Schrtstlettang: ^ . Verwaltung: «atdauSgasse Skr. 5 A Jttd A J A «atha»»aasse Nr. («»flirt M f (Wgfnrtj&M«.) ss M Ifylsl IITT0 slllflsnl ®F: MM xllsUllllIv xlPlUlll* AW W | ^ W X #ttt|elritr,t nwMa. f»W>«t«1I«ji.*»Bto KMM. »«II« W« |l< MMcOll Ar. 93. Uff Sprachenfrage bei den Gerichten des Unterlandes. Immer unoerhüllter und dreister macht sich bei den Gerichten de« steirischen Unterlande» da« Bestreben bemerkbar, den Geltungsbereich der deut-schen Sprache einzuengen und die innere flovenische Amtssprache vorzubereiten. Gegenüber diesen Bestrebungen, die sich über Recht und Gesetz hinwegsetzen, erscheint ein Zu» jammenschluß der deutschen Rechttanwälle, der sich an da« Vorbild de« Verbände« slooenischer Rechls-anwälie hält, dringend geboten. Die zu solcher Abwehr Verbundenen könnten sich bei entsprechender Rührigkeit al« ein starke« Hinderni« für die slovenischnationalen Herrsch-Gelüste erweisen. Bon hohem Belange für den Sprachgebrauch bei den Gerichten Steiermark« und auch Kärnten« ist jedenfall« die Feststellung, daß selbst die be-rüchtigten Praial'schen Eprachenverordnungen da« Gegensätzliche der Gericht«praxi« in Kram und «wderseit« in Kärnten und Sieiermark mit aller nur wünschenswerten Deutlichkeit hervorheben. Nur für Krain gilt auf Grund der Verordnung vom 5. September 1867, Zl. 8636, die Bestimmung, daß bort die Protokolle mit Parteien. die nur der slovenischen Sprache kundig find, in allen Fällen und zwar nicht bloß in den entscheidensten Stellen, sondern ihrem volle» Zn-halte nach in slovenischer Sprache aufzunehmen find, weil die weitaus größte Zahl der gericht-lichen und ftaat«anwaltschaftlichen Konzepts« und Lanzleibeamten der slovenischen Landessprache in vort und Schrift in genügendem Maße mäch-tifl ist. Für Steiermark und Kärnten gilt die Be-stimmung, daß flovenische Protokolle nur mit »«tot». Ausgestoßen. »Nein, ich kann und will e« nicht glauben, »s Du mir da erzählst", sagte meine kleine indem sie ein unaläudige« Gesicht machte, .diese« hübsche junge Mädchen, da« bei un« im tlternhause so viel oertehrie, soll mit einem visier, noch dazu mit einem. verheirateten, bei Aachi und Nebel geflohen fein? Da« ist ja un-kntbar!* „Und doch, liebe« Herz", wandle ich ew, .besieht kein Zweifel an der Tatsache, nach. )<« ich von ganz verschiedenen Seiten die Ge-schichte immer wieder hören mußte, mit all.» De-uil«, wie diese Leidenschaft in Fräulein von Koblenz gewachsen sei. sodaß sie nichl »ehr wider» ßehen konnte. Mach' Dir keine trüben Gedanken darüber; «an verkehrt ja i« gesellschaftlichen Leben mit so »anchen Leuten, die man, wenn man ihre Geheimnisse kennen würde, nicht einmal auf »er Straße mehr grüßen könnte, da sie dadurch «■Möglich* geworden sind. Vergiß die schöne Vidonie. Du hast ja noch viele andere Freun-Innen, an denen kein Makel hastet." Aber meine liebe Frau mit de« weichen Herzen brach in feäien au«. Ich kann e« begreifen, daß t« weh Ixn muß, eine Iugendgespielin auf de« Wege der Sünde zu wissen »nd ihr nicht helfe« zu können, vie war e« nur möglich gewesen, daß diefe« Hilli, Sonntag» 19. Fovemöer 1905 Parteien aufzunehmen, die nur der slovenischen Sprache mächtig sind. Ja selbst für diesen Fall ist der Gebrauch der slovenischen Sprache al« der Sprache de« Protokoll« nur an die T u n l i ch k e i t und Möglichkeit gebunden und e« ist freigegeben, die flovenische Sprache nur an den »entschei-denden Stellen' zu gebrauchen. So, die Prozal'sche Sprachenoerordnung. E« tut not, st« de« östern. angesichi« der sich mehren-den Eigenmächtigkeiten slovenischer richterlicher Beamter in Erinnerung zu bringen. Der Weg mm Deutschösterr. Zollverein, so nennt sich eine im Verlag von I. F. Lehmann erschienene Schrift, die un« so wichtig erscheint, daß eine Besprechung und Empfehlung unseren Lesern erwünscht sein wird. Gehen wir vorerst aus den Inhalt der Schrift ein: Seit eine« Jahrtausend war Oesterreich po« litisch und kulturell mit Deutschland vereinigt, al« im Jahre 1366 die alte reichtdeutsche Hau«macht Oesterreich der Habsburger deutschen Kaiser abge-splittert wurde. Oesterreich schuf sich nun neue Grundlagen und schloß mit Ungarn 1887 eine Re-alunion. Seitdem wird hier magyarisiert; dafür streben die unterdrückten Rumänen, Serben, R«-thenen. Deutscht und auch Kroaten den benachbarten Staatengebilden desselben Stammes zu. Und gegen den Geist des 67er Bündnisse« züchtet Ungarn künstlich Industrien durch ganz unzulässige Be-günstigungen im gemeinsamen W>rtschasl«gebittt. Aber ohne Industrie kann eben Ungarn nie den Grad der Kultur und de« Reichtum» erlangen, der seiner staatlichen Potenz entspricht! Auch die »»«fuhr nach Oesterreich nimmt wegen der Ver« mehrung seiner eigenen Bevölkerung ab, so daß Ungarn au« der Zollgemeinschaft mit Oesterreich Mädchen au« guter Familie sich so vergessen konnte? Ich lernte Sidonie Koblenz im Hause meiner Schwiegereltern kennen. Ihre frische, natürliche Art, sich zu geben, gefiel mir und ich unterhielt «ich gern mit der damal« Zweiundzwanzigjäh-rigen, die. nebenbei gesagt, auffallend hübsch war. Ein zarter Teint, dessen rote Wangen frisch ge-pflückten Rosen glichen, dunkelblaue, seelenvolle Augen, wunderschöne Zähne, und ein entzückende« hellblonde« Haar, da« in üppiger Fülle da« lieb-liche Gesicht umrahmte, bildeten ihr, charakteristi-schen Reize. Schon damal» sprach man viel von Sidonien« Malertalent; doch legte ich de« wenig Wert bei, da ja junge Da«en unserer Kreise «ei-sten« «it Pinsel und Fardekasten geschickt hantieren können. Bald hieß e«, Fräulein von Koblenz sei eine Schülerin de« berüh«ten Professor» Grau-berg geworden und habe bereit» einig» Landschaft«-bilder ausgestellt, natürlich in einer kleinen Pro-vinzttadt. Ich verlor die Da«« au» den Augen, da meine Frau und ich den ganzen Sommer über verreist waren. Jetzt eist wird mir so manche» klar, wa» ich damal» nach unserer Reis« w«nig beachtet und kaum verstanden habe. Ein«» Tage« fuhr meine Frau zu Koblenzen», um Sidonie und ihrer Schwester Marga, die mit ihrer verwitweten Mutter in der Vorstadt wohn-ten, einen Besuch zu machen. Herr und Frau Pro- 30. Iavrgang. wird hinau«treien müssen, um sich die eigene In-dustrie zu schaffen! Niemand wird e« an solcher Trennung hindern, wenn e« im Besitze der eigenen Armee auf dem Rechte der Trennung bestehen wird. Und darum wird der konstitutionelle Dua» li«muS unmöglich werden, eine Frage kurzer Zeit. In Oesterreich aber sollen die Deutschen, welche bisher den Siaat regierten und ihm in den Steuern die Machtmittel lieferten, als Machtfaktor abtreten Die Polen, welche gewaltsamerweise die ganze Provinz Galizien mit 7-5 Millionen Einwohner vertreten, bilden als geeignete Masse im Wiener Reich«rat das Zünglein an der Wage, dadurch »it den ihnen nahestehenden Tschechen und Slooenen die Ueberstimmung der Deutschen ermöglichend. Ja Dalmatien wird kroatisch amtiert und die Italiener werden unterdrückt. 9 5 Millionen Deutscher sind i., Oesterreich in der dauernden Minorität. Die Elcherstellung der deutschen ReichSsprache wurde von der Regierung stetS perhorr«»ziert, dafür gab eS Eprachenverordnungen mit länderweiser Doppel-sprachigkeit. Selbst da» Erlernen fremder Sprachen würde den Deutschen nicht» nützen, weil die slavi-sierende Regierung trotzdem slavische Beamte, Richter, Notare, Lehrer und Geistliche begünstigen würde. Für 40 fremdsprachige Kinder müssen gesetzlich eigene Schulen errichtet werden, so daß sich all-überall slavische KristallisationSpunkte bilden! Böhmen ist im Begriff, sich als selbständige« StaatSwesen weit in Deutschland einzuschieben, denn Mähren und k. k. Schlesien sollen zur Wenzel»-kröne zugehören. Auch die Slovenen in der südlichen Gruppe streben ein ähnliche» staatsrechtliches Gebilde: Groß-Jllirien — an, und auch in Krain. der südlichen Steiermark und im Küstenlande wird schon doppelsprachig amti«rt. Galizien ist den Polen ganz und gar einsprachig ««»geliefert. Ja der mittleren deutschen Gruppe der ehemaligen deutschen Bunde«- fessor Grauberg tranken ganz gemütlich den Kaffee dort, und Sidonie, die sonst meiner Frau stet» mit großer Herzlichkeit entgegengekommen war. benahm sich zuerst verlegen und unsicher, doch fand sie bald den alten Ton wieder und fo schwand die kleine Enttäuschung, die ihre Freundin empfunden hatte, unter fröhlichem Geplauder. Plötzlich stand Sidonie aus und sagte zu« Pro-fessor: „Ach, Meister, darf ich Ihnen in meine« kleinen Atelier mein angefangene» Bild einmal zeigen?", wa« Grauberg bejahte. Meine Frau bat: „O. liebe Sidonie, da läßt Da mich wohl auch gleich mitgehen und bewundern ?' Aber statt sich einverstanden zu erklären, sagte Fräulein von Koblenz: „Nein, Eoa, ich könnte es nicht ertrage«, wenn der Professor in Deiner Gegenwart etwa« an meiner Arbeit zu tadeln finden würde. Dir zeige ich das Bild ein andere« Mal", und fort war sie mit dem Lehrer. Nach einer halben Stunde erst erschienen die beiden wieder im Ealou; meine Frau empfahl sich und dachte nur i« Stillen: .Ist die Sidonie aber hochmütig ge-worden l" — Damal« fing e« an, da« Spiel «it der Liebe, und statt ihre unselige Leidenschaft im Anfange zu ersticken, gefiel sich da« Mädchen darin, den Professor an sich zu fessel«. Sie war schlau und berechnend geworden. Mit Frau Grauberg schloß sie Freundschaft, «an sah die beide» Da«m i« Theater, w» Kon Seit? 2 länder fällt der katholischen Kirche die unrühmliche Au'gabe zu, jede» deutsche Gefühl zu unterdrück.n. So sind die 9-5 Millionen Deutscher gegen die Föderalisierung widerstandSunfähig gemacht. Auch die große Residenzstadt Wien steht unter der Lei» tung von Männern, welche von den Göltern «it Blindheit geschlagen sind und dem schweren Kampfe der Teutschen in die Arme fallen. Für die Deut» fchen Oesterreich» gibt e» umsoweniger Frieden, al» die Slaven sehr put wissen, daß die österrei-chische Regierung die föderative Ausgestaltung nicht erst plant, sondern schon in voller Durchführung derselben begriffen ist. In der Armee wird von den Unteroffizieren Kerntni» de» Deutschen nicht mehr gefordert, der zerisaal, in Vortragen, kurz, überall zuiammen. Wir begriffen e» nicht, wa» Sidonie an dieser wortkargen, etwa» hausbackenen Frau finden konnte | aber va die Liebe bekanntlich blinv «st, auch die zum eigenen Geschlecht, so gewöhnte man sich ba'd an diese seltsame Zuneigung. Jeyi kenne ich den wahren Grund davon: um mit ihm un» gestört beisammen fein zu können, wurde sie vor» geschoben. De»n wer würde tiiva» Schlimme» vermuten können, wenn Sidonie ihre liebste Freundin satt täglich besuchte? Daß diese Besuche meiste«» um eine Zeit stallfanden, wo die Fiau vom ^ause aulgegangen war, da» wußte ja nie» mand. Die Welt, die sonst so schaise Au,,en baue, sah nicht» in diese» Falle. Ader endlich kam ,» doch an» Licht; e» fielen Gerüchie con einer Scheidung und ^man suchte einen Grund dafür. Hauen doch Grauberg« mehr al» 10 Jahr« in anscheinend glücklicher Ede gelebt, sodaß „man* doppelt e>staunt war. U»d ein.» Ta,>e« war Sidonie fort. Mutler und Schwester fan en auf ihrem Zim»er nur die mit Bleinis« hingewor» fenen Zeilen: .Wir reisen für 3 Monate n»ch München. Zch will »ein Leben genießen". Wie schwer e» der Muller und der Schwester gewoidrn sein mag, die neugieriuen Fragen ihrer Bekannten nach Sidonie zu beantworten, da» weiß niemanv. E« hieß, d^e junge Malerin befände sich auf einer Studienreise. Endlich kam sie zurück. Ich traf sie „£*tmate M»b®* - FöderaliSmu» würde für Oesterreich die schwersten Folgen nach fich ziehen, wa» Herr Perger nun de» Weiteren auseinandersetzt. Selbst für Deutsch» land und sein Verhältnis zu Rußland, wegen der Polen! Der deutsche Generalstab wird zu ent» scheiden haben, ob Deutschland zwischen einem Königreich Polen und einem Königreich der böh» machen K>one, Borposten der Franzosen und Russen, eingekeilt werden dürse? Oesterreich be» drohe durch seine slavische Politik die 2 benach» Karten Großmächte. Die Deutschen O'sterreich» haben angesicht» der geschilderten G-fahren zu verlangen: 1. Au»>cheidung von Galizien und Dalmatien (Linzer Programm). , 2. Personalunion mit Ungarn, 3. Unterhandlung mit dem Deutschen Reiche und Ungarn wegen Abschluß eine» Handel»» vertrage», unv zwar mit ersterem mit fallenden Differentialzöllen bi» zur Zoll» einigung nach 10 Jahren, mit letzterem mit steigenden Differentialzöllen bi» zur Er» reichung gewöznlicher Meistbegünstigung, 4. Einführung der deuischen Siaal»iprache. Artikel II de» Frankfurter Frieden» von 1871 steht dem Punkt 3 nicht entgegen, da darin Oesterreich-Ungarn, nicht aber Oesterreich für sich allein getroffen scheint. Die Mittel zur Erreichung dieser 4 Punkte find nach Perger: a. Verhinderung jeder Tätigkeit de» Reich»rate» in Wien und der Delegationen. d. Gründung eine» alle Deutschen Oesterreich« umfassenden »Deutschen Zollverein«", der den wirtschaftlichen Anichluß an da« Deutsche Reich sich zum Ziel« s tzi, e. Einvernehmen der Deutschen in Oesterreich «it Rulhenen und Italienern zum Zwecke gemeinsamen Vorgehen». Da» ganze überseeische Netz de» Deutschen Reiche» mit seinen Kaufhäusern käme dem deutschen Oesterreich zu Gute! Trieft Hai seine Aufgabe bisher ni« erfüllt. Deuifchland und Oesterreich zusammen bilden erst «inen vollen wirtschaftlichen Körper! Die Agitation für d«n Zolla»fchluß an da» Deutsche Reich müßte in allezgrößt.m St le eingeleitet werden durch Vortrage, eigene Zei» tungen ic. Der Verein hätte auch zu e,weisen, mit welchem Summen die D«u«schösterreicher Ungarn jährlich tributpflichtig unterworfen wurden. Und wtlch« Zuschüsse verlangen Galizien, Bukovina und Dalmaii^n Jahr für Jahr! Und in den Sudetenlinder« leisten bi« 30# Deutsch« 70% de» Lande»h>,u«hall>». Nummer S3 Durch Punkt 1 bekommen die Deutschen i> Oesterreich die M hrdeit. Der Staat wird diese Forderung.« der Deutschen mit dem Absolutismus beantworten, meint Perger! Die Welllage sorge dafür, daß dieser Lbso» luii«mu« nicht zu lang« dauere. (?) Der Staat wird dann zu wählen haben zwischen Slaven und Deutschen! Den Au»schlag würde die «»»wärche Lage geben! So weit folgten wir den ideal und real richtigen Worten der Schrift Perger». Und wen» wir nun unsere Ansicht äußern, Kriuk üben sollen, sei e» in Kürze gegeben: Den Deutschöfterreichern fehlt e» heute a« Killst. Perger überschätzt un* und damit fällt auch sein Vorschlag, einen mutigen „Deuischen Zollverein" zu schaffen? Pulsierte .unter den Deutschösterreichern tatkräftige« Leben, so müßte sie die Wahlrecht»scage auf die Wälle rufen zu einem Kampf auf Leben und Tod. politische Rundschau. Aichta««ahme deutscher Znschriste« in Alter-steiermark. Die Avg. Wanian und Genosse» stellt n >« Landtage folgende Anfrage an den Siatt-halt.r: Nach dem Beispiel der Marktgemeiade Polstrau hinsichtlich der Nichiannahme deutscher Zuschriften sin» in jüngster Zeit die Gemeindeämter Sveiina und Topol'chitz im Cillier Kreise und Mana-S'az imTüfferer B zirk gefolgt. Außerdem gefüllt sich in vieler Praktik «in« Reih« von Ge» meinvevoi ständen slovenischer Gemeinden der Unier» steiermark, ohne durch »inen besonderen darauf bezüglichen GemeindeoerirelungSbeschluß hiezu ver» anlaßt oder beaufiragt worden zu fr ii« hab'N sich zwei Parteien gedilvei; die ei», st für. die andere a»ae» die Einfad' un.> de« allgemeinen un? gl ichen Wahl» rechte«- Bestimmend für die L tztere ist in keine» Falle die Unfreundlichkeit gegen die arveitenve» Schicht n de« Volke«, sondern einzig die Sorge um ken nationalen B-sitz »land und di« b gründ«» Besorgn,», noch weneren und weiiau« ärgeren Be» drückungen durch d>e v-rrschsüchtigen Slaoenvölker entgegenzug-hen. Diesen Bew i»g,ünden wird i» «iner im B»rta«e von Ru olf Gerzab-k & Co. erschienenen Lchrifl „Da« allgemeine Wahlrecht" ent« ge engeirnen Die mit einer sehr übersichtliche» Tabelle ver'ehene Schrift scheint von so stram» nationaler Gesinnung getragen zu se>n, daß an ver ungarische Teil der gemeinsamen Armee erhält eigene magyarische Unlerricht«anstalien. die unga» tischen Fahnen, Wappen und Embleme. Die „Hon» ved" ist durch die Artillerie-Bewilligung eine streng nationale ungarische Armee geworden. Ohne Staat«sprache ist jede Zentralregierung eine Unmöglichkeit, aber hieizulande soll da« Sprachenbabel Uebergang zum Föderali«mu« werden. Zersall de» Einheit»staate» dieSseil» der Leitha. Die Tschechen müssen wie die Ungarn sich stauliche Selbständigkeit erringen, um die Bedürs-nisse ihre» Staate» zu bezahlen. So werben e» auch die Polen gehalten haben wollen, wahrschein» lich auch die mit den übrigen Südslaven verbün« deien Slooenen. In den neuen Etaateagebilden wird dann stramm slavisch zentralisiert werden! Die mittlere deuische Ländergruppe Oesterreich» würde dann vorläufig absolut regiert werden. — 9'5 Millionen Deuischer Oesterreich» sind fohin völkisch, kulturell und wirtschaftlich verloren! Wa» haben die Deutschen diesen Gefahren gegenüber getan? Tie Deutsch-Klerikalen stimmen mtt den Slaven, die Christlichsozialen sind gleicher Gesinnung, ballen e» aber vorteilhafter, nicht offen gegen da« Deutschtum Stellung zu nehmen. Die freisinnigen Deutschen hallen in mattherziger Weife da« jeweil« Besteh «de. Die Alldeutschen find an Zahl zu klein. Die Deutschen besitzen, feit Badeni, selbst mit den Deutsch-Klerikalen zusammengenom-wen, nur mehr die Minderheit im Reich«rate. Die Gewißheit, im Streite nicht mehr obsiegen zu können, führt »ine Erschlaffung herbei, ein Prei«-geben der Interessen, einen Niedergang der Charaktere, ein schamlose« Wetikiiechen um de» eigenen Vorteile» willen. Die österreichische Veisassung ist nicht be» schwor»«, im Gegensatz zur unaarischen. Der in GtseUfchasl, blaß, mager, rergiami; kaum hätte ich sie wiedergekannt und auch >h>» frohe Laune war verschwunden, stumm und gelangweilt saß da» einst so inleieffante Mädchen da und hatte aus teilnehmende Frage« nur kurze Erwiderungen. U.d als der Sommer kam. da riefen e« die Spatzen von den Dachten: „Fräulein von Kobl.nz ist mu Professor von Grauberg durchgegangen*. Die Familie war unmöglich geworden. Ich sprach neulich mit einem Maler, der mii Graub-rg bis eunvet grwesen war uns fragte ihn. od dieser da« Mädchen heiraien wü-de. „N ««•, sagte er, „ich hidc e« auS seinem eigenen Munde uehöil, daß er sich niemals wieder in« Ea jvch schmieden wü de. Die Koblenz sei ibm nich i weiter wie «>«« feiner vielen Eoi oden, tle um so ,ez oller für ihn wäre, da e» sich diesmal um ein Mädchen au» guter Familie handl-." Beirübl verließ ich den Künstler und brachte eS nicht über« Herz, meiner Eoa. die >mm»r noch auf eine Rehamlinerung Simonien» durch eine Heira» m>t Grauvenz hoff e, dielen Bescheid mit menen. Mir aver wa,'«. a « mußie ich rufen: »Wie schad« um diese« begab,e Geichöpf. da« an seiner unseligen Leidenschaft zu» gründe gehen muß!" <»»ch»r»ck »«b««.) Sonntagsptauderei. Man oestehi e« nicht gerne ein. und doch ist dem so. E« gidi wohl nur wenig Frauenher,e», in deren geheimste« Fallen sich nicht ei» Reftte» Aberglaube oe'stecki hielte. Dabei nin»t er sich so harmlo« au«, al« |pile er n>chi Die geringst« S-ammoerw indischafi mu dem fi isteren G spei st dis Mitielalier«. dem so une» (ich viel Menlchea-glück zum Opfer gesallen ist. Ader daS Licht de« L0. I.hrhunderlS da« den Aberglauben in »er Tat sei «r Schreck'« »nikl«ii»et. Die schwä ,'ste aller Finsternisse, di« je d>e Men chheit umnach>«l, Hai sich zu einem zarien DämmerungSstor abqe» klä-t. zu einem Hauch von Ra»an»k und Mystk, »» de« jetzi elegai'te Damen zu kokeiiiere» lud•». Ist eiiv i ntchi die Wechi lbez evung zwischen un« und einem vierblänriaen Kleeblait, eine» Marie, kafer. die unS Gluck vrm^en solle», ei« poetische? E enio wird der Glaube, daß die T-äume der Johann>«natt in Erfüllung gehe», kau« Schaden st>f>en oder daß eine St.rnschniwpe den leise auSc,e>p ochenen Wunsch von unsere» Lippe« auf ihrem We»e durch die bodenlose» HimmelSiiefen k'em Sch>ckial zur Erfüllung z»-tiägi. Welcher Backfi ch zu« mindeste» .väre nicht der Beriuchung dieser ua^ «losen Hirngespinste,ta-mal erlege« in dem verlangen, die geheimmS» MM. Vlätlrr zur Untrrhaltung und Belehrung für Haus und Familie. Koavtagsbrikage btx ,,V»vtsche« 38acht'' i« Eilli. Er 47 .Die Südmart" nfdwim jeMn Konnlag al« uncnigelltlche «eUaae für die L«I«r der ^Teuli»»» Wald»". — Einzeln ist »Di» Svdmark" n»bl täuflidi 1 1905 Hreue um Hreue. Ein Roman auS Transvaal von Ferdinand R u n k»l. (Fortsetzung.) c«»ch»r»ll rer»«t«iu> „Nun also, weshalb halten Sie da so sehr zurück? Wir sind io eigentlich Nebenbuhler in der Gunst des schönen Mädchens, das über unserm Kopfe schlummert. Sie sind der Bevorzugte, und ich danke Gott, daß es so ist, denn ich darf mit jenem unglücklichen Gespenst in der Familie, von dem Sie ja wohl gehört haben, nicht daran denken, ein glückliches Familienleben zu gründen. Marij ist schwer getroffen von den Ent-hüllungen, die der Engländer gemacht hat. sie ist schwach ur.a leichtgläubig wie alle Frauen. Ich weiß nicht, wie Sie mit ihr stehen, ob sie schon von Liebe ge-sprachen haben." „Kein Wort. Krolikowsky, ich versichere Sie." „Aber mit den Augen haben Sie gesprochen, daS ist mir ganz klar. Jedenfalls ist für Marij Gefahr im Verzug, ich möchte nicht, daß ihre reine Natur durch eine schwere Enttäuschimg leidet. Lösen Sie mir den Widerspruch, der zwischen Ihrer ganzen Persönlichkeit zwischen Ihren Reden und der Anschuldigung deS Eng-länders besteht. Offen gestanden, ich habe zu lange in der Welt gelebt, um nicht den wirklichen Edelmann vom Gauner unterscheiden zu können. Mag sich der Gauner mit allen Künsten, die er je erlernt, die Allüren des Edelmanns geben, auf den wirklichen Kenner, auf den Mann, der aus der Kaste selbst hervorgegangen ist, wird er niemals einen Eindruck machen, ihn wird er nie täuschen^ So geht es mir mit Ihnen, Rieneck, ich bin älter als Sie und erfahrener, und ich glaube, ich kann mich aus mein Urtheil verlassen. Was die eng-lische Buldogge gesagt hat, ist nicht wahr, habe ich recht?" „Nein, Krolikowsky, Sie haben Unrecht, und doch wieder haben Sie Recht. Was der Engländer gesagt hat. ist Wort für Wort wahr, er hat es in der Zeitung gelesen, und die Zeitungen lügen nicht. Ich bin im Klub in dem Augenblick ertappt worden, oder vielmehr nicht ertappt worden, sondern habe mich selbst ««gegeben, als ich dem Bruder unseres Landesherrn ge-zeichnete Karten unterschob, um mit ihnen, wenn ich selbst Bank halten würde, zu gewinnen." „Das ist nicht wahr. Rieneck. das glaube ich Ihnen nicht, und wenn Sie es selber sagen. Ihr Wort in Ehren, aber ein Mann wie Sie thut etwas Derartiges nicht, oder wenn er es thut, hat er einen Beweggrund, der weit höher steht, als die Geldgier. Wenn er es thut, thut er es... Ich weiß nur zwei Möglichkeiten: Entweder weil er ein Weib wahnsinnig liebt, oder weil er sich für eine höhere Idee opfert." Ein leises Lächeln glitt über Rieneck? finstere Züge. Er stand auf und drückte dem polnischen Edelmann fest die Hand. Dabei begegneten sich Beider Augen, die klar auf einander gerichtet waren. Kein Wort wurde mehr zwischen Beiden gesprochen, Jeder wußte, was der Andere mit diesem Händedruck in diesem Augenblicke hatte sagen wollen. Es dauerte eine ganze Zeit lang, in der man nichts hörte, als das heisere Bellen der Hyänen und das Heulen der wilden Hunde draußen in der Prairie. Die trübe Lampe im Arbeitszimmer des polnischen Sonderlings war vollständig verschleiert von den Rauchwolken, die auö den hollän-dischen Pfeifeil der beiden so schnell Freunde ge-wordenen Männer emporstiegen. Nach einer Weile begann Krolikowsky wieder: „Sehen Sie. ich hatte doch Recht, und ich streue mich, daß ich mich durch den groben Angriff des Eng-lishman nicht habe täuschen lassen. Daß die bürgerliche Justiz sie vielleicht verurtheileu mag. will ich schon glauben, aber hier weht eine freiere Luft, hier beur-theilt man nicht die That, sondern die Motive, di^ zu der That geführt haben, und die waren bei Ihnen sicher groß und edel, und mit dem Bewußtsein wollen wir schlafen gehen. Oder wollen Sie vielleicht nicht, so ist eS mir auch recht. Nehmen Sie Ihre Büchse: eine halbe Stunde von hier ist ein prächtiger Tränkeplatz, an dem sich das Wild der ganzen Gegend sammelt. ES kommen gewöhnlich auch einige GnuS hin. die Sie wohl nur aus Ihren zoologischen Gärten kennen, denn sie sind ziemlich zurückgedrängt, ihre angeborene Angst vor den Menschen hat sie vertrieben. Auch Strauße lassen sich sehen, ganz wilde. Wenn Sie wollen, verbringen wir die paar Stunden, die uns noch bleiben, auf dem An-stand, denn das ist das einzige Vergnügen, da» ich ^hnen hier in meiner Einsamkeit bieten kam»." „O nein, Krolikowsky, das ist doch nicht daS Ein-zige. Sie könnten mir ja auch auf Ihrer Wundergeige etwas vorspielen, und ich versickere Sie, Sie würden einen dankbaren Zuhörer haben." „Aber ich würde heute ein sehr schlechter Musikant sein, mir fehlt die Stimmung, ich brauche nur den rothen Whitney zu sehen, so ist es mir schon, als ob kein sauberer Ton unter meinem Bogen hervorkommen könnte. Nein, nein, »venn eS Ihnen geht wie mir. wenn Ihnen der Kops noch zu voll mit Gedanken ist, so wollen wir hinaus an die kleine Lagune und abwarten, was uns Diana für ein Stück Wild entgegen-führt." Damit standen sie Beide auf. untersuchten die »ückken. steckten Ptronen tu sich rnid verließen gemein- fJfSfSra» WTWIaHow, um nom rltitr rtiT» sonst hätte er ihm wohl in einfacher kühln Weise l»ic Gastfreundschaft bewiesen, wäre aber nicht in der Nacht mit ihm ans die Jagd gegangen. Mit diese»! Gedanken Imttc sie den Morgen er-wartet, und as sie jetzt die beiden Manuer sich mit den Resten der geschossenen Giraffe schleppend ankommen sah und ihre Kcitere. zufriedene Miene bemerkte, stahl sich wie jetzt über die Wipfel der die Station uni-rahmenden Palmen die Frühlingssonne auch auf ihr Angesicht ein leuchtender Schein der Zufriedenheit und deS wiederkehrenden Glückes. „Guten Morgen, meine Herren", grüßte sie. „Guten Morgen, Mejuffer Marij", kam es zurück. ' Sie haben wohl nicht schlafen können?" ' „Nein, denn wir haben diesem Goliath in der Thierwelt erst die Lebensflamme ausblasen müssen, und dann ließ uns der Gram über ihr schnelles Scheiden nicht zur Ruhe kommen." ^ Marij lächelte. ..Es war aber mich zu häßlich," sagte sie dann, „daß Mister Whitney einen solchen Mißton in unsere Gesellschaft brachte. Treten Sie näher, ich habe für Sie den Thee bereitet, und dann, Mijnheer Woldemar, wollen wir reiten, damit Mevrouw van t'Hoff sich nicht allzusehr über mein Fernbleiben ängstigt." Eine halbe Stunde später saßen alle drei in» Sattel, denn Krolikowsky ließ es sich nicht nehmen, sie wenigstens bis an die Grenze des Waldes zu be-gleiten, um. wie er sagte, einen erneuten Unfall, der ihnen im Bereich der Ochsen zugefügt werden könnte, unmöglich zu machen. Der Morgen war so herrlich und glanzvoll wie der gestrige, dennoch aber sah es un Innern der beiden Hanptbetheiligten nicht so hell aus, wie vierundzwanzig Stunden früher. Und als Krolikowsky sich mit vielen Tankesworten und der Bitte, ihn bald wieder zu be-silchen, verabschiedet hatte, trat zwischen Marij und Rieneck eine lange Pause ein, sei es, daß das Dunkel des Waldes und die Vorsicht, die man bei dessen Durch-reiten beobachten mußte, sei eS, daß die Thatsache des Alleinsems und einer unabweisbaren Aussprache das Gespräch ins Stocken brachte. < Rieneck wollte nicht zuerst beginnen, er fühlte, daß jeder Anfang seinerseits wie eine Entschuldigung ge-klungen hätte, und er wollte sich nicht entschuldigen. In seinem Herzen war er sich bewußt, eine große That gethan zu haben, aber er war nicht der Mann dazu, sich vor aller Welt zu brüsten und zu erklären, ich habe meine Ehre dem Wohle meines Fürsten geopfert. Was er gethan hatte an jenem Abend in dem schwülen Spiel-saal, das erschien ihni nur als Pslicht, als verdammte, von jedem anständigen Kerl zu erwartende Pflicht-erfüllm!g, und er kannte ja die Konsequenzen, die seine That ziehen mußte, hatte fie gekannt, als er sich ent-schloß, der Bitte der Prmzessin Beatrix Gehör zu schenken. Wie, er wollte jetzt wie ein Schwachling an-fangen zu jammern und zu klagen oder gar, waS weit schlimmer wäre, durch allznfrühes Ausplaudern die Wirkung seines OpferS vernichten? Vorläufig lebte der Fürst Philipp Ludwig noch, vorläufig war Erm-fried immer noch in Gefahr, den Thron seiner Väter zu verlieren, denn es hätte doch sicher Jeder gesagt. Wolde-mar sei einfach wie ein guter Unterthan für seinen Herrn in die Bresche gesprungen und habe dessen Schuld auf sich genommen. Das durfte also unter keinen Umständen geschehen, mochte daraus entstehen, was da wollte. jßä war freilich schwer und doppelt schwer, weil die freundschaftliche Empfindung, die Woldemar, für Marij träte, ihm einen großen Trost, gewissernzaHen einen Htr fehie verlorene ßlrte Uof. Dies« freimB« sckaftlichen Beziehungen aber würden aufhören müssen, sobald sich Marij darüber vergewissert hatte, daß der Mann, dem sie ihr Her, geschenkt, ein verfolgter Ver-brecher sei. ein Mann, hinter oem wie ein Schatten der Polizeisteckbrief herlief. Er sprach also kein Wort, im Gegentheil, er brütete finster in sich hinein, und der Entschluß, PieterSfarm so schnell als möglich zu verlassen, wurde durch den Zwischenfall mit Mister Whitney nur noch mehr be-stärkt, ja. er schien jetzt sogar außerordentlich natürlich, und Rieneck brauchte keinerlei Vorwand, um gerausch-los in der Versenkung zu verschwinden. Es war fast so. als ob daS Schicksal ihm zu Hilfe gekommen wäre, um der aufkeimenden Neigung MarijS Halt zu bieten und ihm die unangenehme Nothwendigkeit einer Aus» einandersetzung oder einer langen Abschiedsfcene zu ersparen. Auch Marij schien nicht die Absicht zu haben, auf den gestrigen Vorfall näher einzugehen, wenigsten» zeigte fie jetzt, nachdem sie allein durch den blühenden Frühlingswald ritten, keinerlei Anzeichen einer An-nähernng. Ihre Freundlichkeit beim ersten Zusammen-treffen war also bloß die Attrape, in der sie taktvoll ihre Empfindung vor Krolikowsky verbarg. Als die beiden Reiter den Wald hinter der Hinter-Hand ihrer Pferde gelassen hatten, öffnete Marij end-lich den Mund: „Wollen wir nicht ein Stückchen Trab reiten, Mijnheer Woldemar?" „Wie Sie befehlen, mein gnädiges Fräulein", ant-wartete Rieneck finster und einsilbig. Sie hatte zwar den Ton. m dem sie sonst mit ihm zu verkehren pflegte, nicht geändert, aber trotzdem war er nahe daran, ihr $u zürnen. Warum? Die Menschen-feele ist eben ein eigenthümliches, aus Widersprüchen zusammengesetztes Ding. Trotzdem er sich beglück-wiinschte, daß das Geschick ihm den Abschied von PieterSfarm auf diese Weise erleichtert hatte und trotz-dem der Zwischensall mit Mister Whitney auf Marij scheinbar einen derartigen Eindruck gemacht hatte, daß in ihrer Brust alle wärmere Empfindung für Rieneck erstickt war, Momente, die ihm gerade wünsckenSwerth erschienen: Trotzdem war er mit dem Benehmen des jnngen Mädchens nicht zufrieden. Ein fester Glaube an feine Ehrlichkeit und seinen unbefleckten Namen wie Krolikowsky ihn dokumentirt hatte, wäre ihm lieber gewesen. Länger als eine halbe Stunde durfte man auf der Savanne die Pferde nicht traben lassen, ohne ihnen einen Schaden zuzufügen. Man war also gezwungen, wieder Schritt zu reiten, damit die Thiere verschnaufen konnten. „Mijnheer Woldemar." begann Marij. nachdem die Pferde sich etwas beruhigt hatten, „ich habe eigent-lich Ihnen daS erste Wort überlassen wollen, aber da Sie nicht sprechen, muß ich es thun, denn daß eS zwischen uns nicht so bleiben kann, wie es ist, daS schen Sie wohl ein." „Gewiß, Mejuffer Marij. das sehe ich ein.^Jch habe auch gar nicht die Absicht, den alten Stand wieder herzustellen oder gar zu glauben, er sei unverletzt ge-blieben. Meine Pflicht als Kavalier verlangt, daß ich Sie nach Pietersfarm zurückbringe, und dann wird Jaretzki meinen Wagen anspannen, und ich werde weiterziehen." . „Weiterziehen?" wiederholte Marij, und ihre schonen Augen blickten träumend hinaus in das Flimmern und Gleißen der Savanne. „Und was haben Sie vom Weiterziehen? Eisenbahnen durchschneiden Transvaal, über da« Kabel ttägt der elek- trffdje Runfe bie Jhrnb« von Sfcrnn... tch weiß «tcht. Wie ich eS nennen soll..." „O Mister Whitney hat Ihnen ja den Namen richtig genannt, sagen Sie einfach Gaunerstreich." „Werden Sie nicht bitter, Mjnheer Woldemar. mir gegenüber wenigstens nicht, noch haben Sie kein Recht zu dieser Bitterkeit und diesem vorwurfsvollen Ton. Gewiß, was Sie gethan haben, ist nicht gentle-manlike. und ich bin offen genug. Ihnen zu erklären, daß ich es verurtheile, streng und hart verurtheile." „Mehr als ich es selbst thue, können Sie es nicht.. und doch würde ich es jeden Augenblick wiederthun." Er richtete sich hoch auf im Sattel, und aus seinen schönen dlmkeln Augen schössen leuchtende Blitze auf Marizs Angesicht, sodaß sie unwillkürlich die ihrigen senkte. „Wenn Sie es wiederthun würden, Mijnheer Woldemar. so muß es doch etwas Gutes sein, denn ich kann mir nicht denken, daß ein Mann wie Sie ein Verbrechen für etwas GuteS halten könnte. Es steckt also etwas Anderes dahinter, etwas, daß Sie nicht sagen wollen oder nicht sagen können." „Nein, mein gnädiges Fräulein, es steckt nichts Anderes dahinter, es ist eine brutale Gaunerei gewesen, nichts weiter, und ich bitte Sie dringend, nichts da-hinter zu suchn». Es ist ein Fehltritt, ein schwerer Fehltritt, aber ich bin jung genug und stark genug, in einem langen Leben voll Arbeit und Mühen, in einem Leben voll Ehrenhaftigkeit diesen Fehltritt zu sühnen." „Das ist das Wort, mein Freund, das ich von Ihnen erwartet habe. Ich glaube Ihnen übriges nicht, daß nichts dahinter steckt, und ich habe mir in der vergangenen Nacht doch so meine Gedanken über die ganze Affaire geinacht, und aus einer ganz ein-fachen, von Allen vielleicht unbeachteten Thatsache hat sich das Urtheil in mir gefestigt, daß Sie nicht um deS Verbrechens willen das Verbrechen begangen haben, sondern um irgend eines anderen, vielleicht guten, vielleicht schlechten Zweckes." „Es wäre mir interessant, Mejusser Marij, diese Thatsache kennen zu lernen." „Sie haben meinen Vater gegenüber die untrüg-W» lichsten Beweise erbracht, das Sie ein Vermögen be» sitzen. daS, wenn auch klein, so doch immerhin nicht einen Mann in bevorzugter Stellung zum Falsch-spielen zwingen muß. wenn er nicht ein leidenfchaft-licher Spieler ist. Und so habe ich Sie doch wohl in den Tagen unseres Zusammenseins beurtheilen gelernt, daß Sie das nicht sind, denn es zu bethätigen, hätten Sie Gelegenheit genug gehabt." „Ich kann ja vielleicht sehr stark sein in der Be-herrschung meiner Leidenschaften." „Vielleicht, aber es ist doch unwahrscheinlich. Wenn Sie nun also mit einem kleinen Vermögen hierher-gekommen sind, so muß außerdem dies Vermögen Ihr Eigenthum gewesen sein und kann nicht aus dem Er-trag ^hres falschen Spieles stammen, denn den hätte man Ihnen kaum mit auf die Reise gegeben. Alle diese Gründe bestimmen mich zu der Annahme, daß Sie um des persönlichen Vortheils willen daS corriger la fortunc des guten Riccaut nicht angewandt haben." „Ich sage Ihnen nochmals. Marij, es liegen keine andern Gründe vor. als die von mir angegebenen." „Und wenn Sie daS zehnmal behaupten," ent-gegnete die junge Dame mit Leidenschaft, „so glaube ich es Ihnen zehnmal nicht. Aber ich ehre Ihren Wunsch, über die Gründe nicht sprechen zu wollen, und dringe nicht »veiter in Sie. Eine andere Frage ist. was nun werden soll. Denn es ist kein Zweifel, daß mein Vater in allernächster Zeit von Mister Whitney die Neuigkeit «fahren wird: vielleicht findet er sie auch in der einen oder der anderen holländischen Zeitung, und dann stehen wir vor emem neuen Konflikt. Ich möchte Sie gern davor bewahren. Der Bur ist sro»nm und recht-lich denkend und weist aAe unsauberen Elemente ohne Weiteres aus seiner Nähe." „Um Allem zu entgehen, Mejuffer Marij, bleibt mir nichts Anderes übrig, als bei meinern Entfchl»»ß zu beharren und PieterSfarm so schnell als »nöglich zu räumen Ich kann ja so wie so nicht ewig Ihr Gast sein, und mein kleines Vermögen giebt »nir ja glück-licherweise die Mittel, mich selbstständig zu mache»», und da der Steckbrief, »venn er wirklich bis hierher dringt, dennoch keine Kraft hat. »nich vor die deutschen Gericht« zu bringen, so werde ich in Ruhe und Frieden meine Tage beschließen können." „Ja, sehen Sie. das habe ich ganz vergessen", fiel Marij aufs Höchste interesfirt ein. „Aber well Sie den Steckbrief nannten, fiel es mir wieder ein. Sie hätten doch allen unangenehmen Weiterungen leicht entgehen köimen. wenn sie Ihren Namen geändert hätten, warum haben Sie das nicht gethan?" „Mein Name ist fast achthundert Jahre alt. ich änderte ihn nicht ailS Ehrfurcht vor der Geschichte dieses Namens, ich bin stolz, ein Rieneck zu sein." „Nein, Mjnheer Woldemar. auf dieke Weise ent-kommen Sie mir nicht. Wenn ich eine,» solchen stolzen Namen durch ein Verbrechen b-fleckt yave. ein Ver-brechen, das mich unter gewöhnlichen Urnständen aus der Gesellschaft ausscheidet, dann hat die Würde und Geschichte meines Namens keinen Werth »nehr. Ich will es Ihnen besser sagen: Sie haben Ihren Namen nicht gewechselt, weil Sie sich rein fühlen und weil Sie die feste Ueberzeugung haben, daß Diejenigen, die an Sie glauben wollen, trotz Steckbrief und Verfolgung an Sie glauben werden. Zu diesen gehöre ich." Damit reichte sie ihm über daS Pferd hinüber ihre Hand, die er dankbar drückte. So sehr hatte er doch nicht den Ausdruck seines Gesichts in der Gewalt, daß Marij nicht in seinen Zügen gelesen: Wort für Wort von dem. was sie gesagt habe, sei richtig. Mit einem Male war eS ihm, als ob die vorher in Nebel schwimmende Prairie sich aufgehellt hätte, als ob dre Sonne viel strahlender am Himmel stände wie vorher, und daS Glücksgefühl, das sich gestern seiner bemächtigt hatte, überkam wieder seine Seele, und er hätte laut aufjubeln mögen vor tief innerem Glück, daß dieses junge Mädchen an ihn glaubte. Blieben nur sie und Krolikowsky ihm treu, so hatte er die Besten für sich und konnte getrost den Vorwürfen und der Verachtung der Anderen Stand halten. Weiter wollte er ja nichts, als daß sie an ihn glaubte, weiter durste er ja nichts von ihr wollen, denn fein Herz gehörte längst einer Anderen und mußte ihr gehören, bis eL zu schlagen geendet. Jetzt aber mußte er daS in ihm tobende Gefühl auslösen durch eine That, und indem er seinem Jakin die Sporen in die Seiten setzte, flog er mit dem edlen Thier in wildem Caracho über die weite sonnbeglänzte Grasfläche hin. an Anhöhen hinauf und dann inS Thal hinunter, ehe Marij mit ihrem schwerfälligen Thier ihm zu folgen vermochte. (tfcrtff&unci folgt ) Nummer 93 Aufrichtigkeit und Wahrheitsliebe b«S Verfassers nicht gut gezweifelt werden kann. Er fucht darin zu beweisen, daß sich di« Deutschen in Oesterreich vor de« allgemeinen Wahlrecht nicht allzusehr zu ftrchten brauchen. Die Deutschen haben keine Ur-foch», sagt der Verfasser aus Grund sorgsältipster Prüfung des vorliegenden reichen statistischen Ma-terialt. sich nur irgendwie etwa durch da» Brama-tarsieren der Tschechen ängstigen, ins Bockshorn jagen oder gar behufs Abwendung dieser Gefahr sich politische oder wirtschaftliche Zugeständnisse ab» nötigen zu lassen. Nach seinen Berechnungen würden 154 Deutschen 135 Slaven und I I Romanen gegen-überstehen. Die Deutschen würden dabei um 5*58 v. H. ihrer heutigen Macht steigen, die Nichtdeuische« um z 55 v. H. einbüßen. Wer behält nun Recht? Der Rerchenberaer Verfasser oder die „Prager Politik", >ach denn Zahlenangaben die Deutschen einer über-»äUigenden slavischen Mehrheit einfach ausgeliefert »aren? Sei dem. wie immer, uns dünkt es als ein großes Unrecht an unserem Volke, daß die schweren Opfer an Geld und Gut. die unser Volt dem Staate bringt, nicht auch ihren Ausdruck in der Reichsvertretung finden. Dringt daS allne« meine und gleiche Wahlrech» durch, dann müssen wir Deutsche in der Etlbständigmachung und nationalen Absonderung unseres Volkes dos Heil suchen, was ja auch mit den Ansichten der Sozial-demokrati«, wie die national« Frage am Besten gelöst werden könne, übereinstimmt. Z>te ?oln» setze« sich \nx Wehr. Die Polen, die von dem allgemeinen und gleichen Wahlrechte im Osten Galiziens nationale Einbußen zu besorgen haben, da hier die Ruthenen die Herr-fchaft an sich reißen werden, haben sich mit Kraft znr Wehr gesetzt und beantworten die Bestrebun-gen auf Einführung des allgemeinen und gleichen Wahlrechte« mit der Drohung, im Reiche »ine Sonderstellung anzustreben. Das wäre ja die glücklichste Lösung! Dann könnten ja auch wir Deutsche unS mit de« allgemeinen und gleichen Wahlrechte abfinden, nachdem dann di« slavische Parlaments-Mehrheit nicht mehr eine so er-drückende wäre. ÄUS Stadt und Land. ßillier Hcmeinderat. Ordentliche Sitzunx vom 17. November. Bürgermeisterstelloertreter Herr Dr. I«s« nk 0 stellt die Beschlußfähigkeit fest und begrüßt den «n Stelle des ausgeschiedenen G»m«indeausschuß«s Dr. N«g r i einberufenen Ersatzmann Herrn August Lakitsch. Nach der Verlesung des Protokolle», welches genehmigt worden war, wurde, da Einlaufe nicht zu verlesen waren, zur Tagesordnung geschritten. Der Recht«au«schuß berichtet über mehrere Eingaben um Zuerkennung de» Heimatsrechte« sverichterstatter Dr. Kovatfchitfch) Dem Ansuchen des Samuel Braun um defi-»itioe Zuerkennung de» Heimatsrechtes wird statt- »ollen Fäden in di« Hand zu bekommen, die das »«saßbare All mit dem Ich verknüpfen! Man könnte auch hier sagen: tiifer Sinn liegt oft in kindischem Spiel. Denn was sind all' diese, wenn auch unbeholfnen und unrationellen Bestrebungen anders, al« die Atmung, daß e» »ehr Dinge im Himmel und auf Erden gibt, als »»fere Schulweisheit sich träumen läßt. Mit ande-«» Worten, es ist das prophetisch« G«fühl, daß » dir Natur noch Titantnkräft« schlummern, «it deren Hilfe wir unser Dasein steigirn, oder, wi« »« gewöhnliche Ausdruck lautet, wir glücklicher ud besser werden könnten. Da wir nun aber nicht die Forschungsresultat« »»» Jahrtausend«« in w«nigen Minuten vorweg »ehmrn können und das weibliche Herz doch auch »ich! auf die Erfüllung feiner berechtigten und un-berechtigten Wünsche nach Glück verzichien möcht«, {• suchin sich u. a. di« Da«en in einigen Ländern, »ie Rumänien, Salizien, Polen und angrenzend«» •«bieten auf originell« Weis« zu helfen. Sie haben sich nämlich die Edelsteine zu v»nd«sgenoss«n herangezogen, «it der«» Hilf« sie die dunklen Schicksalsmächte beschwören. So soll i» Jänner die heilbringende Gewalt des Grana-t«> übir fie a« größten sein, im Februar die der Perlen, i« März die des Vlutstkins od«r Hrlio-ttop», in April die des Diamanten und i« Mai di« d«s Smaragds. Glückbringend sind ferner Achat oder Katzenauge i« Juni, Rubin im Juli, ______ gegeben» da d«rf«lbe bereits seiner Zusicherung ge-mäß die Staatsbürgerschaft erworben und sonst keine Giünde der Ausnahme in den Verband der Stadt Cilli entgegenstehen. Die Eingabt de« Gemeindeamtes Großpire-fchitz um Zuerkennung des Heimatsrechtes an Anton Zwickl und Agnes Zwickl wird über An-trag der Sektion abschlägig beschieden. da hier der Mangel deS gesetzlichen Erfordernisses des unun-terbrochenen, zehnjährigen Aufenthaltes vorliegt. Der Eingabe des Gemeindeamtes Neumarktl um Zuerkennung des Heimatsrechtes an Dr. Heinrich von Jabornegg wird über Antrag der Seklion stattgegeben, ebenso dem Ansuchen der Franziska Matzenauer um Zuerkennung des Hei-matsrechteS. Ueber einen Amtsvortrag in Angelegenheit der Einbeziehung von Grundieilen auS der Umgebung Cilli (Gaderj«) in daS Stadtgebiet Cilli erstattet der Btrichlkistaiter Herr Dr. Kovatschüfch einen aussührlichen Bericht. Es seien seinerzeit mit der Gemeinde Umgebung Verhandlungen gepflogen worden behufs Abtretung einzelner Grundieile (zwischen der Reichsstraße. der Lokalbahn und dem Ledererbache). Die Gemeinde habe damals einen abschlägigen Beschluß gefaßt, gegen welchen die Stadlgemeinde den Rekurs einbrachte. Dieser Rekurs wurde abgewiesen mit der Berufung aus den § 4 der Gem.-Ord., welcher sagt, daß zur Entsch.idung in diesen Angelegenheiten in erster Linie der Landesausschuß kompetent sei. Die Sektion stelle daher den Antrag, an den Landes-ausschuß eine motivierte Eingabe zu richten, in welcher derselbe ersucht wird, zur Einbeziehung dieser Grundteile die Bewilligung zu erteilen. Wird angenommen. Der Bericht über den AmtSvortrag. die Fassung der MautbefreiungSartikel in dem Maut-taufe betreffend, wird über Antrag der Sektion als gegenstandslos von der Tagesordnung abgesetzt. Ueber dir Eingabe der Direktion der Spar-kass« Cilli um Vornahme der Ersatzwahl von zwri Mitgliedern in den Cparkasseausschuß werden über Antrag der Sektion die Herren Gemeindeausfchüsse Stobern« und Teppei gkwählt. Der Bauausschuß (Berichterstatter Herr Dr. Kovatfchitfch) berichtet zunächst über eine Zuschrift der k. k. Bezirkshauptmannschaft Cilli in Angelegenheit der Errichtung eine« Neubaues zur Unterbringung des t. t. Steueramtes Cilli. Der Berichterstatter verweist auf eine Zuschrift der k. k. Bezirkshauptmannschaft Cilli. in welcher die Errichtung eine« Neubaues empfohlen und auf den Privatunternehmungsgeist hingewiesen ward und in welcher di« Etadtgimrind« ersucht wird, miizu-teilen, ob sie geneigt sei, diesbezüglich in unver-kindliche Unterhandlungen einzutreten. Die E«ktion sei im Prinzipe dafür, doch müsse noch festg«l«gt werden, w i e dieser Neubau ausgeführt werden soll, ob das Steueramt allein oder noch andere Behörden darin untergebracht werden sollen und ob eine entsprechende Verzinsung erreicht werden Sardonyx im August, Saphir oder Chrysolith im September, Opal im Oktober, Topas im Nooem-her, Türkis im Dezember. Man sieht, Damen, die sich das ganze Jahr über eine« ungetrübten Lebenshimmels erfreuen wollen, können einen anständig gefüllten Schmuck-tasten nicht entbehren. Ein» gute Gelegenheit für aufmerksame Gatten und Verwandt«, zum Glück eine* Geburtstagskindes das Ihrige beizutragen. Mehrere Broschen, Armbänder ic. von einer Steingatiung sind ebenfalls nicht vo« Uebel, bannt «an an Festtagen nicht in Verlegenheit komm«, Alltagsschmuck anlegen zu müssen. Darf doch auch nicht einen Tag, eine Stund« d«r glückbringende Ettin ausgesetzt werden, soll anders nicht eine Unterbrechung des wohltätigen Zaubers statisinden. So wird denn auch faktifch von den Damen der betreffende Talisman weder im Bade, noch bei Nacht abgelegt. Selbst in diesem Falle will also das Schicksal durch Selbstverleugnung bezwungen werden. Leider gehen «ir vorläufig noch alle perfön-lichen Erfahrungen über die Wirksamkeit dieser Magierkünste ad. Sollten indeß einige «einer Leserinnen «it dieser kleinen Hexerei Erfolg haben, z. B. bei« Gewinnen des großen Loses, so bitte ich um liebenswürdige Benachrichtigung. Vielleicht bekehre ich «ich dann auch dazu. X. Y. Z. Seite 3 könne odi nicht. Die Sektion stelle daher den Antrag, daß die Gemeinde zu einen solchen Neubau schreite, wenn die Voraussetzungen gegeb»n seien und daß die beiden Bürgermeister ermächtigt werden, die Verhandlungen einzuleiten und durch-zuführen. Gemeindeausfchuß Dr. von Jabornegg bemerkt hinzu, daß auch die Sparkasse eine solche Zuschrift erhalten habe unv daß auJj sie im Prinzipe dafür sei und wünscht, daß die Stadtgenninde in di'ser Anpelegenhen im Einvernehmen mit der Sparkasse vorgehen mög». Der Vorsitzende nimmt diese Mitteilung mit Befriedigung zur Kenntnis und erklärt, daß selbstverständlich di» Stadt-gemeinde mit der Sparkasse in dieser Angelegen» heit Hand in Hand gehen werde. Der Antrag der Seklion wird angenommen. Der Antrag der Sektion, «ine teilweise Aus-dämmung der Lanaenstldgass« (in d«r Näh« d«r DlMitz'ichm Häuf»») vorzunehmen, wofür sich die Kosten aus ungesähr 230 K stellen würden, wird angenommen. Ueber Antrag de» Finanzausschusses (Bericht-erstatter Gemeindeausschuß Herr Rauscher) wurde dem Deutschen Leseverein in Graz «ine Subv«ntion von 20 K für daS Jahr 1906 bewilliget. Der öffentlichen folgt eine vertrauliche Sitzung. Hvangelische Gemeinde. Heute, Sonntag, den 19. d. M>, 10 Uhr vormittags findet in der evangelischen Kirche in der Gartengasse, öffentlicher Goitesdienst statt. Wahlen für die Einkommensteuer-Schätznngskommissio«. Zweck« Zusammenstellung dieser Kommission finden die Wahlen statt und zmar am 23. November für die Gruppe Cilli Stadt I.Klasse; am 24. November für die Gruppe Cilli S t a d t 2. Klasse; am 25 November für die Gruppe Cilli Land 1. Klasse; am 27. November für die Gruppe Cilli L a it d 2. Klasse und am 28. November für di« Gruppe C'lli Land 3. Klasse. Al« Kandidaten wurden aufgestellt: Für di« Gruppe Cilli Stadt. 1. Wahlkörper: Herr Josef König, Kaufmann in Cilli al« Mit-glied; 2 Wahlkörper: Herr Josef P a 11 o «, Wein-Händler in Cilli al« SleUvtrirrtrr; für di« Gruppe Cilli Land: 1. Wahlkörper die Herren Karl Jellek, WerkSdirekior in Sior6 und Edmund Baron C n o b l o ch, Gutsbesitzer auf Schloß Sannegg al« Stellvertreter; 2. Wahlkörper Herr Adolf Westen. Fabrikbesitzer in Unier-Köliing al« Mitglitd und H«rr Joses Pfeiffer, Bureau-chef in Slor6 al« Stellvertreter. Zur Darnachachtung diene Folgende«: Die mit der Wahllegiiimation zugestellten Stimmzettel sind mit dem Namen, dem Charakter und Wohnort der aufgestellten Kandidaten der einzelnen Gruppen au«zufüllen und zu unter-schreiben, sohin vor dem Wahltage durch die Post an den Wadlkommissär zur Vornahme der Wahl der Personal-E>ntom«ensteuer-Schätzung«kommissson in Cillt einzusenden oder am Wahltage selbst persönlich dem Genannten zu Übergeben. Mit den Slimmzetieln müssen auch die Wahllegiiimationea eingesendet, bezw. üb rg»b»n werden. Stimmzettel, welche nicht unterschrieben sind und denen die Wahl-legitimation nicht beigelegt ist, sind ungiltig. Auch können die Wahlberechtigten Stimmzettel samt Le-gitimationsurkunden in der Kanzlei des Herrn Dr. von Jabornegg in Cilli abgeben. AermüHlangen. Am 18. d. M. fand in Petton die Vermählung des Stadtwachtmeisters in Cilli, Herrn Franz Mahr «it Fräulein Marie Martfchinko statt. — Herr A. Eppich. Lehrer an der deutschen Schul« in Hoch«n«gg hat sich «it Frl. Mitzi Koschntnit, Lehrerin an d«r d«utfch«n Schule in Hochenegg. v«r«ählt. — A« Montag, den 27. d. M. findet di« Vermählung des Herrn Adolf Orel in Schönstem mit Frl. Angela Brefchnik in Bleiberg statt. THeaternnchricht. Die nächste Theatervor-stellung findet am Dienstag den 21. d. M. statt. Zur Aufführung gelangt der lustige Schwank „In der Höhle des Löwen' von Hennequin und Bilhand. Das Stück wurde am deutschen VolkSiheater in Wirn «it größtkn Lachkrfolgen aufgeführt, wo e« noch im«er den Spielplan beherrscht und stch al« Kaff«n«agnet ersten Ranges erweist. Wahre Lach-salven des das HauS süllenden Publikums b«gl«i»en allabtndlich die Darbietungen und nach den Akt« schlüssln ertönt nicht end«nwollend«r Beifall. Für Sonntag den 26. d. M. wird eine Aufführung der Offenbach'schen Operette „Die Prinzessin von Trap«zunt" vorbereitet. Beide Vorstellungen finden i« AdonnkMint statt. Seite 4 ,0r«.räf W-cht- Nummer 95 Spende. Herr Franz Goßleth Ritter von Werkställen in Hrastniag hat der Südnark-Bücherei in Cilli mehrere illustriert» Zeitschriften zum Ge-schenk gemacht, wofür ihm hiemit der Dank ausgesprochen wird. Deutscher Schnlverein. Am 16. d. M. wurde im Hotel „Stadt Wien' die Hauptversammlung der Orl«gruppe Cilli de« Deutsch n Schuloereine« ab« gehaUen. Die Versammlung leitete Herr Ingenieur Wehrhan, der nach Begrüßung der Versammlung«» »eilnehmer die Mitteilung machte, daß Herr Dr. von Jabornegg wegen Ueberbürdung mit anderen öffenllihen Geschäften seine Stelle al» Obmann de« Vereine« niedergelegt habe. Die al» erster Punkt aus der Tagesordnung stehende Neuwahl haue folgend-« Ergebnis: Obmann Direktor der Mädchen» Bürgerschule Othmar Praschak, Obmann-Siell-Vertreter Siadtarzt Dr. Eduard Gollilsch, Sch'ist» führer LandeSbürgerschnllehrer August Aistrich, 0 sfen Stellserireter Auskultant Rudolf Altziebler, Zahlmeister StadtamiSkonlrollor Joses Schmidl. dessen Stellvertreter Bürgerschullehrer Alfred Wendler. Der neugewählie Odmann. Herr Direklor Praschak. erklärte, vie Wahl anzunehmen, dankte für das rhm entgegengebrachte Vertrauen und knüpfte daran die Bille, daß ihm allieitS die nöii^e kräftigste Unter-stützung zuteil werden möge. M't DankeSwortrn an die Erschienenen schloß der Versammlungsleiter Herr Jng. Wehrh >n vie Versammlung, nachdem bei dem Punkte „AllsälligrS" nichl« in Vorlage, beziehungsweise Aniraa gebrach» worden war. ?erso««lnachricht. Herr Han« Keifl. der-zeit Station« tjcf in Wrlvon wurde zum Station«-chef in Brück a. M. ernannt. Vasch tritt der Kad den Mensche« an. Gestern um IV Uhr vormittags verschied im all-gemeinen Rtankrnhauft nach kurzem Leiden der GerichtSoifizial Herr Johann Zweck. Herr Zweck, eine stramme, foloausche Erscheinung, zählte bereits 44 Drenstjahre uns war stetS guier deutscher Gesinnung. Aon der Südliahu. Wie un« da« Betrieb»-Inspektor«« der Suovahn in Graz mitteilt, können vom 18 November l. I. angefangen Frachtgüter nach Trieft, mit Ausnahme von Holzsendungen nach Trtest k. k. Staal«dahn wieder unbeschränkt an-genommen un» adb» ordert w-rden. Schwurgericht in Killi. Für die dritte Schwur-gerichl«i>yu»g im Jahre 1365 bei dem KreiS-genchie in Cilli wurde als Vorsitzinder-Sielloertreter de« Geschworenengerichtes noch der LandeSgerichtSrat Dr, Gustav Smolej berufen. Schwurgericht Für di« am Montag, den 26. d. M. beginnende SchwurgerichtSsitzung wur-den biSher solgense F^lle ausgeschrieben: Mon-tag. den 20. d>: Franz Warm, Diebstihl, Jgnaz Klancicer, Totschlag (Vorsitz»nd»r k. k. KreitgerichiS-Präsident Dr. Ritter von Wurmser); D>en«lag. den 21. d.: Michael K»b«r, No>zuchi, Dtebstahl. öffentliche Gewalttätigkeit (Vorsitzer L.-G.-R. K fcian); Mittwoch den 22. d>: Karl Marku«, Ioies Arzeniek, J.ikod CreSnooar und Franz Krizn»t. Totschlag (Vorsitzer L-G-R. Gregorin). Saht t» die Personale in itpmmensteuer-SchähullA!iko nmiil'ionm. Die Ergänzung«, bzw. Neuwaolen für die nach de« Peisonalsteuergefetze im laufenden Jahre au«>ch?>?erivcn Mitglieder und Sielloertreirr der Schätzung«kom«issionen in Steier-«art finden u. a. start: Für den Schäyun >«b»zirk Cilli Stadt am 23. und 24. d.; Cilli Land a« 25 , 27. und 23' o. ; Gonob > tz a« 7. De- rmder; Leib » itzan 11, 12. und 13. Deze«ber; n t t e n d e r g o« 4. und 5. Dezember: Marburg Stadt an 14., 15. und i8. Dezember; Marburg Land am 14., 15. und 16. Dezember; P 111 a u Stadt am 11. Dezember; Pettau Land a« 11. De, mber; Radker«burg an 14. D -zenb-r; Rann an 4., 5. und 6. Dezember; Windifchqraz an 13 Dezember, Sportliche«. Am 11. und 12. d. M. wurde in Wien zwischen dem Wiener und Oienpest»r Athletenklud du« große Matsch au«gekämpst. Der Wr ner JClub ging d>eb«i al« Si ger hervor. Das jüngste Miigli'd Di« Wiener Klubs Herr Alexander Lrell au« Cilli i>ug den dritten Preis davon. Konkur« Da« K«iSg«rtcht Marburg hat die Eiöffnuag deS kaufmännisch.» Konkurse« über da« Vermögen deS nicht egistrierten Kaufmannes Adolf Wessiuk in Marburg bewilligt. Der Landes-gericht«ral Dr. Gustav Wokaun in Marburg wird zu« KonkurSkommifsäi, Dr. Franz Krrnn. Advokat in Marburg, zum «instweiltgeu Masseoerwalter bestell«. Au« Amerikaner. Die Firma „Nur für kurze Zeit" hat bereu« ihre Hallen geschlossen. Ariefspokiernng. Die Postexpebientin Karoline Deleja, die da« Postamt Riez rm Sanntale ver-waltete, hat sich mit der Gelbstanzeige gestellt, seit längerer Zeit Briefe, die iu« Amerika »inlangten und Gilb enthielten, geöffnet und ihres Inhalte« beraubt zu haben. Die Aartsveruntreuungen belauf,» sich auf mehrere Tausende Kronen. Kiroline Deleja wurde vom K^eiSgerichte C-lli in Haft genommen. Jene AostSegkeitadressc» Di« HandelSmi» nisterium wird neue Postdegleitadreffen für den inländischen und den int»rnat>onalen Verkehr auf» legen lassen, wlche sowohl in der Farbe de« T'xie« al« in dem aufgedruckten Stempelzeiche» Veränderungen ausweisen. Die Einsührung d«r neurn Postdegleitadreffen wird im Reichsgesetz-blatte vtrlaulbart wrrden. Die bi«herigen Postbe-gleitadressen werden, soweit der Borrat reicht, auch weiterhin zur Au«gabe gelangen. Huten Appetit! Der nach dem Zeugnisse der Domooina einzige „solide Fleischer" Cilli«, Herr Josip Slelcar, vormalS Josef stelzer ist von der Schlachtung alter Kühe, die Mutterfreuden entgegen-sehen, abgekommen und hat sich einem anderen Ge-biete zugewendet. Heute schlachtete er einen mit allen Tributen edler Männlichkeit au«ge-stalteten M a st o ch s e n, den der Schlag in früher I u g e n d^gelroff n hat. Wir gratulieren zu dem »schmackhaften fleischt" von d»m de« Rühmen« in der Domooina k-in Ende ist. ^lelrowtsch. (G emein derat« wah l.) Bei der am 16. d. M. in Pletrvwitsch sttttgeiundeiien Gem-inderatSwahl hat die deutschfreundliche Partei ihren bisherigen Besitzstand behauptet. Herumstreichende pievsbanden. Ja der Gegeno von Polnrau streichen seit einiger Z»,t DiebSbanden umher, welche di« ganze Gegend un-sicher machrn. An allen Orten hört man von frechen ErnbruchSdiebstäslen. Aeußerst frech benahmen sich diese Galgenvögel in der Nacht von Dienstag aui Mittwoch. DienStag abend« brach'» sie in den Keller deS Cuoina am Hum ein und stahlen dort Wer» und Branntwein. Di« geleert'n Fäßer warfen si« um. dir Trinkgläsrr st ckien fie auf die Wernpsähle i« Weingarten. Von dort begaben si« fich zu« Grundbesitzer Zidaiic, wo st« aber ver-trieben wurden. Sie brachen dann bei den Grund-desitzern Vrbanic und Serec «in und stihlen ver« schie»eae Gegenstände. Beim Kaufmann Marcec nahmen fie da» ganz« Bargeld und all« Warrn mit. Hier drangen si» durch ern Fenster, nach Ein-drücken der Scheiben em. Ein» Figur, die einen Bergmann darstellt und i« AuSlaqesenster stand, stellten sie «mrn auf drr Straß» auf und daneben »in Achtel Branntwein. Einer der Dirbe wurde beinahe erwischt, er entkam aber über d>« kroa» tisch« Grenze. Einige War»n, di» die Diebe auf der Flucht wegwarfen, ist da« Ganze, wa« rück-gewo nen werden konnte. Der Schaden ben di« Band« ansuchtet hat, ist «in sehr großer. Wie man hör», ist man d»n Dieben aus der Spur, welche nach kroarieu hinltitet. $in ganze» Jahr in den Müttern Hern«-geirrt. Der Gendarneri« ««lang »«. d»« «chon lan^e gesucht»» Flüchtling« Podkrajnik badhaft zu wrrden. Podkrajnik desertierte vor einem Jahre und trieb sich in den Wäldern bei Neusttfi und Ober» bürg Hern«. Dieser Tage zecht« er in eineM Gast» Haus« in Ntustift. Einer seiner Freunde erkannt« ihn und verriet ihn der Gendarmerie, welche ihn ver-häfttifc Er hat m»hr»r» Diebstähl? am Gewissen. Im Arreste «achie er e nen Selbstmord. Tüchern. (Stand.) In der Rächt vom 15. auf den 16. d. M. geriet der Dachstuvl de« Wirt-schaft«gtbäud»t der Gastwirtin Kü » stitsch in Bra> d. An demselben Gebaut wurde Heuer i« Sommer Brand g»!egi und währ»nd der Lö>ch-arbeiten der Besitzerin aut ihrer Wohnung ein größerer Grldbetrag entwendet. Auffallend bei dem letz en Brande ist et, daß alle Sparren zu glricher Z-it brannten, wat auf bie Vermutung führen könnte, daß e« sich auch dietmal um Brandlegung und vielleicht um einen Racheakt handle. Der Vrand war schon ziemlich vorgeschritten, die Dach-ziegel alühten bereits, doch wurde er noch recht zeitig von den N ichbarn bemerkt und unterdrückt. Kin Kind ertranken. Der Besitzer Franz Lerschit in Polanzen, Bezirk Prttau. unterließ -«, die «eben seinem H ruse befindliche Wasserlache einzuzäunen, wodurch sein 22 Monate alte« Töchter-chen am 14. Okiober d. I. in die Lache fiel und ertrank. Da! kr»i«gerichtliche Urteil gegen den det-halb angeklagitn Verschie lauiete auf drei Tage str«Ng«u. mir einer verbundenen Arrest. Hin Aingkanps «it schlimm«« Ansgang. Die Schlosserlehrlinge Johann Leg wart und Aloi« Trobifch gerieten in Streit, welcher i» ein»» regelrechten Ringkampf überging. Legwart gelang et. den Trvbifch zu Fall z« bringen, letzt«, rer fi«l dabei so unglücklich hin, daß er sich da» Schlüsselbein brach. Er wurde in häuslicher Pflege belassen. Kine merkwürdige tierische Mihgeturt. I» Zagvrje. bet Drachenburg brachte ein« Kuh de« Grundbtsttzer« und Gastwirt» M » dves« k ei» m-rkwürdigeS Kalb zur Welt. Dasselbe hatte eine» Leib, 8 Füge, 2 Schwänz«, einen Kopf, 3 Augea. zwei Ohren und 2 Mäuler. In de» Zskammen gestorben. Am 12. d. R. um 6 Uhr abend« brach in der Behausung de« Jakob Prrban in Rantsche bei Schlein'tz Feuer au«, welche« da« ganze Gebäude vernichtete. Da« F>uer griff derart rasch um sich, daß sich die Mutter de« Jakob Piedan, Maria Predan, nicht mehr ret'en konnt« und den Tod in den Flamme» fand. Am 13. d. wurde die verkohlt« Letche an« dem Schulte au«g«graben und a« Friedhof« » Schleinrtz btiiksetz'. Wiudisch./andsberg. (Ein Stimmung«-bild.) Stil einer geraumen Zeit wählt »in Ko»-sortium von schorusteinfegerschwarze» Ehren-«änner» da« unflätigste Organ der windrsch-klerikalen S'ppschafl, den in Krarnburg «rschei» nen»en „Sloven«k> Stojerc^ zur Ablagerung von giftigen, haßerfüllte» und zum Haß' auirei,?»'»«» A iikeln pegen die Deutschen des Markie«, welch« Artikel selbst daS Mißfallen anständiger Slooenen ob der bodenlosen Gemeinheit, die in ihnen mar-kam zum Au«druch komm,, erregen. — Man k nnt wohl diese feigen Memmen, die Freundschaft und Höflichkeit heucheln, um in ein«« deutschen Haus» em » Gnaoenbissea zu erlangen, um dann den fr»undlich,n Gastgeber nach bekannter hrin» tükifcher Wendenart au« de« Hinterhalte zu übet-sollen. — Alle diese skribelnde» St auchritter gehöre» den sogenannten besseren S'änden an, haben fich durch vie Kenntni« der deutschen Sprache ein» gesellschaftliche Stellung erwo-ben, benutzen jedoch jede Gelegenheit, ihre deutschen Mitbürger de» Spotte uno Hohn« prei«zugeben und die bi«her indifferent gtwesen« Landbevölkerung gegen dieselben aufzuhetzen. — Und solche Individuen, die bi« Über di« Knie i« mo alrschen Sumpfe waten, (demnächt eine Geschichte von Fröhlich« Zeiten vo> keuschen Emerrch) wollen üder Deutsche rechten und ihnen die Exitenzberechtigung bestreuen? Ein Bewei«, wie hattlo« die f-ten Lande Kram mch>« au«rrch>»n. Darin »rweist sich die ponz» Perfiii« unserer G»gn«r. Da »« Abhilf» nicht zu rrlaugen ist, «üssen wir also znr Selbslh lfe schr»it»u un» diese eingenistet»» Wanzen und Schneißfl'egen, wie e« solchem Ungutes« zn-konnt, b handeln. Nun soll die Zahl unserer Widersacher wieder um einen Zuwach« vermehrt werden. Der r>itherige Schulleiter der elnklasstgen Schule einer N >chbcir.enetnde, ein Krainer, foi sich u« die trledi»,t« Lehrerstelle an der hiesigen Volksschule bewerben und auch o(t« Aulsftti ans Erhalt d» selben haben. Dieser Mann, der seldß von slöveniichen Schulgeneindin bet <7o»petenzei ganz energisch obgewitsen würd«, dieser M-nch soll erfso >r dtdanken uns ganz ttgebenst sür »>« Ehre, biesin wegtn stmer Stänktriten b kannten Lehrer unsere Kinder anzuvertrauen und apP-ll>eren hiermit öffentlich an den Vorsitzenden des Vezirkl« schulrates Herrn Bezirk«haupinann von Vtstannj, doch Rücklicht auf den ohnehin schon arg bedrohl» nationalen Frieden i« Ma>k>e zu nehneu und den iü dieser Bezitdung so viel versprechenden Her» do-t, wo er heute sich b findet und allwo Oft passen'ste Ort sü' ibu ist, zu besassen. per Steirilche Ztadfayrer-Sanverlan» er-« ließ in lein»» l tzi n omiltch-n Mitt»ilun en einen Aufruf zur Giündung eine« Gerb»au«sch>-sse<. wel-cher vlanaiäßig für den Zuzug »euer M>tgl>.»er zu sorgen, die ArbeitSkl^ist de« Leroaade« z» heb,» und sein Anlehen zu sördern hätte. U« die Gründu-ig diese« AuOchusse« recht bildigst oor-nehmen zu können. mö.,en die oerehrlichen Rr?« fahreroereine »hre Vertreter ehenö.lichst a «-l?e». Ader auch "ie Herren Einztlfavter werden g> bettn, sich i« diesen AuSschusse »isrkgft zn deiä'igen unl ihre geneigten S»melr>u»qen an die ilmtSftn)», Graz. Jakoninigasse 24, gelangen zu lassen. (IX* u O 8 o Zu beziehen durch Slhllüehn iV lOOllbttttfi, Versand'Buchhandlung in WitN XIV[2, Schwendergasse 59 (Spezial-Vertriebsstelle für „Das Österreichische Recht"). Besonderer Beachtung empfohlen, da von einschneidender Wichtigkeit für das gesamte private und öffentliche Leben und die Vermögens- und Familienverhältnisse im besonderen. Soeben erschienen: 3 o o Ä w o o w Ein unentbehrliches Hilfs- und Nachschlagebuch sür Industrielle, Kaufleute» Gewerbetreibende, Haus- und Grundbesitzer, Beamte aller Kategorien usw. enthaltend die vollinhaltlichen Abdrucke der Gesetze und Verordnungen des öffentlichen und Privatrechtes nebst leichtfaßlichen Erläuterungen zu allen diese« Gesetzen und Verordnungen von im Dienste der Verwaltung und der Justiz stehenden Fachmännern und eine >, ~Abkaisnna von. Klaaeil allei Art. sowie anderen geschäftliche» s Eingaben, Gesuchen und allen Rechtsgeschäften. Unter Mitwirkung von: Dr. €r«$t Bettelheim, k. k. GerichtSadjnnkt, Dr. Wittes Blocb, k. f. LandeSgerichtSrat, Dr. Bernhard Brechts, Hof' und GerichtSadvokat, Dr. Robert Tücher, Hof. und GerichtSadvokat, Dr. Siegfried Jacob, k. k. Gerichtsadjunkt. Dr. z. Licht, k. k. Steuerinspektor, Dr. Arthur Ciechteaecker, k. f. Stenerinspektor, Dr. Eeo €. metssels, Hof- und GerichtSadvok«t. Dr. ftelarlch Miic», Hof. und GerichtSadvokat, Dr. Leopold Müller, k. k. Postkommissär, Dr. fiat» Patxauer, Dr. Alfred Pollacxek, Inspektor der öft.-ung. StaatSeisenbahngesellschaft, Dr. Leopold Ra»tCher. MagifttatS-Eekretär. Dr. Paul Schreclleitthal. k. k. Ministerial-Konzipist, Dr. Z«ll«t Zaitkl, k. f. LandeSgerichtSrat bearbeitet und Herausgegeben von: u o o u & o SS Arthur Sandig, k. k. Finanzrat in St. Pölten Dr. 6. friedmann, Hof- und GerichtSadvokat in Wien Dr. 3o$ct macb, k. k. LandeSgerichtSrat in Wien. =//= K « s 0 S 1 ♦ 00 'ü fftart 9rm«t«rnf •ibhUfcunfl fc«T • 0ctv>tnal'BAr*bf 3eder Staatsbürger, gleichviel in welcher sozialen Stellung er sich befinden mag, ist verpflichtet, sich mit den für den Bereich des öffentlichen und Privatrechtes maßgebenden Gesetzen bekannt und vertraut zu machen und in den mannigfaltigen Beziehungen, in welche er durch das tägliche Leben zu den Verwaltnngs-, Finanz- und Gerichtsbehörden gebracht wird, Bescheid zu wissen. Unkenntnis der Zivil- und Strafgesetze, welche tief in unser Leben eingreifen, schützt niemanden vor Schaden und Strafe; jedes im Reichsgesetzblatte veröffentlichte Gesetz, jede Ver-ordnung der mit dem Vollzuge der Gesetze betrauten staatlichen Verwaltnngs-organe, sofern sie dem auszuführenden Gesetze entspricht, ist eine den Staatsbürger verpflichtende Norm, deren Kenntnis er sich leicht zu ver-schaffen in der Lage sein soll. Aber auch die Verwaltung der öffentlichen Angelegenheiten, die — dem Zuge der Zeit folgend — gegenwärtig in so vielen Beziehungen den Laienkreisen, teils ausschließlich, teils im Zusammenwirken mit Staat«, beamten anvertraut ist. stellt an jeden hiezn Berufenen bedeutende An« sordernngen in bezug auf die Gesetzeskenntnis, deren Mangel sich für alle Beteiligten in der unangenehmsten Weife fühlbar macht. . Gleichwie für den Parlamentarier, muß daher auch für die zahlreichen Staatsbürger, die in Bezirks- und Gemeindevertretungen, in den Steuer-kommifsionen erster und zweiter Instanz tätig oder als Geschworener, fachmännischer Laienrichter, Gewerberichter je. berufen sind, eine volkS-tümliche Darstellung des gesamten geltenden Rechtes in Perbindung mit den einschlägigen Gesetzen hochwillkommen sein. wm^ Ml btllctirii o ruf»» l>rqur»»ir (iiuttaKIdir Xrtl- SÖoUbrUit ita «stiris XIV/2. i&chnienbeT* uuff> r»u. 9iuaiiiieT 93 «»? Seite 5 Pcichenbnrg (Erdbeben). So wo kl am 14. wie un 15 d. M. wurden ttcr Erdstöße ver« spürt. Am letzigenannten Tage weck» ein besonder» l>tsiif.er Sioß. der mehrere Sekunden anhielt, um halb 3 Udr nacht« die Leuie au« dem Schlafe. An ei-zeln n Gebäuden machen sich Risse bemerkbar, so besonder« am Bahnivse. Merkwürdig ist. baß man weder im benachbarten Lichienwald noch in Didim etwa» von dem Erdbeben wahrnahm. Der Kewoh"^schafi bemächtigte sich große Furcht und pe fluchltie schrel-nd aus die Straße. Auch ein über die Siraße hängender FelSblock war» locker und muß wegen Gesävrdunft bei Äeq'S entsernl werden. Ktez i« Sauvtale. (Verschiedenes.) Dieser Tu»? er ignete fich in Riez ein aufreg nder Vorfall. Die Grundb.sitzerSlvchter Jolesa R nec U-s ichieienb und mit blutigen Händen durch den Mark«. Sie baue sich nach einem sireite mit ibrec eigenen Mutter die Adern auf beiden Händen ge» össnei. Ja ihrer Todesangst lief ste aus die Straße, wohin sie kam, Bluispuren zurücklassend. Erschöpft vom Blutverluste sank sie endlich aus dMt Straße deivuß'lo» zusammen. Nur oem Umstand«, daß sofort ärztlich Hiise zur Sielle war, ist eö zu danken. d.ß fie gerettet wurde — Am Sonntag traut sich der Knecht Franz Hajnfic, ein bekannter Uasrie»enstisier und Nachtschwä aier, derart an, daß er in den Gcmeinvearrest gebracht werden mußt/. Als dann der Gemeindediener nach «iner Siunde nachsehen kam. land er den Hajnfic m der Zell, erhängt. Er war nicht mehr zu retten. Der Selbstmörder verwendtte zur Tat feinen Hosen-riemen, d,n er am Silier de« Fensters befestigte. Trotzdem der Selbstmörder die Tat im volltrunle» nem Zustand» begiaq, verweigert, ihm der P'arrer «in christliche« Begräbnis. — Am 4 d. M. er» trank im Bache neben dem Markt? ein epileptisches Frauenzimmer. Die Verunglückte war schon seit längerer Zeit g ist «gestört. St Worein bei Krl«ch klein (Au «rot-t»nu«se> zug geg.n die d««tsche Sprache) Der Gemeinveau«>chuß faßt« den Be-schluß. alle Or>«taseln un' off ntliche Aufschriften, soweit sie noch doppel prachig sind, zu emsernen mro an ihr« Sielle solche mit einzig slovenischer klufichr>st a-lzudnn.ien. W- ler« ward b,schloffen, ausschließlich in slovenischer Sprache zu amiier«n und alle Schnf,stücke, deir.ffen si« nun Privat» Personen oder Aemter, nur in slo «nischer Sprache zu versassen Hin guter Hlatfebi? für ili Klter«, die für ihr« Kr der «in de!ehre»veS Spiel» und Be> schäfi'gun. Smitt I s»ch'N, >ft da« illuN'iert« Büchel» ch«n über Anke -Steinbaukaste«, '»nkei-Brück'nkasten usw. Usw.. das dte Firma F. A'. Richter & El«.. !ön«l. Hof» und Kamm rlieferanten in wen, I. Cp rng.ffe 16, aus V«rlang«n franko zusendet; denn e« enthält außer >i»,' «ing«d»ndkn Brich,«i-buaa der ^»«'schieoenen Ank r-Sieinbaukafien und Anker-Blückexkaien auch viele chöne Baubilder sowie zahlieiche hochini-refsan»« Urteile Diese Be» uruilurifl laui«t »mitimm g dahin, daß eS k in besser.« Sviel- und Beschäftigung»«»,«! für Kin» der m jrdem A»er giot. al« Rochier« AnkerSftn» dauk^ften un A ker-Brückenkaste«. Wir ae^en oe«» halb allen Euer» den wvdla««ein,.n Rat. vor ftnfanf eine» Weihl achiSgeichenke« da» tnier ffant« Nichte sche Bu l. lchen zu lesen, worin man auch nähere« über gute Musikwerk« und Spt-chmafchinen moet. Hingesendet. Vtithrliche Kchltsil«iiung I Mit Bezu.« aus daS „Ein esmde,* in Ihr«« schätzten Blat e von, «6. d. sei hier noch d«S «lenocn Zastan e« de« SiraßenzugeS vom Burg-frieoeahos bei d-r fiädt. Schi ßnäiie vorbei unter je« Schloßserge bi« zur zweiten Eiseabahtibrücke Krvähnuna getan. Auch di.se Straße wird 00« den 'Hweren Kohlenfuvre.i de« Petchouniterwerk«« be-ahren. E« herrsch, aus dieser gänzlich au«ge-ahrene» Strome «in wahre« Kotmeer. Di« Be» ftbner von 23 HZüsern der Oeilchast Linier» ^lößberg (^agtav) samt ihren 20 schulpflichtig«» Kindern müss-n vieje «leadt Snaß« btnützt«, um ix^die Stadt zu gelangen. ^l Hier wäre schon rücktichtlich jdefc armen Schul-Anbei dringende Avhilse geboten. Ächlunglooll.' • Äehr'ete^Bewohner von Hinter-Zchlößberg. —— T7T VmT/rM 0*r 8tc!x JMn Htci fr»n l*t «In pa'.er fallireiner* Kneipp-fralzhffes aoUtn b«l B»rettunc Ttrluir« nu Orlul-nalp»k«to mit d«sn Kamen 1U.TB&SIKXR.. . Herichtssaal. KW« ganze Kamille «»f der Znilagebant. Vorsitzender de« ErkenitiniSgrrichiShos«« f. t L.-S..R. Dr. Roschanz. D«r 63jährige Taglöhner Nikolaus B e n k o v i c auS Vrdje bei Sachsen» selb, wegen Uebertretung gegen die Sicherheit de« Eigentum« mehrmals vorbestraft, deffen Ehegattin Maria V e n k o v i c weoen Uebertrfiung und Verbrechens deS DiebstahlS vorbestraft. Nr» 12jähri«er Sohn Johann und deren 17jäbri„t Tochter Joiefa Venkovic hatten sich wegen Dieb» stahlS zu o-raniworten. Johann, Nikolaus und Maria Venkovic find beschuldiget, folgende Dieb» stähle in Geme»»schaft ausgeführt zu haben. Bei Maria Schlosser in Sachsenseld eine goldene Damenuhr im Werte von 180 X, bei AgneS P'kl in Sachsenfeld au« versperrtem Z mmer Segenftände im Werte von 8 K 10 h, bei Fran-zi«ka Sri dar in St. Lorenzen Aegenpäode im Werte von S X 80 h, dem Michael Buiar in Sachsenfeld au« versperrtem Raum- «ine silberne llbr im Berte von 12 K 40 h, dem Joses Crecer in Sachsenfeld «äse im Werse von 2 ^ tO d, dem Joses Vipak in Vrbje Zucker um 30 h, drfit Raimund Terzan in Sachsens ld 8 Waaen-stössel im Weri« von 3 L, der Anna Fidersek in S'chienfeld eine silberne Brosche und ein« Z'ga» rettendose im Gesamtwerte von 8 ^ 40 h, e«m «arl Ja->ic tin« flluctn« Medaill« m Werte von 3 K. D'« Tochirr Joi«sa venkovic ist btschuldigt, von ihr«« Bruder «ine Brosche und eine Medaille e«»ian«en zu haben unv diele Gegenstände, ob-w hl sie wissen muhte, daß- fie gestohlen seien, verdehlt und vorenihalten zu haben. Der un«ii» lesbare Tä'er und der alleiniue Lu«sührer aller dt'ser Di'bftädle scheint Johann Venkovic zu sei«. Der kaum 12jähriae Wohaung«eiaschleicher und Einbrecher geitehi sämtliche Diedstähle ein. Die (liiern N'kolau« und Maria Venkovic leugnen entschieden jede Mnwifs'nsch ist an den Diedstäol n ihre« SohneS. Durch da« Bewe>«verfahren läßt stu auch die Mti'chnld der Eli rn n tfci nachweisen. Wohl beschuldigt R.kolau« venkooic sein W'i", st, habe den Sv'N zu de« Diebstählen »er» leide«, wa« a-e, die letztere entschiede« tn Adre»e st'll' A">ers,i>« s>at d'k junge Venkovic er habe einmal seinem Bater eine Stttelkette gegebeii. welche aber letzterer all wertlos weggeworfen haben will. Die Josefa Venkooic gtsteht, von ihrem Bruder die genannten Gegenstände erhalte» zu haben, behauptet aber, «ich, gewußt zu haben, daß ste gestohlen seien. Der Gerichtshof spricht de» Jolann venkooic des DiebstahleS und zwar da er »aS 14 Lebensjahr noch nicht zuiückgelegt hat, nur der Uebertretuna des Diebstahle« schuldig und verurteilt ihn zu 3 Monaten verschließung. Zugleich wird die Zuläfligkeit der Abgade deS hossnun «-vollen Knaben in eine ZwanqSarbeiiSanstali au«-pelproch'n. Josesa venkooic wird zu süns Tagen Arrest, verschärft mit einer Faste verurteilt. Niko-lau« und Maria venkooic wurden freigesprochen. • • . • Mit der Aaupsatte. Am 27. Aa«ust abends kamen der 20jährige GrundbesttzerSsohn Michael Poznic und der Gru«dd»sitzer«ioyn Rochu« Jug auS einem Gast. Hause in Reichendurg. Aus der Straße sing Jug mit Poznic zu streiten an und sagte ihm. er solle fort t-ehen, sonst bekomme er Schläge. Poznic trat nun zu einem Zaun« hin, riß au« dkmstlden «in« Latte h,rau« und schlug mit derselben dem Jug so wuchtig über ren Kopi, daß er soso« besinnun^S-lo« zusammenstürzte. Jug «'litt eine schwere lebenSgesähiliche Verletzung. Poznic wurde zu eine« Jahre Kerker verurteilt. „ZVte»er pentsche» Kagllutt". Täglich: selbstä ndifter alpin»,oundischee Teil. Jeden Mut» owch: Tur,.Ze>lung. Jed.n Sonntag: Fron,«. Zntuns,. Deuische Volksgenosse«! E« liegt im Interesse der h tionalea Sache, diese gut dmtsche, unabhängige, große politische Taqe«zniu„fl durch eigenen Bezug und Anempsevlung in Betanuten-trtri« zu fördern. V,zua«pr„«: vieneljährlich sür die Provinz K 7 80. P obenummern aus Wunsch durch acht Tag» unentgeltlich. Verwaliung: Wie» Vll/l, Bandgasse 28. •» jr R M ° S - jr, u..uii^uiu U .amtV Üntwwtehenda ETIQUETTE, «tm» Wort MILLY, sowie di« Mario SONNE tind ge»etziich gooehi K. K CrMM) - ÜU^-UTAT IVn-H l»WI jrnurtmmmBUmm ■M« rnmm wrnmüWta Ente 6 Deutsche Micht- ?hiatmft 93 „ J O..'J. m nftnv W in« )«t Ihm Ih X OUlära-Ö01Q0 >l«»se» anb ««»»». OTanto »nb »ehon verzollt ial Ho», »«liefert. Heilte «■«noitnotiSeiden - Fabrik Menaebergs. Zfirleh. Schrifttum. Wer unterliegt im Kampf »ms Pecht? Immer derjenige, welcher sich nicht selbst vorher genau darüber vergewissert, ob se.n Recht tat-sächlich besteht, d. h. ob e« in den Gesetzen be-gründet ist und ob inabesonder« nicht irgend ein sormelle« Hindernis, z. B. Verjährung, der Geltend-machung im W?ge fleht. Jedermann, der also nicht erst durch Schaden klug werden will, hat die Pflicht gegen sich selbst, rechizeiiig vorzubauen und sich mit den wichtigsten Gesehen vertraut zu machen. Bisher stand dem Staatsbürger noch eine Enischuloiyung zur Seite, nämlich der Mangel eines vollkommen?» Werkes über Gesttzkunde. Diese Lücke ist nun in glücklicher Weise durch ein Monumentalweik au«-gefüllt, welches unter dem Titel „Da« Oester-r e i ch i s ch e Recht" zur AuSaabe gelangt. Diese erstaunlich praktisch und übe»sichtlich angeordnete Sammlung enthält all« ReichSg«s«tze mit Einschluß der hi«zu erlassenen Verordnungen und zwar werden die Gesetze selbst gebracht mit ausführlichen Er» läuierungen au« der Feder hervorragender Fach» manner der advokatorischen Praxis. d«r Justiz und Verwaltung. Für dir praktischen vedürsnisse ist in dem Werke geradezu in idealer Weise gesorgt durch ei« umfangreiche« Sachregister und ein überaus wertvolles Formularbuch, welches für alle nur irgendwie in Betracht kommend«» Fäll« Muster von Klage«', Eingaben. Rekuisen, Testamenten. Ver-trägen usw. enthält. Bei jedem Muster ist gleich die Höhe d«S dazu nötigen Stempels angegeben. Alle die bemrtkenSweritn Vorzüge deS Werke« zu würdigen sehlt un« der Raum. Wer besser unter» richtet fein will, der l«s« den unsrer hiuiiften Numm«r beigelegten Prospekt der Versandbuch. Handlung Echallehn & WoUbrück in Wien XIV/2 ausmerksam durch, welche Firma auch die An« schassung diese« hervorragenden Welke« durch Ge» Währung geringer monatlicher Abzahlung sehr er» leichtert unb ihm so den Weg in jede« Hau« öffnet. Z>a» Matt der Ka«ssra» ist bekanntlich durch alle Buchhandlungen, sowie durch den Verlag Friedrich Schirmer, Wien I, Rosnibursenstr. 8, zum Preise von 20 h zu beziehen (vierteljährlich 13 Heste 2 It 50 h). Der Verlag verskndri auf Wunsch Probenummern kostenlo«. FRITZ RASCH, Buchhandlung, CILLI. .......' mach» die j] »»«> «ob. Erhältlich in allen Apotheken, in Liezen _bei Mich. Weinkopf._ Quelle » Kraft» Alle die sich matt und elend fühlen, nervös und energielos sind, ist Sanatogen. 5TS fon mehr ale 2000 Aerzten aller Kulturländer glänzend begutachtet. Zv haben in Apotheken nnd Drogerien. Broechßre {rretia und franko. Bauer k Cie.r Berlin SW. M. Oenerel-Vertreter für Ötterreich-Ungarn: C. Brady, Wien, 1., Fleischmarkt 1. Zum Einweichen der tväsche gibt es Nichts Besseres wie Schichts Waschextrakt Marke: Frauenlob Verbürgt unschädlich! ausgezeichnetes ;;; Üutz&ScbeuermitteL x für cüle Zwecke Georg Schicht, Kussig. Klavier-Etablissement, Harmonium- Niederlage nnd Leihanstalt von Franz Nemetschke & Sohn k. u. k. Hoflieferanten Wien, I., Bäckerstrasse 7. Gegr. 1840. änderten Ton Jahren bewihrt j» als Heilquelle ieit Hunderten allen Krankheiten der Athmunfl*- und V»r-dauungtorganc, bei Sicht, Mattn- nnd ÜIM» katarrk. Vorzüglich für Kinder, Keconraleaccntea und wkhrend der Gravidität > Beste« dlitetlsches nnd Erfrlschnntf-Öatrink. o/errava/li o Cbina-Wdtt mu €iscn. Kräfllgangamittel für Schwächliche, Blutarme und Kekonraleszenten. Appetitanregendes, nerrenstiirkende«, blntTerbesfterndes Mittel. VarrUglleiiT gwabwack. Obs MOP SertHobe a«t*»at»o- J. SERKAT1LLO, Trleite-Ilarecla. KSor.ich in den Apotheken in Fluchen zu >/, Liter a R 2.60 nnd in 1 Liter » K «ja. Seit dem Jahre 1868 In Verwendung. Berpr's meilic. Theer-Sei kirret bemiTOMirt* «tr»te «Hr» hl be* mr.ttm «eda ttattbe» mit ai)l»|enbtm Srfolj« arcsr-enbrl gegn Hau tausch läge aller Art, IM bertnidSjfli ©entleib«* »rabet nun »»ch «» bit kjt itrfl«, Berger's Tlieerschwefelselfe. Berger'n Glyzerin-Theerselfe M« » Pro^itt ®nnntn mtWII in» »ai'iimtrt tf. ■I« trmorrearntitf ®a»hniltd »irt Irr»« etll utgqeUMNB Berber's Borax-Seife rot jbkt OK« rPtmmerln, Sennen br»nb, So»»uitzi»ßU IRlttffn >i»v nnbrre (MntttLM. «hei« per Ctiirf (rter Sötte 70 t> samt nnlvclfnnq. tNrqebr«« Eil bei» itn!a»fc «tifbrtiftle» ttrrnrr'* aberriet'rn nnb »»»oi'etfe« «»b «eften €4« ans die bter nbaebübet« €d)u3«orfr ■■b bie eefcqriWieTib« Älnn|fi4n»nq O. Hell « COl mis jeder Stilette. Sämitrt mit EHrendivi»« __. _ _ , in 1883 nnb «olbrne »tedaiu« dnvZeIl«i>»ftellnn« hl »ert^lM«. SU« ncbic. nnb Hygie». Lei!«» bet Diatfc Werfet M hl bei oOrn ertfes beigelegten I?edr»uch»-Nwe,wege» unoefMrt. ^ J ^ A« 6ot<» tu allen fluoltrten nb ei-ichw^je» OefAMtea. V Ea gros: G. Hell * Camp., Wien, I., Biberatraai« 1 »p. S QiJ)tH««cft: ,,3tnkrr" Llnlmt.Capslct mu., a>>t| 9*4-* Seit 35 Jahren werden Berger's Teerseisa in Oesterreich-Ungarn und in allen Katar» Staaten in Waschungen und Bidern Jtpa Hautanaschlige und Unreinheiten der Hast verwendet Jede Etiquette mui« diese Schoia-marke und den Katnenazug der Fabrito-finna tragen, sonst sind es nicht die eehtsa seit 35 Jahren im Verkehre befindlichen. fin froa G. Hell * Komp. Wien, I. Biberstraase Nr. 8. ftunmtn 93 N«chf Oftte 7 Ad ZI. 46734 II 9967 Kundmarhnug. Der steiennärkische Landes-Ausschuss bat beschlossen zu Zwecken einer gründlichen Ausbildung von Winzern in der amerikanischen lieben-kultur und im Betriebe einer Obstbaumschule, sowie Anlage von Obstgärten and Behandlung derselben auch im Jahre 1906 je einen ständigen Winzerkurs und zwar an der: 1. Landes-Obst- und Weinbaaschule in Marburg, 2. Landes-Winzerschule in Silberberg bei Leibnitz, 3. Landes-Winzerschule in Luttenberg, 4. Landes»Winzerschule in Oberradkersburg, 5. Landes-Zentralrebenschule in Unterrann bei Fettau zu veranstalten. Diese Kurse beginnen mit 15. Februar 1906 und schliessen mit L. Dezember 1906 ab. In Marburg werden im Jahre 1906 . . 14 , Luttenberg.........12 , Oberradkersburg.......16 , Leibnitz ..........24 , Unterrann.........20 Grundbesitzers- und Winzerssöhne aufgenommen. Diese erhalten an der genannten Anstalt freie Wohnung, volle Verköstigung und ausserdem einen Monatslohn von 8 Kronen. Die Ausbildung an diesen Kursen ist in erster Linie eine praktische und nur insoweit auch eine theoretische als dies für Vorarbeiter und selbstständige Winzer unbedingt notwendig erscheint. Nach Schluss der Kurse wird jedem Teilnehmer ein Zeugnis über dessen Verwendbarkeit ausgestellt Behufs Aufnahme in einen dieser Kurse haben die Bewerber ihre stempelfreien Gesuche bis spätestens 1. Jänner 1906 an den Landes-Ausschuss zu Übersenden. In diesem Gesuche ist ausdrücklich zu bemerken, in welche der vorerwähnten Winzerschulen der Bewerber einzutreten wünscht und sind beizuschliessen: 1. Der Nachweis über das zurückgelegte 16. Lebensjahr. 2. Das Moralitätszeugnis, welches vom Ffarramte bescheinigt werden muss. 3. Die ärztliche Bescheinigung, dass der Bewerber nicht an einer ansteckenden Krankheit leidet. 4. Das Entlassungsteuguis aus der Volksschule. Beim Eintritte müssen sicH die Bewerber verpflichten vom 15. Februar bis L. Dezember 1906 ununterbrochen im Kurse zu verbleiben und allen die Aufbildung bezweckenden Anordnungen der landschaftlichen Fachorgane Folge zu leisten. Gras, am 3. November 1905. 11334 Vom Steiermärkisclien Landesausschusse. Die wertvollste WeiHnachtSgabe in BetStigung selbstloser Fürsorge ist die Lebensversicherung zugunsten der Familie. Dieser Zweck wirb besonder« vorteilhaft erreicht bei der GotHaer QbensoersicherungsdanK auf Gegeuseitigkeit. der ältesten und größten deutschen Anstalt ihrer Art. Hier kommen die stet« hohen Uederschüffe den Versicherungsnehmern unverkü tjt »ugute und die versicherungSbedingungen sind auherorvcntlich günstig (Unverfallbarkeit von | vornherein, Unanfechtbarkeit und Wellpolize nach ,wei Iahren). Nähere Auskunft und Prospekte kostenlos durch: »098 H August Pinter, Sparkasiebeamter in Cilli. Marke Teekanne. Ein wahrer Genuss! Orlg.-Packeta m hiben bei: Gustav Stiger. nur fl. 255 kerntet die ■osben erfundene Nickel-— — Remontoir- Taschen-Ubr Marke „System-Ros köpf Patent" mit 86-« t findigem Werk nnd Sekundenzeiger, hell leachteud. inr Minate gensu gehend mit 3jHhr.Garan tie, (Eine elegante Uhr kette nnd ü Schmu ck-Gegenstlnde werden gratis beigelegt.) Bei NLohtfciotmUbi OeM irtoir, daher Blliko ivtiichlHHi. Varaaad fagaa HaekBakaa adar Vorbera.adunf da. Balra(a». K,| Baatalluar Tt W IS Taaekaa-Ohrta »«»«, «Im Ukr rratl» M. .1. HÖLZER tt»«». «. ««IkDancsarttMlKtcrlMc en groa Kraka» (Out), Dietelagaaae Nr. 7S »I« 8t. Sekartlaacaaae Jf. llStt Li.faraat dar k. k. SUatabaaBlaa. lllotlr. Praiakoaraata tob ühraa ud Goldwaraa rraila and franko. — Afantea wardaa ratacht. AahnUeha ABsoaaaa «lud Kaekahaaafea. Husten Sie? Dann gebrauchen Sie umgehend WOLF'« Fenchel - Walz-Extraktbonbons siebentes Mittel gegen Heiserkeit and Verachlelmung. Päckchen k 20 Heller. Haapt-Depot: K. WOLF, MARBURG a. d. D. == Krhältlich In C11U t ===== Hag. Phrn. J. Fiedler, Med -Drujcrie. zi. lim Kundmachung. Zur regelmässigen Stellung des Jahres 1906 sind die in den Jahren 1885, 1884 und 1883 geborenen Wehrpflichtigen berufen und werden alle im Stadtbezirke Cilli sich aufhaltenden Stellungspflicbtigen dieser drei Altersklassen aufgefordert sich behufs Verzeichnung in der Zeit vom 1. bis 30. November 1905 beim gefertigten Stadtamte zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu melden. Die Fremden, das sind die nicht nach Cilli zuständigen Stellungspflicbtigen hab n zu dieser Meldung ihre Legitimationsurkunde mitzubringen. Gesuche um Bewilligung zur Abstellung ausserhalb des heimatlichen Stellungsbezirkes sind schon bei der Anmeldung mitzubringen. Wer diese Meldung ohne hievon durch ein für ihn unüberwindliches Hindernis abgehalten worden zu sein, unterlässt, verfällt in eine Geldstrafe von 10 bis 200 Kronen. Stadtamt Cilli» am 27. Oktober 1905. Der Bür germeister: 11277 ' Julius Rakuioh. kann man allerdings nicht gleich im ersten Jahre werden, doch bedeutendes Vermögen ist durch ein gesundes Brantwein-Geschäft zu erwerben. Ein tüchtiger erprobter Fachmann richtet nach bewährter und rationeller Methode diese Erzeugung, sowie auch jene für alkoholfreie Erfrischungsgetränke an Ort und Stelle sofort ein. Für den besten Erfolg der Manipulation, sowie auch für behördliche Bewilligung wird garantiert. Informat on kostenfrei. Reflektanten belieben zu schreiben unter Adresse: .Gesundes Unternehmen 10.000* au M. Dukes Nachf, Annonzen-Expedition in 11259 Wien I, Wollzeile 9. Futterbereitungs-Maschinen Häcksel-Fntter-SchneidmaschiBen mit Patent-RoU«n-Ringachmlerlagern mit leichtestem Gang bei einer Kraftersparnis bia circa 40°/,, Rüben- u. Kartoffel-Schneider, Schrot- und Quetschmlihlen, Vieh-Futterdämpfer, Transportable Spar-Kessel-Oefen mit emaillirten oder anemaillirten Ein-«atikeaseln, stehend oder fahrbar, mm Kochen und Dlünpfen von Vlehfntter, Kartoffeln, für riete land- nnd hau» wirtschaftliche Zwecke etc., ferner: 11232 Dreschmaschinen, Göpel, Stahl-Pflüge, Walzen, Eggen. fahriciien nnd tiefem in neuester preisgekrönter Konstruktion jPAa JMaysarth ch' Co. Fabriken landw. Maschinen, EiaangiMsereiea nnd Dampfhammer werke WIEN, II/l, Taborstrasse Hfr. Tl. Illustrierte Kataloge gratis u. franko. Vertreter u. Wiederverkaufes erwünscht. a 5 Kronen lll0Ä >und mehr per Tag Verdienst. . Hausarb»it»r.Strickmafckiueu.G-fellfchaft. iKeiucht Personen beiderlei Geschlechts zu» Stricken a»f unserer Maschi«. «T"> ~ . *n und schnelle Arbeit das ganze Jahr hindurch »u Hause. — Aorlenntnifft nötig. Entsernuag tut nichts »ur Sache' uno wir verlauf die Arbeit. Hausarbtit,r-Stritkmaichinen.G,s,llschaft ThoS. H. Whittick « Co. Prag, Pktertplo, 7—147. Trieft, Via Campanilr IZ—147 Sette 8 .V-«»,ch- Wacht Nummer 93 Die Landwirtschafts- und Weinbau-Maschinenfabrik Josef Dangl, Gleisdorf empfiehlt. MONt« verbesserte GOpelm. Dreschmaschinen Futteracbneidmaschlnen, 8chrotmühle a Räbemchneider Maisrebler, THeum, Janchepumpen. Mooseffgen, Pferde-heurechen, llenwenden, neueste Gleisdorfer Obatmiihlen mit Steinwalzen und verzinnten Vorbrechern, Obst- und Wein- freaaen mit Original-Oberdruck-Differential-Hebelpresswerken atent „Dnchscher", (liefern grösste» SaUergebnis) auch extra Presspindeln »it solchem Drackwerke, welche» allein nar bei mir erhältlich. Engl. GuMtahlmesser, Keaerveteile. Maschinen verkauf »och aas Zelt and Garantie. P reise« nr ante gratis und franko. Benzin-Motore. 10235 ustein uhrende r JOH. JOSEK Cilli, Hauptplatz 12 Tapezierer Cilli. Hauptplatz 12 empfiehlt sich zu allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten. Niederlage aller Gattungen Holz- u. Polstermöbel, Rosshaar-Matratzen, Oelgemälde, Waschgoldrahm-Spiegel- u» Fenster-Carnissen. In- nnd Ausländer-Tapeten zu Fabrikspreisen. Ganze Wohnungen werden zur Möblierung und Spalierung übernommen. 10777 Bestellungen werden auf das Billigste und Solideste ausgeführt. Auch gegen Sicherstellung auf monatliche Abzahlung. ESSENZEN mr brillanten, unfehlbaren En „ , sämtlicher Liköre. Branntweine, Ewig uni alkoholfreier Getränke liefere ich in erster Qualität. Stet« neue, konkurrentlose Sorten. Verlangen Sie in Ihrem Interesse gratis uod franko Prospekt und Preisliste. Sie werden viel Geld ersparen. 11211 Carl Philipp Pollak Essenzen - Spezialitäten • Fabrik PruK. Mariengasse 928. Fachm&nnlsrheYertretergesueht. Billig beste und feinste Schuhputzmittel Du wirst für 4>e Hautpflege, speziell um Sommersprossen zu vertreiben und eine zarte Gesichtsfarbe zu erlangen, keine bessere und wirksamere medizinische Seife als die altbewährte Bergmann's Lilienmilchseife (Marke: 2 Bergmänner.) 10418 von Bergmann & Co., Tctschen a. E. Vorrätig a Stück 80 h Apoth. M. Rauscher, l „ 0. Schwärzt & Co., I In Drogerie J. Fiedler, | eilII. Galaiit.-Gesch.Fr.Karbents, ) Ein wahrer Schatz < fßr alle durch jugendliche Terirrungen Erkrankte ist das berühmt«» Werk Dr.Retao's Selbstbewahrnng 81. Aufl. Mit 27 Abbild. Preis 2 fl. Lese es Jeder, der an den Folgen solcher Laster leidet. Tausende verdanken denselben Ihre Wiederherstellung. — Zu belieben durch das tirlipiifuii ii Leipiig, iMiaikl Sr. 21, wir eh i^r Btirhh*ndlnnjc Vl«w (früher INsoassteln» EUeinbeihplltcn) welche seit Jahren bewahrt und von hervorragenden Aerzten als leicht abfahrendes, lösende» Mittel empfohlen werden, stören nicht di« Verdauung, sind vollkommen unschädlich. Der verzuckerten Form wegen werden dies«. Pillen selbst von Kindern gern genommen. Eine Scha^ht^l, 15 Pillen enthaltend, kostet . , eine Rolle, die 8 Schachteln, demnach 120 Pillen enthält, kostet nur 2 K ö. W. Bei Voreinsendu g dka Betrages von K 2 45 erfolgt Frankozusendung 1 Bolle Pillen — Man verlange „Philipp Seusteln*« • 11233 abführende Pillen" Nur echt, wenn jede 8chacht»l auf der Rückseite mit unserer gesetzlich protokollierten Schutzmarke „Heiliger I-eopold" in rotschwamm l)ruck versehen ist. Unsere registrierten Schachteln, Anweisungen nnd Emballagen müssen die Unterschrift Philipp Nenstein, Apotheke, enthalten. Philipp Neosteins Apotheke zum „Heiligen Leopold", Wien, I., Plankengaase 6. Depot im Cilli: M. Kanseher,___ VERDIENSTE M artin JJ pschko Bau- und Möbeltischlerei mit Maschinenbetrieb (fiegründet 1171, prSeiirt Cilli 1818) CILLI _ Rathausgasse empfiehlt sich zur Uebernahme von den kleinsten bis zu den grössten Bauten. Master-Fenster nnd -Türen stehen am Lager. Liefenng von Parquett-Bretteibodeii nnd Fenster-Rouleaux. Gleichzeitig mache ich den hohen Adel und die geehrte Bürgerschaft von Cilli u. Umgebung auf meine neu hergerichtete Grösste Möbel-Niederlage - Uutersteieriiiarks -- aufmerksam und empfehle eine grosse Auswahl in allen erdenklichen Stilarten lagernden Schlaf- und Speisezimmer- und Salon-Möbel Grosse Auswahl in Tapezierermöbel, Salon-Garnituren Dekoration«-DI van, Bett-Einsätzen, Matratzen, Bildern, Spiegeln etc. etc. Komplette Braut-Ausstattungen in grosser Auswahl zu staunend billigen Preisen lagernd. 1 ist sicher, dass es kein besseres und wirksameres Mittel gegen Schuppen und Haarausfall, sowie kein erfrischendes Kopswasser gibt als der weltberühmte Bergmann's Orig.- Shampaoirg - Bay-Ruro (Marke: 2 Bergmänner) 10419 von Bergmann & Co , TeUchen a. E , welcher bekanntlich die älteste und beste Bay-Eum-Marke iet. Vorrätig in Flaschen k K 2'— in den meisten Apotheken, Drogerien, Parfumerie- u. Friaeurgeschäften. XXXXXXXXXXXXX XXXXXXX XXXXXX XXXXXXXXXXX! Erste M^rburger Nähmaschinen- u. Fahrrad-Fabrik 5 Barggasse Nr. 29 FrailZ leger Burggasse Nr. 29 Filiale: Cilli, Herrengasse 2 ir-it mechanischer Nähmaschinen- und Fahrräder - Reparatnrwr-rkstätte. — hepaiatur aller fiemder Fabrikat« werden facbaiäoui'.ce, gut und billigst unter Garantie g.msch', anen Vernickelung und Emaillierung Grosses Lager von Kr>atz-und Zubehörteilen lOr Nähmaschinen un I FahrTä-ter aller Sjst- me, sowie Nadeln, Oele etc. Lag, r von neuen und alten Nähmaschinen und Fahrrädern zu deu billigsten Preisen. 8115 Vertreter: All! Oll llrjtrr Mechaniker 01111, Herrengaaae 2. Preisliste gratis und franko. Allein-Verkauf der berühmtesten Pfsll'-\ah- niMselilsirn. sowie aaon Verkauf von Köhler und Pböniz sowie Ringschitfiuasciuuen, .Minerva*. Ho«*«, Singer, Elsatik-Zjl nder etc. etc. XXXXXXXXXXX X XXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXÜ Nummer 93 getttrfte W«chf ffctfe 9 hilft der Hausfrau 11329 MAGGF WÜRZE sparen. Man verwendet weniger Siedeflriich und verbessert den Geschmack fader Suppen mit wenigen Tropfen Maggi» Würze. - Ueberall ja haben. - Erste österr. Hartsteinziegelfabrik Ladislaus J. Roth, Cilli ------------- (Steiermark) === Erzeugt vorzügliche fast- ii wetterfeste Hartsteinziegel, dieselben haben eine selir gefällige und regelmiissige Form, lassen sich zweck-gemäss scharf behauen, besitzen eine dreifach so grosse Druckfestigkeit wie die Torziegel, können auch beim Wasserbane mit Vorteil verwendet werden, beinahe jeder Hartsteinziegel ersetzt wegen der schönen Form beim Rohbau« den Verblenden Daher ist der Hartsteinziegel unbedingt der beste Banstein und unstreitig sowohl seiner Form als auch der Widerstandsfähigkeit wegen in allan Fällen dem Tonziegel vorzuziehen ; der wichtigste Faktor hiebei ist: HnrtstHne werden im Sommer nnd Wirter erzengt, keine Stoeknng mi Bane, nnd billiger im Preise wie die Tonrieg-t. Hartstein-Stampf-Betonrohre (patentiert) für Kanalisierungszwecke, Entwässerungsanlagen etc. etc. erhältlich in jeder Dimension, sehr widerstandsfähig und konkurrenzlos. Im Preim» »m 18°/e billiger alw dpr hei der Konkurrenz httch»ta gewährte Rabatt. Hartstein-Mosaik platten g«® Auswahl vorrätig. vom einfachsten bis inra vornehmsten Munter, mit vielfarbigem Kolorit. Erzeugung von sämtlichen vorkommenden Betonwaren f ane» für (fiöseere c. »tet« in grttaster Preise sehr mägftig: nnd konkurrenzlos. — Offerte nnd KogteBvoranHChläge ans Verlangen bereitwilligst. IBifte Wättrnen Sie nicht, sich pontwendend UUOi'St eine Musterkollektion kommen n linsen, ich liefere an Private franko bHiw: ■rrhaNtAfk atne|i»>»ile Flanrll HlouKenatuffe h- rrlicbe Stmifrn für fl. z 95 ein kom jlellr» Mtrlrlprli«-« Lodenklrld rlnfurItlc ür fl 2 45, ein l»om-flrllea t( Int -rkirld (Meiden-Carreau«) für fl. i'14. »eel»» llArk Brlllanlklath-Mhftrirn Kit Bordöte IQr fl. 2 »O. Alleinverkauf Intel die Fabrik»nie'ab EHm Un»*?' nATENTANWALT iDrfRITZ FUCHS diplomierterChemiker (beeidet) TechnischesBureau Wjen.VII.Siebensternqas se l Schönes Tafelobst nnd Globus fiTTTTTCTTXYün Bestes Putzmitlei der Welt Billige Plttschdiwan, Ganiitnreii, Holzmöbel nnd fertiges Bettzeug empfiehlt Karl Watzeks W", Tapezierer- und Üekorationsgeschäft Cilli, Hanptplatz 17. Niederlage: Rathausgasse 5. trockene Speiseschwämi zu haben bei tl> K. & F. Teppei, Cilli. Wohnung im I. Stock, bestehend aus 3 Zimme\ Küche, Speis samt Zugebör, ">ii» seitig mit Gartenbegebung ist 4 1. Jänner zu beziehen. Anzufiragi Grazerstrasse 47. Die besten and vollkommenst«)! pianinos = kauft ciun ant billigsten fies en Ka.tu M bi» i» den kleinsten MoDateniten. aaektl die Provinzen. i ur direkt beim Pabriksr.ai Heinrich 11r«'initz. k. k H^Üiefciiuit 1H TRIEBT, Via C. Boooaoolo t. Kataloge and Konditionen grstis u. fraih, III "i Reparaturen von Nähmaschii aller Systeme prompt, gut and billit Verkauf von be*tem Nähmiu»rhinen-04 -Nadeln, -Teile u. Zugehor. 10# Apparate für die versebiedeasten NUiarMü Siisr Co., Näini3S£bioeii-i.-Ga. CUU, iluhnhotffusM« H. Für Realitätenbesitzer! Lehrjunge mit guten Scbulzeugnissen wird in der Zuckerbäokerei Cilli, Bahnhosrasse Nr. 7, sofort aufgenommen. *_'__11316 Fränlein empfiehlt sich als Schneiderin ins Haus. Anzufragen: Langenfeld I. 11314 1 Doppelchiffonier, 1 Speistisch, Betten und 1 Kredenz | sind wegen Abreise billig zu verkaufen. Wo sagt an» Gefälligkeit K. Watzek'a Wwe.. Mobelhandlung, Ratliansgaase 5. Bitte Eine kranke arbeitsunfähige Matter bittet ihren 4jilhrigen Knaben nnd ein 10 Monate altes Mädchen an Kindesstatt anzunehmen. Näheres in der Verwaltung dieses Blattes. Wir belehnen Häuser, Realitäten und Fabriken zu günstigsten Zin. bis zu 60°/o des Schätzungswertes, ohne VorHpeiwn. Gefl. Ani .Bankinstitut 87" postlagernd Marburg. Nur gegen Inseratenscbein. läfaa. H RICHTERS Anker- Steinbaakasten «lad da« einzig« Beschiftlgungsspiel, mit den «iah 4t Klader jahrelang gerne unterhalte*. Kein anderes Spiel ist bO vielseitig and interessant, kein anderes ist für ü« Daner so billig, wie der fast unverwüstliche Anker-Stsis-baakasten, der mit jedem Ergiieznaxakaiten lehrreich« and den Kindern lieber wird. Seit einigen Jahren km jeder Anker-Steinbaukasten auch darch die schnell beliebt gewordenen patentierten Inker-Bräckenkatiteii ergänzt werden, so dass die Kinder nach Hinzukanf Kastens such prachtvolle eiserne Brflckea bauen können. Um den für das Alter des Kindes passendsten Kasten leicht und sicher auswählen zu können, wolle man sieh die feinillustriert« Baukasten-Preisliste von der unterzeichneten Firma kommen lassen, die auf Verlangen gratis zugesandt wird and die viele Baubilder und zahlreiche hochinteressante Urteile enthalt. . Richter« Anker-Stelnbaukastei und Ankor-BrOckeakaaten sowie auch Anker-Nosalh- nebst andere hochinteressant* irgesplele sind io allen feineren Spiel waren-Geschäften zum Preis» von K —.75, 1 50, 3.— nnd hoher vorrätig. D«r vielen Nachahmungen wegen sei man beim Einkauf sehr vorsichtig und weise jeden Kasten ahne die berühmte Schutzmarke Aaker als unecht zirfiok; denn es wäre unklug, sein gute» Geld fir eine Minderwertige Nachahmung zwecklos auszupfet*. Wer Muiik Hobt der verlange auch Mo Preisliste über die borlhmtea Imperator-Musikwerke und Sprechaatehli 11335 F. AD. RICHTER Ac Cie. Königliche Hof- und Kammerlieferanten. Kontor u. Niederlage: I. Operngaaae 16 WIEN Fabrik: XIII1 (Hletsing). Rudalttadt, Nürnberg, Ottea, Rotterdam, St. Petorabarg, New-York. Verleget unb He tausgeber Veremtbuchdnukeret „GeUja" in Cilli. Bsz»?tworll>cher Schriftleitet - Daniel Wztler. Druck der Bereinsbucharuckerei „ßeleja* in SiBt