Wl!32^________________ Mitwoch, 12.IUM 1901. IaMng 120. Vmbacher Zeitung. ^l!, „"««ousprei«: Wit Vostverlendu»!,- aai'zä>,l!ch, mlt Auiiiahme der Ll»»,' u»d «,<,>^,. ^, »^ ..... ». U>m»nl!er,e «rlele werden nicht °ngen°mme,"VnuscrFe nich! ^^^^ " ""' Amtlicher Theil. 3^lli°i ^' Bundesgericht Salzbnrg hat mil Erkenntnis vom ^iicl,., ^ l'r. V1N/4/1/2, die Beschlagnahme der nicht-5 ban/». Druckschrift «Vie Kinder des Erzherzogs» von !" ^°tl.^ ^ """ ^°s"^ Schulitt in Zürich, beginnend mit 3"en- !>' '^all „e„„l Oesterreich« nnd endigend mit den Men' N^ nnd Ziel», deren Inhalt in seiner («änze des Mch "° des Verbrechens der Bcleidignng der Mitglieder den ^ttbot^""^ "ach 8 «4 Et. G, begründet, bestätiget nnd ^ ^ti! «? ^eiterverbreitung der Druckschrift ausgesprochen. !^>!chll!t , schlag wurde belegt von der l, t. VezirlZhanpt« M M^.'" «oinotau der Prospect über die im Verlage von '>ttll t,'i7 «V. Leipzig erscheinende Drllckschrifl: .Baronesse . W.^,Mörderin» »ach 8 61 x St. («. ?>sch^ .^schlag wurde belegt von der t. l. Bezirkshaupt-5tt da«'/"^oulotau der Prospect ddto. Aarineu, Circ.Nr. «bcj, ^agsi,,,^ "erläge von H. V. Wienmnn, Buchdruclerei und >z c.'Ma"dlunss in Narnlen. erscheinende Werk: «Kaiser ^5 K? «'^ ^e Jesuiten, von F, Sch. D, nach 8 63 und ^nsch'f schlag wurde belegt von der k. t. Vezirtshauvt- ' Ällrm/, '" Kvlnotau der im Verlage von D. V. Wiemann M Leu v^^""kne Prospect über das erscheinende Werk: ^Etsu^'' ^""" ^" "' ^" Himmel kommen?» nach Vom l. l. Landespiasidinm für Krain. ^^,, Laibaä, am 7. Juni 1901. Nichtamtlicher Theil. Die Delegationen. Wieu, 10. Juni. H Desterreichische Delegation. ? ^hr Zs) I^ent Fürst Loblowitz eröffnet die Sitzung um °tt H^s "cinuten. Nach Erledigung der Formalien und ^pni-' "3 des (?inlaufes wird iu die Debatte über den 5 Äeri^""^ Angegangen. b ^icile? ?^l"- ^arwiusli leitet die Verhandlung ein. »^lcichzf.^ (l5ontraredncr) führt aus: Wenn mau nur ?"le» ^''""nzniiniftcr glauben wollte, so müsste man an-l°^be'slM s '" ^"l occilpicrten Provinzen alles überaus !' l>ber ,» "'^ blc Verwaltnng alles Lob verdiene. Dem I^tt^'^wegs so. und manches sei in Nosnien faul. >a^. " das Occupationsgcbiet nicht als einen Theil der ? lln^., 'ächtet wissen, wünscht aber dessen Vereinigung >t 'n "', welche Forderung schon im Linzer Programm ^Ndl., "^^sl>-'llt sci. Redner klagt zunächst über die ^^3 bosnischer Truppen in Oesterreich; das sei un- gesehlich. Er verurtheilt sodann die freundliche Haltung des auswärtigen Amtes gegenüber England im Vurentriege, kritisiert die bezügliche Antwort des Ministers des Aeuhern > und meint, der Minister stehe mit seiner Meinung in dieser Sache allein. Er tommt sodann auf die bosnische Industrie ! zn sprechen, und behauptet, die 'Actiengesellschaft für Ver-! nxrtnng landwirtschaftlicher Producte in Vosnien sei lein Privatunternehinen, sondern eiü Unternehmen der Landes- ^ regicrung, die darin große Capitalien investiert habe. Redner wünscht Aufllärnng darüber, in welchem Verhältnisse die Landesregierung zur genannten Gesellschaft stehe. Ebenso unklar seien die Verhältnisse der Handels- und Transport-Actiengesellschaft in Sarajevo und bei mehreren anderen Unternehmungen, deren Gründung die Landesregierung veranlasst habe und an welchen sie finanziell bethriligt sei. Redner bespricht sodann das bosnische Sparcassenwesen, das! schlecht geleitet und überwacht sei. Redner kritisiert die Ver-waltuug der bosnisch - hercegovinischen Landesbant und wendet sich dagegen, dass von der bosmsch-hercegovinischen Landesregierung hauptsächlich polnische und ungarische Adelige angestellt werden. Hiedurch werde nur der Einfluss Ungarns gestärkt. Durch die heutige Art der Verwaltung werbe unsere Reichshälfte auch finanziell und wirtschaftlich geschädigt; daher komme es auch, dass dem ungarischen Exporte nach dem Occupationsgebiete gegenüber der österreichische sich im Nachtheile befinde. Bezüglich des Vades Ilidze crllärt Redner, dass die für desselbe aufgewendeten Summen in keinem Verhältnisse zu dem hygienischen Werte desselben stehen. Durch die Einführung des Pferderennens und des TotalisateurS daselbst sei die Bevölkerung mit dem Spielteufel bekannt gemacht worden. Die Einflussnahme Ungarns auf die Verhältnisse in Bosnien zeige sich auch bei der Bestimmung der neuen bosnischen Bahnen, welche wiederum n»r zur Hebuug des ungarischen Verkehres auf dosten Oesterreichs beitragen werden. Redner wirft dem Reichsfinanzminister von itallay parteiisches Vorgehen zu Gunsten Ungarns vor und erklärt, seine Partei werde gegen die Bewilligung des Occnpationscrcditcs stimmen und auch im Abgeordnctcnhanse gegen den Bau der bosnischen Bahnen auftrete». Reduers Partei fordere die Personalnnwn mit Ungar», die staatsrechtliche Einverleibung der Qccupations-länder in Ungarn, sowie die Ausscheidung Dalmatiens aus Oesterreich und die Bereinigung mit Ungarn. Del. Iv<"-evi<"- bespricht vom Standpunkte Dalmatiens das bosnischen Eisenbahnwesen und bringt eine Reihe von diesbezüglichen Wünschen vor, deren Erfüllung er im Interesse Dalmaticns als nothwendig bezeichnet. Del. Pommcr bespricht die staatsrechtliche Stellung der Occupationsprovinzen und spricht sich gegen die Einverlei- bung derselben in Ungarn aus dem Grunde aus, weil sich dann möglicherweise in Ungarn eine slavische Hegemonie statt der magyarischen herausstellen könnte. Er Plaidiert dafür, dass Bosnien und die Hcrcegcwina zu Reichsländern erklärt ^ werden. Redner bringt verschiedene Beschwerden vor und ^ beklagt hauptsächlich das mangelhafte Steuersystem. Er be- , spricht sodann die Conversions» von mohamebanischen Kin- ^ bern und wünscht, dass die Verwaltung Aufklärung über ^ diesen Fall gebe. Solange die Verwaltung die Beschwerden nicht behebe, sei Redner nicht in der Lage. die Forderungen der Landesverwaltung zn bewilligen. Minister von ttallay geht ausführlich auf die einzelnen von den Red»ern vorgebrachten Details der Verwaltung ein, bespricht die Verhältnisse der Brauer und Zuckerfabriken, des Rübenbaues, der Sparcassen. der bosnischen Landesbanl, welches ein sehr correct geführtes Institut sei, ferner die Frage des bosnischen Tabakbanes und die Zustände des Bades Ilidze und weist den Vorwurf zurück, dass für dieses ! Bad eine Million ausgegeben wnrde, nnd weist auf die große Frequenz des Bades hin. Der Minister erklärt, in den ^ Occupationsländern werde weder germanisiert noch magyari-siert. Solange er dieses Amt bekleide, werden diese Länder ^ im Sinne der Monarchie, nicht aber einseitig zu Gunsten ^ dieser oder jener Reichshälfte verwaltet. Der Minister zollt großes Lob dem bosnische» Veamtentörper, welcher in Bosnien die Gesammtinteressen der Monarchie zu vertreten habe. Zu den bosnischen Bahnen trage Oesterreich nichts bei. Eapital und Zinsen werden ausschließlich von Bosnien bestritten. Bezüglich des Verhältnisses zur orthodoxen Kirche erklärt der Minister, dass die Regierung ihr nicht nur mit größtem Wohlwollen gegenüberstehe, sondern auch bereit sel ihr das größte Entgegenkommen zu zeigen, sobald von del anderen Seite ein Entgegenkommen gezeigt werde. Die Metropoliten werden vom Üaiser ernannt und erhalten ihre Bezüge von der Regicrnng. So hohe Kirchenfürsten deshalb aber als Diener der Regierung bezeichnen zu wollen, sei unzulässig. Die Metropoliten hcmdcl» ausschließlich auf Grund ilner Religionsüberzeugnng und ihres Gewissens. Dic Valnf-güter wurden den Mohamedancrn »icht genommen, sondern vermehrt. Ihre Einkünfte seien um 100 «^ gestiegen. Der Minister schließt, er wolle nicht nur in rosigen Farben malen, es fehle in dcnOccupationsländern noch vieles. Diese Länder sind nicht österreichisch, nicht magyarisch, sondern sie gehören in die Machtsphäre der Monarchie und werben zum Vortheile der Macht und des Ranges dieser Monarchie dienen. Nach dein Schlussworte des Referenten wirb ber Occu-pationscrcdit in ber Specialdebattc ohne weitere Debatte angenommen. Der Kriegsminister beantwortet Interpellationen, di.' Delegierten Weigel. Iv5evi^ und Plaß erstatten Bericht Feuilleton. ^" ke.,l 3r. Preseren, Poesien. ^'Hr, z^ ,^bertlllgnng gesammelt nnd herausgegeben von ^ Misled c-"' ^'" V"w«e des Herausgebers. In Commijsiou ' l.. y, 0"- l. u. k. Hos- und Universitätsbuchhändler, ^°>che f- ""lMMmbe 13. — Der Neinertrag ist dem >ur das Pre^ren-Tenkmal in Laibach gewidmet. 3^^. putscht., (^'sammtmlc'aalx' Pn'^rens ist ^ !°>v»l,l "'" ^'l'schlmumg auf drm Ail'clM-mm-ltt', ill^rn v" '^'"w al5 mich in allen mM"'zc'>idl'n t>° 'l in'f"" ^"" don Swvou'n Ix'wchnt w^'ii, ja liwl'm-iiM'ii w'chc'N, drin'!, ^"N'il ^,.s ^"li nicht sromd ist, mif ^nlc'M!> ^>>lp ,p ^'"" von dor ol'rimglücktt'n ,.Nocl> b7>^l . ^"'"5 "W'schm, wt> sic' vor .Mrc'N ^> ^ t,,., bln-n'i't l,m, kl« bk'yrr tmu' An^lx' "Uh^ ! "'stcn slovc'niscl>'n ^ichtrr in seiner (^" h. Trr ^" ^cutsch^ii Gewände vor^esiilirt hiitte. hm^ch'lll l l"" dor slovemschen i'lnsgn dj, "'es, H,'rr Tr. ivrnnz V idic in Wien, ^^> ..' "^ lluistnnde dnrch die un5 vorliegende ^^'uts^ ^7"" 3u dehnen gesncht. Cr f>'.l)tt ^du!-"'^.^ubllcntn Pre^ren in dentschem 0)e-»°t ''^^'Nt! '"' "' d" Uobersetznligm, wic sie in den ^Nni^.,, ' ^Ulblinftisch^n Organen nnd anderswo ^ji? l)at ',^^"nune!t nn^ ^n eilieni Ganten ver° ^^>ll'„^^>' Uedertraanngen riihren ano ver-^ rln ^."'U'^>l nnd von verschiedexen Äntoren ^,7'r Unm '^""d, auf dessen Ncchmma gewiss der ' '^'^ '" bellen ist, dass sich w den iiber-")^n, >u^„ y,,^ y^.^schwo>n!ncn, all die Uebersetzer wiederspiegeln, an denen jeder Proksren — dnrch seine eigene Brille angeseheil hat . . . Ist dics fnr den Dichter, für seine gesammelten Gedichte von Vortheil? Wir sind geneigt, die Irage ;n verneinen, ^'ach unserenl Tafiirhalten müsste ein oentscher Pre^ren, so wie er nn5 vorschluebt, in seiner idealen Gestalt von einem nnd demselben Nebersetzer verdentscht werden, denn nnr auf diese Welse wäre e5 möglich, die Einheitlichteil, die in seinen Zchopfnngen unbedingt gewahrt werden m ll s s, mif-recht zn erhalten.* Ist der Neberseker gnt, so N'iro die llebersetznng auch gut sein, ist er schlecht, so braucht er sich an Poesien, wie e5 die Pre«<>ren5 sind, überhaupt nicht zn machen, nnd thut er es dennoch, so ist es 3ache der >iritil, da5 Weitere zur kllä'rnng der Sach. läge zu veranlassen. Pre.^ren, diesen eminenten ^yril'er von so Prag-nanter Ausdrllctoweise, zu übersehen, ist — wir siiechen an5 eigener Erfahrilüg — eben leine leichte -'liifgabe, Von einer wortgetreuen Uebertragung taun absolut leine ^1,'eoe sein- vielmehr Handel! e^ sich ausschließlich darum, oem Geiste der Gedichte auch in anderer Sprache möglichst nahe zu kommen, die flutende Empfindung de5 Dichters auch iu anderer ^pmche, nnd zwar dem Geiste dieser letzteren an-gepasst, wiederzugeben, mit einem Worte, den Dichter in deutscher Gewandung, nicht nur äußerlich, sondern auch iunerlich, den deutscheil ^eserireisen vor-zustellen! Dazn aber gehört erstens völlige Kenntnis dec> Originales (natürlich anch des deutschen Verses), zweitens völliaes Versteheil nnd drittens — Wut, u<»t. « Eo ist dies in der czechischen Uebelsehnng Pre^rens vo» Penibel «nd nenerlich in der russijchen Uedechhung von Kor<> dn stall »:l»t — auch eigene Gestaltliugsgabe, ohne welch letztere die llebertragung ein Machwerk bleibt nnd bleiben muss! Unter dieser Gestaltnng6gabe ver» stehen wir namentlich die Vignnng, das Original, wenn es noth thut, auch zu idealisieren, so oass der des Originales wohl kundige Leser beim Ver» gleiche sagen taun: Die Uebersetzuug steht dein Ori-ginale nicht nach; sie ist vielleicht noch besser als das Original geratheil! Wir ertlären nun ofsen, selbst auf die Gefahr hin, vereinzelt dazustehen, dass nus Vidic' Aufgabe nicht befrieoigt! Wir behaupten sogar, dass das deutsche Publil'mu, das den sloveuischen Prei^reu uicht kennt, daraus vou dem größte,, slovellischeil Dichter uicht jeues Vild erhalleu t'ann, lvie es Herr Dr. Vidic jeden» falls im Auge hatte! Denn wo in aller Welt gibt es einen ^eser, der, falls ihm das Original fremd ist, in der Ucbersetzung die Schwächen des Originales von den Schwächen der Nebersetzung auseinander-ballen lönnte? Uno Schwächen gibt es in der uns vorliegende» Auv'gabe zur Genüge, nicht nur Schwä^ chen, die im holperigen Versban liegen, vielmehr auch solche, in denen der schöne Gedante des Dichters, seine poetische Ausdrucksweise in Vanalitäten und Tri-vialitäten einfach untergeht! Es gebricht nns leider an Heit und all Raum, diese unsere Behauptung durch eiue Aufzählung vou Citaten zu erhärten; wir beschränken uns nur auf einige der markantesten, in die Angeil springendsten Nebel. Wir glaubeil oies umsomehr thu» zu müssen, als wir uns der Befürchtung nicht verschließen können, dass die Kritik, insoferne sie von answärts erfolgt, dieselben zumeist nicht auf Rechnung der Nebersetzer, sondern auj jene de5 Dichters selbst siellon lönnw . . . ^ (Fortsetzung solgt) —p— Laibacher Zeitung Nr. 132. 1112 12. Iuni^ ^ über die eingelaufenen Petitionen. Die Anträge des Referenten wurden angenommen. Del. Pergelt erbittet sich nachträglich zum Marinebudget das Wort und ertlärt, es sei entsprechend für die Hinterbliebenen der in China Gefallenen vorgesorgt worden. Die Witwe des gefallenen Fregatten-capitäns erhalte die Witwenpension nach dem Pensions-gcsetze, das Kind den Erziehungsbeitrag. Außerdem habe Seine Majestät der Kaiser einen Beitrag aus seiner Privat-schatulle bewilligt. Die anderen Gefallenen haben weder Wiiwen noch Kinder hinterlassen, so dass ein plötzlicher Anspruch entfalle, doch sei eine Action eingeleitet, um für die nothteidenden Eltern oder Geschwister Unterstützung zu beschaffen. Schluss der Sitzung um 7 Uhr 35 Minuten. Ungarische Delegation. Die ungarische Delegation seht die Verhandlung des Heeresbudgets fort. Del. Johann Graf Zichy bezeichnet die Kriegsbereit-fchaft als bestes Mittel der Friedenserhaltung und erachtet die Vortheile der zweijährigen Dienstzeit für größer als die Nachtheile, Del. Albert Graf Apponyi wendet sich dagegen, dass man in der Delegation mit der Erhöhung des Necruten-ccntingents wie mit einer Thatsache sich beschäftige, der gegenüber nur noch Kompensationen zu suchen seien. Man wisse noch gar nicht, ob diese Frage an maßgebender Stelle aufgeworfen werben wird; wenn ja, dann müsse sie nicht nur vom militärischen, sondern auch vom volkswirtschaftlichen und finanziellen Gesichtspunkte gründlich erwogen werden. Redner bespricht die Frage der Reform der Militärjustiz, die nach seiner Meinung von der sittlichen Kraft der Volksvertreter abhängt. Man könne nicht erwarten, dass die vollsvertretenden Elemente in ihrer Wachsamkeit über di», Rechtspflege und Rechtssicherheit schwächer weiden und diese Kraft durch Regierungsfactoren ersetzt werden soll, drren Beruf in erster Reihe ein anderer ist. Sodann wendet sich Redner dem Ugron'schen Beschlussantrage zu. Nach dem Del. Apponyi sprachen die Del. Ratovszly, Horanszty, Hollo und Tectionschef Ietelfalussy, der die Interpellation Ugrons beantwortet. Auf diefe Beantwortung erwiderte Ratovszly und der Interpellant Ugron. Sodann wurde die Antwort Ielelfalussys zur Kenntnis genommen und die Sitzung bis 4 Uhr nachmittags unterbrochen. Del. Apponyi erllärt weiters in Besprechung des Ugron'schen Aeschlussantrages, das gemeinsame Heer könne den Interessen der aus der pragmatischen Sanction fließenden gemeinsamen Vertheidigung unter den gegebenen Verhältnissen viel besser entsprechen, als wenn es zwei besondere Heere gebe. Redner anerkennt, dass im gegenwärtigen Wehrsystem die staatsrechtliche Individualität des ungarischen Heeres und der ungarischen Truppen in der gesetzlichen Maßnahme Anerkennung findet. Rebner nimmt das Budget an. Del. Ralovszly bringt einen Neschlussantrag ein, in welchem die Regierung aufgefordert wird, das militärehren-räthliche Verfahren derart zu regeln, dass gewissen Conflicten in der Duellfrage vorgebeugt werbe. Dcl. Horanszty bittet den Kriegsminister, sich keinem Unternehmer bezüglich der Anschaffung neuer Kanonen zu verpflichten, ehe er in der Delegation diesbezüglich einen Vorschlag erstattet habe. Eventuell könnte eine außerordentliche Delegationssession einberufen werden, damit die Delegation nicht vor ein t'uit u««umi)li gestellt werde. Rebner bittet, bei der Herstellung der Geschütze die ungarische Industrie zu berücksichtigen. Vezüglich der zweijährigen Dienstzeit müsse die diesbezügliche Stellungnahme den beiden Gesetzgebungen vorbehalten bleiben. Das Budget nehme er an, weil dies der Schutz der Monarchie fordert, und sagt, er halte es für wichtig, und zwar vom Gesichtspunkte der Kriegstüchtigleit der Armee, dass bei den ungarischen Truppen ungarische Officiere verwendet werden. Redner stimmt den Ausführungen Nalovszlys /lezüglich der Duell- frage zu, doch müsse er in praktischer Beziehung weitest-gehende Vorsicht empfehlen. Die ungarische Delegation votierte in mehrstündiger Sitzung nach eingehender Debatte das Kriegsbudget und nahm unter Ausdruck der Anerkennung und des Vertrauens für den Reichsfinanzminister v.Kallay den Occupationscredit an. Der Vertreter des Kriegsministers Feldmarschall-Lieutenant Ielelfalussy erklärte, die Standesvermehrung bilde solange, bis die Gesetzgebung diesbezüglich nicht entschieden habe, eine schwebende Frage. Der Kriegsminister wird alles thun, was ohne Gefährdung der Wehrkraft möglich sei, damit Geld- und Vlutopfer zum angestrebten Ziele im Verhältnis stehen. Bezüglich der neuen Geschütze gedenkt der Kriegsminister leine weiteren Schritte zu thun, solange die Kanonen nicht gänzlich erprobt uud alle Details festgestellt sind, und hob hervor, Bosnien werde weder im österreichischen noch im ungarischen Geiste verwaltet werben, sondern nur in einer der Monarchie würdigen Weise. Politische Uebersicht. Laibach, 11. Juni. Das Herrenhaus vorhandelte am 10. d. M. die Wasserftraßenvorlage. Sämmtliche Redner zollten der Regierung Anertennnng. Der frühere Ministerpräsident Graf T h u n erklärte, der gegenwärtigen '.ltegierung sei man zu Dank verpflichtet, da sie, ziel-bewusst das Parlament ans die Balm wirtschaftlicher Thätigkeit geführt habe. Man müsse mit Freuden begrüßen, das-:- da? Parlament, dank dem gnten Willen der großen Parteien, sich zu großer Thätigteil entschlossen hake. Die parlamentarische Neconvales-cenz sei, eingetreten, nnd die erfreuliche Genesnng tonne erwartet werden. Redner hält sich für verpflicht tet, als gnter Oesterreicher der Regierung Dank nnd die besten Wünsche für das weitere Gelingen der großen Anfgabe c>nsznsprechen. liedhafter Beifall.) — Ministerpräsident Dr. v. U o e r b e r hod eingehend die Bedentnng der Vorlage für die Industrie nnd Landwirtschaft hervor. Die Industrie begehre schon lange nach E'anälen, nnd je kräftiger sie wnrde, desto lanter erhob fich ihr Rnf. Der große Eifer der Nachbarstaaten anf dem Gebiete der Wasserbauten biete für Oesterreich ein Argument Zur Beschleunignng der Arbeit. Der Ministerpräsident schloss, indem er dem Referenten den Dank ansdrückte, und erklärte, die Ne^ giernng war vor allem bemüht, eine Ausgleichung zu finden, welche zu bereitwilliger Arbeit für das Wohl aller ermnnterte. Die Regierung dürfe den eingetretenen Nmschwnng pielleicht aw Zeichen ansehen, dass e5 allmählich doch möglich wäre, mit Rnhe nnd Sachlichkeit im Parlamentezn verhandeln. Allerdings sei der Staat ein verschlungener Mechanismus, den nnr Besonnenheit lenken tonne. Darnnter verstehe der Ministerpräsident rücksichtsvolle Bedachtnahme anf die zwar außerordentlich mannigfachen und anscheinend fich widerstrebenden Interessen der zahlreichen Völker und innerhalb derselben der einzelnen Erwerbs» und Gesellschaflsschichten, auf die ererbten und bewährten Anschnunngen nnd Bestrebungen, insbesondere in nationaler Irage, in welcher die Regiernng jede Einseitigkeit und alles vermeiden will, was ein Gewinn wohl für einen Volksstamm, doch zum Uuheile für das Ganze ansschlage, weil es andere zn verletzen geeignet sei. Der Ministerpräsident konstatierte, dass die gleiche Erkenntnis nach nnd nach die Oberhand über die Leidenschaften gewinne. (Lebhafter Beifall.) Der Ausgleichsauss ch u j s hat ,,^, Mutiert und Iaworsti zum Olmwnn ^^ Mehrere Redner hoben hervor, dass sie zu" ^ ^„ in Verhaudlnngen betreffs der Qnote be^ ^ jedoch mit Rücksicht anf die unmittelbar b^^^i Vertagung des Reichsrnthes diese Frage ^r ^ Herbstsefsion znr Behandlung Nisterpräsident 5t o e r b e r erklärte, die ^ ,^ ^., gnng über die gemeinsamen Angelegenheiten .,^^' gärn muffe znm Abschlüsse gebracht werden,^ ^ Grnndlage unserer handelspolitischen ^l^l^ zu den anderen Mächten bilde. Obmann >^,^, erklärte, er werde den Ausschuss be»n ^^ znsammentritte des Reichsrathes znr Forliey^,^ Berathung einberufen. Hieranf nmrde die gefchloffen. . , >,!B' Aus Sofia wird der „Nenen ,>'w^.^ ein öffentlicher Vortrag signalisiert, welchen ^^ sident des dortigen makedonischen Eonnte-.', .^>. Michailowskl), unlängst über die russ'^> F g a r i f ch e F rage gehalten hat. Derselbe l,n - ^, Aufsehen erregt. Der Vortragende hob vor liu ) antibnlgarische politische System, welches in . ^> vorherrsche, hervor. Dasselbe wurzle in ^'" '^'l tränen gegen Bulgarien und der rnsfiM'N ' »>,' fchaft gegen die revolutionäre »lacedomi ,^ wegnng, insoferne sie die hervorrufen könnte. Die Macedonier, sc> 1,^" ' „,>> lowsky, wünschten aber gar keine ^ereinigu ' ^ Bulgarien. Die makedonische Sache bade ! ^ iveindschaft Rnfslands, auf defsen NlNerflii^"^^ mehr nicht zu hoffen sei, nnr durch die ^"' > z» der makedonischen mit der bnlgarifchen ^ ^.s-gezogen. Die Macedonier würden l^^ .^ stülmng, luo man sie ihnen gewäliren ».'iin^ ^„ giltig, ob in Wien, ^io,n, Paris oder Lon^ü, !^, Sie. hoffen insbesondere bei jenen Mächten "'^^ stütznng ihrer Sache, welche ein vitale? ^^ hätten, dem fortschreiten des deutschen ^u'l,'"^M>l Oriente einen Damm entgegenznfetzen. "^",„Mil> unsere Sache," schloss der Redner, „von der^ ^,„,i schen trennen nnd unseren eigenen Weg gehel' wir etwas erreichen wollen." Tagesneuigteiten. . — (Der 5ta i ser v o n C hi n a u n d ber ^,^ ^ folger.) Aus Shanghai meldet man: Ein ^" ^ unlängst von Hsianfu yiehc-r lam, gibt von bem ^ Hofe die folgende Beschreibung: Dic'Regierung o^^^ ist immer noch in den Händen der ilaiserin-Wi^ ^F' rcactionären Anhanges. Der Kaiser ist ohne nge ^^^ Einfluss und seiner Freunde beraubt, gerade w>e '^lK unmittelbar nach dem Staatsstreiche von 1898. ^/^^^ und abgehärmt aus, und Kummer und Sorge >.'" sM,^ dem Gesichte geschrieben. Die Kaiserin-Witwe "'"^^ wohlauf und ganz zufrieden! man sollte sie ^^ in ^ wohlerhaltene Vierzigerin halten als für eine Fl „F Mitte der Sechziger/ Aber nun der in Aussicht ^ rM Thronfolger, Putschun? Er ist laut. gemein, ""?„ ^ iül Benehmen und Kleidung, und niemand >v'^ ^„!i^, untersetzten sechzehnjährigen Menschen von sehr g^ , ^ Aeußeru und von schlechten Manieren den limN'S ^>i Plänen scheint sich bei ihm leine Spur zu find/'"- ^ ^ für die vielen Millionen von Chinesen eine böse o^F wenn ein Jüngling dieses Schlages jemals den "l ,^ einnehmen sollte und dadurch Gelegenheit fände, I ^ gegeil die Fremden auszuführen, gegen die er el hohlencn Hass zur Schau trägt. dl^ » — (Spinnen llnb Tclegraphe" "^,,,^ Merkwürdige Beobachtungen über elektrische .j l.! störungen durch Spinnen hat man in Japan ^ ^l'^ Nummer des „Ostasiatischen Lloyd" berichtet °« ^,l ><,, ist in Japan nicht möglich, den elektrischen Dr^„„e'^ fdrderung von Depesche»', zu benutzen, wenn d>e ^^se ii> das ^Bereich ihrer Thätigkeit gezogen hat- ^ z^^ dustriellen Thierchen benutzen zur Befestigung '^Al!' Gewebe nicht nur die Acste der Bäume und ^^r^ verwenden auch die verhältnismäßig kurzen ^>> slangen und Drähte, die Isolatoren und den ^ Th>i" ^ Stützpunkte. Sind die Netze nun vom f"lle"^' ^ t< ,, ftuchtct. so dienen sie als vortreffliche Leiter, ou ^ i.^ Strom aus dem Drahte in die Erde geht. wob"" ^„ ! dollstäildig außer Betrieb gesetzt wird. Lange y ^cht^ in Japan die wiederholt vorkommenden Störn h^ lft>^ klären können i als man die Ursache endlich '," ^ngt! ii achibeinigen Spinnen entdeckte, wurden Ärbe> ^aht^,^ die die einzelnen Strecken revidierten und ^ .^ise ^c Bambusbesen reinfegen »nüssen. merkwürdiger ^^^,, sich die Spinnen aber weit thätiger in der Nep , Netze, als die Besen im Zerstören derselben- ^e",^ — (Auf der Suche nach den SI "^ ^ ^ Armada.) Englischen Blättern zufolge w'" ^ c»^ von Argyll demnächst eine Expedition ausrüste''^^^ schottischen Westküste bei der Insel Su in der ^,ffe ^ß den Schätzen der „Armada" zu suchen. 3"^l ve/'1„^ Flotte, die „Florida" und der ..Admiral von ft^ ^".F nämlich, mit reichen Schätzen beladen, an ° -^ Z" ^ Stelle untergegangen sein. Da außerdem die ^ ^^ ^ Aesitzthum des Herzogs von Argyll geholt. l^^f,ane Wollkleid, war, wie das Erzengins der raffiniertesten Toilettent'nnst, ganz danach angethan, die Lieblichkeit des zarten, bleichen Gesichtes, ans dem die großen Augen wie schwarze Sonnen leuchteten, hervorznheben. Das seidige silberblonde Haar war zu einer kleidsamen, modernen Frisur geordnet: die etwas überschlanken, schmächtigen Körverformen be< einträchtigten nicht die Grazie ihrer Haltung; alles in allem war das Kind der „schwarzen Gräfin" eine bemerkenswerte, anmuthlge und dabei ungewöhnliche' Erscheinung. Das alles constatierte ^rau Helene im stillen, während sie Käthe zur Vegrüßung die Hand reichte und sich ihr als Doctor Weiperts Frenndin vorstellte. „v!>ch bring«? Ihnen Grüße von Ihrem Mäcen," sagte sie freundlich. „Er wünschte sehr, dass ich zu Ihnen in Beziehungen treten sollte. Hoffentlich be« h'chni Tic nnch rechh G, daM ich wn Hnw Vattm von Ihrem Ergehen und Ihren Fortschritten berichten t'ann." Die herzliche Liebenswürdigkeit der fremden Dame verscheuchte auch Käthes anfängliche Befangenheit. Helene hatte mit der gewandten Manier der Weltdame bald ein Gespräch eingeleitet, das Käthe Gelegenheit gab, sich zwanglos zu äußern. Und wieder »nachte sie dabei die Beobachtung, dass der Kleinen nicht das geringste Atom ihrer Vergangenheit im dunkelsten Viertel Hamburgs mehr anhaftete. Käthes Sprache, ihre Ausdrucksweise, ihr ganzes Wesen und Benehmen war das einer gebildelen nnd zugleich bescheidenen jungen Dame. Bei ihrer Verabschiedung von Käthe nahm Helene dieser das Versprechen ab, sie bald zu besuchen; aber während die. Freuudlichkeit der eleganten Frau das junge Mädchen ganz für sie eingenommen hatte, konnte Helene sich nicht eines unbehaglichen Gefühles erwehren, als sie das Haus des Lehrers verließ. Die Schönheit des Mädchens gieng ihr gegen den Strich; noch trug die Lieblichkeit des jungen Geschöpfes ja ein kindliches Gepräge, aber ohne Zweifel würde sie sich ill kurzer Zeit zu einer auffallenden Schönheit entwickeln. Eine solche, die den Vorzug der ersten Jugend vor ihr voraus hatte, neben sich zn stellen, schien ihr durchaus uicht rathsam. Gleichwohl wollte sie sich darüber noch nicht den Kopf zerbrechen. Die Hauptsache war, dass sie Käthe so oder so in ein abhängiges Verhältnis zu sich zu bringen suchte, nnd sill zweifelte nicht daran, dass ihr tmst gelingen wilrde. Onchtzung loh!.) ^ ^ ^cher Zeituna Nr. l82. 1 l 13 ______ 12. Juni 1901, ^t'a„ ?" der Armada versteht man bekanntlich jene ^»'ien kbl'ch unbesiegbare Flotte, welche Philipp 11. von ^g^s, "^sandte, um England Zu erobern. Doch wurde ^lschif 6"tte. welche aus IM Schiffen und 80 Trano-^!0ll< "/ftnnb. mit 2000 Freiwilligen. 19.295 Soldaten, ^ ? '" ^'"'l' ^"' s'ch gerade in dem Barbierladen Allstem"^ Klieren ließ. hörte das Geschrei nnb stürmte ^li,^ 'Pflichteifer, eingeseift, wie er war, und mit der ? ^N »"^"viette am Halse, den Kerlen nach. Zusammen Mn^ " Verfolgern gelang es ihm nach einem ge-?kt b?"laufe. einen der'Diebe zu stellen und zu fassen. ^ens^'"^ ^''^ Geistesgegenwart nicht und sagte: ^ t!!,e^ s 1 'l't verrückt, wie man sieht, sonst würde er nicht "!°N Elchen Aufzuge auf der Strahe herumlaufen." M» ^^^ das Publicum gegen den amtseifrigen Po-^ltuiw / ^ '"°lil schon auf eine Belobung oder Ve- 5>>ch ^'""^ hatte — Kartei, und das Ende war. dass . 1,5 ,°l,Beamte auf die Polizeiwache geführt wurde. '^Ete l ^ allerdings bald der Irrthum auf. aber !^e y»„ h"lte s^ längst das allgemeine Durcheinander k°ch der ^ "'^ ""^ davongelaufen, Lange sollte er sich ?X>i^ s, ,^ldenen Freiheit nicht erfreuen, denn einige °K >v l"l ^^ " hinter Schloss und Riegel, wo sein ' ^ tt? - ^^ bieder mit ihm zusammen sein wird. ^ lnita/." ^' ° "''" " ^) i n, Eis e.) Aus Russland Re^i 'lt, dass die kaiserliche Akademie der Wissen-^»Nlitl sedition ausrüstet, die beauftragt ist. einen >ig^"ach Petersburg zu schaffen, der jüngst, voll-^slgeh» '^^lt. in Sibirien aufgefunden worden ist. Die ''^eisck s - Vorsichtsmaßregeln werden getroffen, um ' >» den' ,/^'^r5 die Eingeweide und die Pflanzenlheile. ^ttdp l ^" °e" Ungeheuers sich noch befinden, vor >.^denzll bewahren. ^kbllisse der Staatseisenbahnvewaltung ^^, im Jahre 1900. ,^iib^^senbahnminislerium versendet soeben den „Ve-''^5 ^.^ Ergebnisse der l. t. Staatseisenbahnvcrwaltung ,, '^^°hr 1900." ^'°>l !!? ^ichhaltigcn Material der vorliegenden Pu-^l^ selche fast ^.„ ^^„gt früher als in den Vor-'^ ulZ ^sfentlichteit übergeben wird. find folgende i ^aZ ^^"ders erwähnenswert hervorzuheben: ü^">ie< '^ ^ Staatseisenbahnverwaltung betriebene ^lcii,^ , ' Elches init Ende des Jahres 1899 eine Bc-«ine,, ^" ^und 10.936 kin umfasste, erfuhr im Jahre ^ ,^e la, °^ von 303 kin oder 2'77^- ^.."^ nämlich folgende, dem öffentlichen Verkehre , T>,^ene Strecten hinzu: ^tPl'. Hauptbahn 1^. Ranges Zeltweg-Wolfsbcrg. die ??bllhi, ^.^l.Nozwad(.w. die Theilstrecke Eule-Wran der ^°caih^ °dran-^'er5an. die Zweiglinie Czyzny-Mogila (>bach ^,^ratau-Kocm>irz6w. die'Localbahn Tirschnitz-^hn' ^ ^l)eilstrecle Winterberg-Eleonorenhain der <>f!ci,^, ,^leiberg-Wallern. die Localbahn Stankau ^c>^7ionsperg. Groß-Sicgharts-Raabs. Pila (Bo-!>/hti^ "". Raudnitz-Hospozin und Linz-Urfahr und ^ts.I ^°lin-Neuhof a. d. Sazawa der Localbahn ^ohte^liche Vetriebsnetz umfasste somit am Schlüsse <>I<^ "00 exclusive der im Jahre 1894 eröffneten ^i/'" ix ^"rchaldahn Unzmartt- Mauterndorf sowie »^^"^obcr 1900 in den Staatsbetrieb über-i^3l ci^^ l. »oe<^^""les betrieben, und 2875 Ion auf Privat-> M)e für Rechnung der Eigenthümer betrieben ^ slaalii/^^ betreffend, »vurden im Jahre 1,900 auf M^5?" Vetriebsnehe von 1,283.945 Zügen ^"2 ^,7"3stilometer zurückgelegt, was einer Mehr- M ^"W^.130 Zügen'-^ 9-20^ und von '^M ^, ^l,lometern -^ 6-10 ^ entfpricht. ^tz^""^0lien vertheilt. Haben im Berichtsjahre ^". ?87^ und Schnellzüge nut 6.039.250 Zugstilo-^ "»d '^ ^ersonenzüge mit 32.665.869 Zugükilo ^ "ttle^! ^^ Miterzüge mit 25,265.016 Zugstilo-'l^^Nd i!' D'ese Züge 'haben eine Gesammtleistung "!» ^'llio ^ Millionen Bruito - Tonnenkilometer ^ioh^.^u Tonnenkilometer oder 7:59«^ mehr als ^^f^bewirtt. ^5'N i^Ulometer der durchschnittlichen Vetricbslänge V°l Und ?"'ltandsjahre ^t) (^ 8 ^ 0'14 ^) Zugs-> ^il«„^^0?..5i0 (, 19.809 -- 1'54"/.) Brntto- ^!^^ bas finanzielle Ergebnis des ?V '^ech' . "lrugen die V e t r i e b s - E i n n a h in e n ">l!? ^tad "^ des Staates betriebenen Bahnen und der "« !>>,d I?" lammt den hiemit verbundenen Neben-, f ^°rjc.l, 2"2.979.000. d. i. um X 14,682.000 mehr ^'3' ^t!^°""^r der durchschnittlichen Vetriebslänge V 28.)7"gen die Transport-Einnahmen im Jahre "^ vc.,, ?.^" ^ 27.108 im ^nhie 1899. was s'ner '^ U>»^ oder !l 93 ^ entspricht. Der Personenverkehr hat im Netriebsjahre eine weitere namhafte Steigerung erfahren, indem 73,552.830 Personenfahrten (^ 10.633.502 Fahrten oder 16:90 A gegenüber dem Vorjahre) und 2422 Millionen Personentilometer (> 163 Millionen Kilomeier oder 7'22^ gegen 1899) zurückgelegt wurden. Dagegen ist die Länge der von den Reisenden durchschnittlich durchfahrenen Strecke unter dem zunehmenden Einflüsse des Wiener Stadtbahnverlehres neuerdings, und zwar von 35 91 kni im Jahre 1899 auf 32-93 I:,n im Jahre 1900, demnach um 8-30 A. gesunken. Von den Einnahmen aus dem Personenverlehre entfielen 65'77A, auf Reisende 111. Elasse in Personenzügen, 11-,?6 A. auf Reisende N. Elassc in Schnellzügen, 7-29 55 auf Reisende I I. Classe in Personenzügen, 6'24 A aus Reifende I II. Classe in Schnellzügen, 4'99 A auf Reisende 1. Classe in Schnellzügen. 0 80^ auf Reisende I. Classe in Personenzügen und 3-65 A auf Reisende init Militärkarten. (Schluss folgt.) Local- und Plovinzial-Nachrichten. Laibachcr Gcmcindcrath. Der Laibacher Gemeinderath hielt gestern abends eine ordentliche Sitzung ab. an welcher unter Vorsitz des Bürgermeisters Hribar 21 Gemeinderäthe theilnahmen. Nach Eröffnnng der Sitzung machte der Bürgermeister zunächst die Mittheilung, dass die Geschwister L u ct m a n n aus Anlass des Ablebens der Frau Maria von Paravich gcb. Luctmann für die städtischen Armen den Betrag von 1000 lv gespendet haben. Der Vorsitzende lud den Gemeinderath ein. sich zum Zeichen des Beileids von den Sitzen zu erheben (geschieht) und erbat sich gleichzeitig die Ermächtigung, den Spendern im Namen des Gemeinderathcs den Dank aufzusprechen. Vor Uebergang zur Tagesordnung brachte Gemeinde-rcth X u x e l zwei Dringlichteitsanträge ein, und wurden über dessen Antrag die Wasserlcitungs-Installationsarbeiten in der neuerbuuten städtischen Mädchenvoltsschule bei Canct Jakob um den Artrag von 3730 iv dem Consortium Ectcr-Nolli vergeben nnd für die Errichtung einer Stützmauer beim Lenz'schen Hause nächst der neuen Kaiser Franz Josef-Brücke ein Credit von 1000 1v bewilligt. Sodann wurde zur Tagesordnung geschritten, und berichtete Oberstadtcommissär Tomec in Angelegenheit einiger dringender Reparaturen im städtischen Bade Kolcsia. Qicse Nadeanstalt wurde ror 2<^ Jahren errichtet und ist derzeit fast in allen ihren Theilen reparaturbedürftig. Eine durchgreifende Renovierung ist heuer wegen der bereits heran« ^crüclten Badesaison nicht möglich, ooch müssen wenigstens bic allerdringcndsten Reparaturen, wie z. V. die Auswechslung der morschen Böden und Schleusen, sogleich vorgenommen werden. Zu diesem Zwecke wcire ein Credit von rund 500 l< erforderlich. Der angesprochene Credit wurde ohne Widerrede bewilligt. Magistratsdirector Von <' i n a berichtete über die auf Grund des neuen Hcimatsgesctzes eingebrachten Gesuche um Aufnahme in de» Verband der Stadtgemeinbe Laibach. Im Sinne des Heimatsgesctzes vom 5. December 1896 kann die Aufnahme in den Gemeindeverband folchen eigenberechtigten Personen, welche wenigstens 10 Jahre freiwillig und uu-mi, ^ ^ ^ -. . - , Gemeinderath Dr. Hudnil referierte namens der Personal- und Rcchtssection über die Entscheidung des lrai-mschen Landesausschusses vom 10. Mai U>01 in Angelegenheit des dem Hausbesitzer Herrn Ludwig ertheilten Auftrag/s betreffs Errichtung eines Trottoirs an seinem Hause an der Erjavccsimße. Der Landcsm.sschnss hat dem vom Herrn Ludwig gegen diesen Auftrag eingebrachten Recurse insoferne 'folcn' a/geben, als die aner^ifencn Kosten zu einem Drittel uom Hausbesitzer, zu zwei Dritteln von der Stadtgemeinde u bestniten wären. D?r Referent ,!! der Anficht, dass v>e Entscheidung des Landesausschusses im Gesetze nicht begründet sei und beantragte daher, dass gegen dieselbe der Recurs an den Verwaltungsgerichtshof ergriffen werde. Der An-traa wurde ohne Debatte zum Beschlusse erhoben. ' Gcmeinderath Dr. S t a r 5 berichtete über die Reorganisierung der städtischen Registratur, welche im Interesse einer leichteren Evidenz nothwendig erschien und mit Beginn dieses Jahres durchgeführt wurde. Der Gemeinderath gab m dieser Reorganisierung nachträglich seine Zustimmung. Gemcinderath Dr P 0 5 ar berichtete über die Eingabe des Vanuniernchmers Jakob Accetto betreffs läuflicher Ueberlassung des Baugrundes neben der Villa Wettach an der Äleiweisstrahe. Der Gemeinderath erklärte sich zum Verkaufe des fraglichen Bauplatzes zum Preise von 24 Iv pro Qnadratllafter unter der Bedingung bereit, dass der dortselbst projectierte Neubau spätestens im kommenden ^ahre in Angriff genommen werde. Das Gesuch des Comites zur Veranstaltung einer Reichs-Gartenbau-Ausstellung in Wien um einen Beitrag ivurde über Antrag des Referenten Dr. S t a r ö abschlägig beschiedcn. Gemeinderath HuLel berichtete namens der Bau-section über die Herstellung des DMithbodens im neu-erbauten städtischen Armenhanse. Xylolith (Steinholz) ist eine chemische Verbmbuna. nnneralisrlM Slosfe nn! Holz- mehl oder Pflanzenfaser zu einer äußerst harten, beinartigen Masse, welche vollkommen unverbrennlich ist und eine gewisse Elasticität besitzt, welche es als vorzügliches Fuhboden-Aelagsmateriale für starlbeniitzte Räume erscheinen lässt. Die Herstellung des Xnlolith-Fußbodens im städtischen Armenhause im Ausmaße von 400 Quadratmeter wurde gegen zweijährige Garantie der Firma Zboril . — (N a ch l a ssgeb ü r von V c r s i ch e ru n g s-p 0 l i z 3 e n.) Der Vrrwaltungsgerichtshof hat in einem speciellen Falle erkannt, dass der vermögensrechtliche Anspruch aus einer Lebcnsversicherungspolizze, welche auf die Erben des Versicherungsnehmers oder zur Auszahlung nach seiner Verfügung lautet, einen Theil des Nachlasses des Versicherungsnehmers bildet nnd daher der Nachlassszel'ü^ Laibacher Zeitung Nr.zi32.__________________1114 12. Imü^^ — (Hoher Besuch.) Wie uns aus Littai gemeldet wird, ist gestern nachmittags Se. Durchlaucht Fürst Hugo Windischgräh daselbst eingetroffen, um sich mit seiner engeren Suite zu kürzerem Aufenthalte auf sein Schloss WagenZperg zu begeben. —ilc. — (UebelstandaufdemüaibacherMartte.) Wir werden um Aufnahme folgender Zeilen ersucht: Heute fiüh passierte angesichts der Marltaufseher und Wachleute ein Wagen, auf welchem in offenen Gefäßen Spülwasser geführt wurde, die enge Schulgasse, so dass die zu Marlte gebrachten Erdbeeren und sonstigen Victualien von dem unappetitlichen Nass bespritzt wurden. — Man weiß thatsächlich nicht, wovon man in Laibach fett wird! " (Einen W o h n u n g s e i n sch lei ch e r) verhaft tetc gestern nachmittags die städtische Polizei. Derselbe ist Vagant und heißt Josef Nlagoviö. Er schlich durchs Fenster in die Wohnung des t. und l. Oberlieutenants Franz Pav -l i ? e l und eignete sich Nettwäsche im Werte von 6l) X an. In dem Momente, als er wieder durch das Fenster die Wohnung verlassen wollte, tam ein Sicherheitswachmann vorüber und nahm ihn fest. Ein Complice, der vor dem Hause Wache stand, ergriff beim Anblicke des Wachmannes die Flucht. Die beiden Diebe sind Triestiner. -' (C ci r m e l l i n i - A be n d.) Gestern abends fand in der Glashalle der Casino-Gastwirtschaft eine Vorstellung des Illusionisten, Equilibristen, und wie all die anderen stolzen Titulaturen heißen mögen, M. Carmellini statt, der von seinen seinerzeitigen Vorführungen noch in gutem Angedenken steht. Der Schwarzkünstler hat sich im Laufe der Jahre in jeder Richtung vervolltommt; er bietet Altes und Hteues mit einer verblüffenden Geschicllichleit, verbunden mit Eleganz in der Ausführung, die der humorvolle verbindende Text pikant zu würzen weiß. Das Gedankenlesen, die sogenannte Spiritual-Manifestation auf offener Scene u. dgl. hat Herr Earmellini jedenfalls mit viel mehr Geschmack und Geschick als viele seiner Vorgänger zuwege gebracht. Das gerade nicht allzu zahlreiche Puvlicum verfolgte in animierter Stimmung die fesselnden Productionen und brachte seine Anerlennung und Befriedigung ob der angenehmen Stunden der Täuschung durch lebhaften Beifall zum Ausdrucke. — (Impfung.) Die heurige allgemeine Impfung im Sanitätsbezirte Littai findet in der zweiten Hälfte des Monates Juni und in der eisten Hälfte des Monates Juli statt und wird im Eanitätsdiftricte Littai vom Districtsarzte Dr. Johann Premrov in Littai, im Sanitätsdistricte Sagor vom Districtsarzte daselbst Michael Morscher und im Sanitätsdistricte Weichselburg vom Districtsarzte Dr. Rudolf Nepi ü in St. Veit bei Sittich vorgenommen werden. —ik. — (Ein leeres Gerede.) Man schreibt uns aus Veides unter dein gestrigen: In Laibach geht das Gerücht, dass hier bisher acht Todesfälle an Scharlach vorgekommen seien. Dem gegenüber sei constatiert, dass bis heute nur zwei Kinder dieser Krankheit, und auch diese beiden nur wegen mangelhafter Achtfamleit, erlegen sind. Heute gibt es nur noch zehn Reconvalescenten, und die Genesung derselben ist in kürzester Zeit zu gewärtigen. — (Vom Blitze erschlagen.) Am 10. d. M. nachmittags war der 56jährige Auszügler Johann ^urla beschäftigt. Gegen halb 2 Uhr entlud sich ein Gewitter; der unmittelbarer Nähe des Schlosses Nupertshof mit Holzsägen aus Unter-Lalovnitz, Gemeinde St. Michael-Stopitsch, in Blitz fuhr knapp neben t^lurla in einen Zaunverbindungsdraht, t'ödtete den Mann und fuhr sodann in den Erdboden. Außer einer leichten Abschürfung an der rechten Schulter, welche kurla beim Niederfallen erlitt, wies die Leiche leine unberen Verletzungen auf. ^-«— — (V ere i n s v e r s am m lu n g.) Am 17. d. M. um 2 Uhr nachmittags findet im Restaurationssaale des Herrn Windischer in iianbia bei Nudolfswert die Generalversammlung der vtubolfswerter landwirtschaftlichen Filiale mit nachstehender Tagesordnung statt: 1.) Berichterstattung de5 Obmannes über die Thätigkeit der Filiale. 2.) Bericht des Cassiers und Vorlage der Abrechnung. 3.) Wahl des neuen Ausschusses, b. i. des Obmannes und 16 Ausschuss-mitgliedrr. 4.) Vorschläge für die Generalversammlung des Stammvereines und Wahl des Delegierten hiezu. 5.) Vorschläge und Anträge des Ausschusses. 6.) Vorschläge der einzelnen Vereinsmitglieder. — Sollte um die genannte Stunde dic Versammlung nicht beschlussfähig sein, so findet eine halbe Stunde später eine zweite Versammlung ohne Rücksicht auf die Mitgliederzahl statt. —o— — (Rau f'exccss.) Am 6. d. M. fand in Kolovrat e^'ie Tanzunterhaltung statt, zu welcher sich vicleNurschen aus der Ortschaft fowie den umliegenden Dörfern einfanden. Hiebei geriethen mehrere Burschen aus der Ortsgemeinde itandersche und der Ortschaft Kolovrat in einen Streit, welcher alsbald in Rauferei ausartete. Zwei Ncsitzerssöhne wurden mehrfach schwer beschädigt. Gegen die Thäter, deren Eruinmg durch die Gendarmerie von Watsch erfolgte, sowie gegen die Gastwirtin, welche die Tanzunterhaltuug ohne gemeindeämtliche Bewilligung abgehalten hatte, wurde die Anzeige erstattet. —ik. — (Zur Volksbewegung in Krain.) Im politischen Vezlrle Krainburg (52.625 Einwohner) wurden im I, Quartale d. I. 117 Ehen geschlossen. Die Zahl der Geborenen belief sich auf 484, jene der Verstorbenen auf 586 (diese hohe Sterblichkeitsziffer ist auf die in ausgedehntem Mähe herrschend gewesene Divhlherie-und Scharlachepidemie zurückzuführen). Nach dem Alter vertheilen sich die Verstorbenen nachstehend: Im ersten Monate 56, im ersten Jahre 72, bis zu 5 Jahren 257, von 5 bis zu 1b Jahren 61, von 1b bis zu 30 Iah. ren 30, von 30 bis zu 50 Jahren 34, von b0 bis zu 70 Jahren 92, über 70 Jahre 112. Todesursachen waren bei 19 angeborene Lebensschwäche, bei 69 Tuber-fUlost, kl 2b Lungenentzündung, del 44 Diphtherie, bei 5 Keuchhusten, bei 74 Scharlach, bei 2 Masern, bei je 1 Typhus und Gesichtsrothlauf, bei 3 Kindbettfieber, bei 12 Gehirnschlagfluss, bei 8 organische Herzfehler, bei 10 bösartige Neubildungen, bei den übrigen 305 sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind 4 Personen (2 erstickt, 1 verbrannt, 1 vom Baume erschlagen). Es ereigneten sich ein Selbstmord und zwei Todtschläge, hingegen kam kein Mord vor. —o. — (Brand.) Am 3. d. M. nachmittags brach in der hölzernen, mit Stroh gedeckten Getreidelammer des Matthias Loparc in Knezina, politischer Bezul Tscher-liembl, ein Schadenfeuer aus, welches die erwähnte Getreidelammer sammt den darin befindlichen Wein- und Lebensmittclvorräthen, Kleidungsstücken und Wiitschajts-gegenständen einäscherte und dadurch dem nicht versicherten Besitzer einen Schaden von etwa 2000 x verursachte. Das Feuer dürfte durch unvorsichtiges Gebaren des Loparc mit einer brennenden Cigarre verursacht worden sein. ». — (Ein gefährliches Individuum.) Der 55 Jahre alte ledige Bäckergehilfe Franz Tome in Weßnitz, Gerichtsbezirl Umgebung Laibach, hat am 10. d. M. gegen 7 Uhr abends, als die 15 Jahre alte Besitzerstochtrr Levicnik mit einem Sacke dmch die Waldung Weßnitz nach Hause gieng, dieselbe überfallen und sie mit einem Messer bedroht. Als das Mädchen, den Sack aus der Straße zurücklassend, davonlief, eilte ihr Tome nach, immer noch das Messer in der Hand haltend und sie mit dem Erstechen bedrohend. Das Mädchen eilte zum Besitzer Joses Bitenc in Sostro, welcher im Vereine mit mehreren Besitzern den Tome festnahm und ihn mittelst Wagen nach Dobrunje, beziehungsweise Bizovil brachte. Tome wurde sodann von der Gendarmerie dem t. l. Landesgerichte eingeliefert. — Er soll auch die Ehegattin des Besitzers Franz Lamber-ger in Sostro und deren Kind mit dem Erwürgen bedroht haben. ^!. — (Die That einer Irrsinnigen.) Aus Fiume wird folgende Cchreckensthat berichtet: Am verflossenen Samstag nachmittags fand eine Frau Kreger den 2'/, jährigen Sohn Johann des mit ihr «im selben Hause wohnenden Bahnbremsers Cortila, welcher mit dem Zuge nach Kameral - Moravica gefahren war, im Hausflur weinend. Sie nahm das Kind bei der Hand und führte es zu dessen Mutter in die Wohnung. Als die Kreger die Zimmerthüre öffnete, bot sich ihr ein schauerlicher Anblick dar. Die Gattin des Bremsers lag blutüberströmt auf dem Zimmerboden, neben ihr befand sich eine mit einem Leintuche bedeckte Badewanne, und auf einem Stuhle daneben brannte eine Kerze. Als Frau Kreger das Leintuch von der Badewanne hob, sah sie darin die Leiche des sieben Monate alten Sohnes des Bremsers liegen. Die Mutter der Kinder begann nun zu weinen und erzählte, sie habe ihren Josef ertränkt, der kleine Johann aber, den sie erwürgen wollte, sei ihr durchgegangen und hierauf habe sie sich mit einem Rasiermesser selbst todten wollen, was ihr jedoch nicht gelungen sei. Sie bedauere dies, weil sie ihren Mann allein zurücklassen wollte. Die Unglückliche hat die Schreckensthat in einem Anfalle von Irrsinn verübt. Sie hat sich mit dem Rasiermesser am Halse, in der Herzgegend und am linken Arme schwere Schnittwunden beigebracht. Theater, Kunst und Literatur. — («Oesterreichisch-ungarischc Revue.') Inhalt des 6. Heftes (Band 26): 1.)Mosco-Wiener: Die Hebung des ungarischen Bauernstandes. 2.) Anton Ganser: Die Aesthetik und unsere Zeit. Betrachtungen nach Robert Zimmerman«. 3.) Dr. Moriz v. Land-wehr-Pragenan: Zur Ethnographie des serbokroatischen Volles. 4.) Geistiges Leben in Oesterreich und Ungarn (Dr. Wolfgang Gyalui: Die Bibliotheken in Ungarn und im Auslande). 5.) Oesterrelchische und ungarische Bibliographie. 6.) Oesterreichische und ungarische Dichterhalle (Adolf Bell: Friedhofsonette. — A. Fun-tel: Des Vaters Schuld. Aus dem Slovenischen des Ianko Kersnil ürersetzt). — («UöitLl^skl 1'avariu.») Inhalt der 17. Nummer: 1.) Der Dank des Kaisers. 2.) Die XIII. Hauptversammlung der «>5v^» in Vetoes. 3.) Zur Ehrung der Arbeit. 4.) Vereinsmittheilungen. 5.) Literatur und Kunst. 6.) Mittheilungen. 7.) Amtliche Lehr-stellen-Ausschreibungen. Geschäftszeitung. — (Vieh- und Warenmarkt in Littai.) Der Gesammtauftrieb auf den am 10. d. M. in Littai abgehaltenen Viehmartt belief sich auf etwa 400 Stück Vieh. Der Verkehr beschränkte sich ob Ausbleibens fremder Viehküuser überwiegend auf heimischen Zwischenhandel, und nur ein kleiner Theil des aufgetrlebenen Viehes wurde an die aus der Umgebung sowie aus Laibach erschienenen Fleischhauer abgesetzt. Die Viehftreist waren ziemlich hoch, — Ein sehr guter Verkehr wurde auf ocm Warenmärkte beobachtet. Namentlich vollzog sich der Verlauf von Sensen und Sicheln recht flott. Telegramme des K.K.Telegraphen.Toneft.-Wlkll"' gur Kaiserreise nach Böhmen. ^, Prag, 11. Juni. Die Ausschmückung " ^ hat seit gestern große Fortschritte genH ^ Einzugsstraßen wehen bereits von den "^ ^ ssill tige w'eißrothe Fahnen. Vci dem Triumphs ^, die letzte Hand angelegt. Die Beflaggn^ >5'S nahezu eine allgemeine. Handelsminister 3" !.z ^ Call hat das Präsidium des Prager Stadtr^ ^ ständigt, dass er der Feier nicht bmrohnen"^ dem Schreiben seine Glückwünsche zur Elnw ^ ,^ neuen Brücke beigefügt. Aus Leitmeiitz "" ^ wird gemeldet, dass dort die Vorbereitungen > Empfang in vollen: Zuge sind. «s,.«W,il^ Prag. 11. Juni. Die prachtvolle M-W ^ der Stadt ist nahezu vollendet; namentlich " ^ Iosef.Vahnhof, das neue deutsche Theater, d" " s§l Platz sind herrlich geschmückt. Die TriumpW" ^ mit Glühlichtern übersäet, tragen schwnrW"' weiße und blauweiße Wimpel. Schlusssihuug des Herreuhauses' ^ Wien, 11. Juni. Das Herrenhaus HF Gesetzentwurf au. womit die Bestimmungen or^^> steuer abgeändert werdeil, und nahm da», ^^ gesch sowie den Gesetzentwurf, betreffend 0" ,,, hl Nisse der Amtslhierärzte, sowie eine A"M ^l gestrigen Abeudsitzung des Abgeordnetenhaus F kleiner Gesetzentwürfe, betreffend die AmM" ^ Objecten und beweglichen Slaatseigenlhnm», h^c die Gebüreubegünstiguug für Anlehen ^^n° Stadtgemeiuden, an. Der Gesetzentwurf, ^öe' die Zahlung der landwirtschaftlichen induing ^ triebe, wurde über Autrag des Ms"e'M i,'s'0 Sternegg an die volkswmschaftliche ^'^l zurückgewiesen. Der Ministerpräsidenten' ^ Session für vertagt, worauf die S'tz"" 1 Uhr geschlossen wurde. Die Delegationen. ^l!^' Wieu, N. Juni. Nach ^onstatiernng ^ ,F einstimmung der Beschlüsse beider Delecptlc"^,^ sowohl die österreichische als die unga"!^s. ^,,gF' mit begeistert aufgenommenen Hoch, ^ä"/ Eljen auf Se. Majestät den Kaiser gesäM'' FZM. Freiherr von Beck als I"^'F Schäßburg, 11. Juni. GeneralstaM^,F Freih. v. Neck ist zur Vornahme der Terr" M hier eiugetrosfen. Mit Rücksicht auf se"' ^, ^ Dieustjubilaum als Geueralstabschef wurden ^M liche Ovationen bereitet. Im Laufe des TA" F. Freih. v. Beck ungefähr 200 Glückwunsch^ ^„e >' Kaiser Franz Josef übersandte dem Iubl '^ D warmen Worten abgefasste Glückwunschdep " M^ von Kaiser Wilhelm ist ein Telegramm e"» Aus Südafrika. ^i/' Haag, 11. Juni. Der Secretär d" ^ schaft der südafrikanischen Republiken ga" ^F, tretern der hiesigen Blätter gegenüber '^n^ Krügers die Erklärung ab, dass Krüger ""^M" vom «Standard» gemeldeten Verhandlungen ^.^ führer mit Kitchener nichts wisse. .."l^ ^ Verhandlungen eingeleitet würden, wäre er betheiligt. __________ Die Vorgänge in China. ^^: Berlin, 11. Juni. Kaiser llud Kö"S ^c'"H Josef I. richtete, wie die «Norddeutsche ^'h?ml Zeitung, meldet, am 81. v. M. von »n " " H Telegramm an Feldmarschall Grafen W^^^hB^, ich schon von Ihrer Erneunuug zum O^^cht!^ ^ der verbündeten Truppen in Ostasien an,^ ^ friedigt, so gereicht es mir nunmehr, "" IM",^ deihlichen Abschlüsse der Ihnen übertragene^ ^ stehen uud uach Europa heimkehren '..^B. vollsten Freude, Sie, lieber Feldmarscha", ^ stens beglückwünscheu zu lönuen. ^ «iclbelHel' welches Ihr erhabener Kaiser in seinen ^gstllN,ie Heerführer setzt, haben Sie unter I Mt., ^!l Verhältnissen aufs gediegenste gerechtl^M' h>.' wusste ich die im Lande verwendeten ,^ M ^ meiner Escadre in Ostasieu unter ^ ^ M ^> Herzlich danke ich Ihnen für alle F"^Kts "F Sache der Waffenbrüderschaft, die S'e '.^ lieheu. Möge Sie, lieber FeldnmrschaU, ' leü " Gottes Schutz begleiten im Dienste oe^ und Ihres allerhöchsten Kriegsherrn.» ^ London, 11. Juni. Wie Reute/s ^. Tripolis vom 9. d. meldet, ist der A" ,M von Wadai ermordet worden. Der v" » aufgehört. -^^cher Zeitung Nr. 132. __________________^^____________________________________ 12. Inni 1901. "kuigkeiten vom Küchermarkte. ,^ß'lllNllnn, Dr. Frz., Die Resignation der Veneficien, ^un^ -"layer, Dr. Ph. I,, Der teleologische Gottes- '-^/"Darwinismus, 1(4'80. — Poertner, Dr. V,. ^n,.,^-Paradies, X —84. — Aldermann N., Phari« Gewände, K--30. - Brück, Dr. H.. Äauu, '^ "erunglimpfung der Sittenlchre des hl. Alphons ^n»,«"' ^,-08. - Arndt A.. Die kirchlichen Rechts I'tie .«°" Mi die Franencongrcgationen. K li. — Wie er« Heu^wnlte „,,h vermehre ich ein kleines Ner« ^tisck^'^' ^ Dobel E,, Canalisation, Anlage und s>^^ ^lbziigscannle und Hausentwässeruugen, K ü'76. lll'ick I"l)s., Die Accumulatoren zur Äusspeicheruug ^^".Stromes, deren Anfertigung, Verwendung und ^Ae>> ^ ^ R. Falds Wctte'rlaleuder und Vn^eichniö ^,,. "lie. IWl, zweites Halbjahr. K 1 20. - Ga» .<,.,,,°.''"> August des Starleu. K 2-40. - Förster Fr., :,„ ^Uische Maschine und Äccumulaloreu, k 5'40. — ^, ^^' ^ Samanterbuch siir jedermann, K 1 20, — c>, dp. ,',^ ^»clie«, 1^1-92. — Pruner Ioh (5., H " Mtoralthculogie. „ ^ 4.^. — Fenlner, üle. ^' Arithmetische Aufgaben, Ausg. 4, K 2 «4. — ,'^N !.-?/- I. V., Das große Grbet, 24 sacramrutische 'H ' " cj Ä^ '" ber Vuchhaudluug Ig, v, Kleinmayr H ^>^^ain Laibach, Eongressplay 2. __________ Angekommene Fremde. z»y Hotel Stadt Wien. ^f '^"', Priuale, Görz. — Prcgelbanul. Privatirr, ^V, ^ Gllttman, ttfm,; Winllcr. ssranl, Pernold, 'l. tz"^ » Schmelzer, Privat. Magdeburg. — Medcr. '° ^ ^ "" v. Obereigner, Forstiuspect ions» Commissar, ',^, «uinlner, l. n,t, Oberintendant, s, Familie; Steck, hoshH ^rlesan, Pochmann, Vizzaro, ttocak, Posavec, ^ l^4? ^ "^ l. Oberlientrnanls. Graz. — Haaö, l.n, l. -W^'ter, Vinlovci. — v. Burgstaller, Gutsbcsiher; „>. '^''«enicnv; v. Albori. Privat, Trieft. — Klöber. itsm., -: N,""^"'' Fodor, in ""'. laiserl. Nalh, Wien. — Hornstein, itfm,, ">er '," vMlptmann, Vesitzer, Meiningen. — Vonethon, ^'^tlln '^' St. Varthlmä. — Stern, Flandras, ^n, ^ ^ Hotel Elefant. lMlt, «>I"ni. Büttner, Crevar, l. n. l. Hauplleute; ^llly 2,f"irl, Frech. v. Sohl, Kolal, Nabitsch, Geliert, '»''3llls,"'l!>, Hoffman», Obrrlicutenante; Manhein, Hosf» l' kfit ^klitsch, Orüll. Färber, Siuge, Molncr, Ungar, '!>,»/«:-' "len. — Kramer, Kfm.. Klagensurt. — Fngl-"l ^r Zi ^''' ^ ^oler v. Combi, Landtagsabgeordneter, '°le»Z.'"enez,an, Dr. Reißer, Advocate«; Bcrganer, Pach, '^ '^"°"strilier. Oberingenieur; v. Ceriö, Inspector, 'tt.w^ Austin. Advocat/Rudolsvwert. - Falleustein. "! ^7,^ Melli, Ingenieur, Fcrarar. — Smelal, ^.^l,^' Haisl. Ingenicure. Graz. - Globotschuit, ^<^"z- - Grad, Beamter, Villach. V ^°^^^ Beobachtungen in Laibach. ! -^^^W-2 m. Mittl. «ustdruck 7W-U mm^ « ß3^ I« Mub h«, Hwmel» Z LZ ^ ^-^^^ ! ^— 'l^b 7»^'^ ^-2 S. mähig theilw.heiter ^ 3'^ s '-~^0' 6 ^schwach___theilw. heiter____ ^°, ^ ^'7 > ^.^ windstill > theilw. vcw. > 0 0 ^.^"gezmitlel der gestrigen Temperatur 20-0°, Mr. !h^^^^ _____________ l. Hooh aotuell. Soeben eraohlenen. Die Fahrlässigkeitsdelicte nach dem Lebensmittelgesetze von Dr. Ferdinand Sohrelber. I Broschiert, 7 Bogen, gr. 8°. — Preis: K 2-50. p^** Höohat wlohtlg für alle Lebensmitlel-(xeschäftszweige, als: Bäcker, Charcutiers, Fleischer, Gastwirte, Kaufleute usw. m^» Wertvoller Behelf für Rechtsanwälte, Genossenschaften usw. Die vieleu Fälle «fahrlässiger Vergehen» gegen das Lebensmittelgesetz lassen die vorliegende Schrift als höchst actuell erscheinen. Zu beziehen von lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung in Laibach. (2o82) 2-2 Schule der Vorbereitung zur Aufnahmsprüfung für das Gymnasium und die Realschule von Ph. Brunner. 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Z a. h >r a, I it» Za mnogoätevilne dokaze odkritosrènega soèutja povodom bolezni, smrti in pogreba ne-pozabnega, najbolj^ega strica, gospoda Ivana Taboure c. kr. okr. tajnika v p. izrekam teni potom najiskrenejSo zahvalo vsem sorodnikom, prijateljem in znancem, kakor tudi preè. duhovšèini. Miliajla Svetlisiic, roj. Svetiu, Ljubljana, dqe 10. junija 1901. (2164) Dalltsllgllllg. Für die vielen Veweise herzlicher Theilnahme anlüftlich der Kranlheit nnd deS Ablebens des hochwürdigen Herrn Josef Krese Dechanten und Stadtpfarrers sowie für die zahlreiche Begleitung znr le^en Ruhestätte sprechen sämmtlichen geehrten Antheil-nehmcudcn den liefstgefühlten Danl aus Josef Eppich und Josef Dem3ar, Kapläne. GottsHee am 11. Juni 1901. (8180) ^ ?aiksagung. !!ClTh6OdorTister Herren Josef, Karl, H1 gel> i. L.uckmann und Frau Amalia Mf^fcitU Okmanni haben aus Anlass iV" Pal**-lhrer Schwester, der Frau \f.H,)SICh' 8eb- Luckmann, und ''fi"KindB'c ^ zu ehren, dem hiesigen i 8° HronPn8pittal den namhaften Betrag \Niese Vbertnittelt. ^sten nOchherzige Spende spricht uank aus (2179) vV?6t Vorwaltungarath. -------------------- l'irm. 127___ Ln-. 1.7/2. ^tanutmachun«. H >v^t), ^.'s' als Handelsgericht, ""gttragenen Firma >i) ^lm Mowschnigg ?^^btts ^Z""9 des bisherigen ^9. N< H"" Johann Glo-^'Nonn^ "^chaftsbesitzers «nd l^ di« E '« Eisnern/und V.' Irä!.?-^u"g der neuen In-3<«"lem M^-e Achatschitsch-"b<'" ^lsnern. vollzogen. "" ^. 9uni 1901. Specialität! m^tt: IMJT^ Kalsdorfer Sauerbrunn. *^^r L3eHrank! Schwärzt keinen Vein! Kein Satz! v^äUHoh in allen besseren Spezerei- & Delicatessen-Erha hanSungen sowie auoh in Drognerien. -^,--------' ^ Dražbeni oklic Fo «ahtevanja Meslne liranil-nice v Novemmestu, zaslopane po dopo!dneeob llJm-i, Pri^aj «--meP„jeni BOdniij, v f^. Zbure dnibU je «ioloäena vrednost na 20 "I lern »eskom so ne prodaje. Dražbene pogoje in lUtme, ki se Sk° hipotekarni up»*, »1««* "totaaira, «enilvelie z!lp'snlke "d>) smejo tisti, ki žele kupiti, pregledati pri spodaj oznamenjeni sodniji, v izbi št. 4, med opravilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripušèale dražbe, je oglasiti najpozneje v draž-benem obroku pred zaèetkom dražbe, ker bi se sicer ne mogle razveljavljati glede nepremiènine same. 0 nadaljnih dogodkih dražbenega pOKtopanja se obvestijo osebe, katere imajo sedaj na nepremiènini pravice ali bremena ali jih zadobè v teku dražbenega postopanja, tedaj samo z nabitkom pri sodniji, kadar niti ne stanujejo v okolišu spodaj ozname-njene sodnije, niti ne imenujejo tej v sodnem kraju stanujoèega poobla-šèenca za vroèbe. C. kr. okrajna sodnija v Mokro-nogu, odd. H, dne 7. junijn 1901, Jauchpumpen und Gartenspritzen, Feuer-Annihilatoren u. Feuer-Krückenspritzen, Extincteure, Feuereimer, ^ Hanf- und Gummi-f schlauche, Bierdruckapparate, Flaschenabfüll- u. Flaschenspül- apparate, Hanf- und Gummischläuche, Zinnrohre. Sämmtliche Artikel für Acetyiengas-Beleuchtung, Prima Carbid. F.HaskB,FrnL Bohemia, KRA. Telegr.-Adr: Naske, Prag. Kataloge gratis und franco. Laibacher Zeitung"Nr. 132._____________________________________1116___________________________ 12^^--^' Course an der Wiener Börse vom 11. Juni 1901. «««de« 0^^««"" Dle notterten «ourfe verstehen sich ln KionenwHhrunz. Die Notierung sämmtlicher «ctien und der «Diversen Lose» versteht fich per Llüll. All,»m»in, zta»l«sch«ld. """ "°" «nheill. «ente in Noten Vial« siovember p, l?g - »81-- 18S0er „ «U l, 4«/« »40—141- »8«0tl ,. 10« ». »°/„ 1?, —l?Z-- 18S4tr ,, 100 l, . . »0? »5 209 2b bto, ,, 20 st. . . »0?Ü0»10- V°«,»Ps»n»0r. k 1»U ft. b°/, . ,98 — «39 — lt«al«schnld d« im A»lch>« l»lh» v»rtl»l»n»n AVnlg< «ich» und zänd»r. llesterr. »olbrent«. stfr., »00 fl., per «nfsa.....»"/» N8ibUS8b blo, sienle ln Kronenwähl., stfr., p« «»ff».....4°/° 96-05 9« 2b blo. bt«. dU>. per Ultimo 4«/, 9« 02 9« »b Oefttrr.Inoefte». vllhn ln Silber (dlu.St.).....eV,°/° tlit-^ „i?o «ubolslbahn w Kronenwayr. steuerfrei (dlv. Gt^) . . 4°/» 9z — 95 «u Uorarlberzbahn ln Krontnwähr. fieuerfr., 400 »r.. . . 4"/» 95-40 95 zu >«, ,»>eKn«».»vud». »00 st. 0. «. «>. ^. s«l,d,>T »>0 »lisnbethbahn, 400 n. »000 M. 4°/,......... ll?8ül18b0 Franz Ioief.U., !tm. 1884, (blv. St,) Ellb., 4°/<, .... 9« »l» S?'Z0 «allzliche «arl>Ludwig»Vahn, (dlv, Vl.) Ellb, 4°/<> ... 95 4» W 4b «orarlberger «ahn. «m. »884. (biv. Lt.) Gilb., 4°/, . . . 9« 20 — - ztaa<«schuld d»l lllnder d« nngarlschsn Ar«n». 4»/^ ung. Golllnnle per «asst . ll« l5 liu 8^ dto. dto. per Ultimo .... NU'lä NU »b 4«/, dto. Rente ln »ronenwühr., steuerfrei, per «lassa . . . 98 »z 9i» lb 4»/» dt». bt«. bto, per Ultimo . 9» 9b »» lb Un«. Nt..»i<..«nl. «old lM sl. »W 75 l«l 7° bt«. bt«. Silber 100 fl, . . . lU0 4U 101 »0 bt«, Lta»t,.Obll<,, (Un«. vstb.) v. I. 187S....... liu-öll 1HL »5 bt«, Schllnlregcü.Ublöl.'Oolill. . 9U'8U UX^«o bt«.Vri».>«,kl00N.--»00»,. 174—175- du>. bt«. tl bosl.°-iou»l. 174— 1?Ü- Theiß.«»«,.««st 4"/» .... 144 - 145 - 4°/, nnz«. Grundentl.'«> 106 «b «nlehen der ütabl G«r, . . —-— —-— «nlehen d. Etadt Wien . . . 10» »b t04 ill! bt«. dt«. (Gilbte «b. «,ll») 1» b« —-- bt«. dt«. (1894, .... 94— 94L0 bt«. dt». (189«) .... 9b— »« - Vliiebau'Nnlth tn, verl««b. !l°/, iftll ou l01>— 4°/, plainer Lanbtt'Unlth» . 94 l» 9b 50 «el« War» Is»nddrt»ft »ll. «oocr. »lla.«ft.in»llI.vtll.4'/, 94 25 952b «>eft»rr.L»nde»'Hyp.'«lnft.4°/» 97- «8 — Otft.-nn». Vanl «V^llhr. V»I. 4°/»......... 99 - 100 - bt«. bt«. bOjHhr. »tll. 4°/» . 99 — lU0 - Vp»rtaNt,1.eft..«0I.,vtrl.4'/, 98« 99 »s> Glftubahn-Prislltll»« Gbligallon»». iZerbinll»b«»Norbbahn «u, I88S 97 70 9» 7ü Vefterr. Nllibweftbohn . . . iu? - 10» - Ttlllltlbabn ^...... 4«b'«5> — — Güdbllhil k »°/l, verz. I«nn..gull »4!, 50 »4« 50 bl«. k ü°/„...... Iii2 - l2-^ ?u Ung.^allz, Vahn..... iO5lU iNU- 4°/, Nntsrlr»inei V»hnen . . — — —— Di««ls« l«s» (per Erücl). «efz<««llch« »«le. «0/» Vodeneredlt.üole «m. 1880 «43 — z>48 — 8°/» „ „ ll.'Vo!l . . . »58-- Utt« — U«,t,zln»lich« «,se. «ubllp.'Vaftlica lVombnu) b fl. IS 75 17 75 ««blllose 100 sl...... 399 - 4<>1 - »lllr>,.U°e 40 !ft,!»es.,v. INfl. 49 sb bUiln ,, ,, unz „ „ isl. »b - »S- «ubolph.Los« 10 1», . . . . 58 — «1 - Llllm Lose 40 - Wb - Wlllbftein°Lo!e 20 Zl..... »9t»üU 8k« b>> «ewlnftlch. d. 8°/, Pr..Gchuldv. d. Vodencrebltanft, «».l889i b»X5 lj» i>b s«lb»chtl it»se......l «0 — Si> - »«ld «°re Netten. Glan»poll»Pnl«r» n»hmung«n, «ulfig.Tepl. «lsenb. boa fl. . »09d- «ioo «au« u. Betrleb»°«ts. f. städt. Strahenb. ln Ulen lli. X . »50 - 26» - dto. dto. bt«. Ui, » . . 84? 2, 24h »b Wbm. Äordbahll ibN sl. . . 4»l- - 4»!, — Vuschtiebrader Eis. bOU !l. «M. 297U »9l>z- dto. dto. (llt, ti) »U0 sl, . lU86 U!»,>'— l«l — Vtlllllleiseudllhn 2!X> sl. V. . > 867 75 68» ?b Eübbahn 80« sl. V..... l(iü8!>isU Uk ckllünordd, «ecb.'V. »00 sl. «M, »79 00 »80 l»0 tramway.»«!,, «euelt»r.,Pri^ litüt»^ctlen 10» sl. . . . t4b — l48 — Ul>«,'gal!z, »il«nb.»00sl, Gllb!??-- »?g - »Uanlveiein, Wiener, »i»U II. . 4?8 — 479 > Äobsr.'^njt,, Oeft,, «)0 sl. E. 91» — P».v- «rdt.'Nnft, f, Hand, u. «.lüU ft, . — — - dto. bto, per Ultimo . . , «77 »5 «78 »ä «liedttbanl, «Ng, u»g., »00 fl, . S8U - «8»'- bepostleichllül, «ll«., »^'^ Utfterr..un°ar. Vanl. »»" > , ^« ,^ Unionbanl »0U sl. ...,< , ßnl,l< N»HMUNlt"" . ,l> ,5 in Wien M' sl- 's,/,M, i',.,'' ..«tlbemühl". 'b°p e^",/. . ,'^ ckeslüger Ärm.ere! M '^ ,„< >«, F Monla» Gese.M,. ^? H!> ' °> Präger ltlien I"b^»>' °"^,,, bi',^,.^ ^Otevrrrm,'' P»P'e^"^ z">,' ! W°fsens,'«..O^,<"W'"''^. , «1. - -.^ ,', ' ' .,<^ W«. «ouseMchasl NW ^,,^ ,l<^ W<»n«rbt.„li fi!,ze>^""" «urze Sicht« ^^'^ «msterbam , , - ' ' ' ^ »l''^ Deutsche Plltz^ , , ^'.^ ü«nb«n .,'"," PllriZ , . , . ' «Lt. Pe»,'.»bull> z»!«l»N. ,,< ^ Ducaten.....' , .',,,^ »0-Fra>u«bt«clc . - ^ ^ . »"^^ Deutsche «e, ° Italienische santnoten . ," «iubel.stcttn. . ' ^ Elxx.- wnrt ~V"T3K«>,\ajC ¡•* ¦¦¦»¦», Pr«m«brl«*M, I>rlorIt«MM, A«U*m, ¦am.t*c «If «a«m Tcieolil-a** 4* «> J