Nr. 14. Mittwoch am 18. Jänner 1863. Die „kaibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Beilagen im Comptoir ganzjährig 11 si., halo-jährig 5 si. 50 lr., mit Kreuzband im Comptoir gllNZj. 12 si., haloj. 6 fi. FUr die Zustellung in's Hau« sind halbj. 50 lr. mehr zn entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., unter Kreuzband und gr« bwclter Adresse 15 fl., halbj. 7 si. »0 lr. - Inserlionsgcliillir für cine «Harmond - SpaNcMik ober dm Nlium derselben, ist jür Imnligr Einschal« tung 0 lr., sl!r 2maligc « lr., fiir Zmaligc 10 lr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions-Stempel p«r 30 lr. filr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 lr. t«r 3 Vlal, 1 fi. 40 lr. fiir 2 Mal und 90 lr. fllr l Mal lmit Inbegriff be« InsertionsfinnpelS). Fmllicher Theil. 3?e. k. k. Apostolische Htajcstät haben mit Aller« Allerhöchster Einschließung vom 5). Jänner d. I. den außerordentlichen Professor an der Universität zn Wien kaiserlichen Rath Alexander Ritter v. Pawlowsk y znm Minislcrialsckrctär im Stnatsministcriuin zu cr< nennen, nnd dem voin Staatsministcr znm Ministe' rialtunzipisleu in diesem Minislcrinm cruaunlcn dispo« niblcn Statthaltcrcisetrctär Dr. Hermann Buriiin den Titel nud 3taug cincs t. f. MinislerialsclrclärS allcrguädigst zu verleihen geruht. Der Staatsministcr hat den Statthaltcrcilonzi-Pisten Johann Ambroz znm Ministcriattonziftistcn im Staatsministcrinm ernannt. Das Finanzministcrinm hat die Räthe der k. k. Bürsclcmuncr in Wien: Moriz Frcihcrrn v. W o< dinner, Pctcr Ritter v. Murmanu, Wilhelm Boschan, Friedrich Ritter v. S ch c y nnd A. Prcl-log, die nach Ablauf der gesetzlichen AmtSdancr wieder in Vorschlag gebracht worden sind, ans weitere drei Jahre in ihren F.mstiuuen alt! k. l. Börse» rathe bestätigt nnd den Grußhändler Gustav Epstein, dann den Spezcrciwaarcnhäudlcr Adalbert Klaar zu Räthen derselben Behörde ernannt. Aichtamllichl'l Tljlis. Laibach, 18. Jänner. Dic Ausbeute au politischeu Neuigkeiten ist heute äußerst gering. Das wichtigste Ercigniß ist im Mo-mcutc die Präsidentenwahl dcs preußischen Abgcord» nctcnhauscs, welche wieder mit nngchcncrcr Majorität anf den Kandidaten der liberalen Partei, Grabow, fiel, nnd welche beweist, daß die Sache der Regierung im Hanse schlechter steht, denn jemals, nnd nur auf eine winzig kleine Minorität zählen könne. Einen weiteren Beleg dafür bildet die Erwählung des wegen seiner piouoneirt liberalen Gcsinnnng bekannten v. Uurnh znm Vize-Präsidenten. Die Rede, in wcl< chcr v. Giabow für die auf ihn a.cfallci,c Wahl dankte, ist würdig dcö ManncS, welcher sich bcrcitg cinc» glänzenden Namen in der Geschichte dcs preußischen Parlamentarismus erworben hat. Ueber die Thronrede sprechen sich die Berliner Blätter selbstverständlich mit großer Reserve nus. Sic acccptircn jene Theile der Rede, welche von dcr Machtcutfaltuug Preußens handeln, hegen jedoch wenig Hosfnnng auf Beilegung des Vcrfassnngskonfiiltcs, wenn die Regierung sich nicht dnrch Vorlegung einer Mililär'Novcllc mit dem Abgcordnctcnhausc über die Armee-Reorganisation zn einigen sucht, und für die Staatsansgabcn dcr letzten Jahre nicht die Indemnität nachsncht. 20. Sitzung dlZ Ibgcllrdnclcuhauscl, vom IC. Jänner. X Auf dcr Miüistcrbanl.' Schmerling, Mecscry, LuM, Plcncr, Hcm, Bmgcv, Sewonsvach Galz. mauu (Fil'anzmiuistcriunt,) Auf dcr Tagesordnung ist dcr Bericht des zur Berathung des zweiten Iahrcsl'erichtcs der Staats schnldcn Kontrolö-Kommission gewählten Ausschusses. Die IM Psei GMnngcn von Anträgen gestellt, und zwar: I. Anträge auf Keuutuißuahiuc; II. auf Erklärlmgeil und IN. nuf Beschlüsse. Dcr Ausschuß hat sich uicht mit allen Anträgen dcr SlaatSschulden-Kontrols-Kommission cinvcrstandcu erklärt. Dcr Berichterstatter Dr. Ärestl verliest den AuSschnßbcricht. Es lommcu zuerst die Anträge auf Kenntniß-uahmc znr Abstimmung. Dic Puuttt 1, 2, 3 wer« den ohne Debatte angenommen. Bei Punkt 4 sprach die Staalsschuldcu Koutrols-Kommission die Ansicht ans, daß das Resultat dcr Begebung dcö Prämien, anlehcns von 40 Millionen Gulden kcin günstiges sci. Dcr Ausschuß erklärt dagegen, daß nach seiner Anschauung das Resultat vielmehr als ein befriedigendes bezeichnet werden müssc. Abg. Wintcrstciu (Mitglied dcr SlaatSschnl. den ° Controls - Kommission) gibt in scincm und im Namen dcr anderen Mitglieder dcr Kommission die Erklärung ab, daß dic Bcmcrluugcu, welche dicsc im Hause etwa gegen dcu Ausschußbcricht machcu solltcu, nur persönliche scicn u»d nicht im Namen dcr Kommission gemacht werden. Abg. Hcrbst bemerkt, daß die vou dem Ausschuß angegriffene Bemerkung dcr Kommission von derselben durchaus nicht zur Begründung dieses Punktes, sondern um dcu Autrag IN—8 zu motiuircn gemacht wurde, uud daß bei Berathung dieses Au< träges die Kritik des Ausschusses besser am Platze gewesen wäre. Trotzdem geht Redner auf die Details dieses Prämicuanlchcns ein, nm die Ansicht dcr Kommission zu vertheidige». Abg. ()upr grcist die Form dieser Aulhcilschciuc an. Das Papier sci sehr schlecht, die Scricnmim» mcrn uicht einmal mit Buchslnbcn geschrieben, die Stylisn'm'g dco Trxlc« nuf diesc» Scheinen imloaisch lc. Er glaubt, die ungcuügcndc Form sci mit dic Schuld au dem schlechten Kurse und die Papiere wären lcich» tcr zu begeben, wcuu man mehr Sorgfalt auf dic Aussta'luug verwendet hätte. Abg. Taschcl gibt die Mängel zu, erklärt aber, daß die Staatsschuldcn'Kolltrols'Komnnssiou nicht die Schuld trage, weil sie keinen Einfluß auf die Ausstattung nehmen könne. Sie habe in Folge dessen bereits an das Finanzministerium das Ausuchcn gestellt, ihr stets vor dcr Drucklegung dcr Papiere ein Probcblatt vorzulegen. Berichterstatter Dr. Brcstl wcudct sich gcgen Dr. Herbst uud bemerkt, es werde wohl an dem Mcrilorischcn der Bemerkung nichts geändert, sei sie nnu zu dem Punkte 4 oder zu dcm Antrage 1lI—8 gestellt. Er widerlegt sodann die Argumente Herbst's, llill dic Ansicht des Ausschusses gegen dic KoulrolS-Kommission zu vertheidigen. (Schluß folgt.) Oesterreich. Wie», 15. Jänner. Bezüglich dcr auf unrecht-mäßigem Wege zur Veröffentlichung gelaugten üstcr. rcichischcn Depesche vom 21. Dezember vernimmt man daß dieselbe in wenigen Exemplaren lithogravhirt war^ vou dcucn nur ciucS außer dcm auswärtigen Amte in Wien vorhanden war. Man bedauert dic Vcr« öffentlichuug nur auö dcm Gruudc, weil durch Herausreißen ciuzclucr Slcllcu der Sinn dcr außführ« lichcu Arbeit gestört war, uud dcr Eharaktcr cincr bloßcu Diskussion in cinc Art von schroffem Notcn-Erlaß verwandelt wurde. Eine Veröffentlichung dcr Depesche, um die belaunta/wordeuc Analyse aus ihv^ rechtes Maß zuriichuftihrm, erscheint abcr gegen die diplomatische Schicklichkcit, weil dicsc Depesche vom Berliner Kabmct noch nicht beantwortet ist. Trieft, 17. Jänner. Dic gestrige Sitzung des hiesigen Gcmmidcrathcs ist dcis Ereigniss, das hcut ^allc Kreise dcr Stadt beschäftigt. Es kann üuc Bc. dcutmia crlaugcn, dic viel größer ist, als Diricuigcli ucrmuthcu, wclchc aktiv oder passiu sich daran bcihci-ligt habcn. Mau weiß, daß vor kurzem der aus dcm Bcrgamaskischcu gebürtige uud vor dcm Jahre 185!) bei einem hiesigen Advokaten beschäftigte Konzipicnt, Molinari, den „Protest" eiucs angeblich in Trieft bestehenden „geheimen Komit^s" gegen die bekannte Acnßcruug ^amarmora'ö, daß Deutschland dic Stadt Trieft, als zum deutschen Gebiete nothwendig gehi), rcnd, niciullls an Italien ausliefern werde, dcm Mi-nistcrpräsidcnlcli in Turin überreicht hat. Die sehr tlarc, auf richtiger Erkenntniß der Verhältnisse bcrn-hcndc Acnßcruug dcs italicnijchcn Ministers uud Ge^ ncrals hatte im höchsten Grade ernüchternd anf cxal-tirtc Geister gcwirlt; allein es war vorauszusehen, daß sie Widerspruch hcruorrufcu würde. Jener „Protest", den augcsehcuc Triester untcrschiicbeu habcn sollen, kam dann — wie und wo, das wissen wir nicht — zu Stande und wurde mit cincm Bcglcilschrcibcu Molinari'S dcm Miuistcr ^amarmora eingehändigt. In dcr ycslrigcu Sitzuug des Stadtrathcs ergriff nuu dcr Podcsw, Herr Dr. Porcuta, unmittelbar nach Vcrlcsuug dcs Protokolls das Wort, und forderte die Vcrsammluug mit Rücksicht darauf, daß in Folgc dcr vou Kamarmora in der Dcpntirtcntammer in Turiu ausgesprochenen, auf Trieft bezüglichen Worte seitens cincs angeblichen Triestcr Komil^s cinc Prote^ station eingereicht sci, wclchc von verschiedenen Blättern dcö In- und Auslandes erwähnt wurde, zu der Ertläruug auf, daß sie als einziges, dic Stadt vertretendes Orgau jener Protestation ganz fremd sci. Gegen ciuc solche, als dringlich beantragte Er-klärnng wurden nnn abcr Einwendungen erhoben. Herr Kostmitini wünschte, daß der Antrag dcö Podcstü nicht augcnommcll wcrdc. Individuelle Ansichten könnten nicht als dic Meinung dcs Stadtraths betrachtet wer-dru, und da dcr Protest nicht vou dcr Vertretung der. Stadt ausgegangen sci, so tönuc rr auch nicht alS cinc Aeußerung derselben cmgcfchen werden. Herr Dr. dc Nin machte die Inkompetenz der Bersamm'lung geltend, dic nicht übcr allgemeine politische Fras,ru, son-dcrn über städtische Angelegenheiten zu brralhm nnd zu beschließen habe. Dcr Sladlrath lrhntc schließlich, nachdcm noch u. A. die Hcrrcn v, Pagliaruzzi, Sta-lch und Dr. v. Smnzi für den Antrag dcö Podest» gesprochen, die Beschlußfassung darüber im Wege dcr Dringlichkeit ab. sTr. Ztg.) Venedig, 13. Jänner. Dcm allgemeinen Wunsche er hier lebenden Dentschcn Rechnung tragend, Hut die t. k. Rcgicruug sich bemüht, den ^ehrplan an der, Dank den Bemühungen dcS hiesigen Fcstungsgouver-ucurS, FZM. Freiherr von Allcmaun, scit dcm I. 1860 hier ins ^cbcn gcrufcncn deutschen Schule zu erweitern und dic Errichtung einer zwcitcu Unterreal-tlasse anzuordnen, welche auch mit dcm Beginne des ucucu Studienjahres bereits erfolgt ist, so daß dicsc Schule nun drei Elcmcular» uud zwei Ncaltlassen zählt. Hicbci wird man jedoch nicht stchcn bleiben, sondern es wird eifrig daran gearbeitet, schon für das nächste Schnljahr auch cinc deutsche Obrrrealschnle zu crrichtcn, so daß dic hier lcbcndcn Dcutschcu dadurch in die i^agc gesetzt sind, dic Erzichuug ihrcr Kinder bis zu cincm gewisscn Punkte zugleich hier zu vollenden. Nebst den energischen Bemühungen nnscrcS all-vcrchrtcn FcstungS-Gouverneurs um die Errichtung und Vervollkommnnug dieser Schule muß auch dem eifrigen Strcbru dcs Schulrcfcrentcn Dber-Kliegslom-mifsär Stiasni volle Ancrlennnng gezollt werden, welcher mit umrmüdc^m Ei^er und rcgcm ^lciße an der Entwicklung dieser Schnle arbeitete, nud wenn dic ursprünglich bloß für den Unterricht dcr Kinder von Militarbccmilcn bestimmte Schule nun in so kurzer Zeit einen so freudigen Aufschwung genommen hat, daß nicht nur dic Kinder dculschcr Zwilliftcu, sondern auch vieler Italiens au derselben slndircn, so ycdührt das Verdienst lediglich dcr hich'gcn Militärbehörde, wclchc alle dcr Errichtung und Entwickwua, dieser Schule ciitgcgcnstclMcu Hilldmufsc zn beseitigen und so den jahrelangen Wnusch dcr hicr lebenden Deutschen zu erfüllen wußte. 54 Lemberss, 13. Jänner. Im Laufe dcS Monates Dezember wurden uom Kriegsgerichte zu Tarnow 20, und von jenem zu Stanislau 2? Personen abgeurtheilt. — Wie dic „Gaz. Nar." berichtet, ist dieser Tage der Prozeß des Literaten Karl Widmann und Genossen vom Kriegsgerichte in erster Instanz entschieden worden. Herr Widmann ist zu 15 Jahren schweren Kerker«, sein Bruder Oswald zu 10 Jahren, Herr Baranowsli zu zwei Jahren und Herr Johann Zalesli zu einem Jahr Gefängniß verurtheilt worden. Dem Letzteren ist die Untersuchungshaft eingerechnet worden. Ausland. Paris, 13. Jänner. Der „Moniteur" hat in der Ansprache, welche dcr Papst an die Offiziere der französischen Garnison in Rom gerichtet, die Stelle weggelassen, in welcher nach den Wünschen für die Gesundheit der Kaiserin auch ein Wunsch für Wieder» Herstellung dcr Gesundheit des Kaisers ausgesprochen wird. Die erstgenannte Erwähnung wurde durch ein Schreiben dcr Kaiserin an den heiligen Vater aus« drücklich erbeten. — Anf dem gestrigen Hofball war ein fo fürchterliches Gedränge, daß Herren die Orden — und dies ohne Absicht — herabgcrisfcn wurden. Unter Louis Philipp hatten die TnilericU'Bällc einen nationalgarde'schcn Charakter; die des Kaiserreiches haben einen militärischen Anstrich, denn jedesmal werden fünfhundert Militärs vom Herzoge von Bassano dazu geladen. Dieselben bringen ihre Francn mit; man weiß, was das sagen will. Die Fürstiu Mct-tcrnich war in prächtiger Toilette, aber sic sprach viel von Canaille, und mau bemerkte, daß dcr Kaiser den Fürsten Mettcrnich sehr bevorzugte. — Nach dcr „Patric" wurden am 26. Dezember zwei juugc Männer wcgcn Mordes vermittelst dcr Garoltc zu Bouetillo, in dcr Provinz Madrid uom Leben zum Tode befördert. Dic Königiu hatte dcm einen dieser Unglücklichen Gnade gewährt, allein dcr Schnee lag an diesem Tage so hoch, daß alle Per» bindungen, selbst die vermittelst des Telegraphen-drahtes, unterbrochen waren. Der Befehl, die Hin» richtung zu verschieben, traf zwei Stunden, nachdem sie vollzogen worden war, ein. Petersburss. Großfürst Konstantin ist zum Präsidenten des russischen RcichSraths ernannt worden. Ueber die Bedeutung dieser Ernennung liegen noch keine näheren Erklärungen vor, für das Königreich Polen lonslatirt sie unzweifelhaft, daß dcr Gedanke definitiv aufgegeben ist, den Großfürsten wieder als Statt« Halter dahin zurückkehren zu lassen. — In cincr Untcrhaltuug. dic neulich cin angesehener Pole mit dem russischcu Fürsten Tscharkaski, dcm gegenwärtigen Overdircktor dcr inneren Angelegenheiten im Königreich Polcn, Hütte und in welcher Ersterer die Ueberzeugung aussprach, daß die Sachen in Polcn doch nicht so, wie sie siud, blcibcu können, und daß bald eine Lösung der polnischen Frage erfolgen müsfe, cnuic» derte Tscharkasli ungefähr folgende Worte: „Gebt Euch doch keiucn Illusionen hin, Ihr und Eure Sache seid todt und begraben." Aus <3airo wird die Aukunft des k. k. östcr-reichischcu Generalkonsuls Herrn Schreiner mit dcm Beifügen gemeldet daß derselbe Sr. Hoheit dcm Vizckönig die Insignicn des ihm von Sr. Majestät dem Kaiser verliehenen GroßtreuzcS deS Lcopold-Or-dens übcrbracht uud am 28. Dezember in feierlicher Audienz überreicht hat, welche in dem Paläste Khasr-cl-nil stattfaud und mit dcm lici ähulichcu Anlässen übli» chcn orientalische» Gepränge vor sich ging. Mexiko, 20. Dezember. Nie dcm „Monde" auS Mexiko geschrieben wird, haben Kaiser Maximi« lian mit dcm Kardinal Wiseman und den Crzbischof von Mexiko das Projekt vereinbart, den Strom dcr irländischen Auswanderung von den Zankeestaatcn weg nach den katholischen Gefilden Merilo'S zu lenken. Man hat namentlich die gesundesten Punkte deS Islh. muS von Tchuantepcc für ihre Ansidclei iivS Auge gefaßt. Die ersten Kolonien sollen am Ufer des Goatzacoalco gegründet werden. Der Ackerbau soll daselbst sehr lohnend sein; auch hofft man, in diesen Irländcrn für später tüchtige Arbeitskräfte für dic Ausführung des projcltirtcu Kanals vom atlantischen zum slillcu Meere zu gewinnen. Einstweilen würden sie schon zu Kanalarbcitcn in den Gewässern deS Goatzacoalco und des Uspau verwendet wcrdcn. Außer« dem wird in dcmsclbcu Schreiben dcr Bemühungen dcr mexikanischen Regierung gedacht, deutsche Aus< wanderer iu daS Land zu ziehen. Briefen aus Mexiko melden, daß der Kaiser eine rastlose Thätigkeit den Staatsangelegenheiten zu« wendet, und daß Alles mit steigendem Interesse der Entwicklung dcr Institutionen folgt, wclchc die Ruhe uud die Wohlfahrt Mcriko's sichcrn sollcn. Dic bcl< gischc Lcgiou dcr Freiwilligen ist in Mcrilo ciugc-troffen. Bci dcr Revue, wclchc der Kaiser im Beisein eines großen Theiles der Bevölkerung über sie hielt, wurde sowohl Se. Majestät als die Truppe mit den freudigsten Zurufen begrüßt. Am Abende wurde den Offizieren dcr belgischen Legion von dcn französischen Offizieren ein Ball gegeben, uud aiu selben Tage empfing dcr Kaiser dcu päpstlichen Nuntius in feierlicher Audienz sdic Ansprachc des NuutiuS und die Antwort Sr. Majestät wurde bereits mitgetheilt). Mal- und PromnM-Uachlichlen. Laibach, 18. Jänner. Die bisherige Grundlastcn'Ablösuug« uud Regu-liruugs-Lokalkommission in RadmanuSdorf wird mit Ende dieses MouatS aufgelöst und cs geht ihr Wirkungskreis theils an das k. k. Bezirksamt Rad-mannsdorf, theils au die Lokaltommifsion Laibach über. Das Bezirksamt Radmauu^dorf, dem die Durch« fühluug des GruudlastcugcschäflcS iu dcu Bezirken Nad-mannödorf uud Krouau zufällt, erhält dafür ciuc PcrsonalauShilfc. — Herr Elias Rcbitsch , l. t. cmcritirtcr Gym-uasialpräfckt und Besitzer dcr großen goldcncn Vcr-dienstmcdaillc, ist gcstcru im 81. Lebensjahre hier gestorben. — Die Fiuanzsclliou des Gcmcindcrathcs hat dieser Tage eine Sloutriruug dcr Stadtlassc vorgenommen uud dieselbe richtig befunden. ?? Stein, 16. Jänner. Auch bei uus ist dcr Faschiug ciugczogeu; wir haben gestern daS erste Tanzträuzchen im Lcscucrciuc gehabt. Dasselbe war zwar nicht sehr zahlreich besucht, aber dic Unterhat' tung war gemüthlich und bclcbt und dauerte bis nach 2 Uhr. Der Lcscucrcin wird noch 5', Kränzchen im Faschinge abhalten; außerdem verlautet, daß die Süu< gcr Steins einen Ball gcbcn wollen, und vielleicht vereinigt sich auch die Bürgerschaft StcinS zu einem solchen Vergnügen; da ein Militärball ebenfalls stattfinden dürfte, fo ist für die tanzende Welt StcinS gcnug gefolgt. Dcr Lcscucrciu hat sich durch Eiu« führuug der Tauzkränzchcn jedenfalls ein Verdienst um die Geselligkeit StciuS erworben, und ucbcn seinem sonst ziemlich ernsten streben dcm Publikum cinc gefälligere Form von geselliger Aureguug gcbotcu. Und das thäte auch zu audcrcr Jahreszeit, als bloß im Faschinge, Noth, um dadurch die Bcsördcruug von geistiger Untcrhaltuug, von Wissen und Bildung leichter uud ausgebreiteter crzwcckcn zn können, als bisher. Außer dcu Faschings - Unterhaltungen ver» folgte in dcr Rcgcl dcr Vcrcin nur die Lcsczwcckc durch Auflage und Ausleihe uou Tagcsblältcrn, illu« strirlen , belletristischen und populär - wissenschaftlichen Zeitschriften. Er wurde aber dadurch uicht dcr ycscl« ligc Vcrcinigungspuult dcr Mitglieder, dic sich die Blätter und Hcftc lieber zur häuslichen Lektüre hin» llusnahmcu. Da aber geistige Kost für sich allein in dcr Regel nicht genügende Anziehuugsmittcl siud, so ist dcr Lcsevercin in seinem Mitglicdcrstaudc ziemlich verringert. Die Direktion soll auch schon die Mittel erwogen haben, um dem ernsteren VcrcinSstrcbcn cincn gefälligeren Mautel umzuhäugcu, und wcun sic bci ihren guten Vorsätzen bleibt uud vor Allcm genügende Zähigkeit uud Ausdauer besitzt, da lönncu wir in Beziehung auf diescu Vcrcin und das gesellige Lcbcu iu Stem cinc weitere Besserung dcr Zustände anhofscu, wclchc durch den Säugcrucrciu schon freundlicher geworden sind. Eine kostbare Geschichte zirtulirt in dcr Stadt aus dcrcn nächster Nachbarschaft; «« ncm « von», ü dni troviito. Die Todten wurdcu lebendig zum Schrck« ken eiuiger Einwohner, und die todten Wicdercrschie-ncnen forderten zahlreiche Opfer, biö sie bleibend zur Ruhe wiederkehrten. Es war in einem Hause eine männliche Person gestorben und zur ewigcu Ruhe auf dcm im Augcfichtc dcr Steiner Hochbcrgc gelegenen Fricdhofc gebracht. Kurz nach dcm Tode cr-schieu ciu armes, vertrümmtes Weib, das kaum sich weiter bewegen konnte, uud die Mildthätigkeit dcr Laudlcutc anrief. Sie erzählte, daß dcr Vcrstorbcuc ihr erschienen sei und sie aufgefordert habe, für scinc Ruhe zu bctcn und scinc Angehörigen zu LicbcSwcr-kcn für scin Seelenheil aufzufordcru. Während sie dieß erzählte — ertönt anf einmal, wie vor dcm Fenster — die Slimmc dcS Verstorbenen; Allcö bclrcu« zigt sich und erstarrt. Dcr Todte fordert die Versammelten auf, für ihn nach cincm Wallfahrtsorte iu Oberkrain zu wallen, die Armeu, bcfoudcrs die verkrüppelte Prophctiu, zu beschcukcn. und andere Got-teS« und HumanilälSwcrkc zu crfüttcu; foust könne er die ewige Ruhe uicht fiudeu uud müsse sie immer besuchen; dic vou Schreck erbebenden Hinterbliebenen versprechen Alles. Die Stimme verschwindet, lehrt aber im Laufe einiger Wochen noch einige Male wie-dcr. Das arme Weib, das sich jedesmal als gute Wahrsagerin bewährt gegenüber dcr Erfchciuuug oder eigentlich seiner Stimme, stcigt täglich im Anschcn, und gilt als eine halbe Heilige, während mau alle möglichen Mittel anwendet, um dcm Todten scinc Rnhc wicdcr zu verschaffen. EincS Tages will die Schcrin in die Kirche gchcn, uud erbittet sich bicß-bchufs einen Pelz von der Hausfrau, die ihr cin Asyl gewährt haltc; sclbc gibt ihr cincn ncucn Pclz, dcil schönsten, wclchcu sie hat; lcidcr kehrt cr und feme Trägerin nicht mchr wicdcr, — nnd das Ende vom Licdc ist, daß dcn Lcutcu dic Augcu mif^chcli, lvic schr sic bctrogcu wurdcu. Jedenfalls mußtc das Bct» tclwcib cinc geschickte Schauspiclcrin nnd Banchrcdltt' rin scin. Einc traurigere Geschichte ficl vor einigen Tagen uutcr Großgallcnbcrg vor. Ein Mann, dcr berauscht mit rohcstcr Heftigkeit fciuc Familie mißhandelte, hatte wicdcr Wcil' uud Kiudcr gewaltthätig bedrohend, Abcndö hinans in die kalte Nacht gejagt, so daß sie Schuh iu einem Nachbarhausc suchcu mußten. Dcr Säugling allein war in dcr Nicgc zinückgcblicbcn. Als dcö anderen TagcS die Multcr hcimkchrcn konnte, fand sic ihr jüugstcS Kiud erstarrt, todt Die gerichtliche Ulltcrsuchnng wird darthun, ob dcm Manne cine Schuld an dem Tode des Kindes bciznmesscn ist. — In dcr Nacht zum 1<;. d. ficl auf deml Karst bis Adclöbcrg ciuc solche Massc Schucc, daßl dic Züge sich nur mit Hilfe des Schnccpflugcs wci'l tcr arbeiten lountcu. Z — In Klagen fürt ist mau mit dcr Vil-l dung cincr freiwilligen Fcncrimhr begriffen. Es wcr-dcn iu dicsclbc aufgcüoiiüncn jungc Männer, dic bc-rcils das ^. Jahr zurückgelegt habcn; die Maun-schuft fclbst glicdclt sich in Steiger-, Spritzen«, Was' scr> uud Schutzmanuschaft. Man hielt sich bci der Errichtung besonders au ähulichc Institnlc Deutschlands. — Dic Probcuummcr dcs uou dcn ftcrrcn 6. H. Marlclanz uild A. Pcpcunil hcrausgcgcbcucu „Bo-lcn aus Obcrtärntcu" ist erschienen. Sie enthält mehrere wissenschaftliche Abhandlungen, cin Fcuillclou mit Poesien nud ciucu Lolalauzcigcr. — Bci dcr am l Dicsc Verfügung sctzt fcst, daß dicjcnigcu Bcai""« dcr Gesellschaft, wclchc sich zu ucrchclichc» gednücu, iln Wcge ihrcr vorgesetzten DieustcsfteUe dir ^cnch^ missuug dcr Gcncral-Dircllion ciu^iiholcn habcn. Dlcf^^ EhclonscuS erfolgt rcqclmäßig nur dann, wcnn dtt bclrcffcndc chclustigc Beamte ciucu IahrcSgchalt uoü mindcstcus l>24 fl. östcrr. Währ. in Banlüotcu oder 5)l0 sl. iu Silber bczicht. Im Fallc dcS Bczuges cmcs tlciucrcu Schalles kauu dcr VcrwaltnngSrath anSnahnlSwrisc die betreffende Ehcbcwillignng rrthcilcli. (Theater.) Das crstc Auftrclcn dco Fräulcill M. Schröder gestcrn Abend als Mathilde in Tö< pfcrs „Zurücksctzuug" war vo» ciiugcm Erfolg begleitet. Ohne gcradc dnrchzugrcifcn, wurde die Lei» stung vom Publikum doch mit Aucrtcnnung aufge» nommrn, uud dic Debütantin gerufen. Die äußert Erscheinung u»d daS Orgau von Frl. Schröder ma« chcn cincn cmgcnchmcn Eindruck; waS ihrc Befahl^ gung betrifft, so wollen wir mit unscrcm Urtheil warten, bis sie iu eincr größeren Partie auftritt, denn in dcr „Zurücksetzung" wendet sich daS Iutcrcsst mchr dcr „Zurückgesetzten" zu, wclchc von Fräulein Zwei brück und dicßmal mit mchr Sorgfalt und Wärmc gcfpiclt wurde, als wir fönst vou derselben gewohnt sind. Das Pnblikum äußerte ihr auch feint Zufriedenheit durch lebhaften Beifall und Hcrvorruf. Morgen tritt Fräulein A. Ealliano in ihrcr zwei« tcn Gastrolle anf, und zwar iu: „Dic cinc wcint, dic audcrc lacht", ciuciu dcm Französischcil cntlchntc« Drama, das, uuscrcS Wissens, hicr zum ersten Male gcgcbcu wird. Wiener UachMcn. z Wien, 17. Jänner. Sc. Majestät dcr Kaiser habcu dcn Wege« Hochvcrrathcs vcrurthciltcil jugendlichen Kobcr dcralt begnadigt, daß dicscr nur noch durch sechs M^ I natc gefangen zn halten uud während dicscr Zeit s^ zu bchaudcln ist, wic jcuc Sträflinge nach dcm Gcsc^ l zu behandeln find, dic fich im Alter uutcr uicrzch" ^ Iahrcu eines Verbrechens schuldig machten. Zualcl" wurde Allerhöchst angeordnet, daß dcm jungen Strür ling cin angcmcsscncr llulcrricht crlhcilt wcrdc. . — Staalsministcr Ritter v. S ch m crlina ^ sicherem Vernehmen nach das Budget für fein M^ stcrium zum Behufe von Ersparungcn cincr strcn^ Revision unlcrzichcn lasscn, und soll uach jcdcr 3l''^ tung hin gcncigt scin, dcn Wüuschcu dcS Hauscs, > weit sie das StaatSministcriuul betreffen, z" ^ sprechen. HA — Herr Fcistmautcl soll in der Sitzung ,es Finanzansschnsscs vom 14. d. M. den Standpunkt der Regierung, als deren Vertreter er iuteruc-lirtc, entschieden und sachkundig vertheidigt haven. — Die Erklärung der Studenten bezüglich ihrer Nichtthcilnahmc an der UniversitätS-Inbclfcicr scheint oaS Konsistorinm in Anfregung versetzt zu haben. Die Sitzung, in welcher sich diese oberste Universi-lätSbchördc nut der genannten Erklärung der Stn-dcntcn befaßte, soll eine sehr stürmische gewesen sein und die absonderlichsten Anträge zu Tage gefördert haben, die, Dank einer kleinen Majorität von zwei Stimmen, schli^lich doch abgelehnt wurden. Wie der „Wandcrcr" meldet, wnrdc nach heftiger Debatte beschlossen, dcn Stndcntcn einen Verweis zu geben „nd ihre Namen am schwarzen Brette der Universität zn veröffentlichen. Dic Mitglieder dcS Eomile'ö haben bereits die von Professor ArndlS gezeichnete „Vorlndnng" erhalten, lant welcher sie bchnfs Ent--gcgcnnahinc des gcdnchtcn Verweises am 17. d. 3N. im Konsistorialsaalc nnan5blciblich zn erscheinen haben. — Nach einer andern Quelle soll die ganze Iubi. läumsangclcacnheit in eine neue Phase getreten sein dadurch, daß im Schooße des Konsistoriums der An-trag eines Mitgliedes, „die Feier ganz bis znr Er-öffiulnaSfcicr der ucucu Universität zu verschieben" Anklang gefunden habe. — DaS Konsistorium hat in seiner Sitzung am Freitag, wie wir cincm län» gcrcn Artikel der „Neuen Freien Presse" entnehmen, den Beschlnß gefaßt, statt des staatlichen, den stifts-brieflichen Charakter der Universität aufrecht zn erhalten nnd die Uniucrsitätbfragc nicht im gcsctzgc< bcndcn, sondern im administrativen Wege regeln zn lassen. — Für das an der Straße von Brunn nach KarthauS zn crbaucudc Militär-MonturS-Hanptctablis' scmcnt des bleiches werden Offerte ausgeschrieben. — Bei der gestern stattgehabten Verlosung des fürstlich Salm'schcn Lottcric-AnlehenS wnrden folgende größere Treffer gezogen: Nr. 4«Htt gew. 4O OttO Gnldcn, Nr. 22.04!» gew. 4000 ft., Nr. 45.783 gew. 2000 ft., Nr. «4.014, Nr. 05.88« gew. je 400 fl., Nr. 3030, Nr. 7Ü.071, Nr. 12.140, Nr. 13.301 acw. je 200 fl., Nr. 50,510, 8023, 4701, 90.478, 80.002, 89.433, 55.222, 92.333 gew. je 120 fl., Nr. 57.570, 73.780, 1440, 45.099, 94.399, 33.041, 84.743, 5741, 41.709, 43.120, 52.194, 10.453, 00.180 gew. je 100 fl. Dic übrigen 270 gczogc-nen Lose gewinnen je 00 fl. Jus >cm Gmchtssllalr. (Fortsetzung.) Ädenstadtl, 12. Jänner. (Gedlmgcner Mcu. chclmord.) Daö Ergebniß der ZcngcnauSsagen war folgendes: Anton Lolar gelte als ein Individuum, welches fähig ist, jede Gräuclthat zu vollführen, wcßhalb er auch allgemein als Vatermörder bezeichnet wnrdc. Mit feinem Vater lebte er in Hader nnd Zank, dessen Veranlassung theils sein ausschweifender Lebens-waudcl und die unsittlichcu Beziehungen zur Dicnst-magd Maria Graful, einer schlecht beleumundeten Weibsperson, theils auch der Umstand war, daß er dem Vater den schuldigen Lebensunterhalt nicht vcr-abfolgte, so daß dieser gcnolhigct war, zn Exclntio-ncn gegen dcu Sohn zu schreiten. Zwischen dein Vater und dein Sohne ficlcn dahcr häufig Zänkereien, ja soaar Thätlichkeit!! vor. Eininnl ucrmaß'sich dicsrr den Vatcr anzncircifon nnd ihn über dic Mnhlsäckc zn werfen, ein andcicS Mal ans der Mühle hinnnö. znstoßcn. Anton Lokar habe wiederholt die Besorg, niß ausgesprochen, daß der Pater seinen unehelichen Sohn znm Erben seines Vermögens einsetzen könnte; cs wäre daher für ihu besser, wenn der Vatcr ohne Testament stürbe. Ans der Aussage dcS Andreas S. ergab sich cbcuso, wie aus dem Geständnisse der Maria Grafut, daß Anton Lotar den ersteren aufforderte, uach I>'i>vu ^ura, zu gehen uud daS Hans des Vaters anznzüudcn, damit cr während des Schlafes dariu ersticke und vcrblcnnc; ftrncr, daß cr dcn Andreas S. auffor-dcrtc, znm Vatcr sich zn begeben, mit dem Vorgeben, daß er ans Ncustadll komme nnd ihm das Gewehr il, den Hals abzuschießen, nachdem ihn die Magd Maria Grafnt erschlagen haben wird, um die Lcnlc glaubcu zu machcn, daß fich Franz Lolar selbst cnt-leibt hat. Alle Zcngcn stimmten darin übcrcin, daß Anton Lokar cincn bitteren Haß gegen seinen Vater hegte nnd dessen Tod sehnlichst wünschte. Einmal ließ cr die gransamcn Worte fallen: Er werde den Alten in dcn Wald sührcu, ciucu Ast vom Baume hcruntcr-zuhcu, den Pater darauf spießen nnd ihn dann in die Lnft schnellen! Ebenso wnrdc durch die Zeugenaussagen kon-stalirt, baß Anton Lokar nach seinem eigenen, sowie nach dem Geständnisse der Maria Grafnt, mit dieser ein Kind (das vorletzte) erzeugt, dasselbe gleich nach der Gcbnrt sammt der Mntlcr auS dem Hause über dic Grenze der Pfarre geschafft und es auS der Taufe gehoben hatte, aus dem Gruudc, weil der Pfarrer zuwider sei und die Auflösnng seines Verhältnisses mit Maria Grafnt verlangen tonnte. Daß Franz Lokar ernste Besorgnisse vor seinem Sohne hatte, wurde durch die Zeugenaussagen festgestellt. Zn Neujahr 1804 habe er sich zu seinem Nachbar geäußert, daß man ihn werde öffnen müssen, wenn cr eines plötzlichen TodcS sterben sollte. Am 25. Februar v. I. sci cr zu clicn diesem Nachbar gekommen, mit dem Ersuchen, er möge diese Nacht bei ihm znbringcn, — cs ist der Sohn gclommcn. Bei einer anderen Gelegenheit habe cr von dem Fleische, welches ihm der Sohn brachte, nicht essen wollen nnd auch seinen Nachbar davon nicht essen lassen, bevor nicht der Sohn selbst dasselbe kostete. Nach den Zeugenaussagen sci Ursula Slarä um die Zeit des begangenen Mordes öfters in der Mühle des Anton Lotar gewesen, und habe mit dcr Dienst-magd Maria Grafnt, welche den Franz Lotar nicht minder haßlc, als ihr Dienstgcbcr und häufig mit ihm zankte, vcrlrantcn Umgang gchabt. Am 29. Februar wurden beide in dcr Richtung gegen Novil ^or^ gehen gesehen. Unterwegs haben sie einem cnt< gcgcntommcndcn Zcugcn auf dic Frage, wohin sie gehen? die lakonische Antwort gegeben: Weiter (im-j.,-^), und bald daranf cincm andern auf die nämliche Frage gcautwortct, daß sic sclbst nicht wissen, wohin. Am darauffolgenden Tage in dcr Früh bemerkte man sie wieder denselben Weg zurückkehren und die Ursula Star«» ciucn Sack tragen. Am obgcnanntcn Tage wnrdc auch Franz Lokar noch gcschcn und gesprochen, während am 1. März schon scinc Hanöthür vcr-schlössen gcfnndcn wnrdc nnd bis zum 0. März verschlossen blieb. An diesem Tage kamen einige Nach» barn, welche den Franz Lolar vermißten, zn seiner Behausung, nnd weil die Thür fest verschlossen war, stieg einer von ihnen, wie schon erwähnt, auf cincr Leiter znm offenen Stubcufcnstcr, sah durch dasselbe hiucin nnd entdeckte die gräßliche That. Anton Lolar habe sich sowohl nach dcr am 8. März erfolgten Bccrdignng scincS Vaters, als auch beim Lcichcnschmausc zu mchrcrcn Personen und zu wiederholten Malcu gcänßert, daß cr gut wisse, daß cr verhaftet werden wird. Die beiden Angeklagten Mari» Grafut und Ursula Star<5 brachten nichts Wesentliches gegen dic Zcngcnanssagcn vor, indem sie ja durch diese weniger als dnrch ihre cigcncn Geständnisse belastet erscheinen. Anlon Lolar aber crllärlc jede dcr ihn belasten« dcn Zcnacnaubsaacn nls falsch und aclicroclc fich den, Publikum gegenüber, welches cr mit großer Keckheit musterte, als ciu unschuldig Leidender. Sei» hart« nackiges Läugucu dessen, was cr bereits gestanden, sein Blick nnd seine Gcberdcn verriethen den berechnenden Verbrecher nnd unverbesserlichen Uebcllhälcr. Nach beendigtem Zcugcnvcrhör wurde das Angcn-schcinsprotokoll vom 7. nnd daS Obdnllionsprototoll vom 8. März v.J. vorgelesen, worauf dic Gerichts' ärztc nachstehendes Parcrc abgaben: Die liefe Schnittwunde am Genicke sci jedenfalls mit dcr Schneide dcr ncden dem Ermordeten Franz Lokar vorgcfnndcncn Holzhackc, nnd eine dcr Kopfvcr-lctznngen wahrscheinlich anch mit dcr Schneide, dic andere aber mit dem Keil derselben, nnd zwar mit großer Gewalt hervorgerufen worden, indem die Schnittwunde am Genicke fast ganz den Kopf vom Nnmpfc lrcnnlc, die bcidcn Kopfvcrlctznngcn abcr die Hirnschale völlig zertrümmerten. Jede dieser drei Verletzungen sei eine absolut tödtlichc nnd cs mußte dcr Tod des Franz Lolar vcr^ mögc derselben unbedingt erfolgen. Der Umstand, daß dcr Ermordete in halbauf. gerichteter Stcllnng, an die nmgcworfcnc Mehllrulie gclchut, gefunden wurde, begründe dic Vermnthnng, daß ihm die Schnittwunde am Genicke zncrst bciac« bracht wnrde, in Folge dcrcn cr auffchnclllc nnd die Mchltruhe umwarf. Sodann wurdc das Vcwcisvcrfahrcn geschlossen uud dcr Staatsanwalt stellte seinen Schlußantrag. (Fortschmin folgt.) Neueste Nachrichten nnd TeleMmme. Prass, 10. Jänner. (N. Fr. K.) Das czcchischc demokratische Blatt..Svoboda", welches dreimal wöchentlich hier erschienen ist, wurdc heute durch Lau-dcSgcrichtsbcschlnß anf drei Monate suöpendirt. Berlin, 10. Jänner. In dcr henligcn Sitzung ldcs Abgeordnetenhauses fand dic Präsidentenwahl Slatt. Gewählt wurde v, Gravow mit 222 Stimmen von 250 Stimmenden; v. d. Hcydt erhielt 31 (dic Konservativen), Unrnh 2, Löwe ciuc Stimme. Grabow dankt für das cmeneitc Vcitrancn und, die Annahme dcr Wahl als eine Ehrenpflicht bezeich- nend, verspricht cr die Leitnng dcr Verhandlungen nach besten Kräften, Wisfen und Gewissen nnd eine gewissenhafte parteilose Geschäftsführung. „Bei nnscrcr Trennung im vorigen Jahre", sagt Hcrr Grabow, „hoffte man anf cinc Verständigung; fcitdcm scicn Vcrfolgnng der liberalen Prcsfe, Dis-ziplinirnngcn liberaler Beamter, Nichtbcstätigung liberaler MagistratSoeamlcn uud Vcrunglimpsnng liberaler Staatsbürger eingetreten. Dic liberale Gesinnung ist in Bann gethan, die Ucbcrzengungstreue, jene alt-prcußischc Tugend des preußischen Bcamtcnthums, wurdc in die ncuprrußische Acht erklärt. Die Axt ist an den Baum mit dcn schönen Früchten für Gemcin-sinn und Gemeinwohl, durch die Verfassung vom Iahrc 1808 emporgewachsen, gelegt, um die dreimal erprobte öffentliche Meinung Angesichts ruhmvoller KricgScrfolge zu unterdrücken, das Abgeordnetenhaus znr Unterwerfung zn zwingen und dcr Verfassung die Lebensader zu untcrbiudcn DaS Gewissen drS preußischen Voltes und scincr Vertreter, welche vor Gott und König dicHcilighalttmg dcr Verfassung beschworen, werdc man nicht bcngen. Das königliche Wort: „„Nur der sich auf dcu Fels dcS Ncchlcö stellt, slcht auf dem Fcld dcS Sieges"" ist dcr Wahlspruch dcS Hanfes. Unter diesem Banner hoffe man zur Verständigung zu gelangen, und die Verfassung liicht preiszugeben. Mögc die königliche StaatSrcgicrung mit uns einen solchen Weg betreten znm Wohle des Volles und des Vaterlandes, dcsscn Wohlfahrt nnb Ehre wir zu allen Zeilen in treuen Prcußcnherzcn hoch und heilig halten." Zum ersten Vizepräsidenten deS Hauses wurde Unruh mit 180 von 243 Stimmen gewählt. Ostcr-rath erhielt 48, Boanm 8 Stimmen. Unruh nimmt die Wahl an nud ist erfreut, dcu würdigen Präsi-dcutcn unterstützen zu können. Berlin, 10. Jänner. Dic „Nordd. Mg. Ztg." sagt bezüglich dcr von der Wiener „Presse" mitgetheilten österreichischen uud preußischen Depeschen: Die Angabc dcS Inhalts dcr cinen — dcr österreichischen — Depesche, sci genau nicht beurthcilbar, weil sie als ganz vertraulich hier nur vorgelesen und nicht mitgetheilt wurde; die andere sei in ihren Angaben lhcilweisc richtig, theils falsch, lhcilS entstellt. In dcr morgigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wird die Regierung Vorlagen einbringen. — Zum zweiten Vizepräsidenten wnrdc Bocknm-Dolffö wiedergewählt. Paris, 10. Jänner. (Pr.) Dcr „Monde" veröffentlicht cincn Protest dcö Kardinai-Erzbischofs von Lyon, Herrn v. Bonald. Bis hcutc find etwa vierzig Pro« teste eingelaufen. Donnct von Bordeaux soll dem Papste einen Brief geschrieben, haben, dcn durch die linzwcckmäßiac Bnllc hervorgerufenen Konflikt be« daiicind. Kmoinal Anlonclli, der mit dreizehn an» dcrcn Kardinälen für dic Nicht - Opportnniläl dcr Maßregel stimmte, soll die Aufnahme des Syllabus m das amtliche „Giornale di Roma" verhindert ha-bcn. Elne neue mexikanische Anleihe von 00 Mill. Franks wird augczcigt. Paris, 10. Jänner. (Pr.) Diesen Morgen hat nn Bonlogucr Gehölz ein Zwcilampf auf Degen zwi-schcn dem Grafen Tallryrand, dem ncncn Herzog von Montmorcncy, und dem Herzog Larochrfoncnnll-Dondrauville stattgefunden. Letzterer wnrde leicht am Arm verwundet. New-Aork, 5. Jänner. Es zirlulirt das Ge-rücht, die Flotte deö Admiral Porter sci von Wil-mington abgesegelt. — General Thomas rückt vor. Vci Petersburg wnrdc cm Bcrsnch gemacht, um dcn Dutchgap-Kanal zn dffncn, welcher jedoch fehlschlug. Ein Gerücht will wissen, die Minister Fesscnocn und Seward hätten rcsignirt. Ein Mccting von Einwohnern Savannah's hat sich für dcn Anschluß Georgiens an dcn Norden anSgcsprochen. Ncw'Vork, 5. Jänner. Hood hat den Te,,essee-Fluß passirt. General Granger steht 30 Meilen von Mobile. Programm der morgen Donnerstag am 19. Jänner, Nachmittage 5 Uhr im Vcrcinslolalc (Tchnlgcbäude, cliencr Erde, liuts vom Hanpteingangc) stattfindenden Monatsversammlung des historischen Vereins für Kram. I. Ueber die ehemalige Bibliothek deS Stiftes Sittich (ein Beitrag znr Bibliothclographic von Äruin), von Herrn P. v. Nadi5. U. Beiträge znr Geschichte des Klosters Land-straß, von Herrn Georg Kosina. III. Bauernhochzeiten in Krain nnd die Sym-bolit derselben, von Hcrrn Josef Lcinmüllcr. Theater. Morgen Donnerstag: Die Eine weint, die Andere lacht, Schauspiel in 4 Alten, nach dem Französischen. Frl. Ealliano als Gast. N°ra„.,»°tt l» »rt. — Tchlapsta, Handlun^sreisenscr, v. Nie». — '1'rrdnig, Papiersabrisant. v Natschach. Elephant. Die Herrlu.' Manzoni, HandelSlnaiin, von Udine. — Vliisttsch, Kaufmann, von Tricst. — Die Frauen: Ifutty. <^utsl'ss>l)lrin, von Tricst. — Baronin Äichilbuig von Radinannsr^rf. Wilder Mann. Die Herren: Nepuschlan. Zahnllchniscr, von Klagensurt. — Bendel, Unterarzt, v,,'» '^lanm' bürg. — Lonh von liicheuthal Baierischer Hof. Die Hcrrcn: Dr. Handschuh, l. merilani« scher l^It.-Oberarzt, von Krlangen. — Mi-lov^li, Handelsmann, von Zirkniß (112—2) Nr. Ü9^j. Zweite erekutive Feilbietung. Im Nachhange zu dem dießgerlchlli. chen Ooikte vom 2^. Scpleinbcr l^s»4, Z. 44;>j. wird bekannt gemacht, d«iß zil oer il, der ElekiltionSsache oeö Ioscf Vruß '^c»n Nutcrloi^h, gegen Andreas Oollischa von Oberdorf auf den Ä> Dezember 18l>4 anberaumten ersten Ncal. Ieildictungs-Tagsahling Niemand erschielleli ist, unr> daß eö daher bei der auf den 20. Jänner 1865 angeordneten zweiten geildietung zu ver« bleiben hat. K. l. Bezirksamt Planina, als Ge< richt, am 20. Dezember 1«64. (85-2) Nr. 2902. Erekutive Fcilbictuug. Von dem k. k. Be^irksamle NlisscilsuL. alS Gericht, wiro liicmil l'lkannt gemacht: Es sei silier t>as Änslichen des Hrn. Hofes Tekall^l'izli uon Nassenfuß. gegen Igliaz Schcltina von el'rndort wegen, anö e,m Urll)tile uom 10, März 18M. Z. 802, schuldiger 00 fi. 90 kr. öst. W. «^. .«-. c. in die erekulwe öffentliche Vcr> sielgerung der dcm Lehter» gehörigen, im Grnndbucke der Herrschaft Nassenf»ß >»ll) Urb.'Nr. 490 urrzeichneten Hc»fstal> im Werlhe von 1025 fi. der Accker ^»I> Urli.'Nr. 14 und 50 -«l Pfarrgil^e U». tcrnasssnfllß im Werlhc uon 4(X) st, nnd rcr im Kroisküdacher Grundduchc K»!, 'so»,. . ?lr. 5(i »no s>'.) uorkonnncnden Verqrcalitat !m gerichtlich erliolieiien Schäynngöwerlhc vo» ")W fi. ölt. W. gcwilliget. uiw zur Voliiahme t'ersell'rl! die exekuliven Feill'icl»ngs»Tagsal)llN' gcu auf den 0, Februar. 6. März und ?. April 1865, jedesmal Vormittags um 9 Uhr. in dic> scl Amttzkanzlel mit vcm Anhange bcstimml worden, daß dic feilzubietende Ncalltäl Nlir bei der letzten Feilbielung auch mi» tcr dem Schäyuilgswcrlhe an den Meisl« bictclioc» hintaiigcgcben werde. Das Schählmgöprotokoll. dcr Grund» buch licht, am 5. September 18li4 (48-3) "Nr^3027. Edikt zur (5 i ndcr n fu ü g oer Verlas-seuscha ftö.Gl ä »> b >ger nach dem oerst orbc,l en Mathias Perjatel uon Pcrlesje. Vo» den, k. t. Vezirl^mle Gloß. laschi^l». als Gcrickt, wclden Dlljclugcn. welche als Gläubiger a» die Verlässen» ichaft oes am ^>I. Jänner 18rli»^cil elschöpfl würde, lein wcilcrer Anspruch z»siü»de. als insofern ihnen cü> Ps'a»0!e^l gcdüdrl. K. k. Bszirls.imt Glo^las4. (1I^-Y aus einer gulcn Familie, der denlschcll und slawischen Sprache mächlig, wir» für eine solide Spezercihandlnng in V!eil'l>rg in Kärnlc» «''»f^siioüimcn. Näheres nit bedcntcndcn Rcuimlichlcitrn nnd aus schr belcblrin Platze in !l! a i b a ch ist um billigen Pachtziuö aus inehrrrc Jahre sogleich zn vernn'rthen dnrch I. A. Tchuller'« Bureau zu 5,'aibach. Gänzlicher Unsverkauf 3^" fcrlM Pchuilllmn ^VÄ Unterzeichneter macht dem geehrten Publikum die Anzeige, daß cr sein Pelz- und Kappenwaaren ltasser, welches in modernen Herren- Pclzen, Pelz- und Stoffkappen, so wie anch für Damen in allen Gattungen Muffs, Salonkrässen, /^andpulsetten nnd Stiefietten lc. lc. besteht. z,l uerkanfen gedenkt. Da nnn dic Preise dieser Gegenstände bedeutender herabgesetzt sind als je, so ladet er das geehrte Publikum zum zahlreichen Vcsuche höflichst ein. (117-1) Christian Ktiusohky. (2448—5) E.Mllwitz'Z llslikllnisllie CllclNlipomlldc, ein ausgezeichnetes Haarwuchsmittel z»>r Kräfligung dcs Haarwuchs^. so wie die Möbel- und WajM-Glauzpasta ist in Laibach ausschließlich zn haben >» H,rrn W«««>. ^?n>^r',»< Apotheke zum „goldenen Hirschen." Bei Ign. v. Kleinmayr k F. Bamberg in Vnid ach ist erschienen und durch alle Huchhandlnugcn zu bczichcn: Kurzgefaßtes Uuskunsts-Kanöbucl) des Herzogthums Kram. Ium Gebrauche fiir Geistliche, Veamte, Gemeinde-Vorstände, Advocaten, Notare, Aerzte, Lehrer mm Geschäftsleute lnsainincnaestcllt von « I ran/ 4m(ikmann. Prel«: 7S kr. HW. Inhalt: l^encalossic dcs durchlauchtigsten Hiaiscchauscs. — Dic Minister dcs Kaiscrthums Oesterreich. - .^t. t. politische uud ^innn; Vchmdcn. - K-^' Comnmnicationö-Anstalten. — K. t. Montan-Ächürdcu. - K. k. Gerichtsbehörden. — Kirchliches. — Unterrichts Anstalten. - Bolkdschulcu. -- Voltsvcltl^ tnng. — Communal-Hchördcu. — Ocffcutlichc Institute, Anstalten nnd Pcrcine. — Advowtcn in ^ailiach nnd am Vande. — .^i. k. Notare in Vaibach und am Va>'^ — Uebersicht der Reihenfolge der dcn k. t. Notaren in Vaibach als (Berichts'Counnissärc ^igcwicscucn (Geschäfte. — Aerzte in ^aibach. -- Wundärzte in Vaib<^ — Zahnarzt. ^ Thierarzt. - Wegweiser zu den Hänscrn in Vaibach. — Pfarr^intheilung in Vaibach. — Boten in Vaibach. — sscucrsigualc in Vaibach-^ Kurzer ssrcmdcnfi'chrcr durch Vaibach. Verzeichnis; der ftrotolollirtcu ,^irlncn. — Jahr - uud Bichmärttc in 5irain. — Jahr- nnd Bichlnäritc in andern Promis' — Alphabetisches Bcrzcichuiß der stcmpclpflichtigcn Urkunden und Rcchtsgcschäftc. — Briefpost. - Exprcschricsc. — Fahrpch. - (^cldvcrscndnng dnrch die t. '' Postanstalt mittelst Anweisungen. - Einführung der Postnachuahmc im innern östcrr. Verkehre. — Post Conrsc. - Verzeichnis; derjenigen Örtc, wohin "^ Laibach aus dic Brieftaxe für dcn einfachen Brief mit 5 und K) tr. entfällt. — Fahrplan der t. k. priv. Südbahn. - Telegraphen-Tarif. Interessen'Tafcl-. Uebersicht dcs ncnen nnd dcs im Umlauft befindlichen alten OcldcS. — Münz-Pcrglcichungs-Tabettc. — Personen - Index. — Veränderungen während dcs Dru<^' — Berichtigungen. V^r^Vou der Reichhaltigkeit und Zweckmäßigkeit dieses Handbuches kann sich Jedermann aus dcm vorstehenden Inhalte ilbelMgen, nnd da ^ Schema des Herzogthums .Kram schon mehrere Jahre nicht erschienen ist, glaubten die Verleger einem allgemeinen Wnnschc deo Publikums d" Herausgabe obigen Handbuches zuvorzukommen. Hiezu cm halber Vögelt Amts- und Illtelligenzblatt.