^ N9. Molltag aln 27. Mü l86l Die „^aibacher Zcitüüg" erschlinl, »tit ?In> il l»r si'ir eiilt Aariuolld^Spalttu- der 2o!!„- u»d Feiertage, läßlich, uilli kostet sammt ^'le ooer d>» !)la»m derselben, ist jür Imaligc <5in, >t>, Veilagrn im (ll>m ptoir ganzjährig ll ft.. schaltnug <» lr., si'lr 2malige 8 fr., ssir^malige 10 kr. l> albj ä l> r i >i .^ ft, 50 lr., >nit .ssre»zb >, >i i> isert!l)»S< toir zianzj. l» ss.. hall'j. «» il, «nir ^it Znstellui^ ^VM^-^^ ^^,^M^' stemrcl p.'l, ^0 lr, für t»,e ied^nuUige Einschalluiig i«'s Ha»^ ssnl' hall'j, äl> fr. nichrz» enlrichtni. A'iil ^Üv^^<<3'! ^ hi»z>» zu rrchnc», Iüscratc I'i») lU Zcilln !l)sll!i 1 st. der Pust vvrtusrci ganzj.. unter ,ssre!,zba»d uii^ W^^^^^D^^^ ^" ^, ,,lr ^ 'Kl.U, l st. 40 lr. ,'ur 2 Mal uuo M lr. gedrückter Adresse 15 si., hall'j. 7 st. 5tt lc, W ^^^^^M «O^ l'u l ^>ial ^>l>l ^ul'l'grijs ocs Iustltiouofteinpcls.) IMlichtt Theil. ^Ve. l, k. Apostolische Mai/slät dabs» n>il der Aller, höchste» EülschlieLlin^ vcul ll>. l. M. die Wnl>I des Michln! Am drosch zum Vürssermeistcr der ^cnldcs^ hmiptsi'idt L>ndach zu bestätigsil qrrliht. T>lr St»ili!^mi»istlr l'at ül'sr Antrag des lietrcf« senden liochlvü^i^s,, fl^I'iscl'^fllchcn iDrdimniateö kic Stelle slnrs wirklichen N'llgionslrlnfls ril. !->!. für li!le m1)l ^l^sslii nm S>li»!ü!>nl,'l,nl'sr Gylnnasium oliv dortigen Slir^lenten, Pril'slcr LadisllNiö I ci ch i < mow ski, da»!» die gleicht ^ilnerstclle am Tlilll0> Voler GvllNt.isillm dcm dorligeil Suppleillen. Piilsttl Cyl'lll I ssn>^ dcs cn^Ilschnl Pül'ü^i^!! ist ;» intc,, sss'Ntt. a!el d.iü wir slc »ichl ill zicmlichsl VolM»-di,jks,t wisdsracl'sü solNs». Vx-Ueicht dinttr» 'chlc »üd Pft'chlc» ci»es Sl.ni« t<6 den A>>>»nit!l i,i oclüschrr Ucl)llscpilu^: Wien, li. Mai. «"desll,,^ ist seit meinem letzte» Vliese ^!, deil Gcschi' ck>!!! OcfterreichH eingelretc,!. Scioe Feinde l)^ben ihm '"ehr qcdient, ^l^ e? sci„en Freuodei, möglich qeweie» wäre. Bei Elöismnig de^? ii!,^>i,isch<ül LaodNiqeö ^» '^est am li. April litten die ,^ c m ä' si i ^ tcn »,,d w.ll,'!» ^N't politische» Männcr noch iilimcr cine Äx^stcht ai,s ^lfolg, doch nnr .n>f einen solcheil Ctt'olg, der »och ^edl viel ;n thun ilbiig läsit, be'.'or der leyte Zn'^ck "reicht ist. A„« Tli.lc der eisten öffenllichen SitzüüH h.ttic ^>i,s Neorg Äppoliyi das Nebesqewicht, „iid die übe,» 5pa»!ltesten Op^osltion>?!!l'innel' schienen nüterliecien ;l> "u'lssen. W.ls fnr ein »Konipiomisi" ^mischen dem Land» ^!ie >,!,!) dev Krone angenoninlen n>crden mö^le, ».'.u '""h sehr nnqen'isü d.'si ^er ei» „Kompromiß" mö^ ^'ch sei, glaubte m.i', ziemlich allgemein. Doch b.ild verä„dcrte nch die S.ich!>ie, »nd d'is „nnmö.ilichc" Element, die Opposition ohne V^isls. welche in einem ^'"stischs,, Eriol^e keinen Vortheil steht; und stch nich» ^'<»<, ,i,z, Verderbe» des ^.nidcs ,;» arbeiten, geuuniil ^'t Oberhand. Die Mä»»cr, uclchc, wenn der Et.uU "" "ormalen Zustande ist, "othwendi^erweisc die weiter ^'"tr ?latio>'. stnd, clkl.nlen nnn, ihr bester Plan sei, ^b'g ^il ^erblciben »nd die Ereignisse db^irarten. Die radikale Opposition >n Pest, dnrch die ihr ^"gerä'lmlte Freiheit noch kiihncr qeworde», '.'erlor allen ^"n für Gerechtigkeit, Recht, oder Billigkeit, lind er» eichte sch,- b.Ud jenen Pl>nkt, wo ll»^erein,thcit fast öl»,! verbreche,, wird. Vs war kein Mchcil, welches die 3^ Telcfi, Nyari, und einigen Indern velbiindelen ^,^^l»tio!nuc »icht angestrebt hätten; aber ilne qa»^. ^" ^^»„dsa^losilqkeit »nd, der Mandel pol>ti,chei, la> ^,^"^"^^^ ^- wenige Tage genügen, stc völlig ^'lich .„ m.ich,.„, ,,„d .^li,. widern Völker der Mon, ^.,^'e vor dem Wea.e, der ;»r Mitschnld solcher Lexte H^l', zu warnen. Böhmen ^ Mähre», Sleicrmark m>d "uzien hüteten sich vor weiteren Schritten, die in falscher Richtung von den tollkühnen Ultra-Magyaren gethan wurden. Das eigene I»teresse erwachte, n»d das konserva-tiva Gefühl (welches einfach ei» Verlalige» nach Si> cherheit ist) ivnrde in jedem Kionlande stark. Fast i» Zeit uon 48 Stniiden kehrte die Fl»ih zurück, nahin ihre Richtung ;nr Nechtöeinheit, »nd in ihrem ^aufe im»lcr mehr anschwellend, ,;nm Throne. „Ein Oester> reich!" wnrde das Losnng^wort, — „G roß - Ocster» reich" das Glanben^bekenntniß eine») Jeden, der nicht, lNlstalt Aktivbürger eine-3 Staates, da.) mibcdelilcnde Mitglied ei'ltö Volköst.immeö sein wollte. Daö Spiel ,var gen.'onnen, und zwar besonders in Folge der nil» glanblichen Mistgriffe der revolülionären Vartei i» Pcst. Al? der Kaiser die Abgeordneten dcö Reiches i,u Nütersaalc der Hofburg ,^i Wien vor stch verslelte, richtcte er sich in Wahrheit an die Repräsentanten einer vereinte» Nation, — einer Nation, bereit, sein kaiserliches Wort an,;ll!!ehlnen, »nd entschlossen, mit Ihm für daö allgemeine Wohl eifrigst z» ail^ite,,. Vil'l grschah vom Kaiser selbst, viel dnrch seiue Fi^lliide; noch weit mehr — j.i >,,» mcisten ^ dnich seine Feinde. Der tiefgefühlte, ernste, verständige Enlhüstasüniö, der vor einigen Tag.',, durch die Worte Franz Josef'«? hervorgerufen w»rde, war vielleicht sellist weniger die Folge unbedingten Vertrauen!? in Daö, waö verliehen irurde, als unwiderstehlicher Freudenbezeigung über be-sciiigte (^e f.^h r. Wac! die Vrdeilt,«»^ dpl'!l!!gc>? betrifft, so weiß ich nich:, wa^ die öffentliche» Aiacler jenseits des Kanals Euch davon sagen werden; es wa, aber einc jener Szenen, ",'elche denen unvei gesllich ble,-l'cii, die sähig und, deren Wichtigkeit zu windig^:. Dir bloße Pracht der ganzen Szcne versant in 0llchtc>, und .iller ä»ßc,i ^in, Manne mach' ten, -- aft der Wahrheit zu c i u c m Volke mach. te», — zu einem ernste», freie», gotteöfürchligen, ver» traueusvollen, treuen, einigen Volke. Die Szene war wirklich eine z» feierliche, um eitlem Prunk »nd Wort« gcpräge ;u dienen, - luan muftte ste iu ihrer Ge-fainmlheit selbst sehen, jede noch so anüfühiliche Ve> schreibung oder Darstellung f.,,!« ^,^, Weilen, feinen Vegriff davon geben. F>a»z Josef splacy offen, zuvel» sichtlich, männlich ;» Repräsentanten von Völker», welche, unge.lchtct deä Emfluncs der Heil, ihrei» he»« matlichei» lleberlicfcruügcn nicht cutsagt halle», u»d ei sprach ali ei» Fürst, welcher, !o groß auch die ').'>acht histoilschcr (srinnerungen lein mag, cin - für allemal entschlosscn ist, mit seincr Zeit fortzuschreiten. Der große ^haraktcr des Ganze» war seine Wahrheit »nd die daraof stch grüudrude Kühnheit. Nur in unserm England konnle man bisher von dem Souverän eiuc so offene Sprache hören, und e>n so aufrichtiger (5n-thustaomus durch den unumwundenen 'Anodruck der Wahrheit heivo>gerufen weiden. Die Thronrede deö Kaisers von Oesterreich ist in dieser Beziehung ein Meisterstück. Nichls ist zweideutig oder umgangen, oder «bemäntelt" ; jede Schwierigkeit ist ohne Nückhak dargelegt, jcdcr Uebelstand, jedeo Hinderniß bezeichnet; dann aber isi auch das feste Ver> lraucu auCgcsprocheu, daß alle Schwierigkeiten, Uebel-stände und Hindernisse werden beseitigt werden, denn „ste müssen cö!" Eö ist jene schneidige Sprache in dieser Rede, die gerade dnö englische Herz trifft, e6 athmet durch dieselbe ein unveränderliches Pflichtgefühl, welches sich die Sympathien jcdeö österreichische» Staatsbürgers, — zu ihrer Ehre sei cö gesag!, sichert. „Wir habe» schwere Zeiten vor nnö", sagt Franz Josef. „Nusere Aufgabe ist eine schwierige; ste nimmt alle unsere Kräfte und alle unsere Opfer in Anspruch, — die Opfer uusercr Beharrlichkeit uud uuscres Muthes, unseres Vermögens und Lebeus; doch, unsere Aufgabe wird erfüllt werden, denn ste muß es." Der Ton, in welchem der Kaiser diese Worte aussprnch, war eben der, welcher die Natur eines Mannes richtig beurtheilen läßt, — der, dem uur Naturen, die großer Ideen unfähig stud, nicht antworten können. Alle Anwesenden wnrden von ihm ergriffen; deun eine Versammlung von Männern, bei solchem entscheidenden Anlasse, wird selten ermangeln, den erhabensten Gefühlen ;n gehorchen. Daß in dieser denkwürdigen Stunde ein festes Vand um den Souverän und seiue Nation geschlungen wurde, kaun niemals bezweifelt werden, lind die Art der Vereiuigung ist gleich ehrenvoll für beide Theile. Der Kaiser verspricht seinem Volk.', daß er ihm alle Mittel zur Gründling und Entwicklung vollständiger politischer Freiheit gewähren ».'olle; ebeufc» verspricht er ihm die Bewahrung jener Nlitionaleu Einheit, auf welche, weuu 2!i Millionen Vewoh»er deö Kaisersiaates dieselbe gegen da6 revolutionäre Geschrei von 5> Millionen verlangen, stc ein Recht haben Er sagt offen zu ihn^n.-„Wir Alle müssen zusammenwirken. Ich will biö auf's Acußcrste zu Euch halten, Ihr müßt aber auch zu Mir stehen." Unmöglich kann man übersehen, daß eine der eingegangenen Verpflichtungeu der Krone, für dere» Sachc die verschiedenen Völker der Monarchie ihre provinzielle» Interessen zunickt!el?» lasse», das positive Verspreche» ist, daß der »och übriggebliebene große Vruchlheil des ehemaligen „deulschin Reiches" nicht znnl bloßen Fußgestelle einer verhältnißmäßig kleinen asiallfchen Familie gemacht ircrde» solle. Die Magyaren selbst haben diese mächtige Erhebung aller übrigen iheile des.Reiches gegen sich hervorgernfen. Sie hätten tonnen nach dem Maß deö ihnen Verliehenen zur höchsten Macht gelangen; fo aber erreichten sie nur, iu Jeder» manns Munde z» sein. Die Völker in Ungarn beginnen über das „unnütze Geschwätz," das zu Vest geführt werde, sich zu beklagen. Die Konservaliuen halle» sich in der Enlfcruuna,; und während Dieß jensens der Leith.« voi geht, ei hebt sich an den Ufern der Dona» „Groß'Oesterreich," wie es nnn vom Volke selbst genannt wird. Ungarn steht allein da im Reiche; die Ultra's stehen allem in Ungarn. Den Unterschied des moralischen Werthes beider Tbcile mag wohl folgende, Anekdole beleuchten. Während in Oesterreich Jedermann, vom Kaiser bis zu den bäuer» licheu Abgeordnete» Galiziens ernstlich und aufrichtig „seine Mlcht" that, war in Pest dai Unterhaus eifrig bemüht, den cinmüthigcn Beschluß zu Stande zu bringen, daß jedem seiner Mitglieder cilaubt sein solle, in den Sitzungen seinen Säbel zn tragen. Desterre ich. Laibach. Vorglslcri,. Samstag 'AbluD, brachte ulN'sre VüraMchMt dem Nsusitwäl'ltsii ^mgern's,ster Heiril Mich.il! 'A m l'r o s ch . »lssen 'l^siäligung Tags ^lluor von Wlsi, hicr angslanqt war. ei»c Scrcimde out Fiulcl^ig. wol'ci lie Musiküipslis des N'gimcnts ^öuig l>sr Vllgier uub dcr Mänoerchor llosevr Phil« l,,r Fiti« heil wied.r lriv^cht. — Ich seilt von d,lscr Höde. wie sich i» Ihre!» Iluirlu die Vegsisterllug cliiwik- 474 lclt, lind bin zu nüchtern lind zu bescheiden. um Pilse glänzende Ovaliou meiner Wenigkeit znzuschrei« beu. weil ich Sie für vernünslig genug balle, daß Sie die Zeit begreifeu. in welcher man nicht mehr deu Indioisuen. sondern dcn die Menschheit beg!ül< kcudeu Ideen liulrigt. Das ueu ins Leben gelrelenc Syst'-iu lst das Siuubild Ihrer Huldiguug. welches slch durch die Bestätigung des aus der freien Wahl hervorgegangenen Bürgermsisters matufestirl. und ich freue mich mit msinen Mitbürgern, daß sie so gut tic Wichligkeit dieses Alles begreifen. „Dic bitteren Elfadrungen der letzten zehn Jahre l'aben unsern Vnstand zur Reise gebracht. alö Männer erfassen mir das durch die Ztitumslände herbei-gefüdne uud durch die Gnade des Monarch?» ver« wirllichle Moment, und buldi^en beute offen im strahlenden Glänze der Wabtheit dem Prinzipe der freien Gemeinde, welches slch verkörperl in der freien Wahl ibrer Vertreter. „Weil wir gerade durch dic heulte Ovation die Ueberzeugung von der Wichliglelt des k0l>slillllio»elle» Priüzipes brlirknnre», so wolle» wir auch den Vorsah bekräflig«,, durch besonnenes Fesll'allcn an deu ver. f.'ssnngömäüigr» Fnndamentcn mit Beseüignng jeder Uebm'lür^uug deiu Reiche die Einheit, dcn Völkern, die Kraft und der Neuerung die Macht zu erhalle», die geeiguel scin wild. den Feinden die gebührende Achtung abzuringen." Hierauf dielt er auch rü'.c slowenische Anrede folgenden Inballs: „Die milden Töne (der Gesang) der Mutier, spräche habcn mein mit Hoffnung erfülltes Herz gerührt. Die Muttersprache erweckt die wahre ^'iebe zum Vaterland«-, die KcnlUniß der fremden Sprache» bahnt den Weg zur Freuudschasc ,uil anderen Na-lioncu. Gerade jet)! ist die Nothwendigkeit zur Freundschaft aller Nationen uuter einander voihanken, weil alle nach cinem Zicle — der Sclbstständigkeit streben, welches ste sicherer mit gemeinschaftlichen Kräften er« reichen. Wir waren vor lll Jahren daran. i>> dc» Bcsii) dieser Rechie z» kommen; allein, wie ein Traum velschivand die Wiillichlcit. u»d die Zwietracht der Völker hat ci»cn gulcu Antheil an dicscin^Mißgeschick, Deßwegen sli es augemessen. heule slch an jene Todte zu erinnern, die wegen der Freiheit ihr frühes Gral) gefuuden. An dilscm großen Grade reichen wir uns alle freundschaftlich die Hände; »nöge die Erde. die ihre Gebeine bedeckt, auch bedecken den allen Haß der Pölkcr. Nur auf diesen Wegen werden wir dem Rufe linsercs erhabenen Monarchen folge», welcher die Völker Oesterreichs zum Aufbaue eines neuen Staats» gcbändes beruft. Mau verehre daher dcn Kaiser mit einem dreimaligen Hioio!" Nach diesem Alisbruche der Freude erinnert der Redner noch insbesondere an die Autonomie lee ^an» res Kram, welche rann ihre Gewähr findet, weil ein Landsman» zum k. l. Lanbeschef berufen ist, und weil das 5,'and in Herrn Varon Eodelll einen ^audömann znm i.'andsshanplmann erhalten hat. — Das ^and sei nlin den ^andcssöhnen aüvcrlraut uud die Kral-uer werde» n i ch t mehr Fremdlinge iu ihrer Heimat sein. — Begeisterte Hochs nnd Kioto's der zahlreich ver-sammelten Menge ertönten während der Reden so wie am Schlosse, dic sich zu clncm wahren Sturme steigerten, als die Mnslk mit der Volkshymne einfiel. Hierauf begab sich der Zug wieder z»rück zum Haupt« play, wo die Verbrennung der Fackeln stallfand. Die Beeidigung findet Morgen. Dinstag. Vormittag ! l Uhr im Magistralssaalc Siatl. Wien. Se. l. f. Apostolische Majestät habe» den durel) ein Brandunglück schwer heimgesuchten Be» wohneru des Maikles Unzmarkt in Sleiermark mit Alleihöchstcm Handschreiben ooni 28. d. M, den Betrag von zweitausend Gulden österr. Währ. allergnäoigst zu senden geruht, uud es wurde riescr Betrag seiner Bestimmung bereits zugcfübrt. — Der Herr (i,zhcrzog-Statthalter von Tirol. Karl Ludwig/welcher die Pfingstfeicrtage in seiner B'slßnug. Schloß Arnstellcn nn,l)eil Moll. zubrachte, verfügte sich kurze Zeit nach der Ankunft daselbst, ^on dem Adjutanten begleitet, zu Fnß nach dem nnf dem hoben Berge gelegenen Gmidenoitc Groß-Maria-Taferl. oerlichteic uor dem wunderlbäligen Maricnbilre daselbst seine Andacht iluo wodntc dann einer heiligen Messe bei. worauf der Rückweg gleichfalls zu Fuß crfolgtt. Wien, 24. Mai. Die Ferien unseres Abge» orduelcnbauscs gchcu. nuu zu Ende; an, nächsten Montag findel bereits wieder eine Sihung desselben Stall. Die zur Begmachlung und Berichte,stailung nieder. gesetUcn Ko!nmiss!>i»tn haben, wahrscheinlich ucran-laßt dlirch die Abwesenheit mehrerer KommissionS» Mitglieder von Wi^n. z»m gioßeu Theile ihre A>bei< ten »och nicht vollende!, so daß in der Montags« SiNung bloß der Litwinowic^'schc Diinglichleilöanirag l'ezsigli'i! l^er Diäten znr Verichteistaltnng gelaugt. Der zur Begnlaäitnug der Negierllligs^orlage bezüglich der Aufhebung des Ltl,cubanc>es niedergssetztc Ausschuß wirt» eist an, Montag, seine Vllathnngtn milder aufnehmen. Die Moniagöslpuna. dürfte dem- zufolge keiuc bedeutende oder intereffanie werden, wenn anders — was wlr übrigens ilichl hoffen woliex — nicht von gewisser Seile selbst anv diesem an uud für slch ganz sekundären Dringlichl'cllsaulrage. oder besser, aus einzelnen Punllcu des Ausschllßl'erichles Anlaß zur Venliliruug bel'auerlichlr Prinzipiensrageu genomm,'» werden wird. Der Alii!schußb.'riel.'l scll'st schließ! sich m A»» lrage in der ibiu 00,11 Autragst.llcr gegebcnen Fassung au; c-ic Abgeordneten solte» für die Heu ihrer An-wescnhcit beim Reichsralhc eiil Taggeld oon ll) fi. öllerr. Wahr. erhallcu; ebcu so eiue Reise > (Entschädigung von l fi. pr. Meile der Enlfernung l'es Sipes ors ^andlagcs uon Wien. sowohl für o>c Her- a!o für die Rückreise; k.i» Mitglied des Hauses dürfe aus den Bezug des Taggeldls verzichte» uuo haben sämmtliche Beträge aus einem Fonrc bestrilteu zu loe'.den, aus welchem die sämmlllchcn Anslagcn für die Rcichslilrtretnng bestliltcu weiden. Oblnanil r»ö bclieffeilden Ausschüsse ist der Antragsteller Ab„eord« nelcr Dr. ^itwinoiuicz. B^ichierslatter )lbgeord»ele! W'»!ill. Dein VeruehlU.u nach stehcu für die »ächste Sitzung a,»ch einige Inleipellaiionrn >» Allssicht. Wien, 2!!. Mai. Die nächste Sipnng des Hclle»h. I. um l l Ukr Vorunllcgö Stall. Aus Wien läßt sich der „Pestcr ^'1.« schreiben: «Sie wissen, daß die Zcil gelouimeu ist. wo die (5l-neuerung res Privilegiums der Natioualbank vorgc-uominen loerdeu soll. <^s dürfte Sie deßhalb interes-suen. von eiiilin Gerüchte Kenntniß zil erhallen. welches ln hitslge» finauzielten Kllisen lcbyaft crörlerl wird. Herr v. Plener wünscht näil>llch — llno dao soll die Basis des Abkommens mit der Bank scin — lW Millionen der Schuld des Siaaies an die Bank in eine Rente zn loilvcrliren uno jeocm Bank^llionär sür silne Äkiieu die bezüglichen Slaalsschulduerschrel» bunge» zn geben. Damll lväre also die jcy'gr B,n>l aufgelöst. Es stände abcr den B^lilaklionäien frei, eine neue Bank zu gründeil, indem sie das Aktien» kapital der alten Bank ueucroiugS einzahlen; zugleich wäre Herr v. Plener bereit, dieser neuen Bank volle Noabhängigltit vom Staaie ;u gewähre» u»d dieselbe mil aUeu erdenklichen konstitniionellc» G'>ranlien zn umgcbcn. Die oben erwähiüc Kouversioll fändl-in jeden» Falle Slalt »uo den Bankaktionare» bliebe bloß die Priorität, sich durch die Gründuug der neucu Bank zu cnlschädigcu, Wcnn sie dieß schmolltno al,<-lehnen, so glaubt Herr v. Plcuer. daß sich ondcre Kapitalistcll fiudeu weroeu. »reiche das Geschäft del Nalionalbank übernehmen. Herr v. Plener verhehl! slch nicht, daß die Bankallionärc dielen Plan himmelschreiend finden werdeu. er ist jedoch der Ansicht, oaß es besser ist, wcnn die llOd—(5(10 Bankalliooarc lamenlircn und die anderen A8 Millioueu österreichischer Unterthanen lachen, als umgelehit. „Noth bricht Hisen". heißt es iu unserer Finanzpolitik." Trieft, 22. Mai. Abermals haben sechs iswsche Gemeinden der Bezirke Capo d'Mia und Milterburg (Plsiiw). sowie viele Wähler oes Olles Millelburg. gegeu das Verhallen rcö Landtages vou Parenzo Protest erhoben. Sara, 23. Mai. Gestern kamen hier Riller vo» Pcirovich. der Pläsioeul nno der Podestu Baja« uionli. Vizepräsirent »cö dalmatinischen Landtages, ans Wien an, und üblibrachtcu die gcgründclstc» Hoff-ullngcu. daß dem allgemeinen Wunsche dcS dalmatinische» VolktS in defrierigenecr Weise Folge gegeben werde. Die gauz außerordentlichen Manifestationen dcr jnbclildcn Beoöllcrnug. welche die ganze Nacht hindurch bis znr Abreise des Podest« Bajamonti nach Spalato andaliertcn. sl,id unbeschreiblich lind waren derail, wie ma» sie nie ähnlich erlebt bat. Pest, 24. Mai. Der Repräsentauteiikö'rpcr der Stadt Mezötur bat dc» Olnwohneru befohlen, die ungesthlichc Stluer unicr keinem Vorwande zu zah< Itll. Jeder DawidelkanVelude wi-o als Vaterlands-Verrälhei betrachtet. Für die Velköstlgung der Soldaten wicd die Stadt sorgen, nnd wird diese auch den mit (tzinquarlitluug Betroffenen helfend beistehen. Ferner ist den Bcwohixrn verböte,', dcn Beamten der »ügtschlicheu Regierung währeud der Sleuerciilllsi' bung lrgeno clwaS, uud sei es auch für Gelo, zu verabreichen; übrigens solle» sich die Bewohner vor jedem Konftikl ni,l dcu Soldalen hüten. Die Kommission des Oüil'örer Komilats hat in rcr am lli. d.M. abgehaltenen Oeneral'Verslnululung deuMitglie» dcrn dec Slanhalterci weglll der gewaltsameil Sleuer» cintreibung ibr Mißlranc» uoiirt und dieselben für uufähig erklärt, i» Zukunft irgend ein Amt zu führen. Die bei der Llcuercintrcibnng Milwlrkcnden wur-dcn für ^andesverrälhel. der Vcrkanf der elwa lon-fiiszirlen Güter für nngilüg erlläit Für lcden durch Anwenoung von Gewalt O i'zlluc bclreffendlu Schade,, steht die Kommumtäl des Komitales gut. Auch die Stadt Ofen l)at beschlossen. i/v"! bei cer Steuer-cintrcibllng Einzelne betreffende» Schaden zu ersc^n. Der Vlzegsspau des Thordaer Koiuitals. Ioh. N^cz. und der Nolär des Klausenburger Komitals. ) Si-potar. Beide Runläncu. wolllcn nicht auf die Geüpe von 1848 schwör»!, und waren genölhi.it, ihre Sleücn »ieoerzulegs» In Feber-Gliarniaih. Cseke lind Ador« ja» stürzte d.>ö Volk ii: Folge schnikischer Wüblereietl über die Felder der Gru»obesil)sr her und verwüstete sie der.nl. daß rcr Vize^espan znr Miliiärgewalt Zi'fiucht uehiü!,'!! mußie. uü, die Rul)i' lviider hcr< zustell,!!. Pest, 24. Mai. In der hentigci, Un!erl»e<5 Iustizwesens ei»-stiniiülg angcuolnmen. uud das Comilo gen.'äb!l. — Bezeredy ^adi^lans und Kiralyi Paul sprachen für die Adiess.-. Iol.,i Moril, gegen dilsslbc, ^'eytercr läugnel die Möglichkeit einer östeir.ichischr» Verfas-s»n>1. weil es lci,>c österrcichischl N.uio». keine» österreichische» Paliiotlsulns, keine östeireichischen Patrio» ten gebe. Unler den spälcre» Rednern spreche» Totb Wilh. und Ol>n)a;y T>tu^ für die Adresse. Bauo Ios.s u»d Baro» Podil,>in,c;ky gege!> diisclbe. "Astram, 24, Mai. Die Nachrichl vou Bannn-nninben in Kro.nien reduzirt sich «»f eimn lbäilichen Konsi'ki der B.niern auo der Umgebung d.s Schlosses Oza,I in der Nähe von Karlstadt mit mihreren Mitgliedern d.s Sängervereines d.-r let^tnei, Stadt, welche »lit Falmen unl> unter Gesang eineu Ansftn^ »ach Ozai! gc>u.,cht baül». Die gerichtliche Untcrsnchnng des Voifalles u>urde lingitft. Dresden. In d.r sächsischen Kammer k^m vor einige» T<'gs>: der A»lrag res Ab,,eorr»elc» Riedel alls Schaff,!»g einer ocnlschcn Zen!ra!g,wall mit Volksvcrirelnng ;nr Verbannung Den lvichligsten Tl'eil ler Debatte bildete eine Erklärung dcs Siaals-ministers v. Bellst, ».xlcher slch mit dem Grundgedanke» des Antikes einuerst.'nden erklärte, ciber zn-gllich die Schwl.rigkcilcn be,onle. die sich dcr Ver-lvirklichung der vrrschieden.'li Einheits-Progranlnic cut-gegcnltelltn, Herr u. Ballst sprach zu Gunsten einer starken Elekulive für außcrordsMliche Fälle, wic mau slch denn auch schon für ei» Bundesgericht viele Mühe geg'beu habe; gegen cine smh/lllichs Sp>l)o sträube slch d/r Parliknlar,^!!'!!^ auch deö Volkes. lHinc Ab-ucigllng gegen Preuße» bestehe bei der Regicrnng nicht, aber üe glaube auch, raß die Mltt^lstaalen lebcnsfähig s.ie» lind sich nur eiuer solchen Zenlral-gc'v.Ul llnlerordixu könnten, bci welcher sie eine a»-' gea.cssene Bc?<'i,l»ng hattei,. Er. dcr ))li»istlr. werde stets für die Srlbstüändiglcil Sachsens sämpfcn; el)ch sci die Furcht vor Anulnons-OcluNen Prcußclis lin-begründet. da einesibeils d.is H.nis H^hcuzollern Tradilionen habe. welchen es »lcht untreu werden könne, lind audlrntheils lie übrigen Fürstenhäuser ebcnfolls ihre Tradilionen und das Bewußtsein ilncr Krasl besäßen, übrigens es auch iu deutschen fanden keine Minilln' gebe. welche im StauDc wären, ibren Herrn zu uerratben. Die Kamnicr nabm dcn Antrag nebst dcm Zusahautrage, daß lie Staatsrrgieninl! zugleich i»sl>tso»deie für sofoltige Regelung der Frage übrr deu Oberbefehl des deuischen Buudcsbclres mit" bcmübl sein wolle, mit allen gegen c>uc einzige Slimme an. Italienische Staaten. Mailand, 23. Mai. Dic l'cutige «Perslvc-ranza" berichtet über die — bereits gelneldsicu -^ Demonstrationen vom 22. d. M.: Eiu Haufe ordi^ nären Volkvs überfiel die in der Via renna gelege»t Alkoboifabrik. angeblich. d^ tdcllernng, zerstörte die Fabrik uni' bätlc dieselbe a»»^ in Brand gest'^ lichl heuir folgendes Rundschreibe», welche,? der ^ nister des Innern. F, de Pelsigny. unttrn» l3. V. a» alle Präfcklcn erlasse» bai: ^^ «Dic gerichtliche Verfolgung ei»cr Vrochlire ^ Icytc» Z,,t bat eine Frage angeregt, auf l" lw ^ .^ Ausmcifsan'lcit lenk,,, mnß. Man bat sich «" H ob verbailnte oder lanoesverwiesene. folglich ^'^. ^,ch dls gemeinen R') ^^ >»u rle sich's hanrelt. lag ein so iNlögep'"gl 475 griff nnf uusere Slaalvcinrichlnngeu. cine so offen» kundige Anfreiznog zu Haß und Verachtung gegen Vie Regierung vor. daß der lodenowerlbe Elfer d»r Ge» richlüdehölde, Die aufrührlnsche Schrift zll verfolgen, von der ?tatur dcr Sache geboten war. uno. einmal ill Anspruch genoinmen, »nißt? das Recht freit» ^auf habe». Aber Si« keunc», Herr Präfekl. oil Schwierig« leiten solcher Vcilolgungen. Einelsells kann der Velf.isser durch Vcröffcnllichling mehrerer Tausende von Erempla-lcn mit größter ^cichtigscil Vclcidigungeu und Schmä< hungcn gegen Personen u>,d Sachen verbreiten, währelld nnderelseil«; cr lind die Seioigen dlirch die gerichtliche Beschlagnahme selbst gegcil jede Antwort und Gegen-beschulc'ignug g schüyt ist. So ist es gelommeu, daß eiil Vnneter selbst der Politik vou 1840 an den Sieger oon Solferino ungestraft hat die sondeidail Frage richlcu köünen : „Waü haben Sic auö Fiaul-llich geiliacht?" Imnierbi» lst anzunchm«» , daß so klar ti ^sl.sncciie Ansprüche sich wiceerholen. daß daö gegebene Beispiel Nachfolge finden und daß die Re-glerllng. wclchc Fianlreich alls Dcm Al'gruudc gezogen hc>l, d«n Schmähllngen elie» jellcr ^en:e. wclche Frank' reich in den Abgrund haben stürzen lassen, von Neue»! nuilgescpt seil, ivird, Vrrciis ist nur zlir Kenntniß gelominen, daß Schriften dcrselbcu Art jeyt vorbireilei ^tideu, daß die Anstifter oder dic Verfasser dieser kleinen Handstreiche, jet)! gewiegt,,', selbst i» der Person les ^Drnckers der Slrc-'ge cei) Geseye^ durch Re-daklions» lind Publikation^. Kiüffe zu entgeben sich schmeicheln llnd so durch die zücken deö Oesepc^ l>i>. gestraft bi<; in das Her; unseler Sta.itseiluichiungeu einbringen I'offc». Aber die Regicrnng tan» nicht dnlt'sn. daß solche Skandale sich eroenern. Was m>ch l'elrifft. je »nebr ich nnch bemübe. den, freisinnigen Gedanken des 24, Noveml'ss ireli z,< bleiben mid oic F'.ci!'sit dcr Vespre^ling zn l's^nnsli^s,,. ,li» so mehr limi) cö nach mcine Sor^e ftin. d.n Staat s.lliN sse^e» die 'Ai'^riffe se,ner Feiode zn mrtlmdi.ilil. Ich fordere Sie al>i< diesem G'>,nde anf. ch c. ti' e I ch e i m ?i a m en u o » u e r l> a » n > te » oder I a » d s o o e r n.» ic se l> e n Personen «cm acht >u e r d e i!. sor^fälti^ ^ u überwachen. Von »welcher ^lrt diese P u l'! i k a l i o-n en a » ch sei». " » l e r n.' cIä' e r ^ o r ' V >' r >v a l l >l n ^ i! n,' eqen zn r V e» schlag na lime zu schreiten. »lir nilver^'l^Ilch Bericht zu erstatten l,nd meine weiteren Weisuna/n zu erwarten l'adcn. Empfang!, Sie l>. s. w." Dänemark. '^uftvuhagen, 2l, M^i. Dnrch eins s^'nig-lichc Elltschli^in,^ ».'nidln dic ^av>,llcr!,. und )n. fan!>rie»)!l'll'!ilil!!gci! des erstell un» zweiten GtNl'r,>I. Kommando - Dlsllikteü anf rie gewöhnliche Slärlr reduzirl. vlusllalld. Et. Petersburg, 22. Mai. Daö „Imlmal de St. Pctslcl'olir^" l'r!Nl',t ein. Schreiben Gorlscha. koffVl .n> Melcff. iu welchem eö dcißt: Wir lenken die Anflmrlsamleil der Vertreter dcr Kadincte anf die Gefahr, welche anö dein ')ll'zu^c der Ti»Ppcn an) Syrien enlstl-lit. W>r lehnen die Vcraillworllichkcll f>>r das Ergel'M einer Eiüscheidulll) ad, deren Fol» gen wir ooraus^eseye» und „n^dentet habe». Peteröburg, l^, Mai. Ucbcr dic bcvcit^ n-wähnten Vorfälle voll Pcnlmmimchcn in verschiede Ucn Gouvernenienlü dringen dnnllc Gerüchte hicrl'cr. Man ist gespannt anf die amtlichen Anzeigen davon. ^a.6 gerncht^lveisc verlantet. dezieht sich in ttürze ^lif da'? Erschcinen eines zweiten falschen Demetrins in Kasan lind namentlich im Kreise Ipaß, der sich für den vmn Adel wegen dcr Vanernhcfreinng verfolgten Kaiser Alexander l>. auegibt. Seine Anhänger "U5 17 Dörfern hätten sich verschanzt nnd verthei» bigtcn sich gegen die Trnppen. 70 Mann wären heim M'len Angriff gefallen, die Vanern l'ätten den Kom^ wandenr der Trnppen. del, ^andrath nnd andere Ve> «Mtc ^ll Gefangenen gemacht, nnd Iefimowitsch, he> kannt dnrch seine Expedition gegen Unlmvoki. nnd ^'lnopens sei dorthin geeilt, die Rnhc hcrznstcllcn. ^ie Vancrn sollen nl'er die zweijährige Uchergangs-^N'iodc cinpört sein, mögen nicht an da6 verlesene Manifest glanbcn. und behaupten, es sei nicht mit ^lu Original nbereinstimmend. Die Vcrichtc der in ^ Provinzen entsandten General« nnd Flngcl'Adl> !""ten sollen nicht crfrenlich lanten. Goilvernenr Ol-Dustes h«l berichtet, das Volk wollte nicht einmal glan-^". cr sei wirklich des Kaisers Adjntant. nnd sah 'lch genöthigt, seiner Antorität dnrch Trnppcn, Vayon-s'ctc nnd körperliche Ziichtignng mit Ruthen An> ^l'cn und Glauben zu verschaffen. Anf den Gütern ^ General Olchin. im Gouvernement Petersburg, ?"ßte Militär gegen dic Vancrn einschreiten. Im ^"vrrnement Pensa waren die Vancrn im kreise ^chcmbar auf den Gütern des Orafeu Uwarow anfgestanoen. Zwei Vataillons hatten die Paar tausend Vanern zn Paaren getrieben, wclchc die Veam> ten der ^andpolizci, Isprawnil nnd Stanowoj, einen Illnler und mehrere Soldaten gefangen genommen hatten. — Nach einer andern Variante ans iiasan sei unter den Noskolncls ein falscher Prophet erschienen, der sich für den Baiser Alexander ll. ausgab. 10.000 Vanern, ineist von den Staatsdomänen, seieil aufgestanden. Dcr Gouvcrncnr Koslaninow uud dcr Gene» ral :'l lli >>>uil0 Aprarin rüeltcn mit 12 Kompagnien gegen die Itcbellen. Aprarin liest nntcr sie fenern; 70 Mann fielen nnd nachdem die Hansen sich zcr> strcnt, blieb dcr Prophet anf den Knien liegen, über dem Haupte das neue Vanernstatnt haltend. Im Gouvernement Perm herrscht große Vewegnng unter den Zabrilbanern. Vermischte stachrichreu. N.'ch den neuesten, sorgfältigsten (5lHebungen hat dcr Vrmio von Glarn,; clncu Schaden uon 1^ o,ö III Mill. Franks, ^iso das Doppelte der früher angegebenen Summe mrurs.icht. wooon »nr elw^i vier und ei»e halbe Mill. Fiankö dlirch Assekuranzen geded! wtldcn, von renen uKgluclllchrrwelsc dr.i Mill. Franks einzig wieder auf deu ^anlon Glarnö sell'sl lalle». -^ Wie flirchil'.ir schnell i^,s Feu^ine.r sich über GllN'uö velbrcilele. gehl anz folgender schreel» lichtn Episode hcruor: Sechc- Personen elllcu. luring l'tlleldrl, anü ihrem brenneneen Hanse. Sie Errathe» in dcr gräßlichen Aufregung in eine Sackgasse; im Nll dreiinl die ganze Sackgasse; sie kehccn um. da komnü ihneil Feuer culgra/n, die Siral)e schein! z» l'lrüüfil. Slc enltll^i >n ei» Hans. wollohe Malitl schlieiji sle »l». Die unglückliche» Sechö haben kllne aneeie Wahl. als in dem H,>s in eaö Becken eines Bruu' ncns ;» fti'lchlen. in dem sie drei enlsrßlichc Stunden znbr,n^en müssen, lii^ ^l^'ö n»l sie bernm zu )lsche gen H'tlrchhof. doü ditliln si> >l'l ^ebcn wcuigstcils gel'o>g'n; da schl.ui'crl dcr rascnde Föhn mil einem M>>! F.iillsänlen in>>l>;. enl« seht werfen sich die Menschen ans die Eree. betend n»d jammernd gl.nibcn die Aernistcn. da<; jüngste Oll'ichl sei übcr sie hcrriliglbrochen. — Auü Ntiiuchen wirc> geschrieben: Sc>t 3 Tagen weroen !i !.'atflnschüler vcri»i!)t. Die lingc-stilllen Nachforschungen tlgel'eu. o.'ß sie keinen gerln. glic» lHnlschlilß gefal?'i. als die Vedräna/r des Pa^steö, Kaiser Napoleon. Viktor lHmanuel lino Garibaldi ic., i,>'s Ienscilel zu bcfoldern. lHh»l» nl'er lll Jahre; sie lvnß,cil sich indessen eine hübsche Snmmr Oildes u>,d Waffen zll verschaffen, Eintl ders.lben nahm zu Hanse l00 ft, Spargclo seiner Mnller mit. die Wltwe lst. Daü VorhablN destebl. !l.'ie j!^t flhl)ben wurde, schon länger nnd dcr älteste dieser Jünglinge. Solin eines städtischen Vcamien. wollie ,ö allein im vorigen Jahre schon zur Auösüy« run,; brings!,. Il.»re Pelsonal^eschreibnn^ ist n.,ch allen tslegraohlschen (5nc>l.'lll>kten Ngnalisnl. t'och bis jehl »och k,!nc 'Ul'N('chrich!igll»g cingeiroffen. daß man ihrer badhasl gelvordtn. Uenejle Uachrichlen und Trlegllmme. Pest, 2ii. M.l>. I" der heutigen Landtagasiz-znng »P.achei'. ^en,!)ky, Mih.,!yi Gabo,. Negalyi Tnr. Tarazli ni.e. Doniabidy gegeil die A^sse. T'^za ^adiöl''.iiö lrilisirt d^'ö Veanilcnwcscn ll,,ter der flü« heren Negiernng. Berlin, 24. Mai. Von der polnische» Grenze wird unlerm 23. d. berichtet, daß das Vauern^blö» sungs^Gesrt) erichiene». Dl>- Frohndilnste sü>d v^'n, l. Okioder ab anfa/hoben. Bchlis'5 der DurchfühlNüg der 'Al'Iösuüg wlio rai) ^öiligülch P^n in ^ A^'' iheilnn,,tn a/thsüt. Mailand, 24. M.u. Die dennge ..Perft^e« ra»zi" ,chr.ibl i Die biest,,e Pol,;.i s.yt ihre Arre-l!Nln.,>cn fo^t, um dcr an^ eer H,,fl Enisprunge»»!! wieecr h.il'daft z» w^r^cn^ bei vie!en A,!r>,lirtln wur» den N^'oivev und andere weMwolll' Waffen gesnüden. Dic Zahl dcr in den lepti» Tagei» l>iö zun, 22 Vcr« boflcleu bcl'ägl l>0 Personen. Dcr Gonv Ve>ei„,- „ut deni Geneial-Pioluralor ordnete au. die P^üfnng der Verhaft ten sei Tag und Nacht nnnntcrl'loche» s?rlzusct)cn. Dcr gestfln gemeldeie Ausstand der Iie^llbl^aner ,n Messina (nach der Pariser Dep,sch ) Hal rer «P.,ra degleitet hier eingeiroffen, Paris, 24. M.n, Die heutig.' ..Presse" melde!, daß die Rede da'.'on sei. daS Sicherheilögesey ailf-zliheben. Paris, 24. M.n. Ein an den Thüren der Freimaurerloge» angeheftetes Plaf.it des Po!i>li.Plä< fetten ersläri alleZüs.iminenkünsle de»z «Große,i-Orients" für snöpendilt. Die Vcrs,>mn,Inng deösell'en ist bis zum Oktober vertagt, Ncw-Aork, 11. Mai. Eine Anzabl von ll) Tausend Separaüsten m,,rschilte gegen Washinglon. Von allen Seilen des Nordens ziehen TlUppcnm.issen d.'hin. Washington ist vorbereitet. Eeesalz als Dünger. X Trieft. Seine (5rv!le»; der Herr Finen,z< Minister v. Plener erwiderte dem Untelbau^Abge-orducten Herrn We i dele: e.i^ Ministe, ilim beab« sichtige das Viehsalz zum Zwecke dcr St.'.'^ökonomie zu den eigenen Kosten der ^andwirth'chasl nnd V>cb« zuchi zn übeilass^n. Derail kostei gl.n,^ Secsalz, welches bedenieno il'irksamer alö Sicinsal; >st. i>« Capo^istiia und Pirano gelegt ss. 2'/. p>'. Ztr„ und dn die Regierung den S.>I^'rodu;enten ii« I'llien nur 31'/2 Nli. pr. Ztr. be;.,!,!!, so steln anüsr Zweifel, d.iß dieser Ailikel zn 40 Nkr. per Ztr, ren Konsn« nu'lüen überlassen werden wird. In der Tbal ,oar eö höchste Zeit, daß man dem Veispiele eileuchtttcr Regierungen folgte und das Aer.ir de» indirekten NnNen bezieht, nämlich von der erhöhten Land, wirthschaft u,id Vieb^ucht! Den Anfang zu dieser wiilhschafilichclen Theorie »lachte I»>r Ockonom Ialop Äl'>, » l e y of Anderson im Jahre l8l(i. welcher dieselbe in> Comit>> dez englische» Unterhauses mit Nachdruck veitheidigls. und oon dcr fetten und kalki» gen Kreide sprechend, bemerkte. t»aü er gefunden habe. wie die Fllder. wo diese Kieide. mit Seew.'sser ver-uiischt. als Düngstoff a/legl wnrde. fünf bi>; sechs Malter per Joch wehr Frucht abwarfen alö jene. welche obne H.ilzw.isser behandelt wurden. Der ehrwürdige Mr. (5 >> rt w ri g b l hat nachgewiesen. dliL linier neun^-hn Düugmitleln ersten R>»ngec» . S>'!z und K.,lk dos b.ste Düiigwitlsl für Erdäl'f.'I seien, und ^ioar in der Pioporlio» von !li biö 20 Malier p'l I^ch. Sal; und Ruß >st füe ei» für Vicbfntter bestininltes lHrdäpfelfeld .msge^ichin'ier Düngstoff In Fri.nl! ist erprobt worden, d.iß ei» mit Salz nnd Ruü gedüngter Voden den doppelten Ertrag a>, Erdäpfeln für Viehfultcr abwarf; das Nämliche geschah bei Weil,ci,se!der». Endlich bat m^» in Frianl ebenflills nnlangst gesunden, daß ei,, mit !l0 Maltcr Ruß uno U Malier S.>l< gedüng'er Boden 240 Malter Erdäpfel lieferte, während es früher ol'ne Düng-stoff „ur ü? Malter per andettbalb Joch ol'wmf. Der Gebrauch des S^l^es alz Düngstoff für mit Getreide lind andere Feldfrüchtc ailgebaute F,lder ist von unendliche,,, Voltbeil. den» er verdoppelt die Er»te„; Sal; vervielfältigt oe» Ertrag dcr Wiesen Uno Fuilellräuter. welche üderdieß für das Vitli viel »ahrbafier anofallen nnd die Milch nnendlich besser machen; nicht minter uerb.sscrl er dic Erkicmente lils Dünger. Seit Veseitignng des Einfnhrzolles auf Sal; bat der Sa!;konsu!» in E!>gla„d ^'on 4 .nif l« Millionen Vushcls (mc.i 10,000.000 Ztr.) ylge« no>nmen; diese Steigerung ging zu», größten Tbeil aus der Vcnuyuug des Salmes als Düngstoss hervor. Auch für die W^li>rebe» wiro S>'Iz in Frankrcich eils Düilgstoff gebraucht und zw.ir. „.'eil es der einige ist. luelchcr dem Weine keinen Velqeschmack gibt, u»d >b» heilbarer ü'acht,' ja. es wird »inch mit andern Substanzen nnter dem Namen „Collage" zu,» Kl.n-iliache,! de»? Weines daselbst de-upt. Anf sechö veischiedeoe We,sen iviid S'»ien ;u kräftigen; 4, nm dir SanggesäLe der Pftau^u ^u öffnen; 6. .ilö Piäseroalio gegeu rasche Teinperalurver« l'ällnisse llnd deren Folgen nnd (l. l-.I^l Mittel, dic Vodennässe festznb.ilie». In, V»>-;i^»!sch'U wi'd Sal^ i'> M ngen a!s Oüügstl'ff verwende! , l'cwüderö anf W^sen uod sslee, Feldern, »no nian es i/i)! des lbeuer» Preises wc->ien in per Quantität vl'n nnr zwei Pfuni' per je W Quadr.ufuß. möglichst vor Einlr,tt des Regens, ausstreuet. Es ist somit die bali-igc Ncdukiion der Sal;, preise »nil Frcude zu begrüße,, nnd ;u wünscht», daß al^aun der Ackerbau sich rasch desselben als Düng-stoff bemächiige. ^raiu. welches m,t ^0 bis 40 Nkr. Fr.ichl pcr Ztr. das Salz beziehcn kann. bat auf dl»» Fcll'e des Ackerbaues und der Vielleicht oiel n^chzu« bolen, Wird cs Sal^ als Düngstoff verwenden, so dürfit ea l'.Ud in oer ^agc sei», nichi nnr sc,nen Vedarf an Körneifiüchteu zu decken, sl'ni'er» auch Mcngeu ^on Fsldfrüchte» aiisznfnhrs'.!. 'Druck und Verlag vou Iguaz v. Klciumayr öc H. Banlberg in ^aibach^ ^- Veräutwortlichcr Redakteur: ^.Vamberg. ' A^l »nl,t»»'»«'l»^ ^vien, (Mittags l llhr ) (Wi, ^t.,. ssl'dl'I.) Die Allfaxgz n.ich alltil Richtnngi» gllnliige Ttimnullig klinntc sich im Vnlaufs des Gcschäilss nicht bchaiiptcn. ssltüibt D^tltulitllU/t. 25 Mai. Valiitci,. a,ifangs '/,"/. l'illigcr. schlicßsü geu>i,l wic .icst.ru, G.'ld iü>r unl'sdeut.nd wohlfeiler. Für Metall und Donau-Dampfschiff:'.'lfticu hi,lt dcr Begehr liis zuin Schlüsse an. auch Gnmdliillaswng behauptet, dagcgf» wurdei, fast allc anderen Papiergatluugei,, thcilwclsc l'ei lebhaften Uinsähcn, zu fallendc» Kursen abaeael'cu. Geld sehr »U'ssia Dcffentliche Hchuld. ä. de» K!»«l,« (sür IUU st.) G,lt> Ware I» ö!l,rr. Wahrung . ,u ä°/. «lütt «<1 50 National - Anlch e» mit April-«»up........', « ?^«l> ^0,- Metalliqils.'........ ä „ — »!!< ^.) detll' mit M.ii - «^l'llp. ^ .i „ .20 «.>.<« >stto .....„ ^«j >'»'.> >'l> « ^ mit Vrrll'sil»^ ». I l^Il» . . .i0 „ ^ zu llwft. «U.— 8U.^, LcmstNüitensch. zu 42 l.. nu^tr. lä 50 t«l — lj. d,r Grönländer (sür tUO si.) <^r!l»de»t!asl«ugl!-ii)bli^atlo»en. '.'.'ilder-Oe^ireich . . z>, .',°/, 88,^>0 l<».ä<» Ob. iDeli. und Galj. . ., ^ ., «l».'^ «U,7. Geld Wax Aohmen......5 „ 9l.— ^l.öli Zlcirrmail.......„ 5 „ ß? — «^.— Mähren u, Schlesien . „ b „ 87.— 8-i.^ lln^a,» .... , 5 , N'.».— 6l> 50 !em. Äa«., Kro. u. Slav. . k „ 07 «0 ö,75 »l«!,i'il) Acn.'lianischeS ?lul. l8'»l) „ 5 „ «l» - t<^..','<) ft. c>. W, (ohne Diu.) l77,.',l) >7 ,<»»> ')l. l'. (i«!cl'!„.-Äes. z. >)()» ,l ö. W. .^8'», - ö^ -.ss, F.rt -Nl'rdb, z, N«>l) si. (iM. »U.'»5, «U56-^taatS-iHis'Gls. zu 2W st. (5.M. l,'der l>0<> Fr......282 «0 28^ — Kais, Elis.-Aahi, zi, 200 fi. (5. M. l?.>,50 l7« -Züd-nordd. Verl',-V.2(»(>„ „ N»l.50 l l7,— Ziidl, Staats ,lo»ib.-vel! u. (5r»t. ital. (5is, 200 ss ^. W. ^>^ Ft. m. l40 st, (?""/.) ^inzahliloq 22'.»,- 2IUl Geld War. Galiz, .ssarl-Ludw,'Äahnzu200 ss. (z. M, M.!^0i1.(?0'/«) ^>»z l"0.>0 !.',«.-. Oest Don^DanN'i'sch, Oes, "^^. ^^.'i. — 445.— Oesterreich, Nuyd in Trieft F^> 2>0,— 2l2.- Wien. Da>!,ps,».-?ist,-^cs '^ :i«0, - li!»tt fl. . l^.-- lss8,5« Pfandbriefe (,»r '00 st ) '»latil'»al.'. «jäh v,^, !8.')?j,,'>"/« <02,.V> l«.", — l'anlaus !0„ detto ...... '.'? — «8.-- (>, M. 1^erll,'>,bale . „^„ Ul.- i»l,.'.» '.>iatio»alb. ( ^, ,. „. l , >,i» , uerlo^dare . ,,,',- .— aufist, W, ( „ i, „ 86,7.^ t,,. iiose (per Stnck) Krid -Anstl,ll für Handel n, Gew, zu lU0st.^si. V.....l l 2al>ü „ 40 ^ .. . :i?.^<» 3^, - '^.lffy i„ 4» st, CM. .-i7,2ä 37 7.^ Geld Ware Clary zn^0st.(5M. . 35 5>0 <'lN.— St, (Äsln'l'6 ^ ^0 „ „ . 37,50 38,— Windischgräh , 20 ., ^ . 22.2.', 22.50 Waldstein „ 20 ., ., . 2«.-- 2tt.50 Ks.^Icvich , >0 , .. . 14.75 1ü,2ä Wechsel. 3 Monate Gcld Ari'le '.^i.^'l'ur.,. sin >00 st. sildd. W. . 1 !8 2>> l <8 50 vr.nl'iuit a. ;l'i, d.tti.' . !l«.5> >>8 75 '>i!»I'n!,,. fül !<»0 ^i.ns Ballst . 10450 «('475 ^liikl'N, inr l0'^,. Zttiliü^ . 140, - !4».25 l!a>il', fnr N>0 Fla»lc< . . . 55 20 5)30 (fours der Geldsorte,,. Geld Ware ,„!!»„ 1U „ 22 ^ !)l.N'>,'!conSd'or . ll „ l5 „ N „ l? Nnss Imperil!e . « l „ 44 „ !l „ 40 ., 2 „ l»'/, „ ZiN'cr'A,;,» 3:) „ 75 „ 40 , — ^ Affekten- un> Wechsel-Kllrse an der k. k. öffentlichen Vörse in V3ien. Den 2ö. M.n 1««l. ^ffeltcll. H^echsel. 5*/. Mata!Iiq»e<5 ttl» «0 ! Silber. . . l3l)50 5'/.'.'iat..?l»I. 80,— > Ll'Ndl.'!, . . l40- Ä.nisaslit» . . 782,— ^ H. l. Dulateu «.«5 ,sNldilaltien ! 77.50 j F r e «u den A u zcig c. D,u 24. M.n l80l. Hs. Gltl)sl. Herrsch^flSl't^lr. us>, Treffen. — Hr. Tolii.nicl, l. f. Po>i,i>clster, ucil Göolug. — Hr. Cciui. Priolilllr. , Wiln. —Hr. Weisfi^. Phil^'sl'pl). uoil D.nizi^. KundmachuttO. Wegcn Abnahme dcr durch Vermahlung der ärarischen Brotfrüchte vom l. Juni di6 Ende Oktober l I. gewonnen werdenden Kleien und des Kopplchs, wird am 3. Juni d. I. l l Uhr Vormittags in der hierortigen k. k. Verpsiegs-Magazins - Kanzlei eine öffentliche Behandlung abgeführt werden, wozu Unternehmungslustige mit dem Bemerken zur Theilnahme eingeladen werden, daß die näheien Bedingnisse jederzeit in der benannten Amtölanzlei eingesehen werden können. Gleichzeitig wird auch bekannt gemacht, dasi diö Ende Mai d. I. der gegenwärtig bestehende Klcicnoorralh in kleinen Parthien, selbst auch zentnerweise gegen gleich bare Bezahlung hint-angegeben wird. K. k. Militär-Verpsiegö-Magazins-Verwaltung Laibach am'ltt. Mai I^lil. Z. 940. (') Kundmachung. In dcr Stadt Ncustadtl in Uittcrkrain ist das Haus Konsk. Nr. 4l am Hauptplatze, nebst den Witthschaftögebäuden aus freier Hand, um den Betrag von 4750 fl. ö. W., von welchem ein bedeutender Theil fortwährend, wie bis nun, verzinslich auf der Realität elocirt verbleiben könnte, stündlich zu verkaufen. Das Haus, in welchem das Wirthshausgewerbe betrieben wird, besteht im Erd-geschoße aus einem geräumigen Gewölbe, zwei Zimmern, einer Küche, vier gewölbten Kellern, Speisekammer, Stallung und zwei Holzlegen; im ersten Stocke aus sechs geräumigen Zimmern, Speisekammer, zwei Küchen und einem Dachzimmer; das ganze Gebäude im besten Bauzustande, zur Hälfte mit Ziegel und zur andern Hälfte mit Schindeln gedeckt. Kauflustige wollen sich längstens binnen einem Monate an den Eigenthümer Anton Groschrl in Neustadt! persönlich oder mit frankirten Briefen wenden. Neustadt! am 24. Mai <8ül. Z. 918 (2) Ar. 6570 Edikt. Al'N, k. k. ittezilkö.'lnte Feistlilj, als Gclicht, wild ten, undekaiüit wo beflüdlicheil Herm Kaöp.', ssl.ineüz l'l'l, Arlisdf»^, T^'lil.Nstl.ilidlgsl b. Nr. 7^/, u»d 8 voltoimntlidtl, Realität niiilllst gsgenwarligen (50ifs,!'' erinnert: Es wllde obigt )1.e»>lilät in viu ox«e»«ll<)l>i.'' .nn !i^ M.,', 22. IlN'i und 22. Illli d, I. seilte dl'tc,, , u'ld es sei di, lür il)i> l.'esz>mml> Hudlik dtin llntcr Einclil als l'ni-i»!«»!- :> Hell» Jakob Samssa >>l Fcistritz zu^stclll w^id.l,, K. k. Vczilk^imt Flistlil), als Heilchl . au, 26. Aft,il l^til. Z. W3. (Y Freiwilliger Gutsverkaus. (5in ganz arrondirteö laudtäsiiches Gut, ohne aller Belastung, in einer unmuthigen Gegend Unttrkrainü, eine schwache halbe Stunde von der ^.'aibach - Agramer - Kommerzialstraße gelegen, zu welchem von der Kommerzialstraße eine sehr gut erhaltene Bezirksstraße führt, mit einem gut erhaltenen, zwei Stock hoh.n Schloß-geba'ude, großen, geräumigen, in mittelmäßigem Zustande befindlichen WlrthschaflS - und Mühl-gcbäuden, ist sammt dem dazu gehörigen Grund-Komplexe, bestehend in Aeckern, Wiesen, Obst-und Weingärten, dann servitutsfrcien Wal. düngen, vorzüglich Eichen « und Buchenholz auö welchen die 'Auosuhr sehr leicht geschieht, unter sehr billigen Bedingnissen aus freier Hand sogleich zu verkaufen. Das zu veräußernde Gut enthalt an sammt lichen Kulturs-Gattungen einen Flacheninhall von l!5»Ioch !>^2 Quadrat Klafter, im 3ü,n-ertrage von »12 si. ll kr (5M. ?luch tonnte ein bedeutender Theil deö auf »9.0M» si. ö W festgesetzten Kaufschilüngeo auf dem GutSl'örper selbst verzinslich und sichergestellt durch mehrere Jahre angelegt verbleiben. Unterhändler sind von diesem Kaufögeschäfte ausgeschlossen. Die Gntsbeschreibung, so w>e alle näheren Auskünfte können bei dem gefertigten Inhaber entweder persönlich am Gute Freihof, zwei Stunden von der Kreisstadt Neustadt! entfernt, oder mittelst portofreier schrifl> lich,r Verwendung eingeholt werden. Gut Frelhof am l5». April lktil. Iran; Schwinger. Z. 908. (2) Die sehr praktisch einsscrichtete Ionllner-Wllscrheilllllstlllt Malluerbrunn, am romantischen Veldeser See in Oberkrain, wird am 1. Juli eröffnet, steht heuer wieder unter meiner eigenen Direktion. — Wasserheilanstalt am ^///s^tto in Trieft im Mai. Rik i. Hydrl) pal h. Z 70 l. I» <3rnst's '^lichh^iit'llnig i» O. u c dI il, b u i' g ist ci schiclle,! l>„d ill l? a i l'a ch bei IssN. v. Klein» mayr ^ Fed. Vamber«, ^> hal?c>,: U,n dic Sprache dc5 Hnzcnö ;>l H^r; und Gcuiitth zu filhrcil, ist das fiiv ^icdcildc aii^ssrzsichurtc Vuch z» linpfshlcn: Aril'jsil'sser jur Lielll'lli)e beiderlei Geschlechts. — ^„thält «)0 Mustcrbviefe übor alle ilicl,e^vcrl,ältnisse im blühendsten 2tyl ,,nd i» den clcyantesto,, We»d,l«a.en, ^ «ebst 20 Polterabendschcrzcu ,,ud Hoch^eit^gedichteu. Von C>not«n» Wartensteiu. Vierte v«b. Aufl. 1 sl. 15 lv. Eine sichere Aiik'iNiiic,, sich Vnivdüdtoi und liebenden Personen ,nit Nichtisskeit, Dentlichteit und Eleganz der Sprache schriftlich lnitzlitheilrn, liefert dieses Buch. Der belustigende Kartenkünstler o d oV ^nml'isuna ä" 120 )üu'lonsum>Mckel,. Sechste Auflage, ^on A. v. Meerbcr^. Prei>? 75> kr. 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