Poštnina plačana v gotovini 77. Jahrgang Scheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung Uel. I\Tr. 2670). Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva Ca 4. Manuskripte werden nicht returniert, >—, Anfragen Rückporto beilegen. Nr. 120 Sonntag, den 50, Maš 1957 Inseraten- u, Abonnements.Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din. zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 150 und 2 Din. Preis Din L'— Mriborer ä eitu it. Lide LjuUlj Neville Chamberlain am Steuer , ~~Ö—- Ebenso, wie seit über einem "r feststand, daß Stanley B a 1 d w i n flach der Königskrönung zurücktreten erde, war sein Nachfolger Arthur Ne-!. e Chamberlain vorherbe-..‘^mt. Damit erscheint im breitesten jIcht der Weltöffentlichkeit ein bertihm-^ Name, der in der englischen Gerichte der letzten 50 Jahre eine große °“e gespielt hat. NeviUe Chamberlain, der Halbbruder ~es vor kurzem verstorbenen Austin hamberlain, erreicht mit seiner Ernen-^ng als Premierminister eine so hohe eUung, wie sie nicht einmal sein Va-yr’ Joseph Chamberlain, besessen hat. ?fl den drei Politikern aus einer Fa-fali der Vater zweifellos die auf- j^.‘endste Erscheinung. Austin Chamber-*n> der in England als brillanter Red-^ r Und großer Gentleman gefeiert wur-®.< schien noch eher dazu berufen zu jj ln> vollständig in die Fußstapfen sei-fQs Vaters zu treten, der ein großer Re-fnier und Revolutionär war. Aber Au-Dln Chamberlain besaß niemals das aufgängertum und den Kampfgeist sei ® Vaters. m us gilt in noch geringerem Masse von Sc,VlJle Chamberlain. Obwohl seine Er-](, e‘nung namentlich durch seine Steide/’ uls Finanzminister jedem Englän-bekannt ist, weiß man über ihn au-Sch ^6n offiziellen Daten seiner politi-p6n Laufbahn verhältnismäßig wenig. tyjnr >st ruhig, kühl und sachlich. Bald- "lie der als fast Unbekannter zum Pre- ren Vuinistcr ernannt wurde, spielte wäh aüc, seiner Amtstätigkeit und ebenso d'gj. iu den Perioden, da er der Führer Set,- Opposition war, immer sehr gene// damit, daß er in der Politik ci-n3l, ^mateurstandpunkt einnehme. Ge-Cha das Umgekehrte gilt von Neville i^t der Typ des kor en verantwortungsbewußten Berufs-Nil "71%: Rio>!iCrTlarid vermag zu sagen, in welcher er das ihm anvertraute Staats-cke „ iu der nächsten Zeit steuern, wel-big^ ^dung er zu den brennenden Pro-tik des Tages und der hohen Poli chCr Clnnehmen wird. Aber man ist si te(e ’ daß man von ihm keine unerwar-fail . Entschlüsse, keinen plötzlichen Um befürchten braucht, daß ordern erwartet man in England, ttii( ■ ^era Neville Chamberlain sofort ^chhller ^aren Stellungnahme und dem Uicht e^en-nen ZV einer selbständigen, Wircl jEaldwinischen Politik beginnen :ir bpruc-u Nurs kommen — dazu hat Cham *U e- wbd kaum auf einem Gebiete kerielneni völligen Bruch mit dem bis- erlain E Schp gartet eine klarere, Chainberlaini- ihit dia; Bald zu lange im Kabinett Baldwin win zusammengearbeitet. Aber le ^.Obferenzierung' nicht mehr die äl “güchkeiten offenlassende Taktik ei ^ Baldwin —owin. Kühle und Sachlichkeit Neville užaica Llnmhen in Bilbao Die baskische Regierung denkt an die Uebergabe der Stadt an Franco / Straßenkämpfe zwischen Anarchisten und Basken VisSp ains, die sich bis zu einem geht,," Grade schon in seiner Erschei-schöDfau.sPrägt, schließt eine originelle sein . er,sche Denkweise nicht aus. Wie vate Paris, 29. Mai. Die Agentur »Radio« berichtet über große Unruhen, die in Bilbao gelegentlich der Rückkehr der Verwundeten von der Front erfolgt seien und noch immer andauern. Frauen und Kinder demonstrieren gegen die Fortsetzung des Krieges und mußten von der Nationalgarde der Basken mit der Waffe zerstreut werden. Im Laufe der gestrigen Nachmittagststunden kam es zu Straßenkämpfen zwischen Anarchisten und Basken. Nach einer anderen Version befaßt sich die baskische Regierung mit dem Gedanken der Uebergabe der Stadt an die Nationalisten. Die baskische Regierung ist zu diesem Zweck mit den auf französischem Gebiet befindlichen Diplomaten des Auslands in Kontakt getreten. In diesem Zusammenhänge will das »Echo de Paris« in Erfahrung gebracht haben, daß sich die baskische Regierung im Falle einer Uebergabe Bilbaos nach Santander zurückziehen werde. Paris, 29. Mai. »Echo de Paris«, das Organ des französischen Generalstabs, berichtet in seiner heutigen Ausgabe über Unruhen in Bilbao und meint, daß diese interne Abrechnung zwischen Anarchisten und Basken eine Folge der militärischen Niederlage im Raume von Or-duna sei. Die Zusammenstöße in Bilbao seien auf der Tagesodmung und dürften auch auf den empfindlichen Lebensmittelmangel zurückzuführen sein. Zagoda im Kerker ermordet? Um einem Monsterprozeß vor dem Tribunal auszuweichen London, 29. Mai. Die »Daily Mail« berichtet aus Moskau, daß der ehemalige Volkskommissär Jagoda mit Wissen der höchsten Sowjetfunktionäre im Staatsgefängnis Lubianka ermordet worden ist. Man habe ihm zuerst die Gelegenheit zum Selbstmord gegeben. Da er aber von dieser Gelegenheit keinen Ge- brauch machte, wurde er getötet. Die Wegschaffung Jagodas sollte nach Informationen des Blattes den großen erwarteten Monsterprozeß vor dem Tribunal gegenstandslos machen, da man aus den öffentlichen Aussagen Jagodas weitere Belastungen von Sowjetfunktionären befürchtete. Gin österreichischer Generalkonsul als Betrüger verhaftet St. Gal len. 29. Mai. Großes Aufsehen erregte d>e Flucht des österreichischen Generalkonsuls Oberst Dr. Otto Rohne r, der am 26. d. M. St. Gallen fluchtartig verließ und sich an Bord des deutschen Dampfers „Europa" im Hasen von Eherbourg für die lleberfahrt nach USA einschisfte. Nach den durchgeführten Erhebungen hat Dr. Rohnet zahlreichen Personen Beträge bis zu 400.000 Franken herausgelockt. Rechtet, der in St. Gallen eine Anwaltskanzlei führte, nahm an der Gründung der „Kana"-Akti-engesellschaft teil, einer Nachrichtenkor-responbenz für die Belieferung der katholischen Presse, die mit^einem Kapital von 2 Millionen Franken gegründet werden sollte. Der Schweizer katholische Episkopat hat- je- Verhüten Sie Rheumatismus durch gründliche Behandlung im Frühstadium. Das Pisdan-Büro. Beograd II, Maršala Pilsudskog 22, wie auch Pie š t a 11 y -In t o r m a 10 r, Zagreb, Strossmayerov trg 1/11. schickt Ihnen auf Wunsch kostenlos eine Broschüre, welche über neuzeitliche Heilmethoden Aufschluß gibt. Die 67° C Schwefelschlamm-Quellen Bad Piestany (Tschechoslowakei) haben noch nie enttäuscht. BAD PIEŠTANV BRINGT HEILUNG! Im Flugverkehr 70% Nachlaß oeini Rückflug. doch seine warnende Stimme gegen diese Spekulationsgründung erhoben. Rohner erwartete stündlich die Verhaftung, deshalb flüchtete er. Er wurde aber auf drahtlose Aufforderung der Schweizer Polizei vom Kapitän der „Europa" für verhaftet erklärt und wird nun nach Europa zurückgebracht werden. Mussolinis Plan einer Weltabrüstungskonferenz schon in Diskussion. London, 29. Mai. Wie die »M o r-n i n g Post« schreibt, ist der Vorschlag Mussolinis über die Einberufung einer Weltabrüstungskonferenz Gegenstand eines allgemeinen und eingehenden Gedankenaustausches zwischen den Staatskanzleien der Großmächte. Wie in diesem Zusammenhänge verlautet, ist der Antrag Italiens konkret gehalten und wünscht die italienische Regierung, daß diese Konferenz außerhalb des Rahmens des Genfer Völkerbundes abgehalten werde. Die Regierung Chamberlain und die Londoner Presse. London, 29. Mai. Die Regierung Neville Chamberlain hat in der Londoner Presse eine allgemein günstige Aufnahme gefunden. Die »Times« erheben bei dieser Gelegenheit die Frage, warum Chamberlain personelle Veränderungen in den Landesverteidigungs ministeriell ausgerechnet jetzt vornehme, wo die Aufrüstungstätigkeit im vollen Gange sei. Die »M o r n i n g p 0 s t« stellt wiederum die Frage, warum Cham berlain nicht ein Kabinett der starken Persönlichkeiten aus der konservativen Partei gebildet habe. Das Blatt bedauert insbesondere, daß Winston Churchill dem neuen Kabinett nicht angehört. Politische Aussprache Titulescu-Litwinow. Paris, 29. Mai. Der ehemalige rumänische Außenminister T i t u 1 e s c u ist auf seiner Reise nach London in Taloires mit dem russischen Volkskommissär L i t-winow zu einer Besprechung über aktuelle internationale Fragen zusammengetreten. Während Litwinow wieder na*£h Genf zurückfuhr, setzte Titulescu seine Reise nach London fort. Ein Autobus vom Schnellzug zertrümmert. B u k a r e s t, 29. Mai. Der Schnellzug, der auf der Strecke Brasse—Bukarest verkehrt, stieß auf einer Bahnübersetzung unweit von Brasso in einen voll besetzten Autobus, der vollkommen zertrümmert wurde. Fünf Personen fanden hieben den Tod. Frauenwahlrecht in Frankreich? Paris, 28. Mai. Ministerpräsident Leon Bluir hat die Erklärung abgegeben, daß er im Juli der Kammer einen Gesetzesantrag unterbreiten werde, wonach den Frauen das Wahlrecht für Kammer und Senat eingeräumt wird. Es sei ein unmöglicher Zustand, daß Frauen zwar Mitglieder der Regierung seien, aber nicht an der Abstimmung teilnehmen können. Der Voranschlag des Mariborex Bezirks-straßenausschusses bestätigt. Das Bautenministerium und die Banais-vevwaltung haben den Voranschlag des Bc-zirksstraßenausschusses in Maribor genehmigt. Leider wurde der Posten Straßcn-beschotterung Widder um 20 Prozent gekürzt. Im Vorjahre belief sich diese KürDng auf 15 Prozent. Diese ständigen Kürzungen haben für die Straßen die schlechtesten Folgen. Weder im Herbst, noch im Frühjahr können die Straßen genügend mit Schotter versehen werden, so daß sie dem Verfall preisgegeben sind. Die früher schönsten Bezirksstraßen wie z. B. gegen Sv. Lenart, Duplek, Sveeina und RuZe zeigen immer mehr ihre „Rippen". Es ist ein Fehler, daß die -Schotter-menge für alle Straßen des Draubanats nach einem Schlüssel aufgeteilt wird. In unseren Industrie- und Verkehrsgebieten werden die Straßen viel mehr beansprucht als in Gebirgsgegenden. Aus dem Voranschlag entfiel ferner die Errichtung der neuen Straße Sv. Lenart—Sv. Benedikt, auch wurden die Kredite für die Verlegung der Straße mi Drautal herabgesenkt. Flößer ertrunken. Ruše, 29. Mai. Beim Anfertigen eines Floßes stürzte in Bezena bei RuZe der 33-i(ihrige Flößer Johann Save r š n i t in die Drau und ertrank vor den Augen der übrigen Holzarbeiter. Zürich, 29. Mai. Devisen. Beograd 10, Paris 19.54, London 21.6275, Newyork 438, Mailand 23.025, Berlin 175.75, Wien 81.40, Prag 15.24. Cig kodter’ ist auch Neville Chamberlain “former. Während seiner Amtstä- tigkeit als Bürgermeistef von Birmingham, hat er in vieler Beziehung das Werk seines Vaters fortgesetzt, auf dessen Ein fluß das Aufblühen und die moderne Aus gestaltung des Industriezentrums zurückzuführen ist. Während des Krieges arbeitete er an einem Plan der Koordinierung von Zivil- und Militärstellen. Als er jedoch *auf starken Widerstand stieß, trat er von seinem Posten zurück. Nachdem er unter Bonar Law Postminister ge wesen war, winkte seine erste große Chance unter der ersten Regierung Bald wins, der ihn zum Finanzminister er- nannte. Bevor er jedoch sein erstes Budget vorlegen konnte, war das Kabinett Baldwin gestürzt. Im zweiten Kabinett Baldwin verzichtete er auf den höheren ihm angebotenen Posten als Finanzminister und wurde statt dessen Gesundheitsminister. Während seiner Amtszeit — namentlich beeinflußt duch seine Reformideen — wurde ein großes soziales Programm durchgeführt. Er sorgte für eine Erhöhung der Witwen- und Waisenpensionen, er war die Triebkraft für die Erstellung zahlreicher neuer Häuser und Wohnungen, wodurch erfolgreich der damals auch in England herrschende Nachkriegs-Wohnungsmangel, beseitigt wurde. Seit dieser Zeit datiert die große Achtung, deren sich Chamberlain im öffentlichen Leben Englands erfreut. Seit 1931 war er Finanzminister, und damit kann er auf den größten Erfolg sei ner bisherigen Laufbahn hinweisen, entscheidend auf dem wirtschaftlichen Wiederaufbau Englands nach der Krise von 1931 mitgewirkt zu haben. Neville Cham berlain hat bisher nicht jenen orafori-schen Schwung und Glanz gezeigt, der für Baldwin kennzeichnend war. Was Pius XI. seinen Vom 5. bis 14. Juni 1937 Der Bahnausweis, der zum halben Fahrpreis berechtig*, ist an d„n Bahnhofkassen zum Preise von Din 2'— erhältlich. Die Messeausweise werden an den Messe-kassen ausgefolgt. Das Messegelände umfasst 40.000 m3. Mehr als 000 Aussteller aus 14 Staaten. , S ndcrausstellungen: Jagd-, Haushaltungs-, Möbel- Automobil- und Kleintierausstellung. Moderevue mit Varietee. — Grösser Vergnügungspark. Nützlich — angenehm. o40l man von ihm weiß, spricht alles für ein Leben der Pflichterfüllung und der nahen Verbundenheit mit der Natur. Soweit ihm seine Amtsgeschäfte dazu Zeit lassen, ist er ein begeisterter Angler, besitzt umfas sende botanische und zoologische Kenntnisse und ist ein Spezialist für seltene Vogelarten. Seine Haupterholung während seines Londoner Aufenthaltes besteht in Spaziergängen mit seiner Gattin im Hydenpark. Die neue englische Regierung London, 28. Mai. Die neue Regierung ist wie folgt zusammengesetzt: Präsidium Nevilie Chamberlain; Finanzen Sir John Simon; Inneres Sir Samuel Ho ar e ; Aeußercs Sir Anthony Eden ; Dominions Malcolm M a c d o-n a 1 d ; Kolonien Ormsby Gore ; Minister für Indien Lord Seedland; Krieg Hoare-Belisha; Luftfahrt Viscount S e w e t o n ; Landesverteidigung Lord Inskrip ; Minister für Schottland El 1 i o t; Volksgesundheit Kingsley Wood; Unterricht Lord S t a n-hope; Wirtschaft Oliver Stanley: Ackerbau Morrison; Arbeit Ernest Brown; Verkehr Bürgin; öffentliche Arbeiten Sir Sassön ; Lordpräsi-! dent Lord Halifax; Lordsiegelbewah-' rer De la. W a r c. Die neue Regierung wird sich am Mon-! tag dem Parlament vorstellen. Am Diens- j tag findet eine Sitzung der Leitung der; Konservativen Partei statt, bei welcher j Gelegenheit Premierminister N. C h a m- ; b e r 1 a i n an Stelle Baldwins zum Füll- j rer der Partei gewählt werden wird. Die; neue Regierung unterscheidet sich unwe- j sentlich von der bisherigen nationalen Koalitionsregierung und bedeutet daher keinen Regimewechsel. DieAariser Rreffetiber G.königl. Hoheit VnnzregeM Vaui Ehrende Kommentare der französischen Blätter / Der „Retter der Ordnung und des Friedens in seinem Lande", sagt der „Excelsior" Paris, 28. Mai. Der »E x c e 1 s i o r« nimmt die Gelegenheit wahr, den Pariser Aufenthalt Sr. königl. Hoheit des Prinzregenten Paul von Jugoslawien in einem Artikel zu kommentieren, in dem es u ,a. heißt: »Unsere beiden Länder halten an der Tradition und gegenseitigen Zugehörigkeit fest. Die französische und die jugoslawische Regierung waren keinen einzigen Augenblick besorgt über die Polemik, die sich über • Verträge entsponnen hat, die die Beziehungen Jugoslawiens zur Kleinen Entente, Frankreich und dem Völkerbund in keinerlei Weise verändert und die nur eine beträchtliche Annäherung der Nation an der Adria und im Mittelmeer bewirkt haben. Dem Prinzregenten Paul — ständig unterstützt von seinem Regierungschef Dr. Stojadinovič —> ist es gelungen, die Ordnung und den Frieden in seinem Lande zu retten, welches sich auf dem besten Wege zur wirtschaftlichen und finanziellen Gesundung befindet.« Die »T r i b u n e d e Nation« meint: »Nach den Londoner Krönungsfeierlichkeiten ist Prinzregent Paul vor der Rückkehr nach Beograd von dem Wunsche beseelt gewesen, mit den verantwortlichen Chefs unserer Außenpolitik zusammenzutreffen, um ihnen persönlich die Ueberzeugung zu bringen, daß sein Land den Freundschaften und Doktrinen die Treue hält.« Der »Figaro« schreibt u. a.: »In der Persönlichkeit des Prinzregenten von Jugoslawien begrüßt Paris nicht nur einen Menschen von Geschmack, den alles interessiert, was französisch ist, sondern auch den maßgeblichsten Repräsentanten einer Nation, deren Treue wir in jedem Augenblick empfunden haben.« Die »R e p u b 1 i q u e« schreibt: »Prinzregent Paul übt in seinem Lande einen entscheidenden Einfluß aus. Sein Volk und unser Volk sind zu intim verbunden, so sehr solidarisch, als daß der Chef des verbündeten und befreundeten Staates in Paris nicht mit ganz besonderen Sympathien empfangen werden würde.« Dr. Schacht in Van« Papst Pius xi. so Zadre alt Am Mittwoch eröffnete Reichsminister Dr. S c h a c h t das Deutsche Haus auf der Pariser Weltausstellung. Diese Aufnahme zeigt den Reichsminister mit seiner Gattin nach der Ankunft in Paris. Rechst der französische Botschafter Francois-Poncet mit Gattin. (Scherl-Bilderdienst-M.) besucht und dem Kommandanten die Jung gemacht, daß er eine iöauSburdysw.M vornehme müsse. Gleich darauf erschienc große Abteilung der Mobilgarde, ble_0' Eingänge der Kriegsschule besetzte, so daß " Laufe der Nacht niemand die KncgchdU^ verlassen oder betreten konnte. Die '-c schone waren unablässig in Aktion und ^ genannte Oberst meldete stündlich die Unk* lsuchungsergebnisse dem KriegLministcr««'^ Kriegsminister Daladier hielt sich wäw-h dieser Untersuchung im Ministerium . 1111' Die Untersuchung dauerte bis 4 Uhr Ms' 'worauf die Eingänge wieder Üeigegr^. wurden. Die Ursache und das Ergebnis 1 Untersuchung sind nicht bekannt. Höhenweltrekorö im <3eaelfW0 Im Segelfliegerlager Grunau im Riesfs, gebirge stellte der Breslauer Steinig e111 neue Weltbestleistung im Höhenflug aü Er erreichte eine Höhe von 6000 McN; Den alten Rekord hatte Ditmar mit 43. Meter in Argentinien aufgestellt. Am g>® chen Tage überflogen übrigens R°h ' Fösch, Umbreit und Wolf die 4000-Me e Grenze. (Prcsse-Bild-Zentralc-M.) Diplomaten beim Elses der Reg'ervna Beograd, 28. Mai. (Avala). Mim!s^. Präsident und Außenminister Dr. M' S t o j a d i n o ö t 6 empfing heute sM mittags in seinem Kabinett den engl'l 4' Gesandten Campbell und den d-" schen Gesandten von H c e r c n. Neue jugoslawische Vertretungen im *ll!' Imtb. Beogra b, 28. Mai. In Teheran (51^' wurde eine Gesandtschaft eingerichtet, zu reu Leiter eilt Geschäftsträger' bestellt den wird. Generalkonsulate werden in kcrdam und in Alexandria eröffnet 111C/ \Lr — Zum Generalkonsul in Jerusalem 'st ^ bisherige Legationssekretär in Ankara Ivo G i u n i ernannt worden. Furchtbare Bluttat. Paris, 28. Mai. In der Umgebung j1^ algerischen Stadt Bene hat sich eine 8^ liehe Bluttat abgespielt. Ein Eingeboren, der sich, obgleich er 60 Jahre alt um ein junges Mädchen von 16 Jahren worben hatte, glaubte sich durch die ‘ milie dieses Mädchens und einige a« Dorfbewohner verspottet. Er hat ‘n„hf. dessen das Mädchen, dessen drei eine zweite Frau, ihre Schwester un ■ ren Mann getötet und mehrere Hütten ^ Dorfes in Brand gesteckt. Dann sich in den dichten Bergwald in dei j gebung von Bene geflüchtet. Die P° ^ hat eine Streife durchgeführt, doch 's ... Gelände sehr ungünstig. Man rechne _ doch damit, daß der Mörder, durch 's, ger gezwungen,. sich wird ergeben sen. Wik und Humor ^ Und so weiter. Mister Blair (liaC^ufl. der Abendtisch abgedeckt ist)' "gllte Liebste, was planst du 1111 ^1- abends?« — Mistreß Blair (ihte 7 Ich tern hebend): »Nichts BesondereS,^vCi werde wahrscheinlich ein oder ul]d Briefe schreiben, lesen, Radio bor^ ja. so weiter.« — Mister Blair: * jchfl1' Wenn du bei »und so weiter« aflVflöP' men bist, vergiß nicht meine He«1 fe.« Italienischer Besuch in Zagreb 80. Geburtstag. (Scherl-Bilderdienst-M.) Erdrutschkatastrophe in Mexiko. M e x i k o C i t y, 28. Mai. (I. N. S.) Die Stadt Tjalpujana in Mexiko wurde von einer furchtbaren Erdrutschkatastrophe betroffen. Mehr als zwei Drittel der Stadt wurden zerstört. Ueber tausend Häuser sind eingestürzt, etwa 500 Personen wurden getötet. Bisher konnten nur 50 Leichen unter den Trümmern geborgen werden. Ter ehemalige italienische Ackerbaumin»ster Crollalanza besichtigt unsere landwirtschaftlichen Institutionen. Z a g r e b, 28. Mai. Ju Zagreb hielt sich heule der. ehemalige italienische Ackerbau-minister, A. n ge lino de Crollalanza aus. Er trat zunächst mit Vertretern des' Landwirtschastsdepartement der Bauatsverwaltung in Fühlung und begab sich in deren Begleitung nach Križevci, wo er das dortige Mustergut und die Stallungen der landwirtschaftlichen Mittelschule besichtigte. In Veliki $otcčcc besichtigte Erol-lalauza die bäuerlichen Tierzuchtbetriebe. Die Bauern servierten Crollalanza und seinen Begleitern im dortigen Feuerwehrhe'm einen Imbiß. Schließlich besuchte Crollalanza noch die Ställe der Tierzuchügenossenschast in Sv. Ivan Labno. Wie in, diesem Zusammenhänge verlautet, haben sich die italienischen Rinderzüchter ent schlossen, Zuchttiere in Jugoslawien und nicht mehr in der Schweiz anzukausen. Dieser Absicht liegt auch die Jugoslawien-Reise Crollalanzas zugruüde. Es ist deshalb in Bälde eine gesteigerte Ausfuhr von Zuchtvieh nach Italien zu erwarten. Blomberg reift nach Italien Die Gerüchte von einem Militärpakt Rom Berlin werden dementiert. R o m, 28. Mai. Wie amtlich mitgeteilt wird, wird der Reichskriegsmiü'ster Gene« ralfaldmarschall v. B l o m b e r g aus Einladung Mussolinis am 2. Juni Rom besuchen, um eine Reihe italienischer militärischer Institutionen zu besichtgen. Blomberg wird sich etwa sieben Tage in Italien enthalten. Das Programm seines Aufenthaltes ist -.ausgearbeitet, es wird jedoch gehe'm-gehalten. Halbamtlich werden in bidsein Zusammenhänge die Gerüchte ausländischer 'Blätter über daS Zustandekommen eines Milllär-paktes zwischen Rom und Berlin kategorisch dementiert. Der Besuch des Reichskriegsmi-nisters sei nur ein Glied in der Sette der gegenseitigen deutsch-italienischen Besuche zwecks Studiums der. Einrichtungen der beiden autoritären .Staaten., Sensationelle Haussuchungen in Varis Pa r i s, 28. Mai. Die größte Sensation des Tages bilden kurze Meldungen der Tagespresse über eine in der Kbiegsschule durchgeführten Hausdurchsuchung. Me die Blätter erfahren, hat in den gestrigen Abendstunden ein Generalstabsoberst in Begleitung eines Oberstleutnants und anderer Offiziere des Generalstabes überraschend die Kriegsschule lili Ministerpräsident Dr. Gtojadinovic über feine Bosnien-Neife Demokratie und Freiheit ohne t'ungenschaften kein Gewinn Sarajevo, 28. Mai. Die »P r a v-(\a«, das Organ der Jugoslawischen Radikalen Union, veröffentlicht eine Unter rednng ihres Redakteurs mit dem Mini-$ierpräsidenten Dr. Milan S t o j a d i-" ° v 1 e. Der Regierungschef spricht ein jychgs über die in Bosnien gewonnenen Eindrücke und sagt u. ai;:. »Wir wissen es ganz gut. :daß das '°!k die Demokratie wünscht, die wir :%n rückerstattet haben und wir unab-dssig weiter ausbauen, wir wissen aber ^cl},; daß.Demokratie und Freiheit ohne wirtschaftliche und soziale Besserung der Lage nicht viel bedeuten. Aus dietni Gründe . schaffe« und geben wir Neli r.. .als. diejenigen, die 'die' Demokratie ..'D Münde führen und die in einem fort .A überzeugen versuchen, daß i sie allein ’dr die Demokratie einträten. Das Volk lirteilt jedoch ganz richtig. Es will keine wirtschaftliche und soziale Er- leeren Worte. Es wünscht reale Erfolge und es sieht überall das Primäre und das Sekundäre. Ich freue mich besonders, daß dies insbesondere in Bosnien der Fall ist. wo unsere Politik, die ich mit meinen bewährten Mitarbeitern aus diesen Gegenden betreibe, so schöne Er folge gezeitigt hat. Nichts kann diese Er folge in den Schatten stellen, auch nicht die stammespolitische Gruppierung. Die stammespolitische Gruppierung haben diese Provinzen ebenso überdauert wie Südserbien, Serbien und die Wojwodina. In Zeiten, in dene es gilt, dem Slaate als Ganzem alle Kräfte zu widmen, um so dem König wie dem Volke zu dienen, müssen die Bemühungen um stammespo litischc Gruppierungen als unernst aufgefaßt werden. Dač Volk hat sie als «solche qualifiziert und auch begriffen«. Mm '■ Dr. Stojadinovič in Hidže. Die Banats-ver\vältung hat den Betrag von 1(5.000 Di-l,ar für die Instandsetzung der Appartements für den Ministerpräsidenten Dr. ^ojadinovič votiert, der im Juni in ad Ilidže eintrifft. '• Personalnachricht. Der Minister für Sozialpolitik Dragiša Cvetkovič be-5*ht sich am 30. d. nach Genf, um als Regierter Jugoslawiens an den Arbeiten ■er Internationalen Arbeitskonferenz teil-2lJnehmen. '• Amerikanischer Journalist in Šibenik, Kn Šibenik ist der Redakteur der. Kunstru-P'.'k der »New York Times«, Harry D u r-! 0 Y, Zu Studienzwecken cingetroffen. „ '■ Grazer Gäste in Zagreb. An der gro-Ctl Trachtenschau der »Seljačka Sloga« Vrden 35 Grazer Studenten unter der *%ung der bekannten Forscher Prof. Dr. e r a m b und Dr. Matl teilnehmen. . >■ Hingerichtet. In Kosovska Mitroviča heute, Samstag, frühmorgens der ehe Dalige Partieführer der Firma Batig-l0He, Alfons F o r t u n, der seinen be-"te.ii Freund Mitar Ilič ermordete, hinge-Jchtet worden. Die Hinrichtung vollzog charfrichter Hart. I ’• Freitod. In Požarevac hat sieh die jjlr[Se Beamtin der dortigen Singer-Fi-Mathilde Holače k, durch einen ^VNverschuß entleibt. — In der Nähe der Station Madjarevo bel Varaždin stürzte sich die 19jährige Balmbcamtens tochter Ljerka Hajdukovič am 28. d. M. vor den Zagreber Personenzug und wurde auf der Stelle getötet. . Das Motiv dürfte unglückliche Liebe gewesen sein. Hwtter den Sstrnsn verborgen sitet der gefähdtefce Mrnstem, der settest gesunde Zähne lok-kern und zum Ausfall bringen kann. Irgendeine Zadmcrenie ist nicht imstande, Sie von dieser Gefahr zu befreien. Sorgen Sie deshalb besser für Zähne — verwenden Sie Nur Kälodont enthält in Jugoslawen Sulforizin-Oleat nach Dr Bräunlich. Dadurch entfernt es allmäliiich den Zahnstein, ____ örimirrg. SSBiSr:S KALO DO NT 6 E6 E i LLLMMMU _ Die neue Abrüstungskonferenz Der Plan Mussolinis in Washington amtlich mitgeteilt / Roosevelt soll die Initiative ergreifen S ou b o n. 28. Mai. Nach Meldungen aus Washinzton hat 'M uffo Ft ui bei her amerikchnischen. .Regierung bezw. Feint Prä-fibcntcu I o o s c o e i t einen amtlichen. Schritt in der Richtung, der' Einberufung kr Non ihm bereits. angeln,ibigten Belt« abrustuirgÄonferenz unternommen. Der ifo« licuijchc ‘ Botschafter in' Washington, ^ 3 n-u i ch, besuchte zn' diesem Zweck der. .Unter« staatssekretnr für Wußercs ' S n m m c r-W'-e I 13 und machte ihn darauf aufmerksam, daß das Interview, welches die Zeitung „Telegramm World" kürzlich zum Abdruck gebracht hatte, in der Abrüstungsfrage sich voWommen mit den Ansichten der italienischen Regierung decke. llnterstaatssekretär <5 u nt m c r-Wells teilte daraufhin den amcrihuüjcheu Pressevertretern mit, das; sich die amerikanische Re gierung für den italienischen Vorjchlag grundsätzlich zwar interessiere., doch sei er ^vvtssadrS des Staatspräsidenten Lebrun an den AriMellunaSbauten vorüber außerstande, über eine etwaige amerikanische Initiative etwas Positives zu sagen, da die bezüglicheil Verhandlungen noch r.ich: de gönne,, hätten. In Jenem 'Interview (unser Blatt brachte es anszugsweistz zum Abdruck. Anmerk, der Red.) stellte sich.Mussolini auf den bekannten -Standpunkt, daß nur Roosevelt Berufen sei, in dieser Frage die Initiative zu ergreifen. Aus iudäakü lu. 375 Jahre Schützenverein. Der Scharf schützenverein in Ljubljana ist wohl die älteste Schützenorganisation im Staate. Sie wurde im Jahre 1562 gegründet, um die Bürgerschaft auf die Abwehr der Türkeneinfälle vorzubereiten. An der Spitze des Vereines steht seit vielen Jahren der angesehene Schützenmeister Jean Schrey. Der Verein veranstaltet auf seiner unterhalb des Rožnik gelegenen Schießstätte kommenden Sonntag aus Anlaß seines 375-jährigen Bestandes ein Wettschießen, an dem auch Schützen aus Maribor teilnehmen werden. lu. Todesfall. In Ljubljana ist im hohen Alter von 87 Jahren der Seniorchef der weit und breit bekannten Manufakturgroßhandlung Felix Urbane gestorben. Der Verstorbene verstand es, dank seiner außerordentlichen Fähigkeiten und seiner reellen Handlungsweise seine Unternehmung aus sehr bescheidenen Anfängen auf die gegenwärtige Höhe zu bringen und sie zu einer der führenden Firmen dieser Branche in Slowenien zu gestalten. lu. Meuchelmord. In Čabrače bei Trata im Poljanatal (Oberkraiu) wurde der 44jährige Besitzer, Kaufmann und Müller Johan Šinkovec in seiner Mühle tot aufgefunden. Es wurde festgestellt, daß der Müller abends während der Arbeit von rückwärts mit dem scharfen Rand einer Schaufel niedergeschlagen worden war. Der Kopf war durch zahlreiche Hiebe gänzlich zerschmettert. Aiccarbs Höhm-ballon verbrannt .^Ch der Eröffnung der Weltausstellung in Paris fuhr Staatspräsident Lebrun JV einem Motorboot* auf der Seine an den Bauten der Austeilung vorbei, die, 'e «nser Bild erkennen läßt, zum großen Teil noch unvollendet sind. Im Hinter-ysw’d ist das Gebäude des Deutschen Hauses. Links sieht man den Sowjetpa- • IScherl-Bilderdienst-M.) Der bekannte Schweizer Höhenforscher A. P i c-c a r d wollte mit seinem bekannten Stratosphärenballon einen Aufstiegsversuch unternehmen, bei dem der Ballon mit einem besonderen Apparat mit Heißluft anstatt mit Wasserstoffgas gefüllt wurde. Vor dem Start geriet der Ballon jedoch in Brand und wurde völlig vernichtet. (Associatcd-Preß-M.) Unter dem Verdacht der Täterschaft wurde die Gattin des Müllers, Katharina, festgenommen und dem Gericht eingeliefert. lu. Totschlag. In Orle bei Ljubljana vergriff sich der 50-jährige Besitzer Ignaz Pajk aus Rudnik im Gasthaus an einem Knecht, dem 27-jährigen Johann Rojc und lief ihm, als dieser das Haus verließ, nach, wobei er ihm mit einem Holzscheit einen Schlag auf den Kopf versetzte. Rojc entwand seinem Arbeitgeber das Holzstück und schlug damit den Besitzer so stark auf den Kopf, daß der Mann einen Schädelbruch erlitt, dem ei* tagsdarauf erlag. Rojc stellte sich hierauf den Gendarmen, Bauernregeln für öen Zum Bläst der Juni ins Donnerhorn, so bläst er ins Land das liebe Korn. — Juni trok-ken mehr als naß, füllt mit gutem Wein das Faß. — Wenn kalt und naß der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr. — Nicht kalter, trockener Nordwind im Juni ist gut, wie bekannt; man sagt, er wehe Korn in das Land. — Weiter heißt es den Tagen nach: Wie’s wettert am Medardustag (8.), bleibt es sechs Wochen lang danach. — Wie’s Wetter zu Me dardus fällt, es bis zu Mondes Schluß anhält. — Was St. Mcdardurs für Wetter hält, solch Wetter auch in die Ernte fällt. — Medardus gibt keinen Frost mehr her, der dem Weinstock gefährlich wär’. — Aus Stadl jikd W wWWU Für eine dritte Dmubrüüe Sitzung des GememderaLes von PobreSje z Aktion für eine Brücke zwischen Melje und Pobrežje / Maribor für die zweite Draubrücke zwischen Narodni dom und £ržašfa cesta * Bei Vcrdl-uungsbeschwerdrn, wie Blähungen, Ausstößen, Sodbrennen, hervorgc-rufen durch trägen Stuhlgang, ist ez zweckmäßig, abends ein halbes Glas und früh nüchtern die gleiche Menge natürliches „Franz-Joscs"-Bitterwasser zu nehmen. Das echte „Franz-Joses«-Wasser bewährte sich stets als ein durchaus zuverlässiges Darm-rcinigungSntifteL Od min, wc. pol, nar. zdr-S. br. 15—ISS cd 23. V 1935 Regnet’s am St. Barnabas (11.), schwim men die Trauben bis ins Faß. — Regen am Vitustag (15.), die Gerste nicht vertragen mag. — O heiliger Veit, o regne nicht, daß es uns nicht an Gerst’ gebricht. — Vor dem Johannistag keine Ger ste man loben mag. — Wenn der Kuk-kuck noch lang nach Johanni schreit, ruft er Mißwuchs und teure Zeit. — Reg-net.’s am Siebenschläferstag (27.), man sieben Wochen Regen erwarten mag. Der Himmel im Zuni In diesem Monat erreicht unser Tagesgestirn bei weitestem Ausmaß seines Bogens den höchsten Stand, und zwar geschieht dies am 21. Juni, zu welcher Zeit (21 Uhr 12 Minuten) die Sonne in das Zeichen des Krebses tritt und um Mittag dem Scheitelpunkte am nächsten kommt —: Der S o m m e r beginnt. Der 21. Juni ist der längste lichte Tag des Jahres; schon 3 Uhr 36 Minuten geht die Sonne auf, und sie scheint uns bis 20 Uhr 26 Minuten, also 16 Stunden und 50 Minuten lang. Mehr als zwei Drittel der Zeit dieses Tages ist also »hell«. Am 30. Juni haben sich Auf- und Untergangszeit schon etwas — wenn auch kaum merkbar — verschoben; unser Tagesgestirn erhebt sich 3 Uhr 40 Minuten und verläßt uns 20 Uhr 27 Minuten (zu Beginn des Monats 3.43 und 20.12). — Der Mond zeigt am 2. Juni sein letztes Viertel; am 8. haben wir Neumond, am 15. Juni zunehmenden Mond und am 23. Vollmond. — Von den Planetenerscheinungen ist zu sagen: Der Merkur verläßt während des ganzen Monats den Glanzbereich der Sonne nicht, selbst nicht bei der größten westlichen Elongation, die am 7. erfolgt, —- Die Venus geht am 1. d. M. \ % Stunden vor der Sonne auf. Am 27. erreicht sie die größte westliche Elongation und geht am 30. d. M. 2 Stunden 25 Minuten vor der Sonne auf. — Mars ist zu Beginn d. M. die ganze Nacht zu beobachten, denn er geht am 1. d. M. 3lA Uhr morgens Unter. Am 31. geht er bereits um 1 Uhr unter. — Der Jupiter geht zum Monatsbeginn % Stunden vor Mitternacht auf. Am 15. steht er um 2y, Uhr genau im Süden 17 Grad hoch im Sternbild des Schützen. — Und der Saturn ist erst in der zweiten Nachthälfte am Osthimmel zu beobachten. Am 15. geht er y Stunde nach Mitternacht auf. Gedenket der AMwöerkulosen -Liga J Der Gemeinderat von Pobrežje hielt Mittwoch nachmittags eine Sitzung ab, deren Tagesordnung ziemlich umfangreich war. Bürgermeister S t r ž i n a vereidete den neuen Gemeinderat O r -n i k. Wie der Bürgermeister berichtete, ist die hedrige Bausaison sehr lebhaft. Auf dem Gebiete der Gemeinde Pobrežje wurden seit 1. Mai außer für die Arbeiterkolonie der Textilfabrik Hutter 41 Baubewilligungen und 20 Bewilligungen für Um- und Zubauten erteilt. Was die Aktion für den Bau einer zweiten Draubrücke betrifft, berichtete der Bürgermeister, daß die ent sprechenden Schritte bereits eingeleitet worden waren. Leider steht die Stadtgemeinde bzw. das Stadtbauamt auf dem Standpunkt, daß die zweite Brücke nicht zwischen Melje und Pobrežje errichtet wer den soll, sondern in Fortführung der Kopališka ulica zwischen dem Narodni d o m und der T r ž a š k a cesta, um dadurch eine gerade Verbindung in der Richung Nord-Siid zu gewinnen. Die Gemeinde Pobrežje werde jedoch die Aktion weiter verfolgen, um schließlich doch die gewünschte Brücke zu erhalten. In diesem Zusammenhänge erwähnte Altbürgermeister V o 1 k, er habe' unlängst eine Unterredung mit dem Industriellen Hutter gehabt, in der dieser erklärte, er sei bereit, zum Bau einer dritten Draubrücke, die den. Stadtteil Melje mit Pobrežje verbinden würde, eine größere Summe beizusteuern, falls das Ministerium sich entschließen sollte, hier ausnahmsweise eine Brückenmautzu bewilligen, aus deren Erlös der Brückenbau bestritten werden könnte. In dieser Frage wurden bereits die notwendigen Schritte beim Bautenminister unternommen. Als der Bürgermeister die Gemeinderäte einlud, Samstag an der feierlichen Begehung der Maideklaration teilzunehmen, entwickelte sich eine lebhafte Debatte. Ein Teil der Redner war dafür, daß die Feier unter der Aegyde der Gemeinde begangen werden müßte, da es sich ja um eine alle Schichten der Bevölkerung und alle Teile des Staates tangierende Veranstaltung handle. In den Ortsschulrat in Brezje wurde statt des Herrn Mikl Herr Kacjan aus Zrkovci und zum Kassier Herr F o j t 1 gewählt, in den Ortsschulrat in Pobrežje OwgMe. Q&ä ist ein besonderer Vorteil des Abführmittels Darme!. ' Dabei wirkt Darmol mild u. iganz ohne Beschwerden. * GÄ l Erwachsene, Kinder und i'vTTÄ. SiWV Kranke nehmen desh-' L*.t«!SESSÄ 7009/36 'a-,'-« dagegen Herr š t e p i h a r. Zu Wahlmännern für die Wahl zur L a n d w i r t Schaftskammer wurden die stier-ren Alois W a 1 1 n e r sen. und Franz Maher designiert. Die Viehpässe wird 1 fortan über Auftrag der Bezirkshauptmann schaft das Gemeindeamt auf Grund des Beschauscheines ausstellen. Zwecks Verbreiterung der Straßen werden von den Besitzern Franz F u c h s und Matthäus Krajnik Teile der angrenzenden Parzellen erworben. Im Zusammenhang mit der Genehmigung der Ausgaben für die Adaptierung des Gemeindearrestes und der Gerätekammer in Zrkovci wurde wieder die Frage der Unterbringung des Gemeindeamtes im Handi c-H aus aufgeworfen, wofür die Besprechungen eingeleitet werden. Das Urteil im Raudmord-prozeß Lebenslänglicher Kerker bzw. 20 Jahre ! schwerer Kerker. Die gestrige Verhandlung gegen Karl Stern, Franz Belak und Johann Koller wegen Raubmordes, begangen am Finanz-wachrespizicnten Johann Stranj-šak in der Mejna ulica, dauerte den ganzen Tag über an. Stern gab die Tat nur teilweise zu und schob die Ermordung Belak zu, während dieser seine Unschuld beteuerte. Kollar sagte ungefähr im gleichen Sinne aus wie sein Komplize Stern. Die Beratung des Gerichtshofes dauerte eine ganze Stunde, worauf der Vorsitzende Kreisgerichtsrichter Dr. Tombak unter atemloser Spannung des Auditoriums das Urteil verkündete. Karl Stern und Franz Belak wurden zu lebenslänglichem Kerker, Johann Koller dagegen zu 20 Jahren schweren Kerker verurteilt. Belak weinte unausgesetzt und beteuerte seine Unschuld. Alle drei Verurteilten meldeten durch ihre Verteidiger die Be rufung und Revision an. Die Wiener Leitung über Maribors kleine Harmonikaspieler Die offizielle »W ienc r Z e i t u n g« schreibt in ihrer Nummer vom 14. d. über das Wiener Gastspiel der kleinen Harmonikaspieler aus Maribor folgendes: »Zwanzig reizende kleine Buben und Mädeln aus Maribor haben in der Urania ihre Kunst hören lassen. Aus dem reichen Quell ihrer slowenischen Heimat lieder schöpfen diese entzückenden Musikanten und Sänger, spielen Volkslieder und Soldatenlieder auf ihren Ziehhartno nikas, die nicht nur der Größe und Altersstufe ihrer Besitzer (etwa zwischen imd 15 Jahren) angepaßt, sondern eben so m die entsprechenden Funktionen innerhalb des Orchesters eingeteilt sind, singen mit. ihren frischen reinen Stimmen in vierstimmigem Chor begeistert, übermütig, eifrig und unfehlbar richtig die alten Lieder des slowenischen Vol-ltes’ Marschlieder, denen man im Krieg oft lauschen konnte, Jägerlieder und sogar Liebeslieder, aus denen die slawische Seele klingt, zwischendurch tänzen sie auch ein bißchen Kolo. Das schönste an diesen herzerwärm enden Darbietungen aber ist die vollständige Vereinigung der Kindesseele und Kindeslust mit dem Kunstgut, die ungezwungene Zusammen gehörigkeit von Musik und Jugend, wie denn überhaupt die von Vilko š u s t e r s i č geleitete Gruppe gar nichts von Zwang oder Schule an sich hat. sondern eine durchaus lustige, lebensfrohe Kompagnie bildet, also die für den Musikpädagogen erstrebenswerteste Form. Das zahlreiche Publikum erlebte wirkliche und reine Freude in dem sparten Konzert. Der warme Beifall, der mehrmals Wiederholungen veramaßte, die Blumenspenden und der freundliche per sönliche Kontakt, der sich in kürzester Zeit zwischen Podium und Saal bildete, mögen dem vorzüglichen Chorleiter, sei nen braven Solisten und der ganzen jungen Schar die Ueberzeugung mitgeben, daß die lieben begabten kleinen Musikanten, deren Heim an der Drau liegt, auch bei uns an der Donau immer willkommen sein werden.« * Bei Darmoergärung und Stuhlverhal- tung rondt schon ein Glas natürliche? „•vrßiiS'^chef'LsP ttevmaffer sicher Od min, soc. pol nar, zdr, S. br. 15—185 od 25, V. 1935. Gamstag, öen 29. Mai Radiostörungen und kein Ende Störqueüen im Stadtzentrum. — Abhiksl tat dringend not. In Maribor gibt es 2468 Rundjunkemp-jünger. Dies erzählt uns trocken, wie l,c Ben nur sein, kann, die Statistik. Selbstverständlich verteilen sich diese Rundfunkhörei auf alle Stadtteile und nun will es de'-Aether-Teufel, daß die Rundfunkhörer des Stadtzentrums zu gewissen Tageszeiten, uw besondere aber in den Mittagsstunden und nachmittags gegen 17 Uhr so viele Störungen in Kauf nehmen müssen, daß sie -Pe Apparate einfach abdrehen und lieber aus den Geräusch,-Empfang verzichten. Es *>t schwer zu sagen, wo die Störquellen UogcN und wer systematisch — wenn auch uicst wissentlich — den Empfang stört. Die gewerJ liche Arbeit ruht gewöhnlich um diese beiden erwähnten Nachmittagszeiten, auch die AW" scheinen um diese Zeit ihre Elektrotherapie Apparate nicht arbeiten zu lassen. Es bleibt nur mehr eine Annahme übrig: die privaten Geräte für Elektrotherapie. Tie Rund-funkhörer an der Peripherie sind mit Bciu Empfang zufrieden. Nur das Stadtzentrum ist schon eine einzige große Störquelle geworden. Dies ist für jeden Radiohörer, der sein Postabonnement bezahlen muß. e:"e Qual, was sollen aber die Besitzer öffentlich'-Lokale dazu sagen, die neben dem Abonnement und der Polizeitaxe noch eine staatliche und eine Banatstaxe für die Beanlß-guttg der öffentlichen Rundfunkvorführung bezahlen müssen, dabei aber ihr Empfan-W gerät angesichts solcher Kalamitäten u'rfll benutzen können. Es ist im Sommer ahne!)111 eine Schwierigkeit mit den atmosphärisch" Störungen, wenn aber noch solche-Störungen binziitrcten. dann wird einem der '?»tU fang schon ganz und gar vergällt Abhüst tut also dringend not. Sie kann nur fru der Postbehörde kommen, die das erforderliche Peilgerät besitzt, mit dem die Sn1" quellen aufgesucht werden können, Der Rotdorn blüht! Jeder Tag schenkt neue Blüten, ,edeu DP zieht ein neuer seliger Frühling-Arnum Ust1' die Welt. Fast über Nacht haben sich die 'h'L’ bornbäume in den Gärten und Parks -»> Millionen hellroter Blütenbüschel bcö-W Kaum sieht man noch etwas von dem liVl1' nen Laub der Bäume — nur die Blütri sind -da, so dicht beieinander, daß man .sta'-K ein rötliches blühendes Polster vor {$$ sehen ... _ Wenn der Rotdorn blüht, steht die des lachenden blühende,, Frühlings am v;, Höhe. Ein Blütenwunder löst das ond-F ab. Schon fiel her weiße und tote Blü--.'^ schnee von de,, Kastanien. Noch blüht y'-‘ lerorls der Flieder und seine vollen Jsu,,u reu Dolden erfüllen die Lust mit Duft. Und daneben wehen d'e Zweige u* Goldregens im Winde, und es ist. als diese lieblichen Baume tatsächlich Gold über uns schütten wollten. Da hat sich auch der Rotdorn besäum’^ In der Fülle de? reichen Sommertages " ben sich seine Blüten entfaltet und bl>^^ tausendfach der Sonne ins leuchtende litz. Wieviele Blüten schmücken einen gen dieser Rotdornbäume? Jede von -Ich, ist ei„ winziges, zartes Kunstwerk tur, jede von ihnen ein Stückchen KnlU.ß für sich. Man kann sie nicht zahlen, die sende und Abertausende von Blüten an nein einzigen dieser Bäume, man be nähe ehrfürchtig und still vor dem 1,1 Wunder des blühenden Baumes stehk" sich ganz in den Reichtum des gesell" Blühens versenken. ^ Man muß einmal die Zweige Bes ■'f dorns auseinanderbiegen und innen -)!l U-I schauen in die blütenumschlossene der Baumkrone. Dort innen ist es fla11^ ^stund dunkel. Bellcicht aber sehen im tiefen Schatten zwischen den Aeßel Kunstvoll gebaute Nest, aus dem ganz seine, kum vernehmbare piepsende Stimmen kam Und von Zeit zu Zeit kommt huschend Ildtner Vogel, schlüpft von unten in das ®cätocig und stopft die kleinen hungrigen -tcäuler in dem Nest. Stilles Familienglück Uttkr Rotdornblüten . . . Unt die blühenden Bäume geht vom frü-M11 Morgen bis der Tag sich senkt der brausende Flug der Bienen. Unablässig taumeln don Blüte zu Blüte, tief aus den Kel-j,en den süßen Honig sammelnd. Es gibt ,c’tte Rast für die kleinen eifrigen Sammler '-n diesen Frühsommertagen, in welchen die Afstze Welt nur aus Blüten zu bestehen %int. Sie wissen es, daß jeder dieser Son-^ntage und jeder dieser Blütentage ein gna "vreichez 'Geschenk der Natur ist . . . Letzter Weg Gestern bald nach Mittag wurde die . e'che der in der Mariborer Gebäranstalt ln der Blüte ihrer 27 Jahre an den Folgen der Entbindung verstorbenen Professorin Frau Vera Novak, geb. Dostal von er Totenkammer des Allg. Krankenhauses nach Ljubljana mberführt. Eine große Menschenmenge nahm von der allseits gematzten Pädagogin rührend-traurigen oschied. Anwesend waren u. a. sämtli-. Professoren des Realgymnasiums und lele Kollegen der übrigen Mittelschulen °Wie fast sämtliche Schüler des Realgymnasiums, an dem die Verstorbene als ehrkraft tätig war. , Friede ihrer Asche! Der schwergetrof-enen Familie unser innigstes Beileid! Hetzern unter den Fünfzigern? merkt es ihm wirklich nicht an! Slov. Bistrica als Sommerfrische |Jj^'e Entwüklung des freundlichen Land-§ 'chenz Slov. Bistrica zu einen: beliebten Dtltirtctpifchcnort macht in den letzten Iah frfreulichc Fortschritte. Ist doch Clov. dch - am Südostabhang des Bachern und ge'ett sonnentrunkenen Rebenhügeln gelebt und ebenso mit der Eisenbahn wie mit $„1 Autobus von Maribor und von Celje ^ leicht erreichbar, geradezu von Natur 0,-T .isorbestimmt, einen Stützpunkt zu b'l= fsttg Unzahl größerer oder kleinerer, ^ lohnender Ausflüge, die von hier aus fn . cn Bachern (Šmartno, Sv. Areh. Rusih ,°^Q oder Tinje, Sv. Trije kralji. Planin :l? nebst Aussichtswarte), nach PoljLa-M^^dem Boo, nach Slov. Konjice mit tetnne Tattenbach und Seitzkloster usw. un-s»mm^En werden können. Für Erholung-i0t,nbs bietet aber Slov. Bistrica selbst alle ent& Fügungen zu einem geruhsamen Auf-6^ö l- Parkanlagen, Alleen, ein Schwimm ■$fUt !,°6ft Tennisplatz sowie ein Spiel- und Ein n^latz für Kinder laden zum Besuche Jgy, Mihrend kurze Spaziergänge durch ber -. und Wiese in die nächste Umgebung fuhren. Indessen Jorgt in den iüt .Permonaten ein Wassersprengwagen ti,,, lc Staubfreiheit der Straßen. Der Auf % !_ttc von Sommerfrischlern dienen die Großgasthöfe Hotel „Beograd" keif »Neuhold" zu mäßigen Pensions-ün’jT denen sich nun die erst kürzlich fer-stellte Gasthof-Pension „Ferenčak" hin- Aht 5Qt, um den vielfach geäußerten L^ftgen jUr Erhöhung der Anzahl ver-krer Gastzimmer zu entsprechen. Am un ^iimGnbe ber Bahnhofallee, unweit üeI ie nNnhof§ staubfrei gelogen, verfügt dre Ütc eu!> allermodernst eingerichtete Pension cTe ganze Reihe größerer und Keine- (Jß dßjd* - „ Was Immer es auch zu putzen gibt » Vi m putzt alles: Feines und Grobes! Vim enthält feingemahlene, wirksame und lösende Substanzen. Diese bewirken, dass der Schmutz zunächst gelockert wird und dann entfernt werden kann, ohne dass die Gegenstände zerkratzt werden. Vim ist besonders sparsam im Verbrauch und wirklich preiswert. VS II putzt alles Römischer Kaiser bei Vluj geschlagen... Neuer römischer Münzfund in Ptuj / Was uns die Geschichte erzählt Im Vorjahre fand man in der Nähe von Ptuj einige römische Goldmünzen aus der Zeit des Kaisers Valentinianus und seines Sohnes Gratianus. Fast sozusagen auf demselben Terrain fand vor kurzem ein Arbeiter in der gräfl. Herberstein’schen Baumschule am Panoramaberge eine gut erhaltene Goldmünze des Kaisers Magnus Maximus (383—388 n. Chr.). Auf dem Avers ist die Inschrift D. N. MAG. MAXIMUS P. F. AVG —D(ominus) N(oster) Mag(nus) Maximhs P(ius) F(elix) Avg (ustus). Auf dem Revers sieht man die nach links schreitende Göttin Victoria, welche in der Rechten einen Kranz, in der Linken einen Palmzweig hält und die Inschrift VICTORIA AVGUSTVM. Ferner ist auch die Münzstätte S(acra) M(oneta) TR(evirorum) also Treveri, das heutige Trier in Deutschland, angegeben. Eine vollkommen gleiche Goldmünze befindet sich auch im hiesigen Museum. Weil das Schicksal dieses Herrschers sich gerade in Poetovio entschied, so ist es am Platze, daß wir auf seinen Lebenslauf zurückblicken. Magnus Maximus war ein gebürtiger Spanier. Er diente unter Gratianus, während Theodosius als General beim römischen Heere in Britannien den Thron bestieg. Er wußte die Unzufriedenheit des Heeres mit Gratianus gut auszunützen, um seihVf die Kaiserwürde zu erlangen. Er rer sonnig-sreuivdlicher, ein- und zweideutiger ruhiger Zimmer, darunter einiger Balkonzimmer, die ihrer Sommergäste harren, die hier zu mäßigen Preisen bei vorzüglicher Küche in volle Pension genommen werden. Ein schöner Haus- und ein Sitzgarten vervollständigen jede Bequemlichkeit, und bei etwaigem Regenwetter bietet eine geräumige geschlossene Veranda einen angenehmen Aufenthalt. Es steht daher zu erwarten, daß im erfolgreichen Zusammenwirken von Gemeindeverwaltung, Fremdenverkelhrsverein, Alpenverein und Privatinitiative die Stadt Slov. Bistrica.im Fremdenverkehr als beliebter Sommerfrischenort bald im vollen Maße jene Bedeutung erlangt, die ihm auf Grund seiner natürlichen und zivilisatorischen Voraussetzungen zukommt. Einbruch in die Gl. Veter-pfarrkirche In die St. Peter-Pfarrkirche bei Maribor ist in der Nacht zun: 28. d. ein frecher Einbruchsdiebstahl, verbunden mit Sakrilegium, begangen worden. Die noch nicht eruierten Verbrecher schlichen sich abends in die Pfarrkirche, erbrachen in der Nacht das Tabernakel und entnahmen daraus zwei Kelche und ein Ziborium, drei Gefäße für Weihöl und zwei Reliquiarien. Die Einbrecher verzehrten 180 geweihte Hostien aus dem Ziborium und tranken den Meßwein aus den gestohlenen Kelchen. Die Monstranz und noch ein Ziborium ließen sie in Ruhe. Nach der gotteslästerlichen Diebstat schnitten sie einen Glockenstrang ab und verschwanden durch ein Turmfenster aus der Kirche. Die fiel plötzlich in Gallien ein, besiegte das Heer des Gratian bei Paris. Es gelang ihm sogar, denselben in Lyon gefangen zu nehmen, und hinzurichten. Dann beeilte er sich, seinen Sohn Flavius Victor zu Theodosius zu entsenden, damit er jenem seine Untertänigkeit und Waffenbrüderschaft anbiete. Theodosius bekleidete ihn zwar mit der Kaiserwürde, verlangte aber, daß Maximus diesen Teil des Imperiums an den jungen Valentinian aushändige. Als Antwort drang Maximus in tlalien ein und nahm sogar Valentinian mit dessen Mutter Justina gefangen. Nun wartete auch Theodosius nicht mehr und erklärte seinem Gegner den Krieg. An der Save bei Sisak stießen die beiden Heere aufeinander. Die Schlacht fiel für Maximus unglücklich aus. Er wollte diese Schlappe bei Poetovio gutmachen, wurde aber hier durch die Truppen Theodosis entscheidend geschlagen. Mit den Resten seines Heeres ergab er sich dem Sieger in Aqui-lea. Er hoffte ernstlich auf Gnade und hätte auch solche von Theodosis erlangt, wenn ihn nicht die erbosten Legionäre seines Gegners auf die Richtstätte geschleppt und hingerichtet hätten (338 n. Chr.). Bald darauf fiel auch sein Sohn Fl. Victor durch Mörderhand. So hatte Theodosis wieder die Einigkeit des Reiches hergestellt. A. 8. Untersuchung, die noch nicht abgeschlossen ist, ergab, daß zwei Einbrecher beteiligt waren. Der effektive Sachschaden beziffert sich auf etwa 5000 Dinar. Murfelder Trabrennen Wie bereits berichtet, wurde am vergangenen Donnerstag auf der bekannten Rennbahn in Cven das traditionelle Murfelder Frühjahrsrennen ausgetragen, das wiederum die ausgezeichnete Qualität des Murfelder Pferdematerials bestätigte. Die Resultate der einzelnen Rennen waren: Im Rennen der Dreijährigen siegte »Pe-run« (Slavič Josef aus Bunčani) in der Zeit von 3.12 (km 1.50) vor »Nervus vi-tae« (Slavič Alois aus Banovci) 3.14 ) 1.46), 3. »Leon« (Vaupotič Matthias aus Lukavci) 3.16 (1.52), 4. »Princesa« (Slavič Ludwjg aus Grabe) 3.17 (1.52,7) und 5. »Egon« (Skuhala Franz aus Križevci) 3.35 (1,56,5). Das Rennen der 4—12-jährigen Pferde endete mit dem Siege des »Pelikan« (Slavi-* Josef aus Bunčani) 3.14 (1.30,5). Zweiter wurde »Peter Pilot« (Slavič Lud-w:~ aus Grabe) 3.23 (1.26,5). Dritter »Lošin« (Panič Franz aus Lukavci) 3.37 (1.47.5), Vierter »Oriksa« (Razlag Vekoslav aus Radoslave!) 3.46 (1.30,5) und Fünfter »Krka« des Bežan Anton aus ša-linci 3.47 (1.47). Das Handicap der 3—12-jährigen ergab folgendes Resultat: 1. »Nervus vitae« 3.37 (1.40), 2. »Nebor« (Slavič Ludwig aus Grabe) 3.38 (1.49), 3. »Peter Pilot« 3.42 (1.28.5), 4. »Nikita (Galunder Franz aus REPERTOIRE: Samstag, 29. Mai um 20 Uhr: »Weiße Pest«. Ab. B. Sonntag, 30. Mai um 15 Uhr: »Der gütige Antonius«. Gastspiel Paula Udovič. Ermäßigte Preise. — Um 20 Uhr: »Die drei Dorfheiligen«. Premiere. Montag, 30. Mai: Geschlossen. Dienstag, 1. Juni um 20 Uhr: »Der gütige Antonius«. Gastspiel Paula Udovič. Ermäßigte Preise. Zum letzten Mal! Mittwoch, den 2. Juni um 20 Uhr: »Die weiße Pest«. Ab. C. Union-Tonkino. Der größte Volksfilm der Gegenwart »Marysa«. Ein spannender, von gewaltigen menschlichen Leidenschaften durchgeglühter Film, dessen Handlung sich in der mährischen Slowakei abspielt, dem Lande herrlicher Volkstrachten, die an sich schon eine Sehenswürdigkeit bedeuten! Ein Film der tschechoslowakischen Jubiläumsproduktion u. ob seiner Schönheit preisgekrönt, dargestellt von prominentesten Künstlern der Prager Nationaltheater. Außerdem die neueste Wochenschau mit den Krönungsfeierlichkeiten in London. Burg-Tonkino. Nur drei Tage hindurch wird der flotte Lustspielschlager »Der Wildfang« mit Roszi Csikos, Lizzi Holzschuh, Tibor von Haliqay und Carl Rudolf gezeigt. Eine amüsante Geschichte mit echtem Wiener Humor, zu der die Außenaufnahmen an der blauen Adria gemacht wurden. — Es folgt der neueste Gitta Alpar-Film »Dtibary« von Karl Millöcker. — In Vorbereitung »Hotel auf dem Ozean«. Veržej) 3.44 (1.54,5), 5. »Leon« 3.50 (1.52). Im Zweispannerfahren starteten vier Paare mit dem Ergebnis: 1. »Pelikan«-»Perun« 3.25 ((1.53), 2. »Oriksa«-»Lošin« 3.37 (1.59), 3. »Peter Pilot«-»Princesa« 4.06 (1.59), 4. »Plistra«-»Krka« 4.12 (2.04). Die beste Zeit des Tages erzielte »Peter Pilot« mit 1.26,5, unter den Dreijährigen »Nervus vitae« mit 1.40. Wie verlautet, schweben Verhandlungen für den Verkauf des Siegers im zweiten Rennen, des Hengstes »Pelikan« nach Wien. So wird 4r den Stuten »Pika« und »Lasta« folgen, die im Vorjahre ins Ausland gin- rr\ BAYER ViV (Wenn Sie Aspirin nehmen, können Erkältungen, Grippe, Rheuma rasch verschwinden [Achten Sie aber auf das Boyericreuz Xnnooce reg. S. Nr._15S3 von 27, XL 1936. gen und dort den Wert der Ljutomcrcr Pferdezucht bekunden. .BEnorenfälscher Rupnik gefaßt Die Gendarmerieorgane in Slov. Bistrica haben den bekannten und berüchtigten Banknotenfälscher Franz Rupnik festgenommen, der im Herbst vorigen Jahres gelegentlich der Festnahme einer Geldfälscherbande in Radvanje flüchten konn te und seither nicht zu finden war. Rupnik, der in der Schule des »Meisters« der »Fälscherkunst«, Potočnik, gegangen war, hat bereits 15 Jahre wegen Banknotenfälscherei in. den Kerkern abgesessen. nt. Zwei Gastspiele Paula Udovič. Das frühere langjährige Mitglied unseres Thea- terensembles Frl. Paula U d » v i B gastiert zweimal in der Operette „Der gütige Antonius", ü. zw. Sonntag, den 30. d. M. nachmittags (leiste Nachmittagsvorstellung!) und Dienstag, den 1. Juni abends. Dies ist die unwiderruflich letzte Aufführung dieser beliebten und überaus unterhaltenden Operette. Für beide Vorstellungen gelten er» 'unstigte Preise. m. Todesfall. Im Alter von 78 Jahren ist gestern der Privatier Anton ©reiner gestorben. R. i. P.! in. Trauung. Dieser Tage wurde in Svečina bei Maribor der Beisitzer Franz A n-d e r l i č aus Slatina mit Frl. Paula K r e der Tochter des Bürgermeisters und Weingutsbesitzers Alois Kren aus SveNna. getraut. Ms Trauzeugen fungierten der Ma-riborer Vizebürgermeister Franz ž c b o i und der Besitzer Franz Kren aus Jareui-ua. Sir gratulieren! m. Versetzung im politischen Dienste. Der Bezirkshauptmann von Slov. Konjice, Herr Matthias Mal.eLiB, ist über eigenes Ansuchen nach Logatec versetzt worden. Seinen Posten wird der bisherige Bezirkshaupt-inann von Logatec einnchmcii. m. Zvjähriges Bernfsjubljäum. Der be- lanntc Maribore Rechtsanwalt Dr. Fero M i I c r feierte dieser Tage sein 30jähri-ges Berufsjubläum als selbständiger Advokat. Der Jubilar eröffnete feine Kanzler zuerst ui Maribor, dann übersiedelte er — ein gebürtiger Kärntner — nach Klagenfurt und kam nach dem Umsturz wieder nach. Maribor zurück. Tr. Miler ist nach seiner Praxis, der älteste Advokat in Maribor und einer der ältesten in Slowenien überhaupt. Wir gra-1 tuliereu! • _ m. An die Bevölkerung von Pobrežje und Tezno. Das Gemeindeamt Pobrežje ersucht aus diesem Wege die Hausbesitzer von Pobrežje und Tezno, am S a m s t a g, den 29, und am iS o n n t a g, den 30. ib. anläßlich der Jubiläumsfeierlichke'len für die Maidetlaration ihre Häuser zu beflaggen. den aus dem staatlichen Stwnbruch in Reka bei HoLc gewonnen. Die Zerkleinerung besorgt die Firma šc S e r kv aus Sv. Jur'.j, den Transport die Autobusuntcrnchmung L i n i nge r aus Maribor. m. Das erste Uebungsschtctzen des Maxr-borer Jagdvereines findet morgen. Sou n-t a g, mit 8 Uhr auf der Militär-Schießstätte in Radvanje statt. Geschossen wird mit Kugel und Schrot auf alle jagdspovtlichen Figuren und Scheiben. Mitglieder und Freunde des Schießsports sind ringelnden. Ächtung Schwerhörige I Unser neuer Apparat „VIBRAPHON“, NICHT ELEKTRISCH, ohne Batterie, Drähte, Zubehör, fast UNSICHTBAR zu tragen, ärztlich empfohlen, verleiht Ihnen besseres Hören, Verlangen Sie Gratis-Broschiiren und Bedingungen für eine 30-tägige Probe. „R1N@S“ Unternehmen für den Vctrieb medizinischer Apparate, ZAGREB, Boškovičeva ulica 3 m. Selbstmord. Im Walde in Nunska gra ba bei Ljutomer wurde der Keuschler Ivan Š č a v n i B a r erhängt anfgefunden. m. Straßensperre. Wegen dringender Reparatur an der Wasserleituugsanlage bleibt am M k n t a g, den 31. d. die Kopališka ulica im Abschnitt zwischen der Aleksandrova cesta und der Marijina ulica den ganzen Tag über für jeden Verkehr gesperrt. m. Autobusverbindung mit Ruše. Morgen, Sonntag, den 30. H. fährt um 7.30 Uhr ein städtischer Autobus vom Hauptplatz nach R u š e gelegentlich der dort stattfindenden Firmung ab. in Entlang des Drauprvmenadeweges sind seinerzeit Akazien gepflanzt worden, die jetzt von unverantwortlichen Elementen buch ftäblich vernichtet werden. Die Zweige und Aestc werden vielfach schonungslos abgerissen. so daß die Sträuchen, die früher einen schönen Anblick boten, jetzt trostlos aussehen. Hoffentlich findet dieser Unfug ein Ende, doch sollen diese Zeilen auch als Appell an die Passanten gelten, die dortigen Akazien-Anlagen vor dem Zugriff der erwähnten Elemente zu schützen. m. Die Straßenbauarbeiten au der Straße Št. Jlj—Maribor nehmen einen schönen Verlauf. Mit den ersten Arbeiten ist die Aaufirma N a s s j nt beui bereits bis zur Haltest'lle Cirknica gekommen. Die erforderliche,: Mengen an Eklogit-Schotier wer-, nt. Die Volksuniversität in Maribor hält am Montag, den 31. b. um 20 Uhr ihre Jahreshauptversammlung ab. worauf nochmals alle Mitglieder sowie Förderer dieser agilen Kulturinstitution aufmerksam gemacht werden. nt. Aus der Theaterkenzlci. Sonntag abends gelangt das Lustspiel aus dem Bau-crnleben „Die drei Dorfheiligen" zugunsten des Pensiousfonds der Schauspieler zum ersten Mal in der Saison zur Aufführung. m. Sturz aus dem fahrenden Zug. Zum Unfall, der sich dieser Tage nächst der Bahnstation Pragersko ereignete, sei nachträglich mitgeteilt, daß dabei die Bositzerstochter Marie K o r e s (nicht Korže!) aus dem Waggon gefallen ist. * Mit erstklassigen Weinen werden Sic sich vertraut machen, wenn Sie die Weinausstellung und den Kongreß des Weinbauvereines für das Draubanat besuchen, der Sonntag, den 13. Juni in Slovenska Bistrica abgehalten “wird, wo erstklassige Weine aus den besten Ruf genießenden Weinbergen von Ritoznoj, Kovača vas, Viso-le, aus der Umgebung Von Konjice und anderen Gegenden bis Fram ausgestellt sein werden. Die Zugsverbindung ist günstig, da ein Zug auch abends um 21.17 von Bistrica-Stadt abfährt. Günstig ist auch die Autobusverbindung mit Maribor und Celje. Am selben nachmittags Ausflüge in die Umgebung und Besichtigung der erwähnten Weinberge, wo Sie Gelegenheit finden werden, die Schönheiten Unseres Bachern zu bewundern. ■ 5704 * »Grič«, Rošpoh — Oset. Ausflüglergasthof. Warme und kalte Küche. Sortierte Weine. 5707 * Sonntag Gartenfest im Gasthaus Weber. Eisenbahnermusikkapelle (Schönherr). Prima Weine. 5631 * Pesek, Radvanje. Billige Backhühner, erstklassige Sortenweine aus Pekre. Faßbier. 5684 * Das Mineralwasser »Petanjska Slatina« übertrifft durch die Konzentrierung der Mineralsalze und wegen seines außerordentlich angenehmen Geschmacks alle verwandten Mineralwasser. 5441 * Benützen Sie die herrliche Höhenluft auf der schönen Dachterrasse des Hotels »Orel«, wo man Sie bei ermäßigten Preisen mit vorzüglicher Küche und ausgesuchtem Ljutomerer Wein bedienen wird. Ausgeschenkt wird auch Budweiser- und Tscheligi-Bier. Samstags, Sonntags und Feiertags Konzert. 5622 * šunko, Radvanje. Poganzen- u. Back-hiihnerschmaus, prima Weine. Faßbier. Schrammelmusik! 5710 m. Wichtig für E isenbch npensi en iste, i. Eisenbahn-Altpensionisten sowie Provisiou/-stcn. Gnadeupenlsionisten und Witwen, die in Maribor und in der nächsten Umgebung wohnhaft sind und ihre Pensionsbezüge von der EifcNbahndrrektion Ljubljana beziehtn, wögen sich am 1., 2., 3. »der 4. Juni zwischen 9 und 11 Uhr vormittags oder zwischen 15 und 17 Uhr nachmittags in der Erledigung der neuen Anmeldung für den weiteren Bezug, der Teuerungszulagen utri den. Aus c. Tödliches Straßenunglück. Vor Žalec ereignete sich dieser Tage ein schweres Unglück, das leider ein Menschenleben forderte. Von Ljubljana trafen mit zwei Motorrädern vier Ausländer ein, die sich auf einer Reise durch Europa befinden. Als auf der rechten Straßenseite eine Gruppe von Zigeunern mit Bären daherschritt, bog der Amerikaner John Harry Wikara nach links ab, um im mäßigen Tempo an den Zigeunern vorbeizufahren. In diesem Augenblick tauchte an der Abzweigung einer Nebenstraße vor ihm die 26-jährige Besitzerstochter Maria Kuder aus Vrbje auf, die die Zigeuner beobachtete und die entgegenkommenden Motorräder nicht hörte. Wikam konnte seine Maschine nicht mehr zum Stehen bringen und stieß das Mädchen mit derartiger Wucht zu Boden daß dieses einen Schädelbruch erlitt. Das Mädchen konnte sich trotz der furchtba ren Verletzungen noch erheben und zu dem in der Nähe wohnenden Arzt Dr. Ločniškar begeben, der die sofortige Ueberführung ins Krankenhaus in Celje anordnete. Die Schwerverletzte starb je doch tagsdarauf, ohne das Bewußtsein erlangt zu haben. Der Amerikaner, den am Unglücksfall kein Verschulden trifft, hinterließ einen größeren Geldbetrag und setzte die Fahrt nach Ungarn fort. AUCH DIE BLONDINEN, die an derSonnenicht so leicht Braun werden, bestätigen, daß sie bei der Verwendung von TSCHAMBA - FII von der Sonne nid}t verbrannt worden sind, daß sie jedoch eine schöne, glatte braune Haut erhalten haben. Haupt-vertrjetung: Drogerie GREGORIČ, Ljubljana, Prešernova ulica 5. 5110 Aus PM*j P. Trauung. In der Stadtpfarrkirche wurde der bekannte Sportsmann Herr Franz S t r 0 ß, ein Sohn des bekannten Weinguts und Hausbesitzers und Industriellen Ferd. St roß, mit Frl. Wally P I a z o t t a, Tochter ches Realitätenbesitzers- Franz Plazotta, getraut. Als Trauzeugen fungierten Kauf maNn Friedl K-a nt c lt.š.a' k und der Bru Arbciterkaminc r (Sodna ulica 9/11) zwecks der des Bräutigams-Ferdinand Stroß. Wir gratulieren! p. Mysteriöses Verschwinden eines jungen Mannes. Am Freitag abends trug, sich am Stadtberg bei Ptuj ein aufregender Vorfall zu. Der 17jährige Schuhmachcrlehrling Simon M 11 t: I d chatte, mit einem kaum 14-jährigen Mädchen einen Wortwechsel, in des jeu Verlause er sein Messer zog und dem Mädchen schwere Verletzungen beibrächte. Hierauf fügte, er fick- selbst Verletzungen bei und-stürzte sich vor den Augen des schwerverletzten Mädchens in den Schwab-Teich. Das Mädchen wurde ins Krankenhaus über führt, während man nach Murko vergeblich suchte. P. Der Bezirksstratzenausschuß in Ptuj erhielt in seiner Mittwoch abgehaltenen Sitzung eine neue Leitung. Zum Obmann wur de für die Dauer der nächsten drei Jahre Bürgermeister Dr. R e m e c, zum ersten Vizeobmann Johann S t u m b e r g e r aus Središče und zum zweiten Vizeobmann Johann Vrši č aus Sv. Marko gewählt. * Herren- und Damen-Friseursalon Julius Gjurasek ist in die Miklošičeva ulica (»Kmečka hranilnica«) übersiedelt. 5618 p. Gefahren der Flößerei. In kurzer Zeit von wenigen Wochen ereignete sich auf der Drau bereits der dritte Unfall beim Flößen. Freitag nachmittags stieß ein großes, aus dem Drautal kommendes, mit sechs Arbeitern bemanntes Floß' gegen die Brückenjoche in Ptuj und wurde entzweigerissen. Während sich die übrigen Flößer auf das Brückenjach retten konnten, blieb der 28jährige Viktor D 1.1 g 0 n i f. aus Stojnci auf dem Floßteil und rief verzweifelt um Hilfe. Zwei in der Nähe badende Personen, der bekannte Sport ler Lndstng P o d b r e z n i k sowie Johann P r ca c, begäben sich mit einem Kahn sofort zur Unfallsstelle und nahmen den sich in größter Lebensgefahr befindliche” Flösfer ins Boot Da ein Teil des Holzes ab wärts getrieben wurde, erleidet der Floßst'' sitzer einen Schaden vpn 15.000 Dinar. p. Wochenbereitschaft der Freiw. Fcuri' wehr. Vom 30. b.- bis 7. Juni versieh! bis zweite Rotte des ersten Zuges mit Brand-meistcr Ignaz Vanda, Rottführer Josef Knc tec sowie der Mannschaft Konrad 'SominA-Rudolf Fijau, Alois Vrabič, Bariholoist' Cundrč und Robert Fra die Feuerbereit schaff während Chauffeur August Pevck. Rottführer Johann Merc sowie. Wilhelm Miksa und Andreas Pfeifer von Der Man1'' schaff den Rettungsdienst übernehmen. p. Den Apothekennackstdienst versieht bi-Freitag, den 4. Juni die Apotheke „Zu11' goldenen Hirschen" (Mag. Behrbalk). p. Schweinemarkt. Aus den Schweines markt in Ptuj wurden Mittwoch 399 Schwst ne zugeführt, wovon 93 verkauft wurden. 6-kosteten: 6—12 Wochen alte Jungschweins 80—120 Dinar pro Stück, Fleisch'chweinc h —6.50, Zuchtschweine 5—5.75 Dinar p1'" Kilo Lebendgewicht. Aus Botjtaue po. Sportliches. Am Donnerstag gastier-te in Slov. Konjice der Sportklub aus Slo-ven jgradeč und trug gegen den dortige” SK Slov. Konjice ein Fußballwettspiel aus, das einen schönen und spannenden Verlauf nahm. Die Gäste aus Slovenjgradst führten ein gefälliges und schnelles Spie1 vor und waren gegen ihr früheres Spw> welches sie bekanntlich in Slovenjgradec 6 : 0 verloren hatten, nicht wieder zu er kennen. Die Heimischen mußten alles aw sich herausgeben, um knapp mit 3 : 2 st' gewinnen, davon resultierte noch st'1 Zähler aus einem Elfmeter für den heilst' sehen Sportklub. Beim SK Slov. Konjic” wirkten wieder einige Spieler des SK Bst” aus Poljčane mit, der sich, wie man hört-in Kürze mit dem SK Slov. Konjice fusionieren wird. Das Wettspiel erfreute sic11 eines zahlreichen Besuches. Zu empfehle'1 wäre es, daß solche Spiele, wenn sic astri1 nur als Freundschaftsspiele gedacht sistst von erprobten Schiedsrichtern geleit” werden. Autocarauöflüge des „putnik Das Reisebüro »P u t n i k« (Tourist Office) veranstaltet in der nächste'1 Z':t eine Reihe von Gesellschaftsfahrtest die alle mit modernst ausgestatteten Luxus-Autocars unternommen werden. Dst Programm sieht folgende Fahrten v°r' 30. und 31. Mai: Nach Adelsberg u«c Triest. Gesamtarrangement 470 Dinar- 2. Juni: Nach Graz. Fahrpreis 100 D' nar. 3. bis 7. Juni: Nach Budapest z Festwoche. Fahrpreis 500 Dinar. 6. bis 9. Juni: Nach Wien zu den Fc5t wochen 1937. Fahrpreis 250 Dinar-6. Juni: Zur Mustermesse in Ljublja|1‘ Fahrpreis 100 Dinar. 6. Juni: Nach Klagenfurt und zum V-0 thersee. Fahrpreis 150 Dinar. 10. und 11. Juni: Nach Mariazell. Fal’1 preis 200 Dinar. js 12. und 13. Juni: Nach Graz. Fahrpr 110 Dinar. 13. bis 15. Juni: Nach Wien zu den Fes wochen 1937. Fahrpreis 240 Dinar. 13. bis 27. Juni: Zur Pariser WelstU Stellung, Hinfahrt über die italieist5^ und französische Riviera, Rückfahrt u die Schweiz und die Dolomiten Gesa arrangement 3900 Dinar. . f„ 20. Juni: Rund um den Bachern. Fa1 preis 75 Dinar. 26. bis 29. Juni: Auf den Großg1^ ner und nach Salzburg. Gesamtarra ment 1000 Dinar. 27. bis 29. Juni: Nach Adelsberg, - ef)t est, Venedig, Padua. Gesamtarrange 780 Dinar. ulli 29. Juni: Nach Klagenfurt und z Wörthersee 150 Dinar. ^0 29. Juni: Ins Logar-Tal. Fahrpre*5 Dinar, Apolhekennachtdlenst die Vom 29. Mai bis 5. Juni verselst11 yer Mariahilf-Apotheke (Mag. König) 1 „jtis-Aleksandrova cesta und die St. An pfan' Apotheke (Mag. Albaneže) in der kopanova ulica den Nachtdienst. Wenn die Wäsche doch so unverwüstlich wäre, wie “ —TA sie schön ri'^X ist! Schaut, noch heute ist die Wäsche meiner Motter schön und fest! Ja.'unsete Mütter hatten es besser! Irrtum, liebe Kinder! Richtig gewaschen, hält auch Eure ZFSX, -Wäsche ewig.^u- "P Richtig gewaschen mit SCHiCHTHČRSCHSElFE! tyk£stkš4Mit($t ItuHästk&u- Der Kampf um das jugoslawische Eisenerz Starke Nachfrage im Auslande infolge der Rüstungssteigerung -die Tschechoslowakei, Ungarn und Deutschland als Käufer England wiegt das Eisenerz mit Gold aus Erzausfuhr nur gegen Devisen? Der Umstand, daß gegenwärtig die Sanze Welt fieberhaft rüstet, brachte es wß sich, daß Metalle und Erze jetzt die begehrtesten Artikel sind. Da die heimischen Lager nicht genug Eisenerz her-keben können, hat England in letzter ^eit sehr große Mengen dieses wichtigen Rohstoffes in Schweden und Norwe keil angeschafft. Die Eisenerzgruben in •^Ci" Umgebung von Bilbao sind wegen des spanischen Bürgerkrieges lahmgelegt. Die Schwerindustrie ist fast ohne Erz Geblieben. Das tschechoslowakische Eisenwerk in Wittkowitz hat größere Men ken Erz in Rußland angekauft, doch reicht dies beiweitem nicht aus. Die ungarische Schwerindustrie bedarf eben-’alls größerer Erzmengen. Die Fabriken 111 Resitza in Rumänien brauchen desgleichen mindestens 15.000 Waggons b-isenerz. Endlich ist es Deutschland, das v°n allen Staaten wohl die größten Eisen erzmengen benötigt. Wie in gut unterrichteten Kreisen behauptet wird, ist heute nur noch ein ein z'ker Eisenerzmarkt nicht vollkommen 'n Anspruch genommen worden. Es ist ~’es der j u go. slawisch e Markt. 11 Jugoslawien, behaupten die Sachverständigen, gibt es sehr ausgiebige Eisenerzlager, Man behaupt, ebenfalls, daß die Dualität unseres. Eisenerzes..ausgezeich-"L! ist. *u letzten Jahn .hat man jedoch in der Tschechoslowakei zu behaupten verbucht, daß die Qualität des jugoslawischen Eisenerzes nicht genügend sei. 'sher ist unser Eisenerz unter 800 Di-AUu Pro Waggon bezahlt worden, gegen ^ärtig werden jedoch bereits über 1000 Dinar für den Waggon Eisenerz aus Jugoslawien geboten. 1» Beograd halten sich gegenwärtig zahlreiche Interessenten aus dem Ausland auf, und zwar Deutsche, Tschechoslowakei!. Ungarn und Rumänen. Die Mc’h e chen verlangen über 200.000 I °nnen Eisenerz, Ungarn ungefähr leselbe Menge, die D e u t s c h e n hoch viel mehr. Alle diese Interessenten "ollen nicht nur Verträge zwecks Eichung von Eisenerz unterzeichnen, son-. rn sie verlangen sogar Möglichkeiten, Hl Jugoslawien Eisenerzbergwerke zu e*p!oitieren. Hinter allen diesen Staaten, die unser Eisenerz erwerben wollen, sieht E n g-1 a n d, deren Konkurrenz alle befürchten. England bezahlt das Eisenerz in Gold, während alle anderen Interessenten verlangen, daß ihnen die Ware im Clearingwege zugestanden werden. Die Lage ist gegenwärtig für Jugosla wien ausgezeichnet. Aus diesem Grunde ist man in vielen Kreisen der Ansicht, daß die Eisenerzausfuhr nur im Wege der Devisenbezahlung zu gestatten sei. Außerdem ist man der Ansicht, daß die Erzausfuhr nur eingeschränkt erlaubt werden dürfe. t Man hebt in Wirtschaftski eisen hervor, daß in Jugoslawien Hüttenwerke bereits bestehen und daß neue ebenfalls errichtet werden. Aus diesem Grunde sollte man nicht Roherze exportieren, wenn eine Möglichkeit besteht, daß das Erz als Eisen in großen Mengen ausgeführt werden kann. Für Eisen würde man außerdem einen viel höheren Preis erzielen können, als dies für Erz der Fall ist. In den Wirtschaftskreisen erwartet man mit großem Interesse die weitere Entwicklung der Dinge. Spitzenleistung unserer Wirtschaft XVII. Mustermesse in Ljubljana vom 5. bis 14. Juni / Eine Reihe von Sonderausstellungen Die diesjährige F r ü h j a h r s m e s-se in Ljubljana wird, wie bereits berichtet, vom 5. bis 14. Juni abgehalten und dem Besucher einen Ucberblick über die heimische Produktion, die Fortschritte unserer Volkswirtschaft und der neuesten Forschungen des Schaffenden Geistes unserer engeren Heimat bieten. Ihre Erzeugnisse werden auch ausländische Firmen ausstellen, vor allem jener Branchen, die bei uns noeh nicht Fuß gefaßt haben, wie beispielsweise die Automobilindustrie. Entsprechend gruppiert in einzelnen Pa villons, werden die Maschinen- und Metallindustrie, die Holz-, Textil-, Papier-, chemische, Nahrungsmittel- und Lederindustrie und -gewerbc ihre Erzeugnisse ausstellen. Unsere fortschrittliche Möbelindustrie wird vor Augen führen, daß sie auch den verwöhntesten Geschmack zufriedenstellen kann und allen Bestrebungen hinsichtlich der Wohnungseinrichtung Rechnung trägt. Auch das Kleingewerbe wird in dieser Spitzenveranstaltung unserer Wirtschaft ehrevoll vertreten sein. Im Rahmen der Mustermesse wird auch Marii €8 eine Aussteuer diesmal eine Reihe von Sonderausstellungen ihre Pforten öffnen, so die Haus h a 1 t u n g s a u s s t ellung in Verbindung mit einer Moderevue und die J a g d aus s t e 1 1 u n g, die als Auswahlschau für die Beschickung der Berliner Weltjagdausstellung anzusehen ist. Die A u t.-o m o b i lau s-Stellung verfolgt den Zweck, in der Entwicklung der Motorisierung des Landes der breiten Oeffentlichkeit die neuesten Modelle der Weltfirmen vor Augen zu führen. In der K 1 e i n t i e r s c h a u wird sich der Besucher mit der richtigen Zucht und Pflege des Geflügels, der Kanin Der Zweikampf Sänger und Banjospieler der kleinen j,ju>ikbaude brach jäh in seinem schmalzigen ab; wie verloren klimperten noch ein «at Töne seiner Begleiter hinterher. Dann L.ATeu, die weißen Gebisse fletschend, drei ' ^Mergesichter nach der Tür von Mikaelas ^m»oit" Den schmierigen Vorhang mit -A, Linken zur Seite drückend, stand in der Eichung ein Mann, der trotz seiner halb ln,u:ltnnlichr», halb indianischen Tracht um ^jUennbar ein Weißer, ein Europäer war. jj !' -stehllaut des Vorspielers, drei Mauler Tippten zu und die Synkopen einer "ub«UQ" peitschten durch die Gaststätte. terftlllei Bartisch, schrie es auf, sPlit-^ o.klirrend ein Glas — die unwahrsch^m-tci> rxCt*e Wirtin starrte entgeistert den späte,,! an. „Don Ernesto", stotterte sie ton fink ®eifee ließ lächelnd den Vorhang de, ei i e n gegen ihre Einteilung mit Aegypten in einer Gruppe Einspruch erhoben. Es hätte nur eines der drei Länder aufsteige können und das wäre mit Rücksicht auf die letzten Ergebnisse beider Balkanstaaten zweifellos ein Unrecht gewesen. Tr. Schricker schlug eine Lösung dahin vor, daß durch das Los einer der beiden Staaten bestimm werde, der dann gegen Aegypten anzutreten hätte. Der Sieger hat antzusteigen. Das andere der beiden Natio-ualteams hat in der Gruppe mit Polen, Rvr wegen und Irland zu kämpfen, aus welcher zwei Länder anfsteigen. Der jugoslawische Verband griff den Vorschlag nur, der nun auch vom ilrgenzkomitee der FF FA angenommen wurde, J ugasimo'en spielt gegen Polen, Rumänien gegen Aegpten und Norwegen gegen Irland. Die drei Sieger steigen mit. Ter INS hat in seiner letzten Sitzung beschlossen. dem Polnischen Verband vorzu-stl,lagen, den für den 15. Oktober l. I. nach Warschau abgeschlossenen Fußball Läuder-lampf Jugoslawien—Polen bereits als Ails-scheidnngskampf zu betrachten. Das Rückspiel soll dann im Frühjahr kommenden Iah res in Jugoslawien ausgetragen werden. Ausfahrt nach, Jarenina (Horvat) herzlichst ein. Abfahrt vom Bereinshetin, Hotel ..Zamorec", um halb 14 Uhr. Mitglieder Klubfreunde ohne Räder benützen den um 13.05 nach Pesnica, von wo sie in einer halben Gehstunde gemütlich nach Jarenina kommen. bejiv. Zug g. Todesfall. Nach langwierigem Siech tum ist hier der Invalide Florian P o n-gratz gestorben. Die Gattin des Vei-storbenen, die erst kürzlich Zwillinge gc' , bahr, lebt mit ihrer Familie in größte I Not. — Hilfe tut not! g. Die Arbeiten an der Mezica-Brücl>n lerin. Beim großen Motorradrennen in Je- ' Markte dahin geregelt wird, daß für AU lenopäc bei Zagreb g ng auch Frau Jvka' des tornobile und Radfahrer beim Passieic Santi-Grčko aus Maribor an den '' Start i des Ortes nur ein mäßiges Tempo gesta ei bor an den Start und errang einen viel beachteten Sieg. In bravouröser Weise steuerte sie ihre Maschine und durchfuhr d:e einzelnen Runden -n | übten noch Ciüem Tempo von über 80 Stuiidenfilu-jbruch in das Wohnhaus meter. Zwei jugoslawische wurden am Donnerstag ge trittre Pi, der „Wasserfreunde" Schwimmrekorde egentltch des Auf aus .Hannover :no Rei .'wann e Fug. s d : Sst. Rapid. Sonntag um halb 14 Uhr haben auf dem „Želcz»ičar"-Platz kp'elbereit zu sein: Zclzer, Schwarz, Vinzenz, Löschnjg. Peperl, Pirelti, Wagner, Schlesinger, Wstil, Walter. Gustl und Csafzar, während Werb-nigg als Aiannschaftsfichrcr fungiert. : „Rapid"-Altherren! Sonntag ab S Uhr gemeinsames Tra nüch aller Aliherren. Vollzähliges Erscheinen aller Pflicht! Der R^dfahrerklub „Edelweiß 1980" la-alle Mi ;L'.'der •; lnbfreundc zu st.'! für Sonntag, den 30. d. geplanten nsten j Klosnea! jubsjana anfgestellt und .zwar schwamm steine r (Ilirija) 10() Meter Brust in 1 iHi.l, während den zweiten Rekord Ziherl, uieinsnjii, Fritsch, M arov io und Wilfan Über 5X50 Meter Freistil mit 2:22.8 auf-stuften. Im Wakserbgllspiel siegten die „Was ierfrennde" mit 13.3, : In Wien wurde das Cupfinale von „Vienna" gewonnen, die den „Sportklub" 2:0 schlug und damit als Mitrova-Cup-Teil nehmer in Erichelniina tritt. : TcnnismAch in Ljubljano. Am Donners tag traten in Ljubljana die Damen und Her re» bes uenaegründeten Lawn Tennis-Clubs Majšperk .mm StagtSmcisterfchaftSkamPf gegen „Ilirija" an und lieferten auch diesmal ' tet wird. ! g. Einbruch. In Vič bei Dravograd vci^ ; übten noch unbekannte Täter einen Ech des Besitzers Roman Gostenčnik und ließen vc* schiedcnc Kleidungsstücke im Werte vü( 10.000 Dinar mit sich gehen. Die Gef^ darmerie leitete sofort die Recherchen 1' und alarmierte auch die übrigen Genda ^ merieposten. Wie man erfährt, soll c'a<^ der Täter in Velcnfje ausgeforscht u. icb genommen worden sein. f;c beachtenswerter Spiele, die Herrenkonkurrenz Damentvettkämpte mit 4:1 waren: Dr. Bleiweis—Nerat Mnrly—Wigelo 7'1, 0:3, Ilirija" mit 5:0 und Die Ergeb-0:2, 6:3. Banjaj— Heiter® Ecke Glück. „Hast du gestern aus dem Rcimp^ Glück gehn6'?" — „Na, und ob: N.o.ch *v letzten Rennen fand ich zehn Dinar, ’itz ich nicht zu Fuß nach Hanse gehen mU!' all FnlR'ch' tm.1 koiw Gril 6:3, 0:3, Dacar — Ing. Schuster 6:3, 0:0, Dr. Bleiwejs—Dacar gegen Nerat— Wich-fc 6:0, 6:0- Frl. ‘ M'itöncht 6:0, 6:1, Klobučar 6:2, 6:2. Ina. Ferner-Frl. Müh.stisen-Frl. Mühleisen- ■ h • rT-t 6P. cg _ 6:0. 6:0. Frl. Das .n>g. S< Doppel Xrau Frau Frau rncr—Frau wurde dem Dp schwerste A«lleit, „Vor dem vollbringe ich Ammer die schwerste des Tages!" — „Was machst dn denn — „Ich versuche, ans dem Bett U' nten!" „Mißverständnis, „Johann, wenn heute abend Besuch habe, werde idl „Jean!" rufen!" — „Jawohl! Und >v>p ^ ich den gnädigen Herrn rufen?" — „X-u — „Geht in Ordnung!" Die Fragen. „Mutti, warum Braut ein weißes Kleid an?" — „Aj-cheit der Freude." — „Und warum ist Bräu igam schwarz angezogen?" -- 'j,/, frag' doch nicht so viel, dummer Juull ' KOLTÜF-CMRONIK Konzenrevue der Glasbena Matica Ein erfreulicher Querschnitt durch ein überreiches Arbeitsjahr Es war eine ausgezeichnete Idee, die Höchstleistungen der gesamten Tätigkeit Unseres so hervorragenden Musikinstituts ,n einem abendfüllenden Profil zu zeigen. Vorweg muß gesagt werden, daß die Zukunft unseres musikalischen Kunstschaffens besten Händen anvertraut ist. Innere, Glutvolle Kunstbegeisterung, ernstes Streben und meisterhafte Vollendung unserer ■Ungen Leute, verbunden mit der rigorosen Gewissenhaftigkeit, geben dem Kunstschaffen unserer geliebten Heimatstadt die Gewähr, daß sie am großen Kulturstrom her Zeit tätig Anteil hat. Wir wollen ger-lle annehmen, daß es dem besorgten Vorstand der »Glasbena Matica« unter der Führung seines agilen Präses Dr. Rudolf Lavni k gelungen ist, dem Arbeitswillen seiner mustergültigen Mitarbeiter neue hnpulse und neue Schaffensfreude zu geben. Das Programm des Abends bestritt die behule mit ihren Spitzenleistungen, der “hör mit seinen prägnanten Ausführungen üsid das Orchester in idealem Zusammenwirken. Zu Beginn hörten wir einen reifenden Kinderchor der Vorbereitungsklas-Se des Prof. B a j d e. In kindlicher Anmut, Schluß zwei Volkslieder aus Wcißkrain von M. Tome. In einer Jugendfrische er-sang sich der Chor vollste Anerkennung und begeisterten Jubel. Folkloristisch besonders interessant klangen die Brautlieder in ihrem interessanten Gegensatz und tiefem Empfinden. Im dritten Teil dirigierte Prof. Kozi-n a das Vereinsorchester, vermehrt durch die Musiker der hiesigen Militärkapelle kräftig im Ausdruck und in schwungvoller Führung Bravničars »Divertissements« für Orchester und Klavier tmd als Neueinstudierung Tschaikowskys »Capriccio Italien«. Den Klavierpart spielte mit schon reifem Können und künstlerischer Ambition überaus sicher die junge Pianistin Danica Kutin aus der Schule Prof. M. F i n ž~ g a r s. Wir freuen uns herzlich über einen gelungenen Abend hoher, künstlerisch wertvoller Darbietungen und über die herrliche Kunstfreude unserer Jugend. -— A. K, T WRtGltY 5 'f) vr Gut, gesund, rein stillt den Durst! Schwelgen Sie im feinen Geschmack! mm Das beliebte Kaugummi der ganzen Welt Provisionsvertretung für . die . Prov nz gesucht. Generalvertretung u. Fabriksniederlage : Agentur Ozmo, Zagreb, Vlaška 75ä, Tel. 52-80 Das wird ein Manni Aber bis dahin dauert's. Vater und Mutter haben da viel mit Biomalz überwunden. Er ist mit Biomalz aufgewachsen. Wie er lacht! — Und wenn ihn später einmal Krankheit oder Ermattung hemmen, wird er sich gerne an das süße Biomalz erinnern, das ihn schnell wieder hoch bringt. BIOMALZ Versuchs dose Din 12*50 in Apotheken °eh künstlerisch wundervoll geführt, jan8 er zwei Volksliedchen »Grgoraš, kam ^r°vljaš« und »Račji kljun«, . beide vom Erstorbenen Komponisten E. Adamič. Un-q1 , der gleichen Leitung stellte sieh der euentlichkeit der zweistimmige Jugend-- ,!)r vor. In reiner Intonation schon emp-v ndener Dynamik bot er in Tome’ »Vrab-neva« und Kramolc’ »Jutrnica« das Zeug-1 s Clusigster Arbeit. Dann hatten wir Ge-1, LUnheit, uns über ein junges Talent :5' Hieb zu freuen. Der kaum dreizehn-p* irjge j paji spielte in überraschend ^'üger Weise das Violinkonzertino von cl J'Tisa zusammen mit dem jugendor-p '-ster unter der Leitung von Prof. Taras 1 j a n e c. Prof. Poljanec hat uns nicht v überzeugt, daß er ein hervorragender v uzertgeiger ist, sodaß er es meisterhaft fjj, peht, mit feinstem pädagogischen Ein-au , Cn ein Orchester so junger Menschen ^bilden, einzustudieren und glänzend ge ühren. Der volle Ton des jungen Gei-Scns-,das geradezu überraschende Erfas- fragendes Talent, Zuvor hörten wir 8 ^Allegro«, op. 8, von I. Pleyel, mu- l1e der musikalischen Idee weisen auf ein 'fragendes Talent, Zuvor hörten wir I Einleitung in den orchestralen Teil Her >>Al ge ’ jaft und begeistert gespielt vom Ju-k0r frühester. Auffallend war der eklatant Tom. ®°genstrich der Jugendschar, die t]jg ü*le der klingenden Instrumente und ster ^geisterung, mit der sie ihrem Mei-Ich olgten. Zwei reizende Jungmädchen, beiri ?na D cb c vc und Mila Plaskan, spieu aus der Schule Prof. L. S e r a j n i k, v0 En vierhändig zwei Konzertsuiten der | Vorak »Am Schwarzsee« und »Auf üete q d« Und zeigten ganz ausgezeich-R0 , hulung. Zum Beschlüsse boten f j vßl Dušan auf der Violine und š k o-k0n ^Aüko auf dem Pianino im Violin-Nr. 25 von Viotti ein Musterbild fen , sten Strebens und schon an das rei-Kunsterfassen reichendes Können. tUll er gemischte Chor sang unter der Leidem . ektor Kozinas Adamič »V Slav R<’ ^^epačka« und »Vpda zvira« von s>F>olvnskl> zur Uraufführung die Suite *a suita« von K. Pahor und zum Ab- Stoei Waltenftein-Opem auf einmal Wird sich Schiller auch die Opernbühnen erobern? Nach. Wiener und Budapester Meldungen werden noch in diesem Jahr zwei Opern von Jaromir Weinberger und Franz Graf Esterhazy erscheinen, die beide auf Schillers Wallenstein" auf gebaut sind. Es ist ganz selbstverständlich, daß die Komponisten aller Zeiten sich immer wieder von neuem an die Vertonung von Werken der Klassiker heranwagen. Nicht immer mit Erfolg und Glück, denn die Dramen oder sonstigen Werke sind für das gesprochene Wort bestimmt und stellen keine Opernlibretti dar, die ohne weiteres übernommen werden können. Der Text muß also irgendwie bearbeitet und die Handlung umgeformt werden. Was daraus wird, erleben wir immer von neuen bei Gounods „Faust", metel bezeichnenderweise die männliche Hauptfigur zu Gunsten der weiblichen Rolle Margarete zurücktreten mußte. Auch Shakespeare und Schiller sind zur Oper herangezogen worden. Dabei ist besonders interessant, daß der italienische Nationalkomponist Verdi von jenen den „Othello" und den „Macbeth" zu dramatischen Opern umwandelte und „John Falstaff" zum Stoff für eine komische Oper nahm. Noch charakteristischer erscheint uns die Vorliebe Verdis für Schiller, dem er schon frühzeitig sein musikalisches Interesse zuwandte. 1849 erschien „Kabale und Liebe" unter dem Titel „Luisa Miller". I867 folgte „Don Carlos". Daß nach ein anderer Italic ner, Rossini, 1829 den „Wilhelm Tell" vertonte, deren Ouvertüre auch heute noch ein Paradestück aller Orchester ist, muß in diesem Zusammenhang mit erwähnt werden- Zwei von den Werken Schillers, der „Wallenstein" und die „Jungfrau von Orleans", vereinigen in glücklicher Form das Dramatisch-Heroische auf weite Strecken mit dem Lyrischen. Ebenso eigenartig wie die Feststellung ist, daß bisher sich noch kein Komponist an diese Themen hcrangewagt hat, ist nun das Zusammentreffen zweier Opernpläne, die denselben Vorwurf benutzen, nämlich den „Wollenstem". Jaromir Weinberger, ein gebürtiger Tscheche und Schüler Max Negers, der jetzt in Baden bei Wien lebt, hat durch Milos Kares die Schillersche Dichtung in der Form opcrn-mäßig gestalten lassen, in der gegenwärtig das Wiener Burgtheater die Wallenstein-trilogie an einem Abend gibt. Wie berichtet wird, hat sich dabei der Dichter weitgehendst des Schillerschen Textes bedient. Weinberger ist durch seine 1927 erschieneneOper„Schwan da, der Dudelsackpfeifer" sehr bekannt geworden. Der ungarische Komponist Franz Graf Esterhazy, der vor kurzem mit einer Oper „Der Liebesbrief" in Budapest großen Erfolg errang, hat Schillers „Wallenstein" Dn neues musikdramatisches Bühnenwerk entnommen, das den Titel „Thekla von Friedland" führen wird. Die Oper soll an einer rcichsdeutschen Bühne nt absehbarer Zc’-t aufgeführt werden, da die Komposition bereits fertiggestellt worden ist. Kommen wir zu einer Schilleropern-Re-naissance? Man möchte es ebenso sehr hoffen wie auch befürchten. Den Ausschla^ wird naturgemäß die Textfassung bilden. Biel-leicht ist es aber ein Symbol, daß bei der Eröffnung des Florentiner Frühlings- und Musikfestes im Zusammenhang mit der vom italienischen König eröffnet ein Giotto-Ausstellung als Festoper „Luisa Miller" von Verdi aufgesührt wurde. □ □ ■DBDBDBDeOBOSIDHDBneOBOHDaDia Maharadscha floh vor England Uebcrraschender Todesfall eines indischen Fürste« i« Paris. In Paris ist der M a h a r a d s ch a von A l w a r, der seit vier Jahren aus Opposition gegen die britische Regierung seinem Lande ferngeblieben war, an de« Folgen eines Unfalls gestorben. Der eigentliche Titel der eingeborenen Fürsten Indiens und des malaiischen Archipels lautet Ra,'ah oder Radscha. Das Wort stammt aus dem Sanskrit und bedeutet Fürst oder König. Maharadscha ist die erhöhte Form der Großkönige. Unter dieser Bezeichnung sind sie namentlich durch den Film in Europa und Amerika bekannt geworden, wobei allerdings die Phantasie weit über die Grenzen hinausging. Nur in einem hatten die Filme Recht, daß die Maharadschas über unermeßliche Re'ichtümer verfügen. Bor allem sind sie Liebhaber von Diamanten und Perlen, die in ihren Schatzkam mern in unvorstellbaren Mengen ausgchäuft sind. Gelegentlich, wie zum Beispiel bei der Königskrönung, bekommen dann auch die Europäer etwas davon zu sehen. Die indische Verwaltung steht nun aus dem Standpunkt, daß es den Maharadschas nichts schadet, wenn sie aus ihren Reichtü-mern und Einkünften zu den Regierungskosten beitragen. Im allgemeinen werden Um lagen erhoben, die die Maharadschas und Rajahs mehr oder minder gern bezahlen. iGctät durch allzustavke Selbstherrlichkeit ei- nes Maharadschas sein Land in Rückstände, fragt die Regierung in Bombay oder Delhi zunächst einmal an. Erhält sie dann keine befriedigende Antwort, scheut sic sich nicht, auch gelegentlich mal einen Finanzkontcol-lcur zu schicken. Das war nun im Jahre 196-3 der Fall. Der Maharadscha von Alwar Ray Risst Sewar Sahri Dew war über das Erscheinen eines Finanzkontrolleurs in seinem Lande aufs äußerste aufgebracht. Zwar ist es nur 8000 Quadratkilometer groß und wird von etwa dreiviertel Millionen Einwohnern bewohnt. Es gehört zur Rajv-ita-na-Agentur im westlichen Brnisch-Jndien, zu der noch zwanzig andere Eingeborenem stauten zählen. Ihre Dynastien gehören zu de« ältesten Indiens. Sie sind zwischen dem 14. und I7. Jahrhundert entstanden und waren bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts selbständig. Während des großen Aufstandes 1857-56«hielten sie den Engländern die Treue. Darauf sind sie besonders stolz. Der Maharadscha von Alwar fühlte sich durch das Erscheinen eines Finanzkontrol-ckeurs so tief beleidigt, daß er schwor, seinen Fuß nicht mehr auf den heimatlichen Boden zu setzen, solange der Kontrolleur in Alwar weilte. Der Maharadscha begab sich mit 24 Dienern, keiner eigenen Kapelle und mit einem Gepäck von 400 Kisten und Koffern nach Europa. Paris gefiel ihm besonders gut, so daß er dort längere Zeit blieb. Da die Kontrolle aber noch immer nicht auf gehört hatte, setzte er seinen Aufenthalt in Europa fort. Um wenigstens etwas zu tun. betätigte er sich als Sportsmann. Er war ei« glänzender Schütze und hielt mit 82 Tigern den Rekord als Tigerjäger. Wecker war er ein hervorragender Rekordschunin-mer unter Wasser. Bis zu 150 Meter konnte er unter Wasser schwimmen, ohne Atem zu schöpfen. In der vorigen Woche spielte er auf einem Pariser Sportplatz Krikett. Nach Beendigung des Spieles glitt er in -einem dank len Korridor des Klubhauses aus, stürzte und zog sich eine Verletzung des Rückgrates zu, an deren Folgen er nunmehr gestorben ist. Solange er lebte, hat er seinen Schwur gehalten. Seine sterblichen Uekerreste werden jetzt nach Alwar gebracht, wo sie nach indischer Sitte verbrannt werden sollen. Hßdto-PjioQtatH u» Sonntag, 30. Alaj. Ljubljima 12 Gesaugjazz und Funkorche-ster. 13.15 ebenso. 16 Schallplatten. 17 Bauernstände. 17.30 Zitherkonzert. 19-30 Nation. Vortrag. 20-20 Legenden aus slowen. Pilgerorten. 2-0.50 Konzert. 22.15 Schweizer Kapelle. — Beograd 12 Von Pančevo- 12.45 Konzert. 19.30 Nat. Stunde. 21.10 Konzert. — Prag 7.05 Karlsbader Konzert. 12.20 Mittags konzert- 17.50 Deutsche Sendung. 19.25 Promenadekonzert. — Budapest 20-30 Opcrnor-chesterkonzert. 17.05 Zigeunerkonzeri. 21.5-0 Konzert der Funkkapelle- — Warschau 20 Schallplatten. 22 Abendkonzert. — Beromünster 18.50 Jodler-Doppelquärtett. 20 Schwei zerisches Tonkünstlerfest. Paris-Psdio 17 Sinfoniekonzert. 22.30 Schallplatten. — Toulouse 18 Militärmärsche. 21-25 Orchesterkpu zert. — London 17 Orchester Raymonde u. Bariton. 18.50 Funkorchester. — M?. stand 17-30 Buntes Konzert. 21 Iris Oper. — Wien 12.50 Wunschkonzert. 16-35 Tutti-Fruiti, Schallpl. 18 Heiteres Quartett- 20.10 Immer fesch und schneidig, Blasorchester. Deutschlandsender 8 ... und Sonntag aufs Land. 9 Kleine Morenmusik. 13 Avusren-nen. 20 Im Rosengarten; Klingender Reigen- — Berlin 8.55 Stundenglockenspiel. 14 Aus dem lichten Norden. Schallp. 19 Kleines Maus konzert. 20 Großes Unterhaltungskonzert. — — Breslau 14.25 Das fröhliche Dorf. 20 Gr. buntes Unterhaltungskonzert. — Leipzig 1-9.30 Lachender Sonntag. 14.05 Musik mich Tisch. 17-50 Aus dem Füllhorn der Musik. 20 Gr. Abendkonzert. — München 10-30 Alleweil kreuzlusti. Bayr. Volkslieder. 14 Der Teufel mit den drei goldenen Haaren. 14-30 Volkslieder aus der Gottschee. 20 Bunter Me lod-ienreigen. — Stuttgart 15 Musikalische Leckerbissen. 10 Unterhaltungskonzert. 19.45 Die verkaufte Braut. Montag, 31. Mai. Ljubljana 12 Schallplatten. 13.15 ebenso- 19.30 Nat. Vortrag. 20 Sehallplatten. 20 50 Sichoniekonzert. — Beograd 12 Konzert. 17 Vortrag. 17-30 Schallplatten. 17.40 Konzert. 19.30 Nät. Stunde. 20 Opernübertragung. — — Budapest 19.30 Schallplatten. 22-30 Konzert alter Zigeunerprimase. — Prag 16.45 Schallplatten. 17.40 Deutsche Sendung. 21.55 Schallplatten. — Warschau 2-0 Unterhalti.mgs konzert. 21 Tanzmusik. — Beromünster 12 Unterhaltungskonzert. 17 Stunde deutscher Romantik. 19-15 Unterwaldner Bauernkapelle. — Paris Radio 20.30 Mohammeds Para dies Operette. Sodann Schaliplatten. — Mai fand 11-30 Orchesterkonzert. 20-40 Bunte Mu sik. — London 20 S.erenadenmusik. — Wien 7-10—8 Frühkonzert. 10-50 Bauermmusik. 16-05 Tonfilm und Tanz, Schallpl. 19.25 Aus deutschen Spielopern. 22-20 Tanzmusik. Deutschlaiidsender 18 Vergessene Volksweisen. 18.30 Schallpl. 19 Feierabend. 20.10 Wir spielen zum Tanz- — Berlin 16.30 Kikeriki. Lustiges mit lustigen Kindern. 17 Kleines Konzert. 19.25 Männerchorkonzert. 20-10 Blasmusik. — Leipzig 15-15 Unter der Linde ist Tanz! 18-10 Lieder aus allen Gauen. 20 Barnabas v. Geczy spielt. — München 15 Jodlerlieder. 16-10 Unterhaltungskonzert. 20-10 Lustiger Bauerntanz. — Stuttgart 830 Konzert aus Breslau. 16 Unterhaltungskonzert aus Baden-Baden. 19 Stuttgart spielt auf! Der Dichter. „Sie sind wirklich Dichter? Sagen Sie mal, kommen denn die Gedanken, die Sic so im Lause der Jahre haben, niemals wieder?" — „Doch — -wenn ich Rückporto bHilege!" ©leuem in Alf-Morfbor Was hatten die Bewohner der Draustadt in vergangenen Seiten zu zahlen? Steuer —- welch gewichtiger Klang liegt in diesem Wort! Ein bunter Reigen — abwechslungsreich endlos, scheint aus! Gemeinde- und Banatssteuer, Grundbesitz-, Vermögens-. Erwerbs-, Nolstandssteure, Dienstboten, Luxus, jedes Vergnügen wird ersaßt und besteuert — Musik, Kino, selbst der Junggesellenstand. Wer die Autosteuer ersparen darf, wird dafür bei den Schuhen belastet, und diese werden auf unseren berühmten Straßen tüchtig hergenommen ... Und wie sah es in vergangenen Jahrhunderten ans? Die Verpflichtungen der Bürger bestanden. ;n den Abgaben an den Landesfürsten und in den Kommunalsteuern für die städtischen Bedürfnisse. An den Landesfürsten hatte die Dvaustadt jährlich 300 Mark zu zahlen, bloß um 50 Mark weniger als Graz. Herzog. Friedrich der Streitbare, der letzte Babenberger (gefallen gegen Ungarn 1246), belastetet 1237 jeden Mansus mit einer Abgabe von 60 Pfennigen. Ein Mansus vereinigte damals mehrere Huben mit Jagd, Fischfang, Holzfchlag, gewöhnlich eine Meile Forstung und 90 Joch urbaren Boden. Rudolf I. legte ans jede Hofmark 60, auf ein Joch Rebengrund 30 Pfennige. Ebenso viel auf ein Mühlrad und 5 Schillinge auf einen Pflug. Auch in Naturalien wurde die Steuer geleistet. So gab das städtische Amt nach dem Rentenbuch zu Beginn des 13. Jahrhunderts jährlich über 50 Krüge und Töpfe Honig; aus 368 Bergrechtsteilen bezog der Landes-fnrst jährlich 17 Wagen Zehent,weine. — 1265 betrugen die Abgaben von einem Mansus int Stadtbereich 8 Maßt Weizen, % Metzen Hafer, ein Schwein oder 12 Denare, ein Lamm oder 5 Denare. Ein Mctu-■susi in Pekre lieferte 1 Metzen Weizen, 2 Metzen Roggen, ein Schwein oder 20 Denare, woraus man auch ersteht, daß die Pekreer Schweine höher bewertet .wurden als jene von Maribor. Den herzöglichen Einkünften zuzurechnen, ist das Angeld oder der Taz: für das zum Verkauf gebrachte Bich mußten einige Pfennige entrichtet werden, vom ausgeschenktcn Getränke der Zapfentaz, ebenso eine Abgabe von dem zu Markt gebrachtem Getreide, Speck usw. Hohes Erträgnis warfen auch die Brücken- urtd Straßenmauten ab. 1338 — unter den Herzogen Leopold II. und Albrecht II- erlegte jeder hier neu zu-gewanderte Jude die damals bedeutende Summe von 40 'Gulden jährlich. 1352 halten die Schweizer Kriege schwere Auflagen für Fremde und Mönche im Gefolge. Ein tuchenes Gewand wurde mit einem Gold-gulden, ein. Hofstaat mit einem halben belegt. Auf den Weingärten lastete ein Aufschlag von 10%. Der Krieg wegen Passat:, die Bezwingung des Raubrittertums tu Oesterreich und in der Steiermark verursach ten eine Kontribution für Geistliche. Bürger und Juden. — Herzog Rudolf IV. der Stifter, verordriete einen neuerlichen Weinaufschlag. Auch hob er die Steuerfreiheit der Herren und Prälate auf. Geistliche und weltliche Herren, Christen und Juden sollten auf gleiche Weise Steuer zahlen. 1452 gab es in der Stadt 377 steuerzahlende Parteien, darunter 12 Bäcker, 10 Lederer, 6 Fleischer, ebenso viele Binder und 3 Aerzte. In der Kärntnervorstadt vor dem Frauentor werden 110, in der vor dem Ulrichstor gelegenen Grazervorstadt 34 und in der Lederergasse vor der Ringmauer 14 Steuerparteien genannt. Die Gesamtausgabe samt der Weinsteuer betrug 492 Pfund. Letztere betraf 1460 am stärksten den Brauer von Aussee, den Prior von Friesach, den Comthur von Velika Nedelja und die Juden Eham, Elias und Maul. Besondere Einkünfte bezog der Magistrat von den verschiedenen Gewerben, auch von den vier städtischen Kastanieubraterinnen, deren jede jährlich 60 Pfennig abzuliefern hatte. Einträglich waren der Drauzoll, den die hier anlegenden Plätten bezahlen mußten, desgleichen die Abgaben der Schifss-mühlen und die Einkünfte aus Markt- und Brückenmaut. Wie aus dem Vormerkbuch des Stadtrichters Erhard Koll am Montag von Laetarefonntag 1460 ersichtlich, beliefen sich die Einnahmen samt der Schatzsteuer und Abgaben van 1*2 der Stadt zinsbaren Parteien aus 665 Pfund, 5 Schilling, 19 Pfennige und Hälblinge. Die städtischen Steuerrückstände machten 96 Pfund, 4.0 Pfennige aus. — 1465 betrugen die Einnahmen von 12 Zinsparteien 13 Pfund, 22 Pfennige. Freiwillige Beiträge in den damaligen schweren Kriegszeiten leisteten. die Weingartenbesitzer Hanns, Pfarrer bei St. Peter, Caspar Breitenfeld, Friedrich von Graben und Andrä bei den Lacken vor St. lllrichstor, sowie die Juden Aram, Jakob und Hanoch. — Der Zug zu Kaiser Friedrichs Befreiung in Wiener Neustadt legte auch unserer Stadt bedeutende Ausgaben auf, wozu der Stadtrichter aus eigenem Säckel den Vorschuß von 38 Goldgnlden leistete. Bis in die Mitte des 15. Jahrhundert nwildcn leine allgemeinen Landessteuern ausgeschrieben. Erst die Kriege und Auf-! Pfennigs. Zur Bezahlung der Söldner wur stände, in. die Kaiser Friedrich III. verwickelt * den 60 Pfennige auf jede Hube, ans jeden Städte und Märkte geladen waren. Eine neue Geldumlage wurde beschlossen: der „Wochenpfennig", auch „Quatembersteuer" genannt, weil sie jeden Quatember eingesammelt wurde. Jeder Erwachsene sollte wö chentlich einen Pfennig, der Wohlhabende nach seinem Gewissen mehr, als Türkensteuer entrichten. Von den einlaufenden Geldern wurden Söldner angewovben. 1478 verpflichtete sich die Stadt, für das Recht der freien Stadtrichterwahl jährlich 233 Pfund Pfennig zu erlegen. — Immer häufigere 11. drückendere Geldumlkagen folgten, bis zum Dienstboten und Taglöhner hinab, und erzeugten im ganzen Lande eine gefährliche Stimmung, umsomehr, als die Gelder bald wieder aufgebraucht waren. Nach dem Bauernaufstand 1479 kam es zu einer neuen Ausfchreibunng des Wochen- 6 v«c Wie [if ln Jcr Statt Zu CjtJiulU Xomfl lv1ch1-?Fuv war, veranlagten, die nötigen Summen durch Umlagen aufzubringen. 1463 wurden alle Besitzungen mit einer großen Steuer belastet, wovon auf eine Hube % Pfund Pfennige entfiel. Der im Juni 1740,erfolgte kaiserliche Ausgleich mit Andreas Baumkir-cher, einstigem kaiserlichen Söldnerführer, jetzt Hauptanführer der Aufrührer, brachte dem Rebellen die Amnestie und den Länden die sogenannte „Leibsteuer", zur Begleichung der ausständigen Soldforderungen Baumkirchers. Sie traf alle Klassen der Bevölkerung, ohne Unterschied des Standes, Geschlechtes oder Alters. Dem Chronisten Unrest zufolge zahlten: ein Abt oder eine Aebtissiu 32 Gulden, ein Eommendator des Deutschen Ritter ordens 12, ein Prior der Bettelorden für sich und seine Brüder 4, die Frauenklöster 2, ein Pfarrer von einem Gulden aufwärts. Ein Gesellpriester 60 Pfennige, ein Kaplan 4, ein Schüler über 14 Jahre 7. ein jüngerer 4, ein Bettler 2 Pfennige. Ein Graf zahlte 32 Gulden, ein Freiherr 28, ein Herr 23, ein Ritter 10, ein Edelmann 5, für teilte Gemahlin 3 Gulden und für jedes Kind 4 Pfennige. Jeder Bürger, der Gülten auf dem Lande besaß, zahlte 2, ein anderer Bürger 1 Gulden, ebensoviel ein Kaufmann. Die Witwe die Hälfte. Ein Handwerker erlegte 3*2 Pfennige, desgleichen ein Amtmann. Ein Bauer mit einer Gülte zahlte 1 Gulden; war er im Besitze eines Hofes 34, einer Hube oder eines Lebens 12, jeder andere. 8 Pfennige. Das Weib stets den halben Anschlag des Mannes, jedes Kind aber 4 Pfennige. Ein Dienstbote entrichtete 1, eine Handwerkszeche 60 Pfennige; ein Zech mann 1 Gulden, desgleichen die christlichen Bruderschaften. Alle Juden und Jüdinmt der inneröstereichischen Länder zusammen* erlegten damals 4000 Gulden. Als im Dekret zu Schwäbifchweiler 1496 Kaiser Max I. sich auf Drängen der Landstände entschloß, die Juden aus Steuermark zu verbannen, zählten die Stände als Ablöse für den dem Kaiser dadurch entgehenden Judenzins die Summe von 38.000 Gulden. 1471! mußten Prälaten n. Adel die Hälfte der fälligen. Gülten abliefern, Städte eine neue Steuer entrichten. Wieder bevorstehende Türkeneinfälle veranlagten am zwei ten Sonntag nach Ostern 1.475 einen Landtag zu Maribvr, zu welchem Vertreter der „Beichtfähigen" eine Leibsteuer von 1,2 Pfcn aigen gelegt. 1482 wurden alle Güter, Höfe und Huben ausgenommen und. geschätzt — also ein Kataster. eingerichtet.— und jede Hube mit 2 Pfund. ..jedes Zulehen mit 9 Schilling besteuert. Wie zu allen Zeiten so auch damals waren es Kriege, die den größten Teil der einlaufenden Steuergelder verschlangen. 1488 zahlte die Draustadt an Frieden geld 60 Gulden. —• 1499 betrugen die Ein? nahmen hier 830 Pfund. 4 Schillinge, 12 Pfennige und waren zufälligerweise gleich den Ausgaben. 1500 gab es unter dem Stadt richtet Jörg Kämmerer 236 steuerpflichtige Häuser. — 1537 hatte die Stadt wieder an Kr:egsgeldern 504 Pfund zu erlegen, bei einem S-eueranschlag von 8.23 Pfund. 1543 bezahlte die schon sehr herabgekommene Stadt nur 504 fl Steuer, während Bruck, Leoben, Radkersburp 900 fl leisteten. Unter de« zur Zeit.der Türkengefahr am stärksten besteuerten Besitzern werden genannt: die Brüder Max und Balthasar ".fnechil, der Goldschmied Timotheus Bodenstamm der Sattler Benedikt Scharr, der Bäcker Jakob Leel, der Tischler Jörg Albrecht, Matthias Grundner, Paul Sonntag, Georg Holzmann, Wolf und Hanns Haller, Tr' Hamelius, Mort Leuzcndorfer, die Ritter Welzer, Trie-benegg und Wintershofen. Für den -Stadtpfarrer Meißl betrug der Anschlag zur Kriegsrüstung 181 Pfund, worüber der Landschreibcr Wolfgang Hofmann im Namen des ständischen Einnehmers Herrn Teufen* bach und Meierhofen quittierte. 1700 betrug 3ic Kontribution für einen Pfarrhof 3—6, für ein städtisches Bürgerhaus 4, für das Hau.- eines Adeligen, eine Mühle oder einen Bauernhof 5, eine Hube. 6 Gulden. Diese Grundsteuer fand ihre Verwendung vornehmlich zu militärischen Zivek-fcn. Desgleichen das Rüstgeld, das zur Wehr haftmachung des Aufgebots ausgeschrieben wurde und Besitzer, Bürger wie Taglöhner betraf. Später trat noch der „Hausgulden" in der Höhe des einfachen Rüstgeldes hinzu, der jedoch bloß den Realitäten aufevlegt wurde —- 1601 stellte die Draustadt mit einem Kostettaufwand von 482 Gulden 13 gerüstete Knechte, auf drei Monate. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts war die Stadt ein bedeutender Waffenplatz, was ihr nicht billig-zu stehen kam. Denn das Rekrutenmandat von 1633 schrieb für jede» Wrassierreiter 9,. Fußlücch: 4, für den Ost fizier 400—440 Gulden monatlich vor, für die Feldstücke samt drei Munitions- u"^ Schanzwagen 500 Gulden. — 1651 mockstc die ordentliche und außerordentliche landc-»-fürstliche Steuer der Draustadt 1960 Guldc» aus, worüber der ständische Generaleinneh^ mer und KriegszahlMeister HannS Friedrst» Frh. v. Prankh auf Pur, Puppendorff ulst Frohnsburg quittierte. Der Kontribution^ anschlag für eine . Abtei beto.g 40, eine» Edelsitz 10, einen größeren Pfarrhof und einen adligen Hof 6, einen Bauernhof, Ha»1' mer oder eine Mühle 5 Gulden. — 1653- bst lief sich die Steuer der Stadt nur ans 1660 Gulden, int folgenden Jahr, vom Hofkann merrat und Pfennigmeister Hayd v. Hayd-» eingehoben, schon wieder 1690 Pfund. 1691 wurde die Kopfsteuer ausgeschrieben und betrug damals 466 fl., 1. kr., 2 d. " 1867 wurden das Stempelpapier cingcfiW" Hier wurde 1688 der erste Stempelkreuzei in der Prozeßsache der Maria Landober fl-’ gen den Abt von St. Paul verwendet. Fremde, die durch Heirat, Erbschaft fdt"-Kauf in den Besitz eines hiesigen Bürgerhauses. gelangt waren und sich in das.176-begonnene Bürgerbuch cintragen ließe»-mußten 5 -Gulden in den städtischen Ka»u merbeutel erlegen. Stur die hier Geborene» wurden kostenlos eingetragen. Außerdc»'-mußte jeder nach Ablegung des feierliche», Bürgereides wenigstens einen Groschen f»1 den Syndimus zahlen, sowie 1 fl. 30 kr. SU1 Anschaffung von Feuerlöschgeräten. Dev- 9. Dezember 1786 brachte miedet' d»' Ausschreibung einer allgemeinen Krieg-’ steuet. Seit demselben Jahr amtierte -lpH der erste Stempellommissär. Drei Jahre spst lex wurde. Franz v. EdÄsfeid Kommissär für Steuerregulierung. Vom 31. Dezember 181-datiert die Einführung der Erwerbsst-eust und leitet hinüber in das Steuerwesen de' Jetztzeit. ., Zu allen Zeiten also trugen die Meustw an Steuerlasten. Bildlich könnte man sich f'n Steuersystem etwa so vorstellen: Quelle», Bäche, Flüsse.-münden in ein riestges Stau* becken,- um-von- dort wieder, ins Land -zürückj geleitet zu.werden, zum Segen der BevöD* rung undVes "Landes. Krantcsthäuser werde» gebaut, Lehr- it. Wohltätigleijsanstaltcn cV richtet, Brücken, Bachftii;'Stroßen . . ■ Äcarn v. 58 e st e »• Seltener GMfssund aus Mskrnger-Voezett aer -1 Auf der" dänischen Insei Fünen wurde der eben ein seltener Schiffsfund aus der Wikinger gemacht. Dieses Sch» > ^ sogenannte »Ladby-Schiff«, ist eine' ^g!) besterhaltenen Funde aus dieser Zeit- ^ sieht oben die Fundstätte und un e ich) Reste des Schiffes selbst. (Atlanta -------------------------------------* sd,r Das Gerücht. »Man sagt, du haS viel Schulden.«—- »Ach, weißt du "qW ist nur so ein Gerücht, das meine .. biger aufgebracht haben.« Frauenwelt Kleiner Modesplegel Tausend Dinge für den Sommer In diesem Sommer .trägt man beinahe mehr Kostüme als Kleider. Das Kostüm steht ganz unmittelbar in vorderster Lime der Sommermode. Und wer der Modeforderung des Tages in jeder Beziehung Rechnung tragen wollte, könnte gut und gern sin halbes Dutzend kleidsamer Jackenkleider snt Schrank hängen haben — für alle verschiedenen Gelegenheiten des Tages. Denn es geht längst nicht mehr allein um das englische Schneiderkostüm und das flotte, widerstandsfähige Sportkostüm, — daneben gibt es die wunderhübschen naturfarbenen und pastellfarbenen Leinenkostüme, kletne Kostüme aus Pikee, Seidenkostüme -für den Aachmittag und besonders elegante aus Spitzen, die zum Teil mit Crepe Satin un-belegt werden. Und daneben triumphiert das kombinier-je Jackenkleid auf der ganzen Linie: der ein 'farbige, schlichte Rock und dazu die lebhaft gemusterte Jacke: wieder Leinenjacken, Pikee hacken, Seidenjacken, mit Blumenmustern, mit Streifen, mit Karos — unerschöpflich scheint die Phantasie im Entwurf dieser klet-sien anspruchslosen Jacken, die eigentlich überallhin passen. Aber außer diesen Jackenkleidern, in denen man eben zu jeder Zeit „angezogen" ist, gibt es noch tausend andere nette Dinge, bjc wir sowohl für die Sommerreise wie für daheim brauchen, für den sonntäglichen Ausflug, für den abendlichen Bummel an schönen Tagen oder für das Wochenende, 'ci es im Garten oder unterwegs, im Silagen oder auf der Wanderfahrt. Ein wenig Umlich wird man bei augenblicklichen An- schaffungen auf die Sommerreise Rücksicht nehmen müssen. Wer in die Berge fahren will, braucht andere Kleider als derjenige, der sich die See als Ziel gewählt hat. Für das Gebirge sind wieder Dirüdlklei-der die große Mode, die sich ja für Wanderungen stets als die zweckmäßigste Kleidung an warmen Tagen erweisen. Auch das Dirndlkleid wechselt seine Form. Man trägt in diesem Jahre gern kleine Schößchen, und äußerst beliebt sind Miederkleider, unter denen ein luftiges weißes Batist-Müschen getragen wird. Dann gibt cs für die Berge sehr praktische Mäntel, die sowohl zum Dirndlkleid passen als auch geeignete Rdw-mäntel sind. Welle Flauschstoffe, mit Hirschhornknöpfen und grünen oder braunen Applikationen auf den Revers, sind äußerst beliebt. Ein wenig anders ist die sommerliche Ausrüstung derjenigen, die sich sowohl auf der Reise als auch am Wochenende gern am Wasser tummeln. Hier spielen wieder die Leinenkostüme eine wesentliche Rolle, und daneben braucht man natürlich einen möglichst ‘bequemen und kleidsamen Strand- und Sportanzug. Wer es sich leisten kann, wird natürlich möglichst den Sportanzug m>t kurzer Hose und ohne Aermel wählen, allerdings sind die hübschen „Shorts" für die ein wenig Molligen nicht ganz das Richtige. Da wird die lange dunkelblaue Strandhose besser ihre Wirkung tun. Und endlich wollen wir das Sportkleid nicht vergessen. Sportkleider kann man sowohl in den Bergen wie am Meere tragen. Als Ergänzung gibt es wunderhübsche Flauschmäntel ans heller Wolle für den Strand oder die halblange dunkelblaue Flanschjacke, die den dreiviertellangen Man tel ersetzt. Die Auswahl ist groß _ jeder wird daraus seine Sommergarderobe zusammenstellen können. Die „überraschende" Frau Gekeimniskapitel aus einem Eheroman Bon Anna Maria L o r n b c r g. Nichts ist schlimmer als eine Ehe, die 'm Gleichmaß, der täglichen kleinen Sorgen, und Nöte und der unüberwindlichen Langeweile versandet. Es gibt Menschen, denen man •— dem Manne sowohl wie . der Frau — auf den ersten Blick ansieht, daß nichts mehr das ewige. Einerlei ihrer Tage zu stören vermag, daß sie einander so genau kennen, daß keiner mehr auf Ueberraschuugen gefaßt ist und daß schließlich ihr eigenstes, per- sönliches 'Leben in dieser • Monotonie völlig untexgegangen ist. Vielleicht empfinden die Frauen, die jahraus, jahrein in einer solchen Ehe leben, kaum noch das Niederdrük-kendc dieses Zustandes, und es kommt ihnen höchstens einmal erschreckend zum Bewußtsein, wenn sie einmal aus die anderen treffen, deren Eheiioch nach Fahren so von Pulsierendem, starkem Leben und Erleben erfüllt ist, daß jeder Tag wie ein neues, inst- Liches Geschenk ist . . . Wenn man die Männer, die in enter solchen Este leben, fragen würde, weshalb sie eigentlich cin so glückliches Ehe- und Familienleben führen, würde vielleicht der ein? oder andere von ihnen nachdenklich sagen: „Es mag sein, weil ich meine Frau noch immer nicht so ganz kenne, weil sic wir nach jahrelanger Ehe immer wieder ein anderes Gesicht zeigt, weil sie — so überraschend sein kann!" Das ist eigentlich das Wesentliche: Menschen sollen sich in der Ehe nicht selbst aut-gebeit, sondern ihre eigenste Persönlichkeit soll sich an der Seite Bes Ehepartners in harmonischer Anlehnung immer stärker entfalten und vertiefen. Nur das wandelbare, immer neue Gesicht macht die Frau für den Mann aus die Dauer reizvoll. Gewiß spielt hier auch das rein Aeußerliche eine Rolle. Zuviele Frauen werden in der Ehe in ihrer Kleidung, in der Pflege ihres Körpers nachlässig. Viole laufen daheim nachlässig angezogen, in alten vertragenen Kleidern umher in der Auffassung, daß dieser Aufzug „für das Haus" ja gut genug sei. Dabei denken die wenigsten daran, daß der Gatte, der morgens am Frühstückstisch seiner ein bißchen schlampigen Frau gegenübersaß, kurz darauf am Wege zum Beruf und während i-cr Berufsstunden selbst auf Schritt und Tritt mit tadellos gekleideten und sorgfältig frisierten Frauen und Mädchen zu-sammenkommt — und ein Vergleich wird da nicht immer vorteilhaft für die liebe Frau zu Hause ausfallen. Es sollte ruhig kleine Ucbermschungcn geben. Die Frau sollte manchmal in einem neuen hübschen Sportkleid dom heimkehren-den Manne entgegentreten, das sie sich vielleicht aus billigem Stoff sogar selbst geschneidert hat. Und wenn er erfahrt, daß sie das Geld dafür durch ihre besondere Sparsamkeit im Haushalt erobert hat. so wird er sich zweifellos über die Tüchtigkeit seiner lieben Frau nur freuen! Auch sollte sich keine Frau rein äußerlich auf einen bestimmten „Typ" festlegen. Es gibt viele, die zum Beispiel auf eine ganz Amderkleider aus Waschstoffen n \lw üö ■ ä ä MK 42222 KW 42231 MK 42232 MK 42147 Ast "x. KK 42317 MK 42180 am Ort, tr!ag Sittn -tnllke durch dcn Drxcr <„ Cl. MKi2230 1 <42242 Blaudruckstoff, Woischkunstseide, Kattun. Kretonne, Voile und Vistragewebe in waschechten, fröhlichen Farben sind das rich tige Material für die Sommerkleidchen, die wir unseren Kindern selbst nähen. MJK 42139. Voilekleid mit runder Passe für größere Mädchen. Erst: etwa 2.75 m 'stost von 80 cm Breite. Bunte Beyer-Schnitte für 14 und 16 Jahre. MK 42232. Hängerkleidchien aus Seidenleinen oder Waschkrepp. Die Passe kann aus gestreiftem Stoff hergestellt oder mit abste-chender Baumwolltresse besetzt werden. Erfn etwa 1.40 m Stoff, 80 cm breit. Bunte Beher-Schnitte für 1, 3 und 5 I. MK 42147. Gesteifter Waschstoff ist zu dem flotten Kleid längs und quer verarbeitet. Erst: etwa 3.10 m Stoff, 80 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 13 und 15 Jahre. MK 42222. Zu dem Hängerkleidchen aus ge mustertem Waschstoff gehört ein Schlupfhös-cheit aus gleichem Stoff. Erst: etwa 2.35 m Stoff, 80 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 1, 3 und 5 Jahre. KW 42234. Spielhöschen für Knaben und Mädchen, mit Und ohne Unterziehblüschen zu tragen. Das Höschen ist aus Kretonne, das Bläschen aus Seinen. Erst: 1 m gemusterter, 75 cm einfarbiger Stoff, je 80 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 1, 2 und 4 Jahre. MK 42230. Sehr leicht nachzuarbeiten ist das Kleidchen aus gemusterter Waschkunst-seide, dessen Weite mit durchzogenen Seiden oder Sandband zusammengerafft wird. Erforderlich: etwa l.?0 m Stoff, 80 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 1, 3 und 5 Jahre. MK 42249. Ein Fich,Aragen mit Falbelumrandung garniert das Sommerkleid aus gemustertem Voile. Erst: etwa ,2.85 m Staff, 95 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 10. 12 und 14 Jahre. KK 42317. Praktischer Kuabenanzug aus gestreiftem Waschstoff. Die Hose ist unter dem Gürtel der Bluse aufgeknöpft. Erforderlich: etwa 2.10 m Stoff, 80 cm breit. — Bunte Beyer-Schnitte für 6, 8 u. 10 Jahre. MK 42180. Dirndlkleidchen auf fein kariertem Kattun. Kragen und Aufschläge aus inet ßem Batist sind mit Zackenlitze umrandet. Erforderlich: etwa 2.35 m gemusterter Stoff. 70 cm breit, 35 cm Batist, 80 cm breit. Buu te Beyer-Schnitte für 6, 8 und 10 Jahre. kssÜMMts Art der Kleidung eingestellt sind, und ob sie nun ein altes Kleid tragen oder ein neues — es wird im Grunde doch im-itter wieder dasselbe sein! Manchmal gehört nur ein wenig Mut dazu, sich wirklich modern und ein wenig flotter zu Heiden, als wir dies bisher gewöhnt waren. Wer es ist eine alte Erfahrung, daß man meist auch mit einem neuen und besonders schicken Meid auch einen anderen Menschen anzieht, man wird unternehmungslustiger, heiterer, froher, man sieht das Leben manchmal — so merkwürdig es Kingt — von einer anderen Seite gu . . . Wer es ist nicht nur das rein A-eußerliche! Gerade auf die innere Lebendigkeit u. Wand luugsfähigkeit 'kommt es an, und die kann nur ein Mensch besitzen, der auch in der Ehe ferne eigene starke Persönlichkeit behält und gegen den Ehepartner durchsetzt. Wie gesagt — die überraschende Frau! Wieso ist sie eigentlich manchmal so überraschend?, Das kann so kommen: Vielleicht denkt „Er" ganz im Geheimen: „Ach, du möchtest heute am liebsten einmal allein ausgehen einmal ohne Familie sein, ganz so wie in der Junggesellenzeit!" Wer kann man so etwas sagen, wo Käthe immer so lieh und gut und so besorgt ist? Man kann es nicht. Und da passiert dann das Wunder: „Weißt du", meint die liebe Gattin, „am liebsten möchte ich -dich heute abend mal los sein! Ich habe nämlich noch so dringend verschiedenes im Haushalt zu tun — und im Grunde bist du dabei ganz überflüssig!" Geniales Weib! 'denkt der Man» — und eilt fröhlich von dannen ... Es kann auch passieren, daß „Me" plötzlich zu Hause ein kleines Fest unter vier Augen mit ihrem Mann feiert, mit einem wunderhübsch gedeckten Tisch und einer Flasche Wein, mit sanfter Schgllplal-tenmusik und natürlich mit dem kleidsamen neuen Abendkleid, das noch .gar nicht „sin-geweiht" worden ist. Warum, meint die liebe Gattin, wollen wir es eigentlich nicht zu Hause einweihen? Die überraschende Gattin hat so oft einmal glückliche Einfälle, die lichte, frohe Tage in das alltägliche Leben streuen. Pur nicht immer dasselbe, denkt sie und zeigt ihre Erfindungsgabe, hat kurzerhand eine sehr langweilige Einladung abgesagt und dafür ihren Mann zu einem Theaterbesuch überredet, hat für den -nächsten Sonntag einen „Ausflug ins Blaue" vorgeschlagen, bei dom Vater die Fahrkarten besorgen darf und keiner von der Familie weiß, wohin es geht. Und wie auch die Jahre vorübergehen — der Mann fühlt es manchmal mit innerer Freude: seme-EHeast-noch niemals langgewesen! Sonnenschein auf Der Käseglocke Ist' Ihre Speisekammer auch Mt gemrB Von Josefine Schultz. ausgezeichneten Kühlschrank", ohne sich dessen bewußt zu sein. Und das sind alle diejenigen, die noch Ofenheizung haben. Das Ofenloch, ist ein ausgezeichneter Kühlraum, weil er stets von einem frischen Luftp-g durchweht wird. Es empfiehlt sich darum, «das Ofenloch eines Kachelofens gründlich zu säubern und mit frischem Papier auszulegen. Man kann dann alle leicht verderblichen Lebensmittel: Wurst und Schinken, frisches Fleisch, Gemüse usw., auch Butter, ausgezeichnet in diesen Kühlraum schieben. Es empfiehlt sich dabei, die einzelnen Gegen stände ganz lose mit Papier zu umhüllen, um sie vor etwaigen 'Staubteilchen zu schützen. Gerade in diesen Tagen, bei Beginn der Sommerhitze, ist es notwendig, einmal einen kritischen Blick in die Speisekammer zu tun. Vom baulichen Standpunkt aus gesehen, soll die Speisekammer nach Norden liegen, also vor der Sonne geschützt sein. Freilich besitzt nicht jede Hausfrau solche Jdealfpeise-kammer, viele Vorratskammern haben Morgen- oder Nachmittagssonne,, und dann gilt es besonders, die Lebensmittel zu schützen! In solchem Falle ist natürlich zunächst ein Sonnenschutzvorhang vor dem Speisekam-merfenster notwendig, doch soll man das Fenster möglichst nie ganz schließen, damit immer ein wenig Luft in den Raum gelangen fault. Niemalsdürfen Lebensmittel un-| mittelbar der Sonne ausgesetzt werden. Wenn die Käseglocke oder die Milchflasche auf dem sonnigen Fensterbrett steht, so braucht man sich nicht zu wundern, f wenn die Milch sauer wird und der. Käse vor Kummer wegläuft. Frische Milch mutz an warmen Tagen grundsätzlich gleich frühmorgens aufgekocht werden, falls man sie nicht zu Dickmilch ansetzen will. Fleischsorten werden auch häufig durch Fliegen verdorben, es ist daher gut, sie in einem Gazeschrank, oder, falls man keinen solchen hat, wenigstens unter eine gut schließende Fliegenglocke zu legen. Rohes Gemüse läßt sich auch bei warmem Wetter einen Dag lang aufheben. Es gibt -da einen sehr einfachen Helfer: Zeitungspapier. Man wickelt.bas Gemüse in zwei Bogen Zeitungspapier gut ein und legt das Paket an einen dunkeln, vor der Sonne geschützten Ort. Will man Spargel'ausheben, so empfiehlt es sich, die noch ungeschälten Spargel zunächst in ein feuchtes Tuch und Zum ersten Male ist in diesen warmen Tagen die Milch sauer geworden. Bei warmer Witterung find alle Lebensmittel sehr stark dem Verderben ausgesetzt, wenn wir nicht rechtzeitig Vorkehrungen treffen. Die Umstellung auf den Sommer bringt gerade, was den Schutz der Lebensmittel anbetrifft, für 'die Hausfrau viele neue Pflichten mit sich. Es wird vielleicht manche Hausfrau geben, die sich um die Frischhaltung ihrer Vorräte keine Kopfschmerzen zu machen braucht. „Wozu habe ich meinen Kühlschrank?" sagte sie sich. Und tatsächlich ist ja in jedem Haushalt, der einen neuzeitlichen elektrischen oder einen Gaskühlschrank besitzt, die Sorge um das Verderben von Lebensmittel hinfällig geworden. Alles, was da verderben kann, Fleisch, Butter, Milch, Käse, Gemüse, wird in den Kühlschrank gelegt und hier für wenige Para Strom oder Gas am Tag kühlgehalten. Auch wer einen Eisschrank besitzt, hat damit immerhin einen Platz in der warmen Wohnung, wo die Lebensmittel kalt lagern und frisch bleiben. Was aber tun alle die ändern, die weder einen modernen Kühlschrank noch einen Eisschrank besitzen! Zum Trost sei es allen gesagt: Es geht auch ohne Kühlschrank! Mit ein wenig gutem Willen und ständiger Aufmerksamkeit braucht auch in warmen Tagen nichts zu verderben. Als wichtigstes lGebot gilt für. alle diese Haushaltungen: Niemals größere Vorräte an verderblichen Lebensmitteln im Hause zu halten und grundsätzlich keine größeren Mengen an Nahrungsmitteln einzukaufen, als unbedingt am gleichen Tage verbraucht werden 'können! Jede Hausfrau weiß aus Erfahrung, daß gerade „Reste" im Haushalt so leicht umkommen. Heute bleibt ein Stückchen Fleisch übrig, morgen ein Tellerchen mit Gemüse, oder man hat eine größere Schale Kompott bereitet — was gestern nicht gegessen wurde, ist heute scharf und gegoren. In diesen schon fast sommerlichen Tagen gilt das Gebot: lieber zu wenig auf den Tisch bringen als zuviel! Wenn nun wirklich einmal etwas übrig bleibt, zum Beispiel an Gemüse oder Kompott, so kann man sich dadurch helfen, daß die Speisen — falls man sie nicht in einen kühlen Keller stellen kann — abends nach einmal aufgekocht werden, auf diese Weise gelingt es meist, sie für'den nächsten Tag zu erhalten. Viele Hausfrauen besitzen übrigens einen dann noch in Zeitungspapier einzuschlagen Sie halten sich dann tadellos frisch. * Und endlich noch der Kummer mit oe Butter. Wer weder Kühlschrank, Eisschraw noch Ofenloch besitzt, sollte die Butter in dch einfachen Ton-Butterdosen aufbewahren,,1 man in ein wenig Wasser stellt. Der ^ saugt sich voll, und durch W ständige aefl dunstung wird Abkühlung erreicht. Ein deres Mittel ist, über die Butterdose fl» Leinentuch zu breiten, dessen Enden in Schale mit Wasser reichen. Hier saugt da^ Tuch 'die Feuchtigkeit auf und der Verdun stungsprozeß ist der gleiche. faaktistke h. Wie soll man Spargel schälen, Be'.w Einkochen des Spargels kommt es außerordentlich viel auf das richtige Schälen selben an, da, wenn die Schale nicht entfernt ist, die Enden durch die Zähne gezogen und die Bastreste auf den TellerrE gelegt werden oder ptoiel weggeschniM» wird, woraus kein geringer Verlust crwäa|1 Man fange also beim Schälen unterhau des Kopfes an. Denn der welche Kopf uw I unversehrt bleiben. Sicht man die ©parflfli stange genau an, so erkennt man denM' die glatte Schale und kann diese bei dfl» Schäen genau von dem Fleische, das eck ganz andere Struktur hat, unterscheide^ Die Schale muß vollständig entfernt wen den, indem nitn dieselbe von oben nach ’Gf ten mittels eines scharfen Messers in J roden Strichen von dem Fleische absthnenfl Dabei wird man bemerken, daß die Schaf nach unten dicker wird, man muß also n6fl unten dicker schälen, damit das Fleisch 9®™ frei wird. Der Spargel ist dann von ob-bis unten gleich zart und kann ohne 9tlia' stand verzehrt werden. H. Zur Reinigung von Bilderglas. Dis Glas auf Bildern hält sich lange Zeit durch rein, wenn zunächst an der Rückst'-alle Fugen und Risse, durch welche ©tan eindringen kann, mittels Papier gut erk werden. Das Glas selbst reinigt man grün ' lich, indem man es mittels eines geeigne-fl^ Pinsels mit Spiritus überstreicht, dem Salmiakgeist beigemengt wird. Es aber auch ein rginer, weicher Lappen, ö das Glas nicht angreift und den man 3 Erhöhung der Wirkung mit Spiritus befeu t ten kann. Bei dieser Gelegenheit sei infleIc darauf aufmerksam gemacht, daß !ack‘£ .Rahmen mit Spiritus nicht in Derühru gebracht werden dürfen, weil dieser den ~ auflöst.s WeHMilttty(47#4k ■1* Roman von Bernhard Lonzer Copyright by Gustav Neugebauer, Prag 1. 54 Unwilltürlich verhielt Jrente den Schritt. Ihr Herz schlug wie rasend, ihre Pulse zuckten und -glühten. Sie. wußte nicht, warum-Da war das Lied vorüber. Mit schweren Füßen setzte Irene sich wieder in Bewegung. Und jetzt fech sic: In einer We'i-de am User hing eine bunte. Laterne. Darunter saß ein junges Paar, engumschlugen. Und über ihnen blühte berauschend die Sommernacht. Irene war nicht zum Neid veranlagt, aber ihr Herz zog sich mit einem Male schmerzlich zusammen. , Jetzt beugte sich der junge Mann da vor ihr zur Seite nach 'dem Grammophon, oas n-öben ihm im Grase stand, und legte -eine neue Platte auf. Wie einen Stich fühlte Irene es durch sich hingehen: „'Vielleicht bist du das Glück", klang es schmelzend und lockend durch die Nacht — der Tango, den sie damals mit Rainer getanzt hatte! Alles Denken war mit einem Male in ihr ausgelöscht _ außer dem einen Gedanken: Damals . . .! Sie wußte selbst nicht, wie es kam — plötzlich stand sie vor dem jungen Paar, -das erschrocken auffuhr, als eine höbe Gestalt so gänzlich unerwartet aus dem Dun kel auftauchte. Der junge Manu machte Miene, auf,zuspringen. Aber -das Mädchen an seiner Secke hielt ihn zurück. Irene sagte nichts. Das Licht des Mondes lag auf ihrem Gesicht, aus dem ein Paar unnatürlich geweitete Augen blickten. Ihr Atem ging in leisen Stößen. So hörte sie den Tango zu Ende zu. So plötzlich, wie sie aufgetaucht war, verschwand sie daun wieder im Dunkel der Nacht. Verwundert machte der junge Mann eine leise Bemerkung zu seiner Gefährtin. „Es war die junge Frau Dctt-mar, aus der Papierfabrik", erwiderte das Mädchen ebenso leise. „Ja, ja — jung, schön und reich — und doch nicht glücklich. Was hat sie nun von ihrem Reichtum . . -!" Er sagte nichts weiter. Aber er griff nach ihrer Hand. Stumm sahen sie hinaus in die Nacht. Sie waren nicht mit Reichtum gesegnet — -aber -das Glück war bei ihnen. Wog das nicht alles auf? Als ob sie etwas Unrechtes -getan hätte, floh Irene zurück. Das junge Paa -dort hinter ihr — sie besaßen vielleicht kaum das Notwendigste zum Leben, aber sie hatten sich, sie waren glücklich. Nur für glückliche Meuchen waren solche Nächte wie die heutige. Solche quellenden, strömenden Sommernächte, die voll waren von tausendfältigem Glück, das gar nicht einmal wirklich da zu feilt -brauchte, das man aber doch in jedem, Nerv, ’ht jedem Pulsschlag zu fühlen meinte. Voll Schmerz und Süße zugleich, -daß man aufftöhnen, aufschluchzeu mochte vor Sehnsucht und Glückseligkeit. Nein, für Irene Böllinghaus — für Irene Dettma-r — waren solche Nächte nur eine Qual. Sie machten trank und irr. Es war Wahnsinn gewesen, in dieser Nacht Entspannung und Erlösung suchen zu wollen. Ohne -daran zu denken, daß sie hatte 'baden wollen, haftete Irene zurück. Rainer war noch nicht wieder da. Es war ihr lieb. Still suchte sie ihr Zimmer wieder auf. ^ Und irgend wo draußen war das Glück-Nur nickt bei ihr. Nur nicht bei ihr . . .! □□□ In bunten Farben leuchtete das Laub an den herbstlichen Bäumen. Blutrot tropften die Blätter des wilden Weins vom Garten-zaun herab. Die Astern blühten in schwerer, verschwenderischer Pracht. Die Beerend olden der Ebereschen strahlten ihr rotes Licht in die sonnigen Herbsttage. Im Hause Dettmar herrschte -eine schwüle, eine unerträglich -schwüle Stimmung. Rainer und- Irene gingen sich aus dem Wege, wo sie nur konnten. Beide fühlten, daß etwas geschehen mußte, Irgendetwas. Jeden Tag, jeden Augenblick -konnte es eintreten. Manchmal hatte Irene das Gefühl, als ob Rainers Blick, aus einer dunklen Tiefe kommend, ihr entgegenlief, daß ein unfaßbarer Schauer sie durchrann. Aber das waren nur Augenblick«!, in -denen er sich unbeobachtet glaubte. Dann wieder spürte sie in jedem Nerv, daß sein Innerstes unmittelbar vor einer Explosion stand. Sie wußte nicht, daß es die -gewaltsam zurückgedämmten Ströme feiner Natur waren, die machtvoll zu ihr drängten. Und je näher sie den Ausbruch des Unvermeidlichen glaubte, desto mehr zog sie sich zurück. -So kam es, daß manchmal eine stille, aber tiefe Gereiztheit: etwas Feindseliges fast, zwischen ihnen stand. Später -als sonst kam Rainer an einem Samstagnachmittag von der Fabrik herüber. Er hatte Aevger gehabt, der stine gereizte Stimmung auf den Siedepunkt gebracht hatte, Stumm trank p-r feinen Kaffee, Stumm saß Irene mit einer Handarbeit 0111 Fenster. Als er getrunken hatte, schob er mit K ter Bewegung den Stuhl zurück und sifl auf. Er lief ein paarmal durch das ZMM Dann blieb er vor Irene stehen: „Glaubst du, daß das mit uns so gehen soll?", fragte er mit rauher, sFDl' Stimme, die ihm nicht gehorchen wollte. Irene schlug eine schwere Welle den 9 ^ hinauf. Da war es also! Jetzt war weit . . .! cl- „Durchaus nicht", erwiderte sie nach -3 Pause von wenigen Herzschlägen. „JH durchaus der Meinung, daß es- nicht so 10 tergehen kann." _ ,.rtig Sie wußte nicht, wie kalt und gloich-gu ^ es klang. Eine schnürende Augst vor ‘ Kommenden, Unausweichlichen sie. Rainer stand mit erregt spielenden kenmuskeln vor ihr. _ j„ „Nun, so sind wir uns doch -in-eni#enf,> dicksem einen Punkt einig", sagte er gepfl ^ „Aber wenn du eine solche Auffassung ^ „ der Ehe hast, wie du sie an den Tag warum hast du dann überhaupt gehefl'si^ wenn du ... ? Jawohl, ich will es l wissen: Warum hast du mich geheiratet-Irene stockte der Atem. Sie sah zum » st-er hinaus. „Das fragst du mich . . .?" $ „Jawohl, das frage ich dich. Ich schon längst tun sollen." Irene rührte sich nicht. C]V Mit gleichem Recht könnte ich dich r Warum hast du mich geheiratet?" , ^ Er hätte sagen mögen: Weil ich ^ bei Weil ich dich liebe, seit ich dich 3^..nisten Male -gesellen habe! Aber sich ^ Argen vor diesem kalten, gleichgültigen schöpf? Vor diesem unnahbaren, stfl^ Gesicht bekennn-en, wie es darinnen 1111 ^ zen aussah? Bestenfalls rin bedauer , mitleidiges AAelzuckeu ernten? Ikediammkes Essen im D-Zug-Tempo? Der Gierschlung-Anwärter für Magenkrankheiten Von Josefine Schultz. Wenn man einmal feststellen wollte, wieviele Menschen wirklich in voller Ruhe ihre Mahlzeiten einnehmen, käme man zu erschreckenden Ergebnissen. Die meisten von uns nehmen sich in der Hetzjagd unseres täglichen Arbeitstages einfach keine Zeit dazu. Dieses Hetzen und Jagen beginnt schon am Morgen. Hunderttausende von berufstätigen Menschen Pflegen nur im Stehen rasch eine Tasse Kaffee herunterzugießen, dann nehmen s‘e ein Brötchen zur Hand und stürmen damit schon die Treppe hinunter, dem Beruf entgegen. Und neben diesen gibt es n°ch zahllose andere, die, wie sie immer wieder versichern, überhaupt zu nervös Slnd, um morgens vor dem Fortgehen etwas zu essen und die vollkommen nüchtern das Haus verlassen. Auch mit den anderen Mahlzeiten ist es v'iclfach nicht viel anders. Ueber allem steht das Gebot: Nur schnell, nur schnell! Bs gibt Familienväter, die mit Tischzeit "beiten. Wenn sie Mittags heimkommen, >uuß auch im gleichen Augenblick schon das Essen auf dem Tisch stehen, dann löffeln sie ganz hastig ihre Suppe, merken vaUin, was es sonst noch gibt, blicken nach dem Essen vielleicht noch ein paar Minuten in die Zeitung — und eilen schon wieder fort, ganz besonders dann, wenn der Weg zwischen der Arbeitsstätte und d^m Heim weit ist. Nur von dieser ewigen Hetzjagd kommt daß so viele von uns immer schlecht Aussehen und sich körperlich nicht wohl dhlen, obgleich sie sich im Grunde ganz jpt ernähren. Die ewige Hetzjagd der Mahlzeiten läßt einfach keine Möglichkeit, das Essen gut zu kauen und gut zu verdauen. Oft allerdings liegt das ganze Ue-el durchaus nicht an »höherer Gewalt«, jst1 der zwingenden Notwendigkeit der uwstände, sondern auch ein wenig am es fehlenden guten Willen. Es muß nicht so sein. Man könnte, wenn man nur wollte, es ganz gut so einrichten, daß für die einzelnen Mahlzeiten ein klein wenig mehr Zeit übrig bleibt. Viel kann auch die Hausfrau und Mutter dazu tun, um für gemütliche Stunden der Mahlzeit am Tage zu sorgen. Mancher würde, wenn er ganz ehrlich sein wollte, vielleicht auch zugeben, daß es nicht immer nur der Zeitmangel ist, der ihn so rasch wieder vom Tisch forttreibt, oft trägt auch die unfreundliche, lieblose Herrichtung des Tisches viel dazu bei, daß die Mählzeit so schnell als möglich heruntergeschlungen wird. Wer an einem unordentlichen, mit Kram überladenen Tisch nur rasch eine Ecke freimacht, um hier die Teller für das Mittagessen oder da<- Frühstücksgeschirr aufzubauen, darf sich freilich nicht wundern, wenn ein solches Mahl nicht besonders mundet. Es kommt eben immer noch sehr viel darauf an, wie der Tisch gedeckt ist, an dem man Seine Mahlzeiten einnimmt, es kommt sogar sehr viel mehr darauf an als auf das, was an Mahlzeiten aufgetragen wird. Das einfachste Gericht wird uns gut munden, wenn auch das Auge mit sichtlichem Behagen auf dem hübsch bedeckten Tisch ruht. Wir sollten niemals vergessen, daß die Stunde der Mahlzeit die wenigen Ruhepunkte unseres von angestrengter Arbeit erfüllten Tages sind. Wie wir diese kurze Rast zwischen der Arbeit ausnutzen, ob wir aus ihr körperliche und auch geistige Erholung schöpfen oder ob eine hastige, achtlos heruntergegessene Mahlzeit für unseren Körper nur eine weitere Last bedeutet — das alles ist ungeheuer wichtig! Mit ein wenig gutem Willen wird es sich immer einrichten lassen, daß die kurze Spanne, die für die Mahlzeiten zur Ver- dadsthe Badet fügung steht, ein wenig ausgedehnt wird. Die kurze Stunde, die beim Früstück, beim Mittag- oder Abendessen einmal die ganze Familie um den Tisch versammelt, sollte immer eine kleine Feierstunde sein. Zu dieser Feierstunde gehört aber, daß man sich mit Freude und ohne innerliche Unruhe an den Tisch setzt. Jeder muß das Gefühl haben: jetzt ruhe ich mich eine halbe Stunde oder auch eine Stunde vollkommen aus und in dieser Zeit werde ich mich ganz gemächlich dem Früstück oder dem Mittagessen widmen. Es gibt Menschen, die zum Beispiel Mittags so nervös und ganz von dem Gedanken an ihre jeweilige Arbeit erfüllt zu Tische kommen, daß sie oft kaum essen können. Man erlebt das auch häufig bei Kindern, die abgespannt und nervös aus der Schule kommen. In solchen Fällen ist es ein gutes Heilmittel, sich ein Weilchen vor dem Essen ruhig hinzulegen. Bei Kindern besonders ist es gut, wenn man sie eine Viertelstunde auf die Couch oder das Sofa legt, wobei aber stets die Schuhe ausgezogen werden sollen. Es ist durchaus nicht notwendig, in dieser Zeit zu schlafen. Die kurze körperliche Ruhe mildert aber zugleich die innere Erregung und Anspannung und bringt nach kurzer Zeit von selbst ein gesundes Hungergefühl mit sich. Jeder Mensch, der aus der Stunde der Mahlzeit Erholung und Frische schöpfen will, muß in erster Linie dafür sorgen, daß es niemals während der Mahlzeiten zu Zwistigkeiten kommt. Nichts ist ungesunder, als während die Essens innerliche Aufregungen, als Zank und Streit. — Es kommt leider nur allzuoft vor, daß gerade Elternpaare sich bei Tisch in Gegenwart ihrer Kinder streiten. Abgesehen davon, daß man überhaupt jedes Wortgefecht in Gegenwart der Kinder vermeiden sollte, weil dadurch jedes Kind früh zu einer parteilichen Stellungnahme veranlaßt wird, sollte gerade die Stunde der Mahlzeit von slochen unerquicklichen Auseinandersetzungen frei bleiben. Dann wird jede Mahlzeit umso besser munden und für die ganze Familie eine Stunde froher Gemeinsamkeit und Erholung sein. H. Wie man Ameisen aus der Speisekammer losbringt. Ameisen vertreibt man aus der Speisekammer, indem man auf einen Pappteller eine Mischung von einem Drittel Hefe und zwei Drittel Honig mischt. Die Ameisen sterben daran, wenn sie es fressen. — Ein anderes Mittel ist das Ausstreuen von Boraxpulvern, dessen Genuß gleichfalls tödlich für die Ameisen ist. — Ein weiteres Mittel besteht darin, daß man Hciuc Stückchen, eines. Badeschwammes.mit Zucker bestreut und auflvgt. Die Tiere fressen den Scham mm, dieser dehnt sich im Magen der Tiere durch Aufnahme von Feuchtigkeit aus und die. Ameisen gehen zugrunde. h. Um gebügelte Wäsche haltbarer zu machen. Beim Bügeln der Wäsche erreicht' man ein schöneres Ergebnis, wenn man eine Prise Alaunpulver der heißen Stärkebrühe zusetzt. Derart gestärkte Wäschestücke nehmen den Schmutz viel weniger an und bleiben daher auch, länger gebrauchsfähig. Post Brežice, Eisenbahnst. Brežice u. Dobova. Heißeste radioaktive Quelle im Drau-banat. Saison v. 1. Mai bis BO. Sept. In der Vor- u. Nachsaison bedeut. Preisnachlässe. Verlanget Prospekte. Mit unübertrefflichem Erfolge werden nachstehende Krankheiten geheilt: hoher Blutdruck, Rheumatismus, Gicht, Ischias Entzündungen, chronische Katarrhe, Frauenkrankheiten usw. DIE DREI MUSKETIERE Äm Seit Der Verräter Als der König eiligen Schrittes ins Zelt | trat, saß Graf Loewen in der Mitte seiner höheren Offiziere. Alle erhoben sich in größter Verwirrung. Lord Loewen faßte sich zuerst und sagte: »Was verschafft uns zu so später Stunde die Ehre des Besuchs Eurer Majestät?« »Geperal. versuchen Sie nur nicht, mich hinters Licht zu führen. Sie wissen, daß Cromwell in Newcastle ist und doch haben Sie mir keine Mitteilung davon gemacht! Sie wissen auch, daß der Feind im Augenblick damit beschäftigt ist, das Lager hier zu umringen, und doch haben Sic keine Maßnahmen dagegen getroffen. Sie haben mich auch für elende 200.000 Fllund verkauft. Das haben Sie mir natürlich auch nicht gesagt, aber das habe ich von jemand erfahren der1 mich in der Stunde der Not nicht verlasse; wollte, wie Sie es getan haben!« Graf Loewen wurde blutrot im Gesicht. | »Majestät1 — Glauben Sie doch nicht so etwas! . . Böswillige Personen haben . , »Schweigen Sie! Als ich hierher ging, sali ich mit meinen eigenen Augen, wie die feind liehen Truppen zwischen Lager und Fluß Stellung nahmen, sodaß wir nicht mehr über den Fluß entkommen können. Und den schändlichen Handel habe ich sozusagen mit eigenen Ohren anhören können.« Die Schotten sahen sich überrumpelt und beschlossen nun, mit nichts mehr hinter dem Berg.zu halfen. Zwei Obristen traten auf den König zu und sagten: »König Karl Stuart, Sie sind unser Gefm-gsner —« Sie würden sicher noch mehr gesagt haben, wenn nicht Athos und Araims eingegrif fen hätten. Der Kolbenschlag einer Pistole warf den einen Obristen zu Boden und der andere fiel vor einem Degenstoß. Bei der entstehenden Verwirrung konnten die Musketiere den König ins Freie und in sein eigenes Zelt schaffen. (tittfeu HeUu. 60% Fahrpreisermässigung auf den deutschen Eisenbahnen. Billige Reisemark, Auskünfte, Prospekte durch: deutsches Verkeri Büro - Beograd Knežev Spomenik 5 mäm Akzmm § wwuwmwuw f r**wv»VlrV Kleine Anzeigen kosten SO Para pro Wort In dar soondenz" 1 Dinar / Die Ineeratensteuer (3 Dinar 7'GÖ Dinar für grössere Anzeigen) wird besonders b. Mindesttaxe für eine kleine Anzeige betrögt IO Dinar6 / Sendung von ehlffr. Briefen Ist eine Gebühr von IO Dil Anfragen Ist eine Gebühr von 3 Dinar In Poatmarken mKotts. Worte, I Die die Zu. erlegen i Rasieren und Haarschneide 11 sehr billig. Meljska 9, neuer billiger Friseur.___5534 WANZEN und sonstiges Ungeziefer; vernichtet verläßlich die Des insektionsabteilung der Stadt betriebe, Maribor, Orožnova ul. 2-1. 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Am nächsten Tage bereitet man den Rharbarber wie üblich vor — schälen, waschen, in etwa 2 cm lange Stücke schneiden — und kocht ihn zusammen mit dem Brot, bis ein sämiger Brei entsteht. Dieser wird dann durch ein Sieb getrieben, noch einmal zum Aufkochen gebracht und nach Bedarf entweder mit Wasser verdühnt oder mehr eingekocht und nach Geschmack gesüßt. Man kann auch ein Stück Zimmt mitkochen. »Anne Ritter« mit Rharbarber. Der geschälte, gewaschene und in Stücke geschnittene Rharbarber wird ordentlich eingezuckert und so eine Zeitlang stehen gelassen. Dann kocht man ihn zu Mus, das ziemlich dick sein muß. Event, gießt man es über ein Sieb zum Abtropfen. Dann schneidet man Weißbrötchen in Scheiben, weicht sie in Milch ein, taucht sie in ein Ei und bäckt sie in Fett schön braun. Dann füllt man das Rharbarber darüber, bestreicht sie mit Eiweißschnee und schiebt sie für kurze Zeit in die Ofenröhre. Rharbarberpasteten. 250 g Mehl, 200 g Butter, 1 Ei, Ü Tasse kaltes Wasser. Aus diesen Zutaten wir ein Teig bereitet, gut durchgearbeitet und in zwei Teile geteilt. Jedes Stück wird dann dünn ausgerollt. Eines dieser Stücke tut man in eine Form und streut geriebenen Zwieback darüber. Der Rharbarber wird wie üblich als Kompott zubereitet und zum Abtropfen auf ein Sieb gelegt. Dann füllt man ihn auf den Teig, dazwischen immer wieder Zucker, Zimmt, Zitronenschale u. geriebenen Zwieback. Den Abschluß bildet eine zweite Schicht Teig. Den Teig, der etwas überhängt, biegt man nach innen ein und formt davon einen Rand. Das ganze wird mit Ei bestrichen. In der Mitte des oberen Teigstückes macht man zwei Einschnitte und bäckt ab. Man achte darauf, daß die Hitze im Rohr stark ist. Rharbarber mit Sago. Der Rharbarber wird geschält, gewaschen, in Stücke geschnitten und gekocht, bis sich die Stük-ke spalten. Dann gießt man ihn über ein Sieb zum Abtropfen. Die Flüssigkeit wird wieder aufs Feuer gesetzt, nach Geschmack gezuckert und mit Sago und Kartoffelmehl sämig gerührt. Die Speise wird dann mit Zucker bestreut, damit sich keine Haut bildet, und mit süßer Milch zu Tisch gegeben. h. Farbengeruch aus den Zimmern zu vertreiben. Man legt einige Wacholderbeeren auf glühende Kohlen oder auf eine erhitzte Platte, die nun einige Male im Zimmer hin und her geschwenkt wird. Auch ein anderes Mittel ist erfolgreich: Man läßt sich vom Apotheker eine Mischung aus 90 g Kochsalz und 30 g Braunstein bereiten, über die 60 g rohe, konzentrierte Schwefelsäure und 60 g Wasser gegossen werden. h. Bewahrung des Kaffee-Aromas. Der gebrannte Kaffee verliert, wenn er lange steht, bekanntlich leicht sein Aroma. Um dies zu vermeiden, fügt man auf 1 kg Kaffee sofort nach dem Brennen zwei Löffel gestoßenen Zucker hinzu. Dieser umgibt im Augenblick den Kaffee und saugt das Aroma in sich hinein. Auf diese Weise hat man immer einen vorzüglichen und kräftigen Kaffee im Hause. h. Falscher Kaviar. 5 geputzte Sardinen, Vi geputzte Sardelle werden fein gehackt, mit 1 Kaffeelöffel feingehackter Zwiebel in einen Abtrieb von 4 Dekagramm Butter, Saft einer halben Zitrone und dem Sardinenöl eingemengt, au? mürbe, halbierte, mit Butter bestrichene Laibchen gestrichen. Bevor Sie Stoffe für Anzüge, Mäntel und Kostüme kaufen, besuchen Sie das TSCHECHISCHE MAGAZIN. Ulic» 10. Oktobra, Maribor und überzeugen sich von den Preisen und der Qualität! Schneiderutensilien. En detail! En gras „Mariborcr Zertnng" Nnmmcr ISO, Sonntag, den 30. Mai 1937. —J- Unser Stolz! Wir verwarfen die veralteten Maschinen, und mit Hilfe der neuen modernsten Konstrukti n erzeugen w ^ derartiges Schuhwerk, dass wir sowohl in der Qualität, als auch in, der Ausführung mit den amerikanischen Erzeugnissen konkurrieren können. Unsere Verkaufsstätt n sine mit einer neuen Serie Herrenniederschuhe ausgestattet. denen die Leisten, de eue Lord-Creme, der Flaneilputzlapoen u. die Schnürsenkel beigegebe^ sind. 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Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor. — Für den Herausgeber u. den yerantyjortlich Direktor Stanko DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor,