präunmkralioa» - Preise: Für Laibach Gan,;ähr,g . . . « fl. — kr. Halbjährig . . . 3 , — . Mrrleljahrig. . . 1 , so , Monatlich . . . — » SS , Mit der Post: »allztährig . . . 9 fl. — kr. Halbjährig . . . 4 , LO , St-rteljährig. . . i , «5 , Jür Zufiellung in» Hau» viertel. «Lhrtg rs Ir., monatlich s kr. Laibacher — der gnte Wille ist da bei den Japanesen. Mal- und Promnzial-Angelegenheilek. Lokal-Chronik. — Das Referat Uber die Wahlen deökrai-nifchen Landtages in deni Reichsrath, gegen welche bekanntlich von der verfassungstreuen Minorität des Landtages beim Abgeordnetenhause Protest eingelegt wurde, ist dem Abgeordneten Tr. Blitzfeld zugewiesen worden. — (Erben werden gesucht.) Die Regierung läßt folgendes in den öffentlichen Blättern bekannt machen : Am 26. September 1866 ist i» Tar-jnling ein gewißer Adolf Karl Reuter, der Nationalität nach ein Deutscher, der sich aber nach dem Familiennamen der Mutter Warnicky nannte, gestorben. Der Verstorbene war, nachdem er am Bord des Dampfers „Semiramis" als Matrose in der indischen Marine gedient haben nnd später an der persischen Expedition betheiligt gewesen sein soll, in der Changkony Thee-Pflanznng' angestellt und hinterließ Vermögen, welches von der genannten General-Administration in Verwaltung genommen worden ist. Die k. k. Konsnlar- ^ Agentur in Kalkutta hat sich bereit erklärt, falls die Erben des Genannten zu ermitteln wären nnd sich in den k. k. Staaten, anshalten sollten, die nöihigen Schritte einzuleiten, um die betreffenden Gelder zur Verfügung zu behalten, bis die nöihigen Beweise und Vollmachten eingeirosfen sein werden. — (Bogumil Goltz f.) Nach eingetrosfener Meldung ist Bogomil Goltz, der von seinen Vorträgen im hiesigen Kasino auch bei den Laibachern in guter Erinnerung steht, am 12. d. zu Thoru am Gehirnschlage verschieden. Goltz wurde am 20. März 1801 als der Sohn des Kriminalrathes und Stadt-gerichts-Direktors Goltz in dem damals preußischen Warschau geboren. Die Mutter war eine geborene von Eoldum, eine nahe Verwandte Georg Försters. In seinem neunten Jahre kam Bogumil an das Gimna-sium in Königsberg, bezog später die Universität Breslau, wo er theologische und silososische Kollegia hörte. Plötzlich unterbrach er seine Studien und übernahm das Rittergut Lissewo seines Vaters, wo er sich mit einem Fräulein v. Blumberg verehelichte. Mißhelligkeiten mit den GutSnachbarn veranlaßten später Goltz, sein Besitztum zu verkaufen und nach Thorn überzusiedeln. Von da aus unternahm er seine Weltfahrten nach Frankreich, Italien, England und später nach Egipten. Heimgekehrt, widmete er sich der literarischen Pro.uk-tion. Sein erstes Werk war: „Das Buch der Kindheit," das seinen schriftstellerischen Ruf begründete, dem rasch andere Schriften folgten. Aus dem Gerichtssaale. Prozeß Aichelburg. Dritter Tag. Laibach, 16. November. Der Vorsitzende gibt bekannt, daß er heute au die einzelnen Resultate übergehen werde, die durch die Angeklagte in Folge der bisher besprochenen Thatsachen erzielt wurden. Hieher gehören vorerst a) jene Schulden, welche die Angeklagte beim Dechant Vonk unmittelbar kon-trahirt hatte. Bezüglich dieser Schulden ist zwischen jenen, welche vor der Ausstellung der Bürgschaftsurkunde vom 24. November 1864, d. i. sechs Tage vor dem Tode des Ehegatten der Angeklagten, und jenen, die nach diesem Zeitpunkte kontrahirt wurden, zu unterscheiden. Die ersteren Schulden beziffern sich laut der im Verlasse des Dechants Vorgefundenen, von ihm herrührenden Aufzeichnungen auf 8205 fl. 70 kr., die auf die spätere Zeit entfallenden auf 2359 fl. 65 kr., und wird die Höhe dieser Beträge von der Angeklagten als richtig anerkannt. Vorsitzender: Unter welchem Vorwande haben Sie diese Darlehen beim Dechante kontrahirt, nachdem Ihne» bekannt war, daß schon Ihr Gemahl bedeutende Schulden beim Techant gemacht hatte? Angeklagte: Vor dem Tode meines Gemals habe ich die Schulden beim Dechant nur für meinen Mann gemacht. Vorsitzender: Daß auch bei diesen Darlehen Vorspiegelungen im Spiele waren, ergibt sich aus dem Briefe vom 8. November 1863, laut welchem Sie dem Dechant Ihre Forderungen bei K. in Graz ze-dirten. Was hat es mit dieser Forderung bei K. für eine Bewandniß? Angeklagte: Ich habe der K. die Pension, welche meine Mutter als Advokateuswitwe aus der Wiener Advokateu-Witwen-Svzietät bezog überlassen, und sie hat mehrere Jahresraten bezogen, die ohne Interessen mindestens 3000 fl. betrugen. Vorsitzender: Diese Zession an den Dechant war auch eine Schwindelei, da K. die Exekution auf die Partikularien Ihres Ehegatten geführt und 6800 fl. bei seinem Verlasse angemeldct hat, woraus sichergibt, daß K. Ihnen nichts schuldig sein konnte. Belangend die Bürgschaftsurkunde vom 24. November 1864 haben die Erhebungen gezeigt, daß diese Urkunde gefälscht sei. Auf derselben erscheine» als Zeugen Sirk und Wilhelm Ritter unterschriebui. Angeklagte: Diese Zeuge» haben nicht exi-stirt, ich habe ihre Unterschrift auf die Urkunde gesetzt, da die Unterschrift von Zeugeu euie Formali-^ tät war. Vorsitzender: Wer hat den Namen des Baron Franz Aichelburg auf die Urkunde gesetzt. Angeklagte: Ich habe meinem Manue Hand 'geführt. Vorsitzender: In der Untersuchung haben Sie gesagt, daß Ihr Genial hiebei weniger fisisch als geistig mitwirkle. Nach dem Gutachten der Sachverständigen im Schrislsache ist die Unterschrift Ihres Genials ans dieser Urkunde von Ihrer Hand gefälscht. (Das hierauf bezügliche ausführliche Gutachten der Experten im Schriftfache wird verlesen.) Vorsitzender: Das Datum auf dieser Ur- kunde „24. November 1867" rührt offenbar von der Hand des Dechant her? Angeklagte: Ich gebe es zu. Hierauf schreitet der Vorsitzende zu d) jenen Schulden, welche die Angeklagte bei Vouk durch das Haus S. in Laibach kontrahirt hat. Ans dem Kontokorrente des Handlungshauses S. ergibt sich, daß die Angeklagte auf Rechnung des Vouk bei S. nachstehende Beträge : Am 9. April 1866 1200 fl., am 14. April 1866 350 fl., am 10. Mai 1866 680 fl., am 6. Juni 1866 680 fl., am 6. Juni 1866 330 fl., am 4. Juli 1866 2700 fl. an Kapital und 83 fl. -an Interessen, am 6. Dezember 1866 1600 fl., am 1. Februar 1867 1800 fl., am 20. Juli 1867 -350 fl., am 20. Oktober 1867 2000 fl., dann in der Zeit von» 2. bis 13. November 1867 Beträge von 3000 fl., 2400 fl., 2000 fl. und 1400 fl., .zusammen demnach 20.573 fl. bezogen habe. Aus den hierauf zur Verlesung kommenden echten und gefälschten Briefen des Vouk an S., der Aichelburg an Vouk, des Vouk an Franz Baron A., des S. an Vouk, so wie aus den Empfangsbestätigungen der Aichelbnrg und aus den Aussagen der Zeugen S. Miiior nnd S. Miior ergibt sich bezüglich jeder einzelnen Post mit voller Bestimmtheit, daß Dechant Vouk das Haus S. beauftragt habe, die fraglichen Beträge der Angeklagten auszufolgen, und daß die Angeklagte wirklich die erwähnten Beträge erhalten habe, waS von tiefer auch ausdrücklich zugestanden wird. Hierauf kommen jene Beträge zur Sprache, welche Aichelburg an das Haus S. zurückgezahlt hat. In dieser Richtung ergibt sich, daß Aichelburg an das Haus S. am 10. März 1867 2500 fl., am 11. März 300 fl,, am 25. Juli 530 fl., am 26. August 800 fl., am 21. Oktober 800 fl., am 30. Oktober 300 fl., am 2. November 550 fl., zusammen daher 5780 fl. rückbezahlt ha!, wornach sich, wenn diese Summe von den vorerwähnten 20573 fl. abgezogen wird, 14793 fl. als jener Betrag ergeben, welchen Aichelburg auS dem Vermögen des Dechantes durch das Haus S. erhalten und verwendet hat. Vorsitzender: Ist dieser Betrag pr. 14 793 fl. richtig ? Angeklagte: Dieser Betrag ist nicht richtig, ich habe mehr als 5780 fl. zu S. zurück gebracht. Vorsitzender: Geben Sie an, welche Beträge Sie noch zurück brachten. Angeklagte: Ich kann dies nur im allgemeinen sagen, bestimmte Beträge kann ich nicht anführen. Vorsitzender: Was für eine Urkunde ist über die letzten vier Beträge pr. 8800 fl. ausgestellt worden. Angeklagte: Ein Wechsel. Der Vorsitzende weist hierauf den Wechsel ddto. 2. November 1867 über 8800 fl. vor. Auf demselben erscheinen F. L. S. als Aussteller, Simon Vouk und Bartelmä Vouk, Grundbesitzer in Berdje, als Akzeptanten. Der Wechsel wurde nach dem Tode des Dechants gegen besten Verlaß und gegen Bartelmä Vouk eingeklagt und der wechselrechtliche Zahlungsbefehl erwirkt, wobei sich herausstellte, daß das Akzept des Bartelmä Vouk gefälscht war. Vorsitzender: Wie ist die Fälschung des Akzeptes des Bartelmä Vouk entstanden? Angeklagte: S. wollte nur einen Wechsel annehmen, der nebst der Unterschrift des Dechants auch jene seines Bruders Bartelmä Vouk trägt. Deshalb fuhr ich nach Radmannsdorf, schrieb dem Dechant den Namen seines Bruders auf einem Papiere mehrmals vor, worauf er mit einer von mir mitgebrachten Stahlfeder den Namen Bartolmä Vouk durch das Fenster auf den Wechsel schrieb. Den Beisatz „Angenommen" und „Gutsbesitzer in Berdje" habe ich, wenn ich mich recht entsinne, bei S. auf den Wechsel gesetzt. Vorsitzender: Scheuen Sie sich nicht, dem Dechant Vouk, den Sie doch selbst als Ihren und Ihrer Kinder größten Wohlthäter hinstellen, als Wech-selsälscher zu brandmarken? Angeklagte (erregt): Das ist kein Betrug. Der Dechant wollte seinen Bruder nicht schädigen, er hielt dessen Unterschrift nur für eine Formalität. Er konnte dies um so eher thun, als er seinem Bruder so viele Wohlthaten erwies. Hierauf wird der Zeuge F. X. S. ^uuior verhört. Vorsitzender zum Zeugen: Kennen Sie die Angeklagte? Zeuge: Ja. Angeklagte (erregt): Sehen Sie mich doch einmal an! (Bewegung im Publikum.) Vorsitzender: Was wissen Sie über den vorliegenden Wechsel per 8800 fl. zu sagen? Zeuge: Der Wechsel war zuerst vom Dechant allein akzeptirt, weshalb wir denselben dem Dechant zurückschickten. Hierauf wurde der Wechsel mit der Unterschrift seines Bruders Bartelmä Vouk retournirt und sohin erfolgte die Auszahlung der Wcchfelfumme an Aichelburg, und zwar in vier Theilbeträgen. Auf diesen Wechsel wurden vom Dcchant 1050 fl. und später durch Dr. Lovro T. 600 fl. bezahlt. Staatsanwalt: Die Angeklagte hat in der Untersuchung angegeben, ^as sie zuerst den fraglichen Wechsel mit der Unterschrift des Bartelmä Vouk versehen Ihnen überbrachte, daß Sie jedoch auf den ersten Blick erkannten, daß die Unterschrift des Bartelmä Vouk vom Dechant gefälscht sei, und sich noch darüber lustig machten, wie der Dechant glauben konnte, dadurch j.manden täuschen zu können. Zeuge: Das ist nicht wahr. Die Angeklagte sucht hierauf, dem Gerichtshöfe den Rücken kehrend und lebhaft gegen das Publikum gestikulirend, drastisch darzustcllen, wie der Zeuge hinter der Pudel den Wechsel gegen das Licht gehalten und lächelnd die Falschheit des Akzeptes des Bartelmä Vouk erkannt habe. Zeuge S. Junior bleibt jedoch entschieden bei seiner früheren Aussage. Hierauf wird zur Vernehmung des Zeugen F. L. S. 86N. geschritten. Dieser gibt, über sein Verhältniß zum Dechant Vouk befragt, an, daß dieser sein guter Freund gewesen und mit ihm seit dem Jahre 1836 in Geschäftsverbindung gestanden sei. Dechant Vouk sei ein vermöglicher Mann gewesen, er habe ihn auf 70—80.000 fl. geschätzt. DaS Vermögen rühre vom seligen D. her, der ihm ein Transfer! von 70.000 Franken und andere Obligationen vermachte. Der Dechant sei sehr akurat in seinen Zahlungen, dabei äußerst knickerisch gewesen. Er habe eine schlechte Tasel gehabt. Seine Auslagen beschränkten sich auf geringfügige Unterstützungen verwandter Studenten. In der Aufbewahrung feiner Gelder hatte er keine Ordnung, weshalb ihm auch schon im Jahre 1845 einige Hun» dert Gulden gestohlen wurden. Zeuge übergibt zwei Briese des Vouk an ihn, welche verlesen werden. Rath Perko: Sind Sic mit dem Dechant kurz vor seinem Tode in persönliche Berührung gekommen ? Zeuge: Nein. Rath Perko: Hat Ihnen Dechant Vouk nicht mündlich über Aichelburg geklagt? Zeuge: Nein. Rath Perko: Was konnte nach Ihrer An- schauung der Grund sein, daß der Dechant mit Aichelburg sich eingelassen? Zeuge: Der Dechant hat sehr auf Profit geschaut, und hoffte durch AichelburgS Unternehmungen zu profitiren. Vorfitzender: Hat die Angeklagte Ihnen gegenüber von ihren Unternehmungen gesprochen? Zeuge: Sie erwähnte von ihren Lieferungen fürs Theresianum, ihrer Tabaktrafik und ihrem Tuch-geschäste. Rath Perko: Geschah von den Verwandten des Dechants Ihnen gegenüber über Aichelburg keine Erwähnung ? Zeuge: Nein. Rath Baron Rechbach: Ist Ihnen nicht ausgefallen, daß die Angeklagte von Ihnen in einem Jahre über 20.000 fl. auf Rechnung des Dechants bezogen hat? Zeuge: Allerdings ahnte ich nichts Gutes, deshalb warnte ich den Dechant wiederholt brieflich. Angeklagte: Herr S. Junior hat mir ausdrücklich gesagt, daß der Dechant seinem Papa (S. söiiior) sein Vermögen zur Aufbewahrung übergeben habe, (erregt:) Herr S. soll es beeiden, wenn es nicht wahr ist. Zeuge: S. stellt diesen Umstand ent- schieden in Abrede. Staatsanwalt zur Angeklagten: Wenn Ihre Behauptung, daß S. 86üior das Vermögen des De-chants in seiner Verwahrung habe, richtig ist, wie verträgt sich damit der unterthänige Thon in den Briefen des Vouk an S., in welchen ersterer den letzteren seinen Wohlthäter heißt, sich seinen Schuldner nennt und unterthänig um Geld bittet? Angeklagte: Das hat nichts zur Sache, weil die meisten Briese des Dechants an S. von mir dem Dechant in die Feder diktirt wurden, da er in der deutschen Stilistik schwach war. Hierauf wird zur Vernehmung des Zeugen Bartelmä V. geschritten. Derselbe bestätigt, daß das Akzept auf dem fraglichen Wechsel nicht von ihm herrühre, er unterschreibe sich nie mit „Bartolo" sonder mit „Barihol." Rath Baron Rechbach: Haben Sie mit dem Bruder nie über dessen Geldlieserungen an Aichelburg gesprochen? Zeuge: Ja. Er hat mir gesagt, daß er ihr viel Geld vorgestreckt habe, jedoch durch ihre Kaution gesichert sei. Schließlich wird das Gutachten der Experten im Schriftfache verlesen, laut welchem das Akzept am fraglichen Wechsel „Angenommen, Bartolo Vouk, Grundbesitzer in Berdje" von der Hand der Angeklagten gefälscht ist. Hiemit endigte der dritte Verhandlungstag. (Fortsetzung folgt.) Elngesendet. Seitdem Seine Heiligkeit der Papst durch den Gebrauch der delikaten LkVLlösowrs äu glücklich wieder hergestellt und viele Aerzte und Hospitäler die Wirkung derselben anerkannt, wird niemand mehr die Heilkraft dieser köstlichen Heilnahrung bezweifeln und führen wir die folgenden Krankheiten an, die sie ohne Anwendung von Medizin und ohne Kosten heilt: Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blut-aufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. — 72.000 Kuren, die aller Medizin widerstanden, worunter ein Zeugniß Sr. Heiligkeit des Papstes, des Hofmarschalls Grafen Pluskow, der Marquise de Br6han. — Nahrhafter als Fleisch, erspart die lievLlesoiers bei Erwachsenen und Kindern 50 mal ihren Preis in Arzneien. Zertis Nr. 73.416. Gasen in Steiermark, Post Pirkfeld, 19. Dez. 1869. Mit Vergnügen und pflichtgemäß bestätige ist die günstige Wirkung der 8,evs.Is80isrs Dieses vortreffliche Mittel hat mich von entsetzlichen Äthembeschwerden. beschwerlichem Husten, Btähhals nnd Magenkrämpfen, woran ich lange gelitten, befreit. Binzenz Steiner, Pens. Pfarrer. In Blechbüchsen von V» Pfb- fl- 150, 1 Pfd. fl. 2.50, 2 Psd. fl. 4.50, 5 Pfd. fl. 10, 12 Pfd. fl. 20, 24 Pfd. fl. 36. — RöViükMisrs 6kooo1g,1.66 in Tabletten für 12 Tassen fl. 1.50, sür 24 Tassen fl. 2.50, für 48 Tasten fl. 4.50, in Pulver sür 12 Taffen fl. 1.50, 24 Taffen fl. 2.50, 48 Taffen 4.50, für 120 Taffen fl. 10, 288 Taffen fl. 20, 576 Taffen fl. 36. — Zu beziehen durch Barry du Barry L Co. in Wien, Goldfchmiedgaffe 8; in Laibach bei Ed. Mahr, Parsumeur; in Pest Török; in Prag I. Fürst; in Preßburz Pisztory; in Klagensurt P. Birnbacher; in Linz Haselmayer; in Bozen Lazzari; in Brünn Franz Eder; in Graz Oberranz, meyer,Grablowitz; in Marburg F. Kollet-nig; in Lemberg Rottender; in Klausenburg Kronstädter, und gegen Postnachnahme. Witterung. Laibach, 17. November. Regenwetter anhaltend, trübe. Wolkenzug ans Südwest. Wärme: Morgens 6 Uhr 6.7", Nachmittags 2 Mir >7.3"L. (1869 -s- 5.4°; 1868 > 6.2°). Barometer im Steigen 822.97"'. Das gestrige Tagesmittel der Wärme 6.7°, um 3.8" über dem Normale. Der gestrige Niederschlag 7.80"'._________________________________________ Angekommene Fremde. Am 16. November. Llek«!,«. Giacopelli, Triest. — Haas, Kfm., Brünn. — Engel, Kfm., Brünn. — Rosenberger, Kfm., Wien. — Guttmann, Reis., Wien. — Meißner, Kfm., Heilbron. Neißer und Gasda, Inspektoren, Wien. — Sporn, Rohitsch. — Treu, Villach. — Kokovsek, Geistlicher, Steiermark. — Proker, Privat, Wien. — Pecenko, Kfm., Görz. — Pogakuik, Realitäteubes., Podnard. — Caudoliui, Private, Großlaschitz. — Wols. Jngenienrsgattin, Wien 81,^V>«n Sieber, Fabrikant, Warnsdorf. — Rupnik, Reisender, Triest. — Sbisa, Triest. — Schwarz, Direktor, Kanker. — Debelak, Pfarrer, Höflein. — Ur bantfchitfch, Gutsbesitzer, Thuru. — Malli, Kanfmanns Gattin, Neumarktl. »»I'. Bergant, Postbeamte, Radmanns dorf. — Norfell, Marinebeamter. — Weichermann, Kaufm., Gappingen. Verstorbene. Den 16. November. Margaretha Kriäner, Jnwohne rin, alt 46 Jahre, in der Stadt Nr. Il3 an der Auszeh rung. — Franz Okoru, Magaziusarbeiter, alt 55 Jahre, in der Stadt Nr. 132 an der Brustwassersucht. Theater. Hente: Der Zanberscl,leier. Benefize deS Herrn Richter. Morgen: Faust. Oper. Telegramme. (Orig.-Telegr. des „Laibacher Tagbl.") Madrid, 16. November. Die Kor-tes wählten mit >v> Stimmen den Her zog von Aosta zum Könige. Für die Republik stimmten 6S. Es fand keinerlei Un ordnnng statt. London, 16. November. „Morning Post" sagt bezüglich Rußlands Forderung: England werde sich jedem gcgcn die Türkei gerichteten Bersuche um jeden Preis widersctzen. „Standard" meldet die Konzentrirung der Russen in Bessarabien und Einberufung der Urlauber in Polen. Wiener Börse vom 1«. November. StLLtLkoNä«. Geld Warr I 55.?ö'Oest. Hypoth.-Banr. Geld Wa:e Sperc.Rente. öft.Pap. Ü5.65 dto. dto. öst.in Silb. »iose von 1^54 . . . 55.4.°- 65.S5 priori tLts-OdUs. 2oje von 1860, ganze Lose von 1860, Fünft. SO 80 9ll— Südb.-Ges. zu 500 Fr. dto. BonS6pEt. 111.50 112- 231.- 233 — Prämiensch. v. 1864 . 112 Lö 112.75 Nordb. (100 fl. CM.) 93.75 94.25 Sieb.-B.(200fi.ö.W.) 8S.75 89.25 Orvväorrtl.-OdL. Staatsbahn Pr. Stück Steiermark zu5p(§t. 93 50 91.— Staatsb. Pr. St. 1867 90^25 90.50 Kärnten, Krarn RudolfSb.(300fl.ö.w.) 89.50 90.— n. Küstenland 5, „ 86.— Franz-Jos. (200 sl.S.) L5.- L5.20 Ungarn. . zn5 , Kroat. u. Slav. ö ^ 79.— 8L.— 79 50 82.50 L.oes. Siebenbürg. „ 5 » 74 20 75.— Credit IVO fl. ö. W. . 154 50 155 50 721.— Ton.-Dampfsch.-Ges. zu 100 fl. CM. . . 96.— ^ationall'ank . . . 7S0 — Triefter 100 fl. LM. . 115!— 125.- Union - Ban? . . . 2,5.- 2!5.50 dtc. 50 fl. S.W. . 54.— 58.- <.redrlanftalt . 744.<5 24."..- S teuer . 40 fl. ö.LZ. 27.— 30.- -tt. 8. Eöcoulpte-Gei. L>tt0.— --65 — Ea»rn . „ ^.0 ^ 37.- 39.- Dnalo-österr. Bank . Oen. Bodencred.-A. . 190. i:ri.— PalsfY . ^ 40 ^ 26.— 27.- E?arü . ^ 40 ^ 3,.- 3:r - Oeft Hyporh.-Bank . ^teicr. Eücomvl.-Bk. Lt. Genoiö., 40 ^ L8.— 29- 23-'.-- Windischgräh 20 ^ 2-.— 24.- Franko - Austria . . 8:«.— 9,'.- A-aidkein . 26 „ 18.— 20 - :at<. Herd.-Vtordb. . L0!^ «eglevich . »0 „ Ruro'.fsftisL. 10 W. 14.— !6 - Hüddabn-GcselliL. . I?Z — 173 50 14.— 14 5c c^ais. Eiisabeth.Bahn. L06.- 206 50 Larl-L'udN'i^-Babn LUIH 231.50 ^svLovK3 Mcrr.) -^iebe^b-Eisenbahn . Staatöbahn. . . . ..„s. Kranz-^°s-s-b.. ' -ünfk.-Barcser E.-v. >LLsöld-Frum. Äahn . NO.—>161 — »i3.- 3?4.— 1^3.50! i84.Ll 15«.- ,k?.-164 — 166.— Airü-b. lOO^.südd.W. Franki. 106 fl. ^ ^ 2ondr,v 10 Ps. Ster!. ^ariS 100 Franc» 103.60 103.75 103.60 103.7t 124 LO 124 4( LLKnrorr. . Nation. ö.W. verlo^b. 62.— 92 25 ^ais.Mjin^-Ducateu. 5.99 5.01 na. Bod.-Ereditanft. 8".— 90 — 20-FrnncSstü(f . . . 10.01 10.1'S Slllg.öst.Vod.- Credit. 1< 6 5l Il7 — 1.82' 1.83 dto. .ur. 87 5- 87.75 Gilber . . . , lr-2 50i122.l0 Telegrafischer Wechselkurs vom 17. November. 5perz. Rente österr. Papier 55,—. — 5xerz. Rer»« Ssterr. Silber 64.75. — 1860er Staatsauleben 89 50 Bankaktien 710— Üreditaktie» 240 25. - London >25.50 — Silber I23 7.i — K. k. Münz-Dukaten 6.10. — Na-poleonsd'or 10.18. Uiederlage der 8t» ,,, das bewährteste gegen Feuchtigkeit in der Bcschnhiing, i» allen Größe» von 2» bis 45 kr., eu ßros bedeutend billiger bei (483—3) Bitte zu beachten!^« Den geehrten Bewohnern Laibachs und der Umgegend zeige ich hicmit ergebenst an, daß gegenwärtig die dritte Aufstellung des rühmlichst bekannten > heilt brieflich der Lpe;>li>arrt für Epilepsie Doktor «. i» Berlin, jetzt: Louiseustraße 45. — Bereits über Hundert geheilt. Wissnischchlictics Gutlichtcn über die ÄUlitlimli-Zlihiipllllli des Acrrn Zahnarzt vr. Z. G-Popp ja Wien. Diese berühmte ^nstkei-in-ratinpssts lies tterrn rslniLnrt vr. l. 6. popp in Vien, Stsilt, kognei-gasse 2, habe ich einer gründlichen Prüfung unterworfen; denn das allgnueiue wissenschaftliche Jutervsfe, welches sich an dieses so außerordentlich verbreitete Zahn-mittel knüpft, bringt es schou mit sich, die naturhisto-rischen uud farmakodiuamischcu Eigeufchafteu desselben kennen zu lernen. Dieser Prüfung zufolge stellt sich uuu heraus, Laß iu der Thai die ^nsiliei-in-rslinpssts lies tleri'n Vf. l. 6. popp in Wien ein in ilirer /Vrt gsnr einriges Mittel ist; denn sie enthält faktisch nur die auserlesensten vegetabilischen uud miucralischeu Stoffe, Meleke 8ivli bei i^unli- uncl 2alin>e!llen aller stets von äer grössten Wirlcsamkeit unll llsil-ki-stt gereigt bsden, so daß dieses „rstin-prspsi-at" unstreitig ein „I^unli- unll raknmittel" von rlen allkr-voi-ti-eMicksten Ligensobskien ist. Insbesondere aber ist diese Zahnpasta zufolge ihrer ausgezeichneten Be-staudtheile llss sllervorrüglioliste üiliitel gegen llie versvbisllenen krten von r»kn- unll kilunilfsule, in welcher Beziehung es von keinem anllern llerartigen Uittel überti-otken «irli; und dieses hat auch seinen sehr natürlichen Grund, denn die Dr. Popp'sche Zahn-p.ista enthält außer ihren heilsamen Bestandtheileu «uok noel, liie »»errweeltentspreobenllsten Ltoiks rur vollkommensten Reinigung äer /iiline, v,olluro>i eben jelle ^rt von »unä- unll rsbnfäulniss vergütet «iril. Somit ist die ^natkesin-rslinpssts lies tterrn prallt, ralinarrt vr. l. K. ?opp in Wien nach allen ihren Eigenschaften auch zugleich das best« unll kräftigste Präservativ-Kittel gegen alle INunll- unci 2abn-krankiieiten, was ich uuparteisch uud der Wahrheit gemäß hiermit ausspreche und durch meines Namens Unterschrift und Siegel bekenne und bescheinige. Berlin, den 28. Juui 1869. (5-3) löni^l. preutz. -pxrobirtcr Apotheker und Chemiker I. «lasse; wisscnschasilicher Untersucher und Sach--s o verstLndiger sür mcdiiimschc, sarmazeutische, che-mische »nd GesundhertS - Artikel, Fabrikate und Droguen aller Art. Zu haben in Laibach bei petriöiö L pirker, H. Krisper, ^osek Itaringer, loli. Xraseliowitr, Lli. Uakr und f. 8olim!tt; K r a i u b u r g bei f. Itrisper und Leb. Lekaunig, Apotheker; Bleibnrg bei ^erdsi, Apotheker; Warasdin bei «sltsi', Apotheker; Rudolfswerth bei v. Mrroli, Apotheker, uud losef Sergmann; G u r k fcld bei ssrielir. Kamelie», Apotbeker; St ein bei lslin, Apotheker; WiPpach bei knton lleperis, Apotheker; Gorz bei f^anr l-arrar, pontoni, Apotheker, und t. lteller; Warteuberg bei f. Kaliler. Nath und Hilfe für Diejenigen, weiche an Gesichts schwäche leiden und namentlich durch angestrengtes Studiren und angreifende Arbeit den Augen geschadet haben. Seit meinen Jiigendjahren hatte anck, ich die leidige Gewohnheit, die Stille der Nacht wissenschaftlichen Arbeiten zu widmen. Sowohl hierdurch, als durch viele angreifende optische und feine mathematische Ausführungen war uieiue Sehkraft so sehr geschwächt, daß ick »>" so mehr den völligen Verlust derselben befürchten mußte, als sich eiue fortwährende entzündliche Disposition eingestellt hatte, welche mehrjährigen Verordnungen der geschicktesten Aerzte nicht weichen wollle. Unter diesen betrübenden 'Umständen gelang cs mir, ein Mittel zu finden, welches ich nun schon seit 40 Jahren mit dem ausgezeichnetsten Erfolge gebrauche. Es ist nicht allein jene fortdauernde Entzündung vollständig beseitigt, sondern anck meinen Aug-n die volle Schärfe uud Kraft wiedergegebeu, so daß ich jetzt, wo ich das 75>. Lebensjahr antrete, ohne Brille die seinste Schrift lese uud mich, wie in meiner'Jugend, noch der vollkommensten Sehkraft erfreue. Lie-selbe günstige Erfahrung babe ich auch bei audereu gemacht, uuler welchen sich mehrere befinden, welche früher, selbst mit d'eu schärfsten Brillen bewaffnet, ihren Geschäften kaum «och vorzusteheu vermochten. Sie haben bei beharrlichem Gebrauche dieses Mittels die Brille hiuweggeworfeu und die frühere natürliche Schärfe ihres Gesichtes wieder erlangt. Dieses ist eine wohlriechende Essenz, d^ren Besiandtheile die Fenchelpflanze ist. Dieselbe enthält weder vra.8lica noch N-rrcotica, noch metallische oder sonstige schädliche Besiandtheile. Die Bereitung der Essenz erfordert indessen eine verwickelte chemische Behandlung, und ich bemerke daher, Laß ich dieselbe seit längerer Zeit in vorzüglicher Güte von dem hiesigen Chemiür, Herrn A p o t h e k e r G e i ß, beziehe; derselbe liefert die Flasche fiir 2 fl. und ist nern crl'ütin, dieselbe nebst <8ebrmichs-A»weis«na auch auswärts zu versenden. 3ch rache daher den Leidenden, die Essenz von bier zn beziehen, indem eine solche Flasche ans lange Zeit zum Gebrauche znre^cht, da mir etwas weniges, mit Flußwasser gemischt, eiue milchartige Flüssigkeit bildet, womit Morgens und Abends, wie -mch nach angreifeuden Arbeite», die U m g e b u u g d e s AugeS befeuchtet wird. Die Wirkung ist höchst wohlthätig und erguickeud und erhält uud befördert zugleich die Frische der Hautsarbe. ... - . c' .. Es wird mich freuen, weu» vorzüglich Deueu dadurch geholfen wird, welche bei dein rastlosen istreben nach dein Lichte der Wahrheit oft das eigene Licht ihrer Angen gefährden und einbüßen müsse». Vielleicht ka»» auch durch deu Gebrauch dieses Mittels das leider iu der jungen Welt so sehr zur Mode gekommene entstellende Brilleiitragen vermindert werden da dieses in den meisten Fällen die Angen mehr verdirbt als verbessert. Brillen können nur einer fehlerhaften Organisation des Auges zur Hilfe kommen, aber nie gesunde oder geschwächte Augen starken uud verbessern. .Vkvn a. d. Elbe. />/ - Um den geehrte» Reflektanten bei direktem Beznge von mir die bisher durch Rückfragen, Retonrnirungen mW Uilbestellbarkeit entstandenen Unkosten zu erjparen, bitte ich deu Bestelluugsbriefen deutlich ausgeschriebene uuterzusetzeu, die eventuellen Beträge beiznfügen, da namentlich in Bezug aus letztere Postnachuahme nach den ostern chischen Staaten nicht zulässig ist. , . . 1'. t». — Tepot der echten Tr. Noulcröhanscn'schen Augen-N ssen; in Laibach bet Herrn r:,l. Druck vou Jgu. v. Äjleinmayr Fed. Bcmberg in Laibach. Verleger und für die Redaktion rerer.iirerrlich: Ottonar Bamberg.