^ HAT T V^T 1M U» l «> l T. «M 1Ü7. Kamstag dkn 7. Neeemb^r 133A I- 1778. (1) ^r. 29066. Die deutsche Bundesversammlung hat in ihrer Sitzung vom 3c». September d. I. (Bundes-Prowcoll §. §. 3l2 c)t I20) beschlossen, d^ß der Deblt des Gutachtens der Juristen» Facultat zu Tübingen in der hannover'schen Vcrfastungssache vom 26. Jänner l. I. so wie der Druckschrift «Preußen und Preußftcnd>um, dermal un jährlichen Ertrage von 3i st.Zo kr. C. M. Dieses Stipendium ist bestimmt: :l) für Stu« dierende, welche mtt dcm ermähnten Stirer verwandt sind; d) «n dercn Ermanglung abcr fur solche,, welche m der VorNadt Krakau zu La'bach geboren sind. Der St»ftung5gcnuß ist weder auf e.ne Studienabthcllung noch auf emen Studlcnort beschränkt. Das Ptäsen-lanonslecht gebührt gleichfalls dem hochw/f. b. Ordinariat in Laibach. — 3) Bei der von Lorenz Lackner, gewesenen k. k. Stabsarzte, im Testam.nte 6äo. Raudniy am 11 Jänner 175^ errichteten Studentenstlftung dl>r erste St,fr tungsplay im jahrlichen Ertrage von Z6 st. C. M. Dlcse Snftung ist für IüngUngL b«2» stimmt, welche in ialbach studiere»-. Das Pra> sentationsrecht übt der LHibacher Stadtmagi, strat aus. — Es haben sonach dlljenigen Studierenden, welche cmen der erwähnten St^f« tungsplätze zu erhalten wünschen, ihvc Gesuche bls i5. Jänner 23^c> bei diesem Oubernium. einzureichen und selbe mit dem Taufsch°in?^ dem Dürftigkcits.-, dann Pocken» oder Im-pfungs - Zeugnisse, dann mtt den Studien-Zeugnissen von beiden Semestern 16I9, ur.ö endlich di jenigen/ welche aus dem Tml^dsr Verwandtschaft einzuschreiten gedenken, insbesondere tioch mit eincm legalisirten Stamm.« bäum zu belegen. — Laldach am 2I. November 1639. Johann Freiherr v. Schl oi ß'n'ig g> k. k. Gub. Sccretäe, Z. 276^. (3) Nr. 2ääl)g. Kundmachung. Bei dcr ?. k. Eameral-Krci^casse zu V'llach »fi die Amlsschrelblrftclle mit dem Gehalle jährlicher H00 ft. «5. M. in Etledig^nK, gekommen. — Es rrlrd der Concurs für diese Stelle oder für eme durch aüfallige U-bcrse^ zulig in Erledigung kommende erste Cameras Zahlamtilschrelbcrstclle ouch m>t dem Gchaltß. jährlicher 400 ft. E. M. und im Fall? cmer hllbci eintretenden ßraduclicn Norrückung für,-eine l'hte Eümerol - Zaylamtsschre^blrsteae Mlt dem Ochaltc )äh'l'chel 3^c> fii s. M. mit' Feftsehunc, des Termins bis ätzten künfligen> Nlonats Dcccmdcr hlennt ausgelchrlcben. —-Dlljclilgen, wllchc eme d,eser Stellen zu erff yulten wünschen, und schon bc» einer k. K Easse dicnin, haben ihr< mit den Beweisen ih" rer bisherigen Dienstleistung dofumintirtey.. Gljuche/ in wllchln sich zuglelch äber das Ncs^llle gelangen z»i iasse»i. — Jene aber-, welche nicht bcl einer k. k. Eiss? an» glstellt sind, hetzen nebst drm noch die vovge-sH.rlebtne Plüfuni abzulegen, und flch über dle mil h^hnn Hofkammerdecrtte vom Z. Slp° temher ,8,^ vor^esch^sbm n isfürfiltchen Bejirke-C.mnnssarlates 1. Classe, Vlt dim Amtssitz? m Vlllach, allergnädigft zu genehmigen geruhet. — Bet diesem l. f. Bez»rks-C^mm>ssar»ate sollen angestellt werden: z) Ein Bezi'ks, Eommlssär wlt emcr jährlichen Gratl-ficaNon von goo fi., einem Kanzle>pauschale von 300 st., und einem Relsepauschale von 25a st. — 2) l?in Bez«rksrichler mit einer jährli« chin Gratification von 600 fi. — 3) Em Steuer-Clnnehmer mit e,ner jährlichen Grat sicatlon von 600si. —4)E»n Actuarmit emer jährlichen Gratification non ^00st. — 5) 3,nAwtsschrelblr nnt Nl^er jährlichen Grat-sicall^n von 3oc> st. — l)) Ein Amisschreibec m»t einer jährlichen Gra< t>ficat!onvon 260ft. ^- 7) slN Amtsschrciber mit «iner jahrllchsn Grutlfication von 25c» ft. — L) O,n Gerlchtsdlener mil jahrl'cher Löhnung von 5100 ft/dann einemKle'du^gsbeitrage v. 25 ft.-» o) Zwei Amtebolen miljahrlicherLöhnung von '1-^ ss., und ib ft.jählllcherKleidungsbeitrage. — Bemerkt wird: 2) daß alle diese Dienststellen nur prouisonsch sind, sa zwar, daß deren Verleihung den damit btthcilttn Individuen kemln Anspruch ouf difinilioe Anstellung, und späterhin auf Pension, r^pccüve Provision verschafft; k) daß alle Jene, welche um die eine oder die andere dieser Stellen werben wollen, ihre gehörig documtntirten Bewerbungsgesuche unmittelbar an daS k. k. Krelsamt V>llach, und zwar längstens b»s zum i5. Februar k. I. ein» zusenden haben; 0) daß dicjmig«n Lewerbtr/ rvelch« ,n einer öffentlichen Pedienstus.g stehen, die Cosspe5enzgesuche rechtzeitig durch ihre vor» gesetzten Bthörden an das k. k. Kreisaml zu Vüach gelangen zu lassen haben, msbesondere ader jene, o»e bereits be« einem pl0visor»schen^ landeefürstl'che» Bcz»rss, Eommissariate ange« -stellt sind, und e»„en dieser D,enstpl)ftm nachsuchen, haben ihre Gesuche durch das landeS, fülstllche lbejlrkb-E^mmlffarlat, bli dem siedle' nen, e«njure»chm, wclchtS solche seinem vor^e« sctzl,n k. k.Krelsamtl, m»t der vorglschrieben«» -l^llallsicalionetabelle v«rsehen, ssutachllich vors zulegen ha», auf welchem Wge sodann dllOe» juche an das k. f. Krtlsamt zu V'llach zu ge« langen haben; d) daß zu dlesen Vedienftungen vorjugswllse, »n so fcrne sie dazu gee'gntt befunden werden, qul«sz«rte öffentliche Beamte berufen sind; 0) daß sich alle Competent«« in chrenBe^erbungegesuchm überMorale di parentela ed af'iinita si troviao con talu-no degl' Impiegati di quesU c. r. Procura K Gamerale in conformita alia Governale no-tisicazione 9. Gennajo a. c. N« 4J5/ -^ Zara li i3 JVovembre i83g. '^Jofnsi NreisämtliOe Verlautbarungen^ Z. 1770. (2) Nr. ,54i6. Nachdem die bei der im Monathe October vorgenommene Subarrendirung, in Betreff des Verpstegsbedarfes für die wahrend den Sommermonathen in dem Laibacher Kreise dislozirten k. k. Beschäler und für d,e dabei verwendete Mannschaft erzielten Prelsc hohen Orts als überspannt zurückgewiesen worden sind/ so wird die Reasiulmrung dlcser Subar, rendirung und zwar für die Station Kreutz am i2. Jänner 1640, m der Beznks-Kanzlei zu Mülckentwrf; für die Station Krai^burg am 14. Jänner i6äo, in der dortbezirklgen Amtskanzlei; für die Stattn Neumarkll am iH. ^anner l6^o/ in der dortigen Bezirks, Expositur; für d,e Station Vetoes am iZ Jänner ^6äc», in der dortigen Bezirks-Kanzlei jedesmal um ic> Uhr Vormittags durch elnen^ t. k. Kr«s 5 Eommlssar abgehalten werden. — Hlezu werden die Unternchmungslust.gm unter Mttthe.lung des Dislocations - und täglichst Bedarfs , Ausweises eingeladen. — K. K Kreisamt Laibach am 29. November i62y. n..^^ Dislocations, und taglicher Bedarfs-Ausweis. l ^m^na^ Z Z w ^ " '"- „m 3t ß 3» P 0 r t i 0 n e n ' ^Nmg^ ! - ! ^ ' ^ ' ' 3 ' ^ Z^eumarktl ''--. Z^Zg^ S Vtld«s ..... 22263 6 '*'*'* 3 ^I3 8 /5 tt^' «n.?>«'kung. In ten Slati°nm Neumarl.l und Velde« werdcn die e°mm«n°m erss »«"° ______^ 16. M»r, e,nt«ffm und !»« 15. I«k «citleiben. «l«»,. UN» l«n»iechllithe Vcriautdanmem. «.»^ü^^ ^'"''«"" l»ndr«. P„e"»°r. st«°t, ,m ger.ch!l,che„ Sch^un^^erthc °°n ,97ä ss 10 kr.; dann des 5,»^ Nr, ,46 in der Sladl «m »lten Markie hier, gerichwch »uf il'iß 2D5U-3?U gMss^mzit/Hnd Mu drei Termine, und zwar auf dm 20, Jänner, is. Februar und 9. März i3^0/ jedeSmal um za Uhr Vormittage vor diesem k. k. Stad^- uni) ^nidrechte m>t dem Besätze bestimmt wor- den, d^ß, wenn d ese Häuser weder bei der er st c n no ch zweiten F,ell!" ethu ngs t a g sa tzung u ln ^den . v. M. zu ^VilÜchgra'tz ve>stolbcnen Pfarrer Joseph Kon- - stantin, die Tagsatzung auf den 20. Jänner —18/^0 Vormltiags um 9 Uhr vor diesem k. k. -l Stadt- und Landrcchte bestimmt worden, bei welcher alle jcne, welche an diesen Verlaß aus was immer für tincm Nechtrgnmde Anspruch zu stellen vermeinen, solchen so gewiß anmelden . und rechtsgeltcnd darthun sollen/ wldrigens sie die Folgen des § 614 b. G. B. sich selbst zuzu- ^^fchreiben haben werden. Laibach den 3. December i33y. Z. 1766. (3) Nr. 925l. E d » c t. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte in Kram wnd zur Besetzung einer Neglstran« tcnstelle mn dem jährlichen Gehalte pr. 600 fi., und im Falle der Verleihung derstlben an em dicßlandrcchtlichis Individuum, zur Besetzung einer Expedits« oder ^andtafelamtsl Flanzelllsten Stelle mit dem Gehalte pr. /^oo st. oder boost, der Concurs aufH Wochen, vom Tage der ersten Einschaltung dieses Edictcs in die Laibacher Zeitungsblätter, mildem Bedeuten ausgeschri'» ben, dliß dic Bswerber um diefe Dienstposten bis dahin ihre Gesuche, und zwar die bei andern Behörden Angestellten durch ihre vorge« setzte Stelle mit Nachweisung der Sprachkennt-mffe und mit der Anzclge, ob sie mit irgend linem Beamten dieses Stadt« und Landrechtes verwandt oder verschwägert sind, zu überreichen haben. — Laibach am 26. November 1HI9. Z. 178/.. (1) Nr. 7256. In der Verlautbarung, welche von Seite dls gefcrtlgten Stadtmagistrates am 19, d.M., z. Z. 6876, ln diesem Zeitungsblatt,, rücksichi« l,ch einiger zum Vc^thcile des Publikums in der Tar,ffe der Verzeßrungssteuer vom 27. October i3Z3 einzutretenden Erleichterungen kund gegebm wurde, ist 5uk §. Nr. 7 die herabge« sehte Tanffe von 5o kr. auf z5 kr. pr. sent, nur für das ?ein-Oel, nicht aber auch für dle übrigen sud Art. Nr. H5 der oberwahnten Tariffe benannte Oele bestimmte Gebühr zu verstehen. — Welches hiemit zu Jedermanns Wissenschaft bekannt gegebm wird. — Vom Magistrate der f. k. Provinzial - Hauptstadt Laibach am 2o. November 16)9. Vermischte Verlautbarungen. Z. >7L3. (,) N,. »65g. Kundmachung. Die hochlödliche k. t. vereinigte Hofkanzlei hat mit Dccret vom 22. August l I.. Nr. 26904, der Gemeinde Oderfeld im Bezirke Wippach die nach. gcsuHtc Bewilligung ertheilet, am Gcdächtnißtage des heiligen Vincentius, d. i. am 22. Jänner, und am Gedächtnißtage des heiligen ?i-imu5 et I^eücl-2HU5, d. i. am 9. Juni jeden Jahres, einen Jahr» und Viehmarkt abhalten zu dürfen, mit der Bestimmung, daß in dem Falle, als auf einen dcr beiden gedachten Markttage eil» Sonn« oder gebotener Feiertag sicle, dcr Markt am nächst darauf fallen« den Werktage abgehalten werden solle. In Folge der erhaltenen hohen Bewilligung wird demnach der erste Jahr« und Vichmarkt in Oberfelo am 22. Jänner lü^o abgehalten werden. Bezirköobrigkeit WiMch am 2. December Z. 1782. (1) Nr. ,680. S d i c t. Vom Bezirksgerichte dcrHerrschaftSchneebcrg wird bekannt gemacht: ES hade Andreas Pclscheg von Skufze um Einberufung und sohinige Todeserklärung scineS am 6. Februar '607 zum Militär abgestellten Bruders Mathias Petschcg. gebeten. Da man nun hierüber den Bartholmä Nossan von Neudorf zum Curator dieses Mathias Petscheg auf« gestellt hat, so wird ihm dieses hiemit bekamtt go macht, zugleich auch derselbe oder seine Erben oder 6essionäre mittels! gegenwärtigen Edictes dergestalt einberufen, daß sie binnen einem Jahre vor diesem Gerichte so gewiß erscheinen und sich legitimiren sollen, als im Widrigen gedachter Mathias Pet» scheg für todt erklärt, und scm Vermögen seinen hierorts bekannten und sich legitimirenden Erben eingeantwortet werden würde. Bezilksgenchd Schneeb^g am> 23. Qctob.ee