M VV. Montag am HK. April R853. Die „Laibacher Zeitunq" erscheint, ,»,t Abnahme dcr 2°»»- und Fc.erwge tagluch, :m» kostet m,„„tt dc„ «,',l»ge,, „» Vomvtoir qan,jäl,r,q I, ss,. Hal l, ,ä l,rl » ^ ^ Ms. ,.,. Krenzband im C°m«t°,r qanzjahrig ^2 ss., l,a l bjä bri-, « st, ^.r d,e »mg ,n's Ha,.. ,mo !>a,b,ä ri<, 30 fr, mel.r ,n .ttricht'„, Vl . h° ^ ^', '" 3» dirs.. A ist ach' „ ischn. s'cfth. vmn ..Number <850 ,',,. 7u,scr.im»,Nä.>N',," ,,.ch >« kr, ss,r ,,.,e jch^ma,,^ Ei,,scha,Innq !, ^,, »ch', " ' ^" 'm,,.,ch„,.,., Amtlicher Theil. H^as k. k. Fiuanzmi-nsterinm hat die in dem Amtsbereiche der croatisch-slavonischen Finanz-Landes-l>nettio» zu besehende Finanz-BezirkS-Directorsstelle 'Uit dem Titel u»d Cdaroktcr eines FiuanzratheS i>»d M't dem Standorte in Fmme, dem Concipistc» dieses Ministeriums, Vincenz Edlen v. Terzi, verliehen, D'e in dem amtlichen Theile der „Wiener Zeitung" v°M 12. Ap^ ^ ^ f^ ^„ iß. „„d 2N. !. M. ange- Uü'digten Vertilgungen, erstere von 2,000,,d ^0N.O0U fl. in Änwei- wugen anfdie LandeSeinkünfte Ungarns, und letzlerc von t>0.000ff. in Mondscheinen, Haben an den bezeichneten , "2°" >m Verbreunhause am Glacis niiter Aufsicht der azii bestellten Commission »nd hinsichtlich der Reichs- 'chatzscheiue im Beisein eines Mitgliedes der Bank- d«ecti°„ Statt gcfuude». Vom k. k. Finanzministerium. Me«, am 20. April 1»:;3, AlN 22. April 1«,'!3 wird in der f, k. Hof- lüld StaatSdructerei i» Wie» dnS XX. Stück des Mrichs-gesepblattes ausgegeben und versendet iverden. Dasselbe enthält unter Nr. 63. Die Verordnung des Ministers der Justiz vom 18. April 1883, wodurch die Vorarbeiten z»r ^ulegimg der Grund- und Imabulatiousbiicher mit besonderer Rücksicht auf den adeligen Grundbesitz in ben Kroulandern Ungarn, Croatien und Slavonien, b" serbischen Woiwodschaft und dem Temeser Ba-'^"le angeordnet werden. Wien, am 21. April 1833. ^ k. f. Nedactionsbureau deS Neichsgeseyblattes. Nichtamtlicher Theil. 3ur vrieutalischcn Frage. H. Die am 21. d. in Wien anf mehrseitigem sind "^ löonstantinopel eingelaufenen Nachrichten Nauer"^^ "'^ bedenklicher Art. Noch fthlen ge- die ^„>, ^"'^> «och vermögen wir die Schwere und zu ^ ^lagw^^ der vorgefallenen Ereignisse nicht sl»N 3l, ' l^^'^lls sind sie, so fern sie sich nur zi, ess/^ bewahrheiten, übürall das höchste Interesse ""stärk ' ^,'a.'M. Seit einiger Zeit trilt nus im zM^:, " ^ ^'^ Wahrnehmung entgegen, daß ^ Beullh,, ^"unen, unter diesen auch competence der Gesc,^' ^^ ^^'" ausgesprochen, die Peripetie Und der ,^. - ^s osmanischen Reiches sei rolleudet waltig h^, ,^"^e» der Katastrophe rage bereits gc- Wünsche,, »,,"^',' b'k nächst berorstehenden Jahre, Wir der Dinae ^ '' ^'^° Ansicht möge durch den ^auf Gchwiesinp ' ^^^ "'^ widerlegt werde». Zu de» ^deiiteudere' ?! "°" ^"^'" ^''sclle» sich ubiigeüs noch ihre» s»>.,. "^''erigkeitcn im Innern, die zumeist ^istentl ^"^""" "°" ^"' b°"l>"' sowohl dem Fostsch>,i. ""^, "^ d"" ^eseße des abendländischen strebend 5-"' ^'^""« ">'° Sitte theilweise widcr- T)ess,„ " ^^""^ >'"d NeligionSpriucip nehme»- ^''»ungeachtet muß es ei.,em Jedem, welcher die des ?""" ^^ kostbarsten Gutes unseres Wclttheiles, lich gemeinen Friedens, aufrichtig wünscht, weseut- Nicht b?r ^' ""'" ^'"' "«st eine derartige Crisis °«!chlem,!gt. sonder» so lange als möglich hinaus- geschoben werde, und daß das türkische Reich sich iu geordnetem Zustande erhalte. Wir haben keine Ursache, an der Friedensliebe irgend einer der Mächte, welche an der Entwickelung der Schicksale des oSinanischen Reiches vermöge ihrer Interessen lebhafteren Antheil nehmen, zu zweifelü. Wir sehen daher keiue Gefahr für dessen Bestand »on Außen, und köunen weiterhin nur wünschen, daß der DecompositionSprozeß, wofern er wirklich Statt findet, daselbst gehemmt, ja wo möglich ganz abgewendet werden könne. Wie eS heißt, bietet die Pfortenregierung mit Energie die zn ihrer Disposition stehenden Mittel auf, nm die aufständische Bewegung zu bemeistern. Möge ihr dieß im »ollsten Maße gelingen. Man ist zu der Hoffming berechtigt, daß ihre Kräfte hierzu ausreichen. Es handelt sich hierbei nicht bloß um das Ansehen und die Stärke der gesetzlichen Autorität; ei» nicht minder hohes und heiliges Interesse steht auf dem Spiele, nämlich die Sicherheit der christlichen Bevölkerung. Vereitö solle» zn Vrussa Nicdermchluugen von Christen sich ereignet haben. Es wäre entsetzlich, wenn es unserer Zeit vorbehalten sein sollte, cine Wiederholung jener Gräuel zu erleben, welche in dem zweiten Lüssrum der Zwan« zilieijadre sich zn Stambul ereigneten, und bei denen die grausame Ermordung des griechischen Patliarcheu obenan stand. Leider glüht noch immer in einem großen Tbcile der mnselmännischen Bevölkenlüg j?ncr nnlde und gewaltthätig« Fanatismus, der die Schuld aller Unfälle der Türkei anf Rechnung der Christen zu seyen ge° neigt ist, die gerechten Begehren der christlichen Mächte zum Schutze ihrer Glaubensgeurssen mißachtet, dessen Wuth und Nachsucht keine Gränzen kennt, und ohne die Erwägung der unausbleiblich schweren Folgen in graueuerregenden Metzeleien sich gerne Luft macht-Dieser Fanatismus ist jetzt der gefährlichste Feind der! ^ Türkei und ihrer Negierung; ihn mit unerbittlicher Strenge zn bekämpfen und für alle Folgezeit gründlich niederzuschlagen, muß jetzt das Hauptbestrebe» der letzteren seili. Was die Tendenzen der abendländischen Mächte betrifft, so können sie in diesem Puncte nnr übereinstimmen. Allen ohue Unterschied m»ß die Hinlanhal-tnng empörender, blutiger Christenoerfolguugen am .Herzen liegen; hierin köunen alle nur gemeinsam denke» und verfahren. Ueber dem Auftauchen ei»cr so furchtbare» Kalamität, die Gottes gnädiger Naihschluß abwenden möge, müßten alle untergeordneten polilischen Rücksichten und sonst trennenden Differenzen in de» Hintergrund treten. Dieß gebietet t,^ heilige Gesetz der Christenpflicht und der Humanität, und wir hegen die fcste Ueberzeugung, kei»er der becheiligte» Staaten werde sich i» diesem ernsten Augenblicke solcher höherer Mahnung entschlage». In diesem Siune dürften alle Mächte der Pforte aufrichtig und uneigcinnitzia bei jenen Schritte», die sie zur Bewältigung des Anfstandes »,,d der Wahrung der Ordnung zu »»«ernehme» für gut befinde» wird, zur Se>te stehen. (2- C.) Nadm.innödorf, 18. April. Am 14. April d- I. ist Johann Schein na, von Scheromntz, Pfarre Aresuil), durch die große» Schneeverwehungen im Walde zurückgehalten, auf dem Heimwege in der Nähe der Ortschaft Moste erfroren. Oesterreich. Wien, 21. April. AuS Frohsdorf wird berichtet, daß Herr Graf von Chambord Anfangs Mai aus Venedig dort eintrifft. Auch mehrere französische Notabilitäten erwartet man auf Besuch. Das Gerücht, daß sich der Herr Graf nach England begeben wird, ist ungegründet. — Herr Ritter von Tausch, Generalagent deS Bey vo» Tu»ie, wird in einer speciellen Mission in Kürze hier eintreffen und geht in der gleichen Angelegenheit auch nach Frankreich, Nußland und der Türkei. — Von Seite des Ministeriums sind neue Bestimmungen über die Loncurrenz bei öffentlichen Bauunternehmungen bevorstehend. — Dem Vernehmen nach ist die Gründung einer dritten Ackerbauschule i» Niederösterreich auf Staatskosten beantragt. — Der Cardinal - FülstprimaS von Ungarn, Herr v. Scitowefy, wird in Kürze wieder in Wien eintreffen, um an den bischöflichen Berathungen Theil zu nehmen. — In jenen Kronlimdern, wo die Grundentlastung bereits beendet ist. beginnt die Rückzahlung rdcr Einlösung der Gruudentlastungs-Schnlooerschrei-bnnge» binnen zwei Jahren. Vor Allem wird aus dem zur Tilgung bestimmten Barfonde die Zurucfzoblung derjenigen Schuldverschreibungen im volle» Ncun-wetthe geleistet, dere» Eigenthümer sich zur Nück-zablnng sechs Monate vorhinein gemeldet haben. Bei Schuldverschreibungen, welche ohne Anmeldung zur Rückzahlung verlost werden, wird den Inhabern ein Betrag von !» »Ct. über den Nennwerth als Prämie bezahlt, da die Rückzahlung sechs Monate nach der Verlosung erfolgt. — Nach den Beobachtungen der k. k. meteorologischen Anstalt zeigt sich seit acht Tagen ein kaum merklicher Fortschritt in der Vegetation, und ein Zurückbleiben vo» 13 T«geu im Vergleich zum vorigen Jahr. — Die Anträge wegen Orga»isiru»g der Land'S-schnlbebörde» si„d »n Entwürfe vollendet und ü'r Vorlage an Se. Maj, den Kaiser vorbereitet. T't derzeitige» Schnlbehöroen werden eine besondere Sec-tio» der Statthaltcrei bilden. — Den Gerichtsbehörden ist die Weisuuq zugekommen, i» gewissen näher bezeichneten Fälle» de» Erfolg vo» ConcnrS- und strafrechtliche» Veidand-lungc», welche wider Handels- und Gewerböleute eingeleitet wurden, den Präsidien der Handels- m,d Geweibekammeru zur Kenntniß zu briügl». — I» der dritten MouatSsißung der hlstor'üb-statistischeu Section der Ack^baugssellschaft zu V,i",n, am 31, März, fand ei» Schreibe» Sr. Durchlaucht deS Fiuste» "on D'etrichstei» , welcher mtter eh>eu> voller Anerkennung deS bisherigen Strebens der Section die Wahl als Ehrenmitglied derselben annimmt, und für ihre Zwecke d»u Betrag von fünfhundert Gulden i» CM. übersendet, freudige Aufnahme. Um die der Section übersandte Summe würdig zu verwende», ward beschlossen, dieselbe nicht, für die Deckung currenter Auslagen z„ bestimmen, sondern unter dem Namen „Fürst Dietrichsteiu'sche Stiftung" fruchtbringend zu machen, und als Stammcapital zu ,verwahren. Eben so nahm die Section die Eröffnung ldeS k. k. Untelstaatesecretärs im h. Minister»».« ss" 38Ä Cultus und Unterricht, Herrn Dr. Helfett, und des k. k. Hrn. Kreispräsidenten, Ritters v. Lebzelten,, daß beide die Wahl als Ehrenmitglieder annehmen, zur erfreulichen Kenntniß. — Um die vor 13V Jahren in de» höhere» Ge. birgsgegendeu Oesterreichs einheimisch gewesenen, aber ansgestorbenen Steinböcke neuerdings bieder zu uer-pflanzen, hat Sc- M. der Kaiser angeordnet, meh. rere lebende Steinbocke anzuschaffen, welche sodann in den Gebirgen Oesterreichs vertheilt werden, um einen neuen Stamm dieser herrlichen Gebirgsthiere zu gründen. — Diejenige!! Landwirthe, welche Anbanversuche mit Krapp vornehmen wollen, erhalten Samen von franzosischem Krapp unentgeltlich durch die k- k. pa-triotisch-öconomische Gesellschaft in Prag. — Wie aus Lemberg berichtet wird, sind an einer dortigen Cassa zwei falsche Banknoten « 1000 fl. beanstandet worden. Der Fälscher scheint seine Weckstätte im Auslande aufgeschlagen zu haben. Mehrere Personen, die von dem Verbrechen Wissenschaft haben dürften, sind bereits eingezogen worden, — Die Viehmärkte Galizieus werden immer lebhafter nnd von größerer Bedeutung. Obgleich es an Ware nicht fehlt, ist sie noch immer zn wenig für die große Zahl der Kauflustige», die aus allen Theilen der Monarchie erscheinen. Die Triebe auS der Bukowina sind gewöhnlich schon vergriffen, wenn sie den Lemberger Markt erreichen. So meldet das land-wirthschaftliche Wochenblatt. — AuS Kronstadt, 13. April, schreibt die dortige Zeitung wörtlich wie folgt: „Eine sehr angenehme Nachricht dnrchlänft seit einigen Tagen unsere Stadt, und beschäftigt alle Gemüther in hohem Grade. Ein allgemein geachteter nud höchst ehreu-werther Bergwerksbesitzer hat zwischen Zeiden und Wolkendorf an dem Fuße der Bergwand, welche gegen das schöne Burzenthal schaut, in der Nabe des Goldbaches ein reiches Goldlager gefunden, das »ach dem Ausspruche der Bergwerköbeamten in Zalalhna, wo die eingesandten Proben geschmolzen worden sind, das reichste in Europa sein soN, ja sogar dem cali-fornischen Reichthum an die Seite gesetzt zn werden verdiente. Wir hatten noch die Gelegenheit, mit dem Bergwerksinhaber über diesen folgenreiche» Fund Rücksprache zu halten; von ganz verläßlicher Seite aber wird uns die Wahrheit der gemachten Angaben versichert. Alles lebt in der größten Spannung." — Die „Gazzetta Piemontese" vom 1 Sequeswf,,^ ««, so mehr als geschlossen und racht?^?'"" ?"^"'°n M "icht bestehend be-sch m Sel üss ^ ""Wohnte Memorandum sich am Schluss« an d.e f^,^^ V»wendu»a dr,> ter ^taateu wendet. Die edmzUch wH R gierung scheme s°m,t selbst «>«« ^ «»f,^^ ^«. cussion nicht fortsehen zu wollen; dem etwaig«, Er- folge ihrer dnrch die Oeffentlichkeit geschehenen Anrufung der Vermittlung anderer Machte kann Oesterreich mit vollkommener Beruhigung entgegen sehen. — Wir lesen in der „Negensburger Zeitung'." „Der am 8. d. M. erfolge Tod eines achtzehnjährigen Mädchens in dem, eine Stunde von hier entfernten Filialdorfe Vurgwelniing ist vielfach der Gegenstand des allgemeinen Stadtgesprächs geworden. Dasselbe, Namens Juliana Engelbrecht, die Tochter redlicher uud wackerer Bauersleute, erkrankte vor ungefähr 7 Jahren, und soll sich des Genusses aller Speisen und Getränke enthalten haben. Schon ftnh-zeiiig wmdeu Beholden uuo Aerzte auf dieses Mädchen aufmerksam, und es konnte kein Beirug, keine Speculation von irgend einer Seite ermittelt werden; es dürfte aber auch bei der anerkannten Rechtlichkeit der Aeltern, hie keinen Gedanken an Gewinnsucht oder an ein anderes unlauteres Motiv aufkommen licß, nicht wohl angenommen werden, daß sie zn irgend einem belriegerischen Spiele oder anch nur zu einer Mystification die Hand geboten haben. Dieses Madchen, ein wahres physiologisches Räthsel, ist nach siebenjähriger Enthaltsamkeit von allen Speisen und Geirauken vor 3 Tagen gestorben, nnd gestern nncer dem Ändrange^zahlreicher Neugieriger aus der Stadt auf dem Kirchhofe m Vurgweinting bcecdigt worden. Einer der ansgezeichnetsten hiesigen Aerzte, welcher daS Mädchen seit langer Zeic in Behandlung hatte, hat die Leichenöffnung vorgenommen, nnd man darf demnach wohl einem interessanten Berichte über den Krankheitszustand und über den Sectionsbestano enc-gegen seheu. — Direct« Nachrichten aus Con stau tinopel vom 11. d., auS zuverlässigster Quelle, schildernden Zustaud jener Scadt als dnrchaus befriedigend, und erwähnen der dnrch Schiffernachrichten iiber Galacz und Trieft anher gelangten Gerüchte mit keinem Worte. Die Uuterhandlnngen nber die heil. Orte nahmen eine befriedigende Wendung, welche durch die Ankunft der Botschafter der westlichen Mächte gefordert worden war. '' Wien, 21. April, Gesten,, den 20. d. M., beiläufig 2 Uhr Nachmittags, ist das Lloyddampfboct ans der Leoante im Haftn von Trieft eingelaufen, nachdem es nm 11'V^ Uhr Vormittags signalisirt worden war. Nachrichten ans Constantinopel reichen nur bis 11. d. Die anf dem Douauwege hier bekannt gewordenen Nachrichten sind um einen Tag älter; obwohl dieselben an verschiedene Adressen gelangte», so stammen sie doch, dem Anscheine nach, aus derselben Quelle. Nur der ausgezeichneten Schnelligkeit des neuen Dampfers „Franz Joseph" war es möglich, die gewöhnliche, mit den Seedampfbooten beförderte Post zu überholen. Am 11. stand zu Constantinopel der Wechselcours auf London 112'/,, auf Marseille 179, anf Wien 414, anf Trieft 412. Lord Stratford de Nedcliff hatte bereit« bei dem Sultan Audienz gehabt, Delaconr sollte sie am 11, erhalten. Bis zu jenem Tage waren die Anträge des Fürsten v, Men-tschikoff noch immer nicht erledigt, er nahm eine entschiedene Stellung, u»d es verlautete sogar, er habe seine Abreise in nahe Aussicht gestellt; ein Gerücht, das allerdings nicht verfehlte, eine bedeutende Gäh-rung uud Unruhe der Gemüther zu erzeugen. Weiter war bis zu jeuem Tage in dieser Angelegenheit nichts bekannt. Berichte ans Athen reichen bis znm 1ü. d. Die französische Flotte lag damals noch vor Salamis. Der Oberbefehlshaber der königlich griechische» Truppen, Gardakiotis Griras, hatte, dem Vernehmen nach, seine Ent!ass»„g eingereicht. Aus Skntari liegen Nachrichten vom Itt. »or. wornach die irregulären, von den gegen Montenegro bestimmten Truppen bis auf 2000 Mam, aufgelöst worden waren. Die türkische. Flotte ankerte noch immer im jonischen Meere, der Befehle aus Constantinopel, harreud. Die Blokade der albanesischen Küste wurde zwar factisch nicht gchandhabt, der Pfortenbefehl z» ihrer Aufhebung war jedoch noch nicht eingetroffen. Königgrätz- Ein Erlaß des hochwnrdigen Con-sistoriums warnt vor einer Schrift: „Beweis aus Gottes Wort gege» die Glaubenssätze der römisch-katholischen Kirche," welche von Sachsen aus in Böhmen verbreitet wird, und zwar durch Bettler, Kinder, Handwerköbursche :c,, denen die Broschüre unentgeltlich mitgegeben wird, und die überdieß auch noch eine Belohnung erhalten. Das hcchw. Consi» storium fordert deßhalb auf, nicht nnr die Verbrei« tung dieser strafbaren Schmähschrift fern zu halten, ! sondern anch dahin zu wirke», daß jeder Verbreiter unverzüglich der nächsten völkischen Behörde überlie« fert weide. Beut s ch l >! l'. d. Peilin, 19. April. Die „Neue Preuß. Ztg." meldet: „Sicherem Vernehmen nach sind in England und namentlich in London, an verschiedene» Orten, in Bezug anf die vor einiger Zeit hier vorgenommenen Hanssuchungen und Verhaftungen, Seitens dec dortigen Polizei nicht unerhebliche Enldeckuugen ge° macht worden. Sehr häufig bedienen sich jetzt namentlich auch jüngere Leute der Ausstellung von Wechseln zur Bt--rnhignng und Hintanhaltuug ihrer Gläubiger. Eine kürz« lich ergangen« Entscheidung des Obertribunales ent« hält eine dringende Mahnung znr Vorsicht der leß« tern. Das Obertribunal hat nämlich angenommen, daß großjährige, uuter väterlicher Gewalt stehende Söhne nicht wechselfähig sind, weil sie als solche l" Amerika, die Gründung deutscher, christlich gesinnte« Tageblätter, um der dort ohne Scheu sich spreizenden atheistischen TageSliteratnr die Wage zu halten, n»d die Stiftung von Vildungsanstalten für evangellscbt Geistliche in Amerika oder UnterstüiMg der bestehe»' deu mit Geld und Büchern. Ttuttssort, 16, April. Die Kammer der Sta>" desherren erledigte heute uolleudS das Gesetz über die Todesstrafe nnd die Strafe der körperlichen Züchtt' gung, so wie das Gesetz, wodurch die letztere auch als Strafmittel ius Polizeistrafgeletz Aufnahme findet» Eine Endabstimmnng über beide Gesetze fand heut« nicht Statt, nnd ist ansgeseßt, bis die volle Uebereinstimmung zwischen beiden Kammern erzielt ist- Hannover, 14, April. Die Auflösung del Verständigungscommission, welche man nach dem jüngsten Ultimatum des Ministeriums als eine be» reits feststehende Absicht voraussetzen mußte, ist gestern anf die Antwort, welche die Ritterschaften auf das Ultimattim der Regierung übergeben hatten, dnrcl ! ein regiminelles Rescript erfolgt. Als Motiv w>^ darin angegeben, daß die Ansichten (des Ministem»" und der ritterschaftlichen Bevollmächtigten) zu ^ von einander abwichen, als daß eine Uebereiut^' bei dem gegenwärtigen Versuche in AnSsicht stä"^' Wie man hört, sind die Ritterschaften entschloß"', anf keinen Einigungsversnch wieder einzugehen, ^ welchem das Gesetz vom 1. August 1881 als Vasi oder Leitfaden untergelegt wird. Die „Pr. Ztg." schreibt: „Es scheint, daß'"^ hier denn doch einem ziemlich weit verzweigten C°"' plott auf die Spur gekommen ist. Wenigstens de^ ten die mit fast jedem Tage sich mehrenden Ha«^ suchungen und Verhaftungen darauf hin. I" ""',^ bürg fand, außer bei dem erwähuten Buchhalter neö Mühlenbesitzes, auch bei dem Advocate» W<»' 3» 5 lig eine Haussuchung Statt. Bald darauf wurden auch in Stade zwei Haussuchungen vorgenommen. So visl hat sich inzwischen wol)! herausgestellt, daß die Bestrebungen der compromittirten Personen zunächst auf eine Aufwiegelung des Militärs hinausliefen. Dänemark. Kopenhagen. Dem Vernehmen nach — schreibt das „Nordd. Portfolio" — haben die hier garnisoniren-den holstein'schen Bataillone den Befehl erhalten, ihre im Herzogthume zurückgebliebenen Depots nach der dänischen Hauptstadt transportiren zu lasseu, woraus, wie man glaubt, die Nichtbcthcilignug dieser Truppengattung an einer etwaigen Inspection des X. dentsche» Bundee-Armeecorps 3" folgern wäre. Schweden. Stockholm, 12. April. Heute ist die Interimsregierung, die vom 23. October v, I. ab bestanden hatte, aufgelöst worden, und Se. Majestät der König hat die Regierung wieder selbst übernomme». Der Erbprinz Carl Oscar Wilhelm Fredric, Sohn Sl- k. Hoh. des Kronprinzen, hat den Titel eines Herzogs von Sündermannland erhalten. Frankreich. Pari«, 17. Apiil. Hente hat dic Ceremonie der Uebergc.be des Barettes durch Se. Majestät den Kaiser "," Se. Em. den Herrn Cardinal Morlot >>' der Tuile-Neii-Capelle Statt gefnnden. Se. Eminenz wnrde in <>»em Hrfwagen aus seinem Hotel abgeholt und nach b« Feierlichkeit wieder in dasselbe zurückgeführt. Sämmtliche in dem Prozeß der fremden «Korrespondenten venirtheille» Personen werden Appellation "»legen. Herr Dnfanre wird für sie plaidiren, WrM'rUnnniel, und Irland London, 1L. April.. Die „Morniug-Post" icyl'eibt: «Die Polizei hat !!' einem Massazi» bei Nolher-l)>the LNU «Pfund Ka»o>ie»p»lver »>,d 70 Kiste,, mit KüegSmmntio» mit Beschlag belegt; i„ den lcftteren befanden sich unter andern 1N.0W Raketen von eigenthümlicher Form. Da die Regierung allein das ^heunniß zur Fabrikation der Raketen besitzt, wie s'e vo» her britischen Artillerie in Anwendung gedacht werden, und sich das Anffindeu einer solchen ^Uaiuität von Projeclilen dnrch kein Privatverhült-"'ß wonoiren läßt, so ergibt sich die natürliche Frage, ^°z» diese Gegenstände bestimmt waren. Gerade "ber diese,, Punkt hat aber Lord Palmerstou in sei-^ im Unterhaus« gegebenen Erklärungen nichts ge-^' Er berichtete die eben mitgeiheilce» Thatsachen, ^>e an sich allein vollkommen zur Rechtfertigung beschlagnahme hinreiche», da die aufgefundene ^vermenge, die den Kaufleuten zur Anfbewah-"g in ihren Magazinen gesetzlich gestattete Qua»-^ weit übersteigt. Bezüglich der andern Kriegsso ,^°" behauptet die Regierung, sich derselben in spru,"^ ^'sicher» z„ müssen, als nicht deren Ur-ter ^, ^'^ Bestimmung gehörig verificirt sind. In dl,« s "^>sr die stattgehabte Beschlagnahme so legal, dern f,"'^^ '"' Auftrage des Staatssecretärö, son-3l>lm ^"^ richterlichen Mandates in gehöriger ""faess ,^^'""umen wnrde. Bezüglich der allseitig ^llUm ^" ^^-^ "^" ' 6^" wen denn alle diese au« „ / ^^lläthe bestimmt waren, weiß ma» durch-»es soll ^ »ichts. Lord Palnierston spricht davon: werd?» '" ^^« Sache diejenige Procedur verfolgt scheiß,,' ^, ^ de» Behörden als die geeignetste er-besoiideeeg u °" ^^^ Antwort wirft durchaus kei» nicht !„ek,> / "^'^ ^'^ Sache, und doch konnte man die M^e,, >0lder„. V?r. Th. Duncombe behauptet, Hole f.,, , , ^k" von dem hierzu patcutirte» Mr, Algier» ""^ ""den, der ähnliche bereits für die der H "^" Dänemarks, Preußens und im Auftrage s°„h. . " "' lU'f Cuba erzeugt habe; in Folge eiuer c»,^ """ Vergeßlichkeit nnterläßt es Mr. Du»-de„/'"'" i" sagen, für wessen Rechnung Mr. Hale »,, " gegenwärtig mit Beschlag belegten Rakete» ."'«tigt habe. Wir bemerken daher noch ein Mal, ^ wir nichts mit Bestimmtheit anzugeben vermö-^ > und »nr in ^olae «i„<,r znsälliae» Bemerkung Lord PalmerstonS die Vermuthung hegen, daß die zu Notherhithe Statt gefuudeue Beschlagnahme eine nicht unr nationale, sonder» sogar europäische Bedeu-tuug habe. Wir können uns der Ansicht nicht einschlagen, daß Beziehungen zwischen den Flüchtlingen vom Continent und de» mit Beschlag belegten Munitionen bestehen. Wenn Lord Palmcrston Niemanden genannt hat, so geschah dieß in Folge, der Discretion, welche ihm seine Stellung zur Pflicht macht- Da er jedoch von KriegSrüstnngen gesprochen hac, welche die Flüchtlinge gegen fremde Staaten veranstaltet haben, so liegt es am Tage, daß er in dieser Hinsicht wenigstens einen Argwohn aussprechen wollte. Er hätte seine Auseinandersetzung mit den Worte» beendigen können, die Regierung werde für genaue Einhaltung der Gesetze sorgen; man würde ohne weitere Erklärnng begriffen haben, was dieß zu bedeuten hätte; eS ist noch nicht lange her, seitdem die Pflicht der Regierung und der Sinn deS Gesetzes in einer ähnliche» Angelegenheit beobachtet wurden. Por> tugiesische Flüchtlinge, Anhänger Don Pedro's, hatten ei» Asyl in England gefunden; man hatte sie auf Schiffen der englischen Negierung uutergebracht u»d versorgt; da erfuhr der Herzog vou Wellington, daß diese Flüchtlinge Waffenübuugen anstellten, uud sich militärisch zum Kriege gegen Portugal or-ganisirten; alsogleich ordnete er ihre Ausweisung an, uud sie wurden in der That ans einer vom Capitän Walpole commaudirte» Fregatte nach den Azonen gebracht. Waffen waren nicht aufgefunden worden; auch stand der Scaat, gegen den je»e Vorbereitungen gerichtet waren, unter dec Herrschaft einer Dynastie, die von England nicht anerkannt worden war. Hent zu Tage aber gehören alle bei uns lebenden Flüchilmge solchen Staate» au, die wir nicht nur anerkenne», souderu mit deuen wir auch auf dem Fuße gegenseitiger Freundschaft stehen. Es kaun weder über die Tragweite des Gesetzes, noch über die Pflicht der Regierung ein Zweifel obwalte»; .... Mögen »nn aus der Beschlagnahme zu ».»cherhiche was immer für Ergebnisse hervorge-Oen. und die Flüchilmge i„ was immer für einer Weise einverwickelc erscheinen, so sind wir überzeugt, daß allseitig Gerechtigkeit geübt werden wird, ohne den aufgestellten Piincipie» einerseits und der Na-twualchre andererseits zu uahe zn treten. Hierfür bürgt uns die von Lord Palmerston gegebene Erklärung." Ans der politischen Revue der „Ind. belge" entnehme» wir, daß die „Times" auf die Beschlagnahme von Waffen und Munition in London zurückkommt, um aufmerksam zu mache», daß sie nicht ro» einem von Kossuih bewohnte» Hause habe spreche» wollen, sonder» von einem zur Dlssposilion desselben! stehenden Hause,. Die Erläuterungen des Lord Palmerston — sagt sie weiter — einhalte» »ichts, was die Richtigkeit uuserer Behauptung zweifelhaft machen könnte. Die durchsuchten Gebäude waren von Personen beuüpt, die einer verdächtige» Fabrikation oblagen, uud die Polizei hatte ausreichende Beweggründe dort ein» zntrete». Osmanisches Neich. Jerusalem, 27. März, Unter den Missionen der verschiedenen protestantischen Gesellschaften zur Bekehrung der Juden, die freilich mit sehr geringem Erfolge hier thätig sind, zeichnet sich die Londoner Mission besonders auS, indem sie keine Mittel scheut, um ihren Zweck zn erreiche». Unlängst hatte die ge-namtte Mission wegen der Fruchllosigk.it ihrer Arbeit eine» derbe» Verweis von London echallen, in Folge dessen sie eine außerordeniliche Anstrengung versuchte. Die Mitglieder derselben versammelten sich also am 24. d. MtS., uud begabcu sich vor die große Synagoge, um während deS Gccteodieustes im Innern, vor den Pforten derselben e,u Meeting abzuhalten nnd Rede» gege» die jüdische Religion vorzutragen. Der Prediger Mr. Crovford eröffnete seine Rede mit Invective» gegen den Talmud, worüber die Vekenner des jüdische» Glaubens ihre Geduld verloren und in starke Aufreanna. geritthen. Dessenungeachtet suchte der Redner seinen Vortrag fortzusetzen, bis die versammelte Menge handgreiflich gegen daS oratorische Talent des Mr. Crovford protestirte. Einer der Anwesenden schlenderte dem anwesende» Missiousarzt Dr. M. das Aas einer Katze i»S Gesicht, und dieß gab das Zeichen zu einem förmlichen Cravalle. Es entstand eine blutige Schlagerei zwischen den Missionäre» einerseits, und den Juden andererseits, ein Hagel vo» Steinen uud Straßenkoth erfolgte von beiden Seiten, wobei begreiflicher Weise die Ersteren den Kürzeren zogen, und unter Begleitung von Hunderten schimpfender Juden in der Flucht ihre Rettung suchten. Nur das Einschreiten der israelitische» geistlichen Behörde vermochte die Missionäre vor der ihnen drohenden Gefahr z» retten. Um in Znknnft einem ähnlichen Scandale vorzlibeugen, hat der hiesige Ober-rabbiner gegen das herausfordernde Betragen der Missionäre alle» hier residirenden Consul« einen Protest zugeschickt, mit dem Bemerken, daß bei Wiederholung eines solchen Falles die Wuth deS Volkes schwerlich zu zähmen sein würde, uud die Folgen sehr traurig ! ausfallen könnten. — Brilfen aus Jerusalem vou, 24. März zn Folge, war dort am Palmsonntage in der Kirche des heil. Grabes zwischen den Griechen und Arme» nier» wegen der Lampe ein blutiger Zwist ausgebrochen, wobei mehlere Verwundungen vorfielen. Die Lateiner betheiligten sich »icht, sondern seyteu ihre gottesdienstlichen Feierlichkeiten rnhig fort. Die engl. Missionäre (S, Jerusalem) wnrden auch aus der h. Grabeskirche verjagt, weil sie sich bei der Charfreitags-Prozession sehr unanständig benahmen. Am 19, März hielt der Patriarch, auf besondere Einladung deS österreichischen Consuls, Hrn. v. Piz« zamano, ei» Tedenm ab zur Feier der wunderbaren Rettung Sr. Maj. des Kaisers von Oesterreich, Dem» selben wohnte auch der französische Consul iu Gala» uniform bei, nnd nach Beendignug der kirchlichen Ceremonien stattete» die Orcsbehörden, sowie ein zahl« reicher Theil der Eiuwohuerschafl dem österr. Consul ihre Glückwünsche ab. (Tr. Ztg.) Griechenland. Im Hafen von Pir<5ns ist große Bewegung. Dampfer komme» imd gehen. So kam den 12. April das englische Dampfschiff „Fury" in Piräus an, dasselbe Schiff, welches den königl. großbritannische» Gesandten, Lord Stratford de Nedcliffe, von Triest nach Constaniinopel gebracht hatte, überbrachte Depesche» an d.'N hiesigen englischen Gesandten, Hrn. Thomas Wyse, uud entfernte sich noch an demselben Tage, um nach Malta Depeschen zu bringen, die an den dortigen Admiral Dnudaö gerichtet sind. Ebenso kam ein französisches Dampfschiff aus Toulon in Piraus an, und man verbreitete die Nachricht, daß die französische Flotte auö den griechischen Gewässern zurückberufe» sei. Ihre Maj. die Königin wird sich »ach den griechischen Oster» zu ihren hohen Verwandten nach Deutschland begeben. Mit dem heutigen Dampfer geht der Admiral, Hr. Zacchini, Adjutant Sr. Majestät des Königs, nach Oldenburg ab. als außerordentlicher Gesandter. Mit dem französischen Dampfer pom 17. April verläßt der kdnigl. bairische Gesandte. Hr. Baron v. Perglas, mit Urlaub Achen, und begibt sich übec Neapel. Rom uud Trieft nach Wien und München. (Tr. Zd"°r,chr. u. I. 18Z2 „, 5. 7« .in CM.) 94 3/16 d°tt° .......4>/2°/, . 85 fl, . . . N6 Banl-Nctien, vr. Stück !^22 st. in (5. V. Nctie» dcr Kaiser Ferdinands-Norbbah» ,!I ion» ff. <5. M........^<<1 >l, !»E. M, Acticn der Wien Gloggnitzcr-Eisenbahn zu 500 ff, C. M. ohne Emip°»s . 772 i/2 si. in C. M, Actic» der Prcßburg-Tyrnaucr Gistnbi>hn2. Emission mit Priorität zu 20N ff. C. M. 12^ ff, in C. M, Nctic» der österr, Donau - Dampfschifffahit zu 500 ff. C. M...... 8U5 ff. in C, M Wechsel- Cours vom 23. April 1833 Amsterdam, für 10» Thal«Currmt,Nthl. 152 1/2 G, 2 Monat, Augs uirq, für 100 Guide,, (i„r„ O,>il>, 109 3/4 lift. Frank'nrt a.M,, (f!,l<20il, i»dd, Vn,) ?i'„««Währ. i,» 2i !/2 st, Füß, G,Nd.» 103 3 Mmiat, Hamburg, j,,r !0N Tl>,-.!ei Aa»«, Nthl, 1l>2 «Ä)!m,a!. Lwonw, flir ZNN T°sca»ische«ire, K!,ild, »>1N G. i Monat. Londoü fnr l Pfund Sw'lim,, G,i!i>n! N!-5N G. 3 Monat. Mailand fnr 300 Oesterreich, 'Virc, Viild, 10» 3/t 2 Monüt. P^ris, fnr 300 Fransen , . Mild, 12!) 7/8 Vf. 2M°mu. Gold- und Sil>'ier-(5o»rsr vom 23, April 1853, Änei, Geld. Kais. Münz-Ducat?» Agio .... ^ V^ ^ , oettoNand- dto ...... ^ 133/^ Lolä «l m»r (l) Nr. ,?U4 u, l?U5. Kundmachung. Am 3U. d. M. Vormittags um lU UHv werden hiecamts zwei Antheile der magistcatlichen Wiesen am langen Graden, dann die sogenannten Militarwiesen in dcr Vorstadt Tyrnau, auf 4 nacheinander folgende Jahre, ferncc der Krolsen-egger Stradon unter Kroisencgg auf ein Jahr im Licitatlonswlge verpachr.t werden. Pachtlustige werden zu dieser Üicitation hie-mit eingeladen. Stadtmagistrat Laidach arn 22. April 1853 Z »8?. -» (2) Pferde-3i citation. Mittwoch den 27, April ,352, Früh » Ubr, werden mehrere kriegsundlensttaug-liche k. k. Dienstvferoe ge^en gleicl) bare Bezahlung an oen Meistdietenoen pl<^ allL!c»n verkauft. Laibach 22. April >8ä3' Vom k k. Militär-Flihrwesens-Corps, 35 l. v. Prottnto-Division, Z, 56« c') ^r, 12!. Meubel-Licitation. Am 6. Mai d. I,, Vormittags um 9 Uhr, werden i" dem hlesigen deutschen H^usc >n der commendischen Amtskanzlei, mit Bewilligung des löbl. k. k. Beiirksg.nchtes Üaidach I. Section v. 15. d. M,, Z, 35,75, aus freier Hand die nach-stlhendcn herrschaftlichen Mobilien licitanda verkauft werden, nämlich: Gut erhaltene Bett-fournituren, als: Matratzen, seidene Dek-ken, Flaumen- uno Roßhaarpolster nebst garnirten Uebcrzügen, feine Leintücher, Bettstätte aus weichem Holze, Porzcllan- lind Weißtafel- dann sonstiges Geschirr, Getreidemaßereien uno verschiedene andere Gegenstande. D. O, R. Commende Laibach am 24. April 1853. Z- 5>?. (3) Nr. 1025. Edict. Johann Fabiaüzhizh, i-<.^ Fabianizh von Ro» vische Haus-Nr. 37, hat unterm 25. Februar d, I,, Z, «025, um die Todeserklärung feines, seil dem Jahre !8>9 unbekannt wo befindlichen Bru> ders Jacob Fabianizh angesucht. In Folge dessen wird demselben Joseph Kurnik von Novische als (Zuratur bestcltt, und derselbe hiemit aufgefordert, binnen Jahresfrist, vom Tage der Einschaltung die. ses Edictcs, so gewiß selbst, oder durch semen (Zu-rator diesem k. k. Bezirksgerichte über seinen Aufenthaltsorts in Kenntniß zu setzen, widrigens in dessen Todeserklärung gewilligct, und dessen Nach' laß über «nsuche,, der gesetzlichen Erben abgehan-werderi würde, K. k. Bezirksgericht Gurkfcld am 4, März 185». Z. 515. (3) ^ Haus sammt Garten, Nr. 69 in der Stadt Neustadt! m Unter- kram, zu verkaufen. Dasselbe ist stockhoch, auf dem besten Post"'» mit einem großen Einfahrtsthor und geräumiger ge-wölbter Laube, bildet ein Eckhaus, die «ordere F^nt am Hauptplatz, die seitige m die Gasse, die i" die ?. p. Franziscancr-Kirchc >md in das Schulaebaude führi, welche meistens belebt sind. Wegen dem schö-ncn Posten ist dieses Haus zum Handluügsdclrlcbe, oder für allerlei öffentliche Gcwerbe aanz geeignet. Es emkatt edcncrrig cine,, geräumigen untcrirdi. schen Keller, einen Gemüsegarten, ein Vcrkaufsge-wölde >» der Gassenseite, cin geräumiges Zimmer am Hi'uptplatz, cme gewölbte Küche, eine» Stall auf 2 Pferde, 3 Holzlegcn auf 12 Klafter Holz, und einen gesperrte,, Hofraum, Im ersten Stocke ein Vursaal, 4 Zimmer in 2 Abtheilungen, eine gewölbte große u»o ei„e kleine ,, gcwöldle Küche, beide licht u:>0 geräumig, eine Z kleine Speis, und einen Gang inwendig des Hau-» ses, dann einen geräumigen Dachboden. ' Mit einem Worte zu sagen, dieses Wegen den» vorzüglichste! Posten zu jedem öffentlichen Gewerbe geeignete Haus mit Garten wird, w,'ger> anderweiU' gem Besitz, um sehr dillige Bedingnisse angebote». Nähncs auf frankirte, und mit nngeschlosscne" Briefmarken versehene Zuschrilten von dem Eige»' thü'mcr, Earl Martini zu Neustadt! in Unter-krain einzuholen, Z. 5!>2. (!) Zm Hause Nr. 39 w der Po-lana - Vorstadt ist ein Pianoforte im guten Zustande zu verkaufen. 3. 542. (2) Circa 4W0 Wiener Centner Coks, welche aber den echt englischen Coks, weder an O.ualttät noch Quantität, nachstehen dürfen, kenöthiqe ich jährlich für die in memen Collleen zu Gray und Laibach bequarNcrte Militär. Mannschaft, Dle Herren Erzeuger dessen werden ersucht, nur derlei Proben einzusenden, nebst Bekanntgabe dcr billigsten Preise p.r. comptant- — Gral? den 17. April 18Z3. > josef Benedict Wftlialm? k. k. landcsprivtlcgirter Firniß-Farben.-Fabrikant. Z 541 (2) Die k. k. landespriv. Withalm's Firniß-Farben-Fabrik hat bereits im Jahre 1820 ein k. k. ausschließendes Prlwlegium aufjoie Erzeugung von Sonnen-Firniß-Farbe» erhaltt"/ unterm 2. August '«äZ wurde mir vom hohen Gnbernmm wegen dem schwunghaften Betrieb dieser Fabrik und wegen ""^ schäfngunq einer bedeutenden Anzahl von Arbeitern, die qroße k, k, Landes - Fabriks-Befussnis, mit Führung oes k. ^ ÄldlerH m meinem Siegel ertheilet, wornach beim hiesigen Wechselgerichte meine Firma (Ios. Bencd. Withalm) pr^ "Unt wurde. D>ese Fabrik habe ich am 2. Jänner ,8ää an Frau Anna Holier verpachtet und am >i. April lL53 wn'oc a"ü^?n^^^' '