lei^int wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schrift-X[arjl*8i Verwaltung und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68 und 25-69. D°r, Kopališka ul. 6. Manuskripte werden nicht retourniert. fragen Rückporto beilegen Inseraten- und Abonnements-Annahme in Maribor, Kopališka ulica 6 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatlich 23Din, zustellen 21 Din, durch die Post monatlich 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din Einzelnummer 1.50 und 2 Din. Pros Din TSG 8ür Zusammenarbeit v mit allen der8'"*0 O^Vda über die Weltbedeutung Aut ^eutschland-Reise Mussolinis. ■— dem Weg des Friedens »unlösbar verbunden«. ihr o.ui , 29. September. Der berühmte lenische Publizist und Direktor des '0rnale d’Italia« Viginio G a y d a, 'jj lle^t an leitender Stelle aus Berlin, jyi- deutsch-italienische Solidarität der tiner, Regierungen und Parteien 80-3gse der politischen Ideologien erscheine tkv Ctfie Solidarität der gewaltigen na-zahi 11 ^assen’ die Europa mit ihrem UL ehmäßigen Gewicht spalten. Italien cl Deutschland wünschen in zahl re i-pr.T Gesellschaft auf dem Wege des ®dens zu marschieren, aber unlösbar Mäander verbunden vorwärtszu-^Uen. Die Manöver, die darauf ab-Sp teih in letzter Stunde Italien in der Dg ölSchen und der Mittelmeerfrage von kland zu trennen und mit Eng- ’atia und Frankreich zusammenzubrin- könnten als Irrtümer der ausländi-po? die Regierungen von Berlin und om etl Tedenzpresse bezeichnet werden, die Regier V“ Se*en Stets in gegenseitiger Füh-nic*n,.a*1lne und im völligen Einvemeh-h diesen Fragen vorgegangen. Die ^ r i b u n a« betont erneut, daß die Sen ^'italienische Solidarität kein ge-sei aildere Allianzen gerichteter Block alle sondern die Zusammenarbeit mit Q] i1 auf der Grundlage der absoluten Stubenring 1. Das Londoner und pariser der Berliner Neben Die englische tsnö Sie französische Aresse konstatieren öen Friedenswillen 6er beiden autoritären Mächte / Anerkennung der geschichtlichen Tragweite der Kundgebungen Mussolinis und Hitlers Paris, 29. Sept Die gestrigen großen Reden Mussolinis und Hitlers wur den von allen französischen Sendern in der entgegen gebrachten französischen Übersetzung übertragen. Die Pariser Presse befaßt sich fast ausschließlich nur mit diesem großen Ereignis, wobei übereinstimmend der mäßige Ton und die große Friedensbereitschaft der beiden Führer betont wird. Das »Petit Journal« schreibt, nun seien alle diejenigen enttäuscht, die aus Berlin neue Enthüllungen über die Politik Italiens und Deutschlands erwartet haben. Mussolini habe sich darauf beschränkt, die Festigkeit der politischen Achse Rom-Berlin zu manifestieren. Die »E p o q u e« bezeichnet die gestrigen Reden Mussolinis und Hitlers in Berlin als ein geschichtliches Ereignis von größter Tragweite. Wenn auch nicht viel Neues gesagt wurde, so sei eines fest- stehend: die Originalität der entwickelten Ideen. Das »j o u r n a 1« schreibt, Italien und Deutschland seien nach den Reden der bei den Führer ein einzigartiger europäischer Mächteblock, mit dem gerechnet werden müsse. L o n d o , 29. Sept. Die Londoner Morgenblätter kommentieren auf ganzen Seiten die gestrigen Reden Mussolinis und Hitlers, die geschichtlich wichtig seien, weil die beiden Führer ihrer Völker entschlossen den Friedenswillen bekundet hätten. Der »Daily Telegraph« schreibt, die Solidarität zwischen Deutschland und Italien sei noch niemals so lebendig in die Erscheinung getreten wie gelegentlich dieser großartigen Kundgebung in Berlin. Man müsse anerkennen, daß die deutschitalienische Zusammenarbeit ein starker und wichtiger Faktor des Friedens in Europa sei. Dieser Ansicht schließt sich auch die »M o r n i n g P o s t« an, indem sie erklärt, diese Entente zwischen Deutschland und Italien übersteige den Rahmen eines Bündnisses. Es sei nicht übertrieben, wenn man sage, daß die ganze Welt den Worten der beiden Männer gelauscht hat. Die »Daily Mail« schreibt, die historische Manifestation von Berlin sei ein neuer Beweis dafür, wie vernünftig es wäre, die Achse Rom-Berlin auf London auszudehnen, denn England müsse jetzt sein Verhältnis zu Italien klären. Beri i n, 29. Sept. Die Berliner Presse schreibt, die gestrige Kundgebung auf dem Maifeld stelle alle bisherigen politischen Manifestationen in den Schatten. Die Blätter verweisen auf die große Ehrung, die Hitler dem Duce zuteil werden ließ, indem er den Duce als den Mann hinstellte, der Geschichte einfach macht und rdeht Objekt der Geschichte sei. Wenn Mussolini nach Italien zurückkehrt VOR EINER NEUEN ENGLISCH-FRANZÖSISCHEN NOTE IN DER SPANIEN-FRAGE. — DIE VORARBEITEN DES FOREIGN OFFICE UND DES QUAI D’ ORSAY. R o in, 29. Sept. Der englische Botschafter Lord Pelth (Sir Eric Srummond) ist nach sechswöchigem Urlaub in England, wo er wiederholt mit Premierminister Chamberlain konferierte, nach Rom zurückgekehrt. In politischen und diplomatischen Kreisen erwartet man mit großer Spannung die weitere Entwicklung der italienisch-englischen Beziehungen, da Lord Pelth den Auftrag erhielt, die mit Graf C i a n o begonnenen Verhandlungen zu einem gedeihlichen Abschluß zu bringen. Nach der Rückkehr des Duce aus Deutschland wird Lord Pelth gemeinsam mit dem französischen Geschäftsträger V ansittart, sind mit der Ausarbeitung einer neuen Note beschäftigt, die in der Spanien-Frage demnächst der römischen Regierung überreicht werden wird. Diese Note wird dem Text angeglichen werden, der auch am Quai d’ Orsay ausgearbeitet wird. Die beiden Noten werden dem »Peti t P a r i s i e n« zufolge alles enthalten, was Paris und London zwecks Beendigung der italienischen Einmischung in den spanischen Bürgerkrieg fordern, wobei versucht werden soll, alle Mittel zu einer ein-vernehmlichen Regelung dieser Frage zu erschöpfen. England und Frankreich sind angeblich entschlossen, jede Verschleppung in dieser Angelegenheit unmöglich eine neue Note in der Spanien-Frage an zu machen, da man sachliche Ergebnisse die italienische Regierung richten. Diese Note wird die Grundlage der bevorstehenden diplomatischen Verhandlungen bilden. London, 29. Sept. Die Agence Havas berichtet: Außenminister Eden und seine Mitarbeiter, in erster Linie Sir Robert Caballero fordert Meltftrel Wegen der HALTUNG DES VÖLKE RBUNDES IN DER SPANIEN-FRAGE. Stef e n f. 29. Sept. (Avala). Die Agenzia die p11' Gerichtet: Man kann sagen, daß -•nttäiischung der spanischen Delegier kn ,Sf j:11 Völkerbund vollständig geworden • herrscht die allge daß üie Marxisten in Spanien v0r herrscht die allgemeine Auffassung sciny50 Nicderlagc erlitten haben, ln die-Sebr 'Usanimer>hange konnte in Erfahrung Ierach* werden, daß sich Largo Cab al- te ^schlossen hat, in der ersten Hälf ;narxS Oktober im Namen aller spanischen ^tischen Gewerkschaften an die Ge- werkschaften der ganzen Welt einen Appell zu richten, in dem der Druck dieser Syndikate auf ihre Regierungen gefordert werden wird zugunsten der Valencia-Regierung. Sollte dieser Appell scheitern, dann soll ein zweiter Aufruf Caballeros erfolgen, in welchem ein W eltstreik gefordert werden soll. Der internationale Gewerkschaftsbund der Petrolcumarbeiter und der Transportarbeiter hat seine grund sätzliche Zustimmung zu einem solchen Weltstreik bereits gegeben. zu erzielen wünsche. Mr„Temps"M§r Sm Dmtsch-lanö-Besuch Mussolinis Pari s, 29. September. Der »Temps« dessen Beziehungen zum Quai d’Orsay bekannt sind, befaßt sich mit dem Besuch Mussolinis in Deutschland und hebt in Beurteilung der Trinksprüche des Duce und des Führers hervor, daß Mussolini die Bereitschaft Italiens und Deurtschlands erklärt habe, mit Ländern guten Willens zusammenzuarbeiten, vor ausgesetzt, daß man nicht an die europäische Zivilisation rühre. Dies sei, erklärt das Blatt, eine Politik der hingestreckten Hand, die die größte Aufmerksamkeit verdiene. Wnen es sich wirklich nur darum handle, die Wege für eine allgemeine Wiederaussöhnung vorzubereiten, und eine ständige und dauerhafte Zusammenarbeit der kontinentalen Völker zu organisieren, dann wird man sich weder in Paris noch in London weigern, auf einen solchen Appell zu antworten. Bor der Kriegserklärung Japans an China Tokio will feilten diplomatischen Standpuntl gegenüber den Großmächten erleichtern. Toki o, 29. Sept. In japanischen M-litärtreisen setzt sich, immer mehr die Ansicht durch, i»a{$ Japan nunmehr gezwungen sei, China auch formell den Krieg M erklären, da inte Feindseligkeiten, die schon längst den Charakter eines Vernichtungskrieges angenommen haben, über zwei Monate dauern. Diese Ansicht wird auch von einem Großteil der Tokioter Presse geteilt, die erklärt, Japan tocriöe nach der formellen Kriegserklärung an China gegenüber Iden Großmächten einen leichteren diplomatischen Standpunkt haßen. Die Proteste, die diese Mächte in der letzten Zeit an die Adresse der Tokioter Regierung gerichtet haben, hätten in der Welt eine starke Mißstimmung gegen Japan aus-gelöst. Da die japanische Flotte die Blockade der gesamten chinesischen Miste schon durch-geführt hat, könne für Japan nunmehr aus einer offiziellen Kriegserklärung kein Schaden erwachsen. Börse Zürich, den 29. September. Devi-s e n. Beograd 10, Paris 14.88, London 21.5425. Newyork 435.05, Mailand 22.925, Berlin 174.70, Amsterdam 240.60, Prag 15.22, Brüssel 73.30, Wien 79.85, Bukarest 3.25, Warschau 82.25. Mariborer Wchnnrrkt vom 28. d. Aufgetmeben wurden 16 Stiere, 139 Ochsen, 446 Kühe, 17 Kälber, 12 Pferde, zusammen 630 Stück, wovon 402 verkauft wurden. — Es notierten: Schlachtmastochfen 4.50 bis 5.75, Halbmastochsen 3.75 bis 5—, Zuchtochsen 3.30 bis 4.50, Schlachtstiere 3.30 bis 4.50, Schlachtmastkühe 3.7i5 bis 4.80, Zuchtkühe 3.20 bis 4, Beinlvieh 2-70 bis 3.15. Melkkühe 3.25 bis 4, trächtige Kühe 3 bis 3.50, Jungvieh 3.70 bis 5, Kälber 4.50 Bis 6 Dinar pro KÄo Lebend-Lew icht. 3apart in Genf verurteilt EINE RESOLUTION DES 23-ER KOMITEES VOM PLENUM STILLSCHWEIGEND GENEHMIGT. Aus JtyuMfßM Sitzung des Stadtrates Der Stadtrat von Ljubljana hielt Dienstag abends eine Sitzung ab, in der zunächst einige Parzellenverkäufe genehmigt wurden. Zwecks Straße n reg u-lierung wurden einige Grundstücke bzw. Parzellenstreifen angekauft. Sodann wurden einige außerordentliche Kredite in der Höhe von 238.000 Qinar bewilligt, so für die Einrichtung der Gräber verdienter Männer (100.000 Dinar), für den Bau von Polizeigaragen, für den Ausbau des städtischen Museums, für die Regulierung des Tivoliparks usw. Eine längere Debatte entspann sich beim Bericht des Finanzreferenten Prof. Dermastja über die Aufnahme einer A n-leihe von 40 Millionen Dinar seitens der Postsparkasse zu 6% Zinsen, zahlbar in 15 Jahren. Die Anleihe ist für die Sanierung der Straßenbah n-Gesell-schaft bestimmt. 30 Millionen Dinar werden zur Konvertierung der schwebenden Schulden verwendet werden, während der Rest von 10 Millionen zur Modernisierung der Unterkrainerlinie, zum Bau einer Linie zum Friedhof und zur Erweiterung des Fahrparks dienen soll. Zur Sicherste! 1 u n g der Anleihe werden die städtischen Verbrauchs- und Einfuhrsteuern verpfändet; die Akzepte zeichnet die Stadtgemein de samt zwei Bürgen, der Straßenbahn-Gesellschaft und wahrscheinlich auch der Stadtsparkasse. Der Antrag des Finanzausschusses wurde schließlich einstimmig, angenommen. Stadtrat Dr. Bohinjec beantragte die Stiftung von Kulturpreisen, die alljährlich an Mittelschüler und Künstler verteilt werden sollen; auch sollen zwei altersschwache verdiente Künstler lebenslänglich eine Ehrenpension von der Gemeinde beziehen. Der Antrag wird geprüft werden. Geber eine Anfrage desselben Stadtrates erklärte Bürgermeister Dr. A-d 1 e s i e, der Entwurf einer Pragmatik für die Straßenbahner sei in Vorbereitung, ebenso die Regelung des Dienstverhältnisses der städtischen Arbeiter. Die im V-orjahr gekürzten Bezüge der Gemeindeangestellten könnten einstweilen noch nicht wieder erhöht werden, da die Gemeindefinanzen dies nicht zulassen. Da Universitätsprofessor Dr. Rado K u š e j zum Rektor gewählt wurde, legte er die Stehe a+s Stadtrat nieder. lu. Eine Gedenktafel für weiland König Alexander wird Sonntag, den 10. Oktober an der Volksschule in Domžale im Rahmen einer großen Feier, an der auch das Militär mitwirken wird, enthüllt werden. lu. Sturz in (Me Krka. In Novo mesto stürzte sich Dienstag der 43jährige Friseurmeister Jakob K r i č k a in die. tiefe Krka und ertrank. Das Motiv der Tat ist unbekannt. lu. Zwei Jahre Kerker für Gattenmord. Vor dem Kreisgericht in Novomesto fand die Hauptverhandlung gegen die 31-jährige Franziska Maserko statt, die am 29. August 1. J. ihren Gatten Stanko durch Axthiebe getötet hatte. Die Angeklagte schilderte ausführlich die furchtbaren Familienverhältnisse, die in ihrem Hause herrschten. Ihr verstorbener Mann habe, erzählte sie weinend, für sie und die fünf kleinen Kinder nicht gesorgt, sondern seinen ganzen Lohn vertrunken. Da er außer dem mehrmals gedroht habe, sie und die Kinder zu töten, habe sie den Entschluß gefaßt, ihm zuvorzukommen. Alle Zeugen sagten zugunsten der Angeklagten aus. Das Gericht verurteilte sie zu zwei Jahren schweren Kerker. b. Monument« Artis Slovencar. Ein Standa-rdiiverE über die bildende Kirnst Slo-»vLnliens. Verlag Akademska yt tožba, Ljubljana. Erscheint in 36 Monatsheften zu uicv ©eiten Text in slowenischer und franzbst-,scher Sprache sowie acht Kunstdrucktafeln in grofte m Format. Preis jüir das locht 38 Dinar. b. „Das Innere Reich." Zeitschrift für Dichtung, Kunst und deutsches Leben. Herausgeber Paul Alverdes und K. B. v. Mechow. 4. Jahrgang, Heft 6 (September) 1937 Preis des Heftes RM 1.80, Viertelsährl. 4.80 RM. Verlag Albert Langen it. Georg Müller, MiHtüjeu. Genf, 29. September. Die 23-ei Kommission des Völkerbundes befaßte sich Montag unerwartet mit den Vorgän gen in China und nahm eine scharfe Resolution an, die Japan auf das schärfste verurteilt. Der Beschluß lautet: »Die Fernostkommission des Völkerbundes hat die Frage der Fliegerangriffe auf ungeschützte chinesisch Städte eingehendst geprüft. Die Kommission spricht ihr tiefes Bedauern über diese Angriffe aus, durch welche Tausende unschuldiger chinesischer Staatsbürger, darunter auch Frauen und Kinder, getötet wurden. Die Kommission erklärt, daß es für dieses verbrecherische Vorgehen, welches in der ganzen Welt Em pörung und Entrüstung hervorgerufen hat, kerne Entschuldigung gibt. Die Kom Mission verurteilt einstimmig und mit größter Schärfe die I.uftbombarde-ments offener Städte durch die japanische Fliegerei«. Genf, 29. September. Zu Beginn der gestern von Aga Khan geleiteten Völkerbundversammlung wurde Belgien mit 47 von 52 Stimmen an die Stelle Spaniens, dessen Mandat abgelau fen ist, zum ständigen Ratsmitglied gewählt. Die Versammlung setzte sodann die Generaldebatte über den Bericht des Generalsekretariats über die Tätigkeit des Bundes im verflossenen Jahre fort. Zum Schlüsse wurde die Resolution des 23-er Ausschusses gegen die japanischen Luftbombardements stillschweigend und einmütig genehmigt. finden sich versteckte Räume, in sich ganz offen Opiumraucher ihren1 ^ ster hingeben. Das bekannteste Lo heißt »Palast des Glücks«. Es ist < Tanzlokal zugleich ein Spielkasino 11 auch eine Opiumhöhle. Man staf^ wenn man erfährt, daß die Zahl dei sterhöhlen aller Art in dieser Stadt Zahl von 10.000 erreicht. Wer bringt ein BW von Mrs. Emyche? Die folgende kleine Geschichte gibt 01 nen netten Einblick in die Pressearbe amerikanischer Zeitungen. Ort der Ham ^ lung: die Redaktion der großen Chi goer Zeitung »The American«. Der Che redakteur, Mr. Coates trommelt nervo mit den Fingern auf die SchreibtischpP te. Man hat eine Sensation erfahren. Mf ^ Maysie de Smythe hat sich soeben v®r^ heiratet. Die Dame spielt in der Chikag0^ er Gesellschaft eine große Rolle. muß man schnell bringen. Und scho^ legt man ihm die erste Ausgabe des »Am ričan« auf den Tisch. Er schlägt auf. Nachricht von der Verheiratung s^e drin, aber keine Photographie ist beigt-fügt. Was hat’ da die Redaktion wicCP für einen Bock geschossen. Mr. Coa nimmt den Fernsprecher und ruft d ^ Chef vom Dienst heran. Er heult gerade zu vor Wut. Vom anderen Ende komm die Antwort: »Wir haben getan, was m°° lieh war. Wir haben die Dienerschaft be stochen. Ich habe einen Photograph® hingeschickt, der sich als ein Angestellj® der Telephongesellschaft ausgab. Al m war vergebens. Ich weerde mir Mü geben, noch irgend eine Möglichkeit aUS findig zu machen.« »The American« erscheint in zwei we| teren Ausgaben. In keiner ist ein von Mrs. Maysie de Smythe enthaltet' Mr. Coates bekommt beinahe ein®^ Schlaganfall. Er stürzt aus seinem Red tionsbüro, fliegt die Treppen herum®’ rast durch die Korridore und schlägt a Büro des Chefs vom Dienst beinahe 1 Tür ein. Dort findet er einen jung® von 15 Jahren und erfährt, daß er als B° te engagiert worden ist. Mr. Coates bfU ihn an: »Laufe sofort zu Mrs. Maysie de Sm> the und bringe um jeden Preis der W® eine Photographie von ihr her. Wenn ^ keine beschaffst, bist du sofort entfa-sen.« Eine Stunde später ist der BotenjmFL zurück und überreicht Mr. Coates ein m reißend schönes Bild der Neuvermählt® ^ Der Chefredakteur, erleichtert und sänftigt, ruft den gesamten Redaktio11 stab einschließlich der Bildberichters^ ter zusammen: »Da, der Bursche 1 Euch eine Lektion erteilt. Erzähle il,n® wie Du’s gemacht hast.« Und der Junge erzählt mit aller S_eC‘®^ ruhe: »Ich habe an der Tür gekling®^’ habe nach Mrs. Maysie de Smithe » fragt, sie kam, ich habe sie um eineJ tographic gebeten und sie hat sie mir » geben.« »Rettungsbomben« feier Jubiläum. Auch vor hundert aJhreu schon kaiP te man Bomben, aber aus jener , wird von Bomben sehr wohltätiger ^ berichtet. Gegen Ende September 1 unternahm man Versuche mit sogen‘'^ ten Rettungsbomben. Sie hatten ^ Pfund Gewicht, wurden mit einer ^ dung von 18 Unzen Pulver abgesC‘'^f sen und konnten bis zu etwa 400 Me^ weit geschleudert werden. Sie waren einem starken Tau befestigt. Mit i»n stellte man die Verbindung mit an Küste gescheiterten Schiffen her. . ^ In diesen Bomben dürfen wir e«1^ etwas ungefügen Vorläufer der heute Seerettungsdienst allgemein gebräuc chen Raketen erblicken, mit deren ” auch zunächst die Verbindungsleine z gescheiterten Schiff herübergeschoss wird, die es dann ermöglicht, ein s keres Tau mit einer Rettungsboje na zuziehen. ' _ Au! Chef (zum Angestellten): »Um’s Hin’^ mels willen, warum stapeln Sie denn ‘ Pakete so schrecklich hoch überein«-der? Ich habe Sie doch nicht als r>° Stapler aingestellt! < Japan setzt öle Luftbomb aröements fort NANKING WIEDER HEIMGESUCHT. — DAS INDUSTRIEVIERTEL DER CHINESISCHEN HAUPTSTADT ZERSTÖRT. S c h a n g h a i, 29. September. Die Japaner haben im Laufe des gestrigen Tages an sämtlichen Kriegsschauplätzen eine neue und starke Aktivität entfaltet. Nanking wurde von japanischen Fliegern zweimal bombardiert, wobei das Industrieviertel, der Bahnhof, ein Teil des Yangtse-Hafens und die anliegende ; Stadt Pukau vernichtet wurden. Die japanischen Bomber zerstörten auch die Bahnstrecke Kanton—Hankau. Zwei Fisenbahnbrücken wurden durch Bom- ve-rzehrert. Die Gendarmerie verhaftete ihn. Sieben Monate durchgeschlafen Einer der traurigen Fälle von abnormen Schlafzuständen, über die in letzter Zeit mehrfach in der Presse berichtet wurde, scheint jetzt einen glücklichen Ausgang gefunden zu haben. Ein 18jähriges Mädchen aus den Vereinigten Staaten, die Ende März einschlief und seitdem nicht wieder in den Wachzustand zurückgerufen werden konnte, ist soeben aufgewacht. Obwohl sie noch starke Schwächerscheinungen aufweist, hoffen die Aerzte doch auf eine dauernde Heilung. Im übrigen ist gerade dieser Fall reichlich kompliziert. Das junge Mädchen stand bereits seit ihren ersten Lebensjahren ständig unter ärztlicher Aufsicht. Sie hatte sich damals durch einen Sturz schwer verletzt. Wahrschein lieh als Folge dieses Sturzes trat 14 Jah re später eine starke Müdigkeit und schließlich der Dauerschlaf ein. Es bleibt nun abzuwarten, ob der siebenmonatige Schlaf die Krankheitserscheinungen so gehoben hat, daß Rückfälle nicht mehr befürchtet werden brauchen. Das Monte (Sarlo des Femen Ostens Macao hat im Fernen Osten einen et was anrüchigen Ruf. Es ist das Paradies der Spieler und Abenteurer. Diese älteste europäische Kolonie in China ist von potugiesischen Seefahrern im Jahre 1557 gegründet, aber erst im Jahre 1887. offiziell Portugal zuerkannt worden. Die Hauptstraße Macaos, die zu Eh ren des berühmten Weltumseglers Vas-go da Gama heißt, ist eine Straße, in der sich europäisch-amerikanische Kultur seltsam mit dem Orient berührt. Das Leben erwacht in dieser eigenartigen Stadt in der Nacht. Viele Straßen sind am Tage wie ausgestorben. Nachts wim melt es dort von Menschen. In den Spiel höhlen wird allen möglichen Spielen gefrönt. Eine Art chinesische Roulette nennt sich Klu-Klu- In den Spielhäusern 3n 10.5 Stunden über den Atlantik London, 28. Sept. Das britische Wasserflugzeug »Cambria« ist in Foynes, aus Botwood kommend, eingetroffen. Es hat in der Überquerung des Atlantischen Ozeans einen Rekord aufgestellt, indem es hiefür bloß 10 Stunden 33 Minuten benötigte. Die Volkszählung in Soiwetrußland gefälscht? Moskau, 28. September. Der Rat der Volkskommissäre hat die Ergebnisse der Volkszählung vom Jänner h. J. für ungiltig erklärt und eine neue Volkszählung für 1939 angeordnet. Begründet wird diese Maßnahme damit, daß die Volkszählung durch die Volksfeinde gefälscht wurde, wodurch besonders die Ziffern über die Gottlosen und über das Einkommen der Arbeiter und Kollektiv bauern zu niedrig angesetzt wurde. Schon vor einem Monat hat es Aufsehen erregt, daß der Vorsitzende des Sowietamtes für Statistik S t r u m i-1 i n seines Amtes enthoben und als »Volksfeind« erklärt wurde. Selbstmord wegen neun Pengö. B u d a p e s t, 28. September. (TR.) In Bekoscaba hat sich der junge Handlungsgehilfe Alexander Hrabovski, der neun Pengö widerrechtlich sich angeeignet und sie beim Kartenspiel verloren hatte, vor einen Personenzug geworfen. Vater erschießt seinen Sohn. B u d a p e s t, 28. September. (TR.) In Kaposvar hat sich ein furchtbares Familiendrama abgespielt. Der Sohn des Landwirtes Szenyeri hatte wider den Willen seines Vaters geheiratet. Als der Vater heute seinen Sohn mit dessen Frau im Weingarten antraf, wurde er von einem solchen Zorn gepackt, daß er den Revolver auf den Sohn anlegte und ihn mit drei Schüssen niederstreckte. Die Verletzungen waren tödlich. Der entmenschte Vater ging dann, als ob nichts gewesen wäre, in sein Haus und schickte sich an, sein Mittagessen zu benwiirfe zerstört Die Zahl der Todesopfer und der Umfang des Sachschadens sind noch nicht bekannt. An der Schanghai-Front sind neue Kämpfe bei Lotten und Liuho entbrannt. Die Japaner haben hier nur geringe Ter rainerfolge erzielt. Die chinesische Artillerie beantwortet die japanischen Flie gerangriffe überall sehr leidenschaftlich. Die Japaner wollen ihre Offensive beim Eintreten trockeneren Wetters mit ganzer Kraft fortsetzen. Friedensbotschaft aus Berlin gigantische gemeinsame Kundgebung des italienischen FaschisMM vmb des ^Mchen Nationalsozialismus / Hitler und Muffolim als Nedner vor einer Million Zuhörer im GLadion des und M st ,e r 1 i n, 29. September. Die Haupt-des Dritten Reiches hat zu Ehren italienischen Ministerpräsidenten Führer des Faschismus, Benito rej,u s solini, eine Manifestation be-p Et. wie sie der an Paraden so reiche tie RSmus Aliens in den 15 Jahren sei den e^ens noch nicht erlebt hat. In auf ^endstunden versammelten sich U ‘ ^etn großen Maifeld und dem be-ejn 'harten Olympia-Stadion mehr als >„ie Million Menschen, während weite-ZWei Millionen Zuhörer anschließend re dar; ;e atl die ungeheure Masse dieser größ-Politischen Versammlung der Gegen tag bildeten. Schon in den Nachmit-^^stunden wälzten sich die Massen abe SatlZ ®er^n zum Maifeld, welches Sc,nds herrlich dekoriert und mit De 6?,Wer*em taghell erleuchtet war. fu. Untergrund der Rednertribüne bil- ern in diesen Tagen selbst davon überzeugen, daß Deutschland nach seiner Haltung md militärischen Kraft wieder eine Weltmacht geworden ist (lang andauernder stürmischer Beifall). Die Kraft unserer beiden Staaten ist die größte Garantie für die Erhaltung Europas, welches noch seinen Sinn hat für seine Kulturmission und es nicht zuläßt- durch destruktive Elemente zerstört zu werden. Sie alle, die hier versammelt sind und alle diejenigen, die diesen Worten in der Welt lauschen, müssen erkennen, daß unsere beiden Regime den Weg zu schieden gewesen sein, das ZM, weiches sie erreichen wollten und auch erreicht haben, war das gleiche: Freiheit und ungeschmälerte Rechte der Nation. Der Faschismus und der Nationalsozialismus sind Ausdruck der Gleichberechtigung und ein geschichtliches Ereignis im Leben unserer beiden Völker, die nach hundertjährigem Leiden erst durch diese Ereignisse zu ihren Rechten gekommen sind. Hinter meinem Deutschland-Besuch verbergen sich keine geheimen Absichten. Ich bin nicht gekommen, um das ohnehin zersplitterte Europa noch weiter zu zersplittern. Mein Besuch det. Litt e*n mächtiges Hakenkreuz und (j ^abündel mit den Fahnen der bei-bun be. Unter stürmischen Kundge- begaben sich Mussolini rejK (Her zur Ehrentribüne, wo be-ni s die Spitzen des Reiches, die italie-^ Gäste usw. versammelt waren. (je der Begrüßung Mussolinis durch e .Oberbürgermeister Dr. L i p p e r t ^ Reichskanzler Adolf Hitler Sen- zu nachstehenden Ausfiihrun- Sc^ir sind soeben Zeugen eines ge-q.^Mlichen Ereignisses, welches die p c«ichte in diesem Umfang und dieser Miir* nocb nicht erlebt hat. Ueber eine Y *Pn Menschen haben sich zu dieser q Mestation versammelt, an der im 115 Millionen Angehörige der Me deut: teil, schen und der italienischen Nation Ausdruck der zu einer gemeinsamen ijj^bfflen. Jeder von uns fühlt es, daß *te'nc gewöhnliche politische Ver-$tatv*Ung 'St. wie sie auch anderswo *”det, sondern der lfle Hörigkeit zu eine te e’ zu gemeinsamen Idealen und In-$esr$S-en' er tiefere Sinn dieser Mani-U]]sat'0n ist der aufrichtige Wunsch, nicht"611 Maaten den Frieden zu sichern; p2jr einen Frieden, der der Lohn für als f ** se'n so^’ sondern einen Frieden ^rj befolg bewußter Verantwortung und an/h* Damit, glaube ich, dienen wir Ser *en jenen Interessen, die über un j, beiden Völker die Interessen ganz ’ d°93s sein müßten.« S(i er Kanzler schilderte sodann die gei y0^e und materielle Not Deutschlands 2iai- r Machtergreifung des Nationalso (Smus und sagte heiter: vg', er -deenlose Liberalismus und die sche°yene Demokratie haben das deutle* nicht vor einer Vergewaltung schi (KEverei gerettet, wie sie die Ge-begr vorher nicht kannte. Deshalb der Uder Nationalsozialismus an-jet)e Meen, um dem deutschen Volke Jahr e zu seben. die ihm eineinhalb kanj,26—5te vorenthalten wurden. Heute Z*=lt Eltern icti vor der Nation und der gan-Italien, insbesondere (.tnKta,Scb?stische Italien, hat bei dieser „.'^rdrftckung des Volkes Mt -;*vRurig aes deutschen les y ^gewirkt, sondern es zeigte vol-je er$tändnis für die berechtigten For ües^llgen des großen deutschen Volkes, en Recht auf ein würdiges Leben Und auf ein würdiges ^ die Ehre es erkannte. unp- !,r emPfinden aufrichtige Genugtu-kom arüber, daß endlich die Stunde ge-liclj» le!1 ’st, in der wir daran in feier-I„ Augenblick uns zurückerinnern. Und T Ecmeiuschaft der faschistischen ti0n nationalsozialistichen Revolu-beute die Gemeinschaft der An-ejn "n,llI1d Taten entstanden. Das ist Mze ueS Oiiick für uns und für die Jerali in einer Zeit, in der sich und n -die deodenzen der Zerstörung Das f e,0nT,ienmg zu zeigen beginnen. iiiai£riascbistische Italien ist nach den ge zigeil ^ehöpferischen Taten eines ein-den o.'annes ein neues Imperium gewor le> Benito Mussolini, konnten sich sich gefunden haben ud heute fest Schul, hat nur den Zweck, den Bestand und die Mussolini ehrt die Loten vom q. November i<923 ■ f ; MM Ml WM I HH» WWW > , Kurz nach dem Besuch Mussolinis in der Privatwohming Adolf Hitlers begab sich der italienische Regierungschef zusammen mit dem Reichskanzler zu den Ehrentempeln auf dem Königlichen Platz in München, wo die Toten vom 9. November ruhen. Der Duce trat an dis Gruft des rechten Tempels und schritt zusammen mit Adolf Hitler durch die Reihen der acht Sarkophage, während die faschistischen Kranzträger einen Lorbeerkranz mit den Farben Italiens niederlegten. ter an Schulter stehen in einer Zeit, in I Festigkeit der Achse Rom-Berlin, die ge- .... . . ... . i_...— der die Ideen der demokratischen und marxistischen Internationalen überall nur Haß und Zwietracht säen. Jeder Ver such, diese nationale Gemeinschaft zu zerstören oder durch gegenseitiges Aus spielen zu entwerten, wird scheitern an dem Willen von 115 Millionen, die in die ser Stunde mit uns manifestieren, ebenso aber auch an dem Willen zweier Man ner, die heute vor euch stehen und sprechen.« (Stürmische Ovationen, denen die Hymnen der beiden Reiche folgten.) Die Kundgebungen der Massen wollten kein Ende nehmen, sie erreichten ihren Höhepunkt, als der italienische Ministerpräsident Mussolini als nächster Redner gemeldet wurde. Mussolini wurde von den Hunderttausenden im Maifeld mit dem faschistischen Gruß und frenetischen Du-ce-Rufen begrüßt. Als Stille eintrat, hielt Mussolini folgende Rede in deutscher Sprache: »Kameraden! Der Besuch, den ich Deutschland und seinem Führer abgestattet habe und die Rede, die ich jetzt halte, ist die wichtigste Rede im Leben unserer beiden Nationen wie im meinem eigenen Leben. Die Manifestationen, mit denen ich empfangen wurde, haben mich tief gerührt. Mein Besuch kann nicht mit den Maßstäben diplomatischer Besuche gemessen werden. Die Tatsache, daß ich nach Deutschland gekommen bin, bedeutet nicht, daß ich morgen anderswohin fahren werde. Ich bin nicht nur als Chef der italienischen Regierung zu Euch gekommen, sondern auch als Chef der nationalen Revolution, die die Grundlage eines aufrichtigen und engen Bündnisses mit Eurer nationalen Revolution ist. Mögen die Wege der beiden Revolutionen ver- gen keinen anderen Staat gerichtet ist, zu dokumentieren. Der Nationalsozialismus und der Faschismus wollen den Frieden und sind immer bereit, für einen wirklichen und fruchtbringenden Frieden einzutreten, der nicht schweigend über die Fragen der Mitarbeit der Völker hinweggeht, sondern diese Fragen auch löst. Der ganzen Welt, die gespannt nach dem Ergebnis der Berliner Zusammenkunft fragt, antworten Euer Führer und ich laut und mit allem Nachdruck: Frieden! So, wie 15 Jahre des Faschismus Italien nach ihnen und außen ein neues Gesicht gegeben haben, erhielt auch Deutschland durch den Nationalsozialismus ein neues geistiges Gesicht. Das Antlitz dieses neuen Deutschland wollte ich sehen und erkennen. Jetzt bin ich noch mehr als früher überzeugt, daß das neue Deutschland in seiner Kraft, in seinem begründeten Stolz und seiner Friedensliebe das Fundament des neuen Europa ist. Ich bin überzeugt: die Ursache allen Mißtrauens, dem wir anderswo begegnen, ist die Unkenntnis der neuen Sachlichkeit. Das Leben der Völker ist nicht einmalig wie das Leben de« Einzelmenschen, sondern es findet ein unablässiger Prozeß der Wiedergeburt und Erneuerung statt. Ein Volk auf Grund von Ziffern oder einer 20 Jahre alten Literatur zu beurteilen, ist ein Fehler, der verhängnisvoll werden kann. Dieser Fehler ist auch Italien gegenüber begangen worden. Würde man die nationalen Revolutionen Deutschlands und Italiens besser kennen, so wäre manches Vorurteil entfallen und mancher Konflikt hätte die eingebildete Berechtigung verloren. Der Nationalsozialismus und der Faschismus haben die gleichen Feinde, die dem glei-! chen Herrn dienen, d. i. der Dritten Inter- nationale. Sie glauben an den Willen und die Kraft ihrer Völker, lehnen sich in gleicher Weise an die Jugend, lehren dieselbe Disziplin und Patriotismus und den Wider willen gegen das Faulenzen. Das erneuerte römische Imperium ist die Frucht des Geistes, der Italien durchweht Das neue Deutschland ist ebenso die Fracht einer geistigen Kraft, des Glaubens an eine Idee, an die zuerst nur ein Mann geglaubt hat und die Märtyrer forderte und die datm als Idee der Minderheit auf ihrem siegreichen Marsche die ganze Nation eroberte. Deutschland und Italien verfolgen die gleichen Ziele auch auf wirtschaftlichem Autarkiegebiet. Ohne wirtschaftliche Unabhängigkeit gibt es auch keine politische Unabhängigkeit. Eine große militärische Nation kann das Opfer einer Wirtschaftsblockade werden. Wir haben das auf eigener Haut verspürt. 52 Staaten haben gegen Italien Kriminalsanktionen beschlossen, die mit aller Strenge durchgeführt wurden. Sie haben ihr Ziel nicht erreicht und Italien Gelegenheit gegeben, seinen Widerstand vor der ganzen Welt zu zeigen. Deutschland hat sich trotz allen Druckes der Sanktionsfront nicht angeschlossen und das werden wir Deutschland niemals vergessen. Hier zeigte sich zum ersten Male deutlich die enge Zusam menarbeit beider Reiche. Was jetzt der ganzen Welt als Achse Rom-Berlin bekannt ist, entstand im März 1935 und winde in den beiden Jahren immer mächtiger. Als Mensch und Politiker habe ich die gleiche Moral: klar und aufrichtig zu sprechen. Habe ich einen Freund, dann will ich mit ihm marschieren bis zum Siege. (Lange andauernder stürmischer Beifall). Alle gegen uns angeführten Argumente sind null und nichtig. Es gibt weder in Italien noch in Deutschland eine Diktatur. Keine Regierung der Welt ist so der wirk liehe Ausdruck des Volkswillens als die beiden Regierungen in Italien und Deutsch land. Die größten Demokratien, die die Welt jemals kannte, sind heute Italien und Deutschland. Anderswo führen unter dem Mantel der Demokratie die Politik und das Schicksal der Nationen die Knechte des Kapitalismus und Egoisten, die nur Ihre eigenen Interessen und die Interessen der sich zankenden Parteien kennen. In Italien und Deutschland ist es ausgeschlossen, das Privatinteressen die Staatspolitik überwuchern könnten. Die italienischdeutsche Gemeinschaft hat den Kampf gegen den Bolschewismus gemein. Diese moderne Form der byzantinischen Tyr-ranei mißbraucht die Leichtgläubigkeit der Massen. Der Bolschewismus ist das Regime des Galgens und des Blutes. Diese Form von Regierung und Politik begann der Faschismus nach dem Kriege energisch zu bekämpfen. Die Bekämpfung erfolgte mit Wort und Waffe, denn wenn das Wort nicht hilft, müssen wir eben zur Waffe greifen. (Stiir inischcr Beifall). So haben wir es in Spanien gemacht, wo Tausende italienischer Freiwilliger für die Rettung der europäischen Kultur gefallen sind, die ihre Wiedergeburt noch erleben kann, wenn sie Moskau und Genf abstreift und auf den Weg der nationalen Revolution nach unserem Vorbild sich begibt. Kameraden! Ich komme zum Ende. Ihr und wir machen außerhalb unserer Staats grenzen keine Propaganda, den unsere Ideen werden sich durch eigene Kraft über all verankern und letzten Endes siegen. Das Europa von morgen wird durch die logische Entwicklung der Dinge faschistisch sein, auch wenn wir keine Propaganda machen. Zwanzig Jahre sind verstrichen, seitdem Euer Führer Adolf Hitler vereinsamt dem deutschen Volke zurief: Deutschland erwache! Dieser Ruf wurde der Kampfruf der ganzen Nation und Deutschland ist siegreich erstanden. Ich weiß nicht, wann und ob Europa auferstehen wird. In Nürnberg ist auf die zerstörenden Kräfte hingewiesen worden, die einen Weltbrand entfachen wollen. Umso wichtiger ist es, daß unsere Nationen in diesen Zeiten fest geschlossen dastehen. Die heutige machtvolle Kundgebung zeigt ganz deutlich als gigantischer Beweis diese unsere gemeinsame Entschlossenheit«. (Minutenlanger Beifall, dem das Deutschlandlied, gesungen von einer Million Teilnehmern, folgte). Hitler und Mussolini begaben sich darauf unter stürmischen Ovationen in das Olympia-Stadion, wo vor 120.000 Menschen die Wehrmacht in allen ihren Schmerzerfüllt geben die Unterzeichneten allen Verwandten, Freunden und Bekannten die trauiige Nachricht, daß ihie innigstgeliebte, unvergeßliche Gattin, Mutter, Groß- und Schwiegermutter, Frau iMlIe EBrner Lokomotivfuhrersgattin am Dienstag, den 28. September 1937 um Vj 4 Uhr nachm. nach längerem, schwerem Leiden und versehen mit den Tröstungen der hl. Reiioion im 63. Lebensjahre gottergeben verschieden ist. Das Leichenbegängnis der unvergeßlichen Dahingeschiedenen findet am Donnerstag, den 30. September um 16 Uhr von der Leichenhalle in Studenci aus auf den dortigen Friedhof zum Familiengrab statt. Die hl. Seelenmesse wird am Freitag, den 1. Oktober um 7 Uhr fiüh in der Magdalenenkirche gelesen werden. Maribor, am 29. September 1937. 10662 FrSEHiS BC3FH@1"j Lokomotivführer i. R, und alle übrigen Verwandten. Qesehäfts@pöff nw ni i Teile dem P. T. Publikum höfl. mit, daß ich Donnerstag, den 30. September d. J. im drei Waffen an den beiden Führern vorbei defilierte. Abends wurde ein Festkonzert veranstaltet, welches von allen deutschen und italienischen Sendern übertragen wurde. Jm hhk Aus Stadt Mkd Mittwoch, Sm 29- GeplemM i. Ministerpräsident Dr. Milan Stojadino- vič empfing am 28. d. M. in seinem Kabinett den deutschen Gesandten Viktor von Heeren und den dänischen Gesandten B i c r i n g. i. Der Schriftsteller Andrija Mileinovič gestorben. In Zagreb ist am 28. d. M. der kroatische Schriftsteller und ehemalige Intendant des Osijcker Natibnaltheaters, Andrija M i 1 č i n o v i c, im Alter von 60 Jahren gestorben. i. Das Mausoleum Kaiser Diokletians vor der Freilegung. Beim Graben der Fundamente für die neue Sakristei des Splitcr Domes wurde eine wichtige archäologische Entdeckung gemacht. Zunächst gelang cs, die sogenannte Cripidoma freizulegen, das Fundament auf dem das Mausoleum des Kaisers ruht. Es ist jetzt die Frage, ob man das Mausoleum selbst wird freilegen können angesichts des Domes. i. Split erhält eine automatische Telefonzentrale. Für das neue Postgebäude in Split wurde bei Siemens 8. Halske in Berlin eine neue moderne Telefonzentrale bestellt. Die Postdircktion hat aus diesem Vnlassc noch weitere 3500 Meter Strassen-kabel legen lassen, um die Vnschlüssc rechtzeitig durchführen zu können. i. Furchtbare Explosion einer Granate in Sombor. Xuf dein Dachboden eines Hause:, in Sombor war der Elektromonteur Vladimir Bošnjak mit einer Reparatur der Leitung beschäftigt. Aus noch nicht geklärten Gründen kam ein Zeitungspaket, in dem sich eine Bombe befand, mit dem Draht in Berührung. Im nächsten Moment erfolgte eine furchtbare Explosion, die den Dachstuhl teilweise demolierte. Dem Manne wurde eine Hand weggerissen, so daß er trotz eiliger Hilfeleistung an der V erblutung starb. i. Von wildernden llunden zerrissen. In V rbas bei Novi Sad wurde der 13 jährige Ivan Trelak als Treiber von Jägern mitgenommen. Auf einer Heide wurde der Knabe von drei großen w ildernden Hunden überfallen und buchstäblich in Stücke gerissen. Einer von den beiden Hunden konnte erschossen werden. i. Die Konfessionen in Jugoslawien. Nach dem vom Verleger Geza Kuhn herausgegebenen Professorenkalender für 1938 ergibt sich die nachstehende ziffernmäßige Stärke der einzelnen Glaubensbekenntnisse in Jugoslawien: Serbisch - prawoslawe 5.593.057, Römisch - Katholische 4,708.657, Moslims 1,345.271, Protestanten 229.517, Griechisch-katholische 40.383, Juden 64.740. i. Die Tragödin Maria Ružička-Strozzi gestorben. ln Zagreb ist am 28. d. VI. die berühmte kroatische Schauspielerin und 1 ra-gödin Maria Ružička-Strozzi, die im nächsten Jahre ihr 70-jähriges Bühnenjubiläum hätte feiern sollen, im Vltcr von 87 FmnzöUche ©pracftfurfe tina Radenci ein; Abfahrt von kief der Gegenrichtung um 15.03 und AnKU in Ljubljana um 22 Uhr. Die Kenntnis der französischen Sprache ist nicht nur aus prattijdfjen Gründe» empfehlenswert, sondern erMießt auch hohe gei stige urtb künstlerische Werte, die einem sonst verborgen bleiben. Wioviele Vorteile, die anderen versagt blieben, bot z. B. eine 'wenn auch bescheidene Kenntnis des Französischen denen, die in diesem Sommer die Weltausstellung in Paris besuchten, und wie angenehm ist es, wenn man etwa einemFran zosen, de« uns der Zufall in den Weg führt, in feiner Sprache Auskunst geben oder wenn -man gelegentlich auch eine französische Zeitung in die Hand nehmen kann. Noch besser fe Rechnung getragen. Im französischen Kin ■ dergarten eignen sich schon die ganz Kleinen ' eine gute Aussprache und einen ziemlich j großen Wortschatz an, der, im Anschanungs-j unterricht erworben, immer das Wort in j engster Verbindung mit dem Gegenstand beläßt. Die Kurse für Volks- und Bürgerschü-' ier dienen der Vorbereitung für die Mittelschule; Kindern, die diese Kurse ein bis zwei Fahre besuch, haben, ist das Lernen deS Französischen in der Mittelschule ganz wesentlich erleichtert. Mor auch für die Mittelschüler aller Stufen ist gesorgt. Bekanntlich macht das Französische vielen Schülern vor ist es, wenn man das Französische so beherrscht, daß einem alles zugänglich ist, was französischer Geist in vielen Jahrhunderten bis in die Gegenwart an Schönem und Großem in seiner Sprache geschaffen hat. Jedermann die Gelegenheit zu biHett, sich mit geringen Mitteln diese Kenntnis zu erwerben, ist die Hauptaufgabe, die sich der Cercle fran cais i» Maribor gestellt hat. In seinen französischen Sprachkursen wind jeder Altersstu- .Taiu-en gestorben. Sic war, die bedeutendste Schauspielerin des slawischen Südens und wurde als slawische Eleonore Dusc gefeiert. Ihre Leiche wurde im V estibül des Nationalthcaters aufgebahrt. Das 1 heater hat die Flaggen auf Halbmast gehißt. Gesunöhettsimnen für K'nöer Heutzutage ist auch der Jugend Möglichkeit geboten, an den Übuns der Turn- und Sportvereine teilzune mem. Das Turnen ist gesund und ScllU der gut entwickelten Kündern vollko men. ,, Leider gibt es aber auch Kinder, de1 ■ Körper schlecht. entwickelt ist und ' eine falsche Haltung besitzen. OrölK" teils rührt die schlechte Haltung von ^ ungenügend entwickelten Muskulatur ’ oberen Körperteil her. Diesem Übel si besonders schwächliche Kinder ufle vvorfen. Die schwächliche Konstituu ährt allzu oft zu Lässigkeiten b--1 Gang und hg im Sitzen. Größtenteils hiebei das Rückgrat in Mitleidensciu gezogen. Infolge des Sitzens in ungef0I1 neten Schulbänken oder beim zu rascu Wachstum verkrümmt sich das Riicfest, : führt dann die schlechte Haltung her, und behindert oft auch das richtige Fun tionieren der inneren Organe. Diese Fehler lassen sich durch syü„ : matische, den Bedürfnissen eines 1 Kindes angepaßte körperliche Erzieh”1^ i beheben. Am schwersten ist dies bei ■J en Kindern..die für das allgemeine P neu noch nicht fähig sind. Es handelt allem wegen Der geringen Stundenzahl, die diesem lin terricht zugemess-en ist, sowie wegen der Uebersüllung der Klassen große Schwierigkeiten; die Kurse des Vereines für die ein zelnen Klassen der Mittelschule, in denen bei beschränkter Teilnehmerzahl der in der Schot le durchgenommene Stoff noch einmal gründ lich dnrchgea'.'beilet wird, haben schon manchen Schüler vor einem ungünstigen Schlußerfolg bewahrt. Weiters stehen auch den Erwachsenen Kurse von den ersten Anfängen bis zur Konversation zur Verfügung. Ihr Besuch empfiehlt sich nicht nur denen, die ans idealen Gründen eine höhere Bildung anstroben, sondern auch insbesondere Eltern und Angehörigen von Kindern, die in Üvcv Mittelschule Französisch lernen. Wie angenehm ist es dem Vater oder der Mutter, wenn sie dem Kinde zeigen können, daß auch ihnen das Französische nicht ganz fremd ist, und wenn sie die Arbeit des Kindes überwachen und, wenn nötig, dabei helfen können. In allen diesen Kursen unterrichten bewährte, erfahrene Lehrkräfte, so daß bei entsprechender Mitarbeit des Lernenden ein guter Erfolg verbürgt ist. Zum Schluß sei noch auf die reiche, mehr als -500 Titel umfassende Bibliothek des Vereines, Gregorčičeva ul. 4, 1. St., aufmerksam gemacht, deren fleißige Benützung allen, die das Französische schon ziemlich beherrschen, aufs wärmste empfohlen wird. — Obiges Bild zeigt die Teilnehmer der Kinderkurse nach der Schlußfeier in der Besna im Juni 1937. m. Der direkte Wagen Ljubljana — Slatina Radenci, der am 3. Oktober hätte eingestellt werden sollen, verkehrt noch bis 20. Oktober. Der Wagen ver-iäßt mit dem Personenzug um 8 Uhr Ljubljana und trifft um 14.18 Uhr in Sla liier gewissermaßen um eine prophy-3 tische oder besondere orthopädisc Gymnastik, wobei jedes Kind einzeln handelt wird. Auch in Maribor gich " derlei Kurse, die von dem hiezu eisif. % befähigten Fachlehrer Ivan La v rciic schon mehrere Jahre geleitet werden verblüffende Erfolge aufzuweisen haa\0 Die ärztliche Aufsicht über diese versieht der bekannte Kinderarzt " Leiter des staatlichen Gesundheitsheil11 Dr. Vrtovec. Die Einschreibung^’ diese Kurse werden jeden Montag w1, f wocli und Freitag von 16.30 bis 17.30 U im Turnsaal der Mädchenschule >” ‘ Miklošičeva ulica oder in der staatltch Schulpolyklinik in der Koroščeva jeden Vormittag entgegengewomme11-^ beiden Fällen werden auch alle not^h digeu Informationen bereitwilligst erte' m. Aus dem Polizeidienst. Der Chef Kriminalabteilung der Mariborer SO . polizei Inspektor Franz Caj nko hatD nen Jahresurlaub angetreten. Während ser Zeit vertritt ihn Daktyloskop G(0 m. Muß das sein? Im Sinne einer aus unserem Leserkreis zugekonirch utb eik" Zuschrift sind viele Eltern von • 1 jj6 schillern darüber aufgebracht, daß Schreibhefte und Zeichenutensilien v derholt neu angeschafft werden rn’ib,s;L Der Lehrkörper ist noch nicht voUs. dig und wechseln die Professoren CU, ger Gegenstände alle paar Tage. D,e ^ nen verlangen diese und jene Idefte, dern die Anschaffung bestimmter und Zeichenblocks. Nach einigen Farbe" Ta£en kommt ein anderer Professor, der Farbe"- rdiie" der andere Hefte, Reistafeln, Farbstifte, Papiersorten usw. anorcll|Lr bis dann eine dritte Lehrkraft alles u den Haufen wirft und in ihrer ^lu!!etl ganz andere Utensilien auf den B"11. . sehen will. Ließe sich nicht zu des Schuljahres die Anschaffung Utensilien einheitlich festsetzen, Begi"n der sod"b Palais der Banatsspair&ass© eine Manufaklyr- und Modehandlung eröffne. Ich werde Manufakturwaren und Modeartikel aller Art, in- und ausländischer Erzeugung, in großer Auswahl führen, sodaß es mir möglich sein wird-durch pünktliche Bedienung die gesch. Kunden mit erstklassiger Ware zu niedrigen Preisen zufriedenzustellen. *«*• Um zahlreichen Zuspruch empfiehlt sich «$! ' Ä:r> &SS® blo ^C'lü*er dieselben Hefte, Zeichen-z °ck-s.; Farben u. dgl. weiterhin benüt-können, auch wenn in der nächsten eine andere Lehrkraft, die gar Stunde ott au' üUr Cln Ersatz für die fehlende ist, r der Bildfläche erscheint? Die Eltern Konn Uoch Uuen nicht alle paar Tage 20, 30 und stä * nie^r Oinar für neue Bedarfsgegen Re r ausKeben. während die bisheri-Lan .ens'tien daheim unbenützt in der We h ^egen‘ Oie maßgebenden Faktoren rieh ^fliehst ersucht, auf die mate-zu C .^age der meisten Eltern bedacht mjFSe,’n und Maßnahmen zu treffen, da-’ die angeschafften Requisiten wäh-. d des ganzen Schuljahres ungestört Uutzt werden können. Die Angehöri-!',n der Kinder werden ihnen dafür zum ank verpflichtet sein. ist'11 Todesfälle, im Alter von 63 Jahren pr gestern die Lokomotivführersgattin a Julie Karner gestorben. — Heute, rjg^hied die Eisenbahnersgattin Frau Ma ., k r o i s im Alter von 49 Jahren. Friede er Asche! v1Zum Gerichtspraktikanten beim . e,sgericht in Maribor wurde der di-' ornierte Jurist Dr. Baza Z e g a erbaut. 'T Die Eröffnungsvorstellung der neu-5 Theatersaison ist für kommenden uistag, den 2. Oktober festgesetzt, si r.^l,r"iührung gelangt Gogols klas rgC Satire »Revisor«. Spielleiter Ober Sisseur j. Kovič. Tagsdarauf, Sonn-g den 3. Oktober, geht bereits die f!e e'te Novität der neuen Saison in Sze-„L Fs ist dies die moderne Komödie ^,er beste Einfall der Tante Olga«, ein p Crk des jungen Schriftstellers Peter rf..r c r a d o v i č, eines Enkels des be-^ ln,ten kroatischen Dichters gleichen ko1TI®ns- Auch hier hat Oberregisseur P. ';le die Spielleitung inne. Als dritte No jyat wird Schillers klassisches ^'a>na »Maria Stuart« zu Beginn der timenden Woche auf geführt. Spiellei-j.r Regisseur Peter Malec. — Das Publi da? w'rd darauf aufmerksam gemacht, die Anmeldungen für das Abomie-(jCnt und die Blocks noch bis Freitag. ,, " F Oktober abends vorgenommen erden können. „ 111 • Großes Konzert des Arbeiter-Sän-?erb, Cre'ne veranstaltet am Samstag, den im großen Union-Saal ein mundes. Der Bund der Arbeitergesang :ere'me ve, ‘ Oktober .... 0_______ ____________ ^'ußes Vokalkonzert, in dessen Rahmen die Vereine einzeln sowie im Ge-D°lnschaftsehor vorstellen werden. Am ^Kramm stehen Volks- und Kunstlie-Außerdem wirken drei Musikvereine der mit. Sol- Theateraufführung in Pobrežje. Der 3 v" in Pobrežje eröffnet Sonntag, den ti .1 .ober die neue Spielsaison seiner fp,0 "uberbühne mit dem Schwank »Teu-skerl Rudi«. Die Aufführung, deren Re-$ C ^nrl F r i c leitet, findet um 19 Uhr im a des Gasthofes Renčelj statt. tel ^upplentenernennungen an den Mit ^phulen. Mit Erlaß des Unterrichts-. ,steriums wurde eine Anzahl von di-"'"/erten Philosophen an den Mittel-Wu'11,] zu Supplenten bestellt. U. a. jv r?en ernannt am Realgymnasium in s,ar|ö°r Skalko Kavčič und Drago-. a F r d e 1 j a n o' v i č, am klassi-§ jle" Gymnasium in Maribor Franz p r u k e 1 j, an den Realgymnasien in k "’i^'loila R o v š e k und Franz J a ju k in Celje Milena B ež a n und in t '!Rka Sobota Vera A r n e j und An /■ a g a r. »Putnikc-Sonderzug nach Italien. D m. er g .r.ÄFutnik« veranstaltet in der Zeit vom s',°ls 14. Oktober eine fünftägige Gesell • Schaft; die Fah $eziel sreise nach Italien und zwar erfolgt '"t mit einem Sonderzug. Das Rei-sind Rom und Florenz sowie Nea- Oki P'e Abfahrt erfolgt Samstag, den 9. 13 5o Um Uhr ab Maribor, um Oktober _______ trifft Sonntag, den 10. Oktober D0r Ftuj und um 15.16 Uhr ab Celje. Hin Qof T 1 wlxluuc‘ Ta VIIV. JV1I l IWUL liy UCII iu. WIVIUUCI -15 Uhr an getreten wird, folgt ein V°F öer Kum b Lätten von Florenz. Din c'fahrt ist für Donnerstag, den 14. Ok- tober 12.52 Uhr ab Florenz vorgesehen, sodaß der Zug am Freitag, den 15. Oktober um 2.53 Uhr in Maribor (um 1.42 Uhr in Celje bzw. 3.18 Uhr in Ptuj) wieder ein treffen wird. Die Fahrt kostet samt allem (Hotels, Verpflegung usw.) 1130 bei der dritten und 1420 Dinar bei der zweiten Wagenklasse. Bis Neapel stellt sich das Gesamtarrangement auf 1180 bzw. 1500 Dinar. m. Der Weg zunj Glück. Im Laufe des kommenden Monats findet die erste Ziehung der neuen Spielrunde der Staatlichen Klassenlotterie statt. Die neuen Klassenlose liegen bereits in unserer bestrenommierten Glücksstelle und Hauptkollektur der Staatlichen Klassenlotterie Bankgeschäft Bezjak (Maribor, Gosposka ulica 25) in großer Auswahl auf. Der Ankauf der neuen Lose hat schon eingesetzt und ist allseits ein großes Interesse für die kommende Spielrunde zu beobachten. Es ist dies einerseits darauf zurückzuführen, daß die Staatliche Klassenlotterie die Anzahl der großen Treffer vergrößert hat, und andererseits auch darauf, daß unsere i heimischen Spielinteressenten in den letz- j ten Jahren von einem ganz besonderen Spielglück begleitet wurden. m. Die Volksuniversität in Maribor bringt Freitag, den I. Oktober um 20, Uhr einen wundervollen Landschaftsfilm | von einer Donaufahrt von Passau bis zum j Schwarzen Meer zur Vorführung. Am '8. ' Oktober folgt ein Vortrag über den spanischen Maler Goy. m. Die Englisch-Kurse des- Englischen Klubs werden Anfang Oktober eröffnet. Die Einschreibung findet am 4. Oktober im Realgymnasium, Parterre links, statt. Näheres im Vereinskästchen beim Cafe »Astoria«. * Uebersiedlungsanzeige. Die Verwaltung der Tagblätter »Večernih« und »Jutro« befindet sich am Grajski trg Nr. 7 (1. Stock) und nicht mehr in der Gosposka ulica Nr. 11. m. Angeschwemmte Leiche. Unweit von Selnica wurde gestern von der Drau uie Leiche einer jüngeren Frauensperson angeschwemmt. Die Agnoszierung der Leiche ist noch nicht gelungen. An der Seidenwäsche wurde das Monogramm A. R. O. entdeckt. m. Wetterbericht. Maribor, 29. d. M., 8 Uhr: Temperatur 16, Barometerstand 735, Windrichtung W-O, Niederschlag Regen. m. Spende. Der Ärzteverein in Maribor spendete anläßlich des Ablebens seines Mitgliedes Primararzt Dr. Robič den Betrag von 200 Dinar für den Asylfond der Antituberkulosenliga. Herzlichen Dank! m. Landfeuer. In Sv. Martin am Bachern brach gestern abends im Wohn- und Wirt schaftsgebäude des Besitzers Hermann Sulz ein Feuer aus, den alsbald größere Dimensionen annahm, sodaß einige Zeit für die gesamte Nachbarschaft größte Gefahr bestand. Im Feuer kamen auch drei Ochsen um. Der Schaden beläuft sich auf 80.000 Dinar. Man vermutet Brandlegung. »Grič«, Rošpoh. Hausschlaclitung. Weinlese, alltäglicher Nachmittagsspaziergang, Fremdenzimmer. 10628 * Einen Kurs für kleine Harmonikaspieler-Anfänger eröffnet Fachlehrer Vilko Šušteršič. Anmeldungen und Informationen ab 1. Oktober zwischen 15 und 18 Uhr in der Knaben-Biirger-schule. Es werden auch Interessenten (auchErwachsene) für die chromatische und Pianoharmonika aufgenommen. * Bei Menschen vorgerückten Alters, die mit unregelmäßigen Entleerungen zu tämp-fen Huben bietet oft schon der tägliche, durch 8 Tuge fortgesetzte Genuß von etwa 3—4 Eßlöffeln natürlichen „Franz-Joses"-Bit-tenvassers die erwünschte Leibesöftnung und dumi! die bleibende Erleichterung. Man ver lange überall das echte „Franz-Josrs"-Wasser! min *oo ooi nar zdr S hr J= Tm gesamten Bereiche des LNP fportli- 15? ^^tolvumgen ftattfiubcn, deren Er- ^ der Unter band ska sse zusließen wird. Um letale Sportprogramm zugkräftiger zu St'ltttitcn, nvirb an diesem Tage ein offiziel- . * ^tädtckampf M a r i b o r—L i u b - . 1 a n ft ausgetragen werden. Die Straft= 'tpt>e der beiden Städteteams verspricht ci* *»en den «rctifo spannenderen Verlauf, als auf bei kiten tatsächlich die besten. Spieler ein |c\»t«tfccn sollen. Im Vorspiel wird der ^5' ^Wija gegen eine Auswahl der Ma-1 oter Reservemannschaften antreten; auch eie§ @pjc[ beripiick einen interessanten Erlauf. »ic Die Fußballmannschaft der 2. Klaffe . ^tit der sonntägigen Spielrunde wurde tc erste Hälfte der Fußballmeisterschaft der feilen Klasse des Kreises Biaribor abge-nWoffen. vH, per Konkurrenz sind Heuer nur Dlanntschasten beteiligt, von denen (j, c " d a v a" und „S lavi j a" je fünf vUiiftc errangen, während „D rav a" sich l,t ztoci zufrieden geben musste. „P t u l" 1'!iR bisher leer aus. In der Tabelle bvhaup , „Leidava" angesichts der besseren Tnef-sferen.; die Spitze. Allerdings ist noch /" Protest zu erledigen, da „Ptuj" nur eine ti'zeit gegen „Slavisa" absolviert hat. ..• In der Fußballmcistcrschajt wird die und letzte Runde der .Herbstmeister» am 10. Oktober absolviert. In Mari-°c finden abevmals zwei Kämpfe statt, und treffen „Maribor"—„železničar" und f^apio"—„öafovec" aufeinander. Das drit-....Tp'el erledigen „Mnra" und „Grabjan-ü in Öatoivcc. Am 17. Oktober nehmen 10 Rückspiele ihren Anfang. terr Kreker Leichtathleten in Ungarn »n- c9ett. Am Sonntag fand in Doro^ (Un-• tfi) ein Leichtathletik-Äampf zwischen der ogreben Auswahl und den Leichtathleten m Rudapester Umgebung statt. Es siegten T Ungar,, mit 68.5:05.5 Punken. Jugoslawiens Tennisspieler aus Re>sen. dem schönen Erfolg Pmičcc’ bei den ti|er Tennismeisterschaften geht die jit= 9 I livische Tennisauswahl beim Mcraircv j, ^tuisturnier an den Start. Anschließend r?n folgen in Saloniki die Balkan-Mei-JJWtai, worauf am 16., 17. und 18. Ok-ilien in Prag gelangt am 3. Okto- fltcfi der Idš, Ut Zagreb ein Städtespiel Prag—Za G00 zum Austrag. Zagreb wirb in folgen» Ic! Rufstcllung antreten: Urch, Golac, Be-, Kovačevič, Jazbiillek, Paviča, Bro-Ic- Autolkovič LeSnif. Rakar und Fink. <£v‘ ~lC letzten Endrunden von Los Angeles. . e Entscheitzungskämpfe in den Doppelspie-. su Los Angeles brachten folgende Er-“fc: Gemischtes Doppel: Cramm-Wills Hu " .^"dge-Rhhn 6:1, 6:4. Herrendoppel: gegen Buugnon-Shields 6:1. ÖOn ^O-Aleikrn-Rcnnen bei London. Das ''timlen-Rennen auf dcr Brooklands- chc London brachte wieder uuglaubli- 5). Fichivindigkeiteu. Sieger wurde die tta j1” ^,nti J- C Eobh und 0. H. I. Ber- ^ 111 ""f einem Rapier Railton mit einem 6..1!I[1. iGnrrf'iichmtt von 264.453 Kilometer I P Tvdson auf Riley (191.31 Std. j‘‘f'^ctev) P Maclnre F. Trevou au» Ri- tojVv'! ' ^Tllnk C. Brackenbury-Ä. Po» Dir'o.Lb‘' "ut Sunebam und A C. Dobson "Ui Rilln __________.NM n^'^-’eU-mkpuste. Zum Waschen be- ginn eine Schwefelscifc und, wo das schlecht vertragen wird,; zur V 1,1 Raschen Upj v“,'-vm vv.r uuj^vii " w w,. /„ui der Haut Benzin. Auch die Bc-, ‘ -,!l|ng mit künstlicher Höhensonne lei-gute Dienste. —rrr Sin aiener üeg *ur Rettung Ihres jiaarts. 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Ein langgestrecktes StzckionHgebäuide schälte sich aus ibem Grau, ein Herr ht Zivil und ein zweiter in Gala-’titoce eilten den Bahnsteig entlang. ,INylorü!" Hamstead hotte das Fenster herabgelassen ureb streckte beide Hände Hinaus. „Wie schön, daß Sie da sind, Senestrey!" Der Herr in Zivil faßte nach den schlanken Fingern und hiel sie für Augenblicke M, gab sie dann frei und öffnete die Tür. itoctoe stand etwas im Hintergrund, es wü rgte ihn in der Kehle. So also Samt Iber Gebieter zurück. Aber seinen ltzedanken nachzuhängen war setzt keine Zeit, denn der Lord irotniStc ihm grüßend zu. /Was stehst du denn abseits, tiocroc? Ich!bin noch ein bißchen graure geworden, nicht wahr? Wer das macht nichts. Das große Gepäck 'kommt erst nach. Doch die Handtasche kannst du herausholen!" Mit dem Haushofmeister ging er nach der Auffahrt, wo der Wagen auf sie wartete. Der Chauffeur hielt den Schlag offen, grüßte und forschte, wie es Loowe getan hatte, in.Hamsteads Gesicht. „Nun, wir haben uns lange nicht mehr gesehen, Jack", sagte dieser, ihm die Hand reichend. „Sehr lange nicht mehr, Eure Lordschaft." «Er breitete behutsam die schwere Felldecke über die Knie des GebieterS. „Befohlen Eu-t Lordschaft noch etwas?" „Nein." Ws Loarnc eilends mit der Handtasche kam, setzte sich die Limousine geräusch-los in Bewegung. Hamstead lehnte in der Ecke und fühlte sich unsagbar müde. „Mir ist so elend, 'Senestrey! — Haben Sie gesehen, wie Locive mich angeguckt hat? — Und Jack?" „Mylord werden sich in der Heimat rasch erholen." Dieser nickte vielsagend. ,Maubcn Sie, daß !das noch so lange dauert?" fragte er und zeigte resigniert auf das Rogengevinsel an dem Wagenfenster. „Noin! Der Wind hat sich seit Mittag gedreht. In ein paar Tagen haben wir gutes Wetter." „Hoffentlich!" Hamstead schloß die Augen und sah Christa Wellenbergs schlanke Gestalt vor sich erstehen, das tiefe Blau ihrer Augen und das flimmernde Blond ihres Haares, das ihn so sehr entzückt hatte. Er seufzte und fühlte, wie sich Senestreys .Hand auf seinen Arm 'legte. „Sic haben Schmerzen, Mylord?" „Fast immer, ja!" „Doktor Matt wes ist von Ihrer Ankunft verständigt. Er wird in etwa einer Stunde versprechen." „Ich idanke Ihnen, Senestrey." me*e *■*- 06 jener Wiener Arzt, mit dem Christa verlobt war, sie so geliebt hatte, wie sie cs verdiente? So über alles ogliebt, wie er? Daß er des Nachts um sie weinte? Nein, es war nicht möglich, daß ein Mann noch heißer zu lieben vermochte, als er es getan. Keiner konnte das, denn seine Liebe ■mar grenzenlos. Der Haushofmeister wandte keinen Blick von seinem Herrn. Seine Miene wurde immer sorgenvoller. Das war nicht Krankheit allein. Aber er konnte noch keine rechte Erklärung dafür finden. Man wußte warten, bis sich die Zusammenhänge selbst zeigten. „Gibt es etwas Unangenehmes auf Liffy Road?" fragte Hamstead plötzlich. „Nichts, Mylord! Es ist alles in Ordnung." „Sie sind ein guter Mensch, Senestrey." Das schmale Gesicht Hamsteads war ihm jetzt zugewandt. „Mir die Freude — Ihnen der Verdruß. Ich bin Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir alles Unangenehme ersparen. Denn ich habe jetzt so viel mit mir selbst zu tun." Der Haushofmeister sagte kein Wort, aber seine Gedanken kreisten unaufhörlich um den einen Punkt. „Sagen Sie, Senestrey", die Burg Dun-lue Castle trat eben aus den Bergen und zog Hamsteds Blicke an, „lebt Henry Rae noch?" „Gewiß, Mylord." Hamsteads Augen verloren Iden müden Ausdruck. „Ich möchte ihn gerne etwas fragen. Denn wissen Sie, Senestrey " Hamstead zögerte etwas mit dem Bekenntnis. „Ich ma- Ke- chc in meinen alten Tagen noch duimM schichten. — Ich bin verliebt!" in Ah — dachte dieser. Aber er sagte t Wort. „Und wann wünschen Mtjlorb alten Roe zu sprechen?" fragte er bann. „Sobald es geht." „Er soll Ihnen wohl Auskunft geben ob die Dame es wert ist, den Namen Hamstead zu tragen?" ... „Ach nein, Senestrey! Dazu würde E Roc nicht brauchen. Das weiß ich jc^ J Es ist etwas ganz anderes." Und währe der weiteren Fahrt erzählte er puapp wichtigsten Tatsachen. „Können wir unten im Dorfe halten, damit ich Hw' gleich aufsuchen kann?" „Gewiß! — Hoffentlich ist et nicht o Fischen ausgefahren, Mylord." „Dann machen wir meine Jacht slott E segeln ihm nach." „Wie Mylord befehlen." _ , Der Nebel war jetzt gefallen, so daß wf. zeitweilig wie durch dicke, schäumende ' fuhr. Rechts von der Chaussee schütg Brandung heulend gegen die Basaltdänn^ Eine Reihe kleiner Häuser zog sich auf ^ anderen Seite hin; holzgefügt und b«uw ltg lagen sic auf dem Sand. Das rer Dächer leuchtete wie getrockneter ' ster. Halten Sie!" rief Senestrey durch / ^ Sprachrohr dem Chauffeur zu und espst nach' den Schlag. „Ich will gleich selber . sehen, ob Henry Roe zu Hause ist", BtC1 er, zu Hamstead gewandt. „Bitte!" Nach fünf Minuten kam der Haushofuw' ster zurück. „Er ist da und weiß bereis, v Sie ihn sprechen wollen. Soll ich gleiten, Mylord?" „Danke nein!" BesoE Senestrey sah seinem Herrn mit nis nach, als er den nassen Weg 1 schritt. Schade, wenn er mit seinen f-Jahren in die Netze einer Girre