^l^5- Donncistllll, 19. Jänner 1899. Iahraanll 118. ^ ------------------------------------------------^—,--------------- ^kaibllchel M Zeitung. »»nzM^ „ ,^ ha!biäb^^^«"^^"bung: ganzjährig sl. l5, halbjährig fl. 7 bU. Im Comptoir: ^ Die «Laib. Ztg,. erscheint tHglich, mit «lusimhme ber Vo,,N' u»d Feiertage, Die «dmlnlftration beftndet stch "e>»t Innate bi« »u 4 Np» «^ ^"^ °^ 8ustclli»!g in« Hau« ganzjährig fl. 1. — InseltionSaebilr: Für X "« 5. Jänner d. I. dem °luck Karl Ritten ^"""i^lldesdlrection in Inns. " T"el und C.^^' v°n Gravenegg taxfrei »" verleihen gerudt ""^ Hos^hes allergnädigst __________ Kaizl in. p. ^?"^chster^n^<^^^"^lische Majestät haben mit ^"lnmnzrath ^Uebung vom 8. Jänner d. I. dem 3'"on Johann ö" 5manz-Äezirtsdlrector in Tarnöw l^en erbetenen ^?'^^ anlässlich der von dem« v "d den Titel „ Idling in den dauernden Ruhe» schlicht der Ta ""n ^Walter eines Hofrathes mit auergnädlgst zu verleihen geruht. ^ _^_______Kaizl w. p. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit > Allerhöchster Entschließung vom 5. Jänner d. I. dem ' Finanzrathe der niederosterreichischen Finanz-Procuratur Dr. Franz Mühl berger den Titel und Charakter eines Ob^rfinanzrathes und dem Secretär dieser Finanz-Procuratur Dr. Ludwig Mayer den Titel und Charakter eines Finanzrathes, beiden mit Nachsicht der Taxe, allergnädigst zu verleihen geruht. __________ Kaizl m. p. Der Minister für Cultus und Unterricht hat dem Professor an der Staatsrealschule in Marburg Dr. Simon Marian Prem eine erledigte Lehrstelle am zweiten Staatsgymnasium in Graz verliehen. Der k. t. Landespräsident im Herzogthume Krain hat die mit Allerhöchstem Handschreiben von« 18ten August 1898 gestiftete Ehrenmedaille für vierzigjährige treue Dienste dem Pfarrer in St. Michael-Stopic, fürstbischöflichen geistlichen Rathe Anton Peterlin, zuerkannt. Den 17. Jänner 1699 wurde in der k. l. Hof» und Staats» dructerei das I^XIll., I^XV. und I^XVII Stück der italienischen, das I^XXlV. und I^XXXIV. Stück der kroatischen, das I.XXXVII. und l^XXXVUl. Stück der italienischen Ausgalie des ReichsgeselMattes vom Jahre 189U, das l, Slück der oöymischen, slovenischen und lroatischm und das II. Stück der böhmischen und slouenischen Ausgabe des Neichsgesetzblattes vom Jahre 1899 ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Theil. Zeitungsschau. Die innerpolitischen Erörterungen der Wiener Presse tragen denselben Charakter wie in den letzten Tagen; es werden die Chancen des Sessionsabschnittes erörtert, und zwar so ziemlich auf allen Seiten in trüber, wenig hoffnungsvoller Stimmung. Mehrere entschiedene Oppositionsblätter sprechen sich gegen die Wiederaufnahme der Obstruction aus, so die «Reichs« post» und die «Arbeiter-Zeitung», welch letztere erklärt: «Noch einmal muss es den Deutschbürgerlichen rund und nett gesagt werden: dass die Obstruction heute mehr als ein Verbrechen, dass sie eine Dummheit wäre . . . Wir sprechen nicht von der Frivolität, die darin läge, das Parlament znm Stillstande zu bringen, ohne dass jemand an Gründen hiefür mehr vor» bringen könnte, als dass einige Herren unter den Deutschbürgerlichen des trockenen Tones fatt zu sein belieben und daher wieder recht den Teufel spielen wollen. Die Herren auf der deutschen Linken mögen sich doch auch daran erinnern, dass sie nicht allein auf der Welt sind und dass es leichthin kommen könnte, dass das Volk von ihnen Rechenschaft heischen würde, wenn sie aus blinder Laune das Parlament zerschlagen, von dem noch anderes verlangt wird als die berühmte Aufhebung der Sprachenverordnungen.» Constatiert mag bei dieser Gelegenheit werden, dass die «Neue Freie Presse» für ihre eifervolle Initiative im Sinne einer Wiederaufnahme der Obstruction auf deutschradicaler Seite keinerlei Anerkennung, vielmehr eine beträchtliche Dosis von Spott und Hohn einheimst. Unter allerlei ironischen Seiten-Hieben auf die gemäßigten Oppositionsgruppen und die «Neue Freie Presse» thun sich das «Grazer Tagblatt» und die «Ostdeutsche Rundschau» viel darauf zugute, dass sie mit ihrer Ankündigung der Misserfolge der «neuen» Taktik Recht behalten hätten. «Jetzt sitzen sie wieder — schreibt das letztgenannte Blatt — die Taktiker, in den Clubobmänner-Conferenzen und stecken die Köpfe zusammen, um herauszubekommen, wie die alte Taktik wieder aufzunehmen wäre, und damit die Geschichte sicher in möglichst ungeschickter und zweckwidriger Art angefasst werde, hat man die Groß« grundbesitzer und Kammerpräsidenten zurathe gezogen. Nun, es wird schon wieder — schief gehen!» Dass auch im Lager der Obstructions-Parteien keine hervorragend zuversichtliche Stimmung herrscht, geht aus einem Situationsberichte der «Deutschen Zeitung» hervor, in dem es heißt, im ganzen verfüge die Obstruction über mehr als 80 Mann, könne daher «bis zu einer gewissen Grenze der Leistungsfähigkeit» mit Erfolg durchgeführt werden. Die nicht obstruierenden Gruppen der Linken würden der Obstruction nicht hindernd in den Weg treten und sich vorläufig passiv verhalten. Immerhin sei die Spaltung zwischen den Deutschen, die heute vollendete Thatsache ist, be» dauerlich. Die Clubobmänner-Conserenz der Linken solle unbeschadet der nicht abzuleugnenden Spaltung in einer noch festzusetzenden Form aufrechterhalten bleiben. Die «Reichswehr» gibt der Regierung zu bedenken, dass mit der Schaffung eines parlamentslosen Zustandes von längerer Dauer noch nicht viel gethan sei. Wenn Graf Thun den Reichsrath vertage, so schicke er damit nicht bloß die Opposition, sondern auch die Majorität heim; diese fühle sich aber unschuldig und wolle nicht mitbüßen. Könne das Cabinet darauf hinweisen, dass es sich auch während der parlamentslosen Zeit in vollster Uebereinstimmung mit der Majorität des Hauses befinde, dass die von ihm zum Ausdrucke gebrachten Principien von der parla- U. Feuilleton. ^ " l. l »>,,. -— ^ - «>'»e FliiulcmM im Helz»g>hn»!e >' Nachkni i„, , 6°""°""«'> 'H^ "' « '? ?me^ 1?«2 °u«gese«igt:> k;H°lm7^'«°>i°i,,O"' 5"°""' Zeiten Mchier >M^2^ ^ldern, zu "/und 3"""' zu Parma Ma n.Z^"''i" Mailand, '>"d z?^ in Aujchwltz, ' Lefürsw Ven. Fürst zu Sä> " ^"' i« Montferrat >^"^°s in HaV bur^g u"^l"^ ^" ^harleville zu Hennegau, zu Kiburg, zu Görz, und zu Gradiska, Markgraf des heiligen römischen Reichs, zu Burgau, zu Ober- und Niederlausnitz, zu Pont a Mousson, und zu Nomeny, Graf zu Nainur, zu Provinz, zu Voude-mont, zu Älantenberg, zu Zütphen, zu Saarwerden, zu Sahn und zu Faltenstein, Herr auf der Windischen Mark, und zu Mecheln, bekennen mit diesem Briefe für Uns, Unsere Erden und Nachkommen in Unserm durchlauchtigsten ErzHause öffentlich, und thun hiemitjeder-männiglich kund, dass Unsere Lieben und getreuen Stände Unsers Erbherzogthums Krain vermittelst eines von ihrem Landeshauptmann mit seinem Vorworte einbcgleiteten Gesuchs in: Jahre 1791 Unserm höchst« selig verstorbenen geliebtesten Herrn Vater, Kaiser Leopold dem Zweiten glorwürdlgsten Andenkens die ehrfurchtsvolle Vorstellung gemacht haben: Es sei durch die in den vorhergegangenen Jahren erfolgte Aufhebung der dortigen zweien Frauen-Stifter, Münten-dorf und Michaelstätten, welche für adelichc Personen gestiftet, und vorzüglich von Seite des Adels dotiret gewesen waren, den dortigen zahlreichen, oft mit gar keinem Vermögen versehenen adelichm Töchtern, ein Zufluchtsort entgangen, worinn ihnen vormals ihrer Dürftigkeit ungeachtet doch zu einer anständigen und sittlichen, mit einem hinlänglichen Unterhalt verknüpften Lebensart, Gelegenheit verschaffet worden war. Da ste nun bei diesen Umständen um die Errichtung eines adelichen Fräulein - Stlstes aus dem Vermögen der vorbestlgtcn zwei aufgehobenen Frauen. Klöster, oder des in deren Stelle getretenen Religions - Fonds zu vorbesagtcm Endzwecke gebethen, anch Unser seligst verstorbener, und innigst geliebtester Herr Vater, Kaiser Leopold der Zweite glorwürdigsten Andenkens in diese ihre Bitte unter gewissen Bestimmungen bereits gewilliget hat, allein durch seinen frühzeitigen Tod an der wirklichen Gründung und Errichtung dieses Stiftes gehindert worden ist; So haben wir für Uns, Unsere Erben, und Nachkommen aus landesfürstlicher Machtvollkommenheit die Gründung und Errichtung dieses Fräulein-Stiftes hiermit zu bestättigen, und zum Besten desselben folgende Satzungen zu bestimmen und festzusetzen befunden. 1. Ärtlkel. Das adeliche weltliche Fräulein-Stift in Krain besteht aus sechs und dreißig Stiftfräuleln, wovon gegenwärtig acht gleich, die übrigen aber sobald es die Kräften des Nellgionsfonds ge,tattcn werden, in den Gennss ihrer Präbenden gesetzt werden sollen. 2 Artikel. Dieses Stift wird vorzüglich auf die Einkünften der aufgehobenen Stifter Münlenoorf und Michel statten gegründet, aus welchen — wie bald der Ncligionsfond zu hinlänglichen Kräften gelangen wlrd, jäyrlich acht tausend Gulden excindirt, und zu 36 Präbenden als 4 zu 300 fl.....1200 st. . 8 » 250 ».... 2000 » und ... 24 » 200 » .... 4800 » bestimmt werden sollen. 3. Artikel. Die höheren Präbenden sollen vorzüglich nur jenen zu Theil werden, welche älternloS, Laibacher Zeitung Nr. 15. 116 19. Jänner W mentarischen Mehrheit gebilligt werden, dann sei die Stellung der Regierung eine ungleich günstigere. Sei der Contact zwischen Regierung und Majorität ein so inniger, dass beide Factoren der gemeinschaftlichen parlamentarischen Vasis entrathen können, dann sei das Ministerium ein parlamentarisches — auch ohne Parlament. — Diese Auseinandersetzung geht offensichtlich von der Voraussetzung aus, dass das Ministerium die Etablierung eines längeren parlamentslosen Zustandes wünsche, ist jedoch gerade hierin hinfällig. Die «Reichspost» bespricht den erfolgreichen Kampf des Abg. Dr. Steinwender gegen die radicalnationalen Umtriebe in seinem Wahlbezirke und schöpft daraus die Lehre, dass die bange Furcht vor der Partei Schönerers und Wolfs eine Gespensterfurcht sei und dass der Terrorismus, den diese Gruppe auf manche deutfche Parteien ausübe, nur möglich fei, weil man sich eben vor Gespenstern fürchte. Mit Muth, mit Energie und klaren Worten müsse man diesen (Ae-spenstern entgegentreten; diese Lehre möge man bei den deutschen Parteien beherzigen, man möge sich nicht die Ohren zuhalten vor dem Heilo-Spectakel, sondern vielmehr muthig den Spcctakelmachern selbst auf die Finger klopfen und nicht erschreckt von dem Lärm sich verleiten lassen, mit deu Wölfen zu heulen. Politische Neberftcht. Laib ach, 18. Jänner. Ueber die Aussichten der Militär vorläge im deutschen Reichstage wird der Münchener «Allgemeinen Zeitung» aus Berlin geschrieben: Dass die Militärvorlage schließlich angenommen werden wird, gilt in politischen Kreisen schon heute für ausgemacht. Aber eben fo sicher ist, dass der Reichstag eine Reihe von Veränderungen vornehmen wird. Die eine Partei legt mehr Gewicht auf den einen Bestandtheil, die andere mehr auf einen anderen. Groß ist jedenfalls allerseits die Sympathie für die Artillerie. Bei den anderen Waffen handelt es sich, foweit mit Bezug auf sie, wie beifpielsweise bezüglich der Kavallerie, Meinungsverschiedenheiten hervortreten, theilweise um Reflexe gegensätzlicher Anschauungen, die in der Armee selbst, wenn auch mehr latent, bestehen. Was die gesetzliche Feststellung der zweijährigen Dienstzeit betrifft, so scheinen auch im Centrum sich Einflüsse geltend zu machen, die abmahnen, diese Frage zu überstürzen. Theils meint man, die gemachten Erfahrungen reichten noch nicht aus, um eiue so tief einschneidende Maßnahme zu rechtfertigen, theils neigt man zur Besorgnis hin, es könnten im Gefolge einer gesetzlichen Festlegung nicht unerhebliche Neuforderungen auf der Bildflache erscheinen. Das Schicksal der Vorlage wird hauptsächlich dadurch bedingt werden, welche Erklärungen vom Vundesrathstisch über das Tempo der Ausführung des Gesetzes, beziehungsweise über die Vertheilung der Mehrausgaben, werden gegeben werden. Ernst Daudet stellt im «Gaulois» fest, dass der Gedanke einer Allianz mit Deutschland täglich Anhänger in Frankreich gewinne, und erzählt diesbezüglich, dass jüngst ein Mitglied der fran» zösischen Regierung auf die Frage eines ausländischen Staatsmannes über eine Allianz mit Deutschland geantwortet hätte: «Zwischen Deutschland und uns ist es mit der Politik des Schnwllens und der üblen Laune vorbei. Ueberall, wo es für Frankreich nützlich sein kann, mit Deutschland Hand in Hand zu gehen, werde ich es thun und werde dies mit weit vernehmbarer Stimme sagen. Mit einer effective« Allianz ist es aber eine andere Sache. Diese setzt eine Bedingung voraus. Welche Bedingung bietet man aber uns?» Daudet fügt hinzu, man versichere, Russland habe es übernommen, diesbezüglich in Berlin anzufragen, nachdem es davon in Kenntnis gesetzt worden sei, dass mau in Frankreich nicht daran denke, dass die Bedingungen sich auf Afrika beziehen könnten. In Tripolitza hielten Delyannis und Rallis Reden. Dieser erklärte, entgegen dem Berichte des Kronprinzen über den Kampf bei Domokus, wonach Smolenski trotz der Befehle des Kronprinzen nicht nach Domotos gieng, dafs dies mit Zustimmung des Königs geschehen sei. In der That hatte Smolensk« der Regierung telegraphiert, dass er, wenn der Kronprinz auf der Ertheilung diejes unausführlichen Befehls de-harren würde, seine Stelle niederlegen würde, worauf der König verlangte, dafs der Kronprinz seinen Befehl zurückziehe. Die Commission, deren Bildung Präsident Mac Kin ley vorschlägt, wird sich über die Lebensweise und die Gewohnheiten der Filipinos, sowie über die wirtschaftlichen und commerziellen Verhältnisse der Philippinen zu informieren, mit der Regierungsfrage jedoch nicht zu beschäftigen haben. Man nimmt an, dass die Commission am 1. Februar nach Manila abreist. Die vom General Otis eingetroffenen Nachrichten sind durchaus beruhigend. Einer Reuter-Meldung aus Peking zufolge besagen Nachrichten aus dem kaiserlichen Palaste, dass die Missstimmung zwischen der Kaiserin-Witwe Tsu - Hsi uud dem Kaiser Kuang - Hssü im Wachsen begriffen sei. Der Kaiser habe bei verschiedenen Gelegenheiten in ausgesprochener Weise den Wünschen der Kaiserin-Witwe nicht Folge geleistet. Tagesneuigleiten. — (Fürst Karl Rudolf Liechtenstein f) Wie mau aus Wien meldet, ist am 16. d. M. Fürst Karl Rudolf Liechtenstein gestorben. Der Verblichene, Chef der zweiten Linie des Haufes, war am 19. April 182? zu Warasdin geboren, betheiligte sich 1848 als Lieutenant des Chevauxleger < Regiments am Feldzuge in Italien, kämpfte dann in Ungarn uud wurde in der Schlacht bei Komorn (2. Juli 1848) schwer verwuudet. Nach seiner Genesung rückte er zum Major bei den Kaiserhusaren auf uud war eine Zeit Adjutant Sr. Majestät des Kaisers. Er schied als Oberstlieutenant aus der Armee. Am 7. April 18l>5 folgte er seinem Vater, dem General der Cavallerie gleichen Namens, als erbliches Mitglied des Herrenhauses. Fürst Karl Rudolf Liechtenstein war Kämmerer, Besitzer der Majorate Kromau und Budkau, Herr auf Ullersdorf und Hosting in Mähren. Der erste Obersthofmeister Sr. Majestät ist der jüngere Bruder des Verblichenen. — (Heilung der Tuberculose?) Die «Reichswehr» meldet: Unser berühmter Landsmann Nikola Tesla hat bei seinen Versuchen mit der drahtlosen Telegraphic Beobachtungen gemacht, die ihn zur Annahme berechtigen, dass die Heilung der Tubcrculose mittels Elektricität bewerkstelligt werden kann. Wie wir bereits am 14. v. M. zu berichten in der Lage waren, ist es Tesla gelungen, Spannungen, welche Millionen von Volts betragen, auf vollkommen sichere Art zu erzeugen. Diesen Apparat benutzte Tesla zu seineu Versuchen elektrischer Kraftübertragung ohne metallische Leitung. Hiebei widerfuhr es einem seiner Mitarbeiter, dass er sich in unvorsichtiger Weise dem elektrischen Strome aus- setzte. Ein Strom voll viel geringerer Stärke h^ ^ gereicht, den Mann sofort zu todten. Hier abel man es wahrnehmen, dafs die Ungeschicklichkeit des'' keinerlei üble Folgen nach sich zog. Tesla nahin^ ^ Thieren eingehende Versuche vor und fand, dajs >? ^ ihm erzeugten elektrischen Ströme nicht trotz, l ^ gerade wegen ihrer immensen Starte den ^^, ^ durchstießen, ohne Schaden anzurichten, währeild b die viel schwächer waren, als die seiner Appa"' ^ fort tödtlich wirkten. Bei weiteren Experiments ^ Tesla zur Ueberzeugung, dass der elektrische Stl^ , Körper ozonbildend wirke und dadurch die ^ ^ bacillen todte. Inwieweit sich die Hoffnungen ^ ^ finders bewahrheiten werden, wird wohl die näO ^ tunft lehren. , ^ — (Ein Club der Kahlköpfe.) OM ^ riser Gigerln, deren Haarwuchs infolge großer M^^ bedenklich gelitten hat, haben den Entschluss gefas^ ^ Club^unter dem Namen «01 ud äou 0"i1lo^,A gründen. Zwei Bedingungen werden als unerliiW ^ fordert: entweder unter Curatel stehen oder gesta^ ^ sein, und zweitens eine haarentblößte Stelle vo» ^ destens 21 Quadratcentimeter auf dem Kopfe. ^ z, lautet, wird dem bekannten Schauspieler No^ ^ Präsidentschaft des «Clubs der Kahltöpfe» aM ^ werdeu. . h, — (Auch Julius Cäfars Asche)'? ^ mehr diesertage in Rom gefunden worden, und i^ ^ den Ruinen des Forum Romanum. Einige Arbeitet h, bei ihren Ausgrabungen an die Säule Julius ^ r, die Kaiser Augustus seinem Andenken errichtet ha^v 8 dabei befand fich ein großer Stein; hier, ni" « Nationen. Der Vorgang spielte sich in Charles d Im Eden-Theater wurde «Monte Christo» gegebe"^ Vorhang fiel und im Zwischeuacte erhob sich plöhl^d auf dem Balkon sitzender Zuschauer und hielt !^ Ansprache «n das Publicum: < Meine Dantt» l Herren! Ich bin Händler mit emaillierten Ware^, ? kennen mich alle, meine Damen uud Herren. M ^ s Reputation ist nichts auszusetzen. Nirgends kausl t fo gut wie bei niir. Morgen bin ich auf dem ^,,' Kommen Sie alle. Sie werden uuglaubliche Dinge > l Großartige Gefäße nicht um fünf, nicht um vie^ um drei, nicht um zwei Francs, ne^n, nur unl , Francs das Stück, und der Käufer bekommt «o«! > Cafserolle darauf. Kommen Sie alle, benutzen ^ , Gelegenheit.» Das Publicum, zuerst verdutzt, la^ vollem Herzen über diese improvisierte Scene. Del^ Applaus ermuthigte den Redner so, dass er neue^' anfangen wollte. Man muss, schreibt ein Parisel /> wirklich wünschen, dass diese Mode sich auch be> einbürgere. Sie würde den Zuschauern jedenfalls ^ die unendlichen Zwifchenacte, zu welchen die ^, Theater ihr Publicum verurtheilen, durch komisches mezzi abzukürzen. ^ oder deren Aeltern die dürftigsten und mit den meisten Kindern beladen sind. 4. Artikel. Das Alter zur Aufnahme ist nicht unter fünfzehn Jahren. Die Aufzunehmende muss stäts eines guten Rufs, und unbefcholtenen Wandels gewefen seyn, sie muss arm seyn, darf neben dieser leine andere Stiftung geniefsen, und muß daher bei der Aufnahme in dieses Stift dem Genusse einer früheren entsagen; sie tau jedoch, was sie nach ihrer Aufnahme erbet, oder ihr fönst rechtmässig zufallt, als ihr Eigenthum behalten. 5. Artikel. Zur Ueberkommung einer folchen Präbende sind nur jene sähig, deren Väter entweder Krainerisch landstandijche Mitglieder oder aber (uhue jedoch Ahnenproben zu fordern) wenigstens vom Ritterstande sind, wie auch jene, deren Aeltcrn um das Land oder durch eine 10jährige Dienstleistung im Lande in höheren Aemtern, als zum Beispiel landesfürstliche Räthe, oder als Staabsuffiziers sich Verdienste erworben haben, dabei aber mittellos und mit mehreren Kindern beladen sind. 6. Artikel. Bei dem Eintritt in das Stift hat die Impetrantin dem Landeshauptmann anzugeloben, den Stiftssatzungen, so lange sie zum Stifte gehört, genau nachzukommen, und Ansehen, Nutzen und Ehre des Stifts nach Kräften zu befördern. 7. Artikel. Die Stiftsfräulein uuter sich haben den Rang nach der Zeit des Eintritts, außer dem Stifte aber nach den Frauen der l. t. Kämmerer, folglich mit verheüratheten Damen, deren Gatten nicht Kämmerer sind, gleich, und vor allen Fräulein. 8. Artikel. Die Stiftsfräulein haben nicht beisammen zu wohnen, sondern erhalten ihre Präbende auf die Hand und können felbe im Lande Kram, wo sie wollen, auch in einem andern der österreich. Erbstaaten gemessen. 9. Artikel. Die Stiftsfräulein haben, wenn sie öfentlich erscheinen, nur schwarze Kleider zu tragen. 10. Artitel. Das Stiftsordenszeichen, welches jedem Fräulein sogleich bei dem Eintritt übergeben, und bei erfolgtcm Austritt, oder Absterben, dem Landeshauptmann eingeschückt werden soll, bestehet in einem stumpfeligten Kreuz, gold und weifs emaillirt, mit einem ovallen blau emaillirten Mittelschild, worauf sich auf der einen Seite der heilige Leopold Markgraf von Östrreich, auf der andern der heilige Ludwig König in Frankreich mit natürlichen Farben entworfen befindet; auf den vier Seiten des Kreuzes befinden sich die Namenszüge beeder nunmehr höchst-selich verstorbenen Majestäten, Mailand Kaisers Leopold des zweiten und Semer erhabenen Gemahlinn. Dieses Ordenszeichen wird an einen blasrothen breiten von der rechten Schulter gegen die linke Hüfte vor, und rückwärts längst der Taille laufenden Band hängend getragen. 11. Artikel. Die Andachtsübungen der Stiftsfräulein sind folgende: 1!^ follen sie für die verstorbenen aus dem aller-durchlauchtigsten ErzHause jährlich am Armenseclentage die grossen Tagzeiten der Todten Bethen; 2'^ Dieses Gebeth sind sie auch für je^ storbene Stiftsfräulein, so bald ihnen der Tod!<" ^ rinuert wird, zu verrichten verbunden. »^ » sollen sie täglich für die verstorben^ allerdurchlauchtigsten ErzHauses den Psalm äs ^"M ^bethen; .. . ,«W die übrigen Übungen werden ihrer eigene" 7 dacht überlassen. ,,!^ 12. Artitel. Es ist den Stiftsfräulein erlauf öffentlichen Schauspiele, Bälle und Redouten 5^ suchen, jedoch nicht änderst, als in Begleitung ^ bekannten verehlichen Dame. . M 13. Artikel. Sie müssen durch Anständigte"^ Sitten sich ihres Ranges und der besondern ^Htu des Stifters würdig zeigen. Minder erhebliche Ah hat ihnen der Landeshauptmann mündlich oder >^y lich zu verweisen; falls aber ein Stiftsfräulein .^ schwereren Fehltrittes schuldig befunden, und iM^ ^ würde, foll hierüber die Anzeige nach .H^Ft' macht, und hierüber die höchste Entscheidung cinge^ ^ werden. ^ 14. Artikel. Ein Stiftsfräulein, welches "^ willig Schulden macht, wird der Präbendc vel ^ 15. Artikel. Der Aufenthaltsort jedes ^/i, fräuleins muß dem Landeshauptmann allzeit u ^ gesetzt bekannt seyn, weswegen jedes Fräulein "/ ^ oft sie folchen verändert, die Anzeige zu mache'^« 16. Artikel. Die Stiftsfräulein behalten dttH heit sich zu verehligen, jeooch muh in jedem ! _^2aibacher Zeitung Nr. 15 117 ------"------- ' 1^" 19 Jitter ^99 , unterm I^mi^'" Indien.) Aus Bombay wird A heute hier zurück^ l, geworden über das ^'^^'^"' 'lt einiges bekannt ^ Centren des ä bels en«t lw7" "!?'" verschiedenen i! Unordnungen ^, entdeckt hat. nämlich vor allem große '^dortigen A ",t.^?°^^"" '" ^aisur hatten die 5 tröffe Das 's 5 . ?' "^ "^"^ Vorkehrungen ge- ar Mn e Einr cktim. m"^' ^ Medicinvorräthe. die 3 "l uter Ordnung ^r Be ämpfung der Seuche, alles war bereits fett dre'Wo^ ^ herausstellte, dass die Pest 2 hatte. N elre« 9^.^ '" """" Stadtviertel gehausi . i Mlle Ie?mlä , ?"" Sorben und man hatte die «ck H°sPital bringn' . n "ü" keine Kranken nach dem "3a er7ein,s^sei?^ k" H""" ^angt mit allen 3 b"tt. Man?,f. ?^'t der Altar, vor dem er täalich M W>. wick" "' ^ «UN das Entsetzen einer Hind,> /'''"'" d^,,^7 ."Anmale "'"Leuten in Berührung F Elaste sind D? '^^ F^'""'^' "icht ihrer Rasse und ! Kränken die an" ^ ^^""" "" ben Sterbenden nnd ^-bnrcheinand^^^ ^'^"' «nd Religion M H"use festaeNeNi 5 "'^^< 'st ein Fall in einem ^>ger br ck?^^° '"rd die ganze Familie nach dem "5 das «er Mann hat daher, als ihn ^ der Etraß/^5^" '"erliche Haus verlassen, nm ans 1 istb" indisch j) ,^'bm. Wie der Hindn, fo fürchtet auch !I'">ctore w' "^"^ ^ ^"^riugen der Sanitäts- 5^ 3"nengemäHe ^?" ""5 b°"lcs, vor allen, in 5 h°t "n In p,wr ^'.. ^ "s die Pest. In Vangalnre te 3"bte er on ^"^.^ """Frau bescheinigt. Danach "ü Kaste angchot^^r der Todten, die einer besseren !/- ^"0 Mark ^ ' I""^en und Perlen im Werte von f^uth dcr ft^, ""/ann ^ kaum vorstellen, welche "^lkeru„a er/^^all nnter der muhamedanischen Be- ^ °. dewinh ^^ ,h°t. Der indische Islamit ist nicht ein ^histische h^Unterthan, als der brahmanische ode7 bnd- " i "^ l,at sich .,^ gehört eincr streitbaren Religion an " .„ Hausrechte und l5..I "/'^ ^gen die Eingriffe in seine Emission ist n ck?""ihung d'rfelben gewehrt' Die Com- di 3 Nbsft!nu ^ '^" Erfahrungen sehr skeptisch bezüglich ^ schnnt die Ma^«3 '!!' ^es Volt sich dagegen wehrt, "" - (D e, s ? "^^ durchführbar. la'!"'" der Erbaimn " Uche Schnellz ug.) Das Riefen. ' "^ste Eis^ ber sibirischen Bahn welche die " deutenden Ä's^ ^elt fein wird, schreitet trotz der ' ^"ug entH'"^ Schwierigkeiten stetig seiner Voll- >« ^^ die alt / W s^"<"" ""ügen Jahren wird eine Europa und Asien gelegte ^ finden. Die .s?""""lchm ""t den, Stillen Ocean sort.Chi^g^ ",tc amerikanische Uebcrlaudbahn New- " ^? h'ute in rw^.'^" ist 5360 Icm lang und .H ne^"' °der ?26"3 3"W von fünf Tagen nnd sechs B 3st" 'feit 3 ^1" 7', "°s einer mittleren Fahr. M die 2! "bei hervor^, s '" per Stnnde entspricht. '?l h is^'''^r Orts ° ")eben, ^ss die Petersbnrger gegen Ä l2 ""d das7 f"'" stunden 39 Minuten znrück-"s K "° "°ch PeterÄ, " ^^^cke Moskau bis Kriwost. '.. I >"^uet w Würger, von da ab nach Tomsker / e^'""' zusann u kZ! '7" ^'' Wartezeit in den sy^It man ein. re"n. Stunden ^ Ginnten, ab, fo ^P^-^^ l204 Stuude., >gchM bmachrichtZ""lobmfs der LaudcshauKnmm ^jd "w"dei,N/'"d desfen Genehmhaltnuq cili- H d Kl5'. b'r St ,."" ^?^. dcr Vcrchligung hmt ^Etiw lichens 1^"ug^ ^lgl.ch auch die Traqung " ""'dohin „, M^ ?"t!chnlw, der darumW«. i -°°!"ch en N'.°^"' ^ck!»z Nchw ,>1'^« b°s°»dcr« beziehungsweise ewe Fahrtgeschwindigteit vou 32'66 Icm per Stunde. Die Fahrzeit in der umgekehrten Richtung, das ist Tomsk-Mostau, ist um rund eine Stunde kürzer. Dicfe Schnellzugsleistung ist eine verhältuismäßig be-fchcidene; nimmt man nun den gleichen Maßstab für die ganze sibirische Bahn, das heißt Tscheljabinsk-Wladiwostok, bezw. Port Arthur, mit rund 7600 km au, fo ergibt sich eine Gesammtfahrzeit ab Tfcheljabinsk von mehr als zehn Tagen. Local- und Prouinzial-Nachrichten. Lnibacher Gemeinderalh. Die für vorgestern anberaumte Sitzung des Laibacher Gemeinderathes wurde gestern abends fortgesetzt und beendet. An der Sitzung betheiligten sich 21 Gcmemde-räthe. Namens der vereinigten Bau- und Schulsection berichtete Gemeinderath Dim nil über den Bau eines Gebäudes für die dritte städtische Knabenvolksschule in Laibach. Der Referent verlas den unferen Lesern bereits bekannten Bericht des Herrn k. k. Äezirks-Schuliuspectors Frauz Levec, der in überzeugender Weise die Nothwendigkeit der Errichtung einer dritten slovcnischcn Knaben-vollsfchule für die innere Stadt darlegt, und stellte schließlich folgende Anträge: 1.) Der beabsichtigte Zubau zur ersten stäotifchcn Knabenvollsschule erscheint bei den in unserer Stadt bestehenden Schulverhältmsseu weder angezeigt noch Praktisch. 2.) Die Errichtung einer dritten städtischen füufclafsigen Knabenvolksschulc für das Centrum der Stadt und die Erbauung eines eigenen neuen Schulgebäudes ist dringend nothwendig. 3.) Der Stadt-Magistrat wird beauftragt, im Wege des k. k. Stadtschul-ratycs ein Bauprogramm für den projectierten Schulbau zu beschaffen. In der Debatte, die sich über diese Anträge entsponnen, ergriff zunächst Gemeinderath Zabukovec das Wort. Derselbe erklärte, dass mit der Errichtung einer dritten Knabenvoltsschule in Laibach ganz gut uoch zehn Jahre zugewartet werden könne, und dies umso mehr, als bei der abnehmenden Bauthätigkeit zahlreiche Handwerkerfamilien Laibach verlassen werden und sich somit auch die Anzahl der Schulkinder in der nächsten Zukunft eher vermindern, als vermchren werde. Aber auch gegenwärtig seien die Schulräume groß genug und die einzelnen Bankrcihen seien noch immer so weit von einander entfernt, dass in dem freibleibenden Raum Fahr-cadübungen angestellt werden Wnuten. Redner beantragte, dafs über die gestellten Anträge zur Tagesordnuug übergegangen werde. Gemeinderath Dr. Tavöar entkräftete in kurzer Rede die Einwendungen des Vorredners, der einen so wichtigen Gegenstand, wie es die Errichtuug eiuer neuen Schule ist, mit leichter Ironie abthun zu können glaube. Allein die Ecrichwng einer neuen Knabenvolksschule werde nlcht umgangen werden können, und Redner empfehle daher, dass zu dieser Frage schon heute Stellung genommen werde. Gcmeinderath Dr. Pozar erklärte, dass man es im vorliegenden Falle mit einem dringenden Antrage zu thun habe, der eine ernste Behandluug erfordere. Eine Partei, die für so wichtige Fragen kein Verständnis hätte, würde das Recht auf ihre Zukunft verwirkt haben. Wissen ist Macht, und die Zukunft des Volkes fei nur dann sichergestellt, wenn für die allgemeine Voltsbildung entsprechend vorgcsorgt werde. Redner anerkennt die schwierige finanzielle Lage der Stadt, allein die Frage gclebet, auch von nun an und hinfiir zu ewigen Zeiten dawider nicht gehandelt werde. Oelm'thcn darauf allcn Uusern nachgesezt, gestund weltlichen Obrigkeiten, Hof-, Landes- und Gerichts-stellen, besonders Unserer Landeshauptmannschüft in Unserm Erbherzogthum Kram, und einen jedesmaligen sowohl jetzigen als künftigen ihr vorgesetzten Landeschef, und wollen, dah sie auf die Erhaltung dieses von Uns gnädigst bestättigten Fräulein'Stifts die gehörige Sorge tragen, für die Beobachtung der dießsälligen vorbcsagten Satzungen wachen, und weder selbst dagegen handeln, noch solches jemand andern gestatten sollen, bei Vermeidung Unserer Ungnade. Das meynen Wir ernstlich zu Urkund dieses Vricjs, besiegelt mit Unserm tk. und erzherzoglich anhangenden größeren Insiegel; Geben in Unserer Haupt-und Residenz Stadt Wien den 16. Tag des Monats Julius, nach Christi Unsers lieben Herrn, und Selig-machers gnadenreichen Geburt im 1792sten, Unserer Reiche des Römischen und der Erbländischen im ersten Jahre. Franz m. p. I^sopoläus 0om6» a follow, lit m. p. keß. Lock. 5>up. et. ä. ä. pr. doncell.: (I.. 3.) Franz Karl F. Kreßcl m. p. Itogiu« Until» proprium. Ioh. Nep. Graf und Herr v. Edling ni. p. Regist. Mariophilus v. Leißner m. p. (Fortsetzung jolgt.) sei so wichtig und dringend, dass wir uns auch zu einem Opfer entschließen müssen. Referent Dimnik widerlegte die Ausführungen des Gemeinderathcs Zabukovec und wies auf die günstigen Schulverhältnisse der hiesigen deutschen Volksschulen hin. Die slovenischen Volksschulen seien überfüllt, uud wenn zahlreiche flovenische Kinder deutsche Schulen frequentieren, so sei dies erklärlich, da sie in slovenischen Schulen ob deren Ucberfüllung nur schwer Aufnahme finden. Sodann wurde zur Abstimmung geschritten. Der Antrag betreffs Anerkennung der dringenden Nothwendigkeit einer 111. städtischen Knabenvoltsschule blieb zwar in der Minorität, der Antrag betreffs Beschaffung eines Bauftrogramms wurde jedoch angenommen. Vicebürgcrmeister Dr. Ritter von Bleiweis berichtete über den Antrag des Stadtmagistrates betreffs Einführung einer Fahrradtaxe. Der Bericht des Bürgermeisters constatiert, es müsse mit Rücksicht darauf, dass in der Sitzung vom 14. December v. I. keiner der inbetreff der Fahrradtaxe gestellten Anträge die absolute Majorität erhalten, die Angelegenheit nochmals auf die Tagesordnung gestellt werden. Die projectierte Fahrradtaxe werde früher oder später uicht uur bei uns, sondern auch anderwärts zur Einführung gelangen, und dies insbesondere dann, wenn die großen Gemeinden die Lasten des Heimatsgesetzes vom 5. December 16W werden zu fühlen beginnen, d. i. vom Jahre 1801 ab. Uebrigens gehöre diese Taxc zu jenen Steuern, welche die moderne Steuergesetzgebung als vollkommen gerechtfertigt anerkennt. Die Polizeifection hat sich jedoch auch bei der neuerlichen Berathung des Gegenstandes gegen die Einführuug einer Fahrradtaxe ausgesprochen, und der Referent beantragte nach eingehender Motivierung, dass über den Antrag des Stadtmagistrates zur Tagesordnung übergegangen werde. Gemeinderath Lence sprach sich für die allgemeine Einführuug der Fahrradtaxe aus, welche für Radfahrer mit 2 fl,, für Radfahrerinnen mit 3 fl. jährlich zu bemessen wäre, während Gemeinderath Paul in die Einführung der Fahrradtaxe für vollkommen uubegrüudet hält. Gemeinderath Dr. Tavöar bemerkte, dass sich der Bürgermeister mit der Wiederuorlage dieser Steuerfrage gauz befonders beeilt und nicht einmal die bevorstehenden Gemeinderathswahlen abgewartet habe. Redner bekämpfte dann in längerer Ausführung den Autrag des Stadtmagistrates und empfahl den Uebergang zur Tages-orduung. Bürgermeister Hribar erklärte, dass er den Antrag auf Einführung der Fahrradtaxe gcschäftsordnungs-inäßig wieder einbringen musste, im übrige» aber durch dle Argumente der Gegner der Vorlage in seiner Mei-nnng inbetreff der Berechtigung dieser Taxe uicht wankend gemacht worden sei. Von der Furcht vor den Wahlen habe er sich in seinen Handlungen niemals leiten lassen. Nachdem noch die Gemeinderäthe Dim nil und Dr. Hudnik für den Sectionsantrag auf Ablehnung der Fahrradtaxe gesprochen, wurde zur Abstimmung geschritten. Der Antrag des Gemeinderathes Lenie wurde abgelehnt und der Antrag der Polizeisection mit Majorität angenommen. Gemeinderath Plan tan berichtete über den Antrag des Stadtmagistrates in Angelegenheit der Abänderung einiger Bestimmungen betreffs des Kohlenverkaufes e>n äri„g absteigen. ..Plef Wien, 18. Jänner. Die preußische OMü Deputation unter Führung des Obersten SS^s toppen ist vormittags vom Kaiser in besonderer «^ empfangen worden und überreichte außer den^Lw wünschen des Kaiser Franz Garde-Grenadier-M^ eine Huldigungsadrefse sowie das aus einer tuNi^ in der königlichen Porzellan-Mamlfactur anges^z^ Porzellanene bestehende Iubiläumsangebinde ^ Neu meuts. Der Kaiser, welcher die Ouersten-Unifo^er Kaiser Franz Garoe.Orenadier-Regiments lN>t ^. Äande des schwarzen Adler-Ordens trug, nah^i Glückwünsche huldvollst entgegen. hur ------------------------------------ - ü Parlamentarisches. " ^ (Original-Telegramme.) ,""^ Wien, 18. Jänner. Der Ausgleichst^-nahm heute seine Verathungen wieder auf u^ ^l in die Verhandlung des Gesetzes, betreffend die v tistit des Warenvcrlehres, ein. Nachdem Abg. l' F gesprochen hatte, wurde die Sitzung geschlossen- ^, geordneter Lecher wird seine Rede in dcr lio° Sitzung fortsetzen. Der Termin derselben wird ^ ^ bekanntgegeben werden. Wien, 18. Jänner. Die «Neue freie V meldet: Nach mehrstündiger Debatte nnd Erö^'-der politischen Lage einigten sich heute die Ob>p— der (5lulis der deutschen Vollspartei, der l>c>l-^. Fortschrittspartei, des verfasfungstreuen GrM vcsitzes, der freien deutschen Vereinigung u»^ Cyristlichsocialen dahin, jene Forderungen der M»'— in Oesterreich zu formulieren, welche sie genm»^ wohl der Regierung als der Rechten gegenüber j^^ treten entschlossen slnd. Gleichzeitig tagte der it"^ »e, (iluu und besprach seine luuftige Haltung i^ .. gierung und zu den Gruppen der Opposition. >«ü _______________I860 Die Lage in Ungarn. m" (llriginal'Telcgramme,) ^, Budapest, 18. Jänner. (Magnatenhaus > eine Anfrage des Fürstprimas Vaszary ülier d>^., sichten der Regierung gegenüber den außerorts, ^ Verhältnissen erklärt Ministerpräsident Baron ^»... angesichts der mit der Opposition eingeleiteten w promissoerhanolungen wäre es unzweckmäßig, B ^ das künftige Actionsprogramin der RegierU^, äußern. Eme der wichtigsten Aufgaben sei d'^m, fectlonierung des Ausgleiches. Die Regierung ,^, alles daran setzen, dass die Versassung nicht "'„^ werde nnd der Wille der Majorität zum A^ '^ gelange. Fürstprimas Vaszaru erklärt sich ^ ^" Antwort befriedigt und nimmt sie zur Kenntnis' „ Emerich Graf Szcchenyi legt emen Adress^ an den König über die gegenwärtige Lage u"l. A Adressentwurf beginnt nm dem Ausdrucke tiei^, sorgnis üuer die ernste Lage des Landes, we^,^ einen so außcrgcfetzlichen Zustand gelangt ist, d^b' traurigen Tage der ungarischen Geschichte in ^ «^ innerung zurückgerufen werden. Die treuen 3M,^ seien überzeugt, dass das Land allgemein ^ dass die gegenwärtige Lage baldigst em Ende^, Die allgemeine Bereitwilligkeit, die schwebenden l5 zu lösen, sei so groß, dass sie kein Hindernis!^ Gang der Gesetzgebung bilden tonnen. Die ', schließt mit der Bitte, der König möge die versa! , mätzigen Rechte derart ausüben, dass mögllch! ^. verfassungsmäßige Zustände hergestellt weroeN^^ Adressemwurf wird auf die Tagesordnung "^ Freitag stattfindenden Sitzung gesetzt werden. " wurde die Sitzung geschlossen. ^< Budapest, 18. Jänner. Das Ung. T"-' ,-r Bnr. meldet: Heute um 11 Uhr vormittags tl" >^ Vertrauensmänner der Opposition in einem ^"Uil" , ^ saale des Abgeordnetenhauses zu einer Confe^lät sammen, uin die ihnen durch tne Dissidenten H," Grafen Almn Csaly und Grafen Julius ^^ übermittelte Antwort der Regierung auf ih^ !ir promissvorschläge entgegenzunehmen. .^ Budapest, 18. Jänner. Die UntorsM^A Angelegenheit der gestrigen Revolte in ^'".5. Anna ist im Zuge. Es wurden 25 Verhaftung ^ genommen. Die Abgeordneten Plaskovics u"^ ^ mann sind in Neu-Szent Anna angekommen u ^ ten den Oberstul)lrichler zu bewegen, in den ^ eine Erklärung zu veröffentlichen, dass der ^ . verein an der Revolte nicht die Schuld tra^ ,,H Oberstuhlrichter wies dieses Verlangen z""A/.A dies die Untersuchung zu eruieren have. Die? ,^ neten erklärten, diese Angelegenheit zum ^^/>5 einer Interpellation im Mgeoronetenyause i" K1 ____________________^N9 - ___________ 19, Jänner 189«. )cs^ Angekommene Fremde. ^« Hotel Stadt Wien. fe» ^ische^Neisend^P^"' N^'^^^^^ereto. - Bloch, UM Wec>litätenbe ihe Sa.or" ^'""s"'der, Proßnih. - Schinl, ^„ibl'tter v,«e eneck ? « '^< ^"'"°"n, Reisender, Linz. -^ ^" "^r, Flach Braun N?^""""' Nudolfswert. - Gei-,Hleh. Narbarich Mü«3^ k"V"' I"«eba, Fellner, Lehr, )e OWrüll. Herzog SV«i^s^.?"^""' Spielmann, Kflti. !r-M" " ""^"'^ Gutsbescher, s. Frau, Moräutjch. tunitb botrl Elefant. aNgeleZchepih^P^ Jänner Nieger, Director, Neumarltl. - de desVemahlin 33t' ^"'^Potheler; Schwarz, Kfm., sammt Unifol^enn. Kohn s'^.,3"^', Sterns Steiner, Opftler, z Nlil^Ksite..Ni'n -^ Herzog. Vriec, «.^'llnger, Gewer ,' c-.l.« '?^ ' '' '' P°stassi stent, Nudolsswert. - , N^stein.^ X"e H'mmelberg. - Schmidinger. Notars-Gattin, hurn. ^ U.mar mm ^' c^"' " H°cWn»er. Kfm,, Csala- - Slovc. FlHba^'^^^^' " M"der, Kfm.. Dombovar. ----- ' ' " ' ^Mel. — Simonich, Kfm , Fiume. Um 17. Jänner. Hüber, Magistratsbeamter s. Gem.; Wechsburg, Pertmann, Stern, Kaufmann, Epstein, Kestler, Wielich, Trautmann, Stössel. Lazar. Reiner, Henle, Kflte,, Wien. Popper, Kfm., Prag. — Müller, Kfm., Trieft. — Kohorn, Kfm., Teplitz. — Vel Panta. Florenz. — Brenner, Kfm., Warasdin. — Koritnil, Priester, Vlole. - gimer, Kfm., London. — Milolii, Kfm., Rudolfswert. — Dr. Kladva, t. t. Vezirlsrichter, Neumarltl. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 ui. i^^ÜlU 7Ä6-6, 2 1 SM/schwacs bewüll, "' 9 » M. 738-31 1-0 SO. mäßig bewvltt_______ 19. > 7 Ü. Mg.! 740 - 2 , -0 - ?! NO. schwach ! Nebel j 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 1-6«, Nor» male: -2 4°. Um 9 Uhr 50 Min. nachts mäßiger Erdstoß. Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. Fanöeslysater in Aaivach. 68. Vorstellung. Oerabe. Freitag den 80. Jänner gum Vortheile des Kapellmeisters Karl «uer Der Hofnarr. Romantisch.lomische Operette in drei Acten von Hugo Wittmann und Julius Nauer. — Musit von Adolf Müller jun. Anfang halb 8 Uhr. ^ 8eli^Hs7, NLl88 und fasdig von 45 kr. bis M< ^^^ ^ ^ ^. » ^ ^ ^ ^^ Meter — glatt, gestreift, carriert, gemustert, Damaste«. (ca. 240 versch. Qual. losses ^ UxN »Hl« «U Z^ »^ H^^ H^' ^^ H^ ^ «> A1^ "^ ^"" ""^' ^°""'' ^'"^ '^ ^ ^^^ ^Elö^ - NNv n^s « ^^^ Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. - Ob'">-^^"ll' wenn direct ab meinen Fabriken bezogen!- o.lloimoborssg 86iüsutadrikbQ, 2üriod (t. ll. t. llllNlßlesäliy. Course an der Wiener Börse vom 18. Jänner 1899 ««<« dem 0?^« CourM»tte "li" z" , ^'"""snl,hen. «" «are vu« Gtoate zur Zahlung übernommene Eisenli.'Prior.» Obligationen. Elilabethbahn 600 u, 3«» «. ...;..,. „> 4-/^ ad ll)°/„ «. st. ... !"'ü0 »l!> s<> Vl'iabethwhn. M 4°/' . . «'» ü« l»a l>(> ssrcm; IusefK,. Em. l»84. 4»/, »» ^0 WO 4« «alizüche Karl ° Ludwig - «ah», «„«.„,,, dwfrje Ltücke 4°/« . . , . »»»5 100 85 VoraMeiger Vahn, E>». lN»4, 4«/„ (div,St.) S., s. 10« fl. N. ««'"> 10"'"0 Ung. Voldrente 4°/« per «l»li» "» sb 119 «ü dt°. dtv, per Ultln», , . . . iiä «5 119 85 dto. Rente in Krom'uwühr., 4"/^ stcuernci für 2<«> Krone» Nom, »?^» »s lc> 4°/« dto, dw. per Ultimo . > »?'«!> »» <° dto St,T,Al,V°ld100fl,,4'/,"/» 8«4^ «86/, btu. dto. Silber 1UN fl„ 4>/,'V« 120 ls 12l> dto, Ltaals.Obllg, (Ung, Oslb.) u, I. 1870, 5"/«..... >2l' 12l 7'l dto, 4'/,"/^TchanlregaI Nbl-Obl nw i»0 in» »" bto, Präm.Änl. k 1U0 fl. ö. LU, 161 - »6« - dto dto. k ü0l» id» i>" I'll zu tl>eißMeg..Lost 4»/, 100 ft. 138 50'»» 0 Grundtntl.»Vbligatillne» (für loa fl. CM.). «°/, ungarllche (100 fl. «. V.) . »^ ?« ^« <" 4«/. troatiiche und jlllvonücl)« . »' ^ ^'- Ande» össentl. Hnlehen. D°nau.«e«..Lose »"/» . . . . >«< - 1«« - dto. .«nlelhe 187» . . 1"» — —'^ «lnlehen der Swd! «ürz . .112- — ^ «Inleyen d. Ctndl>,em> mbe Wici, 104 b0 10z«l> slnlcuen d, Stadi^i'ülrinbe Wie» (Silber ober Gold) . . . . ,»l> zn 12s. !>0 PrämlenAiN, b. ktadlssuiWien i??- 177!»' «»r!eb«u.««iel,e». verl oeb, »'/, ,00 50 1012' «> bto. PrHm'Schlbv. «°/<>, I, «m. 1«l 4« ,2« 40 btu dto. 3°/«, ll.Gm, 11? üa i,^2> N nstcrr Lands« Hyp,«Ans«, 4°/, S» «0 1 «U Oest, »„l>. Äanl vcrl. <»/<> . . INU^U 101 10 dlo, b!o bOjäljr, ,. 4°/» . . 10010 101 10 LparcaNc.i.üst., »U I. b'/»°/«vl. 10b »0 — — ßrioritäläPbligatlone« (fur l«N fl.). Ferdinand« «»'dbahn Vm. 1»»6 100 65 101 35, Oestrrr, Nuld,l>sstbahn . . . 110— l!0 6C V!aa!^dal!N^/„i!!yrc>!.500p,St. 220— —' — tzübbal», ^'/n i^ Frc». 500 p, St. l«0 25 I8l «5 dto. !>"/„il LUU il p, 100 ft. 12» l»0 l«6 b« Ung-galiz Aal,,,..... 10,^ 30 loSä? F>/, Unterlrainer Vahnen . . »» t»0 100 — Kank.Altien (per Stüll). «Nglo-Otst, Vanl 200 fl. «0°/« ». lö3'?5 164 2i Vanlnerein. Wiener. K'U sl. . 2b8 ?5 26» 2> Vodcr,.A»sl„Oest.,L0NlI,S,40"/, 430-48I» - «rdt-Hlnst, f. Hand,«,«, lttuss. —'— —— bto. dt°. per Ultimo Septbr. »60- . »cn 50 «lrcdllbllnl. Alln ung., 200 fl. « ä»» —3»,- Dtposilenullüt. All»,, 200 fl. . 2ül- 22^ — ««omptt M!,. «dröst,. 5«0 fl. 740'-74b-- Giro-uLassrno, Wiener. L00fl. 2-.g - !l«o ö» Hypoll>el!i,,0est,,-^UN f!,«^/,,«. 33 75 »4 ?I> Ländclbant, Oest., 200 fl. . . U»8'7K2NU85 Oeslsl>,».»50 — Bnschüclirader ltif. 5 fl, EH». l?<»0 1760 dto. bto, s!it, l^) »00 fl, «« ^- »45 — Dona» - Dainpsschiffahrt«. Gef., oesterr,. 5W fl, «M, . . 454 — 457 — DurBobenbachrr«,.Ä,2NNsl,s. <2— 72'3» lferbinand« Nurdu, I00al,n 200 fl. 8. . «S2 5N »65 - Südbahn 200 fl. L..... »S-- ««üo Lüdnorbd, Verh.-A. 20« fl. «Vt. 20s i0 209Ü0 tramway «es.. Wr, 170fl.».W. — — - — dt«. Gm, l»87. Ü00 sl, . . 564 5« 5«5'— Iramway Ges,, Ncue wr,, Prl»» ritits «clien 100 fl. . . . 12» - 12» — Ung .gallz, Elsenb.2<»<,sl. Silbe» »14-— 214-7« Nn«-Uestb,(«aal, Gr»z)20Ufl.S. «12 »0 213 90 Wlin« 2«lllbllhnen< Act.'Ves. -— " ^'^ Z«dufirie.zct!en (per Stück). »«Uglü - lt« 80 «gybier Visen« und S»al,l'I»v. >445 Präger «ii^n Iiid, Hes, 200 fl. S8l»-— »«8 — kalgo.Torj. Lleinlublen 60 ft. 634 — »».", W»pi»«l. ».».<«. >,S4 —164t>0 V«ld ««»« trifailer Kohlen»,.Ge!. 70 ss. 150 — l»1 « Waffenf..«..ceft.l»W!sn.i0Nfl. »00- »0i — Uaggon.Leihanst.. 4-- wr, Vaugefellschast l ,^.« Weneibeigcr Ziege! .«ctlen^. ««4 — »«z-w Kivtlft Los» (per Stück). VobapeftVastlica (Dombau) . g 70 ? — «reditloft 100 fl...... l98 25 1»«.- «Inry Lose 40 fl, 75 «1 75 4«/„To»au>Lampffch. ivafl.CVl. i?n-— lsv — Offner Lose 40 fl..... «4-^ ««>— Palssy.Losl 40 fl, TM. . . . gz-^ «z-^ «utben Kreuz, Oest. Ges.», 10 fl. ^_ ^7^ «othen Kreuz, Una Oes, >, 5fl. ii-zz ,j 7z Nndolpl, ltose 10 sl. , . . zü-zz zg'95 Salm Uo!e 40 fl. «Vl. . . _._ _-_ kl. Ocnois.Lose 4« fl, ._ «4.^ »ewinstsch. b. »"/„ Pr.-Schulbv. b. Äobtiicrebilllnstalt. I. l«. „ _ ,7__ dto. bto, ll. lim, l«» . . ,h — ,7 — <«lbach« 2«f«...... „__ ,4 - Devlf«. «msterbam . . . . ^ . . 9» 55 99« Deutsche Platz«...... 5« »5 5907. Lmibon........ 120 4ü t»0 S5 Pari» ........ 4?8<) »? ?b Gt. PtttKbur« .... —— —'— Valuten. »utatrn....... . b-71 5 7» 2»°Franc« Stllcke..... 955, 95». leulsch,' Nriili'lbantnoten . . 58-»b 59 — Ilalienüche Nanlnoten ... 44 17» 44'^?» H«pltl'Rubtl . . . ^ . i 12?^ l z>>