4. Kamstag den 26. Nännep 1833. An das wohlthätige Vublicum zu Naibach. W^achdem die Armen-Instituts- Commission dieser Provinzial- Hauptstadt die Namen aller jener Wohlthater, welche den Wünschen zu dem nächst abgelaufenen Jahreswechsel und zu Geburts, und Namensfesten für das laufende Jahr durch Abnahme der Erlaßkarten entsagten, mtttelst des Zeitungsblanes zur allgemeinen Kenntmß bereits brachte, bleibt ihr nur noch übrig, den so zahlreichen Abnehmern der Erlaßkartcn im Namen der Armen den wärmsten Dank mlt derAnzelge hlemit abzustatten, daß für die Erlaßkartcn der Neujahrs- Gratulationen 66l fl. E. M., dann für tue Erlaßkarten der Wünsche zu Geburts- und Namensfcssen nebst den bererts angekündigten 127 fi. 40 kr. E. M., noch andere 52 fi. 40 kr. E. M. beim Armen-Institute eingegangen sind. Von der Armen-Instituts-Commission zu Laibach den 26. Jänner ,833. Rrain's Vorzeit unv Oegenwart. Pulver . Explosionen «nl> scuersg efahren der Hauptstadt Laibach. Seitdem das Pulver eine so unentbehrliche Waffe in, Kriege geworden, dienten die am Hauptschlosse zu Laib ach erbauten Wartthürme zu Pulverbehältcrn worin nicht nur die wehrhafte Bürgerschaft ihren Be-b"f, sondern auch das Aerarium seine oft ansehnlichen Vorräthe aufspeicherte. Diese Vorräthe haben sich um ö'e Mitte des vorigen Iahrhundertes ausserordentlich stmehrt, seitdem Hr. Anton Kappus von Pichelstein " Pulverlieferung für das Aerarium übernommen, ei, ^eigene Pul»ermüt>le erbaut, und das darin erzeug- « Pulver in dem oberen Thurme auf dem Schloßber, »« aufbewahrte. Die ganze croatische Militärgränze ""rde damals von Laibach ,«s mit Pulver versehen) aus den hiesigen Magazinen wurde es auf Frachtw«?"-gen geschasst und nach Carlstadt verführt. Die große Quantität des aufbewahrten Pulvers vermehrte auch die Besorgnisse der Bürger ungemein; jedes Ungcwit-ter, das sich über die Stadt zusammenzog, versetzte die Einwohner in Angst und Besorgniß, weil sie jenes schreckliche Ereigniß immer wieder befürchten mußten, das schon zweimal die Stadt fast an den Rand des Verderbens gebracht hatte. Wiewohl diese Hauptstadt seit ungefähr 6ou Jahren oft durch große und verheerende Fcuersbrünste heimgesucht worden, so kamen doch biese mit den zweimal erfolgten Pulver-Explosionen in keine Vergleichung. Die erste Pulver - Explosion trug sich m, Jahre 1630 gerade in der Nacht' am Charfreitage zu. Es herrschte nämlich damals die Sitte in Laibach, die in dieser Nacht Statt sindende Procession mit Fackeln zu begleiten. Ein junger Mensch' hatte nun seine brennende FoM nicht wohl ausge- H< löscht, und dadurch eine Feuersbrunst erregst, welche für die Stadt äußerst gefahrdrohend geworden« Das Feuer hatte sich auch dem runden Thurme am Hauptschlosse mitgetheilt, der am nordöstlichen Theile desselben gegen die Polana zu stehet, und in welchem einige Pulvervorräthe aufbewahret lagen. Die Angst der Stadtbewohner war allgemein und unbeschrndlich; Niemand wagte sich demselben zu nähern, bis endlich um Mccer'laHc der zündende Funke ins Pulver siel, und der Thurm unter schrecklichem Krachen in oie Luft flog. Sechs und fünfzig Jahre darauf, schlug der Blitz im Jahre 1686 am 2ü. April Nachmittags in einen halbrunden, hohen und starken Thurm auf dem, SchloMrge ein, in dem sich 5W Centner Pulver, viele Lunten, Harnische und anderes Kriegsmaterial befanden. Die Gcw.lt her Explosion war so stark, daß der Thurm sammt einem Theile der anstossenden Ringmauer aus seinen Grundsesten gehoben, und in unzähligen Trümmern durch die Lüfte geschleudert wurde. Das eisern? Eingangstho? wlude fast eine deucsche Meile weit, und zwar unsern des Savestro-mes gefunden. Die meisten Häuser der Stadt hallen durch diese Erschütterung mehr oder weniger gelitten. Zum Glücke wurhe durch di?se Explosion der iaum nnen Pistolenschuß weit entfernte Herarial » Pulver, Ahurm, ln welchem sich einige tausend (Zentner Pul-ver befanden, mcht beschädigt; denn würde das Feuer ihn ergriffen haben, so würden durch die erfolgte Erschütterung die meisten Häuser zusammengestürzt seyn, oder doch wenigstens solche Beschädigungen erhalten haden, daß sie aus einige Zeit unbewohnbar geworden wären. Im Jahre 17 79 schritt die gesammte Vürgerge-meinde unter ihrem Vorsteher, Johann Hader, durch die erst vor einigen Jahren neuerdings ausgebrochenen Heuersbrünste *) aus die Gefahr aufmerksam gemacht, ') Im Jahr: 1767 am 1. August Nachts brach in eines Hut< niachers Hause bei St, Florian cine Feucrsbrunst aus, durch welche Ül Häuser in Asche gelegt wurden. Kaum, hatte man angefangen, die Schuttmqssei, hinwegzuräumen und neue Baumaterialien zuzuführen, als a,n 9, Scptem« ber desselben Jahres in der Rosen gaffe abermals Feuep ^usdrach. und neuerdings ia Hällser niederbrannten. 2)ta>l wird begreifen, w>e grosi die Angst der Stadtbewohner bei dieser schreckliche» Feucräbriinst gewesen, da die Pulver, thürme an» Schlohberge in so geringer Entfernung stan-den'. Im Jahre 17^ entstand aü' 28. Juni Nachmittags ^^ 3 Uhr in oer K rat au cine Feucrsbrunst, welche in kur< jer ,Zeit mcht nur die ganze Vorstadt ergriff, sondern sich auch jenseits deiLaibachftusses der Stadt mittheilte» in wel» chem alle zwischen dem Schlosiberge und dem Flusse gele» gcnen Hauser i3^ an der Zahl» sammt der St. Jacobs», St. Floriane« und St. R0salienkirche ein Raub der Flammen wurdin. Die Hiy« war so außerordentlich, dast davon NN htzlzm»cr Ggng, welcher um den grosm, bei der damaligen k. k. Landeshauptmannschaft bittttch ein, daß die zwei Haupt-Pulverthürme geräumt und die Vorräthe anderswo unterbracht »erden möchten. Auf diese Bitte wurde eine eigene Bau- und Feuerlösch-Commission aufgestellt, und ihr die zweckmäßige Unterbringung des Pulvers aufgetragen. Da aber in den zwei nächsten Jahren noch immer keine Mittel zur Hinwegschaffung der Pulvervorräthe getroffen wa« ren, so wandte sich der Magistrat in dieser Sache noch einmal bittlich an die Landeshauplmannschaft, und , diese stellte im Jahre 1781 die Bitten und Gefahren der Stadtgemeinde dem erhabenen Monarchen — damals K. Joseph II. — selbst uor, und erwirkte auch bald'die gnädige Erlaubniß, zur Erbauung eines au« ßerhalb der Stadtgränze gelegenen Pulverlhulmcs, der sämmtliche Vorräthe zu fassen im Stande seye. Bald wurde der Platz ausgemitielt, Baumaterialien hingeschafft, und binnen kurzer Zeit erhob sich in ziemlicher Entfernung von der Stadt, auf freiem Felde, ein Gebäude, welches bequem alle in den verschiedenen Warlthürmen auf dcm Schloßberge unterbrachten Pulvervorräthe^ fassen konnte. Durch dieß erbaute Pulver - Depot wild nun die Gefahr einer Explosion in. der Stadt für alle künftigw Zeiten en:sernt. ,„M>„ , --------- Technologische Merkwürdigkeit. Va§ Gaslicht, ein s,hr wohlfeiles Vllench' t ü >» g s m a t e r i a l. Die öffentliche Beleuchtung in London geschieht durchgehends mit Gas, und zwar nicht blos in allen Strassen dieser ungeheuren Stadi, sondern auch in den auf einen Umkreis von zwei bis drei englischen Meilen entlegenen Vorstädten. 1L,0U0 Reverbers die von Strassenpfeilern oder Säulen aus Gußeisen getra-gen werden, sind hiezu am Rande des Trotloirs einander gegenüber, und manchmal der Breite der Stra- Pulv«thurm lief, zu brennen anfing. Wie dieß die Ein» wohner gewahrten, verzweifelten sic an der Rettung ihrcr Haliseligkeitcn und gaben lieber ihre Wohnungen den slaM-wen Preis, um nur ihr Lebcn in Sicherheit zu bringe"-Glücklicher Weise wurde die Flammr von dem Pulv«rthu" ,ne abgewehrt; als aber die entflohenen Einwohner zurück, fürten , fände» sie nur Brandstätten und Trümmer. ^ ßincn Monat nachher wüthete ein ähnlicher Drand in der durch den Gradaschzabach getrennten Vorstadt T»rna«, »vodurch ebenfalls i.^ Häuser ein Raub der Flamme« wurden. Diese Vorstadt hatte 6 Jahr« darauf, näml'ch am 8. Juni 1780 abermals das Unglück, durch den Vl>^ angezündet z>l werde». Das Veuer hatte 13 Häus>' Usch5 gelegt. t5 ßen wegen im Kreutz und auf einer Entfernung von -90 Fuß aufgestellt. Diese Beleuchtung umfaßt die ganze Stadt von den Docks der ostindischen Compagnie an bis zum äußersten Ende von Piccadilly und Oxfort-Strcet, in einer Länge von 10 bis 12 englischen Meilen. Es erhalten durch sie alle öffentlichen Gebäude, Brücken, Theats, Plätze und Märkte ihr Licht, selbst die Uhren der Thürme, deren transparente Zifferblätter des Nachts beleuchtet sind. Mehr als 60 Kirchen, unter denen St. Pattt, die schönste Kirche von London , werden auf dieselbe Weise beleuchtet. Doch fand die Gasbeleuchtung nicht in London und England allein, jondern auch in Irland und Schottland eine so rasche und ausgedehnte Verbreitung, daß sich 65 Com« pagnien für Gasbeleuchtung bildeten, deren Actien auf der Börse in London notirt werden Diese Gas-gesellschaften besolden auf allen Puncten des Königreiches erfahrene Ingenieurs, um Stationen zu errichten, und die Gasbereitung zu leiten. Durch ihren Erfolg aufgemuntert, haben verschiedene Compagnien ihre Ingenieurs nach Holland, Hannover, Belgien, Preußen, ja bis nach Amerika seldst entsendet. Seit das Gas an die Stelle des Oehl- oder Unschlittlichles getreten ist, haben die Steinkohlengrubcn in England und mehrere andere Industriezweige, namentlich die sich mit Verferl'Iimg von eisernen und bleiernen Röh< ren beschäftigen, neucs Leben erhalten. In den Strassen von London allein sind 550,000 Metrcs (ungefähr I,li50,000 Pariser Fuß) Röhren von starkem Durchmesser im Gange, um das Gas nach den verschiedenen Orten hinzuleiten. Der tägliche Gasverbrauch in London beläuft sich im Durchschnitt auf ^,000,000 C^ick-fuß. Man hat berechnet, daß 20 Cubickfuß Steinkohlengas oder 10 Cubickfuß Oehlgas einem Pfund Un-schütt gleich sind, und daß die Quantität Licht, die Man von einem Pfund Unschlittkerzen erhält, 1 Schi!» ling kostet; eine gleiche Quantität Licht aus Wallrath 6 Pence, von Wallsischöhl ^ l^2 Pence, von Steinkohlengas aber nur 2 3^4 Pence. Daraus gcht hervor, daß das Gaslicht zu London fünfmal wohlfeiler kommt, als die Beleuchtung mit Kerzen, und 2 1)2 Mal wohlfeiler, als das Licht von Oehllampen. Nanves - Museum in Naibach. l5.) Herr Simon Haiman, ein Exemplar des alten Testamentes in Octavo, 19 Lederbände, in hebräischer Sprache mit der deutschen Uebersetzung zur Seite, ebenfalls mit hebräischen Lettern, und ruckwärtsj mit chnldäischem Text, gedruckt in Wien bei Anton Schmidt l808, und zwar 5 Bände, die Bücher Moses, 2 6utw )er Nichter, ein dettn der Könige, ein cl(!l,to Isams, ' ?in 6etto Ieremias, ein clettn Ezechiel, ein cietto der Propheten, zwei c^uo Psalmen, ein 6«ll,s> Sprüche Salomons, ein 6eNc> Job, ein cllMo Daniel, Essa und Nachemya, ein clettn Chronik, ein tjeun d.is Buch Ruth, Salomons-Gesang der Gesänge Klagelied, die Sprüche Salomons, Esther. 16.) Herr Franz Gerkman von Münkendorf, dcn Schirmbrief der Schwester, des Laibacher Bischofs Chrön, Anna Aebtissinn, clcia. Münkendorf den 23. Jänner 1651, über eine von Michael Schueßan Hansen Zwegk übergeben? Hofstadt. 17.) Herr Georg Paik, Lithograph in Laibach, eine neuerliche Abbildung der im vov!gen Herbste in Lustthal abgeblühten z^g^ve amkiicana nebst dem zur Seite stehenden erklärenden Text, und ein zweites illuminirtes Exemplar. 18.) Se. Excell. Herr Freiherr von Erberg, einige Exemplare eines neuentdeckten Tropfsteines, aus einer Grotte in Flitsch, worunter ein Prachtstück. Diese ganz neue Art der Stalaktiten-Bildung ver« dienet allerdings die Betrachtung der Naturforscher im höchsten Grade, ich habe jcdoch noch nicht Muße gc. habt, dieselbe näher zu untersuchen, behalte mir jcdoch bevor über das Vorkommen derselben, so wie über die Grotte selbst, nähere Aufschlüsse zu geben. 19.) Ebendieser, drei v^creckigte, sechs Zoll im Gevierte messende, ctwas übcr einen Zoll dicbV Fußboden-Ziegel, deren Oberflache mit einer sehr glänzen-den Glasur überwogen, und dabei bunt bemahlt ist. Der Erzeugungsort, so wie ihr Alter, sind unbekannt. 20.) Herr Carl Freiherr von Codclli, eine in dem Magen einer Kuh gefundene Haarkugcl, in der Größe eines Kindei'-Kopfek. 21.) Ein Ungenannter, einen frisch geschossenen 22.) Ein Ungenannter, ein österreichisches Armee» Kreuz. 23.) Herr Älaci. Nr. Zhubcr, einen frisch ge» schosscnen Hlln-xuz'Hlei'gan^i-, 111H5. nebst 30 kr. , 2^.) Pater Benjamin des Frcwciscaner-Ordens, eine einvtcrtelstündige Sanduhr. 25.) Herr Joseph Graf von Thurn, vierz-ebn Gattungen von Strohgeflechtcn und einen Strohlutt, wie selbe in der Pfarr Iauchcn, im Bezirke Kreulbcrg, erzeuget werden. 26.) Ebcndieser,. cincn altcn Vicrkrug aus grauer Majolika, mit violetblauen erhabenen Figuren, nach sehr altcn Umrissen geziert, mit einem Deckel von Zinn. 27.) Herr Wilhelm von Roder, die kleine Silber- l6 münze', in der Große eines Zwanzigers, auf die Ein. lveihutig der Domkirche in Laibach 1707. 28.) Herr Johann Nep. v. Gandini, eine türki-> sche Silbermünze, im Gewichte vou zwei Zwanzigern» Einen Vabenberger Pfenning. Einen ungarischen Silberkreuzer: Mas. I'lisi-«« H753. Einen VranVenburgce Vayreuthee Silberkreuzer ^753. Einen churpfalzischcn Silbct-Pfenning l?28. 29.) Se. Excellenz Freiherr v. Erberg, zweihundert ein und vierzig Stücke, schön getrockneter Zier-pflanzn, welche in dem Garcen zu Lustthal im verflossenen Jahre i8Zl geblützet haben.. 20.) Ebendieser, eirl ausgeschopptes chinesisches Schwein, drei Schuh lang und fünfzehn Zoll hoch,, welches in Lustthal lebte. 31.) Herr Johann Anton Graf, einen sechseckig-ton Vcnetianer Spiegel, eine Schweinsjagd in matter silberfarber Zeichnung vorstellend -32.) Ebendieser, ein Neapolitaner Zehn-Gram-Sllberstück: ^rci. I« i8l8, dann eine eiserne Stam-pille, welche die Franzose« bei ihrer Anwesenheit in Illy-rien als Conlroll des Slämpels gebrauchten. 33.) Ebendieser, eln Ochlgemählde, 3 Schuh, '^,ff/Zell hoch; 2 Schuh, 6 Zoll breit, die Judith mit de'm Haupte des Holofernes, von unserm vaterländischen Mahler Stroy gemahlt« ^ 3^.) Frau Hedwig S^)vM, folgende Silbermün^ zcn: I^connr6ii5 Ansnes (^orici»«; zwei Stück ^i-^ <',!!i6llce5, (Ü. (?or. mil dem österreichischen Wappen > zwei Stuck <üs»mo3^!i'o!>5 mit dem Tiroler Adler; re-vn >. ' )> Max. Joseph 1?S^. Ein Silber - Kreuzer Salzburgcr Erzbischof'. Paris. Ein » » Max. Emmanuel. Eine baierische Silbermünze aus dem Mittelal-ter mit U, ^V. 33.) Frau Louise Edle von Lehman, ein sehr niedliches, bunt bemahltes, achteckigtcs Scha'lchcN sammt Untersatz, von Japanischem Porcellain. 39.) E-bendiese, eine sehr wohl erhaltene Silber« münze, in der Größe eines Fünf-Francs-Stückes, auf die erlangte Kaiser. Würde mit der Umschrift: Nachtrag vom Jahre 1827. Am 2ll. Juli 1827 hat unser verdiente und fleißige Münzensammler, Herr F. M. Wutscher, mit 126 werthvollen Münzen dem Museum ein schrschatzbaresGe schenkgemacht, um lo mchr da jede diescr Münzenvon der andern verschieden ist; unter diesen war eine sehr wohl erhalten« Golßmünzs von ^lllins I?!^ii.!5 ^l>n5tali> lilis, welche nächst dem Dorfe St. V?ich an der Krain-burger Poststeaße links in dem ersten Hügel ausgegraben wurde; eben so waren einhundert römische wohl-erhalteneConsular-, Familien- und einige Kaiser, Sil-bermünzen von Julius Cäsar abwärts, welche theils in Laibach, dem alten ^emnna, theils in Laas, dem alten'1'erp«, ausgegrabcn wurden. Nicht minder sechzehn Silbcrmünzen der Grafen von Gö'tz j steben cllitlc» der Patriarchen von Acquileja, und zwei 6t:uu der Bischöfe von Triest. .Bitte. Dringende Geschäfte rufen mich auf einig« Zelt von Laibach ab. Ich übertrage die Uebernahme der füc Las Museum gewidmeten Gegenstände dem Eustos Herrn Freyer, der mit gleicher Sorgfalt, wie ich es bisher lhat, alles Uebergebene aufzeichnen, und durch das Ionische Vlatt zur allgemeinen Kenntniß bringen wird. , Ermüden Sie verehrte Landleute nicht, besehen Sie noch fttner die aufgestellten Gegenstände, um sich zu überzeugen, wieviel Patriotismus vermag, beeilen Sie sich das Museum noch ferner zu bereichern, bek, Dank unserer Enkel wird nicht ausbleiben. Laibach den 17. Jänner 1833. Ftanz Graf v« Hochettwart. NeVaeteur: F"r. kav. Meinrich. Erleger: Ggnaz Al. «5vler v. Aleinmaur'