3lr.4i. Freitag, 20. Februar 189l. 110. IahraMg. kmbacherMIMm. "°ühii«^°^bercl> ^^Apostolische Majestät haben mit "om 16. Februar d. I. dem l^. ^cr.)-'' "'"anzministerium Ignaz Ritter 'H^sehun?"'burg «hässlich dir von chm ^>g se'ne^^l'^" ^"""^n Ruhestand in >"ti3 ^lziialj^^^'gen. mit treuer Hingebung ^"'W den Titel und Charakter ^ ' aUergnädigst zu verleihen geruht. ^ ^, f ^^^^^^Steinbach m. p. ?'l^^ 2^'. Apostolische Majestät haben mit ^ ^l ^'eßnna vom 16. Februar d. I. dem ^ " Ober«° ^arakter eines Ministerialrathes <>kctio/^r«che der galizischen Finanz-!" hK ^Stch^ °lf O t t eine systeHerte Mini-^^gttuht ^'"anzministerium allergnädigst! ^^"»-^' S teinbach m. p. ^m«""^ Vortheile der Drainage. ".Ingenieur U. Uschadesch. ^ ift"ie"^^'"' aber sehr oft vorkommende ^lU^'Utr und ° ^?'^"l ^" Kieshügeln ein » Y° ?"chem s^^°uter Thonboden sich befindet U« "be ^^ Nch das Kieslager fortsetzt. Am X"^flillten ^^/agers stießen aus dem mit 3^'.I"deHl ?"'llen und bencheu die «'" "I^iihi'H"e des Feldes ist ein Graben ^^°hrlM 3?^"^, l'25 bis 1-60 Meter ° <"i^flVd^^ "''" und senkt sich iX sli.^ iib r ^"ch d" Graben, und alle die h then. hören ^«"e strung m ung.h^res Aufsehen (>">N^'^' der einfache Landmann V c»i^l l°lche?l^""'^"g^l'ur und führte V ?' Er ^s feiten mit dem glücklichsten ^> /intaN" '«m Parlamente eine Be-^ N ^ !e n,^""d^ Sterling (11.000 fl. ^,l 7°dkll " °ber ein, 3s Leitungen verwendete er 3'">^ Iranlrei^ "°" ^nalziegeln, wozu ^" w. "^nazsi" '^ k°m und die damals noch <^g^ >iur h'^,. belegt waren. Ellingtons >»t; eV'^Uch auf die Ableitung der ^5^^°ven slct, dnr«..« folgende Regeln ^l>« ^"«l! Montenegro's. V A^n,^ "°n Professor z. Klaii. die unwiderstehliche > P^Lkhnten ^amed II. in der zweiten ^^«lz > hin ^Munderts über die Staaten der Reihe nach zerstörend. ^ ^ " d"V da« Fürstenth'm Eeta der "^^t« n ,^° Jage gefegte Vojoode Joan X>> N«nannt"7 St'fan. von den Vene- ^h> Z". die "'l konnte sich nur schwer der ^?5H>Ner7^'bn don zwei Seiten, von ''k" Lö? " sich ""drangen, und konnte sich ' > ^<>" vö?^°ld an Sultan Muhamed. '' y^t' Zlch,°" San Marco a.lschloss. Noch ^ ^'H'"amen li^" 3"er hatte der Sohn "^ de" Falle des bos- ^'3^5^^^ nicht auf. Im Norden '!'! ü"° ^^t' ?ch.te damals Stefan Vut^. ^ '" » re^NdeV^' "banesische Streiter »/H"e»n z^ veg h^ türkischen Scharen ^>^>'^7''le folgend, sehte Crnojevic '?^.^d '>Eee c le'ner Residenz Zabljak. i ^"dd '^sik^"' er asste sogar den ^ " b, ° die ^sbls an die Küste der Adria ^ iUs^"N'gen Grenzen des Fürsten. ' hler fand er jedoch die festgestellt: 1.) Man muss das Hauptreservoir, woraus die Quellen entstehen, auffinden; 2) man muss ihr Niveau nnd ihre Lage und Beschaffenheit, unter der Erde aufsuchen, worin niemand so glücklich war, als Ellington; 3.) man muss Bohrlöcher anwenden, wenn die Tiefe des Erabeus zu groß oder unzureichend sein winde. Nach dieser trefflichen Erfindung zum Trockenlegen der Gründe, welche vom Quellwasser durchnässt wurden, fieng man bald an, auch Mlttel zu suchen, um sich gegen den Schaden durch Regeuwasser, welches auf nicht durchlassendem Boden stehen bleibt, zu schützen, und hierin erzielte das erste günstige Resultat ein Schotte, Smith von Deanstou, man nannte sein System eine vollkommene Drainage, da hiedurch Quell- und Regenwasser abgeleitet wird. Derselbe erklärt die Wlrkung der Drainage durch folgend«'« Beispiel. Wenn Ackerboden auf einem Felfen von Granit oder Grünstem liegt, der sehr zerklüftet ist und viele Risse hat, so ist der Boden gewöhnlich gleichmäßig fruchtbar und das Regenwasser kann durchsehen. Wenn wir daher die Einrichtungen der Natur beobachten, so wird man immer eine richtige Anleitung finden für die Grundsätze, welche wir bei der Lultur des Bodens anwenden müssen. Der zerklüftete Felsen bietet dem Wasser, welches stehen bleiben würde und nicht durchsitzen könnte, wenn der Felsen fest wäre, zahlreiche Abzüge. Daher ist es nöthig, einen wasserfesten Untergrund ebenso zu zer-llüften und dem darauf stehenden Wasser Abzug zu verschaffen, und dies geschieht durch die zahlreichen Gräben der Drainage. Allein Smith war mehr Theoretiker und nicht glücklich in seinen ausgeführten Arbeiten, und vorzüglich deshalb, weil seine Ableitung«' graben nicht tief genug waren. Auf die jetzige Stufe hat diese Kunst Herr' Iosiah Parkes, der Ingenieur der königlichen Ngricultur. Gesellschaft in London, gebracht, welcher mit großem Scharfblicke und tiefer wissenschaftlicher Bildung die meiste praktische Er-fahrung in diesem Fache besah und die Wirlungen der Drainage wissenschaftlich erforschte und erläuterte. Der Ueberflliss an Wafser oder die Wasserhaltigkeit darf nicht den zähen Eigenschaften des Bodens, den man Thon nennt, zugeschrieben werden, denn es gibt poröse Böden, die es ebenso nöthig haben, mit der Drainage versehen zu werden, wie Thonböden, sondern die Nässe hängt davon ab. ob das Wasser nahe oder fern von der Oberfläche des Bodens, ob der Unter« boden wasserhaltend oder porös ist. Vrmtiauer sich feindselig u/a/nüber, welche seit dem Jahre 1396 Skutari besaßen und nach 1441 den ganzen Küstenstrich von Cattaro bis zur Vojana. Mündung erworben hatten. Nach resultatlosen Kämpfen söhnte sich jedoch Ivan mit der Republik im Jahre 1466 aus und gab seine kühnen Pläne auf. Es unterliegt keinem Zweifel, dass Crnojevtt zu diesem Schritte durch die immer näher heranrückende Türkengefahr veranlasst worden war. Als dann im Jahre 1468 sein tapferer Nachbar Skenderbeg das Zeitliche segnete, häuften sich seine Sorgen um die Erhaltung seiner Herrschaft. Nach der Sitte der Zeit machte er einige fromme Stiftungen, überdies schloss er sich so enge als möglich an die Republik Venedig an. welche ihrerseits alles daran schte. ihn ganz für sich zu gewinnen, und ihn und seine Söhne am 24sten Februar 1473 in das «Vuldene Buch», das venetia« nische Adrlsverzeichnis, eintragen lirß. Eine Folge dieser Auszeichnung war ein Schutz« nnd Truhbündnis, das Ernojevic mit der Republik ab-schloss und worin er sich verpflichtete, den Venetianern den bis dahin au den Sultan bezahlten Tribut von 700 Ducaten zu entrichten, und die Republik es auf sich nahm. ihm gegen die Türken thatkräftige Hilfe zu leisten. Es war dem Saltan nämlich gelungen, nach dem Tode Skendcrbegs den Venetianern im Jahre 1470 Negroponte abzunehmen, und er schickte sich an, Alba-nien nun von ihnen zu säubern, eventuell auch das kleine Ceta zu erobern. In dieser Absicht entsendete er ein 70.000 Mann starkes Heer unter Führung des Die Kunst des Drainierens besteht in kurzem darin, das rechte Maß von Wasser dem Boden zu belassen, welches zum Gedeihen der Pflanzen und Früchte nöthig ist. das Uebermaß auf geeignete Art wegzuführen und dadurch im Boden eine Circulation der Lnft her« zustellen, welche denselben erwärmt und befeuchtet, denn stehendes Wafser und eingeschlossene Luft sind dem Ge' deihen der Pflanzen ebenso schädlich wie den Menschen und Thieren; kurz, durch die Drainage wird ein steriler, kalter, wassersüchtiger Boden in einen warmen, fruchtbaren verwandelt. Seit den ältesten Zeiten hat man gegen die zu große Nässe im Boden gekämpft, und das bis zur Erfindung der Drainage durch die Engländer beobachtete Verfahren, um solchen zu verbessern, bestand in offenen oder bedeckten Gräben; erstere, 0 30 bis 1 25 Meter tief, leiteten ganz einfach das Wasser ab. letztere aber wurden theilweise mit Steinen oder Reisern gefüllt, bevor man sie wieder mit Erde zuwarf. Schon die Römer wendeten dieses Verfahren an, wie aus den Anleitungen, welche ihre landschaftlichen Schriftsteller Eato, Virgilius. Plinius, Lolamella ?c. geben, um das auf der Oberfläche der Felder stehende Wasser zu ent« fernen, ersichtlich ist. Durch die Drainage ist ein große« national-wirtschaftliches Problem gelöst, und für Vermehrung des Nationalvermögens und Verbesserung des Loses der armen Classen auf dem Lande mehr geschehen, als die Legion von Professoren oder sogenannten Staatskünstlern in Bureaux bis jetzt mit Tinte und Feder ausrichten konnten. Wie bei allen Neuerungen, so hat man auch hier den wirklichen Effect theilweise übertrieben angeschlagen. Jedermann weiß, wie außerordentlich fruchtbar ein leichter, entwässerter Boden in den ersten paar Jahren ist; wollte man dies als alleiniges Resultat der Drainage ansehen und hierauf eine nachhaltige Rechnung begründen, fo würde man weit irren. Man muss den Ertrag des entwässerten Grundes erst nach Verlauf einiger Jahre schätzen, um den wirklichen Wert seiner Bonität zu erhalten, und man darf nicht bloß die Quantität, sondern muss auch die Qualität der Erzeugnisse in Anschlag bringen. In schweren Thonböden dagegen ist der Effect der Drainage erst nach längerer Zeit bemerkbar; denn nach Entfernung der Nässe muss durch Cultur. Dünger und fleißiges Bearbeiten eine fruchtbare Ackerkrume ge< schaffen werden; in leichtem Boden dagegen ist diese schon vorhanden und entwickelt nach Trockenlegung einige Jahre lang eine unendliche Fruchtbarkeit, da durch das Wasser die Verwesung einer Menge von be- Aeglerbeg von Rumelien, Sulejman Pascha, gegen Skutari. Doch wurden die heftigen Stürme der Belagerer durch den venetianischen Hauptmann Antonio Loredano und Ivan Crnojeviö, welche vereint die Vertheidigung leiteten, abgeschlagen. Dieser Misserfolg erregte in hohem Maße den Zorn des Sultans, der sich im Jahre 1478 persönlich an die Spitze eines Heeres stellte, um Skutari zu erobern und Cruojevit zu züchtigen. Es gelang ihm auch. Zabljat, die Hauptstadt von Ceta und Residenz Ivans, in seine Gewalt zu bekommen und diesen selbst ins Gebirge zu drängen. Skutari fiel erst im Jahre 1479, und zwar bei dem am 26. Jänner desselben Jahres von der Republik mit den Türken abgeschlossenen Frieden, diesen in die Hände. Der Fall von Skutari war für den Herrscher von Ceta von den verhängnisvollsten Folgen begleitet; aber noch schlechter war es um Crnojcviö bestallt, als im Jahre 1479 auch die Hercegovma den Türken unterlag. Nun war das kleine, durch Wegnahme des Oe-bietes an den Ufern des Sees von Stutari bedeutend geschwächte Fürstenthum Eeta von zwei Seiten von Feinden eingeschlossen und seine Bewohner suchten sich. in den Schluchten der «Cetick« planinn,» die sich von Zabljak nördlich nach Cattaro hinzieht, zu schützen. Später erhielt da« Gebirge wegen seiner dichten Nadelwälder und dunkeln Feliblöcke den Namen «Crnagora», unter welchem Namen es übrigens im Jahre 1435 zum ersten« male erwähnt wird. Bis zum Falle von Skutari und der Einnahme der Hercegovina wurde die «Crnagora» von den Cetanern Laibacher Zeitung Rr. 41. 318 20. FcblM^ fruchtenden Substanzen verhindert wurde, die mm rasch vor sich geht. Die Vortheile, welche aus der Drainage entspringen, sind außerordentlich, und dies hctt das englische Parlament bestimmt, eine großartige Unterstützung dieser Sache angedeihen zu lassen. Durch die Entfernung des Wassers wird ein großer Theil der Grund« stücke einer besseren Cultur fähig und fruchtbarer, mithin wird dessen Wert erhöht. Dadurch, dass das Ackerland im Frühjahre austrocknet, wird eine viel frühere Vorbereitung und Bebauung möglich, wodurch neue Culturen eingeführt und viel kostbarere land' wirtschaftliche Products gezogen werden können. Die! Vegetation stellt sich im Frühjahre viel eher ein, die Wanzen haben bis zum Eintritte der heißen Jahreszeit schon eine gewisse Stärke erreicht, und die Hitze schadet ihnen nicht mehr. Das Wachsthum und die Entwicklung derselben erstreckt sich bis in den Herbst hinein und wird nicht durch die Kälte, welche die Nässe schon früher erzeugte, aufgehalten. Jede Art von Dünger ist wirksamer und befruchtender, als im nassen Boden. Getreide wachst viel besser, das Stroh wird fest und stark und widersteht dem Winde und Regen, die Körner werden schwerer, vollkommener und reifen schneller, die Futterfrüchte werden zarter und geben mehr Nahrungsstosf und wachsen in größeren Quantitäten; besonders schön, saftig und süß werden die Rüben, die auf einem solchen Boden vor der Drainage gar nicht gebaut werden konnten. Das Nebauen geht viel schneller und mit weniger Kraftaufwand vor sich. Besonders aber ist hervorzuheben, dass der Reis auf trockengelegten Feldern nicht so sehr schadet, wie auf nassen, welche Beobachtung man seit mehreren Jahren macht. Ein Hauptvortheil aber ist der Zutritt der L,ift Ui die unteren Schichten und die dadurch erzeugte Befruchtung derselben. Die Luft ist das wohlfeilste und unerschöpflichste Magazin von Dünger, und wenn di> selbe recht tief in den Boden dmch Risse und Spalten eintreten lann, so findet dieselbe Wirknng statt, als wenn man ein Feld brach liegen lässt. Der Boden wird hiedurch kräftig und fruchtbar. Grundstücke, welche mit Drainage - Anlagen versehen sind, können tief ge pflügt und i» eine Fläche gelegt werden, es brauchen die Furchen nicht hoch aufgeführt zu werden, und die Arbeit de« Pflügens lässt sich vollkommener machen und ist weniger mühsam für Menschen uud Thiere, als in nassem Grunde; am kürzesten wird die Verrichtung der Drainage erklärt, wenn man annimmt, dass die Röh'enleituügm nichts anderes sind, als Quellen, die in unterirdischen Canälen laufen, wie sie die Natur zmu Abzüge des Wassers au anderen Orten schon angelegt hat und wo man auf den darüber tilgende,, Gninden. die trocken und fruchtbar sind, nichts bemerkt. Aus dem Angeführten ist ersichtlich, wie wicht'g die Drainage für viele Gegenden ist, namentlich, wo dichte Bevölkerung und viel nasser und kalter Vod?n vorhanden sind. was besonders in G'birgsthäleru sich findet, wo oft der Fall eintritt, dass neben guttn fruchtbaren Acckern, die per Hektar mit 1000 st. und darüber bezahlt werden, Felder liegen, in welchen Quellen sich befinden, die deshalb nass sind und deren Wert daher sehr gering ist, die aber mit Verhältnis« müßig geringen Kosten durch die Drainage in wert« volle Gründe verwandelt werden können. bloß als Sommerweideplatz benutzt. Hier befanden sich die Sennereien der Eetauer Hirten. Als jedoch die fruchtbare Umgebung des Sees in türkische Gewalt gerieth, flüchtete das Volk aus Furcht vor den Fein-den in die schwer zugänglichen Gebirge der Crnaqora, die bald von «Uskoten» wimmelte. Mit seinen Unter thanen zog auch Fürst Ivan Crnojeviö ins Gebirge, gefolgt vom einstigen Metropoliten von Ceta. dessen Sitz. das Kloster Sv. Nikola auf einer Insel des Slutari-Sees, ebenfalls an die Grobe« et verlorengieng. Er schloss sich Crnojevit als treuer Freund und Tröster in der Noth an. Während das einil so stolze Crta zur kleiuen, unwegsamen Arnagura zusammenschrumpfte, wurde Sku-tari der Mittelpunkt einer Provinz, deren Befehlshaber alle ieine Kräfte daran setzte, auch den Nest der Ceta in seine Otwalt zu bekommen. Solange Ivan Ernojeuic jedoch lebte, wollte dies nicht gelingen. Obwohl ihn die Venetianischen Alliierten früherer Jahre im Stiche ließen, setzte er den Kampf doch fort, ja es glückte ihm. nach dem Tode Muhamed II. seine einstige Residenz Habljak wieder in seinen Besitz zu bringen, wenn auch nur vorübergehend. Muhameds Nachfolger, Bajazid II, ließ sie belagern, um Ivan aus demselben zu verdrängen. Dieser suchte Hilf.^ bei den Venetianern; als er keine fand. steckte er Zabljak in Brand und zog mit seinen Getreuen in die Berge, wo er fich im kleinen Orte Cetinje, einem altcu Erbgute seiner Familie, niederließ und wo der Metropolit von Ceta. Visarion uud der N^choj Vazil bereits «ohuten. Aber auch Hieher ""I^A"< ^" ^ siegreichen Feinde und zwangen ihn, noch Italien zn ftüchw,. « u i . Alls dem Landes-Slltlitlitsrathe. Der Landes'Sanitätsrath hirlt diesertage eine Sitzung ab, bei welcher nach Erledigung mehrerer Vesetzungsvor« schlage noch zwei Gegenstände lion allgemeinem Interesse zur Verhandlung gelangten. Es handelte sich um die Verlegung und Erweiterung des Friedhofes in St. Marein, und der Landes-Sanitätsrath genehmigte einstimmig nach eingehender Debatte den Antrag des Referenten, Sanita'ts» rathes Dr. Kapler. Der Landes'Sanitätsrath begrüßte es mit Genugthuung, dass es der Bezirkshauptmannschaft Umgebung Laibach gelungen, ein vorzüglich geeignetes Terrain für die Verlegung des Friedhofes zu St. Marein auf die Parcellen Nr, 41 und 43 zu gewinnen, und da durch die in Vorschrelbung gebrachte Umlage für die Jahre 1888, 1889 und 1690 bereits ein hinreichender Fond zur so> soltigen Aufnahme und Ausführung der Arbeit gesichert ist, wurde die k. k. Landesregierung ersucht, dem dies« fälligen Antrage der k. k. Bezirkshauptmannschaft Laibach die Genehmigung zu ertheilen. Der zweite G?g?nstand betraf die Erlasfung von Beschriften bei öffentlichen Waschanstalten bezliglich Infec« tionslranlheiten. Es hat nämlich die k. l. Statthalterei in Prag einen Erlass an sämmtliche Bezirlshauptlnannschaften des dortigen Verwaltungsgebietes hinausgegeben, wie durch Anwendung von Vorsichten b?i öffentlichen Waschanstalten die Verschleppung von Infecliollskmnkheiten hintangehal-ten werden lann, und es handelt sich nun darum, ob ein ähnlicher Erlass auch für das hierländische Veiwaltungs-gebiet sich empfehlen würde. Sanitätsrath kaiserl. Rath Dr. Eisl stellte diesfalls folgende Schlussanträge: 1.) Der Landessanitätsrath anerkennt die ihm von Seite c>es hohen Ministeriums zur Begutachtung vorgelegte Verordnung der Prager Statthalterei vom 18. October v. I., Zahl 110.912, als eine in hygienischer Beziehung sehr beachtenswerte Maßregel; 2.) der Landeösanitätsrath lann ein gleiches Vorgeh?" für das hierländische Verwaltungs» gebiet ohne weitere Rücksichtnahme auf das Bestehen von öffentlichen Waschanstalten im allgemeinen nur befürworten und stellt 3.) zugleich an die hohe Landesregie-rung das Ansuchen, dieselbe möge nach dem Vorgänge der Gemeinden in den beiden Gerichtssprengeln von Radmannsdorf undKronau eine allmähliche Anschaffung von transportablen Desinfectionsapparaten wenigstens in allen größeren Gemeinden des Landes durch directe oder in« dirccte Einstussnahme zu ermöglichen suchen, Nachdem der Vorsitzende, Regierungsrath Dr. Kees« bachl>r, die Auskläruna. gegeben hatte, dass sich im Lande dermalen 9 Desinfectionsapparate befinden (in Laibach 2 im Sftitale, 1 im Garnisonsspitale, 1 am Eastell, 1- im Inquisitionshause und 1 städtischer — auf dem Lande in Idria 1 und im Bezirke Radmannsdorf 2), knüpfte sich hieran eine eingehende Debatte, an welcher sich alle Sanitätsräthe, insbesondere die Herren Dr. Ritter von Bleiweis-Trstenisti, Dr. Kapler und Dr. Vosnjas betheiligten, welch letzterer zum Antrage 3 den Abiinde-rungsantrag stellte, dass die Stelle «in allen größeren Gemeinden» durch die Worte «an den Sitzen aller Di» stricsvertretungen» eingeschaltet werde. Sämmtliche Anträge mit dem Abänderungsaxtrage Dr. Vosxjals wurden schließlich einstimmig angenommen. Im Jahre 1483 glückte cs ihm. nach Telinje zu« lückzukehren, wo er sofort in Erfüllung eines während seines Exils gethanen Gelübdes eine Kirche uud ein Kloster erbaute und reich dotierte. Kloster und Kirche, der Gottesmutter geweiht, waren im Jahre 1485 fertiggestellt. Durch die Erbauung des Klosters in Cetinje wurde der früher ganz unbedeutende Olt der geistige Mittelpunkt der Crnogora. Auch Fülst Juan erwählte ihn zu seiner Residenz und errichtete für sich ein Wohnhaus. Um das gauze Läudchen für die Zukunft gegen feindliche Angriste ausgiebig zu schützen, befestigte der Fürst alle Gebirgspässe und eriichtete gegcn die tür. tische Grenze an geeigneten Plinkt n kleine Aurgen. Unter diesen werden besonders hervorgehoben die Burg Obod am gleichnamigen Flusse und die Burg Sokol auf dem Berge gleichen Namens, deren Reste das Volk heute noch «Ivanov graä» nennt. Fürst Ivans Unterthanen warm diesem in Liebe ergeben und unterstützten jedeö seiner Vorhaben. Auf einer Volksversammlung beschlossen sü>, dass keiu Monte» negriner ohne Erlaubnis seiner Vorgesetzten den Platz verlassen dürfe, der ibm für den Kampf angewiesen wurde. Wer dies jedoch that, war für ehrlos erklärt,! musste Fi-aueutracht anlegen und einen Spinnrocken tragen. Ivan Crnojeoic'. der letzte Herrscher von Ceta und der erste Fürst von Montenegro, starb im Jahre 1490. Seineu Namen hat die Volkssage vor der Vergessenheit behütet, iudem sie zahlreiche Orte im Lande mit demselben belegte. Politische Uebersicht ^ <^Die Valuta-Regulierung.) ^ ^ «Neuen freien Presse, aus Budapest g,''"' U hat der neue österreichische Finanzm'w' ,F ungarischen Cullegen verständigt, dass ^ ^,^l, ^ über alle schwebenden Fragen informiere", ^ztt dann mit der ungarischen Regierung '" i»hl ^ treten. Die Frage der Valuta» Regulierung dahin. .. ^ (St ei er mark.) Wie wir beM'MF endigte der kürzlich in Graz abgehalteiie M>>^^ taq mit der Hinausdrängung der fortschritt"« ,^ ans der Parteileitung. Diese Thatsache Y° ^ leren Folge, dass der ehemalige AbgM" ^ Maaq, der den Wahlbezirk Leibnitz dn^ F im Neichsrathe vertrat, von der Candlv ^i? getreten ist. An dessen Stelle wird der «' Nationalpartei. Dichter Moire, gewählt ^j)H (Der Verwaltung«.Gericht« ^ die Beschwerden der Veiirksvertretunae!' .^ „„? Iungbunzlau gegen die Prager Statthall ^ Ministerial.Verfua.ung. betreffend die V" ,, , Beschlüsse genannter Bezirksvertretuna"'. <§ ^ träge zur Errichtung eines Huss-Den , wurden, als unbeqründet zurück, a^ael-^ (Aus dem altczechischen ^eH die Altczecheu anbelangt, so haben biM Z^ Abgeordneten Hladik. Dürich, H^e"' jh^ Dr. Steidl. Fisera. Plena und Dr. Sp" '^ ,5 didatur wieder angemeldet; einzelne om H,e . deren als in den bisherigen WahlW""'^ M^ trauensmänner des Landgemeindenbfz! . ^« haben sich für die Candidatur des ittedaA" ^ litik». Adolf Srb, ausgesprochen. 3" "' ^ bezirk Gitschin candidiert als selbständig ^^ czechischer Candidat Dechant Vincenz Na"" ^t M (Der Oberste Sanitätsr"t°/^5» seiner vorgestrigen Sitzung dahin m>sg ^ ^, «LM die Einführung' der Steilschrift für de» ^pe«V unterricht zur Erzielung einer geraden ^>^,l^l Verhinderung von Verkrümmungen der ^^aA'' Vermeidung von Gehfehlern unter b", esec^ allgemein zu empfehle» sei, dass auch b" ^'< Methode — wie bei aller — Uevrrmud'u «^ ^, lange dauernder Schreibübungen in der ^ Hause vermieden und den SchreibM ,^»,;,i Form gegeben werde, dass die Sch«W ^F breit und ein bequemes Schreiben aucy " ^ letzten Zeilen jeder Seite gesichert se^ ^ ,^/ (Aus U n g a r n.) Wie man ans ^ ^ "W dürfte die Ernennung des Furstp""" . d^ «0, ^ (Die Nachrichten aus ^^lg'<^ in d.r Sach? einhellig, in der Form " ^l« die Pressverhchungen. welche in de'< ^ ei..e" K ^ richten, uud in der Münchener ««"f, F , ^ auf den Namen und die Autorität ^^^ ^ wurden, den Gegenstand ernster A"0UeiliV, <<5 gebenden Kr. isen'gebildet haben. Es " ^-< in richtiger Erkenntnis der Zolr ich, folr ich "I^ Roman von Max v. Weiß-"" ^ (4. Fortsetzung-) Hl, ^",^ In fliegender Hast d"ä'blatt"^^,sch"^ ' Büchlein — es war leer! Mtere ^ ^« F, ein einziges Blatt war beschrled"», ^ft''",, ^. ^ mit einigen in flüchtiger Schuft H"A a" "> mit einer Frage an das Schmal ^e> Wer mochte es wiffen? Es war die u - soll ich nicht?. ...«^nichte'" ^ Und weiter nichts, nlchts-^ ' .,,.. ein Zeichen! . „ ^ seht/ .^ ^ ^ Dr. Brand erreichte Tr.es' cr '^^ ^ nach Venedig fort und suchte Ms ^ bcr" ,^, Herrlichkeit der Laguncnstadt. """ ^M ^ '/ schwundener Größe "loschen" ^,^h.^.^ aw das Bild snncr schüne» ^"fh«, n'^, y^ uiwerwischbar dann elngegrav "' ,^, W" ^ Wmtc m.f dem einzigen beM"^ „M ^ gefundenen Notizbuch, jene ^ . ^ vielleicht — inhalleschweren ^ ^ Was tonnten sie "" i" ^ ^ Worte? , , die ti^s« Er vergrub das B"« '" b'^.ihe' ^ ,A/ groß n R.>sekoffers; vergebl.^ ^.^ ^ ^/ nicht von ihm. Er sah ,h« laa) ^^. .^ ^ ihre glockenhelle Stimme chn'M^ ,i"e "" l Herr Doctor, ich wünsche ^ « Reise l» ^ ^^" Z^ ^ ^^ ^^ ^UlnMimw^ ' ^" "^" Reichskanzler direct v ^ist d°«U ^endwie verantwortlich zu mache,,. < ^d da^. ^''^U'erRemedur mmbweislich. "Mgungen .n^3?^g 'm «Reichsanzeiger» die ?" gegen dips Abweisungen einschalten, welche ""blich s n 7^!'"'"e Bismarck-Presse nothwendig ^'qste^^«.^ wurde am 12. d. M. der vier- ^^lbi,/^K ag der Ruckkehr des Fürsten Miloö "^in Al /l'len funkten des Landes, ins- °>^"k em 5' "' damals Fürst Milos zuerst 35« Die E "^,>t. wlt großer Feierlichkeit be- l ^nlass« "^bner """ Alexmac sendeten aus 2"^"' in w /^ H"l^^ll,asadresfe an den König 3^" ssN ^' 'b" "ls den Nachkommen der ^"bische Na mn^^°^ ""^ Michael zu dem für > Taa/. °,", und ^e Dynastie gleich denk- Met. P^ ° l adolid) werden Stndentenunruhen V!"kr Via2. ?^" beabsichtigten die Veranstal-!^'^" erfolq ^ um ihre Befriedigung über ^^'""or m ,V des Rettors d?r Universität V^'fchation ^"' ^" Gonvernenr untersagte !«"vor d^"^^ dessen veianslalteten die ^ ^"d^bun" ^ul^ des Gouverneurs eine ftind' ?>nten""^ ^" Gendarmerie zerstreute die ^ ^^nlösilch^'' «heVudaet,) Die ^egiernng ^^? Ead ?, ' Ammern das Budget für 1892 « >°l e v '7^«den sofortigen Eintritt in die der Budgetkommission. l?"°uf K^./" ^"rag und stellt.» die Cabinets. "bgelehnt wurde. M >nisir ' , ^' I" egun g.) Die belgischm '" K °ls die a """ allgemeinen Streik für den l°Ülk "e des an " die Revision der Verfassung , uugemelnen Vtimmrechtes verweigern l<,^z der cz-l . ^>dtte /wei mV^') ^^ ottomanische Regie-^ll>. und d ^^""U°". um die Malissoren zu ^^ «rdnung an der Grenze wieder her- ^«sl'no/,^,^'ler haben, wie der «Osfer-'?^ do» ^" b'"t. zur inncren Ausschmückung ill spenden «e'^° '" ^" Gemeinde Vigliana ^^^ie d "——— K".'^ Nimm/ d^ Wl.< " "" is t.) Der Beherrscher ^'»l ^l"lich lnl.V "feiten nach Art aller Musel-^ Krauch"' den Fingern ein. Da es nach tiw > '^° es jh l«nen Epeisesaal gibt. so isst der !> )?lt die „??de »^ällt. Ein besonderer Pa. °>"7. ^ldenen ^ ^' Die gelochten Speise «'"> l.w ^roh?" "der silbernen Schüsseln nach den ^' i">ben ?"" '"Viert. Per Khalif speist immer >l«il?" und °". bk" Personen, die er mit seiner '^!e ""tth^^ ^ denen er sich in gewohnter Leut-'i?^,,^ verthu . ^^ " "ur etwas von einem ^ ^^ sch'cl „ . "brige an die Leute seiner !ei'^d> l oder ? "^ "nen Adjutanten irgend ^ ^. °"i°hl d„ «55 ^"vorragenden Persönlichkeit. ^>>^lle S^il ^lime. trinkt auch der Sultan ^.li,,^^^" werden vorher von dem Palast- ^'^^8i/^' ^s zu welchem ZielV? ^« > nie "z^wesen? Wer war sie? ^ '^" sollte? ^.'"^kssen " ob er sie nie, ^ " hell ^nt^, <^ l- ^"«iz i^^ch^^lons der Baronin von Waldau ^" ^de. der z^ ^"°" hatte erst im Herbste '<^ !"e,,^ dkn^ flaust, es von einim ge° <^e '"" I '"' 'ehen lasfen, und bewohnte ^ "on " "" "Nd seinem einzigen Sohne. b'!i "'t zv, "" vler Jahren, feit mehreren ^'3^. ^ Neu. si°/" Lebemann, eine elegante. '' ^ <"lleichU'" Mode gekleidete Erscheinung ^^, ^<; . °'"k E,. "! ^, sehr znr Schau q.'. 's^:^"k r^mplim?ntewar^ >V"H n i/l sprH ?" Gesichtsausoruck stets > >cht^ ^rad^ kl«"» "icht einfältig, wenn °" >dk"' Z^ ^rz,' ^urch sprühenden Geist be->'7 '^en "'nlin^' A"°n Karl Walda.l war >ll.^e k^ Dllke,.""^ ""en Ndelsgeschlechtes. ^'"^>i^/".in unseren Salons be--z ^ 'cheide,, i^""^' ganz genau von dem ^lt j^ ^. ^°"de wären, so sehr ähneln di>?'^^ fr'"^'mahlin. war nur um wenige ' ^ l>> e'i>, l°ssnn '^^°u von mittlerer Größe. l> ^"i ^"''Ndem ^",' g'^eu. seelenvolle.. ^> ? V« sam, "Wesen. Sie sprach nicht l "^ ^ lessen V Uang einigermaßen gemessen. z " erleuchtet ward. Sie stützte den Kopf mlf die Hand, und die Gedanken, welchen sie nachhieng, mussten nicht rben erfreulicher Natur sein, denn es zückte mitiniter recht wehmülhig um den feingeschnittenen Mund; dann wieder horchte sie halb ängstlich, ob auf die Athemzüge des friedlich in seinem Artte schlafenden Knaben oder auf das etwaige Herannahen von Schritten, das war fraglich. (Fortsetzung folgt.) — (Der Eheprocess Sulkowski's.) Das Oberlandesgericht in Köln hob die Entscheidung des Landesgerichtes Bonn auf, welches sich in der Ehestreit' fache der fürstlich Sulkowski'schen Eheleute als nicht zuständig erklärte. Die Angelegenheit wird demgemäß bei dem Bonner Landesgerichte erster Instanz zur Verhand» lung kommen. — (GerettetesTrabakel) Laut telegraphischer Meldung hat Sr. Majestät Schiff «Frundsberg» am 15. d. M. während eines Aorafturmes das italienische Trabakel «Buon Padre», welches dreißig Meilen westlich von Planca dem Sinken nahe angetroffen wurde, gerettet und nach Milna geschleppt. — (Verlobt.) Minnie (zu ihrer Freundin): «Du siehst seit deiner Verlobung bedeutend besser aus; sag doch, wie fühlt man sich als Vraut?» — «Ach, so, wie sag ich nur, beruhigt!» Local- und Provinzial-Nachrichten. Aus Abbazia. — 18. Februar. Iu den Privilegien dieses modernsten Curortes an der schönen blauen Adria gehört es, dass man die österreichische Riviera in 12 bis 14 Stunden von Wien und Budapest erreichen kann, ohne weitere Seefahrten oder EisenbahN'Schüttelei tagelang ertragen zu müssen; dass man aus der Höhe der vorletzten Station von Mattuglie im Schnee aus dem Waggon steigt und nach einer halben Stunde Fahrt schon in Lorbeer-Wäldern und Oliven» Hainen sich bewegt. Freilich hat der heurige strenge Winter ausnahmsweise auch Schnee auf die Palmen und Magnolien gelegt, und heute, wo 28 Tage seit dem ersten und letzten Schneefalle vergangen sind, gibt es noch Schattenftlätzchen und Mulden, wo der Schnee neben den Primeln und Veilchen zu finden ist, aber die Sonne wärmt mit ihrem Frühlingshauche, während uns die meteorologischen Bulletins au« Wien, Graz, Laibach lc. 9 bis 10 Grade unter Null melden, was doch nicht zu unterschätzen ist und diesem gehegten Platze einen heilsamen Nimbus verleiht. Von Laibach erreicht man das Meer und das wär» mere Klima in sieben Stunden; es dürfte somit am Fuße des Triglav inleressiren zu wissen, wie man hier lebt, und Familien aus Laibach und brssen Umgebung interessieren sich auch bei Ankunft der Post für die Tem» peratur im kühlen Vaterland,', und wenn sie im hellen, warmen Sonnenschein die kalten Wetter-Bulletins lesen, sagen sie auch die biblischen Worte: «Ich danke dir, dass ich nicht so bin wie jener dort — meteorologische Zöllner und Pharisäer.» — Und Laibacher gibt es hier ziemlich viele — die Familien Aichelburg, Apfaltrern, Lichtenberg, Auersperg zc. kennen Abbazia und wissen den Ort zu schätzen, nach dem sie im Winter Wallfahrten unternehmen. Baron Lichlenberg wurde eben gestern beinahme einstimmig in die hiesige Curcommission gewählt; er hat ein Grundstück getauft, und stellt die lrainische Vaugesellschast eine nette Villa mit herrlicher Aussicht her; er kennt die Bedürfnisse des Ortes; seine reizende, liebenswürdige Gemahlin bewegt sich hier in der besten Gesellschaft, war gestern an die Tafel Ihrer kaiserlichen Hoheit der Kronprinzessin Stefanie geladen, wo bei dieser hohen Protectorin Abbazia's so manches zum Vortheile des Curortes besprochen würd?. Baron Lichtenbergs Wahl ist somit eine glückliche für Abbazia zu nennen. In den letzten Wochen fehlte es auch nicht an Unterhaltungen; Kränzchen und Concerte reichten sich sozusagen die Hände. Die Kronprinzessin belebte durch ihr Erscheinen die verschiedenen Productions'Abende, worunter ein Concert zu Gunsten der österreichischen Gesellschaft des «weißen Kreuzes» und eine Tombola, Glückshafen mit Bazar am stärksten besucht und für den wohlthätigen Zweck am einträglichsten waren. Im Concerte für das «weiße Kreuz» am 12. d. M. beclamierte Baronin Jose Schneider vorzüglich, sang Frau Ludovici aus Graz mit einer herrlichen Altstimme und entlockte Fräulein Iosefine Doxat ihrem Violoncell bezaubernde Töne. Die Kronprinzessin beglückte die applaudierte Künstlerin am Schlüsse des Concertes mit einer gnädigen Ansprache. In wirklich glänzender Weise verlief der Glückshafcn mit Bazar. Ueber 5000 st. betrug die Einnahme, die theils für einen von der Kronprinzessin-Witwe projectierten Strandweg zur Südftromenade, theils für eine Schule in Volosca verwendet wird. Unter den Geschenken, die für die Gewinste bestimmt waren, befanden sich auch Ma-lernen von der Hand Ihrer laif. Hoheit. Reizende, lie. benswürdige Erscheinungen waren in dem decorierten und reich ausgestatteten Bazar als Verkäuferinnen, worunter die Gräsinnen Palffy, Kinsky. Somfich. Baronin Irene Vranycany aus Fiume u. a. Die Frau Krön« Prinzessin bewegte sich unter der Menge und hirlt zeitweise in Gruppen, die sich bildeten, Cercle in ihrer gewohnten lirbenswürdiaen Weise. So entwickelt sich der bereits renommierte Curort mit jedem Jahre mch^, und schon liegen weitere Pläne sür Villen vor, die man in uächster Zeit hier erbauen '^ will. U. IV l 9l,iback,er ^eituna Nr. 4t. 320 20. February — (Laibacher Gemeinderath.) Der Ge meinderath der Landeshauptstadt Laibach hält heute abends um 6 Uhr eine öffentliche Sitzung ab. Auf der Tagesordnung stehen die in der jüngsten Sitzung unerledigt gebliebenen VerathungSgegensjände, und zwar: Bericht der Stadtvetschünerungssrctiull u) über die Wiederherstellung der durch den Orlan beschädigten Alleen, d) über den Antrag betreffs Verschüttung des Teiches beim Schlosse Tiooli, «) betreffs Umlegung der Triesterstraß?; Bericht der Polizeisection über die Medicamenteurechnuug für Stadtarme im Jahre 1889; Bericht der Rechtssectioi, über das Angebot des Herrn M. Terpotitz betreffs einer Straße eben seinem Hause; selbständiger Antrag des Gemeinderathes Klein betreffs der Holzverkaufsordnung. — (Cardinal Mihalovic f) Gestern früh ist in Agram der Cardinal'Erzbischof Josef M ih a lov ic an einem Herzleiden im Alter von 77 Jahren gestorben. Drr Verblichene, welcher als Kirchenfürst seine Thätigkeit bloß auf das Gebiet der Kirche beschränkte, hatte im Jahre 1849 als Domherr des Cfänader Bisthums am öffentlichen Leben theilgenommen. Er wurde vor das Kriegsgericht in Temesvar gestellt und von demselben zu vierjähriger Festungshaft verurtheill, jedoch fchon 1652 begnadigt, wodann er wieder in Torda die Stelle eines Kaplans übernahm. 1861 erhielt Mihalooic wieder im Gnadenwege den Domherrntitel und wurde in der Fabrils-Vorstadt von Temesvar zum Pfarrer ernannt, in welcher Stellung er eine fehr mannigfaltige und segensreiche Thätigkeit entwickelte. 1868 wurde er zum Abt und im März 1870 an Slelle des verstorbenen Cardinals Haulik zum Agramer Crzbischof ernannt. Im Jahre 1868 wurde Mihalovic das Großtreuz des Leoftold-Ordens. 1877 jenes des Stephans'OrdenS verliehen. — (Was ist «Feigenkaffee»?) Die unter diesem Schlagworte kürzlich gebrachte Notiz bedarf in« soferne einer Richtigstellung, als der betreffende Artikel der «Wiener Zeitung», aus dem wir diefelbe excerpierten, von der Fabrication von «Kaffeesurrogaten» im allgemeinen, nicht von < Feigenlaffee» specicll spricht und des weiteren constatiert, dass hiezu nach den gepflogenen Erhebungen eine größere Anzahl von Fabriken nur Feigen verwendet, somit also deren bezügliches Erzeugnis der Benennung «Feigenkaffee» vollkommen entspricht. Dass, wie auf anderen, fo auch auf dem Gebiete der Fabrication von Kaffeefurrogaten Un» zut^mmlichkeiten und Uebelstände bestehen, ist leider wahr, allein neben dem consumierenden Publicum leidet unter denselben niemand mehr, als die solide Industrie, und darum wird auch gerade von dieser die angeregte schärfere Handhabung der einschlägigen Ueberwachungsvorschristen mit besonderer Befriedigung begrüßt. — Wir werden übrigens den betreffenden Artikel der «Wiener Zeitung», sobald die Raumverhältnisse uns dies gestatten, iu ox-tsu8o reproducieren. * lDie Section «Krain») des deutschen und österreichischen Alfteiwereines hielt vorgestern abends im Casino»Clubzimmer einen Vortragsabend ab. Der Obmann der Section, Herr Dr. Bock, machte zunächst die Mittheilung, dass er im Sinne des jüngst gefassien Beschlusses an dir l. k. Landesregierung eine Eingabe gerichtet und dieselbe persönlich dem Herrn Lanbespräsi- denten mit der Bitte überreicht habe, in Anbetracht der Wichtigkeit der Hebung des Fremdenverkehrs im Lande dem Alpenvercine Schlitz und Förderung augedeihen zu lassen. Der Herr Landespräsident anerkannte die ersprieß- liche Thätigkeit des Vereines und versprach, vor Beginn der Reifesaison an die Bezirkshcmptmannschaften und Gemeinden einen Erlas« richten zu wollen, womit dieselben angewiesen werden sollen, die Section «Krain» in ihrem gemeinnützigen Wirken zu unterstützen. Der Obmann theilte weiters mit. dass sich der Gasthosbesitzer Iansa in Vigaun bereit erklärt habe, eine Studentenherberge zu errichten, und dass über Anregung des Herrn Sim a «Dilliogers illustrierte Reise-Zeitung» probeweise abonniert worden ist. Um den Reisestrom auch nach Krain zu lenken und den Fremdenverkehr hierzulande zu heben, beschloss die Section, Tableaux mit den schönsten An« sichten aus Oberkrain zusammenzustellen und dieselben in verschiedenen österreichischen Bahnhöfen affigieren zu lassen Die Verwirklichung dieses Planes, die für die Seclior allerdings mit nicht unbedeutenden Kosten verbunden seir wird, dürfte wesentlich beitragen, unser schönes Land auck in weiteren Tom istenkl eisen bekannt zu machen. Sodanl helt Herr Prof. Dr. Gratzy den angekündigten Vortraz über die Alpen überhaupt und die Steiner Alpen ins besondere und wurde für seine hochinteressante unl fesselnde Darstellung mit lebhaftem Beifall geehrt. Ei, von Herrn Vesel angefertigtes hübsches Skizzenbucl aus Oberkrain lag für die Versammlung zur Einsich auf. — Die diesjährige Generalversammlung des Alpen Vereines findet am 3., 4. und 5. August in Graz statt — (Deutsches Theater.) Die Operette «Nanon- von Genese zählt nicht zu den besten, wohl aber zu dei schwierigsten ihres Genres. Die gestrige Aufführung ver diem bezüglich der sorgfältigen Inscenierung Lob, kam nn übrigen jedoch nicht zu den gelungensten gerechne werden. Die Hauptparlie der «Nanon» gab Fra, H"b"land mit wrichendem Humor und brachte, wi gewöhnlich Ücbeu, in die Vorstellung; ebenso boten di Herren Haberland, Orthaler undIungmann gute Leistungen. Einige Nebenpartien waren jedoch sehr ungünstig beseht und häufige Schwankungen unangenehm bemerkbar. .!. — (Lebensrettungs-Taglia.) Die k. k. Landesregierung hat dem Stefan Volk von Buje für die am 30. December 1890 mit eigener Lebensgefahr bewirkte Rettung des Franz Godina vom Tode des Ertrinkens im Rekaflusse die gesetzliche Lebcnsrettungs-Taglia im Betrage von 26 st. 25 kr. zuerkannt. * (Bewegung der Bevölkerung) U-ber die Bewegung der Bevölkerung in den Laibacher Pfarren ist für das Jahr 1890 Folgendes zu verzeichnen: Ge« boren wurden 1498 (darunter 295 uneheliche) Kinder; gestorben sind 1355 Personen, getraut wurden 327. 30 Kinder kamen todt zur Welt. In den einzelnen Pfarren sind zu verzeichnen, und zwar in der Dompfarre: 50 Geburten, 59 Todesfälle und 31 Trauungen; in der St. Ialobspfarre: 175 Geburten (darunter ein Paar Zwillinge), 180 Todesfälle und 73 Trauungen; in der Franciscanerpfarre: 276 Geburten (darunter zwei Paar Zwillinge). 241 Todeslälle und 90 Trauungen; in der St, Peterspfarre: 377 Geburten (darunter neun Paar Zwillinge), 330 Todesfälle und 109 Trauungen; in der Tirnauer Pfarre: 166 Geburten (darunter zwei Paar Zwillinge), 11? Todesfälle und 26 Trauungen. Im Landesspitale kamen im verflossenen Jahre 160 Geburten (darunter 128 uneheliche) und 428 Todesfälle vor. — (Benefiz-Vorstellung.) Zum Benefiz des Kapellmeisters Herrn Hans Fuchs wird morgen die Oper «Der Freischütz» von C. M. v. Weber aufgeführt. Wie uns versichert wurde, wird das Originalwerk ohne Streichungen gegeben. Nachdem dies die einzige Oftern-aufführung in der Saison ist und der Veneficiant alle Mühe auf das sorgfältige Studium der herrlichen Schöpfung verwendet hat, fo ist ein guter Besuch umso-mehr zu erwarten, als Herr Fuchs für seine unermüdliche, ersprießliche Thätigkeit Dank und Anerkennung verdient. — (Marien» Bruderschaft.) Die männlichen Mitglieder der Marien-Bruderschaft in Laibach halten am kommenden Sonntag um s Uhr vormittags im städtischen Rathhause ihre diesjährige Generalversammlung ab. Auf der Tagesordnung stehen außer den üblichen Jahresberichten ein Antrag auf Aenderung der Statuten und die Wahl von 3 Nusschussmitgliedern. — (Gemeindewahl,) Bei der Neuwahl des Gemcindevorstandes der Ortsgemeinde Großdorf im politischen Bezirke Stein wurden gewählt, und zwar zum Gemeindevorsteher der Grundbesitzer Caspar Gril in Groß» dorf, zu Gemeinderäthen die Grundbesitzer Martin Rovsek in Oberfischern und Johann Lovse in Unterfischern. — (Wählerversam mlu ng.) Der gemeinde« räthliche Club beruft für den nächsten Sonntag eine Wählcrversammlung ein, in welcher der Candidat für die am 5. März stattfindende Wahl eines Reichsraths« abgeordneten für die Stadt Laibach nominiert werden foll. Die Versammlung findet um 11 Uhr vormittags im Eitalnica»Saale statt. — (Küstenland.) Per bisherige Abgeordnete für den Landwahlbezirk Görz.Tolmein-Sefsana, welcher die slovenischen Landgemeinden des Görzischen umfasst, Dr. Ritter von Tonlli, wird gegen den Theologie-Pro-fessor Dr. Gregorcic caxdidieren, welchen der po> litische Verein «Sloga» als Candidate« aufgestellt hat. Neueste Post. Original-Telegramme der „Laibacher Zeitung". Wien, 19. Februar. Se. Majestät der Kaiser richtete direct an Graf Taaffe ein Telegramm, um über das Befinden desselben Erkundigung einzuziehen. — Das Amtsblatt veröffentlicht eiue Reihe von Er. Nennungen im Justizministerium, darunter des Mini-sterialrathes Krall zum Sectionschef und des Sections-rathes Baldasz und des Oberlandesgerichtsrathes hrouzek zu Mimsterialräthen. Agrllm, 19. Februar. Cardinal Mihalovic hinter-läfst kein Testament; er hat den größten Theil seines Vermögens in den letzten Lebenstaczrn an Verwandte verschenkt und zu wohlthätigen Stiftungen verwendet. Um 10 Uhr vormittags ist das Domcapitel zu einer Berathung über die Veranstaltung der Trauerfeierlich, leiten und der Beisetzung zusammengetreten. Die Leiche wird einbalfamiert. Paris, 19. Februar. Kaiserin Friedrich ist mit der Prinzessin Margarethe nachts hier eingetroffen und in der deutschen Votschaft abgestiegen. Die Herrschaften dürften mehrere Tage hier verweilen. Paris, 19. Februar. Aus Newyork wird gemeldet, dass dort der aus Paris flüchtige Banquier Berneau Maci verhaftet woiden sei. Macs' hätte einer Vorstel. lung von «Kleopatra, mit Sarah Bernhardt beigewohnt, ein Schauspieler liätte ihn erkannt und angehalten Madrid, 19. Februar. Nach einem Telegramme des Gouverneurs von Valladolld versuchten die Stu-^ denten abermals, Unruhen anzustiften, wurden jedoch l ohne Zwischenfall zerstreut. Vucuos-Ayres, 19, Februar. Nachrichten aus Chile > zufolge wurden die Regierungstrupp?,, „ach erbittertem -------------------------------------------------------V« -' Kampfe bei Iqmque vollständig geschlagen, ständischen werden gegen Valparaiso vorrua^< Angekommene Fremde. Am 16. Februar. ^ Hotel Stadt Wien. Ebner, Milhlenbesitzer, G""'. ^ > v, Fichtcnau. Gutsbesitzerin, Nudolfswert. "7">,ZM l Panisch und Gottschald, Kaufleute - Proglhof "« ^, l sende: Rottenberg und Malaborba, Wien. W, Al Hotel Elefant. König, Phillip, Reisender; G^^t.'l^ ' und Felber, Kaufleute, Wien, - Rudolf, l- u" , Obcrlieutenant, Stanislav. — Fink, Kau»""' -Witzler, Kaufmann, Graz. - Rosenberg. M""^ »,, Getreidehändler, Großlanischa. — Kumer. ^' ,„h^ Günther, Gottesgab. — Mauthner, Kaufmann Reisender, Prag. , ^ö^, Hotel sildbahnhof. Slrile. Kaufmann. Fünfkirch^, ^ Holzhändler. Vifchoflacl. - Habsch. FleiM. ^ Z>,"-' f. Frau. Trieft. - Kalcic, Oresje. - 3""" '„ D' reihen, - Schenk, Völkermarlt. — Liechten!"' Berlin. Am 17. Februar. ^ Hotel Elefant. Danzer. Wenzel, Galitzenstein «n^ ^ leute; Schmid und Vlochman. Wien. -- ^ Zch«^ lar. — Schwarzkopf, Kfm,, Brotterode. -"" ^ ^, ^' gern. — Weiß, Grohlanischn. — ÄlMa, ^ . ^ ssiinflirchen. — Oßlander, Reisender, 3""'!.' ><" Selzach. — Virthelmeier, Kronstadt. - «'^„ s, Z5' Hotel Stadt Wien. Cholewska und Grabenste»^,^ Schwarz, Fleischman und Müller, Wien- ^.hri?, ^ Trieft. — Prec, Fleischhauer, Karlstadt. ^ A^l>< Udine. — Pohlig. Kapellmeister, Graz. "^M,^ Hambnrg. — Wanka, Beamter, Linz. "". H«»^'' Helm Kifz, Rcisrnde, Budapest. — Ranzom. ^ «, Hotel Vaierischcr Hos. Perz. Leoben. , ^ M^ Hotel Siidlmlilchof. Sajovic, Gastwirt, 2'""'' ^t, ^ Werkmeister, Franzensfeste. — Celestina, -p" Udiue. Verstorbene. X Den l«. Februar, Aloisia Telislal. " 58 I, Grubergasse 4, Pneumonia. WolkswirtMlW^,.. Lailmch, 18 Februar. Aul dem heutigen M"^'^ Z!l li Wagen mit Getreide, 10 Wagen mit P^" 14 Wagen mit Holz ^/ D u r ch s ch n i t t S'Pl^Nc^^^ls^^ ^_5^_!l. «ti,".'^ Weizen pr. Helwlit. « 65 6 6!) Vttlter Pl," . ^ c , Korn . 5 20 5 36 Eier ^ ^ ^ ^ Gcrftr . 4 76 4 80 Milch ^ "^i,^Z Hnfer . 3 25 gilb Nindsicl'ch l".". ^ yalbsnich! .-------5 20 5tall'fle!»H , ^' Heiden . 5 20 5 6l -ch.vm,« . ^, Hirse . 5 4 b 69 Schops"'^'^^ ",0 Kuluruz » 5 20 b 56 Hähnoel 1"- . ^ Erdäpfel l00 Kil. 2 50-------T""ben . ^ iiinsen pr. Helwlii 10-----------Heu pr- -^ . . "i -,z Erbsen . 12 - - - Stroh pl. ^ s Fisolen . 9-----------yolz. h""^^^r ^! Rindsschmalz Kill' — 90------- ,... » .^ . Tchwrineschlllalz. - 68------------- '"''?. /Mil^ ^^ Speck, frifch, . -54------Wein,ro y' . ^^ - geräuchert Meteorologische Bcobl,^m^ci^ ?U,M5 747'8 ! -3 8 NO. schw"«! Zalb y t ^, 19. 2 . N. 748 2 ! 11 NO ch'""« >>"^e< 9 . A, 749 7 -2 4 NO.sch"^^ V"s^ / Trübe, windig, wenig > der Temperatur 1'?«, um 03° über °^^<^ >V Verantwortlic!lMN^acteur^^.<^^ ^ Vi«e,n haaeren Körper 3 ,velch^ht« zu verhelfen gelingt nur einer N^un^ de" ^H stoff im Körper zuriickläfst. ."'- ^ entzogen wird. Iu dieser V'nstcht '" Vclag ^!>Lv Pepton gute Dienste, wenn man es " bec.!,V,s' als Zusatz zur Snpp,', Saucen ' ,' ' , E'wci'^1 nst^^ rung genießt. Ver.Mc semes l)°l)" H w>l'" ^ . stände, die gesammte Ei'veisjmenge. " >cy.^ K.lduH,^/ Eier u s, w. aufnehmen, zu elfchen. ''' „eteN 5^>< ' wie den Fettansatz iu hohem Mch^r^—^Ihh^ i Für Oekonomen u"d Onr ^ ^, ^ Die altbewährte Samcnhandll'i'a ^- ^, sen in Prag-Weinberge ^5'^ triertes Verzeichnis wertvoller Sa " ^.smerl"'"^'"^. wir unsere geehrten ten. als man überzeugt 5""^"". ^.züal "^ „^ ^ ,, , bereits dnrch mehrfache E'"fllh""'^,.,cht h^ " ^/^ die heimifche Agricultar verdient N" ^^<^^ Preiswertes zu erhalten._______— > Für die vielen V"^ ^ '..''scl''H."> ,^ « ^ W und Nr das 5chl"''^^ra""^ ^.'l!'« W urwergesslich.n Ki.'des M«" ^^stc» ^" « , > allen Betheiligten unsere» '^ ^ „jlic ^ Z^ W iq Februar ^ °^^^ Z W Krai » burg a" ^ e5^^^^^ . -^W^ 321 20. Februar 1891. Course an der Wiener Börse vom 19. Februar 1891. M« dem oM«^ CourMMe — V> »»»---- ' ^ '«'»5 1««« ^"»tlz« Mn «m 18». - "44.. 115 2U A ^iat«», ,cu>nui Z^ "^'25 l 15-50 t^>'""'^00st,^n- W7« 875.« Geld Ware Grundentl.'Vbltgationen (für 100 fi. CM,). 5°/n galizische...... 1N4 50 10525 5"/„ mährische...... —'— — — 5"/n Krain und Küstenland . . —'— —'^- ^/„ niedcröstcrreichische . . . 108'— l10 — 5"/„ stcirische...... —'— —'— 5"/„ lroatische und slavonische . 104 ,W '04 75 5"/„ sirbenliürgischc . , . . —'— — — !»"/„ Temescr Äanat . , . . —-— — — ü"/„ ungarische...... 92 — 9^'«0 Andere össentl. Anlehen. Dmiau>N<-8,-Lose 5"/« lna fl. . 121 — 12l! — dtu, Anleihe 1»78 , . 108 25 — — Anlehen der Stadt Gürz , . m— — — sllileycn d, Stadtgemeinbe Wien 105 25 108 85 Präm,Mnl, d, Sladtaem. Wien 148 - 148 50 Bönrnbau Änlchcn verlos, 5°/a 98 80 89 10 Pfandbriefe (für 100 fl,). Äobencr. allg. öst. 4"/« G, . . 113 — 114'- dto, dto. 4>/,°/c> , . . 100-60 l»0-«<1 blo. dto, 4"/<> . . . 97-40 97-9N btu, Präm,°SchuIduerschr. 3«/, 1<>9 25 109 ?5 Oest, Hypothelcnbanl 1l»j. 50°/« 100 — 100-25 Oest.'ung. Vanl verl. 4>/2°/u , <101 30 1«1 90 betto ' 4°/„ . . 99 70 100-15 detto 50jähr. » 4°/^ . . 9»-70 100'15 VlioritätS'Vbltgaiionen (l-ür 100 st.), sserbinandij'Nordbah» E,n, 1886 100 — IOU'40 Galizische ttarl - Ludwi« - Bahn Em, 1881 20U fl. 2. 4>/,"/^ , 99 «0 1N0 40 Geld Ware Oesterr, Norbwestbahn . . . 106-5» 107- Ltaatsbahn....... 192 5<» 193 — Sübbahn ^ 3«/„..... 154-75 — — » ^ 5°/„..... 118 50 119 25 Ung,-galiz. Nahn..... 10250 103 10 Diverse zose (per Stück). Kreditlose 100 fl...... 1835» 184-25 Clartpllose 40 fl...... 5« — 57 — 4"/„ Doxau Dampfsch, 100 st. . 125 — 126-.- Uaibachrr PrLm, -Anlrh, 2N fi. Ll 5N 2225 Ofcner Uosr 40 fl..... 57-75 5^-75 Palssl, Lose 4N fl...... 5575 0625 NottM Kreuz, «st, Gcs, v,, 10 fl, 1» 60 19'— Nüdolft!» Lose 10 fl..... z»«'25 21 I>0 SalmLole 40 fl...... s,o — 6050 Lt.-Gcnois Lose 40 st. , , , 6175 62 — Waldstcin-Lose 20 fl, . , . 375N 3»-5>s> Windiich Gräh Lose 20 fl, . . 48 50 4850 Gew, Ich, d, 3"/„Präm,-Schuld, verschr, der Vobencrebiianstalt 27— 29 — Zank.Actien (per Stück). slnglo öst, Äaul 200 fl, 6O>/„T. . 167 — 167 50 Aanlverein. Wiener, 100 fi, , 117-9« 11840 Voci, «»st, üst,. 200 fi. 3.40"/, 350-50 351'ü« Crdt Anst, f. Hand. u, O. iNN fl, 30« — 308-5>> Eredilbaiil, Äll«, ung,, 20» fl. , 241—342 — Deposilcndllül, «llg,, 200 st. , 206 — 208- — Tsconiptc Ges,, Nbröst,, 500 fl. 630 — »40 — Giro-u. Lassenv,, Wiener 200fi. —-— — — Velb Ware Hhpothelcnb„öst. 2N0ft. 25"/<>E, 71— 72 — LÜnderbaiil, öst, 200 fl, O. . . 2j2 70 223-30 Oesterr,-uüss. Aanl 600 st. . . 9«7 — 991 — Unioübanl 200 st.....247 50 248 25 Nerlehrsbanl, «llg., 14« . . 159— ibO-— Zctien von Transport» Unternehmungen. (per Stilcl). Albrech! Bahn 20N ff, Silber , 8575 8ü'25 Alfüld ssiuman, Bahn 2!«> st, E, 20^-— 202-5«! Vöhm, s!ordl>llhn 150 fl. . . 202-25 20325 » Westbahn 200 fl. . , . 33950 340-50 Vuschtiehrader Eis, 500 fl, 0 st, CM. . , , 289 — 292 — Dra» Eis. (A, Dl!,Z.)200 fl. T, 199 - 200'— D>lx Nod!>nl>,-ltis,.Ä, 200 fl, S, —— —'— sserdinands Nordb, 10»0ss,CM. 2785 2795 Gal, Larl-Ludw, A, 200 st, EM- 21225 212 75 üemb. ° Czernow, - Iassy - Eisen» bahn Vesellsch, 200 fl, S, . . 235'— 235-5^ Llot,d,0st.'U»g..Triest500si.eM. 376'— 38<< — Oesterr. Norbtoestb, 200 fl.Silb. 215-75 21« 25 dto, (lit, N,) 200 fl, S, , , 222'— 22250 Prag^Duxer lkisenb, 150 fl. Silb. 9975 10025 Staatik'iscübah» 200 st, Silber 24350 244'— Sübdahü 2»<> st. Silber , , . 132- 13250 Süd'Norbd.Verb,-A, 200 st,CM, 17K-50 179 — Trllniway.Oes,,Wr,,l70fl, ö, W, —'- —'— » neue Wr., Priorität«' Nctlen 100 fl...... .'— —>.. Ung.'gllllz.Elsenb. 200 fl. Gilber 19850 19» — Velb Ware Ung. Norbustbahn 200 st, Silber 197 — i«/'70 U!l«,Westb,(«°ab'Graz)200fl.S. 198 75 i»8-. - Industrie»Actitn (per Itllck), Nauaes,, »llg, Oest,, 100 fl, . —'----------— Egydier Eise»> und Stahl'Ind. in Wien l«M fl..... 8N'— «5'-^ Eisenbahn!«..Leihg,, erste, 80 fl, 9940 99 5U «ElbemiNil» Papiers, u, V'G, 45— 4550 L!esl»ner Vranerei 100 fl, , . 91'-- 91 50 Montan Gesell,, österr, alpine 95,40 96 10 Praner Eisen-Ind-Oes, 200 fl, »85 — 387'— Salau Tarj, Stelnluhlen 80 fl, 457'— 462- 'Schlögelmühl', Papiers. 200 fl. 197'-^ 199 — «Tteyrcrmühl.,Papiers.ü,V,'V. 132 50 134 — Trifailer Kohlenw. Ves, 70 fl, , 153 — 15350 Wa> °> n °^""^° und Vigau,, die ^>^'t "ersehenen oder >"'r d^" un verulk, die Bescher ^,, Gerden, ^'^lchen Vestrasunq werden «adnmnns. ^ ^I^—-—^^^^_____ »T«Q b°!« ,""!,»', Nr, I??, wild ! ö" >»«^'P°I>!'°». "°'^"" »°ch °>« 8.) Lose; , 9.) Salz in jeder Form, Steinsalz, Meer- salz lc.; 10.) rumänische Vronzemünzen; 11.) Tadal in Blättern oder in jedweder Form verarbeitet; 12.) Lumpen und Fehen; 13.) Macullltur- und Scartpapier; 14.) Watte, aus alter Wolle hergestellt; 15.) Reben, WemstöÄe, Weintrauben; 16.) Bäume, Stauden, Blumen, Pflanzelizwiebelü, Wurzeln, Früchte, Gemilse und alle Pro. ducte der Gärtnerei, im allgemeinen alle grünen und trockenen Pflanzen. Ausgenommen von dem Einsuhrverbote sind trockene Kräuter und Blumen zum Phar» maceutischen Gebrauche; 17.) lebende Thiere und rohes Fleisch. Trieft am 14. Februar 1891. K. l. Post« und Telegraphen-Directiou. (740) 3—1 Nr. 2767. Kundmachung. Vom Stadtmagistrate wirb den stellungs-pflichtigen Jünglingen belannt gegeben: 1.) Die diesjährige Hauptstellung für die Stadt Laibach findet am 13. April im städtischen Rathssaale ftatt und beginnt UM 8 Nhr vormittags. 2.) Die Stellungspflichtigen, beziehungs» weise auch ihre in Betracht lommenden männ> lichen Angehörigen müssen rechtzeitig und rein» lich am Stellungsplahe erscheinen und die Nachweise für einen etwa zu erhebenden Anspruch auf die Begünstigung: a) als Candidate» des geistlichen Standes, ausgeweihte Priester und als angestellte Seelsorger (W. G. § 31); !)) als Unterlehrer und Lehrer sowie als Lehr« amtszüglinge (W. G. 8 32); e) als Besitzer ererbter Landwirtschaften (W. G. 3 3«); cl) aus Familienrücksichten (W. G. ß 34); e) des einjährigen Präsenzdienstcs (W.G. ßg 2b bis 29) rechtzeitig beizubringen. 3.) Stellungspflichtige, welche die Begun» stiqunc, nach den 8s 31 bis 34 des Wehr. gesetzes anstreben und aucli auf die Zuerlennung der Begünstigung des einjährigen Präsenz, dienstes Anspruch haben, können für den Fall einer etwaigen Abweisung des Ansuchens um eine der ersterwähnten Begünstigungen die Begünstigung des einjähngen Präsenzdienstes bei der Hauptstcllung geltend machen. 4.) Die Nichtbeachtung der Stellungspflicht sowie überhaupt der aus dem Wehrgesefte ent. springenden Pflichten lann nicht durch Unkennt» nis dieser Kundmachung oder beS Wrhrgesehes entschuldigt werden. Magistrat der Landeshauptstadt Laibach, am 14. Februar 1891. (640) 3-3 I. 1877. Ooncurs - Ausschreibung. Auf der Triester Reichsstraße im Laibacher Naubezirke ist eine Einräumerstelle mit der Monatslöhnung von 16 fl. (sechzehn Gulden) österr. Währung und dem Vorrückungsrechte in die höheren Löhnungen von 18 st. und 20 st. österr. Währ. zu besetzen. Diejenigen der deutschen und der sloveni-schen Sprache mächtigen Unterofficiere, welchen der Anspruch auf eine Civilanstellung zuerkannt wurde und welche sich um die erledigte Stelle bewerben wollen, haben ihre mit dem Certificate über den erlangten Anspruch belegte» Com-petenzgesuche, und zwar, wenn sie noch in der activen Dienstleistung stehen, im Wege ihreS vorgesetzten Commandos (Militärbehörde oder Anstalt), wenn sie aber schon aus dem Militär, verbände ausgetreten sind, im Wege der zustän« bigen politischen Vezirlsbehörde längstens bis zum 22. März 1891 bei der l. k. Landesregierung in Laibach einzu< bringen. Die nicht im Militärverbande stehenden Be« Werber haben ihren Gesuchen außer dem er» wähnten Certificate auch ein von dem Gemeinde-Vorsteher ihres dauernden Aufenthaltsortes aus» gefertigtes Wohlverhaltungszeugnis sowie bezüg-lich ihrer körperlichen Eignung für den angestrebten Dienstposten ein von einem amtlich bestellten Arzte ausgestelltes Zeugnis anzu« schließen. Von der l. l. Landesregierung fllr Krain. Laibach am 11. Februar 18V1. U n z e i a e b l a t t. ft ^ **' s^:i^ ICCbU »ch Sonntag Ä - % för K*rVere'nes "•»ik °rbesWeohu„gen 2U '••8. p., ('21)2-1 '«hfuar 1891. L V- Gall6. (780) 3—1 Nr. 778. Curatorsbestellung. Dem lmbelalmt wo in Amerika be-findlichen Anton Weiß von Vojnavas Nr. 9 wird Herr Stephan Zupancik von Tschernembl zum Cumtor aä aclum bestittt und ihm der hiergerichtliche Grnndbttchsbrscheid vom 13. December 1890, Z. 9603, zugestellt. K. l. Bezirksgericht Tschernembl, am 5. Februar 1891. _________ (683) 3—2 ^t. 131. Okiic. Na prošnjo Marije Kapelj od Sv. Jakoba ob Savi vršila se bode izvršilna dražba Janezu Soncu iz Pšate lastnega zemljišèa vložni št. 127 in 128 katastralne obèine Podgorica, cenjenega na 2420 gold, in 30 gold., dne 2 5. februvarja in dne 1. aprila 1891.1. dopoludne ob 11. uri pri tern sodišèi. Zemljišèe bode se le pri drugi dražbi pod cenitveno vrednostjo oddalo. Dražbeni pogoji, vsled katerih je vsak ponudnik dolžan, položiti pred ponudbo 107o varšèine, cenitveni za-pisnik in zemljeknjižni izpisek so v tusodni registraturi na upogled. C. kr. za mesto deleg. okrajno so-dišèe vLjubljani dne 8. januvarja 1891 (443) 3—1 St. 528. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Kamniku 8 tern naznanja, da se je na prošnjo Primoža Keržièa iz Mengiša ponovila izvrsilna dražba na 1374 gold, cenjenega zemljišèa in pritekline Janeza Nachtigala iz i'olja pod vlogo št. 36 katastralne obèine Polje na dneva 7. raarca in 4. aprila 1891. 1., vsakikrat ob 11. uri dopoludne pri fern sodišèi s poprejšnjim dodatkom. C. kr. okrajno sodišèe v Kamniku dne 21. januvarja 1891. (728) 3—1 Nr. 759. Euratorsbestellung. Dem unbekannt wo befindlichen Ma» lhias Zwab von Vutoraj Nr. 13 wird Herr Stephan Ziwancit von Tscher-ttembl zum Curator a6 »otum bestellt lind ihm der hiergerichtliche Grundbuchs-bescheid vom 6. December 1890. Z. 9092, zugestellt. K. k. Bezirksgericht Tschernembl, am 5. Februar 1891. (729) 3—1 "Nr7758^ Curatorsbestellung. Dem unbekannt wo befindlichen «Aeorg 2auriu von Altlinden Nr. 24 wird Herr Zttphan Zupaucic von Tschernembl zum lurator acl a«tum bestellt und ihm der liergerichtliche Orundbuchsbejcheid vom 16. November 1890. I. 8830. zugestellt. K. k. Vezilksgericht Tschernembl. am 5. Februar 1891.