H^02. DolMttstllg, 6. Mai 1897. IllhlMg 116. Nbacher Mung. »———— > ^"Ml!»"n^"^p«!»d Fcierwge. Die «ld«lnlftr«tion befinde« stch l>»i»e ^n«, ' < halbMlig fl, 5 5U. ssür die Zustellung ins Haus ganzjährig fl, l, — Insertlonöaebür: Fill , X Longre!«p>ah Nr. 2, die «edaction Aahichosgasse Nr. 1«, Sprechstundni brr Redai-Uo» von » bl« l, Uhr vormittag», bis zu 4 Zelle» 2» lr,, größere per Zeile 6 lr,: bri öftere» Wirberyolunge» per gelle » ll, ^ Unfrllülicrte Aril'fr werben nicht angenommeil, Mamifcripte nicht zlinMgrstlNt. 2ImtIicher Theil. lllltt^^' ""d k. Apostolische Majestät haben mit bei ^^ Entschließung vom 23. April d. I. den tt wj wichen Professor der internen Medicin an ^ler ' n^versität und Sanitätsrache Dr. Leopold ^stlick ""kllennung seines vieljährigen, sehr ver-^)tack? Wirkens den Titel eines Regierui'gsrathes ^Ncht der Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. ^llti^V' ^°' 1897 wurde in der l. l. Hof. und Staats-^Il>ttc! XXXVIII., XXXIX. und I.X. Stilcl des Reichs" lu Hu« v^^"l^)er Ausgabe ausssegebrn und versendet. Il)8 d<7?Vl1l. Stück enthält unter >«U5 ü'zugsvorschrift ^,,„ Gesetze vom 25, October j5"6 (R. G Pi. Nr. 2!>0). betreffend die direeteu ^" «nalsteuern. lV. Huuptstück, betreffend die Personal^ ',Nll>mu>ensteuer und Nefoldimgssteucr von hijyeren ,,, ^stbezügcu. (Kundgemacht mit lirlasS deö Finanz« ^ di ^X, Stück enthält unter i«u ""Nzugsvorschrift zum Gesetze vom 25. October '^ > (3t. G. Vl. Nr. 280), betreffend die directen V^alsteuern. V. Hauptstück, betreffend Straf« ^ l» !'c"'""2"l (Kundgemacht mit Erlass des Finanz« Ul) di "H"s v^,„ 24 ^lp^l 1897): i^,. llzugsvorschrift zll>» Gesetze voin 25. October ^ (3t. O. Vl. Nr. 220), betreffend die direclen X"!,onalsleuern. VI. Hauptstück, betreffend allgemeine ^'Nullungen. Mndgemacht mit Erlafs des Finanz« ^ ^)ns v^"s vom 24. April 1897.) Ui z>ie ».^lilck ""hält unter tz: I. si3 kleine 3^lvmantische Schlucht verbirgt zur Hälfte !^"l! km /sanest ^"5 ^ scheint, als klammere es ttl/^n H, 'leinen Berge an, der sich, von einer ma-N?t. ^"»ruine gekrönt, hoch über dem Städtchen ^lUen W ^"ben uns hier in einer berühmten, oft ill ^Nen ^k"o» unweit der pontinischen Sümpfe, tz^nz .Hon aus der alten Römerzrit die Kunde e?> h "ngt, und nicht fern der uralten Festung ^hr i», .^ °"s Rom geflüchteten Pius IX. über Ue 1^ Hren Mauern beherbergte. Es war im ^" sich ' als die Augen der ganzen civilisierten !-!^"t) , "us die Bergfeste am Mitlelmeere lenkten ^! "'dktda ^" Jahre später, und der Sohn des-tz>',', WM.,""ls dem flüchtenden Papste ein Asyl gewährt h«>' ÜA leibst flüchten. Franz ll, König beider hMll in z/."" damals 18jährige Gemahlin Marie, H°i^ll it» A"' capitulierten in Gaöla, dem letzten '°«l ^°ch l^ °"ch von dort verscheuchte. ^d< li H ^ten ^ ^H Itri zurück. Wer kennt ^^tiiiz k 3ra Diavolos, des kühnen Räuber-V?^egel,5 l un Anfange dieses Jahrhunderts die "kl bin ^"'" Itri in Furcht und Schrecken ver« l M' M w ^ Itris. hieß er eigentlich Michele ÜH /'bilden ^'"" Geburtsort besucht, könnte sich ^! ^ in ^.' l °ss der ruhelose Geist Fra Diavolos ^th'>s ü^? düstern Gründen umgehe. In der ^" zu k ^" scheint ganz der passende Platz, ^ fetzen und zu verbergen. Me« ringsum ist leer, einsam und geheimnisvoll. Von Zeit zu Zeit nur begegnet man Landleuten, die schweigend mit finsteren Gesichtern eiicherschreiten, die schlanken Gestalten in lange schwarze Mäntel gehüllt und auf dem Kopfe den hohen lecken Iägershut, der von einem Oliven» zweige oder einer Hahnenfeder überragt wird und mit schwarzen Schnüren und Quasten verziert ist. Sie lassen den Wanderer herankommen und bilden dann mit der naiven Neugierde dieser einfachen Naturkinder einen Kreis um ihn wie die bleichen Schatten der Fabel, die eine Zauberruthe zu nächtlicher Stunde an armen Kirchhofmauern herbeiruft. Uud der Reisende, das Hirn voll von Räuber« geschichtkn und erregt durch die Schauermärchen seines redseligen Führers, fürcht^ jeden Augenblick, dafs diese trotzigen Männer die schwarzen Mäntel znrückschlagen und mit Flintenkolben und blitzenden Dolchen auf ihn eindringen. Auch die Frauen Itris zeichnen sich dnrch eine gewisse wilde Schönheit aus, durch kühuen und lebhaften Gesichtsausdruck; sie können ihre Abstammung von jenem ruhelosen und unerschrockenen Geschlechte nicht verleugnen, das hier einen Kampf ums Dasein kämpfte. Itri war mehr als einmal der bevorzugt«: Aufenthalt weltbekannter Räuberbanden. In Tassus Leben lesen wir, dass der gefürchtete Räuberhäuptling Marco Sciarro ein fo großer Verehrer feiner Gesänge war, dass er ihm Schutz und Geleit auf der Reise gab, so weit stin Scepter reichte. Jetzt ist Itri ein armes Land-ftädtchen ohne Kunstschätze, Comfort und Poesie, das aus elenden Hütten und engen steilen Gässchen besteht, in deren Schmutz abgemagerte Hunde und Katzen, kleines Borstenvieh und junger Menschennachwuchs in friedlicher Gemeinschaft spielen; kaum eine lleine Er-qu'ckung vermag dur ermüdete Wanderer hier aufzu-treiben. Nur einige Ueberreste der alten Via Nppia und die herrliche Natur in ihrer wilden Großartigkeit er- regen das Interesse des Reisenden. Taucht dann abends die untergehende Sonne ins Meer, so überflutet sie noch einmal mit goldener Lichtfülle die rauhen Felsen Itris; einige wenige Contadini, den schweren Spaten auf der Schulter, kehren nach harter Arbeit in die heimatlichen Hütten znrück. Daun steigen schon die Abendschatten auf und hüllen alles in ein düsteres Leichentuch, während aus der Ferne die monotonen Klänge eines Dudelsackes wie ein schwermüthiges Klagelied zu uns herübertönen. Die sie umgebende Natur scheint den Einwohnern Itris ihren melancholischen Charakter aufgeprägt zu haben — alle haben ein ernstes, schweigsames Wesen. Verlassen sie aber ihre felsige Heimat und steigen zur Zeit der Erute zu den pontiuischen Sümpfen hinab, wo oft nur der Tod oder, fchlimmer als das, ein lang» fames Siechthum ihrer harrt, so treten sie ans ihrer Zurückhaltung heraus. Dann strömen sie in Scharen herbei; Karren, von mächtigen Büffeln gezogen, bergen die geringe Habe, und neben ihnen schreiten leichten Fußes die sonst so stillen Männer, singend und tan« zend zu den hellen Tönen der Dudelsack« und Flötenspieler. Man sollte glauben, sie wären zu einem Feste, zu einem Hochzeitsschmause geladen. Und doch, was wartet ihrer? Nichts anderes, als harte Arbeit unter den sengenden Strahlen einer afrikanischen Sonne, eine fchwere, erstickende Luft voll schädlicher Ausdünstungen., eine Existenz voll Mangel und Entbehrungen. Weder kräftige Fleischkost noch frische Kräuter, weder stärkende Mine noch trinkbares Wasser erleichtern ihre Mühen und geben ihnen nrue Arbeitskraft und Erquickung, und nur ein Haufen feuchtes Stroh unter einem schadhasten Dache dient den müden Gliedern zur Nachtruhe. Ist dann die Ernte zu Ende, so bringen sie als Frucht ihrer Mühen kärglichen Lohn und ein schleichendes Fieber in die Heimat zurück. Laibacher Zeitung Nr. 102. 916 6. MaiM?^ Sr. Majestät Vortrag über den Verlauf und die Er« gebnisse der Verhandlungen der beiden Quoten-deputationen erstatteten. Als das Resultat dieser Allerhöchsten Audienz kann gemeldet werden, dass die beiden Regierungen nunmehr miteinander behufs Feststellung der Quote in Verhandlung treten werden. Diese Thatsache dürfte an und für sich genügen, um die Demissionsgerüchte zu widerlegen, welche durch das Scheitern der Quotendeputations'Verhandlungen ent» standen zu sein scheinen. Der Zeitpunkt für den Zusammentritt der beiden Regierungen zum Zwecke der Feststellung der Quote lonnte heute noch nicht bestimmt werden; voraussichtlich werden sich die ungarischen Fachminister in der nächsten Woche nach Wien begeben, weil die ungarische Regierung diese Woche über noch mit Parlamentsverhandlungen in Budapest beschäftigt ist. Auch dürfte sich der morgige Minister-rath in Budapest vorher mit dieser Angelegenheit beschäftigen. Baron Banffy hat im Laufe des Vormittags auch dem Minister des Aeußern einen Besuch abgestattet. __________ Vom griechisch-türkischen Kriegsschauplätze. Das Ereignis des Tages ist die Abberufung des Obersten Vassos und eines Theiles seines Stabes aus Kreta; das Commando der auf der Insel verbleibenden griechischen Truppen wirb Oberstlieutenant Stailos führen. Das «Flemdenblatt» bemerkt hiezu: Vielleicht wäre es für die Griechen politisch wie militärisch besser gewesen, die Truppen aus Kreta abzuberufen, denn es ist schwer, zu glauben, dass Oberst Vassos imstande ist, einen Umschwung auf dem Festlande herbeizuführen, nachdem bereits so viel verpfuscht worden ist. Ueberhaupt hat die Jagd nach dem Retter in politischen und militärischen Kreisen ihre großen Bedenken, viel wird damit meist nicht erzielt, viel eher neue Verwirrung und Unheil angerichtet. Es ist doch auffallend, dass die besiegten Griechen nun alle ihre Führer verpönen und verdammen, erst war es der Kronprinz, heute hört man von steigender Erbitterung gegen Oberst Manos, den Commandanten in Epirus, morgen kommt vielleicht Vassos an die Reihe, wenn er im Kampfe mit dem Unmöglichen versagt. Alles in allem genommen bedeutet solch ein rascher Wechsel der führenden Personen gemeiniglich das Niedergehen, die Agonie eines Wagnisses und in diesem Sinne wäre man geneigt, den heutigen Schritt der griechischen Regierung als den Anfang vom Ende anzusehen. Der «P. C.» schreibt man aus St. Petersburg vom 1. Mai: Die in vielen Blättern ausgesprochenen Ver« muthungen, dass eine Mediation der Mächte im griechisch' türkischen Conflicte unmittelbar bevorstehe, wird in den maßgebenden Kreisen der russischen Haupt» stadt für verfrüht angesehen. Eine unerlässliche Vorbedingung eines derartigen Eingreifens wäre, wie man betont, dass die Intervention von beiden kriegführenden Staaten, oder doch wenigstens von einem derselben verlangt werde. Nun scheine aber Griechenland nach den vorliegenden Anzeichen noch immer nicht ganz mürbe gemacht und zur Fortsetzung des Widerstandes geneigt zu sein, während es anderseits der Türkei mit dem Friedensschlüsse kaum eilig sein dürfte, solange sie nicht den kleinen Nachbarstaat niedergeworfen hat. Die Cabinette sind nun nicht in der Lage, ihre Vermittlung, ohne dass danach von unmittelbar betheiligter Seite verlangt wird, anzubieten, da sie sich damit höchst« wahrscheinlich einem Echec aussetzen würden, der selbstverständlich nicht zur Erhöhung des Ansehens der europäischen Diplomatie beitragen würde. Wenn auch die Würde Europas die ersprießliche Regelung der Kreta-Frage gebietet, so dürfen die Mächte doch nicht, im Interesse der Beschleunigung dieser Angelegenheit, in Bezug auf den griechischem tischen Conflict Schritte unternehmen, deren etwaiger Misserfolg den Mächten Unannehmlichkeiten bereit«! und nicht ganz unbedenk« liche Situationen herbeiführen könnte, wie dies leider in der früheren Phafe der Kreta-Frage der Fall war. Politische Ueberficht. Laib ach, 5. Mai Zu dem Antrage der katholischen Voltspartei auf Verländerung der Volksschule bemerkt das «Vaterland» auf Grund specieller Ermächtigung, dass der Antrag keine Frucht der politischen Situation und keine Speculation auf die dermalen bestehende Majorität ist. Die katholische Voltspartei habe den Antrag schon lange vorbereitet und wäre derselbe unter allen Umständen jetzt eingebracht worden. Die Verländerung sei deshalb gewählt worden, weil erfahrungsgemäß die Verhältnisse in den einzelnen Kronländern so verschiedene sind. dass eine gleiche Behandlung der Frage durch ein Reichsgesetz geradezu unmöglich ist. Schließlich theilt das «Vaterland» mit, dass die Abgeordneten Baron Dipauli und Dr. Ebenhoch die Einbringung des Schulantrages der parlamentarischen Commission der Majorität lediglich notificiert haben, ohne dafür etwa die Unterfertigung des Antrages zu verlangen. «Narodni Listy» constatieren in einer Paltelkundgebung gegenüber den verschiedenen Mittheilungen betreffs der Stellung der Iungczechen zum Schul-antrag Ebenhoch, dass die jungczechische Partei aus formalen und sachlichen Gründen leinen Standpunkt präcisieren könne. Der deutsche Reichstag hat den Entwurf des Invaliden»Versicherungsgesetzes nicht eincr Commission überwiesen, sondern will die zweite Lesung im Plenum vornehmen. Damit dürfte die Erledigung des Entwurfes in dieser Session wohl unmögUch geworden sein. Dass der Entwurf in der nächsten Tagung wiederkehren wird, gilt in Berlin heute schon als gewiss, und dann wird die erste Lesung wiederholt werden müssen. Dass aber nach einer so ausgiebigen Eröiterung, wie sie in der abgelaufenen Woche im Reichslage stattgefunden hat, noch viel Neues wird vorgebracht werden können, ist zu bezweifeln. Jedenfalls hat sich, schreibt man aus Berlin, durch den Beschluss, die Vorlage nicht an eine Commission zur Vorberathung zu überweisen, die Frage, ob die jetzige Session wieder zu Verlagen oder zu schließen sei, mehr geklärt. Man darf wohl annehmen, dass lediglich die Commissions-berathung des Invaliden-Versicherungsentwurfes eine Vertagung herbeigeführt hätte. Andere Entwürfe dürften dabei kaum in Frage gekommen sein, beziehungsweise noch kommen. Nachdem die Commissionsberathung aber abgelehnt ist, darf nunmehr wohl angenommen werden, dass diesmal ein Schluss der Tagung, die schon seit dem 3. December 1895 währt, herbeigeführt werden wird. In der gestrigen Sitzung der italienischen Kammer brachle die Regierung mehrere Entwürfe ein, betreffend die Verbesserung der Sicherheitsverhältnisse in Rom, und begann die erste Lesung des Entwurfes, betreffend die Reorganisation der Armee. Das englische Unterhaus hat in sel"l vorgestrigen Sitzung die Bill, betreffend die genügende Bemannung von Kauffahrern, w i^..^ Lesung angenommen. Im Laufe der Debatte er ^ der Präsident des Handelsamtes, die Vorlasse jei^ englische und ausländische Schiffe anwendbar- ^ Handelsamt könne Schiffe, falls sie un^mlgm" ^ mannt sind, anhalten, bis der Mangel beseitigt ie^ fürchte kemeu Einwand auswärtiger Regierungen, ^ würden kein Recht haben, sich zu beklagen. °° fremden Schiffe wie die brittischen behandelt lvr ^, — Die Vorlage, betnffend die Entschädigung ".^ Arbeiterunfäll'N, wurde vom Hause in erster ohne namentliche Abstimmung angenommen. . ^ Nach einer aus Kopenhagen M^M Meldung sind dort aus Petersburg ""s >, Quelle Nachrichten eingelaufen, welchen z«M ^, der Abstat'ung des Gegenbesuches dks ^ sidenten der französischen Republik, Herrn Fanre, russische« Kaiserhofe für diefes Jahr Absta"" nommen wird. «H die Nach Berichten aus Stockholm h" ^ hec Thätigkeit des schwedischen Reichstage" ^ gegenwärtigen Session, welche spätestens am lo- ,'^ ^ ihren Abschluss finden soll, ruhiger gestaltet, a^^< mancher früheren Tagung. Nicht dass es an ^M heit gemangelt hätte, die in den Kammern be> "^5 Parteigegensätze voll zur Geltung kommen ^Ml Wenu aber trotzdem der Parteistreit nur M ' ^ Weise sich geltend machte, so lag das an ""»^. Stimmung, die nicht allein überall im Lande y ^ sondern speciell auch in der Volksvertretung " ^ trat. Die Bedeutung dcs laufenden Jahres "» ^. jähr hat, wie man der «Allgemeinen Ai^'s,''^ d" mehr den einmal die Mahnung auf die ^v^hisch' führenden Volksvertreter gedrängt, sich '"i!^ ^ patriotischen Geiste von allen unnützen Ne'bew ^ ^ zuhalten. Die nationale Gesinnung wurz^l ^ lief, dass es den Parteien keineswegs >^^heü ^ konnte, dem schönen und aufrichtigen En'P" ^ei' Voltsganzeu auch ihrerseits Rechnung 3"^ ise' Schweden will im Jahre 1897 sein vsrlhe'iW ,^le wand anlegen. Die Verdächtigungen, in ^n ^ d>e und äußere Gegner sich gefallen, sollen ^ ^„l^ denkbar schärfste Betonung des monarchischen^ ^i»g bei der nahe bevochehenden Iubiläumsse'c ^>,le Oskars II. widerlegt werden. Dass in einem-p" M von 380 Abgeordneten die Wahrung e""'^^„ig ohne jeden Widerspruch die lebhafteste 6"^sM" findet, bildet für das constiwtionelle Nwea« M einen wertvollen Gradmesser. Dem p^""« ^"'7 streben, dem Charakter des Iubiläumsjahles ^ibe". zu tragen, sei es direct oder iudirect 3^ ' hig < dass eine ganze Reihe wichtiger Tagessragen ^ ^ sachlich erledigt wurde. Die Militärvorlage " ^ Vi kurzer, glatter Debatte erledigt, und die 3^^ d» Handlung erfuhren diejenigen Outrage'.c^,. V Project der großen Nordbahn - Anlage be""'^ d Zolltarif-Debatte in der zweiten Kammer .^g wachsenden Einfluss der freihändlerischen "r> ^^ deutlich erkennen, wmn es auch nicht 9"""«' 6 ,,h weitgehenden Forderungen von protection,!' '^Mlst"' zumal in der Lederzollfrage, erfolgreichen zu leisten. . «,,jse n^ ^ Präsident Faure ist auf se'ner M^ ^ o westlichen französischen Prov'nz^ ^ Bevölkerung freundlich brgrüßt worden. " „gel^ ganzen Reise hat sich kein einziger" ^ Ihre Schuld. Eine Erzählung aus Toscana. — Vcrcchtigte Bearbeitung nach Quida von V. Nilmar. (12. Fortsetzung.) »Ich aber verstehe!» rief Netta hohnvoll, während sie die Perlen dicht vor Umiltas Augen hielt. «Das ist doch gar nicht schwer zu verstehen. Du hast mir diese Perlen gestohlen! Und dafür will ich mein Recht und du sollst deine Strafe haben! Das verlange ich, Signora Rosa! Es ist ein Scandal für Euer ehrliches Haus!» «Sei unbesorgt, dein Recht soll dir schon werden!» versetzte dic Hausherrin, wenn auch außer sich, so doch mit Ueberllgenheit. «Die Ehre meines Hauses werde ich übrigens schon noch selbst zu wahren wissen, ohne dass ein Grünschnabel, wie du, mir die Wege dazu weist. Vorderhand glaube ich noch, dass hier ein Irrthum vorliegt. Umilta, hast du begriffen? Die Perlen waren in deinem Nette, und du sollst sie gestohlen haben!» Schon bei Nettas Worten war der letzte Rest von Schlasbefangenheit von Umilta gewichen. Glühendes Noth färbte ihr ganzes Gesicht. N«len^n^^ ^" icht laut auf. «Ich soll jene Nosc., sei? Ihr und jadaraV^ «Ich?» wiederholte Umilta wieder. Betäubende Verwirrung überkam sie. Wie eine junge Gottheit stand sie da, die Arme über die nackte Brust gekreuzt, und starrte schweigend auf ihre Ankläger. «O, die Diebin, die Lügnerin, das verworfene Geschöpf!» zeterte Netta. «Donna Rosa, Ihr müsst sie sofort der Polizei übergeben! Ihr habt das Recht dazu! Zwei Perlen fehlen. Vater soll sogleich die Polizei holen!» «Wie du willst, Netta», sagte die Herrin des Hauses kühl. Sie war zu stolz, um zu bitten, man möge ihrem Hause solche Schande ersparen. «Umilta, sprich zu mir!» wandte sie sich wieder an diese. «Du siehst, das Halsband war in deinem Bette. Rede! Sag' etwas! Bist du unschuldig? Ich kann an deine Schuld nicht glauben, und dennoch » Mit flammenden Augen und gekräuselten Lippen stieß Umilta eine vor ihr liegende Perle mit dem Fuße von sich. «Ihr mögt allesammt glauben, was ihr wollt!» sagte sie verachtungsvoll, und ihre Augen schienen Netta gleich zwei schneidigen Schwertern durchbohren zu wollen. «Ich weiß wahrlich nicht, was ich glauben soll!» äußerte Donna Rosa, die zum erstenmal in ihrem Leben an jedem Nerv ihres robusten Körpers bebte. «Aber niemand soll sagen, ich hätte mich geweigert, einem Gaste meines Hauses Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Recht ist einmal Recht! Umilta, leg' deine Kleider an! Netta Siri. geh' und hol' deinen Vater und meinen Mann herbei l» >^>»««>»°»»»»»«» ____ ^ "l,nd <^, Stunden vergienssen in Berathunge^^v" z geregten Debatten. Schon brach tue ^^ht, , uns bringen dürfen», sagte sie zu l^' . S'^F hätte sehr wohl unter uns bleiben "" ,hle"d"'sie ^ ihr Perlhalsband wieder; für die zw" ' „ «M hätte ich ihr mit Vergnügen neue gei^> ^ ein grausames, herzloses Geschöpf!' ; PoW O,'" Unterdessen schritt Umilta, von 5'" l^ blankem Säbel eskortiert, durch ly" berge und Olivenhaine dahin. ^ ^bacher Ieitung Nr. 102. - 917 6. Mai 1897. Menfall ereignet. Weder die royalistifche noch die Wal!. ^^ hat irgend eine Demonstration ver-r ii s> Ebensowenig dürfte die Session derGeneral-l,,,^^ zu besonders bemerkenswerten Meinungs-niiX'^n Nnlafs geben, da die einzige strittige ssrage, Gener l . ^nige der finanziellen Reformen, von den ^ ."liäthen nicht berathen werden wird. Die radicale H kl.benutzt die gegenwärtigen Parlamentsferien zur Pro? ""6 von öffentlichen Versammlungen in der ll„s,'"i- ^az Hauptthema der in diesen Versammlungen z^ senden Redner bildet die Verurtheilung des »nt>? ^" Cabinet M>e cor ^ Aeußern, Grafen Murawiew, über Ph^c ^cte Haltung Bulgariens in der gegenwärtigen ^b, l Verwickelungen in der europäische« Türkei Ht ^Mische» diplomatischen Agenten in Petersburg, «ush ^ntschew, mitgetheilt und denselben be-^lgllri 4. ^^ russischen Regierung den Dank der ^.^?kn Regierung für die gezollte Anerkennung baz ^ "«en und die Versicherung hinzuzufügen, dass »Meaner Cabinet der Politik treu bleiben werde, diese c?" Ministerpräsident Dr. Stoilow in seiner auf ^ a, ?^ bezüglichen Kammerrede entwickelt hat. ^ttret .9" ^"ftrag ist auch dem diplomatischen 2>kl in Wien, Herrn Sirmadjew, zugegangen. l>ik C^^ Petersburger «Negierungsbote» publiciert ilily m^'"ung des Ceremonienmeisters Grafen Pahlen ^^Gouverneur von Warschau. Tagesneuigleiten. Vl^^. (verunglückte Feuerwehrleute.) Nus ^!»ih ^° berichtet: I« dem Dorfe Lhllta bci Horaz- ^tvek,^ ^" ^"" ^"^^ l5'"" ""^ Während die ^lzte >,, ^ der Räumung einer Stube beschäftigt war, !^ ttl! ^^ ^" ""b begrub elf Löshmänner unter '^er ^""""n. Zwei wurden gelödtel und die übrigen ^ leibetl« Großvater, Vater und Tc,chter) ^'>>»Nl, .s s« Hochzeit haben, schreibt die «Hagenauer ^ '^ "ohl ein seltenes Ereignis. Poch basür M» ^."lr auch in Dalhunden, um Specialitäten zu ^«th ^ . iu pflegen. D.'r frühere Zimmermann Johann ^,^^° leine Ehefrau Magdalene Clobi feierten am ?>>l H^'"e goldene, deren Sohn Zimmerman« Karl Math !^'t ^in»n?^^ herbeigekommen, um d?m Ehrenfeste des ?°^cn ^roß^ters, und der 75jäh^lg?n Ahne bei» ^ «."" Kaiser hat dem Jubelpaare eine Unter« ^»klvlihtt. l^i Hochtouren.) ^" ^" ^^^ ""^" kl ^ un< ^Nutzung von Bergführern 4591 Hoch-^" !La.l"°""kn. gegen 7122 im Jahre 1895. An ^Nlen f."" (Gletscher, und Dolomit-Hochtouren) be-Mtt ^ Nch 7442 Touristen, gegenüber 10.720 im ^l'hai ^ ^"s dem Valsugana, dem Nonslhal und l ^chtha?"" ^" Nuß-rsern, d. i. von Reulte mit »1!,^ ^'wurden vom letzten Sommer überhaupt ^ilp h ,, «llhrern unternommene Hochtouren gemeldet, ^>^^"nhatdie Touristik °"^ in Amp?zzo und ^t kein^ ^lizi^en s^verhört^at^^^^^^^ hü^^te si ^^ dazu, aber sie thaten es dennoch — bill ihre ^ ""l verachtungsvoll geantwortet: «Ich "iM, perlen nicht berührt, man mag sagen, was Hen "Hhin machten die Polizisten sich in ihren E^pensss,!' Privatnotizen, worin sie Umilta der ^rsft^^ gleit bezichtigten. Denn natürlich war es ^" ja h. . und nichts anderes; die Perlen Ikus^unnp ' '^, in ihrem Lager, gefunden worden. Wei!. war demnach lediglich reinste Wider- b^l<:^,?^ Hal den anheimelndsten Polizeihof W» '"'t a,.,.""'^' hübsches, außerordentlich sauberes M^". M> ^"' Theaterkomiker und der alte ^e!. ^Ne «„ ^e ein Jägersmann aus. Von gesetzes-^n^ten ^ schreckliche und ^fürchtete Person, die 'At°"")grn ^^enehmer Verhaftsbefehle, gerichtlicher V^ iln ^°ber Urtheile zu befördern halte, war !^>" der ^ve" "e gutherzigste, gemüthlichste °V ^luftil..^lt. Und die beiden Polizisten nicht ^»w " ^t,g h^rübt. wenn sie einen Arrest zu r-Hof». Dem De'jmner waren auch der Nmtslriter der l. l. Bezirkshauptmannschaft Ritter von Lafchan und der Bürgermeister Vicic beigezogen. Um halb 3 Uhr fuhren die Majestäten und höchsten Herrschaften zur Grotte. Am Grolteneingange vom Vszl'lshlluplmannschaftslelter Ritter von Laschan und dem Bürgermeister Viüic beglüht, geruhte Seine Majetät der König das Mitglied der Gcotten° Verwaltung Oberingcnieur Schwab durch eine Allerhöchste Ansprache huldvollst auszuzeichnen, worauf Ih e Majestäten der König und die Königin von Rumänien, Ihre königliche Hoheit Fcau Großherzogin Adelheid von Luxemburg, Fillst Leopold von Hohenzollern und die Suite unter Führung des Leiters, der l. l. Äezirlshaupt. Mannschaft Ritter von Laschan die Besichtigung axttaten, während Seine königliche Hoheit der GroWrzog von Luxemburg sich ins Hute! zurückbegab. Die Grotte war elkltrlsch beleuchtet und erstrahlte im reichsten Lichter-schmucke Die hohen Gäste geruhten zu wlcdelhollenmale:, ihre Bewunderung ub«r die großartigen Nilurwunder au«zusprechkn. Im Tanzsaal>. woselbst die Ndclsverg/r Musikkapelle aulgestellt war und einige Tonstiicke zum Vortrage brachte, trugen die hohen Besuch« ihie Namen in da« ausgelegte Gedenkduch ein; hiebei geruhte Ihre Majestät die Königin, bekanntlich eine lelnsinnige Märchen« dichterin, die sinnigen Worle niederzuschreiben: «Unter der Erde hat Märchen noch ein Reich!» und den Dichter« name« Carmen Sylva beizulegen. Nach zweistündigem Aufenthalte in der Grotte verließen die Allerhöchsten und höchsten Herrschaften die Ocolle, indem fie neuerdings zu wiederhollenmalen ihr Entzücken über die gesehenen Naturwunder auszusprechen geruhten. Die hoh?n Gäste begaben sich hierauf auf den Bahnhof, woselbst der Gioßherzog von Luxemburg bereits vorher eingetroffen War. D!e MajMtm und die lönlgl. Hohlilen geruhten fich unter neuerlicher Anerkennung des Gesehenen von dem Leiter der k. l. BezirlShauptmannschaft Ritter von Laschan und dem Bürgermeister Vik«i huldvollst zu verabschieden und sodann dm Seftaratzug zu besteigen, welcher, geführt vom Verlehrsinspector Hämisch, um 5 Uhr 25 Minuten Adelsberg verließ Die Allerhöchsten und höchsten Herrschaften grüßten noch aus dem daoon-rollenden Zuge huldvollst. — (Zur Straßenpolizeiordnung.) Wie uns mitgetheilt wird, hat das l. l. Ministerium de« Innern anlässlich einer von m Heeren Radfahrer-V.r« künden bei demselben vorgebrachten Beschwerde, dass die meisten Fuhrwerke zur Nachtzeit unbeleuchtet sind, die unterstch?nden V.hölden angewiesen, die genaueste Hard-habung der diesbezüglich?« B.stiminung der S!rah:n« Polizeiordnung zu übelwachen und im Falle des Dawider« Handelns eventuell die gerichtliche Vttfolgung des Schuldigen wegen Übertretung dcs § 424, St. O. B., einzuleiten, mdem die entsprechende Beleuchtung der F^hrltttrle nicht nur im Interessi des Radsahrerverlchrs, sondern auch in dem der öffentlichen Sicherheit überhaupt gelegen erscheint. —o. — (Zur Gewerbebewegung in Laibach.) Im Monate April l. I. haben nachstehende Parteien die Ausübung von Gewerben angemeldet, und zlvir: Maria Lehnert, Wienerstraß' N?. 35, das Phologlaphengetverbe; Adolf Klarer in der Floriansgass: Nc. 22, Kleinhandel mit Iimmereinrichtungsstllck'n; Fcancisca Fortuna in der Wienklstraß: N. 15, O)fto?rlauf; Maria D'lnda, Reitlchulgass-Ns. 5, L^msmittclverlauf; Anna Walentin aus der Wienerst^aßi N. 6, MMlingeschäsl; Maria Aucrhammer aus der Maria »Thercsienstraßi Nc. 10, Kcämerei mit G^mischtwaren; Johann Lucchesi in der Floriansgllss? N^. 13, Erzeugung von Giplfizuren; Franz Älumauer in der Floriansgassi N<> 10. Tepplcherzeugung; Adolf Kopk.va, Grubergass? (Üandwehrftraß.') Nc. 11, Ip'cereilvarenhandel; Johann Sterlc, am Alten Markt Nc. 11, Handel mit Bürsten und Galanteriewaren aus Märkten; Franz Ierman auf der Polanastraß? Nc. 9, Greißlerei; Franz Francelovic aus der Martinsftraß? Nc. 13, Schneidergewerbe; Franz Nlesovec in der Hilscher-gasse Nr. 3, Iimmermalergewerbe; O'to Fettich - Frank-Heim am Reber Nc. 7, Rasier« und Fciseurgewerbe; Josef Kramar auf der Wienerftraß: Nr. 5, Wein- und Vier» schanl; Otto Fischer auf der Triefterstraße Nc. 45, Kunst, und Musikalienhandlung und Leihbibliothek von Mu-silalien. x, -»(Zurückgelegte Gewerbe.) Im Monate April l. I. legten nachstehende G.'wirbeparteien ihre Concessionen zurück, und zwar: Josef Eerne, die Kleinvieh-schlachtung; Josef Pavliö, das Fialergewerbe; Maria Äuerhammer, das Greihlergeschäst; Johanna Weiß, das Greihlergeschäst; Josef Rebel, die Haustelegraphen- und Telephon-Installation; Maria Vodnik. die Kramerei; Jakob Vellavch, da« Väckergewerbe und Varthlmä Iemc, das Grelßlergeschäft. x. — (Baumaterialien-Verführung.) Wührend sich dieselbe am rechten Laibachufer nur auf den Bedarf der in der Vrilhl projecllerlen und einiger bereits in Angriff genommenen und desgleichen ziemlich weit gedieheuln Neubauten erstreckt, wird die Materlallen» Verfrachtung sowie der Verkehr im allgemeinen am linken User der Laibach von Tag zu Tag aulgedehnter und ! lebhafter. In letzterer Zeit werden auß?r Brennholz, Sand, Ziegeln, Sleinen, Brettern und steinernen Sliegen-plalltn auch groß? Mengen von fertiggestellten Tramen, , ja sogar fertige Holzstiele in diesen Tirnauer «Hafen» eingeführt und hat die dortselbst postierte Verzchrungs-sleuer-Pachtungs-Wachmannschast mit den auf der Tirnauer« lande verl.hrende» Materialwägen genug zu thun. x. — (Sanitäts - Wochenbericht.) In der geil vom 25. April bis 1. Mai kamen in Laibach zur Welt 14 Kinder, dagegen starben 27 Personen, und zwar an Keuchhusten 1, Pivhtheritis 1, Tubcrculose 5, Entzündung der Alhmungsorganc 2 und an sonstigen Krankheiten 18 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 8 Ortsfremd- und 12 Personen aus Anstalten. Von Infektionskrankheiten wurden gemeldet: Scharlach 2, Tuphus I, K^uchhust n 5 und Diphtherili« 2 Fälle. — (Zur Volksbewegung.) Im ersten Qua» lale des lausenden Jahres wurden im politischen Bezirke Laibach Umg bung (57.669 Einw.) 176 Ehen geschlossen und 609 Kinder geboren. Die Zahl der Ver» slorvenm belils sich auf 465, welche sich nach dem Älter solgendermaß'i, vertheilen: Im ersten Monate 48. im ersten Jahre 137. bi« zu 5 Jahren 225. von 5 bis zu 15 Jahren 34. von 15 bis zu 30 Jahren 3l, von 30 bis zu 50 Jahren 34, von 50 bis zu 70 Jahren 70, über 70 Jahre 71. Tobesursachen waren: Laibacher Zeitung Nr. 102. 9 l 8 . 6. Mai 1897^ bei 32 angeborene Lebensschwäche, bei 76 Tuberculose, bei 22 Lungenentzündung, bei 48 Diphtherltis, bei ^20 Keuchhusten, bei 2 Scharlach, bei 3 Masern, bei 2 Typhus, bei 7 Gehirnschlagfluss, bei allen übrigen verschiedene sonstige Krankheiten. Verunglückt find 9 Per» Isonen (3 ertrunken, 2 erfroren, 2 von der Locomotlvr .übelfahren, 1 im epileptischen Anfalle zu Tode geftürzl und 1 durch Fall auf ein Messer), Selbstmorde ereigneten sich 3, ferner ein Kindes« und ein Meuchelmord sowie ein Todtschlag. —o. — (Fürfterzbischos Dr. Zorn.) Ueber den Gesundheitszustand Sr. Excellenz des Fllrfterzbischofs Dr. Zorn berichtet die «Eco del Litorale», dass die Nesserung langsam fortschreitet. Der Kirchenfurft unternahm gestern einen Spaziergang im Garten. — (Personalnachricht.) Herr pliil. und woä. Dr. Paul Samassa wurde zum außerordentlichen Professor an der Universität in Heidelberg ernannt. — (Impfung.) Jeden Po«ner«tag nachmittag« u» 3 Uhr wird im ftädlifchen Rathhaussaale unentgeltlich geimpft. — (Dieb stahl.) N« 27. April nachmittag« schlich sich ein unbekanntes Individuum beim Besitzer Johann Serpan in Nadlest, Gerichtsbezirl Laas, durch die ««versperrte Dachbobenthür ins Vorhaus, wo es den Zimmerschlüssel umdrehte und ins Zimmer gieng. Im Zimmer bohrte der Dieb mit einem Vohrer den Deckel der Kleibertruhe auf, sprengte sodann das Schloss und stahl aus der Lade fünf Stück Ganknoten zu 10 fl., bei 400 Stück Silbergulden und 14 Kronen. Der Thäter ließ noch 230 Silbergulden, fünf Noten zu 10 fl. und 24 Kronen in der Kleidertruhe zurück. Die geeicht» liche Verfolgung nach dem Thäter ist eingeleitet. 1. — (Bombardement mit Steinen.) Nm 2«. v. Mt«. abends befanden sich der Besitzer Iofef Vomberger und der Taglöhner Michael Pogaiar vulgo Vrosel, beide aus Niederfeld, Ger.'Vez. Krainburg, bei der dortigen Grundbefitzerin Marie Iaverl, wo sie Vrant-lveln tranken. Gegen ? Uhr abend« erschienen vor dem erwähnten Hause mehrere Burschen aus Nlederfelb mit Hauen und Krampen bewaffnet und fiengen zu schreien an. Der Bursche Delovc forderte den Vomberger aus, aus dem Hause zu kommen; es getraute sich jedoch niemand das Haus zu verlassen. Pelovc schlug dann mit de« Krampen gegen das Haus und beschädigte die Mauer, wodurch die Kinder der Zaverl sowie die dalin Anwesenden in große Furcht versetzt wurden. Marie Zaverl führte den Vomberger und Pogacar aus die Dreschtenne, wo sich dieselben im Stroh versteckten. Als die Burschen dies gewahrten, bewarfen sie dic unter dem Dache offene Dreschtenne mit Steinen. Hageldicht fi len sie in dieselbe. Die darin Versteckten, ihres Lebens nicht sicher, schlichen hinaus und Vomberger eilte nach hause, während sich Pogacar irgendwo versteckte. Als die Burschen den Vomberger nach Hause eilen sahen, liefen sie ihm nach und bewarfen ihn mit Steinen. Vombergrr lief in sein Haus und versperrte das Hausthor, blieb jedoch mit seiner Magd Helene Globoinil l« Vorhause stehen, da sie sich in das Wohnzimmer nicht zu gehen getrauten. Jetzt bewarsen die Burschen das Haus des Vombergcr mit Steinen, zertrümmerten 19 Fenster, scheiden, bei 30 Dachziegel, das Hauetho«-, zerschlugen im Wohnzimmer ein Heiligenbild und eine Porzellanfigur mit Steinen und vermsachten so einen bedeutenden Schaden. Bei dieser Gelegenheil wurde Vomberger durch einen Stein-wurf am Hlnterlopfe und dessen Magd an der Stirne beschädigt. Im Zimmer lagen 21 Steine. Erst gegen 11 Uhr nachts entfernten sich die Burschen unter Geschrei und Drohungen. Sämmtliche Burschen wurden durch die Gendarmerie verhaftet. —I. — (Concert in Trieft.) Ueber den Liederabend, den Professor Schütte' Harmsen in Trieft ver-anftaltete, schreibt die «Trlester Zeitung»: Den besten Eindruck machte der Künstler mit den Echuberl'jchen Gesängen. In diesen lamen sein weiches, biegunaMhiges Organ sowie dessen ausgezeichnete Schulung zu vollster Geltung und entzückten das Publicu«, welches gar nicht müde wurde, den edlen Sänger zu applaudieren, der uns eine so gediegene Nachfeier zu unserem gesanglosen Schuberlfefte bot. Neueste Nachrichten. Das Brandungliick in Paris. Wien, b. Mai. Die «Wiener Nbendpost» schreibt: Die gesummte civilisierte Welt steht unter dem Eindrucke der erschütternden Belichte, welche seit heute Nacht aus Paris einlangen. In wenigen Minuten hat eine entsetzliche Brandkala strophe mehr als hundert Menschenopfer ge> sordert. Bei dem Liebeswerle für die Armen wurden die Reichen von ihrem schrecklichen Lose ereilt. Von den rauchenden Trümmern in der Rue Jean Goujon geht ir^che^Dw"e.^^""^ "^ an die Vergänglichkeit auf SerN^ ^^ düsteren Schatten llUs «^ieriein) uno ^cm «überbau« D^p N..,«...^..«^ dass die jüngste Schwester" Ihr«"^"^ "er Kaiserin, Ihre königliche hoM di« h«^« Sofie von Alenyon und von Nemours in den Flammen ihren Untergang gefunden, ist zur fürchterlichen Gewissheit geworden. Die Völker der Mon> archie wenden heute in tiefem schmerzlichen Nangen ihren Blick nach der stillen Villa bei Lainz. Ihre Herzen einen sich in dem Gebete, der Herr über Leben und Tod möge die geliebte Kaiserin stärken, auf dass Sie, die Vielgeprüfte, diese Schickung in Fassung ertrage. Der Schauplatz der Katastrophe liegt in der Rue Jean Goujon, einer vornehmen Straße im Nordwesten von Paris, welche die Avenue d'Antin, beziehungsweise die Champs Elyse'es mit dem Almaplatze verbindet. Der große Baublock, welchen der Banquier Heine für die Abhaltung des «Uranä baxar äs !a 6k»rit6» widmete, trägt die Straßennummer 17. Die Decoration des Bazars stellte «Alt-Paris» dar. Zur Rechten des Einganges befanden sich die Verkaufskioske mit geraden, zur Linken jene mit ungeraden Nummern. An der Spitze der einzelnen Läden standen Damen des hohen französischen Adels, wie die Herzoginnen von Uzes, von Vendöme, die Gräfinnen Greffulhe, Le Gouestier, Costa de Beaure'gard. Ihre königliche Hoheit die Herzogin von Alen^on leitete den Verkaufsladen Nr. 4 «llovioiat äominioain». Dem Buffet stand Fräulein von Florez vor. (Original-Telegramm.) Wien, 5. Mai. Eine Extraausgabe des «Fremden« blatt» meldet die amtlich Hieher gelangte Mittheilung, dass die Herzogin von Alen9on bereits agnosciert wurde. Paris, 5. Mai. Die Leiche der Herzogin von Alenyon wurde agnosciert. In der officiellen Lifte der Todten und Verwundeten beim gestrigen Brandunglücke befindet sich weder ein österreichischer noch ungarischer Staatsangehöriger. Paris, 5. Mai. Eine gerettete Klosterfrau gibt über den Nusbruch der Katastrophe folgende Dar« stellung: Es war 4 Uhr 15 Min. nachmittags, als ein bei dem Kinematographen beschäftigter Arbeiter dem Baron Mackau zurief, dass ein über den Bazar gespanntes Vellum durch die Gassiamme in Brand gerathen sei. Baron Mackau gab die Ordre, keine Panik hervorzurufen. Der Auftrag erwies sich als unnütz, da sich das Feuer mit unerhörter Raschheit verbreitete. Die in der Nähe des Haupteinganges befindlichen Personen konnten sich alle retten, aber an den kleinen Seitenüffnungen drängten sich die Flüchtenden derart zusammen, dass bald die Auswege versperrt waren. Mangel an zahlreichen Ausgängen war daran schuld, dass die Katastrophe derartige Dimensionen annahm. Bankier Michel Heine, auf dessen Grundstück der Bazar stand, äußert die Absicht, auf dem Platze ein Sühndenkmal zu errichten. Paris, 5. Mai. Seit 5 Uhr früh wogt bei den Zugängen zur Unglücksstätte eine ungeheure Menschenmenge. Die agnoscierten Leichen werden fortgeschafft. Die Menschenmenge in der Umgebung des Industrie« Palastes wächst immer mehr an. Zahlreiche Leichenwagen werden zur Ueberführung der Leichen verwendet. Vor dem Thore des Palastes sind an hundert Särge aufgestellt, die verkohlten Leichname liegen in drei Reihen im Innern des Palastes rangiert. Die Leichen verbreiten einen unerträglichen Geruch. Jeden Augenblick finden herzzerreißende Scenen statt. Die Angehörigen der Todten werfen sich jammernd auf die Leichen. Paris, 5. Mai. Die Polizeipräfectur erlässt die dringende Aufforderung an alle Familien, welche Angehörige vermissen, Weselben bei der Behörde bekanntzugeben. Zahlreiche gefundene Objecte wurden auf das Polizeicommissariat in den Champs Elyse'es gebracht, darunter viele Kleinodien, welche vollständig zerschmolzen sind. Bei einem weiblichen Leichnam lag ein Portefeuille mit 50.000 Francs in Vankbillets. das fast unversehrt geblieben ist. Das Erträgnis des Bazars, welches 22 Wohlthätigkeitsanstalten zugute kam, betrug bisher durchschnittlich stets über 600.000 Francs. Paris, 5. Mai. In der anlässlich der Aus-stellungsarbeiten bereits theilweise demolierten Halle des Industriepalastes liegen noch über 30 Leichen, deren Agnoscierung unmöglich sein dürfte, da dieselben zu einer formlosen Masse verbrannt sind. Vielen fehlen einzelne Gliedmaßen, manchen der Kopf. Paris, 5. Mai. (Officiell.) Die Zahl der Opfer des gestrigen Brandungluckes wird mit 111 angegeben. Die Zahl der bisher agnoscierten Leichen beträgt 63. Um 11 Uhr 55 Minuten wird gemeldet: «lle Ver« mundeten wurden in die Nachbarschaft des Wohl-thätigkeits«Bazars gebracht. Ungefähr 180 Verwundete konnten in ihre Wohnung befördert werden. Frau Florez, die Gemahlin des spanischen Consuls, welche in das Hospital Veaujon gebracht wurde, ist ihren Verletzungen abends erlegen. Unter den bisher agnoscierten Leichen befinden sich: Henriette Hinninsdal, Baronin Caruel de Saint-Martin, Vicomtesse Marie Bo^neval, Schwester Ginoux, Oberin des Klosters St.-Vincent dr lPaul in Raincy. Fräulein de Grancey, Baronin Saiut-Didier, Gräfin Mimerel, Victor Pod""' Schwester Leonie Guillaumet, Frau Schlumberg". Frau Jacques Haußmann, Gräfin Vrodeville, G"P" Saint-Perier, Baronin Reille, Frau Munier und M Töchter des Herrn de Cheville. Unter den Verunglum " nennt «Figato» die Gräfin Hunolstein, die MM" Laurent. Frau Hoskier. Frau Roland«Gösseln', A" Theodor Porges-Gosselin. Fräulein Foulard, Dr. A" lard, General Munier u. a. Unter den Verwun^' befinden sich die Frau des Malers Raphael,, !"„ die Marquise Lubersac u. a. ,. ,^ Paris. 5. Mai. Heute um 6 Uhr abends l"^ ein außerordentlicher Ministerial!) statt, der pH der gestrigen Brandlatastrophe befassen wird. ,.. München. 5. Mai. Prlnz Alfons vm, Ä^ und Gemahlin reisten heute abends anlässlich de» lebens der Herzogin von Alenxon nach Paris ""'. ^ Wien. 5. Mai. Ein für heute nachmittags " Allerhöchsten Kaiserpaare im Lainzer Schlosse z" A^ der niederländischen Königinnen anberaumtes ^^ wurde infolge des Todes der Herzogin von "^.^ll abgesagt. Nachmittags begaben sich die niederlano '^ Königinnen und Prinzessin von Waldeck-Pyrm.o" .^ Lainzer Schloss, um Ihrer Majestät der Ka'je das Beileid auszudrücken. Griechisch-tlirkischer Krieg. (Origlnal-Xelegramme.) «!>ll^ Athen. 5. Mai, 5 Uhr abends. Oberst Slno' ^ hat einen Angriff der Türken bei Velestmo «" ^, gewiesen. Die Verluste sind auf beiden ^v.^elt trächtlich. Gegenwärtig greifen die Türken Ml Punkte an. „^ls Larissa, 5. Mai, 8 Uhr 15 Minuten a^ Die Avantgarde einer türkischen Abtheilung """ ^ Angriffe auf Velestino entsendet und versuchte o starten von den Griechen besetzten Positionen z""^ ^ musste jedoch infolge der starken Uebermaß ^ü Feindes darauf verzichten. Das Gros der W ^ Truppen ist gegenwärtig iu der Umgebung vm ^ stino eingetroffen und verblieb in beobachtend.^ lung vor den griechischen Positionen, welche ^» der Offensivbewegung der Türken auf andere" ^^^n ohne Blutvergießen in die Hände der Tittlen dürften. . „F London, 5. Mai. «Daily Telegraph' ^F aus Athen vom Gestrigen, dass die Mimstel. ^< von der Armee zurückgekommen sind, besum ^^ grstellt haben, dass der Kronprinz nicht für d»e ^ läge verantwortlich zu machen sei. Derselbe y „F energisch die Meinung vertreten, dass «ar> I ^l? allen Umständen vertheidigt werden müsse, !l^ von seinem Stäbe überstimmt worden, welch ley M Rückzug anordnete. — Der «Times' wird "" ^ i" ! vom Gestrigen gemeldet: Der Ministerraty ^^ seiner letzten Sitzung, welche bis Tagesanbruy den Beschluss gefasst, den Krieg fortzusetzen- ^M Constantinopel, 5. Mai. E'ne ^ Verlautbarung dementiert, dass in Ph"'^.^ <<. Tüiken unglückliche Kämpfe stattgefunden ^"'^"' festgestellt wird, dass seit der Einnahme v° gegen Pharsalus nur Rekognoscierungen "^H^ a" Wien, 5. Mai. Die «P. C' ^st ^,« den Gesandten in Athen, Onu, eine DepeM, ^ ° besagt wird, dass die russische Regierung a"8^M Besorgnisse, welche die schwierige Lage der u^ ^ Dynastie hervorrufe, bereit sei, im 3"ue ^. regung des Athener Cabinets gemeinscha>"^^ lc -übrigen Großmächten eine Mediation "'.^".,1! führenden Parteien zu versuchen. Die we" M , lands bei allen Großmächten theilten ge^ §«! den respective« Regierungen den Iu.h^ ..^ bel" l mit. Die Mächte äußerten sich, soviel v»»>, . ist, zustimmend. ,^« a^. / Athen. 5. Mai. Nach einer Depe'?'^ .^ befinden sich 15.000 Griechen hinter U.^ ^ der Linie gegen Dhomokos. Eine betraf ^t^ Türken steht vor Pharsalu?. Man" ^ wichtige Schlacht. Die Griechen vertheil energisch Velestinon. Wien, 5. Mai. (Orig.-Tel.) D" f° t< ss beschloss in Anwesenheit des Ministerpra"" ^V,' Badeni über Antrag des Abg. KraM"^ i' /> ferenten zu bestellen, welcher den ^Urte '^, schusse vorlegen solle. Abg. Richter "^ ^ der deutschen Volkspartei, diese werde ' ^ l^ / der Wahl des Referenten noch an ^ ,^e l> debatte betheiligen. Graf Dzieduszycll ^ Al^ü Stimmen zum Referenten gewählt, je ^ St» ^,, , hielt Baron Dipauli und Mauthnec. ^l > h, waren leer. Hierauf wurde die SitzN^a °'N Wien, 5. Mai. (Orig.°Tel^) (U ss^H procentige Bodeucrcditlofe, U. 6"'!^ ^ie ^ 1889.) Den Haupttreffer mit 50."" Al' Serie 5079, Nr. 34; 2000 fl. geN"w Nr. 33. ! ^lbacher Zeitung Nr. 102. 919 6. Mai 1897. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. ksiu A" ^ Mai. Cernos, Ksm., Wr> Neustadt. - Mandl, iif»,' 3"^hell). — Felle, Premier, Kflte., Graz. — Freund, LlM,^a- ^ iiewin. Ksm., Berlin. — Puszlailer, Hostniss. ^«nl'lZ^erl, Prutjcher. Stalzer. Tominz. Weiß, Iellinek, ^berop ' ^ ! Vrran, l, l. Cvidenzhaltungs-Eleve; Verger, l, k-Vie^ """' Kcmwlanu, Oeschäftsreifender; Habit, Schauspieler' ^rir^ ^"°"' Pflnr^operator, Assliug. — Fabiani, Privat' ^U.< Schwarz, Kfm., Vrüun. — Nowclli, iifm., Trieft-""". Privat, Heidcnschast. Hotel Elefant. ^eike^" 3. Mai. Gräsin Vlagay und Baronesse Lauer, Schloss ^lln. '^"' ^ ^"s Kolovrat; Hofmann, Secretar des I. allg. Vuch.,."^"lns; Becher, k.u. f. Sanitätsoberst; Hosmann. Geliis, ^'eti! Wmheimer. Wrebner, Kflte., Wien. — Dr. Ritter v. ^'b,ck 6''' ^uwhlin, Brunn. — Kostellezly. k. u. t. Oberlieut,, iih^s^ Gärtner, l. u. t. ttloyo-Capitän, s. Gemahlin; Gold» ^ein',, '"' Tiicst. - Thcyer, k. l. Professor; Dr. PogatschniM ^i,il m "'' Graz. — Prinz, Beamter; Vole, Fiume. — Le< dch ' ^"ate, f, Stubenmädchen. Loitsch. — Bloch, Kfm., Bnda-^P».jsMel. Dechant, Trnooo. — Verli, Ksm., Innsbruck, ''ltillle,,, ^' ^abrilant. Gaolonz. — Gerca, Priester, Hl. Drri° " "^ - Äntoncic, Privat, Präwald. ^^^^ _____ Meteorologische Beobachtungen in Lailiach. ^^ Seehöhe 306 2 m. 3 . A ^32 2 15 - 7 ONO. nMg fast bewölkt' «^-^ ?33 0 9^8 SO. mäßig > halb bewölkt _____ "' ^iq. I 7M4 ,' 7 - b' SO. mäßig ! theilw. bew. > 0 -1 ^^'unU? ^gesiuittel der gestrigen lemperatur 12 4«. um ^"er dem Normale. wvltlicher Redacteur: Julius Ohm.Ianuichowsly '^--^..^ «itt« von Wissehrab. Foulard-Seide 60 kr. ^'^s 'N ^" ^^etcr — japanesische, chinesische R'. in den neuesten ^N'Ll>l^ "nrbm, sowie schwarze, weiße und farbige Henne« ?>l! ' ° ""n !i5) tr. bis fl. 14 65 per Meter — glatt, gestreift, M ^'"'"lstevt, Damaste :c. (ca. 240 verschiedene Qual. und ^Uz, '"^Farben, Dessins :c.). pai-to- un«! »teuerfsei ln8 ^,»vci.^ "luster umgehend. Doppeltes Briefporto nach der 5 ^ (113?) 15-3 ^?!!^^88«illSN'f2l)s!l<6N (k. u. !i. «on). 2ül-iol,. ^achr^'" ^'^'^^u Schmerze gebeugt geben wir hicmit ^1'ir, ^^ll dem Hinscheiden unseres innigst ge-Httii' ^"lers, Schwieger- und Großvaters, des Franz Fleischer ^N' ?I 6^"" um halb 6 Uhr abends nach lurzem, Etc^^^^vollem Leiden, versehen mit den heiligen '», s,,''"amcnten, in seinen, 77. Lebensjahre selig ' D-" mtschlaftn ist. ^ird^. ^bische Hülle des theuren Verblichenen iin ^"'wg. den 7. Mai, um halb 6 Uhr nachmittags ^„s/""erhlluse Herrengasse Nr. « feierlich einge» >>>i .j "'" sodann auf dem Friedhofe zu St. Christoph ^"e„ Grabe beigesetzt! ^>rch^, heiligen Seelenmessen werden in mehreren , Nclesen werden. "'" stilles Beileid bitten die trauernden Hinterbliebenen. °' bach am ß. «Mm 1897. s,5ine Wohnung Ad. ^"eej,-. Vler Zimmern, Speisekammer T^mf lst am Domplatz für den ^>CVVermietCQ ^g. lr» der Administration dieser -\^ (2023) 3-1 ^ Wohnung Wlnft»e?!at*' n- Stock, gassenseils, %*H an airnnt Zugehör, ist mit August- A eine ruhige Partei zu ver- ^ese^l Gefälligkeit in der Admini-^. -^ Leitung. (2020) 3—1 jJJ» ffotaiifl ?£'' *?¦ einomeiuubschen' fiassenseitigen NJ^» MPlm, Hofzimmer nebst Küche HiHust T lmmern im '• Stock isl C*£**»e, *fmn ZLl vergeben: Scheins ^» '¦ ~6-- (2022) Verstorbene. Am 2. Mai. Maria Voma, Stubenmädchen, 35 I., Deutsche Gasse 7, Tuberculose. Am 4. Mai. Alois Zgajner, Nesitzerssohn, 2 I., Ilovca 51, Tuberculose. — Alois Poglaj, Arbeiterssohn, 16 M., Wienrrstraße 20, Keuchhusten. — Maria Kolnil, Maurerstochter, 13 I., Karolinengrund 19, ^lelnn^iti« kacilari«. — Gottlieb Permoser, Maschinführerssohn, 1 T., Wienrrstraßc 42, Lrbens-schwächc. Im Siechenhause. Am 2. Mai. Josef Cegnar, Arbeiter, 2? I., Rücken-marlslähmung. Oeffentlicher Dank (»n) 12-1 l dem Herrn ssranz Wilhelm, Apotheker in !!)iennlirchen, Nieder-Oesterreich, Erfinder des autirhcumatlschcil und autiarthritischc» Aluticilliguugsthecs. Älutrcinigend fur Gicht und Rheumatismus. Wenn ich hier in die Ocffentlichfeit trete, so ist es deshalb, w^il ich es zuerst als Pflicht ansehe, dem Herrn Wilhelm, Apo> tlMr in Nennkirchen, meinen innigsten Dank anszusprechen für die Dienste, die mir defsen Blutrcinignngsthee in meinen schmerz-lichen rheumatischen Leiden leistete, und sodann, um auch andere, die diesem grässlichen Uebel anheimfallen, anf diesen trefflichen Thee aufmellsmn zu machen. Ich bin nicht imstande, die mar« ternden Schmerzen, die ich durch volle drei Jahre bei jeder WitterunMnderung in meinen Gliedern litt, zu schildern, und von denen mich weder Heilmittel, noch der Gebrauch der Schwefel-bäder in Baden bei Wien befreien konnten. Schlaflos wälzte ich mich Nächte durch im Bette herum, mein Appetit schmälerte sich zusehends, mein Aussehen trübte sich und meine ganze Körperkraft nahni ab. Nach vier Wochen langem Gebrauche obgenannten Thees wurde ich von meinen Schinerzen nicht nnr ganz befreit und bin es noch jeht, nachdem ich schon sechs Wochen keinen Thee mehr trinke, auch mein ganzer körperlicher Zustand hat sich gebessert. Ich bin fest überzeugt, dass jeder, der in ähnlichen Leiden feine Zuflucht zu diese», Thee nehmen, anch den Erfinder dessen, Herrn Franz Wilhelm. so wie ich segnen wird. In vorzüglicher Hoch' achtung Gräfin Vudschw'Vtveitfeld, Oberstlieut'-Gattiu, Lattermanns- Allee. Trabers weltberühmtes, anatomisches Museum und Panoptikum. Ueber 1000 Kunst-» und naturwissenschaftliche Präparate, darunter 50 lebensgrosse Figuren. Geöffnet täglloh von 9 Uhr früh bis 10 Uhr abends. Freitags nur für Damen. Entree 20 kr. Militär und Kinder 10 kr. 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Heute, Donnerstag, den 6. fllai ßarten-Eröffnung JmMjm V 1 mUitär-Coneert „Hif ei Zloyd". jßnfang halb 8 Uhr abends. Snfree frei. jFCiiilaclimg zur Haupt -Versammlung der Laibacher Freiwilligen Feuerwehr welche Sonntag, den 30. Mai 1. J., vormittags 9 Uhr, im Magistrats-Saale stattfindet. (2029) 1»a,gre sozcLn.-u.rLgr: «) Thätigkeitsbericht. b) Cassa-Bericht des Vereins-Cassiers. r) Bericht über den Kranken- und Unterstützungsfond. d) Bericht der Revisoren. e) Allsällige Anträge, welche nach § 21 der Statuten bis 10. Mai 1. i. dem Ausschusse schriftlich bekanntzugeben sind. Laib ach, 5. Mai 1897. A. Drelse, Schriftführer. Frz. Doberlet, Hauplinann. In der Trleaterstraase Nr. 16 ist eine Dachwohnung bestehend aus zwei Zimmern und Küche mit zugehörigem Keller für den August-Termin zu vermieten. Näheres beim Hausmeister. (2024) 2-1 Zum Glanzbügeln werden übernommen: Herren-Hemden, Krägen und Manschetten. Koniensky-Gasse (Resselstrasse) Nr. 16 neu, I. Stook. (2021) 4—1 (1914) 3—2 Nr. 2755. Zweite executive Fcilbietlmg. Am 22. Mai 1697, vormittags 11 Uhr wird zur zweiten execulivkn Feilbietung der der Frau Johanna Furlan und Consorten in Mottling gehörigen, gerichtlich anf 4000 fl. bew«>rt!.'wl Realitäten Einl. Z. 39 u. 38 der Cat.«Gememde Mottling mit dem vorigen Anhange geschritten. K. l. Bezirksgericht Mottling, am 23. April 1897. Laibacher Ieitung Nr. 102. 920 . 6. Mai M?^ Course an der Wiener Börse vom 5. Mai 1897. ««^m0^^«2°^°^ ztaat»»Anl»h»n. ««" «»r» »°/, Einheitliche «ente in ««ten ver, Mul-Nooember . . . lUI 70 101 »0 !n Noten verz. Fe°ru»r»Uuauf> 101 »0 101 80 „ Silbei verz. Iünner-Iu« ,«l-«<» 10180 „ ,, „ «lplt> 50 l8S0er b°/„ „ aanze 500 l. 14« — 144 - l»«0«r 5«/» ,, Fünftel »00 l. il>» — 157 — «8S4er Etaatliose . . 100 l. 1W »5 19185 bto, „ . . 5« fi. 190 50 19150 »»/„ Do«,-Vfbbr. k 1»U st. . . 155 l»0 153 50 4«/» Vest, »olbrente, steuerfrei »««so i»l« 8« »°/. dto. Nente in lkronenwäyr., steuerfrei für »00 Kronen Nom. ioi 3l» l«I 5>» bto, dto. p« Ulti«, . . 100 35 10155 schreli»«0 tj» «tna«schnll>verschrelb»». ««» «igtstnnp.Utisenb.Nettt». «lilllbtthbllhn »00 fi. «M. 5'/.°/» v»n »00 fi. ö. w. pr. Stück . »b«bo»5«'— dto. Uin,'«ubtoel« »00 ft. », W. t>'/.°/, ....... »«b-—«3U- bto. s»lzb,°lir,»oa fi.e. W.5'/, «32-- «3'— »a«.««». »l8 — «S SU Vel>> «a« ii»er«««»e«« Elsn».»Pri»r.' EMllbtthbllhn «00 n. »h'V., »m. l»84,4°/, »» ?o »oo 7^» Gallzische Karl -Lud»»««Vahn, biverle Ltücke 4°^ . . . . 9» 50 100 50 «orarlb«ger «ahn, «m. »884. . 4°/, (div. Vt.) O., f. 100 fi, st. 9v-o0 l00 50 Un« «olbrente 4°/, per «»sse lll» 80 :»» b(, dto bt«. per Ultinu» . . . . l»L 25 1« 45 ,to, Nente in Kronenwlchr., 4'/,, steuerfrei für»00Kronen No«. 99 75 99 95 4°/° dto. dto, pei Ultim« . . 99-71» 89 55 bto.St,«,«l.»olo10<>fi.,4>/,°/» l«L-»b l»ll?5 ot«. bto. s!lb« 100 fi., 4'/,°/, l0l-10 1«z — dto. V«<>»t»'0bll«. (Un«. 0!lb.) ». 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S4- 60 - Palffy.LoIe 40 fi. «M. . . 59'ik »0 l>5 «»thenKreuz,lleft. Tt.>»tN°i«-U°It 40 fi, «M, . 73 50 74- W»ldftelN'«ost «0 fi, «M. . . 6U-- S3'- »ewlnstsch, d, 8>/, Pr,.5chulbv. b. Äobenc«bitanftll!t,l.«m. . 15 50 IL - dt«. bt?, U. »m, 1889 . . li5>— «?'— «albalber L«l«...... »» »5 »8 »5 <^ld War» ß«nk«KtilF» (p,l Htllck). «nglo^est.Vanl »00 fi. «0«/« » li»3 7» 1l>4 »ü Vllntvtrtw, «lener, 100 fi. . «5025 «50 ?t> >Uoi>cr.^«lnfi,,O«N,,»oUfi,S.4a«/» 458 4S« — . 8>>i» 75 8S0 l!5 Crebitbanl, «llg. un - «iro u, «laffenv., Wiener, »00 fi. «70 -. 8?« — Hypolhelb.,0eft^»0«fi.z»ü°/°« 81— «4- Lanbtibant, vest., »00 fl. . . 283 »t. 238 ?b Vtfterr.»un8»r. Van», «oo ft, . 950 — 9K4 — UnioubllNl 200 st...... »k? 5', 28» i»0 Ntlit^ilbanl. llll,,, 14« st , ,?, - »73 - Alti»n von tzl«n«porl> ßnl»rn»hmunK«n (per Otück), «usftg'ltpl. Visenb. 300 fi. . . l«45 lSt»5 V«hm, «ocbb^hn 150 fi. . . «Sl> 50 2«? - Vujchttehradec ltis. 500 ft, dto. dto. (llt. U) 200 ft, . 5bl» — 5«1 b0 Donau < Dampfschiffahrt« ° Ge>,, llefterr., 5(X, ft. CM, . . . 475 — 47S - D»ll-VobenbllchtrV.-Ä.»00st.S. 6<-«0 «5 «0 sscidlnllnb«-«oldb. 1000 fi.TM. 8l,N^> »5l0 üemd.«C)eruow,'Iassu» :-5(!!8!,3-- Sübbahn »00 ft. E..... ??— 79 50 Sübn«rbd. »erb.'V. »0» N «W, Lt» l>0 2,4b0 lra«way'V«s.,Wr„l?nfi.».W 4^ _.^7_ bt«. «».»88?.«0()^ . . — —! —>— ---------------------------------^3- t«m»ll^'Hts., NeueWl., nen < «et.»GN. " Zndufirt»«ßsti»n (per Sttlck), „„ sauge!.. «N«. «st.. 100 st- - / , in Wien 100 «. . . - ' .? ^l»i < ««' ..«lbemkhl". Papierf. u.«. »- '" II >,« 8ll>er U:auere< 1«> st. . » '",«„ »' ^ Vt«r.tan«Vtsellsch., 0?«.°alpine «°,°^ z?«^ Prager «is>-N'I»d..«l-s. »<« ß- ^,„ _ ^»> ,.SchIL«lm2t)l",PaVltrf., »00 ?> "?,^. >ft „Steyrerm.", Papltrf. u. ».'«> "< ^ l»?" ltrilailer Kohlen«..»«,. ?0^< "> ^ «affenf.'«.,bch.!nMien.10»fi. «" «ag«°n»Leih»>lft.,jlll«,. in Ptft, ^,»- 80 fl......... "^ l«'b" Wr. Vauge'elllchaft 100 N.. > ',, zl,«» «ienesber?« Zltgel-Vlctlfn «