(Pono dar bezahlt.) . Erscheint wöchentlich zweimal: Donnerstag und Sonntag früh. GchrN-leitvng s»b Snwakt»»«: ^itfmocc ullca Kr. ». Telephe» *1. — KnlAabicinflti onbtn in bet BctsaltaRft zeg-n «Sne^nunz blfliflU« m ei,:ziZenzeno»»ed «lias'SMll#: Filrda» Inland vt,«»i!ä»r«a Vivio—. hstbMrl« VW «a»t!ähr>q 0i» z«, da» ÄBilasb auipr«<&e*bt «rü»h«Kg. - »fnjrtae J?n»ssrn Din — .60 Hummer 51 Sonntag den 25. Juni 1922 4.147.) Jahrgana Wahlgesrl! und Wahirrcht. Wir haben in unserer vorigen Sonntags» nummer berichtet, daß im Schoße der sogenannten staaticrhaltindcn Parteien mit dem Gedanken um« gegangen werde, den der Abgeordnete Siinrak im Unterausschüsse de« gesetzgebcndni Ausschusses ois eine Schande für unsere» Staat bezeichnet hat. nämlich unter irgendeinem Borwande den natio» naUn Minderheiten auch für die kommenden Wahlen das aktive und passive Wahlrecht vorzuenthalten. Wir konnten c» damals nicht und können e« heule nicht fassen, trotzdem verschiedene deutsche und ungarische Blauer in der Woiwodina die bezügliche Besgrader Nachricht mit den entsprechenden Kommen« taren brachten. Da die Hauptmasse der deutschen Minderheit in der Woiwodina wohnt, ist auch für un», und vor allem, die Stellungnahme des führenden Organes der Deutschen unseres KsmgrcichcS, de« Deutschen BolkSblatte» in Neusatz, von maßgebender Bedeutung. Diese» Blatt tritt in seiner Folge vom 21. Juni an» seiner bis dchin bewahrten Reserve heraus. Unser zweiter Artikel „Siimmung" wild snnen AuSsührungen als Unterstützung dienen könne?, wenn man beachtet, wie die deutschen Wähler für eine besondere slawische Partei gewönne« werden sollen, indem die Rtvalin (die demokratische Partei) mit den üblichen Verdächtigungen belegt wird. Unsere sührende Tageszeitung schreibt also: Der vom gesetzgebenden Ausschuß zur AuS» arbeitung d«S neuen Wahlges,tze» eingesetzte Unter» auSschuß (und inzwischen auch daS Parlament) hat die RcginungSoorlage angenommen und die Frage der Ausschreibung von Neuwahlen rückt immer mehr in den Mittelpunkt d«S allgemeinen Interesses. Die Regierungsmehrheit, die am Ruder bleiben AelMtzzen. « SmciitT Teil »er Wtltumieglung. — Im Süds«iaselr«ich. von Alma M. Karli», Eelje. XV. Aus der Sternwarte von Kaimuki. Heute erzähle ich nicht von den Wundern der fremde» Länder; ich lade meine Leser »u einer Fahrt durch toi Weltall ein, «der besser, einen Teil der Leser, denn au ich sage, wird ja vielen bekannt sei», die da« Blatt leicht zur Seit« werfen können — Studenten, Wissenschaftler, zeichne Frauen und junge Mädchen, »eren Schulweisheit noch nicht zerronnen ist. Aber ich weiß, daß es unter den Lesern und Leserinnen auch selche gibt, die acht oder neun Stunden täglich die Stadel in dimmriger Kammer führen und nur am Sonniag nach dem Mittagmahl »um Lesen kommen — zur Cillier Zeitung; Arbeiter, die nur da ew Pfeifchen rauchen und zwischen >wei Püffen sage»: „Wa» die Karlin wohl heute zusammengeschrieben hat?" ' »n die dachte ich, al< ich mich dennoch entschloß, »on dcr Sternwarte zu schreiben. Sie, die so selten Zeit haben, zu den Sternen aufzuschauen und die des Lichtes der großen Wunder tiefer bedürfen. Abend. Die blauen Glocken der brasilianischen Jacaranda schließen sich wie müde Kinderaugen; die goldigen Kätzchen der blühenden Algarroben hängen tafifle ton den feinblättrigen Zweigen; der Weg ist rvs, vom vlütenregen deS Rosaschauer» und der Dust reifer Mango erfüllt die Last. Pslmen beugt der Wind, möchte, und die Opposition, die sie über Bord zu stürzen hofft, rüsten sich bereilS zum Wahlkamp^. <£» wird ein erbittertes Ringen sein und der AuSzang der Wahl kann solgenschwere Veränderungen in der StaatSmaschinerie nach sich ziehen. Die Partei-Verhältnisse in unserem Staate liegen nun derart, daß die Elltscheiduug über Sieg oder Nieder« läge uuter Umständen von kleineren Gruppen herbei» geführt werden kann, ja selbst auch von solchen, die bei den letzten Wahlen nicht stimmberechtigt waren, von den national«» Minderheiten. ES ist verständlich, daß der Gedanke hieran manchem Abgeordneten m.d Parteimann ei» gewisses Mißbehagen bereitet; es unierliegt auch keinem Zweifel, daß aus dieser Besorgnis heraus die bereits be-stehenden serbischen Parteien sich gegen die Schaffung einer eigenen politischen Organisation der deutschen und ungarischen Minderheit ausgesprochen haben. Diese Erwägung war auch die Ursache, daß die Regierungsparteien in der neuen Fasjung de» Wahlgesetz?» sich die Benachteiligung der nationalen Min-verheilen zum Ziele gesetzt haben. Die Abgeordneten aus der Woiwodina wollen sich aber mit dieser Verfälschung des BolkSwillen» noch immer nicht zusrieden geben. Die Deutschen und die Magyaren find politisch »och nicht tot. sie zappeln noch immer. All die Künsteleien der Wahl« geomeirie reichen nicht auS, um den nationalen Min« derheiten das selbständige Auftreten im öffentlichen Leben zu verleiden oder ihre Aussichten bei den Wahlen zunichte zu machen. Die Abgeordneten aus der Woiwodina wollen sich mit der bisherigen Be« drückung und Entrechtung Hunderttansender von Staatsbürgern nicht begnügen; sie möchten st« dauernd mundtot belassen, wie diese e« während der drei Jahre seit dem Umstürze waren. HibiScu« senken die Kelche wie morgenländische Beter und da» scheidende Tageslicht streift mit glutrotem Finger die Höhen der Diamantenspitze. d mehr »u lernen, möchte ich gerne meine Leser, die mich begleiten wollen, zu all unsere« Brüd«r« führe«, denn da« find die Planete«, die unser Sonnensystem bilden, im vollsten Sinne de« Worte». Da ist vor allem Merkur, der unsrrer Sonne so nahe ist, daß wir ihn nur selten sehen können. Er dreht sich in 83 Tagen um die Sonne, der er, so weit man weiß, immer nur eine Seite zuwendet, viele glauben, daß die Hitze auf Merkur jede» Leben unmöglich machen müsse, aber da« ist gar nicht er» wiesen. Ltben«bedingungen und die Körperb«schaff«nheit der Bewohner allein müßte von den unsrigen abweichen. Nach Merkur kommt die Venus, deren Kreislauf etwa« weiter von dcr Sonne entfernt ist und wir begrüßen den leuchtenden Stern al« Abend' oder Morgen» stern. Venu» hat Phasen wie der Mond und erscheint un» daher oft al« Sichel. Sie dreht sich in 225 Tagen um die Sonne und hat eine Atmosphäre, da» heißt eine Lustschicht wie die Erd«. Die Erd« kennen wir und so auch ihren Begleiter den Mond, der sich um un« drehen muß und großen Einfluß auf Ebbe und Flut hat. Weiter von der Sonne entfernt al» wir liegt War«, dcr Stern de» Kriege« der alten Sterndeuter. Die Demokraten (in der Woiwodina) suchen die Nationalitäten für die Parlament«wahlen zu gewinnen, indem sie sie äußerlich und in ihrer Presse heuch-lerisch ihrer Geneigtheit versichern, hinterrücks «der denunzieren, verhaften und verfolgen lassen, e« sei denn, sie hätte» besondere Beweggründe, die« nicht zu tun. Diesen demokratischen, unredlichen und unqua« lifizierien Beamten scheinen alle diejenigen antinmio« nale (der Artikelschreiber «eint damit offenbar: staatsfeindliche) Elemente zu sein, die es unterlassen haben, anf eine gewisse und eigenartige Weife ihr Wohlwollen zu gewinnen. Haben sie da« letztere getan, dann geht allerding« die demokratische Freund -schaft durch dick und dünn, bi« zum Anstoßerregen. Pnbiöevic und seine Trabanten haben un« Kroaten, Slowenen, Bunjewazen, Musel«anen, Deutsche und Ungarn zn Feinden gewacht, mit einem Worte alle, die nicht willen« sind, ihr korruptes und Verderb« licheS Wesen zu unterstützen. Aber all« dies« Nationen haben Zeit und Gelegenheit, die« einzusehen. Sie werden auch Gelegenheit haben, ihrer Gesinnung bet den Wahlen Ausdruck zu verleihen. politische Rundschau. Zntand. Die Annahme de« Wahlgesetzes im Parlament«. Die Sitzung des Parlamente« vom 22. Juni, in der da« neue Wahlgesetz angenommen wurde, begann u« 7 Uhr abend«, stau wie sie angesagt worden war, um 4 Uhr nachmittag«. Den ganzen Tag war die parlamentarisch« Lage sehr aespannt und es herrschte in den Wandelgängen lebhaftes Durchein-ander. Die einzelnen Klubs hielten vor« und nach» mittag« lange Sitzungen und Konferenzen ab, in denen die Taklik de« vorgehen« im Plenum festgesetzt wurde. Im radikalen Klud, in dem auch mehrere Stimmen der Unzufriedenheit mit de« RegieruüzSkniwurfe laut wurden, gelang e« der Autorität de« Ministerpräsidenten Pasic, den Beschluß durchzubringtn, im Hinblick auf die Wich« tigkeit des Wahlgesetzes sür die weitere Entwicklung der gegenwärtigen politischen Silualion geschlossen sür die RegierungSsassung zu sti««en. Stärker al« im radikalen war die Opposition im demokratischen Klub. Einzelne Abgeordnete verlangten freie Hand für die Abstimmung über daS Wahlgesetz. Schließlich wurde nach langen Verhandlungen von der Mehrheit der Demokraten beschlossen, für da« Gesetz zu sti««en. Ein viertel der Abgeordneten war da« mit nicht einverstanden. Die oppositionellen Parteien waren in ihren Zwischenverhandlungen überein-gekommen, die Annahme de« Gesetze« mit alle« Mitteln der technischen Obstruktion zu verhiudern. Al« der ParlamentSvorsitzende Dr. Ribar um 6 Uhr 55 Minuten die Sitzung eröffnete, war die Galerie gesteckt voll Zuhörer und auch vor dem Parlamente stand eine große Menge Publikum, das Einlaß be« Er ist unser Kachbar und sehr kenneo«»ert, denn über seine Oberslich« gthcn dunkle Linien, ti« Kanäle sein solle«, auf B«woh«er schließen laffcn und schöne Möglich« k«it«n eröffnen. Auch hat Mar« schneebedeckte Pole und warmen Acquator. Er dreht fich um die So«n« i« 687 Tagt» und hat «in« Luftschicht wie wir. Zwischen Mar« und dem «ächstea Ster« «uß einst ei» Planet geborsten »der nie zur B»llc«d«»g gekommen sein «nd viele Nein« Planeten beschreib«« ihren Lauf um die Sonne, die Asterotden, ab?r dahinter liegt Jupiter, der Planetenrief«, 1400m«! größer al« die Erd«, mit Wolken, die bald blau, bald tiefrosa schimmern und besonder« um de» Aequator in heftigster Bewegung find, die un« al« unruhig« dnnkle Bänder erscheine«. Neun Mond« b«gl«il«n chn auf seinen Wanderungen und er umkreist die Sonne in elf und dreiviertel Jahren. Jupiter kennt keine eigentlichen Pole mit Abkühlung. Er hat die besten BerhäUniffe und immer gleicht« Ktima, aber ist, für unsere Begriffe nicht solid gtnug. Auf Jupiter folgt Satnrn, der düstere Planet mit seinen wunderbaren Ringen, einem ganz dunkle« und zwei leuchtenden, die zusammen 40.000 Meilen breit, obschon nur wenige Meilen dicht stnd. Wie muß e« einem Bewohner der Saturntropen vorkommen, wenn er diese beiden Riesenbogen über seinem Haupte stehtf Saturn ist bescheidener im Umfang, nur 820mal größer al« unsere Erde nnd wandert 29 Jahre um die Sonne, begleitet von zehn getreuen Monden. Nummer 51 gehrte. Schon bei btr Borlesung deS Protokolles der letzte« Sitzung begannen die Lärmszenen, die während der ganzen Sitzung andauerten und sich bis-weilen la ein infernalisches Geheul und Gepseife steigerten. Die Abgeordneten »er Opposition schrien wild durcheinander und drohten mit den Fäustul gegen die Tribüne deS Borsitzenden. Als um 10 Uhr abends Ministerpräsident Pas t erschien, empfing ihn der klerikale Abgeordnete Barik mit dem lang, gezogenen Schrei: „UU—Ull!", der aber in den Ovationen der Radikalen und Demokraten unterging. Der sozialistische Abgeordnete Korun wurde sür drei, dann für zehn Sitzungen ausgeschlossen. Um 12 Uhr 15 Minuten begann die Abstimmung. Die Abgeordneten der Opposition verließen korporativ den Saal nnd be-gaben sich aus die Galerie, so daß von 243 Abge-ordneten nur noch 164 aus den Bänken zurückblieben. Bon diesen stimmten 159 sür daS Gesetz. fünf dagegen. Der ParlouientSpräsident erklärte um 12 Uhr 40, daß das Wahlgesetz vom Parlamente endgütig angenommen worden sei, und schloß die Sitzung. Das neue Ardelteroerficherungsgesetz. Mit 1. Juli tritt da« neue ArbeiterversichernngS-gesetz in Straft, das auch neue Borschristen in Bezug aus die autonome Verwaltung beinhaltet. Bis j>tzt standen an der Sp'tze der ^lrbeiterversicherungsan-stalten die seitens der Arbeiter und Arbeitgeber ge-wählten Beamten, denen ein Beamter auS dem Mi' «isterium sür Sozialversicherung zugeteilt wurde. Nach dem Inkrafttreten de« ncnen Gesetzes wird ' der Minister sür Sozialpolitik die Direktion und die Kontrollbeamten ernennen. Anstand Die neu« Notenbank in Deutschösterrelch. Am 20. Juni jand in Wien in Anwesenheit deS neuen Bundeskanzlers Dr. Seipcl. des Finanz-minister» und der Bertreter der O^sterreichisch ungarischen Bank eine Sitzung der Bank- und Spar-kassenbevetlmächtigten stoit. Im Einvernehmen mit der Regierung wurde endgültig beschlossen, die neue Notenbank sür die deutschöfterrrichische Republik zu gründen. Das Aktienkapital wird 100 Millionen Schweizer Franken betragen, wovon zunächst 60 Mil-Uonen gezeichnet werden sollen. Davon hat daö Syndikat der Banken und Sparkassen bereits 40 Prozent gezeichnet, während ev sür die restlichen 60 Prozent die Garantie übernimmt. Der zweite Teil deS Stammkapitals im Betrage von 40 Mil-Honen Schweizer Kranken wird später zur Zeichnung ausgegeben werden. Die Aktionäre der nerien Bank und die der alten Österreichisch ungarischen Bank werden das R'cht der Option habe». DaS Gesetz über die neue Emissionsbank wurde im Laufe dieser Woche dem Nitionalrat vorgelegt. Masaryk für die Teilnahme der Deutsch döhmen an der Regierung. In einer Unterredung mit dem Prager Bericht-erstatte! deS BötsenkurierS sprach Präsident Masaryk die Ansicht aui, daß den deutschen Parteien kaum mehr etwa« im Wege stehe, allmählich an den Eintritt Hinter Saturnu« liegt Uranu«, der zu seiner Wanderung um die Sonn« 84 Jahre und Neptun, der 165 da»u braucht. Die« ist der letzte Planet unseres System« — s» weit wir wissen, doch sagen die in noch gröbere Geheimnisse eingeweihten, dab hinter Neptun noch )»(i weitere Planeten liegen. Bevor wir unser Sonnensystem verlassen, möchten wir noch gerne etwa« über da« vermutliche Entstehen wissen. Nach neuesten Forschungen nimmt man an, baß Nebutae, nämlich riefige Sternmaffen noch in «»«form, sich lufammenjichen und »war in Spiralform und allmählich Rin^e loslösen, die stch wieder verdichten und s« allmählich Planeten, da« hcibt runde und feste KSn»er bilden, während dcr Kern einer solchen Spirale die Sonne de» Systems wird, um die sich alle Planeten drehen. Im Weltall ist jede» Sonnensystcm für sich allein — unbeenzt und die nächste Sonne ist ungjenrufen aufgenommen wurde, wies er darauf hin, daß dir erste Nationalversammlung Uugaru aus der Bahn des Verderbens zum Still« stand gebracht habe. Aufgabe der neuen Abgeord-neten sei e», den Fortschritt der Nation in Konti-nnität ihrer tausendjährigen Belsassung zu fördern. Dazu gehörten Ruhe und Ordnung, Ausbau der FreihcilSrechie, Aufnahme der wirtschaftlichen Be-zichungeii zu den Nachbarstaaten und der Abban der BerkthlSbeschränknngen. Vertagung der Zwangsmaßnahmen gegen Deutschland. Nach einer Konferenz zwischen Lloyv George nnd Poinear«, der gegenwärtig in London weilt nnd in mehreren Zirkeln Stimmung für Frank,eich gemocht Halle, wurde amtlich bekannt gegeben, daß die ReparalionSkommission eine Untersuchung über die Mittel veranstalten werde, durch welche die deutschen Finanzen wieder in Ordnung gebracht werden könnten. Poincarö wird wahrscheinlich Ende Juli wieder nach England kommen, um den Bericht der RcparationSkominissicn mit Lloy) Gorge zu be-sprechen. In der Zwischenzeit werden die Regierungen der Alliierten keine Zwangsmaßnahmen gegen Deutsch-land durchsilhren. Die Zulassung der deutschen Sprache al« Staatssprache in Lettland. Der BersassungSauSschuß der lettischen Kon-stituante hat dir Beratung der Gesetze über die Minderheitssprachen begonnen. Der Gesetzentwurf über die deutsche Sprache ist in folgender Fassung in erster Lefnng angenommen worden: 1. Jeder lettische Bürger hat das Recht auf ungehinderten Gebrauch der deutschen Sprache in Wort und Schrift, im öffentlichen und privaten Verkehr. Insbesondere dars die deutsche Sprache frei benützt werden im Post-, Telegraphen- und Fernsprechverkehr, bei öffentlichen Beranstaltnngen und Vorführungen, in jeder Art öffentlicher Anzeigen, Inschriften, Kund-gedungen und sonstigen Druckerzeugnissen, sowie im geschäftlichen, mündlichen und schriftlichen Verkehr. 2. In den Sitzungen des Landtags uud de» Ver-sammlnngen der SelbstverwaltungSorgane sind Reden daher die Stcrnc sehen, wi« st« waren und nicht wie sie stnd. Nach Meilen gerechnet ist der nächste Stern 25.000 Milliarden Meilen von un' entfernt und ein Zug, der 60 Kilometer in dcr Stunde zurücklegt, erreichte un», wenn er immerfort führe, nach 75 Millionen Jahren l Und da» ist der nächste Nachbar Im Weltall! Und doch llcgen hinter dicscm stcrnc zahllos« St«rnc, die all« Sennen sind, um die Planeten mit ihren Monden kreisen — Sterne, die bald ein grllncS, bald ein blaue» Licht werft«, jung; Sterne in ihrer Vollkraft and solche, dle ausgebrannt sind; Doppel-stcrnc, von denen einer Tieforange, dcr ander« Hell-blau >um Lichtton hat. Und dahinter, wie in der Milchstraße, Sonnen im Entstchcn Millionen von Son.ien, die erst N>bnlae, da» heißt im leuchtenden GaSjusiande stnd. Und zwischen all den glänzenden Sternen ebensoviel dunkle «Srver, die da» Auge nie sieht und der Geist nur ahn!, wenn einmrl eine ver-laufen« Sternschnuppe der Lustschichte unserer Erd« »unahe kommt durch den Druck feurig und daher ficht-bar wird. Und all diese vielen Hundertmillionen Sonnen stnd nur ein kleiner Bruchteil de« unendlichca Welt-all«, kreisen alle um einen Mittelpunkt: den Seist dessen, der »lteS lenk«. Wer ^Unsterblichkeit uud ewig«s Gesetz be,weifelt, erhebt den Geist ,u den Sternen! Seite 3 deutscher Sprache gestattet. 3. In den Gerichts-instiluten mit Ausnahme Lettgallens dürsen sich die Parteien der deutschen Sprache in Wort und Schrift iedienen. 4. In den Zentralinstitutionen des Staates und in allen staatlichen und kommunalen Behörden, in den Städten Lettlands mit Ausnahme Lettgallens müssen schriftliche Eingaben und mündliche Erklärungen in deutscher Sprache entgegengenommen werden. Am Stadt uuö irnii. Das Königspaar in Celse. Am Mittwoch um 5 Uhr nachmittags fuhren zwei elegante Automobile durch die Straßen unserer Stadt, in denen sich daS KönigSpaar uud seiu Gefolge besän. >en. Bon dem ans der Siraße befindlichen Publikum wurden die Fürstlichkeiten bald elkannt »n> lebhaft begrüßt. We wir erfahren haben, erkundigte sich der König bei einem militärischen Posten nach der König Alexander-Kaserne, hielt sich jedoch nicht länger auf, sondern die Automobile fuhren in der Richtung Ljubljana wieder davon. Evangelische Gemeinde Anläßlich der diesjährigen SenioratStagung in Celje. zu der die Vertrcter der evangelischen Gemeinden Sloweniens erscheinen, wird am Sonntag, den 25. d. M., um 9 Uhr vormittags ein feierlicher Gottesdienst abge-halten werden. Die Predigt hält Herr Pfarrer Her-bert Lange aus Ljubljana. SamStag abends 8 Uhr gehl ein Gemeindeadend im Gemeindesaale der Tagung voraus. Sommerliedertafel. Der Eillier Männer' aefangverein gibt am Samilag, den 8. Juli, im Hotel Uniou eine Sommerliedertafel. Nähere Mit-«eilungen folgen. Dle Kopfsteuer. Au« Interessentenkreisen wird nnS geschrieben: Kopsstenern: es gibt ja deren zahlreiche, aber von der hier die Rede sein soll, ist die Kopfsteuer auf die Häupter dir Lieben, die sich nach 10 Uhr abends noch in den Gast- oder Kaffee-Häusern aushalten sollten. Wie allgemein bekannt, sind die Stadtväter von Celje dem löblichen Beispiele gesolgt, daS ihnen ihre Kollegen in Maribor gegeben haben. Sie haben m der GemeinderatSsitznng vom 12. d. M. beschloffen, von jedem in den Gasthäusern der Sladtgemeinde ausgeschenkten Liter Wein drei Kronen nnd von jedem Liter Bier eine Krone sür den Gemeindesäckel einzuheben. Die drei und eine Krone sind aber bereits das Resultat eines Kompro-wisse», denn der Antrag des Finanzreserenten lautete aus jiinj Kronen pro Liter Wein und zwei Kronen pro Liter Bier. Die angesprochene Kopfsteuer besteht darin, daß von jedem Gaste, der nach 10 Uhr noch in einem Gast- oder Kaffeehause zu finden ist, serner von jedem Kartenspieler ohne Rücksicht auf die Zeit je ein Dinar eingehoben werden soll. Diese Taxen find von den Gewerbeinhabern einzutreiben und der Magistratsverwaltung abzuliefern. Im Gegensatze zu Maribor. wo behördliche „Einheber" dazu bestimmt wurden und wo sich denn auch vor einigen Tagen der heitere Fall ereignete, daß in einem großen Gasthosgarten an die 300 Gäste unter Gelächter abflogen, als mit dem behördlichen .Einsammeln' begonnen wurde. Außer den oben erwähnten Taxen haben die Inhaber von Fremdenherbergen50 Prozent der Fremdenzimmerertragniffe abzuliefern. DaS Ver« söhnliche bei der Kopfsteuer in Celje ist das eine, daß dcr Gemeinderat bei ihrer Geburt nicht vorgab — wie dies in Maribor geschah — er wolle einen alkoholfreien Lebenswandel der Bürger erziele», fondern stracks erklärte, es solle aus diese Weise dem Gemeindejäckel das, ach, so notwendige Geld in reicherem Maße zugeführt werden. Die Gast-wirte und KafseehauSinhaber haben am 17. d. M. eine Versammlung einberuft», die zahlreich besucht war und in der gegen diese außergewöhnlich hohe Besteuerung deS Gastgewerbe«, vor allem aber gegen die Art der EinHebung der Kopfsteuer, protestiert wurde. ES wurde nachstehende Resolution ange« nommen und an die GebietSverwaltnng von Slowenien eingeschickt: 1. Die Gastwirte und Kaffeesieder von Celje legen gegen die beabsichtigte Besteuerung d.S Gastgewerbes Protest ein. 2. Für den Fall, als die Gemeinde auf die Einhebuug dieser Umlage nicht verjichten könnte, wird die Herabsetzung der Umlage von drei aus zwei Kronen pro Liter Wein verlangt. Es hat eine gerechte und gleichmäßige Verteilung der Gemeindelasten auf alle Steuerträger dcr Ge-meinde zu ersvlgen. 3. Dle versammelten Gast-gewerbetreibenden protestieren entschieden gegen die Einhebnng der sogenannten Kopsstener durch die Gewerbeinhaber selbst und verlangen, daß diese Steuer, wenn sie schon nicht aufgehoben werden Veite 4 Stiller Leitung Nummer 51 sönne, durch eigene, von der Gemeinde bestellte Organe eingehoben werden soll. 4. Die Gastwirte verschließen sich nicht der Einficht, daß der Abgang im Gemeindehaushalte irgendwie seine Deckung finden muß, cs erscheint ihnen aber schlechterdings unerklärlich, daß mau gerade ihnen, den höchst besten« crten Gewerbetreibenden, die schwersten Lasten des Defizit» auserlegen will. Der Bestand der Spitaler Sloweniens weiterhin bedroht. Du leitenden Ae,zte uud Verwalter der Krankenhäuser in Ljubljana habe» an da« Ministerium sür BolkSgesundheit nachfolgen-den Appell gerichtet: Die Unterzeichnete» erklären, daß sie angesichts der ungenügenden Kreditzwölstel sür die Wohlfahrtsinstitule in Ljubljana und der schon bisher angewachsenen unbezahlten Rechnungen sür den weiteren Bestand und die regelrechte Wirk-famfrit dieser Institute keine Verantwortung über-. nehmen können. DaS Ministerium wird daher ge« beten, allen Forderungen der Sektion für Volk»-Gesundheit, die diese zweck« Sanierung der sanitären Einrichtungen Sloweniens erhoben hat, unverzüglich nachzukommen. — Ueberdie« hat die Verwaltung der WohlfahrtSinstitute in Ljubljana nachstehende Verlautbarung erlassen: Zusolge der schlechten ma-teriellen Lage des Allgemeinen Krankenhauses und deS Irrenhause« in Ljubljana wird die Aufnahme von Kranken ausschließlich nur aus die dringendsten Fälle beschränkt. Kranke, die nicht unbedingt der SpitalSpstege bedürfen, werden sofort entlassen. Die Kranken aber, die noch im Spitale verbleiben, sollen so rasch alS mögl'ch der häuSlicheu Pflege über« wiesen werden. Weltbund für internationale Freund« schaftsarbeit der Kirchen. Die jugoslawische Sektion vom Weltbunde sür internationale Freund-schastSarbeit der Lirchen veranstaltet am 6. Juli d. I. in N(iifn|} eine groß« Kundgebung, zu welcher alle Freunde des Friedens- und BölkerversöhuungS-gedankens eingeladen sind. Zusammenkunft um halb 10 Uhr in der serbisch orthodoxen kathedralkuche, wo Bischos Eiriö einen vorirag halten wird. Dann geht der ganze Zug in die resomierte Kirche, wo Pfarrer Horvach einen Vortrag hält. Schließlich be-gibt sich der Zug zur evangelischen Kirche, wo Pfarrer Lc. Fitip Lundohl au« Schwede» zur ver-samwluvg sprtchen wird. — Nach dem Umzüge lagt eine Festsitzung unter dem Präsidium de« Erz-bischos Rado.iii, zu welcher gleichfalls der Zutritt frei ist. verhandelt wird daS Thema des Weltbund-kongiesse« zu Kopenhagen (5. bis 10. September d- I) Zu diesem Kongresse sind vom jugoslawischen Verbände der Präsident Erzbischos Radonii, die bei-den Sekretäre Pros. Dr. Janiö und Pfarrer Schuh-«acher und Sentor Klepp eutjendet. Blindenoorsührung. Da« Blindeninstitut in Ljubljana wird Montag, den 26. Juni, in Saale des Narodni dom in Eelje mit seinen Zög-lingen verschiedene Chöre und Musikstücke vorführen. Beginn um 8 Uhr abend«. Die Preise der Sitz-plätze 6, & und 4 Dinar, Stehplätze 2 Dinar. Der Reinertrag des Abends wird dem Baufond eine« eigenen Blindenheime« zugeführt werden. Da sich unier diesen Armen auch mehrere Kinder au« unserem Bezirke befinden,^stellen die Veranstalter an daS Publikum die Bitte, bereitwillig Eintrittskarten für diese Veranstaltung abzunehmen. Dies gilt auch für diejenigen, die verhindert sind, d« Vorstellung ,m Narodni dom beizuwohnen. Eintrittskarten werden Samstag und Sonntag i» den Straßen der Stadt und auch in den Häusern verkaust werden. Provinz (Sewerbeausstellung in Ma-ribor. Der Ausschuß der Provinz-GewerbeauS-stell»,ig in Maribor teilt mit: Der Anmeldetermin für die Beteiligung an der Provinz-GewerbeauS-stellung ist mit 15. Juni vn flössen. Mit Rücksicht auf die VerkehrSschwierigkeiten hat der Ausstellung«-auSschuß beschlossen, Anmeldungen noch bi« auf Widerruf entgegenzunehmen. Auf diese Art will der Ausschuß e« jedermann ermöglichen, an der Ausstellung teilzunehmen, die in jeder Beziehung von großer Wichtigkeit ist. Es we,den alle Gewerbetreibenden, die sich bisher nrch nicht angemeldet haben, aufgefordert, dies unverzüglich zu In». Die Anmeldungen von Lehrling«», beilen sind bis spätestens 15. August I. I. dem AuSstellungSauSschnsse ein-zusenden. S ne solche muß dle Namen de« Lehrling« und dcS Meiste, S, Lehrzeit und die Beschreibung des Gegenstande« bezw. der Aibeit enthalten. Die GärtnerauSstellung. die erste dieser Art in unserem Staate, wird der ©Werbeausstellung angeschlossen und ei werft im ganzen Staate lebhaste« Interesse Die Weinschau, die vou der Wein- und Obstbau-abteilung de« Bauernvereine« für Slowenien in Maribor veranstaltet wird, wird die dritte Haupt-gruppe der Provinz - GewerbeauSstellung bilden. Diesbezügliche Anmeldungen sind der Ortsgruppe dcS Bauernvereine» in Maribor einzusenden, die nähere Ausklärungen erteilen wird. Erleichterungen der Militärdienst Pflicht der Lehrer. Der UnterrichtSminister hat, wie au« Beograd gemeldet wird, ein Schreiben an den Kriegsminister gerichtet, in dem er ihn ersucht, den Lehrern zu bewilligen, daß sie ihre einjährige Dienstzeit auf drei Raten in drei Jahren verteilen können, und zwar aus die Mo-rnte Juli, August, September und Oktober, in welcher Zeit sie von ihren Lehrerpflichten befreit sind. Fall« der Kriegs-minister nicht zur alleinigen Entscheidung über diese Frage kompetent sei, möge dieselbe dem Ministerrate vorgelegt werden. FilrösterreichischeBundesangehörige. Da» österreichische Konsulat in Ljubljana teilt den österreichischen Bundesbürgern mit, d-ß die altru österreichischen Pässe, die noch nicht auf die Dauer von zwei Iihren ausgestellt wurden, mit 30. Juni l. I. unbedingt ihre Gültigkeit verlieren. Des h.»lb müssen die betreffenden österreichischen Bund:«-bärger beim oben genannten Konsulat um die AuS-stellung neuer Pässe von internationalem TypuS ansuchen, die sür die Dauer von zwei Jahren ausgestellt werden. Einst und Jetzt. Ene de« HuuiorS nicht entbehrende Gegenüberstellung zwischen der Skupstina Serbiens an» der Vorkriegszeit und jener des SHS Staates bringt die Bcograder Polüika vom 30. Mai: Wie einfach war die Skupstina in den 70er und 80er Jahren, und wie intelligent ist sie j?tzt. Damals «rat sie in Gast- und Kaffeehäuser» vou Beograd, Krag»>ewatz und Msch zusammen, jetzt in eine« modernen Gebäude. Damals waren die Abgeord-neten Bauern, die gar nicht oder nur schwer lesen und schreiben konnten, heute sitzen nur Doktoren und geschulte Leute in ihr. Damals entschuldigte man sich mil der Krankheit oter Todesfällen in der Familie, wenn ein Abgeordneter auch nur eine Sitzung ver-säumte, heute würde man die» als größte Einsältig. feit betrachten. Damals erhob sich in der Mehrheit der Skupstina ein großer Lärm, als eio Abgeord-neter einen Urlaub von 14 Tagen erbat, heute kommen viele Abgeordnete nur am ersten in die Skupstina, und da nicht in die Stz^ug, sondern in die — Kasse. Damals wurde einem Abgeordneten, dessen Mandat ungültig erklärt wurde, das Recht auf die Diäten strittig gemacht, heute würde über ein solche» Ansinnen der letzte Hausknecht der Skup-stina lachen. Damals wurde keine Sitzung wegen ungenügender Anzahl von Abgeordneten vertagt, ob-wohl die Diäten nur 8 Dinar betrugen, heute, wo die Diäten 1*0 Dinar betragen, müssen au« dem angeführten Grunde Sitzungen auf Wochen und Monate vertagt werden. Damal« sprachen sich die Abgeotdnelen mit „der geehrte Abgeordnete 91. N. .mein geschätzter Vorredner" an, heute kann mau ein intelligente« parlamentarische« Wörterbuch zu-sammenstellen, da« die modernste Terminologie ent-hält, nebst den schönsten Epitheta, die sich Leute mit hoher Schulbildung zurufen, wie Gauner, Lump, Taugenichts usw. Damals bei diesen primitive» Leuten gab es auch Demagogie: einige kamen mit Mänteln in die Skupstina, einer einmal in eine Decke eingehüllt, um zu zeigen, wie arm da» Volk fei, heute würden diese lustigen Demagogen erst lernen können, wie man Demagogie betreibt. Tragischer Tod. Der Sttjährige, etwa» geistesschwache Alois Sagadin aus Podloj bei Ptuj trank je ein Achtel Terpentin und schwarzes Oel aus in der Hoffnung, seine Bauchschmerzen, an denen er öfters litt, damit zu kurieren. Er starb in kurzer Zeit an den Folgen der Vergiftung. Todesurteil in Maribor. Der ehemalige Grenzsoldat Ismail Manjic aus Foie in Bosnien wurde von den Geschworenen des Mariborer Ge-fchworcnengerichtes zum Tode durch den Strang verurteilt. Er hatte den Hausierer Karl Kozina aus Ribniea, den er ohne Paß über die Grenze führen wollte, in der Nähe von Mrtoarjevee im Prekmurje durch zwei Schüsse getötet ü»d ihn seine Hab-seligkeiten geraubt. Selbstmord eines serbischen Richters in Ljubljana. Wie au» Ljubljana geme.'dci wird, warf sich der pensionierte serbische Richter Bogdan Zlatii aus &cstin« bei Kragujevar vor einigen Tagen beim Kilometerstein Nr. 2 auf der UnUrktainctbahn-strecke unter die Räder deS Zuges. Krankheit und trübe Familier.verhältttisse haben ihn in den Tod getrieben. Der Attentäter Stejie wirb nicht begnadigt. Verschiedene Blätter meldeten in den letzten Tagen, daß die Verteidiger de» zum Tode verurteilten Attentäter» auf den König, Gtrjc, »ach Beide» reise» wollten, um dem Könige persönlich die Bitte um Begnadignuz vorzutragen. Stejik aber habe, al« er davon hörte, verlangt, sie sollten die« unterlassen, da er nicht um Gnade bitten wolle. Al» nun der Jastizmiiuster in der Sitzung de» Ministerrate» vo« 20. Juni berichtete, daß der Kassationsgerichtshof daS Urteil gegen die Vidovdan« Attentäter bestätigt habe, hat die Regierung be-schlössen, den Begnadig»,,gSaatrag dem Kv-nge nicht zu unterbreiten. E» versteht sich, baß dieser Beschluß mit dem Wunsche Sieji! in keinem Zusammenhang« steht. Steji wird nach Blättermeldungen am 25. Juni die Todesstrafe erleide». Take üonescu f. Dne Gefahr für die Sicher-heit deS Staate« verbunden ist. Wirlschutt und Verkehr. Die amerikanisch« Anleihe, ver Za- greber Obzor erhielt übet da» angenommene Angebot der amerikanischen Blairgruppe folgend« Daten, welche die Tatsache ergeben, daß am Ende de« siebenten Jahre» die Schuld statt 10V fast IV0 Mit« lionen Dollar betragen wird. Die Anleihe wird in drei Partien ausgegeben. Die erste Partie betrügt 30 Millionen Dollar zum EmissioaSkur« von 8S'7v. Will die Regierung tatsächlich 30 Millionen, so muß sie Obligationen sür 3t.b80.000 Dollars ausgeben. Die Zinsen betragen 8 Prozent. Im ersten Jahre fttraart 51 find bi« Zinsen nicht bar zu bezahlen, sondern die Schuld erhöht sich um 2,770.000 Dollar und be. trägt nach dem E»ission»kur« am Schlüsse des ersten Jahre» 37,770.000 Dollar«. Da die Zinsenzahlung dnrch 5 Jahre ans dieselbe Weise geschehen kann, beträgt am Lade de» fünften Jahre» die Schuld 53.740.000 Dollar» für effektiv« 30 Millionen. Die ;w«i>« Parti« beträgt 40 Millionen Dollar zum Emisftontkur« von 82. Die Summe wird teilt in Bare», aber zu» größeren Teile in Material ge-liefert. Unter Zugrundelegung der bereit» oben an-geführten Grundsätze wachsen diese 40 Millionen am Ende des fünften Jahres aus 70.380.000 Dollar?. Für alle drei Partien beträgt nach 5 Jahren die tatsächliche Schuld 172,870.000 Dollar. Da die Kapitalisierung der Zinsen bi» zum 7. Jahre dauern kann, so wird am End« dirses Jahres die Schuld aus 189.670.000 Dollar anwachsen. Für das achte, neunte und zehnte Jahr betragen die Zinsen für diese Schuld jährlich 15,170.000 Dollar. Bom 10. Jahre an beginnt die Kapitalsrückzahlung und erhöhen sich dle Annuitäten aus 21,490.000 Dollar. Neuer Zolltarif. Die Finanz- und Wirt-schaflSkommission hat auf einer ihrer letzten Sitzungen beschlossen, folgende Zollsätze ab 1. Juli einzuführen: Für Weizen nnd Roggen 30 Dinar, für Hafer 10 Dinar, für Heu 5 Dinar per 100 Kilogramm, für Mutterstuten 400 Diuar, sür alle anderen Pferde 250 Dinar, sür Lämmer 30 Dinar, sür geschlachtete 19) (Nachdruck verboten.) Z>as Hrandhotel Aabylon. Aoman von Arnold Nennet!. »Ich sagte Ihnen, Sie seien ein Narr," sagte Miß Spencer langsam. „Dringen hier ein, wie ein weidlicher Sherlock Holmes, und wollen mich Über-ru«peln. Jetzt sind wir qiitt. Sie haben mich er« schreckt, aber ich wußte, daß ich die Klügere von un» beiden sei und schließlich siegen »üsse. Jetzt ist die Reih« an mir." — I« ersten Augenblick war Nella entschlossen, einen Kamps mit Miß Spencer auszunehmen, aber schon wurden Schritte ihm Gange laut. Nella hatte ein eisiges Gesühl längs der Wirbelsäule und sank nieder in den Sesiel. Ein Lustzug au» dem zer-brochenen Fenster preiste ihre Wange. Nun wurde die Türe geöffnet, aber Nella drehte sich nicht um. Sie konnte ihre Blicke nicht von Miß Spenc-r ab-«enden. In ihren Ohren brauste es wie ein tosender Stro». Sie verlor das Bewußtsein und glitt sachte auf den Boden. Zehntes Kapitel. Nella hatt« «in Gefühl, al» werde sie in einer riesigen Wiege sachte aus uud ab geschaukell, und die Bewegung war gleichzeitig langsam und unbe-schreiblich sanft. Diese Empfindung hielt einige Zeit an und dazu gesellte sich ei» Geräusch wie vo» ra-schen, gedämpften Schlägen. Milde, erfrischende Lüste trieben sie ohne tigene» Dazutun vorwärts, und doch verharrte sie in köstlicher Ruhe. Sie fragte sich, ob ihr« Mutter bei ihr knie«, Wiegenlieder tu ihr kindliche« Ohr sumsend. Dann verschwa«»en seltsame Farben vor ihren Augen, ihre Lider bebten, sie erwachte. Einige Sekunden irrten ihre Blicke umher, vergeblich nach Anhaltpunkten ihrer U«> gebung forschend. Sie war sich nichts bewußt, außer eines Gefühles der Ruhe und Erleichterung, daß irgend ein schrecklicher und gefährlicher Kampf über« standen sei. ES war ihr gleichgültig, ob ihr« Seele im Ka«ps« gegen eine andere Seele gesiegt habe, oder ob sie unterlegen sei; es war vorüber, erledigt, und das Bewußtsein der Beendigung dieses Kampfes befriedigte sie. Nach und nach erholte sich ihr Geist von seiner Umnachtung und sie begann die Sonderbarkeit ihrer Umgebung zu erfassen. Sie erkannte, aus einer Jacht zu sein nnd daß die in Gang sei. Die Bewegung der Wiege war das sanfte Schaukeln des »c-L li»; das Schlagen war di« Drehung der Schiffsschraube; die seltsamen Farben waren bi; rosigen Wolken, der Wiederschein der Sonn«, die über einer fernen, verschwimmenden Küste aufging; das Wiegenlied ihrer Malier war der dumpfe Gesang eine», der am Steuerrad stand. ZLella Halle in ihrem Leben oft genug Gelegenheit gehabt, da» Leben an Bord einer Dacht zu studieren. Zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter Cillter Zeitung Lämmer 50 Dinar per 100 Kilogramm, für Horn-vieh 500 Dinar, sür geschlachtetes Hornvieh 60 Dinar per 100 Kilogramm, für Schweine bis 50 Kilogramm zollfrei, über 50 Kilogramm 250 Dinar per Stück, geschlachtete Schweine 100 Dinar per 100 Kilogramm, Schweinefett per 100 Kilogramm l50 Dinar, Gans-sett 200 Dinar. Verlängerung de» jugoslawisch Sster-reichischen Handelsvertrage«. Aus der Ministerralssitzung vom 20. Juni wurde vo» Vertreter des Handelsministers die Ermächtigung ver« langt, dem Parlamente die Gesetzesoorlage bezüglich der Verlängerung de» Handelsvertrages mit Deutsch-österreich unterbreiten zu dürfen. DaS Ersuchen de» Ministers wurde bewilligt. Die tschechische Kriegsanleihevorlage. Wie au» Prag gemeldet wird, hat der Entwurf de» KriegSanleihcgefetzeS bereits den Ministerrat passiert. Er ist in den Grundlagen angenommen worden. ES handelt sich jetzt nur noch um die Fassung gewisser Ziffern, bezüglich derer der Finanzminister zur genauen vorlag« aufgefordert wovden ist. Der bedrohliche Marksturz. Wie aus Berlin gemeldet wird, sieht man in Finanzkreifen und in den Kreisen der Regierung der Entwicklung des MarkkurseS mit großer Besorgnis entgegen. Man befürchtet ernsthaft den Zusammenbruch der Mark und ein weitere» Ansteigen des DollarknrfeS. Durch diese neue Katastrophe würden alle bisherigen war sie in ihrer Jacht auf dem Hudson bis in die blaueren Wasser de« OzeanS geschwommen. Sie liebte da» Wasser und jetzt schien es ihr köstlich, wieder auf de« Wasser zu sein. Sie hob den Kopf, um Umschau zu halten, uud ließ ihn wieder zurück-sinken; sie war müde, entkräftet; st« sehnt« sich nur nach Ruh« und Frieden; sie hatte keine Sorgen, keine Angst und keine Verantwortung: hundert Jahr« mochten seit ihrer Begegnung mit Miß Spencer ver-flössen sein, und diele Begegnung schien in den sern-sten Hintergrund ihres Gedächtnisses zurückgewichen zu sem. ES war eine kleine Reicht, und ihr geübte« Auge sagte ihr sofort, sie gehöre der vornehmsten Klasse der Luxusschiffe an. Während sie sich behag-lich in ihren Liegestuhl zurücklegte, ohn« vorläufig darüber nachzugrübeln, wer sie dahin gebracht hatte, betrachtete sie prüfend all« sichtbaren Einzelheiten des SchiffeS. Das Deck war so weiß und glatt wie ihre eigene Hand, und die Drahtseile liefen daran entlang wie blaue Adern. Alle Metollbestandteile, von dem Band« um d«n schlanken Kamin bis zu dem gewölbten Dache der Kajüte, glänzten und leuchteten wie Gold. Die Mast« erhoben sich wi« stolz« Tannen und daS Tak«lw«rk glich gesponnener Seide. Es waren keine Segel aufgezogen; die Dicht war unter Dampf und machte etwa sieben bis acht Knoten. Sir schätzt« da« Fahrzeug aus etwa hundert Tonnen und aus eln Alter von höchsten« drei Jahren. Nie-mand war auf Deck zu erblicken, nur der Mann am Rade. Er trug einen blauen Matrosenanzug, doch e« war kein Name oder Buchstabe aus seiner Kappe, und auch die weißen RettungSgürtel und da» glän-zende Rettungsboot zeigten keinerlei Aufschrift. Sie rief mit leiser Stimme den Mann am Rade an und wiederholte ihren Ruf, doch der Steuermann kehrte sich nicht um und fetzte feinen leisen Gesang fort, als gäbe eS nichts anderes auf der Welt als die Dacht, da« M««r, di« Sonn« und ihn f«lbst. Dann streiften ihre Blicke da« Land, von dem sie sich eiligst entfernten, und sie konnte ein«» Leucht« türm erkennen und einen großen, weißen, unregel-«äßigen Dom, in kem sie den Aursaal von Ostende erkannte, diesen prunkvollen Nebenbuhler de« Spiel-baust« von Monte-Tarlo. Die Strahlen der Morgen-sonne str«ichelten sie und wirkten aus sie wie Er-srischungsmiltel. Rings um sie wechselte daS Wasser von herrlichen grauen und blauen Tönen zu noch herrlicherem Rosa und durchsichtigem, überirdischem Grün. Da« zauberhaste Kaleidoskop des Sonnen-ausgangs nahm feinen Fortgang, unbekümmert um die Lasterhaftigkeit der Sterblichen. Hie und da un-terschled sie in der Entfernung einen Segler — da« braun« Segel irgend einer Fischerbarke von Ostende, die vo« einer Nachtfahrt heimkehtte. Dann drang da« Arbeiten von Schaufeln an ihr Ohr, und ein Dampfer zog an ihnen vorbei, plump wie «ine Schildkröte die Wellen zerteilend. Es war die -Schwalbe«, die von London kam. Sie konnte einige ihrer Gäste sehen, neugierig über die Reeling ge-lehnt. Ein Mädchen in einem Gummimantel winkt« ihr und mechanisch erwidert« sie den Gruß w't der Hand. Der Offizier aus der Kommandobrücke der »Schwalbe« grüßte die Dacht, doch der Minn am Veit« 5 Finanzpläne der Regierung über den Hausen geworfen und es würd« die Leistung der Reparationszahlungen unmöglich werden. Es würd« die Balanzierung de» Etats und der versuch d«r Fixierung der schwebenden Schuld sowie die Eindämmung der Notenpresse völlig mißlingen. Wenn der Dollar, wie befürchtet wird, in den nächsten Tagen auf 350 - 400 steigen würd«, so würde eine Preis- und eine Lohnbewegung «in-treten, die nur durch eine neue große Anspannung d«r Notenpreffe einigermaßen ausgeglichen werden könnt«. In Regimlngskreisen ist man deshalb der Ueberzeugung, daß dring«ndst« Maßregeln zur Ab-Hilfe notwendig sind. Totenliste, Mai 1922. In der Stadt: Konrad Potzner, 64 I» Spenglermeifler und Hausbesitzer. — I» allgem. Kraaktnhanse: Jakob Zorko, 65 I., Arb«iter aus Ponikva; B«rta Pe5>rar, 24 I., Untersuchung»-Häftling; Maria Plahnta, 27 I., Dienstbote auS Umgeb. Eelje; Franz Kocedar, 50 I., Keufchler aus Kokarje; AgneS Golouh, 68 I., Gcmcindearme ohne Wohnsitz ; Jakob Koncaik, 61 I., Arbeiter auS Smartno na Paki; Wilhelm Horvatikek, 39 I., Schustcr aus Podöetrtek; AgneS Presnik, 60 I., Gemeindearme aus Tolstiorh; Maria Ebner, 80 I., Rade antwortete nicht. Im nächsten Augenblicke war di« »Schwalbe« nur noch ein dunkler Punkt in der Ferne. Nella versuchte sich aufzusetzen, doch spürte sie, daß sie eS nicht konnte. DaS Tuch, das sie bedeckte, ttbwersend, entdeckte sie. daß sie mittelst eines Stricke» an den Llegestuh! angebunden war. Sofort wurde sie wach und zornig; sie wußte, daß die Gefahr noch nicht vorüber war; sie fühlte, die» sei vielleicht erst der Ansang neuer Oualen. Ihre müßige Zu-friedenheit, da» träumerisch« Gefühl der Ruhe und deS Frieden« verschwanden mit einem Schlage, und sie stählte sich, um den Gefahren einer ernsten nnd abscheulichen Lage zu begegnen. Gerade in diesem Augenblicke kam ein Mann von unten heraus. ES war ein Mann von etwa vierzig Jahren, tadellos in Blau gekleidet, mit einer BootmannSmütze aus dem Kopfe. Er lüftete sie höflich. .Guten Morgen." sagte er. „Nicht wahr, «in prächtiger Sonnenaufgang?" Di« klug« und berechnete Unverschämtheit seine« Tone» traf sie, die gebunden und wehrlo» dalag, wie ein Peitschenhieb. Gleich allen Menschen, deren Leben glatt und sorglo» in jenen schönen Regionen verlausen ist, wo Gold jede» Hindernis beseitigt und daS Gesetz mit sester Hand jede Ungehörigkeit unter» drückt, konnte sie sich nur schwer damit abfinden, daß e« andere Regionen gab, wo Gold werllo» war und da« Gesetz keine Gewalt hatte. __(Zortsetzna gfolgt.)_ Tausende Menschen in allen Ländern der Erd* verwenden seit 25 Jahren 12 Doppelfl. oder 4 Sp-wialfl........SOO K 24 „ , . 8 ......... 570 K 36 . „ . I».........»00 K FRANKO Ihrer Paititatioa. Wann Oi'.d roraiif, nooh Katuralrabatt! ALS BEIPACK: e>»»-N lk»,a»«»,»»r »«,,!«. Kli.-X.atot ■tisl IS K; E1*o-9«T#upttlYor 1* K , Kcbtor E!«a Dor««k-Leborir«« 90 K Kl»*-*«Amt**<.»«•!• 4§ Kr.: EU*-KolÄ«rwAt»#r «0 *, EU*-?U«U!Kol*-ilnmarpvfw 60 Kr.; Oljcortfl M tt. 60 Kr. Lj<9l; Ljw(br« •>) Er. ; Chinesischer 4 Kr.; EUft-Uaf«(lol!*rj>alr«r 90 Kr.; Mit»»«- «id RatUagif) tu If Kr. ». SO Kr. EUilEN V. FELLES, Agatha'4 L., KeuschlerS^ gattin aus Umgeb. Sv. Jur ob ju^. — Im 1.1! Her Zeitung Zumutet 51 Militärspitale: Emil floltfa, 25 I., Inst, b 39. Inst. Regt.; Mirodrag Djordjevic, 22 I., Inst. k. 39. Inst. Reg». Sport. Fußballwettspiele. Sonntag, den 25. Juni l. I., werdrn abermals zwei Mauuschajten de» Athletiksponklubs die Farben des PereineS vertreten. Die eine Mannschaft spielt das vom Verband« wieder angesetzte Meisterschaftsspiel gegen den Hportnikliib Celje. Da gegen die Wiederholung beS MeisterschaftS-spiele« beim Hauplonbande in Zagreb protestiert wur»e. kommt diesem Spiele bis zur Entscheidung de« Hanptverbande« wenig Bedeutung zu. Eine andere Mannschaft des Athletilspoklllub« spielt gegen Rapid Maribor, da da« bereit« vereinbart gewesene Spiel mit Cakovec von diesem im letzten Moment abgesagt wurde. Rapid spielte am vergangenen Sonntag gegen Athletik in Celje. Da« Spiel dauerte «her nur 30 Minuten (0:0), mußte wegen des aus-ttetendk» heftigen Gewitter« abgebrochen werden. Schiedsrichter Herr Franz £ch« sehr gut. E« wäre gewiß zu einem sehr interessanten Tressen gekommen, da beide Mannschaften ziemlich gleich stark sind, weshalb da« am Sonntag in Maribor stattfiadende Spiel anregend zu werden verspricht. Am gleichen Tage, als Rapid in Celje war, spielte die Jugend-Mannschaft d«r Athletiker gegen die Reserven der Svoboda 4:3. Der Schiedsrichter verfugte über zu wenig Kenntnisse dcr Foßballregeln. — Am .>8. und 29. Juni (Lidovtag. Peter und Paultog) spiel» der Aihletikersportklub Maribor gegen die Athletiker Celie. Elnladnug zur Gartenunterhaltung (Gartcn/cst) atu Sonnt»};, !S5. Jnnl, im Gastliause CeÜek, Gaberje. Für gute warme und kalte Speisen, für erstklassigen weissen und rottn Viseller Wein ist besten» gesorgt. Eintritt 1 Din. Beginn -4 Uhr nachm. Zu zahlreichem Besuch ladet höflichst ein Konrad Öecek. Freiwillige Lizitation verschiedener Möbel, Vorhänge, Teppiche etc. etc. am 4. 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