DMachel Nr. 188 Freilag, I« August, 187S. i^e. k. und l. Apostolische Mai/stät hab«,, nach» stehendes Handschreiben «llergnüdigsl zu erlassen geruht: lieber Freiherr v Hof mann! Ich ernenne Sie zu Meinem Reichs-stinanzmiuister. Wien. 14. «ugust 187'i. Fra»z Joseph m p. Nndräsjy m. p Kundmachung. Der l. l. ^andebprasldent m icrain hat die für da« Jahr 1876 ausgeschriebenen zwölf Widmung« Plätze aus dem Sammlungsfonde des patriotischen braue»verein« in kaibach im Betrage von je 39 fl. 90 kr., welche am l« «ugust 1870. al« btm glorreichen Oeburlsfeste Er. l. und l. Apostolischen Mazsstiit de« Kaiser« zu vertheilen sind. im Einvernehmen wit dcm Ausschüsse des gedachten verein« nachbenannten ""validen verliehen: 1. dem Oswald Hribar von Bidale. 2. dem Martin Stol von Vreg. 3. dem Josef Korclc von Primslau, 4. dem Michael Fugina von Uialovce, b. dem Josef Plauz von Pnlaie. 6. dem stranz Urbanz von «leinmraschou, 7. dem Varlholmä Jordan von Koujsto, ^ dem Oeovg Pacel von Vog, '>. dem Mathias Reschen von Ievievc. 10. dem Josef Raiii von Eirlle. 11. dem Johan« Arlai von Franzdorf und 12. dem Valentin Hoicvar von Stefansdorf. Ü. k. ^andeslsgierung. Nichtamtlicher Tl,eil. Ein lalscrliches Gliickwilnlchlchlcibtn. Ollich den andere" m» Houveiänen der glö^le« Gtaalen Eurcpa's hat auch Sl. M a z e st ä l der Kaiser von Oesterreich den PrÜsidlnien der nordamerilanifchen Union, General Grant, au« Unlaß de« hundertjährigen Jubiläum« der Grün. dunq der Union in einem eigenhändigen Schreiben be» glückwünschl. Ein Zuischlüfall bei der Vefürderung ha» da« Ein. lai^tn dts laiscrlichen Handschreiben«» um einige Ta»e verzögert. Infolge dessen tonnte dlr l. und l Gesandte Graf Hoyos da« Allerhöchste Autograph erst am 11 Juli dem Präsidenten Gran, in !!»,« zu dieiem Bcliuie a„.its»:chlen «l,d,e,^. wacher der Glaal»stcrelür für die aus>va,ligen ^nqelcgei.heilen Mr. Fish bei« wohnt,, überreichen. M,. Fi,h war übliqln« schon vor ftfm 4 I»li, dem Tage ^.er Iubelfl,er, durch de» Glase,, Hoyos von dem Eimrtffln der lalsesliche,, Oratulation blNlichrichliat czewesen. In Nachfolaesidem lassen »ir den Worllaut de« la'ierlichen HH.idj4reibene folgen: ^Herrn Gran,. Prüftdenlen der «epublil der ver einigten Staaten Noramerila'«. Hoch2ch>ba,er. oiel^eliebler Freund! «m 4. Juli d. I. findet die Feier de« hundei »jährigen Bestände« der R publil der Vereinigten Staaten Nordamerika'« statt. Empfangen Sie bei diesem für die unter ten, B.erienraimlr zu ei„em mächlige», Staate vereinigten Münder so hoch erfreulichen Slicular.Jubelfeste Meine auslichtiqsten Gluclwünschs. Kcin Anlaß lonn,e Mir willll'mmener sein, auf dic Thatsache zulu^ublickcn. wie e« durch gute Gtsehe und ei,« stellte Slrebeli. da« »Ulzemein, Wohl zu federn, der Union in einer im Veben eine.'« Volle« oerhüllni«. müßig lurzen Spanne Hlit aelunaen ist. aus allen Oe dielen einer hochersreulichen Entwicklung die Vahn zu ebnen. An die Erwasluna. daß die V!?t,^ i^i schen Meinen ^ündtl» und der »ord^ Union bestanden habel,, auch fortan ungellul,. ^.^.ll.. mvgen. D'c« ist Mein imnger VunsH. »eichen Mei> außei> roentlichlr Gesandler und bevollmüchligter Minister, Graf Hoyl<«, Ihnen bei Uivergabe de« gegenwärtigen Schreiben» unter Vllsicherung Meiner oolllommenen «chluna mündlich zu wltderholen beauftragt ist. Gegeben zu Wien am 11. Juni I «?<',. _________________Flanz Joseph m. p. Die Handelspolitik Oesterreich-UnMNS. ii. D. der Vertrag o°n 1853 im Jahre 1865, ablief, so hatte Oeste,reich danal« d.e Wahl. bei d^n allaemei. nen Tarif oo„ 18b^ flehen zu bkiben. ihn eventuell autonom zu rcvidilren und auch aus den Zolioerem «n-zuwenden, oder in da« allgemeine Sy,lem der eur^pai« jeden Handtleoertrüae einzilrclen. Die l. l. «eaieruna entschied sich für da« letz'ere. ^m April I^i',5» lam der neue Vertrag zwischen Oesterreich und dem ^oUoerclxe zustaxde. E« war die« der erste der modernen Verirüge, den »ir abschlössen, und der ersie. den Preußen nach dem französische« «tzv schloß. Durch den Kl>ea hinfüUig geworden, wurde er durch den praqer Frieden erneuest »nd 1868 b»rch b«« noch bestchenl»rn ersetzt. «n den.elben reihten sich für Deutschland in rasch« Folge die Vertrüge mit Velßien, Enzland und Italien, später die mil Kpamen. der Schweiz »nd Portugal. M«l den Niederlanden stand Preußen bereit« seil 1851 in einem nie gelündiglen ^abes noch gilligen Vertrag»» Verhältnisse. Außerdem srlglcn cl»e sielhe von Vertrügen mit shma. Japan, den sübame,iranischen Staaten u. s. w., die aber für den Zweck der gegenwärtigen Vetrachlnng ohne Interesse sind. Preußen war aber auf der betre« lenen Vahn der «eform Über die verlrag»»üßig ein« ge^anqcnen Verpftichtun^en hinau« noch weiter gegangen, und zwar sowol in Hinsicht auf den Velra, der ZoU< Herabsetzungen, al« in Hinsicht auf die Au«l»ehnung. i, welcher dieselben angewendet wurden 6« setzte nemll< sei« EingangeMe noch unter die Sütze der vereinbarte» Tarife herab und wendete dieselben auch auf die Ei» fuhren au« jenen Bändern an, mit welchen e« überhanvi leine Vertrüge abgeschlossen halle. Gleich nach dem Nbschlusse der crften Serie ooi Vcrlrügen im Jahre I865i mit Frankreich, Oesterreich Vclgien. England, Ilal,en wurde der allgemeine Ein fud.larif de« Zolloereine« auf Grundlage der vertrag«, « vereinbarten Ermäßigungen revidiert »nd hiebe . lllizelnen Nrlil-ln noch uxler die Eütze des lionve» tioraltarif« herabgegan^en. In gleicher Weise folgte de» »bjch'.usse de« Ve>trage« von 1868 eine «eolft», lx< allge«einen Zolltarif« des Zollvereines. Die politischen Umgestaltungen der I«hl« 1V6< nnd 1870, infold deren anfülle der vertz»«dil«»ßt« W« Vilgierung z« Neg'erung die Ver»ltzun« l» IMß«l lamenle. spüler i« deulschen «eichst«^ lr«l, erleichterte, der preußischen «- i^ung d»« »eitere vsrgehen ^)u Jahre 1870 e 'n auch im rein parlamentarisch«, Weae eine neu llizc Revision de« deutschen Zolltarif« wobli nebe,, einer Vereinfachung der »blheilungen de< «i«l«»ten larife« d»e ZoU« für Roh« und Material« Eise», Metalle und MelaUwaren und für Nel« herab« gesetzt wurden. Noch weiter ging m«m im Jahre 1673, d« »«« die E ....,.,,0 schlimme i», sie Mit dem Vuche Ven ^ls und den, Testamente Ihres Vaters besitze ich die "'lfen. Sie zu vernichten." »O. das Vuch wird nie in Ihre Hündc fallen!" « blieb letzterer einige Wrfal»/ '"'bcweqllch über die ihm drobende ^^ "ach Ss ,annte ^llcnne zu gut. al« daß er ihn einer r>' dielt. Um jeden P^K .„„ßte er einen öffculli.i, al vrrnuldcn. Er mußte Etienne ab» halten, ,n dem. was er vorhatte, weiter z„ gshcn; er muhte ihn außer Stand setzen, ihm l» >.^^.,. Ein schneller Entschluß wuroc .. .M^l ihn, dazu dienen lonnten, das war >„.., ^is,^ ^h^ tl brauchte ein schlaues, gtsüaiges Werkzeug z« seinen Plünen. und an wcn anders alb an sr,,,s>, ssammlr» dilNlr H5<>, ss sich wenden können. Er wllsttc. das (Ae-n,iss„, s „rlen würde mit Oold zu erlaufen fein. Ra,^. um« ....... ^l'" und zog di. <,,..,„!, Es wäli'ls ' "lc. io stand >, »hm ^ ^>. j^1> lilcht wohl. perv '"in,.-' fragte tl- t»i's ^ ü!'. '" t>cn Züge,, jr,„sd Hrrrn be» merkend. ^. . , Kümm " ^ ^ t>"'"" "'"^' '°llle Vertrand kurz ..ltllnnst du I"! und ein paar andere seines (kelichlcrs vti ju»il»l.'' Rinald nickte mit schlauem lächeln. ..Ven Joel steht u"s zogebote. gnädiger Herr." erwiderte er. ..denn »ir haben chn ,.ii> ^'nhnt. Uuch ist er der Mann. sick Gehilfen zu > ..Wohlan t" ' " .......... "i,ute." ..Wa^ befel,' - lhun soll?" ^Ich muß — weohalv. das lam, d,r gleich sein — in den Vcsih eines wichtigen documents gelangen, da« von der Hand meines Vaters herrührt," »Und wo befindet sich o,ese Schrift?" fragte Rinald ..Ich weiß es ,» <5tienne von Mallon - er hat sie jemandem a.......^l " „Teufel! da wird die Sache schwierig." ^Allerdings, aber mit Vifl «nd Geduld laßt sich jedes Ziel erreich»." „Und hauptsü^lich mit Geld," versetzte Rinald. der slinkn eigenen Vortheil nie aus den Augen verlor. ..Daran soll es dir nicht fehlen. Hbre jetzl. was du zu thun hast." .O. ich bin ganz Ohr. gnädiger Herr " ..Zuerst mußt du ausspionieren, wann Herr von Mallon abreist und welchen Weg er einschlagt- dann ihn verhindern, das Zi. l seiner Reife z„ erreichen, hieraus dlch des gcnamUcn Documents bemücht.gen. wenn du den Nufenthall des Mannes, der es in Verwahrung hat ?'! ^ "'^" ^' und endlich, wenn es d Degen umzugehen." >r. «ch«lk, tz« D^teft dich?" rief der Gn»f z^'l'u«. ..Erhitzen Sie sich nicht." entgea«e!e «in«ld. .I». »ch habe vulleichl ssurcht. «l»er ich bin a»ch M«« »n. morgen srüh. den« in ,.„t>l wirtz Ihr Gegner, s« »üthentz er »uch I!.. i>wis» " 1468 waren, sowie einiger Chemikalien und Strohmann, im Holle bedeutend ermäßigte. Heute besteht nun in Deutschland nur ein Tarif, welcher gleichmüßig auf alle Hinfuhren, ob aus Vertrags« ftaaten oder ob aus anderen kommend, angewendet wird. Die Sähe desselben beruhen ursprünglich auf dem 186A mit Oesterreich Ungarn vereinbarten Tarife und wurden seither zweimal im autonomen Wege revidiert, beziehung«» »eise herabgesetzt. Vergleicht man nun diesen Tarif mit dem von 1860, so ergibt sich, daß Deutschland auf dem Wege der freihändlerischen Reform ein sehr ansehnliches» Stück zurückgelegt hat. Der Tarif von 1873 zühlt, wenn man die zu Neujahr 187? in Kraft tretenden Hollbefrei« ungen mitrechnet. 97 Posi'ionen weniger als der vom Jahre 1860. Durchfuhr» und Ausgangszülle. welche damals noch eine bedeutende Rolle spielten, sind ganz Verschwunden. Bei der Hinfuhr find gegen 90 Artikel von den Züllen befreit, welche noch im Jahre 1860, wenn auch «heil« niedrigen Hollen unterlagen; für 56 andere Nrlilel sind die Zölle ermüßigt, so für Baumwollen», Wollen-und Leinengarn, baumwollene und leinene, wollene und seidene Waren, für alle noch nicht ganz zollfreien Eisen» »aren. für Mas und Hucker. Die höchsten Hollsütze des jetzigen Tarife« find 40 Thaler für den Hentner seidene Kleider und 50 Thaler für die theuersten Karz. waren, »ähre"d ter Tarif von l860 bis zu l 10 Thaler f»r Geidenwaren und selbst halbseidene noch bis zu 55 Thaler gi"a. Die Verhaftungen in Kroatien. Die Politik der letzten Jahre hat Kroatien eine solche inllnsioe Ruhe verschasst, daß diV in der verflossenen Woche vorgenommenen Verhaftungen nothwendig eine gewisse Beunruhigung, um nicht zu sagen: Aufregung, hervorbringen mußten Man könnte nicht eb n sagen, d.h sich diese Beunruhigung auch auf solche Kreise übertragen habe, die. den politischen und natio« nalen Umtrieben mehr l.d:r minder fernestehend. mit aller Seelenruhe einem strammen Anziehen der Regie« N»g»zügel entgegensehen können. Daß aber in gewissen — »an kann wol behaupten: vorwiegend serbischen — Kreisen aus An'.aß dieser Verhaftungen eine tiefgehende Bewegung platzqegriffen, steht als unbezweifel« bare Thatsache fest. In desen letztgenannten Kreisen sind es namentlich zwei von cinander abweichende Strö mungen. die gegen einander kämpfen: die omladinistische. und anli«omlaoinises auch der Grund, warum dieselbe ihren Weg durch alle Blätter des Continents gemacht. Ob weitere Perhafmngen bevorstehen, läßt sich umsoweniger sagen, al« man in compelenlen Kreisen über diese Angelegenheit einen un> durchdringlichen Schleier gezogen. Die Krisis in Serbien. 15. August. Die Situation in Belgrad lüßt sich noch im> mer nicht mit voller Klarheit überschauen. Der Kampf der Friedenüpartel mit der Ha',ardjpitler Hoterie scheint noch nicht entschieden. Die lctztere soll von Tschernajeff in Person Succurs erhallen haben, der einem Gerüchte zufolge incoßniw vom Haupiquartier in den fürstlichen Kouak nach Belgrad qee»ll war, um sein Votum für die Fottführung des Krieges in die Wagschale zu wrr> fen So viel steh! fest, schreibt die ..Tagespresse", daß der Fürst selbst dem Blutvergießen ein Ende zu machen ganz entschieden gewillt ist Er begegnet jedoch einer großen Schwierigkeit in dem nur zu begreiflichtn Wider-willen der leitenden conservalioen Elemente, die Erbschaft des Herrn Ristii anzutreten. Der Hülst findet leine Minister, die geneigt wäien, das Od»um der Friedensschließlma auf sich zunehmen. Die conservative!, Elemente wollen abwarten, b,s die Omladma mit ihrer freoelreichen Iammerwirlhschaft vollends zu Ende ist und die jetzt am Ruder befindliche Clique, mit dem Fluche der ernüchterten Nation voll beladen, vom Schauplatz weggefegt fein wird. Allerneuesten« wird wol gemeldet, daß sowol Mi« lan als Fürst Nikola von Monlenegro persönlich, d. i. über die Köpfe der abenteuerlustigen Rathgeber hinwea, dem Großoezier Friedenscuilräge gemaHl habe', und wird hierauf eben die stil einigen Tagen auf den beide». Kriegslheatern thalsächlich emgelrelene Pause zu« rückgeführt E« erscheint un« diese Nachricht indessen wenig glaubhaft. Es würde dieselbe zu»nal a«f Seile des Seibensürsle!, ein Maß von WiUenelrafl und Selbst» stül'digleit voraussetzen, dessen Vorhandeniem genüg: haben würde, um die über das unglückliche Land her» eingebrochene Katastrophe in ihren Uranfängen zu beschwören, mit anderen Worten: Herrn Rislit da« Ge nick zu bre4«l', „och ehe derselbe die Brandfackel in« Land geschleudert. Plausibler scheint dagegen eine andere Version, wonach die Eabinet«tr,si« in Belgrad denn doch zur Reife gediehen und nach lebhafien Scenen zwischen dem Fürsten und R'st't Magazinovii. zuletzt Vertreter Serbien« bei der Pforte, mit der Bildung de« Eabiliel« betraut worden würe. Magazinooii nimmt eine vermittelnde Stellung zwischen den Eonscroalloen und Liberalen ein. Auch Huoit, der Vertreter Serbien« in Wien. soll telegraphijch berufen worden sein. um das Labinet zu bilden, wenn e« Magazinovii nicht gelingt. sslndel diese Nachricht Bestätigung, so dlllfte der Veil»-ligung die Meldung vom Beginn der F ledensunter« Handlungen bald auf dem Fuße nachfolgen. Und -^ wie die Sachen liegen, dürfte der Frieden auch ohne Dazwischenlunft Europa's zustande kommen, da man. wenn nicht alle Anzeichen trügen, auch in Stambul sich des Fliedensbedürfnisses nur zu lebhaft bewußt zu wer« den beginnt. Ein treue« Bild der leh'en Vorgänge in Vel-grad sowie der schwankenden Situation, in der sich man daselbst beftndlt. liefern die der ..Presse" auf telegraphischem Wege zugehenden ausführlichen Beuchte ihrer serbischen Special Korrespondenten. Das Blatt oo« 15. d. veröffentlicht diesbezüglich nachstehende inter, essunlc Darstellung ihres Berichterstatter« aus Belgrad: „Die Rückkunft dc« Fürsten wird vor der Veoöl« lerung mit der bevorstehenden Entbindung der Fürstin motiviert, hat aber hochpolitische Zwecke. Ich erfahre diesbezüglich aus bester Quelle folgendes: Das Ministe« rium war von der beabsichtigten Ankunft de« Fürsten nicht unterrichtet, sondern erfuhr dieselbe erst, als M'lan das Hauptquartier bereit« verlassen halle. Am 12. d. morgens wurde ein Mmisterralh abgehalten, nach welHcn» sodann R,stit dem Fürsten entgegenfuhr, um den Ver-such, denselben umzustimmen, zu welchem Behufe er bereits früher nach Puraiin gereist war, zu wiederholen. Die Thalsache, daß die Minister und der Fürst nicht harmonieren, ist längst bllannt; ebenso, daß in Bezug auf den Krieg eine liefgehende Meinungsverschiedenheit besteht. Der Ursprung der Differenzen ist schon in der Erziehung Milan« zu suchen. Die Regentschaft hielt den Prinzen fern vom V^lke, weil sie beabsichtigte, selbst am Ruder zu bleiben, und suchte zu verhindern, daß der Fürst eine Partei um sich schare. Dem Fürsten wurde auch nlemal« Liebe zum Volle, sondern stet« nur Abneigung eingeprügt. Thatsachlich n>ar der Fürst, a'4 er die Regierung übernahm, ohne Partei, und »och bis heule ist es ihm nicht gelungen, eine solche um sich zu gruppieren. Rlslii flößte ihm stets Mißtrauen ein. doch war er. trotzdem er ihn wiederholt schon entlassen halle, immer wieder gezwungen, ihn neuerdings zu berufen. Ristii kennt dai Volt besser als der Fürst, und d,e« ist seine Waffe gegen Milan. Die kleine Partei, die zu dem Fürsten hält. ist zu schnach. um das Ruder z>, ergreifen. Der Fürst ist thatsächlich, wie ich bestimmt erfahre, nicht blos lampfmüde, sondern geladezu regierungsmude und möchte je eher je lieber der Krone entsagen, will aber zuvor nnch den Versuch machen, eine gemäßigte Regierung um sich zu scharen uno zu einem billigen Frieden und dcm Ende des Kampfe» z» aelanaen. Der Fürst sieht ein. daß Serbien zu s<5'""^ ist und alle Hoffnungen auf Intervention dcr l n Vllllcr vergebens sind. Es wurde ihm und dcm ,crdi-schcn Volle, nachdem die Vertreter dcr fremden Regie-rungcu positiv erklärt hatlcn, daß die Mächte an dem Princip der Nichteinn"'^»"' festhalten würden und Serbien sich selbst . bleibe, eingeredet, die Slauenvölter werden txm 'oruoervollc helfen, wenn ^ die Regierungen nicht thun. Nunmehr sich» abcr der Fürst „nd hoffentlich auch bald das Voll c getäuscht worden sind. Die Hieherlunft des «,..., deutet in erster Linie den Vegmn eincr Mlnistertr,,e. aus der sich aber wol auch noch eine andere Krise enl« wickeln lann. Die Thatsache, daß der Fürst seine Habscliglciten in Sicherheit gebracht habe. wird ebenso versichert, als «Mag e« denn sein. wie du sagst. Von meiner Seite werde ich dafür sorgen, daß Manuel so schnell «1« möglich oerurtheilt' werde, und w"", 5" Justiz zu langsam ist —" Er beendete seine Worte nicht, oocy ein finstere« Nickeln glitt über seine'bleichen Lippen. Aber der schlaue Diener errieth, welch' ein entsetz« llcher G«dank das Oehirn seine« Herrn durchkreuzte. «Ich «l«lb« Sie zu verstehen, Herr Graf." sagte er in familiärem Tone. .Sie scheinen im Nothfalle rasch zu Werke schreiten zu wollen." Vertrano warf seinem Diener einen zornigen Blick zu. „Geh', und suche nicht mehr zu wissen, als du nöthig hast. Hier bast du etwaü „>" ^.i...,, ^<«ten Muth einzuflößen." Er ging zu scmer ^asicnc. nahm eme Handvoll Gold heraus und warf es, ohne cs zu zühlen. auf den Tisch. Der Italiener bceilte fich. die Louisd'ors in seine Tasche verschwinden zu lassen. Dann verabschiedete er sich mit den Worten: „Ich werde morgen die Ehre haben, dem gnüdigen Herrn die Resultate unsere« ersten Versuche« mltzu« theilen." Die Nacht war herangekommen. Vertrand begab fich zu Bett. Aber wie sehr er auch den Schlaf herbei» sehnte dieser »ohlthütige. allen Guten freundliche Genius blieb seinem Auge fern. Er hörte noch immer die schnei« dnlde «timme seines Widersachers in seinem Ohre tönen, er h»rte sie den Namen seines Vaters, des Jacques Eornier ausHnchn», und dieser unselige Name schien mit feur,ge« Vuchftaben auf die Wände seines H,m-mer« geschrieben zu sein. Während dieser Heit schlief Etlenne von Malton fest und ruhig, wie Rinalo zn sei" ' ' gesagt hatte, und stand mit der Sonne zugle, »nd ge« stärkt auf. Nachdem er sich angekleidet, rief er feinen Secretär Vastillan herbei „Laß deine Tinte für die nächsten Tage nur ein« trocknen und ergreife statt der Feder den Degen." fagle er zu ihm. „Wie, Sie wollen sich schlagen?" fragte der Schreiber. »Nein l aber du sollst mich bei einem Unternehmen begleiten, wobei es blutige Köpfe geben kann. Ich weiß. du handhabst den Degen so tüchtig wie d,c Feder, nnd ich kann in dieser Hinsicht auf dich zählen." Das Auge des TchreiberS fing an zn glänzen. Er trug ein mnthiges Herz in der Brust und war Etienne in Noth und Tod ergeben. Der Gedanke, denselben in irgend einer blutigen Affaire unterstützen zu können, elel« irisierte ihn. Er lief in das «rbeitscabinet zurück, wo mehrere Degen an der Wand hingen, suchte sich einen mit breiter, biegsamer Klinge heraus und lehrte zu sei-nem Gebieter zurück. ..Sie sehen, wie ich bewaffnet bin," sagte er mit heiterer Stimme. «Wohin soll es gehen i"' «Wir wollen einem hübschen. l'"gen Nüdchen «inen Besuch abstatten", jagte der Eapitän. „Ader wozu die lriegel!jerr. ganz nach Ihre», Befehl". ..Während dessen", versetzte Etienne. ..werde ich Herrn von Lamolhe beim ersten Frühstück überraschen, unsern theuren, geliebten Freund, den der Teufel holen möge." Nachdem beide ihren Morgenlranl zu sich aenom men. begaben sie sich aus den Weg. Der Schreiber ging der Brücke zu und Ellenne virfügle sich zu dem Herrn von ramolhe. um ihn im Interesse Manuel« z" befragen. Der Beamte würdigte ihn einer Antwort. 6l lhtllle ,hm mit. daß die Sache Manuels einer lüna«"« Umersuchung bedürfe und daß wenigstens ein Mo>'«l hingehen werde, bevor da« Gericht «ln Urlheil zu fülle«« imstande sei. Da« war gerade, wa« Elienne wünschte. Er ck» nn.i >,in-m Gpaziergange ;«' rückgelehrt. .^ Elienne ,cylc na, löblich «n seinen Schreibt!»«» und begann einen langen Brief an seinen Freund. °en Pfarrer Thoma«. Als er da« Schreiben beendig«, oer schloß er es in eine Schublade, au« der er zugleich "»" reich gefüllte Börse nahm. 1469 baß Ristii seine Kostbarkeiten aus seiner Wohnung in die jeineö Schwiegervaters habe schasse,, lassen, von wo aus dieselben mmnsiällig wciler geschafft werden sollen. Des Fürsten Rucklehr erfolgte in aller Zlille. fast heim« lich und vcrsto'len. Er lam nicht zu Schiff - weil er dir Jährt durch die Stadt vom ^a»t»ungöplahe nicht Wollte — sondern über Semendria auf demselben ^and-wege. den die türllschen Gefangenen gemacht. Morgen schon dürften die fremden Vertreter empfangen werden. Von einer Mediation ist absolut leine Rede. zuvor müssen die Serbe,» vollständig die Waffen gestreckt und den Frieden selbst erbeten haben. So lange Rislii am Nuder lile lit, ist dies nicht z« hoffen, und ma!, müsse dem ssampjc seinen Fortgang lass.,,, ist die Parole in diplomatischen Kreisen. Weich ocm österreichische» Vcrttel.r haben auch alle anderen fremden Vertreter, selbst dcr ruisischc. den Fürsten und dic Regierung gewarnt und positiv die Nichteinmischung der Machte in Aufsicht gestellt, Serbien müsse nun sein Schicksal selbst tragen nnd die Eonsequen. rrorw' eierten Kampfes über sich era/hen lassen. .,> sich von Rußland aus Prloalwl' ' >, aber eben wciler »ichts als diese; die russi,.^ .'..« crung hüll an dcr ^lichlinlcrvtnlion jest. Nuch die österreichische Privat. Wohlthätigkeit gibt sich lund. Von der Regierung wird »n der Nichtintcrvcntion gleichfalls streng sestgehalten. Politische Konferenzen der Eonjuln ftnden nicht statt; Vegegnungen und Meinungsaustausch privater Natur wol. aber leine Eonielcnzc,'. Es liegt für solche auch leine Basis und lein ." der betreffenden Re» gierungen vor. In gebildtl „ der Bevölkerung l>al sich bereits die Einsicht Buhi, gebrochen, daß der Kamps hoffnungslos ist und der Wille, ein Ende zu ««chcn. gibt sich bereits lund; allein die Frage: Wie? W»d«t noch leine Antwort. Man ist ralhlos und hofft. M dlt Initiative des Fürsten eine Aenderung herbei-luhren werde. ^ch muß aber wiederholt betonen, daß dle Partei des Fürsten sehr jchwach isl. Unter den einberufenen Reservisten zeigt sich ini> lellle Renitenz, als sie crllürl hadru. ohne Hinterlader N'cht ins Feld rücken zu wolle,,. Das von der Partei Karageorgievit hier verbrell.lc (^clüchl. daß die Pforte nicht mit Milan, sondern mir mil der Slupjchtma unterhandeln wolle, scheint sich zu bestätigen; eben des-halb joll auch der Ausschuh cinderufen werden, um be» lresjs eines Waffenstillstandes Uolerhaudlungen z» be» ginnen. Altfinac soll von den Serben bereits geräumt sein. Der Vormarsch dcr Turlen auf itragujcoac und Von Nisch aus wird elwarlel. Vczüglich des lebhaften ztampi.es der verschiedenen czechischen Vlültcr über die serbljch« Frage, sowie mit Rücksicht auf die Katholiken Vosniens erscheint beson» drrö bemertenswerth die authentische Aeußerung eines Ministers, welche über die Adsicht: in ^ugodina und Majoanpcl katholische Kirchen zu errichten, dahin lautete: „Den langsan, umsichgreifenden Katholicismus werden wir auf keinen Fall dulden." Vom KliestSlchauplatze. 15. Au au st. Zehn Tage sind seil den letzten wichtigen Ereig. nissen von Knja'>l0llc und Hajiar verflossen, und noch immer stehen die türkischen Truppen in ihren allen Po> sitionen. Osman Nuri Pascha hat auf der Straße von Zajiar nach Piralin ebensowenig Eisolge errungen, al« Achmed Ejub Pascha auf der Straße von Knjazeoac nach Der Schreiber Eastlllan lehrte nach einiger Zelt zurück. Vlide verließen E.ienne's Wohnung, schrillen den 3luß entlang und auf das Thor de Nesle zu. Unter» Weg« gab der Eapitän dem Schreiber die Erklärung dessen, wa« zu thun fei. E« währte nicht lange, so er» schien ihnen das unheimliche Haus, da« sich schwarz au« dnn sinkenden Nebel emporhob. Es war nnr ein ^icht barln zu sehen, da« sich in dem Gemache der jungen Hlgeunerln Hilla befand. ..Sie isl zu Hause', murmelte Elienne. „Aber warten wir noch." Vlide Männer, in ihre Mäntel gehüllt, stellten "ch, einige Schritte von dem dunklen Gebäude entfernt. «» tzen Schalten einer mächtigen Ulme, welche ihre dicht« glaubten Hweige über sie herabhängen ließ. Gie lonn. 'en dort weilen, ohne von irgend jemandem gesehen zu werden. « Nach einer halben Stunde wurde die Thür im v^use leise geüssne». Ein Mann lrat heraus, dem zwei 'der drei andere folgten, «lle gingen an der Ulme vor» "r. ohn« die Darunlerstehendm zu bemerken. ^. Al« der letzte bei Elienne oorüberschrltl. stieß "'" stinen Schreiber mit dem Ellbogen in die Seite. « ..Haft du den Anführer dieser Vandilen betrachtet ?" '"« er leise, .und »eihl du, wer er ist? Eastlllan verneinte. ,, ^.E« ist Ven Joel", fuhr Elienne fort. ..Ich habe dab. ^ erkannt und sehe. daß wir rechl gelhan ,l< "».^tr zu warten, ^etzt Hasen »lr e« Wahlschein, bau. ^.^° allein zu thun. Nun ohne Hegern in« V'nja. In Eüdwesten Serbien« reducieren sich sogar die Erfolge der Türken auf telegraphisch geäußerte fromme Wünsche. Ali Sail, Pascha schlint die serbische Orenze bei Iankoua.Klissura nicht forciert zu haben, den sonst müßle er die strategisch wichtige Stadt K'jazeoac. welche kaum vier Meilen von der türkischen Grenze entfernt ist. be-reit« erltichl haben. Auch die Siege Derwisch Pascha'« nehme" nach den in der ..Turquie" veröffentlichten off», ciellen Telegrammen ganz unbesnnuntc Formen an. In diesen ist l,ur ganz allgemein v?n gewissen wichtigen Vc'schanzungen die Rede. welche Derwisch Pascha einge. nommen haben soll. Hält »an wirklich prüfenden Auge« die verschiedenen Depeschen aneina,'dcr. so hat — einer Darstellung der .Presse' zufolge - folgende Situation dic meiste Wahrscheinlichkeit für sich. ^olal.Anlit befand sich bekanntlich noch vor ewiger Zeit unmittelbar vor Sjenica. Die serbischen 3 e!gramme geben selbst zu. daß er sich heule in ^aoor bcf,.,5e; er muß sich also. wahrscheinlich mfolge der Anrisse Derwifch Pascha«, von Sjenica dahin zurück-gezogen haben. Ein lütlijche« Bataillon muß sich bei dnser Gelegenheit besondere tollkühn vorgewagt haben — dasselbe, welche« nach dem Telegramme au« Oelgrad bei dem zwei Stunden diesseits der serbischen Grenze gele. glnen Dorfe Kustt vernichtet sein soll. Ein anderer von serbijcher Seite gemeldete Sieg zweier serbischer Va« l.lllone westlich von Vjelina wirb jedenfall« einem be. deutung«losen Recogno,cierung«gefechl gleichkommen. Die Situation Mulhlar Pascha's 5e> Trebinje ist noch immer nich: acl>ärl. Oowol die Ver,Hle über ,l,..e bcc>rü!,glc Vagc überwiegen, so fehlt e« doch auch »lchl a„ Nachrichte,,. welche die Eern,erunz von Trebmje als leine bcsondel« gefährliche darstellen. Ga„z unbekannt isl es aber. wohin sich denn Fürs, N>lo'° cm Groe gt licndt', habe. Ist cr wirklich dein , P^icha, welche, Mulhlar enljetzen soll. e, i.ckt. od.r hat lr sich durch Mon'eneglv nach ^., ^..^ begebe,,, wo "ach einer heuligen telegrc.phl,'chen Mcldung die Türlen e,„e Niederlage erlillei, habe,, joll c>lm auch sei. s^ gehört t>a« Veihallen «chmcd ^ ch^'." ^w,jltc.> ölulari und Podgorica mil zu den ge' listen P^r.icn lülliicher Kliegsi,tiru"g. tzn weder >........ ^uch< richten von forlwührende,, Truppelwerilürlunaen für Pot" »orica eilel Humbcrg. oder e« fleht <>cm monil > arini schl, Senalo, Vo^oPltot't' ei.ie Tnipp z.^ebole. welche durch ihre Zahl wie durH ihre Tapferlett Hamdi Pascha seilhcr ^,r Defeisive oerurlheilt. Politische Uebersicht. V«,bach. >7. «uauft. Z" den a.oßen Ma„0oe,n um N ilo l «b u r g wer» den w^e die «N. Fr. Pr. meldet, die Ei,cnbahnen «n ^. n l3«.n.'. '." "' S.Ple.nber. ^,<^, Man» nacl ^ ^ «^' "'" »" bl«°rdc... h«bcn D.e d.eebe glichen Ord.e« an smd ere.l« ergangen. Den Ma..^r« werd. "."' «»r. M°,estüt dem Ka,,er noch die Herren < Klvnpr.nz Rudolf. Albrecht («l« Obe.it^. .« Manöver). Rainer. Wilhelm und w«hr ^^^ auch Erzherzog Karl Ludwig beiwohnen. ^n ungarischen «lullern ft„l>ln wtr die Nach. richl. daß zwischen dcr vsterreichischt,, u„d ungali,chen R(gie,un.. geaen.a,llg Ver „ndlunucn weaen oollslün-dger «ufhedun« der ZoUau«>Y!^ bezoqen und bereitet sich zu einer lä"ge,e«, m,li<ärischci, Injplctionsfuhrl vor Die Diplomatie hat ,cho" "'" wichügeren Theile nach Paris verlassen. — Die "nuss.on h^t eine Unl.r. co„,ln!ss,on von zwölf '^l'^uoeln ernannt, der die Aus. gäbe udcüia n, wmdc. wahiend der Fellen einen Vericht Über i> ,iesolm auezuarbciten. Gambctl» »urde zum z^.nv ^tn diejer Lommlssion ernann:. las englische Parlament wnrde gestern mittelst einer Votschast der Könlgm geschlossen. Die Volschaft betont die F,eundschaftsbcz„hl>ngen zu den auswärtigen Mächten. jpr,cht daS Vertrauen aus. daß das gegen, würtlge gütc Einvernehmen mit den Mächten werde aufrechterhalten bleiben, und erklärt, daß der bisherig unbefriedigende Verlauf ^ l.afllichen Ä„<' aungen der Mächte im ^ ein Ende f werde. Sobald oi, geeignete Gelegenhsit gegeben sei, werde die Regierung im Emverstündnisse mit ben be« freundeten Mächten ihre guten Dienste zur Vermittlung zwischen den Krieafulnti den anbieten u»ter gleichzeitiger Beachtung ihrer Dlungen gegenüber den Verträgen und s!..... l..l Humanilülspolitil. «Reute. meldet: ^Die englischen Ver. trcler in Vclglac» uud Konstantinopel sollen informiert jei„, Serbien und der Pfnrtc eintretenden Falles mitzutheilen, daß England bei einer Mediation seine guten Dienste zur Verfügung stelle. In Konftantinopel sei gellend gemacht worden, daß England sich gegen eine Thronentsagung dts Fürsten Milan erlUiren müsse." Mit aller Bestimmtheit wird aus St Peter«, bürg gemeldet, daß General Ignatieff sich auf de» Wege befinde, seinen früheren Posten in Konftantinopel wieder anzutreten. Am 12. d. soll der Dampfer „Toman" nach Halla abgegangen sein. um den von Petersburg zurücflflirsnden General an Vord zu nehmen und nach dci Hauptstadt zu bringen. IgnLtieff« Gemalin blcl^. ... ^cicrsburg zurück. Ueber den Gland der Dinge in Velgr«d weiß ma„ auch heule nicht» gewisse«. Man berichtet ber »Oudupestcr Eorr." von dort, daß die Consuln »«« Oesttrieich'Uüaarn. Deutschland und Rußland o,n de» FUrfte" Mllan an »hre Regierungen zu melden beauftragt wölben seien, der Fürst »olle mit der PfoXe in Unter, handlui >»en ttelen lie Grundlage der Frieben«»Prü llMlilarien wäre die Erhaltung de« ierbijchen Territorium« nnt) der Dynastie; m^n er»»ltel jelbftoerftanblich. baß die Pforte noch eine Krieg»contribnlion sorbern werbe. Der Oroßoezier soll sich bereil erllürt haben, in Ber-Handlungen . aber ohne die Op'ratwnen b«r Armee ei» z»> Daß d>e U< lerhanblunnen sth»« so formell etoss„el worcx» seien, ift schwer zu glauben; es ist dagegen nicht ulmö^llch. baß Für«l Milan sich mil dem Oroßoezier iu« Benehmen gesetzt Hut oder daß er Schrille gelhan ha, u« die Vermiltlu„l einer der Kaiser« mächte anzuruftl'. Oi« jstz' scheiil i»,bessen alle« noch in ' ebe zu sein; über die gestrigen Beschlüsse dee . ma Ausschusse« verlautet noch nicht«. Der Vorstand de« türkischen Preßbureau» Olanque Vey u!id da« ^taa!«lalh«milglied Ioantscho Effendi gingen gestern nach Bulgarien ab. u» ein« ne»»e Enql i'le vorzunehmen. - Der reorganisierte Staal«rath wurde in vier Sectionen, fur Verwaltung, Iuftlz. bffent. liche Arbeiie" und Reformen, eingetheilt. Gerüchlweise verlautet, daß infolge eine« vor drei Taa/n in ^a Grauia abgehaltenen außerordentlichen Ministerrathe« die spanischen «mister ihre Demission gegeben haben. Der nordamerikanische Senat lehnte am ls». b. den Zusatz zur Verfassung ab. wonach Staat«- aelder nickt" zur Unterstützung von Schulen verwendet ' ,-lche besondere,, Kirchenjecten angehvren. .»roe lag«darauf vertagt. ^^^^^^^ chagesliemgkeilen. < W l » n ge!' In b »l » u m ) Man Ichleibl bn »Piche" «u» Vcrl», l4 »»»«N «Ml Ichrtss,»«. die einz»ß >n »hl« «rl »fl, b,ß,h» »olg'n b,r Gsne«! Fsldm»rlcha« Gras Fl<,drich H,i«"ch Ernft v Vlanst,! ob,s l»lzw,z d,s .,»<»» W»«>»g»l". »Ill d,s M»m,n, wllche l ' fill »hi? nsn f>nb,«. «xlbss. Gold nlit . »inb zu w . 'ss, w,,«t »,m »s5 «ngufi l?ii'l »l» Fllhrnch »» «n ?l«,on,l «,g,n'f«t mgl-tls«,» Do« «oonlsme»! war ball'«!», wie s» !ch,>nl, noch jlt,, ls'chi. denn l?!<» w». wl«n,el e,tulen»nl, nnd »» de, Schlach, b„ r,ip<<« nahm n berm» »l» Vt°iol lheil Di, h»ch. st,n m>lil»lisch,n Vrade ell.omm er dann et»,« lllnglamer. i», dssss» war er doch schon im V,a.,nn der Zwanzigel-Iahll V,-„sial. D>f «lch'igstel, ^altn an» seinem spüleren zieh,« l«ss« sich dahin,,'!°mme«t>lllngsn. d°ß ,l l84ge die Vunbeeiluppen commanditNe und am 9 «,ve«btl d,»selhe, Jahr,« an ler Spche einer ansehnlichen Luppen»««, ,« vei-l!„ lil'^og und h'tl die „Ordnung wiedtl hsiu,u,s« l«« z»W Oe,„t«»l.zl,bm«!j64 u, d,« «r»ße^« The.l, ^e schl,«will bolstem'ichtn Feldjuge« bie pieuhlsch »st«. le,ch,sch„, tsuppe» al, n°«ip,ller Ober.«,»«««Z««,. Den »r„, von l«6Y machle ,r nur mehr ohne zebe« K,»»«l» »>l «He»« her und wol °uch schon ,l»»< slUhel h«, M«n,,l n»l n»ch «i« Rolle «I« legendäre Vollsfignr gespie». I»befien d«ls »«n b«» uber doch mch« orlg-fien. daß »langet eine »il,l«lis«i »er-d„nßv°Ue Velsdnlichlei, ift «g« el», w, «rign, 3«tz« ^ch den g^bltchlichen Ol,i« ,» seine, »ektzi« lnuMich» »nß» U»i-sorn, ml, »U,l »»llh, zu Pserd, fitzen sah. d,l s Hl ge»t,,l!, daß dieser Mann enist n,ch, nu> t > l> lis ^«' h'schen «rmee, <«nd»rn anch Deladejn ,<> "' b>!chen la»»ll,l« »,«. Da« gloh, Pno,"»'" ".....-----"^ e'glnlllch „nl «l, d„ lypn« del pltnßilch»« «"- "* ^"" vsl»,ch«I,l. ,n wetchet «'genschaj, e« ih» d«, ,4»»"'«^'''"" dolen an»,dichte, h»l. ^ >. »» «^ ^ . ^ «» » , » !, ls 1 Uiber den veglnn , "ill, ha««' l„ne « N»-l ,»gl,ch p,l Z.mmei geß„,en. ^..s" »"tl-ssv. dsl silt l>N ,n to» l,tztt, t«^n» Ml» 1470 lchl«ß, »«ch v«yreuth ,u ko»«en. find mit vieler Noth drei Zi»»er, »«rin er mit zwei Secretlren und zwei Dienern wohnt, «nfgetrieben »orben. Sonnlag fand die erste »3lhe,ngold«'Anf» fthrung statt. Dieselbe war »on großartiger Nirlnng. Der deutsche Kaiser »« an der Spitze der Applaudierenden Der veifall brach »llhread der Vorstellung mehrmals hervor «m Schlüsse lubelte das Pnblilnm zehn Minxten stehend Richard Wagner begleitete den Kaiser, tonnte also nicht erscheinen Die (?per begann um 7 Uhr und dauerte ohne Zwischen«! bi» halb 10 Uhr Die Darstellung wird »l« vortrefflich geschildert Velobt »erden namentlich die Herren: Vey, Wotan; Vogel, koge; Hill, Rlberick und d«e Schwestern kehmann und Fräulein Vamel«. al« Rhemtöchter; Über die LecoraNon herrschte einstimmige» ?°b; »elder versagte die erste Verwandlung. D»s Publikum war meist in festlicher Toilette e»schienen. Die Übrigen Vorstellungen l»e> glnnen um »ier Uhr und enden n» elf m»l drei Pause« ju je dreiviertel Stunden Nicht ohne Interesse dürste es fe,n. ge» genwilNig da« Urtheil eine« französischen Krililers >ll',s die Festspiele zu vernehmen Der bekannte pariser Vl>lsik'll> »liter. Herr Albert V«gen Versemacher« Wagner« Poesie ift eine »»verdauliche LectUr, Sie veihäll sich zu der be»nndernng«wllr-dige» Einfachheit de« NibelnnqeN'kiedes wie ei» tombatring an« einer Irödlerbob« ,u einer ciselierten Arbeit des Venvenut» Ccllin« fokales. -l«lltlh»chß«««,»»tt«festj Zur Feier be« «llertzochste» Oeburtsfeste« Sr. Vtajestllt be« «aiser« F««»z I»fef I fand heute um 9 Uhr früh eine von St Hoch. »«rben dem Herrn Varmfonscnrat Zitz m»t Assistenz im Ron« »e«» ber Glernallee cellbrierle Feldmesse stall, zu welcher die ge-s««»lt Varnison ou pTNule mil Feldzeichen unter dem lom-»«h» be« Herr» Generalmajor« V3 « schild » »u«g,rüll» war »b bie «blichen Salve» abgab An der An«ltl« be»k«nde«fonde »»tier«. — (3»r, T»«ner«b end ,.) Der gester» durchgtsUhlle bet»illierte Rechn»ng»abschluß »ber die bei» lurnirabeude zn» zuusten der l«ilscher Abgebrannte» erzielten Einnahmen ergab l»lgende« »efnll«l: «N»« f«r bie kofe b92 fl. 3i» kr. «»lr«.» . lbs . - . Ueberschnß an Spenden . . T » — » S»««e . . 75l fl 35 kr. Hin«, »i b« »««§«»» f»r »nl«»f einiger Gewmnste «>b M»G»efi»». l«r die Verlüstlgnng tzer «lililärkapele >nb Divers«......lO3 » 87 , ergibt einen slest von . . 64l fl. 48 kr., der s,«it »l< Reinerträgni« verblieb »nd im k»»fe de« heutigen t«ß»s be» Herr» V«rger«eister behnf« Vertheilung nrter die «»ilseH«, Abß,br«n»«en übergebe» »erden n,«id — Um die Erz»,lung »left» »berraschend gllnss gen Xefultate« machten fich - wie un» «« T,rn«ttle,sfn mllg,lhe,ll »ird - „r «lln» »»ie Herren E»"«. «,»«,,i. D«rr. ««,»,, «,b «,!,»««» verdient, desen unverbrossenm Vemshungkn da» gl5»f statt D»e Anklage lautete auf Verbrechen ber ilfi^ntlichtn Äc-»altthätigk^it. verübt vom Oraseu Vlargheli und f«n,n Knech«»n am 3l) November v I. anläßlich d,r be« ihm durch eli'en l l Slenerbeamten wegen rückständigen Steuern volzunehmenden eze» cul'ven Mob'la, feilbietung Der Angeklagte »»rbe bezüglich be» Verbrechen« ber »stenllichen Vewalllhäligleil freigesprochen, la^egen wegen llsberleetung «z^gen die Nnorsnnngen öffentlicher Vebilrden und Veleidiqun., vnn Amt«p„sonen nach § 3l4 zu emer Geldstrafe von .V» fl sowie zum Clsatz« der Vlrafprozeß» tosten vernrlheilt — (Krapinalüpliz) Die foeben an«gsget. Welch' großer Theilnahme fich die grazer wechselseitige Ver' ficherung«anstall h»er zn i'anoe erfrent. zeigt nn» nenerding« der >vr«nd ,S>!»»>'»>'«>»»'« >?l»«n»5>,»s»«»>, ««»^ Q'»«?»p«z»n»»> dnig wl'ssN. und wmt>,i, bs> all'ü »>z„l-h„len de« Hals,«, der Nlust und d,r i?„ng>'. w„ Katairhe. afth. malische gnläll, »nd lnberci'lose. selbst wen» leylere schon we„ v«r«^r«ck» ,st. die erstaunlichsten H,ilw'll»n«e, »rz„ll d»rch die Dr. I«l« »l,«lt,fch,n 2o««-Pl«p«l»»e »«« der Vroschllre. welche in kalbach bei Josef Svoboda. Apo< theter. grati« verabfolgt wird, beliebe man alle« weitere zu ersehen. «entste Post. (Origi«lll'Telegramme der „Laib. Zeltung.") Verli», l7. August. Zur Vorfeier de« Geburt»« tage« des österreichischen Kaiser« findet heule um 5 Uhr bei den Majestäten in Vabelsberg ein Diner stall, zu welchem die anwesenden Mitglieder der österreichischen Votschaft sstladen wurden. llonftantinopel, 17. August. Der Rath zur «>«-arbeitui'g de« Refolmprogrammes constituierte sich unter der Plasidentschafl Server Pascha'«. — sine Proclama« til'n der Pforte an die Serben fordert ditselben auf, sich zu unterwerfen; die Pfort: eillart, daß sie leinen Unter« schied zwischtn christlichen und muselmünnischen Unl»rlhanen mache, sie werde die friedlichen Einwohner schützen, und wurden die Militärkommandanten beauftragt, da« Veben und Eigenthum der sich unterwerfenden Serben zu be» schirmen. Velgrad, l? August. Vorgestern griffen 5000 Türken die serbischen Stellungen bei Ianlooa Klissura an und wurden on Holal Antic nach fünfstündigem blutigen Kampfe zurückgewiesen. Die Serben behaupten ihre Positionen auf türkischem Gebiete. Vayreuth, K'.. Nuguft. (N. Wr. Tgblt) Der erste Nct von Siegfried hatte einen großartigen inten« sioen Erfolg, der um fo beocutsamer war, als die Hand« lung einfach das sserllgschmiet»en des Schwertes «Not« tung" behandelt. Die Darstellung seitens Schlossers al« Zwerg war eine lünstlerifche und nach jeder Richtung tadellos. Unger als Siegfried war überraschend gut, Vetz al« Wotan vollständig erholt. Der scenische Ap» parat war heute in diesem Acte ganz ohne Mängel, "ration freilich nicht dem Entwurfs entfprechend. ^. ^ Meisterung der Zuhörerschaft war eine allgemeine. Da« Orchester liefelte eine Meifterleistung. Der zweite und drille Act hallen einen gleich immensen, ja wenn möglich, noch grandioseren Erfolg. Der zweite Act mit seiner musikalischen ^llustrierung de« Wald« »eben« und dem berühmten Bogelgesang, sowie der drille «cl mit der schaurig»schonen Scene Wotan.srtha und der ^iebe«scene entfesselte allen Jubel ssrau Matern« war ihrer Miesenaufgabe würdig, ihr Erfolg phänomenal. Richard Wagner bestimm'« die..Götterdämmerung" fl»r morgen, «l« er heule mit feinem sech«iahr,gen Söhnchen Siegfried vormittag« ln einer Vier»irlhsch«fl «rschlen, »urbe er jubelnd bcgrUht. Hier war heute da« Gerücht verbreitet. Vülow jl< irtsinnig. Die Nachricht ist unwahr. teiegl»pHlscher »echsellOnr» vom l? Augnst P»v<« - Nen», 0620 — «ilber ' »ent» 700k. l«»lUe> «»««««'Anlehen lll 25. - V»nl,»c»ien «lN «rebi« «ctie« l42 40 t«>tz«» K»« - «,lb»r l< 4«0. » l «„„.I«-lulen 0 84. - N«««»»»««d'°r l»72', - l«) »e» '<' «fterrsichilch, »tenl, ,n Papier k« 2l). Staatsdah» 2W babn l^l f»0. 2" . Zii>,^i,N,<«, 974. nngari'tbe 123 50. »ft,tle,ch," 'anl ll —. »flerre'chisch, «"«»"banl 7250, Lombarden > !!n,«nb»l,l 5>^ . »„str«-ori,»!«l>lchs ^«nl . i»l°vdac»,«„ si» - >, »,Nr« o,!om«ni««e Banl lurl.scht r°l» 16 — . «»»«»»«l. «n,,h,n 9b«l. «gyp,, ch l05 . Ftst. Meteorologische Veobachtnnsten ,n Laib«ch. ^ 7U.»tl,. - ^. f l?., 0 lchwach hesser"^ l? 2.«. 735.,4 -»-«.» 0. schwach haldheiter 2.« 9« Ali 787«, 4l«, SO chwach benölkl Schöner Morgen lagübel zinnlich h„l,r »lach«ill«g» n«4 b Uhr zunehmende Vewol'ung. ferne« O,»„ler in « Schwach" Regen vorUberziehenb. Da» T»ge«m,llel d« »«rme > s»?'-um l 7' llber be« Normal, Verantwortlicher Neb«steur: 0ll,m«r V«»»,r« i^l't'seNberickt ül^ '^ 'l'"^ ^" ^ D«^»WMt» »«< tz». ,«>,. ««»««»«»erthe« Hier war der Umsatz beir«ch,l,ch. tzi« Sch».»l>», be« «.-.,e« «l«. ß«^». D«, schliß <. ^ » ,v»»^ l l^)l. uch« wwu»< »« ^« ,,ß «,^,««tz««« '«N»tz. «chtz«, ft«h« tz« «««« «W »ehr als e,n Per,enl ,,dr«ck» w«rbe« »« ' »^ ^ »«l« ) « (.....«^> tz,^) ,ebr«r.) """ l.....«»7<, ««^ I«»ner.) Silberreute < - ^'0 70« «,fe. 1«»........ 252 - 2b4 - , l«4 . 107 - l0l, - , l«0 . lll 2b lll ev , l«0 M l00». ... ll«^U 1,7- . l«»4........ »»- «3- D««»»«».Ps««bbrieft .... 143 - l4Z7b Pl»«ie»«nleh«n ber St»b« Vie» 9b 00 9«>— «"«« l «r«b. < '3- ^. ^ «^""" l'"«»'! -! 3? ?!« »«,«».«leg«lierung«.l.'«se I0b- ,0bbN U»,. «ife»»««».Anl 9« 7b 97^b0 U>,. ^».«».««l...... 70 - 70« «i««i «M«»»^.«»leh«» . «»» 9»73 ««tie« A«» Vote». «x» »«« »«,«».«»»' n?0 73 V«»svere'n . — —------- V«4«»««dU«»ß»ll .... »^. — - «l,d,»,,,st»ll .... - «l,- Fr«»e»,V««t . — - - — »i«!,on»lb»nl . . bl>— llb3 »^ ceslerr. V»l,ese»fch«! ^ - Um»nb«»l .... 5 lö «^lehr«»««l ... . H ß^ho «ttw» »«» tr«»«tzOrt-U»t«r»etz- »»»,e». »lflllb.Vah» .... ^f)g. <»rl l»nb»ig.Vahn . .»,75 z.«n«».D«»p»chisi.. «e1e«lfch«»i 7 - «lisabelh-Vestbai» . . 1 ^. »lis«l»tth.V«hn (knu-Vubwtifer Strecke)......... herdm«nd«.»l«rb»«»n . . . ,^<»^ '„w — ßran,. Joseph - V«»M ... ,31 ho ,z, ._ remb..«,««..Jail,.V«t)> . . l« - ,U>h<) kl«,b.«eie»'ch.......««, ^y.. cesten. N«l»»eßb«hn . ^ «l«b««f<«««H,...........<« e»««H«hn . »l«ktt 2Xl S«lb»«hn . 74V. 74s<, lheiß-Vabn . l»4 - ly« Ungarllche »iordostbahn . . . l0l>7t» ll)l »b Ung«»s«e Qstbohn . . 'N — 3l po Ir««»«Y'Geselllch. . . — » „. v«»,ek>f««fte«. ««,. »st«r. V«»«el«lllch«ft . . _.^ _.^ Vltner V»»ßefelllch«ft..... __._ ^... Pf«»H»ries«. All,, »sterr «»de»en»4« . . . lo«» zyg^n d«° . w » 3«hn« »« »»7o «ati«n«lb«»l ». l»..... ^77^ n^y Ung. Vobencrebil...... «zG,z z« zg Pri<^tt«te». «lilaieth..«. I. «»..... ««.« H7_ »erb.«N»rb»«O....... >»7V l03 — ^r«»,«I«fe»tz.B....... W«) z<^__ »«l. ««l.k»b»i«-V.. l. «». ««« 97- c«4i«r ««r>Mß.V. . «5- «SM «3tx»«G,tt«»........ ,»« l4— «>«9b«« «40 l^b0 l«M»«, «40 l"L P«i« ......... 4«N "^ «Z««tz^ril>««»«»«!»ß! «M,Il>—, ««« »^^