^U 283. Monlag nlll 9. Dezember lM Dil „i!>,!bachel Zeitung" erscheint, mit Ä,lsnal»»e der Sonn» u»l> Feiertage. tliz>» ssoinl'toir ganzjäh rig ll il., l» a I b >ä l> r> g « sl. 5« lr.. >uit K r euzl' ^i » d iu» (5o>»!" toir g.iüzj. It si., hallij. tt sl. lV,«>»«>;, l>ü hr s«r eine Oalmonb'Spalten» zeil« odti »en ^ili!,!» derselben, ift i>>r lmalige l>lige ll>lr. u. s. w. Iu diese» Gebühren ist «och der Insertions» sienlpcl per 2l> ll. sür eine jtdesolalig» Hlnschaltüng yüiju zu itchiltn. Inseralt l'i« lO Zeil,» loslen l st. «U il. ,ur il Mal. l ft. 40 lr. sur ^ ll»e. k. k. Apostolische Majestät baben mit berAUrr-l'öchsten Entschließung vom 2i>. November d. I. ee,i Professor der Gebnrtshilfe an der medizinisch«chirurgischen Iosepbs-Akakemie. Dr. Joseph S pa e l l>. zum ordentlichen Professor der theoretischen und praktischen Gcburlshilfe für Hebammen an der Wiener Untver, sitat allcrgnac>!gst zu ernennen geruht. Se. k, k. Apostolische Majestät habe,, mit der Aller, böchstcn EnlschlicLnng vom 29, November d. I. die Kreirung zweier provisorischer Prolonotärsstelle». und zwar eitler für die Nom.nie» grichisch.nnirler und ei« uer für die Romanen griechisch nichl.unilter Koofes» siou zn bewilligen, und hiernach diese beiden, sowie die meiler erlebiglen zwei Prolonolalsstellen dem disponiblen Ober.^andesgerimtSralhe Georg A n g y a l. den Veisißern der k. sicbenbürgischcn Oeiichtstafel. Alois v. Popp und Jakob Äolloga und dem Sekietär des kön. lllbsnl'i'isgiscken Gül'erul'nms. Oin/rich von Hzen tq',l) rg y i, zu verleihen yernl)!. Nichtllmtlichel Theil. Sitzung >cg L)«»st« ier Abgeordneten a n> ü. D e z c m l) e r. ! Vorsiprxder: Praftc'l'nl Dr. Hrm. Anf der MiüisttrblNik die Hrrrcn: Graf Rrch-l'cr^, v. Schmerling, Freilierr v. Mccs,'ry, v, lesser. Grnf De^enfeld, Graf Wickenbnr^. Irciherr v. Wül« lcrslorf nnd SektlonSchef v. Nizy. Se. Erzellenz dcr Herr Kriegsminister be. antwortet die InterpeUalion. betreffend d,e in Orsowa erfolgte zeitweilig/ Verhinderung mehrerer von dem SchlWanmelster Mayer in Linz zur Ausfnbr destimm. ter Dampfer. Die in den Do"aufürstlnlb,nmein ili> l!fc deS vcr^anaentn Sommers stall^ehablen Vcr. suche ser Or^aüisalion einer ungarischs» ^ion beynfs einer eventuellen Invasion in die k. k. österreichische» Staaten hallen zu cilum Ausfuhrdole. KrieMeqe»' stände belreffeno. Anlaß ss^sben. Dampfer gehören mlch in diese Kallgoric; hieraus er^al» sich die Ver« anlassn»^ znr zeilmeilisss» Anballüng jener Schiffe. Von der man aber, nachdem dirUallö Verhandlungen mit re,n l. l. Ministerium des Aeußern gepflogen worden waren, sofort wieder abkam. Der damalige niedere Wasseistand uclhinoerle sodann die Weiterf^hst dcr Schisse. Dem l. k. Nliegöministelillm ist eS übrigens nie bciglsallen, die frcic Veschissling der Donan irgendwie behindern zu wollen. Se, Erzelj,nz der Herr Staatsminister beant» worlete die Intevpclililion. l'elrlffs»d die Zoltsehimg der Sll,dicn seitens der Angehörigen DalmalitN?. Siidlirols »nd Loinlxirdo « Venelieniü. Velannt sind die Veranlassungen zu den im Jahre Ml!) getroffene,! unerläßlich genilsenen AnSnalimemaPreglln. Diese si,w jetzt großenteils in slhr wesentlicher Weise morifi. zirt und nanltnllich könne,! an den denischen Nnive,-slläten Wirn, Prag. Innsbruck sofort StaaiSpiüfun' gen in ltalilNischer Sprache abgelegt werden. In der Fottftl)l,ng der Debatte über den Gesetz, cntwurf. die Trrnnung der Justiz von der Admini. slration betreffend. u,rtl,'eidlgt der Verichterstatler Dr. Wafer die Vorschläge des Ansschnsse.?. »er fonstitntionelien Neuerung ssi. daß aber nichlsdestoweniger Haus und Regierung über daS Prinzip dieser Trennung vollkommen e»»g sllen. Es frage stch, pb cin Provlsonum rälhlich sei. Der Ansschnß habe in Folge eines früheren Veschlnsses des Hauscö seine Vorschläge gemacht; es frage sich aber. ob nacli reiflicherer Eewägnng das HauS nicht von jenem Veschlnssc zurückkommen solle, u»d ebenso frage es sich. oli denn wirklich die Instiz überhaupt und namentlich in Folge ihrer Verblndnüg mit der Administration schlecht bcsteUl sei, Was den angegebene» nachteiligen Einfluß der gemischten Kommissionen betrifft, so bangt er durchaus nicht von drm Wesen derselben, sondern nur von un> geei^nettr Persönlichkeit der Delegirle» ab; mit der glücklichen Wahl sind a,,ch oie bcsicn Nesnllale erreich! woroen. Dcr Herr Minister beleuchtet noch andere im Laufe der Dcbalie gemachte Voischläge. vcrheiüt. daL der Neicksralh schon in seiner nächsten Session ln die l,'agc geseßt werden wird. slch eil> klares Vilo von dem Zustande der Geiichtsorganisalion zu ent> werfen; eS handelt sich dabei nicht um Jahre, son« dern schon nach Monaten düme ein Deftnilivuni ge> schaffen melden können. Mmlerweile soUen durch dir möglichste Herstellung der Sllbsll)änd!gl,ii in der Thätigkeit der Adjnnklen die Wü»sche des H^u,cS, nach möglichster Trennung der Justiz von der Dmi-nistralion znr Gcilü^e befriedigt w«l0,n. (Vravo.) Präsident dringt die Anträge Dol'blhoff und ^rolich auf Uebergang znr molivlrlen Tagec!0sdnu>'g znr Abstimmnng. Der Antrag '),)lyllch wird mil 89 gegen 78 Glimmen, der Antl.ig Hawelk.i. il, lvelchem o»iö Hlili^ dic tHllliaüuiig «i«f dcildige Elnblingnng oer vcrl'eißsiil,, Ite^iellin^svoilagen ansiprichl. init groLer Mchlchll,chsn Nückblicl auf die geststeUnng dcr gerichilichen Kompetenz. Die Regierung hält ein einstweiliges Zcstkallen an den Vlloidnungen von l8.^4, niso tie Annahme des von der Minornät deS Ansschnsses gemach«,» Vorschlages für lätblich. Herbst uerlheirigl dcu Gesetzentwurf, der zur Annahme gelangt. Al'g, Taschek spricht über den von ibm bean« lsagten Geseßllilci'urf. belreffsno ^^ Äesetznng der Gerichlsarvolaten > l>no ?io!arstellen. Der vo» dem Abgeordneten vorgelebte Entwurf wird einem in den Abtheilungen ^ bildenden Aus» schusse zur Vorberathnng überwitss». Schluß der Siting l Uhr 30 Mlnut,,,. Nächste Sitzung Montag. Korrespondenzen. Wien, 7. Dezember. ^ Di« ,Trent".Aff.,ile. wie unsere Journale die englisch «amerikanische Angelegenheit bezeichnen, wirkt nallülich vor Allem auf die finanziellen »nd Mllkanlilen Kreise. Da aber hrut zu Tage die Vor« gange c>nf der Aörsc nicht mehr der Art lokalisill slnd nnd bleiben, wie einst, so ist die Rückwlrkuug dieses (ilcigmsses auf die übrigen Kreis, ebenfalls eine hef-iigere. I" Folge der neuesten Nachrichten aus l!on. dou und Paris war die Haltung des MarlttS wieoer wie die Kurse zeige», eine gldrückltte. Ui'sclt Iolilnalc. haben in d,n letzten Tagen zn wiedelholle» M"lrn die Rachrich, gebracht, daß der Herr Präsident des Abgeotdnllcnhanses Dr. He in znm Instizminister ernannt sei. Em, hilsige Korre. spondenz bat dem noch liinzngrfügl, dnß die Spitzen des Instiz'DlpartfmenlS dem neue» Minister btllilS ihre Aufwartung gemacht lMen. Dem gegenüblr ei- hielte» nun gtsteru sämmtliche hiesige Redaktionen einen gleichlaulenden lithoglaphirten Vlief des Herrn Dr. Hei«, in welchem der Herr Piasldent seme Orne»-uung in Abrede stellt, uno als Beweis dafür auf den Umstand hinweist, daß er im Augenblicke noch immer dem Neichörallie prasldire. In sonN sehr wohl uuler« richteten Kreisen werden diese beiden Thatsachen dadurch erklärt, daß Herr Präsident Hein zwar zum Iustizmiüister desi^nirl sei. was er selbst nicht in Abrede stlUt. daß aber eie Uülelzeichnnug seiner Ernen-»nng eurch Se. Majeslät noch nicht eifolgt sei. w«S ibn bewo^. jenes Schreiben an die Redaktionen zu richten. Man füg! dem l>m;u, daß die Ornemluug des neuen Reichslall'ö«PiDdeuten Riüer v. Hasner, uno der Relchöraihs'Vizcpläsitenllü Grafen v. Moz-^ucchelli und VischosS ^ilwinow'tz untei Einem mit jener deS Herln Dr. Hein zum Justizmixiftcr erfol^ gen weide. In der »A. A Z." murde dieser Tage bellchl-t, daß das UüttrrichMat,!! e. Ich k^nn dem >il»ch bin,iisügeu. rc<ß Herr Dr. Mikwltch. der berühmt!' Sl'wü'l. welcher bela»»>l!ch mil dem (5u!l!>uü> dc^, Hlaiülrs beansiragt deli war, am ü. r. M. Ällllag von dem Hern» Staaismousler ln besourerer Audienz empfangen wurde. Man glaubt qani allgemein, daß die Nnlelbans'liina.ln mil dieser Uulolltäl >m Bnelchc der Wlsienschaft und des UntclrichtS nn» e»l!ich zu ,i„,m befriedigenden Refültliie szefnl'rl hä'te. Heir Dr. Miklostch wiro ga»z allgemein a!s Piäsloelil ses U,tternHtie Interessen be» ^anbtS slfordellen dle lofoillge Uebernahme desselben nicht, weil dem Alande hiedurch lcl!l)ne u,!l» l>e» ^andeofonl) (in welch,» der erjlere eittliezo^eu wult,). Mit Embeznhuna. eeS Domest>lalf0"d,s l»,läl,fl sich hierauf die Gesammtsumme des ^andeselfocberniß-ioodes anf 2l)3.4iiü ft, für welche »ur eine Bedeckung von lUö.824 ft. vorhaueen « der E>öjf»u!lg oer Eisenbahn nach Marburg kommelibes Jahr b,gi»,ien soU. Die Gasthäuser have» destnitiu mil be» Tia-bitione» einer alles Ko,nfc»lls baren Vergangenhelt gldrocheu. Durch Neubauten oser Adaplilungen sino HA3O alls den von Gewölben erdrückten, finsteren Gastzimmern freundliche, lichte Räumlichkeiten entstanden, geschmackvolle Bequemlichkeit — welche n:an früoer für cmcn sehr üliclfiüssigeu Pullis zu halten schiell — athmet dem (tzinlrelendttt enlgegen. und die Kaffeh, Häuser verdienen jetzt wirklich diesen Namen. Drei derselben, das neucnlstandene Caffü Schibert, das erwcilerle Etablissemelll Beer und oaS Caff^ Dover (früher Tausend, am großen Platze) dürfen selbst einen Vergleich niit Wiener Kaffehhäusern nicht scheuen. Unter dcn Gastbofbesißern sind zuerst Moscr («zur Sonne") lilld Helfernigg («zum weißen Lamm") der Richtung der Zell gefolgt. Natürlich war außer der Spekulation auf die Eisenbahn auch die durch die Gewerbcflciheit hervorgerufene Konkurrenz hiebei ein mitivirkci'dcö Moment, welchem wir cö verdanken, daß der unS beslichende Fremde nicht mehr mitleidsvoll über die Urzuständlichleit unseres gcsellschafili-chen Lebens lächeln wird. Man sollte nun glauben, daß über diesen erfreulichen Umschwung der Soziali-tät auch das wescnlliche Erforderniß der moderncn Zivilisation — das Gaslicht — seine blitzenden Strahlen ergießen sollte; dem ist aber nicht so. Die Sache scheint wenigstens in einen neuen Winterschlaf versunken zu sew. da man seit l.'angcm nichts mehr dauon hört. Die bedauerliche Ursache ist der Umstand, daß noch immer nichl der Play für den Gasometer eruirt werben kann, dessen nach dem Wunsche des Unternehmers bezeichnete Area von ihrem Eigenthümer (einem ohnehin reichen Manne) zu einem so hohen Preise gehalten wird. daL der Gemeindcralh. welcher die Beschaffung des Platzes übernommen hat. noch zu keiner Velständigung gelangen konnte. So viel ich weiß. ist man jetzt über eine in dcr ?lähc desselben gelegene Flache für den Bau dcS Etablissc-mcnts in Umerh.mdlung. welche aber schwerlich zu dem Ergebniß führen dürfte, daß die Gasbeleuchtung gleichzeitig mit der Eisenbahn in's Leben tritt. Leider bestellt für den vorliegenden Fall nicht ein Elpropria« tionsgesetz wie für die Schienenwege. Oesterreich. Wien. Sc. k. k. Apostolische Majestät haben zum Christbaume für uerstümmelle arbeitsunfähige Krieger z. H. dcs Herrn Franz Anton D a n u i u g e r !jt)9 ft. aUcrgnädigst übersenden zu lassen geruht. Zu dem gleichen Zwecke haben Se. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Franz Karl 100 st. gnädigst gespendet. Ihrc k. Hohclt oic durchlauchligste Frau Erzherzogin Sophle haben dem St. Grcgorius» Vereine zur Unterstützung würriger uno dürftiger Studenten der Wiener Universität, ferner dem Wiener Wohl-thätlgkcits »Vereine für Hausarme Veitläge vou je 100 fi. gnädigst zustelle», lasscu. — Telegraphischen Nachrichten aus Venedig entnehmen wlr Folgendes: Se. k. l. Apostolische Ma> jestäl haben gestern (6ten) die k. k. Akademie rer Künste l?csi.l)tigt. in welcher mehrere in der letzten Zeit im Allerhöchsten Auftrage ausgeführte Kunst-werke ausgestellt waren, namentlich die Cartons uon VIaas für die Mosaiken der Markus Kirche. eme Skizze desselben für die Freslogcmä'loc des k. k. Arsenals in Wien, eine Skizze des Malers Roi. die im Palazzo dutale aufzilstcUlNdln Kopien dreier früher dort befindlich gewesenen Bilder von Paolo Veronese uno das Modell des Bildhauers Ferrari für das als Allerhöchstes Gnadengeschenk in Venedig aufzu. stellende Monument des Marko Polo. Se. Majestät aeruhlcu Allerhöchst ihre Zufriedenheit anszusprcchcu uno zwei den, Unlcrstützungsfonoe für arme Künstler gehörige Bilder anzulaufen. (W. Z,) — Es ist aufgefallen, daß Luka Vukalovich ccr österreichischen Aufforderung uicht Folge lclstclc. sou. dern Oesterreich nölhigle, selbst Ordnung zu machen. Die ,,Pr.« berichtet über die Antwoil des Insurgen» leuchcfs Details, welche beweisen, daß diese Herze« gowilier nicht ganz oline diplomatisches Talent sind. «Die Batterien." antwortete il. Vukalouich. «sind nicht gegen Ocsicireich, souderu gegen Omcr Pae Batterien wegsch.iffcn. noch Widerstand leisicu und die Batterien ueriyeldigeu." Diese Erklärung des Luka Vukalovich gibt dcu Schlüssel dazu, wie es kam. daß r>e österreichischcu Truppeu ihren Auftrag iu der Suloriua vollziehen konnten, oyne eiuei! Hchuß zu thu». Deutschland. Verlin, 7. Dezember. Vei den Abgeorbueten. wählen in Berlin wurden von den Kandidaten der Fortschrittspartei acht u»d von den Altliberalcu Einer gewählt. Soweit Provinz-Ttlegrammc porliegcu. sind die Wahlen zu Gunst.-n der Fortschritts u»l> dcr liberalen Partei ausgefalle». Die Minister Aucrs» wald, v. d. Heydt, Schiuerill sind gewählt. Italienische Staaten. Turin, li. Dez. Ii, der Depul>rtcnkammer be« kämpfte Ricasoli die Ansicht, daß Frankreich Italien fei,idlich sei und findet rie inuelc ^,'age Verhältniß« niäßi», gut. Frankreich wird milbelfm. das Briga». lcnthum zu belämpfeu. Die Umgestaltung des Papst« lhums kann nur einuersläüdlich nlit Frankreich erfol» grn. ol^ne Gcwaltmillel. Der Kriegsminister. General dclla Novere, detallirl die Armeestartc. Mit dcn Ca» dres der Süoarmee. sagt er, werden wir leicht 40.000 M. vrganisireu. besonders wenn, wie die Regierung hofft. Garibaldi das Kommando übernimmt. Die re< guläre Armee beträgt 200.000 Kombattanten. Im März werden wir 300.000 haben. Falle der Unabhän» gigkVitSlrieg ausbräche, werden wir uns an dcu nationalen Enthusiasmus wenden. Wir haben übcroieß 120 000 M. Nationalgarde. Waffen uno Ausrüstuug im Ueberfiuß. Dcr Malineminister erllärlc. Italien wcrde nächstens eine Marine fast doppelt so stark wi, die österreichische haben. Nußland. Petersburg, 29. November. Die heutigen Vlällcr veröffentlichen einen kaiserlichen Ukaö. duich welchen ein Miuisterralh lreirl wird. Zweck desselben ist, ein gemeinsames System und die nölyige Eiuheit iu die E^Ieoiglliig dcr Glschäfic zll diiugen. Dcr Ministcrralh wiro vo» Sr. Majestät in Person präsldirt und es gchöre» demselben alle Minister und die obersten Chefs sclbstsländigcr Verwalllüig''» an. Es können jedoch auf Pcfehl des Kaisers anch andere Personen den Veralhmigcn zugezogen werden. Auch der Rtichslaihsjetrelär wol)„t aUcu Sitzilngcn bei, Ec hat uls solcher, bei Fragen legislativer Act, die im ReichZralhe geschöpften Informationen und seine eigenen Bemerkungen mitzutheilen. Dasselbe Recht stel)t ihm zu bezüglich der die asiatischen und sibiri« schen VerwaltungöcomiK's betreffenden Aügelegenhei« ten und jsncr. welche auf die Bauern. Augelegeichei' teil Bezug dabeu. D,el Tage vor dem Z»sal»mcn-trille des Nalhcs muü jeder Minister dem Sekretär dcS Minlstcrralhcs das Vclzcichniß der zu behandln« den Gegenställde mitihcileli. welchc-r sodann das Oe-sammwcrzeichmß sämmtlichen Milxstcrn mittheilt. Fdßl dcr Kaiscr e>neil lHiUschlllß, so konziplrl dcr 3iess»ll' mil'lster denselben sogleich; wünscht Se. Majestät je. doch über die Sache „achzudcnken, so rcdig>rl dnün der Sellclär dcs Mimstcrrathö die bclrcffcndc Enl> schlittnmg, welche, rhe sie zur lmserl. Unlerschrifi gelangt, dcm betreffenden Minister milgethtilt wird. We»» es sich um legislative Axgeleglüheüen oder um Glgexstände ha»dtll, die a»f das kaukasische oder sibirische Cmliitü Bezng haben, ebenso bcl Fragen bezüglich dcr Banerncmanzipaliou werden durch dcu Sckielär des Miuistcrratbes iiu Einoernchmen mit jenem des RcichSralbes die betreffenden Enlschließim« gen folmulirt. Bestimmt der Kaiser, daß die Sache nochmals vou den Minister!« odcr einem bcso»dcrn Comit« berathen wcrde, so wird die betreffende Be. rathung von dem ältesten Milglltdc präsidiil. Ueber den Bericht des Sekretärs wild sodann Se. Majl» stät Beschluß fasseu uuo dieser allen Mitgliedern, wclche au der Beralhung Theil genommen, bekannt gegeben werden. — es wäre denn. daß der Kaiser rie nochmalige PiSkussion im Mmisterraih unter seinem Vorsitz anordne. Dieß in Kurze« der I'chall res N''glemeuts für den ueu errichteten Mmislcrralh. Gleichzeitig hat der Kalscr besohlen, djc «Vchreibereien in allen VerwallnügObranchen zu vermindern, und das Mlnlstercomll»'!. so wie sämmlliche Vcrwallungschcfs sind angewiesen. Vorschläge zu machen, um zu diesen, Zwecke zn gel.nigcn, da Se. Majestät »erkannt haben, daß die Vereinfachung des Geschäftsganges absolut nothwen-dig. um den Mllnstcrn eine Unzabl von Geschäficu abzn-nehmen, dic ohne Wichtigkeit sind. zugleich aber dcn Ministern jede Möglichkeit raube», rechtzeitig dcn wich« tigen Fragen die nothwendige Aufmerksamkeit zuzuwenden, uno sie mit jeucr ausdauernden Konsequenz zu behandeln, welche dieselben erfordern. Diese kaiserliche Vcrurlheiluog der bureaukratischeu Vielschrei' bcrci mag in feiner Art alS cbcn so melkwüldig gellen . wie leneS Oeständniß, welches die Finanzlage Frankreichs vor ^ Tagen ocm Kaiscr Napoleon entrissen, beider adcr uelspricht nia» sich in wohler-favreutll Änlcallkralcnklkiscn nichts wclicr als eine Vcrmrhruüg der Schreibcrci. da nunmehr sämmüiche Miolsterleu und Vcrwalluugtn Register der übcrftns-sigen Gegenstände anfertigen, vorläufig al,er Allcs hcilii Alten laffen werdell. slmerjka. Nach deu letzten Nachrichte» bat der amerilani, sche Dampfer ^San Iaclnlo" außer dem französischen Kohllnschiff „IulcS et Maric" auch oaö däüische Schiff »Ii'illa»»" und ei» portugiesisches Schiff angehalten und durchsucht. Diese Thatsachen sind deßhalb von Wichtigkeit, well sic beweisen, daß das Kabinct von Washington sich berechtigt glaubt, das Durchsuchungs» recht iu scincr ganzen Ausdehnung ausführen zu können. Nachtrag. Wtien, 7. Dezember. Die Vorlage dcs Bnd« gels dülfie fchon in dcn »ächstcn Sitzungen bcn Gc-salnmllninlstcrralh beschäftigten und wird wahrscheinlich eincl der ersten Gegenstände sein, worüber S. Maje« Nat nach scincr Rückkunft enlscheiocn wird. so daß bereits kommende Woche der Gegc»st.n:d an daS Al>> geordNt'lcnhaus gelangen dürfte. Auch in den Abge« ordnelenlr.'ism ist. wie die «Ocst. Z." schreibt, diescr Gegrnstand das H.iupllhcml, rcr DlScussiou. Dic Situation dcr Parteien gegenüber der Regierung hat sich wesentlich geändert, und wenn diese frühir c>n Gewicht daranf legte, daß der SlaalSliaubhalt vom Reichsralbc geprüft werde. Hal sie nun. „achdcni diese Ansicht auf vielfache Schwierigkeiten gestoßen ist, aufgehört, von ihrer Seile eine größere Bedcnlung darauf zu legen, ob das Parlament anf diesen Gc« genstand näher eingche. In ihren Gesprächen mit den Abgeordneten erklärten rie Minister. daß keineswegs eine verzweifelte Finanzlage sie zu di.sem Schrille dränge; im Gegentheile slien die Bedürfnisse dcS Staates für die nächsten Monate genügend gedeckt, da die Sleuern ans allen Zaudern besser den» je eingehen. Das Defizit, dcssl» Höhe anf 90 Millionen angegebln würde, beträgt nach dcr nculn Kai« lnlalion kaum l!0 Millionen, die zu bedecken eg an Wege» nicht fehlt. Anch scheue die Regierung ketncS-wegs. .die Vcrantwolllichlelt ihrer FinanziNlißrcgeln anf sich zu nehmen, vi'slnlsl'r werde es in der Botschaft, womit das Budgct vor dlis Abgrordnelenhalls gebracht wild, stalk betont werden, daß dic Rcgic« rung sowohl sül den Schritt, dtn sle jctzl lhlit. so-wic für alle daraus folgenden Konsequenzen und Maßnahmen vou dem Gcsammlleichsralhe Indemnität verlangen werde. Die Regierung aber wolle, daß die Finanzlage lind die Finanzmaßregeln öffenllich geprüft uno berathen würde»' sie lege einen Wcrlli darauf den Völkern gegenüber und überläßt cs nu» dcn Ab-gemdnetcil, diese aüßerordeulliche Befligniß, welche Se. Mcijlstäl ihnen verleiht, zurückzuweisen uno sich dcßhalb ihren Wäblcrn gegenüber zn rechlfenigcl'. So ist in diesem Momente die Position der Reqicrni'li. Pest, 7. Dezember. Verläßliche Ni'chlichtcü l'l-zeichne» is als uii^weifllhafl. dnst die (z'!,s,,lllii>^ alllr Munizip.il'VlrsalNNllungl!! in Siebenbürgen bc-vorsteht. Man erwartet die blzügüchc Piiblilation nwr^en (So,ü!tag) in Klcinsenburg. Die Mnuizipal-Behördcn sollen, wie dicß iu Ungarn geschehen. reor-ganisirt wcrdl'n. und einc besondere, späier erftießolde Iustrultioil wird die Bildung der Munizipal-Auöschüsse rrgcln. Ebe dicsc Maßregeln nichl durchgefühlt sind. wiro die Einberufung des siebenbürgischcu Landtages nicht erfolgen. (Pr.) K'lausenburg, 6. Dezember. GlciH nnä) der hclile Uni 2 Uhr Nachmittags erfolgten glücklichen Ankunft Sr. Exzellenz des Gonvcrneuls Clenneuille bewillkommnete ihn eine zablreichc romanische Deputation von beinahe allcu Komiiaten und DistrikllN SiebeobürgcuS mit dem Erzbischofc Snllntz an dcr Spitze. (Oest.Zlg) Ucucstc Nachrichten und Telegramm. Turin, l). Dezember. Claldini ist seit einigci« Tagen llanl und hat mehrere Adeilässe llhalle» - der Depnlirle Bcrtani Augostino behandelt denselben. London, ti. Dezember. »Times« »„eloel: Di« Regielllüg habe den Dampfer „Australasian", welcher oic amlrilanischc Post nächsten Sl'nnabcnd nach New« Aorl fnhreu jollle. znm Tluvpcntiansporle für (5a< nada gemiellM. Das Packelboot «America" wild den „Australasian" ersetzen. London, 7. Dezember. Dcr hculiqcn «Mo» ning'P^'st" zufolge werden die Dampfer „Melbourne" mit Batterien, Armstrong'Kanonen. Waffen und Munition, dann andere Fahrzeuge mit ähnlicher ^aduug nach Canada abgehen. Die heutigen «TimeS" melden, die Regierung habe die „Persia" znm Trnppeu-Transporle nach Canada gemiethet. Dieselbe »vil0 mit dem «Australasian« in zehi: Tagen abgehen. Ihre Bestimniuüg ist die Wolfslüste. Von der polnischen Grenze, 7. Dezcmler. Der Orzbischof-Stelluellreler v^'n Warschau. Bialo-brzeski wllrde zu zehnjähriger Deportation nach S>l)<« ritu. 7 jüdische und 8 chiistllche Silldircude der Uar-, schauer medizinische» Fakultät wurdeu zur Einreihung als gemeine Soldaten in das Orcnburger Korps oer» urlhnlt. Große Bcstür^llug. Vfew-Work, 23. N.ouember. Die Polomac-Armce hat weder Ordre vorzurücken, noch Mnler-quarlicrc zu bczithen. <5tR Konstantinopl, At). November. Del Sultan hat da5 Osftß wegen Ermorrung der Kinrer mänN' lichen Geschlechtes aus der grostherrlichen Familie ab> geschafl. Das amtliche Mall dringt beruhigende Fi> uanzartikel. Dilavcr Äey, Kommandant des türkischen Geschwaders im adrialichen Mrcre, iss hier angekommen. Kema Effcndi. frühsr Gesandter ill Verlin, ist zum Minister des öffentlichen Unterrichts. Achmet Vlfik Effendi zum Minister für fromme Stlflnngen ernannt worden. Vely Pascha würde gleichzeitig in Madrir« beglaubig!; Arif Effcndi zum Generaldirektor des Telegraphenwcslns cri'.annt. Eine Ausgabe vo» ^lein-gcldkailurö wurde beschlossen. Der Dampfer „Omcr Pascha« ist mit Geld und Voriälhen uach Kleck ab> gegangen. Nourreddin Pascha, Gouverneur von Vrussa. lvurdc entlasseu. Athen, 30. November. Dosios wurde von den Geschwornen einsliminig für schuldig erkannt und vom Gcrichlshofe znm Tode verurlheüt. ANSM aus dem Protokolle über die zehnte Sitzung des (HemeinderatheS in Laibach an, 3llu Dezember 186l. (Schluß.) 12. Die Finanz. Seklion durch Dr. Zhnber bringt das. vor dem Aeqinne dcr Gasbeleuchtung über die Gaöfabril und ihre Eiülichtnn^cn lommissiourlt allfgenommcnc KoUandirung^protololl zur Kenntniß, „no beantragt die 'llu^folgnng der H^ftung^laution an Herrn Ztiedinger, da derselbe alle seine Vertrags» Vclpfilchtnngen erfüllt hat. Gili. Vamberg beinerlt. es wäre dahin zu wirken, daß der Unternehmer das Gas für die Pri» valen etwas billiger liefere, da IllW Kudikful, 6 ft. öst. W. in Silber losten, während eine gleiche Menge in W>cn auf nur 4 ft. in Papier zu strhen lommt. Der Vorsitzende eriuicdert. dieser Gegenstand sci von dcr Kommission mit Herrn 3tie ding er cm» dringlich l'lsprochcn worden, allem der Unternehmer Machte gellen», dab in der Residenzstadt, wo uicle Tansende von Flammen lnennen, ein niederer Preis leicht denkbar ist; ylcr abcr. wo kaum 240 öffent-lichc ^ainnen bestehen, wo die Betheiligung drr Privaten unerwarllt gering ausfiel, der weile große VapN' Hof lein GaS bezieht, ja wo i» die Nonlmune selDsl dnrch tinc ä'nßcisl spärliche Bestellung in dcn Ma^i, stralü > ^olalnalc» line traurtgr g h.'dr >»<,. chcn ll'sslli. hier könne del Nnlllnelimrr liri scineni groöen Anlagekapital, und dem leine» GaS. das cr erzeuge, für jetzt cine Prciscrmäl)igung unmöglich gewäbren. Wenn enl Priuulen die Veleuchluung ihrer Olalilisse» menls jel)t mehr loste, als dit frühere, so haben sic auch ein viel slärleres ilicht; es stehe indeß in ihier Macht, die volle Flamme mit einer Leuchtkraft von 12 Kerzen l>,>iüda!llt>sch zu redliziie». Mit zuneh» Mllldem Verl'llNiche des Gases werde auch der PreiS im gleichen Verhältnisse hcral'gesept lucrden. Nach dieser Erörterung wild dem Herrn Ric> bingcr das Absolnlolium nul der Veslällgung. daß er seinen uerlragSniäßigen Verbindlichleilen voUlomme» nachgekommen jei. und ein schönes GaS liefere, lln» stimmig ertheilt nno die AnSfolgung der Haflnngelaulion „ach Antrag beschlossen, zugleich aber werden ihm die Wünsche dcr hierorligsn Privaten um Ermäßigung des PreiseS schon durch Veröffentlichung dieser ^lör-lerung zu: Kenntniß gebracht. 13. Professor Pollukar. 3lefercnt der Schul, sellwn. beaniragt die Osweitlrung dcr Ursnlmcr Mäc" cheuschnle dnrch den Anfbau eine« zweiten Slo^wcr« les auf daö dtlmal'ge Schlilgcbäude. Nachtun, Redner ein Vild der bisherigen ldjäh« rigen Verhandlungen entworfen, weiset cr die Nc'th-wenrigleit eil-.eS endliche» ?ll'schlnsseö dieser A»glle> «tnheil »ach, »a jcpt ül>er 200 Schülerinnen in (5mem ^rhlzimmer zusammengeorängt sißen. welcher Uebcl« Nand doch einer dringenoen Abhilfe bedürfe. Der Aufbau clüts »eueu Schulgedaudee! oder rie E»rich» lung von Pfarr-Mädchcnschnlen sri mit großen Kosten uno mit Schwierigkeiten uerl'unden. die man nicht so schnell überwinden lönnle. daher erscheine dir oliangc« deutete Erweiterung der Klosleifrancn . Mädchenschule a>n ralhsamsten. Plan und Kostenübcrschlag liegen vor. Die Anüwgcn wülden sich auf c,rca 0000 ft. belaufen. Zweitausend Ouldeu will elu ungenannter Aolilthätcr beitragen; nur der Nest fiele anf die Oc. meindc. wufilr » schen Kltisrn weiter zu rerbreilc». Der Vorsitzende theilt eine schmeichelhofte Note deS Wiener Gememdcralhcs mit, welcher zu dem gleichen Behufe eine Snmme von 10.000 fi. votill. und den allgemeinen KonkurS für die Aewerber auS-gcschr,,t'en hat. G3i. und Handelskammtl-Präsioenl ^uclmann eiklcirt, die Kammer werde znr Hel'nng der Industrie in Kram sicher das ihrigc blisteuern; doch wülde um die Ul'l'eischieilung des Psä>imin.>iS zu diesem Behufe cist au daü h. Minlstellliin eine Einlage gerichtet werden mnssrn. Dr. Otel. Dr. Zd nber und Horak sind mit Rücksicht anf die schwachen Kassalläile, und da eine dermligc Unterstnynng anßer dcr Verpftlchtuug dcr Sladlgcmcmdc liege gsgcn den Anlrag, Herr Horal traut übrigens dcn Gewelbilleuten auch nicht die i'ölhige Volbilouug zu. um den Vlsuch der Well» Ausstellung n,il Nnyen zu unternehmen, rall Gelo wäre hinanegcworsen. es soll lieber für die hiesige Gewerbeschule verwendet werden. Dr. Sup«,,, cic lanu dem ArmuthSzeugnisse. das Hrrr Horak den, Gcwllbestande ansgestelll. nicht bcipftichlcn; Sprecher ist der Ansicht, daü sich Kapa. zilälen. die eine Neiseunlerslüßüng verdienen, hierlands in genügender Anzahl finden werden. Bei eincr Well» Indnstrit'AllüsteUui'.g ader sei vicl zu lernen, weil mehr als in der Gewerbeschule. Dr. S ch ö p p l thlül rlese AoschlNiung und lneilil. ma» niöge oie Verhältnisse nicht so eligherzig auffassen; allerdings sei dl, Gemeinde berufen. d,e Industrie heben zn helfen; sie siel)! in Krain auf schwachen Füßen, allein sie wir? ire einen Anfschwuug nebmen, so lange nichts für sie aeschlthl. wenn die übligen Vedingungen für >l,re Entwicklung uoch so güustig wären. H e i m a n n l'at das Schlußwort und drückt seine Verwunderung au«, daß gerade Herr Horal Gegner stineö Antrages ist. der dc'ch über die hiesigen Gc« werböoerdälmissc dcn llaurigst,» Begriff halie. Der Oemcindrr>,th habe beule wiederhol! dnrch seiue lo« benswerlben Veschlüsse zur Forderung der Schulzwecke den Beweis geliefert, daß er seine Anfgabe richüg er. fasse, er wolle also anch für die Schule des Redens einen kleinen Beitrag opfern. Fünfhundert Gulden würde die Gemeinde geben, und um weitere Unter» Nüynngssummen wäre sich an den h. ^andeSausschnß. an die Handels« uud Gewcrbckammer. so wie an lie Sladtgemeinden deS stachen Bandes zn verwenden. Mit der Dnrchführung wäre ei» Gpmil« von fünf Mitgliedern zn lilllauen. das seinelzeit den Vorschlag über die Bewerber zn erstatten hätte. Diejer Antrag wird angenommen und iu's Co-mit« werden gewatill die Herren : ^ u rkm a n n, H e i» m ann. Dr. Schöppl, Mnhlcisc n n. HoIje r. 18. Ein Separatanlrag dcs GN. Horal wegen zweckmäßigerer Verwerthung der Uokalilätcn im 3lall?-liause und im anstoßenden MagistralSgebäude. wiro der Vauseltion zur Erdelumg uno Aniragsttllnng zuge» wiese», zxgleick der Herr Vürgmeister ersucht, l>ci dem vorzunehmenden ^olalaugensche,» z„ intervlniren. Schlnß der Sipnug um hall) 8 Uhr. Monats Versammlung des historischen Vereins für Krain vom 6. Dezember !8Sl. (Schluß.) Nachdem der VereinS-Stlrelar der Versammlung noch das neueste Produkt eiueS jungen und talent« vollen, bisher in der »Aovw«:" und anderen Zeitschriften rühmlichst tliätig gewesenen steierischen Slo» uenen. .Illlikl) I'. (l'uklm',«lcs) Vi^n>Iul)«vniil ilu I8t)2«. in hübscher Ausstattung bei Ios. Nud. Millih erschienen, und als erster Anfang,in,« sloo. Almaiwchs empfehlensivcrtl). oorgelegt. nahm Herr Gymnasial-Supplent Peter o. Radic das Wort zu einem «Nachrnfc an Fried, Chr. Schlosser." Indem ler Vortragende von dem tiefen Eindrucke ausging, welchen dieser crliaDene Geist in den Univer-siiälsjahren anf il'n ssemacht. schlc»ß er sich in seiner Gedächtüißrede an den melsterb.'flcn Nclloll'g vcm Oervinno an. Er schildeilc Schlosser, als Pollsschrlfl« steiler, auf gleicher Höbe mit Arndt nud D^hlmann. dann wie der Umschlag i>« der öffentlichen Meinung erfolgte, welche sich von Schlosser abwandte, als der Geschmack und die Becuifnisse des Tages sich geändert lallen, als Schlossci'ö schonungslose Krilil ihm Feinde machte und er in unverdiente Geringschäßung herabsank. Ma» warf ihn, Formlosigkeit, Mangel an Methode, Schmähsuchl in der wissenschaftlichen, grämliche HauSmoral in der ethischen und Iiolhloslg-ltlt in der politischen Kritik, sowie Planlosigkeit i» der DarNcllnng des Geschichtslanfes vor. Es ist nicht zu längnen. daß Schlosser durch Sorglosigkeit. Nn« Vollständigkeit und bie und da Uebereilung in seinen Arbeiten der Krml stalle Blößen gab. In den E,>t« gegnun^en schonte Sä'k'ss.'r seine G?gner »>icht. un) so mnkle nnansweichlich eine Entfre^ndung emtletsn. D>r Redükl entwickellc sodann den Gsgense. nl>r gnl zum Zuschlagen, zum Urtdeüen schlecht, d"» Illlh'.im hinglgel'cn. von einer Tborbeil >n die s»« eere sinkend. Seine Tendenz beruh'e auch auf den stärksten national«« Grundlagen; ob er anch seine eigene Nation lüchl schonte. il.>r ilir, Grübelei. Schlaffheit, öde Oeleliisamllll. Ueberfinß an Rednel». Scbrci« l'ern u»d Mandel an Männer» der Thal. voiwalf, so wor ,S doch sein Ebrgeiz. für sie zu schleiden. il'reu Belfnli zu gewinnen. Der deulschen Wissenschaft hat Schlosser welle Bahnen geöffnet, ül'llall ist sein Name geelnt. wo man res>,ches Streben u»d Be^eisternng für die böchsten Ziele der Mei'schhlil ehil. nnd so lursle anch in nnserem Pel'ine. del des gsoße» Alerander v. Humboldt Andenlen gefeiert. Schlosser's Hingang ein Wort der Tbe>lnal»»ne finden. A. Dlmitz. (Vetreid - Dnrchschnitts - Preise in ^ailiach am 7, Tezembll lj<t!i........ — — H 63 Hiiss ........ ^— 42 Kuluiuh...... — — 4 ! b0 Theater. Heute. Montag Johannes Wuttenbera Historisches Drama in ü Akten uud 3 Ablbeil von Cbarl, Virch.Psciffer. " Morg,.,. Dinstag: Oin «ump, Posse mit Ge-sang in 3 Alten, von Fr. Kaiser. McleorolGschc Beobachtungen in Laib ach. 5 , Zcitdcr .5'?^!)"'!!' ruft!emft„«tur 1"^ ^,. »" ?ii,>,rschlag ^ « g «,^>'ch>u"c, -p ^^"U' li U. ^^ ^ ^ Vlnb Witterung stimien ^4 Vlunt.n i« _______________.____________"l"U>"__________________l_____________________ I 2<<",f,i ti..i,n 5. Dcz>>„l,lr « llyr U'.'g. ^^Tlü —4.« <^r. 1^. !^ch----------i^T;---------------------------------- ________ «0 . Nb". .123.X -3.2 .. x ^^_____„^,„___ 2 .. Mchm. 22«. W -0.4 „ I«, t,s0 .. Äbd. .^2.1,.^________—4.<» ., Windstill, si,r»hlll Druck und Mrl.ig vl'ii Iguaz v. .klrinmayr ^t F. Bamberss in ^ibach. — Vmiulwmtlicher Neoastsur^ ?f. Vnmbcrg.' ^Nt'l^n!»«'^^^ 3vien, (Mittags l Ul,r,) (Nr. Zt>;. Ntdbl) Di,,' in Folge der äußeren politischen La^c „nb d^r schlachte» Nutirun^» an d,u sreniden Vörsen forl.irschtnl Äer ^lii^lzN^^NU)». 7. ßDezembel. küuje östcrilichischer (iffcftrn sür auswärtig 3technu»q bewirtten libevnials ciulii Riicksslin., der mcMen P.wicr^.iltungli, und gleichzeitig eine empfindliche Ver< lhcullüxg dll slmdln ^allitln u»d der Mellille. 9i»r Ncltional-Anlchen, Kon ertirtc in östcrreichischerzW^hlilNg, i!i,'se ißlls, Orundetttla!!un^s-Ol>Iigatio»en, ^Vlo>dl>il„!' und 3ll>all.Tc„ufschif! ^llien, dann allc Valutapapiele behaupteten sich fest lind theilwcisc höher, während die nnisten anderen ljsselten um lein ! I)all' l'is ,i» Pttzlnt wall,» scl ivssü', ^'e« Klaote« (sür 100 st.) Gell, W.,re In üslcrr. Wahrung . zn 5°/, 62d5 «3.— ö"/, Anlel). von 1»,il mit Rüctz. U7.UU 87.^0 iiiaiioncU » ^illehc» init Hanner-läoup......ü ^ 81.80 8l 90 National - Niilchen mit April-u»l5. l?HU i«.— U, der Hroulunder (für i00 ft.) Vöhnic»......5 „ 80.— !><»,2.» Zteiermarl........, 5 „ 88 — 8«,äN Mährm u. Schlesien . « 5 ., 8«.50 87 ä« llngaru .... „ 5 , «8,— <»8 5(1 !em, Äan., Kro. u. Slav. „ 5 „ «N,.i0 «7,— (Äalijim.....^ 5 „ <>6,20 »iss ü<> Liebenb. u. Vulow.. - „ 5 , ttä,50 ^<»ft. ü.W. («hne Div.) . 17U.30 t7U,40 N. d, ^scom.-Gts. z. «OO il.ü. W. 5U<».— ÄU2, ,ss. Ferd -Viordb. z. 10U0 fl. (5M. 2t2«, 2lli0 -^la^s-2U.— Sudl. Staats-.lomb.-vcn, u. (ient. ital. (iis. 200fi.ö. W. 5>X» Fi. m, NN st, l7»>"/„) ^in,n zu20<)fl. (5. M. m.8 - Aühm, Weft»ahn zu 2l)<) ft. . l«i'..— 1!l4.— Theißl'ahn-Att. 20 sl (>. M. m. l40 st, (?«'/») Miiz. l^7. - 147.- Pfandbriefe (sür <00 o>l, W. ( ^tose (per Stüll) Kred,'Anssalt fi'ir Handel u. Gew. zu lOU st. ost. W.....12l.?N >2«.«0 Don.'Dnmpfs.'G. z. !00 st. (5M. »ü. - v»l,- Ttadtgem. Ofen zu 40 st. ü. W. . 35— 35 5«» l5s»trl>.-.zy ^ 40 „ (52»i. . l00,— 1«>l.— Z.ilm .. ä<» .. ,, Ast 2,'» 3« .'»« «Äcld Walt Palffy zil40ss,l5M. 3jI.(5M. . 34 Ü0 35,— 3t. «ÄcnoiS „ ^itt „ „ . 37.— 37.50 Windischgrätz » 20 „ „ . 20.50 2l.— Waldste!» „ 20 ^ „ . 2l.75 22,25 K.'ssleuich „ 10 .. „ . lä.2', «5,l,0 Wechsel. 3 Monat, Geld Vrise '.Ingsbura.. sür 100 fl. s„bd. W. . l2< - 12l.'«5') «ondon, fin-«0 Pf. Stirling . »4^,50 «42 7ä Paiis, sur 1<»0ffra»fs . . . ütt 35 5U,50 (?ours der Weldsorten. Geld Ware ik. Münz.Dusaten «ft.7l fr. N fl, 72 Nkr. Kronen . . . lft „ 40 ^ 1!1 ,. 43 „ Napoleonsd'or . N „ 32 „ 1 l „ 3^ Nuff, Imperiale . li „ 0» , l l „ »!2 „ Vereinsthaler 2 12'/,., 2 „ »li „ 2,X'er,!)la>,' «42 .. — „ »42 . 2,» Affekte»- und Wechsel-Kurse an der k. k. uffeutlichen Börse in Wien. Den ?. Dezember Ittttl. Effefteu. Wechsel. ü'/, Matalliques <',6 U5 Silber. . . l^2 — 5°/<» Nat.,?l»l. 8«.,i5 l «ondon . . l42,50 Ä.l»s»!tien . . 7^8,— .«. l. Dulaten U.?3 Itreditaslie» l?U.— ^ F r e n» d e,l Ä uzeige. Den 6. Dezemlicr 1861. Hr. sslwffl. k. l. Oherfiuailzrall). von Graz. — Hr. Dr. NrSpet. uo» Ade!,3licrg. — Hr. Manner. HillleuucrlVliltlr. von St, Iohan». — Die Herren: Hoffinger. und — Schwarz. Handelsleute, von Wien. — Hr. Hossmann. Buchhändler. vou Voltendmf. — Hr. Lödl. Handlnngsagent, — Hr. V.n»a. von St. Vito. — H,-. Stklnd!Nicl< von Plöllranek. Z. »55. »"(:!) Nr. 75«3. Kundmachuuft. Wcgen dcn dermalen in Laidach herrschenden Blattern, welche bereits einige Opfer forderten , wurden die gesetzlich vorgeschriebenen Maßregeln zur Hiutanhaltung der Wciterver-ki-eitung der Krankheit durch die Durchführung der Nothimpfung und Wiederimpfung getroffen. Die Nothimpfung sämmtlicher ungeblatterten oder lmgeimpften Individuen wird, mit tt.d. M. angefangen von Haus zu Haus durch die bei-den Stadtwundärztc und die Revaccination der bereitS Geimpften, vom 9. d. M. angefangen, an jedem Montage Nachmittags zwischen 2 und 4 Uhr im magistratlichen Ervedit unentgeltlich vorgenommen werden. Die Bewohner Laibachö werden eingeladen, sich im eigenen Interesse an dieser, durch lang-jahrige wiederholte und unbestrittene Erfahrung als die ziveckmäßlgsten Vorbeugungömiltel anerkannten Borkehrungen in möglichster Ausdehnung zu bcthciligcn. Stadtmagistrat Laibach am 2. Dezember Z7454."a (3) Ä Rr. "'«/,,., Feilbietungs - Kundmachung. Am l nut Ellllren. Salden nnd kosmetischen Seifen, endlich gar mit Fleclkngeln Wunder zu wirkci,. Die Reformatoren wachsen aus der Erde, mit» die W,c-dcrhclslcllcr deö Friedens nnler dcn Nalionalilalcn wcr> den höchstens uo» denen ndcrlroffcn, welche die Oe-lirestcn dcö menschlichen Körpers hinwcgl'Iasen, wie der Wino den Slaul) von reu Dächern. Von diesen yogienischen Negcnaraloren wollen wir sprechen. In der Thal, bei ihnen ll)nl der Wmt> das Selnige. Man liest die Wundermillcl angckii»' digt. täglich werben sie uor oie Ange» gerückt: heute für das Gehör, morgen für daö Haar. für das Ge> sicht nno lialo uiellelcht anch für Gcrnch nnd Ta!t> sinn. Es mnß doch waS Wahres daran seiu, eS slept ja geornckl, Schwarz ans Weiß, nno man greift zn — oh»c Wahl. (5m koilspieligcs Elperimeot folgt dem anderu, die Zlit gcht verloren^ endlich wcndcl man sich c,n den rechten Mann, und sm, unlmrm-hlrziglS Verdikt lautet: «Zn spät." Ein akschenlichcö Wort, das eine große und kleine 3iollc spielt, seil die Welt geschaffen wurde, unter den Oclncchcn des menschlichen Körpers al>cr nirgends eine gröücre als dort, wo man die Verwahrlosung am wenigsten sn--chcn sollte. Gewlü gehören Zahnleiden zu den uncltlaglich-sten. und schadhafte Zahne sind ebenso schmerzhaft wie eckelerrcgend; denooch wird mit nichlö jo leicht» sinnig umgegangen, als gerade mil diesem hcrilichcn Schmücke bcr Natur, der die dercchligle Eilclllit dcü Mensche» befriedigt. ihm die cnlinarischen Genüsse jeder Art zugänglich macht, und als nncrseplichcs Werkzeug der Verdauung dient. Em gnles. llliuer-dordcncs Gebiß ist die halbe Gesundheit; „allein, wic in diesen Aläitern uor einiger Zelt mit Necht gesagt wnrdc, alle Krankheiten werden mehr l>cach!cl, als die der Zähne, nnd mau denkt gewöhnlich eist daran, welche Rolle die Zähne iu t>il Krankheilögcschichlc spielen, weuu sie schmerzen und nur ein radikales Mittel mehr hilft, uämlich daS Uebel mit der Wl!l> zel zu entfernen." Ist überhaupt nichts Angenehmes daran, wenn eS an die Wurzel gcht. so überlauft oft den tapfersten Helden, rcr eine Granate zu seinen Füßen playen sicht, ohne mit den Allgen zn znckcn. ein eigenthümliches Grnjcl». wenn cs sich um Zahn« wurzeln und Zahnreißen handelt. Gibt eS nun ein nnlrnglichcs Anlirol. wllchcö rechtzeitig und konseqllent angewendet, ihrem Verderben oollicngt, kranke Zähne wieder herstellt, den Mnnd rein und frisch erhält und keinen üblen Geruch in der Mundhöhle aufkommen lobt. so erweist man dem Pllblilnm eincn sä'äpl'arcn Dienst, darauf uonZeit zu Zcil anfmclksam zn »lachen. Ein solches, durch langjälnigc Erfahrung erprob» teö Zahnbeill nnd Neinignügömiltel isl Herrn I. G. Popp's A » atharill - M nndwasscr. welches gegen alle Nranlheilcn der Zähne nno des MnndeS nut sicherem Erfolge angewendet wird. Es ist hier nicht der Zweck, in die einzelne» heilsamen Wirkungen dieseö uolllcfflichcn Mnndwas» scrs lin^ngeben. sie sind der Gebrmichsmnveisnng bei» gedrncki; wir ballen cs vielmehr für niisclc Aufgabe, desieu^bsN'ährlcWilksamkeit festzustellen, indem wir anf Zenguisse hochgestellter nnd nnabbanstiger Persoocn Mnweiscn. die ans eigener Ucber^cngnng die Vorzüg» lichklit des Analheri» ' Mnndwasscis rühnicn. Wir nahmen in melnctc Briefe uon Zahnpaliciucn Ein» sicht nnd fanden sie übereinsümmeod deS l,'c»bes uoll. Jedoch, gleich der Pmris hat anch die Tlieorie ibr Urlbcil abgegeben, und zwar dnrch die Koryphäen der Wissenschaft, worunter nnr der abtretende li«'o!l>»-!Nl!^niw Schlüsse rcn Ausspruch des Spieren ül'<-r dno ylila-lhcriN'Mnndwasser u»d die gleichartige Zahnpasta. »Die aromatischen Bestandtheile, aus ätherischen Oelen gewählt, wirke» erfrischend nnd belebend auf die wei» chcnMllndparlhien, todten alle parasi« l i sch c » T h i e r < » nd P f l a n z e n»lD r g a n i S« men im Zahn» n n d Z u n g e n b c l c g e. u » 0 ucrhüten ihre wcit ere Enl w lckI n » n. re <« n ! gen d cn Z a h » sch ,n c lz und dieSchleim -h ä n l c ch e m i sch. >v lr k e n a uf b I e se nnd das Zcllcngewebe der Mundhöhle tonisch, ohne irgend gesundheitsschädliche Ae-standtheile zu entHallen," Z, 1!i!)0. lM Die „Ost-Deutsche,Post" blin.il in Nr. 23^ nachstehende Notiz: „Es ist nuserc Zeit seil gangem c>ic Zcit der ^anne. sie bringt nnS Uutninehmlichleiten uelschiedenlr Art, ln ihrem Gefolge sind dann Sor< gen nnd ssnmmer, cs ist daher kein Wniider. wenn nnsere Will lnimer mehr „H.iar lassen muß« l,nl) kahlköpfig ivird. Solche Htahllöpfigc könne» sich dann dnrch N. Näü/z bekannte Me t> itrina » H a a r» w n ch s - it r a ft p o m a be nnd das gleichnamige Wasser (Wien. alte Wicdcn. Hauptstraße Nr. A39). als dliS einzig erprobte wirlsame Mittel, den Nachwuchs der Haare zil befördern, das Ergranen und Ansfallcn der Haare zil verhindern, ihre Haare wieder wic flüher wachsen lassen lind so den schönsten Schmuck des Menschen wieder bekommen. Da nnn der Flacon oder die Dose hicuc», nnr « ft. NO kr. kostet, so ist dieß d!c billigste Erfindung, welche einen prallt« schcn Zweck hat. und daher Ierermann empschlsNö-werth. (Dieselben sind in vaibach einzig nur i» dcr W.irenhandlnng des Herrn .R<»>>n»u» I^rn» »ollowill.'F, echt uolläthig.) Z. ". («2) dcr ßllhlltlllltgtll-Psllljler der au^> Schwatz in Tirol, 6el >F,«F„F« F^I'/F/Fl?»'