MMcherGMum. Nr. 148. Pränilmeration sPlci 6: Im Comploir ganzj. st. il, halbj. s».50. Für ble Zustellung in» Hau« ^albj. 50 ll. Mit d« Post aanzj. fi. ,5., Yalbj,, si. 7.5>o, Freitag, 3. Juli InseitiouSgcbübr: Fül Neinc Inserate bib zu 4 Zeilen 25 li.. «lößer« fr. Zeile »! lr.; bei üftc' icn Wiebeiyolungen pl. Zeile 3 tr. 1874. Amtlicher Theil. <5e. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Aller, höchst unterzeichnetem Diplome dem jubilierten l. f. Hof-rathe des Obersten Gerichtshofes Ferdinand Karl Hauck als Ritter des laif. österreichischen Leopold-OrdenS in Gemäßheit der Ordensstatuten den Ritterstand allergnii-digst zu verleihen geruht. Nichtalntlicher Theil. Vom Tage. Der Gesuch des russischen Großfürsten an der Spitze der Deputation dtr St. Gcorgsritter am Kaiscrhofe zu Wien gibt den Tagesblättern Stoff zu den verschiedensten Betrachtungen. DaS „Neue Fremdenblatt" sagt unter anderen an leitender Stelle: „Kaiser Franz Joseph hat viel gelernt und viel vergessen und die Völker Olsterreechs thäten gut daran, wenn sie das Beijplrl, des Monarchen nachahmen, den alten Haß begraben und dir alten Fcinbscllgleiten vergessen wollten. Graf Audrassy lönnte ihnen in dieser Beziehung ein guter Wegweiser sein. Früher haben die« selben Glätter, welche sich in diesen Tagen berufen fühlten, dle Honved-Erinnerungen des Grafen aufzufrischen und ihn an seinen Magyarcnstolz zu mahnen, stets gejammert, daß fur den Letter unserer auswärtigen Politik nur das Interesse Ungarns maßgebend sei, während sie ihn jetzt fast als einen Verräther an seinem cngeren Vaterland hinstellen, und zwar blos deshalb, weil er von der Anwesenheit dcr GeorgSrilter in Wien leine Veranlassung genommen, „eine Szene zu machen". Den Grafen Andrassy hat der eine Tadel voraussichtlich so gleichgiltig gelassen wie der andere. Oesterreich-Ungarn und Ungarn sind ihm leine feindlichen Gegensätze; er weiß, daß er, indem er für die Interessen der Monarchie einsteht, auch gleichzeitig seinem Heimatland den grüßten Dienst leistet. Dlese Ueberzeugung allein ermöglichte eS ihm, die Leitung des auswärtigen Amtes zu übernehmen. Ließe sich Graf Andrassy in seiner Polltil von person, lichen Gefühlen und Honved-Reminlscenzen bestimmen, dann wäre er dec schlechteste gemeinsame Minister, den Ocfterreich-Ungarn habcn könnte. Es waren die tacllosen Ausfälle, zu denen die russische Deputation einen Theil der diesseitigen Presse ver-anlaßt hat, die uns diese Bemerkungen in die Feder drängten. Die militärische Feier selbst hätte uns kaum bewogen, von ihr an dieser Stelle Notiz zu nehmen. Nach den persönlichen Begegnungen der Kaiser von Oesterreich und Rußland in Berlin, Wien und Petersburg hat die Veglüclwünschung des Kaisers von Oester. reich durch die russische Deputation weiter leine Ve-deutng, als daß sie aufs neue von den freundlichen Beziehungen, die augenscheinlich zwifchen den Häusern Romanoff und Habsourg obwalten, Zeugnis gibt. Wir wissen den Werth guter Nachbarschaft mit Ruß« land wohl zu schätzen und wir begrüßen mit Freude alles, was dazu beitragen lann, unsere Beziehungen zu dem mächtigen Nachbarstaat freundlicher zu gestalten. Die Feindschaft Rußlands in den letzten zwanzig Jahren yat uns wahrlich nicht genutzt. Mag sein, daß, wenn Oesterreich die Politik, zu der es im Orientlcieg mit dir . Besetzung der Donaufürstenthümer den ersten Schritt l lhat, conslquenter durchgeführt hätte, manches anders gekommen wäre, heule haben derartige Erörterungen ebenso wenig Sinn, wie ein Appell an die Gefühl: des Jahres 1848. Augenblicklich sind die freundschaftlichen Bezie-jungen zu Rußland, wir wollen unS sehr reserviert auS-brücken, jedenfalls eine Annehmlichkeit sür Oesterreich-Ungarn. Wenn die militärischen Feierlichleiten dcr letz. "n Tage dazu beigetragen haben, alle MiSv'.rständnissc ««nzlich zu beseitigen, wollen wir uns freuen. Oester« M bedarf der Ruhe; daß aber die russlfch.österreichische ^""dschaft auch inbezug auf die inneren Verhältnisse ""wionarchie eine friedliche Bedeutung hat, beweist Abrade der Aerger der Czechen, die eine Allianz zwi ?l^ Dcherrclch.Nngarn und Rußland ebenso sehr vcr-,'?"",wie ein Bündnis desCzaren mit dem..König, ma, Böhmen" wo möglich auf ewige Zelten wünschen." Die internationale Sanitiits-Confercnz !! A? ,V ^ zusammen und wurde durch Se. Exc. ^l schränken wir uns darauf, die Eonferenz zu oer ehren-vollcn Aufgabe zu beglückwünschen, mit dlr sie betraut ist, und der Hoffnung Ausdruck zu geben, daß es ihr gelingen möge, den Ellvmlur.gm zu entsprechen, die sich an sie knüpfen. Die besten Absichten, verbunden mit dem Wunsche, in der uneigennützigsten Weise dem Wohle der 1048 Menschheit zu dienen, haben die Einladung zu dieser Conferinz dictiert. Möge dieser edle Geist wahrer Humanität auch bei ihren Berathungen den Vorsitz führen und alle kleinlichen Rücksichten und Gedenken ausschließen, damit daS schöne Werk glücklich vollendet werde, das unter so günstigen Auspicien begonnen worden ist. Zu den konfessionellen Gesetzen. Der österreichische Kultusminister Dr. v. Stre-mayr erließ an die politischen Länderchefs jene Instruktionen, welche ihm im Interesse der Interpretation und der Durchführung der vom Reichsralhe beschlossenen confessionellen Gesetze nothwendig erschilnen. Sie be« treffen ausschließlich daS administrative Vorgehen bei der Durchführung der confesfionellen Gesetze oder jene Verordnungen, welche in den Gesehen selbst in «ussicht gestellt werden. So verfügen in dem Gesetze über die Beitrags« leistung zum ReliglonSfonde die §§ 6 und 15, daß die Grundsütze, nach welchen behufs Bestimmung der Com-petenz die Einnahmen und Ausgaben der geistlichen Personen zu berechnen seien, „nach Einvernehmung der Bischöfe" im Verordnungswege festgestellt werden sollen. Da« „aus dem Titel der kirchlichen Competenz" freizu' lassende Einkommen der Geistlichen ist im Gesetze zwar generell angeführt, konnte aber nicht mit voller Genauigkeit präcisiert werdcn, weil die Höhe des von der Be-steuerung freizulassenden Einkommens nur mit Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse festgestellt werden lllNN. § 4 des GefltzeS verordnet, daß der Betrag normiert werden muß, welcher behufs Deckung des standesgemäßen Unterhalte« der geistlichen Personen von dem ReligionSfonosbeitrage freizulassen ist. Dieser Betrag, welcher sich nach den Verhältnissen richtet, mußte erst auFgemittelt, dte Bischöfe mußten einvernommen, die LocaloerlMtnisse, welche auf die Bemessung Einfluß nehmen, geprüft werden. Die Regierung hat sofort die Vorerhedungen angeordnet und Instruktionen erlassen, »elche die Beamten über die Art und Weise, wie die Erhebungen stattzufinden haven, belehren sollten. Ferner «flössen Verordnungen über die Höhe der einzelnen von der Steuer auSgenommenen Einlommensbeträge. Dieselben sind verschleden. zumeist aber wurde ein Jahreseinkommen von 800 fl. als ein zum „standesgemäßen Unterhalt der Geistlichen" nothwendiger Gelrag angenommen, welcher von der Besteuerung frei bleibt. Nus diesem einen Beispille ist ersichtlich, daß die vom Kultus-Mlnifter erlassenen Verordnungen blos den gewöhnlichen administrativen Gepflogenheiten entsprechen und der principiell wichtigeren Gesichlspunlte vollständig entbehren. Die ..Tagespresse" bemerkt: „Diejenigen, welche ohne Unterlaß nach Publicierung dieser Verordnungen schrien, werden ihre Neugierde beschämt sehen, wenn sie finden, daß die „Vollzugsoorschriften zu den confessio-nellen Gesetzen" so mager sind. Wollten es die stürmischen Schreier nur ernst mit der Sache meinen, es wäre ihnen mit diesen Instruction«« am besten gedient. Je weniger ein Minister in ein Gesetz hineinzulegen braucht, desto klarer und besser ist das Gesetz, desto beruhigter kann man der im Geiste des Gesetzgebers unverfälscht erfolgenden Durchführung entgegen« fthen. Dazu bedarf es wahrlich keiner Verordnungen, und es wäre traurig um den österreichischen Beamten« stand bestellt, wenn ihm erst ein ministerielles Vrouil-, lon das Verständnis für das Gtsttz erschließen müßte. Den Geist des Gesetzes, welcher in diesem selbst am besten zum Ausdruck gelangt, wird er auch ohne In-ftructionen erfassen. Es ist daher wahrhaftiq unsinnig, wenn fortwährend der Ruf nach Vollzugsvorschnften erhoben wird oder wenn gar verlangt wird, daß das ReichSgesetzblalt dieselben publicieren müsse. Nie wurden im Reichsgesetzblattc noch administrative Vollzugsvor-schriften zu Gesetzen publiciert, und in diesem Falle könnten wahrlich auch leine verlautbart werden, einfach weil keine erlassen wurden, als die eben gekennzeichneten, welche ausschließlich interne VerwaltungSangelegenheilen betreffen und dem öffentlichen Interesse gänzlich ferne stehen."__________________________________ Politische Uebersicht. «aibach, 2. Juli. Einer wiener Meldung des „Pester Lloyd" zufolge sei die Verschiebung der Verhandlung über die Civil« ehe auf die Absicht der ungarischen Regierung zurückzuführen, die Eonformität der beiderseitigen legislativen über diese Frage herzustellen. — Bezüglich des Nrbeits-programmes deS ungarischen Abgeordnetenhauses herrschen, wie „Reform" vernimmt, in Regierungslrei-s:n folgende Ansichten: Das HauS soll den 1. d. die Generaldebatte übcr daS Wahlgesetz beginnen, die höchstens drei Tage in Anspruch nehmen werde. Während dieser Zeit wären in den Sectionen und im Cen« tralausschusse dleEisenbahnvorlagen zu verhandeln, bezüglich welcher der Finanz« und Eisenbahnausschuß den Bericht schon in der ersten Sitzung dieser Woche dem Hause vorlegen wird. Unmittelbar nach Schluß der Generaldebatte über daS Wahlgesetz wären ^ diese Vahngesetzvorlagcn im Hause vorzunehmen und ! könnten in höchstens vier Tagen erledigt werden. Eben so viel Zeit kann dann die Specialdebatte über den ! wichtigsten ersten Abschnitt des Wahlgesetzes in Anspruch i nehmen. Hat das Haus alles das bis 10. Juli zustande gebracht, so wäre Aussicht vorhanden, daß die übrigen Abschnitte nur halb so viel Zeit brauchen werden und daß die Session gegen 15. oder 16. Juli geschlossen »erden könnte. In der nächsten Session des deutschen Reichstage« soll, wie die „Sven. Ztg." erfährt, der Antrag eingebracht werden, eine Reichs-Gewerbesteuer einzuführen und dabei insbesondere zu berücksichtigen: daß die Höhe der Gewerbesteuer mehr durch die Größe des in dem Gewerbebetriebe angelegten Kapitales als durch die auf den Betrieb verwendete Arbeitskraft zu btstimmen sei, und daß die Größe der Vortheile, welche die betreffenden Gewerbebetriebe von den Staatsanstalten und Einrichtungen haben, die Höhe der Steuersätze mit bedingen müsse. Die Antragsteller werden sich zur Begründung ihres Antrages nnler anderem darauf beziehen, daß durch die neue Gewerbeordnung ebenso wie durch die wirthschaftliche Entwicklung im Laufe der Zeit die Bedeutung der verschiedenen Gewerbe so wie ihr Verhältnis zu einander sehr erheblich verändert worden sei und werden die nicht genügende Berücksichtigung betonen, welche die Vorschriften vieler gegenwärtig gellenden deutschen Gewerbestcuergesctze dem Umstände zulheil werden lassen, daß daS Einkommen aus den Gewerben schon durch die jetzige Klassen- und klassificierte Einkommensteuer zu voll getroffen werde, und. daß fomit für die Gewerbtsteuer eigentlich nur da« Anlagekapital übrig bleibe. Die Nachricht dts pariser.,Timts"-Correspondenltn. wonach Deutschland an dte italienische Regierung eine Note gesendet habcn sollte, um derselben eine energischere Politik gegen das Papstthum anzuempfehlen, ist unbegründet. Seit den in Berlin gelegentlich des Besuches des Königs von Italien gehaltenen Besprechungen hat zwischen beiden Cabineten keinerlei diplomatische Mittheilung betreffs der religiösen Frage und den Beziehungen Italiens zum Papstlhmne stattgefunden. Die „Opinione" meldet: daß vom italienischen Ministerium des Innern bestimmte Weisungen an die ^ Sicherheitsbehörden in Rom ergangen seien, alle ! lärmenden Kundgebungen auf den Straßen und Plätzen > zu verhindern. — Die parlamentarische Linke hat bereis ihr Wahl manifest im „Diritto" erscheinen lassen, l Seinen Inhalt faßt ein Blatt kurz dahin zusammen: > Italien und das wenige Gute darin verdanke man der Linken, alles Schlechte und Unbefriedigende aber den Gemäßigten, d. h. der Regierungspartei. DaS an die Wühler gerichtete Manifest resümiert am Schluße noch einmal alle gegen das von der Linken bekämpfte Re-gierungssystem formulierten Anklagen und erklärt, daß die Linke ihrer Vergangenheit treu bleibe und auf die , Zukunft ihres Programmes vertraue; sie sei überzeugt. > daß ihre Ideen eines Tages triumphieren werden, und wcnde sich darum vertrauensvoll an die Wählerschaft. Graf Chambord soll sich in der Nähe von Genf befinden und Vrun als Vermittler der zwischen Paris und Versailles gepflogenen Unterhandlungen dienen. Das , Manifest Chambords ist zum Erscheinen bereit und hat dieser Umstand den Tagesbefehl Mac Mohan's veranlaßt. General Zabala ist in Tudela eingetroffen. Die republikanischen Truppen halten noch dieselben Positionen von Otelza, Lerin und Larraga besetzt. Einige Ab-thcilungen stehen in Tafalla. Dlr Glist der Arm« ist ausgezeichnet. _______ Schulznstiwde. ! In der ..Unterrichts-Zeituug" der ,.N. fr. Pr." ' schildert eine mit „I. I." signierte Stimme dieSchul -zustande auf dem Lande in folgendem Artikel: „Die liberalen Schulgesetze Oesterreichs haben „un geraume Zeit ihre Wirkung geübt, so daß man füglich fragen kann, wie sie sich bewähren und besonders, ob da« neuerungsscheue Landvoll sich in die neuen Zustände gefügt habe oder nicht. Je mehr sich gewisse negative Elemente entgegenthürmen, desto klarer wird es von Tag zu Tag, daß der positive Wcrth der Schulgesetze ein sehr bedeutender und ihre Wirkung eine nachhaltige sei. Trotzdem läßt ftch nicht verkennen, daß mancherlei Hindernisse auftreten, die sich der Durchführung dcr Schulgesetze entgegenstemmen und theils im Gesetze selbst, ! theils im Lthrstandc und endlich in der Ge,stlichkeit wie t auch im Volte ihre Wurzeln haben. Es ist vielfach gerügt worden, daß von der Landschule und besonders von der einklafsigen Vollschule vlel zu viel verlangt werde. DaS ist allerdings richtig, aber es ist auch noch leine Schule geschlossen worden, well« sie zu wenig leistete. Aeußere Verhältnisse sind noch lein Grund, eine schöne Idee, die zur Freiheit des VolleS führt, fallen zu lassen. Bezüglich des Lehrstandes auf dem Lande muß offen gesagt werden, daß sein Aufschwung in die Sphäre «seuillelon. Getrennt und verstoßen. Roman von Ed. Wagner. Neunzehntes Kapitel. Gefangen. (Fortsetzung.) Mrs. Dox war eine streng aussehende, affectierte Frau, eine Witwe der man eS ansah, daß sie einst bessere Tage gehabt. Ihr Gesicht zeigte deutlich ihre Ueberrafchung. als sie den jungen Squire in Beglei« tung einer jungen Dame sah. Er hatte an diesem Morgen zwei Zimmer von ihr gemiethet und verspro^ chen, diese am «bend zu bezichm. Die Wirthin war kalt gegen ihn und betrachtete Dora plüfend, indcm sie fragte: „Ihre Schwester, Mr. Weir?" »Nicht meine Schwester, sondern eine junge Dame auS Sussex, die Tochter eines meiner Nachbarn, der kürzlich verstorben ist," erklärte Noel. .Ich möchte die von ihnen gemietheten Zimmer an diese junge Dame abtreten. Mrs. Dox." ,; undankbarste, wtlchc je auf Gottes Eid-°°°en lebte. O, du Natter!" fügte sie zischend hinzu, ^le Hand drohend gegen Dora erhebend. „Du läufst von ""? Du lehnst dich auf gegen deinen Vater, wenn er "< ln Güte zurückholen »lll?« ,Das war eine nette Behandlung gegen mich, Miß Dora", sagte Jack Farr. ..hätten wlr nicht Mr. Weir verfolgt, würden wir nie erfahren haben, wo Sie sich aushielten." „Dies ist also das junge Mädchen?" sragte der Diener des Gesltzes. «Gewiß«, versetzte Farr. welcher, die Hände in den Taschen, sich ln einer Art behaglicher Zufriedenheit auf den Zehen und Hacken wiegte. ..Stellen Sie in Abrede, daß diese Leute Ihre El-tern find?" fragte der Polizist sehr ernst. „Nein — aber —" „DaS ist genug. Kleiden Sie sich an und gehen Sie sogleich mit Ihrer Mutter," befahl der Polizist ln strengem Ton, entschlossen, sich den Sovereign zu vcr-^ dienen, welchen Mrs. Farr ihm für seinen Dienst oer-lprochtn hatte. „Kein Wott. Miß. Vorwärts! Das Gesetz gibt den Ellern die Aufsicht über die Kinder bis zur Volljährigkeit. Wollen Sie gehen, oder soll ich Sie mit. nach dem Stadthaus nehmen? Bitten und Einwendungen halfen hier nichts. Mrs. Dor wogte nicht, sich gegen einen Beamten in Uniform aufzulehnen; sie weinte bitterlich und wünschte, Mr. Welr wäre zugegen. Und Dora, die arme hilflose Dora glich einem Vogel ln der Schlinge, sie sank auf einen Stuhl, fast betäubt von der plötzlichen Wendung, und Mrs. Farr warf ihr den Mantel um und fetzte ihr den Hut auf; dann wurde sie hlnunlerglfühtt und in eimn bereit, stehenden Wagen geschoben. Im nächsten Augenblick, nachdem der Polizist entlassen, fuhr der Wagen mit Dora, welche zwischen Jack und seiner Frau saß, davon. (Fortsetzung folgt.) l — (Ziehung der Kreditlose.) Serie b4b ! Nr. 33 gewinnt 200,000 ft., S. 2b29 Nr. 52 gewinnt 40,000 sl., S. 1651 Nr. 29 gewinnt 20.000 fi. Weiter« gezogene Serien sind: 134 322 387 1219 1474 1b62 1719 1895 2204 2301 2797 3179. — (Ziehung der wiener Communallose.) Serie 699 Nr. 28 gewinnt 200,000 fi., Serie 1361 Nr. 22 gewinnt 50,000 fl. Weiters gezogene Serien find: 1419 1915 2146 2167 2375 2318 2714 2837 288l 2942. — (Iur Frauen emancipation.) V«i der am 24. v. M. im University College in London vorgenommenen Preisvertheilung wurde der erste Preis in der Jurisprudenz einer jungen Dame zuerkannt, welche vor zwei Jahren im gleichen College den ersten Preis in der National-Oelonomie davongetragen hatte. Der zweite Preis siel gleich« falls einer jungen Dame zu; mehrere andere Damen er» hielten sonstige Auszeichnungen. — (Komet Coggia,) Die l. l. Sternwarte in Wien macht nachstehendes bekannt: Die vor einigen Wochen angekündigte Periode der für das freie Auge ermöglichten Sichtbarkeit deS am 17. April von Coggia in Marseille entdeckten Kometen ist nun eingetreten; seil Mitte Juni konnte man das Gestirn auch ohne Fernrohr deutlich erkennen, obschon in den letzten Tagen daS vom Monde er« hellte Firmament die Wahrnehmung sehr hinderte. Da der Mond vom Anfang Juli an zu immer späterer Nacht-stunde aufgeht und der Komet, bi« er für uns n« die Mitte deS genannten Monate« in den Strahlen der Sonne verschwindet, noch beiläufig sechsmal heller wird als gegenwärtig, während er bereits jetzt einen i!ichtschweif von drei Graden oder sechs Vollmondodreilen zeigt, so wird er in dieser Zeit einen auch für weitere Kreise interessanten Anblick bieten. Der Himmelskörper hat sich für die Grde bisher nur wenig von dem Orte unter den Gestirnen entfernt, an welchem er vor nachgerade drillhalb Monaten aufgefunden wurde, und bildet jctzl ein ziemlich gleichseitiges Drcilck mit dem Kopfe des Großen Bären und dem Polarstern. Die Spitze des Dreiecks, in welcher der Komet sich befindet, steht ungefähr um Mitternacht in unterer Culmination, fount fenlrecht unter dem Polarstern, ziemlich in der Mitte zwifchen diefem Stern und dem Horizont. Die geocentrische Vewegung wächst übrigens in den nächsten Tagen sehr schnell; bei der Uuffälllglcit deS Objecte« zu dieser Epoche ist jedoch eine nähete Angabe deS LaufeS für dessen Aussindung nicht nöthig. Nachdem der Komet für unsere Brette« verschwunden, wird er sich der südlichen Hemisphäre, und zwar nach den Rechnungen des Assistenten der wiener Sternwarte, Dr. Holetschel, ansang« noch glänzender als uns zeigen, geg-n Ende September etliche und siebzig Grade südlich vom Aequalor stehen und beiläufig wieder die geringe Lichtftiille haben, welche er zur Zeit der Entdeckung besaß, demnach nur mit stärkeren Fernrohren zu beobachten sein. Gegen dieses Ende der Erscheinung wild düS Gestirn neuerdings seinen Ort am Himmel für die Erde durch längere Zeit äußerst wenig ändern, ein Umstand, der beim Anfange der Sichtbarkeit deS Himmelskörper« dessen Nahnbeftimmung in ganz ungewöhnlicher Weise erschwerte. Locales. Zur Anlegung neuer Grundbücher in Krain. Von Val. Prcötr«. Die l. l. Regierung hat dem lrainer Landlage in der abgewichenen Session den Gesetzentwurf über die Aule» gung neuer Grundbücher in Kiain und über deren innere Einrichtung zur verfassungsmäßigen Behandlungen vorge» legt. Der hohe Landtag hat die GeseheSvorlage mit Freude begrüßt und derselben in allen ihren Punkten die Zustimmung und der höchste Gesehgeber unterm 25. März d. I. die Genehmigung ertheilt. Dieses Gesetz trat mit dem Tage der Kundmachung in Kraft, der Vollzug desselben wurde jedoch von der Revision deS Kataster« und eigentlich von der endgilligen Entscheidung über die nach § 36 de« <3e feheS vom 24. Mai 1869, Z. 85 R. G. B., vorgelom^ menen Reclamalionen abhängig gemacht. Da de» Vernehmen nach der Kataster in einigen Gemeinden bereit« revidiert worden sein soll, fo lönnen alldort die Vorarbeiten sogleich nach herablangen der Vollzugsbestimmungen Über die Anlegung der Grundbücher beginnen. Da bisher noch leine durchgreifenden, den Gegenstand erschöpfenden Bestimmungen vorliegen, so sei es bei Mangel derselben dem Verfasser, als aus dem Felde der Fn> rung und Anlegung von Grundbüchern viel beschäftigt gewesenen Beamten, gestallet, seine übrigens unmaßgeblichen Ansichten und Bemerkungen über die bevorstehende Grund-buchSregulierung und das Abfahren selbst ohne allen Anspruch, ob seine darüber einwickelten Ansichten gerade allein die richtigen wären, mitzutheilen. Bevor er jedoch zu deren Entwicklung übergeht, scheint ihm ein historischer Rückblick aus die in formeller Beziehung allmälig erfolgte Entwicklung des Landtasel. und Grundbuchs-InstiluleS nothwendig, welches in gedrängter Kürze geschehen foll. Der Ursprung des Wandtafel, und Grundbuchs.Instl-«uteS ist nicht genau bekannt, darUber hat man leine verläßliche schriftliche Ueberlieferung; fo viel man jedoch a>» den Vammlungen aller Gesetze zu entnehmen vermag, hat die Gefchgebung schon seil Iahlhunderlen dle Erwerbung und Forldauer der Besitz«, Eigenthums-, Pfand, und E>er-vitulSrechte durch öffentliche Bücher erkennbar zu machen gesucht und hat diefen Zweck nach und nach, jedoch nur unvollkommen erreicht. 1050 Die bishin in dieser Beziehung ergangenen organ. Patente und namentlich jenes vom 1. September 1765 zeigen zurqenüge, daß bis zum Jahre 1760 beiläufig die Landtafeln und Grundbücher nur aus Urlundenbüchern bestanden, in diefelben wurden die Erwerbungsurlunden über Eigenthum und Lasten wörtlich eingetragen und das dingliche Recht ist mit dem Tage und in der Reihenfolge der Anmeldung erworben worden. Man hat fchon damals begriffen, daß für em zur Erwetbung dinglicher Rechte bestimmtes Institut mit bloßen Urlundenbüchern feine Aufgabe nicht lösen und den Parteien die Uebersicht nicht gewähren lönnen, allein die damalige Gesetzgebung hat sich einerseits nicht zu helfen gewußt und anderseits aber die Hosten zur Herstellung der Grundbücher gescheut. Erst mit dem Grundbuchspatenle vom 24. Juli 1792 wurde ein Grundbuch, worin j:des zur VerbUcherung geeignete Object und dessen Besitzer mit dem Erwerbstitel, deren Inhalt in ein besonderes Protokoll zu übertragen oder in beglaubigter Abschrift aufzubewahren war, eingetragen und allfällige Lasten in diefes reinliche Grundbuch oder in ein befonders zu führendes Vormerkbuch eingetragen werden mußten, zu führen angeordnet. Daraus ist zu ersehen daß das Gesetz schon damals ein Haupt- und ein Urkundenbuch vor Augen hatte, über dessen Form und Führung es sich aber nicht aussprach. Eist die organ. Palente vom 2. November 1792 und 22. April 1794 haben und zwar letztere« im § 1 bestimmt erklärt, daß das gedachte Institut aus Haupt- und Urlun-denbüchern zu bestehen habe, daß elfteres künftig die Grund, feste und letzteres das Archiv desselben seien und daß das sächliche siecht nur durch die Vorlchreibung in das Hauptbuch erwirkt weiden könne. Ungeachtet dicse Patente nicht ausdrücklich für Kram erflossen, hat man doch mit wenigen Ausnahmen auch allda die Landtafeln und Grund-dücher nach den diesen Patenten beigefügten Formularien uno Inftluclionen theils mir, theils ohne imperativen Einfluß der höheren Behörden eingerichtet und stehen noch gegenwärtig fo eingerichtet da. Ungeachtet diefer bedeuten, den Verbtsferungen sind die Grundbücher doch noch nicht ohne Mängel und namentlich nicht geeignet, eine Auskunft über die Bestandtheile der Gmndbuchslörper zu gewähren. Das citierte LandeSgesetz gedenkt auch diesem Mangel abzuhelfen und durch eine, den Umfang der einzelnen Realitäten klarlegende, den Werth ermeßbar und die Belastung übersichtlich darstellende innere Einrichtung der Grundbücher dem Realcredit in Krain eine solide Unterlage zu geben. Von den mit der Grundbuchsregulierung betrauten Organen hängt es nun ab, das gedachte Institut auf die Stufe der Voll. lommenheit zu stellen und dem Grund und Boden den bis» her entzogenen civilrechllichen Schutz zu geben und ihm Credit zu verschaffen. lF,rlfetzrm« folgt.) — (gur Jubiläumsfeier.) Herr Ehrfeld «greift wieder in elfter Reihe den Anlaß, den morgigen, für Laibach höchst wichtigen Iudellag durch ein große« Gartenfest zu feiern. Inserate und Anschlagzettel melden uns hieruder näheres. — (An dem Turnfeste), welche« gestern nach« »ittag in Unlerrosenbach staltfand, nahmen die Zöglinge de« Waldherr'schen Institutes und die evangelische Schule theil. Die elegante Damen« und Kinderwelt Laibachs war zahlreich vertreten. Der Turnlehrer Herr Gulielmo exercierte die Zöglinge in Frei- und Gerälhübungen. Das projectierle Kinderfest unterblieb aus unbetannter Ursache, an dessen Stelle trat eine unverdauliche politische Phrasendrescherei des genannten Turnlehrer«. — (Iugverspätungen.) Se. Excellenz der Herr handelsminister Dr. Van Hans hat angeordnet, daß bei den Meldungen über Zugverspätungen fortan in jede» Falle, wo diese Verspätung durch die Postmanipulation verursacht wurde, d'.e vorzulegenden die«fallsigen Ausweise mit einer von den Postciganen von Iall zu Fall auszu-fiellenden Bestätigung darüber zu belegen sind. — (VonderSüdbahn.) An Stelle des nach Konftantinopel abgegangenen l. und l. Botschafters Grafen Zichy wurde Baron Hopfen zum Präsidenten des Ver« wallunzsrathes der Südbahn gewählt. — (Zur Vorficht.) Da in den Gemeinden Schiefling, Keulschach, Viltring und St. Ruprecht im nachbarlichen Kiirnten das Vorkommen wuthverdächtiger Füchse seit einiger Zeit beobachtet wird, das Dasein der Wuth bei einigen deshalb vertilgten Füchsen amtlich con« ftatiert wurde und die Gefahr nahe liegt, daß die Wuthseuche eine größere Verbreitung gewinnen könne, wenn nicht strenge Maßregeln dagegen ergriffen werden, so hat die l. k. Bezirlshauptmannschaft in Klagensurt unterm 22. Juni d. I. an die ihr unterstehenden Gemeindevorstehungen den Auftrag ergehen lassen, daß von dem Ausbruche der Wuth unter den Füchsen die Iagdpächter mit dem Bemerken in Kenntnis zu setzen sind, daß sie mit allem Eifer die Ver» tilgung der Füchse anzustreben haben. — (Fräulein Pessial) hat unter ehrenvollen New-isen besonderer Gunst des Publicum« die Hofbühue in Kassel verlassen. Unsere geschätzte heimatliche lDpernsiingerin excellierte noch in letzter Zeit als „Gabriele" im „Nachtlager in Granada", in Lortzings „Beiden Schützen", überdies auch als Liedersängerin hervorragenden Ranges. — (An russischen Lehranstalten) fungieren als Professoren fechs Slovenen, namentlich die Herren Klemenciö, Brezovar, Rebec, Bole, Kramaric und Stifter. — (Neue „Illustrierte Zeitung.") Mit der Nummer vom 28. Juni fchloß die in Wien erscheinende Neue „Illustrierte Zeitung" des Johannes Nordmann daS erste Semester 1874 in der würdigsten Weise ab. Die Neue „Illustrierte Zeitung" zählt vorwiegend österreichische Dichter und Schriftsteller — die besten und wohlklingendsten Namen — zu ihren Mitarbeitern und wird typographisch und illustrativ von den ersten wiener Künstlern hergestellt. Daß dies in des Wortes schönster Bedeutung etwas fagen will, zeigt uns die erwähnte letzte Nummer des ersten Semesters. Sie enthält vorzüglich ausgeführte Porträt« von Robert Hamerling, Jules Ianin, Eizherzog Albrecht. FML. John und Freiherrn v. Weber, dem neuen Stallhalter von Böhmen; ferner höchst gelungene Ansichten des Trieft« Hafens und der reizend gelegenen Hauplstadt Eteiermarls, sowie zwei geradezu vollendete Reproduktionen von Hans Malart« besten Werken, den Fresken im Palais Dumba. Zur geMgen Pachtung. Zur Erleichterung des täglichen kleinen Verkehrs berechnen wir in Hinkunft die einmalige Vintückung kleiner An, zeigen bis zu 4 Zeilen mit 25 kr., größere wie bisher per Zeile mu tt kr. Bei Wiederholungen per Züle 3 kr. Expedition der „Uaibacher Zeitung." Ausweis über den Stand der Nlatternepidemie in Laibach vo« 24. bis inclusive :i0. Juni 1874. Vom letzten AuSweise sind in Behandlung verblie» ben 3, feither zugewachsen A, genesen 3, gestorben 0, in Behandlung verblieben A. Seit Beginn der Epidemie sind Vlatternerlranlungen amtlich lemeldet worden 457, davon sind genesen 371, gestorben sind 63. Im landschaftl. F ilia lfpilale war vom 24. bis inclusive 29. Juni der Kranlenstand stationär 13. und ist in dieser Zeit niemand zugewachsen, genesen oder gestorben. Stadtmagistrat Laibach, am 1. Juli 1874. Neueste Post. Paris, I.Iuli. Einem sehr beglaubigten Gerüchte zufolge soll der Graf von (5hambord Lucien Vrun und feine Freunde aufgefordert haben, für die Organisierung dlS persönlichen Septennats zu stimmen. Die ..Union" bestätigt diestS Gllücht l'ilyt und sagt. daß Lucien Vrun lein« Zusammenkunft mit dem Olafen von Eyambord hatte. Newyorl, I. Juli. Der ..Herald" mcldet, die Regierung habe in gleicher Weife wte die englische Re. gitrung wegen der erschossenen Amerikaner vom Dampfer „Bilgtnius" von dcr spanischen Regierung eine Ol,t> fchäoigungesumme für die Familien der Erschossenen gc-foidett. Telegraphischer »echselcurs vom 2. Juli. !pllvitr,3ittltt 6960. — Sttber-Umte 75'15 ... i860« Ktll H,« ^ Zentner . 1 ^ 20 N"se" „ -l — " Stroh „ . - «o Erbsen „ " "" ! H°lz, harte« 82". Klft. 6 > 50 Fisolen „ 8 -—weiches, „ —,— Uiindsschmalz pr. Pfd. — 50 Wein, rother, pr. Eimer 12 — Schweineschmalz,, — 48!— weißer „ 12 — Speck, snsch, --! Hasen pr. Stuck . --! — Speck, geräuchert Pfd. — 40 l Wildenten Pr. Slllcl — j - Angekommene Fremde. Am 2. Juli. >«»«e> »tn«lt HV«en. Winller, Fischer, Polter nnd Zwitsch weisende; Baron Gaggern, Wien. — Sedlmayer, Fabrilsleiter'. Sieqenfeld. — Vcrmel, Kaufm,, Franlfurt. — Millauh, Stein ««»«,«> «l«s»m>«. Zeijau, Privatier, Nann. — Osc/ Kaufmann, Wien. — Berlit, Kaufm., Sisscl. .- Zeichen BeslOrr Trifail. ' " , , > v , »»»«« ««r»,»n. Mohn sammt Frau, Brod. - Heimcicr, Mooly und Hcimler, Director, Graz. - Stare, «auunternel> mer, Mannöburg, l^»«»«n v«n «»«„««»^»'^«e»,. Ierovc, Vahnbeamle, Sissel. — Uslotartori, Privatier, Sleiubrück. — Plantan, Jurist, Wien. — Aljaucit, Navte, I»«»»»»«». Kruljat, Wien. - Kotzengruber, Htjflein an d«r Donau. ^ ^l^o!^ch^Heodachf,nlsie!l ill l!alhnch. ^ Z2H- ^2 ^ «^ ^ 6U.M«. 740.4 -j i«., O.s. schwach Mt«"---------- 2. 2« N. 7^9.,8 ^-28,5 SO.s. schw.! heiter ! 0nn 10 ..Ab. 73l»,« ^21,2 O.schwVch , heiter ^ ° Morgcuö heiler, sehr schwacher Oflwind. heißer sonniger T°° Abcndroth. sternenhell. Das Tagesmittel der Wärme -^ 2:"1« um 2 8« über dem Normale. mr ^ ^ .,, Verantwortlicher Redacteur: I2lMl"v. "LIeVntn«^,r. > Danksagung. » W Fiir die herzliche Theilnahme anläßlich des Ab- W M lebenS, wie auch fiir die zahlreiche ehrende Nealei- W W tung zur letzten Ruhestätte des geliebten Aaterö resp W ^ Schwieger^ nnd Großvaters Herrn M > Floriau chernich, V W l. l. pens. Finanzwach'NelPicicnt M W sauch einer der letzten Veteranen), welcher am 2l!. d. M M M in seinem «!l. Lebensjahre gestorben ist, flihlen wir M W >ms verpflichtet, allen Freunden »nd «elannten den W M innigsten und herzlichsten Danl hiemit lund zu neben W M Dcössleichen sprechen wir filr die militärische Ehren- W M bszeugnnc, I'cim i!eichenbe<,ä„gnisse dcn aufrichtigen 2 M Dant ans. M > Äindolfswerth, 30. Juni 1874. W > Die trauernden Hinterbliebenen. > lN.^spli<>ritlis llvien, 1. Juli Die «ölst vollzog heule das zeitraubende Geschäft der Euisregulicluna mit Rücksicht auf die'heute erfolgte Eoupousdetllchieluna Dadurch erscheinen l «ovlsrvrlllDl. die Lursc ziffermiißig lieser. Aber auch abgesehen hievon war dlt Tendenz lcmc günstige, und haben namentlich Lisenbahnactien durch answättille Eonsimiat °n!n «^^^^^^^ inzbesondere Nordweftbahn. '" urnnlil, ^ Geld V»re »l°i« ) ««., (.....69 45 69 55 ßebrnar.) """' (.....69 45 69 55 Jänner.) »<««,,>., < ... 74 60 74 70 «pril. ) vubmtnl«^ . . . 74<;o 7470 3«st, 1839....... 254- 264 - ' 1954.......----------— , I860....... 110—1,0 25 > I860 zu 100 st. ... 111 - 111-50 ^ Ift«4....... !iiö0 9560 Uug. Priimleu.A„l.. . 79 75 8>^ 25 Oien» «o«nmnal.»nl«h« . . 85 75 86 — «lld Vare Uuglo.Bmil . :^ . . . . 13i,— 13950 Vanlverein . . i . . . . 78-- 80 — HodtUNtditonsiig.«.. 1. «N. . 107 2b 10? 50 Veftcrr. ««rdwell.V.....V750 i»775 S^bmbürz« . . . 80- 8025 «l«ni«5«h» , . , . .138 «5 13875 Gttdbahn »8',......10525 10850 » b'/......9550 95-75 Aüdbahn, «°n«.....224 50 225 - Uu°. Ofthahn......Y725 675.) l°ll'bnr»....... . 93 50 93 70 «ranlfnrt........9g 79 g^.^^, f«?bur«........^5 5475 i"""........11170 lll fti' p"«.........44 20 4425 Huiaten . . . 5 st/tto k. 5 ?"! l« 1lap°lt°n«d'°r . . 8 ^ 93^ 8 «4 « Muß. «assmfchew. 1 ,65 351 1 >«5. . «'lber ... 10b „ 5b . 105 ; 70 -