Nach der Confiscation «weite Auflage. R»«mex IS. 31. XJI. Iatzr««,^ Prei» für Pettau mit Zustellung in* Haut: Monatlich HO h Erscheint jeden Sonntag. vterteljähna < S4». haNifthrig K 4.80, g->» •tawindä itu-mm i £: KJW«i&- »---»-«««h- - ***** ttab fII°M<» «nb ««.n längfWm bU gmufl jrttr «och« tingefnabt «KrWh. Die Nache der Vestegten. Die schwere,> Niederlagen, welche sich die slovenisch klerikalen Ecribler i» letzter Zeit selbst beibrachte«, da sie ihre deutschen Mitbürger ohne Rücksicht ans Eitle und Gesitz aus nnerhörte Weise beschimpften und verläumveten und sich da-durch zwei strafgerichtliche Beurtheilungen zuzogen. hoben diese geistesarmen Leute kineswegs zur Vernunft gebracht, im Gegentheile, sie sind eifrigst Srftfttzt. sich selbst und damit die unter» steirtsche Geistlichkeit »och mehr in der dffeut-lichen Achtung herabzusetzen. Kein Anhänger der .Los von Rom"-Bewe->ju»g und Todfeind der katholischen Kirche Tonnte da» Ansehen der stovenifcheu Geistlichkeit schwerer schäwgeu und einen BWofTrilüberlrilt wirksamer vorbereite», alt e» in dem Organ de« Warburger Domkapitels, ter .GSdsteirischen Preffe" vom 23. d. M. geschah und wir fühlen uns ver-pflichtet, den Lesern der .Pettauer Zeitting" die zwei wichtigsten .Schlager' dieser .hochwür-digen" uud .anädigen" Joirrnalisten mitzutheilen, da d«e .SÜvsteirisch, Presse" leide? nur in wemg Exemplaren «ach Petta« kommt. Da lesen wir gleich im Ansauge der acht Spalte» langeu Schimpferei: .Am kg. d. M. fand die Verhandlung der Pettauer g,ge» den „Slovenaki Üoepodar" statt. Klagsursache war eine kleine Notiz des Blattes vom vorige» Jahre Nr. 24. wonach .Dentschthümler" von Pettau da» Haus des Gregor» c in Grajena am 4 Juni 1900 angezündet Hütten, um da» Slom-ftcffeft de» jiixitnAchft folgende» Tages zu ver-hindern. Abscheuliche Berleumdnugl tlemskutan .Deutschthümler" oder .umgestandene Slovenen haben nicht einmal die Zündhölzchen dazu I' Wer diesen Satz genau lie»t, wird sofort erkennen, dass hier unter dem Scheine der Entrüstung die Deutschen neuerlich der Brandlegung beschuldigt werden. Es kommt aber «ftch b>sfer I Das Marburger Domcapitelblatt sähet nämlich fort: „Eine unbeschreiblich« Panik herrschte in-solge der redolutionären Nstiz de» ,v. G." und Die kirtegKuhr. Ringsherum um den Herrn Oberst steht auf dein Kasernenhof da« Osfizierkorps uud lauscht mehr oder weniger aufmerksam der weisen Rede de« vorgesetzten. .Meine Herren*, sagt der Kommandeur, .ich habe Sie um mich versammelt, um »och einige Worte wegen der morgige» großen Übung an Sie zu richten. Zu meinem großen Bedauern kann die Übung morgen leider nicht —" „Doch etwa nicht stattfinden?" jubeln die Lentuant» in ihrem Innern, .das wäre wunder, voll, da»» trinken wir heute Mittag ordentlich Sekt, denn man muss die Feste stiern, wie sie fallen." ganz in der Weise stattfinden, wir ich eS beabsichtigte. Au» Grunde», die nicht hierher gehören, wird da» Regiment morgen nicht draußen abkochen, sottdern wir werd.» erst essen, we»» wir gegen Abend zurückkommen. Ich will versuchen, mich so einzurichten, dass wir gegen sechs Uhr man war nahe daran, nach Art der Buren »in Eorps germanischer Jungfrauen zur venheidi-guug der Stadt zn bild«u. Bei .Jungfrau,u" machte der tiochwürdige Herr Redacteur die Au-merknng: .Woher nehmen?" Der hvchwürdige Herr Redacteur der .Süd-stkinschen Press«" beschuldigt also offen stimmt-liche unverheiratete Damen unserer Sladt eines unmoralischen Lebenswandels, die Männer iverdeu aber gar als Verbrecher (Brandleger) hingestellt. Wären diese unerhörte» Gemeinheiten irgend einem Winkelblatte entnommen, ma» könnte sie silglich ignorieren; die »Sadsteirische Presse" ist jedoch das deutsch geschriebene Organ de« Mar-burger Domkapitels und ist überdies von der Regierung subventionirt, sie ist officielles Organ des Marburger Bischofs, wird vom Priester Zegula redigiN, vom hochwürdigeu Studieuprä-selten Korosec corrigirt und überdies werde» wichtige politische Artikel vor der Drucklegung noch von den Herreu Domherren gelesen. Die Pettauer Bevölkerung wurde also nicht durch irgend einen unbekannten Eilender, sondern direct von der Marburger Geistlichkeit in ihrer Ehre -auf da« tiefste gekränkt, wer also in Pettau Ehre im Leibe hat der mus» sich darüber klar sein, dass diese Angelegenheit nicht mit einer gewöhnlichen Zeitliugspolemik abgethan werden kann. Es wurden bereits verschiedene Vorschläge gemacht. So wurde eine Massenversammlung beantragt, welche unter Androhung des Austrittes au« der katholischen Kirche den Bischos auffordern sollte, die .Südsteirische Presse" zu einem Wider-ruse ihrer Verleumdungen zu zwingen, bis zum Erscheinen dieses Blatte« war aber ein definiti ver Beschluss nicht gesaßt. Confiscirt! in der Kaserne find. Ich denke, e« wird weder den Mannschaste» «och un« schade», wenn wir morgen wirklich ettva« hungern sollten — lebt hungern wird wohl Keiner." Da» soll ei» Witz sei». ab,r er findet noch weniger als gar keinen Anklaiig. Eifi,es Schweigen solgt diesen Worte», »ur der Adj»ta»t ver-sucht, seinem Herrn zu Liebe »u lächeln, er ver-sucht e«. aber der Versuch mißlingt. .Und dann die Haxptsache. mein, Herren." sährt der Herr Oberst fort: .ich habe die morgige Übung so angelegt, das» ich möglichst viel OsfizierSaufgabe» aus einmal erledige. Die mei-sten von Ihnen werde» eine Spezialauigabe uud einen besondere» Anstrag erhalte», der sich dem Rahmen de« Ganze» anpaßt. Wie bei einem Uhrweik wird ein« in da« andere hineingreift», uiid da« Ganzt wird dann da» Ganze bilden." „Eben so wahr, wie tiefsinnig," denken Einige; der Konimandeur «bei fährt fort: „Meine Herren, das Ganze kann aber nur dann fuuktioiiiren. wenn die eiuzeliien Theile onfislirt! GemrtndergrMizung. Unter dem Borsitz, de» Bürgermeister« Herrn Joses Ornia und i» Anwesenheit vo» 14 Ge> meinderäthen sand am 28. d. M eine ordentliche Sitzung de« Pettauer Gemeinde« athe» statt. Nach Verlesung de» Protokolle» der letzten Geme»idrrath«sitzu»g theilt der Amtsvorstand Herr Eberhartinger mit, kass nun unerwarteter Weis, von Seite des Lan^eSausschusse« ein Act herabgrlangt fei, noch >o,lik.,m der Stadtgemeinde aus weitere drei Jahre die Einhebnng der Braut-«einnmlag« von 8 k per Hektoliter bewilligt wird. funktioniren. wen» ji« Räder des Uhrwerke» richtig, zur richtige» Zeit, am richtige» Ort ein-greifen. A»f die Sekunde muss Alle» klappen, pünktlich auf die Sekunde mus« Jeder von Ihnen zu der besohlenen Zeit mit seinen Leute» antreten und darum, meine Herren, müssen unsere Uhren alle ganz geuan gleich gehe». Meine Herren. ich gebe j-tzt die Kriegsuhr au«." Er spricht'» und greis» in die Tasche, um seine Uhr hervorziiholen. — aber die Uhr ist nicht da. er hat sie aus dem Rkgin^entsbnreau liegen lassen und der Adjutant wird abgesandt, um sie zu holen. Einige Minuten können vergehen, ehe der Adjutant zurück ist. — die Zwischen« mus» irgendwie ausgefüllt werden, und so sagt der Oluvft: ..Meine Herren, ich bitte Sie, inzwischen Ihre Uhie» vorzunehmen." DaS ist ebenso schnell gelhau. als gesagt, und Alle stehen nun mit der Uhr i» der Hand und sie betrachte» ihre Ehrouometer mit einer Genau- Der AnitSbe richt constatirt. das« infofnr de« großen LonsiimS ooii Dbstmoft da« Ertrögni« der Umlage im laufenden Jahre kaum 2000 K b<> tragen, also brbruteiib hinter dem präliminierten Betrage von 4000 K zurückbleibe» werd,. Weiter« habe die Gerneiiide dem pensionierten Stadtwacht-meist« u » ar fiM Abpndunalhiinme per 8000 K und für SBrfldciirqwralutt« statt tOOO K 3000 im laufend?» Jahr, zu bezahlen, wflche «»«gaben im Prtliminare Richt enthalten waren. Es sei also nothwendig. dir Umlageerhöhmig pro 1S01 ausrecht z» erhalten. (Wird genehmigend zur Kenntnis genommen.) Der Bürgermeister verliest Zuschriften der Herr,» Hosrath Machn. Abgeordneten Wolfs» hardt. in welch,» brid, Herreu ihre» Dank au«-sprechen für di, ihnen zugekommenen Dank-schreiben uud versprechen auch in Hinknnst für die Interessen d,» unttrst,irisch,» Weinbaues einzutreten. Weiter« berichtet ber Bürgermeister Über die Bildung dk« La»de«sremde»verkehrSve>« bände» und b«antragt, dieser tvcrtvollen Organi-sation mit einem Jahresbeiträge von 20 K bei-zutrete». (Wild angenommen.) Dir Herren Aiiion Masten, Franz P o-t o t s ch n > g. Jakob H o r w a t h, Leo Ä u I u i g, Franz M » rko werde» i» den Äemeindrvrrband ausgenommen, den Herren Joses S l a v e t i C und StanislauS KlobuLar wirb die Aufnahme flfgen Bezahlung einer Gebühr zugesichert. Da« Ansuchen de« MalyiaS Platz »m bediiigung«-los, Ausnahme wird abguviesen. Die Gemeinderechnung pro 1900 (Referent Gemeinberat 6,lli»sch,gg) wild genehmigt. E>» Antrag der internationalen Unfall«» versicherunas-Actiengesellschaft aus Ergänzung der bisherigen Versicherung und Erhöhung der Jahre«-zahlung, wi'd der Finanz-Sictio» zugewiesen. Dem Deutschen Studenten-Krank,»vereine in Graz wirv tot, im Borjahre ein« Subvention von 20 K gewährt. I» de» Kirche»concurrenzauSschus« wurden gewählt die Herren: Carl Kasper, Raimund S a t) ii i f, Josrs Ko11r » z und Josts O r n i g. Frau Medonig erhält rinr Dienstboten-Bermittlungs Coneejsion. Über da« Gesuch deS Herr» Direktor G u b o um Errichtung,ine« Laion-Tennisplatze« aus Kosten der Gemeinde, refiricit Gemeinberath Sadnik. Derselbe verl>e«t eine dietbezügsiche Zuschrift deS Gejuchistellers, in welcher der Wunsch auSge-jprvchen ivnd, eS s,i der ^aivii-Tennisplatz an gewinn Wochentagen de» Studenten, den Schülern de« Studentenheime« und auch de» Fremden zugänglich zu mache». Über ein Ansuche» de« Herrn Dr. A m b r o s i t s ch wurde bereit« der Bauplatz hinter der Sparrassa diesem Zwecke gewidmet u»d Referent beantragt »im. auch bic nöthigen Schott .« Sanb- und Löschfuhren selten« der Gemeinde zu leiste», die sonstige Einrichtn»g aber dem in Gründung bkglisfenen Lawn Te»»i«> Elub zu überlassen »nd dir Bedingnng zu st,llen. igkeit als hätten sie dieselbe» »och nie in ihrem Lebe» peseljen. Eine M>nUte verrinnt und dann »och ein,. Da sieht daS scharfe Auge de« Vorgesetzte» einen Leuinant, d,r kein, Uhr in der Hand hat. „Wo haben Sie den» Ihre Uhr, Herr Leutnant von Meiner?" sragt d't Offizier. „Zu Hanse vergessen, Herr Oberst," la»t,te die schnelle Antwort. »Das ist mir sehr, sehr unangenehm," tadelt der ÄoniiiioiiDvur, „denn gerade Sie habe» mor-gen eine» Auftrag, bei dem es fast auf den Bruchtheil einer Sekunde ankommt — gerade Ihrer anerkannt voitreifl'chen Uhr wegen gab ich Ihnen den Auftrag. Bitte, vergessen Sie sie morgen nicht — ich würde Ihnen sonst sehr grob werde» müsse»." „Zu Beseljl, Herr Oberst." «Diese Worte wäre» überflüssig." tadelt der Gestrenge, „ich würde Ihnen auch ohne Ihre Zustimmung grob werden." Wieder will der Leutnant: „Zu Befehl" dass der Lawn-TenniS-Platz d,n Gym»asial-studente» an grwifs,n Wochentagen zugänglich q,macht wird. Dieser Antrag wird nach längerer Debatte angenommen. Gemrindtrath S e l l i » s ch e g g beantragt mit Bezug a»f.hn> jüngst im Abßlvrd>iete»hanle qejteyteu Antrag aiif Ausban der Balii'ftrecke Afpaug. RadtrrSbutä: „Es möge» die Abgeordneten der. ös'lichen HtAerinark und der Handels ». Gewerbe« kam«« ftfr. der deutschen BalkSpanei, im Ab-. geoibnetenyaase Stellung nehmen, das« ^ di«.' Ergänzung, beziehungsweise der Ausbau der Eisen-bahnliuie AIpang-RadkerSburg-Peitau-Krapina bei der JnwestitionSvorlage in Berücksichtigung kommt. (Wird einstimmig angenommen.) über eilte Anfrage theilt der Bürgermeister mit, das« di« für Reuberebung dcr Weingärten bewilligten 20000 K noch nicht angewiesen sind, er glaubt jedoch, das» dieselben in kürzester Frist flüßig gemacht werden. Da er nicht geneigt sei, alleiu die Borschußg,suche zu erledige», bittet er de» Gemeinderath, zwei Herren zu wähle», welche ihm bei dieser schwierige» Aufgabe unterstütze«. E« werden verschiedene Vorschläge gemacht, aber keiner der Herren will diese« „Mandat" über-nehmen, eoblich wird beschlossen, dem Bürger-meister die Wahl seiner Vertrauensmänner zu überlassen. Herr Gemeinderath Kasper beantragt die Eanalisirrungder im Villenviertel auf dem Grunde des Herr» O r n i g angelegten Straße». Herr O r » i g beantragt Rnckverweifung an die S-ltion. welcher Antrag angenommen wird. Gemeinderath Roßma » n theilt mit, das« die Anlagen im Stadtparfe durch Hunde außer-ordentlich beschädigt werden und stellt den An-trag, e« feien vom 1. Mai an Hand« im Stadt-pnrke an der Leine zu führen. Gemeinderath Kasimir stellt den Gegenantrag, in jedem Falle von Beschädigung der Anlage« die Hundebesitzer entsprechend zu !xf«raseu. Der Antrag de« Heirn Kasimir wird angenommen. Hieraus vertrau-liche Sitzung. Localnachrichten. (vrr ^awilieriabend de« Herrinn „vrulscheo Heim" in prttan) am 23. März ichlvß den schöne» Kranz mehrerer FamUienabenlx, die unter d,r verständnisvollen, eifrigen und krast-vollen Leitung de« Obmanne«, Herr» Dr. Fritz B r a ö i ö. zu »vahre» Vergiiügu»g«abeiid«n wurden. Wer viele» bringt, wird jedem etwa« bringe«, ist ein Leitspruch d,S unermüdliche» Obmanne« »nd diesem getreu, bot auch der Abend am 23. März ei»e reiche Vortrag«ord-nung, an« der folgende Nummern besonders erwähnt werden müssen: Aus „HanS und Ilse", einer Dichtung van Dr. Braöiü, la« der Ber-fasser die reizende Idylle .Waldweben- vor. die mit ranlchende»! Beifalle aufgenommen wurde. Kuch die Ballade „Ritler Kunibert", vom gleichen sagen, aber im letzten A»genbt»ck tchlnei« er die beiden Woite hinunter. Endlich erscheint der Adjutant wieder — selbst wenn sie z» Pferde sind, beeilen sie sich nicht besonder«, geschweige denn, wenn sie z» Fuß sind. „Haben Sie sie gesiiiib«»"? sragt der Kom-ma»deur und al« der Adjutant die Frage zur Zusriidenheit deS Vorgesetzten beantwortet hat, lagt der Herr Oberst mit erhobener Stimme: „Meine Herren, ich gebe jetzt die KriegSuhr au«." Tiefe», erwartungsvolle« Schweige» folgt diesen Worten. Jeder ist von der Feierlichkeit de« Augenblicks durchdrungen. All, blicken gespannt ans de» Herr» Oberst, als wollten sie schon von seinen Lippen die Worte ablesen, b>vor deren Schall a» ihr Ohr gedrungen sei. „Meine Herren, e« ist jetzt genau —" Mit gespitzten Ohren lausche» Alle — aus die Sekunde kommt e» ja an, aber so schnell sollen sie nicht befriedigt werden. Der Herr Oberst hat vergesse», sein Pincenez anfzusetzen Schriftsteller, fand gebührende Würdigung. Nun folgte da« Duett für Sopran «nd Alt von Keny, „Frau Doctor Schmöckerseld und ihre Köchin." Frl. Paula T e r d i u a erschien al« redende Kücheniee, sang un» spielte allerljchst mit ihrer eifersüchtigen. nicht gmz kinwanbfrei [christ« ttelkrnde» Herrin (Frau Major f 11* r t ch.) BeK« Dameir etheitertrn scho» durch ihr gelu». genstz Uistüi, und «oren j» sicher, al« ob ei keitz La«peiifi>»er gäbe. Ihr, Vesang «Sre aber noch mehr z«e Ä^tmig gekommen, wenn die Clavierbegleitung etwa« zarter gewesen.wäre. Wieberholte Hervorrufe und zioei prächtige Bluniensträuße belohnten die Damen für ihren Fleiß, ihr Geschick und ihr l>kbe»S>vürdigrS Mit. wirke» am Familieuabende. Hervorragendes leistete Herr jur. F. X l a m p f e r. Galt auS Giaz. durch seiue .heisren. vortrüge in MooS-kirchner Mnndart." Die Sprache, die Bewe-gungeu, die BauernNugheit waren so täuschend, das« man glauben mußte, ein MovSkirchner Bäuerlein habe' sich im SaloiMiizuge in« deulsche Heini verirrt. De» Aufaug machte: „Die magne-tisch-elektrisch, Eisenbahn", al« Ziigabe kam „W-a der Hia«l si anfgh«»kt Hot" und d,n Schluss bilbet, die köstliche Geschichte „Warum der Glo> buS schief steht' Richt endenwollender Beisall konnte leider weitere Zugaben nicht er-zwingen. Wir hoffe», Herr jur. Klampser iverdr wieder einmal die Pettauer so gut unterhalte». Den Schluß bildete bie Numnier die .Stumme Oper Pagliacci" oder „Da« ist die Liebe" von Dr. Federico Braceavallo. Personen: Canio. Haupt einer Gauklerbande (Herr Prof. Schöl> i » ger), Nedda. dessen weib (Frl. Dank >>). Tonio, Gaukler (Herr D r i s i ii g t x), Silvio, Gigerl (Herr Dr. Braüiü.) Ein Bor-spiel, au« 7 bekannten Liedern bestehend, machte un« mit den Personen de« Stücke«, die bei ent-sprechenden Liedern zwischen dem Vorhange sichtbar wurden, bekannt. Der 2. Akt. 112 Lieder umfassend, bot den Darstellern. Gelegenheit, ihr pantomimisches Können in trefflicher Weise zu zeigen. Da die Darsteller: Frl. Danko. jeder Zoll rinr Künstlrrin, Herr Dr. B r a 6 i 6. Herr Prof,ssor Schöl> iug, r und Herr D e i-s > ng, r al« die Zierden unserer Liebljabtrbühne bekannt sind, so ist e« nicht nöthig, hier weitere Woite de« Lobe« zu verlieren. Herr Dr. BraöiC wurde mit einem Kranze, der mit einem Bande in den deutsche» Farben umwunden war. au«ge-zeichnet. Die Elavierbegleituiig der Oper besorgte Herr Direktor H ä n s g e n zwar ohne Begeitte-ruug, aber mit gewohnter Meisterschaft. Die Jugend erfreute sich noch mit dem Tanze, der die trefflichen Leistung,» der Musik iu eigen, nützigsler Weise ausbeutete. Heil, Herrn Dr. Braöiü für seine Mühnvaltung, möge er uns erhalten bleiben! (Conccrt der Slreichmnßk te« MM-Vereines.) Der 25. März war ei» sehrgnt gewühlter Tag für ein Eoncert und diese« war auch glänzend «»'d e« vergeht noch «ine geraum« Zeit, bi« er endlich sagt: „Meine Herren, e« ist jetzt ganz genau zwölf Uhr uud sirbenunddreißig und eine halbe Minute." „Da« ist »un ganz gewiss nicht wahr", denke» die anderen Herren, „es ist »och nicht einmal einhalb EinS, geschweige denn schon sieben Minute» mehr", und der Herr Oberstleutnant, der zwar nicht de» Papst zum Better, wohl aber einen Bruder im Militärkabinet hat, sehr gut angeschrieben ist unb wegen feiner glänzende» VeimögenSIage — seiue Frau ist mehrfache Milli-vneuse — e« nicht nöthig hat, sich eine möglichst hohe Pension zu veidiene», nimmt allen Muth zusammen und sagt: „Verzeihen der Herr Oberst, so spät ist es noch nicht." Der Kommandeur sieht seine» EtalSmäßjge» an. al« wollte er sage»: „Rann? WaS fällt den» Dir ein? Glaubst Du etwa, mir durch Deine verwandtschaftlichen Beziehungen und Deinen Reich, thun« zu imponiren? Pleite machen kann Jeder, auch Du, mein Sohn BrutnS uud Dei» Bruder besucht, inbrtii dir Räume de« Hotels Osterberger seid leere« Plätzchen finden liefen. Herr Kopell» meister L Schacht» hofer hatte eine fei« gewählte VorlragSordnung zusamuiengeftellt. die allgemein befriedigte u»d reichen Beifall fand, da jede Rummer mit Sorgfalt studiert war. Den Ansang machte: „Xir SED«If ist fo schön", Marsch nach dem bcfonritfu Liede von O. Jünger; es folgte .Italienischer Walze," von I. Strauß, Ouvertur« „DichM »nd Bauer" von Fr. v. Suppse, hier waren einzelne Tempi etwa« zu gehalten, .Änlev Morgen Bkelliebchen". Serenade von Rich. Eilenberg. .An» der Openiweli" von L. Schachenhvfer, große Fantasie. die 10 hübsche OpernmelaWen ja sehr gesällige Ve> bindnng brachte, .L»j« dn B«il" von Killet, wobei Herr Richter sich dl« Meister Auf feinem eigenartige» Holzinstnimente bewies. .Lotbringer Marsch" von Ganue.' .Kavatine au« ver Oper Faust" von Eh. Goonod. »der liebe Augnstin und seine Nachfolger", Potpourri nach alten und neuen Wienerlieder». Tanze» und Märsche» von I. F. Wagner, welche« nicht w» niger al« 43 Theile nmsaßte, .HochzeitS-Sträußchen". eine fehr an» sprechende Polka frauyaise vo» L Schach«»hofer, ..Verlorne» Glück". Lied für Trompete von Sprvwacker, wobei sich Herr Funcke «»»zeichnete und .Automobil-Galopp" von Schneider. Die dankbore» Zuhörer lohnte« jede Nummer mit reichem Beisalle, der uüt gtlungeue« Zugabt», bedacht wurde. Hoffeullich wird der lominende Ostermontag den Piilauern wieder einen fo ange-nehmen Abend bringe». (teichenbegiinguis.) Am 24. d. M. fand die Beerdigui^ dc» Heren Wilhelm S k u b i tz, eine« ehemaligen Gewerbetreibenden von Pittail. statt. Herr Skubitz hatte sich in feinen besseren Tage» um da« Bereinsleben von Petta» sehr verdient geniachl. Bei allen Feste» wurde ihm die AuSjchmückuug der Säle u. dgl. überlassen und er -farn auch d„, a» ihn gett.lltcu Ansordermt^en getreulich nach. Da er fast durch zwei Jahr-zehnte ein eifrig?« und steis h^moivolleS Mft-gli«d de» Mänuergrfangvereine« war, fo nahmen über 4V Sa»ge«brKder an feinem &ichc»txgäiij)» niste theil und erfülllrn eine Pflicht der deutsche» Trene. das« sie ihm ein Trablied (.Stumm schlaft der Sänger") sauge». Nach der Leiche»-feie« fand sich der •»röjjfc Theil der Säuger im Schweizerhame ei», wo der Verdunste de» Ver-blichen,» in würdige» Wort,» gedacht und ihm 'ein Salamander gerieben wurde. . (Statt rinrr Iranjfrrtdt.) Anläßlich de« Hiufchetdeu« j,iues ehemaligen Mitgliedes. Herrn lIfnmh, ho» »der Ausschuß de» Verschönerung« vereine« 20 Krone» für d>e Hinterbliebenen bei der städtischen Armenbehbrde erlegt. » Leutnant vofi Mcnrer, »och feine Uhr genau nach der eine« Kamerade» zu stellen und fagt da»»: .Meine Herren die Krieg«» uhr ist auSacgeben." Da« ist eine Thatsache, an der sich nicht« ändern läßt und selb» im allcrinnerste» Innern erhebt Niemand dagegen Widerspruch. Nach der Kuegsuhr rücki am nächste» Mor-gen dos Regiment in das Gelände, nicht wie Wohniingsmaiigel nicht günstig erledigt werde» könne«. Ist erst die Reparailirwerksiätle iu Be-trieb, dann wird sich der Wohnungsmanoel zu einer wahre» Ealamitüt »»»wickeln. Es ergeh» da-her nochmal« an die Baulustigeu die dringende Bitte. nicht länger zu zaudern, sondern sofort mit Neubauten zu beginne». Ebenso wäre e« außeiordeiiilich erwünscht, wenn Besitzer ein-stöckiger Häuser sich entschließe» wollte», ein zweite« Stockwerk auszusetzen, wir dir« schon er« solgreich von den Herren Osterberger. Oriiig. Fürst und Andereren durchgeführt wurde. E« wird un« mitgetheilt, das« in solchen Fällen die Prltauer Sparkasse geneigt ist, die ganze Ban-summe vorzustrecken, die Hausbesitzer würden al^v. ohne Baargeld zu bcnöthig,n. ein gute« Ge-schüft machen. l^rurrlirreilschast.) Vom 30. März bi« v. April 2. Rotte de« 2. Zuge«, Zugtsührer Bella». Rottsühr F. S t r o ß. Feueranmel-düngen si'id in der SicherheitSwachftnbe zu macheir. Auswärtige Neuigkeiten. (Wrinmarkt in Sri»).) Wir » achen hiemit ansmerkfai», daß mit den, Weinmarkte eine Weinkost und eine Prämiirung der «»«gestellten Weine verbunden fei» wird. ES stehen für diese Zwecke eine Zahl StaalSpreiSmedaillen ittbfi dem vom La»de Stei»rmark und der Stadt Graz gewidmeten Geldpreise zur Verfügung. Außerdem werden hervorragend« Leistungen ans dem Wein-baugebikte durch Verleihung künstlerisch anSgk-statteter Diplome. Würdigung finden. Das Preis-gericht wurde bereit« zufammengestellt. Es ist somit im heurigen Jahie dem stemsche» Weinbauer. trotz der entsalleueii Landesausstellung. Gelegenheit geboten, mit feinen Produkten in öffentlichen Wettbewerb zu treten und sich einen Preis zu erringen. Bemerk! fei »och. daß wegen rechizeitiger Znsammenstellung de» Kataloge«. Anmelduugcn nur bi« 2. April Ausnahme finden können. (Vom Laudrsverblinir für Fremienverkrhr.) Die giündende Haiiptverjainmlung deS Verbände« findet, wie bereit« gemeldet, am Sonntag, de» 14. April l. I. nm halb l l Uhr vmmittag« im ' Saale des Haus,« der Kaufmaiiiischoft i» Graz. Renthorgasse Nr. 67 statt. Aus der Tagcsord-n»»g befindet sich der Thätigkeitsbericht des pro» viforifchen Verbandsausschusje», die Wahl des Verbandspräsidium« »nd VerbaridsauSschilsseS. so» wie der Rechnungsprüfer, der Jahresvvranschlag für 1901 und freie Anträge. Spezielle Einla-dniigen wurden auch diesmal nur an Vertreter von Korporationen und ei»e Anzahl von Hotel-besitzen! versendet. I» der Provinz wurden dort, wo VerkihrS- und Verschönernngsvereine bestehen, diese, wo derartige Vereine nicht bestehe», die Genieindevertretniigen zum Beitritt? zum Verbände und zur Theilnahme an^der gründende» sonst geschlossen »ach den Klänge» der Regiment«, musik, die die thörichte Menge da« GoldatenlvoS al» da« schönste aus Erden erscheinen läßt, nein, tlack, «weise rückt die Truppe ab. Ein Regiment ist eine ganze Menge; zweitausend vierhundert Kommißnieseln kann derjenige, der Lust dazu hat. zähle», wen» ei» Regiment vorbcimarschirt. Aber für die kriegerischen Ideen deS Herr» Oberst genügt da« heute nicht, er hat noch Flog-genbataillone und Flaggenkoinpagnieen niarkirt »nd jede Abtheilung marjchirt »»«er ihrem Führer zu der befohlenen Zeit »ach dem befohlenen Fleck Erde ab. Äui einer Anhöhe, von der aus er einen weiten Überblick über da« Gelände hat »nd von der au« er in jede Terrainfalte hineinsehen kann, hält der Herr Oberst mit feinem Slabe: dem Herrn Etatmäßigen, feinem Adjutanten und seil»», Ordonaozoffizier. den er für den heutige» Tag z» dieser hohen Stellung besördert hat. Z» feine» Füßen und zu de« Füße» seines Rosse« wogt der Kamps (Schluss folgt.) Versammlung eingeladen. Da mehr al« ein halbe« Tausend solcher Einladungen ergangen ist. er» scheint ein versehen nicht ausgeschlossen. Doch beda,f e« ivohl kaum einer Versicherung, das« jede Gemeinde nnd Korporativ» de« Lande«, so-wie jede Privatperson, >velche den Verband ihre Förderung augedeihc» lassen will, herzlich will-kommen ist. Der Jahresbeitrag beträgt für Pri-vatperfoneu mindesten« 10 Kronen, für die übrigen Verbandsmitglieder mindeste»« 20 Kronen. Beitrittserklärungen sind an die VerbandSkanzlei in Graz, KaufmannShauS 1. Stock rechts z» richten. Der provisorische VerbaudSaurschnsi hat bereit« alle Vorbereitungen in Angriff genommen, welche anläßlich der scho» fü» den kommende» Sommer in Aussicht genoiumeneu Bereisung der Steier» mark durch ausländische Journalisten nöthig er-scheinen. (Zum VIII. ialrrnalionalen Congresse argen ZUK«holism»s.) Da« Steiermärlische LandeSeomilS zur Vorbereitung de« VUl. inter-nationale» LongreffeS ge,>en den AlkoholiSmu«, der in Wien vom v.—14 April tagt, hat am 26. März feine letzte Sitzn,,» vor den, Congreß abgehalten. Unter den bei der Sitzung vorgeleglen Arbeite» Vrdient besondere« Jnlereffe daS Er-gebni« einer großangelegte» Uinsrage über de» Alkoholgeiinß von seilen der Schulkinder. Mit dieser »nd ähnliche» Frage» ist jedoch die Absicht des Eongresse« keineswegs erfüllt, derselbe hat vielmehr die Ausgabe, in allen Kreisen der Bevöl» kerung zum Nachdenke» und thatkräftige» Ein-schreiten gegen die in Osterreich bisher nur wenig beachtete und bekannte Volkskrankheit, den Alko-holismiis, anzuregen. Wer immer Jnlereffe für die sociale Entwicklung unserer mod,r»e» Zeit hat, sollte e« nicht versäumen, an den Berhand-Inngen des LongreffeS teilzunehmen, an denen sich die hervorragendsten Soeialpolitiker aller Länder bet heilige» werden, ». a Otto Lang (Zürich). Vanderwelde (Brüssel), John Bur»S (London). A!s Mitglied kann jeder dem Eongresse beiwohne», der sich dazu bereit erklärt nnd über» »iniint der Betreffende damit keinerlei weitere Verpflichtung. A »meld»»gen nimmt entgegen der Obniann deS Wiener BiireauS: Hofrath Prof. Dr. Max Gruber. Wien IX/, Swarzspanierslraße Nr. 17. Geldsendungen nimmt entgegen der Eaffier: Regierungsrath Dr. W. Svdlin, I.. Känitnerring 17. AI« Delegierte des Landes-comiteS werde» a» dem Congreße iheilnehmen die Herr«» Statthaltereirath Dr. August Schneditz. LandesailSschuIsbeisitzkr Dr. Heinrich Reicher, Uiiiversitälsproseffor Dr. Enist Mischler, Pros, der techn. Hochschule Fritz Reinitzer, Sekretär der Laudesgewerkschasts Commissionen Binzenz Mu» chitsch. Mitgliederkarteu besorgt gegen Erlag von 6 Kronen der Schriftführer des steiermärkiicheil Landescomites Dr. Paul MatheS, Assistent der UniversitätSsrauenklinik Graz. Paulnsthor-gaffe 15. Humoristische Wochenschau. E« sind mir in letzter Zeit mehrere Briefe von zarter Damenhond zugekommen, welche sich mit der Person de« hochivürdiqen.Herr» Schegula besoffen und in welchen sehr viel von .Schweinerei" die Rede n»ar.^Da sich also die Pettoiier Damenwelt für diesen he'chivürdigen Herr» zu iiitercreifieien scheint, g> statte ich mir folgende Personsbeschreibuiig. Ter saubere Herr ist 41 Jahre alt, au«Mosch>>anzen (aha!). klein und dick nnd die Alkoholometerskala seiner Nase zeigt auf täglich 12 Liter Bier. C o n s i s c i r l! Dem phisischen Schegula ist der geistige Schegula ebenbürtig. Ich weiß iiichr, nieine Dame», ob sie die Moraltheologie von Liguori studiert haben, nebenbei bemerkt ein fehr fromme» und zugleich interessante« Buih. aber ein au»!,ezeichnrtcr Schüler »e» heilig!, Liquor! ist unser hochwiir-diger Schegula. Wje schön sogt er doch in der letzten.Südsteirischen": Sie wollen sogar ein Torps germanischer Jungfrauen in P e t t a u gründen. Wiher nehme»? (Ä »-merkuug de» hochwürdigcn Herrn S ch e g u l a). Sie glauben vielleicht, hochverehrte Damen, der hochwttrdige Herr hölte da mit feiner niederträchtigen Äeschimpsung unschuldiger «nd unbetheitigler deutscher Mädchen eine Sünde begangen? Weit gefehlt? Hl« würdiger Schüler de« heiligen Lignori verstand er e«, hündisch zu schimpfen und doch al» geweihter Mann die Sflnde zu meide». #r wollte ja nur konstatieren, das« keine germanischen Jungfrauen in Vettau sind, das« die Sache auder« herauskam Nnd ander« oufgtsaß! wurde, dafür kann der fromme tugendhafte Schegula nicht«, da« ist eben die Strafe Äottes für die sündhaften Pettauer! Confislirt! Aber abgesehen von der Moral de« heilige» Schegula. er gefällt mir auch sonst nicht. Gibt e« doch nicht» Erbärmlichere« und Snt-ehrendere«, al« wenn ein Manu unschuldige Mädel« beschimpft, die ihn, nicht« zu Leide aetha» hoben l O Schegula I Was habe» Dir j B. die Mit-glicder unsere« Aakholischen Franenvereinct gethan? Genügte Dir nicht, das« diese Damen alljährlich 1000 Gulden sür die Armen zusammenbringen, 400 st. unter geistlicher Leitung vertheilen nnd 200 fl. ausheben, damit der hochwürdige Herr Fürstbischof auch etioa« bekommt, wenn sich der Verein auflöst. Wa« sollen sie denn noch thun, um Dein uud Deinesgleichen Wohlgefallen zu gewinnen. Wer weis«, wa« der hochwürdige Herr noch für Wünsche hätte! Confiöcirt! Unter de» Badeorte». welch« sich von Jahr Jahr größerer Beliebtheit erfreue», ist Rohitjch-Sauerbrunn, da» .Karlsbad de« Süden«" zu nennen. Die vornehmsten Kapacitäten der Monarchie empfehlen diese«. Heuer sein 100 jährige» Jubiläum al« LandeS'Euro»stalt seierude Bad bei allen Kr-trankungen de« Magen«. Darme», Diabete« (Zncker-rnhr) und Brightscher-Rierenkrankheit. Die Säuerlinge erhielte» a»f derParifer Ausstellung des Jahre« 1800 die höchste Auszeichnung in Form dc« .Grand Prix".Im Jahre 1900 bejuchte» an 3000 Enrgästen die Perle der grünen Steier und hat sich der Besuch in de» letzte» 5 Jahre» ga»z bedeutend gesteigert. Kleinasien Amerika, Rnmänien. Serbien, ja selbst leinästen sandte» un» im Vorjahre Eurgäste. Die Preise find mäßig zu nennen »nd die Zimmer haben iti den letzte» Jahren eine» gesteigerte« Lnxn« erhalten. Die Curcapclle erfreut sich eine« gerechtfertigten Rufe» wegen ihrer tadellosen Musik »nd der Abwechslung ihre« Programme«. Thealer. Concerte. TenniStvnrniere, ja selbst italienische Nächte mit bengalischer Beleuchtung wurde» im Vorjahre inseenirt und fanden ungetheilte» Beifall, vrochure» grben Auffchlos» Über alle« Wünschen«, und Wissenswerte und werde» kostenlo« v»n der Direction in Rohitfch Sauerbronn anSgegeben. Wocheumirkt-Preife • I II »ttNttdurch. u" f in ». « Gewicht «et»»»...... Korn....... Wcrftr...... Sfer...... t»r»tz..... $wT\..... Halde»...... irMWfrt..... Aiftlra...... jy...... fcjrfrbrti..... wiljcngrie» .... Si-iA . ..... Mt...... Zwetschken..... «ptrM ...... »llmmel..... Wachholdeebeeeen. . Hrena...... »upvengrüne» . . . Munvmehl .... SemmktMehI . . . f ofrntaoMtt.... Rindtschnuilz . . . Ur*?. :•: ®pr«f, geräuchert . . Bdinw«..... Solj....... ®«lttr, frisch . . . «fe. steirisch . . . »in....... «ndflnich .... »albßeisch..... Schatinrflcifch jung läse,öl...... «awei...... Bmen.tBIa» .... Seife orb...... rantaxin .... 100 >il«gr Kilagraiu« Litte Kilogramm 16 16 18 I 16 13 14 f in L 9 18-W Kilogramm 46 md Kilogramm r........ Weinessig...... Milch, frische . . . . . abgerahmte . . Holz hart Reter lang . , «eich . . . Holzsohlen. Jg*. .. . Gteintohten ...... II........ troh, Lager . . . . . Streu . , Liter Meter ^efloliler 100 Silage. 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Zugleich danke ich Allen für die Beileidskundgebungpn, Unterstützungen und Kranzspenden und für das zahlreiche ehrende Geleite zur ewigen Ruhestätte. mm mm* Theile dem geehpten p. T. Publikum höflichst mit, dass zu den Oster-Feiertagen der beste SqtzNttcher yqtRrrebentsst gt. Wtex 48 kr. und gHp Natur-Tiaohwein per Kttsss 2\ kr. zum Ausschanke k?mmt. Achtungsvoll Franc BCahori{. @I©I9 aEHH0S9HHE) ^fercarttil - (^ouoeris n i i J\t m 1t1 n dt —4$ von fl. 2.— per mille an, liefert di« Siichdriickerti W. MauKr, petta». Danksagung. Die vielen innigen nnd tröstlichen Beweise liebevoller Theilnahme wählend der Krankheit und anlässlich des Ablebens unseres vielgeliebten Sohnes, bezw. Bruders, des Herrn Adolf Putrich, Gymnasialschtiler der VI. Classe machen es uns zum herzlichen Bedürfnisse, hietür, wie auch für die schönen Kranzspenden seiner Mitschüler u. Freunde, sowie für das zahlreiche ehrende Oeleite zur letzten Ruhestätte, insbesondere dem hochwiirdigen Herrn Professor Majcen und dem hochwürdigen Herrn Chormeister MoYawez für die zahlreichen Besuche während seiner Krankheit, sowie auch dem Herrn Di-reclor und den gesammten Herren Professoren, so auch allen Freunden und Bekannten, den innigsten tiefgefühlten Dank auszusprechen. Die fleftrauernd Hinterbliebenen. I 3 d o •tttittv Systems Hsvsft»,« mit fyploRt richtet ein und übergibt in, vollen Betrieb Dr. Wagner 4 Co vereinigte Fabriken als Commaj)ditjpaell«chaft. Zweigniederlassung W|<« XUTTT. 4«. Illustrierte Preis- bflcher und Kostenvorsnschläge sendet auf Verlangen gratis nnd franco unser Bureau W^Uj^VIiydh^ 4». ? I Bei completten Einrichtungen werden Theilzahlungen bewilligt. Chemisch rein flüssige Kohlensäure, absolut lust-frei, sowie sämmtliche (iebrauchsgegenstände für Soda» wasBerfabriken zu billigsten Tagespreisen. Gründl. 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Übelkeit mit Erftraohen, die bei chronische veraltete« Magenleiden um so heftiger auftreten, verschwindcn oft nach einigen Mal Trinken. ' Atndlvtrkailflina UBk hew" unangenehme Folgen, wie »«kl«»««^ SinylvrrsiopsUNg cbmerlln. Narzklapfea. .Sohiafio»igkeit, s-w>- «lutftaun.igen in Leber, Milz und Psortadersyst«m (Nämorrhpictol- W*") werben durch »rtuttrwrin oft rasch beseitig,, »räuierwem behebt M»venta»«lekck»it und entfernt durch einen leichten Stuhl u» lauglich» Stoffe an« dem Mögen »nd den BedOrmen. Hazerrs, tileiches Äussehcu, 61ut-jttaugfl, EntKrästmig «»»na. mangel> Jtoibifbung und eine« fraulhaslen Zustande« ber Leber. Bei AppetltlMl|kait, unter ner-*t$er Atoptnnung »nd GenUtlnverstlmniun«, sowie häufigen Kopfschmerzen, schlaflosen Nichten, siechen oft solche Personen langsam dahin. «T jfräuterwein gibt der geschivüchten Leben«krast eine» frischen Impul«. W lkräutenvein steigert den Appeiit, besirdert Verdauung und Einährung, regt den Eloffnxchsel an, beschleunigt die Blutbildung, beruhigt die erregten Nerven und schafft »eile Lebenslust Zahlreiche «nerfennungeii und Dank- schreiben beweis»» die«. KriMttrwtlll ist zu haben in Flaschen k fl. i.f« «nd fl. 2.— in den «pothefen von ?«»»». c»Nt»d«fg. v«r»»aik, Fohif>ct>. Kidkeri-dir». Dtanck, UMMUKS-TtUtrln, §e«edrti, Cilli, UJisdUct» Candt btfj. »UrbtTi u. s * sowi» ii» Sttkratrk und ganz vtfmtldt- Itagari in den «pothefe». Auch ««rundet die Apatfeeb« In FE.TTAU » und rn*Hr FUtMlch K(®uter Wftjt «t» Orlflimlpr»l»«n imli «Am Ort.n 0»t»rre'c+ Un|»mi . HßU- Vor Nackalrtsiges wird gewarnt. "WG . /•*",%"' Ümrwrlonge auödrüälich , • Hubert TJlIrich'flchen *m§ HfltffgrweiM. $R»in fsflütenwln ist fein «ehrimmittrl: seine Beftondiheile sind: Malaanw»in 450.0. Seinivrit lOO/t, Glycerin IOO.Y. Rolhwein S4U,0, «derekheusast tbO.O, stirschsasi NSO.O. 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Der Bürgermeister _ ' :rt7;' Kundmachung. Der steiermärkische La»de»au«sch»s» hat auf Grund de» tz l de» Gesetze» vom 18. Mai »SS4, L.-G - und B.-Bl. Nr. 41. mit Zuslim-m»»g der k. k. stciera. Statthalterei der Sladlgemeinde Pellau fslr die Jahre 190t, 1902 unb 1903 die Bewilligung zur Einbebuug einer Ab» gäbe vou im Gebiete der Etadtguneinde Petiau zum Verbrauche gelan-geudem Bra»lm,in im Au»»«abe von acht Heller pr. Hektoliter und Grad »er 100-lhettißea Atkoholmeter-Skala mit der «jiufchränkung «theilt, das« diese Abgabe weder bei der Einfuhr i» da» Gemeindige-biet, uorf) bei der Erzeugn»» daselbst, sondern nur beim Verbrauche ei», gehoben werden daif und vo» der Entrichtung dieser Abgabe Arantweiu in allen jenen Fällen freizubleibe» hak. i« welche» von de» staatlichen Steuern »ach ^ 0 de« Brantiveiusteueraes.tzrS vom 20 Juni 1888, St. G.-Bl Rr. 95 in ber mit ber kaiserl Beioidnung vom 12 Juli 1886» 2. Tlieil, R.-G. Bl Rr. 120, abgeänderten Fassung gewährt w>rd. Die» wird zufolge Erlasse« de» steierm LandesanSschnsse« vom 22 März 1901, Z. 12046, zur allgemeinen St>nutni» gebracht. Ter Bürgermeister: 3. ®rai(j. Herausgeber und verantwortlicher Schriftleiter: Friedn» von kkalchberg. Dn»k: K Blanke. Bet,au J| Betrage zur MM I pettauer UW QJ Aus froher Burschenzcit. Humor»tt« do» «lwin 9t e t n c r. lSchluK.) ^unoHo," nahm der Oheim mit unerwartet heiter strahle»-V/fl dem Gesichte de» dü»nen Fade» der Unterhaltnng auf, lg .e» war uidjt so bös gemeint, Alwin, was ich Dir heule früh bezüglich des BeincheS Deiner Freund« faßte. Nur übermorgen geht es beim beste» Willen nicht, sie hier u empfangen, weil ich selbst eine» alten Freund erwarte, mit dem et» eine» ruhigen Nachmittag verplaudern möchte . . „Natürlich wollen wir dann nicht stören," fiel ich ihm schon halb rrsöhnt in» Wort, aber in diesem Falle habe ich ja auch meinen 'rtimden gegenüber eine begründete und mich nicht beschämende m luschulbigung, besonders wen» Du mir gestattest, sie an Stelle von »bermorgeu aus einen ber nächstfolgenden Tage hierher zn bitten." .Rein, mein Junge," erwiderte hierauf der Oheim mit fast auf-dringlicher Liebenswürdigkeit, .ihr haltet übermorgen eure» Tag wie bestellt, aber ausnahmsweise nicht hier, sondern in Beben-Iiausen, wo ich im .Adler" für euch aus meine Kosten ei» komplettes Tinex Herrichten lasje . . ." .Goldonkel," rief ich mit voreiliger Dankbarkeit au», diese Lösung huisereS kleine» Konflikte» macht Tir alle Ehre unb wir werden Dir dafür in Bebenhausen einen folen-»en Salamander reiben l" So ungemütlich diese» Mittag-nie« begonnen, so animiert gestal-Ute sich jetzt sein weiterer Verlauf, ir.tb nie zuvor hatte ich den Oheim bei so urfröhlicher Laune gesehen. Nichtsdestoweniger lag er schon eine halbe Stnnde später ans fei-m'm mit geblümtem Möbelkattun i verzogenen Ruhebett iu tiefem MttagSschlake. und die Tante rückte ii-Ut etwas näher zu mir her, um »ür ganz im Vertrauen mitzuteilen, daß es mit dem Diner in Beben tiaufen eine ganz andere Bewandt< nis habe. .Und welche?" fragte ich etwas rftaunt. .Aber Du darfst mich um keinen ltreiS der Well verraten, Alwin," bat die gute Frau. .Ich glaube, Tir den wahre» Sachverhalt haiwt-nichlich Deiner Frennde wegen nicht verschweigen zu dürfen, da diese sonst ernsthaft böse werden könnte». Tu sür Deine P<5fou hättest dem Lukel den kleinen Scherz ja am Ende verziehen." .Scherz? — Ich verstehe Dich nicht, Tante," unterbrach ich sie voller Spanttung. .Nichts andere» als Scherz," Giuseppe ver». versicherte sie lächelnd. .Doch höre. Es ist eine Schwachheit, ober nennen wir es eine Lridenschaft Deines Onkels, andere in den April zu schicken, wie man so sagt — übermorgen ist nämlich der erste ?bril! Kommt ihr dann nach Bcbenhansen. so wird mau euch statt eines Diners einen mehr- fach abgeschriebenen Brief meines Manne» servieren, in welchem er ench von diesem ominösen Datum Kenntnis giebt, weiter nicht» — er hat das alles bereits präpariert »nd den, Wirt »och ganz speziell verboten, auf seine ldeS OnkelS) Rechnung ench irgend et-was zn verabreichen. Er wollte damit eurer naheliegenden Nach-sucht einen Riegel vorschieben nnd verhindern, da» er au» Ende selbst als der Gefoppte a»S den, ganze» Handel hervorgehe." Das alte Uebel eines zeitweisen Stillstehens meiner gesamten Berstandskräste befiel mich angesichts dieses boshaften Planes plötz-lich wieder, aber das Läuten der Hausglocke ließ die Tante mein konfnses Dasein fchwerlich recht erkennen Eine Pnhmachcrin au» der Stadt wurde gemeldet, und indem sie zu dieser in das an-stovende Zimmer ging, bat sie nochmals: .Sei also rnhig, Alwin, mir zu Liebe. Wir können ja morgen mittag, wenn der Onkel wie-der sein Schläfchen hält, nochmals unbemerkt über die Sache reden." Am folgenden Mittag sprach der Oheim wieder von Bebenhausen und zeigte sich hochersrent, daß u»S sei» Plan so gelegen käme. Ich hatte ihm nämlich gesagt, daß meine Freuude vo» diesem AuS» flug schon im Borans ganz entzückt feien, uud der.Adler" in Beben-Hausen sei ja auch bezüglich Küche und Keller höchst vorteilhaft bekannt. Doch wollte» wir schon gegen Mittag hinausgehen, fuhr ich mit boshaftem Behagen fort, um bis zum Eintritt der Sonnen- siusternis wenigsten» mit dem Eisen fertig zu sei» und dann ruhig be-obachten zu können. .Sonnenfinsternis?" unterbrach mich der Oheim erschreckt, während die Tante das Zimmer verlieb. .Wann giebt es eine Sonnenfinster-nis?" .Morgen Nachmittag um 1 Uhr 15 Minuten, sagt der Kalender. Klebrigen» kommt ja da. wie ich sehe, mein über die Sonnenfinsternis spe-ziell unterrichteter Frennd Peterle die Landstraße her, um hinter Dei-»er Billa einen Seismographen an-zubringen." .Einen Seismographen ?" stöhnte derLheiin, .eine» Erdbebenmesser?" .Ganz richtig, eine» Apparat z»r Ermittelung der Richtmig, der In-tensität »nd der Zeit der Stöße," sagte ich mit schadensroher, lang-samer Betonung. .Herein," rief der Oheim, indem er sich den Angstschweiß von der Stirn trocknete. »Guten Tag, Herr Peterle: .Alwin besorge »och ein Gla» — fo, Prosit!' Ja wissen Sie denn überhaupt etwa» von einem Erdbeben?" wandte er sich jetzt an Peterle, der ein fo dnmmfeierlicheS Gesicht machte, daß Ich mir einige-male in die Oberschenkel kniff, um nicht lachen zu müssen. f. >Mii t men darf." »Beste» Tank." erwiderte Peterle, .»nd da»» möchte ich morgen, so ungern ichs auch thue, aus de» AnSflng »ach Bebenhaufe» verzichten, um hier meine seismogra-phischeii Beobachtungen machen zu können. Die mir schon seit Monaten ansgefallene geolo-gnche Schichtenlagerung in diesem Anßencinartierläßt mich nämlich Hof-fen, daß man bei bösartiger Ent-Wickelung des morgige» Bebens hier gewiß auch etwas Tüchtiges zn sehen bekommt." fuhr Peterle fort. .Und Sie spreche» da noch von Hoffen, als ob es stch nm die harmloseste Sache von der Welt handelte." klagte der Oheim kopfschüttelnd. .So wenig wie ein Arzt vor Cholera und Pest, so wenig darf ein Naturforscher vor deu Gefahren zurückweichen, von denen grade die großartigsten Phänonieni — Gewitter nnd Erdbeben — be-gleitet find." . Peterle, der »och vom Tage zuvor einen schweren Kater mit sich herumtrug, hatte sich bei diesrm blühende» Speech kühn wie ein Feldherr von seinem Sitz erhoben, durch das Fenster prüfend »ach Nordwest geschaut nnd an den Tisch zurückkehrend nur so ganz nebenbei die Frage hingeworfen, ob er üch denn fiir morgen mit-tag vielleicht zu Tisch einladen dürfe, da er schon gegen 12 Uhr mit »och einigen Instrumenten hier eintreffen würde nnd immer-hin mehrere Stunden bleiben miiffe. Kreuzt»-!»«,. .Das brauche» Sie überhaupt nicht mehr zu fragen," ineiute der Oheim ganz weichmÜtia, .nicht nur mein Sans, auch Jtiichr «nd Keller stehen zur Verfügung, wen» Ihnen der Appetit nichi etwa vergeht." .Ich habe eine gute Natur,entgeguete Peterle bescheiden »und es bedarf schon viel, um mir Esse» uud Trinken zu ver leiden. Uedrigeiis bleibt die wiffenschaftiiche Beobachtung natür lich die .Hauptsache." » » Am 5». April empfing ich von meinem Vater folgeuden Brief: .Mein lieber Alwin! Mit grobem Mißfalle» habe ich Deinen letzte» Brief gelesen, in welchem Du Deinen Oheim, dem Du doch zu so vielem Dauk verpflichtet bist, wegen seiner von Dir al» über- trieben? Seßhaftig-seit bezeichneten Zurückgezogenheik mit einem Urpoili-pen vergleichst. D» wolltest mich mit * diesem übel angebrachten Scherz yf fenbar aus Deine That vom 1. April vorbereiten, über die mir der Oheim folgendes schreibt: .Nein, das ist zu arg, lieber Bruder, es ist unerhört! — Alwin ist einTange nicht»! Sprach er da jüngst bei dem Mittagcfienmitder ernstesten Miene von der Welt von einer bevorstehen-den Sonnenfinsternis nnd von einem damit in Verbi»' dungstehendenErd-bebe». Denke Dir meinen Schreck! — Ein Erdbeben, sei es auch »och so klein, ist doch immer ent-fetzlich. .Uud während wir so reden »nd ich mich ängstige, kommt ei» alter Kneipbruder Dei-ne» Herrn Sohnes — Peterle heißt der Vogel — und bittet mich um die Er-laubui», hinter meinem Hanse ei-uenSeiSmographeu anbringen zu dür-sei«, so daß ich nicht daran denke» konn-te, hinter dieser ganzen Geschichte eine elende Buberei zu vermuten. Und als ich diesen Pe-terle im Verlaus de» Gespräches da»» noch fragte, ob nnd welche Vorsichtsmaßregeln ergriffe» werde» könnten, meinte er allen Ern-ste»: das Klügste fei, fich hinaus zu begeben auf da» freie Feld, wo einem wenigstens nichts auf den Kopf fallen könne. Natürlich spielte der Elende mit Alwin unter einer Decke. Aber beider leider uube-zwingbaren Angst, die ich vor Gewittern und noch'in viel höherem Grade vor Erdbeben habe, durchschaute ich die Bosheit dieser Buben nicht, souderu machte mich au dem verhängnisvollen Tage zeitig mit meiner Fra» ans dem Staube, »n« »och vor Eintritt der von de» liederlichen Burschen auf 1,15 nachmittag» angesetzten Finsternis eine nahezu drei Stunden entfernte baumfreie Gebirgswiese zn erreichen, die »ach Angabe Peterle» Sandsteine znin Unter-gründ habe, der ein solides »»d »icht zerklüftetes Geste!» fei »nd deshalb bei Erdbeben keine so gefährlichen Rutschungen mache, wie ste auf Kalkformation sehr häufig vorkamen. »In Schweiß gebadet — meine Fra» ist wesentlich bester zu ■+ 51 H- (^citcralfclbntnrfctidll von ?>»«e»«hal f- <®l< Sun — kam ich auf der bezeich« neteu Wiese au. Aber deuke Dir meine» Schre-ckeu: Ueberall ragte» Kalksel-se» Über die Grasnarbe em-vor. also hatte mich Peterle offenbar falsch geschickt, oder ich hatte deu Platz verwechselt — dc»» daß der Schelm, dem ich fiir diese» Tag anläßlich fei-«er vorgebliche» feiSmographi-scheu Beobachtungen Küche uud Keller bei mir zur Verfüg-uug gestellt, daß dieser Schelm mich absichtlich in« Verderben habe schicke» wollen. daran dachte ich ebenso weuig. als au eiueu Bubenstreich, deu er mit Deinem Friichtcheu .,espielt. Doch e« war bereits l Uhr, eine Viertelstunde vor Beginn ver Finsternis, fo daß au das Aufsuchen einer nicht auf Kalk ruhe»-deu Platzes nicht mehr zu denke» war. Ich zog also das ge-schwärzte Glas hervor, das mir Peterle mitgegeben »nd blickte abwechselnd mit meiner Frau »ach der Sonne. Uud als ich jetzt wirklich gewahrte, wie sich die Souueuscheibe am unteren Rande zu verdunkeln begann, stand ich da. wie der arme Sünder am Hochgericht. Und um meine Gebeine vollends schlotter» zu mache», schickte der Himmel jetzt auch noch den gesiirchteteu Rordwestwiud, und als meine furchtlose Frau mich gar noch auf die herrliche Aussicht aufmerksam machte und Über die Schönheit der Früh-liugsuatur allerlei dichterische Bemerkungen machte, erwiderte ich ihr kleinlaut: .Liebes Kind, die Natur wird bald grundhäßlich werden, und ist das Erdbeben nicht ganz schwächlich, fo haben wir vielleicht in einer Stunde gar keine Aussicht mehr!" — .Aber ich weiß gar nicht, was Dn siehst, fuhr sie nach dnem Weilchen fort, indem sie durch das geschwärzte Glas schaute, die Sonne ist ja weder unten noch oben verfinstert, sondern so blank geputzt, wie weuu's Feiertag wäre.' Aber so mach doch nicht auch noch dumme Witze, wehtte ich ärgerlich und blickte jetzt wieder »ach dem unheimlichen TageSgestiru. Und daß ich'« kurz mache: eö war nichts mit der Sonnenfinsternis und also auch nichts mit dem gesiirchteteu Erdbeben. Dein Sohn, dieser Lucifer, hatte mich uuter Beihilfe des verschmitzten Peterle in den April geschickt — drei Stunden Wegs bei einer Temperatur von l«GradReau-»inr im Schatte»! Während ich diese Buben hätte erdrosseln mögen, wenn ich fie zur Hand gehabt hätte, fand sich meine Frau sehr leichter mit der -ache ab und bereitete in dem wind-stillen Schatten eines mächtige» KalkselfenS auf der mitgebrachten Kaffeemaschine einen kräftigen Thee. der un» mit kaltem Braten, westfäli-ichem Schinken und Stuttgarter Eer-velatwurst das Mittagesien ersetze» mußte. Obgleich es i» hohem Grade gesundheitsschädlich sein soll, in de» frischen Aerger hinein zu esieu, langte ich selbst auf die Gefahr einer Er> krankung hin zu. bis ich satt war, den» der ungewohnte, dreistündige Marsch hatte mich hungrig und sehr schwach gemacht. Dann legte ich inich auf den harten Boden zu dem mir unentbehrliche» Mittagsfchläfche» »nd meine Frau hatte mir in vorforglichsier Weise eine Art Kopfkisie» hergerichtet, alles, weil mich Dein Bösewicht von Sohn in de» April geschickt. Mein Schlaf war natürlich kein so fester, wie zu Hause auf meinem Ruhe-bett, »nd ein Flüstern in meiner Nähe weckte mich bald wieder auf. Als ich aufschaute, bemerkte ich bei meiner Frau eine junge Dame, es war das Käthche» von Ulm, die Nichte meiner Frau. - .Guten Tag, Oheim.- rief der achtzehnjährige Wildsaug, al» er mich envacht sah, und im Nu hatte ich rechts und links einen haudsesten Kuß sitzen — eS ist ein nettes Kind. Aus meine Frage, wie sie denn da her aus diese trostlose Wiese komme, lachte sie nahezu unbändig und erzählte, wie fie uns heute mit einem Be-such habe überraschen wollen, aber statt unser eine Schar fröh-lieber Studenten zu Haufe vor-gefunden habe. „Studenten?' unterbrach ich fie. .Ei. nun ja, was ist den» weiter dabei, Alwin hatte fie doch zum Essen eingeladen, uudsiefuhreu fämt-lich zu Wagen an — das hat-test Du sehen solle». Oheimchen, das war schö»! Und weil die Taute nicht zu Hanse war, so machte ich eben den jungen Herren die Honneurs und half da»» auch dem Gartnerbur-scheu beim ZerVieren und beim Weinheraushole» aus dem Keller, damit ja au keinem Faß ei» Hahn aufbleibe.' — „Jetzt halte mir aber deu Mund, Du kleine Plapper-mühle,' sagte ich im Ausstehen, .Du möchtest mir einen Bären aufbinden, alles im Auftrag des Taugenichts von Alwin.' Dr. Bernhard Xnwrfclmui**». »Mit Text.» „Nein, nein, liebes Oheim- . . chen,' lachte die Schuattertasche, „was ich Dir ,age, »st wahr bis zum I -Tüpfelchen, und der Alwin ist kein Taugenichts, sondern er war sehr, sehr artig und liebenswürdig gegen mich, und Dich samt der Taute hat er ja auch herzlich gern, sonst hätte er mich nicht mit einem Wagen hierher geschickt, um euch abzuholen, da-mit ihr nicht zu müde werdet.' „Die ganze Saltwiese drehte sich mit mir herum, so hatte mich der Aerger überkommen, und als ich voller Grimm die Worte «»«stieß: .Wartet mir nur, Du Alwiu und Du erzlicderlichcr Peterle,' da fiel mir Käthcheu rasch in die Rede und meinte: „Ja so. der Peterle daS hätt' ich sast vergesse» — Alwin läßt Dir nämlich sage», der Peterle sei plötzlich übergeschnappt, schon mit Das neue badische » gebärde» schiene», als sei der jüngste Tag im Anbreche», '."eine ftra» nnd Käthe suchten mich fortwährend z» beruhige», uud aus den Fenster» meiner Villa schallte es heraus: .ha' . . l)anim' . . luimmet dich emol An bet in »«rriss»«» Kamifol, du schlecht« Ktrt.' .Die heitere« Vögel merkten erst, daß wir angekommen seien, al» wir an der Hansglocke anläuteten . . .* Rachschrift. .Ich habe mich mitAlwin ausgesöhnt, lieber Binder, meine Frau und Käthe ließen mir keine Ruhe, ihm die Sonnenfinsternis nnd da» Erdbebe» zu verzeihe». Doch wollte ich Dir den nun einmal im Zon, geschriebenen Brief nicht vore»thalte», damit Tu über »ltfer hiesiges Siebe» dock einigermaßen a»f dem Laufende» bleibst." Mein Bater fügte bann von sich ans noch einige wohlgemeinte Ermahnungen bei, e» doch nicht gar z» bunt zu treiben und dem »Uten Oheim nicht allzuviel zuzumuten. Der Bater wußte eben doch »icht, wie unerschöpflich gutmütig fein eigener Bruder war, der un» trotz de» derben Aprilscherzes am folgende» Tage selbst »ach Bebeiihause» begleitete, »m dort i» st»de»tischer Fröhlichkeit mit un» zu tafeln und zu pokuliere». Anch die Tante und «äth-chen, meine jetzige Frau, waren diesmal mit dabei, unb gerne läßt es die letztere geschehen, daß ich hier offen gestehe, wie sie i» Beben» Hausen ganz im geheimen den zweiten Kuß von mir empfing. Palmsonntag. ing»t Psalmen, ihn i« loben, Doch er schaut mit ernsten Mienen Streut mit Palme» ihm dte Sah»! I» da» laute Festgebrou», Der die »indlet« euch umarmte, AhntdoSKrenzschon hinterPalme«. (kurer kranke» sich erbarmte, Mordgeschrei statt greudenpsaline»; Sünder au» dem Staub gehoben, 1er al» vvnig heut' erschienen, Allen, ollen wohlgethan I vald al» Schacher zieht er aul l Dennoch nimm die SI«ge»paime», Dte dein Volt dir heut' schon bringt! Dulder der am kreuz gelitten. Held der un» da» Heil erstritte», HSr' voran» die Ostervsalme«, Die dir «inst bi» Menschheit singt l /Hl (ttinseppc Serbi. I» einem Zimmer be» Hotel de Milan zu Mailand hat >er lad den grüßte» Italienischen Tondichter der Gegenwart wie der ganzen weit«« Hülste de» zur Rüste gegangenen Jahrhundert» am 27. Januar ereilt, ^ochbelagl. im 8». Leb«n»jahr, ist Giuseppe Verdi nach kurzem Krankenlager >a de» Folgen einer Gehirnlähmung verschiede». Giuseppe Verdi erblickte in iner Dorssche»ke zu Roncole unweit Busseto lm ehemalige» Herzogtum Pairno im 0. Oktober 1813 da« Licht ber Welt. Der Organist be» Orte» erteilte dem iinge» Verdi de» ersten musikalischen Unterricht, unb ber Fabrik«»! Antonio iarezzt in Busseto gab ihm die Mittel an die Hand, zum Ziueck einer gründ-ich«» musikalischen Ausbildung nach Mailand überzusiedeln. Dte Direktion •e» bärtigen Konservatorium« wie» den Jüngling al» .ungeeignet zur Auf. lahm»' kurzerhand ab; basür erbot sich aber der erste Savellmeister der Scala, Iiiic«uzo Lavigna. die weiteren Studien de» jungen Manne» zu leite». Schon «ach kurzer Zeit legte Verdi Proben seiner besondere» kompositorischen Besähi-.nun ab; mich al« Dirigent bewlihrie er sich Auf diei Jahre ging er nach jusseto in bie allerding» nur gering dotierte Stellung eine» städtischen Musik-leiste«». Räch Ablaus dieser Frist kehrte er wieber nach Mailand zurück, wo r 1830 seine erste Oper, „Oberto, conto di San Hoiilfaelo", vollendete und «it guten, öisolo a» der Scala zur A»«sührung brachte. Im Jahre 1H42 olgte an gleiche« Stelle die Oper „X»>>uoe«>dono,or', die Verdi'« Ruf al» )verkvn>vonist bkürlindete. In den nächst»» Jahre» entwickelte ber Kiiiiftl»« ine iiberau« fruchtbare Thätigkeit. Verdi war t» glücklich,Irr llhe verbunden itt Margherita Bareui. der Tochter seine» ehemaligen GSnner«. Die Gattin nd zwei Sühne wurden ihm aber frühzeitig durch den Tod entrissen. Sin« >,eit lang war Verdi auch al» Deputierter seiner Heimat Busseto politisch thätig, in den letzten Jahrzehnten lebte er zurückgezogen in seiner Villa Sant' Agata. leiche Aulzeichnunge» sind dem verblichenen Meister zuteil geworde». KSnig liktor Ema»»«l ernannt« ihn zum Senator, Kaiser Wilhelm I. verlieh ihm e» Orden ix>ur I« mtrit«, die franMsche Regierung da« Großkreuz der Ehren-egio». Da» schönste Denkmal aber hat sich Giuseppe Verbi selbst gesetzt durch .'i»e Werke voll blühender Schönheit und unvergänglicher Jugendkrisch». Generalfeibniarfchall Graf ». Blnmcntlial +• Einer der letzten Kämvser 1« di« Errichtung de» D»»tsch«n Reiche«. Äeneralkeldmarschall Gras v. viunien-'ial ist am 22. Dezember vor. I. zur ewigen Ruhe eingegangen. Dem Ent« "aienen war ein selten hohe« unb rüstige« Alter beschied«»; «» war i(,ai nach vkrgSnnt, di» Feier leine» SV. Geburtstage» zu begehen Am .10. Apitt IS10 zu Schwebt gebore», trat er «in 28. Juli 1827 in di» Arme» ein und avancierte am 14. Januar 1844 zum Prrnii»rlieutena»t. Im Jahre 184!> zum Hauptmann befördert, wurde er in demselben Jahre Khes de» schleSwig holsteinischen Geiieralftabe«. während de» Kriege» mit Dänemark. Da« Jahr 18ft;i brachte ihm die BeiSrderung zum Major, fünf Jahre später wurde er Oberst, und im Jahre 1004 war er Generalmajor, dem 1880 der General Iieutena»t folgte. In den beide» Feldzügen 1864 und 1800 war er General. stad«chef der zweiten Arme«. Am 22. März 1873, am G«burt»tag Kaiser Wilhelm I.. zum kommandierenden General ernannt, übernahm er zunächst die Führung de» IV. Arineeeorp». dessen Oberkommando in Magdeburg liegt. Am 21. September 1883 wurde ihm der erbliche Grafentitel verliehen, und am 1». März 1888 erfolgte seine Bcsbrberung zum Generalfeldmarschall. Dr. Bernhard Tanckelmnitii. Ha seinem Geburtlorle Obereimer in West-falen. wo er zu Besuch weilte, verstarb Landforstmeister Dr. Bernhard Danckel-man», Direktor der Kgl. Forstakademie in Eberiwalbe Der verewigte, der am b. April sein 70. Leben»jahr vollendet haben würde, war eine der ersten Autoritäten auf dem Gebiete der Forstwissenschaft »nd hat sich besondere ver-dienste um di» Htbung dc» Forstwesen» in Preußen erworben. Seit slinsund-dreißig Jahr»» war «r Direktor der Fvrstakademie in »ber»waide und hat di«sr« Institut zu großer Bedeutung gebrach«. Zugleich war er seit dielen Jahren Mitglied de» preuß. Landeidkonomiekollegium» und hat neben «iner größeren Zahl von Fachschrift«» seit 1867 die .Zeitschrift für .Forst- unb Jagdwesen' »nd («it 1809 da» .Jahrbuch der Pr«ußisch«n Forstv«rwaltung' herausgegeben. DaS neue badische Genesungsheim ..Tretenhof" im Schwor,waib. Der v»r«i» ,Gentsu»g»sürforge", d»r f«In»» Ursprung einer Sp«nd« v»rda»kt, d»n Handel und Industrie Bad«n» Ihrem Großherzog zum fünfzigjährige» Regte-riingtjuMläum darbrachten, hat i» seiner werkthätige» Arbeit vor kurzem be-reit» da» zweit« Heim für Rekonvale»c«»ten an» den unb«mitt«lten Klassen der B«vSlker»»g eräffnet. Während da» vor zwei Jahren seinem humanen Bestimmungizweck übergeben« Ha»« i» unmittelbarer Nähe von Heidelberg sich befindet, liegt da« ebe» vollendete Helm mitten im Schwarzwald, im so-genannt«» Schuttrrthal. unweit vo» dem Städtchen Lahr. Der Sharakter de« Schwarzwälder Bauernhaule», da» «» ursprünglich war, ist auch nach b«m Um-bau ihm «rhalt«n geblieben: ungemein freundlich schaut e» au» und ladet den Siechen und Müden zur Rast »nd zur erquickenden Erholung. Da« Heim, da» a»ß«r dem stattlichen Hauptgebäude «och »inen ,w»is«i>ckig»n Anbau um-saßt »»b von Gärt»«. Si»s«» »nb Wald vo» allen S»it«n umgeb«« ist, bietet vierundzwanzig Person«» Unterkunft. Unsere DienstmSbche». Frau: .Wie viel Loh» verlange» Sie?' — MSd-ch«»: .Da» hängt ganz davon «b, wie viel Geheimnifse e« hier im Ho«» giebt!' Abgeblitzt. Höhere lochte«: .Ist e» wahr. Herr Professor, daß Ihr Herr Vater Gänlehirt gewese» ist?' — Professor! „Ja freilich, ich muß ja auch Gänse hüte».' Die Abstammung schabet »Icht. Ei» preußischer Leutnant, ber Schulden halber de» Dienst hatt« q»itti«r«n müsse», hatt« sich nach Am«rika gewandt, dort sein Glück zu versuchen. Er wußte sich eine Audienz beim Präsident«» b«r Union, Abraham Lineol», »» verschaffe» und erhielt, ba er ein anstelliger und i»tellige»ter Mann war, dte Z»sich«rung einer L«ut«ani»s»ell» In einem Reit«rr«gim»nt. Hi«rüb»r voll«« Freud«, glaubt» er, dem Präsidentin nicht verschweigen zu dürfen, daß er einem d«r ältesten Adel»ge!chlecht«r seine» Hei-malland«« angehbr«. .Oh,' sagt« hi««a»f ber alte Lineol«. ,ba» wirb Ihnen tu Ihrem Fortkommen hier nicht Wetter hinderlich feint' K Salzwosser als Mittel gegen vraiibwnnbe». Jedem, b«r mit F«»«r zu schaff«» hat, fei «t am Kessel, auf ber Schmiedelfe oder I» der ktch«, kann e» trotz oller Vorsicht doch einmal passiere», daß er »icht blo» di« Flng«r verbrennt, sonder» sich auch grißere Brandwunden zuzieht. Al» seh« wirksame» Mittel gegen derartig« v«rl«tzungen hat sich «In« nicht z« schwache Lbfung von Kochsalz in Wasser «rprobt — «in Mitt«l. da» ja überall zur Hand ist. Finger. Händ« und Arm« w«rden om besten l» die Lbsniig getaucht: bei Verbrennungen im Be-sicht nnd an and«r«n Körperteilen werden Salzwasserumschläge angewendet. liegen die Zuckerkrankheit soll »ach versuche» eine» berühmte» deutschen Arzte» ein sehr gute» Heilmittel eine Abkochung vo» Leinsamen sei«. Ist werden zwei CSstkOiTel voll Leinsaat mit 100 Gramm Wasser abgebrüht uud mit 100 Gramm Wasser verdünnt, morgen», mittag» und abend» genommen. Logogrlph. ?» ist mit » ein Himmelllich^ Mit I ein Xtil vom «ngkjich». Arithmogriph. IS34907M*. lkni>Iisfelffrx in Liuiigart.