^UlW^ Nr. 89. Plänumeratlon«. Mittwoch, 19. April. Insertlon«geb«l: F«r Nlln« Inslrat« bl» ,u 4 Zlilen «!i lr., yröhne pri Zlilt « ll.! btl tifteren wiedtlhowngtn p»i Z«ilc « lr. 1882. Amtlicher Theil. »U,^. k- und f. Apostolische Majestät haben mit höchster Entschließung vom N April d. I. in l'chei,^'""Z. 'Z"" vieljährigen, treuen und vorzilg. in ^.^'"lsUeistung dem Hofrathe bei der Statthalterei Wtl/, 5 Ardinand Kirchlehner laxfrei das nw .- "ä?es Leopold-Orden« und dem Bezirlshaupt» des ^ " "ioveredo Franz Ebner das Ritterkreuz »eruht "'^'"^^'^^ens ollergnädigst zu verleihen Alleres/' ?" k. Apostolische Majestät haben mit Pe2^" Entschließung vom 11. April d. I. dem Dr. Joseph Maurovich und P,^^""kennung seines vieljährigen, eifrigen Jos«. 'A"«llchen Wirkens das Ritterkreuz des Franz-'^ Oldens allergnädigst zu verleihen geruht. Nlle^'c?' ""b l. Apostolische Majestät haben mit «ta 2^^ Entschließung vom 9. April d. I. den in Ä?. ^ Arthur Grafen von Enzenberg tzj^> ^"^ ^lln Hofrathe bei der Statthalterei in Pello,..^^^^sst zu ernennen und die hiedurch im "lbera . ^" Statthalterei für Tirol und Vor-hauw " la.te Statthllltereirathiistelle dem Bezirks« l»nb T' "" '" Karlsbad Gustav Prmzen von Thurn "lls allergnädigst zu velleihen geruht. Taaffe m. p. . D°»,, Erkenntnis. «lntrng dci »', ^"nbcsgcricht Wien als Pressgeilcht hat auf 'N Nr, l ^ i'dtalllöamullüschast erlannt. dass der Inhalt des "°'Aüd " loc'al.ülolionlischm Wochenblattes „hnnssnria" »Us" riui,.,^.' "' ^lpril 1««2 mit der Ausschrisl „Auscrslrhungs. vlltin ri, <,.,." Gedichtes «nd dcS mit der Ausschrist „Ostern" »ajz fe>„, ."""' ArtilelS das Verbrechen «ach 8 58 e St. G., 'in Sch„ 5« "" Inhalt des Artilcls mit der Aufschrist „Wieder lchau" ' . uud des Ältilelö mit der Aufschrist „Sociale Rund» biz , !^' der Stelle von „Rnsslcmd. Es wächst der Mensch" und n °^"°nicas. — Er redete sich dies alles !?"' brso^^^lb heute, wo er wieder zu Besuch '^sflämm. wvhlgelaunt; es schien, als würde seine w Ws e? .""? noch heißer. N r'lü einen w l^ Abschied nahm, verlangte er von ^heiß der lw 6' ^" sie ihm auf das ausdrückliche "lütter vor ihren Augen geben musste — Höchst vergnügt darüber, schnalzte er mit der Junge und sang das Liedchen: Wer tosten thuet — lüft, der geht nimmer davon; Deine Vuheln sän lüch, und i g'halt bi ah schon! Er beurlaubte sich unter vielen Scherzen und mit dem Versprechen, in wenigen Tagen wieder zu kommen, wo er dann — wie er lachend meinte, statt des einzigen — drei Küsse bekommen werde. Stille Verzweiflung bemächtigte sich der Seele Burgis. Veronica rieb sich vor Vergnügen die Hände. — „Ja, ja, Stolbcrmayr! — sagle sie — die Bur-gerl wird ja endlich doch gescheidt werden!" Stolbermayr, an der Thür den Weihbrunn neh. mend, rief im Uebermaß feiner guten Laune: „Der Stolbermayr soll leben und sein Weiberl auch daneben !" „Wenn's auf mich ankommt — sagte Veromca, indem sie ihn hinausbegleitete — lieber heut', als morgen!" Burgi stieß einen tiefen Seufzer aus, als sie einen Augenblick in der Stube allein war. Slolbermayr, von da heimkehrend, hielt im Wirtshause am Pyhrn seine gewöhnliche Rast. Vincenz war nicht zngegen. „Wo ist denn der vaciercnde Jäger?" fragte Stolbermayr, etwas übermüthig, den Wirt, der ihm die ausweichende Antwort gab: „Er hat auswärts zu thun." „Du!" sagte der Bauer zu dem letzteren, „auf den hab' ich es schon seit länger her scharf! Wir znm kochen keine gute Snppe mit einander." Der Wirt suchte dem Gespräche eine andere Wendung zu geben und fragte ihn um den Stand feiner Geschäfte. „O! heut' bin ich besonders zufrieden !" erwiderte der Bauer in seiner besten Laune. — „Ich hab' zu Spital für mein Herz und für meinen Beutel einen guten Handel gemacht." „Na, das freut mich !" sagte der Wirt und gieng zu den Gästen an einem anderen Tisch, die um „frisches Bier" riefen. Es waren Holzlnechte aui der Gegend und unter ihnen ein gewisser „Urberl" *, ein ziemlich berüchtigter Kleinhäusler, der es schon eimge-lnale mit dem Gerichte zu thun halte. Die Holzarbeiter trieben mit ihm ihre Kurzweil, und der „z'nichlige", spindeldürre" Mann mit dem verschmihlen, abstoßenden Gesicht schien sich alleS von ihnen gefallen zu lassen. „Mit Verlaub!" sagte Stolbermayr und sehte sich zu ihnen, um gesellige Ansprache zu haben. Man war lustig beisammen. Stolbermayr fühlte sich aufgelegt, der Gesellschaft, deren Mitglieder offenbar zu den Dürftigsten gehörten, .einige Halbe zu zahlen", wofür sie „auf die Gesundheit der Burgi!" trinken mussten. Er selbst trank um ein paar Halbe mehr als sonst. — Endlich, als es schon stark zu dämmern begann, dachte er an den Heimweg und bereitete sich zum Gehen. Er zog seine Brieftasche heraus, die heule ziemlich gefüllt war, bezahlte die Zeche, sagte sein „Bhüet cnk Votl bei einander!" und gieng. Gleich darauf entfernte sich auch seine Gesellschaft. Vincenz war noch nicht heimgekommen. * Urbcm. ** zermchtig, klein und von schwachem Kürperbau. lForn>hung jolgt.) Laivacher Zettnng Nr. 89_____________________________________756___________________________19. April 1882. zu ziehen. Man kann auch wirklich nichts anderes erwarten, wenn man die geduldige und unermüdliche Arbeit des leitenden Ausschusses, die moralische und materielle Unterstützung von allen Behörden und Cor-porationen des Staates in Erwägung zieht sowie die allgemeine Freude, womit die Bevölkerung des Reiches die Ausstellung begrüßt hat und an ihr in großartiger Weise zu betheiligen sich anschickt." Die „Politik" bespricht den Compromiss« Vorschlag des conservativen Wahlcomites des böhmischen Großgrundbesitzes, weist auf die Versuche der Opposition hin, den Compromiss zu ver« eiteln, und bemerkt, es sei ueu, dass eine Partei ihren eigenen Vortheil der Oppositionssucht aufopfern wolle. Darauf reduciere sich auch die gesammte Thätigkeit der vereinigten Linken. Durch den Compromissvorschlag sei für das Versöhnungsprogramm des Ministeriums Taaffe demonstriert, es sei bewiesen worden, dass unter dem Ministerium Taafse die Antonomisten nicht »u maßlosen Ansprüchen angespornt und von Herrschsucht verblendet wurden. Als neues Mied in der Kette dieses Beweises habe der Compromissvorschlag seine Schuldigkeit gethan, und die Oppositionspresse irre, wenn sie meine, aus einer eventuellen Verwerfung des Vorschlages Kapital gegen das Versöhnungsprogramm schlagen zu können. Der „Pokrot" perhorresciert entschieden die antisemitische Bewegung in Oesterreich, speciell in Wien, und betont mit dem Ausdrucke der Befriedigung, dass Graf Taaffe, überhaupt die Regierung und ihre Organe dafür sorgen, dass diese Bewegung der öffentlichen Ordnung nicht gefährlich werde. Das Vlatt spricht die Ueberzeugung aus, dass die Regierungsorgane mit dieser Bewegung nicht viel Arbeit haben weiden, denn der energische Fortschritt auf der Nahn der vollständigen und wahren Gleichberechtigung werde in der natürlichsten Weise alle socialen und nationalen Ausschreitungen niederdrücken. Zur Gymnasialreform. (Schluss.) Dass hiebei das rechte Ve baren der Lehrer die wichtigste Rolle spielt, hat die Ersah» rung reich erwiesen; fachtüchtige, berufseifrige und methodisch geschickte Lehrer haben auch nach dem ge-genwältig zu Recht bestehenden Stundenmahe in den classischen Sprachen an den Gymnasien hocherfreuliche Resultate erzielt; Lehrer, denen der rechte Wissensfonds oder die Weihe des Berufes oder das nöthige Lehrgeschick fehlt, werden, auch wenn die Stundenzahl für den Unterricht in den classischen Sprachen erhöht würde, das vom Organisationsentwurfe vorgezeichnete Ziel nicht erreichen. Jeder Lehrer der classischen Sprachen hätte jedoch, unbeschadet der freien Entfal-» tung der seiner Individualität zusagenden Methodik, an den nachstehenden Winken festzuhalten, welche von Autoritäten auf dem Gebiete der Didaktik und Gym« nasialpädagogil gegeben worden sind und den Unterricht erprobtermaßen wesentlich fördern, 1.) Aller Unterricht am Gymnasium, also auch der in den classischen Sprachen, soll ein fortwährend gemeinsames Arbeiten der Schüler und der Leh-icr sein; 2.) die Aneignung der Kenntnisse durch die eigene Thätigkeit der Schüler zu bewirken, muss vornehmlich die Aufgabe der Lectionen felbst sein; 3.) der Gegenstand des Unterrichtes soll der Hauptsache nach besonders auf den untersten Lehrstusen m der Lehrstunde selbst gelernt werden; 4.) dem häuslichen Fleiße der Schüler soll zwar für jede folgende Lehrstunde eine bestimmte maßvolle Leistung vorgezeichnet, alles aber, was für die Anleitung des Schülers zu seinen häuslichen Arbeiten erforderlich ist, von der untersten Klasse bis zur ober» sten in der Lehrstunde selbst geboten werden; 5.) alle syntaktischen Elemente, welche in das Erlernen der Formenlehre mit aufgenommen werden, sind dem Schüler ohne weitere Begründung mitzutheilen und insbesondere durch vielfaches Variieren der im Lehrbuche enthaltenen Uebungssähe einzuprägen; 6.) auf das sichere Lernen der Vocabeln ist mit derselben Strenge zu halten, wie auf das Lernen der Beispiele; allmählich sind die Schüler zu einem rationellen Vocalen-Studium durch etymologische Zusammenstellung der Wörter und Wortfamilien anzuleiten; 7.) beim Erlernen der Vocabeln und der Flexionen, die der Schüler an der Hand des Lehrers in der Lection selbst sicher zu erlernen hat, sowie bei dem unnachsichtlich zu fordernden richtigen, sinngemäßen Lesen ist darauf zu dringen, dass die Wörter nach ihrer Quantität, namentlich auch nach der Quantität der Endsilben und nach ihrem Accente genau gesprochen werden, so dass die in der IV. Klasse vor dem Anfange einer Dichterlectüre vorausgehenden Hauvt-lehrern der Prosodie im Wesentlichen nur das den Schülern durch Gewöhnung bereits Eingeprägte unter bestimmte Rubriken zu fassen haben; 8.) die vom Lehrer zu Hause corrigierten Com« Positionen sind mit allgemeiner Angabe des Nichtigen den Schülern zurückzugeben, die bis zur Anfertigung und Abgabe der nächsten Composition die Fehler zu berichtigen oder, wenn die Composition sehr fehlerhaft war, diefe ganze berichtigt abzuschreiben haben; 9.) dem Erlernen der Hauptfurmen der abweichend flectierten Verben ist ein größerer Wert für die Kenntnifse der lateinischen Sprache selbst dadurch zu geben, dass zu jedem Verbum nicht nur die scharf ausgedrückte Bedeutung, sondern auch ein oder ein paar passende, im Sprachgebrauche wirklich voi kommende Objecte gelernt werden, wodurch die Construction ein< geprägt, die Bedeutung verdeutlicht wird; 10.) bei dem grammatischen Unterrichte in III. und IV. soll jede Regel ocr Syntax von den Schülern durch Bildung und vielseitiges Kariieren von Sätzen sogleich in ihrer Anwendung praktisch verarbeitet werden; 11.) für die lateinischen Pensa und Complisitionen in III. und IV. soll der Lehrer den Stoff recht oft aus der eben in der Klasse vorgekommenen Lecture entlehnen; 12.) bei Uebersetzung der Autoren ist auf eine treue Uebersetzung zu dringen; Fehler gegen die Ge< setze der lateinischen Construction oder der Mutter« spräche sind sogleich zu besichtigen; 13.) die mit der Uebersetzung Hand in Hand gehenden sprachlichen und sachlichen Erläuterungen haben alles einznschließen, was zu gründlichem V^r« ständnisse des Einzelnen und Ganzen erforderlich ist; 14.) die Wahl der betreffenden UrbersehungKstücke muss das Ergebnis eines vorausgegangenen surgsälti' gen Nachdenkens sein, das in der Benützung tüchtiger Schulausgaben eine ersprießliche Nahrung finden wird; 15.) auf die fprachliche Seite der Erklärung ist ein ganz besonderes Gewicht zu legen, doch dürfen die Worte des Schriftstellers nicht zu müssiger Anknüpfung banaler grammatischer Bemerkungen missbraucht werden; 16.) stilistische, synonymische und ähnliche Be-merkungen dürfen nicht allzusehr vom Schriftsteller abführen, doch ist dafür Sorge zu tragen, dass die Schüler von den sprachlichen Eigenthümlichleiten de« eben behandelten Schriftstellers eine verständnisvolle Anschauung gewinnen. Eine kritische Behandlung de« Textes ist nur zulässig in weiser Beschränkung au> seltene, für das Verständnis und die Beurtheilung w Schriftstellers wirklich belangreiche, für die Schule fassliche, deren Scharfsinn und Sprachgefühl förderim Erläuterungen der Textesvarianten; 17.) bei den sachlichen Erklärungen, die M Schüler im Gedankenkreise des Schrifstellers he"N>>4 machen follen, sind ermüdende Einleitungen zur uc-türe der Autoren zu vermeiden; . . 18.) dass die Schüler dem Gedankenganae oe« Autors strenge folgen, darüber hat der Lehrer so"' während durch bündige Fragen Controle zu üben, auch sind einzelne Partien des Schriftwerkes i« Aufsätzen und Vorträgen in der Muttersprache z" "' nützen; 19.) die Uebersehung muss nicht bloß treu, <^ dern auch geschmackvoll sein, und das wird sie, we"" sie den Charakter und Ton des übersetzten Schr'W lers ohne jede Verletzung des Charakters der M"" spräche wiedergibt; . 20.) nach Erklärung eines Abschnittes hat °" Lehrer denselben in genau erwogener Form zu «^ setzen, ohne dabei durch abermalige VorlesuUg ^ Textes aufzuhalten; < 21.) in den untern Klassen erscheint es durchweg in den mittleren und oberen für den ersten TtM ^ Lecture eines neuen Schriftstellers angezeigt, .^^ der folgenden Stunde, nachdem ein Abschnitt ^ Lehrer erklärt und übersetzt ist, dieser von den SH lern wiederholt, d. h. ohne vorausgegangene VolW ü des Textes sicher und fließend übersetzt werde; „ 22.) schriftliche Uebersetzungen in die M»'"^ spräche sind nnr selten aufzugeben, dann aber aus" sorgfältigste zu corrigieren; ^ 23.) Excurse auf das Gebiet der allgemeine» ^ philosophischen Grammatik siud zu beschränken, elM nothwendig ist das weise Maßhalten im Etym^ sieren und in den Mittheilungen über Ergebnisse Sprachvergleichung; h 24.) Satz- nno Periodenbau, Wortstellung " Satzverbindung sind nlcht in lheo>eti lateinischen Unterricht zu stützen; Ärhnlichleit " Unterschied beider Sprachen in analogen ^'^,» tionen sind dem Schüler sorgfältigst anschaüllch ^ machen. Die griechische Syntax ist in unnntlclba ^ Anschlüsse an dle Lecture zu behandeln, nicht °" systematisches Durcharbeiten eines Lehrbuches; das ^ mählich fortschreitende Bekanntmachen der Schüler ^ den dialektischen Formen Homers und Herodots v sich an die Lecture dieser Autoren zu schließen; .^ 2tt.) im Obergymnasium geht der gramM^ Unlerricht im Griechischen der Lecture nur in s^, Maße zur Seite, um sich zu sichern, dass das Ue >, setzen auf einem gründlichen grammatischen ^ÜkN ^ insse beruhe; die griechischen Script« siud aus ^ Sicherung der erworbenen Sftracylenntnis i" schränken; .^l 27.) in der Homer-Lectüre schreite man ani^, «ur langsam vorwärts und halte strenge auf das ^ morieren der Vocabeln und den zeitweiligen 2>^ einzelner Stellen; ^t 28.) das Lesen einzelner ihrem Inhalte nacy " ^ geeigneter Partien aus den Schriftwerken andel» Die Leistungen der Heeresverwaltung im Occupationsgebiete. I. Wir haben bereits auf die im Verlage des militärwissenschaftlichen Vereins in Wien erschienene Broschüre „Antheilnahme der Occupations-truppen undderHeeresverwaltung an den Maßnahmen zurFörderung der materiellen und culturellen Entwicklung Bosniens und der Herzegowina aufmerksam gemacht. Unter den Verhältnissen, welche während und nach dem Vollzuge der Occupation Bosniens und der Herzegowina thatsächlich bestanden haben, siel, wie die genannte Schrift im Eingänge hervorhebt, die Initia» live der Durchführung der Mission Oesterreich-Un-garns in jenen Ländern eine geraume Zeit hindurch ausschließlich den k. k. Truppen und der Heeresverwaltung zu. Die Erfüllung dieser Aufgabe war umso schwieriger und mühevoller, je zerrütteter alle Verhältnisse dort waren und je intensiver die Occupa« tionstrupften und die ihnen beigeqebenen Verwaltungsorgane ihre Thätigkeit zur Herstellung der ganz zerstörten öffentlichen Sicherheit und Ordnung entfalten mussten. Die dringendste Aufgabe, welche nach Vollzug der Occupation an die Militärverwaltung herantrat, ?" ^Herstellung der öffentlichen Sicher-yen. DttMen diesem Zwecke anfänglich im großen Ganzen die gesammten Occupationstruppen, so war es doch nöthig, diesbezüglich besondere Vorkehrungen zu treffen und eine Anzahl von Mannschaften fpeciell mit der Ausübung des Sicherheitsdienstes zu betrauen. Es wurden hiezu beiläufig 600 Mann der k. k. Trup< pen verwendet und erst in dem Maße, als die Organisation des im Jahre 1879 zur Errichtung gelangten GendarmeriecorpL sür Bosnien und die Herzegowina fortschritt, dtcses Dienstes enthoben. An der Organisation, Aufstellung und Bewaff-itung des Gendarmeriecorps hat die Heeresverwaltung wesentlich unterstützend mitgewirkt und einen namhaften Theil des Personale» aus den Reihen der k. k. Armee beigestellt. Die innere Bewachung der Civilgefängnisse und Strashäuser bei den Kreisgerichten wird fortan durch die k. l. Truppen besorgt, infolge dessen die Aufstellung eines Civll-Wachcorps entfällt. Unverkennbar günstig hat auch der persönliche Ein-fluss der Officiere auf die Lanoeseinwohner, insbesondere auf die Muhamedaner, in Rücksicht auf die Beruhigung der Gemüther eingewirkt. Die strenge Beachtung der besonderen Sitten und Gebräuche des Landes, welche die Officiere an den Tag legten und von der Mannschaft forderten, das hilfreiche und belehrende Entgegenkommen der ersteren weckte das Vertrauen und trug wesentlich dazu bei, dass sich der Uebergang zu den neuen Verhältnissen ohne gewaltsame Störung vollzog. Anfänglich musste der gesammte Verwal-tungs- und richterliche Dienst von l. k. Officieren gehandhabt werden. Die Trupften-Divl! ^, Commandanten waren Kreisleiter, die ^ ^ (Regiments-, Bataillons- und Compagnie-) ^^ ^«i danten Äezirksleiter. Kadis (Richter) waren n^,^ Einmarfche der t. t. Truppen fast nur in der V.He gowina vorhanden, aber auch dort bat die ch^'^ihl Bevölkerung die Militär-Stalionscommandante»,!"jg, zu fprechen. 31 Osficiere standen auischließl>H^,, Civil-Verwaltungsdienste. Auch in municipale''^, gelcgenheilen haben Officiere, insbesondere die ^ ^ Stationscommandanten, vielfach anregend und l" ^e eingewirkt. Vorher zumeist nicht gekannte Dinss^' ^ Straßenbeleuchtung und Benennnna., Häuser«" ^ rung, die Etablierung einer Orlspulizei, die ^ ^je gung ererbter sanitärer Uebelstände, wie die >^i>, Leichenbestatlung zunächst den Wohnstätten, ^'/.^^ haliung einer Feucrlöschordnung uud die ^^. I»^ von Feuerwehren sind in vielen Orten nur ^ M^ liative und der thatkräftigen Einflussnahme der ^ ^ Stationscommandantcn zubauten, und bewels^' ;st< » nigfache Verleihungen des Elirenbürgerrcchteö ^ lichcr wie muhamcdanischvr Gememdcn an l. l> .^ ciere, wie sehr die Bevölkerung deren gemeM" Wirken anerkennt. ^gi^ Die im Occupationsgebiete vorgefundene" ^ municationen waren' in einem sehr trauNtt ^,li stände und sür den Verkehr mit Fuhrwerke'' ^ nur unter Voraussetzung besonders Ml^r es^ gungen, wie zum Beispiele in trockenster ln^l""ly Anträge auf einzelne Aenderungen des f"r die deutsche Sprache und so. ob nick/ "^"^ zur Entscheidung vorgelegt werden, voraeläri, ""^"" gegenwärtig fiir die Gymnasien GeiN "'^'"ionöplai.e für Geographie und lMW >7,^ «?zellie die Vertheilung des Lehrstoffes Dievi^ -"lodlftcationen wünschenswert erscheinen, als ac 3^ ^" Unterrichttzveriuultung geht dahin, den iln 3' "'^ gegründet anerkannten Beschwerden hält k^°^"""92Wege Abhilfe zu schaffen; man Lauf. V H "'^ l^ ausgeschlossen, wenn sich im Narbe» l !!"H keineswegs abgeschlossenen Berathungen zur U^', e. dass die vorgelegten Detailvorjchläge Leisliin! ^""6 ^er gcgen das Gymnasium und seine l'ünn, ? erhobenen wesentlichen Klagen nicht ge. Oruanis.^ ""^e der principiellen Aenderung des ^^^nsentwurfes neuerlich in Eiörterung zu ziehen. Der deutsche Reichstag ni"de!?'" ?' ^' ^"^ besondere Förmlichkeit eröffnet dem V«.v ^^ 3wei wichtigsten Aenderungen in tickte.,?"^ des Tabakmonopol.Gesehes be-elfter 9 berliner ..Politischen Nachrichten": In welcher /.'^ ^ der § « der urjpiünglichen Vorlage, Talwl^ ,'^te. dass der Reichskanzler jährlich die N'e». s/ ^>rte zu bestimmen hat, in Forlfall gelom« luna' d ^i ^^" wird die Feststellung und Berthe,, lui^n y, ^".bakanbaubezirte durch die Landesregie. lluf >)!. ^"'^s'cht genommen. Ferner wurde in Bezug d'chr m lMdigung nach Thunlichleit anf die in gelüst» «^""g. seitens des Vultswirtschaftsrathes wurde, lch^ssc Rücksicht genommen. Der 8 ^ Neäudm ??"'^ ""'" Vottswirlschaflsrathe dahin ab« l,ch ^ ' ?">s nicht nur diejenigen, welche „ausschließ. lhäticzleit "wiegend" aus ihrer bisherigen Geschäfts, tiuschädinl Nohtabak ihren Erwerb gezogen haben, welche a,,^^"' sondern ohne AusschlujK alle, haben, u^ "^tabakgcschäften »hren Erwerb gezogen des Gesrl ^l ^^r nach der Scala, wenn die Dauer 2'/,fuch ?2 4 ^,^ 5 I„h^ hie Entschädigung 4'/,fach' is) /. ^yre und da, über 5sach. Der Entwurf Bundesla!) «"^^^ '^ ^bt den Mitgliedern des ^lättttii ' ^gegangen, mit einigen schon in den stiininu,, ^^theilten Aeuoernngen, sowie der Be-^llkani ^ der Reinertrag den Einzelstaaten nach Daz 3/ s ,'hler Matricularbeiträge zustießen solle. — "och ? ^tspensnm des Reichstages wird nun auch ilom ?^ k"'e ziemlich umfangreiche Novelle zum ^^ erweitert. Tagesneuigkeiten. der U^s Stefanie,Stiftung.) Bekanntlich hat Kton»)! Böhmens aus AnlasS der Vermählung des Unbe^ '"^"Paares die Gründung einer Stiftung für schloss« ^ Töchter adeliger Gefchlechter Böhmens be« fllh^' ' selche den Namen der Frau Kronprinzessin Cf.H.l°ll. Nachdem nun der bezügliche Stiftölirief von ^tiaen^ni dem Kaiser genehmigt worden ist, hat am "" Mittwoch vormittags um 11 Uhr im fürsterz. bischöflichen Palais zu Prag unter dem Vorsitze des Cardinal-Erzbischofes Fürsten zu Schwarzenberg die erste constituierenbe Sitzung des Curatoriums dieser Stiftung stattgefunden. Derselben haben beigewohnt die Herren: Karl Fürst Auersperg, Theobald Graf Cernin. Felix Graf Deym, Karl Fürft zu Oettingen« Wallerstein. Karl Fürft zu Schwarzenberg und Engel« hardt Graf Wollenstein-Trostburg; wegen Abwesenheit von Prag waren die anderen Mitglieder des Stiftungs. Cnratoriums: Statthalter FML, Baron Kraus und Albrecht Graf Kaunih, verhindert, der Sitzung beizu-wohnen. Nach erfolgter Constituieruug hat das Cura« torium die fofortige Ausschreibung von t>rei Präbenden jährlicher 1000 sl, beschlossen. DnS Amteblatt der ^Präger Zeitung" veröffentlicht bereits die bezügliche Kund< machung, laut welcher die Bewerberinnen um diese Stiftung nachzuweisen haben, dass sie aus einem adeli» gen Geschlechte Böhmens abstammen, dass ihre Vor< fahren väterlicherseits ein landtäfliches Gut in Böhmen und das böhmische Incolat im Herren« oder Ritter-stände besessen haben u. f. w. — (Arlt-Jubiläum.) Am 17. d. M. begann die Reihe der Deputationen, welche aus vieler Herren Ländern nach Wien gekommen sind. um dem berühmten Gelehrten und Kliniker Hofrath Arlt aus Anlas» seines siebzigsten Geburtsfestes ihre Glückwünsche darzubringen. Den Studenten giengen die Professoren voran. Es waren erschienen : Professor Mayer aus Paris, Professor Fuchs aus Lüttich. Professor Becker aus Heidelberg. Professor Sattler aus Erlangen. Professor Berlin aus Stuttgart, Prosfssor Rudolf v. Ialich aus Prag. Professor Rydl aus Krakau. Professor Schulcck aus Budapest und die Doctorcn: Brettauer aus Trieft, Kerschbaumer ous Salzburg. Denk aus Linz. v. Neuh, Ailt jun,. Berg» meister und Dimmer aus Wien, die letzteren sämmtlich Schüler des Gefeierten. Es wurde dem Jubilar ein prächtiger Lorbeerlranz überreicht, dessen oberen Theil ein goldenes Lorbeerreis durchzog und dessen weiße Atlasschärpen die goldgestickte Inschrift zeigten: „Ium siebzigsten Geburtstage — dem Freunde und Lehrer." Prosrssor Arlt dankte gerührt. — Der Professoren» Deputation folgten die Vertreter des Wiener akademischen Gesangvereins. — (Ein ärztliches Ehepaar.) Eine interessante Heiratsanzeige findet sich in einer der letzten Nummern der „Frankfurter Nachrichten" unter den standesamtlichen Meldungen. Es heißt dott: „Getraute: Walter. Otto. Dr. Med.. von Limburg (Königreich Sachsen), praktischer Arzt dahier, mit Adams Hope. Bridget, von London, Dr. Med. und praktische Aerztin dahier." — (Ein Fliegenjäger.) Aus Amerika wird für die Berliner Sport-Ausstellung ein Kunstschühe er-wartet, dessen Leistungen die des Dr. Carver und Mr. Paine noch übertreffen dürften. Seine Specialität ist das Erschießen von Fliegen. Er schießt auS einer sehr gart konstruierten Pistole mit Senfkörnern nach den Fliegen und trifft sie im Stillsitzen sowohl als im Fluge mit unfehlbarer Sicherheit. Em Bravourstück von ihm sah man in Cincinnati, wo Mr. Robinson — so heißt der Virtuose — einem alten Herrn, der ein Schläfchen hielt, auf 13 Schritte Entfernung 27 Fliegen hinter» einander von der Nase schoss, ohne dass derselbe darüber erwachte. Allen 27 war der Schuss mitten durch den Kopf gegangen. Locales. — (Concert.) Am Samstag, den 22ften April 1882, um halb 8 Uhr abend» veranstaltet Frl. Karoline Fischer, unsere beliebte Primadonna der abgelaufenen Theatersaison, im landschaftlichen Theater ein Concert mit folgendem Programme: 1.) Weinwurm: „Ave Maria", Männerchor. 2.) van Beethoven: Arie aus „Fioelio" mit Clavierbegleitu„g. Fräul. Fischer, 3. k) Chopin: Polonaise, 6i8-UuII, b)Naff: Menuetto aus Op. 72. c) Schumann: Novellette Op. 21 Nr. 7 für das Clavier. Herr I. Zvhrer. 4.) Abt: Frühlingstoaste. Männerchor mit Buritonsolo, Solo Herr I Kosler. 5. a) Gerstner: Roman«, d) VieuxtempS: Tarantelle. für die Violine mit Cla« Vierbegleitung. Herr H. Gerstner. 6. u,) Schumann: „FlühlingSnacht", d) Mozart: „Das Veilchen", c) Rein« ecke: „Der Kobold". Lieder mit Clavierbegleitung. Frl. Fischer. 7.) Hiller: ..Die Lerchen", für ein Männer-Doppelquartett mit Sopransolo, Frl. Fischer. 8) Thalberg K Veriot: Grand Duo für Clavier und Violine, nach Motiven aus der Oper »Die Hugenotten" von Meyerbeer. Die Herren Zöhrer und Gerstner. — Es ift an einem zahlreichen Besuche dieses interessanten Abend» gar nicht zu zweifeln, da Frl. Fischer sich die Sym» pathie des Publicums durch ihre erfolgreiche Thätigkeit auf der Bühne im vollsten Maße erworben und verdient hat und das Programm sich außerdem durch glückliche Wahl der Nummern empfiehlt. Außer Fräulein Fischer, die sich als Concertsängerin bereits einmal zu zeigen Gelegenheit hatte, werden wir die Herren Ivhrer und Gerst « er in dankbaren Nummern hvren und Herrn G e r st n e r zum erstenmale auch als Com -positeur kennen lernen, indem er eine von ihm com« ponierte Romance spielen wird. Auch der Männerchor der philharmonischen Gesellschaft hat feine Mitwirkung aus Gefälligkeit für die Concertg/berin zugefagt. Wir machen auf „Die Lerchen" von F. Hiller besonders aufmerksam, in welcher Nummer Fräulein Fischer ihren schönen und reinen Triller wieder zu zeigen Gelegenheit finden wird. Vormerkungen für Logen, Fauteuils und Sperrsitze werden bei Herrn C. Till entgegengenommen. — (Eine interessante sloven ische Handschrift.) In dem letztaulgegebenen 4, Hefte des „1^ udl^knkkj Xvou", da» sich wieder durch be-fondere Reichhaltigkeit und Gediegenheit der Beitrüge auszeichnet und auf das wir noch ausführlicher zurückkommen, finden wir die hochinteressante Notiz, das» Herr Musealcustos Deschmann in einem Codex des ehemaligen Lustthaler Archivs (gegenwärtig im Landesmusemn befindlich) eine aus dem Jahre 1582 stammende Handschrift: die Bergwerksordnung in slo« venischer Sprache, ausgefunden und Herrn Lebstik zur Untersuchung übergeben habe. Die Handschrift führt den Titel: „Ooi'iüb üuyui oci krkilkuo 8ueUoi>t.i often innu ziotsrien ß6»(il-ü1 iuuu ?livil6ßium I« ilou u 8IüV6nlki ^eli^k l8t,u1ma2dn,n »Kuli ^nclrs«. IiL2ia I^rmottlk ua, Kuh ännc, UOI^XXXII.« — (Der Turner, Abend) am 15. d. M. gestaltete sich recht amüsant und war sehr zahlreich besucht. Das von uns mitgetheilte Programm wurde in allen seinen Theilen mit vielem Beifall aufgenommen. Besonders gefiel die Nummer „Verwandlungen". Herr Veit brillierte in nachstehenden, überraschend schnell auf einander folgenden Verkleidungen, als: „Wandern» der Schauspieler". Handelsjude", „Fiaker", „Fliseur". „Steierer" und „Französischer Mime". Die „Böhmische Pappenoeckel.Symphonie" rief wahre Lachsaloen hervor, beiten w ^ ------------------------------------------------- Liiff a^"lden fogleich und mit aller Energie in An., ^bte im""".en. Das Programm für die Slraßenbauten Landez ""gemeinen fest, dass die Hauplstadt des dem Nie» "^"'. sowohl mit der Monarchie als mit Ul>d j,, "e N! directe Verbindungen gebracht werde Städte ,„'? - Straßennetz auch die anderen größeren "uz tua "' ^en werden sollten. Von Sarajevo «Uch a'^Writers die nothwendigen Verbindungen ^" den Sandschak Novibazar herzustellen. HlluM. '"urden im ganzen circa 1000 Kilometer riica .s"ttu reconstruct oder neu hergestellt und "der erbl i. "'"" Bezirksstraßen fahrbar gemacht uchen As- Sur Bewältigung dieser außerordent-""ppen '/l^ve wurden nicht allein die technischen Glider yli s'^ und Pionniercompagnien) in bedeu-'^ötlu^äM herangezogen, sondern auch die Garni-k Ach.M "^Wendung genommen. Httsjfy "'» Information über die Möglichkeit der Über Hz ll wichtiger Straßenstrecken, beziehungsweise !^chsr»d °"sh den Bau derselben voraussichtlich er-^r Ms» ^""' halte die Landesregierung für das ?vrdcrli6,, ^Vornahme der Tracierungs- und fönst ^'chen n..lV. "beiten '" Aussicht genommen, bei ^Horden „ '^ ^'" technischen Organen der Landes-"k'idct w^H "Were der technischen Truppen ver- bei den im Jahre 1881 aus« ^"«lcumn, "M"' und Btückcnbauten wurden vom ^"p'riod. ,. ^'« Sarajevo von dcn während der ^uschen ^" Occupationsgebiete befindlichen zehn ^mpagmen sieben zur Verfügung gestellt. Die Leitung der Arbeiten war theils Officieren > der technifchen Truppen, theils den vom Lande be-stellten Civilingenieuren übertragen. Zur Ausführung gelangen: Die Drma-Brücke bei Gorazda im Strahenzuge Praia-Gorazda^Cajnica. Die Verbindung der bereits vollendeten Straßenstrecken Sarajevn-Palc.Pod, Vitez und Han Bare-Gorazda. durch Neuhetstellung der Theilstrecke Gorovice«Han pod Grabom im Praöa'-Thale. (Abstieg vom Carolinen-Sattel ^10 68 Kilomcterj) und vollkommene Fahrbar-machung der weiteren Strecke gegen Gorazda. Beginn der Umlegung der über den Paprac führenden Straße in das Narenta'Thal im Strahenzuge Mostar-Konjica« Sarajevo (l350 Kilometer lang) und Instandsetzung der im Zuge der alten Straße gelegenen Narenta-Brücke bei Iablanica. um den Uebergang über die Narenta bis zur Vollendung der Umlegung, welche sür das Jahr 1882. eventuell 1883 in Aussicht ge-nommen ist, zu sichern. Durch Herstellung dieser in der vom Militär-ärar im Jahre 1878 und 1879 reconstruierten Strecke Mostar.Konjica gelegenen Straßenumlegung wird eine den ungeyinderten Verkehr zwischen den beiden Hauptstädten der occupierten Provinzen zu jeder Jahreszeit ermöglichende Communication geschaffen werden. Herstellung des Ansstira.es'von Blagaj zur Bionica« Höhe (II 49 Kilometer) als Fahlstrahe. als Beginn der Herstellung der Straße Blagaj.Ncoesinje. welche Communication nach Reconstruction des genannten Ausstieges bereits bei günstiger Witterung sür leichte» Fuhrwerk fahrbar sein wird. Die zu den Strahenbauten erforderlichen Werkzeuge wurden zum großen Theile durch Intervention des MililärärarS. desfen Organe die Prüfung der eingelieferten Werkzeuge bewirkten, beschafft. Die Straßeubauten im Lim«Gebiete. zu welchen eine bis drei Geniecompagnien und sonst verfügbare Militärarbeitskräste. dann nach Maßgabe der vorhandenen Geldmittel Civllarbeiter verwendet werden, erstrecken sich auf die Velbindung der drei GatNisons-orte mit den Punkten der Drina'Linie und unter-einander. Im Jahre 1881 wurde die weitere Reconstluclion der Straßensttccke Han.Kovaö-Plevlje als Fahlstiaße, dann die Erhaltung des im Sandschak Novlbazar ge. legenen Theiles der Straße Gajnica-Han-Kovac' bewirkt. Mit diesen Ende November 1881 felliggestellten Arbeiten ist das bedeutende Resultat erzielt worden, dass Bosnisch'Brod-Sarajevo und Plevlje mittelst einer durchaus fahrbaren Straße verbunden sind. Diese Straße hat eine Länge von 400 Kilometer. An ihrem Baue waren außer den bereits erwähnten Bauuiiler» mhmnngen 24 Genie- und 5 Pionniercompagnien be-lheiligt, die, von Infanterie» und Iägerabtheilungen anf das thatkräftigste unterstützt, mit Hinzuziehung von Robot- und Civilarbeilern dieses große Werk bmnen drei Jahren zustande gebracht haben, das dem Linde zum Segen, den Erbauern sür alle Zukunft zur Ehre gereichen wird. ««».«.« 5M«»« «.. 89 «»_______________________________ ,9. AM ,882^. und als zum Schlüsse noch der Wnlzer ..Nur für Natur" auf diesen primitiven Instrumenten vorgetragen wurde, wollte der Beifall lein Ende nehmen. Der »blaue Frack und seine Folgen" wurde diesmal mit noch größerem Humor gegeben, uud haben sich die Actuers in ihren Leistungen wetteifernd überboten; besonders sprach Herr 0. Künl an. welcher auch mit der zweiten Programm» nummer: „Des Säugers Fluch", das Publicum in die heiterste Stimmung gebrackt hatte. Zum Schlüsse wurde zu den Klängen der trefflichen Musikkapelle des l. l. 26. Infanterieregimentes bis in den frühen Morgen „wacker" getanzt. — (Professor Arlt), der berühmte Oculist, feierte gestern (18. April) seinen 70. Geburtstag. — Aus diesem Anlasse sind aus allen Weltgegenden Fachgenossen w Wien eingetroffen, um ihrem Lehrer persönlich Veweise ihrer Verehrung und Dankbarkeit darzubringen. Der hiesige ärztliche Verein entsendete an den Jubilar ein Beglückwünschungs'Telegramm. — (Die 61 a 8 b 6 na ^1 ^ tic ^) hält am AOstcn d. M. um 6 Uhr abends ihre Generalversammlung in den Räumen der Atalnica ab. Auf der Tagesordnung steht auch die Wahl von 20 Ausschussmitgliedern. von denen mindestens 12 ihr Domictt in Lcubach haben müssen. Im Jahre 1881 waren Ausschussmitglieder nachstehende Herren in Laibach: die Herren Rav n ikar (Vorsitzender), Drenik (Stellvertreter). Stegnar (Kassier). Valenta (Secretär). Mai er (Archivar). Dr. Karl Ritter von Bleiweis «Tr st enisli, Foerster, Hlaoka, Hribar, Neovüo. Razinger. Dr. Starö. Hagar; außer Laibach die Herren: Faj-gelj, Gerbic. Gnezda.Gregoröiö, Dr. Ipa, dec, AuZteröic und Zirounil. — (Die Benefiz,Concert-Soiree) des Vielbeliebten Orchester-Directors unseres landschaftlichen Theaters, Herrn G Mayer, findet, wie bereits angelandet worden, definitiv morgen Donnerstag im Glas salon der Casino-Nestauration statt und ist der Beginn auf 8 Uhr abends und das Entree auf 30 kr. per Person festgesetzt. Wir sind in der Lage das ebenso reichhaltige als interessante Programm nachstehend mittheilen zn können. Dasselbe lantet: 1. 1) Einzugsmarsch aus „Tannhäuser" u. N, Wigner; 2.) Ouvertüre zn „Teufels Antheil" von T,tl; 3.) Potpourri aus „Iuan'ta" von Suppe; 4.) „Victoria". Noc« turno (neu). Clarinett.Solo u. Richards; 5,) KusLwalz-'r Von Ioh. Strauß; 6.) Potpourri aus „Lohengrin" (neu), von R. Wagner. II. 1) Ouvertüre zu „Salon Pitzel-berger" von Offenbach; 2) Walzer aus „Die Glocken von Eorneville" von Metra; 3) Reminiscenzen ans Ioh. Strauß' „lustigem Krieg", zusammen» gestellt v. G. Mayer; 4.) .. Sch lara ffen glück", Gavotte, von G, Mayer; 5.)Entrc>Act aus «Lohengrin", von R, Wagner; 6.) „Iugenoträume" (Frantzaise) v.Horni; 7.) „Ohne Aufenthalt" (Polka schnell), von Ed. Strauß. — (Brand einer Dreschtenne.) Aus Gott« schee schreibt man uns: Am 20. v M. brach in der Dreschtenne des Johann Prijatelj in Malavas. Gemeinde Podgora, durch die Unvorsichtigkeit spielender Kinder ein Schadenfeuer aus. dem fünf BawObjecte. da< runter zwei Wohngebäude. zum Opfer sielen. Den vereinten Kräften der Bewohner von Videm. Sedenskawas und Kompolje, welche mit ihren Feuerjprihen herbeigeeilt waren, gelang es. in dem kurzen Zeiträume von zwei Stunden den Brand zu löschen. Der Gesummt» schade beträgt 3100 st. Die drei dnrch dieses Unglück betroffenen Besitzer sind zusammen auf 800 st. versichert. — (Literatur.*) Schmidt ck Günthers Leipziger „Illustrierte Idgdzeitui'g" 1882 Nr 14. her« ausgegeben vom tönigl. Ouerfölster Nihsche. enthält fol« gende Artikel: Brüten im Frühjahre ausgesetzte Hühner in der Nähe. wo ihnen die Freiheit gegeben wurde? Wie zieht man Rebhühner in der Gefangenschaft auf? und legen uud brüte., Rebhühner in der Gefangenschaft mit Erfolg? Von Karl Brandt. Viel Lärm um Nichts oder: Die verhängnisvollen Kibitzeier Humoreske mit Originolzeichnuugeu von O. Cavelli. Ein Maieutag in einer ostftrenhischen Waldung, uon Ernst Hartert. Vom Schnepfenzug am Rhein, Vom Fischotterfang, lc. Brief« Wechsel. Inserate, — Die ..Illustrierte Iagdzeitung" von Schmidt ck Günther in Leipzig erscheint am 1. und 15. des Monats und kostet bei deu Buchhandlungen halbjährlich 3 Mark. Bei den Postanstalteu vierteljähr lich 150 Mark. * Alles in dieser Rubril Angezeigte ist zu beziehen durch die hiesige Buchhandlung Jg. v. Kleiumayr Hi Fed. Bambera. Neueste Post. Origillal'Telegramm der „Laib. Zeitung." Wien, IN. April. In, Vierer-Ausschüsse der ungarischen Delegation erklärte der Minister für Aeußeies, Graf Kalnoky, dass die Haltung Selbiens und Montenegros die correcleste und nirgends eine Spur russischer Agitation nachweisbar sei; der russische Agent handelte correct. Die Verhaftung des Engländer« EvanK erfolgte auf gerichtliche Requisition, da er de« V^tchres mit den Aufsländischen, der Verfassung Uavvvhüer. Oesterreich feindlicher Schriftstücke zu-?.Än« ,s7 insurrection angeklagt war; die Unter-juchung »st noch mhl abgeschoben. Sonstige fremde Agitationen sind nicht zum Vorschein gekommen. Unsere Beziehungen zu den fremden Mächten sind nach wie vor die befriedigsten, und es ist geg/ilndl'te Hoffnung vorhanden, dass sie ungetrübt fortdauern werden, wenn nicht unvorhergesehene Zwisch?nsalle eintreten. Die Ziele der Regierung betreffs der künftigen Verhältnisse in den occupierten Ländern sind genau dieselben, wie bei der Occupation, nämlich die Länder immer fester an uns heranzuziehen nnd die Bevölkerung zu überzeugen, dass ihr materielles und moralisches Gedeihen nur im Anschluss an Oesterreich« Ungarn erreichbar ist. Zur diesbezüglichen richtigen Behandlung ist die reifliche und allseitige Erwägung mit allen einschlüsfigen Factoren erforderlich. Wien, 18. April. Vom herrlichsten Frühlingswetter begünstigt, hielten heute Se. Majestät der Kaiser Revue über die Truppen der W>ener Garni« son ab. Auch Ihre Majestät die Kaiserin, das Kronprinzenpaar und alle in Wien anwesenden Herren und Frauen Erzherzoginnen wohnten der Neuue bei. Wien, 18. April. Das Abgeordnetenhaus des Reichsrathes hat heute seine durch die Osterferien unterbrochen gewesene Thätigkeit wieder aufgenommen. Der Gesetzentwurf, betreffend das Verfahren zum Zwecke der Todeseiklä m,q. veranlasste eine längere Debatte, wurde jedoch fchließlich nach den wirkungsvollen Auseinandersetzungen des Rogierungs-vettreters unverändert zum Beschlusse erhoben. Sonst bot die Sitzung keine befonders erwähnenswerten Momente. Die nächste Sitzung findet am 21. d. M. statt. Wien, 18. April. Heule früh starb hier Hofrath Dr. Alexander Ritter von Pawlowsti. ehemaliger, Director der l. k. Theresianischen Akademie, im Alter von 51 Jahren. Derselbe war 1878 von seinem Pusten zurückgetreten und von Sr. Majestät dem Kaiser durch Verleihung des Leopold-OrdenL ausgezeichnet worden. König Alfonso von Spanien, bekanntlich ein ehcmali» ger Zögling des Theresicmums. ehrte seine» frühern Director durch Verleihung des Großkreuzes des Isabella-Ordens; außerdem war der Verblichene Ritter des sächsischen Ernestinischen HlUls-Olde»K und Com> mandeur des brasilianischen Rosen-Ordcns. Prag, 18. April. Eine vom Abgeordnete!« Zeit-> Hammer einbernfeile Wählelversammlling in Iaromerz nahm gestern unter andercm eine Resolution an, welche bcsagt, dass die böhmischen Abgeordneten auch weiterhin in Eintracht verbleiben mo^eu mit den Pulen. Slovenen und jenen deutschen Vert, etern. die auf Grund Wahrer Gerechtigkeit und gleichen Rechtes die Auf< frischung und Kräftigung des österreichischen Staats« gedankens anstreben. Agram. 18. April. Im Landtage begann heute die Debatte über die Fiumaner Angelegenheit. Der Referent Mislatoviö befürwortete den Antrag des Ausschusses, welcher die Rechte Kroatiens auf Fiume wahrt. Spcvec bringt das im Compromisswege vereinbarte Amendement ein, welches ausdrücklich die Zugehörigkeit Fiumes zn Kroatien betont. Serlionschef Zvkov ö erklärt im Namen der Regierung, dieselbe würde es am liebsten sehen, we»n der Lmdlag die Wahl der Regnicolar'Dfputation uornehlmn wü'de, ohne irgend eine Resolution zn beschließ!»»; ülnisteüs lasse sie dem Landtage freie Hand. Nachdem noch Äarö t (Rechtspartei) gegen den Auischussantrag und Arnold (parwlos) für den amendierten Ausschussanlrag go sp>'och"N, wird die Debatte ailf Mlirgm vertagt. Petersburg. 18. April. Ein Telegramm des „Golos" aus Chelson vom 17. d. mrldet: In den Oltüli Veresnegowaloin und W-ssunst im Choron'jch'N Kreise sind am 10. und 1l. d. Iudenliawalle aus-gebrochen. Dieselben beschränkten sich auf das Einwerfen von Fenstern; Plünderungen sind nicht vorgekommen. Heute sind aus Beresuegowatoin wieder beunruhigende Nachrichten eingelangt, weshalb Dupprn dahin entsendet werden sollen. Auch nach Tubusse, wo Iudenezeesse stattfanden, wurden Truppen entsendet. Ein Jude, welcher misshandelt wurde, ist gestorben. In Nowaja Praga haben gestern gleichfalls Tumulte stattgefunden. Eine zahlreiche Volksmenge demolierte die Schänkrn, Buden und Häuser. Aus Elisabethgrad wurdet, Truppen dahin beordert. Washington. 18. April. Die Repräsentanten» tammer hat die Bill, welche die Einwanderung der Chinesen auf zehn Jahre suspendiert, mit 20! gegen 37 Stimmen angenommen. Kandel und Volkswirtschaftliches. Der „ Anler ". Gesellschaft für Lebens» und Menteu. Versicherungen in Wien. hielt am 13. d. M. seine 23. ordcut. lichc Generalversammlung unter Vorsitz Sr. Excellenz des Herrn Grafen Edmund Z i ch Y ab. Der von dem Director Herrn Dr. Vodart verlesene Geschäftsbericht enthält die erfreulichsten ! Mittheilungen über den Aufschwung des Geschäftes. Die Summe der eingereichten Anträge betrug 13 844,015 fl. 50 lr kapital lind 1l.64 fl, Reute; realisiert wurden 5390 Verträge mit 11.555,217 fl. 18 lr. Kapital. — Der Vcrsichcrunasslcmd «eist nm 31. Dezember 1881 78.234 Verträge mit 125,502.950 fl. 14 lr. gezeichnetem oder versichertem Kapital und 44.504 sl, 96 lr. Rente aus. und beträgt der reine Zuwachs 5.058,778 fl. 15 lr. Wie alljährlich gelangte auch in diesem Jahre eine wechselsci» tige Ucberleveus.Ässociation zur Repartition; der dicssalls zur Auszahlung gelangte Betrag belief sich aus 2.480.935 fl. 79 lr. und entsprach einer Anlage von ?'/, Procent Zinsen und Zinses» - zinsen. Ebenso günstig war das Ergebnis einer zur gleichen Zeit liquidierten Associationsgruppe mit garantiertem MimiM' ergebnisse. DieStcrblichlcitsvcrhältnissc gestalteten sich lrn IMe 1881 günstig, indem gegen eine erwart ungSmähige Schnell' summe von 744,487 st. 1 lr. nur 702.682 fl. 17 kr, für A"«'. zahlungeu fällig wurden. — Die Specialbilanz der Abtheilu^ für Versicherungen auf den Todesfall mit Antheil am GelviM schlicht für die sechsjährige Gcfchäftspcriode 1876 bis 1881«" einem Gewinnsaldo von 345,884 fl. 55 lr. Die im Iah« ^" vereinnahmten Prämien betragen für die Versicherungen i" festen Prämien 1 367,829 fl. 4« lr. uud für die drci verM denen Associationsbranchcn 1.521.869 fl. 84 lr.. so dass sich "" Gcsammtcinnahmc an Prämien und Einlagen von 2.lWM!>' 30 tr. ergibt, darunter 418,861 fl. 60 lr. au crstjahrigen P"' mien und Einlagen. - Die Assccuranzfonds sind von 8.215MI 6 lr. auf 8.950.384 fl. 36 lr., daher um 734.505 fl. 30 lr. ?e' stiegen. Das Vermügen der wechselseitigen Ucbcrlebcns'A!!»' cialionen belauft sich auf 19.845,801 fl. 12 lr. — Am In""' bilienbcsitzc wurden, obwohl das Erträgnis desselben dem A> lanzwcrte vollkommen entsprechend ist, dennoch wie im VorM 50,000 fl. abgeschrieben, uud erscheint dasselbe nm'.mchl "'" 1.560.253 fl. 71 lr. in die Vilauz eingestellt. Der EffcctenliM beträgt 2.194,389 sl. die Vorschüsse auf Staalspapierc. Man' ticrtc Eisenbahn-Prioritäten, sowie andere pupittarmahigc M» und die Darlehen aus Hl)pothclcu belaufen sich aus 4,1^.9",!' 27 lr. — Der Gouiun. und Vcrlustconto weist '" das Jahr 1881 ei» Erträgnis von 249,103 fl. 77 lr. aus; W" lommt der Gcwiuuvortrag aus dem Jahre 1880 mil 5M ^ 5 lr., so dass sich ein G es am m t »O ew i u us al do "°" 255.005 fl. 82 lr. ergibt. Vou diesem werden dem im »" jähre vorläufig reservierten Gewinne per 150,000 fl. weil" 75.000 fl. zugeführt, so dass diese Spccialrescrve nuimu" 825,000 fl. betragen wird. Auf neue Rechnung werden 5""^ 82 tr. vorgetragen uud 175,000 fl. zur Verthciluug geb"^ Dies ergibt unter Berücksichtigung der statutenmäßigen 2^^ für Reservefonds und Tautil'meu eine G esamm t d ividen ° von 23 Proccut, d.i. 230 Guidcu per Actic, welche!" fort zur Auszahlung gebracht wcrdeu foll. Der^ scrvcfond stellt sich nach Hinterlegung der statutenmäßigen^" ticruug von 22,500 fl. auf 326.725 st, 83 tr. — Die «" wä h rleistungs fo uds der Gesellschaft bestehen am 31!^ Dezember 1881 aus der Prämicureserve und AsiecuranzM", zu festen Plämicn per 8.950.384 fl, 36 lr. dem Attienlaf' pcr 1.000,000 sl,, dem Kapital^icscrvesolid per 326,725 fl. »^" der Vcrwaltuilgsgebürcu-Nl'serve pcr 400.314 sl, 5 tr, '»"d,?", reservicrtcu Gcwiuu pcr 2^5.000 fl,. zusammcu 10.902.4-^ 24 tr., und mit Rücksicht auf das Vermutn der wechsc«!"^ < Ucucrlcbcns.Associcitioncn per 19,845.80! fl. 12 lr.. z>>s""" , :^0,748,225 fl. 3(i tr. — Die Generalversammlung uat,m " Äcsncoiguüg zur KeuutuiS. dass uach Erlheiluug der lt"^, siou durch die lüuigl. preußische Rcgiclung die Operationen Preußen brrciis am 1. Juli 18«l brgoüiicu ulld da,s °> hieraus erwnchsrncu Orgauisatioustujlcu sufurt zur Gä'nzc °° gcschricbcu wurdeu. Sle ertheilte dem Vclwllltuiigsrathc °° Alisolutorium. genehmigte die Anträge bezüglich der Venyl luug des Gewiuncs uud wählte dcu zu»« Ausscheiden stimmten Vcrwaltungsrath Herrn Theodor Pontzcn wieder^ Verstorbene. Den 16. A pril. Johanna Pouö, Inwohucrin, ^ ^ Kuhthc>l Nr. 11. Eutträstuiig. — Fraucisca Schetina, "'^ uuügsrathsluilwe, 75 I, Vurgstallgasse Äir. 15, Altcröschwa^ — Mar,a Frisch. Postillonswilwe, 60 I,, Elephantrngasse Nc^' Aauchscllcntzüudung. — Aluisia v. Becl, Näherin, 69 I., lli"» hausplaj) ^ir. 3, Lungenlähmung. « Dcu 18. Aprll. Johann Potolar. Inwohner. 80 0' Hradetztydorf Nr. 19, Altersschwäche. Meteorologische Beobachtungen in LaibaH> ö ^« P" RZ ,° 3° -?k 7ll.Mg. 729'ub ^8^2 SWTschwäch lewöllt 1c Wollcuzügc. Das Tagcsmittel der M ^- 117«, um 2 4" über dem Normale. ^^ Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Vambers^ ^» Für die unzähligen Beweise inuigstcr Thcil' nähme wähicud des langen Leidens und anlässllch W> des Todes der Frau D Fanni Schetina W sprechen den tiefgefühltesten Danl aus M die trauernden Angehörigen» M Lailiach am 19. April 1882. I Für die vielen schönen Kränze und die ^ > >W zahlreiche Betheiligung bei der Beerdigung uns"? » ^ Tochter » » sprechen wir hicmit allen Betheiliglcn unsere» tic!' > «l> gefühlteftcn Dant aus. > W Familie Peru»". » Eingcscndct. . , M^ Ehicocn' Liqncur. Selten uoch hat ciu Eüt'»' ',^ >'" Ä.'isall aesuiide». wie dil>scr im Orient scit I"l,rzcli'' ,^i> Grbrauch stehcndl'i, vou Aerzteu empfohlener uud bei ^ ,^f ?^ Ncrvenlraulhcite». Appctülosigleit, Mngciisniarrh, "!. ^l^ sehr wohl wirtcnder Chicoca-liqueur, uud fi„dcu '"<^,l!< die Hunderte von Danlschreibc», wie ciue iu '"'sl'""' /,sa"^ Blatte enthaltene Annonce bcsaqt, gercchlscrtiqt. b°"p,^,öpl" Depot: C. Webers Apothele. Wien, VU.. St. "lr> ^