^ "l. iH/H N. 11, «albj. N. «50, »ll« bl« Zuft.Nun, »n, H.u, 5^^^Nllll 6^7 '» li^WM Nl^i* « ««<>«« "5 ll.. größere »«, Ze»l« u l. , l,.! «,t« >. 1 >t><5 Mit l. Dezember beginnt ein neues Abonnement auf die Attbacher Zeitung. r. .Die Pränumerations - Bedingungen 'tlben unverändert und betragen: ssür die Versendung mittelst Post: halbjährig.....7 fl. 50 kr. vierteljährig.....3 „ 75 ,. monatlich......1 „ 25 „ Für Laibach: halbjährig.....5 fl. 50 kr. vierteljährig.....2 „ 75 „ monatlich......— „ 92 „ Für die Zustellung ins Hau« per Jahr 1 fi. l»., ^^" Die PränumerationS « Veträge wollen portofrei '«»«sendet werden. Jg. u. Memmayr K Jed. Damberg. Amtlicher Theil. , Te. k. und k. Apostolische Majestät geruhten A^gnä'digst zu verleihen: dem Generalmajor Emil ^obszt Edlen von Oh st or ff. Commandanten ^ 24. Iiifanterie'Brigade. in Anerkennung seiner in ^ früheren Verwendung als Generalstabschef des ^ Corps geleisteten vorzüglichen Dienste den Orden "r eisernen Kcone dritter Classe taxfrei. y Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit 7«erhijchster Entschließung vom 23. November d. I. ^' Rathe des Oberlandesgerichtes fahrenen Mann so ausnehmend fesselte? Nicht ihre Schönheit, denn sl> war nicht gerade schön zu nennen; nicht ihre Conversntionsgabe. denn sie sprach nur sehr wenig, auch prägte sich ein hoher Grad von bitterer Weltanschauung in ihren Worten aus. «Woher haben Sie Ihren Cynismus, Mademoi« selle Latour?" fragte endlich der Graf. „Wer hätte gedacht, dass eine junge Dame so hart und praktisch zu urlheilen vermöchte?" „Eine junge Dame gewiss nicht, eine Erzieherin jedoch, das ist ein großer Unterschied. Mylord," er« widerte sie mit bitterem Lächeln, das ihm abermals Grund zum Denken gab und das Verlangen in ihm rege werden ließ, die Vergangenheit dieses Mädchens zu kennnen. Mit nicht geringer Empörung sah Lady Ge-nevilve, welche Aufmerksamkeiten Graf Frenl der armen Gouvernante erwies, und äußerte das gegen Cäcilie. «Mir liegt nichts daran, wenn er sie bis zum jüngsten Tage in Anspruch nimmt." entgegnete diese lachend. «Ich bat ihn vorhin, sich ein wenig mit ihr zu befassen. Er erfüllt meine Bitte und scheint sich recht gut zu unterhalten. Du solltest sroh sein, dass Mademoiselle Latour dem vornehmsten deiner Gäste die Zeit verkürzt. Wie schade, dass sie nicht auch eine Grafentochter ist. Sie würden vorzüglich zu einander passen. Es würde eine vortreffliche Partie abgeben." Bei Beginn der Charaden war unter den Gästen eine hohe Männergestalt erschienen, welche alsbald ihre ganze Aufmerksamkeit „Charloite Corday" zu» wandte. „An wen in des Himmels Namen erinnert mich dieses Gesicht?" murmelte er vor sich hin. Der Fremde war lein anderer, als jener Unbekannte, der bei der verunglückten Landpartie Lady Genevieve rettend beigesprungen war. Major Falk« lands, ihm zufällig begegnend, hatte ihn im Triumph nach dem Schlosse geführt, um Genevieve gefällig zu sein. Cäcilie stand eben von einer Gruppe von Freunden umgeben und debattierte lebhast über aleichgiltige Dinge, als sie plötzlich dicht neben sich die Stimme ihres Vaters vernahm. „Ciwlie. begrüße einen alten Freund." «Sechs Jahre sind eine lange Spanne Zeit, hö.te sie nun eine andere, ach, nur zu wohlbekannte Stimme an ihr Ohr schlagen, «aber ich hoffe das« la rmuo L1»ucd6 doch nicht den getreuesten chrer Vasallen v,r< aessen hat." Das Lächeln erstarb auf Cäciliens Lippen, ein Schauder riefelte durch ihre Gestalt. Sich umwendend, stand sie Antlitz gegen Antlitz Roderich O'Donell ge. genüber. Laibacher Zeitung Nr. 272 2224 27. November 1885. Saumpfaden tonnten nur spärliche Lebensmillel und gar leine Brennmaterialien mitgeführt werden; Abkochen existierte nur in der Erinnerung. Ungenügend genährt, manchmal wohl auch hungernd, so siland und lag die Armee, welche leine Z^lte mit sich suhlte, Tag und Nacht dem nasskalten Wetter ausgesetzt, und hatte während der letzten fünf Tage vielleicht keinen Moment, die Kleider von der dicken Schmutzkruste zu reinigen und zu trocknen. All dieses Elend scheint so gewaltig auf das Heer eingedrungen zu sein, dass selbst nach der Vereinigung der vier Divisionen ein erneuerter Angriff unmöglich gewesen. Die letzttägigen Dispositionen des serbischen Hauptquartiers waren augenscheinlich darauf angelegt, mit Wucht zwischen Slivnica und Sofia ourchzudrin-gen und so das befestigte Lager von seinen Depots und Magazinen abzuschneiden und zur Uebergabe zu zwingen. Die schwache Besetzung des Dragomanpasses und die Anlehnung mit dem Rücken an ein rauhes, pfadloses Gebirge ließen das serbische Hauptheer in der Lage der Schar des Corlez erscheinen, di? ihre Schifte hinter sich verbrannt hatte. Der König musste zum Aeußersten entschlossen sein, und die politischen Verhältnisse im Lande geboten das Aeußerste. Aber es scheint, dass das von den Misserfolgen und Stra pazen gebrochene Kriegsinstrument den Dienst versagt hat. So war der Rückzug unvermeidlich geworden. Wie dieser ausgeführt wurden, wir wissen es nicht. Die vorausgegangenen Niederlagen und Leiden der Armee lasfen befürchten, dafs die Disciplin sich lockert und die Verluste schwere sein werden. Uid die, wenn auch noch geringfügige Demoralisation der Feldarmee könnte leicht das soeben von Haus und Hof gerissene, ans Politisieren gewöhnte zweite Auf« gebot ergreifen. Eine Erneuerung der Offensive wird darum und weil die Mächte endlich sich zu einem ernsten Worte aufgerafft zu haben scheinen, kaum zu erwarten sein. Die vor Widdin erworbenen Lorbeeren müssen für die vor Sl'vnica erlittene Demüthigung trösten; der Waffenstillstand dütfte bald eine Thalfache sein, denn das hinter den Wällen als tüchtig ctprobte bulgarische Heer ist zu weitgreifenden Unter, nehmungen über die Grenze kaum angethan. So mehren sich wieder die Chancen des Lwtus yuo anw. Es ist wohl schwerlich anzunehmen, dafs Bulgarien die Unteiwerfungs-Erklärung des Fürsten Alexander jetzt nach den Erfolgen rückgängig machen werde, und Serbien wird sich wahrscheinlich mit dem Ruhme begnügen müssen, die europäifchen Verträge zu Ehien gebracht zu haben. Das Nudolfinum als Universalerbe des verstorbenen Herrn Victor Smolö. Der krainijche Landi'sauSschnss erstcltet über die Anwartschaft des Landesmuseums Rudolfinum als Universalerbe des verstorbenen Herrn Viclor Smole auf dessen gesummten Nachlass und über das mit Fräulein Valbina Smoli wegen sogleicher Ueber» nähme der Kunstobjecle zu treffende Üebereinkommen folgenden Bericht: Hoher Landtag! Der am 8. März 1885 in Laibach verstorbene Kunstfreund Herr Victor Smoli hat in seinem Testamente vom 14. November 1882 und Vom 5. Oktober 1883 das lrainische Landesmuseum Rudolfinum zum Universalelben mit der Einschränkung Sechs Jahre früher. Gras Ainsleigh war mit smnr Tochter an einem schönen Tage über Land geritten und hatte sich in »iner wildromantischen und malerischen Gegend verirrt. Sie begegneten niemandem, der ,hnen den Weg hätte weisen können. Da — gleichsam um die Situation noch unangenehmer zu gestalten — stieg ein Gewitter am Himmel auf, und nicht lange währte es. so sti ömte der ^, Regen unaufhaltsam hernieder und Blitz und Donner julglen unaufhöilich auf einander. Vergeblich spähte der Graf nach öinem Obdach aue, da« ihnen Schuh gewähren lonnle. Inzwischen nahm das Unwetter immer mehr zu, und rhe sie wusste, wie ihr geschah, scheute Cäciliens 0 kr., auf die Münzen im Schätzwerte von 13 st. 97 kr. und die für das Museum ausgeschiedenen Bücher im Schätzwerte von 51 fl. 55 kr. aufzugeben und diefe Gegenstände dem Rudolfinum sofort zur Verfügung zu stellen, foferne letzteres als Erbe deö Herrn Victor Smoli derfelben die inventierten Pretiosen im Werte von 489 fl., die Kleidung, Wäsche und das Bettgewand im Werte von 227 fl. 30 kr., dann die Wohnungseinrichtung, geschätzt auf 703 fl. 62 kr., ferner von den Bildern das Bild ..Seesturm" >m Schätzwerte von 45 si. und das chinesische Ro-cocokästchen im Werte von 10 fl. nebst allen anderen Büchern, Schriften und Werken, die nicht für das Museum ausgewählt wurden, im Schätzwerte von 30 fi.. zur freieigenthümlichcn Verfügung überlässt. Dem Landesausschusse schien dieser Antrag ganz geeignet zu sein, um die hinterlassene Kunstsammlung des Veistorbenen uls ein nach Thunlichkeit zusammengehöriges Ganzes in den Prachlräumen des Rudolfinums sür das große Publicum aufzustellen und an dieser Stelle zum bleibenden Zeichen des Dankes des Vaterlandes das vom vaterländischen Künstler Herrn Georg (Zuvic anzufertigende Porträt des edlen Patrioten und Museumsgönners anzubringen, m > '?.^«.)'b"ch das beanspruchte Entgelt für die ^nMM.st.mg aus den lebenslänglichen Fruchlaenuss d" Nedachten Ku»stobjecte anbelangt, so hätte d r Landesauszchns« lemen Anstand genomm n, die Heiden gewünschten Ku»st°blecte nebst Kleidung. Wäsche Vettg^'d und de« auf 30 fl. bewerteten H schongclstllien Werken dem Fräulein Valbina Snwlc ins freie Eigenthum zu überlassen. Da jedoch die in das zu leistende Entgelt eben. falls einbezogenen Pretiosen sammt Wohnungseinrich. tung und sonstigen Fahrnissen bei der Inventur auf 1192 fl. 62 kr. geschätzt wurden, so konnte sich. ^r Landesausschuss nicht für berechtigt halten, auf diesen Thil des dermalen allerdings mit dem FruchtgenM belasteten Museal. beziehungsweise Landesvermöge"» Verzicht zu leisten, sondern er musste eine derartig Verfügung als zum Wirkungskreise des hohen Lanv' tages gehörig bezeichnen. Wohl aber glaubte er v?' Huf« thunlichster Beschleunigung der Uebernahme v^ Smole'schen Kunstsammlung durch das Rudolfm«"'. in dessen für die Sammlungen zu adaptierende!' Räumen fchon dermalen die geeigneten Dispositions zur Aufstellung der Smole'fchen Sammlung gettoss«'» werden müssten, der gebachten Fruchtnießerin de" Gegenantrag zu stellen, auf die von ihr gewünschte Theilung der Verlassfahrnisse nur aegen AusbezahM^ eines Pauschalbetrages von 1000 fl. an den Mst^ fond eingehen zu können. Hiebei leitete den Lande«" ausschuss die weitere Erwägurg, dass die VerzM' leistung des Rudolfinums auf das Eigenthum tlnes Theiles des ihm seinerzeit gehörigen Verlasses s'^ wohl nur dann rechtfertigen ließe, wenn bei elli« solchen Abmachung dem Museum erhebliche and^ weitige Vortheile zukommen würden, was z. V- ^ einer Vereinbarung wegen Uebernahme des aM^ Nachlasses zur freien Verfügung des Museums M" eine an die Fruchtnießerin auszubezahlende Lebei"' rente der Fall wäre. . Auf diesen Gegenantrag des Landelausschui!" ist jedoch das Fräulein Fruchtnießerin nicht "^ gegangen, sondern hat mit Zuschrift lls praen. 2lftl'' August 1885 da« Ansuchen vorgebracht, ihren "^ spriinglichen oberwähnten Antrag dem hohen 2a»^ tage zur Veschlussfassung vorzulegen. ^ An Kosten bei Abwicklung des Smolö'schen V" lasses sind bisher dem Musealfonde nur jene filr ^ Aufnahme der Inventur und an Stempeln zur Ves^' gung von Inventurabfchriften im Gesammtbetrage ^ 180 ft, 58 kr. anerlaufen. .. Die Zahlung der Gebür für das Mufeum W'" erst bei Aulhören des Fruchtgenusses stattfinden. Die k. k. Finanzprocuratur hat die Verlrelll"« dcs Rudolfinums in dieser Erbschastsanqelegenheit iM' nommen und ist vom Landesausschusse mit Note v^ 24. März 1885 ersucht morden, die ErbsertliirM beim k. l. Landesgerichte abzugeben. Demgemäß wird beantragt: Der hohe Landtag wolle beschließen: ^ 1.) Es sei zur immerwährenden dankbaren Wl innerung des Landes Kram an den hochherzigen Ul> patriotischen Gönner und Förderer des Rudolfin«"" Herrn Victor Smole in dem aufgeführten Neub^ bei der nach Thunlichkeit als ein Ganzes zu beha^ delnden Smole'schen Sammlung das auf Landeslosn anzufertigende Porträt des Genannten zur Aufstellt zu bringen. . 2.) Die bisher au» dem Musealfonde bestritte"' Kosten anlässlich der gedachten VerlassabhandluM per 180 fl. 58 kr. werden genehmigt. .^. 3.) Das Anerbieten des Fräuleins Bald" Smolc wegen sogleicher Ueberlassuna. der StN" schen Sammlungen an das Museum wird dem F'"^ Ausschüsse zur Nntragftellung zugewiesen. Der serbisch-bulgarische Krieg. Die große Veränderung, welche infolge der v garischen Siege auf dem Kriegsfchauplatze eingetr ist. findet einen beredten Ausdruck in der Haltung ^ beiden kriegführenden Fürsten. Während der ^ Bulgarenherzog jede Vermittlung zurückweist und ., selbstbewusster Zuversicht erklärt: erst dann in ^ densunterhandlunaen eintreten zu wollen, wenn ' y enthusiasmierten Bataillone auf serbischem Grund ^ Boden stehen, erwartet König Milan alles H"^-einer diplomatischen Intervention. Nach einem ^^ gramme unseres gestrigen Blattes Wäre diese 5)"^ vention bereits eingetreten; eine Bedingung ^. n^nss soll die ferbischerseits bereits angeordnete Eu>>teu ^ der Feindseligkeilen sein. Inzwischen concentrier ,^ Aattenberger seine Truppen an der Grenze. U»n der Richtung auf Pirot in Serbien einzurücken. ^, Die Situation im Königreiche wird al» ,^, äußerst bedenkliche geschildert, denn die StimMU»» ^ Lande kann zu unabsehbaren Verwicklungen i"^ ^, Die Aufregung in Belgrad wächst von StuN" ^ Stunde, und vorgestern waren fogar, auch v" ^z „Times" registrierte Gerüchte von der Abdantu"» ^ König Milan« verbreitet. Mit allgemeiner Spa"'^ sieht man der Stellungnahme Oesterreich-Ungarn» ^ gegen, da nur von diefer Seile eine Unter!"» Serbiens erwartet werden könnte. h die Uebrigen« macht es den Eindruck, als " ^l Demoralifation unter der serbischen Bevölkerung» ^, wäre als unter der Armee. Diese war allervm^ ^ zwungen, das Feindesland zu räumen und ""' ^hel' bisherigen offensiven defensive Stellungen zu "", e", Allein der Rückzug ist in Ordnung vor sich ^^^be" und nach einer gestrigen Depesche soll .^ .olB" sogar die Wiedereroberung der Defileen bel^H ,^ geglückt sein. Freilich muss vorerst eine Ve^^s dieser Nachricht abgewartet werden. Well" Laibacher Zeitung Nr. 272 2225 27. November 1885. wenigstens gelungen ist, Pirot. dieses nächste Ziel de! bulgarischen Stürme, ü. la Plevna und Slivmca z, ^'Itigen; die Lage dieses Ortes ist den Serben keines ^gs ungünstig. Südlich von Pirot befindet sich ein, 'k Vorrückungslinie der Bulgaren enfilierende Po- ttwn, der Berg von Stol, eine dominierende Kupp« nit vorliegendem, seltsam geformtem, fast pentagona- ^ Plateau, welches mit Zuhilfenahme passagere» ls0tt>ficationen und durch ausgiebige Artillerieverwen» "U»g beinahe unbezwingbar zu machen wäre. . Dazu kommt noch, dass das Armeecorps de« ^iugs nun täglich Verstärkungen an sich ziehen kann, ^ es zum Theile dem zweiten Aufgebote, zum Theile ^ früheren Umgehungs-Colonnen entnimmt. Es "Wehlt sich jedoch, die militärische Action mit äußer- let Vorsicht zu beurtheilen, denn die bisherigen Er« 'Msse haben sich insgesammt als unberechenbar er« , 'rn.- Zudem kann man ja bereits mit der Even» "ülität baldiger Friedensverhandlungen rechnen. politische Ueberficht. Inland. . (Die Landtage) der im Neichsralhe verlre-^"sl, Königreiche und Länder, mit Ausnahme des-^,'ssen von Trieft, haben vorgestern ihre verfassungs-Mi«e Thätigkeit unter begeisterten Hoch-Rufen auf yt- Majestät den Kaiser begonnen. Im böhmischen ^dlage hielt der Oberstlandmarschall in czechischer ^"^ deutscher Sprache die Elöffnungsrede. Er drückle ." Wunsch aus, die Berathungen mögen im Geiste l Weisheit und Mäßigung gefühlt werden, welche 'ordeilich seien, um den Zweck der Verhandlungen '" "reichen. Die Dikcujsionen sollen stets in Ruhe ""b Würde gefühlt werden, welche allein das Ansehen h"ll parlamentarischen Körperschaft erhallen und för-.^- Der Landtag von Käinten sprach seinen Dank h/ die hochherzigen Spenden des Kaisers anläjslich . ^ "kbelschwemmungen aus. Im Innsbrucker Land-. 8e gedachte der Landeshauptmann Raftp gleichfalls ^Nlend der Spenden des Kaiseis. In T'oppau theilte .^ Landespräsidrnt unter dem Beifalle des Hmses H>k, Sanktionierung der Gesrtzenlwiufe betreffs der ^'chsel'Regulierung mit, wozu die Arbeiten bereits sonnen haben. Die S'tzunq des Czernowitzer Land« ^llks wurde anlässlich des Ablebens des Abgeordnelen 5!lh vom Vorsitzenden unter dem Ausdrucke des V^i° ">t>z geschlossen. In Lemberg begrüßte der Statthalter ^ Landtag, wo diesmal der erste griechisch-katholische ^>chof von Stanislau seinen Sitz eingenommen habe, ,."' die Erfüllung eines ersehnten Wunsches der ru-Aschen Bevölkerung bedeute. Dank der kaiserlichen H "°lge, h^s Opferwilligkeit des Landes sowie der i/^erul,g wurde die Existenz Tausender von der da« ^niklllmunst bedrohter Grundwirle gerettet und ^ Nettungswerk mit der Durchführung vieler dauer» h''" öffentlicher Arbeiten verbunden. Die General-Uecte für die Fluss-Regulierung. deren Inangr.ff. l>^?e die Thronrede in Aussicht stellte, seien in Vor- "lung. ^ (Im k. l. Nckerbauministerium) wird «eriwiirtig eine für das Montanwesen wichtige An« ^enheit discutiert. Es tagt nämlich daselbst jene b^Mion. welche von der vor einigen Monaten Uül !""' Enquöte zu dem Zwecke gewählt wurde, ^ bie hinsichtlich der schlagenden Wetter bisher ge-^im Beobachtungen zu sammeln und über die ^"el zu berathschlagen, durch welche derlei Unglücks-liz^ beim Bergwertsbetriebe Hinlangehalten werden i^ ^- ^" den Berathungen nehmen die hervor-Insten Montanisten Oesterreichs theil. Als Grund, ^«t der Berathungen dient ein Expose, in welchem ^ "Nstluction sowie die Organisation der einzelnen !ch. ^nstiluierenden Localcomitcs ausgearbeitet er- Ausland. Üz, (König Alfons XII, f.) In dem jugend. dy'" Alter von 28 Jahren schied vorgestern der König llhs^panitn aus dem Leben. Die militärischen Vor< d« n?M. die angesichts des herannahenden Scheiden« »„.Monarchen in Madrid getroffen werden mussten. V^ es klar. wie wenig geordnet die Zustände des <.?' wie wenig gefestet der verwaiste Thron der bl2°"en i„ Spanien ist. Das rein menschliche l>^"den wird heute alle Spanier in der Trauer um K„ °bten König einigen. Die Parteien, die sich mo» Wz. "fleischen werden, sie werden heute dem oahm-lij^denen Monarchen den Tribut nicht versagen Zillen ^en lein Andenken ihnen allen abzwingt: die ^ b"den '^ '^" 2iebe. die anderen ihre Be-d«t 3"ng. alle aber. auch jene. die sich seine und !^»i. «""chie Feinde nennen, ihre Achtung weihen. lluHIlfonL XII. ist todt — Spanien hat ein großes ?lch. betroffen. - Um die Nachfolge des Mon< >>»M' um die Monarchie felbst werden die Partelen. ^z>° s'ch das Grab Alfons XII. geschlossen haben A,^' "bilterte Fehden führen, und die pyrenmsche l'slo^'' die unter der zwölfjährigen Regierung des "Nen Königs eine Epoche des Friedens und der Sammlung durchlebte, wird wieder der Schauplatz zer« rüttender Parteikämpfe werden. (Italienifche Kammer.) Die italienifche Kammer wurde vorgestern wieder eröffnet. Gestern haben Sant' Onofrio und San Giuliano über die Aalkanfrage interpelliert. (Die Wahlen in England.) Nach den bisher bekannten Resultaten für die Unterhauswahlen in England wurden 33 Liberale. 32 Confervalive und 2 nische Nationalisten gewählt. In sämmtlichen Wahl. bezirken von Birmingham siegten die Liberalen mit großer Majorität. Der Staatssecretär von Indien, Lord R. Churchill, unterlag im Wahlbezirke Bright« geg-n den ehemaligen Minister und Fühier der Radi-calen. Chamberlain wurde gewählt. Ksiegsstaatßsrcretär Smith wurde im Strandwahlbezirke von London. Generalprocuratoc Go, st in Chatham nnd Sprecher Peel in Warwick gewählt. (Der Krieg in Virma.) Eine amtliche De< Pesch' aus Virma vom 23. d. M. meldet, dass di? in Denangyan eingetroffene englische Expedition jenseits Minhla nur wenig Widerstand gefunden habe. Am 21. d. M. erreichte die Expedition Silemyo, ohne das« sich der Feind zeigte. Verluste haben die Engländer nicht erlitten. Tagesneuigkeiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das un« garische Amtsblatt meldet, für die römisch kalholische Grmeind.- zu P-rbete 200 fl., für die reformierte Ge< meinde zu Sannasa^, die griechifch-lalholische Kirche ^u Inella Uüd die römisch-katholische Gemeinde zu Menesh ly je l00 ft. zu spenden geruht. — (Polizisten als Mörder) In dem in Semlin durchgeführten Processe wegen der Ermordung deS Gerichtsadjuncten von Mitrowitz. Dr, Oaj-novic. wurde >wch siebentägiger Verhandlung vorgestern daS Urlheil verkündet. Der unmittelbare Thäter. Polizei» soldat Anton Kernst, wurde zum Tode durch den Strang und der Polizeicommissär Ivan Nikolit als Anstifter zu lebenslänglichem Kerker verurtheilt. — (Defraud at ion in Budapest.) Me man aus Budapest telegraphiert, wurde vorgestern daselbst der Poftmanipulaut Martin Nartos. Vater von fünf Kindern, wegen Defraudation von beiläufig 8000 fl Amtsgeldern verhaftet. Bartos ist geständig, — (Ein kunstvolles Plaidoyer) Der Comptoirist Wilhelm Porgcs wurde wegen Beleidl. gung eines Postamtsdieneis von dem staatsanwaltlichen Functionär des Bezirksgerichtes Leopoldstadt angeklagt, und nachdem die Schuld des Angeklagten durch das Beweisverfahren festgestellt worden war, erhob sich dessen Vertheidiger, ein alter Herr. zu folgender Vertheidigung«' rede, die wir hiemit stenographisch wortgetreu reproducieren : „Wäre mein Clieut Porges nicht unbescholten, ich würde nichts gegen leine Bestrafung einzuwenden gehabt haben; nun ist er aber unbescholten, also habe ich etwas gegen feine Bestrafung einzuwenden. Wäre er nicht unter zwanzig Jahre alt. ich hätte nichts gegen seine Bestrafung, nun ist rr aber unter zwanzig Jahre ------" Richter: „Entschuldigen Sie. Herr Doctor, er ist 24 Jahre alt." Vertheidiger (fortfahrend): „Nun ist er aber vier Jahre über zwanzig, also mache ich dies als MilderungLgrund geltend." Trotz dieser glänzenden Vertheidigung verurtheilte der Nichter. Dr. von Well, den Angeklagten zu einer Arreststrafe in dcr Dauer von drei Tagen. — (Versteinerte L e i ch e n.) In der französischen Presse veröffentlicht gegenwärtig Herr Boitel eine Methode, Leichen durch Versteinerung zu conser-uieren. Das Verfahren ist folgendes: M>t einem Brei aus fäulniswidrigen Stoffen. Silicate« und Kalkstoffen wird zunächst in einer Form eine Art Sarg gebildet, welcher an eine Badewanne erinnert und den man nach dem Hineinbringen der Leiche mit einer Msigen Lösung gleicher Art füllt, worauf der Sarg in gleicher Weise geschloffen wird. In, Innern vollzieht sich nun die Ver» steinerung verhältnismäßig rasch, indem der Kalt und die Silicate die wässerigen Bestandtheil« absorbieren u„d die übrigen allmählich in Stein verwandeln. Die Leiche behält ihre Gestalt für ewige Zeiten. — (Wirbelsturm.) Aus Calcutta wird vom 22. d M, gemeldet: Die Berichte über die durch oeu Wirbelsturm in Olissa. einer am Meerbusen von Ben< galen gelegenen Provinz, angerichteten Verheerungen lauten sehr ernst. Es scheint sicher, dass wenigstens 5000 Personen in den das Land überschwemmenden Meerebfluten ertrunken sind und mehr als 150 Dörfer überschwemmt wurden. — (Feine Schmeichelei.) Baron X: Sie behaupten, mein Schimmel wäre nicht feurig — gestern erst hat er den Grafen I abgeworfen, — Baron Y: Ach, der Graf hat Ihnen nur schmeicheln wollen. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Veränderungen im Lehr stände.) Von den absolvierten LehramtSzöglingen trat Fräulein Fran-cisca Sagorz als Lehrerin ins Institut des FrunlelnS Hull) in Laibach. Fräulein Auguste Kolnik w,,rde als Supplentin in Hrastnig. Fräulein Erschen als Unter> lehrerin in Zabukovje bei Lichtenwald und Fräulein Irma Eerny alS supplierende Lehrerin in Dobova. somit alle drei in Unlersteiermark angestellt. Herr Hermann Gradisnik, Lehrer in Senosetsch, erhielt einen Lehrposten in Hrastnig in Stelermark, Herr Lulab Knific jun. die Stelle zu Wesniz Herr Franz Ma-rolt, bisher provisorischer Lehrer in Mannsburg, kommt in gleicher Eigenschaft an die einclassige Schule zu Hulden im Krainburger Schulbezirke. — (Eine Neuerung im Post verkehr.) Im internen Verkehr Oesterreich-UngarnS und im Ver-kehr nach dem Occupations-Gebiete können die Absender von Postaufträgen durch eine am Fuße des PostauftragS-Formulars geschriebene und unterschriebene Notiz das Verlangen stellen, dass das eingezogene Geld an bi> Pustsparcasse (in Wien oder Budapest) oder an elu öffentliches Credit'Institut übetwiefen werde. Seiten? des die Auflragspostanweisuug ausstellenden Postamt« wird dem Adressaten einer solchen Austragspostanweisung, respective dem Postsparcassenamte oder dem öffentliche» Credit Institute, der Aufgeber des betreffenden Postauf träges auf dem Coupon der Auftragspostanweifung be kanntgegeben werden. Auf Poslaufträge, nach oder aui< dem Auslande (Deutschland) haben die vorstehenden Bestimmungen leine Anwendung zu finden. — (Ein geselliger Abend) findet morgen, den 28. November, seitens des Männerchors der Phil harmonischen Gesellschaft und deS Laibacher deutschen Turnvereines im Easinoglassalon statt. Die Mitglieder der beiden Vereine sind zur Theilnahme eingeladen. Beginn um 8 Uhr. — (Armen'Versorgung) Im Jahre 1882 haben in den im Neichsrathe vertretenen Ländern 10 224 Armeninstitule bestanden, aus welchen 210012 Arme mit 3 056 415 st bethellt worden sind. Von der vertheilten Geldsumme entfielen in Niederösterreich auf 38 2W Arme 1229 627 fl. Oberijsterreich auf 13 452 Arme 327 623 fl.. Salzburg auf 4289 Arme 135 257 fl. Steiermark auf 12 073 Arme 164 970. Körnten aus 5895 Arme 60930 fl., Krain auf 8045 Armr 4 1019 fl. Trieft sammt Gebiet auf 3922 Arme 23 031 fl.. Görz auf 712 Arme 9560 fl.. Istrien auf 1390 Arme 10 392 fl.. Tirol auf 20 185 Arme 456 827 fl,. Vorarlberg auf 843 Arme 32 834 ft. Böhmen auf 57 647 Arme 698 770 fl,. Mähren auf 22 476 Arme 295 705 fl. Schlesien auf 6652 Arnn> 80 266 st.. Galizien auf 6567 Arme 56314 fl.. Vu kowina auf 1400 Armee 9710 fl und Dalmatien auf 6176 Arme 23490 st Aus der Berechnung der höchsten und niedrigsten Iahresbethellung ergab sich, dass durch' schnittlich auf einen Armen in Niederösterreich 32 fi 11 kr. Oberösterreich 24 fl 35 kr.. Salzburg 31 st 53 kr.. Steiermark 13 fl 66 kr.. Kärnten 10 fl. 33 kr.. Krain 5 fl, 10 kr.. Trieft 5 fi. 87 kr.. Görz 13 fi 42 kr.. Istrien 7 fl 47 kr.. Tirol 22 fl. 63 kr., Vor-arlberg 37 fl. 15 kr,, Böhmen 12 fl. 23 kr.. Mahren 13 st, 16 kr., Schlesien 12 fl, 6 kr.. Galizien 8 ft 57 lr.. Bukowina 6 fi. 93 kr. und Dalmatien 3 fi. 80 kr. entfiel. Nachdem alfo ein Gemeinoe.Armer in Krain aus der Armeninstituscasse durchschnittlich im Monate nur 42 Kreuzer erhält, ist es begreiflich, wie viel die Gemeinden des Landes zur Erhaltung der Armen im Wege der Umlageneinhebung auszubringen bemüssigt sind. eventuell, wenn di?S nicht der Fall ist. wie viel sich ein Armer erbetteln muss. um nicht verhungern zu müssen, wofür fchließlich doch nur wieder der Steuerträger zu forgen hat. Letztere Zusammenstellung gibt übrigens ein treffliches Bild von der Armut wie den, Wohlstande einzelner Kronländer und zeigt, dass nicht gerade immer die ärgsten Schreier die Aermsten unter Armen sind. — (Bepflanzung von Bahnstrecken mit Obstbau men.) Die österreichische General Inspection hat an alle ihrem Wirkungskreise »nterstehen den Bahnverwaltungrn die Aufforderung gerichtet, ihre Bahnstrecken in Hinkunft statt mit Waldholz mit Obstbäumen zu bepflanzen und einen periodischen Ausweis über den Fortschritt dieser Obstbaumcultur vorzulegen. — (Sloven ifche Curse am Trie st er Staats gymnasium.) Wie die Lehrerbildungsanstalt in Marburg heuer um zwei Stunden slovenischen Unter-richtes reicher geworden ist. so hat auch das Triester k. t. Staatsgymnasium einen solchen Fortschritt aufzu. weisen. Dieser Fortschritt besteht darin, das» heuer für die slovenischen Studenten, deren es ein starkes Hundert an der besagten Anstalt gidt. statt drei Cursen vier er-öffnet wurden. Es werden nämlich die Schüler von j>' zwei Gumnasialclassen in einem Curse unterrichtet. Di> Inspection über den Unterricht im Kroatischen und Slo-venischen an den lüstenländischen Gymnasien liegt jrht dem Landesschulinspector fur die Volksschulen. Ritter von Kl odie. ob. ^. . — (Ein berüchtigter Dieb) wurde dieser tage in der Person deS Vaganten Ewald Födran 5 , perg von der Laibacher Polizei dingfest gemacht. Der' selbe wird dem Kceisgerichte Nudolfswert ausgeliefeN werden, wo er sich wegen Diebslahls und Kircheniaube» zu verantworten haben wird. Bei dem Verhafteten wurden allerlei Werkzeuge vorgefunden, welche ihm in Ausübung feines eigenthumsgcsährlichen Handwerke« Laivacher Zeitung Nr. 272 «2« 27. November 1885. dienlich waren. Füdransfterg ist adeliger Abstammung, wurde jedoch infolge gerichtlichen Urtheilsspruches d?3 Adels verlustig erklärt. Bemerkt sei noch. dass ein Bruder des Verhafteten am Laibacher Schlossberge, die Mutter im Strafhause zu Vigaun wegen gleicher Delicte ihre Strafe abbüßen. — (Kindesmord,) Die Besitzerin Helena Gust in von Kreuzdorf im politischen Bezirke Tschernembl Welche am 16 d. M. das fünfte Kind gebar und das selbe aus Furcht vor ihrem Gatten, der sich schon liin» gere Zeit in Amerika befindet, tödtete und im Schwein« stalle versteckte, wurde nach geständiger That dem l. l. Bezirksgerichte eingeliefert. — (IagorianerBahn,) Bezüglich des Stan-des der Bauarbeiten auf der Zagorianer Bahn meldet ein Fachorgan: Der Unterbau ist fowohl auf der Haupt-linie Czakathurn WaraSdin-Iabol-ZapreKiö als auch auf der Zweiglinie Zabokrr leicht lesbaren Drucks »ebst 14 geographischen, ethnographische» oder gcolo° N'sche» Karten und 84 zum Theil mehrfarbigen Vildcrtafcln. )oll bmncn lnrzem geheftet, wie dauerhaft nnd geschmackvoll arvunbcn zur Ausgabe gelangen uud wild allein denen will. lummen sem. welche ein solches Nachschlagewerk lieber aleich in Vanden °ls w Hcslcn buchen. Gediegener Text und wohl-ausgeführte b'ldUche Darstellunncu vereinigen sich hier zu einem Hand- und .Vausbnchc das bri uicdrincm Pr is an Vollstnn-bigleit w>e an Zuverlässigkeit lau.» von einem aud reu Wer e ähnlichen Umfangs erreicht wird. """ °"""" ""^ -. (Taschen - Kalender ,ür Weinbau und Keller - Wirtschaft fur 188«, Heiansnegeben und redigiert von Professor Dr. Joses Versch. Ncdnclcur der ..All-gemeinen Wein-Zeitnng", U Jahrgang, Verlag von Moriz Perl es in Wien) Den im Perlcö schcn Verlage bereits für das ^ahr 1886 crschiciicnc» vortrefflichen Fach. Kalendern lHilschmanns landwirtschaftlicher Kalender Hempcls Forst-Kalender. Dombrowsli's Jagd-Kalender ?c,) reiht ,,ch dieser soeben zur Ausgabe gelangte Ta sch cn - Ka l cud cr fur Weinbau uud Keller-Wirtschaft "i IulM und Ausstattung würdig au, Uuter der bewährten 3lcdact,ott des Herrn Professor Dr. Vcrsch bringt der diesjährige ^"schell' Kalender eine Neihe für Oenologeu höchst wichtiacr Artllcl. Wir lünnen uns leinen Gastiuirt oder Hotelier, der mit Wem zu thuu hat, selbslversländlich aber auch keinen Wciuhändlcr, Kellermeister oder namentlich Wcinprodnccntcn dcnlcn. der dieses gediegene Nachschlage, und Notizbuch enlbchieu lönnte Eine Verbreitung in den weitesten Kreisen der Weinprodu» centcn vcrdieilt das im gleichen Verlage erschienene Werk: „Die Ncbcn - Veredl ung". Ein Leitfaden für alle, welche das Veredeln der Neben lehren oder lernen wollen, nebst einem Anhange über Wiederherstellung unserer Weingärten zum Schuhe gegen die PlMoxera. von Hermann Go et he, Director der stciermärkischcn Landcs-Obst^ und Wcinbauschulc in Marburg. Der als bewährter Fachmann bekannte Herr Verfasser behandelt in diesem Werke zwei Themata, welche für jede» Weingartcnbcsiher von höchstem Interesse sind, ja sozusagen Lcbcusfraa.cn bildcu. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 26. November. Die Miener Zeitung" veröffentlicht das Allerhöchst sanctionierte gemeinfame Budget. Wieu, 26. November. Die „Politische Correspo,,-denz" schreibt: Die Wiener serbische Gesandtschaft er klärt, von der Absicht des Fürsten M,lan. auf te„ serbischen Thron zu verzichten und das Land zu ver lassen, ist absolut nicht« b tannt. Die bezügliche Meldung der „Times" ist offenbar eine absichtliche E- fil'dUNss. Agram, 26. November. Der Antrag Barök' auf Versetzung des Vanus nnd drs Iustizleiters in d^n Anklagestand wurde vom Landtage mit großer Ma jorität abgelehnt. Madrid, 26. November. Infantin Maria de las Mercedes wnd unter der Regentschaft der Königin Maria Christine zur Königin procla« miert. Sagasta wird das neue Cabinet bilden mit Iovellar als Kriegsminister, Camacho als Finanz» minister, während Martos das Aeußere und Gonzalez das Innere übernimmt. Sämmtliche sind Liberale. Martinez Campos wird das Commando der No,d. armee erhalten, welche 30000 Mann start sein wiid, Madrid ist sehr ruhig, die Minister dürften bis zur Eröffnung der Cortes weiter amtieren. Die Cortts werde!» unverweilt einberufen. Madrid, 26. November. (Osficiel!.) Die Kö -nigin Christine hat sich zur Regentin erklärt. Eine Proclamation erscheint noch heute. Madrid, 26. November. Marschall Serrano ist gestorben. — Die Ruhe ist bisher vollständig; in ganz Spanien wurden große militärische Vorsich!s° maßnahmen getroffen. Die carlistischen Journale bl-zeiäüien die ihnen zugeschriebenen Projecle als vrr. friiht; die Sprache der republikanischen Journale is! gemessen, sie betrachten jedoch die Lage als schwieii^. Ausgenommen die dynastisch« Linke, sind alle Fraction» der Linken eutschloffen. das Ministerium Sagasta z» unterstützen. Die conservativen Führer sagten der 9tl< gentschaft ihre Unterstützung zu. Darmstadt, 26. November. Prinz Alexander erhuli folgende Depesche: Caribrod, 26. November, vor^ mittags. Heute überschritten wir die Grenze und geh,n nach Pirot. Bis auf Widdin ist Bulgarien von Se>-ben frei. Belgrad, 26. November. König Milan ist beim Morgengrauen nach Belgrad zurückgekehrt; das Haupl quartier wird nach Nifch verlegt. Zum Commandanten der Nifcher Armee wurde Oberst Topaloviö, ein slhs verdienter Osficier, ernannt, der in Pirot verbleibt. Die Armee und das Volt sind sich des Ernstes d r Situation dewusst. Das gestrige Treffen bei Sukovtli Most ist ein sehr hartnäckiges gewesen, und beide The>l»> haben große Verluste erlitten. Nisch, 26. November. (Officiell.) Infolge d.r Schritte der Großmächte wurde gestern nachts d>n serbischen Commandanten Befehl ertheilt, die Feind' selig keilen einzustellen und die bulgari« schen Commandanten davon zu verst an» digen. Wegen schlechten Wetters und als Beweis, dass Serbien den ihm von den Großmächten vorgeschlagenen Waffenstillstand annimmt, hat die ser> bische Armee in der Umgebung von Pirot Posto gefasst und in der von ihr eingenommen gewesenen Po. sition nur Vorposten zurückgelassen. Sofia, 26. November. Der Minister des Aeuher», Zanov, der sich gestern in das Hauptquartier begab, wurde, da sich das Gerücht verbreitet hatte, dass die Serben Frieden verlangen, von der Menge und den Truppen mit den wiederholten Rufen empfangen: ..Keinen Frieden!" „Krieg dem Feinde!" „Vorwärts!" Constantinopel, 26. November. In der gestrigen Sitzung der Conferenz hielt der englische Vertreter gewisse Vorbehalte aufrecht, die Sitzung blieb daher resultatlos. Am Sonnabend findet die Schluss-sitzuna statt. Paris. 26. November. Das „Journal des De> bats" protestiert gegen die Idee, Tonking zu räumen, und sagt, es wäre dies eine Schande und eln Unglück. Paris, 26. November. „Figaro" meldet, ein Freund Oon Carlob' habe erklärt, Don Carlos werde bis auf l°"7^'"V, ^ ^.^ ulch die Entschließungen srlner Partr« abwarten. '"? i u London. 26. November. Vieher wurden 36 Libe-rale, 86 Con ervatwe und 5 Parnellisten qewähl'. Vcama u,id Churchill wurden ge^n zwei Liberale ac-Wählt, ferner ftnd Croß, Hicksbeach und Harcomt durchgedruna/n. Childers und Drumond Wolff sn,d unterlegen. Ncwyork, 25. November. Der Vi^präsident d" Unionsstaa'en, Mr. Hendricks, ist heule in IManopo»« plötzlich gestorben. ________ volkswirtschaftliches. Ausweis über den Geschäftsstand der k. l. priv. Wechsel' seitigen Brandschaden-Versicherungsanstalt in Graz mit 31. Oktober 1885. I. Gebnude-Abtheilullg: 92 231. Thciluchmer. 214 37t" bäude, 122 562 853 fl. Versicherm,gs»uert. «M II. MobiliarMbtlicilung: 12 268 Versicherungsscheine. ^» ^ 528 544 fl. Versicherungswert. .„753 III. Spiegelglas.Mtheiluna.: 197 Versicherungsscheine. 4» « Gulden Versicheruugswert. Schäden: ^ I. Gebäude - Abtheilung : Zucrlauut iu 30« Schadens" 212406 sl, 68 tr. Schndenvcrgütuug. prudcut für ^ ^"' deufnlle 2550 fl. 3 lr. Schadeusumme. ,.^ II. Mobiliar - Abtheilung : guerkauut iu 30 Schaden!«' 13 364 sl. « lr. Lchadenvergütuug. ,,,^ü III. Spiegelglas Abthtiluug: Zucrlauut iu II Schaben!" 315 sl. 81 lr. Schadenvergütuug, Mefervefond mit 3l. Dezember 1884: 1 22? 536 sl. »1 ^ Graz am 20. November 1885. M^ (Nachdruck wird nicht honoriert) üaibach, 25, November. Aus dem heutigen M«rl>c st^ crschienf»: 12 Wagcu mit Getreide, 4 Wasseu mit he» Stroh, 19 Wagen uud 6 Schiffe mit Holz (60 Cubilme»") Durchschnitts-Prcise. ^^^^^ fi,,ll, stl!lr, N-! ll^ 5>^ Weizen pr Hsstol«», 6 50 7 22 Butter pr. K!l„ . - 84-^ Korn . b 53 5 85 Eier pr. Stücl . . 3i ^. Gerste , 4 53 b>17 Milch pr. llites . >« ^ hnser ^ 3 9 3!27 Rindsleisch pr, itilo «4 > halbsroch! .-------6 30 Kalbfleisch . l5s beiden . 4^39 b 30 Schweinefleisch .. 54 hnse . 5 20 5 53 Schöpseufleisch , 35 ^ Kuluruz .. 5 30 5 50 biihndrl ^, S<">^ ^ ^ Erdäpfel l0<) Kilo 2 66-------Tauben . >>? , üinseu Pr blll^li, 8-------Heu 100 Kilo . 1,96 ^ Erbsen , 8------ Stroh „ . 196 , Fisolen ^ 8 50 bolz. harte« vr, Niüdsschmalz jli!.'-90— - Klaster 7.60^^. Lchlueiueschmnlz « —76— - weiches, „ ^ 50 ^ ^psfs, frisch ^ 54-------Nein, roth .l»>"vi!, ^ — oflällchfrl. —66— —weiser . ^^ Landschastlicheö Theater. ^ H eutc (gerader Tag): Elgensinu, Lustspiel iu 1 Act v N. Äcuedix, Hierauf folgt: Theodoliude, Schwan» . 1 Aet von I. N, v. Schweiger. Zum Schluss: DeS Lö>^, Erwachcu, Komische Operette iu 1 Act vo» Iohaun ^r^ 2lugekommene Zfremde Am 25. November. ^ Hotel Stadt Wien. Verspille. Privat. Numweaen. - 2H Viehhändler. Liuz. — Verger. Schildermaler. Wr-'NeU!" , — Leslovscheg, t. l. Oberlicutenant, sammt Frau. Mar«""' ^' Pristou, handlungscommis, Völlermarlt. ^-.A Hotel Elefant. Reih. Privat. Leipzig, ^ Frlschauer.^l, Fischer D . Fischer Karl, Iuug. Fol. Vaucr und Warzl. ^,. sende, Wien. ^ Schmidt, Reisender, Oedenburg. -^ ",,„» l. f Postofficial, Villach. - T>r. Touischeg. Vürgcrmcisler' Naredi. Gutsbesitzer. Windisch-Gracl.,, <-,,g!,, Gasthof Siidbahnhof. Kappau. Neiseuder,. Wien. -^ ^li< Privat, s. Familie. Spalato, — Wilfan und Matajz. ^ vate. Strasisch. z^js, Gasthof Sternwarte. Kosec. Pfarrer. St. Kanzlan. ^ P" Private, Großlaschiz, _____^ Verstorbene. « Den 26. November. Ialob Sedej, Arbeiter, H^ Kralauergasse Nr. 22. Schlagfluss. — Domcnica Aischos. 'Hl> sicders'Tochlcr. 6 I,, Rain Nr. 14. Kehllops- und Vro"" Croup. Im Spitale: ^ Den 24. N 0 vember, Franz Kamnilar. VerzeYl" »^ stcuer. Aufseher. 40 I., tuberculöse Hiruhautentzilndu"^ Andreas Rupar. Taglöhuer, 24 I,, Eiteruugsficber. ,,^,fl, Den 25. November. Iohaun Smrelar, Tali,'"^,,' 57 I.. chronisches Lungencmphysem. — Gregor Sus»>' ,^. I wohucr, 70 I., plcuritischcs Exudat. Josef KoZuch, I"'" , 70 I, Darmkatarrh. ^^^^ Lottozichung vom !i5. November: Prag: 62 48 65 15 35^^. Meteorolo«ische Veoba^ng^nin Laibaä> 7U.Mg 728.22 5.8 !NW. schwach bewö l/" 26. 2 . N, 729,80 8,6 NW, schwach bcwö " M' 9 ^ «b. 733.51 7.2 windstill bew^lt !^^,^ Anhaltend trübe, regnerisch. Das Tagesmittel der 7,2°, um 4,7° ubcr dem Normale. _______^_^^" Verantwortlicher Redacteur: I. Nag ^^^-"' -------------------------—^————"^ ^.,de1 Schwarz 8»tin nwrveiii^ux lg""^ ^„stli -st. 1,15 per Meter bis fl. 8.60 (m i« verftl»^ ^,, s versendet in einzelnen Noben n„d ganzen Stnckcn z ,^ ,^o' Haus das Teidensabrils Depot von G. Henucbcra ^ ^,,M lieselnnt) in Zürich. Mnstl-r umgehend. Briefe »act, °" ^^S toste» U1 tr. Porto, (^ 2227 Course an der Wiener sörse vom 36. November 1N85. ^ dem oM^n C°ursblMe «tl> llllar» ,, Itnats.Anlehen. L°>b7«"«.......«'" '-5c l^crl« ^.......^90 83'Oc I« Staatslose 25» fi. I27bll 1L8-^l^'^/° stanze 200,, I8US0 I40'2c 1^"^,/° ssllnstel lau „ 140-140-5« i^<" «taatSlosc . . 100 „ 172 75 i?8-«5 ""'«entenscheine . per St, «5 — - 0e°!,^^°lb«nte, st.'icrfrei , 108 «0 1W -"°"- »iotenrc«!e, steuerfrei . 99 9b 100 10 ""'3"°r«nte 4°/« . . . . ,8-10 98 25 / M>elren,e s.l',.Nnl,,^fl.ö,W.S, 149 60 149 ou "übahn.Piiontäten . , »7-20 9?-7l, ' ^taats.Obl. (Ung. Oftb.) 124-— --- ," ^, _ >, vom I. 187N 10»'— ,09 60 th,,s^m»»teg,,z.'ose 4 °/^ ,oo fi. . . iui-70 12z — ^undent!.. Obligationen z Mr loufi, —-- l°° ^««lsche......ic»— 104 - z»/° frische......lob 25 --- l°/ '"ebeiöftelrcichilche . . . 07'50 lO8-»b l«° °>>el°fterreichischr . . . . wb 25 lü« 2b z°> N°'t'sch« . .' . . . . . i«i----------— °°/° n °^^lchc und slavonische . il,2-— lo< — ' l'">enh°/a Temcs« Vanat . . . . io«-eo 103'25 N°/<> ungarische......1U275 lo»'b« Andere öffentl. Anlehen. Donl,uMta,<>/„ i«N ss. . 11? «o 118 »b bto, Anlcihc I«7», steuerfrei . 104-Lk 105H5 Äülehen d, Sladtgcmeinbe Wien 1U2-— 1027b Anleycn d, Stadtgemeinde Wien (Silber unb Gold) . . . , — — —-— Prämien»?!«!. b.Slabtgem.Wlen Ilit— l24'bo Pfandbriefe (für I0U fi.) Bodencr, alla.österr.4l/,°/oGoId, 12K'2» I2b,no bto. in 50 „ „ < >/, °/c, »» ?K 106 35 bto, in 50 ,. ,, 4"/„ . »«5,0 9» — dto, PrämieN'Schulbucrfch,»»/« »8— »8'bl» Oest, Hypolhelenbanl 10s. L>/, »^ ioo-— >oi — Oeft./,°/° , 101'25 101-c>0 bto, „ 4°/„ . , «l» — »9-40 Ung, allss. Bobencredtt'Nctlenges in Pest in I, 1833 verl.5 '/i°/„ IN2'75 108L0 PrioritätS - Obligationen (für ino fi.) ah>! I. «mission 11K75 IS — FerdinandS'Nordbcchn in SUb, I05ß0 ice50 Flanz-Ioses'Vahn.....»2 20 »2 60 Valizische «arl»l!udwN Windisch,irähoo fi. , . 98 bo »»'— Vanlverein, Wiener, lU« ss, . . 102 50 102-75 Vbncr.-Ans!.. Oest,«U0fi.S. 40»/i, i20 — 2^1 — Erdt,'Nnst. f. Hand. u. G. leuft. 28KI0 285-40 >> ' ditoanl, ÄIH,. Un,). L0U fl, . 288-40 288 80 Depositenb. Nll»i. Wu ft. ... i»«-— i»l — ««complex's,, Niederöft,50N fi. »5» — 5«1 — Hypothcleu!i.,öf>, 800 fi. «5°/"E. bS— 58' — Länberbanl, öft,, 200fl. G.bo»/^. ,103 — 103-40 Ocster,'Ung. Nanl.....977__8?8'— Unionbanl 100 fl...... 7571» 7«- — Nerlehrsbanl Nllg, 140 si, lib'— 4b 50 Gelb Nare Actien von Transport-Unternehmungen. (per Stück) Älbrccht-Ällhn 200 fi, Silber . — — ..--Nlfold'ssium-Vahn 200fl.Silb. igi-— 181'5< Nusssg-Tep. Eisenl>.2N0 fl. CM. — —------ Böhm slordbahn 150 ss: . . . —'—------ „ Weslbahn 200 fl. , . .---------------- Vuschtiehraber Lisb, 500 fl.CM.--------.-- ,, (lit. U,) »00 fl. . —— — — Donau « Dampsschiffahrts « Ges. Ocslerr. 50« N. LM. . . - 472 — 473 — Drau-Eis,(Aat, 200 fl. . . ,2,0 75 211-25 . Salb.-Tirol.III E,I«?8200ft.O, 20325 208-75 FerbinanbS-Nordb. inm> fl. ) Eisenbahn-Gesell, 200 ö. W. . . 225 — 22Ü0U ^loyb,öst.-ung., Trieft 500st.EÄ1l. «27 — ß2» — Qesterr, Norbweftb, llOO fl. Silv, 16« 50 1«?--dto, (M. Ij) «00 fl. Silber . I47b0 148 — jra^Dur« «tiscnb.ibNft. Silb. 30'— 31 — studolf^Bahn 200 fl. Vilber . . 185— 18650 Gicbenbilraer «tiseub. »00 fi. , 179-60 180 — Staalselsenbaljn »00 fi. ö. lll>. . 272 ?b 27« »5 Gelb war« Silobahn »NO fi. Silber . . .185-60 1»«' — Slld'Nordb.-Veio.'V.LUüfl.EVl. 158 — I6U-K0 Theiß-Nahn 200 N, ö, W. . »50 2l> 25076 Tramway-Ges., Wr,170 fi. ö. W. 18? 60 l8U — „ Wr,, neu INN ft. —>— — — Transport'Gesellschast 100 fi. . 55>— «<>'— Unss.'nali,^. «Lisenb. Luo fl. Sili>er >?i-6o l?» — UNss. Norbostbahn 200 fi. Silber i?« 60 l?»'— Unss.Weftl',(Naab5.— „Mbemübl". Papierf. u. Ä.-G, «k- - »b-«o Mont.,n,Wefcllsch. österr.»alpine 88-50 34' — Präger Eisen»Änb.«Ges. »UN !'.. ,89-—140'--Gal^'Tar!. Eifrnraff. 100 >!. . _.„ ^.-— Wasseuf.'Ä,, Oeft. in w. 100 ss. ,«5,__ ^.__ Iiileuw,'»^.7<>ß . —— —-^ Devisen. Deutsche Plätze......«1 ?» «1-90 Bonbon.........l26-u5 126 — Pari«.........4« 88» 49-87, Petersburg.......------—'— »alnten. Ducaten........ 697 k-«9 »ll'Franc«»Vtü«!e..... »»8, 9 99. Silber......... —- —— Deutsche Meichsbanlnoten . . «17« «180