H^s. Mittwoch, 11. Miliz 1896. Jahrgang 115. »^ ^^^-^---------------------------------------------------- Oh II, ?l^ll«: Vz^ Pllstversendung: ganzjährig fi, l5, halbjährig fl, 7-5N. Im «»mptoir: ^ Zierat, V,°<ührl8 ft-5 üO. Für die Zustellung <„« Hau« gaiizlährig ft, i. — Inserttonsgebür: 3«r ^»^ °" zu 4 Zeilen »5 lr., größere per Zelle 6 lr,- bei öfteren Mederhol»n«en per geile » lr. Die «Laib. Zeit.» erscheint täglich, mit «lu«nahn» der Von»' und Feiertage. Die Nb«i»lftl«N»n befindet fich n^Alusterialrathe im Ministerium des kaiser-^^ ^wglichen Hauses und des Aeußern Ludwig H G^ben Titel und Charakter eineS Sections« "gnadigst zu verleihen geruht. Ahijchs^ ^b k. Apostolische Majestät haben mit Wun°«. Entschließung vom 15. Februar d. I. dem ?'"z>N!n?^ und Archwdirector im k. u. k. Reichs- M^'Neilum Dr. Ludwig von Thal lüczy den ^ M«^"alter eines HofratheS mit Nachsicht der "gnadigst zu verleihen geruht. ^ein!«""b l. Apostolische Majestät haben auf >M h'Avom Minister des kaiserlichen und lönig° 1 lasten N .""^ bes Aeußern erstatteten allerunter« tzM^^urages mit Allerhöchster Entschließung vom ^/tiso^-oen Handelsmann David Mac Laren ^lllle? ? Calcutta zum unbesoldeten Consul ^gnädigst zu ernennen geruht. h, ^e. z '----------------- ^Hster » ^ Apostolische Majestät haben mit 3.^l in n, Mließung vom 27. Februar d. I. dem ^'t be'r V^s Mair das goldene Verdienst- "rone allergnädigst zu verleihen geruht. ?" und ^^ ^- ^ück des Landesgesetzblattes für Kram ^'^3d°"^t unter ^hlne/m'!? ?^ Ministeriums des Innern im Einver. ^ des e, ." Ministerien flir Cultus und Unterricht <^b' betr.ss 5^ v"M 21. Jänner 1896, Z. 34349 ä« Hl vor' ^?'""' "lib Vrunnenmeister-Verechtigungen, "Nen. "dicgung der Prüfung von derselben zurück- >. ^°ctlon des Landesgesetzblattes für Kram. ^^^^b°ch am 11. März 1896. "lchtamtlicher Theil. ibl" der ^llieluugs-Borlage. 'V/h°t betreffenden Ministerien gepflogenen Berathungen. Nach diesem Entwürfe sind neue Erfindungen, welche eine gewerbliche Anwendung zulassen, Gegenstand des Patentschutzes. Das Erfordernis der gewerblichen Anwendbarkeit, also die Voraussetzung der Patentfähigkeit < geht dahin, dass die Erfindung — zum Unterschiede von der dem geistigen Gebiete ungehörigen schöpferischen That — entsprechend ihrem durch die Verwertung der Naturkräfte materiellen Charakter bei ihrer Anwendung die Entwicklung einer Thätigkeit ermöglichen muss, wie sie den Gewerben zugrunde liegt. Für gewisse Elfin' düngen, so für wissenschaftliche Lehr- und Grundsätze als solche, für Erfindungen, deren Gegenstand staatlich monopolisiert ist u. dergl., werden Patente nicht ertheilt. Das gleiche gilt für Erfindungen, welchen das Merk» mal der Neuheit fehlt. Dies ist der Fall, wenn die Erfindung bereits vor dem Zeitpunkte ihrer Anmeldung 1.) in veröffentlichten Druckschriften derart beschrieben wurde, dass danach die Benützung durch Sachverständige möglich erscheint oder 2.) im Inlande so offenkundig benützt, öffentlich zur Schau gestellt oder vorgeführt wurde, dass danach die Benützung durch Sach» verständige möglich erscheint, oder 3.) den Gegenstand eines Privilegiums nach dem geltenden Privilegien« Gesetze gebildet hat und zum Gemeingute geworden ist. — Auf Patentertheilung hat derjenige Anspruch, welcher die Erfindung zuerst nach Maßgabe des vorliegenden Entwurfes angemeldet hat. Doch steht dieser Anspruch dem Patenlwerber nicht zu, wenn er nicht der Erfinder selbst oder dessen Rechtsnachfolger ist, und wenn vom wirklichen Urheber oder dessen Rechtsnachfolger Einspruch erhoben wird. Eine social-politisch wichtige Vorschrift enthält der letzte Absatz des § 5: «Vertrags- oder Dienftesbestimmungen, durch welche einem in einem Gewerbsunternehmen Angestellten oder Bediensteten der angemessene Nutzen aus den von ihm im Dienste gemachten Erfindungen entzogen werden soll, haben keine rechtliche Wirkung.» Erfindungen, welche auf inländischen Ausstellungen zur Schau gestellt werden, kann vom Tage ihrer Zu» lassung zur Ausstellung bis drei Monate nach Schluss der Ausstellung ein zeitweiliger Patentschutz unter erleichterten Bedingungen eingeräumt werden, deren Festsetzung im Verordnungswege erfolgt. Wer nicht im Inlande wohnt, kann den Patentanspruch nur durch einen im Inlande wohnhaften Vertreter geltend machen, dessen Name und Wohnort behufs Registrierung beim Patentamte anzumelden ist. Das Patent hat die Wirkung, dass der Patentinhaber ausschließlich befugt ist, betriebsmäßig den Gegenstand der Erfindung herzustellen, in Verkehr zu bringen, feilzuhalten oder zu gebrauchen sowie betriebsmäßig die Erfindung anzuwenden oder zu benutzen. Ist das Patent für ein Verfahren ertheilt, so erstreckt sich die Wirkung auch auf die durch dieses Verfahren unmittelbar hergestellten Gegenstände. Die Dauer des Patentes beträgt 15 Jahre. Das Patentrecht bildet den Gegenstand eines Pfandrechtes und geht gleichwie das Recht aus der Anmeldung eines Patentes auf die Erben über. Ebenso können beide Rechte ganz oder nach ideellen Theilen durch Rechtsgeschäft, Richterspruch oder Verfügung von todeswegen auf andere übeltragen werden. Das Patentrecht, das Pfandrecht und die sonstigen dinglichen Rechte an Patentrechten werden mit der Eintragung in das Patentregister erworben und gegen dritte wirksam. Für den Zeitpunkt der Erwerbung der Licenzrechte bleiben die Bestimmungen deS bürgerlichen Rechtes maßgebend. Dritten Personen gegenüber werden auch die Licenzrechte erst mit der Eintragung in das Patentregister wirksam. Gleichzeitig eingelangte Eingaben genießen die gleiche Rangordnung. Der Patenterwerber übernimmt die auf dem Patente haftenden, aus dem Patentregister ersichtlichen oder zur Eintragung ordnungsmäßig angemeldeten Feuilleton. bun^e« Raubmörder. ^ "e v°n Wilhelm Herbert. °"" I. froher ^. 1. 7tzl Kleinem N°"e hatte Herr Assessor Dankel-3"lMa eilte nnn^' ""ige Tage Nachurlaub durch, ü^i'^'ch nick/ "" v°n diesem köstlichsten aller 3 °"t Z zu verlieren, noch 3>N ^ Frauds mit seiner klemm und zur ^. l' Utn den V^"lch die Dämmerung nach dem ^ 'Ey s ^ ö"6 «ach dem Süden zu b> ^'tt?"r nichte Paar seligen Tage über aber bn bti? dH ""unsere Knechtschaft erinnern!» 5z.5a V' z°hli ^n" bas Wort Bureau auf die «a,w "d hüfli^. Al°Wkcke einen Schutzmann. und erwiesen Herrn ^d^sie ihn' u^c l?"m Dienste vorzüglich h"" Respect durch ^"le "heit zu fachen. Statt sich aber hie- 4> un>l"ich /u^"^ "ich er ihnen, wo er , ;b«2 nH °"s: Er wollte auf der Straße '^ ^°k U" lein w >. ledermann mit neugierigen " >e >d?^u lvar V ihn ein Schutzmann grüßte. * ksl ° ""d,e Ho« förmlich zur Manie bei "" «ili««n « 3" vech°nd ihn sofort, als ll«n Vehen bemerkte: «Da müssen wir rasch über die Straße hinüber — dort am Eck steht ein Schutzmann.» Unbemerkt von ihnen beiden hatte sich aus einem Thorbogen bei dieser Aeußerung etwas wie ein langer Hals mit schmalem feinbeohrtem Kopfe herausgebogeu und nun löste sich ein Schatten von dem Hause ab und glitt geschäftig hinter ihnen her. In der einsamen Seitenstraße, in welche sie dem Schutzmann, ohne behonneurt zu werden, glücklich entwischt waren, glaubte Frau Lucie in einiger Entfernung hinter sich das monotone Geräusch rasch und leise auf» klappender Sohle zu hören. Sie hatte wie immer bei solchen Anlässen ihr wonnig-grauliches Reisefieber, in dem sie sich gern allerhand Gefahren konstruierte, und flüsterte daher ihrem Mann etwas angstbebend zu: «Du, ich glaube, es folgt uns jemand!» Der Assessor blickte zurück, äußerte aber beruhigend, da der Schatten gleichzeitig verschwand: «Nee, Kind, keine Gespensterseherei! Die Person ist eben in ein Haus getreten!» Sonderbar wäre es allerdings auch ihm wahrscheinlich vorgekommen, wenn er hätte beobachten können, wie daS lange, dunkle Etwas, als er mit seiner Frau um die Ecke gebogen war, wieder aus dem Hause kam und den Zeitverlust durch vorsichtige Eile zu ersetzen suchte. Wenige Minuten später saß das Ehepaar wohl« bchalten in einem Coups zweiter Classe des Schnellzuges und dessen Locomotive gab eben das Zeichen zur Abfahrt, «ls am Fahrkarteufchalter ein hagerer, hoch- aufgeschossener Herr eintraf und athemlos etwas zu wissen verlangte. Es ist etwas außerordentlich Behagliches, auf weichen Polstern durch die Nacht dahinzubrausen und die Sterne des Himmels, die Stangen der Telegraphen« leitung und die Funken des Dampfrosses an sich vor« übereilen zu sehen. Alle Leidenschaften beruhigen sich dabei und, wenn bei zwei jungen Leuten, die nur flüchtig zu Abend gegessen haben, noch irgend etwal unruhig bleibt, so ist es der Magen, der mit der Beharrlichkeit eines festen Charakters auf Nachlieferung der ihm gewohnheitsmäßig zukommenden Ration pocht. «Emil,» sagte Frau Lucie und gähnte mit dem in seinen Gedichten oft citierten Rosenmündchen, «wenn man bei der nächsten Haltestelle etwas haben könnte?» «Zwei Seelen und ein Gedanke!» rief er vergnügt. «Wir habe» noch zwanzig Minuten bis Jet« hausen, wo der Schnellzug hält — es ist dort ein ganz anständiges Buffet — ich denke, ein paar frische Schinkenbrüter und eine halbe Flasche Rothen werden wir sicher haben können!» Diese angenehme Erwartung versüßte den beiden Leutchen die nächste Viertelstunde und sie empfanden mit Behagen das Kribbeln und Krabbeln an den Sohlen, als jetzt die Bremsen angezogen wurden und der Zug in ein angenehmes Vicinalbahntempo verfiel. Da stand er vollends. «Zethausen — zehn Minuten Aufenthalt!» «Bleib nur sitzen,» sagte der Assessor, «ich bring' Dn'e in den Zug!» Laibacher'Zeitung Nr. 59. 458 11. Mrz 1s9^ Lasten. Das Patent erlischt entweder durch Verzicht oder durch Ieitablauf, und zwar bei rechtzeitiger Zahlung der Iahresgebüren spätestens mit Ablauf des fünfzehnten Jahres; früher aber, wenn die fällige Ge-bür nicht rechtzeitig bei der Casse des Patentamtes oder zur Ueberweisung an dieselbe bei einer inländischen Postanftalt eingezahlt wurde. Der Entwurf unterscheidet drei weitere Kategorien der Endigung eines Patentes: Rücknahme, Nichtigerklärung und Aberkennung. Was die Patentbehörden anlangt, so fungiert als oberste das Patentamt in Wien, dessen Organisation der Verord-nungsgewalt vorbehalten wirb. Dieses Patentamt ver öffentlicht ein periodisch erscheinendes amtliches Patentblatt. Als Berufungsinstanz gegen die Endentscheidungen der «Nichtigkeits-Äbtheilung» dieses Patentamtes wird ein Patentgerichtshof in Wien geschaffen. Zur berufsmäßigen Parteienvertretung vor den Behörden in Patentangelegenheiten sind nur Advocate«, behördlich autorisierte Privattechniker, die Patentanwälte und die Finanzprocuratur befugt. Die Patentanwälte unterstehen der Disciplinargewalt des Patentamtes. Bei dem letzteren wird ein Patentregister geführt, welches die fortlaufenden Nummern, den Gegenstand und die Dauer der ertheilten Patente svwie den Namen, die Beschäftigung und den Wohnort der Patentinhaber und ihrer Vertreter enthält. Die Einsicht in dieses Register steht, soweit es sich nicht um ein der Staats- oder Kriegsverwaltung zustehendes, noch nicht bekanntgemachtes Patent handelt, jedermann frei. Das Patentamt veröffentlicht die Beschreibungen und Zeichnungen der ertheilten Patente, soweit deren Einsicht jedermann freisteht, in selbst-ständigen Druckschriften (Patentschriften) und ertheilt auf Verlangen beglaubigte Ausfertigungen über die Registereintragungen. Eingehend wird das Patentverfahren geregelt, und zwar in den §§ 47 bis 65 das Verfahren bei der Er» Heilung, in den H§ 66 bis 91 bei der Anfechtung von Patenten. Den vierten Abschnitt des Entwurses bilden die Sätze über Patenteingriffe und Patentanmaßungen. Einen Eingriff begeht, wer ohne Zustimmung des Patentinhabers oder seines Rechtsnachfolgers ») betriebsmäßig den Gegenstand der geschützten Erfindung her» stellt, in Verkehr bringt, feilhält oder gebraucht sowie betriebsmäßig die geschützte Erfindung anwendet oder benützt; b) die geschützte Erfindung, welche er bereits zur Zeit ihrer Anmeldung im Inlande im guten Glauben in Benützung genommen oder hinsichtlich welcher er die zu solcher Benützung erforderlichen Veranstaltungen getroffen hat, nicht bloß für die Bedürfnisse seines eigenen Betriebes in eigenen oder fremden Werkstätten ausnützt. Einer Patentanmaßung hingegen macht sich schuldig: 1.) Wer Gegenstände oder deren Verpackung mit einer solchen Bezeichnung versieht oder in Verkehr setzt, welche geeignet ist, den Irrthum zu erregen, dass die Gegenstände oder das Herstellungsverfahren durch ein Patent nach Maßgabe dieses Gesetzes geschützt seien; 2.) wer in öffentlichen Anzeigen, auf Aushängeschildern, auf Empfehlungskarten oder in ähnlichen Kundgebungen eine Bezeichnung anwendet, welche geeignet ist, den Irrthum zu erregen, dass die darin erwähnten Gegenstände oder das darin erwähnte Herstellungsverfahren durch ein Patent nach Maßgabe diefes Gesetzes geschützt seien. Politische Uebersicht. Laib ach, 10. März. Die nächste (73.) Sitzung des Herrenhauses findet morgen den 11. d. M. um 12 Uhr mittags mit folgender Tagesordnung statt: Mittheilung des Cinlaufes; erste Lefung des Gefetzentwurfes betreffend die Abänderung der M 206 und 248 des allgemeinen Berggesetzes vom 23. Mai 1854; zweite Lesung des Gesetzentwurfes betreffend die Aufhebung der Tr-greiferantheile bei Gefälls-Uebertretungen; Ersatzwahlen in die Specialcommission zur Vorberathung des Verg-Inspectoren-Gesetzes. In der gestrigen Sitzung des ungarischen Abgeordnetenhauses wurde die Verhandlung des Budgets des Justizministeriums fortgesetzt. Abg, Emerich Sziväk (liberal) urgiert die Cooificierung des einheitlichen Privatrechtes und die Regelung der Be sitzverhältniffe in der früheren Militärgrenze. Redner votiert das Budget. Der Wortführer der National-partei Abg. Victor Issekutz bespricht in längerer Rede das Strafverfahren und verlangt die Regelung des Militär-Strafprocesses und eine Verschärfung der Duellstrafen. Die Commission des deutschen Reichs tages für das Börsengesetz beendete am 9. d. Vt. di? erste Lesung des Depotgesetzes und nahm den Gesetzentwurf nach Streichung des Paragraphes 4 unverändert an. Der Landtag des Herzogthums Sachsen-Meiningen hat die ihm kürzlich unterbreitete Vorlage über die Erbfolge-Ordnung angenommen. Die Vorlage besteht aus sechs Abschnitten und ist vom Herzog «in Uebereinstimmung» mit seinen Söhnen ergangen. Die Erbfolge in der Regierung, in dem Haus-, Fidei- ^ commiss- und Domänial-Vermögen ist laut der Vor ^ läge nach den Grundfätzen der Erstgeburt und Linealordnung aufgestellt und schließt hierin die Prinzessinnen, so lange der Mannesstamm besteht, aus, ingleichen kann die Erbfolge «nicht auf den Inhaber eines außer-j deutschen Thrones oder auf die Gemahlin eines solchen übergehen.» Der Gesetzentwurf regelt ferner die Re-gierungs Verwesung bei Minderjährigkeit oder dauern-^ der Unfähigkeit des Herzogs zur Regierung. Die fol ! genden Bestimmungen betreffen die Rechtsverhältnisse der Angehörigen des herzoglichen Hauses, das Vermögen desselben und den Domänial-Besitz. An den bestehenden Gesetzen wird hiedurch nichts geändert. In Adigrat wird sich allem Anscheine nach die Tragödie von Malalle wiederholen. Die Gar« nison ist umzingelt, ein Abzug derselben, wie der Commandant, Major Prestinari, meldet, nicht mehr möglich; schon deshalb nicht, weil man sich mit einem Transport von 300 Kranken — so viele liegen in den Lazarethen von Adigrat — nicht durch ein feindliches Heer durchschleichen oder durchschlagen kann. Aoigrat! galt bisher, bevor die Abessynier sich nicht dl>s ganzen! Geschützparkes der italienischen Operations«Armee bemächtigt hatten, als gegen jeden Angriff von Am-hara ausreichend stark befestigt. Es soll auch genügend! mit Proviant versehen sein und im Innern der Ver-, schanzungen Brunnen besitzen: Jetzt aber, da König i Menelik fünfmal soviel Kanonen besitzt, als in Adigrat auf den Wällen stehen, wird die Lage der Besatzung, sobald die Massenangriffe seitens der Abessynier be-! ginnen, alsbald eine ebenso verzweifelt aussichtslose werden, wie jene der tausend von Makalle. Präsident Faure verließ unter überaus^ lichen Kundgebungen der Bevölkerung Marse". ^ ist nach Paris zurückgekehrt. Auf dem Wege Y ' j der Präsident in Aix. Arles, Tarascon und " ^. auf. Bei den Empfängen in Aix betheuerte °"^ bischof die Ergebenheit des Clerus für das A"^. In ganz Spanien finden patriotische "^ gebungen statt. Viele Personen bieten fUr °„M eines Krieges Geld an. In den baskischen ^"^ wurde eine Subscription eröffnet, um dem ^ 5 ^ Kriegsschiff anzubieten. Die Bischöfe vetheiligen , der Bewegung. hzii' Nach einer der «Pol. Corr.» aus Velgl" y. gehenden Meldung gilt es dort als "icht M,F scheinlich, dass die Verhandlungen wegen ^„F eines Handelsvertrages mit Bulgarien ^ wieder werden aufgenommen werden. Ai^ Wie man aus Sofia meldet, h^ ^^ Komarow anlässlich seiner Anwesenheit '" «^ garischen Hauptstadt in allen Kreisen, mit oe^ ^ Berührung kam, sich dahin geäußert, dass ^ Fürsten Lobanow ermächtigt worden sei i^M^ dass Russland in Bulgarien keine anderen >"^ anspruche, als die ihm durch den Berliner Aei währleistet worden seien. ^he^ Nach einer aus Constantinopel M ^ Meldung verlautet in dortigen türkischen "^Md^ der Besuch des Khedive Abbas Pascha alN ^ ^ Horn nicht vor dem Monate Juni zu erroa"'^ ! Tagesnemgteiten. „ — (Von der Jubiläums - A M'^ Man schreibt uns: Se. l. und l. ApostoM° ^ haben mit Allerhöchster Entschließung vo« ^ ^ t>. I. allergnildigst zu gestatten geruht, das» ^< j' der O'ficiere und Militärbeamten des i»"^ .„»A Gründung von Stiftungen au« «lnlass des A ^< ? Jubiläums Sr> l. und l. Apostolischen VlaM ^ ! Sitze in Vudweis, dessen Nildung nach 3""^// gelegtln Statuten vom l. l. Ministerium de« 3 /s telst Trlass vom 2. Februar l. I.. g b/"' "F worden ist, den Namen: «Kaiser Franz 3^'"^ ^! Stiftung der Osficiere und standes» führen dürfe. Mit diesem ebenso "!" ^ ^. beglückenden Veweis Allerhöchster Gnade " ^ ',, segensreiche Wirken der genannten Stiftu"» ^ Grund gelegt, auf welchem weiter gebaut wer ^,fil Sinne und im Geiste der uns Soldaten st" ^ den Devise: «Viridu» unitis». liv^»,/ - (Die tausendste 2ocoM°t F°. seltene Feier fand am 9. d. M. in b" ?^ 5<>^ Locomotio - Fabrik statt, sie galt der an d'"^, ^ folgten Fertigstellung der tausendsten 2oco"° ^ ,, die Wiener Stadtbahn bestimmt ist. s« " ^^ außer zahlreichen höheren Eisenbahn-Bea"" Alt fügte sie, an dcn Theetisch tretend, hinzu. "Inzwischen hatte Hubert^mts^/lF^ mit warmer Herzlichkeit begrüßt, und . a^F die kleine Hand; sie sprach kein "" Pld M stumme Bitte lag in ihrem Blick. "^ ^' si^ zögerte eine Secunde lang, dann beru i glü ^ und kalt die dargebotene Hand. "V A/ in die Wangen des jungen MadV" ^ P" um im nächsten Moment tödtlicher ^ . geben. , _ Bell" «Ernst,» wandte sie sich ihrem „f «kannst du, willst du —» . Mb ^P<^ Die Stimme versagte ihr, und h sie "/' ergriff ihre Hand und fragte besorgt, ^s " ^ «Du bist es, Ella, ich sehe/s'^l,e// Lady Braybeau. «Ich will dir eine , ^l»" ^ reiten, oder möchtest du dich sofort .^,,, zurückziehen können?» ^.Ms^ <3" ! «Wenn du mich gütigst entsW'W' / das am liebsten thun,» entgegnete ^" ^ ^, so fehr müde!. ko« ^ «Ich will dich selbst in dew ZH< / sagte die Gräfin, den Arm um M» H I legend. «Ich lehre sogleich zurück!» >^ anderen gewandt. ^ (Fortsetzung M" Z ^i^cher Zeitung Nr. 59.__________________________________459__________________________ H. Mrz 1896. !ür l> !' ' ^"^ ^^ kben vollendete tausendste Locomotive Etab/i! 5 ^°^^ ^^ Stadt Wien dienstbar zu machende h "ah" bestimmt sei. Mit einem lebhaft begrüßten "och?i w ^lbeit Moss der Herr Minister, worauf Tllal. . ^"mter. der Director und ein Arbeiter lurze °>le sprachen. deln^^in erschossener Sträfling.) Aus Uo^ !>°ngknhause des Kreisgerichtes in Vozen ist vorige ln!ern' »^ ^ demselben wegen eines schweren Verbrechens ^tme? I^ann Pallmann entsprungen. Die Gen-3l«ll>^ ^^^ ^ sofort aus die Suche nach dem »°n N . ^" ^- d- M. nachts wurde der Verbrecher »ktloff Nttn '" ^"lde, wo er sich versteckt hielt, an« »nebtw.'- ^ ^°"^e sich zur Flucht und leistete den ^lnallgen Rufen, stehen zu bleiben, nicht Folge, ^lzte"' ^" ^" Gendarmen Feuer, der Flüchtling Liicht ^^"""kn und war in wenigen Secunden eine 8 zyT" (bochwasser.) Aus Stuttgart vom khz . l wird gemeldet: Infolge der starten Regengüsse tz!5^" Fußte Theil des Enzthales unter Wasser; die Noik! looad, Neuenburg, Pforzheim, 5ils>. n?°" und Nietigheim sind überschwemmt, illh.,, ^"hnftrtcke Isny-Leitlirch ist ein Eisen-Hrie? lnfolge der Unterspülung des Brückenpfeilers bei tzchgfs°k"shosen theilweise entgleist, wobei ein >>etletzt ^^^ wurde. Die Passagiere blieben un- ^z^.^errath militärischer Geheimnisse.) ^ilit^^cricht in Leipzig verurthellte wegen Verrathe» hon« ^"Geheimnisse schoren zu sieben Jahren Zucht-^hien , ^ung unter Polizei'Aussicht. Pfeiffer zu zwei und Ringbauer zu einem Jahr Gefängnis. beri ^lreick »> ^ ^l)" ^l^ benützt wurde, welches aus l U.,s?.. ^ besscn Colonien und Schutzgebiete stammt. ^ in m . U""3 der Conserve« muss in Staatsanstalten ^ülte» ^""""stalten unter Aufsicht von Intendanturs-. ^ /^ WMtärbeamten geschehen. "'lss an,, k ^ urel - Säule.) Die Abbildung der !'"^n V ^"t Aurel-Säule in Rom, die im ver-?°«rllvb " '" Austrage des deutschen Kaisers ^"be vun / ""den sind. werden demnächst in einem ^ tm , ^ faseln in Folio herausgegeben werden. !> Äeit. '"" ^e Herren Momnchn und Calderini ^en ^°2' die Beschreibung und Erklärung der Reliefs ! bze»Wi .'Professoren E. Petersen und A. von Do« ^°ph>Üi aliH ''Nd du^ ^ römischen Gipsgieh?r Pier-» ^"iner "Hkformt worden. Die General-Verwaltung >>"en. h«, ^"leen hat durch ihre Formerei es über-^eilen ^"Mse herzustellen und durch Verlauf zu i» «Hi. c^iterarisches. ^tt^ und Ni.'^Uch'U«garische Monarchie ^d,l. °« Kwn, ^^b.» Das erste Heft de» neuen Nanbes, ^. ""^ Künstler theilgenoinmen. Das vorlie« ^ der Z^Uichen V^ ^"^ lebendige und datenreiche Schilderung weiiy "'bcr^. ^'llenthümlichleiten und Schönheiten Mähren« !» ^°" A f>»^^"lrathes Dr. Heinrich Sonneck in Vrünu. h»t ^ ri,^ ?'"" " Wien). ^"l ^"'eian^" !"t dem Jahre 1860 bestehenden Gebrauche ^>"F"V. L"/" Oefterreichisch. Ungarischen ti!"^chez 3"" ilber?"^ anlässlich der bereits eingeleiteten ,^" N^ ^l lil^» ^ Erneuerung des Privilegiums ein aus» 3Zähre /.Wt d »^ Verwaltung dcr Oesterreichisch. Unga-« °'t^ ^i) v^'« ^inne des jettt geltenden Privilegiums ,>5i^'," entsch.eden gegen jede Lockerung und für ikV^Uw« " °Uch ki "digrn Nanlorgunisation aus. In dieser ii? ^ni, 5°röff,„ .^"rschläge «ber die Erneuerung des Vanl-!'i» ^"rck .^n N,« lh^' welche die Nanlverwaltung im Jahre ^itit^ ;ne niH?"U"gen unterbreitet hat. Diese Vorschläge l,. Tie , ll0lt7r. "N'cielle Publication genau bela«nt und V blllb ble H worden. bin.? T^"!chril?"" der rühmlichst bekannten illustrier-H/in ^V, '«°" Fels zum Meer- (Stuttgart) ^'stli^ Preis des Heftes 7b Pf.. ^ben.^mächtigsten Farbenbildern dar, die das "e,er glanzvollen Epoche der Wintersaison -schildern. Gleich das Titelbild auf dem Umschlage: ein costü« miertes Paar im Tanzsaal darstellend, strahlt uns in heiterster Farbenpracht entgegen, und ihm stehen an malerischer Wirkung die Vollbilder chantin», eine farbenreiche Schilderung modernen österreichischen Lrbens. Reichhaltig wie der illustrative Schmuck ist auch dcr dem Actuellen gewidmete «Sammler», dessen Fülle und Vortrefflichkeit als ein Unicum in der Zeitschriftenliteratur anerkennende Erwähnung verdient. Alles in dieser Rubrik Besprochene kann durch die hiesige BuchhandlungIg. v. KleinmayrkFed. Bamberg bezogen werden. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Sanitiits - Districts - Vertretung Oberlaibach.) Nach der vor lurzem stattgehabten Neu-constituierung der Sanitäts°Diftrictsuertretung Oberlaibach besteht dieselbe aus folgenden Herren: Gabriel Ielovs^l, Gemeindevorsteher und Landtagsabgeordneter in Ober-lalbach (Obmann); Karl Majer, Gemeinderath und Handelsmann in Oberlaibach (Oömann-Stellvertreter); Thomas Zdesar, Gemeindevorsteher und Besitzer in Horjul; Georg Grampovcan, Gemeinderath und V.sitz^r in Oberlaibach; Franz Triar, Gemeinderath und Besitzer in Oberlaibach; Johann Nrencic, Gcmcinderath und Besitzer in Obetlaibach; Ialob Hltko, Gemeinderath und Besitzer in Vrd (Mitglieder); Ialob Sodnilar, Gemeindevorsteher und Besitzer in Billichgraz, und Joses Telban, Gemeindevorsteher und Besitzer in Stein (Ersatzmänner). —o. — (Laibacher Beamten - Eonsumverein.) In theilweiser Ergänzung und Richtigstellung des Berichtes ilber die Generalversammlung des Beamten-Eonsumvereines bringen wir eine Stelle der R?oe des V'reinsvorstandes nachstehend wörtlich. Landesrcgierungs« rath Marquis von Gozani sagte: «Auf di? G>fahr hin, irübe Erinnerungen zu wecken, muss ich des 14. April des Vorjahres gedenken, jener Nacht, in welcher wir aus unserem leidlich behaglichen Dahinleben gewaltsam aufgerüttelt und mit Weib und Kind auf die Gasse geseht wurden. Vieles ist seither geschehen, um den Nothstand zu lindern, welcher über die Stadt gekommen war; dank» baren Herzens gedenken wir der huldreichen Fürsorge Sr. Majestät unseres allergnädigften Kaisers, wir sind welters der Legislative und den maßgebenden Ver« waltungsorganen für die Hilssactionen zu Danl verflichtet, wie nicht minder jenen Männern, welche sich freiwillig in den Dienst der guten Sache gestellt und mitgeholfen haben, die Mittel zur Linderung der Noth zu sammeln; die Staatsbeamten — und mittelbar wohl auch die Ge« imtcn des Landes und der Stadt — verdanken es der Fürsorge deS H^rrn Landespräsidenten Baron He in, !)ass ihnen zur Bestreitung der Kosten der geänderten Lebensführung Zulagen im Vorjahre erfolgt wurden und solche auch sür das lauf.nde Jahr erfolgt werden sollen. Wenn nun die Vorforge für andere zu allen Zeiten verdienstlich ist, so wird solche in Zeiten der allgemeinen Beunruhigung ein Act der Hochherzigkeit. Es wäre jcdoch Täuschung, wollttn wir annehmen, dass hiemit alles geschehen ist, was zu geschehen hatte und dass sür die Zukunft nichts mehr vorzukehren sei u. s. w.> — (Schwurgerichts - Verhandlungen.) Am 9. März fanden unter dem Vorsitze des H?rrn l. l. Laudesgerichtsrathes Karl Plcölo nachfolgende Verhandlungen statt. Unter der Anklage des Todtschlages standen Valentin Susteriic, Tischlermeister, Ignaz Volte, Zttinmktz, beide aus Großmannsburg, Johann Souinc, Tischlergehilfe aus Kleinmannsburg und Johann Pirnat, Tischlermeister aus Lack. — Am 21. October 1895 abends hatte Valentin Slstersic den Vesitzerssohn Alois Zitar und seine Kameraden aus seinem Wirtshause hinausgeworfen, woraus dieselben vor dem Hause lärmten, sich jedoch schließlich entfernten und vor dem Wirtshause »es Zelenc stehen blieben. Johann Pirnat kundschaftete d>es in der Dunkelheit aus, worauf Valentin «v'lstersii!, I;naz Volte, Johann Sovinc und Johann Pirnat nach ourhenger Verabredung den Alois Sitar und dessen G> nAm, um fie zu misshanbcln, überfielen. Hiebei erhielt Zitar von einem der Angreifer einen Mcss<>stich ins H,)cz, der seinen Tod zur Folge hatte. Die Beschuldigten lrugr.en. Sämmtliche vler Angeklagte wurden von den Geschworenen freigesprochen. — In geheimer Verhandlung wurde Heinrich Kopac, Bergarbeiter in Idria, wegen Nothzucht und Schändung zu 15 Monaten schweren K«kers, verschärft mit 1 Fasttage alle Monat verurteilt. Die Schwurgerichtsperiode erfchllnt mit dem gestrigen Tage beendet. —!. — (Vom Wetter.) Schnee und Regenfälle sind in allen Theilen der Monarchie und insbesondere in den Alpengegenden in einem folchen Maße eingetreten, dass sie Überschwemmungen zur Folge hatten. Nach einigen herrlichen Frühlingstagen wurde auch Laibach durch einen plötzlichen Nachwinter überrascht, der das in allen Tonarten besungene bekannte Frühlingsahnen buchstäblich zu Wasser machte. Wir wollen nicht weiter die Lage der cnmen Fußgänger schildern, die sich bei dem elenden Zustande aller Gehsteige und Straßen jeden Schritt durch (incn weichen Brei und durch schmutzige Tümptl förmlich ^kämpfen mußten. Es wäre aber ungerecht über die Ungunst des Wetters zu klagen, da wir ja den trockensten Winter hatten und Zeit genug gewesen wäre, die Gehwege auszubessern. Zum Glück ist der ganze Wintcrspuck "benso rasch geschwunden wie er gekommen. — (Garnisons-Concert.) Samstag den 14. b. M. um halb 8 Uhr abends findet im Casino-Glassalon ein Concert zum Vergnügen der Ofsiciere, Militä'beamten, deren Familien und Bekannten statt. Wie verlautet, beabsichtigt Herr Kapellmeister G. Frisel bei diesem Anlasse einige interessante Neuheiten zum Vortrag zu bringen. — (Deutscher Sprachverein.) Donnerstag den 12. d. M. findet im Gurtensaal zur «Stadt Wien» ein Vortragsabend statt, bei welchem Herr Dr. Riedl «Ueber die Geschichte der deutschen Grammatik» sprechen wird. Beginn 8 Uhr. Gäste willkommen! — (Todesfall.) Vorgestern starb im 73. Lebens-jähre Sofie Freifrau von Rech bach, geb. Freiin von Wolkensperg, Gattin des k. u. l. Kämmerers und Majors >. P. August Freiherrn von Rechbach. Die Verblichene erfreute sich in allen Krelfen der größten Wertschätzung. -— (Slovenisches Theater.) Man machte gestern bei der ersten in dieser Saison veranstalteten Aufführung de« «Freischütz» den Versuch, die Partie des Max durch eine bisher mit Erso'g im Chore und in episodistischen Rollen verwendete Krast zu besehcn. Das gewagte Experiment schlug vollständig fehl, womit wir es as abgethan betrachten. Natürlich litt auch die ganze sonstige Ausführung unter der mana.lhaflen Interpretation dieser Rolle, und selbst Fräulein Aevcikooa, dlr für ihre große Arie im zweiten Acte anhaltender Beifall zu-theil wurde, war nicht imstande, der Oper zu dem gewohnten Ersolge zu verhelfen. Neben der Primadonna fand Fräulein Polalova als Nennchen freundliche An-eilennung. Die letzte Verwandlung sahen wir uns, wie fo mancher Besucher dieser Vorstellung, nicht mehr an. Im ganzen: eine Aufführung, die zu den bisherigen Opernvorftellungen in keinem Vergleiche steht. Wir haben leinen Grund, den schwachen Besuch derselben zu bedauern. —u— — (Kranlenbewegung.) Im abgelaufenen Monate wurden ins Hofpital der barmherzigen Brüder in Kandia bei Rudolfswert 55 männliche Kranke aufgenommen. Mit Hinzurechnung der vom Monate Jänner in der Anstalt Verbliebenen belief sich die Kranlenzahl im Monate Februar dortfelbst auf 84, von denen 33 geheilt und 12 gebessert wurden; 4 mussten als ungeheilt entlassen werden, während 3 gestorben sind. Es verblieben oaher mit Schluss Februar noch 32 Kranke in Spitals-behandlung. —o. — (Flottenmanöver in der Abria.) Aus Pola wird berichtet: Wie alljährlich, finden auch heuer in der Adria den Sommer über größere Manöver unserer Kriegsmarine statt; diesmal unterbleibt, im Gegensatze zu den früheren Uebungen, die Indienststellung schwerer Schlachtschiffe, dagegen tritt eine bedeutendere Torpedoflotte in zwei Divisionen in Ausrüstung. Im Verbände der Sommer-Escadre werden die Torpedo-Rammschiffe reiche und Länder betrug 36.824 Hektoliter, die hievon entfallende Steuer-Rückvergütung 69.569 fl. — In den occupierten Ländern wurden im bezeichneten Monate 4586 Hektoliter Vier erzeugt, die hievon vorgeschriebene Steuer betrug 9822 fi. — (Ein verurtheilter Vanknotenfäl« scher.) Vor dem Schwurgerichte in Graz wurde der aus der Umgebung von Udine stammende Giuseppe Musfigh wegen Fälschung von Fünfzig-Guldennoten zu acht Jahren schweren Kerlers vcrurtheilt. — (K. l. priv. Südbahn.Gesellschaft.) Einnahmen vom 26. Febr. bis 4. März 1896: 822.104 fl., in derselben Periode 1895 709.063 fl., Zunahme 1896 113.021 fi. Gesammteinnahmen vom 1. Jänner bis 4. März 1896 6.492.131 fl., in derselben Periode 1895 6.086.812 , Gulden. Zunahme 1896 405.319 fl. Einnahmen vom > 26. Febr. bis 4. März 1896 per Kilometer 37? fl., in! "«derselben Periode 1895 325 fl., daher 1896 mehr um' '^' 52 fl. oder 16 M. Oesammteinnahmen per Kilometer! vom 1. Jänner bis 4. März 1896 2979 fl., in, derselben Periode 1895 2793 fl.. daher 1896 mehr um ^ '186 st. ober 6 7 pCt. Die Einnahmen des Vorjahres^ ^iiiid nach den Ergebnissen der definitiven Rechnungslegung! ""eingestellt. ! "" ' — (Concert e.) Nm nächsten Sonntag findet das j " lMite Concert der «Glasbena Matica» statt. Das vierte! l""VWieder'Concert der philharmonischen Gesellschaft wird, ^ä'ni"22. März veranstaltet. , >»L !<»— (Un der Adria.) Die Salzburger «Fremden-^ ^Wtn^g' schildert in ihrer gestern erschienenen Nummer '"W''m!fstrebenden Curort Lovrana am Quarnero. i?n)^ O67.000), Portefeuille 143,447.000 Gulden ^_^<: i'i33 000), Lombard 31,712.000 Gulden >l"MM.000). Steuerfreie Banlnotenreserve 53,794.000 fl. 6 fH^gMZl.ooo). ^7 ^Keueste Nachrichten.'« lll n«um Hihung des Abgeordnetenhauses ^ 5un l«s< jmi'H am 10. März. , 'Ätls'Abgeordnetenhaus begann die Berathung ldes MerbäubudM. Es sprachen 14 Redner, worauf! die "Debatte abgestochen wurde. - l'' Ab^. ^>e>, München. — Findeys, k. t. Official, Graz. — MM^'e»' Stuböck, Kflte., Wien. — Sterbenz, Kfm,, s. Oeinahlm, ^ ^ berg. — Obrelar, Finanz-Kanzlist, Pola. — Edler 3- ^ zarolli, Postmeister und Realitatenbesitzer, Präwalo> "7,^l< Fichtenau, Gutsbesitzerin, Rudolfswert. — Iussa, ^M besitz«, Trieft. — Mayer, Herrschaftsbesitzer, Wippach- "" " Kfm., Prag. — Wiener, Kfm,, Klattau. ^, ^, 6°' Am 8. März. Dr. Defranceschi s. Gemahlin; H"?"^' pitelorganist, s. Gemahlin; Kastclitz, Handelsmann, >^i, Nudolfswert. — Pirnat, l, k. Notar, Sittich. — Fuedl,, .^, Militär-Thierarzt: Nowotny, l. und t. Unterthierarzt: ^. ^ Hausbesitzerin, Graz. - Galliner, Ingenieur, s. F""'. sgssl»l Neumann, Maler, Oberhemersdorf. — Ielovsel, Prlv"' ^n,,. Schwester, Ielsane. — Heyde, Kfm., Stuttgart. -^ ^"«^ Eger. — Süßn, Kfln., Senosetsch. — Meinol, Fuchs, ^llel, Zeiler, Schick, Bartl, Steiner, Pollak, Kstte., Wien- ^ ^ Agent, Trieft. — Simanovszky, Kfn,., Budapest. Hotel Elefant. M^ «m 7. März. Iurisovich, Breuer. Avril, Schwas ^j^ Leo Baron Cornaro, Privat; May, Director, s-^""/'Mtt>!'' — Millus, Am., Görz. — Klausner, Kaufmanns'^l. St. Johann in Tirol.j — Klun, l. k. Controlor, Eg^ ^e^" Ingenieur, Regensburg. — Cusin, Ingenieur, Prag- "" Nfm., Fiume. — Habl, Privat, f. Frau, Troppau. ^^' Am 8. März. Strauß. Hromatla. Kflte.; Pichler, " . ^ Wien. — Dr. Seemann, Graz. — Leitmer, Kfm., "hD"' Kryzai, Fabrilsbesitzer, St. Peter. — Pojanouic, ^„t!"»' Agram. — Maresch, k. u. l. Oberstlieutenant; Freih " ,^, W' Oberst,Graz. — Milner, Ingenieur, Schlan. — Sch'""'^ Eger, — Specht, Director, Graz. — Foger, Fellhäudlel' ^^, 'Rieder, Fleischhauer, Germaguz. - Safovir, Kf"''- P" St, Peter. - Iamz, Kfm., Cilli. - Marierini, Do""^ ^ ! - Penö, Kfin., Udine. — Dominutti, Kaufmann, >"" ^,'^ , ssragiacomo, Privat, j. Töchter, Pola. — EneN, "Hül>^ , Gattin, Trieft. — Stontar, Bräucreibesitzer; Otavlß, «'"" «illach. — Tassovic, Kfm., St. Peter. Hotel Baierischer Hos. A^ Am 7. März. Totis, Iimmermaler, Laibach ^«„^ " ^ Lcderhändler, Gottschee. — Olivo, Naumeifter, Nudo'!" ^ ! Kosar, Vahnbeamter, Ill..Feistrih. , ^»v Am 8. März. Srcco, Pferdehändler; Pravlja"', ,H «^ i Ios. und Colautti Ioh., Besitzer, Udine. - Mitlalit,ch^/ j. Frau, Krainburg. — Korb, Typograph, Leutenberg, ^ ! Typograph, Bremen. - Hilbmer, Buchdrucker, ^"" ^ 'sslachmüller, Schriftsetzer, Winterthur. — Windisch "" z, Pferdehändler, Tirol. — Egger, Pferdehändler, Sp'»"' 5 Robin, Besitzer, «ürtschach. - Pauluzza, Wirt, Ud'N^hZ»' , Besitzer, Promont. — Tcdeöchi, Pferdehändler; ZaM" ^F Besitzer, Trieft. — Obersnell, Fleischhauer, Vivaca- ^ Lederer, Wippach. — Mahnin, Weinhändler, Fiu»"> Hotel Lloyd. Mh"^?. Am 9. März. Vittner, Revident der l. k. Staats M dobur, Secretär der l. f. Staatsbahn, Villach. ^ ^" V, teur, Wolfsberg. — Delleva, Kaufmann, Slavina- ^ M^ Kaufmann, Altenmarkt. — Hajel, Gärtner, Prag- M^ . Hausbesitzerin, Bischoflack. — Severianoff, Privat'",, ^ V' Melecki, l. u. l. Rittmeister, Sello. - Drilee, InFlu^f^ — Ialob Ialsa, Holzhändler, Laal. — Lenarcic, > ^ Neudorf. — Griinwald, Reisender, Barcz. ^^^^^^ Verstorbene. ,^90^ Am 7. Miir z. Magdalena Demsar, Inwoh"e < ^ Froschgassc 12, Marasmus. , Oit>l>c.^ l A m 8. Mär z. Maria Pleha, Schuhmachers" ^l. ^ « Kralauergasse 31, Luugenentzündung. — Paula" ^ch ^ l ters'Tochter, 6 I,, Wienerstraße 21, Polynen"!" ., , theritis. « Ehc^' l A m 9. März, Franz Vozic, Knecht, ^^,^"6? Z>'^ l ^5, Lungentuderculose. — Anton Sircelj, Arbelt^^ l lanastraßc 45, Marasmus. — Sofie Freiin ""« « A /> l jors.Gattin, 73 I., Auerspergplatz 5, Lungeulm)'" ^chtc^ l A m 10. M ä r z. Iosefa Cesnouar, Tischlers > Tage, Triesterstraße 28, Lebensschwäche. ^^2 Meteorologische Beobachtungen "l^>^ ,s. 2 U.N/ '?83^"I^'^SO. schwa^^beioO^ I ^" 9 . Ab. 738-8 1-5 O, zml. stark M^c F l 11.>7U.Mg., 742 4 ,-1-3 , Ö3O. mähig !the«' ^0"' ^ l Das Tagesmittel der gestrigen Tempera' ^x » >)-7° unter dem Normale. ^^^o!"' l Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm "3" ^-»ü^ ! Ritter von WiNelzrad. ^-^^!i l Danksagung. ^ Allen werten Verwandten, F«u"b"',pc,l'!. kannten, welche ilns bei dein Ablebc" ^^„il.u > nissstgeliebtcn Mutter, beziehungswe'ic > und Großmutter, der Frau ! Maria PleP ,, ihr Beileid ausgedrückt haben, sv"ch^,nde!' ,/ > erwiesene Theilnahnie, für die Kranz p ^'» < > für die ehrende Begleitung 5'"/'^,!^' > unseren auflichtigsten und herzlicM" > Laibach am 10. März lM>. .'.<,clll^ Die trauernden Hinterb^^ -.^ch^Zeitung Nr. 59._____________________________________461____________________________ ^_^^ 11. März 1996. Course an der Wiener Börse vom ll). März 1896. Na« dem uMenen CourMatt« K^^n'e w Noten . L>"N«r . , . l0l 2l. 101-45 ^ l°» ^»,t«I^'^"ober 101-85 101-45 UA »'° ^"ll, 1b1'50 153- ^5° >^° ^" N- 1^8-75 149-75 ? ^°°l«^f""^l 1W st. 158 ^ii59- ^.t^ > ' ^" ^- 195-25 19L-25 'Wbi !>',. 50 st. 1N525 19U-25 ,^ ^U N. . 158 25 15» — ' b'°, «?^°"e««°m! 1N1-50 1U17U »,, ' ' inl üa il»l?o ,,..^.!.»,...r. >^7 « "X> fl.LW. 22150 2»1 70 «eld War« «o« Gtaat« zur Zahlung iiber»«»«n« <«fe«b.'Vri»r.> Oblig«N««e«. EUfabethbahn 600 u, 30«, Vi. sür 2«0 M. 4°/«..... 11?-?l> 118-75 Clllabethbllhn, 40N u.2lX)0 M. 200 M, 4«/„...... 12275 123 25 F'aiy-Ioseph «., Vm. 1»84, 4° « 100 — 10080 Gallzische Kar!. Ludwig - Nahn, Em. 1««1, 30N fi. T. 4°/„ . 99 — 100— 8jorllilbci8ciVahn,Vm. 18«4, . 4°/» (d 1W ft. . 14450 145 50 Grundtntl.' Gbligation»« (ftir 10U si. LM.), 4°/„ lroatijche und slavonische . 97— 97-75 4°/<, ungarische (100 si, ö.W.) . 9« 90 »7»» Ander« iisstnll. Anl»h»n. Donau-Reg,-iiole 5-/, .... 127-75 12875 dto. -«lnlelhe 1878 , . 107-50 — — Aulehen der Stadt Vörz. . , 112— — — ?!ulcheu d. Stadtgemeinde wie» 105'15 106-15 Aulchen d. Stadtgemeinde Wlr» iEilbrr ober Gold) . , . . 129'— 12050 Prämien'slill, b. Etadtgm. Nie» 169 — 170 — Äörscbau-Anlelien, vcrloKb, 5" „ 100-20 101 20 4",„ ttrainer Laübe«°Nnlel>eu . »«-35 9935 V«N> Ware ßsandbrisft (für 100 st.). «odcl,all«,«ft.in50I.«,4«/«». — - -.- dto, „ „ in 5« „ 4«/» 8V10 100-10 dlo. Prüm.'Schldv. 3«/„,I.Em. 115 75 116 25 bto. dtll. 3»/o,II. Em. 117-50 118-25 N.-österr.Landcs'Hyp.,«nst.4"/<> 100 — 10080 Ocft.'ung, Banl Verl. 4°/<, . . 10020 101 — dto. dto. bttjähr. „ 4»/, . , 100 20 101- Tparcasse,1.est..«0I. li'/,'/«vl. 10150 — — Priorität»«Gbligaliun»« (für 100 fi.). Ferdiilailbl-Norbbabü E«. l»«6 101 — 102 — vefterr. Nordweybahu . . . 112 — 112 V0 Staatsoabn....... 221-— 223 — Tübbahn k »«/„..... 166 25 167-25 dto. k b°/„..... 130 50 131 50 Ung-galtz, Vah»..... 107 70 108 70 4°/, Untrrtrainer Vllhiltü , , 9» 50 100 — Divers» zc>s» (per Stlicl), Vubapest'Vastlica (Dombau) . 7-15 700 Ereditlofe 100 fi...... »08 — 204 — «lary-Lose 40 st. CM. . . . 5850 — — 4«/„Do»au.Dlli!!pfsch.10<>ft.— — - Nusstg-Tepl. Gisenb. 200 fl. . . 1672 IVS5 Bühm. Norbbahn 150 fi. . . 275 — 278 — »uschtlehradec «is. 500 fi. EM. 1472 147» dto. dto. (Ut. U) 200 st. . 54»'— 550 — Donau < Dampfschiffahrt«' Ges., Oesterr., 500 fi. EM. . . . 475 — 479- Dux NodenbacherG. Ä.200N.E. 71— ?2-75 sserbmnüds Norob. IWU fl.VM. 3485 »490 Uemli.' Czernow^Iassy»Eisenb.« «esrllschaft »<«» fi. S. . . . 296—298--- Lloyd, Oeft,, Trieft, 500 fi. CM. 460 — 464 — Oestrrr. Norbwestb. 200 fi. T. . 285 25 2»6'25 dtll. dtu. ilit. U) 200 fl. V. 28650 28750 Praa«Duj,er. i50fi.V. . 96 50! 97 50 Stantseisenbahn 200 fl. S. . . 37175 37285 Sudbahn 200 fi. S..... 98^25 98-75 Lüdnordd. Nrrb.'V. 200 fi. EM. 220-50 221 — tramwllt,-Vts.,Wr.,170fl.b.W. «8 — 482 — dtll. <5m. 1887.200 st. . . . —>— — — V«ld Van Tlamway^lef., NeueWr., Pri». liUlts'Actien 100 fi. . . . 105 — 107 — Ung.Hallz. «tisenb. 200 ft. Kilber 208 20 20S'»0 Nng.Weftb,(«a<,n.Graz)200fl.E. 206 75 20««» «sin,« Localbahn«n<«ct. »V»f. gn— gz„ 3ndustri««Altl«n (per Stück). Vauges.. «lllg. oft., 100 fl. . . 93 «5 »4-«gybier Visen» und VtahI'Ind. in Wien 100 fl..... «0 — gl — Eisenbahnw.-Leihg., Vrft«, 80 fi. 119-50 120— „Elbemühl", Papiers, u. N. G. 57— 57 »z Liesinger Vraurrei 100 fi. . . 113 — 114 — Montlln-Gesellsch., Oeft.«alpin« 8575 8S>e Präger «tlirn'Ind.'Vts. 200 fi. 677 — S83-— Galgo-Tarz. Steinlohlen 60 l. 565-—573 — „Vchlöglmüdl", Papiers., 200 l. 209 — 211-— z,Sttvrerm/', Papiers, u. N.-G. lg»-— i69'?5 Trifailcr Kohlen».«Ves. 7« fi. 165 — 16? — Waffenf.'«.,0est.in Wien, 100 l. 295 — 2»» — WaggoN'Lethanft., lllh,., in Pest, »>' fi......... 440 — 460 — Wr. «augesellschaft 100 st. . . 124 — 1,« — Wienerberger Ziegel-Actien'Ves. 3i3>— 8i5>— Devisen. Amsterdam....... 99-25 994« Deutsche Play,...... 5» 02. 59'1?» Lonbo»........ 120-75 12105 Pari«......... z 47 85 4?»tt Et. Petersburg...... —-— — — Dalulen. Ducaten........ 5'6? 5 N» 2O'Franc«'Stüa, V* °Verov"='jev » IV. obüni 1)KV pel'h JuV èlanov ravnateljstva.** %^«or2T in dveh namestni-V r jQ°sti (fi°j; n« svet. \^^ ni dne 10. marca 1896. SV^ar ^avnateljstvo. ^ 2 L^ca ?Sièl,e udel«žbe obèni *W C1 ol*ni ,i ' L ni bil sklepsien, S L J* bode ri ,na dan 26' ™rc» V, voS?to,Panih d5 LepCen brez ozira *> tftwi bode Ä* eŽev (§ 21. dr. pr.). HdHhV« »icer pal devet èlanov S. ^ 26. drern sedem jih odstopi u p° § 2(j • " Pr"' dva 5ta se od- (1°IÄ>-^ pnikl smei° z°Pet J 3-^2^——^___________ ! * ane^1 lu«odni izvr- ^5kfl°Sno ^^^ 1896) (877) 3-3 Depositen - Kundmachung. ^' "" Vom gefertigten k. k. Bezirksgerichte wird hiemit bekannt gemacht, dass sich in der hiergcrichtlichen Depositencasse nachstehende, mehr als 30 Jahre alte Depositen befinden: !^. . -3 3 « Barschaft 3^ Z Z> Erlagstag ^ Vezeichnung der Masse ------^ — 1 ll 287 8. Februar 1865 26 7 — > 2 ll 330 8. Februar 186b 22 Franz Wulauz, Verlassmasse V. Nr.763 2 62'/,, Die unbekannten Eigenthümer werden aufgefordert, binnen der Frist von einem Jahre, sechs Wochen und drei Tagen ihre Legitimationen beizubringen und ihre Eigenthumsrechte auf die Depositen nachzuweisen, widrigens oder im Falle als sich niemand melden sollte, nach ver« strichen« Eoictalfrist die Depositen als heimfällig erklärt und für den Fiscus an die Staatscasse übergeben werden würden. K. k. Bezirksgericht Seisenberg am 12. Februar 1896. (697) 3—3 St. 1567. Razglas. C. kr. za m. del. okrajno sodišèe v Ljubljani naznanja, da se je vsled tožbe Jožela Kozelja, posestnika iz Srednjih Gatneljev ät. 10 proti Blažu, Matevžu, Luki, Mariji inBarbariTomšiè, Mariji Tomšiè in Luki Jeras radi pri-poznanja zastaranja terjatev de praes. 23. januvarja 1896, št. 1567, slednjim postavil Janez Kališ, posestnik v Spod-njih Gameljnih, skrbnikom na èin in da se je za skrajšano razpravo doloèil dan na 7. aprila 1896, dopoldne ob 9. uri, pri tern sodišèu. C. kr. za m. del. okrajno sodišèe v Ljubljani dne 27. januvarja 1896. (941) 3—3 Nr. 7135. Kundmachung. Nachdem die auf den 25. Februar 1696 angeordnete Feilbietung der dem Johann Stefanic von Znanoval gehörigen Realitäten Einl. Nrn. 144 und 145 der Cat.-Gde. Hl. Kreutz erfolglos war, wird zu der auf den 27. März 1896 angeordneten zweiten Feilbietung geschritten. K. l. Bezirksgericht Landstraß am 25. Februar 1896. ^865) 3—3 Nr. 932. Curatorsbestellung. Dem unbekannt wo in Amerika befindlichen Matthäus Znidarsic ans Heil. Dreifaltigkeit wurde Herr Gregor Lah, Realitäte'nbesitzer und Bü> germeister in Laas, als Eurator aä »ctum bestellt und demselben der diesgerichtliche Grund-, buchsbescheid vom 10. Jänner 1896, Z. 155, eingehändigt. K. k. Bezirksgericht Lans am 22. Februar 1896. (456) 3—1 St. 151. Razglas. Z odlokom dne 8. januvarja 1895, ät. 7105, na 10. januvarja 1896 do-loèena druga izvröilna dražba Matiji Žlogar iz Vidošio lastnega, sodno na 1150 gold, cenjenega zemljišèa vložna ät. 240 kat. obèine Drašièe prestavi se na dan 10. aprila 1896, dopoldne ob 11. uri, s poprejšnjim pri-stavkom. C. kr. okrajno sodiäöe v Metliki dne 8. januvarja 1896. (869) 3—1 St. 681. Oklic. C. kr. okrajno sodiäce v Cirknici daje na znanje, da se je na prošnjo Janeza Branisel iz Cirknice kot nad-nuditelja v izvräilni zadevi Josipa Branisel proti Pavlu Branisel iz Cirknice v izterjanje terjatve 285 gold. 90 kr. s prip. z odlokom z dne 23ega februvarija 1896, St. 681, dovolila po-novljena izvršilma dražba na 150 gold, cenjenega nepremakljivega posestva vlož. št. 589 zemljiške knjige kat. obè. Dolenja Vas, katera se je dne lOega februvarija 1896 za 30 gold, prodalo. Ta izvräitev odredi se na 9. aprila 1896 od 11. do 12. ure dopoldne pri tern sodišèu v Cirknici s pristavkom, da se bode to posestvo pri tern edinem roku le za nadnuditev od 60 gold, oddalo. Pogoji, cenilni zapisnik in izvleèek iz zemljiške knjige se morejo v na-vadnih uradnih urah pri tern sodišèu pregledati. C. kr. okrajno sodisèe v Cirknici dne 23. februvarija 1896. Ein Herr sucht für sogleich ein L•-r¨ges möbliertes Monatzimmer mit separatem Eingänge, womöglich in der Nähe des Theaters. Anträge an die Adraiuistration dieser Zeitung erbeten. (1074) 3STa/teèao stavhinskim podjetnikom in vodjem za po-prave žipi certail stavD razpisuje podpisani odbor. Vse poprave so proraèunjene na 22.000 gld. NaÈrti in druge priprave se morejo ogledati v župniaèu in na lieu mesta vsak dan razun nedelj in praznikov. Pisane ponudbe je vlagati do dne 2 7. t. m. opoldne. Podjetnik vloži 16% varšèine do izvrSene kolavdacije. V Homcu (p. MengeS) dne 10. marca 1896. (1075) 3—1 Za stavbinski odbor: V. Bernik, naèelnik. Eine Villa in der Nähe von Agram schweizorhausartig, ein Stock hoch, mit Stall fiir vier Stände, Presshaus, Hühnerhof, Veranda, Park, Weingarten, zwei Joch Wiesen bepflanzt mit Edelobstbäumen, im Gesammtausmasie von 6800 Quadratklafter, ist aus freier Hand um den Preis von 6200 fl. zu verkaufen. Näheres bei Franz Baiiö, Agram, Opatovina Nr. 24. (1069) 3—1 (867) 3—1 St. 729. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Ribnici naznanja, da se s tusodnim odlokom 10. oktobra 1895, St. 5107, dovoljena, na 22. novembra in 21. decembra 1895 odrejena izvršilna prodaja Jakob Lev-stekovega, sodno na 1834 gold. 50 kr. cenjenega zemljišèa vl. št. 42 in 44 kat. oböine Gora ponovi na 7. aprila in na 8. maja 1896, vsakikrat od 11. do 12. ure dopoldne, pri tem sodišèu s pristavkom tusod-nega odloka z dne 10. oktobra 1895, ät. 5107. C. kr. okrajno sodiäce v Ribnici dne 7. februvarya 1896. 7974) 3—2 St. 1062. Oklic. Naznanja se neznano kje v Ameriki prebivajoèemu Jožefu Jerièu iz Laènega Vrha. da se mu je postavil Karol Fajfor iz Laènega Vrha za kuratorja ad actura, in da se je le-temu vroèil tusodni zemljiško-knjižni odlok 17. februvarija 1896, at. 1062. C. kr. okrajno sodiièe v Litiji dne 17. februvarija 1896.