^ 41. 8l!mssag am W. festtüar 1864. Die „Laibach« Zeiwng" erscheint, nut Ausnahme der Sonn- nnb Feiertage, tNsslich, nnd fystct sammt dm Beilagen im Comptoir ganzjährig li si., halb-zshrtg 6 si. 50 kr., mit Kreuzband ini Comptoir ganzj. 12 fi., haldi. 6 ft. Fiir die Zustellung in's Haus sind halöj. 50 fr. mchr zu entrichten. Mit der Poß portofrei ganzj., uutn Kreuzband und gedruckter Adresse 15 si., halbj. 7 fl. 00 fr. Jusertwnsgeliüljr jilr eine Gariuoud-Spaltcnzelle oder den Raum derselben, ist silr imalige Einschaltung 6 kr., filr 2maligc8kr., filr 3maligc 10 kr. n. s. w. Zu diesen Gebllhrcn ist noch der Insertions - Stench«! per 30 lr. für eine jedesmalige Eiuschalluug hiuzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 lr. fllr 3 Mal, 1 fl. 40 lr. fllr 2 Mal und 90 lr. fllr 1 Mal (mit Inbegriff des Insertionsstempels). ^Kaibacher Zeitung. Amtlicher Theil. <^e. k, k, Apostolische Majestät habe», mit Allerhöchster Eulschließuug vom 14. Fcbrliar d. I. den Krcisgcrichlörath in Spalato. Joseph Valcucich. zum ssialhc dcs dalmaliiüschen Obcrlaudcsgerichtcs allcrgnädigst zu ernenne» geruht, Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit AUcr. böchstcr Entschließiing vom 7, Februar d. I. den supplirenden Lel'rer der Nationalökonomie, der Ncä'ts» lind Gcsehkundc am Iossphs'Polytechuikum in Ofen. Dr. Julius Gerl(')czy. z'im oroeutlicheu Professor dieser Lebrgegenständc an derselben Lehranstalt aller-gnädigst zn erlieuneu geruht. Das Iusti^niuisscrium hat den disponiblen Ko< milatsgerichtsralh Dr. Joseph Mosettig zum pro» visorlscheu Rathe des Handels ^ und Secgcrichtes in driest erlil^:::!'. Das Minislerinm für Handel uudVolkswirlhschaft l>at dic Wiederwahlen dcs Karl Hardtmuth zum Präsidenten, nnd des Joseph Schier zum Vizcprä-sideuten bei der Handels« und Gcwcrbckammcr in Vndwcis bestätigt. ' Nichtmutlichcr ^hcil. ^aibach, 19. Februar. Die Eiuberufung der Landtage sofort nach Schluß der Reicherathsperiode ist cine sichere Gewähr rafür. daß der KoustiiuNonalismus festen Bodcn gefaßt hat. Die Landtage werden vollauf zn lhuu liabcu, zumal, da die D.'uer der Session eine nicht sebr lauge sein dürfte. Zunächst werden sie viel altes Materiale wieder zur Uinarbeitung vornehmen müssen. Die Gesetzentwürfe, welche >n der zwcücn Sessloi' zn Tage gefördert wurden, haben nur zum fleiustcn Theile die a. h, Sanktion erhalten. Es werben jene Paragraphs, welche wesentliche Abweichungen von den vorgelegten Rcgicrui'gseutwürfeu cuthalteil, nochmals zur Bera. thuug kommen. Hoffen wir, daß die ucucrdings an> gelegte Feile ein günstiges Resultat zu Stande brin. gen möge. In Agram ist das Gerücht verbreitet, der kroa° lische Landtag solle sür den 12, April ciuberuien werden. Dagegen meldet eine Wiener Lokallorrrsoondcuz vom 18 d. M.: «Der Bauus uou Kroatien. Herr FZM Freibcrr v. Sokcsevits, welcher zehn Tage liier verweilte und wälireud dieser Zeit täglich, sowohl mit dem kroatischen Hoflanzler Hcrin v. Mazurauich, als auch mit dem Herrn Staatöminist»r koilfmrle. hatte gestern Frül> bei Sr. Majestät dem Kaiser Audienz nud tritt yentc Abeno seine Rückreise nach Agram an. Anf Grnnd der von ihm ^gebeiien Aufkläruugeu soll die Einberufung eines kroatischen Landtages für den Monat Mai gesichert sein. In den diplomatischen Kreisen Wiens wird von sehr wichtigen telegraphischen Nachrichten aus London gesprochen. Demnach hätten sowohl Lord Palmerstou als Graf Russell sich durch die in der kaiserlichen Thronrede enthaltenen Aussprüche nbcr die Zwecke der Okkupation Schleswigs vollkommen befriedigt erklärt. Gcstüht auf den kaiserlichen Auöspruch hahc das auswärtige Amt Englands eine neue dänische Erklärung, daß die Ebrc mW die Eristcuz Dänemarks eine Forlsctning der Vertheidigung bis auf's Aeußerstc erheische, sehr ernst und sehr entschieden iu dem Sinue beantwortet, daß ein solcher verzweifelter Entschluß böchst bedauerlich erscheine, weil er nnr zum Unglück Dänemarks führen nnd es schließlich der Sympathien des den Frieden wollenden Europa's berauben müsse. Ans dic,er Antwort Englands ergibt sich, erstens daß der europäische F,,cdc durä' die schwebeude Frage Nicht mebr bedroht werden kann. daß England von ,emer veifebllen und uchmuug Oesterreichs n„d Preußens zurückkomme, ferner dab die Konsegneuzcn der weiteren.^arluäckig. keit der dau,,cheu Regierung nur derselben zur Last falle,'., aber nicht z« einem Konflikt mit England suhreu kouueu. " Von der italienischen Grenze kommen kriegerische Nachrichten^ Die Organe der Tnriner Ncgirruug lüften allmalig den Schleier, der über den Plänen derselben liegt. «Italien wird Krieg gegen Oesterreich fnhreu wollen, um so mel'r. als Oesterreich sich zmu Kriege gegen uns vorbereitet (!)". ruft die Pcrsevc. rauza aus, fährt aber sehr naiv wicoer fort: «Italien lebt uud wirkt für diesen Krieg. Um ihn zu führen, wird eS ,d nicht nm einen Manu verstärkt worden, währeuo die picmouttsische Armee bereits iu ibrc Angrissöllnien rückt. In Genua laugcu jet)t täglich Trul pl-u aus Südil^licu au, Die piemontc. sische Flotte wird i" drei Divisionen getheilt uno der Coulrc. Admiral Albmi. der schon zweimal im adria. tischen Meere befebligt hat. fll)ält das Kommando derselben. Allen dielen offensiven Schritten gegen, über bat man österreichischer Scits unr einige Ver. thcidignngsaustallcn getroffen. Der .G.-6.« wird aus P^is geschrieben, daß die von Piktor Emmuiel dem brinischen Kabiuet dnrm Pasolini angebotenen guteu Dieuste gegen Oesterreich von diesem abgelehnt wurden, so daß uuumchr das Turiner Kabinct auch iu der deutsch, dänischen Frage uicht die Pforte si»dcu kaun. ::,,, s„ ^-„ ^^^ ^. cnropäischru Großmächte einzutreten. Vom Kriegsschauplätze. Flensburg, ^. Febrnar, Heute traf hier! Graf Coronini (ein Neffe des österreichischen Feldzcug. ^ mcisters uud Höchstkommandirenden in Ungarn) ein, nm sich als Volontär dem Oberkommando'vorzustel-leu. FM. Frei!), v. Wrangel empfing den jnngen. mit vielen thateolustigen Mann in herzlicher Weise. ^Ihr Name empfiehlt Sie mir schon besteuö", sagte dcr Fcldmarschall unter Anderem uud forderte ihu auf, cinc Eiugabc zn ma» chcn, die sogleich erledigt werden und seine Einrei. bung in die preußische Armee znr Folge haben würde. Der junge Graf zählt fast eben so viele Wunden, als Siegeszeichen seiuc Vrust schmücken 1859 machte er als österreichisch"' ^Wer (im Regiment König drr Velgier) den italienischen Fcldzng mit. wo er bei Magenta uud Solferino Proben persönlicher Tapfer-keil ablegte; I860 stand er im päpstlichen Heere, geriet!' iu Ancona in picmontesischc Kriegsgefaügsu- schaft; kaum befreit, stellte er sich dem Könige von Neapel znr Verfügung, machte als desseu Flügel» adjutant die Belagerung v.'u Gacta mit mid wurde, nachdem der König uud seine Getreuen kapitulirrn mußten, von demselben mit einer Mission an den königlichen Hof nach Müucheu gesendet; wo er sechs Moualc sich aufhielt. Spälcr wohnte er auch dem türkischen Fsldzugc gcgcu die Montenegriner bei. Als er vou dem Uebergaug der alliirten Armee über die Eider und von den ersten siegreichen Gefechten Kunde erhalten hatte, habe es ihm, wie er äußerte, keiuc Ruhe mehr iu Italien gclasscu. Er eilte unnntcr« brochen von Venedig bis hierher; hcutc trägt er bc« rcils dcu preußischen Waffenrock." F lcnsburg, 14. Febrliar. So eben ermittle ich den Namen des chreuwcrlheu Vürgers, wclv^icr FML. v. Gablcuz vorgesteril Rachmiltag die erste Gabe für dcu Uutcrstüluiugsfoud zum Besten der Witwen und Waisen der im Schlcswig'schcu gcblic-bencn k. k. Soldaten behändigtc, Es war dieß der Weinhäudler Richard Vehn aus Altona. Als Sc. Erzclleuz der FML. in sein Quartier zurücktrat, über. gab ihm der wackere Bürger ciue Bankuotc vou 25 Thlr. pr. (5. -^ Dic Sammlungen iu dcr Stadt haben iyrru Forlgang und werden ein sehr erhebliches Ne« sultat ergcbcn. Dic diN'zlichc, bewegte Ansprache dcs Generals ist mäuniglich unvergeßlich, und trägt reich« lichc Früchte. Unter dem Offizicrkorps des Haupt» gliarticrs siud bereits bedeutende Summen zusammen« gcschossen worden. — Wie gestern dcr Pastor Molk Hansen aus Feldstedt (Amt Apeurade). so wurden soeben vier andere Geistliche und Privatpersonen hier« selbst als Gefangene eingebracht, des Eiuvcrständ« iiisscs mit dem Feinde verdächtig oder überwiesen. Das Pnblikum nennt namentlich den ersteren einen ganz abgefeimten dänischen Spion. Hansen wurde m seiner Wohnung arrctirt. Eiu Korrespondent dcr «K. Z« schreibt: Mit den Telegrammen hat es seine eigene Bewandtnis. Dcr ^al'U'Tclegrapl) arbeitet nur für dic Prenßen; der preußische Felo>Telegrapb. dcr nur einen Draht zur Verfügung hat. weist Privat-Tclcgrammc unter allen Umständen znrück und ist nicht einmal im Stande, die Staats. Depeschen zu befördern. In Folgc einer besonderen Protektion „ahm man mir gestern einige Telegramme znr Pcfördcrnng mit den, Bemerken an. daß. wo möglich, im Lanfe der Nacht die Abtclegraphirung stattfinden solle. Als ich hcutc Morgcns nachfragte, standcu die Beamten gerade im Begriffe, ciuc Menge Amis.Dcpcschen (darunter meine eigenen Telegramme) unter Convert per Post an oic Tclegrapl'cu'Stationen »ach Schleswig lind Rendsburg, wo es weniger zn lhuu gibt. abzusenden, -— dar» unter waren Chifferu-Depeschen ans dem österreichischen Hauptguartier, die bereits gestern Nachmittags aufgegeben worden waren! — Die dänische Post erfreut sich eiues so ungünstigen Rufes, daß alls militärischen Kreisen ihr Niemand etwas anvertrauen mag, uud ich selber bediene mich ihrer Vermittluug nur mit einem großen Unbehagen; mit den Feldposten sept man sich Verzögerungen ans. — Es wimmelt, seit wir Schleswig im Rücken haben, liei den Trup« pen von Berichterstattern, darunter Engländer, die kein Wort deutsch verstehen, was sie indeß nicht abhalten wird, eben so interessante als richtige Mitthei-lnngen zum Hausgebräuche John Bull's 'zu liefern. — Von alllii Seiten Deutschlands treffen Aerzte ein, welche sich freiwillig zum Spitaldienstc melden nud bereitwilligst — ohne daß in den österreichischen Spi« tä'lcrn Mangel an Heilküustlern wäre — verweodet werdeu. FML. Gableuz widmet den Spitälern fur Kranke uud Verwundete seine größte Sorgfalt; taglich entsendet er eigene Offiziere, um ^'''"'''^'' vorzunehmen. Die Ocsttrreicher baden 1""""'"."' meist an Erkältungen uno Mageulcid.n i ><" ^g M)e mit den surchtbareu Straps», welche die puppen ROH auszustehen hatten, ist somit der Krankenstand, wohl mit die Folge dcr frischen und gehobenen Slimmnng dcr Truppen. ein schr niedriger. Dcr Ertrag dcr bisherigen Sammlungen vom Hamburger Verein für Verwundete nnd Kranke beträgt 00.000 M.-Banco. — Der Chef deS großen HandcIShauscs Hndtwalker u. Komp. hat sich erbo« ten. vcrwnndctc österreichische Offiziere in Verpflegung z» nehmen llnd nöthigenfalls selbst ans Schleswig abzuholen. — Die Sympathien für die Ocstcrrricher wachsend, gegen Prcnßen zurückhaltend, wenig vcr« traucud. DaS Gymnasium in Fleus b n r g ist vorläufig geschlossen, wohl weil dcr Skandal, daß in dieser, ilner Sliflungsurknnde nach. deutschen Schule, trop deS Regiments der Zivilkommissärc der beiden deut« schcn Großmächte nach wie vor dcr Unterricht in dänischer Sprache ertheilt wurde, doch ein wenig zu arg wurde, nno vor dcr Hand ciuc Aenderung so . leicht nicht möglich ist, da dic überwiegende Mehrzahl dcr dortigen Lehrer National-Dänen sind. Dem „Botsch." schreibt man anS Kiel. daß die Rücknahme des Wrangel'schcn Befehls, daß auf dem Flensburger Gymnasium das Deutsche Unterrichtssprache werde, durch Niemand anders als den preußischen General u. Manteuffcl erwirkt ist. AIs dieser Herr mil einem königlichen Auftrage in Flcns» bnrg war, nalmicn die dänischen Gymuasiallcbrcr nnd Beamten die Gelegenheit wahr, seine Sympathie zn erwerben nnd die unglaubliche Folge war. daß die deutschen Schüler dänischer als je ttaktirt werden. Troy des Zedlih'schcn Verbotes gegen politische Demonstrationen, «welche dcr Sncccssionsordnung vorgreifen", nimmt die Vewcgung für den Herzog Friedrich ibren Fortgang. Kanm von den Dänen befreit, fand in Apcnrade an» Nachmittag des 11. d. M. dic feierliche Proklamirung des Herzogs anf offenem Markte inmitten einer zahlreichen Bürgervcr« sammlnng Stalt. Flcnsbiirg, 14, Febrnar. Die Ausweisung dcS Schriftstellers Gnstau 3^asch »nachte gestern uiel von sich reden. Wie ich nachträglich ucrucl'mc. wurde Gustav Nasch am 12. Abends im Hotel «Stadt Hamburg" von preußischen Soldaten verhaftet nnd in das Stabsstockhaus gebracht; dort faß er die ganze Nacht nnd wurde gestern früh tt'/^ Uhr von einem Militärbeamlcn und einem Polizcisoldatcn mit dcr Vahn bis NcndSdurg befördert, wo man abwartete, bis er sich ein Fahrbillct nach Hamburg löste. Nasch äußerte sich dahin, daß er cinc Vcschwcrdcschnft cm die k. preußische Negierung einreichen werde. Anch mehrere andere Berichterstatter, wornnlcr ein Ncferent der „Südd. Ztg," in Frankfurt und ein Bcrichtcr-stattcr eines Wiener Blattes, wurden gestern im Vnrean des FM. v. Wrangcl zurückgewiesen, obwohl sie Legitimationen hatlen. Oberst Vutcnicff erklärte ihnen artig, aber entschieden, daß schon zn vielc Be« richtcrstattrr im Hauptquartier sich befänden, man könnte dann selbe nicht genau überwachen, wodurch Mißverständnisse entstehen könnten, die für beide Theile unangenehm sein würden. Ueber Herrn Tcmpeltey schreibt man der «Na. tional-Zcitnng" : »Dr. Tcmpeltcy hatte wohl zn offen in Gegenwart prenßischcr Offiziere lind, wie es heißt, des Sekretärs des Herrn v. Zcdlip, den man auch für den Korrespondenten dcr ..Krcuzzcilung" im Hauptquartier hält, geäußert, daß cr seinem Son» verän Berichte über die hiesigen Verhältnisse schreibe, Tags darauf wurde er zilirt lind außer seiner Visiten« karte ohne Legitimation betroffen, woraus dcr for« nicllc Grund für die Maßregel entnommen wuroe. Eigenthümlich lonstatirt mit dieser Thatsache die ver» biudlichc Aufnahme, welche hier ciugctroffcne nas« säuische, bückcburgischc und mecklenburgische ?c, Offi' ziere im Hauptquartier gefunden haben, obwohl der Zweck des Aufenlyalteö dieser Herren ohne Zweifel ebenfalls Berichterstattung für ihre Souveräne ist, D>e hanseatischen Offiziere wurden zurückgewiesru. im Hanptqnartier des Fclomarschall'Licutcnanls Gablcnz jedoch mit Zuvorkommenheit anfgcnommen." Oesterreich. Wien, 17. Februar. Staatsministcr v. Schmer, ling sl'l! einigen Neichöräthcu, die zugleich Mitglieder des böhmischen Landtags sind, die Absicht mitgetheilt haben, während dcr ganzen Daucr dcr kommenden Session des böhmischen Landtages seinen Anfenlhalt in Prag und seinen Sit) als Abgeordneter im böhini« schcn Landtage zu nehmen. Die früher verbreitete Nachricht hingegen, daß der Statthalter von Tricst, Baron Kcllersperg. den Berathungen des böbmischcn Landtages als dessen Mitglied beiwohnen werde, stellt sich als nicht begründet heraus. Trieft, 15. Februar. Unser Nhedcrstaud hegt Besorgnisse wegen eines allgemeine» europäischen Konfliktes, da es für unsere Schiffscigcnthüincr schwer ist. einen Znflnchtsort für ihre Fahrzeuge zn finden, besonders so lange man nicht im Klaren darüber ist, welche Hallnng England in demselben cinnchmcn wird. Zn bedauern ist es, daß unser herrlicher Ka» nal von Ealtaro. dcr dic größten Flotten dcr Welt fassen könnte, nicht in einem solchen Verlheidigungs» znstand sich befindet, daß cr Sicherheit gegen alle Eventualitäten gewähren könnte. Verona, 14. Februar. Dic Picmontescn scheinen wirklich ernstlich au die Nealisirnng ihrer Absichten, Befestigungen am Po nnd Mincio anfznführcn, zu gehen. In Brcöcia sind vorgestern 23 Offiziere und gegen 800 Mann des Gcnilkorps eingetroffen, welche dtc AufM'c haben, sowlchl n, Vrcöcia selbst nls auch ocr Minciogrcnzc gegenüber Vefcstiglingönrbcilcn uor« zunehmen. Gestern waren bereits in' Easliglione dclia Stivicro Volta und Dcscnzano Offiziere dicscs Korps damit beschäftigt, die Punkte zn markiren. wo Schanzen und Brustwehren zn errichten sind. Ferner erfahren wir, daß auch am oberen Po bereits Genie« trnppcn eingetroffen sind, um die dortigen Ucbergänge zu befestigen. In den knapp an dcr Minciogrcnze gelegenen Ortschaften wurden bereits schr starke Arbeitskräfte bei dcr Bevölkerung rcquirirt, welche bei den bevorstehenden Arbeiten verwendet werden sollen. Die picmontesischc Gardasceflottillc wurde in den letzten Wochen um mehrere Dampfer und Kanonenboote vcr« stärkt, mit einem Worte, a/radc an unserer Grenze machen sich die umfassendsten Nüstungen bemerkbar. Aus laud. Berlin, 15. Februar. Sir Buchanan führt unter seinen diplomatischen Kollegen nnd im Answär-tigen Amte noch immer cinc erhole Sprache, und die englische Flotte, sowie Landungstruppen werden ras« selnd gegen die „l^l'imin,',« geführt; aber man spot« let bier dieser Drohungen, weil Herr v. Talleyrand über die Intentionen des englische» Kabincls verlaß» liche Aufklärungen gab. Die Erklärung der französischen Negierung selbst soll friedlicher Natur sein; man acccptirt das luil !N^ml>i>!!, und ndcrläßt den dcntscheu Regierungen das Arrangement mit Däne« mark. weil dic von den deutschen Großmächten m Paris abgegebene Präcisirimg des Kricgsvrcises jede europäische Verwicklung beseitigt. Folgender Vorgang mag vielleicht ein Schlag, liebt anf die Politik unserer Ncgicrung werfen. Der König empfing in besonderer Andirnz die KölncrBan« qnirrs M. und O., und befragte sie unter An^erm um die Stimmung der Nhcin «Provinzen. Hierauf wurde ihm vorsichtigerweisc geantwortet, daß nach glücklich beendetem Feldzn^c die Ancrkcnnnng dcö Königs Christian lX. die Sympathien für die Her-zogthümcr verlchen dürfte. Dcr König antwortete, daß sein Ncchtsgcfühl verletzt werde, wenn die Inte» grität Dänemarks zerstört werden möchte, wahrend sich die Freiheiten der Hmogthümer mit Garantien umgeben lassen, die alle billigen Wünsche befriedigen muffen, Warschau, 13. Februar. Iankowski. dcr viel« genannte polnische Insurgenlcnfüdrer. ist am 12. d. M. mit dem Strange am Glacis der Citadelle ln Warschan hingerichtet worden. Die. wie cö scheint, ganz allgemein gehegten Hoffnungen »nd Erwartungen seiner Begnadigung haben sich nicht erfüllt. Er hat ruhigen und festen Schrittes das Schaffot betreten. Die «Schief. Ztg." behauptet, daß seinc Frau der Hinrichlung beigewohnt habe, und als cr verschieden, mit einem Angstschrei leblos hingestürzt sei. Der Meuchelmörder Schindler, der gleichzeitig hingerichtet wurde, mnßte zum Schaffot getragen werden. Lokal- und PromMl-Nachrichlen. Lnibnch, 20. Februar. Der Herr Landeshauptmann Frcih. v. Codclli sendet uns Folgendes zur Veröffentlichung: Se. Exzellenz der Herr Graf Anton Alex. v. Anerspcrg hat seinen Dank für die von den Bewohnern Laibachs an ihn erlassene Adresse an mich mit dem Ersuchen gerichtet, denselben anch zur Kenntniß dcr übrigen Unterzeichner zu bringen. Da mir die Unterzeichner nicht sämmtlich bekannt sind, so glaube ich dem Ansinnen des Herrn Grafen Feuilleton. Laibacher Plaudereien. (Vom Wr!t?r und scinrn Profthctcu, — Strafzenznstäiidc der lütztm Woche. — Fragen ohne Antworten. — Ein drcihiiudnt: jichrigrr OcbuMllig. — I! >n>!' «> »nlovu. — Sattlcr'ö iloö- moramen.) Dic Meteorologie ist noch kcinc Wissenschaft nnd ihre Jünger sind kcinc Propheten, so vicl sie anch voranssagcn. Wir behaupten dieß selbst dcr Thatsache gegenüber, daß ihre Prophczcümg eines strengen Winters hcucr eingetroffen ist. Es ist mit dcr Wetter-vorcmssagung, wic mit dem Aberglauben, ncuuuuo-ucuuzigmal trifft nichts cm, das hundertste Mal aucr ist dcr Zufall günstig, und das wird dann sofort als unwidcrlcglichcr Bcwcis dcr Unfehlbarkeit mit großem Geschrei dcr Wclt verkündet. Die Thätigkeit dcr Wetterpropheten ist daher cinc ziemlich undankbare; Verdienste würdcn sic sich dagcgcn crwcrbcn, wenn sie in ihren Voranssagnngcn nur so sichcr wärcn, daß die Stadtbchördc sich darnach richten l'önntc, nm z. V. dic Schnecwcgschanftnng zur rcchtcn Zcit anzuordnen. Dcr in dcr verflossenen Woche, einige. Tage wehende Sciroceo, begleitet uon cincm ziemlich ans-gicbigcm Ncgcn, machte unscrc Straßen fast nnpas^ sirbar. Da nach dem Schuccfall nur das Trottoir stellenweise befreit wurde, so bildeten sich förmliche Schnccbergc, über wclchc zu llcttcru Ullr dcu an Alpcntoureu gewöhnten ^Vicllschcn cin Leichtes war. Zwischen dcn Schnccbcrgen bildeten sich Eccu, wclchc man zu umgehen gezwungen war, wcil kcinc Gou-dclu darauf verkehrten. War dic Mittc der Straße wcgcu dcr Schnccmasscn gefährlich zn bcgchcu, so war für dcn Fußgänger das Trotloir uicht minder voll Gefahren. Hier stürzte cin Wasscrfall aus dcr schadhaften Dachrinne, dort rutschten Schncclawincu von dcr 5)öhc und fielen mit Geräusch anf die Straße; hier hemmte cin reißender Bach die Passage, dort versperrte ein Handwägclchcn den Weg. Mit tanscnd Flltigucn hatte man zn kämpfen, nnd als gar dcr Rcgcn die Paraplui's herausforderte, da war fast kein Fortkommen in den belebteren Gassen. Ein Glück war, daß dcr ncuciugctrctcuc Frost ciuc Wcndnng her-bciführtc; hätte der Ncgcn und dcr Scirocco angc-haltcn, wir wärcn förmlich in dcn Hänscru intcrnirt worden. Unö scheint, vielc der Unzukömmlichkeiten hätten dnrch rechtzeitige Vorkehrungen verhütet werden können. Unzweifelhaft wenigstens ist, daß das Trottoir dnrch licsscrc Reinigung nicht in einen solchen Zustand versetzt worden wäre, nls es sich mehrere Tage hindurch befand. Warum werden die Hausbesitzer nicht strenger angehalten, daö Trottoir vor ihrem Hause von Schnee nnd lFis zn befreien? Warum werden die Schnccmasscn in dcn bclcbtcstcu Straßen nicht vor Eintreten des ThanwcttcrS beseitigt? Warum lM man cö sogar geschehen, daß Schnee anö den Höfen auf die Straße geworfen wird? Seit gestern erst ist man bemüht, das „Gefroruc" aus dcn Straßen fortznschaffcn, hat aber, da dcr Frost dcn wcichgcwordcncu Schnee über Nacht in Eis verwandelte, dabei nnt neuen Schwierigkeiten zu kämpfen. Äilliger freilich wäre cö, wcnn Südwind und Souue das Geschäft über-nähmen; sie haben aber bcidc offenbar keine ^nst, dcr Sladtbchördc cinc Last von dcn Schnltern zu nehmen. Die Gesetze, denen das Wcttcr gehorcht, sind noch nicht so erforscht und bestimmt wie andere M tnrgcsctze, wclchc als unumstößliche Wahrheiten cr-lanut worden sind. Vorgestern war der dreihundert-jährige Geburtstag eines Mannes, dcr für dic Na-tnrwisscnschaft Großes geleistet, dcr zahlreiche Gesetze entdeckt, zahlreiche Irrthümer beseitigt hat, dcr abcr für dic der Mcnschhcit offenbarten Wahrheiten verfolgt und verketzert worden ist, bis endlich doch eben die Wahrheit über den Aberglauben, über die Dumm« hcit, über die Bosheit dcn Sieg errang. N pur »i IMI0V0 — und sie bewegt sich doch! Galileo Galilei soll es gernfcn haben, nachdem man ihn dic Lehre von der Vewcgnng dcr Erde um die Sonne abzuschwören gezwungen hatte. Galilei war es, dcr das Tclcscoft erfand und cinc ncuc Epoche dcr Astronomie, gründete, cr war es, dcr dem kopcrnieauischcu System dcn Sieg verschaffte. Seit Jahrtausenden war die Wissenschaft dcmnht, das Gesetz der Acwegnug zn finden; Galilei entdeckte es. Die schwingende Lampe im Dome zn Pisa hatte ihn anf die Pcudclbcwcgnng als Zeitmaß geführt, wor. ans die Pendeluhr entstand. Dcn schiefen Thnrm seiner Vaterstadt benutzte er, nm die Gesetze des Falles zn studircn. Scinc Entdeckungen im bleich dcr Gestirne sind fast unzählbar. Bor dem Geiste des einst so verfolgten nnd verketzerten Mannes beugt sich dic ganze wissenschaftliche Wclt, nnd gelcgcnheit'lich seines dreihnndcrtjährigcn Gcburtsfcstcs bringen dic Ionr-nalc Skizzen seines Lebens und Wirkens, ll pur 3i muovo! — Dic vierte Abtheilung dcr Sattlcr'schen Kos' moramcn ist wieder sehr interessant. Wir wollen nur einige dcr Bilder erwähnen, die uns am meisten wtcrcssirtcn und dic ciuc Besichtigung verdienen. Darunter ist H ciligcub lut mit dem Großglockner in Kärnten; dic B ucht von So r r ento mit Tassu's Geburtshaus, cinc durch ihren Lichteffcct ausgezeichnete Ausicht; die zweiten Ni lkataraktc; die Nuiucn des Parthenons anf der Akroftolis in Athen; die Kunst strafte über das Wormser Joch mit dcr Ortelsspitzc, uud cinc Partie aus dcr Adels bcrgcr Grotte. Wer jemals dicsc unterirdische Wuudcrwclt gesehen hat, der wird staunen iiber die Treue, mit der hier die Tropfstcingeliilde bei bengalischer Aelcnchtnug dargestellt sind. Es ist unstreitig eines der schönsten Bilder in dieser Abtheilung und für sich allein schon des Besuches werth. R63 am besten dadurch zn entsprecheu, daß ich dns cr» wähnte Dankschreiben biemit zlir allgeineincn Keimt, niß bringe. DaS Dankschrelben lautet: Hochwohlgcborner Freiherr! Verehrter Herr Laudeöbauptmann! Die gütige Zuschrift ddto. 15. Jänner d. I,, mi! welcher sc> viele' bochachtbare Männer aus meiner lieben Hemmt mich ausgezeichnet haben, ist durch ge-fäUige Vermittlung des Herrn Neich^ralhöabgeordneten C. Desclnnanu mir so eben bicr in Graz, wo micb schon seit längerer Zeit ein noch andauerndes Unwohl» sein festhält, eingehändigt worden. Da ich Ilire» verehrten Namen die Neihc der Unterschriften eröffnen scbc, so möge es mir gestattet sein, den nnoerzüg» lichen Ausdruck meiner Dankgcfüble auch unmittelbar an Euer Hochwohlgcboreu zu richten lind zugleich die Ville um Ibre geneigte Vermittlung demselben an die übrigen Herren Unterzeichner ergebenst beizufügen. Die anspruchslosen Worte, in welchen ich jungst meine eigene Ueberzeugung in Uebercinstiinnning mit der öffentlichen Meinung, so weit eS mir nämlich ver< gönnt war, deren Stimme zu vernehmen, pflicht» gemäß auszudrücken glaubte, haben durch meh,scitig an mich crgangcnr wohlwollende Knndgebnngeu eine Pestätignng erhalle», welche mciu eigenes zlivcrslcht-licheö Vertrauen auf die Kräftigung Oesterreichs durch cinc gedeihliche Entwicklung und Stärkung seines Per« fassnngölcbens nur zu ermnthigcll und zu erhöhen vermochte und mir das beruhigende Vcwußtseiu ge-mährte, mit dieseu meinen Anschauungen im Einklänge mit so vielen hochachtbaren Mitbürgern zn stcdeu, Die freundlichen Zustimmungcu ftdoch, welche mir so eben anS meinem' Hcimatlandc und meiner Gcburts-stadt zukommen, sind für mich noch von ganz beson< derer Bedeutung und Wirkung. Die Anerkennung und Achtuug des Landes zu erringen, in welchem unsere Wiege stand, ist gewiß eines der höchsten uud reinsten Ziele jedes patriotischen Strebcns. und wem dieß gelänge, den müßte ein so wohlthuendes Gefühl beseelen, wie jenes des Solmes. auf dessen Lebenswegen die segnende Hand einer Mutter, der zufriedene Vlick eines Vaters ruht. Es liegt gewiß leine Au< massuug, sondern nnr die tiefste Dankbarkeit in dem Geständnisse, daß der ans meinem lieben Hcimatlandc Kram an mich ergangcnc Znrnf mir etwas uon solch wohlthuendem Gefühle eingeflößt hat, und mit ganzer Herzlichkeit möchlc ich diesen Dank au jeden einzelnen der würdigen Männer richten. welche mich mit jener Ansprache beehrt und beglückt haben. Mit dem erneuerten Ausdrucke ausgezeichnetster Hochachtung Ener:c. Graz am 111, Februar 1864. — Heute Morgen nach 4 Uhr weckte Fcucrlärm die Bewohner unserer Stadt; drei Kanonenschüsse signalisntcn einen Arand in der inneren Stadt. Es war iu der Kucke des Aznla'schen Hauses iu der deutschen Gasse Feuer aufgebrochen, da« auch die meisten Gegenstände in dem Naume zerstörte. Schien-nige Hilfe verhütete ein Weiterumsichgrcifcn. Einer Magd" sollen die in einem Kosscr aufbewahrten Kleider. Wäsche uud auch etwas Geld verbrannt sein, — Heute Abend ist gesellige Znsammcnkunft der Sänger, Turner und Schuhen, mit Programm. — Das Neiucrträgniß des uon der philharmoni» schen Gesellschaft zum Vcsten der Verwundeten des östeir. Armeekorps iu Schleswig-Holstein vcranstal» leten EonzcrteS pr. 242 fl. iu V. V., 10 k. k. Du-katen in Gold, und 75 kr. iu Silber, im Ganzen also pr. 300 fi., ist bereits seiner Vcslimmnna. zugeführt worden. — Nachdem das Eomit^ für die Irrenhausfrage vorgestern, am 18, d. M,. das dießbczüglichc grdic. gcnc Elaborat des Verichtcrstatters Hcrru Doctor Gau st er. uach eingehender Prüfung angenommen hat. kommt dasselbe in der nächsten Plenarversamm.-lung zur Berathung. Vou Seite der Vercinskilnng wurden Maßregeln getroffen, daß dasselbe nun durch 10 Tage den l'. l/Herren Mitgliedern zur Einsicht in, Vrrcinslokalc anstiegen wird. Im Iutercsse der für uuscr Land so hochwichtigen Angelegenheit wäre es scbr wünschenswcrlh, wenn die l'. '!'. Hcrrcit Mit» glieder in und außer Laibnch das Akteltstück genau durchsehen wollten, da iu der nächsten Vcrcinsslhung die Angelegenheit einer dctaillirlen Besprechung unter, zogen wird. — Ans Adclslicrg. 18. Februar, wird unS geschrieben: Das Land Krain. obgleich es im frühe-stcn Mittcialter eine eigene Mark, und später eiu Hcrzogthum bildete, scheint doch iu der Nähe und iu der Ferne oft nicht einmal dem Namen nach belaunt zu sein. So brachte die „Illnstrirtc Leipziger Zei-tung« vom 23, Jänner d. I . Nr. 107:5. unter der Viubrik ^Nalurkllildc" cinen Artikel über blinde Fische, welche uach dcm Berichte cincs gewissen Professors Desor ans artesischen Brunnen in Nordafrila zu Tage kommen sollen. AIs Beweis für die Möglich, keit einer solchen Erschsinung folgt der Sal).' ..Bekanntlich findet man in der AdcIsbcrgcr H ö h l e in Stele »mark und iu der MammutlMöhle in Nordamerika anch blinde Fische und andere Wasserthiere," Anf solche Weise gehört die weltbekannte Aoelsbcrger Grotte, nicht dem Lande Krain, sondern der Stcicrmark zum Ruhme. Möglich, daß es iu diesem Lande blinde Fische gibt, was jedoch nicht wahrscheinlich ist, in Krain hat selbst Valvasor keine blinden Fische gefunden, wenn er auch (Buch IV, S. (!84) von blinden Aenttn im Zirknizer>Sec spricht. Den wunderbaren l'l-<»i>,i5 oder aalförmigcn Olm, welcher bisher bloß iu Krain. und nnr in einer etwas verschiedenen Gattung l,, Dalmatien gcfunoeu wor-den, hielten Manche anfangs wohl für blind; doch auch dieser hat welche, wenn auch kleine Augen. — Doch mag man sich weniger über eine Leipziger Zci> lung, als über ciu Tricstrr Tageblatt, freilich ein italienisches, verwundern, welches das bekannte W i p-p a ch n a ch K ä rntc u verseht; Blätter dcö „Tcmpv" wcrdeu nämlich dahin mit der Adresse vctscndct: Wippach ^l!>ii!li<>). Kraiu lautet unseres Wisscnö im Italienischen <^'l-i!k>, c!ii>^ll<» oder <-'l>l'!li"li>, wäh-vend c'cü-mlll» Kärulcu bedeutet. — Die Schnccstürmc ocr letzten Woche haben außer einer kurzen Sperre der Straße und der Eisenbahn in hierortigcr Gegend, keintl, weiteren Schaden gebracht, während die Spn< reu der Ianncrstürme au Dächeru uud Gebäuden noch jetzt nicht überall beseitigt sind. Es darf hier nachgetragen werden, daß bei der damaligen Vora auch auf der Poik ein Menschenleben verloren ging; ein sonst rüstiges Mädchen vou etwa zwanzig Jahren wurde am 7. Iäuucr. ueuu Tage nach dem Vcr« schwinden, in der Nähe von Sagnrjc im Schnee uud Eis erstarrt gefunden. -> Vor einem halben Monate kam hier in Adclsberg ein junger Bursche aus der Trentschincr Gespauuschaft in Ungarn anf eine an< dcre Weise unglücklich um's Lcbcn. Er hatte den Abend vorher uach früherem Genusse iu Folge einer Wette noch cinc halbc Maß Branntwein anögctrun. lcn, am anderen Morgen wurde er anf seinem Lager todt gefunden, vom Schlage getroffen. — Der Kampf österreichischer Truppen in Schleswig«Holstein erregt auch hierorts Theilnahme, da Mannschaften von den Rcgiiueutcru Martini und König der Belgier vor wenigen Iahreu hicr stationirt waren; bei lctzterm Ne-gimcntc dienen außer anderen Kraiucru auch juuge Mänucr aus dieser Gegeud. H.k. Neustadt!, 17. Februar. Seit wir Ihnen lcplbin schrieben, hat sich so Manches iu Neu. stndtl und dcfscu nächster Umgebung zugetragen, was zu übergehen uns Hcrz uud Pfticht verbietet. Unsere Gegend ist nicht darnach gethan, dcr Kunst und was mit ihr zusammenhängt. Rosen zn streuen, die Knnst, sie liegt hicr. wie allcrwärts am Lande, brach und ihre Anhänger und Verehrer sind nnr äußerst dünn gesäet; daherkommt es, daß manches Ercigniß nicht derart gewürdigt iviro, wie es seiner Wesenheit nach verdienen würde. (20 kam'S anch hier. In den crstcu Tagen des Monats Februar ging »er Gcuins der Poesie hart au uns vorüber, doch sein Antlitz war vcrhulN. dcuu trauernd »cuktc er sciuc Fackel als lentc Leuchte über ein edlcö, ihm ucch' verwandtes Wesen, das einst unseren Dichter Prc^crn seine goldene Tage träumen half. daS der häufige Impuls seiner wahr-haften dichterischen Begeisterung gewesen nnd das in all' der Schöne nud der verklärten Herzensgute aus dcu Sonnclen wiederspiegclt. iu denen es der ge< feierte Dichter so ldcalisch bcsuugcu hat. Preäern's Laura ist nicht mehr, doch wird sic leben unsterblich fort. leben mit dem Dichter, der sich ,^o sie mit sich verewigt hat. Wer aber Herz und Sinn für Kunst überhaupt und für unseres Prcäern'ö meisterhafte Poesien insbesondere hat. dem wird das Grab seiner Laura ein Hciligthum sein und bleiben und diescü Bewußtsein, diese Erinnerung ist der schönste Kranz von Immortellen, den wir auf das noch frtsche Grab dcr Verklärten mit einiger Rührung legen. Unser BürgerkorpS geht einer gründlichen Reform entgegen. Es wird die Stadt, zugleich Korpsmusik reorganise und für die Garde ftu,ft werden neue Statuten cutwolfcn. Wir schwärmen vom politischeu Slandpnnklc. aufrichtig sei es gesagt, gerade nicht sür Bürgcrgardcn. ocnu ihr Entstehen und ihre gauze Wirksamkeit mahnt zn sehr au die Zeiten des finster-stcn Absolutismus, "^ d"ß wir iu derlei Gardcu eine eigentliche Volksbewaffnung erkennen könnten. Doch kann durch zweckmäßige Reorganisation dcr gc> gcnwärtigcn Zcitrichtnng nach und uach Rechnung getragen werden und das Korps ist thatsächlich auf dem bcstcu Wege zn dieser fortschreitenden Umstaltung. denn die in letzterer Zelt wiederholt abgehaltenen Sitzuugcu strcbcu ernstlich die Reform an nnd zum Beweise, welch' laklvoUcr uud thatkräftiger Geist in unserer Bürgergardc hercscht. genüge die Thatsache, daü sich daS Korpskommando gegenwärtig zur Sammlung uon Beiträgen für unsere verwundeten Krieger mit aller Energie bemüht mW zn diesem Zwecke einen Anfruf au die- Bürger der ^tadt erlassen hat. Es dürfte vielleicht die Leser dcr Wortlaut die-scs Aufrufs iuteressircli, sie würden daun über unsere Bürgergardc hoffentlich cin günstigeres Urlheil fällen, als sie sonst dazu allenfalls geneigt wäre,,. Dcr Anfruf lalltet wörtlich: „Die glänzenden Waffenthaten unserer tapferen Truppen in Schleswig« Holstein siud leider mit zahlreichen Opfern eingelöst worden. Es ist daher wohl ein Machtgcbot des re-gcsten Mitgeiübls für jeden Oesierreicher, nacl) Kräften znr Linderung der uerwuudeleu Krirger beizutragen. die ja die Söhne unseres gemeinsamen Vaterlandes sino, Das uniformirle Bürgnkorps wendet sich demnach au alle Binder uud Bewohner der Stadt mit der erwartungsvollen Bitte, zu obgenanutem Zwecke kräftigst uud mit Beschleunigung beizutragen, denn schnelle Hilfe, ist doppelte Hilfe!" Auch die Casino - Direktion mül>t sich mit einer derartigeu Sammlung und Veranstaltung cincr Tom-bola zn diVsem Behufe sichtlich ab. Sie will offenbar gut macheu. was sie in, letzten Faschinge durch taktloses Absagcu eines Kränzchens an Sympathien verscherzt hat. Wir wünsche», ihr den besten Erfolg, so wie wir Ncnstadtl zu den vielen Lcbeuszeicheu seines Patriotismus gralulircli, dcr sicher nur auö den edelsten Motiveu culspringt. (SchlnszvrrlMdluiilM brim k< k. Llmdesgrnchte.) In dci nächsten Wochc finden bei dem hiesigen k.k. Lan-dcsgcrichtc folgende Schlußvcrhandlungcn Statt: An, 24. Februar: 1. Josef Tclbau — wegen Todtschlag; 2. Bartholomäns Kimovc — wegen Diebstahl; 3. Anton Brcgar — wegen Diebstahl. Am 25. Febrnar: 1. Antou Kcbcr. Johann Praprotnik und Johann Gra«i6 — wegen schwerer körperlicher Beschädigung; 2. Josef und Anton Po/.ar und Lukas /,elc — wegen (Holz.) Diebstahl; o. Lorcuz Mlalar und Nikolaus Volkar — wegen Dicbstahl. Am 26. Februar: 1. Antou Ko<':ar nnd Peter Gasperlln >— wegen schwerer körperlicher Beschädigung; 2. Anna Potocuik und Franz Iežtk — wegen Ablreibuug dcr Leibesfrucht; 3. Ste-fau Rautcr — wegen Diebstahl. Wicncr Nachrichten. Wien, 19, Februar. Se. k k. Apostolische Majestät haben zu den, im Laufe dieses Winters znr Verlhcilnng au wahrhaft bedürftige uud würdige Personen in Wien gespendeten Viertausend Gnldcn einen weiteren Betrag von Eintausend Gnldcn ö. W. zu gleichem Zwecke attcrgnädigst zu spenden gcrnlit. — Nach dcr „Korr. Tuvora" wird Erzherzog Joseph zur Armee nach Schleswig sich begeben und dort einige Wochen verbleiben. — Demnächst findet die Wahl eines Abgrord< neten für den nicdcrösterrtichischcn Landtag zum Er< sai) für Herrn Dreher Statt; als Kandidaten werden Statlhaltcr Ckorinöky. Professor Stubenrauch und Dr. Kolatschek genannt. — Neichsrathsabgeordneter v. Nogawski ist, wie der Wanderer meldet, vorgestern Früh vou dem Po-lizciarrest auö uach dem Nordbahuhofe abgeführt und vou dort aus uach Krakau uuter entsprechender Es« kottc wcitcrbefördcrt worden, nachdem ihm znvor die Begünstigung zu Theil wurde, voi, seiner Gcmalin Abschied nehmen zu dürfen. — In dcr letzten Woche des Jänner haben mehrere, früher sehr reiche Adclsfamilicn in Mailand, die Formaui. Archinti. Adda. Crivelli ?c. sich bankerott erklärt. Das Deficit derselben übersteigt 20 Millionen Francs; Graf Archinti allein ist dabei mit 8 Millionen bcthciligt. Neueste Nachrichten und Telegramme. Original - Teleftramm. V) ien, H<>. Februar. Durch ein kaiserliches Handbillet wird FZM. Degenfeld enthoben , Nitter v. Frank zum Kriessöminister ernannt. ^jwvlf Kriegsschiffe (preußische?) zum Schutz des Handels sind aufgelaufen. (5'ine Meuwahl zum n. v. Landtage für Hchuselka soll angeordnet sein. Vom Kriegsschauplatz nichts Neues. Lemberg, 18. Februar. Nachts. Heute zwischen 6 uno 7 Uhr Abends cutwich Adam Sapieha aus seinem Gefängniß. (O. D. P.) Dresden. 18. Februar. Das heutige .Dres' dcncr Journal" enthält cin Telegramm auö Würzburg, woruach die Koufcrcuzen daselbst heute eröffnet wurden. Vertreten sind auf denselben: Vaiern, Sachsen, Württemberg, Aadcn. Hcssenabe sich zur Förderung einer größeren Einigung Delilschlanos an der gemeinsamen Pundcsgeschgebuug und am Für» steutagc bcchciligt. und auch ferner für ciue Bundes« reform auf föderativer Vasis in verfassungsmäßigen Wegen bemüht. Auf diesem Wege verharre der König bei dem Bestreben, das Recht der Hcrzogthümer zu wabrcn. Der König wcroc sich einseitigen Vorgehens enthalten und nichts uutcrlasscn um, neben dem steten Vcmühcn die drohende Spaltung uutcr den Bundes« genossen abzuwenden. die Bundesverfassung und die Selbstslänpisskeit des Bandes ;n wahren. Der König bedauert, daß nicht die Truppen tcs gesammten Bundes, iüsbewndcrc die hannovcr'schen. an den Waffcnthaten rer Ocsterrcichcr uud Preußen l'elbeillgt seien. Die HofflUU'g auf Erbaltnng des Zollvereines sei nicht aufzugeben. Die Thronrede findet eie innere ^age befriedigend und verheißt mehrere Gc,Vpemwürfe. Vremen, 17. Februar. Die Bank yat gestern den Diokout auf 4^ pC:. hc>abgcscßt, Hamburg, 18. Februar. Die „Stockholmer Postzcillmg" vom 15>. dcmentirt offiziell Lord Pal« nierstons Aeußerung, Schweden stimme der Aufbc» buug der Novcmbcrverfassung zu. und erklärt. Schweden uulerstühc auch kciucn Wasfcustillslano. Offiziell verlautet, die schwerischcn Kriegsschiffe, und zwar das Schralil'cnlinicnschiff «Stockholm" uno die Dampfkorvettcn «Orüdd" uno «Thor" haben den Befehl erhalten, augenblicklich klar zu machen. Hamburg, 18. Februar. Die «Hamburger Nachrichten" melden aus Flcnsburg: Die Zivilkom-inissärc haben den Obcrpräsiocnlen Nosen und dcu Amtmann Wcdcl-Weoclsblilg cnilassen. Hchleswiss. 17. Febrnar (?l^chniiltags). Eine Bürgerdeputaiion begibt sich nach Flcnsburg. um die Kommissäre einzuladen, iu Schleswig Wohnung zu uehlncn. Apeurade, 17. Februar. Die Gerüchte von Verhandlungen ül'cr eincn Waffenstillstand unter eng« lischcr Einwirkung gewinnen an Konsistenz. Das Wct« ter ist warm und heiter. Kopenhagen. 1,7. Februar. Die Regierung pub!i;irle ein Blocka?crrglemcut. Der schwedische Gc-sanote wurde zu liuer Konferenz nach Stockholm bc-rnfcu. Der Feind vom Saudbcrg und die Dänen von Nocdyof aus bcschosscu einander resultatlos. Aufr n f zur Slldung von Hilftverrinen. Der iu Wicu zusammengltretcue patriotische Hilfsvcrcin während der Kriegsdaucr befindet sich bc> icits in voller Thätigkeit und verdankt dem raschen Znströmcu patriotischer Gaben für uuserc deldcumü« lhigc Armee die erfreuliche Möglichkeit, bereits einen großen Theil derselben auf dem Kriegsschauplätze fclbst befördern zu können. Mit demjenigen aber. was Wien und seine nächste Umgebung zu lcisteu vermögen, ist der Zweck drs Hilfö'.'ere>»eü noch lange nicht erreicht. Nnicr den österreichischen Bannern, welche sieg« »eich jenseits dcr Dannewcrke und bis au den Strand der dänischen Sunoe fintiern, kämpfen die Söhne aller Königreiche u»o Bänder nnscreS groüen Vater» lanocs. in allen ihren Hlimaiokrciscn schlagen in Sorgeil uud Frcude. i» Angst uno Stolz die Herzen ihrer Angehörigen lind Mitbürger; in allen diesen lebt der Wuusch. den fern von uns für nnscre Elnc lind unser Necht Streitenden Erleichteruug ibrer Bc» schweren. Linderung ihrer ehrenvollen Wunden zu bercittn. Mögen sich in allen G.iucn unseres Vaterlandes an geeigneten Mittelpunkten ähnliche Vereine zu glci' cheiu Zwecke bilden. Wir laben dazu nlir ein. indem wir dlM patriotischen Geiste folgen, welcher bcn'ilö außer Wien diese Bildnng in Angriff genommen hat, und inrem wir die Bitte an alle Gleichgesinnten rich, ten. solche Vereine möglichst rasch ins Leben zu ru« fcn. und — soferne eine Vermittlung durch unsere Kräfte wünschenswert!) erscheint — diese ungcsclicut von uns in Anspruch zu nchmcu. Alis solcher Ver« cinigung -— der verciiuglen Kräfte — erblüht eine nm so Höhcrc Poten;irllüg des erhabenen Wahlspru» chcs unscrcs Monarchcu, der auch für Errichtung von Hilfsvercincn in allen Theilen der österreichischen Monarchie seine fruchtbringende Kraft bewähren wird. Wicu am 15). Februar 1864. Vom patriotischen Hilfsvcrcin während der Kriegs« dauer. Für dio verwundeten l^esterreicher in der schleswig > holsteinischcu Armee sind bis jcßt beim Stadtmagistralc folgende Beträge eingegangen: Ucbertrag . . 133 fi. — kr. Von Herrn Iul. Weidlich. HaudclSmann 5 « — « « Valentin Zcschko . . . 20 „ — « ^ Fideiis Terpiuz . . . . 20 , ^ .. « Ant. Baron ZoiS in Silber 100 « — „ „ der philHarm.Gesellschaft den Ertrag dcS am 17. d. M. veranstal« tetcn Concertes in Banknoten 242 ^ — „ in kaiscrl. Golddulaten 10 Stück !, 0 ft.....<',0 ., — n in Silber......— « 75 „ „ Herru Verpfiegs . Obcrverwaltcr Tauschiusky.....4 « —- „ und 2 Päckchen Linnen und Eharpie. ., Frau Johanna Galle .... 5 .. — « Summa . . ;">89 fi. 75> kr. Theulcr. Heute Samstag: Zum Vortheile des Schauspielers Herrn Leonhard Liebl, zum ersten Male: Eine Geschichte aus zwei Ttadten. Schau« spiel iu 3 Abtheiluugen und 6 Bildern, nach Ehar« lcs DicklUs gleichnamigem Roman, von Karl Iuln und P I. Nembard. (Fräulein Rödcr ist krank.) Morgen Sonntag: Theatralischer Unsinn. Posse mit Gesang uud Tanz in 4 Vorstellungen, von Mor!än?er. Verantwortlicher Ncdalteur: Ig«"z v. Klein,«nyr. Drucl uud Verlng von Ignaz v. Klein,»ayr sk ^edor Vamberg iu Laibach. 2?^^l^««l»n^»^l Vci autlr Stimmuna brssertm sich dle Cü'rsc der ivondsi'.ipi.r, u»l ei»fn Aruchlhnl — (Ir.diN.'s. sli.g.!! fast „m 2'/., 16ss0cr-k.'sc »m '/.//„. Auf ».nr Pr.imifN« PlllllNlllNU)l. , .^ ^ !»5 OLid No>o!'a!„u'.'lftil!i um .in P.uir Gulden l'ill,g.'l. Slaatöl^l»,''lcti.n höhcr, A^is.< und Credit-Attici: s.hr fcst. Privatlo,V au^grbottn. Wcchs.l a«f ^icn, fnmde Pl^fte gingen im Preisc auf Mlhier^ Z.Iintcl zuriick. Goll ^'.'üfa,^ l'i!li,,.r l„,d st.nl ?ff.lilt. Eilb.'r jcr^i, u,N'.rändcrt. G.ld siussig. k)ene»tllchc Schuld. .^. dc« Ktantc, (siir 100 st) In öikrr. Wäbrnnq . zu 5."/„ «7 - C.7.20 b°/. '^nl.h. v. l«01 mii Rullz."/. ÄU.— W.^'» lhnc Abschnitt 1864 '/, - - ^- l) 9l».— Natil.n^l - "l»ln»n »nil Iä,mer^!.'Up>.'ns . « 5,°/, 79.15 7U.25 National'Anl.blA mit April'^oupons . . „ i, » 7l>.20 7!».20 Mct..ll>q!llS......5 „ 71W 7i.i»0 rclto mit Mai-ssoup. „5.. 71 <> 7l.W d.tto.......4;.. U3.20 «3..">0 mit V.rll-fu»g v. Ial)lt 183« :.j'.).^.) 13'.15>0 ., ., 1854 88 75 8'.'.2.^ „ „ ldW z» 500 il. 9l 65 '.»1.75 ., ., ;u100fl. N2.40 N2.0N tji)Mv:3ttntc»sch. zu 42 l<. »>!8>>-. 1«.— 18.50 »l dll Hronländlr (für lU0 st.) Oniüdcutlailuügs-iDl'li^,,!! nc». Ni.dslrOcsicrr.ich . . ' zu ü"/„ »7 - - 87.50 Ob. t Ocst »nd Ealzl'. zn 5"/« 84 50 85. Böhme».....5 „ 9^i 50 W 50 ^" 0».!t' '^>'aar Ttcicrm., Kärnt. u. .«train 5"/« «7 -',0 »8 50 Mahnn......5 „ ij350 K5. - Lchlcssm ... 5, 8850 8^.- llng n, .....5, « "-" 'l50 T^u.scr Vanat . . . " . /^ -- 725' Kroali.n uno <3lavc>ni.n :» ., 74.50 75.— ^l.z,n.....s' . 71.80 7>.- Zirlnübürgl» . . - - >' >, 71 — 7150 Vufow.n/.....5. , 70.50 ?l. m d. Vcrl-.Cl. 1867 „ 70.70 72.50 V.'ncl>anisch.s '.'l»l 1859 5 ., 92 - 92 50 Aktien (pr. Tlxck.) Naticnnll'ans . ' ^' ^" "74.— «redit''.'ll» '^00 st. 6. W 180.50 180.'i0 N. >'. lHscmn -">cs. l. 500 fi. 5. W. U55 - 657.— st 5nd -N.rdl'. z 1000 . l5M. »778.-1780. Staat6'(?is.^,.zuii00fl.(5M. >?dcr 500 Fr......195.50 1W - ,ssa,s. lzlis.-Val,n z" 200 si. CM. 132 50 133 -Hu? nn'Nd >^,rl"V.iiW .. « 125.75 12mb -ven. n centr. itat. «is 200 sl Ü W. 500 sr. mit ^i,!b.-,al)!nn,i . . . 348 — ii49,- V >ii .ssarll!udw ^Vahnz.200st. HM....... 195.— 195.50 O.ft. Dou-D,'mvssch-Vcs. ^ ^' 427.— 428.-O.,ttlrci<1). Vw)d > Tri.ft s ^ 222 - 224.-Wi.n Dmm'm,-Äli. ^ts.^.«,- 440—450 — Pcittr 'lltttndrucke .... 3d6— .'^88 Vc't'.». Wlsldahn ^u 200 st. . 152..',0 152 75 ;!'^!!dal,!i'Alli.!! 200 s!. ^<. M. u, 110 ". ^70"/<>) ^>!!n» silr Ha del u. ^Nv. >l"l00 si, öst W. . . .12550 12575 ^,m Dampfs G. zn !00 fi. lfM. 8!^ 87 -?rad^>m. 5ll.' . ^» , ,' W. 29- 29.50 ^^,„_________„ ^0 .. .. ^I2i) 3l75 V.'>d Waar« Palffy zu 40 il. CM. . 32 25 32 ?5 (jlary „ 40 ., „ . 31.25 3175 Zt. Gm,iö ., 40 „„ . 29 — 29.'-0 Windischqrad ., 20 ^ „ . 19— 1» 50 Walr»^i'> „ 20 „ „ . 19.50 20.— Kr,,!^'ich .. 10 ., „ . 15.— 15.50 Wechsel. 3 Ii>i ouat s. Geld W,are Auz^bur», sür 100 fi südd W. 100.75 101.— ssva»ff„tt a, M. d.tto 100.80 100.10 ,sv»»>nl>i ,»r K'O Äa>f Bankl) 89.50 98.75 Vo»d, n für 10 Pf. Clnliü.i - N8.40 118.75 Pavis sur ,00 Fr.n,^ . . . 4l!.75 46 9) (^ollvs der Goldsorten. G.l0 Waare K.Uüüj.Dufatcn 5 fl. «9 lr. 5 sl. 70 Nl,. Krmun . . . . 1st „ 45 „ 16 „ 48 .. NapDl,l'!n'd'l'l . . 9 „ 52 „ 9 „ 53 „ 3tu!> Iinpcri»!»,' . 9 „ 74 „ 9 „ 75 « ^lr.i!n'lhal.r . . 1 „ 7 8 « 1 « 76j .. Till'.l.Sl^io . 118 .. - 118 ., 50 „ Telegraphische Effekten- und Wechsel-Kurse an der i. k. öffentlichen Aörsc in Wicu dcil 19. Fll'ruar 1tj64. 5"', Melalliqucs 72.10 18<;0-cr Anleihe 91.55 5"„ Nat.-Äuleh. 79.«) Silber . . . N8.— Baulalticu . 7?2.— London . . . 11k.'l0 Xreditattis,: . 179.90 Ht. l. Dulatün 5 (!9 Fremden > Hlnzeige. Tcn 18. F.5lüar. Stadt Wie,,. Di? Herrin: Hcll, Kansinaim, von Wicu. — Hcinrici' . Kauflnauu, vou Dnsdm. — ssomichsl, Kaffshliausblslhlr, von Ricin. — Sainurl, Ags'tt, rcu Iägcriidrrs. — Frl. Wn'n-dss^rr, Hau^bcsi^rstochlcr, von Vösinq, Elephant. Die Hrrmi: ssrcybcrgcr vr>, Aug^urg. — Tchwärzls!-. Iuwclicr. uud V.^I, ^lgent^ vou Wien. - .Nülschucr. Ftausmaü». >,'r>, ,«ani'cha. Verstorbene. Tm 11. ^,bruar. Tcm Herr» Loren; Iathcl. l. t. Finan;-Obcrlommissär, scm Kind Nilhllnune. alt 3 Jahre, in tm- Zladt >)tr. 150, au dcr l>autissc>i Änwül. Dcn 17. Der Frau Margarethe (?nschull, Diurnistcnöwltwc, iyre Ziehtochter Aloisia Pcrlo, alt 18 Jahre, iu dcr Stadt '.'ir. 71, an dcr tnotiaM Nmgcnsucht. — Johann Herr, Tisch-lergcselle, alt 13 Jahre, >,» Hivilspilal ^.'ir. 1, an der Oedärmlähimma,. Den 18. Maria Suppau, Magd, alt 2« Jahre, in der Polcma - Vorstadt Nr. 1«, nm Hchlassflusse. - ^ran Antouia Lehnhan, t. l. Bezirlö.Wundar;tcnsnntwc, alt ?l) Jahre, iu dcr Kratau-Vorstadt ^r. 30, an der i'liiisseli-lähiniui^. Hotel Kien*»* Morgen Sonntag den 2l. Februar (AKKBOIRlE dcr Musit Kapelle dcs )i. ArtillericNc- ssiinenlcs G.'M- v. Pichlcr, unter persönlicher Leitung dcö Kapcllmcistcri! Hcrru Adolf Ambrosch. ^llsang ^ Aln. — EllltV'l: 20 kr. (341) ^n j|jc ucrci)rlid)cn JRttgltrlicr ik-r Èitavnica in Laibach. Programm dor „Bescda" Sonntai» den 21. Februar 1804. 1) Damen- und Männcrchor: ,,Po tfcZCl'U "Nron Vilhar. 2) „Prepir v »aljiveui pogovoru mcd crkami: ali je T sainoglastiica ali nc?" Humoreske von Fr. Levstik. 3) liistriuneiital - Quartett, componirt von K. MaSek. 4) ^PniVda^S Lustspiel in 1 Acte, slovenisirt von J. Globocnik. Die Direction. Hiem ein balbcr Boacn Intclligenzblatt, dann Nr. 7 dcr „Vlättcr aus Kram."