AnbacherIeitnnH. .,! ?AV. Donnersta», am « 4 Inli « 8H». Di, Laibacher 3,it»nq" erscheint, mit ?lns„al»>,c der Tonn- uno sscierta^e. täglich, u»i' f,»1sl mmmt W, Ä.ila.,en in, Euxivtoir qanzjähriq ll >l.. ha l k> jä hrlg .-i ,7. 30 sr, mit im «Somvtmr ganzjährig «2 N.. l,a I l'jä s»riq ,q :i« sr, mel.r ,;>, entricht.n, Vt l l der 'l'l. >l portofrei aann^lirig, «»ter ,stre>lzl'0»t> und gedrückler Ao«is> l.'i st., halbjährig 7 ,^ ^<> fr - In'erat^nsqs t"> l> r nir eoic Sl>a!tcnd«>l ds» Nn»>» Ns>,ell'eü. für „», ,»a"l'cha» fl'sts» > il- ''"^ !i M.i>. 50 sr. ,»r 2 Mal und 40 kr. fiir l Mal ,»iz»,chaltc>i. 3>l bisse» Oi.l'»h>.ü ist »ach ds>» „^vovisorische» Gesc^c von, 0. NoVcmbrr <85(> snr I»ftrtll'nsstä»N'.l" »l'ch »0 sr. snr cme ,>d.s,!>all.,s Hmschallimg hin^i zn icchnnl. Amtlicher Tbeil. ^Ve. k- k. apostol. Majestät habe» mit aller-hockstem Haudschrcibeu vom l>- Juli l. I. den provi-sortschen Referenten bei der serbisch-.banater Landes-regierung. Sigmund Hueber, l>l,d den ersten Vezirks-counnissär u»d Leiter der Vezirkshauptmannschafl Marburg, Dr. Sigmuud Konrad, zu Statthalterei-räthcn der Statthalserei zu Temesoar; ferner zuKreiS-vorstäuden im serbisch-banater VorwallungSgebiete mit dem Titel und Charakter von Statthaltereirätheu den dortigen Stattdaltrreirath Claudius Iasinski für Lngos, den Bezirkohauptmann zn Wippach, Victor Freihcrrn von Echmidtbnrg für TemeSvar, den Vezirk^haupcmann zn BrzeSnic Johann Trnka fnr Neusal), den provisorischen Nnmaer NegieruugS-commissar Paul v. Petrovich fnr Zombor. und den provisorischen Regienmgscommissär zn Zombor Ellgen v. Nadissits fnr Groß'Vecskerek, endlich zn ersten Kreiscommissären die provisorischen Regie-rungssecretäre Heinrich Edlen v. Clesius und Johann Naics, den provisorischen Negiernngscommissariats-secretar Adolph v. Dnchon, den Secretär der serbisch-, banater Flnanz-Landesdirection Anton Becker nnd den Bezirkscommissär in Böhmen Johann Dorfel zu ernennen gernht. Se. k. k. apostol. Majestät haben lant allerhöchsten Handschreibens vom 6. Juli l. I. Allerhöchstsich bewogen gefnnden, den provisorischen Regierungscom-Missaren im serbisch - banater Verwaltungsgebiete, Panl v. Iagodics, Johann Dnbravay v- Dn« brava und Johann Cap del"» v. V a r a cz h ü z a, bei Enthebung von ihrer bisherigen DienstleistlMg zum Beweise der allerhöchsten Zufriedenheit mit ihrer treu ergebenen und eifrigen Verwendung den kaiserlichen Nalhstitel allergnadigst tarfrei zu verleihen. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 4. Juli d. I., den ordentlichen Professoren der hiesigen rechts« nnd staatSn'issenschaft-lichen Facultät, Dr. Johann Springer, Ritter des k. k< österreichischen Franz Joseph-Ordens, und Dr. Ignaz Grasil. k. k. Nath, den Titel und Charakter von wirklichen Negiernngsrathen mit Nachsicht der Taren allergnadigst zn verleihen geruht. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom l. Juli d. I., am Domcapitel von Seckan die Domcnstodie dem (5anouicuS senior und Seminariumsdircctor, Dr. Joseph Buchinger, nud das erledigte Canonical dem Ebrendomherrn Co»sisto> rialrathe uud Professor der Theologie, Dr. Johann Riedl, allergnadigst zu verleihen geruht. Das k. k. Ministerium des Innern hat den provisorischen Referenten Anton Pilz Edlen v. Warns« thal, den Feldkriegscoiicipisten beim serbisch-banater Mllitärgouvernemeut Iguaz Nath, den provisorischen RegierungSconcipisten Andreas Flatt und den provisorischen NegierungSsecretär Michael Nacz Edlcn von Temesvar zu Statthaltereisecretären nud den mtt der provisorischen Leitung der Hilftamter be^ trauten vormaligen Finmaner Gubernialsecretär, Anton v. Verneda, zum Director der Hilfsamter bei der serbisch-banater Statthalterei ernannt- Die Oberste Polizeibehörde hat von den für d,e lombardischen Polizeibehörden systemisirttn Concepts' Veamtenstellen fn>,f Obercomnnssürö-Posten an d.e Obercommissarc: Ludwig Ziller v. Tanbendorf nnd Carl Andreis; c», die Commissare: Dr. Cäsar Giani, und an den Concipisten der Kreisregie^ rnng in Prag, Dr. Joseph Alerauder Suhr; ftrner drei Commissäroposten: an den Commissar Carl Ritter v. Eyberg, an den Gymnasiallehrer Erao> muS Ploner n»d an den Uutellieutti'al't Ueuzel Boog, mit den systemmäßigen Bezügen zu verleihen befunden. Die Oberste Polizeibehörde hat die bei der Polizei-oirection in Czernowin systemisirteu Commissarsstelleu dem dortigen Bürgermeister, Adalbert S u ch a n c k. nnd dem Kanzllstrn bei der Linzer Polizeidtrectiol,, Au ton Mihaleskul, verliehen. Am Pfingstmontage des Jahres <8«2 Nachmittags um 2 Uhr fiel die jährige Tochter Iohauna des HausbesiperS TscheleSnig in der Vorstadt Krakau in den Laibachstus; n»d wäre rettuugolos vellorc» gewesen, wenn nicht der Fischer Michael Zhiomann. ans dcr Krakan )ir. :N, im ganzen Anznge in den Fluß gesprungeu und das vou deu Wellen hinabge-trageue Kind dem sicheren Tode entrissen hätte. Die k. k. Polizeioirection wurde deßhalb mit hohem Statthalterei-Erlasse vom 26. Inin l. I., Z. li!)9U. ermächtiget, dem Michael Zhismann die Anerkennung des Herrn Statthalters fnr scine edle That ansznsprecheu n,,d selbe durch die Laudes-zeitllllg lobend zu rerossentlichen. ! Bon der k. k. Polizeidn-eclion Laibach am 9. Inli 1853. Nichtamtlicher Theil. Oesterreich. Wien, 12. Inli. Eine Deputation der kön. Hauptstadt Olmüft. bestehend auS dem Hrn. Bürger-, meister Kreiml und den Ansschußmitgliedern Herren Prof. Dr. Koppel uud Kaufmann Machanek. hatte am 8ten d. M. die Ehre, eine Denkmünze, welche den Act der Allerhöchsten Thronbesteigung verewigt. Sr. k. k. apostol. Majestät ehrerbietigst z» überreichen. Diese von dem rühmlichst bekannten Medailleur Herrn Lange mit besonderem Fleiße in der Durchbildung des Details und Geschmack in der Anordnung gravirte Medaille haben Se. k- k. apost. Majestät mit dem huldvollsten Ausdrucke entgegenznneh-men geruht, uud der Deputation aufgetragen, der Stadt Olmül) Allerböchst'hren Dank anSzusprecheu. Der Avers zeigt die Versammlung des Allerh. Kaiserhauses im sogenannten Thronsaale der fürsterz-bischöflichen Residenz, llm einen kleinen Tisch, auf dem fich die kaiserlichen Insignien, die Krone und das Scepter befinden, sind versammelt Se. k. k. apostolische Majestät, Se. k. k. Majestät der Kaiser Ferdinand und Ihre Maj. die Kaiserin Maria Anna. die durchlauchtigsten Aeltern Sr. k. k. apostolischen Majestät Ihre k. Hoheiten Erzherzog Franz Carl und Frau Erzherzogin Sophie, die durchlauchtigsten Brüder Sr. k- k. apostol. Majestät, die dulchlauchtigste Hrall ErzHerz. Dorothea, ferner die Fürsten Schwär» zenberg und Windischgräp, Graf Grünue und Freih. v. Iellaöw; im Segmente liest mau den Name» des Nüustlers K. Lange und die Inschrift: lNl'1lV>. .V. ^. Nll'WlVN. ^V. s^?NV0. ^Vli. .^V^cil'N'. —Der Revers zeigt die Ansicht der Stadt Olmül), nnd zwar von jeuer Seite, wo das Gebäude der fürstlichen Residenz uud die Domkirche sichlbar sind. LäugS des Kreislinie fiudet man die auf die oft bewährte Treue von Olmüft treffenH anMelende Inschrift: .^XllOl?.^. I'Il)^'. X0VV5. O^(X)H. Vli-sll.^., uud im Segmente die Worte: Ol.O.VIVs'll. l). ll. NlX^.WM^. ^lDc^XX.XXVIll. Diese Medaille lsl üanz geeignet, den hochwichtigen Act der Thron-bcst.lg»ng iü würdiger Weise in dem Andeuken der Zeitgenossen sowohl, als der Nachwelt zu erbalten. — Gleichzeitig mit der Revision des Zolltarifes wiid anch eine Aeuderuug der Tarifsätze und der Er-hebnngsart der Verzchrnngsstem'i erfolgen. Die Ansane dieser Steuer sind lu einigen Artikel» für die Städte, besonders für die minder vermögende Volköclass.», scdr fühlbar, wahrend anch die Emhebungsart als den Verkehr zn sehr beschränkend erscheint. Diesen Uebel-stauden abzuhelfen nnd einen Einklang deS Berzehrungs-ssenertarifes mit dem Zolltarif zu erzielen, ist der Zweck der erwähnten Revision. — Mehrere der größeren WeingarteubesiNer i>, Oesterreich haben dem Ministerium neulich ein moti-virtes Gesuch um Milderung der auf dem Weine haftende» Verlehrnugssteoer überreicht, deren Ausfall, wie behauptet wiid. durch den steigenden Weinrerkehr erseltt wcrden könnte. — Se. Erc. der Herr Unterrichtsminister Graf Leo Thu» bat dem „Verein zum Wohle entlassener ^Zttchllinge in Prag" zu laufenden Ausgaben 20« ss. nebstbei einen Capitalsbeitrag von 200tt fl. C. M. mit der besonderen Widmung für die von dem Vereine gegründete Erziehungsanstalt gespendet. — Präger Blätter erwähne,, daS interessante Factum, daß ein i>, Prag weilender Engländer für daS Autograph von HuS, welches im Museum befindlich, und einem großen Theil des Publicums ans dem vom Herrn Bibliothekar Hauka veranstalteten lithograph'irteu Facsimile bekannt ist, 50W ss. uud für ein mit Mmiatnren anSgestatteteS böhmisches Bnch 20.000 st. CM. angeboten hat. — Von der Gränze der Douaufürstenthümer wird der „Cop. Zeit.-Corr." geschrieben: Die russischen, dem Armeecorps zugetheilten Administratious-»amten haben die schärfsten Sanitätsmaßregelu angeordnet, um die Emschleppung der Pest, welche bei deu frühern Occupation»,'!, zum Vorschein kam, dießmal zu verhüten. Wenn die Pforcc das russische Ultimatum nicht auuehmen sollte, ist im Antrage, aus den wa-lachischen Panduren, deren Geschicklichkcit im Kleingewehrfeuer bekannt ist, ein Corps zu orgauisireu u,'d zur Vertheidigung der Schanzen zu verwenden, welche am Donanufer aufgeworfen werden sollen, um die Walachei gegen einen etwaigen Einfall zn sichern. 3"r Errichtung der Schanzen würden ordentliche Arbeiter-Compagnien formirt werden. Nahrung. Unterhalt nnd Werkzeuge würde die russische Regierung liefern, ^er gr. „. u. Metropolit iu der Walachei. Soph".n.'S Miklerko. hat sich am 4. d. dem Danueuberg, an der Spil'e der höhern Ge st'«^.t vorgestellt, um seiue Ergebeuheit abzudrucken.^ ^^ — Der Gouverneur von F^'»za '""^ ^^der risch überfallen und schwer verwuud-t. scheint entflohen zu fti". «3« Trieft, 12. Juli. Ihre Majestät die Königin Amalie von Griechenland ist heute Früh um !» Uhr von ihrer Neise uach Oldenburg wieder zurückgekehrt. Der oldeuburg'sche Consul, Herr Nitter Guebhardt, hatte Ihre Maj. in Sesana eingeholt. In Optschiua wurde die Königin vom königl. griechischen Consul, Herrn Nitter Gianichesi empfangen, worauf sich verschiedene hiesige vornehme griechische Familien in 20 Equipagen dem Wagen I. Maj. anschlössen und sie bis zu ihrem Absteigequartier, dem Hotel de la Ville, begleiteten, wo I. Maj. von II. EE. dem Herrn Stauhalter Grafen v. Wimpffen, dem Adlatus Herrn FML. Freiherr» v. Cordou und anderen Autoritäten bewillkomme wnrde, und später dieselben, wie die Herreu Consul» vou Griechenland und Oldenburg nebst verschiedenen hier ansässigen griechischen Kauf-leuteu in einer Audienz empfing. Den erwähnten Herren Consul», wird die El>re zu Theil, zur königl. Tafel gezogen zu werden. Nachmittags um 6'^ Uhr schifft sich I. Maj. auf dem Kriegsdampfer „Otto" nach Griechenland ein. V e u l s ch l l, » 5. Heidelberg, 2. Juli. Die Anträge der städtischen V,b5rdei,, des Gemeinderalhs, des kleinen und großen Ausschusses, daß die während der revolutionären Beweqnna. von der provisorischen Regieruug (Brentano) in Carlsruke vou dem hiesigen Gemeinderath aufgenommene» Gelder im Bctiage von 22 000 st. von dcr Stadtgemeinde Heidelberg übernommen werden, haben, wie man hört, die Genehmigung der StaatSregierung uicht eihalieu. Zur Rückerstattung der Summe au die StaatScasse werden zunächst die Mitglieder deS damali-gen GemeinderathS angehalte», welche dieses Geld in Carleruhe iu Empfang genommen haben. Da diese aber uur im Auftrage des GemeinderathS gehandelt und das Geld auch für städtische Bedürfnisse verweu-bet worden, so steht ihneu selbstverständlich der Weg des Rückgriffs au ihre Auftraggeber offeu. Auch auder-weitige Gelder, welche während der sogeuannteu pro? visorischen Regierung von dem damaligen Gemeinde-rathe veransgabt und nach deu Beschlüssen der derma-ligen Gemeindebehörden auf die Stadtcasse haben übernommen norden wollen, sollen, dem Vernehmen uach. vou der Staatsbehörde uicht genehmigt worden sein. Eisenack, 7. I»li. Heute hielt die Conferenz der höhereu Poli^eibeamten ihre erste SilMlg >» einem Saale deS großberzogl. Residenzschlosses, welcher ihr bereitwillig zu diesem Zweck eingeräumt ward. Fast alle deutscheu Regierungen, welche zum Pasikartenverein gehören, siud iu der Versammlung vertreten. — Die heutige Besprechung galt dem Vernehmen uach einer, die Fremdencomrolle besser sichernden Einrichtung der Paßkarttn. Andere Gegenstände der Besprechung werden sehr geheim gehalten; jedoch läßt Manches darauf schließen, daß eine bessere Ueberwachung und beschien-niglere gegenseitige Mittheilung geheimer Verbinduu-geu in de„ Vordergrund treten werde. Weimar, 8. Juli. Heute MorgenS 4 Uhr v,rklludeten die Glocken vou den Thürmen daS erfolgte Abscheiden Sr. kön. Hoheit deS Groscherzogo von Sachsen-Weimar Carl Friedrich. In der Mitte des vorigen Monacs feierte mau uuler großer Freude das 2l»jahrige Negiernngs-Inbiläum deS Landesfürsten ; hente gegen 2 Uhr ist er verschiede«. Schon seit längerer Zeir rrar der dochselige Herr von Leiden verschiedener Art heimgesucht, iu neuerer Zeit halten sich. voich^l'ch seitdem von der großherzoglichen Fa-M'lie die Sommer-Residenz Belvedere bezogen worden, dle rbenmatischeu Schmerzen vermehrt, ja in den lepten Ta^en war „och Notblauf im Gesicht hinzugetreten, so daß man schon nack acht Tagen uach d.m Au?>sp'uche der Aerzte sich auf den Tod des all-vcrelnlen Fürsten gefaßt machen mnsite. Der nnn i» '^oir ruhende Landesherr war am 2teu Februar N»3 a.vo>en worden, am 16. Im,, 1828 hatte er di, R,a.»er>lna. angetreten. Im nächsten Jahre, weuu ,s Se. k. Holieit der Großher^og erlebt hätte, wäre tie Feie, d,r goldenen Hochzeit Höchstdesselbeu gefallen. H r i, n k r e l ch. Paris, 3. Juli. DaS zulept entdeckte Complot schont in der Tbat ein überaus ernstes zu sein, sowohl was die blutigeu Pläne der Verschwörer, als was den Umfang der Verschwörung betrifft. Verhaftungen haben seit zwei Tagen iu beträchtlicher Zahl stallgefuuden, besonders iu der Arbeicerclasse. Mau versichert bereits bestimmt, daß uncer deu 17 anfänglich verhafteten Individuen 11 mit mehr oder weniger Waffen versehen gewesen seien. Das in Marseille erscheinende Blatt „Semaphore" bringt eine Darstellung der Smyruaer Mord-sceue, dereu freche Verlogenheit die unsaubere Quelle der Mittheilung denllich erkenueu läßt. Es ist eiu trauriger Scandal, daß „Co»stilutioliiiel" und „Journal des Debats" sich beeilt haben, dieses haudgreif. liche Lügengewebe abzudrucken. Der „Mouitenl" berichtet, daß Monsig. Vec-chiotli, Auticeur der Nuntiatur, dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten das Schreiben überreicht hat, welches ihn als Geschäftsträger des heil. Stuhles bei der kaiserlichen Regierung beglaubigt. Alleu Präfeccureu sollen wieder Aeneralsecretare beigegeben werden, die den Rang uud die Obliegen» heilen von Unlerpräfecteu haben, und in deu Städte» erster Classe miubtstens 8000 Franken Gehalt beziehen. Durch kaiserl. Decrete im „Mouiteur" wird der durch den Tod Aorien de Inssieu's vacant gewordene Lehrstlchl der praclischen Botanik aufgehoben und dafür eiu Lehrstnhl der Paläontologie gegründet, wozu der Naturforscher Alcide d'Orbig»y berufen wird. Die botanischen Ercnrsionen sollen künftig ron den Professoren der theoretischen Botanik bei den verschiedene» Unterrichtsanstalten selbst geleitet werden. In deu Eingaugobetrachtungeu des UnterrichtSministerS For-tcul ist hervorgehoben, daß England, Rußland, Belgien, Preußen, die Schweiz und die Verein. Slaaten Lehrstühle der Paläontologie haben, während Frankreich für diese von Cnvier gegründete Wissenschaft noch weuig gethan hat. Ein kaiserliches Decree verleiht zum Andenken au die kaiserliche Heirat den Mitgliedern des Metri-politaucapicels von Paris eine Decoration, welche ans einem weiß und violet emaillirten Kreupe besteht, daS an blamreißem Bande anf der Brust getragen wird. Ein anderes Decret verleiht deu Mit» gliedern der kaiserlichen Capelle den Titel und die Insignien dcr Ehrencanonici deö kaiserl. Capitels von St. Denis. Großbritannien und Irland London, 8. Juli. Lord Brougham fragte in der gestrigen Oberhaussipnog — aus eigenem Antrieb, wie er versicherte, ol)»e die entfernteste Bezug» nähme auf die persönliche» Wünsche der Minister, mit deren keinem er darüber ein Wort gewechselt — ob der Secretar des Auswärtigen uicht vou der auf Freitag angcmeldeteu Motion des Marquis of Clan« ricarde große Ungelegenheit, ja sogar Unheil befürchte? Wenn (waS der Himmel verhüte!) aUe Unterhandlung zu Ende uud ein Bruch unvermeidlich ist, daun könne eiue Discussion nicht mehr schaden; eben so wenig würde sie schaden, wenn (was der Himmel gebe!) die Unterhandlung einem erfolgreichen Schlnsse nahe sei. Wenn die Unterhandlung aber sich noch in der Schwebe befinde, müsse er den edlen Marquis ersucheu, keine Molion zu stellen. Lord Clarendon muß den Ansichten Lord Broughams vollständig beistimmen. Dle Unterhandlungen seien noch in der Schwebe, und eiue friedliche Lösung stehe immer noch zu hoffeu. Er ersuche daher den edlen Marquis um nochmalige Nachsicht und um die Freundlichkeit, seine Motion bis Montag zu verschieben. Nicht, als ob bis dahiu eine wichtige Aenderung eintreten könnte, aber eS sei wünscheuSwerch, daß die Discussiou der orient. Frage iu beideu Häuseru zugleich stattfinde. Lord Iolin NusselS Unwohlsein nämlich, werde einen solchen Aufschnb im Uilteihause nochig macheu (waS auch geschehen ist), ilord Ellenborough hält sogar eine Discussiou am Montag für bedenklich. Aehn-! lich äußern sich L. Derby und L. Grey ; worauf der Marq. of Clanricarde sich ziemlich ungern dem Wuusch deS edlen Lord fügt- Die „Times" schließt einen Leitartikel, wie folgt: Im Ganzen glauben wir, die Entscheidung der englischen und französischen Negierung war eine weise, und auf die Besetzung der Fürsteuthümer muß uicht gleich die Sendung der Flotten nach dem Bosporus erfolgen. Zum Zweck einer Demonstratiou reicht ihre Anwesenheit vor deu Dardanellen aus. Zum Schut) Constantinopels, falls die Hauptstadt selbst bedroht werden sollte, si»d sie nahe genug. Sollten die Flotten gezwungen sein, in's schwarze Meer zu gehen, so kann dieß nur in der Eigenschaft bewaffneter Vermittler, oder als türkischer VundesgenossenM^Kriegs-zwecke» sein. HM Wir glauben jedoch, darüber ist in London und Paris kein bestimmter Einschluß gefaßt worden, sondern die Gesandten sind mit genügender Vollmacht bekleidet, um in gewissen Nochfällen die Geschwader herbeizurufen. Die Ansicht der beiden Regierungen scheint, daß es wünscheuswerth ist, eine so starke Maßregel, die weuig Hoffnung auf Erhaltung deS Friedens ließe, zu verschiebe», bis die Zeit gekommen ' ist, wenn sie unglücklicher Weise überkanvt kommen soll, wo die Flotten vorgehen würde», um, wie ge« ^ gen einen Feind, zu operireu. Inzwischen haben wir die Möglichkeit neuer Unterhandlungen im Auge. Wenu keiu unmittelbarer Versuch gemacht wird, um gegen die BeselMig der Fürste»thümer aufzutreten, so ist dieß, weil die verschiedenen Höfe noch immer ^ j an die Annahme vou Arrangements glauben, die, na« türlich, auch die Räumung jenes Gebietes in sich begreifen würoeu." ! Ihre k. Hoheiteu der Prinz llud die Prinzessin ! von Preußen sind abgereist. Nu ß l an d St. Petersburg, 3. Inli. DaS „Iourn. de St. Petersbourg" vom heutigen Datum enthält ein neues Rundschreiben des Grafen Nesselrode au die diplomatischen Agenten Nußlands im Anstaube. DaS« selbe lautet folgendermaßen: Circular. St. Petersburg, 20. Iuui (a. St.) 16«3. MeiuHerr! Meine Circulardepesche vom 30. v. M. hat Sie » von dem Bruch uuserer diplomatischen Beziehungen » mit der ottomanischen Pforte unterrichtet. Sie hat W Sie beauftragt, daS Cabinet, bei welchem Sie accre» M , ditirt sind, von den Beschwerde", z« welcyen uiiS dle Pforte Anlaß gegeben, vou unsern uuyloseu Vemü« U düngen, dafür Genugthuung zu erhalten, und von ^ den aufeinailder folgenden Concessionen, zu welchen uns unser aufrichtiger Wunsch, gute und freundschaft- ^ liche Beziehungen mit der türkischen Regierung zu f bewahren, veranlaßt hat, zu unterrichten. Sie wis» sen, daß wir uach und uach auf die Idee einer Ga< rantie unter der Gestalt eiuer Convention, eines Se« ued oder irgend eines anderen synallagmatischen Actes verzichtet, uud daß wir unsere Fordernngeu auf die Signatnr einer cinsachen Note, wie Ihnen der Text einer solchen zugestellt worden ist, beschränkt hatten. Sie werden gesehen haben, daß diese Note, außer deu speciellen Bestimmungen über die heiligen Stätten, hinsichtlich der zu Guusteu un,eres CultuS geforderte» allgemeinen Garantien in der That nichts enthält, als eine einfache Vestätiguug derjenigen, die wir schon seit langer Zeit besiyen. Ich habe Sie darauf aufmerksam gemacht, mein Herr. daß die Unterzeichnung dieses ActcnstückeS in den Augen deS Kaisers die einzige wahre Genugthuung bildet, die er für die ihm durch die Verleyung des FermanS vom Jahre 18ü2 und die persönlichen Versprechen, die der Sultan demselben hinzugefügt halte, angethane Beleidigung annehmen konnte. Ich habe hinzugefügt, daß eiu ähnlicher Act schon deßhalb unerläßlich schien, weil die Erla»gnng neuer FermanS, die so gut wie die erste beschränkt werden köuueu, für sich allein keine sichere Garantie für die Zukunft bieten kann. Endlich habe ich Ihnen nicht verschwiegen, daß, wenn die ottomanische Pforte, uach einer, achttägigen Bedenkzeit, sich weigert, auf diese Forderung einzugehen, Se. Majestät der Kaiser sich genöthigt sebeu wird, um eine Geuugtbuuug zu erlaugen. zu entscheidenderen Maßregeln, als zu einer unfa« chen Unterbrechung der Beziehungen, seine Zuflucht zu nehmen. Indem wir der Pforte dieses Ultimatum stell-ten, hatten wir die großen Cabin,te specieller voll unsereu Forderungen uncellichlel. Wir hacceu «<" «3? mentlich Frankreich und Großbritannien angegangen, die Schwierigkeiten der Situation nicht dnrch ihre Stellung zu erböden, nnd nicht zn bald Maßregeln zu ergreifen, welche auf der einen Seite den Erfolg haben müßcen, die Opposition der Pforte zu ermuthi-gen. und auf der andern die Ehre und Würde des Kaisers, noch mehr, als es schon geschehen ist, in diese Frage zu verflechten. Ich mnß Ihnen heule unglücklicherweise anzeigen, daß dieser doppelte Versuch vergeblich gewesen ist. Die Pforte Hal, wie Sie ans den, beigefügten Briefe Reschid-Pascha's ersehen werden, anf das von mir an sie gerichtete Schreiben eine abschlägige oder wenigstens ausweichende Antwort ertheilt. Andererseits haben die beiden Seemachte ge» glanln. den Rücksichten, welche wir ihrer ernsten Auf« merksamkeit empfohlen hatten, nicht nachgeben zn dürfen. Indem sie vor uns die Initiative ergriffen, haben sie eS für nothwendig erachtet, unmittelbar dnrch eine thatsächliche Maßnahme den Schritten znvorzu-kommeu, die wir nnr als eventuell bezeichnet hatten, da wir ihre Verwirklichn»«, von den schließlichen E'U» scheidungen der Pforte abhängig machten, und ihre Ansführung selbst in dem Augenblicke, wo ich dieses schreibe, noch nicht begonnen hat. Sie haben sofort ihre Flotten an die Gestade von Constantinopel gegeschickt. Sie haben schon die Gewässer und Hafen des ottomanischen Gebiets im Bereiche der Dardanellen inne. Dnrch diese avancirte Stellung haben nns die beiden Machte nnler das Gewicht einer drohenden Demonstration gestellt, die, wie wir Sie schon vorher darauf ansmerksan, gemacht hatten, nene Verwicklungen in die Crisis hineinbringen mußten. Gegenüber der Weigerung der Pforte, die dnrch dle Manifestationen Frankreichs und Englands gestüyt wird, ist eS unS weniger, als je, möglich, die Entschlüsse zn modificiren, welche Se. M. der Kaiser davon abhängig gemacht hatte. Se. kaiserliche Majestät hat deßhalb unserem Truppencorps, welches in diesem Augenblicke in Bes-sarabien ftatiooirt, den Befehl zngehen lassen, die Gränze zu überschreiten, und die Donaufürstenthümer zn occnpiren. Wir betreten dieselben nicht, um gegen die Pforte einen Angriffskrieg zu führen, den wir im Gegentheil mit allen unsern Kräften, so lange sie u»S nicht dazu zwingt, vermeiden werden; sondern weil die Pforte, indem sie darauf besteht, uns.die moralische Garantie zu verweigern, die wir mit Recht erwarte» durften, UUs zwingt, derselben provisorisch eine materielle Garantie zu substituiren, und weil die Position, welche die beiden Machte m den Häfen und Gewässern ih» reS Reichs, im Angesicht der Hauptstadt selbst, genommen haben, uns außerdem berechtigt, das Gleichgewicht der gegenseitigen Situation durch Ergreifung einer militärischen Position herzustellen. Wir haben übrigens durchaus nicht die Absicht, diese Stellung Säuger beizubehalten, als es unsere Ehre und unsere Sicherheit erfordern. Sie wird durchaus uur vor-übergehend sein, sie wird unS nur als Pfaüt dienen, bis besscre Rathschläge bei den Ministern deS Sul-tanS d.e Oberhand gewonnen haben. (Schluß folgt.) Vsman'lschcs Neich. Eonstantinupel, 29. Iu„j. DaS I de Eonstanl.nople" entlehnt dem „Impartial de Snwrne" d.e Schilderung deo am 22. Im„ j,, Smyrna stattgehabten , meuchelmördenschen Attentats, nnd fügt wörtlich hinzu: „Dlese Thatsachen sind bei der Pforte anhängig gemacht, nnd schon haben Herr v. Brück, österreichischer Internunlius, und Hr. Brown, Geschäftsträger der Vereinigten Staaten, über diesen Gegenstand Conferenzen mit dcm Minister des Auswärtigen, Neschid Pascha, abgehalten. Echeklb-Effendi, Mitglied deS Staacsrathes, hat Befehl erhalten, sich all-sogleich nach Smyrna zu begeben, und dort eine Untersuchung vorzunehmen; er ist vollkommen geeignet zu dieser Mission. Zahlreiche Verhaftungen sind in Smyrna vorge^ nommen worden; wir erfahren so eben, daß Isma Pascha, Mitglied des StaatSracheS, z"'" General-gonverneur von Smyrna ernannt worden ist" Wie bereits früher gemeldet, hat der k. k. österr. Internuntino gleich nach Erhalt dcr Schreckensnachricht energische Schritte gemacht, um für diese unerhörte That eine eclatante Genugthuung zu erlangen; er erhielt schon am 29. eine Mittheilung der Pforte, worin ihm die Gewährnng seiner an die Pforte ge^ stellten Fordernngen zugesichert ward. Leytere bestehen anS folgenden Puncten: l- Ali Pascha wird seines Postens als Gonverneur von Smyrna entseyt. 2. Schekib Effendi, früher osmanisch" Botschafter iu Wien. begibt sich als außerordentlicher Com-Mlssär nach Smyrna, um im Einernehmen mtt dem kaiserl. General Vonsnlate den Prozeß gegen alle an jenem Attentat Vetheiligten einzuleiten. 3. Die Flüchtlinge österreichischer nnd toeca>"!ch" Nationalität, deren Theilnahme oder M't'r'üen um das Attentat erwiesen wird, werden an die österreichischen Behörden anSgeliefett, nnd über-banpt die strengsten Maßregeln gegen die Flüchtlinge in der Türkei ergriffen werden. Der .,Tr. Zlg." z>. Folge, soll 0er Mörder deo Baron Hackelbcrg ein Desertcnr ans einem österreichischen Husarenregimente sei,, . und bereits in Pie-mont gegen Oesterreich gedient haben- (Dasselbe Blatt spricht weiter daoon, daß der Meuchelmörder vom amerikanischen tzo",'"l '" Smyrna einen Paß erhalten habe. um sich mittelst desselben den Händen der Gerechtigkeit entziehen zu können.) Die Adresse, welche der hohen Pforte von Seile deo Patriarchen, der Mecropolicen. Erzbischöfe, No-tabeln und Gemeindevorstcher der griechischeu Nation überreicht worden ist, lanlet vollständig: „Die griechischen Patriarchen "" Conssaminopel und Jerusalem, die Metropoliten nnd Bischöfe ersten Ranges, die Notabel,, der Nation nnd die Vorsteher von Korporationen. Unterthanen der hohen Pfmte, legen diese Adresse zn den Füßen des erhabenen Thrones voU Gerechtigkeit, nnd der kaiserlichen barmherzigen Schwelle. (Möge die Dauer sein bis ans Ende der Welt,) „Indem unsere demüthige Nation, die sich ihrer treuen Unterwürfigkeit nnd Ergebenheit für die kaiserliche Regierung (ewige Dauer) Sr. Majestät des SuIlanS, nnseres wohlthätigen Herrn, rühmt, einen Generalrath m unserem Patriarchat berief, bei Gele° geicheit der (in Gegenwart Ihrer Diener, der Metropoliten, der Notabel,, der Nalion und der Vorsteher der verschiedenen Corporacionen, die sich in Constan-tinopel befinden) veranstalteten Verlesung des mit dem Hatti-Scherif Sr. M. unsers erlauchten Sonverains versehenen und neulich im Namen unseres Patriarchen, Ihrr. Stmt >403 ft- >„ C M. Acticn der Kaiser Ferdinands-Nordbal», <„ ,0W ss, lt. M........2242 1/2 ,1.i,'(5.M. Actlen der Wien Gloggniher < Eisenbahn zu 5N0 fi. E. M. ohne Coupons . 8?0 fl. in C. M. ll l,en v,r üsserr. Donau« Dampfschifffahrt z« 500 N. C. M...... 758 ff. in C. M. W'chsel- Cours vom l3. Juli 1853 Amsterdam, für l(k' Holland. Guld.. Rth!. 9> ^/8 2 Monat. Aua.S n»^.. >i> l>0 '»m>.» km., ^'üll', 109 3/^ Bf. llso. Franl "' M . ^iur ,«<»!!. j»^, V>>) eins W hr, »» ^» '/-i ,!. ss„!,, <"„!> > ll»9 .1/8 3 M »- Sterliüss. it. Lyon, für 300 Franken, . . Guld. 12!) 5/8 2Mon,t. M >>>>,!t», i»l !U>« O>'t,rrnch. ^o,. "«»ü' W9 ^ Bf. 2M0» t. Pari« "n 3<»«'Franken . Guld !29 3/4Af. ,i M »,,l. Oold- und Si!t>,r.Course vom 12 Juli l^53. B i.. G !d Hais. M,l«<-Ducal!>!i M;«c> .... t57/8 155/8 o.iw '«.».id- dto „ .... 155/8 153/8 (^lli «l m-rcu ,,..-' — ^ 'V^ Nopl'l.onsd'ol's „ . . . . — 8.44 3ouvera>»st>'or's „ . . . . — 15.» 7 Au«, ^»il'nia! „....-- 9 f!l.,'lllb>'c>'!'!'s „ - ^ U.2 H»>i!. Tovll'am^s „ .... — 111 <5 Eilbcragio ' ,....... 9 3/t 9 ,/2 Getreid - Durchschnitts - Preise in Lail'ach l,m l3, Juli l.853. Mark.pr.se ! Magazins. Ei» Wiener Metzen ^"'^' .......... !_^^1^ !__^I' Weizen ... — — ! 4 39 Kururutz ... — — ! 5 3« Haldflucdt . . — — ! 3 48 Kl'ln .... » l2 3 30 leerste .... 2 40 ____ Hirse ....-- - __ Htioen ... — ^- 3 20 Haler .... 1 55«/^ 2 - 3. »94. (!) Nr. 62^6. Concurs -Auöschreibunq. Durch die Übersetzung des Bezirkswunda>z tes Lukas Kadiuz nach Lack, ist die Aeznköwund-a>zte6^»'llc für das sclzacher Thal, mit dcm Wohnsitze in Eisncrn und der jähllichen R^'mu neration von fünfzig Gulden (5. M. aus der BeurkScassa zahlbar, in Erledigung gekommen Die B.wrrb.-l, welche dcr klainischen Bprachc voUkomm.n mächtig sein müssen, haben ihre mit dem Taufscheine, D'plome und Littenzcu.unsiV documenlirten Gesuche längstens dlö Enl)e Iul« l. I. hieramts cinzublingen. K. k. Bezükühauptmannschaft Krainbulg am ». Juli 1853. 3. 990. (l) Nr. 6203, Edict. Voi dem k. k. Bezirksgerichte 3«U'.,ch I. Section haben alle Diejenigen, welche an die Vetlas sellschall des, am »5. Juni d. I. zu üail'ach oer> stvldlnen (ianomcus Herrn Georg Panschet als Glaubig/r eine Forde,u»g zu stcllrn haben, zur Anmeldung und D''lll)uung delselden am 3. August d. I 9 Mir Vormittags zu clschcincn, oder bis dahin chr A»meloungsg>such schrifllich zu überreiäcil, wldri^nö dirsrn Glaudigirn an die Verlassenschast, wtün sie du'ch die N.zal)lul>g der angemcloct.n For» 0e>ung»n tlsä'öpsl wüldc, kein w.ltercr Anspruch zullaxde, als »n so f63. ! l; icitati 0 ns . (5 ^ j c s. Vom t°. k. Bezi'lsgrlichte Laibacl^ I, Section wiid dlrannt gemalt, t>aß am 29. Juli d. I. und .'U»„laUs am daiauf folglNden Taa,e, die in den V'lla« o.s Herrn Carl H.ndt V. Harvtenbera. ge-yö'i^rn F.>l)>nisse, b»stel)e»d in Wasche, Klndung, ^imm.l- u,.d Hü'chenlilnichtus'g, idlichem und ei-üizjen musttalis »n InN'Umenten, vllsteigtruligs-wclst ^»g'N gleich bare Bezahlung wrrdcn hinlan-g'gll'st von (Vteinbrück nach Agram 4 ft C- M. und ebenso von AgraM nach Stcinbnlck. Für die Mlttelstatlo- i nen in Proportion der Entfernung. ^ 3. 976. (2) W Im daierischen Brauhause des Gefertigten, in der St. Peters-Vorstadt Nr. 85, ist täglich frische Oderzeug-Biergerm zu haben. Peter L ü l s d o r f. Z. 9«3 (2) Die Galanterie- st Nürnberger Warenhandlung des Ludwig llq* in der Spitalqasse, cmpfichlt, unter Voraussetzung solider Bedienung und billiger Preise, ein gut assortirtcs Lager, als: , Ttahlware, in- und auölänoisch.,', lxstchcxd in: ! Ieoc Feder- und Rasin-.Mcsscr, ^raucn» und Schneider-Scheelen, Eßbestecke, Stopselziehel, ^ichlsäiceren, Schllifsclhatcu, Hundst'olpa lc. lc. ^ Optische Gegenstände. Iet'c ^orgiltts, Klun^ uno Spangen. Brillen in Horn. Stahl, Pakfong und . NeusiN'cr gesüßt. Pcrlpcctive und FerN'Rohre, Aräometer, Alcoholmelec und Thermonteter. Jede Reißzeuge mit Sammet- und ^deliutter; Schreidzeuge von Holz, Nlech, Bronce und ticdcr, ii.j l e ch ta ss c » , schwarz, in Farben und vergoldet. „ Brotkörbe von Wieden u. 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