MM Freitag üln 29. 3Nai l863 Die „Laibacher Zeitung" elscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, tllglich, und lostet sammt den Veilagen im Comptoir ganzjährig 11 fl., halb-jöhrig 5 fi. 50 tr., mit Oreuzband im Comptoir ganzj. 12 st., halbj. 6 fl. Für dic Zustellung in'S Haus sind halbj. 50 lr. mehr zu eutrichtcn. Mit der Post portofrei ganzj., untn Kreuzband und gedruckter Adrrsfc 15 sl., halbj. 7 fl. 60 lr. Ansertionsgrbiitir sur eine Garnwud-Spaltenzellc ober den Raum derselben, ist fitr Imalige Einschaltung Str., fllr 2malige8lr., filr 3maligc 10lr. u. s. w. Zu diesm Gebühren ist noch der Insertions - Stempel per 30 lr. für ciue jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 30 tr. filr 3 Mal, 1 st. 40 lr. fllr 2 Mal und 90 lr. für l Mal (mit Inbegriff dcS InsertionSstempels). ^Mibacher Mtuna. PliiNmMWg - Ankündigung. Anf die „Laibacher Zeitung" nebst „Blätter aus strain" wird ein neues Abonnement eröffnet. Der Prannmerations-Preis be tragt: Vom A. Juni bis Vnde Dezember: Im Comptoir offen..... N fi. 43 kr. Im Comptoir unter Convert . . 7 « — „ ' Für Laibach, ins Haus zugestellt 7 „ — „ Mit Post, unter Kreuzband . . 8 ., 7^ ,. Fiir den Monat Juni: Im Comptoir abgeholt.... — fi. «3 kr. Im Comptoir untcr Couvcrt . . « ., _^ „ In Laibach, ius Haus zugestellt. » .. — ,. Mit Polt, unter Kreuzband . . ll ^ HH ^ ^aibach Gnde Mai ZUOS. Jg. v. Alcinmayr k /. Damberg. Amtlicher Theil. 35e. k. k. Apostolische Majestät habcu mit Aller-höchster Entschließung vom 24. Mai d. I, dem Kra° kauer Obcrlandcsgerichlspräsiocutcn Paul Sou» tag die aufsuchte Vcrset)»ng in den wohlverdienten bleibenden Rubcstand allcrgnäoigst zll bewilligen und demselben in Anerkennung ftincr vieljährigeu, treuen und vorzüglichen Dienstleistung taxfrei den Orden der eisernen Krone zweiter Klasse zu verleihen geruht. Zugleich haben Se. k. k. Apostolische Majestät den dcm Präger Landesgerichte als Präsidentenstell» Vertreter zugewiescueu verfügbaren Präsidenten des bestandene« Pester Landesgcrichtes, Emanucl Heinrich Komers Ritter v. Linden bach, zum Präsiden« leu des Krakauer Obcrlaudesgerichtcs allcrgnädigst zu crneuucu geruht. Das hohe k. k. Finanzministerium hat den Kas-fier der Klageufurtcr Landeshauplkassc, Vinceuz Hrastuig, znm Adjunkten der Grazer Landcshaupt-lasse cruannt. Heute wird lu deutschem und zugleich slovcuischem Texte ausgegeben und versendet: Gesch. und Verordnuuas-Blatt für das.^crzoa-thum Krain. H/«». Ttuck. Jahrgang »DtzttH. I n h allö - Uebersi ch t: !). Kundmachung der f. k. Glundlasten-Ablösungs- und Ncaulirungs-Landes-Koinmission fur Kraiu rom 1,^ Mai 1«l)!'>. Z. 125!). betreffend die Auflösung der k. k. Lokal'Kommission in Adclsberg uud die Ucbcrtragung dcs Wirkungs« klciscs derselbcu an das k. k. Bezirksamt in Adclsbcrg, Vom k. k. Ncdaktions. schaumig dcr politischen Verhältnisse zu rechtfertigen geeignet wäre. Kompetente Veurtheilcr dieser Vcr-Hältnisse finden ihre Hoffnung auf cincu regelmäßige,, Verlauf der polnischen Angelegenheit nicht'erschüttert. Die Zugeständnisse, welche für Polen zu erlan^ gen Oesterreich den Westmächien vorgeschlagen hat, sind nach dcm ..Votsch." folgende: 1. Erlaß ciuer vollständigen und unauSschlicßlichen Amnestie; 2. eine rou Nußland getrennte Vcrwallnng des Königreichs, jedoch so, daß uou dcrsclbcu uicht alle uno jeder russische Vcamtc unbedingt ausgeschlossen blieben; 3. ciue National-N'epräsculatiou, die iudcsscn die Gemeinsam, keit dcr Behandlung solcher Fragen, welche die Er< Haltung der Rcichscinhcit nothwendig bedingen, nicht absolut ausschließcu dürfe; 4, Einführung und Ge« brauch der polnischen Sprache bei allen Gerichts» und Verwallnngöstcllcn; 5,, Ein neues Rekrntirnugsgeseh; <:. Freiheit für den kalhokschsn Kullus uud alle übrigen Ncligionsgenosscuschaflcn. Ist uuu, nach obiger kalmircnden Notiz dcr ,.G. C.", kein Grund mehr vorhandcil an einer friedlichen Lösung dcr Frage zu zweifeln, so kaun man das so verstehen, daß die österreichischen Vorschläge aczeptirt worden sind. Die Zeiluugönachricht, daß der heil. Vater per» sönlich sich brieflich an dcn Kaiser von Rußland gc> wandt habe, wird zwar ron einer große Glaubwür« digkcit beanspruchenden Mittheilung, welche aus Nom kommt uicht bestätigt, wohl aber erhält die «G. C," ans diesem Wege die Millheilung. daß dcr H.Stuhl jüngst die vertragsmäßigen Rechte dcr polnischen Ka« lhollkeu bei dcm St. Petersburger Kabinetc energisch urgirt habe, und zwar in unmittelbarer Auknüpfung au die berühmte Allokutiou Gregors XVl. >2llich sei dieser Schrill in St, Pclclsburg keineswegs ungünstig aufgenommen werden. Die Thronrede, mit welcher Viktor Emanuel die Kammcrscssiou in Turin eröffnet, und dic der Telegraph uuö mitgetheilt hat. ist auffallend ruhig uud desonneu gehalten. Die gewöhnlichen auf Nom und Veucdig bezüglichen Sähe fehlen dicßmal ganz, und es ist nur au zwei Slclleu gauz allgemein von dcr auzustrcbeuden und zn vollendenden Eiuhcit dcr Nation die Rede. Der rnliigc Ton der Thronrede, welche es vermeidet, die internationalen Beziehungen Ita-licus zu berühren, klingt uicht wie eine Bestätigung des Gerüchtes, daß in Turin demnächst eine Minister-Veränderung stattfinden uud Ricasoli die Leitung dcr Geschäfte übernehmen werde. Vorgänge in Polen. Aus Warschau wird dem «Czas« geschrieben: Die russischen Veamtcu uud Popen in Lithaueu, Polnisch.Licftand und WciiZnissinicn sorgen eifrig für die Vcrbrcituug der den Titel «Gebeimcr Wille des Czars« führenden Proklamation. Dieselbe befiehlt die Ausroüung aller Katholiken, von dcu Herren und dem Ac»el an bis zu dcn Bauern. Die Authcntizität dieses Dokuments ist vielseitig verbürgt, und char.'k« terisirt die Mittel, mit deueu Nußland den Krieg gegcu Polen führt. Um die Plane dcs Vcrnichtungs» kricges vollständig durchzusetzcu, wurden die Gouvcr« ncure Naimoff aus Wilna und Annculoff aus Kiew l'lls zu mild gesinnt zurückberufe»»; au ihre Stelle ist nach Wilua mit dcr weitesten Vollmacht Murawicff, nach Kiew Launit/ bestimmt. Es ist dieß derselbe Murawicff, welcher sich wiederholt äußerte: „Ich bin keiner von jenen Murawirffö, welche aufgeheult werden, sondern ciner von jenen, welche aufhcukeu lasseu." Es ist derselbe, welcher uach dem Ausstände von 1K31 die unmcuschlichstcn Verfolgungen in Wcißrussinicu auordnelc. und dcr später Minister der Staatsgüter war. Wic seine Kollegen Berg lind Launin, beweist auch er bei jeder Gelegenheit dcn böchsteu Haß gegcn die Polen. Aus Volhyuieu, .17. Mai, wird gemeldet: Die russische Negicrnng wußte wohl, daß dcr Aufstand hicr bevorstehe. Da sie nicht hinreichende Trup» pcnmassen zur Verfügung hatte, beschloß sie, eine List anznwcndcu: sie erließ Aufrufe an das ungebildete Volk. und ließ durch die Popen uud Veamtcu das Gerücht verbreiten, daß die aufständischen Polen in dcn beuachbartcu Provinzen das Landvolk morden, Gut uuo Habe rauben und die Dörfer niederbrennen. Man befahl den Bauern, in Dörfern und 0 Dragonerpferdc wegnabm uud mit Il'>0 Manu die Stadt Kiew durchzog. Dcr General» Gouverneur Aunenkoff sendete starke Truppcnabtbci» lungen nach. welche mit ciuer Vandc aufgewiegelter Bauern 5 Meilen ron Kiew die Polen anariffeu. Die polnische Abtheilung, dereu Aüführcr auf die Bauern als auf Brüder zu schießen verboten hatte, erlilt eine Niederlage, 20 fillcn, viele wurden gcfan« gen. der Nest zerstreute sich. Anneukoff arraugirtc einen Triumph. Einzug der Sieger in Kiew; voran fuhren Wagen mit Leichen, deneu Köpfe uud Häudc abgehauen gewesen sein sollen; russische Truppeu es-cortirten diesen Zug. 47« Wähl cud die n-ssischc Regierung dnrch idic Er> lasse die gan^c Velwaliung des Königreichs in Die Hände von Militärs llgl und lurch Or^.unsiinng dcr Panern - Polizei das. was j»'»eu «ll molalischiin Gewichte fcbll, lurch die pbysiscke Krafl dll unlslstcn Volksschichte z» erfthcn bosft, schrcitct anch die revo» lulionäre Regierung in ilirem Wcrke del Organisation uorwälls >!»o erläßt Verordnnngln. die alle Zwcige drr Vcrlraltung ulnsasst». Die rassische wic die re uolnlioüärc Rlgiennig stach.I» durch ihre sich lrcu-zendln Vcrfüglli'gen die Vlvölknung z»r Thäligk, il nllf. Von beidcn Seilen wird dcnjcnigcn, die dem Ruse zu dcn Waffen »ichl Folge leisten, n>it den» Kriegsrcchle gldroht. Manche Erlässe dcr rlvolu-lioiilncn Regierung liefern dcu beweis, daß sie sich bc» reitö als lviikliche Rlgicrung gcrirt. nnd es schcinl anch. daß sie schoil j M m>l)r Oshors.nn fi»dtt, nls die I'lisslsche. Ein Detect der »nationalen Regicrung" vom N), Mai ucrbiclcl jcde Belastung des Nation»!' vclinö^cnö. tic Konz^sionsannahüic sür offrntlichc Arbeitst!. Krecilsopernlionen. ncnc Aüllihen der Krc> ditgcscllsch.ist. Slllnl- und Vanl>cform. dann Finanz-Opl?la!io»c» ziü» Zwecke dcr Grundentlastung. Korrespondenzen. Tüien, 26. Mai. li. Heute, morgen und übermorgen sind dic großen Wahltage in dcr Republik dcr Gelehrten. Dic lais. Akademie dcr Wissenschaft schreitet dießmal nicht nl»r zn t^cn Ersatzwahlen für jcnc ihrer Mitglieder, welche ihr im ^aufc des Jahres durch dcn Tod ent-rissen wurden, sondern auch statutenmäßig zu dcu Wahlen ihrcs Vurcan, Ob allch diese Wahlen Er< sahwahleu odcr ob sic nur, wie seit Iabren, Wieder^ »rahlen sciu werden, läßt sich iin Augenblicke mit ci-nigcr Sicherheit kaum bestimmen. (§6 ist nicht zu läugiicu. daß theils prinzipielle, theils persönliche Gründe so manches Mitglied dcr „Sechzig" geneigt erscheinen lassen, eine Regeneration des Vurean cin< tictcn zu mache». Die Ausnahme, welche dcr uon einem bekannten Polemiker in einem hiesigen Blatte gebrachte Artikel «Die Wahlen dcr Unsterblichen in Wien" in dcn sehr exklusiven gelehrten Kreisen faud, spricht für diese Behauptung, Nichtsdestoweniger dürfte nnch das seit dem Jahre 185)2 unverändert bestehende Vurean: Sr. Exzellenz Ritter v. Vanmgartncr, Präsident; Dr. Georg v. Kavajan, Pize würocn zur Durchführung dcr Vandtagsivablcn auf Grnno dcs §. ^<> dcr provisorischen Landtags« oronung dic Mitglieder dcr Ecnlral-Wahl'Koinmissioit sür dic Sladt Hcrmannstadt gewählt. Die „Hcrmannst. Zlg." bringt einen Anfrllf an die Sicbcnbürgcr Sachsen dahin zn wirkcn, daß sovicl als möglich Groß«Ocsttr-rcichcr in dcn Landtag gewählt wcrdcn, wcnn uns anch „dcr Gcnnß nicht erspart lvcrdcn wird, das Schauspiel zn erlcbcn, daß anch cinigc sächsische Dc-pntirtc gewählt wcrdrn, dic ihrcn Schwcrpunlt nicht in dcm großen Ocstcrrcich, sondcr» in dcr llngari« schcn Krone zu finocn ucrmcincn." Sic fordert, „daß cin (5l)mii<'' von Vcrtrancn gcnicßcndcn Patrioten zn« sammcntritt, wclchc cinc Listc dcr sächsischen Dcpn- 47V lirtcn entwerfen; daß auf brieflichem Wege diese Liste gehörig verbreitet wird; daß die Wahlkörpcr anf die Gcfabr der Zersplitterling der Stimmen aufmerksam gemacht werden; daß daher jedem Wahlbezirke ein bestimmter Kandidat zligcwiescn wird; daß die Wahl-kötpcr auf dem Nege grundhälligcr Kapacitation überzeugt werden, daß der ihnen empfohlene Kandidat vollwichtig ist; daß im Namen Oesterreichs und der Nation Jedermann aufgefordert wcrde, scinc Schuldigkeit zn tbnn." Die «H. Z." sieht überhaupt dem Landtage nicht mit allzn großem Vcrtrancn in den gcsammt'österreichischen Erfolg desselben entgegen, und meint, so weit man die Konscqnenzen des §. 28 der „Landtags»Oidnnng" jetzt schon zn ermcsscn vermag, so werden die ecntrifugalcn Elemente höchst wahrscheinlich eine kleine Majorität erringen," Das wäre zn beklagen, doch hoffen wir. daß oic „H. Z." welche die Landtagsordnuug dem sächsischen Elemente zu wenig günstig erachtet, zn pessimistisch urtheile. Trieft, 2?. Mai. Dcr hiesig spanische Konsul. Herr Georg von ElMioit, ist am 22. d. M. im 44. ^el'ciisjcU're sslsto:bc». — Vorgestern ist die östcrr. Vmk «Geovg Melickc" uon Vathuist am Gantt'ia (WcstknNc Afrika's) mit Erdnüsseu hier eingetroffen. Dieß ist das erste Mal. daß rie Oclflucht in größeren Mengen ilnd direct bei »l,s eingeführt wurde. Noch zwei Ladungen, die eine ebenfalls von Bathlirst nno oie aüdere von Freetown an dem Mcllcicolöe - Flusse (Obcrguinea) Werden in Kürze erwartet, ebenfalls mit Erdnüssen. Diese Nüsse liefern cin ausgezeichnetes Speise« und Ärcnnöl. welches, in Frankreich ;. B.. bcsondcls a»ch zum Vcrsüßcn der fcincn Olivenöle dient. Nußlaud. Warschan, 25. Mai. Eine von Fritsche lind frübcr von Kiaslkowski kommandirtc Banoc ist zwischen Wyszkow nud Ostrowo, Gouvernement Plock, Nlif dem Wege von Bialystok, erreicht worden. Die Insnrgcntcn wnrdcn geschlagen, sie babcn einige hundert Mann verloren. Früschc ist geblichen. Die ganze Äagagc. Waffen nnd die Korrespondenz Fritschc's ist in den Händen der Truppen geblieben. (W. Z.) Kiew, 26. Mai. Die zn Miropol geschlagenen Insurgenten sind in die Wälder geflüchtet, wo^sic von ben Vancrn festgenommen werden, die bereits 70 nach Zitomir gebracht haben. Am 17. d. M, find die an den Grenzen der Vczirkc Radomysl und Owrusz vereinigten Banden definitiv geschlagen worden. In Podolicn und in Kiew herrscht vollkommene Ruhe. ^>l> Bezirke Zitomir ist die Ordnung wieder berge« stellt. " (Wr. Ztg,) Tagesbericht. Laibach, 29. Mm. Ihre Majestät die Kaiserin Maria Anna werden, auf der Reise nach Stra in Vcnctien begriffen, mor« yen Früh 4 Uhr hicr einireffcn ilnd nach Aufenthalt von wenigen Miiuilcn nach Adcl^bcrg reisen. — Vorigen Samstag hat cin wülhcnder Hund in St. Lconhard einen Ochsen nnd einige Kinder gebissen. Der Hnnd wurde erschlagen, die Wutbkrauk- heit konstatirt und die Anzeige sofort gemacht. Din« stags begab sich eine Kommission wegen des gebissenen Ochsen dahin und traf die nöthigen Sichcrhcits-maßregcln. Wegen der gebissenen Kinder ward g c^ stern verfügt, daß sie vorschriftsmäßig behandelt werden sollen. Wien, 27. Mai. Mit a. h. Einschließung vom 21. d. M. wurdc dem vom niedcrösttrrcichischln wundläge bcschlojst'ncn Gesetzentwurf in Vctrcff der Herstellung und Erhal« tung der nicht ärarischen Straßen und Wege die allerhöchste Gcnchmignng ertheilt. — Eine Deputation des Vrünncr Männergc« saugvercins hat dcnl Herrn Staatsministcr v. Schmer» ling das Diplom eines Ehrenmitgliedes übcrbracht. — Graf Nechderg befindet sich zwar von seinem Unwohlsein so wc>t hergestellt, daß er das Bctt ver. lasscn konnte, indessen ist derselbe, wie die „Pr." vernimmt, noch immer nicht in der Lage, das diplomatische Korps zu empfangen und mit den fremden Ge» sandten direkt zu verkehren, was zum Theil auch ein Grnnd ist, daß die im Zngc schwebenden Verhandlungen in der polnischen Frage einigen Aufschub erleiden. Die daranf bezüglichen Eröffnungen fanden indeß durch Vcrmittlnng ors Herrn Unter« Staatssekretärs im Ministerin'n der answärligcn Angelegen» heilen, Fcciherrn v. Mcyscnburg, Statt. — Gestern fand in Wien eine Gesammtsitzung der ständigen Deputation des dculscheu Iuristentagcs Statt. Auf der Tagesordnung standen namentlich folgende Gegenstände: Vcstimmnng von Zeit und Ort des nächsten Iuristcntagcs; die nothwendigen Vorbereitungen für denselben; die Feststellung seiner vorläufigen Tagcsordnnng; die Rechnungslegung. In Bczug anf den Ort des nächsten dcntschcn Inristcn« tagcs iverden Hambnrg. Lübeck. Frankfurt nnd Stntt« gart vorgeschlagen. Für heule sind die Mitglieder ocr Deputation von Sr. Exzellenz dem Herrn Iustiz-ininistcr Dr. Hcin zu einem Diner im Hotel Mnnsch geladen. Wien, 28. Mai. Die Antwort anf die telegraphische Anfrage des ständigen Ansschnsscs des deutschen Iuristentagcs ist von Mainz eingetroffen; Bürgerschaft und Behörden heißen den Iuristtntag willkommen; derselbe wird vom 24. bis 29. Angnst im Mainz tagen. — Die Südbahu wird an den nächsttommcndcn zwei Feiertagen, Peter uno Paul, abermals ciueu oder nach Bedarf auch zwei Vcrgnügungozügc nach Tricst abgehen lassen, welche wahrscheinlich bis nach Venedig ausgedehnt werden dürften. Neueste Nachrichten und Telegramme. Berlin, 27. Mai. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses verliest Grabow ein Ant« wortöschrciben des Königs, welches nicht lontrasignirt ist nnd durch Herrn v. Aismarl zugleich mit der An< kündigung ciner königlichen Botschaft übersendet wnrde. Die Adresse — heißt es darin — stimme nicht mit den Versicherungen der Trcnc übcrcin. Die Lage des Landes sei ihm (dem Könige) wohlbekannt; Prcn« ßcns Könige haben cin offenes Auge und Herz für das Volk. Die Thatsache stehe fest, baß der Minister unterbrochen wurde, lind sei damit die Disziplinar« gewalt beansprucht. Auch die Adresse umgehe diesen Punkt, Es sei selbstverständlich, daß die Minister nicht der Diszi« plinarmacht unterworfen seien. Die Behauptung, daß die Minister den Zweck der Session vereitelt, sei grundlos; das Hans habe durch die Adresse die Hoff« nung auf ein gemeinsames Wirken abgeschnitten. Die Minister tragen nicht die Verantwortung für die Nichlbcrathung des Budgets. Die Behauptung vcr« fassungswidriger Grundsätze der Minister sei thalsächlich nuhaltbar und sei nicht einmal cin Vcrsnch eines Nachweises gemacht. Die Haltung in den answär« tigen Fragen - fährt das Schreiben fort — hat mich tief betrübt; einige Abgeordnete haben sich soweit vergessen, mit Entziehnng der Mittel für einen Krieg zu drohen. Prenßen ist nicht mehr isolirt als andere Machte. Es sci ein unberechtigter Versuch, den Kreis der verfassungsmäßigen Rechte zn erweitern. Solchem Bestreben sei mit allein Ernste cntgegenzu« treten nud die Macht der Krone ungeschmälert zu crhaltcli. Der Schwerpunkt sei nicht zn verlegen. Der Wunsch nach einem Ministerwechftl sci line An« bahnung der Alleinherrschaft des Haujes. Die Mi« nislcr haben »nein Vcrtranen. ibrc Handllingen meine Zustimmung. Ich daule ihucu, daß sie der verfas« snngswidrigen Machterwcitcrung dcs Hauses entgegentreten. Ein Resultat sci von dieser Session nicht zu erwarten. Abg, u. Hovcrbeek konstatirt die fehlende Gegen« zeichnung; die Antwort entziehe sich also jeder Ver« Handlung. Der Minister des Innern Graf Eulcnbnra ver« liest eine königl. Botschaft, welche den Schlnß auf 2 Uhr im weißen Saale ankündigt. Graf Eulenbnrg verläßt den Saal. Berlin, 27. Mai. Bei der heute Nachmittags crfolgtcu Schließung dcs Landtages verlas Herr v. Vismark die Thronrede, welche u. A. sagt: Das Abgeordnetenhaus sei durch die Adresse vom 29. Jänner in schroffen Gegensatz znr Regierung getreten und ungeachtet der Antwort dcs Königs iu einer Haltung verbli'ben. welche cincr Verständigung widerstrebt. Es dabc durch Verhandlungen über auswärtige Politik die Wirksamkeit der Regierung zu lahmen gesncht. dadurch die Aufreguug in den an Pole» grenzenden Provinzen gesteigert; es babe Entstellungen der Gegner Preußens aufgenommen und Besorgnisse äußerer Gefahren und kriegerischer Vcrwicklnna.cn erregt, zu dcncn die vorhandenen Vczichuügeu zu den auswärtigen Mächten keine gegründete Veranlassnng bieten; es habe in der letzten Adresse scinc Mitwirkung übcr< Haupt versagt. Damit sei der Schlnß der Berathungen unvermeidlich geboten. Die Regierung behalte sich die Entschließung, wie die unerledigten Finanz« gesctze znm Abschlnssc zn bringen seien, vor und hoffe auf dcrciüstige Verständigung mit der Landcö-Vertrelung. Turin, 20. Mai. In der Deputirlenkammer wurdc der ehemalige Minister Cassinis, der ministe« ricllc Kandidat, mit 166 Stimmen zum Kammer-Präsidenten gewählt. Tccchio hat 48, Crispi von der Linken 29 Stimmen. junger Mann besonders, so erlheilt man ihm dcn Nang eines Gcucrallicuicnanis, unter den nie herab» gegangen wird. Der Erwählte bekommt anßcrdcm einen prächtigen, mit Allcm versehenen Palast und 60.000 Piaster (4000 Thaler) monatlich Taschengeld; nllc Kosten scincö Haushaltes bestrcitet der Schwiegervater. Der Erwählte ist nicht immer davon erbaut, daß Man ihn erkoren hat. Ist er verheiratet, so muß cr slch scheiden lassen, nie darf er ucbln der Prinzessin eine Frau oder Gclirbtc habrn. und außerdem wird lr mehr der Diener als der Mann seiner Frau. Der ^nltan scll'st kündigt ihn, sein bevorstcbcndcs Glück M,. und ihm licgt die Psticht ob, sich ehrfurchtsvoll zn verneigen, dem Enltcn die Füße zu küssen und einige Wortc über die hohe Ehre, das unvcrhofflr Glück u. s. w. zu stammeln. Er begibt sich darauf «>it cincm Kamincrhcrrn, der den kaiserlichen Hatti l'^efehl) trägt, zur Pforte. Militärmusik geht voran. ^»g.s dcs Wcgcs sind Soldaten aufgestellt und prä« Emiren die Gewehre. Oben an der Treppe empfängt bln Bräutigam der Großvczicr, führt ihu in ein Zimmer, 'vu die fämmtlichcn Ministcr versammelt sind und fliest den Hatli. Diese Zeremonie gili für die ^crlobnng. Die Heirat erfolgt ziemlich anf dieselbe Weise, '^ bei den türkischen Vornehmen überhaupt. Immer '^'d ciuc Prinzessin ihren Mann fühlen lassen, wie ^ll) sie über ihm steht. Er bewohnt cin Zimmer "l'cn dcm ihrigen und hat dort jederzeit ilnc Befehle °l' rrwarlrn. Mag cr Frcnndc bei sich habcn, oder ., .^n sei,,, s^aid cincr ihrer Eunuchen ibu zu ihr ^chcidct. bat er siä, auacnblickü.-l» :n erbeben, einen Tcmcna zu machen, d. h. mit dcr rcchtcn Hand dcn Bodcn und dann seine Stirne zn berühre», und sich in ihr Zimmcr zu verfügen. Iu ihrem Zimmer muß er stchcu blcibcn. bis sie ihu zum Sitzen nöthigt. Macht cr sciucr Familie cincn Brsuch oder geht cr in Geschäften ans, so mnß er znvor um ihre Er« lanbniß bitten und auch, wenn er ungewöhnlich lang ansbleibt. sie davon und von dem Grunde bcnachrich« tlgen. Nie läßt ihn seine Frau allein gehen, einige ihrer Eunuchen begleiten ihn und würdcn sie. wenn cr ctwaS Unrechtes beginge^ davon benachrichtigen. Ein gcmcinschafllichcs Essen findet in einer solchen Ehe uicht Statt. Ihm wird in seinen» Zimmer ohne Zeremonien aufgetragen, sie speist lt machen, wa>cht M die Prlnzcjltn wieder und begibt sich in cin anderes Zimmcr. um ibr Gebet zn verrichten. Nuu beginnt ihre Abcnduntcrhaltung. Anf eincn Divan anögcstreckt, raucht sie cinc Pfeife odcr Cigarre und läßt sich vorlesen odcr vorspielen. Hat sie Frcundincn eingeladen, so findet cin Konzert odcr Ballet^ oder Schauspiel Statt, und cs werden dabei seltene Früchte. Packwerk uud Kaffch hrruiu« gereicht. Will die Prinzessin Herren sehen, so gibt sie ihrem Mann den Befehl, an bestimmte Personen Einladungen zu erlassen. Solche Gesellschaften vcr« sammcln sich in cincm Zimmcr, das durch cin vcr« goldctcs Gitter in zwci Tbeilc getheilt wird. Anf der einen Seite befindet sich die Prinzessin mit ihren Damrn und hört und sichl, ohne gcschen zn werden, auf dcr andern Seile sind die Herren und wählen ibre Gespräche so. daß ihre kais. Hoheit unterhalten wird.Für den Mann gibt es kein Mittel, seiner Knecht« schaft zn entrinnen. Scinc Prinzessin kann sich jcdcn Augenblick von i'hm scheiden lasscn. cr muß bei ihr aushallen. Er hat kcincn andern Trost als bcn, daß scin Leben ihn nichls kostet, und daß cr an dcm fabclbaftcu Lufus. dcn seine Frau treibt, so weit An« theil nimmt, als sie ihm erlaubt. Diese Prinzessincn« Männer sind als die Sühnopfcr zn betrachten, welche das männliche Geschlecht als Strafe für seine Ver-achtung der Fraucu darbringt. Immerhin ist das Verbot für solche Männer, eine zweite und drille Frau zn nehmen, ein türkisches Eiugcständuiß. wie cnt« würdigend die Vielweiberei ist. Die Türken sollten daraus die Moral ziehen: «Was Dn uicht willst, das einer Prinzessin geschieht, das lhnc anch cincr Andern nicht," Verantwortlicher Ncdaktcur i Ignaz v. Hleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmnyr st Fedvr Bamberg in Laibach. Anhang zur Laibacher Zeitung. RnsllM^pstlill Wien, 27. Mai, Mittag? !'/. Uhr.) (Wr, ^t^. Äl'dl.) Vci cnil^Itcüd.',- Flalihcil schlicßc» dil' Külse dn- lü/ist.» P,N'il>^,itt!l„^>l ab!'l'm,il.i l'illi.i.'r. Foildspapicre v.r^ ^^^^UU^lU)l. ll,'rcii durchschnittlich '/.^ bis '/,//, am Kurft ; l'.i einign Indiisiri,'- Vfftft.l, w^ir j dc>ch dcr iiiiiet^n,^ nam!,^,t K^rl ^idwig - ?Ilticll ficlm um 6 ii., ^'koiupte - ?lf-f - Ätti.n , Noedblihü - lind L oyd - Nftien, WcchstI auf sirmdc Plays, wi>wi,'h! im Vaus'c dss Glsch.iftcs rin'kgaugi^ schließe» d»ch um "/,, l'i>? '/<«"/« l'l'hn- als ^'sinü, G,ld fthr flüssig. z3cffentllche Tchulo. ^. dc« SlUKlco (sür KN) ft.) (Ä.Id War. In österr. Wahruuq . z» 5"/« 71,00 71 ttO ü°/„ Aulch. v. 1861 mit Nückz, t»5), - !'ü.A<) dcti^ rh»c Al'schuitt 1«l^ . l»lj,70 86 l)U National-'.'lulchcn mit Iä,mcr-(5?iil'0!!s . „ 5«/^ 80.30 80 >10 National-Vlnlchcn luil 3lpnl^o»pl?!is . . „ 5 „ «0 40 bO 50 Victaliqucs . . . . „ 5 „ ?!).65> ?5,?s> d.üo,üit Mi,!-lzD!,p. „ 5i „ 75>.70 75 t,» dtttu.....„ 45„ «!«,25> «^sitt mit Verlosung v. Iah« 1«3!1' 15,^.5)0 I^j - 1U5i1 '.14^!"» i)l?5> „ „ I860 zu s»00ft. . Ü7 50 !»?'i0 „ zulWfl, !»7!w ^ I'.) llt,nfch. zu42 lViniüll-. 1<) 8^5>0 Ob.-Ocst. und Salzb. zu 5'/« ^5»,- ^< ^ Äöhmm .....5„ «»50 l>l)l)0^ Stcillmarf.....5 „ 87 ^0 «8 50 K.nnt,, Kraiu u Kilst, 5 „ «i> 50 «8 - Mähre» u. Schllsil» . 5, ., 87. 88 - Ungarn......ü „ ?!,» — 76 5)>> Tem. Van , Kll', u Slav. 5 , /4.5.0 75.,— Galizicn.....5 „ 73.5)0 74 — Sicl'ml'. u, Viilrw. . . 5 „ ,cl'»!,-Gls, ^.5)0<»fl. c>, W. 621 — 6.(!s!s.-(!>)cs. zu 200 sl. CM. l'd.r 5)00 Fr......215>.5>l) 2!5,— 400 — P.Ilcr ,«.1.- 3^»8 - Vdl,m. W.sll'ahn zu 200 si, . !»'.!,5) 162 — Thcißl'ahn-Ättin, 200 fl C, Vi. m. 140fl. (70°/..) Cii^al)lung. >4?.- —.-Pfandbriefe (für 100 sl.) ?ia!io,ia!,',6j.ih.v.1.1857z 57« 1^-70 103 90 l'axf aus 10 „ d.tlo 5 „ 10l 75» 102, - (5. U. » v.rl^','are 5 „ W,— 90 25 Natiuüall'.auf^.W vcr1l,'sb,5 „ 88— 88 25» Vos.' (plr Stück) lln't'.-Anstalt für Handel u, Gew, zu 100 fl. ö,l. W. . , . 132.60 13^ d<> Do»,-Daml'!f-^, zu 100 fl. (§Vl. i'6 75 !>7,2.> Stadtg.,,,. Ofen „ 40 ., C, M. 36. 3 Ware !llalffy zu 40 si. CM. . 36,75 37.25 6lan, '„ 40 „ „ . 35- 35 50 3t, (5>»>„l,'i>z „ 40 „ „ . 37 — 3? 25 Wiüdiscl'gräh „ 20 „ ., . 2l.— 21.50 Valdstciu „ 20 „ „ . 23,— 23.50 sscglcvich „10.. ., . 1450 1b — Wechsel. 3 Monate. Geld Vrisf. NugSburg für 100 si. siidb. W. 94.15 94 30 ^raü'sml a. M. dctto 9i,25 94.35 Yaml'U'g sür 100 Marl Äansl,' 83 35 83,50 ^'ndoii ,ü> 10 Ps. Sti „ ^a^oltoos^or . . 8 „ 9,l „ 8 „ 95 ., Nilss. Iinrcrials . 9 „ 18 ., 9 „ 20 „ Vnsiusthallr . . 1 „ 66,^,, 1 „ 07 „ Silbkr-'<>I' Lonv.».....11«.10 lUanfaflin! . . . 792 1 H.f.Dulats,! . . 5 30 Knditattim . . 19250 ,! der Züge dn- k. sl. 8ül)linljll-^6selsschnst ") Züge zwischen Laib ach mid Wien. I» der Vichtimg llach Wien. Laibach Abfahvl ^»iachm. 1 Uhr 9 M. u. Nachts 12 Uhr 57 M StmN'rilcl „ 3 „ 26 „ „ Früh 3 „12 „ Eilli „ 4 „ 16 „ „ „ 4 „ 1 „ Pvagcrhüs „ 5 „ 54 „ „ „ 5> „ 39 „ 21iarb,nc, „ 6 „ 50 „ „ „ li „ 15 „ Gra; Abelldö 8 „ 55 „ „ „ « „ 34 „ Ärucl a. M. „ 10 „ 42 „ „ „ 10 ,. 83 „ Vtcusladt Frilh 3 „ 34 „ „ ^lillchnl. 3 „ 34 „ Wien Anlllufl „ 5 „ 17 „ „ „ 5, „ 24 ,. I» dcr Dichtung l>ou Wien. Wirn Abfahrt Bonn. !» Uhr 30 M. u.Abmdö 9 Uhr 30 M- Neustadt „ 11 „ 27 „ „ „ 11 „ 28 „ Brück a. M. Nachiil. 4 „ 38 „ „ Friih 4 „ 23 „ Gra; „ 6 „ 31 „ ,. „ 0 „ 16 „ I)iarl.u,rg Awid«« 8 „ 4rn „ „ 4 „ 38 „ „ 4 „ 34 „ Nadrrjiun „ ,„ 7 „ 32 „ „ 7 „ 29 „ Trieft Aiitlmst „ U „ 15 „ Abends 8 „ 12 „ Nadrcsina Abf. Früh 7 „ 55 „ „ 9 „ 50 „ Ä>elicdi!i Ant. Nachm. 3 „ 6 „ Früh 4 „ 30 „ In der Richtung ron Venedig, Trieft und Laibach Bcncdig Abf. Abends 11 u. — M. ll. Vorm. 11 u. — M. Nabnsüia Antft. Früh ii „ 26 „ „ Abds. U „ 56 „ Trieft Abfahrt ,. 6 „ 45 „ „ „ « „ 45 ,., Nabrefina „ „ 7 „ 48 „ „ „ 7 „ 46 „ Adel^berg „ „ 10 „ 26 „ „ „ 10 „ 8 ,. ^aibach ^ill. !Kiitlags lii „ 49 ., „ Nachts 12 „ 47 ,. Tcr (f'ilzllg Nr. 2 vou Wien nach Trie st und vi,-l' v,.'»^!» gryt jedcll Tinstag, Donnerstag und Eanistag. Wicn nsolsst Früh 6 U. 30 ii)t. Trieft Abf. Früh 6 U. 30 U. l^ra; Äiittag 12 „ 31 „ ^.'«ibach „ „ 10 „ 51 „ 6ill, Abend« 3 „ 39 „ ^illi „ M^S. 1 „ U „ ^,'aibach „ 5 ,. 44 „ n um <> Uhr 5»9 Äiin. Abfahrt uon A n r a m nni 7 Uhr 14 M., Antnnft in Sissc t um 8 Uhr 1i> !lvi. Abende. In dcr Richtung von Sisset - Steindruck. Abfahrt von Sissct Früh 6 Uhr 30 Min. , Aninnft in ','l g r a m um 8 llhr 1 Mn. Abfahrt voil Agranl nln 8 Uhr 16 Min., Anlnnft in H t e in- l' r ii ck liin 10 Uhr 50 Min. Abfahrt von Stinbrück II Uhr 32 Minnte,,, Ailtnnft in 5,'aibach 1 Uhr 46 Min. Naclnn. F r c l» dcu AnzeiO ^. Del» 27. Mai 18U3. T^ie sollen: Medicus, cuangelischcr Pfarrer,— Hoffman». — Sch'^cr. ui'd — 6ll-lhS. von Tlicst. — Hr. Dum. Gl'töl'rsil)er. rml Vordlaux. — Hr. Dr. Lausch, von Sl. Vcil. - Hr. Danzcr. Hopset,. Yanrllr. ^'on E^'^ldcvg — Hv. ^ Tl'cate,di»sktor, von Wicn. —I r. Fröhlich. ^auliNliniie^llln, uon Gr.iz. 3. 232 n (») 3c'r :llU4. Kundmachung. Nächsten Montag am l. Juni d, I Vormittag um !> Uhr werden d,c magistralli-chen Wiesen an dcr Agramcr Neichsstrasic unter Kroiscliegg und i» dcr Vorstadt Tirnau llzi-tando verpachtet. Pachtlllstige »verdrn eingeladen um die bestimmte Stunde an die Wiese unter Kroi-senegg zu erscheinen. Sladtmagistral Laibach am 23. Mai l8U3. Z. 10()1. (1) Nr. 753 Edikt. Von dem l. k. Vezirlsmmc Tschcrüemdl, als Gc. richl, Miro c>er „nlvisscno wo dcfinolichc Georg S.'cftNlz von Sapudje H. >3ir. i:i hiermit crinlicrt: lH) l,mde Ivan Viooö von Slipndje wi^er dlii» selben oie Klage mif Zaylui^ schnlt'l^cr 2W fi. ö. W, <-. »..<'., «lil> l»!».^. Ä). Februar ^8»»:;, Z. 75>!i, l'icr-«-»nits ciiigebrachi. womber znr sllmmarischcil PcrhlNir-lunl<)3, fviih i> Ul)l mit vcm Aliyan^e 0eö ^, 18 des ally. P.Ucnlc^ v. 18. Oltobrr i^-l^ a»gcor0»ct. lino dem Gclldglc» wegen seincS unorkannlen Aüfenchallcö Herr Iol)a»>i Virnilt von Tschernembl cilö ^ilrl»!»»- :«! l!(.'luiu ans srine Gefadr l>»0 dosten hcftclii wuroe. Dessen wild derselbe zn de>n E»rc verständiget, daß er allenfalls zn rcchlcr Zlil selbst z>, fl>chc!»en. oder sich liillll andrrli Sachw.Ul«r zn brstelle» und an-yer tnnnyafl zn mache» Yat, widrigens diese Rechts» sache nut dem alifgestelMi! 5lnralor verhandelt lrerdtl, wild. tt. k. Vczirköamt TschetN.mbl, als Geiichl, am 13. März 1803. Z. 957 (3) Nr. 1Wl7 mif den 7. April 0. I. angeordnete drille Rcalfciloictiliigaiagsaynng auf dln 12. Juni d. I. üdcrtrag'U wolde». K. k, Veziilsamt FcistriN, als Gericht, am 11. April I803. Z^958^3) Nr. ^317. Edikt. Im Nachhange .^nm yieramtlichen Edillc vom 23. Mai v. I. Z. 210U wird lnno a.ea.cl'cn. es sei il, der (wltilionssache des Gre^M' Adam von Kmilcnce. wioer Johann ^nafclc von doU. die Neassumirun^ der auf den 12. September v. I, angeordüct s,ewc-stucn. jedoch sislirlen dlillcn 3ttc,lfc!ll'ic!ll»t,, bewillig! und mit vorigem Anhange mmmchr a»f de» 12. Ii»u d. I. aügcoi^lict woidc». ^. k. Vlzi'lüamt 3cisll!t). als Gnicht. am 22. April 1803. Z. 1008. (3) Nr. 1802. Edikt. Mit Bezug auf das tießgcrichllichc Elill vom 1. Drzeml'er 1802 Z. 5210. wird l'clannl gemacht, daß die in der Erckalionssache c>cs Josef HrcUa vo„ Iellschlunik tnrch Dr. Prenz von Tschcrnrml'l gegen Ilikol, ^ol'etitsch von Altflicsach auf re» 2'». Mer Theile für al'g,l>alle» erklärt wurdc. und daß es bei der drille,: anf dc» 27. Imn d. I. a„gcl)re-ncten Icildiclmissötauwdrt sein Vcrdlciden bade. K. k. Vczirttaml Tschelncml'l. als Gerich!, am 2, M.n 1803, Z. 1020. (1) KIM^ Ucttlstrr und dolicl'trstrr >-^^>^Ä ll^^-^ Toilrttc-Artilu'l Kiid-Enropn'o. ^^M /lomltintr-Perlen-Cinctul. Unter allen Mitteln, welche in letzter Zeit der Kosmetik zu Gebote gestellt werden, nimmt unstreitig die Florentiller Perlen-Tinctur die'erste und wichtigste Stelle ein: diese Tinctur ist ganz unschädlich und erprobt in Vertreibung von fiecht-artigem Ausschlag sowohl im Gesichte als auf andern Körpertheilen und befreit die Haut von Wimmerln, Pusteln, Kupfer-rothe, Finnen, Mitessern, Leberflecken, Sommersprossen, Sonnenbrand und mehreren dergleichen Unreinigkeiten. Preispr. Flacons. Gebrauchsanweisung l fl.50 kr. Das Depot fiir Vail'ach befindet sich bei Hcrrn ^,l<<», sei'^I am Hauptplatz Nr. V».'». Z. i')i:l. (2) Professor Dr. Nalenta, wohnt jctzt Gradischa Nr. Hl, (altes Zwaier'sches Haus.) Z »18 (0) In dor am llllcn Markl Nr. 23, . isl so eben das l'öhmischc Plin^lancr Kochgeschirr für Spar» l>»d Nlchl-Sparderoe angekommen, welches zum Schnellsiet'lN vollkomme» entspricht; so auch sind Glas» imd Por;el!c,i!gfschnre für Gast- und ^affceliäliscr von sclnsttr t'ii> zur ordinäisten Gallnng zu habe». Vielkrügeln von 10 l'is 85 kr., Teller von 5 l>is 50 rr. Stück; so anch Spiegel. 'Lilorr. Pholo-grapl'ic>Na'.)men; ferner Waschgoldrahmen fnr Vlldel und Splcgcl der Qnadraischnh von 5 dis 80 kr- Auch mache ich alle Herren Vauimteriiclimcr ans folgende Preise aufmerksam: 1 Schock Glaslafeln kostet 2 st. 25 kr., das Eü'schimdcn und Vcrkiltcn vo» 12 l'is 15 kr. pv. Onadratschnl! für ^enstcroergla' snngcn. ^^lix. ^V»z<>z»lz't'l'' 3- 1011. (2) Eine Au5wahl von N) verschiedenen Wohnuttgeu und H Verkanf^ladettp sind im Hause Nr. l5,5 am allen Martt sl'ir Michaeli zu vergeben. Auökunft beim Hauseigcnthü'mer.