1457 Amtsblatt Mr Laibacher Heilung Nr. 199. Donnerstag drn 31. August 1871. (353-1) Nr. 897, Edict. Bei dem k. k. Bezirksgerichte Sittich ist die Stelle eines Gerichtsdieners mit dem Gehalte jährlicher 300 fl. und dem Bezüge der Amtskleidung in Erledigung gekommen. Die Bewerber haben ihre Gesuche, in welchen sie sich über die volle Kenntniß der slovcnischen Sprache auszuweisen haben, im vorgeschriebenen Wege bis 14. September 1871 bei diesem Präsidium einzubringen. Rudolfswerth, am 29. August 1871. Pnisidium des k. k. Srciogerichteo. (345—3) " " Nr. 1121. Bezirtsrichter-Stelle. Bei dem k. k. Bezirksgerichte Wolfsberg ist die Stelle des Vezirksrichters mit den systemmäßigcn Bezügen in Erledigung gekommen. Bewerber um diese Stelle oder um eine anderweitige, im Falle einer Uebersetzung in Erledigung kommende kärntnerische Bezirksrichterstelle haben ihre Gesuche unter genauer Angabc der Bezirksgerichte, für welche sie compctiren, bis längstens 8. September im Vorgeschriebenen Wege hicher gelangen zu lassen. Klagenfurt, am 21. August 1871. K. k. Landcsgcrichto-Ilräsidium. ' Mi^2)' Nr? 2 044^ Nau-Llcitatiolls-Kundmachung. Auf Grundlage des hohen Landtagsbcschlusses Vom 11. September 1868 wegen Erweiterung des P. P. Glcwar'schcn Armen- und Krankenhauses und wegen Herstellung eines neuen Wirthschastsgcbäudcs für den P. P. Glavar'schen Beneficiatcn in Cum-menda St. Peter wird hicmit die Concurrenzvcr-handlung auf den 6. September 1871, Vormittags 10 Uhr, ausgeschrieben. Die ausgebotencn Arbeiten sind nach den Kostenvoranschlägen folgende: H. Für das Spital: Maurer- und Taglo'hnerarbeit sammt Materiale . . . . 3821 st. 1 kr. Steinmctzarbeit . . . 45 „ 65 „ Zimmermannsarbeit . . 1673 „ 60 „ Tischlerarbeit. . . . 405 „ 90 „ Schlosserarbeit . . .674 „ 36 „ Spenglerarbeit . . .189 „ 64 „ Hafnerarbeit . . . . 216 „ — „ Glaserarbeit . . . . 43 „ 41 „ Anstrcicherarbeit . . .153 „ 74 „ Dachzilumerherstellung . . 161 „ 45 „ Summa . .^384 ft. 76 kr. «. Wirthschaftsaebäude: Maurer- und Taglo'hnerarbeit sammt Materiale . . . 709 fl. 79 kr. ^""metzarbeit . . . 31 „ 50 „ «Arbeit . . 1058,, 59 „ Schlosserarbeit ' ' ' 79"^" Schnnedearbeit ' ' !^ " «3 " Glaserarbeit ' ' ' 60 „ 96 „ Anstreicherarbeit ' ' ' « " ^1 " Unterschiedliche Arbeiten' ' 69 " 87 " Abtragen nnd Wiederaufstellen " eines Holzschupfens ^' °'" ,. zusammen "2H7 fl 17 kr ,.«ix tH ^ / c^.. ^ "^ ben Vorausmaßcn und Kchmwran chlagm und ans den bezüqlichm BauMnen zu «scheu, nnd werden nicht pro ess °' n>ftnwnse sondern u>, Ganzm m« »n'cinmUw tnnehmer hlntangcgcdcn werden. ' Die Bewerber um diese Bauherstellungen haben entweder ihre schriftlichen Offerte bis 6. September 18 71, Vormittags 10 Uhr, beim Landesausschusse zu übcr< reichen, oder aber ihre Anbote bei der auf eben dieselbe Stunde anberaumten Licitationsvcrhandlung in der landschaftlichen Kanzlei mündlich einzubringen. Den schriftlichen Offerten ist ein 5"/« Badimu vom Gesammtkostenbetrag anzuschließen, und ein eben solches Radium haben auch die Licitanten vor Beginn der Licitation zu erlegen; dasselbe kann in baren: Gelde oder in Laibacher Sparkassebücheln oder in Staatspapieren nach dem Tagcscursc bestehen. Jeder Osserent oder Licitant hat ausdrücklich zu erklären, daß er sich den UntcrnehmungSbcdiua/ nisscn unterwirft, und hat zum Beweise dessen diese Bcdingnisse, welche in der landwirthschaftlichm Kanzlei zur Einsicht aufliegen, vor Bcgiun dcr Unterhandlung zu unterschreiben. Der Erstehcr hat sogleich das erlegte 5pcrc. Badium auf die 10pcrc. Caution nach dem Erstehungspreise cntwcdcr in Barem, oder in Laibacher Svarkasscbücheln, oder in verzinslichen Staatspapieren nach dem Tagcscurse zu ergänzen und bei der Landeskassc zu erlegen. Laibach, am 24. August 1871. Vom kminischcn Aandesauoschujse. wegen Sichcrstcllllug der nachstehenden VcrpficMdnrsniisc für das t. t. Militär in den nachlienanutcn Stationen aus nnterschiedlichc Zcitpcriodcn vom >. November K^71 liis Ende «ctober R^72. I. Dle öffentliche Behandlung wird an dem untenangesetzten Tage mittelst Entgegennahme schriftlicher Offerte, ausschließlich aller mündlichen Änträge/stattfinden, und müssen die Offerte, genau nach dem unten angesetzten Formulare verfaßt gesiegelt, mit einer 50 kr. Stempelmarke und dem 5"/<> Vadium versehen, der BehandlungS-Commission bis l > Uhr Vormittags übergeben werden, indem nachträgliche, sowie im telegraphischen Wege einlangende oder den kundgemachten Bedingungen nicht gemäß verfaßte Offerte unberücksichtigt bleiben. Fremde, der Vehandlungs-Commission unbekannte Unternehmer haben nebst ihren Offerten auch ein Zeugniß der politischen Behörde oder Handelskammer über ihre Vermö-gensverhältnisse, Unternehmungsfähigkeit und Solidität beizubringen, welches Zeugniß jedoch t'ein älteres Datum als von drei Monaten herwärts zu tragen hat. 2- Die Genehmigung kann sich auf alle oder auch auf einzelne der ausgebotenen Artikel und desgleichen auf eine kürzere alü die vorgeschriebene Vcdarfsdauer erstrecken, ohne daß den Erstehern diesfalls Einsprache zu erheben das Recht zustehen soll, und ist den Vsierentell auch mcht gestattet, sich eine Entscheidungsfrist auszubedingen, sondern es olewen dlchloen nut chren Anträgen vom Momente der Dfferts-Abgabe bis'zu deren Rück-weljung, oder im Genehmigungsfalle bis zu deren vollständigen Erfüllung in Obligo. 3. Beim Abrücken der Garnisonen aus den BequartierungSorten, bei nicht einge^ tretenem Erforderniß für Durchmärsche oder Verminderung des Bedarfes hat der Contrahent keinen Anjpruch auf irgend eine Entschädigung, dagegen ist derselbe verpflichtet, bei einem erhöhten Erforderniß sich eine vermehrte Abgabe ois zum vierten Theil um die Contracts-prche gefallen zu lassen. 4. Jeder bei Beginn der Subarrendirung vorhandene ärarische Vorrath kann ohne Einsprache des Suoarrendators abgegeben werden. 5. Hat der Offerent anzugeben, welche Portionenanzahl und wie oft im Monate sich derselbe zur Abgaoe des Durchmarscherfordernisses herbeiläßt. Bei Unterlassung dieser Angabe wird ihm der Transenalbedarf mit 2W Portionen viermal im Monate zur Verpflichtung gemacht. . Statt des bisher üblich gewesenen Umtausches der gegen eine am Ende des Monates ausgestellte Hauptfassungsquittung w.rd den Unternehmern gleich bei jeder Fassung die ordnungsmäßige Fassungsquittung eingehändigt werden, wodurch dieselben in die Lage kommen, ihre Verdienstoeträge um einige Tage früher elnzul-'ajjleren. Itt. Wenn einzelne Unternehmer es wünschen, kann die Ausbezahlung der fällig werdenden auch halbmonatlich erfolgen. 1,. Wird die Magazins^Verwaltung über jedesmaliges Ansuchen der betreffenden Unternehmer sowohl die eingelegten Cautionen gegen neue, allen vorgeschriebenen Bedingungen vollkommen entsprechende umtauschen, als auch die auf ein anstandslos zurückgelegtes Contractsquartal entfallende Cautionsquote dem Cautionserleger zurückstellen. Alle übrigen für die Suoarrendirung so wie fur die Qualität der Naturalien bestehenden Vorschriften und Bedingungen, denen sich der Offerent unbedingt zu fügen hat, können täglich während der gewöhnlichen Amtsstunden m der diesseitigen Magazins-Kanzlei eingesehen werden. Laibach, am ».September 1871. K. k. Militär Verpflegs Magazins Verwaltutts- 1458 ________Uebersicht der für llachbenalmte Stationen sichelzustM-lldm Verpflegs-Bedürfnisse._______ Die Behandlung wird abgeführt Beiläufige Erfordernis, auf die Zeit täglich monatlich im 4 monat^ ^ A Heu ä______Sommer______>_______Winter_______ lich ^ ^ für die Z N------------UHtz «^ ^ Sterzen ^ -^ -3 K Kerzen ^^ Anuierlllllg l Z ^ Stationen °°- bi« ; '. Z3ZIK- ^ Z ß ,f.K« ^ K ^ Y^ ^___^_^_^^^__________________________________________Portionen Klftt',>Mch. Pfund ^Ma^Klftr. Mctz, Psund Mas; Bnndc ^ H Laibach ^ RO^I ^ ^ 560--------— — 15 6 2 40 — 15 12 2 80 — "" ^ Stein und Münkendorf «> Z^^Z370 4----------__2___2__25 g^. 4 — 50 — ^ «^ Vir und Kragen ^ ^ ^ 5 -^ 204128----------— 1-----------------1 4-----------------4 ___ k c^Z P^oje 3 Z.^H^ 99 68------------ '/,-------------1 2 __--------2 ^- -" ^ « ______________________ «> ,_: ^. «2 ^> ^ Rudolfswerth fammt ^ Z ^. ^^ " Z 3«!32,U ^ "^i^ "° " " ' 3 " 2 - '2 14 10 4 ^ .4 98.. ^ Z Gurkfcld und Wchelburg ^ iZ Z lD ^ Offerts -Formulare: Ich Endesgefertigter, wohnhaft in.......erkläre hiemit in Folge Ausschreidung ddto. Laibach am 1. September t87I: 1 Portion Brot, ä. 50 Loth, zu ... kr., sage........ I „ Hafer, ll V« Metzen, zu .... kr., sage...... I „ Heu, ü. 10 Pfund, zu .... kr., sage....... 1 „ Streustroh, il 3 Pfund, zu .... kr., sage . . . I Bund Bettenstroh, ü. 12 Pfund, zu .... kr., sage . . . 1 n. ö. Metzen harte Holzkohlen, k 31 Pfund, zu . . kr., sage . . . 1 Klftr. hartes 30zölliges Holz zu . . . fl. . . kr., sage .... 1 n. ö. Pfund Stearinkerzen zu .... kr., sage....... 1 „ „ „ Unschlittkerzen zu .... kr., sage....... I Maß Brennöl zu .... kr., sage.............. in osterr. Währung für die Station .... und Concurrenz auf die Zeit vom 1. November 1871 bis Ende......1872 abgeben, für dieses Offert mit dem beiliegenden Badium von . . . fl. . . kr. haften und die Durchmarsch-Verpflegung nach dem Punkte » ft oder 5) viermal des Monates besorgen zu wollen. Ferners verpflichte ich mich, im Falle als ich Ersteher bleiben sollte, nach erhaltener amtlicher Verständigung hievon das Vadmm zur io"/u Caution unverzüglich zu ergänzen, und wenn ich dies unterließe, mich dem richterlichen Verfahren, und zwar so zu unterwerfen, als wenn ich die Caution erlegt und das Geschäft übernommen hätte, so daß ich also zur Ergänzung der Caution auf gerichtlichem Wege verhalten werden kann, wie ich mich außer den kundgemachten auch den im Behanolungs-Protokolle enthaltenen Bedingungen vollkommen unterziehe. Datum....... N. N., wohnhaft zu ....