Nr. 24.°;. PlHn«m«s», - F«, New« 3ns«»»l b!» ,» 4 ?«!ltn « ll,, «lößell >n ZcNe « lr ; bei hftrre^ Wiebclholnngtn v»r Hlile » tl. 1»82. Amtlicher Theil. St. l. und k. Apostolische Majestät haben den neuflnannten Mmisterresidenten der argentinischen Re» publik am Mc'höchsteu Huflager Dr. Don Miguel ^^nc am 14 Oktober in A.ldienz zu empfangen und °essü» Beglaudigungsschreiben entgegenznnehml-n geruht. ^ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben m>t ^lle'hiichstl r Entschließung vom 10. Oktober d. I. die ^hl ^z evlnigelischeil Pfarrer« u»d Seniors i» Aschen D>. Theudur H a a >'e znin Sllpeiintendenten ^ mahslfch-fchlesische» Supeiintendenz Augiburger "klennlnisses allergnädigst zu bestätigen geruhl. "tlordnung des k. k. Finanzministeriums vom 1!)ten Oktober 1882. womit für November 1882 das Aufgeld bestimmt wird, w'lches bei Ve, Wendung von Silbe, znr Zahlung der Zoll^ebüren zu entrichte» ist. «. Mit Bezug auf Artisel XIV des Gesetzes vom ^' Viai 1882. R. G. Bl. Nr. 47. wird ,m Ver. ... >lnen mit dem lön. ungarischen Finanzministsrinm !^ den Geltungsbereich des erwähnten Gesetzes und lu>. den Mnnal November l882 festqesehl. dass >n ^'^"i^en Fällen, m welchen bei Zahlnng von «ollen nd RrbsNlirtilisfn. daim bei Siche,stellung vun Zöllen nuf, ."« der l, l. Staale! St, W,. "'b!inll)<>!i nach 8 :«A St, O. und Politik Inhalt dos Allilrls mit drr ^ujlchnft ..Sucial-8 !^^^""^lcl>nll. Olstclrtich.llü^aln" das Ärrsschri, nach E, 5j. ^l. l^, „nd da« Ncrlilschs,, nach dri, 8^ l» und Ul4 dff H. °l!,lül,de. und hat nach !< 4lnctschr«t ausaelprochcn, «lntlu,^ l. l. ^ande«l,slicht Wirn als Piessasrichl hat auf in ^//" l l Twalsanwaltschal! rilaiinl. dal« dcr Inhalt des ..^hüüi « pslwdilchen. ln Vudnprs! ri schsinrndln Liucksch'isl k">l,<,!! ' !"!l>lölonom!schc« W.'chfnblntt ftl,m » Oltober 1^82 ^P',«n«'^ ^"'^^ '"'l b" Äusichlist «Dir ^ritlpochs drr Co». E,s^ "' srinsm stanzn Umjangr und inslx-sundssc in dcr ^°>ttn, " "^'^ lisllfchrndr Classs alirr Ländli" bis „in drn ''lu>e.l«sp„l,,ils„« da« «erblechf», nach ß ziehungsweise mit dem Zeugnisse über den mit gulem Erfolge absolvierten ersten oder zweiten Jahrgang der thierälzllichlN Studien am l. k. Thierarznei.Institute in Wien belegten Gesuche längstens bis 1. Novrmber d. I. bei dem k. l. Ministerium für Cultus und Unter-richt einzureichen. Znr Lage. Das conservative Wahlcomiti Böhmens erlässl anlässlich drr Rrichsraths'ltrslihwahl für Baron Fer. ninand Kotz einrn Wahlaufruf, in welchem es hriht: „Ein harter Wahltamps steht uns voraussichtlich neuerdings bevor. Wir stellen daher an alle Partei« genossen die dringende Bute, jedenfalls zur Wahl am 18. November sich persönlich einzufinden und nur im ssalle nnabnifisllcher Verhinderung eine Vollmacht einzusenden. Candidirrl wird Eugen Gras Czernin v. Chudenic. Unterschrieben sind: Karl Olaf Buquuy, Vincenz Marrs. Johann Freiherr von Nadherny. Io hann Ritter v. Neubrrg, Karl Graf Schönborn. Fried» r»ch Schwarz. Karl Fürst zu Schwarzenberg. Franz Gra< Thun. — Die Reichzraths'Ergänzuiigi.wuhl für die Präger Altstadt lst für den 10. November aus« geschrieben. Wir waren in den letzten Tagen wiederholt in der Lage, eine Reihe von Zeitungsstimmen au« dem gegnerischen Lager zu reproducieren, welche den Ei> gcbnissen der wirtschaftlichen Reformthätig-keil der Regierung uneingeschränlte Nnellennun., gezollt haben. Die Einsetzung des Staats» Eisenbahiuathes, die Herabsetzung der Tarife auf den in der Vermal» tung des Slanles befindlichen Eisenbahnen, die NcN» Vierung der Postspaicussen, die Einführung des Post» auflragsversahrrns und andeie Maßregeln biesfl Nrt sind von den Organen der Linlen mit nicht minder lebhafter Befriedigung begrüht worden, wie von den unmittelbar belheillglen kaufmännischen und gewerblichen Kreisen. Es liegt hierin eü»e umso höhere Genugthuung für die Regierung, als dieselben oppositionellen Organe, welche j^tzt der Wahlhelt die Ehre geben müssen, noch bis vor kurzem sich dcrin gefallen hatlrn. die wirtschaftliche Action des Mmistrrium« m der abfälligsten Weise zu lrilifieren. Die „Wochenschrift des nieder österreichischen Oewerbevereins* kündigt das Erscheinen des im Auftrage des k. k. Ministeriums für Cultus und Unterricht herausgegebenen E^ntlalblattrs für das gewerbliche Unterrichtsnirsen in Oefteireich an und bemerkt: «Bei der großen Wichtigkeit, welche die Heranbildung eines kenntnisreichen Glwerbeftanbes für den Staat wie für den Einzelnen besitzt und bei der unverkennbaren Tendenz unserer Zeit, das Gewerbe zu heben und sem Ansehen zu vergiöhern. b>e sich aus immer weitere Kreise und Claffm der Bevölkerung er» streckt, muss jede lilerarische Erscheinung, welche diese Btstiebungen fö'bert, nnt Genugthuung begrüßt wer« d»n, und empfehlen wir dieses neur Blatt der Wohlwollendsten Aufmerksamkeit unserer Leser." Das »Reichenberger Abendblatt" be-spricht die bekannte Affaire im Präger Gemeinde» rathe und registriert mit Befriedigung das in dieser Angelegenheit von beiden Seilen bekundete Entgegenkommen. Es schließt b n bezüglichen Artikel m k, f ' ^""en "nn hervorianenden Künstlern. I» '"3Ki! ^"^" ^ ^^ lr. sA. Hartlebens Verlag svtb^ ^/ ^un diesem fN!pjchIen«>u.rten Welle sind ho,,, ,/'"ung 7 li.s 12 erschienen. Da« ebk"sl> ''"zelnf. '"tcressanle Auch erfüllt die Aufgabe. ll> U»d ly^. "''Nerundelen Bildern bedeutsame Epochen ^ch'chl? s, ^"'^"'^ "" ber politischen und Cnltur. l" chftz und", ^ "" bringen, »st gewiss ein verdienst- 'esrÄ ", "" N'chl wa,n, genug beg'üßt weiden. ^'loMslis'""^ ^"'l dem glücklichen Gnindgedanlen !^k"ken « j.ht vor- . IkdezV''/" ''' vorl.effl.cher We.se durchgefühlt '^unn ^'" h'stos,schen Bilder tiietel reiche Be- toller l5 , "" ^'" ""l gewlnn». weil sie m so "'nlleidung ljebotsl, wird. «Alt und Neu" ^' bltsl«,^ in bie,„ zf,„h^, Vlnnrzliats ist zu brziehrn durch "Ulhhandlunl, I«. ». »leiu«ll»r H »ed. Va«ber«. reichen sich wirklich die Hand, um in bunter Nbwechs« lung vor des Lesers Augen bedeutsame Culturereignisse ober interessante Persönlichkeiten erstehen zu lassen. Für das große Publicnm. das den Fachgelehtten nlchl auf mühevollen und oft langweiligen Psaden der Forschung folgen kann. vermittelt diese« Werk eine Fülle von historischer Belehrung, welche durch stete Bezie. hungen zur Neuzeit noch wiilsamer wird. Die bei-gegebenen trefflichen Illnstrationcn. die entweder wichtige historische Momente da,stellen, oder Portläls, Ansichten. Kostüme u. f. w. bringen, sind eine würdige Ergänzung des Textes, der hier und da durch das Durchschimmern liebenswürdigen Humors, der sich indes dem Ernst der Darstellung stets unterordnet, noch pikanter gemacht wirb. Als Lecture für den Lesekreis gebildeter Familien, welche sich an der ewigen Ro> manloft schon übersättigt haben, dürfte sich das Werk besonder« empfehlen, da« dem oft citierten und so selten erfüllten Zweck: Belehrung mit Unterhaltung zu verbinden, wahrhaft und in gediegendster Weise entspricht. Deutsche Rnndschan für Geographie und Sta. tistil. Das soeben ausgegebene eiste (Oktober«) Heft des V. Jahrganges dieser empfehlenswerten geographischen Zeitschrift (A. H a rt l eb e n« Verlag m Wien; jährlich 12 Hefte k 3N kr.; Pränumeralionspre,« pro Jahrgang 4 fl. 25 kr.) bringt auf 48 Seiten mit zehn Nbbildilngen und zwei Karten folgende inttressante Artlkel: Zur Ethnographie von Centralasien. Von Pro- fessor Dr. K. I. Ujfalvy — Egyplen. Von A. von Schweiger-Lerchenfeld. M,t ! Illustration. — Land und Leute in S'klim (Osthmi llaya). Mit 6 Illuftra-tionen. — Der Schwemmlegel von Innsbruck und d>e Grundwasser - Verhältnisse desselben. Von Karl von Sonklar, l. l. Generalmajor. Mit 1 Karte. — Di» schwedische Mission von Mknlu. Von Hofrath Tr. Gerhard Rohlfs. Mit 1 Illustration. — Zunahme und Abnahme der VevöllVrlii'q in den Städten nnd Llindbezirken der Königreiche Oroßbrilnnniin und Jr. land im letzten Iahrzehente. Von Professor Dr. Ol tigkeit derselben näher würdigen will. Redner kommt sodann auf die jüngste Ernennung der Bezirks» Schulinspectoren Mährens zu sprechen und beklagt, dass dabei das nationale Moment ausschlaggebend ge< Wesen zu sein scheine. Man habe wohl Direcloren und Professoren deutscher Lehranstalten, von denen man glauben sollte, dass sie Deutsche sein müssten, behufs Ernennung in bedeutender Zahl ausgewählt, aber ge« rade solche, welche wegen ihrer fanatisch-nationalen Gesinnung überall bekannt seien. Statthalter Graf Schönborn gibt die feierliche Erklärung ab, dass, so« weit wenigstens der Landesfchulrath in Betracht komme, mit vollster Objectivität vorgegangen werde. (Vyhorne! rechts.) Der Vorwurf bezüglich der Ernennung der Schulinfpectoren fei vollständig unbegründet. Der Lan-desfchulrath habe bei Erstattung seiner Vorschläge nur die Interesse» der Schule im Auge gehabt. (Vyborne!) Nachdem Dr. Sturm einiges repliciert hatte, wurde der Ausschussantrag angenommen. Vrünn. 20. Oktober. Der Wahlreformausschuss beschloss heute, der Antrag Dr. Helcelets auf Wieder« aufnähme von Verhandlungen, betreffend die Einfüh« rung von Bezirksvertretungen in Mähren, sei dem Lan» desausschusse zur Erwägung, eventuell Berichlerstat« tung abzutreten. Lemberg. 20. Oktober. Zum Schlüsse der gestrigen Nachtsihung beschwerte sich Pater Krasicki anlässlich der Berathung des Budgetpostens, betreffend die Kosten der Gendarmerie-Bequartie-rung, dass die Gendarmerie, anstatt die öffentliche Sicherheit zu überwachen, sich in politische Agitationen einlasse und dabei stets die polnischen Interessen för-dere. Regierungsvertrettr Ritter v. Zalesti weist in einer mit lebhaftem Beifalle aufgenommenen Rede alle Vorwürfe des Vorredners gegen die Gendarmerie zurück und erklärt, dass die Regierung alle in dieser Hinsicht vorgebrachten B schwerden eingehend prüfe; es bleibe nur zu bedauern, dass anlässlich der vom Vorredner citierten angeblichen Missbräuche keine Be» schwerde vorgebracht wurde. Podlewsti findet es befremdend. dass gegen die Gendarmerie ungerechte Beschwerde geführt wird, während im Landesausschusse fortwährend Petitionen um Einsehung neuer Posten einlaufen. Als Referent des Landesausschusses könne Redner constatieren, dass der Gendarmerie im Lande vollste Anerkennung für ihre gemeinnützige Thätigkeit gezollt wird. — Der Antrag Kulaczlowfkis, dem ruthenischen Kaczkowsli-Vereine eine Subvention zu gewähren, wurde nicht einmal reglementsmäßig unterstützt, nachdem Golej ewski darauf hingewiesen hatte, dass eine Filiale dieses Vereines von der Re- gierung wegen statutenwidriger Umtriebe aufgelöst werden musste. Salzburg, 20. Oktober. Der Landtag beendete mit der Annahme des Landesfonds-Präliminares pro 1883 seine Thätigkeit und brachte nach einer kurzen Schlussrede des Landeshauptmannes ein dreimaliges Hoch auf Se. Majestät den Kaiser aus. Der Landes« hauptmann Graf Chorinsly dankte den Vertretern der Regierung Statthalter Grasen Thun und Hofrath Ritter v. Steinhäuser. Der Statthalter erwiderte mit dankenden Worten. — Landeshauptmann.Stellvertretec Dr. Lienbacher sprach namens der Abgeordneten den Dank und die Anerkennung für die Leitung des Land« tages aus. und der LaiideshauptMlNiN gab der all« gemeinen Anerkennung für die opfermuthige Thätig' leit des Seniors der Abgeordneten, Domcapitulars Lienbacher, Ausdruck. Um 'l'/, Uhr erklärte der Landeshauptmann die vierte Session der fünften Wahlperiode für geschlossen. Vom Ausland. Das Ergebnis der in Preußen vorgenommenen Wahlmännerwahlen für die allgemeinen Landtagswahlen der nächsten Woche wurde theilweise bereits telegraphisch gemeldet. Indes lassen die vorliegenden Wahlberichte aus den großen Städten, in denen zumeist die liberalen Fractionen gesiegt haben, »och keinen sicheren Schluss auf das GesammtresuKat zn> Die Agitation war namentlich in den letzten Tagen auf allen Seiten eine sehr rege. Es gilt als feststehend . dass der Landtag in del ersten Hälfte des November einberufen wird, da die Regierung die Zeit vor Wiederbeginn der Reichstagssession möglichst ausnützen will. Als erste Vorlage dürfte dem neuen Abgeordnetenhaufe der Etat zugehen. Das Parifer „Journal Officiel" veröffentlicht ein Decret des Präsidenten Orion im Anschlüsse an einen Bericht des Ministers der öffentlichen Arbeite,', wodurch die bisherige Direction der Staats-eisenb ahnen aufgehoben wird und deren Geschäfte zwischen zwei neue Dircctionen vertheilt werden: die eine für die Construction von Bahnen und die zweite für deren Betrieb und Controle. Aus Paris wird unterm 20. Ollober gemeldet: Die auf dem gestrigen Bankett von Stanley gegen Brazza gerichteten Angriffe wurden von den Anwesenden kühl aufgenommen. Nach der Rede Stanleys erschien unverhofft Vrazza, gieng auf Stanley zu, drückte ihin die Hand, fagte. er fei nicht sein Gegner, und trank auf die durch die gleichzeitigen Bemühungen aller Nationen fortschreitende Civilisation in Afrika-(Lebhafter Beifall.) (Herr Arazza ist ein französischer Schiffslieutenant. Er hatte in den letzten Jahren Relsen in Mittelafrila gemacht, war dabei auch nm Stanley zusammengekommen und hatte mit etlichen Neger-Fürsten «Verträge" abgeschlossen, worin dl> selben für gewisse Gebiete die'Oberhoheit Frankreichs anerkannten. In der letzten Zeit nun war durch d>^ Zwischenträgerei u»d Indiscretion eines Interviewer» cme Polemik zwischen Stanley und Vrazza entsta"' den, und der erstere hatte gestern bei dem erwähnte" Bankett seine Meinung über Brazzas Leistungen '» der telegraphisch gemeldeten Weise ausgesprochen.) . Die „Times" melden aus Kairo, 19. d.M.' Der britische Oberst Methuen erklärte, dass er d>e von dem Correspondents der „Köln. Ztg." gegen l»e englischen Soldaten erhobene Beschuldigung nicht zU' gegeben habe; er habe sich gegenüber dem Correspond deuten dahin geäußert, dass er nicht sagen wolle, t>> Otto Delitsch. Diese gediegen redigierte Zeitschrift will in populärer, oder besser gesagt, in mcht rein wissenschaftlicher Form die wichtigsten Neuerungen im Gebiete der Geographie besprechen und auch bereits Bekanntes in speciellen Schilderungen vertiefen. Sie führt daher dem gebildeten Publicum rasch und ge« ordnet in fortlaufenden fesselnden Uebersichten die pralli« schen und wissenschastlichen Erscheinungen, Thatsachen. Entdeckungen und Bestrebungen auf geographischem Gebiete in edel populärer, zugleich aber durchaus zu» verlässiger Form vor, und wurde bisher von Heft zu Heft nur reichhaltiger und interessanter. Die «Deutsche geogr. Rundschau" verdient es, auf dem Tische jedes Gebildeten zu liegen, zu eifrigem Studium ihres be« lehrenden und fesselnden Inhaltes. Möge der „Deut« schen geoqr. Rundschau' auch im fünften Jahrgange das allgemeine Wohlwollen erhalten bleiben, welches diefelbe heute in der Lesewelt genießt. Hundert Vände. Die in A. Hartleben « Verlag in Wlen erscheinende, bestens bekannte »Chemisch-lechnische Bibliothek" hat soeben ihr erstes Hundert Bände durch ein Handbuch der Chemigraphie au« der Feder von W. F. Toifel voll gemacht. Es war ein glücklicher Gedanke, den 100. Band gerade einer Industrie zu widmen, welche in so umgestaltender W«»5e m die graphischen Zweige aller Art eingegriffen !°«i. ^" »Chennsch.lechmsche V'bliolhek" bietet in den !'^. 5°""^n Bänden eine reiche Auswahl der Handlung durch eine einfache Correspondenzkarte zur Einsendung eines Verzeichnisses der ausgegebenen Bände zu veranlassen. Viele der chemisch«lechnischen Specialwerke, welche unsere Literatur bisher besaß, datierten theils aus älterer Zeit oder waren von bloßen Empirikern verfasst, denen die Gabe der klaren Dar« stellung und die Kenntnis der neuesten Erfahrungen auf chemisch, technischem Gebiete gänzlich mangelte. Eine neue Zcit fordert neue Bücher. In Erwägung der vorstehenden Thatsachen entschliss sich die Verlags. Handlung, im Vereine mit einer großen Anzahl der eminentesten Fachmänner und treu ihrer Richtung: die Industrie durch Herausgabe wahrhaft populärer technifcher Werke zu unterstützen, die Ausgabe einer »Chemisch-technische n Bibliothek" zu unternehmen, in welche nach und nach alle Zweige der chemisch' technischen Industrie aufgenommen werden sollen. Die Bearbeitung jedes Fabricationszweiges liegt in den Händen solcher Männer, welche durch ihre reichen wissenschaftlichen Erfahrungen, fowie durch ihre bisherigen literarifchen Lelstnngen die sichere Bürgschaft dafür geben, dass ihre Werke das Gcdiegenoste bieten, was auf diesem Grviete geleistet werden kann. Die Kritik hat dem Bestreben, welches sich durch die bither vorliegenden hundert Bände der ..Chemisch-technischen Bibliothek" dokumentiert, ihre volle Anerkennung gezollt, und die deutsche, technische Literatur mag stolz sein auf ein Unternehmen, welches in solchei Reichhaltigkeit, mit so vielseitigem gediegenen Inhalte bisher noch nicht in du Weltliteratur vertreten war. Technische Neuigkeit. In A. Hart leben« V" lag in Wien ist soeben eine literarische Unterneh"",''^ in Vorbereitung, welche dazu berufen erscheint, el bedeutsame Rolle in dem großartigen Umschwünge z spielen, den unsere technische Ellllvicklung der ^"V" machung der Elektricität zu verdanken hat. Es ya belt sich um die Herausgabe einer „ Ele ktro-t/a? Nischen Bibliothek", welche in zehn Banor k ca. 15 Bogen , geschmückt mit 400 Illusttatwne'' zum gleichmäßigen Preise von je 1 fl. <>5 kr., da« g^ wichtige und hochinteressante Gebiet der angewenve Eleltricitätslehre umfafsen foll. Der Inhalt d>e,c zehn Bände ist: I. Die magneteleltrifchen «nd ^ namoelektrischen Maschinen. — II. Die elektrische Kl"!^ Übertragung. — III. Beleuchtung und Heizung v"^. Eleltricität.z— IV. Die galvanischen Bette"",. . V. Die Telegraphic. — VI. Telephon. M'truphon " Radiopho,'. — VII. Galvanoplastik, Elektrolyse ", Reinmetallgkwinnunq. — VIII. Die elektrischen -"^ Präcisionsinstrumrnte. — Supplement: IX, D>e G" I lehren der Elektricität. — X. Elektrisches F^rM^ ^ Terminologie in deutscher, englischer und l"^ . das Sprache. — Nach dem, was uns bis jetzt uve ^ Unternehmen mitgetheilt wurde, können wir "" ^„ stimmtheit behaupten, das« seit lange '"' ^ M'l Buchhandel lein fo epochemachend,-« l^m'^» lbt>' erschienen ist. Nach der Ve'iiffenll'chung de«l werden wir eingehendst darauf zurückkommen. Laibachcr Zeitung Nr. 243 2<>ftft 25 Ostober 1X^2. vehaufttung desselben wäre unwahr, allein er habe zugleich die Aufmerksamkeit auf die Thalsache gelenkt, dass verwundete EMter auf die englischen Soldaten geschossen hätten. Oberst Thurneiskn bestseitet die ihm unterschobene Angabe, dass er von solcher Handlungsweise gehört oder diese selbst gesehen habe. Derselbe Aeugt, dass gcgci, die egyptlfchen Verwundeten mit wohlwollen vorgegangen wurde. Dem Wunsche der englischen Regierung gemäß M die egyptische Regierung eingewilligt, Nrabi «Mm englischen Verlheidiger zu geben, jedoch unter dkr Äedingung, dass die Vernehmung und das Kreuz-verhör d^r Zmge» nicht m der öffentlichen V^hand« ^lNss, solids!, vor der Unlersuchungscommissim, statt» Mden sollen; die Schlussverhandlung im Process 'llabiz ist erst nach dem Va,ramseste. Aus London ^»rd unterm 19. Oktober gemeldet: Das Cabinet Hal ^slnilid gegen die Gestaltung des Baucö dls untel» 'bischen Tunnels zwischen Calais und Dover extschleden. Den Ausschlag haben jedenfalls die mi-lUiilischs,, Bedenken gegeben, welche in dem Ablichte "^ CanaltunnelVertheidigungs.Ausschusses niedes-9'legt sind. Derselbe kommt nach Herzählnng der ver-Ichiedenen Maßregeln, die nothwendig sei!» winds,,, um Inland gegrn die Grfahr einer feindlichen Invasion durch den Tunnel zu schüttn, zu dem Schlüsse, dass !° vermessen sein würde, absolutes Veilranrn srlbst in ^ umfassendsten Anstalten zu sehen, die getroffen wer, °en dürften, um den Tunnel «absolut unbrauchbar sür k'Nen Feind in jeder nur denkbaren Eventualität" zu »Nachen. Diesem Meinungsausdrucke dls Ausschusse« glichen sich die Gutachten der höchsten Milllärauto« ^'alen Englands an. tzagesueuiqkeiten. r, -^(Jagdglück.) Aus der gips wird geschrie. ""- Ce. Durchlaucht Erbprinz Hohen lohe besucht ^genwättig seine Zipser Besitzungen, und zwar in Ge-^lchast scillfK jüngeren Bruders. Kaum angekommen, ^len die Herrschaften am 8. d. M. in Begleitung eines ^sprechenden Iagdpersonales eine Lichtung in den Lander Waldungen auf, die mit Haser besäet ist und eine K. Lockpeise für Bären bildet. Nach unaesähr einer guilds Wartens erfchien auch richtig ein Meister Petz ^ Walbellrande. Nichts Gefährliches ahnend, trollte l dem H verendete der Bär. Er hatte e,n Gewicht " vier Centnern und war von kolossaler Dimension; ."'llcht stehs„d maß er 2'/, Meter und uon der Nase^ " vr bis ^l^ Schwanzspitzc zwei Meter. Das Thier "be »ach Wjeu z»m Auestopjen gescheckt ^ "- (Südbahn.) Nachdem die Bahnuiiterneh-zwi'l.?^ zwischen Oberdrauburg und Lienz. und wllsk ' Ehieoliurg und Vrun eck behoben sind, l Ol, ! ^^ Gesammtve.lehr in der Strecke Villach, resp. l^ ^""burg.Lienz und in der Strecke FraiizenSfsstf. Ol,/"^ ^''^ ^^'^ ^ ^' wieder nufgenommen. — Auch l>ed l, ^lidtlioler Linie sind weitere Beschädigungen Tan" "' ^liburch es möglich wurde, an dem gleichen t>ebn ^" Personenverkehr von Lavis bis Alier auszu-„^ ^> 'l "'^ ^^" ^" mittelst Omnibus über Vozen nach sl?K» ^' ^"" wo aus die Bahn nach Norden offen '' "ilglich ist, ^ (Theaterdireclor Johann Fürst 1> !dirett ^ ^' °^"'^ "'" ^^ ^ ^^ '^ '" ^'"' b'iiclr? ^"^' '" ^'"^ Wohnuna. 2 Bezirk. FranzenS-ist I^'s "^ Nr, 8. gestorben. Schon vor einiger Ieit Ättzt ^^ erkrankt und vor wenigen Tagen von baz h "usgegedeu worden. Ueber diesen Mann. dem die ^"^Nenie nicht abgesprochen werden kann. schreibt nils "5 ' lr. Presse": Durch dreißig Jahre hat sich Fülst silier ^ ^ ^'"" Popularität zu erhalten gewusst; 8nlt. zn°""^ '^ ^'^ Palme streitig machen, wenn es leit.' n,i^"^ Vollsfi^uren in ihrer ganzen Ursprünglich. ^Hneik ,'^^ llüft,gen Mischung von Bonhmmr und ^'tgen's- ^'"zustellen. Im Gedilchlinsse der lachlustigen ^»klnc^ck " )""l)en seine feschen Fiaker, die über alles fen. ^ dieses Lebens mit einem Jodler hinwegsah, ^'"gen y.?' ^'"^ groben Hausmeister, seine alten und bknn ^ s!"" Früchlel" noch lange fidel fortexistieren, "es?, ""'^t die heivorstechenosten Typen des ^chkrh,i/ . ^'"er Schärfe der Beobachtung und einer selche .,' "' der humoristischen Färbung hinzustellen. '>n ^ ""willkürlich e.np.ägten. Fütst war sre.lich ^,l«te f/ " »n höherem Stlle zu «ennen, und doch er-^"e sis . ^ unb?w»!st die ganze lebende Vollsgestalt. ^ a»f c^ ""l> weinte, und stellte sie so Plastisch und ^che,, m/^ ^^'"^ Scene, als ob er einem niederlän» l' Er °l ^ ^"^^'l u»d Kunst zugleich aligeguckt Iplelte den Uiwiener so prächtig, well er sich selbst spielte. Sein Coupletvortrag war so schlagend und glücklich zugespitzt, dass alles schon lachte, bevor er noch zur Pointe kam. Viele seiner populär gewordenen Re» frains, wie das meist bekannte: „Na. nur la Wasser nvt. Na. na, dös mag i nöt — Mein schwacher Magen — Kann 's nöt vertragen" — sollen von ihm selbst verfasst sein. Als Vollssänger aus dem „Brettel" wie als regel» rechter Schauspieler anf der Scene behielt er immer etwas vom genialen Vagabundenthum der alten Stegreif» Komödie an sich; auch die kleinen Stücke, die er für die Piaterbühne in so wunderbarer Eile zusammen» dichtete, trugen diesen improvisawrischen Charakter Ihm waren alle Stücke zu lang. welche über zehn Minuten dauerten ; daS Liel'espulir mussle sich mia/nblicks kriegen, kaum dass die ersten Hindernisse aufgethürmt waren, und sobald ihm seine Localpoeten darin nicht zu Willen ware». lies er wehmülh'g aus: „Es gibt l>ine D'ch!er mehr!" Wenn seine Dichter „gedildeterr" Vollestuckc schrieben, »n welchem sogar tragische Anlä'use genommen wurden, dichtete Füist zum Entschen der Auloren lustige Episoden muten in die sentimentalsten Scenen hinein — „so lang dars die Raunzerei nöt dauern", rief er be» UÜtigend aus; er hatte immer Furcht, dass das Publi. cum ernsthast ins Weinen gerathen könne, und er machte sich gar lein Gewissen daraus, eine längliche Sterbcscene snmmt Mutlersegen durch den Eintritt eines angeheiterten Fialers mit der schnalzenden Peitsche unter» brechen zn lassen, welcher Doux ex Mkclünk dann ein urwüchsiges Couplet vorzutragen halte. . . . Mit Fülst stirbt diese Art Volksdichtung, welche sich aus dem Vollssängerthum entwickelt hat. ganz aus; den robust veranlagten Fürst hat der Tod im 57. LebeSjahre ge-fallt, und sein einstiger Genosse, der künstlerisch seiner organisierte Matras. schlicht mit fünfzig Jahren seinc Theaterlausb^hn im Irrenhause. Einen effektvollen, aber recht traurigen »Abgang", den sich da die Wiener Volks, muse eingelegt hat! — (Wann dieZarenlrönung stattfinden Wird), das verräth uns. wie der Moskauer „Ruslij Courier" vom 10. d. M. fchreibt. der türlische Bot. schafter am Petersburger Hof, Schalir Pascha, welcher in Moskau ein ganzes Palais um 15.000 Rubel für die Ieit vom letzten April bis zum letzten Juni mietete und die Appartements dieses Palais bis zum 30. April ganz neu herrichten lässt, da er dort während der Zarenkrönung wohnen und bei dieser Gelegenheit verschiedene Feste veranstalten wirb. Locales. Die Pfarrkirche Maria Verkündigung der WW. EE. PP. Francislaner " hat in jüngster Zeit durch die aufopferungsvolle Fürsorge des hochm Guardians und Pfarrers l'. Calist Medit so reichhaltigen künstlerischen Schmuck erfahren und ist dies in fo ftilgemäher Weise geschehen, dass die Localchronil es als ihre Pflicht ansehen muss. die im Innern und Aeuhern durchgeführten bezüglichen Reno» vierungsarbeiten zu verzeichnen und damit späteren liU'stgeschichtlichen Darstellungen die Schristquelle vorzu« bereiten Die Renovierung des Neuhern der auf so schönem ^Platze und fo günstig situierten K,rchr war eine gründ» liche und daher mit großen Kosten verbundene. Schon das Aufschlagen der Gerüste, die bis an die Spitzen der beiden höchsten Thürme unserer Stadt ! geführt wurden, war ein sehr kostspieliges, und gieng dasselbe mit Präcision und Solidität vor sich. und trotz, dem auf denfelben durch die geraume Zeit von mehreren Monaten gearblitet wurde, ereignete sich dabei doch nicht der geringste Unfall, was wohl in erster Linie auch dem Bauherrn, dem hochwürdigen Herrn Guardian und Pfarrer I' Calist Medii zu danken ,st. der mit der außerordentlichsten Sorgfalt und iu unermüdlicher Weife alle Aibeilen überwachte. Der neue Austrich, den das gesummte äußere Ge» mäucr der Kirche erhielt, ist sehr glücklich in der Far« bengebung gewählt und entspricht den von fachmännisch gediegenster Seite zum Kirchrnfchmuck aufgestellten tcch. nisch'lünstlerischen Foderungen, Farbe dem letzten Verp uh e be igemen gt. gestaltet die Färbelung der Kirche dauerhast wie mög. lich. da sie mehr noch als die Farben eines Frekco» gemäldes den Mörtel durchdringt und daher nicht ab. geschwemmt werden kann Dies über die Haltbarkeit der gewählten Farbe. Nun aber erst ihre Wahl! Diese war eine gleich glückliche. Penn der Bauherr entschied sich mit richtigem künstlerischen Tacte für die angenehmste Farbe, für die ockergelbe mit rother Beimischung, weil diese auch bei trübem Himmel einer so frei und weithin sichtbaren Facade, wie sie die Franciscanerlirche dar» stellt, rinen warmen heiteren Eindruck sichert Auch er. scheint die Abtönung in den Feldern und den vorsprin, genden Theilen glücklich durchgeführt, so dass das Auge mit vollem Behagen an der Färbelung hasten lann. Und welch harmonisch ruhigen Untergrund bildet diese Färbelung der Fm'ade für die ober dem Portale und zu Seiten durchgeführten neuen Frescogemälde. die von den heimatlichen Künstlern Johannes Wolf und dem hochw. 1'. Alexander Roblel 0»^. 8. I^anc. in wahrhaft meisterhafter Weise aubgeführt wurden. Das Gemälde in der Mitte, die Adoration des nllerheiligsten Altarfacramentes darstellend, weist auf einem mit Teppich behängten Altare die Monstranz?, rechts und linke zu Seiten des Altars knien in Anbetung und Verehrung neun Engel, deren Haltung und Ausdruck die ganze Innigkeit beim feierlichen Momente in edelster Weise versinnlichen; beson» ders gelungen in der Zeichnung und Farbenwahl er« scheint uns der in ein lobaltarünes Gewand gehüllte Engel rechts vom Beschauer. Johannes Wolf hat in diefem Frcscogfmülde seinen vielen in unserem Heimat» lande zerstreuten Kunftschöpfungen eine neue ganz hervorragende Meifterleiftung angefügt. Die beiden Fresken zu Seiten, darstellend den hl Nntonius von Padua und den hl. F ra nci »» cus. hat der Meifterpinsel des hochw. 1> Alexander Noblel geschaffen, der. ein gebürtiger Krainer aus Nassenfuß. zuerst an der Wiener Akademie, dann in Venedig. Florenz und Nom feine Malerstudien gemacht und in diesen Gemälden zum erstenmale sich in der Freslomnlerei versucht hat. Und wie trefflich ist dieser Versuch gelungen! Namentlich ist es das Bild de» hl Franciscus. vor dem man stundenlang in Betrachtung verweilen möchte. Gesichtsausdruck und Haltung der Arme. sie bringen uns die Askese des Heiligen durch das leibliche vor das geistige Auge und interpre» tieren die Legende erschöpfend und klar. wie felten ein Bild des Oldeneslifters, Wenn wir vom neuen Schmucke der Hauptfa^ade sprechen, ist auch noch zu erwähnen. dass die in den Nischen stehenden figuralcn Darstellungen renoviert wurden und dass die auf dem Giebel stehende Mutter-gottessilltue Maria Loretto, deren wundervoll gelungenes llntlih. nebenbei bemerkt, feinerzeit von weil Meister Fernlorn modelliert wurde, nun eine reich in Feuer vergoldete Krone und gleichen Scepter erhielt, desgleichen das llhristuslind. Noch ein Blick zu den Thürmen empor, und fo gewahren wir, dass an denselben eine neue Bedachung mit Blech erfolgte, die einen passend hübschen Anstrich erhielt, und dass die Thurmapsel reich vergoldet wutben. Auch das zu Seilen der Kirche befindliche Kloster-gebäude bekam aus Anlass der Renovierungsarbeiten einen neuen, der Färbelung der Kirche adäquaten Anstrich. Nun von außen in das Innere der Kirche! Nachdem schon im Vorjahre durch den Eifer des hochlv. Herrn Guardians und Pfarrers ?. llalift Viebii im In-nern des schönen Gotteshauses umfassende Restaurierungsarbeiten zur Durchführung gebracht worden, war es im Hinblicke aus das heuer einfallende Triduum dessen heißester Wunsch, aus diesem feierlichen, denkwürdigen Anlafje die dem hei!, Franciscus geweihte Kapelle gleichfalls in künstlerisch würdiger Weise neu hergestellt zu sehen. So wurde denn dieselbe mit neuen Fresken ge-schmück», durch deren Ausführung sich Meister Wolf. wie am Aeuhern so auch im Innern der Kirche, ein bleibendes Denkmal seines künstlerischen Schafsrns ge-setzt hat. Die von semer Hand herrührenden Fresken in dieser Kapelle find: (Eoangellenseite) der Too des heil. Franciscus, in der Auffassung streng nach der Legende; (Epistelsritc) die Symbolisierung des vollkommenen Ablasses und in dei Wüll'ung ober dem Allare die Verklärung des heil. Frunciscus, darunter das Symbol des Franciscaner Ordens; ober den erstgenannten Fleslo-Gemälden sind. je zwei und zwei. die vier kardinal» lugenden: Slatlmuth und Gerechtigkeit, Klugheit und Mäßigkeit, grau in grau gemalt, zur Darstellung gebracht. Auch diesen Frcbkobildeln in der Francieci Kupelle muss man correcte Zeichnung und wirksame Farbengebung nachrühmen, dabei nicht zu velgrssen, dass vor allem streng kirchlicher Geist auch aus diesen Gemülben zu uns spricht. So hätten wir, soweit es in dem engen Rahmen eines Journals möglich ist, die glücklich und gelungen zu Ende gesühsten Renovierungsalbeiten in der altehrwür-digen Psarrllrche der I'I'. Flanciscaner einer Besprechung unterzogen und können nicht umhin, bei aller Be-scheioenheit und Demuth, welche den hochw Guardian und Psarrer 1'. Calist Mroic zieren, namens der Bewohner unserer Stadt dem eminent künstletischen Sinne desselben die vollste Ancllennm'g zu zollen und den Danl hier auszusprechen. dass er durch seme rastlose Mühewaltung der „dölu, I^ukjMiU," eine neue hervor» ragende Z,erde verschafft hat, dadurch sich selbst ein besonderes Ehrrntilatt sichernd in der Kunst» und Cultur-geschichle Lailiocke! -ck. — (Mllltai.i>Hf,s.) Hum Oberarzt in der Reserve wurde der militärärztliche Eleve erster Classe ,n der Reserve Herr Dr, Julius Broda be» Garni-sonespital« Nr 8 m Laivach beim Infanterieregimente Freiherr von Rodich Nr 0« ernannt. — (Ernennung) Der Minister als Leiter des Ministeriums de» Innern hat den Bauadjuncten Franz Huzel zum Ingenieur für den Staalsbaudienst in Krain ernannt — sFeuersbrunft.) Man schreibt uns aul Krainburg unterm Ki. d M : Gestern nachts brannten dem Grundbesitzer Franz Golob in Oberfeichtmg sammt-liche Wirtschaftsgebäude sowie alle Vorrllthe ab. wodurch Laibach« Zeitung Nr. 243 207« 23. Oktober 1882. derselbe einen Schaden vm: 1200 st. erleidet. Bisher lonnte die Entstehung dieses Brandes nicht constatiert werden. — (Theater.Nachricht.) Nm 2. November eröffnet in Graz die berühmte Hofopernsäugerin Frau» lein Vianchi aus Wien ein vorläufig auf vier Abende berechnetes Gastspiel. — (Landschaftliches Theater.) So sehr die Besucher der ersten Vorstellung der „Lucia" am Freitag zufrieden sein tonnten, so sehr hatten die Besucher der zweiten Aufführung derfelben Oper am Samstag das entfchiedenfte Recht, in hohem Grade unzufrieden zu sein. denn diese zweite Vorstellung wc>r eine derart misslungene. dass die Chronik des Laibacher Theaters eine ähnliche schon sehr. sehr lange nicht zu verzeichnen hatte. Die durch Tag» und Nachtproben und den ersten Abend auch diesmal wieder vollends abgehetzten Kehlen der Sängerinnen und Sänger versagten an diesem zweiten Abende mehr oder weniger den Dienst, und die Trägerin der Titelpartie, Frl. Atzger, die stockheiser die Bühne betreten musste, lonnte ihre Partie fast nur sprechen und war mit dem zweiten Acte total fertig, so dass >hr weiteres Auftreten in der Wahnsinnsscene un< möglich war. Das Publicum empfand mit der meist fatiguierten braven Sängerin herzliches Mitleid und nahm die durch den Regisseur Herrn Rüder namens derselben vorgebrachte Entschuldigung mit voller Nach» ficht entgegen. Doch nicht allein die versagenden Gesangslräfte — auf deren nun methodisches Abhetzen wir gelegentlich noch zu sprechen kommen — gestalteten diese zweite Aufführung der „Lucia" zu einer so desperaten; bei Beginn des dritten Actes sah und hörte man plötzlich ein ftarl gelichtetes Orchester, denn die zahlreichen Musiler von der Militär-Musikkapelle, die bekanntlich bei Opern im Orchester mitwirken, mussten um tt Uhr das Theater verlassen, da am Samstag auch im Casino ein Oesellschaftsabend mit Tombola stattfand. D,ese gewaltig störende und die herrschende Missstimmung im Publicum noch erhöhende Reducierung des Theater» Orchesters wäre bei rechtzeitigem Einvernehmen der Theaterdirection mit der Leitung des Casinos sicherlich zu vermeiden gewesen. Für diejenigen Theaterbesucher, die am Samstag einen Kunstgetiuss erwartet hatten, war das Beste an dem Abende, dass er so rasch endete, wie nicht bald ein Theaterabend hier, nämlich um halb 9 Uhr. Andererseits gab es aber auch deren nicht Wenige, die lebhaft bedauerten, dafs am Samstag dieselben Eintrittspreise galten als sonst. —C8. Die gestrige Aufführung von Taubers köstlicher äuherft amüsanter Posse: „Die Gipsfigur" war recht gut befucht und fand sehr vielen Beifall. Gespielt Wurde von sämmtlichen Mitwirkenden mit vollem Ammo, Wir sprechen morgen darüber ausführlicher. -cä. an alle Bienenzüchter und Bienenfreunde von Oberkärnten und Oberkrain. In unserem weitausgedehnten Kaiserstaate ist kaum ein zweiter Landstrich, der so vielen und kostbaren Honig bergen würde, wie die mit den mannigfaltigsten Nlpenblumen gezierten Gefilde von Oberkälnten und Oberkrain. Statt eines Beweises für diese Behauptung führen wir die Thatsache an. dass nirgends in Oester» reich'Ungarn die Bienenzucht in so ausgedehntem Mahc betrieben wird. als eben bei uns. Es ist auch unleugbar, dass wir alljährlich viel, sehr viel Honig ernten; aber ebenso bekannt ist die all« gemeine Klage, dass wir für unsern Honig keinen Ab« sah. der seinem Werte entsprechen würde, finden können Der Grund dieser letzteren Erscheinung ist ein zweifacher: Erstlich ist der von uns nach der alten Me. thode des Nienenzuchtbetriebes geerntete Honig nur zum geringsten Theile tafelfähig, weil er nicht jene Reinheit besitzt, welche die Honigconsumenten. die andernorts an reinen, durchsichtig, klaren Schleuderhonig gewöhnt werden, von ihm verlangen, und zweitens müssen die einzelnen Bienenzüchter der bezeichneten Provinzen aleich-sam in ihrem eigenen Honig ersticken, indem ihnen ein geeigneter Nbsahplah nach außen fehlt und es den Ein» zelnen fast unmöglich ist. für sich einen solchen zu finden. Beiden Uebelständen kann und foll abgeholfen wer« den durch Zusammentritt aller Bienenzüchter Oberkärn« ten« und Oberlrains in einen festen Verein, dessen Auf» gäbe es sein wird, einerseits die einheimische Bienenzucht dem jetzigen Stande der Vienenzuchtswisseiischaft anzupassen und sie hiedurch zu einem gewiss mächtigen Aufschwünge zu bringen, andererseits aber durch Ver» mitllung geeigneter Absahplähe das Erträgnis unserer Bienenzucht zu erhöhen, sowie unsere, allerorts als Mufterbiene anerkannte Oberlrainer resp. Oberlärntner Alpen diene den Bienenfreunden anderer Länder und Provinzen zu billigen Preisen zugänglich zu machen Bienenzüchter und Vienenfreunde von Oberkärnten und Oberkrain! Gedenket des Wahlspruche« unseres Monarchen: , Mit vereinten Kräften!" Ja, nur durch «e«ima.una. aller Kräfte wird es uns gelingen, das durchzu^n. "" d" Emzelne nicht zu leisten vermag! nützlichen Vereinigung soll noch in diesem Jahre, und zwar am 23. November, wo die hervorragendsten Bienen» züchter und die edelsten Freunde der Bienenzucht in Obertarvis (Hotel Gelbfuh. vormittags 10 Uhr) zusam« men kommen werden, erfolgen. Aber nicht blos solche, welche Bienenzucht im großen betreiben, sind zu dieser Versammlung eingeladen: nein. alle. denen die Pflege der Bienen am Herzen liegt, alle, welche die Biene als ihre liebe Hausgenossin hochschätzen, alle. denen sie durch ihren Sammelfleiß das Leben ver« süsst und angenehm macht, alle sind hiennt freundlichst und dringlichst eingeladen, bei der erwähnten Versamm« lung des zu gründenden Vereins der Bienenzüchter von Ouerlälnten und Obetlcain zu erscheinen und an der jungen Vereinigung theilzunehmen. Zugleich soll bei dieser Versammlung gezeigt werden, — nnt welchen Hilfsmitteln die Bienenzüchter an» derer Länder und Provinzen albeiten. und wodurch sich selbe nicht nur ein größeres Erträgnis aus ihrer Bie» nenzucht sichern; es soll auch der Gebrauch der Honig« schleuder. der künstlichen Wabenmittelwände, das Königin« Absperrgitter und manch andere Dinge des modernen Bienenzuchtbetriebes den Theilnehmern an der Versamm' lung vor Augen gefühlt und erklärt werden. Alle jene P. T. Bienenfceunde. welche sich an der Versammlung betheiligen. wollen sich vom prov. Comite eine Eintrittskarte entweder schriftlich oder am Tage der Versammlung persönlich einholen. Indem wir unsere Einladung wiederholen und alle jene. die sich für Bienenzucht interessieren, bitten, bei allen ihren bekannten Nienenfreunden und Bieneüzüch« tern für dieselbe in geeigneter Weise Propaganda zu machen, zeichnen wir hochachiungsvollst das provisorische Comite: Ioh. Ein spiel er m. p,, Pfarrer in Aggovih. — Michael St rucket m, p, Pfarrer in Mittel.Breth. Küstenland, — Ioh, Thomann m. P, Großhändler in Taruis. — Alois Schrey m, p., t. l. Postmeister und Handelsbienenstand in Assling. — M. Draganm. p, l. k, Postmeister in Weihenfels. — D, Koller m. p, Oberlehrer in Tarvis. — Johann Schön berg m. p, Gasthausbesiher in Tarvis. — Johann Radio m. I», Gastwirt und Realitätenbesiher in Kronau. — Karl Gelbfuh m. p., Hotelbesitzer lc. in Tarvis. — Josef Trink m. p, Director in Tarvis. — Mart. Trödt-h a ndl m.i>, Realitätenbesiher und Lebzelter in Tarvis. Anmerkung. Die Ausstellung der Nienengeräth' schaften dauert vom 23 bis inclusive 26. November. Neueste Post. Original »Telegramm der «Laib. Zeitung." Agram, 22. Oktober. Der Club der National» Partei berieth über die Inarticulierung, lehnte den Alttrag Barlolovic' ab ulii) nahm einstimmig die Vor» läge an, indem er gleichzeitig die Annahme als Club. frage erklärte. Bartolovic trat hierauf au» dem Club aus; er schließt sich leiner Partei an. Paris. 22. Oktober. Gestern wurden in Mont« ceaU'les'Mines, Paris, Lyon. St. Ttienne und Nar> bonne Verhaftungen vorgenommen, welche mit den Unruhen in Montceall in Zusammenhang stehen. Die Regierung hat beschlossen, strenge vorzugehen. London, 2l. Oktober. Wie die „Times" aus Kairo meldet, bestehen die Hauptpunkte d<>r Ailllage gegen Arabi darin, dass er unter Verletzung des Vi)l» kerrechts die weiße Flagge in Nlexandnen aufgehisst, unter Deckung durch dieselbe mit den Truppen sich zu» rückgezogen, die Stadt dem Feuer und der Plünderung preisgegeben, die Egypler zur Bewaffnung gegen den Khedive aufgewiegelt und zum Bürgerkriege, zum Massacre, znr Verheerung und zur Plünderung des egyptischen Gebiete« aufgereizt habe. Kalro. 22. Oktober. Das Ministerium bestätigte das Uebereinlummen zwischen Vroadley und dem Pro» curator Oorell, Bey. Die brittischen Advocate« eillä-ren, dass nnnmehr ein loyaler und gerechter Process gegen d,e Gefangenen gesichert fei, da die gegenwär« tigen Bedingungen günstigere seien, als sie vor einem englischen Kriegsgerichte wären. Die Unterredung Broadleys mit Arabi ,st endgillig für den 22. Oktober festgesetzt. Kairo, 20. Oktober. Die Unterredung der eng» tischen Advocaten Broadley und Napier mit Nrabi wurde auf heute verschoben. Der Procurator traf mit Äroadley und Napier ein Ueberemkommen bezüglich des Processverfahrens. welches sofort von dem egyftti« schen Ministerium ratificiert werden soll. Dasselbe ge» stattet Äroadley und Napier mit Arabi zu sprechen, räumt ihnen das Recht ein, Belastungszeugen zu sich zu berufen, um dieselben zu verhören, ferner Zeugen für die Vertheidigung zu ernennen und die Acten der Voruntersuchung zu prüfen. Broadley glaubt, die egyft tische Negierung werde mehrere neue Mitglieder für das Klifgsgellcht ernennen, welche der englischen Sprache mächtig sind. Theater. Heute sgerader Tag): Erste« Gastspiel der l, l. hofschausvie» lenn Friderile Nognar: Die Königin von Na» vara. Lustspiel in 5 Acten von Scribe und Legouvu. Handel und Volkswirtschaftliches. (Der Assecuranz.Pionnier.> Anregende Gedanken für jedermann über Sparen, Versichern, hcirals». Geburts«, M>h' nachts, u. s. w. Gcschcnle. Von Kail Mazal. In Commif!'"« bei Gcrold ck Comft. in Wien. Der Zweck dieser nahrzu drei Druckbogen umfassenden Schrift ist, die Prinzipien der Selbsthilfe und die verschiedenen Arten dcs Versicherungswesens als Mittel zur Besördcruug dcr Selbsthilfe populär zu machen-Der Gegenstand ist in vier Aufjagn behandelt, welche betitelt sind: „Worm besteht dic Selbsthilfe? Sparen uud versichern-Beispiele praktischer Auwcuduug der ^cbcnsversicherung." ^)" Äehaudluug des Stoffes selbst und die bciacgcbcncn statistische Daten dürften in wcitcrru Kreisen Interesse finden. Von letzte» rcn möchten wir nur die folgenden wenigen Zahlen hervor« heben. In dcr Zeit von 1871 bis ciuschlichlich 1879 tamcn >n Oesterreich (ohne Ungarn) 47,482 Vräudc vor. wobei I22. 4 8:l M!lch pr. ülter . — 8 ^ -Hafer . 2 76 U 27 Rindfleisch pr. Kilo 56 - " öalbfrucht , - i:l Schweinefleisch , — 5« - ^ Hirse . 4 55 5^10 Schöpsenfleisch 28—" Kukuruz , 6 80 6 96 Hähndel pr. Stuck -35 Erdäpfel 100 Kilo 2 59-------Tauben , _ l6 -Linsen pr, heltollt. «50------Heu 100 Kilo . . 2 86 Erbsen , 8 50- Stroh ... 1 78 Fisolen „ U— Holz, hart., pr, vier Nmdsschmalz Kilo — 98 — Q-Meter -^680 Schweineschmalz „—88 — —weiches, , ——420 Speck, frisch . — «0------lWein. roth.. 100Lit.-------20 ^ — geräuchert« -80 — —Weiher . ------18-" Verstorbene. Den 21. Oktober. Ioscfa Schreittcr. Private, 68 I>, Kaiser.Iosess-Plnh Nr. 12. wchirnlähmung. Dcu 22. Oktober. Theresia Kodritsch. Nestauratculs' gattin. !!6 I., Franz Iosefsstraszc Nr. 1, Gehirntumor. Correspondenz der Redaction. Theaterfreund»». Sic haben wohl vollkommen Recht, dass zwei Ausführungen derselben Oper nacheinander nur dann von den Theaterfreunden freudig begrüßt würdcu, weun die ?lui' führung am zweiten Abende uicht solchen Störungen untcl" worsen wäre, w!c es am Samstag dcr Fall war. Auch /all» man Novitäten, gleich „!^ucia", wie Sie ganz richtig bcisügeN' immerhin erwarten, sollte mau auf dirsclbcu vicllcicht auch "" cinc Woche wartcu müsscn. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ff nk Z^ -^ 51 " "« ^ i? 2 ;,« ^ 7 u Mg^7^7'90 4- 7 2 Ö. schwach Halbheit« „. 21. 2 . N. 73« 70 > 9 4 O. schwach bewölkt 0"" 9 . «b. 73V81 -j- 7-2 O. mäßig bewölkt ... 7U.Mg? 7ll5-2« ^-«6 windstill bewölkt g 50 22. 2 . N. ?.'l:l 57 ^-10 1 SW. fchwach bewölkt «cat" 9 . Nb. 7351,'l 4. !i:j O. schwach bewölkt Dcn 21. tagsüber ziemlich heiter. Souncuschsi». gegen AbeN zunehmende Bewölkung, kalter Ostwind. Den 22. vormitta» wechselnde Bewölkung, nachmittags und abends trübe ^ ,« gcimgrr Regen. Das Tagcsmittcl drr Wärme an bcidsN ^"6 -i- 79' uud ^- 87«, beziehungsweise um 26« und 16" ume' dcm Normale. ^ Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Number g- (350) 48-40 —-—insiWA bestesTisch- und Erfrischungsgetränk, erprobt bei Husten, Haiskrankheiten, Magen- und Blasenkatarrh. PASTILLEN (Verdauungszeltchen). Heinrich Mattoni, Karlsbad (Böhmen)- Kli<|iielle u.Korkbranil win nebenstehend *»¦ > Kenan Kii beachten. MÄTTÖM 2071 Course an der Wiener sötte uom 21. Oktober 1 ttN3. <«°ch d« °!si,^n «»ur.»,»,,., «eld Wall StaatsAnlehen. ^°ttN«Nt«.......?« »0 76 »s, «'lbenente.......?? 50 77 «5, iV^lt 4"/, Vl«Ht«l«, II» — ll<< 50 ,""« «"/» «an,l 5UN , i,i - i»i 25 l«0n 4»^ yilnslel 100 , I»« »l !!»»?.'> l»»!«,»........ —-- .- U>>». Hollicnle «"/. . . . 119 40 ntt«0 » 5 4'l/n , . . . «7 3k! «7 5l » V»p>NltN«c b"/, . . . , »e 4ii «« «.« « «>!end,.Nnl, I»nfl.l>.w,e, 15s, - I8b't0 » l->flbah»'Priori!Obl. (Ung. Oftt,) lit, - H0 5« » , vom I. 1876 84 40 !»» — ,' VtämitN'Nnl. k looss.ü.zo. ,17 »0 >I7 70 ^l»l>8 Nlg.t'Vie 4«/» loufi. . . I0»V0 IN» II. ^lnndentl.. Obligationen Ml !0«st,a>!,!ich«.......W 7b ic^> ^5, "^ ° nwhr^ch«.......lO4_ l<<5,^ °/^ N!ebctöl,»ich>Iche.... I«» 50 l<<7'— I"'"""!««.......l04^----------'- ' ° 'tl'i>,,,ch,, U!!d !l>">o:iilche , 99 — 1VÜ — .V/, fitbendüigilchl.....98— «8 kl» 5'/, Temc«klll.!yan»ttl , . »8— »9 — 5",« un„U.,)lcn,.i'oic 5«/„ 10« fi, II«— II« 50 dto. «nleihe 1^7». steuerftei . 10» l>0 104 — Nnlehln b. Sladlsstmnndl Wien 10.1— 103 5« ^lnlehtn b. Kladl^emeindl Wien lVilb« ob« Vold) . . . .---------------- Vr»m>«n»«nl,b,Stabtglm.wi,n !«4-lO i»4 ?5> Pfandbriefe Oürllwfi.) «odei,c7. aUg, öfter», 4'/,'/, Void 1« 4«. l«»u dlo. in 50 « , 5»/^ , — —------ dlo. in 50 , » <>/,"/» »« »i 99 «l» blo. in 5<, „ . 4«/, , 93 »0 94 »l, Klo. PlamilN.Vldüldvrllchi.,'««/, l»!< 7s> ll»0'— Otft, pvprl^l.ntoinl Illj, ÜV,"/» I0<1 »5 — — Oeft.'UNg, ll'anl vcil. ,'."/« . l'^N «s> ,«> s.l> blo. » <^///<. . 100 I« IL2 »l! die. . 4>'/„ . . »4 1Ü »4 bs> Nng. allg.2!otcncrcdil.«c«icngc<. ,n Vlft >!! ^!4 I, vcil. .'<>/,"/, . -'— - — Priorität«. Obligationen. ««, «lilabtth.li'tftbahn ,, «mission »7 75 9»-sterbinanbeNoNbahn in SUb. 10« »b 10? — tzlanz.Io>,< ^ah».....101 «0 10» «U iealizijchc «an Vutwig > Val'N '»el!' Wi>l> Ocfterl, ?l»lb»tfib!,hn , , . .««40 102 70 bltl'endillstn.......! «» — »!««c k,«hn I, Emission . .! !»a «» i«i «, kllbbahn l^««/,......1»; <,, I347s> . ^5"/,......<1»'5« !19 — Nn».'» Wlnri,'ch«,ä,>.rolc «fi, , . . «»75 40 i,u Vanl. Actien lo^ Va'ls 120 fi. . . l«5— Ilk «f, «c>nl»«t!eU!cha!l. Wllner «»u ft,-------— - t!anlv»cin, Wiener, iuu st. , , '15 »N II.', !»<» Bdncr-Nnfi,, Oeft,lll>0fl. G.40"/„ «I'5l> 23» l.c, !,.«»ft. l. Hand u, G. luo ft »ll», «u0 fi, . . x»7 —^s,« — crmvle'Otl.. iliicdnust, 5l»o >/, !, 140 f>, . 1»4 7l, 145 2l> Actien von Iransport» ! Unternehmungen (per Gfllck! «lb»ech«»«ahn »»u »l, Silber — — — — «lI<'»bn »0l, si. . . «5 — .,o« ^ «>l!ch!,c!n»d» <,!>>, .'.00 fl. «Vl »«7 — »?!, — (lit «, »00 sl. 18» — 184 — Don«u > DampsschiNahrt » Oe<, Ocftc«, 50« fl, s!>> !!'n!^N !«>« fl HVt , , »!» —>2l» 8(. ^ l'ü "N s>, , . , !l»> — I!,?' — ,31, >l,IU7«»I)l»fl.S. I«I —'I«, 7» sscrt I0«> ft. «W, ««:'' »8>x yrn, »<»0 fl. Silb, l!»5 »5 I»s, 7i> Kii, ' >-r«!l»«0ft.«------------- »al, « »00«. «Vl. »I, ,k »I, 75, «ra, B »uonLll!, '<« — «7 — «al>! ' »UU sl, , . — — — — ««l, ?Ioyt>, oft,'!,' ^ ''l'fllle.', «73 — 67b — Ocsserr N^ ^ Silb, »<,3 75 XU4 n. blo, (ln l ^llbtl , 2/? — ^/'/>,> ^laa.Dllfci liisciil!. lstl>cndui,,sr Hljenb. »i»!) ff. ^ . Slidbohn »«, N. Sll»« . . Siib'slvlbl, ^!erl> <>N, «>ofl.«M Ibeii»V»hn «» N, «. W. , Ti»mlrlly»WfI,,A>r l?«N ö,W ^ W , n^i^ 70 ft, . ,^ Ironeps'r!.!»"!^!«.!»« >0« N i«,5 —^» ». 2.urn!iu»«l!llur »0', ft, s, lv, , — —! — — „„ ,,,. »,is,,z, ,^^ss Yj,^^ ,,,........ .y !! il»n »0« fi Sllbli N ab r«z)«,0ft. 2 , /l. InduftrieActie» il'!rnt>, ,c,l, — !l>", ^.l! ,., ^ionllli ^raq«r ., , ...... ,^ ..,, — Salar'Toi, ^ N, I»»b0!»l>c- WaNens.O,. lX, ft, ll^^ - I5i -Trlsailer Ko!»!>.i,^ .^ i,. .>»l, Par»,........., ,(. Pt«t,»bur«......___------- Valuten. '.........»-«« »-«» l»'Stül.