.v! «8». Freitag am «3. December R8SH. Die Lalbachcr ^.>iwm," erschein«. ">it «>l<,nas,.».' drr Hmin- >», ^,rrt,q>, t,nM,. "„!> s^t ,a,»n,t dn. Äe,laqen „n <5o«,vt°>r qann"l,r>q ,, ^., halbjäl.ri« '. ss. 30 s,, ...,l ss'^?b7 d nn «lmnvtoir q.n,jährig ,2 ,1., <»"!,',.l> ,,q l , ^.r -'" 3,"^ „>., in's Ha»S ,.»d bc, l l',ä l. l > q 3« f., m^r zn entrichten. Mit ber ^ ,1 v°rt.- t/i .>...> i'.s,vi.7 »nter Kr." »"d gedruckter ?!dre„. !.» si., h a ! l'».i h r< g 7 ft. 30 lr. - In ,er o„ sq r l'ü l, r fur e,»e S>'>,lls!,<.f« «a,m, »els,!!.c» fnr ^i»,' ' >' ''<»> ^s tmV'"fr. ,i>r Pvnm.,iqe> lr.. s,,r 5rei»n,,»d 40 lr, ,,.r , Ma! nnn, ch..l».„' i'ss nach dci» „PN'msorischcn Arsche um» <'». '.'.'lN'sml'cr >«50 siir Inf^timiMmptl" iu'ch !<> sr. sur^inc j.'d.s>!!.i!iqe ««inschaltung l,i^» z>, r,ch„.». Amtlicher Theil. ^Ve. k. k. apostol. Majestät haben mit aller-höchster Entschließung vom 3. dieses Monats das am heutige», Tage mit dem l.XXII. Stücke des allgemeinen Neichsgesel)- nnd Negieruugsblattes uuter Nr. 260 ausgegebene Forstgesey mit nachstehendem allerhöchsten Patente allergnädigst zu erlassen geruht: Wir Franz Joseph der Erste, von Gottes Gnaden Kaiser von Oesterreich; Konig von Hun-gärn nnd Böhmen, Konig der Lombardei und Venedigs, von Dalmatieu, Croatieu, Slavonien, Galizieu, Lodomerien und Illyrieu, König von Jerusalem :c. :c. ic- n,^uö) N2NiN',,'^ i Die Slcherstellung der in alle MWveMtnisse eingreifenden Holzbedürfuisse hat der Regierung stets die Verpflichtung auferlegt, für den besonderen Schul) des Eigentbumeft. der Erhaltung und Pflege der Wälder und Holzpstauzungen, durch eigene Geseye nnd Vorschriften Sorge zn tragen, welche in den einzelnen, für die verschiedeneu Theile Unseres Reiches erlassenen Waldordnungen aufgenommen find. In der Betrachtung, dasi diese vereinzelten Wald-ordnungen vielen veränderten Verhältnissen nicht mehr ganz entsprechen, finden Wir, nach Vernehmima. Unserer Minister und uach Anhörung Unseres Reichsrathes, für nachgenannte Kronläuder, nämlich: das Erzkerzogthum Oesterreich unter und ob der Euus, das Herzogthum Salzburg, das Herzogthum Sceiermark, das Herzogthum Käruren, das Herzogthum Kram. die gefürstetc Grafschaft Görz und Gradiska, die Markgiafschaft Istrien, die Stadt Triest mit ihrem Gebiete, die ge-fürstete Grafschaft Tirol und Vorarlberg, das Königreich Böhmen, die Markgrafschaft Mahren, das Herzogthum Ober- und Niederschlesien, das Königreich Galizien uud Lodomerieu, mit deu Herzogthümeru Auschwil) uud Zator und dem Großhcrzogthnme Krakau und für das Herzogthnm Vukowiua das gegenwärtige Forst-gesey zu beschließen, mit dessen Wirksamkeit die bis nun in den bezeichneten Kronländern bestandenen forst-polizeilichen Vorschriften außer Kraft gesept werden. Uebrigens beginnt die Wirksamkeit dieses Geseycs am ersten Jänner 1853 uud dasselbe findet, in so fern es gewisse Handlungen für strafbar erklart, auch auf schon anhängige Untersuchungen uud früher vorgekommem Fälle Auweuduuq, wenn die leyteren keiner strengeren Behandlung, als nach dcu früher bestaudeuen Vorschriften unterliegeu. (Folgt der Tert deS Forstgescftes.) Gegeben in Unserer kaiserliche,, Haupt- und Residenzstadt Wien, am dritten des Monats December im Eiittausend achthundert zwel und füufzigsteu, Unserer Reiche im fünften Jahre. Franz Joseph ,». ,». (1.. 5.) Gr. Vuol>Schaueu steiu m. ,,. Bach m. p. Thiunfeld l». z». Auf Allerhöchste Anordnung: Nansonnet m. p. Se. k. k. apostol. Majestät hüben mit allerhöchst ""te,'zeich,ietel„ Diplome den k. k. Hallptmaui, im ersten Artillerie-Regnmute. Joseph Ungar, in den Adelstand des österreichischen Kaiserstaates mit dem Ehrenworte „Edler vou" allerguädigst zu erhebcu geruht. Se. k. k. apostol. V^ajestat haben mit allerhöchster Eittschließuug vom li. December d. I., dem Cantor am Gra»rr Drmcapitcl, Michael Fekcte, den Titel eiins Bischofes von Novi allerguädigst zu verleiheu geruht. Von dem k. k. Finanzministerium ist der Einnehmer des Werscheher Steueramtes, Joseph N o-votny, zum Revidrnten und Vorsteher des provisorischen Rechuuugs-Departements für die directen Steuern bei der Finanz-^andesdirection in Temeövar l ernanut wordeu. Das k. k. Finanzministerium hat deu Vicesecretär der lombardischen Finauzpraftctur, Stephan Edlen v. Valvi, zum Secretar daselbst ernauut. Am l4. December 18!i2 wird iu der k. k. Hof-und Staatsdruckerei in Wien das I.XXll. Stück des allgemeiueu Reichsgesey- uud Regierungsblattes, uud zwar vorläufig blosi iu der deutschen Allcinausgabe ausgegeben uud verseudet werdeu. Dasselbe enthalt unter Nr. 2.'i<). Das kaiserliche Patent vom lt. December I8.'i2, wodurch für die Kronlälcher Oesterreich unter m,d ob der E,...., Salzl'...,. Gt-iermark. Kärnte... Krau,, Gorz, Gradiosa, Istrien, Triest, T.rol ,„,d Vorarlberg, Böhmen, Mahren, Schlesien, Galizien mit Krakau nud der Bukowina, ein „tües Forst» geseß erlassen und vom 1. IciuM 1883 ange» fangen in 2Zirksamkeit gesetzt wird. Am 11. Dscember 1852 wurde zn der italieinsch-deutscheu Doppelausgabe des Jahrganges 18!!1 des allgemeinen ReichsgeseN- und Regierungsblattes, das alphabetische Register in italienischer Sprache ausgegeben uud versendet. Wien, am 13. December 1«62. Vom k. k. Nedactiousbureau des allgemeinen Neichs-gesep- nud Regieruugöblattes. Nichtamtlicher Theil. Das neue Forstgcsotz. - Ein kaiserliches Patent vom 3. December 18.';2, wirksam für die KroMnder Oesterreich unter und ob der EnllS, Salzbulg, Steimnark, Karltten. Krain, Göiz, Gradiska. Istrien, Triest, Tirol und Vorarlberg, Böhmen. Mahren, Schlesien. Galizien mit Krakau und der Bukowina, ist erssossen. wodurch ein neueS Forstgesel) erlassen, und vom 1. Iäuuer 18!l3 angefangen, in Wirksamkeit geseyt wird. Die wesentlichste, Vestimmuugeu desselben sind folgende: Die Forste werdeu unterschiede,,: in Neichs-forste, iu Gen,eindewälder und iu Privatwälder. Ohne Vewilliguug darf keiu Waldgrund der Holzzncht entzogen und zu anderen Zwecken verwendet werden. Frisch abgetriebene Waldthrile sind bei Reichs» und Gemeindeforsteu spätestens binnen fünf Iahreu wieder mit Holz iu Bestaub zu bringen. Bei Privatwäldern können uach Umständen anch längere Fristen gewühlt werden. Kein Wald darf verwüstet, d. i. so behandelt werden, daß die fernere Hcchucht dadurch gefährdet oder gänzlich unmöglich gemacht wird. Eine Waldbehandluug, durch welche der nachbarliche Wald offenbar der Gefahr eiuer Nindbeschadiguug ausgesetzt wird, ist verboten. Uebertmuligen hiilgegen werden mit 20 bis 200 st. CM. bestraft. Wälder, auf welchen Emforstungen (sogenannte Waldservituten) lasten müssen uicht bloß erhalten, sondern auch i„ angemessener Betriebsweise nachhaltig bewirthschaft« werden. Die Waldweide darf in den, zur Verjüngung bestimmten Waldtheilen, in welche», das Weidevieh dem bereits vorhandenen oder erst anzuziehenden Nachwüchse des Holzes verderblich wäre (Schonungsflächen, Hegeorte), nicht ausgeübt und iu die übrigen Waldtheile nicht mehr Vieh eingetrieben werden, als da. selbst die erforderliche Nahrung findet. Bodenstleu darf. iusoferue sie ans abgefalleneu Blättern ^anb und Nadeln) und Moos besteht, nur mit hölzernen Rechen gesammelt werden, und eS lst keinesfalls gestattet, mit denselben auch die Erde sden B,oden s.lbst) aufzukrapeu und zu sammeln. Die ÄMre^ (SchuMl-streu, Hackssreu. Graßet), wo solche iMch> ist zu. uächst in den Fällnngsorten (Abtriebs- u»d DM), forstungsschlägei,) zu gewinnen. Nach Maßgabe besonderer Bestimmungen haben die Vesipee von Wäldern auf welchen Emforstnugeu lasten, den Berechtigten das ihueu Gebührende an Holz oder Streu nach vorausgegangener Anmeldung zur angemesscmn ?eit auzuweiseu. und die ausgewiesenen SchouunMächel, mit entsprechende», Hegezeicheu zu verseheu. Tag und Ort der Anweisung, sowie die erfolgte Ausscheiduna. dtr Schommasfläche., si„d den Berechtigten vo» den Waldb'sm...« d..rch di« Gememderorsteher gehöria b^ Herbste oder .m Winter bei Sch,ee erf^« Ä"farbmnng u«d Bergung tz,« Holzeo der' F.Unun one Verzug angereiht werden. Im Uebrigen das Holz auch m, Frühjahre nnd Sommer gewönne, werden, es .st j,doch alsdann spätestens vor Veainn des nächsten Frühjahres aus dem Walde zu sch^„ Alle Forstproducte müssen auf den bleibenden oder .oust angemessenen, vom WaldbesHer zu bezeichnenden Wegen, Erdr.esen oder Erdgefc.hrten aus dem Walde geschafft werden. Gemeindewälder dürfen iu der Reael mcht vertheilt werden. Die politischen Behörden habeu d.e Bew.tth,chaftung sämmtlicher Forste ihrer Vez.rke .m Allgemein zu überwachen. Die Holztrifft (Brining des Holzes zu Wasser im ungebundenen Zu-stände, odcr sogenanntes Schwemmen, dann das Flößen gebundenen oder ungebundenen Holzeb mit Hllfe eigcuer Flösiereigebäude). so wie die Erricl'tlüi.i von Triftbauten (Echwemmwerkeu) bedürfen der besonderen Bewilligung. , Bei Amnachuug von Feuern und dem Gebrauche feuergefährlicher Gegenstände in Wäldern und am Rande derselben ist mit strenger Vorsicht vorzuachen Jeder, der >m Walde oder an dessen Rande cm verlassenes und «lMdgeloschtes Fener trifft, ist „ach Thunlichkeit zu dessen Böschung verpflichtet. Alle um-l'egeude,' Ortschaften könne» von dem WaldbesilM. dem Forstpersonale oder den Ortsvorständen zur Böschung des Waldbrandes aufgefordert werdeu. Auf die Beschädigung der Wilder dnrch Insecten lst stets eiu wachsames Auge zu richten. Die Waldeige,,-chlimer oder dessen Personale, welche derlei Beschädigungen wahrnehmen, sind, »enn die dagegen ang?, wendeten Mistel nicht zureichen und zn besorgen steht daß auch nachbarliche Wülder von diesem Uebel er'« griffen werde», verpflichtet, der politischen Behörde bei Strafe von fünf b»K fünfzig Gulden tzM so' gleich die Anzeige zu erstatten. Dem Forstverwaltunas-Personale lst ein angemess Fuß breit; die Höhe, ohne den Deckel mitzurech. neu, beträgt 4 Fuß, uud ist sammt diesem 2:^ Tonnen, oder 430 Ceutner schwer; zur Transportirnng desselben werden sonach, an der Ebene, dreißig Pftrde erforderlich. (DiuvoIlNll,.) * Wien, 11. December. Mehrseitig eingelaufene, jedoch übereinstimmende Nachrichten ans Ungarn melden, daß sowohl der wichtige Act der Einführung oes allgemeinen bürgerlicheu Gesetzbuches, als jener der unmittelbar darauf erfolgten Anfhebnng der Avi- , ticilät, mit freudiger Anerkennung begrüßt worden sind. ' zösische Gesaudte am hiesigen Hofe, Hr. de la Cour, seinen Posten verlassen, uud durch eine Person der älteren französischen Diplomatie ersetzt werden wird, entbehrt jeder Vegrüudung. — Das Finanzministerium hat im Einvernehmen mit dem Unterrichtsministeriuin mit Erlaß vom 4. d- M. genehmiget, daß iu einzelnen Fällen n»d dort, wo der amtliche Bedarf es dringend erheischte, diejenigen R^chtShörer, welche die juridisch'politischen Studien im Jahre Ittili—U2 absolvirt haben, und in die finanzielle Couceptspraris einzutreten gesonnn" sind, von der driven Abtheilung der theoretischen Staatsprüfungen dispensirt, und als formliche Con-ceptspractikanten in Eid nnd Pflicht genommen wer- ^ den dürfen. Dieser Begünstigung können sich aber nur jene Nechtshörer erfreuen, welche sich um die Aufnahme bis zum Ablaufe des Jahres 18K3 melden. — Mit dem morgigen Tage treten die Bestimmungen wegen allerh. Orts verordneter Anfhebung des Notariatszwanges iu Nieder- uud Oberösterreich, dann Salzburg, in Wirksamkeit. — Dem Vernehmen nach haben die Privat-Ei-senbabndirectionen in Oesterreich die Absicht, die von der Staatsverwaltung eingeführten Fahrkarten neuer Form gleichfalls in Anwendung zu bringen. — Der Congreß des deutsch-österreichischen Tc-legravhenvereins wird im Monate März in Wien abgehalten werden. Es ist bereits eine große Menge Material für diese Zusammenkunft vorbereitet, nnd werden besonders die Bestimmungen wegen Anschluß mehrerer ausländischer Telegraphen an die vereinS-inländischen Linien zur Verhandlung kommen. — Verläßliche Berichte ans Dalmatien machen die Mittheilung, daß dort, wo früher fortwährend Steuerreste und Steuer-Erecutiouen bestauben, die Steuern Mt sehr regelmäßig und mit großer Bereit-willigkelt eingezahlt werden. — In dem an der Budweiser Pferdebahn gelegenen kleinen Pfarrdorfe Weinberg wurde i>n vorigen Jahre in derKi''"" ein bis jetzt nicht beachtetes werthvolles Klv sw'rk aufgefunden. Dasselbe besteht in einem, die Höhe der Kirche messenden, dlirchai'^ aus Holz geschnittenen Altarbilde, welches geeiaF ist, sich an künstlerischer Vollendung nnt Allem z" messen. was in dieser Art die blühende Kunstperiode des 1ll. und 16. Jahrhunderts an uns vererbt l)^-An einer Copie dieses die Bewunderung allge""" erregenden Kunstwerkes wird berrits gearbeitet. _^ Wie der „Agramer Zeitung" aus Fiume qeschrieben wird, hat eine dortige Corporation nach längerer Berathung beschlossen, sich bei Begrüßung 1237 des neuen Obergespans, Herrn von Kellersberg, der französischen Sprache zu bedienen. — Eine rührende Feier vereinigte am 9. d. M. auf dem Mayleinsdorfer Fnedhofe eine große Zahl von Schülern, Freunden und Verehrern des ihnen, wie der Wissenschaft zu früh entrissenen Professors Grauert. Es galt der Inaugurirung des einfach schönen Denkmales, das die Pietät seiner Schüler ihm errichtet hatte. „Dem edlen Manne, dem ernsten Forscher, dem väterlichen Lehrer die dankbaren Schüler", so lantet die Inschrift des Granitdenkmales. Ein Vocalqnartett eröffnete nnd schloß die Feier; ihr Hauptinhalt war eine treffliche, vom Herzen kommende und zu Herzen achende Anrede des Hrn. Aloy6 Morawil) an die Versammelten. __ In Orsova lies; der Inspector der privil. H"r LazaricS, zum Andenken an jenen Tag, an welchem der Geselle schaft die hohe AnSzeichnnng zu Theil wurde, Se. Majestät bei der im Laufe des vergangenen Sommers vorgenommenen Nnndreise zu beherbergen, in dem Zimmer, wo Se. Majestät die Nacht zubrachten, eine weiße Marmorplatte mit folgender Inschrift einsehen: FRANCISCUS JOSEPHUS I. IMPERATOR AUSTRIAE ITINEUE SV\ PERLUSTRANN REsiNA HIWO TERMINALLY! LOCUM SUA PRAESENTIA CLORIFICAVIT XV. CAJ.END. AUGUST 1 8 -f) 2 ET TUNG HAS AEDES INHAB1TANS IN HOC CUI5ILI SOMNUM COEP1T. — Mit dem lebhaftesten Bedauern vernehmen wir. daß bei den Arbeiten, welche im Salzberge zu Aussee in Folge des nahezu bewältigten Grubeubran-des zur Ventilation einzelner Gnibenstrecken begonnen werden mußten, der dabei besonders thätig gewesene auszeichnete Ischler Salzbergschasser Mathias Zierler sich von seinem Diensteifer so weit hinreißen ließ, gegen ausdrückliche ämtliche Anordnungen mit ,wch drei dortigen Vergml'eitern die von tddtlichen Gasen stark erfüllte Ferdinand - Hauptschachtricht zu besichtigen, wobei er mit seinen Begleitern den Tod fand. — Der bekannte Hr. Havas, Chef deS Lurean N 1. Jänner 18ii3 ab auf allen Gettcidemärkten des Landes genau die Ab- und Zufuhr der Hauptgattungen: Weizen, Roggen, Gerste und Hafer, mit Angabe des Landes, woher die Zufuhr kommt, und das verkaufte Totalquantnm ermittelt werden soll. Hannover, 1l). December. In den lepten Tagen ist — einem hiesigen Blatte zufolge — den städtischen Schulen eine Verfügung des Magistrates zugegangen, worin ihnen angezeigt wird, daß von nun an für jede Schnle eine Commission bestehe, gebildet aus dem Director, einem Magistratsmitgllede und eiuem Geistlichen. Es soll der Geistlichkeit durch diese Auordnung Gelegenheit gegeben werden, sich von dem Vorhaudeusein eines echt christliche« Sinnes in den Schulen der Stadt zu überzeugen. Dem Geistlichen soll bei LehreoErnelinungen, Eucwerfung deö Stundenplans und organischen Veränderungen der Schulen eine Mitwirkung eingeräumt sein, sowie die Berechtigung, dem Unterrichte in den Schulen nach Belieben beiwohnen zu können. Sch w e i;. Vern, 6. December. In seiner Sipung des großen Raths hat der Buudesrath die verschiedenen Deparcemente für das Jahr 18^3 besetzt, wie folgt: 1) Policisches Departement: Dr^ Näff, Stellvertreter Dr. Furrer; 2) Iuneres: Franscini. Stellvertreter Ochsenbeiu; 3) Justiz und Polizei: Dr. Furrer, Stellvertreter Druey; 4) Militär: Ochsenbein, Scellveltrecer Frei; 6) Finanzen: Druey, Stellvertreter Munziuger; 6) Handel und Zölle: Frei, Stell» Vertreter Franscim; 7) Post- und Vaudepartemeut: Munzinger, Stellvertreter Dr. Naff. Der große Nach von Waadt hat emen Beschluß gefaßt, nach welchem die aus capitulirteu Militärdiensten heimkehrenden Officiere uud Soldaten für würdig erklart werden, in der Miliz ihres Heimatö-cantons zu dienen. Durch ein Promemoria deS Hrn. Charles ist in neuester Zeit eine bemerkliche Aufregung im Canton Freiburg hervorgerufen worden. Es wird in dieser Schrift Gerechtigkeit für daS Volk von Freiburg gefordert, uud da solche uicht anders erlangt werden köuue, als nach Veseitignug der jchigen Verfassung, wird diese als nothwendig bezeichnet. Schon haben viclc Pe.scmen dnrch ihre Unterschriften bestätigt, daß sie von dem Beschlusse der B.mdee ersten industriellen und vorzüglichsten Künstler Bel. gienS werden sich an der Ausstellung betheiligen. Von Brüssel kaun man in 26 Stnuden iu Dublin sein; doch sollen noch besondere billige Schnellfahrten da. hin eingerichtet werden. Telegraphische Depeschen. '' Fluren;, 11. December. Eine Deputation ans Bastia hat von den Erben des Bildhauers Ba-tolini eine Scatue Napoleons um 32.000 Francs angekauft, welche in Bastia auf der, der Insel gegenüber liegenden Küste aufgestellt werden soll. " Turin, 13. December. Die Kammer beschloß, die in Betreff der Einziehung der geistlichen Güter eingelaufenen Petitionen zu prüfen. Auf eine Aeußerung deS Abgeordneten Borella erklärte der Minisserpräsident, daß die Regierung in jedem Augenblicke bereit sei, die Discussion dieses wichtigen Gegenstandes aufzunehmen. — Paris, 14. December. Die Reise deS Kaisers nach Compiegne ist, wahrscheinlich aus Gesundheitsrücksichten, aufgeschoben worden. — Madrid, 9. December. Petitionen, welche die Freiheit der Wahlversammlungen verlangen, werden von der Negierung zurückgewiesen. Druck und Verlag von I. v. Meinmayr und F. Vamberg in Laibach. Verantwortliche Herausgeber und Redacteure: I. v. Hlcinwayr und ^ P—^------ Telegraphischer <5vurH«Vericht der Staatspapiere vom !6. December 1852. VtaatSschuldv»rschr»lbung,n zu 5 r«t. (in 0 ^ 138 für t<>0 st. Neues Anlchcn Kittel« ^. . . .^ ^^.^. . 94 7/8 detto wilder» 6. . . <.' . ^. . 10ft 5°/« 1852........... . . 941H i Vanl-?lctien. vr. Stück 1351 fi. ln n E. M. ,'' , ,'.' '^ Wechsel. liours vom l 6 Decenter l^<52. Amsterdam, für 100 Thaler Current, Rthl. 158 Vf. 2 Monat. Augsburg, ,ür «0« O'uld,» (5ur., ^">^ l^^i/8 Nso. ssranlfurta.M., (fi>l,20sl. s>,dd. V,r) t!»s-Währ. lm2^ !/i sl. Fuß. Guld.) N3 5/8 G. 3 Monat. Hamburg, für llw Thaler Banco. Rtlil. 170 1/^ Vf. « Momis. livorno, für 3<)U Toscanischc iüre. Ould, l 12 Bf. « Monat. London, fur 1 Pfund Sterliu, Gulden i ,. ^ ' ,^ zn^,^^ Mailand, für 3<»N Oesterreich. Lire. Guld. 1 l3 1/^ 2 Wo»>,t. Marseille, sin ZU0 Fransen. . Guld, 133 5 TouvcrainSd'or's ' 7'j,^. . '. . ^^Mf)'',.,^) Nuß. I.iwerial />'«!, ^. . . . >H- M^ 9.20 Friedrichsd'or's, ..... ,^ .. ^»c, °^ l)-^ Eilberagio ........ — 1^ Getreid - Durchschnitts - Preise in Laibach am 15. December l852. Marktpreise Magazins. Ein Wiener Mehen ^"'^' ^^. ^ ^ ^"l^ kr. sfl^ kr^^ Weizen ... 4 40 4 40 Kukurutz ... — ^ 3 lg Halbflucht . . — — 3 Z6 Korn . . , .. 3 44 3 50 ^"ste - - M-«. ' , " 3 - Heiden . .'^ n^o'.^ ^ ^ Hafer . . . I itH' l 48 der hier 'Annefunlmenen und Abgereisten Den l5. Dece »lber 1852. Hr. Graf illimcl). k. k. Kmnmeie»'; — Hr. Fell-ner, SlaatZbuchhalter; — H>-. Wood, Rentier; — Frl. Re,ew5ky, Privat?, — und Frl. Tetel, Beam tenscochtel-, alle 5 von Wien nach Tiiest. — Hr Graf Hartiq, Nentier, von I^eusteii,. — Fr. Oräsin Sidonla Brunsjvick. Privace; — Hr. Guinprecht, Rentier; — Hr. Joseph Genoms.', Haüdelsaaent; — Hr. Philipp Comelli, HandelSleisender; — und Hi, Georg Istenich, Bürger, aUe 5 von Triest nach Wien. — Hr. 0 Donsch, Pliracier, von Wie» nach Venedig. — Hr. Tonele, Handelslnain», von Tuest nach Marburg. — H>. Eberharde, Handelsmann, von Gratz nach Mailand. , ,^<'.^^ 7"-!,),^^« l)'" g. »784. (3) Danksagung. Dei Beamte der L^idacher Zucker-Raffinelie vo» Arnstein sk Gskeles, Hr. Stefan Vihovsky, ist nach eiliem zweijährigen Krankenlager heute verschieden. Obwohl nicht lange in dem genannten Etablissement angestellt, hat dennoch dir Direction der Fabrik, wie schon bei vielen andern Fällen, den Dahingeschiedenen wahrend der ganzen langen Dauer seiner Krankheit auf das großmüthigste mit allem Erforderlichen unterstützt, und dadurch einen neuen glanzenden Beweis des bekannten Wohlthatigkeits. sinnes geliefert. Im Namen des Verblichenen glaubt nun den gefühlten Dank für alle erwiesenen Wohl-thaten aussprechen zu müssen ein Freund des Verstorbenen. Laibach am >3. December 1852. Ü. l?74 (2) Nothgedrungene Erwiederung. Die vom Herrn Peter Gilly gegen mich erlassene Warnung weise ich mit Entrüstung zurück und es diene hiernit Jedermann zur Kenntniß, daß ick der alleinige und rechtmäßige Eigenthümer des unweit dem Cyliseum gelegenen Ringelspieles bin, dasselbe auch faetisth besitze und nach Lehre des §. 323 a. b. G. zur Angabe des Titels nicht aufgefor. dert werden kann. «>- -« Johann Auschitz. Z. 1753. (3) Ein schönes Landhaus zu ^na^..n, verkaufen!.^,^ Der Magdalenenhof nächst vem war^ men Bade, ^ Stunde von Villach in Karnten entfernt. ist aus freier Hand zu verkaufen. Derselbe ist ganz neu gebaut, enthalt ,l) eingerichtete Zimmer, Küche, Keller, Stall, und steht in einem neu angelegten Parke. Die nähere Beschreibung der Realität zu erfragen beim Eigenthümer derselben zu Villach, so wle bei Johann Kastell ltz, am oauptplatz Nr t) in Laib ach. Z. ,797. (l) ZwnDchabmkm, davon eine für elnen Herrn Stabs-die^, Wilts.« fiw, mea subalternen Öfftcier, ganz neu und nach der neuesten Vorschrift, sind unter den Fadriks p ret sen zu haben bei Johann Suppanz, Iudcngasse im Hutgewo'lbe. Z. 1674. (3) Bei «/<>/,. 6sioF«i«F«i >n Laibach sind zu haben: Neue Gold- und Oilberqrube, l!,tha>lein> die wundersamsten nnd wichtigsten sympathetischen nnd magnetischen Geheimmittel l>eS Sll'crlxa MitiNt»,!, Thel^'hro^us P!lln,clfus, A>il!l'p!l lioil Rct-tcshcim lc>, qeqen manche oft für unheilbar gehaltene Htral,kl)e>tei: u,,d <Äcl'!,-> chcn. so w,e merkwürdige, i» das Gebiet dcr Hauß- u»!) liandwirthschaf' einschlagende Mil« 'Heilungen zum Nuhen u»i> zur Uxterhalinug. Preig i'lir 24 ?r. »^5^ Vun diesem nützlichen Büchlein sind be ^^^reits « i w. Nebst wnndersamcu Gel,e,»n!i!s«,'!! zu,!, ^tl!<)!>i! u»d Ver« ^»lige» !»r ^ül crnidinl, besonders fill' jede >s)al!Sl)alt l,q. Preis nur 24 kr. Franzbranntwein und Salz, oder W. Aee's Universal Heilmittel geuen inncrü u»d änßcre Kiantheilen, z, V.: ^e,,eü Auqen-enfzÜ!iduncpsl,<"en, Krebsschaden. Nud^rathschnierzcn, Ncruenzofälle, Ohrenschulerzen, Nhil!-lncNöiuuö, llntcilcideeil^zündllüqen.^ahnschliierzcn, Brand« wuttden. Verwundungen aller Art :c. ^^d!'^ Pi'cis ,5 tr. ^5" William «ee's Mittl ist i„ ssnglanl, mid Friul'« reich >i>it dcm li!ii,el)euc>'stc!l Veifall aufqcnonnncn worden, li M Heft von h Voicn 3?l't >n !«z>.,^^« ^ .^. ^ ,! ^M. .Na» mache sich, ohn^ ^ ^» gr. ^, mit s^i ft,nen ^Ä lll? «Ä «<5^ß4 Wo^uc'<»^I>l..»a. zur ?!!>. « <^ ^ .", ' ' "'in lch. , H!)" "".......<«^tt> - <<^» o^ - -,,M illnicruftld, Prof. Scrllhnns, Castclli, SriNpnr,,er, Annstnsi»«' «ürün, Fr. Halm, Hcl'licl, E Höscr, ^c. R. Vo»l, Dr. M. Wanner, ^cdlik u. A. — Dil' öffcntlichc ,krilif hat sich auf da6 (>>>insti^stc übcr dicft lilcr. art. Ilulcl'ttch»!!!!!^ aiisqespr^ch!,! ^ wclche n» Organ nicht nur f»r dic- schöligeistig,', ftnidern auch populär-wissenschaftlichi' ^!t,rat»r d!'s I„ ,,. Aü^laüd^ l'ildct, und dil' wachsende Theilnahme des Pnl'licums, die wiederholte Auftaun nöthig inachte, jpncht am besten für da«'! Zciiqe>»äs,e dieses Viichss. Diese Aneriennnug veranlaßt unü auch, in unsern Bemühungen für dir Hebung seine« innern nüd äußeren Werthes unablässig fortzufahren. l^T" DaS C,wmmen. In Orten, wo sich teine Buchliandlung befindet, wende man sich gefälligst an die Unterzeichnete, welche cpränunnration «iltcr nachstehenden Vedingnnge» annimmt: ^iir frankirte Versendung «nter Hlrenzband pr. Ial>rgang ft. 2. Die Haupt-Hgelttur der lit. art. Flith. d. Oesterr. Lloyd. Hoher Markt, Ecke der Wippliuger, Straße, Nr. :i««. -Zll gefälligen Aufträgen enipslehlt sich Ioh. Giontiui in ^«ibach. 3- 1717. (2) J. NavraliVs slowenische Sprachlehre mit der vollständigsten Rechtschreibung und einem alphabetischen Verzeichnisse juridischer Ausdrücke, bei «4»<««„,»?, ^. »»«»k«,??, « t><«>«» und T^z.«^»<>- in Marbnrg, «<«K,,. in Villi, AU««" ^l«K«»- in Nadkersburst, >»»t^,->»»Kll in (Vörz, ^ ^l) tr., unter Kreuzband durch die k. k. Post » 36 kr. C. M.