^5 Donnerstag, 25. August 1898. Jahrgang 117. kllibllcher Zeitung. ^''°^!tta'. ^biHhr^ ganzlllhrla sl. 15. halbjährig fl. 7 50. Im Comptoir: ^^ "' ii« „, ,« U',.l>'5U. ssilr die Zustellung in« Hau« «anziähiil, fl. 1. — InsertionSfftbUr: ssiir ^^^^^^^^^ ariiei! 25 lr,, größere per Zeile 6 lr,: be! «stere» Wiedelholüiigen per Zeile 3 !r. Die »Laib, Ztg,» erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonii^ und Feiertage. Die sldmlnlftratlon befindet flch Congressplah Nr, 2, dle sirdactlon Aarncherzigergasse Nr, 15, Sprechstunden der Redaction von » bl« li Uhr vor» mittags. Unjranlirrte Briefe werden nicht angenommen, Manusciipte nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. ^7^'"om !/^°lische Majestät haben auf ll^l^uscs ,, ^'"'ster ^es kaiserlichen und könig- ?ckil ^ U"d des Aeußern erstatteten allerunter- ^ä^gut?^ Allerhöchster Entschließung ^/°'serlich I b- I- dem Vestallungsdiplome des d7> Z^° '?"schen Generalconjul in Ragusa ^>hoch"'d Nedjib Sursok Effe.ldi «y»^ "^>lr ^equatur huldreichst zu ertheilen ^> -—------.____ ^Proc^^'wnister hat im Personalstande der ">d ^"'s^,' " Graz de.l p""isorischen Finanz-^,1?^^^"' Dr. Eduard Preschern <>tw 7'" Dr. Adolf Hlavat Edlen ^u. »l zu Finanzprocuraturs - Concipisten ^chtamtlicher^ TheU. '" ö ^^lch°n' ^^'. !^"lbt man aus Rom: Der des Aeußern, Eanevaro, ^^^ i,n Z^' Frage errungen hat, findet in» ^!l'"cht wen "be allgenieine Anerkennung und ^ ^.)" ausw^ ^''f^tigung der Stellung des ^MckllchUwarwen Politik Italiens beitragen. die erwäh- ^^!"Mlu,^? - Verhandlungen mit der colum-^Hllch den '^""les und die Energie, mit welcher "^tii? "Ugege,^/U"uer gerechtfertigten Ansprüchen ^ s>. »nit?,. ' ^^ klaren und bestimmten In-^»td> ü^'-lla v.r ^ stets den Eommandanten des ^ie^^'niral ^'u.'uelten italienischen Geschwaders, ^ d C. nml, ^"'ü' versah, haben un stteitig der H'^ s M 3 !'"p"uert, da sie im letzten ^"^ ?""ch? ^ Punkte des italienischen Ulti-^^^e a,,?"d den Schi,dsrichterspruch des Prä-HI" zu wn,?""k"lch bis zur bedungenen Frist ^ s ^' »iea?'" "klärte. Indem Eanevaro der !Htt V'Men?""9 die erbetene Frist zur Zahlung ^Rüv^ es i^""me bewilligte, bewies der Mi->>Mlng ^' " nicht um eine Pression, um eine bloß um Gerech. tigkeit zu thun sei und der Umstand, dass die colum-bische Regierung sofort 60.000 Pfund Sterling behufs Zahlung dieser Summe deponierte und dass so« wohl die nordamerikanische als die englische Negierung für die Einhaltung des angesetzten Termines für die Zahlung dieser Summe garantierten, ist ein Erfolg des Grafen Eanevaro, der in Italien dankbar anerkannt wird. Eanevaro hat als Obercommandant des gemifchten Expeditions-Geschwaders vor Kreta sich auch als Diplomat glänzend bewährt. Dass seine Berufung auf den Posten des Ministers des Aeußern eine sehr glückliche war, ist von allen, die seine Laufbahn verfolgt hatten, anerkannt worden und nunmehr auch in den Augen der weitesten Kreise durch die Lösung der Streitfrage mit Columbien bestätigt worden. Das Durchdringen des mit den Socialisten sympathisierenden Grafen Falletti bei der Deputiertenwahl in Fossato hat die Regierung sehr unangenehm berührt. Der Unterstaatssecretär im Kriegsministerinm, General Tarditi, ist bei dieser Wahl unterlegen, da alle der italienischen Regierung feindseligen Elemente, Elericale, Ultraconscrvative, Socialisten und Radicale sich vereinigt hatten, um die Wahl Fallettis durchzusetzen. Es ist nun bemerkenswert, dass der letztere bloß eine Majorität von 25 Stimmen erhielt. Uebri-gens ist in dieser Wahl noch nicht das letzte Wort gesprochen, da bereits zahlreiche Proteste gegen die Wahl Fallettis eingebracht wurden, so dass man deren Annullierung für sehr wahrscheinlich hält. Wie bereits gemeldet, hat sich General Tarditi durch ein sehr schmeichelhaftes Schreibell des Ministerpräsidenten General Pelloux bestimmen lassen, das infolge der erwähnten Wahlniederlage eingereichte Entlasfungsgesuch zurückzuziehen. Der Minister des Aeußern, Eanevaro, hat sofort nach dem Eintreffen des englischen Geschwaders in Livorno, all den Commandanten desselben, Admiral Hopkins, mit dem er seit langem persönlich befreundet ist, eine Vegrüßungsdepesche gerichtet. Der englische Admiral antwortete mit einem Telegramme, indem er dem Minister hiefür fowie für den warmen Empfang, der den englischen Schiffen in Livorno, Genua und Spezia bereitet wurde, seinen herzlichen Dank ausdrückte. Einem mit den vaticanischen Kreisen in Fühlung stehenden Eorrespondenten schreibt man aus Rom von: 20. d. M.: Die jüngste an die italienischen Bischöfe gerichtete Encyklika Leos XIII. hat in kirchlichen Kreisen leine Ueberraschung verursacht. Man wusste, dass der Papst sich mit der Absicht trage, gegen die Maßregeln Protest zu erheben, welche die italienische Regierung gegeu die katholischen Vereine unternommen hat, und dass dieser Protest in eine energische Form eingekleidet sein werde. Ebenso wie der Vatican seine völlige Solidarität mit dem Erzbischof von Mailand kundgab, als dessen Verhalten während des Aufstaudcs die bekannten Angriffe erfnhr, hat es der heilige Stnhl auch für nothwendig erkannt, sich mit den unterdrückten katholischen Vereinen zu identificieren und vor der Oeffentlichkeit ihre Vertheidigung auf sich zu nehmen. Der Papst hat wie ein General gehandelt, der weder seine Ofsiciere noch seine Mannschaft preisgibt, selbst wenn sie etwa Fehler begangen haben könnten. In der gemäßigten katho^ lischen Partei hebt man die Thatsache hervor, dass der Ton der Encyklika ein sehr heftiger ist und dass der Papst, ohne irgend einen Unterschied zu machen, die voll den unterdrückten Vereinen beobachtete Haltnng insgesammt billigt, wiewohl einige derselben von dem Vorwurfe, unklug und ungeschickt gehandelt zu haben, nicht ausgenommen werden können. Man bemerkt aber bei dieser Gelegenheit, dass die Sprache des Papstes wohl ihre Rechtfertigung finde in dem Uebermaße der Unterdrückung, in welches das Ministerium Rudini verfallen fei, welches fo viele durchaus unfchädliche Vereine aufgelöst hat, von denen eine große'Zahl sich stets innerhalb der Grenzen der Gesetzlichkeit bewegt habe. Uebrigens wird die Encyklila im allgemeinen als ein Beweis dafür angefehen, dass die Politik der Un-verföhnlichkeit in Bezug auf Italien mehr als je in deu leitenden Kreisen des Vaticans triumphiert und dass gegenwärtig auf eine Besserung der Beziehungen zwischen dem heiligen Stuhle und der weltlichen Herrschaft in Italien nicht zu hoffen fei. Politische Ueberficht. Laibach, 24. August. Das «Fremdenblatt» fchreibt zur Ausgleichsfrage: Ueber die Forderungen der ungarischen Regierung liegen amtliche Meldungen noch nicht vor; wenn aber das, was in ungarischen Blättern verlautet, richtig wäre, wenn man drüben auf dem Verlangen bestehen würde, das in der dortigen Presse Feuületon. ^i^H "leben und Sterben. Mudie von Marie Etona. lebten seit Jahren vom z>'^ ni'7'" ^M' zogen sie von Haus zu ?^E^^b i„^ "5?"nder. Sie vertrugen sich ,!>lc«?psch "" ^d z^sche,, ihnen, bald wegen b >>i ,^sfee u,^ "der einer Speckrinde oder eines '5 der '" echt,,. "? dergleichen Lichtpunkte mehr KT " te H /?^.l Aettlerlebe.. ?'e„t s weiter """ '" seiner Jugend landwirt-!e" «"r. als 9?lcn; da er stets nur so viel !k!> 7°ge. i,'!." Wr sein Leben brauchte, trat er ^lst^ dem Welchem seine Arbeitsunfähigkeit ,^ ^nd. 'n vierten Stand in den fünften, den 3leib^'ssen ^Hs nicht ohne Groll und doch mit ?>>>t! Aulde. Er war lein Landstreicher, Klette "Me er >!^'" Montag und Donnerstag Ü l°w flickte s^"""" Nuudgange sorgfältige H "Ut d, Wen Rock, wufch sich und ^ . ^ch h '" Fragment eines Kammes sein U'Z„>ch er? ""' ihm täglich Mittagskost ^ R^' Zas sielte den Kopf. «Das geyt "'"!. ^" '„ich/""'' ich nicht annehmen. Dle ^ 'vnst fur einen wirtlichen Bettler Er gab sehr viel darauf, was die Leute vou ihm sagten, und war ängstlich bemüht, eine geachtete Stellung einzunehmen. Nie würde er Gemeinschaft gehalten haben mit Feschar, der in seinen Augen ein Lump war. Feschar, obgleich bedeutend jünger als Gallus, war durch jahrelanges Siechthum in der Arbeitskraft gelähmt. Er war der Gebeugte, der Bescheidene. Er kannte keinen Stolz mehr, nur Ergebung und Resignation. Vor langer Zeit, ehe sein Leiden ihn ganz zu Boden gedrückt, hatte er das Amt eines Kuhhirten versehen; später kam er zum Gänsejungen herunter. In seiner Jugend soll er ein rechter Thunichtgut gewesen sein, ein Trinker und eiue Art Roue des Dorfes. Die letztere Sünde verziehen ihm die alten Jungfern nie. Ich wunderte mich oft, den armen Feschar nie im Küchenzimmer zu sehen. Während Gallus stets ein Viertelstündchen lang die erstarrten Glieder auf einem Sessel ruhen lassen und uuverfälschten Küchen» duft einathmen durfte — eine Art Lnftmahlzeit — erhielt Feschar sein Almosen stehend im Vorhause. Dort richtete er einmal demüthig die flehende Bitte an mich: «Ach, lassen Sie mir die Milch herüberreichen, welche die Katze stehen gelassen hat ...» Das hätte Gallus nie gesagt. Aber der Hunger des Feschar gab sich natürlicher. Später erst erfuhr ich, warum der Sieche m meinem Hause so schlecht behandelt worden war. Köchin Marianka konnte ihm die Sünden nicht verzeihen, die er vor vierzig Jahren begangen haben soll. Ja, als er beinahe schon ein todter Mann war, in den letzten Wochen seiner Agonie, umgieng sie heimlich den Auftrag, ihm Efsen zu schicken. «Der schlechte Mensch bekommt nichts von mir!» rief sie. Zum Glück hatte die Erzieherin meiner Tochter keine so streng moralischen Grundsätze. Sie brachte es über sich, an jedem Morgen den Verschlag zu be» treten, in dem der Schwerkranke sein Ende erwartete, und ihm die Wartezeit mit Kaffee und Kucheu zu verkürze». Manchmal sprach sie auch mit seinen entfernten Verwandten, die stets um seine Erlösuug beteten und dabei an die eigene dachten. Sie begriffen nicht, warum der liebe Gott ihn noch immer nicht zu sich nehmen wolle! Das große Versorgungshans des Himmels ist eine gar so wohlthätige Einrichtnng. Eines Tages gieng Fräulein Klara zu einer tonangebenden Persönlichkeit im Dorfe. Sie stellte ihr die trostlose Lage Feschars dar und fragte, ob die Armencasse ihn nicht mit einem Zuschnss versorgen könne. «Gebell wir dem einen, so werden so viele andere böse Es ist am besten, man gibt leinen», um mcht erst Zwietracht zu säen», lautete die verständige Antwort. ^ . ^. . , Doch hatte die Fürsprache trotzdem emcn Erfolg. Es wurde aus den untersten Schichten der Bevölkernng ein Mann erwählt, dem die Pflicht oblag, dann und wann nach Feschar «zu sehen». Er beschränkte sich vollkommen auf dieses Amt. Die Mildthätigkeit fämmtlicher Stände dem ehemaligen Günsejungen gegenüber erweckte deu ingrimmigen Neid des alten Gallus. Laibacher Zeitung Nr. 192. 1548 25. AuB^ zum Ausdrucke kommt, dann müsste man allerdings sagen, dass eine Verständigung überhaupt nicht möglich ist. Wenn in der jenseitigen Neichshülfte wirtlich das Bestreben obwaltet, aus den alten und aus den nenen Vereinbarungen nur das für Ungarn Vortheilhafte herauszunehmen, so ist das eine Grundlage, auf der sich ein Ausgleich nicht treffen lässt. Ein solcher Ausgleich würde in Oesterreich von niemand angenommen werden; alle Parteien ohne Unterschied würden ihn zurückweisen. Ernste ungarische Politiker werden sich hoffentlich darüber nicht täuschen, dass Oesterreich in dieser Beziehung ganz einig ist, und sie werden sich durch die Behauptung, es stehe hier niemand hinter der österreichischen Regierung, nicht irreführen lassen. Die gesummte öffentliche Meinung würde sich gegen einen solchen leomnischen Vertrag erheben, vor allem die gesammte österreichische Industrie würde gegen ihn protestieren. In Ungarn legt man Gewicht darauf, dass der Ausgleich auf parlamentarischem Wege zustande komme; es wäre aber vollkommen aussichtslos, dass ein österreichisches Parlament Vereinbarungen jener Art genehmige. Wer eine Verständigung will, kann nur solche Begehren stellen, die annehmbar sind. In Frankreich droht em Ausstand der Eisenbahn-Arbeiter, für welchen der rund 56.000 Mitglieder zählende Verband eine rege Agitation entfaltet. Seit Jahren liegt dieser Verband mit den sieben großen Eisenbahn-Gesellschaften in Streit, zunächst weil die Gesellschaften sich weigern, den Verband als officielle Vertretung der Arbeiterschaft anzuerkennen, und ferner weil die Gesellschaften bisher die Forderungen des Verbandes zurückgewiesen haben. Diese Forderungen gehen in der Hauptsache dahin, dass alle Arbeiter und Unterbeamten nach einem Dienstjahr endgiltig angestellt, die Gehalte erhöht, die Arbeitsstunden herabgesetzt, die Frachtbahnhöfe Sonntags geschlossen, die Buheu und Außerdieuststelluugen aufgehoben und eigene Gewerbegerichte geschaffen werden. Dazwischen laufen noch Forderungen, wie: Freifahrt zweiter Classe auf allen Strecken, Aufhebung des «Lohnfeilfchens», der Accordarbeit, der Prämien und Gratificationen u. f. w. In Eingaben an das Ministerium haben die Gefellschasten die meisten der For» derungen als unerfüllbar bezeichnet. Auf dem letzten Congresse des Eisenbahnverbandcs, der im Frühjahre dieses Jahres in Paris stattfand, ist nun beschlossen worden, den Widerstand der Gesellschaften durch Pro-clamierung des allgemeinen Ausstandes zu brechen, zunächst aber weitere Versuche zur gütlichen Ver-ständiguug zu unternehmen. Diese Versuche haben bisher zu keinem Ergebnisse geführt, die Lage hat sich vielmehr noch dadurch verschärft, dass die Eisenbahn-Gesellschaften neuerdings gegen das von der Deputierten-Kammer bereits beschlossene Gesetz über die Regelung der Arbeitszeit des Zugspersunals (Zehnstundentag) eine Eingabe beim Senat eingereicht haben, damit dieser seine Zustimmung versage. Wie aus Madrid gemeldet wird, befürchtet die Regierung, der Feind versuche außer Manilla noch weitere Häfen des Philippinenarchipels zu besetzen unter dem Vorwande, vom Vorsricden nichts zu wissen. Von Iaudenes wurde wiederholt sofortige Ausklärung verlangt. Die «Köln. Voltszeitung» erhält einen Petersburger Bericht, in dem die westeuropäische Diplomatie gemahnt wird, den Vorgängen auf dem Balkan ihre besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden. Fürst Ferdinand sei ein Werkzeug Murawiews geworden und habe die bulgarische Politik derart festgestellt, dass er nicht mehr zurückkönne, ohne sich eine Lage wie der Batten-berger vorzubereiten. Auch habe das amtliche montenegrinische Blatt erklärt, Montenegros Ideal sei die Verewigung der Balkanvölker unter dem Schutze Nusslands und die Reise des Fürsten von Bulgarien beweise, dass Bulgarieu sich diesem Ideal anschließe. Aus Petersburg wird gemeldet, dass dort der Beschluss des jüngsten macedonischen Congresses in Sofia, im Falle der Nichtberücksichtignng der Reformforderungen der macedonischen Bulgaren zu einer materiellen Action zu schreiten, selbstverständlich Missfallen errege, jedoch die Zuversicht nicht erschüttere, dass die Ruhe im macedouisch-bulgarischen Grenzgebiete auch heuer keine ernste Störung erfahren werde. Die wirksamen Einflüsse, die sich in den letzten Jahren geltend machten, um jene Unterstützung, ohne welche bedenkliche Unternehmungen der macedonischen Bulgaren nicht durchführbar sind, zu verhüten, werden, falls sich die Nothwendigkeit dafür ergeben sollte, gewiss auch heuer dazwischen treten. Es sei ferner, wie an unterrichteter Stelle betont wird, eine Täuschung, wenn man annimmt, dass Russland nntcr dem Eindruck etwaiger Verstimmungen über serbische Vorgänge geneigt sein dürfte, Äestrebnngen zur Unterdrückung der nationalen Interessen der Serben in Macedonien völlig freien Lanf zu laffeu. Zu einem solchen Verhalten habe man in Petersburg keinen Anlass. Man schreibt ans Kairo: Alle Anzeichen lassen darauf fchlichen, dass der Sirdar nnnmehr, nachdem alle Vorbereitungen beendet sind, zum Angriffe anf die Stellung der Derwische übergehen wolle. Die anglo-egyfttische Hauptmacht stand bekanntlich bisher am Atbara. Samstag, den 13. d. M., hat jedoch die erste englische Brigade den Fluss überschritten nnd sich auf eiuem Dampfer eingeschifft, um auf deu weiter südwärts gelegenen Posten Nasri vorzuschreiten. Die Brigade dürste dort bereits angekommen sein. Der General Sir H. Kitchene r befindet sich gleichfalls in Nasri, wo er die Vorbereitungen zum Angriste auf die Vor Posten der Derwische in Schabluka selbst überwacht. Es ist nothwendig, dass dieser Platz, der den Schlüssel zur Beherrschung des sechsten Niltatarattes bildet, nn^ verzüglich von den Anglo-Egyfttern eingenommen werde. Der Train der Armee folgt den Truppeu bereits von Atbara nach Nasri auf dem Wege über Metemmeh nnd schlägt die Route am linken Nilufer ein. Eine starke Escorte, aus Lancieren und ans Infanterie bestehend, begleitet den Train. Auch eine Artillerie-Abtheilnng begleitet den Train, während der Nest der Artillerie zu Schiffe uilanfwärts befördert wird. Am 23. d. M. soll der ganze Train mit seiner Escorte in Nasri eintreffen. Aus diesen Vorbereitungen kann man den Schluss ziehen, dass der entscheidende Angriff noch vor dem 10. September stattfinden dürfte. Ob aber in Kerreri oder in Omdnrman die Entscheidung sich vollziehen wird, lässt sich nicht bestimmen. Das hängt davon ab, wo sich das Gros der Derwischarmce befinden wird. Tagesneuigleiten. ^ — (Außenhandel.) Nach dein st«"^ weise über den Außenhandel betrug bie ^: Monate IM l. I. «5 7 Millionen ^"M",^ von 3 Millionen gegen den Juli des "" ^ Ausfuhr 65 2 Millionen (alsu ein Plus " «.< lionen); somit war der Ueberschuss der <5l"!^ Ausfuhr 0 5 Millionen gegenüber von ^ ,.^ Vorjahre. Die Einfuhr vom Jänner ^ ^v lietrng 502-1 Millionen, also ein P^,^.^ lioncn gegen die gleiche Periode des V^M,^ ^ fuhr 433 5 Millionen, also ein Plus von * ^ gegen das Vorjahr. Daher ergibt sich "N ^ ^ Handelsbilanz von 08 6 Millionen gegen von 15 2 Millionen im Vorjahre. a, dat^ ^ —(Ein Raubmord.) In w"^ am 23. d. M. in der Nacht ein fnrch'.bar" ^ ucrübt. Die 23jährige Frau Iosefine H«^ ^i? einem Iugendfrennd im Schlafe überfallen ^ verwundet. Ihr Sohn, der neben ihr im ^ ^. gleichfalls fchwcrc Verletzungen dauon. ,^', deren Aufkommen gezweifelt wird, ^ "' fertigt, ausgestellt. Eiue Reihe der knB>M ^ sogenannte «Nürnberger Eicrlcin» aus " ^/ hundert, Taschenuhren in Kreuzform «nv ^ ^ Gehäusen, ebenfalls aus dem 10. Iahrhu"" ^^, Form von Mnschcln, von Nüssen. Vluinc>',^M in Niugform und Brochenform zeigten, »n .^ die Uhrmacher der guten alten Zeit ^"^B^ kleidet haben. Eine große Sammlung ^B^ Uhren in Schmelzmalerei mit Edclsteinbcsav h^ die prunkvollen Epochen des 17. und ^'H dlc>5 Aus dem 18. Iahrhnndert. finden wir a"^^, die wohl schwerlich zum' zweitenmale !' B,, Sammlungen gefunden werden, nämlich ^ ^j^, Gehäuse und Uhrwerk ganz in Perlinutt" ,^i^ eine andere Uhr ganz aus Elfenbein, ^ llh^ Räder und sonstiger Werkthcile; die dntt^^ Zer Grauln votn Kolöe. Roman von vrmanos Gandor. (86. Fortsetzung.) «Ja, wenn, wenn!» rief der Senator schmerzlich. «Das ist ja eben" das Entsetzliche — das Ungewisse! Das bringt mich noch zur Verzweiflung! Ich habe im stillen alles ausgeboten, ihren Aufenthaltsort zu erfahren, aber alle Nachforschungen blieben erfolglos. Tag und Nacht verlässt mich der Gedanke nicht: Wo ist sie? Und was ist aus Thora geworden?» Er ließ den Kopf fchwer in die Hand fallen. Eine Weile schwiegen beide, dann schien der Senator den Bann der auf, ihm lastenden Sorgen und Ge-danteu gewaltsam abzuschütteln. «Wirst du längere Zeit bleiben?» fragte er den Sohn. «Einige Wochen!» entgegnete der Professor. «Eine besondere Angelegenheit führt mich hierher. Das wollte ich dir gerade jetzt mittheilen, Vater. Auch ich beabsichtige, mich zu verheiraten. Ich hoffe, du wirst mit meiner Wahl einverstanden sein. Du kennst meine Braut!» Der Senator sah überrascht auf. Eiu flüchtiges Lächeln erhellte sein Gesicht, als er den strahlenden, glückseligen Ausdruck in Theodors Augen uud Zügen bemerkte. «Auch du?» sagte er. «Ich hielt dich immer für ciuen Weiberfeind uud dachte, du würdest Junggeselle bleiben. Aber das Glück in deinem Antlitz verräth mir, dass du mit dem Herzen nnd nicht mit dem Kopfe gewähtt hast. und deshalb wird es wohl die Rechte scm. Wer ist sie?. ' Theodor erhob sich schweigend und öffnete die Thür des Nebenzimmers. Im nächsten Augenblicke führte er seine Braut dem Vater zu. Der Seuator stand langsam auf. Secuudenlang ruhteu seiue Blicke prüfeud auf dem schmaleu, lieblicheu Gesicht des Mädcheus, das iu sciuer duukleu, schlichten nnd doch kleidsamen Toilette uubeschreiblich anmuthig aussah. Die Züge des süßen, weißen Gesichtes kamen ihm bekannt vor und doch wusste er sich im Augenblicke nicht zu entsinnen, wo er sie schon gesehen hatte. «Meine Vrant, einst deine Pflegerin, Schwester Clementine,» sagte Theodor. «Esther heißt sie eigentlich, aber sie will Clementine genannt sein!» «Schwester Clementine! Ja, jetzt entsinne ich mich! Sie waren der gute Eugel, dessen weiße, kühlen Hände ich stets wie Balsam empfand, dessen Nähe mich stets beruhigte und mir wohlthat,» eutgegnete der Senator. «Seien Sie mir willkommen als Braut meiues Sohnes! Wer weiß, ob ich dieser lieben, linden Hände nicht noch einstmals bedarf, wenn Sie meine Tochter sein werden,» setzte er trübe lächelnd hinzu, währeud er die zarte Gestalt au sich zog und sie auf die Stiru tüfste. Er fragte uicht uach Herkunft und Familiennamen feiner künftigen Schwiegertochter. Es war ihm, als od mit diesem stillen, reinen Mädchen ein Fricdensengcl in die Familie träte. Ja, Theodor hatte gut gewählt. Das war eine Frau, die iu das stille Bonner Ge-lehrteuheim passte. Das wurde keiue moderne Ehe, wie bei Ferdinand und Eliza. Bei diesen» Paare würde icher das Glück wohucu. Vou ganzem Herzen gab er seinen Segen zu dieser Verbindung. Ein halbes Stündchen plauderte " ^ . sammen. Schon bald — nach drei W?!/dic^ das Brantpaar heiraten. Ganz still l^'^ stattfinden. Bis zu der Hochzeit bttel) " ^ der Anstalt als Gast. .,.„ v^ Und Theodor erzählte, wie er V ^ ^ halben Jahre zu dem Schritte cntscy !^l».^ Miäre uud sich seiues Glückes habe vergeh ^ und wie Clementine damals noch '"" , hätte. iel^. Und diese gestand, wie schwer ste ^F'., bis sie sich den Entschlnss, dem gelles' d>c^' Beruf zu opfern, abgerungen hatte. " ^ü" Theodor war doch stärker gewesen als a ^ darum hatte sie gesiegt. ^M^ Dann brachen die beiden auf. -^ Al ^ versprochen, seine jnnge Braut um < ^ die Anstalt zurückzubeugen. .jt d^ 5 Der Senator hatte im Geplauder " ssc»' ^ paar momentan seine eigenen Qualen ^,F^/ als Theodor uud Clementine schon ft^ ^ z» ^ er noch etwas wie Licht uud Wärme »n' ^ Das Glück der beiden hatte gleichsam e" 5 hauch zurückgelasseu. «ll"s'^ Aber nicht lange währte diese ^ ^^ zogen seine schwarzen Gedanken wieder ^^ ,^>' um ihn zusammen. Mit einem Ruck i^ d>^! lich empor uud eilte aus dem Z"NlN^flil'^ hinauf. Immer, wenn seine traurigen ^^,1 zu überwältigen drohten, flüchtete er M^iiB Gemächer, zu dem Bilde seiner todten auch heute. (Fortsetzung solgt.) ^u^ Zeitung Nr. 192. 1549 25. Auqust 1898. !"ü AIs S' °h"e jedes Eisentheilchen, ihre Schrauben ^ ums c "" hergestellt. Mehrere hundert Gegen-^"chns. !3.^ historische Sammlung «Marfels-ftige ^, /, ^eic mthält viele Gegenstände, deren jeder ? bedcm'f Ü^^ "^ ^"' Entluickeluug der Zeitmess-^ die < c. H ""s bie großen antitell Standuhren, ^Vare ^' "^e Ausstellung etwa 50 hervorragende ^dei nsUS dem 13. bis 18. Iahrhuudert ausweist, ^en, dllin, ü^ ""' ^' zeigte, wie zuerst die Sonnen-^ ^ie eis ^"'' U"d Sandnhren, ferner Ocluhren Jahrh.«^" Nädcruhren nach nnd nach sich im Lanfc >° ^ie «eitn c- ""wickelt haben bis znr heutigen Höhe, 3^hren 35 ^ iu Vi«.« Secunde anzeigen. Neue """3 vorh ? ^" ^"^ ^"^ Wert in der Ans- lHet^?^ aus Spinnen faden.) Man be->d,ozy . 'pans: Diesertage gelangte die 8ooi6tö ?"""!seidp !> ^ranoo in den Besitz der ersten ^tüva , c ' ^ ihr Herr Georges Richard aus !,^"ien; ?"o" hnt. Das neue Product ist feiner !> Ev '? "ls Madagascar und wird aus den Milu ni«, ^" "if der Infel einheimischen Art ? groß ,, ^a^Äi-on8i8 erzeugt. Diese Spinnenart ist ?^>nufter f> ^"^ "^ Madagascar llniado». Die glänzend gelblich und haben einen Stich ins ?^Lascar ^ ^ ""s ^inem älteren Neiscbuche über ?^Art a^?^'^^' '"^ der Stoff auf eine sehr ^ b"» 5.!,.. '^' indeni man nämlich die langen Fäden d"' Spinne hervorzieht und sie ans !^ die^Ms^. Wunderblume.) Wie tief auch , ^8 i», '^ in die Geheimnisse eingedrungen ^""MiN'!'"' ^'^"' f"'d" der Forscher neue Wunder .3 ^hmus , ^°^ lM man kürzlich in Amerika, auf t?^l, die t- ?'^ Tchuantepec, eine unbekannte Blunie ^ahlt dir l s«1 ^'""'"l die Farbe wechfelt. Morgens ?" die ^ ^'"^ Vlute in schneeigen« Weiß, mittags, l^ar sck"7 "u Zenith steht, zeigt sie einen 5 ^ ei«? ?" "slg"t Schimmer, nnd abends, ^"'"dia / ^'^"' Dunkelheit, färbt fie sich blau. U^ '>'°r^^'^^'^ 'st ""^ ^ Eigenschaft, ^lend ihr , "nd abends völlig geruchlos ist. "'se der q^ 1^"' Z. 16.4^3, genehuügten /"ktchi,/. ""dolfswerter Wocheninärtte unter '! c"""ka,n7/"W"hlt sind, als zu Recht be- ^ ! M ^nd" ^^"' Außerdem besitzt auch die ., "chrri " ?^ lhr mit dem Erlasse des hohen ^74. i""s d,Z ^^ ^^ 27. Juli 1852, des Statthalterei-Erlasses Huch^ " ^51, Z. 99W ertheilte Recht, an Ä" "u "?^ Viehmärkte, anf welche auch , ^lrrei^ „^en '«"den können, abzuhalten. , """närktc -!"". ^ Montage als Markttage für ,' ^udott^,.'" ""' beiden unmittelbar benachbarten ?^d in?. ,"b.^andia. Bezüglich des letzteren >,,^rs ur^ ^'"dlichen Mittheilnngen bemerkt, ' ?°lizeil ch "^Mi Marktplatzes sowie auch der m. ^en Neberwachung der dortigen Märkte ^M)M? ^^ marktberechtigten Gemeinden «' stärkt '^!: """ 'l)re,i Rechten alizugehen ^ ^e k k ' "'^" anderen Tag zu verlegen, ^s >. ^ llwll,,. "^regierung ^ darüber cms-""l'! bes.s"''' ob die gedachte Collision im ^1.i " AH ' ^Verkehres .uit Vieh und über- ^', ""ung wünschenswert und zulässig !, w nnd d, - !!."'' bass die Stadt Nudolfsweri >uÄ^i,„,^^f Kandia seit 1«52 das Recht ^tt ^ft. ^^ ^U'. abzuhalten. Desgleichen ist es ^>t°>hre " 0'c Stadt Nndolfswe'rt ihre Märkte ^!'t ?" chbi ^ ^!' öuni Dorfe Kandia gehörigen 3 ii^T,,^ Bevölkerung ist seit jeher ge- Z^ »t ^' Zu besuchen ^i ^"ktv^" . und Händler treiben das Vieh ? ^ , auf V "' Rndolfswert. Weliu jeinand ^ ^^"ch'nal ^! harkte nicht vertauft hat, so ,, V^rbraH? ^lbe auf dem Rückwege iu Kaudia c' «^in ' ,,^W in neuester Zeit, als große d^ '^'trich, auf d^ Nochenlnärkte in Nudolfs- Ve!,^"gejc^>„ "urden, hat die Vertretung von ""ch dieser Ort ans den bX! l"idc >I"' ä'ehen könnte. Seit diefer Zeit ^1' bc>ss ^berechtigten Orte den Beweis zu '""che ^' Marktplatz für die Abhaltung ^ "^ geeignetere ist. Wie Kandia die Bewilligung zur Abhaltung der Wochenmärkte am uämlicheu Tage wie in Rudolfswert erhalteu hat, kann aus den der Section zur Kcuutnis gekommenen Schriften nicht entnommen werden. Thatfachc ist es, dass Kandia im Jahre 1852 die Bewilligung zur Abhaltung der Wochenmärkte an jedem Montag mit der Beschränkung auf den Verkauf von Bauholz, dann Zug- uud Schlachtvieh, mit Ausnahme von Schweinen unter einem Jahre und von Federvieh, erhalten hat. Unerklärlich ist es jedoch, warum Kandia von diefem Rechte so lauge Zeit teiueu Gebrauch gemacht hat; höchstwahrscheinlich war der Grund der, dass in früherer Zeit kein Bedürfnis war, in Kaudia Wocheu-märkte abzuhalten, da ja solche im nahen Rudolfswert waren. Wenn nun in Rndolfswert und in Kandia zu gleicher Zeit Wochenmärlte abgehalten werden würden, so ist cs unzweifelhaft, dafs beide darunter leiden uud die alten Nudolfswerter Märkte mit der Zeit an Wert verlieren würden. Für den Handelsverkehr ist es nach der Ueberzeugung der Section am besten, wenn sich derselbe iu einem Orte concentriert. Dies ist von Vortheil sowohl für den Verkäufer als für den Käufer. Die Section ist demnach auch der Ansicht, dafs diese Collision im Interesse des Handelsverkehrs mit Vieh uud der Bevölkerung überhaupt uicht wünschenswert und nicht zulässig erscheint. Da es jedoch nicht angeht, erworbene Rechte jemandem zu nehmen, so wäre es nach Ansicht der Section am angemessensten, nur die Collision zu beseitigen. Da die Stadt Rudolfswcrt eiu älteres Recht znr Abhaltung vou Wochenmärtten besitzt als Kandia uud diese von besonderer Wichtigkeit für die Stadt sind, die Bevölkerung, Verkäufer wie Käufer, die Märkte schon seit Jahren besucht, so wären die Wochenmärkte in Rudolfswert an jedem Montage zu belassen. Da mau jedoch auch Kandia das erworbene Recht nicht nehmen kaun, so sollte man im Interesse des Verkehres für die Wochenmärkte in diesem Orte den Dienstag oder einen anderen Tag in der Woche festsetzen, auf welchem Bauholz, Zug- uud Schlachtvieh, mit Ausnahme vou Schweinen uutcr einem Jahre und vou Federvieh, verkauft werden könuteu. Der Berichterstatter beautragt demnach: Die Kammer wolle im Siuue diefes Berichtes ihre Aeußerung an die k. k. Landesregierung erstatten. — Der Antrag wird angenommen. (Fortsetzung folgt.) — (Kaiserfeier.) Aus Vornschloss bei Tschernembl wird nns vom 21. Angust gemeldet: Das Geburtsfcst Seiner k. und k. Apostolifchcn Majestät des Kaisers Franz Iofef I. wurde heuer bcsouders festlich begnügen. Das Festcomitö, bestehend aus dcu Herreu Frauz Sink, k. k. Gendarmerie - Postcnführer, Johann Zupäncc, Oberlehrer in Altenmarkt, nnd Gasthausbesitzer Peter Majcrle, traf die nothwendige« Vorkehrungen, dass das Fest in würdiger Weife begnügen werde. Am Vorabende des Allerhöchsten Geburtstages durchzog die Musik das beleuchtete Dorf, besonders die Gendarmerie-kaserne war prachtvoll beleuchtet, Um 8 Uhr früh des Allerhöchste» Geburtstages cclebrierte der hochw. Pfarrer Peter Rczek aus Altcnmarkt in Vornfchloss eine heilige Messe, an welcher die k. l. Gendarmerie, die Lehrerschaft von Altenmarkt, der Commaudaut des Vctcraueuvcreius Herr Johann Weiß mit Deputation uud der Herr Hauptmann der freiwilligen Feuerwehr vou Vorufchlofs mit der Mauuschaft, sowie eine große Volksmenge theilnahmen. Um 3 Uhr nachmittags fand im nahen Fichtenwäldchcn auf der Fürst Auersperg'scheu Vesitzuug ein Voltsfest statt. An demselben bctheiligtcn sich zahlreiche Persönlichkeiten. Die Festrede hielt Herr Postenführcr Siuk, Oberlehrer Herr Iohauu Zupänec verlas eine Ergebcnhcits-kuudgebultg; beide wurden mit großem Jubel aufgcuommeu. Die Musik fpielte die Volkshymnc, welche stehend angehört wurde. Der hochwüroigc Herr Pfarrer Peter Nczck betoute die väterliche Liebe uuscrcs geliebten Kaisers zu seineu Völkeru; Herr Zupäuec begrüßte die frcmdeu Gäste, die Zeugnis ablegen werden können, dafs anch an der Kulpa eine kaisertreue Wacht steht. Cs wurdeu uoch fchwuugvolle Toaste gesprochen von den Herren I. ReHet ans Laibach. Postenführer Sink, Oberlehrer Zupancc u. a. Der ueue Tamburaschcuucrcin «Zarja» übertraf weit alle Erwartungen, Die liebenswürdige Frail des Herrn Fenerwehrcomman-danten versorgte die Gäste mit Speise nud Trank. Das Fest verlief zur vollste» Zufriedcuheit der Festgäste; um ciue blcibcudc Erinnerung an dasselbe zu haben, liehen fich dieselben photographieren. Sonntag, den 21. d. M., fand in der Pfarrkirche zu Altenmarkt ein Hochamt statt; an demselben bctheiligtm sich die obgenaunten Vereine von Vornschloss, die Lehrerschaft, die Gendarmerie ll. f, w. Die Vereine waren mit der Musik ausgerückt. Die meistcu Häuser waren mit fchwarz-gelbcu Fahnen ge-schmückt. Am 4. October findet anf dem St. Antouius-Hügel wieder ein großes Kaiscrfest statt, an welchem sich aber vorzüglich die Schuljugend bctheiligeu wird. —ü— — (Lebeusrettungs-Taglia.) Die k. k, Laudcsregieruug hat dem Inwohnerssohne Anton Vranisel in Zirknitz für die von ihm am 27. Iuui l. I. mit eigener Lebensgefahr bewirkte Nettung der Vesiherstochter Margarethe Looko aus Zirknitz vom Tode des Ertrinkens im Zirknitzbache die gesetzliche Lebensrettungs - Taglia im Betrage von 20 fl. 25 kr. zuerkannt. — (Erholungs - Urlaube für das Executiv-Perfonale der k. k. Staats-bahuen.) Auf eiue Anfrage wegen Gewähruug des pragmatische« Erholnugsurlaubcs für das im executiucn Dieustc der k. k. Staatsbahuen stehende Personale hat das Eisenbahnministerium entschieden, dass als «Dienstzeit» im Sinne des H 59 der Dienstordnung, nach welcher sich die Dauer des Erholungsurlaubes abstuft, die Gcfammtdienstzeit des betreffenden Bediensteten, insoweit fclbc sich vcrlässlich constatiercn lässt, und uicht bloß die ill stabiler Eigcnfchaft zurückgelegte Dienstzeit ill Betracht zu zieheu ist. Bei dieser Gelegeuheit hat das Eifenbahn-ministerinm Anlass genommen zu betonen, dafs dasselbe auf die Durchführung der Bestimmung des § 59 der Dienstordnung, betreffend die Gewährung eines Erholungsurlaubes, auch bezüglich des im executive» Dienste stehenden Personals das größte Gewicht lege und dass es erwarte, die Staatsbahn-Directionen werden, soweit es uur immer die dienstliche!: Rücksichten möglich machen, durch geeigucte Dispositionen dahin streben, dass diese Bestimmungen auch für das Personal des Executivdienstes zur Wahrheit werden. — (Gebar nngscrgeb nisse derKran ken-casse für die Sta a tsb a hn bedienstet en.) Dem soeben vertheilten Ausweis über die Gebarung der vom Eisenbahnministcrium verwalteten «Krankencasse fiir die Bediensteten der k. t, österreichischen Staatsbahnen» im Jahre 1897 entnehmen wir die nachstehenden Daten: Die bezeichnete Cafse zählte im Berichtsjahre durchschnittlich 76.000 Mitglieder, nicht viel weniger, als die gleichartigen Institntioncn aller übrigen österreichischen Eisenbahnen 'zusammengenommen. Zn den Einnahmen per 911.900 st. hat die Staatseiscnbahnverwaltuug außer dem gesetzlich Vorgeschriebellen einprocentigen Beitrage fin-die verficherungspflichtigeu Mitglieder per 203.010 fl. auch uoch 58.340 fl. als Zuschuss zu den Kosten des bahnärztlichen Dienstes beigesteuert. Von den Allslagen per 814,180 fl. eutfielcn mehr als 40 Proccnt auf Leistungen, welche über das im Krankenversichcrnngsgesetze vorgeschriebene Minimnm Hinansgehen, wie znm Beispiel Krankengcldzahlungeu vou der 21. bis eventuell zur 52. Kraukhcitswoche, erhöhte Vegräbniskostenbeiträge nach dem Ableben von Mitgliedern, nnentgeltliche bahnärztliche Hilfe für die Frauen und Kinder von Mitgliedern sowie Aeistclluug der Medicamentc für solche Allgehörige der Bediensteten, statutarifch festgesetzte Gcldunterstützungen bei Eutbiuduugeu und beim Ableben der Ehefranen oder von Kindern der Mitglieder u. f. w. Zur Aehaudlung der Mitglieder und ihrer Angehörigen (durchschnittliche Zahl der letzteren 101.000) waren 454 Bahn-ärzte bestellt, deren Hilfe iu 247.696 Erkranknngsfällen ill Anfpruch genommen worden ist. Hiebet erscheinen die ambnlatorisch behandelten Fälle eingerechnet. 52 Procent aller Erkrankungen entfielen auf Frauen und Kinder von Mitgliedern, 48 Procent auf die Mitglieder selbst; bei letzteren kamen 585 Todesfälle vor. Aus dem Uuter« stütznngsfonde der Krankencasse wurden 20.790 fl. zur Gewährung außerordentlicher Unterstützungen an die Casfemitglieder und zur Subventionierung der Ferien-colonien verwendet. Der Aerzte-Untcrstützungsfond der Krankencasse hat an invalid gewordene Bahnärzte und an hilfsbedürftige Bahuarzteuswitwen Unterstützungen im Gesammtbetrage von 5010 fl. ausgefolgt. — (Anton Thomann f) Auf feinem Besitze zu Steiubüchel in Obcrkrain verschied am 22. d. M. im hohen Alter von 78 Jahren Herr Anton Thomann, kaiserlicher Nath, Großhändler nnd Nealitätenbesitzer zu Trieft. Der uun in Gott Nuheudc war im Jahre 1820 als Sohn gewöhnlicher Bauersleute geboren, kam mit 14 Jahren nach Laibach uud besuchte hier (gleichzeitig mit Herru Matthäus Treun, dcrmaliger Director-Stellvertreter des kaufmänuischen Kranken- und Uuter-stützuugs-Vereiues ill Laibach) die damals ueuerrichteto Mahr'sche Handelsschule, uach deren Absoluieruug er sich im Jahre 1839 nach Trieft begab, um hier als Comptoirist in ein größeres Handluugshaus einzutreten. Durch sein rastloses, umsichtiges Arbeiten hatte er sich im Laufe weniger Jahre ein Vermögen erworben, welches ihm ermöglichte, sich selbständig in Trieft als Handels-mann zu etablieren und er begründete das noch gegenwärtig bestehende, durch seine Solidität weit über die Grenzen Oesterreichs Hinalls bekannte Owßhaiidlungshaus. Anton Thomann war ein biederer, allseits geachteter Charakter, wie nicht minder vou vorzüglicher Herzensgüte und Freigebigkeit, darum werden sein Ableben fowohl sciue Freunde und Bekanutcn, als auch die Armen vou Trieft und aus seinem Geburtsorte Steiubüchel, für welche er stets ein offenes Herz und offene Hände gehabt hat, betrauern. Seine Verdienste um die Geschäftswelt wurden vou Seiner Majestät durch Verleihung des Titels eines kaiserlichen Rathes gewürdigt. Anton Thomann ist das älteste Mitglied des kaufmännischen Kranken- und Unterstützungs - Vereines in Laibach, war bei dessen Eröffnuug im Jahre 1839 persönlich zugegen nnd, obwohl von Laibach abwesend, sein getrcuestes wirkliches Mitglied bis zum Jahre 1878, wo er ob der Verdienste um diesen Verein einstimmig Laibacher Zeitung Nr. 192. 1550 25. August l^> zum Ehrenmitgliede desselben ernannt wurde und dem» selben bis zu seinem letzten Athemzuge, also durch nahezu 60 Jahre, angehörte. Nebst der großmüthigsten Gönnerin dieses humanitären Institutes — der krainischen Sparcasse — finden wir im Verfolge der Jahresberichte als nächsten Wohlthäter stets den verewigten Anton Thomann verzeichnet. Ehre seinem Andenken! * (Leichenbegängnis.) In der Blüte der Jugend ist in Laibach in ihrem Elternhause die Tochter des hochgeachteten Hausbesitzers Herrn Franz Schautel, Gattin des Apothekers und Hausbesitzers Herrn Josef Bergmann in Rudolsswert, durch den unerbittlichen Tod ihren untröstlichen Angehörigen ent-rissen worden. Die allgemeine Theilnahme aus allen Kreisen der Bevölkerung, die sich gesteru beim Leichenbegängnisse kundgab, die Fülle herrlicher Blumensftcnden, die den Sarg der Verewigten schmückten, mögen den gramgebeugten Eltern, dem schwer geprüften Gatten bezeugen, wie die Verblichene geschätzt war, und die aufrichtige Theilnahme möge den Hinterbliebenen Linderung in ihrem Schmerze gewähren. — (Sanitäts-Wochenbericht.) In der Zeit vom 17. bis 20. August kamen in Laibach 16 Kinder zur Welt, dagegen starben 21 Personen, uud zwar au Typhus 1, Tuberculose 7, Eutzüudung der Athmungs-orgaue 1, durch Selbstmord 1 und an sonstigen Krankheiten 11 Personen. Unter deu Verstorbellen befanden sich 5 Ortsfremde und 8 Personen aus Anstalten. Von Infectionskrantheiten wurden gemeldet: Typhus 1 Fall. — (Sanitäres.) In den Ortschaften Arch, Ravno und Krzise, Bezirk Gurkfeld, ist die Ruhr ausgebrochen. Von den bisher erkrankten acht Personen ist ein Kind gestorben. —o. — (Erloschene Epidemie.) Ueber den Verlauf der Diphtheritis-Evidemie in Senosetsch geht uns die Mittheiluug zu, dass dieselbe als erloschen angesehen werden taun, da der Krankenstand auf zwei noch in ärztlicher Behandlung stehende Kinder gesunken ist. Es erkrankten im ganzen 2 Erwachsene und 32 Kinder, von welch letzteren tt gestorben sind. —o. — (Wiener Conservatorium.) Die mit dem Schuljahre 1896/9? am Wiener Conscrvatorium mit Genehmigung des t. k. Ministeriums für Cultus und Unterricht errichteten und mit Februar d. I. beendeten Lehrerbilduugscurse ergaben nachstehenden Erfolg: Von 28 Schülern unterzogen sich 26 Candidate» der Reifeprüfung, und zwar 16 für Clavier-, 3 für Violin- und 7 für Gesangsunterricht. Voll diesen entsprachen 24 Can« didaten, darunter 18 mit ausgezeichnetem Erfolge. Die Zeugnisse über die nach Absolvierung dieser Curse mit gutem Erfolge abgelegte Reifeprüfung siud staatsgiltige Nachweise der Aefähiguug zur Leituug einer Privat-MuMschule des bctreffcudcn Faches. Die Einschreibungen zur Aufuahme iu diese Curse finden für das Schuljahr 1898/99 zwischen dem 1. und 15. September statt. — (S ch u l e r w e i t cr u n g.) In Niederdorf, politischer Bezirk Gottschee, woselbst im nächsten Schuljahre eine dritte Volksschulclassc eröffnet werden wird, wurden die baulichen Erweiterungsarbeitcu am Schulgebäude kürzlich uollcudet und wird die technische Collaudicrung derselben demnächst stattfinden. Der Neubau wurde derart ausgeführt, dafs im fclbcn seinerzeit auch noch die vierte Classe wird untergebracht werden können, welche vom Ortsschulrathe mit Rücksicht auf die vorhandene bedeutende Schülerzahl angestrebt wird. —o. — (Section Krain des deutschen und österreichischen Alp e nv ere in es.) Im Deschmannschutzhaus trafen in der Zeit von Montag, den 15., bis einschließlich Sonntag, den 21. August, 30 Besucher, darunter 4 Damen, ein. Dem Wohnort nach waren 8 Besucher aus Wicu, 9 aus Krain, 3 aus Graz, 4 aus Prag, 1 aus München, 4 aus Klagcnsurt, 1 aus Tirol. Die Triglavspitze wurde von 30 Personen bestiegen. Deu Abstieg nahmen nach Mojstrana 13, in die Wochein 17. Das Wetter iu dieser Woche war: Vom 14. bis 17. Nebel, vom 17. bis 21. sehr schön und heiß. — In der Zoishüttc trafen in derselben Woche 8 Besucher, darunter 1 Dame, ein. Dem Wohnort nach waren: 1 Besucher aus Laibach, 1 aus Wien, 4 aus Neumarktl, 2 aus Prag. Hievou kameu 7 von Kanter, 1 von Stein. Gipfelbesteigungcn erfolgten auf den Griutovc 7, auf die Skuta 1. Den Abstieg nach Kanter unternahmen 5, nach Stein 3 Personen. Das Wetter war sehr schön. — In der Golicahütte trafen in der gleichen Woche 16 Besucher, darunter 5 Damen, ein Von den Besuchern übernachteten 13 in der Hütte. Dcr Abstieg erfolgte nach Assliug, Veldcs, Leugeufcld und Tarvis. Das Wetter in der Bcrichtswoche war schön. — Der neue Weg zur Zoishütte am Kankersattel ist nuumehr vollkommen fertiggestellt. Er beginnt, wie wir bereits ausführlich berichtet, beim Suhadolnit-Gchöftc. — (Würdige Brüder.) Die Kaischlerssöhue Martin, Anton uud Johann Skerjanc aus Cegcluica, Gemeinde Grohlupp, zechten im Vereine mit mehreren Burschen in der Nacht vom 20. auf dcu 21. d. M. bis 1 Uhr srüh im Gasthause des Anton Lampic iu Stost'lca. Als d^clden das Gasthaus Üblichen, geriethell sie aus dev NeichssUcche msulge übermäßigen Vrmüwem- Heuusses iu Streit, der iu eine Nauserei ausartete, wobei die Brüder Skerjanc dem Bnrschen Johann Hren am Kopfe drei Stich-, beziehungsweise Hiebwunden beibrachten, ^ welche Verletzungen sich als schwere aualificiereu. Bei ^ dieser Rauferei wurdeu auch der Besitzerssohu Habjau! sowie die Kaischlerssöhue Anton und Johann Skerjauc ^ am Kopfe leicht beschädigt. Als die Geudarmerie-Natrouillc um halb 3 Uhr früh die Brüder Skerjauc ill Skofclca auf der Reichsstraße alltraf, warf Anton Skerjanc sein Taschenmesser heimlich in den Straßengraben, wo es aber später vom Postcuführcr aufgefunden wurde; desgleichen wurde ciue blutige Haue aufgefunden. Martin, Anton und Johann Skerjcmc, welche die That leugneten, wurden verhaftet und dem Landesgerichte < Laibach eingeliefert. —I. — (Ein St ein wurf.) Als am 14. d. M. gegen 12 Uhr nachts der Besitzerssohn Franz PodrZaj ^ aus Verbilje mit dem Besitzer Josef Kikel und Genossen das Gasthaus des Iohauu Sipelj in St. Georgen, Bezirk Umgebung Laibach, verlassen wollte, traf den Franz PodrZaj in dem Momente, als er die Hallsthür öffnete, plötzlich ein '^ Kilogramm schwerer, scharskantiger, von der Straße aus geworfener Stein auf die beiden Kiefer und schlug ihm zwei Vorderzähne aus, während fünf andere Vorderzähue infolge des erlittenen Schlages stark beschädigt siud. Infolge dcr Finsternis hat weder der Beschädigte, noch sonst jemand deu Thäter geseheil. Die Invigilicruug nach demselben wurde eingeleitet. —I. Merarisches. Bismarcks M ahuwor te an dasDeutsche Volk, zusammengestellt uud erläutert von Dr. H.Alum, Großoctav. VII nud 189 Sciteu. Preis elegant gebuudcu mit Porträt iu Goldpressuug 2 Mark, eiufach gebunden 1 Mark 60 Pf. und geheftet 1 Mart 20 Pfg. Die cHamburger Börsen-Halle» schreibt hierüber: < Diese Zusammenfassung bedeutsamer Wortc des Fürsteu Bismarck in einem hübsch ausgestatteten Baude ist sehr willkommen. Es erschien dem bekannten Heraus-gcber uud Bismarck-Biographen, wie er in der Einleitung sagt, als ein Gebot nationaler Pflichterfüllung, die Arbeit des Sichtens aus Bismarcks Rede» zu uutcr-uehmeu, um den deutscheu Landslcuten «den herrlichen Schatz der Mahuwortc Bismarcks au das deutsche Volk gesammelt zu Übergebell und in einer billigen Volksausgabe jedem zugänglich zu machcu.» Ucbcr ein halbes Jahrhundert erstrecke» sich die hier zusammeugcstelltcn Aussprüche des großeu Staatsmaunes, die durchwegs Worte der Erfahruug, politischer Beobachtungen uud vor allem Mahuungcn an unser Volk enthalten. Man kaun auf diese Weise leicht iu kurzer Zeit sich über die grundsätzlichen Ansichten Bismarcks unterrichten, denen er Zeit seines Wirkens das Wort geredet hat. Das wertvolle Buch wird auch als eine schöue Wcihnachtsgabe jedem Empfänger willkommen fein.» Der Musterkindergartcn. Wer das Pulsieren uuscrcr Zeit etwas aufmerksamer beobachtet, dcr tann dcu Ruf uach Bcsseruug dcr gesellschaftliche u>«d wirtschaftliche« Vcrhältuisse deutlich wahrnehme». Die Gruudsätze für Rccht und Gerechtigkeit, für Gemciusiun uud Untcrorduuug, für Rcligiosität uud Sittlichkeit ringen uoch immer uach allgemeiner Gcltuug. Soll diese abcr erreicht werdeu, so muss das wahrhaft Gute schou iu dem Herzen des Kindes Raum finden. Ein wichtiges Mittel für die Besserung der socialen Verhältnisse ist die Vorsorge für eine gutc Erziehuug uuscrer Iugcud. Eilic solchc Erzichuugsanstalt, dercu segensreiches Wirkell abcr uoch uicht iu alle» maßgebenden Kreisen gewürdigt wurdc, ist der Kindergarten. Dieser nimmt die aufsichtslose Iugeud alls, beschäftigt sic geistig und phy-sisch, bewahrt sie vor Gefahr und Schadeil uud bereitet sie für die Schule vor. Behütet und geleitet voll eiuer geprüfteil Kindergärtueriu, beschäftige» sich die Kinder durch mehrere Stuudcu des Tages in geräumige» Loca-litätcu mit allerlei nutzbringenden Arbeiten, wie Banen, Stäbchcnlcgeu, Flcchtcn :c., sic beschauen und besprechen uützlichc Gcgcustüudc oder Bilder uud erfreuen sich im Zimmer oder Garteu au Spiel und Gesang. Diesc Allstalten sind also eiu Bedürfnis der Zelt gewurdeu; daher ergibt sich für die Allgemeinheit fowohl von dem Etandpuuktc der Armcupstcgc als auch von dem der Voltscrziehuug die Pflicht, überall dort, wo viele Arbeiterfamilie» wohucu, wie ill einzelnen Theilen großcr Stüdtc, in Fabritsorten odcr in gefchloffcneu Dörfern, Kiudergä'rteu zu errichten. Das fünfzigjährige Regierungs-jubiläum unsercs Kaisers bietet hiezu gewiss eine güustigc Gelegenheit. Da es oft nur der Anregung zur Bethätigung der patriotischen uud humanitärcu Gefühle edler Mcuschcn-freuude bedarf, fo verweifen wir auf den in der Jugend-halle dcr Iubiläumsausstelluug eingerichteten Muster-liudergartcu. Dcr Verein für Killdergärte» uud Kindcr bcwahranstalteu iu Oesterreich hat dazu cineu sehr iu-structiven Wegweiser mit den prächtigen Originalpläuen dcs Architcktcu A. H. Pecha herausgegeben, worin über dic Errichtung uud Führuug von Kindcrgärtcn eingehend berichtet wird. Das Wcrkchen, verfasst von dein Ober> lehrer und pädagogischeu Leiter Herrn Josef Mgler, ist so recht geeignet, sür die gute Sache Propaganda zu machen. Müge es die verdiente Beachtung siudeu und so manchen Kinderfrcuud zu eiuer wahrhast "^? That anregen, nämlich zur Errichtung neuel gärten! ^ l Alles in dieser Rubrik Bcsprocheue kann ^ i hiesige Buchhaudlung I g, v, Klcinmayr Bamberg bezogeu werdeu. Neueste Nachrichten. Zur inneren Lage. (Original-Telegramm,) , .»^ Vndapest, 24. August. Der Herr M ,,. l sident Graf Thun ist in Begleitung desM''^ Vicesccretärs Dr. Forstn c r uon Bil 1 a" '"", ^ hier angekommen. Finanzminister Dr. ^'V'"^ Handclsmimster Dr. Bacrnreither s"" abends hier eingetroffen. , ,„' Die Conferenzen zwifchcn dcu bcidechn'^, nistcricil begannen heute um 11 Uhr ^^' i, Palais dcs ungarischen Ministcrpräsidiumv. ^ ^ rcichischer Seite nahmen daran theil: Aiinist"^ ^,< Graf T h u n , Finanzministcr Dr. K a i z l, ^ ^ minister Dr. Bacrnreilhcr; von uu^ni!^ ^i Ministerpräsident Baron Nanssy, F"'"'^«' Dr. Lnkacs, Ackcrbauminister Dr. D"l'"" Handclsminister Baron Daniel. .^zl Budapest, 24. August. Dic 6onftt<^,^ schen den österreichischen und ungarischen ^,ß>' währten von 11 Uhr vormittags bis halb '' H/ mittags; sodann fand beim Ministcrpräsidcll"'^ ^ cill Diner statt, an welchem Ministcrprap" ^ Thun. Dr. Kaizl und Dr. Baernrcither ")r .^ Um 4 Uhr wurden dic Äefprcchnngcu fo"^.F gca.cn li Uhr abgebrochen. Morgen 11 llhr werden dic Conferenzcn fortgesetzt. Erzbischof Dr. Angerer f (Original Telegramm.) >> 5 §^ Wien, 24. Augnst. Dcr AndnM deo F cums zur Besichtigung dcr Leiche deö v"'w^/ bischofs Dr. Angerer war ein "B.^ großcr. Unaufhörlich lanfen Condolc»ze>l ,^' Kräuzc, daruliter von Mitglicdcr» des !">'l ,, dcn Millistcrn, hohen Würdenträgern und o ^ adel. Namens der Gemcinde Wien richtt^ ^i mcister Dr. Lueger an das MctropoUta'^^ warm empfundenes Beileidsschreiden. Spanien und die Vereinigten Staa (Or<»!n>»l»leleglami!!e.> 57>^Nl!^^ Newyork, 24. August. Nach cincr V^ ,.„, «Newyurk Journal, ans' Manilla habe ^, dcn Insurgenten den Vcfehl zur Nicden^j ^ Waffen erthcilt nnd General Merritt dtt 6 cincs Gouverneurs übernommen. . ^ V'l Newyort, 24. August. Nach "'. W" des «Newyork Herald» aus Washington lp^lll Mac Kinlcy den amerikanischcn 31iltgl .^, dcmnächst in Paris zusamlneutretcudcn ^.^ü amcrikanischell Friedensconlmissiun die I"! ^ theilt, auf dcr Erwerbung der Insel iwzon^sl,'. SanIuan de Portorico, 24. - ^/ Einfahrt in den Hafen ist für Schiffe "llel freigegeben. ,i,lK^ Madrid, 24. August. Die KliMgu ftl' untcrzeichnctc cill Decret, wolnit die (5lir ^ 5. September einberufen werden. .„ gcfahr des gelbcu Fiebers wurde dcr M>'"^ j tretcn des Schiffes nicht gestattet. Einige d^ ^ I'.< Soldaten werden in das Lazarett) gebnw)^ .^ ,/ Quarantäne verbleiben. Die übrigen ^,F/ Tage hindurch au Vurd von SpitalschiV ^ ^ Berlin, 24. August. Das WM'^,^ meldct aus Manilla vom 22. d.M.: ^l" ^? wurde hier die Nachricht vom Abschlnsje ^t^ Mstandes bekannt. Die Amerikaner '^lLj/ Insurgenten auf, sich iil ihre ursprüngliche ^„^^ zurückzuziehen, so dass zwischcn ihrcn <^' Zi^/ der Stadt eine neutrale Zone sein s""" .,,n-' ständischen habcn die Vorstädte im Osten besetzt. --------------- ^ Krakau, 24. August. (Orig.-Tel.) <^A Huhcit dcr durchlauchtigste Herr ErzheH.^ Ferdinand ist gcstcrn abeuds zur 3"^ ^ Garnison hier eingetroffen. , ^ hil/ Paris, 24. August. (Orig.-Tel.) Tr0V §^ Abuahlue dcr Hitze kamen gcstcrn "^^U. infolge Sonncnstichs vor. Alle Älättcr >M^ fällig dcu Befehl des .'»lricgsininist^..,, ^ währcnd dcr grußcn Hitze alle militari nnd Uebungen einzustellen. ^ ^!^rseitung Nr. 192. 1551 25. August 1898. Angekommene Fremde. . Äm 2, „ b"" lklefaut. kMd »,,, August. Dr. Grcgorin, Advocat; Ritter von tiiest, ^.'^l. Gmeral-Consul, s. Familie; Abram, Advocat, Ms,tt^e,an"°"'' ^l'n., f. Bruder, Seifenberg. — Legat, ^, Kren,? " ^"^ovic, Director, Agrain. — Pinlina.er, Mblitc,«/ ^, ^. ^°ttur, Vesiher, Sittich. — Oberwalder, '"", Obev,' . "Hale. - PoNak, Kfm., Graz. - Rabl, Post-" ^°!d ks""°°H' ^ DuNer, Lehrerin, St. Veit bei Pettcm, ^ ^ni, ^' ^7"lchtsrath, Ogulin. - Stanlovic, Privatier, Klgcr. l f Mnllg, Fabrilsbesihers.Gattin, Maria Rast. -Ml'Plivat^^^"°r. s. Familie: Sommer. Forstmeister; Nr' cXmann' Z^uhardt s. Gemahlin. Scgre, Krener. Pazze, >. ..^ ^ Nip,« ^waller; Rednar. Priester; von Mutman, Mn, Na!^ "b. Beamter, s. Gemahlin; Voslovih s. Ge< »?"^t. ^Ml' Kleber, Singer, Wolf. Eifenhofer, Petritsch. «'en, 6aschmger, Noith, Schaller und Schwarz, Me', ^Neurologische Beobachtungen in Laibach. ^"--—^^^Eerhiihe 806 2 m. 3 -rI ADZ «Z. ^ Z'"Z 55^Ab. ?««'! 2« 8,OSO.^chwachj heiter , >'DU^ ^ ^ 4 ! 3lO. mäßig ! theilw. bew.! ?,°2 Ta ^^l^">S schwach > fast bewöllt, 4-5 ' iiber b^"^el der gestrigen Temperatur 20 4», um ^^^Wmerleuchteil^gegen ^^ ^^^ "Ulcher Redacteur: Julius Ohm.IanulchowslU ^, Nittei von Wiffehrad. ^^^lll^ ißltiätifl Sro^e Quantitäten schöner t fiqifä, Zwetschken etc, selbst Waggonladiingen davon, 2U käUfdl WUllSCht, möge er sich an den Verkäufer poste reatante Neu-degg aub !'»^> N,t^. WZ3! Veld Ware «,« Staate znr Zahlung »bernommcoc <5!se>lb..Prior.» Obligatloncn. slilal'tt!,l<>,l)» !«x» u, «ooa Vl, l",„ ab I«"/« «. kt. . . . "l> l.0 nn ,» V!!jabell,l>ahn, <«n u. 200« M. ^'00 M, 4"/„...... 12.,^. liii^,', ssranz Josef A., aliz», l«84, t"/n (blU. St.) 2-, l> lU0 fl. N. 99'2b 1U0 i!b Nn«, Goldieittt 4°/« per Eass« l2>>«^> l20 «s> dto, b»o. per Ultimo .... 12US5 120 «5 dto, Ulcute ii> Kruinnwäl,!., 4"/^ steuerfrei für 20» nvonü!, Num. !»«!>?> S8 75 4"/» dto. b!o, per UUimo . . W'55 U« 75 bto,St,N,A!,V°ld,0!'s!,,4'/,"/. Ilü 70 l20 7" bto. dto. Silber 1W fl,, 4'/,"/. 100» - ,00 75' dto. Staats-Oblig. (Uug, vllb.) v. I. 187L, b°/n..... 12U — ,lii - dto, 4V,°/oScha>l'lreg<,!-Abl,-Obl. 100 UN ,««'»0 bto, Prä,n..Änl. k 10U fl, 0, W. iu«, — ,ß, .. bto, bto. k bO fl. «, U. ,5>9?5i«o?b th«HMt«..2ol« 4°/. «0 ft, . l4U —i4l- Grunl>tnll.-Vl,ligatiun,« (ft»r lvo fl, LM.), «»/. ungarlicht (l«> ft. ». W) . S« 50 »? 40 4»^ lroat!Iche und slavonische . »7 25 98— A«dona»'«tll.ad! («ürz . . 112— — - «lnltben b. Vtlld!«em^»dc Wir» inz «o iu« no Nnleuen b. Stadtiicinrinbc Wien (Silber ober Äolo) , , . > >i2!;'—,l!5 7« Prämien «nl, 0. ktadlt„n, Win, ^^ ^ü 17».^', Vörseb»»^lnld Ware Vfnndbritft (filr 100 fl,), Uodn-, allg, üst, in 50I verl, 4°/„ 9^,^ „.,,. bto, Pläm,.Schlbu, 3«/<.. l. Em, ,20 W i-/, «.» dto, d!>'. !,"/«. !I«M, „7 75 !!«'>„ N, usterr La»oe« H!,P,'«l»st,j°/° »»«(> ,00 «n Osst,»»N Vanl verl.-!"„ . . ,on 20 101 !i» Lparcasse,,. üst„ 30 I. b'/,"/, vl. 105-50 ^,.1, Prioritäls-VbIIgalionen (fiir l(,U fl.). Ftiblncnids '.l.'urdvul»» atsl>aIi>l3"/„ilssrc«,5oNp.Vt. 285»'?5 — — tzilbbllhn »"/«il ssrcs. 5UU p. St- l»» «0 ,»1 N0 dto. ü>>/n k2U0fl, p, loOfl. «27 50 128^0 Nng,-aal!z, Bahn..... 108 Z0 l«9 »0 O>/, Unterlraioer Vahnen . . »8 50 lw — zank'Acti»« (per Slllck). «N«l0'Oest, NllNl L«X> sl. «0°/,«. 156 7b 15? 2ü Vaülverein. Wiener. 100 ft. . 2ü?'7i» 26»-2i> !t!odcr.°Anst.,0est.,20afl,S.40°/, 44« — 44« d« Lrbt,°«l»st. f, Hand, n, «. 1»!»fl.-------—-— blo. dto, per Ultimo Seplbr. 35!» «0 3,!0 :>0 Lredltbll»!, NNg, ung., «uo fl. . »96 50»!)? — Depositenbank, Ally... 200 fl, . 222 — 825 — «scompteGcs,, Nbröst,, 500 fl. 750-— ?!,»-.- Viro-u,llasjeiw, Wiener, Ü00fl. 257- 258 — Hypotl,eIb,,Oest,.200fl,eb<>/,«. «2— «3- LHnderbllnl, vest.. 200 sl. . . 225-75 22b'lil> vestcrr.-ungai. Vanl, «00 st. . 9iu-—814 — Nnionbanl 200 fl. ... », 894 50 «95 KN »tll»hr«ba»l. »ll«.. ««» N. . ,71 — 173- «elb Ware Actien van Transport» Knltlnehmungen (per Stück), Äusslss'TepI, Eisend, 300 f, . 16i 1ü25 V»l>m, «mbl>al)ü >50 fl, , . 2.-.1'—2«2'- Äu,chtic»radl>r ltis, 500 sl, CVl, !722 1725 dill, dto, (III, U) 200 sl. . 624'- «L5--Douau Dampfschiffa!,rts, Ges., Ossterr,, 500 fl, CM, . . 478 — 480 — Di!x.-Aode»l»ach»>r«,'Ä,80Nsl,3. ?4'5U ?b — Ferbi»a»bs Nurdb, 1000»,CM. 33!»5' »400-Lemb, Czcrnow, Iassy Cisenb.« Gesellschaft 200 fl, S. . . »94'— 295'— Llolid. Qest,, Trieft, 50« fl, LM. 44ü — 445.- vesterr, Nordwcstl», 200 sl. S. 249 25 249 7b bto. dto, slit, v) 200 fl. O. 2LL'25 2«S 75 Prag D»x>'r Eisenu. 15,0 sl, O. . 3ü-— 97 — Vtaatsciscülilllin 200 fl, O. . 35« 72 3ü9 2» Lüdbal,,, 200 fl. S..... ??>25 77-75 Liibünlbb Verb,-Ä, 200 sl, LM, 207 50 208'5N Iramway Ges,.Wr,i70fl,ö.W. —-— —-— bto. Gm, 1887, 200 fl. . 513 — 515 — Tramway Gcs,, NeneWr,, Prio. rit2<« Acül'ii 100 fl, . , . ,1.1^ 115 — U»n»naliz, lkifenl'^OOfl, Silbel 2l4 —2I4'5N Una Wtstb,(!!laal> Grazp00fl,S. 210-75 L11'75 Mener Uacalbnylic»'«ct, »es. «.,- — — Industrie»Hltien (per Stück). Nailsscs,, Allg. öst,, 100 ft. . . inbU 113 - «kaydier Eisen- und Stahl Ind. in Wien 100 fl..... 85 — 86 — Visenoahnw, Leihg., (trste, «0 fl. 1375« 138 — „«tlbemül,!". Paplerf. u. U, G 9, - 9U — Liefinger Ärauerci 100 sl, , . ,55 h(> 157 — Nlontan'Gescllich,, Oest,-alpine <64 ?n 165 s» Plager Eiscn^nb, («l's, 200 fl. 736-lw 7äl)'— Salgolarj, Stei,>lul>Ien L<> sl, L2l)-^ «22 — „Schldglmühl", Papiers, 20» sl, 213—2,5 — „Vteyrer«.". Pavierf, », V««. 177 — »?g — Veld War» Trifailrr „u!,i>>„w,-0'!,'s. 70 fl. l/1 — »73».- W^>"f, O,.crst,inWie„.i00N. ^9 i»> »30 -Wa^on i.'ciI)a!ist,.«i,„,,<„Pl.st. 60 sl........ «4? — , »0 ^. Wr, Ballgesellschaft 100 fl. , 107 50 los f.« Wieiierberger jUegel-Nstle» Ges, »25,- ,>»?-— Diverse Lose (per Stück). »ndapest-Äasilica (L>l,mbau) 670 7 1« Vreditlofc 100 fl...... 2,,« K0 204 25 «larl,°Lofe 40 sl. CM, . . «1 — 0ü — 4°/nDona»'Dn!l!pfsch, «Wsl.CM 165-— >75> - Vfcner Lose 40 fl..... 62 2h ««25 Palfsy.«ose 4«, fl, CM. . . 65 kc nu 50 «otlienlti-euz, Oest.Gesv, insl 19 50 20 50 «olhen «renz, U»u. Gef, v,. »fl, 10 50 ,1 .i5 Nubolph'Aose f!..... 2650 27-50 Galiii «ofe 40 sl, CM, . . . 81 — 82 — et..Oeno» 99 65 Deutsche Pl«tz«...... 58 82, l>t>-92' London ........ 120 05 120-^0 Pari»........ 47'57; 47 «L» b». V«tS!Ncke . . . . » 853, 9 5k» Deutsche ittclch«ba»l»ot»n . . 58-82-. 58 «?, 2tall»n!schc Vanlllvtn, ... 44 >1<> 4^ 40 P«pl«.«ub»l . . . : . z 127'z 12? Sügta nun ¦c iLSSb aus drei Zim- Änßehör, if ern' freie™ Gang nebst 7i^ mit *• November zu *>. "ealschüler . -IH ^^AdSjawaen. - Anträge 7h "^^_ nuni«lration dieser Zeitung v,™%d Beacütong! !'^NtaAI,eiu^ulltTlhe8:raphen' ein MCl- 2ich ft' .aus bestem Ma- kCude siel v,eUfbauten- *u haben 16 vertrauensvoll an die TK lte8te P; (2723) 26-4 jO*2 nJ°siewicz ^^JalMarkt Nr. 1. l%\ * bÜuLr ZlJr Zufriedenheit "W1*! Bedarfsartikeln. 3ch beehre mich höflichst anzuzeigen, dass ich meine Notariatskanzlei in Laibach, Deutsche Gasse Nr. 8, I. Stock (gew. Kanzlei des seligen jVotars JCcrrn Dr. Jarthlmä Suppanz) eröffnet habe. hochachtungsvoll (.H2»8) 3--1 ergebener , Victor Schön wetter, k. k. Notar. Staixovaixje v najem. V novo zgrajenem poslopju mesöanske bolnioe, Spitalake ulioe v Ljub- ljani, je jedno v II. nadhtropju ležeèe , iz polih sob in postranskimi prostor. obstojece stanovanje od 1. novembra letos oddati. Pojasnila o tem daje podpisani rnagistrat o uradmh uran. HiviEatg-istrat d.ežoln.egra, stoln-egra- ixxesta Hij-u-Tolja/Tie, (321.-J) 3—2 dne 10. avgusta 1898. Schreiber mit correcter Schrift findet einige Zeit hindurch Beschäftigung, Diurnum fl. l'öO. Offerte unter «B. A.» 10 postlagernd, Lalbaoh. ________(3240) 2-2 Bei einer kinderlosen Familie wird ein Studierender in gute Verpflegung aufgenommen. Bedingungen sehr günstig, Wohnung luftig und schön. Anzufragen Jakobsplatz Nr. 9, II. Stook, link«. (3261) M-l -«. O-egi-üÄÖLet 1837. •>- G. Karinger, Laibach. Fischerei ßerätüe von engl. Angolhakon, Hanf- und Seldonsohnüron, Fisohzougon in allen (Jrößun, Angelruthen ans Hasel-, Eschen-, Bambus- und Hickoryholz, Mossingrollen, engl. Kunstfiiegen, Kautschuk- und Metall - Flsohohen, Flsohkörbe und Netze, heste Qualität, Laohsfaden u. dergl. Vieles für jede Fangart in Bächen, Flüssen (1979) und Seen. 10-9 Bestellungen werden praktisch ausgeführt und billigst berechnet.