^H-^ Montag, 18. März 1901.______________Jahrgang 120. Macher Mung. ^tto.^^» ll^^5""lenduny: aanzjähr!« »a «, halbjährig lb X. Im len ö« »». ^bß«« per ZeU« l» t»: bel 0ftt«n Wled«hi,lun««n pn Ftll» « l». ^ Die «üalbacher Zeitung» erscheint l«gl ^lt^s. "^ derselben bewilligt wird. 5s» an^'"^ beider Häuser des Neichsrathes ^"ordnen, wie folgt: ^Tlie^. Artikel I. ^ 9 ' ^. Vl ^> ^ Wehrgesetzes vom 11. April ^Il>. ' Decomi.«.'^^ beziehlingsweise itn Gesetze ^ ^fts' " ^"'^ "' ^' Al. Nr. 2W, ent. ^'«^Mar " ber zur Erhaltung des Heeres, ^, ^" 3l^' '^ ""d der Landwehr erforderlichen Bangert ^"ttnaimte ^'^ l"r das Jahr /.^ie ^ Artikel II. ^""ntinn° /U ^" lm Artikel I bezeichneten > "°nn fur das Heer und die Kriegs- ^!eb ^ Na !<^flig f^v" sür die Landwehr, nebst den 3" brüten ^"" ^^" ""b ^^arlberg zu !^ ^^Veserv "^ ^^" ^3^7'" Wehrfähigen der gesetzlich billigt. '^ ^'ld für das obgenannte ^ ^!^ G,s ^"Ukel III. ' '^i^Z in H tritt mit dem Tage der Kund- i !^r/inist,r si!."!^ '^'^ N"t ^Äen Vollzuge '' ^ tzi "^fail^ / . "andesvertheidigung betraut, ^ ""chzn " ^leinein Neichs-itriegsininister ' ^'«K, . "7 z" Pflegen hat. " U. Miirz 1 still., ^ ^'st aufs neue das In-^ >vi«> di ,^"liebe des englischen Publi- .kriegerischen Sports- ^Nt> " Ni,l Mi. brauchte nach Beendigung ' ^'""d die (5„r"""" Vortrage über den Krieg ^ ^s"h!bnle5 «?"" " und 5' "beten Wstmä'hlern schwerlich ?<" ^ .^ " Triumph sein Untergang il> 'n 5 ri ä ^"U" "zählt einer von den ^" .?^tt^^'^"chterstattern eine ganze ^H ^on^, "'"" "'s den Ereignissen der ^>^"b!^^",und Standerton, West-ll ^l/^r,H '^'n, H "/ '""o, nach einer der neueren U ^"ll^ t>,. ""ch ^ill^ ^' I"""" Wagenznge anf ß > >^6 d,^"! ^" """ harken britischen ^!>dj7N fuhr ,,^ltt war. Er besann sich nicht ll » i >"' iV ^"bruch der Dunkelheit auf 1 <>I". Er l"""' Wagen mitten durch das l Mlerdmgo angerufen, er- ! ^ l^^schen?l?/^ nc»ä) <,i,^ weiter nördlich l °' "^ m«, V'l""a. der er Voriiithe zu- t n«" l'ch dir Wss^mnlonnc ruh'y ziehen. Der einzige Einspruch erfolgte von einer Gruppe englischer Officiere, die in der Nähe des Weges ihre Mahlzeit hielten und sich über den unge° Heuren Staub beschwerten, den Dewets Wagenkolonne ihnen gerade beim Essen verursachte. Diese Geschichte stammt alls Vurenqucllen und wird von englischer Seite in Abrede gestellt. Bei einer anderen Gelegenheit, als Dewet einen seiner Hauptmärsche gemacht und westlich von Prä-toria die Nustenburger Straße überschritten hatte, wurde ihm einige 25 Kilometer nördlich von Warmbad der Weg verlegt. Abends vorher war man im britischen Lager in hellem Jubel. Man hoffte Dewets Vereinigung mit Botha gehindert und ihn felbst nun° mehr im Schraubstocke zu haben, da man ihm den Abzng nach Süden abgeschnitten zu haben glaubte. Die allgemeine Anficht war, es bleibe ihm nichts anderes übrig, als es auf ein Treffen ankommen zu lassen oder seine Schar, in kleine Trupps aufgelöst, mloeinandergehen und entschlüpfen zu lassen. Gegen Mitternacht wurden Plötzlich die britischen Truppen in aller Stille alarmiert und standen dann bis Tagesanbruch in aufgeregter Erwartung unter den Waffen. Alls der Richtung von Velvets Lager her vernahm man fortwährend Lärm und Bewegung, 5ao Knarren von Nädern und die Rnfe, mit denen die eingeborenen i>uhlknechte das Zugvieh antreiben. Man wusste nicht, was vorgieng, glaubte aber, die Buren seien in Verwirrung, hätten sich bei Nacht verirrt und könnten jeden Augenblick in die Vorposten hineinfahren. Tie britischen Truppen waren in Linie. aufmc"schw't< mMncmdn.M0y?n ,md sMcn bw Gewehre schussbereit. Jeder erwartete einen Nacht« angriff, oder war unter allen Umständen überzeugt, dass bei Tagesanbruch das Treffen beginnen müsse. Als aber die erstell Sonnenstrahlen das Gelände er» leuchteten, war die Enttäuschung allgemein. Man sah sich nur einigen vierzig leeren Wagen gegenüber, die von wenigem abgehetzten Zugvieh die ganze Nacht mit Lärm und Schall vor den Engländern im Kreise herumgefahren worden waren. Einige zwanzig Ein-geborene und ein halbes Dutzend Auren, die die ganze nächtliche Aufführung besorgt hatten, bildeten die ganze Allsbeute an Gefangenen. Dewet aber war wiederum entronnen. Er war mit den meisten seiner leichten Wagen den Höhenkamm in der Flanke ent« lang gezogen, hatte thatsächlich die britische Linie umgangen und fast 3(1 Kilometer Vorsprung auf seinem Nückwege nach dem Vaal zu gewonnen. Als die britischen Führer ermittelten, wohin er gerathen war, schien sofortige Verfolgung außer ssragc. Er hatte beinahe vierundzwanzig Stunden Vorfprung. Zwei Nächte später wurde ein britischer Posten an einem Bahnübergange, etwa 18 Kilometer westlich von Johannesburg auf der Linie nach Krügersdorp, durch das plötzliche Auftauchen eines Reiters in Helm und Uniform der berittenen Infanterie überrascht, der sich nach der Lage des Bahnhofes Florida erkun» digte. Der Posten wandte sich um und deutete die Linie entlang, fand aber im nächsten Augenblick einen gespannten Revolver in unheimlicher Nachbarschaft seines Gesichtes. ..Ganz ruhig bleiben!" befahl der Inhaber dieser Waffe, der nur imhorlich zur reitenden Insnnwie qelwrio. «Mnn Gir sich mcht pch cn. H, Laibacher Zeitung Nr. 64. 5l8 I8^m5!> wem, abschließen sollte, sofern dadurch die finanzielle Leistungsfähigkeit sehr wesentlich beeinträchtigt werden sollte. Alle Mächte haben die feierliche Er-klärmig abgegeben, dass sie in China keinerlei Eonderintereffen verfolget,. Im weiteren Verlaus»' seiner Rede bezeichnet der Reichskanzler die Behauptung von einer Isolierung Teutschlands als ebenso unzutreffend, wie diejenige, oafs durch die chinesische Angelegenheit die Beziehun^ gen zwischen Deutschland und Russland alterierl worden seien. Von schärsereil oder gar ungewöhnlichen Gegensätzen zwischen den beiden Mächten sei in China so wenig die Rede, wie irgendwo anders. Dies gelte ebenso von England, Amerika, Frankreich und Japan. Zwischen Deutschland und Frankreich bestehen, wie auf den meisten Punkten der Erde, auch >n China keine sachlichen Gegensätze. Dass Deutsch land von Oesterreich-Ungarn und Italien in loyalster Weise unterstützt wurde und mit diesen beiden Verbündeten Hand in Hand gehe, verstehe sich bei dem unerschütterlichen Bestände des Dreibundes von selbst. Deutschland komme es nur darauf an, bald möglichst friedliche Zustände in China herbeizuführen, seinen Besitzstand und seine Handelsinteressen auf-recht zu erhalten. „Wir wollen", schließt der Reichs-tanzler, „durch eine gerechte und loyale Haltung vorhandene Gegensätze mildern, durch das Zu-sammengehen mit anderen Mächten das gemeinsame Ziel erreichen, eine angemessene Entschädigung für die durch die Verletzung deo Völkerrechtes entstan-denen Expeditionskosten erlangen und die Freiheit unseres Handels erhalten." (Lebhafter Beifall.) Politische Ueberficht. « aibach, 16. März. Ein Redacteur der «Veternaja Posta» hatte eine Unterredung mit dem neuen bulgarischen Minister des Aeuhern, Dr. Danev. über die nächsten Aufgaben der auswärtigen Politik Bulgariens. Dr. Danev sagte: «Ich werde alle Mittel anwenden, um der auswärtigen Politik Bulgariens eine Richtung zu geben, welche die Erhaltung des Friedens und der Ruhe auf dem Balkan verbürgt. Was die mace donische Frage anbelangt, so wird die bulgarische Regierung alles thun, um die aufgeregten Geister in Macedonian zu beruhigen; sie hofft jedoch, dass die europäischen Mächte auch ihrerseits die macedonische Frage gerecht behandeln werden. Die Beruhigung der christlichen Bevölkerung in Macedonien ist eine allgemein europäische Angelegenheit.» Für den Eindruck, den die Antwort der Schuhmächte Kretas auf das Memorandum des Ober-commissärs auf der Insel hervorrief, ist ein der «Pol. Corr.» aus Kanea übermittelter Artikel der «Patris» bezeichnend, welcher betont, dass doch insoferne ein Erfolg erzielt wurde, als die Frage der Vereinigung mit Griechenland auf die Tagesordnung gesetzt erscheint und die Mächte die nationalen Aspirationen der Kreter ausdrücklich als berechtigt anerkannten und hinzufügten, dass nur die zeitweiligen Umstände die Verwirklichung nicht gestatten. Es werde daher unter mächtigem Schutze das friedliche Werk unter günstigeren Aussichten als je zuvor fortgesetzt werden. Die Kreter seien sich ihrer nationalen Pflichten bewusst, sie werdeil ihnen treu nachkommen und nicht aufhören, mit Klugheit und Vorsicht die Bestrebungen ihres Oberhauptes unermüdlich zu fördern. Sie werden sich um den von Europa ernannten Obelcomnu'ssür, den sie ihren Finsten nenne», scharen und mitrachtig jene Hindernisse aus dem Wege riiumm, welche di< Mächte abhalten, jcht schon die von ihnen al» berechtig! nnerlmmten Aspirationen zu erfüllen. Aus Madrid schreibt man. d^ss der »lit del Ablösung des Cadmelle5 Azcarraga durch das liberale Ministerium Sagasta erfolgte Syslemwechscl, wu es scheint, nicht mnfasfendere Veränderungen im diplomatischen Corps Spaniens zur Wirkung haben werde. Nach Aeußerungen einer competenlen Persönlichkeit dürfte vielmehr die weitaus größere Mehrheit der fpcmischen Vertreter im Auslmidt weiterhin in ihren Stellungen verblnbm. Visher sei die Botschaft beim Vatican der einzige wichtigere Posten, bezüglich drsse» die Möglichkeit eincs Personen^ Wechsels ins Auge gefasst wird. Die Regierung soll zwar vollständig geneigt sein, den Marquis Pidal, der die Vertretung beim heiligm Stuhle bekanntlich erst vor kurzem übernommen hat, in dieser Mission zu belassen, falls er bereit ist. sich zum treuen Dolmetsch der Wünsche und Absichten des neuen Ministeriums zu machen; die Frage sei nur, ob Marquis Pidal einen solchen Compromiss zwischen seinen eigenen Gesinnungen und der Richtung des Cabinettes herzustellen vermag. Die Behauptung italienischer Blätter, dass die vom neuen Botschafter bei seiner Antrittsaudienz gehaltene Ansprache eim Aeußerung zu Gunsten der weltlichen Herrschaft des Papstthums enthalten habe, wirb auf Grund des dem Ministerium des Aeußern vorliegenden Wortlautes dieses Documentes bestrittrn. Tagesneuigleitcn. — (Die Lebensdauer der Banknote n.) Die englischen Vanlen pflegen die von ihnen in Umlauf gesetzten Noten, sobald sie wieder in ihre Cassen zurüctlehren, anzuhalten und nicht mehr dem Verlehre zu übergeben. Ein englisches Vlatt veröffentlicht nun eine seltsame Statistik, welche es „Die Lebensdauer der verschiedenen Ar,ten der von der Äanl von England ausgegebenen Noten" betitelt. Danach ist der Zehn-Pfunbnote die türzeste Lebensdauer be-schicden, nämlich nur sieben Tage und sechzehn Stunden. Nicht viel länger lebt die Drei-Hundertpfundnote, welche in die Cassen der Äant nach zehn Tagen und zwölf Stunden zurüclzulehren pflegt. Die Hundert-Pfunbnote lebt ungefähr zwei Wochen, das Fünfzig-Pfundvillet erfreut sich eines Lebens von W Tagen, während endlich das kleinste englische Papiergeld, die Fünf-Pfundnote, am längsten lebt, nämlich 72 Tage. Natürlich berechnet diese Statistik nur die durchschnittliche Lebensdauer und leugnet nicht, dass es auch Banknoten gibt, welche ein sehr langes Leben haben. So citiert der Verfasser des Artikels den Fall einer Fünfzig-Pfundnote, welche im Jahre 1743 ausgegeben wurde und erst im Jahre 1846, also nach 10?) Jahren, in die Eassen der Vanl von England zurückkehrte. — (Das Abenteuer eines römischen Gepäckträgers.) Aus einem von Mailand aus in Nom eingclroffenen Schnellzuge stieg kürzlich ein elegant gc lleideter Herr, der einem Gepäckträger einen ^, ^ und ihn bat, an der Droschtenhaltestellc ^ ', HZ°'. aber der gute t'ac^llinu zwei Stunden ll^" ^ ^ sein hungriger Magen schon heftig ä« , ^» , machte er sich auf den Nachhauseweg Zu s"" .Mti ^ Den Koffer wollte er nach der Mahlzeit t" ^ ^ «> geben. Wer befchreibt aber den Schrei" ^ ^.. staunen der biederen Leute, als plötzlich ""' s,B ^ des Koffers ein zartes Sümmchen erschoß ^ f^ ^ man die Riemen des unheimlichen Koffer . l^isle, ^. ein neugeborenes Kind darin, das in "^„h:^^ Grafenlronen bestickte Wäsche gewickelt war," ^iz^ seltsamen und ledhaft schreienden Fund aus ^ M . zwischen den Windeln 80 Banknoten ^ / ^t ^ Vrillantschmucl, sowie ein nicht unterzeichn ^ gefunden wurden, welch letzterer die beiges einstige Mitgift des Mädchens bezeichnete, ^il« — (Die Geschichte einer aMer ^ ^ Sammlung.) Man erinnert sich "^„1°^ Taumels, von dem Amerika seinerzeit eW'" M^, heimkehrenden Admiral wurde nach beway schöü °^ Princip: riesig und in die Augen stechend, a fll aus Gips und Ziegelsteinen ein ^"UMPY^^ 5^, Dann regte man eine Sammlung "^?' ,^>g ^^ zu verewigen, doch kam beiweitem "icht 9 ^,„ b't.^v um die Kosten zu decken. Daher haben ftnl ^v^ ^ der Zeichner der gesammelten Beträge dam> ^sl' ^ erklärt, dass die Sammlung der - ä""^ .^l <" > in Newyorl überwiesen werde, die "U" ^ O^ Triumphbogens für den Nationalhelde« , bauen wird. ... Oü!^>'! - (Praktisch.) Eine grobe P°n de,> 5? lässt das ihr zur Reinigung übcrgebene ^ " ^,,5 des Trocknens, respective Bleichens, """ > seO^.< Bambusrahmen umkleideten Fesselballons, ^ l Tage hundert Fuß hoch über die Giebel vei " ^ steigt, durchmachen. A3 ^W- wird berichtet: Herr Grades, einer der beoc" ,< ^ ,., schmiede in Sheffield, hatte sich seit em'gc sM p hiesige Postamt sehr zu beklagen, weil '"" ^n 'A? mit großen Verspätungen zugestellt "« .M.j clamationen blieben fruchtlos. Da »e"" m ^ Geduld und beschloss, zur Selbsthilfe Zug" > ^^ seine Truppen, das heißt die 200 Angel e"' ^stv<^ mobil, und zog ins Feld gegen die orlMA,^ seii""^ Am 28. Februar marschierte er an der "^ ^stF",^ durch die Straßen von Sheffield zum." "^vlofc"/^ seiner Kämpen war mit einer sch'". ^ ilg<" ^ kleiner Pakete bewaffnet, deren jedes em ^ M ^> Kunden der Graves'schen Fabrik "dreN" ^r ^ ^ hielt. Die unglücklichen postnwu mu!« ga») ,^ der zahllosen Graves'schen Sendungen ^„nB ^, widmen; der übrige Postbienst war ^»eÜ^ ^ gelegt, und das Publicum drohte nn .^ ^ .?. der Abend brachte die Erlösung l^^ quälten Postbeamten; die Schalter lvurvc .^ 1^ die Graves'schen Truppen zogen sich ^fli^' S^'' zurück. Am 1. März. in aller He"^w<'«< jedoch die Feindseligleiten wieder ""'»' d«s ^ und seine Zweihundert besetzten von n " ^cte ^ Die Polizei befürchtete Ruhestörungen u^gft p,^. sonderen Sicherheitsdienst ein. Ieb" " H^ "" Z^.> Graves brachte an diesem zweiten FewM , gB ^/ mit Scheidemünzen mit sich und ^"^u»'^ ^'/ eine Iiult' poni^-Marte; wenn er das " gcd>" ^, hatte, schloss er sich hinten an und war'" ^ »e ^ Wieder an den Schalter gelangte, «' '^ v^<, lu,1t' i'onn.v zu erstehen: so schioht Ihncn nichts zuleide." Dmmt nahm «' dem verblüfften Poston sein Gewehr ans der Hand nnd lies; einen dreimaligen leisen Pfiff ertönen, genan wie in der tomischen Oper. Sofort tmnen hinter einem benachbarten Schuppen einige Reiter znm Pur-schein, nnd e» danerte nnr wenige Minnten, als die Spihe der reitenden Culmme mit einem langen Znge von leichten zweiräderigen Fnht'werken, sogenannten Capemrs, und zahlreichen Hai^dpferden in die Erscheinung trat und die Bahnlinie überschritt. Der Posten schützte die Neitercolonne nicht viel unter zwei» tausend ^l'ann. Als der ganze ^ng die Bahnlinie überschritten hatte, sagte der Vurenreiter M dem Posten ganz gemüthlich: „Ihre Ablösung kommt in ungefähr einer Stunde. Wenn Sie bis etwa fünf Minuten vorher Ihren Posten verlassen, sind Sie ein todter Mann, denn dort hinter dem Schnppen steht ein unfehlbarer Schütze, der Sie im Auge behält. Sie können Ihren Officieren melden, Christian Dewet mit seiner Abtheilung sei 20 Minuten vor 1 Uhr hier vorüber getommen." Der entwaffnete Mann be hauptet, kurz vor der Ze.it, wo die Ablösung fällig war, habe er einen Reiter von dem nahen Schuppen davonsprengen hören, worauf er fich in das anderthalb Kilometer (!) entfernte britische Lager begab und seine Meldung machte. Am selben Abend verlautete, dass eine weitere kleinere Aurenabtheilung in der Richtung nach Norden die Vahn überschritten habe. Der Posten bei Natal'Spruit war bei Tagesanbruch überrumpelt imd die dortige Brücke gesprengt worden. Bei welcher Abtheilung sich Dewet wirklich befand, wäre schwer zu waen. Man dürft» wohl erwarten, dass er bei her öMchen gewr^n 5«,. IHon ans dem emMM Grunde, weil er die Engländer glauben machen wollte, er sei bei der, die nach Westen zog. Das kühne Stückchen Passte auch auf seineil Generalftabschef T heron. Als Dewet die großen Vorräthe an Lebensmitteln, Kriegsmaterial und Kleidern erbeutete, die bei Bredefortweg angehäuft waren, fagte er zu seiuen Gefangenen: „Wir haben jetzt mehr, als wir selber vranchen. Jetzt mögt Ihr auch zugreifen und Euch auosucheu, was Euch passt." Und sehr bald waren auch Buren wie Engländer bunt durcheinander am Plündern. Zwischen einem Bnren und einem Eng-länder tam e5 beinahe znm Kampfe um einen Photo-graphischen Apparat, der sich unter den Posh sendungen befaud und für einen britifchen Offkier bestimmt war. Die Postsäcke wurden aufgefchlitzt, und meilenweit fanden fich Briefe und Zeitungen über das Land zerstreut. Manche wurden gefunden und doch an ihre Adresse befördert, darunter auch einer des Berichterstatters der „Daily Mail", der sorgfältig znsammengebnndeu und mit dein Vermerk: „^»m ^elde gefunden nnd an den Bestimmungsort befördert," eine Reihe von Wochen verspätet einlief. Als die Buren abmarschierten, war es nicht leicht, Sieger und Kriegsgefangene zu unterscheiden, denn alle waren sie in die neuen, von England einge« lroffenen warmen Khaki > Winterkleider gehüllt, während in Prätoria I2.0M Mann britischer Truppen froren und das Zähneklappern erlernten, weil Dewet alles, was er van den Wintervorräthen nicht brauchte, verbrannt hatte. Hauptmann Eorballis, der den groben Trans-portzug bei Lindlcy führte, den Dewet aufhob, che er scim Pchmmmng. die HoclMl'dcrdrigode, uMr M' neral Macdonald, erreichte, ^al) ^„i"^, ^ Dewet persönlich. Nach des 0""^^ <^ zeigte sich Tewet Menschenfreunds Z,c ,^ hatte feine Leute fest in der H" .^tt'l' ,B!., und fürchteten ihn. Die Offnere " ^B ,^ wie das in der englischen -lrlnee ^.,^ o>' ^ einen leichten, zweiräderigen M^ >Ml^„i',. der ungefähr (i()0-700 Pf""d /"^ "'^. ^ auch manche Leckerbiffen enthalt, " .^l)< i^ ihre aus etwa W-70 Wagen ^, ^,^, gewöhnlichen Rationenlifte s"l)"^ D'^ H musterten, stießen sie auch auf 5. ^/^ Sobald aber Dcwet vernähn', ^ ci<^'", Privatoesitz der Officiere fei, stell" ^, ^ ^^ dem Wagen, und nicht» durfte rc" ^ttc'" -^ angerührt werden. Am selben ^",..,^1^',. i"^ tischen Officiere beim Essen "',^>^'5< Piclleö und Gänseleberpastete, wc")^^ "'^/^, ^c'ähe ein Paar Buren bei "U""^ctc", . i^) lauerten uud getrocknetes stleisa) ^ ^fficil' /^ Dewets Hauptquartiermesse. T"' ov^^i: eil,en der Ihrigen uud ließen fraa^H,,^ ^ ^ nicht mit ihnen speisen wolle. ^ , n"'^si^ aber sein Stab ebenfalls ein"""" ^„„. ,>:. slch bereit finden. Beiin Mahle '"" ^ 1,.'^ keinem Worte die Rede. U'.'aN " ^ ^^.lc'^ von Landluirthschaft und küns"" ^i^ ^ Erft fpäter kam nmn auch a>lf 0' ^^' /.^. und Delvet erklärte, er sei ganZ ^ofs'''! ,1,,^/ das» die Blu-en nicht die mindeste » g^ jM^, schließlichen Sieg hätten. Er s" ' , ^ .si? Bestem zu thun, um den Knea ^^ zn machen, den England jemals j 519 18. März 1901. uV», ?ungfi°^ b^ ^lvaliia»" ' '°^ flehentlich um einen Waffenstillstand. >? ^ades >. ^'" persönlich im Bureau und beschwor b?^' d'mii °n!.^^beamten eine kleine Pause zu ge^ !»<» ^ »veid- '^ anderen guten Kunden der Post „it>l^t' tonnten. Mr. Graves würdigte ihn Wt c""n Voia/s^? " ^'^ ber pl>8t iinl»wi- telephonisch »^ ^ '""ws,.. !>-<." verständigt hatte, erllärte sich die die.!'" Plälim ^'2 ^^ beschloss, zu capitulieren. Es ^'""^ttlich ^'^en ^stände; der Postmeister gab un, " die «, ^"slcherung. dass Ptr. Graves sich nie soll, ^ °lle s^'^^waltung zu beklagen haben würde. V°i ^"ter k Beschwerden ernstlich geprüft werden daz 5 leitet , " ^"^el der Bevölkerung und von der Klan p'quai'ti ^^' braves mit seinen Truppen in <^°" diesem 5"""' °"f ^lsen Z"men die britische "!> ^ dtnl^!^ ^°lzer als je zuvor flatterte. So ^"'sches N? ^ ^achelrieg. den Mr. Graves gegen ^'^>^^tgefüh^ hat. "^ und Plovinzial-Nachrichten. " ^ 1".^"""schen Alpenvereine. Mussez de^l?!. "ber die Thätigkeit des Central-"W entne^ "^lhen Alpenvereines im VIII. Ver. N58^Wnd?" wir folgende Hauptdaten: !»ll^ ^U°ii.^ "^n am Schlüsse des Jahres 1899 5^19? «Mit hatte, belief sich die Zahl der-«?"l und 7^°us i333. von denen 630 dem Central-^sind^ss''" einzelnen Filialen angehörten. ^ ^"">la ».s Iuvaniii, Großhändler in Schifchla; °N!k ' ^lera't,? "?h"beamter " Laibach: Theodor >7? in Hi" Littai; Alois Umberger, Rechnungs-" ln Ciüi. ^' ""d Anton Ulmar, Marlnecommissür 'W<^"tspon^.n^"^^es wurden in 20 Sitzungen ^ "nd eZ" "ledigt. Es fanden vier Vereins-lltl»^ Nje°n3?,i ""ragsabende statt. Olll??' lühr I« 7""»ssection erneuerte mehrere Mar-^ ^rientt,?^"" "ue Bezeichnungen durch und Mz^btn """»stafeln auf. Alle Vereinsangelegen. V wirb?, '^'"n^i Vo«tuilc. publiciert; diese >!". l- l. Wnl^'!^"""" '"Unfrei zugestellt. ly ^ndevortt"I?"° ^"^ Ausführung; über Ansuchen ?' einer "^ "°" ^reznica steuerte er 50 X ^t ^ thätia,^"" ^^ücke über den Savefluss bei. ^ A jene >. " slltalen anbelangend, ist an ^«M^ der czechifchen Filiale zu er-^V"berde^^le eröffnete die Hütte in Ravni und ^l>urde "«We ^ge durch.-Die Steiner ^Vikder İ"flert und zählt nun dreimal so ^^^„. ,, "ut>" — Die Krainburger Filiale hat einen Weg auf den Storzik ausgeführt und marliert. — Die Radmannsdorfer Filiale erwarb eine Hütte auf der Negunjiica und setzte der verunglückten Lehrerin Stein einen Denkstein auf deren Grab in Ratschach. — Die Sannthaler Filiale hat einen neuen Weg über den 'l'ur^l 2l«K zustande» gebracht, zahlreiche Wege markiert und eine Menge Orientierungstafeln angebracht; die Filiale betheiligte sich energisch an der Expedition zur Rettung des Touristen Lichtenccker. Vom Herrn Kaö wurde der Filiale die Grotte «l^Kti!» geschenlsweife überlassen; zu dieser sehr interessanten Grotte wird im Verlaufe des laufenden Jahres ein bequemer Weg hergestellt werden. — Die Isonzo-Filiale stellte unter anderem eine Hütte auf dem Krn fertig. — Die im Jänner v. I. errichtete Gailthaler Filiale zählt 41 Mitglieder; ihr Haupt-wett ist die Errichtung eines sicheren Gangweges zum «Steinernen Jäger» ober dem Lufchariberge. Der Centralverein unterstützte verfchledene wissenschaftliche Anstalten durch unentgeltliche Ucberlassung seiner Hütten und Anlagen zum Aufenthalte; durch Beistellung von statistischen Daten, Aufnahmen, Cliches :c. Er steht gegenwärtig mit allen slavischen Touristen-vereinen in Verbindung. Der Club der Amateurphotographen machte im Vereinsjahre zahlreiche Aufnahmen, welche am 1«. und 19. d. M. im «Narodni Dom» zu allgemeiner Besichtigung aufliegen. — (Der Vau der landwirtschaftlichen Burg.) Nachdem die Maurerarbeiten bei diesem Gebäude grühtentheils beendet sind, wird nunmehr zum Anwürfe und zu den Verpuhungsarbeiten geschritten. An diese Arbeiten, welche Ende März in Angriff genommen werden sollen, werden sich jene der Zlmmerleute, Tischler, Dachdecker und Schlosser anschließen. Das Gebäude soll bis zum Spätherbfte fertiggestellt sein. Dessen Benützung sowie die Herstellung der kleinen Parkanlage vor demselben erfolgt jedoch erst im Sommer des künftigen Jahres. x. — (Neues Lehrbuch.) Das k. k. Ministerium für Cultus und Unterricht hat die Zulässiglelt des Lehr-ouches: «Ztritof Anton, Deutsches Lesebuch für die vierte Classe flovenisch - utraquistischer Mittelschulen und verwandter Lehranstalten, Wien 1901, k. l. Schulbücherverlag. Preis gebunden 3K 20 K, geh. 3 K,» zum Gebrauche bei dem Unterrichte an slovenisch - utraqulstischen Mittelschulen und verwandten Lehranstalten ausgesprochen. —0, — (Die lrainische Advocatenlammer) hielt vorgestern ihre Generalversammlung ab, in welcher mit 13 von 15 abgegebenen Stimmen Herr Dr. Danilo Majaron zum Präsidenten der Kammer gewählt wurde. Zum Rechtsvertreter der Kammer wurde Herr Dr. Fr. Telavcie gewählt. — (Die elektrische Straßenbahn.) In der verflossenen Woche wurden durch Organe der Firma Siemens für Mitglieder und deren Familien-angehörige 60 K. Gäste willkommen. — (Genossenschaft der Gastwirte und Kaffeesieber.) Da in der letzten Ausschuss-sihung sieben Mitglieder ihre Stelle niederlegten, wurde behufs Completierung des Ausschusses für diesen Donnerstag um 3 Uhr nachmittags in den Gast-hauslocalitäten «Miramar» (Alter Markt 19) eine außerordentliche Generalversammlung einberufen, x. — (Im städtischen Vollsbade) wurden vom 3. bis 9. b. M. insgesammt 374 Bäder abgegeben, und zwar: für Männer 334 (davon 239 Douche- und 95 Wannenbäder), für Frauen 40 (davon 6 Douche-und 34 Wannenbäder). — (AuS dem Schubarreste entwichen.) Der zur Elnlieferung in die Landes-Iwangsarbeitsanstalt in Laibach bestimmte, in Winllern, politischer Bezirk Krainburg, geborene, 39jährige Vagant Josef Rahne, vulgo Rahnetov, ein wegen Diebstahles wiederholt abgestraftes Individuum, ist laut einer Mittheilung des Stadtrathes Marburg aus dem dortigen Schubarreste entwichen. Der Landstreicher ist im Betretungsfalle der genannten Zwangsarbeitsanstalt einzuliefern. —ilc. * (Feuersbrunst.) Am 5. d. M. brach in der Kaische der Agnes Premk in Vrezje, politischer Bezirk Stein, ein Schadenfeuer aus, durch welches das Wohn-und Wirtschaftsgebäude sowie alle Holzgeräthe eingeäschert wurden. Außerdem gieng ein Stück Vieh zugrunde. Das Feuer soll der sechs Jahre alte Sohn der Kaischlerin mittelst eines Zündhölzchens gelegt haben. Der Schaden beträgt 1800 «, die Versicherungssumme 1000 K. —r. — (Hunds Wuth.) Am 6. d. M. wurde der infolge Contumaz angekettete Hund des Matthias Miklavktt in Ober.Mahorovec, Gemeinde St. Narthelmä, von der Wuth befallen und biss ein dreijähriges Kind des bezeichneten Besitzers, das an ihm bloßfüßig vor-übergieng, in die linke große Zehe. In derselben Nacht riss sich der Hund los und trieb sich in verschiedenen Ortschaften der Nachbargemeinde Nussborf herum, wurde aber am folgenden Tage getödtet. — Da in den politischen Bezirken Rudolfswert und Gurkfeld fast täglich Fälle von Hundswuth vorkommen, so wird dem Ver-nehmen nach an die l. k. Landesregierung das Ansuchen gestellt werben, die Hunbecontumaz über den Gesammt« bereich der beiden genannten Bezirke zu verhängen, o- fremdem Stanltne. """'" von vrmano« «and.r. h>>sli!^ahr . lb». Fortsetzung.) ^l ^ rücksj!?!/efängnisse hatte den ehemals so ^ iiOs Vers?? nur die Zwecke und Interessen ^e?1ttstenVenden Mann gewaltig verändert. Z V?er ^"»ung m ^ren Affect er den Ver-^i!! W^°u und den Schänder seiner Ehre ft. "gene S,^ e,ne vollständige Reaction. Es «?. °b er°?,e. «m vergossenes Menschenblut, ^-."es h. "no That bereut hätte, aber der Opfers, der Blick der > >dA desselb^ überhaupt der ganze ^>N^en. lHs ^ötzlichen, gewaltsamen Endes bQ W"' Taa U°Uen Lebens wollte nicht von '^e > und "".^verfolgten ihn grauen-ö Vf5 ^rsteliun ^mählich begannen die ver-X? belucht>^ de« Anstaltsgeistlichen, der 5,H ^ d l lhn einzuwirken und ihn zu ^'^/^tturtH' ""d " den ersten Wochen Vtt? die V"l"ng hatte er auch in blindem Unglückes gewüthet; ^»erlich"'^ Frau geflucht, ihr in dieser > ^tund/? Vergeltung geschworen und in der h^tt ' ^ gelobt, sie nie wiedersehen zu ^ ^^"rden^-^usbrüche des Hasse, und der ^«7'h.n^ ^ nicht enden wollendem Neifalle begrüßt, mui» ^ P holte Zugaben machen. Als nach Beendig»"« ^^ grammes die lustigen Klänge der Militarn" ^ da drehte sich bald alles in wirbelndem Ta^'^^> ob der Fasching schon längst uns mitten drinnen befänden, in seinertoue» ^ ^ *(Aus Furcht erhenkt.) ^" M«< hat sich der 67jährige Auszügler Matty"' ^ Dole, politischer Bezirk Loitsch. nachdem " ^ aus unbekannter Ursache mit einer b"^ .^i«^ diget hatte, wahrscheinlich aus Furcht vor der u ^ Strafe, in einer Kammer erhenlt. .<^nleil" , eine Aufführung des Theaterstückes «^"^3" Der Reinertrag soll dem Fonde für die N">" ^e^ neuen Claviers zugeführt werden. M^^ .*. (Verloren) wurde auf ^^"i^ Lanbestheater bis zum Hause Nr. 7 in o" Straße ein Täschchen mit 44 X. in der VornkirtHt. ^ ^ Dienstag, den 19. März ^ ^:^ Näh:vater Christi). Pontificalamt "" .ng. ^ strumentalmesse in b'moll von Moriz^^D^ und TractuS von A. Foerster, Offertorium Witt. ^ _t I"" qeiel In der Ktadtpfarrkirche 3 ' ^el. > Dienstag, den 19. MärzH^.o^ Landespatron), um 9 Uhr Hochamt'. ^.^oll^i>>< hannes Schweitzer, Graduale und ^«^torl""' pr»6V6ni»ti» von Anton Foerster, ">> ritÄ3 ms»» von Moriz Vrosig. Theater, Kunst und Me" ^! * (Deutsche Bühne.) ^i "^^ Hause wurde gestern nachmittags A^' am / dieser Spielzeit die Operette «Die G"«^ M ^ Das Publlcum unterhielt sich recht gw, .^g v' ^ das darstellende Personale. — slben^ ^ . ^ kräftige Operette «Die Landstreicher' '' ^e l^e" sich wieder ein zahlreiches Mblicum ^u ^tol ^ entsprechend reichen Beifall spendete. 3"^^de" ), wurde durch Widmung einer Palme ^. zeichnet. , «terd^ 9«< so schreibt man aus Nreslau, wird v" ' U. ^ stadt in ihrer Mitte haben. Demi ^r^^c. fill ^ Löwe, der umsichtige und erfolgreiche hat > ^ lauer Lobe-, Stadt- und Thaliathea"^^^ Sommersaison 1901 die Leitung der «'.^ges'^ Baden-Baden und Karlsruhe i. "-" ^B " VÄ! und steht gegenwärtig auch noch "" ^tely, ," des Deutschen Theaters zu Vreslau " ^ ^^ um auch die vierte Bühne die!" "^^h«!.. dircctoriales Scepter zu bringen, it",^ elre^/z, dcn noch leiner seiner deutschen CollA Pl .jF. - (Concert Grünfe " n^'^" vlltuose Alfred Grünfeld gab g«!" ftch " der hiesigen Tonhalle ein Concert, v" ^ ^3^3eiwng Nr. 64. 521 16. März 1901. ?"lich ^ "lyes zu «freuen hatte. Der Künstler. MiW °ks s sem ein Liebling des Laibacher ^"btt'st2"erte «in umfangreiches Programm. 2 ei"ige? '^s Verlangen der Zuhörerschaft noch ^8roß^"2aben bereichert wurde. Grünfeld ist d? ^ bei,p..l«^""p«tator zart duftiger Nummern, l? in l!, ,"eife gestern unter anderem das Inter-k^gen d er^"°" I-Prahms fammt einigen Ab- <^bah!nl?"?°nn'lchen Waldscenen bildete, als auch i2 d«n NrÄ^^haplodifcher Tonstücke, wie jenes in , "'let seibs.°^s oder der Ungarlischen Phantasie vom er die Wucht feines Spieles in !^ ^tn C°^?."'2enlann. Für sämmtliche Nummern, 3?lbW dmÄ""' "°« Grieg. Chopin. Cajlovsli Ü)> ^"iers r« 7^" "aren, wurde dem großen Meister 1>r zu "uSender Beifall zutheil, der sich von ^^hren Vi?"" tigerte und am Schlüsse in !^" unter ^"ussturm ausllang. " Dem Concerte »?" ". bei«"" Seine Excellenz Landesfträsident '°lsch bti. '" und Hofrath Dr. Graf v. Schaff- ^?^°^ung Schön than.) Wie man "« des h7" °" /- April in der Tonhalle eine !^ ^"gtlltnm? ^"" v. Schönthan statt. Das ^ld, ^. "' °as nur humoristische Nummern um-^^ l'Im ^^""5" zur Veröffentlichung. !?^ubin m ?h"ten Geleis».) Roman von hleil.^ l», Dip ^^"^^" ^ l( 20 I,, gebunden Ti?' Allen N ^"nchener Neuesten Nachrichten. '«?"* with ^"^"" "nd Verehrerinnen Ossip ^i>3 ^abe »^ 2"vohnten Geleis» eine will-lV^Erzab^/)" """ Beleg für das un-l"Nln^ 'zahlertalent der gefeierten Romanschrift. l.)3« ^uwmer ?>^ Schulzeitung..) Inhalt 2.) ^«gftr»!'/-) Merlspruch von W. Munch, "^ert H^ig einer Mutter, von Nlba hintner. ^> »^iennan,,""e- W°s erzählen uns die Orts-^> deform >u. ^ NeMung von Gottschee? ^ltil.» ^adt »ni. n ^^"" Mädchenbildungswefens. ^^M!^ Bücher. ^^) Rundschau. 7.) Mannig. ^ Lebr^' ^hrmittel. und Zeitungsschau. !^llel?°" Wird l. '^bysfee. als Drama.) Aei"^„ 3, berichtet, dass der bekannte Dra-^'^°des. I^^ps, der mit seinem letzten Schau-^ ^lolg '«I 'b" Majestys Theatre» einen ^t!l?en G.""sen hat. jetzt an einem Drama ar-^ ^ eine R^" Odyssee, entlehnt ist. Der l° ^7" ausaew ^ "°" Abenteuern aus dem grie-3« des»Nlt; den Schluss des Dramas wird ^le Odyssee dl. ? <"s nach Ithala bilden. Die ^t^inw^ in großartiger Ausstattung . ^,"ee in ß".' '"ll noch vor Weihnachten von ^l^lEuder^ gesetzt werben. > 7 N.ltd"""ns 'Johannes- inRom.) ^<>ttt"l4. duldet: Sudermanns .Johannes. ^ ufg^'"t. zum erstenmale im Manzoni- "k2"l" dra^ ein Iaratiner.! ? ,° 7'' aber "°"lher St.zzen. hatte seine Sache ^ suchen ^ c "einen Vollstheater. zumal ^t^> Ins^""lplelern gespielt, musste das ^t^ischen ^ 7"g und Trachten waren grotesk, ^lllb ^ ^)ie Let,«/ ""6 Herodias einen gelbgrünen 7^te ^ klne zew) ?"^en waren aus Voldpapier. ,^e 3.°". und d ' b"ch das Publicum in schallendes ftlte ^l'lbeglkitu« "ome ries man laut «Salami» ^ ,^l!chlüs ""« in Salomes Tanz lieferten un- '^^^uN^ ^ll.k> Gramme G'W >l" 15 d ^ 'Ns.enz'° Stefani. meldet ^ldis<,^stamt erütt«'. H'"e wurde hier ein 5" 3 .unter de«?"l5 ^ ^ie italienische ^lll?bet siH^" Commando des Admiral« ^d ' > ^". 1?^ N°^z '" hiesigen "". '>5>lde^z^ In der Deputierten- i^l > ber Verhandlung über das ^?"i die N zu "ich heftigen Aus-M>>^^oher ^'."ungsantrüge wurden jedoch Fed. Hambergs ßuchhandlunh Verstorbene. Im Civilspitale. Am 14. März. Agnes Gabriel, Inwohnerin, 71 I-, Marasmus. Fanöestheater in ---------- Vchweineschmalz » 115------Wein,roth.,pr.Httl.-------------- Speck, frisch » 126------— Weiher, »-------------- — geräuchert » 1 30------- Lottoziehnng vom 16. März. Graz: 39 67 37 65 66. Wien: 82 7 26 3? 45. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Eeehvhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. 5 !ZL3 ZI. F«ß ^ 2 U. N7 ^736 2 8 6 SW. mäßig Regen ^ 9 . Nb. 736-7 7-3 W. mühig heiter " ?U.Mg. ?3b» 71 SW. mäßig thellw. bew. 17 2 , N 734 6 13 2 W.zml. starl halb bewölkt 5 6 9 » Nb. 733 6 6 7 SW. mäßig heiter 18^s?U.Mg. > 729 6> 4 0> NO. schwach j bewvllt > 0-0 Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstag 7 0" und vom Sonntag 9 0°, Normale: 3 7°, beziehungsweise 38°. Verantwortlicher Nedacteur- «lnton ssuntel. Preis ^r V S /4r$r kritische i&x Beleuchtung der -ÄJ^jetzigcn Zustände. ^T Vorräthig in (981) 4—1 Mg. v. Kleinmayr & fed. Bamhergs Buchhandlung I liaibacli, €oiigreBgpIatz 2. 0»^ — ^^ y lll^nlor'r1lrl' ctfo üTteiflcii frstrfccndcft.t)cFclsluurK| fördernde» jMilff es* 3 In Laibach nur beim Apotheker « Piccoli, päpstlicher Hoflieferant. ** Auswärtige Aufträge gegen Nachnahme. Lattermannsallee. NeuI NeuI Zum erstenmale in Laibach. Die elektrische -" Grottenbahn Sensationellstes Unternehmen dieser Art. Elektrischer Antrieb. Feenhafte Beleuchtung durch 700 Glühlampen und 8 Bogenlampen. Müssige Mronze in allen Farben ist das vorteilhafteste und vorzüglichste Prä-parat zum Vergolden oder Bronzieren aller erdenklichen Gegenstände; höchster Glanz und Dauerhaftigkeit; auch Vrouze in Pulver zu haben bei Vrüder Gberl, Lalbach, Francis» canergasse. Nach auswärts mit Nachnahme. (909) 11—1 Tieferschüttert geben die trauernd Hinterbliebenen Nachricht von dem Ableben ihres innigst geliebten Gatten und Vaters, des Herrn Ernst Faber welcher nach langjährigen und qualvollen Leiden heute morgens um 8 Uhr, mit den Tröstungen der heil. Religion versehen, im 43. Lebensjahre felig im Herrn entfchlafen ist. Die irdifche Hülle des theueren Dahingeschiedenen wirb Dienstag, am 19. d. M., um halb 11 Uhr vor-mittags im Trauerhause gehoben und nach Laibach überführt, woselbst am 19. d. M. um 4 Uhr nachmittags vom Südbahnhofe aus die Veisehung in der Familiengruft auf dem Friedhofe zu St. Christoph erfolgt. Die heil. Seelenmessen werden in der hiesigen Pfarrkirche wie bei den PP. Franciöcanern in Laibach gelesen. Gottschee am 17. März 1901. Unna Kaber, geb. Nraune, Gattin. — Vrnft, Vgon, Erwin Kaber» Söhne. — Fanny Kaber, Mutter. —«llbert. «udolf, «rthur Kaber, »rüder. _________(Statt jeder anderen Anzeige.) Gestern abends um '/.10 Uhr entschlief nach kurzem Leiben, verschen mit den heiligen Sterbe-sacramenten, unsere liebe, herzensgute, unvergeßliche Mutler, Schwieger-, Groß- und Urgroßmutter, Frau Eölestine Schiffer, geb. Foyker Med. Dr.» und Professorswitwe, Nesitzerin des goldenen Verdienstkreuzes, Präsidentin des Frauen- HilfsVereines vom Nöthen Kreuze für Kram in ihrem 80. Lebensjahre. Das Leichenbegängnis findet Dienstag, den 19. d. M., nachmittags um 5 Uhr, vom Trauerhause Aueispergplatz Nr. 5 au« statt. Die heiligen Seelenmessen werden in der Dom-lirche gelefen. Laibach am 18. März 190!. Wilhclm Vchisfer, Victor Schiffer, Söhne. — Mathilde Geemann, «eb Vchiffer, ^öleftine Gchifser, Hermine Gchiffer, Töchter — Karoline «chlffer, geb Treul, Marie Gchlsser, neb. Hudovernig, Schwiegertöchter. — Marie Truden, geb Seemann, Fritz, Mathilde, Hans Geemann, Naroline Iaschitschel, gcb. Schisser, Nicior und Franz Schiffer. Enkel. Nathalie, Mathilde und Nlcxander Trnden, HellmuthVeemann, Urenkel - UntonTruden, Justus Iaschitschel, Fritzi Teemann, geb. Ilegler, Schwiegerenlel. Laibacher Zeitung Nr. 64. 522 18. VM^ Course an der Wiener Börse vom 16. März 1901. «««°e« «m^n l^" Die notierten «lourse verstehen stch ln ssronenwührung. Dle Notierung fllmmtlicher «lctlen und der «Diversen Uose. versteht ftch per ölück, ^^-<^B> Allz»m»in, Staal'schuld. """ ^°" Einheit!. Rtnte !n Noten Mal- slovember p, ^ »5» N. U «"/>. ,«» — »84 18«0e,c ,, «»0 >. 4°/„ ,4t»^14»«z 1UUN,l ,, 100 l. b"/„ ,88- 171 ' 18«4,r ,, »DU l. . . »05 -»0? dto. „ lU l, . . »05 »07 Vo d»r lm Afich«« ralh» »nlr»l»n»n König» «ich» und zönd»l. 0,stn^, «oldiente. stfr., 100 ll., p« dto. bto. bto. per Ultimo 4°/„ 97 uo y8 I« l)<1le'.r.I»vefil!,»Mtl!lf,stfr,. per «lass» .... «V»°/» 85 «0 8ü 8<> bnhn »0« fi. vubw. » fi. «. W. v. Vlo,L«l,b!.l'li.»oöfi.'o.'W.E! ^ ö°/,......... «5-------'- «al N»rl.«udw..».»00sl.««». . L«/» von «00 fl...... 4»8 ^z «20 Lb Gelb «ar, »«» «t»»te znr Zohl»»» »bern«««n»t Elsenb.'Prw».' vbli>atl«»e». »lllabethbahn «XI a. »000 «X. 4°/, ab »0°/»...... lt» 80 —-— «tlllabethdahn, 4«N u. 2000 «N. 4°/........... ,,?'»^ ,17 ?!, NcanzIoief.«,, «km. t»84. (dw. Lt.) Gilb., 4°/„ . . , . S« 75 S? 2b ValMlhe llail > Hudwl«»«ahn, (div, St,> «ilb, 4°/„ . . . S!» » bto. dto. per Ultimo ... »,? 85» ll8 vb 4°,^ bl«, Rente ln ttrooenwähr., steuersrel, per Cassa . . . l^ 8b »305 4°/» dto. bto, bto. per Ultimo . ß^ 85 »3 Ob Ung. Bt..«t Theib'«tg..2«lt 4°/« .... I4t ü0l4b ü0 4°/, unglll. Grundentl'Obllg. v» »0 93 30 4'/, tloat. und ssavon, bett« »3 bo 94 «0 Kader» VffenU. Anl— — - «nlehen b. Stadt Wien . . . 108 80 104 80 dto, dt«. erI,4'/^ »4 35 »5llb «,-öfttrr,Lande«-Hyp.-«lnft,4°/, 97— S8 — Oett.°ung, Vanl 40',^abl ve,l. 4°/„.........»S — 100- bto, dlo. bOiahr, veil. 4°» , »9 — 100 -Oparcafse, i.oft.,S«I,,otl! 4« »8'«!, »9 »b ^ ,i«rft «°s» (per Stück). Verzl»«,!»« lwst. »«/, Uobencredlt-Üole «m. 1880 «43 — »45-> 5°/° „ ., «tm- t»»0 "s "l - 4°/»D°NllU-DllN^s1ch. 100sl. . , 400 — 480- 5°/, D°naul«eaul.»Uo!e . . 25»«5i!e0«ü Unvnzi» »S50 «udolph'Uole 10 »l.....«, — S4-- EalM'üole 40 sl...... ,95-»"5- <2t,-Genoi».«o!e 40 ». . . , ^^ — »40-- Waloflei^üole »0 »l..... »90 - »L» ^ «ewii'ftlch. d. »»/» P?..Echuldv, d. «obenrieditanft., ««. «889 51- «-«albachtl U«),......58 75 «50 Held «ar, «etien. Vran«pc>N»Mnt»l» luhmnnz»» «ulfts'lu». «tisenb, 5!« II. . »lüD 3lk0-«au» u, Uetrieb,-«rl. f. U«bl, <ötrai,enb. in Wl^n !i», X , «8L' »»8 »tu, dto. dto. lit.» . . »8» — 284 -Wbm. Noldbahli lb« ll. . .430-4»^- «ulchtiehiaber Ei>, 500 fl. «M, 3145 3,ü, bto. blo. llit, U» »00 fl. .114» 1l4? Donau ° Dampslchlssahr!« > Gel, Vesterr., 50« ft. «M, , . 8ns - «»0 Dur Vobenbacher V..U, 400 Kr, »^ «»«-. sserdiüandl Nordb, 100Ull.i w.«Ili,1y>d, Oest,, Trieft, 500 ll,^ fi, s, 431 - «^ - bto. bto, lllt. li) »00 ll. O kos 50 503 !>«' Prag.Dufer ElsenbiOOll.abgft »83- ,»4- -taatseistübahn »l,»0 ss. K. , , »93 — «93-bO Lüdbahn »00 fl. s..... «ol lt!^ — slldnorbb. Verb.»«. »00 l». rilät«.«ctlen 100 fl, . , , 19!> — 1!)? - Ung,°galiz, Vilenb.LVOfl. Kllbit 4»4 — 4«« llna.Wfftl,.(Naab'sl,», 4»H — — — Wiener li<»calhHhn«n.«tl.>Oe!. — — -> ß»nk»n. »ngloOeft. «anl 1»0 fl. . . »84 50 »»5 b0 «anlv«ein, Wiener, »00 ll, , b«4 b0 oON 5(> Vobcl.'Anft., vest., »00 fl. 3 »35 — 939 «rbt..«nft. f. Hand. u. <». 16« st, ?i»-?b ?,« ?o bto dto, per Ultimo . . . 714 . 7>b — lredltbanl, «llg. ung,, «00 fl. . 7«» - 7'^« — Depolltenbanl, «llg,, »00 ll. . 4«» — 4»6- «zcom^te'Hfs., Ndröft., 500 ll. 1410- 14«O Glro^u. W zndu!lrt»«3nt»l' n»hmu«l»N' ,^ ,-vrerm.-,Pasi<5^",« « .H ,„- ^rilaller »«hl"w,H - ^ , ^ Wa«a°^Ut!uauj!,.«ill!,.w' ,ll^^ «r. «au»elell!«.>ft "U «,O»!' "'" ' V»»ls,n. ' ' ^ "!^! Uoubuu , , , " ^ Pari« . . 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