnKMnt. ,835. D.r Priester Fr^nz Pi?,' früher Pfarre? in Virkeniorf, l.iügt als Missionär in Detroit (im Gebiete vo» Mi» chigä« in Nordamerika) an. , > ,r<,3 I°! ^>n, W.ichard Freiherr von Valvasör, dcr Gcschichlschrcibcr unv Topograph Kr«,i»s. stirbt i» Gurlfcld. " ^ -^ ^^,^ i^ ^„.^ „g„ Ketten und Herr dcr windischen Mark, schenkt sein ihm eigenthümliches Landgui bei " ' " ' ^.^. ,^^,, oas fl,^z zuvor Ortott von Gu rkfcld, al^ Schadenersatz, wcgen eigenmächtig virl.btcr Vce.ntrach« nmm«., der Urkunde a.,a-fiN,rte.i Zeuge» to.nmen nebst ancern, die Gebrüder Werner und Conrad von Lack. Jacob v?a Guttcn« ^^ Nudcim us» Laibach. Nicolaus vo» «iutenberg (Rcutcnberg), Hrtoll von Preiset, Ug°ld vcn Gl '^^' »^^ ^^,^^ ,^ ^.^ h<.r Heiligkeit, der fromme tzmnci-k.'ncrmonch Ili^uu^inu« äi I.ubi 3 u », in dem Kllstct ".. slir?t ^u!^Cari Graf von Kau " itz, det XV. Bischof ron Lai^ach. ^^ ' 1^. rcrnnMcll der u.N die maihematischen Wmcnschane» hochverdiente Freiherr Georg von Vega, in der Dona^ "'./>. zu Siigoritza. u»wcit Moräutft', gebore,,. - «z <^. 89s. Kaiser Ar'nulph schenkt auf die Vitte.r sein^ Neffen Luilpold. seinem Gct^tn Wolthutti (e.xem "'e Gro^ ' ' ^ .nähren in kai Marhanische Nebenreich. an der Donau und Save versetzten, oder als Anhanger der r. > t.schln und duschen Kaiser vertriebenen Gr°sie.< (ein Leben in der ^i^ i^ ^"^'^"^'" ^.^^^^^ ^ chenbutc. Wudring und Gurkfcld, i^Illu ^,>>u,n ^.inn.im in u,>«i!l^>l>n> ^l>i!> ">« »1 an na ^u-, >«< .Bevölkerung Kraius< p^ „_______ ^iaä). der lebten Zahlung beträgt die Za'nl dcr Ei'Nrol-ncr dcs Herzogthnms Krain m seinen dvei Kreisen, 428,684< Davon emsallen auf den Läiba-cher Kreis 151,642, auf den Ncustättlcr Krcis 183,154 und auf dcn Adcls^rger Krcis 88,888 Einwohner. —H2 — Gnlbthrungen unv Neiven vcr NNilven. Capitän Back gibt in seinem interessanten Bericht über seine arctische Reise, einem Werke, das sich durch gesundes Urtheil und wahrhaft männliche Gesinnungen auszeichnet, folgende ergreifende Schilderung von den Entbehrungen, mit denen die Lebensweise der Wilden , namentlich auf ihren Iagdzügen, verknüpft ist: „Die Indianer," sagt er, »abgemagert und erschöpft von Beschwerden, kamen fortwährend in Menge von den sogenannten Barren-La uds (Steppen) zu uns, wo das Rothwild, ganz gegen seine Gewohnheit, nach verweilte, sich aber in zu großer Ferne hielt, als daß es hätte gejagt werden können. Einer dieser armen Teufel hatte seit zehn Tagen keinen Bissen Fleisch gegessen und wäre am Weg liegen geblieben, hätte ihn nicht die Hoffnung, zu uns zu kommen, aufrecht erhalten; da wir uns jedoch selbst in ärmlichen Umständen befanden, so konnten wir nur wenig für diese armen Leute thun." »Unter andern Einbildungen, welche die Indianer sich in den Kopf setzten, war auch die, daß die Instrumente auf unserm Observatorium die geheime Ursache ihres Mißgeschicks seyen. Als wir eines Tages die Abweichung der Magnetnadel u. s. w. beobachteten, lauschten zwei von ihnen, und da sie von Zeit zu Zeit nur einzelne Worte, als: »Jetzt!" „Halt!" und der, gleichen vernahmen, und sonst tiefts Schweigen herrschte, blickten sie sich gegenseitig argwöhnisch an, verließen das Gitter eilig, und sagten zu ihrcn Gc.-fäyrten, ich beschwöre den Teufel. Da ich mich bemühte, djc wunderliche Einbildung der Indianer zu verscheuchen, so sagte ich ihnen, sie hätten einen ganz falschu? Begriff von der Wirkung meiner Instrumente, i.idcm d'l?ft, statt das LLild zu verscheuchen, cs vielmehr anzögm, wie sie sich, sobald sie das nächste Mal auf die Jagd ginge?., überzeugen könnten. Diese im Scherz ausgesprochene Behauptung schien sich verwirklichen zu wollen, denn mch an demselben Tage ward ein Bär erlegt, und obfch»., mager und zäh, doch fröhlich verzehrt. Obgleich, untn so vi?le vertheilt, nur schr wenig auf den M.um kam, sz munterte dcr Giückssall sic ccnnoch ein wenig auf, doch versanken sie valdwie-dcr in ihrm frühern Trübsinn, und es war ein wahrhaft Mitleid erregender Anblick, sie einzeln oder in Gruppen um unsere Leute herumstehen zusehen, wcnn diese aßen, jeden Bissen, den diese in den M'.ind steck» tcn, mit gierigen Blicken verfolgend, ohne iedoch nur ein Wort dcr Klage hören zu lassen. Ein armeö. alscs, hinfälliges Weib fehlte nie bei u iftrn k.n- gen Mahlzeiten, und flehete meinen Diener mit schwachen klagenden Tönen an, ihr zu gestatten, d^e KeM ausscharren zu dürfen." »Gegen Westen, und naher am Fluß Liard, wa< ren 49 der auserlesensten Jäger dcr Tschippewäs vol Hunger umgekommen, von andem hörte man gal nichts mehr und die wenigen zerstreuten Überlebende« hatten durch die Strenge des Gima's und die Schwierigkeit, das Wild zu erlegen, mehr gelitten als ihre abgehärtete Natur zu ertragen vermochte. Z'^ weilen wurden sie durch ungewöhnliche Natur^-sch^ nungen aufgerieben, wie dieß zwei Weibern und deren Kindern geschah, die mit ihren beladcnm Hunden ilM Zelten in der Nähe des Gebirgs zueilten, dort aber vssl einem Wirbelwind ergriffen wurden, und augcnbli^ lich umkamen. Nur cin Knabe ward noch lcbcnd a>' funden, starb aber noch in derselben Nacht unter sürch' terlichen Schmerzen." »Der Dolmetscher kam von einer der Fischcretstt' tionen mit der Nachricht zu uns, daß sie einige Ncl^t verloren und nichts zu leben hätten, indem selten mchl als 13 klcine Fische in einem Tage gefangen wurden. Auch wir waren dcm Mangel nahe gebracht, da cille Indianer, welche sich nicht weit von uns entfernt b^ fanden, in unser Fort kamen und wir ihnen mittheilte!?, was nur immer in unsern Kräften stand." »Vergebens bemühetenwir uns, ihren gefunkclM Muth wieder zu beleben und sie zur Thätigkeit anz^ spornen, das Elend war zu groß, nichts machte mche Eindruck aus sie. Kaum hatte eine ausgemergelt Gruppe von Indianern unsere,Thüre geschlossen, als sie von einer noch hinfälligern wieder geöffnet wurde, die uns aus hohlen Augen anblickte, und deren halb verhungerte Gesichter die herzzerreißende Schilderung ihres Elends bestätigten. Sie sprachen meist nur w^ nig, und kauerten sich schweigend um das Feuer, att wären sie begierig, die einzige ihncn noch übrige ^'-' qucmlichkeit zu genießen. Eine Handvoll mulstria/' Mehl, eigentlich für unsre Hunde bestimmt, war da'5 Beste, was wir jedem anbieten konnten, und dieses ärmliche Gericht nebst der dargebotenen Freundschafts' pfeife war hinreicheiw, auf einen Augenblick ihre Sol' gen zu verscheuchen und sogar ein schwaches Lachet der Hoffnung auf ihre verhungerten Gesichter zu lok-kc-n. »Wir wissen," sagten sie, daß ihr selbst M^ns^ leidet, und doch styd ihr so gut." »Eo herzzerreißend der Anblick solcher Leides scenen auch war, so lag doch wieder etwa) Erhebend^ in dcr Ergebung, mit welcher diese armen Leute ihr h^ tcs Geschick trugen, denn man vernahm durchaus ke<^ Verwünschung, noch hörte man von einer jener bävl!/' -» M - rischenHaDlungen^'wek-he in den letzten Jahren einen so dunkeln Schatten auf den Charakter der India-Mt einst ein Trupp sol° rh^r Unglücklicher sich'Mftig bei uns gelabt hatte, und eben ihren Bank ausdrückte, langte einer ihrer Gefährt ,fen,mit dcrHlachvicht an, dqß unweit von.unsrer Wohnung cin Kind aus, Mangel,an Nahrung.den^Tode nahe sey. Der Bater sprang augenblicklich auf, citte, nachdem wir ihn mit einem Stück Fleisch versehen hatten,' davon, und kam gerade noch zu rechter Zeit, um dem armen Geschöpf dqs Leben zu retten." , ^Unser Saal war.mit ausgemergelten Leuten angefüllt, w,clcheum das Feuer saßen, kleine Stücke von, ihrer Kleidung voy Rennthier-fellcn, die ihnen ohnehin nur geringen Schutz gegen eine Kalte von «_ 102" F. (_ 49'/2R.) gewahric, zu rösten und zu verschlingen. In fühlloser Verzwcif-lung faß der Vater da, während die Mutter mit hohler Grabesstimme sich vergebens bemühte, das wimmernde Kind, das an ihre? vertrockneten Brust hing, zu beschwichtigen. Dieß war nur eine von den wilden Gruppen menschlichen Elends, das uns umgab, den Mannern aber entschlüpfte keine Klage." - -. —,------„.,».,,„. ^ z 7^ , ^ Das Oeueste unv DnLeressilnteste ver Kilnst unv Dnouttrie. yer Nänver - uyv T?ölkerkuifve. Außerordentliche Beispiele von der Thcllbarkeit des.Ctoffes und der unglaublichen Schnelligkeit der Entwicklung des Zellgewebes,dild,e,t d^s Pflanzenreich. D«5 sogenannte Riesen-Bovist erreicht bisweilen in ei-«er Nacht die Größe eines Kürbisses. Wenn man nun mit Professor Lindley annimmt, daß der Durchmesser der Zellen dieler Pflanze nicht über ^„^ Zoll beträgt, so muß man auch annehmen, daß in einem solchen Volumen sich wenigstens 47,000 Millionen Zellen befinden. Findet nun eine Entwicklung innerhalb l2 Stunden Statt, so gibt dieß 4000 Millionen Zellen in der Stunde, oder mehr als 96 Millionen in der Minute. Ein Herr Vanovcn im Haag will cin neues Gaslicht erfunden haben, welches viel besser leuchtet als das bisherige, und von welchem die Flamme nur 2 bis 3 Pfennige die Stunde kostet. Ein englisches Blatt ve:sichert, man habe kllrz-^lich cin Schiff gesehen, das durch die Kraft desQueA silbers getrieben wurde, und sich sehr rasch bewegte- M i s e e l l e n. In einem Gewurzladen in Bordeaux, war als Gt? Hilfe ein junger, Mensch angenommen worden, der der neuern französischen Literatur, namentlich durch die Schriften Victor Hugo'«, so begeistert wurde, daß er eitte poetische Ader in sich wahrzunehmen glaubte, und den festen Entschluß faßte, auch einGcisteserzcugniß zu liefern, und zwar ein Drama zu schreiben, welches in der Türkei spielen sollte. Nun aber harte er von diesem Lande gar keine ohtr doch sehr verworrene Begriffe, und er war so gewifftnhast, einzusehen, daß, wenn er türkische Sitten und Gebräuche schildern wollte, er dieß nur dann auf Ee gehörige Weise würde thun können, wenn er sich zuvor persönlich damit bekannt machte. (5r hörte, man könne in der Türkei, und namentlich in Eonstantinopel, am Besten sein Fortkommen als Juwelier sich sichern, weßhalb er auf der Stelle bei einem solchen Künstler in/ die Lehre ging, in wenigen Monaten es so wert brachte, sich selbst forthelfen zu können, und dann ohne weiters die Reise antrat. Geld hatte er nicht, um die Reisekosten zu bestrciten, aber es siel ihm ein, daß der englische Dichter Oliver Goldsmith sich in einer ähnlichen Lage bcsunden, und dennoch einen Theil Europa's mit Hilfe des Ertrags seines Flötenspiels bereiset hatte; deßhalb lernte er auch das Flötenspiel und __seltsam genug ___ er gelangte auf diese Weis? glücklich nach Constantinopel, wo er mit seiner Imve.-licrkunst ein solches Glück machte, daß er darüber das Drama vergessen hat, und alles Ernstes auf das Sammeln eines erklecklichen Vermögens bedacht ist. Die Akademie der Wissenschaften hat am lt. August eine gvoßc Sitzung gehalten, wobei sie auch zugleich die Tugendpreise vertheilte. Der erste von 4000 Fr. wurde einem jungen Fischer (L. aus Douai) Laurcnt Qucter ertheilt, der in seinem 15ten Jahre schon 29 Personen das Leben gerettet hat. ___ Einen zweiten Preis von 2000 Fr. erhielt unter andern der Seiltänzer Nicolaus Mge, der es sich zur Pflicht ge-macht, die Übung, die ihm stin Stand gibt, dazu zu verwenden, bei allen gefährlichen Feuersbrünsten die höchsten Dächer zu erklettern, mitten in den Flammen aus brennenden Balken hin und her zu lassen, und überall zu retten und zu helfen. Zu Alen^on setzte ein armer Dienstbote durch seine Unvorsichtigkeit cin Ge> bäude in Brand. Plege eilr herbei, ist schnell auf dem Gipfel, mitten in dem Schnee. Doch gelingt es ihm nicht, den Veranlasser des Brandes zu retten, der Unglückliche komm! n: )sn Flammen um. Mein Plögc - m ^ M hat sich dabei die Füße, seine Brod - Erwerber, seine M Nettungswerkzeuge verbrannt! Dessen ungeachtet gibt M. er noch am Tage, vor seiner Abreise eine Vorstellung M mit verbrannten Füßen, deren Ertrag er den bedürfti-M Hen Kindern des im Feuer umgekommenen Dienstbo^ M .ten bestimmt. Hr. Charles Rodler, der den Bericht M Hber diese That erstattete, rief dabei gerührt aus -«»Wahrlich dieser Seiltänzer ist ein trMichex Bürger'.'? Eine ganz eigenthümliche Parisische Classe sind die Kothstocherer, die csl)clM«l,r5. ,Fnih Morgens und noch in später Nacht mit dcr Laterne ficht man sie die Straßen der Stadt, mit dcm Korbe auf dem ^ Rücken, mit dem Hackmstock in der Rechten, durchziehen. Da wird in d^em aus den Häuscrn auf d:e Sttaßenkothhausen geworfenen Unrathe herausgesucht, w.;s nur irgend dienen kann, Papicv, Lumpen, Leder, Eisen, Knochen, Bindfaden, Glasscherben, Holzsplitter, und Korkstöpsel. Man wird mir Dank wift An-, wenn ich den Leser bitte, dahin zu geh,cn> wo das .Gefundene sortirt, an Großhändler verkauft, gereinigt und wieder zur Kaufmannswaare gemacht wird. Je--der Crocheteur verdient sich täglich 20 bis 30 Sous. Oft begleiten sie Hunde, welche von jedem Haufen voraus für ihren Herrn Besitz nehmen. Die Geschick-lichkeit, mit welcher jeder Gegenstand durch den Hak--ken hinten in den Korb gebracht wird, und die Be-l'cndigkeit, mit welcher eine ganze Straße in wenigen Minuten ausgebeutet wird, istbewundernswcrth. Die Hauptsache ist, der Erste auf dem, Platz zu seyn; doch habcn auch die Nachzügler zu thun, denn der Kehricht der bcsten Häuser kommt oft ziemlich spat, unmittelbar ehe der unerbittliche Kothwagen durchfährt. Für das Museum zu Versailles soll durch die Gobelins-Fabrik eine Copie der berühmten Tapisserie gemacht werden, welche die Königinn Mathilde während der Expedition Wilhelms dcs Eroberers im Jahre 1066 mit der Nähnadel vollendete. Dieses berühmte Kunstwerk ist 212 Fuß lang und 18 Zoll hoch, 'Mld stellt die Thaten der Nonnen in dieser Zeit dar. Die englische Gesellschaft der Antiquare, die uns um dieses Prachtstück beneidet, trotz dem, was es darstellt, bat einmal durch einen Zeichner, Namens Stötkord, den sie eigends deßhalb nach Paris schickte, mittelst einer Camera clara eine höchst genaue Copie davon neh-mcn lassen, die 70 Fuß lang und 6 Zoll hoch war. Das erste Matt ist sogar in den echten Dimensionen gezeichnet worden. Dic-fe Arbeit kostete der Gesell schast 82,000 Franken! Keine öffentliche Bibliothek in Frankreich hat,ein Exemplar davon; cln Liebhaber zu ^aen besitzt nur. eins. Pi^Stickerei zerMt,jetzt beinahe in Staub,' und deßhalb soll durch die Gobelins eine Copie davon gemacht werden. ^ ' Eine ungeheuere 'Menge'Heuschrecken hat sich in biestl^Sommer in Syrien, namentlich in der Gegend von Häleb gezeigt, und bedeckte den Boden so, dliß nian^ für die Ernte besorgt war. 'Ibrahim Pascha theilte augenblicklich die Bevölkerung von Halcb nttt Ausnahine der Fragen, Greise, Kindcr un, Arankni, in 72 Abtheilungen und ließ sic hinaus auf die Heil' schreckenjagd ziehen. Eine dicstr Abtheilungen M in 32 Tagen 20 Kanlchllasten, was sehr viel ist, W dttn diese Insecten noch in ihrer erstes Entwicklungs' stufe'waren/'Alle Läden, Magazine und Kaffehhäuf" waren geschlossen, und man glaubte am 1,7. Juni, daß man noch etw5 3 Wochen bis zur gänzlichen Vel' tilgung der Heuschrecken werde zu thutt'haben. Ibra^ him Pascha wird bis dahm keinem Einwohner^ Rückkehr in seine Wohnung erlaubet!. Die mittlere Dichtheit der Bevölkerung der"^ fammtcn österreichischen Monarchie verhält sich zu "el von Rußland wie 17H zu 101, Und^U her V0ttFrankreich wie 173 zu 208. Di'e jährliche Vermehrung bc< trug als 292,163/ und nicht mehr als 450,501. Die nmsten Männel heirathen zwischen 24 und 30, die meisten Fraueö zwischen 20 und 24Jahren. Die' Geburten männl«' chen Geschlechtes verhalten sich zu denen des'wnbl' chcir Geschlechts wie 4062 zu 1000. Von denjä'p llch Geborenen 4,535/743 sind nur 432,273 außer ^ Ehe erzeugt. Dagegen'-liefern zwei Ehen im D«l^ schnitt neun Kinder. Zwischen 4828 und 1333 iM-jchntten 3434 Perpwn das 100 Lebensjahr. ,V^ lEinführung der Vättination waren'-Unter '100,t^ Todten immer 8000 an den Blattern gcswrbcn, l^ kaum 754. Von den im Jahre 1834 mit T»d Al< gangenen sind 707 durch Selbsimord gestorben,^ hingerichtet worden. M ^^ Eechnowssische Motij. ZuVirnhach im Unterdonaukrcise ist «l^,^! stirungene Glocke zu 4 Centner in dicsem Monate! reparirt worden, daß sie wieder ihren vongen und ^ ncn Ton hat. Das Mittel war; dcr Sprung lvul' durchsägt und ausgegosscn. Nco^cteur: ^r. tz'av. Meinilch. VerleFer^ Oünnj Äl. Gvlrr v. ^l?lnmsl/^