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Jahrhunderts 22 Freud und Leid eines Jahres....................24 Fürchterliche Gesellschaft.....................33 Seite Allerlei...........,...........................46 Postbestimmungen und Tarife .... . 49 Postsparkassen.................................52 Bestimmungen über Telegramme .... 53 Telephon.......................................54 Stempel-Skala..................................56 Metrische Maße und Gewichte....................58 Sämtliche Ziehungen der Lose im Jahre 1906 59 Verzeichnis der gehobenen Zahlen .... 60 Verzeichnis der Taufnamen......................61 Jahres-Rückschau............................. 65 Die wichtigsten Jahrmärkte.....................97 Verzeichnis der Ankündigungen. Seite Alfa-Laval-Separatore .......................14 Antloga Josef, vorm. F. Kostjak's Witwe, Drahtgeflechte............................24 Bauernvereins-Kasse..........................19 Berger Max, Böhmische Bettfedern.... 30 Blaschitz Aug., Drechslermeister.............12 Brauerei Pnntigam............................14 Dadieu Moriz, Mechaniker......................3 Dereani T., Kleidermacher....................17 Doswald Karl, Dr. med., Radiotherap. Institut 31 Dumler Karl's Witwe, Friseurgeschäst... 15 Fornara Anton, Regen- und Sonnenschirme 4 Fragner B., Apotheker.........................5 Franz Johann, Hofsteinmetzmeister .... 16 Gemeindesparkasse in Marburg ..... 20 Germans Lebens-Essenz . . . . . . . 13 Gießhübl Sauerbrunn bei Karlsbad 4. Umschlag Gniuschek Alois, Modewarenhaus .... 31 Götz Thomas, Bierbrauerei.....................4 Greinitz Neffen, Technische Abteilung ... 6 Gugl Robert, Weingart- u. Obstbaumspritzen 25 Herbabny, Kalk-Eisen-Syrup . . . 3. Umschlag Heritschko Paul, Tonwaren-ErzMgung . . 10 Hitze! Josef, Kupferschmied...................8 Hönigsfeld S., Glasschneidediamanten... 30 Jartschitsch Karl, Schuhwaren-Fabrik ... 27 Kiffmann Anton, Uhrmacher....................24 Kokoschineg I., Modewarenhaus .... 21 Kothbauer Franz, Bau- u. Kunstschlosserei . 12 Kral Franz, Friseur-Salon.....................8 Kralik L., Buchdruckerei.....................29 Krebs-Apotheke in Wien.................... . 30 Makotter, Stahldrahtmatratzen.................8 Seite Mally's Nächst, Speditionsgeschäft ... 27 Marburger Escomptebank................1 „Marburger Zeitung"...................22 Martinz Josef, Warenhaus i ..... 21 Meine! & Herold, Harmonika-Fabrik ... 31 Mißler F., Amerika-Fahrt.... 2. Umschlag Mohren-Apotheke......................23 Müller Fritz, Hotel „Erzherzog Johann" in Graz 26 Neger Franz, Fahrrad-Fabrik..........15 Oehm Franz, Lager von Wein rc. .... 17 Ottorepetz Viktor, Fußboden-Glanzpasta . . 28 Pelikan Johann, Konditorei.....................15 Pirchan Gustav, Warenhaus......................27 Pristernik Albin, Galanteriewarengeschäst. . 24 Purgleitner I., Apotheker.............9 Reininghaus Brüder, A -G. für Brauerei . 11 Requiny Attila, Apotheker............18 Richter Ad., Apotheker und Steinbaukasten . 32 Rumesch Johann, Gradlergeschäft .... 7 Schiller Johann, Tonwaren-Erzeugung . . 7 Schleich Lorenz, Tonöfen-Fabrik .... 23 Siegt Philchp, Schneider ..... . . 23 Strickmas ch inen-Fabrik ......................25 Suttner H., Uhren-Export .......................2 Turad H. I., Warenhaus ...... 17 Volckmar Berta, Klavierniederlage . ... 12 Weinkops M., Drogenhandlung..........26 Wesiak Josef, Puntigamer Bierdepot ... 10 Wesiak M, Gasthof „zur Puntigamer Bierquelle" ............................. ... 10 Wolf Karl, Drogerie.................. 1 Wolfram Max, Drogerie................20 Zelenka Ernest, Tapezierer............7 r'lh:- Aas Iah v 1906 Das Jahr 1906 ist ein gemeines von 365 Tagen oder 82 Wochen nnd l Tage. Iahresregent ist die Pernio. In der Reihe der Planeten ist die Venns, von der Sonne ans gezählt, der zweite. Ihre Er tfernnng von der Sonne beträgt etwas mehr als 7/,„ des Abstandes der Erde von der Sonne, an Giöhe kommt sie säst der Erde gleich. Zn einem Umlaufe um die Sonne braucht sie 82b Tage, während sie eine Umdrehung um ihre eigene Achse, wie neuere Untersuchungen vermuten lassen, in nngesähr 24 Stunden ausznführcn scheint. Die Venus übertrifft an Helligkeit die hellsten Fixsterne und Planeten m d kann zur Zeit ihres größten Glanzes auf unserer Erde deutlich wahrnehmbare Schatten verursachen. Bei der Betrachtung im Fernrohr bemerkt man, daß die Venns ebenso wechselnde Lichtgestalteu wie der Mond zeigt. Spektroskopische Unter-suchnngen haben ergeben, daß der Planet Venns eine dichte Atmosphäre besitzt, welche das Erkennen von Einzelheiten auf ihrer Oberfläche sehr erschwert. Fiusteriiisse. (Zeitangabe mittlere Wiener Zeit.) Im Jahre 1906 ereignen sich drei Sonnen- und zwei Mondesfinster-n i s s e, von denen jedoch in unseren Gegenden nur die erste Mondesfinsternis teilweise sichtbar sein wird. 1. Totale Mondesfinsternis am 9. Februar. Anfang der Finsternis überhaupt um 7 Uhr 2 Minuten morgens, Anfang der totalen Verfinsterung um 8 Uhr 3 Minute» morgens, Mitte der Finsternis 8 Uhr 52 Minuten morgens, Ende der totalen Berfinsternng um 9 Uhr 42 Minuten morgens, Ende der Finsternis überhaupt um 10 Uhr 43 Minute» morgens. Größe der Verfinsterung in Teilen des Monddnrchmessers — 1'6. Die Finsternis wird in der westlichen Hälfte Europas, in dem nordwestlichen Teile Afrikas, im Atlantischen Ozean, in Amerika, im Stillen Ozean, im Nordostet. Asiens und auf der Ostküste Ausstraliens sichtbar sein. In Wien geht der Mond um 7 Uhr 20 Minuten morgens unter. 2. Partielle Sonnenfinsternis a m 23. F e b r n a r. Beginn der Finsternis Steiermark. um 7 Uhr 3 Minuten morgens, Ende der Finsteluis um 10 Uhr 35 Minuten morgens. Größe der Verfinsterung in Teilen des Sonnen durchmessers == 0 5. Die Finsternis wird Haupt sächlich in den südlichen Polargegenlen, int südlichen Australien und an der Südspitze Neu Seelands sichtbar sein. 3. Partielle Sonnenfinsternis am 21. Juli. Beginn der Finsternis um 12 Uhr 54 Minuten mittags, Ende der Finsternis um 3 Uhr 46 Minuten nachmittags. Größe der Verfinsterung in Teilen des Sonnendnrchmessers — 0 3. Die Finsternis wird nur in dem südlichen Teile des Atlantischen Ozeans und ander Südspitze Südamerikas sichtbar sein. 4. Totale Mondesfinsternis am 1. A n gn st. Anfang der Finsternis überhaupt um 12 Uhr 16 Minuten mittags, Anfang der totalen Verfinsterung um 1 Uhr 15 Minuten nachmittags, Mitte der Finsternis um 2 Uhr 6 Minuten nachmittags, Ende der totalen Verfinsterung um 2 Uhr 87 Minuten nachmittags, Ende der Finsternis überhaupt um 3 Uhr 56 Minuten nachmittags. Größe der Verfinsterung in Teilen des Monddurchmessers — 1'8. Die Finsternis wird in der westlichen Hälfte Nordamerikas, im Großen Ozean, in Australien, in der südöstlichen Hälfte Asiens, im Indischen Ozean und ans Madagaskar zu sehen sein. 5. Partielle Sonnenfinsternis a m 20. Slugu ft. Beginn der Finsternis um 0 Uhr 59 Minuten morgens, Ende der Finsternis um 3 Uhr 38 Minuten morgens. Größe der Verfinsterung in Teilen des Sonnendnrchmessers — 0 3. Die Finsternis wird an dem westlichen Teile der Nordküste Asiens, im nord-westl chen Teile Nordamerikas und in den nördlichen Polargegenden zu sehen sein. Aiifiilig der vier Iichresseite». Frühlings-Anfang: den 21. März um 1 Uhr 58 Minuten nachmittags. Sommer-Anfang: den 22. Juni um 9 Uhr 47 Minuten vormittags. Herbst-Anfang: den 24. September um 0 Uhr.20 Minuten morgens. Winter-Anfang: den 22. Dezember um 6 Uhr 58 Minuten nachmittags. Mittlere Wiener Zeit.) A Zeit- mid Mrechnung auf das Jahr 1906. Gregor. Kalender Julian. Kalender Goldene Zahl 7 7 Epakten V XXVII Sonnenzirkel 11 11 Römer-Zinszahl 4 4 Sonntagsbuchstabe G A Jahrescharakter oder Festzahl 25 Sonn- und Feiertage zusammen 67. Das Judenjahr 5666, welches Samstag den 30. September 1905 begonnen hat, ist ein überzähliges Gemeinjahr von 355 Tagen und endet Mittwoch den 19. September 1906, woraus Donnerstag den 20. September das Judeu-jahr 5667 beginnt, welches ein ordentliches Gemeinjahr von 354 Tagen ist. Kewkgliche jtttt. Namen-Jesufest Triodium Septuagesimä Aschermitttvoch Schmerz Maria Palmsonntag Ostersonntag Bittage 21., 22. und Christi Himmelfahrt Pfingstsonntag Dreifaltigkeitssonnt. Fronleichnamsfest Herz-Jesufest Schutzengelfest Maria-Namenssest Rosenkranzfest Kirchweihfest 1. Adventfonntag Katholiken Griechen 14. Jänner - — 22. Jänner, j 11. Februar 29. „ 28- „ 15. Februar. > 6. April ; 8- „ 26. März. 15. „ 2. April. 1 23. Mai - ! 24. „ 11. Mai. j 3. Juni. 21- „ Kof^lormatagc, an welchen die k. k. Hoftheater geschlossen sind: Am 3. Mai wegen des Sterbetages weil. Kaiserin Maria Anna. Am 28. Juni wegen des Sterbetages weil. Kaiser Ferdinand I. In Fällen besonderer Hindernisse findet mit Allerhöchster Genehmigung eine Verlegung dieser Rormatage statt. öornmtngt, an welchen alle öffentlichen Bälle, Belustigungen und Theater-Vorstellungen untersagt sind. Öffentliche Bälle sind verboten: an den Drei letzten Tagen der Karwoche, am Oster-und Pfingstsonntage, am Fronleichnamstage, am 24. und 25. Dezember. Andere öffentliche Belustigungen, wie Konzerte oder andere Musikproduklionen, Schaustellungen u. dgl., sind verboten: an den Drei letzten Tagen der Karwoche, am Fron-leichnawstage und am 24. Dezember. Theater-Borstellungen sind verboten: m den drei letzten Tagen der Karwoche, am Fronleichnamstage und am 24. Dezember. Am Oster- und Pfingstsomitage und am 25. Dezember Dürfen Theatervorstellungen nur zu wohltätigen herichtsftricu und Zonningsriihe bei Bericht. Die Gerichtsferien beginnen bei allen Gerichten in Österreich am 15. Juli und dauern bis einschließlich 25.. August. An ^Sonntagen, sowie am Weihnachtstage dürfen Tagsatzungen nicht abgehalten werden. Die Anberaumung einer Tagsatzung auf einen anderen Feiertag ist nur bei Gefahr im Verzüge zulässig. fanbespatrone, welche in Den verschiedenen Kr-Mindern der öfterr.-nngan Monarchie gefeiert werden. Ägidius (1. Sept.), Kärnten. — Blasius Von Weihnachten bis Aschermittwoch find i 3. Februar), Küstenland. — Cyrillus und Me-65 Tage = 9 Wochen 2 Tage. ! thudius (5. Juli), Mähren.— Elias f20. Juli), Sonntage nach Epiphania sind 5, t.°ch!^"Lr° FÄrif'S -"LwL Inntaae" llud"^ -^Länae der ^ (17. Otto btt-, Schlesien. -- Johann der Täufer 7 ^?nApn q J' n9e K ' (24. Juni), Slavonien. — Johann von Rep. Fastendaner 46 Tage. »z __ 2. September — 9- - 7. Oktober - 21. „ — 2. Tezemb. 3. Dezemb. Kärnten, Krain, Küstenland, Steiermark u. Tirol. — Ladislaus (27. Juni), Siebenbürgen. — Leopold (15. Nov.), Niederösterreich und Ober-österreich. — Michael (29. Sept.), Galizien. — Rochus (16. August), Kroatien. — Nu- Spiridion (14. Dezember), Dalmatien. - Stanislaus Für Griechen: 1 (7.Mai>. Galizien.— Stephan, König (20.Arg.), 22. Februar, 24. Mai, 20. September und Ungarn. — Birgilius (27. Nov.), Diözese 20. Dezember. Trient. — Wenzel (28. Sept.), Böhmen. Quatember-Fasttage. Für Katholiken: 7 März, 6. Juni, 19. September und pertH. Sept.)^ Salzburg. 19. Dezember. * ' " ~ ' Zeichen des Tierkreises. Frühling: X S Fische,Widder, W ev* Stier. Sommer: ss iMt Zwill., dp Krebs, QflFPSöioe. Herbst: IB'iV'Sungfr., SJASBoge, 1]1 'c? Skorp. Winter: Schütze, Steinb., "L Wassern,. Aie Somu nebst den Planeten. © Sonne. § Mercur. ? Venns, ch Erde, d" Mars. ? Ceres. $ Pallas, f Juno. Ž Vesta, ip Jupiter, tz Saturnus. 5, Uranus. Mandesvicrtel. D Neumond. 3 Erstes Viertel. © Vollmond. C Letztes Viertel. Allgemeine Kemerkungen über die Sonnen- und Mondcsstnsternisst. Der Blond wird nicht ungleich, wie die Sonne, sondern aller Orten auf dem Erdboden, wo er nur gesehen wird, in gleicher Größe verfinstert,. weil an ihm wirklich eine Finsternis oder ein Mangel des Lichtes vorhanden ist, welches er sonst, wenn es der Erdboden nicht verhinderte, von der Sonne bekommen würde. Bei den Sonnenfinsternissen hingegen ist an der SonnekeinMangel des Lichtes, sondern der Mond steht nur vor derselben: daher werden sie an jeglichem Orte in einer besonderen Größe gesehen. Wenn eine Sonnen- oder Mondesfinsternis über unserem Himmel erscheint, oder wenn die Sonne oder der Mond bei einer Finsternis sich über dem Himmel befinden und die Sonnenoder Mondesfinsternis in die Augen fällt, so heißt sie sichtbar, wenn auch gleich der Hin,viel nicht so heiter sein sollte, daß wir sie sehen könnten; unsichtbat hingegen, wenn die Sonne oder der Mond sich mittlerweile unter unserem Himmel befinden, obschon sie an anderen Orten sichtbar ist. Eine Sonnenfinsternis kann für uns auch am Tage unsichtbar sein. Eine Sonnenfinsternis ist demnach uns ist; bei Tage hingegen, wenn der Mond unter dem Himmel ist, unsichtbar. Daß die Sonnenfinsternisse bei Nacht und die Mondesfinsternisse bei Tage uns unsichtbar sind, gibt die gesunde Vernunft, weil wir in dem ersten Falle die Sonne und im zweiten den Mond nicht sehen können. Denn weder die Sonne, noch der Mond kann ans einmal den ganzen Erdboden bescheinen, weil er eine kugelförmige Gestalt hat. Daß aber auch bei Tage eine Sonnenfinsternis unsichtbar sein kann, da sie doch wirklich da ist und die Sonne am Himmel steht, kommt daher, weil der Mond viel kleiner ist, als die Erde, und auch so entfernt ist, daß er die eine Halste der Erdkugel, welche ihn sieht, nicht überschatten kann. Daher fällt der Schatten nur über einige gewisse Orte oder Teile der Erde, und anderwärts bleibt die Sonne hell und frei von der Finsternis. Deswegen ist eine Mondesfinsternis viel weiter zu sehen, als eine Sonnenfinsternis, denn jene erstreckt sich wenigstens über die halbe Erde; diese aber, wenn sie ganz aus die Erde fällt, nicht über den vierten Teil der Erde. Die Länge des Erdschattens erstreckt sich fast viermal so weit, als der Blond von uns entfernt ist; er beträgt nämlich 1ö0.000 Meile» Die Schatten des Mondes mtb der Erde lausen hinter sich spitzig fort. Bei totalen Mondesfinsternissen erscheint de, Mond in hell- oder dunkelroter Farbe. Die Ursache davon ist der Dunstkreis der Erde. Denn in demselben werden die Lichtstrahlen der Sonne gebrochen, die aus verschiedene Weise den Erdschatten durchkreuzen und dadurch dem Monde noch einiges Licht geben. Zuweilen verschwindet er gänzlich, so daß man ihn mit den besten Fernrohren nicht entdecken kann. Daß nicht in jedem Neumonde Sonnenfinsternisse und nicht in jedem Vollmonde Mondessinsternisse vorfallen, kommt daher, weil die drei Körper Sonne, Mond und Erde nur selten genau in einer geraden Linie zu stehen sichtbar bei Tage, wenn die Sonne über unserem : kommen, welches zur Erzeugung der Finsternis Himmel ist und der Mond so vor derselben erforderlich ist. steht, daß sein Schatten »ns treffen kann. Bei Nacht hingegen, da die Sonne unter unserem Himmel ist, und bei Tage, wenn der Mondschatten uns nicht trifft, sondern auf einen anderen Fleck der Erde fällt, ist sie uns unsichtbar. Eine Mondesfinsternis ist uns sichtbar bei der Nacht, wenn der Mond über unserem Hinimel Die Anzahl der Finsternisse kann in einen, Jahre höchstens 7 sein, alsdann treffen sie im Jänner, Juli und Dezember -ein. Und wenigstens müssen sich in einen, Jahre zwei Sonnenfinsternisse ereignen. Nach einer Periode von 19 Jahren kommen die Finsternisse in eben der Ordnung wieder. A* Jänner, hat 31 Tage. Bauernregeln und Lostage. Im Jänner viel Regen oder Schnee, tut Bäumen, Berg n. Tälern weh. Januar muß krachen, Soll der Frühling lachen. Hat Paulus (10.) weder Schnee noch Regen, so bringt das Jahr gar manchen Segen. Am 25. Ist Pauli Bekehrung hell und klar, so hoffet man ein gutes Jahr. Monats- und Wochentage Katholiken Jlrotcltniiicu Griechen Sonnen- I Mondes- Juden Jayr 5666. Aus- l Untergang I gang Auf- -lang Unter- gang Montag 1>Neuj. CH.B. Neuj. Eh. B. 19 Bonifazius 7.53 4.14 SS 11.33 11.25 4 Dienstag 2 Makarius 3 Abel it. S. 20 Ignaz M. 7.53 4.14 1t* 11.58 Morg. 5 Mittwoch 3)Genovefa Enoch 21 Juliana 7.53 4.15 H* 12.21 0.24 6 Donnerst. 4|$itu§ B. Isabella 22 Anastasia 7.53 4.16 m 12.46 1.25 7 Freitag öTelesphorus Simeon 23 10 Märt. 7.53 4.17 1.12 2.26 8 Samstag 6|£>ei(. 3 Kön. Erich. Ehr. 24 Fast.-Eude 7.53 4.18 1.41 3.28 9 15. S. Kath. und Prot. Als Jesus 12 Jahre alt mar. Luk. 2. Griech. Vom Geschlechtsregister Jesu. Matth. 1. 2. um 3 D u. 58 ab. Sonntag 7 G 1 Ep. Val. Gl Ep. Jsid. 25 B Geb. Ehr. 7.53 4.19 2.14 4.28 10 Tel., Fast Bel. Jeru Montag 8 Severinus Erhard 26 Mutt. Gott. 7.53 4.20 2.54 5.57 11 Dienstag 9 Julian Martial 27 Steph. M 7.52 4.21 m 3.40 6.23 12 Mittwoch 10 Paul E. © Paul E. 28 2000 M. 7.52 4.22 E 4.34 7.15 13 Donnerst. 11 Hyginus Mathilde 29 Unsch. K. 7.51 4.24 M 5.33 8.03 14 Freitag 12 Ernestus Reinhold 30 Anysia 7.50 4.25 m 6.39 8.45 15 - Samstag IZjHilarius Hilarius 31 Melania 7.50 4.27 m 7.48 9.21 16 16. S. Kath. und Prot. Bon der Hochzeit zu Kanä. Joh. 2. Griech. Von der Flucht nach Ägypten. Matth. 22. 10. um £ (g) 11. 42 ab. Sonntag 14 G2Ep. N.J. G 2 Ep. F- 1 Jänu. 1906 7.49 4.28 9. 0 9.53 17 Montag 15 Maurus Maurus 2 Sylvester 7.48 4.30 M 10.13 10.23 18 Dienstag 16 Marcellus Marcellus 3>Malachias 7.47 4.31 th 11.26 10.52 19 Mittwoch ITAnton E. C Anton E. 4i70 Apostel 7.47 4.32 sh Morg. 11.20 20 Donnerst. 18Priska Priska 5 Theopemp. 7.46 4.33 « 0.41 11.49 21 Freitag 19 Kanutus Sara chErsch. Ehr. 7.45 4.35 cfg 1 56 12.22 22 Samstag 2(4Fab. u. Seb. Fab. li. Seb. 7jJoh. d. T. 7.44 4.37 3. 7 12 59 23 V. d. N Kath. und Prot. Jesus heilt einen Aussätzigen Matth. 8. Griech. Josef verläßt Nazareth. Matth. 4. 17. um 9 U. 54 ab. Sonntag 21 G 3 Ep. A. G3Ep. Agn. 8 A 1 G. CH. 7.44 4.38 9* 4.20 1.43 24 Montag 22 Vinzenz Vinzenz 9 Polyeuctus 7.43 4.39 m 5 27 2.36 25 Dienstag 23 Mar. Verm Emerentia 10 Greg. Nyss. 7.42 4.41 m 6.27 3.34 26 Mittwoch 24jTimotens © Timoteus 11 Theodosius 7.41 4.42 fh- 7.20 4.39 27 Donnerst. 25 Pauli Bek. Pauli Bek. 12 Tatiana 7.40 4.44 8. 3 5.47 28 Freitag 26 Polykarpus Polykarpus 13 Hermylus 7.39 4.45 fk. 8.39 6.55 29 Samstag 27 Johann Ehr Johann Ehr. 14 Zachäus 7.37 4.47 >*o 9. 9 8. 2 1 Rosch-Ch. Kath. und Prot. Vom Schifflein Christi. Matth. 8. Griech. Vom Zachäus. Luk. 19. 24. um 6 D U. 15 ab. Sonntag 28 G4Ep. K.G. G4Ep. K.G. 15 A 2 P- Th. 7.36 4.48 >*> Petrus N. Virgilius 18 Athanasius 7.32)4.54 1t* 10.49 Morg. 5 Kncruerrs hundertjährigerKalender prophezeit: Aänner beginnt kalt, dann folgen Regengüsse» hierauf wieder Kälte, vom 25. bls zum Ende unbeständig, mit Wind, Schnee und Nebel. Jänner, Eismonat. Der Tag nimmt um 1 Stunde und 1 Minute zu. —"A/Wv— Tag Kegen st crnö Einnahme Ausgabe K 7i X & 1. 2. W A . . / . ' /■> /} 3. , ) J Lac-— 7FF ° . Č ' 'A rar x 4. /, / ’ , y, ß , x ¥ (c ' 5. /jjjtö J tC- — 6. " 7 / 1 }/ / a /». 7. /j t ' -gßk /.z< 8. p l?/ y. 9. &}&■' 1 f* 10. /./>Art /(. A v y /, . 11. ~ ~ ‘ * ‘ , /■ ■ J 1 ‘ At-fc 12. f\yum y / 3 13. mi - . iX) / / F 14. . ,■ (Zf ' .' 15. ^ ■; ] P 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. tydStJÜl/ ■ &Y\.. /vyuSy/tL. V 1 28. 29. rz/z 30. J Q, r/L -— 31. Erscheinungen am Fimmel und wilternug 3 Erstes Viertel den 2. um 3 Uhr 88 Minuten abends. 2. bis 9. Im Anfänge kalt, öfter Schnee und trüb. © Vollmond den 10. um 8 Uhr 42 Minuten abends. 10. bis 16. Teilweise heiter, windig und kalt (C Letztes Viertel den 17. um 9 Uhr 84 Minuten abends. 17. bis 23. Trüb, Nebel und sehr kalt. © Neumond den 24. um 6 Uhr 15 Minuten abends 24. bis 31. Oster Schnee und stürmisches Weiter. Tageslänge. 8 Stunden 21 Minuten. Wirlschastskaleilder. Man bessere die Wege aus, dulde keine Wege über die Felder und verschaffe dem Tauwasser einen langsamen Abzug. — Bringe Dünger aufs Feld. —• Zerstöre die Maulwurfshügel. — Beschneide die Hecken und Gehege. — Verfüttere den Vorrat von Wurzelgewächsen, bevor diese zu faulen beginnen. — Treibe die Schafe in die Wacholder. Gelinder Januar Bringt Kälte im Februar. ( /3 ( s e-t -T-z *7 m3 februar, hat 28 Tage. Bauernregeln und Lostage. Viel Schnee viel Heu, aber wenig Korn und Hafer. Scheint Lichtmeß die Sonne klar, gibt'-Spätherbst und kein gutes Jahr. Ist es an Petri Stuhlfeier kalt, so hält der Winter noch lange an. Am 28. Roman hell und klar, bedeut't ein gutes Jahr. Monats- und Wochentage Donnerst. Freitag Samstag Katholiken ■ ilrofchitfeit i Griechen Ignaz M. D Maria L Blasius 33. Brigitta Maria R. Blasius 19iMak. v. A. MEuthymius 21 Maximus Sonnen- Aus- j Unter: gang I gang Mondes- Auf- I Unters aang } gang 7.30 7.28 7.314.56 [11.14 4.58 HÄ 111.42 0.13 1.14 5. 0 M '. 2.13 2.14 Inden Anhk 5666. 19. S. Kath. und Prot. Bom guten Samen. Matth. 13. Griech. Vom Zöllner und Pharisäer. Luk. 18. 1. um 1 U. 36 ab. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 4)G 5 Ep. B. 5'Zlgatha 6) Dorothca 7) Romuald 8 Joh. v. M. 9-Apollonia © IGScholastika G 5 Ep. - Ilgatha Dorothea Richard Salomon Apollonia [Gabriel 291 Triod.T- 7 Z Klem. M. b Tene 25 Gregor Th. 26)Tenophon 27 Joh. Ehr. 28 [Ephraim .27 5. 7.26 7.25 7.24 7.22 5. 5. 5. 5. 7.20 5.10 M 7.18 5.12 2:M 3M ö'HÜ 6« 8M 12.49 1.31 2.22 3.19 4.23 5.32 6.45 3.13 4.11 5. 5 5.55 6.40 7.20 7 54 Freudt. Kath. und Prot. Bon den Arbeitern im Weinberge. Matth. 20. Griech. Vom verlorenen Sohne. Luk. 15. 9. um 8 (g^ U. 51 mg Sonntag Montag Dienstag Mittwoch HsG6Sept. D G Sepl 12)Eulalia [Eulalia 13-Kathar. R. Kastor 14Valentin Valentin Donnerst. IbzFaustinus [Faustinus Freitag 1l> Juliana ( lJuliana Samstag !17,Konstantia [Konstantia E. 29-A Sept. I. 30Bas. d. Gr. 3l!Cyr.u.Joh. TFebr. Tr. 2) Chr. Darst- 3) Simeon 4|3|ibor 7.17 7.15 7.13 7.11 7. 9 7. 7. 5.13 & 5.14IA 5.16) A 5.17;dE 5.19 =E 7 5.21 ft, 6 5.22M 8. 0 8.25 9.15 10.31 11.46 Morg. 8.55 9.24 9.54 10.25 1. 0 11. 0 2. 911.42 16 17 18 19 20 21 22 V. d. 91 Kath. und Prot. Vom Säemann und Samen. Luk. 8. Griech. Vom letzten Gerichte. Matth. 25. 16. 'um 5 ^ U. 28 mg. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 18jG Sex. Flav. G Sex. Sus 19 Konradus 20! Eleutherius 21 Eleonora Petri Cthlf. Romana © Matth. Ap. Gabinus Eucharius Eleonora • Petri Sthlf. Severinus Matth. Ap. 5 A Sex. A. Bukolus Parth. Th. Str. 9!Niceph. Charal. Blasius 5.24j9& 5.26 M 5.28 M 5.29 6.58 5.30 6.5615.32 SE 6.55)5.33 3e) 7. 5 7. 3 7. 1 7. 0 3.18 4.19 5.13 5.58 6.36 7. 9 7.37 12.29 1.24 2.25 3.31 4.38 5.45 I 6.51 22. S Kath. und Prot. Jesus heilt einen Blinden. Luk. 18. Griech. Vom Fasten und Almosen. Matth. 6. 23. um 9 ® U. 3 mg. Sonntag |25 Montag [26 Dienstag 27 G Quin. W7[G Quin. B. Alexander Gotthilf Fastnacht L.ILeander Mittwoch [28Äscherm.R.p)Romanus 12 91 Quin. M. 13 Fasten-Auf. 14 Auxentius 6.53 6.50 6.48 lnAichm. On. 6.47 5 40 5.35 5.37 5.39 ff# ff# ■ff# 8. 2 8.27 8.51 7.56 9. 0 10. 2 9.15 11. 3 30 1 2 3 R.-CH. Adar Knauers hundertjähriger Kalender prophezeit: AeLruar ist anfangs trüb mit Regen, Nebel und Wind, dann bis zum Ende hell, morgens kalt mit Eis, nachts kalter Regen. Februar, Taninonai. Der Tag nimmt um 1 Stunde und 28 Minuten zu. AM Tag Kegen ft «nd Einnahme Ausgabe Erscheinungen nin Himmel und Vilternng. 3 Erstes Viertel den 1 - unk 1 Uhr 86 Minuten abends. 1. bis 8. Zuerst Mt, dann völlig milde. © Vollmond den 9. um 8 Uhr 31 Minuten morgens. In Wien teilweise sichtbare Mondesfinsternis. 9. bis 13. Schneegestöber und sehr kalt. C Letztes Viertel den 16. um 8 Uhr 28 Minuten morgens. 16. bis 22. Meist Tauwetter, öfter Schnee und Regen. © Neumond den 23. um 9 Uhr 3 Min. mittags. In Wien unsichtbare partielle Sonnenfinsternis. 23. bis 2. März. Teilweise heiter und nachts meist Frost. Tageslange. 9 Stunden 28 Minuten. K h IC h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. Wirtschaftslrakendcr. Die Beschäftigung ist größtenteils dieselbe, wie im Vormonate. Bei milder Witterung lasse die Gerste zwie-brachen, den Dünger ein-ackern und das zu Flachs-uub Kleebau bestimmte Feld bearbeiten; ferner Steine fallt» mein u. hinwegschaffen, welche zur Verbesserung der Wege benützt werden können, lasse auf Feldern und Wiesen, das unnütze Gesträuch und Dornbüsche ausrotten. — Man gebe den trächtigen Kühen u. Erstlingen lauen Mehl- u Gersten-schrvttrank mit Salz und sei besonders aufmerksam aufdns nächtliche Abkalben. — Lasse den Schnee um die Bäume anhänfeln u. festschlagc», fer-ner lasse fleißig abraupen n. die Bäume von Moos reinigen. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. | 1 i, Märzenstaub Bringt Gras und Laub. Po, hat 31 Sage. Bauernregeln und Cos tage. Ein tiefer und lang liegender Märzenschnee tut der Saat weh. Am 25. Maria Ver-tündigung hell und klar, bringt ein gutes Jahr. Trockener März^ feuchter 2lpril, tut dem Bauer nach seinem Will'. Monats- und Wochentage Sntljolilte» Protestanten Donnerst. Freitag samstag liAlbinus ZjSimpliziusf ZKunig. 3 Alvinus Simplizius f Kunigunde Griechen 16!Pamphil. 17,Theodor T. 18 Leo P. Sonnen- I Mondes- IllLen 3aljr 5666. Auf- gang Unter- gang M Unter- gang 6.45 5.41 9.42 Morg. 4 6.43 5.43 it 10.11 0. 1 5 6.41 5.44 it 10.45 i. i 6 23. S Kath. und Prot. Jesus wird vom Teufel versucht. Matth. 4. Griech. Bom Nathanael. Joh. 1. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag A.!19!A 1 Arch. 20 Lev B. v. C >21 Timotheus 22iQuat. Eng. !23(Polykarpus 24 E. d. h. I. 10 40Märt.G1- Alexander j25jTarasius G 1 Qu. K. G 1 Qu. Eusebius Friedrich 6 Friedrich (Fridolin Quat. Th. fiFelicitas Johann G. Franziska j Philemon Prudentius Kath. Bon der Verklärung Jesu. Matth. 17. — Prot. Vom kananäischen Weibe. Matth. 15. — Griech. Vom Gichtbrüchigen. Mark. 2. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag llj© 2 Rem. H. G 2 Rem. R. 26jA 2 Por.G 12 Gregor 13 Rosina Mathilde Longinus 16 Heribert 17:@ertr. C Gregor Ernst 7 Zacharias Christoph Cyriakus Gertrude 27 Prokopius Basilius März Eud. 2(Hesychus 3^Eutrovius 4!Gerasimus Kath. und Prot. Jesus treibt einen Teufel aus. Luk. 11. Griech. Von der Nachfolge Christi. Mark. 8. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 18)© 3 Oculi E.!G 3 Oculi A. 19!Josef N. (Josef N. 20Nicetas Ruprecht 21 Mitts. B. 7 Benedikt Oktavian Kasimir Viktorin y Eberhard 24 Gabriel E. 7 Gabriel 5! A 3 Conon 6j42 Märt. 7 Basilius 8 Theophilakt 6 9 40 Märt. lOQuadratus USophrou.' Kath. und Prot. Jesus speiset 5000 Mann. Joh. 6. Griech. Vom besessenen Stummen. Mark. 9. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 25lÄ4LMV,S!G4L. M.V. 12,A4Theoph. 26.Emanuel 27 Rupertus 28 Guntram 29 Cyrillus 30 Quirinus 31 Amos Pr. (Emanuel .Hubert , Malchus (Eustasius 4 Guido s lAmos Pr. 13 Nikephorus 14,Benediktus 15 Agapius 16 Sabinus 17 Alexius 18.Cyrillus 3. um 10 3 U. 34 mg. 6.39 6.37 6.35 6.33 6.31 6.29 6.27 5.46 5.48 5.49 if 1 1.24. 1.58 HE112.10 2.53 HE, 1. 2! 3.45 5.5l!^| 2. 3| 4.31 5.52;^ 5 Mm 5.55! M 3.10 5.13 4.23 5.50 5.3?! 6.23 10. um 9 A 11 23 ab. 6.25(5.57; 6.2315.591 4* 6.21 je. öl rh 6.196. 6.17(6. 6.15(6. 6.136. 1 =E 3 « •5 M 6j & 6.54 8.12 9.30 10.48 SIlürg. 0. 1 6 54 7.24 7.54 8.25: 9. 0 9.40 1.11,10.26 17. um 1 CU.3 nmtt. 6.11 6. 9 6. 6. 6. 5.58 6. 7 6. 9 6.10 m m fh. 6.12^. 6.13 6.15 6.16 2.15 3.11 3.57 4.37 5 11 5.39 6. 5 11.19 12.18 1.21 2.27 3.33 4.39 5.44 25. um 0 # 11. 57 mg. 5.56:6.17 5.54:6.19 «k 5.52,6.20:** 5.50,6.22 «SR 5.48 6.23 M 5.45 6.25 M 5.43 6.26 it 6.29 6.53 7.17 7.43 8.11 6.48 7,50 8.52 9.53 10.53 8.42^11.53 9.19 331org. T.M.? Fast -l» 24. S 14 Purim Sch. 25. S V. d.lli 28 29 i Nisan 1 R.-Ch. 2 5 27. S. Krrcruevs hundertjähriger Kalender prophezeit: März besinnt rauh, kalt und windig, dann folgt Wind und Regen, später Regen und Kälte und vom 22. bis ....rc"v* **"v zum Ende trüb und rauhe Luft mit Regen. März, FenMenat. 21. Frühlingsanfang März um 1 Uhr 58 Minuten nachmittags. Der Tag nimmt uni 1 Stunde und 47 Minuten zu. —vVVVa— Tag Hegenstand Einnahme Ausgabe K h K h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. Ml | Erscheinungen nm Himmel und Witterung. 3 Erstes Viertel den 3. um 10 Uhr 34 Minuten morgens. 3. bis 9. Veränderlich, öfter, Regen und Schnee. © Vollmond den 10 um 9 Uhr 23 Minuten abends. 10. bis 16. Öfter Reif und Nachtfröste. C Letztes Viertel den 17. um 1 Uhr 3 Minuten nachmittags. 17. bis 24. Rauh, windig, dann angenehm. © Neumond den 25. uni 0 Uhr 57 Min. morgens. 25. bis 1. April. Trüb und ziemlich kühl. Tageslänge. 10 Stunden 56 Minuten. Wirtschafts liakender. Lasse den in, Winter auf Hausen zusammengeführteu Schlamm auf die Felder schassen. — Erbsen u. Hafer anzubaucn. — Der für Wurzelgewächse bestimmte Dünger muß mill ausgebreitet und untergeackert werden. — Lasse die Wintersaat walzen, wenn der Boden noch etwas feucht und nicht zu trocken ist. — Nun kann man Linsen, Wicken, Sommerkorn und Sommerweizen anbaueu. — Der Küchengarten ist umzuarbeiten und vorzubereiten. Mondes- Juden Aahr 5666. Unter= gang April warm, Mai kühl. Juni naß, füllt dem Bauer Scheune u. Faß. Ist es . um Jüdika feucht, so bleiben die Kornboden leicht. Warme-Regen im April -2 versprechen eine gute Z Ernte und eirtcn gesegneten Herbst. Kath. und Prot. Vom Einzuge Jesu in Jerusalem. Matth. 21. ____________' Griech. Marias Fußsalbung. Joh. 12.______________ Sonntag »i® Palms. D. ® ß Palms. 26 A Palms. 5.27 6.38 sh 5.45 5.20 Montag OMaria El. G Demetrius 27 Matrona 5.25 6.39 7. 5 5.50 Dienstag 10, Ezechiel Daniel 28 Hilarion I 5.23 6.40 « 8.25 6.22 Mittwoch 11 Leo P. u.Keo P. 29 Markus 5.21 6.42 « 9.44 6.56 Donnerst. 12,Grund. I. t Grund. I. 30 Joh. Ev. § 5.19 6.43 82 11. 0 7.35 Sr eitag 13 Karfr H. f Karfr. Just- 31 Hypatius 5.17 6.44 82 Morg. 8.20 Samstag UMatl T. f Kars. Tib. 1 Avril 5.15 6.46 M 0. 7 9.12 Kath. und Prot. Von der Auferstehung Jesu. Mark. 16. Griech. Im Anfänge war das Wort. Joh. 1. Sonntag |15J© Öfters. C (9 Öfters. O. Montag |16|Ofterm. T. lOsterm. CH Dienstag jlT fRuboTf Mittwoch ftZ^Apollonins Donnerst liftCreseentia Freitag 20j@u4ritiu§ Samstag s21sAnselm Rudolf Flavian ! Werner jSulpitius >Adolar 2|9t Öfters. 3jOsterm. N 4:@eorg i. M 5!Theodolus 6 Eutychius 7|@eovg Mel 8;§erobioit Satt), und Prot. Jesus kommt bei ucrtdjloii eiten Türen. Joh. aO. Griech. Vom unfitäutiijien Thomas. Job. 20. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 22 G 1 Quai. G 1 Qu as. 9 A I Eusych 5. 0 6.58 ff# 4.58 5.42 27 23,Adalbert © Georg 10 Tcmentius 4.58 7. 0 ff# 5.21 6.44 28 24!Gcorg Albrecht 11 Antip as 4.56 7. 1 5.46 7,45 29 25jMarkutz Ev. Markus 12 Basilius 4.55 7. 2 M 6.13 8.45 30 R.-Ch. 26sKletus Pr. Kletus. Pr. 13 Artemon 4.53 7. 4 M 6.42 9.45 1 Jjar 27 g. b. L. u. N, Anastasius 14 Martin P. 4.51 7. 5 7.18 10.40 2 28!Vitalis Vitalis 15 Aristarch 4.50)7. 7 7.57 11.33 3 31. S. Kath. und Prot. Vom guten Hirten. Joh. 10. Griech. Vom Josef von Arimathäa. Mark. 15. 9, um 7 (f) U. 18 mg. 15. um 9 ^ U. 42 ab. 5.13 6.48 m 1. 7 10.10 20 stage 5.11 6.50 th, 1.58 11.13 21 7. Fest 5. 9 6.51 2.40 12.19 22 P.-E: 5. 7 6.52 «fc 3.15 1.25 23 5. 5 6.54 >*t> <26k 3.44 2.31 24 5. 3 6.56 >*o 4.10 3.35 25 5. 1 6.57 ff# 4.35 4.39 26 V. d.N 23. um 5 % U. 12 ab. • " ■ - 13 Teküfa'l V. d.P P.-A. 2. Fest 14 15 16 17 18) Halb 19 |feier- Sonntag Montag 29!® .2 Miser '& 2 Mis. S. 16!U2Äg.,Jr. 30Kathar. S. Eutropius 17:3iuicon 4.48|7. 8!« ^.4.4617.101« 8.42 9.34 Morg. 0.22 4! ■ 5:$aften Monats- und Wochentage gailjolihnt j Protestanten Kath. und Prot- Die Juden wollten Jesum steinigen. Joh. 8. . Griech. Von den Söhnen des Zebedäus. Mark. 10.______________ AM, hat 30 Tage. Lauernregeln 11116 Lostage. Donnerb's im April, so hat der Reis sein Ziel. Griechen -Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 1|® ö.Jud. H-G5Jud!TH. ZiFranzd.P.I AmÄia ^Richard Darius 4>Jsidor u.!Ambrosius ö^iii^enß * Hoseas 6,Schm. M. ^-Irenaus 7-Hermann f Hegesippus h. V. 5 A 5 Chrys. 5 Gem. Jakob B. Basilius Nikon 24 Zacharias 25jMaria Bk. .41,6.28 .39|6.29 5.37:6.30 5.35 6.32 5.33 6.34 5.31 5.29 6.35 6.36 28. S. Sonnen- Auf- iUnter-gang j gang 10. 1 0.45 6 >B 10.50 1.37 7 11.46 2.24 8 12.49 3. 7 9 1.57 3.45 10 M 3.10 4.19 11 & 4.26 4.51 12 Kncruevs hundertjähriger Kalender prophezeit: Axrik ist anfangs rauh und unfreundlich, bald fchön, bald Wind, Regen und Schnee, 14. und 15. schön, unbeständiger Wetter, gegen Ende warm. Erscheinungen am und Witterung. C Erstes Viertel den Ž. um 5 Uhr 7 Minuten morgens. 2. bis 8. Veränderlich, öfter Regen, warnt. © Vollmond ' den 9. um 7 Uhr 18 Minuten morgens. 9. bis 14. Kühl, öfter Regen und Schneeflocken. C Letztes Viertel den 15. um 9 Uhr 42 Minuten abends. 15. bis 22. Heiter, Reif, daun angenehm. © Neumond den 23. um 5 Uhr 12 Minuten abends. 23. bis 30. Bis zum Ende fchön. Tageslünge. 12 Stunden 47 Minuten Wirlfchaftskakender. Hafer, Erbsen, Linsen und Wicken anzubaueu u. den im März angebauten Hafer kurz vor einem Regen zu übereggen. — Lasse die Weizenfelder ausjäten, die Wiesen gut bewässern, Esparsette und Luzerne bauen. — Die Erdschollen auf den Sommersaatfeldern zerschlagen. Erdäpfel legen. — Kraut- und Rübenpflänzlinge versetzen. — Gelbe und weiße Rüben, Lein und Hanf anbauen. Apnl» ©Pennotiöt Der Tag nimmt um 1 und 37 Minuten zu. —"AA/Vv— Gegenstand Mai. hat 31 Tage. iStmernrcgeln und Lostagk. 2!icht zu fall und nicht zu naß, Mt die Zcheuer und das Faß. Am SS. DasWettcr,daS Urbauus hat, auch in der Lese findet statt. Wenn es viele Maitäfer gibt, soll ein gutes Jahr folgen. Siegelt im Mai, gibt fürs ganze Jahr Brot und Heu. Auf nasien Mai soll ein trockener Juni folgen. Monats- und Wochentage Katholik en Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 1!Ph. n. I. 3 2 Athanasius s-Erfindung Florian Pins V. Krotekaiiten Griechen Phil. u. Jak. Siegmund ^Erfindung Florian Gotthard 18Joh. Dec. Paphnutins Theodor 21 Januarius 22Dheodor S. Kath. und Brot, über ein Kleines werdet ihr mich wieder sehen. Joh. 16. _______________Griech. Vom Kranken bei Betbesda. Joh. 5._____________ Sonntag 6 G 3 Jub. G 3 Jub. D. 23 A 3 G. T. 4.36 7.18 sh 4.34! 3.47 11 Montag 7 Stanislaus Gottfried 24 Sabbas 4.34 7.20 <#g 5.54 4.17 12 Fasten Dienstag 8 Mich. B. T Stanislaus 25 Markus Ev 4.32 7.21 cm 7.15 4.50 13 Mittwoch 9 Gregor N. Hiob 26 Wasserw. 4.31 7.22 ftfe 8.35 5.26 14 P.-S. Donnerst. 10 Isidor Viktorin 27 Simeon . 4.30 7.24 Vk 9.50 6. 9 15 Freitag 11 Gangolph Adalbert 28'9Märt.i.C 4.28 7.25 m 10.57 6.59 16 Samstag 12 Pankrat. Pankratius 29|3afmt u. S. 4.27 7.26 m 11.53 7.56 17 33. S. Kath. und Prot. Ich gehe zu dem, der mich gesandt hat. Joh. 16. Griech. Von der Samaritanerin. Joh. 4. 8. um 3 G u. 15 ab. Sonntag 13 G 4 Cant: S. G4Cant. S. 30 A 4 Jakob 4.26 7.27 Morg. 9. 0 18 Schüls. Montag 14 Bonifazins Bonifazins 1 Mai Jer. 4.24 7.29 5% 0.41 10. 7 19 Dienstag 15 Sophie C Sophie 2 Ath. d. G. 4.23 7.30 1.18 11.15 20 Mittwoch 16 Johann v.N. Peregrin 3 Timotheus 4.22 7.31 <2*« 1.50 12.22 21 Donnerst, 17 Paschalis Torpetus 4 Pelagia 4.21 7.33 >Ä> 2.17 1.27 22 Freitag 18 Venantius Liborius 5 Irene 4.19 7.34 2.41 2.31 23 Samstag 19 Cölestin Potentiana 6 Hiob 4.18 7.35 3. 4 3.33 24 SS. b.9i Kath. und Prot. Was ihr in meinem Namen bitten Griech. Bom Blindgeborenen. Joh. werdet. Joh. 16. 9. Sonntag 20 G 5 Rog. B. G 5 Rog. A. 7 A 5 -j-Erfd. 4.17 7.36 'fff 3.27 4.35 25 Montag 21 Felix j Pudens 8 Joh. u. Ars. 4.16 7.38 3.51 5.38 26 Dienstag 22 Julia Helene 9 Sim., Zel. 4.14 7.39 4.17 6.39 27 Mittwoch 23 Des. ©J Desiderius 10 Mocius 4.13 7.40 4.45 7.38 28 Donnerst. 24 Christi Hmlf. Christi Hmlf. 11 Chr. Hints 4.12 7.41 M 5.17 8.36 29 Freitag 25 Urb anus P. Urban 12 Epiph. B. 4.11 7.42 ik 5.55 9.30 1 Sivan R.-Ch. Samstag 26 Philipp N. Beda 13 Glyceria 4.10 7.44 HE 6.39|10.20 2 35. S. Kath. und Prot. Wann der Tröster kommen wird. Joh. 15. Griech. Von der Verherrlichung Christi. Joh. 17. 23. um 9 O 11. £ mg. Sonntag 27 G 6 Ex. J.P. G Ex. Luzian 14|?r 6 Js. M. 4. 9 7.45 HE 7.29 11. 4 3 Montag 28 Wilhelm Wilhelm IHPachomius 4. 9 7.46 m 8.25 11.44 4 Dienstag 29 Maximinian Maximinian 16:Theodorius 4. 8 7.47 m 9.26 Morg. 5 V.d.A Mittwoch 30,Ferdinand Ferdinand 17>Andronik. 4. 7 7.48 m 10.32 0.19 6 W.-F. Donnerst. 31Angela 3 Petronella 18jPetr. u. D. 4. 6 7.49 & 11.41 0.52 7 2. Fesi Sonnen- Auf- Unter-gang gang 4.44 4.43 4.41 4.39 Mondes- Auf- Unter-gang gang 7.11 7.12 7.14 7.15 4.38 7.16 ^ 10.34 11.38 12.47 2. 0 3.15 & sh 1. 5 1.44 2.18 2.49 3.1 9i 9 10|32. 1. um 8 U. 12 ab. 15. um 8 C U. 8 mg. Inden Jahr 5666. 61 71 8^Fasten Knauevs hundertjähriger Kalender prophezeit: Mai beginnt trüb, dann wird es schön warm. Es folgt veränderliches Wetter, Regen und Abkühlung, dann Wind, schönes Wetter bis zum Ende. Mai, Moilnemonat. Der Tag. nimmt um 1 Stund und 16 Minute» zu. Tag Gegenstand Einnahme Ausgabe Lrfcyeiumigen nm Himmel und witternilg 1 Erstes Viertel den 1. um 8 Uhr 12 Minuten abends. 1. bis 7. Zumeist bedeckt und ziemlich kühl. © Vollmond den 8. um 3-Uhr 15 Min. abends. 8. bis 14. Veränderliches, meist warmes Wetter. C Letztes Viertel den 15. um 8 Uhr 8 Minuten morgens. 15. bis 22. Abkühlung und öfter schwacher Regen. @ Neumond den 23. um 9 Uhr 6 Minuten morgens. 23. bis 30. Warme Tage mit Gewitter. 3 Erstes Viertel den 31. um 7 Uhr 29 Minuten morgens. 31. bis 5. Juni. Heiter, jedoch öfter Nebel. Tagcslä'nge. 14 Stunden 27 Minuten. Wirtschaftskalender. Die Gerstensaat und den Kleeanbau zu beendigen. — Hafer u. Gerste, welche bereits grün geworden sind, zu überwalzen. — Die Weizenfelder mit Schafnnst zu düngen. — Die Erdäpfel umzngraben u. aufznhäufeln. — Hirse u. Lein anzubanen. — Die mit Flachs oder Sommersaat bestellten Felder sind vom Unkraute zu reinigen. — Der in Blüte übergehende Klee ist zu mähen und das Heu gut getrocknet einzuführen. K 7t K 7t 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. ' 9. 10. 11. 12. 13. J-). K /£ 14. ----- r' "z 15. 16. r v ^ 17. rj**-**^***^- A ß i /£ 18. 7 / • 0 A 19. Z ,V v y ~7 y 7 P 20. " A l- 7 21. r 22. Cz ~J— 23. 24. ^04(1— , 25. 7 p I 26. 27. y i -jr* 28. t 29. 30. 31. lani, hat 30 Tage. Bauernregeln uni) Lostage. Nordwind im Juni ist gut, nur darf er nicht zu kalt fein. Manpflegt zu sagen, „er wehe Korn ins Land". Wenn kalt und naß der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr. Regnet's am Medar-dnstag, so regnefs noch 40 Tage darnach. Am 29. St. Paulus hell und klar, bringt ein gutes Jahr. Monats- und Wochentage 1 Katholiken |IrotcHan{cii 1. Griechen Sonnen- § Mondes- Men 5al)r 5666. Auf- IUntergang 1 gang 3 | AUf- Unter* § 1 gang gang Freitag Samstag 1 2 Gratiana Erasmus Nikomedcs Ephraim 19 Patricius 20 Thalliläus 4. 5|7.50 i$;12.54 1.20 4. 5i7.51!rh. 2. 8; 1.48 8 9 36. S. Kath. und Prot. Wer mich liebt, wird mein Wort halten. Joh. 14. ■ Griech. Wer dürstet, komme zu mir. Joh. 7. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 3 G Pfigsts. K. G Pigsts 4Pfgstm. Qn. Bonifazius Qnat.N. § j Lukretia Medardus j 9,Pr. u. Fel, f E. Pfjtimi. K. Bonifazins Benignus Lukretia Medardus Prim. n. Fel. 21(81 Pfiugsth 22Pfgstm. B. 23 Michael B. Quat. Sim. Haupt Joh. Karpus Helladius Kath. Mir ist alle Gewalt gegeben. Matth. 28. — Prot. Vom Nikodemus. Joh. 3. — Griech. Wer Vater und Mutter mehr liebt. Matth. 10. 6. um 10 *> «*K fl* 9.47 10.19 10.47 11.12 11.36 11.58 Morg. 6.34 7.46 8.57 10. 6 11.13 12.17 1.18 15 16 17 18 19 20 21 Tekufal F., T.-E 42. S. Kath. Jesus speiset 4000 Mann. Mark. 8. — Prot. Vom reichen Fischzuge. Luk. 5. — Griech. Vom Gichtbrüchigen. Matth. 9. 21. um 2 Dil. 5 ab. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 15 16 17 18 19 20 21 G 6 Ap.-T. Maria ti. B. Alexius Friedrich Aurelia Elias Pr. Praxedes © G 5 Triu. Ruth Alexius Maternus Rufina Elias Pauline 2 3 4 5 6 7 8 A 6 Kl. M. Hyazinth Andreas C. Athanasius Sisoe Thom. M. Prokopius 4.15 4.16 4.17 4.18 4.19 4.20 4.22 7.56 7.55 7.54 7.53 7.52 7.51 7.50 m m * m 0.25 0.52 1.21 1.55 2.34 3.19 4.12 2.20 3.22 4.21 5.18 6.12 7. 1 7.44 22 23 24 25 26 27 28 V. d. y Kath. Bon den falschen Propheten. Matth. 7. — Prot. Wenn ihr nicht gerechter seid. Matth. 5. — Griech. Jesus heilt zwei Blinde. Matth. 9. 28. um 9 3> 11. 2 ab. Mfljpf JiiiH® 22 23 24 25 26 27 28 G 7 Skap. Apollinaris Christine Jakob Ap. Anna Pantaleon Viktor P. 0 G 6 Tr. M. Apollin. Christine Jakob Ap. Anna Martha Pantaleon 9 10 11 12 13 14 15 A 7 Pankr. 45 Märt. Euphemia Protns Gabriel E. Aquila Ap. Cerykus 4.23 4.24 4.25 4.26 4.28 4.29 4.30 7.48 7.47 7.46 7.45 7.44 7.42 7.41 m m Ü M sh. sh sh 5.11 6.15 7.22 8.32 9.43 10.56 12. 9 8.23 8.57 9.27 9.54 10.21 10.47 11.16 29 1 2 3 4 5 6 AbR.-C 44. S Statt). Vom ungerechten Haushälter. Lut. 16. — Prot. Jesus fpeifet"4000 Monn. Mark. 8. — Griech. Jesus speiset 2000 Mann. Matth. 14. 1=1 Jü 29 30 31 G 8 M. I. Abd. u. S. Ignaz v. L. G 7 Tr. B. Abdon Ernestine 16 17 18 A 8 Athen. Marine jAemilian 4.31 4.33 4.34 7.40 7.39 7.37 « * 9* 1.25 2.40 3.54 11.47 Morg. 0.27 7 8 c F.T.-L ^matters hundertjähriger Kalender prophezeit: 3uft ist anfänglich trüb, danach schön, dann Regenroetter und Gewitter bis zum 17., zuletzt schön. Juli, Heumonat. Der Tag nimmt um 56 Minuten ab. Tag Einnahme Ausgabe K h K h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. -- 30. 31. Erscheinungen am Himmel und Witterung. © Vollmond den 6. um 5 Uhr 33 Minuten morgens. 6. bis 12. Sehr warm, dunstig und trocken. C Letztes Viertel den 13. um 11 Uhr 18 Minuten morgens. 13. bis 20. Wiederholt Gewitter und Regen. © Neumond den 21. um 2 Uhr 5 Minuten abends. bis 27. Anhaltend heiße Tage öfter Regen. In Wien unsichtbare partielle Sonnenfinsternis. 3 Erstes Viertel den 28. um 9 Uhr 2 Minuten abends. 28. bis 3. August. Oster schwächer Regen. Tageslänge. 15 Stunden 59 Minuten. Wirtschaftskalender. Beginne die Ernte zu rechter Zeit, lasse aber das zum Samen bestimmte Getreide gut reis werden. — Benetze die Strohbändcr kurz vor dem Gebrauche mit Wasser. — Gerste soll nicht in der Hitze gebunden werden. — Erbsen u. Linsen sollen früher geerntet werden, als sie gar zu reis werden. — Lasse die Stoppelfelder gleich aus-weiden, dann stürzen u. mit weißen Rüben od. mit Gerste und Heidekorn bebauen, um für den September grünes Futter zu haben. Steiermark. B August, hat 31 Tage. Bauernregeln und Lostage. Wenn es am Laurenzi-tag schön und beiter ist, soll ein freundlicher Herbst folgen. Nm 24. Bartholomäus halt's Wasser parat, für den Herbst bis zu der Saat. Nebel nach Sonnenuntergang auf Bächen, Flüssen und Wiesen zeigt anhaltend gutes Wetter an. Nach Laurenzi wächst das Holz nicht mehr. Monats- und Wochentage Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag Katholiken Protestanten Petri Ketts. Portiunkula Stephan E. Dominik. © PetriKettenf. Gustav August Dominikus Griechen Dius u. M Elias Simeon Maria M. Kath. Jesus weint über Jerusalem. Luk. 19. — Prot. Vom falschen Propheten. Matth. 7. — Griech. Vom ungestümen Meere. Matth. 14. Sonnen- Auf- gang 4.35 4.36 4.38 4.39 gang 7.36 7.35 7.33 7.32 Mondcs- Aus- ^ gang 92 m 5: 3 6. 4 6.57 7.40 Unter- gang, 1.12 2. 3 3. 4 4.12 4. um 2 U. 5 ab. Inden Aahr 5666. 45.©.? Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 5® 9 9Ji. S. Verkl. Jesu Kajetan 8'Cyriakus 9 Romanus 10 Laurentius 11 Susanna G 8 Drin. O. Sixtus Donatus Cyriakus Roland Laurentius Hermann 23 24 A 9 Ph. M Christine 25>Anna 26!Hermolaus 27!Pantaleon 28!Prochorus !29!Kallinikus 4.40 7.31 4.42 4.43 4.45 7.29 7.27 7.26 4.46 7.24 4.47 7.22 fl* fl* fl* 4.49 7.20 0$ 10.51 12 8.16; 5.24 8.47! 6.35 9.13 9.37 10. 1 10.26 7.46 1 8.55 10. 0 11. 4 7 Frdtg. 15 6 17 18 19 20 46. Kath. Boni Pharisäer und Zöllner. Luk. 18. — Prot. Vom ungerechten Haushälter. Luk. 16. — Griech. Vom Mondsüchtigen. Matth. 17. 12. um 3 <£ 1t. 53 mg. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 121® 10 K. 13jKassian 14Gusebins -j-IbjMaria Hms. 16.Rochus L. 17lBertram 18;£)etene CG 9 Tr. Kassian Eusebius Maria Hmlf. Rochus Bertram Agapetus Kl. 30!Ä 10 Silas 31 Eudocimus 4.50 7.19 M Aug F.-A Stephan R Isaak n. D. 4 7 Schläfer 5 Eusignius 4.51 4.53 4.54 4.55 4.57 4.58 7.17 7.15 7.14 7.12 7.10 7. 8 m m 11.18 11.51 Morg. 0.30 1.13 2. 2 2.59 1.10 2.10 3. 8 4. 3 4.55 5.40 6.21 27jS3.b.9, kath. Jesus heilt einen Taubstummen. Mart. 7. — Prot. Jesus weinet über Jerusalem. Luk. 19. — Griech. Bon des Königs Rechnung. Matth. 18. 20. um 2 V U. 33 mg. Sonntag 19® 11 F.h.J. G 10 Tr. S. 6AllV.Cbr. 5. 0 7. 7 m 4-. 2 6.57 28 Montag 20 Steph. K. © Bernhard 7 Dometius 5. 1 7. 5 M 5. 9 7.29 29 Dienstag 2ljJohann Fr. Adolf 8iAemilian 5. 2 7. 3 & 6.20 7.58 30 R.-Ch Mittwoch 22Dimotheus Timotheus 9 Matth. Ap. 5. 4 7. 2 7.31 8.25 1 Elul Donnerst. 23>Philipp B. Zachäus 10 Laurentius 5. 5 7. 0 či 8.45 8.52 2 Freitag 24!Bartholom. Bartholom. 11>Euplus D. 5. 6 6.58 Čl 9.59 9.20 3 Samstag 25;2ubtoig K. Ludwig 12!Phozius 5. 8 6.56 11.14 9.51 4 48. S Kath. Bom barmherzigen Samaritan. Luk. 10. - Prot. Bom Pharisäer und Zöllner. Luk. 18. — Griech. Bom reichen Jüngling. Matth. 19. 27. um 1 3 U. 48 mg. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. ^reitaa 26:® 12 H. SR. 27iJosef Kal. 2 28 Augustin 29 Joh. Enth. 30 Rosa v. L. 31 Raimund G 11 Tr. Z. Gebhard Augustin Joh. Enth. Rebekka Paulinus 13jA 12 Max. 14iMichäas P. 15M.Hf. F.-E. Schweißt. Myron M. 5. 9 5.10 5.12 5.13 5.14 18!Flor. it. L. 6.54* 6.52 6.50 6.48 6.46 5.16 6.44 9* 9* m m 5%. 12.30 1.43 2.53 3.56 4.50 5.36 10.25 11. 6 11.55 Morg. 0.52 1.55 10 Knauers hundertjährigcrKalender prophezeit: August ist anfangs zumeist schön, dann Regen bis den 15. und hierauf schöne, warme Tage. August, driitcmoiiftt. Der Tag nimmt um 1 Stunde und 33 Minuten ab. Tag Hegen stand Einnahme Ausgabe K h K h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. * 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 31. Ech-heimiliiM nm 1;immef und Llitleruug. © Vollmond den 4. um 2 Uhr S Minuten abends. In Wien unsichtbare totale Mondesfinsternis. 4. bis 11. Größtenteils heite und warm. C letztes Viertel den 12. um 3 Uhr 53 Minuten morgens. 12. bis 19. Öfter Gewitter mit Sturm und Hagel. © Neumond den 20. um 2 Uhr 33 Minuten morgens. I» Wien unsichtbare partielle Sonnenfinsternis. 20. bis 26. Veränderlich und öfter Regengüsse. 3 Erstes Viertel den 27. um 1 Uhr 48 Minuten morgens. 27. bis 2. September. Teilweise heiter, kühle Nächte. Tageslänge. 18 Stunden 1 Minuten. Wirtsch «fiskalen der. Die Ernte wird fortgesetzt, und Gerste und Klee sind sorgsältig zu sechsen. - Das Flachs- und Hanfraufen ist zu beenden, der Flachssamen in Hülsen aufzubewahrcn u. der Flachs gut zu trocknen. — Die Felder, welche mit Winterfrucht bebaut waren, lasse stürzen uiid baue Gerste oder weiße Rüben an. — Gegen Ende August ackere die zur neuen Saat bestimmten Felder. — Kleeheu zu machen u. den Samentlee nach House zu schassen. September. hat 30 Tage. #3cuimircf|tln »»d Losiagc. Am Septemberregen ist dem Bauer viel gelegen. Am l. Wie am Ägi-ditage, bleibt es meistenteils den ganzen Monat. Ist die Nacht vor Michael hell, so. soll ein strenger und langer Winter folgen: regnet es aber an Michael, so soll der Winter sehr gelinde sein. Monats- und Wochentage Katholiken Kroteltanten Griechen Samstag j 1 Aegidius lAegidius 119jAndreasM. 5.18.6.42|£%.| 6.13; 3. 5 Kath. Jesus heilt zehn Aussätzige. Luk. 17. — Prot. Jesus heilt einen Taubstummen. Mark. 7. — Griech. Ein Hausvater pflanzt einen Weinberg. __________ Matth. 21.__________________________________ Tonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 2i© 13 Schfst. G 12 Tr. A. 20 A 13 Sam. Z^Seraph. C 4 Rosalia 5 Laurent I. 8 Magnus Regina Maria Geb. Mansuet Rosalia Herkules Magnus Regina Maria Geb Thadd. A. Agathonik. Lupus Eutyches Bartholom. Adrian 5.1916.40 35j 5.20;6.38 35 .22 6.36 35 5.23 6.34 n* 5.24 6.32 5.26 6.30 5.27 6.28 Kath. Niemand kann zwei Herren dienen. Many. 6. — Prot. Vom barmherzigen Samaritan. Luk. 10. — Gr. Von der königl. Hochzeit..Matth. 22. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 9jG 14 M. N. G 13 Tr. G. 27 3114 Poem. lONik. v. T. C UlProt. u. H. 12 Macedonius 13Maternus 14Kreuzerhg. 15 Nikomedes Jodokus Protus Syrus Maternus Kreuzerhöh. Nikmnedcs Mos. Aeth. Joh. Enth Alexander-Gürtel M. Sept. S. St. 5 2 Mamas M Katy. Bom Jüngling zu ^taun. rrur. — Pror. ^eius peilr zehn Aussätzige. Luk. 17. — Griech. Vom größten Gebote. Matth. 22. Sonntag 16]© 15 Ludm. G 14 Tr. E. 3131 15 Anth. 5.39[6.11 «ä? 2.501 Montag 17!Hildegard Lambert 4 Babylas 5.406. 9 4. 0 Dienstag 18TH. v. B. © Titus 5 Zacharias 5.416. 7 5.12 Mittwoch 19 Quat. I. t Sidonia 6 Mich. Erz. 5.42:6. 5 sh 6.28 Donnerst. 20 Eustachius Fausta 7 Sozon 5.43 6. 3 ih 7.44 Freitag 21 Matth. Ev. t Matth. "(So. 8 Maria G 5.45 6. 1 « 9. 1 Samstag 22 Mauritius t Moritz 9 Joachim 5.46 5.59 « 10.19 zwei Herren dienen. Matth 6. — Griech. Vom getreuen Knecht. Matth. 25. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 23i@"16 Th. J.jG15Tr. Th. 24 Rupertus 1 Gerhard Kleophas 0 Kleophas Cyprian Kosm. u. D. Wenzesl. Mich. Erz. Cyprian Adolf Wenzel K. Michael Erz. 103116 Men Theodora Autonom. Kornel. H. Kreuzerh. Nicetas Euphemia Kath. Bom größten Gcbole- Matth. 22. — Prot. Bom Jünglinge zu Naim. Luk. 7. — Griech. Vom kanonischen Weibe. Matth 15. Sonnen- Auf- j Unter» gang I gang Mondes- Auf- Unter» gang gang 11149. S. 3. um 0 © 11. 42 mg. 6.46 7.14 7.39 8. 3 8.28 8.52; 4.15 5.26 6.36 7.44 8.49 9.53 9.19 10.56 10. um 9 £ U. 59 ab. 5.29 6.26 M 6.24 6.22 6.20 6.18 6.15 6.13 5.30 5.31 5.33 5.34 .35 5.37 *k M m m m 9.4911.58 19 20 21 22 23 24 25 10.24 11. 5 11.51 Morg. 0.45 1.45 12.57 1.53 2.46 3.34 4.16 4.54 18. um 1 U. 39 ab. 5.2 5.58 6.26 7.52 8.25 25. um 7 I 11. 17 mg. 5.47 5.49 5.51 5.52 5.53 5.55 5.56 5.57 5.55 5.54 5.51 5.48 5.46 5.45 9* 9* m m fk fk fk 11.34 12.46 1.52 2.48 3.35 4.14 4.47 9. 4 9.51 10.45 11.47 Morg. 0.53 2. Jude» Jahr 5666. 50. S. V. d. N 8 26 Selicho 27 28 29 S 1 2! 3 V. d.N M.5G6/ 2. Fest 1. S. 4 F.-G. 5 2 10 Vers.-F V.d.V Sonntag .30G iv Hier, j© 16 Hier. j!7sA 17 Soph. 5.57>5.42>ZLj 5.16> 3.11 Iff Knauevs hundertjährigerKalender prophezeit: Seplemö er vom Anfänge schönes Herbstwetter, den 17. bis 19. meistens kühl und feucht und von da ab bis zum Ende meist schönes Wetter. September, Herbstmonat. Herbstanfang 24. September um 0 Uhr 20 Minuten morgens. Der Tag nimmt um 1 Stunde und 39 Minuten ab. —vvvw— Tag H S g enst « n 5 Einnahme Ausgabe Erscheinungen mit 'Himmel und Witterung. © Vollmond den 3. um 0 Uhr 42 Minuten morgens. 3. bis 9. Mäßig warme Tage, öfter Nebel. C Letztes Viertel den 10. um 9 Uhr 59 Minuten abends. 10. bis 17. Größtenteils heiter und sehr warm. @ Neumond den 18. um 1 Uhr 39 Minuten abends. 18. bis 24. Herbstnebel, tagsüber milde. 3 Erstes Viertel den 25. um 7 Uhr 17 Minuten morgens. 25. bis 1. Oktober. Veränderlich, öfter windig. Tageslänge. 13 Stunden 24 Minuten. Mrtschaftskaleuder. Bringe Erbsen und Hafer vollends in die Scheuer. — Die zur Saat bestimmten Felder sind zu ackern und in der Mitte bis gegen das Ende des Monats zu besäen. — Der Düugervorrat ist auf die Felder zu schaffen, wobei jene, welche mit Erbsen besäet waren, vorzüglich bedacht werden müssen. — Ende September beginnt man Rüben, Erdäpfel und Kraut zu fechsen, Gruinmet zu mähen und, wenn dies weggeschafft ist, die Wiesen zu bewässern. K h K h 1. 2. 3. 4.. 5. . 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. 4 Oktober, hat 31 Tage. Bauernregeln und Lostage. Im Oktober viel Frost und Wind, ist der Zauner u. Februar gelind. Ist dieser Monat kalt, so macht er fürs nächste Jahr dem Raupenfraße Halt. Gießt St. Gallus wie ein Faß, ist der nächste Sommer naß. Je früher bas Laub im Oktober von den Säumen fällt, desto fruchtbarer wird das kommende Jahr sein. Monats- und Wochentage Katholiken Protestanten j Griechen Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag Benignus 1 Remigius Leodegar © Leodegar Kandidus Kandidus Franz Ser. Franz Ser. Placidus Fides Bruno Friederike Enmenius Trophimus Quat. Eust. Kodratus Phokas M Joh.d.T. E. Kath. Jesus heilt einen Gichtbrüchigen. Matth. 9. — Prot. Jesus heilt einen Wastersüchtigen. Luk. 14. — Griech. Vom Fischzug Petri. Luk. 5. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 71© is Rskrzs j© 17 £s;9Vrirrittrt Tr. St. 24 8, Brigitta 9 Dionysius lOlFranz B. C IINikasius 12^Maximilian 13,Koloman Pelagia Dionysius Gereon Burkhard Maximilian Eduard A 18 Th. 25 Euphrosine Johann Ev. 27 Kallistratus 28ICHariton 29 Cyriakus 30!©regor B. Kath. Bon der königlichen Hochzeit. Matth. 22. — Prot. Vom größten Gebote. Matth. 22. — Griech. Bon der Feindesliebe. Luk. 6. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag G 19 Kall, j® 18 Tr. K. Theresia ^Hedwig Gallus Abt Gallus Hedwig © Florcntin Pukas Ev. Lukas Ev. Petr. v. Alc.iFerdinand Felician Wendelin 1,Al9Okt.A. 2 Cyprian 3 Dionysius Hierotheus Charitine 6'Thom. Ap. 7!Sergius Kath. Bon des Königs krankem Sohne. Joh. 4. — Prot. Jesus heilt einen Gichtbrüchigen. Matth. 9. — Griech. Vom toten Jüngling zu Naim. Luk. 7. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 21 @ 20 Kchws.iG 19 Ursula 22 Kordula Kordula 23 Johann C. Severinus 24 Raph.Erz. 3 25 Chrysanth. 26 Amandus Salome Wilhelmine Evaristus 27 Frumentus Sabina 8,91 20 Pel. 9 Jak. Alph. Eulampius Philipp Ap. 12 Probus Karpus 14 Nazarius Sonnen* Auf- !Unter- ° gang 1 gang ! S* Mondes- Anf- I Unter* gang 1 gang 5.59 5.4015 6. 1 6. 2 6. 3 6. 5 6. 5.38*#! 5.36 5.341 («| 5.32 6 5.30 -M 5.40 6. 5 6.29 6 54 7.20 7.48 4.21 5.29 6.35 7 39 8.43 9.45 2. um 1 II. 54 ab. 6. 7 6. 9 6.11 6.12 6.1 6.15 6.17 5.28 Jf* 8.20 5.26,** 8.58 5.24 9.43 5.22 .Hg'10.33 3 5.20 «11.30 5.18 Morg. 5.16|df! 0.30 10.47 11.45 12.38 1.27 2.12 2 51 3.26 10. um 4 £ U. 45 ab. 6.18 5.14 M 6.19 5.12 6.21 5.10 6.23,5. 8 6.2415. 6i=E 6.26 5. 4|9* 6.27 5. 2 9* 1.37 2.49 4. 2 5.18 6.38 7.58 9.17 3.57 4.25 4.53 5.21 5.49 6.22 7. 1 17. um 11 U. 48 ab. 6.29 6.31 6.32 6.33 5. 1 9*|10.34 4.59 M 11.44 12.45 1.36 6.34 4.53 fji 2.18 4.57« 4.55> M 6.364.51 6%. 2.52 6.38:4.50 3.21 7.46 8.39 9.40 10.47 11.55 Morg. 1. 3 Juden 9«6r 5667. 12, 1 q 14 V. d. S 15 Lbhsst. 2. Fest 3. S. Tekufa! Palms. Lbh.-E 23 Gesetzfr 24 V. d. N 26 27 28 29 30R.-CH., 1 Marche Fasten OiFasten 7| 8 6 S. ßatfj. Bon des Königs Rechnung. Matth. 18. — Prot. Bon der königlichen Hochzeit. Matth. 22. — Griech. Vom Sämann und Samen. Luk. 8. 24. um 2 J U. 55 ab. Sonntag Montag 128 29 G S. u. I. I© 20 Sr. S.,15IA 21 Luc. Narcissus Narcissus ItzLonginus Dienstag 30>Klaudius sKlaudius j17!Hoseas Mittwoch 31,Wolsgang chjResorin.-F. 18Pukas Ev. 6.39,4.48 35 3.47 2.10 6.41 4.46,**! 4.10 3.18 6.43 4.45 ** 4.34, 4.23 6.44,4.434.57 5.28 9| lOiFasten Hi 12 genauer s hundertjähriger Kalender prophezeit: «ÜkLoöer vom Anfang schön, dann Regenwetter und unfreundlich, den 10. schön dis an d. Ende, da es windig, rauh u. trübe wird. Oktober, Weinlillnml. Der Tag nimmt um 1 Stunde und 42 Minuten ab. —'/VW/*— Tag Kegen üb and Einnahme Ausgabe K h K h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. f t 17. 'faj'sa.'iiMaUL' ‘•/-y/v fr 78. o J , 0 19. 20. ' 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. ?1. Erscheinungen mit TjimmeC und Witterung. © Vollmond den 2. mn 1 Uhr 54 Minuten abends. 2. bis 9. Anfangs Regen, dann angenehm. C Letztes Viertel den 10. um 4 Uhr 45 Minuten abends. 10. bis 16. Öfter Nebel, milde Witterung. @ Neumond den 17. um 11 Uhr 48 Minuten abends. 17. bis 23. Völlig heiter, Reif und Nebel. 3 Erstes Viertel den 24. um 2 Uhr 55 Minuten abends. 24 bis 31. Windig, rauh und öfter Regen. Tagcslange. 11 Stunden 41 Minuten. Mrtschaflskakender. Die Wintersaat ist zu beenden, dann die Erdschollen zu zerschlagen und Wasserfurchen zu ziehen. — Überhaupt reinige man die Wiesen von allem nachteiligen Gestrüppe, Disteln und schädlichen Pflanzen. — Dünger ans die Felder schassen und die Steine wegbringen. November, hat 30 Tage. Bauernregeln imb Lostage. Mel und langer Schnee Gibt viel Fischt und Klee. St. Martin will Feuer im Kamin. Helles Werter und trockene Kälte bedeuten einen gelinden Winter. Am 25. Wie der Tag zu Kathrein, so wird der nächste Jänner sein. Fällt um Martin das Laub von Baum und Reben, so wird es einen strengen Winter geben. Monats- und Wochentage Katholiken Protestanten Griechen Sonneu- 1 Mondes- Auf- j Untergang ! gang Auf- I Untergang 1 gang Donnerst. Freitag Samstag 1 2 3 Allerheil. ©| Allerheiligen Allerseel. I..Allerseelen Hubert iGottlieb 19 20 21 JoelProph. Artemius Hilarius 6.45 6.47 6.49 4.41,** 4.39:** 4.38jM 5.22! 6.32 5.49i 7.35 6.20| 8.37 Kath. Vom Zinsgroschen. Matth. 22. — Prot. Von des Königs krankem Sohne. Joh. 4. — Griech. Vom reichen und armen Manne. Luk. 16. Sonntag 4i@ 22 K. B. G 21 Tr. E. 2219122 Acerb. 6.50 4.37 6.55 9.37 16 Montag 5 (intend) Blandine 23 Jakob Ap. 6.52 4.35 ik 7.37 10.32 17 Dienstag ELeonhard Erdmann 24 Arethas 6.54 4.34 m 8.24 11.24 18 Mittwoch 7! Engelbert Malachias 25 Marzian. 6.55 4.32 m 9.18 12. 9 19 Donnerst. 8lGott fried Severus 26 Demetrius 6.57 4.30 m 10.17 12.50 20 Freitag 9Theodor C Theodor 27 Nestor 6.58 4.29 m 11.22 1.25 21 Samstag lOIAndreas Av. Probus 28 Stephan S. 7. 0 4.28 m Morg. 1.56 22 1. um 5 D U. 51 mg. Jude» §13 Knauers hundertjähriger Kalender prophezeit: November fängt trüb an, den 6. bis 7. schön, den 9. folgt Reaenwetter, dann Regen und Schnee bis zum Ende. November, Uiutermonat. Der Tag nimmt um I Stunde und 17 Minmen ab. WM«« Tag Kegen st and Einnahme Ausgabe K h * h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9, 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. f rh '7 )V? > .Ji'u'.n 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. Erscheinungen am "Himmel und Witterung. © Vollmond den 1. um 5 Uhr 51 Minuten morgens. 1. bis 8. Größtenteils trüb Nebel und unfreundlich. C Letztes Viertel den 9. um 1U Uhr 50 Minuten morgens. 9. bis 15. Teilweise heiter und tagsüber milde. @ Neumond den 16. um 9 Uhr 42 Minuten morgens. 16. bis 22. Frost, öfter Regen und Schnee. 3 Erstes Viertel den 23. um 1 Uhr 45 Minuten morgens. 23. bis 30. Trüb, Nebel und angenehmes Wetter. Tageslänge. 9 Stunden 56 Minuten. Wirtschastskakender. Stoppelfelder u. Kleeäcker zu stürzen und zu düngen. — Auf den Saatfeldern die Schollen zu zerschlagen und Wasserfurchen zu ziehen. — Wiesen zu düngen und die leeren Stellen auszufüllen; auch kann man die Wiesen noch pferchen. — Gassenerde und Teichschlamm auf die Felder zu schaffen. — Zur Lammszeit gib den Schafen besseres Futter. — Die Schafe können noch immer geweidet werden. — Bäume zu düngen und zu versetzen. — Baumstämme mit Reisig und Stroh zu umwinden. Fässern gären, zeigt es ein gutes Weinjahr. Wenn es um Weihnacht ist feucht und naß. So gibt es leere Speicher und Faß. Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf jeder Höh'. Wind zu Weihnachten bringt im nächsten Jahr viel Obst. Monats- und Wochenlage Katholiken Protestanten Griechen Sonnen- I Mondes- Inden 3«6r 5667. Auf- gang gang Auf- 1 Untergang 1 gang Samstag | P Eligius ©jSonginuS ISPat u. R. 7.30,4. 7 **| 4.55 7.39 14 11. S. Kath. Es werden Zeichen geschehen. Luk. 21. — Prot. Vom Einzuge Jesu in Jerusalem. Matth. 21. — («riech. Von des reichen Mannes Früchten. Luk. 12. 1. um 0 (D U. 13 mg. 11111?I illllll 2 3 4 5 6 7 8 G l Adv. B. Franz X. Barbara Sabb. Abt | Nikolaus B. Ambros j Mar. Empf. G 1 Adv. A. Kassian Barbara Abigail Nikolaus Agathon Busttaa 19 20 21 22 23 24 25 A 26 Abad. Greg. v. D. Maria E. Philemon Amphiloch. Katharina Klemens 7.32 7.33 7.34 7.35 7.36 7.37 7.38 4. 7 4. 7 4. 6 4. 6 4. 5 4. 5 4. 5 ** m * «8? & m 5.33 6.19 7.11 8. 8 9. 9 10.14 11.22 8.27 9.21 10. 9 10.51 11.27 11.59 12.27 15 16 17 18 19 20 21 B.T.R 12. S. Kath. Als Johannes im Gefängnisse war. Matth, ll. — Prot. Es werden Zeichen geschehen. Luk. 21. — ©riech. Jesus heilt am Sabbath. Luk. 13. 9. im 2 ^ 11. 51 mg. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 9 10 11 12 13 14 15 G2Adv,L,L Judith Damasus Maxentins | Lucia Spiridion j Cälian © t G 2 Adv. 3- Judith Damasus Epimachus Lucia Nikasius Ignaz 26 27 28 29 30 1 2 A 27 G. P. Jakob Stephan Paramon Andreas A. Dez Nah. Habakuk 7.39 7.40 7.41 7.42 7.43 7.44 7.45 4. 5 4. 5 4. 5 4. 5 4. 5 4. 5 4. 5 M th th * * Morg. 0.31 1.41 2.56 4.16 5.37 6.56 12.54 1.19 1.46 2.14 2.44 3.22 4. 8 22 23 24 25 26 27 28 Lichtan Tplw. B.d. N Kath. Die Juden sandten Priester u. Leviten zu Johannes. Joh. 1. — Prot. Ais Johann, im Gefängn. war. M. 11. —©r. Vom nroßen Abendmable. Luk. 14. 15. um 8 O U. 0 ab. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 16 17 18 19 20 21 22 G 3 Adv. A. Lazarus Gratianus Quat.Nem.-s Liberatus Thomas t Dem. 3 f G 3 Adv. A. Lazarus Wunibald Abraham Ammon Thomas Beata 3 4 5 6 7 8 9 Al Adv. S. Barbara Sabbas Nikolaus Ambrosias Patapius Mar. Empf. 7.46 7.47 7.48 7.48 7.49 7.50 7.50 4. 5 4. 5 4. 5 4. 5 4. 6 4. 6 4. 6 m m th th >«> •***< >g> >*r> •J**< 8.10 9.17 10.11 10.54 11.29 11.58 12.23 5. 4 6. 9 7.22 8.36 9.49 11. 0 Morg. 291 30R.-CH 1 Debet 2E. d.T 3 4 5,14. S. Kath. Im 15. Jahre der Regier, des Kaisers Tiberius. Luk. 3. — Prot. Die Juden sandten Priest, u. Lev. zu Joh. Joh. 1. — Gr. Jesus hei't 10 Aussätzige Luk. 17. 22. um 4 3 U. 9 ab. Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerst. Freitag Samstag 23 24 25 26 27 28 29 G 4 Adv. V. Ad.u. Eva j Christfest Steph. M. Johann Ev. Unfch. Kind. Thomas B. G 4 Adv. D. Adam u.Eva Weihnachten Stephan M. Johann Ev. Unsch. Kind. Jonathan 10>A2Adv.M. 11 Daniel St. 12 Spiridion 13 Eustratius 14Thyrsus 15 Eleuther. 16i2[ggäu§ 7.51 7.51 7.51 7.52 7.52 7.52 7.52 4. 7j*f 4. 8|ff# 4. 8 «ft 4. 9jfl* 4.10 4.10** 4.111** 12.47 1. 9 1.32 1.57 2.24 2.56 3.33 0. 4 1.11 2.16 3.19 4.21 5.22 6.21 6 7 8 9 10 11 12 F. B.J 15. S. Kath. u. Prot. Josef und Maria verwunderten sich. Luk. 2. ©riech. Vom großen Abendmahle. Luk. 16. 30. um 7 A U. 49 ab. Sonntag Montag 30 31 G Dav.K. ©|@ David K. Sylvester jGottlob 17 18 A 3 Adv. U. 7.53 Sebastian ‘7.53 4.12|Hg 4,12|Hjg 4.16 5. 5 7.16 8. 7 13 14 gqrnbtt, hat 31 Tage. Bauernregeln und Lostage. Schnee in der Christ-nacht bringt gute • Hopfenernte, und wenn die Weine in den Knauers hundertjähriger Kalender prophezei:: Dezember fängt kalt an, darauf Schnee, den 9. kalt bis den 15., da es gelinde schneit, dann regnet es bis zum 23., worauf dann dis gegen Ende gelindes Wct.er bleibt. Dezember, Christmonat. Winteranfang 22. Dez. um 6 Uhr 38 M. nchni. Der Tag nimmt bis zum 22. um 21 Minuten ab, dann bis zum Ende um 4 Minuten zu. -WVAa/— Tag Hegen ft and Einnahme Ausgabe K h K h 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30. \ 31. ]j | \ Erscheinungen am Tjitnmef und Wüternng. © Vollmond den 1. um 0 Uhr 13 Minuten morgens. 1. bis 8. Teilweise heiter, Nebel und kalt. C Letztes Viertel den 9. um 2 Uhr 51 Minuten morgens. 9. bis 14. Windig, trüb und Nebeli © Neumond den 13. um 8 Uhr V Minuten abends. 13. bis 21. Tauwetter und öfter Regen. 3 Erstes Viertel den 22. um 4 Uhr 9 Minuten abends. 22. bis 29. Kalt, Nebel, windig und Schnee. © Vollmond den 30. um 7 Uhr 49 Minuten abends. 30. bis 31. Kalt, Schnee und veränderlich. Tageslä'nge. 8 Stunden 37 Minuten. Wirtsch affsliafenbcr. Die Dachböden und Keller sind gegen das Einwehen von Schnee zu verwahren. — Das Getreide ist umzu-schaufeln und die Gemüse-keller zu lüften. — Auf Feld und Wiesen ist Dünger und Jauche auszufahren, Holz zu schlagen, Fichten- u. Tannenzapfen einzusammeln. Fleiß ist des Glückes rechte Hand, Mäßigkeit die linke. . Ein braves Weib ist des Hauses Krone. Genealogie des n. h. Herrscherhauses. Franz Josef der Erste (Karl), Kaiser von Österreich, Apostolischer König von Ungarn, König von Böhmen, von Dalmatien, Kroatien, Slavonien, Galizien, Lodomericn und Jllyrien; Erzherzog von Österreich rc.rc., geb. zu Schönbrunn am 18. August 1830: trat nach der Thronentsagung seines Oheims, Kaiser Ferdinand L, und nach der Thronfolge-Berzicht-leistung seines Vaters, Erzherzog Franz Karl, am 2. Dez. 1848 die Regierung an, gekrönt als König von Ungarn am 8. Juni 1867 zu Ofen. Gemahlin: Elisabeth (Amalia Eugenie), Tochter weil. des^Herzogs Max Joses in Bayern, geb. zu Possenhofen am 24. Dez. 1837, Berat, zu Wien am 24. April 1864, gekrönt als Königin von Ungarn am 8. Juni 1867 zu Osen, gest. 10. September 1898. Kinder: 1. Gisela (Louise Marie), geb. zu Laxenburg am 12. Juli 1866, Berat, mit Leopold, Prinzen von Bayern, am 20. April 1873. 2. Valeria (Mathilde Maria Amalia), geb. zu Ofen am 22. April 1868, Berat, mit Erzherzog Franz Salvator am 31. Juli 1890. Kinder: Elisabeth (Maria Franziska), geboren am 27. Jänner 1892. Franz Karl, geb. am 17. Febr. 1893. Hubert Salvator, geb. am 30. April 1894. Hedwig, geb. am 24. Sevtember 1896. Theodor Salvator, geb. am 9. Okt. 1899. Gertraud, geb. am 19. Rov. 1900. Maria, geb. am 19.Nov. 1901. Siemens Salvator» geb. am 6. Okt 1904. Stephanie, Tochter Leovold II-, Königs der Belgier, geb. am 21. Mai 1864, Berat, am 10. Mai 1881 mit Kronprinz Rudolf, Kroiipriuzejfi»-Witwe feit 30. Jänner 1889, wieder rerm. mir Gra?en Lonyay Elemer am 28. Wirz 1900. Kind: Elisabeth Maria Henriette, Sr-v basis. Sifeti., geb. 2. Sest. 1883, verm, mit Fürst Otto Wittdifchgrätz am 23. Jänner 1902. Selch» iLer Stoa P«j/|ü aoäöCcfie feta« me 'fejčegegc sent Österreich, dato* lice 'Erišt« sunt Uajttm. müi Böhmen k. I. Strrt (Ludwig Josef Maria), geb. am 30. Inki 1*33; gest. IS. Mai 1896. Tritte Gemahlin: Maria Theresia, Tochter des Jnmnren Ton Miguel mit Portugal,! geb, 24. Äagcft 1856, crazt, am 23. Juli 1873. S Linder ans zweiter Ehe: L Franz (gerb. Karl Ludwig Josef Maria-, geb. ma 18. Dezember 1863, vertu, am l. Juli i9601 mir Fürstin Sophie von! HahenLerg, geb. Grästa Chorek. 3. Ctt* Franz Jg'ei Karl Ludwig,, geb. ’ am 2i. Lnril 186-5, Berat, zn. Dresden am 2. Oktober 1886 mit Prinzessin Maria: Jüfefa, geb. ZI. Mai 1867. iX-Z Karl (Franz Issest, zeb. 17. August 1887. Maximilian (Eugen), geb. 13.Storit 1895. c) Ferdinand (Karl), geb. am 27. Dez. 1868. d) Margareta (Sophie),geb.am l3.Mai 1870, »erat, am 24. Jänn. 1893 mit Herzog Albert von Württemberg, gest am 24. Aug. 1902. Kinder aus dritter Ehe: a) Maria Annunziata, geb. am 31. Juli 1876. b) Elisabeth, geb. am 7. Juli 1878. 2. Ludwig Viktor (Josef Anton), geb. am 16. Mai 1842. Sühnt der Erzherzogs Mar, Kaisers mm Merita. Charlotte (Maria Amalia), Tochter weil. Leopold 1, Königs der Belgier, geb. am 7. Juni 1840, Witwe seit 19. Juni 1867. Tächter its am 80. April 1847 uttBorbttttn Erzherzogs Karl. Maria Karolina (Ludovika Christine), geb.. am 10. September 1825, Berat, mit Erzherzog Rainer Ferdinand am 21. Februar 1852. Tächter der am 18. Februar 1895 nerBurbtntn Srz-bttiojs Albrecht. Maria Theresia, geb. am 15. Juli 1845, Berat, mit Philipp, Herzog von Württemberg, am 18. Jänner 1865. Witwe nab Kinder des am 20. November 1874 nerBarbenea Erzherzogs Kart Ferdinand. Elisabeth, Tochter weil. Erzherzogs Josef, Palatin, geb. am 17. Jänner 1831, Berm, am 4. Oktober 1847 mit dem am 15. Dezember 1849 verstorbenen Erzherzog Ferdinand von Este, zum zweitenmale Berat, am 18. April 1854, Witwe seit 20. November 1874, gest. am 14. Februar 1903. Kinder: a) Friedrich, geb. am 4. Juni 1856. Gemahlin: Isabella, Prinzessin von Croy-Dülmen, geb. am 27. Februar 1856, Berat, am 8. Oktober 1878. Kinder: Maria Christina, geb. am 17. Nov. 1879, vertu, am 10. Mai 1902 mit Prinzen Em. Salm-Salm. Maria Anna, geb. am 6. Jänner 1882, Berat, mit Prinz Elias Parma. Henriette, geb. am 10. Jänner 1883. Gabriele, geb. am 14. Sept 1887. Isabella,. geb. am 17. Nov. 1888. Maria Alice, geb. am 15.Jänner 1893. Albrecht Franz Josef, geb. am 24. Juli 1897. t>) Maria Christina, geb. am 21.Juli 1858, Bern, am 19.Nov.1879 mitAlphons, König von Spanien, Witwe seit 25. Nov. 1885. cj Karl Stefan, geb. am 5. Sept. 1860, Gemahlin: Maria Theresia, Tochter weil, des Erzherzogs Karl Salvator, Berat. | am 28. Februar 1886. Kinder: Eleonora, geb. am 28. November 1886. Renata» gcb. am 2. Jänner 1888. Karl» geb. am 18. Dezember 1888. Mechtildis» geb. am 11. Oktober 1891. Leo (Karl Maria), geb. 6. Juli 1893. Wilhelm (Franz), geb. 10. Februar 1895. d) Eugen» geb. am 21. Mai 1863. Kinder des am 13. Jänner 1841 verstorbenen Erzherzogs Josef, galatin. 1. Elisabeth» geb. am 17. Jan. 1831, Witwe des am 20. Nov. 1874 verst. Erzherzogs KarlFerd., gest. am 14. Februar 1903. 2. Josef (Karl), geb. am 2. März 1833. Gemahlin: Maria Clotilde» Prinzessin vonSachjen-Coburg-Gotha, geb. 8. Juli 1846, Beim, am 12. Mai 1864. Kinder: a) Maria Dorothea, geb. am 14. Junil867, Berm. 5. Nov. 1896, mit Herzog Ludwig von Orleans. b) Margareta Klementina, geb. am 6. Juli 1870, Berat- am 15. Juni 1890 mit Albert Fürst von Thurn und Taxis. e) Josef, geb. am 9. August 1872, verni, am 18. Nov. 1893 mit Auguste, Prinzessin von Bayern. Kinder: Josef (Franz), geb. am 28. März 1895. Gisela Auguste» geb. am 4. Juli 1897 Sophie, geb. am 11. März 1899. Ladislaus, geb. 3. Jänner 1901. Matthias, geb. 26. Juni 1904. 4) Elisabeth, geb. am 9. März 1883. e) Clotilde» geb. am 9. Mai 1884. Kinder des am 16. Jänner 1853 verstorbene» Erzherzogs Rainer. Rainer (Ferdinand), geb. 11. Jänner 1827. Gemahlin: Maria Karolina» Tochter' weil, des Erzherzogs Karl, geb. am 10 Sept. 1825, verm, am 21. Februar 1852. Witmr und Kinder des am 29. Jänner 1870 verstorbenen Grohherzogs Leopold II. von Toskana. Zweite Gemahlin: Maria Antonia, Prinzessin beider Sizilien, gcb. am 19. Dez. 1814, Bern, am 7. Juni 1833, Witwe seit 29. Jänner 1870. Kinder ans zweiter Ehe: 1. Maria Isabella, geb. am21.Mai!834,verm. mit Graf von Trapani, Prinz von Sizilien. 2. Ferdinand IV., Großherzog von Toskana, geb. am 10. Juni 1835. Zweite Gemahlin: Alice, Prinzessin von Parma, geb. am 27. Dezember 1849, verm. am 11. Jänner 1868. Kinder aus zweiter Ehe: a) Josef (Ferdinand), geb. am 24. Mai 1872, b) Peter (Ferdinand), geb. ain 12. Mai 1874, verm. am 28. Juli 1900 mit Christine von Bourbon-Sizilien, geb am 10. April 1877. c) Heinrich (Ferdinand), geb. am 13.Februar 1878. d) Anna (Maria Theresia), geb. am 17. Oktober 1879. e) Margarete (Maria), geb. am 13. Oktober 1881. f) Germana Anna, geb. am 11. Sept. 1884. g) Agnes MariaTheresia, geb. am 26.März 1891. Maria Immaculata, Prinzessin von Sizilien,geb. am 14. April 1844, verm. atu 19. Sept. 1861, mit Karl Salvator, Witwe seit 18. Jänner 1892, gest. 18. Februar 1899. Kinder: a) MariaTheresia» geb. am 18. Sept. 1862, verm. mit Erzherzog Karl Stephan am 28. Februar 1886. b) Leopold Salvator, geb. 15. Oft. 1863, verm. 24. Oft. 1889 mit Donna Blanca von Castilien. Kinder: Maria Dolores, geb. am 5. Mai 1891; Maria Immaculata, geb. am 9. Sept. 1892; Margherita Raineria, geb. am 9. Mai 1894; Rainer Salvator, geb. am 21. November 1895; Leopold Maria, geb. am 31. Jänner 1897;Maria Antonia, geb. 14. Juli 1899. Anton Salvator, geb. 20. März 1901 Assunta» geb. 10. August 1902. c) Franz Salvator, geb. 21. August 1866. Gemahlin: Maria Valeria, Tochter Sr. Majestät des Kaisers und Königs Franz Josef I. Kinder: Elisabeth, geb.am27.Jänncr 1892; Franz Karl, geb. am 17.f5ebr.1893; Hubert Salvator» geb.am 30.April 1894, Hedwig, geb. 24. Sept. 1896; Theodor Salvator, geb. am 9. Oktober 1899; Gertraud» gcb. am 19. November 1900; Maria» geb. am 19. Nov. 1901. Clemens Salvator, geb. 6. Oct. 1904. d) Karolina (Maria), geb. am 5. Sept. 1869, verm. am 30. Mai 1894. e) Maria (Immaculata), geb. am 3. September 1878, verm. am 29. Oct. 1900. f) HenrietteMaria, geb.am l9.Febr. 1884. 3. Maria Louise Annuuciata, geb. am 31. Oktober 1845, Berat, am 31. Mai 1865 mit Karl Fürsten v. Menburg-Birstein. 4. Ludwig Salvator, geb. am 4. August 1847. Nachkommen des Erzherzogs Ferdinand »nd der am 14. November 1829 verstorbenen Erzherzogin Marie Seatrii von Este. Maria Theresia, Tochter des 1849 verst. Erzherzogs Ferdinand Este und der Erzherzogin Elisabeth, geb. am5. Juli 1849, Berat, am 20. Fcbr. 1868 mit Ludwig, Herzog v. Bayern. Maria Beatrix, Tochter des Herzogs Franz IV. von Modena, geb. am 13. Febr. 1824, verm. am 6. Febr. 1847 mit dem Jnsanten Don Juan Carlos Maria Isidor de Bourbon, i Witwe seit 26. November 1887. Genealogische Übersicht der Regenten Europas. Anhalt - Dessau. Herzog Friedrich» geb. 19. Aug. 1856, reg seit 24. Jänn. 1904, berat. : imt Marie, Prinzessin von Baden. Baden. GroßherzogFriedrich(WilhelmLudw.), geb. 9. Sept. 1826, reg. seit 24. April 1852, berat, m. Louise, Tochter des deutschen Kaisers und Königs bon Preußen Wilhelm I Bayern. König Otto I., geb. 24. April 1848. Reichsberweser: Prinz Luitpold» geb. ain -12. März 1821. Belgien. König Leopold II.» geb. 9.Ilpril 1835, reg. seit 10. Dezember 1865, berat, mit Marie Henriette, Erzherzogin bon Österreich, gest. 19. September 1902. Braunschweig. Regent: Prinz Albrecht bon Preußen, geb. 8. Mai 1837. Bulgarien. Fürst Ferdinand I. (Prinz bon Coburg), geb. am 26. Februar 1861, erwählt am 5. Juli 1887, Erbprinz: Boris, geb. am 1. Jänner 1894. Dänemark. König Christian IX.» geb. 8. Zlpril 1818, reg. seit 15. Nobember 1863, berat, mit Louise, Landgräfin bon Hessen-Kassel, gest. 29. September 1898. Deutschland. Siehe Preußen. Frankreich. Präsident Emile Loubet, geb 31. Dez. 1838, gern. 18. Februar 1899. Griechenland. König der Hellenen Georg I.» geb. 24. Dez. 1845, reg. seit 31. Okt. 1863, berat, mit OlgaKonstantinowna, Prinz, b. Rußl. Großbritannien. König Eduard VIL, geb. 9. Nob. 1841, reg. seit 22. Jänn. 1901, berat, mit Alexandra bon Dänemark. Hessen. (Großh.Haus.)Großh. Ernst Ludwig» geb. 25. Nob. 1868, reg. seit!3. März 1892, berat, mit Prinzessin Viktoria Melitta bon Sachsen-Koburg-Gotha, geschieden seit 21. Dez. 1901. Italien. König Viktor Emartuel HI., geb. 11. Nobember 1869, Perm, mit Helene, Prinzessin bon Montenegro. Liechtenstein. Fürst Johann II.» geb. 5. Oktober 1840, reg. seit 12. Nobember 1858. Livpe-Detmold. Regent Ernst Kasimir, geb. 9. Juni 1842, reg. seit 17. Juli 1897, berat, mit Karoline, Gräfin bon Wartenberg. Lippe-Schaumburg. FürstStephan (Albrecht Georg), geb. 10. Oktober 1846, reg. seit 8. Mai 1893, berat, mit Maria Anna, Prinzessin bon Sachsen-Alteaburg. Luxemburg. Großherzog Adolf, Herzog bon Nassau, geb. 24. Juli 1817, reg. seit 23. Nobember 1890, berat, mit Adelheid, Prinzessin bon Anhalt. Mecklenburg-Schwerin. Großherzog Friedrich 14"., geb. 9. April 1882, reg. seit 12. April 1897, berat, mit Alexandra, Herzogin bon Braunschweig. Mecklenburg-Strelitz. Großh. Georg Adolf Friedrich, geb. 22. Juli 1848, berat, am 17. Avril 1877 mit Elisabeth bon Anhalt. Monaco. Fürst Albert,geb.l3.Nobemberl848, reg. seit 10. Sept. 1889. Montenegro. Fürst Nikolaus I., geb. 7. Oktober 1841, reg. seit 14. August 1860, nenn, mit Milena Petrobna Bukotic. Niederlande. Königin Wilhelmine» geb. 31. August 1880, reg. seit Dez. 1890, berat, am 7. Februar 1901 mit Herzog Heinrich bon Mecklenburg. Oldenburg. Erbgroßh. Friedrich August, geb. 16. Nob. 1852, nernt. am 24. Okt. 1896 mit Elisabeth bon Mecklenburg, reg. seit 14. Juni 1900. Portugal. König Carlos» geb. 28. Sept. 1863, reg. seit 19. Ölt. 1889, berat, mit Amalie, Prinzessin bon Orleans. Preußen. Wilhelm II.» deutscher Kaiser und König bon Preußen, geb. 27. Jänner 1859, reg. seit 15. Juni 1888, berat, mit Viktoria Auguste, Prinzessin bon Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg. Reuß (ältere Linie). Haus Greiz. Fürst Heinrich XXIV.» geb. 20. März 1878, reg. seit 19. April 1902. Reuß (jüngere Linie). Haus Schleiz. Fürst Heinrich XIV.» geb. 28. Mai 1832, reg. seit 11. Juli 1867. Rumänien. König Karl I., geb. 20. April 1839, reg. als Fürst seit 20. April 1866 (durch Wählt, zum König proklamiert am 26. März 1881, berat, mit Elisabeth, Fürstin bon Wied. Rußland. Kaiser Nikolaus II.» geb. 18. Mai 1868, reg. seit 1. Nobember 1894, berat, mit Alex. Feodorowna, Prinzessin b. Hessen. Sachsen (Alb. Linie). König Friedrich August, geb. am 25. Mai 1865, reg. seit 15. Okt. 1904. Sachsen-Altenburg. Herzog Ernst» geb. am 16. Sept. 1.826, reg. seit 3. Aug. 1853, berat, mit Agnes, Prinzessin bon Anhalt-Dessau. Sachsen-Coburg-Gotha. Herzog Karl Eduard, geb. 19.Juli 1884, reg seit 30. Juli 1900. Sachsen-Meiningen und Hildburghausen. Herzog Georg II., geb. 2. April 1826, reg. seit 20. September 1866, berm, mit Helene, Freifrau bon Heldburg. Sachsen - Weimar - Eisenach. Großherzog Wilhelm Ernst, geb. 10. Juni 1876, reg. seit 5. Jänner 1901, berat mit Karoline Prinzessin non Reuß. Schwarzburg-Rudolstadt. Fürst Günther» geb. 21. August 1852, reg. seit 19. Jänn. 1890. Schwarrburg-Sondershausen. Fürst Karl Güntyer, geb. 7. August 1830, reg. seit 17. Juli 1880, berat, mit Marie, Prinzessin bon Sachsen-Altenburg. Schweden und Norwegen. König Oskar II., geb. 21. Jänner 1829, reg. seit 18. Sept. 1872, berm, mit Sofie, Prinzessin bon Nassau. Serbien. König Peter I. Geb. 29. Juni 1844, reg. seit 15. Juni 1903. Spanien. König Alfons XIII., geb. 17. Mai 1886, folgte feinem am 25. Nov. 1885 verst. Vater Alfons XII., reg. feit 17. Mai 1902. Türkei. Großsultan Abdul Hamid II., geb. 22. Sept. 1842, reg. feit 31. Slug. 1876. Waldeck und Pyrmont. Fürst Friedrich (Adolf Hermann), geb. 20. Jänner 1865, reg. seit 12. Mai 1893, verin. mit Bathildis Prinzessin zu Schaumburg-Lippe. Württemberg. König Wilhelm (Karl Paul), geb. 25- Feb. 1845, reg. feit 6. Ott. 1891, Derm. 8. April 1886 mit Charlotte, Prinzessin zu Schaumburg-Lippe, geb. 10. Oktober 1864. Österreichische Zahien-Lotterie. Einrichtung der den k. k. gnttoömtcrn und ihren Organen oorbtljnlttiten Zahien-Lotterie. 1. Die Einsätze in die Zahlen-Lotterie können auf unbestimmte Auszüge (Extrakte), auf bestimmte Auszüge (Nominate), auf Amben, auf Semen gemacht werden. 2. Im Falle eines Gewinstes wird der auf einen unbestimmten Auszug eingelegte Geldeinsatz vierzehnfach, der auf einen bestimmten Auszug gefetzte Geldbetrag siebenundsechzigfach, der auf einen Ambo (in 2 Zahlen) eingesetzte Geldbetrag zweihundertvierzigfach und jener auf einen Terno (in 3 Zahlen) viertaufendachthundertfach gezahlt. 3. Jedem, der an dem Spiele teilnehmen will, steht es frei, sowohl die Zahlen als auch die Spielart nach seinem Belieben zu wählen und indem er das gewählte Spiel bei einem der aufgestellten Lottokollektanten einschreiben läßt und den Einsatz erlegt, der jedoch nie weniger als 10 Heller für einen einzelnen Sätz betragen darf, den Wettvertrag anzubieten, der, insofern nicht die nachfolgenden Ausnahmen eintreten, immer als angenommen zubetrachtenist. 4. Die spielenden Parteien haben in einer der zur Übernahme der Lottospiele aufgestellten Lottokollekturen die gewählten Zahlen, sowie die beabsichtigte Spielart und den tarifmäßigen Betrag des Geldeinfatzes klar und deutlich anzusagen, und zugleich auch selbst darauf Bedacht zu nehmen, daß das Spiel richtig in die Originallisten eingetragen werde. Sie haben sich zu diesem Ende das ganze Spiel zurück ansagen zu lassen, weil nach der Ziehung immer nur der Inhalt der Originallisten entscheidend ist und das Vorgeben von Seite der Parteien, als wären andereZahlen gespielt, oder ein anderer Einsatz ge« leistet worden,durchaus nicht beachtet werden kann. 5. Wenn aus was immer für einer Ursache das von den Lottokollektanten gesammelte Spiel nicht vor der Ziehung bei dem Sottoamte eilt« treffen sollte, kann der Wettvertrag zwischen der Lottounternehmung und den Spielern nicht abgeschlossen werden. In einem solchen Falle wird dem Lottokollektanten eine amtliche Anzeige zu-gefenbet, um die Spieler, welche diese Anzeige einsehen können, hiervon zu verständigen. Die Einsätze für die nicht vor der Ziehung an das Amt gelangten Spiele werden gegen Zurückgabe der Einlagsscheine sogleich zurückbezahlt. Die nach Ablauf von drei Monaten nicht zurück- erhobenen Einsätze verfallen zum Vorteile des Lottogesälles. 6. Den Lottoämtern, welche berechtigt sind, die eingetragenen und vor der Ziehung an das Slmt gelangenden Spiele anzunehmen, ist auch das Recht Vorbehalten, die Spieleinsätze ganz oder zum Teile zurückzuweisen. Eine solche Zurückweisung erfolgt nach bestimmten, den Sfemtern erteilten Vorschriften, und nur dann, wenn durch das Übermaß gleichartige». Spiele die für alle Spielgattungen festgesetzte Grenze (Portata) der Spielannahme überschritten ist. Aus nicht angenommene Spieleinsätze kann in keinem Falle ein Gewinst angesprochen werden. 7. Ohne Beibringung und Zurückstellung der Original-Einlagsscheine kann ein Gewinst nicht angesprochen werden. Das Gleiche gilt, wenn die Einlagsscheine durch Verschneiden, Zerreißen, Verbrennen, oder aus irgend eine Slrt eine solche Beschädigung an ihren wesentlichen Merkmalen erlitten haben, daß sie nicht mehr mit voller Sicherheit für echt erkannt werden können. 8. Sollte wider Vermuten ein rechtmäßiger Gewinn von einem Kollektanten verweigert oder nicht vollständig bezahlt werden wollen, so hat die Partei bei Verlust ihres Rekursrechtes den Einlagsschein nicht an den Kollektanten auszuhändigen, sondern sogleich und jedenfalls vor Ablauf der dreimonatlichen Ver-sallssrist die Anzeige an das Lottoamt zu machen, welches, wenn der Gewinst richtig ist und sonst kein Anstand obwaltet, die unverzügliche Bezahlung desselben verfügen wird. 9. Die Gewinste werden nur nach dem Inhalt der in den Lottoarchiven aufbewahrten Originallisten, welche die von den Parteien angegebenen und von dem Amt angenommenen Spiele enthalten, berichtigt. 10. Für die möglichen Fälle, daß jemals, ungeachtet der den Parteien zur Vermeidung aller Irrungen und Fehler empfohlenen Vorsichtsregeln, dennoch tarifwidrige Spiele, d. h. solche Einsätze, bei welchen der angeschriebene Geldbetrag mit der Anzahl der Nummern und der Promesse nicht übereinstimmend ist, in die Originallisten eingetragen und bei der amtlichen Revision ungeachtet aller dabei angewendeten Sorgsalt doch übersehen und unverbessert gelassen worden wären, müssen die Gewinste immer genau nach den in den Geldkolonnen der Originallisten ausgesetzten und von dem Gefälle angenommenen Geldeinsatzbeträgen, welche nach beit Ziehungen keiner Abänderung mehr unterliegen dürfen, berechnet und bezahlt werden. Bei den zu Ambo und Terno zugleich gespielten Einsätzen von drei oder mehreren Zahlen, welche mit einem unrichtigen Geldbetrag eingeschrieben oder unverbessert geblieben wären, wird niemals die ausgesetzte Ambo-Promesse. wenn der angeschriebene Geldeinsatz soviel oder noch mehr beträgt, als der Ambo kostet, sondern immer nur die Terno-Promesse nach dem von dem Geldeinsatze erübrigten Betrage reguliert und hienach der Gewinn berichtigt. Wäre hingegen der ausgesetzte Geld-betrag so beschaffen, daß derselbe schon für die eingetragene Ambo-Promeffe allein nicht zureichend sein würde, so hat der ganze Geldeinsatz bloß für den Terno allein zu gelten, und kann demnach kein Ambo, sondern nur der verhältnismäßige Ternogewinn angesprochen und erfolgt werden. In Absicht auf die unentdeckt gebliebenen Duplikate, d. h. foldje Spiele, wo zwei ganz gleiche Zahlen in einem einzelnen Spielsatze vorgesunden würden, bleibt festgesetzt, daß die gleichlautenden Zahlen immer nur für eine einzige Zahl zu gelten haben und die Gewinste verhältnismäßig nach der Geldeinlage dergestalt berichtigt werden, als ob die Duplikatzahlen nur einmal eingeschrieben worden wären. Hienach kann also bei einem Duplikat in zwei Zahlen zu Ambo-Solo gespielt, für den ganzen Geldeinsatz bloß ein Auszugsgewinn (Extrakt), in drei Zahlen zu Ambo-Terno oder Terno allein gespielt bloß ein Ambo - Sologewinn erreicht, bei Duplikaten in Spielen von vier und mehr Zahlen aber, welche sich dann ebenfalls wegen der ungiltigen Duplikatnummern auf weniger Zahlen vermindern, muß die Promesse notwendigerweise nach dem Geldeinsatze zufolge der oben bemerkten Grundlagen erhöht und der angemessene Gewinn erfolgt werden. Bei allen, in der Amtsrevision Vorgefundenen, folglich vor den Ziehungen verbesserten tarifswidrigen Einsätzen werden die Gewinste durchgängig nach der amtlich abgeänderten Promesse und dem regulierten Geldeinsatze gezahlt. Bei diesen Verbesserungen, welche der Natur der Sache gemäß nur nach dem Ermessen des Amtes geschehen können, folglich das Lottogefäll keineswegs verantwortlich machen, wird soviel als möglich der Grundsatz befolgt, daß. der in den Listen ausgesetzte Geldbetrag nicht vermindert, wohl aber nach Befund erhöht und die Promesse hiemit übereinstimmend gemacht werde. In Ansehung jener Spiele, welche etwa ohne Promeffe oder ohne Geldeinsatz in die Listen eingetragen worden wären, kann der eine und der andere von Seite des Lottoamtes gleichfalls nur nach dessen Ermessen ausgesetzt und hienach die Gewinstzahlung geleistet werden. Dieses ist auch von den verbesserten Duplikatnummern zu verstehen. 11. Da der Inhaber eines Einlagsscheines von der Lottoverwaltung und ihren Organen jedesmal als der rechtmäßige Besitzer desselben angesehen wird, so kann, falls ein Spieler seinen Einlagsschein verliert und die Vormerkung wegen des etwa darauffallenden Gewinstes bei dem Sottoamte oder der Kollektur ansucht, eine solche Vormerkung nur insofern zugestanden werden und von Wirkung sein, als der Finder des Scheines selbst auf seinen Anspruch auf Zahlung verzichtet. 12. Für die Lottogewinste hastet die Lottounternehmung durch drei Monate, von dem Tage der Ziehung bis zum Einlangen des Scheines beim Lottoamte gerechnet. Nach Verlauf dieses Termines sind alle aus was immer für einer Ursache unbehoben gebliebenen Gewinste für die Lottounternehmung verfallen und die Einlagsscheine ungiltig. Lottoziehungen finden statt in: Wien, Linz, Prag, Brünn, Graz, Triest Lemberg, Innsbruck, Bozen und Trient. Erklärung der Zahlen-kotterie. Die k. k. Zahlen-Lotterie besteht aus 90 Zahlen von der Zahl 1 bis 90, aus welchen bei einer jeden Ziehung fünf Zahlen gehoben werden, wodurch 8 verschiedene unbesttmmte Auszüge (Extrakte), 8 verschiedene bestimmte Auszüge (Nominate), 10 verschiedene Amben, und 10 „ lernen entstehen. Die Wahl der Zahlen, deren Anzahl für einen jeden einzelnen Spielsatz und die Geldeinlage, welche jedoch niemals unter 10 Heller betragen darf, ist willkürlich. Die durch das Allerhöchste Lottopatent vom 13. März 1813 zugesicherte Erwiederung des Einsatzes im Falle des Gewinstes bleibt aufrecht und auch in der österreichischen Währung unverändert, wie folgt: bei dem Ternen-Spiele (in 3 Zahlen) wird der Einsatz 4800ntal als Gewinst, bei dem Amben-Spiele (in 2 Zahlen) wird der Einsatz 240mal, Bei dem bestimmten Ruf- (Nominat-) Spiele wird der Einsatz 67mal, und bei dem einfachen unbestimmten Ruf-(Extrakt-) Spiele wird der Einsatz im Gewinstsalle 14mal hinausbezahlt. Bei einzelnen Spielsätzen auf alle vorgedachten Spielarten muß sich nicht bloß auf die zur Erreichung eines Gewinnes erforderliche Anzahl von Nummern beschränkt, sondern diese können — um die Hoffnung zu vervielsältigen — nach Gefallen vermehrt werden. Adressen Verzeichnis der Ämter, Anstalten, Vereine, Genossenschaften, Advokaten, Ärzte, Rauflente, Wandel- und Gewerbetreibenden in Marburg. (Nach den Verzeichnissen der Genossenschaften vom August 1905.) Aus die Inserate der mit * dezeichneten Adressen wird besonders aufmerksam gemacht. Ämter und Zivil-Krlsörden. Bezirksh auptm annschaft. Bezirkshauptmann Graf Marius Attems. Bezirksgericht Marburg, im Gerichtshofgebäude. Bezirksvertretung. Obmann Dr. Schmiderer Hans. Bezirksschulrat Umgebung Marburg. Vorsitzender Graf Attems. Eich-Amt. Eichmeister I. Kapper. Finanz-Bezirksdirektion für Untersteiermark. Finanzdirektor Graf Ferraris. Hauptsteuer-Amt. Hauptzollamt. Tegetthosfstraße 64. Haupt-Post-, Telegraphen- und Telephonamt, Domplatz. H. Ott, Oberpostverwalter. Kreisgericht. Präsident Ludwig Perko. Stadt-Amt der Gemeinde als politische Behörde. Bürgermeister Dr. Johann Schmiderer. Stadtschulrat. Vorsitzender: Dr. Joh. Schmiderer. Steuer-Ober-Jnspettorat. Finanzrat Tauzher. Schulausschnß der gewerbl. Fortbildungsschule. Vorsitzender: Dr. I. Schmiderer. K. k. Männer-Strafanstalt. Oberdirektor Ignaz Reisel. K. «. k. Militär. Kavallerie-Brigade-Kommando. Ergänzungsbez-Kommando des 47. Jnf.-Reg. Ein Bataillon desselben Regiments. Landwehr-Jnf.-Reg. Nr. 26. Kadre-Kommando des 5. Dragoner-Reg. Dragoner-Regiment Nr. 4. Gendarmerie-Abteilnngs-Kommando und Posten Marburg, Elisabethstraße. Militär-Berpflegs-Magazin. Truppen-Spital. Schulen. K. u. f. Jnfanterie-Kadettenschule. Kommandant Major Josef Mayrhofer v. Grünbühel. Staats-Obergymnasium. Direktor Glowacki Julius. Staats-Oberrealschule. Direktor Knobloch Gustav. K. k. Lehrerbildungs-Anstalt. Direktor Schreiner Heinrich. Landes-Lehrerinnenbildungsanstalt und Mädchen-Volksschule III am Tappeinerplatz. Direktor Frisch Franz. Landes-Obst- und Weinbauschule. Direktor Zweifler Fr. Kaufmännische Fortbildungsschule. Vorsitzender des Schulausschusses: Alex. Starke!. Leiter der Schule: Sedlatschek Alois. Volksschule I und Bürgerschule für Knaben. Direktor Philippek Viktor. Volksschule I und Bürgerschule für Mädchen. Direktor Riedler Josef. Volksschule II für Knaben am Domplatz. Leiter Direktor Pfeifer Franz. Volksschule III für Knaben in St. Magdalena. Leiter Oberlehrer Fersch Johann. Volksschule II für Mädchen in St. Magdalena. Leiterin Oberlehrerin Hödl Anna. Kolonieschule der Südbahn-Gesellschaft. Leiter Sorschag Jakob. Kaiser Franz Josef-Knabenhort. Leiter Gassareck Karl, Lehrer, Schmiderergasse. Privat-Volksschule der Schulschwestern und Privat-Lehrerinnenbildungs-Anstalt. Städtischer Kindergarten I. Leiterin Leid! Johanna. Städtischer Kindergarten II in Melling. Leiterin Emma Scheuch. Städtischer Kindergarten III in Magdalena. Leiterin Rößler Emma. Städtischer Kindergarten IV, Elisabethstraße. Leiterin Ruperta Simonitsch. Haushaltungs- u. Fortbildungsschule für Mädchen. Elisabethstraße. Leiterin Lcopoldine Horwath. Kinder-Asyl der Südbahn-Gcsellschaft. Gewerbliche Fortbildungsschule. Konzessionierte Musik- und Gesangschule des philh. Vereines. Direktor Hans Rosensteiuer. Prirnrt-Unterricht. Berta Volckmar, staatl. geprüfte Musiklehrerin, Herrcngasse 56. Marie Kokoschinegg, staatl. gepr. Klavierlehrerin, Reiserstr. 10 Sofie Sieber, Klavicrlehrcrin, Ferdinandstr. 3 Französische, englische und italienische Sprache: Helene Kühner, Kärntnerstr. 13. Französische Sprache: Jos.Goudot,Tegctthosfstr.l9. Schmid Berta, staatlich geprüfte Lehrerin, Gerichtshofgassc 26, I. Stock. Englische Sprache: Rhoda Bluett, Bismarckstr. 17. Gesang- und Musikschule des Heinrich Korcl. Handarbeiten: Olga Zollenstein, Theatergasse. Unterricht in Buchhaltung, Korrespondenz usw.: Schillerstraßc 12, 2. Stock. Lehrer Ruß, Ferdinandsttaße 3, und Lehrer Engelhart, Bürgerstraße 6. Stenographie: Lehrer Kowatsch, Kaisersttaße 5. Solo-Gesang: Fr. Joh. Rosensteiner, Kärntnerstr. Zeichen- und Malschule der Emilie Becker. Zithernnterricht: Anton Bäuerle, Kärntnerstraße. Kathi Bratusiewicz, Bürgerstr. Mina Speyer, Reisergasse 18. Florian Rndolf, Bancalarig. 6. Vereine «nd Anstalten. Allgem. Krankenhaus. Mg. steierm. Arbeiter-Kranken- u. Unterstützungskasse, Filiale Marburg. Allg. Verband d. Südbahn-Bedienst. in Marburg. Mg. Verbrauchs- und Sparverein in Marburg. Allg. Arbeiter-Rechtschutz- u. Gewerkschafts-Verein, Ortsgruppen Marburg. Arbeiter-Gesangverein „Frohsinn". Ärztlicher Bezirksverein. Athleten-Klub, Viktringhofgaffe 16. Aushilfskasse-Verein Obmann: Leeb Josef. Baugenossenschaft, I. Marburger. Bautechniker-Verein. Bicycle-Klub. Cäcilien-Verein für die Diözese Lavant. Christlicher Frauenbund für Untersteiermark. Deutscher Lehrerverein in Marburg. Deutscher Lehrerverein Umgebung Marburg. Deutscher Verein für Marburg und Umgebung. Deutschvölkischer Gehilfenverein „Drauwacht" in Marburg. Deutschvölkischer Turn-Verein „Jahn". Deutschnationaler Handlungsgehilfen - Verband. Ortsgruppe Marburg. Deutsch-evangel. Gesangverein in Marburg. Deutscher Sprachverein (Zweig Marburg des allg. deutschen Sprachvereines.) Vorstand: kais. Rat Dr. Artur Mally. Erster steierm. Milchkontrollverein. Evangelischer Frauenverein. Filiale der Öst.-nng. Bank, Tegetthoffstraße. Vorstand: Ferdinand Kummer. Filiale des Tierschutz- und Tierzucht-Vereines. Filiale der k.k. fteirem.Landwirtschafts-Gesellschast. Filiale Marburg und Umgebung des steierm Bienenzuchtvereines. Franz Josef-Verein zur Unterstützung dürftiger Schüler der k. k. Staats-Obcrrealschule. Freiwillige Feuerwehr. Gas-Anstalt, Gaswerkgaffe. Holzhändlerverband, südösterr. Katholischer Arbeiter-Verein. Katholischer Frauen-Verein. Katholischer Gesellen-Verein. Katholischer Meisterverein. Katholischer Preß-Berein. Kameradschafts-Verband für Südbahn-Bedienstete. Kellereigenossenschaft Marburg. Kranken-Unterstützungs- und Leichen-Berein. Kredit- u. Sparverein für Marburg und Umgebung. Lagerhäuser in Marburg der Steiermärkischen Escompte-Bank in Graz. Landwirtschaftl.-chemische Landes-Versuchsstation. Urbanigaffe Vorstand Schmid Edmund. Lebensmittel-Magazin Marburg der k. k. priv. Südbahn-Gesellschast. Leiter: Bibus Theodor. Leichenbestattnngs-Anstalt, II. steiermärkische, Frau Elise Wolf, Tegetthoffstraße, Blumengasse. Marburger Escomptebank, Tegetlhoffstr. 11. Marburger Gewerbe-Verein. Marburger Männergesang-Verein. I. Marburger Militär - Veteranen- und Krankeu-Unterstützungs-Berein „Erzherzog Friedrich", mit eigener Musikkapelle; Kapellmeister: E.Füllekruß. Marburger Philharmonischer Verein. Marburger Trabrenn-Bereim Marburger Radfahrer-Klub „Wanderlust". Marburger Radfahrer-Klub „Edelweiß". Marburger Radfahrer-Klub. Marburger Schützen-Verein. Marburger Stadtverschönerungs-Verein. Marburger Stadtverschönerungs-Verein „Magda-lenen-Vorstadt". Marburger Turnverein. Mufeum, Elisabethstraße 16. Museumverein Musikkapelle der Südbahn-Werkstätten; Kapellmeister: Max Schönherr. Mnsikrnnde der Lehrer, Post- u. Bahnbeamten. Obstverwertungs-Genossenschast. Öffentliches Krankenhaus. Ortsgruppe Marburg, Frauen- und Mädchen-, des Deutschen Schulvereines. Ortsgruppe Marburg u. Umgebung des Deutschen Schulvereines für Herren. Ortsgruppe des Deutsch-evang. Bundes für die Ostmark. Ortsgruppe Marburg u. Umgebung des Vereines „Südmark". Diese Ortsgruppe erhält hier eine Studentenküche für dentscheMittelschüler und eine Lehrlings-Vermittlungsstelle für deutsche Meister. Ortsgruppe Marburg des Vereines „Südmark" für Frauen und Mädchen, mit einer Herberge für deutsche Dienstmädchen. Ortsgruppe Marburg des steierm. Privatbeamten-Landes-Berbandes. Ortsgruppe Marburg des Vereines alpenländischer Handelsangestellter. Ortsgruppe Marburg des steiermärk. Arbeiter-Radfahrer-Bundes. Ortsgruppe Marburg des k.k.Postbeamtenvereines. Ortsgruppe Marburg des deutsch-evang. Bundes Ortsgruppe des Reichsvereines der k k. Post- und Telegraphenbedienstcten Österreichs, für die Ostmark. Ortsverein der Musiker in Marburg Österr. Eisenbahn-Beamten-Verein. Örtsgruppe. Pfandleih-Anstalt, Domplatz. Priester-Verein der Sati unter Diözese. Rohstoffverein der Schuhmacher; Berkaufslokal: Bürgerstraße 8. Reichsverband deutscher Eisenbahner. Ortsgruppe Marburg. Schlachthof städt. Verw.: Amtstierarzt A. Kern. Sektion Marburg des D. u. Ö. Alpen-Vereines. Sparkasse der Gemeinde Marburg. Direktor: I. D. Bancalari. Studentenheim, Deutsches, Goethestraße 6. Leiter: k. k. Regierungsrat Dr. M. Petschenig. Spar- und Vorschuß-Konsortium des l. allgem. Beamten-Vereines. I Spar- u. Vorschuß-Verein d. Arbeiter in Marburg. Spar- u. Vorschußkasse der Südbahnbediensteten. i Südbahn-Liedertafel Marburg. Theater- und Kasino-Verein. Unterstützungs-Verein f. dürftige Gymnasialschüler. Unterstützungs-Verein für entlassene Sträflinge. Vorstand: Strafhaus-Oberdirektor I. Reisel. Verein der Liebhaber-Photographen in Marburg. Verein für Tierschutz und Tierzucht. Verband deutscher Hochschüler in Marburg. Verband der Genossenschasten in Marburg. Obmann Fritz Friedriger. Verein zur Unterstützung in Sterbe- und Erkrankungsfällen für Arbeiter und Bedienstete der Südbahn. Verein der Hausbesitzer in Marburg und Umgebung. Kanzlei: Schillerstraße 8. Verein der städt Beamten. Verein zur Unterst, dürftiger Schüler d. Volkssch. Verein evang. Glaubensgenossen. Verzehrungssteuer-Abfindungs-Verein. Bolksbücheiei der „Südmark", Kärntnerstr. 19. Wasserwerk, städt., Triesterstraße. Zwcigverein Marburg des Patriot. Landes-Frauen-Hilfsvereines vom Roten Kreuze für Steiermark. Genossenschaften. Handels-Gremium. Kanzlei: Domplatz 3. Genossenschaft der Anstreicher, Bildhauer, Maler, Lackierer und Vergolder. Genossenschaft der Approvisionierungs-Gewerbe. Genossenschaft der Bau-Gewerbe. Genossenschaft d. Dienstmänner,Union', II. steierm. r. G. m. b. H., Affichierungs-Anstalt. Genossenschaft der Fiaker und Lohnfnhrwerker. Genossenschaft der Fleischer und Fleischselcher. Genossenschaft der Friseure und Raseure. Genossenschaft der Gastwirte. Genossenschaft der Herren- u. Damenkleidermacher, Modistinnen, Handschuh-, Schirm- u. Deckenmacher. Genossenschaft der Metallarbeiter. Genossenschaft der Schuhmacher. Genossenschaft d. Tischler, Drechsler u. Orgelbauer. K. k. priv. Siidbaftn-GejeUfchaft. Station Marburg, Südbahnhof. Station Marburg, Kärntnerbahnhof. Südbahn-Werkstätten. Werkstätten-Chef: KarlFleckh, Ober-Ingenieur. Heizhaus. Heizhaus-Chef: v. Formacher. Advokaten. Dr. Feldbacher Julius, Tegetthoffstraße. Dr. Glanänik Bartholomäus, Gerichtshofgasse. Dr. Glantschnigg Eduard, Tegetthoffstraße. Dr. Glaser Ivan, Tegetthoffstraße. Dr. Haas Heinrich, Gerichtshofgasse. Dr. Krenu Franz, Tegetthoffstraße. Dr. Lorber Heinrich sen. u. jun., Burggasse. Dr. Mravlag Ernst, Mariengasse. Dr. Orosel Oskar, Gerichtshofgasse. Dr. PipuS F., Tegetthoffstraße. Dr. Possek Josef, Burgplatz. Dr. Rosina Franz, Tegetthoffstraße. Dr. Sernec Johann, Postgaffe. Dr. Tschebull Karl, Gerichtshofstraße. Notare. Dr. Firbas Franz, Biktringhofgasse. Dr. Hanß Karl, Tegetthoffstraße 14. Arzte. Dr. Th. Bergmann, Reiserstraße. Dr. Chandras Leonidas, Jofefgasse. Dr. Flick Karl, Kärntnerstt. Dr. Frank Robert, Burggasse. Dr. Grögl Raimund, Domgasse. Dr. Grubitsch Hans, Tegetthoffsttaße. Dr. Ipavic Karl, Tegetthoffsttaße. Dr. Kac B, Zahnarzt, Tegetthoffstraße. Dr. Kartin Emil, Schillerstraße. Dr« Kornfeld Franz, Tegetthoffstraße. Dr. Krauß Hermann, Herrengasse. Dr. Leonhard A., k. k. Oberbezirksarzt, Tgtthffstr. Dr. Leonhard 9t jun., Stadtarzt, Tegetthoffstr. > Dr. Majciger Johann, Hanptplatz. Dr. Mally Arthur, Domplatz. Dr. Neuwirth Max, Schillersttaßc. Dr. Rak Amand, Postgasse. Dr. Schimm Johann, Zahnarzt, Sttafhausarzt. Dr. Terö Philipp, Vikttinghofgasse. Dr. Thalmann Karl, chirurgische u. zahnärztliche Ordination, Kaiscrsttaße. Urbaczek Josef, Kommunalarzt, Burggasse. Dr. Wiesinger Ed., Zahnarzt, Herrengasse. Haage Hermann, k. k. Bezirks-Obertierarzt, Tappeinerplatz. Kern Alois, Schlachthofverwalter, Amts-Tierarzt, Schlachthaus. Seitz Viktor, städt. Tierarzt, Schlachthaus. Millemoth Max, Privat-Tierarzt, Hauptplatz. Hebammen. Belle Marie, Kärntnerstraße 3. Dolenc Franziska, Hauptplatz. Fallent Friederike, Dnchatschg 5. Findenegg Josefa, Apothekerg. 5. Graile Marie, Bergstraße 8. Jakonäiö Marie, Kreuzhof. Kalischnik Marie, Lendplatz. Klug Katharina, Sophienplatz. Laurentschitsch Marie, Kärntnersttaße 20. Madritz Amalie. Mally Josefa, Khislgasse. Möhling Stanzi, Postgasse 9. Oswald Maria, Kärntnerstraße. Pachernig Agnes, Mühlgasse. Paynik Aloisia, Triesterstraße 13. Tschetschonig Paula, Kärntnerstr. Schrey Hermine, Schillerstraße 6. Schwamminger Rosa, Kolonie. Spielvogel Berta, Mellingerstr. 30. Weiler 9lnastasia, Domplatz 12. Weiß Gertrud, Triesterstraße. Zangger Josefine, Mellingerstraße 13. Apotheker. Koban Valentin, 9lpotheke „zur hl. Magdalena", Franz Joscfstraße 1. König's 9lpotheke „zur Mariahilf", Tegetthoffstr. Prull Friedrich, Stadt-2lpotheke „zum k. k. Adler", Hanptplatz. Taborsky Eduard, ,311m Mohren", Hauptplatz. Nekrepp Josef, Mozartstr. auch Brunnenarbeiten. Matschek Josef, Josefistraße. Spes Johann, Windenauerstraße. Zioil-Gromrter. Hautich Karl, beeid. Forstwirt, Tegetthoffstraße l6. Hriber Rudolf, Herrengasse 32. Handel und ©enterbe. Bäckereien. Arbeiter-Bäckerei, Triesterstraße. Berner Wilhelm, Kärntnerstraße 24. Marie Böcher's Erben, Postgasse. Duma Marie, Tegetthoffstraße 31. Jank Friedrich, Kuchenbäcker, Flößergasse 5. Kottnig Jakob, Tegetthoffstraße 59. Kotzbeck Julie, Magdalenen-Vorstadt, Triesterstr. Kugler Max, Draugaffe 5. Lorger Michael, Magdalenen-Vorstadt, Josefg. Musek M., Kärntnerstraße 12. Sommer Anton, Reitergasse. Scherbaum Karl, Burgplatz 2. Weinberger Josef, Mellingerstraße. Witlaczil Wilhelm, Burgplatz 4. Ziuky August, Magdalenenvorstadt. Zinnauer Emerich, Kärntnerst-. Badc-Austaltcn. Baronig Roman, Poberschstraße. Gebrüder Denzel (Dampfbad), Badgasse. Küfer Josef, Ufergasse. Kristian Jakob, Augasse. Stern Johann, Augasse. Besen-Erzeugung. LeUig Anton, Triesterstraße. Bildhauer und Bergolder. Dohnalik Andreas, Vergolder, Herrengasse. Häring Karl, Bildhauer, Reiserstraße. Hois I., Bildhauer, Kärntnerstraße. Rath Johann pin., Bildhauer, Nagystr Sket Alois, Vergolder, obere Herrengasse. Zoratti A., Vergolder, Schmidplatz. Baugewerbe. B a u m e i st e r. Baltzer Adolf, Architekt, Kaiser Josefstraße. Derwuschek Franz, Reiserstraße 26. Friedriger Fritz, Architekt, Volksgartenstraße 29. Glaser Julius, Fabriksgasse 11. Holzer Rudolf, Carneristraße 22. Kiffmann Rudolf, Mellingerstr. 23. König Karl, Kokoschineggallee. Misera Hubert, Wildenrainerstraße. Nasimbeni Ubald, Gartengasse. Pascher Hans, Volksgartenstr. 27. Schwester Adolf. Maurermeister. Kaschmann Anton, Reiserstraße 23. S t e i n m e tz m e i st e r. Kocianöiö Karl, Schillerstraße 25. Kranegger Alois, Tegetthoffstraße 65. Kaspar Anton, Kaiserstraße. Peyer Josef, beeid. Sachverständiger, Hilariusstr. Brunnenmeister. * Kiffmann Karl, Mellingerstraße. Schwarz Karl, Kärntnerstraße. Beto n-u. Zementwaren- Erzeugung. Csaszar Joh., Kärntnerstraße. Denzel Ignaz, Windeuauerstraße. Derwuschek Franz, Reiserstraße. Pickel Karl, Bolksgartenstraße. Brunnenbau. Denzel Ignaz, Windenauerstraße. Installateure für Wasserleitung, Gas usw. Hikl Hugo, Vertreter Johann Spes, Windenauerstr. Lube Otto, Vetreter Spengler Partl, Burggasse 2. *Riha Alois, Kärntnerstraße. Seiberth Anton, Ingenieur. Wiedemann Friedrich, Theatergasse. Schieferdecker. Blum Rudolf & Sohn, Tegetthoffstraße. Bier-Brauereien. *Götz Thomas, Tegetthoffstraße. Tscheligi Josef, Kärntnerstraße. Buchbinder. Deutschmann E., Herrengasse. Ferlinz' Nachfolger Felix Nowak, Herrengasse. Koratschin Alois, Burggasse. Sliuza I., Apothekergasse. Zorieie Wladimir (Platzer), Kärntnerstraße. Bnchdruckereien. Kralik Leopold, Herausg. der „Marburger Zeitung" und des Kalenders „Deutscher Bote", Postgasse. „St. Cyrillus" (Kath. Preß-Verein), Kärntnerstr. Buch-, Kunst- und Musikalienhandlungeu. Jsling Max, Herrengasse. Höfer I. (Tischlers Nachf.), Schulgasse. Musikalien. Scheidbach Karl, Herrengasse. Büchsenmacher. Straßmayer Rudolf. Steinecker Ferdinand. Bürsteubiuder. Fischbach Julius, Allerheiligengasse; Niederlage: Herrengasse. Z i m m e r m e i st e r. * Kiffmann Karl, Mellingerstraße. Klampfer Th.,' Kärntnerstraße. Klavier-Niederlage und Leihaustalt. Hoynigg Isabella, Hauptplatz, Freihausgasse. •' *Volckmar Bertha, Herrengasse 56. Dcckcumachcr. Bubak Marie, Brunngasse. Gödel Paula, Burggasse 24. Schneider Marie, Viktringhofgasse. Dicnstvcrinittlungen. Duller Adele, Tegetthoffstraße. Janeschitz Auguste, Burggasse. Kadlik Josef, Agentur, Burggasse. Stamzar Josef, Schulgasse. Toplak Therese, Herrengasse. Drahtmatratzcii-Erzcugcr. Gaiser Matthias, Tischlermeister, Reisergasse. *Makotter R., I, steir. Drahtmatratzen-Erzeugung und Möbelhandlung, Burggasse. Drechsler. *Blaschitz August, Draugasse. Kokoll Franz, Viktringhofg. Kossi Franz Kaserngasse. Eise»- und Metallgießerei. Bendl Anton, Mellingerstraße 109. Essig-Erzeugung. Sržižel Karl, Burggasse. Schmidi Felix, Kärntnerstraße. Faßbinder. Hvaletz Josef, Reisergasse. Klitschet Johann, Magdalenenvorstadt. 'Kuhar Gabriel, Mellingerstraße. Pichler Raimund, Viktringhofgasse. Schmidl Felix, Kärntnerstraße 18. Sulzer Franz, Kaserngasse. Tscholnig Ludwig, Tegetthoffstraße. Miner's Sohn, Schillerstraße 17. Färber. Nedogg Michael, Tegetthoffstraße. Zinthauer Ludwig, Herrengasse. Dampffärberei u. chem. Waschanstalt: Ledererg. Fcilenhaner. Kgntner Franz, Tegetthoffstraße 26. Fiaker. Berlist Alois, Kärnterstraße. Dittinger Josef, Frauengasse. Kramberger Johann, Apothekerg. Krainz Franz, Urbanigasse. Krois Andreas, Franz Josefstraße. Leber Josef, Gerichtshofgasse. Misleta Matthias, Schillerstraße. Nowakowski Anna, Edl. v., Grabengasse. Nowakowski Eduard, R.V., Reiterg. Orlak Franz, Viktringhofgasse. Orner Johann, Kasinogasse. Poßl Franz, Kasinogasse. Reschmann Jakob, Kärntnerstraße. Schwarz' Witwe, Schillerstraße. Sparowitz Valentin, Elisabethstraße. Spatzek Vinzenz, Tegettthosfstraße. Ternoscheg Barthl., Burggasse. Vogler Franz, Windenauerstraße. Zettel Albert, Freihausgasse. Lastenfuhrwerkc. Böhm Ignaz, Tegetthoffstraße. Ciserle Alois, Lindengasse. Gornig Simon, Fraustauden. Grach Maria, Heugassc. Horwath Anna, Mellingerstraße. *Kiffmann Karl, Mellingerstraße. Kartin Emil, Kärntnerstraße. Kalander Peter, Kasinogasse. Kočevar Karl, Kärntnersteaße. Kosar Georg, Schmiderergasse. Küster Franz, Bancalarigasse. Kranegger Alois, Tegetthoffstraße. Krumpak Josef, Gams. Kronvogel Johann, Tegctthoffstr. Lininger Johann, Volksgartenstr. Mattel Konrad, Bancalarigasse. Repolusk Franz, Triesterstraße. Sprach Andreas, Gaswcrkstraße. Stippcr Jakob, Mothergasie. Temmerl Johann, Landwehrgaffe. Welle Franz, Gaswerkstraße. Wernig Ludwig, Neudorf. Fleischer und Fleischsclcher. Achtig Albert, Hanptplatz. Bcuczik Johann, Viktringhofgasse. Fritz Karl, Domplatz 8. Holzknecht Josef, Mellingerstraße 1, Hauptplatz. Konradi Hermann, Hauptplatz. Kucher Franz, Kärntnerstraße. Kurnig Franz, Josefgasse. Lehrer Eduard, Selcherei, Schulgaffel, Burgplatz. Lehrer Josef, Mellingerstraße 20. Lorber Ferdinand, Franz Josefstraße 41. Löschnigg Elise, Franz Josefstraße 17. Löschnig Josef, Franz Josefstraße 23. Mcrkl Josef, Mnhlgasse I. Nendl Johann, Triesterstraße 13, Hauptplatz. Reismann Friedrich, Hauptplatz. Reismann Thomas, Schulgasse 2. Schein Ignaz, Tegetthoffstraße 18. Schrott Georg, Herrengasse 36. Sellak Ferdinand, Bnrggasse 8, Mellingerstr. 41. Sellak Heinrich Mellingerstraße 22. Sollak Johann, Tegetthoffstraße 8. Stoßier Primus, Hauptplatz. Tscherne Johann, Postgasse 8. Tschernovschek Vinzenz, Tegetthoffstraße 40. Urschitz Anton, Josefstraße. Urschitz Franz, Hauptplatz. Weiß Alois, Burgplatz 1. Weitzl gerb., Franz Josefstraße. Welle Georg, Tegetthoffstraße 32. Wögerer Hermann, Selcherei, Bnrggasse 9. Wreßnig Peter, Triesterstraße 3. Wretzl Franz, Kärntnerstraße 18. Wurzer Josef (auch Selcherei), Herrengasse. 28. Zamolo Stanislaus, Josefgasse. Hartmanu H., Allerheiligcngasse, Pserdeschlächter. Käfer I., Kaserngasse, Pserdeschlächter. Frisciire mtb Rascurc. Aicher Michael, Herreng. 27, Baizer Emerich, Tcgetthoffstraße. Baizer Viktor, Postgasse. Baizer Berta, Damenfriseurin, Franz Joscfstr. Brandstätter Jos,, Magdalcnenvorstadt, Tricstcrstr. Dobei Friedrich, Mellingerstraße. * Dumler Louise, Schulgasse, Damenfriseurin, Holzer Johann, Domplatz. Flieger Anton, Burggassc. *Kral Franz, Theaterfriseur, Herrengasse. Krefl Ferdinand, Tcgetthoffstraße. Kurzmann Anton, Domgasse. Logar Jakob, Franz Joscfstr. NovZak Joscf, Franz Josefstraße. Paul Karl, Tcgetthoffsttaße. Reisp Adolf, Franz Josefsttahe. Reisp Marie, Hauptplatz. Pigal Georg, Franz Joscfstr, Plankl Franz, Josefstraße, Schaffer Grete, Damenfriseurin, Domplatz. Spannbauer Johann, Drangasse, Stoinscheg Stef,, Kärntncrstr. Thomann Stefan, Tegetthoffstraße. Trattnig Anton, Schulgasse, Weber Anton, Mellingerstraße. Zahradnik Anton, Burgplatz. Zanger Marie, Damenfriseurin, Tegetthoffstr, Gärtner. Hosch Franz, Postgasse. Kleinschuster L., Gartengasse und Postgasse. Mydlil Johann, Elisabethstraße. Blumenhandlung Postgasse. Richard Ogriseg, vorm. Weiler, Weinbaugasse. Blumensalon Weiler, Herrengasse, Widgay Ignaz, Stadtgärtner, Volksgarten. Glaser, Glas- »nd Gcschirrhandlnngc». Bernhard Franz & Sohn, Tegetthoffstraße. Fetz Anton, Herrengasse. Macher Max, Postgasse. Manari Anton, Magdalenen-Vorstadt. Melzer Josef, Kärntnerstraße. Wagrandl gerb., Ecke der Post- u. Viktringhofg. Wernig Johann, Magdl.-Vorstadt, Triesterstraße. Wolfond's Joh. Witwe, Tegetthoffstraße. Geschirr-, Korb- und Holzwarciihandcl. KoSir Th., Hauptplatz. Likavetz Marie, Hanptplatz. Glocken- und Metall-Gießerei. Gebrüder Denzel, Badgasse. Gold- und Silberarbeitcr. Detschko Matth,, Burggasse. Gütz August, Herrengasse. Karner Karl, Herrengasse. Kilian Franz, Herrengasse. Seiler Vinzenz, Herrengasse. Gradier und Schuhobertheil-Crzeugcr. *Jartschitsch Karl, Freihausgasse. Schuhfabrik. NaverLnik M., Viktringhofgasse. *Rumesch Johann, Viktringhofgasse. Waidacher Josef, Schulgasse. Wechowar Valentin, Viktringhofgasse. Gürtler, Silber- und Bronzearbeiter. Kager Franz, Viktringhofgasse. Schnabl Josef, Bergstraße. Tratnik Karl, Pfarrhofgasse. Trutschl Josef, Bnrggasse. Hafner. Habianitsch Vinzenz, Perkostraße. *Heritschko Paul, Freihausgasse. * Schiller Johann, Viktringhofgasse. Handcls-Agciitnreu. Baumeister Josef, Tegetthoffstraße 39. Frohm Nestor, Tcgetthoffsttaße 37. Hrnza Michael, Elisabethstraße. Hudovernik Al. (Neininghauser Bierdepot), Doing. Hubatschek Emil, Tegetthoffstraße. Lininger Al., Wiclandgassc 8. Mitzky Heinrich, Goethestraße. Schmidt Karl, Tegetthoffstraße. Schwarz Moses, Ratengeschäft, Freihausgasse. Schweitzer Anton, Schillerstraße 10. Sicher M., Ratengeschäft, Tcgetthoffsttaße. Urban Irene, Bismarckstraße 23. Veritti Anton, Tegetthoffstraße 19. Volckmar Hugo, Herrengasse 56. Zucker Josef, Siicke-Leihanstalt, Tegetthoffstraße. Eiseil-Handlunge». Andraschitz Hans, Kärntnerstraße. Fontara Sylvester, Tcgetthoffsttaße. Frangesch Franz, Herrengassc (Pulververschleiß). Kautschitsch Josef, Hauptplatz. Knapp Joh., Triesterstraße. Kühar Vinzenz, Tegetthoffstraße. Pachner's Nachfolger Szlepecz-Vinzctitsch, Postg. Prstec Josef, Triestersttaße. Mannfaktur-, Mode- n. Knrzwarcil-Handliingeii. Blau Leopold, Herrengassc. Deu & Dubsky, Herrcngasse. Gniuschek Alois, Burgplatz. Grubitsch Johann, Tcgetthoffstraße. KokoschineggsJosef, Tcgetthoffsttaße. Krainz F. $, Draugasse. Michelitsch Felix, Herrengasse. Pichler Kath., Hariptplatz. *Pirchan Gustav, Herrengassc. Pucher Johann, Herrengasse. Schusteritsch Josef, Tegetthoffstraße. Soß Karl, Tegetthoffstraße. Srebre Paul, Tegetthoffstraße. Strablegg Anton, Hanptplatz. Starke! Alex, Postgasse Sttohmayer Ant. I., Herrengassc. Tautscher F. S., Herrengassc. Ullaga Josef, Tegetthoffstraße. Wessiag Adolf, Drangasse. Morsche Karl (vorm. Grubitsch), Herrengasse. Spezerei- und Gciuischtwaren-Handliiiigen. Andraschitz Hans, Kärntnerstraße. Auer Ludwig, Kaiserstraße. Berner Wilhelm, Kärnlnersträße. Berdajs W., Burg. CernovSck Maria, Werkstättenstr. Dernoscheg H., Wielandgasse. Duller Karl, Tegctthossstraße. Fasching Franziska, Draubriicke. Felder Friedrich, Drangasse. Fontana Silvester, Tegetthosfstraßc. Frühauf Marie, Franz Josesstraße. Frangesch Franz, Hcrrengasse. Fuchs Stefan, Mellingerstraße. Giegerl Th., Kärntnerstraße. Gorjak Paul, Bancalarig. Gornik M., Perkostraße. Gselmann M., Mellingerstraße. Haber Karl, Tegetthosfstraßc. Hartinger Ferdinand, Tegetthoffstr Hartler Josefa, Tegetthoffstraße. Hrastnig Julie, Perkostraße. 'Janschck Ferdinand, Tegetthoffstr. Jeres August, Triestcrstraße. Jurschitz Marie, Josefstraße. Horwath I., Domplatz. Kautschitsch Josef, Herrengasse. Ketz Gottfried, Postgassc. Kloitschnig Matthias, Melling. Krcßnik Paul, Franz Josesstraße. Krepek Marie, Gartengasse. Koroschetz L. H., Herrengasse und Triesterstraße. Koser Aut. (Schröfl's Nachf.) en gi-os, Mellingerstr. Knapp Johann, Triesterstraße. Kollar Andreas, Mellingerstraße. Koroschak T., Josesstraße. Krottmayr Johann, Mellingerstr. Lednik Max, Josefgasse. Lepej I., Nagystraße. Lorber Hans, Herrengassc. Leinschip Franz, Mellingerstraße. Lieleg Anna, Kärntnerstraße. Letonja Josefa, Draugasse. Mernig Josef, Mellingerstraße. Mikaewitsch Anton, Tegetthoffstr. Murko Vitus, Mellingerstraße. Marchetto Alexander, Theatergasse. Manritsch, Agnes, Triestersttaße. Mydlil Alex., Herrengasse. Obleschak F., Tegetthoffsttaßc. Opelka Franz, Kärntnerstraße. Pachner's Nachfg. Szlepecs & Vincctitsch, Postg. Plotsch Josef, Tegetthoffstraße. Pobeschin Joh., Mellingerstraße. Postrak Maria, Franz Josefstt. Pauko Luzia, Kärntnerstr. Pergauer Marie, Kärntnersttahe. Pichler Marie, Reiscrstraßc. Preschnig L., llrbanigasse. Pölzler Anna, Mellingerstraße. Prechtler Franz, Poberschsttaße. Preschern Johann, Hauptplatz Quandest Alois, Herrengasse. Reichenberg Josef, Kärnttrerstraße. Rieser Julie, Kärntnerstraße. Saga! Josef, Kärntnerstraße. Schillag Agnes, Melling. (Stefančič Franz, Kärntnerstr. Seidl 30t., Domplatz. Sobotka I., Gerichtshofg. Salesina Johann, Franz Josefsttaße. Schmidl Karl, Herrengasse. Schnideritsch Alois, Draugasse. Sirk Hans, Hanptplatz und Herrcngasse (Filiale). Sorko Franz, Schmidplatz. Sucher Alois, Triesterstraße. Taschler Anton, Fabriksgasse. Temmerl Franz, Triesterstraße. Tischler Ignaz, Tegetthoffstraße. Tscheppe G., Drangasse. Vertnik Amalie, Kärntnerstraßc. Vozu Marie, Tegetthoffstraße. Walland Hans, Schmidplatz. Wratschko Franz, Melling. Walzl Josef, Draugasse. Weigert Adolf, Tegetthoffsttaßc. Weingerl Oskar, Tegetthoffstraße. Welzebach I., Franz Josefsttaße. Wiwoda Franz, Tegetthoffstraße. Zelesnik Blasius, Lenaugasse. Ziegler Matthias, Hanptplatz. Landesproduktc. Braun Therese, Kärnttiersttaße. Mayer Andreas, en gros, Viktringhofg. * Öhm Franz, Fabriksgasse. Troger Christian, Bvrglatz. Nur Felle. Scherbaum Karl & Söhne, Bnrgplatz. Herren-Konfektionsgeschiiste. Müller Emcrich, Bikttinqhofgassc. Srebre Paul, Tegetthofstraßc. Starke! Alexander, Uniforniiernngsanstalt, Postg. Tschiritsch 39t., Tegetthoffstraße. Wölfling Anton, Herrengasse. Damcil-Konfektion. Hobacher Fanny, Hanptplatz. Holliček Johann, Herrengasse. Perschak Franz, Burggasse. Polansky Niko, Herrengasse. Wagner Marie, Herrengasse. Galantcricwarcli-Handluilgcn. Martinz Josef, Herrengasse. Martinz Rembert, Herrengasse. *Pristernik Albin, Bnrggassc. Turad Joachim, Tegetthosfstt. Wcinhandliiilgcii. Badl Anton, Vorderberg. Bücher Philipp Dr., Postgasse 6. Eiletz Antonia, Bnrggasse 10. Hausmaninger Kaspar, Tegetthoffstraße. Hausmaninger und Stander, Kärntnerstraßc. Küster Ferdinand, Mcllingersttaße. Lininger Johann, Volksgartcnsttaße 20. Lorber Marietta, Tegetthoffsttaße. Mayr Emanuel, Tegetthoffstraße 23. Nedelko Johann, Mellmgerstraße. Peßl Karl, Leitersberg, nächst dem Südbahnhofe. Pfrimer I. & 31., Tegetthoffstraße 45. Pugel & Roßmann, Sofienplatz 3. Staudinger Friedrich, Wielandgaffe 6. Thnrn Georg, Reiserstraße 6. Tscheligi Josef, Kärntnerstraße 2. Delikatessen. Crippa Julius, Burggasse 3. Funoll Andreas, Franz Josefstt. 11. Grbatinie Georgie. Gollesch Karl, Tegetthoffstraße. Hanel Ernst, TegetthoUttaße. Schwab Josef, Herrengasse 32. Tschutschek Franz, Herrengaffe. Drogerie und Chemikalien. Wolf Karl, Herrengaffe 17. Wolfram Max, Herrengasse 33. Eier- und Gefliigelhändler. Abt Wilhelm, Schaffnergasse 8. Himmler Adolf, Blumengasse. Löschnigg Anton, Triesterstraße. Roy I. (Deutsch Th. Nächst), Apotbekergasse. Scherrer S. (Robitsch's Nachfolg.), Triesterstraße. Skrabl Antonie, Kärntnersttaße. Farbwaren. Billerbeck Hermann, Herrengasse 29. König SB., Hauptplatz. Kollar Franz, Tegetthoffstraße. Sabukoschek Ludwig, Postgasse. Holz- und Kohlen-Handlungen. Abt Hans, Rathausplatz 5. Druschkowitsch Anna, Parkstraße. Eiletz Antonia, Burggasse 10. Grill Franz, Vikttinghofgasse 16. Hirschmann Ferdinand, Mellingerstraße 87. Kiffmann Karl, Mellingersttaße. Lach Friedrich, Bergstraße 6. Mayer Johann, Blumengasse 18. Merkt Roman, Mühlgasse 1. Meglitsch Simon, Triesterstraße. Peheim Alois, Theatergasse 6. Quandest Franz, Mellingerstt. 19. Rupnik Paul, Franz Josefstr. 11. Sammer Josefine, Kärntnerstr. 27. Sttaschill & Felber, Lendplatz 12. Talents Berta, Mellingerstraste. Trutfchl Peter, Kaisersttaße 4. Weranitsch Marie, Kärntnerstraße 43. Wratschko Franz, Mellingerstraße 5. Kleider- und Wäsche-Handlungen. Herzog A., Postgasse. Koller Aloisia, Draugasse. Ledineg Kreszenzia, Tegetthoffstraße 21. Praprotnik A., Mellingerstraße. Tkaletz Johann, Draugasse. Toplak Therese, Herrengasse. Tschiritsch Marie, Postgasse. Knnstblnmen-Handlung. Doleuz Johanna, Freihausgasse. Büdefeldt Cäcilie, Herrengasse. Pigal H., Burggasse. Käse-ExPort-Geschäft. Menis n. Scherbaum Ferd., Grabengasse. Schamesberger Josef, Mellingerstraße. Lesezirkel und Zeitschriften-Leihanstalt. Kienreich I. A., Burggaffe. Maler, Anstreicher und Lackierer. Erjautz Josef, Kärntnerstr.^ Futter Christof, Ferdinandstr. Holzinger Josef, Reiserstraße. Jäger Karl, Kaserngasse. Juterschnigg G., Pfarrhofgasse. Klastisch Josef, Kaiserstraße. König Wenzel (Bäuerle), Hauptplatz. Kollar Franz, Tegetthofstraße. Philipp Gustav, Vikttinghofgasse. Roth Hans, Reitergasse. Sabukoschek Ludw., Postgasse. Sirotiö Michael, Färbergaffe. Strohmayer Josef, Burggasse, llssar Liebmund, Neugasse. Valaster Franz, Schmidplatz. Wergles Florian, Kärntnerstr. Witzler's Witwe, Mellingerstraße. 2elezny Franz, Brandisgasse. Möbel-Niederlagen. Gleinzer F., Mellingerstraße. Kregar Josef, Schulgasse. Mandl Johann, Hauptplatz. *Makotter Rosa, Burggasse. Pleterschek Franz, Kärntnerstraße. Srebre P., Tegetthoffstraße. Turk Anton, Tegetthoffstraße. Mechaniker, Nähmaschinen- und Fahrrad-Niederlagen und Fabriken. *Dadieu Moritz, Viktringhofgasse 22. Heu Alois, Herrengasse 34. Masten Johann, Tegetthoffstraße. * Neger Franz, Herrengasse, Fabrik Burggaffe, elektrische Kraftübertragung. Prosch Konrad, Vikttinghofgasse 23. Payerl (Prosch), Herrengasse 23. Singer-Maschinen-Niederlage, Herrengasse 32. Mustk-Jnstrnmentenmacher. Höfer Josef, Schulgasse 2. Perz Kanz, Burgplatz. Papier-, Schreib- und Zeichen-gieqnisiten. Czadnik Friedrich, Domgasse 5. Gaißer Johann, Burgplatz. Jsling Max, Herrengasse 26. Krapek Heinrich, Herrengasse. Nowak Felix (Ferlinz Nächst), Herrcngasse 9. Nowak Anton, Hauptplatz. Platzer Andreas, Herrengasse 3. Pristernik Marie, Tezetthoffsttaße 13. Scheidbach Karl, Herrengasse. 28. Handschuhmacher und Baudagisteii. Podgorschek Fr., Burggasse. Ulrich Hedwig, Herrengasse. Hut- und Schilhwaccn-Nicdcrlage. Blasina E., Burgplatz. Frankel Alfr., Wiener Schuhwaren. Jartschitsch Karl, Herrengasse. Schram M, Herreng., Filiale Tegetthoffstraße. Tkaletz Joh., Hauptplatz. Hutmacher. Bregar Johann, Herrengasse 16. Hlustig Ludwig, Draugasse. Lehrer Wilhelm, Herrengasse 22. Hotels- und Einkehr-Gasthäuser. Jank Gustav, Hotel „Mohr", Herrengasse. Prelog Marie, „Zum Lamm", Tegetthoffstraße. Rapotz I., „Stadt Triest", Triesterstraße. Rechberger Leop., Hotel „Alte Bierquelle", Postg. Sauer Johann, Hotel „Meran", Tegetthoffstraße. Schigerth Josef, „Zum gold. Roß", Viktringhofg. Spaček Vinzenz, „Zur Traube", Tegetthoffstraße. Tisso Ernst, „Zum schwarzen Adler", Burgplatz. Tschernovschek B., „Zur Südbahn", Tegetthoffstr Wiesthaler Th., Hotel „Stadt Wien", Tegetthoffstr. Wreßnigg Peter, „Zum Hirschen", Triesterstraße. Wirrzinger Matthias, „Sandwirt", Viktringhofg. Zwetti Leopold, „Erzherzog Johann", Burggasse. Gastwirte und Ncstaurationen. Arlhofer Joh., Kasino-Restauration, Domplatz. Bernreiter Marie, „Kreuzhof", Josefgasse. Golitif Marg., Kärntnerstraße. Fabian A., Josefgasse. Felber Marie, Draugasse. Forstner's Erben, Franz Josefstr. Frangesch Josef, Mühlgasse. Friedau, Kärntnerstraße. Egger Marie, Viktringhofgasse. Gang! Magd., Kaserngasse, Glaninger Alois, Lendplatz. Gollob Rosa, „Zum Löwen", Schmidplatz. Gornig Barthol., Poberscherstraße. Gorinp, Kärntnerstraße Grund E., Kärntnerstraße. Gsellmann Johann, Mellingerstraße. Heinrich Joh., Südbahnhof-Restauration. Herrsch, „Csarda", Tegetthoffstraße. Hirschmann Ferd., Mellingerstraße. Hoisl Marie, Tegetthoffstraße. Holzknecht Johann, „zur Krone", Triesterstraße. Hofer, Triesterstraße. Hummel Othmar (Götz), Tegetthoffstraße. Inkret I., „Zur Stadt Graz", Rathauspl. Jauk Friedrich, Flößergasse. Jellek Marie, Josefstraße. Jeres August, Triesterstraße. Kartin Emil, Weinschank, Kärntnerstraße. Kascha Matthias, Franz Josefstraße. Krois Andreas, Franz Josefstraße. Küttner Johanna, Kasernplatz. Lacheiner Johann, Franz Jofefstraße. Lauser Josef, Rothweinerstraße. Lonöarec Therese, Viktringhofgasse. Löschnig Ferdinand, Franz Jofefstraße. Löschnigg Richard, Draugasse. Matzhold Andr., Domgasse. Martschitsch Franz, „Transvaal", Hermanngasse. Machen Alois, „zum Elefanten", Triesterstraße. Marko Josef, Kärntnerstraße. Maierseidl Johann, Triesterstraße. Marik Theresia (Ockermüller), Mühlgasse. Meden A, Tegetthoffstraße. Mislowitsch C., Nöckenzaungasse. Mrak Th., Franz Josefstraße. Pfeiler Agnes, Blumengass. Pöltl Josef, Mellingersttaße. Pregl I., Allerheiligengasse. Polegeg Otto, Kärntnerstraße. Reißmann Ida, Windenauersttaße. Roiko I., Schillersttaße. Pirker Anton, Kaserngasse. Radich Apollonia, Schmiderergasse. Roschanz Franz. „Gambrinushalle", Theaterg. Plasonig A., Mellingerstraße. Stander, Schlachthofgastwirtschaft. Serschön Ferd., Bancalarigasse. Schein, Burgplatz. Scherbaum Therese, Hauptplatz. Schneider G., Freihansgasse. Schnideritsch A., Kärntnerstraße. Schnutt Johann, Josefstraße. Schosteritsch Franz, Mühlgasse. Schweitzer Katharina, Mellingerstr. Sttanß V., „Z. Stern", Kärntnerstr. Szakovics Agnes, Herrengasse. Tscheligi Josef, Hauptplatz. Vogl, Poberscherstraße. Vechovar Wenzel, Tricstersttaße. Weilandits, Franz Josefsttaße. Weiß Alois, Burgplatz. WerhonigHans, („altd.Weinstube"), Viktringhofg. * Wesiak Marie, Puntigamer Bierquelle, Kärntnerstr. Willey Josef, Urbanigassc. Widgay Ignaz, Volksgartcn. Wruß Johann, Triesterstraße. Woch Anton, Lendplatz. Wernigg Joh., Domgasse. Wahlschlager, Bancalarigasse. Zokaly Franz, Mellingerstraße. Zink Vinzenz, Triesterstraße. F r ü h st n ck st n b e n: Crippa I., Burggasse. Fnnol A., Franz, Jofefstraße. Hanel E., Tegetthoffstraße Tschntschek Franz, Herrengasse. Kafscchänscr. Azzola L., Viktringhofgasse. Fabian A., Josefgasse. Grund Ernst, Kärntnerstraße. Günther Wilhelm, Viktringhofgasse. Kästner K., Tegetthoffstraße. Kranzelbinder Peter, Franz Josefstraße. Vicovsky Franz, Rathausplatz. Rupprich Julius, Herrengasse. Wagner H., „Meran", Tegetthoffsttaße. Wagner Hans, Tegetthoffstraße. Kaminfeger. Auer Franz, Schlachthausgasse. Ertl Martin, Burg. Gröger Wilhelm, Rathausplatz. Ratzel Josef, Kärntnerstraße. " Wanek Wenzel, Allerheiligengasse. Damcnklcidermacher. Perschak Franz, Burggasse. Skala Josef, Tegetthoffstraße. Tamenkleiüermachcriiinen. Andraschitz-Lesser Maria, Schmidererqasse 5. Betz Josefa, Theatergasse. Blaschitz Th., Färbergasse 6. Brandt Wilhelmine, Freihausgasse 14. Czerny Rosa, Tegetthoffstraße 9. Celan Maria, Kärntmrstraße. Dereani Therese, Pfarrhofgasse. Dietinger Franziska, Frauengasse 9. Faschmann Antonie, Herrengasse 32. Folger Katharina, Seitzerhofgasse. Fink Ernestine, Nagystraße 10. Fischer Therese, Kaiserstraße 6. Gleinzer Marie, Tegetthoffsttaße. Hois Maria, Kärntnerstraße 17. Haußner Rosa, Wildenrainergasse. Janschek Aloisia, Perkosttaße 7. Jartschitsch Marie, Freihausgasse. Kalcher Marie, Tegetthoffstraße. Kaspar Therese, Burggasse 15. Keketz Josefine, Tegetthoffstraße 56. Klauschner Christ., Tegetthoffstr. 33. Klemsche M., Tegetthoffstraße 26. Klug Helene, Mellingerstraße 30. Koller Maria, Burggasse 22. Koffar Irene, Gerichtshofgasse 14. Krebs Magdalena, Tegetthoffstraße. Kruvetz Ursula, Kärntnerstraße. Kroschl Therese, Biktringhofg. 18. Kothbauer Louise, Allerheiligengaffe 15. Leskovar Anna, Tappeinerplatz. Lupscha Fanny, Tegetthoffstraße. Machoritsch Josefa, Tegetthoffstraße 56. Mallek Maria, Gartengasse. Meritschnik Klara, Schillerstraße 10. Nerath Marie, Mühlgasse. Oschek Therese, Mellingerstraße 9. Pischetz Therese, Heugasse. Posautz Maria, Kärntnerstraße. Poscharnig Rosalia, Tegetthoffstraße 39. Pototschnig Theres, Landwehrgasse. Polansky Maria, Herrengaffe 25. Praprotnik Antonia, Mellingerstraße 22. Reithofer Rosina, Hauptplatz. Ribitsch Mathilde, Tegetthoffstraße. Roiko Johanna, Kärntnerstraße. Roßmann Julie, Bancalarigasse Schullinz Adele, Herrengasse. Schnideritsch Marie, Draugasse 15. Senekowitsch Johanna, Triesterstraße 65. Spes Anna, Burggasse 5. Skerbinz Rosa, Nagysttaße. Škof Karoline, Brandisgaffe. Sinkowitsch Maria, Bahnhofstr. 3. Schifko Maria, Tegetthoffstr. 32. Stebich Anna, Draugasse 2. Stickler Angela, Draugasse 15. Sttoß Josefine, Kaiserstraße. Schönherr Regina, Herrengasse. Tkalez Anna, Josefgasse 8. Tschech Johanna, Bismarckstr. Trefalt Rosalia, Allerheiligeng. 8. Trampnsch Antonia, Schmidplatz 2. Tschitschek Rosa, Kärnttrerstr. Tschrepmko Julie, Gaswerkstr. 19. Toplak Therese, Herrengasse. Urlepp Johanna, Kärntnerstr. 11. Ulbl Marie, Wattgasse 5. Wachtl Anna, Mühlgasie. Wabscheg Ludmilla, Grabengasse. Wagner Marie, Herrengasse. Waidacher Martha, Kärnttrerstr. 19. Wohlmut Käthe, Herrengasse 17. Wretzl Marie, Triesterstraße 22. Herrenkleidermacher. *Dereani T., Pfarrhofgasse 1. Dinebir Jgn., Mühlgasse 7. Dolöek Stefan, Postgaffe 5. Ehm Wenzel, Franz Josefsttaße. Folger Josef, Seitzerhofgasse 4. Fraß Joses, Herrengasse 33. Galle Anton, Franz Josefstraße 5. Glawitsch Matthias, Mühlgasse 8. Grambus Karl, Hauptplatz. Haas Franz, Kärntnerstraße 90. Jeffenko Franz, Biktringhofg. 18. Karl Anton, Burggaffe 11. Kaspar Leopold, Mühlgasse. Keutz Gregor, Josefstraße. Korensky Franz, Tegetthoffstraße. Koßar Anton, Domplatz 5. Kunst Peter, Burggasse. Latzko Johann, Schulgasse 5. Leeb Joses, Burggasse 2. Ledineg Alex., Tegetthoffstraße 21. Lepej Franz, Triesterstraße. Leitgeb Johann, Postgasse. Letoma Andreas, Bergsttaße 4. Lisenz Johann, Flößergasse 6. Lubey Josef, Bancalarigasse. Mazuch Josef, Kaserngaffe. Mejatsch Peter, Domgasse 4. Mohr Anton, Kärntnerstraße. Monetti Josef, Grabengasse. Müller Emerich, Bikttinghofg 25. Murschetz Franz, Bikttinghosg. 28. Nekrepp Ignaz, Schwarzgasse 5. Nerath Alois, Schmiderergasse 3, auch Putzerei Nowak Ignaz, Mellingerstraße 47. Oratsch Franz, Mühlgasse 7. Ornig Martin, Mühlgasse 22. Oswatitsch Josef, Nagystraße 10. Oswald Johann, Franz Josefstr. Pachiffch Stefan, Fischergasse 4. Paschel Josef, Schulgasse 4 Paulo Matthias, Poberscherstraße. Podqorscheqq Blasius, Herrengasse. Roiko Joh., Kärntnerstraße. Schrimpf Franz, Färbergasse 5. Schediwy Franz, Flößergasse. Sodin Therese, Pfarrhofgasse 9. Soulal Jakob, Burg. Stiebler Anton, Draugasse 15. Suppanz Leopold, Hauptplatz. Tkaletz Anton, Josefgasse 8. Urlepp Franz, Kämtnerstraße 11. llrnauth Leonhard, Kärntnerstr. Weiß Peter, Mühlgasse Zischek Franz, Mellingerstraße 1. Zw erlin Franz, Schwarzgasse. Zwirn Franz, auch Putzerei, Franz Josefstraße. Zwitsch Georg, Tegetthofsstraße. Korbflechter. *Antloga Josef, auch Siebmacher und Drahtflechter, Domgasse. Prach Andreas, Tegetthoffstraße. Kupferschmiede. *Hitzel Josef, Kärntnerstraße. Glumač Demetrius, Kaserngaffe. Kürschner. Granitz Karl, Herrengasse. Holliäek Johann, Herrengasse. Lebzelter. Dufek -Josef, Viktringhofgasse. Gert Franz, Herrengasse. Leder-Gerbereien und Handlniigen. Badl Wilh., Fabrik, Lager am Hauptplatz. Gruber Johann, Draugasse. Györek Nikolaus Nachf. (Stark jun.), Burgplatz. Hoffmann Hans, Tegetthoffstraße. Koza Antonio, Lederverkauf, Tegetthoffstraße. Nasko Alois, Viktringhofgasse. Reisp M., Lederverkanf, Draugasse. Stark Josef, Hauptplatz. Liqueur- und Brauutweiu-Erzcugung. Arsenschegg M., Kärntnerstraße. Albrecht & Strohbach, Herrengasse, Sofienplatz. Friedau Franz, Kärntnerstraße. Hartler Josefa, Tegetthoffstr. Horwath Nik., Domgasse. Krisper Matthias, Triesterstraße. Kloitschnig A., Melling. Leinschitz Franz, Mellingerstraße. Lendler Georg, Kärntnerstr.. Doing. Sarley Friederike. Tegetthoffstraße. Schigart Josef, Viktringhofgasse. Schmiderer, Kärntnerstraße. Schmidt Felix, Kärntnerstraße. Tschcligi I., Hauptplatz. Wruß Michael, Triesterstraße. Maschinstrickcrei. Blau Leopold, Herrengasse 5. Heu Alois, Herrengasse 34. Messerschmiede. Komenda W., Herrengasse. Thalmann Arthur, Hauptplatz. Milch und Molkerei-Produkte. Molkerei Friedr. Jank, Flößergasse. Molkerei-Genossenschaft «ötsch; Niederlagen: Herreugasse 36 bei Herrn Lorber, Domplatz und Hamerlinggasse. Modistinnen. Dolenz Johanna, Freihausg. 3. Geringer Kresz., Burggasse. Glaninger Amalie, Herrengasse 16. Hobacher Fanny, Hauptplatz 19. Holliöek Amalie, Herrengasse 24. Lehrer Rosa, Herrengasse 22. Markesch-Laczika, Herrengasse 27 Polt Elise, Herrengasse 40. Schemeth Louise, Bnrggasse 10. Schmidinger Philom, Triesterstr. Sket Helene, Herrengasse. Wagner Marie, Herrengasse. Mühlen. Ludwig Franz & Söhne, Kriehuberstr. ) Dampf-Scherbaum Karl & Söhne, Burgplatz. ) mahlen. Nagelschmicd und Niugclschmicd. Rathey Franz, Poberscherstr. Orgelbauer. Brandt Joses, Schmiderergasse. Hallecker Alois, Allerheiligengasse. Koroschak Franz, Kärntnerstraße. Pfeifeuschueider. Kronawetter Josef, Kärntnerstraße. Photographen. Gebhardi E., Herrengasse. Kiefer L. I., Schillerstraßc. Wagner I. R., Burggasse 4. Prader und Bauer, Bnrgg. 28. Präparateur. Zawesky Franz, Schulgasse 4. Rcalitätcu-Berkchr. Kadlik Josef, Burggasse 17. Regen- und Soniienschirniinacher. *Fornara Anton, Burggasse 8. Hobacher Hedwig, Herrengasse 34. Hobacher Joh., Herrengaffe 14. Petrossi Franz, Draugasse 2. Riemer und Sattler. Egger Heinrich, Herrengasse. Ferk Franz, Tegetthoffstraße. Graschitsch Jakob, Magdalena-Vorstadt. Kriwanek Heinrich, Sofienplatz. Nowak Rudolf, Burgplatz. Prek Anton, Viktringhofgasse. Sabukoschek J., Kärntnerstraße. Waglan Josef, Poberscherstraße. Zechner Heinrich, Viktringhofgasse. Schlcifcrei. Fabiani Anton, Mellingerstraße. Schleifsteiusabrik. Swaty Franz, Triesterstraße. Schlosser. Baicer Alois, Mühlgasse. Gobetz Franz, Reisergasse. Häckl Hugo, Windenauerstraße. Hitzl Karl, Weinbaugasse. Hradek Franz, Windenauerstraße. Jagoditsch Franz, Flößergasse. Kerth Karl, Kärntnerstraße. *Kothbauer Franz, Freihausgasse. Kranner Friedr., Poberscherstraße. Pirch Karl, Burggasse. Pirch Josef, Brunngasse. Polatschek Alois, Freihausgasse. Riegler Alois, Flößergasse. Schell Josef, Kärntnerstraße. Sinkowitsch Karl, Pnfsgasse. Sirak Johann, Poberscherstraße. Schmiede. Kotzbeck Jakob, Kriehubergasse. Novaöek Johann, Lendgasse. Plachteritsch Franz, Kärntnerstraße. Onitsch Alois, Badgasse. Stem Georg, Badgasse. Werhonig Franz, Burggasse. Zigmann Matthias, Triesterstraße. Schuhmacher. Aubitsch Karl, Triesterstraße. Blasina Josef, Burgplatz 5. Egger Johann, Mühlgasse. Egger Gottfried, Domplatz. Fabian Johann, Freihausgasse. Fak Johann, Viktringhofgasse. Feix Anton, Flössergasse 6. Fischer F. A., Schulgasse 5. Frankl Nikolaus, Perkostraße 18. Gluschitz Valentin, Tegetthoffstr. 30. Golob Karl, Mühlgasse 8. Görlich Wenzel, Mellingerstr. 42. Greif Franz, Triesterstraße 5. Grobelschek Stefan, Kärnterstraße. Gusel Leopold, Bergstraße 8. Habith Franz. Mühlgasse. Horwath Ludwig, Herrengasse 37. *Jartschitsch Karl, Freihausgasse. I. Marbnrger Schnhwarenfabrik. Ing Georg, Perkostraße 7. Ing Kaspar, Schillerstraße 8. Jurscha Matthias, Triesterstraße 5. Juterschnig Anton, Frauengasse. Kaisersberger Franz, Kärntnerstr. Knechtl's Witwe, Mellingerstr. 12 Koren Anton, Mühlgasse 7. Koß Johann, Seitzerhofgasse. Krois August, Kasernplatz. Krois Johann, Kärntnerstraße 67. Kuß Vinzenz, Herrengasse. Lenartschitsch Vinzenz, Tegetthoffstraße 28. Löschnig Karl, Kürntnerstraßc 26. Lonöar Albert, Postgasse 9. Lustig Eduard, Kärntnerstraße 34. Malh Kaspar, Kärntnerstraße 126. Mahonig Jakob, Burggasse 16. Magerl Johann, Triesterstraße 3. Martignaco Peter, Franz Josefstr. Martschitsch Johann, Drangasse 8. Medwed Thom., Allerheiligeng. 8. Meglitsch Alois, Kärntnerstraße 8. Müller Johann. Schwarzgasse. Sidrati) Franz, Kärntnerstraße 8. Nerath Friedrich, Kärntirerstr. 18. Sieubauer Karl, Mellingerstraße 64. Neumann Josef, Franz Josefstr. Nowak Matthäus, Apothekerg. 2. Padonik Ignaz, Draugasse io. Pachitsch Lorenz, Domplatz. Passer Matth., Hariptplatz. Pettek Franz, Schmiderergasse 5. Pirsch Blasius, Josefigasse 8. Passero Martin, Hauptplatz 21. Pisanctz Anton, Windcnauerstr. 1. Plasonig Markus, Aliellingerstr. 8. Platzer Johann, Domgasse 2. Plochl Franz, Bürgerstraße 8. Pulko Franz, Triesterstraße 15. Ro iko Johann, Schmidglatz 3. Nasboschek Val., Mellingerstr. 13. Nuttnik Franz, Tegetthoffstraße 63. Šalamon Franz, Mellingerstr. 67. Schalkovitsch Thomas, Fischerg. 9. Schoral Josef, Kasernplatz 8. Schwab Josefs Herrengasse 32. Serdinko Ferdinand, Burgg. 26. Sidar Franz, Poberschstraße 1. Sieber Ferd., Tegetthoffstr. 42. Škrabe Johann, Mühlgassc 4. Staneg Franz, Mellingerstraße 1. Staudinger Rud., Viktringhofg.10. Stumberger Jos., Tegetthoffstr. 17. Tadina Matthias, Webergasse 9. Thomanitsch Josef, Triesterstr. Tkaletz Johann, Harchtplatz 6. Manchnig Josef, Viktringhofg. 19. Weber Alois Urbanigasse 30. Wicher Andreas, Mellingerstr. 53 Widmeier Franz, Triesterstraße. Woduschek Johann, Sophienplatz 1. Wogrinetz Matthias, Burggasse 24. Woiwoda Josef, Färbergasse 5. Wonk Josef, Hcrrengasse 52. Wresch SNatthias, Tegetthoffstr.33. Žagar Jakob, Pfarrhofgasse 3. Zentrich Stefan, Franz Josefstr. Zollenstein Jakob, Burggasse 12. Seifensieder. Bindlechner Franz, Herrengasse. Bros Karl, Hauptplatz, Fabrik Mothergasse. Sefsel-Erzengung. Lirzer Raimund, Augasse. Seiler. Baumkirchner Simon, Tegetthosfstraße. Heller Franz, Herrengasse. Sodawasscr-Erzciigung. Großer Rudolf, Triesterstraße. Scheikl Enzelbert, Viktringhofgasse. Spezialitäten-Geschiift. Faisz Anton, Domgasse. Spezialitätentrafik Burggasse. Spediteure und Möbel-Transport. *Kiffmann Karl, Mellingerstraße. *Mally A., Mellingerstraße. Quandest Franz, Mellingerstraße. Spengler. Blum Rudolf, Tegetthosfstraße. Jellek's A., Ww. Tegetthoffstraße. Jurscha Felix, Triesterstraße. Korber Josef, Brnnngasse. Merkt Anton, Mühlgasse. Partl Michael, Burggasse. Riha Josef, Kärntnerstraße. Wiedemann Friedrich, Theatergasse. Tapezierer. Baumann Ferdinand, Kärntnerstraße. Bubak Ernst, Viktringhofgasse. Bubak Josef, Herrengasse 40. Mandl Johann, Möbellager, Hanptplatz. Schribal Viktor, Tegetthoffstraße. Wesiak Karl, Schwarzgaffe. Wind Hugo, Tegetthoffstraße. Tscherin Anton, Seitzerhofgaffe. *Zelenka Ernst, Freihausgasse. Tischler. Bobek Andreas, Triesterstraße. Babnik Jakob, Schniidplatz 3. * Beranek Emil, auch Dampfsägewcrk, Kärntnerstr. Benkitsch Nikolaus, Tegetthoffstraße. Bobek Andreas, Triesterstraße 13. Cerjak Franz, Windenauerstraße 26. Dörflinger Friedrich, Kaserngasse 6. Drofenik Paul, Wiesengasse 2. Dworschak Jakob, Mellingerstraße 41. Eim Valentin, Herrengasse. Eisl Fr., Viktringhofg., Billard- u. Möbeltischler. Eisl R., Viktringhofg., Billard- u. Möbeltischler. Gaffer Matth. (Matratzen-Erzeugung), Reisergasse. Gaffer Johann, Gerichtshofgasse 14. Göttlich Michael, Kärntnerstraße 128. Grillest Michael, Rathansplatz. Hölzl Anton, Viktringhofgasse. Klemenschek Andreas, Josefistraße 11. Kolaritsch Josef, Tegetthosfplatz. Kregar Josef, Burggasse. Krieg Martin, Triesterstraße 11. Lorbegg Franz, Gerichtshofgaffe 14. Lnbi Matthias, Angaffe. Maicen Andreas, Kaserngasse. Menhart Georg, Melting. Muhitsch Anton, Josefgaffe 31. Pichler Joh., Reisergaffe. Pilch Johann, Mellingerstraße 45. Pototschnig Ferdinand, Weinbaugaffe 29. Purgay Joh., Urb anig affe 28. Rochel Alexander, Schmtdplatz 3. Salzer Joachim u. Sohn, Carnerig. Schafferitsch Johann, Mühlgasse 11. Sernetz Alois, Neudorf. Senekowitsch Franz, Fabriksgaffe 17. Skrabl Karl, Kärntnerstraße 43. Toplak Anton, Reiserstraße 26. Bolöiü Josef, Schmiderergasse 5. Walheger Josef, Tegetthoffstraße. Wicher Anton, Kärntnerstraße 31 Wunderlich Leopold, Schmiderergaffe 5. Trödlereicn. Blaschitz (Wehr) Josefa, Bnrgplatz. Heumeyer M., Hauptplatz. Jorgo Agnes, Draugaffe. Koller A., Draugaffe. Uhrmacher. Fehrenbach Th., Herrengasse. Filiale: Draugaffe. Gfrerers Witwe, Burg. Jlger Alois, Viktringhofgasse. Jlger Wilhelm, Postgaffe. Koren Peter, Kaserngasse. *Kisfmann Ant., Herreng. Filiale: Tegetthoffstr. Mayer Josef, Tegetthoffstraße. Sulz Georg, Tegetthoffstraße. Wapper August, Domgaffe. Reicher Markus, Triesterstraße. Zechner Ludwig, Triesterstraße. Wagner. Borstner Ferdinand, Theatergasse. Egger Franz, Kärntnerstraße. Fraß Franz, Tegetthoffstraße. Pergler Franz, Badgaffe. Wasche- und Feinputzerei. Ebner Marie, Viktringhofgasse. Erste Wiener Feinpntzerei, H. Ledwinka, Domplatz. Gerschlager Anna, Viktringhofgasse. Glogovschet Fanni, Puffgasse. Großer Rudolf, Mariengasse 10. Heller Elisabeth, Fischergaffe Kmetiö, Franz Josefstraße. Kratzer Louise, Allerheiligengasse. Suttner Johanna, Kasernplatz. Nudl Alois, Burggasse 18. Pagek Barbara, Lenaugaffe. Peklar Maria, Tegetthoffstraße. Perko Maria, Franz Josefstraße. . Schuntner Johanna, Flößergaffe. Schmigotz Elise, Domplatz. Tscheppe Rosa, Landwehrgaffe. Windisch Franz, Herrengaffe. Zelzer Johanna, Herrengaffe 40. Wäsche-Erzeugung, Stickerei u. Bordrnckerei. Boltschin Emma, Franz Josefstraße. Büdefeldt Cäcilie, Herrengasse. Burghardt Emma, Burggasse 3. Grieb Josefa, Neugasse. Havliöek Franz, Wäsche-Fabrik, Tegetthoffstr. 77. Hrib er Anna, Schulgasse 2. Kapper Marie, Theatergasse 10. Kappl Marianne, Herrengasse 33. Klemensberger Johanna, Burggasse 2. Koprek Maria, Kärntnerstraße 20. Morauz Maria, Mellingerstraße 8. Nemetz Elise, Josefstraße 3. Petek Andreas, Wäsche-Erzeuger, Kärntnerstr. Petek Maria, Tomgasse. Schescherko Theres, Nagystraße. Schmidt Anna, Franz Josefstraße 5. Schuntner Marie, Augasse. Tschech Agnes, Allerheitigengasse. Wichserzeuguiig. Hanke Josef, Biktringhofgasse. Richter Paul, Blumengasse. Zeugschmied. Gradischnik Stefan, Erzeuger von Dezimal- und Zentimal-Brückenwagen, Poberscherstraße. Zuckerbäcker. Kleiner Joh., Herrengasse. * Pelikan Johann, Herrengasse und Burgplatz. G. Selzer und F. Zinka, Burggasse. Ziegeleien. H. Schmid und Ch. Speidel, Melling. „Styria", Melling (Basch). Zimnierputzer. Dreisiebner Johann. Resch Johann, Schillerstraße. Gemeinnütziges. (Bitte Lebensvevstchevungspolizze bildet in allen Lebenslagen einen ungemein wertvollen Besitz. Eine Lebensversicherungs-Polizze eignet sich am besten zur Familienversorgung, zur Aussteuer von Töchtern, zur Bestreitung der Kosten des Militärdienstes, höheren Studien oder der Etablierung von Söhnen; sie dient als Mittel, die Bürden des Alters erträglicher zu machen, indem nach Erreichung eines bestimmten Alters Kapitalien oder Renten flüssig werden; sie vermag, insofern sie einen Lebensversicherungsvertrag darstellt, alleinstehenden älteren Personen einen hohen Ertrag ihrer Ersparnisse zu bieten; sie ermöglicht die leichtere Aufnahme von Darlehen rc. Eine solche Lebensversicherungs-polizze kann jedermann ohne Unterschied des Standes erwerben beim Ersten allgemeinen Beamtenverein der österr.-ungar. Monarchie in Wien, der größten wechselseitigen Lebens- und Renten-Versicherungsanstalt Österreich - Ungarns. Gründungsjahr 1864. Geschäftsergebnisse Ende 1904: Versichertes Kapital 176 Millionen Kronen. Seit Beginn der Vereinstätigkeit ausbezahlte Versicherungen 72 Millionen Kronen. Garantiefonds 57 Millionen Kronen. Günstige Versichernngs-bedingungen. — Billige Prämien. — Rasche Auszahlung. Bitte, es nicht zu unterlassen, eine Anfrage über Familienversorgung an den Ersten allgemeinen Beamtenverein, Wien, I. Wipplingerstraße Nr. 25/36, zu richten. ©in altbewährtes Hausmittel ist „Herbabnys Unterphosphorigsaurer Kalk-Eisen-Sirup". Dieser seit 36 Jahren eingeführte, ärztlich erprobte und empfohlene Brustsirup wirkt hustenstilleud und schleimlösend, sowie Appetit und Verdauung anregend; durch seinen Gehalt an Eisen und löslichen Phosphor-Kalk-Salzen ist er ........ Blut- und Knochenbildung sehr nützlich. Herbabnys Kalk-Eisen-Sirup, welcher nur in der Apotheke „zur Barmherzigkeit" in Wien, VII. Kaiserstraße 73—75, erzeugt wird, erstellt sich wegen seiner ausgezeichneten und verläßlichen Wirkung einer stets steigenden Beliebtheit; er wird selbst von den zartesten Kindern vorzüglich vertragen und wegen seines Wohl- geschmackes von denselben sehr gern genommen. (Siehe Inserat 3. Umschlagseite.) Räköeztz-Magenbitter, römischer Blutreinigungs-Syrnp, Lungenkraut-Brusttee sind vorzügliche, in jeder Familie unentbehrliche Hausmittel, durch deren Benützung den meisten Erkrankungen vorgebeugt wird. Jede, auf die Gesundheit ihrer Mitglieder besorgte Familie bestellt diese unentbehrlichen Hausmittel. Gegen Voreinsendung von K 6 50 werden alle 3 Präparate versandt vom alleinigen Erzeuger Apotheker Attila Requini, Budapest, VII. Külsö kerepesi ut 24. — Näheres im Inseratenteile. Die besten und stärksten Uhren werden von der sich eines Weltrufes erfreuenden Exportfirma H. Suttner in Krainbnrg (Kram)' nach allen Richtungen des Wetterhahnes geliefert. Die Uhren dieser Firma sind ganz besonders hübsch und kräftig ausgestattet, wer sich eine diensttaugliche verläßliche Uhr anschaffen will, wende sich vertrauensvoll an diese Firma, welche auf Wunsch ihren großen Preiskatalog mit fast 1000 Abbildungen gratis und franko versendet. Echte Schweizer Uhren sind bei dieser bestbekannten Firma stets in reichster Auswahl auf Lager. — Die Aufmerksamkeit, mit welcher diese Firma ihre Kunden bedient, hat sie allgemein beliebt gemacht und ist es wirklich ein Vergnügen, den überdies für die prächtigen Katalog dieser Firma durchzublättern.1 Zeit 30 Jahren bewährt sind „Herbabnys Aromatische Essenz" (schmerzstillende Einreibung) und „Herbabnys Verstärkter Sarsaparilla-Sirup" (ausgezeichnetes Blutreinigungsmittel), welche nur in der Apotheke „zur Barmherzigkeit" in Wien, VII. Kaiserstraße 73—75, bereitet werden, und die seit ihrer Einführung wegen ihrer vorzüglichen und sicheren Wirkung in allen Kreisen allgemeine Anwendung und Anerkennung gefunden haben. (Siehe Inserat 3. Umschlagseite.) Die künstlichen Düngemittel. Nachdem der Stallmist durch seinen Gehalt an den wichtigsten Pflanzennährstoffcn: Kali, Phosphorsäure und Stickstoff, düngend wirkt, enthalten die dem Landwirte zur Verfügung stehenden künstlichen Düngemittel, welche den Stallmist in seiner Wirkung ergänzen und mitunter auch ersetzen sollen, diese Pflanzennährstoffe in einer möglichst konzentrierten und von den Pflanzen leicht aufnehm-baren Form. Die künstlichen Düngemittel enthalten aber meist nur einen dieser Nährstoffe, iveshalb wir sie in 1. Kali-, 2. Phosphorsäure- und 3. Stickstoffdüngemittel einteilen können. Die kalihältigen Düngemittel sind der Kainit und das 40 °/0ige Kalidüngesalz. Der Kaimt wird in Bergwerken gewonnen und enthalten 100 kg Kainit 12*4 kg des Pflanzennährstoffes Kali. Das 40%ige Kalidüngesalz wird in Fabriken aus ebenfalls bergmännisch gewonnenen Kalisalzen erzeugt und enthält in 100 kg 40 kg Kali. Mit 100 kg dieses Düngemittels führen wir also dem Boden 3 */2mal soviel Kali zu, als mit 100 kg Kainit. Bei weitem Bahn- und Wagentransport wird sich das 40%ige Kalidüngesalz billiger stellen als der Kainit, da dasselbe, wie oben gesagt, 3V3itml konzentrierter ist. Auch in der Anwendung dieser beiden Düngemittel sind Unterschiede vorhanden. Der Kainit soll möglichst zeitig im Herbst, spätestens im Laufe des Winters ausgestreut und wenn möglich eingeackert werden. Bei Wiesen ist dies selbstverständlich nicht möglich und empfiehlt sich daher hier das Eineggen. Das 40 °/0ige Kalidüngesalz kann noch kurz vor der Saat und falls die Düngung vor der Saat unterlassen wurde, auch als Kopfdüngung auf die handhohen Pflanzen gegeben werden. Der Kainit soll auf leichten und mittleren Böden, das 40°/Oige Kalidüngesalz auf schwereren Böden zur Anwendung gelangen. In geringen Mengen wird auch als Kalidüngemittel schwefelsaures Kali verwendet, doch empfiehlt sich dessen Anwendung aus dem Grunde nicht, weil sich im schwefelsaurem Kali 1 kg Kali fast doppelt so hoch stellt, als im 40°/„igen Kalidüngcsalz und Kainit. Die zweite Gruppe von künstlichen Düngemitteln sind die phosphorsäurehältigen Düngemittel. Zieher gehören das Thomasmehl, das mineralische und Knochelmehlsuperphosphat, die verschiedenen Knochenmehle (entlehnt, gedämpft) und die Rohphvsphate (Algierphosphat. In diesen Düngemitteln ist der Pflanzennährstoff Phosphorsäure in verschieden löslicher Form vorhanden. Am löslichsten (wasserlöslich) ist die Phosphorsäure des Superphosphats und zwar besteht hierin zwischen Mineral-und Knochenmehlsuperphosphat kein Unterschied. Schwerer löslich ist die Phosphorsäure im Thomasmehl und in den verschiedenen Knochenmehlen. Fast unlöslich in den meisten Böden ist die Phosphor-jäure des Algierphosphats, weshalb letzteres nur auf sauren Moorböden Verwendung finden kann. Hier wird die Phosphorsäure des Algierphosphats durch die im Boden vorhandenen Säuren gelöst. Aus der Löslichkeit der Phosphorsäure in den verschiedenen genannten Düngemitteln ergibt sich auch die Art ihrer Anwendung. Ber Frühjahrssaaten, die eine kurze Wachstumsperiode haben, ist es notwendig, schnell wirkende Phosphorsäure-Düngemittel anzuwenden und wird man aus diesem Grunde das Supherphosphat wählen. Thomasmehl und Knochenmehl müssen wegen ihrer langsamen Wirkung schon im Herbst ausgestrent werden, damt sie zu Beginn des Pflanzenwachstums im Frühjahre gelöst sind. Bessere Böden sind mit Supherphosphat oder Knochenmehl, leichtere Böden mit Thomasmehl zu düngen. Stickstoffhältige Düngemittel sind der Chilisalpeter und das schwefelsaure Ammoniak. Der Chilisalpeter enthält in 100 kg 15 kg Stickstoff und zwar in einer von den Pflanzen sofort auf-nehmbaren Form. Der Chilisalpeter wirkt also ungemein rasch, nur muß man bei seiner Anwendung auf den Umstand achten, daß er im Boden nicht sestgehalten und daher leicht ausgewaschen werden kann. Ans diesem Grunde gibt man den Chilisalpeter in mehreren Portionen und zwar am besten 1 Drittel kurz vor der Saat, die anderen 2 Drittel als Kopfdüngung in Zwischenräumen von 3 bis 4 Wochen. Bei der Anwendung des Chilisalpeters als Kopfdüngung ist darauf zu achten, daß derselbe ans junge Pflanzen leicht ätzend wirkt. Man mische daher den Chilisalpeter vor dem Ausstreuen mit möglichst viel Erde. Das schwefelsaure Ammoniak enthält 20 bis 22”/„ Stickstoff und zwar ln einer von den Pflanzen nicht sofort aufnehmbaren Form. Seine Wirkung ist daher eine langsamere und wird dasselbe vor der Saat ausgestreut und flach eingeackert oder eingeeggt. Als Kopfdüngung ist das schwefelsaure Ammoniak nicht zu empfehlen. Es wird vom Boden festgehalten, kann daher nicht ausgewaschen werden und wirkt langsamer, aber anhaltender als der Chilisalpeter. Nachdem, wie eingangs gesagt, der Stallmist sämtliche wichtigsten Pflanzennährstoffe (Kali, Phosphorsäure und Stickstoff) enthält, die verschiedenen künstlichen Düngemittel aber nur je einen dieser Nährstoffe, ist es klar, daß wir, wollen wir den Stallmist in seiner Wirkung erhöhen oder ersetzen, mit Kali-, Stickstoff- und phosphorsäurehältigen Düngemitteln düngen müssen, d. h. wir müffen dem Boden eine Volldüngung zusühren. Von den Landwirten wird in dieser Beziehung sehr häufig noch gefehlt. Sie sind der Meinung, daß jedes als Kunstdünger bezeichnete Produkt den Stallmist ergänzen oder ersetzen kann. Sie verwenden z. B. zur Düngung nur Phosphate (Thomasmehl und Superphosphat) und verwerfen, falls die gehoffte Wirttmg nicht eintrifft, ohneweiters die künstliche Düngung als unbrauchbar. Es ist daher stets im Auge zu behalten, daß mit sämtlichen drei Nährstoffen (Kali, Phosphorsäure und Stickstoff), d. h. mit Kalisalzen, Phosphaten und Stickstoff-Düngemitteln gedüngt wird. Aus zahlreichen Versuchen, die in den letzten Jahren in den Alpenländern durchgesührt wurden, haben sich nachstehende Mengen der einzelnen Düngemittel als zweckmäßig und rentabel erwiesen. Wiesen sind zu düngen pro ha mit: (1 ha = 1% Joch) 600—800 kg Somit, 500—700 kg Thomasmehl. Auf besseren Wiesen und bei Frühjahrsdüngung düngt man mit: 150—200 kg 4O°/0 Kalidüngesalz und 500—700 kg S up erphospat. Man gibt bei Wintergetreidc: 500—600 kg Kaimt oder 150—200 kg 40% Kalidüngesalz, 400—500 kg Thomasmehl od. Superphosphat, 150—200 kg Chilisalpeter oder schwefelsaures Ammoniak. Hafer: 400—600 kg Semit oder 120—200 kg 40% Kalidüngesalz 300—400 kg Supherphosphat, 150—200 kg Chilisalpeter. Kartoffeln: 700—800 kg Somit oder 220—250 kg 40% Kalidüngesalz, 300—400 kg Superphosphat, 150—200 kg Chilisalpeter oder schweselsaures Ammoniak. Futterrüben: 700—800 kg Kainit oder 220—250 kg 40% Kalidüngesalz, 350—400 kg Superphosphat, 200—300 kg Chilisalpeter. Mais (Türken): 500—700 kg Kainit oder 150—220 kg 40% Kalidüngesalz, 300—400 kg Superphosphat od. Thomasmehl, 250-300 kg Chilisalpeter. Buchweizen (Heiden): Gerste: 500—600 kg Kainit oder 150—200 kg 40% Kalidüngesalz, 300—350 kg Supherphosphat, 100—150 kg schwefelfauves Ammoniak oder Chilisalpeter. Klee: 500—700 kg Kainit oder 150—220 kg 40% Kalidüngesalz, 300—400 kg Thomasmehl od. Superphosphat. 300—400 kg Superphosphat, 150—200 kg 40% Kalidüngesalz, 80—150 kg Chilisalpeter. Flachs: 400—600 kg Kainit oder 120-200 kg 40% Kalidüngesalz, 250—300 kg Superphosphat, 100-200 kg Chilisalpeter. Reben: Luzerne: 600—700 kg Kainit oder 200—220 kg 40% Kalidüngesalz, 400—500 kg Thomasmehl od. Superphosphat. 200—300 kg 40% Kalidüngesalz, 700—800 kg Thomasmehl od. Superphosphat, 200—300 kg Chilisalpeter oder schwefelsaures Ammoniak. Thomasmehl und Kainit werden miteinander gut gemischt, im Herbst ausgestreut und eingeackert, auf Wiesen eingeegt. Sistierphosphat und 40% Kalidüngesälz, resp. schwefelsaures Ammoniak gelangen, ebenfalls gemischt, erst im Frühjahre 3 bis 4 Wochen vor der Saat zur Anwendung. Das Gemisch von diesen Düngemitteln wird entweder flach eingeackert oder eingeeggt. Chilisalpeter gelangt, wie oben erwähnt, kurz vor der Saat und als Kopfdüngung zur Anwendung. Sollen die künstlichen Düngemittel wirken, so darf es dem Boden nicht an Kalk fehlen. Die Kalkarmut des Bodens ist in vielen Fällen die Ursache der Nichtwirksamkeit der künstlichen Düngung. Man gibt 20 bis 30 Meterzentner Kalk pro ha und reicht diese Düngung auf 5 bis 6 Jahre. Der Kalk kann mit allen Düngemitteln, mit Ausnahme von schwefelsaurem Ammoniak und Superphosphat, gemengt »erben. h- Weller-«üesundheitsregeln. J anuar. Tanzen im Jänner die Mücken, Muß der Landmann nach dem Futter blicken; Hast du gichtische rheumatische Schmerzen oder gar das Zipperlein, Muß bei dir Feller’s Fluid mit der Marke „Elsa“ zu Hause sein. Februar, Scheint zu „Lichtmeß“ die Sonne heiß, So kommt noch recht viel Schnee und Eis; Wer Feller’s Fluid „Elsa“ bestellt im Februar, Verhütet Kopf- und Zahnschmerz das ganze Jahr. März. Ist’s am Josefitage klar So folgt gewiß ein fruchtbar Jahr; Hast im März du Stechen oder Reißen der Glieder, Nimm Feller’s Fluid „Elsa“ und gesund bist du wieder. April. Wenn der April Spektakel macht, Gibt's Heu und Korn in voller Pracht; Ohne Husten, Brust- und Halsschmerzen man sein Wenn Feller's Fluid „Elsa“ benützt Kind, Weib und Mann. Mai. Gewitter im Mai Bringt Früchte herbei; Hast du Entzündungen, Frösteln und andere Beschwerden, Durch Fellers Fluid „Elsa“ dir geholfen kann werden. Juni. Wenn naß und kühl der Juni war, Verdirbt er meist das ganze Jahr; Siehst du schwach, oder ist klein deiner Nerven Kraft, Feller’s Fluid mit der Marke „Elsa“ dir Besserung schafft. Juli. Am Margarethentage Ist Regen eine Plage; Üblichkeiten und Krämpfe sind eine böse Pein, Durch Feller’s Fluid und Pillen kann dir geholfen sein. August. Der Tau ist dem August so not, Wie jedermann sein täglich Brot; So not dir, Leser, Feller’s Fluid „Elsa“ ist, Wenn du schwach, verschleimt oder appetitlos bist. September. Ist Ägydi ein heller Tag, Ich dir ’nen schönen Herbst ansag; Bereiten dir Brust, Kreuz und Magen böse Stunden, Kann Feller’s Fluid mit der Marke „Elsa“ dich gesunden. Oktober. Hat der Oktober viel Frost und Wind, Ist der Januar und Februar gelind; Schaff dir ein Dutzend Fluid „Elsa“ um 5 Kronen an, Bleibst ohne Schnupfen und Schmerzen dann. IX ovemlier. Der Andreasschnee Tut dem Korne weh; Gegen Krampf, Magendrücken und für’s schlechte Blut Sind Feller’s Pillen „Elsa“ sechs Schachteln um 4 Kronen zu bestellen gut. Dezember. Ist die Christnacht hell und klar, Folgt ein höchst gesegnetes Jahr; Willst gesund sein, so schaff’ dir an beim W eihnachtsmann Feller’s Fluid „Elsa“ aus Stubica, so viel er nur tragen kann. Geschrieben aus Dankbarkeit v. Joh. Ber . . Anmorlmrm • Diese neue Regel wolle jeder unserer lieben Leser beherzigen und Feller’s AlllUcl nUliy . Fluid mit der Marke „Elsafluid“, wie auch Feller’s Pillen „Elsa“ stets zu j Hause halten, denn die Leute, die diese Präparate benützen, senden eine Menge warmer Dank-L briete, aus welchen jedermann ersieht, daß Feller’s Fluid mit der Marke „Elsafluid“ vorzüglich r bei gichtischen und rheumatischen Schmerzen, Gliederreißen, Zahnschmerzen, Lähmung, Hexen-i schuß, Kopfschmerzen wirkt und fieberhafte Zustände, Atemnot, Augenschwäche, Husten, Brust- und Halsschmerzen lindert. Feller’s Fluid mit der Marke „Elsafluid“ bezieht man 12 kleine oder 6 Doppelflaschen 1 um 5 K; 24 kleine oder 12 Doppelflaschen um 8 IC 60 h; 48 kleine oder 24 Doppelflaschen ‘ um 16 K und Fellers Pillen mit der Marke „Elsapillen“ 6 Schachteln um 4 K, 12 Schachteln um 7 K 60 h franko gegen Voraussendung des Betrages oder per Nachnahme von EUGEN V. FELLER in Stubica Nr. 435, Kroatien. Kein neues, aber ei« Vielliebe Kalender-Leser! Es soll keine Predigt und auch kein politischer Artikel sein, das was wir euch hier zum Lesen geben, denn für seine Seele sollte jeder selbst sorgen und was in der Welt vorgegangen ist im Jahre 1905, das könnt ihr an einer anderen Stelle hier nach-lesen. War nicht viel Erbauliches darunter, Unruhen und Krieg, Epidemien und Krankheiten und gerade letztere sind es, die uns veranlassen, die lieben Leser auf manches Gute aufmerksam zu machen. War’ schon recht, höre ich manchen von euch sagen, mit dem Nichtkrankwerden, anschaffen tut sich’s keiner, aber was kann man denn machen, wenn’s einen auf einmal über Nacht packt. Wetten wir, unter lOOmal ist man 90mal selber daran schuld, denn die Gesundheit ist nicht aus Eisen und wenn einem auch sein Lebtag nichts gefehlt hat, einmal kann es ihn erwischen und es ist ja kaum zu glauben, wie s'orglos oft ein Familienvater mit sich selbst umgeht. Wie oft hört man einen, der so hustet, daß die Wände zittern, sagen: „Ach was, wer lange hustet, lebt lange“ und eines Tages ist aus der Husterei eine schöne ernste Krankheit geworden. Denket nur an die gräßlichen Schmerzenu. Qualen, welche z. B. die Engbrüstigen, mit Magenbeschwerden Kämpfenden, die mit gichtischen oder rheumatischen Schmerzen Behafteten, die mit Atembeschwerden, Krämpfen, Gliederreißen oder die mit Herzklopfen, Husten und mit vielen anderen Leiden Behafteten ertragen müssen. Aber wir wollen euch nicht, liebe Leser, die Hölle heiß machen. Beden wir von was Ungefährlichem, z. B. vom Zahnweh. Wer das einmal richtig ausgekostet hat, muß zugehen, daß der Gescheiteste närrisch und der Zahmste wild werden kann. Darum müßt ihr, liebe Leser, vorsichtig und auf eure Gesundheit schon zu Zeiten bedacht sein. Ein gutes Hausmittel stets bei der Hand zu^haben und es zur Erhaltung der Gesundheit, zur Vorbeugung großer Schmerzen anzuwenden, ist eine wichtige Sache. Ein solches Hausmittel ist in erster Beihe das tausendfach belobte Feller’s wohlriechende Pflanzen-Essenzen-Fluid mit der Marke „Elsa-Fluid“, welches schmerzstillend, husten- und krampflindernd, schleimlösend, Erbrechen und Üb-lichkeiten stillend, Appetit erregend, magenstärkend, Verdauung fördernd und erfri- (Fortsetzung auf sehend wirkt, wird von den empfindlichsten Personen gerne benützt, deswegen sollte in jedem Hause ein Vorrat dieses Hausmittels sein, um schnelle Hilfe zu haben, wenn kein Arzt zur Hand ist. Wenn man Feller’s Fluid mit Wasser vermischt benützt zu Waschungen des Kopfes, Gesichtes, der Schläfen, der Stirne, wird davon die Kopfhaut Und die Sehkraft gestärkt, wer geschwächte Augen hat, sieht nach kurzer Zeit wieder sehr gut, weil die Waschungen mit Feller’s Fluid ein vorzügliches Mittel gegen Augenschwäche sind. Bei Gliederreißen, Muskelschmerzen, Stechen, Kopf- und Zahnschmerzen, gichtischen und rheumatischen Schmerzen infolge Luftzug oder Verkühlung, Krampf, Hexenschuß, Atemnot, Schwindelanfälle, Brust-, Hals- und Gelenkschmerzen und vielen ähnlichen Schmerzen benütze man Feller’s Fluid mit der Marke „Elsa-Fluid“ und schon nach kurzer Anwendung werden die schmerzhaften, geschwächten Körperteile gestärkt und gesund. Wer Feller’s Fluid täglich mit Wasser vermischt als Mundwasser benützt, beugt Zahnschmerzen vor. Feller’s Fluid enthält gar keine schädlichen Bestandteile, ist schmerzstillend, stärkend, besonders nach Strapazen, bei Müdigkeit, Schwäche. Die zärtlichen Mütter wissen, warum sie die Waschungen mit dem mit „Elsa-Fluid“ vermischten Wasser bei Wundwerden der Kinder und Erwachsenen und die küh-lende, trocknende, heilende, desinfizierende, reinigende Wirkung desselben loben. Ebenso loben besonders die Engbrüstigen, Lungenleidenden und an Atembeschwerden Leidenden tägliche Waschungen mit Wasser vermischtem „Elsa-Fluid“ und die an Halsschmerzen oft Leidenden loben Feller’s „Elsa-Fluid“ mit Wasser vermischt als Gurgelwasser zu benützen. Für Österreich-Ungarn wird das echte Feller’s Fluid nur bei Eugen V. Feiler in Stubica Nr. 435 (Kroatien) echt erzeugt. Die Herren Ärzte kann man fragen, wie Feller’s Fluid bei verschiedenen anderen, hier nicht beschriebenen Leiden zu benützen ist. Feller’s Fluid ist auf den Ausstellungen in Paris, Rom, London, Nizza, Berlin ausgezeichnet mit goldenen Medaillen und Ehrendiplomen. Herr Apotheker Feiler ist ernannt worden zum Hofapotheker Seiner kais. und kön. Hoheit des Prinzen Philipp von Bourbon und hat auch die silberne Medaille des spanischen Roten-Kreuzordens bekommen. Wo so viele Auszeichnungen sind, dort könnt ihr Vertrauen, haben, besonders wenn wir euch bekannt' geben, daß Herr Eugen V. Feiler in Stubica Nr. 435 (Kroatien) 65.000 Dankschreiben aus allen Weltteilen bekommen hat. Wir erwähnen hier nur einige: nächster Seite.) Ingenieur Hyg. Albert Huss schrieb z. B. folgendes: „Sehr geehrter Herr Feiler! Sie haben mir mit Ihrer Sendung eine besondere Freude gemacht und ich danke Ihnen mit freudigstem Herzen dafür. Versuche, die ich sofort an mir selbst damit machte und auch an chronisch Verstopften, bestätigten mir die beschwerdenfreie Wirkung der Pillen, sogar bei einmaliger Verordnung. Was Ihren vorzüglichen Feller’s Fluid betrifft, das einen sehr feinen Geruch hat, ist dasselbe nicht nur äußerlich gegen alle schmerzhaften Erscheinungen, sondern auch als ein noch viel vorzüglicheres innerlich verwendbares Mittel zu empfehlen, das man täglich zu einige Tropfen auf einem Stückchen Zucker nehmen sollte, um sich dadurch gegen alle Infektionskrankheiten zu schützen. Ingenieur Hyg. Albert Huss, Budapest, I. Krisztina-körut 109, Tür 2/B.“ Pfarrer Don Maria Lesič in Pupnad 1. P. Korčula schreibt: „Seit ich Ihr Fluid benütze, hat es bei drei Krankheiten wunderbar genützt, und zwar: 1. gegen Augenleiden, an welchem ich 2 Jahre gelitten habe, sofort aber, wie ich Ihren Fluid zu benützen begonnen habe, ist das Augenleiden verschwunden, als wenn es mit der Hand weggenommen worden wäre; 2. gegen unaufhörliche, acht Monate alte Darmschmerzen und 3. heilte es rasch und erfolgreich eine Erkältung.“ Im Namen Seiner kaiserl. Majestät des Schah von Persien wurde Herrn Eugen V. Feiler das folgende anerkennende Schriftstück zugestellt: „Ich habe die Ehre, Ihnen hiermit mitzuteilen, daß Seine kaiserl. Majestät Mozaffar Eddine, Schah von Persien, während r der Zeit seines Aufenthaltes in Belgien Ihr vorzügliches Präparat Fellers Fluid angewendet hat und mit demselben sehr zufrieden ist. Hassan Khan m. p. Legationsrat.“ Herrn Eugen V. Feiler wurde auch die ehrende Auszeichnung zuteil, daß er den persischen Löwen- und Sonnenorden erhalten hat. Ferner: schrieb Seine Durchlaucht Josef Prinz Rohan in Schottwien über Feller’s Fluid folgendes: Die überrachende Wirkung Ihres Fluid’s übertrifft wirklich alle Erwartungen und können Sie es veröffentlichen, daß mir und meinen Bekannten Ihr Fluid bei den meisten Erkrankungen, wie Kopf- und Zahnschmerzen, Stechen, Heissen, . Kreuzschmerzen, Schnupfen, Magenschmerz, Üblichkeiten etc. vorzügliche Dienste geleistet hat, besonders bei geschwächter Sehkraft stärkt Ihr Fluid die Augen, weshalb ich Ihr Fluid als ein im Haushalte lihentbehrliches Heilmittel aller-bestens empfehle.“ Aber daß auch die Herren Ärzte mit Feller’s wohlriechendem Pflanzen-Essenzen-Fluid mit der Marke „Elsa-Fluid“ zufrieden ■■ sind, beweisen folgende Aussagen, die wir hier von einigen Ärzten bringen. Herr Dr. Josef Estmeister, Arzt in Wildenau 1. P. As-pach, Innkreis, Tirol, lobt folgend: „Ihr Fluid ist ein ausgezeichnetes Hausmittel, das in den täglich vorkommenden Störungen und Alternationen der Gesundheit vorzügliche Dienste leistet.“ Med. Dr. Kittel in Prag schreibt: „Herr Eugen V. Feiler in Stubica Nr. 435 (Kroatien). Ersuche höflichst um eheste Zusendung 30 Doppelflaschen Ihres vorzüglichen Fluides, welchen ich in meiner Praxis schon seit 2 Jahren mit ausgezeichnetem Erfolge benütze. Bitte alles mit Nachnahme.“ Wollet ihr erst Beweise, daß diese Dankschreiben echt sind, so könnt ihr getrost alle hier Unterschriebenen anfragen. Billig ist dieses vorzügliche Hausmittel, so wie selten ein anderes. Es wird zwar nie weniger als 12 kleine oder 6 Doppelflaschen auf einmal verschickt, aber merkt euch die billigen Preise: Bestellt ihr 12 kleine oder 6 Doppelflaschen, so zahlt ihr bloß 5 Kronen franko ohne weiteren Spesen. 24 kleine oder 12 Doppelflaschen kosten 8 Kronen 60 Heller. Wenn man 36 kleine oder 18 Doppelflaschen bestellt, so zahlt man 12 Kronen 40 Heller, wenn man 48 kleine oder 24 Doppelflaschen bestellt, so zahlt man 16 Kronen und 60 kleine oder 30 Doppelflaschen kosten 20 Kronen. Damit nun dieses ausgezeichnete Hausmittel jedermann leicht bestellen kann, ist die Anordnung getroffen, daß man gar kein Postporto und gar keine Spesen zu zahlen hat, wenn man direkte von E. V. Feiler in Stubica Nr. 435 (Kroatien) bestellt. Umsonst bekommt man zu jedem wiederholt bestellten Dutzend: 1 Fläschchen. Damit ihr aber auch mit diesem Mittel eure Gesundheit erhalten und Schmerzen Vorbeugen könnet, müßt ihr beim Einkäufe von Feller’s Fluid mit der Marke „Elsa-Fluid“ sehr vorsichtig sein und ganz besonders auf die Schutzmarke achten und darauf, daß auf jeder Flasche die Unterschrift „Feiler“ Vorkommen muß, denn ein paar spekulative Köpfe kamen auf den Gedanken, das Elsa-Fluid nachzuahmen, denkend, daß unter Hundert, die es kaufen, doch 50 nicht darauf schauen, ob auf den Flaschen die Schutzmarke „Elsa“ und die Unterschrift „Feiler“ ist. Man hüte sich also vor Nachahmung und verwechsle nicht das allein echte Feller’s „Elsa-Fluid“ mit anderen absichtlich ähnlich benannten Fluiden, z. B. Louisafluid, Salvatorfluid, Goldelsefluid, Weltfluid und irgendwelchem Kräutergeist. Sogar die regelmäßigen Kunden des Herrn Feiler werden mit verschiedenen Anpreisungen der Nachahmungen direkt brieflich verlockt und (Fortsetzung auf nächster Seite.) diese Adressen dieser regelmäßigen Kunden werden oft in garstiger Weise angeeignet. So wurde ein Bediensteter des Herrn Feiler dabei ertappt, wie er Adressen der besten Kunden, die immer Feller’s Fluid bestellten, sich angeeignet hat und jüngstens finden sich auch solche Nachahmer, die selbst die Gebrauchsanweisung des Fellers Fluid wortwörtlich nachdrucken lassen; man muß also sehr vorsichtig sein und auf die Adresse des Erzeugers achten. In zweiter Reibe wollen wir noch unsere lieben Leser auf ein zweites, ebenso ausgezeichnetes Hausmittel, und zwar auf Feller’s abführende Rhabarber-Pillen mit der Marke „Elsa-Pillen“ aufmerksam machen. Diese Pillen sind von sicherer, rascher, schmerzloser Wirkung bei Stuhlverstopfung, Hartleibigkeit und allen anderen dadurch entstandenen Leiden, wie z. B. Kopfschmerzen, Magendrücken, Krämpfe, Üblichkeiten und anderen Beschwerden. Diese Pillen sind vollkommen unschädlich, wirken schon nach Verlauf einiger Stunden, regeln bei harten Naturen den Stuhl, steigern den Appetit, stillen den Brechreiz und das Ekelgefühl und sind angenehm zu nehmen bei schlechter Verdauung. Blähungen, saurem Aufstossen, Sodbrennen und ähnlichen Beschwerden. Wer diese Pillen regelmäßig benützt, leidet nie an Verstopfung, aber hütet euch vor Nachahmungen. 6 Schachteln kosten überallhin franko 4 Kronen, 12 Schachteln 7 Kronen 60 Heller. Nochmals wiederholen wir, daß man sich am besten vor Nachahmungen so hütet, wenn man direkte bestellt und deutlich adressiert an E. V. Feiler in Stubica Nr. 435 (Kroatien). (In Budapest ist das Hauptdepot bei Apo-thek. Jos. v. Török.) So und jetzt Schluß! Genug haben wir jetzt geplauscht, merkt euch, was wir Euch gesagt haben und jetzt: Auf Wiedersehen ihr Lieben, in Neunzehnhundertsieben! Gewidmet von H . . . M...... Gemeinnütziges. Haben Sie Schmerzen? Benützen Sie das weltberühmte Fellers Pflanzen - Essenzen - Fluid mit der Schntzmai ke „Elsa-Fluid", welches bei den meisten Schmerzen, wie z. B. Gliederreißen, Seitenstechen, rheumatische Schmerzen, Hexenschuß, Mnskclschmerzen, Kopf-nnd Zahnschmerzen, Augenschmerzen, Krämpfe, Schwäche re. vorzüglich und rasch wirkt. In jüngster Zeit kommen verschiedene Nachahmungen unter ähnlich klingenden Namen in den Handel, man soll sich also durch Nachahmungen nicht irreführen lasse», weil nur Fellers Fluid mit der Schutzmarke „Elsa-Flnid" echt ist. Fellers Fluid sollte zufolge seiner überraschenden Wirksamkeit in keinem Hause fehlen. 12 Flaschen oder 6 Doppelflaschen versendet um 5 Kronen franko der alleinige Erzeuger Hofapotheker Eugen V. Feller in Stubica Nr. 435 (Kroatien). @ine Million Harmonikas und Tausende und Abertausende andere Musikinstrumente werden alljährlich in Klingenthal und Umgebung verfertigt. Wer deshalb Bedarf in Zugharmonikas, Bandonions, Violinen, Zithern, Guitarren rc. hat und selbe direkt vom Fabrikationsort kaufen will, dem ist dringend zu empfehlen, sich an die bekannte Firma Meine! u. Herold in Klingenthal i. Sa. zu wenden. Genannte Firma ist im Besitz von über 5000 freiwillig ohne jede Aufforderung eingesandter Dank-und Anerkennungsschreiben, welche ein sicherer Beweis sind, daß trotz der äußerst niedrigen Preise nur wirklich gediegene und brauchbare Waren zum Versand kommen. Niemand versäume daher vor Ankauf eines Instrumentes den neuen Kaialog mit zirka 200 Abbildungen umsonst zu verlangen, derselbe wird an Jedermann gratis versandt. Gin gute« Hausmittel. Unter den Hausmitteln, die als schmerzstillende und ableitende Einreibung bei Erkältungen usw. angewendet zu werden pflegen, nimmt das in dem Laboratorium der Richterschen Slpotheke zu Prag erzeugte Liniment. Capsici comp, mit „Anker" (Ersatz für „Anker-Pain-Expeller") die erste Stelle ein. Der Preis ist billig, 80 h, K 1 40 und 2-— die Flasche; jede Flasche befindet sich in eleganter Schachtel und ist kenntlich an dem bekannten roten Anker. Oas Marburger Museum. (Hiezu das Titelbild.) 5$j|ie Stadt Marburg steht auf altem ^ geschichtlichen Boden. Kelten, Römer, Germanen und andere Völkerschafrcrl, die unsere Alpenländer und die heutige Steiermark schon lange vor Beginn der christlichen Zeitrechnung besiedelt hatten oder durchzogen, haben auch in dem Gebiete unserer heutigen Drau sind t und ihrer Umgebung im Drautale, im Bachergebiete und in der südlich und südöstlich von ihr sich ausdehnenden Ebene zahllose Kulturdenkmäler ihrer Zeit zurückgelassen. Mag indessen auch diese geschichtliche Vergangenheit der Stadt Marburg nicht die Bedeutung anderer Städte und Orte unserer grünen Steiermark, welche schon in der vorchristlichen Zeit ans der Geschichte bekannte Ansiedelungen von Kelten oder Handelsplätze und militärische Standorte der Römer waren, erreichen, so haben doch vor Jahren schon in der nächsten Umgebung Marburgs vorgenommene Ausgrabungen zahlreiche Fundgegenstände vergangener Kulturepochen zutage gefördert, die eben den Beweis liefern, daß auch der Boden Marburgs ein geschichtlicher ist. Unsere Draustadt mit ihrer schönen näheren und weiteren Umgebung bietet aber auch ; in anderer Beziehung außerordentlich viel des Interessanten, so namentlich auf natur-' geschichtlichem Gebiete aller drei Naturreiche. Diese geschilderten Tatsachen führten schon vor vielen Jahren ans den Gedanken, in einer geordneten Sammlung die geschichtlichen, naturwissenschaftlichen, kunstgewerblichen und andere Gegenstände und Leistungen, welche mit der Vergangenheit der Stadt und ihrer Kulturentwicklung Zusammenhängen, zur Anschauung zu bringen. Diesem Gedanken, der namentlich von dem um die steiermärkische Geschichtsforschung hochverdienten Herrn Gymnasialprofessor Franz Ferk in Graz, einem vorzüglichen Kenner derUntersteiermark, gefördert wurde, entsprach der Wunsch vieler Marburger, in ihrer Vaterstadt ein Ortsmuseum zu gründen. Die Anregung fand bei allen Freunden ihrer Vaterstadt vom Anfänge an lebhaften Anklang und geistige Förderung; doch konnte vorläufig die Sache nicht vorwärts gebracht werden, weil ihre Ausführung wegen des Mangels der nötigen Geldmittel unmöglich war. Erst als sich die Gemeindesparkasse in Marburg, diese hervorragende Förderin aller öffentlicher Bestrebungen der Stadt Marburg, der Angelegenheit annahm und anläßlich der Feier ihres 40jährigen Bestandes in großmütiger Weise nebst anderen Widmungen und Spenden auch den namhaften Betrag von 10.000 Kronen für die Errichtung des Ortsmuseums in Marburg bestimmte, konnte an die Ausführung der Sache geschritten werden. Der erste Schritt hiezu war die Grüu-dung eines Museumvereines in Marburg. Die Zwecke dieses Vereines sind: 1. Unentgeltliche oder entgeltliche Erwerbungen von Gegenständen für ein geschichtliches, kunstgewerbliches und naturwissenschaftliches Museum in Marburg sowie die Erhaltung solcher Gegenstände; 2. Belebung des Sinnes für Geschichte, Volkskunde, Kunstgewerbe und Naturwissenschaften überhaupt, Förderung und Verbreitung der Kenntnis der Geschichte und der naturkundlichen Erscheinungen der Stadt Marburg unb ihrer Umgebung im besonderen; 3. die Gründung einer Museumbücherei. Au der Spitze dieses Vereines steht dessen um die Vereinssache unermüdlich tätiger Obmann Herr Dr. Amand Rak, prakt.Arzt; außerdem gehören dem Vereins-ausschusse an die Herren: Josef Bancalari, gewes. Apotheker und Hausbesitzer; Ferd. Ferlinz, Buchhändler und Hausbesitzer; Dr.Hermann Krauß, prakt. Arz; kaiserl. Rat Dr. Arthur Mally, Primarius des Allgemeinen Krankenhauses; Altbürgermeister Alex.Nagy,Ingenieur; J.Niedler, Bürgerschuldirektor; Alois Serpp, Advokaturskandidat; Josef Trutschl, Juwelenhändler. Erleichtert wurden dem Vereinsaus-schusse seine Aufgaben, an deren Lösung er nun mutig und zuversichtlich schreiten konnte, insbesondere durch die tatkräftige Unterstützung des Werkes durch die Gemeindevertretung der Stadt Marburg, welche in voller Erkenntnis der großen Bedeutung eines Museums für die Stadt Marburg zur vorläufigen Unterbringung des Museums ein Stockwerk im Gebäude der städtischen Haushaltuugs- und Fortbildungsschule für Mädchen unentgeltlich überlassen hat, und durch den steiermärkischen Landtag und Landesausschuß, die schon wiederholt in dankenswerter Weise größere Geldbeträge dem Vereine zur Vornahme von Grabungen zugewendet haben. Die Bemühungen des Vereinsausschusses und der übrigen Vereinsmitglieder hatten zur Folge, daß nun die für das Museum bestimmten Sammlungen jeder Art begannen und in den hiezu vorläufig bestimmten Räumen aufgestellt wurden, so daß schon am 6. Dezember 1903 die feierliche Eröffnung des Museums selbst in Gegenwart der Vertreter der Stadtgemeinde, Gemeindesparkasse und anderer Körperschaften und im Beisein zahlreicher hervorragender Persönlichkeiten erfolgen konnte. Wenn auch, was aus der Natur der Sache und der Kürze der Zeit zu erklären ist, die Sammlungen des Museums noch nicht so ausgedehnt sind, wie in anderen ähnlichen Museen, so sind diese Sammlungen aus allen Gebieten, deren Pflege eben die Aufgabe des Museumvereines ist, heute schon so reichhaltige, daß jedermann, jung oder alt, in unserem Museum vielfach Belehrung und Anregung und geistige Unterhaltung finden kann. Mit vollem Rechte kann gesagt werden, daß unser Ortsmuseum heute schon eine Sehenswürdigkeit bildet, deren Besichtigung jedem Bewohner der Stadt und jedem Fremden wärmstens empfohlen werden kann. Er wird von dem, was ein Ortsmuseum in seinem bescheidenen Rahmen zu bieten imstande ist, in hohem Maße befriedigt sein. Das Museum ist in bester und erfreulichster Entwicklung begriffen. In dieser Tatsache mögen der besonders rührige Vereinsausschuß und die übrigen Mitglieder des Musenmvereines sowie alle seine Förderer den wertvollsten Lohn für ihre Bemühungen erblicken, die Stadt Marburg um eine wirkliche und dauernde Zierde bereichert zu haben. Unser Titelbild zeigt einen kleinen Teil der inneren Einrichtung und der Sammlungen des Museums. A. Serpp. Marburg um die Mitte des IQ. Jahrhunderts. Erinnerungen eines alten «ßZwitfere Draustadt hat sich in den letzten fünf Jahrzehnten mehr verändert, als früher in Jahrhunderten. Nur wenige leben mehr, welche Marburg kennen, wie es zu Beginn der fünfziger Jahre ausfah. Lassen wir deshalb einen Blick auf das damalige Marburg fallen. Wer mit derBahn von Graz ankam, mit welchem unsere Stadt damals nur zweimal im Tage durch Postzüge verbunden war, der fand angebaut an den alten Bahnhof einen Schuppen, in welchem die Postwagen, die den Verkehr nach Kärnten vermittelten, untergebracht waren. Abends um 11 Uhr raffelten diese gelben Ungetüme durch die Stadt. Ein Hauptwagen mit ein bis höchstens drei Beiwägen vermittelten den ganzen Verkehr mit dem Nachbarlande, während jetzt täglich fünf Züge eine Unzahl von Reifenden nach Westen befördern. Marburgers, von A. M. Wenn man im Sommer aus dem Bahnhofe ins Freie trat, sah man vor sich wogende Kornfelder. Das nächste Haus stadtwärts war das ebenerdige Gasthaus „zum grünen Baum" (jetzt Gast-hof zur „Stadt Meran".) Dann kam das kleine, halb in die Erde hineingebautc Häuschen der Marburger Bäcker, in welchem die dicke Kager Rani die Erzeugnisse der Bäcker-Innung feilbot (jetzt Nr. 33). Dort, wo sich jetzt das Adolf Pfrimer'fche große Haus befindet, waren hölzerne Stallungen, in welchen die Beschäler-Hengste ihren Standort hatten. Wandern wir weiter gegen die Stadt zu, so sehen wir manche Lücken in der jetzigen Häuserreihe. Manches damals ebenerdige oder stockhohe Häuschen war an Stelle der nun gewaltigen zwei-stockhohen Häuser. Alles Einzelne zu beschreiben würde zu weit führen. Wir wollen nur noch er- wähnen, daß an Stelle des großen Schmiderer'schen Hauses Nr. 14 ein kleines Häuschen stand, in welchem der, durch sein langes, segensreiches Wirken bei der damaligen Bevölkerung so beliebteOperateur Ignaz Hackl, der Vater des Münchner Akademie-Professors Gabriel Hackl, wohnte. Anschließend an das Truppenspital, an Stelle des Hauses, in welchem sich die jetzt die G. Turad'sche Handlung befindet, war eine Dreschtenne, aus welcher fleißig das Ticktack der Dreschflegel erschallte. Vor dieser war die sogenannte „Anlage", eine Doppelallee aus Akazienbäumen. Die alte Franziskanerkirche ist ja noch allen jetzigen Marburgern int lebhaften Gedächtnisse, aber jedenfalls schon in ihrer verbesserten Form und nicht mehr mit dem hölzernen Turm, in welchem sich ein wahrhaft gräuliches Glocken-geläute befand. Nun nähern wir uns der inneren Stadt, von der aber der, die Stelle der jetzigen Badgasse einnehmende, tiefe, mit Akaziengcsträuchen besetzte St dtgraben die Grazervorstadt trennte. Dort, wo sich nun. der Sofienplatz befindet, war der schöne, int üppigen Grün prangende Burg-garten. Wir betreten nun die innere Stadt. Da, wo die Brandisgasse den Verkehr mit dem neuen Stadtteil gegenwärtig vermittelt, war das eiserne Burgtor, auf dessen Wölbung ein steinerner Löwe ruhte. Als Torwart waltete der kleine „Burg-Kasperl", in weißer Hose und karrierter Jacke. Der Burghof enthielt die Sommerreitschnlc. Er ivar rückwärts geschlossen und nur ein kleines Pförtlein führte in die schöne Allee, welche sich von da bis zum Burg-Maierhof hinzog. Wo jetzt der gewaltige Bau der Realschule steht, war der strohgedeckte Eiskeller der Burg. Hier war der Versammlungsort der Kindsmägde mit den ihnen .anvertrauten Kindern. Wenn wir die innere Stadt durchwandern, so finden wir mitten in jeder Gasse den Rinnsal, durch welchen die Gosse aus den Häusern floß. An vielen der letzteren waren teils steinerne, teils hölznerne Bänke, auf Ivelchen abends, nach getaner Arbeit, die Hausgenossen der Ruhe pflogen. Kein Teil der inneren Stadt hat sich aber so verändert, als der jctzigeDomplatz,bis zur Übertragung des Bischofsitzes nach Marburg Kirchplatz geheißen. Ihn wollen wir daher näher ins Auge fassen. Die jetzige Knabenschule II ivar das vornehmste und nahezu einzige Volksschulhaus Marburgs. In der sogenannten Elementarklasse waren Knaben und Mädchen vereint unter der strengen Zucht des Lehrers Holz, der zugleich die Stelle eines Schul-dieners versah. In der 1., 2. und 3. Klasse waren die Knaben von den Mädchen getrennt. Erstere erhielten ihren Unterricht durch die Lehrer Mirth, Kummer und den'Direktor dieser Schule, Wiederhofer, der zugleich auch die zukünftigen Volks-schnllehrer (Präparanden) heranbildete. Ein halbes Jahr genügte damals, um die für einen Lehrer notwendigen Kenntnisse zu erwerben. In der sogenannten 4. Klasse wurden praktische Gegenstände, wie Bauzeichnen, Feldmeßkunde usw. gelehrt, sie vertrat die Stelle der jetzigen Bürgerschule. Alle Mädchen, welche die Elementarklasse hinter sich hatten, empfingen den Unterricht vom Lehrer Schweickhart, der stets in Frack mit einem Ztflindcr und der Feder hinterm Ohr. Wo jetzt die Kanzlei des Handelsgreminm sich befindet, war durch viele Jahre der Marburger Leseverein, unter der Leitung des als Dichter mtb Schriftsteller wohlbekannten Gymnasialprofessors Dr. Rudolf Gustav Puff. An Stelle des Schraml'schenHauses war dieGornig'sche Faßbinderei, mittelst eines hölzernen Ganges mit dem Nachbarhause (nun Bros) verbunden. Eine eigentüntlichc Verbindung von Lust und Schmerz befand sich an der Ecke des Ktrchplatzes und der Kirchgasse. Hier war das alte Theater. Wer dieses nie gesehen hat, kann sich wohl keine Vorstellung machen von dem damaligen Musentempel, aus dem aber doch tüchtige Kräfte, die später auf großen Bühnen glänzten, hervorgingen. Bei den damals so beliebten Ritterstücken schwebten wohl die Federn aus den Baretts der Ritter in den Wolken und wehe dem Schauspieler, der bei den Zauberstücken die Versenkung benützen mußte, er hatte einen Kampf mit den Ratten zu bestehen, wenn er unterirdisch zur Versenkung hinkroch. Anschließend an das Theater befand sich in der Kirchgasse das altertümliche Bürgerspital, dessen Fenster-chen kaum 2 Schuh im Geviert betrugen. An die Westseite des Theaters schloß sich an das allgemeine Krankenhaus, dessen ebenerdige Zimmer ihren Fußboden mindestens einen Schuh unter dem Bürgersteige hatten, während die Höhe sämtlicher Räumlichkeiten die jetzt für gewöhnlicheWohn-zimmcr vorgeschriebene nicht erreichte. Kaum zlvei Klafter vom Haupteingange in die Kirche entfernt, befand sich der alte Pfarrhof. An ihn sich anschließend der Wirtschaftshof mit den Stallungen, in seiner Mitte der große Düngerhaufen, von dem die Jauche in die Pfarrhofgasse abfloß. Die nördliche Ecke des Kirchplatzes bildete das in denselben weit hineinspringende Manich'sche Häuschen, welches einst das Schulhaus von Marburg gewesen feilt soll. An Stelle des jetzigen Pfarrhofes war das k. k. Verpslegsamt mit seinem ebenerdigen Mehlmagazin. An Stelle der bischöflichen Residenz ein zwei französischen Grafen gehöriges Gebäude. Daran schloß sich das Wreg'sche Häuschen und die Macher'sche Restauration. Mit dem Baue des Theaters wurde sschon 1848 begonnen, dasselbe aber erst 1852 seiner Bestimmung zugeführt. Vor ihm, wo jetzt das Kasinogebäude steht, war ein freier, mit Kastanicnbäumen beflanzter Platz. Wo sich jetzt die Schillerstraße hinzieht, war au der nördlichen Stadtmauer eine Allee von Maulbeerbäumen, nördlich von ihr die Reste des Stadtgrabens. Die geringste Veränderung erfolgte in der Kärntnervorstadt, ja man muß wohl sagen, daß der Verkehr in ihr ehemals lebhafter war als jetzt, da die Waren nach Kärnten zu' Wagen auf der Drauwaldstraße befördert ivnrden. Gänzlich hat sich die Magdalenenvorstadt verändert. Aus den wenigen alten Häusern der Triester-, Berg-, Franz Josef- und Josefstraße können wir ihre geringe Ausdehnung in der Mitte dieses Jahrhunderts ersehen. Leider erfolgte die Ausdehnung dieserVorstadt nicht nach einem bestimmten Systeme und so macht sie, trotzdem sie mehr Einwohner als die Stadt Cilli zählt, keinen städtischen Eindruck. Viel sind daran auch die Hausbesitzer schuld, von denen die wenigsten vor ihren Häusern Bürgersteige legen lasten usw. Nachdem wir so beiläufig ein Bild Marburgs vor 50 Jahren entworfen haben, wollen wir noch einiges über die Zustände erzählen, wie sie damals in der Stadt herrschten. Während gegenwärtig die Post in einem Palaste untergebracht ist, von dem aus des Morgens eine Schar von Briefträgern nach allen Richtungen hin eilt, finden wir damals den, stets in untadelhastes Schwarz gekleideten Postverwalter Koscheg mit drei bis vier Beamten und einem Briefträger den ganzen Postdienst besorgen. Von letzterem, dem kleinen dicken Propst, sagten die Leute, seine Beine seien deshalb so kurz, weil er sie durch das viele Umherlaufen abgenützt habe. Nächst dem Postverkehr hat wohl die öffentliche Beleuchtung den größten Umschwung erlitten. Wo sind die Zeiten, in welchen das Laternzünder-glöcklein dem Laternanzünder Stefan (Atschko) bedeutete, er habe für die Beleuchtung der Stadt zu sorgen. Da schulterte er denn sein hölzernes Gestelle, in welchem sich die Öllampen befanden und schritt von Latente zu Laterne, in ihnen das Licht anzubringen, welches wohl nicht die Straßen beleuchtete, sondern der Bevölkerung nur kundgab, an welcher Stelle sich eine öffentliche Laterne befand. Aber noch ein anderes Glöcklein erschallte, und zwar täglich um 11 Uhr nachts, das zu oberst im Turme aufgehängte sogenannte Lumpen-glöcklein. Ob auf seinen Ruf alle ehrbaren Bürger Marburgs die Wirtsstube verließen und sich nach Hause begaben, wisse» wir nicht, doch sie wußten es, welchen Titel sie verdienten, wenn sie sich noch »ach Läuten dieses Glöckleins auf der Straße blicken ließen. Die städische Polizei, aus zwei bis drei Mann bestehend, unter dem Kommando des allerorts, besonders aber von den Studenten gefürchteten Stadtwachmeisters Dank, bot ein Bild dar, wie wir es öfters in den fliegenden Blättern unter der Bezeichnung „aus der guten alten Zeit" sehen. Bei der Fronleichnamsprozession erschien Dank in voller Uniform mit einem gewaltigen Schleppsäbel und einem dreieckigen Federhut, den er aber nieist in der Hand trug. Die beiden anderen städttschen Polizisten, der schon vom Aller gebeugte Savez und der große, stramme Toni, später Realschuldiener, in dunkelgrüner Uniform mit rosenroten Auffchlägen und hohen Czakos mit dem Stadtwappen auf chren Häuptern. Für gewöhnlich jedoch hatte Tank statt seines Säbels ein bei der ganzen Jugend gefürchtetes, spanisches Rohr in der Hand, welches er auch lebhaft zu gebrauchen verstand. Muüg stürzte er, dieses schwingend, in den Sttett, der zwischen den beiden stadtbekannten Taubstummen, dem „Gurgelschneider" und dem „Kirchentrottel", entstand, sobald sich diese nur begegneten. Warum der Gurgelschneider zu diesem Namen kam, wissen wir nicht. Sicher ist, daß er stets in die höchste Wut geriet, wenn die liebe Straßen-jugend ihm das Zeichen des Halsabschneidens machte. Der Kirchenttottel, ein aus Tirol zuge-wandeter Taubstummer mit zwei gewaltigen Kröpfen, dessen langer schwarzerRock und Zylinderhut an ein Priestergewand mahnen sollte, hatte seine B^eichnung von einer hölzernen Kirche, die er am Rücken umhertrug. Er hieß auch Turm-ttottel, da er seine Schlafstätte im Turm hatte. Ja, derarttge Originale gibt es heuttgen Tages nicht mehr, die Sicherheitswache würde diese und die „Palmpepi", die „Körbelflechterin", den „Pajau" in den Sttaßen nicht mehr dulden. Aber noch andere, nicht polizeiwidrige Originale gab es. Wer erinnert sich nicht noch lebhaft an den „Wolkenschieber", sogenannt wegen seiner hohen Körpergröße, welche der Zylinder auf dem Haupte noch erhöhte. Wie viele haben bei chm nicht ftanzösisch, englisch und italienisch gelernt. Des Nachts, wenn schon die meisten im sanften Schlummer ruhten, durchschritt er lustwandelnd die Straßen der Stadt. Er war ein edler Charakter und mancher seiner ehemaligenSchüler würde ttauernd an seinem Grabe stehen bleiben, wenn er in dem gänzlich veränderten, slowenischgeschriebenen Namen auf dem Grabsteine jenen seines einstigen Lehrers erkennen würde. So sind wir denn beim Friedhofe angelangt und wer ihn durchwandert, wird so manchen seiner alten, lieben Bekannten in ihm ruhend antreffen, und bald werden auch wir, die wir noch diese Zeit durchlebten, auf ihm schlummern und mit uns die Erinnerung an jene Tage, an jene Sitten und Gebräuche, über welche ein neues Geschlecht lächelnd die Nase rümpft. Kreud und Heid emsK Hahres. (Vom September 1904 bis 15. September 1905.) it verzeichnen int Nachstehenden wieder einige wichtigere Vorkommnisse in unserer engeren Heimat während des obigen Zeitrauntes. Die Erbauung einer neuen Drau-brücke bildete den Gegenstand mancher Erörterungen. So richtete der Landtagsabgeordnete der Stadt Marburg, Herr Karl Pfrimer, im September in dieser Angelegenheit eine Interpellation an den Herrn Statthalter. Bis heute ist aber dieser dringende Bau noch keine beschlosseneSache. Im April 1906 wird auch das Haus Nr. 20 am Hauptplatze zur Abtragung gelangen und bringt die Stadtgemeinde gewiß große Opfer, um zum Ziele zu gelangen. Ebenso langsam geht es mit dem für Marburg hochwichtigen Projekte des Baues der Bahn Marburg—Wies, trotzdem die beteiligten Bezirke und Gemeinden alles tun, um diesen Bau zu ermöglichen. Wir wollen hoffen, daß das Jahr 1906 uns der Erfüllung dieser dringenden Wünsche um einen Schritt näher bringt. Im Oktober erschien ein Aufruf zur Sammlung vonSpendensür einKernstock-Denkmal, welches dem schlichten deutschen Sänger im Priesterkleide in seiner Vaterstadt Marburg errichtet werden soll. Einstweilen erinnert der Name einer Gasse an den treudeutschen Mann, bis ein würdiges Denkmal desselben auch eine Zierde der Stadt bilden wird. Der Stadtarzt Herr Dr. Robert Frank legte wegen Überbürdung durch die mit dieser Stelle verbundenen Arbeiten dieses Amt zurück. Der Gemeinderat wählte hierauf Herrn Dr. Albert Leonhard d. j. zum Stadtarzte. Der vielgenannte gewesene Erzbischof von Olmütz, Dr. Kohn, erwarb die Herrschaft Ehrenhausen und traf dort im Oktober ein, um da seinen Wohnsitz aufzuschlagen. Am 11. Oktober wurde die Leiche des am 8. August zu Pettau beim Baden in der Drau ertrunkenen Handelsakademikers Franz Kaiser zu St. Marxen aufgesunden und in Pettau bestattet. Zlm 21. Oktober starb Frau Fanny Edle von Moser geb. Albensberg, infolge eines Sturzes über die Kellerstiege ihres Weingarthauses. Die Verblichene war bald ihren vorausgegangenenLieben: dem Gatten Major Vinzenz Edler von Moser, zwei Söhnen und einer Tochter als Letzte dieser Familie gefolgt. Eine hier bekannte Persönlichkeit, der gewesene Zahntechniker Löwenthal, wurde am 23. Oktober aus dem evangelischen Friedhose bestattet. Er war im hohen Norden, zu Spitzbergen, geboren. Im Februar 1903 von einem Fiaker überführt, war er seit dieser Zeit leidend. In Frauheim wurde am 30. Oktober das neuerbaute Schulhaus feierlich eröffnet, wobei auch der Bezirkshauptmann Statthaltereirat Graf Attems anwesend war. Der Ort war festlich geschmückt. Der Bau wurde vom Marburger Baumeister Herrn Rudolf Kiffmann ausgeführt und gereicht Frauheim zur Zierde. Im Kasino fand am 6. November ein Schulvereinsfest statt. Der prächtige Verlauf desselben bleibt in dauernder Erinnerung aller, die an demselben tcil-nahmen. Das Fest ergab einen Reinertrag von über 2000 Kronen. Dieses erfreuliche Ergebnis war in erster Linie dem Festausschüsse (Obmann Herr Bürgerschuldirektor Viktor Philippck) und den Damen zu danken, welche sich um das Gelingen verdient machten. In der Sitzung des Gemcinderates vom 9. November wurde der Gehaltsregulierung und Rangsklasseneinteilung der städtischen Beamten zugestimmt und an den Bürgermeister von Innsbruck wegen der Vorfälle dort eine drahtliche Kundgebung gerichtet. Am 20. November starb der Präsident der steiermärkischen Landwirtschaftsgesellschaft, Herrenhausmitglied Graf Adalbert Kottulinsky. Ein eifriger Förderer der Landwirtschaft, sprach er auch in landwirtschaftlichen Versammlungen zu Marburg und war ein tatkräftiger Gönner des landwirtschaftlichen Vereines für Rothwein und Umgebung. Der Verein zur Unterstützung armer Volksschulkinder beteilte im November 302 arme Schulkinder mit Schuhen. Die immer größere Zahl Unterstützungsbedürftiger läßt den Wunsch berechtigt erscheinen, es mögen diesem so humanen Vereine nie die Mittel fehlen, seinem edlen Zwecke zu dienen. Am 4. Dezember hielt P. K. Rosegger im Kasino eine Vorlesung zu Gunsten des Stadtverschönerungsvereines. Am gleichen Tage wurde der „Südmarkhof" in St. Egydi eröffnet. Zahlreiche Gäste waren zu dieser Feier erschienen und auch die Hauptleitung der „Südmark" war durch den Obmann Dr. Fleischhacker und einige Mitglieder vertreten. Den musikalischen Teil besorgte die Marburger Südbahnwerkstättenkapelle. Am 10. Dezember sand die Gründung der Ortsgruppe Marburg des deutschnationalen Handlungsgehiffen-Verbandes statt. In diesem Monate wurde auch eineOrts-gruppe des deutschevangelischen Bundes für die Ostmark ins Leben gerufen. In Wien vernnglückte im Dezember der Südbahn-Oberinspektor Herr Ferdinand Kalus. Als Werkstättenchef längere Jahre in Marburg tätig, erfreute sich Kalus hier allgemeiner Achtung und gehörte seinerzeit auch dem Gemeinderate an. Die Kunde von dem tragischen Hinscheiden rief darum hier allgemeine Teilnahme wach. Eine hochherzigeStistung widmete Frau Gräfin Kottulinsky dem Andenken ihres am 20. November verblichenen Gatten Grafen Adalbert Kottulinsky: 600.000 Kronen zur Gründung eines Rekonvaleszentenheimes in Steiermark, welches den Namen Kottulinsky führen soll, dann 50.000 Kronen auf 20 Stiftplätze für erwerbsunfähige Dienstboten. Mit Weihnachten wurde unseren Briefträgern insoferne eine Erleichterung zuteil, als die zweimalige Zustellung der Briefpost an Sonntagen ausgelassen wurde. Aus dem Jahre 1904 wäre noch bemerkenswert :DieMörderMajcen,Schegula und Murschetz wurden zum Tode verurteilt, welche Strafe aber in Kerker umgewandelt wurde. — Im Oktober war schon wieder ein Totschlag in unserer Nähe zu verzeichnen: Der Musiker und Schuhmacher Johann Felser wurde erschlagen. Wasser und Feuer verursachten gar manchen Schaden. Infolge des anhaltenden Regens wurde auch der Bahnverkehr auf der Strecke Faal—Reifnigg durch Abstürze unterbrochen und konnte der Schnellzug von hier erst nach 12 Stunden abgehen. In Marburg und Leitersberg war die Feuerwehr sogar in der Nacht bemüht, der durch das Wasser drohenden Gefahr Herr zu werden. Aus vielen anden Orten in Steiermark wurde von Verheerungen berichtet, die das Wasser angerichtet hatte. In Krain, Herrschaft Mokritz, wurde durch eine auch infolge Regengüsse herbeigeführte Abrutschung das Haus eines Forstwartes verschüttet und fand dabei die ganze Familie, zehn Personen, mit Ausnahme eines zwei Jahre alten Kindes, den Tod. Von kleineren und größeren Bränden wurde öfters berichtet. Auch in Marburg selbst fand die Feuerwehr Gelegenheit, ihre Schlagfertigkeit zu erproben. Selbstmorde und Verunglückungen kamen leider ebenfalls vor. So mochte man wohl leicht vom scheidenden Jahre 1904 Abschied nehmen und mit froheren Hoffnungen das neue begrüßen. Bisher hat es aber auch nicht den Erwartungen ganz entsprochen, denn wieder haben im Laufe des Jahres 1905 schwere Gewitter im Unterlande große Schäden angerichtet. Der Blitz hat mehrere Menschen getötet und Brände verursacht. Durch Überschwemmung der Sulm, Laßnitz und andere Flüsse wurden die an den Ufern liegenden Gründe verwüstet. Eine ungemein hohe Zahl von Selbstmorden zählte man in den abgelaufenen Monaten des Jahres 1905 in Marburg, einmal sogar zwei an einem Tage! Unglücksfälle, welche Menschenleben forderten, kamen leider auch wieder vor. In Friedau verbrannte am 2. Jänner das einzige Töchterchen des Herrn Dr. Neuberger; das Kind kam in einem unbewachten Augenblicke dem Zimmerosen zu nahe und gerieten durch Funken die Kleider in Brand. — In Trifail verloren durch ein Grubenunglück fünf Bergarbeiter das Leben. —■ Durch Sturz eines Dachfirstes wurden bei einem Neubaue in der Franz Josefstraße zwei Maurergehilfen getötet. — Durch Überführen kamen auf der Eisenbahn mehrere Menschen ums Leben. — Daß auch Mord und Totschlag nicht nns-bleiben würden, ließ sich fast Voraussagen. Große Brände wüteten in St. Lorenzen am Draufelde und in Tillmitsch bei Leibnitz, in welch letzterem Orte trat 4. August 22 Wohn-, 44 Wirtschaftsgebäude, 1 Kunstmühle, 1 Ölpresse, dann 32 Bienenstöcke, 3Rinder, 118 Schweine, 605 Stück Geflügel, 1000 Kronen Bargeld verbrannten. Für die armen Beschädigten wurden Samm- lungert eingeleitet und wird durch verschiedene Veranstciltungen getrachtet, die Not zu lindern. — Die vielen Brände, welche durch mit Zündhölzchen spielende Kinder verursacht wurden, zeigen, daß alle Warnungen noch wenig fruchteten. * * * Am 5. Jänner 1905 starb Kaufmann JosefKokoschinegg im 60. Lebensjahre. Der Verblichene gründete die Firma 1868. Als langjähriger Obmann des Stadtverschönerungsvereines war er eifrig tätig und wurde der von ihm geschaffenen schönen Allee sein Name gegeben. Auch imGemeinde-rate und Sparkasseausschusse wirkte er; die Sektion Marburg des D. u. Ö. Alpenvereines, der er längere Zeit als Kassier angehörte, verlor mit ihm ein tätiges Mitglied. Wie alle Jahre brachte auch der letzte Fasching eine Reihe hübscher Ballfeste, von denen besonders die von der Kasinoleitung veranstalteten zu nennen sind. Am 15. März starb zu Wien infolge eines Schlaganfalles der Inhaber der II. steiermärkischen Leichenbestattungsanstalt inMar-burg, Herr Friedrich Wolf, im 39. Lebensjahre. Die Kunde von seinem Tode wurde hier mit umso größerem Bedauern vernommen, als er im April schon als genesen wieder nach Hause kommen sollte. Friedrich Wolf lernte im Geschäfte Kokoschinegg die Handlung und übernahm, vom Militärdienste zurückgekehrt, nach dem Tode seines Vaters (1888) dieLeichenbestattungsanstalt, welche er mit großem Geschicke zu führen verstand. Am 31. Mürz kam die Kunde von dem unerwarteten Ablebens des Reichsratsabgeordneten und Ehrenbürgers der Stadt Marburg, Dr. Eduard Wolffhardt, aus Wien. Die Nachricht von dem plötzlichen Tode unseres wackeren Vertreters machte hier allseits einen schmerzlichen Eindruck. In einer außerordentlichen Gemeinderatssitzung hielt Bürgermeister Dr. Schmiderer an die Gemeinderäte folgende Ansprache: „Sehr verehrte Herren! Wir stehen schmerzerfüllt vor einem Ereignisse, das uns unerwartet getroffen hat. Unser lang- jähriger Abgeordneter, der die Stadt in einer Periode vertrat, die für die Entwickelung unseres Lebens bedeutungsvoll war, unser verdienstvoller Ehrenbürger Dr. Eduard Wolffhardt ist dahingeschieden! Zwar war er kein Kind unserer Stadt, obwohl ihn verwandtschaftliche Bande sowie der Umstand, daß er schon in seiner frühesten Jugend in den Mauern unserer Stadt verweilte, ihn uns näher brachten. Aber wir können ihn doch als unser bezeichnen im vollsten Sinne des Wortes und mit Stolz nennen wir ihn den wackersten und edelsten Sohn unserer Stadt. Im Jünglingsalter entführte ihn uns schon das Geschick, damit er seine Studien vollende. Als er aber in Wien seine neue Heimstätte fand, da blieb er in treuer Liebe und Anhänglichkeit an die Scholle seiner Kindheit uns treu. Vor fünfundzwanzig Jahren, als der Deutsche Schulverein gegründet wurde und er in den Vorstand trat, da zeigte er diese Liebe, als er das Referat für Steiermark übernahm. Und als im Jahre 1897 an ihn der Ruf erging, die Vertretung unserer Stadt im Parlamente zu übernehmen, da war er sofort bereit, aus alter Anhänglichkeit an unsere Stadt, aus Liebe zu ihren Bürgern und zur deutschen Sache die Vertretung unserer Stadt zu übernehmen. Was Dr. Wolffhardts Wirken für unsere Stadt, für den ganzen Wahlbezirk, für das ganze deutsche Volk bedeutete, das ist Ihnen Hinlänglich bekannt. Wenn eine schwierige Frage an den Gemeinderat 'herantrat, stand er uns stets mit Rat und Tat zur Seite und trotz seiner Überhäufung mit Arbeiten seiner eigenen reichen Praxis trat er doch jedesmal für uns ein und jedesmal wußte er die richtigen Wege zu finden, die zum Erfolge führten. Aber nicht nur unsere Stadt lag ihm am Herzen, sondern der ganze Wahlbezirk und niemand kam vergeblich mit einer Bitte. Er war von großer Bedeutung für unsere Untersteiermark! Stets trat er ein zu Schutz und Schirm für das Deutschtum int Unterlande und insbesondere die deutsche Schule war es, die ihm viel Förderung verdankt. Ein grausame-- Geschick hat uns den Mann entrissen, und tief erschüttert es uns, daß er in der Vollkraft der Jahre von uns scheiden mußte. Nichts bleibt von ihm zurück als die Werke, die er geschaffen oder an denen er mitgewirkt hat; es sind Denkmäler, die er sich selbst gesetzt hat! In unserer Erinnerung aber wird sein Name niemals verlöschen und sie dankbar zu bewahren, ist unsere heilige Pflicht. Möge ihm unsere Erde, die er so sehr geliebt hat, leicht werden!" Die Bestattung Dr. Wolffhardts erfolgte am 5. April in Marburg. Noch unter den: ersten Eindrücke der Nachricht von Dr. Wolffhardts Hinscheiden, am Morgen des 1. April, vernahm man schon wieder eine Trauerkunde: Notar Dr. Anton Reidinger, der Vorstand des Marburger Männergesang-Vereines und Obmann-Stellvertreter des Stadtverschönerungsvereines, starb infolge eines Blutsturzes. Dr. Reidinger suchte im Winter gegen ein tückisches Leiden in Abazzia Hilfe und man hoffte nach seiner Rückkehr schon aus völlige Genesung, als ihn ganz unerwartet der Tod ereilte. Die allgemeine Teilnahme an dem Verluste dieses wackeren deutschen Mannes kam durch ungemein zahlreiche Teilnahme beim Leichenbegängnisse zum Ausdrucke. Der Verblichene war in CM geboren, stand erst im 49. Lebensjahre und kam von Ferlach als Notar 1895 nach Marburg. Im April wurde dem Oberlehrer Herrn Johann Fersch, welcher seit 1882 an der Knabenschule in der Magdalenenvorstadt wirkt, der Titel „Direktor" verliehen. Der Gemeinderat beschloß, dem in den Ruhestand tretenden Buchhalter der Gemeinde-Sparkasse. Herrn Johann Saria, als Anerkennung seiner Tätigkeit das Bürgerrecht der Stadt zu verleihen. Am 30. April veranstaltete der Zweig Marburg des Allgem. deutschen Sprach-vereines eine Schillerfeier im Kasinosaale, bei welcher der Philharmonische und der Marburger Männergesangverein mitwirkten. Der nunmehrige Reichsratsabgeordnete Heinrich Wastian hielt die Festrede und Schriftleiter Max Besozzi trug das Lied von der Glocke vor. Nach Genehmigung der nach den betreffenden Gesetzen geänderten Statuten hielt der Aushilfskasseverein am 6. Mai eine Generalversammlung ab, in welcher die Neuwahl der Vereinsleitung vorzunehmen war. Es wurden die bisherigen Funktionäre wieder mit der Leitung des Vereines betraut. Der nunmehrige Direktor, Herr Josef Leeb, steht nun schon 25 Jahre dieftm so wichtigen Vereine vor und wünschen wir, er möge noch recht viele Jahre dessen Direktor sein. Am 2. Mai starb zu Wien wieder ein Ehrenbürger der Stadt Marburg: Richard von Röckenzaun, Sektionsvorstand im Reichskriegsministerium i. R. Geboren zu Deutsch-Landsberg, kam er schon im dritten Lebensjahre nach Marburg, wo die Familie das an Stelle des Sparkassegebäudes gestandene Haus besaß. Er war oft bestrebt, das Interesse der Stadt zu fördern, daher ihm die Gemeinde beim Übertritte in den Ruhestand im Juni 1904 das Ehrenbürgerrecht der Stadt verlieh. Des hundertstenTodestages des Dichterfürsten Friedrich v. Schiller wurde am 9. Mai durch Beflaggung der Stadt sowie seitens der Lehranstalten durch besondere Feiern mit Festreden und Vorträgen Schillerscher Dichtungen gedacht. Am 13. Mai gab das Jubelfest des deuffchen Schulvereines Anlaß zur Beflaggung. Abends fand eine Festversammlung im Kasino statt. Am 14. Mai fand in Mahrenberg aus Anlaß dieses Jubiläums ein Schulvereinsfest statt. Schiller und Schulverein gaben in diesen Tagen überall Anlaß zu festlichen Veranstaltungen. Die Stadtratsbeamten Oberofffziale Herren Johann Kleebinder, Johann Steiner und Gandolf Stieger konnten im Mai das Jubiläum ihrer 25jährigen Amtstätigkeit begehen. Unser verehrter Bürgermeister, Herr Dr. Johann Schnöderer, welcher auch Zahlmeister des Landeshilfsvereines vom Roten Kreuze ist, wurde durch Verleihung des Franz Josef-Ordens ausgezeichnet. Der Obmann des landwirtschaftlichen I Vereines Rothwein und des Marburger Trabrennvereines, Herr Alfred Ritter von Roßmanit, Gutsbesitzer in Rothwein, erhielt gleichfalls den Franz Josef-Orden. Am 3. Juni überreichte der Statthaltereirat Graf Attems den Orden dem Gefeierten im Schlosse zu Rothwein. Am Vorabende veranstaltete die Ortsfenerwehr aus diesem Anlasse einen Fackelzug und waren viele Wohnhäuser beleuchtet. Der Trabrennverein und landwirtschaftliche Verein gaben dem Ausgezeichneten zu Ehren am 4. Juni ein Bankett im Hotel „Erzherzog Johann" zu Marburg. Die Gemeinde Mahrenberg verlieh ihrem verdienten Bürgermeister Herrn Alois Langer das Ehrenbürgerrecht und fand am 20. Juni aus diesem Anlasse ein Fackelzug mit Musik statt, welchem nach Begrüßung des Geehrten und Übergabe der betreffenden Urkunde eine gesellige Zusammenkunft im Gasthofe Lukas folgte. In Fried au fanden am 30. Juni die Gemeinderatswahlen statt. Den wackeren deutschen Bewohnern blieb trotz aller Anstrengungen der nationalen Gegner der Sieg. Die Wahl eines Reichsratsabgeordneten für den Wahlbezirk Marburg war auf den 5. Juli festgesetzt. Die notwendig gewordene Stichwahl fand am 7. Juli statt und erhielt der alldeutsche Kandidat, Schriftsteller Heinrich Wastian, die Mehrheit der Stimmen. In der Gemeinderatssitzung am 14.Juli wurde Herr Dr. Heinrich Lorber zum Vizebürgermeister gewählt. Am 9. Juli unternahm der Marburger Männergesangverein eine Sängerfahrt nach Gonobitz, woselbst ein Fest in der „Au" und ein Konzert mit dem Gonobitzer Münner-gesangvereine stattfand. Am 25. Juli starb zu Brunndorf nach längerer Krankheit der Südbahn-Offizial, Werkführer Johann Fried au. Der Verblichene war Gemeindeausschuß und Vorstand der Werkstätten-Musikkapelle. Einen Beweis seiner Beliebtheit gab die außergewöhnlich zahlreiche Teilnahme beim Leichenbegängnisse dieses wackeren Mannes, der gewiß in bestem Gedenken aller bleibt, die ihn näher kannten. Dem am 30. Juli in Voitsberg abgehaltenen weststeirischen folgte am 27. August ein südsteirischer H andwerkertag, welcher in der Götz'schen Bierhalle zu Marburg stattfand und von Gewerbetreibenden des Ünterlandes gut besucht war. Der I. Marburger Militär-Veterancn-Verein beging am gleichen Tage die Feier seines dreißigjährigen Bestandes. Mehrere Brudervereine waren der Einladung gefolgt und nahmen an dem Feste teil. Nach dem Festzuge begrüßte der Bürgermeister die Veteranen und hielt der Bundesobmann Herr Hosch eine Ansprache, worauf der Abmarsch zum Festgottesdienste erfolgte. Am Nachmittage fand ein fröhliches Fest ans dem Kalvarienberge statt, vor dessen Beginn das in den dortigen Anlagen befindliche Denkmal besichtigt und der gefallenen Krieger, denen dasselbe gewidmet ist, gedacht wurde. Am Abend schloß ein Festkonzert den schön verlaufenen Festtag. Am 1. August trat der Notar Herr Karl Hanfs das Amt in Marburg an. Herr Dr. Hermann Wiesthaler kam von Rann nach Wind.-Feistritz. Am 5. August beging die Südbahn-Liedertafel die Feier ihres 40jährigen Bestehens, der am nächsten Tage ein Ausflug nach Maria-Rast folgte. Wir bringen aus dem Gründungsjahre (1865) die folgenden Nachrichten über die Entstehung dieses beliebten Gesangvereines: Am 31. Mai 1865 brachte der „Marburger Correspondent" (die jetzige „Marburger Zeitung") folgende Nachricht: „(Ein neuer Gesangverein.) Die Arbeiter in der Maschinenwerkstätte mit Kärntnerbahnhofe beabsichtigen die Gründung eines Gesangvereines; wie wir hören, soll auch schon ein anerkannt tüchtiger Chormeister dafür gewonnen sein. Einem solchen Unternehmen können wir nur das beste Gedeihen wünschen." — (Dieser erste Chor-nteister war der Steueraintsadjunkt Karl Prohaska, der auch Mitglied desMarburger Männergesangvereines und Sangwart des MarburgerTurnvereines war und sich großer Beliebtheit erfreute. Später als Steuereinnehmer nach Ranw versetzt, gründete Prohaska auch den dortigen Gesangverein. Er starb in Rann.) — Die Bildung des Vereines wurde ernstlich in Angriff genommen. Zum Protektor wurde der Werkstättenchef Konrad Puchelt, zum Vorstande Ingenieur Wagner gewählt. Am 11. November fand schon eine Probe-Liedertafel in der Turnkneipe (Tscheligi, Hauptplatz) statt und hatte einen guten Erfolg. Am 16. November wurden die Satzungen genehmigt und am 25. November 1865 trat die Liedertafel zum erstenmale vor die Öffentlichkeit. Der Einladung des Vereines waren über 500 Personen aus allen Kreisen gefolgt, so daß die Scherbaum'sche Halle am Kärntnerbahnhof, wo die erste Liedertafel gegeben wurde, gedrängt voll war. Die Leistungen der Sänger fanden allseitige Anerkennung und auch die mitwirkende, wenige Monate vorher ins Leben gerufene Werkstättenkapelle erhielt für das vorzügliche Spiel lauten Beifall. — Die nächste Veranstaltung im ersten VereinsjahrewareineSilvesterseier in der Südbahnhof-Restanration, welche den Sängern wieder uneingeschränktes Lob brachte. — Wacker hat nun die Südbahn-Liedertafel ihrem Wahlspruche: „Für Gott und Land mit tät'ger Hand, mit L>anges-lust in froher Brust" getreu weiter gearbeitet und sich bald einen geachteten Namen unter den Gesangvereinen errungen. Stets bereit, beiverschiedenennationalenBeranstaltungen und wohltätigen Zwecken mitzuwirken, gebührt der Südbahn-Liedertafel auch in dieser Richtung Dank. — Wir wünschen dem wackeren Vereine auf seiner ferneren Bahn den gleichen Erfolg, welcher ihn bisher begleitete. Noch einen treudeutschen Mann rief der Tod aus dem Kreise der Seinen: Gregor Gilg, Stationschef i. R., starb am 6. August im 75. Lebensjahre. Geboren zu Müglitz in Mähren, kam er zur Bahn nach Spielfeld, war dann auch längere Zeit Stationschef in Maria-Rast. Nach 47jähriger Bahndienstzeit trat Gilg in den Ruhestand und lebte nun in Marburg. Als eifriger Landwirt erhielt er mehrere Anerkennungsschreiben und drei silberne Medaillen. Dem Vereine für Tierschutz und Tierzucht gehörte er als Gründer und Ausschußmitglied an. Liebenswürdig im Umgänge, war Gilg in allen Kreisen geschätzt. Mit seiner ihm vorausgegangenen Gatten feierte er vor einigen Jahren die goldene Hochzeit int Kreise seiner Kinder und Enkel. Er ruhe in Frieden! Am 13. August fand in Mahrenberg wieder ein hübsches Fest statt: DasBezirks-turnsest des deutschen Turnerbundes. Am 15. August fand int hübschen Kreuzhosgarten ein vom Unterstützungsvereine der deutschen Schule in Brunndorf veranstaltetes großes Sommerfest statt. Dieser Verein ist eifrig bestrebt, die deutsche Schule in Brunndorf in jeder Weise zu zu fördern. Auch ein Elternabend wurde int Kreuzhofsaale auf seine Anregung veranstaltet. Am 16. August fand das letzte diesjährige Konzert int Stadtparke statt. Wir benützen die Gelegenheit, hier wieder auf unseren Stadtverschönerungsverein hinzuweisen, dessen Mitgliederzahl int Vergleiche zur Zahl der Bewohner in einem sehr ungünstigen Verhältnisse steht. Mögen sich doch alle, denen es möglich ist, mit dem geringen Beitrage in die Mitgliederliste dieses gemeinnützigen Vereines eintragen lassen und ihn dadurch in den Stand setzen, seine Tätigkeit mit Lust und Liebe zu fördern. Am 1. September wurde von hiesigen völkischen Vereinen eine Sedanfeier veranstaltet und hielt der Reichsratsabgeordnete Heinrich Wastian die Feärede. Am 2. September trat der deutschevangelische Gesangverein zum erstenmale in die Öffentlichkeit und fanden die Leistungen des jungen Vereines alle Anerkennung. Am 3. September wurde in St. Leonhard eine Ortsgruppe der „Südmark" gegründet. Der ergangenen Einladung folgten verschiedene Vereine aus unserer Stadt und fuhren die Teilnehmer in geschmückten Leiterwägen dahin. Ein hübsches Waldsest beschloß den Gründungstag. Der Kommandant der hiesigen Jnfan-terie-Kadettenschule, Oberstleutnant Josef Teisinger, wurde von diesem Posten unter gleichzeitiger Verleihung des Ritterkreuzes des Franz Josef-Ordens enthoben. An seine Stelle trat Major Josef Mayrhofer von Grünbühel, bisher Kommandant der Militär-Unterrealschule in Straß. Am 7. und 8. September weilten die Teilnehmer an der Exkursion der niederösterreichischen Weinbauer in Marburg. Am ersten Tage Versammlung im Götz'schen Brauhausgarten. Am 8. September Besuch der Weinbauschule, der Genossenschaftskellerei und dann mehrerer Anlagen in der Umgebung der Stadt dienten hier dem Zwecke der Exkursion nach Steiermark, an welcher sich mehr als zweihundert nieder-österreichische Weinbauer beteiligt hatten. Am 10. September hatte Mahrenberg abermals einen Festtag: Die dort erbaute I evangelische Kirche wurde eingeweiht. Hemeinnühiges. Für unsere Kinder da« Krste! Wer dies will, wer keine leicht zerbrechlichen Spielsachen zn Weihnachten kaufen will, wer sich mit den Kindern am Spiel erfreuen will, wer mit einem Wort das anerkannt Beste für seine Lieblinge zn haben wünscht, dem empfehlen wir die Durchsicht der fein illustrierten Preisliste über Anker-Steinbaukasten, Anter-Brückenkasten usw. von F. Ad. Richter & Cie,, Königl. Hof- und Kammerlieferanten, Wien, I. Operngasse 16. Sie sollte namentlich von jeder Mutter vor dem Einkauf eines Weihnachtsgeschenkes aufmerksam gelesen werden, umso mehr als die Zusendung gratis und franko erfolgt und viele Nachahmungen ohne „Anker" angeboten werden. Mas in keinem Haushalte fehlen sollte? Ein kleiner Vorrat bewährter Arzneimittel, welche bei plötzlichen Erkrankungen oder Verwundungen ausreichende Dienste leisten. 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Sie können nicht einwenden: Mein Einkommen ist zu gering, V > Meine Frau erhält ohnedies Pension, die Kinder erhalten Erziehungsbeiträge, In soviel Jahren trägt mein Geschäft so viel, daß ich keine Versicherung brauche, Ich trage mein Geld lieber in die Sparkasse, Ich habe Vermögen und brauche daher keine Versicherung. Wer derartige oder irgendwelche Bedenken noch hätte, möge sich nur beim Beamten-Verein (Adresse ist unten verzeichnet) anfragen. Der Verein wird ziffermäßig nachweisen, daß für jedermann die Versicherung vorteilhaft ist, und die Prämien beim Beam teil-Vereine leicht erschwinglich sind. Für eine Versicherung per K 2000 —, auszahlbar sofort im Falle des Todes, spätestens aber mit dem 85. Lebensjahre zahlt ein SOjähriger Mann nur K 4— monatlich, ein 35jähriger nur K 4'56, ein 40jübriger nur K 5 36 (Tarif Ia). Soll die Versicherung bei Vollendung des 60. Lebensjahres ausgezahlt werden, im Todesfälle sofort, so zahlt ein SOjähriger Mann monatlich auf K 2000 nur K 525 (Tarif Id). Für eine Aussteuerversicherung von K 10.000 auf 20 Jahre zahlt ein 40jähriger Mann monatlich nur K 34 60. Stirbt der Versorger wann immer, wodurch jede weitere Prämienzahlung aufhört, so wird nichtsdestoweniger das versicherte Kapital am Fälligkeitstage ausbezahlt. Lebt z. B. der Vater nur mehr ein Jahr, so hat er im ganzen K 415 20 gezahlt und das Kind bekommt bei Erreichung des 20. Lebensjahres dennoch die K 10.000 ausbezahlt. Sie können in jedem Alter und für jede Zeit versichern! Verlangen Sie sofort einen Prospekt, solange Sie noch gesund sind, denn, wenn Sie sich einmal ein ernstliches Übel zugezogen haben, dann ist es schon zu spät für die Aufnahme. Alle Auskünfte erteilt an jedermann kostenfrei: Erster allgemeiner Beamten-Verein der österr.-ung. Monarchie. Größte wechselseitige Lebensversicherung der Monarchie, Wien, I. Wipplingerstraße 25/36. Fürchterliche Gesellschaft. Erzählung von Amelia W. ßdwards. (Nachdruck verboten.) .ch bin ein geborener Franzose namens Francois Thierry. Mit meiner früheren Geschichte brauche ich Sie nicht zu langweilen. Genug, ich beging ein Politisches Verbrechen — wurde zur Galeerenstrafe verurteilt und lebe deshalb noch heute in der Verbannung. Ich könnte Ihnen sogar das Brandmal auf meiner Schulter zeigen. In Paris wurde ich gefangen genommen, verhört und verurteilt. Als ich den Gerichtshof verließ, gellte mir mein Urteil noch in den Ohren, und unablässig wiederholten es die raffelnden Räder des Wagens von Paris bis BicLtre, und auch den nächsten Tag und den darauf folgenden und so immerfort auf der ganzen ermüdenden Reise von BicStre nach Toulon. Die unerwartete Strenge meiner Verurteilung muß mich vollständig betäubt haben, denn ich habe weder von der Reise noch von den Orten, wo wir rasterten, irgend eine Erinnerung — ich hörte nichts, als die ewige Wiederholung des - Ausspruches: „Traveaux forces —traveaux forcäs — traveaux forces ü perpetnite." Gegen Abend des dritten , Tages hielt der Wagen, die Tür wurde aufgerissen, und man führte mich durch einen steinernen Hof und einen steinernen Gang in eine ungeheure, matt von oben erleuchtete Halle. Hier wurde mein Name von einem militärischen Oberaufseher in ein wuchtiges, mit Eisen beschla-,,genes Hauptbuch eingetragen. „Nummero Zweihundert und sieben," sprach der Oberaufseher. „Grün." Man führte mich in ein Seitengemach, wo ich durchsucht, entkleidet und in ein kaltes Bad geworfen wurde. Nach dem Bade wurde ich in die Galeerenlivree gesteckt — ein Hemd von grober Leinwand, Beinkleider von gelbgrauer Serge, eine i Bluse von roter Serge und schwere, eisenbeschlagene Schuhe, schließlich eine grünwollene Mütze. Beinkleider wie Bluse waren mit den verhängnisvollen Buch- staben T. F. gezeichnet. Auf einer Messingplatte an der Mütze stand die Zahl 207. Von jenem Augenblicke an verlor ich meine Individualität. Ich war nicht mehr Frany.ois Thierry, sondern Nummero Zweihundert und sieben. Der Oberaufseher, der dabei stand, sprach, seinen langen Schnurrbart drehend: „Nur zu, beeile dich, es wird spät, und du mußt noch vor dem Abendessen verheiratet sein." „Verheiratet!" wiederholte ich. Der Oberaufseher lachte, und sein Lachen fand bei den Wachen und Gefängniswärtern ein Echo. Jetzt ging's einen anderen steinernen Gang hinunter durch einen zweiten Hof und in eine düstere Halle, die der vorigen genau glich, nur war sie von unsauberen Gestalten und dem Getöse rasselnder Ketten erfüllt, und an jedem Ende sah man durch eine Maueröffnung in den finsteren Schlund einer Kanone. „Holt Nummero Zweihundert und sechs," sagte der Oberaufseher, „und ruft den ,Priester/" Nummero Zweihundert und sechs kam, eine schwere Kette nach sich schleppend, vom anderen Ende der Halle herbei, und zugleich erschien ein Grobschmied mit nackten Armen und einer ledernen Schürze. „Lege dich nieder," sprach der Grobschmied, mich höhnisch mit dem Fuße stoßend. Ich gehorchte. Als ich mich niedergelegt hatte, wurde mir ein schwerer Eisenring, an dem eine aus achtzehn Gliedern bestehende Kette befestigt war, um den Knöchel gelegt und durch einen einzigen Schlag mit dem Hammer vernietet. Ein zweiter Ring nahm die losen Enden der Kette meines Gefährten und der memigen auf und ward auf dieselbe Weise mit dem Hammer befestigt. Das Echo eines jeden Streiches hallte durch den gewölbten Raum gleich einem hohlen Gelächter. „Gut," sprach der Oberaufseher und zog ein kleines, rotes Buch aus der Tasche. „Jetzt, Nummero Zweihundert und sieben, merke dir diese Verordnungen: Wenn du einen erfolglosen Fluchtversuch machst, so wirst du Prügelstrafe erhalten. Gelingt es dir, bis zum Hafen zu entkommen, und du wirst dann ergriffen, so bekommst du auf drei Jahre doppelte Ketten. Sobald man dich vermißt, werden drei Kanonenschüsse abgefeuert und alle Bollwerke mit Alarmflaggen versehen. An die Seewachen unv die Polizei der zehn benachbarten Distrikte werden Signale telegraphiert, und auf deinen Kopf wird ein Preis gesetzt. Plakate werden an die Tore von Toulon geheftet und an sämtliche Städte im Lande gesandt. Es ist gesetzlich erlaubt, auf dich zu schießen, wenn es nicht gelingt, dich lebend einzufangen." Als der Oberaufseher mir dies mit grimmiger Ruhe vorgelesen, steckte er das Buch wieder ein und ging, seine Zigarre weiterrauchend, davon. Alles war jetzt aus — vorbei das ungläubige Staunen, die träumerische Betäubung, die verlöschende Hoffnung der drei letzten Tage. Ich war ein Verbrecher und —- o Sklaverei in der Sklaverei! — mit einem anderen Verbrecher zusammengeschmiedet. Aufblickend sah ich, wie er mich anstarrte. Seine gebräunten, harten und groben Gesichtszüge zeigten gemeine Bosheit, gepaart mit hartnäckiger Willenskraft. Er mochte vierzig Jahre zählen und war nicht viel größer als ick. aber von mächtigem Körperbau. „Ihr habt lebenslänglich," sprach er, „nicht wahr? Ich auch." „Woher wißt Ihr, daß ich lebenslänglich habe?" fragte ich matt. „Daher." Und er berührte meine Mütze unsanft mit der Hand. „Grün lebenslänglich, rot eine Reihe von Jahren. Weswegen seid Ihr hier?" „Ich habe gegen die Regierung konspiriert." Er zuckte verächtlich mit den Schultern. „Zum Teufel! Dann seid Ihr wohl ein vornehmer Sträfling! Schade, daß Ihr kein Lager für Euch allein habt — uns armen Forxats sind so feine Kameraden verhaßt." „Sind hier viele politische Gefangene?" fragte ich nach einer kurzen Pause. „Keine in diesem Bezirk." Und als habe er meinen unausgesprochenen Gedanken erraten, fügte er mit einem Fluche hinzu: „Ich bin kein Unschuldiger. Dies ist das viertemal, daß ich hier bin. Habt Ihr jemals etwas von Gasparo gehört?" „Von Gasparo, dem Falschmünzer?" Er nickte. „Der vor drei oder vier Monaten entflohen ist und —" „Und den Posten in dem Augenblick, als er Alarm schlagen wollte, über den Wall hinabwarf. Dieser Mann bin ich." Es war mir bekannt, daß er im Anfänge seiner Laufbahn zu einer längeren Einzelhaft verurteilt worden und die Zelle als verhärteter und verwegener Bösewicht verlassen hatte. Ein Schauder ergriff mich. Er bemerkte es, und ich sah, wie sein tückischer Blick einen rachsüchtigen Ausdruck gewann. Von dem Moment an haßte er mich, von diesem Mo-ment an verabscheute ich ihn. Eine Glocke ertönte, und ein Trupp Strafgefangener kam von der Arbeit herein. Sofort wurden sie von einer Wache untersucht und paarweise an ein' niedriges, schräg abfallendes hölzernes Gerüst gekettet, das von dem einen Ende der Halle bis zum anderen reichte. Jetzt wurde unser Vesperbrot verabfolgt; cs bestand aus einem Gericht Bohnen, etner Ration Brot und Schiffszwieback und einem Maß schwachen Weins. Ich trank den Wein, konnte jedoch keinen Bissen essen. Gasparo nahm sich von meiner Ration, was ihm beliebte, und die sich zunächst Befindlichen rissen sich um den Rest. Als das Abendessen vorüber war, schallte ein schrilles Pfeifen durch die Halle. Ein jeder holte seine schmale Matratze unter dem langen Gerüst, das unsere gemeinschaftliche Bettstelle knloete, hervor, wickelte sich in eine Seegras- matratze und legte sich zur Ruhe. Kaum fünf Minuten später herrschte tiefe Stille. Dann und wann hörte ich den Grob-: fchmied, der mit dem Hammer die Runde j machte und sämtliche Eisengitter und ; Schlösser prüfte. Dann und wann : stampfte die Schildwache, das Gewehr über die Schulter, vorbei. Mitunter hörte ich einen Sträfling im Traume stöhnen beschäftigt, der nicht weit vom Hafen lag. Tag für Tag, Woche für Woche, von sieben Uhr morgens bis sieben Uhr abends, hallten die Felswände won unseren Streichen wider. Bei jedem Streiche schlugen unsere Ketten mit rasselndem Klang gegen den steinigen Boden. In jenem bösartigen Klima wechseln während des ganzen Sommers und Herbstes oder an seinen Fesseln rütteln. Mein Gefährte lag in tiefem Schlaf, und selbst ich verlor endlich das Bewußtsein. Mein Urteil lautete auf schwere Ar-, beit. In Toulon ist dieselbe Verschiedenartig, Steinebrechen, Minieren in den Werften, Ein- und Ausladen von Schiffen, Fortschaffen von Munition. Gasparo und ich waren mit ungefähr zweihundert ■ anderen Sträflingen in einem Steinbruch schreckliche Ungewitter mit tropischer Dürre. Oftmals kehrte ich nach langstün-diger Arbeit in brennender Sonnenglut bis aus die Haut durchnäßt zu meiner Pritsche zurück. So ging der traurige Frühling langsam vorüber, ein trauriger Sommer folgte und die Herbstzeit nahte. Mein Gefährte war ein Piemontese. Er war Einbrecher, Falschmünzer und Mordbrenner gewesen und hatte auf fet? Tier letzten Flucht Totschlag verübt. Nur der Himmel weiß, wie meine Leiden durch die entsetzliche Gemeinschaft verdoppelt wurden, wie ich vor der Berührung seiner Hand zurückschreckte, welchen Ekel ich empfand, wenn mich sein Atem streifte, während wir des Nachts nebeneinander lagen. Umsonst bemühte ich mich, meinen Abscheu vor ihm zu verbergen. Er kannte denselben so gut wie ich, und vergalt ihn mir mit jedem Mittel, das ein so rachsüchtiger Sinn nur erdenken konnte. Daß er mich tyrannisierte, war nicht zu verwundern, denn er besaß Riesenkräfte und wurde im ganzen Hafen von Toulon als anerkannter Despot betrachtet. Ich hatte aber bedeutend mehr als bloße Tyrannei zu erdulden. Ich hatte eine sorgfältige Erziehung genossen — er beleidigte mein Zartgefühl absichtlich und unaufhörlich. Ich war nicht an körperliche Arbeit gewöhnt — er bürdete mir den größeren Teil unserer täglichen Arbeit auf. War mir Ruhe nötig, so bestand er darauf, umherzugehen. Waren meine Glieder steif vom Liegen, so war er nicht zum Aufstehen zu bewegen. Seine größte Freude bestand im Singen lästerlicher Lieder und im Erzählen der gräßlichsten Gedanken und Entschlüsse, welche die Einsamkeit in seinem Hirn erzeugt hatte. Er pflegte sogar die Kette so zu verwickeln, daß sie mich bei jedem Schritte wund reiben mußte. Ich zählte damals erst zweiundzwanzig Jahre und war von Kindheit an kränklich gewesen. Mich gegen ihn zu verteidigen, war mir ebenso unmöglich, wie ihm Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Eine Klage bei dem Oberaufseher hätte meinen Peiniger nur zu verschärfter Grausamkeit herausgefordect. Endlich kam ein Tag, an dem sein Haß nachzulassen schien. Er gönnte mir Ruhe, wenn unsere Erholungsstunde herankam. Er unterließ die Gesänge, welche ich verabscheute, und verfiel häufig in ein längeres Nachsinnen. Am andern Morgen, bald nachdem wir unsere Arbeit Begort--nen, trat er nahe genug an mich heran, um mir folgendes zufliistern zu können- „Franxois, hättest du wohl Lust zu entfliehen?" Ich fühlte, wie mir das Blut heiß ins Gesicht schoß. Ich preßte meine Hände zusammen, sprechen konnte ich nicht. „Kannst du ein Geheimnis bewahren?" „Bis in den Tod." „So höre. Morgen wird der Marschall de la Tour d'Auvergne den Haf'n besichtigen. Er wird die Werften, die Gefängnisse, und die Steinbrüche inspizieren. Bei den vielen Kanonenschüssen von den Forts und den Schiffen wird, wenn zwei Sträflinge entspringen, eine Salve mehr oder weniger in der Umgegend von Toulon nicht sonderlich beachtet werden. Hast du mich verstanden?" „Du meinst, daß niemand die Signale erkennen wird?" „Nicht einmal die Posten am Tor, ja nicht einmal die Wachen im nächsten Steinbruch. Zum Teufel, was kann wohl leichter sein, als unsere Fesseln mit der Spitzhacke durchzuhauen, wenn der Oberaufseher gerade nicht hersieht und die Salutschüsse abgefeuert werden! Willst du es wagen?" „Und sollte es mein Leben gelten!" „Abgemacht! Die Hand darauf." Noch nie hatte ich seine Hand kameradschaftlich ergriffen, und es schien mir, als würde die meinige durch diese Berührung mit Blut befleckt. Ich bemerkte sofort an dem tückischen Blick, den er auf mich richtete, daß er meinen widerstrebenden Händedruck richtig gedeutet hatte. Am folgenden Morgen wurden wir eine Stunde früher als sonst geweckt und im Gefängnisse einer Generalinspektion unterworfen. Ehe wir an die Arbeit gingen, ' wurde . uns eine doppelte Ration Wein gereicht. Um 1 Uhr hörten wir die ersten Kanonenschüsse von den Kriegsschiffen im Hafen erschallen. Der Ton fuhr mir wie ein elektrischer Schlag durch die Glieder. Nach einander wurden die Signale von den Forts beantwortet und von den Kanonenbooten an der Küste wiederholt. Salve auf Salve tönte von den Batterien zu beiden Seiten des Ha- fens, und dichter Pulverdampf erfüllte die Luft. „Sobald der erste Schuß dort drüben abgefeuert wird," flüsterte Gasparo, auf die Baracken hinter dem Gefängnis deutend, „haue meine Kette dicht neben dem Knöchel durch." Ein plötzlicher Argwohn durchzuckte mich. derhallte. Als das furchtbare Getöse über unseren Häuptern losbrach, sah ich ihn ausholen und fühlte meine Fessel fallen. Kaum war das Echo des ersten Schusses verklungen, als der zweite abgefeuert wurde. Jetzt war ich an der Reihe, Gasparo zu befreien. Ich schlug zu, war aber nicht so geschickt wie er und mußte meinen Streich wiederholen, ehe das „Und wenn ich es tue, was bürgt mir dafür, daß du mich nachher befreist? Nein, Gasparo, du mußt den ersten Schlag tun." „Wie es dir beliebt," lachte er mit einer Verwünschung. In demselben Augenblick blitzte von der Zinne der nächsten Baracke ein Kanonenschuß auf, dessen donnernder Krach von sämtlichen Felsen in der Runde wi- widerspenstige Glied zerbrach. Darauf setzten wir unsere Arbeit, dicht neben einander stehend, scheinbar ruhig fort, während wir die Kette so verwickelt hatten, daß niemand auf den ersten Blick entdecken konnte, was wir getan. Beim dritten Schuß erschien eine Gesellschaft von Offizieren und Zivilisten an der Biegung des Weges, der zu unserem Steinbruch hinaufführte. Sofort waren aller Augen dorthin gerichtet, jeder Sträfling ließ die Arbeit ruhen, alle Wachen präsentierten das Gewehr. In diesem Moment schleuderten wir unsere Mützen und Spitzhacken fort, kletterten über den holprigen Felsen, auf dem wir uns geplackt hatten, sprangen in die Schlucht hinunter und flohen den Gebirgspässen zu, die in das Tal führten. Die eisernen Ringe an unseren Beinen erschwerten uns das schnelle Laufen, und die Hindernisse vermehrten sich durch die Schnecken-windungen und die unebne Beschaffenheit des mit Granitblöcken bestreuten Weges. Plötzlich, als wir um eine scharf vorspringende Klippe bogen, befanden wir uns vor einem Wachthäuschen und zwei Schildwachen. Angesichts der nur wenige Ellen von uns entfernten Soldaten war ein Rückzug unmöglich. Mit dem Züruf: „Ergebt euchl" legten sie ihre Gewehre auf uns an. Gasparo wandte sich zu mir herum wie ein angeschoffener Wolf. „Sei verflucht!" rief er und versetzte mir einen furchtbaren Faustschlag, „ble'b da und laß dich fangen! Ich habe dich stets gehaßt!" Ich fiel zu Boden, wie von einem Schmiedehammer getroffen, sah noch im Fallen, wie er den einen Soldaten zu Boden warf und an dem andern pfeilschnell vorüberflog, hörte einen Schuh . . . dann wurde es Nacht um mich her, und mir schwanden die Sinne. Als ich meine Augen wieder öffnete, lag ich auf dem Fußboden einer kleinen, leeren Kammer, die durch ein winziges Fenster dicht an der Decke schwach erhellt wurde. Es war mir, als seien Wochen verstrichen, feit ich das Bewußtsein verloren hatte. Ich befaß kaum Kraft genug, um mich zu erheben, und als ich aufgestanden war, konnte ich mich nur mühsam auf den Füßen halten. Wo mein Kopf gelegen hatte, befand sich eine Vlui-lache. Schwindlig und verwirrt lehnte ich an der Wand und versuchte nachzudenken. Erstens, wo befand ich mich? Augenscheinlich nicht in irgend einem Teile des Gefängnisses, dem ich entflohen war. Dort gab es nur massive Steinmauern und Eisengitter, hier waren getünchte Latten und Mörtelwände. Ich mußte in einem Oberzimmer des Wachthäuschens sein. Wo waren denn die Soldaten? Wo war Gasparo? Würden meine Kräfte woh l aus reichen, um das Fenster zu erklimmen, und nach welcher Richtung mochte es liegen? Ich schlich mich zur Tür und fand sie verschlossen. Ich lauschte mit angehaltenem Atem, konnte aber weder unten noch oben ein Geräusch entdecken. Ich kroch zurück und sah, daß sich das Fenster mindestens vier Fuß oberhalb meines Kopfes befand. Die glatte Mörtelwand bot nirgends einen Vorsprung. Wäre nur ein Kamin in dem Raum gewesen, so hätte ich eine Stange losgebrochen und mit dieser Vertiefungen in die Mauer gegraben. Doch halt! Da war ja mein Ledergürtel mit dem eisernen Haken, der meine Kette zu halten Pflegte, wenn ich nicht bei der Arbeit war. Ich riß den Haken heraus, kratzte den Mörtel an mehreren Stellen los, kletterte die Wand hinan und öffnete das Fenster. Begierig sah ich hinaus. Bor mir, keine vierzig Fuß entfernt, erhob sich die Klippe, in deren Schutz das Häuschen gebaut war; zu meinen Füßen lag ein kleiner Gemüsegarten, von dem Felsen durch einen schmutzigen Graben getrennt, der durch die Schlucht zu fließen schien. Rechts und links erstreckte sich der steinige Pfad, den wir entlang gekommen waren. Mein Entschluß war schnell gefaßt. Blieb ich hier, so mußte ich meine Ge-fangennehmung mit Bestimmtheit erwarten. Ein Fluchtversuch konnte mein Los nicht verschlimmern. Noch einmal lauschte ich — alles blieb still. Ich zwängte mich durch den kleinen Fensterflügel, ließ mich so leicht wie möglich auf den feuchten Boden nieder und überlegte dann, dicht an die Mauer gedrückt, wohin ich mich zunächst wenden sollte. Erklomm ich das Riff, so wäre ich die Zielscheibe des ersten Soldaten geworden, der mich sah. Wagte ich mich in die Schlucht, so lief ich möglicherweise Gasparo und seinen Häschern gerade in den Weg. Uebrigens dämmerte es bereits, und wenn ich mich nur bis zum Abend versteckt hielt, so konnte ich im Dunkel der Nacht entfliehen. Wo aber war ein solches Versteck? Gelobt sei Gott! Er gab mir den Gedanken an den Graben! Nur zwei Fenster des Wachthauses lagen nach dem Garten hinaus. Aus dem ging ich einige hundert Ellen in der Richtung nach Toulon zu, denn ich dachte, daß meine Verfolger mich eher auf der Wanderung ins Innere des Landes, als auf dem Rückwege nach dem Gefängnis vermuten würden. Dann schmiegte ich mich in halb liegender Stellung unter die üppig wuchernden Gräser des Uferrandes und wartete auf das Zunehmen einen war ich, soeben hinunter geglitten, ! das andere war zum Teil mit Läden verschlossen. Trotzdem wagte ich nicht, den Garten zu durchschreiten. Ich warf mich zu Boden und kroch Zwischen den Gemüsebeeten hindurch bis an den Graben. Das Wasser reichte mir nur bis zum halben Leibe, die Ufer aber waren bedeutend höher, ich konnte aufrecht darin gehen, ohne daß mein Kopf den Rand i des Grabens überragte. In dieser Weise der Dunkelheit. Bald darauf wurde das Abendsignal abgefeuert und ich glaubte aus der Ferne menschliche Stimmen zu vernehmen. Horch! War das nicht ein Zuruf? Unfähig, die Qual der Ungewißheit länger zu erdulden, erhob ich den Kops und spähte vorsichtig hinaus. Lichter bewegten sich hinter den Fenstern des Wachthauses hin und her. Im Garten erblickte ich dunkle Gestalten, oben auf dem Wege hörte ich hastige Fußtritte! Jetzt blitzte ein Lichtschein kaum einige Ellen von meinem Schlupfwinkel entfernt über das Waffer! Sachte ließ ich mich der Länge nach niedergleiten und tauchte gänzlich unter den tiefen Schlamm. So lag ich mit klopfendem Herzen, bis ich dem Ersticken nahe war und mir die Pulsadern in den Schläfen zu zerspingen drohten. Endlich konnte ich es nicht länger ertragen, ich richtete mich empor — schöpfte Atem — und lauschte. Alles war still und dunkel. Meine Verfolger waren vorüber gegangen. Ich ließ noch eine Stunde verstreichen, ehe ich mich wieder zu rühren wagte. Unterdessen war es stichdunkel geworden, und es begann in Strömen zu regnen. Das Waffer in dem Graben wurde zu einem rauschenden Bache, den ich gerade unter den Fenstern des Wachthauses durchwatete, ohne gehört zu werden. Nachdem ich mich eine Meile lang durch das Wasser gearbeitet hatte, wagte ich mich auf den Fußweg hinaus. Der Wind peitschte mir den Regen unaufhörlich ins Gesicht, und durch die umher gestreuten Steine wurden meine Schritte fortwährend aufgehalten, so daß ich nur mühsam den geschlängelten Gebirgspfad verfolgen konnte. Um Mitternacht erreichte ich das freiere Land. Kein Stern leuchtete vom Himmel, und nur der Nordostwind diente mir als Führer. Ich schlug einen rauhen Pfad zur Rechten ein, der durch ein Tal zu führen schien. Allmählich ließ der Regen nach und ich konnte die dunklen Umrisse einer sich links neben meinem Wege hinziehenden Hügelkette erkennen. Das mußte das Gebirge des Maures sein, ich war also auf dem richtigen Wege nach Italien. Ohne Unterbrechung, nur ab und zu einige Minuten am Wegrande ausruhend, setzte ich meine Flucht die ganze Nacht hindurch fort. Ermüdung, Hunger und Entkräftung verhinderten mich allerdings am schnellen Gehen, aber die Liebe zur Freiheit war so stark in mir, daß es mir gelang, mich durch stetiges Fortschreiten viele Meilen von Toulon zu entfernen. Um 5 Uhr, als der Tag zu däm- mern begann, hörte ich Glockengeläute und bemerkte, daß ich mich einer großen Stadt näherte. Um diese zu vermeiden, war ich genötigt, umzukehren und mich nach den Bergen zurückzuwenden. Die Sonne war jetzt aufgegangen, und ich wagte nicht weiterzugehen. Im Vorübergehen zog ich einige Rüben von einem Felde aus und verbarg mich dann in einem kleinen, einsamen Gehölz, das in einem tiefen Tale lag und mir ein sicheres Versteck für den Tag gewährte. Als die Nacht hereinbrach, setzte ich meine Wanderung fort, mich noch beständig im Schutz der Berge haltend. Dann und wann genoß ich den flüchtigen Anblick herrlicher, mondbeleuchteter Buchten und stiller, fern vom Gestade liegender Inseln. Hin und wieder kam ich an freundlichen, im Schatten von Palmen liegenden Hirtendörschen und dann wieder an Vorgebirgen vorüber, auf denen Kaktus und Aloe wucherten. Ich rastete den ganzen zweiten Tag in einer verfallenen Hütte auf dem Grunde einer verlassenen Sandgrube. Am Abend fühlte ich jedoch, daß ich mir das Leben nicht länger ohne Nahrung fristen konnte, und so schlug ich den Weg nach einem kleinen, an der Küste gelegenen Fischerdorfe ein; ich erreichte die Ebene, als es schon vollständig dunkel war. Dreist ging ich an den Fischerhütten vorüber, nur von einer alten Frau und einem kleinen Kinde gesehen, und klopfte an die Tür des Pfarrers. Er selber öffnete und ich erzählte ihm meine Geschichte in wenigen Worten. Der edle Mann glaubte mir und beklagte mich. Er gab mir Speise und einen Trunk Wein, versorgte mich mit einem alten Rock an Stelle meiner Sträflingsjacke, einem Tuch für meinen verwundeten Kops und einem Zehrpfennig von mehreren Francs. Mit Tränen des Dankes nahm ich Abschied von ihm. Ich wanderte die beiden folgenden Nächte hindurch weiter, immer unweit der Küste, während ich mich zur Tageszeit zwischen den Klippen versteckte. Am fünften Tage, nachdem ich auf meiner nächtlichen Wanderung Antibes berührt hatte, erreichte ich das Ufer des Var, i setzte eine halbe Meile unterhalb der Holzbrücke über den Strom, stürzte mich in das Pinienwäldchen, das jenseits der Grenze auf sardinischem Gebiet liegt und durfte endlich auf italienischem Boden rasten! Wie ich dann, obschon in verhältnismäßiger Sicherheit, meine Reise auf den unbesuchtesten Wegen fortsetzte, nachdem ich im ersten Dorf eine Feile gekauft und meinen Knöchel von dem Eisenring befreit hatte — wie ich mich in der Um? gegend von Nizza herumgetrieben, bis mein Bart- und Haupthaar gewachsen war — wie ich mich dann bis Genua durchbettelte, wie ich im dortigen Hafen meinen kärglichen Unterhalt durch jegliche Arbeit, die sich mir bot, verdiente und mich so durch den strengen Winter kämpfte. Wie ich zu Anfang des Frühlings an Bord eines kleinen Kauffahrers von Genua nach Fiumicino für meine Ueber-sahrt arbeitete — und wie ich, langsam in einer mit Oel und Wein beladenen Barke den Tiber hinauffahrend, eines Abends im März am Riyetta-Ouai in Rom landete — wie sich all dies ereignete und welche körperlichen Mühsale ich in jener Zeit erduldet habe, kann ich hier nicht näher ausführen. Rom war das Ziel meiner Wanderungen gewesen, und ich hatte es endlich erreicht. In einer so großen Stadt und so weit von dem Schauplatz meiner Gesangennehmung entfernt, fühlte ich mich sicher. Ich durfte hoffen, meine Talente und Kenntnisse zu verwerten. Vielleicht traf ich sogar Freunde unter den Fremden, welche sich dort zur Osterfeier zu versammeln pflegten. Voller Hoffnung bezog ich eine bescheidene Wohnung in der Nähe des Quai, opferte dem Genuß meiner Freiheit und den Sehenswürdigkeiten von Rom einige Tage und suchte dann nach einer regelmäßigen Beschäftigung. Indessen war es nicht so leicht, Beschäftigung irgend welcher Art zu finden. Die Zeiten waren infolge einer schlechten Ernte und eines ungewöhnlich strengen Winters trostlos. Dazu waren in Neapel Unruhen ausgebrochen und die Zahl der Fremden belief sich in diesem Frühjahr auf Tausende weniger, als in sonstigen Jahren. Eines so trübseligen Karnevals konnte man sich seit langer Zeit nicht erinnern. Die Maler hatten keine Gemälde, die Bildhauer keine Statuen verkauft. Die Kameenschneider und Mosaikarbeiter waren am Verhungern. Die Krämer, die Hotelbesitzer, die Ciceroni, alle klagten bitterlich. Von Tag zu Tag schwanden die wenigen Skudi, welche ich auf der Fahrt zusammengescharrt hatte. Ich hatte gehofft, eine Stelle als Buchhalter oder Sekretär zu erhalten oder in irgend einer öffentlichen Bibliothek beschäftigt zu werden. Jedoch nach Ablauf von drei Wochen wäre ich schon gerne bereit gewesen, ein Atelier zu kehren. Und so kam endlich ein Tag heran, an dem ich nur noch den Hungertod vor mir sah, an dem mein letzter Bajocco ausgegeben war, mein Patron mir die Türe vor der Nase zuschlug und ich weder wußte, wo ich meinen Hunger stillen, noch ein Unterkommen suchen sollte. Den ganzen Nachmittag irrte ich hoffnungslos durch die Straßen. Es war gerade Karfreitag. Die Kirchen waren schwarz behängen, von vielen Andächtigen besucht und in den Straßen wimmelte es von schwarzgekleideten Menschen. Ich trat in die kleine Kirche Santa Martina. Hier wurde eine Miserere, zwar nicht sehr kunstvoll, aber mit solchem Phatos gesungen, daß meine Verzweiflung dadurch zum völligen Ausbruch kam. Als Obdachloser übernachtete ich unter einem dunklen Bogen nahe dem Theater Marcellus. Ein herrlicher Tag dämmerte heraus, als ich mich fröstelnd in den Sonnenschein hinausschleppte. An eine durchwärmte Mauer geschmiegt, beschäftigte ich mich mit der trüben Frage, wie lange es wohl der Mühe lohnen würde, die Qualen des schrecklichen Hungers zu erdulden, und ob das braune Wasser der Tiber tief genug sei, um einen Menschen zu ertränken. Es erschien mir als ein grausames Geschick, so jung sterben zu muffen. Wie angenehm und ehrenvoll hätte fich meine Zukunft gestalten können! Das harte Leben, das ich in der letzten Zeit geführt, hatte mich sowohl körperlich wie geistig gekräftigt. Ich war gewachsen, und meine Muskeln waren stärker geworden. Ich war doppelt so tatkräftig und entschlossen wie vor einem Jahre. Was half mir das alles aber jetzt? Ich mußte sterben und es konnte nur dazu dienen, mir den Tod zu erschweren. Ich erhob mich und durchwanderte die Straßen wie am vorigen Tage. Einmal bat ich um ein Almosen und wurde abgewiesen. Mechanisch folgte ich dem Strome der Equipagen und Fußgänger und befand mich bald mitten in dem Gewühl, das in der Osterwoche den Dom von St. Peter unaufhörlich umwogt. Betäubt und ermattet wendete ich mich seitwärts in das Vestibül der Sagrestia und kauerte mich im Schatten eines Torbogens nieder. Ich sah, wie zwei Herren einen gedruckten Zettel lasen, der an einen in der Nähe befindlichen Pfeiler geklebt war. „Gütiger Himmel," sprach der eine, „wie können die Menschen ihren Hals nur für die wenigen Paoli wagem" „Und trotzdem ihnen bekannt ist, daß dabei jedesmal von achtzig Arbeitern sechs bis acht zerschmettert werden," fügte sein Gefährte hinzu.' „Entsetzlich! Das sind ja durchschnittlich zehn Prozent!" „Nicht weniger. Es ist eine verzweifelte Arbeit." „Aber ein schöner Anblick," lautete die philosophische Antwort des elfteren. Und damit entfernten sie sich. Ich sprang auf und las das Plakat begierig. Die Ueberschrift hieß: „Die Illumination des Domes von St. Peter!" und es enthielt die Ankündigung, daß achtzig Arbeiter zur Erleuchtung der Gesimse, Pfeiler, Kolonnaden u. s. w. gesucht würden, und daß der Admini-stratore demgemäß beauftragt sei u. s. to. it. s. to. Am Schluffe wurde mitgeteilt, daß jeder auf dem Kuppelturm beschäftigte Arbeiter ein Mittageffen und vierundzwanzig Paoli erhalten würde, während der Sold der übrigen Leute weniger als ein Drittel dieser Summe betrug. Es war freilich eine verzweifelte Arbeit, ich war aber ein verzweifelter Mensch. Schlimmstenfalls drohte mir nur der Tod, und es war ebenso gut, nach einem kräftigen Mahle zu sterben, als zu verhungern. Ich ging sofort zu dem Administratore, wurde in die Liste eingetragen, erhielt zwei Paoli Handgeld und war somit verpflichtet, mich um 11 Uhr am nächsten Morgen einzustellen. An jenem Abend speiste ich in einer Bude auf der Straße und fand ein Unterkommen auf einem Heuboden hinter der Via del Arco. Am Ostersonntag, den 16. April, morgens elf Uhr, stand ich also inmitten einer Menge armer Teufel, die sämtlich so elend wie ich selber zu sein schienen, vor der Tür des Administrators. Die Piazza vor der Kathedrale glich einer farbenreichen und wechselnden Mosaik. Die Sonne schien hell, die Fontänen spielten, die Fahnen wehten über Sankt Angelo. Es war ein herrlicher Anblick. Ich genoß denselben aber nur einige Augenblicke. Mit dem Glockenschlage elf wurden die Torflügel geöffnet und wir drängten uns. in eine Halle, wo zwei lange Tafeln für uns gedeckt waren. Zwei Schildwachen standen an der Tür, ein Diener wies uns unsere Plätze an und ein Priester sprach das Tischgebet. Während er betete, llberkam mich eine seltsame Empfindung. Ich fühlte mich gezwungen, nach der anderen Tafel hinüberzublicken und sah dort — ja, beim Himmel, es war Gasparo. Er starrte mir gerade ins Gesicht, schlug aber unter meinem Blick die Augen nieder und ich sah, wie sein Antlitz erdfahl wurde. Die Erinnerung nn alle Leiden, die er mir verursacht und an den hinterlistigen Schlag, den er mir auf unserer Flucht versetzt hatte, drängten in diesem Augenblick selbst meine Ueber-raschung, ihn an diesem Ort zu sehen, in den Hintergrund. O, wie wünschte ich mir jetzt, diesen Abend zu überleben, um ihm unter freiem Himmel entgegentreten zu können, wo kein betender Priester und keine Wachen anwesend waren! Als das Gebet beendet war, fielen wir über das Mahl her. Nicht einmal mein Zorn hatte die Macht, die Heftigkeit mei- Sanpietrini — obgleich jeden von uns noch heute Abend das Geschick getroffen haben konnte, mit zerschmettertem Schädel auf dem Vleidach zu liegen — wir aßen, sprachen, scherzten und lachten mit einer wilden Lustigkeit, die etwas Erschreckendes hatte. nes Appetits zu beeinträchtigen. Ich aß gleich den meisten wie ein heißhungriger Wolf. Wein wurde uns nicht gereicht und die Türen waren verschlossen, damit wir uns anderweitig keinen verschaffen konnten. Es war eine weise Vorkehrung in Anbetracht unserer Aufgabe, wir waren aber trotzdem nicht weniger laut. Lebensgefahr berauscht mitunter ebenso sehr wie Wein. Auch wir achtzig Das Mahl währte lange und die Tafeln wurden erst abgeräumt, als niemand mehr Lust zum Esten bezeigte. Dann warfen sich die meisten auf den Fußboden und die Bänke nieder, um zu schlafen. Unter ihnen war auch Gasparm Als ich dies sah, konnte ich mich nicht länger mäßigen. Ich ging zu ihm hinüber und stieß ihn unsanft mit dem Fuße. „Gasparo, du hast mich erkannt." Er sah mürrisch auf. „Zum Teufel, ich glaubte dich in Toulon." „Deine Schuld ist es glicht, daß ich nicht dort bin! Höptz jetzt, was ich dir zu sagen habe. Wenn wir beide diese Nacht überleben, so werde ich dich für deinen Verrat zur Rechenschaft ziehen!" Ein stierer Blick seiner tiefliegenden Augen war die ganze Antwort, und er drehte sich wieder herum, als wolle er schlafen. „Ecce un maladetto!" (das ist ein gottloser Mensch) sprach einer der Uebri-gen mit bedeutungsvollem Achselzucken, als ich von ihm fortging. „Wißt Ihr etwas von ihm?" fragte ich begierig. „Cospetto! Ich weiß nur, daß er ein Gotteslästerer ist." Da ich nichts weiter erfahren konnte, legte ich mich ebenfalls, möglichst weit von meinem Feinde entfernt, auf den Boden und verfiel in einen tiefen Schlaf. Um sieben Uhr weckten die Wachen diejenigen, welche noch schliefen und reichten jedem einen kleinen Krug schwachen Weines. Dann mußten wir uns paarweise aufstellen und hinter der Kirche bis zu einer schrägen Fläche marschieren, welche direkt zum Dach unterhalb des Kuppelturmes hinaussührte. Von hier aus ging es über eine große Anzahl Treppen und gewundener Gänge im Innern des Turms; an den Treppenabsätzen wurde je eine Anzahl von uns detachiert und zur Arbeit aufgestellt. Mein Platz befand sich auf der Hälfte des Weges und ich sah, daß Gasparo noch höher hinaufstieg. Als wir sämtlich postiert waren, ging der Oberaufseher herum und erteilte uns unsere Instruktionen. Beim ersten Signal mußte jeder durch die Fensteröffnung, an der er stand, steigen und sich rittlings auf ein schmales Brett setzen, das an einem starken Seil dicht unter dem Fenster hing. Der Strick war innen um eine Rolle gewunden und befestigt. Beim zweiten «e„ Signal sollte jedem eine brennende -Fackel in die rechte Hand gegeben wer- den, und er mußte den Strick fest mit der Linken ergreifen. Beim dritten Signal sollte ein ihm zugewiesener Gehilfe das Seil abwickeln, so daß er schnell über die Kuppelwölbung hinuntergleiten konnte. Beim Hinabfahren mußte er jede Lampe, die sich auf seinem Wege befand, mit der Fackel berühren. Nachdem wir diese Instruktion empfangen hatten, wartete jeder an seinem Fenster auf das erste Signal. Es dunkelte schnell, und die sogenannte silberne Illumination war seit sieben Uhr fertig. Die sämtlichen großen Rippen der Domkuppel, so weit ich sehen konnte, alle Gesimse und Friese der Fassade, alle Säulen und Geländer der großen Kolonnade, die sich vierhundert Fuß unter uns um die Piazza herumzog, waren durch Papierlaternen illuminiert, deren gedämpftes Licht einen Silberkranz ausstrahlte, welcher einen wunderbaren, magischen Anblick gewährte. Zwischen diesen Laternino waren auf der ganzen, der Piazza zugekehrten Seite der Kirche eiserne, mit Talg und Terpentin gefüllte Schalen, Padelle genannt, angebracht, und die gefahrvolle Aufgabe der Sanpietrini bestand im Anzllnden derjenigen, die den Turm und die Kuppel bedeckten. Wenn diese sämtlichen Lampen brannten, war die goldene Illumination hergestellt. Einige Momente peinlichster Spannung verstrichen. Von Sekunde zu Sekunde nahm die Dunkelheit zu, leuchteten die Laternino heller und schlug das summende Getöse der Tausenden, die sich auf der Piazza und den Straßen drängten, lauter an unser Ohr. Ich fühlte die kurzen Atemzüge des neben mir stehenden Assistenten, ich konnte fast das Klopfen meines Herzens hören. Plötzlich flog der erste Signalruf gleich einem elektrischen Strom von Mund zu Mund; ich stieg hinaus, schlug die Beine fest über das Brett und erfaßte beim zweiten Signal die brennende Fackel. Beim dritten wurde ich hinunter gelassen, und während ich im Hinabgleiten jede Schale, an der ich vorbeikam, anzündete, sah ich gleichzeitig an dem riesigen Dom unter und über mir wie mit einem Schlage Flamme an Flamme sich reihen. Es schlug jetzt acht Uhr und als der letzte Schlag ertönte, erglänzte die ganze Kathedrale in glühenden Flammenlinien. Ein donnerndes Stimmengetöse, gleich dem Brausen des Meeres, schallte von unten herauf und schien säst den ganzen ‘ Dom, an dem wir hingen, zu erschüt- Schauspiel. Plötzlich fühlte ich, daß der Strick erzitterte. Aufblickend, sah ich, wie ein Mann sich mit der einen Hand an der eisernen Stange, welche die Lampen trug, festklammerte und mit der anderen —• barmherziger Himmel! Es war der Piemontese, der den Strick über mir mit seiner Fackel in Brand setzte! Mir blieb keine Zeit zur Ueberlegung — ich handelte instinktmäßig. Es war tern. Es war jetzt so hell, daß ich sogar die in die Höhe gerichteten Gesichter der schauenden Menge unterscheiden, . das Gewühl aus der Brücke von St. Angelo und den Schwarm von Boten auf der Tiber deutlich sehen konnte. Nachdem ich glücklich, so weit der Strick reichte, hinuntergeglitten war und die mir zugewiesene Anzahl Lampen an-gezllndet, überließ ich mich im Gefühl der Sicherheit dem staunenswerten das Werk eines entsetzlichen Augenblicks. Wie eine Katze kletterte ich' in die Höhe, schleuderte dem Schurken meine Fackel gerade ins Gesicht und ergriff den Strick einige Zoll oberhalb der Stelle, wo er brannte. Geblendet und bestürzt fiel er mit einem gräßlichen Schrei in die Tiefe. Deutlich hörte ich durch das Brausen des Menschengewoges den dumpfen Krach, mit dem er auf das Bleidach hinabstürzte. Und noch jetzt hallt dieser Ton, trotz der langen Jahre, die seit jener Nacht verflossen, in meinem Ohre nach. Kaum wieder zu Atem gekommen, fühlte ich mich emporgezogen. Die Hilfe kam nicht einen Moment zu früh. Mir schwindelte und ich war von dem Schreck betäubt, so daß ich in Ohnmacht fiel, sobald ich sicher im Korridor war. Am nächsten Morgen begab ich mich zum Ad-miniftratore und teilte ihm die Begebenheit mit. Meine Aussage fand ihre Bestätigung durch den freien Strick, von dem Gasparo hinabgeftürzt war, und das angebrannte Ende, an dem ich hinaufgezogen worden. Der Adminiftratore erwähnte die Geschichte gegen einen hohen Prälaten, und während niemand selbst A c c e Kr «m§ tauö sein. A.: „August sieht ja braun und blau im Gesicht aus, wo hat denn der gesteckt?" — B.: „Er ist reingefallen!" — A.: „Wieso?" — B.: „In der Kneipe zeigten wir einen mächtigen Kerk und sagten, der wäre taubstumm. Da ist August an ihn herangegangen und hat zu ihm gesagt: „Sie sind ein Esel!" — A.: „Nun?" — B.: „Der Mann war nicht taubstumm." Sei« Meruf. Leutnant (zu einem Rekruten, der wieder aus dem Arreste kommt): „Was sind Sie denn eigentlich in Ihrem Berufe?" — Rekrut: „Photograph." — Leutnant: „Darum Ihre Vorliebe für die Dunkelkammer!" Kindermund. Mutter: „Aber Karlchen, wie kannst du zu der Tante tagen, sie sei eine dumme Gans; sofort gehst du hin und sagst, daß es dir leid tut." — Karl-ch en: „Tante, es tut mir leib, daß du eine dumme Gans bist." unter den Sanpietrini auch nur ahnte, daß mein Feind seinen Tod nicht auf die gewöhnliche Art gefunden, flog die wahre Kunde von dem Vorfall von Palast zu Palast und erreichte sogar den Vatikan. Ich genoß große Teilnahme und erhielt so ausreichende pekuniäre Hilfe, daß ich der Zukunft getrost entgegenblicken konnte. Seitdem habe ich mancherlei Schicksale erfahren. Ich habe in vielen Ländern gelebt und noch verschiedene seltsame Abenteuer bestanden, aber niemals habe ich mich wieder in so fürchterlicher Gesellschaft befunden, als auf dem Dom von St. Peter an jenem denkwürdigen Osterabend. x i e x. Wek verlangt. Der kleinen Erna fällt das Butterbrot auf die Erde, natürlich mit der gestrichenen Seite nacE).unten; weinend läuft das Kind zur Mama. Erzürnt wendet sich die junge Hausfrau an die Köchin: „Ich muß Sie schon bitten, daß Sie den Kindern das Butterbrot nicht immer auf der verkehrten Seite streichen!" Unnötige Sorge. A.: „Haben Sie schon von Mayer gehört? Er angelte neulich und eine Stunde ' später sah man bei der Stelle, wo er gestanden hatte, seinen Hut aus dem Wasser schwimmen." — S3.: „Allmächtiger! Und wo war Mayer?" —- A.: „Er versuchte, den Hut mit seiner Angelrute herauszu-sischen." Z>er Schkaukopf. „Karlchen, der Storch hat soeben ein Brüderchen gebracht. Willst du das Brüderchen sehen?" — „Das Brüderchen nicht, aber den Storch." Kine traurige Anzeige lief jüngst bei einem Amte ein. Sie war aber so lustig abgefaßt, daß sie trotz ihres tragischen Inhaltes allgemeine Heiterkeit erregte. Der Anzeigende schrieb nämlich: „Löblicher k. k. Bezirkshaupt-mann! Hiemit mache ich die vom tiefsten Schmerze gebeugte Anzeige, daß unser 22 Jahre langer Förster an der Kurzsichtigkeit seines Herren plötzlich gestorben ist und nach zwei Stunden bereits tot war, da ihm der Herr Graf ungerechterweise angeschoffen hat. Der so schwer getroffene, dem in seinem ganzen Leben so etwas nicht passiert ist, befindet sich - nun in größten Elend, der hinterläßt die Witwe von fünf unversorgten Kindern, wovon der älteste bestimmt ist, ebenfalls Förster zu werden und dem hohen Jagdherrn nicht in gleicher Weise zu dienen. 2E. $., Gemeindevorsteher." Kin Schreckenskind. Die alte Tante soll auf Besuch kommen. Natürlich wird dem kleinen Fritz zuvor eingeschärft, er solle sich nicht über das Fehlen der Zähne bei der Tante lustig machen. Diese kommt im Glanze eines falschen Gebisses. Alles geht gut, man sitzt gemütlich bei der Jause, als plötzlich Fritz, der die Tante schon die längste Zeit aufmerksam beobachtet hatte, herausplatzt: „Aber, Mama, der Tante fehlen ja gar keine Zähne!" Aie schöne Kochzeit. Die Gnädige fragt die Hausnäherin nach ihrer Trauung: „Also, junge Frau, wie ist Ihre Hochzeit ausgefallen?" — „No, Gnädige, das war schön . . . keine schönere Hochzeit können Gnaden sich vorstellen: sechs Kranzeljungfern, Blumen überall und die Kirche voller Gäste, Orgel hat gespielt und mein Atlaskleid war sehr fein." — „Na, und wie war denn der schöne Bräutigam?" — „Der ---------der Lump, gnädige Frau, denken Sie sich — der hat sich überhaupt nicht blicken lassen!" Wohlmeinender Mat. H a u s h e r r (zu einem jungen Mann, der ihn um alte Kleider bittet): „Hier haben Sie auch meinen abgelegten Traurock! .. . Falls Sie aber noch ledig sind, lassen Sie sich nicht etwa durch ihn zu einer Dummheit hinreißen!" Mißverständnis. Ein etwas schwerhöriger Herr erkundigt sich auf der Straße bei einem ihm begegnenden Bekannten nach dem Befinden von dessen Frau, deren Triumphe in der Kaffeeschlacht wohl bekannt sind. Er erhält die Auskunft, die Dame sei an Lungen- und Rippenfellentzündung erkrankt. — „Was, an Zungen- und Lippenfellentzündung?" ruft bedauernd der Harthörige. „Da wünsch' ich baldige Besserung." Unter Areunden. „Ich habe schreckliche Zahnschmerzen. Weißt du kein Mittel?" — „Da brauchst du absolut keine Medizin. Gestern hatte ich furchtbare Zahnschmerzen, da ging ich einfach nach Hause zu meiner Frau. Die küßte mich und tröstete mich und gleich war der ganze Schmerz verpflogen. Warum machst du es nicht auch so?" — „Na, ich kann's ja mal versuchen. Glaubst du, daß deine Frau jetzt zu Hause ist?" Unverbesserlich. Chef: „Herr Schönlein, Sie haben sich in den letzten Tagen so oft verrechnet, daß ich Sie ernstlich mahnen muß!" — Buchhalter: „Ach, Herr Prinzipal, verzeihen Sie mir — mich macht die Liebe kopflos! . . . Wenn ich hoffen dürfte, daß ich Ihr Fräulein Tochter —" —■ Chef: „Sehen Sie, jetzt haben Sie sich schon wieder verrechnet!" Iolgerichtig. „Die Verlobung zwischen den zwei jungen Leuten ist ja aufgelöst worden!" — „Nun, da bin ich froh — die war uns immer ein Rätsel!" Are gittfaff vom Lande. Hausfrau: „Ich gehe ins Theater, Pepi, und werde wahrscheinlich erst spät nach Hause kommen. Wenn du schon i schlafen solltest ..." — Pepi: „Schad't nix, gnä' Frau, da erzähl'n Sie mir's morgen früh, wie's war!" Mißverständnis. Ein biederer Sachse, der sich auf Reisen befindet, steigt in einem Gasthof ab und der Wirt empfängt ihn mit den Worten: „Ich heiße Sie willkommen, mein Herr." — „Sehr angenehm," erwiderte darauf der Sachse — „ich heeße Sie Lehmann." Kr weiß stch zu Helfen. Gattin eines Sonntagsjägers: „Daß du aber immer gar so kleine Hasen von der Jagd nach Hause bringst?!" — Gatte: „Ich bitte dich, die sind doch viel schwerer zu schießen!" UnorlHograpHifch. Mutter: „Da schreibt mir deine Cousine Emmy aus Dresden ganz überglücklich, sie mache eine brillante Partie, ihr Zukünftiger sei Abdecker — was sagst du dazu?" — Tochter: „Die gute Emmy schrieb schon in der Pension immer sehr unorihographisch — mit einem Ap'theker ist sie verlobt!" chemiffeuhaft. Buchhändler (der eben einen heftigen Streit mit seiner Frau gehabt hat, zum Gehilfen): „Nehmen Sie 'mal die Liebesbriefsteller aus dem Fenster, Müller .. . ich will an keines Menschen Unglück schuld sein!" Aurch die Blume. Junge Braut (leise, verschämt): „Du hast mir eigentlich noch gar keinen richtigen Liebesbrief geschrieben, lieber Max." — Liebhaber (sie küssend): „Ich ziehe — das Mündliche vor." Aaksch verstande«. A. (zu einem Bauern): „Sie haben auf dem Lande wohl große Dürre?" — Bauer: „Wir haben aber auch kleine Dicke!" Kürzerer Weg. „Du, Bummel, hast du das Testament deiner verstorbenen Tante angefochten?" — „Das Testament nicht — aber die Erben!" Begriffsstutzig. Notar: „Hintermayer, schreiben Sie Ihren Namen mit ay?" — Bauer: „Naa, gewöhnli' mit Tint'n!" Summarischer Bericht. „Wie war's gestern auf der Soiree bei Goldsteins?" — „Erst wurden die Kau-, dann die Lach- und schließlich die Beinmuskeln in Bewegung gesetzt." Schusters BHilofopHie. „Ja, das is alleweil a so. Mach' i die Stiefeln den Leuten nach die Füß', nachher sind's net nach ihrem Kopf, und mach i s' ihnen nach'm Kopf, nachher passen s' nicht an die Füß'." Kiu Wilderungsgrund. Richter:,,... Also Sie haben dem Huberbauer ein Bierglas an den Kopf geworfen?" — Ast geklagter: „Ja, aber es hat schon einen Sprung gehabt!" Aus der Instruktiousstunde. Feldwebel: „Das Gewehr ist gewissermaßen die Frau des Soldaten — damit ist aber nicht gesagt, daß ihr sie schlecht behandeln dürft." * „Wer den Fahneid bricht, kriegt dreißig Jahre Festung und setzt sich überdies noch im ewigen Leben kolossalen Unannehmlichkeiten aus." I. Briefpost. 1. In Österreich. Einfache Briefe, im Lokalverkehr: bis 20 Gramm 6 b, über 20 Bie 250 Gramm 12 b, unfrankiert 6 h mehr; nach allen übrigen Orten der Monarchie und Deutschland: bis 20 Gramm 10 b, über 20 bis 250 Gramm 20 h, unfrankiert 10 h mehr. Sendungen über 250 Gramm als Pakete durch die Fahrpost zu versenden. — Rekommandierte Briefe gegen Aufgabeschein, links oben oder unten auf der Adresse mit „Rekommandiert" zu bezeichnen, mit Frankozwang, Deutschland ausgenommen, und mit Anspruch auf K 50.— Vergütung , seitens der Postkassa im Verlustfalle, Verschluß beliebig. Gebühr 25 b. Mit Rückschein 25 h : mehr. Für dieselbe Gebühr können auch Kartenbriefe, Korrespondenz-Karten und Kreuzbänder rekommandiert werden. Expreß-Briefe (im Lokalverkehr nicht zulässig) werden sogleich nach Eintreffen mit besonderem Boten dem Adressaten zugestellt, müssen auf der Adreß-Seite unten links die Bezeichnung „Durch Expressen zu bestellen"erhaltenund genauest adressiertwerden, auf die Rückseite Name des Aufgebers zu setzen. Gebühr im Orte des Bestimmungspostamtes außer Briefporto 30 h, außerhalb des Postortes 100 h für je 7% km (1 Meile) von letzter Station. — Karten-Briefe im Lokal-verkehr 6 h, sonst 10 h. — Korrespondenz-Karten 5 h, mit bezahlter Antwort 10 b; international zu 10 h, mit bezahlter Antwort 20 h; portofreie 25 Stück 8 h, mit bezahlter Antwort 25 Stück 16 h. — Drucksachen unter Kreuzband, oder Schleife, oder in offenem Kuvert, oder nur zusammcngefaltet, dürfen außer der Adresse nur eine Rechnung über den beifolgenden Artikel, sonst nichts Schriftliches enthalten, und können Bis 1000 g schwer sein. Gebühr: bis 50 g 3 b, bis 100 g 5 b, bis 250 g 10 h, über 250 bis 500 g 20 h, über 500 bis 1000 g 30 b. Frankozwang. — Warenmuster und Proben unter Kreuzband, oder Schleife, oder in Säckchen, * nur bis zum Gewichte von 350 g, müssen frankiert ausgegeben und so verpackt werden, daß die Post den Inhalt untersuchen kann. Adresse auf starkem Papier anhängen oder aufklebcn. Schriftliches außer Firma des Absenders, Adresse des Empfängers, Bezeichnung der Ware mit Preis und verfügbarer Menge nicht zulässig. — Auf der Adresse auch „Proben", „Muster" zu bemerken. — Gebühr bis 250 g 10 h, bis 350 g 20 b. Frankozwang. 2. Im internen ungarischen Verkehre. Briese bis 20 g 10 h, bis 250 g 20 h, bis 500 g 30 h. Korrespondenz-Karten 4 h mit bezahlter Antwort 8 b. Drucksachen 10 g 2 h, 50 g 3 h, 150 g 5 b, 250 g 10 h, 500 g 20 h, 1000 g 30 h. Warenmuster 50 g 3 h, 250 g 10 b, 350 g 20 h. Die Rekommandationsgebühr □ten und Tarife. beträgt int Lokalverkehre in Ungarn 10 h, im internen Verkehre und mit dem Auslande 25 h. Im Grenzverkehre mit Serbien Briefe für je 15 g 10 b, Korrespondenzkarten 10 h. 3. Im Verkehre mit Bosnien und der Herzegovina. Gebühren wie im Jnlande. Expreßbestellung nur nach Postorten zulässig. 4. Im Verkehre mit dem Sandschak Rovi-Bazar. Briefe für je 15 g frankiert 25 h, unfrankiert 50 h. — Korrespondenzkarten 10 h, mit Antwort 20 h. — Drucksachen, Proben und Muster lletztere nur bis 250 g) je 50 g 5 h, sonst wie mit Bosnien — Briefe mit 70 g von Militärpersonen portofrei. Expreßbestellung unzulässig. 5. Tarif für Korrespondenzen nach und aus den dem Weltpostverein angehörigen Ländern mit Ausnahme von Österreich-Ungarn, Bosnien, der Herzegovina und Dentschland, sowie nacb den dem Weltpostverein nicht angehörigen Ländern und Kolonien. sries-M-Tarif Briefe für je 15 g frankiert I 1 5 •H ä 1 1 1 I I i Z e y 2 & I 1 a ®s f J5- 1 € 1 K 2 e I Nach Montenegro* . 10 20 5 10 5 5 25 25 Serbien* Im Grenzverkehr zw. oft. u. schweiz. Post. (Entf. unter 30 km) Warenproben bis 15 30 10 20 5 25 25 350 g Nach den hier folgend unter II angesühr- 10 20 10 20 5 5 25 25 ten Ländern** ... Nach den hierfolgend unter III angesühr- 25 50 10 20 5 5 25 ‘) 25 ten Ländern 25 50 ') 5 5 °) °) ') ad II. Europa: Belgien*, Bulgarien, Dänemark mit Island*, Frankreich mit Algerien * Expreßsendungen zulässig. Gebühr 30 h. ** Als geringste Gebühr für Muster 10 h und für Geschästspapiere 25 h. t Warenmuster bis 350 g zuläisig nach: f. k. Serbien, Spanien, Ünionftaalen von Nord-Amerika, vom Vereins-Ausland Kapkolonien,St.Helena,sonst nur bis 250 g. it Unter Geschäftspapieren werden Akten, Dokiunente, Musik-Partituren u. s. w., überhaupt schriftliche Dokumente, C und Monako, Gibraltar, Griechenland, Groß-1 Britannien und Irland* und Zypern, Helgoland*, Italien* und San Marino*, Luxemburg* Malta-Insel, Mederlande* (Holland), Norwegen, Portugal*, Madeira und Azoren-Jnseln, Rumänien* Rußland mit Polen und Finnland, Schweden*, Schweiz*, Spanien mit den Balearischeu, Pithiusischen und Kanarischen Inseln und der Republik Andorra, Türkei. Afrika (exklusive Vereins-Ausland). 'Amerika (Nord- und Süd-). Asien lexklusive Vereins-Ausland) Australien (exklusive Vereins-Ausland). adlU. Vereins-Ausland: Afrika: Abessinien') 3 * 5), Aszeusiou')5), Betfchuanaland*), Kap-tolonie*), Oranje-Freistaat*), Öslafrika (britisch)*). Ostafrika (französisch)') °), St. Helena*). Asien: Afghanistan')*), Arabien (exkl.Aden)')'),Sarawak (Borneo)')"). Australien: Kook-Jnseln"). n. Postanweisungen. 1. Im Inland bis 1000 K an alle Postämter von allen Postämtern. In das Formular (8 h) ist vom Ausgeber der Betrag der An-Weisung in Ziffern und derjenige der Kronen auch in Buchstaben, die genaue Adresse des Empfängers mit Bestimmungsort und links in den Coupon sein eigener.Name einzntragen. Im inländischen Verkehre darf der Coupon außerdem noch schriftliche Mitteilungen enthalten oder mit Adreßschleife von Zeitungen beklebt werden. Tic Post haftet für den laut Aufgabeschein eingezahlten Betrag. Gebühr bis 20 K 10 h, bis 100 K 20 h' bis 300 K 40 h bis 600 K 60 h bis 1000 K 100 h, Expreß-Anweisungen wie Expreß-Briefe. — Auszahlungsbestätigung 2ö h. 2. Im Verkehre mit Bosnien, der Herzegovina und Novi-Bazar: Maximal-Betrag 1000 K Gebühr bis 40 K 20 h, bis 100 K 40 h, bis 300 K 80 h, bis 600 IC 120 h, bis 1000 K 2 K Expreßanweisungen unzulässig. 3. Im Verkehre mit Deutschland, Helgoland, Luxemburg, k. k. Postämter in der Türkei: (mit Anweisungs-Formularien fürs Ausland ä 2 h) bis 40 K 20 h und für je 20 K weiter um 10 h mehr. Maximal- betrag 1000 K. die nicht als Korrespondenz zu betrachten sind, verstanden. Selbe dürfen in keiner Richtung die Ausdehnung von 45 Zentimeter, ebenso nicht das Gewicht von 2 Kilogramm überschreiten. Im Jnlande, Okkupationsgebiet, Sandschak-Novi-Bazar und Deutschland jedoch nur als Briefe oder Fahrpostsendung aufzugeben. *) Korrespondenzkarten nur nach Britisch-Betschuana-land und Kapwlonie zulässig; Taxe 10 h, Antwortkarten 20 h *) Rückscheine nach der Kapkolonie zulässig, 25 h ') Frankierungszwang. 4) Rekommandation gestattet. a) Re-kommandation nur bis zum Ausschiffungshafen möglich. •) Rekommandation unzulässig. 4.Im Verkehre mit derArgentinischen Republik, Bulgarien, Dänemark, (mit Faröer-Jnscl und narb Reykjawik auf Island), Zanzibar, Malta, Rumänien, Siam (nur Bangkok und Chieugmai), Maximalbetrag K 500. Mit Belgien, Chile, Kongostaat (mir nach Banana, Boma, Leopoldville und Matadi), Zypern, Egypten (mit Suakim und Tewfikia im Sudan), Frankreich (mitAlgerien), Italien (mit der Kolonie Erythrea und San Marino), Japan, Niederlande, Niederlandisch-Ost-indien, Norwegen, Portugal, (nach Madeira nnd den Azoren), Schweden, Schweiz, Tunis (mit Anweisungs-Formularen fürs Ausland ä2h.) Gebühr bis 25 K 25 h, 50 K 50 h, 75 K 75 h, 100 K 100 h, 150 K 125 h und je weitere 50 K 25 h. — Ausstellung und Einzahlung in öftere. Währung. — Maximalbetrag K 1000. — Anweisung^ nach Großbritannien, Irland, Vereinigten Staaten von Nordamerika und Kanada sind an das Postanweisungsamt in Wien zu adressieren. Gebühr 25 K 25 h, 50 K 50 h, 75 K 75 h, 100 K 100 h u. s. w. Maximalbetrag 500 K. Schriftliche Mitteilungen auf dem Coupon außer Name des Absenders, des Betrages und des Datums nur bei Anweisungen nach dem Kongostaat, den britischen Besitzungen, Zypern, Gibraltar, Großbritannien, Malta, Vereinigten Staaten und Kanada nicht gestattet. 5. Im Verkehre nach Serbien: Für 40 K 20 h, 100 K 40 h, 300 K 80 b, 600 K 120 h, 1000 K 200 h, 6. Telegraphische Anweisungen (bei der Post aufzugeben und in telegraphische Anweisungs-Formulare einzutragen) nach allen Postämtern im Jnlande, Okkupationsgebiet und Serbien bis 1000 K zulässig. Außer den Postanweisungs-Gebühren ist noch die Übertragungsgebühr zum Telegraphenamte mit 25 b, dann die nach der Worttaxe entfallende Telegraphengebühr (siehe unter Telegraphen-Tarif) und die Expreßgebühr von 30 h im Orte und von 100 h pro 7% Kilometer (1 Meile) außer dem Orte zu bezahlen. Telegraphische Anweisungen sind von allen größeren Postämtern Österreich-Ungarns auch nach Belgien, Deutschland Frankreich (mit Algier und Tanger), Helgoland Italien, Japan (nur Tokio und Jokohama), Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Schweden, Schweiz und Tunis bis 1000 K zulässig, bis 500 K nach Bulgarien, Dänemark und Rumänien. III. Postaufträge. In Österreich-Ungarn, dem Okkupationsgebiete bis 1000 K, ferner int Verkehre mit Belgien, Deutschland, Egypten, Frankreich (mit Algier, ; Tunis), Italien, Luxemburg, ^Rumänien, der i Schweiz, Tunis und der Türkei (k. k. Postämter) bis 800 Mark oder 1000 Franks, nach Norwegen, Schweden bis 720 Kronen (norweg. Währung), nach den Niederlanden bis 800 fl. holländisch zulässig. — Formulare bei allen Postämtern zu 2 li sind vom Aufgeber entsprechend auszusüllen, dann mit quittierter Rechnung oder Wechsel u. dgl. zusammen in ein Kuvert zu geben, das geschlossen und an das Postamt des Wohnortes desjenigen, von dem man einen Betrag einziehe» will, zu adressieren. Auf die Adreßseite des Kuverts gehört auch oben die Bemerkung „Postauftrag". Sonstige schriftliche Mitteilungen dürfen diese Briefe nicht enthalten. Postaufträge müssen frankiert und rekommandiert werden. Gebühr dieselbe wie für rekommandierte Briefe und in Marken aufzukleben. — Der vom Postamte einkassierte Betrag wird dem Auftraggeber mittels Postanweisung unter Abzug der entfallenden Anweisungsgebühr und einer Einzugsgebühr von 10 h für jedes eingelöste Forderungsdokument übermittelt. — Bei verweigerter Zahlung wird der Auftrag samt Beilagen dem Absender zurückgesendet. IV. Fahrpost. Dieselbe befördert: Briefe mit Geld- und Wertpapieren-Sendungen und Sendungen aller Art, die als Pakete, Schachteln, Kisten, Körten, s.w. ausgegeben werden. 1. Geldbriefe mit österreichischen Banknoten über 1000 K und 280 Gramm Gewicht können gegen anderthalbfache Werttaxe offen (zum Nachzählen durch den Postbeamten) anfgegeben werden, wobei die Postanstalt für den richtigen Inhalt haftet. Bei geschlossen aufgegebenen Geldbriefcn hastet die Post nur für unverletzte Siegel und äußeren Zustand. Gebühr richtet sich nach Gewicht, Wert und Entfernung. (Siehe Tabelle nebenan.) Für die Versendung von Geldbriesen empfiehlt sich die Benützung der postamtlichen Geldbrief-Kuverts a 2 li, die nur zwei Siegel erfordern, zu anderen Kuverts aus festem Papier sind fünf Siegel nötig. Auf Geldbriefe nach dem Auslande die Bemerkung „Lettre de valeor“ zu setzen. 2. Fahrpostsendungen als: Pakete, Schachteln, Kisten, Körbe u. s. w. müssen gut verpackt, verschnürt und bei Wertangabe auch versiegelt werden. Im Falle des Verlustes wird der auf der Adresse und dem Frachtbrief angegebene Wert und bei Sendungen ohne Wertangabe 4 K für jedes Kilogramm ersetzt. Beschädigung ersetzt die Post nur dann, wenn daran nicht die ungenügende Verpackung schuld. Von der Postbeförderung überhaupt ausgeschlossen sind: 1. Lebende Thiere (außer Blutegel, Bienen, lebendes Hausgeflügel, Eulen, Kaninchen und sonstige kleinere Säugetiere); 2. leicht entzündbare, explodierbare, ätzende, überhaupt gefährliche Stoffe; 3. in Eis verpackte Sendungen nach Ungarn; 4. die Gewichtsgrenze (siehe unten) übersteigende Pakete; 5. Tabak- und Zigarrenscndung österreichischen Fabrikates nach dem Okkupationsgebiete und Ungarn (samt Nebenländern) von Seite der Trafikanten. Falsche Inhaltsangabe wird mit 30 K bestraft, außerdem ist der eventuelle Schaden zu ersetzen. — Postfrachtcn können int allgemeinen bis 80 kg schwer sein, nach Schweden 28 kg, nach dem Okkupationsgebiete 20 kg. — Jeder Fahrpostsendung und jedem Geldbriefe über 280 g ist eine Begleitadresse, bei den Postämtern ä 12 h käuflich, beizugebcn, Sendungen nach Deutschland auch 3 Zoll-Deklarationen in der Forni von Adressen mit der Bezeichnung oben „Deklaration", dann der Adresse des Empfängers und links in der unteren Ecke mit der Bemerkung „Enthaltend ... ohne (oder mit so und so viel) Wert". Formulare a 1 h bei allen Postämtern. Adresse und Deklaration fürs Ausland in lateinischer Schrift zu schreiben. Mit einem Frachtbriefe können 3 Pakete zugleich an dieselbe Adresse aufgegeben werden. Gewichts- u. Entfernungstaxe: Gewicht in kg bis I. II. III. IV. | V. VI. Zone 10 20 SO 100 1S° Ute Meilen-Entfernung 280 g -.24 -.48 -.48 -.48 -.48 -.48 8 kg -.30 -.60 -.60 -.60 -.60 -.60 6 kg -.36 -.72 -.84 -.96 108 120 d. i. für jedes weitere Kilogramm um: -.06 -.12 -.24 -.36 -.48 -.60 m e h r. Für unfrankierte Geldbricfe und Pakete bis 5 kg wird ein Zuschlag von 12 h an-gercchnet und für Pakete niit Wertangabe eine Werttaxe. (Bis 100 K 6 h, darüber bis 300 K 12 h, für je weitere 300 IC 6 h mehr. Für Sperrgutsendungen b. s. solche, die 1. sich in irgend einer Richtung über iy3m oder in einer über Im in einer anderen über %m ausdehnen, dabei weniger als 10 kg wiegen, 2. sich nicht bequem mit anderen Sendungen verladen lassen, zu großen Raum einnehmen, sorgsame Behandlung verlangen (z. B. Körbe mit Pflanzen, solche mit zu großen Henkeln, Möbel, Korbgeflechte re.), 4. mit in keinem Verhältnis zum Umfange stehendem Gewichte, oder 5. mit gebrechlichem oder flüssigem Inhalt, oder e* wenn sie mit dem Glaszeichen versehen sind), wird die Gewichtstaxe um die Halste erhöht. Expreßbestellung von Paketen, zulässig im Inland, nach Deutschland,' Okkupationsgebiet, Schweiz,Luxemburg, in Loko nicht.Gewichtnicht über ä‘/s kg, SESert oder Nachnahme bis 1000 IC. 8. Postpakete nach dem Auslände (außerTeutschland). Lolis postaux müssen frankirt werden, mit oder ohne Wertangabe bis 3 kg, eventuell bis 5 kg zulässig. Besondere Formulare als Begleitadressen, bei der Post ä 12 h zu haben, und Zoll-Deklarationen erforderlich. Über die Zahl letzterer, die Sprache, in der sie abgefaßt sein müssen und andere, je nach dem Bestimmungslande eigentümliche Erfordernisse, erkundige man sich am besten genau beim Postamte. Sache des Aufgebers ist es auch, sich zu erkundigen, ob die betreffenden Gegenstände nach dem Bestimmungslande eingeführt und bis zu welcheni Umfange sie aufgegeben werden dürfen. Nachnahmesendungen mit besonderen Begleitadreffen-Formularen ä 12 h. Im Jn- landsvcrkehre zulässig bei allen Postämtern bis 1000 K. Nachnahme.Außer dem tarifmäßigen Fahrpostporto ist noch eine Provision zu entrichten, u. zw. bis -24 K 12 b, über 24 K bis 1000 K von je 4 K 2 h. — Im Verkehre mit dem Okkupationsgebiete. Nach und aus demOkkupationsgebiete bis 1000 K, Nachnahme-Gebühren wie im Jnlandvcrkehr. — Im Verkehre mit demAnslande zulässig nachBelgien, Dänemark (außer Island und Antillen), Luxemburg, Frankreich, Großbritannien undJrland, den Niederlanden, Norwegen, Portugal, Rumänien, Spanien, Tunis, Bereinigte Staaten von Nord-Amerika, Italien, Schweden und Schweiz bis 400 IC, nach Deutschland, Egypten, Tripolis, Serbien bis 1000 K, Türkei (via Triest) bis 1000 K, Türkei (via Semlin) bis 500 K, Provisions-Gebühr nach Deutschland, Portugal, Spanien, Türkei (via Triest), Schweiz bis 12 K 12 h, darüber für je 2 K 2 h, nach Türkei (via Semlin) und den anderen Ländern 20 h für je 20 K. Postsparkassen. Einlagsbucher werden bei der ersten Einlage, die mindestens 1 K betragen muß, kostenfrei geliefert und müssen im Postamte mit der Unterschrift des Einlegers, seinem Beruf, Ort und Tag der Geburt und Wohnungsangabe ausgefüllt werden. Mit diesem Büchel kann der Einleger bei jeder Sammelstelle Rückzahlungen fordern oder Einlagen machen. Außerdem kann man ein geheimes Losungswort anführen, so daß die Rückzahlungen nur gegen dessen Angabe stattfinden. Auch kann der Einleger ohne weitere Förmlichkeiten eine dritte Person mit dem Losungswort zur Behebung der Rückzahlungen bevollmächtigen. Niemand darf mehr als ein Einlagebuch besitzen, um nicht kapital- und zinsenverlustig zu werden. Unbrauchbar gewordcneEinlagebüchelwerden auf Ersuchen gegen 20 h umgetauscht. Bei Verlust eines Buches ist auf einer bei jeder Sammelstelle gratis zu erhaltenden Drucksorte eine Eingabe mit möglichst genauer Bezeichnung desselben an das k. k. Postsparkassa-Amt in Wien zu richten und unter Beischluß von einer 20 b-Briefmarke um ein Duplikat zu ersuchen. Gerichtliche Verbotlegung, Erwerbung des Pfandrechtes oder exekutive Einantwortung eines Postsparkassa-Büchels ist nicht zulässig. Postsparkaöten, die an allen Verschleißstellen von Postwertzeichen für den Preis der eingeprägten 10 b-Marke zu haben sind, dienen dazu, kleine Beiträge durch Aufkleben von 10 h« Briefmarken, die jedoch weder gebraucht, noch verdorben sein dürfen, zusammenzusparen. Wenn die Postsparkarte 100 h in Marken aufweist, wird dieselbe gegen ein Sparkassabuch umgetauscht, oder wenn der Besitzer der Karte schon ein Büchel genommen, in dieses als neue Einlage eingetragen. Einlagen können auch für eine andere Person gemacht werden und wird der Name dieser anderen Person als Einleger im Büchel verzeichnet; die einzahlende Person muß als Erleger ihren Namen ins Buch ein« „tragen und erhält so lange alle Rückzahlungen und Zinsen, bis die als Einleger bezeichnete Person ihren Namen selbst im Postamte unterzeichnet. Über die Einlagen dürfen an dritte Personen keinerlei Auskünfte vom Postamte gegeben werden. Verzinst werden die Einlagen von 2 K angefangen bis 2000 K mit 3%. Die Zinsen werden jährlich am 31. Dezember in das Buch eingetragen, von da ab gleichfalls verzinst und sind von jederEinkommensteucr befreit. Die Verzinsung der Einla en im Scheckverkehre beträgt 2%. Rückzahlungen kann jeder Einleger mittels der zugleich mit dem Einlagebüchcl ausgesolgten Kündigungsformulare, die an das k. k. Post-sparkaffa-Amt in Wien direkt oder an eine Sammelstelle zu richten sind, zu jeder Zeit verlangen. Kündigungsfrist bei Beträgen von 20 K bis 200 K 15 Tage, von 200 IC bis 1000 K ein Monat,von 1000 K bis 2000 K zwei Monate^ doch wird in der Regel die infolge der Kündigung dem Einsender franko zugesandte, auf zwei Monate gütige Zahlungsanweisung auch früher, meist sofort, ausbezahlt. Diese Zahlungsanweisung ist vom Einleger oder Erleger zu unterfertigen und mit dem Einlagebuch an die betreffeudeZahlstelle zu senden. Der Einleger kann auch eine dritte Person, welche sich au demselben oder einem anderen Orte befindet, zur Empfangnahnie der ganzen oder teilweisen Rückzahlung ermächtigen; Die hiezu nötigen gesetzlichen Bestimmungen finden sich in jedem Einlagebuche genau verzeichnet. Die höchste zulässigeEinlagebeträgt 2000 K. Übersteigt das Guthaben diesen Betrag, so wird zur Verminderung desselben aufgefordert; wenn binnen einem Monat dieser Aufforderung keine Folge geleistet wird, werden für den entsprechenden Betrag österreichische Staatspapiere angekauft. Ankauf von Staatspapieren wird jedem Inhaber eines Postsparkassa Buches vom Post-sparkassen-Amt gegen mäßige Provision besorgt. Die Staatspapiere werden dem Einleger auf seine Kosten und Gefahr zugesendet oder ,von Amtswegen unter Garantie aufbewahrt. Über aufbewahrte Staatspapiere wird dem Einleger ein Rentenbüchel zngestellt, die Coupons werden regelmäßig eingelöst und als Einlage gutgebracht oder auch in Barem übersendet. Der Verkauf von Staatspapieren kann jederzeit tier«-langt werden. Der Anweisungs- (Scheck-) Werkehr. WünschtJemand von dieser Einrichtung Gebrauch zu machen, so hat er ein dementsprechendes Gesuch um Ansfolguug eines Scheckbücyels auf der, bei jedem Postamte hiezu gratis erhältlichen Drucksorte, rekommandiert an das k, k, Post-sparkaffen-Amt zu richten und den Betrag für die Empfaüg- (Erlag-) Scheine nebst K 3 als Gebühr für das Scheckbüchel beizuschließen. Die Stammeinlage per 100 K ist innerhalb eines Monates nach der Bewilligung mittels eines Empfang- (Erlag-) Scheines bei einer Sammelstelle zu erlegen. Der Anweisungs-(Scheck-) Verkehr ermöglicht dem Einleger, von der eingelegten Summe Beträge in jeder Höhe jederzeit zur Zahlung au beliebige Personen oder Firmen in derösterreichisch-ungarischenMonarckne anweisen zu können. Genaue deutliche Belehrungen sind in jeder k, k, Postsparkassen-Sammelstelle gratis erhältlich, Porto- und gebührenfrei sind alle Korrespondenzen und Eingaben in Postsparkassen-Angelegenheiten, mit Ausnahme der Zusendung der Staatspapiere, Unentgeltlich werden alle zum, Verkehre mit dem k, k, Postsparkassen-Amte nötigen amtlichen Drucksorten an sich legitimierende Einleger verabfolgt. Bestimmungen über Telegramme. Nach allen Orten Depeschen zulässig. Wo keine Station, wird die Depesche durch Post oder Expressen weiterbefördert, Mittels Briefmarken frankierte Telegranime können per Post oder Bote in Briefform gefaltet und gesiegelt an das nächste Telegraphenamt zur Abtelegraphierung übersendet werden. Depeschen in allen Sprachen zulässig, welche in Lateinschrift geschrieben werden. Chiffreschrift, ausgenommen in Kriegszeiten, ebenfalls gestattet. Ermittlung der WortzahleinerDepesche: a) Alles, was der Aufgeber in das Original seinerDepesche schreibt, wird mitgezählt; b) Maximuni der Länge eines Wortes 15 Buchstaben; Überschuß noch ein Wort; c) bei Verbindung von Wörtern durch Bindestriche wird jedes als besonderes Wort gezählt; d) je o Ziffern ein Wort: e) einzelne Schriftzeichen, Buchstaben, je ein Wort; f) zum Worttexte gehörige Interpunktionen werden nicht gerechnet; g) Sprachwidrige Zusammenziehungen nicht gestattet; h) Unterstreichungszeichen, Klammern nnd Anführungszeichen (je 1 Paar) ein Wort. In Österreich-Ungarn, Bosnien, Herzegovina und Deutschland Gebühr per Wort 6 h, Minimaltaxe 60 h. Zurücktelegraphieren einer empfangenen Depesche, um die Überzeugung voni richtigen Wortlaute zu erlangen, kostet halbe Gebühr. Frankierte Antwort gewöhnlich für 10 Worte durch „It. p.“ vor der Adresse bezeichnen; mehr Worte (jedoch nicht über 30) ausdrücklich nach „It. p.“ beizusetzen. Ist das Nncktclegramm an einen andern als den Aufgabsort der Urspruugsdepesche zu übermitteln, so kommt der Tarifsatz zwischen der Aufgabe- und Adreß-Station der Retourdcpesche in Anwendung, Empfangsbestätigung einer Depesche ivird gegen Erlag einer Taxe für ein zehnwortigcs Telegramm bewirkt. Weiterbeförderungs - Gebühren. Bei Telegrammen, welche außerhalb des Ortes der Telegraphenstation gehören, ist vom Aufgeber eine Zustellungsgebühr einzuheben. Tarif für Telegramme. Von Österreich-Ungarn nach Öfterrcidvllnflarn u. Liechtenstein (D) (R O) (MP) Taxminim.: 60 h JmLokalverkehr — Taxminim.: 40 h Bosnien u. die Herzegovina (D) (R O) (M P) — Taxminimum 6u h Algerien (D) (R O) (M P) ......... Azorifche Inseln. Belgien (D) (R O) (M P)............ Bulgarien u.OftrumcI. (D) (RO) (MP) Kanarische Inseln....... ....... Zypern (D)(RO)fMP)...; _________ Dänemark (D) (R Ö) (M P)........ Deutschland (D) (R O) (M P) Tax- minitninn: 60 h ............. Frankreich mitKorflca und Monako (D) (R O) (M P).............. Gibraltar....................... Griechenland (D) (R O) (M P): 1. Rach der Insel Corfu (via Triest) 2. Festland u.Jnseln Porosu.Euböa 3. Nach den anderen Inseln. Großbritannien und Kanal-Inseln Italien (D) (R 0) (M P): 3. Im Grenzverkehr........... 2. Im übrigen Verkehr........ Ionische Inseln s. Griechenland. Luxemburg (D) (M P)............. Malta .......................... Marokko (Tanger) (D) (R O)...... Montenegro: 1. Aus Dalmatien.... 2. Aus and.Kronländern Grund- Wort- laxe taxe K h K | h 6 — 2 — 6 — 60 — 26 — 60 — 93 60 21 60 16 6ö 88 60 40 — 60 — 21 - 6 60 16 — 60 — 33 60 26 60 41 60 44 — 60 — 26 60 8 — 60 — 16 60 21 60 37 60 45 60 6 — 60 — 9 Von Österreich-Ungarn nach Niederlande (D) (R O) (M P).... Norwegen (D) (R O) (M P)....... Portugal (D) (R 0) (M P)....... Rumänien (D) (R 0) (M P)....... Rußland (D) (M P) europäisches und kaukasisches.................... Schweden (D) (R O) (M P)......... Schweiz (R 0) (M P): 1. Aus Tirol, Vorarlberg u. Fürstentum Liechtenstein............. 2. Aus den übrigen Kronländern . Serbien (D)...................... Spanien (D) (R O) (M P) ......... Tripolis (D) (R O) (M P)......... Tunis (D) (R O) (M P)............ Türkei (D) (R O) (M P): 1. Europ. Festland via Bosnien .. 2. Asiat. Festland und Inseln: via Triest—Korfu oder Bosnien West-Afrika (via Teneriffa) (R O): Benguela..................... Bisiao und Bolama............ Grand Bassam................. Konakry...................... Mossamedes.................... Porto novo (Kotonon) und Wydah Prinzipe.............. ...... San Pablo de Loanda.......... ’ San Tome..................... Senegal (St. Louis).......... Srund- taxe K | h Worttaxe K | h 60 19 60 32 60 33 — 60 — 9 — 60 — 24 — 60 — 24 60 6 — 60 — 9 — 60 9 — 60 28 — 60 68 — 60 — 26 - 60 — 28 - 60 - 40 60 12 20 60 5 54 60 6 19 60 5 59 60 13 30 ■60 7 69 60 8 71 60 10 54 — 60 8 04 — 60 1 71 Bei einem Jahreseinkommen Personaleinkommensteuer. von mehr als bis einschließlich Steuer von mehr als bis' einschließlich Steuer K K K h K K K h 1.200 1.250 7 20 3.000 3.200 40 — 1.250 1.300 8 3.200 3 400 44 — 1.300 1.350 8 80 3.400 3.600 48 — 1.350 1.400 9 60 3.600 3.800 54 — 1.400 1.500 10 80 3.800 4.000 60 — 1.500 1.600 12 — 4.000 4.400 68 - 1.600 1.700 13 60 4.400 4.800 78 — 1.700 1.800 15 20 4.800 5.200 88 - 1.800 1.900 16 80 5.200 5.600 98 — 1.900 2.000 18 40 5.600 6.000 110 - 2.000 2.200 20 6.000 6.600 124 — 2.200 2.400 24 — 6.600 7.200 142 — 2.400 2.600 28 — 7.200 7.800 160 — 2.600 2.800 32 — 7.800 8.400 180 — 2.800 3.000 36 — 8.400 9.200 202 — Bei einem Jahreseinkommen Besoldungssteuer. Die Empfänger von Dienstbezügen, welche den Betrag von 6400 K jährlich erreichen oder übersteigen, haben neben der Personaleinkommensteuer auch eine Besoldungssteuer zu entrichten, welche ohne Rücksicht auf das sonstige Einkommen beträgt: von bis einschließlich 6.400 K 8.000 „ 9.000 „ 10.000 „ 12.000 „ 8.000 K 9.000 10.000 12.000 14.000 .0-4% 08% 1-2% 1-6% 2-0% 14.000 K 16.000 „ 20.000 „ 30.000 „ bis einschließlich 16.000 K 20.000 „ 30.000 „ und darüber 3°/o 4% 5% 6% Stempkl-Scala. Scala I (für Wechsel und kaufmännische Geldanweisungen). Für Oesterreich und Ungarn. Bis zu dem Betrage von 150 K — K 10 h über 2700 K bis 3000 K 2 K — h über 150 K bis 300 „ — „ 20 „ „ 3000 ., „ 6000 „ 4 „ — „ „ 300 „ „ 600 „ — „ 40 „ „ 6000 „ „ 9000 „ 6 „ — „ „ 600 „ 900 „ — „ 60 „ „ 9000 „ 12000 „ 8 „ — „ 900 „ 1200 „ — „ 80 „ 12000 „ „ 15000 „ 10 „ — 1200 „ „ 1500 „ 1 „ — „ 18000 „ „ 18000 „ 12 „ — 1800 „ 1800 „ 1 „ 20 18000 „ „ 21000 „ 14 „ — 1800 „ 2100 „ 1 „ 40 „ 21000 „ „ 24000 „ 16 " — 2100 „ „ 2400 „ 1 „ 60 „ „ 24000 „ „ 27000 „ 18 n — „ 2400 „ „ 2700 „ 1 „ 80 „ und so fort von je 3000 K um 2 K mehr, wobei ein Restbetrag von weniger als 3000 K als voll anzunehmen ist. Im Julande ausgestellte Wechsel dürfen, soferne sie nach dieser Scala behandelt werden sollen, keine längere Laufzeit als sechs Monate, im Auslande ausgestellte Wechsel keine längere Laufzeit als zwölf Monate haben. Sonst sind sie stempelpflichtig nach einer höheren Scala (frühere Scala Hl, die unverändert blieb). Unter dem Ausdruck „Inland" wird das Geltungsgebiet des gegenwärtigen Gesetzes verstanden, und es ist daher jeder außerhalb dieses Geltungsgebietes ausgestellte Wechsel als ein ausländischer zu betrachten. Bezüglich derjenigen Wechsel, welche in den Ländern der ungarischen Krone ausgestellt sind, bleiben die Bestimmungen der Verordnung vom 2. October 1868 auch fernerhin in Wirksamkeit und es ist daher bei solchen Wechseln von der nach dem gegenwärtigen Gesetze entfallenden Gebührenschuldigkeit jener Betrag in Abrechnung zu bringen, welcher bei ihrer Ausstellung an die {.- Ungar. Finanzen erwiesenermaßen mittelst Stempelzeichen oder unmittelbar vorschriftsmäßig gezahlt worden ist. Alle Vervielfältigungen eines Wechsels (Secunda, Tertia u. s. f.), sowie alle girirten Wechsel-copien unterliegen derselben Gebühr wie das erste Exemplar, doch bleibt dasjenige von mehreren Exemplaren eines Wechsels von der Stempelgebiihr befreit, welches ausschließlich zur Einholung des Acccptes eines außerhalb der österreichisch-ungarischen Monarchie besindlichen Bezogenen bestimmt ist, wenn auf der Vorderseite dieses Exemplares die Worte: „nur zum Accepte bestimmte" beigesctzt werden und wenn die Rückseite dieses Exemplares dergestalt durchstrichen wird, daß dadurch jede Art von Jndossiruug oder Empfangsbestätigung ausgeschlossen ist. Im Auslande ausgestellte und auf das Ausland lautende Wechsel, wenn sie im Julande in . Circulation gesetzt werden, unterliegen einer Stempelgebühr von 4 Heller für je K 200.— der Wechselsumme, wobei ein Restbetrag unter K 200.— für voll anzunehmen ist. DieGebühr für imJnlaude ausgestellte Wechsel ist, bevor aufdas zumWechsel bestimmte Papier eine Parteienfertigung gesetzt wird —jene für im Auslände ausgestellte Wechsel aber, bevor der Wechsel im Inlands in Umlauf gesetzt wird, und wenn der Wechsel nicht ausschließlich im Auslande zahlbar ist, jedenfalls vor Ablauf von 14 Tagen nach dessen Uebertragung in das Inland zu entrichten. Der Stempelpflicht von Wechseln kann nur auf folgende Art entsprochen toetben: a) durch Verwendung der gestempelten amtlichen Blanquette; b) bei Verwendung von amtlichen, beri Gebührenbetrag aber nicht vollständig deckenden Blan- , qnetten, dann von anderen Blanquetten, oder bei Ausfertigung von Wechseln ohne Benützung einer Blanquette dadurch, daß die der entfallenden Gebühr, eventuell der Ergänzungsgebühr entsprechenden Stempelmarken auf der. Rückseite des zum Wechsel zu verwendenden Papieres vor der Ausfertigung des Wechsels befestigt und von einem zu dieser Amtshandlung ermächtigten Amte mit dem Amtssiegel überstempelt werden. Das Datum dieser Obliterirung ist, wenn es nicht schon aus dem Stempelabdrucke ersichtlich ist, von dem überstempelnden Amte mit Ziffern in jede Marke einzutragen. Die amtliche Ueberstempelung darf nicht mehr vorgenommen werden, wenn das Papier schon die Fertigung eines Ausstellers, Acceptanten oder Indossanten oder überhaupt eine Parteienfertigung trägt; jede andere als die im Punkte b) vorgeschriebene Berichtigungsart mittelst Stempelmarken, speciell die Ueberstempelung der Marken mit dem Privatsiegel einer Einzelperson oder einer zur amtlichen Ueberstempelung nicht ermächtigten Anstalt gilt nicht? als Erfüllung der Stempelpflicht. c) So es weit sich um die Gebuhrenentrichtung von im Auslande ausgestellten Wechseln handelt, sind die der Gebühr entsprechenden Stempelmarken auf der Rückseite des Wechsels, und zwar, wenn diese Rückseite noch unbeschrieben ist, am oberen Rande derselben, andernfalls aber unmittelbar unter dem letzten darauf befindlichen ausländischen Vermerke derart, daß ober den Marken kein zur Niederschreibung eines Indossaments oder anderen Verinerkes geeigneter Raum frei bleibt, aufzukleben, und ist sohin die amtliche Ueberstempelung derselben in der unter b) dieses Paragraphen erwähnten Art rechtzeitig zu erwirken. Das Ucberschreiben der Stempelmarken in bisheriger Weise ist fernerhin nicht mehr gestattet. Wenn die Stempelgebühr entweder gar nicht oder nicht im gesetzlichen Betrage oder nicht rechtzeitig oder endlich nicht aus vorschriftsmäßige Weise entrichtet wurde, so normirt das neue Gesetz eine Pönale in der Höhe des fiinfzigfachen Betrages der Gebühr nach vorstehender Scala. Die den kaufmännischen Anweisungen schon früher eingeräumte Begünstigung, wonach dieselben ohne Rücksicht auf den Anweisungsbetrag einer Stempelgebühr von nur 10 h unterliegen, wenn ihre Laufzeit auf acht Tage beschränkt ist, bleibt aufrecht. In Bezug auf kanfmäMische Rechnungen (Noten, Conti, Ausweise) wird zugleich verordnet, daß Rechnungen bis zum Betrage von K 20.—. . . . stempelfrei sind, über K 20.— bis K 100.—. ...2h Stempel und über K 100.—. . . .10 „ „ unterliegen. Die Verpflichtung zur Zahlung dieser Stempelgebühren tritt auch dann ein, wenn derlei Rechnungen in den Text einer kaufmännischen Correspondenz aufgenommen oder einer solchen als Anhang oder Beilage beigefügt werden. Scala II (für Rechtsurkunden u. a. Quittungen.) Für Oesterreich und Ungarn. Bis 40 K — K 14 h über 3200 K bis 4000 K 12 K 50 h Über 40 K „ 80 „ — „ 26 „ „ 4000 „ „ 4800 n 15 „ „ 80 „ „ 120 „ — 38 4800 w „ 6400 20 „ — „ 120 „ „ 200 „ — „ 64 „ 6400 „ „ 8000 25 „ ft 200 „ 400 „ 1 „ 26 „ 8000 „ 9600 30 „ — „ „ 400 „ 600 „ 1 „ 88 n , 9600 „ 11200 n 35 n „ 600 „ 800 „ 2 „ 50 n „ 11200 „ „ 12800 40 — „ „ 800 „ 1600 „ 5 „ — „ 12800 „ „ 14400 45 — „ 1600 „ 2400 „ 7 „ 50 „ n 14400 „ 16000 50 lf „ 2400 II „ 3200 „ 10 „ — „ Ueber 16000 K ist von je 800 K eine Mehrgebühr von 2 K SO h zu entrichten, wobei ein Restbetrag von weniger als 800 K als voll anzunehmen ist. Scala 111 für Darlehensbeträge, wenn die Schuldscheine auf den Ueberbringer lauten, bei Dienstleistungsverträgen, dann von Actiengesellschaften, welche auf länger als 10 Jahre errichtet werden, sowie von den Vermögenseinlagen der Commanditisten bei Commanditgesellschasten auf Actien auf länger als 10 Jahre, dann von Lotteriegewinnsten im Zahlenlotto, von Hoffnungskäusen beweglicher Sachen, von Lcibrentenverträgen, wenn gegen die Leibrente bewegliche Sachen überlassen werden, von Kauf- und Tauschverträgen, über bewegliche Sachen und von Lieferungsverträgen, wenn sie sich als Verkäufe beweglicher Sachen darstellen. Für Rechtsgeschäfte. (Für Oesterreich und Ungarn.) Bis 20 K — K 14 h über 1600 K bis 2000 K 12 K SO h Über 20 K 40 „ — 26 „ „ 2000 2400 „ 15 n — n „ 40 „ 60 „ — 38 „ 2400 lf 3200 20 n ~ „ „ 60 ., 100 „ — „ 64 „ 3200 4000 25 „ 100 „ 200 „ i „ 26 „ n 4000 n 4800 30 n — „ 200 „ 300 „ i 88 „ 4800 5600 n 35 v — „ tt 300 „ 400 „ 2 60 „ 5600 v 6400 40 „ — „ 400 „ 800 „ 5 „ 6400 7200 45 n — „ „ 800 „ 1200 „ 7 tf 80 " 7200 8000 50 ir — n 1200 „ 1600 n 10 „ w **V-Vfc* vvvv -U. UUIL yz jU. eine JUJUUU UCH1 UUßClULVClUllUjeU von 2 K 50 h zu entrichten, wobei ein Restbetrag von weniger als 400 K als voll anzunehmen ist. Metrische Maße und Gewichte. Amtliche Abkürzung für metrische Maße und Gewichtsgrößen. Längenmaße: Kilometer — km, Meter — m, Decimeter — dm, Centimeter •= cm Millimeter — mm. Flächenmaße: Quadratkilometer = km3, Hektar — ha, Ar — a, Quadratmeter — rn3, Quadratdecimeter — dm3, Quadratcentimeter — cm3, Quadratmillimeter — mm3. Körpermaße: Kubikmeter — m3, Kubikdecimeter — dm3, Kubikcentimeter = cm3, Kubikmillimeter — mm3. Hohlmaße: Hektoliter — hl, Liter — 1, Deciliter — dl, Centiliter el. Gewichte: Tonne — t, Metrischer Centnerq, Kilogramm — kg, Dekagramm — dkg, Gramm — g, Decigramm — dg, Centigramm — cg, Milligramm — mg. Den Abkürzungszeichen ist rechts kein Punkt beizusetzen und sind dieselben in allen Dienst-schristen und Telegrammen zu gebrauchen. Werßäktniß der neuen und alten Maße und Gewichte. 1. Längenmaße: 1 Meter = 0'527 Wiener Klafter, 1 Meter — 1.286 Ellen, 1 Wiener Klafter —1 894 Meter, 1 Fuß — 316 mm, 1 Zoll — 2 63 cm, 1 Linie = 2*4 mm, 1 Elle — 0- 777 Meter, 1 Faust = 10 836 cm, 1 Schritt — 0‘78 m. 2. Wegmaße: 1 österreichische Meile — 7'88 km, 1 dänische Meile — 7-84 km, 1 deutsche Reichsmeile — 7-80 km, 1 englische Meile (1760 Pards) — 161 km, 1 französische Stene — 8"8S km, 1 norwegische Meile — 11-30 km, 1 schwedische Meile — 10-69 km, 1 russische Werst — 1'7 km, 1 Seemeile aller Nationen — 1-83 km, 1 Kabellänge — 0 189 km, 1 Knoten — 13-3 m, 1 geographische Meile — 7 42 km, 1 Grad des Aequators — 111-31 km. 3. Flächenmaße: lm3 = 0-2783° oder 10-0093', 13’ = 3-596 m3, 1 Ar--27 8033°, 1 Hektar — 1-737 österreichisches Joch, 1 3Myriameter - 1737 österreichische 3Meilen, 1 österreichische 3Meile = 0 375 3Myriameter. 4. Körpermaße: 1 Kubikmeter — 0146 Kubik° oder 31-666 KubiU, 1 Su6i£b = 6-820 m3, 1 Kubikfuß — 0-031 m3, 1 Klafter Holz — 108 Kubikfuß — 3 40 m3. 5. Hohlmaße: 1 Liter = 0 706 Maß, 1 Hektoliter = 0 871 Eimer, 1 Eimer = 0-865 Hekto-liter, 1 Maß — I'4l4 Liter, 1 Hektoliter — 1 626 Wiener Metzen, 1 Liter — 0 016 Metzen. 6. Gewichte: 1 Gramm — 0-228 Quintel, 1 Dekagramm — 0-871 Loth, 1 Kilogramm — 1-785 Pfund = 2 Zollpfund, 1 metrischer Centner — 2 Zollcentner — 1-783 Wiener Centner, 1 Tonne — 999-987 kg, 1 Wiener Pfund — 0"360 kg, 1 Wiener Centner — 86-006 kg, 1 Löth — 1- 750 dkg. Apothekergewicht: 1 Gran — 0-072 g, 1 Scrupel —1-46 kg, 1 Drachme — 4 37 g, 1 Unze — 33 g, 1 Äpothekerpfund — 42 dkg. 7. Verschiedene Maße: 1 Ballen neues Dapiermaß — 10 Rieß zu 10 Buch zu 10 Lagen zu 10 Bogen, 1 Gros — 12 Dutzend & 12 Stück — 144 Stück, 1 Mandel--. 18 Stück, 1 Schock — 4 Mandel — 60 Stück. Das metrische Maß und Gewicht ist in Europa eingeführt: in Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Oesterreich-Ungarn, Portugal, Rumänien, Spanien und Türkei. Tabelle zur Umrechnung von Kronen und Kellern in fremde chel'dsorten. Österreich Deutschland Frankreich England Niederlande Rußland Dänemark Amerika 1 h — #y,noW.= IVm .Cent. — '/.oPennn — % Cents— %Sop.= % Ocre = % Cents 2 „ — 1T/|0 ff — 2'/io „ = V.0 ff — 1 „ — % „ = 1 % » ~ y.o „ 3 „ — 2% „ = 3"/.. ' n — '/.« ff — II y. = 2 „ ----- y.« „ 4 „ — 3% i. — 4% n — »/,. ff — 2 „ — i „ = 3 „ — %o ff 5 „ — 4'/. „ ----- 6% „ = y,o „ — 2% „ — i% „ = 4 .. ----- i „ 6 „ ==: 8 „ = 6 V, o „ = y>o „ — 3 „ = i% „ =• 4% „ ---- i% „ 7 „ == 6 „ — 7% „ — y.o „ = CO II iy. „ = s „ = 1 ViO ff 8 „ = 7 „ - 8*/,„ „ — y.o „ — 4 „ = 2 „ ----- 6% „ — iy,» „ 9 „ = 8 „ = 9% „ — . °/,o » — II 2% „ = 7 „ = iy,o n 10 „ ■= II 10% " — — 5 „ = 2% .„ ----- II 2 /, 1 K =. 88 „ = lFrs.05 = 10 Pence— 50 „ = 26% „ ---- 75% „ = 20% „ 2 „ = ! Mk. 70 „ = 2 „ 10 „ -.1 Shill. 8 „ — IGld. Ol — 52% — 1 Kron. 81 „ — 40% „ 3 „ —2 „ 88 „ = 3 „ 15 „ = 2 , * 6 » — 1 „ 51 „ 78% „ =2 „ 27 „ ---- 61 „ 4 „ =3 „ 40 „ — 4 „ 20 „ — 3 , . 4 „ = 2 „ 2 „ = 1 Rub. 05 „ =3 „ 02% „ --- 81 „ 8 „ =4 „ 28 „ = 5 „ 25 „ — 4 , . 2 „ = 2 „ S3 „ =1 „ 30% „ =3 „ 78 „ ---IDollarOl 6 „ =5 „ 10 „ = 6 „ 30 „ = 4 . , 11 = 3 „ 02% „ =1 „ 57% „ =4 „ üt CO i „ 21% „ 7 „ —8 „ 95 „ = 7 „ 38 „ — 6 , ' 10 — 3 „ 63 „ —1 „ 83% „ =5 „ 29 „ — 1 n 42 „ 8 „ =6 „ 80% „ = 8 „ 40 „ — 6 „ 8 „ — 4 „ 03 „ —2 „ 10 „ =6 „ 05 „ =1 .. 62 .. 9 „ —7 „ 66% „ = 9 „ 48 „ = 7 „ ■ 6 „ — 4 „ S3% „ === 2 „ 36% „ —6 „ 5 i a 82 „ 10 „ =8 „ 50'/. o „ — 10 „ 50 „ = 8 „ 4 „ — 5 „ 04 „ =2 „ 62% „ =7 „ 66 „ — 2 „ 02% „ 100 Klonen — 88 Mark Oß Pfennige = 108 Francs 01 Centimes — 4 Pfnnd 3 Shilling 3 Pence — 50 Gulden 41 Cents holländisch — 26 Rubel 28 Kopeken russisch — 75 Kronen 61 Öre skandinavisch — 20 Dollars 26'/. Cents amerikanisch. 1000 Kronen — 880 Mark 61 Pfennige — 1050 Francs 13'/, Centimes —41 Pfnnd 12 Shilling 8 Pence — 804 Gulden 10 Cents holländisch 262 Rubel 50 Kopeken russisch = 756 Kronen 10 Öre skandinavisch — 202 Dollars 63 Cents amerikanisch. Sämtliche Ziehungen der Lose im Jahre 1906 Monat imb Tag der Ziehung Losgattung Nominalwert in Kronen Ur- sprüng- liche Anzahl von Losen Anzahl der zu ziehend. Lose, respektive Serien Treffer in Kronen Fälligkeitstermin der Gewinne größter 1 kleinster 200 420.000 3400 300.000 400.— 1. Juli 1906 200 240.000 6391 140.000 200.— n. crf. Zieh, 40 75.000 6010 50.000 60.— 1. Juli 1906- 40 75.000 600 40.000 40.— 1. Juli „ 20 600.000 2000 60.000 30 — 5. Jänn. „ 40 50.000 3880 30.000 60.— 3 Juli „ 40 86.315 7273 40.000 60.— 5. Juli „ 200 400.000 500 100.000 200.— l. August „ 84 300.000 2000 84.000 136.60 15. Juli „ 1000 400.000 280 Prämien-Ziehung l. Mai „ 200 400.000 1900 90.000 200.— 1. Juni „ 10 800.000 2000 30.000 13.— 1. Mai „ 10 800.000 2700 30.000 15.— l. April „ 200 300.000 2300 300.000 320.— I. Juni „ 200 440.000 4400 180.000 240.— l. Juli „ 20 200.000 5700 30.000 24.— i. Juli „ 1000 400.000 5600 600.000 1200.— 1. SlUfl. „ 200 400.000 500 100.000 200.— l. gebr. 1907 200 400.000 2800 70.000 200.— 15. Slug. 1906 200 300.000 2450 200.000 344.— 16. Nov. „ 4 750.000 5450 20.000 4.— 2. Juni „ 200 400.000 2000 90.000 200.— l. Dez. „ 200 400.000 4500 300.000 400.— l. Sepr. „ 80 60.000 3000 40.000 130.— 15. Dez. „ 20 600.000 3250 30.000 30.— 4. Juli „ 200 420.000 3400 300.000 400.—' 2. Jänn. 1907 200 300.000 2100 400.000 320.— 1. Okt. 1906 84 100.000 2000 63.000 136.50 15. Jänn.3907 84 42.000 1000 62.500 126.— 30. Jänn. „ 1000 400.000 290 Prämien-Ziehung 2. Nov. 1906 200 400.000 1900 90.000 200.— l. D-z. „ 10 800.000 4300 20.000 15.— 1. Okt. „ 10 800.000 3600 20.000 33.— 2. Nov. „ 200 400.000 500 100.000 200.— 3. Febr. 1907 84 93.000 4000 84.000 347.— 35. März „ 200 440.000 4400 180.000 240.— 2. Jänn. „ 1000 400.000 6800 600.000 1200.— l. Febr. „ 200 300.000 2100 400.000 320.— 1. Febr. „ 200 300.000 2300 300.000 344.— 16. Mai „ 200 400.000 3200 70.000 200.— 15. Febr. „ 4 750.000 5450 80.000 4.— 1. Dez. 1906 200 400.000 2000 90.000 200.— 1. Juni 1907 200 400.000 4500 300.000 400.— 1. März „ April Mai 2. Jänn. 2. . 2- „ 2. „ 2. „ 3. * 'ligeir. 35. „ 1. März 1. „ 3. 2. 2. 3 5. „ 15. .. 15. „ 15. - „ 15. * 1. Juni 15. „ 2. Juli 2. 2- w 36. 31.- 1. 36. 1. 1. 5. 15. 1. Attg. Sept. Oktob. 2. Nov. 2. „ -35. „ 35. „ 35. 3 6. „ 1. Dez. Österr. Kredit-Lose...................... 5"/o Donau-Regutierungs-Lose............. Krakauer Lose............................ Laibacher Lose........................... Österr. Rote Kreuz-Lose.................. Innsbrucker Lose......................... Salzburger Lose.......................... 3% Öst. Boden-Kredit-Pfdbr.-Lose II. Em. Fürst Salm-Lose.......................... 6"/l> 1.860er Staats-Lose, Serien-Ziehung . 3°/o Öst. Boden-Kredit-Pfdbr.-Lose I. Eni.. Basilika- (Dombau-) Lose................. Ungarische Rote Kreuz-Lose............... Wiener Kommunal-Lose..................... 4% Theißregulierungs-Lose................ Hospitalfonds- (Rudolf-) Lose............ 5°/o 1.860er Staats-Lose, Prämien-Ziehung. 3°/„ Öst. Boden-Kredit-Pfdbr.-Lose II. Eni. 4°/0 Ungar. Hypoth.-Pfandbr.-Lose .... Ungarische Prämieü-Lose.................. Jö-sziv-8ofe............................. 3% Öst. Boden-Kredit-Pfdbr.-Lose I. Em. 1864er Staats-Lose....................... Ofner Lose............................... Österr. Rote Kreuz-Lose.................. Österr. Kredit-Lose. . .................. Wiener Kommunal-Lose..................... Fürst Salm-Lose.......................... Fürst Clary-Lose......................... 5% 1.860er Staats-Lose, Serien-Ziehung . 3°/# Öst. Boden-Kredit-Pfdbr.-Lose I. Em. Ungar. Rote Kreuz-Lose................... Basilika- (Dombau-) Lose................. 30/o Öst. Boden-Kredit-Pfdbr.-Lose II. Em. Fürst Pälffy-Lose........................ 4u/0 Theißregulierungs-Lose............ 5°/o 1860er Staats-Lose, Prämien-Ziehnng. Wiener Kommunal-Lose................. Ungar. Prämien-Lose...................... 4°/0 Ungar. Hypoth.-Pfandbr.-Lose . . J6-sziy-ßofe........................... 3°/0 Öst. Boden-Kredit-Pfdbr.-Lose I. Em. 3864er Staats-Lose....................... 1904 Verzeichnis der vom Mai 1904 bis Ende April 1905 in Wien, Linz, Wrcrg, Wrnnn, girag nnö Arrest gestobenen Jastl'en. Linz Prag Brünn Graz Triest 33 38 34 83 14 88 37 SO 2 78 27 76 38 83 50 59 4 67 65 83 1 44 37 88 59 29 28 32 61 74 67 12 28 85 86 38 3 89 21 88 87 13 3 69 88 77 67 13 30 26 13 88 65 32 27 66 44 28 7 22 26 25 33 87 90 74 58 70 3 83 82 59 68 85 71 35 23 33 48 61 82 38 20 42 31 42 40 88 81 61 44 3 85 69 16 30 51 52 29 21 48 3 64 27 67 44 90 84 68 4 48 77 4 24 80 20 67 31 24 45 81 29 68 4 6 21 82 35 28 59 76 82 42 2 31 42 3 9 28 74 68 22 13 74 82 16 14 63 80 35 82 21 41 56 37 27 15 69 24 88 80 38 46 81 77 4 8 83 2 85 82 22 43 23 79 70 78 28 66 88 62 5 42 90 44 74 70 37 67 88 8 77 27 37 29 78 33 74 43 88 80 43 82 33 63 82 66 13 55 39 76 71 27 84 40 43 76 15 48 29 39 83 17 37 19 88 61 10 85 77 6 90 23 84 48 17 62 32 73 65 2 47 16 80 86 82 15 3 48 8 18 87 89 72 76 44 14 11 43 79 21 72 24 62 23 34 76 22 69 27 48 83 87 43 11 89 58 19 24 62 54 50 17 41 40 38 77 86 71 11 55 66 6 32 86 84 44 18 29 36 49 8 39 87 79 9 32 87 41 69 37 47 58 38 46 88 77 89 21 31 48 12 21 7 ii 49 7 17 12 70 47 66 82 79 33 43 26 69 38 41 74 78 17 88 so 90 44 24 74 45 47 29 21 87 63 65 - 2 61 42 73 22 39 8 25 31 44 54 50 21 78 38 42 49 24 4 39 34 86 9 85 76 88 13 33 61 46 8 6 19 72 .21 24 31 61 32 25 53 52 45 88 44 61 34 66 71 51 42 68 32 84 71 88 19 67 41 39 48 26 1 14 86 84 9 78 48 44 28 18 5 83 84 2 00 28 59 10 44 78 22 68 34 41 20 22 21 26 16 57 7 73 36 24 79 44 22 86 38 10 63 70 8 37 6 86 3 22 77 78 46 81 88 19 56 50 83 34 42 76 39 85 34 5 58 71 22 32 35 19 23 87 76 15 62 54 33 57 51 33 21 14 89 32 14 4 81 15 78 7 82 14 62 72 28 8 32 62 43 17 88 10 14 8 29 23 84 48 82 40 77 4 8 86 18 34 9 8 80 29 31 86 32 71 21 74 88 90 74 67 66 79 22 62 34 86 40 63 28 60 56 59 82 60 60 10 81 56 20 59 24 30 38 65 86 63 28 83 1 79 47 42 85 34 3 87 54 12 27 10 31 75 13 6 82 68 86 31 7 67 37 62 77 80 23 37 2 70 10 2 41 54 11 9 28 56 81 81 60 18 8 71 13 84 44 64 86 33 38 55 8 88 17 9 70 67 89 6 67 28 90 41 34 60 74 8 37 69 27 88 28 2 Mai Juni Juli A»S»st Aeptcmbcr (Olitobrr llovtmbri' Dkstmlicr ■e o ® Wien 41 9 88 23 24 36 27 82 39 43 2 8 79 80 34 83 9 48 49 6 38 32 30 37 69 87 13 41 27 6 73 18 77 77 16 34 21 31 81 49 60 33 10 79 65 1 43 48 77 6 66 8 48 9 27 38 20 47 74 77 11 66 8 18 26 48 37 83 27 80 41 28 14 6 72 64 28 24 2 48 18 70 44 14 49 38 44 86 3iitiitcr 26 40 20 37 83 2 1 27 68 84 Februar 78 47 79 74 63 88 78 32 73 88 Pinn 75 6 10 79 62 69 90 61 28 27 April 70 33 78 44 76 88 53 80 86 12 Wevzeichrnß der gebräuchlichsten Taufnamen sammt Datum der Namenstage. Abel 2. Jänner. Abigail 5. December. Abraham, Einsiedl., 20. März. Abraham, Abt, 18. Juni. Abraham» Pair., 6. October. Adalbert, B. u. M„ 23. April. Adalbert,Erzbischof, 30. Juni. Adam, 24. December. Adel« 24. December. Adelgunde 30. Jänner. Adelhard, Fürst, 2. Jänner. Adelhard, Mönch, 28. Dec. Adelheid, Aebtissin, 8. Febr. Adelheid, Kaiserin, 16. Dec. Adelinde 28. August. Adolar 21. April. Adolf, B. v. Osnabr., 11. Febr. Adolph 17. Juni. Adolph 21. August. Adolphine 27. September. Adrian 8. September. Aegidius, Laienbr., 27. April. Aegidius, L.v.Kärnt., l.Sept. Agatha 5. Februar. Agnes, Jgfr. u. M., 2l. Jänu. Alban, Bischof, 22. Juni. Albert, Patr. v. Jerus., 8. Apr. Albert 7. August. Albert. B. v. Regsb., 14.Nov. Albrecht 23. April. Albina 17. December. Albinus 1. März. Alexander. M. d. th. L-,26.Dec. Alexius, Ordsstft., 11. Febr. Alexius 17. Juli. Alfred 29. Juni. Allrr-Heiligen-Fest 1. Nov. Aloisius Gonzaga 21. Juni. Alphons Liguori 2. August. Alphons Nodriguez 30. Oct. Amadeus, Bischof, 26. October. Amalia, Fürstin, 10. Juli. Amalia 7. October. Amandus 26. October. Ambrosius,Bisch., >6.October. Ambrosius, Kirchenl., 7. Dec. Anastasia 18. April. Anatolia 9. Juli. Andreas Avellino 10. Nov. Andreas, Apostel, 30. Nov. Angela Foligni 11. März. Angela Merici, 31. Mai. Angelica 30. März. Anna 26. Juli. Anna Garzias 19. Februar. Anselm, B. v.Lucca, 18.März. Anselm, Erzb. v. Cant., 21 .Apr. Anselm, Erzbischof, 8. Juli. Ant> n, Einsiedler, 17. Jänner. Anton ti. Padua, 13. Juni. Antonia 10. April. Apollonia 9. Februar. Apollonius 18. April. A> nold 18. Juli. Arnulph 18. Juni. Arnulph von Metz, 18. Juli. Arthur 7. Jänner. Athanasia, Witwe, 14. August. Athanasius 2. Mai. Athanasius 26. November. Augusta 29. März. Augustin, Kirchen!., 28. Slug. Augustus 3. August. Aurelia 28. März. Aurelia 19. Juli. Aurelia 15. October. Aurelia 2. December. Aurelian 16. Juni. Balbina 31. März. Balthasar 6. Jänner. Barbara 4. December. Bartholomäus 21. August. Basilius 14. Juni. Bathilde,Königin, 30.Jänner. Beata 8. März. Beata 29. Juni. Beata 6. September. Beata 23. December. Beatrix 29. Juli. Beatus 10. Mai. Be,.edict 21. März. Benedicta 13. August. Benigna 9. Mai. Benigno von Armagh, 9. Nov. Benjamin, Märt., 31. März. Benno V. 16. Juni. Bernard von Baden, 18. Juli. Bernhardin 20. Mai. Bertha 4. Juli. Berthold 17. November. Bertram 17. August. Bibiana 2. December. Bibiana 8. December. Blasius 3. Februar. Blondina 8. November. Bonaventura 14. Juli. Bonifacius, Märt., 14. Mai. Bonifacins 8. Juni. Brigitta, Jungfrau, 8. Oct. Bruno, B. v. Segni, 18. Juli. Bruno 6. October. Burkhard 11. October. Cacilia 22. November. Cacilia» 18. December. Cäcilius 3. Juni. Cäsarius, Bischof. 26. Febr. Cajetan 7. August. Calistusod.Calixtus 14. Oct. CamiUus von Lellis 27. Juli. Candida 2. December. Candidus 3. October. Capistran 22. October. Carl Borromäus 4. Novemb. Carl der Große 28. Jänner. Carolina 14. Juni. Cäsar von Bus 15. April. Casimir 4. Mürz. Caspar 13. August. Cassia» 13. August. Cassia», Märt., 3. December. Charitas 1. August. Christian 14. Mai. Christiana 14. December. Christi Geburt 25. December. Christina 24. Juli. Christoph, Ehr.-Tr., 25. Juli. Clara, Ordsstft., 12. August. Claudia 2. Jänner. Claudia 20. März. Claudia 18. Mai. Claudius, Erzbischof, 6. Juni. Claudius, M. in Cil., 23.Aug. Claudius 30. October. Clemens 23. November. Clotilde 23. Juni. Cölestin 19. Mai. Coloman 13. October. Columba von Sens 31. Tee Columbin 31. Juli. Concordia 13. August. Conrad 19. Februar. Conrad von Ascoli 19. April. Conrad 26. November. Constantia 17. Februar. Constantin 17. Februar. Cordula 22. October. Cornelian, M., 2. Februar. Crescentia 19. April. Crispins 5. December. Cunibert 12. November. Cyprian 14. September. Cyprian 26. September. Cyrill, L. v. Mähr., 9. März. Cyrillus von Jerus. 29. März. Dagobert 23. December. Daniel 21. Juni. Daniel, Bischof, 23. Novemb. David 30. December. Delphine 27. September. Delphinus 24. December. Demetrius 9. April. Demetrius 22. December. Deodatus, B.v.Nev ,19.Juni. Desiderius, 11. Februar. DesideriuS 23. Mai. Dietmar 26. September. Dietrich 6. Mai. Dignus 18. December. Dionysia 12. December. Dionysius v. Korinth 8. April. Dionysius 9. October. Dominicus, Ordsstft., 4. Aug. Domitian,Herzog, ö. Fgbruar. Dorothea 6. Februar. Eberhard, Mönch, 7. April. Eberhard 28.- November. Edeltrude 23. Juni. Editha 16. September. Edmund, Erzbischof, 16. Nov. Eduard II., König, 18. März. Edwin, König, 4. October. Egbert 24. April. Ehrenfried 9. Jänner. Eleonora 21. Februar. Elias, Märt., 16. Februar. Elias 20. Juli. Eligius 1. December. Elisabeth, K. v.Ung., 19. Nov. Emanuel 26. März. Emerentia 23. Jänner. Emil 22. Mai. Emilie 5. April. Emma, Witwe, 1. u. 19. April. Emma 29. Juni. Emma, Märt., 22. September. Emmerich 5. November. Engelbert 7. November. Ephraim 8. October. Erasmus 2. Juni. Erdburga 12. December. Erhard 8. Jänner. Ernestine 31. Juli. Ernestus 12. Jänner. Erwin 25. April. Esther 24. Mai. Eudoxia 1. März. Eugenia 25. December. Eulalia, Märt., 12. Februar. Eulalia 10. December. Eulogius ».Toledo 11 März. Euphemia, Aebtissin, 17.Juni. Euphrosina 11. Februar. Eusebia 5. März. Eusebius 14. August. Enstachia 28. September. Eustachius 20. September. Eva 24. December. Ewald 3. October. Fabian 20. Jänner. Faustus 16. Juli. Felician 9. Juni. Felician 20. October. Felicitas m. Söhnen 10. Juli. Felix 14. Jänner. Felix 21. Mai. Felix v. S3. 20. November. Ferdinand III. v Leon30.Mai. Ferdinand, König, 19. Octob. Fides, Jgfr. u. Märt., 1. Aug. Firmian 14. Jänner. Flavia» 18. Februar. Flora, Märt., 24. November. Florbert 18. Jänner. Florentia 3. April. Florentin 27. September. Florian 4. Mai. Florus 3. November. Fortunat 1. Juni. Fortunat 24. October. Francisca, Witwe, 9. März. Franciscus v. Sales 29. Jänn Franciscusde Paula 2.April. FranciscnsSotanus 24.Juli. FranciscusSer.o Assisi4.Oc. Franciscus Laverius 3. Dec. Franz Borgia 10. October. Fridmann 10. October. Fridolin 7. März. Friederika 6. October. Friedrich, Abt, 6. März. Friedrich 18. Juli. Fürchtegott 15. April. Gabriel» Erzengel, 24. März. Gabriele 10. Februar. Gangolph 11. Mai. Gebhard v. Salzb. 16. Juni. i Gebhard 27. August. Genovefa 3. Jänner. Georg, Krieg, u. M.. 24. April. Georg 27. Juli. Gerard, Abt, 3. October. Gerard, Mönch, 22. Dec. Gertrud, 17, März. Gervasius 18. Juni. Gilbert 3. October. Gisela 7. Mai. Godfried, Bischof, 8. Nov. Gordian 10. Mai. Gorgania 9. December. Gorgonius 9 September. Gottfried 8. November. Gotthard 5. Mai. Gottlieb, Einsiedler, 7. Juni. Gratiana 1. Juni. Gregor d, Gr.,Ppst.,12.März. Gregur v. N. 9. Mai. Gregor Th. 17. November. Guido von Brabant 12. Sept. Gumbert, Bischof, 11- März. Günther 9. October. Günther 28. November. Guntram 28. März. Gustav 2. August. Hannibal 2. August. Hartmann 20. Juli u. 30. Ort. Hartwig 21. August. Hebert 10. December. Hedwig 17., in Schlef. 15. Oct. Heiligen (Alle) 1. November. .Heinrich II., Kaiser, 12. Juli. Helena, Jgfr. u. M., 22'. Mai. Helena 18. August. Heliodor 3. Juli. Henriette 16. März. Hcraclius 11. März. Heribert 16. März. Hermann, Präm., 7. April. Hermann, Einsiedler, 28. Dec. Hermine 24. December. Hieronymus,Kirchl,30.Sept. Hilaria 12. August. Hilarian 21. October. Hilda 18. November. Hildebert 18. Februar. Hildegard 17. September. Hildegundis 6. Februar. Hildegundis v.Schön.20.Apr Hippolytus von Rom, 2. Dec. Honorina 27. Februar. Hubert 3. November. Hugo, Bischof, 1. April. Humbert 25. März. Humbert 6. September. Hyacinth, Prediger, 16. Aug. Jacob, Apostel, 25. Juli. Jacob, Patriarch, 6. October Jacobä'a 24. Jänner. Ida, Witwe, 4. September. Jeremias, Märt., 16. gebt. Jeremias 26. Juni. Ignaz, B. u. M., 1. Februar. Ignaz Loyola 31. Juli. JldephonS 24. März. Jnnocenz 28. Juli. Joachim 20. März. Johann Cam. Bon. 10.Jänn. Johann Chrysost. 27. Jänn. Johann von Godo, 14. Febr. Johann von Gott, 8. März. Johann v. d. Pf. 6. Mai. Johann v. Nepomuk 16. Mai. Johann, P., 27. Mai. Johann v. Fac. 12. Juni. Johann Baptist 24. Juni. Johann und Paul 26. Juni. Johann Fr. 21. August. Johann d. Täuf. Enth. 29.Slug. Johann Capistranus 23.Oct. Johann v. Kr. 24. Nov. Johann, Ap. u. Ev., 27. Dec. Johanna 24. Mai. Jonas 12. November. Jonathan 29. December. Joseph von Arimth. 17. März. Joseph, Nährv. Chr., 19.März. JosephCalasanctius 27.Aug Josua 23. Februar. Irene 5. April. Jrmgardis 4. September. Isaak 20. December. Isabella, Königin, 4. Jänner. Isidor, Erzbischof, 4. April. Isidor 10. Mai. Judith 10. December. Julia 22. Mai. Julian, Bischof, 28. Jänner. Juliana 16. Februar. Juliana Falc. 19. Juni. Julius, M. v. N.-Cäs.,17.Feb. Julius I., Papst, 12. April. Julius, Märtyrer, 27. Mai. Justina u. Cyprian 26. Sept. Juftinus, Kirchen!., 13. April. Justus 6. August. Kasimir 4. März. Katharina v. Siena,30. April. Katharina, Jgfr. u.M.,25.Nov Kilian 8. Juli. Konrad 26. November. Königesdieheil,drei)6.Jänn. Kreuz-Erfindung 3. Mai. Kreuz-Erhöhung 14. Sept. Kunibert 12. November. Kunigunde 3. März. Kuno 29. Mai. Ladislaus, König, 27. Juni. Lambert, Bischof, 14. April. Lambert, Märt., 17. Sept. Landelin 15. Juni. Landelin, Märt., 21. Sept Laura 17. Juni. Laurentius, Märt., lO.Angust Laurentius, I., 5. Sept. Lazarus 17. December. Leander, Bischof, 28. Februar Leo, B. v. Bayonne, 1. März Leo, P., 11. April. Leo II., P, 28. Juni. Leocadia 9. December. Leodegar 2. October. Leonard ob. Leonhard 6. Nov. Leontine 18. Juni. Leopold 15. November. Lentfried 21. Juni. Lorenz 10. August. Lothar 21. April. Louise oder Rloysia 21. Juni Lucas, Ev., 18. October. Lucia 13. December. Lucian, Ap.v.Beauv.,8.Jänn. Lucius, König, 3. December. Lucretia 7. Juni. Ludmilla 16. September. Ludolph 27. Mai. Ludwig v. T., 19. August. Ludwig, König, 25. August. Luise 9. Juni. Luitgarde 16. Juni. Lydia 3. August. Magdalena,Büßer., 22.Juli Magnus 6. September. Malchus 28. März. Marcellin, Märt., 10. April Marcellus 16. Jänner. Marcus, Evangel, 25. April. Margaretha v. Sch., 10.Juni Margaretha v.Ung., 13.Juli. Maria Cleophas 9. April. Maria Crescentia 9. April Maria Empfängnis 8. Dec. Maria Geburt 8. September MariaHimmelfahrtl5 Aug. Maria Lichtmesse 2.Februar. Ma riaMagdalena 22. Juli. Maria Opferung 21. Nov. Maria Verkündig. 25. März. Maria Bermähl. 23. Jänn. Maria v. B. 16. Juli. Martha, Märt., 19. Jänner. Martha, I., 29. Juli. Martin, Bischof, 11. Novemb Martina 30. Jänner. Mathias, Apost., 25. Februar. Mathilde 14. März. Matthäus, Evang., 21. Sept. Mauritius 22. September. Maximinian 29. Mai. Maximilian 12. October. Mechtilde v. Edelstett. 31. Mai. Medardus 8. Juni. Meginhard 26. September. Melania 7. Jänner. Melchior 6. Jänner. Melitta 1. April. Michael (o b. Heiligen) 5. Juli. Michael, Erzengel, 29. Sept. Michaels Erschein. 8, Mai. Monica 4. Mai. Moriz 13. September. Moses 4. September. Napoleon 15. August. Narcissus 29. October. Natalia 1. December. Nathan 24. October. Nathanael 5. September. Nicodem.sNicom.) 15. Sept. Nicolaus v. T. 10. Sept. Nicolaus, Bischof, 6. Decenib. Norbert 6. Juni. Nothburga 14. September. Octavian 22. März. Odo, Erzbischof, 4. Juli. Odo, Abt, 18. November. Olga 21. Juli. Olympia 26. März. Oscar 1. December. Osmund 4. December. Oswald, Erzbischof, 28. Febr. Othmar 16. November. Ottilia 13. December. Otto, Einsiedler, 18. Novemb Ottokar 4. November. Pamphilius 1. Juni. Pancratius 12. Mai. Pantaleon 27. Juli. Paul, Einsiedler, 10. Jänner. Paul Ged. 30. Juni. Paula, Witwe, 26. Jänner. Pauli Bekehrung 25. Jänn. Pauline 22 März. Paulus zu Nom 26. Juni. Paulus, Apostel, 29. Juni. Pelagia, Büßerin, 8. October. Pelagius, 28. August. Peregrin, Pilger, 26. April. Peregrin, Mönch, 27. April. Peregrin a 5. October. Petri Kettcnfeier 1. August. Petri Stuhlfeier 22. Februar. Petrus, M., 29. April. Petrus, Apostel, 29. Juni. Petrus Cölestin,is 19. Mai. Petrus Nolascus 31. Jänn. Philemon, Bischof, 22. Nov. Philipp, Apostel, 1. Mai. Philipp, S., 23. August. Philippine 21. August. Pius V. 5. Mai. Pius I., P., 11. Juli. Portiuncula 2. August. Prise a 18. Jänner. Procopius, Abt, 1. April. Procopius, Einsiedler,!.Juli. Prccopius, Märtyrer, 8. Juli. Prosper 25. Juni. . Quinta 8. Februar. Quirin, Märtyrer, 30. März. Quirin, Bischof, 4. Juni. Rachel 11. Juli u. 2. October. Raimund 7. Jänner. Raimund 31. August. Rainer 17. Juni. Raphael, Erzengel,24.October Rebecca 9. März. Regina 7. September. Reginbald 13. October. Reichard, König, 7. Februar. Reinhard 23. Febr. u. 19.Dec. Reinhold 12. Jänner. Remigius, 1. October. Richard, König, 7. Februar. Richard, Bischof, 3. April. Richildis 22. August. Robert v. Neumünster, 7.Juni. Rochus 16. August. Roland 9. August. Roman von Rouen, 23. Octob. Roman 23. Februar. Romuald 7. Februar. Romulus 6. Juli. Rosa von Lima, 30. August. Rosalia 4. September. Rosamunds 2. April. Rosina 13. März. Rudolf 17. April. Rupertus 27. März. Rupcrtus 24. September. Sabina, M. zu Avila, 27. Cd. Sabinus 30. December. Salome 24. October. Salomon 8. Februar. Salvator 18. März. Samson 27. Jänner. Samuel 26. August. Sanctus 2. Juni. Sara 16. Mai. Scholastika 10. Februar. ! Sebald 19. August. Sebastian 20. Jänner. Seelen, »Aller, 2. November. Seraphin 5. December. Seraphine 3. September. Serena 28. Juni. Sergius 7. October. Severa 20. Juli. Severin 8. Jänner. Severin, Mönch, 26. Novemb. Severus, 18. Februar. Sexburgis 6. Juli. Sidonia 23. Juli. Siegcbert 7. December. Siegfried 15. Februar. Sigmund 2. Mai. Silvan 6. Februar. Simon, Apostel, 28. October. Simplician 15. October. Simplicius 2. März. Sophia 15. Mai. Soter u. Caj. 22. April. Spiridion 14. December. Stanisl.. Bisch.Märt-, 7.Mai. Stanislaus Kostka 13. Nov. Stephan, E., 3. August. Stephan, K-, 20. August. Stephan. K-, 2. September. Stephan, Märtyrer, 26. Dec. Susanna,die Keusche, ll.Aug. Sybilla 29. April. Sylvester, Papst, 31-Decemb. Tertnllian 27. April. Thaddäus (Judas) 28. Oct. Thea 19. December. Thecla» Märtyr., 23. Sept. Thecla, Aebtissin, 15. October. Theobald, Einsiedler, 29.Jänn. Theobald von Vicenza, l.Juli. Theobald, Abt, 8. Juli-Theodolinde 22. Jänner. Theodor 9. November. Theresia 15. October. Thielfried 19. October. Thimotheus, Bisch., 24. Jänn. Thomas, 18. September. Thomas, Apostel, 21. Dec. Thomas, Bischof, 29. Dec. Timotheus 22. August. Traugott 31. März. Trojan 30. November. Ubald 16. Mai. Udalricus v. Augsburg, 4.Juli. Udalricus, Benedict, 10. Juli. Ulpian 3. April. Ulrich siehe Udalricus» Ulrika 6. August. Urban, Papst, 25. Mai. Ursinus 29. December. Ursula 21. October. Valentin, Bischof, 7. Jänner. Valentin 14. Februar. Valentina 25. Juli. Valeria, Märt., 9. December. Valerius 29. Jänner. Veit 15. Juni. Veronica 4. Februar. Victor 28. Juli. Victor 14. December. Victoria 23. December. Victorin 23. März. Dincenz, Märt., 22. Jänner. Vincenz Ferrerius, 5. ApriO Dincenz von Paula, 19. Juli. Virgilius 13. Februar. Virgilius 27. November. Vitalis 28. April. . Vitalis von Salzburg, 20. Oct. Vitus oder Veit 15. Juni-Volkmar 17. Juli. Dollbrccht 27. Februar. Walpurga 26. Febr. u.l.Mai. Walter 8. April. Waltrudis 11. April. Wendelin 20. October. Wenzeslaus 28. September. Werner 19. April. Wigbert 13. August. Wilfried 12. October. Wilhelm, Abt, 6. April. Wilhelm 28. Mai. Wilhelmine 25. October. Willibald 7. Juli. Willigis 23. Februar. Winebald 6. April. Wladimir 24. Juli. Wolfgang 31. October. ZachariaS» Papst, 15. März. Zacharias, Prophet, 6. Sept. Zeno,Bischof v.Verona,12.Apr. Zeno, 22. December. Zenobia 30. October. Zenobius 30. October. Zwentibold 13. August. DIE ERHALTUNG EINES GESUNDEN MAGENS beruht hauptsächlich! in der Erhaltung, Beförderung und Regelung der Verdauung u. Beseitigung derlästi-genStuhlverstopfung. Ein seit 40 Jahren bewährtes vorzüglich wirkendes Magenmittel ist der Dr, Rosa's Balsam fürden Magen aus der Apotheke des B. Fragner in Prag. 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Wir haben in unserem vorjährigen Berichte die Ereignisse dieses am 8. Februar 1904 mit der Beschießung und teilwcisen Vernichtung der russischen Flotte vor Port Arthur durch die japa- Admirak M. Togo. bis zu dem Tage, da wir unseren Bericht schließen, noch nicht zum Stillstände gekommene japanisch-russische Krieg in Ostasieü und die damit wie Ursache und Wirkung zusammenhängenden, an gräßlichen Einzelheiten (brutale Niedermetzelungen wehrloser Bürger durch eine trunkene Soldateska, Streiks, blutige Attentate und Bürgerkämpfe) reichen Wirren im Inneren Rußlands, das sind die wichtigsten Ereignisse, welche unserer diesmaligen Berichtsperiode ihre unheimliche Signatur geben. Die Revolution in Norwegen und die russischen Wirren sollen später besprochen werden, hier sei nischö Flotte unter Admiral Togo eröfsneten Krieges bis zu der hermetischen Einschließung Port ArthursdurchdieJapancreinerscits und bis zu der Zusammendrängung der russischen Hauptarmee unter Kuropatkin im Liaotale, der Einnahme der russischen Stellungen bei Taschischau durch die Japaner und der von diesen strategisch erzwungenen Räumung Niutschwangs und Hait-schöngs seitens der Russen anderseits geschildert. Wie bekannt, hatten die Russen all diesen Waffenerfolgen der Japaner bis dahin keinen einzigen Erfolg entgegenzusetzen; sie eilten vielmehr von Niederlage zu Niederlage, den ganzen, so mutwillig heraufbeschworenen Feldzug derart zu einer in der Kriegsgeschichte beispiellos dastehenden Gesamtniederlage der russischen Wasfenehre gestaltend. Und auch die weiteren Ereignisse dieses Krieges, des blutigsten, welchen die Weltgeschichte bisher zu verzeichnen hatte, haben an dieser Sachlage nichts geändert. Bedächtig aber sicher trieben die Japaner in der Mandschurei das russische Hauptheer in einer Reihe langwährender Schlachten vor sich her; die ganze kriegerische Tätigkeit der Rüsten bestand hier — von einer einzigen verunglückten Offensive abgesehen — eigentlich nur in einer konsequenten Reihe schmachvoller Retiraden; vor Port Arthur schlossen die 24. August durch den konzentrierten Angriff ihrer drei unter Oku, N o dzu und K u r o I i stehenden Armeen eingeleiteten Schlacht unwiderstehlich und konsequent vor sich hergetrieben hatten, in L i a o j a ng ein. Die gänzlich geschlagenen Russen mußten sich, von den Japanern verfolgt, in der Richtung nach Mukden zurückziehen. Es war die größte Schlacht, die bis dahin je geschlagen worden war; weit mehr als eine halbe Millionen Kämpfer mit 1300 Geschützen standen sich gegenüber. Die nach der zehntägigen Schlacht bei Liaojang infolge der Erschöpfung beider Armeen eingetretene verhältnismäßige Ruhe am Kriegsschauplatz wurde (&enerel Sföflel. Japaner immer enger und enger den verderbenbringenden Ring und als die Festung schließlich kapitulierte, stellte es sich heraus, daß die „heldenmütige" Verteidigung dieser Feste durch General S t ö s s e l, welche als der einzige Lichtpunkt während des ganzen Feldzuges aus russischer Seite betrachtet toerben konnte, faktisch auch nicht gar so „heldenmütig" war. Und der Kampf zur See . . . doch davon später! Am eigentlichen Hauptschauplatze des Krieges, dort, wo sich die Hauptheere der Japaner und Russen gegenüber standen, gestalteten sich die Ereignisse von kleineren, auch stets für die Japaner siegreichen Episoden in großen Zügen wie folgt: Am 1., respektive 2. September 1904 rückten die Japaner, nachdem sie die Russen in einer am am 2. Oktober durch einen bombastischen Tagesbefehl Kuropatkins unterbrochen, worin er, der bei Liaojang geschlagene russische Feldherr, es von Mukden aus — wie man annahm, über ausdrückliche Weisung aus Petersburg — aller Welt verkündete, daß, nun die Periode des Rückzuges ihr Ende gefunden habe. Der ersehnte Moment, selbst dem Feinde entgegenzutreten, sei gekommen, die Japaner würden gezwungen werden, dem Willen der Russen zu gehorchen und auch für Port Arthur habe die Stunde des Entsatzes geschlagen .... Die Antwort der Japaner auf den bramarbasierenden Armeebefehl Kuropatkins war die energische Zurückweisung der von den Russen am 5. Oktober auch wirklich mit aller Macht ergriffenen Offensive in der am 9. Oktober eröffnet«! zehntägigen Schlacht Bei Jantai und am Schaho und in weiterer späterer Folge bann die Bezwingung von Port Arthur und die Einnahme von Mukden. Der einzige Erfolg der russischen Offensive war zunächst der Verlust von 50.000 Mann und über 100 Geschützen. Ein zweiter Versuch der Russen, die vordringenden Japaner durch eine Offensive auszuhalten, scheiterte mit der blutigen russischen Niederlage in der viertägigen Schlacht bei Heikontai am 25. bis 29. Jänner 1905. Nach vierzehntägigen blutigen Kämpfen, in welchen die Russen vor den kräftig vordringenden Japanern kontinuierlich zurllckweicken mußten, rückten die Japaner, kampfunfähig gemacht, dreißigtausend russische Leichen lagen auf der Strecke, dreimal so viel waren verwundet worden, ganze Brigaden mußten sich ergeben, 500 Geschütze und eine volle Kriegskasse fielen den siegreichen Japanern in die Hände. In stetiger Fühlung mit der fliehenden russischen Armee, zogen die Japaner in der Nacht vom 15. auf den 16. März 1905 auch in Sielin ein, wohin Kuropatkin die Reste seiner dezimierte» Streitkräfte znrückgeführt hatte, das er . aber, dem Drucke der entschieden nachdrängenden Japaner weichend, rasch wieder und ohne eigentlichen Kampf ebenfalls aufgeben mußte. Wohl als eine Folge der Katastrophe von Kcncrat gtogi. nachdem sie das ganze Terrain südlich Vom Hunho in ihre Gewalt bekommen hatten, und nachdem bereits am 9. März die ersten japanischen Kavalleristen in di« Stadt eingedrungen . waren, am 10. März 1905 in Mukden ein »nd nahmen dann sofort energisch die Verfolgung der auf der ganzen Linie, geschlagenen, teilweise in wilder Flucht nach Norden, Tielin zu, sich I zurückziehenden Russen auf. In dem ungeheuren Ringen der beiden, von I Oyama und Kuropatkin befehligten Armeen, welches am 24. Februar mit der Offensive der Japaner auf der ganzen, 120 Kilometer weit I reichenden Gefechtfront begonnen hatte, wurden j 40% aller Truppen, welche der russische Feldherr seit einem Jahre um Mukden zusammengezogen, Mukden ist es zu betrachten, daß Kuropatkin, der unglückliche russische Feldherr, der nur im Rückzüge seine Größe dokumentieren konnte, am 17. März 1905 seiner Stellung als Oberkonimandant der mandschurischen Armee, zu welchem er am 23. Oktober 1904 nach der Schlacht am Schaho und nach der Enthebung des Statthalters Admiral Alexejew vom Oberkommando der Land-- truppen im fernen Osten ernannt worden war, , wieder enthoben und durch General Linewitsch ersetzt wurde, um. dann später als Untergebener dieses seines früheren Untergebenen das Kommando der 1. Armee am Kriegsschauplätze zu übernehmen. Aber auch der neue Oberkommandant der Mandschureiarmee mußte die ihm gewordene Aufgabe mit einer Fortsetzung der von Kuro-patkin begonnenen RückzugSbewcgung gegen Kirin, respektive Charbin einleiten, unfähig, dem nachdrängenden Feinde Widerstand entgegenzusetzen. Bereits am 19. März besetzten die Japaner das vierzig Kiloineter von Tielin entfernte Kai-juansian und am 20. März meldete der Telegraph, daß die Reste der retirierenden russischen Armeen um und weit über Gundschulin hinaus, beiTawa undKuaidosian von den nachdrängenden Japanern angegriffen worden seien. Am 18. April war die russische Streitmacht auf der Linie Tschantschun—Kirin und südlich in einer Stärke von zirka 200.000 Mann, stets j von den Japanern bedroht, konzentriert. Nach den großen Erfolgen bei Mukden und Tielin trat — abgesehen von kleineren, durch das stetige Vorrücken der Japaner bedingten Gefechten — eine größere Ruhepause in den militärischen Hauptaktionen der Japaner am mandschurischen Kriegsschauplätze ein. Sie wurde von diesen zur Vorbereitung neuer, weit ausgreifender Pläne, welche einerseits die Zernierung von Wladiwostok und anderseits die Umfassung der unter Linewitsch stehenden russischen Armee bezweckten, verwendet. Diese Vorbereitungen waren am Schlüsse unserer Berichtsperiode schon so weit gediehen, daß man in Petersburg • bereits ernste Besorgnisse wegen der Lage am Kriegsschauplätze zu hegen begann. Es kursierten Gerüchte, daß einerseits die Verbindung mit Wladiwostok unterbrochen sei und anderseits Linewitsch vor der ernsten Gefahr einer Umzingelung stehe. Jedenfalls zeigten sich in beiden Richtungen die Anfänge einer neuen allgemeinen Ofsensivaktion der Japaner. Während so auf dem mandschurischen Hauptkriegsschauplatze die Russen von einer Niederlage zur anderen eilten und ihr Gesamtcrfolg auf diesem Boden eigentlich gar nichts weiter als eine konsequente, teilweise. panikartige Retirade war, vollzog sich aus der Halbinsel Kwantung das Geschick Port Arthurs. Nachdem durch die Einnahme der die Landenge zwischen den Halbinseln Liaotang und Kwantung beherrschenden Festung Kiutschou die hermetische Einschließung Port Arthurs auch von der Landseite gelungen war, zogen die Japaner, als deren oberster Führer der General Nogi wirkte, in konsequentem Anstürmen den Ring um die dem Untergang geweihte russische Trutzseste in den ostasiatischen Gewässern immer enger. Wohl so mancher Ansturm der heldenmütigen Belagerer wurde von der Besatzung der unter dem Kommando des General Stöffel stehenden Festung zurückgeschlagen, aber immer wieder folgte Sturm auf Sturm, ein Außenfort um das andere siel in die Hände der Japaner; dann kamen auch die Jnnenforts an die Reihe und die tapferste Gegenwehr der Belagerten' konnte auf die Länge den mit wahrer Todesverachtung anftürmenden Japanern nicht standhalten; es war vom rein militärischen Standpunkte ein herrliches Schauspiel, dieser Kampf zwischen Belagerten und Belagerern, vom menschlichen Standpunkt ein entsetzliches Ringen, dem Tausende und Abertausende zum Opfer fielen. Schon im August 1904 war die Lage Port Arthurs eigentlich verzweifelt, aber der Kommandant der Feste wollte sich noch nicht ergeben; eine am 16. August 1904 von Seite des Generals Nogi an General Stöffel gerichtete Aufforderung, Port Arthur unter günstigen Bedingungen zu übergeben, wurde von Stöffel abgelehnt. Und so währte der Kampf in gleicher Heftigkeit fort. Als aber am 30. November 1904, abends 8 Uhr, bet ben Hafen beherrschende 203 Metcr-H'"gel — der Schlüssel Port Arthurs — nach wiederholten Sturmangriffen in die Hände der Japaner fiel, da mußte auch Stöffel die Ueber-zeugung gewinnen, daß sein stolzes Wort, „daß Port Arthur nicht genommen werden werde", bald zuschanden werden müßte. Mit der Erstürmung dieses Forts waren 90% der Arbeit zur völligen Besetzung Port Arthurs getan. Wehrlos waren die im Hafen der Festung liegenden letzten Reste des einst so mächtigen Port Arthur-Geschwaders dem direkten Feuer der auf dem 203 Meter-Hügel von den Japanern rasch in Position gebrachten schweren Belagerungsgeschütze ausgesetzt — eines um das andere wurde schwer verletzt, sank oder wurde auf Grund gesetzt und kampfunfähig gemacht. Schwere, ja gräßliche Leiden hatten die nie. zur Ruhe kommenden Belagerten zu ertragen; bald hier, bald dort stand ein Teil der Stadt in Flammen — die letzte Stunde nahte. Nach der Erstürmung des Forts Erlungschan — einer inneren, permanenten For-tifikationsgruppe, dem Eckpfeiler der ganzen Nordfront — am 27. Dezember 1901 war auch diese Front der unglücklichen Festung unhaltbar geworden und man entschloß sich endlich, das Unvermeidlichscheinende zu tun. Am Neujahrstage : MfMm warn ■ ISIliiS Krstürmung eines Sorts von Aort Arthur durch die Japaner. 1905, um 9 Uhr tibeiibs, tarn dem Oberkommän-dierenden der Belagerungsarmee ein Schreiben des Generals Stöffel zu, in welchem — „weil jeder Widerstand jetzt nutzlos sei" — ein Bor- j schlag, betreffend die Uebergabe Port Arthurs, entbalten war. Ter in diesem Briefe von General Stöffel vorgebrackite Wunsch, Uebergaks-nnterbandlnngcn zu eröffnen, wurde von Seite der Japaner angenommen und daraufhin die Feindseligkeiten eingestellt. Am 2. Jänner 1905, mittags, traten bereits Offiziere der beiderseitigen Generalstäbe zusammen, um die UebergabS-bedingungen zu vereinbaren. Noch am selben Tage, abends um VJO Uhr, Unterzeichneten die beiderseitigen Bevollmächtigten das die Uebergabe Port Arthurs betreffende Uebereinkommen, und am 3. Jänner waren auch die letzten Verhandlungen, betreffend die Modalitäten der Uebergabe. vollendet. Am 4. Jänner wurde mit der faktischen Uebergabe des russischen Kriegsmaterials und Regierungseigentums an die Japaner begonnen und dieselbe auch beendet. Vom 4. Jänner an wehte allenthalben über Port Arthur das weiß-rote Sonnenbanner Japans. Am 5. Jänner marschierte die russische Garnison aus Port Arthur aus, um stch als Kriegsgefangene dem Sieger zu überantworten, und am 13. Jänner endlich erfolgte der feierliche Einmarsch der Japaner in die bezwungene russische Festung. Damit war der letzte Akt der Tragödie vor Port Arthur abgespielt. Ueberraschend große Kricgsvorräte und 4L600 Kriegsgefangene, darunter 8 Generäle, 4 Admiräle, 878 Offiziere und Lei 27.000 waffenfähige Mannschaften fielen den Japanern in die Hände. Ten Offizieren wurde gegen Abgabe des Ehrenwortes, an dem Kriege nicht mehr teilzunehmen, Freilassung gewährt. Tie hohe Zahl der kriegsgefangcneu kampffähigen Mannschaft und die ungeheueren Munitionsvorräte, welche die Japaner erbeuteten, überraschte allgemein, erregte die.Verwunderung der Welt, da man russischerfeits verkündet hatte, daß zum Schluffe nur eine „Handvoll Leute" noch den Waffendienst in Port Arthur versehen und daß Mangel an Munition die Uebergabe erzwungen habe. Das Heldenlied, das man General Stöffel und seinen Getreuen während der letzten Tage der Belagerung und auch noch nach der Uebergabe gesungen, verstummte plötzlich. In die Heimat — nach Abgabe des Ehrenwortes — zurückgekehrt, wurde Stöffel denn auch vor ein Kriegs- gericht gestellt, eine Entscheidung ist aber — unseres Wissens — bisher nicht erflosten. So rasch sich aber auch die Begeisterung für Stöffel — den „Helden von Port Arthur" — gelegt, das eine ist doch sicher, daß Port Arthur auf die Dauer nicht zu halten war, und daß es eine Menschlichkeitspflicht des Kommandierenden von Port Arthur war, der unnützen Mcnschcn-schlächterei Einhalt zu tun. Tie Nachricht vom Falle Port Arthurs klang denn auch der Welt wie ein lange herbeigesehntes Wort der Erlösung! In der Mandschurei geschlagen, Port Arthur verloren —- das waren zwei harte Prüfungen für den Ruhm und den Stolz der russischen Landarmee. Schlimmer,' weit schlimmer noch erging cs aber der russischen Seemacht, welche ja den ersten , Ansturm der Japaner zu ertragen hatte, und gleich bei dieser Gelegenheit einen großen Teil ihrer Port Arthur-Armada vernichtet, einen . anderen Teil derselben in dem Hafen der Festung zur Untätigkeit verurteilt sah, und dem Feinde die ostasiatischen Gewässer , für seine Operationen zur See sreigeben mußte. Als sich der Ring um Port Arthur immer enger legte und dem im Hafen dieser Festung verankerten und versteckten Reste der Port Arthur-Flotte bereits um sein künftiges,Schick-sal in dieser Feste bange zu werden begann, versuchten diese Schiffe, nicht gewitzigt durch das Mißlingen der ersten Fluchtversuche der Flotte, welche dieser (am 13. April 1904) den Panzerkreuzer „Petropawlowsk" und den Admiral Ma-karow kosteten, am 10. August 1904 einen zweiten Fluchtversuch, welcher aber noch verhängnisvoller verlief, denn ein Teil bet flüchtigen Schiffe wurde von der japanischen Blokade-flotte in dem bei der Felseninsel Gugan entbrannten Kampfe vernichtet, ein anderer in alle Windrichtungen zersprengt, um in neutralen Häfen desarmiert und interniert zu werden, während der Rest nach Port Arthur zurückkehren mußte, um dort dann später den schweren Belagerungsgeschützen der Japaner wehrlos zum Opfer zu fallen. Ter Kommandant des Port Arthur-Geschwaders, Admiral W i t h ö f f t, fand bei dieser unglücklichen Seeaffäre seinen Tod. Das Wladiwostok-Geschwader, welches unter Admiral Skrydlow in den ersten Kriegszeiten tapfer wehrlose Handelsschiffe abfing oder vernichtete, ohne Eskorte von Kriegsschiffen fahrende japanische Transportschiffe mit Mann und Maus erbarmungslos in den Grund bohrte, erlitt am 14. August bei seinem ersten Zusammenstöße mit der japanischen Kriegsflotte — der. Eskadre Kamimnra — in der Meeresstraße von Korea, nördlich der Insel Tsushima, eitje schier vernichtende Niederlage. Ein Schiff, der Panzerkreuzer „Rurik", sank, die anderen Schisse wurden kampfunsähig gemacht und zur fluchtartigen Rückkehr nach Wladiwostok gezwungen. Infolge dieser beiden Katastrophen zur See besaß Rußland tatsächlich keine Kriegsflotte mehr in den ostastatischen Gewässern, denn das große baltische Geschwader unter dem Oberbefehle RoschdestwenSkys, welches teils nationaler Konflikte, welche bald einerseits zu einem Bruche zwischen England und Rußland, anderseits zu einem solchen zwischen Japan und Frankreich geführt hätten. Kaum daß das baltische Geschwader allen Ernstes die Fahrt in die ostasiatischen Gewässer angetreten, ereignete sich bereits der erste Zwischenfall. In der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober geschah es, daß der erste Teil des Geschwaders unter Noschdestwensky selbst, gegen eine in der Nordsee, an der 'Küste Northumberlands bei Hull kreuzende harmlose englische Fischerflotille in dem Wahne, er habe eine japanische Torpedoflotille vor sich, einen mörderischen Kampf eröffnete, dabei mehrere Admiral Aoschdcstwensliv im Herbste 1904 unter diesem Admiral selbst, teils später, im Nachwinter 1905, unter Admiral N ebo g atow aus Liebau ausgefahrc» war, um den Japanesen noch nachträglich die Wucht der russischen Seemacht fühlen zu lassen, war noch weit, beinahe so weit wie der Zar selbst. ES wäre für die russische Seemacht und Rußlands Ansehen zur See aber wohl besser gewesen, wenn dieses berühmte baltische Geschwader nie die ostasiatischen Gewässer erblickt hätte — seine Fahrt war ja nur eine Todesfahrt für seine Schiffe und für das Ansehen und den 'Stolz Rußlands. Es war ein Unglücksgeschwader. Noch lange bevor es das eigentliche Ziel seiner Reise erreicht, ward es schon die Ursache intet« Fischerboote in den Grund bohrte oder schwer beschädigte, wobei ein Teil der Bemannung dieser Boote ums Leben kam. Ein Sturm der Entrüstung erhob sich in der ganzen 'zivilisierten Welt und insbesondere in England gegen diesen brutalen Gewaltakt, welchen ein englisches Blatt, die „Evening News", eine „Panik von Feiglingen" nannte, und mehrere Tage drohte die Gefahr eines kriegerischen Konflikts zwischen England und Rußland, sie wurde aber auf diplomatischem Wege glücklich aus der Welt geschafft;• Rußland und sein Herrscher sprachen ihr Bedauern über den Zwischenfall aus, erklärten sich zum Schadenersätze an die betroffenen Fischer bereit und eine eigens eingesetzte internationale lintersuchungskommissivn, tie sogenannte Hüller Kommission, sprach, wenn auch in verblümter, diplomatisch zugestutzter Form, am 25. Februar 1905 ein Schuldverdikt gegen die baltische Flotte und deren Führer aus, indem sie unter anderem ausdrücklich erklärte, daß bestimmte Anhaltspunkte fehlen, aus denen zu erkennen wäre, zu welchem Zwecke die Kriegsschiffe feuerten, daß die Boote der Fischerflotille keinerlei feindselige Handlung begangen haben, daß sich weder zwischen den Fischerbooten, noch sonst auf dem Schauplatze des Zwischenfalles irgendein Torpedoboot befunden hat, und daß daher die Eröffnung des Feuers durch Noschdestwensky nicht gerechtfertigt war. Als dann die baltische Flotte in die indochinesischen Gewässer gelangte und mit Verletzung der französischen Neutralität, jedoch unter stiller Duldung der französischen Regierung, längere Zeit in der Bucht von Kamrauh weilte, um Reparaturen vorzunehmen, Kohlen und Proviant einzunehmen, drohte ein schwerer Konflikt zwischen Japan und Frankreich, der nur dadurch vermieden wurde, daß Frankreich angesichts eines energischen japanischen Protestes und in Befürchtung drohender Repressalien sich plötzlich seiner Pflichten als neutrale Macht bewußt wurde und der baltischen Eskadre den weiteren Aufenthalt in ihren ostasiatischen Gewässern mit Erfolg untersagte. So dampfte denn endlich die baltische Flotte endgiltig ihrem Schicksale entgegen, das sie —-nach der am 8. Mai 1905 außerhalb der indochinesischen Gewässer erfolgten Vereinigung der beiden Geschwader, die Schiffe der Eskadren Rosch-destwensky, Enquist, Fölkersam und Nebogatow umfassend — in der Straße von Korea in der Höhe der Insel. Tsushima, wo auch die Wladiwostok-Flotte Japan unterlegen war, ereilen sollte. Am 27. Mai 1905 erschien früh am Morgen die vereinigte baltische Flotte in der Koreastraße und wenige Stunden später war sie von der gesamten japanischen Flotte, die, von einem vorzüglichen Kündschafterdienste unterstützt, mit ihren größeren Schiffen seit Monaten in dem Kriegshafen von Masampho an der Slldostspitze Koreas der Ankunft der russischen Armada geharrt hatte, angegriffen, umzingelt und zum größten Teile vernichtet, ohne daß die japanische Flotte — drei ihrer Torpedoboote sanken — wesentliche Verluste erlitten hätte. Durch die wiederholten, glänzend geführten vereinigten Angriffe der japanischen Schlachtschiff- und Torpedoflotille unter dem Oberkommando Togos überrascht und verwirrt, gab es für die russische Flotte, keine Rettung mehr. Sechs Schlachtschiffe, darunter das Admiralschiff Roschdestwenskvs „Kniaz Suwa-row", fünf Kreuzer, ein Küstenverteidigungsschiff, zwei für den Spezialdienst bestimmte Schiffe und drei Torpedobootzerstörer sanken; genommen wurden zwei Schlachtschiffe, zwei Küstenverteidigungsschiffe und ein Torpedobootzerstörer. Tie Verluste der Russen betrugen somit 22 Schiffe. Die Admirale Roschdestwensky und Nebogatow sowie 6211 Offiziere und Mannschaften gerieten in japanische Gefangenschaft ; Admiral Fölkersam fiel. Nur ein Schiff der vernichteten baltischen Flotte, der kleine Kreuzer zweiter Klasse „Almas" konnte das Fahrziel der baltischen Flotte, Wladiwostok, erreichen und einigen wenigen Schiffen — darunter ein paar von Admiral Enquist geführte Fahrzeuge — gelang es, dem allgemeinen Untergang durch Einlaufen in neutrale Häfen zu entgehen, um dafür der Internierung und Desarmierung zu verfallen. Inklusive der durch die Verfolgung der fliehenden Schiffe herbeigeführten Kämpfe dauerte die für die Japaner so erfolgreiche Schlacht zwei Tage und zwei Nächte. Es war der vollständigste See-sicg, der je, seitdem Kriegsschiffe die Meere kreuzen, errungen worden ist, die schmählichste Niederlage zur See, welche die Weltgeschichte kennt! Die kontinuierlichen Niederlagen, welche die Russen zu Wasser und zu Lande erlitten und welche über 66.000 Mann in die Hände der Japaner lieferten, hatten auch eine Reihe von Verschiebungen in den Komnianden zur Folge. Der Maßregelung. General Kuropatkins nach der Katastrophe bei Mukden haben wir bereits gedacht. Weiters wurden ihres Kommandos enthoben, respektive traten zurück' Admiral Skryd-low als Kommandant des Wladiwostok-Geschwaders und Oberkommandant der Flotte in Ostasien, Fürst Uchtomskh als Kommandant des Port Arthur-Geschwaders, General Grippenberg als Kommandant der zweiten mandschurischen Arrnee„ Großfürst Alexis als Großadmiral der russischen Flotte und Admiral Alexejew als Statthalter (Vize-Kaiser) von Russisch-Ostasien. Das entsetzliche, von russischer Seite so freventlich heraufbeschworene und fortgesetzte Blutvergießen in Ostasien hatte bereits lange bei allen zivilisierten Völkern Europas wie in Nordamerika den Wunsch nach einer Beendigung des Krieges lebendig gemacht. Friedenstauben flatterten wiederholt auf, sie erwiesen sich stets als FriedenScnten, Da kam zum Pfingsttagc 1905 aus Washington die Meldung, daß einer der Mächtigsten der Erde, Präsident Roosevelt, durch eine am 8. Juni 1905 bei den Kabinetten der kriegführenden Mächte überreichte Note in die Bresche getreten sei, und daß Rußland und Japan den Schritt Roosevelts mit Sympathie in der Mandschurei ist aber bis zum Schlüsse unserer BcrichtSpcriode nicht cingetrctcn. Gesterreich-Ilngarn. Wir leite» unseren Bericht hier, wie allsähr-lich, mit der Aufzählung der frohen und traurigen Ereignisse ein, welche in der Berichtsperiode im Herrscherhausc vorfielen. Am 6. Oktober 1904 wurde Erzherzogin Marie Valerie, die Gattin des Erzherzogs Franz Salvator, eines Sohnes entbunden, welcher in der Taufe den Namen Clemens Salvator erhielt. — Am 4. Februar l 905 $8cobor Iloofevekt, Präsident der Vereinigten Staaten von Nordamerila. ausgenommen und bereit seien, über den eventuellen Frieden direkt mit einander zu verhandeln. Noch läßt sich aus den weiter gefolgten widersprechenden Meldungen nicht mit Bestimmtheit entnehmen, ob die Anregung des Präsidenten der Vereinigten Staaten der Welt den hciß-ersehnten Frieden bringen wird. Mit Sicherheit kann nur das eine gesagt werden, daß Washington von beiden Streitteilen als Ort für die Friedensunterhandlungen akzeptiert wurde und daß im Laufe des Monats August die Bevollmächtigten der beiden kriegführenden Mächte in dieser Stadt zusammentretcn sollen, um über die Friedensbedingungen zu verhandeln. Eine Unterbrechung der kriegerischen Operationen wurde Erzherzogin Blanca, die Gattin des Erzherzogs Leopold Salvator, eines Knaben entbunden, welcher in der Taufe den Namen Franz Josef erhielt. ■— Am 21. April 1905 wurde Fürstin Elisabeth W i n-d i s ch g r ä tz, die Enkelin des Kaisers und Gattin des Fürsten Otto Windischgrätz, eines Sohnes entbunden, welcher in der Taufe den Namen Ern st Weriand erhielt. — Am 16. Februar 1905 kam aus München die Meldung, daß Prinz Georg von Bayern, Sohn der Erzherzogin Gisela, ein Enkel des Kaisers Franz Josef, sich mit der Erzherzogin Marie Prinzessin von Toscana verloben werde. —- Am 13. Juni 1905 starb in seiner Villa bei Fiume Erzherzog Josef, der „ungarische Erzherzog". Er war, ein Sohn des einstigen Palatinus Josef, am 2. Mär; 1833 in Preßburg geboren. Am 13. Mai 1905 wurde Prinzessin Karoline Marie Immaculata, Gattin des Prinzen A u g u st L c o p o l d o o n Sachsen-Coburg, einer Prinzessin entbunden, welche in der Taufe den Namen Leopoldine : Blanca erhielt. Am 12. Juni 1905 meldete die „Wiener Zeitung", daß der Kaiser mit Handschreiben vom 8. Juni 1905 den Mitgliedern des fürstlichen Hauses Hohenberg für ihre Person sowie für ihre ehelichen Nachkommen das Prädikat „Durchlaucht", ferner der Fürstin Sophie Hohenberg, Gattin des Erzherzogs Franz Ferdinand von Oesterreich-Este, für ihre Person am Hofe den Rang vor der mit den Funktionen einer Obersthofmeisterin an demselben betrauten Palastdame verliehen hat. Letztere Verleihung ist als offizielle Deklarierung der Zugehörigkeit der Fürstin zum Hofe der Habsburger aufzufassen. Hier sei auch einer Affäre Erwähnung getan, welche durch Monate die allgemeine Aufmerksamkeit erregte und welche, wenn auch nicht ein Mitglied des Herrscherhauses, so doch eine Persönlichkeit betrifft, welche als Schwester der ehemaligen Kronprinzessin Stefanie und jetzigen Gräfin L onyay doch in nahen Beziehungen zum Herrsiberhause steht, der Affäre der Prinzessin Luise von Sachsen-Coburg und Gotha. Mit Beschluß des Obersthofmarschallamtes in Wien vom 3. Juni 1899, Z. 715, war über Beweiben ihres Gatten, des Prinzen Philipp von Sachsen-Coburg und Gotha, und auf Grund des von der medizinischen Fakultät der Wiener Universität bestätigten Gutachtens der gerichtlich bestellten Sachverständigen über die Prinzessin Luise von Sachsen-Coburg und Gotha, geborenen königlichen Prinzessin von Belgien, wegen Schwachsinnes die Kuratel verhängt worden. Auf Grund dieses Beschlusses, gegen dessen Begründung die Prinzessin unermüdlich Verwahrung erhob, wurde die Kurandin in verschiedenen Sanatorien und deren Tependenzen interniert gehalten. Im August 1904 weilte die Prinzessin in Bad Elster, woselbst sic unter Aufsicht eines Arztes ans dem Dresdener Sanatorium des Geheimrates Dr. Pierson und eines diesem beigegebenen Wächters in dem Hotel „Wettiner Hof" wohnte. Am 31. August 1904 gelang es nun der beobachteten Internierten unter Beihilfe werktätiger Freunde aus Bad Elster zu entfliehen. Das Ziel der Flucht war Paris, wohin die Prinzessin auch glücklich gelangte. Von hier aus betrieb die angeblich Schwachsinnige mit aller Energie die Wiederaufnahme des Kuratelbestellungsverfahrens und ihr Bemühen war von Erfolg begleitet. Am 4. Oktober 1904 verfügte das Obersthofmarschallamt wie neuerliche Prüfung des Geisteszustandes der Prinzessin; am 22. desselben Monats wurden die Herren Dr. Valentin M a g n a n, Chefarzt und Leiter der staatlichen Irrenanstalt St. Anne in Paris, und Dr. Paul Garnier, psychiatrischer Sachverständiger der Pariser Gerichte und der dor-tigen Polizeipräfektur, als Experten bestellt, und das Tribunal de la Seine in Paris um die Vornahme der Prüfung des Geisteszustandes der Prinzessin ersucht; am 23. Mai 1905 gaben die Experten lajnati und Tr. Paul D u b u i s s o n, Chefarzt an der Anstalt St. Anne, welcher an Stelle des inzwischen verstorbenen Dr. Garnier vom Obersthofmarschallamt zum zweiten Experten bestellt worden war, nach vorausgegangener Beeidigung auf Grund längerer und eingehender gewissenhafter Beobachtung des Geisteszustandes der Prinzessin ihr eingehend motiviertes Gutachten dahin ab, daß die Prinzessin geistesgesund und fähig sei, ihre Angelegenheiten selbst gehörig zu besorgen und daß demgemäß auch kein Anlaß für deren Internierung in einer geschlossenen Anstalt vorliege. Auf Grund dieses Gutachtens wurde vom Obersthosmarschallamte am 26. Juni 1905 die über die Prinzessin verhängte Kuratel wieder aufgehoben und damit eine Affäre aus der Welt geschafft, die lange genug Verwunderung und Aufregung verursacht hatte. Aus der langen Reihe fürstlicher Besuche in Oesterreich in der Berichtsperiode seien hier erwähnt: die Besuche der Könige (Georg und Friedrich A u g u st) von Sachsen, von England, von Rumänien — letzterer samt Gattin —, von Griechenland, des Schah von Persien, des Fürsten Heinrich XXIV. von Reuß, des Kronprinzen Friedrich von Dänemark samt Familie, des Prinzen Johann Georg von Sachsen, des Großherzogs von Luxemburg, des Sultans von Zanzibar und des Prinzregentcn Luitpold von Bayern. Dem Besuche des Königs Friedrich August III. von Sachsen kommt insoferne eine besondere 'Bedeutung zu, als er wohl als der Ausgangspunkt für die endliche Schlichtung des Konflikts mit der früheren Kronprinzessin von Sachsen, der Gräfin M o n t i g n o s o, zu betrachten ist. Die auswärtige Politik Oesterreichs bewegte sich in der Berichtsperiode wieder in den gewohnten Bahnen. Der Dreibund bildete nach wie vor eine der festesten Grundsäulen des europäischen Friedens. Wohl bekundeten irreden-tistische Blätter Italiens das Bestreben, die Bande, welche Italien an den Dreibund, respektive an Oesterreich fesselten, als gelockert zu bezeichnen und ein Weiteres zu dieser angeblichen Lockerung beizutragen, aber die Zusammenkunft des österreichischen Ministers des Aeußcrn, Graf G o l u ch o w s k i, mit dem italienischen Minister des Aeußern, T i t t o n i, Ende April 1905 in Venedig und das, was über diese Entre-vue verlautete, bewies, wie unbegründet die Ausstreuungen, wie wirkungslos die Umtriebe jener Blätter Ware». Das Verhältnis zu Ungarn war auch in der hier in Frage stehenden Zeit kein besonders erquickliches. Die ungarischen Aspirationen, welche auf die Vorherrschaft der Magyaren in Oesterreich-Ungarn gerichtet sind, die unentwegte Forderung nach der magyarischen Kommandosprache, deren Erfüllung die Einheitlichkeit der Armee und damit die Großmachtstellung unserer Monarchie schwer gefährden müßte, das krasse Mißverhältnis zwischen den Machtansprllchen Transleithaniens und dessen Leistungen für die gemeinsamen Auslagen und so manch anderes Moment lassen eben ein friedliches und erquickliches Nebeneinandersein nicht aufkommen. Wie in den Beziehungen zwischen den beiden Neichshälften die ungarischen Hegemoniegelüste störend einwirkten, so taten dies, was die inner-politischen Zustände betrifft, die Hegemonie-gclüste der Tschechen in Böhmen. Wohl zwang die Not der Zeit die entzweiten Völker zeitweise sowohl im Neichsrate als im böhmischen Landtage zu einem gewissen Zusammenwirken, auf daß gewisse, der Linderung des Notstandes geweihte Maßregel», gewisse Staats-, respektive LandeSnotwendigkeiteu erledigt werden konnten, doch die tschechische Obstruktion im Parlament, wie die wohl begründete Gegcnobstruktion der Deutschen im böhmischen Landtage- war damit nur zeitweise zurückgestellt, aber keineswegs aus der Welt geschasst worden, und ehe nicht zwischen beiden Nationen Böhmens ein auf Grund wahrer Gleichberechtigung, d.h. auf Grund der vollen Berücksichtigung der berechtigten Ansprüche der Deutschen ausgebauter Ausgleich zustande kommt, ist an eine gedeihliche Entwicklung der innerpolitischen Verhältnisse Oesterreichs nicht zu denken. Im gemeinsamen Kriegsministerium und im österreichischen Ministerium hat die Berichtsperiode einige Aenderungcn gebracht. Im Oktober 1904 trat der Marinekommandant Admiral Freiherr v. S p a u n zurück und an seine Stelle als Chef der Mariuesektion de« Reichskriegsministe-riums rückte sein bisheriger Stellvertreter Vizeadmiral Graf Rudolf Montecuccoli. Im gleichen Monate vollzog sich auch eine Rekonstruktion im Kabinett K o e r b e r. An Stelle des zurücktretenden Dr. Ritter v. B ö h m-B a w e r k wurde Dr. Ritter v. K o s e l zum Finanzminister ernannt. Das Ackerbauporte-feuille gelangte in die Hände des Grafen Ferdinand B u q u o y und Professor Hofrat R. von R a n d a wurde zum tschechischen Landsmann-minister ernannt. Ende Dezember 1904 gab der Ministerpräsident Dr/ L. K o e r b e r „aus Krankheitsrücksichten" seine Demission und wurde noch am 31. Dezember 1904 zu seinem Nachfolger Freiherr v. Gautsch ernannt. Die übrigen Minister verblieben im Anite und wurden zum Minister des Innern der Statthalter von Oberösterreich Graf Bylandt-Rheidt und zum Leiter des Justizministeriums — welche beide Portefeuilles Dr. v. K o e r b e r vertreten hatte — Sektionschef Dr. Franz Klein bestellt. Anfangs März 1905 gab der langjährige Landesverteidigungsminister Feldzeugmeister Graf Zeno Welsersheimb seine Demission und wurde zu seinem Nachfolger Feldzeugmeister Franz Schönaich ernannt. Graf Welsersheimb hatte das Portefeuille seit fast 25 Jahren, und zwar seit Juni 1880, ununterbrochen inne. Anfangs Mai 1905 gab der Eisenbahnmiuister Dr. v. W i t t e k seine Demission und wurde Sektionschef Dr. Ludwig W r b a mit der Leitung dieses Ministeriums betraut. Die scharfe Kritik, welche das Sub- fomitee des Eisenbahnausschusses des Abgeordnetenhauses an den Kreditüberschreitungcn bei den Alpenbahnen geübt, dürste nicht zuletzt diese Demission verursacht haben. Die Frage der italienischen Universitätskurse in Innsbruck, welche schon in der früheren Berichtsperiode Anlaß zu stürmischen Protesten und Demonstrationen der deutschen Studentenschaft und derdeutschen BevölkerungTirols gegeben hatte, führte in der gegenwärtig besprochenen Periode zu schweren Konflikten in Innsbruck. Italienische Studenten schossen am 3. November 1904 aus Revolvern auf deutsche Studenten, welche den Provokationen der crsteren entgegentraten; es kam zu förmlichen Straßenkämpfen, wobei dem Eingreifen des Militärs unter anderen auch der Maler P e z z e h zum Opfer fiel — ein Kaiier-jäger italienischer Nationalität, namens Luigi Minatti, hatte ihm von rückwärts das Bajonett ins Herz geflogen. — Das Gebäude, in welchem die italienische Rechtsfakultät untergebracht war, wurde demoliert und nur mit Mühe konnte die Ruhe wieder hergestellt werden. Die Kurse sind bis heute noch nicht wieder eröffnet und die Frage nach der Stadt, nach welcher diese Kurse aus Innsbruck verlegt werden sollen, ist bis heute noch nicht definitiv gelöst. Eine Aeußerung des Statthalters für Dalmatien, Baron Handel, welche von den sämtlichen italienischen und slovenischen Abgeordneten des Landtages als eine Beleidigung des Landes selbst aufgesaßt worden war, führte in der Eröffnungssitzung dieses Landtages am 6. Ostober 1904 zu einer namens beider Parteien abgegebenen geharnischten Erklärung gegen den Statthalter, welche mit der Schließung des Landtages beantwortet wurde, und in weiterer Folge zur Versetzung Baron Handels in ein anderes Kronland. Die Frage der slavischen Parallelklassen an den deutschen Lehrerbildungsanstalten in Schlesien hat zu Weiterungen zwischen dem schlesischen Landtage und der Regierung und auch zu Demonstrationen in deutschen Städten Schlesiens geführt. Die im Juni 1905 erfolgte Demission des Landespräsidenten von Schlesien, Grasen Thun, war wohl die Folge dieser Ereignisse. Mit großer Genugtuung wurde seitens der Wiener Bevölkerung die am 24. Oktober 1904 erflogene Entscheidung des- Reichsgerichtes begrüßt, womit die Beschwerde der „Wiener Tschechen" wegen verweigerter Errichtung öffentlicher tschechischer Volksschulen in Wien als unbegründet zurückgewiesen wurde. Durch die am 5. Jänner 1905 publizierte Sanktionierung des vom niederösterrcichischen Landtage beschlosienen Gesetzes über die gänzliche, respektive teilweise Einverleibung der Gemeinden Floridsdorf, Groß-Jedlersdorf, Kagran, Breitenlee, Mannswörth, Strebersdorf, Stammersdorf, Langenzersdorf, Hirschstetten, Stadlau, Aspern und Leopoldau, der sogenannten Donaugemeinden, und der Lobau, welche nun den 21. Bezirk (Floridsdorf) bilden, in das Wiener Gemeindegebiet, hat Wien einen Zuwachs von 9314 Hektar Fläche, 52.000 Seelen und 2361 Häusern erfahren. Durch diese fünfte Stadtcrwei-terung kommt Wien auf einen Stand von rund 1,868.300 Bewohnern. Am Schlüsse der ersten Septemberwoche 1904 beging die niederösterreichische Stadt Mödling unter großer Beteiligung der Bevölkerung Niederösterreichs und insbesondere Wiens in prunkvoller Weise das Fest ihres tausendjährigen Bestandes. Den Glanzpunkt der Festlichkeiten bildete, neben einer Reihe hiswrischer Festspiele in der Stadt selbst, ein prächtiger historischer Festzug, der sich durch die feierlich geschmückte Jubiläumsstadt zum eigentlichen Festplatze — am Fuße der Burg Mödling — bewegte, woselbst die Jubiläumsfeier zu allerhand Kurzweil und Festlichkeit Anlaß gab. Die 100jährige Gedenkfeier des Todestages Friedrich Schillers (9. Mai 1805) wurde in Wien in der festlichsten Weise begangen. Der schönste, poetischeste und zugleich wirksamste Teil der Wiener Schiller-Festlichkeiten war der von der Stadt Wien veranstaltete Festzug der Schulkinder zu dem, den Platz vor der Akademie der bildenden Künste zierenden Schiller-Monument. Es war ein wahrhaft reizendes Schauspiel, das jedem, der seiner Zeuge ward, unvergeßlich bleiben wird. Im Kunstleben Wiens herrschte rege, wenn auch nicht immer erfreuliche Bewegung; sowohl im „Hagenbunde" als auch in der Sezession kam es aus eigentlich rein persönlichen Motiven zu Sezessionen und Gustav Klimt provozierte einen Konflikt mit dem Ministerium für Kultus und Unterricht, weil dieses, schließlich doch die Unmöglichkeit cinsehend, die von Gustav Klimt für den großen Fcstsaal der Wiener Universität gemalten Gemälde: Philosophie, Medizin und Jus — die bei ihren Ausstellungen in der Sezession einstimmige Verurteilung bei allen echten los am besten gepaßt hätten — ausstellen lassen wollte, Klimt wollte die der Staatsverwaltung bereits übergebenen, von dieser voraus bezahlten Kunstfreunden gefunden hatten — an ihrem Bestimmungsorte anzubringen, dieselben in der „Moderne Galerie" — wohin sie auch zweifel- und in das Staatseigentum iibergegangencn drei Gemälde gegen Rückzahlung des Kaufpreises wieder zurück haben; da« Ministerium weigerte sich anfänglich, den seltsamen Handel cinzu-gehen, tat aber schließlich das beste, was es tun konnte: gab dem Maler seine Gemälde zurück und bekam sein Geld wieder — so war beiden, am meisten aber der Universität und der gesunden Kunst geholfen. Eine stattliche Zahl von Denkmälern und Monumentalbrunnen ward in der Berichtszeit in Wien und Oesterreich enthüllt. Am 8. Oktober 1904 ward in der Jnfanterie-Kadettenschule in Breitensee (Wien) das erste öffentliche Standbild des Kaisers Franz Josef in Wien enthüllt. Es ist eine Widmung des Wiener Bürgers Ludwig B ö ck an das Reichskriegsministerium und ein Werk des Wiener Bildhauers Proseffor Johannes B e n k. Das Standbild ist in Carraramarmor ausgeführt und stellt den Monarchen stehend dar. — Am 20. Oktober 1904 wurde auf dem Wiener Zentralfriedhofe das Grabdenkmal des Tondichters Hugo Wolf enthüllt. Das hochragende Denkmal aus gclbllch-rotem Marmor ist ein Werk des Wiener Bildhauers Professor Edmuud Hellmer. Aus einem in drei Stufen geteilten Marmorblock ruhend, hält es die strengen Linien eines Opferaltars fest. Im oberen Drittel seiner 2 Meter breiten Stirnfläche ist in kräftiger Plastik der Kopf des Tondichters en face herausgearbcitet. Er zeigt die Züge aus Wolfs letzten Lebensjahren. Ober dem Haupte schwebt ein Lorbeerzweig. Aus den Flanken des Denksteines lösen sich, halb Flachhalb Rundbild zwei Figurengruppen. Sie versinnbildlichen Liebe und Schmerz, Lust und Leid. Am 22. Oktober 1904 wurde anläßlich der Feier des 60. Geburtstages des Bürgermeisters ■ von Wien, Dr. Karl Lueger, im 5. Wiener Gemeindebezirk — Margareten — ein monumentaler Brunnen — der „Siebenbrunnen" — ein Werk des Bildhauers.Richard Kausfun-g e n, festlich eingeweiht. An der durch das Abgraben eines künstlich aufgeworfenen Hügels entstandenen senkrechten Fläche ist eine einfache und neuartige Architektur in Quadernbau errichtet, welche unter dem Schlußgesimse sieben Wappen mit monumental ungegliederten Wasser-ausläufcrn trägt. In der Mitte ist die Architektur risalitartig etwas vorgebaut, um den Uebergang zu einem postamentartigen Aufbau zu bilden, der als Krönung das Medaillon mit dem Bildnis Dr. Luegers und die Brunnenfigur trägt. Die Figur stellt die Vindobona dar. Die über den sieben Ausläufern befindlichen Wappenschilder sollen die sieben Gemeinden: Margareten, Matzleinsdorf, Nikolsdorf', Hundsturm, Reinprechtsdorf, Laurenzergrund und Hungel-brunn repräsentieren, aus welchen der 5. Bezirk entstanden ist. Am 30. Oktober 1904 fand in Pola die Enthüllung des von den Bürgern dieser Stadt mit Beiträgen aus dem ganzen Reich und von im Auslande lebenden Oesterreichern errichteten Kaiserin Elisabeth-Denkmals statt. Das Standbild ist ein Werk des Wiener Bildhauers C a n-c i a n i; der im sezessionistischen Stile gehaltene Unterbau wurde vom Architekten Klotz in Wien entworfen. — Am gleichen Tage wurde auf dem Marienplatze zu Lemberg das Denkmal des Dichters Adam M i c k i e w i c z, ein Werk des Bildhauers P o p i e l, enthüllt. Ilm 30. April 1905 fand in Wien die Enthüllung des Denkmals des gefeierten Bühnendichters Ludwig Anzengruber statt. Das Monument ist ein Werk des Wiener Bildhauers Johannes S ch e r p e. Es stellt den Dichter, auf einem Felsen stehend und in die Tiefe hinabblickend, dar; zu Füßen des Felsens ruht, eine der populärsten Gestalten des großen, Volksdramatikers,' der Steinklopferhans („Die Kreuzel-schreibcr") sinnend von der Arbeit aus. Die beiden Gestalten sind in Erz gegossen. — Am 16. Mai 1905 wurden vor der Wiener Hofoper zwei Monumental-Kandelaber, eine Widmung des Großindustriellen Albert Böhler an die Gemeinde Wien, ein Werk des Bild-hauerateliers Fritz Z e r r i t s ch und Karl A l m e r o t h, enthüllt.' Ter eine Kandelaber bringt die plastische Wiedergabe der Szene, da Siegfried, nachdem er den Drachen getötet, schon Ring und Tarnhelm dem Nibelungenschatze entnommen hat. Der zweite Kandelaber stellt die Schlußszene aus „Don Juan" dar, da der steinerne Gast Don Juan besucht, und dieser entseelt zu Boden fällt. Ter Don Juan-Kandelaber repräsentiert die klassische, der Siegfried-Kandelaber die moderne Musik. Die Figuren sind aus Bronze. Am.21. Juni 1905 ward im Wiener Rathausparke .das Monument der Walzerfürsten Johann Strauß I. und Joses Lanner enthüllt. Das Figurale ist ein Werk des Wiener Bildhauers Franz Seifert, das Architektonische ein solches des Wiener Architekten Oerley. Die beiden Hauptfiguren, in Bronze gegossen,, wirken, nebeneinander stehend, wie die Linien eines Faulenzers, nüchtern und konventionell, die modern gehaltene Architektur ist. klobig und unschön. Reizend gedacht und voll anmutigen n e r in Wien und Kurz aus Krems zu Erbauern hat. Am 8. April 1905 beging der „Schubertbund", der größte und stärkste, dabei auch populärste unter allen Wiener Männergesangvereinen, in | Lebens sind dagegen die Seifer t'schen Reliefs auf der in Marmor ausgeflihrten Riickenwand des Monuments. — Am 27. Juni 1905 wurde in . Dürnstein an der Donau ein groß gedachtes, echt monumental wirkendes Kriegerdenkmal enthüllt, welches die beiden Architekten Baurat S ch a ch- festlichcr Weise den Gedenktag der 25jährigen Mitgliedschaft seines Chormeisters Adolf K i r ch l, unter dessen schneidiger Führung der Schubertbund seine dominierende Stellung erreichte. Adolf K i r ch l, einer der bedeutendsten Chordirigenten Oesterreichs und auch einer der erfolgreichsten Komponisten für Männerchor, wurde am IG. Juni 1858 in Wien geboren, trat am 31. Jänner 1880 in den Verein ein, dessen musi- und des Wissens haben den Tribut der Vergänglichkeit zahlen müssen und schinerzbewegt standen Oesterreichs Völker nur zu oft wieder kalische von Mitbürgern, die sie zu ihren Schmid und dann seit 1895 allein ununterbrochen inne hat. Reiche Ernte hat auch in der von uns hier behandelten Epoche der Tod in Oesterreich gehalten ; Männer der Politik, Männer der Kunst Würdigsten, ihren Edelsten zählen durften. Der Raum gebricht uns, aller zu gedenken, die in den zwölf Monaten, die unser Bericht umfaßt, den Kreisen der Politik, Kunst und Wissenschaft durch die Hand des Todes entrissen wurden. In der Nacht vom 6. auf den 7. August 1904 starb in Baden bei Wien der Musik-schriftsteller Hvfrat Dr. Eduard H a n s l i ck. Er war am. 11. September 1825 in Prag geboren und seit der Gründung der „Neuen Freien Presse" Musikreferent dieses Blattes, und als solcher durch lange Jahre einer der angesehensten und gefiirchtetsten Musikkritiker Wiens, lieber die Bedeutung Richard W a g n e r s hat er sich freilich lange Zeit in einem bedauerlichen Irrtum befunden. — Am 23. August 1904 verschied in seiner Sommerfrische Vöslau bei Wien im 79. Lebensjahre Hofrat Professor Dr. Anton Dräsche, eine der markantesten Erscheinungen der Wiener Aerztewelt. Er wurde im Jahre Stcllwag v. Carion, ehemaliger Leiter der zweiten Augenklinik im Wiener allgemeinen Krankenhause. Im Jahre 1823 zu Langendorf geboren, war Dr. Karl Stellwag bis zu seinem Rückzüge aus der Praxis einer der berühmtesten Augenärzte Wiens. Im Jahre 1894 schied Professor Stellwag, nach Absolvierung des Ehrenjahres, aus dem Lehrkörper der Wiener Universität, um sich ins Privatleben zurückzuziehen. —• Am 4. Dezember 1904 verschied in Wien plötzlich, nachdem er eben im Festsaale des kaufmännischen Vereines Bei dem ProtestmeetinK der Wiener freisinnigen Bürgerschaft gegen die vom nieder-österreichischen Landtage beschlossene rückschrittliche Schulnovelle eine fulminante Rede geschlossen Suboty ». Mt i- 1826 zu Lobendau in Böhmen geboren und befaßte sich insbesondere mit dem Studium der Epidemiologie, worin er als Autorität galt. — Am 24. Oktober verschied plötzlich in Lemberg Apollinar R. v. Iawo r sk i, der als Obmann des Polenklubs im- Abgeordnetenhaus!! eine bedeutende Rolle im politischen Leben Oesterreichs spielte. Er war 1825 in Galizien geboren., — Am 12. November 1904 starb in der niederösterreichischen Landesirrenanstalt, wo er sich seit September 1904 befand, der Professor an der Wiener Kunstgcwerbeschule, Maler Rudolf R i b a r z. Er zählte — 1848 in Wien geboren — zu den geschätztesten österreichischen Landschaftsmalern. — Am 21. November 1904 verschied zu Wien Professor Hosrat Dr. Karl hatte, der Reichsratsabgeordncte Dr. Zdenko S ch ü ck e r. Er war am 10. Oktober 1842 in Sgaz geboren, ein freisinniger, -kerndeutscher Mann, der im Rcichsrate bis zu seinem Tode zur Gruppe der freisinnigen deutschen Vertreter aus dem Kronlande Böhmen gehörte. — Am 5. Jänner 1905 verschied zu Wien kais. Rat Karl S ch w e i g h o f e r, Alt-Chef der berühmten Wiener Klaviermacherfirma Schweighofer. — Am 28. Jänner 1905 starb zu Wien der Handelsminister des Kabinetts Thun, Josef Freiherr D i p a u l i v. T r e u h e i m. Er war, am 9. März 1844 als ein Sprosse eines erbländischösterreichischen Adelsgcschlechtcs geboren, einer der energischesten Führer der katholisch-klerikalen Bewegung. Als Handelsminister proklamierte er das Programm der Befreiung der Industrie und j be-5 Handels vom bureaukraüschen Drucke. — '• Am 9. Februar 1905 verschied zu Wien der : Landschafts- und Marinemaler Albert Rieger. Er war am 6. Mai 1834 in Triest geboren. Seine Bilder zeichneten sich insbesondere durch die künstlerische Eigenart der Wiedergabe des Mondlichtes und des Wägers aus. Rieger hatte, auch als Tonsetzer einen guten Namen. Seine Konzertwalzer und andere Konzertstücke wurden wiederbolt in Wien und anderwärts mit Beifall öffentlich aufgsführt. — Am 23. Februar 1905 verschied in Hard bei Gloggnitz Friedrich Ehrbar sen., einer jener Altmeister des Klavier- Abgeordnetcnhause vertreten hat und seit der am 2. Juli 1881 erfolgten Konstituierung des am 13. Mai 1881 ins Leben gerufenen „Deutschen Schulvereines" als Obmann an der Spitze dieses Vereines stand. Am 28. Jänner 1835 in Prag geboren, konnte er noch kur; vor seinem Tode die herzenswarmen Wünsche seiner politischen Freunde zur Vollendung seines 70. Lebensjahres entgegcnnehmen; die Jubelfeier des 25jährigen Bestehens des von ihm zu Macht und Ansehen gebrachten „Deutschen Schulvereins", die im Mai 1905 in allen deutschen Gauen Oesterreichs festlich begangen wurde, mitzumachen, sollte ihm nicht mehr beschieden sein. -— Am 12. März Baues, welche den Ruf Wiens als Klaviermacher- | stadt bis in die fernsten Gegenden trugen. Er war am 26. April 1827 zu Hildesheim im Hannoverschen geboren worden und kam Mitte November 1848 nach Wien, wo er Arbeit beim Klaviermacher Seuffert fand und nach V«jähriger Tätigkeit als Praktikant zum Ee-schästsleiter dieser Fabrik ernannt wurde, die er dann 1857, nachdem im Jahre 1855 Seuffert gestorben war, selbst übernahm, um sie bald zu ihrer heutigen Höhe zu heben. — Am 2. März 1905 verschied zu Wien Tr. Moritz W e i t l o f, ein treuer deutscher Fortschrittsmann, der auch durch längere Zeit die Innere Stadt Wien im 1905 verschied in Wien der berühmte Alt- und Hochmeister der Wiener Aquarell-Landschaster-schule, der Nestor der österreichischen Künstler, Rudolf v. Alt, in seinem 93. Lebensjahre. Er war am 28. August 1812 in Wien geboren, ein Sohn des Aquarell-Landschafters Jakob Alt, ein Bruder des Aquarell-Landschafters Franz Alt und Titular-Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien. — Am 23. April 1905 verunglückte in Baden bei Wien Karl K o m z a k, einer der populärsten und hervorragendsten Militär-, respektive Zivil-Kapellmeister Oesterreichs. Beim Aufspringen aus einen bereits rollenden Zug geriet Komzak unter die Näder und blieb auf der Stelle tot. Komzak war am 8. November 1850 in Prag geboren worden. Er schrieb eine große Anzahl Tänze, Märsche und Lieder, die eine - außerordentliche Popularität erlangten. Seine Spezialität war aber die Zusammenstellung wirkungsvoller Potpourris. — Am 24. April 1905 verschied in Graz an den Folgen einer Beinhautentzllndung der Wiener Hof-, burgschauspieler Erich Schmidt. Er war am 27. Mai 1865 in Wien geboren und seit 1. Oktober 1901 am Burgtheater engagiert. — Am 11. Mai 1905 starb in Wien Josef S t r o b a ch, erster Vizebürgermeister der Stadt Wien, eine der energischesten und tatkräftigsten Stutzen der christlichsozialen Partei in Wien. Er wurde in Wernstadt (Nordböhmen) am 24. Dezember 1852 geboren. Er fungierte vom 6. Mai 1896 bis 31. März 1897 — als Platzhalter Dr. Luegers — als Bürgermeister von Wien, um nach der Wahl und Bestätigung Dr. Luegers in dieser Funktion am 27. April 1897 zum ersten Vizebürgermeister der Reichshaupt- und Residenzstadt gewählt zu werden, welche Stelle er bis zu seinem Tode bekleidete. — Am 12. Mai 1905 verschied zu Neuwaldegg bei Wien die Sängerin Frau Emilie Kupfer-Berger, welche durch zehn Jahre (1875 bis 1885) zu den ersten Kräften der Wiener Hos-oper zählte. Wienerin von Geburt, betrat sie mit 17 Jahren zuerst in Linz die Bühne, um bald nachher an das Berliner Hoftheater engagiert zu werden. Die Schönheit ihrer Stimme und die Anmut ihrer Erscheinung verhalsen ihr zu einer hervorragenden Stellung als lyrischdramatische Sängerin. Sic erreichte ein Alter von 53 Jahren und wirkte in den letzten Jahren als Gesangsprofessorin in Wien. — Am 24. Mai 1905 verstarb in München die Hofburgschauspielerin Amalie Schönchen an den Folgen eines Schlaganfalles, den sie wohl infolge der Auf- regung erlitt, in die sie durch ihre Mitwirkung an den Anzengruber-Festspielen in Berlin versetzt worden war. Amalie Schönchen wurde in München geboren und war seit 1896 Mitglied des Wiener Burgtheaters. In den Mutterrollcn des Bauernstllckes reichten wenige deutsche Schaub spielerinnen an sie heran. Sie erreichte ein Alter von 69 Jahren. — Am 13. Juni 1905 starb in Wien Nathaniel Freiherr v. Rothschild, der am 26. Oktober 1836 als das vierte Kind des Freiherrn Anselm v. Rothschild zu Frankfurt a. M. geborene ältere Bruder des Chefs des Wiener Hauses Rothschild, Albert Freiherr v. Rothschild. Der Verstorbene war der Besitzer -Sofrot gtofeffot 3>r. Kerman» Nolynagel. Die mit der Machtstellung Oesterreich-Ungarns und mit der dieselbe verbürgenden Einheitlichkeit der Armee nicht zu vereinbarenden magyarischen Aspirationen in Militärangelegenheiten, welche die Beziehungen der beiden Reichshälften aus das Ungünstigste beeinflußten, hatten auch ; für die transleithanische Neichshälfte schwere I Wirren zur Folge. Wohl war am 10. März 1904 zwischen dem Ministerium Tisza und der obstruierenden Opposition eine Art Friede zustande gekommen — aber die Folge erwies, i daß es kein wirklicher Friede, sondern höchstens Kronxrini Kriedrich Wilhelm. Dr. Hermann Nothnagel, der be- | ein kurzer Waffenstillstand gewesen war. Die Opposition kehrte stets wieder mit ihrem „sic volo,sicjubeo", und als von allerhöchster Stelle die magyarischen Forderungen in Sachen Armee-Kommandosprache u. s. w. als unerfüllbar erklärt wurden, nahm die Opposition die Obstruktion wieder auf. Wohl setzte mit Hilfe seiner Majorität Graf Tisza die von ihm schon einmal cingebrachte verschärfte provisorische .Geschäftsordnung am 18. November 1904 durch. Aber es war ein Pyrrhussieg. Die Obstruktion beantwortete den Sieg des Ministeriums am 13. De- rühmte Arzt und hervorragende Kliniken. Geboren 28. September 1841 in Altlietze-Göricke in Preußen, studierte er in Berlin, wurde 1863 daselbst zum Doktor promoviert. 1870 machte er als Militärarzt den deutsch-französischen Krieg mit und wurde mit dem Eisernen Kreuze ausgezeichnet. 1882 nach Wien berufen, zählte er hier zu den populärsten Persönlichkeiten. Seit 1902 war er auch Herrenhausmitglied. der berühmten Rothschild'schen Gärten auf der Hohen Warte in Wien. — Mitte Juni verschied in Breslau der dortige Universitätsprosesior Dr. Johann v. Mikulicz. Er war, am 16. Mai 1850 in Czernowitz geboren, ein ausgezeichneter Chirurg. Sein Werk „Beiträge zur Technik der Operation des MagenkarzinomS" erregte in Fachkreisen großes Aufsehen. Ein tragisches Geschick wollte es, daß Mikulicz selbst gerade an diesem von ihm so oft mit Erfolg bekämpften Leiden sterben sollte. Am 7. Juli starb in Wien Hosrat Professor zcmbcr 1904 mit einer Parlamcntsrevvlutiou. I Der Sitzungssaal des Abgeordnetenhauses wurde zum Teile demoliert, die Minister und der Präsident des Hauses insultiert, die verstärkte Hauswache beschimpft und teilweise auch verwundet. Darauf folgte am 3. Jänner 1905 die Auflösung des Hauses und dann die Ausschreibung von Neuwahlen für die Zeit vom 26. Jänner bis 4. Februar 1905. Diese erbrachten aber eine eklatante Niederlage der Regierung; die Regierungspartei wurde dezimiert und die vereinigte Opposition errang eine imposante Majorität. Das I Herrschers, Baron Geza Fejervary definitiv in die Bresche und ihm gelang cs, eine Art Beamtenministerium zu bilden, welches die Aufgabe hatte, die Geschäfte so lange fortzusühren, bis ein parlamentarisches Ministerium gebildet werden könnte. Abgeordneten- und Magnatenhaus begrüßten das neue außerparlamentarische Ministerium am 21. Juni 1905 mit einem mehr, respektive minder scharfen Mißtrauensvotum, was die Vertagung des Parlaments noch am selben Tage bis zum 15. September 1905 zur Folge hatte. &tonptin}cffln Eäcilic. Ministerium Tisza gab am 1. Februar 1905 seine Demission, aber lange konnte niemand ge-sustden werden, der das Erbe des gestürzten Ministeriums antreten wollte. Die Forderungen der magyarischen Obstruktion waren eben unerfüllbar und weder Franz Kossuth, noch Graf Julius A.n d r a s s y, weder Reichssinanzminister Freiherr v. B u r i a n, noch . der Präsident des Konsulargerichtshofes in Konstantinopel, Stephan v. K w a s s a y, konnten ein Rcgicrungsprogramm aufstellen, das die Genehmigung der Krone und der neuen Parlamentsmajorität gefunden hätte. Da trat endlich, als getreuer Paladin seines Die auf Grund der bezcichnetcu Mißtrauensvoten dem Kaiser angebotene Demission des neuen Kabinetts wurde nicht angenommen. Nun herrscht in Transleithanien der ex lex-Zustand, der passive Widerstand, Steuerverwcigerung, kurz, ein politisches und volkswirtschaftliches Chaos, ohne daß abzusehcn wäre, wie und wann normale Zustände wieder eintreten werden. Am 12. Juni 1905 fand in Csatad, dem Geburtsorte Nikolaus L e n a u s, die Enthüllung eines diesem deutschen Dichter errichteten^Dwk-mals statt., Der Schöpfer des /Denkmals ist der Bildhauer R a d n a t- Zeulschkand. Am 6. Juni 1905 fand in Berlin die Vermählung des deutschen Kronprinzen Friedrich W i l h c l m. von Hohcnzollern mit der Herzogin Cäc ilie Auguste Marie von Mecklenburg-Schwerin statt. Kronprinz Friedrich Wil-belm wurde am 6. Mai 1882 im Marmorpalais zu Potsdam, Kronprinzessin Cäcilie aber am 20. September 1886 in Schwerin geboren. Am 15. Oktober 1904 verschied auf Schloß Pillnitz bei Dresden nach einem heftigen Ansalle von Atemnot und Herzschwäche König Luise, Tochter des Großherzogs von Toskana, der jetzigen Gräfin M o n t i g n o s o, vermählte. Die Art und Weise, wie diese Ehe zu Weihnachten 1902 in die Brüche ging, ist bekannt; in der Epoche, über welche wir berichten, kam es endlich in der Sache — so weit eben möglich — zu einem Ausgleiche. Die ehemalige Kronprinzessin hatte wiederholt die Bitte gestellt, ihre Kinder sehen zu können, eine Bitte, die stets abgewiesen wurde; dann hatte sie knapp vor Weihnachten — am 22. Dezember 1904 — den Versuch unternommen, verkleidet in das Dresdener Königsschloß König Heorg von Sachs«» f. Georgi, von Sachsen. Er wurde am 8. August 1832 zu Dresden als der jüngste Sohn des Königs Johann und der Königin Amalie geboren. Er führte die Ncgierungsgeschäfte seit 19. Juni 1902, an welchem Tage ihn sein Bruder, König Albert, der wenige Stunden darauf starb, zu seinem Stellvertreter in allen Angelegenheiten der Negierung ernannte. Mit dem Tode König Georg I. „ing die Krone auf seinen ältesten Sohn, den Kronprinzen, nun König Friedrich August über, der, am 2b. Mai I860 in Dresden geboren, sich am 21. November 1891 in der Hofburg zu Wien mit der Erzherzogin Marie einzudringen, um ihren Wunsch erfüllt zu sehen und ihren Kindern Weihnachtsgeschenke zu überbringen. Der Versuch mißlang; sie ging nach Florenz. Von dort aus wurden gegen sie neue ehrenrührige Gerüchte verbreitet und kurz danach erschien Justizrat Körner in Florenz, um ihr eventuell gewaltsam ihre jüngstes in ihrer Obhut verbliebene Tochter, die Prinzessin Monica, abzunchmcn. Dieser Anschlag wurde dank der Weigerung der italienischen Negierung, Brachialgewalt zu leisten, vereitelt. Ta kam endlich eine Wendung zu Gunsten der ehemaligen Kronprinzessin. Dem Justizrat Körner wurde Mitte März 1905 die königliche Vollmacht ent- zogen und das sächsische Staatsministerium mit der weiteren Führung der Angelegenheit betraut und so- kam endlich ein Vertrag zustande, welcher der Geschiedenen noch bis zum 1. Mai 1906 die jüngste Tochter beläßt, ihr die Möglichkeit, vom 1. Mai 1906 ab alle Jahre einmal mit ihren Kindern zusammenzutreffen verbürgt und auch ihre materielle Existenz sicherstellt. Am 2. Dezember 1904 starb in München der am 25. Juni 1843 zu Jnzigkofen bei Sig-maringcn geborene jüngere Brüder des Königs Karol von Rumänien, Prinz Friedrich von Hohenzollern. — Am 20. Dezember 1904 starb auf Schloß Callenberg Herzogin Alexandrine von Sachscn-Koburg und Gotha, die Witwe des 1893 verstorbenen Herzogs Ern st II. von Coburg, im Alter von 84 Jahren. — Am 13. Jänner 1905 starb am St. Gilgenberge bei Bayreuth Fürst Karl Alexander zur Lippe — geboren am 16. Jänner 1831 zu Detmold — in Dr. G r eith ers Heilanstalt für Nervenleidende. Fürst Karl Alexander, mit dem die Hauptlinie des Hauses Lippe erloschen ist, war schon seit Jahrzehnten geisteskrank, so daß, als er am 20. März 1895 seinem an diesem Tage verstorbenen Bruder Waldemar in der Regierung folgen sollte, sofort eine Regentschaft für ihn eingesetzt werden mußte. — Am 17. Jänner 1905 verschied in Weimar Großherzogin Karoline von Sachsen-Weimar-Eisenach. Sie war am 13. Juli 1884 zu Greiz als einzige Tochter des Fürsten Heinrich XXII. von Reuß ältere Linie geboren; ihre Vermählung mit Großhcrzog Wilhelm E r n st von Sachsen-Weimar-Eisenach war zu Bückeburg am 30. April 1903 erfolgt. — Am 27. Jänner 1905 starb in Kassel Fürst K a t l von Hanau, der dritte Sohn des letzten Kurfürsten von Hessen-Kassel, Wilhelm I., und dessen Gemahlin Gertrude Lehnrann, geborenen Falkenstein. Er war am 29. November 1840 in Kassel geboren. In den Monaten März und April 1905 unternahm Kaiser Wilhelm II. eine Fahrt nach dem Süden, die ihn unter anderem nach Lissabon und Tanger führte. In Tanger hielt Kaiser Wilhelm II. an die Abgesandten des Sultans von Marokko eine Ansprache, in welcher er erklärte, der Sultan sei der unabhängige Souverän eines unabhängigen Reiches. Er beab- Iriedrich Jmguß, fällig tum Sachse». sichtige, die völlige Gleichberechtigung Deutschlands in allen wirtschaftlichen und handelspolitischen Angelegenheiten unumstößlich aufrechtzuerhalten und würde er keiner anderen Macht gestatten, sich ein Vorzugsrecht zu erzwingen, Diese gegen Frankreich — welches sich eine Art Vormachtstellung in Marokko zu erringen bemüht ist — gerichtete Erklärung führte zu diplomatischen Weiterungen mit Frankreich, die schließlich die Demission des französischen Ministers des Aeußeren, D e l c a s s e, Ser« Adolf o. anlaßten, aber nunmehr auf dem Wege gütlicher Beilegung sind. Aus Anlaß der Berliner Hochzeitsfeierlichkeiten im Juni 1905 wurde der deutsche Reichskanzler Graf B ü l o w vom deutschen Kaiser in den Fürstenstand erhoben, Ter Erfolg in der marokkanischen Politik mag wohl auch zu dieser Auszeichnung das ©einige beigetragen haben. Am 28. November 1904 veröffentlichte die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" das Gesetz, betreffend die Acnderung der Wehrpflicht, Durch dasselbe wird der mit dem Jahre 1893, beziehungsweise 1899 bestehende Zustand dauernd festgelegt. Die aktive Dienstpflicht beträgt für die Kavallerie und für die reitende Artillerie drei Jahre, für die übrigen Waffen zwei Jahre. Im Jänner 1905 brach im Ruhrgebiete ein Bergarbeiterstreik aus, der von langwieriger Lauer war und schließlich den Arbeitern einige Vorteile eintrug. Am 9. Jänner 1905 streikten 10,000 Bergleute; am 18. Jänner 1905 befanden sich 220.000 Mann im Ausstande und Wenzel f. waren nur noch elf Zechen mit zirka 5000 Mann Belegschaft vom Streik unberührt. Mit Mitte Februar 1905 konnte der Streik als im großen und ganzen beigelegt betrachtet werden. Am 27. Februar 1905 wurde in Berlin die feierliche Einweihung. des neuen Domes vollzogen, Es ist dies, nächst der Londoner Paulskirche, die größte protestantische Kirche der Erde, Der reich mit künstlerischen Arbeiten gezierte Renaissancebau weist eine Fassade von mehr als 100 Meter Länge, eine äußere Kuppclhöhe von 105 Meter auf. Der Bau hat inehr als 12 Millionen Mark gekostet und elf Jahre zu seiner Vollendung gebraucht. Leitender Architekt war Geheimrat Professor Julius Raschdorff. Am 10. Juli 1904 wurde in Passau ein Denkmal der Kaiserin Elisabeth von Oesterreich, am 18. Oktober 1904 zu Berlin das Nationaldenkmal — ein Reiterstandbild — für Kaiser Friedrich enthüllt. Am 18. September 1904 verschied in Fricd-richsruh Fürst Herbert B i s m a r ck - Schönhausen. der älteste Sohn des eisernen Kanzlers. Er war am 28. Dezember 1849 in Berlin geboren. — Am 19. November 1904 verschied am 3. Dezember 1844 zu Magdeburg geborene berühmte deutsche Schauspielerin — eine unerreichte Naive — Frau Hedwig Niemann-R a a b e. Sie hatte sich im Jahre 1871 mit dem Sänger Albert Niemann vermählt. — Am 18. Juni 1905 verschied in München der Dichter Hermann L i n g g, einer der ersten deutschen Lyriker. Er war zu Lindau am Bodensee am 21. Jänner 1820 geboren. Italien. Am 15.’ September 1904 wurde dem italienischen Königspaarc ein Sohn geboren, welcher den Namen Humbert Prinz von Piemont Major e. Mißmann f. in Groß-Lichterfelde bei Berlin Hans Hopfe», einer der angesehensten deutschen Novellisten und Erzähler. Er war am 3. Jänner 1835 in München geboren worden. — Am 1. Februar 1905 starb in Düsseldorf der berühmte deutsche Landschaftsmaler Professor Oswald A ch e n b a ch. einer der brillantesten Koloristen unter den deutschen Landschaftern des 19. Jahrhunderts. Er war am 2. Februar 1827 in Düsseldorf geboren. — Am 9. Februar 1905 starb zu Berlin der große Zeichner der Geschichte der Hohenzollern, der Maler Adolf Menzel. Er war am 8. Dezember 1815 zu Breslau als der Sohn eines Lithographen geboren. — Am 21. April 1905 starb zu Berlin in einer Nervenheilanstalt die erhielt. Damit hatte Italien den heißersehntcn Thronfolger erhalten. Die im Monate November 1904 durchgcführ-ten Wahlen für die Mitte Oktober 1904 aufgelöste italienische Kammer ergaben einen großen Sieg der konstitutionellen Parteien, und eine vollständige Niederlage der Sozialisten. Anfangs März 1905 gab das Kabinett G i o-l i t t i. veranlaßt durch die aus einem kurz zuvor ausgcbrochenen Generalstreik oder besser einer Generalobstruktion der Eiscnbahnangestcllten dem Ministerium erwachsenen Schwierigkeiten seine Demission. Fortis wurde daraufhin mit der Kabinettsbildung betraut, da sich jedoch im letzten Moment Schwierigkeiten ergaben, so übernahm bet Minister bes Aeußern im Kabinett ©ielitti, Titto ni, ben interimistischen Vorsitz im Ministerkollegium unb bas Ministerium bes Innern, während bie anderen demissionierten Minister in ihrem Amte bestätigt wurden. Am 28. März 1905 trat dann über einverständliche Demission des provisorischen Kabinetts T i t t o n i Fortis doch an die Spitze des italienischen Ministeriums, während T i t t o n i das Ministerium des Aeußeren beibehielt. Nun brach der im März 1905 applanierte Eisenbahnerstreik, respektive bie Eisenbahnerobstruktion Mitte April 1905 mit erneuerter Heftigkeit aus — das Ende dieser Arbeiterbewegung wurde aber sehr rasch 5. Mai 1905 fand in bet Villa Borghese zu Rom bie feierliche Enthüllung eines Denkmals des französischen Dichters Victor Hugo statt, welches bie französisch-italienische Liga in Paris der Stadt Rom geschenkt hatte. Ifrankreich. Mit' Energie setzte das Kabinett Combes, unterstützt von den wahrhaft Freisinnigen im Volke, in der Teputiertenkammer und im Senate, seine freisinnige, antiklerikale und nationale Politik fort. Am 10. November 1904 brachte es seine Vorlage, betreffend die Trennung von 3ufcs Dcrne f. herbeigeführt, da die Deputiertenkammer mit raschem Tempo die Beratung eines von der Regierung eingebrachten Gesetzentwurfes, betreffend ben Betrieb der Eisenbahnen durch den Staat, durchführte, welcher scharfe Disziplinarbestim-mungen enthielt, die ähnliche Ereignisse im Eisenbahnbetriebe für die Zukunft unmöglich zu machen bestimmt waren. Am 21. April 1905 war bei Streik beendet. Am 12. Jänner 1905 wurden in Palermo die sterblichen Ueberreste des großen italienischen Staatsmannes C r i s p i exhumiert und nach dem Pantheon der Kirche San Domenico zur definitiven Beisetzung feierlich übertragen. Am selben Tage wurde am Crispi-Platze zu Palermo das Crispi-Tenkmal festlich enthüllt. — Am Kirche und Staat, in der Deputiertenkammer ein. Die nationalistische Partei, welche eigentlich den Namen reaktionär-klerikale Partei führen sollte, und dem verhaßten Ministerium C o m-b e s auf geradem Wege nicht beikommen konnte, suchte es nun auf ungeraden Wegen zu stürzen. Sie benutzte daher die Frage der sogenannten geheimen Konduitezettel über antirepublikanisch gesinnte Militärs zu einem Sturme auf das Kabinett; Kriegsminister 2( n b r e e, von dem Nationalisten S y v e t o n — der später unter bedenklichen Umständen durch Selbstmord endete — in offener Parlamentssitzung tätlich insultiert, gab zuerst — am 15. November 1904 — seine Demission — sein Nachfolger wurde der Zivildeputierte Berteaux —, dann folgte bald das ganze Kabinett C o m b e s, weil in der Kammersitzung vom 14. Jänner 1905 eine von ihm akzeptierte Vertrauenstagesordnung nur mit zehn Stimmen Majorität angenommen worden war. Auf das Ministerium Combes folgte das Ministerium Ro u vier, welches den von Combes eingebrachten Entwurf eines Gesetzes über die Trennung von Kirche und Staat aufrecht hielt, wie denn sein Programm mit jenem Combes identisch war. Am 3. Jnli 1905 votierte die Kammer das Gesetz, betreffend die Trennung der Kirche vom Staate mit 341 gegen 233 Stimmen, und so kamen schließlich die Nationalisten doch um den Preis ihres Sieges, da kein Zweifel .besteht, daß der in seiner großen Mehrheit freisinnig-republikanische Senat das Gesetz in der Fassung der Kammer akzeptieren wird. Der bereits früher erwähnte französisch-deutsch-marokkanische Konflikt veranlaßte den Minister des Aeußeren des Ministeriums Nouvier, D e l c a s s e, anfangs Juni 1905 seine Demission zu geben, worauf Rouvier selbst das Portefeuille des Aeußeren übernahm, wogegen M e r l o u das bis dahin ebenfalls von Nouvier innegehabte Finanzportefeuille anvertraut wurde. Im Laufe der Berichtsepoche besuchten das portugiesische Königspaar und der König von England Frankreich und dessen Präsidenten. Senat und Deputiertcnkammer votierten mit großer Majorität das Gesetz betreffend die zweijährige Militärdicnstzcit. - Am 25. April 1905 wurde zu Bordeaux ein Denkmal Leon G a m b e t t a s enthüllt. . Am 10. August 1904 starb in seiner Villa zu Corbeil der große republikanische französische Staatsmann Pierre Marie Waldeck-Rous-s c a u nach Vornahme einer schweren Unter-lcibsoperation. Er war im Jahre 1846 als Sohn eines Advokaten zu Nantes geboren. — Am 4. November 1904 starb zu Paris der Deputierte Paul de C a s s a g n a c, ein enragierter Parteigänger der bonapartistischen Partei. Er war am 2. Dezember (dem Napoleonstage) 1843 in Paris geboren. — Am 9. Jänner 1905 starb in Marseille Louise Michel, die „vierge rouge" des Pariser Kommuneausstandcs 1871. Sie war am 20. April 1833 auf Schloß Vroncourt (Haute Maine) als uneheliche Tochter des Besitzers geboren und hatte eine gute Erziehung erhalten. — Im Monat März 1905 starb der berühmte und phaniasievollc französische Romancier Jules Verne. Er war — wie allgemein angenommen wird — am 8. Februar 1828 in Nantes geboren. Nach, einem Nach dem Tode Jules Verne in der Genfer Wochenschrift „La Semaine Litteraire" erschienenen Artikel soll der Romancier aber als Sohn eines armen polnischen Juden in Plotzk (Russisch-Polen) geboren worden sein und eigentlich Joel Olsche-witz heißen. Am 13. April 1905 starb in Mentone der am 12. Februar 1851 in Parma geborene Prinz Heinrich von Bourbon — ein eifriger Naturforscher. Am 23. Mai 1905 starb in Paris der berühmte. am 18.. Juli 1829 in Nogent-sur-Seine geborene Bildhauer Paul Dubois, Direktor der Akademie der schönen Künste in Paris. — Am 26. Mai 1905 starb in Paris Baron Mayer Alfons Jaimc Rothschild, der Chef des Pariser Bankhauses seit 1868. Er war am 1. Februar 1827 geboren. — Am 4. Juni starb zu Paris der Senator Herzog von Audiffret-Pasquier, Mitglied der Akademie. Er gehörte — im Jahre 1815 zu Paris geboren — feit dem Kaiserreiche zur orleanistischen Opposition. Gngtand. Am 15. Juni 1905 fand im alten englischen Königsschlosse zu Windsor die Vermählung der Prinzessin Margarete von Connaught, einer Nichte König Eduards VII., mit dem Prinzen G u st a v Adolf, dem ältesten Sohne des Kronprinzen von Schweden und Norwegen, statt. Mitte November 1904 fand ein Besuch des portugiesischen Königspaares auf Englands Boden statt. Dieser Besuch führte zu einer Art entente cordiale zwischen beiden Staaten. Der ehemalige Kolonialminister Chamber-lain, der mit seinen abenteuerlichen Schutzzoll- und Kolonialpläncn durch zwei volle Jahre Verwirrung in die Regierungspartei gebracht und dieser manche Wahlniederlage eingetragen hatte, gab am 14. April 1905 dem Ministerpräsidenten Balfour die Erklärung ab, daß er auf jenen Teil seines Programms gänzlich verzichte, der die Preise der heimischen Industrie-Produkte in England selbst verteuert hätte und im übrigen die Retorsionspolitik Balfour« sowie besten Vorschlag einer neuen Kolonialkonferenz akzeptiere, die sich mit der Frage eines engeren kommerziellen Anschlusses der Kolonien an Las Mutterland befaffen soll. Damit hatte C H a m-b e r l a i n seine Partie aufgegebcn und den Rückzug angetreten. Am 1. Oktober 1904 starb zu London Sir. William George Granville Vernon Harcourt, das Finanzgenie der liberalen Partei Englands; immer wieder, so oft Gladstone ans Ruder kam, Schatzkanzler, hat er sich in der Finänz-geschichte des britischen Reiches einen ehrenvollen Militär und Polizei, mit Säbel, Knute und Blei, der Revolution, die das gewaltige Reich durchtobt, Herr zu werden — vergeblich; hier gebändigt, brach sie dort von neuem aus. Und die durch den einjährigen, an Schmach unb Niederlagen reichen Krieg, durch die ewig gegebenen, aber nie gehaltenen Versprechungen einer Verfassung — die einzig aufrichtig gemeinte Episode, die Ministerschaft S w i a 1 polk-Mirsky (sie endete am 2. Februar 1905) war nicht von langer Tauer — bis ins Innerste getroffenen, wild erregten Massen — kein Stand blieb kalt,' Adel und Bürgertum, ftroüfütü Sergios von Anstand. ermordet am 17. Februar 1905. Platz gesichert. Er war am 14. Oktober 1827 geboren. Hlußsand. Die Revolution steht in Rußland in voller Blüte; es ist nicht ein nach außen einheitliches Bild, das sie gewährt, aber die bald hier, bald dort auflodernden Aufstände und Streiks, die Bauernrevolten und Judengemetzel, die Meutereien und Revolten in Armee und Marine, von denen jeder neue Tag neue Schrecken verkündet, müssen doch als ein nach innen einheitliches Gesaintercignis betrachtet werden, das mit keinem anderen Namen bezeichnet werden kann als dem: Revolution! Tie Machthaber versuchten es mit allen Mitteln der Gewalt, mit Intelligenz und Arbeiterschaft, Militär und Zivil, bildeten eine einheitlich fühlende Menge — antworteten mit Attentaten, mit immer wieder neu aufflammendem Aufruhr, und in Strömen floß das Blut für die Sache der Freiheit! Hier nur einige Bilder aus der entsetzlichen Zeit, die über das Nustenreich hercingcbrochen: Am 28. Juli 1904 ward der verhaßte Minister des Innern, v. P l e h w e, durch eine Sprengbombe getötet. Am 13. November 190.4 wütete der Straßenkampf in Warschau: 17 Tote, 100 Verwundete und 1000 Verhaftete waren das Opfer desselben. Am 19. Jänner 1905 wurde in Petersburg beim Fest der Wasterwcihe, der höchsten kirchlichen' Feier der orthodoxen russischen Kirche, als die ausgerückte Artillerie die Salut- schösse abgeben sollte, nicht mit blinden Patronen, sondern scharf mit Kartätschen geschossen. Ein Schuß traf den Pavillon des Zaren, der nur wie durch ein Wunder gerettet wurde. Man sprach von einem Zufalle! — Am 20. Jänner 1905 wütete der Generalstreik in Petersburg — mehr als 150.000 Arbeiter waren im Aus-stande —, am 28. Jänner 1905 in Warschau und Lodz, woselbst je 100.000 Arbeiter die Arbeit einstellten — der Telegraph meldete am 2. Februar 1905 aus Warschau allein 600 Tote, 1000 Verwundete —, am 25. Jänner 1905 in Moskau. Dann kam der 22. Jänner 1905, jener grausame Tag, da zu Petersburg Hunderte wehrloser Arbeiter, die, geführt von dem Weltgeistlichen Georg G a p o n, Heiligen- und Zaren-bilder vor sich hertragend, betend und singend zu ihrem Herrscher zogen, ihm ihre Bitten vorzubringen, über Befehl des Großfürsten W l a-b i m i r, des verhaßtesten Mitgliedes der Zarenfamilie, von einer rohen Soldateska, von einem Teile jenes „ruhmreichen" Heeres niedergemordet wurden, das, den glänzend geführten japanischen Streitkräften gegenllbergestellt, es zu nichts weiter als zu einer ununterbrochenen Reihe schmachvoller Niederlagen und Netiraden gebracht hat. Tausende von Toten und Verwundeten, darunter zahlreiche Kinder, bedeckten den Platz vor dem Winterpalais und die Straßen der Stadt! Dann kam die Ernennung des gefürchteten und gehaßten General Dimitry Fcodo-rovic T r e p o w zum Generalgouverneur von Petersburg (er wurde später, im Juni 1905 mit der Diktatur bekleidet) und die Schreckensherrschaft in dieser Stadt stand damit in Permanenz. — Am 31. Jänner 1905 wurde der Stadthauptmann von Warschau, Baron N o l k e n, zu Tode verwundet; am 6. Februar 1905 der Prokurator des finnländischen Senates, J a h u s-s o n, erschossen; am 24. Mai 1905 der Gouverneur Fürst N a k a s ch i d s e in Baku durch eine Bombe getötet; am 17. Februar 1905 ward .Großfürst Sergius Alexandrowitsch im Kreml zu Moskau durch eine gegen ihn geschleuderte Bombe in Stücke zerrissen. Er war — ein Onkel des Zaren Nikolaus II., am 11. Mai 1857 als der fünfte Sohn des Zaren Alexander II. in Zarskoje Selo geboren — der Führer der Großfürstenpartci, das Haupt der Kriegs-und autokratischen Partei. — Am 1. Mai 1905 kam es in den Straßen Warschaus zu einem blutigen Gemetzel und am 23. bis 24. Juni 1905, nachdem T r e pow zum Gehilfen des Ministers des Innern mit den Befugnissen eines Diktators ernannt worden war. in Lodz zu Straßenkämpfen und zu einem entsetzlichen Blutbade, dem 2000 Tote und Verwundete zum Opfer fielen. Am 29. Juni wurde daraufhin der Kosakcngeneral M a r m u s o w, der während des Lodzer Blutbades den Kosaken den Befehl zum Schießen auf wehrlose Arbeiter gegeben, aus offener Straße erdolcht. — Um das Entsetzen voll zu machen, traf am 27. Juni 1905 das zur Schwarzen Meer-Flotte gehörige Panzerschiff „Fürst Potemkin der Taurier" — begleitet von zwei Torpedobooten — mit blutroter Flagge vor. Odessa ein. Es war in Händen von Meuterern. Der Kommandant des Schiffes hatte einen Matrosen, der sich im Namen der Kollegen über schlechte Kost beklagt hatte, nicdergeschossen. Darauf hatte die Mannschaft den Kapitän und den größten Teil der übrigen Offiziere getötet und das Kommando einem der Ihren übertragen. Die schußbereiten Kanonen auf die Hafenstadt gerichtet, verlangten die Meuterer, daß ihr erschossener Genosse — O m elt s chuk war sein Name — in Odessa mit allen militärischen Ehren bestattet werde, und die Zivil- und Militärbehörden der Stadt mußten es, um weiteres Unheil zu verhüten, zugeben und sogar die Verproviantierung der Mentererschiffe gestatten. Dann trat auch die Landbevölkerung in Aktion — in der Hafenstadt wurde geplündert, Schiffe und Lagerhäuser in Brand gesteckt, und Gewehr bei Fuß mußte Polizei und Militär zusehen, denn „klar zum Gefecht" stand noch immer der „Potemkin" im Hafen. Ein Teil der in Sebastopol liegenden Flotte fuhr nun unter Vize-Admiral Krieger aus, die Meuternden zur Raison zu bringen; aber die Mannschaft dieser Schiffe jubelte den Meuternden zu und ruhig mußte ihr Führer zusehen, wie der „Potemkin" schußbereit an seinen Schiffen vorllberzog. Wohl kam am 30. Juni die offizielle Meldung, der „Potemkin" habe sich schließlich an diesem Tage doch noch ergeben, aber diese Meldung war ebenso verlogen, wie manch russisches Siegesbulletin aus der Mandschurei, denn der „Potemkin" konnte noch Tage nachher unter seiner blutroten Fahne das Schwarze Meer befahren, vor Eonstanza und Feodosia erscheinen und Pro- eiant cinneBmen. Dagegen mußte Krieger mit seiner Flotte nach Sebastopol zurückkehren, und wie gut er getan, seinen Schiffen nicht zu trauen, bewies die Tatsache, daß einige dieser Schiffe akgerüstet, die Matrosen beurlaubt werden mußten. Inzwischen kamen Meldungen von weiteren Matrosen- und Svldatenmcute-rcien aus dem Kriegshafen Libau, aus Kronstadt, aus Cherson, aus der Festung Kowno. Da wir diese Zeilen schließen, kommt die Meldung, daß sich der „Potemkin" am 8. Juli 1905 Landarmee wirft ein schreckliches Licht auf die inneren Zustände in Rußland und auf die Un-botmäßigkcit, die dort nun auch in Heer und Marine platzgegriffen hat. Daß die steten Niederlagen der Russen in Qstasien, die Wirren im Innern des Reiches, auch den Kredit Rußlands beeinträchtigen mußten, ist klar, und so kann es nicht wundern, daß der Versuch, im Frühjahre 1905 eine neue Anleihe in Frankreich aufzunehmen, scheiterte. Unterdessen saß der Kaiser aller Reußen auf König Hskar II. von Schweden. den rumänischen Behörden zu Constanza, wohin er ein zweitesmal gekommen war, gegen die Zusage der Nichtauslieferung der Mannschaft an Rußland, wegen Mangel an Proviant, Kohle und ärztlicher Hilfe ergeben habe, und daß auf dem Schiffe die rumänische Flagge wehe. Diesmal dürfte es wahr sein, denn die Nachricht kommt aus rumänischer Quelle. Doch das ändert an der allgemeinen Lage nichts. Eine Episode ist zu Ende, das Drama aber spielt weiter und die Meuterei auf dem „Potemkin" und anderen Schiffen, in den Hafenstädten und bei der seinem Schlosse in Zarskoje Selo, und den eine zigen Trost in all den Kümmernissen mochte es ihm gewähren, daß ihm die Gattin am 12. August 1904 endlich den hcißersehnten Thronfolger geschenkt hatte, Alexis ist sein Name, Schweden und Norwegen. Die Frage der Errichtung eigener norwegischer Konsulate hat zu Konsequenzen geführt, die vielleicht in der Luft lagen, aber doch in ihrer dramatischen Entwicklung überraschend wirken mußten. König Oskar von Schweden-Nor-° wegen verweigerte am 27. Mai 1905. die Sanktion eines den norwegischen Wünschen entsprechenden und vom norwegischen Storthing einstimmig angenommenen Konsulatsgesetzcs, worauf das norwegische Gesamtministerium dcmissio-nicrte. Als es dem Könige nicht rasch gelang, ein neues Ministerium zu bilden, nahm das norwegische Storthing am 7. Juni 1905 mit Zustimmung des demissionierten Kabinetts einstimmig eine Resolution an, worin dasselbe die Mitglieder des zurückgetrctenen Ministeriums (Staatsrates) ermächtigt, bis auf weitere« als norwegische Negierung die dem Könige zustehende Gewalt auszuüben, worin es die Vereinigung mit Schweden unter einem König für aufgelöst bezeichnet und weiters erklärt, daß der König aufgehöct habe, als norwegischer König zu fungieren. König Oskar protestierte gegen diesen Beschluß, die schwedische Negierung nahm jedoch eine ziemlich konnivente und submittie-rende Stellung zur Frage der Auflösung der Union ein, indem sie dem auf den 20. Juni 1905 ad hoc einberufenen außerordentlichen Reichsrate ein Gesetz vorlegte, worin sie die Ermächtigung dazu verlangt, mit dem norwegischen Storthing in Vorbesprechungen einzutreten und eine bedingte Regelung der Geschäfte zu beschließen, deren Feststellung für den Fall der Trennung notwendig erachtet werde. Die Haltung der Regierung wurde jedoch keineswegs von der Mehrheit des außcrokdentlichcn Reichstages geteilt. Eine Lösung der Frage ist bis zum Schluß der Berichtsepochc nicht eingetreten. Schweiz. Am 24. Februar 1905 erfolgte um 7 Uhr 20 Minuten früh der Durchschlag des Simplon-tunnels zwischen der Schweiz und Italien. Ein ungeheures Werk mächtiger Kraft und Kultur war damit nach fast siebenjähriger Arbeit zum Abschlüsse gebracht. Spanien. König Alfons ward aus Anlaß seiner Anwesenheit in Paris am 30. Mai 1905 der Gegenstand eines glücklicherweise vergeblich gebliebenen anarchistischen Mordanschlages. Im Anschlüsse an seine französische Reise besuchte der König auch England und traf in London mit König Eduard zusammen. Am 20. Oktober 1904 wurde der Infant Alfonso Maria zum Thronfolger proklamiert. Am 17. Oktober 1904 starb in Madrid die Infantin Maria de las Mercedes, Prinzessin von Asturien. Am 29. Mai 1905 starb zu Madrid der im Jahre 1843 in dieser Stadt geborene ehemalige spanische Ministerpräsident Francisco S i l-v e l a. Im Monate Mai 1905 ward die Ccntennar-feier des Dichters des „Don Quixote", Miguel Cervantes Saavedra (geboren Oktober 1574, gestorben 23. April 16k 6 zu Madrid) festlich begangen. An der Huldigung beteiligten sich 200 spanische Städte. Aekgien. Am 27. April 1905 wurde die Weltausstellung in Lüttich (Liege) feierlich eröffnet. -— Am 4. April 1905 starb in Brüssel der berühmte, im Jahre 1831 dortselbst geborene Maler und Bildhauer Konstantin M e n n i e r. Kolland. Ter Erfolg der antiklerikalen Parteien bei den vorgenonnnenen Stichwahlen zwang Ende Juni 1905 das klerikale Kabinett Küpper zur Demission. Der liberale Senator P p n a ke r gilt als designierter Ministerpräsident. Kürkei, Griechenland und ZLakkan-staaten. Türkei. Am 29. August 1904 starb im kaiserlichen Lustschloß Tscharagan am Bosporus der nach einer Negierung von 93 Tagen entthronte geisteskranke Sultan Murad V. nach 28jähriger Internierung im 64. Lebensjahre an Diabetes. — Am 25. April 1905 starb der seit Monaten kranke Bruder des regierenden Sultans, Prinz Achmed Kemail Edin. In den ersten Tagen des Juni 1905 richtete eilt durch Tage sich wiederholendes Erdbeben schwere Verheerungen in Skutari an; alle modernen Häuser wurden unbewohnbar; die Bevölke- rung kampierte in Zelten. Dm 6. Juni wurde der Schaden auf 50 Millionen Francs geschätzt. Am 26. März 1905 proklamierten kretcnsische Malcontenten bei Therisso die Annexion an Griechenland. Am 20. April 1905 nahm dann auch die kretensische Kammer mit Stimmeneinhellig-kcit eine Resolution an, in der die Vereinigung Kretas mit Griechenland votiert wird. Die Deputierten leisteten dann den Eid auf den Namen des Königs Georg und die hellenische Verfassung. Als die zunächst beteiligten vier Schutzmächte dieser Resolution ihre Zustimmung verweigerten, brachen an manchen Orten der Insel Ausstände aus und die Besatzungstruppen jener Mächte waren am Schlüsse der Berichtsperiode bemüht, die Ruhe wieder herzustellen. Griechenland. Als am 13. Juni 1905 der Ministerpräsident D elh a n n is das Kammergebäude betrat, stieß ein Professionsspicler, namens Gherakoris, ihm ein Messer in den Unterleib. Der Schwerverletzte verschied am selben Tage. An die Spitze des rekonstruierten Kabinetts trat R a l l i. - Serbien. Am 21. September 1904 fand in der Kathedrale zu Belgrad die feierliche Krönung König Peters .1. statt. Am 9. Oktober 1904 folgte dann die Königssalbuug in der Kirche zu Zica. Montenegro. Ter Mitte Oktober 1904 plötzlich erfolgte Tod des Justizministers Milosch S ch a n l i c erregte in Montenegro und Serbien lebhaftes Aussehen. Man sprach von einer Vergiftung des freisinnigen Staatsmannes, der als der Reformatyr Montenegros angesehen werden kann. — Am 30. Jänner 1905 genas die Gemahlin des Prinzen Mirko von Montenegro, Prinzessin Natalie, eines Sohnes. Afrika. Ausstände in Marokko, Deutsch- und Fran-zösisch-Afrika charakterisieren die Berichtsepoche. Des französisch-deutschen Marokkokonslikts haben wir bereits an anderer Stelle gedacht. — Ende Februar 1905 gab Lord Milner, der englische Oberkommissär in Südafrika, seine Demission. — Im Frühjahr 1905 erhielt Transvaal eine neue Verfassung. Dieselbe sieht eine gesetzgebende Versammlung vor, welche aus dem Gouverneur-Stellvertreter, 6 bis 9 von der Regierung ernannten und 30 bis 35 gewählten Mitgliedern bestehen. soll. Das Wahlrecht ist nur Weißen gesichert. , • Asien. Dem menschenmörderischen Kamps, der zwischen Japan und Rußland um die Vorherrschaft in Ostasien entbrannt ist, haben wir unsere diesmalige Einleitung gewidmet. — Anfangs November 1904 starb in Söul die Gemahlin des Thronfolgers von Korea. — Lord Cur z on wurde Mitte November 1904 wieder zum Vizekönig von Indien ernannt. Amerika. Am 8. November 1904 wurde Theodore Roosevelt mit immenser Mehrheit neuerdings zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Seine Bemühungen um den Frieden zwischen Japan und Rußland sind einleitend erwähnt. Am 13.. Oktober 1904 übernahm der neugewählte Präsident von Argentinien, Quintana, feierlich sein Amt. Australien. Am 9. August 1&04 ward in Melbourne — dem bisherigen Sitze des Bundesparlaments — die Wahl einer Hauptstadt für den neuen, vor zweieinhalb Jahren zustande gekommenen australischen Staatenbund, welcher nominell zwar weiterhin britische Kolonie bleibt, tatsächlich aber eine große, völlig autonome Republik bildet, vorgenommen. Die Wahl des Bundesparlaments fiel auf ein im äußersten Südosten von Neusüdwales, in der Provinz Bombala, am Schreeflusse gelegenes, armseliges Dorf mit kaum 300 Seelen, D a l g e t h. wollt ihr lange = leben —— und einer guten Gesundheit euch erfreuen? Um dies zu erreichen, mufft ihr Sorge tragen, euren Magen gesund und die Verdauung stets geregelt zu erhalten. Jeder, der den Magen durch schwer verdauliche, zu heiße oder zu kalte Speisen und Getränke verdorben oder erkältet hat, findet sicher Hilfe in Germans lfiagen-Essenz mit der Schutzmarke „£eben$=e$$enz“ welche mit größtem Erfolg angewendet wird bei: Appetitlosigkeit, Schwäche de» Magens, Mälzungen, Anfstosten, Sodbrennen, UeblichKeiten, Aopfschinevz, Schwindel. Krämpfen, Hartleibigkeit, Verstopfung, Hämorrhoiden (Goldene Ader). Nach zu reichlichen Mahlzeiten, besonders iwch fetten und schwerverdaulichen Speisen, behebt diese Essenz den Druck und Schmerz und regt den Appetit an, wodurch sie zur Erhaltung und Ernährung des Körpers im hohen Grade beiträgt. Durch Ausscheiden aller verdorbenen Säfte aus dem Körper wirkt sie blutreinigend und hat vor allen ähnlichen Mitteln den Vorzug absoluter Unschädlichkeit auch nach jahrelangem Gebrauch, weil sie aus den ■ feinsten und ausgesucht wirksamen Pflanzensäften bereitet wird und von angenehmem, bitter-, licharomatischem Geschmack ist, so daß ' sie auch von empfindlichen Personen, Frauen und Kindern gern genommen wird. Germans Magen-Gstenz, als wahres Volks- und Hausmittel, sollte in keinem Hause fehlen, weil sie sehr oft, wo ärztliche Hilfe nicht gleich zur Hand ist — vor ernstlicher Krankheit bewahrt. Beim Einkauf verlange man stets Germans Magen-G>senz aus der Schwarzen Adler-Apotheke in Selovar, weil es noch Mittel gibt mit ähnlichen Namen, aber keines dem an Güte gleichkommt. Als Zeichen der Echtheit muß jede Flasche, welche in einem grünen Karton steckt, den vollen Namen der Firma: Apotheke ,.Znm schwarzen Adler" des 6. German in Selovar (Kroatien) tragen, wohin auch alle Postansträge zu richten sind. Preis der Flasche K V40, per Post nicht unter zwei Flaschen. Für Packung 40 Heller mehr, als Nachnahme oder bei Vorhersendnng des Betrages. Adressen müssen genau und deutlich geschrieben iverden. Auskünfte auf Anfragen, sprospekte und Gebrauchsanweisungen umsonst.________ Germans Magen-Essenz kann ich der leidenden Menschheit bestens empfehlen, weil ich so oft persönlich an mir, wie auch bei zahlreichen Angehörigen meiner Pfarre, welchen ich selbe empfohlen, von deren vorzüglicher Wirkung mich überzeugte. Edmund Hedeottl, Pfarrer in Trojstvo (Kroatien). Ihre Magen-Essenz ist ein ausgezeichnetes Mittel für Restaurierung der Lebenssäfte, welche das Leben verlängern', die Nerven stärken und den Körper widerstandsfähiger gegen verschiedene Krankheiten machen. Besonders aber wird die Verdauung . angeregt, der Appetit gehoben und dadurch zur Ernährung des kranken Magens beigetragen. Jos. Taraboscliia, k. Staatsanw. in Belovar Ich beehre mich Ihnen bekanntzugeben, daß mir Ihre vortreffliche Essenz 6ef meinem Magenleiden sehr gute Dienste leistet und bei Verstopfung hat sie sich vorzüglich bewährt. Ich spreche hiesür meinen verbindlichsten Dank aus und will bestrebt sein, Ihr ausgezeichnetes Mittel auch fernerhin jedermann auf das beste zu empfehlen. Marie Gugg, Grundbesitzerin, Großgeisfeld bei Ligist-, Steiermark. Ich teile Ihnen ergebenst mit, daß Ihre Magen-Essenz meine Krau von ihrem Magenleiden völlig befreit hat, weshalb ich noch um gütige Zusendung von 9 Flaschen ersuche. Andreas Hofer, Mitterdorf bei Gottschee, Strain. Ich schicke Ihnen einen vielsagenden Tank, denn es hat schon vielen geholfen, wo kein Doktor geholfen. und bitte wieder 3 Flaschen Germans Magen-Essenz, so schnell als möglich. Josefa Edler, Arbeitslehrerin in Osterwitz, Steiermark. Ich Endesgefertigte kann zum Troste aller Magenleidenden bestätigen, daß mit Germans Magen-Essenz ein wirklich den Erwartungen entsprechendes Mittel gefunden wurde, und empfehle ich dasselbe auf das wärmste. Juliane Lrutles, Besitzerstocht. in Feisternitz 36, P. Eibiswald, Steierm. Indem ich schon auf dem Wege der Genesung bin und alle Speisen genießen kann, sage ich Ihnen meinen herzlichsten Dank für Ihre Essenz und bin sehr bestrebt, selbe in meinen Bekanntenkreisen dem leidenden Volke aufs beste zu empfehlen. J. Freislebeu, in Liebeswar, Post Hostan, Böhmen. Mit Vergnügen kann ich Germans Magen-Essenz sowohl ihres angenehmen Geschmackes wegen, wie auch wegen ihrer Wirksamkeit allen Leidenden wärmstens empfehlen. Die meisten ähnlichen Mittel verursachen neben heftigen Leibschmerzen noch eine ganze Reihe unangenehmer Nebenwirkungen, welche bei Germans Lebens-Essenz gar nicht Vorkommen und trotzdem ist die Wirkung eine ausgezeichnete. 1)r. Rudolf Schlumpf in Belovar. Eisenbahn-Station Puntigam bei Graz. Biererzeugung 285.000 Hekt. Original ....... ALFA-LAVAL Separatoren sind in Dauerhaftigkeit, Leistungsfähigkeit und Entrahmungsschärfe unerreicht. Über eine halbe Million Stück im Betrieb und mit über 600 ersten Preisen prämiiert. Kataloge gratis «. franko. HMIengesellsdiail fllia Separator PRAG WIEN GRAZ Spezialfabrik erstklass. Molkerei-Maschinen u. -Geräte. Niederlage für die Alpenländer: Graz, Annenstrasse 26. Vertreter überall gesucht. I Kari tier's s Herren- u. Damen-Friseur MžirbUTCJ, Schulgasse 3 | E empfiehlt sich als Spezialist im Kopfwäschen mit den neuesten Apparaten. 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Reichmeyer) und Burgplatz 2 I Johann Pelikan. D empfiehlt die feinsten Bäckereien, Torten, Bonbons, Gefrorenes, (g erzeugt die feinsten Teebäckereien und Zwiebacke. 5 Bestellungen nach auswärts werden bestens ausgeführt. E Lager von Kanditen, Fruchtsäften und Marmeladen. | XI* llernam Zivil- und Militär I lli UBlBÜlllp Kleidermacher Marburg, ptarrkokgasse 1 gegenüber1 der (Semeindespapkasse Lager in- u. ausländ. Herren-Modestoffe. Marburg, Tegetthoffstrasse 7. Erstes und grösstes Etablissement in Galanterie^, Kurzp und Wirkwaren, Wäsehe und HerremMode. NIEDERLAGE DKR von Wein, Beu, Strok, Dünger Unseren geehrten Lesern bereitet es gewiß Schwierigkeiten, von den allgemein empfohlenen Mitteln zu wählen, denn was wird nicht alles annonciert, so daß dem Menschen gewiß der Glaube und Entschluß schwer fällt, wem er Vertrauen schenken kann und zu welchen Medikamenten er sich entschließen soll Und doch ist es so einfach, was übrigens jeder weiß, daß zur Erhaltung der menschlichen Kraft der Magen dient und die gute Verdauung auf die geistige und körperliche Tätigkeit des Menschen den hauptsächlichsten Einfluss nimmt. Tie Hauptsache also ist, daß wir guten Appetit haben, gut verdauen, was wir am besten mit dem allein dastehenden Räköczy Magenbitter erreichen können. Dieses von hervorragend berühmten Ärzten empfohlene Hausmittel fördert infolge feines appetitreizenden Wirkens nicht nur die Verdauung, sondern bewahrt uns auch vor jedem durch Essen und Trinken ber= ursachten liebet, Krampf, Brechreiz, Schwindel, Kopfschmerz, Fieber, Kolik und sonstigen derartigen Krankheiten. Ter Räköczy Magenbitter steigert überdies den Appetit, vermildert die Verdauungsstörungen und das Ausstößen. Besonders empfehlenswert ist dieses sffni-gfidK Mittel für die zur Fettleibigkeit Neigenden, zumal es die Tätigkeit des Magens fitütti und dadurch das Absehen der Fette verhindert; speziell nützlich nnd empfehlens-iseiEt für diejenigen, die viel sitzen. Wenn es der gesunde Mann täglich benützt, so benötigt er kein Medikament, da dieses Mittel den belasteten Magen und die Verdauung regelt, bot wetten Körper stärkt und das Blut erfrischt. Eine» nicht zu unterschätzenden Vorteil besitzt dieser Räköczy Magenbitter, da er feite schädlichen Stoffe enthält, so daß er sogar von Kindern ohne Nachteil eingenommen »erbot kann. Aus Vorstehendem erffcht man, was für vorzügliches, zur Erhaltung der Gesundheit und Verlängerung des Lebens nicht genug empfehlenswertes Hausmittel dieser Räköczy Magenbitter ist, so daß er in keinem Hause fehlen darf. Ter Preis ist kein teurer und kostet 1 Flasche, welche lange wahrt, 2 Kronen, drei Amchen 'rmtfo 6 Kronen. Man hüte sich vor Nachahmungen und ist bloß der mit obiger Räköczy-Tchutzmarkc versehene Magenbitter echt. Postversand gegen Nachnahme oder g»g« vorherige Einsendung des Betrages. Alleiniger Erzeuger: Attila Hequirty, Apotheker, Budapest, VII., Külsö Kerepesi-üt 24. Römischer Blutreinigungs-Sirux lütig- cn, irei umy irrt ausmnue ucr grünten yerorettung erfreut, uverrascyeno icqneu rotrtr vieles tunttei oet jeoem übel, bei Syphilis, Schlechtblutigen, bei verschiedenen Ausschlägen und Wimmerln, Überhaupt bei jt duren schlechtes Blut entstandenen Übel. Außerordentlich ist dessen Benützung auch bei den an Heißo! keit Leidenden, die zur Schlagberührung neigen. Außerdem ist es ganz unschädlich, verdirbt nicht den Mage während dessen blutreinigende Wirkung eine rasche und sichere ist. Preis einer großen Flasche 3 K, b Flaschen franko 9 K. Postversand gegen Nachnahme ober gegen vorherige Einsendung des Betrages durch: Apotheker Attila Kequiny, Budapest, VII., Külsö Kerepesi-üt 24. Ehe wir noch unseren geehrten Lesern die beste Gesundheit und Glürk wünschen, empfehlen wir noch unser weltberühmtes Mittel Lungenkraut-Brusttee w ichen man Überall gegen Heiserkeit, Husten, Schnupsen, Lungcnkatarrh, Halsweh, Influenza u. f. w, mit Erfolg benützt. Preis K 1-50 Diese drei Mittel: iKafocjtj Magenbitter, Römischer BlutreinigungS-Sirup und Lungenkraut-Brusttee bestelle überall jede fürsorgliche und vorsichtige Familie, zumal durch diese bewährte» Mittel den grühtcn Krankheiten vorgebeugt werden kann. Gegen Einsendung von 6 K 50 h versendet franko der einzige Erzeuger Attila Requiny. Apotheker, Budapest, VII, Külsö Kerepesl üi 24. Bauemvercin$-Ha$se tur Mittel- n. Obersteiermark registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung. Kanzler 0raz, Salramtgsm 2 (Graf trautmannsdorfsches Baus). Celepbon Dr. $66. SCbCH=K»MtO ßr. 856.898. täglich von s—12 Uhr vormittags mit /ImlSMlIllllvll Ausnahme der Sonn und Teiertage. |21aIma CtHh/IAH bis zu 200 Kronen werden auch l\mne Ciniay vn an ledern Samstage V. 6-s Uhr abends angenommen. Einlegen kann jedermann ob Mitglied oder nicht. | , Darlehen m >«> mugnroer. Zinsfuß r Tür Einlagen Tür Darlehen ♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦ 4' 2 0 Die Rentensteuer tragt die Rasse. in (Darburg verzinst Einlagen mit halbmonatlicher Verzinsung und halbjähriger Kapitalisierung, dermalen mit 33/4%. Zinsfuß für Hypothekar-Darlehen 4-7,% u. 1% Kapital-Abstattung. Die Kentensteuer für die Einlagezinsen wird von der Anstalt getragen. Amtsstunden für den Parteienverkehr: Dienstag, Donnerstag und Samstag von 8 — 12 Uhr vormittags Montag, Mittwoch und Freitag „ 10—12 „ „ mit Ausnahme der Feiertage. Chemische und technische Drogen, Medizinal-Kräuter. Medizinal-, Drogen-, Chemikalien- u. Kräuterhandlung des Chirurgische Behelfe und Verbandzeug. Magister der Pharmazie Marburg, Berrengasse Nr. 33. Tee, Rum, Kognak Photographische Parfüms, Seifen und Apparate und alle Medizinal-Weine. und dazu nötige Bedarfs-Artikel. T oilette-Artikel. Are wichtigsten InHrmöwkte. Niederösterreich, Oberösterreich, Kärnten, Krain, Steiermark, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Triest, Görz und Gradišča, Istrien, Dalmatien. (Verantwortung ausgeschlossen.) Abkürzungen. Bl. — Blumenmarkt, Brenn. — Brennmaterialienmarkt, Br. — Brotmarkt, F. = Fettwarenmarkt, Fa. = Faßmarkt, Fl. = Flachsmarkt, Fisch. — Fleischmarkt, G. — Getreidemarkt, Ga. — Garnmarkt, Gefl. — Geflügel-markt. Ha. — Hafermarkt, Hlz. — Holzmarkt, Holzg. = Holzgerätemarkt, Hopf. — Hopfenmarkt, Ho. V - Hornviehmarkt, Kä. — Käsemarkt, Ke. — Kellergerätschaftenmarkt, Ki. — Kirchtagmarkt, Kl. V. — Kleinviehmarkt, Kö. — Körnermarkt, Kr. — Krämermarkt, L. — Landwirtsch. Produktenmarkt, Le. — Leinwandmarkt, P. — Pferdemarkt, Pr. — Produktenmarkt, R. — Rindermast, S. — Sämereienmarkt, Scha. — Schafmarkt, Schw. — .Schweinemarkt, T. — Tonwaren, V. — Bieh-markt, Vikt. — Viktualienmarkt, W. — Wollmarkt, Wa. — Warenmarkt, Z. — Ziegenmarkt, a. = auch, T. n. — Tags nachher, T. v. —Tags vorher, j. M. — jeden Monats. Vermöge Allerhöchster Verordnung sollen an Sonn- und Feiertagen in keinem Orte dcS österreichisch-ungarischen Kaiserreiches Jahr- und Wochenmärkte gehalten, sondern auf den nächstvorhergehenden oder nachfolgenden Werktag verlegt werden. Diesfällige Anfragen sind an die betreffenden Gemeindevorstehungen , zu richten. • Niederösterreich. Jänner: 2. Retz (X. v. Fa. u. Holzg.). 6. Poysdorf (P.). 8. Hochwolkersdorf (R.), Poys-foorf, Retz (P. R.). 9. Laa (T. ü. P. R.), Thaya (a. R.). 16. Waidüofen a. b. Abbs (4 Tg.), Weitersfeld (T. v. P. R.). 17. Weiten. 20. Geras (31.), Gloggnitz, Kautzen, Rieder-Kreuzstetten, Mannersdorf (Unter-Gänserndorf), Pernitz, Pottenstein. 22. Alhartsberg (31.), Karlstein. 23. Horn (a. P. R.). 25. Altenmarkt (Baden), Prein, Puchberg, Randegz (R.), Strasdorf, Waidhofen a. d. Thaya (T. v. Schw.), Wollersdorf. 27. Frankensels. 29. Wang (R.), Wilfersdorf. 30. Pulkau (T. v. P. R.). Februar: 1. Ernstbrunn, Gaunersdorf, Horn (31.). 3. Ferschnitz (R.), Herzogenbnrg, Leonhard a. Forst (P. 91.), Neuhofen, Weistrach. 4. Randegg. 5. Böhmischkrut (a. P.), Wullets-borf.. 6. Ladendorf, Weikertschlag. 7. Maissau (P. Ho. V. u. Holzg.), Wiener-Neustadt (Groß.-B.). 8. Horn (91.), Langenlois, Maissau (Wa). 15. Horn (R.). 19. Mailberg, Opponitz (91.), Groß-Rußbach. 20. Geras (91), Weilersfeld (T. v. P. 31.). 22. Horn (9t.), Thernbcrg (a. 91.). 24. Bramberg, Gresten (91.), Kirchberg a. Wechsel (91.), Röchling, Oberndorf, Öd, Seitenstetten (91.). Türnitz (9t.). 26. Aschbach, Bockfließ, Bruck a. d. Leitha (a. SB.), Euratsfeld (SB.), Kirchberg am Wechsel, Groß-Siegharts, Wilhelmsburg (9t.). 27. Kirchberg a. Wagram (T. v. P.), Zell a. Abbs (91.), Zwettl. 28. Pernegg, Peter i. d. Au, Neu-Pölla (91.). März: 1. Hochwolkersdorf (SR.), Horn (SR.), Langau (T. v, B.). 3. Krumbach (a. SB.), Mistelbach (P.), Opponitz, Weiten (SR.). 5. Hollenlhon (a. SR ), Mistelbach. 6. Gmünd, Ober-Hollabrunn (T. v. P.), Scheibbs (T. v. P. 91.), Zistersdorf (T. v. 91.). 7. Neu-Pölla (SR ), Wr.-Neustadt (Gr. SB.). 8. Horn (91.), Neuhofen (91.), Pulkau (T. v. P. 91.), Stcinakirchen. 10. Hohenberg (91..), Neukirchen (a. R ). 11. Sollenau. 12. Amstetten, Guntersdorf, Ludweis (T. v. SR.), Pöggstall (91.), Ravelsbach, Sieghartskirchen, Sleinakirchen (91;), Straß. 13. Kirchberg a. d. Pielach (P. R.), Michel-bach (9t.), Waidhofen a. d. Abbs (R. u. P.), Abbs. 14. Erlauf (SB.), Kautzen (91.),' Lichtenegg, Neu-Pölla (91.), Ziersdorf. 15. Horn (SR.), Texing (SR.). 18. Schlotten. 19. Amstetten, Ob.-Aspang, Dürnkrut, Hohenau (a. 91.), Korneuburg, Krumau a. d. gr. Kamp, Lilienfeld (T. n. 91.), Lunz, Mank, Maria-Taferl, Neudorf bei Staatz, Neumarkt a. d. Ubbs, Öhling, St. Oswald (SB.), Payerbach, Puchberg, Raabs (a. P. R.), Schönbach (a R), Groß-Schweiabarth, Stctteldorf, Nwder-Sulz, Texing, Wiesmath (a SB.), Ubbsitz (SR.). 20. Allentsteig, Geras (91.), Retz (T. v. Fu., Holzg. P. SR.), Seefcld, Thaya (SR.). 21. Groß-Gerungs (a. R. u. Schw.), Hainfelo (V.), Peter in der Au, Neu-Pölla (R ), St. Pölten (3 Tg,). Schreins. 22. Hochneukirchen (SB.), Horn (SR.), Neustadt! a. d. Donau, Purgstall (R.). 24. Nieder-Fellabrunn. 26. Angern, Asparn a. d Zaya, Hadrcs, Heidenreichstein (a. 9t.), Münichreith a. Ostrang (R.), Pöchlarn. 27. Eggenburg (T. v. P.), Thaya, Klein-Zell (a. 91.). 28« Neu-Pölla (91.), Schönbach (91.). 29. Dobersberg (a. SR.), Horn (R.), Lassee. 30« Japons (T ti. SR.). 31. Ob.-Stinckenbrunn. April: 1. Berndorf, Hausbrunn. 2» Gänferndorf, Hohenwarth, Weitra (a. 91), Wollersdorf. 3. Groß-Haugsdorf, Laa (T. v. P. 91.), SBitiS. 4. Neu-Pölla (R.), Schönbach (91.), Wiener-Neustadt (Groß-V.). 5. Drosendorf, Horn (9t.), Kirchberg a. d. Pielach Kirckberg a. Walde, Marchegg (a. SB.). 6. Heil.-Eich. 9. Fcldsberg, Spitz,. Stockerau (P 2 Tg.) 10. Nappersdorf. 11. Kautzen (SR:), Schönbach (R.). 12. Döllersheim, Geras, Mödling Ottenschlag (T. ti. SR ), Prottes, Sitzendorf, Sleinakirchen, Wallsee, Windigsteig (a. 33.). 13. Ober-Sulz. 17. Amstetten, Arbesbach, Brand-Laaben (SR.), Edlitz, Hürm, Karlstein, Kaumberg (SB.), Lunz (SB.), Pcrnitz, Ubbsitz. 19. Krems (P.). 20. Geras (SR.). 21. Schwarzau i. G. (SR.). 23. Drösing, Fischamcnd, Unter-Waltersdorf, Wiesel-burg (91.). 24. Georgen a. d. Klaus, Georgen a. Reith, Georgen am Mbsselde, Groß-Gerungs (a. SR. u. Schw.), Gumpoldskirchen, Haag, Horn (a. Sß. 91.), Leonhard am Forst (P.R.), Litschau, Röchling, Pfaffendorr, Reinssperg (V.), Schottwien (a. R.), Tulln, Ulmersfeld (a. P. 91.). 25. Gaunersdorf,' Kirchschlag (a. 91.), Neükirchen (o. SR.), Neu-Pölla (a. SR ). 26. Alt-Lengbach (SR.), Radelbrunn. 28, Wullersdorf. 29. Altenmarkt (Pöggstall), Grün au, Guntranzsdorf, Gutensteiii,, Kottes, Loich, Pitten, Pottenstein. 30. Baden (V.), Höllenstein (SB.), Zistersdorf. Mai: 1 Baden, Emmersdorf, Furth, Gaming, Gansbach, Gföhl, Gloggnitz (a- V.), Göstling (3t.), Hamburg, Kilb (3t.), Leonhard am Walde, Lichtenau, Mannersdorf (Bruck a. d. Leitha), Matzen, Pernitz (3t.), Purgstall, Retz (T. v. Fa. Holzg. P. 9t.), Schwechat, Seitenstetten, Texing, Valentin, Waidhofen a. d. Thaya (T. v- Schw.), Wilhelmsburg, Dbbs. 2. Groß-Enzers-dorf. 3. Anton a. d. Jeßnitz (3t.), Hohenau (a. 3t.). 4. Ardagger, Aschbach, Ob -Aspang, Ebenthal, Eggenburg (T. v. P.), Groß-Engersdorf, Euratsfeld, Hadres, Hainfeld, Herzogenburg, Ladendorf, Ludweis (T. v. 3t.), Groß-Mugl, Persenbeug, Pögstall, Ramsegg (R.) Rapottenstein, Speisendorf, Zell a. d. Dbbs. 5. St. Marein, Poysdorf (P.). 6. Leobersdorf, Martinsberg, Mühldorf, Prein, Rabenstein, Rottenfchachen, Zell a. d. Dbbs. 7. Pottendorf, Poysdorf, Beit a. d. Golfen (3t.), Wimberg bei Pisching. 8. Gmünd, Weikertschlag. 9. Kautzen (3t.). 10. Wilfersdorf. 12. Kirnberg (Melk). 13. Laimbach, Nöstach, Schwarzenbach a. d. Pielach. 14. Hohenruppersdorf, Palterndorf, Pöggstall (3t.), Traismauer. 15. Maissau (P. Ho. B. u. Holzg.). 16. Allentsteig, Bömischkrut, Drofendorf, Erlauf, Frankenfels, Maissau (Wa.), Ottenschlag (T. v. 3t.), Groß-Pertholz, Pillichsdorf, Weiten. 17. Dobersberg (a. 9t). 19. Mistelbach (P.). 20. Geras (9t.). 21. Groß-Haugsdorf, Kilb, Mistelbach, Pernitz, Prottes. 22. Ernstbrunn, Mank, Groß-Weikersdorf. 23. Gaming (R.), Leonhard a. Forst, Groß-Schweinbarth. 24. Schlotten. 25. Bruck a. d. Leitha (a. B.), Leonhard am Walde (9t.). 26. Hainfeld (SS.), Mailberg. 27. Schwarzau im Gebirge, Wimberg bei Pisching, Wolfsbach. 28. Krenstetten, Mitterwasser, Orth, Pöchlarn, Spannberg, Stronsdorf. 29. Pulkau (T. v. P. 3t.), Zistersdorf (T. v. 9t.). 31. Sitzendors. Juni: 1. Wilhelmsburg (R.). 4. Els, Eschenau, Lanzenkirchen (9t.), Unter* Piesting. 5. Arbesbach, SSehamberg, Ernsthofen, Nieder-Fellabrunn, Gars (a. 3t), Gresten, Hoch-Wolkersdorf (3t.), Kilchberg am Wechsel, Krumbach, Mönichkirchen, Münichreilh a. Ostrang, Neuhofen (a. 3t.), Opponitz, Raabs (a. P. 3t.), Ruprechtshosen, Schrems, Seitenstetten, Sieghartskirchen. 6. Wiener-Neustadt (Groß-B.), Zwettl. 7. Marchegg, Melk, Windigsteig (a. SS.). 8. Gresten (9t.), Langau (T. v. 35.). 9. Göllersdorf. 10. Hirtenberg, Sonntagsberg. 11. Feldsberg, Göstling, Pottendorf, Rabensburg, Weikendorf. 13. Kautzen (9t.). 15. Edlitz, Gföhl, Götzendorf, Krlb (a. 9t.), Lichtenau, Stammersdorf, Puchberg, Schönbach, Seitenstetlen, Stetteldorf, Veit a. d. Gölsen, Vitis (a. 9t. u. Schw.). 17. Dorfstetten, Kirchberg a. d. Pielach, St. Oswald, Purk (Schw.), Veit a. d. Triesting. 18. Klosterneuburg, Mödling, Groß-Siegharts. 19. Laa (T. v. P. 9t.), Thaya (a. 9t.). 20. Geras (9t.). 23. Poysdorf (9t.). 24. Altenmarkt (Baden), Behamberg, Gainfarn, Groß-Gerungs (3t. u. Schw.), Haidershofen, Höllenstein, Horn (T. v. P. 3t.), St. Johann, Jfper, Leonhard am Forst (a. P. 9t.), Loosdorf, Lunz, St. Martin, Neunkirchen (3t.), Reinsperg. 25. Dürnkrut, Euratsfeld, St. Oswald (35), Poysdorf, Stockerau (2 Tg.). 26. Leonhard am Walde, Ludweis (T. v. 3t.), Röfchitz. 29. Dunkelstein, Erla, Kröllendorf, Peter a. Neuwald, Viehdorf. Juli: 1. Ardagger, Gutenstein, Pottenstein, Purgstall, Rottenschachen. 2. Geras, Gutenbrunn, Hohenruppersdorf, Kautzen, Laach Maria, Mank, Marbach, Mönichkirchen, Pernitz, Pfafs-stätten, Weitra (a. 3t.), Wiesmath (a. SS.). 3. Ober-Hollabrunn (T. v. P. u. SS.), Ravelsbach. 4. Hauskirchen, Mittelwasser, St. Ulrich. 5. Kirchberg am Walde. 8. Alhartsberg, Dorsstetten, Randegg, (a. 3t.), Raxendors. 9. Asparn a. d. Zaya, Karlstein, Pernegg (a. 9t.). 12. Neu-Pölla (a. 9t.). 13. Nieder-Kreuzstetten. 15. Laimbach, Mühldorf. 16. Ebensurth, Enzesseld, Heidenreichstein (a. 9t.). 21» Hürm. 22. Frankenfels, Furth, Grafenschlag, Lilienfeld, Neudorf bei Staatz, Peter in der Au, Wölkersdorf. 23. Alhartsberg (9t.), Elsdorf, Scheibbs. 25. Arbesbach, Guntramsdorf, Kirchberg am Wechsel, Kirnberg, Krems, Litschau, Neustadtl an der Donau, Röchling, Oltenschlag (T. v. 9t.), Payerbach, Schwechat, Seeseld, Wang (9t.), Ibbsitz, Zistersdorf. 26. Anna-berg, Hvchneukirchen (V.), Nöstach, Pöggstall, Ziersdorf. 28. Puchenstuben. 29. Altenmarkt (Pöggstall), Artstetten, Ferschnitz, St. Pantaleon, Ruprechtshofen, Wallsee, Ober-Waltersdorf. 30. Ebenthal, Pottendorf. 31. Kirchberg a. d. Pielach (P. 3t.). August: 1. Raggendorf, Wr.-Neustadt (Gr. 35.). 2. Maria-Enzersdorf, Neunkirchen (a. 9t.). 3. Ilmstetten. 5. Biberbach, Lichtenegg (35.), Petzenkirchen, Ober-Stinkenbrunn. 6. Erlaus (B.), Groß-Rußbach. 7. Waidhofen a. d. 3)bbs (4 Tg.). 9. Böhmischkrut (P.), Dobersberg (a. 9t.). 10. Aschbach, Bockfließ, Haidershosen, Himberg, Kautzen, Korneuburg, Lassing, Loosdorf, Puchberg, Raabs (a. P. R.), Steinakirchen (9t.), Thernberg (o. 3t.), Tulln, Veit a. d. Gölsen, Wilhelmsburg, Windigsteig (a. V.), Dbbs. 12. Martinsberg, St. Oswald, Rabenstein. 13. Böhmischkrut. 14.Gmünd, Hainfeld (SS.), Kirchberg am Wagram (T. v. P.). 16. Langenlois. Mannersdorf (Unter-Gänserndorf), Pernitz. 17. Japans (T. v. 3t.). 18. Rabensburg. 19. Pottenstein. 20. Gars (a. 3t.), Guntersdorf, Stronsdorf. 21. Gaming, Pernegg (a. R). 23. Zell a. d. Dbbs (35.). 24. Unter-Aspang, Baden, Brand-Laaben (9t.), Ernsthofen, Nieder-Fellabrunn, Gansbach, Gaunersdorf, Georgen am Dbbsfeld, Gehrungs (a. 9t. u. Schw.), Gföhl, Gresten (9t.), Hamburg, Herrnbaumgarten, Hohenau (a. R.), Kirchberg am Wechsel (9t.), Kirchschlag (a. 3t.), Lichtenau, Mitterwasser, Öd, St. Pölten (3 Tg.), Texing, Vitis (R. u. Schw.), Weistrach. 26. Kottes. 27. Asparn a. d. Zaya, Unter-Waltersdorf. 28. Dürnkrut, Edlitz, Mailberg, Perchtoldsdorf, Retz (T. v. Fa. Holzg. P. 3t.), Thaya (a. 3t.), Weikertschlag. 29. Groß-Enzersdors. 30. Kirchberg am Walde, Lassee. 31. Kröllendorf. September: 1. Grünau, Krumbach (a. 9t.), Alt-Lengbach (9t.), Mödling, Poisdorf (P.), Groß-Weikersdorf (Holzw.), Weitra (a. 9t.). 2. St. Aegidi am Neuwalde (9t.), 'Arbesbach, Oberndorf, Rottenschachen. 3. Gaming (3t.), Gänserndorf, Hofstetten (9t.), Ludweis (T. v. 3t.), Oberholla- Ill bruni, (B.), Opponitz (9t.), Poysdorf, Reichenau (a. SS.)- 4* Hausbrunn, Laa (%. v. P. R.), Ladendorf, Röschitz, Groß-Weikersdorf, Weitersseld (%. ti. P. R). 5. Kirnberg (Melk). 6. Marchegg. 7. Allentsteig. 8. Wullersdorf. 9. Gobelsburg, Groß-Haugsdorf, Schwarza» im Gebirge. 10. Bruck a. d. Leitha (o. SS.), Münichreit a. Ostrang (R.), Rohr im Gebirge (9t.), Zistersdorf. 11. Kirchberg a. d. Pielach (P. R.), Napstersdorf. 12. Gutenstein (R.). 13. Pernitz (R.), Ulrichskirchen, Wilfersdorf. 14. Hollenthon (a. R.), Zwettl. 15. Michelbach, Puchberg (9t.). 16. Mönichkirchen (T. n. R.), Neuhofen, Ovstonitz, Straß. 17. Feldsberg, Hadres, Laxenburg, Matzen (a. Holz), Veit a. d. Golfen (9t.). 18. Lilienfeld (9t.). 19. Klein-Zell (a. 9t.). 20. Geras (9t.), Schwarzau i. G. (9t.), 21. Fischamend, Göllersdorf, Hohenruppersdorf, Kirchberg am Wechsel, Kollmitzberg (3 Tg.), Neudorf bei Staatz, Ottenschlag (T. ti. 9t.), Pernitz, Seitenstetten. 22. Ravelsbach. 23. Schlotten. 24. Auersthal, Bromberg, Höllenstein (B.). 25. Gloggnitz (a. V.), Pulkau (T. ti. P. 9t.). 26. Anton a. d. Jeßnitz (9t.), Nen-Pölla (a. 9t.). 27. Michael a. Bruckbach (9t. in Tiefenbach), Ober-Holla-brunn (T. ti. P. S3.), Gr.-Siegharts, Tiesenbach (S3.). 28. Kautzen. 29. Annaberg, Göstling, Haag , Zwettl (a. V.). 13. Grieskirchen, Rohrbach (P.). 19. Ostermiething (58.), Timmelkanim (a. V.). 31. Mauerkirchen. 35. Gallspach (33.), Hall, Neukirchen am Wald, Obernberg, Perg, Reichenau. 30. Eferding (P. v. Schw.), Lambach, Prägarten, Schenkenfelden, Vöcklabruck (a. 58.). Dezember: 6. Frankenmarkt, Haslach, Ischl (2 Tg.), Mauthausen (a. P.), Neumarkt bei Grieskirchen, Ried (6 Tg.), Schwanenstadt. 10. Kirchdorf. 16. Ach-Hochburg. 18. Waitzenkirchen (a. Schw.). 31. Grein, Haag, Mattighosen (a. 33.). 33. Ischl (33.). 34. Allheim (Schw.), Vöcklabruck (a. S3.). 37. Mauerkirchen, Steyregg, Waldhausen, Windhaag (Bez. Freistadt). Wochenmärkte in Zöerüsterreich. Jeden Montag: Freistadt (Ho. 58. von der 1. Fastenwoche bis Allerheiligen), Haag, Kirchdorf, Lambach, Oberneukirchen, Rohrbach. Jeden Dienstag: Aschach a. d. Donau, Braunau (V.), Gmunden, Linz, Mauerkirchen, Perg, Ried. Jeden Mittwoch: Haslach, Kremsmünster, Mauthausen, Oltensheim, Schenkenfelden. Jeden Donnerstag: Eferding, Frankenburg, Leonfelden (et. 58., jeden Donnerstag von der Fasten bis 21. Dezember), Schärding (58.), Schwanenstadt, Steyr (wenn Feiertag T. v.). Jeden Freitag: Timmelkam, Uriahr bei Linz la. 33.). Jeden Samstag: Aigen, Linz, Prägarten, Vöcklabruck, Wels (a. V.). Kärnten. Jänner: 7. Tainach. 8. Straßburg (a. B.), Villach (9t.), Winklern im Möllthale. 10. Millstatt (o. S3.). 15. St. Veit (a. P. B. — 14 Tg.). 17. Guttenstein (a. 58.). 35. St. Margarethen (33.), Metnitz (a. S3.), St. Paul Kl., St. Paul Stift (a. 58.). Februar: 3. Döbrigch (et. S3.), Friesach (a: S3.), Kötschach (33.), Sachsenburg, Weitensfeld (a. 58.). 5. Gurk (a. 33.). 14. Tainach. 17. Liesing (et. V.). 18. Luggau (58.). 33. Radenthein (a. 58.). 33. Winklern im Möllthale. 36. Guttaring (V. Kr.), Moosburg, Treffen (it. 33.). 37. Greifenburg (a. 58.), Pateruion (33.). 38. Villach (Kr.). März: 1. Straßburg (a. S3.). 3. Eijenkappel (58. u. Schw.). 3. Wolfsberg (P. 33.). 5. Älthofen (V.), St. Leonhard i. Lavantthale (a. P. 58.), St. Stephan (et. V.). Sk. Veit (a. P.' V.). 6. Gmünd (et. 33.). 7. Villach (a. 33.). 8. Dellach im Drauthale, St. Georgen (in Steinberg — a. 58.). 10. Gmünd (a. V.), Wolfsberg (P. 58.). 11. Hüttenberg (Kr ). 13. Älthofen (V.), Döbriach (a. V.), Lavamünd (58.), St. Leonhard im Lavantthale (a. P. 33.), Mühldorf (a. 33.). 15. Döllach im Möllthale (a. 33.), Luggau (S3.). 17. Wolssberg (P. 58.). 19. Althofen (58.), Eberndorf (et. 33.), Ferlach, St. Leonhard im Lavantthale (a. P. 33.), Ober-Vellach. 30. Unter« Drauburg (S3.). 33. St. Salvator (S3.). 34. Wolfsberg (P. S3.). 36. Althofen (33.), Bleiburg (a. 33.), St. Leonhard im Lavantthale (a. P. 58.), Spital (et. 33.). 37. Hüttenberg (et. S3.), Millstatt (a. 58.). 39. Afritz (et. V.), St. Paul Stift (a. S3.). 30. Straßburg la. 33.). 31. Wolssberg (P. 33.). April: 1. Guttenstein (a. 33.). 3. Althofen (33.), Griffen Markt (a. V.), Hermagor (a. V.), St. Leonhard im Lavantthale (a. P. 33.), Pölling. 3. Eberstein(a. 33.). 6. St. Andrä, 7. Köt-fchach (33.), Tarvis, Wolfsberg (P. S3.). 8. Hüttenberg (Kr.). 9. Älthofen fS3)., St. Leonhard im Lavantthale (a. P. 33.), Pnssarnitz (a. P. 23.). 13. Winklern im Möllthale.. 14. Wolfsberg (P. 58.). 17. Althofen (et. 58.), Feld (a. 33.), St. Leonhard im Lavantthale (a. P. S3.), Paternion, Renn« tveg (et. SS.), Rosegg (S3.). 33. Liesing (a. 33.), Millstatt (a. S3.),; Steinseld bei Greifenburg (33.). .34. St. Georgen (in Steinburg a. 23.), Guttenstein (33.). 35. Mauthen, Wolfsberg (Bl. u. S.). 30. St. Georgen v. d. Bleiberg, Schiefling (S3.), St. Veit (a. P. 33.). Mai: 1. Döllach im Möllthale (a. V.), Eisenkappel (V. bcs. Schw.), Friesach (a. V.), Leifling (a. S3 ), Radenthein (a. 58.), Sachsenburg. 3. St. Andrä. 4. Arnoldstein (a. S3.), Lavamünd (S3.), Ober-Drauburg (S3.). 6. Bleiberg, Maria-Saal. 7. Feldkirchen (a. 58.), Glanz b. Paternion, Schwarzenbach (a. 58.). 13. Maria-Saal. 16. Waldenstein (V). 18. Mauthen. 30. Maria-Saal. 31. Feistritz bei Bleiburg (a. V.), Klagenfurt (a. P. V. — 8 Zg.), Malborghet, Straßburg (a. V.). 34. Maria-Saal. 35. Feistritz iin Gailthale fa. Sl), Grades (58.), Kötschach (58.). 37. Maria-Saal. 38. Döbriach (a. V.), Griffen Markt (a. 58.). 39. Edelstein (a. V.). 31. St. Paul Stift (a. 58.). Jnnir 3. Maria-Saal (2 Tg.). 5. SIM) o fen (a. 58.), Eberndorf (a. V.), Gmünd (a. V.), Hermagor (a. 58.), St. Leonhard im Lavantthale (a. P. 58.), Paternion. 6. Hüttenberg (a. 58.). Villach (a. 58.). 7. Dellach im Drauthale, Döllach im Möllthale (a V ). 8. Paternion (58.), Winklern im Möllthale. 9. Gmünd (a. V.), St. Stephan (a. V.). 10. Hüttenberg (Str.). 11. Blei-burg (a. 58. u. Schw.), Ebene Reichenau, Nötsch-Emmersdorf (58.), Spital (a. 58.). 13. Hermagor (a. B.). 14. Weißbriach. 15. Greifenburg (a. 58. — größter.5(5.), Unter-Drauburg (B.). 17. Tainach (Kirchtagsmarkr). 18. St. Beit (a. P. 58.), Wolfsberg (a. P. 35.). 34. Guttenstein (a. 58.), Pölling, Tainach (Kirchtagsmarkt), Waldenstein (25.). 38. Greifenburg (a. 58.). Juli: 1. St. Georgen v. d. Bleiberg, Tainach (Kirchtagsmarkt). 3. Eisenkappel (25. Scha. u. Kr.), Reisberg, Tarvis (a. 25.). 6. Winklern im Möllthale. 9. Althofen (a. 25.). 13. Leifling (a. SS.). 15. Grades (a. 35. — 2 Tg.). 35. Reichenfels (a. 25.), Straßburg (a. 25.). 36. Gutta-ring (25. Kr.), St. Salvator (58.). 39. Griffen bei Weitensfeld (a. 25.). August: 3. Unter-Drauburg (35.). 5. Fladnitz auf der Alpe (a. 58.). 6. Schwarzenbach (a. 25.). 10. St. Leonhard int Lavantthale (a. P. 58.). 13: Ebene Reichenau (a. 25.), Villach (W.). 15. Maria-Saal. 16. Eisenkappel (35. u. Schw.), Hüttenberg (a. V. u. Kr.). 30. Feistritz bei Bleiburg (a. 25.), St. Veit (a. P. 25.). 31. Liesing (a. 58.), 33 Luggau (25.). 34. Friesach (n. 25.), Lavamünd (25.). 35. Rennweg (a. 25.). 36. Bleiberg, St. Paul Kl. 37. Feldkirchen (a. 25.). 38. St. Slndrä, Sachsenburg. September: 3. Bleiburg (a. 25. u. Scha.), Feistritz bei Bleiburg (a. 25.), Schiefling (V.), Thürn- u. Twimberg. 7. Fladnitz auf der Alpe (a. 58.), Winklern im Möllthale. 8. Maria-Saal, Deutsch-Pontafel (25. — 3 Tg.). 9. Grades (a. 25. — 2 Tg.), Liesing (a. 58.). 10. Reichenfels ia. 25.), Reisberg. 14. Lieseregg (P.). 15. Mühldorf (a. 25.). 17. Treffen (a. 25.). 19. Villach а. 25.). 30. Rennweg (a. 58.). 31. Obervellach, Unter-Drauburg (25.), Weitensfeld (a. 25.). 33. Gmünd (a. 2S.). 33. Grafenstein (a. 35 ), Hüttenberg (Kr.). 24. Dellach in Großkirchheim (a. 25.), Döllach im Möllthale (a. 25.), Kaning (25.), Mauthen, St. Stephan (a. 25.), Völkermarkt. 37. Weitzbriach. 39. Eberstein (a. 25.), Metnitz (a. 25.), St. Paul Stift (a. 25.), Pussarnitz (a. P. 25.), Rosegg (23.), Sirnitz (a. V ), Waldenstein (25.). Oktober: 1. Fresach bei Paternion (25.), Malestig, Nötsch-Emmersdorf (25.), Radenthein (a. 25.), St. Veit (a. P. 25.) 5. Hüttenberg (a. 25.). 6. Tarvis. 7. Griffen bei Weitensfeld (a. 25.), Winklern im Möllthale. 8. Griffen Markt (a. 25.), Guttenstein (a. B ), Kötschach (a. 25.), St. Veit (a. P. 25.). 9. Ober-Drauburg (25.). 14. Guttaring (T. n. 25.). 15» Afritz (a. 25.), Altenmarkt (a. 25.), Eberndorf (a. 25.), Wolfsberg (a. P. 58.). 18. Guttenstein (a. 25.), Luggau (25.), Millstatt (a. 25.). 19. Kappel a. Kraftfeld (35.). 31. Guttaring. 33. Gmünd (a. 25. u. Kr.), Klagenfurt (a. P. 25. — 8 Tg.), Schwarzenbach (a. 25.), Tarvis fa. 25.). 34. Liesing (a. 25.). 38. Eisenkavpel (58. u. Scha.), Friesach (a. 25), Hermagor (a. 58.), St. Leonhard im Lavantthale (a. 35.'25.). 31. Grades (a. 25.). November: 3. Feld (a. 25.). 3. Unter-Drauburg (25.). 4. Winklern im'SNöllthale. 5. Arnoldstein (a. 58.), Ebene Reichenau (a. 2$.), Malborghet, Paternion (25.), Straßburg (a. 25.). б. St. Leonhard im Lavantthale (a. 35. 25.), Metnitz (SS.). 11. Feistritz im Gailthale (a. S3.), Ferlach, Leifling (a. 25. — Kirchtagsmarkt), Ober.Bestach. 13. Illthofen (a. 25.), Bleiburg (a. S3, u. Scha.), Söimmelberg (a. 25.), Spital (a. 25.). 35. Gmünd (a. 25. u. Kr.), Greifenburg (a. 25 ), Guttenstein (a. 25-). 36. Afritz (a. 25.), <£t. Andrü. Dezember: 3. St. Veit (a. P. SS.), Völkermarkt. 6. St. Margareten (S3.), Straßburg (a. 25.). 9. Bleiberg, Döbriach (a. SS.). 17. Paternion (V.). 19. Millstatt (a. V.), Villach (a. 25.). 31. Gurk (a. 25.). 33. Gmünd (a '58.). 33. Hüttenberg (Kr.). 36. St. Stefan (a. S3.). 37. Eberstein (a. 25.), Fresach bei Paternion (25.), Lavamünd (25.), Steinfeld bei Greisenburg (25.), Weitensfeld (a. 25.). 38. Metnitz (a. 25.), 39. Greifenburg (a. 25.). Wocheuurärkte in Kärnten. Jeden Mittwoch: Völkermarkt (a. S3.). Jeden Donnerstag: Feldkirchen, Klagenfurt. Jeden Samstag: St. Veit. Krain. Jänner: 3. Gurkfeld (25.). 4. Tschernembl (25.). 8. Laibach (V.), Ober-Gurk. 9. Möttling. 17. Landstraß. 30. Gottschee, Stein. 33. Laibach (6 Tg.). 33. Rudolfswerth. Februar: 1. Tschernembl (25.). 3. Gurkfeld, Seisenberg. 6. Möttling. 8. Laibach (25.). 17. Seisenberg. 36. Gurkfeld, Wippach. März: 1. Töplitz. 5. Ober-Laibach. 8. Laibach (25.). 13. Radmannsdorf, Stein. 13. Tschernembl. 18. Gurkfeld. 30. Gottschee, Möttling. 36. Littai. 31. Nassensuß. April: 2. Landstraß. 4. Gurkfeld (93.). 8. Laibach (S3.). 10. Tschernembl. Neumarktl, Rudolfswerth (Wochen-Markt), Sittich. 17. Ober-Laibach, Rudolfswerth, Wippach. 24. Mottling, Radmannsdorf (93.), Seisenberg. 25. Krainburg. 30. Jllyr. Feistritz. Mai: 3. Tschernembl (93.). 4. Gottschee, Laos, Littai. 7. Laibach (6 Tg. T. n. 93.). IO. Töplitz. 16. Jdria (8 Tg.), Ober-Gurk. 21. Ober-Laibach. 23. Adelsberg. 25. Seisenberg. 28. Sittich. 31. Landstraß. Juni: 5. Möttling, Radmannsdorf. 6. Gurkfeld (S3.). 8. Laibach (93.). 9. Seisenberg, Stein. 11. Ober-Laibach. 12. Tschernembl. 13. Treffen. 15. Gottschee. 18. Littai. Juli: 2. Laibach (6 Tg.). 3. Tschernembl. 4. Gurkseld. 5. Seisenberg. 8. Laibach (93.). 12. Treffen. 13. Altlag. 17. Möttling. 25. Gottschee, Ober-Laibach. 26. Radmannsdorf. 27. Töplitz. 30. Landstraß. August: 1. Gurlfeld (93.), Krainburg. 2. Tschernembl (93.), Rudolfswert (Wochen-Markt). 5. Ober-Gurk. 8. Laibach (93.). 16. Laas, Treffen. 18. Nassensuß. 20. Sittich. 21. Möttling. 24. Adelsberg, Gottschee, Stein. 28. Rudolsswerth. September: 3. Wippach. 6. Tschernembl (S3.). 8. Laibach (93.). 10. Laibach (6 Tg.). 14. Seisenberg. 21. Krainburg. 25. Tschernembl. Oktober: 1. Landstraß, Littai. 2. Möttling. 8. Laibach (93.), Ober-Gnrk. 11. Töplitz. 15. Stein. 18. Adelsberg, Gurkseld, Krainburg. 23. Rudolfswerth. 28. Laas, Nassensuß, Radmannsdorf (93.), Seisenberg, Wippach. 30. Tschernembl. November: 6. Ober-Laibach. 8. Laibach (93.). 11. Krainburg. 12. Jllyrisch-Feistritz. 13. Möttling. 19. Laibach (6 Tg.). 25. Gurkfeld, Sittich. 30. Gottschee, Reumarktl. Dezember: 3. Adelsberg. 4. Jdria (8 Tg.), Rudolfswerth, Stein. 5. Gurkfeld (93.). 6. Seisenberg. 8. Laibach (S3.). 9. Nassensuß. 10. Littai. 11. Möttling. 13. Radmannsdorf. 17. Landstraß. 21. Neumarktl. 25. Tschernembl. 27. Ober-Laibach. 31. Gottschee. Wochenmärkte in Krain. Jeden Montag: Krainburg, Rudolsswerth (a. Borsten-V., außerdem am 1. Montag eines jeden Monats 93.). Jeden Mittwoch: Gurkfeld (Schw.). Jeden Donnerstag: Tschernembl. Jcderr Samstag: Neumarktl. Steiermark. Jauner: 2. Cilli (93. P.). St. Georgen a. d. Südbahn bei Cilli (a. S3.). 7. Burgan (a. 93.), Knittelfeld (a. 93. 2 Tg.). 8. Marein Bez. Marein (a. 33.), Neukirchen Bez. Cilli (a. 93.), Wett-rnannstetten (S3.). 9. Murau (93.). 11. Montpreis (a. 93.). 14. St. Philipp (a. S3.). 15. Arnfels (93.), Gröbming, Stainz (a. S3.). 17. Kapellen (a. 93.), Ober-Radkersburg (a. S3.), Petrovitsch (a. 93.), Tillmilsch (a. 93.). 20. SSirkseld, Blaindorf, Ehrenhausen (a. 93.), Fautsch u. Wrenskagora (a. V.), Fohnsdorf, Gschnaidt, St. Herniagoras (a. 93.), St. Jakob im Walde, Kallwang, Stein« Söding (Sr.), Krieglach (Kr.), St. Leonhard in W. B. (a. 93.), Obdach (a. 95.), St. Ruprecht (a. 93.), Schwanberg (a. S3.), Teufenbach (a. 93.). 21. Tüchern (a. 93.). 22. Mahrenberg (a. S3.), Praßberg (a. 95.), Wisell (a. 93.). 25. Artitsch (a. 93.), Feldbach (a. 93.), Gleinstätteu (a. 93.), Kopreinitz (a. S3.), Leibnitz (93.), Studenitz (a. 93.), Windischgraz (a. 93.). 27. Marburg. 29. St. Georgen Bez. Franz (a. V.)j Hohenegg, Reichenburg (a. 93.). HO. Judenburg (a. 93.). 31. Dobova (a. 93.). Februar: 1. Gairach (a. 93.). 3. Admont, St. Georgen a. d. Stainz (a. S3.), W.-Hartmanns-dorf (a. 93.), Jahring (a. S3.), St. Jakob in Kalobje (a. 93.), Rettenegg, Schöder (93.), Unzmarkt (a. 93.), Videm (S3.), Wies (Kr. 93.). 5. Doberna (a. B.), Leibnitz (Kr.), St. Peter bei Königsberg (a. 93.). 6. Cilli (P. S3.). Oberburg (a 93.). 9. Gnas (a. 93.), Gonobitz (a. 93.), Peilenstein (a. 93.). 10. St. Georgen a. d. Südbahn bei Cilli (a. S3.). 12. Gamlitz (a. 93.), Radkersburg (Mitterling a. 93.). 14. Gleisdorf (a. S3.), Kranichsfeld (a. 93.), Lichtenwald (a. 93.), Ponigl (a. 93.), Rann (a. 93.), Sachsenfeld (a. S3.), Wettmannstetten (SS.). 15. Arnfels (S3.). 16. Fautsch und Wrenskagora (a. 93.), St. Nicolai i. Sausal (a. 93.), Podplat (a. 93.). 19. Fraßlau (a. S3.), Ober-Pulsgau (a. 93.), Pischätz (a. 93.). 22. Obdachegg (93.), St. Philipp (a. S3.), Schönstein (a. 93.), Tüchern (a. 93.), St. Veit a. Vogau (93.). 24. Arnfels (a. 93.), Drachenburg (a. 93 ), Gleichenberg (a. 93.), Heiligengeist in Lolsche (a. 93.), Jrdning, Knittelfeld (a. S3.), Lotsch (o. 93.), Passail (a. 93.), Pischelsdorf (93.), Rohitsch (a. 93.), Tüffer (a. 93.), Videm (a. S3.), Weizen (a. 93.), Wenigzell (93.), Wildon (a. 93.), Windisch-Feistritz (a. S3.). 25. Leibnitz (V.). 26. Fehring (a. 93.), St. Gallen (a. 93.), Gams bei Stainz (a. S3.), Geistthal (a. 93.), Haus (a. S3.), Rauten. 27. Gröbming (a. S3.), Groß-Lobming (a. 93.). 28. Hariberg (Kr.). März: 1. Mahrenberg (P. 93.), Montpreis (S3.), Wolfsberg (a. 93.), Zirkowetz (a. 93.). 3. Franz (a. 93.), Kranichsfeld (93.), Laak (a. 93.), Leutschach (a. SS.), Miesenbach, Mürzzuschlag, Oplotnitz (a. 93.), Saldenhofeu (a. 93.), Wald (Kr.). 4. Breitenbrunn (V.), Waldbach (S3.). 5. Bruck a. d. Mur (P.). 6. Birkfeld (a. 93.), Luttenberg (a. 93.), Murau (SS.), St. Peter bei Königsberg (a. 93.), Voitsberg (a. P. 93.). 7. Kapfrnstein (a. 93.). 8. Peilenstein (a. 93.), Sauerbrunn (a. 93.). 10. Aschau (93.), Doll (a. S3.), Feldbach (o. V.), Garrach (o. 93.), St. Georgen Bez. Franz (a. V.), Kainach (a. 58.), -Kapellen (a. 58.), Dentsch-Landsberg (a. 93.), NuHdorf (a. 58.), Ober« kostreinitz (a. 58.), Schrems (58.), W.-Graz (58.), Wuchern-Mahrenberg (58.). 13. St. Florian (a. 58.), St. Georgen a. d. Süddahn bei Cilli (a. 58.), Jlz (a. 58.), St. Lorenzen am Draufeld (a. 93.), St. Oswald Bez. Eibiswald (V-), Preding (a. 93.), Salla (58.), Uebelbach (a. 58.), Doran (58.), Zellnitz (a. V.). 13. Mühlen (58.). 14. Geistthal (a. 58.). 15. Ainfels (58.), Liezen (58.), Pleterje (a. 58.), Pöltschach (a. 58). 16. Strallegg (58.). 17. Hollenegg (a. 58.), SiBindisch-Lavdsberg (a. 58.), St. Magdalena in Lemberg (Sr.), St. Michael (a. . SB.), Mureck (a. SB.), Polstrau (a. 58.), Riegersburg, Riez (a. 58.), Schaffern, Sinabelkirchen (a. 58.), Stubenberg (a. 58.), Trisail (a. SB.), Wenigzell. 18. Gams Bez. St. Gallen (a. 58.), St. Jakob in Kalobje (a. 58.), Videm (58.). 19. Fürstenfeld (a. SB.), Neumarkt (58.), Rottenberg, St. Maria i. d. SSiifte (Kr.), Schladming (a. 58.), Schwanbcrg, St. Stephan Bez. Leoben (a. B.), Strallegg, Tillmitsch (a. SB.), , Witschein. 30. Arnsels (SB.), St. Barbara i. d. Kolos (Kr.), Brunndorf (SB.), St. Johann bei Herberstein (a. SB.), Marein Bez. Marein (a. SB.), Murau (SB.), Oplotnitz (i. St. Barbara a. SB.), Sibika (a. SB.), Straß (a. V.), Unter-Pulsgau (58.). 31. St. Gertraud (a. SB.), Rohitsch (a.. SB.), Siegersberg (a. SB.), Unzmarkt (a. SB.), Weitenstein (a. SB.). 33. Judenburg (a. SB.), Langg (58.). 33. Oberwölz (a. SB.). 34. Altenmarkt (a. SB)., Cilli (a. P. SB.), Graz (Kr.), Windisch-Graz (SB.). 35. Rottenberg (St. Maria i. d. Wüste Kr.). 36. St. Anna a. Aigen, Dobova (a. 58.), Friedberg (a. SB,), Gratwein, Hartberg (a. SB.), Leibnitz (SB.), Lemberg Bez. Marein (a. -SB.), St. Marein i. Mürztale, Miesenbach (SB.), Nußdorf (a. SB.), Oberzeiring (a. 58), Stainz (a. SB.), Tüchern (a. SB.), Waltersdorf (a. SB.), Wifell (a. SB.). 37. Fehring (a. SB.). Podplat (a. SB.). 31. Altheiligen-Berg (a. SB). April: 1. Fernitz. 3. Anger (a. SB.), Dechantskirchen (a. SB.), Edelschrott (a. SB.), St. Egidi (a. V.), Feldbach (P.), Heil. Geist i. Lotsche (a. SB.), Heiligenkreuz Bez. Luitenberg, Lichtenwald (a. SB.). Lotsch (a. 58.), Mahrenberg (a. 58.), Maria-Rast (a. SB.), Teufenbach (a. SB.), Trennenberg (SB.), Wettmannstetten (a. SB.). 3. Cilli (45. SB.).' 5. Gabersdors (B). Winkl (98.). 6. Fraßlau (a. SB.). 7. Arlitsch (a. SB. , Gleisdorf (a. SB.), Windischgraz (SB.). 9. St. Ägid i. Windisch-Büheln (a. SB. T. n. Kr.), Gams 58ez. Marburg (a. SB.). 10. Feldbach (SB.), Heil. Kreuz b. Sauerbrunn (a. V. Kr.), Heimfchuh (58 ), Kopreinitz (a. 58.). 13. St. Florian (a. SB.), Gonobitz (a. SB.), Mooskirchen (Kr.), Passail (Kr.), Reichmburg (a. SB.), Tüffer (a. SB-). 13. Stuften, Breitenfeld, Dobl b. Graz (a. SS.), Ehrenhausen (a. SB.), Eibiswald (Kr. SB.), Friedau (a. SB.), Lemberg Bez. Gonobitz (a. SB.), Lemberg Bez. St. Marein (a. SB.), St. Marein Bez. Graz (Kr.), Semriach (a. SS.), 6traben (a. SB.), Wildalpe, Windisch-Feistritz (a. SB.). 14. Pleterje (a. SS.). 15. Arnfels (SB.), .Fürstenfeld (58.). 16. Spielfeld (a. SS.). 17. Graden Piber (a. V.), Grafendorf, Kallwang (a. V), Kapellen (a. SB.), Kapfenberg (a. SB.), Kniltelfeld (a. 58 ), W.-Landsberg (a. SB.), Ligist (a. SB ), Luttenberg (a. B.), Murau (SB.), Maria-Neustift (a. SB.), St. Oswald 58ez. Oberzeiring. Schönstein (a. 58.), Steinach (a. P. SB.), Trofaiach (a. 58.), Weiz (a. SB.), Wildon (a. SB.). 19. Neukirchen Bez. Cilli (a. SB.). 30. St. Ilgen a. Turiak (a. SB.). 31. Doblje (SS.). 33. Rohitsch (a. SB.). 33. Eibiswald (Kr. SB.), Eisbach zu Stein (a. SB.), Frohnleiten (a. SB.), St. Georgen a. d. Stiestng (a. 58.), St. Georgen Bez. Murau (a. SB. 2 Tg.), St. Georgen a. d. Pößnitz (a. SB.), Gnas (a. 58.), Hainersdorf, Hochenegg (SB.), Jlz, Kindberg (a. SB.), St. Leonhard a. W. (a. SB.), Nieder-Wölz (a. SS.), St. Oswald im Freiland (a. 58 ), Peltau (58. Kr.), Pöllau (Kr. SB.), St. Ruprecht (a. SB.), Seckau (a. SB.), St. Stephan i. Rosent. (a. SB.), Unterkötsch (a. SS.), Waldbach, Weißkirchen (a. SB.), Wörth. 34. St. Georgen a. d. Südbahn bei Cilli (a. SB.), Kraubath (Kr.), Praßberg (a. SS.). 35. Dobova (a. SS.), Fladnitz (Kr.), Franz (a. 58.), Geistthal (a. SB.), St. Georgen a. d. Stainz (a. SB.), St. Georgen Bez. Franz (a. B.), Guttendorf (a. V.), Halbenrain (a. SS.), St. Hermagoras (a. SB.), Hörbing (V-), Kathrain in Haustein, Klein (a. B-), Leibnitz (SB.), Miesenbach, Oberkostieinitz (a. V.), Pack (V. u. Kr.), Puch (a. SB-), St. Stephan in Hofkirchen, St. Ulrich Bez. Deutsch-Landsberg (a. SB.), Wolfsberg (a. 58.). -36. Drachenburg (a. 58.). 37. Voitsberg (a. SB. P). 38. St. Anton (a. SB.), Gamlitz (SB.). 39. Frauenberg (Kr.), Klöch (Kp.), Pürgg (Kr.). 30. Doll (a, SB.), Stainz (a. SB). Mai: 1. Anger (SB.), St. Barbara in der Kolos (a. SB.), Cilli (P. SB.), Dreikönig (a. V.), Feldbach (a. SB.), Haidin (58.), Hohenmauthensa. SB.), Jrdning (a. SB.), Judenburg (a. SB.), Landl (a. SS.), Laufen (a. SB.), Leibnitz (Kr.), Mooskirchen (a. SB.), Ober-Wölz (a. SB.), St. Philipp (a. SS.), Stadl bei Murau (a. V.),Trifail (a. SS.), Wöllan (a. SS.). 3. Burgau (a. V.), Lichtenwald (a. SS.). 3. Breitenfeld, Feistritz (a. V),Gleisdorf (a. 58.), Heiligenkreuz am Waasen (a. 58.), Heiligenkreuz Bez. Luttenberg, Hitzendorf (a. SS.), Hörberg (a. SB.), Modriach (a. SB.), Maria-Neustift. (a. SS.), Oeblarn (a. 58-),. St. Peter am Kammersberg (a. 58.), Riez (a. 58.), Schwanberg (a. 58.), Voran (Kr.), Vordernberg (a. SB.), Zellnitz (a. 58.). 4. Stuften (a.V.), Birkfeld, Heil. Dreifaltigkeit (Kr.), St. Florian (a. SB.), St. Georgen a. d. Südbahn bei Cilli (a. 58.), Kilchberg a. d. R. (Kr.), Krieglach (Kr.), Leoben, St. Nicolai ob Draßling (a. 58.), Oberburg (a. 58,), Rettenegg, Riegersburg (a. S3.), Rottenmann (a. SB.), Schödcr, ©traten (a. SB), Stübinggraben (a. S3.), Unterrohr, Brdem (SB.), Waldbach, Windisch-Feistritz (a. SB.). Witschein, Wundschuh (Kr.). 6. St. Peter am Ottersbach (a. SB.), Wernsee (a. 58.). 7. Haus (a. SS.), Marein Bez. Marein (a.V.), Rann (a.V.). 9. Ehrenhausen (a. SB.), Felddorf (a. 58.), Podplat (a. SB.). lO. Köflach (SB.). 13. Gschnaidt, St. Johann i. Saggathale (a. SB.), Lemberg Bez. Gonobitz (a. V.), Lemberg Bez. St. Marein (a. V.), Sr. Marein Bez. Graz (a. SB.), Mon! preis (SB.)/ St. Nikolai in Sausal (a. 35.)/ Polstrail (a. 35.), Windischgratz (a. 35.). 13. Breitenau, Mautern (2 T. n. a. 35.), Rotten-berg (St. Maria i. d. Wüste — Kr.). 14. Abstall (a. 35.), Pischelsdorf (a. 35.), Ponigl (a. 35.), Studenjtz (a. 35.). 15. Arnfels (35.). 16. St. Aegyd in W.-B. (a. 35.), St. Georgen a. d. Stiefing (a. 35.), Hochenegg, St. Martin Bez. Demsch-Landsberg (35.), Neubau (a. 35.). Peilenstein (a. 33.), Weiz (a. 35.), Wisell (35.). 18. Maria-Neustist (a. 35.). 19. St. Leonhard i. W. B. (a. 33.). 21. Arnfels (a. .35.), Eggersdorf (a. B.), Fischbach. Fürstenfeld (a. 33.), Murcck (a. V.), Neumarkt (33.), Passail (33.), Rohitsch (a. 33.), Stainz (a. V.). 22. Fehring (a. 35.), Fraustauden (B), St. Georgen i. W. 33. (ct. 35.), Laak (a. S3.), Lambrecht (a. 35.), Ollimie (a. 35.). 23. Fraßlau (a. 33.), Gonobitz (a. 35.), Lankowitz (a. 35.), St. Lorenzen a. Draufelde (35.), St. Lorenzen i. W. B. (a. 33), Pols. 24. Jahring (Si.), Neuberg. 25. Eibiswald (Sr.), Feldbach (a. 35.), Fischbach (35.), Friedan (a. 35.), Jahring (a. S3.), Krakauebene (a. 35.), Leutsch (a. 35.), St. Philipp (a. V.), Rohitsch (a. 33.), Schleinitz (a. S3.), Svetina (a. 35.), Svetinzen (a. 33.), Weitenstein (a. S3.). 26. Leibnitz (35.). Maria-Neustist (a. V.), Pinggau (Kr.), Pöllauberg (a. 35.). 27. Gall (Sr.), Hirschegg-Rein (Sc.). 28, Legist (a. 35.), St. Lorenzen a. d. Karntnerbahn (a. 35.), Ollimie (a. 35.), Preding (a. 35.), Reichenburg (a. 33.), Wöllan (a. 33.). 29. Pöltschach (a. 33.). 30. Obdach (33.). 31. Artitfch (a. 35.), Zirkovetz (a. 35.). Sunt: 2. Altheiligenberg (a. 33.), St. Oswald bei Graz (a. 35.), Sauerbrunn (a. 33.). 4. Windisch-Feistritz (a. 35.). 5. Bruck a. d. Mur.(35.), St. Gallen, Gröbming, Hartberg (a. Kr.), Heiligengeist in Latsche (a. 35.), St. Hemma Bez. Marein (a. S3 ), Jlz (a. 33.), Knittelfeld (a. 33.), Langenwang, Leutschach (a. 33.), Lotsch (a. B.), Luttenberg (a. 35.), Mahrenberg (a. 33.), Murau (a. 35.), St. Oswald Bez. Oberzeiring, Praßberg (a. 35.), St. Rupprecht (a. 33.), Semriach, Stainz (a. B.), Tüffer (a. 33.).- 6. Kranichsfeld (a. 35.), Rann Bez.. Pettau (a. 33.). 7. St. Helena (a. 33.), Kapellen (a. 35.), St. Margarethen a. d. Pößnitz (a. 35.), Schleinitz (35.). 8. Gleichenberg (a. 35.), Lemberg Bez. Gonobjtz (a. 35.), St. Martin b. W. Graz (a. 35.), Straß (a. 33.), Wundschnh (Kr.). 9. Langg (a 33.), Peilenstein (a. 35.), Trifail (et. 35.). 10. Heil.Dreifalligkeit (Kr. — T. n. B.), Miesenbach. 11. St. Florian (a. 35.), St. Georgen a. d. Slldbahn bei Cilli (a. 33.), Maria Hof, Schadming (a. 35.), Trofaiach (a. 33. — T. v. Kr.). 12. Rädkers bürg (Mitterling — a. S3.). 13. St. Andrä i. W. S3, (a. 35.), Drachenburg (et. 33.), Gleimstätten (a. 35.), Heil. Geist in Latsche (a. 33.), St. Johann bei Unter-Drauburg (a. B-), Lemberg Bez. Marein (B.), Lotsch (a. 23.), Radmer, Rann (a. S3,), Rohitsch (a. 35 ), Sackienfeld (et. V.), Siegersberg (a. S3.), St. Stephan im Rosenthale (et. V.), Tragöß. 15. Arnfels (35.), Gnas (a. 35.), Lembach (25.), Montpreis (V.), Mooskirchen (a. 25.), Oberkostreinitz (a. 25.), Oplotnitz (i. St. Barbara a. 35.), Passail (Kr), Pobresch (et. 25.), Pöllan (Kr. 33.), Praßberg (a. 25.), Veitsch. 16. Gabersdorf (a. 25.). 17. Liezen (Kr.), Rottenberg (St. Maria i. d. Wüste — Kr.), Wundschuh (Kr.). 18. Gleisdorf (a. 35.), Heil. Geist ob. Leutschach (33.), Maria Rast (a. S3), Neukirchen Bez. Cilli (a. 33.), Söchau (et. 25.). 19. Voits« Berg (a. P. 35.). 20. Weitenstein (a. 35.). 21. Brunndorf (25.), Koraöic (a. V.), Laak (a. 23.), Mahrenberg (P. 25.), Marein Bez. Marein (a. 25.), Puch (a. 33.), St. Thomas (a. 25.). 22. St, Anton (25.), St. Georgen a. d. Südbahn b. Cilli (a. V.), Kapsenstein (a. V.), Lichtenwald (a. 33.), Schönstein (a. 33.), Wies (Kr. S3,). 24. Fürstenseld (et. 35.), St. Georgen Bez. Franz (et. 23.), Gonobitz (et. 25.), Hartberg (a. 35.), Hieflau, Höiberg (et. 25.), St. Johann am Draufeld (a. S3.), Jrdning, Kirchbach (a. 25.),. Laufen (et. 25.), St. Leonhard in W.-B. (et. 35.), St. Maria am Lebing, Maria-Trost (a. S3.), St. Ruprecht (a. 33.), Stainz (a. 25.), Strallegg, Tüffer (a. 33.), Wald (Kr.). 25. Gairach (et. S3), St. Johann i. Saggathale (et. S3.), Kumberg (a. 25,), Leibnitz (33.), Reifnigg (a. 33.), Tinsko (a. 25.). 26. Hollenegg (a. 33.), Mureck (a. 33.), Stallhofen (a. V), Stübinggraben. 27. St. Lorenzen am Draufelde (a. 35.). 28, Feldbach (a. 33.). 29. Gamlitz, Geistthal (Kr.), Mönich-wald, St. Peter Bez. Leoben (Kr.). 30. Aflenz, Gamlitz (et. 33.), St. Jakob in Kalobje (a. 25.), Marburg, Ober-Radkersburg (et. 33.), Ollimie (a. V ), Pischelsdorf (a. V-), Reichenburg (a. S3.), Reischach (a. 33.), Ternovetz (a. 35.), Unter-Pulsgau (S3.). Juli: 2. Aussen (a 25.), Garrach (a. 33.), St. Ilgen et. Turiak (a. 25.), Ligist (et. S3.), St. Marein Bez. Graz (a. S3.), Maria-Neustift (a. S3), Oppenberg (Kr.), Petrovitseh (a. B.), Pollenschack (Kr. 33.), Pusterwald (et. 25.), Remschnigg (a. 25.), Tinsko (a. 23.), Wildon (et. 33.). 4. Eisbach zu Rein (a. S3.), Hochenegg (B.), Hörbing (25.), St. Peter am Ottersbach (a. S3.), Podplat (a. 35.), Riez (a. V.), Saldenhofen (a. V.), Stanz im Mürzthale (im met. Dorfe), St. Ulrich Bez. Deutsch-Landsberg (et. S3,), Videm (35.). 6. Spielfeld (25.)., 7. Kappel (et. 33.). 8. St. Andrä in Sausal (a. 33.), Dobl bei Graz (2 Tg. — a. 25.), St. Florian (23.), St. Georgen a. d. Pößnitz (a. 33.), Haidin (33.), St. Hemma Bez. St. Marein (a. 33.), Kloster (auf der Hebalpe— Kr.), Klöch (Kr.), Lafnitz (T. n. 25.), Oplotnitz (a. 33.). Pischätz (a. S3.). 9. Gleisdorf (et. S3.), Lemberg Bez. Gonobitz (a. 33.), Lemberg Bez. St. Marein (a. 35.), Mitterndorf, Riegersburg (a. S3.). 12. Montpreis (33.), Rohitsch (a. 33 ), Schönstein (a. 35.). 13. Heil. Geist in Lotsche (a. 25.), Lotsch (et. 25,). 15. Arnfels (V.),. Dobova (a. 25.), Pleterje (a. 35.), 16. Dobje (33.), St. Georgen a.- d. Stiefing (a. 33.). 17. Hohenmauthen (a. S3.), Kathrain a. Offeneck, St. Philipp (a. 23.), Stanz Bez. Mureck (St. Anna am Kriechenberg 23,), Wettmannstetten (35.). 18. St. Lorenzen b. Murau (a. 58. — 2 Tg.), St. Marein Bez. Murau (a. 25) 20. Arnfels (a. S3.), St. Margarethen am Draufeld (a. S3,), St. Margarethen a. d. Pößnitz (a. 25.), St. Margarethen a. d. Raab (a. 23.), Waltersdorf (a. 25.), Weitenstein (a. 35.), Wenig-tell. 21. Fautsch und Wrenskagora (a. 25.). 22. Eibiswald (St. 33.), St. Georgen Bez. Judenburg (25.), Groß-Steinbach, St. Helena (a. 25.), St. Hermagoras (a. 25.), Kathrein i. Haustein, Köflach s (Kr.), Nußdorf (a. V.), Ober-Wölz (a. SS.), Tragöß, Wildon (a. V.). 23. Heil Geist ob Leutschach (S3.), St. Lambrecht (S3.), Naintsch (S3.), Oplotnitz (in St. Barbara — a. S3.). 34. Götzendorf (a. S3.), Mühlen (S3.), Tschermofische b. Rohitsch (a. S3. — 2 Tg.). 25. Brandlucken Bez. Birkfeld (S3.), Drachenburg (a. S3.), Friedberg (Kr.), Geistthal (a. S3.), Gleinalpe (a. S3.), St. Jakob im Walde (2 Tg.), Jlz (a. S3.), Kaindorf (a. S3.), Krieglach (Kr.l, Lankowitz (2 Tg.), Lassing (Kr.), Laßnitz (a. S3.), Leibnitz (V. u. Kr.), Leoben, Ligist (a. S3.), Maria-Trost Bez. Rohitsch (a. S3.), Nestelbach, Sachsenfeld (a. S3.), Windisch-Feistritz (a. S3.). 26. St. Anna am Aigen, Feldbach (a. S3.), Frauheim (a. S3.), Heiligenkreuz Bez. Luttenberg, Knittelfeld (a. S3.), St. Marein im Mürzthal, Neumarkt (Kr.), Preding (a. S3.), Rottenberg (St. Maria i. d. Wüste — Kr.), Stanz Bez. Mureck (St. Anna a. Kriechenberg), Tüchern (a. S3.), Turrach (a. S3.), Weiz (a. S3.). 28. Margarethen Bez.Neumarkt. 29. Nestelbach, Rottenberg (St.Maria i. b. Wüste Kr.). 30. Friedau (a. S3.), Klein (a. S3.). St. Martin b. Wurmberg (a. S3.), Ober-Kvstteinitz (a. 58.), Turnau. 31. Doll (a. S3.), Gonobitz (a. S3.), St. Lorenzen in W.-B. (a. S3.), Mahrenberg (a. S3.), Sagorje (a. S3.), Scheifling (58.). August: 1. Gamlitz (a. S3.). 2. Bruck a. d. Mur (S3.), Gleichenberg (a. S3.), Graz (Kr.), Jrdning, Lankowitz, St. Leonhard in W.-B. (a. S3.), Schwanberg (a. S3.). 3. Kumberg (a. S3.), St. Stephan im Rosenthal. 4. St. Egidi (a. 58.), Heiligenberg ob St. Peter (a. S3.), Straßegg (S3.). 5. Gasen, Gnas (a. S3.), St. Johann int Saggathale (o. S3.), Laak (a. S3.), Lemberg Bez. Gonobitz (a. S3.), Lemberg Bez. St. Marein (a. S3.), Maria-Schnee (T. n. S3.), St. Nikolai in Sausal (a. S3.), St. Oswald bei Graz (58.), St. Oswald Bez. Oberzeiring (a. S3.), Pettau (S3. Kr.), Puch (a. 33.). 6. Eisenerz (Kr.), Fehring (a. S3.), St. Florian (a. S3.), Neukirchen Bez. Pettau (S3.), Svetina (a. 58.), Wölling (S3.). 7. Außen (a. S3.), Fürstenfeld (Hopf.). 9. Abstall (a. S3.). 10. Gleisdorf (a. S3.), Grafendorf, Hainersdorf (Kr.), Judenburg (a. S3.), Deulsch-Landsberg (a. S3.), Windisch-Landsberg (a. S3.), Leutschach (a. S3.), St. Lorenzen am Draufelde (S3.), St. Lorenzen im Mürzthale, Mooskirchen (a. S3.), St. Nicolai ob Draßling (a. S3.), Radkersburg. (Mitterling — a. S3.), Rann (a. S3.), Rettenegg (a. S3.), Saazkogel (Kr ), Uebelbach (a. S3.), Windischgraz (a. S3.). 11. Blaindorf, SB. Hartmannsdorf (a. V.). 12. Maria-Schnee, Stubalpe (S3.). 13. St. Lorenzen a. d. Kärtnerbahn (a. S3.), Bordernberg (a. S3.). 14. Feldbach (S3.), Fürstenfeld (Hopf.), Gall (a. S3.), Maria-Neustift (a. S3.). 15. Arnfels (B.), Heil. Dreifaltigkeit (Kr.), Frauenberg (Kr.), Jahring (Kr.). 16. Frohnleiten (a. 58.), Hitzendorf (a. S3.), Lembach (S3.), Lichtenwald (a. S3.), St. Martin Bez. Deutsch-Landsberg, Oswaldgraben (S3.), Pobresch (a. S3.), Praßberg (a. S3.), Saldenhofen (a. S3.), ©traben (a. S3.), Straß (a. S3.). 17. Fraustauden (S3.), Jahring (a. S3.), Marein Bez. Marein (a. S3.). 18. Rottenberg (St. Maria i. d. Wüste— Kr.). 19. Ardning (Kr.), Gschnaidt, Kloster (a. d. Hebalpe —V.s. 20. Gasen (a. S3.), St. Georgen a. d. Pößnitz (a. S3.), Jagerberg (a. S3.), St. Jakob in Kalobje (a. S3.), Maria Trost (a. S3.), Neubau (a. S3.), Peilenstein (a. S3.), Pischelsdorf (a. S3.), Preding (a- S3.), Rottenberg (St. Maria i. d. Wüste—Kr.), Tfchermosische b. Rohitsch(a. S3.). 21. Fürstenfeld (Hopf.), Maria Zell (S3.). 23. Gleinalpe (a. S3.), Ober-Zeiring (a. S3.). 24. Arnfels (a. S3.), Birkfeld la. S3.), Fernitz, Gams b. Stainz (a. S3.), Heil. Geist am Staragora (a. S3.), Heil. Kreuz Bez. Ober-Radkersburg (a. S3.), Jrdning (P.), Knittelfeld (a. S3.), Landl, Mureck (a. S3.), St. Peter a. Kammersberg (S3. P.), Polstrau (a. S3.), Rohitsch (a. S3.), Sinabelkirchen (a. S3.), Stubenbcrg (a. S3.), Teufenbach (a. V.), Tüffer (a. S3.), Boitsberg (a. P. S3.), Windisch-Feistritz (a. S3.), Wöllan (a. S3.).' 25. Leibnitz (S3,), Predlitz (P. S3.). 26. Lausen (a. 58.), Rann Bez. Peitau (a. 3$.), Reichenburg (a. S3.). 27. Donnersbachau (a. S3.). Jlz (Hops.), Sibika ((a. S3.), 28. St. Anna am Aigen, Heil. Dreifaltigkeit (SB.), Fürstenfeld (a. S3, u. Hopf.), Heimschuh (S3.), St. Johann bei Herberstein (a. S3.), Stainz (a. S3), Witschcin. 29. Hohenmauthen (a. S3.), Nußoorf fa. S3.), St. Peter am Oltersbach (a. S3.), St. Philipp (a. S3.), Pusterwald (a. 58.), Sachsenfeld (a. S3.). 30. Haidin (S3.), Kirchberg a. d. R. (a. S3.), Pöltschach (a. 58.). September: 1. St. Aegydi i. W.-B. (a. S3. - T. n. R.), St. Anton (S3.), St. Egidi (a. S3, in Arnaee) Fischbach (a. S3.), Graz (2 Tg. Kr.), St. Ilgen a. Turiak (a. S3.), Lemberg Bez. Gonobitz (a. S3.), Montpreis (a. S3.), Murau (58.), Obdach (a. S3.), St. Oswald Bez. Eibiswald (S3.), Semriach (a. S3.). 2. Ält-Aussee, Fernitz, Hieflau, Liezen (Kr.), Siegersberg (a. S3.), Ternovetz (a. S3.). St Dechantskirchen (a. S3.), Gabersdorf (a. S3.), Gams Bez. Marburg (a. S3.), Heil. Geist ob Leutschach (S3), Kain ach (a. S3.), Kranichsfeld (S3.), St. Lorenzen Bez. Cilli (a. S3.), Neumarkt (S3.), Praßberg (a. S3.) Reischach (a. S3.), St. Ruprecht (a S3.), Tinsko (a. 58.). 4. Fürstenfeld (Hopf.), Wuchern-Mahrenberg (S3.). 5. Dobje (S3.). 6. Pobresch (a. S3.). 7. St. Gertraud (a. S3.), Heiligenberg ob St. Peter (a. S3.), Hochenegg (S3.), Maria Neustift (a. S3.), Schleinitz (a. S3-). 8. Frauenberg (Kr.), Gamlitz, Oppenberg (Kr.). 9. Gamlitz (a. S3.), Graden-Piber (a. 58.), Gressenberg (a. S3.), St. Jakob in Kalobje (a. S3.), Unter-Pulsgau (a. S3.). 10. St. Georgen in W.-58. (a. S3.), Gnas (a. S3.), Hirschegg-Rein (a. S3.), Jlz (Hopf.), St. Johann bei Unter-Drauburg (a. S3.), Krakauebene (a. S3.), Lassing (a. P. S3.), Marein Bez. Marein (a. S3.), Maria-Rast (a. S3.), Söchau (a. 58.), St. Stephan Bez. Leoben (a. S3.), Weiz (a. S3.). 11. Breitenau (in St. Jakob, S3.), Fürstenfeld (Hopf.), Köstach (S3.), Laak la. S3.), Langg fa. S3.), Leoben (S3.). 14. Heiligenkreuz am Waasen (a. S3.), Judenburg (P.), Kapfenstein (a S3.), Rohitsch (u. S3.), Spital am Semmering (a. S3.), Stanz Bez. Mureck (St. Anna am Kriechenberg — a. S3.), Taubenbach (a. S3.). 15. Arnfels (S3.), Mautern (S3 ), Pleterje (a. S3.), St. Veit am Vogau (a. S3.). 17. Fraßlau (a. 58.), Gleisdorf (S3.), Kapellen (a. S3.), St. Marein Bez. Graz (a. S3.), Wald (a. S3.). 18. Allerheiligen (S3.), Fürstenfeld (Hopf.), Luttenberg (a. S3.). 19. St. Georgen am Schwarzenbach (S3.), Oeblarn (S3.). 20. Stanz int Mürztale (S3.). 21. Anger (58.), Fehring (a. S3.), Feistritz (a. S3.), Frauheim (a. S3.), Friedau (a. V.). St. Georgen a. d. Etiefing (a. V.), Hartberg (a. V.), Hörberg (a. 35.), Jlz (a. 35.), Jrdning (a. 35.), Kindbergdörfel (a. 35.), Kirchdorf (a. 35.), Leutschach (a. 35.), Ligist (a. 35.), St- Maria a. Lebing, Murau (a. 35.), Ober-Radkersburg (a. 35.), Rettenegg (a. 35.), Tüffer (a. 35.), Weiskirchen (a. 35.). 22. Frojach (35.), Trieben (35. P.), Tnrnau (35.). S3. Gaishorn, Salla (T. n. 35.). 34. Heil. Dreifaltigkeit (Kr. a. 35.), Ehrenhausen (a. 35.), Feldbach (a. V.), St. Florian (a. 33.), Fohnsdorf, St. Georgen a. d. Südbahn bei Cilli (a. 35.), Langenwang, Maria-Zell (35.), St. Ätartin b. 38. Graz (a. 35.), Mitterndorf (35.), Modriach (a. 35.), Ober-Wölz (a. 35.), Oberzeiring (a. 35.), Remschnigg (a. 35.), Trofaiach (a. 35.), Windisch-Feistritz (a. 35.). 35. Fürstenfeld (Hopf.), Leibnitz (85.), Mürzzuschlag (a. 35.). 27. Svetinzen (a. 35 ). 29. Franz (a. 35.), Gleinstätten (a. 35.), Grafendorf, Groß-Lobming (a. 35.), Kapfenberg (a. 35.), Kathrein in Haustein (a. 35.), St. Lorenzen am Drau-felde (35.), Mahrenberg (a. 85.), St. Michael, Miesenbach, Mooskirchen (a. 35.), Mureck (o. 85. Fl.), Passail (Kr.), Peilenstein (a. 35.), Pols, Predlitz (a. 35.), Riegersburg (a. 35.), Rottenmann (a. SS ), I St. Ruprecht (a. SS.), Schäffern, Schönstem (a. 35.), Seckau (a. 35.), Voitsberg (a. P. 3S-), Wernsee (a. 35.) Wildon (a. 35). 30. Breitenau (in St. Erhard), Gröbming (35.). Oktober. 1. Aflenz, Arnfels (a. 35.), Doll (a. 35.), Feldbach (P.), Gonobitz (a. 35.), Gratwein, Hirschegg-Rein (a. 35.), Jlz (Hopf.), Krieglach (a. 35.), Neuberg (a. 35.), Rauten, Waltersdorf (a. 35.). 4. Artisch (a. 35.), Gairach (a. 35.), Lankowitz (a. 35.), Et. Leonhard t. W.-B. (a. 35.), Sachsenfeld (a. 85.), Schwanberg (a. 35.). 5. Sagmühle (35.). 6. Admont (a. P. 35.), St. Lorenzen in SB. S3, (a. V ), St. Margarethen Bez. Neumarkt, St. Michael (a. 35.), Ober-Kostreinitz (a. 35.), F Pischätz (a. 35.), Pöls (35.), Tillmitsch (a. 35.), Tragöß (35 ). 7. Breitenau (in St. Erhard), Halben-i rain (a. 35.), Mühlen (35.), Trofaiach (a. 35). 8. Äussee (a. 35.), Dobernau (a. SS.), Friedberg (a. 35.), ; Gamlitz (a. 35.), St. Helena (a. 35.), St. Hemma 33ez. Voitsberg (35.), Knittelfeld (a. 35.), Liezen (fl. 35.), Mautern, Niederwölz (a. V.), Schönberg (35.), Stainz (a. 35.). 9. Muffen (a. 35.), Feldbach (35.), Jagerberg (a. 35.), Kraubath (a. 35.), Trofaiach (35.), Wolfsberg (a. SS.). 10. Aflenz (35)., Nußdorf (a. 35.), St. Peter Bez. Leoben (a. 35.), Reichenburg (a. 35.), Schladming (a. 35.), Teufen-bach (a. 35.). 11. Gall (a. 35.), Göß (a. 35.), Gröbming (P. 35.), Maria-Hof (SS.). 12. Garrach (a. 35.), Tüchern (a. 35.). 13. Eisenerz (35.), Fraustauden (35.), Kammern (a. 35.), Kappel (a. 35.), Tyrnau (a. 35.), 38örschach (a. 35.). 14. Breitenau (i. St. Erhard), Gschnaidt, Kallwang (T. n. 35.), Nestelbach. 15. Abstall (a. B.), Arnfels (V.), Burgau (a. 35.), Gnas (a. 35.), Gröbming, Heiligengeist in Latsche (a. 35.), Heiligenkreuz b. Sauerbrunn (a. 35. Kr.), St. Ilgen am Turiak (a. 35.), Kleinsöding (Kr.), Kranichsseld (a. V.), St. Leonhard Bez. Windischgraz (a. 35.), Lotsch (a. 35.), Montpreis (58.), Pischelsdorf (a. SS.), Preding (a. 35.), Schober, Turnau (a. 35.), Winz (a. 35.) 16. St. Philipp (a. SS.), Spielfeld (a. 35.), Trieben (35.), Wildalpen (35.). 17. St. Hemma Bez. St. Marein (a. 35.). 18. Dreikönig (a. 35.), St. Gallen (a. 35. — 2 Tg.), Hochenegg (35.), Hörberg (a. 35.), Praßberg (a. 35.), Trifail (a. 35.), Videm (35.). 19. Peggau (a. 35.). 20. Marburg. 31. Cilli (a. P. 35.), Gleichenberg (o. 35.), Judenburg (a. 35.), Lichtenwald (a. 35.), Maria-Neustift (a. 35.), Oplotnitz (a. 35.), St. Peter b. Königsberg (a. 35 ). 22. Donnersbachau (a. 35.), St. Georgen a. d. Stiefing (a. V.), Reifenegg (a. 35.), Trennenberg (a. 85.), Veitsch (35.). 25. Edling (35.), Leibnitz (35.), Lemberg Bez. St. Marein (a. 35.), Wisell (a. 35.). 26. St. Stnna Bez. Obdach (35.). 28. Anger (35.), Fürstenfeld (a. 85.), Gaishorn, St. Georgen a. d. Südbahn bei Cilli (a. 35.), Gleinstätten (a. 35.), Gleisdorf (a. 35.), Hartmannsdorf (a. 85.), Hohenmauthen (a. 35.), Judenburg, Ko-■ preinitz (a. 35.), Koraeiv (a. 35.), Kumberg (a. 35.), St. Lorenzen im Mürztale (a. 3$.), Mauritzen (a. 35.), Mureck (a. 35.), Oberburg (a. 35.), St. Peter am Kammersberg (a. 35.), St. Stephan im Rosentale (a. 35.), St. Thomas (a. 35.), Voitsberg (a. 35. P.), Wind.-Feistritz (a. 35.). 29. Haus (a. 35.). November: 1. Allerheiligen, Palfau. 2. Breitenfeld, Eggersdorf (a. 35.), St. Oswald Bez. Ober-Zeiring (a. 35.), Straiten (a. 35.), St.' Veit a. Vogau (a. 35.), Weitenstein (a. 35.). 3. Hartberg (a. 35.), Pischätz (a. 35.), Wernsee (a. 35.). 4. Stein a. d. Enns (35.). 5. Kathrein a. d. Laming (35.), Lesično (a. 35.), Zellnitz (a. 35.). 6. Feldbach (a. 35.), Heiligenkreuz Bez. Luttenberg, St. Johann im Saggatbale (a. V.), Kindberg, Knittelfeld (a. 35.), St. Leonhard in W.-B. (a. 85.), Ligist (a. 35.), Št. Magdalena in Lemberg (a. 35.), Murau (a. 35.), Neukirchen (a. 35.), Pobresch (a. 35.), Rann (a. 35.), Riez (a. 35.), Stainach (a. P. 35.), Wolfsberg (a. 35.), Wundschuh ‘ (Kr.). 8. St. Florian , Ebersdorf, Graz (Kr.), Jagerberg (a. S3.), Langenwang, Leoben, Neubau, Oeblarn, Pinzgau (Kr.), Rohitsch (a. S3.), Straß (a. S3.', Weißkirchen la. S3.), Wenigzell, Wisell (a. S3.), Witschein. Dezember: 3. Geistthal (Kr.), Gonobitz (a. S3.), Montpreis (S3.), Pischelsdorf (a. S3.), Pürgg (Kr.). 4. Gasen, Marein Bez. Marein (a. S3.), Vordernberg (a. S3.), Wies (Kr. S3.), Wildalven. 5. Graz (Nicolaimarkt — 2 Tg.). 6. Doberna (a. S3.), Felddorf (a. S3.), Frohnleiten (a. S3.), Laßnitz (a. S3.), Leutschach (a. S3.), Lichtenwald (a. S3.), St. Marein Bez. Graz (Kr.), Mureck (a. S3.), St. Nikolai in Sausal (a. S3.), Ober-Zeiring (a. S3.), Saldenhofen (a. S3.), Stallhofen, Traboch, Tragöß, Wundschuh (Kr.). 9. St. Siegt)i) in 38. - B. (a. S3.), Dobova (a. S3.), Fautsch u. Wrenskagora (a. B.), St. Jakob in Kalobje (a. S3.), Liezen (Kr.), St. Lorenzen Bez. Cilli (a. S3.). 10. Edeljchrott (a. S3.), Fürstenfeld (a. B ), Boitsberg (a. P. V.). 11. Feldbach (V.). 13. Gairach (a. S3.), Heiligengeist am Staragora (a. S3.), Heiligenkreuz Bez. Ober-Ravkersburg (a. S3.), St. Peter bei Königsberg (a. S3.), Sachsenfeld (a. S3.), Studenitz (a. S3.). 14. Eibiswald (Kr. S3.). 15. Arnfels (S3,), Dobova (a. S3.). 17. Neumarkt (S3.). 18. Luttenberg (a. S3.). 19. Tüchern (i. St. Anna a. S3.). 31. Fehring (a. S3.), St. Florian (a. S3.), Heiligenkreuz am Maasen, Jlz (a. S3.), Jrdning, Köflach (S3.), Passail (Kr.), Pöllau (S3. Kr.), Tüffer (a. S3.). 22. Rann (a. S3.). 24. Graz (Christmarkt). 27. Kirchbach (a. S3.), Lambrecht (a. S3.), Nußdorf (a. S3.), Obdach (a. S3.), Weitenstein (a. S3.). 28. Leibnitz (S3.), St. Oswald Bez. Oberzeiring, Spielfeld (3$.), Straden. Wochernnärkle in Steiermark. Jeden Dienstag: Pöllau (zumeist Getreide aus Ungarn), Radkersburg (Mitterling 1. Dienstag eines jeden Monates S3. — falls Sonn- oder Feiertag T. v.). Jeden Mittwoch: Bruck a. d. Mur (am 3. Mittwoch eines jeden Monats S3. — falls Feiertag T. v.), Leutschach (am 1. Mittwoch eines jeden Monats Kl. S3.), Marburg (in der Charwoche nur am Gründonnerstag; jeden zweiten und vierten Mittwoch a. S3.), Petlau (an jedem ersten und dritten Mittwoch a. S3, u. P. mit Ausnahme des dritten Mittwoch im April und November, sowie des ersten Mittwoch im August- Schweine, jeden Mittwoch), Rann. Jeden Donnerstag: Gonobitz, Lemberg Bez. St. Marein, Mureck, Rann Bez. Pettau (Schw., falls Feiertag so T. v.). Jeden Freitag: Pettau. Jeden Samstag: Marburg (in der Charwoche nur am Gründonnerstag), Rann, Trisail. Jeden Sonntag: St. Barbara in der Kolos (auch alle kleinen Feiertage). Salzburg. Jänner: 8. Mauterndorf (Ho. S3.). 17. Hallein (Ho. S3.). 33. Mittersill (S3.). 30. St. Johann im Pongau (S3.). Februar: 3.Uttendors(Mauerkirchen). 19. Anthering(OberndorfHo.S3.). 23. Kuchl(Ho.S3.). März: 3. Taxenbach (T. v. P.). 5. Oberndorf (S3.). 7. Mittersill. 10. Oberndorf (S3.). 12. Saalfelden. 17. Altenmarkt bei Radstadt (a. Ho. S3. P.). 18. Mattsee (Ho. S3.). 19. Mauterndorf (Ho. S3.). Thalgau, Zell a. See. 24. Straßwalchen. 26. Oberndorf (a. S3.) April: 9. Maxglan bei Salzburg, St. Veit. 15. Hüttau (Ho. u. Kl. V-)- 17. Oberalm bei Hallein (a. S3.). 23. Ebenau (a. 33.), Neumarkt bei Salzburg (Ho. S3.). 24. Goldegg (Ho. S3.). 30. (Solling (Ho. S3.), Schwarzach. Mai: 1. Neukirchen (a. P. Ho. u. Kl. S3.), Saalfelden (P. u. Ho. S3.), Seekirchen, Wagrain (a. Ho. u. Kl. S3.). 3. Abtenau (P.), Zell am See (Ho. S3.). 4. Ebenau, Straßwalchen. 7. Bischofshofen (a. P., Ho. u. Kl. S3.), Seeham. 12. Salzburg (P.). 14. Puch bei Hallein, Raditadt, Schlee-dorf, Tamsweg (8 Tg.). 21. Mattsee (Ho. S3.). 25. St. Johann im Pongau (S3.). 37. Berndorf. 28. Maxglan bei Salzburg (a. S3.) Juni: 3. Hüttau (Ho. u. Kl. S3.). 7. St. Michael 15. St. Veit. 17. St. Gilgen. 21. Bilchosshofen (a. P. Ho. u. Kl. 33.), 24. St. Johann am Berg. 29. Filzmoos, Seekirchen. Juli: 2. Hof. 4. Großarl. 8. Eugendors. 22. Oberndorf (a. S3.). 23. Mauterndorf (Ho. S3.). 25. Faistenau bei Salzburg (Ho. V.), Hallein (Ho. V.),Rauris, Unken.26.Hinteriee.29. Annaberg. August: 2. St. Gilgen. 4. Dienten, St. Johann im Pongau (P.). 5. Anthering (Oberndorfs, Mariapfarr. 6. Abtenau. 10. Mariaplain (a. S3.). 12. Embach. 19. Berndorf. 20. Faistenau bei Salzburg (Ho. S3.). 21. Wagrain '(a. Ho. u. Kl. S3.). 24. Seekirchen. 26. Schleedorf, Straßwalchen. 27. Hintersee, Mauterndorf (P. R.). 29. Dorfbeuern, Radstadt (P.), 31. Bischofshofen (Ho. u. Kl. S3.). September: 2. St. Gilgen. 3. St. Leonhard bei Salzburg (a. Ho. S3.), Niedernsill. 10. Lend, St. Martin bei Radstadt. 12. Uttcndorf (Pinzgau - P. u. Ho. S3.). 13. Soier (S3.). 14. Saalfelden (V.). 15. Kuchl. 16. Annaberg. 17. Ramingstein (a. 95.). 18. Mittersill. 19. Strobl. 31. Hof-Gastein, Oberndorf (93.). 33. Saalfelden. 33. Mattsee (Ho. 93.) Saalbach (93.). 38. Salz-I Burg (Ho. 93.). 39. St. Johann im Pongau, Mittersill (93.), Straßwalchen (V.), Uttendorf(Mauerkirchen). Oktoder: 3. Filzmoos bei Radstadt (Ho. u. Kl. 93.), Zell am See (Ho. 93.). 4. Kuchl. 5. Taxenbach (93.). 8. St. Johann im Pongau (a. 93. — T. v. 93.). 9. Neumarkt bei Salzburg (Ho. 93.). 10. Abtenau (P.). 11. Salzburg (Ho. 93.). 13. Unken (93.). 13. Faistenau bei Salzburg (So. 93.), Talgau (93.). 15. Radstadt, Saalfelden (T. n. P. Ho. 93.). 18. St. Michael, Wersen (bo. 93.). 33. Adnet. Großarl, Mattsee (Ho. 93.). 34. Ebenau (a. 93.). 36. Thalgau (93.). 37. Wagrain (Ho. n. Kl. 93. — 2 Tg.) 38. Mittersill (a. V.), Oberndorf (2 Tg. — Am 2. Tg. a. 93.). 39. Mühlbach (a. 93.). 30. Goldegq (Ho. 93.). November: 4. (Solling (a. 93.). 5. Eugendorf (Ho. 93.). 6. Werfen (Ho. 93.). 8. Werfen (Ho. 93.). 11. St. Michael, Straßwalchen, Thaigau. 13. St. Martin b. Nadstadt 13. Neumarkt bei Salzburg (Ho. 95.). 18. Salzburg (Ho. 95.). 19. St. Veit. 30. Salzburg (Ho. 93.), Taxenbach. Dezember: 3. Bramberg (93.). 3. Tamsweg (8 Tg.). 6. Dienten, Saalbach (93,), Uttendorf ! (Mauerkirchen). 31. Salzburg (Ho. 93 ). Wochenmärkte in Salzburg. Jeden Montag: Tamsweg (93. jeden Montag von Michaeli bis Johann der Täufer) Jeden Dienstag: Salzburg (Nutzvieh, wenn Feiertag T. v.). Jeden Freitag: Salzburg (Schlachtvieh, wenn Feiertag T. v.). Jeden Samstag: St. Johann im Pongau (93. jeden dritten Samstag im Monat, wenn Feiertag T. v.), Zell am See (jeden ersten Samstag der Monate November bis April ! Zuchtviehmarkt). Tirol. Jänner: 3. Sillian. 3. Bruneck, St. Ulrich. 4. Glurns, 7. Bill. 8. Amras-Pradl, Bozen, Feldlhurns. 15. Kollmann, Naturns, Schlanders. 16. Abfallersbach, Kitzbühel. 17. Gries, Steinach, Schönna. 19. Kiens. 30. Mühlau, Neumarkt. 31. 95ahrn. 33. Angedaier. 34. St. Pauls. 35. Lans, Schwaz, Unterinn. 37; Kurtatscb. 39. Kastelruth. 30. Obermais. Februar: 1» Lienz, St. Lorenzen, Bill. 3. Brixen, Götzens, Gries (Bozen), Imst, Sillian. 5. St. Johann (93.), Mühlbach, Sterzing, Wattens, Mitten. 8. Kaltern. 11. Voran. 13. Klobenstein. 14. Schönberg, Tramin. 15. Abtei. 16. Mals, Schluderns. 18. Abfoltersbach. 19. Amras-Pradl, Meran. 30. Kitzbühel. 31. Bruneck. 33. Weer. 34. Amras, Barwies, Hopfgarten, Klausen, Kolfaß, Sterzing, Straß, Vomp. 35. Auer. 36. Elbigenalp, 38. Neumarkt, Sarnthal. März: 1. Sr. Michael. 3. St. Johann, Meran. 4. Bozen, Völs. 5. St. Johann (93.), Kitzbühel, Trient, Zams. 8. Hölting, Lojen. 10. Kufstein (V. u. Kr.). 11. St. Ottilia. 13. Hall, Milland, Ried. 13. Innsbruck. 15. Brixlegg, Jenesien. 16. St. Gertrud, Mals, Schwaz. 17. Gold-t rain, Silz, Tisens. 19. Axams, Bozen, Saturn, Telss, Trient., 30. Burgfrieden, Kitzbühel, Reutte, ? Steinach, Tösens. 31. Tartsch. 33. Brixen, Schlanders. 33. Enneberg, 36. Angedaier, Bozen, ! Brunneck, Sillian, 30. Margreid. April: 3. St. Johann (93.), Stams, Thaur. 4. Jnzing, St. Lorenzen (2 Tg ). 7, Feldthurns. 8. Welsberg. 9. St. Johann (93) 10. Seifer«. 11. Lienz. 14. Lienz. 17. Amras-Pradl, Jenbach, Imst, Kitzbühel, Pfunds, Bill, Wörgl. 18. Vahrn. 19. Deulschnosen, Zwischenwasser. 30. Mals. 31. Natürns. Riffian. 33. Fieberbrunn. 34. Kastelruth, Kematen, Sand, Sterzing, Telfs, Terlan, ; Wattens, Windisch-Matrei, Zams. 35. Auer, Mals, Rattenberg, Zell. 36. Kirchdorf. 39. Brixen. j 30. Bozen, Brixen (Hopfgarten), Toblach. Mai: 1. Bozen, Hopfgarten, Laos, Lienz, Matrei, Prutz, Schwaz, Silz. 3. Branzoll, (Oberndorf (93.). 3. Slaufen, Sillian, Söll, Trient. 4. Ebbs, Girlan, Kirchberg, Mühlau, Notholz. ! 5. Weer. 7. Elbigenalp, Sr. Martin (Passeir), Zierl. 8. Innsbruck, Partschins. 10. Gries (Bozen). 14. Brunneck, Hall, Kitzbühel, Zwischenwasser. 16. Fügen, Welschnofen. 17. Wolkenstein. 18. Sarnthal. 30. Tramin. 31. Brixen, Sexten, Willen. 33. Jnnichen, Innsbruck. 35. Nals, Sand. 36» Schluderns. 38. Imst, Knndl, Meran, Pedroa, Windisch-Matrei. 30. Kurtatsch. Juni: 1. Gossensaß. 3. Bozen, Niederlana. 3. Steinach. 5. Angedaier, St. Christiana, St. Leonhard, Meran, Sillian. 6. St. Martin (Enneberg). 8. Villnöß. 10. Mühlbach 1-1. Klausen, Latsch, Reith, Niedervintl, Sterzing. 13. Hopfgarten, Marling, Nauders. 14. Bozen, Brixen (2 Tg.), Staun, Kufstein (2 Tg.). 15. Barwies, Mölten, Tartsch, Volders, Waidring, Zell. 33. Mitterlana, Salurn, Toblach, Zwischenwasser. 34. Bergmoos, Lienz, Reutte, Trient. 35. Bruneck, 36. Klausen, Trient. 30. Tramin. Juli: 3. St. Pauls, Trient, St. Ulrich 4. Sillian. 7. Neumarkt. 11. Prutz. 13. Al-beins, Welsberg. 16. Untermoi. 30. Untermais. 33. Bruneck. 35. Hopfgarten, Innsbruck. 36. Brixen, Windisch-Matrei. 30. St. Ulrich. August: 4. Kitzbühel, Niederdors. 9. Bruneck (9 Tg ). 10. Trient, Willen. 16. Mals. 18. Latsch. 30. Spital (P. 93.). 34. Mühlau, Niederrasen, Sterzing, Trient. 36. Bozen, Wolkenstein. September: 1. Lienz. 3. Albeins, Latsch, Sarntal. 4. Steinach. 5. Bauernkirchen, Reichen. 7. Imst. 8. Lienz, Tartsch, Tux. 9. Bozen, Nassereith. 10. Kastellbell, Reutte (2 Tg.), Sellrain, Vulpmes. 11. Kurtatsch, Zell. IS. Bruneck, Montan, Sterling, Völs. 14. Klausen. 16. Laas, Schlanders. 17. Jschgl, St. Walburg. 18. Algund. 19. Corvara, Tux. 20. Jnzing, Oberlana, Stumm. Schönna. 21. Holzgau, Kasstein, Meran, Montan, Telfs, Trient, St. Ulrich, St. Bigil, Bils, Watten?, Windisch-Matrei. 22. Kuplwies. 23. Bozen, Glurns, Sexten. 24. St. Johann (a. 33.), Langenfeld, St. Martin (Enneberg), Mühlbach, Toblach, Tramin, Zierl. 26. Gossensaß, Nauders, Priffian, Strengen, Weißenbach. 27. Lech, Ried. 28. Imst (3 Tg.), Lermoos, Sand. 29. Ebbs, Hopfgarten, St. Leonhard, Lienz, St. Michael, Neustist, Trient, Weerberg. 30. Brixen, Meran. Oktober: 1. Kartitsch. 3. Pill, Zell. 4. Abtei, Schlanders. 6. Schluderns. 7. Hotting, Steeg. 8. Angedaier, Burgfrieden, Going, Innsbruck (2 Tg.), Kolsaß, Latsch, Niedervintl, Tannheim, Volldepp. 9. Brixen, Matrei, Reit. 10. Gries (Bozen), Kitzbühel, Kundl. 11. Auer. 12. Gcaun. 13. Axams, Faggen, Pfunds, Reutle, Wenas. 14. St. Jodok, Sarntal, Taunheim. 15. Branzoll, Faggen, Kaltern, Kössen, Schwaz, Stafflach, St. Ulrich. 16. Jnnichen, Mals, Sterzing, Welschnofen, Willen. 17. Brixlegg, St. Christiana, St. Pankratz. 18. Gargazon. 20. Bichlbach, Hopfgarten. 21. Windisch-Matrei. 22. Fieberbrunn, Fugen, Kematen, Kirchberg, Naturns, Nauders, Silz, Sölz, Volders, Vomp, Zams. 23. Hopfgarten. 24. Abfaltersbach, Aurach, Laas, Wörgl. 26. Marling. 27. Stegen (2 Tg.). 28. Aldrans, Klausen, Mieders, Neumarkt, Pettnau, Sarnthal. 29. Kirchdorf, Oetz, Prutz. 30. Innsbruck. November: 1. Kolsaß. 2, Glurns. 3. Bozen, Latsch, Sillian. 5. Hall, Lienz, Oberlana, Ried. 6. Oberndorf (33.). 7. St. Leonhard. 8. Imst, Leifers. 9. St. Martin (Enneberg). 10. St. Martin (Bruneck), Tösens. 11. Brixen (2 Tg.), Brixen (Hopfgarten), Girlan, Jmbach (a. Fl.), Lech, Mals, St. Martin (Täufers), Meran, Stams. 12. Angedaier, Niederdorf, Niederndorf. 13. Innsbruck. 15. Jnnichen 17. St. Martin (Passeir). 18. Bruneck, Trient. 19. Götzens, Jnnichen, Kastelruth. 20. Sterzing. 22. Schludern?. 25. Amras-Pradl, Amras, Barwis, Klausen, Lermoos, Mühlen, Rattenberg, Telfes, Tramin, Wattens, Welsberg. 26. Meran (2 T.), Mühlbach, Trient. 29. Auer, Lienz. 30. Bozen, Kitzbühel, Matrei, Salurn, Straß. Dezember: 1. Bozen, Matrei. 3. St. Johann (a. 33.). 4. Fieberbrunn. 5. Bruneck. 6. Imst, Kaltern, Waidring, Westendorf, Windisch-Matrei. 8. Naturns. 9. Brixen. 13. Trient. 15. Sand. 16. Mals, Prutz. 18. Innsbruck, Kitzbühel. 20. Bozen, Glurns, Rattenberg, Sterzing. 21. Brixen (Fl.), Fugen, Hopfgarten, Lans, Lienz, Tannheim. 27. Lojen. 28. Kastelruth, Kiens, Telfs, Volders. 30. Klobenstein. Wocheumärkte in gtrof. Jeden Montag: Trient (nach dem dritten Sonntag jeden Monats). Jeden Donnerstag: Rattenberg. Vorarlberg. Jänner: 20. Garschurn. 21. St. Gallenkirch. Februar: 7. Rankweil. 12. Lauterach. 13. Dornbirn. 19. Bludenz (33.). 21. Rankweil. Marz: 5. Alberschwende (a. 33.). 10. Bezau. 12. Lauterach. 13. Toren, Dornbirn. 14. Götzis. 19. Bludenz (33.). 20. Lauterach. 21. Rankweil. 22. Schruns. April: 2. Schruns. 4. Rankweil. 5. Alberschwende (a. 33.). 9. Hohenems. 14. Krumbach. 16. Bludenz (33.). 17. Dornbirn. 18. Rankweil. 23. Lingenau. 30.'Au, Götzis. Mai: 1. Bludenz. 2. Rankweil. 7. Alberschwende (a. 33.). 8. Bezau, Dornbirn, Lauterach. 9. Hohenems, Lingenau. 16. Rankweil. Juni: 5. Dornbirn. 6. Rankweil. 18. Feldkirch. 20. Rankweil. August: 8. Schwarzenberg. September: 12. Mittelberg, Rankweil. 15. Au. 17. Schwarzenberg. 19. Dalaas, Lech. 21. Schruns. 22. Riezlern. 24. Feldkirch. 25. Dornbirn. 26. Rankweil. Oktober: 1. Hohenems. 2. Bludenz (a. 33.), Riefensberg. 3. Götzis. 6. Schoppernau. 9. Dornbckn. 10. Rankweil. 13. Krumbach. 14. Riezern. 15. Bludenz (a. 33 ), Götzis. 16, Alberschwende (a. 33.). 17. Bezau, Bregenz, Hohenems. 23, Dornbirn, St. Gallenkirch (a. 33.). 24» Rankwcil. 27. Dalaas. 31. Bludenz (e. V.). November: 5. Götzis. 11. Schruns. 13. Reutbe. 14. Rankweil. 15. Bludenz (a. S3.). 19. Götzis. 20. Dornbirn. 25. Au. 28. Rankweil. 30. Bludenz la. 33,). Dezember: 5. Bregenz. 6. Dornbirn. 15. Bludenz (o. 33.). 20. Schruns. 24, Bludenz, Feldkirch. Wochenmärkte in Vorarlberg. Jeden Montag: Lingenau (vom 2. Montag nach Matthäus jeden Montag bis Katharina). Triest. Jänner: 5. Servolo. 11. Prosecco. 19. Opeina. SO. Basovizza. Februar: 5. Servolo. 11. Prosecco. 19. Opcina. Marz: 5. Servolo. 11. Prosecco. 19. Opeina. SO. Basovizza. April: 5. Servolo. 11. Prosecco. 19. Opeina. Mai: 3. Santa Croce. 5. Servolo. 11. Prosecco. 15. Santa Croce. 19. Opcina. 30. Basovizza. Juni: 5. Servolo. 11. Prosecco. 18. Santa Croce. 19. Opeina. Juli: 5. Servolo. 11. Prosecco. 19. Opeina. SO. Basovizza. August: 5. Servolo. 11. Prosecco. 19. und 34. Opeina. September: 5. Servolo. 11. Prosecco. 14. Santa Croce. 19. Opeina. 30. Basovizza, Oktober: 5. Servolo. 11. Prosecco. 19. Opeina. November: 5. Servolo. 11. Prosecco. 19. Opeina. SO. Basovizza. Dezember: 5. Servolo. 11. Prosecco. 19. Opcina. Görz und Gradiška. Jauner: 8. S. Daniele. 13. Sessana. 30. Gradiška. 30. S. Daniele. Februar: 3. Aquileja (SS.). 13. Sessana. 14. St. Lucia (Tolmein). 38. Canale. März: 3. Reifenberg. 13 Sessana. 16. Görz. 30. Monfalcone (2 Tg.). 37. Aquileia (3Tg.), April: 3. Gradiška (2 Tg.). 5. Nabresina. 13. Sessana. 17. St. Lucia (Tolmein). 33. Gradiška (2 Tg.), Tolmein. Mai: 3. Sessana. 13. Sessana. Juni: 5. St. Lucia (Tolmein). 13. Sessana. 17. Tolmein. 18. Sessana. 35. Cormons (3 Tg.). Juli: 4. Reifenberg. 13. Aquileja (3 Tg.), Sessana. 35. St. Lucia (Tolmein). 39» St. Lucia (Tolmein). August: 13. Sessana. 16. Aquileja (V.). 34. Görz. September: 1. Sutta di Comen. 3. Cormons. 11. Sessana (2. Tg.). 17. Nabresina. 18. Sessana. 31. Tolmein. 34. Sessana. (G.). 39. Monfalcone. Oktober: 1. Görz. 8. Sutta di Comen. 13. Sessana. 37. Nabresina. November: 4. Ajello (3 Tg.), St. Lucia (Tolmein). 5. Canale, Görz (lo Tg.). 13. Sessana. 14. Sessana. 31. St. Lucia (Tolmein). Dezember: 6. Monfalcone (2 Tg.). 13. Sessana. 13. St. Lucia (Tolmein). 30. Ajello (3Tg.). Wochenmärkte in Görz und Gradiška. Jeden Montag: Ajello (G. Schw. Hühner; außerdem am dritten Montag eines jeden Monates Wochenmarkt). Jeden Mittwoch: Monfalcone (dritter Mittwoch eines jeden Monates. V.). Jeden Donnerstag: Görz (zweiter und letzter Donnerstag eines jeden Monates). Istrien. JänUer: 17. Chersano di Fianona, Lussingrande, Rozzo. 30. Castua. 31. Buje, Visignano. Februar: 3. Bogliuno. 3. Dignano. Grisignana. 13. Gimino. 14. Canfanaro. 34. Castua. März: 11. Albona. 13. Buje. 35. Ceppich di Fianona. April: l.Buje. 13. Verteneglio. 19. Sta. Fosca bei Gimino. 34. Lovrana, Pirano (2 Tg.). Mai: 6. Bogliuno, Verteneglio. 13. Ceppich di Fianona, Lovrana. 16. Dolina. 33. Castua. 31. Rozzo. Juni: 4. Fasana, St. Spirits (Pinguente). 13. Pola. 18. Pinguente 19. Capodistria. 34. Lussingrande, Pola. 35. Sanvincenti. 39. Albona, Lussingrande. Juli: 1. Portoie. 4. Dolina. 7. Lussingrande. 13. Portale. 15. Bogliuno. 16. Barbana. 17. Lussingrande. 35. Canfanero, Chersano di Fianona. 36. Lussingrande. 39. Abbazia, St. Spirits (Pinguente), Visignano. August: 3. Pisino. 5, Cherso (3 Tg.). 6. Umago. 10. Veglia (3 Tg ). 13. Semich di Rozzo. 15. Buje, Lussingrande, Visinada. 16. Volosca. 34. Gimino. 38. Cittanova (3 Tg.). 39. Portale, September: 3. Lovrana. 3. Jsola (Hlz.). 4. Pisino. 6. Rovigno. 8. Buje, Ceppich di Fianona, Visinada. 9. Lovrana, Pinguente. 15. Pirano (2 Tg.). 16. Lovrana. 17. Buje. 31. Castua. 33. Lovrana. 37. Fasana. 39. Marzana di Dignano. 30. Lovrana, Visinada. Oktober: 1. Pisino. 7. Albona, Castua. 8. Visignano. 14. Rozzo. 31. Capodistria, Portale. November: 6. Pisino. 11. Dolina, Rovigno. 13. Gimino. 31. Bogliuno, Parenzo. Dezember: 4. Pisino. 6. Lussingrande. 8. Bogliuno. 13. Castua, Dignano, Portale. 31. Pola. D alm atie ri. Jänner: 18. Novaglia. 26. Savina. Februar: 3. Cattaro. 13. Raguja. März: 19. Obrovazzo, Vallegrande. April: 27, Krtole. 28. Zarin. Mai: 3* IS. -Pietro di Brazza. 4. Trau. 10. Kuna, Lefina. 16. Almiffa: 20. Krtole (2 Tg.), Rona (2 Tg.). 26. Stretto In ni: 3. Knin,Stretto, Trau, Zarllvecchia. 13. Castel Vitkuri, Dernis, Novaglia, Teodo, Trau (Ž Tg.), 23. Kuna (2 Tg.) 24. Castel Vitturi. 29. Macarsca, S. Pietro di Brazza, Sale, Trau Juli: 2. Trau. 9. Cittavecchia. 16. Castel Cambio, Milna, Trau. 21. Dernis. 25. Arbe (3 Tage), Sebenico (3 Tage). 26. Promina, Savina, Teodo. 29. Curzola. August: 2. Almissa, Jmoski, Lesina, Trau, Zaostrog. 3. Fort 0pu§: 4. Castel Vitturi. 5. Castel Cambio, Ragusavecchia. 8. Obrovazzo, Promina. 10. Macarsca. 13. Knin. 15. S- Giovanni (2 Tage), Jmoski (2 Tage), Kuna (2 Tage), Liffa (2 Tage), Pago (2 Tage), Raguia-veechia, (2 Tage), Sale (2 Tage), ©inj, Zarin (2 Tage). 16. Cittavecchia, Lastua. 17. ©inj, 27. Dernis, Savina. 29. Castelvecchio di Trau. September: 8. Lastua, Pago, Zavojane. 20. Dernis. 29. Castel Cambio, Promina, ©inj. 30. Castelnuovo di Cattaro. Oktober: 7. Castelvecchio bi Trau, Verlicca. 8. Dernis, Zara. 13. Knin. 16. Milna. 26. Dernis. November: 11. Promina, Stretto. 21. Dernis, Macarsca. Vorzüglichste Messen und Märkte des Auslandes. Annaberg (Sachsen), Jahrmärkte: 1. am ersten Montag nach Lätare (23. März); 2. am ersten Montag nach Anna (26. Juli). Viehmärkte: 1. Montag nach Judica (1. April); 2. Mittwoch nach Kreuzerhöhung (14. September). — Augsburg, 1. Sonntag nach Ostern (13. April); 2. an Ulrich (4. Juli>; 3. an Michaeli (29. September). Berlin, 1. an Lätare (28. März); 2 an Philipp und Jakob (I. Mai); 3. 8 Tage nach Fronleichnam (14, Juni); 4. au Laurentius (10. August); 5. an Allerheiligen (1. November), Wollmarkt 20. bis 24. Juni. Chemnitz (Sachsen), 1. am Ansange der Woche, in welche Jakob fällt (23. Juli); 2. am ersten Sonntag nach Allerheiligen (1. November). Jeder der Märkte dauert von Sonntag mittags bis Mittwoch abends. Dresden, 1. Montag nach Lätare (28. März); 2. Johann Baptist (24. Juni). Wollmarkt im Juni, Montag, Dienstag, Mittwoch in der Woche nach dem Breslauer und vor dem Berliner Wollmarkt. Franksurt a. M., 1. Osterdienstag (17. April); 2. Maria Geburt (8. September— dauert 3 Wochen und 4 Zahltage). Glatz, 1. am 11., 12., 13. März Krammarkt, Viehmarkt den 13. März; 2. am 21., 22., 23. October Krammarkt, Viehmarkt den 23. October. Hirschberg (Preuß.-Schlesien), Viehmarkt: 6. März. Jahrmärkte: 19. und 20. Mai, 18. und 19. August, 18. und 19. November. An jedem zweiten Tage außerdem noch Viehmarkt. Königstein (Sachsen), 1. am Donnerstag nach oder mit Jakob (25. Juli); 2. Montag nach dem ersten Adventsonntag (2. Dezember). Leipzig (3 berühmte Messen), 1. zu Neujahr (1. Jänner)-; 2. an Jubilate (6. Mai); 3. Sonntag nach Michaeli (29. September. Fällt Michaeli auf Sonntag, so ist die Messe 8 Tage darauf). Jede dauert 14 Tage. In der letzten Woche 4 Zahltage. Wollmarkt letzten Dienstag im Mai und durch 8 folgende Tage- Nürnberg,.!, an 3 König (6. Jänner); 2. Mittwoch nach Ostern (17. April); 3. nach Aegidi (I. September). Wollmarkt ersten Montag im Juli (2. Juli), dauert 8 Tage. Josel Martin; Marburg a. empfiehlt sein großes Lager von Galanterie-, Gummi-, Kurz-, Korb-, Papier-, Spiel-Wirk- und Strickwaren, Kinderwagen, Lampen, Reiserequisiten, St. Petersburger Galoschen, Toilette-Artikeln und Parfümerien. Ea gros! Sehr mäßige Preise! Jede Anfrage wird sofort beantwortet. En detail! (DoÖewarenbaus J. Kokoscüeg Marburg a. D. Beste Ed billigste Einkaufsquelle IQr Damm-Kleider- und Blusenstolle, Seide, Herrenstolle, Leinenwaren. 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