A. 270. Montag, 23. November 1«W. Jahrgang 115. ""Ab^n n ?^"": Mtt PoslverssKdunll: «anzlährig fl, !!->. halbMrig st, 7 l>o. Im Lomplolt: llei» ">.! ' l"»b!Hhr!g st, b ü«. ssilr d!? ZliftrNunz, in« Hin,« sini.Mirlg fl «, - Insrrtlon»«eb»l: ssiis ^ 'l"!"n'e bis zu 4 Zeilen «5 kl,. «I«heif per Zsile « ll,: br! »flcren Wifberlinlünnrn pfl «eile z k. Die »llalb, Zelt» elschclnl täglich, mlt «lulnahmf drr Vunn^ und Ztleilage. Pie Nb»inlftr»tt»» brftndet Nch «onglr<«vlah Nr, ü, die Nedacvwn wohnb»»!!«.^ N^, I», Vprechftunden del «et>»i-lwn »cm « b»» 11 llh? »»rmttta«,» Unftanlierls glisse werben nicht angenommen, Vlnnulcripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. ktr>tt . ^'lch vom 4. Juli ittW, messend d,e Regelung des Umfangs der Berechtigung einiger Detailhandelsgewerbe. sin^^ Zustimmung beider Häuser des Reichsraths "^ch anzuordnen, wie folgt: N ^m/ D" 8 38 des Gefetzes vom 15. März 1883. «iini ^' ^- betreffend die Abänderung und Er« sola!? Gewerbe-Ordnung, wird durch die nach-iel?°I Bestimmung, welche den vierten Absatz des-'"ben zu bilden hat, ergänzt: »ewetk ^^"9 der Berechtigung der Detailhandels-^essll " ,"^ geringerem Warenvorrathe und mit der ^Mllnkung auf den Verlauf geringwertiger Producte h^^ln lediglich localen Betriebe (Gemischtwaren-^ici! l' Greisler-, Fragner- oder Höcklergewerbe, „l,H ^nhandel u. dergl.) kann im Verordnungswege l^ ^»nvernehmung der Handels- und Gewerbe-llerk ^^ ^ der betheiligten Genossenschaften geregelt H, .8 2. Dieses Gesetz tritt sechs Monate nach seiner ""bmachuna. in Wirksamkeit. j HU dem Zeitpunkte, in welchem die im H 1 er-W?^ Verordnung in Kraft tritt, dürfen die durch dm l^ siegelten Detailhandelsgewerbe nur in dem bezeichneten Umfange ausgeübt werden, h^ ^3. Mit dem Vollzuge dieses Gesetzes werden bet^ndelsminister und der Minister des Innern ^chl am 4. Juli 1896. Aal,, . Franz Joseph m. p. k"' w. p. Glanz m. p. Allerer/' "nd k. Apostolische Majestät haben mit dem Kl, Entschließung vom 13. November d. I. ^chcfss^'Hauptmanne in Schünnbrunn Karl bur« ^, ^ und dem Schloss.Hauptmanne in Laxen« dtitler sQ?^ hinter den Olden der eisernen Krone Contra, ''e ^lfrei und dem Adjuncten des Hof« ^'tterk en^ 3ranz Edlen von Worlitzky das^ leihen ^ ^ Franz-Iosef-Ordens allergnädigst zu! Mer^s!' ""d k. Apostolifche Majestät haben mit ^ xwfl ^"schließlmc, vom 1Z. November d. I.! ^^... ^ des Olier'sthofmeisteramts Max Ritter ImhofvonGeitzlinghofben Titel und Charakter eines Regierungsraths mit Nachsicht der Taxe aller» gnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 15. November d. I. dem Statthaltercirathe der Statthaltern in Prag Alois Hofmann den Titel und Charakter eines Hofraths mit Nachsicht der Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. Badeni m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 15. November b. I. dem Director der geologischen Reichsanstalt, Oberbergrath Dr. Guido Stäche, den Titel und Charakter eines Hofraths taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. ________ Gautsch m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 15. November d. I. dem gewesenen Inhaber der Weißwaren- und Spitzen-Handlung von V. I. Hütner in Wien Vincenz Josef Hütner das goldene Verdienstkreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 13. November d. I. dem Kammerdiener Johann Wunderbaldinger das goldene Verdimsttreuz allergnädigst zu verleihen geruht. ______ Am 1. December d. I. um 10 Uhr vormittags wird unter Intervenierung der Staatsschulden.Control« Commission des Reichsraths in dem für Verlosungen bestimmten Saale im Bancogebäude (Singerstraße) die 127. Verlosung der Serien- und Gewinn-Nummern des Prämien-Anlehens vom Jahre 1864 und die 15. Verlosung der Schuldverschreibungen der vom Staate zur Selbstzahluny übernommenen 4procentigen Triester Lagerhaus-Anleche vom Jahre 1889 vor» genommen werden. Von der k. k. Direction der Staatsschuld. Den 12. November 1896 wurde in der l. k. Hof. und Staatsdrnckcrei das I.XXVII. Stück des Reichsgesehblatts in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 205 das Gesetz von, 4. Juli 1896, betreffend die Regelung des Umfangs der Berechtigung einiger Detailhandels-Gewerbe; __________ Nr. 206 die Kundmachung des Eisenbahnministeriums vom 5. October 1896, betreffend die Concesjionierung einer mit elektrischer Kraft zu betreibenden schmalspurigen Kleinbahn in der Stadt Reichenberg! Nr. 207 dir Verordnung der Ministerien der Finanzen und des Handels vom 22. October IW6, betreffend die Zoll« behandlung von sodahaltigein Glaubersalz: Nr. 208 das Gesch vom 3. November 1896. betreffend die Aus« bringung der Geldmittel für die Herstellung eineö neuen Gebäudes zur Unterbringung der oculistischen Klinil der l. l. Krakauer Universität; Nr. 209 die Kundmachung des Finanzministeriums vom 4ten November 1896, betreffend die Ausscheidung der Ge^ meinde Chobot ans dem Stmeramtsbezirle Niepulo» mice und Zuweisung derselben zum Steueramtsbezirle Bochnia. Nichtamtlicher Theil. Zur Eröffnung der italienischen Kammer. Der «P. C.» schreibt man aus Rom, 18. No-vember: Je näher die Eröffnung der italienischen Kammer rückt, desto mehr bessert sich die Stellung des gegenwärtigen Cabinets und dssto größer wird die Hahl seiner Anhänger. Viele der früheren Anhänger Crispi's sind entschlossen, in das ministerielle Lagrr überzugehen und haben schon jetzt der Regierung ihre Unterstützung ! zugesagt. Die zahlreichen Gesetzentwürfe, welche die Regierung behufs Verblsserung der Verwaltung des Landes ausgearbeitet hat, werden im ganzen Lande mit Beifall' begrüßt. Viarchese di Rudini hat sich damit den Ruf eines geschickten politischen Administrators erworben, der mit Umsicht die von ihm als nothwendig anerkannten Reformen in Angriff nimmt. Ebenso befriedigend war die Thätigkeit des Ministers des Aeußern, Visconti'Venosta. Er hat bei den letzten mit Frankreich bezüglich des tunesischen Handelsvertrags geführten Verhandlungen eine Gewandtheit und einen Tact bewiesen, die allgemein den besten Eindruck ge» macht und ihm selbst die Anerkennung seiner politisch?« Gegner eingetragen haben. Den größten Erfolg hat er jedoch mit dem eben bekannt gewordenen Friedens» schlusse zwischen Italien und dem Negus Menelil erreicht. Staatsschatzminister Luzzatto verwaltet sein Ressort in befriedigender Weise. Er hat das Gleich» gewicht im Staatshaushalte ohne neue Steuerlasten und ohne neue Schulden hergestellt. Dem Marineminister Brin ist es gelungen, mit verhältnismäßig geringen Mitteln die italienische Kriegsmarine in einen musterhaften Stand zu versetzen. Feuilleton. Schildkrötensuppe. Aon Mgriz von Meichenbach. Astern" ^""bschloss und ein Regentag! Vor den ^ensch/0'e ,m Winde hin und her schwankenden, l.Nl arcin "«^'ge der Parlbäume, in den Zimmern « TrovfA -"llches Dämmerlicht, und dazu prasselu Leiben ' '" gleichmäßigem Takt gegen die Fenster» ^"den'^^Wu lässt die Arbeit sinken, lehnt den "Nd s^"°ps Men die Holzboiserie des Sophaplatzes . ''Etil^^ 5"n, Verzweifeln - dieses Wetter!» ?°Nt, der . brummt ihr Bruder, ein junger Lieu-sser qeknm. -^ ""^n Garnison auf Urlaub her-^n N?"en 'st' «Falb hat wieder 'mal Recht mit gähn" ^"phezeiungen für den Sommer '90!. ^et'^Me uns doch wenigstens irgend etwas», ^dt,» Hausfrau. «Du kommst ja doch aus der ^'ais ^H'mmel., stöhnt er, «als ob bei uns ^'^)"'^ttage passiert auch wirklich nie mehr M dc, ^lenswertes in einer so kleinen Garnison.. ^e Dam .I"'slerplatze her die Gräfin S.. eine ^ "". d,e als Sommergast im Schlosse weilt. «War das denn jemals anders, gnädigste Gräfin?» fragte der Lieutenant. Die Gräfin klappt ihr Buch zu und verlässt den F enstersitz. «Natürlich war es anders», sagt sie. «Vor dreißig Jahren, als mein Mann in *burg stand, das 5 Meilen von der Eisenbahn entfernt lag. da waren die Menschen, die dort lebten, aufeinander angewiesen, konnten ihre Langcw'ile nicht anderswohin spazieren fahr?n und ! ließen sie daher lieber nicht erst aufkommen, sondern spannen sich in den kleinen Kreis, in dem sie standen, ein, und Menschen und Verhältnisse bekamen dadurch ihr besonderes Gepräge. Wenn ich dann meine Mutter in Dresden besucht?, hatte ich doch immer irgend etwas Amüsantes zu erzählen.» «Seien Sie gnädig. Gräfin, und denken Sie, Sie wären bei Ihrer Nutter, in Dresden —> damals vor 30 Jahren! Wir konnten etwas Amüsantes so gut ge. brauchen, und aufrichtig gesagt, ich kann mir gar nicht drnten, wie sich so etwas in eine kleine Garnison verirren sollte!» Die Gräsin sieht den Lieutenant lächelnd an. «Hat es schon einmal bei Ihnen eine Schild-krütensuppe gegeben?» fragte sie. «Ja, bei einem Diner für den Brigadegeneral, das unfer Commandeur gab, und das so öde war, wie dergleichen immer zu sein pflegt.» Die Gräfin lacht. «Ja, natürlich, eine Schildkrötensuppe, die ohne alle Schwierigkeiten auf den Tisch kommt, weil man sich die Ingredientim aus einer ! Delicatessenhandlung verschrieb oder sich gar einen großstädtisch?« Koch nebst Diener per Bahn kommen ließ. Das ist nicht amüsant. Bei uns, sehen Sie. drehte sich einmal das allgemeine Interesse acht Tage lang um eine Schildkrötensuppe — und wie haben wir uns amüsiert an dem Abend, an dem die Schildkrötensuppe strikte und das Fest, das ihr zu Ehren stattfinden sollte, ohne sie gegeben werden musste, weil die Rind-filkts nicht länger warten wollten!» «Erzählen!» bat die Hausfrau. lBitte, erzählen», secundierte der Lieutenant. Die Gräfin lachte wieder. «Nun ja», sagte sie, «die Such- w^r so: Unser Rittmeister hatte eine Schildkröte geschenkt bekommen, und da er Junggeselle war. hatte er sie in die Küche der Frau Majorin gestiftet, und Majors schickten dar« auf Einladungskarten herum für den nächsten Sonnabend zu Lhren der zu erwartenden echten Schildkrötensuppe. Die beiden Fleischer d?s Städtchens, die nur einmal in der Woche schlachteten und dann abwechselnd den Stabsofficieren die fälligen Lungen» braten schickten, reservierten diese auf Wunsch d?s Majors und unter Zustimmung der andern in Betracht kommenden Persönlichkeiten für das Schildllötenfest, und wir jüngeren Damen der Garnison ließm unsere weißen Mullkleider frisch plätten in Erwartung der Ding?, die da kommen sollten. Eines Morgens crschi'N die Majorin bei mir mit bekümmertem Gesicht. «Wissen Sie vielleicht, wie man eine Schild' kröte schlachtet?» fragte sie mich. Ich wusste es leider uicht. «Aber geschlachtet muss sie doch werden,» sagte die Majorin. Laibacher Zeitung Nr. 270. 2808 23. November 1696^ Eine weitere aus Rom zugehende Meldung betont, dass die Commentare, die in der auswärtigen, insbesondere in der englischen Presse an den Art. V des italienisch«abessynischen Friedensvertrags, namentlich im Hinblick auf Kassala, geknüpft warden, auf irrigen Voraussetzungen beruhen. Der erwähnte Artikel lautet: «Bis zur definitiven Bestimmung der Grenze verpflichtet sich die italienische Regierung, lein Gebiet an eine andere Macht abzutreten, und wenn sie freiwillig irgend einen Gebietstheil aufgeben wollte, fo würde derselbe wieder unter die Herrschaft Aethiopiens gelangen.» Zunächst sei nun hervorzuheben, dass dieser Artikel sich nicht auf die ganze Erythräa, sondern nur auf das von Italien jenseits der Grenzen, die durch den Vertrag von Utschalli festgestellt wurden, besetzte Gebiet bezieht. Der neue Vertrag constatiert, dass hin» sichtlich dieses strittigen Territoriums bis zur Regelung der Grenzfrage keinerlei Cession erfolgen darf. Die Frage, ob Italien in der Lage wäre, Kassala an irgend eine Macht abzutreten, könne gar nicht auf Grund des mehrerwähnten Artikels aufgeworfen werden, da derselbe nur von Gebieten spricht, die, unter der Voraussetzung des freiwilligen Verzichts seitens Italiens wieder Aethiopien anheimfallen würden. Nun sei Kassala niemals unter äthiopischer Herrschaft gestanden, ebenfowenig wie z. B. Keren oder Massauah. Politische Uebersicht. Laib ach, 21. November. Heute findet im Herrenhause die Plenarsitzung über das neue Patentgeseh statt. Der Bericht der volkswirtschaftlichen Commission, erstattet, vom Freiherrn v. Sochor, betont, es sei ausgeschlossen ^ gewesen, das Anmeldesystem festzuhalten, da sich immer" mehr die Tendenz vordränge, dass der Staat als be« rufen angesehen wird, in allen Stücken des wirtschaftlichen Lebens vermittelnd und in Ansehung des Erwerbsschuhes geradezu initiativ aufzutreten. Fast ebenso unangemessen erschien jedoch tue Recipierung des reinen Vorprüfungsverfahrens, dessen Hauptgebrechen darin bestehe, dass der Staat damit Verantwortungen und Bürgschaften übernimmt, deren Unzuträglichkeit in dem Maße steigend fühlbar wird, je weiter die großen Entdeckungen auf naturwissenschaftlichem Gebiete vordringen. Es sei daher vollkommen zutreffend, dass sich die Regierung entschlossen hat, sich jenem gemischten Systeme von Vorprüfung und Aufgebot zuzuwendez«, das man als Einigungsverfahren zu bezeichnen pflegt. Nach diefem Verfahren wird der Begriff der Neuheit einer Erfindung nicht etwa als ein absolut positiv, zu erweisender aufgefasst, sondern es wird lediglich die Nichtneuheit als patentschädlich erkannt. Der Staat vollzieht ferner die Prüfung dieser Frage nicht unmittelbar, sondern es wird jedermann, besonders aber den Vorerfindern und eigentlichen Urhebern im Wege des Aufgebots, das ist der Bekanntmachung durch das Patentamt. Gelegenheit gegeben, binnen gegebener Frist, gegen das neu angemeldete Patent, beziehungsweise! gegen die Patentertheilung Einspruch zu erheben. Dadurch erreicht der Staat, dass die dem Prüfungsverfahren innewohnende Verantwortung auf jenes Maß zurückgeführt wird, das den Verhältnissen des Er» findungswesens entspricht. Anderseits gewinnt der Staat nicht bloß die gesammte Industrie, sondern auch alle, die sonst Erfahrung und Wissen in Fragen des Erwerbslebens besitzen, gewissermaßen als Mitarbeiter der Vorprüfung. Der Staat darf demnach eine folche der öffentlichen Controle unterzogene Erfindung mit aller Beruhigung patentieren. Endlich erreicht der Staat, dass jene Verhüllungen und Unwahrheiten, die bei der Patentanmeldung nach dem Anmeldungbsyftem gang und gäbe sind, einer redlichen Klarlegung der zu schützenden Erfindung weichen müssen. Das neue Gesetz entspricht den dargelegten Principien, und die Commission empfiehlt dasselbe in der vom Abgeordnetenhause beschlossenen Fassung zur Annahme. Aus Budapest wird gemeldet: «Magyar Ujszag » schreibt: «Dem Ausgleiche drohe von leiner Seite her Gefahr. In beiden Staaten, welche vereint so zahlreiche Prüfungen durchlebten, wird schließlich die besonnene Mehrheit den Sieg davontragen und sich beiden Regierungen zur Seite stellen, um einen Ausgleich zu schaffen, bei dem es weder Sieger, noch Besiegte gibt und in dessen Rahmen die auseinandergehenden Interessen der beiden Staaten zu harmonischer Verschmelzung gelangen werden. Der preußische Landtag wurde gestern mit einer vom Ministerpräsidenten verlesenen Thronrede eröffnet. Das Herrenhaus trat nachmittags zu einer Sitzung zusammen, deren Tagesordnung die Con-stituierung des Hauses und die Wahl des Präsidiums und der Schriftführer umfasste. — Die vom Ministerpräsidenten verlesene Thronrede hebt hervor, dass die günstige Gestaltung der Bilanzen pro 1895/96 und 1896/97 einen erheblichen Ueberschuss aufweise und das Jahr 1897/98 ohne Fehlbetrag schließen werde. Es sei jedoch auf eine längere Fortdauer diefer günstigen Verhältnisse in vollem Umfange nicht sicher zu rechnen. Die Thronrede weist auf die beabsichtigte Gehaltsaufbesserung der Beamten, Professoren. Lehrer und Richter hin und kündigt die bttreffenoen Vorlagen an. Weiters werden Vorlagen angekündigt: über die Zinsherabsetzung der vierprocentigen Anlnhen, über die obligatorische Schuldentilgung, über den Ausbau neuer Bahnlinien, die Hebung der Landwirtschaft, die Errichtung von Handelslalnmtrn sowie die Abänderung des Vereinsrechts. Die Regierung rechnet schließlich auf die bereitwillige Mitwirkung des Landtags. Im deutschen Reichstage stand gestern die Iustiznovelle in Berathung. Der von den Frei« sinnigen gestellte Antrag auf Beseitigung des Zeugniszwangs gegen Verleger neben den Redacteuren und Druckern periodischer Druckschriften, deren Inhalt den Thatbestand einer strafbaren Handlung begründe, wurde gegen die Stimmen der Conservatives,, der Reichspartei und eines Theiles der Nationalliberalen angenommen. Ein weitergehender, seitens der Socialdemokraten gestellter Antrag wurde abgelehnt. Staatssecretär von Nieberding hatte die Anträge als nicht annehmbar bezeichnet. — Morgen wird die Illstiznovelle weiter , berathen. Wie die «Frkf. Ztg.» meldet, lichtete Herr Hadamard, der Schwiegervater von Dreyfus, an den «Temps» einen Brief, worin er schärfstens gegen die Anklage des Verraths protestiert, die Eastelin in der vorgestrigen Kammersihung erhoben hatte. Hadamard ersuchte Castelin, seine verleumderischen Anklagen außerhalb der wo er nicht durch parlamentarische ImmumtiN U deckt sei. . .,„ In Sheffield hielt am 19. Noveinber "" erste Lord des Schatzes, Aalfour, eine Rev' welcher er sagte, England könne von der H/lliu " Deutschlands in Bezug auf die Indust" ^ lernen. Die Deutschen hielten es der Mühe we", ^ Interesse der einzelnen Zweige der Industrie aufzuwenden, sei es aus Reichs- oder städtische" °" Privatmitteln. während die wissenschaftliche 3"^ '" ihre Anwendung auf die Industrie in einer Ausdey« findet, wie sie in England durchaus «nbekaim 1 ' Balfour rühmte die technischen Institute DeutMam' und hob die Thatsache hervor, dass dortselbN " großen industriellen Unternehmungen wissenM"^ Sachverständige angestellt seien, was von glohelNle> theile für Deutschland sei. Redner betonte d,e ^co^ wendigkeit einer wissenschaftlichen Erziehung " ^ drücklicher Weise und erklärte, dass die VeM"'» zwischen Wissenschaft und Industrie in England n^ hinlänglich begriffen werde. ,,« Nach einer Meldung der «Daily News» °" Constantinopel wurde ein englischer Revere bei der Verteilung von Unterstützungen in Mar°>" von der türkischen Polizei verhaftet und nach." stantinopel gebracht. Botschafter Currie hat bei Pforte um Aufklärung ersucht. .^ Reuters Office meldet aus Kairo: Die „ Stadt Dongola wird mit größter Beschleunig"» nördlich von der alten Stadt aufgebaut und beseW Befreundete Araber werden in kleineren Pasten s Bewachung der Brunnen in der Wüste verwen^ — Ein Telegraphenbeamter in Kairo wurde «W. Missbrauchs eine« Regierungstelegramms 3" ^ Monaten Gefängnis verurtheilt und der Herauf des England feindlichen Blattes «Movyad» von " Anklage, dieses Telegramm verwendet zu habe«- ' gesprochen. Wahrscheinlich wird die Regierung MM"'» einlegen. ,^ Negus Menelik von Abessynien hat bekannt^ ohne die Ratification des Friedensvertrags abzuwa ' ungefähr 200 italienischen Gefangenen die Abrelje " Zeila schon vorgestern, als am Geburtstage der Kömg'" ^ Italien, zu deren Ehren gestattet. Major Ne"^ ist am 3. d. von Adis-Ababa abgereist und w" am 11. d. in Harrar eintreffen. Die 'M^ «Politique Eoloniale» und der «Gaulois» verM ^ die nächste Folge des Friedens von Adis-Ababa ^ ^, die Errichtung ständiger diplomatischer Vezleyuv zwischen Frankreich und dem Negus sein; ein y.^g Colonial-Beamter werde unter Beibehaltung ,^ gegenwärtigen Wirkungskreises zum bevollmächlu Gesandten beim Negus ernannt werden. ». «nr^ Das Abkommen zwischen Italien und ^ silien wurde unterzeichnet und wird heute Congresse vorgelegt werden. Tagesneuigleiten. , — (Finanzielles.) Im «bgeordnetenha»^^, der Herr Finanzminister Dr. Ritter von »" ^ seinen zweiten Bericht über die Verwendung ° ^ l. l. Finanzverwallunll auf Grund Unerbittlich Oericht. Roman von K. Klinck. (45, Fortsetzung.) «Sehr natürlich! Er hat, oder vielmehr er hatte kostspielige Passionen.» In seinen Augen glühte es unheimlich, indem er sich in dem Raume umblickte. «Auch du scheinst nicht frei davon!» grollte er. Sie hob die Achseln leicht empor. Ihr Kopf machte eine Bewegung und verursachte dadurch ein farbenprächtiges Aufblitzen der kostbaren Steine. «Es ist ihm sehr schlecht ergangen,» verfehle sie ausweichend. «Wo ist er? Ich fand sein Quartier verlassen.» «Du ließest seine Klagen und Bitten unbeantwortet. setzte es an seine Lippen und leerte es in einen» o Inzwischen fuhr Frau Harkort fort: ^<,l M"' «In Wirklichkeit, du musst dich mcht NMl' ,n Wie könnte im andern Falle eine derartige <> ^ dir lebendig werden? Wolf Hartners ^e a"s unser? Was sollte aus der Fabrik, was 'V^oge" uns allen werden, wenn dieses Geld M""» würde?» ,n welche Der unruhige, beinahe angstvolle Ton, " ^dele" diese Worte gesprochen wurden, stand " "v ^B Gegensatze zu dem Scheine von SorglosM", ^ hat e Harlort zu behaupten sich alle Mühe gab. Hn '" sich dem Bruder gegenüber niedergelassen, ^dend" besser beobachten zu können. Sein abgespanme», M Aussehen flößte ihr den höchsten G^o ruhe ein. . . .^ Nanzen «Und wie steht es um die mit der Tochter jener Frau ?» fuhr ste fo", Grüner beharrlich schwieg. . titelt i" ^ «Der Plan ist als vollständig 6«^ A" trachten,» lautete seine dumpfe Antwort. "^ M' Hartner. noch Franz würden je in eln bindung willigen!» , m voN '^ Ein kurzes, heiseres Auflachen "" «Verzeihe mir, aber ich kann nur ^ sein, dass' dein zu großartigen Charakter auch hier wieder d,eKraft der" ^o» z,l seiner Pläne entbehrt. Du musst es i^^rlM gehaben, deine Stellung als Vater "'Vn B"^ behaupten, sowie du gleicherweise nM .^ ^r * funden hast, dir das gesammte Erve der Witwe zu sichern.» (Fortsetzung folgt) Laibllcher Zeitung Nr. 270. 2309 23 November l«W. ^Iull 1894 au« der Gegensperre der Staat«schulden- "nkolco««!sslo„ be« Relch«rath« erfolgten Lanbesgolb. 'Unzen der ssronenwährung behus« Veschafiung der zur """sung von Staatenoten erforderlichen gahlmillel vor-M. Im ganzen wurden in der Ieit vo« 24. Juli "U4 bl« G„^ October 1896 111.b41.Sb0 st. 0. W. " «andesgolbmünzen der Kronenwilhrung von der 0'Nanzoerwallung bezogen und bel der österreichisch. ««Y°rischen Bank erlegt und an Gegenwert hiefür "092.83b fl. 50 lr. in Silbergulbenftücken und ".871.610 fl. in Vanlnoten. zusammen 111.464.b4b fl. " " bei der öfterrelchisch°ungc,rischsn Vanl abgehoben. ^ Finanzverwaltung verblieb demnach mit 31. October 3-bei der üfterreichisch-ungarischen Vanl eln Guthaben '" Eold von 77.104 si. 50 lr. ö. W. , ^ (Für die Ueberschwemmten in Vos« "'««) We die «Vosnische Poft. mittheilt, haben für « °"ch da« letzte Hochwasser nolhleibend gewordenen ^tlvohner Vosnlens gespende«: Oe. Excellenz der Cvlp«. ""»anbant und Chef der Landesregierung G. d. ll. Frei. ^rr von «ppel 200 fl., die prlv. Lande«banl sllr Vo«. ««n und dle Hercegovina 1000 st,, der Oemeinoeralh °°n Tarajevo au« Gemeindemitteln 1000 fl., al« Gr. !, H. ^"" Sammlung unter den Gemelnberälhen 800 fl., <"/°lellnaer Sparcasse 1000 st, die Vrtlaer Gparcasse ^ st. und die Etadtgemeinde Vjellna 300 fl. Die «'wohner von Gorazba spendeten eine beträchtliche Gelb-'««Me und viele Leben«mlttel; da« gleiche thaten auch « «ogatlcaer Einwohner. Die Vrtlaer Sparcasse Hal ' °de Mengen Mehl zu Vrot verbacken lassen und nach T'lMna gesendet. Se. Excellenz der «lvil'Ndlatu« Frel-^" "on ssutschera ift nach Rubo gereist, um den Ve- 7°Mrn diese« arg heimgesuchten Städtchen« Hilfe zu ""gen. ."" (In dem nun schon zur Seeschlange u' wordenen) Streit um die Erbschaft de« Herzog« "I von Vraunschweig, den die angeblichen Erben de "ty und Genossen gegen die Stadt Gens angestrengt ^"". sand am 13. d. wieder einmal eine Verhandlung «" dem Pariser Civllg'richte statt. Velanntlich geben ""> dle Clvry sür die unehelichen Nachkommen be« Herzog« °«' und führen ihre Ansprüche aus Elisabeth von Vraun« !^elg, Gräfin von «olmar und Vlanlenburg zurück, " nn den Grasen von Viory, ihren Vater, verheiratet "- Sie verlangen insolge dessen die Ungiltigleit«. "llarung de« Testament«, das die Stadt Genf zur "^Versal««,« einsehte. Der Ndbocat Seligmann b«. ^"«llgie die Verwerfung diese« Gesuch« und begrünbete N«»U^ ^ Unmöglichkeit, in welcher sich die Eivry hin» befinde« ^^ Nachweise« der beglaubigten Abstammung vlerzeh! 5^" ^"^ verschob den Urthell«spruch aus Unalück Grubenunglück.) Ueber da« Gruben« brlnllt »°^ ^" Ache «General Vlumenlhal» in ssüln Die«.., 'Kölnische Vollszeitung» folgende Einzelheiten: i« «rs«? r "folgte etwa u« halb 10 Uhr vormittags den 33 « °us Sohle IV in b?0 Meter Tiese. Von Veral,,, aelahrenen ^nb ein Vetrieb«führer sowie 24 dle Lel!^ ^^' ^"ei Stunden nach der Explosion waren UNb i,k »eborgen, eln normaler Wetterzug hergestellt der ü^ """'" Gefahr au«geschlossen. Die große Zahl so das« "!" ^triebe ift vo« Unglück unberührt geblieben, °"llick,/3 ^""lb leine Unterbrechung erleidet. Die ^" Erhebungen wurden eingeleitet, "otu^tl ." ^ ^! ° l Nansen.) Die mathematisch' !«lu° 5 bliche Farultüt der Universität Christiania ber »«„?''' !ür srithjos Nansen eine besondere Professur "^logie zu errichten. 3lach ^ (V°N«zühlung in Griechenland.) die »,!..,. ^«bnissen der jüngsten Volkszählung beträgt h«t l,., /"""» Griechenland« 2.418.000 Seelen und Teelen . Fühlung vom Jahre 1889 um 230.000 ^^«ugenommen. »tb,n zählt 126.000 Einwohner. ^cab und Provinzial-Nachrichten. »andels- und Gemerbekammer in Laibach. XV «5« ^. (Fortsetzung.) Vflneind- « H'!"'l berichtet über das Gesuch der kr Al>^,. "^"'bria um die Ertheilung der Concession ?°hres <^""6 eines Viehmarltes am 10, März jeden «Hen . "»e Gemeindevorstehung begründet das An-Hecht A"', dass die Viehzüchter das Vieh auf den löl,n?n ..'?^en Märkten in Idria nicht verkaufen dllsz n^"^ welt auf andere Värkte treiben müssen. M «i3 ^""r,dria für Viehmarkte gut eignet und ?er Gem i ^ Abhaltung der Märkte die Einkünfte dachen n^ vermehrt werden. Gegen den Markt < "terloits^ marktberechtigten Gemeinden von htigtn ^n ^"° Sairach aus. weil der Markt mit den 'ch vier <> 5 " ""rde. In Unleridria werden jähr. M und -^' ""^ Viehmärlte. im nahen Idria aber "ie Gs" -'!" ganzen Gerichtsbezirle 19 abgehalten, ^hlunn >. «^°^ 'M vergangenen Jahre um die Ver« ^'"e c>"s°" lviärtte gebeten. Diesem Gesuche wurde ."eser,? ^geben und da sich die Verhältnisse in n "sen. nf,- ^ "'^^ geändert haben, die Einwen« und, s^ ^'9" beiden Gemeinden berücksichtigungswert '" lann sich hie Section nur der Ansicht der k. k. Vezirkshauptmannschaft anfchließen und bei bem Umstände, als in vollswirtfchaftlicher Hinsicht lein Grund zur Vermehrung der Märkte vorhanden ist, nur beantragen: Die Kammer wolle sich in ihrer Aeußerung an die k. k. Landesregierung gegen die Vermehrung der Märkte in Unteridria ausfprechen.— Der Antrag wird angenommen. XVI. KR. Alois Lentel berichtet, dass die Handels« und Gewerbekammer in Graz mitgetheilt hat" dass sie an das k. k. Handelsministerium die Bitte ge« richtet hat, die Bestimmungen der Ministerialverordnung vom 26. Juni 1896, Z. 25.221, Post. und Tele, graphen Verordnungsblatt Nr. 57, nach welcher in den Postaufgabescheinen und Postaufgabebüchern, statt der ziffermäßigen Gebür, nunmehr der Vermerk «U» ein. zustellen ift, ehestens zurückzuziehen. Die Neuerung be« steht darin, dass früher der Betrag der Francatur immer ziffermäßig eingestellt wurde, während dies nach der neuen Verordnung nur mehr dann geschieht, wenn es sich um nach dem Auslande gerichtete Fahrpost» sendungen handelt oder wenn eine höhere als die gewöhnliche tarifmäßige Gebür entrichtet wird oder endlich, wenn Sendungen bar — nicht mit Marken — frankiert werden, mithin falls das betreffende Aufgabspost-amt augenblicklich über einen Postmarkenvorrath nicht verfügen sollte. Die ziffermäßige Angabe der Francatur in den Postaufgabescheinen ist in vielen Fällen für den Absender von grüßter Wichtigkeit. Der Geschäftsmann, der täglich zahlreiche Sendungen zu verschicken hat, findet in der Regel nicht Ieit, die Höhe der Francatur zu berechnen, ja, bei den Postpaketen, bei welchen sich die Taxierung nach Gewicht, Wert und Zone ändert und die Berechnung eine ziemlich schwierige und zeitraubende ist. würde er häufig einen anderen als den tarifmäßigen Betrag berechnen. Der Absender, insbesondere Spediteur, hat mit seinen Kunden genaue Verrechnung zu pflegen und ist. wenn er die Gebür nicht kennt, gar nicht imstande, seine Geschäftsbücher und Verrechnungen mit der nöthigen Ordnung und Vollständigkeit zu führen. Die Section stimmt den Ausführungen der Grazer Kammer zu, und da auch in Krain von den betheiligten Kreisen derselbe Wunsch geäußert wurde, glaubt sie, dass dem. selben Rechnung zu tragen ist. Sie beantragt demnach: Die Kammer wolle das Ansuchen der Schwefterkammer in Graz beim hohen l. k. Handelsministerium unterstützen. — Der Antrag wurde angenommen. XVII. KR. Alois Lencek berichtet über die Zu-schrift der Handels« und Gewerbekammer in Graz. welche mitth'ilt, dass sie in einer Eingabe das l. k. Handelsministerium ersucht hat, für den inneren Postverkehr Oesterreichs die in Ungarn seit Jahren bestehende Taxe von 1 kr. für Drucksachen im Gewichte bis einschließlich 10 Gramm ehestens zur Einführung zu bringen und damit die Grundlage einer diesbezüg. lichen Reciprocität zwischen beiden Reichshälften zu schaffen. Im Großhandel mit Landesproducten und insbesondere im Eierexportgeschäft ist in Hinblick auf die raschen, nahezu täglichen Preisschwanlungen üblich und nothwendig, dass von Seite der betreffenden Exportfirmen allwöchentlich mindestens dreimal Kaufanträge in großer Zahl, oft mehrere Hunderte an die eia/uen Lieferanten — kleinere Händler und Auf-laufer — versendet werden. Ob zu diesen Mittheilungen nur Eorrespondenzlarten verwendet werden, oder ob sie als Drucksachen in Form offener Karten und Circu-larien mit handschriftlich eingesetzten Preisen zur Versendung gelangen, im inneren Postverkehr Oesterreichs und selb'stuerständlich auch im Wechselverlehre mit Ungarn unterliegen sie der Francatur von 2 kr. Im inneren Verkehre Ungarns hingegen beträgt die Taxe für die gebläuchlichen Kaufoffertkarten nur 1 lr. Der Handel mit Eiern und der Export der« selben hat einen großen Umfang erreicht. Die österreichisch-ungarische Eierausfuhr beträgt gegenwärtig — ausschließlich der russischen Durchfuhr — etwa 500.000 bis 600.000 Metercentner im Jahre. Der Eierimport Englands wird nahezu zum dritten Theile von Oesterreich-Ungarn gedeckt, während die Eiereinfuhr Deutschlands und der Schweiz fast zur Hälfte österreichisch-ungarischer Provenienz ist. . Diesem für die Landwirtschaft, beziehungsweife Geflügelzucht, fo außerordentlich bedeutungsvollen Handelszweige die thunlichste Unterstützung zu gewähren und ihn mindestens jener Begünstigungen theilhaft weiden zu lassen, welcher er sich in Ungarn erfreut, liegt gewiss in den Aufgaben der hohen Regierung, umso« mehr. als andernfalls zu befürchten steht, dafs sich innerhalb der Exportziffer des gemeinsamen Zollgebiets eine Verschiebung zugunsten Ungarns u„d zum gleichzeitigen Nachtheile des diesseitigen Reichs theils vollzieht. Die iöectiou hält dafür, dass mit Rücksicht darauf, dass auch in Krain große Quantitäten Eier, ins> besondere aus Unterkrain, exportiert werben und der Eierhandel in Krain seit Iahreu ein lebhafter ist, die Amegung der Grazer Schwesterkammer warm zu be« grüßen ist, aus diesem Grunde wird auch beantragt: Die Kammer wolle die Bitte der Handels- und Ge-Werbelammer in Graz beim hohen k. k. Handelsministerium unterstützen. — Der Antrag wird angenommen. lSchlujs folgt.) * Die Inauguration des Post- und Telegraphen-Gebäudes in Daibach. Programnläßia. in würdigster Weise fand Samstag vormittags die feierliche Inauguration be« neuen Post» und Telegraphengebäudes statt, dem wir bereit« in der Sam«tagnummer der «Lalbacher Zeitung» eine eingehende Beschreibung gewidmet haben und da« in seiner Voll-endung sicherlich eine glerbe der Otabt Laibach bildet. Das Hauptgewicht wurde mit Recht auf da« rein Praktische gelegt, ohne indes da« Schöne au« den Augen zu verlieren und es zeigt auch da« Neuhere aus den ersten Vlick den Zweck be« Gebäude«, dessen monumentaler Eharalter im harmonischen Einklänge mit dem Geschäft»-mäßigen steht. Den Haupteingang, die Vorhalle sowle^ den wunderschönen Lichthof, in bem die Vüsten de« Allerhöchsten Kaiserpaar« ausgestellt waren, schmückten prächtige Pflanzen und Gesträuche, Embleme der Post und de» Telegraphen. Vald nach 11 Uhr fanden flch zahlreiche geladene Väfte, Vertreter der Vivil- und Militärbehörden und Abordnungen von Korporationen ein, die eine glänzende, imposante Versammlung bildeten. Die festliche Inauguration beehrten «it ihrer Anwesenheit die Herren: Landelvräfident Varon Hein, Ministerialrath An der Lanv. Hochbrunn, Lande«-hauplmann Petela, Lanbesgerichllpräfident Koi! evar von Kondenheim, Staat«anwalt Pajl, Flnanzdlrector Hoscalh Plachli, Finanzprocurator Hosrath Dr. Rakii, Bürgermeister h r i bar, handel«lammerprllfibent Perban, Präsident der Landwirtschaft«. Gesellschaft laiserl. «ath Murnil, Lanbe«au«schus« Dr. Schaffer, Gparcasse-Präsident Luckmann, ilanonicu« Dr. Vlbert, »ehrere Landtag«abgeorbnete und Gemeinberälhe, die Lande«-rcgierung«rüthe, die Directoren der Mittelschulen und Lehranstalten, die hiesigen Stationsoorftände der Staalsbahn und Sübbahn und zahlreiche andere Honoratioren. Seitens der Vtl-lilärbehörden waren erschienen : Se. Exc. FVlL. Hegedll» de Tiszavölgy. GVl. Eterzi, Oberst und «e-gimentscommanbant Edler von Nitsche, viele Stab«» und Oberojficiere der Garnison. Seiten« der Post« und Telegraphenbehörden waren anwesend: Oberbauralh und Architekt Seh, Obervoftralh Efsenberger, von der Post- und Telegraphenbirection Trieft Oberpoftoirector Karl Potorny, Oberbaurath Hellmann und anders. Oberpoftverwalter Aorli, dann sämmtliche dienftjreien Post» und Telegraphenbeamlen in Laibach. Die Gilfte erwarteten ferner der Vauführer Oberingenieur Waschica und Baumeister Vupaniii. Nach der durch den hochw. Pfarrer Pater hugolin Satlner vorgenommenen feierlichen Einweihung richtete Herr Ministerialrath An der Lan von Hochbrunn ungefähr folgende Worte an die Versammlung: «Durch die Allerhöchste Gnade Sr. Majeftät de» Kaiser« ist der Poftanftalt auch in der altehrwürolgen Haupt, ftabt de« herzogthu«« lkrain eine eigene Wirlensftütte errichtet worden. Von Vr. Excellenz dem Herrn hanbel«mlnifter beauftragt, bei der Eröffnung dieses neuen Pofthause» zu intervenieren, erslllle ich die angenehme Pflicht, allen Staats«, Lande«, und Gemeindebehörden, welche an be« Zustandekommen diese» Gebäude« mitgewirkt haben, und in erster Lim« dem Herrn Landespräfidenten, welcher die Inauguration«seier «it seiner Anwesenheit auszuzeichnen die Güte hat, sür seine überaus wohlwollende und thatkräftige Unterstützung den Panl der Post- und Tele-graphenanftalt auszusprechen. Weiler drängt e« mich, der 0pserwilligkelt der geehrten Stadtvertrelung von Laibach und der lralnischen Sparcafse banlenb zu gedenken, durch welche e« allein möglich wurde, da« neue Poftgebäube auf einer für den Verlehr so vortheilhaflen Stelle zu errichten. Der heutige T»g ist abermals ein Ehrentag sllr den Herrn «rchitelten sür Postbauten. Er hat e« auch bei diesem seinem neuesten Vauwerle vortrefflich verstanden, das Zweckmäßige mit bem Gefälligen zu einer harmonischen Gesammtwlrlung zu verbinden. Endlich sei auch anerkennend hervorzuheben, das» sich die Vauunternehmung mit Erfolg bemüht hat, den Intentionen de« Architekten nachzukommen. Da nunmehr der Vau sue den Post- und Tele-graphenbeltieb bereitfteht, beglückwünsche ich Sie. «eine Herren, welche in diesem Hause ihre« mühevollen und verantwortlichen Amte« zu wallen haben, auch im Auf« trage des Herrn Generaldirector« für Post- und Tele-straphenangelrgenheilen zu den lichten, luftigen, allen Anforderungen de« Vetrieb« entsprechenden Räumen. E« wirb Ihnen der Dienst unter den weitau» günstigeren Raumverhältnlssen wesentlich erleichtert sein. Im Hinblick auf Ihre bisherigen bewährten Leistungen leihe ich der Ueberzeugung Ausdruck, das» Gie auch fernerhin den allen guten Rus der österreichischen Laibacher Zeitung Nr. 270 2310 23. November 1896 Post aufrecht erhalten werden und dass e« Ihnen unter der ausgezeichneten Leitung des allverehrten Herrn Ober-poftdirectors auch weiterhin gelingen wird, die Interessen des Allerhöchsten Dienste« mit den berechtigten Wünschen des Publicums in Einklang zu bringen. Ehe jedoch die Post« und Telegraphenanstalt von diesem Hause Vefih ergreist und ihre Arbeit in demselben ausnimmt, lassen Sie uns noch einmal in tiefster Ehrfurcht des Allerhöchsten Vauherrn, des erhabensten Vorbilds treuer Pflichterfüllung gedenlen und stimmen Sie dankerfüllten Herzen« ein in denRuf: Seine l. und l. Apostolische Majestät Unser »llergnädigfter Kaiser und Herr Franz Josef I. lebe hoch!» Die Versammlung stimmte begeistert der patriotischen Kundgebung zu, während die im ersten Stocke postierte Militärkapelle die weihevollen Klänge der Vollshymne intonierte. Nun ergriff Herr Oberpoftdirector Karl Polorny da» Wort. Herr Ober-Postdirector Karl Polorny spricht dem Herrn Minifterialrathe sür die gütigen Worte, mit welchen derselbe in Vertretung Sr. Excellenz des Herrn Handels« «inifters sowie des Herrn Sectionschefs und General-Director« für Post- und Telegraphen-Angelegenheiten bei de» heutigen festlichen Anlasse, der die Spitzen der Behörden und der Gesellschaft der Landeshauptstadt unter de« Dache der PostVerwaltung vereinigt, auch der Angehörigen der Post« und Telegraphen-Anstalt Laibachs zu gedenlen die Gewogenheit hatte und die in deren Herzen den freudigsten, lebhaftesten Wiederhall finden, im Namen der Poftverwaltung de« Landes den tiefgefühlten, ehrerbietigen Danl hkfür ehrfurchtsvollst au«. Der stolze Vau, in welchem da« Hauptpost« und Telegraphenamt Laibachs von nun ab seine Dienftesthätiglelt auszuüben haben wirb, ist ein weithin leuchtendes Monument der weisen Fürsorge der hohen Negierung sür das allgemeine Vefte; er ist der Ausdruck der allgemeinsten Sym-pathien für da« populäre Postinstitul; er ist die Frucht de« mit seltener Ginmüthigleit unter dem Ieichen de« Allerhöchsten Wahlspruch« bethätigten hohen Gemein» sinn« dieser patriotischen Landeshauptstadt. Nur die aus« richtigsten Gefühle schuldiger Danlbarleit und hoher Ve-friedigung erfüllen daher am heutigen Tage die Brust der Angehörigen dieses Amtes, da fie, befreit von d-n ungünstigen Einflüssen unzulänglicher Diensträume, in dieser neuen, allen Erfordernissen der Hygiene vollauf Rechnung tragenden Arbeitsstätte ihren Pflichten im Dienste der All« ge«einheit gehobenen Muthe« obliegen lönnen. Die Bedeutung der Post und des Telegraphen für das gesummte Wirtschaft«» leben, für da« allgemeine geistige und materielle Wohl bringt e« mit sich, daf« die Aufgaben, welche der Verwaltung und ihren Organen allenthalben erwachsen, leine geringen genannt werden lönnen. Hier aber in der Landeshauptstadt mit ihren weitverzweigten Nerlehrsbeziehungen und somit umfassenden Bedürfnissen nach volllommenen Ver» lehrseinrichtungen find die Anforderungen an da« In-» ftitut besonders hohe und vielseitige. Ist ja do d die Post diejenige Verkehrsanftalt, welche die weitesten Lebenslreise am innigsten berührt und für jedermann eine unentbehrliche Voraussetzung seiner wirtschaftlichen und geistigen Existenz darstellt. Den höchsten Stolz der Angehörigen der Post« und Telegraphenanftalt wird es also bilden, als Diener dieses Instituts den Intentionen und dem Beispiele des obersten Rtssortchefs, Sr. Excellenz des Herrn l. l. Handels-minifter«, getreu folgend, dasjenige auch in diesem prächtigen neuen Hei« hoch zu halten, was bisher in allen Lagen ihre verlksslichfte Stütze war, es ist und jederzeit sein wird: den Geist der angestammten unerschütterlichen Treue zu ihrem Allerhöchsten Kaiser und Herrn, den alten österreichischen Geist der strengen Zucht und Ordnung, der freudigen Hingebung an den Dienst und an ihre Pflicht! «Wissen wir ja doch, dass wir dabei, in guten wie in schlimmen Zeiten, der kräftigsten Unterstützung auch Sr. Excellenz de« Herrn Handelsministers sicher sein lönnen, dessen fördernden Interesses sich die Poftverwallung auch dieses Landes ohne Unterlass zu erfreuen hat. In diese» Sinne brauche ich, bevor ich den hohen Herrn Landes« Präsidenten,diehochansehnlicheVersammlung unserer geehrten Gäste bitte, die Dienfträume des Gebäudes und deren Einrichtung gütigst in Augenschein zu nehmen, die Angehörigen der Verwaltung nicht besonders aufzufordern, mit mir au» vollem Herzen in den Ruf einzustimmen: «Seine Excellenz der Herr l. l. Handelsminifter Hugo Freiherr v. Glanz.Eicha, er lebe hoch!" Die Kundgebung fand allgemeine freudige Zu« ftimmung seitens der Anwesenden. Nun nahmen die Gäste die Besichtigung des ganzen Gebäudes und seiner sämmtlichen Räume vor und ver« weilten in einzelnen derselben längere Zeit. Während de« Rundgang« concertierte die Musikkapelle des 27. In-fanterie.Rcgiments unter Leitung de« Militärkapellmeisters Herrn Frisel. Die illustren Gäste fanden sich wieberholt veranlasst, ihre volle Anerkennung ob des ebenso schönen wie zweckmäßigen Baues auszudrücken, äußerten unverhohlen ihre volle Zufriedenheit hinsichtlich der architektonischen Ausstattung und über die zweckentsprechende Einrichtung sämmtlicher Abtheilungen. Einen hervorragend vansthln «ilndiu«! machte »««blonde« der vrHchtia/ Lichthos mit seinen vier dorischen Säulen; vielbewunbert wurde die geschmackvolle Ornamentik, die reizend zum Auldrucke kommt. Mit freudiger Genugthuung verließen die Theil-nehmer an der feierlichen Inauguration das fchöne, stolze Gebäude, das Werk weiser Fürsorge der Regierung, entstanden durch opferwillige Unterstützung aller Factoren. __________ * (Post. und Telegraphendienft.) Die Ueberfieblung der Aemter des Post- und Telegraphen-dienstes in das neue Gebäude wurde unter Leitung des Herrn Ober-Poftverwalters Sorli und des Herrn Ober-Poftcontrolors Hohn in raschester Welse und anstandslos bewerkstelligt. Heute amtieren bereits alle Abtheilungen im neuen, schönen Heim. und, was volle Anerkennung verdient, der Parteienverlehr erlitt keine Störung, wickelte fich vielmehr tadellos ab. — (Subventionen.) Laut einer uns zu-gehenden Mittheilung hat fich da« k. l. Ackerbauminifterium bereit erklärt, zur Herstellung eines Tiefbrunnens in der Ortschaft Groß'Racna. Vezirl Üaibach Umgebung, 50 pCt. de« veranschlagten Gesammtkostenbetrag« zu 2600 fl., da« ist den Betrag von 1400 fl., al« Slaatssubvention zu widmen. Zu gleichem Zwecke hat der üandesausschus« einen 30procentigen Beitrag zu den gedachten Bauloften au« de« Landesfonde in Ausficht gestellt. —o. — (Trennung zweier Cataftralg emein-ben.) Da« l. l. Finanzministerium hat die Trennung der Cataftralgemeinde Alpen im Steuerbezlrle Kronau in zwei selbständige Catastralgemeinden Alpen und Hohen-thal bewilligt. —a. — (Enquete über die Kranlen - Versicherung der Arbeiter.) Die «Amtlichen Nach-richten de» l. l. Ministerium« be« Innern, betreffend die Unfallversicherung und die Kranlenversicherung der Arbeiter», verlautbaren behuf« Information und Vorbereitung der interessierten Kreife da« Programm, welches den Verathungen der in Ausficht genommenen Enquete über die Kranlen Versicherung der Arbeiter zugrunde gelegt werden soll. Dieselbe betrifft folgende Punlte: Aeußerung von Wünschen nach Aenderung, beziehungsweise Ergänzung der Bestimmungen 1.)über die Versicherungspflicht (Kreis der verficherungspflichtigen Personen); 2.) über die Organisation der Kranlenverficherung (Cassenlategorien und Kranlencassenverbände); 3.) über die An- und Abmeldung lranlenversicherungspflichtiger Personen; 4.) über die Cassenleiftungen, serner über Veitragsleiftung, sowie über Ansammlung und Mindesthöhe des Reservefonds. Ferner soll eine Erörterung der durch die Bestimmungen des Unfall- und Kranlenverficherungsgesetzes geschaffenen Beziehungen zwischen Kranlenverficherung und Unfallversicherung erfolgen, sowie die Aeußerung von Wünschen nach Abänderung sonstiger, nicht unter die vorhergehenden Punlte fallenden Bestimmungen des Kcanlenverficherungs-Gesetzes (beispielsweise freiwillige Mitgliedschaft bei den Vezirls'Kranlencassen, Simulation, Doppelversicherung u. s. w.) entgegengenommen werden. Außerdem sollen auch Wünsche nach Aenderung der gegenwärtigen behördlichen Vorschriften über die statistische Ausweisleiftung der Kranlencassen unter besonderer Berücksichtigung der mit dem Erlasse de« l. l. Ministerium« de« Innern vom 14. Mai d. I. angeregten Reform der Kranlheitsftatiftil entgegengenommen werden. — (Slovenisches Theater.) Wie voraus« zusehen war, gieng vorgestern «Rigoletto» bei der ersten Reprise wieder vor ausverlaustem Hause in Scene. Wir haben leinen Grund, unser gelegentlich der Erstaufführung ausgesprochenes Urtheil in irgend einer Weise abzuändern, und conftatieren daher nochmals den großen Erfolg, den fich namentlich Fräulein Oevcilova und die Herren Raslovic undNolli durch ihre schönen Leistungen errangen. Morgen »erden zwei Cinacter, und zwar das Luftspiel «I^ra pik5, und die Posse «Xrojaö ^»^ ferner die Operette «I)68ot äolciot, » 2k nnbouo moia» aufgeführt werden. —n— * (Deutfche« Theater.) Gestern nachmittags erfreute eine Kindervorstellung zahlreiche jugendliche Brauseköpfe. Das Schönste an solchen Vorstellungen ist zweifellos der wunderliche Anblick der athemlos lauschenden kleinen Zuhörer, die mit glühenden Wangen, Beifall in den Händen, den Vorgängen auf der Bühne, die da eigentlich Nebensache sind, folgen. Abend« gieng die Operette «Vogelhändler» vor nahezu ausverkauftem Hause in Scene. Von besonderem Reize war die Besetzung der Nrlefchriftel durch Fräulein Seydl, die anmuthig, schallhaft und lebensvoll sang und spielte und wiederholten, stürmischen Beifall erntete. Allerdings ist durch diese Besetzung die Stelle der Kurfürftin frei geworden, die seinerzeit durch die Künstlerin eine so treffliche Vertreterin gefunden hat. Die zierliche, einnehmende Gestalt von Fräulein Reg an passt doch neben der großen, schlanken Vriefchristel nicht recht zu dieser Rolle. Dazu reicht auch der schwere Mezzosopran dieser Künstlerin in der Höhe nicht aus, weshalb wir wieder eine entsprechendeRollenumebesetzung anempfehlen. Herrn Trautmanns «Adam» erzielte wechselnden Erfolg. Das natürliche, frische Spiel des Künstler« verdient uneingeschränkte» Lob, da« wir leider seiner gesanglichen Leistung nicht ausdrücken können, denn einige schöne Ensemblenu««ern ersten Acte glengen durch seine Stimmlofiglelt ganz «"' lungslo« vorüber. Glücklicher war Herr Traut«««" im zweiten Acte mit dem ausdrucksvollen Vortrage d« ««hndl.Liedes» und im letzten Acte mit dem treM charakterisierten Couplet. Vefonders letzteres brachte W wiederholten lauten Beifall. Herr Lerchenfeld ">" zwar nicht besonder« gut disponiert, errang aber doch'» Walzerbuette mit Fräulein Seydl großen Vei^ Fräulein Perlinger und Herr Felix, sehten durai drastisch« Komik die Lachmusleln der Zuschauer auMdlg in Bewegung. Herr Ramharter war als Prost!!" sehr brav, Herr Gottes mann als sein College gan unzulänglich. Chor und Orchester widmeten sich unter oe trefflichen Leitung de« Kapellmeisters Herrn Groß «" Luft und Liebe ihrer Aufgabe. ^ * (Kammermusll-Abend.)Der erfieKa«Nttl. musil-Nbend der philharmonischen Gesellschaft «,"""? fchönften Erfolge begleitet, denn eine zahlreiche lk««'" gemeinde fand fich ein und entzückte sich an den au»' gezeichneten Leistungen der wackeren Künstler. Ein au»' führlicher Bericht folgt. . — (Sanitäres.) In Vigaun bei Rad«ann'' dorf brach der Typhu« aus; i« Verlaufe der letzteren Zeit erkrankten daran sechs Personen, von denen em> starb. Alle sanität« - polizeilichen Maßregeln wurden e«n- geleitet. ^"' , * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 21.au, den 22. d. M. wurden elf Verhaftungen vorgenom»"-und zwar zwei wegen Vacierens. drei wegen Trunlenye«. eine wegen nächtlicher Ruhestörung, drei wegen vtrbotenel Rücklehr und zwei wegen üandftreicherei. "l'Vl, * (Unglücksfall.) A« 16. d. M. hat fia) °" Frau de« in der Bierbrauerei des Julius Stare '" Mannsburg bedlenfteten Obermälzer«, Iofefine He»" wirt, beim Ausfteigen au« dem Cisenbahnzuge in " Haltestelle Hometz den rechten Fuß gebrochen. "^' — (Vom Theater.) Heute wird die WM Wiener Posse «heirat aus Probe» von Vuchblnv" die von der vorjährigen Aufsührung noch in gule« " gedenken steht, gegeben. Mittwoch wird die Spielo«" «Die weiße Dame» von Voieldieu aufgeführt. ^ Neueste Nachrichten. Fürstliche Gäste in Wien. Wien, 21. November. (Orlginal'Telegiamm.) ,.^ Der König von Serbien ist heute früh.U eingetroffen und am Bahnhöfe von dem dem Ehrende zugetheilten Generalmajor Babii, dem Major HHN dem Gesandten Simic und dem italienischen 9Mlt attach«! Pollio empfangen worden. Der König und"" Gefolge begaben fich mittelst Hofwagen in das ^ ' Die. vor dem Bahnhöfe versammelten Serben bray in Zivio-Rufe aus. . ^e Großfürst Nikolaus Nikolajewitsch lst H" früh eingetroffen. Am Bahnhofe waren VotM' Graf Kapnist, das Votschaftsversonal und der o,» reichisch-ungarifche Botschafter Prinz Liechtenstein «^ Empfange erschienen. Der Großfürst stieg M V ab. Der Aufenthalt ist auf circa acht Tage anschlagt. m'^salls Heute findet zu Ehren des Großfürsten 3lll" Nikolajewitsch, morgen zn Ehren des Königs von Ve' in der Hofburg ein Diner statt. Sitzung des Herrenhauses am 21. November. (vrigwlll'Telegiamm.) 'l/itl0l>^ Das Herrenhaus nahm daS Oerichtsorgan'!« ^, gesetz, das Gesetz betreffend die Einführung °" Werbegerichte und der Gerichtsbarkeit in Strew^^ aus dem gewerblichen Nrbeitslohnverhältnisse, t»a» ^z betreffend das Recrutencontingent für ^ ^rung Heimalsgesetz, das Patentgesetz und die Mau ^ des § 9 der Reichsrathswahlordnung an, nav ^ Wahlen der Mitglieder und Ersatzmänner '^ Centralcommission zur Revision des ^"^ ßo"' catasters vor und wies die Gewerbenovelle o missionsberathung zu. VelegratNttls. ^t- Wien, 21. November. (Orig.-Tel.) Der ^„d-Ausfchufs hat heute mit Zuhilfenahme ""H^ilM sitzung den Voranschlag des EisenbahnM'"-' verhandelt. ,. ^as ? Berlin, 22. November. (Orig.'Tel.) ^ Prl>-geordnetenhaus wählte durch Zuruf das ,r"" sidium wieder. ,, n^ch e«^ Madrid, 22. November. (Orig°Tel.) ^ ^< officiellen Meldung aus Havanna wurde o ^ ve ragende Insurgentenchef Sanchez in "new ^. Damas mit hundert anderen Insurgenten 8' ^cher Zeitung Nr. 270. 2311 23. November 1896. Angekommene Fremde. y Hotel lklefant. tr,V"l°!/U'November. Dr. Pavlica, Dr. Mahnit. Vörz. — "llnini ^ ' ^ "' k- Oberstabsarzt; Dialuzzini, Privat; Seal-k!»^W"' Architekten. Trieft. — Bernath, l. u. l. Oberst, ««ech. ß>< "°^ private, Villach. — Hoffmann, Bauunternehmer; ^u,e '°^3"z- ^ Sobar, Priester, Buzet. -^ Nrlo, Priester, ^«oi,^«^"<^- Priester, Swrje. - Winter, Km., Leipzig, tze M, >"' Nudolfswert. — Rotisa, Kornhausen, Barsch, "^?' ^ Gamer, Kfm,, Salzburg. — Mraß, Bäcker. ^ner^' ^"vember. Dr. Ning, l. l. Hof- und Ger.-Advocat; Aon«!«,? U"' Seidner, Uamm, Kflte.. Wien. - Rohrmann. !t>ü«,nn n?'^"' lssrau, Vlassenfuß. - Belle, l. l. Postbeamter; Zt!li„ ' ^°."k' I°l)schiny, Kflte., Graz. - Ioachimsthal, Ü^m.. Mve^ "3°"it, Gutsbesitzer, Landstraß. — Cerny, Fürst » "'^^. Förster, Schünbrunn, — Dioic, Besitzer, s. Gem., "'buch ^llulelj, ^m., Gurl. — Kus, Beamter; Barle, "H°len^'. « 5""' ^' Vudweis. — Kraushaar, Kfm., Prag. H ^ «V^s'ber, Tirnau. - Nntal, Fischer, Kflte., Buda. ^«tvent«^"^'.' ^Unn. - Wälder, Kfm., Fünflirchen. " hans/n ^' Buchhändler. Rann. - Miner, Hotelier, Neides. «°wm° 3°^mber. Dr. Nina, l. l. Hof. und Ger..Aovocat-^>'N?.„' ^lümcl. Molh, Weiß, Müller, HaaS, Müllner, '^°t°rs^ Dr.Kondz, l. l. Oberarzt, Prag. - Deticei, K. N^^"tln, s. Sohn, Eilli. - Oster, Privatier; Dobner, ^lwsli ^".' T"ch. - Dr. Ferrari, Branzel (Tirol). -Uüern ^F°nomie.Adjunct, Pettau. — Aowal, Beamter, M, ^„17 "aut, Opernsänger, Naben bei Wien. — Protze, Mn, ^?"' - Stoßier, Kfm., Brunn. - Vergant, Kfm., ^.Ptiva. L n. ' "'"^' ^ Vlaßnig, Fabrikant, Domzale. — Ierits, 'Not°r «^. lterschltz. Kfm.. ArnoWein. — Dr. Glovomil, "^' 1- Gemahlin, Groß-Laschitz. z. Hotel Stadt Wien. >r.» , ^ovember. Schaffet, Fabrilsinspector, Wien; Essen« M. ^'"berpostrath; Brandweiner. Weczereck, Knesl und ^«tj^^Wien. — Nrauschweiler, Fabrilsbireetor, Isola. ^. N-^'" ' "nb Stolfa, Ingenieur, Trieft. — Koschu, "'l,v2 ^ ^el. Ingenieur. Budapest. - Hebling, ^!it>, Ntt/"ltenant, s. Frau, Laibach. — Weiß, Kanfmanns^ "^AbM ^ Schwarz, Kfm., Oberliertensdorf. — Furth, "Mr, Vudweis. ^. ^..^- November. Wilfan, l. u. l. Hauptmann, Klagen« Mz^i Nicker, Kfm., München. - Helly. Tschunlo, Michl, i"«ttm»is. >"e.. Nien. — von Garzarolli, Gutsbesitzer und ^er »s/>ler. Senosetsch. — Veith, Kfm., Linz. — Sarc, Rei. ^anma. - Mandl, Kfm., Pinczehely. y, Hotel «loyd. ^, N?n ^' November. Achtfchin. Beamter, Ratschach. — Ranth, ! lik ?^°i- ^ Kosarc, Psarrer, Radomlje. — Sbramch, .Ul'N'Wien. — Mencinger, Kaufmanns'Tochter; Tomsiö, H., ^Ill.-Feistritz. - Obcrbacher, l. u. l. Lieut., Graz. 5 Am Y?"', s^ Frau, Mottling. — Iupancic, Kfm.. Reisnitz. Mern,,i^ November. Vesello, Besi»,er, Treffen. — Sinar, ^tlk. 2". Gurlfeld. - Vretl, Hnvate. Klaaenfurt. - ^V^'°"lftzn,ann, Neumarltl. - Majzrlj, Besitzer, Weiß. lirchen. — Merher, Kfm., Nllchelsborf. — Taje, Kfm., Vörz. — Dolorenzi, Kfm., Trieft. Hotel Valertscher Hof. Am 21. November. Augsburger, Schriftfeher, Bern. — Snobl, Schriftsetzer, Lieben. — Seistenbuill, Zeugschmied. Laibach. — Slavc, Tischler, Kronau. Am 22. November. Finl, Zimmermeister, Plillandl. — Gjringataj. Tischler, Ibria. Verstorbene. Nm 19. November. Nuaustin Iugovic, Conducteurö-Sohn, l'/, M., Maria'Thcresien.Straße, Coliseum, Fraisen. Am 22. November. Johann Czasch, gewesener Werl» führer, 73 I., Wienerstrahe 13, allgem. Wassersucht. Lottoziehnng vo» 21. November. Linz: 88 48 14 61 17 Trieft: 3 58 9 31 47 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. 5 !Z^!ZZ! 3i3tz «i M. N7 " 738 4 '5^4 "M^schw^ch'! halb^wM"^^ 9 ^Nb ^.^ ^__^' 5 SO. schwach ! Nebel ^ ?U.Mg. 742 0 -4 2 windstill^ Nebel 22. 2 » N. 7429 24 SO. schwach Gewollt 00 __9. Ab. 7441 03 NO. mäßig fast heiter______ 23. l 7 U. Mg.! 744 3 j—161 NO. mäßig ltheilw7heiterj 0 0 Das Tagesmittel der Teinperatur vom Samstag und Sonntag 2 5« und —0 5", beziehungsweise um 0-1" llber und 2-6" unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschow»ty «itt« von Vissehrad, Wirte und Private, die gute Naturweine kaufen wollen, wenden sich an Herrn Paolo Sponza Im. I^o-vigrrLO, Istriexi, welcher volle Garantie für die Echtheit seiner Weine leistet. Weisser, sowie «Moscato Rosa», Terrano und weisser Istrianer werden gratis bemustert. (4934) 10—1 AanöestHeater in «Faibach. 35. Vorstellung. Im Nbonnemenl. Ungerader Tag. Montag den 28 November Possen«ovität! Heirat aus Probe. Posse mit Gesang in drei Acten von Bernhard Buchbinder. — Musil van Roth. Anfang halb 8 Uhr. Ende '/.10 Uhr. 36. Vorstellung Außer Abonnement. Verader Tag. Mittwoch den 85. November vpern'Unssührnn« l Die weiße Dame Romantische Oper in drei Acten von St. Georges. — Musil von Voieldieu. Apotheke Trnk6czy, Vlon V Doctor v. Trnkfazys Balsam (Tinctur) m. nebenstehender Enfcdl-Bohutzmark« , welche behördlich geschützt ist. Kraft und Wirkung; dieses uralten Volksheil-mittels sind bekannt. 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November 1896. «««v«n 0^^«. «°ur,blatte > ""»«t«l»!l""'"l on l. ,I>4 an!,bb l>o 'i,y.H' , - '"« l. ,z,u-?b.l«4 7b ^dbt. ^ ,.' ö" fi. l»»75l«4?b ", -^, ° ' 15»-,ÜN»0 «0« Vt»»tt z«l H»bl»»> Uier»o«»e»t <<Ort»r.> v»llg»tlo»n». llllsllbtthbabn »no u.souo «. für »o« Vl. «°/,..... ll» b« ll? 5« Elllabethbohn, 400 u.XXX» Vt. »ON M. 4°/,...... l»03N l»l zlb g>ll!lj.I°Itph «., »m, l«84. 4°/, »» SO lO« SO Vallzilche »arl .Ludwlg < N»hn, , Renl, in KrontnwHhi,, 4°/,, fttuersls!s/,°/» l«'— l»» 7i dto. bt°. SUbsl I«! fi.. 4'^°/, lO0>0 101 90 bt°. stllots^bli«, lUn«. ONb.) ». I. l87«, e»/»..... l»(!?z i»1'2b bl°.4i/,°/»Vchankrl,al.«bl.>Obl, loo 10 101 — dt°. Pläm.»«nl. k «« st. l>. W. Il^l »b 1b« «b dl». bto. k »N fi. <>. W, ilii .-,5, — lh,«^ «e«,.Uo>t 4°/» 100 ft. . 15S-5« «?-- Gru«d»ntl.»Gbllgation«« (ftir ION fi. «M.). «°/, troattsch« und slavonllche . 97«b 9« lb 4«/, un,ar And»« 2ff«nll. Anl»h»n. Donau «»«.'llole »«/„ , . . . 13» bU 31 l^> d»°. °«lnlelhe l87S . . 1US»0I0U40 «nlebln bsr Ltadt «»«. . . 118— — — «nlrhs» d, V 4" « «s<,i»,r Uaol',» »lnl,b,n 99 85 99 50 »«lb »»« ffsulbbrwft (ftl loo ft.). »»b«.»ll,.»st.ln»0 3.vl.4»/,». — - ..'_ dt«. ,, „ ln«) „ 4»/, 99 35 100 »5 dto. Prim.'Lchlbv. 3«/,,l.»m. 115 ?b 11« »5 dt«. dto. 8«/,,ll. .'«nst,4°/« 100 — IN« »o vest.'unz, Vanl verl. 4»/, . . i0y in 101 — dto. dlo. «Mr. ,. 4°/, . . 100 10 101- VpalcaNt.l.»ft.,30Z!. L'/.'/.v! 10,50 — - Ps»Vrltlt,.Pbli,«ll°n,n (,«l 100 fi.), FtldlNllnd^Norbbahn Otsteri. Nordveftboh" . , - 111) 9» in 90 Etaat»balm....... »l» «5 —— «üdbahn k >«/,..... »"'40 l?5 4ft bto. k 5°/...... «?'?5 ««75 Un«.°<,»lt«. «al)n ... l0? 10 108 10 4»/» Untniraw^ «ahnen 99 bo n» _ zi«rs, l«s» (p«l Stück). »ubaptst.Vafil«« (Do»b»u) . «70 ?',» «lreditlose ion fi...... !>»-— 199 50 «Nary.«!»!, 40 fi. CM. . - - /7 - 5» - 4«/<.3>°n»u.»°mpf1ch,l«!'fi »M. l40 - 144 .. 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Gilbn . — — — .. »ulfto-Ttpl, Viltnb, «00 ft.. . i»5b l»bb V»dm, siordbahn 150 ft, . . »?0'5« »7» — »ulchtitbrab« »il. 500 fi, «M. 14»» 1490 bto. bto. (lit. U) ,00 fi. . 5»4 5V 535 «> Honau > D»«pf., vtsterl., 500 ft. «Vt, . . , «>» — 50» - - »ui-Vodtnb»chtr».-«.»00fi.V. <^- »4 7b Neio fi,H. , »»«— »s« «> dlo, bto. slit, U) »uu fi. »i.,»7<>fi.».«. 455 — 4b« — dt«. tm.l««7. »<«>«, . . — — — — l«»»»»»»el.,«»«»».. Pl<«, iAlN«» (per «tsch. »au«fl., »ll,. bst., 100 ft. . . «-- »9lw «,«>»<« «sen. nnb «l»hl.Ind. in «in» 100 ft..... « — «» - »>. «. ». bb- b«-.. Üirftnllsr Vraurrei 100 fi. . . 119 bv 1»0 «0 M«!lan°»es,Mch., vest. °»lpl« 84— »4 »5 Praan «i.Inb.°<»«i. »00 ft. «4ft— ^5 — G«lao.larj. Vtetnlohl» «0 l. 57b — 5»l» — .,«chU«l»M" Popieri.,,«» l. wb - «>b - „Vteyrer«/', Vapierf. u. «.-». 1«, - ,« — Dr<»»U»r «Mm».. »«1. 70 ft. «5 - 1« - »»ffn,<.^».,v«st.la«gle«tl'»ettn,»»»I. »94 — ,94 bv ! »««s«,. «mfttsbam....... 99 10 99 »b Deutsch' Vl«»e...... «80 5« 9». London........ ,19-95 I»» 10 V»r<»......... 47 «, 47 5l> «t. «««»bur,..... — — — — G»l»t,n. Ducaten........ L'?0 57» »«.FrancsStulle..... 9 l»»z. 9 54. Deutsche «eichlbanlnolen . . l»8 80 »«»7. It»llentiel.«ubeI..... I'll? ,»» ^^trauenisposten. K Secretär Ve' Vollkomi^en commerciell gebildet, der slovenischen \ ^^ehnigStens im Worte miichtig, wird gesucht. \ * er> welche in einem grösseren Baugeschäste thätig Am** ^aterialkenntnis haben, erhalten den Vorzug. \ Ad Unter *V* B'* Sind bis Uin8stens l- December 1. J. Ministration dieser Zeitung m richten. *~l Bei herabgesetzten Preisen. Im Salon des Hotel „Stadt Wien«. Wegen lebhafter Betheiligung uod allgemein ausgesprochenem Wunsche bleiben die Photographien definitiv bis inclusive Donnerstag, 26. November, ausgestellt. iW^va l Unter anderem : TVe1» 2 Die russischen Feierlichkeiten von Paris. Eine Abtheilung der Wiener Feuerwehr. Ein militärischer Vorbeimarsch in Frankreich. (4987) Die Westminster-Brücke in London. 4—1 3Deiaon.strattioxi.en.: 4, 5, 6, 7 und 8 Uhr. I. Plats ao kr., U. Pl&ts QO kr. Bei herabgesetzten Preisen.