Janda Bartoš, ki to zverinsko početje fašistov v celoti in s posledicami čuti na lastni koži. Priče smo zorenju njegovega ¡karakterja, njegove zavesti, rasti njegovega sovraštva do sovražnikov in rasti njegovega poguma. Avtorica sicer tudi tukaj ni dosegla zaželene sinteze vsestranskega prikazovanja zgodovinske- ga časa in človekove osebnosti v njem; nakazala pa je nove poti k temu, da bi literatura o vojni postopoma prehajala v literaturo, obdelano z zgodovin- sko odgovornostjo. Saj je za današnje mlade bralce vojna že zgodovina, a zgo- dovina, na katero je treba neprestano obujati spomin, ker grozi, da bi se mogla ponoviti. K temu namenu se po raznih poteh praviloma usmerjajo tako sovjet- ska kot češka in slovaška otroška in mladinska književnost s protivojno in pro- tifašistično tematiko. Prevedla Božena Orožen Z u s a m m e n f a s s u n g DIE TSCHECHISCHE, SLOWAKISCHE UND SOWJETISCHE JUGENDLITERATUR MIT ANTIFASCHISTISCHER UND ANTIKRIEGERISCHER THEMATIK Die tschechische Forscherin der Jugendliteratur Dr. Miroslava Genciovä stellt in der komparativen Studie die wesentlichen thematischen und ideellen Kenn- zeichen in der sowjetischen, tschechischen und slowakischen Jugendliteratur mit antifaschistischer und antikriegerischer Thematik fest, wie sich diese von Ende des Zweiten Weltkrieges bis heute formte. Die sowjetische Literatur mit antikriegerischer Thematik stützte sich auf die Vorbilder der literarischen Werke vom Bürgerkrieg in den zwanziger Jahren. Das ursprüngliche Kind als Held, das Bürden trägt, die über seine Kräfte gehen (der »Kinderavantgardismus«), ver- schwand nach den realistischen Bezeugungen A. Gajdars aus der Jugendliteratur schon vor dem Krieg. Überzeugend ist jedoch die Schilderung des Kindes an der Front bei V. Katajev. In der ersten Nachkriegszeit ist bei den Tschechen und Slo- waken das führende thematische Modell die unmittelbare Beteiligung der Kinder an den Aktionen der Wiederstandsbewegung oder der Partisanen. Gleichzeitig fin- det man auch die Thematik des Kampfes gegen die sozialen Unrechte. Ab Ende der fünfziger Jahre wich diese Thematik vorläufig zurück, trat aber wieder in den siebziger Jahren bei Schriftstellern auf, die während des Krieges noch Kinder wa- ren. In der sowjetischen Literatur war nun die Autobiographie der Kindschaft im Krieg das führende Genre. Für die ältere Jugend sind die dokumentarischen Bücher von jungen Kämpfern gemeint. (Einige solche Bücher gab es schon früher.) Es tre- ten Versuche abenteuerlicher epischer Erzählungen auf. Bei den Tschechen ähnelt den Autobiographien von Kindern im Krieg der Stoff von jenen Kindern, die ins Deu- tsche Reich verschleppt wurden. Mehrere slowakische Autoren schildern den slo- wakischen Volksaufstand und die Kriegsereignisse aus der Sicht der Kinder als Zeugen. Die autobiographischen Momente trugen zur Menschlichkeit der Helden und zur Vertiefung des historischen Blickes auf die Zeit bei. Prevedel v nemščino prof. dr. Mirko Križman