^!^^^ Mittluoch, 18. September 1901. Iahigaug 120. kllibacher Zeitung. ------- ^^ "'"' ä 8«u,n."v"'^lltllun« In, Hau, «anzjilhl«!, , k, - I»,»rtt«»»,«»»rl 3«l Newt ^^^^^^^ "> ««here pec «elle ,« l»i be< «ftcre« M,delholun«en pn gllle « »>. Dlt «Ualbacher Ztllun»» erschelnl »«gllch, ««t «u»n»hm« b« «,nn. unb Feierlaue, T!t «b»l»lstl«N« besindtt slch «lonzn<»Pl»tz «l.«, die «,b»ltt«» P»lm»tln»<»»lle »tr, S. TprechNunben t>n «edactlon von » bi, »0 Nhl ««»in»,«, Nnftanllllte Vries« »erbtn nlchl angenommen, «lanulcrlpte n!ch< zurückgestellt ^ "Mtlicher Theil. ^"^"w^^eM?! la.tt Erkenntnisses des Kreis-»u°n^, "'ch"l erschei V .""" ^ August ,A)l die Nr. 11 ^nchel.'"" «Aft"' periodischen Druckschrift «St. Li-^unul" "!cheu,ende n^ ^"e die 3lr. ,.^ der ebenfalls ^ n ^?l "°ch «"gFZchritt «Deutsch und frei. vom ^lliH ?°^"n zu ss^t>k ' ?'- ""»°« deren ganzen In-^ " "'Wreizt wird ' '"'llt"ten «'»"' die katholische ___Laib«'^"^präsidillm für Kiain. '^-^^°ch am 13. September 1901. Nichtamtllch^^^ ^ ^Präsident MacKinley f. H" d„ ^us'^'^ "fährt, h.t der k. und k. 'H? ^l"di '', ^af, Golnchowski, auf Aller-^."^cisli^ ./^""lch'sch^.nmu-iw Gesandt <3'n^ ^^7'm,derR ^Th,ilna,' ^ ''""-.ta dell Alpdruck der '"3 ^" ^''b ch ^'- "^"'ltät des Kaisers an-<""""». ^ ''. ^Präsidenten Ä'iacKinley l" ",'" 'i/^ ^ " d,r Minister des Ael.ßern '^>l> ?"1elben g ^?!?^"^ «"ichteten Tel.. >2'" Er. ^N" ' den Ausdruck wärn.ster . ^^^^^^^ "^richtigste.md i ^!!!?'")dor^^.t wird, hat der Papst, " ^ " ^"rch ,^" ^,'" P'äsidellten MacKinley > ^"7' ^ i l !!" """"'i'ch'N Delegate., l >< ''^'^lt ','" ? /" ^'u """" Präsid.nt.n « d''«^> "U" "aUli^ ??"'"' ""'"'dot. Vmm « ^,^,.^^'n d,r Vm ' ^"'"^""'l hatte fich ^or >li> , "V.s,,^ ' '" Mcllt fich in don Wiener ^di^"Uis^^"d.. Entwickeln..,, welche >n ^"w'ig der ^ " wirtschaftlicher Vezie->i."'"e./', "mits^'sch^si, in den Ver< ! Ü'^t ""^ 5a ",i5 "^ "..sevelt, der nnn- ?)l«^ !oi ^ ^ unzuitt, erfahren ,verde. Von ^! (ü,.^'bn>na unp,naiistifche und rnck^ < ^^none ^.! "'werten, die viel- ^ ^^-^ ' t" '"^inn,i..... werde. In Vezug auf die Abwehr anarchistischer Ge« fahren ineint speciell das „^renidenl'latt", die n.ea,en-il'ärtine Stiniinnnss der Ameritaner luerde sich anch prattisch a'nfzern, und dad aineritanische Voll luerde sich nm'is5 znin >la>npfe nezie» jene frevelhafte nnd N'ahnsinni^e Bande erinannen, U'elche luähnt, dnrch blntine Verbrechen den ^anf der Welt ändern zn tonnen, und welche der gefährlichste Feind eineo jeden vernünftigen socialen Fortschrittes ist. Die Besuche des Zaren in Deutschland und Frankreich. Alls St. Petersburg geht der „Pol. (5orr." in Bezug auf die Besuche des .Uaisers Nikolaus II. in Deutschland und Frankreich das folgende Com» limniqnö zu: Im Hinblicke auf den Charakter der Beziehungen Mischen Nusoland uud Deutschland, welche bei uu» veränderter Erhaltung ihres freundschaftlichen Ge> prägen die Prüfung von Fragen der verschiedenstell Art erheischen, die sich aus der Entwickelung der all» gemeinen Politik und den besonderen Interessen der beiden Reiche ergeben, ist die ^usammenkunft des Baisers Nikolaus II. mit dein Kaiser Wilhelm II. ein Ereignis von beträchtlicher politischer Wichtigkeit. Es konnte den bezeichneten Angelegenheiten nur zu° statten kommen, wenn sie in persönlicher Aussprache zwischen den Souveränen der beiden Staaten, denen hicbei die beiderseitigen Minister des Aeußern zur Seite standen, erörtert wurden. Alcher deu augedeu-teten Momenten ist bei dieser Monarchenbegegnnng auch das nahe verwandtschaftliche Verhältnis der Höfe von St. Petersburg und Berlin zum Ausdrucke ge» langt. Dem bevorstehenden Aufenthalte des Kaisers ^ikolans II. in Frankreich ist dieselbe Bednttung, wie sie feinem Besnche im Jahre 18W zukam, bei-zulegen: er markiert in gleicher Weise wie damals die Bande der Intimität zwischen den beiocil Bändern, deren Bündnis eine der Bürgschaften des allgemeinen Friedens bildet uud überall in diefem Sinne gewürdigt wird. Es ist ein Friedenswerk der französischen Regierung zum Heile der französischen Nation, dass sie bestrebt ist, gnte Beziehungen mich mit den anderen Staaten aufrechtzuerhalten. Diese Tendenzen befinden sich in vollem Einklänge mit denjenigen der rnssischen Negierung, denn die Politik des St. Petersbnrger Eabinettes beruht aus Grund« sähen, welche die Wahrung des guten Einvernehmens zwischeu den Mächten, das die beste Gewähr der ge» deihlichen Entwickelung und des friedlichen Fort» fchrittes der Zivilisierten Welt bildet, zum Ziele haben. Niedermetzelnng von Armeniern. Wie man ans Eonstantinopel berichtet, sind dort die Gerüchte von einer Niedermetzelung von Armeniern in Mllsch schon seit Wochen ill Umlauf, ohne dafs man über diese Vorgänge die volle Wahrheit er» fahren konnte. Jedenfalls lassen verschiedene An zeichen darauf schlieheu, dass das Massarre thatsächlich stattgefunden hat. Es war nämlich fchon Ende Au' gust, zur ^jeit, als der General Salih Pascha sich in Sassnn befand, um daselbst den Bau dreier Kasernen ausführen zn lassen, davon die Rede, dass die dortigen Armenier wegen dieses Baues sehr besorgt sind, weil sie befürchteten, sie würden hiednrch viel größeren Gefahren ausgesetzt sein, da die Ortsbehörden stets mit den wurden Hand in Hand gehen. Man sprach anch scholl damals voll der erregten Stimmung der Kurden gegen die Armenier, und die Gegenwart des genannten Generals soll diese Erregung gesteigert haben, da er, statt friedliche Wege einzuschlagen, sich darin gefiel, Sassnn einzuschließen und alle Ver bmduugen nicht bloß durch die Truppen, sondern größtentheils durch Kurden abznsperren. Hiedurch seien die Besorgnisse der Armenier noch gesteigert werden. Die Gerüchte von den Niederme.helungen gewinnen durch die ans türkischen Quellen aus Er» zerum und Karputh in Umlauf gesetzten Nachrichten an Eonfistenz, wonach armenische Revolutionäre im türkischen Stadttheil von Musch Feuer angelegt hätten: hierauf habe sich ein Kampf zwischen den Truppen uud den Revolutionären entsponneil, in» folgedessen auf beiden Seiten viele getödtet und der-U'Undet worden feien; die Revolutionäre feien in der Richtung »lach Sassun geflohen und hätten dort eine Kaserne mit den darin befindlichen Soldaten in die Lnft gesprengt. In armenischen Kreisen glaubt man, dass anch in Sassun eine Metzelei stattgefunden Iiabc. Aus Kreisen des MdiMiosl wird berichtet, der Kriegsminister haben den Commandanten des 1. Corps ill Erzinghian, Marschall Zeki Pasä>a, be> auftragt, acht Bataillone nach Musch zu entsenden. Eine bestimmte Auskuuft über die Vorfälle von Musch nnd Sassun war bisher nicht zu erhalten. ^eumeton. " ^ ^'i>N spi^ ""»own, oas in den Buch-> z - Von Siu ' "'" lür Augenblicke so-' '!'n >^''^", .I ^' "' stunde, ohne ab° '"> K'""lll^ 'n'"" ?" ^llen betrachten , >>..^ '>>. ewi l ^," "'ß'r »«»Meer, das ^n> ^'"u^a b" ^"?"'llcl)o, das immer '^> T ^'^'lN ,, '"^""' "eder wechselt. ^'^s'.f'^'sV,'" 'W Form uud ihre wie Seide ,< ' "npo "Mich ," ^ ""'" 5",'ücksallen. ^l '''^^ undül"^ ^U-one von weißem lich lustia: wieder ^:l'°......""^^^^ ^ ' . "'" berei ^"">r verlassen. ^^ "" Nch fm den Schlaf des Besonders ill dell Grotten, diesen mystischen Zufluchtsstätten des Meeres, spricht die Woge eine zauberhaste Sprache. Hier muss man ihr mit noch mehr Sammlung lauschen, um sich gm,z vom geheimnisvollen Zauber ihrer Stimme durchdringen zu lassen. Man kann dort nicht eindringen, wenn hohe Tee ist; warten wir den Schlummer des Meeres ab, die Stunden der völligen Ruhe. Nun gleitet die Varke die Felsenküste entlang und nähert sich einer der Höhlen. Kaum die Fläche berührend, lassen die Rnder, wenn sie sich erheben, einen Perlenregen niederfallen, der sich in leuchtenden mid fnnkelnden Schnüren über das Meer breitet... Hier unten ist ein Bogen, sichtlich eng aber gerade hoch genug, um die Barke passieren zu lassen. Die Allgen voll vom ^icht, unterscheidet man nichts, wenn man in die Höhle eindringt. Nach lind nach erst gewöhnt man sich an diese dunkle Welt. Im Hintergrunde alls einen, Uferstreifen eine Art schwärz-licher Block. Es ist ein Seehund. Er schläft. Unser Eintritt hat seinen Schlaf nicht gestört. All herrlichen Stalaktiten tropft das Süßwasser herab und fällt in großen Tropfen mit dem sonoren Klänge von Kry-stall, der weich anffällt.. Das ist das einzige, Geräusch, welches das Ohr in der Höhle empfängt. Bleiben wir noch unbeweglich ... Die Krabben steigen die steile,: Seitenwände hinan, der Meerstern breitet seine Füße cms, wie rosenrothy Strahlen m bleicht Emawndlm'm ^'tcmcht. Aber hier ist es, wo die Woge seufzt wie im Tranmc und nur anschwillt um zu athmen, unter den, Zischen des Wassers dringt sie spritzend in die Seiten« gollerien der Höhle, wo das Auge sie verliert! Der Seehund erwacht, er erblickt uns, klappert mit den Kinnbacken, die dichter treffen feine Augen, er spring! ins Wasser und verschwindet, um die Außenwelt wieder zu gewinnen. Das Meer fällt in seinen Schlaf, zurück, um neuerlich zu erwachen. Es heult in den Krümmungen in ächzender unaufhörlicher Athmung. Seit meiner Jugend vom Meere gewiegt, durch, drungen von feinem Liebreize, höre ich nicht auf, mein Ohr gläubig der Woge zu leihen. Seit langem ist das Meer eine NothwendigkeK in meinem Leben geworden. Mein erster Gedanke, so oft ich auch Schiffbrnch gelitten habe, war immer der, wieder ein Boot zu nehmen, um mich aufs neue der Meeresfläche anzuvertrauen und dem Unbekannten entgegenzugehen . . . Solange ich mich auf festem Lande befinde, trübt fich mein Blick und ich folge bedauernd dein eigen« sinnigen .Züge der Wogen am Horizonte, das eilt» sernte Ufer suchend, an das sie sich ergießen werden. In diesen Sommertagen spielen die Kindl Meere, das anmuthig an der hellen Küste wogt. !^.„ die Stimme der Woge. die sie liebtet und chre «e> sichtchen fröhlich macht, ihnen auch von ?in" "''"< lichen Zukm'st <^ahi<>»,l , . , Laiiach« g«Wn« N«. 2l4. 1774 18^Seple»^ Politische Uebersicht. Lai bach, 17. September. Die Beurtheilung, welche die vor einigen Tagen in Angelegenheit des Institutes von San G i -rolamo in Agram abgehaltene Versammlung von Seite einiger italienischer Blätter findet, lässt an» nehmen, dass ihnen über den Verlauf derselben un» genaue Berichte zugekommen sind. Es wird nämlich darin von der Voraussetzung ausgegangen, dass bei ^ dieser Gelegenheit beleidigende Aeußerungen gegen! den König von Italien gefallen seien. Das „fremden» ^ blatt" ist auf Grund amtlicher Informationen aus' Agram in der Lage, mit aller Bestimmtheit fest»' zustellen, dass der Name Sr. Majestät des Königs ^ von Italien in jener Versammlung von keinem! der Redner auch nur genannt worden ist. Abg. Gregr bezeichnete in einer Versammlung zu Hohenmanth die j un g czech ifche Politik als zu opportunistisch. Er verkündete, dass die Czechen den Kampf wieder beginnen müssen, und zwar sofort im ^ Landtage mit einer staatsrechtlichen Adresse an die ^ Krone. Ferner müsse man die Alldeutschen aufs hef°" tigste bekämpfen. Würden sich deren Träume verwirklichen, stände den Czechen das Los der preußischen " Polen bevor. Die Forderungen der Agrarier seien be», rechtigt, doch werde er sich nicht ihrem Programme zuwenden. Sollten seine Anschauungen dein jung» czechischen Programme zuwiderlaufen, werde er sein Mandat den Wählern zur Verfügung stellen. Bei der > Alistimmung wurde Gregrs Candidatur mit vierzehn gegen zwölf Stimmen angenommen. Die Ergänz ungs Wahlen für das So» branje, welche voraussichtlich wieder Parteikämpfe ernsterer Natur anfachen werden, sind nach einer, Meldung alls Sofia für die Zeit zwifchen dein 25. September und 1. October a. St. festgesetzt und betreffen 29 erledigte Deputiertensitze. — Ferner meldet man, dass der Iustizminister die Mitglieder ^ der gerichtlichen Untersuchungs>Commission für den ^ M i nisterproce ss bereits ernannt hat. Es find dies: das Mitglied des Cassationshofes Karan«! djulov, der Vicepräsident des Rustschuker Appell» gerichtes Theodorov und der K^reisrichter An» gelov aus Philippopel, welche sofort mit der Unter-, suchung beginnen werden und dieselbe in circa sechs bis acht Wochen beenden dürften. Wie halbamtlich gemeldet wird, soll der Zar bei der Verabschiedung der deutschen See» officiere gesagt haben: „Ich hoffe, wir werden stets Schulter an Schulter stehen!" Nach den» „Local-anzeiger" soll die Unterredung Vülows mit Lambsdorff über die Grundlagen der deutsch, russischen Handelsbeziehungen zu keiner Verstau» digung geführt haben. In Mittheilungen, die aus serbischer Quelle aus Salonichi zugehen, werden die Behörden von Giljan, im Vilajet Kosovo, beschuldigt, gemeinsame Sacl)e mit den mohamedanischen Albanern zu machen, so dass die serbische Bevölkerung jeglichen Schutzes entbehre. Die Albaner haben in der Zeit von Anfang August bis 6. September im Tistricte von Giljan die serbischen Einwohner Stojan Stojkövii-, Ortsvorstand im Dorfe Parted, Johann Mladenoviö aus dem Dorfe Korelikte und den Notablen Andreas Iovanoviö getödtet. Der serbische Priester von Giljan, Mta Iovanoviö, und ein gewisser Kosta Gorogled wurden von den Albanern überfallen und mit dem Tode bedroht. In den Bezirken von Gostivar und Tetovo wurden in derselben Zeit fünf Serben von den Albanern getödtet und eine Frau verwundet. Aus Peking, 14. September, wird gemeldet: Heute nachmittags wurde das gegenüber der britischen Gesandtschaft zur Erinnerung an die Belagerung der Gesandtschaften errichtete Denkmal in Gegenwart der Mitglieder der britischen Eolonie enthüllt. Die Ge-sandten Satow und Conger hielten Ansprachen. — Wie verlautet, marschieren <>M Äriganten in der Richtung nach Shan-hai-kwang. Es wurden chinesische ! Truppen abgesandt, um sich den Briganten entgegen» zustellen. Tagesneuigleiten. — (Kaiseilich chinesische Geschichtsschreibung.) Man schreibt der „Franlf. Ztg." aus Shanghai: Es würbe von ungewöhnlichem Interesse sein, zu erfahren, welchen Standpunkt die amtliche chinesische Geschichtsschreibung gegenüber den Ereignissen des vergangenen Jahres einnimmt. Aber leider wird das fürs erste noch ein Buch mit sieben Siegeln bleiben. Denn ein strenge eingehaltenes chinesisches Gesetz schreibt vor, dass nichts über die gerade herrschende Dynastie veröffentlicht werden darf. Alle Tocumente, die der oberste Hofhiftoriograph verfasst und ^ die dazu bestimmt sind, später als Annalen zu dienen, kommen vorläufig in einen großen eisernen Kasten mit einem ganz schmalen Einwürfe, wo sie solange bleiben, bis eine neue Dynastie ans Ruder gelangt. Der oberste Hofhistorio-graph muss immer ein angesehener Mann von makellosem und ehrenhaftem Charakter sein. Keine anderen menschlichen Augen außer seinen eigenen dürfen erblicken, was er fchrcibt, " um es nachher selbst in den eisernen Kasten zu werfen. Er darf sich über alles, auch über die höchstgestellten Personen, so frei aussprechen, wie ihm beliebt. Der jetzige oberste Hof- , historiograph ist der Grohsecretär Wang Wenshao. Kürzlich , soll er seinen Bericht über die Ereignisse der letzten Zeit vollendet haben. Schade, dass man ihn nicht zu sehen be-lommen lann! ! — (MacKinley und der Aberglaube.) Es , ist eine bekannte Thatsache, dass der verstorbene Präsident der Vereinigten Staaten einem gewifsen Aberglauben huldigte. Er hatte ein ausgesprochenes Vorurtheil gegen den Freitag. An diesem Tage vermied er, irgendetwas von Wich' tigleit zu unternehmen. Sein Aberglaube war vielleicht darauf zurückzuführen, dass etliche ihm zugestoßene Unfälle sich sämmtlich am Freitag ereignet haben, und auch der 6. September 1901 — der Tag des gegen ihn verübten Mordversuches — ist ein Freitag gewesen. Ueberhaupt finden wir sehr häufig, dass bedeutende Männer, welche sonst durch Geistesschärfe hervorragen, abergläubisch sind, wenn auch nicht alle diesem Gespenste einen solchen Tribut zollen mögen wie ein bekannter deutscher Industrieller, der muthlos, zaghaft und in tiefster Depression das Ende des Tages erwartete, an welchem eine Katze seinen Weg gekreuzt hatte. Sein sonstiger Gleichmuth wich nach ähnlichen Ereignissen einem krankhaften Zustande, der schließlich nur durch eine Sanatogen-Cur beseitigt werden konnte. — (Die Speisekarte) ist schon mehr als 400 Jahre alt. Auf einem annc» 1489 zu Regensburg abgehaltenen Reichstage erregte Herzog Heinrich von Vraunschweig Aufsehen dadurch, dass beim Schmaus „ein langer Zedel bei ihm uf der Tafel liegen that, den er oftmals besähe." Graf Haug von Montfort fragte den Herzog schließlich, was er so eifrig lese. „Also liesj ihn der A^^, schn. Darin hat ihn der luchenmeister aUe > ^^ in der Ordnung ufgezeichnet und lunm ! ^!> Herzog mit sine'm esen darnach richten un° , ,^ ^ uf die besten trachten sparen." Die SP^c"» ,li!-' Einrichtung, die ihr 400jähriges Iubu""' > ^M/ Jahren sang- und klanglos erlebte ""^ cchM^, leicht eben jener Herzog Heinrich von f!°" )V des Herrn Newel Perry von der Umver, '^ ^,. ,5 zu Verlely bei San Francisco als ^"", .fsehc„ ^ lehrten- und Fachkreisen berechtigtes -^ l'«. Dr. Perry erblindete in seinem achten ^^^B', Trotzdem besuchte er die Volksschule noch " > ^ ,M, in die Blindenschule zu Verlely bei ^a» ^ ^>B zutreten. Die außerordentliche Begabung ^ ^ ^ Knaben veranlasste Freunde der 3°"' „ ,u l^> waren gestorben - ihn auf ein Oymna'' ^'ls'i''°,.: zwei Jahren wurde er zum Besuche der " h^ LB fornia zugelassen, wo er vier Jahre Py "' ^t^ und höhere Mathematik studierte. Er w>" ^h«^, muUiomaU««. Die Zuhörerschaft df " ^ Doc^ immer mehr. Nun wollte sich der Gelehr ",„ Z,,«, erwerben. Er reiste nach Europa, stuv'" ^ München und wurde am 27. Juli M' >^ ^,", nannt. Seine Inauguraldissertation '! . ^ der Universitätslehrer eine äußerst schw''^,M, staunenswert, wie ein Blinder sich i" °".^r "< c nicht nur zurechtfindet, sondern "'« '" ^ v<,, Materie selbständige Leistungen al!s3'»^> ^,ff wähnt sei noch. dass Herr Dr. Perry "" Ml' . allein versorgt und sogar den, ^^spo" ^i," > spiele war man schon vorIahrhunderten "> / > 1^,,, Die ..Berliner Schankwirte" ließen un ^ ^ ^,, Leonhard Thurneysser im grauen .'" ' ^> > ,. „Newe Straf - Ordnung" drucken: .." ^ W^ spielern über die Achseln guckt, also dav '''.^,,, B . wurdt. den soll man bald verjagen uno v ^lotz", > Wer aber die charte von Zween sp'"""^zM P kommt im arge lustlage wegen etw^ ,,it , ,jp Klappern mit den Augen oder er sch»""" .„ gnü^i den soll man pönitiren um 30 pfeu"'l!' ,^gett>^ oder eynen Krügelein voll Martzb'er s« u ^» >, bann verjag in. Wer aber sich bedunlei, ^s^'. , sein. daß Er den spielern will rat geven ^ , ^, eynes nicht recht gespielt, den soll " ^ Oh""/ schlagen, auch ime das Käppleyn '.""Men"' denn er ist eyn Esel. dann soll man m " ' ^ ^ in auf die Gasse." — Streng, aber ge^ ^M ^ — (Eine Rieseneidechse.)^chse v°, rium ist gegenwärtig eine gewaltige ^ e"' Länge und Stärke zu sehen, dass der D,. Krokodil als für eine Eidechse halte" ^^ech^,'. stens anderthalb Meter lang und uon r ^r ^ ist. also alle bisher gezeigten ExeMP"" ,ch seP' Größe bedeutend übertrifft, und da , ^stl^ so hat man ihr eines der großen " .^ ^ ^,. räumen müssen. Sie gehört Zur 3" uM' ^. zur Gattung der Wasser-Echsen (W" ^ '" >,^ hinterindisch-malayischen Gebiete s" " ,ch h' 5,) Eingeborenen gefürchtet, indessen bocy ^-„gale^ ^ Fleisches wegen gejagt und von den ^,. ^ gläubischen Gebräuchen verwendet w^„,^ ^ hält sich der auf grau- und grl'nl'ch!^^^>^ getüpfelte und weihlich gebündelte ,.> FlM'Wc>> die Singalesen nennen) mit Vorliebe " f,iigel^< aus und räubert kleine Vierfiißer^^-^^'' Der gläserne Pantoffel. Criminal«Roman von Krnst von Zvalbow. (Ib. Fortsetzung.) „Nein, ich danke dir. Grüße das liebe Kind! Ich Wollte mir nur den Studienlopf deines ProtecM ansehe»». Neulich abends vergas; ich das. Vitte, bemühe dich nicht, Eleonorn. Ich will mich nicht durch dein Lob des Vildes beirren lassen. Ich will e5 mit triti° schen Augen betrachten." Die Gräfin lächelte und nahm ihren Sitz wieder ein. Der Bruder hatte das Gemach verlasson. Sie blickte hinab auf dm Kiesweg, der die Gartenanlagen trennte, aber immer und immer ließ die hohe Gestalt des Präsidenten sich noch nicht sehen. „Sollte er doch die Mädchen im Musikzimmer aufgesucht haben?" fragte die Gräfin sich und sie be> schloso, sich davon durch den Augenschein zu über-zeugen; da konnte sie ja auch gleich das Urtheil des kunstverständigen Aruders über das Erstlingsbild eint>5 jungen Künstlers vernehmen, der ihr Schützling war. Leise öffnete sie die Thür dos länglictM, durch drei Fenster erhellten Salons, an dessen Wänden eine große Anzahl von Gemälden hieng, wertvolle Stücke, Ererbtes und Erworbenes. Man nannte das Gemach di? Gallerie. Da stand Varon Wildschütz wirklich noch, doch nicht vor dem Gemälde des jungen Künstlers, son» dern vor den ^amilienporträts. Wie anhaltend, wie lange er sie betrachtete! Auj seinem strengen Antlitze lag eine weiche Rührung 5 d?r mlste, larl Walter. Der alte Kammerdiener Packte indessen den Koffer seines Herrn, denn der Schnellzug der Südbalm, den der Präsident benutzen wollte, gieng schon um sechs Uhr früh ab. ^ Sonst hatte er stets seine Antipathie gegen das ^ruhaufstehen ausgefprochen, da man gezwungen sei, aufzustehen, wcnn man sich dem Genusse des Schlum-merz erst recht hingegeben habe. Diesmal hatte der Kammerdiener seinen Herrn nicht zweimal zu wecken "?"!?' denn der Präsident war bereits angekleidet, als der Drener das Schlafgemach betrat. Dab Vett war unberührt. Der alte Hranz rr-styrat sormllch darüber, seinen Herrn so bleich, so übernächtig zu erblicken. Der Präsident läMte und sagte gütig: „v"'. mem lieber Zranz. ich höbe mir meine Frei- heit und die kleine Erholung" ^^^^ müssen. Sehen Sie, dort auf " ^. M^ „„ü-ein ganzer Berg erledigter Ac"''> > ^,,,'t'" /,^ abgeholt. Im Kamin habe ,cl) "'^,„ lnl ^. Papiere verbrannt, die mir den - ^^n' ^. habe wieder einmal Ordnung "' ^, tische gemacht." Der alte, besorgte das weiße Haupt, aber er schn"^^^'^/ Tadel nicht Worte zu geben, de"' ^Ml^ _! ehrte Herr gar so wenig cm !"'" ^, ^/ denke. ^ mmc"'^»^- Die letzten kleinen Anordnn''" ,^,,11^!.,, der Präsident schim in sehr "!'.,..,1: "'>l' sich auf den Ausflug recht zu n Fr^.F über die Sorglichkeit des awm.^.'D , Herrn nicht warm genug gegen ,^ packen konnte. . ^ ž Endlich war man ganz fe""' h^ nach der Uhr. lelch<'5H' ,,Es ist Zeit!" sprach er lel^H/ hinab. Der Wagen hielt bereu- ^^. das Gepäck, zu welchen, "'/h ^Fl" ^ des Barons gehörte, war s^"', ^- §L ^. ssranz bat, mitfahren z" 0 h t>e .t5 ^, „Nicht nothwendig!" cnts^. d l „l^^ einem Tone, der leine ,^^ str''/' >^->j Sie ins Haus, ^ran,'.. S" "' ,„ ^'^H' t darf Ihrer wirklich nicht "'',^,.,11^^'" > Leute genug, die mir gern d^ ^il W Adieu l Vorwärts, Walter, l')'^ ^" M mit wir dcn Jug nicht verM"' 1775 18. September 1901. ! A! 6"" i» der s^? ' «k Hagelkörner) fielen am ^ L!! ^? ^° H 'k'" ?'"" Hawicl. Ein bort an-^ w?" Anhalt u «l "^^avon, die ihm durch ihren ^d^ ^ Proben^ ^ ^" Untersuchung bestehen die I ^di??" einer ssi? 5,?^ebrannter Kohle. Zweifellos <^"^^°rf n .^'' ^" "mm Fabrilsschornstein " -? Z'sche er "' ^^ "'""erte sich an einen ^ic 'W)e wann^.'''u^ Jahren in Airbrie 'sii n "'^"vehi ,vo?^ ""/'" ^"^e in der Nachbar- 5 >e». u„d m f '^ ^"? Heringe durch die Luft ' » Ä" "ord,°"s dem ^e niederfallen, ist auch ''«. 3 "Bregen be a ° Schellfische. Ans Marollo ^tt l,,, ""en durck? 1' '"d"" bas Korn von den ^ >w>N'"3 b n s,^. W'nd fortgeführt wurde. Bei "ch l?" 'Signet 'u d , "s^' """"' "" ^"munter 'd^,^t' Kleinasien oftmals berichtet '"len "l^te ist ^ ^e es Niannas als Product einer ' erst der modernen Notanil zu ver- H'> b°n den Ä /'^ ^"""n Alix M. aus ^2n"" "nd Mlm^' "^"' iwr Vaterstadt als '"Tch "pie ents^d ^"p"'" Zeichnet wird. treibt ' ^ tz zu ein,', 5 ' ' ^"'2^ Nohlthätigleits- ^nes° ^">es ^on^^^ Äesucherln des Zuchthauses. ^V' !"'"e>. 1er7t/ '^'^beriihmten Vm.diten von 'l^^zü d^ I f„. Beraubung 'l'ih?^ henkte ^"/°lntchen absaß, Edelmüthig, ' ^3e V""' ^ > 7' d'esem ihr Herz. erwirlte. ' "Nb Provinzial-Nachrichten. ^'«ibacher'^"^^^ abends zu zusammen. Den Vor-,.,<'>äthe. ""er H r, b a r. Erschienen waren ^M^^N^etannt. dass Sew >^ "lerhöchst^, 'b^r ^^meinderathe für die "X?° ^n Dant m^^burlsfestes dargebrachten! ''^n m"'nen^c^D?"^" l)abe und widmete! ,'i,^/^inderäth?7Dr ^"i^ ^" ^gegangenen ^el>, ^ ei", »on ^ ^"edrlch Keesbacher ., «Jahre im ^em ü 7r "^re zwölf, der letz- >>th germeister be, l. . 7°"" ^"ig war. : '? ^ l. t/p'i'"las sodann einen an den Verwal- ^ < ' '- E'kn ahmni^'-^^schaft gerichteten 'h> ^f ^üdbah e'i "!!'"< :" Angelegenheit c^"w'Atlant- Die , , ' "^^' dieser Erlass c 5'i°> 7^Iuni3)i'^ """desregieruna, in «a - H^'h f " " Iu N^ Z. W48. über die Stations- >"d t u ^aibach und"di. s^'^ ^" "mbau des ä ?'°nsp !'^rbahnhof3 d .^"^^"l' "'es neuen 1 .>2 el.??°lolles a> t.// s ^bst, unter Vorlage des >^?lägige. v3 ' .7^"' Hernach wurden 5^> 21. No emb?' 7 Verwaltungsrathe mit >°3 "' keiner^ ' "0 "'her vorgelegte ge- 'i 5 °>2 « "ud erschei,,7^e ^"Wendungen principieller >je,/Nlndla^' "> "e sonach vollkommen ge- ^ ? ^ien^^unen U^ ^ '^'"3 des bezüglichen De- 33"e V"''^ratl^ b,^' >"" den Vertretern des i eyHru,g a^^bld gedachten Verhandlung '!!^^ ""^ die tb„ s^, "ls das oben erwähnte . ^ Ei. 'U'dass da'" ? "'/^l'andenen Vedürf. ' ^°N' Et. ^°>" 7 Oci^ aeehrtenVcrwallunqsrathc '! ^^^e der ^.^« vorgelegte Project und anftandslosen Abwickelung des Verlehres zu stellenden Anforderungen entspreche, so verweist das Eisenbahnministerium auf die gegen-thciligen Ausführungen des hiercimtlichen Erlasses vom 6. März 1899 und wird der geehrte Verwaltungsrath nunmehr eingeladen, unter Zugrundelegung der im obgedachten generellen Projecte vorgezeichneten allgemeinen Anordnung der Geleiseanlagen und Hochbauten mit thunlichster Beschleunigung das einschlägige Detailproject, und zwar in-betreff der von den l. l. Staatsbahnen und von den Unter-lrainer Bahnen mitzubenutzenden Oemeinschaftsanlagen im Einvernehmen mit der l. l. Staatsbahndirection Villach zu verfassen und — versehen mit der Zustimmungserllärung der letzteren sowie unter Anschluss der zugehörige» .Kostenberechnung — behufs Einleitung der politischen Begehung anher vorzulegen. Inwieweit bei der Verfassung des Detail-projcctes gegenüber dem generellen Projecte eine Restriction der Geleiseanlagen einzutreten hätte, wird vorläufig dem Ermessen des geehrten Verwaltungsrathes anheimgestellt; der geehrte Veiwaltungsrath wolle sich jedoch hiebei vor Augen halten, dass die zu schaffendeil Geleiseanlagcn nicht nur den gewöhnlichen, sondern zeilweise auch abnormal gesteigerten Vcrlrhrsanforderungen zu genügen haben werden und daher nicht allzu sparsam bemessen werden sollten. Die in etwaigen späteren Vauperioden zu bewirtenden Geleiseherstellungen werden im fraglichen Detailftrojecte mit punltierlen Linien anzudeuten sei». Die bei der Stationscommission zutage getretenen Forderungen und Wünsche, betreffend die Aus gestaltung des Aufnahmsgcbäudes und die Führung und reichlichere Dimensionierung der projeclierten Wege und Durchlässe werden dem geehrten Verwaltungsrathc im Sinne des Eommissionsgutachtens zur thunlichsten Berücksichtigung bei Verfassung des Detailprojectes empfohlen. In-soferne der geehrte Verwaltungsrath nicht geneigt sein sollte, bc» erwähnten Forderungen Rechnung zu tragen, wird die definitive Entscheidung über die betreffenden Details vom Ergebnisse der seinerzeit abzuhaltenden politischen Begehung abhängig gemacht. Um jedoch für diesen Fall ausreichende Anhaltspunlte zur Bestimmung der Dimensionen der neuanzulegenden, beziehungsweise der zu verlängernden Unterfahrten zu gewinnen, wirb der geehrte Verwaltungsrath eingeladen, während breier der verkehrsreichsten Monate gewissenhafte Auffchreibungen über die Frequenz der durch die Projectsausfiihrung berührten Niveauübersetzungen und über den Straßenberlehr zu den bcrmaligen Güterdienst-anlagen vornehmen zu lassen und dem Detailprojecte seiner-! zeit anzuschließen. Bezüglich der Kostentragung wird als selbstverständlich vorausgesetzt, dass eine Beitragsleistung der l. l. Staatsbahnen und der Unterlrainer Bahnen nur in» betreff jener Anlagen einzutreten haben wird, welche don den genannten Bahnuerwaltungen thatsächlich mitbenutzt werden, und wirb der geehrte Verwaltungsrath im Sinne der bezüglichen Vertragsbestimmungen eingeladen, auf Grund des mit der l. l. Staatsbahndirection Villach im Gegenstande zu pflegenden Einvernehmens die bezüglichen Anträge seinerzeit im obigen Sinne zu stellen. Durch die Verhandlungen über die Kostcntragung darf jedoch die Verfassung des Detailprojectes und die Bauinangriffnahme leinerlei Aufschub erfahren, da die Nothwendigkeit des in Rede stehenden Bahnhofumbanes mit der Frage der Kosten-tragung nicht zusammenhängt und die Austragung der letzteren unabhängig von der Inangriffnahme der Ausführung eventuell auch in einem späteren Zeitpunkte erfolgen lann. Der l. t. Eisenbahnminister: W i t t e l m. p. ! Nach Uebergang zur Tagesordnung berichtete Stadt-, commissär Semen über das Gesuch der Stadtgemeinbe ^ Laibach um Erlheilung der Baubewilligung für den Bau eines Kohlenmagazins im Hofe der Centrale des städtischen ' Eleltricitätsweries und stellte den Antrag, dass im Sinne ^ des 8 ^M der Bauordnung für die Stadt Laibach die Bau-brwi'lligung ertheilt werde, welcher Antrag ohne Widerrede zum Beschlusse erhoben wurde. Desgleichen wurde ohne Debatte über Antrag des Magistratsdirectors Von 5 ina 5>N4 Gcsuchstellern im Sinne des neuen Heimatsgesehes die Zuständigkeit in Laibach zugesprochen; sieben solche Gesucht aber wurden als unbegründet abgewiesen. Gemeinderath Sveiet berichtete über das Gosuch der Arbeiteraufseherswitwe Ursula Premt um Zuertennung einer Witwenpension und des Sterbequartals. Dem Gesuche wurde Folge gegeben und über Antrag desselben Referenten dic Stelle eines Kanzlisten im städtischen Meldungsamte mit den Bezügen der Vl. Rangsclasse fystemifiert ud gleich zeitig beschlossen, dass — nachdem der Staat mit Neujahr 1901 die EinHebung der Steuern selbst übernommen — die bei der Sladtcasse syftemisierten Stellen eines provisorischen Assistenten und eines Praktikanten, welche bei den geänderte» Verhältnissen nicht mehr nothwendig erscheinen, nunmehr ausgelassen und die erwähnten Beamten, solange sie nicht anderweitige Stellen in der städtischen Verwaltung erhalten. , demolieren. Da jedoch die beiden Baracken zusammenhängen und durch die Demolieruug der einen auch die andere Schaden nehmen würde, bot Frau Zupin ihre Baracke der Stabtgemeinbe um den Betrag von 600 X zum Kaufe an. Ueber Antrag des Referenten wurde dieses Anbot angenommen und beide Baiacten werben nun demnächst demoliert werden. Gemeinderalh Svetel berichtete über ein neues Anbot der Frau Anna Regali inbetreff des Ablaufes des ehemals Kozat'schen Baugrundes an der Peterssiroße. Frau Rcgali erklärt sich bereit, den fraglichen Baugrund im Ausmaße von 270 Quadratmeter um den Beirag von 1600 l( käuflich zu erwerben. Da ein günstigeres Anbot dem Stadt Magistrate nicht zugekommen ist, obwohl der fragliche Baugrund bereits seit Jahren verläuflich ist, beantragte der Referent die Annahme des Anbotes der Frau Regali. Gemeinberath Dr. Po 5 ai bekämpfte den Antrag des Referenten, da der fragliche Baugrund an der frequenten Petersstraße gelegen, jedenfalls einen höheren Wert repräsentiere. Käufer werden sich mit der Zeit schon finden, die Verdauung des Grundes sei ja nicht gar so dringend. Ge meinderath T o st i sprach in gleichem Sinne und meinte, dass die Stabtgemeinde eventuell dortselbst ja selbst ein Haus aufführen und unter günstigen Bedingungen vermieten könnte, während Gemeinderath Prosenc für den Antrag dcs Referenten eintrat und betonte, dass die Stadtgemeinde ja nicht bloß den Kaufschilling erhalte, sondern auch aus der Verbauung durch EinHebung der Gemeindeumlagen Nutzen ziehe. Außerdem werde die Petersstrahe durch die Verdauung dieser Lücke eine Verschönerung erfahren. — Vci der Abstimmung wurde der Antrag des Referenten mit dem Zusatzantrage des Gemeinderathes Prosenc angenommen, wornach Frau-Regali verpflichtet werben solle, den ^" l" ' n"? "och' «' "lw,, in d„ How ^ ^ >l u '5 li. „icht, ihn m». ^3>lM^ ""'"" 'uu ^rarbnna ,< 'p"^Ntt zitternd,, "l "'" ^"st", deiw ^5^?^ 3^' ^"rs "wlt Stella X "nd ^ w'Iche d' 3 .^Nvch.r nnd Nichte ^l!> Hli,>"i oh äi^'' ^'"st"' Wolken- ^ ^ 'N V «"f dasN '" 2"smmncn, nach. ^ '"""'^'' H "orfm hatt.. E» MM ^ "Wsasst? Kunde cincc' nros;m Unglückes lx'i der Ichton Ti-mbjagd. Dl-,5 lwttlnck h«bc dcn lillvc'rchi'k'n Äaron SieMn-Wildschilh netroffcn. Sein Gewchr, mit wrlchem cr nnvolsichtia niliniplilicrt liabm niiisk', hätte sich ent-lc.den — der Schnso yiitte ihn schwer verletzt, es sei wenia Hoffinmg vorhluiden, sei,, ^eben M erhalten — nian nu'lsse auf dcio Echlinnnste gefnft't sein. In Wirtlichfeit war der Präsident bereit» eine "eicke al^ die Depesche vom Stationsorte nbgieng. VI. Die tranrM' (5ere,nonie war beendet; die Leiche des Barons Siessen-Wildschi'ch, welche, man von Wol-tei'bnr^lieiil, in die Nesidenz gebracht, war mit allen Elnen nnd der arößw, Prachtentfaltnnn znr Erde bestattet worden. Das lieM ,nan hatte die Leiclie, nachdein dieselbe in der Wohnung des Präsidenten anfgebahrt worden nnd die kirchliche Einsegmma. er-folgt war, in der Nlinengrnft de<' Erbgutes Wild^ schütz, das nnr zwei Meilen von der Stadt entfernt lag, beigeseht. Die Nachricht von den, Ungluckssallo hatte überall die größte, Theilnahme, erregt; geradezn erschüt-ternd aber hatte sie in der Familie des Geschiedenen gewirkt. Stella war dem Wahnsinne nahe nnd die Aen-s'>ernngen ihreo Schmerze» so,naßlos, dass man für ihr ^eben fürchtete. Gräfin Eleünora, obgleich tief gebeugt, ertrug anch diesen Schicksalsschlag mit der Würde und go-messenen Haltung, die ihrer Natur eigen war. Ob« akich nun djo ssassimMosililoit ihrer jungen Tchwij. ' gerin der Gräfin tadelnswert erschien, so fühlte sie sich doch tief gerührt dnrch die Wahrnehmung, dass Stella ihren Gatten so innig geliebt habe. Sie hatte bei der jnngen, schönen ^rau eine so zärtliche Kiebe für den bedeutend älterm Mann kaum Voran5gesekt. Auch die fernerstehenden nnd dein Todten nicht dnrch Vande de» Blutes verbundenen Personen waren durch diesen Unfall ties schmerzlich berührt worden. Doctor Wilmert, der Schützling des Präsidenten, bedauerte dm plötzlichen Hingang des verehrten Mannes tief, und Auguste weilte fast >en ganzen Tag über bei ihrer Freundin, deren Zarte Gesnndheii Schreck nnd Schmerz bedentlich erschüttert hatten. Die letzte Pflicht gegen den theuren Todten war erfüllt, dor mil Vlnmen geschmückte Metallsarg stand in der Reihe der Särge, welche den Staub derer von Siegen-Wildschütz bargeil. Eine wunderbare Nul,e war hier in dieser stillen Gemeinde über die tranernde Familie gekommen, die sich noch nicht sogleich von dem geweihten Nnnme zu trennen vermochte. Nnr Stella starrte mit dem Ausdrucke sclMer Angst nm sich, nnd ein Fieberschauer schüttelte ihre Glieder. Da fasste Gräfin Eleonora die Hand der gebeug« lei: Witwe nnd erzählte, ihr jene kleine, rührende Scene, die sie jüngst belauscht, da der theure Bruder so lange und sinnend in der Gallerie. vor den Porträt» der Eltern verweilt hatte, als habe ihn die :'!!,,' beschlichen, dass er bald mit den geliebten 5.' ,< gegangenen vereint sein werde. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 214. 1776 18. SePteM^^ erworbenen Bauplatz spätestens binnen zwei Jahren zu verbauen. Gemeinderath Svetel referierte welters in Angelegenheit des vom Stadtmagistrate angesprochenen Credites per 1902 X zur Beschaffung von Strahenwfeln und Haustäfelchen für jene Straßen, welche solcher Tafeln bisher noch entbehren. Der angesprochene Credit wurde ohne Debatte genehmigt, desgleichen ein Credit von 1170 X zur Anschaffung von Sonnenschutzplachen für das neue städtische Armenhaus. Vicebürgermeister Dr. Ritter v. Bleiweis berichtete namens der Polizeisection über die Feststellung der deutschen Benennungen für einige Straßen, Gassen und Plätze, wclche bisher bloß flovenische Benennungen hatten, infolge de< belanntenEntscheidung des l. t. Verwaltungsgerichtshofes aber nunmehr auch deutsche Benennungen erhalten müssen. Die festgestellten Benennungen lauten: Aleiweihstrahe, Wasserleitungsstrahe, Bohoriögasse, Kranlenhausgasse, Ctgnargasse, Holzapfelstrahe, Ientogasse,' Navnilargasse, Alter Weg. Vodmaterplah, Zalolargasse, Unterthurn und An der Vrühl. Vicebürgermeister Dr. Ritter v. Vleiwei s referierte lrciters über den Rechnungsabschluss des städtischen Schlachthauses pro 1900. Die Einnahmen beziffern sich auf 46.778 X 57 !i, die Ausgaben auf 26.139 X 73 !i. somit ergibt sich ein Ueberschuss von 20.638 1( 84 Ii. Im Laufe dcs vorigen Jahres wurden im städtischen Schlachthause geschlagen: 4476 Rinder, 8368 Schweine. 8801 Kälber, 2950 Böcke und Schafe, 2985 Kitze und 75 Pferde. Eine interessante und lebhafte Debatte entspann sich über den letzten Punkt der Tagesordnung, nämlich über die Petitionen inbetreffs Verlegung des Bictualienmarltes auf de:> Congressplatz. beziehungsweise auf den St. Ialobsplatz. Wir kommen auf diese Angelegenheit morgen noch ausführlicher zurück und constatieren hier nur noch, dass der Gcmeinberath die vom Stabtmagistrate bereits getroffenen Anordnungen betreffs des Lebensmittelmarktes genehmigt hat. In der hierauf stattgefundenen geheimen Sitzung wurden mehrere Personalangelegenheiten erledigt und u. a. der Maschinenheizer I. Nricelj zum Schulbiener an der Mädchenvollsschule bei St. Jakob ernannt. — (Seine Excellenz der Herr Landespräsident) hat, von seiner Erkrankung hergestellt, mit d. K e r m an bleibt in Cilli als Vicar; I'. Erhard P e 5: a r kommt aus Cilli nach Görz; 1'. Anaclet Waltet geht aus Wolfsberg als Vicar nach Klagenfurt; I'. Alfons Walselj geht als Guardian nach Knittelfeld. Weiters wurden versetzt: I'. Otto Cejan aus Klagenfurt nach Görz. r. Eugen nach Wolfsberg, I>. Otto Kocjan nach Hartberg, ?. Egid Go lob nach Cilli, ?. Johann A2be als Guardian nach Schwanberg, I'. Efrem als Guardian nach Hartberg. ?. Wilhelm Ebenberger aus Hartberg nach Klagenfurt, I'. S i e g -mund aus Knitlelfeld als Guardian nach Wolfsberg. 1^. Eftifan nach Mettersdorf; I>. Donat ZupaniNö nach Gurlfelb. 1'. Oswald Seme aus Mettersdorf als Vicar nach Knittelfeld, 1'. Gotthard als Guardian nach Murau. Der Provinzial i>. Eduard Vervar wurde Chronist der steirischen Orbensprovinz 6. — (Un fall oder Selbstmord.) Am 13. d. M. wurde der Gemeindevorstehung in Obergurl die Anzeige erstattet, dass am Ufer des Baches Gurt nächst Kleinlese ein Hut und ein Regenschirm aufgefunden worden sind, welche beide Sachen von den Verwandten als Eigenthum des MühlbesitzersAnton Travnil aus Großglobolo, Gemeinde Ambrus, Bezirk Rudolfswert, erkannt wurden. Da sich oberhalb des Fundortes ein 10 in hoher Felsen befindet, dürfte Travnil abgestürzt sein und den Tod in der Gurl gefunden haben. Die bisher eingeleiteten Durchsuchungen des Baches nach dem Verbleibe des Verunglückten lieferten lein Ergebnis; dessen Leiche dürfte von dem wegen anhaltender Regengüsse stark angeschwollenen Bachwasser fortgeschwemmt worden sein. —i!c. — (S a ni t äre s.) In den Ortschaften Dorncn, Seebach. Torovo und St. Walburga, Gemeinde Flödnig, kam vor kurzem die Ruhr zum Ausbruche. Es erkrankten bald nacheinander 27 Personen, von denen 4 Kinder starben. Ueber di: Ursache der Entstehung dieser Epidemie wird berichtet, dass der Boden um die genannten Ortschaften einen starken Feuchtigkeitsgehalt hat, stellenweise sogar sumpfig ist, dass in den Bauernhöfen, insbesondere in Seebach, die größte Unreinlichkeit herrsche, welch beide Momente zur Entwickelung des Krankheitserregers wesentlich beigetragen haben. Desgleichen haben die bei den Kindern infolge Genusses unreifen Obstes vielfach vorkommenden Darmlatarrhe die Infection begünstigt. Die sanitätspolizeilichen Maßregeln wurden in der umfassendsten Weise, namentlich was die Reinigung der schmutzigen Höfe und Wohnstuben anbelangt, angeordnet. —o. * (Zusammenstoß auf der elektrischen Straßenbahn.) Heute vormittags stießen auf der Sallochcrstraße in der Nähe des Leoninnm zwei elek trische Motorwagen zusammen. Ein Wagen wurde be-schddigt und ein Wagenführer leicht verletzt. — (Ein prähistorischer Fund in Ober« krain.) Diesertage hat Professor A. Velar ein selten schönes Steinbeil, welches gelegentlich einer Grundaus" Hebung ein Meter tief nnter der Erdoberfläche gefunden wurde, dem hiesigeu Landesmuseum übergeben. Nach den Mittheilungen der Ortsbewohner deuten verschiedene andere Spuren auf eine größere prähistorische Ausiedlung an jener Stelle hin. Soeben sind Custos Müllner und Prof. Nelar nach Overtrain gereist, um dortselbst weitere Erhebungen zu Pflegen. -^ (Behobene Verkehrsstörung.) Die durch das Hochwasser in den Strecken Marburg - Cilli und PöhnitzMarburg verursachten Verkehrsuntcrbrechun^ gen sind behoben. Der gesammte Verkehr auf der ganzen Linie Wien'Triest wurde mmmehr wieder anfgenommen. — (Ueberfall auf Kirchengänger.) Als am vorigen Sonntag die Kirchengänger voll Kolovrat aus der Kirche daselbst vom Gottesdienste heimkehrten, wurden sie plötzlich von sieben Burschen mit Steinen und Holzprügeln überfallen. Einige von ihnen be« drohten die Menge mit Messern und gaben gegen die« selbe Nevolverschüsse ab. Die meisten Kirchenbesucher uchteteu sich in den nahegelegenen Wald, um sodaun auf Umwegen ihre Behausung aufzusuchen. Gegen die rohen Burschen wurde die behördliche Auzeige erstattet. —ik. w. * (^aubanfall.) Heute nachts wurde auf der ^eichsstraße m Rastovec der Fleischhauergehilfc Franz braven aus Untcrloitsch von zwei Handwerlsburschcn angefallen und sei,m Barschaft von N K beraubt. - (Unglücksfall auf der.K ^ amtlich constatiert wurde, sind beim "«8^ ^ der Kulpa nur sechs Personen ertrunlen, > konnten gerettet werden. ,l>eB^ >! — (Verloren) wurde Wege von der Aahnhofgasse durch d,c ^ ^,-, Sftitalgasse bis zum Rathhausplatze "" ^ > mit 130 X. - Auf der Sallochers"^ silbernes Uhrkettchen verloren. Theater, Kunst und Lite"",^ - (Jan Kubelil beim P^ol^l „Politik" berichtet über eine Audienz ve."^j Jan Kubelil beim Papst. Bei dieser WoU" > HB'^ zu Kubelil: „Ich kenne Sie. lieber ""bein, > ^, j^ 1! 1'-.^».'.»i i-^livivo. Cardinal V°sz" ,^ic! ,1 das Eomthurlreuz des Gregor-Ordens, «' ^> l mir zu jung für diese Auszeichnung. "',° ^ ^ Da erwiderte Vaszary: Kubelil lst M« '^B ^ doch als Künstler ist er ein und ich entschloss mich nun. diese lM '"^ss S<,., zukommen zu lassen, und wünsche II^"' M O"^ eingeschlagenen Laufbahn fortfahren low" .M^, Vaterlandes und der erhabenen Kunst- o'<^,,zc^ reichte der Papst dem Künstler zwei ^' ^ D" > Worten: ..Einen für Sie und einen '"^W^ das Sie. wie ich gehört habe. so se^ l'^ ^b^ fungierte Monsignore Zapletal, der DlM . Seminars in Rom. ^s»s» Vl" .!«!.'' -(Ein Cello „Carriere di Napoli" berichtet, dass "e „gvB. Lochis, eine Tochter des vor kurzem m ^ ? ^s ^,,: berühmten Cello-Virtuosen Alfredo ^>.^^^. ihres Vaters für den Preis von s0.U"" Pl -liner Banquier Mendelssohn verlaus' " ^ei,. sei noch zu Lebzeiten Piattis "eren'v" . Mendelssohn ist ein vorzüglicherCeuo^^^^ Geschäftszeitung. .,/ — (Für Handelsleute, "' >o^ lichen Firmen nicht den Versuch. '^' we", ^ bringung der Forderungen zu uMel ^„i'""«,', schicken einfach ihre Buchauszi'ge °" ",^.^,, ^. ^ W^j ^ fchen Ägentie in Cettinje. Die 55" se^^ ', abgeschwächt, dass sie nothgebrung" ^^ ^ ^«) büßt und dann in wichtigen Fa""' M'tc"^ Im Hinblicke darauf wird unseren '"^,B"f ,,„ ^, bindung stehenden, oder solche '" ^ , ,o^ ,^ Geschäftsleuten nahegelegt. 3°"^ H aM'zii^ gänzlich unbestritten sein sollten, °'^„iccil'k",^^, führung bevollmächtigte VertreM ,^^'l! ^ ' welchen die l. und l. Mission be'.^"^'^lg»" ,,, angelegenheiten vollen Schutz '" .^Z^ angedeihen lassen wird. ^ l. ^ .ü!^/ abgehaltene Viehmarlt litt starl «nie zf,') ,^> rung. Es wurden bei 1200 Ochs" " „ e''^',,,^-der Handel beschränkte sich '""""l clz'^ > schenhandel. Das verkaufte illlel/ Preise. desk.k.Telegraphen-To"^ Die ilteise des Z" ^<>si^! ^, Dünkirchen, '6. Sept^,^ ist hier ciugetroffeu und wurde ^i» '.'!,'"<' erklärte, er sei glücklich, den tM^ .^B'> ?»' reichs begrüßen zn können- ^^schoi' ' beider großen Länder sei "»e A z^st,) heit und Größe Frankreichs^.' MacKinleY t- ^ Washington, l7.f^M^^' der Leiche MacKinlcys ist YUl ^ o'^' eingetroffen. Auf allcu Station ^^e^ gerer Fahrt passierte, standen g^^ssN" . die in ehrfurchtsvoller HaltuW 9 ,' < . Die ^Olt'' i^ Wien, meldet: Immer wird in einlf,"' ^l'" h^ ^ richt verbreitet, dass gestaltung imsercr Mittelschule^,,, ^.F.,, . Abschaffuug des Griechische" "' ^,r""^„ '"" l eine Anfrage an die Direction^ . ,^,l ^ Gynlnasien erlassen habe. ^. „,'B ^^ SteUf erlaben haben, ist b"" ^« ^^^^^ 1777 18 Somber 1901. ^ Ly,^ ..... """ Muchermarkte. ^ko^'^ÄH! «eo Tolstoi und der hei-Tie Le>',^°lli Mann, ZI°^'r 3. ^« TolstoismnS. !"nneru.^f!ober "2/40 ^ude. X 720. - Oorli ^ ^' '^ l il0.^^;,^" Gorli M„ Ein sonder. ^20^" Dinger ^ -Prange E., Die ^°'»e ^ ^^'nfreunf, w"^""e L., Verrathene Uiebe, «up, ^' Schwieu, "''i^«?. Die iNedoute, X 120. -'>'tt°^ «ieblin^ l( 1-20. - »rcundesliebe in der Welt- ^-3^^^ '°°^ Congrelsplatz 2. ^lngelonlmelle Fremde. ^r""'N. Ee b""6lcfüm. ^'^^ ^ivat^Tri/""'^"?b°chia. Waldherr, ^»'//"z^Hochtt «'' 'I- ^^l- I°rz. Private: ^lf. N/ Sauer, N"'^^fcsior- Weirin«cr, Mannhart ^ i'st '^ ^inenft d ^""^la. Snft, Karl, Herling ^ s'e i',?^dder, D «tm H'"^""'"' Hirschf.ld, Eissler > 3<'..^ ' UNW.-PH ^^"''- "Dr. Ianle,f. ssamilie '"in. ^>,?"dc>prst, ^' 3"^leutenant, Vozen. - Franl- - >rl. z^ ' P"se>, ^' G^^Targe, «1..,, ^rlm. - Vencfch. ' 5 6l° kl' Frm,, Fl^' Schauspielerin, Franzensbad. - k^'Et Ü"'" Iristrtz ^7^'"^' Pl".rer, Vorsemec. ^ ^r^!'' DMo derÄ^' ^"', H°id°. - Pinter, "". Etlldl. -^ Ve »er O.3«?ß!^ I"nsbr»ck. - Lin- ""' Gutöbchher, s. Frau, Topolsch. "^^N^ b"el Stadt Wien. ^ '^^^r m,r ^ '> E ""' "i'ier Ii.,,,^a»«, Vesi^r; .^nigmann, <,,^ ilauzia». ^ U'" ' ^ v. ^lswlsi, ^ntH.sil>er '',?> 3^?'' '' "' l- O^ra'.' "^chersga..in. ,. Tochs.r 5°" 3l,,^'Wlder, ^ ' '"' Ip'd'tcnr, «.Familie; I°ml, Ingenieur der ^'n ^onau. __ g2"u, (vleuereinnchmersgattin, ^,,"' ^in ''^".«lailens,l>l !> ^alatyurn. - Mossingcr, i3' H' ^°,"b, S?ooa ''^??""''^u>lnlernel)mer !, °'^ls/^'Vluu». ^ '"' Prwatc, Graz. - Nanti^sl, ^ ^chcpper, Ielillrl, Beamte, Prag. Verstorbene. Am 16. Sefttember. Stanislaus Zaletel, Aufsehers, söhn, 1 T., Castellgasse 15, Lebensschwäche. — Maria Ravnilar, Besiherstochter, 2 I., Römerstraße ü, Diphtheritis. Im Civilspitale. Am 13. September. Johann Parcic, Bescher, 44 I., infolge Beschädigung und Peritonitis. Am 15. September. Maria Sattler, Schlossersgattin, 28 I., Lepniü puerpereljz. Am ie. September. Gertraub Strancar, Briefträgersgattin, 5« I., Vitium earäis. ttyärop» univer8llli8. 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Lte!nlohl«n »NO N. »vl - »'6 — „Lchl««l»ubl" Papiers, »00 f>. «4a l»U - ,,Vtu,«r«/' PaHlerf. u, «.»«. »8<- »»4 — Trifailel «,blen»..«ef, ?l> fl. 4^8 - <8i> - ««ss«nf..».,0«».«»>»uil. »,«- «4S — », 4«, »l........ 9l»0 9»U- «l. ««»«»ftllfchoft lvo fl. . . >«» - '»» - «««N»l»«l,«t Ul,,«l.«ct^»l, NS4- «U — DNllft«. «urze Vichten, ««st«ba»....... I9?8i>9?»» Dtutlch« Pl«»l...... »l» ". 1»? 2i Lend«........ »89»d^»z»4N Vari«......... L4 »', »4 ". Gt. W»«r»»»l«..... — - -'- Dalnten. »u«t»n........ 1134 ll« «0«Franc»'Vtül!e..... 19 U« 1» 04 Deutsche Ue!ch«b»n!nolen . . Il7 lt> ll? 8U Itallenilche Vnnlnote« . . . 9l 4t» 9l «b «ubtl'«t«i»n. ^ . , . . x-bli" ,t3", ^S^. *^ato/«n,^*rY,i, , mMm C/« lÄÄaay^Ä? ,l, Pnvat-Depöt« (Sase-DeposiU) |; ^^**...... ^________ '__________ .......r«ib»ch^SpltoJKMM. |i«lmi| m iif EIiIiim !¦ Ctit»Ofrwl- nt ui ttn^ttH, -