Poštnina plačana v gotovini 77. Jahrgang geheim wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung glj Nr. 2670). Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva Ca 4. Manuskripte werden nicht retumiert. >— Anfragen Rückporto beilegen. .- \\\\VVx\\. \> ,,Xx\\x\\S\\W\\V.. össö Nr. tf€ Dienstag, den 25, Mal 15SJ Inseraten- u. Abonnements-Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1 50 und 2 Din. Preis Din T50 ölnribom Hemma it. Licejska knj i 2 Ljubijana Mrol: Keine Äus-!i>Hnunli mit Franco tut 00§ itt '4'Mr, die Todesstrafe in eine Freiheits iw uinzuwanüeln, um hierdurch Ge gen-i!hVn<15men der Nationalisten abzuwenden eihn künftige Verhandlungen über Clhi en 8u r' angenenaustausch von vornherein etjN^^ften. Der baskische Ministerpräsident 'n seiner Antwort an Delbos. die lRegierung habe ihr Entgegenkom-iuiejc Utch Aufschiebung der Hinrichtung be- ^ *21)0 Baskenkinder i„ England. 8ett ‘L’1 ^ 011 / 24 Mai. Im Laufe des gestri-^■iett °tlntafl'e§ sind 4200 aus Bilbao eva-lkrz f iöaskenkinder an Bord des Damp-fep, ~-?atianna" in Southampton eingetrosi V »®inbw werden sechs Wochen auf 4ti'b Cn^ne verbleiben, um dann in Eng-zu werden. Die ärztliche Un-ergab, daß die Kinder arg ver-c1i und ausgehungert ivaren. 4Z ?11 ^ 0 it, 24. Ma. lieber die Rom-Reise N Ästchen Millionärs J u a n M arch Herzogs von Alba rer-W*tt Hiesigen Kreisen, daß man der fl, zuneigen könne, daß die beiden r‘r^ie ichlienische Regierung um eine ^'?4istung für General Franca er* Su r löitt'den. Insbesondere soll Mussolini Äi^jbwgLn werden, die Zurückziehung •tet b r- ^^imilliger aus Spanien unter x ^dingung anzuordnen. p rauifiihrung einer Moliere-Oper. 6 UraSler Stadttheater bringt am 24. :%H,lfa.ufiührung der zweiaktigen Oper s‘k vol u Text (nach Voliere) und Mu_ j Hans Haug. Die zweite Aufftih-ystVo Werkes findet am 30. Mai als iSkü rstellung des schweizerischen %io Rtlerfestes statt und wird vom tiasel übertragen. Italien gegen, Deutschland für den englischen Deemittlungsvorfchl« ? Variier Informationen über den Gonöerstandpunkt Deutschlands in der Spanien-Frage ■k a r i s, 24. Mai. W>c die Radio-Ageu-c meldet, erklärte Außenminister G i r a I J 4n Gerüchten von einer ausländischen >^ständigungsaktion zur Einstellung der ^'^bieligfeiten in Spanien, die Regierung ”n Valencia sei der Ansicht, daß der Kampf j r durch tzi-e Niederlage der Nationalisten j.xenbet werden könne. Die Regierung werde jtf) weder jetzt noch überhaupt jemals mit ^ aUjsständichen Generälen aussöhnen, ctfn ^ch'fuß des Ministerrates am Samstag otte Ministerpräsident Ne g r i n, es k hoch verfrüht, heute vom Frieden zu jachen. Die Valencia-Regierung könne sich Üe dieser Frage nicht beschäftigen, bevor h Rcht die absolute Ruhe h'-nter der Front j gestellt habe und bevor die republikani-^ : !Pani'ck,e Regierung als alleinige legale ' eruug allgemein anerkannt sei. ’^°S interveniert zugunsten der n B>lüa„ verurteilten deutschen Flieger. iß min:?l'1 s. 23 Mai. Der französische Außen b^Jer Delbos hat sich persönlich bei der Regierung für die Begnadigung 9et r-U ,.^tbao zum Tode verurteilten Fite» ' ü n z e l und Schnitze eingesetzt, richtete an die baskische Regierung i Paris, 24. Mai. Außenminister Delbos hatte gestern eine längere Unterredung mit dem italienischen Botschafter Cerutti. Die Unterredung bezog sich auf die bekannte englische Vermittlungsaktion in der Frage des spanischen Bürgerkrieges. Wie verlautet, hat die italienische Regierung die englische Initiative mit der Motivierung abgelehnt, daß diese Aktion einer direkten Einmischung in die inneren Angelegenheiten Spaniens gleichkomme und daher im Widerspruch zu der gesamten bisherigen Nichteinmischungspolitik stehe. Als Beweis für diese Haltung der italienischen maßgeblichen Faktoren wird die Schreibweise der italienischen Blätter herausgestrichen, die sich entschieden gegen die Zurückziehung der italienischen Freiwilligen aus Spanien ausgesprochen haben, da eine solche Zurückziehung der republikanischen Regierung nützen, General Franco jedoch schaden würde. Aus Berlin kommt jedoch die Nachricht, daß man dort die englische Anregung mit Wohlwollen behandle. Nach hier eingelangten Meldungen soll Reichsaußenminister von Neurath dem englischen Botschafter Henderson erklärt haben, daß sich Reichskanzler Hitler schon zu Beginn des Bürgerkrieges gegen jede militärische Beteiligung ausländischer Mäch- te an den innerpolitischen Kämpfen in Spanien ausgesprochen habe. Er habe die Zurückziehung der Freiwilligen aus Spanien für einen Schritt gehalten, den alle Staaten tun müßten, wenn ihnen die Erhaltung des Friedens am Herzen liege. Diese Nachricht hat in Pariser politischen Kreisen wahre Sensation hervorgerufen. Man unterstreicht in den heutigen Morgenblättern die Verschiedenheit in den diesbezüglichen Auffassungen Roms und Berlins, woraus ein Nachgeben der politischen Achse Rom—Berlin abgeleitet wird. Der deutsche Sonderstandpunkt komme noch mehr durch die Tatsache zum Ausdruck, daß Paris demnächst den Besuch des deutschen Reichswirtschaftsministers Dr. Schacht erwartet, der mit Leon Blum, Außenminister Delbos, Handelsminister Bastide und Finanzminister Auriol Verhandlungen beginnen werde. Man rechnet in Paris damit, daß Dr. Schacht in diesen Verhandlungen auf die Vertiefung der deutsch-französischen Wirtschtckts- und Handelsbeziehungen drängen werde, wie man hier überhaupt das Gefühl dafür haben will, daß Deutschland sich an die Westmächte anlehnen wolle. , Deutschland, so lauten die hiesigen Er wägungen, habe eine Reihe von Grün- den, die dafür sprechen, daß die Beziehungen zu Frankreich und England nicht verschärft, sondern im Gegenteil gebessert werden. Aus diesem Grunde sei es auch erklärlich, daß die deutsche Fresse in der italienischen Kampagne gegen Eng fand nicht sekundiert habe, in der Wilhelmstraße sehe man absolut keine Vorteile von einer weiteren Einmischung in die Spanien-Angelegenheit, zum mindesten wolle man die wirtschaftlichen Interessen des Reiches keineswegs einer Sache opfern, die dem Reiche nichts nützen könne. In London ist man nach hiesigen Informationen überzeugt, daß Italien angesichts dieser gesonderten Haltung des Deutschen Reiches in der Spanien-Frage werde einlenken müssen. Der Londoner Nichteinmisehungsaus-schuß tritt heute nachmittags zusammen, um die konkreten Vorschläge für die Zurückziehung der Freiwilligen und für den Waffenstillstand auszuarbeiten. Diese Vorschläge worden gleich nach erfolg (er Annahme durch die Vertreter der Großmächte den beiden beteiligten Parteien in Spanien zugehen. Die Entscheidung darüber wird noch im Laufe dieser V ••• che fallen. Unterredung Eden-Blum Fm die Geltung des Londoner Nichteinmischungsausschusses VerkeHrsopser Paris, .34. Mai. Während seines gestrigen kurzen Aufenthaltes in Paris hatte der englische Außenminister Sir Anthony Eden auf der englischen Botschaft eine längere Unterredung mit dem französischen Ministerpräsidenten Leon Blum. Der britische Botschafter Sir Eric P h i, p p s gab zu Ehren des englischen Außenministers und des französischen Ministerpräsidenten ein intimes Diner. Außenminister Eden hat im Laufe der Nach,: Paris verlassen und ist mit dem fahrplanmäßigen Zuge nach Genf abgereist, lieber die Unterredung Blum—Eben verlautet, daß beide Staatsmänner den Standpunkt vertreten hätten, daß i-n Genf nichts unternommen werden dürfe, was dem Londoner Nichteinmischungskomitee irgendwie Abbruch tun könnte. Bei dem schweren Autobusunglück bei Varaždin (Siehe Seite 3!) wurden u. a. ' auch die Enkelkinder des hiesigen Fleischhauermeisters und Gastwirtes Ludwig V 1 a' h o v i č, Vera und Ruža P e r i č, Töchter des Zollamtschefs von Koprivnica Mladen Perič, schwer verletzt. Insbesondere erlitt die 16-jährige Vera erhebliche Kopfverletzungen. Beide Mädchen, die ins Krankenhaus überführt wurden, besuchten die sechste Gymnasialklasse des Gymnasiums in Koprivnica. Vapen verläßt Wien Der Name seines Nachfolgers bereits genannt. London, 24. Mai. Wie Reuter berichtet. soll der deutsche Botschafter in Wien, Franz von P a p e n, in den nach sten Tagen von der Reichsregierurig abberufen werden. Als Nachfolger wird der bisherige deutsche Generalkonsul in Schanghai, Hermann K r i e b e 1, genannt. Fünfunddreißigstundenwoche in den Vereinigten Staaten. Washington, 24. Mai. Präsident Roosevelt beabsichtigt, wie der »Newyork Herald« berichtet, heute Mon tag dem Kongreß in einer Botschaft die baldige Annahme einer Gesetzesvorlage über die Einführung der Fünfunddreißigstundenwoche und eines Mindestlohnes von 40 Cents für die Stunde anzuempfehlen. Gedenket 6er Antituberkuiosm -Liga! Die „Bosnische Bcrgwerk-A. G " Hat die Bauxitexploitation in Vespolje ausgenommen Beograd, 21. Mai. Die „Bosnische Bergwerk-A.G." Hat reichhaltige Bauritla-gerstätten über eine Fläche von 350 ha tn der Umgebung von BeZpolje bei Jajce erworben. Bisher ist sestgestellt worden, daß in dieser Gegend wenigstens 500.000 Tonnen Bauxit vorhanden sind. Die Sondagen werden noch weiter fortgeführt und man ist der Ansicht, daß auf der genannten Fläche über 1,500.000 Tonnen Bauxit zu fördern sind. Auf dem Gelände ist eine Seilbahn errich tet worden, die den Bauxit von dem Bergwerk transportieren soll. Die Kapazität dieses Bergwerkes beträgt 100 Tonnen täglich. Die Gesellschaft besitzt ein anderes Terrain von 13.600 ha bei Rudice und Otok, wo große Lagerstätten Blei und Zini entdeckt worden sind. Die Gesellschaft hat noch weitere Gelände bet. Banjaluka erworben, wo ebenfalls Bauxit vorhanden ist. Ausländische Sachverständige und Geologen haben sestgestellt, daß der Bauxit in Be» polje besser ist als sonst in der Welt in anderen ähnlichen Bergwerken. „(Jugoslawischer Kurier"). Abschluß 6er Aniituberlulofen-woche Um der Oeffentlichkeit eine genaue Abrechnung und Uebersicht über den Erfolg der diesjährigen Antituberkulosenwoche vorlegen zu können, werden die Leitungen der Volks-, Bürger- und Mittelschulen, die Gemeinden und Pfarrämter der beiden Mariborer Bezirke, die Staats- und Selbstverwaltungsämter sowie ihre Institutionen, wie auch alle Unternehmungen und die Industriearbeiter ersucht, die in ihrem Wirkungskreis organisierten Sammelaktionen abzuschließen. Die gesammelten Beträge wollen auf das Postscheckkonto Nr. 11615 (Protituberkulozna liga, Maribor) überwiesen werden, während die Schulleitungen einen eventuellen Rest der Dinarblockzettel der zuständigen Bezirkshauptmannschaft unter der Be-zeichnug »Prosvetni razdelek« einsenden mögen. Nach Erhalt der Abrechnung wird der Erfolg der einzelnen Aktionen sowie der gesamten Antituberkulosenwoche veröffentlicht werden. Die Antituberkulosenwoche. Z ü r i ch, 22. Mai. Devisen: Beograd 10, Paris 19.51, London 21.0125, Newyork 437.375, Mailand 23, Berlin 175.65, Wie« 81.40, Prag 15.25. Große Truppenparade vor König Victor Emanuel in Budapest .' šš&s EWW WrvAX v-x%s m ^WWWWW« x8t ^ > -s* > 4M xv " y-vss ' - Xv v v- \ •■^e. • w ‘ C\-«* ' ^ -z- . ~ V. ü. Anläßlich des Staatsempianges des italienischen Königspaares durch Reichsverweser liorthy fand in der ungarischen Hauptstadt eine große Militärparade statt. Unser Bild zeigt den Vorbeimarsch der Truppen vor der Königstribüne. Der Versicherungsrat Aus Beograd wird gemeldet: Durch Entscheidung- des Ministers für Handel und Industrie wurden aus Grund der Verordnung über die Beaufsichtigung der -Bersicherungsuntcrnchmen folgende Personen zu Mitgliedern des VerlsicherungsrateS ernannt: Gjura Pavkovič, Präsident des Verbandes der jugoslawischen VersicherungsgeseLschas-icn, Mihovilj Nikolič, Direktor der Bevstche--rungsgeuossenschaft „Croatia" in Zagreb, Josef Dermastia, Generalsekretär aus Ljubljana, Svetvlik Sretensviv, Direktor der Versicherungsgesellschaft „Jugoslaoija" in Beograd, Radovan Matijašič, Generaldirektor des Zentralamtes der Arbeiterkrankenkasse in Zagreb, Branislav Trajkoviä, Vorstandsmitglied des Hauptgenossenschaftsverbandes in Beograd, Mihajlo Milosevic, Abteilungsvorsteher im Finanzminifterrnm, Dr. Waldemar Lunaček Vorsitzender der Handels- und Industrie-Kammer in Zagreb, Dr. Ivo Politeo, Rechtsanwalt in Zagreb, und Dr. Milan Todorovič, Universitäts-Professor in Zagreb. Jugoslawische Schachmeisterschaft 1937 Aus Beo grad wird gemeldet: Der iu-goslawische Schachverband veranstaltet ab 12. Juni in Rogaška Slatina die heurige jugoslawische Schachmeisterschaft (ausschließlich für Meister). Neben den besten jugoslawischen Schachmeistern, haben sich aus der Tschechoslowakei, Polen, Österreich. Ungarn Spitzenspieler angemeldet. Aus Beschluß des Jugoslawischen Schachverbandes können bei dem heurigen Turnier Amateurspieler (wie inst vergangenen Jahre in Novisad) nicht teSnehmen. Die Preise wurden solgender-mahen festgesetzt: 1. Preis: 4000 Dinar, 2. Preis 3000, 3. Preis 2000, 4. Preis 2000, 1. Preis 1500, 5. Preis 1000, 6. Preis 600 und 8. Preis 400 Dinar. Der Erftplacierte des Turniers, erhält den Meistertitel Jugoslawiens 1937. Bekanntlich hält derzeit die Landesmeisterschaft B. Pirc (Maribor), der sie im vergangenen Jahre in Novisad gewarnt. Kurze Nachrichten Die englische Kirche beabsichtigt Tonfilme mit biblischem Inhalt drehen zu lassen, um diese dann in den Kirchen vorzuführen. Man verspricht sich von dieser Maßnahme eine er-(cf-liche Steigerung des nachlassenden Kirchenbesuches. In Genf wird gegenwärtig au einem gro-eu Propaganda film für den Völkerbund gedreht. in welchem diese Institution in voller Arbeit der Mitwelt gezeigt werden soll. Der erste Abschnitt des Films zeigt die Presseab-teilung des Völkerbundes, in der der Pressechef bei seiner Zusammenarbeit mit der Stitpreffc gezeigt wird. Zusammenkunft Dr. Glojadinovic-Zsmet Äneni Eine Erklärung des türkischen Ministerpräsidenten / Das Balkanabkommen als stabilstes Element des Friedens Beograd, 23. Mai. Der türkische Ministerpräsident Ismet I n c n i ist auf der Rückreise aus London, wo er an den Krönungsfeierlichkeiten teilgenommen hatte, heute mit dem Simplon-Orient-Expreß durch Beograd durchgereist. Am Bahnhof hatte sich zur Begrüßung seines Kollegen Ministerpräsident Dr. Stojadi-novic eingefunden, den hohe Beamten des Außenministeriums und des Ministerpräsidiums begleiteten. Die Begrüßung war überaus herzlich. Der jugoslawische Ministerpräsident überreichte Frau Ineni einen herrlichen Blumenstrauß. Griechi-scherseits war auch Gesandter B i b i c a-R o s e 11 i anwesend. Ministerpräsident Dr. S t o j a d i n o v i č begab sich in den Salonwagen seines türkischen Kollegen und begleitete ihn bis Mladenovac, wobei er die Gelegenheit zu nützlichen Besprechungen ausnützte. Beograd, 23. Mai. Ministerpräsident Ismet Ineni erklärte am Beograder Bahnhof den Vertretern, der jugoslawischen Presse gegenüber, daß er sich glücklich fühle, wieder die Gelegenheit zu einer Aussprache mit seinem vorzüglichen Kollegen Dr. Stojadinovič zu haben. »Ich habe ihn in vollster geistiger Frische und bester Stimmung für unsere gemeinsame Sache gefunden.« — Dr. Stojadinovič bemerkte hinzu: »Gott sei es gedankt, lieber Kollege. Ministerpräsident Ineni erklärte sodann: »Das Balkanabkommen bildet in seinen Kräfteausmaßen das vertrauenswürdigste und stabilste Element des allgemeinen Friedens. Dieses Abkommen wird auch in Hinkunft alle Früchte der Friedensentwicklung auf dem Balkan tragen. Unser Verhältnis zu Jugoslawien — ich habe die Details desselben der Regierung in Ankara, meiner Partei und den politischen Kreisen mitgeteilt — ist bei uns mit größter Begeisterung aufgenommen worden.« Ministerpräsident Dr. Stojadinovič reiste sodann bis Mladenovac im Wagen des türkischen Ministerpräsidenten, der vor seiner Rückkehr nach Ankara noch Athen besuchen wird. Diese freien Gasmengen hätten sich entzündet, entweder durch einen Kugelblitz doch das sei am wenigsten wahrscheinlich, oder durch einen aus einem Mot°' springenden Funken, oder aber, was 3111 wahrscheinlichsten sei, durch einen Funken oder Blitz statischer Elektrizität »Nach dem von vielen Augenzeugen geschilderten Brand zu urteilen,« sagte ist Eckener, »muß sich im Luftschiff fre,c' Gas befunden haben. Das ist zwar einst ganz außergewöhnliche Erscheinung, übst vorläufig müssen wir annehmen, daß st; der Fall war, um herauszufinden, wie sie das Gas im Heck des Schiffes ansaniw konnte.« ek üebertninterung auf einer Eisscholle Die russische Luftexpedition auf den Nordpol. M o s k a u. 22. Mai. Die von de"' Akademiker Otto Schmidt geleitest sowjetrussische Luftexpedition hat st'st 21. .Mai, 11 Uhr 10 den Nordpoi übern0 gen und ist um 11 Uhr 35 wohlbehaltest auf einer Eisscholle, 20 Kilometer st0'1' Nordpol westlich des Meridians der R’ dolsinsel gelandet. Moskau, 22. Mai. Das FlugzeF »SSSR Nr. 170«, das gestern um 11 ^ st. 35 auf dem Nordpol gelandet ist, xva. unter Führung Wodopiano stst _ am 21. Mai um 5 Uhr von der RudoUst insei abgeflogen. An Bord des Flugzst11. ges befanden sich u. a. noch der Ohst der Ueberwinterungsstation Iwan P ‘st p a n i n, ein Funker, ein Hydro-Biolstfst und ein Magnetologe. Diese vier werde ein Jahr auf der treibenden Eisscli" verbringen, um sich mit Wissenschaft chen Beobachtungen zu befassen. Wst rend der Sendung der Nachricht über d Erreichung des Nordpols erlitt die Fu" anlage des Flugzeuges einen Defekt u die Verbindung wurde erst spät abewf wieder hergestellt, als eine neue Fu" Station auf dem Eis aufgestellt woi war. Iohn Davison Nockesetter gestorben Är. Eckeners Gutachten L a k e h u r s t, 22. Mai. Die heutige Verhandlung des Untersuchungsausschusses brachte die mit Spannung erwartete gutachtliche Aeußerung Dr. Eckeners, die sich ausführlich mit den verschiedenen Möglichkeiten der Entstehung der »Hindenburg«-Katastrophe auseinandersetzt, um dann eine Entladung statischer Elektrizität als wahrscheinliche Ursache zu bezeichnen. Vermutlich, so sagt Dr. Eckener, seien im Luftschiff freie Gasmengen gewesen, was allerdings eine ganz außergewöhnliche Erscheinung sei. ZMW Frankreichs Außenminister in Brüssel zmm*. Der französische Außenminister Delbos traf zu außenpolitischen Besprechuu gen in der belgischen Hauptstadt ein, wo er (Mitte) von dem belgischen Außenminister Spaak (links) begrüßt wurde. König Leopold empfing Delbos in Psjivataudieuz.(Associated-Preß-M.) N e w y o r k, 232 Mai. John Davl-Rockefeller, die »lebende Mu"1 ist im Alter von 97 Jahren gestorben ■ ^ Rockefeller wurde am 8. Juli ^ Sohn eines kleinen Farmers in Country im Staate Newyork geboren- ‘^s kleinen Anfängen arbeitete er sic" 1860 zum Begründer der Standard ^jef Company hervor; er wurde zum st.1 be-der Petroleumindustrie, für die er d> g0 sten Absatzgebiete zu finden wU®tc'|,afti-’ wuchs sein Vermögen ins Märchen empor, doch hatte Rockefeller aUC.'11fga-humanitäre und wissenschaftliche A cf ben einen wachen Sinn. So spende ^j-beispielweise für die Universität 1,1 p0p cago den Betrag von 35 Millionen ch lars. Besonders große Verdienste e 0 sich Rockefeller während des Krieg die nach ihm benannte Rockefelle1' g0-dation, aus deren Mitteln auch in slawien bestimmte Institutionen e" ‘ den sind. Geht nicht. »Dreimal täglich ein Pulver, ,nel%fl5 ber. Hier ist das Rezept. Die sen aber in warmem Wasser ge"° werden.« ZA »Wird sich schwer machen lasse"’ Doktor.! Wir haben keine Badewan" ' Die politischen Lager Jugoslawiens „c Rede des Forftmimsters Jankovič >n Mtjeif. Scharf« Absage an die Initiatoren einer Volksfront-Koalition. Öf ij cf, 23. Mai. Der Forst- imb Berg-minister Gjura Jankovie hielt im Lahmen einer Delegiertenversammlung der \S u gos I aw i s chenRadikalen F n i o n in Osijek eine bedeutsame Red«, w der er u. a. die nachstehenden Gedanken ^wickelte: , -,So lange unsere Partei eine derartige stoposante Mehrheit besitzt, kann von einem divrz der Regierung keine Rebe sein. Diese Regierung wird so lange im Amte verblei* ®en, als sie es durch, ihre Tätigkeit verdient. zweiten Block bildet die B ä n e r l ich-. ,e ttt o I r a t i s ch e Koal i t i o n, die Je Mehrheit im Save- und im Küstenland .ffjtzt. Meiner Meinung nach brauchen sich Ieie beiden Blocks nicht zu bekämpfen, viel« ihre Aufgabe darin, einen ertrag-chen Instand zu schaffen, da Konflikte gar icht nötig sind. Die Jugoslawiche Radikale nion weicht jedem Konflikt ans. Wir wa-Att aber genauestens darüber, was in Javila Wien vorgeht. Wer sich, gegen die Po streit Gesetze verstößt, wird die Folgen zu Äfch haben, wer immer er auch fein möge. 2.tt sind gegen jede Gewaltanwendung. Die iaatsbttrger haben das volle Recht, ihre : “Wische Ueberzeugung zu vertreten und Üetb vrzuheben. Außer diesen beiden Blocks e§ noch eine Gruppe unter dem Titel c o g r a d e r V e r e i n i g t e O p- l o Mt t t i o n. Diese Leute kommen von »u Zeit zusammen und es hat den An- ‘toben 'Wt. als ob sie sich Betätigen und eine Po-Kraft darstellen würden. Diese Leute ^ einmal dem politischen Leben genützt, to !ite sind ihre ständigen Konferenzen dem W . unbekannt. Wir kämpfen gegen gebe s»’^iche Lüge an, ebenso auch gegen die ^ '"URung. daß die Beograder Bereinigte r-. ?si'ion im Volke eine gewisse politische darstelle. Vielfach hörte man es, daß aiL»^inigte Opposition nach, dem Muster - aubischer Staaten an der Schaffung LVolksfrontkoal-tion tifrti !eL die radikalen und demokratko^ Dissidenten sahen, daß sie die Massen fe //sihänger verloren hatten, versuchten Hi nilt,*ker Volksfront, für die in Jugoska-n “inzig und allein die Kommunisten ^;Eien.. Wir wissen jedoch, daß sowohl die ^Äwifche Radikale Union, als auch die dti,^?'^''demokmtische Koalition die Kom-x ,:;’ten ' Fr, ablehnen. Es erhebe sich daher die Warum wollen diese Führer «rariim wouen piefe Führet eine ioffä' toenn f'e die Kommunisten eben 9ii able hnen? kann ^ut en)and — sägte der Minister sstgEn, daß sich Ata Stanojevič und ftonn -ovidovič an die Spitze einer Volks-iiU L stEkfen würden, da sie in diesem Falle 3ei,i 0-;- der Zersetzung anführen würden, sich y *-ei‘ett der Tageszeitungen wird man die to^^rage vorlegen, ivavum die Zensur alz U dieser Alther^n zuläßt, die sich fCevr ^er Bereinigten Opposition ge-heit ■■%. müssen indessen die Preffefrei-bix oUlassen, besonders aber deshalb, weil ^togp°w?’ diese Leute die kroatische ein Ms, len und diesbezüglich am 5. Mai len.^ °mnte« mit Dr. Mačet geschlossen hat tr ivered'N gegen unser Gewissen Han-/Cn,t wir es verbieten würden, daß y1" diese Leute schreibt und spricht. iehette Betreibt eine bestimmte vorge-toi* ../Etik und deshalb wird Jugoslawien ““'all bewundert. ^Stou-CkeoHik austaufführung in Paris, im Thea-°ntparnasse in Paris finden gegen-? ausgedehnte Proben für eine Auf W des Goetheschen »Faust« statt. aat dabei eine neue Bearbeitung nde gelegt, die beide Teile des es an einem Abend zur Darstellung • Aus dem zweiten Teil des wurden zu diesem Zweck alle 11 gestrichen, die nach Auffassung ranzosen einen allzu symbolischen milosophischen Inhalt haben. Die Gleitung verspricht sich von der ^-Aufführung, die mit großer Sorg erbereitet wird, einen besonderen „Gemeinsame Verteidigung ge meinfamer Errungenschaften" Aus einem Prager Trinkspruch des jugoslawischen Kriegsministers General Mariä / Die Bedeutung der Kleinen Entente Prag, 23. Mai. Der tschechoslowakische Kriegsminister M a c h n i k gab gestern abends zu Ehren des in Prag anwesenden jugoslawischen Kriegsministers General Marič ein Festabendessen. In seinem Toast erhob Machnik sein Glas auf das Wohlergehen S. M. König Peter II., S. königl. Hoheit des Prinzregenten Paul, des jugoslawischen Volkes und seiner Armee. Der Minister verwies auf die rassische Verwandtschaft beider Nationen, deren Brüderlichkeit auch auf den Kriegsfeldern besiegelt worden sei. Er sprach ferner den Wunsch nach Erhaltung des Friedens aus, der beiden Staaten so innig am Herzen liegt. Die beiden Völker würden sich wieder auf den Schlachtfeldern zusammenfinden, wenn es darum gehen sollte, die mit so vielen Opfern errungenen und geheiligten Rechte zu verteidigen. Die Kleine Entente — sagte Minister Machnik — sei ein sicherer Schutzwall gegen jeden Angreifer, der die Früchte friedlicher Arbeit vernichten wollte. Jugoslawiens Kriegsminister General Marič dankte in seiner Beantwortung für die Beweise der Solidarität. Er erhob sein Glas auf das Wohlergehen des Präsidenten Dr Beneš, der verbündeten tschechoslowakischen Nation und deren Armee. Auch Kriegsminister General Marič unterstrich die brüderliche Bande beider Armeen sowie die Bedeutung der Kleinen Entente für die gemeinsame Verteidigung der gemeinsamen Errungenschaften. Redner beglückwünschte in gewählten Worten die tschechoslowakische Wehrmacht, die zu werten er schon einige Male die Gelegenheit gehabt habe, besonders aber im Vorjahre, als er an den großen Manövern in der Tschechoslowakei teilgenommen habe. Hull fordert öle DemobMsierung der »elf Eine Rundsunkansprache des amerikanischen Außenministers Gegen Autarkismus und Isolierung Washington, 23. Mai. Reuter berichtet: Der Staatssekretär für Aeußeres, Vorbei Hull, hielt im amerikanischen Rundfunk eine große Rede, in der er die Nationen der Welt aufforderte, die vollstänoige militärische, wirtschaftliche und politische Ab rüstung durchzuführen. Der Staatssekretär sprach sein Bedauern darüber ans, daß einzelne Völker und Gruppen Autarlieinaß- mchnten durchführen und sich von der übrigen Welt abschließen. Anstatt dieser PolMk müsse eine Politik der Erneuerung der zwischenstaatlichen Beziehungen auf der Basis der Freundschaft und Zusammenarbeit durch geführt werden. Die gegenteiligen Wege — sagte Gerbet Hull — führen die Völker und Staaten immer tiefer ins wirtschaftliche und geistige Elend. Heimkehr des italienischen Königspaares Manifestationen bis zur ungarischen Landesgrenze / Die politische Bedeutung des Staatsbesuches Budapest, 23. Mai. (Ungarisches Telegraphen Korrespondenzbüro.) S. M. König und Kaiser Viktor Emanuel, I. M. Königin Helene und I. königl. Hoheit Prinzessin Maria von Savoyen sind in Begleitung des Außenministers Grafen C i a-n o gestern über Kotoriba, Pragersko und Ljubljana nach Italien zurückgereist. Die Abreise gestaltete sich ebenso feierlich wie die Ankunft. Die große Reihe der Galakutschen bewegte sich von der königlichen Burg durch die festlich geschmückten Straßen der Stadt zum Bahnhof, wobei den italienischen Souveränen und dem Reichsverweser überall begeisterte Ovationen zuteil wurden. Am Bahnhof hatten sich außer den Mitgliedern der ungarischen Regierung und den Spitzen der Behörden die diplomatischen Vertreter Italiens, Deutschlands, Oesterreichs und Jugo- slawiens eingefunden. Die italienischen Souveräne verabschiedeten sich herzlichst vom Reichsverweser und seiner Gemahlin, worauf der Hofzug um 19 Uhr unter dem Donner der Geschützsalven und Klängen der beiden Staatshymnen sich in Bewegung setzte. Während der Fahrt auf ungarischem Gebiet wurden den italienischen Souveränen überall begeisterte Ovationen zuteil. Budapest, 23. Mai. Halbamtlich wie auch in der Presse wird die politische Bedeutung des soeben beendigten italienischen Staatsbesuches ganz besonders hervorgehoben. Die amtliche Mitteilung läßt keinen Zweifel darüber aufkommen, daß das Vertrauen, welches zwischen den beiden Nationen herrscht, auch weiterhin in Kraft bleibe. Schreckliches AutobuöungMck bei Varardin Schwere Folgen eines Zusammenstoßes zwischen Lokomotive und Autobus V a r a ž i n, 23. Mai. Gestern um 8 Uhr ereignete sich unweit von Varaždin ein folgenschweres, schreckliches Unglück. Ein den Autobusunternehmern Horvat & Szomogyi gehöriger Autobus, der vom Chauffeur Anton Horvat gelenkt wurde, führ mit einer Gruppe von Mittelschülern, die von einem Ausflug heimkehrten, zwischen Varaždin und Golubo-vec über eine Bahnübersetzung. Der Autobus hatte die Uebersetzung, die von keiner Bahnschranke gesperrt wird, noch nicht ganz passiert, als ein Lastenzug herangerollt kam, dessen Lokomotive gerade noch den Hinterteil des voll besetzten Wagens erfaßte. Der Zusammenprail war furchtbar. Der aufgerissene Wagen wurde noch etwa 30 Meter weitergeschleift und dann zur Seite geschleudert. Der Insassen, die gellend um Hilfe riefen, bemächtigte sich eine entsetzliche Panik, Im Moment des Zusammenstoßes versuchte der Mittelschüler Albert K r u 1 j a c aus dem Wagen zu springen, doch sprang er zu seinem Verderben buchstäblich vor die Lokomotive, die ihn in zwei Hälften Jeden Morgen. Ka-Aba führt dem »Körper, wertvolle Aufbaustoffe zu, wie Traubenzucker, Eiweiss und Phosphorsäurei Im Ka-Aba ist Tropensonne! Besonders für Kleine Kinder und Kranke Ist dieses herrlich schmeckende Kräftigungsmittel sehr geeignet. Ka-Abo kann zu Jeder Tageszeit. frühmorgens, nachmittags oder abends genossen werden und bekommt Imrner vorzüglich. 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An Dolenec, der die schwersten Verletzungen erlitten hatte, wurde eine sofortige Operation vollzogen, doch ist Dolenec infolge allzugroßen Blutverlustes und der Schwere der Innenverletzungen bald darauf gestorben. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet, die die Schuldfrage klären soll. * Starke Esser, die eine sitzende Lebensweise führen und daher meistens hartlerb g sind, trinken das natürliche „Franz-Jchcf"-Bitterwasser in Tagesgaben von 1 Glas, m etwas angewärmtem Zustande. Das altbewährte „Franz-Joscf^-Wasser zeichnet sich durch sichere Wirksamkeit bei angenehmem Gebrauche aus und ist überall erhältlich. *fes Mm* )tdmš i. Der Direktor des Schauspiels am Za-greber Nationaltheater, Tito S t r o z z i, ist von seinem Posten zurückgetreten. In-terimisierter Leiter des Schauspiels ist Dr. Slavko Bat u Sie. i. Der rumänische Handelsminister Valeria Popp ist am 23. d. nach 12-tägigem Aufenthalt in. Jugoslawien sowie nach erfolgter Unterzeichnung des, rumänisch-jugoslawischen Handelsvertrages mit seiner Gemahlin nach Bukarest abgereist. i. 100 Jahre Gymnasium in Zaječar. Am 23. d. wurde in Zaječar der 100. Jahrestag der Gründung des dortigen Gymnasiums im Beisein des Unterrichtsministers Stošovič in feierlicher Weise begangen. i. Hagelschlag über Podsused. lieber Podsused ist am vorigen Sonntag ein schweres Unwetter, verbunden mit Hagelschlag, niedergegangen. Die umliegenden Weingärten und Obstgärten wurden bis Stenjevec teilweise vernichtet. i. Prozessionen gegen den Kommunismus in Zagreb. Ueber Initiative des Erzbischof-Koadjutors Dr. S t e p i n a c fand in der Nacht zum Sonntag eine riesige Prozession statt, die sich von Kamenita Vrata, wo das wundertätige Madonnenbild vom Altäre genommen wurde, bis zur Kathedrale bewegte. In der Kathedrale wurden unter Absingung von Liedern und nach Anhörung der antikommunistischen Predigten die Schlußgebete verrichtet. Am Sonntag wurde das Madonnenbild wieder in feierlicher Prozession zurückgetragen. i. Den Kaiserschnitt selbst durchgeführt. In Kalj bei žumberk hat die Bäuerin Maria Horvat, die der schweren Stunde entgegensah, offensichtlich im Anfalle geN stiger Verwirrung zu einem Küchenmesser gegriffen u. sich den Bauch aufgeschlitzt. Sie hatte die Kraft, das Kind aus der aufgeschnittenen Gebärmutter herauszubringen. Einige Stunden hernach starb die Frau unter furchtbarsten Schmerzen. / Di'. Lvan prijatelj + Ljubija n a, 23. Mai. Im Alter von kaum 62 Jahren ist heute in Ljubljana der ordentliche Professor für Literaturge schichte an der hiesigen Universität Dr. Ivan Prijatelj gestorben. Der Dahingeschiedene ist als Begründer des slowenischen Essays anzusehen und war ein Literaturhistoriker großen Formats. Er war ein Reformator der slowenischen Literaturkritik und der Literaturgeschichte und war als solcher weit über die Staatsgrenzen bekannt. Dr. Prijatelj, der bis zum Umsturz an der Wiener Hofbibliothek tätig war, hat gegen 260 verschiedene, vom dichterischen Geist getragene Essays über Literaturkritik verfaßt, von denen zahlreiche noch nicht erschienen sind. Die meisten Ausgaben slowenischer Klassiker versah Dr. Prijatelj mit Leitworten und Kommentaren, in denen er die Gestalt des Autors klar umriß. lu. Zum Leiter des Schulbücherverlags in Ljubljana wurde der Beamte dieser Institution Blasius Poznič ernannt. lu. Neue Kommunikationen. Die Stadt-gemeinde Ljubljana trägt sich mit der Idee, die Uebergänge über die Ljubljanica und den Gruber-Kanal zu vermehren bzw. auszugestalten. Zu diesem Zweck wird zunächst die Stein-b; r ticke über den Gruber-Kanal, über die, die Unterkrainerstraße führt, verbrei tert werden. Die Krone der neuen S c h 1 e u s c über den Kanal wird auch von Fußgängern benützt werden können. In Moste wird über die Ljubljanica : ein Steg errichtet werden, der später durch eine Betonbrücke ersetzt werden soll. lu. Die diesjährigen Assentierungen werden in Ljubljana vom 1. bis 8. Juni im Mestni dom abgehalten werden. Zur Assentierung haben die Jünglinge des Jahrganges 1917 sowie jene Militär-dienstflichtigen der Jahrgänge 1897 bis 1916 zu erscheinen, 'die noch nicht bei der Stellung waren oder für derzeit untauglich befunden worden sind. lu. Ein Bezirkskrankenhaus soll in Oberkrain ins Leben gerufen werden, ln einer Konferenz der Bürgermeister aller Gemeinden im Bezirk Radovljica kam man dieser Tage überein, die gefaßte Idee mit allen Kräften zu verwirklichen und hiebei zusammen mit der Bruderlade vorzugehen, die ebenfalls die Absicht hat, in der Nähe von Jesenice ein Spital zu bauen. Das Krankenhaus wird von den Gemeinden und der Bruderlade gemeinsam errichtet werden,: wozu eine langfristige Anleihe aufgenommen werden soll. Lieber diese Angelegenheit wird in einer weiteren Konferenz am 29. d. verhandelt werden. lu. Der Stadtrat von Ljubljana hält Dienstag, den 25. d. eine Sitzung ab, in der auch die Frage der Wiedereröffnung der aufgelassenen Klassen des städtischen Mädchengymnasiums in Verhandlung gezogen werden wird. lu. Eröffnung der Haltestelle Gozd- Marfuljek. Sonntag vormittags wurde auf der Bahnstrecke Jesenice — Rate-če-Planica die neue Haltestelle G o z d-Martuljek feierlich eröffnet. Dieser bekannte Fremdenverkehrsort besitzt zwar schon eine Haltestelle, doch ist das Gebäude viel zu klein und wurde jetzt durch einen größeren Zweckbau ersetzt. Die Eröffnung nahm Bahndirektor. Dr. F a t u r in Anwesenheit des Bezirkshauptmannes Dr. Vreče r, der Vertreter verschiedener Fremdenverkehrsinstitutionen usw. vor. Neben der Haltestelle, wurde ein Kinderheim der Anschaffungsgenossenschaft der Eisenbahner errichtet, das in den nächsten Tagen seiner Bestimmung übergeben wird. Aus ilüdt Mud eofolftfMao in et 311 Feierliche Eröffnung eines neuen Sommerturnplatzes št. Ilj stand gestern im Zeichen einer eindrucksvollen Kundgebung des Sokol. Von Nah und Fern kamen die Sokolfor-mationen herbeigeströmt. Allein aus Maribor wurden außer den drei regelmäßigen Zügen drei bis zum letzten Plätzchen besetzte Sonderzüge abgefertigt. Zahlreiche Festteilnehmer kamen mit Autobussen oder Lastautos herbei, ferner hatten sich gegen 500 Radfahrer und eine große Anzahl von Motorradfahrern in št. Ilj eingefunden. Vor Beginn der Feierlichkeiten, in deren Rahmen der muster-giltig eingerichtete Turnplatz des Sokol-vereines in št. Ilj eröffnet wurde, fand ein er wurde nachmittags mit einer Ansprache des Sokolstarosta von št. Ilj Dr. B a-ča r eröffnet, worauf der Vertreter des Sokolverbandes špicar das Wort ergriff und in einer längeren Ansprache auf die Ziele der Sokolidee hinwies. Anschließend daran folgten die Vorführungen der einzelnen Turnerriegen. Besonders zahlreich waren diesmal die Jugendabteilungen vertreten, deren Hebungen ausnehmend gefielen. An der Feier beteiligten sich etwa 5000 Festgäste, unter denen sich u. a. auch der Stadtkommandant General Milenkovič mit zahlreichen Offizieren und Sokolgaustarosta Dr. Gorišek be- großer Umzug mit der Sokolreiterei an | fanden. Die Feierlichkeiten wurden mit der Spitze statt. Die eigentliche Sokolfei-1 einem großen Volksfest abgeschlossen. Srönungsftitr im Englische» SüuE> Ausaewählte künstlerische Darbietungen Wie bereits berichtet, veranstaltete der E n g I i s c h e Klub in Maribor vergangenen Samstag um 18 Uhr in den Räumen der »Vesna« einen Teeabend zur Feier der Krönung König Georg VI. und der Königin Elisabeth von England. Als Einleitung der künstlerischen Darbie tungen hielt der Präses des Klubs, Prof. Dr. J. K o t n i k eine herzliche Begrüßungsansprache, worauf Miß O x 1 e y einen sehr interessanten Vortrag über d. Thema »König und Volk« hielt. Den Teeabend verschönerten mehrere gelungene und sehr beifällig aufgenommene Gesangs und Musikdarbietungen. Der Konzerttenor Herr A. Ziv-ko sang mit Gefühl drei herrliche Lieder von D a r g o m y ž s k y, Lajovic und Dvorak. Den Klavierpart besorgte in feinfühligster Weise Herr V. Živko. Das aus den Damen G r ö g 1 (Klavier) und Reiser (Cello) sowie Herrn E. Jett m a r (Violine) zusammengesetzte Kammertrio brachte Haydns Klaviertrio in As-Dur zum Vortrag. Das Streichtrio Schön-h e r r (1. Violine), B e z j a k (II. Violine), J e 11 m a r (Viola) und Tschau, d e r (Cello) spielte Dvofaks Amerikanisches Quartett Op. 96 in F-Dur. Die auf hoher Stufe stehenden musikalischen Perlen wurden mit starkem Beifall für die Ausführenden entgegengenommen. Ministerbefuch Vergangenen Sonntag traf Minister ohne Portefeuille Dr. šefkija B c h m e n mit seiner Gemahlin zu kurzem Aufenthalte in Maribor ein. In Begleitung des Bürgermeisters Dr. Juvan besichtigte der illustre Gast die Sehenswürdigkeiten der Stadt und machte auch einen Ausflug auf den Bachern. Ueber das Gesehene sichtlich erfreut, verließ Minister Dr. Behüten am Nachmittage wieder unsere Stadt. Abendgesellschaft. »Marie, es zieht — die Gäste beklagen sich.« , »Gnä’ Frau, das kommt von der offenen Haustür.« »Darm machen Sie sie zu.« »Es geht nicht. Der Mann mit der vorletzten Wäscherechnung hat den Fuß zwischengeklemmt.« Eine PrAuMssrage für Aausfmuen Wenn es beim Hausfrauenberuf Meisterprüfungen gäbe, lautete eine der Prüfungsfragen sicherlich: Wie entfernt man den Schmutz aus der Wäsche? Die Hausfrauen müssen es nämlich wissen, daß der Schmutz tief in das Gewebe eindringt, setzt sich zwischen den einzelnen Fasern fest und ist schwer wieder zu entfernen. Man sollte daher.stets eine wirklich gute Kernseife zum Waschen nehmen, also Schicht-Hirschseife. Bei dieser Seife gibt die jahrzehntelange Erfahrung »der Firma Schicht die Gewähr dafür, daß sie die Wäsche wirklich gründlich und dabei schonend wäscht. nt. Todesfall- Im Atter von 57 Jahren ist in Maribor die Oberlehrersgattin und Lehrerin i. R. Frau Antonie K i j n n c c gestorben. R. i. P.! nt. Opern- und Balletabend. Im Rahmen der Bolksuniversität findet Dienstag, den 25. d. um 20 Uhr ein Opern- und Ballettabend statt. Mitwirkende sind die bekamt te Koloratursängerin Frau Tinka 3® c si s eI - Pola und der Tanz-Baleltmcister Boris Pilate, am Klavier Frau V r c Č-£ o. Das Programm umfaßt Arien aus Mozarts „Zauberflöte", Verdis „Rigoletto" u. „Triviata" und Delibes' „Läkme" sowie Tän ze aus Rahmaninovs „Präludium", Delibes „Valse" und Dubravskys „Moderne Sym- ’■ der — der 5jährige Milan und die 6jährige phonie". Den Abend wird Professor Doktor K r a l j mit einem Bortrag über die Geschichte der Oper und des Balletts einleiten. m. Mutterschicksal. In der Blute ihrer Jahre ist ganz unerwartet die junge Gattin des Kassiers der Posojilnica Janko Dekleva, Frau Danila Detlev a, gestorben. Die äußerst sympathische junge Dame wurde das Opfer eines bitteren Mutterschicksals. Friede ihrer Asche! Der schtbergetrosfencn Familie unser innigstes Beileid! m, Heute Oprrngastspiel! Das Publikum wird nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß das Ljubljanaer Opernensemble heute, M o n t a g, den 24. d. um 20 Uhr im Ma-riborer Theater sein zweites und letztes Gast spiel in der laufenden Saison absolviert. Zur Ausführung gelangt Puccinis Oper „M a d a in e B u t t erfl y" in nahezu derselben Besetzung wie im Herbst. Die Titelrolle fingt Frau G j u it g jena c. Mit-wirkende sind fernbr Gosti 8 (Tenor) als Pinkerlon und Janko (Bariton) als Konsul, während die Rolle der Suzuki diesmal die Altistin Frau B c r n o t - G o I o b singt und spielt. Am Dirigentenpult Kapell mcister 8 t r i t o f. m. TLdlrchcr Unfall. Der 70jährige Besitzer Josef B o I d i ž a r wurde in Dobrovnik (Prekmurje) von einem Wagen über fahren, wobei er so schwere Verletzungen erlitt, daß er bald darauf starb. m. Die eigenen Kinder dem Schicksal über lassen. Vorigen Samstag fand man im Flur des Banatskinderhortes neben dem alten Stadtfriedhof einen kleinen Knaben und ein Mädchen, die erklärten, von der Mutter den Auftrag erhalten zu haben, so lange zu war ten, bis sie zurückkommen werde. Die Kinder hatten ein Schreiben bei sich, auZ welchem herb ergeht, daß die Mutter -- eine beschäftigungslose Arbeiterin namens Maria Heu t a k — bereits zwei Mal um Aufnahme der Kinder in die genannte Anstalt gebeten ha be, ohne erhört zu werden. Sollten die Kin Montag, den 24. Mai 8lada — nicht ausgenommen werden, so S" he sie mit den Kindern in die Drau. nt. Das Pferdrennen in ßuen, das am strigen Sonntag hätte stattfindeu follcU/ wurde wegen des schlechten Wetters auf Do" nerstag, den 27. d. (Feiertag) verlegt. find vier Rennen vorgelehcn und zwar jiu dreijährige Pferde (8 Nennungen), für vic» bis zlvölfjährige Pferde (9 Nennungen), l1^ drei- bis zwolKhrige Pferde (Hindicap uw 14 g'cennnugen) und ein Ztoeifpänitcrrcim1" (6 Nennungen). in. Die Voksnniversität in Maribor lstb am Monta g, den 31. d. um 20 Uhr tsi Jahreshauptversammlung mit der übuab -Tagesordnung ab. m. Ein Kurs über die Bekämpfung bc' Rebschädlinge und über die Sommerarbe» in den Weingärten findet am D o n n e rn-t a g, den 3. Juni statt. Der Unterricht, ». ‘ theoretisch und praktisch abgehallcn ch1. ,' findet zwischen 8 und 12 sowie zwischen und 18 Uhr statt. m. Der Kreisausjchuß der GewerbeorgH^ satianen wird am Sonntag, den Io. I nt um halb 10 Uhr im Jagdsalon des-A kels „Orel" feine Jahreshauptverfamintu- abhalten. in der ein neuer Ausschuß geway werden soll. Bekanntlich wurde der frny^ Ausschuß seiner Funktion enthoben -und Kommissariat eingesetzt. nt. Stille Aufbauarbeit aus dem ®cbU'tC der Pädagogik. Am Sonntag fand nt dL-s Räumen der hiesigen Lehrerbildungsanfw die Jahreshauptversammlung der Meu--rer Päd a g o g c n z e n t r a t y 1l' ‘ in deren Verlaufe unter dem Vorsitz , j‘ verdienstvollen Obmanns Prof. Š t 1 ' . die Bilanz der ersprießlichen Tätigkeit d'U im Stillen wirkenden Vereinigung gezvÄ- wurde. Die Versammlung befaßte sich über hinaus auch« mit organisatorisch^ Problemen für die Zukunft. Welche imm«- > Arbeit geleistet wird, geht aus der Ta-rnc^ hervor, daß die Pädagogenzentrale, aus s die Schulmänner aus ganz Jugdflawien W ....: rr „J LA n Onftht-v* ihoz’aKc-n ilftßT wissenschaftliche Lektüre beziehen, über Bände verfügt. Bei den Neuwahlen fl • Prof. §i$ih neuerlich als Obmann herv»-Obmnanstellvertreter ist Prof. Dr. P o- > itcc, Sekretär Fachlehrer A. Ko p r W’ Kassier Fachlehrer V. R o d e und Bü -wart Fachlehrer Haber m a n. nt. Ein unbemanntes Floß wurde tag bei Studenci aus der Drau Wie später in Erfahrung gebracht mCI cj|, konnte, wurde von der Drau in Selnica Floß deg Holzhändlers Vinzenz 8 a r m 1 losgerissen und davongetrieben. ,. . um m. Aus dem fahrenden Zug gesturzl. ^ weit der Station Pragersko stürzte von die 22jährige Besitzerstochter Maria K . % c aus dem fahrenden Personeitzug ^fll blieb mit schweren Kopfverletzungen Bahndamm liegen. Sie wurde ins Kra haus überführt. m. Schießerei mit Schmugglern. Bei öjU { tobet und Komorer in Prekmurje stieß an der Staatsgrenze eine Grenzerpatr auf eine Schmugglerband-e. Es kam Schießerei, wobei ein Soldat in den ° getrafsen wurde. Man schaffte ihn fc,‘Ln'h;ci» Krankenhaus, wo er bald darauf der letznng erlag. m. Den Verletzungen erlegen. Die rige Julie Marcius, die, wie Donnerstag abends in Tezno von c w„ Auto samt dem Fahrrad überfahren war, ist in der Sonnta-gnacht den er Verletzungen erlegen. Der Zustand Mitfahrers Franz Pi be rLn ik ist ^ wie vor kritisch, da er bis haute noch das Bewußtsein erlangt hat. , g nt. Wetterbericht. Maribor. 24. ^9-tlhr: Temperatur 18, Baromäerstand Windrichtung NW—SO. Niederschlag u'^ m. Der blaue LuxusExpreß nach Die erste Pariser Fahrt des blauen ~ ^jt Expreß veranstaltet der „Putnik" in M vom 13. bis 27. Juni, wobei die ^ und tranA’öftfrf)Q fRt'htprrr fntntp hic und bic Dolomiten berührt werden sollen. Das Gesamtarrangement kommt auf 3900 -•not zu stehen. Alle näheren Details im ^'^"'{"»Oieifc&firo Maribor-Celje. m. 100 Jahre Volksschule in Veržej. Heu-begeht die Volksschule in der Marktge-* 'ueintze Veržej das Fest ihres hundertjähri-Ken Bestandes. Für das Jahr 1837, als das Gebäude seiner Bestimmung übergeben tour K war der einstöckige Bau eine große Errungenschaft, die auch größere Ortschaften uicht aufweisen konnten. Das Bestandesju-blläuin wird anr 37. d. im Rahmen einer "upofantcn Feier gebührend begangen wer-bcn. w. Offene Stellen. Bei der Staatsbahn-birektion in Subotica werden fünf Ingenien als Praktikanten im Baudienst aufgenom-?len. Die vorschriftsmäßig adjustierten Gesuche sind binnen 30 Tragen bei der Direk-ll-Du (Bauabteilung) einzubringen. m. Stratzenunfall. Auf der Reichsstraße >u KoZaki versagte ident 44jährigen Brot-uusträger Franz S kuga die Bremse am 'luhrrad, wobei er zu Sturz kam und sich linken Oberschenkel brach. Er wurde ins Utanlenhaus überführt. ^ nt. Landfeuer. In Jesenca bei Ra«e brach E°N'Ntag nachm itags im Wirtschaftsgebäude der Besitzerin Anna K a m p n Z etn Brand aM dem auch das Wohnhaus zum Opfer *l$^ Der Schaden wird auf etwa 40.000 Di-Rst geschätzt. «L Rach Mariazell 'wtocar am 36. und 37. Mai. Fahrpreis fährt der „Pntnik"- 3ttn Visum 200 Dinar. Anmeldungen an 5 „Putnik"Reifebüro Maribor-Celje. b.a in. Die nächste Grazer Fahrt des „Putnil" ""ocars findet am Mittwoch, den 2. Juni Fahrpreis samt Visum 100 Dinar. An buttgeit im „Putnik"-Büro. *ut itott 'Mb * In einer Minute zubereilet. Wer 3^haratc der Kosten wogen nicht erschwin-?.Crt kann, versuche einmal Ka-Aba als täg-'lheZ Getränk. Ka-Aba kostet nur Din 7.— lll,b Din i-l. —das Paket, enthält Trauben-q1* Fruchtzucker, Kalk, Eiweiß, die für den fdberaufbau notwendigen Mhrsalze wie die ''"ittermilch. Ka-Aba ist sparsam im Scheuch, erfordert keinen Zucker und wird in Witter Minute zubereitet. 4624 ^' Weil es ins Blut geht, weil eine 'A kg-Fvst wirklich 4L kg Kraft, ohne Schlacken, deutet, empfehlen viele Aerzte Biomalz. ^fuchsdose Din 12.50 in Apotheken. 3547 Aus C C. chtet, Trauung. Jtt Cehe wurde Herr Ing. r.beit Cvikel ans Ljubljana mit Fräu-,5’b Angela V e r l i n 8 ek, Kauffrau in le, getraut. ~ s; Vom Stadtbauamt. Tie Räume der .obtische Bestattungsanstalt in Medlog ' Ucu verbessert und hiefür 10.400 Dinar ^begehen werden. Ferner wird die Stabt-„Jage in Sp. Lanov/, vergrößert und um-werden. . c; Reue Meister. Folgende Gesellen haben 1 Zeit vom 1. April bis 21. Mai vor b iiet. ^l A'reisausschuß der hiesigen Gewerbe- y. Ctliiguitg die Meisterprüfung mit Erfolg vMHegt: die Bäcker Viktor Kajba aus So-^ ’h, Karl Senegačnik aus Celje, Danilo U1% aus Vransko uttlb Max Lenavd aus ZAHNPFLEGE ®ist das Kennzeichen für ein weiter vervollkommnetes ODOL, dessen antiseptische Wirkung in hervorragendem Maße gesteigert worden ist Bakteriologische und klinische Versuche haben die überlegene bakterizide Wirkung wissenschaftlich erwiesen. REPERTOIRE: Montag, 24. Mai um 20 Uhr: »Madame Butterfly«. Gastspiel der Ljubljanaer Oper. Dienstag, 25. Mai um 20 Uhr: »Weiße Pest«. Ab. A. Mittwoch, 26. Mai: Geschlossen. Donnerstag, 27. Mai um 20 Uhr: »Dollar-Prinzessin«. Zum letzten Mal. Ermäßigte Preise. »t schotet im Sanntal; die Schuhmacher Fon Celje, Max Ocvirk in Loka bei >st ut Sk <’ ""st, Felix Paßöinski aus JurkloSter Leopold ZajamSek aus ZavrZe; Karl Wagner in Žalec; Ignaz Pauser, ift iit Celje; die Schneider Bernhard ' berx ^ aus -Srni vrh und Michael Jrc-j» Celje; Elko Košir, Schmied in W* Zupanc. Tischler in Celje; Karl 4>k *lk ^Huer in Maribor; Heinrich Dob-A ' -Mechaniker in Konjice, und Martin mPÄ Schlosser in Konjice. — Den jun-W lteru herzlichen Glückwunsch zu ihrer ober verantwortungsvollen Würde. bieiirf 1'ein- heißt Führer fein. Heißt, seine ■ El? in,'Cl^.__choftaten' und zünftigen Handwerks vne von beseelter Leistung. inei sStrofeenbc«pri}gtttmm. Die Stadtge-S)W- ^bsichtigt die Straße in Spodnja Gcchr 9G9en das Sägewerk des Herrn UUS und big Straße in Cret gegen Teharje 'äu&cfjern. Die Ausgaben hiefür betra-^30 Dinar. Ferner sollen die Bürger- 4. Aus dem Bereiche der Stadtgemeinde Maribor dürfen Hunde nur mit Bewilligung des Stadtmagistrats entfernt werden, und zwar nur dann, wenn sie der Amtstierarzt als vollkommen unverdäch-tigt befunden hat. 5. Es ist untersagt, Hunde in die Kaffee- und Gasthäuser wie auch in andere öffentliche Lokale (Geschäfte, Fleischläden, Unterhaltungsstätten, auf den Viktualienmarkt usw.) mitzunehmen. 6. jeder Hund, der ohne Aufsicht, wenn auch mit dem Maulkorb versehen, im Freien an getroffen wird, wird vom Wasenmeister getötet werden. 7. Der Wasenmeister wird die im Freien ohne Aufsicht umherstreifenden Hunde und Katzen von Fall zu Fall einfangen. 8. Die Hunde, für die die Hundesteuer für das Jahr 1937 nicht erlegt worden ist, werden getötet werden. 9. Jede Verletzung der Hunde durch fremde Hunde hat der Besitzer dem Stadtmagistrat unverzüglich anzuzeigen und das gebissene Tier bis zur Erlassung anderweitiger Verfügung verläßlich gesichert zu halten. 10. Der Hundekataster bleibt weiterhin in Geltung. 11.Die Nichtbeachtung obgenannter Ver lautbarung wird nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen strengstens bestraft. I) c r B ii rger me i s t e r : Dr. Juvan m. p. □ JSDS!D®DSOfflDBOTnsiD»OHCMnBD«PH Strenge Hunbekontumaz! Verlautbarung des Stadtmagiftrats Wie bereits kurz berichtet, hat der Stadtmagistrat Maribor für das ganze Stadtgebiet die streng eHundekon-tumaz angeordnet. Im nachstehenden bringen wir den Wortlaut der diesbezüglichen amtlichenKundmachung : »Am 13. April abends wurde in der Pobreška cesta vor der Strafanstalt eine Person von einem kleinen weißen Hund gemischter Rasse gebissen und starb am 20. d. an Tollwut. Der Hund lief in der Richtung gegen die Tržaška cesta. Ob der betreffende Hund andere Tiere gebissen hat, ist bisher nicht bekannt. Derartige Fälle sind dem Stadtmagistrat unverzüglich zur Anzeige zu bringen, und wird jedermann, der über den erwähnten Hund zweckdienliche Aufklärungen geben kann, ersucht, am Stadtmagistrat vorzusprechen. Im Sinne der Paragraphen 56 und 57 des Tierseuchengesetzes wird für die Stadt Maribor die strenge Hundekontumaz verhängt. 1. Demnach sind alle Hunde derart zu sichern, daß jede Verletzung von Personen oder Tieren unmöglich ist, wie auch daß ein Entkommen oder Zutritt fremder Hunde verhindert wird. 2. Auf die Straße mitgenommenen Hunde sind, mit verläßlichen, das Beißen verhindernden Maulkörben versehen, an der Leine zu führen. 3. Alle Katzen sind verläßlich eingesperrt zu halten. WDBDMBOBaBDBOBDBnsöHDBaem D steige im Stadliimern ausgebessert werden, was 8450 Dinar kosten wird. c. Oessentlichc Arbeiten. Laut Stadtvoranschlag werden im laufenden Rechnungsjahr für öffentliche Arbeiten der Stadtgemeinde Celje 260.000 Dinar verausgabt werden. Mit dieser Summe können rund 100 Arbeitslose vier Monate lang beschäftigt werden, desgleichen 25 Arbeitslose im find-heit Schotterwerk an der Sann in Medlog sechs Monate lang. Gegenwärtig beschäf tigt die Stadtgemeinde 129 gewesene Arbeitslose, wovon 50 bei den Regnlierungs-arbeiten an der Voglajna in Zavedna tätig sind. Im Rühmen dieses ArbeitszugeZ werden noch die Kanalisierung des MasarykkaiS, die Instandsetzung des linken Sannusers bei der Pallos-Wiese,' die Regulierung der Sušil ica im Unterlauf und die Instandsetzung der Koprivnica in der Frankopanska ulica durchgeführt. c. Freiluftnwsch c« der Koprivnica. Die Stadtgemeinde wird an der Koprivnica nächst der Dečkova cesta einen Waschplatz für eine öffentliche Freiluftwasch errichten. Die Kosten betragen 1950 Dinar. c. Opernabend. Es sei nochmals auf den am' Dienstag, den 25. Mai, abend 8 Uhr im Stadttheater stattfindenden Opernabend des Nationaltheaters in Ljubljana aufmerksam gemacht. Anfgeführt weiden „Cavalleria ruft icana" und „Bajazzo". Es dirigiert Kapellmeister Dr. titimxr. c. Besitzwechsel. Die Staidtgemeinde hat das Wohnhaus der Frau Winkler in der Gosposka ulica käuflich erworben. Der Kaus-schilling betrug 200.000 Dinar. Die Stadt-gemeinde will einen Teil ihrer Aemter dort unterbringen. • $us U Dienstag, 25. Mai: Opern- und Ballettabend Tinka Wesse 1-P o 1 La und Boris P i La t o. Burg-Tonkino. Nur bis einschließlich Dienstag der große deutsche Spitzenfilm »Die schamlose Frau« mit Albrecht Schön hals und Vera Engels. Eine ganz eigenartige Filmschöpfung mit einer packenden und zugleich amüsanten Handlung. — Mittwoch Erstaufführung des »Außenseiters« (Der lustige Strolch) mit Hein Rüh-man. — In Vorbereitung der Lustspielschlager »Bildfang«. Union-Tonkino. Die Premiere des größten Welterfolges des Jahres »Romeo und Julia« nach dem unsterblichen Werke Shakespeares mit Norma Shearer u. John Barrymore. Ein Film, der ob seiner Popularität, meisterhafter Regie Und Darstellung überall einen Rekorderfolg reicht hat. er- u. Die Firmung wird in Muta am 26. Juni stattfinden. Es ist zu hoffen, daß bis zu diesem Festtag das Dach des Kirchturmes fertiggestellt wird. u. Schwerer Unfall. Samstag vormittags ereignete sich in der hiesigen Eisengießerei ein schwerer Unfall. Der Hilfsarbeiter Johann R e c h c r, der beim Kran beschäftigt war, kam unglücklicherweise mit der rechten Hand zwischen die Zahnräder, wobei ihm drei Finger v/eggerissen wurden. Der sofort herbeigeeilte Arzt Dr. Pregl legte ihm einen Notverband an und ordnete die sofortige Ueberführung ins Krankenhaus an. u. Neuer Einkehrgasthof. Der Neubau des Herrn Franz Toplic sieht bereits seiner Vollendung entgegen. Im neuen Gebäude wird Herr Toplic einen Einkehrgasthof (mit einer Reihe von Fremdenzimmern) und einen Theatersaai einrichten. Autocarausflüge des Das Reisebüro »Putnik« (Tourist Office) veranstaltet in der nächsten Zr't eine Reihe von Gesellschaftsfahrten, die alle mit modernst ausgestatteten Luxus-Autocars unternommen werden. Das Programm sieht folgende Fahrten vor: 26. und 27. Mai: Nach Maria Zell. Fahrpreis 200 Dinar. 27. Mai: Rundfahrt durch die Slowenischen Büheln. Fahrpreis samt Mittagessen in Kapela 75 Dinar. 27. Mai: Nach Klagenfurt und zum Wörthersee. Fahrpreis 150 Dinar. 30. und 31. Mai: Nach Adelsberg und Triest. Gesamtarrangement 470 Dinar. 2. Juni: Nach Graz. Fahrpreis 100 Dinar. 3. bis 7. Juni: Nach Budapest zur Festwoche. Fahrpreis'500 Dinar. 6. bis 9. Juni: Nach Wien zu den Fest wochen 1937. Fahrpreis 250 Dinar. 10. und 11. Juni: Nach Mariazell. Fahrpreis 200 Dinar. 12. und 13. Juni: Nach Graz. Fahrpreis 110 Dinar. 13. bis 15. Juni: Nach Wien zu den Festwochen 1937. Fahrpreis 240 Dinar. 13. bis 27. Juni: Zur Pariser Weltausstellung, Hinfahrt über die italienische und französische Riviera, Rückfahrt über die Schweiz und die Dolomiten Gesamtarrangement 3900 Dinar. *’«. bis 29. Juni: Auf den Großglockner und nach Salzburg. Gesamtarrangement 1000 Dinar. Flinker Bezahlen »Also, Sie wollen die letzte Rate für die Wiege bezahlen? Bitte sehr! Wie geht’s denn dem Baby?« ~ »Danke, cs hat gestern geheiratet.« Sauerkraut als Entfettungs-Mittel. Es wurde, wie schon Pfarrer Kneip und viele ärztliche Atteste nachgewiesen haben, rohes Sauerkraut als Heilmittel verwendet. Der tägliche Genuß von 10 bis 15 Dekagramm Sauerkraut in den Vormittagsstunden ist nicht nur für die Nie re vorzüglich wirkend, sondern entfernt auch sämtliche Verschlackungen aus dem menschlichen Organismus, sodaß der Stoff Wechsel auf natürliche Weise durchgeführt wird. Alle größeren Sanatorien für Abmagerungskur verabreichen vor dem Frühstück den Patienten kleinere Mengen rohen Sauerkrautes, da dieses auch die Drüsentätigkeit sehr günstig beeinflußt. Das rohe Sauerkraut soll im natürlichen Saft verabreicht werden, da dieser die für den menschlichen Organismus wertvolle Milchsäure beinhaltet. Apothekennachtdienst Vom 22. bis 29. Mai versehen die Sv. Areh-Apotheke (Mag. Vidmar) am Haupt-plazt u. die Magdalenen-Apotheke (Mag. Savost) am Kralja Petra trg den Nachtdienst. SB ( A BAYE V R J 0xt 8 jAspirin^ui Bayerkreuz ""'v. , '■ .:4nn;'3^J /V1, s i n ay-u n z e r i r e o n i i c h Jede Aspirin-Tablette trägt das Bayerkreut I Bei Rheuma, Grippe, Fieber Annonce re£,.S». Nrul 583-von*r 5^0CIL',1936. MüftdMttüu Nachfragen aus dem Auslände Auslandinteresse für jugoslawische Produkte Das Exportförderungsinstitut des Har,-delsministeriums erhielt wieder eine Reihe von Nachfragen aus dem Ausland, die die Wareneinfuhr aus Jugoslawien zum Gegenstände haben. Das Institut sammelt diese Anfragen auf Grund von Anfragen, die ihm aus dem Ausland zukommen. Die inländischen Exporteure werden ersucht, dem Exportförderungsinstitut mit der Anfrage gleichzeitig konkrete, nach Möglichkeit bemusterte Angebote samt den nötigen Lieferungsbedingungen einzusenden, wobei die Nummer der hier angeführten Anfrage zu vermerken ist. Das Institut ist oft schon auf Grund dieser Angaben imstande, dem Interessenten mitzuteilen, ob sein Angebot Aussicht auf Erfolg besitzt. Auf Grand der günstigen Offerte wird dann der Exporteur mit dem ausländischen Interessenten in Verbindung gebracht. Bei der Mitteilung der Adressen übernimmt die Anstalt keine Gewähr für die Bonität des ausländischen Interessenten. Falls die interessierte Firma neue Möglichkeiten für die Placierung ihrer Waren im Auslande wünscht, wird das Angebot in einem besonderen Bulletin veröffentlicht, das ausländischen Interessenten unentgeltlich zugestellt wird. Erzeugnisse der Forstwirtschaft. 578 Tel-Aviv: Holzstöckel, Leisten und Wäscheklammern. — 579 Tunis: Vertretung für verschiedenes Bauholz und Sperrplatten. — 580 Saloniki: Nußstämme für Nordamerika. Vieh- und Geflügelzucht: 587 Wien: Schnecken. — 588 Newyork City; Schinkenkonserven. — 589 Budapest; Fleischkonserven (Schinken), Honig. — 590 Newyork: Bienenhonig (Vertreter der Firma kommt im Juni nach Die Düsseldorfer Neichöauö-stellung „Schassendes Volk" Die Ausstellung »Schaffendes Volk«, die vom 8. Mai bis Mitte Oktober in Düsseldorf stattfindet, wird die größte Ausstellung sein, die Deutschland jemals gezeigt hat. Im Zeichen des Vierjahrplanes stehend, gewährt sie einen einzigartigen Einblick in die Lebens- und Wirtschaftsprobleme des deutschen Volkes. Eine große Siedlungs- und Gartenschau mit 110 Musterhäusern, mit Parkanlagen und Gärten, Blumenkulturen, Wasserspielen usw., die bestehen bleiben werden, soll in ihrer harmonischen Einfügung in das Gesamtbild der Landschaft richtunggebend sein für künftiges Wohnen und Bauen. Als Kernstück der ganzen Ausstellung wird in 41 Hallerf die Industrie- und Werkstoffschau einen umfassenden Ueber blick darüber geben, wie das deutsche Volk mit seinen wichtigsten Rohstoffen — Kohle, Holz und Erze — unter dem ganzen Einsatz seiner Wissenschaft, Technik und Arbeit wirtschaftet. An der Industrieschau der Ausstellung sind alle maßgebenden deutschen Wirtschaftszweige mit Gemeinschaftsausstellungen der einzelnen Industriegruppen und eigenen Hallen führender deutscher Unternehmungen von Weltruf beteiligt, während die deutschen Verkehrsunternehmungen — Reichsbahn, Reichsautobahn, Reichspost und Luft- sowie Schiffahrt — besondere Leistungsschauen zeigen. Ebenso sind das deutsche Handwerk und der Reichsnährstand auf der Ausstellung vertreten. Zu erwähnen sind ferner noch eine Reihe völlig eingerichteter Häuser, die zur Besichtigung freigegeben sind, ein Arbeitsdienstlager, sowie ein Musterheim der Hitlerjugend, die dem Besucher Einblick in wichtige Gebiete der deutschen Jugenderziehung gewähren. In dem großen Vergnügungspark am Ufer des Rheins, wo auf Festplätzen, Terrassen und Promenaden elegante Gaststätten, Kaffees und Bars stehen, können die Ausst<*tong5bssttclrer bei Musik und Jugoslawien, um Abschlüsse auf Grund der eingesandten Muster zu tätigen). Obst- und Gartenbau: 585 Budapest: Obstkonserven, Dörrobst, Tomatenkonserven. — 586 Saloniki: Nüsse- Haselnüsse, Mandeln für Nordamerika. Erzeugnisse des Bergbaues: 591 Newyork City: Zement. Bodenprodukte: 581 Amsterdam: Weizenmehl.— 582 Zürich: Lindenblüte. — 584 Basel: Heilpflanzen. Industrieartikel: 592 Newyork: Novitäten aus Metall. — 593 Stockholm: Holzkohlenbriketts. — 594 Bogota (Südamerika): Vertretung für jugoslawische Textilwaren. — 596 Oslo: gestickte Pantoffeln, Opanken. — 597 Amsterdam: Vertretung für Textilwaren, besonders Seidenwaren und Wäsche. — 598 Philadelphia: Dentalglas. Verschiedenes. 599 Newyork: Knochenmehl. — 600 Haifa (Palästina): Vertretung für Fleisch konserven, Gänsefett, Würste, Käse, Obst- und Gemüsekonserven, Marmelade und andere Lebensmittel. — 601 Berlin: ätherische Oele. — 602 Newyork: Vertretung für verschiedene Artikel. Anmerkungen. 1 Bari: Das Messeamt in Bari bietet seine Vermittlung für Geschäftsabschlüs se zwischen italienischen und jugoslawischen Firmen an. — 2 Aussig a. E.: Patent in der Seifenbranche zu verkaufen gesucht. — 3 Tel-Aviv: die Jugoslawisch-palästinensische Handelsagentur übernimmt Vertretungen und erteilt Informationen. — 4 Mailand: Verbindungen mit jugoslawischen Obst- und Gemüseimporteuren gesucht. | Tanz unter strahlenden Leuchtfontänen und schattigen Lauben sich erholen. Die Verbindung zwischen den einzelnen Ausstellungsgruppen, die eine Gesamtfläche von nicht weniger als 780.000 Quadratmetern bedecken, stellt eine eigene kleine Ausstellungsbahr! her. Auf diese Weise wird die Reichsausstellung »Schaffendes Volk« zum ersten Mal die Möglichkeit geben, sich darüber ein umfassendes Bild zu machen, was im Rahmen des Vierjahre^pianes in Deutschland auf allen Gebieten der Kultur, der Industrie und Wirtschaft, des Handels und Verkehrs geschaffen wird. X Mariborer Heu- und Strohmarkt. Auf den Markt wurden Samstag 9 Wagen Süßheu, 2 Wagen Grummet, 6 Wagen Stroh und 3 Wagen Strohgarben zugeführt. Süßheu wurde zu 35—40, Grum met zu 40—42 und Stroh zu 20—25 Din pro Meterzentner und Strohgarben zu 0.75—1 Dinar pro Stück gehandelt. X Aus dem Handelsregister. In* die Firma »Mariborer Dampfmühle Karl Scherbaum & Söhne« trat als öffent lieber Teilhaber der hiesige Bäckermeister Franz Koren ein. — Die Seidenwarenfabrik Karl Thoma in Maribor hat die Firmenbezeichnung in »Thoma & Comp.« umgeändert; gleichzeitig traten die Industriellen Emil R i p p e r aus Maribor sowie Hans .Jani sch und Rudolf Titz aus Landskron (Tschechoslowakei) als Öffentliche Teilhaber in die Firma ein. — Die Röster ei- und chemische Fabrik A. G. in Celje wurde infolge der Fusion mit der Metall A. G. in Ljubljana im Handelsregister gelöscht. — Gelöscht wurde ferner die Filiale der Zagreber Keks- und Zwiebackfabrik V. Bizjak in drug in Rogaška Slatina. X Sendungen von Lebendgeflügel nach Deutschland. (A) Aus Beograd wird gemeldet: Der. Finanzminister hat auf Ersuchen der Anstalt zur Förderung des Außenhandels die Grenzzollämter angewiesen, daß nach Deutschland nur jene Waggons mit lebendem Geflügel durchgelassen werden, die von einer Ausfuhrbescheinigung des Amtes für die Kontrolle der Ausfuhr von Vieh und Viehprodukten begleitet sind. Diese Maßnahme wurde im Zusammenhänge mit dem Abkommen zwischen unserer Nationalbank und den zuständigen deutschen Stellen über die Frage der Ausfuhr von Viehprodukten nach Deutschland getroffen. X Die Holzausfuhr nach Deutschland ist nach Beograder Meldungen sichergestellt. In Berlin weilte dieser Tage der Vizegouverneur der Nationalbank Doktor B e 1 i n, um mit den maßgebenden Stellen in der Frage des Holzabsatzes zu verhandeln. Er erhielt die Versicherung, daß Deutschland bis auf weiteres von Jugoslawien Holz im Werte vön 500.000 bis 600.000 Reichsmark monatlich, d. s. 6 bis 7 Millionen Dinar, beziehen werde. X Der Clearingsaldo Jugoslawiens ge genüber Deutschland ist in den letzten Tagen um 1.6 auf 27.2 Millionen Mark, im alten Verkehr mit Italien auf 46.7 und im neuen Verkehr auf 27.3 Millionen Lire zurückgegangen. X Neue Bahnbauten. Wie bereits berichtet, hat der Verkehrsminister die Verfügung getroffen, daß der Bau einer Schmalspurbahn von Metkovic nach P 1 o č e noch heuer aufgenommen wird, wobei in Ploöe größere Hafen anlagen gebaut werden sollen; die Ausgaben in der Höhe von 75 Millionen Dinar sind sichergestellt. Ferner wird die Schmalspurstrecke Kraljevo — Čača k — Valjevo in eine Normalspurbahn ausgebaut werden; die Arbeiten werden ebenfalls noch heuer aufgenommen werden, wie in dem mit der Europäischen Gesellschaft für Hypothekar- und Bankkredit in der Frage der Finanzierung erzielten Abkommen festgesetzt worden ist. Noch im laufenden Jahr werden schließlich die Arbeiten für den Bau einer Normalspuriinie von Banja Luka nach D o b 0 j aufgenommen werden, die später bis Valjevo verlängert werden soll, womit über Kraljevo eine zweite Verbindung mit Skoplje erzielt werden wird. X Die Kohlenlieferungen für die Bahn Verwaltung sichergestellt. Zwischen der Bahnverwaltung und den jugoslawischen Kohlenbergwerken wurde dieser Tage das Abkommen über die Kohlenlieferungen im laufenden Budgetjahr getroffen. Darnach werden die staatlichen Gruben monatlich 48.060 und die Privatunterneh mungen 76.560 Tonnen liefern, um 10% weniger als im vergangenen Jahr. Die Preise sind unverändert geblieben - und betragen für Briketts 260, für Schwärzkohle 190, für Braunkohle 160 und für Lignit 120 Dinar pro Tonne. Tolles Champagnersouper im Tigerkäfig Womit vertreibt sich die internationale Gesellschaft in den Tro pen die Zeit? Sie sucht Sensationen, wo sie nur zu finden sind. Folgender Fall hat sich vor kurzem in Singapore ereignet und großes Aufsehen erregt. Der in ganz Ostasien, bekannte Zirkus Harmoston gab wieder einmal ein Gastspiel in Singapore. Der Zirkusdirektor ließ in der ganzen Stadt grelle Plakate aufkleben, in denen er 100 Dollar demjenigen Besucher versprach, der den Mut hätte, in einem Tierkäfig eine Flasche Champagner auszutrinken. Das Angebot wurde zu einer Tagessensation. Wo um Himmels willen in Europa hätte die Polizei eine derartige Aufforderung geduldet? In Singapore zuckte die Polizei die Achseln darüber. Wie dem auch sei: Der Direktor erreichte sein Ziel, Der Zirkus war ausver- kauft zu doppelten Preisen. Mitten in ^ Arena stand ein großer eiserner Käfifr in dem das beste Exemplar der Raufitiff manege auf und'abging..Ein ri■ - Königstiger. Der Direktor begab sich a die Arena und erklärte in einer kurze__ Rede die Bedingungen des »Wettbewef' bes«. Das Personal stellte inzwischen 11 Käfig einen Tisch auf, auf dem eine en korkte Champagnerflasche stand. dem Tisch stand ein Stuhl. Man braue te nichts anderes zu tun, als in den K‘l fig einzutreten, sich auf den Stuhl 1 setzen und den kostbaren Wein bis zu" letzten Tropfen äuszutrinken. Der Tiger knurrt! Nach langem Zureden erhob sich aß einziger ein eleganter Herr, ein Halbb; offenbar, und ging lässig in den Käfig' Kaum hatte er an seinem Glas genipP ’ alc der Tiger anfing, unheimlich zu kh ren. Der Mann im Käfig wurde nery0^ und bekam beim zweiten Glas einen b" stenkrampf. Der Tiger hatte inzwisch6 ^ seinen Platz in der Ecke, wo er sich h|fl gekauert hatte, verlassen und schlich u*‘ den Tisch herum. Den Blick fest auf & Gast geheftet. Jetzt hielt es der Wettd^ werber nicht mehr aus. Er stürzte ^ schnell er nur konnte, zur Tür, die bereu willig geöffnet wurde. Der Tiger mach Miene, herauszuspringen, um sein OpX zu fassen. Er mußte von mehreren, 1? kurzen scharfen Lanzen bewaffneten Z1 kusdienern in den Käfig zurückgejagt w den. Das Publikum — es! waren größten Teil Farbige — brüllte vor Ve gnügen, jedoch fand sich kein Kähdid mehr, der den Käfig betreten wollte. " Direktor hielt sein Angebot auf die Da1 er der Gastspiele aufrecht. Debatte in Singapore-Club. An demselben Abend wurde der VofHj* im vornehmen Singapore-Club diskutxe • Ein fremder Diplomat hatte die UnvöfSj tigkeit, zu behaupten, es wäre ke‘ Kunst, eine Flasche Champagner in gerkäfig zu teeren. Ein englischer Ing nieur nahm ihn beim Wort. Eine WC . wurde geschlossen, und am nächsten " • konnte man Plakate folgenden Inhalts allen Straßenecken Singapores bevyh dem: »Ein bekanntes Mitglied des ->> ^ gapore-Club wird Donnerstag, u,n Uhr abends, eine Flasche Champagne1, Gesellschaft des Königstigers Rad ja tfl ken«. Der Diplomat, der ein eifriger Zifkh’ besucher und Stammgast bei Harms* ? war, suchte den Tierbändiger Bembo und zog ihn zu Ratte. Der TierbändiS^ beruhigte den mutigen Mann und v sprach ihm, hinter dem Käfig zu stUjT und scharf aufzupassen. Vor allem: Tiger haßte, so wollte der Bändiger ^ sen,, Jazzmusik. Dagegen liebte die ^ stie schmachtende Wiener Walzer-Wenn diese Musikstücke gespielt * den, behauptete der Tierbändiger, wU alles gut gehen. Wo bleibt die zweite Flasche? c\e' Der große Abend brach an. Eine senmenschenmenge stand vor dem . ^ kus. Es waren alles Leute, die nicht p* s herein konnten. Die Spannung im Zi1 selbst war ungeheuer. Punkt 9 Uhr de der Tierkäfig hereingeholt. Ein e'erlc|i ter Herr mittleren Alters im Frack d . schritt die Arena und betrat den K ^ im selben Augenblick stimmte die KaP.^ le den Walzer aus Lehars »Lustiger we« an. Der Diplomat goß sich ein f ein und stürzte es herunter. Der j„ knurrte zwar, als er den Fremden inba|J. nem Käfig sah, beruhigte sich aber _ .gl1 Das Tier schien tatsächlich den Klä ^ der Musik zu lauschen. Nach der * ^ p gen Witwe« ertönte der Donauyv3^^ Inzwischen hatte der Diplomat die sehe ausgetrunken. Sein Mut stieg ü ^e( verlangte mit lauter Stimme nach gt-zweiten Flasche Champagner. Den schien er ganz vergessen zu haben- peI-Direktor war es immerhin genug-erste Preis und zugleich die We* ßei ren gewonnen. Von unbeschreibliche j0-fallsstürmen begleitet, verließ der mat den für ihn unpassenden Ort- ^ Der Direktor überreichte nun deI11 feren Gewinner ein verschlossenes vert. Als der Diplomat es später in 3tif öffnete, fand er darin einen Zett ’^eis dem stand: »Der Inhaber dieses ^ voP ist berechtigt, Freikarten im Betrn _ gii 100 Dollar von der Zirkusdirekyi ^fres erhalten«. Das war allerdings asm Pech! : „ Mariborer Zeitung" Nummer 1 IR. „Železnikar" — der neue Fußballmeister Trefferregen zum MeifterschaftsabschLuß / „Celje" 12 :0 geschlagen! .Das neue Meisterteam des Sportklubs ’^eleznica r« erledigte — falls es )ei der Suspendierung des SK. Amateur Reiben sollte — gestern das letzte Mei-Stescliaftsspiel und erzielte hiebei das 2ewiß sensationelle Resultat von 12:0. ms Gegner trat der Sportklub »C e 1 j e« llllk der aber von allem Anfang an kei-"e ernste Miene machte und sich ganz ““gewohnte Schnitzer leistete. Insbeson ^ere fiel die Hintermannschaft stark ab, s°daß die Treffer der Eisenbahner fast ^erienwiese fielen. Die Sieger erfaßten 'echt bald die Situation und verwerteten “‘He Cliance nach der anderen. Zur Pau j beglückwünschen sind! Se stand es 4:0. sodaß allein in der zwei- ‘ ten Spielhälfte acht Goals fielen. Der erfolgreichste war wiederum P a u 1 i n, der allein die Hälfte der erzielten Treffer schoß. Weitere drei Treffer erzielte Habicht und je einen T u r k, L e š-n i k und P o c a j. Schiedsrichter V i Š n j i č aus Zagreb hatte kaum Gelegenheit energisch zu werden. »Železničar« hat nun seinen diesjährigen Meisterschaftssturm ganz besonders erfolgreich beendet und sich die höchste Fußballtrophäe, die Slowenien abzugeben hat, gesichert, ein Erfolg, zum dem Mannschaft und Vereinsleitung nur zu „Maribor" siegt in Geize Der SSK Maribor trug gestern in Celjc ein Gastspiel aus und schlug dort den erstklassigen SK Olymp mit 5 : 4. Die »Maribor«-Mannschaft führte vor allem ein technisch und taktisch ausgercif-tes Spiel vor, während »Olymp« mehr mit Ambition bei der Sache war. Im Vorspiel schlugen die »Äthletik«-Ersatzspieler die Jugend des SK Olymp mit 2:1. Fußball-Lanöerkämpfe Oesterreich—Ungarn 2 : 2. In Budapest trafen gestern die Nationalmannschaften Oesterreichs und Ungarns aufeinander und lieferten sich mit 2 : 2 einen unentschiedenen Kampf. Für Oesterreich erzielte Presser beide Trcf- ster (M.)—Dr. Jereb (R.) 1 : 6, 4 : 6; Nerat (M.)—Lotspeich (R.) 6 : 2, 6 : 0; Nerat-Wigele (M.) gegen Ing. Piatnik-Lotspeich (R.) 6 : 3, 6 :,4. Damen: Frau Klobučar (M.)—Frau Jereb 6 : 8, 6 : 4, 0 : 6. Im zweiten Spiel errang Frau K u b r i c h t, die zum ersten Mal als Tennisspielerin auftrat, Linen schönen Sieg gegen Frau Jereb, die sie mit 6 : 3, 7 : 5 schlug. Die weiteren Spiele wurden dem Lawn-Tennis-Club Majšperk kampflos überlassen, der somit mit 4 : 1 beide Konkurrenzen gewann und nun in der dritten Runde in Ljubljana auf den Sportklub »Ilirija« trifft. ..Ljubljana" dennoch ligareif? "Concordia" in Ljubljana 3:0 geschlagen > BSK gegen „Slavja" (Osijek) 4:0 / BASK gegen „Jugoslavija" 5:0/ „Hajduk" gegen HASK 0:0 / „Slavija" (Sarajevo) gegen „Gra- djanski" 2:0! Sonstige Spiele Maribor: Jugendspiel Maribor—železničar 1:0. Murska Sobota: Mura—Slavija 4 : 3. Graz: Sturm—Sportklub 10: 3, Donawitz—Austria 1:1, Südbahn -Kapfenberg 2 : 0, Austria—FC Graz 1 : 0. Sturm holte sich definitiv die Grazer Fußballmeisterschaft. Tennisfinale in Paris. Bei den französischen Tennismeister- ter, während für Ungarn 5 as und sei ^haften wurden gestern das Doppclfina le bestritten. Cramm-Henkel schlugen die Südafrikaner Kirby-Farquason 6 : 4, 7 : 5, 3 : 6, 6 : 1. Im Damendoppel siegten in der Schlußrunde Mathieu-Yorke gegen Andrus-Henrotin 3 : 6, 6 : 2, 6 : 2. V » HIP W ■ HUI « *n der Nationalliga gab es gestern wie-CrUm eine volle Runde. Dem Sportklub " ; j u b 1 j a n a«, dem schon stark der Ab-stj,eg drohte, gelang es gestern gegen »C Si 0 n c o r d i a« einen überzeugenden °.leg zu erringen und sich damit die Po-“hi°n in der Liga ganz erheblich zu ver-essern. Zwar ist die Abstiegsgefahr noch 'cht restlos beseitigt, aber immerhin bc-fmht die Aussicht, daß der einzige slo-. “Nische Vertreter noch weiterhin in der ■^goslawischen Nationalliga verbleiben )‘rd. Der Kampf, den der Italiener Mat-c a aus Turin ausgezeichnet leitete, a“h einen sehr bewegten Verlauf, doch par fast stets »Ljubljana« der bessere pegner. Die Treffer erzielten Lah, Pu-° und Grintal. !n Beograd fanden gestern zwei Liga-'iel W rehd ; P'ele statt. Im ersten erledigte der BSK Osijeker »Slavij a« mit 4 : 0, wäh-im zweiten Match, das der Englän- erl'olgreich waren Italien—Tschechoslowakei 1 : 0. Der mit größtem Interesse erwartete Fußballkampf Italien-Tschechoslowakei in Prag brachte den Italienern einen 1 : 0-Sieg. Dem Kämpfte wohnten 30.000 Zuschauer bei. Irland—Frankreich 2 : 0. In Paris fand gestern der Fußballkampf Irland gegen Frankreich statt. Es siegten die Irländer mit 2 : 0. Die IwdfabrmeMerschaft von Zagreb Dienstag, 25. M"i. Ljubljana, 11 Schulfunk. 12 Schallpl. 18 Lieder auZ Istrien. 18.40 Philosoph. Poriv. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Hörspiel. — Beograd, 18.05 Schallpl. 19.30 Nationalvortrag. 20 Volkslieder. — Prag, 17.25 Blasmusik. 18.10 Kammermusik. 19.10 Militär- der Lewington leitete, der BASK mit 5 : 0 glattweg über »Jugoslavija« die Oberhand behielt. Zu einer. Punkteteilung kam cs gestern in Zagreb, wo die Partie HAŠK—»H ajdu k« nach trostlosem Hin und Her mit 0 : 0 unentschieden schloß. Die Sensation der gestrigen Ligarunde war die Niederlage des frischgebackenen Staatsmeisters »G radjansk i« in Sarajevo, wo die »S lavi j a« über ihn einen bedeutsamen 2 : 0-Sieg feierte. Allerdings waren die Zagrebcr mit 6 Ersatzleuten angetreten. Die Tabelle weist nach der gestrigen Runde folgenden Stand auf: 1. Gra-djanski 27, 2. BSK 21, 3. Jugoslavija 21, 4. Hajduk 20, 5. Slavija (Sarajevo) 17, 6. BASK 14, 7. HAŠK 14, 8. Concordia 13, 9. Ljubljana 13, 10. Slavija (Osijek) 12 Punkte. wurden vergangenen Sonntag auf der 100 > Kilometer langen Strecke Zagreb—Kosta-: kouzert. 20.10 Kompositionen von L. Bella, njevica—Zagreb ausgetragen. Als Sieger Zürich, 19.15 Schallpl. 19.55 Orchester- ging der junge Prosi nek in 3:1.25 hervor. Zweiter wurde P okupcc in 3:4.54 und Dritter Davidovič in 3:4.54.2. Das Juniorenrennen über 50 Ki-! lometer gewann Košar (Eisenbahner) in 1:32.35. -Aapiös" zweiter Tennisfieg gegen „Maribor" W es ! treterinnnen nun in die dritte Runde der jugoslawischen Tennisklubmeisterschaft aufsteigen. Schöner Tennisfieg des neugegrünöeten LawnTenniö-Giubs in Mazsperg Die Herren- und die Damenriege des neugegründeten Lawn-Tennis-Clubs in M a j š p e r g traten gestern in Radeče gegen die Vertreter des dortigen Tennisklubs an und errangen im Kampfe um die jugoslawische Tennisklubmeisterschaft zwei verheißungsvolle Siege. Die Spiele, die sich zu einem sportlichen und gesellschaftlichen Ereignis für Radeče gestalteten, zeitigten nachstehende Ergebnisse: Herren : Wigele (Majšperk)—Dr. Matko (Radeče) 6 : 2, 6 : 2; Gril (M) kouzert. 20.40 Kammermusik. 31.35 Cyrikl-Mechod-Mannerchor aus Zagreb konzertiert. Paris, 18 Klaviermusik. 20 Heitere Sendung. — London, 19.30 Oper. — Mailand, 17.25 Klavierkonzert. 21 Operettenmusik. -Budapest, 18.15 Zigeunermusik. 19.20 „Ri-goletto", Oper. — Wien, 7.10 Frühkonzert. 10.10 Für den Imker. 12 Mittagskonzert. 1(5 Schallpl. 17.30 Viokinvorirüge. 18.35 Französisch. 19.40 Konzert. 20.20 „Der Talisman" von Nestroy. — Deutschlandsender, 18 Virtuose Musik. 19 Sang und Klang. 02 Tanzmusik. — Berlin, 18 Konzert. ]9.V> Schallpl. 20.10 Bunter Abend. — Breslau, 18.15 Grieg-iStunde. 19 Blasmusik. 20.10 A'bendkonzert. — Leipzig, 18.10 Reisevor-trag. 18.30 Konzert. 20 Tanzmusik. — München, 18 Konzert. 19.15 Lustspiel. 20 Bum Abend. Die Folgen. »Wie ist Ihnen eigentlich die Kneiperei gestern bekommen?« — »Ganz gut. Nur meine Frau ist ziemlich Ing. Piatnik (R.) 6 : 3, 6 : 0; Ing. Schu- i heiser.« ■Tgen des Regenwetters am Samstag Urde erst am gestrigen Sonntag der Da-' Denti “nniskampf zwischen »Rapid« und a r i b o r« zu Ende geführt. Auch ge- »M t^'11 behielten die ausgezeichneten Ver-n- ‘“rinnen »Rapids« auf der ganzen Li-Ij® die Oberhand. Zunächst wurde das b 'm Stand 6 : 1, 5 : 5 abgebrochene “Ppel zum Abschluß gebracht. Nachdem Čutič und Frl. L i r z e r noch ein prl. Spiel Sat7 de abgegeben hatten, gewannen sie den mit 8 : 6 und damit den entschei- fo]nden dritten Punkt. Im Anschluß daran ^ §ten dje beiden restlichen Einzelspiele. Pichst standen sich Frl. Lirzer und Toh V°g!ar gegenüber, die sich einen die d scharfen Kampf lieferten, aus dem 6 . “anatsmeisterin Frl. Lirzer mit 6 : 4, Wi’ 4 als Siegerin hervorging. Es kam ^“derholt zu einem harten Ballwechsel, b l Beiden Gegnerinnen genug Gelegen-z ' ,b°t, ihr Können zu zeigen. Frl. Lir-Sc[ hatte überdies noch weit mehr taktikom Gefühl, sodaß sie auch diesmal “üt sicher den Sieg an sich brachte. Das Č, lte Match sah Frau Babič und Frl. te !1 č als Gegnerinnen. Fr. čutič sicher- Flotten-Krönungsparade in Gpithead stand SlQh bald einen Vorsprung und ver- lesen auch dann zu halten, als ih- v„ Gcgnerin zu energischer Gegenoffensi-, uberRegangen war. Frl. čutič’ Sicher-Vv'ar auch diesmal zermürbend, wo-LFen Frau Babič insbesondere mit treff-ten gesetzten Bällen schöne Punkte mach-au ,Mit 6 : 2, 6 : 2 gewann Frl. čutič Funi (dieses Match und damit den fünften kt für »Rapid«, dessen tüchtige Ver- Am Donnerstagnachmittag fand auf der Reede von Spithead unter Beteiligung von 16 ausländischen Seemächten die bisher größte Flottenschau in der Geschichte der Seefahrt statt, an der über 300 Schiffseinheiten teilnahmen. Die königliche Familie fuhr an Bord der Königsjacht »Viktoria and Albert« die lange Reihe der Sthifie, die über die Toppen geflaggt hatten, ab. Hier sieht man links das Königspaar mit Prinzessin Elisabeth an Bord der Königsjacht. Bilck vom Großlinienschiff »Queen Elisabeth« auf die Jacht »Viktoria and Albert«. (Scherl-Bilderdienst-M.) ,Ma Mover Zeitung" Nummer 1-16. f äe die HutUe h. Kalter Grießpuding mit Erdbeeren und Schlagobers. Von drei Viertel Liter leichtgesalzener Milch u. 13 Dekagramm Weizengrieß wird sehr dick verkochtes Grießkoch bereitet. In das heiße Koch werden 10 Dekagramm Staubzucker, 3 Dotter und festgeschlagener Schnee von 3 Eiklar glatt und rasch eingerührt. Eine tiefe Schüssel wird mit kaltem Wasser ausgeschwemmt, daß heiße Koch eingefüllt, Scheiben von Ananaserdbeeren hineingesteckt, zwei bis drei Stunden kalt gestellt. Vor dem Aufträgen wird der Pudding ausgestürzt, dicht mit Erdbeeren besteckt, mit gesüßtem, steif geschlagenem Schaum von einem Achtel Liter DIE DREI MUSKETIERE •3TX. - « Wf. mmmm Schlagobers überstrichen, rundherum ein Schaumreiferl dressiert und auch noch dicht mit Erdbeeren besteckt. h. Kirschenknödel von Brandteig. % Liter Mehl wird in % Liter Milch über Feuer unter stetigem Rühren gekocht, 1 Dekagramm Butter eingerührt, sobald sich die Masse vom Rande der Kasserolle sowie dem Kochlöffel löst, erkalten gelassen und 2 ganze Eier eingerührt. Ist die Teigmasse glatt und glänzend, nimmt man einen Löffel davon auf ein mit Mehl bestreutes Brett, drückt den Teil mit dem Löffel dünn aus, füllt zwei Kirschen ein und schließt den Teig darüber, sorgfältig zusammendrückend, vollständig ab. Die Knödel werden in schwach gesalzenem Wasser beiläufig fünf Minuten gekocht, 7' 1 Abtropfen auf ein Haarsieb gegeben, in buttergerösteten Semmelbröseln Še' dreht, gut angezuckert zu Tisch gegeben h. Feingefüllte Eier. (Zungenspitzenvef' wertung). Die Dotter von 6 hartgekoch' ten, der Länge nach halbierten Eiern wef' den passiert, mit 8 Dekagramm abgef'e' bener Butter schaumig gerührt, mit je Eßlöffel Senf und Paradeismark, der fest' f ichierten Zungenspitze noch kurz we|' ter gerührt. Mit dieser flaumigen M*' schung werden die Eihälften hoch aufgc' füllt, mit einem Zungenwürfel besteck, auf feingeschnittenem, gut zubereiteten', mit frischgeriebenem Kren bestreute", grünem Salat in Sternform aufgelegt. Kirnet Atwiget Großes Lokal ab 1. JunM“ vermieten. Adr. Verw. eV. Kleine Anzeigen kosten 50 Per» pro Wort In der Rubrik „Korrespondenz" 1 Dinar / Die Ineeratensteuer <3 Dinar bis 40 Worte. 7'50 Dinar für grössere Anzeigen) wird besonders berechnet , Die Mindesttaxe für eine kleine Anzeige beträgt IO Dinar « Für die Zusendung von chlffr. Briefen Ist eine Gebühr von IO Dinar zu erlegen . Anfragen Ist eine Gebühr von 3 Dinar In Poatmarken belzuschliesser Athos tut, als ob er schlafe Die Musketiere trafen den Lord wach in seinem Zelt. Als er sie eintreten sah. drehte er den Kopf ein wenig und fragte: »Meint ihr nicht auch, daß es so aussieht, ais ob der Mond heute Nacht von Blut trieft?« Mylord, heute Nacht haben wir keine Zeit uns den Mond anzusehen,« antwortete Athos s» scharf und schneidend, daß der Lord stutzig wurde. »Meinen Sie, daß auf unsere Schotten Verlaß ist?« »Entschuldigen Sic bitte, Freunde, aber mir träumte vor kurzem, der Mond blute, und die ganze Erde werde von seinem Blut über schwemmt. Ich hafoe immer großes Gewicht auf Träume und Vordeutungen gelegt. Deshalb bin ich jetzt ein wenig schwermütig. Ich denke mir, Sie haben wichtige Nachrich- ten Sonst würden Sie mich ja zu dieser Nachtzeit nicht aufsuchen.« »Jawohl,« entgegnete Athos, »die Nachrichten, die wir haben, sind von besonderer Wichtigkeit. Ich möchte Seine Majestät augenblicklich damit bekannt machen.« »Unmöglich! Der König schläft ja! Es kann wohl bis morgen warten!« »Nein, der König muß jetzt, rleich jetzt Bescheid bekommen. Vielleicht ist es schon zu spät!« »Nun ja, meine Herren, dann folgen Sie mir bitte.« Der König hatte sein Zelt gerade neben Lord Winter, und der Kammerdiener, der die Wache hatte, ließ die drei Herren ohne Bedenken eintreten. Für die Firmung! Handtaschen in verschiedenen Farben von Din. 8.— aufwärts. Für’s Reisen: Handkoffer, Taschen, Rucksäcke usw. in großer Auswahl und zu billigen Preisen empfiehlt Ivan Kravos, Aleksandrova c. 13-_____________ 4994____________ Süßes Bauernbrot. Das schmackhafte, vitaminreiche Vollkornbrot sollen alle essen. 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Iah erlosch das Sicht wieder. Mit merkwürdig schwachen Knien verließ Rainer das Zimmer. Um diese Zeit warnt Irene und Horst Dxitmar bereits unterwegs. Es ging besser, ach- man gedacht halte. Irene bedurfte keiner Wse, wenn sie auch nur langsam vorwärts fernen. Die Heide lag in voller Blüte da. Wie herniedergesunkenes Abendrot dehnte iitl' loas unermeßliche Blühen in die dämmernde Werte. Die weißen Sandwege lagen wie Helte, verschlungene Ränder in dem satten Wickenrot. Seifer Mückenslug flirrte und schwirrte wie seine SiGerfunken durch das scheidende Abendleuchten. Die schlanken Stämme, der grümbehangenen Birken schimmerten weiß. Ernst und dunkel standen rings die Wacholdersäulen. Die Luft war voll und schwer vom Dust sonnengedorrter Kiefernnadeln. Der Weg war weit. Mit Rücksicht aus Irenes Fuß rastete man unterwegs einige Male. Dann ging es mit frischen Kräften weiter. Mer je näher man 'dem Dorf Tarn, desto stiller wurde Irene. Es war dunkel, als sie die äutzersie Spitze des Dorfes erreichten. Die Sterne funkelten hm tiefblauen Himmel, lieber dem Walde stand die schmale Sichel des Mondes. Schräg vor ihnen lag die Hinterfront des Wohnhauses. Rainers Arbeitszimmer war erleuchtet. Die Schatten einer ruhelos wandernden Gestalt zeichnete sich ein paarmal scharf auf den Vorhängen ob. Horst Dettmar wußte nicht, ob Irene es bemerkt Hatte. Es -war still zwischen ihnen geworden. Sie blieben stehen und sahen sich an. Mit einem stummen, aber festen .Händedruck schieden sie. Horst Dettmar wartete, bis Irene im Garten verschwunden war. Dann ging er an der Rückseite des Dorfes entlang bis zur nächsten Querstraße. Wenige Minuten später betrat er das Haus von der Straße aus. Er ging geradewegs auf Rainers Arbeitszimmer zu und klopfte kurz an die Tür. Ohne den Hereinruf abzuwarten, öffnete er 'die Tür und trat ein. Rainer Hatte seine Wanderung unterbrochen. Er stand in der Nähe des dunkelgrünen Kachelofens und sah den eintretenden Bruder mit unverhohlenem Erstaunen an. „Ich habe dir eine Mitteilung zu machen", sagte Horst kurz. Rainer verschränkte die Atme. „Ich wüßte nicht, was wir uns noch zu sagen Hätten." „Möglich, daß du recht Hast. Trotzdem habe ich dir einiges zu sagen, obgleich ich nicht etwa dazu autorisiert bin. Und du wirst mV!, ar.Hören — es handelt sich um deine Frau." Rainers Gesicht verfinsterte sich. „Daß sie dich zu ihrem Anwalt macht, ist ebenso interessant wie überraschend", erwiderte er härter, als er wollte. Aufrecht stand Horst vor ihm. „Das dürste ein gewollter Irrtum sein! Ich habe ganz klar und deutlich gesagt, daß ich nicht autorisiert bin. Ich bezweifle sogar, daß deine Frau mir Dank wissen würde, wenn sie es wüßte. Ich tue es aus eigenem Antrieb und auf eigene Verantwortung. Weil ich es nicht mit ansehen kann, wie du sie —" Er unterbrach sich und fuhr dann ruhiger fort: „Also — deine Frau ist wieder da. Ich l n :ni; ihr zurückgekommen." „So —", erwiderte Rainer nach einer sekundenlangen Pause. Es klang kälter und gleichgültiger, als er wußte. „So —!", fuhr der Bruder auf. „So . . . Das ist alles, was du zu sagen weißt. Wo und unter welchen Umständen ich sie angetroffen halbe, das interessiert dich natürlich nicht! Das ist ja so gleichgültig, so furchtbar gleichgültig! Danach Braucht man ja gar nicht zu fragen, das braucht man ja gar nicht zu wissen, nicht wahr? Dich interessieren ja nur das Hauptbuch und die Kundenkartothek. Im übrigen aber . . .! Du weißt ja gar nicht, was du an dieser Frau hast! Du verdienst eine solche Frau ja gar nicht!" „Darüber wirst du gerade ein Urteil haben —!" ...Hab ich auch, sowohl. Natürlich, du bist ja der Rainer Dettmar, du bist ja so abgeklärt, so erhaben! Es schadet doch nicht, wenn dieser Rainer Dettmar statt des Herzens einen Eisklumpen in der Brust hat! Wenn daran schließlich auch ein warmblütiger Mensch zugrunde geht, nicht wahr? Soviel Er steht jedenfalls fest: Wer seine junge $ra t in der Hochzeitsnacht allein draußen He*11/1!' irren läßt, der ist nicht wert, daß ikw Sonne bescheint." r Horst trat einen Schritt auf den $ru"e zw ,.tl „Wenn du mit einer jungen Frau ww anzusanyen weißt, warum Hast du da" überhaupt geheiratet? Wenn deine Frau l' gleichgültig ist, warum hast du sie dann 9 rade geheiratet? Hast du dich etwa verkauf Verkauft, um die Betriebe allein in . Hand Behalten zu können? Ohne Rüst!’ ■darauf, daß eine Frau Anspruch daraus 4 ' als fühlender Mensch gewertet und 6eyfl Mt zu werden? Pfui, schämen solltest dich!" Rainers Stirn färbte sich dunkelrot ließ die verschränkten Arme sinken. , „Mäßige dich!", warnte er mit bult‘ flockender Stimme. Horst ließ sich nicht beirren. ftet „Jawohl, schämen sollst du dich! „ warst du es, der dem Bruder Moral?" halten konnte. Ich will nicht mal abst'-'-^g daß du Ursache dazu gehabt hast. Iw j, jetzt auch keineswegs Revanche üben „ mein Mütchen an dir kühlen. Wer ^ gere auch nicht, es offen einzugestehen^-, es mir wohltut, dir sagen zu können: me dich!" Es tut mir wohl, weil ich Clsttclt eine junge Frau sagen kann, die ° und schätzen gelernt habe, und der ich eilt ganzem Herzen wünsche, daß sie einnst1^ ganzes, volles Glück finden möge. hu alleinstue ich es. Ich bezweifle zwar, mir von irgendjemanden — und DDll,®it gleich gar nicht — ins Gewissen reden wirst, aber ich will wenigstens getan ^ was ich für meine Pflicht halte, >m Uft ich überhaupt tun konnte. Das Weites du nun mit dir selber abzumachen. (Fortsetzung folgtst^ Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor Für den Herausgeber u. den Ur° verantwortlich Direktor Stanko DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor,