.H- 204. 3ttill!»l»ch an» l». 8eMmkes l863. D<« „kaibachcr Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertags, tliglich, »nd lostet sammt den Beilagen im Complotr ganzjährig >< si., halb-jührlg 5 fl. 50 lr., mit Kreuzband im üomptoir ganzj. 12 fl,, halbj. N si. Für die Zustellung in'« Ha»« sind hallij. s,s> lr. mehr zu eu!rich!en, Mtt dtr Post portofrei ganzj., imln Kreuzband und gedruckter Adresse 15 fl,. l,«!!»!. 5 fl l»" lr. JuscrlwNlgcbiüil !»: c,„c <^ar„wut>-öpaltni;e!lt ödn den Na«» derselben, ist siir Imaügc Einschaltung e lt., sül 2m»!ige8lr,, fl!r 3ma!ige l«lr, u, s, n>. Zu biefen Gebühren ist noch der Insertion»-Stempel per 30 lr, für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bi« 10 Zeilen losten l si. 90 lr. f«l 3 Mal, ! si, 40 tr, für 2 Mal und 90 lr, für 1 Mal (mit Inbegriff bt» 3nserti°n«ftemp«l«). ^laibacher Zeitung. Amllichcl Theil. O^as Iuslizminislerinm bat die bei den Krcisgc« richte» in Korncubnrg. St. Polten und Stei/r erle» diglcn Stlialsanwaüssscllcn, mW zwar jene in Kor» »enbnra. drm dorligen Ärcisgcrichtsratbe Theodor Heinrich, jene i» St, Pöltcn dc»> Wiener Staats» ainvaltssubstitutcn August Ehrlicher, »nd jene in Stcyr dem Wiener Slaat^anwaltssubstüutcn ,^>irl S charvev. frr>ur l'ic erledigte» drei Staatsan. n'alssnl'stitulcnsttllcn beim ^ande< (^,'>!>I>>öadj»nk!sn Frict>rich Schaad i» St, Polte», >,Mnl den, Gnichtsadjunklc» Josef Duller in ?üi>'n verliehen, Das Justizministerium hat die erlcdigleu Kreis« MichlsrallMcllc» bci dei» Krcisgerichte zn Ärür dem »crsügbare» siebcnbürgischc» Kreisgerichtöralbe, Leopold E r n in e r, n»d l>cm Vczii'fsanUövorstchcr in Ioa.l'inn'«« >hal, Fra»z Vcidl. verliehen. Uichtmtlichcr Thcil, Die fnr den Monal Juli l«!ü'. a,cpfwqe»e M" 'lchnnng z,vischcn dc,n s, s, Acrar u»0 dcn, lraini^ >che» Giun^jillastnngs.Fonde zcigle a» «innahinc».....? , '!',»,?«''> si, 25> lr, »iw ni d, I. verblichene Acrarialgut^ hauen pr....... IZ5..Z«'.? „ 74'/, „ c>»f den Kostenhetrag pr. . . N^.<:2'4 ft, l'7'/, lr. ö, ^8, reduzirt. ^oin lrmüischen ^andc^ Ausschüsse, i',iil',ich. am I, September 1««!.'!,' Ocstcrrcich. Wien, 5». Scpt. ((«". (<.) Dic väterliche Sora.- salt Sr. t. l. Apostolische» Majestät hat sich sslcich nach der Allerhöchste» Anlimft den N'othlcidmom ix >'nmn z„c,cwa»dt. Durch ei»c Allcrl,. (<»tschließi»il, ?.s "1°"«^" ^egiernug z» dcwcrlstelligcndc .5 °°"!, Million Alelicu ' '"crdcn d.c Verhandwuge» zur Vi»dcr»uq dcc< NotWandcs m der lmn^l. uugarischcn »of!a»Uei »mmlcrbwchm fortgc,etzt. Wien. Sc. Majestät der Kaiser Ferdinand dabe» für die Wclchrnder Vasilila ^'.<»<> st, z» jpc», dc,i qerübt. Wien, '». Ecptemlicr. Die fcstlichc Velcuch. l»»!1 mn ssestligcn Abende zeigte Wie» i„ cincni llrahlrndc» Mccrc uo» kicht. Alle Theile der Kaiser, llndt wetteiferte», ci»a»dci n» nichcr Vcleuchtuna und Geschmack zu übertreffen, Unlcr den einzelne» Gc< l'äude» ragtc das Magisirotsgel'äudc i» der Wipp. üngerstraßc hervor, a» welchem '» prachtvoller Ve» lcuchtiing zwei Tranöparcnlc mit dcu Motto's: «I» dcr Einigung liegt d!c Macht" und .Mscrem uicl. ^elicblen Kaiser, dem Förderer dculscher Eiühcit. das dankbare ^lie»« angedrachl w.nen, ?!is P^Imö 2r. Em. des Kardinal. Fürst. Erzbischofs i» der Bischof, gasse. die Palaiö des Fürsten Va!ll.'ia»Y. dcS Grafen Harrach, der Nationalhanl i» dcr innern Stadt strahl» lcn im vollsten dichte. I„ de» Vorstädte» waren es i»Sl!cso»derc die Gcmcindchäilscr, auf welche eine vorzügliche Sorgfalt verwendet morde» war, und die in wahrhaft sinniger Weise delorirt ware». In der Iägerzeilc zogen das Karltheatcr mit seinen wechseln, den farbige» Soime». u»d der in verschwenderischer Weise gezierte Aahühof dcr Nordliahn die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich. Sogar dcr Thurmwächlcr des graucn Slephanöll,»rmcs halte sein Schäiftein bcigctmgcn, und dcr Do»aual,» strahlte die ^ichlcr oer bescheidene» Fischocrkanfcr. wie des rcich verzierten Gebäudes dcr Donnudampfschifffahrts'Gescllschaft zu» rück. Um tt Uhr fuhr Se. Majcstat der Kaiser mit tü-r Kaiserin von der Vellaria durch die Stadt im offene» Wagen, dic Kaiserin im wcißcil Kleide uud Hute. der Baiser in der MarschaUsumform. Hinler den Majestäten fuhren Erzherzog .ttarl Vndwig mit dcr Erzbcrzogi» Annuuciala. Erzherzog Karl Fcroi. nand mit dem Erzherzog Leopold, Erzberzogi,! Hi!dc> garde mit ihre» Kiiwer». Dcm Zuge folgte» auf dem ganzen Wegc dic stürmischste» Hoch'S mid Pi» uat's Seitens dcr massenhaft angesauuneltc» Veuöl« kcruug. Dic Wagc» loimlc» mir im langsamen schrille ftil'rcii. t>„ sich ,cl»r uicle i'cnle an die Näder, !)!»ge». Der Kaiser imo oic Kaiscri» ariißteil ficimo. lich liach «illel! Seile» l>,,,, Uülcr ve» Zilschsiüssü l'cinerllc man die (5rzl,erzoae Albrecht, Naiiier imd Heinrich, die mil lcbbaftem Znrnfe begrüßt wurden. Auf den vorzüglichsten Plätun warcn Mnsilchörc anf. gcslclll, deren qrößlentheils patriotische Weisen von on Äcvl'lfernng mit Vegeistcuiiig anfgenomme» wurde». Wien, 7, Septeinber, Die nächste Sitzung dcS Ahgeorducts»hauscS findet Dinstag dcn I5>. 0. M, Ü» U!>r vormittags Statt. «cgeiistano der Tagesordnung: Nach Mitlhei. lung der Einlaufe, Verhandlung in Vezichnng anf die erfolgte Verhaftung des Herr:'. Ncichsralhsabgcord. nctcn Karl Ritter v, Rogawsli. ssinme, .'l1. August. VorgcNcr» ist der Ober« Ingenieur der hiesigen belgische» Eisclchcchügcscllschafl, Herr v. Clavcl^ mil einige» Siihaltenien hier ange. lommc», „m scin Viircau zu errichte», verreiste aber diesen Molsscu scho» »ach dcm Innern der.ssönig» reicht, um die verschiedene» Etalioncn zi, besichtigen, und die dort zu plazircuden Inqtnicure !n ihre Tl>ä> tigkeit rinzufnl,'!,». Im Ganze» w,ldc,, l'ei :X> I„. genienre an dcm Tracirnngs - Opcrate tl'eilnchmc». Dit Arbeite» an dcr St, Petcr.Fiumaner Bandstraße werden eifrigst betrieben. Die Hiyc ist fthr groß, ssinme, l, September. Die hicsigc Munizipal» Kongregation hat den von dcr betreffende», auö den HH. Earina. Giacich »ud Thierry bestchcnde» Kom» mission verfaßlc» E»twurf einer Vorstellung. welche darauf abzielt, die italienische Eprachc als Muuizipal-sprachc zu bewahren, t) der Eiusvrache mchrcrcr kroatisch gesinnter Mitglieder genehmig,. Hcrr Dr, Giacich hcschwcrlc sich darüber. daß das Gymnasium, gcge» dc» Willen dcö Souveräns n»d im Widc» spruchc mit dcu Wüusche» dcr bcitragcude» Stadt« gcmei»de, ei» auSsaMßlicl) lroalischc« Gepräge erha!« ten habe u»d die ilalicnilchc und deutsche Sprache an dcmsclbcn völlig vernachlässigt wcrdc, und beau-»ragte dagegen z» rcluirirc», Ei»e Zuschrift des Agramcr Äomitatcs, welches dic Kongregation einlud, sich seinem Gesuche um baldige Einberufung des Landtages auzuschlicßc», >"»lde i» zustimmendem 2in,>c erledigt, jedoch in ziemlich formloser Weise, welche z» Protcstalioncn Anlaß ^b- Herr Dr. Ncmdich stellte den Antrag, daß die Ncchtsha'udcl dcr Finmaner »ich> mcbr vor tcm hiesigen Tribunal vcrhaudclt wcrdcn solltcu. wci! die Nccht?psiege daselhst wcge» der lroa schcn Amlösprache mangelhaft gehandhabt werde, 5s sei daber dcr Stabtmngistrat. wie früher unter er ungarische» Ncgicrnng. als erste I»sta»z aufzu» lcllcu, die Vcruning aber liabe in zweilcr nach Zaia nd in dritter nach Wien zn geschehe», (Tr, .-;) Ausland. Frankfurt, ", September. Obwohl der Kaiser on Oesterreich scho» um halb <'< Mr unsere Stadt »f der Hniniauer Vabu verließ, so halle sich doch chon ein scl'r zal'lrcichcs Pnblifuni innerhalb und ußcrhalb lvs Vab„bofs cingesnndcn, Franlsnrler Militär bildete die Ebrenwache vor rcm Bahnhöfe, »»eihalb dcsselbc» ware» dic Hcllcbardicre der Vür» ermcistcr aufgestellt. Die Pürgcimcistcr u»d der Senat erwarteten dcn Kaiser. AuLerdci» waren znr Abschiedsaufwartung anwesend der Minister des Ac»> ßcrn vo» Oesterreich mit sci»c» Kanzlcibcnmtcn, die österreichische Diplomatie, dic Generalität von >>ic> >nd auö Main;, las Offizierlorps dcr Vundcvbc« ahuug. Tic von dem Kaiser i» dicsc» Taste» delo rillen Franks,ntcr wartclcn gciucinjam ans Souveränen bemerkte ina» deu Herzog von Nassau. Anch Pri»; Alcraudcr von Hcssc» war anircsend. Zu dcm Publikum zählten auch die Soldaten dee österreichische» VcjntumMheil?, Der älteir ' »icistsl Mülllr iichlclc a» de» Kaiser einc im Zinnie!, der Stadt, Der Xaiscr erwiederte in Abschiedsmorlen und einem ,.A»f Wiederssben," Die .'eutseligleit dcs Kaiscr.' im ^eiseh, mil sen Anwe» c»de» bis zur Abfahrt des Znqes übte trcfflichen Eindruck, Als der Zug sich »nier dem Klänge der von dcm Frankfurter Musiklorps gespielte» östcrrei. chischen Vollshymnc in Vewcgu»g seple. und ei» tausendstimmiges Hoch dcm scheidenden hohe» G.ist dargebracht wurde, stand derselbe außerhalb seines Wagens auf dcm Treppcutritt mit der Hand grüßend. Dcr Eindruck dieses Moments deS Abschied« war ei„ mächtiger. Die heute Abend abreisende» Aürgcrmci« Ncr dcr srcic» Städtc wcrdeu wohl rc» Abschluß dcr Abreise vo» Vertretern deutscher Staaten bildeu. Ocsier,! sal, mau den Kaiser von Oesterreich und den König von Vaiern »och cinma! i» ou» Zirlus Hii»:< ; der Herzog »no die Hcrzogiii von Nassau ware» an» wesend. AIs dic Monarch?» lame», schob sich das Pnblilnm, und als sic binwegfiibrcn. wurden sic mil einem lebhafte» Hoch begrüßt. — In Fransfurt ist folgende offizielle Vn« lautbarnng pnblizirt worden: I» dem Protosollc dcr Konferenz der in unserer Stadt versammelten deutsche» Fürsten und freien Etäoic vom ^.September findct sich dcr nachfolgeude Eintrag: ^Auf Antrag Scincr kaiscrlich löüiglich aposto« lischc» Majestät wurde dcr mitanweseiidc Pürgcrmcisicr, von Frankfurt Dr, Müllcr, vo» dcr ganze» crlauch» tcu Versammlung ersucht, bci dcm Senate und der Pcvöllcrung Fraukfurts dcm Daukgcfübl allcr Mitglieder des Fürsteulages für die gastfreundlichc und herzliche Aufnahme, die sie in dcr freien Stadt Franl» fürt gefunden, Ausdruck lcihcu zu wollen." Dem untcrzcichnctc» ällcre» Vürgcrmeistcr ge» nicht cs zur besoudercu Ehre. seinen Mitbürgern iu allerhöchstem Auftrage hiervon Kenntniß zu ycben. Er kaun abcr auch uicht »»tcrlaffc», bci dicscm A„. lasse dic Worte liier zu verkündigt!!, mit wclchcn Sc. laiscilich löniglich apostolische Majestät. Zaiscr Zla,>z Joseph, die Wahl hiesiger Stadt zum Sihc dcr Konfcrcnz anhcr anzuzeigtn gcruhl ha,. «Zie, lautc»: .Auf Kräftigung des Vunbcsprinzipö «enchttl wnrde der Zweck d,e,er Zusammcnlunft schon in dc. W.""deö Or.es cim» p^.„„, ^^ '^ wen» >c,e Wahl a.,f Ihre Sladt siele, und ich rich.c "" ">'e MNqlicdcr dcö V»„dc2 ,»u so »el.« ^>: 8«8 Vorschlag, Mir in Frankfurt zu dcm bezeichneten hei!« samcn Zwecke die Hand z» rcichen, als es Mir er» frcillich sein wird, die freie Stadt, die ilire patriotische Anhänglichkeit an die gemeinschaftliche Sacke Deutsch, lands niemals verläugncl hat, bei diesem ihrer Gast» frcuudschaft sc> würdlgcn Anlasse zu besuchen." Möge der Allmächtige, was die Konferenz er« strcl't. zum Wol'Ic des GcsammtuaicrlandcS zum Ab» schlnssc fülncn. Frankfurt aber, die freie Stadt des deutschen Reiches, möge des Zeugnisses sich erfreuen. daß sie der hoben Ehre würdig sich erwiesen hat. zum Sitze der zu großer Aufgabe berufenen erhabene» Konferenz erwählt zu sein. Frankfurt a, M., am 2. September 1863. (gcz) Müller. Verlin, 3 September, Der Vcrlegerin des Löwenbcrger «Bürger, und Hausfreundes", verwit« wcten Vuchdruckcrcil'lsltttlin Nauert, ist folgende — i» il'rcr Motiuirung iiüeressante — Verwarnung zu« gegaogc»: Die Peilte des in Ihrem Verlage erscheinen» den ^Bürger« »üd HausfreuiideS'' vom 22, v. M. enll'äll eine» Korresponden^artike! au« Perlin. in welchem lv> Fürslcnla,! >» Frankfurt und die deutsche Frage besprochen »nd dabei aligefülnl wird. daß ma» i» F^'lgc der österreichische» Vorschlage auf ciucn schnelle,! Unischwung in Preußen, der für Preuße» nolhweudig sei, um die ihm nach seiner Geschichte »nd nach den Hoffnungen des Volles zukommende Stcllnüg einzuuehnic». gcbofft und diese Stimmung ihren Höhepunkt erreicht habe, als der Kronprinz nach Gastciu berufen worden und die Nachricht sich oer« breitete, daß der König wieder geneigt sei. die Krone niederzulegen, — Es wird i» diesem Artikel dann weiter gesagt, baß diese Stimmung, als der Krön« priuz «o» Gastein zurückgekehrt, vollständig umge» schlagen sei und neue Auöbrüchc des Unmuthcs ge« folgt seien ^ daß man mit Abscheu den Gedanken, daß Preußen, wcnu der Fürsteutag etwas zustandebriuge. sich auf sich selbst zurückziehen und seine eigenen Wege gehen werde, von sich weise; daß man zwar nicht daran zweifle, daß das Miuistcriuni Vismark eine solche Politik verfolgen könnte, daß mau jedoch über» zeugt sei, daß es nie eine ^'andesucrtrctuug geben werde. welche dcm Ministerium BiSmark auch nur einen Schritt auf dieser steil abschüssige» Bahn folgen würde. Dmch dicjcu Artikel wird »»zweifelhaft nicht allein die Ehrfurcht gcqc» Se, Majestät den König untergraben, sonder» auch das königliche Ministerium durch Schmäbungcn llem Hasse und der Verachtung ausgesetzt. Da auch im Nebligen die bisherige Ge» sammlhallung Ihres Blattes, wovon in neuester Zeit, namentlich die Nr. 62. welche das dritte deutsche Turufcsl bespricht, und die Nr. 6ö. welche sich über die von dcm Kronprinzen dcu Staatsgeschäfle» gegenüber beobachtete Haltung »nd über die Versnche, denselben umzustimmen, ausläßt, Zeugniß geben, als einc solche angesehen werden uiuß, welche die öffent« liche Wcblfahit gefährdet, so ertheile ich Ihnen auf Grund der §§ 1 und 3 der Verordnung, betreffend das Verbot von Zeituugeu uud Zcilschriftcu, uom 1, Juni d, I,, hiedurch eine Verwarnung. 5,'iegnitz, 29. Angnst 1863. Der Regierungspräsident Graf Z e b l i ß > T r ü h sch l e r. — Aus Verlin wird der nG.'E." geschrieben: Es ist Thatsache, daß man !» re» hiesigeu höhere» Regionen keinegswcgs so beruhigt über dcu Ausgaug i>es Fnrstentage« uo» Frankfurt ist, als man sich den Schein gibt. Der Fürsteutag war und bleibt eine große, i» dieser Art noch nicht dagewesene politische Erscheinung, welche fortwirken mich. was scho» dar« aus beroorgeht. daß die Mitglieder des FürsteutagS durch ibre fürstliche Ebre genöthigt sind. die gemein« sam gefaßten Beschlüsse festzuhalten. Diese Ebreu» Verbindlichkeit ist es. welche hier Vesorgnisse erregt, »no „ur die cbcrnc Stirne der «Nordd. Mg. Ztg." (braß heißt auf Deutsch Messung, also hätten wir eigentlich lagen solle» - messingene Stirne) konnte der Meldung des Schlusses des Fürstcntages das leicht, fertige Motto Heine's vorsehen. Anßcr dcu uuocr. bcsscrlichcu Koryphäen und Schildknappen del Kreuz, zcitungspartci bedauert hier jeder rechtliche Mann. daß unscr König nicht »ach Frankfurt gegangen ist. Unsere Zeitungc». die unter den» Einflüsse jener Par. tli stehen, sagen zwar, daß Oesterreich Alles gethan uabc. um Preußen, es scheinbar auf das Allcrdrin» gcndste einladend, von Frankfurt fern zn halten. Ein solches Argument verhöhnt mau aber hier, deuu es bewiese, weuu es überhaupt wahr wäre. daß Preuße» «ach Frankfurt gehe» sollte und müßte. Uno so ist 'cwst hier die Volksnnzufricdcnheit »lit dem Bcnebmen dcs Herrn u, Bismark gegenüber dcm deutschen Für» slcittagc eine nicht wcgzulaugueude Thatsache. ^- Velauniiich wurde die am 3, August d, I. rcm Könige u«>, Prcuheu in Gastciu überreichte Ei». I.Ming des Kaisers uo» Oesterreich ddo. Wien 31. ^iili z»i Theilnahme a>, der Fülsleliko»fcre»z i» Fra»kf»rt schon unter dem 4 Ailgusl ablehnen? be» antwortet. Dieses Autwortschreidc». welches seinerzeit sämmtkchc» preußische» Gesaudleu bei dc» deutsche» Höfe» übersendet worden, lautet »ach der «Berl, A. Ztg.", wie folgt: «Durchlauchtigster, großmächtigslcr Fürst, besonders lieber Vrudcr und Freund! ES gereicht Mir zu lebhafter Genugthuung, aus Eurer Majestät Schreiben vom 31, Juli zu ersehen, wie Eure Majestät mit Mir >n der A»crtcnn»»g des Vedürfnisses einer den Ztltumsläiwcn entsprechenden Reorganisation der deutsche» Vimdesverfassung über« einstimmen, und bin Ich gern bereit, zu gemeinsame» Veralhuugeu über eine Aufgabe, welche Mir jederzeit am Herzen gelegen hat. uud die iu der Maunigfal> tigkcit der Wege, auf welche» ihre Lösung biöhcr versucht worden ist. ebenso die Wichtigkeit, wie die Schwierigkeit der letzteren erkennen läßt. Einer i» die Interessen Meines Volkes u»o der gesammten deutsche» Natio» so tief eiügrcifeude» Frage gegenüber sind eS zunächst zwei Erwäguuge». welchen Ich im Interesse der Sache selbst Meine Entschlie« ßungen unterordne. Einmal kommt es daianf an. z» l'crl'iüen. daß das bestehende Maß der Einigung vor jeder Gefahr» dung durch daS Streben nach einem festeren Bande bewahrt werde. In dieser Beziehung eutnchmc Zch aus Enrcr Majestät Absicht, dic wcsenllichc» Grundlagen der Bundesverfassung zn erbaltcu, dic Bürgschaft, daß das Gute, soweit es vorhanle», dcm Strebe» »ach Besserem nicht ohue Sicherheit des Erfolges geopfert werden wird. Meine zweite Erwägung ist die, daß oie Errei» chung deS für die Zukunft gesteckten Zieles durch die Wahl des Weges weseutlich beeinträchtigt odcr geför« dert werden wird. Unsere Arbeiten würden. Meiner Ansicht »ach. dadurch uicht erleichtert werben, daß Wir sie mit einer Zusammenkunft der Souueraine beginnen. Es erscheint Mir unerläßlich, daß einem so bedeutsame» Schritte, wenn er den gewollteu Er» folg haben soll. eingehende Vorarbeiten und Konfe« rcuzcu Unserer Minister vorausgehe», über derc» Er« gebniß schließlich vo» de» Sonvcraine» die Entsch'i» dung zu treffen sein wird. Aus diesem Grunde glaube Ich Mir die A»> nabme der Ei»ladu»g Eurer Majestät zum !<;. d. M, versagen »nd Eurer Majestät vorschlage» zu sollen, daß Wir die Frage», swei welche vo» de» Souuc-rai»e» sämmtlicher Buiidcöslaate» zn beschließen sein wird. zunächst in Miiilsterialkonferenzen der Vertreter der 17 Stimme» »es engeren Rathes der AuiideS« Versammlung berathen uno feststelle» lasse». Mit der Wahl Fra»kf»rts, als Ort einer solche» Versammlung, bin Ich einucrstanben. und indem Ich Mich aufrichtig freuen werde, mit Onrer Majestät gemeinsam Hand an ein Wert zu lege», m» dessen Gelingen die Zukunft Deutschlauds so innig verknüpft ist, ergreife Ich ?e. Gastein, den 4. August, (gez) Wilhelm.« Nom, 1. September, ES verlautete iu der letzte» Zeit wiederholt, daß der König von Neapel auf Andringen Frantreiche Rom zu verlassen gedenke, indem man geltend machte. Kaiser Napoleon habe dem Könige Franz ll. »euerdiugs den Rath ertheilen lassen, sich uou Rom zu entfernen, damit die fort» währenden Klagen Piemonls über das Brigautcnwe. sen endlich einmal ein Ende nehmen möchte». Ma» wußte sogar von einer zwischen dem Könige und dem französischen Gesandten. Fürsten iiatonr d'Auuergnt, vor dessen Abreise von Rom diePfallS statlgefundenen Unterlldung umständlich zu berichten, während man andererseits d!e vor ein Paar Monaten erfolgte Ab« reise der verwitwete» Königin, die sich mit ihrer Fa. milie und ihrem ganze» Hofstaat nach Oesterreich l,c-gab. als den Vorläufer jeiitö Entschlusses betrachten wollte, indem ma» dehauplctc. die Königin Thcrcse werde fortan ihren bleibende» Aufenthalt in Wien nehmen. Ich kann Sie indessen versichern, daß das Eine ebenso wenig begründet ist. wie da« Andere, Nicht nur. daß der König Franz nicht im entfernte, stcn daran denkt. Rom zu verlassen, wird auch die ucrwitwcle Königin ehestens wieder hiehcr zuruckkeh. icu. und es werden auch bcreitS die Appartements Ul ihrem Empfange wieder iu Bereitschaft gesetzt Ucbcieinstimmeud mit dieser Mittheilung, erfahrt die «Presse», daß Ihre Majestät die Königin Therese. die sich gegenwärtig mit ihr»r Familie i» der Weil« hurg befindet, bis zum Herbst wieder nach Rom zu» rückkchren wird. Dem Vernehme» nach werden von dc» uicr Prinzen, ihren Söhnen, die sich bei ihr be« finden, zwei in die österreichische Armee eintreten. Paris, I. Sept. In Bozel hat sich ein schreckliches Ereigniß zugetragen. Ein Mann hat sein Hauö in die Luft gesprengt; sechs Personen verloren dabei das ^ebeu und cine siebente wurde verstümmelt. Petcr Raymond, Besitzer eines Wirthshauses, lebte in schlechten Vermögens - Verhältnissen und in Unfrieden mit seiner Frau, dcrcn uusittlichc Lebensweise kein Geheimniß war. Diese Umstände triebe» Raymond zu der schrecklichen That, die er, nach cinzcllie» AcnßcruM» zu schließen, seit längerer Zeit vorbereitet haben mußte. Freitag de» 2«. August, Morgens um «! Uhr, ließ er mehrere Kolli's, darunter zwei Fässer mit Pnlucr, in sein Haus tragen, vorübergehende i!cutc hörten ihn hierauf mit seiner Frau zanken, und gleich darauf machte ein furchtbarer Knall die Bewohner der Stadt vor (5nt-setzen erstarren. Das Haus mit Allem, waö dari», war in die ?uft gegangen. Raymond und seine Frau befinden sich unter den Todten. — Aus Paris, 3. Sept., wird der „G. (5." geschrieben: Gestern fand in den Salons des Herrn Dronyn dcl'Huys eine intime Soiree Statt, zu welcher alle der mciitanischen Augelegenheit nahestehenden Persönlichkeiten geladen waren und in der fast nur von diesem Gegenstände die Rede war. Man bemerkte dort unter Andern dcn ncueu französischen Gesandten von Mexiko, Grafen Montholou, ferner dcn spanischen Botschafter am hiesigen, sowie dcn französischen Bot« schaftcr am Madrider Hofe, dann dc» spanische» Marschall Concha. Dic ThroufrcM scheint dcmnach ans dc» Pimlt gediehen z» sein, dc> icgclnuißigeu diplomatischen Behandlung überantwortet zu werden, und nach Allem, was darüber i» wohlnntcnichletc» Kreisen transpirirt, ist man hier mit dem bisherigen Ga»g dcr Verhandlungen «bcr die Maße» zufrieden. Heute Morgcus l" Uhr haltt i» dcrsclbc» Angclcu gcnhcit dcr infnlirtc Abt Misliu, ehemals Erzieher Er. Majestät dcs KaiscrS uo» Oesterreich »nd der erlauchten Brüder Tr. Majestät, ciuc lauge Unter rcdung mit Herrn Drouyn dc l'Hnyö. Abt Misli» tomnit von Brüssel, wo cr Gelegenheit hatte, die Ansichten dcs Künigö dcr Bclgicr übcr diese Fragc tcnnen zu lernen. Auch von dieser Seite soll lediglich ;» Gunsten dcr Alzcptation gewirkt werden, Eine andere Persönlichkeit, wclchc i» dicscr Angclcarnhcil eine offiziöse Nolle spielt — wie denn dieselbe ihrer Natur nach zunächst im vertrauliche» Wcgc behandelt werdc» muß. Herr Hidalgo folgt dem Kaiscr Napoleon am k. nach Biarritz, wird aber schon wenige Taae später hierhcr zurncktchrcn, nm sich der mzwische» von Mcxüo cingctroffcnen ^andcs - Deputation, dic un'vcrwcilt nach Miramarc abgehen soll, anznschlicßcn. Ätew-Aork, 2«. Angust. General Rosensra»; bat Chaüanooga ohne Erfolg bombardirt. Gexcral Wilder I'.u dcn Tcnncssestrom am 22, überschritten i mi»l't. er l,n!,<: d!e Vell'mrmiss zwischen dsN! rechten und linken Flügel der Konföderirten abgc< schnitten. Ein Gerücht sagt. General l,'cc bereite c!»m Einfall »ach Maryland vor. Das Bombardement drr Forts Suintcr uno Wagner hat am l?, bcgo»»"' uuo bis 23, aügcdauert. Fort S»mter ist nän>M zerstört. Ei» Gerücht spricht davon, daß die Bnndeö' trnppen gegenwärtig die Fort« Snnüer nnd Wagner beseht halten. Die Beschießung vo» Charleston be» gann am 24, Die Delüschs» von Ncn"?jc,lk hal>e" ein Mccüüg abgehalten, um gegcu die Konskii^ll'^ ;n proteNirc». Die Iourmilc der Südstaatc» >»!l" die französische Hilfe a». Tligesdericht. Laibach, l>. September. Am 2. September, Nachnütag 2 Uhr. fuhr !» Lalsche bei Kaiische. Vezirt Lack. während ei»es heftigen Uügcwitters dcr Blitzstrahl in das Ha»« der Witwe >»>8" Pfeifer, u»d züudele. in Folge dessc» dieseS Haus »«d 7 andere Nob»gtbä»de abgebrannt siud. In den Flammen fand ein Auszügler den Tod, uuo der genannten Witwe sind 3 Kühe und I Schwein verbrannt. Mit Ausnahme von ? Maische» waren sämmtliche Gebäude asselurirt. — Ueber die i» dcr „^aib. Ztg." vom 4. d. M. gemachte lnr;c Anzeige einer entdeckten Grotte erhalte» wir nachstehende Berichtigung: „Dic Auffindung einer Grotte im Walde bei St. Maur (St. Mori,) in del Nähe von Döbcrnig im Bezirke Treffen ist wahr, nnd zwar wurde dieselbe uou cincm Äaucr aus dortiger Gegend, mit dem Vulgar-Namcn Adam,;, am >-' August entdeckt; dieser erzählt, cr habc vor 5» ^al)«", als cr wcgcn cincs gerichtlichen Bestandes ucrhaftct gcwcscu, von ciuem Mithäftlingc, dcr zu vicljährigel Kerkerhaft verurtheilt wordcn sei, gchürt, daß es >>' dcr Gcgcnd von St. Maur ciue gcräüinigc Grotit gcbc. I,n dortigen Walde mit Kallbrcnncn beschäftiget, sei ihm dicsc Angabc eingefallen und cr habe in dcr That bald dc» Eingang i» diese Grotte gcfimdcu-Die bcdeutcndcu Summe» uo» Gold »nd Silber münzen so wnuscheuSwertl) sie für dic Bewohnet dicscr Gegcnd wärc» gehöre» leider, sowie d>c Vermuthung, daß diese Grotte jahrelang Verbreche^ zum Verstecke gcdicnt habc, in das Rcich dcr F"b"' wenigstens ist Ersteres gewiß unrichtig, VctztcrcS avc nicht erwiesen. Wohl aber wnrdcn inciischllchc ^enpp nnd vicle Tropfstcmgebilde in der Grotte gesunde», ° ^ dentet die mehr odcr minder bcocntciide Tropfste'"^^ dcr vorgcfuudcneu Gebeine auf ein hohes Alt« Sttft selben, Ihrcibcr dieser Zeilen besitzt mehrere Ztiicke, b« dcncn d ic Tropfstciutliistc über zwei Zoll dick ist. ^inc wisscnschnftlichc Durchforschung dicscr trotte, wttchc vielleicht noch manche Htcrlwiirdigicit in ihrcm ausgedehnte» /'»»mi birgt, ware sehr wiinschcnswcrth." 2Üien, 7. Scptcmbcr, Ein entsetzlicher Unglücköfall ereignete sich am 1> d, M. im Lager nächst Briick an der Lcitha. mW Mr fa,,d ciucPulucr.Gzplossou Statt, In dc» ^l'cndslnnbcn dcs genannte» Tages saßen mehrere Offiziere des zweiten Uhlanc»»RcgimcnlS nntcr dcm Lagerzclte dcs Rittmeisters Baron Lützow, darunter dcr Rittmeister v. Rutdorfcr und Oberlie»tc»ant Graf Stollbcrger. Auch waren em Korporal. NamcnS Anton Wcioowök:,, und ocr Offi^icrsdiencr Simon Cirulik zugegen, letzterer, welcher ciu Licht auzu« zünde» hatte, kam dabei mil einem Zündhölzchen einer vl"» Varou Lützow i», Zelte aufbe,ual,stc» Elcrzir» munitio» zu imhe nud öicsc erplodirte. Mit einem Schlage waren alle gcuauntcn fünf Personen zu Vo» de» gestreckt; gleichzeitig geriet!) das Zelt i» Brand. A!ö die Mannschaft ans der Nahe I'erbei eilte, fand Ml,,, die fimf Personen bewußtlos am Boden liegend u»d durch die biemisiidc» Kleiber bereits mit furch« >>'!!ichei! Ärandwunden bedeckt. Man l'emiihlc sich, den P>a»d zn ersticken uud dann den Verunglückten weitere Hilfe zu schaffen, Lciüer verschied Pawn Lühow »och au dcuiselbc» Tage, während die Ucbri« ge» nulcr sorgfältiger ärmlicher Aussicht und Pflege uiiltclst Raabcr Bah» sofort in das hiesige Garni» so!"?spi!al Nr. > gebracht lunrdcn. Vorgestern Nach» mittags aber erlag auch schon der Offizicrsdicucr 2i» mon Cirulik seine» Vra»r>uundcn und wurde zur Obdullio» in die T^dteokammer geschafft, Dcm Ritt» mcister u, Rmpoifer, welcher auf ciucr Matratze in einer Badewanne seither ununterbrochen in kaltem Wasser liegt, ist dic ganze äußere Haut dnchsläblich al'gelöst uud auch er dnrslc kaum gerettet werde», cl'cu so wenig dcr Korporal Wcioowöky. Die meiste Hoffnung ist »och für oeu Oberlientenant Graf Stoll» I'ergcv vmhandeu, obwohl er im Gesichte uud au den Hcmdc» fnrchlbarc Brandwunde» erhielt. Wcidowsly g,il> gesl.rn nur mehr geringe Lebenszeichen von sich, Se, Maj. der Kaiser l'at sich mit der größten Theil» »ahme ül>cr diesen Unglücksfall erkundigen »nd um« slänolicheu Bericht erstatten lassen. Zur Beerdigung des Rillmeistcis Baron Lützoiu, die vorgestern erfolgte, waren sämnnlichc Lagcrlruppcn nach Brück a» der Veilha ausgciüctl. Vermischte Nachrichten. Am 3l. Angnst Abends zog über Prag nnd das M'dlichc Aöymcn eines dcr cftciisiustcn Gewitter, das man seit Langem dort erlebte. Nachdcin es gegen 7 Uhr Abentw begunncn, wiederholte es sich im Laufe der Nacht mchrcrc Äialc und brach am I. Früh »m 4 Uhr mit crncnlrtcr jlrast wieder los. Dcr Ttnrm, der demselben voranging, hat a» Fcustcru, Bmimcn :c. vielfachen Schaden angerichtet, am Qnai z. Ä. hat eo cm cmzclucn Äaumc» dic stärksten Acstc gcluickt, in dcn HotzMtcn warf cr die höher anfgcschlichtctcn iwcr dc» Hmiscn. ^n dcr Umgcbung von Prag, wie z. Ä. bei Rostot, hat auch dcr Hagel mannigfachen Schaden gemacht. Als ein trauriger Unfall, dcn das Gewitter im Ocfolgc hatte, wird mitgetheilt, daß ein Soldat von Ämcdcl-Infanterie, dcr l>ci einer Trian-nulirnngs Arbeit Signaldicnstc leistete, auf freiem Felde vom Älitzc getroffen nnd erschlagen wurde. — Zwischen Preuße» und dem Oroßherzogthum Mecklcuburg'Schwcriu cnstirt schon Jahrhunderte und eristir! »och heute der sonderbare Freistaat, das Rittergut Wolde, Es liegt im Winlcl des Kreises Dem» mm, zwischen Trcptow an der Tollensc und der meck» lcnl'urg'sche» Grenze. Negentcn dicscS Gebietes waren scil laugen Zeiten ^ie Freiherren von Maltzahu, eist die i'inic Woloc. b.,n» die Linie Soraw dieses Ge< Mechteö, „w Zession i» andere Hände. znlent an I ^ "°" "^riee auf Noggendorf. der es noch 5? „ ^^"' Wt dem 15, Iahrhnndert stritte» die Herzoge uon Pommern und um, Mcellenbnra über die Landeshoheit diese« Gebietes. Z! Meck.e.?bu aber «heben d^e Steuern, biö im wjährigcn Kriege die Schweden das Hcrzogth»,» Pommern bescNten General Torstcnsohn soll es gewesen sein. der die Mecklenburger ans einem Gebiete verwies, über da« erst enlschicdcn werden müsse. Diese Eutscheidnug ist aber auch seit der Vcsih»ahme Alt.Vorpommerns burch die Kurfürsten uon Brandenburg und Könige u°» Preußen uud selbst bis hcntc nicht erfolg». Vom l?. Jahrhundert ab habe» weder Mecklenburg »och Brandenburg do,l Sleucr» erhoben. Die Gcrichl«. I'nrkcil wurde von beü Nittergulsbcsiher» verwaltet, ^»s Patrimonialrichttl pstcglc ein mcckicnburg'scher Aevokat ernannt zu werben, die Appellnüon ging a„ da« Tribunnl zu Stettin bei dem zugleich dcr Be» siper von Woldc seinen prioilegirten Gerichtsstand hatte. Die Polizeigewalt üble» die Besitzer selbst; in wichtigere Fälle mischten sich wob! die mccklen» burg'schcu wie die o,eßsciligcn Behörden und gaben widersprechende Befehle. In Kilchcnsachcu allein war oaS Gebiet nicht streitig: das Rittergut Wolde gehört l» dieser Bcziebung zur Güstrower Diözese uno u»ter die Snpcrinlcuoenlur Malchm, Erst in neuerer Zeit hat man mehrmals vmucht, durch Unlcrhand» sungeu zwischen beide» Staate» ric Streitfrage zum Austrag zu bringe»; es ist aber l"s jetzt »icht ge< luugen, Eiue Summe G>ldss, cie Preuße» bot, lchutc Mecklenburg ab; ei>,e Theilung der Oberhoheit, die danu in Vorschlag lain, >,! auch nicht ;» Staude gekommen, wahrscheinlich, weil man über o>c Theile nicht einig wurde. So besteht denn der Freistaat Woldc bis heute, er zahlt leine Steuern »mo stellt keiuc Mannschaft. — Auö Warschau erzählt die «Sonntags. Zeitung": Nachdem alle Berichte der russische» Ne» gierung, die Leiter dcr polnischcn Vollserhebnng zu entdecken, bisher fruchtlos geblieben sind. wnrde» die russischen Agenten im Auslande angcwicscn. leine Mittel mwelsucht z» lassen, um die Namen jener Pcr> sonen ausfindig zu machen, au welche vom Auslande aus diplomatische Berichte nach Pow> eingesendet werden. Oincm solchen im rnssischc» Solde stehenden Spion ist es nun vor einiger Zeit gelungen, sich eines Schriftstückes zu l'emächligcn. welches Fürst Czartory ski uon London aus nach Warschau befördern ließ, und de» Namen ocö Adressaten, eines katholischen Priesters iu einem Dorfe nächst Warschau, ,;» erfahre». Dieser Priester, Namens Dodicti, wurde verhaftet und znr Untersuchung in's Kastell nach Warschau gebracht. Einc Hausdurchsuchung, welche bci dcmselbcu vorgenommen wurde, blieb ohne Resultat, und der Priester läugnetc beharrlich jede di-rcltc oder indirekte Theilnahme au dem Ausstände. Die russische sogenannte „Sichcrheils» Komimssion« wußte nicht, was sie mit dem Manuc anfangen sollte; dcn» die Persönlichkeit schic» ihr zum diplomatischen Agcntc» »icht geeignet, und dennoch lautete» die A»> gaben dcs Spions so genau und bestimmt, daß der Mann mehr scin mußte, alö er zu sci» schien. Do« dick! wnßlc sich jedoch vo» jedem Verdachte z» reim» gc», uuo war bereits auf rcm Punkte, seiner Haft entlassen zil werde», als der Age»! berichtete. cS herrsche bei den, Londoner (5omil<: cine große ^e» stürzung wegen der Verhaftung jc»cS Priesters, da derselbe dcr Träger großer Geheimnisse dcr Nat,onal» Regierung und im Vesspr wichtiger Dosumeittc sei. Mail uclsüchlc n»n, er« Ma,»,. da oic finchlcrlichsle» Drohuuaen »icht ucrmochtc», >yi, z„ni Ofstanonissc zu bringe», durch ble»vc»i>e Versprechunssc» zu ge» wi»»c», giüg so wcit, dem anucn Priester eine Dom. herrnstcllc mit reicher Psründc in Aussicht z» stelle». Dieß erweichte dcn starre» Sinn dcs b,s dahi» u»» bcugsanicn ManncS, er grloblc feierlich beim (5rn° zisir, Enthüllniige» zu machen, doch wünschte er, daß man ihm zuvor ciuc» Beichtvater schicke, der ibm Absolution ertheile und ihn seines, dcr Natioual'Rc-gicruuss gelobten EidcS entbinde. Ein Priester ward bald gefunden. Dodkli blicb mit dcm Patcr in scincr Zelle allcin. n»o mit bemgcm Gefühle sah die Un» lersuchungs» Kommission dcm Momente entgegen, in welchem dcr Beichtvater dcn Priester verlasse» würbe. Als jedoch dic Unterredung der Beiden zu langc wähne, trat mau <» die Zelle ein, und war hier Zeuge einer grauenerregende» Szene. Dodicli lag als deiche, ermordet auf der Erde. und der Priester, der ihm oic Beichte abnehmen sM.. lag i„ Tode«'» zuckungc» vcnöchcli'0 neben ihm. HM Beleb»»g«vel< suche blieben fruchtlos, da der Beichtvater cine große Quantität Blausäure zu sich genommen hatte. Dieser Priester, sei» Name soll Czerwinsli sein. galt stets für einen treuen Anhänger der Nüssen. >md halle in früherer Zeit Proben sci»ci Alchänglichleil an dc» Czai gegeben. Die Leiche» wurden i» aller Stille im Kastelle selbst beerdigt. Dodicti soll cine wichtige Rolle gespielt haben, ti s<,h s^ einfältig auö. und Niemand würde ihm jene Talente zugetraut habc». welche ihm, als einem dcr Haupllommissärc der Nalionalrcgicnmg. eigen sei» nmßtc» Ich ta»n Ihnc» dieses Faltum vcrbürgc», Rcuclte Nachrichten nnd Telegramme. «ember«, '!, Sept, A,n ::, kämpfte» die In> surgenlen unter Cwiel und Lelewcl uou -1 Uhr Nach. mittags bis spät Abends mit den Russen unlcr dem Oberste» Micdnitow. westlich »oi, Krasnobrod bci Tcrcöpol. Dcr Ausgang des Gcfechles ist »och u». bekannt. Die Insurgenten sollen 20 Todte und K« Verwundete gehabt haben. Von Letzteren wurde» bis -">, September 61. dann 'i Flüchtige im Licöza. »ower Bezirke iibernommc». A,„ 4 ,y,„^ weiter östlich Ka»ouc»donncr gehört. Lemberg, C>, Sept, Lelewcll hat gegen 3000 Nüsse» bci Porenby im Lublin'sche» am ?). 0. de» Kampfplatz behauptet ,md zwci Ka»oncn erobert. Die Polen hatten .'»<» Todte und 110 Verwundete. Der Verlust der Nüssen beträgt das Vierfache. Am 4, d, fortgesetzter, für die Insurgenten siegreicher Kampf. Am 5i, dauerte der Kampf noch fort; der Erfolg ist nnbckanut. Die Verwundeten wurden nach Cieszanow (Galizien) transport!«. (Pr.) Tarnow, l!. Sept, Gestern wurde bei Reichs» ratsabgeordneie Kar! Rogowsli durch einen Kreis» kommissär unter Assistenz der Gendarmerie in Olpiny verhaftet, (Pr.) Krakau, > »ister deS Innern den statistische» Kongreß snich eiii' knrze Begrüßung im reich delorirte» Saale des Herrenhauses eröffnet, .'!M Mitglieder si»d erschie»e». Ans Vorschlag deS Marquis >'. Aa,nil>) wegen Bewilligung eines Beitrage« zm Neva ratur des Normalsch»!»Gebäudes, <) über die Verwendung der Iagdpachtgelder. j, September ix«'.:;. Verantwortlicher Ncdaltcui: Ignaz v. Kleiumayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr st Fedor Vamberg i» Laidach. Anhang zur Üaibacher Aeitung. 7ll^«»l<»nl,<,^i<4»t Wien 7, September er »icht so Inhalt a!>' Vl'r,,,s!nn, StaaMipicre deßhalb e!>vaü billl WVllllllllllU/l. gcr, Grundeutlastungs - Papiere unvrlündcrt, Von Induslriepapiercn <^l^,upte - >>»d ,«>cdi! '.Illii,, hoher, dis !,br,.,c,! theil« „„verändert, theils „,,befe„te,!d niedriger Wechsel a»f fremde Plähe reichlich vorhanden, mid b>,» eine .Nlciuigscit l'il!i>,cr Äold u„d Silber wie '^r^Nexi, («,ll> s.'wohl i,n l^lempte - al« i,u ^l!),,rschäfte N„lsi>, ^öffentliche Hchuld. ^. »c« Itaale» lsiir ION ft> weid War, ^„ ^Nerr, Währnnq , ,„ 5>"/, 7!! 4<) 7» 50 s>7„ Auleh, V, 186l mit Rü^z '.,'!, '.»'s» lotto ohne Äl'schiutt 1^<ž.' , l»5.— l>5,25 National-Änlclien mil Iä,„!,r,(^'„,'«„s . .. 5"/„ «!«.2U ««40 National -slulehe» »ül Ärril-Ccuron« . . „5» 8345 ^«5. Vlelaliqnc« . . . , „ 5 „ ?7.»> 7? 70 detto mit Wai-Coup, „ 5 ., 77.80 77 !>» detto.......4,l„ «i!»2'. !Os,0 mit Verlosung v, Ialnc 1«l» I>il >^,'> I»N ?^, „ ! !>,'> I^> !',>^^> „ 15Ü0 z» 5<)y si, , I0l 10 10! 20 „ „ ,»NX)fl, 10! ?,-> 1'»!^^ «o,no » 3le»!e»fch. j„4^ l..!m>!r. 17,— 1?,'<(1 ll, »cr Aronläudcr (jür ION st,) Wni»dl!!tlasl»,!gs«z>ligationen, >>>'»'>e>-Oesl>rr,icl, , , ,,, 5"/„ V M 8»:,5ft «l!» Ware! Ob.-Oeft. und Salzb. zu 5"/„ «5,- ^>,!)N Vöhme» .....5 ,. !'05» „ !,«.''»> «? l<» Körnt,, Kram u Küst, 5> „ —,— -^,^ »lährcn u. Schlesien , 5 . ^,5.0 ^ — Ungarn......5.. 7725 ?7 75 Tem, Ban , ,ssrc, » Slav, 5 , 7n,25 7i>,75 Galizicn.....5 „ 74.75 75. - Eilbenb, u, Bnlow, . . 5„ 74,- 75 75 Vcneti«nische« An>, 1»59 5 .. !>2,°>0 —, Aktien >»>r, El,,c<> Nationalbank......7N?,- «00 — ,ssr.dit'?!nssa!» z» 200 st, ö, W. l!)3,5>0 I',»,!!!,! 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Ofcn „ 40 ., », W. .'!!i,75 34,25 (islerhazy „40., „ !»l.— l»4 50 E.ilm „ 40 st ,',it W ^',7,'< '!>! ^', l^eld Wall' '^alffy z»40st, «M, , .'!,!,,!<» ,",!^,> «lor« „ 40 „ „ . :«,25 !!.'! 75 H>, tt'cüoi« „ 40 „ „ . Z4,25 !!!,5<«! Wi,il>is.1'gnih „20.....20,75 2l,25 W.Udssci,, „ 20 „ „ . 20- 2l»,^> Keglcvich „ 10 ., „ , ,4 75 15 - Wechsel. ,'l Monate. O.,!' Vrlef Auqsburg für 100 st, siidd, W. !»<->0 !»4 50 Franlfurt a, Vi. detto !»4 5„ !»!,l!0 Haml'iirg für 100 Mars Banlo ^j 40 !>/! 50 >!ondl>« für 10 Pf, Sterlina, , II! 55 1ll,f« . , . 4i!5 44 20 (fours der Weldsorte». st»rl» Ware K. Münz - Dulate» 5 st, .'j,! lr. 5 st, .'!4 Nlr ,!l!0«,n . . , , 15 „ ^^i „ 15 „ 35 „ Na»'°le°n«b'°r . . « „ l»,j ., « „ !'l „ Ruff, Inweria!« . l» „ 17 „ !! „ 1^ „ Äerein«»,al»r . . I „ <>? , > .. Ü7, ., T!ll',r.'?!>ii^ II! „ 25 „ III „ 50 „ Effekten und Wechsel-Kurje an der k. k. öffentlichen Börse in Wien. De» ?, Skplembcr 1!^>3. Affekten. TUcchfel. 5" M.!>,l,i>i„ez 77 7,» Eilber.....111,50 5,"„yl>,t Au,, «,-!,l5 Londin .... 11! »!0 Ba,,s.,!t„n, . , . 7!,'' ,!t,l,Dukaten , , , 53!! ^cditiM» . . . 1!»!!,50 18 Ä' > l l n ch: durch i?b«!nn», TdrrtiinitN!, bis Villnch, daiüi ^rin», ^lllz!iiii,i, Tirol, schn>ci;, Clalicu, West-dculsch'.lliid — läglich »ni 4 Uhr Rachmillag«. „ >i la <, cns i! r t iidcv ,^vai,!d!irss, Nmmarkt! ,c, — liisslich früh ^'/. »hv. „ !i> s!, s! ad l!, ^>'!sc„l>s>,,, Nassmflis;, Uötüing und Tichcrucnilil — lässlich Abende l! Uhr. „ Lil! i, ^aniolpost, lider Podpctsch, St. Oswald, Frau;, St. Ptt« — tässlich früh 5 Uhr. ' o «lfä, ec, Äotcnpost, ubcr Oroßlaschitz, Reifnih ,c, ,>isslich srül, 5 Uhr. t s! II, Vottüpost, lidn Manndburg :c. — täglich Nach- »littcig« 3 Uhr. Ankunft der Vtallepost iu Laibacl,: > l ! l! ch ', von allc» Posiämlcr» !>i« Villllch, bil> Vrixrn, ^,irg, ^irol, Schwei;, Italien, ^csldciilschland, Obcrtraiii, Odsrttirutcu, ^-tÄglich frUH7V,^XUHr. „ !« la g >> ii fur t, ^lnuiiarltl, Xraiiidiira, ,c. — liiglich Adcnd« !» Uhr ,'!<> Mm. siistndll, Ecifenlierss, Nasscusuß, Müttling und Tfcherncmbl täglich früh »! Uhr, „ Hiüi (Carliolpost). Podpetsch, St. O«wa!d, Franz, St. Pctrr,c. — täglich Nachm. halb 3 Uhr. > ,> < t > chcc, Aoteupost, Großlaschitz, Reifmtz :c, - täglich ^lachm. ^ - 4 Uhr. ,. Clcin lButciipost), Maniisbiirg — täglich srllh 7 Uhr. ^nmlrk,»!«, ^i>' Biil,fp«st ist von « Uhr frilh bi» 7 Uhr Äl»'»c>«> »sfrii. Ziuischcii 7 und ^> früh werdc» die,^s>' !,i,igc„ liittnuul« lliiilgrgrbrii. Tu- ^ahrpost ist vo» « lik< >'.' »br ^urniitt>iqi> !nil> vmi '.' Ins li Uhr Mmds gruffnr!. '^>i dci M>illri>i!!,l imch ^illach werden »udeichrilutl, l>e> >ener .tticlj >!>(ige»s»r! I! ». iinch i!l>'»s!ndtl 7 Ncismdi'aufgenommen, ,>iligepä>1 ^>n Ps, l!«> st, werth. — Ncllamcn »edn Ar! wollen mündlich odcr schriftlich liri der Aml^voisirhnug angc brach! wx-ldni, ^'n Verspätungen der Pvst?» und der Züge erfolgt dir Aufgabe um so uicl spätcr. Den 5), September I.^»^l, Hr. Voinchadu. l. l, Sl^tlhalierei > Nath, uo» Unqar», — Die Heue»: Mcsche. l. l. Lataslra! < II" spcklür, »no — Gclmoii Handelsmann, vo» Tiieli. — Hv. Ka»iy, GroLhänolcr, l,'c>» Wien, — Hr. Keula, Haiirelsmann, von Neustadt!. — Hr. Rosenl'tig. K.iffrlifieder. ool, 3!giam. Hr, re Ve:e. l. l. Major, von Eeisn, — Dle .verrc».' T>l- v. Vilas, Aevolal. — Pid,h. f, l, ^.'cchl»»'q6!<'!l>. — Tagliani. Schiffitipilän. — (s.n-,.,Nl', Ha»o,!smaii!i, n»d -- Oossisiba. Wechsel.2»nsa>, ,'0» Tliest, — Hr, 'I'elloc>'li, Gaö^brilaül. ^'^„ Vcrona. ^- Hr. Meilnier. Propilelätir, vo» Havre, — Die Herren.' l,'up»n. — Massck. 5fa»fte»le. ui'l' — AüNcil,5. uon Wie». — Hl- Aoroeuich. ssanf. mm»,, um, Olccm», — Hr. Pettouit. llallfma»», von Eoöpic. — Hr. Marcheili. Hallrelemann. uo» Vlccn^c,. — Hr. Guaidancuiz, von Agrcmi. — Hr. ^csserntq. uo» Klaqeuflirt, _________ Ein sclMNgc wird in cinc Kurz'- uno Modewaren-liandluug allsogleich aufzunehmen gesucht, und Iunqlmgcü vom Lande der 5Üor.;ua, 7^, Ü'.j . l^'in Fräulein, wclchci' in Paris die ^amcn-fl!'irt»!ist volMndic, crlcrn» hat, bictct sich cincm lwlicn Ädcl »nd dm !>. 1'. Damen ^» qcfälliac» ^icüstcn a». ^!)h»l,aft im Hol^ci'schl» 5>a>>ic mif dc>» ,^aliptplal,,c )ir, .'">7 , .!, 3tocf. Z 1749. (2) Es sind einige Zimmer-Garnituren und viele Einrichtungsstücke von Mahagoni-, Nuß- und'Kirsch-baumholz,'im Baron Zoisschen Hause am Naan Nr. 174, im 2. Stocke billig zu verkaufen. 3- 277. (16) Die NIEDERLAGE Der h. It. rrpnt fŠjHpf Inniicjliffiifllrii Klattauei* YY asch-wami-Fahrik (ll'.S I i. $, Pottetjiucin befindet xirh bei ALBERT TRINKER in l.iiiliiM-li. llaii|»i|»la<* \r. 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