Macher M Zeitung. Nr. 53. Hranumc.r«tlon«plei«: Im Comptoir „' Z" um gar ten Julie - Wildenegg. 1'/ ^"umg artner Einilie - Lack." ' ^f^'c^r?"'« Freiherr v. - Nassenfuß, MiM enf s ^"^'"f"si'Sagoriz und Thurn unter Nas- ' ^lagay. Ludwig Graf Urfini v. —Weißen ^' ^crnic Markus—St. Pcter-Maltheser-Ordeus-15) ^"niicnda. ''^odclli-Fahnenfeld, Anton Freiherr v. K; tt' v""' ""ter ^"ibach, Vehniz-Gilt. ' ^^^"''' H"'"ich ^wf v., Großcapitular lichc äz /' """"^" '" ^aibach, laudfchaft^ '^"benhove. Maximilian Graf v., Laud-3'1W der Valley Oesterreich - Mottling, 18 A l-^-^mllmeuda. ' ^"s/^"6ty. Johann Freiherr v. — 3W l>) !"echtshof und Mmchau. ' ^llenz Verilhard juu. — Rosenegg-Gilt bei ^' ^"llenz Eduard - Nußdorf. 2l>' A"Uschcnl Anna - Adlershofeu. ' "anprobst ei Laib ach — ^apitelgilteu St. 24 "Ud^.chcgg.^ ^"^'" ^°"' - Ponowitfch ^lias, Mraham M., Heinrich M. und Jacques 25 ^'^ Zobelsberg. 2^ Klchtenan, Adolf Ritter v. - Struga. 27' F'? ten an, Eugen Ritter v. — Preiß^g. ' ß "uzl Ritter v. Vesten.ck, Dr. Iulms - ' Achel'^ ^""'"-^''stcl'eck, Otto - Schneckcn- I^^bau Frauz Ritter v. - Gradaz uud il0. ß ,^'^'""m.. Weiniz. . Homatfch Anton — Tschernembl-Hof. 40. Iuanz Franz — Grundclhof. 41. Älinzer Andreas — Weißcnfels. 42. Kosir Alois — Pfangilt St. Ruprecht. 43. Koschier Panla - Wartenbcrg. 44. ttosler Johann — Ortenegg, ' Freihof. 45. Kosler Johann, Peter,'Dr. Josef-, dann Obresa Maria — Leopoldsruh. 4<;. Krainische Industriegcscllschaft — Neu-nlarktl, Iaucrburg lc. 47. Kuralt, Theresia. Eduard, Theodor, Carl und Franz — Smuk. 48. Langer v 0 nP 0 dg 0 r 0, Franz Victor Ritter v. — Poganiz. 49. Langer von Pod gor 0, Franz Auton Ritter v. — Breitenau, Luegg. 50. Lanthieri, Carl Friedrich Graf v. — Wippach sammt Trillet'scher Gilt und Graf Strassold'scher Gilt, Slapp. 51. Lazarini, Heinrich Freiherr v. — Flödnig. 52. Üazarini, Ludwig Freiherr v. — Iablaniz. 53. Lenk Jakob — Arch, Unter Radelstein. 54. Licht cnberg, Nina Gräfin u. — Lichtenberg und Podgoriz, Smrcl. 5,5. Lichtenberg, Wilhelmine Gräfin sen., Lich-tcnbcrg, Wilhelmine Gräfin juu., Lichlen-berg, Carl Graf — Hüllerstcin.Gut. 56. Llechtenberg, Leopold Freiherr v. — Habbach. 57. Löwenfeld Moriz — Ratschach, Scharfen« stein, Scharfenberg. 58. Mach Maria — Slattenega-Hof. 59. Mali Ignaz — Podwcin. 60. Marghcri, Albin Gras v., und Marghcri, Ioseftne Gräfin, geb. Gräfin Eorcth — Würdl. 61. Margheri, Albin Graf v., und Apfaltrern, Silvia Freiin v., geb. Gräfin Margheri -Altenburg. - 62. Maurer Therefe — RutzingGut. 63. Mayer Josef - Lcutcuburg. 64. Mayer Peter — Ioßcl'sche Gilt bei Krainburg. 65. Mayer v. Melnhof. Franz Freiherr v. — Savenstein, Unter»Ertenstcin. 66. Mühl eisen Marie — 5)of Lack bei Manns-bürg, Dragomel, Klcinlack-Gut. 67. Nugeut. Arthur Graf v. - Kostel. 68. Pace, Carl Graf v. - Thurn bei Gallenstein. 69. Pehani Josef — Obernassenfuß Gilt, „Ku ti-lUl"-Gilt. 70. Pelitau Wilhelm — Rothenbüchel.Gut, Rothen-bttchl-Gilt. 71. Pfeffel Moriz - Gallenfels. 72. Pirtowizh Franz — Untertolowrat-Gilt. 73. Pirnat Lukas — TuffsteiuG'lt. 74. Pogal'ar, Dr. Iuham, Chrysostoiuus — Gör-tfchach, Bislhum Laibach oder Pfalz, Waisach-Gilt. 75. Pollak Bertha, gcb. v. D or0 tka - Ehrenwall — Erlachhof, Ruckenstcin. 76. Porcia Ferdinand, Fürst v. — Fideicommiß-Herrschafteu Senosetsch, Prem. 77. Prasch nil er Alois — Gallenegg. 78. Probstei Nudolfswerth —'Rudolfswrrlb Capitel-Gilt. 79. Rastcru, Iohauna Freiin von, geb. Freiin von Apfaltrern — Scheercnbüchel. 80. Rechbach, Barbara Freiin von, geb. Gräfin Thnrn-Valsassina — Krcutberg. 81. Neya dc Castellettu, Felix Edler von — Moosthal. 82. Noth Anton — Gerbin. 83. Ruard Victor — Iuselwerth, Probstci zu Veldes. 84. Rüdes ch Carl — Feisteuberg. 85. Rudesch Carl und Theodor, Kosler Maria uud Mühleiseu Maria ~- Rcifniz 86. Savinsch egg, Dr. Josef Ritter v. ^. Möttliuq. 87. Schaffer Eduard — Wembüchel 88. Schwegel, Josef Freiherr v. ... Grimschn. 89. Seunig Maria, Josef. Eugenie, Amalie Anna "Nd Friedrich - Kisel, Posch. nnd Maurische Gilt, Strobelhof, Tschcplc, Plauh'schc Gilt, Wit-tich-WaldGilt. 90. Sladovic Ferdinand — Tschernembl, Mött-linger Bcneficium uud St. Katharma-Gilt. 91. Smola Anton Vinccnz —Stauden, Rudolfs-werther Spitals-Gilt. 92. Stare Alois, Franzista, Michael, Anton, Ferdinand, Felix uud Joses — Gerlachstcin. 93. Strahl, Eduard Ritter v. — Altenlack. 94. Sulkowsky, Ludwig Fürst v. - Implhos. respect. Neustem. 95. Tauffcrcr, Benno Freiherr v. — Weixelbach. 96. Tcrpiuz Iofefine — Kaltenbrunn, Brunn, vulgo Studenec-Gilt, Stcinbüchl. 97. Thuru-Valsassiua, Gustav Gras v.--Radmannsdorf und Wallenburg. 98. Tomet Lucie, geb. Schwarz — Kroisenegg. 99. Urbanciö Eduard — Höslein. 100. Urbanciö Louise — Billichgraz. 101. Urbautschitsch Iohaun — Thuru unter Neu-bürg. 102. Valmagiui, Julius v. — Rcitcnburg. 103. Vilhar Eugen — Steinberg Gut. 104. Voll mann Anua — Neuhuf. 105. Wassitsch Raimund - Grailach. 106. Walt her Max — Grohdorf. 107. Windischgrätz, Hugo Fürst zu — Slattcnegg, Wagensberg, Loitsch, Haasberg, Lucgg. 108. Wollen sberg, Franz Freiherr v. — Selo. 109. Wurzbach - Tanuenberg, Carl Freiherr v. — Schwarzenbach, Tannenberg, Zirlnahof, Ebensfeld. 110. Wurzbach v. Tann enbcrg, Dr.Julius v. — Laudspreis. 111. Zois-Edelsteiu, Michael Angclo Freiherr v. - Egg bei Kramburg. Nichtamtlicher Theil. Das Expose des Kriegsministers über die Occupation. Der Budgetausschuhoer österreichischen Delegation ist in voller Arbeit. In der Sitzung vom 2. d. M. wurde die Generaldebatte über die Ocenpationsvorlagen durch ein sehr eingehendes Expose des Kriegsministers sortgesetzt. Gras Bylandt verbreitete sich in seiner Darstellung aus« sührlich über das gesammte Vorgehen der KliegS-verwalluug während der Occupation in allen ihren Stadien, angefangen von den vor dein Berliner Kongresse ms Wcrl gejetzteu Maßregeln zur Sicherung des Sclbstbcstimmuugsrcchtez der Monarchic für alle Even-tualilätcu, bis zum jctzigeu Zeitpuulle, wobei er im Detail die Mobilisierung, die später vorgeuummcue Demobilisierung, dir Angelegenheit der Communica-tioueu und Ulttertüufle darlegte. Das Exposi er-" örtcrt ziluächst die allgemeiueu »nilitärischen Vor^ bercitungen, welche sowol in Siebenbürgen als auch m Galizien und Dalmazieu getroffen wurden. Die Mobilisierung zu diesem Zwecke nahm am 15. Juni ihren Anfang. Mittlerweile wmde in Berlin die Occupation Bosniens und der Herzegowina an Oesterreich-Ungarn übertragen. Angesichts der Einstimmigkeit aller Bevollmächtigten der Berliner Konferenz schien es weder rüthlich noch zweckmäßig, mit der Bereitstellung der biezu uöthigeu Streilträfte zu zögern, umsowcnigrr, als die militärischeu Vurbereituugeu bei aller Beschleunigung doch erst nach einer gewissen Frist zu Ende zu führen waren. Mau a/lmigte zu dem Beschlusse, v,cr Infaitteiie-Triippeudivisionen nebst einerKavallerubrigadc auf completlc» Kriegsstand und mit voller Kriegsausrüstung zur Occupation zu bestimmen. Die beretts früher iu auderer Absicht nw-bilisierteu beideu Divisionen wurden in diese Zahl miteiubezogcn. Das Expose hebt hervor, es gereicht der Heeresverwaltung znr Genugthuung, bei dirsein Anlasse constaticren zu löunen, daß sich dir Mobili-sicrung sämmtlicher Heerrstheile iu volllommelister Ordnung und innerhalb der programmähia '» Aussicht genommenen Präclusivsrist anstaudelos vollzog. Der strategische Theil der Occupation wi'd "ur nebenher erwähnt. Mit desto größerer Ausf'ih'l'chn't wird aller adunnistrativrn Vorjorarn gkdacl)<'^"^. """ auf die Bcschassuug der F..h"verls, der TmaHn e, auf die Einrichiuuq des Sm.i.ätsdi^.stcs und der F d-postanstalteu vcrwe.id ' ">,.^'". D^ EN'"s' 1V"cht 45l von einer zweiten und dritten Mobilisierung. Nnch Maßgabe der vom Occupationsschauplatze eingetroffenen Itachrichten wnrde schon am 6. August die Mobillsie-rung der 33. Infanteriedivision behufs unmittelbarer Unterstützung der Occupationstruppen vorgenommen, dann die erste Division auf den Friedensstand znr Ablösung der 36. an die Grenze gesendet, endlich vom 10. bis 17. August iu rascher Aufeinanderfolge die Mobilisierung folgender Truppen befohlen: die erste und vierte Infanterie-Trnpftendivision mit drei Ge-birgsbatterien, zwei Genie-, zwei Pionnierkompagnien mit sieben Kriegsbrücken-Equipagen und drei Feldspitälern für Bosnien, dann drei Infanterieregimenter und eine Geniekompagnie für die Herzegowina. Gleich« wol empfahl sich später noch eine relativ bedentende Machtentfaltung, durch welche die Actionsdauer möglichst gekürzt sowie der außerordentliche Aufwand für die militärischen Machtmittel ehethunlichst wieder herabgemindert werden könnte. Nachdem jedoch der bewilligte Kredit von (i0 Millionen für eine solche nicht leicht vorherznsehende Kraftaufbietung unzureichend war, so trat an die gemeinsame Regierung die zwingende Nothwendigkeit heran, die noch weiter erforderliche Snmme nnter ihrer Verantwortung im Einvernehmen mit den Regierungen beider Reichshälften zn beschaffen. Es wurde init 20. August die Mobilisieruug der 13., 14., 31. und 33. Infanterie-Truppendivision, dann der 14. Kavalleriebrigade angeordnet, so daß nach Vollendung ihres Aufmarsches im ganzen 11 Infanterie-Truppendivisionen, 145,000 Mann streitbarer Infanterie, 3600 Reiter und 276 Feld- und Gebirgsgeschütze für die Operationen znr Verfügung standen. Auch diese neuerliche, eine schon beträchtliche Zahl von Streitkräften nmfassende Mobilisierung vollzog sich, Dank der oiesfälligen, schon im Frieden alljährlich getroffeilen Vorkehrungen, der Opferwilligkeit der Bevölkerung, der hingebungsvollen Unterstützung durch die Zivilbehörden, sowie den bei Anfrechthaltnng der Friedensfahrordnung außerordentlichen Leistungen der betroffenen Eiscnbahnverwaltungen nnd der Donau« Dampfschiffahrtsgesellschaft mit der wünschenswerthen Präcision. Das Expose erörtert weiters die Art der Demobilisierung eines Theiles der Armee und sagt diesbezüglich, daß die gemeinsame Regierung es nach den von der zweiten Armee vom 15. September bis Aten Oktober erfochtenen Erfolgen und nach der damals vorliegenden Situation für ihre erste Pflicht hielt, die nothwendigerweise in Action gebrachten bedeutenden Streitkräfte um ein bedeutendes Maß herabzusetzen. Eine ausgiebige Reduction der Streitkräfte, so heißt es in dem Expose, trng sowol den militärischen wie den volkswirtschaftlichen und finanziellen Interessen Rechnung, und dieselbe konnte um die Mitte des Monates Oktober bereits ohne Bedenken stattfinden, da die Besetzung der reicheren Gebietstheile wie der Verkehrsknoten durch die k. k. Truppen der Insurrection ihre Stütz» und Sammelpuukte entzog, während die eingeleitete Grenzüberwachung den Zuzug von außen erschwerte. Vom volkswirtschaftlichen Gesichtspunkte sei eine Verminderung der Occnpationstrnppen nicht nur im allgemeinen, sondern anch insbesondere deshalb ins Auge zu fassen gewesen, um die für normale Verhältnisse gesetzlich giltigen Begünstigungen gewisser Kategorien von Wehrpflichtigen wieder aufleben zu lassen und einen Theil jener Heeresangehörigen ihrem heimatlichen Herde znrückzugeben, deren zurückgelassene Familien der öffentlichen Sorge zur Last fielen; endlich sei auch die Rücksicht für die Schonung der Staatsfinanzen um fo schärfer hervorgetreten, als durch die unter dem Zwang der Verhältnisse ins Leben gerufenen außerordentlichen Maßnahmen der von den Delegationen bewilligte Kredit mit Ende Oktober schon um 20 Millionen überschritten wurde und eine Verminderung der ferneren Auslagen zu-uächst nur in einer Redmtion der Truppen, Stäbe und Anstalten gesncht und gefnnden werden konnte. Obzwar erst am 7. Oktober der letzte ernste Kampf vorfiel, habe die Demobilisierung dennoch bereits am 20. Oktober beginnen können. Sie sei auch mit solcher Beschleunigung durchgeführt wurden, daß der weitaus größte Theil der zu demobilisierenden Truppen und 'Anstalten bis Mitte des Monats November in den ihnen zugewiesenen Garnisonsorten und Abrnstungsstationen eingetroffen war. Das Expose erörtert dann in ansführlicher Weise die Communi-catwnsvcrhültnisse, insbesondere die Anlage der Dalja-Broder Eisenbahn, der Eisenbahn Banjaluta-Doboljen, ferner die Verhältnisse der Straßen im allgemeinen, insbesondere die Ausbesserungen anf der Straße Brod-Serajewo. Das Expose führt diesbezüglich nach Aufzählung aller Schwierigkeiten an, daß bci einiger Gunst der Witteruug es der eingeleiteten Banthätigkeit gelingen werde, die Straße Vrod-Serajewo bis Ende März ill einen durchwegs brauchbaren Zustand zn versetzen, wenn es auch keineswegs gelungen sein werde, eine in allen Theilen vollständige Kunststraße zu schaffen. Des weiteren beschäftigt sich das Expose mit dem Bau der Schleppbahn im Vosnathale. Es habe sich dabei lediglich um eine Schienenanlage für Armeezwecke znr Sicherung des Verpflegst und sonstigen Nachschubes gehandelt. Die Heeresleitung habe bei der ihr obliegenden Pflicht der Sftarfamkeit nnr eine solche Anlage wählen können, welche dic verfügbaren Geldmittel nicht übermäßig in Anspruch nahm. Leider tonnten die vereinbarten Bantermine nicht eingehalten werden. Die Eröffnnng der Schleppbahn nach Doboj habe sich hauptsächlich durch die enormen Hochwasser im November verzögert. Dagegen lasse sich die Weiterfühlung und Inbctriebsetznng der Bahn bis Semnize bis Ende April 187'1 mit Zuversicht erwarten. Sehr eingehend bespricht das Expose den Ban der Eisenbahnbrücke bei Brod und die Verbindungsbahn. Es soll dnrch dieselbe die Bahn von Dalja nach Brod und die Schlcppbahn von Brod nach Sera-jewo dnrch eine stabile Brücke und Verbindungsbahn miteinander in direkte Berührung gebracht werden. Dadurch sei der Charakter der stabilen Eisenbahnbrücke, die nebenher noch eine Fahrbahn für den Verkehr mit Fuhrwerken zn tragen hat, ganz von fclbst gegeben. National-ökonomische Gründe empfehlen es, die Anlage derart anzuordnen, daß anch den Bedürfnissen des zukünftigen Verkehrs dnrch dieselbe genügt werden könnte. Dnrch die besprochene Anlage beabsichtige die Heeresleitung eine durchlaufende Schienenverbindung bis Serajewo anzubahnen, welche, nnd darauf wnrde der größte Werth gelegt, so geordnet war, daß sie bei einiger Gunst der Witterung sammt der Tavebrücke znr Zeit des Jahresschlusses bis Doboj oder Zepöe bereits in Betrieb genommen werden lönck Bei der Anlage der Schienenverbindnng wie des ÄrM baues war auf den höchsten Stand der gewöhniM Save-Hochwasser Rücksicht genommen. Daß ein, abnormes Hochwasser eintreten werde, wie es uow / und daß sich Ellde November der Wasserwege! "" um nahezu zwei Meter über den höchsten blsy" obachteten Hochwasserstand erheben würbe, war r Calamitä't, welche nicht voransgrsehen werden l^ Nenerlich sei die Arbeit mit aller Energie und erM reich aufgenommen worden, sowie anch alldere geeignete Mittel ergriffen wurden, um die Ach . > schaden an den Schienenverbindungen zunächst lm , . Save-Ufer ehethunlichst zu bejeitigen und unzM der außerordentlichen Ungunst der Elemente nnt w» lichst geringem Zeitverluste das vorgesteckte Z'" ' erreichen. ^ , , ^ Das Expose erörtert weiters die Anlag Brücke bei Alt-Gradiska, ferner die TelegrafellaiM^ Die Schwierigkeiten, die sich inbelrcff der Untew > ergaben, und die Vorsorgen, die in dieser V'"^ nöthig wnrocn, niid daß es der ganzen llmM «, Energie der Militärbehörde auf dem Occupy gebiete bedürfte, um für Mann nnd Pferd ">" ,., tritt der strengen Jahreszeit wenigstens "" " H dürftiges Obdach zu schaffen. Endlich werden noll) Verpflegssorgen besprochen und die Maßregeln "^ gezählt, welche getroffen wmden, nm den " ^z warme Beklcionng für den Winter zn schaff?"' „^ Schlußkapitel des' Exposes handelt vom RücktnM^ der Gefangenen, welche infolge des am 19. ^ ^ verlcmtbarten, von Sr. Majestät gewährten M"^ Pardons auf verschiedenen Etappenlinien direkt w HeimatZbezirke befördert wnrden. — ^Z Nach dem Expose, dessen Vortrag läng" ^ zwei Stnndcn danerte, beschloß der AussM,H-Fortsetzung der Generaldebatte über die Occupy ^ vorlagen anf die nächste Sitzung zu vertag^ ,,^ discutierte sodann den Bericht, welchen Dr. 3nw ^ den Nachtragskredit znin Etat des Ministerin"» ^ Aeußern vorlegte. In der Debatte, welche sich 9 . ^ anf Anregung des Delegierten Nenwirth "b"'/>M, handelspolitischen Beziehungeil zu Serbien llN^> erklärte Graf Andrassy, daß Serbien an der ^ zögcrnng der diesbezüglichen Verhandlungen Schnld ' trage, daß vielmehr vor der Aufnahme " selben eine genane Vereinbarung zwischen dem ^ ,^ reichischen und ungarischen Ministerium ,"v"^ Ae sei, welche längere Zeit in Allspruch. u"^"'^ .^,< Verhandlungen zur Herbeiführnna. dieser "^ .^ baruna seien aber gegenwärtig im Zuge, und es w denselben anch zeitweilig ein Vertreter Serbiens s gezogen werden. Die bulgarische Notnblenversammluug. Die Vorgänge in Tirnovo nehmen g/a/n^M die Aufmerksamkeit in hohem Maße für M '" ,„, sprnch. Die daselbst tagende Notabl enversaw,^ lnng hat sich als Eonstituante erklärt und w'r° '^. nach Erledignng ihrer wichtigen Aufgabeu — ^" >»,el der Verfassung nnd Wahl des Fürsten -,? jl" auflösen. Ein Eomitc der Versammlnng beschloß ^ Plennm den Alltrag einzubringen, es sei ein 3"? ^ randum an die Mächte zu richten, in welchew JeuTeton. Ältka oder auf dunklen Wegen. Roman »on Ed. Wazner. (Fortsehnn«.) Felice sah unzufrieden aus. „Ich wünschte, ich könnte ihnen alle diese Mühen abnehmen, Mylady," sagte sie eifrig; ..und wenn ich Ihnen vorlesen, singen uud spielen könnte, wie Ihre Gesellschafterin es that, würde ich glücklich sein, Mylady." „Quäle dich deswegen nicht, Felice," entgegnete die Lady. „Du bist mir jcht in deiner Stellung ebenso nützlich und nothwendig. Nun bringe dem Boten den Brief." Felice entfernte sich. Lady Wolga stand ailf nnd ging an ein Fenster, von welchem aus sie den Sand-weg übersehen konnte. Das alte graue Schloß Mont Heron auf seinem hohen Felsen war in der Ferne in duukleu Umrissen am Morgenhimmel abgegrenzt zn sehen, und Lady Wolga blickte verlangend danach. In diesem ehrwürdigen alten Schloß hatte sie die wenigen glücklichen Jahre ihrer Ehe verlebt. Sie war dort freudig als glückliche Braut eingezogen mit der sicheren Anssicht, daß sie einst daselbst rechtmäßige Herrin und chr junger Gatte rechtmäßiger Besitzer sein werde. Dort war ihre Tochter geboren worden, das reizende Kind, an welches sie nie denken konnte, ohne heiße Thränen zu vergießen. Dort war das furchtbare Verhängnis über ihren Gatten hereingebrochen, mit welchem auch für sie die schreckliche Zeit uufäglicher Leiden gekommen war, — jene Zeit, an die sie selbst jetzt noch nicht zurück zu denken ver- mochte, ohne daß die alten Wunden aufgebrochen wären und ihr nene, doppelte Schmerzen vernrsacht hätten. Es flimmerte ihr vor den Augen, ein heftiger Schmerz durchzuckte ihr Herz und ein leichter Schwindel überfiel sie. Sie lehnte sich gegen die Fensterpfeiler und preßte beide Hände auf die stürmisch nnd nn-reaelmäßig wogende Brust, welche von einer namenlosen Angst erfüllt war. Sie war nie wieder innerhalb der Mauern des Schlosses Mont Heron gewesen seit der Stunde, wo sie es in Scham nnd Schmach verlassen hatte, an demselben Morgen, an dem ihr Gatte als mnthmaß-licher Mörder seines Bruders verhaftet worden war. Sie hatte früher stets gedacht, daß sie es nicht über sich gewinnen könnte, es wieder zu betreteu; aber nun erfaßte sie eine große Sehnsucht, die Räume noch einmal zu sehen, in denen sie so glücklich war. Sie würde die Hälfte ihres Vermögens hingegeben haben, hätte sie wieder einmal allein in jenen großen Räumen gehen, wieder in ihrem Privatgemach sitzen und in der Ammelistube, geheiligt durch das Andenken an ihr Kind, welches dort zwei heitere kurze Jahre verlebt, knieen können. Mit solchen Gedanken beschäftigt, stand sie noch da. als ein Wagen den Sandweg entlang kam, den sie wol sah, aber doch nicht beachtete, und sie stand noch an derselben Stelle, als nach einiger Zeit Felice wieder mit einem Briefe eintrat. Lady Wolga setzte sich anf eiuen Divan. Ihre Schwäche und Abgespanntheit entging der Aufmerksamkeit des Mädchens nicht, welches jedoch zartfühlend genug war. keine Bemerkung darüber zn machen. „Verzeihen Sie. Mylady," sagte Felice; „aber Sie sagten mir. daß Sie diesen Morgen nicht gestört sein wollten, es sei denn in dringenden " schuften, uud so wollte ich niemanden zu Ihnen lall „Und dies ist ein dringendes Geschäft?" . ,„i „Ja, Mylady. Eine juuge Dame ist in "" ^ Wagen aus dem Dorfe Mont Heron gekommen- ^ habe sie selbst gescheit, denn ich ging gerade o ^ die große Halle, als sie James den Brief "ab, ^ ich erbot mich, ihn zu Ihnen zn bringen. Sie N ^ schönste jnnaeLady — eine wirkliche Lady, ^' ',,, Elysfe einc junge Dame als Gesellschafterin gw daß das Mädchen aber. welches diese Stelle ^ inne qehabt, an der Ausübung ihrer Platen ^ Krankheit verhindert ssi, weshalb sie, Alexa, p i laube. nm die Stelle nachzusnchen. Sie loM'c ^, Referenzen mifweisen nnd sei überzeuat, fia) " ^ friedenheit der Lady Wolga Elyffe zu erwerbel', , ^ ihr dcizn Gelegenheit geboten werden. Schueß"^ sie dringend um eine Uuterredung. sHorlschunn soffit,) 455 w V^^^"iens mit Bulgarien erbeten Wa sM s,5 ""'^ bangte sogar, die Versan.m- ? 3.i^ i""! treffen der Antwort der Mächte te„ b°^ " Ueber den Verlauf der den Ä ? 6'bM "er Notablenversammlung der Be"Fzn? aus Tm.ovo, 27.V.M., nachstehen- ..Con's^nÄ^. "^lmnßige Sitzung der bnlgarischeu ^ow name' wurde henle nm halb 11 Uhr abgehalten. 5 a^ Ä"^ der Vertreter des Fürsten Dondutoff- e <> H S^te dem bulgarischen Exarchen mit, daß nc>n^Äs,^^ ä"'"< ^'"s'denteu der Const.lnante er- e^ ud .^^"' ^'würdige Prälat nahn: se.nen Sitz te > ',V"' ""'^ wenige Worte an die Deputier 5' H'"" ^"'sicht bei ihren Debatten fti ^' ba dle Augen Europa's auf sie gerichtet ÄeMi.. ./"'^''"^/^'"' serl.er gegenseitig freundliche lö n " ^n. nn. chr schwieriges Wert in einer Weise zi Mi^ ,n MÄ' .?^^.' - der Billigung der ganzen " < !^" ^"' ^3'- Siueona aus Pri-uin ^^F^^lzepräsidenten, der Abt Constantine Echnl.l -^^^'""' ""d der Deputierte Ekonomoff, 2 ^7' '" V"rna. zu>n zweiten Sekretär er-sid^ö. c^'^ Ernennungen erfolgten durch den Prä-",e ^ 5"^""^ Sekretär verlas hierauf die Na-die meisten Mitglieder waren tu el^ ' «5°"' ^olotanoff hielt die erste Nede uud puti rte ''H'"ö'p' baß einige der anfänglich zu Dc< war!, Veswmnten durch andere verdrängt worden ein n' ^""^ knrzer Debatte schlug Mr. Lontianoff Ni!.ili ^'"'^ ^"' ^nhlen nnd Ausstoßung derjenigen V w' "?' deren Wahl als ungilt.g erscheinen "alm u "! ^e Prüfung der Wahlen ihren Anfang lenie,^, "k/ ""' Nlmclischen oder mazedonischen De-"och ^ ^)/"^ dcr Sitzung an, weder als Mitglied war , ^ujchauer. Von den auswärtigen Konsuln sich,'^ der russische zugegen. Die Constituante führt mdliä p """'' ""b zeigen die Mitglieder im allgemeinen ist aan. ^'^ll'gcnz. F"r die Ioinnal-Korrespondenten nah„" "^Uefslich a^t. Z'h" lürk.sche Mitglieder Ii^ d'i""dcr Velsu!Nmlnng tycil. Es werden wöchent-tiilen i/ >. ^MllM abgehalten werden, nm den Sekrc-da si^f" ^N' Abschrlft der Verhandlnugcn zu lassen, tclt ^ Stenographen hier befinden. Man mun« st'tuant "^" b" wahrscheinlichen Action der Con-T>a i.^fallen möglichen politischen Combinationen, linden) t)le Mttgliedcr sich selbst noch nicht klar "^inb^ "^ was ihnen zu lyuu obliegt, so ist es Tirno?,,?' "^"' dle augenblickliche Lage der Dinge in »---.^^zuspeculieren." Eagesneuigkeilen. seri^ (D'k Reise Ihrer Majestät der Kai-,„.,'" "ach Irland.) Das Dublincr Blatt „Free-di/3>^ttrnal" bringt einen ausführlichen Bericht über dlNfs /? ^^" Majestät der Kaiscrm von Oesterreich das , sland nach Irland. In der Einleitung bemerkt se^ '"^e Blatt, daß sich bei dem Empfange der Kai-de>, m? ""f"lhtiger Enthusiasmus tundgali, „der durch i,/."/'"ch der grüßten katholischen Fürstin der Welt ein?'" "^" katholischen Lande erweckt worden ist — ^ "'lhusiasmuö. der geweiht ist durch die glänzenden reick ^°^'chm Erinnerungen, die Irland und Oester-tei^ ^"binden." Freitag den 21. Februar, mittags. P'' "hre Majestät von Dover m.ch Holyhead. Das ein.?^!"'" ^"' ^"^l wnrde bis auf die Minute genau 5 Mialtrn. Obwol der Wnnsch geäußert worden war, Eis '/'^^n Charakter der Reise zu wahren, und die ^'"Mnvcrwaltnng ^,^^^ ^^,^^ ^^ ^^ ^^ sich d !!"^"'<^"^ '" d'e Bahnhöfe cinznlassen, drängte lvomii ^ Bevölkerung überall heran, nm die Kaiserin >var ^ ^ ^" ^" nnd sie zn begrüßen. In Dover Ueb.',.s, 7"'!"'" morgens nach einer sehr stürmischen st'ec, s- "'l ^"' "^"d of Kent" angekommen nnd friik/!!' '^ ^'^ '"' ^"'d Warden Hotel ao. wo sie ^ MMe. Der Zng, in dem sic mit ihrem Gefolge die lunar '?'^tc, bestand ans fünf Waggons. Der Salon-Wit "n Kaiserin war eigens für diese Gelegenheit go,/" ^mfurt nen eingerichtet wurden. Alle Wag-r,»^ ^""'^ dnrch eine elektrische Tclegrafrilleitung init du?'''! ^rbnndcn, In Dover wurde Ihre Majestät e»w? den üstcrrcichischen Botschafter Grafen Karolyi I// ,''^!'' der sie bis Kensington begleitete, wo er den 'Nttirc^ !I^ <.^ ^ahrt ging sehr rasch vor sich, nnd land „/'tgliedcr des Gefolges, die noch nicht in Eng-llewesen waren, sollen dnrch diese Schnelligkeit ganz i" s^»"''"cht worden sein. Ihre Majestät schien sich Nach >> ?"^ Stimmung zn befinden. Die Uebersahrl M^.^ . s""d ""s dem Dampfboot „Shamrock" 5!vndm. ' """'^ der schönsten nnd bequemsten der N'c>cln> s Nordwest-Compagnie, statt. Das Gepäck "st a. ' '^ Tu'""',, Last ans. Die Ueberfahrt fand iuirdc. s."^"'" borgen statt, da während der Nacht lierrsckl.'^"'!^ Wetter nnd heftiger Schneefall Der 3l ^'l"e lMt mlch noch am andern Tage an. »ens u?""^" verließ Holyhcad nm sechs Uhr „wr-Uhr d V""^ trotz des Stnru.es schon nm neun die b«..^"' """ Dublin. Die Schiffe im Hafen uud N"i war .i "" demselbeu waren beflaggt. Auf dem serin ,„il "'7 große Menge versammelt, welche die Kai-"" lrlschenl Zurufe begrüßte. Die Kaiserin uud das Gefolge nahmen noch das Frühstück auf dem Dampfer ein. Au der Landungsbrücke waren inzwischen der Lordmayor von Dublin und mehrere Vertreter der Stadt, sowie der österreichische Vizekonsnl Mr. N. Welch zur Begrüßung der Kaiserin erschienen. Einige Minuten nach 10 Uhr verlieh die Kaiserin das Schiff und nahm anf der Brücke die höchst ehrerbietige Begrüßung des Lordmayors entgegen. Sie trug ein schwarzes Sammtkleid mit braunem Pelzbesatz und einen kleinen schwarzen Hut mit schwarzem Schleier. Allgemein wurde die Grazie ihrer Erscheinung bewundert. An der Treppe des Salon-Waggons, den die Kaiserin bestieg, wurde ihr von Miß Vusack, der Tochter des Direktors der Mitlandbahn, ein orachtvolles Bouquet aus weißen uud rothen Camclien überreicht. Gegen 11 Uhr fuhr der Zug unter den laute» Cheers der vcrfammelten Menge nach Mcath ab. Diefe Begrüßungen wiederholten sich uoch an vielen Stellen während der Fahrt durch Dublin. An der Locomotive ivar als Signal eine österreichische Fahne mit dem Doppcladler anfgesteckt. In Kilcock, der Endstation der Fahrt, waren festliche Empfangsvorbcrcitnngcn getroffen und die Station ganz mit Blnmcn ausgeschmückt. Rings um das Gebäude war das Landvolk der Gegend, zum Theile aus weiter Entfernung, zufammcngeströmt und licgrüßte die Kaiserin mit lautem Cheer, als sie die Station verließ und den für sie bereitstehcuden zwei-spännigen Wagen bestieg, der sie nach dem nur sechs englische Meilen entfernten Summerhill-Castle brachte. Während dieser Fahrt wurde sie von der Bevölternug iwerall herzlich begrüßt. — (Früh lings stürme.) In den Provinzblättern von Tirol, Kärnten und Steiermarl finden sich uisführlichc Mittheilungen über die Stürme und Katastrophen der letzten Tage. Stürme heftiger Art began-„cn in der Nacht vom 22. auf oeu 23. Febrnar im ^ustcrthale zu wüthe». Die Schnecmassen häuften sich rasch zn bedeutender Höhe, so daß der Eisenbahnverkehr ,mr mit Mühe aufrechterhalten werden konnte. Montag ,var schönes Wetter, doch iu der Nacht begannen die Stürme von neuem, und Dillstag hindurch warjen sie solche Massen von Schnee auf alle Verkehrswege, daß jedwede Commnnication auf größere Entscruuua.cn ab-gcschuittcu wurde. Der Eisenbahnverkehr begegnete im Drauthalc oeu grüßte» Hindernisse» durch Lawinen, welche die Linie auf lange Strecken überschüttete» und mit dc» Eisenpflügcu nicht durchbrochen werden tonnten. Der Verkehr wurde am 25. ciugestellt, nachdem an diesem Tage vormittags die letzten von Linz und Franzensveste abgegangenen Züge uur mühsam durchzudringcn vermochten. Der 26. verging unter den riesigsten Anstrengungen, die im Drauthale eingewehten Züge flottzumachen. Erst in der Nacht vermochte wieder der erste Zug weiterzukommen, jedoch nur bis Wrlsbcrg, da die Olanger Strecke unpassierbar war und erst später fahrbar gemacht wurde. Im Pustcrthalc liegt der Schnee selbst i» der Thalsohlc meterhoch. Ein Schneepflug entgleiste an einem Tage zweimal, zuerst in Mühlbach und dann wieder in Brnuucck. fo groß war die Menge deö Schnees und fo wenig war selbst dieses Mittel geeignet, denselben nuthdürftig beiseite zu schassen, — (Prinz Louis Napoleon gegen die Kaffern.) Prinz Louis Napoleon verabschiedete sich am Donnerstag von ^cr Kömgin Victoria in Windsor uud begab sich, begleitet vo» seiner Mutter, der Kaiserin Eugenie, nach Southampton, wo er sich an Bord des Dampfers „Dannbe" einschiffte, der bald daraus nach dem Cap abfuhr. Dem Vernehme» nach wird der Prinz mit dem Range eines Kapitäns dem Stäbe des Generals Lord Chclmsford als Extra - Adjutant zu. getheilt werden. — (Selbstmord eincs Ge» era ltonsuls.) Aus Odessa wird vom 27. Febrnar gemeldet: „Gestern abends erschoß sich der deutsche Gcueraltonsnl Dr. Blau auf den» Nikolaibuulevard. Die Ursache ocs Selbstmordes war, wie verlautet, der ihm uon der deutschen Legierung ertheilte Verweis dafür, daß er »licht zur Er-forschllng der Pest nach Vctljanta abgereist war." — (Originelle Vertheidigung.)- Ein Diurnist in Wien, welcher einen Hausierer durch die Bezeichnung „Bagage" beleidigt hat uud deshalb vou diesem geklagt worden war. vertheidigte sich am ' ttsten Februar vor dem Bezirksgerichte Mieden iu origineller Weise. Er hatte einen Band d^-s Mcyer'schen Con-vcrsatiunslexitons mitgebracht, schlug denselben nus und erklärte dem Nichter: „Hier steht ansdrücklich: „Bagage" heißt Reisegepäck. Dieses Wort enthält also keine Beschimpfung!" Die originelle Vcrantwortnng nützte dem Angeklagten nicht viel. Er Wurde zu einer Geldstrafe von l» sl. vcrurthcilt, fokales. ^ (Landtagswahl.) Die durch die Resignation des bisherigen Landtagsabgcurdnetcn Herrn Dr. Julius Fränzl Ritter v. Vesteneck nothwendig ge. wordene Nenwahl eineS Abgeordneten zum lrainifchcn Landtage ans dcr Wählerklasse de> Großgrundbesitzes ftudet Samstag den 2<>1. d. M. nm III Uhr vormittaas un hiesigen Landhanse statt. Rcclamationen gegen die im amtlichen Theile unseres hentigen Blattes veröffentlichte Wählerliste der Großgrundbesitzer könne», innerhalb 14 Tagen beim Herrn Landespräsidenten eingebracht werden. — (Freiherr o. Schwegel.) Die in der letzten Zeit bekanntlich von mehreren Blattern verbreitete Nachricht, daß Se. Exc. der Herr Sectionschef im Ministerium des Acuherer Freiherr v. Schwegel, einen längeren Urlaub anzutreten im Begriffe stehe, wird von dcr gestrigen „Politischen Korrespondenz" entschieden dementiert. Das genannte Organ fügt hinzu. „daß sich diese Nachricht am besten durch die Thatsache widerlege, daß Freiherr v. Schwegel für die Zeit der Abwesenheit des Miuisters Grafeil Andrassy mit der Leitung bcrGeschäfts-agcude» des Mittisteriums des Aeuheru betraut worden ist. Diese Thatsache dürfte zugleich geeignet sein. all' diejenigen Kreise, die cs sich in jüngster Zeit zur besonderen Aufgabe gestellt haben, in stark verleumderisch angehauchten Notizen das Märchen von dcr erschüttert?» Stellung des genannt«'» Funktionärs zu verbreiten, über den Werth ihrer Ausstreuungen eines Besseren zu belehren." — (Der Laibacher Gemeinderath) hält morgen um 5 Uhr nachmittags im städtischen Raths' saale eine öffentliche Sitzung mit nachstehender Tagesordnung ab: 1. Bericht der Personalsection über den diesjährigen statutenmäßigen Austritt von zehn Mitgliedern des Gcmeiuderathes. — II. Berichte des Stadt-magistrates: 1.) über die gegen die Wählerliste für die Erc,änznngswahlen in den Gemeinderath überreichten Rcclamationen; 2.) über die Wahltage für die Ergim-zungswahlen; 3.) über die Zusammensetzung der hiezu erforderliche» Wahllommissionen. - III. Berichte der Bausection: I.) über das Ergebnis der Licitation zur Hintangabe der Bau- und Schnittholzlieferung für das Jahr 1879; 2.) über die vorzunehmende Reconstruction des Stöckelpflasters auf der Hradeczkybrücke; 3) über die Erwerbung und Abtretung von Terrain zur Herstellung eines Fußweges von dcr Ausäftung der Römerstraße in die Tricsterstraße längs derselben bis zum t. k. Tabakhanptfabriksgebäude; 4) über die beabsichtigte Erwerbung von Terrain zur Erweiterung einer Strecke der Dampfmühlgasse,— I V. Berichte der Finanzfrction: 1.) über die den Essigsiedern für das Jahr 1^78 zu gewährende Verzchrungssteuer-Restitutio» für Spiritus; 2.) über die Rechnung für magistratliche Kcmzlei-Erfor-dernisfe vom zweiten Semester 1878; 3) über den für das Jahr 1878 zu leistenden Veitrag zu den Erhaltungskosten des Nealschnlgebäudes; 4.) über die beabsichtigte Rückzahlung von 20()0 fl auf die städtische Schuld an die lramische Sparkasse. — V. Selbständige Anträge des Gemeinderathes Regali: k) auf Ueberreichuna. einer Petition an den Reichsrath um Erlaß eines Wucher-gesches; d) auf Vermehrung der Beleuchtung in den städtischen Vororten. — Nach Schluß der öffentlichen folgt eine geheime Sitzung. — (Schadenfeuer) Im Hause des Grundbesitzers Jakob Spund in Krehniz im politischen Bezirke Littai lanl am 20. v. M. gegen I I Uhr vormittags am Dachboden ein Schadenfeuer zum AuKbruche, welches den Dachstuhl nebst allen unter demselben aufbewahrten Effekten einäscherte und einen Gefammtschaden von ungefähr KXX) fl. anrichtete. Letzterer trifft den Besitzer mit circa 5>(X) fl. und die Innwohnrr Johann Spund mit 300 fl.. Anton Mlalar mit 160 fl, u»d Valentin Upel mit 10 fl. Außer dem Hausbesitzer Jakob Spund, dcr bei der Grazer wechselseitigen Brandschaden Versicherungsgesellschaft mit 200 fl. versichsit war, war keiner der übrigen Beschädigten assecuriert Das Feuer soll durch Unvorsichtigkeit eines der Hausbewohner beim Schmalzkochen entstände,, sein. Dnrch das thätige Eingreifen der Bewohner von Kreßniz gelang cs, den Brand auf das einr Objekt zu befchränlen. — (Valvasor.) Von der Valvasor'schen Chronik ist dieserwge die 52, Lieferung erschienen; dieselbe enthält das 4. Heft des 10. Buches und handelt „Von den Landesfürstcn und Herzogen in Krain." —, jedoch keinen günstigen Die Leistungen der übrige» Da'st^" si''d clan t u erwähnen erübrigt uns nur noch. d"ß Frl Wilhelm (Marie von Ringheim) und Hcrr Fr.edmcmn (Cornelius) 15« diesmal ihre Partien viel besser als bei der ersten Szenierung des Stückes durchführten und namentlich erstere einen durchgreifenden Erfolg erzielte. Hingegen erreichte Herr Iahn (Beckers) seinen Vorgänger keineswegi. — (Weinbaukongreß.) Nach den Bestimmungen des ersten WeinbankongresseK in Marburg vom 21. September 1870 soll im Jahre 1879 ein Kongreß in Wien abgehalten werden. Nachdem diesen« Beschlusse keine politischen Hindernisse entgegenstehen, hat dcr in Marburg erwählte Centralausschuß beschlossen, diesen Kongreß ins Leben zu rufen. Gleichzeitig wird in Wien eine Ausstellung stattfinden, welche sich sowol auf Ge-rcithe des Weinbaues und der Kellerwirthschaft, als auch auf Flaschenweine bezieht, welche znr Kost und Prämiierung gelangen. Sobald der nach den Statuten erweiterte Centralausschuß dem Programme seine Genehmigung ertheilt haben wird, werden die betreffenden Einladungen an die Weinproducenten und Weinhändler erfolgen.__________________________________________ Eingesendet. Für die vielen von Nah und Fern aus Anlaß meines 25 i ä hr ig en D oltorj ut> i l äums eingelangten Theil« nahmsbeweise spreche ich anmit meinen tiefgefühlten Dank aus. Professor Dr. Valenta. Danksagung. Die löbl. Ipartassedirection hat drin hiesigen Arbeiter Bildungsvereine groszmüthia, den Netrag von 50 fl. für Äil< dungszweck« gespendet, wofür der lob, Spartassediiection vom Ausschüsse des Arbeiter'BildlUtgsvereines der öffentliche Danl ausgesprochen wird. Franz Sturm, Vorstand. Neueste ^loft. (Origina l-Telegramme der „Laib. Ze, tuna.") Budapest, 4. März. Der Budgetausschuß der reichsrathlichen Delegation nahm den Referentenantrag auf Genehmigung des Kredites von 41.720,000 fl. als Ueberschreitung des 60«Millionen«Kredits an, unter Ablehnung der für November und Dezember weiters geforderten 5 Millionen. Paris, 4. März. Lepere wurde zum Minister des Innern ernannt. Paris, 4. März. Dem „Journal de Dcbats" zufolge gewinnt die Idee einer Aotschafterkouferenz in emer Hauptstadt Europa's zur Lösung strittiger Punkte des Berliner Vertrages an Äoden. England stimme zu. London, 4. März. Im Unterhanse entwickelte Stanley das Kriegsbudget, dessen Reduction infolge dev Verhältnisse aufgegeben werden mußte. Petersburg, 4. März. Amtlich: In Kiew wurde am 23. u. M. eine geheime Druckerei aufgehoben, wobei ein blutiger Zusammenstoß mit Gendarmen und Polizisten stattfand. l6 Personen wurden uer-haftet. Calcutta, 4. März. Die Arriöregarde Viddulphs wurde von 1500 Feinden angegriffen; die Angreifer wurden zurückgeschlagen und verloren 150 Todte. Prag, 3. März. (N. fr. Pr.) Die Statthalterei löste heute das Consortium der „Politik" auf. da durch den abgeschlossenen Gesellschaftsoertrag ein Verhältnis geschaffen wurde, durch welches das Consortium sich alt eiu auf Erwerb abzielender Verein darstelle, welcher daher die Aewllliguug der Staatsverwaltung bedarf; gleichzeitig wurde die Polizei be« auftragt, die Wirksamkeit des Vereines zu verhindern. Prag, 3. März. In einer Volksversammlung im Sophien-Insel-Saale hielt Sladkovsky einen Vortrag und beantragte eine Resolution, daß eine Gemeinde« Wahlordnung beschlossen werde, welche den Deutscheu und Inngczechen eine gerechte Vertretung im Prager Gemeinderathe sichere. Die Resolution wurde einstimmig angenommen. Teplitz, 3. März. (N. fr. Pr.) Zur Feier der Wieoerauffilldung der Quelle ertönten vormittags Pöllerschüsse und Glockengeläute. Viele Kaufleute schlössen ihre Läden, die öffentlichen Gebäude uud ein großer Theil der Privathäuser sind mit Fahnen nud Flaggen geschmückt. Abends fand im Theater eine FestvorsteUnng statt. Die Abteufimgsarbeit wurde ununterbrochen fortgesetzt, und betrug um 6 Uhr abends die erreichte Tiefe bereits über 12 Meter, so daß das Niveau des Wassers in der bloßgelegten Porphyrspalte binnen kürzester Frist erreicht werden muß. Zur Bewältigung des gewärtigten Andranges von Thermalwasser wird eine Centrifugal - Pumpe herbeigeschafft. Als Motor kommt ein Locomobil in Verwendung. Sera'jewo, 3. März. (Frdbl.) Die „Bosnische Korrespondenz" erhielt heute Berichte aus Visegrad, Nova-Varos und Hajniw, welche übereinstimmend melden, daß die Gerüchte von Ansammlungen größerer albanesischer Insurgentcnscharen bei Bielopolje und Mitrovica, wo angeblich (»0,000 Aruauten zusammengezogen würden, übertrieben seien. Sicher sei, daß die türkische Regierung alle Städte de« Paschalits provisorisch befestigen lasse, daß überall dic linkischen Garnisonen verstärkt werden, und daß Nazis Pascha im Auftrage der Pforte mit dem Chef der Liga, Slender Beg, über das Volksanfgebot unterhandelt. Seitens der Regierung werden an die Bewohner des Pascha-liks Waffen vertheilt; die Bevölkerung verhält sich aber gegen die ottomanischen Militärbehörden ablehnend. London, 3. März. (N. fr. Pr.) Trotz Iatub Kahns Meldung von dem Tode des Emirs Schir Ali wird die Nachricht dennoch in offiziellen Kreisen bezweifelt, niril man irgend welche List vonseite Iatub Khans und der Russen befürchtet. Die Nachrichten des „Newport Herald" sind von dem General Kauff-mann beinflußt. Lord Chelmtfords Depesche erregt tiefe Verstimmung in militärischen Kreisen. Man ist der Meinung, daß eine ungenügende Vorbereitung dein Kriege vorangegangen ist und eine laxe Ausführung der Bcfshle das Unglück herbeigeführt hat. Lord Chelnisford tonnte den Aegmu des Krieges verschieben, daher fällt ihm ein gleiches Verschulden wie Sir Bartle-Frere zur Last. Madrid, 4. März. Der König nahm die Demission des Gesammtkabinets an. Canovas wnrde wieder mit der Bildung des neuen Kabinets beauftragt. _________ Telegrafischer Wechselkurs. vom 4. März. Papier «Rente 63 10. — Silber' Rente 63 95. — Gold' iNente 75 70. - 1860er Staats-Anlehen 115 75. -- Vanl'Actien 790. - Kredit-Acticn 233 50. — London 116 50. — Silber -'—. K. l. Münz-Dukaten 5 50. — 20 - Franken > Stücke 9 28. lOO-Neichsmarl 57 25. Wien. 4. März, 2'/, Uhr nachmittags. (Schlußlurse.' Krrditactien 233 60. 1860er Lose 115 75, 1864er Lose 148 25, österreichische Rente in Papier 63 05. Staatsbahn 24.°. 50, Nordbahn 209 25, 20-Franlenftücke 9 28, ungar. Krcditactien 225 75, üstetrcichijchfFrancobant —'—, österreichische Ansslobanl 99 50. Lombarde« 64 75, Unionbanl 68 75, Lloudactic» 595 —, türkische Lose 22 50. Eommuüal-Alilchen Ä5 - . ägyptische —. Goldleiite 75 75. ungarische Woldrente -—. Gehalten. Handel und Volkswirtljschastliches. Verlosungen. l«:l!)er Ttaatölosc. iSchlnß.) Ferner gewänne» je l.54 1224 1473 7160 11643 13S73 16921 18040 18950 22297 22566 22702 24492 26126 30821 30880 31712 32556 37294 37402 38157 40115 42737 45250 48791 49566 49577 49641 54940 56468 58668 59917 69803 71400 72119 76247 81529 8! 771 83435 85949 87432 88670 91963 93356 94011 96491 99428 102690 107125 108453 110664 114045 115751 und 119316; je 800 Gulden: 486 3105 3912 4462 9250 1W8 A 16397 17121 17653 20895 22294 24550 26021 28141 ^ 30822 31705 33817 34946 35239 37442 39260 40684 4^ 44678 45619 52255 52436 52916 52920 53809 55664 0"° 57353 59199 62229 62523 63902 6',541 68777 6937« A 7590? 79173 81538 84889 86035 87045 89917 9^/^^ 100523 101615 103319 104081 104087 104093 105014 IU°" 107586 114361 114754 115145 115411 115990 und Nv< ^ je 700 Gulden: 9209 9515 9648 8721 10216 1152« ^» 14562 15157 16232 16642 16778 19950 2033? 214o2 ">^ 22717 24712 26813 28840 32889 34119 34943 3587b ^ 37284 37288 38884 39535 42559 42702 43488 4525^ ^ 47892 50623 55387 56838 57456 60739 61009 619^ "^ 63903 64784 66485 67162 67771 68941 69099 6930? " y 72575 73271 75873 76045 78046 80976 83481 8^5^ o" ^ 8445? 85568 87049 87421 88149 88696 901^5 ""^"Hzg 91977 92678 92857 95511 96412 96898 98701 ^43 l""^ 101837 103030 103467 103535 104089 105934 106(M s"'^ 110849 111280 112622 112635 114188 114417 1151-ili il->° 116916 117392 und 118934; „_„ .O je «00 Vulden.' 1962 1967 3243 3920 4445 52" 4 " ^ 55946 55948 57186 57343 57353 57483 58546 59M " gz 61284 61372 6l536 61849 64792 65009 67164 6»?/» ^ 69367 6956? 69656 70131 7033« 70342 70943 M^ ^5 72314 76896 78649 79U70 79179 82500 82599 8^19» Agg 8352« 83666 83859 83988 85579 86662 86905 86914 °' g 87433 87648 88430 88668 89641 89646 90133 9<)M ^g 90952 90993 91148 91556 91970 92701 92847 92«l6 ^ 93214 9!'.639 95129 96245 96411 96828 97996 98?!4^!! 99732 100393 100508 100857 100922 102070 !02?l1« A.O 103309 103473 104482 104967 105Ü5I 106478 106812 l"^ 107188 107375 107584 108794 ,09096 112446 U^'^ 112790 113207 113822 115805 115996 116685 I I675^l" 117389 117836 118297 118719 und 119388. ^b Auf alle übrigen in den verlosten Serien enthaltene! ^ hier nicht besonders verzeichneten Losnummern !"^/..jinze. ringstc Gewinst von je 5lX1 Gulden ill Eonvcnti»»^ ^ Die Auszahlung dcr Treffer erfolgt drei Monate "«n ^ gattin, uud Niegler, BeamtenSgattiu. St. Georgen, -" Handclsm., Vosilien Vacgcli, Kfm., Offenbach. Hotel Europa. Iauscha, Kfm,, Iiume. ^ckivssli' Kaiser von Oesterreich, zlouiuil. Looperator, Laas. ^7,^" Handelsmann, Stcinamnnacr. — Dctcla, Moräutsch- Mohren. Stiller, Friseur, Pettau. — .Kohman^Vozcu^^, Verstorbene. cz Den 2. März. Anna Kali?, Maschincnpuhersfrau, 4" ' Vorort Hradcczlydorf Nr, 6, Lungensucht. - Anna Pa^ ^ Laienschwester im Ursulinertlostcr, 25 I,, Kongrcßplai) "l, Lungensucht. .^Ärbel' Nen 3. März, Josef ssavi!an, Zündhölzelsabnts'^ ^ terskind, 2 I., Vcrgwcg ?ir. 6. Fraise». - -Msvar ^' ,^ Weber. 50 I. Froschgasse Nr. 14, Lnngenemvhyfem. -- H" ^ Ialin. Taglöhncrstind, 11 Monate. K'uhchal Nr. 1, ^""" entzündung infolge Keuchhusten. Theater. ^ .'deute (gerader Tag) zweites und vorletztes ^ast>p'^„i , Fräuleins Nuscha Äuhe vom l. l, prio. Theater all der ^, Spielt nicht mit dem Fener, Lustspiel in >> zügen von Gustav zu Putlitz. ^^^-<< Meteorolostische Beobachtungen in LaibaH> 5 "L ZZk l: « ?,k ,^ ! TÜMg. 734 84 — 3 0 N. schloml) theilw?heit. ^ ^ 4 2 „ N. 734 86 ^- 4 3 O. schwach leicht belv. > 9 „ Ab. 737^3 ^- 3 0 NO. schiuach mondhell ^ i Die schöne Witterung hält an. Das TagesM«^ ^ Temperatur -j- 14", um 0 9' unter dem ! Verantwortlicher Redacteur: Otto mar Vambera^ ......, i^ge !)^M's^l^^ricl>t ^?""- ^- ^"^z ^ ^hr.) Die Börse war anfangs ziemlich fester Stimmung, aber ohne Veranlassung zu einer lebhaften Entwicklung dcr Speculation. Demzl l^. ^<^"""l"/l. wickelte sich das Geschäft glatt uud binnen lurzer Frist ab, blieb aber in seiner Ausdehnung sehr beschränkt, bis schließlich mattere Berliner Notierungen einen " druck zu üben vermochten. ,,-,„, u »eld wa« Papierrente........62 95 63- Silberrente........6385 6395 Goldrcnte.........7565 7575 Lose. 1839........ — — „ 1854........111 - 11150 „ 1860........115 i>0 116 - » I860 (zu 100 fl.) . . 125 75 126 25 . 1864........146 75 14? Una. Priimien-Wll.....83 75 84 — Kredit-L..........16450 igü «udolfs'L.........16.. 1650 Prämienaul, der Stadt Wien 94 50 94 75 Ponau-Regulieruuas.Lose . 104 75 105 - Domänen-Psandbnesl . . , 14^75 14^-25 vesterr. Schahscheinf 1881 rück» zahlbar.........^g,,. ia 105 — Galizien.........87- - 8725 Siebellbüraeu.......76— 77— Temeser Vanl,«......7725 78 - Ungarn..........8125 82-- Netten vau Vanleu A!!glo->österr. Vaul . . , 99— 9925 Kreditanstalt ....... 223 75 229- Depositenbank....... 160 161 — Kreditanstalt, nngar ... 224 25 224'50 Ocsterrcichisch. ungarische Nant 739 - 791- Unionblllll' ...... 68 50 69 Vcrlehrsbant....... 10850 109'- Wiener Nanlvcrein..... 11025 110 75 «ctien von tranbvart Uuterneh-mun«en. «elb Warc Alsöld.Vahn .......120— 12025 Donau.Dampfschisf.'lYciellschafl 512 514 Elifllbeth.Westbahn.....16850 169 — «elb Vaie Ferdinands.Norobahn . . 2C90-2095 — Franz.Ioseph.Vahn .... 13250 133 — Galilischc Karl. Ludwig. Bahn 221— 221 50 Kaschau.Oderberger Bahn . . 103— 103 50 Üembcrg-Lzcrnowiher Nahn . 122 75 I2li25 Lloyd > Gesellschaft.....590— 592 Oesterr. Nordwestbahn . . . 115- - 11550 Rudolfs.Äahn.......119 25 119 75 Staatsbahn........24b 50 24650 Südbahn.........66— 6650 Theiß-Bahn........189 189 50 Ungar..galiz. Verbindungsbahn 84 50 85 -Ungarische Nordostbahn . . . 116 - 116 25 Wiener Tramway«Gesellsch. . 163 50 169 - Pfandbriefe. Allg.öst. Vodenlreditanst.li.Gd.) 110 40 110 70 ,. .. „ li.B,^V.) 97 25 97 50 Oestcrrclchisch ° ungarische Bai-.s 100 40 100 60 Ung. Bodenlredit-Inst, (B.-V.) 95 50 95 75 Prlorltäts Dbligatisnen. Elisabeth.«. 1. Em.....93 75 94 - —— zy«l° Gal. Karl-Ludwig-N.. 1. Em, 100 25 ^.^ Oesterr. Nordwest-Bahn . . s?A g4^ Slebenbürger Vahn .... 63 ?^ .^^ ?5 Staatsbahn 1. Em..... 16l A 1^?» Züdbahn k 3°/....... N225 '^.70 5°/,...... 9340 Vevlsen. ^.^ Auf deutsche Plätze..... 5^" .zgbb London, lurze Acht .... N6^ ^ft London, lange Sicht .... U6«" ^1b Paris.......... ^^1" Weldssrten. «elb " 5g l^ Dullltcn . . . 5 fl. 49 tr. 5 fl' ^ ^ Napolconsd'or . 9 « 23'/,^ " " Deutsche Nelch«. ^ gO " Note» .... 5? .. 25 . 5? .. ^ - Silbergulbe» . . 100 „ - ^ ^0U ^ Krainischc Gru»dc»tlastuttsss'Obl!gat!0'^,^ «l^l^«,,..^!»....«» . «<«<>> til 5,0, «l Nachtrag: Um 1 Uhr 15 Minuten notiere»: Papierrente 62 95 bis 63- . Silberrente 63 35 bis 63 95, Goldrente 75-65 bis 75 75.' Kredit 229 20"bis 229 40. Anglo ^' >> 9^25 London N6 45 bis 116 70. Napoleons 9-^', bis ^29 Silber 100— bis 100 -.