Lmlmcherf^Icitlmg. Nr 245. PränumerationSpleil: Im Comptoir ganzj. fi. ll, halbj. f>. b.5<». hür die Zustellung ins Hau« halbj. !;«»!, Mit der Post «anzj. st. 15. halbj. fl.7.50 Mittwoch, U. October 3nsertlon»«ebühi bi« lvZeilln: ,mal«olr., «M. 80lr.. 3m , st., sonst pr. Zeile ,m. « ,r.. ,m « »r. :»M. l<» tr. u. «. w. Inlcrtionbstrmp-l jebesm. »0 lr. ^!871. Amtlicher Theil. «dc. l. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchste Entschließung voui 11. October d. I. allcrgnüdigst ^u gestalten geruht, daß dir Ncichötanzler, Minister des Kaiserlichen Hauscs und dcs Acusjern, Graf Ferdinand Friedrich von Bcust daö chm von Sr. Majestät dcm Königc von Winttcmbcrg verliehene Großlreuz des Or-bcns dcr würltcmbcigischcn Krone und der geheime Rath und Z.clionl!chcf desselben Ministeriums, Leopold Friedrich b- Hufmann das ihm von Sr. Majestät dem Könige von liiaicrn rmlithcnc (^roßlrcuz des Verdienstordens ^om hciligcn Michael annehmen u!,d traben dürfen. Se. l. und t. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchster Entschließung vom 2!). September d. I. den bis-hnigcn Vurstand dcr Dirccliou der Staatsschuld. Mi° nisterlalrath Ouslau Grasen Wilczcl als Hosrath und Vulsland dieser Bchördc aulußlich iyrcr Neorganisirung all^gu^digsl zu be,langen geruht. Holzqethan u». >». Gc. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allcr. höchjlcr Eatschlic^uug vom 2V. Scplembcr d. I. dcm mit dem Tltcl uno Eharalter eines OlicrfinaiizralhcS bekleideten Filianzinlhc der Dircelion drr Staatsschuld, ^uham, Maschla den systciuiuaßigcu Po,lcu cinco Ol'eifinanzrathcs bei dicscr Bchörde allclgnüdlgst zu vcr-lcihc» geruht. HolMthan m. p. Kundmachung deö k. k. vandespräsidenten i» Kral», vom tt. August Rtzt7« bclresfcnd ine Errichtung eincr Forstinspcclolsstelle in Krain. l Schluß.) 8 U). ^usbcsou^crc hat der Forstinspeclor bei semcu Berelsnngcu dahin zu wirlcn, daß zur ^u^füh-^"»^1 >vi.l>llg>r sorsllichcr BclricdsuiasjrcgeUr in (Ä^ucinoc Und Pr>va,>l>al0ungcn, z»r Einjührllug einer qclcgclten und Nachhall igcu Wlrlhschaft, — Ausstellung von Wirlh-schasisplallcn, Durchsührung ausgedehnterer Holzfällun-UU', z»,- Holzaur^iaung in Ocmcindcwaldnngcn, zu «ussovswi^^i,, Aolc^ui'g von Schonungeslachcn und Ulnfllcdullgcn von Waldwegen, Holzlnsten, von Baum» !chulcli zur Samengew!,n,u,'g und sür den Ankauf und ^-<'t!lal,s „on Summ und Pflanzen und iil gleicher Wcise ^"^) für d>» Flirstschliy du», nölhigc FolslwirthschaflS' U>it> FixstschlitMisoülllc ncivonnel, wcidc. Zu dicscin Zilxctc hut dcrsclbc auf dic selbständige VesteUlUig solche Organe dnrch Gemeinden nnd Wald-bcsitzcr lhn»lichst hinzuwirken, die geri^nclcn Persönlich' lcücn dasür zu gc!v Eigcnlhumovclliällnissc und umlhschafl' uch gut qco,d»clcr, Besitzstände, ^nsbesondcrc ist hl^b^i ^ Angcnmcrt auf die Vermittlung von Aeigleichen ^ur A^osung rcgnlirlcr Scvvitutc,,, Anbahnung solchcr -"^lcichc durch llu^(< Einwnlcn sowohl auf die i^-^t'glcn. wie auf dic Verpflichteten, durch Anregung " ^nliidlauschcn und Äbsiudungcn zur Herstellung " "^»"dirlcr, wi,lhschafll!ch gut gelegener Wald' 6- 5 ^ Herstellungen vu:, WirlhschastSftläncn iu dcu "''lnilllugewälderu (tz 9 Forstgesetz) zu richlcu. ^ ^ l2. Eiuc Hauplsorgc ist iu glci hcr Wcisi dcu . "^"gcu dcr Oemeinden und Gcmcinschaslcn sowohl ^,'r ^rdliung der Besil^slände, als auch zur Herstellung n- Lercgclleu Vcrwulluiig und ciucs nachhaltigen, inög' "U vorlhcilhaflcn Wiril)schaflSbclr>.'bcs. sowie zur Eiu< cylung des noihiqcn ^oistschutzdlenstc«! iu oeusclbcn zuzuwendeu. , > / v , , is ^^üglich der llcincreu Waldungen Hal der ,wsl-peclor auf die Bildung vou Geuosscnschaflcu fur dic "lamdcncu : ^ande abzuhaltenden forstlichen StaalSprufuna.cn bcizuzithen. ^ 15. Dcm Forstinspeclor obliegt die Bearbeitung wichtiger forestalcr Gcschäflsslückc, Anträge, Gulach» leu u. dgl,, welche demfelbcn vou der Landesreg,elung zugewiesen werden. Iu der Iudicatur über Forstfrevel lann von dcm-sclbcn bci besonders wi^tigcu Fällen ein Gutachten abverlangt werden, auch sind demselben die gefällten Enl° scheidungeu dcr Landesregierung, bezichüngsweisc dcr höhcrcn Instanzen zur Einsicht mitzulycilcu. i^ U>. In dcu Willuiigölrels des Forsiinspcclors gehört die Viilwillun,^ zur Einrichtung eincr geregelten Forslstalistit, iuebcsoudcre zur Hnsttllung und Evidenz» Haltung cincr slalistischcu Uebersicht der SlaalS', Gc-mciudl^ Gtmeinschafl0' und Prlvatwalduugeu im ^anoc, ihic, ^clastnng und Bewirlhschllslu'.!^ nach Möglichlcil anch ihici'. Holzcapltale« und ihrer ErliligSsahlgleil, dcr jährlich tünch No.-'ungcn (tj 2 F. G.) »nd neue Wald» anlagen sich crgcl'cni'cu Bliälidcruligcn, ferner dcr jähr» lich abgetriebcnen Waldst^ichen und gewonnenen Holz-incngcn, de^ Hulzalisaycc«, sowohl aus den größercl, Hulzmarllcn, alc in andere Vündcr mit Rücksicht aus die vclschicdcmn Transporlmillel, des Holzverbrauches mit Rücksicht aus die verschiedenen Verwendungsarlen, lurz allcr forstlichen Momente und Zustände, sowohl sür sich, als in Begehung auf die cmoinu Zweige dcr Voden» >ultur; in gleicher Wcisc die Veraulasjung zur Anlegung ool! Folslllnlcn dcr einzelnen ^e^ivse. 8 17. Der Forstinspcclor hat insbcsondcrc dahin zu wir^n, dnß über die nach den ßH 6 und 7 F. O, eincr dcslimmlcn Bch.ndluig untcrllcgcnd^n Waldungen, über die Oahnlegungcn nach § 19 F. O. und übcr dic Aufforstungen nach dcn §H 2 nnd 3 F. G. gcnan? Verzeichnisse brl jcdcr Gezillohauplinaa^schait nach darüber zu cntmcrscndtn Formlllalicn angelegt und iu sortl^u> sender Evidcnz gehalten 'ücrdtn; er hat auch d,c Aus» führung dcr bezügliche» politischen Änordnungcn zu über^ wachen. § 18. Dcr Forstiusp^lor ist berechtiget, unt allen Gchöidln, Gcmcindcvorslchilngcn und andern öffentlichen Organen, mit dcn landwirtschaftlichen Vcrcincn. sowie mit dcn Waldbcsihcrn und dcren Bediensteten im ^ande zu Zioccken slince« AmlcS Uümiltclbar, und zwar mündlich "od'r schiisllich in Verkehr zu treten, ni'.fraM zu stcUcn, ^lnölünslc, Einsicht von s,)chclfcn u. dgl. zu vcr-langen, Wahrnrhmun^cn u,^ Vorschläge »Mulhcilcn; dcSglcichcu sind säminllichc Ächürdcn vcrpfllchtct, ihm das Verlangte nach Möglichkeit zu luniährcu oder zu! verschaffen nnd überhaupt in seinem Willen unterstützend an die HlU'd zu gchen. Von vorulmhmcndcn Wald begchnnsi.cn s!i,d die Waldcigculhümcr od(r dcrcn Dicust-pcrson^le. bci llcincrcn Waldungen nbcr dic Gcineind^ Vorsi^nmgcn vorhcr in Kenntniß zu setzen >n^ ,»,- s,,!0lo niit Behörden und Priualcu stcht dcr ^andcizrcgicrung zu jcdcr Zcil die Eilisichlnahmc zu. Auch sind drrsclben dic bezüglichen Gcschusloprolulollc in von ihr zu bestimmen-den Zeiträumen zur KenMnissiiahmc vorzullgen. Zu Aufträgen. V>.rb.,!,n odcr Enlschcidungcn ist dcr, Forstinspcclov wedcr bei. noch ansnr dcn Amlerciscn bcfugl.dicsc blcibeu dcr ll>mpetcntc>, Bcljördc und ih», nur dic nach dcm Obigcu nnrmirt: ^ulragstcllnng. ?>«^ vcgung und Eil!sll!«nllhinc hichci vorbchaltcu. Nuv, wcnu Umständc r'ou besonderer Dringlichlcit eine amMblicllichc Verfügung c,n Ort und Stelle er heischen,' soll der Foistinsp^lor hiezu gegen i»,nzeissc an oi- bctrcffcndc compc!>n«c Bchördc und Nachwcisnng befugt scin. . . § 19, Dcr ssorstinspcclor hat alljährlich übcr d,c forstlichen Zustände dcs Vandcs, übcr die in Bezug aus diescll'cn gctrofftncn wichligcrrn administrativen Maß rcgcln, insbesondere über scinc eigene Thätiglcit sowohl l'ci dcr ^andeöngicrung a!o iu dcn einzelnen Bezinen einen umfasscudcn Vcricht au die Landesregierung zu erstatten, welcher auch dcm Acterbanmimsttrinm sowie dem LandcslluSschussc iu Abschrift mitzutheisen und in geeigneter Weise durch oeu Druck zu veröffentlichen ist. § 20. In Betreff der nö'hiuen Schreib.. Ncn Ausgleich. Dic czcchlschrn Glällcr erwarten mit Ungeduld die k ü n i g li ch e A n t w o r t auf dic voilirgenden Aue-glcuhSllatiolale. Die „N a r o d n i l i sl y" hoffen die vollilc Ancllcnl-ung dcr Rcchle und Frclhcilcii dcS cze-chischeu Staates. Dasselbe Blatt gibt t>ic ausdrückliche Ertlärung, daß zur Erneuerung drr S lbstaüoi^leit des czcchlschen SlaatcS nur die czcchijche Nation mit dem czcchifchcu Könige berechtiget sind. Die Beschickung deS Reichsraihs«» hüitcn dic Ezechcu nur unlcr der VviauS-schana. r>c:sproHcn, daß zuvor in dc> feicsllchstcn. rcchlS' ^illi^sttn Form das czcch'schc StaalSrrchl, die czcchlsche Sclbstäudigtcil garantirt und verbürgt welde. Dcr „P o l r o l" crtlarl. vor drr RcichSrathsbe-schickung miissc das söderaüslischc Progrumm,. welches Hoh'nwart mit den czcchiscyrn Führern paclilt habe, vollständig erfüllt scin. Ein von allen czechischen Blailcrn gebrachtes Telegramm sagt: „ÄlleS ist in Oi^'üNg. Das AuSglelchs-wert entwickelt sich ungestört wetter." Dagegen meloet ein Telegramm dcr „Bo ycm i n": Äeust und die aube-rcn illcichüministcr habcu ihic Demission ansicbolcn, falls ihre zu Gunstcn dcr Verfassung gestellten Amendcments in dem Anlwortrescript nicht Aufdruck finden. Die Czccdenführcr sprcngcn die Nachlicht aus, sie hallen sür ihr söoeralistischcS Programm die maßgebendste Untelschrisl in dcr T, n!^. ,>aN^ ^^,'clbc nncrsüllt blicbe, würden sie in einem Mcmovnlidum an alle auswärt gen Mn'chlc alle lzeheimcn Verhandlungen, dic biehcr zwischm , ihnen und dcr Rcgic.uug gepflogen wurden, cmlMcn. Das Organ Prazak's beschäftigt sich m,t dcr Fraac: „WaS dann, wc">, die Velhandl.maeu ,n d,e Brücbc neben ''" M o r. Orlic c" anlworttl darauf: Wi7wc d u,«'v°n dcm polnischen Gcbietc auf das v^l « .hchaftlichc zurückzichcn. Wir wcrdcn Allcs ver-liesiern unt» Grundlagen zu neue», anten und Vortheil» b»fle„ Dinuen lrgen. Von dcr materiellen Wohlfahrt schreiten wir dann zur Ittelligeuz, und durch die Macht, zu lmlchcr uns malcricllcr und acistigcr Reichthum er-heviu »mdcu, gelangen wir endlich zur Freiheit." Die ..Politik" sagt.' ..Wir stehen vor einem s,anz cinfachs« E-Uwebes-oder; entweder hält man uns Wort von Alpha bis Omega, odcr man wird an dem oder jenem Punltc mätclu.. Im ersten Falle lommt der Ausgleich zu Stande, im zweiten Falle zieh", wir uns ohne viele Di^nrs- hmler dic festen Mauern unseres Rechtes zurück und schließe dic socdcn f^um aeöffnclen Thore." Den czcchischcn Stimmen wi'd wohl nichts anderes erübrigen, als. gleich den Deutschen, das MerlMstc löniglich«: Rescript, dessen Abfassung der wlisesttn Bc,a, 17!^> lhung und Erwägung vorliegt, in Geduld abzuwar« ten, vorläufig ader romaneuhaften Gerüchten leinen Glau» den beizumesscn. Zur Beruhigung diene dic Ansicht, welcher auch die ..Tagespressc" beistimmt: daß lein friedliches Mittel vernachlässigt wcrdcn soll. an das sich irgendwie die Hoffnung knüpfen läßt, zwischen den ein« ander widerstreitenden Factoren eine Verständigung zu erzielen. Die noch im Zuge befindlichen Verhandlungen sollen nun elicn klarstellen, ob es bei der Haltung der Czechen möglich ist, ihrem Wunsche von Seite des Mon» archen zu entsprechen, ohne alles das preiszugeben, um desfcntwillen der Ausgleich eigentlich angestrebt wird. Stimmen über iie Thronrede >es deutschen Kaisers. Das ..Prager Abendblatt" schreibt: ..Die Worte, mit denen die deutsche Thronrede der Beziehungen des neuen deutschen Reiches zur österreichisch-ungarischen Monarchie gedachte, sind mit allgemeiner Befriedigung aufgenommen worden. Die lebhaften Sympathien für Oesterreich-Ungarn, welche darin zum Ausdrucke ge ^ langen, sind ein Beweis, daß fich zwischen den beidcu großen Staaten im Herzen Europa's eine aufrichtige und, wie wir hoffcn, dauernd freundschaftliche Annähe' rung vollzogen hat. Diese Annäherung ist eine Garantie des Friedens in Europa, für die Völker Oesterreichs aber auch die Bürgschaft, daß sie m,gestört die angebahnte innere Eonsolioirung der Monarchie auf verfassungsmäßiger Basis einem gedeihlichen Abschlüsse werden entgegenführen können. Aber nicht blos eine Bürgschaft, auch eine ernste Mahnung liegt darin, und zwar eine Mahnung, sich der Kraft und Größe des eigenen Vater« landes in ihrer vollen Bedeutung bewußt zu werden. Das mächtige Deutschland, welches heute seine Freundschaft mit der österreichisch-ungarischen Monarchie so nachdrücklich verkündet, ja diese als das Gebot zwin-! gender Nothwendigkeit hinstellt, hat damit der Macht« stellung der Monarchie jene gebührende Würdigung zu Theil werden lassen, die ihr leider hierzulande ein all' ererbter Pessimismus oft votcnthalten will. Hoffentlich werden jene Schwarzssher, welche die Kraft eines so gro« ßen Staates wie Oesterreich.Ui'garn an den sieg dieser oder jcner, dem Staalsganzen gegenüber verschwindenden Partei geknüpft wähnen, endlich einmal irlcnnen, daß Deutschland und Ocsterreich-Ungarn als gleichbcrechtigle Elemente jetzt vereint in die europäischen Geschicke im Interesse des Frieden« eingreifen wollen und wcrdcn." Die Londoner Blätter fahren sort, die Thronrede, mit der Kaiser Wilhelm den deutschen Reichstag eröffnete, zum Gegenstände lhrcr Besprechungen zumachen. „Morning Post" will den in der Thronrede ausgesprochen:» Friedensvcrsichkrungcn vollen Glauben schenken und schließt ihre Auslassungen mit folgendem Passus: „Jedenfalls hat Europa allen Grund, sich über die freundschaftlichen Beziehungen zwischen dem neucn deutschen Kaiserreiche und seinen Nachbarn zu freuen; sie lassen uns hoffen, daß dic Ocmcinschaft der Interessen zwischen denselben auch inZulunft keinerlei Störung erfahren werde." „Daily NewS" faßt weniger die absammle Thronrede ins Augr, sondern beschränkt sich hauptsächlich auf die Münzfrage. „Es wäre sehr zu bedauern — fagt das liberale Blatt — wenn Deutschland j traut, Diesc Versicherung ist jetzt kaum noch nöthig, aber viele Deutsche sind noch immer argwöhnisch bezüglich der französischen Absichten und Hütten es vorgezogen, eine materielle Garantie in Händen zu halte» . . . Die übrigen Punkte in der Thronrede, wie dic Veibindung mit Italien durch die Gotthard Bahn und die Bezieh' ungen des deutschen Kaiserreiches zu Oesterreich, zeigen, daß die Regierung den wichtigen Einfluß nicht außer Augen läßt. welchen sie und ihre südlichen Nachbarn in Zukunft wechselseitig auf tinander ausüben müssen." Nicht minder günstig läßt sich „Daily Tele, graph" vernehmen; er hebt das Vertrauen, mit dem die deutsche Regierung der französischcu jetzt auf finanziellem Gebiete entgegenkommt, rühmend hervor und freut sich. ..daß cS dcs NaiserS Zicl ist, das wohlbegründcle Vertrauen auf Deutschland als einen verläßlichen Schild des Friedens zu klüftigen, und daß dic Herrscher vo» Oesterreich und Rutland l'crcit sind, ihn in diesen, edlcu Ehrgeize zu unterstützen/' Die deutsche Thronrede wird auch in den franzö-sifchen Blättern günstig benrlheilt; mit Befriedigung verweilen dieselben auf der Stelle, welche von dem Verträum in die französischen Zustände handelt. „Franl-rcich erhält," sagt der „C o n slit ut i onn e l." „aus dem kaiserlichen Mund einen Beweis von Höflichkeit, den es seil langen Jahren vom königlichen Redner und seinen Ministern nicht gewohnt war. Wir können vergessen, daß dics das besiegte und durch einen lästigen Frieden niedergedrückte Frankreich ist. welches der Gegenstand dieser feierlichen Complimente seitens seiner Sieger selbst ist, und wir wollen der Auflichlia^it ihrer Worlc glauben. Gewiß, eine Nation, welche mit solchcr Loyalität um den Preis so vieler Leiden dir eingegangenen Verpflich« lungcn erfüllt, verdient wohl diese Uorlc dcS Vertrauens." Nach diesem im Munde der Schuldner keineswegs neuen Grund, ergeht sich der Artikel dcs Längeren über die von den Geziehnngen zu Oesterreich und Rußland handelnden Stellen der kaiserlichen Rede, und schließt mit den Worten : ..Fassen wir unS und lassen wir die Ca-binete ihre Allianzen bilden." Das „I. des DcbatS" dcmeltt: „Eine gute Nachricht, welche der deutsche Kaiser unS bringt, und eS ist hart, sie vom Sieger zu empfangen; aber je peinlicher diese Erniedrigung ist, desto mehr müssen wir unS er« innern, daß sie verdient ist." Die „Au gs b. Allg. Ztg." schreibt: „Die hohe Mäßigung und der sichere und ruhige Ton der deutschen Thronrede konnte »ncht verfehlen, auch auf die englische Presse dcn wohlthucndslcu Eindruck zu machen. Die Vcrgleichung mit den Ncujahrsredcn des französischen Imperators lag nahe genug, um nicht von der „Times" als Anlaß benützt zu wcrdcn, die inneren Gc-gensätze der beiden Dynastien scharf hervorzuheben. Aber so wie dem deutschen Kaiser daS Prestige dcs militari" schen Uebergewichtcs durchaus nicht die einzige Machtbedingung ist, so liegt auch in den Traditionen wie in dem jüngsten Verhalten des deutschen Volkes absolut nichts, was die Traumgebilde der englischen Allarmisten, daß die Geißel militärischer Anmaßung nur in eine an-derc Hand übergegangen sei, rechtfertige. Das deutsche Volk, nun zu seinen häuslichen Angelegenheiten zurückgc-lehrt, hat einen großartigen Erfolg soll zu tragen ge^ wußt und ihn mehr a!S eine unangenehme Unterbrechung dcs gewöhnlichen Lebens behandelt, so daß sich schr bald die Augen der Welt mehr auf die Besiegten als auf die Sieger gerichtet haben. Doch hat der deutsche Reichs tag die größte Wichtigkeit. Gllt es doch die geschaffene Einigung zu bewahren und mit ihr die civilen und socia^ lcü Inslitutioncu der deutschen Staalcn zu durchdringcn. So viel fleht fest. daß, obwohl cine Verschmelzung noch nicht stattgefunden hat, das dculschc Vo't mit Ucberlc-gung und uuumstöhlich das Princip dcr Einheit unter der Oberhoheit des preußischen Hauses cm icnommcn hat, Z und das? dic ganze Bewegung dcr Zukunft mehr und mehr auf eine Verschmelzung hinauslaufen wird. Mag Dliüschland von außen noch Angriffe zu erdulden ha^en, an innerem Zwiespalt wird es nicht wieder leiden. Mit Befriedigung nimmt das leitende Blutt Act von den Stellen, welche dic Beziehungen zu Franl>cich. Oeslcr-rcich und Italicu auSsprcchcn und andeuten, wie von der liberalen Politik, zu welcher sich dcr Kaiser und Fürst Bismarck entschlösse,, haben. — Noch enlhusiasti' scher äußert sick dcr „Daily Telegraph." der. wie man weih, cin eifriger Anhänger dcS BmiapartismuS wc^. „Das Glück hat wieder cinmcil nnf scincn Liebling her-abgclächelt, indem es dcn Kaiser von Deutschland z>l cincr solchen Thronrede crmächiigle," hcißt es da. Be« sonders dcr öslerrcichischc Ausgleich und die „cdclmüthige und weise" Politik gegen Frankreich wird gtt'ührcnd an« tlkannt. Man müßte sich sehr länschen, wcnn nicht das ritterliche Gefühl dcr Franzosen über ihre R.iche die Oberhand gewänne. Eine Rache für Sedan würde Frank' reich alle Bundesgenossen und alle moralische UntcrsliU' zllng entziehen und Deutschland kann ohne Furcht n» das Wert seiner inneren Consolidation gchen." Wmarcks Denkschrift M >cm neuen Rcbcr-einkommen mit Frankreich. Die zwischen Bismarck und Pouycl Quciticr ab-gcschlosscne Convention wird nun dcm deutschen Reichstage vorgelegt werden. Dieselbe ist von cincr Dc»l< schrift als Motioenbericht begleitet und lautet auszugs-weise: 1. Die Zollerlcichterungcn, welche Frankreich nach der Ucbereinkunst den elfässisch-lothringischen^ Erzeugnissen /l'lM'lml. Kalender » Aberglaube. Die ältesten handschriftlichen Bauernlalcndcr waren Tabellen mit dem Verzcichniß der Festlage. Später wurden diesen Tabellen von den München der verschiedenen Orden auch ihre Ordcnsheiligen beigesetzt, insolangc. lns das ganze Jahr mit solchen versorgt war. Nach Erfin-dung der Ouchdruckcrtunst kamen, um die Kauflust an zuregen, nach und nach hinzu: das Aerzeichniß der l'oS-lllge, Aoerlaßmännlein, Vauei„regeln, technische Rcccftle, Wetter Prophezeiungen, sogar Lolterienummern. welch' Letzteres in Rom uoch heule üblich sein soll. Was die in den Kalendern constatirte Macht dcS MondeS. der Planeten, Kometen und Himmelszeichen, dic Recepte und Bauernregeln anbelangt, so ist der Mond vou jchcran-nlcmnler Wettermachcr, doch übt cr auch noch andere ^"'ftüsse; er ist „kalt und feucht," und die unter seinem Einflüsse geborenen Menschen sind unbeständig und veränderlich und zeigen viele Lust zu rciscn. Luna herrscht über das Hirn. über da« linke Auge und die linke Seite des Mannes, s<, wie über die entsprechenden rechten Körpellhelle der Frau; sie beherrscht daS Silber, die Eulen. Gänse, Fro,che und ^is^. den Salat, die Kürbisse und, Zwiebeln. Die ^onne beherrscht das Gold, dcn Lö'vcn. d n Hirsch, die Eicde. den Wen, m,d die Sonnenblume. Saturn „ist lrockm, schwarz, sauer, giftig und Verder« bcr dcr Natur." in sein Rcich gehören: Wolf, Cscl, Uhu, Rabc und die Fliege, die Cyprcsse, Weide, Nacht-' schalten. Tollkirsche und andere G,fllräutcr. Mars ist rolh und heiß," ihm sind unlcrworfcu: Eiscn, Schwefel Bär. Tiger. Gcier, Distel. Brennnessel und Wolfsmilch. Merkur, „sauer und grau." herrscht über daS gleichnamige Metall, Luchs m,d Affen. Jupiter ''lau und süß." herrscht über die gehorsame,, Thicrc' Schaf und Rind, über fruchttragende Bäume, wie Kirschbaum Mandel aum u a. m. Venus ..ist grün und duftct wi Salbet." .hr gehören au dlc Tauben, der H^flma der Schwan, die Elster, die Rose, Lilie, Hyacinthe lmd' d Orchideen. ,.,ie ., der Stern dcr gchihlvM., H„-zen. D.e Kometen s,.,d bewährte Schreckcnödoten. Die uvolf V'mmelsze.chen wcrdcn in Trigone ncthe.lt, und blldcn Krebs. Schütze und Fischc das stille Tri-gon; Slicr. Wassermann und Steinbock das ^mclan. cholischc; Widder. Löwe und Scoipion das cholerische; Zwillinge, Wage. Jungfrau daS Schönheils-Trignon. Auch lrerdcn von dcn HimmelSzcichcn einzelne Städte beherrscht; so stcht Wlcn unter Wagc, Klagcnfurt untcr Zwillinge. Salzburg untcr Wassermann. Nach dcm Ealendarium von Grelois ist St. DonatuS der Gewit-lcrheiliae. Diese Würde erlangte derselbe in folgender Weise: Als man im Jahre 164!) die Gebeine des St. Donat auffand, wurden dieselbcn in feierlicher Procession unter Führung des Mönches Heinrich Herde nach Münster gebracht. Aus dcm Ncgc nun entlud sich über der Procession ein schreckliches Unwetter mit Blitz, Donner und Steinrcgen, Es entstand allgemeine Ber» wirrung; nur Heinrich Herde stand ruhig, trotzdc«, fein Gewand versengt morden, und flehte unablässig dic M-beiue des St. Douatus um Sisllrung des Unwetters a". Oicscs verzog sich auch wirtlich, und seitdem blicli St. Donat der Schirmherr vor Wetter, ^n dcn Cup'-lnlarien Karls dcs Großen tommt bci du Vorschriften über Agri- und Horticultnr ein Verbot vo>-, zur Al" wcndung von Hagcl, wie üblich, hohe Slangtu aufstecken, an welche Zettel mit geheimen Schriftlichen angebunden werden. Das „Adcrlußmänülcln" spielte '" dcn llalcndcrn auch ciue große Nolle. Im 10. Jahrhunderte herrschte die Ansicht, cö sci zur Sanilülspflege in jedem Frühlinge ein Aderlaß absolut nothwendig, welche Ansicht namentlich von den Badern genährt wurde, die dafür die ..Laßgröschlciu" bezogen. Alles muhte sich dieser Operation unterziehen, an dcn Soldaten wurde sie ..in Reih' und Glied" vorgenommen. Nach Simplic's" simuS verursacht die ..Lassung" am 17. Iänncr Blindheit, am ^5. Juli Krämpfe u, f. w. Lustig sind einige KcilcndcoN.ccpte: Rosmarin in dcn Trai.l gegeben, erhält sehr langc jung; Bestreuen dcS La^ciS mit Sulvci ruft angenehme Tiäumc hervor; Wcidcnaschc. Zwiebelfast und Kliknlsieber befördern dcn Haarwuchs; das Haarschneiden soll nur bei zunehmendem Monde vorgenommen wcrdcn oder bei abnehmendem Monde, wenn er im Zeichen dcs Widders steht, denn dieser hat langes, lockiges Haar" u. s. w. 179! s«u»Ührt, fallen in den Vereich der Begünstigungen, welche der Artikel 5 des Präliminarfrledens zur Wah« rung der durch die Abtrennung von Frankreich bedrohten Interessen der Einwohner der abgetretenen Gebiet-theile vorgesehen halle .... Die Wünsche der elsaß-lothr«». gischen Industrie wurden im Juni o. I. bei de» in Frankfurt eröffneten Bei Handlungen von den deutschen Aeooliinüchtiglen zuui Gegenstände der Erörterung go Macht. Die französische Regierung war principiell nicht ad^eneizt, denselben entgegenzukommen; jedoch fand die Verständigung über das Maß und die Dauer der Erleichterungen, sowie über die dafür von Deutschland geforderten Zugeständnisse Schwierigkeiten, welche erst uach Engeren Behandlungen zu beseitigen waren. Die end-llche Aerlilidarimg über die von Frankreich zu gewäh» ltnden Erieichletnngen ist in der Uebereinlunft nieder» stlegt. Den elsay'lvlhringiscben Producten, mit allcini« ser Ausnadme der zur Nahrung dienenden Erzeugnisse. l>l danach ,n Frankreich völlige ZoUfreihcit biS zum >^l. December des laufeuocil Jahres, der Eingang gegen "müßigte ZüUc oi« zum Schluß deS Jahres 1872 zu-stsichert. Die Zollbegünstigungen, welche deutscherseits zugestanden worocn sind, gewähren die Zollfreiheit für ben sogenannten Bcredelungsoerlchr und eine periodische ZoUbeilciung oder Zollerleichlerung für französische Pro» oucte, welche in elfaß-lothringischcn Fabriken zur Fertig. Machung der Fabricate erforderlich sind. Das erstere Huglstaildulß ist vutlagonläßlg auch der Schweiz und Ocstllreich gewählt und kann nach tz 1I5> dcs Zoll» »chyes vom 1. Juli lWl< durch die Zollverwaltung übelaU bewilligt werden, wo Oegenslände zur Verarbei» lung, Bcronlllomu'nuna oder Reparatur mit der lve» stlmmllng zur Wiederausfuhr eingeführt werden. Frank» reich hat wenigstens zur Zcit ein Interesse an dieser Begünstigung, weil namentlich die Spinnerei und We-bcrei nn Departement dcr Boqcscn auf die Vlcichercien, Applclurs-Alistaltcn und Dructcrcicll im Ober-Elsaß zur Fcrtigmachuug ihrer Garne und Gewebe lheilmeise an-gewiesen sind. Die Einrüumnng lag andererseits im deutschen Interesse, weil durch die Erleichterung dieses Verkehrs dcn Etablissements dcS Elsasses eine nicht unerhebliche Menge von Arbeit zugcjührt wird, wtlche Nullen bringt. Da ein gleiches Adhäligigkcitsvcrhältmß seitens der elsaß lothringischen Industrie gegen die französischen Grenzdepartements nicht besteht, so war auf das Zugcsländniß der Gegenseitigkeit deulschcrseits kein Werth zu legcn. Das zweite Z»gestäl,dniß ist in der durch Art. 5 gegebenen ^eschrän'lung voiauSsichtlich nicht von erheb« llcher finauznllcr Bedeutung. Soweit aber auch ein Opfer an Zolleinlünften eintreten sollte, würde eö doch wcftnllich der Industrie von Elsaß'^othrmgcu zu statten kummen, welcher daS Einleben in die neuen Verhältnisse zu nlclchlcrn, die deutsche Regierung sich verbunden erachtet. Bci dieser Sachlage tonnte cS auch kein Vc-benten finden, die völlige Zollfrcihcit für die im Art. 5 bezeichneten französischen Plvducte, welche schon vor dem Kllegc oder wahrend desselben von clsaß-lolhringischen ^abiicalilcn in Frankreich bestellt sein möchten, bis zum Schlüsse dcs Jahres 1872 zu^lgcstchcn. nachdem Frank-leich semerjcils das für die Eisen Industrie nicht un-^lt)til,e Zugcsländniß gemacht halle, daß die bis zum Ende des KrlegcS von elsaß'lolhringischcn Fabricanten übernommenen Lieferungen nach Frankreich bis zum Ablauf des IahrcS 1872 zollfrei eingehen dürfen. 2. Die Grenzvercinderungen, welche den Inhalt des Artikels 10 bilden, gewähren an Frankreich von dem «reife horchen die Gemeinden Naon>sur.^'cau und Raousur« Plainc, vom Kreise Saarburg die Gemeinde Igmy und cincu Theil dcS Gemeu.dcbczirls Aoricourl zulüct. Die crslcn beiden Gcmeiudcu haben zusammen U50 Einwohner und einen Flächeninhalt von ctwa 13 li) beziehungsweise A77 Hectareu. Die werthvollen Staats^ Waldungen innerhalb der Gcmeindcdczirke sind von der Abtretung ausgenommen und verbleiben dem deutschen Reiche. Die Gemeinde Ignel) hat bei einer Einwohlur-zahl von 191 Seelen ciucn Flächeninhalt von 3!»8 Hcc' taren. Die Bewohner der drei Gcmcindcu si"d ausschließlich Franzosen. Wie die Sprache, so weist auch "'e territoriale ^agc sie auf Fraulrcich hl". . , 3. Die Wiederaufnahme dcS Artikels 26 dtS Hau-""«Vertrages vom 2. August 1862 endlich, wclchcr ! "et - ..I„ Vrlreff der Bezeichnung oder Eliqueltirung «er Waaren, oder deren Be, packing, der Muster und °er Fatirils- oder Handelszeichen soUci, die U'itelthcmcn tlnes jchen der vertragenden Staaten in dem andern ^'selben Schutz wie die Inländer finden. Wegen dcS Gebrauchs der FabrikSzrichcn des einen VandeS in dcm N"delu soll eine Verfolgung nicht stallfinden, wenn die ^Ue Anwendung dieser Fabrikzeichen in dcm Lande, aus welchem die Ausfuhr dcr Erzeugnisse erfolgt, in cinc lluhcre Zeit fallt, als die durch Nicderlcgung oder auf andere Weise bewirkte Aneignung dieser Zeichen in dem per Dollar (100 Ecnts) werth waren, jetzt zu 100 Cents per Dollar ui,d -sogar über iiari stehen. An dcr Nationalschuld sind mehr als 250 Millionen Dollar« abaczahlt; die jährlichen Steuern sind um 80 Millionen Dollars vermindert. Dabei ist der Finanz^usland so erfreulicher Natur, daß in der nächsten Congreßsiyung die Sttuern noch um 30 Millionen mehr verringert werden können. Außerdem sind 200 Millionen Dollar» ttprocenliger Bonds zur Amortisation einberufen und an deren Stelle 200 Millionen 5>procenli«e Staais-schuldscheine ausgegeben. Durch die obige theilwcise Abzahlung der Nationalschuld werden gegenwärtig an Zinsen mchr als 15> Millionen Dollars jährlich erspart, sowie durch die Eintauschung der 200 Millionen 6pro« centigcr Bonds gegen Bonds von gleichem Betrage nur zu 5> Procent Zinsen in 10 Jahren, der lürzeftln Dauer jener bpsvcenligen Bonds, 24 Millionen Dollars an Zinsen erspart werden. Ferner sind die jährlichen Aus« gaben deS NationalgouvernemtlilS, mit Ausschluß der Pensionen und Bounties, welcke eine Folge des letzten Krieges sind. von 173.5>20 37! DollaiS, kurz vor dem Antritt der Granl'schcn Administration, jthl aus jähr. lich !»5.i>48.7!>2 Dollars verringert worden. Hirzu ist nachträglich zu bemc,lcn. daß im letzten Monat Ecptem« ber von neuem IZ'/^ Millionen Dollars auf die sl«« tionalschuld abgezahlt worden sind. " Zagesneuigkeitm. — (HosNachrichten.) Ihre Majestät die Kai-serin und die Erzherzogin Valerie erfreuen sich in Meran deS besten WohlfeinS. Schon am Morgen nach der Ankunft, um 9 Uhr, besuchle Ihre Majestät ohne Pcglei< tung daö Kirehlein zum heiligen Valentin und nach ve» richteter Andacht cine Höchstdcrselben bcreitS wohlbekannte Hülle alter, arnler und kranker Insassen. — Se. k. Hoheit der Kronprinz Albert von Sachsen traf von Ischl, über Wien kommend, am 18. d. in Breslau ein. Nach kurzem Aufenthalt im Kaisersalon sehte der Kronprinz in einem Eprapostwagen seine Weiterreise nach Schloß SrM« lenort fort. — Die Frau Grvßherzogm Alexandrine Wilhelmine von Mecklenburg-Schwerin, Schwester Sr. Majestät deS Kaiser« Wilhelm, ist am 20. d. Abends unler oern Namen einer Gräfin v. Glistrow mit großem Gefolge in Prag angekommen und im Hotel „zum eng. lischen Hof" abgestiegen. — Am 19. Ocloder Nachmittag« ist die Fran Prinzessin Therese von Oldenburg mittelst SeparalzugeS von Taus in Prag angekommen. — (Persona lna chrichl.) Der Fürstbischof von Trient wurde, tiroler Blättern zufolge, am 1V. d. vom Schlage gerührt. — (Recrutenabrichtung.) Die zur primitiven Ausbildung emeS Recrulen der Linieninfanterie und der Iägerlruppe festgestellte Zeit von acht Wochen, ebenso die zu den periodischen WafsenUbungen der Urlauber und Reservemänner im Allgemeinen eingeräumte Zeit vermag nur dann flir den speciellen gesetzlichen Zweck zu genligen, weun sie dazu vollständig aubgenlitzt werden kann. Das l. l. ReichslriegSministeriun, erinnerte daher Über vorgekommene Anfragen die l. s. General- und Mililärcommanden, baß jene ^cit, welche ein Necrul während der achiwvcbenllichen militärischen Ausbildung, ein Urlauber oder Reservcmann während der jeweilig festgesetzten Dauer ber periodischen Waffenubung — wegen inzwischen eingetretener Erkrankung — in einem Mililä'rspilale zubringt) in die besagte ÄuS« bildungs-, beziehungsweise Uebungsdauer nicht einzurechnen sei, der Betreffende fohin das Versäumte nächzuiragen habe und während dessen, sowie auch während der Behandlung ! im Epilale über den vorgeschriebenen Friedcnsstand gefuhrt werden dürfe. — (Auszeichnung eineS österr. Arztes.) Das „Journal ofskiel" meldet die Verleihung der Mili, lärmcdaMe an Baron Dr. v. Mund y. Dieser menschen, freundliche Arzt halle jede audcrc Auszeichnung ausgeschla. gen und fo ward ihm nach Auflösung sel..er Ml.st"ambu. lan; in St Cloud diese Militiirmedaille zu 2he.l welche vor < ". n'ch lein Ausländer erhalten hat. D.e Mauer machen darauf aufmcrlfam, daß m dem von d.esem österreichischen Arzt eingerichteten Lazarett) die SlerbllchlcU n« 5, pl5l Überstiegen hat, während sie in den eigenllich französischen Ambulanzen 16, 22, lelbst bis 70 pCt. betrug Locales. — (Aus dem Vereinsleben.) In der Gene, ral-Versammlung deS « rb e iter b il duu g s-V er ein e s wurden die Herren: Malhias Kunz e «stimmig zum Ob-mann, Melchior Prebir zum Obmann^teUverlreler Peter Kalin zum Kassier, Robert Waquer zum Äech^ nungssuhrer, Albino Holm und Joseph Dovilsch ^ Schriftführern gewählt. Der Obmann betonte in seiner Antrittsrede: daß er die Rechte deS Vereines verl«,«, "'d den gwecl desselben thätigst fördern wolle und werde. « 1792 — (Aus dem Amtsblatt.) Die Vezirlshebammen-stelle in Unterstreine, Bezirl Stein, ist neu zu besetzen. Bewerberinnen haben ihre Gesuche bis 15, k. M. mit den erforderlichen Nachweisen bei der Bezirlshauptmannschaft einzureichen. — (Prelesnik.) Gestern wurde mit dem Triester Postzuge der im Laufe des heurigen Jahres entsprungene und in Trieft aufgegriffene Deserteur und Banknolenfälscher Prelesnil unter Escorte von vier Mann Militär wieder hier eingebracht. — (Triglav«Panorama.) Wir nehmen mit Vergnügen Anlaß, das Augenmerk der vaterländischen Touristen und Gebirgsfreunde auf das nach Pernhart's Originalgemälde mit Fleiß, Accurateste und Nettigkeit gearbeitete, nach der Natur ergänzte, mit Nomenclatur versehene und aus acht Blättern bestehende Triglav-Panorama, welches durch die Buchhandlung von Kleinmayr k Bam» berg zu beziehen ist, zu lenken. — (Theater.) „Seinen Namen, Madame?" Lustspiel in drei Acten von Bahn. Die junge Frau eines Pariser Lebemannes leidet, da ihr Gemal wenig zu Hause ist, viel von der Langweile und ist deshalb äußerst glücklich, wenn ihre Freundin, Madame D6rise sie besucht, mit welcher sie sich dann so recht von Herzen über alles mögliche ausplaudern lann. Diese Freundin ist nun allerdings eine hübsche junge Dame, aber eine Klatschschwester echtester Sorte, deren Plappermäulchen in ewiger Bewegung ist und nichts verschont. La fügt es sich, daß Madame Dörise an einem Empfangsabende bei der Freundin aus purer Klalsch» sucht über eine ihr völlig sremde Dame in unveranlwort« lichster Weise lästert, ja dieselbe sogar der ehelichen Untreue beschuldigt. Zufällig befindet sich aber der Gemal dieser Dame unertannt in der Gesellschaft, gibt sich zu erkennen und verlaugt den Namen seines vermeintlichen Nebenbuhlers zu wissen. Die kecke Verleumderin, von der die ganze Erzählung nur erfunden worden, weiß natürlich nichts zu sagen und verweigert jede Auskunft, so daß der beleidigte Gatte ihr droht, nicht eher zu ruhen, bis er den Namen seines Nebenbuhlers erfahren. Er verfolgt sie auch wirtlich auf Schritt und Tritt mit den drei ominofen Worten: „Seinen Namen, Madame!" dis Madame D6rise endlich nach 14tägiger Qual Paris verläßt und aufs Land geht, um ihrem Peiniger zu entfliehen. Aber auch hier findet sie der Unerbittliche und verlangt Bescheid auf seine Fragen. Die unverbesserliche Sünderin hat mittlerweile durch ihre Klatschsucht schon wieder Unheil gestiftet, ja fast wäre durch dieselbe das Lebensglück eines allen, biederen Ehepaars und die Hoffnung eines glücklichen Nräutigams vernichtet worden. Nur der Zufall kommt ihr zu Hilfe, befreit sie aus der fatalen Lage und eine neue Unwahrheit von ihrem Dränger. Das der Inhalt des Stückes, das recht gut gearbeitet ist, hübsche Scenen und schön gezeichnete Charaktere enthält, trotzdem uns aber uichl befriedigen kann. Eine auf die Bühne gebrachte Klatschschwester, eine Lästerin, und sei sie noch so schön und jung, muß, soll das Stück anders dem Sittlichkcilögefühle gerecht werden, ihr Vergehen sühnen, und der Mangel dieser Sühne läßt eben bei „Seinen Namen, Madame?" den Zuschauer unbefriedigt daS Theater verlassen. — Gespielt wurde am Monlage übrigens recht brav, es klappte Alles gut und in dieser Hinsicht können wir nur unsere volle Befriedigung ausspreche,'. Frau Löcs-Weik spielte mit Lust und Verständniß und tonnte fast die böse Klalscherin vergessen lassen, so allerliebst wußte sie zu plappern. Trefflich unterstützte sie Herr Traut als Gustav Bontemps, der in dieser Nolle sich so recht zu Hause zu fühlen schien; Herr Nadler (Pommerole) zeichnete in gelungener Weise den alten Rentner, der sich aufs Land zurückzog, um nur seinen Blumen und seiner Ruhe zu leben. Herr Puls spielte fleißig, wie nicht anders zu erwarten, schien uns aber im Ganzen nicht feurig, nicht leidenschaftlich genug. Die übrigen mehr zurücktretenden Rollen waren ebenfalls gut befetzt und ihre Träger unterstützten die Erstgenannten aufs beste. — (SlovenischeS Theater.) Gestern hat der strebsame slovenisch-dramalische Verein zwei neue aus dem Deutschen übersetzte Stücke: „Man sucht einen Erzieher" und „Im Thiergarten," zur Darstellung gebracht. Vor Allem constaliren wir mit Vergnügen, daß die slovenische Majorität zur Minorität der deutschen Schriftsteller greift; immerhin ein gutes Symptom für den Ausgleich! — Soll der Erfolg ein vollkommener fein, so müssen die Rollen gut aufgefaßt werden, das Spiel muß rasch und lebhaft vor sich gehen; leider war beides gestern nicht der Fall. Im ersteren Stücke schon gar nicht. — Herr G r a-selli ,t>et. 411bll Ki2llkeu liialt Ulla kesuuäbeit obue IlleälLM Ulla odlle Ko8teu, kevalezciöre vu üarr? von I>onä0u. Allen Leidenden Gesundheit durch die delicaic Ij,!Vl!l,>5u l!l>i',-v, welche ohne Anwendung von M'diciii und ohne Kosten die imch'folgcndcn Krankheiten beseitigt: Magen-, Nerueu-, Anis!-, klingen-, Gelier-, Driiscu-, Schleimhaut-, Athene, Vlasen- und Nierenleiden, Tubercnlose, Schwindsucht, Asthma, Hnsten, Unver-dmilichleit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Hchwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, F,elicr, Schwindel, Blutanfsteigeii, Ohrcnvrauscu, Ucbeltcit und Erbrcchru selbst während der Schwan-gerschast, Diabetes, Melancholie. Abmagcruuq, Nl>cumatiümnt!, Gicht. Vleichsucht. - ÄuSzua, aus 72,000 Certificate,! über Ge-uesnngcn, die aller Medicin widerstanden: Ccrtificat Nr. 46421. Neustadt, Ungarn. 2cit mehreren Jahren schon war meine Verdauung stets gesturl; ich hatte init Magenllbclu und Pcrschleimung zu liiinvfeu, Bon diesen Uebeln lnn ich nun s>'it dem vierzehutägigcn Genuß der NovsIoZoiero befreit. I L. Stern er. Lehrer an der Voltsschule. . Gasen in Steiermarl, Post Virtfeld, 19. November 1870. Hochgeehrter Herr! Mit Bergigen und pflichiacmäß bestätige ich die günstige Wirlnng der llnv«!^«:,'':!-«, wie sie von vielen Leitoi bekannt gemacht wordeu ist. DicseS vortreffliche Mil->el hat mich von entsetzlichen Athembrschwcrdeu, beschwerlichem Hnstm, Älähhals nno Magrnlrämpfcn, woran ich lauge Jahre gelitten halie, ganz vollständig befreit. Vlnccnz Staininger, pcnsionirlcr Pfarrer. Nahrhafter al« Fleisch, erspart die ttov-ilo»»:^!-« bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in Arzneien. In Blechbüchsen von j Psn,,d ft 1.50, 1 Pfund fl 2.50, 2 Pfund sl. 4.50, 5 Pfuud fl, 10, 12 Pfund fl. 20, 24 Pfund fl. 3ü, lis>v«!,,-8«:i»:!'o ^l!c»:c>!!,l«a iil Pulver nud in Tabletten fur 12 Tassen fl. 1.50, 24 Tassen ft, 25.0, 4« Tassen fl. 4 50, i„ Pulver für 12!) Tassm fl. 10, flir 288 Tassen sl. 20, fiir 576 Tasseu ft. 36. Zn beziehen durch Barry du Barry H Eomp. iu V^ivli, V72i1ü»cb62»»v II?. g, w I^aibHol» Ed Mahr. in Marburg F. Kolleinig, iu Klageufnrt P. Birubachcr, iu Graz Gebrüder Obcrra uzmayr, ' in Iuuabrucl Dicchll ä Franl, in Linz Haselmayer, in Pest TUrUl, in Prag I. Fllrst, iu Brllnn ss. Et, er, sowie in allen Städten bei guten Apothekern mib Spccei cihändlern; anch versendet das Wiener Huns nach allen Gegenden gegen Postanweisung oder Nachnahme. Neueste Post. Wien, 23. October. Se. Majestät der Kaiser haben zahlreiche Audienzen ertheilt. Gestern und vorgestern verweilte der Kaiser von früher Morgenstunde ab in der Hofburg und begab sich erst AocndS nach 6 Uhr nach Schönbrunn zurück Aerlin, 23. October. (Sitzung des Reichsrathes,) Der Gesetzentwurf betreffend die Glldung del« Reichs' lliegSschahcS wurde der Vudgelcommisson zugewiesen. Im Laufe der Debatte betonte dcr Flnan^ministcr Camp-hausen die eminent friedliche Bedeutung des Kricgö' schätze«. Icmehr Deutschland gerüstet ist, desto größere Bedenken würde man tragen, es anzugreifen; die Erfahrung des letzten Jahres habe die Nützlichkeit des KriegSschatzeS bewiesen. Nach der Bildung des Reichs schatzes werde der preußische StalltSschah aufgelöst wer dcn. Der baierische Finanzmimster Pfretschner befür« wortete wärmstcns die Annahme der Gesetzvorlage; die Bildung des ReichsfchatztS stehe mit dem PcrlragSrechte Baierns auf eine selbständige KricgSverwaltung uichl im Widersprüche. Bezüglich des Gesetzentwurfes betrcffenb die Zurückzahlung der 5perc. Anleihe vom Jahre 1tt70 wurde die zweite Berathung in i>1om) beschlossen. Mmi< ster Delbrück gibt hicbci eine Uebersicht über die bisherige Verwendung der Kriegsentschädigung. Die französische Regierung habe 1'/, Milliarde thatsächlich be< ^hlt; die vollständige Abrechnung hierüber sci üicht er s^js; über die Vorlage» beMsfö der Verwetiduna. der Oclorr tonne er sich nicht auSlassen. Hierauf wird das Gcsctz betreffend die Controle für den ^tat des Jahres 1871 m zweiter Lesung angenommen. Felcgraphiscker Weciiselconr« vom 24, Oclobei. 5pcrc. MelaNianea 5^.30, - 5perc, Metallique« mit M^i-und November-Zinse» 57.30. - 5>perc, Nalional-Aulehen «7.70, - 1M>er s'llülloAülchen M.80. — Paul-Artiei, ??l. — llr.d'!' Act eu 291,W. — i'ondo« I I«.15, - Silber 11X15. — K, l MOnz-Ducnteu 5.tt7. - Napoleond'or !>.4O'/,. 3lngekommene Fre««de. Än, 23/ October >5l«s»«t. Viu, Monsalcune. -- Werner, Oraz. - Pelitau, Fuistmcistcr, Ein öd, — Mcwnicki,I!allcn. - Baleutinig, Capo^ distria. — iilcmenz, Cnrat, Et. Peter. — .Kraschuvch, Pfarrer, Lack. — Pevc, Tectmilel, Dot. - Sajo"ic. Seeland. — CaM' biagiu, Trieft. - Drobmc, Pfarrer, Wrafcnbrnnii. — Neuwirth, Pest. — Zormann, Pfarrer, Kolovrad. — Erjavc, Professur, Ägraiu. - Nusierifeld, Altwasser. - ii^eder, Privatirr, Ofs», Bambusat uud v ^dunit, t. i, Hauptmcnn Aqram. — Vidic. f. t. Ncchunngsrath, Görz. Vl.,11, jlfm,. .^anischa, -Baron Taufserer, Meixelburg. — Hoffsteltcr, Trcl'aut, Ädelsderg, — Hockc ^llolsia nnd Johann, Udine - Ersan, Pfarrer Ober lrain. ^itn,>«, HVl«^,,. Fiala, Beamte, Wien. — Dumladis, Wein Händler, Bilinja. - Samsa, Handelsn,, sseistriz. - Nau, Host nig und Verau, Kaufleute, Wien. Frau Homanu, Älad mannsdorf. — .Uröll, Haudrlsn,., Oraz, — Ebenspanaer. Holz Händler, >itaschau. " u , <> Heute: Die schöne Helena. Komische Oper in drei Ncleu, ^ "^ V8 ZT : :« .^Z KU. Mg. 740.^ z4^5^ iviudstlll zVHälflebcw-^ 24. 2 „ N. 739.,« ! ^. 6,» O. heftig , lrllbe 0.i« 1<)I «0 unaar Kredit l>iS 115'/,. Wech^lerbaul auf 176, Wieuer Baugesellschaft bis i»7 ,c. Ausgeboleu, und zwar mit 10 fl. ,„>,,^ ^arcu die Äctien der Dniester Bahn. Von Induliriepapiereu erregten Acli'u der jlönigo-uud ^llura-Hilu« (386—288), von Lotterie-Effectr» die Lrcditlose (183'/,) die lebhafteste Nachfrage, Hehr fest, wenu auch ohne durchgreifende Vercindernnü der (5oursvositiuue!i war dio MeilittiKl für Anlagsnierche, vou welchen iusbesonde« diverse Prioritäten in größeren Posten begehrt waren. ? , >".,, uic >U. Al>a, . '78.50 178 75 Theiß-Bahn.......241- 241,50 Ungarische Nordusibahu . . . 158,50 159.-Ungarische Ostbahn .... 11250 113.— Tramway........221.— 222,— »'. 'Pfandbriefe (siir 100 st) M°. üfi, Bobm-LredwAnftlll! Geld Waare verloSbllr zu 5 pLt. in Silbei- 105 . 105 50 dto.in33I.rllckz.zu5pEt.ini!.W. 86,- 86 50 Nllt,onalb. zu 5 v.Lm. 105.— 105 5'«», Otfterr. N«rd»eftb»hn. . . . 99 90 100.10 Well, Waare Slebenb.Vahn in Silber ver,. . 88 80 89.20 Staatab. O. 3°/« 5 500 Fr. „I, (5m. 138 - 13^.50 Slidb. O 3°/. « 500 ssrc. pr. Sliict 10' 50 1«»!) " ^ildb.-G.i.200fi.z.5«/„fllr1. 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