^v! K3. Donnerstag am TV. Jänner R85« Dir „L.iibachcr Icitilii^" rrscheinl, »'it '.'l,!z,iah»l>' pl'r Toil»- m,l» F.icrtaqc. »äqüch, !i„> sestet nim,„t ?» »« ^, > """ "-----------------------—______ Kreuzband im Cmnvtmr ^1 »zjä h ri g !2st.. halbjährig «; si, Mr ^> Insttll,^ in's .,^3.^''!, ^''" ^ '' ''" >'< > ' l'ri g " ,1.. s.albjähri., -^ ss w sr ...it sr.. gan^äbri.^, m.tcr Kr^zbai.o mw gedr.ckttr Adre,,. 15 5., halbjährig 7 ft. 1<» f "_ ^f ",/''" ball',,).,,, :z.» f,. „.,s„, . „.f^ch.,... ^ ^ ^e r 'i. , 'r 3» dicsm O.b»h>.n ist »ach dc». „Pr.viftrischcn Gcsche vom .l. '.'lov.nl'cr l. I. fi.r ^ftrtim.sst^^^I^ ^^ ^" ^, Mal. ^ s., f,.r 2 M^< ,.»d 40 lr. für l M.U eiü.^.tt'» °^, ...........^^^----------- _________________ ' ' "' 1"^"'"l,qc Clilschalliiüg hinzu z» rechn. n. Amtlicher Theil. ^Ve. k. r. apostol. Majestät haben mit aller-höchster Entschließung vom 11. Jänner l. I. die bei der k. k. galizischeu Staatsbuchhaltung erledigte dritte Vicebnckchaltersstelle dein ^^echnniigsrathe dieser Staats-buchhaltnng, Rudolf Losert, und die vierte Vice-buchhaltersstelle de'.n dorcigen Rechnuugsrathe, Johann Wolfshofer, allergnädigst zn verleihen geruht- Se. k.k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 16. Jänner l. I., die umständlichen Verhandlungen, welche von dem Ministerium für Cnlttls und Unterricht mit erfahrenen Schulmännern und mit den bischöflichen Ordinariaten Behufs der Herstellung und Einführung der neuen deutschen Schulbücher für katholische Volksschulen, nämlich der Fibel nnd des ersten Sprach- und Lesebuches, gepflogen wurden, zur Allerhöchsten Kenntniß zu nehmen und den Minister für Cnltus und Unterricht zu ermächtigen geruht, dem niederösterreichischen k. k. Schulrathe, .Moriz Becker, welcher die Fibel, und dem Lehrer an der Realschule am Schottenfelde in Wien, Theodor Vernaleken, welcher das erste. Sprach- und Lesebuch entworfen hat, das Allerhöchste Wohlgefallen zn erkennen zn geben. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 9. Jänner l. I., dem Ministerial-rathe im k- k. Ministerium für Handel, Gewerbe und! öffentliche Bauten, Dr. Carl Hock, in Anerkennung seiner vielseitigen und ersprießlichen Dienste, das Ritterkreuz des kaiserl. österreichischen Leopolo-Ordens tarfrei zll verleihen geruht. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 'i. Jänner d. I., die Domprol^ stei an dem Domcapitel zn Trient dem dortigen Domherrn, Isidor Grafen Terlago, allergnädigst zn verleihen geruht. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließnng vom ii. Jänner l. I., die Rcligionsfonds-localie Lancha dem Kaplane in Görkan, Johann Wal. dcrt, allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 6. Iäuner d. I., die provisorische Vorsteherin des ^(»Ilc^io !4 ss. ^ ^., „,^ erreichte bei dem Abschlüsse des gegenwärtigen die Summe von 213.41<> fl. 21 kr.; die Prämienreserve erhob sich außerdem auf IM!;.«.^ f,. ^n Schäden wurden im v. I. 821.736 si. CM „,,d zviU)rend der dreijährigen Thätigkeit der Anstalt über 7,000.000 Gnlden CM. vergütet. Graz. Der für Sfeiermark zur Amneldung des Begehrens nm Einleitung der Ablösungsverhand-lnng bezüglich jener Naturalleistunge!!, welche als unveränderliche Giebigkeiten an Kirchen, Schuls", Pfarren und zn anderen Gemeindezwecken entrichtet werden, abgelanfene Termin ist im h. Auftrage bis 1. April 18.^2 verlängert worden. ' Wien, 1!>. Jänner. Es hatten sich bei dem Recrutirungsgeschäfte bisher dnrch die Stellung der sogenannten Nachmanner statt der legal abwesenden Militärpflichtigen mannigfache Uebelstände ergeben. Das Ministerium des Innern hat sich demgemäß veranlaßt gefunden, zu deren Abstellung eine umfassende Verordnung zn erlassen, deren wesentliche Bestimmungen wir hiemit folgen lassen: „Sobald die Losung vollendet ist, sind in jeder Gemeinde anf die ortsübliche Art alle der Gemeinde nicht zuständigen Militärpflichtigen, vorzüglich aber die 20 bis 24 Jahre Zählenden anzuweisen, sich zuverlässig binnen acht Tagen, vom Tage der Knnd-machnnq, bei der Bezirkshauptmaunschaft, und in den der Bezirkshauptmannschaft nicht unterstehenden Städten bei dem Magistrate mit Vorweisung ihrer Wandcrbücher und sonstigen Ausweise zn melden." „Die Gemeindevorsteher sind für die sogleiche allgemeine Knndmachnng dieser Anordnnng strenge verantwortlich, und bei allfälliger Unterlassung augemessen zn bestrafen." „Der Vezirkshanptmann hat nach dcr eigenen Wahl des Militärpflichtigen entweder ihn mit gebundener Marschronte an seine zuständige politische Stellungsbehörde abznsendrn, oder — wem, dem Militärpflichtigen seine Dienstes- oder ArbeitSverhältnisse die allsogleiche Rückkehr in seine Heimatgemeinde unmöglich machen sollten, das Wanderbuch oder sonstigen Ausweis abzunehmen, ihm einen Aufenthaltsschcill für einen bestimmten Ort auszufertigen und das ab-. genommene Wanderbuch oder dessen sonstigen Ausweis mit der bloßen Bemerkung: „Abgegeben bei der Bezirkshanptmannschaft N. am .... " binnen 24 Stunden an die zuständige politische Slellungsbehölde zu überschicken." „Diese zuständige politische Etettnngsbehörde des Militärpflichtigen hat darauf mit umgehender Post oder doch längstens binnen 48 Stunden dao ihr zugesendete Wanderbuch oder sonstigen Aueweis, wenn der Militärpflichtige aus geschlichen Gründen nicht abgestellt werden soll, mit der Bemerkung: „der Militärpflicht entsprochen" - wenn aber der Militärpflichtige nach seinem Lose zu stellen ist, unter Beilegnng der Stellungsliste in drei Ausfertiguugell zurückzusenden." „Anf Gruud der übersendeten Stellungolisteu ist der Militärpflichtige ohne Verzug der Stellungscomt mission vorzuführen, und im Falle seiner Tauglichkeit anf Rechnung seines heimatlichen Losungs- und bezüglich Stellnngobezirkes znm Militär abzustellen; wurde er aber für untauglich erkannt, so ist dieser Umstand in seinem Wauderbuche oder auf sonstigem Ausweise zn bemerken; eine rou der Stellungscommission unterfertigte Stellungsliste ist der heimatlichen Stellungsbehörde in beiden Fälleu wieder zurück zn senden." „Der Militärpflichtige, welcher die vorgeschriebene Meldung bei der Bezirkshauptmannschaft unterließe oder die Marschroute uicht genau einhält, oder endlich nach ihm erfolgtem Aufenthaltsscheiu sich ohne neuerliche Meldung von seinem Aufenthaltsorte entfernte, ist in einem wie dem andern Falle als ein Paßloser zu behandeln, und auf Rechnuug des Lo- 7/t simgs- bezüglich Stellnngsbezirkes, wo er ergriffen wurde, zum Militär abzustellen." „Wo wegen besonderer Umstände, z. V. der bedeutenden Zahl fremder Militärpflichtiger, ein Beamter der Vezirkshauptmannschaft diese Nachsicht zu pflegen hätte, und mit welchen Vorsichten dieß auszuführen seyn würde, hat der Bezirkshauptmann zu erwägen, und sodann die angemessenen Vorkehrungen zu treffeu!" Durch diese Bestimmungen wird Sorge dafür getragen, daß ein jeder Unterthan, der zum Eintritte in die Reihen des Militärs verpflichtet ist, dieser Verpflichtung, sobald ihn das Los trifft, zuverlässig nachzukommen veranlaßt wird. " Ueber die vom hohen Ministerium herabgelangte Frage, ob den Bedürfnissen des Umsatzes in Staats- nnd Industriepapiereu, besonders mit Hinblick auf die Emission der Grnndcntlastungs - Obligationen in den wichtigsten Hauptstädten und den wichtigeren Handels- und Gewerbsplatzen der Kronländer in genügender und in welcher Weise entsprochen sey, hat sich die Ealzburger Handels- nnd Gewerbekammer in ihrer Sitzung vom A. Jänner nach längerer Debatte über das Bedürfniß eines solchen Befugnisses zum Handel mit Staatopapieren dahin ausgesprochen, daß bei dem bestehenden Geschäfte in Staats-papieren von Seite mehrerer Kaufleute nnd privaten dahier kein Bedürfniß erscheine, ein eigenes Befugniß dleßfalls zu ertheilen"); mir sey die hohe Regierung zu ersuchen, zn bestimmen, ob sie Jemand vorzugsweise den bezüglichen Handel nnd unter welchen Modalitäten einräumeu wolle. Herr Präsident wolle hierüber noch ehestens eine Berathung mlt mehreren Herren des hiesigen Handelsstandes pflegen, und hierauch schleunigst den betreffenden Bericht an die hohe Statthalterei erstatten. Ueber den Eindruck, welchen die a. l). Erlässe v. Al. Dec. im Herzogthnme Salzburg gemachl, berichtet der „Salzburger Korrespondent" folgender-maßen: „Wir haben nicht ohne Grund gezögert, über den Eindruck zu berichten, welchen die a. h. patente vom 'tl. Dec. auf die intelligenten Kreise unserer Bevölkerung gemacht haben. Wir wollten vorerst soudiren, und erst mit unseren Erfahrungen hervortreten, nachdem wir deren zur Genüge uns verschafft haben Nun erst vermögen wir Verläßliches und wie wir im Voraus bemerken Erfreuliches mitzutheilen. Man ist hierorts nicht nur von der dringenden Nothwendigkeit, sondern auch vou der Vortrefflichkeit der kaiserlichen Erlässe vollkommen überzeugt. Der peinlichen Ungewißheit über die Zukunft unseres staatlichen Lebens mnßte ein Ende gemacht, den fortwährenden Schwankungen Stillstand, dem Patriotismus ein fester Anhaltspnnct geboten werden. Nachdem der Kaiser gesprochen, wissen wir, an wen wir uns für alle Zukunft unerschütterlich zu halten haben; uachdem die Einheit des Reiches grnndsetzlich festgestellt ist, kennen wir unsern Beruf in dem großen Organismus des österreichischen Kaiserstaates. Da gilt es weder Rechts noch Links mehr — nur Einen Zielpnnct unseres Bestrebens. Dadurch allein kann Großes geschaffen werden, uud wir haben ill Zukunft nicht mehr zu befürchten, daß die Wirksamkeit der besten Institutionen an der Zersplitterung der Geister, an den unfruchtbaren Phrasen der Ideologen scheitern werden. — Was in unsern Gaueu namentlich mit ungetheilter Freude aufgenommen wurde, lst jcucr Moment der a. h. Willenomei-nung, vermöge welchem die administrative uud judi-zielle Gewalt in den untersten Kreisen wieder vereiniget werden sollen. Seit Alters her waren unsere Bauern gewohnt, m ihrem Pfleger den Träger beider Gewalten anzuerkennen, sich bei ihm in beiderlei Beziehungen Raths zu erholen und von ihm nach beiden Seiten hin Entscheidungen entgegenzunehmen. Das soll nun wieder werden und mit dem wird noch manche andere edle Pflanze aus deu Furchen erwachsen, welche unser allergnäoigster Monarch am AI. December in seinen Staaten gezogen hat. " Für das Küstenland «st zur Verbesserung der 5) Ailch dic Laibachcr Hand cl s l^iuincr hat sich i» il,rc»! Bn'ichte an d>> I>hl- Statthaltern in dicftm Siinn mlöa/sprochlN. Die Redaction. Pferdezucht die Errichtung einer dritten Beschälstation in Eastelnnovo, Bezirk Volosca, bewilligt worden. " Die Dampfschifffahrtgesellschaft des österr. Lloyd hat von dem königl. griechischen Ministerium des Aeußern, in Anerkennung der Schnelligkeit und Genauigkeit, womit die wichtigen politischen Nachrichten der letztverflossenen Wochen mittelst der Lloyd-dampfer nach Griechenland gelangten, ein Dankschrei-ben erhalten. * Die bedeutend schnelle Trausportirung des Getreides auf der Eisenbahn scheint einen vollkommenen Umschwnng im Getreidehandel hervorzubringen , denn während derzeit in Raab nnd Wieselburg, den früheren tonangebenden Stapelplätzen für Getreide, theilweise nnr nominelle Abschlüsse gemacht werden, entwickeln die Frnchthändler auf dem Pesther Platze einen großartigen Geschäftsverkehr. Auch Szol-nok gewinnt täglich in dieser Beziehung, da die in den nntern Theißgegenden angekaufte Frucht nach Szolnok verführt und von dort aus direct auf der Eisenbahn nach Wien befördert wird. * Das k. k. Civil- und Militärgouvernement von Siebenbürgen hat nun Bestimmungen veröffentlicht, durch welche die Paßercheilung m's Ausland und namentlich in die Donaufürstenthümer an Individuen, welche im militärpflichtigen Alter stehen, wesentlich beschränkt worden ist. " Die „Prager Zeitung" meldet: Es verbreitete sich hier die Nachricht, daß ein a. H. Decret von hoher Wichtigkeit herabgelangt sey, welches die ablösbaren Leistungen betreffen soll. Wir vernehmen darüber Nachstehendes: Gleich nach dem Erscheinen der a. h. Patente vom 31. December v. I. hat sich der Zweifel geltend gemacht, ob es bezüglich der ablösbaren Leistungen auch bei den Bestimmungen des a. h. Patentes vom 4. März sein Verbleiben habe. Dieser Zweifel entstand dadurch, daß in dem neuen Statute zwar von der Bestätigung oer billig zu entschädigenden, nicht aber von den abzulösenden Grund-lasteu die Rede ist. In Folge einer Anfrage wurde hieser Zweifel durch eine Bestimmung Sr. k. k. apost. Majestät vom 11. d. M. gelöst, wornach es auch bezüglich der abzulösenden Leistungen bei den von Ev. Majestät bestätigten Grnndentlastungsnormen ebenso sein Verbleiben habe, wie bezüglich der billig zu entschädigenden. Es ist somit der Bestand der Grund-entlastnngs-Commissionen durchaus nicht in Frage gestellt. * In der Sitznng der Czernowitzer Handelsund Gewerbekammer am 10. Dec. v. I. wurde die Wichtigkeit eines Gegenbanes der Eisenbahn aus der Bukowina nach Lemberg besprocheu, wozu die Kammer insbesondere durch den Umstand veranlaßt war, daß der Bau der Nordbahli schon im Jahre I^'l bis Lemberg vollendet werden soll. An der bezüglichen Debatte betheiligten sich alle Kannnermitglieder, nnd es wurde hiebei die Wichtigkeit der Verbindung der Nordbahn mit der Bukowina vom commerciellen Standpnncte, außerdem aber auch der Umstand hervorgehoben, daß die galizische Bahn sich nur daun werde gehörig rentireu können, wenn sie in der kürzesten Zeit zum völligen Ausbaue bis au die Gränze der Moldau und Südrnßland's gebracht seyn werde. " Mehrere Datailhändler in Mailand haben das Uebereinkommen getroffen, fortan ihre Rechnungen im österreichischen Münzfuße zu führen, nm sich dein (5haos der nngebräuchlichen Enrse zu entziehen. ^ Wien, l!>. Jänner. Die k. k. Regierung hat den Forstbeamten, Hrn. Fuchs, auf Staatskosten in das Ausland gefendet, nm jene Gegenden zu besuchen, wo die Torfgewinnnng und Benützung im Großen einen wichtigen Zweig der National-öconomie bildet, und nützliche Erfahrungen zu sammeln, welche bei der steigenden Holzthenerung auch in Oesterreich mit Vortheil in Anwendung gebracht werden konnten. Herr Fuchs hat seineu für die Landwirthschaft sehr interessanten Bericht erstattet, und das hohe Ministerium versendet denselben an alle Behörden und Landwirthschaftvereine zur Vertheilung an das Landvolk. *5 Verflossenen Mittwoch (14. d.) sind in Gegenwart des Herrn Ministers für Laudescultnr und Bergwesen verschiedene Versuche nut deu durch Hrn. Ministerialrath Ritter v. Kleyl u, England gekauften Ackerbaumaschinen gemacht worden. Die Mehrzahl dieser Maschinen ist im k. k. polytechnischen Institute aufgestellt worden, um nächstens für alle Landwirthe und Freunde der Agricnltnr zngängig zn seyn. '^ Im Jahr Mil wnrden in Wien 21.M Kinder geboren. Gestorben sind itt.IiW Individuen. Getraut wnrden !!024 Paare, u. zw. im Vergleiche mit dem Jahre 18^0 um 1<27 Paare mehr, von welch' letzteren früher die Mehrzahl im Eonclibinate lebte- - ' Man versichert, daß die Berathungen über Vaukreform ehestens beginnen werden. Der Herr Ministerialrath Brentano ist dein Vernehmen nach beauftragt, die nöthigen Einleitungen zn treffen. "" Das hohe Handelsministerium hat so eben eine Instruction für die mit Leitung von Staatseisenbahnbauten beauftragten Ingenieure und eine Vorschrift für die Collaudirnng der ausgeführten Staats-eisenbahnbanten erlassen. Diese neuen Bestimmnngeil haben den wichtigen Zweck, daß Nauabänderungei', welche sich erst bei der Tracirung oder im Lanfe der Vauführung als entsprechend zeigen, aber von del« Banprojecte abweichend sind, um im ordentliche» Wege. somit auf Grundlage nachträglicher Koste»« Überschläge und höherer Genehmigung vorgenommen werden. " Der englische Ingenieur Wihte ist vorgestern hier durch nach Belgrad gereis't, nm mit der serbi' schen Regierung in Betreff des Baues einer Eisc»< bahn Verhandlungen anzuknüpfen. Der Ban einer Eisenbahn von Alerinac nach Semendria auf Koste» einer englischen Gesellschaft soll von der Pforte bereits genehmigt seyn. Serbien wird nun angegangen, de>l E'senbahnban von Alerinac bis Belgrad zn bewerk« < stelligen. >' '* Der Leipziger Etadtrath bringt mittelstKlM^ machung die Ministerialverordnnng wegeil Verkehr mit den österreichischen Sechskrenzerstücken in Eri»' nernng, mit dem Beisätze, daß solche Münzen, n>^ sie zur Zahlung eingebracht werden, der BesiB^ nahm«.' unterliege!! und Einbringer oder Ansgeber e»^ den vierfachen Nennwenh derselben betragende G^ strafe verwirken, da diese Münzen keine ande»^ stimnnma. haben, als im Verkehr als Scheid^"^ zu dienen. Vrnun. Wahrend in der letzten Zeit hä»' fige Fälle in Mähren vorkamen, daß die Aufsicht organe ganze Gemeinden wegen Vernachlässigung dc^ Schulbesuches der Kinder den Bezirksbehörden anz^ geil mußten, traf sich am l. und i>. Jänner der DU, daß gegen zwei Schnll ehrer, wegen nachts siger Erfüllung ihrer Pflichten Beschwerde gefi'h^ werden mnßte. V c u t s ch l a n d. M Berlin, 17. Jänner. Wir hören, daß den a»s Frankreich verbannten Personen, welche zeitweise ih>'^ Anftnthalt auf preußischem Gebiet nehmen wolle», keinerlei Schwierigkeiten gemacht werden sollen, inst' weit die betreffenden Personen von jeder propagan^ stischen Thätigkeit sich fern halten. Zur Widerlegung verschiedener Gerüchte über b^ Rücktritt des frühern KriegSininisterS, Hrn. v. S^"' hausen, erwähnen wir, daß dieser hochverdiente Of^' hauptsächlich aus Gesundheitsrücksichten seinen Absä)^' genommen hat, und daß, wenn bei einem Miui^ wechsel immer angenommen wird, daß ihm D>^ renzen vorangegangen sind, in diesem Falle Differenzen in keiner Weise politischer Natnr t wesen sind, sich vielmehr lediglich auf Fiageli ^ speciellen VerwaltungSzweiges bezogen haben kön>»^' I r n u k r r i ch. Paris, 14. Jänner. Der hentige „Monite" bringt eine Reihe von Ernennnngen für die ^^ .> Nationalgarde. Zn Obersten sind ernannt: die ^ , ren de Persigw), Bacciochi, Beide der Perso" ^ Prinzen-Präsidenten attachirt und de Nienwerk^ Ein ferneres Decret gewährt volle Amnestie fl"' ,^ vor dem heutigen Datum in der Nationalgarde ^ gangenen Dienstvergehen, welche zur Eompeteui Disciplinarräthe oder des Zuchtpolizeigerichts 9^) ,,,< Der „Moniteur" enthält ein „Mitgetheilt", ^ zufolge die Korrespondenz zwischen dem Mini^' ^ Innern und dem General Cavaignac, die zu^' 53 dem londoner „Eraminer" nach einem schottischen Journal gebracht und dann in die französische Presse übergegangen ist, ohne Wissen nnd Willen des Ministers, also durch eine Indiscretion veröffentlicht worden ist. Marc Tnsraisse, Richardet und Greppo, die zur Deportation bestimmten Repräsentanten, sind bereits in Brest angekommen nnd an Bord des „Du-gnesclin" gebracht worden. Der Errepräsentant Mall^, der ebenfalls deportirt werden sollte, ist am leNten Soiinabei^d entsprungen. Madame Greppo, Fran des Repräsentanten dieses Namens, die angeblich auf den Barrikaden gefallen seyn sollte, befindet sich in dem Gefängniß St. Lazare. Abd-el-Kader hat ein Veglückwüuschuugsschret-ben an L. N. Bonaparte gerichtet nnd zugleich um seine Freilassung gebeten. Vc,n! versichert-, Herr Emanuel Arago habe auf seine Versicherung hin, sich nicht mehr mit Politik beschäftigen zn wollen, die gegentheilige Versicheruug erhalten, das, er in keiner Weise weiter beunruhigt werden solle. Auf dieselbe Verpflichtung Jules Fa-vres erhielt di^ Advocatenkammer für diesen ihren Kollegen eine gleicbe Immunität und I. Favre er. schien bereits vor dein Disciplinarralhe der Advocate», um seine frühere Beschäftigung wieder aufzunehmen. Er erklärte im Eingänge seiner ersten Rede, das; er von nnn an sich wieder mit den Angelegenheiten seines Bureaur und sehr wenig mit denen der Republik beschäftigen wolle. Aus Algier sind Nachrichten bis zum 10. Iän-uer eingelaufen. In allen Theilen der Colonie herrschte die vollkommenste Ruhe. Ein Capitän der Nationalgarde, Lanry, hatte den Obersten und Chef des Generalstabes der Natto-nalgarde, Vieyra, beschimpft und es sollte zu einem Duell kommen. Der Minister des Innern, de Morny, welcher hiervon hörte, verbot jedoch Vieyra, sich zu schlagen nnd erklärte, Capital! Laury verhaften zu lassen, wenn er seine Feindseligkeiten gegen Vieyra soriftyen wollte. Die Zeugen Viema's erklärten dies; l>'nte öffentlich im „Constitutionnrl." Das „Journal du Havre" berichtet: „Die Strafanstalt auf Cayenne ist noch nicht eingerichtet, um ihre Bewohner aufzunehmen. Die Deportirteu werden zuerst auf der kleinen Insel des Saintes untergebracht werden, welche zur Gruppe der Antillen gehört, und erst weuu Guyana vollkommen für seine neue Bestimmung eingerichtet seyn wird, werden sie dahin gebracht werden. Ain 12. begannen vor dein Kriegsgerichte in Vordeanr die Verhandlungen Betreffs der Iusurrectiou von Marmade. Diese Debatten, welche mit der Ver-urtheilung des Insurgentenchefs Verrouy begannen, werden mehrere Tage hindurch dauern. Im Departement Gers wurden die Gefängnisse des Hanptortes Anch geleert und die Gefangenen nach Villeueuoe und Lombez gebracht, um die in Folge der lchten Insurrection verhafteten Indiriducu in Auch unterzubringen. Der hochwürdige Bischof von Frejus hat bei Gelegenheit des »euen Jubiläums einen Hirtenbrief erlassen, welcher über die Entsittlichung des Departements Var ein betrübendes Bild entwirft- Der Bischof sagt am Schlüsse: „Ich fordere Rechenschaft von Euch, ihr Unglücklichen, für das Blut, welches Ihr in fo großen Strömen habt vergießen lassen. Es war leider nicht so unschuldig, wie das Blut Abel's, allein es schreit nicht minder, als das Blut dieses ersteu Gerechten zum Himmel. Verabscheuungs-würdige Unternehmer endloser Umwälzungen, Vro-schttrenschrciber, große und kleine Zeitungsschreiber 0" HanptstM und der Provinzen, die ihr das Ver-,^?^" und mit dem Name/der Tugend M'd .n gottlo.en Gchll^f^, .^„schmiede uud Beförderer von Aergerniß aller Art, öffentliche Wühler uud geheime Agenten, die ihr als emfache, natürliche und gerechte Dinge deu Diebstahl die Plünderung uud deu Mord Denjenig.n^rheißen'habt, deren Einbildungskraft Ihr durch Eure verwegenen Sophismen fauatisitt habt; Feinde Gottes uud der Menschen, die ihr Eidschwüre verlaugt uud Euren Adepten eiue Art vou Verfluchungsschwüreu auf deu Dolch vorgeschrieben — Ihr seyd, welche dieses Blut anklagt! Die Seelen, die dasselbe vergossen haben, wenn ihre Tauschung lind ihre Uuwisseulmt ihnen bei der rwigeu Gerechtigkeit Guade erwirken konnten, müßten auf Euch die Verantwortlichkeit für ihre Ver-irrnngeu laden. Wenn aber die göttliche Gerechtigkeit sie nicht entschuldigen konnte nnd sie bei ihrem lchten Athemzuge uicht renig erfunden hat, so verssuchen sie Ench in der Tiefe der Holle. Schriftsteller, Häupter der Secteu, öffentliche Ruhestörer, geheime Verführer, Ihr Alle, Anstifter uud Rathgeber des Verbrecheus, Euere Schlachtopfer erwarteu^Euch vor dem Richterstuhle Gottes!" Paris, U>. Iäuuer. Ein Decree des Präsidenten der Republik im heutigen „Moniteur" stellt den Rechuuugshof in derselben Ausdehnung, wie der Kaiser ihn im Jahre 1«0? organisirt hatte, und die dnrch die provisorische Regierung bedentend beschränkt worden war, wieder her. Ein anderes Decret verkündet volle Amnestie für die bicher begangenen Waldfrevel, da diese Unordnungen, die immer bei politischen Erschütternngei! verübt worden sind, sich bei den lenten Ereignissen nicht wiederholt haben. Durch ein anderes Decret werden verschiedene Summen für Verbesserung von Flußbette,, und Haftn ausgesetzt, u. A. 2M0.000 Frs. für die Seme, 1/100.000 für die Rhone, zwifchen Arles uud dein Meer u. s. w. Der „Mouiteur" enthält heute eiueu Bericht des Uuterrichtsmiuisters, worin der Präsident der Republik mit „gnädiger Herr" (Vlou^'i^l«',»') statt mit des bisher gebräuchlichen »><<.»>!<«>- » ,»!.',^l»l« augeredet wird. In demselben wird daranf angetragen, dem Uuterpfarrer von Nenvy-sur-Loire, der bekanntlich bei deu leyteu Uuruheu vou den Insur-genteu mißhandelt worden war, eiue Belohnung zu geben. Wir theilen den Schluß des Berichtes wort-l'ch mit, weil er gänzlich verschieden ist vou den bisher durch den „Mouiteur" veröffentlichten Berichten. „Es gehört Ihnen an, gnädiger Herr (Mouseigneur) ^ heißt es darin — das Werk der Vorsehung vollständig zn machen, indem 'Sie durch eine kostbare Belohnung das Andenken an die Gefahren, den Muth, die edle Resignation des Unterpfarrers von Nenvn-sur-Loire heiligen. Ich habe daher die Ehre Ihnen vorzuschlagen, den Abl»'>e Vilaiu zum Ritter der Ehreulegiou zu ernennen. Belieben Sie, guädi ger perr (Monseigneur), zu genehmigen den Ausdruck der tiefsten Hochachtung Ihres sehr de,nüthigen und sehr gehorsamen Dieners, des Ministers des öft seutlichen Unterrichts: H. Fourtoul." Wie man versichert, soll eiu Drittel der Caff«'>'s imd Weinschenken von P.ris in Folge des leNen Decrets über diese Austalteu geschlossen werden. ' Die ^'fangeneu Repräsentanten, die von dem Verbannuugsdecret betroffe.. wurden, sind heute Nachts "ach der Gräuze gebracht worden. Der Polizeipräfcct h,t den ausgewiesenen Repräsentanten eine Notification zugesandt, in welchen er chnen anzc.gt, daß ihr, ^, ,hne welche sie ^kreich mcht verlas könnten, anf der Pol.ze. liegen. (.,, ^ ^ ^ ^ N',..i., > .> " Harren de Girardln, Du- velgier oe Hauranne k„ <>^ - .. «eund^ geben. Girard»! wird sich uach London begeben uud uur Victor Hugo in Brüssel einen Besuch abstatten. ^ Wie verlautet, soll der Marschall Jerome Vo- uaparte Präsent des Senats werden. Ein Gerücht läßt Hrn. Varoche zum Vicepräsidenten des Staats-rachs bestimmt seyn. An der Börse sprach man von dem wahrscheinlichen Rncktr.tt des Hrn. F^.ld. Er soll keineswegs mit den rad.calen Finanzreformen einverstanden seyn welche Louis Napoleon im Plane hat. Die Nachrichten aus den Departements melden fortwährend ueue Verhaftungen. In Dijon wurden ! in der Nacht vom U>. auf den N. wieder 2^ Personen eingezogen. Die Gefängnisse in den Provinzial-städten sind überfüllt. In der kleinen Stadt Lod<-ve sinen allein NW Personen. Die Zlihl der in Paris nnd dessen Weichbllde umgehauenen Freiheitsbäume beträgt ^200; über 100« Iuschrifteu sind in den letzten Tagen an öffentlichen Gebäuden ausgelofcht worden. Der Chef des Generalstabs der Nationalgarde, Vieyra, hat sich ttol) des ministeriellen Befehles mit dem Natioualgardehauptmaun Laury geschlagen nnd eine Wuude iu die Brust erhalten. Man glaubt, daß der liuke Lungenflügel verleyt ist. Großbritannien und Irlnnd Uoudo»,, 1l>. Jänner. Die Cereinonie der Par-lamentsvertagnng auf den A. Februar fand gestern ?lachmittags vor einigen neugierigen Zuschauern dnrch den Lordkauzler, Lord Minto, nnd den Marqnis of Clanricarde Statt, die sich zn dem Zweck in ihrem Ornnt anf dem Wollsack niederließen nud rinige» Ordnern des Unterhauses das Belieben Ihrer Majestät vorlasen. Das gestrige Ministerconseil im Foreignoffice dauerte von <2 bis 2 Uhr. Die gerichtliche Untersuchung über die Verau> lassung des Brandes auf der vernnglückten „Amazone" führte bis zur Stunde nicht zu dem geringsten Resultate. Aber ein neuer Sturm des Unwillens ist gegen die Lords der Admiralität ansgebrochen, weil diese, unverantwortlicher Weise, erst mehrere Tage verstreichen ließen, bevor sie einen Dampfer znr Anft suchuug der etwa in Rettungsbooten Verschlagenen ausschickten, während die französischen Behörden in l Brest keine Miunte gesäumt hatten, ein Dampsboot in See stechen zn lassen. Telegraph aus Plymouth, Donnerstag Abends, 7 Uhr. Ein Rettungsboot vom Bord der verbrannten „Amazone" wurde in der Bncht von Biscaya dnrch eiue holländische Galeotte aufgefischt, und mit N Personen (2 Passagiere uud !> Seelente) darin, glücklich hieher gerettet. Mr. Eliott Warbnrton ist nicht nnter ihnen. Nc«e6 und Neuestes. " Wien, 20. Jänner. Ueber den Eisenbahn-bahubau iu Käruten erfährt man, es sey im Antrage v^n einem geeigneten Puncte der Wiener-Triester Bahnlinie eine Flügelbahn nach Klagenfnrt zn bauen. Ob dieser Antrag zum Beschlusse kömmt, ist noch abznwarten. * - Das hohe Justizministerium hat an die Vorstände der sämmtlichen Strafgerichte eine Instruction versendet, welche die näheren Weisungen enthält, nach denen von ihnen im Sinne der a. h. sanctiomr-ten Grnndsäpc zn den strafgerichtlichen Verhandlungen in erster Instanz Zuhörer zugelassen werden können. Diese Bestimmungen sind, wie man vernimmt, so beschaffen, daß sie dem eigentlichen Zwecke der Oeffeutlichkeit des Verfahrens genügend Rechnung tragen. T eleg r aphi sch e Depe sch e n. Turin, 16. Jänner. Die Kammer hat i>7 Categorien des Einnahmenbudgtts angenommen. " Genua, 1«. Jänner. Mit Proclam der hiesigen Geneialintendanz werden alle hier wohnenden politischen Flüchlliuge v. 20. bis 2tt. d. M. anf der Quästur zu erscheinen aufgefordert. Sie müssen sich über den Tag ihrer Ankunft, über Wohnung, Stand uud Subsistenzmitttl ausweisen. Gasswirthe müssen die Einkehr vou Fremden binnen 24 Stunden anzeigen. Die Emigrirten müssen fortwährend Anfenthaltckarten bei sich führen. Zuwiderhandelnde werden arretirt. (5unstal,tillvpcl, 11. Jänner. Gestern erschien ein Dccret des Finanzministers, womit über höchste Genehmigung von den Besoldungen sämmtlicher Staatsbeamten vom 13. Jänner bis 13. Ilili ein 20perz. Abzug verordnet wird. Am 111. December v. I. war Izzet Pascha mit dcr großen Pilger-karavaue aus Mekka in Damaskus eingetroffen. Verleger: Ig„. v. Verantwortlicher Heransgeber: Ig». v. Nleinmayr. Albany zur Imöac!wvSeitmm. Telegraphischer Eours«Bericht der Staatspapiere vom 21. Jänner 1852. Glaatsschuldverschreilmnge» zu 5 M. (i» CM.) «.', 5/8 detto ., 4 l/2 .. .. 84 3/4 Staatsschulducrsch. v. Jahre l85>0mitNnck,chlil!!q „4 „ , W 1/2 Darlchc» mit Verlosung v. I. lß.'i^, für 5,00 ss. Nl0 dctto dctto 18!l9, „ 2',0 „ 2l>.> 5/8 Wien. Stadt-Vaueo -Obl. zu 2 ptC. (in CM.) 58 «/2 Neues Aülche» ,«5l Litter« ^......<.>5 7/l»i Ol'ligatiouen dcs Wicucr Oberlammcramtes zu 2 pCt. 47 Aans-?Ietie„, vr. Stiick 1225 iu C.M. Actic» der Kaiftr Ferdinands-Nordl'ahn zil !<>0tt fl. . M........286 3/4 ss. i» (5. M. Ättlcn der üstcrr. Donau-Dampfschifffahrt zu 500 ft. C. M........«24 ft. in (i. M. Wechsel (Zvllls vom 2l. Jänner «852 Amsterdam, für l<»0 Thaler Curraüt, iiithl. 17l 2 Monat, «u^sl'i.rg, silr «00 Wuldm (5, ^raussiirt a.M., ( für l20 st. sildd. Ver- ' .iü.'-Wäbr. !»i2^ !>2 f!. F„s!, ^ü?.) 12l l/2 2 Mou^t. Ha»!l'„rg, für 100 Thaler V.niw, Ätbl. l80 i Ml'iiat. Loud»», für l Pfilüd Slnli„q, (Hülde» >2-7 Af. Il Moiun. Mailand, für, 300 Ocsierreich. ^ire, O,llv. 122 3/4 2 Munat. Marfeille, s>,r 300 Flansen. , (iwld, 144 3/^ 2Mon.it. Paris, snr 300 Fraulen . . <5'»lk. 1^3/4 2 M,'»at. ,ss, K. Mnnz-Diuaten.....28 l/2 pr.^cnt. A^io, Gold- und Silber - (5 o »r se v o >» 20. I a nuer «8 5 l. Brief. Oeld. Kais. Miliiz-Ducaten Agio..... — — detto .Rand- dto „..... — — Napoll'l'iisd'or „..... — 0.45 Souvcrainsd'or „..... — 1»i.50 Nuß. Imperial „..... — 10.— Hricdrichsd'or „..... — !>,^5 Engl. Sovcraings „..... — — Silberagiu ......... — 22 Iremdcn-An.n'ige drr hier Äugekonlul^neu und Abgereisten. Den l6. I ä n n e r l 8 5 2 ! Hr. ?lndria, Geweit, r>on Cilli nach Trieft. .-' Hl. Aidilia, Couiier, — und i^r. Ciari, Consnlacs^ Eiere, beide von Wien ».ich Trieii. — Hr. Agapico, — li»d Hi. F,iedrich Isbai't), beide Handrlsleute;__ Hr. Di'. Ludwiq Dobnl<, , Advocat; _. Hi. Moiiß St^elcs,— u. Hi-. Robe,c H^soe-, bcide H.uidelöleitte, alle 5 ron Tuest nach Wien. Dei, l7. Hi-. Ach^nlel-, i?andcsgerichts'>aih; — Hr. Schiler, inss. Gcn. ?ldjl>l. ; — Hr. Palme, Handelsln.: — Hr. Heier, Bürger, — mid Hi. Lchi-ler, Ha»0elsln., alle 5 vo» Wie,, nach Trieft. —Hr. Copet, Handeloni., von Cilli »ach Trieft. — Hr. Brauner, — und Hr. Vatonni, beide Handelölcute, vcn Wien „ach T iest. — Hr. Fama, Haiidelöin.; ._^ Hl'. Bakesch, Gen. Procmac!.'!', __ u. Hr. Helman» Gotsch, Äff..'ciualiz » Be^nicer, alle 3 ron Trieft n^ch Wien Dei, !8. Hr Egid. Mai^irano, Handels,,!., von Trieft „ach Wien — Hr. Pador>a»i, Handelsmann, von Wien »ach Görz.— Hr. C'ücjelthaler, Ge>ve,ts-deanner, vo» Cilli. — Hr. Bar. v. Neneickampf, ol-denbnrg. Käüünerei; — Hr. Guftav En^ftrliii!, — Hr. Eouard Eller, — und Hr. Anlon Be!a»i, alle 3 H^ndelöleuce, u»d alle 4 von Tiieft »ach Wien. — Hr. Adam'a , Handelsni., — und Hr. Nosi»,, Privatier, beide von Wien nach Trieft. Den 19. Hr. Johann Palucka, Handelöni.; — und Hr. Franz 3?ubbane, Besitzer, beide von Trieft «ach Wien. -^ H>-. Weiß, Gucöbesitzer; — Hr. Tausch!, Buchhalter; — Hr. Joseph Noulian, B.si-tzer; — ^,. .»idoiph Eoundnrat, — n Hr. Pelle.-»onclch, beide Handelsleute, n. alle 5 von Wien »ach Trieft. Z. 6?." (I) Im Schrci'schcn Hanse, 2. Stock, Nl'. 233 nächst der TchusterbrückV, sind Monatzimmcr, nnt odcr ohne Einrichtung, täglich zu ucrgcdcn. Auch werdm Kostgänger gegen dillige Bcdingnisft aufgenommen; so wie auch im Haust Nr. ktt am alten Marktplatz, ersten Stock, Monatzimmcr mit oder auch ot)ne Einrichtung, mit Küche, Speisekammer oder auch ohne selke, täglich gegen billige Bcdingniffe zu haben sind. Anfrage im Schrei'schen Hause Nr. 233 nächst der Schusterbrucke, 2. Stock. Berichtigung: I» dem Verzeichnis; der Nenjahis.Gratulanten (Lai-bacher Zeitung vom 8. Jänner) ift ai>!> Vei>ehen beim »Hci'l'n 3andrath Ienko" da^ Sternchen m.'aaelasseil »voldeil. Z. 78. (l) Bei .L. tM»o«»t»«l» in Laibach ist zu haben: Das allgemein anerkannte, bewährte Universal - Pflaster von den ersten Medicinal-Collegien Europa's geprüft und für angegebene beiden probat erklärt/ , g l' a, c n Hühneraugen, Gefröre, jede Art Wunden, Eiterungen, Gejchwüre, Nagel-Entzündungen , den Beinfraß, Skrophelkrankhciten, den Gliedschwamm, döse Brüste u. s. w. wogegen schon so viele Anstrengungen der geschicktesten Aerzte gescheitert sind In Töpfen zu 20 kr. 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Ste^dl Dircctiou. UöHä, O. ^<. ?lctimr. Frelwllllges Attest. Jahre lang liil ich in beiden Fiißen nno iin K^"' schrecklich an (^,chc n,:d Nheiünacismu) ic.; nachde'"'"' galvanische Kctten, so wie alle möglichen A>/ iniicel, foltgeseht die B^er der Heilquelle n»d K^' bad d.,geaei! miylo!' anwandte, kam icy, an zw.i ,«>>'^" gehend (wie mich Jedermann vergangenen Winter s^'" koiütte), znr Beni>l)l!!!g diese'/ „Englischen Pate»^^, 'vand," Znm Staunen aller meiner Freiiüd^"^ kainncü n'nrsc ich dnich Anwendung von zwei ^^^' ,. ien pr, ! si. bi,!!,ei, wrxigri, Tass^i, so „esslich hl?>^ stellt, daß ich bei lvinerlei Witterung die ael-iüaste ')>l^ wiitimg mehr rei spmc »nd deßhalb freiwillig dies, 3"E nis; zmn Nilyen der leidenden Menschheit veröffc,'!^ Ofen im Kaiscibad im ^^>v. 1850. •loSfianii IflifialcK'. An dle verehrteli Mitglieder des Kasino - Venines. Nach .^' ^7 drr Vereins Statuen sind dic l^isino-^ciN'äge vic rtcljäh li g i< >, l i <:i>)l> l.l> an drn Verems-Ccssier einzu.alilen: Nachdem die Direction für dk> Folge diese statutenmäßige Bestimmung aufrecht zu erhalten für nothwendig findet, so werden die verehrten Mitglieder dcü ^astno-Vcrell.cs ersucht, die aus das Erste Quartal 1852 entfallenden Beiträge liis l Feoruar l. I. an den Versus - (Zas-si>r Hrn. Andreas Souvan einzuzahlen, welcher oicselden täglich in den Nachmiltagbstundm von 3 uiS 5 Uhr im Casino-Locale gcgen Quittung in Ompfang nimmt. Die auf die weiteren drei Quartale d. I entfallenden Beitrage werden gleichmäßig lang-stenü bis l. Mai, 1. Juli und l. Novcmdcr d. I. zu dcrichtigen styn. Fnners werden jene Vereinsmitgliedcr, welche ! mit bereits oerfallcl,en älteren Beträgen im Augstande haften, unter Hinweisung auf dcn K 26 der Liatutcn, auf die (zinzahlung des ^irick-standes erinnert. Von dcr Direction des (5asl!w-Vereincö. ^laibach, am l2. Jänner ltt.') l<'i»lll„l^ Frantfurt a. M. Z, 2«, (2) TZ^ Unelitl'ehrlich für.jeden Amdcl- n. Gewcrl'^ treibenden in Oesterreich u. g«lly Deutschland. ^ Alphabetisch geurdnertes vollstäüdigls Vtachschlasscbuch über den am 6. Nov. >85l erschienenen allgem. österr. JaUtaris für die Gin-, 2lus u. Durchfuhr, nebst einer g emein fa ß l i che n Erläntcrung dcra!' gemeinen N c st i in >n u n g c n, eincm aIpha ^ tischen Verzeichnisse der zollfrei eil ^ rcn und cincr Tabelle zur Reduction des 2" lur Gewichtes auf Zollgcwicht. In Umschlag drosch., Ptcis: 3« kr. (5. M> Vei der Wichciqkcit des nenc,! ZolltarifeS für die q,'^>>^ Handel' und q weibtreidiüde 'Welc ist e>>, alphab^j, sche ö N.i vschl^gel),'ch übce denselben znin nnentbe'^, chen Veoürfmssc giuuurl-e», Vei <Ä!„richtunq ol> qe» j! cheö wn> dc zuvorderst die p r a e l i s ch e B r a ii ch b a r '.<,! vor dingen gehalten nnd daher auch jeder im gewöh»^^ V^rl'ehr vo> lx'nnnen^e G^^enstand anf^enoininen, ><,<>! wenn cr im Zolllarlfe »>chl na,nenll!ch vurgekoininen! ^ so dürfle sich a»ch die, beiae^eliene Ncduciionutabell >,<§ schr praci! ch erivcisen und die gelainnue (H,»richlll'!^l' VncheZ dasselbe ^n einem begü^nicn nnd v c r! a ß l' Rathqeder in Zollai'gcllgl'nhctte,, gestalte». ,^>" Der ledhafie <>a,idelö^erl'el)r zivlichen i)^'^, ftl^' und den, übriqe» D »tschland. — die Notliwe"^'^ mit den dießfalliq.'» Ein-. AnS' und Dnrchful)rl,öll^^ «c' traut za seln, >u>rd obic^e Schrift als ein flN' ,,,c>'^ sa in in ten i' ci! i s ch e n H a » d e l 6 ,1 a n d willk'""^ !>l Handbnch erschauen lassen, dessen Bedürfniß ^,e» ^l >vahr!chei»!,chsn Vlelullate deä »ut Nächste,« i" ^ <.c>)^ s^!nnientrete,>de» I o l I > (i c> n c^ r c s s e s »ur »^" lueidei» dlirfte. ^Ii>'^ Im Verlage von Leop. Sommer in ^/ crschienell und bei >^> v. >4«^l»»nl>^ h^