3nteMgen5 - Vllttt zur Naibacher Leitung Donnerstag Ven i<;. Jänner 1834. vermischte ^erlautbarunHn. Edict. Von dem Bezirksgerichte We'selberg wnd dem undetannt wo befindlichen hrn, Valentin Pegam, als Saygläubigec, aus dem Urtheile, <^äu. 27. November, iMabuIlUo 3a. Deccmdcr 1602, pr. b5 ft. 3? lr., auj der Anton Iantscherischen, tem "i FeilbietungStagfaVungen: auf '«n '5. Februar, »5. Mälz und ;2. Aprils jedesmal Vormittags um 9 Uhr, in der Kanzl" dieseSSezirlsgerichteS mit oem Btisayeanberaumt worden, daß, wenn eine oder die andere Realität weder bei der ersten noch zweiten FeilbiltungStag» sahung um ten üvctähungswelth oder darüber an Mann gebracht weiden tonnte, solche bei der dritten auch unter dem Schähungswenhe hintan-gegebe», werden winde. . V)ozu di< Kaufiustigen mit dem Bnsaye e,n. geladen welten, daß die diehsälUgen Licitalions« ^iedingnisse, eie Lcdätzung und die GlUNdhuH,6» Oxtracte ,n dieser Gellchtslanzlei täglich l» den Amlöstunden «ingesehen werten tonnen. Bom k. l. vereinten BeziltSgerichte Michel« statten zu Krainburg am 26. November H. 2i. (Z) Nr »352? Feilbietungs.Edict. Von dem vereinten Ne^irlsgerichte Michel-statlen zu Krainburg wiro bicmit bekannt gemacht: (Zs sev auf Ansuchen des (Zaspar «Zandutfch, Ig« naz ^eme'schen Üessionär, wider Bincenz Spoiler zu Krainburg, wegen vom Letzteren aub dem Ur« lheUe, cläo. 14. August »824 schuldigen 669 ft. 56 2^3 tr. c. 5. c., in die executive Feilbictung der, auf den beiden Fleisah« Aeckern Wejoula, 8ul) Urb. Nr. ,3?, Recl,f..3ir. 17, und Lenartou-ka , »üb Ucb. ,Nr. 17, Rectif. Nr. 5i, zu Gun» sten des Hclln Oxecuten intabulnre Forderung pr. 700 ft. gcirilligel worden, und zu deren Vornahme dre» Icllbietungs »Tagsahungen: auf den 23. No» vember, 23. December I. I., und 23. Jänner s. I., jedeSmal um 9 Uhr Vormittags in hiesiger Gqrichlslünzlei mit dem Helsaye anberaumt/ daß die Forderung, wenn selbe weder bei der ersten oder «weiten sseUbietunqKtagsahung um oder über den Nennwcrlh un Mann gebracht werden sollie, bel rer dritten auch unier demselden hintongegeben werden würde. Wozu die Kaufiustigen und insbesondere die Tabulargläubiger zu eischeinen init dem Beisaß« eingeladen weiden, daß sie die dießfälUgen Llciia-tionöbedinqnisse in hlesiger Gklichlslanzlei täalich elnsehen lonnen. Veremles Ne^ilsK «Gericht Michelstatten zu Krainburg den 2. October »Ü53. Anmerkung. Bei der ersten uno zweiten Feilbietungstagfahung hat sich kein Kauf« lustiger gemcltet. Z. 22. (3) ^ NrT^? Edict. Von dem Bezirksgerichte Herrfchaft PöllanH rvird hiermit allgemein bekannt gemacht: Es seye über Ansuchen deS Peter Veldclder von Otterb^^, widerMatia Etinnevon Nessclthal, von dem l^» l'chen Vei'lfSaerichce Gottsckee, alg Personalin-sianz, mtt Bescheide, cläa. 22. Mai ,6ö2 S 3lr. 24 >2,7- in die erecutwe FciMetung der, der 3eh« teren gehörigen, im Maierlcberge gelegenen, dcr Herrschaft Polland, 5uk O,. 'l^mo XX.VIH, Fol. ?2^t 79, bergrechtmäßigen, sam,nc 1 KeNer, aus 265 st. gericklllch adgeschäotcn zwti Weingar» len, pilnctc, schuldigen »2a ft. 3o tr. gewilNget, und von diesem Gerichte als Nealinstanzdie Tag« sahungen zuc öffentlichen Veräußerung auf den 3c>. December »353, 3a. Jänner und 28. Februar »634, jederzeit »o Uhr früh, mil dem Beisaye anberaumt worden, daß, »renn o?qedachte Wein« gälten bei der ecsten odec zwencn Ta^savunq nicht um oder über den Schahunzsweilb an Äonn gc» bracht werden sonnten, diese bei der dritten auch unter demselben hmlangegeben werden irürden. Das Schähun^öerolocoli und die Llcitations« beoingnifse können zu den gewöhnlichen Amlbstun« den hier eingesehen werden. Bezirksgericht Pöliano am 20. October »353. Anmerkung. Bei der ersten Feildietungstag. sayunq am 3c>. Dvcemdcr »335 hat sich trin Kauflustiger gemeldet. ij.2b!. (5) Nr. 16. Concurs » Sdict. Von Scite dieser Beziclsobrigteit wird be« sannt gemacht, daß in dlesem Bezirle die Et«Ne des BezirtSwundalzteK, mit welcher «ine jährliche, auö der Iezirlscasse zu bezechende Remuneration von Lo st. s)?. M.. nedit oem Rechte zuc Ausü» bung der Privat-Pcaris verbunden »st, in (Hcledi-gung geloinmen i!t. Alle Jene, welche diese Stelle zu ellan^en wünschen, werden angewiesen, ihre dießfällltgen, mic den erforderlichen, sowohl die nothwendigen Kenntnisse, als d»e lxsheriqe Vil» wendunq oarthuenoen Documenten belegten Oe« suche biö zuin 2ü. Iär.ner »354, an die Sezirls' obrialcit Schneeberg styllsirt, portofrei hierher ein« zubringen. Nezirts»Obrigkeit Schneeder« am 6. Jänner ,63^. ________________________________ I. 27. (5) 26 Nr. o»5,. Feildietungs- Edict. Bon dem Bezirls^erichte Wippach wird be« kannt gemacht: Es sei auf Ansuchen des Herrn Johann Nep. Dollen;, von Wippach, wegenschul, digen 667 fl. 2a lc. Capital, dann »96 ft. 6 tr. Zinsen c. 8. c. in die reassumirte vieite erecutioe Versteigerunz der dem Joseph Trost von hraschze, eigenthümlich gehörigen, auf »990 ft. M. M. ge« richtlich geschätzten, und dem Guce Premcrstein, zul) Urb. Fal. 79, Rectif. Nr. »j», dienstbaren »j3 hube, sammt Uu« und sugehör, gewilliget worden. gur Veräußerung dieses Pfandgutes ist die einzige Tagsagung auf den 4. Februar k. I., in I^oca Hraschi« mit dem Anhange bestimmt, daß die Realität auch unter dem Hchäyunzswerthe ge< gen mehrjährige Zahlungsfristen hintangegeben werden würde. Gs werden demnach die Kaufsliebhaber, und insbesondere die Sahgläubiger mit dem vorgela« den, daß die dießfäNigen Verlaulsbedingnisse von heute an, in den gewöhnlichen Amtsstuncen bei diesem Ve,irsSgerichte eingesehen rrerdcn sönnen. Aezirtsgericht W'Ppach arn 20. November »835. Ball Aachricht. Montag den 20. Jänner wird in dem neu decorirten bürgerlichen Schießstattsaale der 2te Ball abgehalten werden. Zedermann, der anständig gekleidet ist, mit Ausnahme der Masken und Livree, wird der Eintritt gestattet. Das Nähere aber wird durch den Anschlagzettel bekannt gegeben. Laibach am 14. Jänner ,834. Z. 5l. (z) Anzeige. Unterzeichneter hat die Ehre, der hochwürdigen kraimschm Geistlichkelt bekannt zu geben, daß er alte Kirchcnorgeln reparirt, und neue um billige Preise verfertiget. Man kann sich uon dcr Güte seiner Arbeit in Maria- Anbei Wippach und in Pezl) bclMoräuzh überzeugen, wohin er beretts neue Werke Hierlands geliefert hat. Mathias Krainz, bürgerl. Orgelbauer in Gray, dermal mit der Aufstellung einer neuen Orgel in Neumarktl beschäftiget. Z> 5o. (1) Wohnung zu vermlethen. In der Herrngasse, Haus-Nr. 206, ist im ersten Stockwerke eine Wohnung, bestehend aus vier ausgemalten Zimmern, mit der Aussicht in d»e Herrngaffe, einer Küche, einer Speisekammer, einem Keller und einer Holz-lcge, für künftige Georgizeit zu 0 rgeben. Hierüber gibt der Hausmeister zu ebener Erde nähere Auskunft. Laibach am 12. Jänner i9Z4. 25 Z. 5/.. (i) Wohnung zu vermiethen. Am Hauptplatze, im Hause Nr. 7, jm ersten Stocke, gassemvärts, sind vtcr Zimmer, sammt Küche Speis, Keller und Holzlcge, zu Georgi in Mltthe zu begeben. Gleichfalls sind im Hauie, Nr. 6, im zweiten und dritten Stocke, gassensctts, zwei Wohnungen, bestehend aus drei, nöthigenfalls auch fünf Zimmern mit Küche, Speis, Kellerund Holzlege, zu vermiethen. Nähere Auskunft darüber erhalt man im Glasgewölbe Nr. 7. Z. /,2. (2) Verlautbarung. Bel einer bedeutenden Herrschaft Unter-train's, werden uicrWaldhüther, welche des Besens und Schreibens kündig sind, angestellt. Jeder Bewerber hat sich bei dem Zcitungs-Comptoir anzumelden, wo er den wettern Bc« scheid erhalten wird. 2. Z9- (2) Bei M. NM. Uorn, und in oen übrigen Buchhandlungen Lai- bach's ist zu haben: Grundzüge zur D i p so-b io statik, oder politisch-arithmetische, auf arztliche Beobachtung gegründete Darstellung der Nachtheile, welche durch den Mißbrauch der geistigen Getränke in Hinsicht auf Bevölkerung und Lebensdauer sich ergeben. Laibach, i83ä/ 10 H4 Bogen in 8. Im Umschlage drosch. 48 kr. In einer kurzen Andeutung des wesentlichen Inhaltes obiger Abhandlung (im 3. St. XUI. Bds. der med. Jahrbücher des k. k. öster« reichischen Staates) wird bemerkt: „Wohl täglich hört man von dem Schaden des Mißbrauches der geistigen Getränke sprechen, allein "ur in sehr unbestimmten Umrissen, eine genaue Nachweisung dieses Schadens wird, weil m de."Vlichist, fast gänzlich vermißt." Und cken li^v/' während bei herrschenden Seu-nur d?- ^"Seiten ^ angelegentlich nicht ""' d,e Veranstaltungen gegen .hre Wuth, sondern auch die Summen ihrer Opfer geprüft und erwogen werden, wähnnd die allgemeine Sorge bei Pestübcln dcn höchsten Grad er, reickt: fallt die seit Iahrzchendcn in ganz Europa herumschleichende, immer mehr um sich greifende, permanente Pest unserer Zeit, der Mißbrauch der geistigen Getränke, Niemanden auf als dem sorgfältigen Blcssaliker, welcher die Zahl der diesfälllgen Opfer bedeutender findet, als bei allm in unsern Tagen bekannten Seuchen, einzeln genommen. Denn es ist notorisch, daß solche Seuchen nicht alljährlich herrschen, daß pestartige Volkskrank-heiccn erst nach vielen Jahren wiederkehren, und daß selbst nach der mörderischsten Pestseuche vermehrte Fruchtbarkeit einen Ersatz liefert, welcher das gestörte Gleichgewicht der Bevölkerung sehr bald herzustellen vermag. Anders aber gestalten sich die Ergebnisse der Trunksucht, dieser unter der Maske des Vergnügens langsam, aber heimtückisch und beharrlich, Far lmlien und Völker dccimirendcn kunisgöttmn, der alljährlich, noch unter mittleren Verhaltn^ sen, fast ein Fünftel der Verstorbenen zurLast gelegt werden muß, und die nicht nur keinen Ersah durch die Erzeugung zuläßt, sondern die Ouelle derselben sogar unwiederbringlich versiegen macht. Es möge daher als cin zeitgemäßes Unternehmen angesehen werden, wmn der Verfasser benannter Abhandlung eine bisher noch ungeebncte Bahn betritt, auf dcr allein vollkommene Ueberzeugung in Rücksicht eines so ungeheuern Menschenverlustes möglich ist. Seine mehrjährige unausgesetzte Bekanntschaft min dcn Gegenständen dcr fraglichen Berechnung dürfte zu dcr Erwartung berechtigen, daß Er-zieher, Volkslehrcr, Aerzte, Statistiker, po< lltlsche und öconomische Beamte, Vorsteher und Thcilnehmer be» Versorgungsanstalten, über« Haupt wahre Menschenfreunde, in dem engen Raume gedachter Schrift viel Nützliches , Wichtiges, und bisher Ungesagtes antreffen werden. Möchte diese Schrift recht Viele von dem lockenden Wege eines slnnenbethörcnden Lassertodes zurückbringen; mochte sie selbst von Erzeugern und Verschleißcrn geistiger Getränke ihrem Interesse zusagend gefunden werden; denn es ist zu beherzigen, daß Niemand lange viel genießen kann, und daß daher bei abnehmender Unmaßigkcit die Zahl der Genießenden sich um so viel länger erhalten und vermehren muß. — „pl-oplei- ci-apn^m innlii okiei'lint) hui »lNeiu al>5linc:n8 /^ N <^ s> ^ v^ v^ / v^ ^ ^ Wiener Währung v^c»> Conventions - Münze 0 ^ , v/ ^l " , 2. Das schoneLandgnt Himern-Stützenretth, wofür eine Ablösungssumme von «7 /^ i^ i^ <^ Gulden ^^o»« Gulven Q sj si si s^ ,!) ^ / ^1 ^ ^ wiener Währung V0rl Conventions - Münze ^ ^ , ^/ ^ ^, 3. Die zwei Landgüter Wüdenhof und Gern, wofür eine Ablösungssumme von ^ l^ i^ O s5 Guldcn ^>>^». Gulden /« 9 . sj <"> s> ^) ^ / V^ " ^ Wiener Währung >)»^l, Conventions - Münze -^ ^- / " ^ ^ angeboten wird. Die Unterzeichneten halten es für ihre Pflicht, die Herren Los-Abnehmer darauf aufmerksam zu machen, daß diese Ausspielung den besondern Vortheil hat, daß sie blos aus 97,000 verkäuflichen Losen besteht, und dessen ungeachtet 3 Realitäten - Haupttreffer von fi. 300,000, 50,000, 20,000, zusammen von ft. 280,000, A UNd 17640 Geld - Treffer von Guloen: 7500, 5000, 4000, 3000, 2000 :c., im Betrage von fl. 200,000 Wiener Wahrung mithin zusammen 17,643 Treffer, im Gesammtbctrage von 4 8 O , OO 0 Gulden Wiener Wahrung hat, wodurch sie den Theilnehmern eine sehr erhöhete Wahrscheinlichkeit zum Gewinnen darbietet. Jedes Gratis-Gewinnst-Los muß einen sichern Gewinn machen, spielt überdieß auf Mimtliche Realitäten-und Geldtreffer nut, und kann im glücklichen Falle fünfmal gewinnen. Bei Abnahme von fünf Losen zu 5 st. E. M. wlld ein glüneg Gratis-Gewinnll'Los, so lange solche vorhanden sind, unentgeltlich verabfolgt. Das Los kostct 5 fi. Conventions - Münze. Dl. Coith's Sohn et. Komp. Lose dieser Lotterie sind bei Ferd. Ios. Schmidt, am Kongreßplatze beim Mohren im Verlchleißgewölbe zu haben.