Laibacher Seituna. ^ >»«______ Dinstag am «, August »»,». Die „L.nbachcr 3cilu,lq" erscheint, »ut Aüs,lah,uc oer Soinl- m,d F,ierta ,<- , . ^ ^" ^------------------------------- Kreu^ano im (5„m>t°ir ganzj^irig ,2 st., ba l l'>ä s, r ,, «> ^ V' '"^ ^^ ''""""t de" A.il^qcn >m C°mpt°'r qanziabr.^ 1l >!.. halbjäs,rig ö il 30 fr mit frei .i«n;j>i!>vi,i. mtter ,ssrm,ba»o ,,„d qcdr.lcktcr Aprcss. ,5 s> s. „ l ^ - s ^' ^'l'"'^ in's H^iö ,»>t> 5 a ! 5 , a , r > g ?N fr. ^,,,s,r ,„ „.tricht.,,. Mit d,r Po,1 pu'rtl" mali^ Einschaltung !i fr., für zwmnaligc ^ kr., ss.r oreim>,iqc 5 f'r V M '^''' .'.'"' ^ - In ser.t. .„sqeb,. , r mr e„„ ^'alt... «- ,m 3 M>!. «« r. ,m 2 Mal ,.«b 4U fr. ss.r l Mal .».schatte... ^___________ ^ " "' ""'cml'n 1850 ,!>r I»,.'rt>l,'!l>>s!ämpcl" ,n'ch lO lr. ,ur „»t^ldsSmallgs (5>»scha!t»ng hi»;» zu r.chiis.i. Für die Zcit vom Z. August bis letzten December l. I. ist auf die „Laibacher Zeitung" eiu neues Ab-bonnement eröffnet worden. Der PrallumcratiottSpreis dafür ist mit Post versandt 'cker noch fernerhin nach deu zu dieser Erzeugung verirendcten Nüben, und zwar von den im flischen Zustande zur Verarbeitung gelangenden mit acht Kreuzern, und von getrockneten Nüben mit vier und vierzig Kreuzern für jeden Wiener Centner bemessen und eingehoben werde. Diese allerhöchste Anordnung hat mit t. September 18ÖA in Kraft zu treten, und es bleiben durch dieselbe die Vestimmnngen des Finanzmi»isterial-Er-lasseS vom 7. September Ift.'il) (ReichvgcselMtt cXVlll. 344). mit Ausnahme der im z. 7 enthaltenen Tarifsape, unvelührt. Baumgartner i». «i. Nichtamtlicher Theil. Oesterreich. Wien, 30. Juli. Nach heuligen Berichten befindet sich Se. k- Hol), der Herzog von Brabant ganz wohl und wird im i^nife der nächsten Woche das Krankenzimmer bereits verlassen können. Die Masern haben sich in normaler Weise verbreitet, und es war die Ernption scho» am zweiten Tage beendet. Nach ferneren Berichten von dort werden Se. Majestät der König und Se. k. Hoheit der Herzog von Brabant am 20. Angnst VriWl verlasse,,, um die hohe Braut au der Landesgränze in feierlicher Weise zu empfangen. — Der Rilclkchr des Herrn FZM. Grafen v. Gyulai, welcher ror vier Wochen nach St. Peters- burg abreiste, wird Anfangs August entgegen gesehen. — Zur Regelung der Angelegenheiten des lomb.-venet. Königreiches haben in dieser Woche täglich Conferenzcn stattgefunden, denen der Herr Minister Graf v. Rechberg und der Herr Statthalter Ritter v. Burger beiwohnten. — Das Dcctoren-Colleginm der mcdiciiilschen Facnltat hat in Betreff der historischen Rechte n»o Privilegien der Universität folgende ^eüMnig abgegeben: Zuvörderst ersuchc dasselbe um Wicoelherstcl' lnng der stiftlmgomasngen corporaiiren Universilät; wichtige wissenschaftliche und organisatorische Fragen mögen der gesammteu Facnltät uud nicht den Professoren allem vorgelegt werden; im Cons'storliun möge eine gleichmäßige Repräsentation dnrch Pro-Mwen und Doctoren stattfinden; eS mögen anch der Facultüt alle Geldbezüge wie früher ungeschmälert zukommen. — An den Wien-Brünner Telcgraphenliuien wurden die Einrichtungen bereits getroffen, um die Erfindnng des Herrn Telegraphen - Directors, Dr. Ginttl, auf einem Drahte in doppelter Richtuug zu correspondiren, iu ihrem ganzen Umfange z» erproben. — D>e Verhandlungen wegen Regelung des österr. Lotlowesens sind dem Abschlüsse nahe. Bekanntlich wurde in den dießfalligen Anträgen daö i» Preußen bestchende ^.'ottosystem besinwortet. — Am 1!>. d. M. '^ Uhr?iachmittagS wüthete in dem Orte IunerkremS, Veziik Villach, eine Windhose von '/« Stlind liäligc und '/, Stund Breite durch zwei Minuten so heftig, daß sämmtliche Dächer abgetragen wurden. — Der Professor der höheren Mathematik au der Wiener Uiüveisttät, Herr Dr. I. PelMl, wrl-cher seit emer Reihe von Jahren mit wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigt lst, die nicht bloß ,n theoretischer Hinsicht von hoher Wichtigkeit sind. sondern auch «n ihrer Anwendung auf Naturforschung brdeu-. tende Resultate iu sichere Aussicht stell,», hat zm Forderung dieser Arbeiten, welche zum The.le die An> schassung neu construirter Apparale und Instrument« erfordern und zugleich eine solche Ausdehuuug gewon. "en haben, dast ihre Bewültignng die unermüdlichen Kräfte ihres Schöpfers übersteigt, von der Gnade Sr. k. k. apost. Majestät für die Dauer dieser Arbeiten eine jährliche Unterstüynng im Betrage von ^00 fl. und die Zuweisung eiueS Adjuncteu. welcher ihn in seinen Arbeiten zu untelstnpen hat. erhalten. Zugleich hat sich die k. k. Academic der Wissenschaften bereitwilligst erboten, die wissenschaftlichen Albe,-ten des Professors Peyval in einer der Wichtigkeit des Gegenstandes würdigen Form herauszugeben. ""t> nach Maßgabe ihrer Mittel entsprechend zu ho. uoriren. — Die Consecration deS neuerwählten Fürst-^rzb»chofs von Olmül). Landgrafen von Fürsten- aV^. ?7^ "" ^'" September durch den tzardi-^Erzb schof oon P,«g. F^drich Fürsten v. Schwär- — Im Ha„del«,»i,,ifferi„m ist man mit Abfas, Srz,e!m,« em.« ,»it A..,,^,,.,, g„,.,,„ft„„„ H^,^ d.l>'- md «-««chte« sch.i.„ ,„ ^, H.^ ^./^^ """' "" ^"i" H">d.,°t»,»,»er .rlh.llt.n Mimste-r,alb„che,d helvo,g legraphendrahten, welche zwischen Dover und Calais in der Nordsee liegen, sind bereits drei gänzlich ver» dorben und untauglich, so daß j<>yt die telegraphische Korrespondenz zwischen England und Frankreich nur noch durch de» lepten, vierten Draht unterhalten wird. Wenn dieser auch uutaliglich wird, dann ist die ganze Telegraphenlinie bis znr einstigen Wiederherstellung verloren, und das beträchtliche Anlagecapital eiügebüsis. — Ein kürzlich znr Verhandlung gekommener Strafgerichtsfall stellt die eingreiftude Wirksamkeit der k. k. Gens'darmerie in ein besonders helles Licht. Ei„ wiederholt bestrafter nnd eingebrachter Landstrei« cher hatte sich dießmal freiwillig gestellt, indem er a>,gab, es sei nicht möglich, irgendwo zu verweile!,, ohne von der Genod'armirie wahrgenommen zn werden. — Dieser Tage wurde iu Preßburg em Nanl" mord an dem Privatdiener eines f. k. Hauptmanns verübt. Wie man sich erzählt, wäre die gesammte Truppenabtheilung, die im Schlosse casernirt ist, ftüh Morgens zum Elerciren ausgerückt, so daß nur we« nig dienstfreie Mannschaft daselbst zurückblieb. Die. sen unbewachttU Moment scheinen sich nun der oder die Raubmörder abgepaßt zu haben und zur Ausführung ihres ruchlosen Vorhabens geschritten zu sein wobei sie es auf eine in der Wolmung des geuann-ten k. k. Ossiciers befindliche größere Barschaft des Officiers abgesehen haben sollen, die ibnen jedoch verborgen blieb, der „treue Diener seines Herrn" also einer geringeren entwendeten Summe wegen unter den Streichen der in chren Erwartungen getäuschten Mör, der verbluten mußte. Auf die Entdeckung der That wnrde die Untersuchung von den Behörden sogleich aufgenommen. Ein Hund, der sich im Zimmer be. fand. soll ruhig geblieben sein, so daß man auf die Vermuthung geräth. der unmittelbare Thäter müsse schon früher im Hause bekannt gewesen sei», weil im entgegengesehen Falle von dem befreundeten Thiere Lärm gemacht worden wäre. — Schon vielfach war die Rede davon, den Reisbau in Ungarn einzuführen, da das 6l,ma denselben dortselbst eben so begünstige., l"'^ ' ""^ Oberitalien. Außer der Wärme be^rf dcr.^^^ allen Dingen Feuchtigkeit, wesiball' "A^^ ^.. besiper. welche Besiege.' "' ^''' „^„„^.. t»'l"" der Theiß u..d Maroö 0al..>., ' ^,^^^, „,,a)e., vereinigten, d," Versm« ."" 724 zu wollen, ein Unternehmen, das aller Wahrscheinlichkeit nach vom besten Erfolg gekrönt sclu wird. — Aus Gleisdorf, 23. Juli, berichtet die „Graner Ztg.: ES war einige Minnteu über die 4. Nachmittagssiunde, als zwei aus Nordwest und Südost heranstürmende Gewitterwolken gerade ober unserem Markte am 23. d. M. zusammenstießen und unter einem schmetternden Donnerschlage einen Wetterstrahl auf das in der Nähe von !l Blitzableitern ste» bende hiesige Schulgebäude herabschleuderte. Der Blitzstrahl rasirte daS gegen Nordwesten stehende Giebeldach, drang durch dasselbe längs der Schneide des darunter befindlichen Sparrens, welchen er in dieser Richtung stark verkohlte, durch die innere Hohlkehle daS gegen Westen befindliche Fenster zersplitternd, wo er einen eilfjährigen Schulknaben bewußtlos zu Boden warf, — in den inneren Gang und durch dieseu in daS gegen Südost befindlich« Schulzimmer, wo eben 44 Knaben zur Musikstunde versammelt waren, ohne jedoch mehr als einen Einzigen, der bei der offen gebliebenen Zimmerlhür zunächst stand, mit Brandwunden an den beiden Füßen zu beschädigen, durchlief der Strahl dieses Zimmer und ging, ein Loch ober dem Fenster zurücklassend, in südlicher Richtung wieder hiuaus. Der Knabe am Gangfenster mußte bewußtlos und anch mit blau angeschwollenen beiden Füßen in einer tiefen Ohnmacht davongetragen und der ärztlichen Behandlung, mit einer Wunde am Armgcleuke, welche er durch den Sturz erhielt, übergeben werden, ist jedoch heute schon wieder im Freien sichtbar. Der Knabe im Schnlzimmer lief vor Schreck davon, stürzte jedoch am Platze bei dem KaufmauuS-hause zusammen, wo er durch schlielle Hilfe zum Bewußtsein gebracht wurde. Doch ist cr leider bis zur Stunde noch immer seiuer Sprache beraubt. Die übrigen 12 Knaben empfanden mehr oder minder heftigen Kopfschmerz; so wie auch diejenigen Personen, die sich unler diesem Schulzimmer befanden, allwo auch die Goldrahmen eines ober einem Bette hangenden Kupferstiches in gesprengter Form sich verkohlt vorfanden, und zwar ohne daß man in diesem Wohnzimmer des Herrn Oberlehrers einen Ein« noch Ausweg des Blitzstrahles zu bemerken oder aufzufin« den im Stande ist. — Am 46. Juli wurde vor dem Stadtgerichte zu München ein interessanter sogenannter Heien-Prozeß verhandelt. Auf der Anklagebank saßen 2 Personen : eine städtisch gekleidete Weibsperson, Maria Merk, ledige Näherin von Augsburg, 47 Jahre alt, »ud ein hagerer Greis. Johann Veit, ehemaliger Gla-sermeister von Türkbeim, 81 Jahre alt. Die Betrie-gereieu sielen von Neujahr bis October 18K2 in der Umgegend von Kanfbeuern und Landsberg vor. Die verschiedenen abergläubischen Bauern wurden um nahe an 4000 ss. geprellt, der Hauptbeschädigte, Johann Widmaun. von Scheming, allein um 3430 ss.. alle unter der Vorspiegelung, es sei in ihrem Hause eii, Schatz vergraben. Die Angeklagten wurden von dem geistlichen Professor Hrn. Malchinger in Kaufbeuern angezeigt, den sie fortwährend um geistlichen Beistand beim Schayheben drängten. Bei den Acten liegt ein runder Spiegel, der von den Angeklagten als ein „Erdspiegel" bezeichnet wird, welcher die verborgenen Schätze ganz deutlich zeigen soll; ferner ein mit Hieroglyphen ausgestattetes Büchlein zum Citiren der Geister, endlich mehrere von der Hand des alten Veit geschriebene Hefte, Visionen und Träume enthaltend, welche der in seiner Heimat schon seit 40 Jahren renommirte Schatzgräber in den Jahren 1819 bis 1822 im Mond gehabt haben will, und die er auch durch Zeichnungen erläutert hat. Da sieht man einen Grundriß der Bundesstadt Neu - Jerusalem mit der Vnrg Zion. den vier Schlössern der Monarchen, den sechs Thoren. der Zugbrück« :c. !c. , alles mit Bibelsprüchen reich ausstassnt und mit Kreisen, Sternbildern , bischöflichen Insigmen umgeben. Der alte Veit. ein langer Mann mit weißen Haaren, versichert in schwäbischer Mundart hoch und theuer, daß er die von ihm genau beschriebenen Visionen wirklich gehabt habe. Nach einem Schreiben des Professors Malchinger schildern lh>, seine Landsleute als einen „erfahrenen Manu", der die Bücher der Sibyllen und die Offenbarung Iohaunis auslegen könne, genau wisse, wann der Antichrist komme, und — wann die Türken siegen würden! Am jüngsten Tage, sagen diese Leute, werde Veit sesbst auf einem Schimmel daher reiten und Musterung halten. Die Maria Merk, eine schon öfters bestrafte Gewohnheiis - Vetriegerin, welche die Schwärmereien dieses alten Mannes wohl auszubeuten verstand, behauptet, daß sie au die Eri-stenz der verschiedenen, den Lenten versprochenen Schals glaube, namentlich daß in dem Hause des Professors Malchinger zu Kaufbauern ein solcher Schatz, 60 Millionen siark liege, und daß sie sich mit Hebung desselben „die Probe zu machen" getraue. Die Angeklagte hatte immer junge Bursche zu Liebhabern, mit denen sie zechte, und die sie mit allerlei Schmucksachen beschenkte, wahrend sie dem alten Veit hier und da höchstens ein Gläschen Branntwein oder eine Vrennsuppe geben ließ. Maria Merk wurde wegen ausgezeichneten Betruges zweiten Grades zu achtjährigem Arbeitshaus verurtheilt, I. Veit aber freigesprochen. — Aus Wesel bringt die „Wehrzeitung" folgenden Bericht über einen Unfall, welcher einer preußischen Batterie auf dem Marsche zustieß: „Seit dem 11. d. ist hler das 7. Artillerieregimeut zur Abhaltung seiner vom 13. Juli blö 111. August andauern-den Schießübungen vereinigt worden. Auf dem Marsche der 1. Fußabtheilung von Münster hierher hat« ten drei Batterien der genannten Abtheilung ihr Marschquarcier Haltern kurz vor einem furchtbaren Unwetter erreicht. Die erste 12pfündige Batterie, welche ihr Quartier weiter vorwärts zu nehmen hatte, wurde kaum eiue Viertelstunde hinter Haltern urplötzlich von einem durch den heftigsten Sturm gepeitsch-teu schrecklichen Gewitter mit Hagelschlag überfallen. Nächtliche Finsterniß trat ein; wie in Todesangst hielten die Pferde zurück. Der Batteriecommandeur ließ absitzen und die Pferde halten. Da fuhr kurz vor der Batterie ein Blitzstrahl nieder und im nächsten Moment rannten sämmtliche Pferde der Batterie nach links und stürzten mit den Geschützen, bis auf das letzte, welches m«t der Deichsel gegen einen starken Baum rannte und mit den Stangenpferden auf der Chaussee znrückvliel,, einen gegen 16 Fuß tiefen Abhang hinunter, der zum Glück nicht sehr steil war. Ein Geschütz rannte sich an einem etwa 40 Schritte weiter liegenden Erdrande fest, und die Pferde stürzten zusammen, ein zweites ging darüber hinweg, um dahinter in Moorgrnnd zu sinken; das dritte schlng schon auf der Chaussee-Böschung um und blieb unten mit den Pferden liegen, die Räder nach oben gekehrt; die 6 Vorderpferde des vierten Geschützes, den Unteroffizier an der Spitze, gingen durch, bis es diesem, nach einigen 100 Schritten, kurz vor einem tiefen Hohlwege, den ein Blitzstrahl erhellte, gelang, seui Pt>d zn wenden, worauf die übrigen folgten. Nach wenigen Minuten war das Unwetter fortgepeitscht, wie es gekommen war. Der Schrecken wlch, und mit Umsicht wurden Pferde und Geschütze wieder aufgerichtet, wobei eine nicht unbedeutende Anzahl Zugcane durchschnitten werden mußte, damit die durcheinander liegenden Pferde kein Unglück anrichteten. Die Geschütze — neuen Materials — waren vortrefflich zn handhaben. — Gottes Hand hat be» diesem Unfall über der Batterie gewaltet. Eln Mann wurde Anfangs vermißt. (5S lagen Pferde auf »hm. aber es gelang glücklich, ihn vor den Husen derselben zu schützen, und er ist mit einer leichttn Verletzung davongekommen. Ein zweiier Fahrer ist gleich an der Chaussee-Vöschuug vom Pferde gestürzt. Er scheint bedeutend verletzt, wurde erst nach Halteru und am folgenden Tage in's Lazareth hierher gebracht: er wird aber mit einer Schultervcrreukung davon gekommen sein. Sonst sind keine nennenswerthen Beschädigungen an Menschen und Pferden vorgekommen. Ein Glück, daß die Bedienungsmannschaft nicht links neben den Geschützen marschine, wohin die Pferde mit den Geschützen sielen; Mancher würde dort sein Grab gefunden haben. — Mittheilungen auS Batavia vom 1l. Mai zn Folge, wollte die bekannte Reisende Frau Ida Pfeiffer, die von Menado nach Makassar zurückge-kehrt war, mit dem ersten Dampfer nach Surabaya und nach kurzem Aufenthalte von dort nach Vatavia gehen. Bon den Nachrichten, welche sie hier zu fiu- deu hoffte, sollte es dann abhängen, ob sie nach All< stralien reisen, oder die Rückkehr nach Europa antre< teu würde. --Die schwedische Fregatte „Eugenia", unter Führung deö Kapitäns Virgin , ist von ihrer Reift um die Wels, welche sie in nicht ganz zwei Jahre» vollbrachte, in Stockholm wieder eingelaufen. Sie brachte eine Menge Llniositäten, Präparate aller Alt mit. Die Berichte über die Erpedition werden im Drnck erscheinen. Zittau, 27. I„li. In der heute hier abgehaltenen Generaloersammlmig der Actionäre der Löban-Zittauer Eisenbahn haben die von der Etaatsregie» rung vorgelegten Coucessionsbediiigungeu zur AnSfül)« rung des ZittaU'Reichenberger Visei.bahnunternehmens einstimmige Annahme gefnnden. Lemberss, 24. Juli. Eiue Korrespondenz der in Olmütz erscheinenden Zeitschrift „Neue Zrit" anS Tarnow, od. 9. Mai, gibt von dem in den westlichen Kreisen GalizienS herrschenden Nothstaude ein übertue« bencS und somit unwahres Bild. Es ist bekannt, das; in deu westlichen Kreise« Galiziens. besonders in den Gebirgsgegenden, schon >eit mehreren Jahren zeitweise Nahrungsmangel herrschs, weil diese Gegend seit dem Jahre 1847 sich keiner einzigen guten Ernte erftent hat und häufige Elemen» tarschäden dieselbe unablässig heimgesucht haben; weil ferner vielfältige und bösartige epidemische Krankhei' ttn, endlich aber daS vollständige Ausbleiben der Erd« äpfel, der Hauptnahrung der Gebirgsberölkerung, »oNlr der erwerbsfähigen lZlasse der Gebirgsbewohner Gelegenheit zum Erwerbe verschafft, sondern auch den verarmten Gemeinden zur Bestellung deS Felvanbaues und zu ihrer Erhaltung angemessene Geldunterssützungen zn Theil werden, wodurch dem Nothstände nach Möglichkeit vvrgedeugt und abgeholfen wurde. Dessenungeachtet haben sich in diesem Jahre ein» zelne Fälle ereignet, daß manche Individuen in der Gebirgsgegend an Folgen schlechter, unzureichender Nahrung, besonders im Znstaude vorausgegangener Kränklichkeit gestorbe!'. si»d; diese Falle waren jedoch nur höchst selten, und die Behauptung in dem frag» lichen Correspondeuzartikel. „daß die Leute buchstäb» lich vor Hunger gestorben sind, und das; im Jasloer Kreise jeden Morgen, wo in einem Dorfgraben ei» vor Hunger gestorbenes Individuum, welches dein Vettel» nachging, verschieden gefunden wurde," erscheint als eine böswillige grelle Uebertreibung, zumal eS allgemein bekannt ist, daß vorzugsweise im Jasloer Kreise dem Vetteln dadurch gesteuert wurde, daß die OrtSaimen unter bemittelte Insassen zur Ver-pssegnng vertheilt, und selbst mntdwillig entlassene Dienstboten über Anordnung der Behörde» untergebracht wnrden. Eben so ist die Angabe, daß in der Pfarre Sied-liska. Tarnower KreiseS, biuuen 8 Monaten 114 I»-dwidueu vor Hunger und Elend gestorben seien, u>" wahr, indem erhobener Maßen in Siedliska bei ei' uer Bevölkerung von 811 Seelen iu der Zeit vo>u 1. September 185i2 bis Eude April 1883 im Ganzen nur l!U Sterbfalle und auch diese uicht in Fol^ von Hunger vorgekommen siud. Allseitigen Nachrichten zu Folge ist die Zeit del Noth und Bedrängnis; nunmehr überall, wo d-^ herrschten, glücklich überstanden, und es haben ^ demnach anch die ominösen Prophezeiungen nicht ^' währt, die der Verfasser bezüglich der drohenden 3"* nähme von Noth und Elend in der Zeit bis zur E'Nt« seinen wohl nicht der besten Quelle entuomw""^ Nachrichten beizufügen beliebte. D e u t l ch l a n d. Vom Main, 24. Juli schreibt man der ,/"llg-Zeitung" : . „Je eifriger früher manche Organe gewele" U^ die österreichische Aufrechnung von 106 Mlllw'^ Kriegskosten auS den Jahren 1848 und 164^ 723 Bunde zu verkünden. desto schweigsamer scheinen sie jeht, nachdem Oesterreich diese Summe ans 63 Millionen reducirt und die Motive dazu in einer besonderen Mittheilmlg entwickelt hat. Die nene Mittheilung erfolgte anf Grund des von Preußen beantrag' ten VuudeStagSbeschlusses, wonach sämmtliche Negierungen aufgefordert wurden, ihre Ersal;- oder Com-pensantionsausprüche, mit Vorbehalt späterer Liquid-stellung, in bestimmten Umfang und in einer nach ihrem (Gegenstand und ihrer Entstehung bestimmten Bezeichnung binnen einer bestimmten Frist anzumelden. Die k. k. Regierung sei nnn diesem Beschlusse nicht entgegen gewesen, obgleich fie schon die in der Denkschrift vom August 18^2 enthaltenen rechtlichen und thatsachlichen Ausführungen habe für genügend halten müsseu. Dort sei bereits nachgewiesen, das; bundesgescylich die Kosten für ungleichmäßige, an einzelne Vundeostaacen ergangeue Militäraufgebote zum Zweck der. Unterdrückung vou Aufstauden oder zum Schuhe der Vnndesgränzeu, ohue Verückslchti-gung der gleichartigen basten auderer Staaten im Innern ihres Gebietes, als eine Schuld der Vnndes-gesammtheit nicht erklärt werden können. Auch sei der hieranf beruhende Compensationsanspruch Oesterreichs dort bestimmt bezeichnet geweseu. indem er sich anf denjenigen M.liläraufw.ind bezogen habe, welcher znr Bekämpfung revolutionärer Bewegungen in den deul,cheu Bundesländern Oesterreichs, besonders der Aufstaude in Wie., u>,d Prag. dann zur Vertheidigung der Gränzen des deutschen Bundesgebiets gegen die von Ungarn und Italien unternommenen Angriffe erforderlich gewesen. Deu Umfang dieses Compensa-. tionSansprnchs anlangend, sei eine bestimmte Berechnung noch vorbehalten worden. Indessen habe die vorläufige Hinweisung auf die Gesammtsumme des außerordentlichen M.liläraufwandeS der Monarchie ^.l^?"^'^ ""^"ten Zwecke sich beziehende The.l d.eser Gesammtsumme jedenfalls die Forderungen auderer Staaten an den Bund für gleiche Leistungen weit übersteige. Die Angabe eines schwer herstellbaren KostenansweiseS mit bestimmte» Ziffern habe uM erforderlich geschienen, nm im Allgemeinen U"d vorbehaltlich der speciellen Liqnidation eine vollständige Vergleichuug der Ansprüche sämmtlicher Bundesregierungen und eine daranf zu begründende Ve-urthe.l.mg des Antrags anf Erledigung der Sache ,M snmmarischei, <5ompensat>oi,swege möglich zu ma. chen. Um aber dem oben erwähnten BlnideSl'cschliiß auch streng formell zu genüge.i. s,ie„ die betreffende., k. k. Nechnungobehörd^i, angewiesen worden , i„uer Zugrundelegung der in der Denkschrift vom ?llia»st 18U2 entwickelten Grundsäpe, denjenigen Tbeil des gesamnuen militärischen Mehraufwandes iu den Jahren 1848 und 1849 auszuscheiden, wclcher als speciell veranlaßt durch die Anfrechtbaltung der Rnhe in den deutschen Bundesgebieten und durch die Abwehr der äußern Angriffe auf die Vundesgräuzen näher nach-, gewies«!, werden könne. Die Berechnung der Hofkriego-buchhalcung habe daranf diejenigen KriegSauelagen vorgelegt, welche mit Ausschluß vou Ungarn. Siebenbürgen und Ilalie.i, aus Anlaß der revolutionären Vewe. eiueu Mehraufwand b, den, und dah^ die von Oesterreich zum Zwecke der Wahrung der ^^rheit des Bnndes^bieies ge< a genen Kostenlasteu darstelle,, ^ . ^ ^>. l^n«. von «8.008.<>00 ss s" " ' ^" ^^""e Summe « ' - /' ' """ zur Anmeldung be.m Bunde nm ,o mehr geeignet, als sie sich bei .i defiMllvel, Liquidation auf Grundlage der T,up e" l,ud Vranchenrechnungeu noch dadurch »m "ei» B^ deutendes erhöhen würde, daß die Berwei.dung vieler anderen Fonds entlehnten Gelder iu der nachgewiesenen Summe nicht inbegriffen sei. Unter Verusnng auf die in der Vundestagssi;-il'l'g vom 1^. April bereits abgegebene Prasid'alerklä-ruug wurde ferner vom k. k. österreichischen Bundestagsgesandten wiederhole darauf hingewiesen, daß die ,5 /' ""a'""ng unter keinem Titel eine scll'stständige ^rre Lachaise in Paris ruhenden sterblichen Ueberrcste deS berühmten dramatischen Dichters, Don Leandro Fernandez de Moratiu. auf Staatokosteu nach Madrid gebracht werden, um dort feierlich beigeseyt zu werden. Nachrichteu aus Havana melden, daß ein reicher Franzose, Namens Forcade, und mehrere spani-!che Untevb.-amten, die sich dem Sclavenhandel über-l'csien, verhaftet worden sind. Es wird bestimmt versichert, daß die Frage über die Concessionen der Eiscnbabueu in wenigen Tagen idre Losung finden wird. Nachdem der Minister der öffentlichen Arbeiten, Hr. Moyauo. die ihm vorgelegten sämmtlichen Actenstücke aufs gewissenhafteste geprüft hatte, soll er die Meinung ausgesprocheu habeu, ^ß.d.e b'oher ertheilten Concessionen vollkomme,'. legal seien. Der Bischof von Murcia, Monsiguor Cipriano ^ev.Uaua, dessen Erkraukuug wir neulich meldeten 'st '", hohen Alter iu Madrid mit Tode abgegangen. Portugal. Lissabon, 19. I,ii. Die Deputirleukammer beschäftigt nch mit dem Budget. Die Traubenkrank-traurige Fortschritte. Großbritannien und Irland- London. 26. Inli. Das Oberhaus hat beute die Verhandlung über die Erbschaftssteuer-Bill wieder aufgenommen. Lord Derby stellte das Amendemcnt, der Bill jede rückwirkende Kraft zu eutzttben und ihre Dauer auf die Dauer der Einkommensteuer zu beschränken. Die Steuer sei eine nene Last fur den Ackerbau und seinem Amendement stände ein konstitutioneller Brauch nicht eutgegen. DaS Amendcment wurde mit 162 gegen 68 Summen verworfen. Man sagt, daß Ihre Majestät die Konigin sich vorgenommen habe, die Flotte zu Spithead die Nevue passireu zu lassen; die vereinigten Streitkräfte umfassen, außer dem „Herzog von Wellington" von 1!N Kanonen, vier Schiffe von 101 bis 121, achtzehn vo,l 21 bis !1l Kanonen und sieben kleinere Schiffe. Der Kaffernkrieg ist vollständig beendet. Der Gouverneur verkündet, daß jede Spur einer Erhebung verschwuudeu sei. Donau - Furstenthmner. Iassy, 2. (l4)Iu!i. Seit dem Einmarsch der laiscrl. ru>s>schcn Truppen iu die Moldau sind mc!). lere R'giüuuter Infanterie, ein illegiment Kosacen uno zwei Artillericp^rkS, welche zum 4. Aimeecvlps gehöltu, auf ihrem Maisch gegen die Twu^u zu curch d«e ^laoi gekommen. Die schöne Haltung dle< >cr Tluppcn uud ihre musterhajte Disziplin werdcn allgemein bewunden. Se. .!^!lce. neymen. ____ -----^ .>^,u»bcra. " "°" 2 «. ^"i...«ay. und F. «««b«« m i!aibachI-V«a„.«or.>.che H«aue«eb«r und «, „ 10U „ . . 135 1/2 GrundentlastungS - Obligationen zu 5 >» ... 93 3/4 Bnll-Kcti,". vr. Stills «500 st. <>> C. M. Actien der Wien Gloqgniher'Eistnbahl, zu 5«0 fl. E. M. ohne Coupons . 855 fi. «n C. M. Actitn dcr östcrr. Donau» Dampfschifffahrt zu 500 fl. 6. M...... 770 st. in (5. M- Wechsel. Cours vom l. August 1853 AuaS'urg, sür 10« Onldcn «ur.. Ould. 108 3/^ Ufo. Franl,»rt a.M., (s»r,2tt jl. südd. Vcr>) eins W ihr. i»> 2^ !/i st. ssusi. ^>,ld.> lW l/^ G. 2 Mma». Orxna, für 300 nt»e Pitnwnt. Lir,, ^nld. <27 7/8 2 Monat. Hamburg, jüi 100 Mark Banco. Gulden 8» Vf. 2 Monat, «iuorno, fiir 3UU Tcsc.nusch, «ir,. ^ulr. 1«9 2 Monat, «vn-'o«, siir l Pfund Sterling, dulden lU-^2 3 Monat. Lydn, fln 300Franlcn, . . Guld. 128 l/s 2Mon>it. M uland, f»r 3UU O.fternich. «ir,, Huld. 108 1/2 2 Mcm.tt. Marseille, für 30<»Fra»slu, . <^»ll'. 128 1/4 il Monal. Paris, sin 3W Franlen . . Guld 128 l/2 2 M nat. Fremden-Hn.;eige der hier Angekommenen «ud Abgereisten Den 27. Juli 1853. Hr. I)r, Vmcenz Mcdam'ch, Adoocat^ von Trieft nach Agram. — Hr. Josef v. Buchler; — Hr. Sauci-mann — und Hr. Dr. Toneni, alle 3 Privatiers; — Hr. Johann Offenhauer, Buchhändler; — Hr. Epstein — und Hr. Johann Thomschih, bride Han.-Pel5lente, alle 6 von Wien nach Trieft. — Hr F>ied-rich Munftcr, Buchhändler; — Fi-. Flora Breuer — u. Hr. Alois Callier, beide Private; —und Fr. Julie Fuchs, Beamlensluitwe, alle 4 von Trieft nach W>c,i. — Hr. l)s. Eduard Nei singer, Piivatier, von Trieft nach Gray. — Hr. Johann Schiffmalm, Plivatier, von Trieft „ach Rohitsch. Den 28. Hr. Wilhelm Graf v. Aicholt, Nentier; — Hr. Cäsar Mara?iglia, Handelsmann; — Hr. I)s. Franz Schani, Pi ofessoi-; — H,. Phi,ipp Cocke^ill, Rentier; — Hr. Spnidion Poit, englischer Nentin; __ Hr. Jacob VonviUer, Ingenieur; — Fr. Hor. tensia Graf, Private — und Hr. Ludwig Welt-Hammer, Assech Mehke, k. preusi. Assessor; — Hr. Anton Pel?.-grini, Privatier — und Hr. I«naz Masadro, Ren' tier, alle 3 von Wien nach Trieft. — Hr. Daniel Gentilli, Handelsmann, vo>» Wien nach Rohitsch. — Hr. Milschin — und Hr. Anton Petrich, k. preusi. Assessoren — und Hr. Johann Danegli, Privatier, alle 3 von Grah nach Trieft. — Hr. Hamilton, R«»' lier, von Grah nach Venedig. Den 29. Hr. I)»-. Malhesim, Ordensritter und Appellationerach; — Hr. Vaulataf, k. russischer Ma.^ rine,Offizier; —' Hr. Carl Härtung — und Hr. Nr. Carl Blach, beide k. preuß. Lehrer; — Johann Alt-Hammer, Rentier; — und Hr. Wilhelm Mann, Prl« vatier, alle v von Trieft nach Wien. — Hr. Strunee-see, t. pieuß. Regierungsralh — und Hr. Dr. Hlu-bek, Professor, beide von Gr^tz nach Tlieft — Hr. I)s. Eberty, Assessor; — Hr. Ernst Sud,ndotf, t. würtremb. Assessor — und Hr. Ferdinand Glal), '7an' delsmann, alle 3 von Wien nach Trieft. — Hr. An» ton Pollidoro, Canonicus, ron W»en nach Verona. — Fr. Autonia Goldst.in, Privale, ron Wien nach Trieft. — Hr. Alois Affrich, Gutsdcsiher, von Trxst nach Grah. — Hr. Dr. Alois Biilner, Leibarzt der Herzogin von Berry, vc,n Trieft nach Brnnnsee, — Hr. Josef Danclon, Privatier, von Trieft nach Rohitsch. — Hr. Aoolf Mandolfo, Handelsmann, von Rohitsch «ach Trltst. Den 30. Hr. Carl Baron v. Gleichenstein; — Hr. Adolf Reyer — und Hr. Amon Harmiann, alle 3 Privatiers; — Fr. Caroline Sana, Oberstens. W'twe; — Hr. Milofch Trifnnovitz; — Hr. Josef Epstein — und Hr. Anton Flizoni, alle 3 Handelsleute, und alle ? von Tuest nach Wien. — Hr. Jos. Petzet, t. t Finanz.Commissär, von Trieft nach Tuf-fcr. — Hr. Amon kraust, Beamte, vou Trieft nach Rohltsch. — Hr. Pr,y. Handelsmann, von Wien nach Trieft. — Fr. Franciska Weis,. Beamtensfrau, von Klassenfmt nach Gray. -_ z^ Autonia Ranch, Bür-g.isfrau, von Trieft nach Giatz. Z. U>93 (2) Nr. «3U7. Jagden-Verpachtung. ?lm 16 August 1853 Vormittags von 9 bis l2 Uhr werden zu Obcrlaidach die, den Orisgeml'Mdcn Gereuth, Sibcrshe, Scköndrunn und Horjul zustehenden Iagdbarkcittn, am nam-llchen Tage Nachmittags von 3 bis tt Uhr jene der Ortsgemeinden Saplana, Podlipo und Prcsscr, so wie die Jagdbarkeit in den zur OrtSgememde Blatnadresovza gehörigen Steuergemeindm Altoberlaibach und Großligojna, und endlich am 17. August 1853, Vormittags von 9 bis »2 Uhr, zu Billich gratz die Iagdbarkeittn der Orlsge-meinden Schwarzenbcrg, St. Iobst, Sctnik und Babnagora im öffentlichen Versteigerungswege ln Pacht ausgelassen werden, l Hiezu werden Pachtlustige mit dem Beifügen eingeladen, daß sich die di»ßfalligen wesentlichen Pachtbedingnisse auf die Verordnung des hohen Ministeriums des Innern vom 15. December 1852 fußen, und daß insbesonderö der Mcistbot für zwei Jahre in vorhinein zu erlegen se>n wird. K. k. Bezirkshauptmanllschuft Lalbach am 25. Juli ld53. Z. l048. (2) Nr. 5160 Edict. Von dem gefertigten k. k, Bezirksgerichte wird hiemit bekantU gegeben: Man l)ade i>, drr Erecutionssache des Herrn Anton Lach von i!aas, gcgen Matthäus Nrpar von Krajlizhe, die executive Fcildictung der, dem i!elztel,i gehörigen, im vormaligen Grundbuche der Herr, schaft Nadlischeg zi»l> Urd. Nr. "'"^, ^'"lN'> ^r 485 volkommenoen, gerichtlich auf i)^0 fi. dcwc» thllen Realität, wegcn uun ihm dcm Hrn, Crccu' lionsfl'jhrer, als (icssionar dcs Martin Schl>>0ar schizl) von Üladlesk, aus dem witthschaftsamtlichen Vergleiche vom l9. Juni l845. Zahl 79, schuldiger 200 fi. c. ». c. bewilliget, und es werden zu de ren Vornahme drei Tagsatzunge», auf den 12. September, auf den l'2, October und auf dcn l2. No> vember 1853, jedesmal Vormittags von 9 bis 12 Ul,r im Wohnorte dcs Ereculen nüt dcm Beifligcl, angeoldnct, daß obige Realität vci der dritte» Tcg' satzlmg auch unter dem Schatzungswetthe vcrä'ußctt werden würde. Der neueste Grunddlichsauszug, das Scliäz-zuugsplotocoll und die Licilatim,sl)cdingnissc können täglich hicrgeiickts eil'gtscheri werden. Laas am 28, Juni 1853 Dcr k. k. Bsziitslichter-K oschier Z. ,057. (2) Nr. 3753 Edict. Von dem k. r. Bezirksgerichte Senoieö wild hiermit bekannt: Es sei von diesem Gerichte üb« das Ansuchen des Herrn Georg Hitti von Trieft, gegen Hr, An< ion Schmutz von Seno/,el>, weqen schuldigen 500 fi. M. M. c. «, c., in die creculive öffentliche Vcrstti gerung der dem Letztcrn gehörigtli, im (.^rundbuchl der vormaligen Herrschaft Senvieo «ul> Ur!?. ^).r. l52^ll vorkommtnden Realität, im gerichtlich erhli' denen Schätzungöwerthe von l l7«fi. I0kr. M. M gewiUigct, und zur Vornahme derselben hiciamts die drei Ftilvietungetags^uligcn aus den 5. August, auf den 9. Sept. und auf den 7. Oct. l. I,, je. dlsmal Vormittags von 9 — >2 Uhl mit dem Anhange bestimmt worden, daß diese Realität nur bei der letzten auf den 7. October «853 angedeutete,! Feilbielung bti aUtnfalls nicht erzieltem oder über botencm Schätzungswerthe auch u»ter demselben an den Meistbietenden hmtansttgtbm werde. Die llicitalionsdcdlng!N»sc, das Schatzungsplo-tocoll und der Grundbuchserlract können bei diesem Gerichte in den gewöh»lichen Amtsstunden einge. schen werden. Senoücö am l. Juni 1853. Z.",058.' (2)"'" . Nr. 4066. Edict. Von dcm k. k. Bezirksgerichte Seno/.eö wird hiermit bekannt gemacht: (fg fti von diesem Gerichte übel das Ansuchen des Hrn. Carl Premrou von Prewald, gegen Maria iierne von Klein - Ndelsku, wegen schuldigen 36 fi 46'/ kr. M. M. c. 5 <'.. in die executive öffentliche Versteigerung der, der Letzteren gehör,gen. im Grund buche der vormaligen HcrrschcUt Prewald 5uk Urb. Nr. 5l79 vorkommenden Realität, im gerichtlich rr> hobenen Schätzungswclthe von 259l fi, 50 kr. M M. gewiUiget, und zur Vornahme derselbe" hicramls die drei Ftilbietungvtagsatzungen auf den 9. Augnst, auf den 9. September und auf den 10. October ,853, jedesmal Vormittags von 9 — 12 Uhr m't dem Anhange bestimmt worden, daß diese Realität nur bei der letzten auf den 10 October >853 an. gedeuteten Feilbittung bei allenfalls nicht erzieltem oder üdervotenem Schä'tzungswerthe auch unter dem. selben an den Meistbietenden hintangeglben weide. Die Licitationsbedlngmfse. das Schatzungspro» tocoll und der Grundbuchsertract können bei diesem Gerichte in den gewöhnlichen Amtsstunden ringe« sehen werden. Scnoüeö am 14. Juni »853. Z. 1059. ^) Nr. 4434.^ Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Se«w5eö wird hiermit bekannt gemacht: Es sei von diesem Gerichte ü'bcr das Ansuchen der Gertraud Debeuz von Slavinje, gegen Johann l><- von Groh-Berdli, wegen schuldigen 158 fi. M. M. c. 5. c., in die executive öffentliche Versteigerung der, dem Lctztcrn gehörigen, im Grundducke dcr vor« maligen Hc>rscha. l!7, R. Z. ''^2 lil> Grundduche der ehemaligen Hellschaft Wlppach voikommciid, gegen gleich bare Bezahlung hintangegcl'cn werde. Der Grundduchsertract und das Schatzungs«-protocoll köinien i» dcn Amtsstundcn hier eilige» schen werden. K. k. Bezillsgericht Wivvacl) am 3. Mai ,85,3. 8- '"2, (») Das Haus Nr. ä» 'zu Ncustadtl, lli oer Hauptgasse gclcgeli, l>estehen0 aus tt wimmern, 3 Küchen, 3 Kellern n'., welches zu jeder Speculation gcelqnet ist, Uno ill welchem oer Weinschank schon seit vielen Jahren betrieben wird, ist aus freier Hand zu verkaufen Nähere Auskunft erhalt man bei dcm Hauseigenthümer oa-sel^st bls 7. September i«53. Nicht zu übersehen! In cine gemischte Warenhandlung ln Odcrkram wird cin Geschäftsführer gegen sehr gute Bedmginffc soalclch aufgenommen, oder diese Warenhandlung auch ln Pacht gegeben« Das Nähere erfahrt man im Zei